Gewerbe
Dienstag, 5. Juli 2011
Burlet und Partner AG Architekten planen das erste Terrassenhaus in Mettmenstetten Seit der Revision der Bau- und Zonenordnung möglich Am südlichen, unverbauten Sonnenhang in Mettmenstetten realisieren Burlet und Partner AG das erste Terrassenhaus mit Flachdach. Diese Bauweise ist in Mettmenstetten seit der Revision der Bau- und Zonenordnung vom 21. Mai 2007 möglich. Der Planungsspielraum wird dadurch deutlich erweitert und führt zu einem viel besseren Wohnwert mit grossen Dachterrassen. Die Baubewilligung liegt vor, und es sind keine Einsprachen eingegangen. Drei grosszügige Eigentumswohnungen entstehen erhöht über dem Dorf – mit schöner Fernsicht im nahen Spektrum mit Rigi, Pilatus, Zug, Lindenberg usw.
Attika-Wohnung bereits verkauft Die Erdgeschoss-Wohnung umfasst zirka 178 Quadratmeter Hauptnutzfläche und rund 22 Quadratmeter Nebennutzflächen. Die Wohnung im Obergeschoss hat zirka 167 Quadratmeter Hauptnutzfläche und 33 Quadratmeter Nebennutzflächen. Für diese Wohnungen wird der Verkauf jetzt gestartet. Anfang 2013 soll mit dem Bauen begonnen werden.
Stefano Ardagna, Projektverantwortlicher und seit Anfang 2011 Mitinhaber von Burlet und Partner AG. (Bild Werner Schneiter)
Stefano Ardagna Mitinhaber von Burlet und Partner AG Für das Terrassenhaus-Projekt in Mettmenstetten zeichnet Stefano Ardagna verantwortlich. Er ist in Affoltern aufgewachsen, seit 13 Jahren bei Burlet und Partner AG tätig und dipl. Architekt FH. Seit Anfang 2011 ist er Verwaltungsrat und Mitinhaber von Burlet und Partner AG. (pd.)
Seit elf Wochen führen Frutigers in Zwillikon einen Hofladen
«Meine Grossmutter hat schon Eier verkauft», erinnert sich Andreas Frutiger. 1991 übernahm Mutter Annemarie Frutiger-Wetli diesen Betriebszweig. Seit elf Wochen hat nun die nächste Generation anstelle des kleinen Eierstands einen richtigen Hofladen eingerichtet. Der Raum im Nebengebäude direkt an der Weihermattstrasse ist nicht nur von der Lage her ideal, die dicken Mauern sorgen zusätzlich dafür, dass im Sommer die Hitze draussen bleibt. Ein Geheimtipp sind jeweils samstags ab 12 Uhr die frisch gebackenen Zöpfe.
Markante Bauten Burlet und Partner AG haben seit der Gründung 1979 durch Ueli Burlet im Knonauer Amt einige markante Bauten erstellt – in den 80er-Jahren vor allem in Kernzonen mit den entsprechenden Vorschriften bezüglich «ländlichem Bauen» wie Steildächer, Fenstersprossen usw. Eine Auswahl: 1983 bis 1985: Wohn- und Geschäftshaus Rossmatte I und II, Mettmenstetten. 1988/89: Wohn- und Geschäftshaus Im Strebel, Affoltern. 1993: Mehrfamilienhäuser Wygarten I, Mettmenstetten. 2007: Mehrfamilienhäuser Wygarten II, Mettmenstetten. 1995: Wohn- und Geschäftshaus Alte Post, Affoltern. 1997: Wohn- und Geschäftshaus Alte Post, Affoltern. Nachdem die «geschützten Kernzonen» gelockert und in Zentrumszonen umgewandelt wurden, entstanden ab 2002 aufgrund der neuen Möglichkeiten Flachdachbauten mit dem entsprechenden Planungsspielraum und einem «zeitgemässen» Ausdruck. 2006: Wohn- und Geschäftshaus Am Weiher, Zwillikon. 2008: 140 Wohnungen und 3000 Quadratmeter Gewerbe im Buckhauserpark, Zürich-Altstetten. 2010: Alterswohnungen der BAWA, Affoltern. Derzeit sind verschiedene interessante Projekte in Bearbeitung. Neben grösseren Bauvorhaben haben Burlet und Partner AG verschiedene individuelle Einfamilienhäuser geplant. Mehrere Umbauten – auch denkmalgeschützte – und ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Mutterkuh-Haltung gehören zu den Referenzen der Architekten. Verschiedene Architekturwettbewerbe und Studienaufträge wurden zusammen mit Partnerbüros erfolgreich bearbeitet.
