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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Individuelle telefonische Beratung durch Fachleute rund um das Eigentum für unsere Mitglieder. Der HEV hat’s. AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 3 I 179. Jahrgang I Dienstag, 13. Januar 2026

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Alle Generationen vertreten

«Teigi» prägte einst die Region

Zum Neujahrsbrunch in der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden kamen rund 280 Personen. Seite 3

Wo heute Wohnhäuser und kleine Werkstätten stehen, wurden früher Teigwaren der Marke Einhorn hergestellt. Seite 11

Die Fasnachtsbegeisterten dürfen sich freuen

«Die Autoren räumen mit Mythen auf.» Seite 7

Fasnachtsauftakt am Samstag in Obfelden – Uerzliker Umzug am 22. Februar der Maskenball in Maschwanden statt. In der Turnhalle wird mit dem Motto «Baustelle» gefeiert, wie Sina Bieri vom OK auf Anfrage mitteilt. DJ und Guggenmusiken sorgen für Stimmung. Auch am Samstag öffnen die Geschwister Kunz aus Rossau ab 18 Uhr ihr AlphütteBeizli. In der Sennhütte läuft der Barbetrieb mit musikalischer Unterhaltung und den Vollgashöcklern. Das Lokal ist auch am Sonntag zwischen 12 und 19 Uhr nochmals geöffnet. Auch am Sonntag findet der Uerzliker Fasnachtsumzug statt, welcher für viele ein Höhepunkt im Fasnachtsprogramm ist. Gestartet wird um 13.10 Uhr in Kappel. Danach zieht der Tross durch die Gemeinden Uerzlikon, Rossau, Mettmenstetten, Rifferswil, Hausen und Ebertswil. Ab 14 Uhr findet im Kappeler Gemeindesaal die legendäre Uslumpete statt. Ab 17 Uhr sind dort in der Kafistube die Steihüttli-Buebä zu hören.

Dominik Stierli Bereits das kommende Wochenende starten die Fasnachtsaktivitäten im Säuliamt. In Obfelden findet am Samstagnachmittag, 17. Januar, die Kinderfasnacht statt. Der Umzug mit dem Motto «Sun, Fun und Luftmatratze» startet um 13.30 Uhr und führt über die bereits bekannte Route von der Sentmattstrasse durch den Weiler Wolsen hindurch bis zum Schulhausplatz Chilefeld. Der Umzug wird von den Säuliguggern Affoltern und den Vollgashöcklern Hedingen begleitet, danach folgt im Singsaal ein Programm für die Kinder. Am Abend wird dann die Säuliämtler MaskenballSaison eröffnet. Mit dem Füürball steigt ab 20 Uhr die Party. Mit dabei sind vier Guggenmusiken plus DJ. Die Veranstalter sind voller Hoffnung auf etwas mehr Fasnachtsbegeisterte als in den Vorjahren und wollen weiterhin mit Sitzgelegenheiten auch die ältere Garde ansprechen. Eine Woche später führt der Elternverein Aeugst und Tal ihren Fasnachtsumzug durch. Gestartet wird am 24. Januar beim Volg in Aeugst. Gemäss Website trifft man sich um 13.45 Uhr und startet um 14 Uhr. Die Route führt via Oberdorf-, Friedhof- und Büelstrasse bis zum Gemeindehaus. Auch die Affoltemer Guggenmusik Säuligugger ist dabei. Auf dem Gemeindeplatz werden Hotdogs, Kuchen, Punsch und Glühwein angeboten und eine Prämierung zeichnet die originellsten Kostüme aus.

Jubiläum in Zwillikon Gute Stimmung herrschte bei dieser Gruppe von «Minions» am letztjährigen Maskenball in Zwillikon. (Archivbild Nico Ilic) Anlass stehen die Ehemaligen der Vollgashöckler und das Familienforum Hedingen. Am Abend sind dann wieder die Erwachsenen an der Reihe. Der Höckler Ball startet um 19 Uhr mit einem Monsterkonzert. Dabei sind neben den beiden Ämtler Guggenmusiken auch Gruppen aus Riniken, Möhlin und Künten mit dabei.

Hedingen mit viel Guggenmusik Am Freitag, 30. Januar, startet dann Hedingen in sein Fasnachts-Wochenende. Um 19.30 Uhr beginnt die Vollgas-Party im Schachensaal. Wie immer treten in Hedingen zahlreiche Guggenmusiken am Maskenball auf. Gemäss Website sind aktuell acht Gruppierungen auf dem Programm. Am Samstag, 31. Januar, heisst es bei der Kinderfasnacht «Himmel & Hölle». Um 13.30 Uhr startet der Umzug an der Frohmoosstrasse und führt via Gehrstrasse zur Schulanlage Schachen. Im Saal findet dort der Kindermaskenball inklusive Prämierung statt. Hinter dem

Stallikon und Bonstetten für Familien Am Samstag, 7. Februar, laden gleich zwei Gemeinden zur Familien-Fasnacht ein. In Stallikon startet um 15 Uhr der Strassenumzug ab der Rainstrasse 1 bis zum Schulhaus Loomatt in Sellenbüren. Die Organisatoren vom Familienclub Stallikon betonen, dass Konfetti beim Umzug nicht erlaubt sei. Anschliessend findet die Familien-Fasnacht in der Turnhalle statt. Um zirka 16 Uhr tritt der Zauberer Dan White auf. In Bonstetten wird der Anlass vom Familienclub Wettswil-Bonstetten organisiert. Beim reformierten Kirchgemein-

dehaus in Bonstetten können sich die Kinder ab 13.30 Uhr schminken lassen. Danach findet die Kinderdisco statt und um 15.15 Uhr startet der Umzug. Für Verpflegung ist gesorgt. Zudem findet auch eine Maskenprämierung statt. Dann folgt eine zweiwöchige Pause im Säuliämtler Fasnachtsprogramm. Als Überbrückung findet aber zum Beispiel am Sonntag, 15. Februar, der Fasnachtsumzug im zugerischen Baar statt, an dem auch die Hedinger Vollgashöckler mitmarschieren.

Alphütte-Beizli und Umzug Am Freitag, 20. Februar, geht es in Kappel weiter. Um 14.30 Uhr startet die Kinderfasnacht im Gemeindesaal Kappel. Ab 20 Uhr lädt die Säuliguggernacht mit dem Motto «Säuli-Airport» zum Maskenball ein. Gemäss Flyer ist der Anlass ab 16 Jahren. In der Kafistube sorgt Ländlermusik für Unterhaltung. Ebenfalls werden die besten Masken prämiert. Am Samstag, 21. Februar, findet

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Erfolge für die Floorball Albis Junioren C Blau zum Abschluss des Jahres. Seite 18

Am 28. Februar kommen in Ottenbach und Zwillikon die Kinder auf ihre Kosten. In Ottenbach findet nach der Premiere im vergangenen Jahr erneut ein Umzug mit einer Guggenmusik statt. Dieser startet um 14.14 Uhr vor dem Gemeindesaal. Konfetti sei aber nicht erlaubt, wie es auf dem Flyer heisst. Ab 15.15 Uhr startet dann der FasnachtsKinderball mit lustigen Spielen, Konfetti-Bad und Maskenprämierung. In Zwillikon kommen die Kinder gleichentags zum Zug. Am Abend findet dann zum 50. Mal der Zwilliker Maskenball statt, welcher traditionsgemäss die Maskenball-Saison im Säuliamt abschliesst. Mitte März lädt dann auch noch Knonau zur Kinderfasnacht in den Stampfisaal. Gemäss dem neuen Organisationskomitee dürfen sich die Kinder auf eine fröhliche Fasnachts-Disco, Kinderschminken und lustige Spiele freuen. Der Anlass beginnt um 14.30 Uhr und dauert bis 17.30 Uhr. Für Speisen und Getränke sei gesorgt. Über selbst gebackene Kuchenspenden würde man sich freuen, so das OK-Mitglied Joost Komijn.

Stefanie Reimers, Bibliothek Stallikon. (Bild zvg)

Grosses Wachstum für Mettmenstetten In der «Anzeiger»-Wahlvorschau dreht sich dieses Mal alles um die Gemeinde Mettmenstetten. Bei den Gesamterneuerungswahlen 2022 mussten noch alle Sitze neu besetzt werden, in diesem Jahr nur ein einzelner. Und für diesen steht auch genau ein Kandidat zur Verfügung. Trotzdem finden keine stillen Wahlen statt, sondern die Kandidierenden müssen gemäss Gemeindeordnung gewählt werden. Rückblickend auf die vergangene Legislatur verzeichnet Mettmenstetten ein grosses Wachstum, besonders im Bereich der Familien. Daher ist und bleibt Schulraum ein grosses Thema. Weiter beschäftigt die Gemeinde auch die Entwicklung im Industriegebiet Erspach. Der «Anzeiger» stellt neben der Gemeinde auch die Kandidierenden für den Gemeinderat vor. (red)

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Mehr zum Brauchtum der Fasnacht im Säuliamt auf Seite 7

Winterliches Spektakel Das Christbaumverbrennen des Vereins zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials Affoltern (Vefa) fand vergangenen Samstag, 10. Januar, bei winterlichen Verhältnissen in Affoltern statt. Das sei wahrscheinlich auch der Grund für etwas weniger Besucherinnen und Besucher am Anlass, mutmasste Präsident Andreas Steiner. (red)

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20003 Trotz der kühlen Verhältnisse brannten die Christbäume licherloh. (Bild Nico Ilic)

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Einstellung des Konkurses Göcmen Murat, geb. 15. Januar 1980, von Türkei, Bahnhofplatz 5, 8910 Affoltern am Albis, Inhaber der Einzelunternehmung Mocca Lounge Inh. Göcmen Datum der Konkurseröffnung: 21. August 2025 Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 5. Januar 2026 Kostenvorschuss CHF 3000.00 und Begehren um Durchführung bis 2. Februar 2026 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. Januar 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 13. Januar 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung / Schuldenruf Gubler-Albrecht Helga Ingrid, geb. 15. April 1940, von Mettmenstetten ZH und Illnau-Effretikon ZH, Centralweg 6, 8910 Affoltern am Albis, gest. 15. Mai 2025 Datum der Konkurseröffnung: 19. September 2025 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist: 1 Monat Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. Januar 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 13. Januar 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

In liebevoller Erinnerung und dankbar für die gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied von

Affoltern am Albis

Sonderabfall-Sammlung in Affoltern am Albis Am Dienstag, 20. Januar 2026, von 8.00 bis 11.30 Uhr, findet in Affoltern am Albis die Sonderabfallsammlung statt. Neuer Sammelort: ZEN-Entsorgung, Peter Schmid Baudienstleistungen AG, Lindenmoosstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis, Sonderabfall aus Haushalten bis maximal 20 kg pro Abgeber wird kostenlos entgegengenommen. Im Sonderabfall-Mobil gesammelt werden: • Farben, Lacke, Klebstoffe • Säuren, Laugen, Entkalker, Abflussreiniger • Lösungsmittel, Pinselreiniger, Verdünner, Brennsprit • Medikamente, Quecksilber, -Thermometer • Pflanzen- und Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvertilger, Dünger • Chemikalien, Gifte, Javel-Wasser • Spraydosen, Druckgaspatronen • Unbekanntes und Stoffe mit einer Giftklasse oder einem Gefahrensymbol

Am 1. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Martha Scheidegger geb. Kaufmann

Dein Schalk, deine Geschichten, deine Hilfsbereitschaft, deine Geselligkeit und deine sportlichen Erfolge werden uns immer in Erinnerung bleiben.

13. Januar 2026 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Maschwanden Am 5. Januar 2026 ist in Mettmenstetten gestorben:

Du wirst in unseren Herzen weiterleben. Hilda Grüniger Andrea Grüniger & Beat Wellig, mit Anouk und Lino Doris Grüniger & Laurent Baumgartner, mit Len Brigitte Grüniger Huber & Philipp Huber, mit Mirja und Tim

Künzi geb. Beutler Ruth geboren am 7. November 1931, von Trub BE, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Die Abdankung findet am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 14.15 Uhr in der Kirche Maschwanden statt.

Die Abschiedsfeier findet am 21. Januar 2026 um 14.00 Uhr in der ref. Kirche Rifferswil statt. Traueradresse: Fam. Grüniger, Im Mattler 9, 8911 Rifferswil Anstelle von Blumenspenden gedenke man: Spitex Knonaueramt, 8910 Affoltern am Albis, IBAN CH 78 0900 0000 8726 7156 1

13. Januar 2026 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

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Bezirk Affoltern

«Private Tax» wird eingestellt In den nächsten Tagen werden die Unterlagen für die Steuererklärung 2025 versendet. Dies teilt die Finanzdirektion des Kantons Zürich mit. Die Steuerpflichtigen können die Steuererklärung ab diesem Jahr entweder über den Online-Kanal ZHprivateTax oder auf Papier einreichen. Die Offline-Software «Private Tax» hingegen wurde eingestellt, da sie technologisch am Ende ihres Lebenszyklus angekommen war. Seit mehr als zehn Jahren können die Bürgerinnen und Bürger im Kanton Zürich ihre Steuererklärung online einreichen. Rund 500 000 Personen nutzen inzwischen die Online-Steuererklärung ZHprivateTax, was rund der Hälfte aller Steuerpflichtigen entspricht. (red)

Gratulationen sind willkommen!

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Gelungene Premiere in Obfelden Gut 280 Personen am Neujahrsbrunch in der Mehrzweckhalle Zendenfrei Dominik Stierli Am komplett verschneiten Sonntagmorgen lud die Gemeinde Obfelden die ganze Bevölkerung erstmals zu einem Neujahrsbrunch ein. Nicht nur bot der Anlass die Möglichkeit, sich Anfang Jahr im gemütlichen Rahmen zu treffen, auch die in den letzten Jahren neu nach Obfelden gezogenen Bürgerinnen und Bürger waren dazu eingeladen. Gut 280 Personen fanden sich so in der Mehrzweckhalle Zendenfrei ein.

Alle Generationen vertreten Auffallend dabei waren auch viele junge Familien mit Kinderwagen. Gemeindepräsident Stephan Hinners griff dies in seiner kurzen Ansprache auch auf und sprach von einer lebendigen Gemeinde: «Obfelden lebt vom Miteinander, vom

Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

Dienstag, 13. Januar 2026

Der Neujahrsbrunch der Gemeinde Obfelden war gut besucht. (Bilder Dominik Stierli)

«Schön, dass Sie Obfelden als Ihr neues Zuhause gewählt haben.» Stephan Hinners, Gemeindepräsident Obfelden

Lachen der Kinder, vom Engagement der Erwachsenen und vom gegenseitigen Respekt im Alltag.» Dieses starke Ge-

meinschaftsgefühl sei unsere beste Grundlage fürs kommende Jahr. Zu den eingeladenen Neuzuzügerinnen und Neuzuzügern sagte Hinners: «Schön, dass Sie Obfelden als Ihr neues Zuhause gewählt haben.» Als Beispiel, wo man gut anknüpfen kann, erwähnte der Gemeindepräsident die verschiedenen Vereine, welche den Anlass mit ihren Helfereinsätzen erst möglich gemacht hatten. Die Vereine konnten sich an den Wänden und Tischen auch mit Plakaten und Flyern präsentieren, was gut genutzt wurde. «Wir wollen unsere Gemeinde weiterentwickeln, Bewährtes beibehalten

und Neues angehen», erklärte Hinners zu den Zielen des Gemeinderates im neuen Jahr und nannte als Ziel, dass Obfelden für alle Generationen «ein lebenswerter Ort bleibt».

Erinnerung an die Wahlen Nicht unerwähnt blieben auch die kommenden Gesamterneuerungswahlen vom 8. März. Der gesamte amtierende Gemeinderat und die Gemeindeschreiberin Michelle Meier wurden auf der Bühne vorgestellt. Mit den besten Wünschen fürs neue Jahr schloss der Gemeindepräsident ab und die Gäste konn-

ten sich wieder dem Brunch widmen. Dieser fiel mit grosser Auswahl an Broten, Fleisch- und Käseplatten und den verschiedensten Getränken üppig aus. Komplettiert wurde das Buffet durch Rösti, Speck und Spiegelei. Sogar ein eigenes Kinder-Buffet war eingerichtet. Dies alles für einen günstigen Eintrittspreis. Zudem betreute die Spielgruppe mit ihren Leitern die Kinder in ihrem Raum im Untergeschoss. So konnten sich die Erwachsenen ungestört austauschen, was auch eifrig geschah. Einige deckten sich mit Informationen der Vereine ein. Ein gelungener Anlass der Gemeinde Obfelden.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Die Gemeindeschreiberin Michelle Meier (links) und der Gemeinderat wurden von Gemeindepräsident Stephan Hinners (rechts) vorgestellt.

Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit kalten, aber auch warmen Speisen stand für die Besucherinnen und Besucher bereit.

Seeungeheuer im Geisterschloss Erfolgreiche Premiere der Theatergruppe Oberamt am Samstag Die Theatergruppe Oberamt startete am vergangenen Samstag mit «Wenns Zwölfi schlaat» in die Theaterwoche 2026. Im voll besetzten Mühlesaal in Kappel wurden die Besucher ins Schlosshotel Nessie im schottischen Hochland entführt. Es wird dunkel im Saal und die Stimmen im Publikum werden leiser und leiser. Eine Ansprache und das originell vorgetragene Quiz eröffnen den Abend. Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick auf eine wunderbar gestaltete Bühne frei.

bee hat bei dieser Angelegenheit aber etwas andere Vorstellungen. Plötzlich

steht Radioreporter Benjamin Taylor von BBC One im Hotel und hat eine

Reger Betrieb im Hotel Die Rezeption ist vielseitig belegt, muss doch Joe Gispel heikle Momente mit verschiedenem Hotelpersonal und Gästen wieder auf die Reihe kriegen, und Liz McQueen, die Besitzerin des Hotels, hielt sich konsequent daran, das Hotel nicht in fremde Hände zu geben. Ihr Neffe Dennis McQueen unterstützt sie bei diesem Vorhaben nach Leibeskräften. Der Denkmalschützer Timoothy McApple-

grossartige Sensation zu verkünden. Die muss natürlich mit der ganzen Welt geteilt werden. Und dann gibt es auch noch Fidel Frenetico, den Hauspianisten, der die Nähe zu Laura von Aura sucht. Die Geisterjäger John-Boy Klein und Otti Carotti stöbern akribisch mit technischen Hilfsmitteln nach geheimnisvollen Erscheinungen. Und plötzlich sind sie da, die paranormalen Störungen, welche sogar über das TV-Signal übertragen werden. Mit viel Wortwitz, guten Pointen und technischen Effekten wird das Publikum für zwei Stunden in eine andere Welt entführt. Das tolle Essen, die Livemusik und natürlich die Tombola runden den Abend ab. Adrian Wälti, Theatergruppe Oberamt Am kommenden Mittwoch, Freitag und Samstag, wird die Komödie in Kappel erneut aufgeführt. Reservation und weitere Infos

Die Protagonisten im neuen Theaterstück «Wenns Zwölfi schlaat». (Bild zvg)

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. Januar 2026

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Hohe Flammen in weisser Pracht Das Christbaumverbrennen der Vefa fand in Affoltern bei winterlichen Verhältnissen statt Das schon fast traditionelle Christbaumverbrennen des Vereins zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials Affoltern (Vefa) fand am Samstag, 10. Januar, statt. Präsident Andreas Steiner sagte dazu, dass der Anlass aus dem Affolter Dorfleben nicht mehr wegzudenken sei. «Die Kinder haben Freude und man trifft sich», sagte er zum Anlass, der dieses Jahr wohl wetterbedingt etwas weniger Leute als auch schon anlockte.

Auch zur Prävention Der Schnee störte den Ablauf aber nicht, die Bäume wurden einfach vor dem Verbrennen kurz geschüttelt und so stand dem Spektakel nichts im Wege. Die grossen Flammen dienen aber auch der Sensibilisierung der Bevölkerung. Man sieht so mit eigenen Augen, wie schnell und mächtig ein trockener Weihnachtsbaum Feuer fängt. Um die Vereinskasse zu füllen, führte der Vefa auch eine Festwirtschaft mit Würsten, Glühwein und Kuchen. Für die Kinder gab es warmen Punsch. (red)

Die Flammen der brennenden Christbäume loderten trotz der winterlichen Umgebung. (Bilder Nico Ilic)

Ein Feuerwehrmann zieht die Tannen in Richtung Feuer.

Die Zuschauenden waren beeindruckt vom Feuer.

Neujahrsapéro als Grosses Interesse an der Spaghettata Auftakt zum Wahlkampf Am vergangenen Samstag fand in Affoltern ein gut besuchter Neujahrsapéro statt, der den Auftakt zum Stadtratswahlkampf von Stefan Kessler markierte. Der Anlass wurde als Apéro riche durchgeführt und bot in offener Atmosphäre Raum für persönliche Begegnungen sowie intensive politische Diskussionen. Der Apéro war generationenübergreifend gut besucht und geprägt von regen Debatten zu aktuellen Herausforderungen in Affoltern. Im Zentrum standen dabei zentrale Themen des Wahl-

Stefan Kessler mit den beiden Grünen-Nationalrätinnen Meret Schneider (links) und Marionna Schlatter am Neujahrsapéro. (Bild zvg)

kampfs von Stefan Kessler: bezahlbarer Wohnraum, eine sozial ausgewogene Stadtentwicklung sowie eine nachhaltige und lebenswerte Stadt für alle Generationen. Der direkte Austausch mit der Bevölkerung spielte dabei eine zentrale Rolle. Neben dem Stadtratskandidaten Stefan Kessler nahmen mehrere Ehrengäste aus der kommunalen und nationalen Politik teil. Unter ihnen die Nationalrätinnen Meret Schneider und Marionna Schlatter sowie die Stadträtin Eliane Studer Kilchenmann. Auch weitere Mitglieder des Stadtrats waren anwesend, was den Anlass zusätzlich bereicherte. In ihren kurzen Ansprachen unterstrichen die Ehrengäste die Bedeutung, grüne Werte konsequent auch in der kommunalen Exekutive zu vertreten, stärkten Stefan Kessler für den bevorstehenden Wahlkampf den Rücken und ermutigten so zum Engagement vor Ort. Die Rednerinnen waren sich einig, dass es gerade in der aktuellen Zeit mehr denn je anpackende Gestalter braucht. Musikalisch begleitet wurde der Anlass von Gitarrist Chris Grunder, dessen Musik zur offenen und dialogorientierten Stimmung beitrug. Der Neujahrsapéro erwies sich als gelungener Start ins politische Jahr und unterstrich den Wert des persönlichen Austauschs und der Vernetzung in der Region. Grüne Stadt Affoltern

Die FDP Wettswil lud am 9. Januar zur traditionellen Spaghettata in den Ägertensaal ein. Für das gastronomische Wohl sorgten die Gemeinderäte Katrin Röthlisberger und Peter Gretsch sowie Gemeinderatskandidat Reto Hitz und weitere fleissige Helfer. Als Gastredner durfte Nationalrat Andri Silberschmidt aus Affoltern begrüsst werden. Über 60 Gäste – so viele wie noch nie – folgten der Einladung, was der Präsident der durchführenden FDP Wettswil zu Recht als Zeichen für das grosse Interesse an sachlicher, lösungsorientierter Politik werten durfte. In ungezwungener Atmosphäre, begleitet von einer feinen Aus-

wahl an Spaghetti, entwickelte sich ein politisch wertvoller Abend mit engagierten Diskussionen.