Die Fassadenansicht der Terrassenhäuser in Mettmenstetten. (Plan Burlet und Partner AG)
Die eigenen Produkte verkaufen Vom Fleischpaket bis hin zum Blumengesteck – das Angebot im neuen Hofladen von Frutigers in Zwillikon ist breit. Dabei stammt fast alles aus eigener Produktion.
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sen – vom Störbrenner vor Ort aus eigenem Obst gebrannt –, bis zu zehn Sorten Konfitüre und Sirup. Im Kühlschrank gibts nebst Eierspätzli und selbst gemachter Butter aktuell frische Beeren. «Wir verarbeiten die Produkte, die wir haben und kaufen nichts dazu», betont Andreas Frutiger, der seiner Kundschaft auf Bestellung auch Mischpäckchen à 10 bis 12 kg mit Kalb- und Rindfleisch zusammenstellt. Für kunstvolle Kreatio-
nen ist Lebenspartnerin Claudia, gelernte Floristin, zuständig. So findet man im Hofladen der Frutigers ständig aktuelle Gestecke, etwa die dekorativen Heu-Täschchen. Wer Blumen lieber selber pflückt und zusammenstellt, der kann dies einige Meter vor dem Hof auf dem Feld an der Zwillikerstrasse tun. Hier finden sich je nach Saison Sonnenblumen in verschiedenen Grössen, dazu Dahlien, Zinnien und Nigella. (tst.)
Bis zu zehn Sorten Konfitüre Eier gibt es bei Frutigers immer noch zu kaufen. Dazu stehen auf den Regalen übersichtlich arrangiert unter Familie Frutiger bietet Einblick in ihren Hofladen: Andreas Frutiger mit Lebenspartnerin Claudia und anderem Spirituo- den Kindern (von links) Karin, Mirjam und Tamara. (Bild Thomas Stöckli)
Von der Disposition ins Lernfahrzeug Beat Böni unterrichtet Fahrschüler Vor einem halben Jahr ist Beat Böni aus Hauptikon vom Lastwagen ins Lernfahrzeug umgestiegen und unterrichtet Autofahrschüler. Am 6. Dezember 2010 hat Beat Böni den eidgenössischen Fachausweis für Fahrlehrer erhalten, wobei ihm der Lernpool zur Seite stand. Im Theorielokal des Beat Böni beim Dorfbrunnen in Hauptikon mit seinem Pools an der Zü- Lernfahrzeug, einem Mazda 3 MPS – ein ideales Fahrzeug richstrasse 81 in für Fahrschüler. (Bild Werner Schneiter) Affoltern konnte er Verkehrskunde-Unterricht erteilen – Beat Böni mit dem Ziel, die Prüfung zu eine Voraussetzung zur Erlangung des bestehen. Er empfiehlt jedem FahrFahrlehrerpatents. Er gibt auch heute schüler zwei bis drei Stunden Fahrpranoch Verkehrskunde-Unterricht. Mit xis beim Fahrlehrer, ehe dieser sich dem Erwerb des Fachausweises hat dieser ins Auto der Familie setzt und Beat Böni sozusagen neue berufliche von den Eltern Fahrunterricht erhält. Im Durchschnitt dauert es 20 Weichen gestellt. Seit 25 Jahren arbeitet er bei Coca-Cola in Dietikon – als Stunden, ehe der Fahrlehrer den Sattelschlepper- und Lastwagenfahrer Schützling zur Prüfung anmeldet. und als Disponent. Nun will sich Beat Manche brauchen erheblich mehr, anBöni schrittweise aus dieser Tätigkeit dere aber auch weniger als 20 Stunzurückziehen und die Fahrschule zum den. Seit seinem Start als Fahrlehrer Hauptberuf machen. Seine Aussichten haben unter Beat Böni schon einige sind gut, denn der Kundenkreis Prüflinge reüssiert – und dies ist die beste Werbung für einen Fahrlehrer. wächst inzwischen stetig. Fahrschülerinnen und -schüler (-ter.) üben neben der Theorie auch im Mazda 3 MPS unter kundiger Führung von Infos unter www.fahrschule-beat.ch.