Nationalrat Andri Silberschmidt als Gastredner In seinem Referat spannte Andri Silberschmidt den Bogen über zentrale aktuelle Themen der nationalen Politik. Im Mittelpunkt stand die anstehende Abstimmung über die Individualbesteuerung, die das Ziel verfolgt, die sogenannte Heiratsstrafe endlich abzuschaffen. Verheiratete Paare bezahlen aufgrund des gemeinsam deklarierten Einkom-

Der traditionelle Anlass der FDP Wettswil wird immer beliebter. (Bild zvg)

mens progressionsbedingt bedeutend mehr als Einzelpersonen. Es sei nicht nur der Wille der FDP, mehr Fairness und Gleichbehandlung im Steuersystem zu schaffen. Ebenso thematisierte Silberschmidt die «Quadratur des Kreises» bei der Finanzierung der Armee. Er zeigte auf, wie anspruchsvoll es ist, sicherheitspolitische Notwendigkeiten, finanzielle Realität und politische Mehrheiten in Einklang zu bringen. Kritisch äusserte er sich zudem zu den Risiken einer Annahme des Volksbegehrens zur Begrenzung der Zuwanderung. Eine starre Begrenzung würde zentrale Herausforderungen des Arbeitsmarktes nicht lösen, sondern verschärfen. Stattdessen plädierte der Referent dafür, die Arbeitsmöglichkeiten im Inland zu verbessern, um mehr Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Auch eine Anpassung des Rentenalters an die gestiegene Lebenserwartung sei ein realistischer und ehrlicher Ansatz. Dies würde nicht nur die Bundesfinanzen entlasten, sondern langfristig auch den Einwanderungsdruck mindern. Der Abend zeigte eindrücklich, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Politik und Bevölkerung ist. Die FDP des Bezirks Affoltern schafft mit der Spaghettata einen Rahmen, in dem komplexe politische Fragen verständlich, kontrovers und respektvoll diskutiert werden konnten – ein Gewinn für die lokale politische Kultur. FDP Wettswil


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Dienstag, 13. Januar 2026

Der kontrollierte Ausnahmezustand

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GESUNDHEITSKOMPASS Dr. med. Roland Backhaus Konsiliararzt Neu­ rologie, Spital Af­ foltern

Im Säuliamt bleibt die Fasnacht ein lebendiger Teil der regionalen Kultur AngelA BernettA Masken, Guggenmusik, Umzüge und Bälle bestimmen die Fasnacht, die in der Region zu den ältesten Volksbräuchen gehört. «Die Fasnacht gibt es schon lan­ ge in Affoltern», sagt Pascal Stössel, Prä­ sident der Säuligugger, einer Guggen­ musik aus Affoltern. «Besonders gut erinnere ich mich an den Umzug, der einst durch Affoltern zog – damals war ich noch ein kleines Kind.» Organisiert wird das närrische Treiben bis heute vor allem von Guggenmusiken, Vereinen und engagierten Gruppierungen aus der Region.

Dr. med. Elefteri Marcel Buset Chefarzt ambulan­ te Medizin und Ärztlicher Leiter Kardiologie, Spital Affoltern

Arteriosklerose verstehen und vorbeugen

Stiller Winter versus laute Fasnacht Traditionsgemäss beginnt die Fasnacht auch im Säuliamt am 11. November um 11.11 Uhr bei der Migros in Affoltern. «Seit einiger Zeit stossen auch die Gug­ genmusikerinnen und ­musiker der Voll­ gashöckler aus Hedingen dazu, was den Auftakt zusätzlich belebt», erklärt Stös­ sel. Danach kehrt vorerst Ruhe ein – bis im Januar/Februar die eigentliche Fas­ nachtszeit startet. «Den offiziellen Beginn markieren die Kinderfasnacht und der anschlies­ sende Füürball in Obfelden», ergänzt Remke Otte von den Vollgashöcklern. «Beendet wird die Saison traditionell mit dem Maskenball in Zwillikon.» Dazwi­ schen reiht sich ein vielfältiges Pro­ gramm: die Vollgas­Party, der Umzug, die Kinderfasnacht und der Höckler Ball in Hedingen, die Säuliguggernacht in Kappel, Maskenbälle in Maschwanden, der Uerzliker Umzug sowie die Uslum­ pete in Kappel. «Besonders erfreulich ist die Wiederbelebung mehrerer Kinder­ fasnachten in Aeugst, Bonstetten, Otten­ bach und Knonau», sagt Otte. Publi­ kumsmagnete bleiben der Uerzliker Umzug sowie die Veranstaltungen in Kappel und Hedingen.

Für viele Aktive, darunter auch die Hedinger Guggenmusik Vollgashöckler, ist die Fasnacht fester Bestandteil der lokalen Kultur. (Bild Vollgashöckler Hedingen) dem Fasten». Erste Hinweise auf Fas­ nachtsaktivitäten im Säuliamt reichen bis ins späte 14. Jahrhundert zurück. Mit der Reformation im 16. Jahr­ hundert geriet der Brauch unter Druck. Als «papistisches Treiben» diffamiert, wurde die Fasnacht im reformierten Zürich zeitweise sogar verboten. Erst im 19. Jahrhundert kam es in vielen Regio­ nen der Schweiz zu einer Wiederbele­ bung – auch im Säuliamt. «Früher verkleideten sich vor allem Kinder – heute ist die Fasnacht für alle

«Wir suchen ständig neue, motivierte Musikantinnen und Musikanten.» Pascal Stössel, Präsident Guggenmusik Säuligugger

Zwischen Verbot und Wiederbelebung Die Fasnacht, auch Fastnacht genannt, bezeichnet die Zeit unmittelbar vor der christlichen Fastenzeit. Der Name leitet sich vermutlich vom mittelhochdeut­ schen «vastnacht» ab – dem «Abend vor

da», sagt Remke Otte. Selbst gemachte Kostüme gehörten schon immer dazu. «Während früher Holz, Stoffreste und Naturmaterialien verwendet wurden,

Verschwunden sind … Die Liste der verschwundenen Anlässe zeigt, wie sich die Fasnacht im Säuli­ amt verändert hat: • die Fasnachtszeitung «Klatschbäsi», • die Beizenfasnachten in allen Ge­ meinden des Bezirks Affoltern, • der Kinderumzug mit anschliessen­ den Anlässen in Affoltern am Fas­ nachtsmontag, • der traditionelle Maskenball im Ca­ sino Affoltern, • die Böögenzunft Affoltern am Albis,

• das Wagenrennen mit anschliessen­ dem Risottoessen und Umzug in Ottenbach, • der Turnerball und Rössliball in Mettmenstetten, • der Turnerball in Ottenbach, • der Ball in der Gerbi in Maschwan­ den • sowie drei Guggenmusiken im Säu­ liamt: Türmlischränzer Wettswil, Ottebeach­Gambler Ottenbach und die Güggel­Gugger Ottenbach. (net)

kommen heute vermehrt Kunstfasern zum Einsatz.» Auch der Charakter des Anlasses hat sich gewandelt. Früher war die Fasnacht oft ausschweifender und grenzüber­ schreitender – sie galt als letzte Gelegen­ heit, vor der strengen Fastenzeit aus­ giebig zu feiern. Heute ist das närrische Treiben stärker reglementiert – Bewilli­ gungen, Sicherheitsauflagen und Spon­ soring prägen heute viele Anlässe. Der Ausnahmezustand bleibt, aber er ist kontrollierter.

Beständigkeit trotz Veränderung Früher war die Fasnacht eines der weni­ gen grossen Ereignisse im Dorf – beson­ ders im Winter eine willkommene Ab­ wechslung zum arbeitsarmen Alltag auf den Feldern. «Jung und Alt kamen zu­ sammen, das stärkte den sozialen Zu­ sammenhalt», so Stössel. Heute habe diese Rolle an Bedeutung verloren, meint er. «Im Säuliamt ist die Fasnacht eher rückläufig, während sie andern­ orts weiterhin stark verankert ist.» Von einem Verschwinden könne jedoch keine Rede sein. Verschwunden sind im Laufe der Zeit verschiedene Fasnachtsveranstal­ tungen (siehe Box). Geblieben sind Gug­ genmusik, Maskenbälle, Umzüge und verschiedene regionale Anlässe – sie bilden bis heute das Herz der Säuliämt­ ler Fasnacht. Bewusst grenzt sich diese von grossen, stark kommerzialisierten Anlässen ab. Im Zentrum stehen Ge­ meinschaft, Ehrenamt und Generatio­ nenvielfalt. Auch inhaltlich bleibt die regionale Fasnacht lebendig. «Satire und politi­ sche Botschaften gehören weiterhin dazu – etwa in Schnitzelbänken oder auf Umzugswagen», betont Stössel. Gesell­ schaftliche und politische Themen wer­

den pointiert aufgegriffen. «Diese Tra­ dition wird akzeptiert und geschätzt, auch wenn Umfang und Sichtbarkeit einzelner Anlässe schwanken.»

Nachwuchs gesucht – Zukunft offen Für viele Aktive wie Pascal Stössel und Remke Otte ist die Fasnacht fester Be­ standteil der lokalen Kultur. Für die breite Bevölkerung bleibt sie hingegen oft ein punktuelles Ereignis im Jahres­ kalender. Eine zentrale Herausforde­ rung bleibt der Nachwuchs. «Wir suchen ständig neue, motivierte Musikantinnen und Musikanten», sagt Stössel. Hinzu kommen steigende Auflagen der Gemeinden und Behörden. «Sie ver­ ursachen Mehraufwand und nehmen vielen die Lust am Organisieren», weiss Otte aus Erfahrung. Gleichzeitig über­ nehmen immer weniger Gruppierungen Verantwortung für Anlässe. «Der Mit­ gliederschwund in Vereinen – verstärkt durch den demografischen Wandel, ver­ änderte Freizeitgewohnheiten und die Folgen der Pandemie – verschärft die Situation.» Die grösste Aufgabe besteht wohl darin, Tradition an die modernen Ge­ gebenheiten anzupassen, ohne den Cha­ rakter der Fasnacht zu verlieren. Solan­ ge Gemeinschaft, Engagement und Freude am Närrischen bleiben, hat die Fasnacht im Säuliamt eine Zukunft.

TRADITIONEN IM WANDEL Manche Traditionen und Bräuche werden seit vielen Jahrzehnten gelebt und gepflegt. Andere verschwinden eines Tages und machen Neuem Platz. In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in loser Folge diese Traditionen und die Menschen dahinter vor. (red)

BUCH-TIPP

Gleichberechtigung neu gedacht StefAnie reimerS, BiBliothek StAllikon Was passiert, wenn die letzte Frau den Raum verlässt? Mit dieser provokanten Fra­ ge geben Vin­ cent­Immanuel Herr und Martin Speer ihrem Buch «Wenn die letzte Frau den Stefanie Reimers. Raum verlässt – was Männer wirklich über Frauen den­ ken» einen Titel, der neugierig macht –

und zugleich den Kern trifft. Die beiden Gleichstellungsaktivisten zeigen, war­ um das Streben nach echter Gleichbe­ rechtigung nicht allein Frauensache sein sollte, sondern Männer aktiv einbezie­ hen muss. Anschaulich, gut recherchiert und mit vielen Beispielen aus Politik, Wirt­ schaft und Alltag erklären die Autoren, wie traditionelle Rollenbilder allen schaden – Frauen wie Männern. Sie räu­ men mit Mythen auf, etwa dass die Gleichstellung der Geschlechter für Männer automatisch Verzicht bedeutet. Und sie machen deutlich, wie sehr eine Gesellschaft von Vielfalt, Teamarbeit und neuen Perspektiven profitieren kann. Besonders lesenswert ist das Buch

durch seinen konstruktiven Ton: Statt Schuldzuweisungen gibt es konkrete Lösungsansätze, wie Männer Verant­ wortung übernehmen können – im Job, in Beziehungen und in der Gesellschaft. Persönliche Erfahrungen, Studien und klare Argumente wechseln sich im Buch ab und machen das Thema für die Leserschaft greifbar. «Wenn die letzte Frau den Raum verlässt» erhebt keinen moralischen Zeigefinger, sondern es ist eine Einla­ dung zum Mitdenken und Mitmachen. Ein empfehlenswertes Sachbuch für alle, die sich für Gleichberechtigung interessieren – aber auch für jene, die glauben, das Thema ginge sie nichts an. Unbedingt lesen!

«Wenn die letzte Frau den Raum verlässt – was Männer wirklich über Frauen denken» von Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer. Ullstein Verlag, Berlin 2025. (Bilder zvg)

Arteriosklerose ist eine der häufigsten Ursachen für Kreislauf-Erkrankungen und betrifft viele Menschen oft unbemerkt über Jahre hinweg. Was steckt hinter dieser Erkrankung und was können Sie selbst tun, um Ihr Risiko zu senken? Bei der Arteriosklerose kommt es zu Ablagerungen in den Blutgefäs­ sen, vor allem aus Cholesterin und Kalk. Diese sogenannten Plaques verengen die Gefässe und machen sie weniger elastisch. Die Folge: Or­ gane wie zum Beispiel Herz und Gehirn werden schlechter durch­ blutet. Ernsthafte Komplikationen können Herzinfarkt und Schlagan­ fall sein, ausgelöst durch den Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen, was zu einer Schädigung von Gehirn­ oder Herzzellen führen kann. Die Folge eines Herzinfarkts kann unter anderem eine Herzschwäche sein und beim Schlaganfall eine Läh­ mung oder Sprachstörung.

Risikofaktoren Eine zentrale Rolle spielen die soge­ nannten kardiovaskulären Risikofak­ toren. Dazu gehören Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Nikotin­ konsum, Diabetes mellitus und Über­ gewicht. Auch Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung tragen wesentlich zur Entstehung von Arte­ riosklerose bei. Oft verstärken sich diese Faktoren gegenseitig, weshalb ein ganzheitlicher Blick besonders wichtig ist.

Prävention Die gute Nachricht: Prävention ist möglich und wirksam. Entscheidend ist ein gesunder Lebensstil – hierfür ist es nie zu spät. Regelmässige Bewegung verbessert die Gefässge­ sundheit und hilft beim Abbau von Übergewicht. Eine ausgewogene Er­ nährung mit viel Gemüse, Obst, Voll­ kornprodukten und gesunden Fetten kann das Cholesterin positiv beein­ flussen. Der Verzicht auf das Rau­ chen ist eine der effektivsten Mass­ nahmen überhaupt, um das Risiko für Arteriosklerose zu senken. Wem es hiermit schwerfällt, kann eine Rauchstoppberatung in Erwägung ziehen. Mittels einer frühzeitigen Diagnostik und Behandlung durch die Fach­ disziplinen Kardiologie und Neuro­ logie können die häufigsten Risiko­ faktoren frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden. Medika­ mente können notwendig sein, er­ setzen aber nicht einen gesunden Lebensstil. Unser Rat: Sehen Sie Arteriosklerose nicht als unabwendbares Schicksal. Frühe diagnostische Massnahmen sind der Schlüssel zur Prävention. Wer regelmässig seine Risikofakto­ ren überprüfen lässt, kann aktiv dazu beitragen, Folgeerkrankungen zu vermeiden oder deren Auswirkun­ gen zu mildern. Haben Sie Fragen? Sie erreichen uns unter gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch oder Telefon 044 714 26 68


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Idyllisch: Der Weiler Herferswil gehört zur Gemeinde Mettmenstetten. (Bilder Sandra Isabél Claus)

Viele Kinder: Das nach wie vor ländlich geprägte Dorf ist familienfreundlich.

Zukunft gestalten: Mettmenstetten auf dem Weg in die neue Legislatur Einblick in die Entwicklung der Gemeinde und Einladung zur Kandidierenden-Vorstellung am 9. Februar Sandra ISabél ClauS Die Ausgangslage für die anstehenden Erneuerungswahlen präsentiert sich für Mettmenstetten völlig anders als noch vor vier Jahren. Damals wurden sämtliche Gemeinderatssitze frei. Nicht so heute. Von den bisherigen Gemeinderäten stellen sich ausser Marylise Schiesser alle wieder zur Verfügung. Sie amtierte die letzten dreieinhalb Jahre als Vizepräsidentin und ist Vorsteherin der Sozialbehörde. Für den frei werdenden Sitz kandidiert Josua Suter (parteilos). Bei der Sekundarschulpflege gab es durch die Abgänge von Céline Lingua und Yvonne Wüthrich zwei Vakanzen. Jeanine Erni (parteilos) hat einen der zwei Sitze erfolgreich besetzen können; vier

«Noch vor wenigen Jahren konnte sich eine Familie mit einem soliden Einkommen hier Wohneigentum leisten.» Oliver Bär, Geschäftsführer

Kandidierende wurden in stiller Wahl bestätigt, mit Fabrizio Meo (bisher) als neuem Präsidenten. Der verbleibende Sitz wird an der Urnenwahl vom 8. März beziehungsweise am zweiten Wahlgang vom 14. Juni 2026 besetzt. Da die Sekundarschule in Mettmenstetten zusammen

mit Maschwanden und Knonau als sogenannte Kreisgemeinde geführt wird, können Stimmberechtigte aller drei Gemeinden die Besetzung wählen. Bei der Rechnungsprüfungskommission kandidiert für drei frei werdende Sitze bloss eine Person – Luzi Grüter. Der RPK-Präsident Ingo Bartels ruft deshalb alle Interessierten dazu auf, sich für den 8. März in Stellung zu bringen, damit diese wichtige Behörde mit kompetenten Personen besetzt werden kann.

Steigende Zahlen Auf die neu zusammengestellten Behörden warten neben Unvorhergesehenem diverse absehbare Herausforderungen, welche die im Sommer 2026 beginnende Legislatur prägen werden. Die Bevölkerung der Gemeinde Mettmenstetten wuchs in den vergangenen Jahren stetig. Mit 5756 Einwohnerinnen und Einwohnern lebt heute rund ein Fünftel mehr Menschen in der drittgrössten Gemeinde des Bezirks als 2015. Zur Gemeinde Mettmenstetten zählen das Dorf sowie die Weiler Grossholz, Dachlissen, Rossau und Herferswil. Als nach wie vor ländlich geprägter, idyllischer Wohnort ist Mettmentstetten insbesondere bei Familien beliebt. Das zeigt sich eindrucksvoll an den Kindergarten- und Primarschülerzahlen. Diese stiegen in den letzten neun Jahren von 430 auf 641, das sind knapp 50 Prozent mehr. Im Unterschied zu anderen Gemeinden des Bezirks ist die Anzahl der 0- bis 15-Jährigen geradezu explodiert. Das kostet. So wurde kürzlich an der letzten Gemeindeversammlung ein Projektierungskredit im Umfang von 610 000 Franken für den Neubau eines Schulgebäudes genehmigt. Der Geschäftsführer der Gemeinde Mettmenstetten, Oliver Bär, gibt weiter zu be-

denken: «Für die Betreuung und Bildung eines Kindes fallen jährliche Ausgaben von rund 20 000 Franken pro Kind an.» Ohne Frage eine wichtige Investition in die Zukunft der Gemeinde, aber auch eine Belastungsprobe für den Finanzhaushalt. Um diese Kosten allein über Steuern decken zu können, müssten junge Eltern zweier schulpflichtiger Kinder in Mettmenstetten ein steuerbares Einkommen von 420 000 Franken erzielen. So braucht es nicht nur ein Dorf, um ein Kind zu erziehen, sondern auch, um es zu finanzieren. Oder starke Nettosteuerzahler, die sogenannten DINKS (Double Income, No Kids). Diese bevorzugen allerdings die nahen urbanen Zentren wie Zürich und Zug. Vielleicht ein Grund, warum die Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen in Mettmenstetten klar untervertreten ist. Neben den Kindern hat auch der Anteil älterer Menschen signifikant zugenommen. Aufgrund der Pensionierungswelle der Babyboomer sinkt die Erwerbstätigkeitsquote, was sich deutlich auf die Steuereinnahmen der Gemeinde auswirkt. Gleichzeitig wird die Nachfrage nach altersgerechten Wohnformen, Pflegeangeboten und medizinischer Versorgung künftig weiter steigen. Die Gemeinde will sich dieser Aufgabe stellen, indem sie soziale Angebote und Begegnungsräume schafft, die den Zusammenhalt zwischen den Generationen fördern – stets mit wachsamem Blick auf den finanziellen Haushalt. Wie in vielen ländlichen Gemeinden des Kantons Zürich wird die Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels zu einer anspruchsvollen Gratwanderung.

Sinkendes Angebot Diese strukturellen Veränderungen wirken sich auch unmittelbar auf den Woh-

nungsmarkt aus. Der zunehmende Bedarf an altersgerechtem Wohnraum und die anhaltend grosse Beliebtheit bei Familien treffen auf den steigenden Siedlungsdruck aus den Städten Zürich und Zug. Dazu Oliver Bär: «Noch vor wenigen Jahren konnte sich eine Familie mit einem soliden Einkommen hier Wohneigentum leisten.» Tempi passati. Heute ist Wohnraum – insbesondere bezahlbarer Wohnraum – knapp. Sowohl einzelne Einfamilienhäuser als auch bestehende Landreserven bieten Möglichkeiten zur Verdichtung. Deren Entwicklung wird das Ortsbild und die Bevölkerungsstruktur nachhaltig prägen. Apropos Entwicklung: Die Gemeinde und mehrere Grundeigentümer – darunter Weisbrod-Zürrer AG als wichtiger Akteur – haben sich zusammengeschlossen, um ein stimmiges Entwicklungsund Nutzungskonzept für das Areal Erspach zu erarbeiten. Im historischen Industriegebiet von Mettmenstetten dominieren nach wie vor Unternehmen des sekundären Sektors wie die Hawa, die Fritz Hess AG oder die Baur Metallbau AG. Künftig soll ein ausgewogener Mix aus Gewerbe und Wohnen entstehen – ein lebendiger Begegnungsort mitten in Mettmenstetten. Verkehrstechnisch gut erschlossen und mit attraktiven Aufenthalts- sowie Grünflächen. Im Rahmen einer Testplanung entwickeln aktuell drei ArchitektenTeams Ideen für die künftige Umgestaltung der Zentrumszone. Es bleibt in Mettmenstetten also auch aus städtebaulicher Sicht spannend. Im Vorfeld der Gesamterneuerungswahlen am 8. März bietet sich der Bevölkerung Mettmenstettens die Gelegenheit, die Kandidatinnen und Kandidaten persönlich kennenzulernen. Dazu findet am 9. Februar um 19.30 Uhr in der

Mehrzweckhalle Wygarten eine Veranstaltung statt.

Mettmenstetten Gemeindefläche: 13,07 km2 Anzahl Einwohner: 5756 (per Ende 2024) Besonderheit: Mitte Mai 2026 erlebt Mettmenstetten kurzzeitig einen Ausnahmezustand positiver Art: Anlässlich des Zürcher Kantonalschwingfestes in Dachlissen werden rund 7000 Schwingfans erwartet. Das wird am 8. März gewählt: Gemeinderat: 7 Mitglieder, inklusive Präsidium Primarschulpflege: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium Rechnungsprüfungskommission: 5 Mitglieder, inklusive Präsidium Sekundarschulpflege (KnonauMaschwanden-Mettmenstetten): 5 Mitglieder, inklusive Präsidium (stille Wahl hat stattgefunden, 1 Sitz ist noch offen) Sozialbehörde: 5 Mitglieder

Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6.1) und Bonstetten (9.1). (red) Hohe Schülerzahlen: Investitionen in Schulanlagen werden auch künftig die Gemeindefinanzen beeinflussen.


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Die Kandidierenden für die Wahlen In Mettmenstetten treten 7 Kandidierende für 7 Sitze bei den Erneuerungswahlen an.

Mettmenstetten

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Welche Fähigkeiten und Eigenschaften befähigen Sie für das Gemeinderatsamt?

«Gleichgewicht macht unseren Ort stark» Fabio Oetterli (70), FDP, bisher Ich durfte viele Jahre in leitenden Funktionen arbeiten. Dabei habe ich Erfahrung gesammelt, musste Verhandlungsgeschick beweisen, lernen mit Druck umzugehen und Verantwortung zu tragen. All dies kam mir in meiner Funktion als Gemeinderat zugute. Während meiner vier Jahre als Gemeinderat kamen neue wertvolle Erfahrungen dazu wie unter anderem Geduld, Kooperationsfähigkeit, aber auch Beharrlichkeit.

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Ich stelle mich zur Wiederwahl, um Kontinuität zu schaffen und meine begonnene Arbeit verantwortungsvoll fortzusetzen. Mit meiner Erfahrung und meinem Blick für das Wesentliche möchte ich weiter Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, die anstehenden Herausforderungen zum Wohle unserer Gemeinde entschlossen und erfolgreich zu meistern. Ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Gemeinde weiterhin das Beste aus zwei Welten verbindet; die Chancen und Möglichkeiten einer wachsenden Gemeinde mit der Nähe, Wärme und Geborgenheit einer starken Dorfgemeinschaft. Dieses Gleichgewicht macht unseren Ort stark, und genau dafür möchte ich mich weiterhin engagieren.

zeitig braucht es bedarfsgerechten Wohnraum für Jung und Alt, der sowohl Familien als auch Seniorinnen und Senioren weiterhin ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinde ermöglicht. Ergänzend ist die Ansiedlung emissionsarmer, zukunftsorientierter Unterneh-

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Fabio Oetterli, FDP

men anzustreben, um Arbeitsplätze zu schaffen, die Umwelt zu schonen und die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig zu sichern. Die durch das Wachstum getriebenen Investitionen verursachen weiterhin hohe Kosten, die sich zwangsläufig auf die Finanzplanung der Gemeinde auswirken. Der Steuerfuss spielt dabei eine wichtige Rolle. Eine Erhöhung steht im Raum als ein Puzzle-Stein von vielen, was helfen soll, die anstehenden Zukunftsprojekte zu finanzieren. Sie muss aber mit Augenmass erfolgen, um die Bevölkerung nicht zusätzlich übermässig zu belasten.

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«Vertiefen und festigen» Marcel Eicher (55), parteilos, bisher Sicherlich, dass ich eine Amtsperiode an Erfahrungen sammeln konnte und mich aktiv eingebracht habe. Meine 30-jährige Erfahrung im Gesundheitswesen und gute Vernetzung im Bezirk dazu. Zum Thema Umwelt, darunter sind die zwei grossen Bereiche Energie und Biodiversität, in welche ich mich einarbeiten konnte und auch Akzente setzen durfte. Den Mut, mal etwas Neues zu probieren, nach dem Motto «Mut zur Lücke».

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Ich konnte in den letzten vier Jahren einiges Anstossen. Dies gilt es, in den nächsten vier Jahren zu vertiefen und zu festigen. Darunter gehörigen die Themenbereiche Strom (Stichwort LEG), Biodiversität (Stichworte Optimierung bei Gemeindeliegenschaften und Siedlungsgebiet) und im Gesundheitswesen die verschiedenen Facetten zum Alter. Dazu Stichworte wie Netzwerk Mättmi55+ und Erspachüberbauung. Dazu möchte ich «meine» drei Kommissionen weiter verankern und versuchen, den Dialog mit der Bevölkerung zu verbessern. Offenheit gegenüber neuen Ideen oder Projekten, Stichwort dazu saisonaler Speicher.

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Schule und bezahlbarer Wohnraum. Beim bezahlbaren Wohnraum gibt es Handlungsbedarf

In welchem Bereich hat Mettmenstetten besonderen Entwicklungsbedarf?

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für Personen jeden Alters. Mein Fokus liegt hier bei der älteren Bevölkerung. Ein grosses Defizit ist sicher auch die fehlende Sport-Infrastruktur, Stichwort dazu ist ein erforderlicher Sportplatz. In den nächsten Jahren stehen enorme Investitionen an. Schule und Strassenunterhalt inklusive den Leitungen. Viele Kosten, welche wir schlecht beeinflussen können, zum Beispiel Soziales oder Gesundheitskosten, werden weiter steigen. Diese sind gesellschaftlichen und nationalen Ein-

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Marcel Eicher, parteilos

flüssen unterworfen. Dies muss finanziert werden, und wir müssen uns vom jetzigen Steuerfuss verabschieden. Wie viel er steigt, wird die Bevölkerung entscheiden.

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Zahlreiche Projekte in Mettmenstetten bedürfen hoher Investitionen. Wie soll sich der Steuerfuss entwickeln?

«Anliegen der Aussenweiler einbringen» Jürg Meili (69), parteilos, bisher In meiner ersten Amtszeit konnte ich wertvolle Erfahrungen über die politischen Prozesse in unserer Gemeinde sammeln. Im Ressort und im Gemeinderat werde ich weiterhin meinen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen leisten und zu guten Lösungen beitragen. Basierend auf diesem Fundament bin ich bereit, mich weiterhin zum Wohle der Bevölkerung unserer Gemeinde zu engagieren. Als Einwohner von Rossau will ich dafür sorgen, dass auch die Anliegen der Aussenweiler im Gemeinderat eingebracht werden.

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Weiterhin dazu beitragen, dass unser Mättmi den dörflichen und ländlichen Charakter trotz weiterer Bautätigkeit nicht verliert. Dies trägt viel dazu bei, dass sich alle Einwohner hier wohlfühlen können. Auch unsere Vereine leisten dazu einen wesentlichen Beitrag und sollen deshalb weiterhin gute Rahmenbedingungen für ihre Tätigkeit vorfinden. Damit sich alle Einwohner unserer Gemeinde auch in Zukunft zu Hause und im öffentlichen

Raum sicher fühlen und in Notsituationen rasch Hilfe erhalten, muss auch der Sicherheit weiterhin ein hoher Stellenwert eingeräumt werden.

ausfordernd sein. Es soll so viel wie nötig, aber nicht auf Vorrat gebaut werden. Unsere Gemeinde soll auch in Zukunft im Rahmen der Möglichkeiten wachsen, aber dieses Wachstum darf nicht überborden. Es besteht das Bedürfnis nach bezahlbarem Wohnraum für junge Erwachsene, die in Mettmenstetten bleiben möchten. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ausserhalb des Zentrums muss verbessert werden, wobei sich durch das autonome Fahren in Zukunft sicher auch hier neue Möglichkeiten eröffnen. Bedingt durch das Bevölkerungswachstum sind auch weiterhin bedeutende Investitionen in Bauten auf dem Schulareal nötig. Diese Investitionen müssen fremdfinanziert werden, da unser Gemeindehaushalt ein strukturelles Defizit aufweist. Deshalb wird eine massvolle Steuererhöhung nötig sein. Trotz dieser Rahmenbedingungen muss alles getan werden, damit der vom Gemeinderat definierte Zielwert auch in Zukunft eingehalten wird.

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Mettmenstetten hat besonderen Entwicklungsbedarf, aber auch die einmalige Chance in der Neugestaltung des Erspachareals durch die Schaffung einer klar definierten Zentrumszone. Diese soll Begegnung, Versorgung und Identität fördern. Gleich-

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Welche Ziele möchten Sie in der kommenden Amtszeit für Mettmen­ stetten erreichen?

Jürg Meili, parteilos

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Die Bereitstellung von genügend Schulraum für die erwarteten Schülerzahlen wird her-

«Will Dorf noch lebenswerter machen» Josua Suter (36), parteilos, neu Ich wohne schon lange in Mettmenstetten und bin hier bereits zur Schule gegangen. Ich schätze dieses Dorf, will mich hier engagieren und dabei helfen, dieses Dorf noch lebenswerter zu machen. Ich attestiere mir ein gutes Gespür für die Bedürfnisse und Sorgen meiner Mitmenschen. Ich bin es gewohnt, Entscheidungen zu treffen, und es ist mir wichtig, diese fundiert begründen zu können.

und einer florierenden lokalen Wirtschaft ist. Dafür engagiere ich mich.

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Mettmenstetten entwickelt sich sehr schnell. Diese Entwicklung muss in sinnvolle Pfade gelenkt werden. Eine funktionierende Balance zwischen Entwicklung und Erhaltung wird für die wachsende Gemeinde in Zukunft eine Herausforderung, welche es zu meistern gilt.

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Grundsätzlich ziehe ich eine Steuererhöhung nicht in Betracht. Es ist mir wichtig, dass die Steuergelder sinnvoll, mit Bedacht und vor allem auch nachhaltig investiert werden.

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Ich will, dass Mettmenstetten weiterhin ein sicheres Dorf mit hoher Lebensqualität, einer guten Schule, einem regen Vereinsleben, einer funktionierenden Infrastruktur

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Josua Suter, parteilos

«Fleiss und Ausdauer gehören einfach dazu!» Lukas Stucky (67) FDP, bisher Als Hochbauvorstand bringt man nur mit Teamwork gute Lösungen. Wohlwollend und zielorientiert mit Menschen unterschiedlicher Interessen und Expertise zusammenzuarbeiten, habe ich in meinem Berufsleben in der Privatwirtschaft gelernt. Die rapide Entwicklung des Baurechts bedingt zudem die Bereitschaft, sich in komplexe Regelungen hineinzudenken, unsere Anliegen dann aber in einfacher Form zu vertreten. Und ja – etwas Fleiss und Ausdauer gehören einfach dazu!

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Für Mettmenstetten sind Wohnungsknappheit und hohe Preise, getrieben durch die ideale Lage zwischen Zürich und Zug, längst Realität. Es muss uns gelingen, unser einmaliges Dorfbild und natürliche Umgebung zu erhalten, und doch weiterzubauen und Wohnraum für die nächste Generation zu schaffen. Besonders will ich mich für die Entwicklung des Er-

spach-Quartiers am Bahnhof engagieren, wo nebst starkem Gewerbe auch eine höhere Einwohnerdichte möglich ist.

der SBB, mag nur mit Verzögerung mithalten. In vielem aber gehört Mettmenstetten zur Spitze: dem Schutz von Natur und Biodiversität, der Qualität der Schule und der lebendigen Dorfvereine. Gastronomisches und sportliches Angebot sind für ein mittelgrosses Dorf bemerkenswert. Diesen Platz zu halten, ist schon herausfordernd. Machen wir uns nichts vor: die Gemeindefinanzen sind in Schieflage, das Defizit ist strukturell. Viele Kosten sind gesetzlich gebunden oder werden von uns bezahlt, aber vom Kanton festgelegt. Auf anderes wie Bibliothek, Badi und mehr will die Bevölkerung nicht verzichten. Für jemanden, der wenig staatsgläubig ist wie ich, fällt es schwer, gleich nach Steuererhöhungen zu rufen. Die Steuersenkung durch den Kanton gibt etwas Spielraum, um plus/minus die Gesamtsteuerbelastung nicht zu stark ansteigen zu lassen.

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Lukas Stucky, FDP

Mettmenstetten ist attraktiv und wächst schnell. Die Infrastruktur, vom zusätzlichen Schulraum bis zum Viertelstundentakt

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in Mettmenstetten stellen sich vor Verena Spinner stellt sich alleinig fürs Gemeindepräsidentinnenamt zur Verfügung Zusätzliche Fragen zum Gemeindepräsidium

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Wo sehen Sie Chancen in der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, und wo soll sich Mettmenstetten die Autonomie bewahren?

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Wie stellen Sie als Gemeindepräsidentin sicher, das Beste aus dem Gemeinderat herauszuholen?

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Wie möchten Sie als Gemeindepräsidentin von der Bevölkerung wahrgenommen werden?

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Wie soll sich das Gewerbegebiet beim Bahnhof in den nächsten Jahren weiterentwickeln?

«Transparenz, Bodenständigkeit und ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung sind für mich zentral» Verena «Vreni» Spinner (64), parteilos, bisher Mit meiner Erfahrung in der Gemeindepolitik seit 2022 brin­ ge ich Kontinuität und Verläss­ lichkeit mit. Als lösungsorientierte, kommunikative und teamfähige Person gelingt es mir, unterschiedliche Interes­ sen zu vereinen und tragfähige Kompro­ misse zu finden. Transparenz, Boden­ ständigkeit und ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung sind für mich zentral, um gemeinsam nachhaltige Entscheidungen für Mettmenstetten zu treffen.

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Mir liegt am Herzen, dass Mett­ menstetten ein Ort bleibt, an dem man gerne lebt, arbeitet und sich engagiert. Ich möchte das lo­ kale Gewerbe stärken und das Projekt in der Zentrumszone «Erspach» sowie die Schulraumentwicklung weiter be­ gleiten. Besonders wichtig sind mir auch die Anliegen unserer älteren Bevölke­ rung, die unseren Wohlstand ermög­ licht hat. Mein Ziel ist ein Mettmen­ stetten, das sich weiterentwickelt, ohne seine Werte und seinen dörflichen Cha­ rakter zu verlieren.

den Wohnraum. Gleichzeitig wollen wir unseren grünen und offenen Charakter bewahren. Wir müssen vorausschauend planen – mit verdichtetem, aber quali­ tativ hochwertigem Wohnraum, siche­ ren Verkehrswegen und einem sorgsa­

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Durch das Wachstum unserer Gemeinde steigt der Druck auf

Unser Ziel ist eine ausgewogene Finanzpolitik. Wichtige Inves­ titionen – etwa in Infrastruktur, Schulen oder Nachhaltigkeitsprojekte – sollen sorgfältig geplant und etappen­ weise umgesetzt werden. Der Steuerfuss soll stabil bleiben, sofern dies wirt­ schaftlich verantwortbar ist. Priorität hat eine solide Finanzplanung, die kom­ mende Generationen nicht übermässig belastet und langfristig Handlungsfrei­ heit wahrt.

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«Wenn wir mit Herz und Verstand handeln, bleibt Mettmenstetten stark, lebenswert und zukunftsfähig.» Vreni Spinner, parteilos

men Umgang mit Ressourcen. Nachhal­ tigkeit und Lebensqualität gehören für mich untrennbar zusammen. So bleibt Mettmenstetten lebenswert für alle Ge­ nerationen.

Ich schätze die gute Zusammen­ arbeit mit unseren Nachbarge­ meinden sehr. Besonders in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit, So­ ziales oder Energie können wir gemein­ sam mehr erreichen. Wo es sinnvoll ist,

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sollten wir unsere Kräfte bündeln. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Mett­ menstetten seine Autonomie behält – vor allem bei Themen, die unsere Iden­ tität, das Dorfleben und die strategische Entwicklung prägen. Ein respektvoller, vertrauens­ voller Umgang im Gemeinderat und mit der Verwaltung ist mir zentral. Ich lege grossen Wert auf einen offenen Dialog und klare Strukturen, damit sich alle aktiv einbringen können. Als Präsidentin sehe ich meine Aufgabe darin, Diskussionen zu moderieren, unterschiedliche Sichtweisen einzube­ ziehen und gemeinsame Lösungen zu fördern. Zusammen erreichen wir mehr, wenn jede Stimme gehört wird.

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Die Balance zwischen Wachs­ tum und Lebensqualität ist un­ sere grösste Herausforderung. Wir wollen Entwicklung ermöglichen – aber mit Augenmass. Dazu braucht es vorausschauende Planung, den Dialog mit der Bevölkerung und den Mut, Prio­ ritäten zu setzen. Ich bin überzeugt: Wenn wir mit Herz und Verstand han­ deln, bleibt Mettmenstetten stark, le­ benswert und zukunftsfähig.

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Die Entwicklung des «Erspach»­ Areals ist eine grosse Chance für unser Dorf. Mir ist wichtig, dass die Interessen der Bevölkerung und des Gewerbes gleichermassen berück­ sichtigt werden. Ich setze mich für eine ausgewogene Mischung aus Arbeitsplät­ zen, Dienstleistungen und moderner Infrastruktur ein. Eine nachhaltige Ge­ staltung mit Grünflächen und Energie­ effizienz soll einen lebendigen Standort schaffen.

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Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6.1) und Bonstetten (9.1). (red)

«Höherer Steuerfuss künftig Ja zum Ämtler Frauenfussball! kaum zu vermeiden» FORUM

Melanie Vollenweider (43), parteilos, bisher Ich bringe Sozialkompetenz, Empathie und eine sehr gute Fähigkeit zur konstruktiven Zu­ sammenarbeit mit. In den letzten 3,5 Jahren habe ich mein Wissen über unser Bildungssystem weiterentwickelt. Kom­ munikationskompetenz, aktives Zuhö­ ren, Offenheit und der Wille, gemein­

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tur: Die Schulraumplanung muss in den kommenden Jahren konsequent voran­ getrieben werden, damit wir dem Wachstum gerecht werden.

«Kommunikationskompetenz, aktives Zuhören, Offenheit und der Wille, gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden, prägen meine Arbeit.» Melanie Vollenweider, parteilos

sam nachhaltige Lösungen zu finden, prägen meine Arbeit – zum Wohl unse­ rer Schule. Ich möchte die Schulqualität weiter stärken, genügend Schul­ raum bereitstellen und moder­ ne Lern­ und Betreuungsangebote för­ dern. Besonders wichtig ist mir eine enge Zusammenarbeit zwischen Schul­ pflege und Gemeinderat sowie weiterhin eine vertrauensvolle, konstruktive Zu­ sammenarbeit der Schulpflege mit Schulleitung und dem gesamten Team der Schule.

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Im Bildungsbereich gibt es im­ mer Entwicklungsbedarf, unse­ re Schule ist auf einem sehr guten Weg. Die grössten Herausforde­ rungen liegen derzeit in der Infrastruk­

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Wenn unsere Infrastruktur – besonders im Bildungsbereich – weiter mit dem Wachstum Schritt halten soll, werden zusätzliche Investitionen nötig. Dadurch kann ein höherer Steuerfuss künftig kaum zu ver­ meiden sein. Wichtig ist mir, dass Anpassungen transparent begründet werden und der Mehrwert und die Not­ wendigkeit für die Bevölkerung klar erkennbar sind.

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Melanie Vollenweider kandidiert für das Präsidium der Primarschulpflege. Das Präsidium der

Replik auf den Artikel von Florian Hofer mit dem Titel «Neuer Verein für Frauenfussball?» im «Anzeiger» vom 9. Januar. Erfreuliche Dinge geschehen im Amt, wenn ausserhalb unserer kleinen Welt schon am Jahresanfang so viel Trauriges, Leid und Tod passiert. So kann man mit grosser Genugtuung feststellen, wie sich Melina Steinemann, Hauptikon, für die Förderung des Mädchen­ und Frauen­ fussballs bei uns einsetzt. Als Fussball­ Laie glaubt man, es sei alles bestens be­ stellt, wenn man die Mädchen auf dem Affoltemer «Butzen»­Sportplatz jeweils unter fachmännischer Anleitung trai­ nieren sieht. 230 Mitglieder in sechs Vereinen – eine eindrückliche Zahl. Im

Durchschnitt 40 junge Frauen und Mäd­ chen. Die Zahlen werden noch wachsen, doch um in allen Kategorien spielen zu können, braucht es nicht nur weiter neue Mitglieder, die kommen werden, sondern eben auch eine Bündelung des Angebots an einer einigermassen zent­ ralen Stelle im Bezirk. Die Aufgaben sind immens in den kommenden Jahren. Nach der Vereins­ gründung, die die bisherigen und wahr­ scheinlich auch neuen Mädchen­ und Frauenfussball­Vereine umfasst, sind die Informations­ und Werbeanstrengungen zu vergrössern. Das kostet Geld. An die immensen Investitionen in einen womöglich eigenem Spielplatz mit entsprechender Infrastruktur zu

Deutlich hörbar!

Vollzugsproblem

Replik auf den Artikel von Florian Hofer mit dem Titel «Feuerwerksverbot: Polizei zieht positive Bilanz» im «Anzeiger» vom 6. Januar.

Verkehrskadetten üben im Schneegestö­ ber, den Verkehr zu regeln. Wer das schon einmal gemacht hat, weiss, wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist. Immer wieder beobachte ich dabei, wie sich Autofahrer und zum Teil auch Fussgän­ ger nicht an die klaren Anweisungen der Kadetten halten. Die Frage drängt sich auf: Warum werden die Kadetten nicht konsequent von der Polizei unterstützt? Wer sich nicht an Anordnungen hält, muss gebüsst werden. Wir haben ein Vollzugsproblem. Ich bin überzeugt, dass wir in der Schweiz generell ein Problem bei der Durchsetzung bestehender Regeln ha­ ben. Wenn Verkehrspolizisten mit Kin­ dern üben, die Strasse sicher zu über­ queren, oder mit ihnen trainieren, wie man mit dem Velo korrekt durch einen Kreisel fährt, dann gehört auch dazu,

«Die Polizeipatrouillen der Stadt Affol­ tern hätten in Affoltern und Zwillikon selbst kein Feuerwerk wahrgenom­ men.» Entweder sind die Fahrzeuge der Polizei (zu) gut isoliert gegen Lärm oder die Polizei hat sich mit perfektem Ge­ hörschutz ausgerüstet – die Knallerei war jedenfalls für uns mehr als deutlich zu hören (und zu sehen)! Wie die Stadt­ polizei zu ihrer schönfärberischen Aus­ sage kommt, ist uns ein Rätsel. Gleich­ zeitig wird doch auch festgestellt, dass lediglich neun Meldungen wegen Ab­ brennen von Feuerwerk eingegangen seien.

Primarschulpflege erhält automatisch Einsitz in den Gemeinderat.

Hansruedi Huber, Affoltern

denken, ist anspruchsvoll. Es dürften mindestens 4000, wenn nicht bis zu 6000 m² Boden nötig sein. Wo ist diese Fläche, möglichst schon erschlossen, nicht in der Landwirtschaftszone lie­ gend, zu finden? Eine interessante neue Aufgabe für die Zürcher Planungsgruppe Knonauer­ amt ZPK und die Gemeinderäte der grös­ seren Gemeinden. Gerade neu in die Gemeinderegierungen einziehende Ge­ meinderätinnen und auch Gemeinde­ räte hätten hier ein Betätigungsfeld, das zu beackern, beziehungsweise zu «be­ beissen» wäre. Denn da hat es für einige Zeit noch «Fleisch am Knochen». Die Mitte Affoltern a. A., Hans Rudolf Haegi

dass die Polizei gleichzeitig erwachsene Verkehrsteilnehmer konsequent mahnt oder büsst, wenn sie Verkehrsregeln missachten. Nur so lernen Kinder, dass Regeln für alle gelten. Wir haben ein Vollzugsproblem.

Auch in anderen Bereichen Dasselbe gilt in anderen Bereichen: Wer bei den Steuern den Staat betrügt, muss konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür braucht es auch den Mut, bestehende Instrumente wie das Bank­ geheimnis anzupassen. Solange Gesetze und Regeln nicht glaubwürdig durchge­ setzt werden, bleibt der Eindruck beste­ hen, dass Regelverstösse folgenlos bleiben. Und genau das ist unser Vollzugsproblem. Hansueli Rickli, Affoltern


Gewerbe

Dienstag, 13. Januar 2026

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Komisches Varieté

Lachen im Chilehuus

FCA-HaTu im Stigeli

Gilbert und Oleg bieten publikumsnahe Unterhaltung im Singsaal Wygarten in Mettmi. Seite 15

Am Samstagmorgen unterhält Clown Pipo mit seiner lustigen Show in Affoltern. Seite 17

Am Wochenende findet ein Fussball-Hallenturnier für Juniorinnen und Junioren statt. Seite 18

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Wie das Einhorn zur Marke wurde In Affoltern erinnert heute kaum noch etwas an die Einhorn-Teigwarenfabrik AngelA BernettA Wer durch das Unterdorf von Affoltern spaziert, merkt kaum, dass hier einst der Duft von frisch gekochtem Weizenteig durch die Luft waberte. Wo heute Wohnhäuser und kleine Werkstätten stehen, prägte einst eine Teigwarenfabrik das Ortsbild. Die Einheimischen nannten sie schlicht «Chindermähli» oder «Teigi».

Aufbruch in einer Zeit des Wandels Die Anfänge der späteren Nahrungsmittelfabrik Affoltern am Albis AG reichen in die 1880er-Jahre zurück. Albert Schneebeli und Johann Vollenweider gründeten damals an der Unteren Bahnhofstrasse eine kleine Fabrik, in der zunächst «Kindermehl» – ein sehr fein gemahlenes, leicht verdauliches Mehl – sowie Biskuits, Willisauer Ringli, Läckerli und Petit-Beurre hergestellt wurden. Bald kamen die ersten Makkaroni hinzu. Der breite Produktmix war kein Zufall, sondern typisch für eine Zeit, in der junge Lebensmittelbetriebe ihren Platz in einem rasch wachsenden Markt suchten. Ein beträchtlicher Teil der Ware wurde nach Frankreich exportiert. 1885 wurden die frühen Anfänge des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft überführt. Der Betrieb wuchs – und suchte nach seiner Identität. Auch Affoltern selbst befand sich im Umbruch. Die Eisenbahn erschloss neue Absatzmärkte, neue Arbeitskräfte kamen ins Dorf. Mit den italienischen Bahnarbeitern hielt auch die Pasta Einzug in die Schweizer Alltagsküche.

Das Einhorn als Versprechen Um die Jahrhundertwende erhielt die Firma ihren Markennamen: «Einhorn». Das Fabelwesen sollte für Qualität, Reinheit und Selbstbewusstsein werben. Zeitgenössische Werbeplakate zeigten ein galoppierendes Einhorn, darunter der zweisprachige Schriftzug «Einhorn/Licorne» – ein Hinweis darauf, dass die Produkte längst über die Landesgrenzen hinaus verkauft wurden. Bereits 1893 beschäftigte die Fabrik 28 Mitarbeitende, eine bemerkenswerte Zahl für ein Dorf im Säuliamt. Das Fabrikgebäude im Unterdorf war ein markanter Zweckbau: ein hoher Schornstein, dampfende Kessel, grosszügige Trockenräume. Wer auf dem Weg zum Bahnhof war, hörte das Zischen der hy-

Das Fabrikgebäude im Affoltemer Unterdorf galt als markanter Zweckbau und prägte das Ortsbild. draulischen Pressen, und an manchen Tagen roch man den Pastateig bis hinauf zur Kirche.

Industrialisierung, aber menschlich Um 1917 investierte der Betrieb in eine umfassende Modernisierung. Eine neue Mühle entstand, und die Palette des Mahlguts wurde breiter denn je: Haferund Weizenmehl, Erbsen- und Grünerbsenmehl, Gelberbsen- und Grünkernmehl sowie Reis- und Gerstenmehl wurden verarbeitet. «Samson» hiess ein geröstetes Weizenmehl, das auch an das Schweizer Militär zur Herstellung von Mehlsuppen geliefert wurde. Die Einhorn-Produkte – Spaghetti, Hörnli, Fertigsuppen und andere Klassiker – fanden ihren Weg in Haushalte weit über die Region hinaus. Selbst Knorr bezog zeitweise Paniermehl aus Affoltern, bevor der Konzern dieses selbst herstellte. Einen Direktverkauf an die Bevölkerung gab es allerdings nicht. Die Fabrik belieferte Lebensmittelgeschäfte, darunter auch kleine «Lädeli». Im frühen 20. Jahrhundert entwickelte sich Affoltern zunehmend von

einem landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem lokalen Produktionsstandort mit Mühlen, Seidenwebereien und kleineren Industriebetrieben – die Einhorn-Fabrik war ein Teil dieses Wandels. Besonders wichtig war die Fabrik als Arbeitgeberin. Viele Frauen fanden hier sichere Arbeitsplätze, vor allem in der Sortierung und Verpackung. Die Nahrungsmittelfabrik gehörte damit zu den sozialen Stützen des Ortes. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte die «Teigi» sehr gute Geschäfte und galt als sozial und fortschrittlich: Unfallversicherung und Betriebskrankenkasse waren selbstverständlich.

Strukturwandel und Abschied Doch der industrielle Fortschritt hatte auch Schattenseiten. Wie viele kleinere Nahrungsmittelbetriebe geriet auch die Nahrungsmittelfabrik Einhorn zunehmend unter Druck. Grosse Produzenten dominierten den Markt, die Anforderungen stiegen, die Margen schrumpften. 1957 arbeiteten noch 30 Personen im Betrieb. Die grossen Produzenten drückten mit tiefen Preisen immer stärker auf

die kleinen Fabriken. Eine nach der anderen musste schliessen. Die letzte Besitzerin des Affoltemer Betriebs war die Firma Fahrender + Cie aus Langenthal, ein Käsehandel. Nach finanziellen Verlusten in ihrem Kerngeschäft führte sie die «Teigi» in Affoltern nicht mehr weiter. Ein klar dokumentierter Schliessungszeitpunkt der Nahrungsmittelfabrik fehlt. Die Gebäude erhielten neue Nutzungen – unter anderem durch die Firma Riposa, die Sacon AG und zuletzt die Bettwarenfabrik. 1982 wurden die Gebäude schliesslich abgerissen.

Die Einhorn-Fabrik steht exemplarisch für jene Schweizer Industriebetriebe, die nie zu Grosskonzernen wurden, aber über Jahrzehnte Arbeit, Identität und Alltag einer ganzen Region prägten. Vielleicht liegt irgendwo auf einem Dachboden noch ein vergessenes Päckchen Einhorn-Hörnli – ein kleines Zeugnis einer Zeit, in der ein mythisches Tier aus Affoltern den Geschmack der Schweiz mitprägte.

Was von der «Teigi» bleibt Heute erinnern nur noch ein paar vergilbte Werbekarten und überlieferte Geschichten an die Einhorn-Fabrik. Alte Briefe berichten von Hallen voller Mehlstaub, vom Geruch nach Eiern und Getreide, von Lehrmädchen, die am Feierabend ein Päckli Spaghetti mitnahmen. Einer Anekdote zufolge soll ein kleines Gips-Einhorn als Vorlage für das Firmenlogo gedient haben. Die Fabrik ist verschwunden, doch ihr Platz in der Ortsgeschichte bleibt.

Das Einhorn stand als Markenzeichen für Qualität und Reinheit.

Wo heute Wohnhäuser stehen, prägte einst eine Teigwarenfabrik das Ortsbild. (Bild Angela Bernetta)

Die Einhorn-Produkte wurden in der ganzen Schweiz sowie über die Landesgrenzen hinaus vertrieben. (Bilder Ortsmuseum Affoltern)

Über viele Jahrzehnte prägten Industriebetriebe den Bezirk, ehe sie verschwanden und Neuem Platz machten. In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in loser Folge einige dieser Betriebe vor. (red)


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ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Daniel Sommer, EVP, Affoltern

Mit Tarzan im Zürcher Paragrafen-Dschungel An meine Reise nach Madagaskar erinnere ich mich bis heute mit grosser Begeisterung. Der Tagesausflug durch den Dschungel der Masoala-Halbinsel hat besonders tiefe Gedächtnisspuren hinterlassen: ein scheinbar chaotischer Wildwuchs, Pflanzen, die aussehen, als hätten sie sich über Nacht neu erfunden, und Tiere, deren Existenz man ohne Beweisfoto kaum glauben würde. Kurz: ein Ort, an dem Darwin sofort seinen Notizblock gezückt hätte. Wenig entzückt war unser Guide, als ich meinen Kindheitshelden Tarzan kopieren wollte und an einer Liane schwingend nach Jane Ausschau hielt. Jugendlicher Übermut oder einfach etwas doof ? Denn für die Folgen

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gefährlicher Eskapaden war der Erste-Hilfe-Koffer nicht ausgerüstet. Weniger gefährlich, dafür um ein Vielfaches verwirrender, ist der Ausflug durch den Gesetzes-Dschungel unseres Planungs- und Baugesetzes (PBG). Rund 360 Paragrafen ranken und verschlingen sich dort wie Würgefeigen um einen alten Baum. Wer sich hier orientieren will, braucht nicht nur einen ausgezeichneten Fährtenleser, sondern idealerweise auch einen Masterabschluss in Bau- und Verwaltungsrecht, stahlharte Nerven, eine Machete aus Geduld – und genügend Proviant für mehrere Legislaturen. Das rief mir der Regierungsrat ins Bewusstsein, als ihn

unsere Meinung zur Vorlage «Erleichtertes Bauen im Bestand» interessierte. Tatsächlich schlägt er zahlreiche Vereinfachungen vor, sogar die Aufhebung einzelner Vorschriften. Ein Ereignis von fast schon exotischer Seltenheit, sind wir es doch gewohnt, dass Regelwerke eher wachsen wie Bambus nach der Regenzeit – schnell, dicht und kaum aufzuhalten. Ein Beispiel: Der sogenannten «Wohnhygiene» zuliebe muss ein Zimmer laut Gesetz mindestens 10 Quadratmeter gross sein. Obwohl sich Kinder auch bei 9,8 Quadratmeter wohlfühlen und eine solche Vorgabe eine flexiblere Wohnungsaufteilung oft verunmöglicht. Und die gesetzlich verankerte

Die Beiträge wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Smartphone, Tablet, PC – alles nicht so schwierig Ernst Gerber bietet Unterstützung Kein Ticket mehr beim Bus-Chauffeur, kein Bargeld mehr an der Parkuhr. Ohne Smartphone lässt sich kaum mehr eine Reise unternehmen. Welche Möglichkeiten gibt es, ein Ticket für die Bus- oder Zugreise zu lösen? Oder die Parkgebühr zu bezahlen? Was können Smartphones sonst noch? SBB-App, Parking-App, Twint, Word und vieles mehr – oder wie geht das schon wieder auf dem PC mit Word oder Excel? Oder Mail? Seit einiger Zeit begleitet und unterstützt Ernst Gerber viele Menschen mit individueller, persönlicher Beratung und viel Geduld zu günstigen

Konditionen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die seine Unterstützung beansprucht und sich vertrauensvoll an ihn gewendet haben oder sich zukünftig an ihn wenden werden. Frei und unabhängig bleiben und das Leben geniessen, mit so viel Smartphone wie nötig. Ernst Gerber Für Anliegen oder Fragen zum Smartphone, Tablet, PC oder Laptop (Windows): Ernst Gerber, Telefon oder SMS/WhatsApp an: 079 281 76 11, E-Mail: ernst.gerber@gmx.ch, Website: www.ernst-gerber.ch

Ernst Gerber zeigt, was Smartphones, Tablets und PCs alles können, und hilft beim Umgang damit. (Bild zvg)

Wenn Musik die Kinder begeistert Die Musiklehrerin Marina Wehrli unterrichtet im Bezirk Affoltern Wenn Kinder beim Klavier strahlen, dann ist oft Marina Wehrli am Werk. Sie geht beim Unterrichten individuell auf jede Schülerin und jeden Schüler ein. Dank ihrer Ausbildung als Musiktherapeutin und Psychologin erleben die Kinder nicht nur technische Fortschritte, sondern vor allem Freude am Musizieren, gewinnen Selbstver-

trauen und stärken die Konzentration. Seit 2002 lebt Marina Wehrli in der Schweiz und erteilt Musikunterricht am Klavier an Kinder und Erwachsene. Sie unterrichtet in deutscher, englischer und russischer Sprache. Marina Wehrli ist Mitglied des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbandes (SMPV). Sie arbeitet als Musikerin in

Kirchen und komponiert eigene Werke, darunter Musik für Websites und Dokumentarfilme. Als mehrfach ausgezeichnete Konzertpianistin und Komponistin bringt sie Leidenschaft und Neugier in den Unterricht. Dank ihrem Doktortitel in Psychologie und Musiktherapie inspiriert und fördert sie nachhaltig. Derzeit unterrichtet Marina Wehrli im Musikhaus Jecklin in Zürich, Mettmenstetten und in Bonstetten.

Mindesthöhe von 2,40 Meter ist nur bei Neubauten problemlos. Eine Lockerung könnte dazu beitragen, bereits bestehende Bauten sinnvoll zu erweitern oder umzunutzen, statt abzureissen und Ressourcen zu vernichten. Besonders erfreulich sind die vorgesehenen Erleichterungen im Aussenbereich. Es ist schlicht absurd, dass für das Anbringen einer Kletterpflanze an der Fassade bisher eine Bewilligung nötig ist – als würde Efeu heimlich die Statik unterwandern. Künftig könnten solche Hürden ebenso wegfallen wie die Bewilligungspflicht für Pergolen oder das gute alte Giireizli. Man darf hoffen, dass demnächst auch keine statische Berechnung mehr

verlangt wird, wenn jemand einen Blumentopf auf den Balkon stellt. Wenn der Rat den Mut des Baudirektors belohnt, können wir im Dickicht unserer Baugesetze endlich ein paar luftige, bewilligungsfreie Lichtungen schlagen. Ohne Liane, aber ganz im Geiste von Tarzan. Denn für Edgar Rice Burroughs, seinen Erfinder, sollte Tarzan zwischen Idealen und Realität vermitteln, Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen und mutig den Weg der gelebten Praxis gehen. Zudem sind Regeln, Verordnungen und Paragrafen nur dann sinnvoll, wenn sie auch befolgt und umgesetzt werden.

Theaterverein Bonstetten spielt «Zoff im Paradies» Am vergangenen Wochenende verwandelte sich der Gemeindesaal Bonstetten in eine lebendige Theaterwelt: Die Schauspielerinnen und Schauspieler des Theatervereins Bonstetten trafen sich zum alljährlichen Probewochenende. Am Samstagmorgen startete die Truppe topmotiviert. Ausgestattet mit sämtlichen Requisiten, passender Kleidung und geschminkt, wurden die Szenen intensiv geprobt und per Video aufgezeichnet. Für das leibliche Wohl sorgte der Vorstand mit einem genussvollen Spaghetti-Plausch zur Mittagszeit. Am Nachmittag stand die gemeinsame Videoanalyse auf dem Programm, bei der Regisseur Roger Seiler seine Anregungen und wertvolle Tipps einbrachte. Der Sonntag gehörte den kniffligen Szenen: Diese wurden immer wieder gespielt, verfeinert und perfektioniert, bis jede Bewegung und jede Pointe sass. Als Belohnung wurde die Theatercrew mit einem reichhaltigen Brunch verwöhnt. Ein gemeinsames Spiel sorgte für Auflockerung und viele Lacher, bevor am Nachmittag erneut konzentriert an einzelnen Szenen gearbeitet wurde.

Bald ist Premiere. (Bild zvg) Erschöpft, aber rundum zufrieden und mit vielen neu einstudierten Details im Gepäck ging ein intensives und erfolgreiches Probewochenende zu Ende. Nun steigt die Vorfreude auf die bevorstehenden Aufführungen: Am 31. Januar feiert das Stück Premiere. Daniela Hunziker und Dominique Binder Tickets und weitere Spieltermine: www.theater-bonstetten.ch

Neujahrsapéro 2026 im Seewadel

Nicht nur klüger, auch glücklicher Das Repertoire reicht von klassischen Meisterwerken bis hin zu zeitgenössischer Neoklassik. Ziel ist es, die musikalische Ausdruckskraft zu fördern und die Kreativität der Schüler und Schülerinnen nachhaltig zu stärken. Trotz minimaler Hausaufgaben erzielen diese bemerkenswerte Fortschritte. Marina Wehrli wurde im Oktober 2025 bei der International Composer Competition in den USA mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Dabei überzeugten auch ihre Schüler Livio Kehrli (13) und Karina Lomakova (12), welche den zweiten Platz in der Kategorie «Neoklassischer Still» erreichten. Dies mit Stücken aus Marina Wehrlis eigenem Album, welches feinfühlige und pädagogisch wertvolle Kompositionen enthält. Marina Wehrli Kurse und Lektionen auf Anfrage. E-Mail: wmpiano@yahoo.com

Marina Wehrli bietet im Bezirk Affoltern inspirierenden Klavierunterricht an. (Bild zvg)

Website: www.pianomarina.ch

Stadträtin Eliane Studer Kilchenmann bei den versammelten Gästen. (Bild zvg) Die Schweiz hält am 9. Januar inne. In Affoltern läuten die Kirchenglocken minutenlang, wie überall in der Schweiz, und gedenken so der jungen Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana. Eine Tragödie von unvorstellbarem Ausmass. Hunderte Menschen sind verletzt an Leib und/oder Seele. Es ist ein unermessliches Leid entstanden. Im Saal Kristallgarten des Pflegezentrums Seewadel stand gleichentags der Neujahrsapéro an. Im Eingangsbereich begrüsste das Seewadel-Team zusammen mit der Geschäftsleitung herzlich die ankommenden Gäste. Ein ruhiger Anlass im neuen Jahr. Eine Har-

fenspielerin fand schöne, ruhige und zugleich quirlige Töne. Ein besonderer Dank gehört ihr für die berührenden Klänge. Die Stadträtin Eliane Studer Kilchenmann sprach zu den Gästen in einfühlsamer Weise und wünschte ein gutes neues Jahr 2026. Sie streute Zuversicht auf bessere Tage im kommenden Jahr. Das Gastroteam kümmerte sich liebevoll um das Wohl der Bewohnerinnen, Bewohner und deren Angehöriger. Es bleibt eine weisse Rose zum Trauertag. Das neue Jahr begann in der Schweiz leidvoll. Bruno Vogel


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Rifferswil liegt idyllisch gelegen im Bezirk Affoltern und zählt rund 1200 Einwohnerinnen und Einwohner. Unser kleines und dienstleistungsorientiertes Team ist nah an der Bevölkerung, erbringt vielfältige Aufgaben und entwickelt sich laufend weiter. Der Bereich Tiefbau erbringt Aufgaben bei der Entsorgung, beim Unterhalt kommunaler Infrastrukturanlagen Abwasser, Wasser und Strassen, bei der Pflege von Aussenräumen sowie beim Winterdienst. Infolge Pensionierung des langjährigen Stelleninhabers suchen wir dich als

Bereichsleiter/in Werkhof (100 %) Du stellst den reibungslosen Betrieb des Werkdienstes sicher, bringst dich bei der Neuorganisation der Entsorgungsstelle ein und überzeugst mit deiner Macher-Mentalität. Deine Aufgaben sind vielfältig: • Leitung und Organisation der gemeindeeigenen Entsorgungsstelle/Recycling • Instandhaltung und Kontrolle der kommunalen Infrastrukturen wie Abwasserpumpwerke, Regenbecken und Meteoranlagen • Unterhalt an öffentlichen Verkehrswegen und Gewässern sowie Naturpflege • Pflege und Unterhalt von Strassenbegleitflächen, Plätzen und öffentlichen Verkehrsbereichen • Signalisation, Absperrungen und Umleitungen bei Baustellen und Unterhaltsarbeiten • Selbständige Aufgaben im Bereich Wasserversorgung (Überwachung Trinkwasserqualität, Wasserverteilung und -förderung, Gebäudeinstallation) • Unterstützung bei der Einrichtung von Infrastrukturen für öffentliche Anlässe • Organisation und Durchführung Winterdienst (Pikettdienst und unregelmässige Einsätze, auch an Wochenenden und in der Nacht) • Arbeitsplanung und Rapportierung, Mitarbeit bei der Budgetierung Was du mitbringst: • Abgeschlossene handwerkliche oder technische Ausbildung, idealerweise im Strassen- oder Tiefbau oder als Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ • Arbeitserfahrung in einem kommunalen Werkhof ist von Vorteil • Weiterbildung zum Wasserwart ist von Vorteil • Bereitschaft zu Pikett- und Wochenendeinsätzen • Teamfähigkeit, hoher Dienstleistungsorientierung, selbstorganisierte und zuverlässige Arbeitsweise • Gutes technisches Verständnis und sicherer Umgang mit Maschinen und Geräten • Führerausweis Kat. B sowie Kat. BE (Anhänger) oder Bereitschaft, diesen zu erwerben • Wohnsitz in der Region (innert 30 Minuten am Einsatzort) Was wir dir bieten: • Selbständige und vielseitige Tätigkeit in einem schmucken Dorf und einer intakten Landschaft • Mindestens 5 Wochen Ferien, Anstellungsbedingungen gemäss kantonalem Personalrecht • Unterstützung von berufsorientierten Weiterbildungen • Gratisparkplatz in der Nähe und optimale Verkehrsanbindung (Zürich, Zug) • Eine sorgfältige Einführung bis zur kompletten Verantwortungsübernahme Interessiert an dieser sinnvollen Tätigkeit? Wir freuen uns auf deine vollständige Bewerbung mit Foto im PDF-Format an kanzlei@rifferswil.ch. Bei Fragen steht dir Reto von Schulthess, Ressortvorstand Tiefbau und Werke (079 624 11 70) oder der aktuelle Stelleninhaber Werner Schlapbach (079 422 39 53) gerne zur Verfügung.

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3. Haferflocken im Cutter fein mahlen. Gemahlene Haferflocken, Baumnüsse bis und mit Salz unter die Schokoladenmasse ziehen. In die vorbereitete Form geben. 4. Im auf 160°C (Heissluft/Umluft) vorgeheizten Ofen 30 Minuten backen. Herausnehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. In Würfel schneiden, mit Kakaopulver bestäuben. ÖISE TIPP: Die Brownies lassen sich 1 Woche gekühlt aufbewahren. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten, backen 35 Minuten

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Veranstaltungen

Dienstag, 13. Januar 2026

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Kauziger Jazz eines Monk und klassische Appenzeller Streichmusik Start des Konzertjahres im «Pöschtli» Aeugstertal

Mit ihnen startet das «Pöschtli» Aeugstertal in das Konzertjahr 2026 (von links): Matthias «Hiasl» Härtel, Matthias Lincke, Elias Menzi – die Geigerin Andrea Kirchhofer ist nicht mit auf dem Bild. (Bild zvg) «Walzerwahnsinn» und «urige» Tänze vom «Landler» bis zum «Hierig»: Die wilde Appenzeller Tanzmusik der berüchtigten Alpstubeten, welche die Kirche in vergangenen Jahrhunderten wiederholt zu landesweiten Tanzverboten bewog, existiert noch. Bloss wird sie kaum mehr gespielt. Das Trio Landstreichmusik um «Giigemaa» Matthias Lincke startete 2015 als eine Reminiszenz an diese Urformen der Appenzeller Streichmusik. Ausgehend von Handschriften aus dem 19. Jahrhundert und Schellack-Aufnahmen aus den 1920erJahren haben der Geiger Matthias Lincke, Elias Menzi am Appenzeller Hack-

brett und der Bassist und Jodler Matthias «Hiasl» Härtel über die Jahre eine unbändige Lust entwickelt, musikalische Grenzen zu sprengen. Dies ganz im Sinne der alten Appenzeller Musikanten, wenn sie in «Altfrentscher Besetzung» (Geige-Hackbrett-Kontrabass) und auf bewährte, aber ebenso spontane Weise den Saal «zum Stiigä» brachten. Gekonnt verbinden die drei Musiker ihre Wurzeln in der Appenzeller Streichmusik und der Steirischen Tanzgeigenmusik mit ihrem Drang nach freiem musikalischem Ausdruck. So entsteht eine Musik, die bewusst auf stilistische Orientierung verzichtet, sich ganz auf

den spielerischen Austausch konzentriert und eine eigene Sprache entwickelt, welche sich im weiten Spannungsfeld zwischen Jazz, Folk und improvisierter Musik bewegt. Überraschten sie auf ihrem Debütalbum mit der gewagten Verbindung von Streichmusik und Improvisation, wenden sie sich nun der Tradition der improvisierten Musik und deren Wurzeln im Jazz zu und begeistern mit ungewohnten Klängen im Spannungsfeld zwischen dem kauzigen Jazz eines Thelonious Monk und klassischer Appenzeller Streichmusik, geprägt von Musikantenfamilien wie den Mosers oder Alders. Nun erhalten die drei Verstärkung von der Geigerin Andrea Kirchhofer, deren Duo Zugluft bekannt ist für aus den Fugen geratene Volksmusik für das 21. Jahrhundert. Wenn sie auf die «Landstreichmusik» trifft, durchmischt sie die Altfrentsche Streichmusik mit neuartigen Klängen aus Klezmer, Tango und der ursprünglich aus Polen importierten Polka – humorvoll, virtuos und überaus abwechslungsreich. Damit wagen sie den musikalischen Aufbruch und streifen durch allerhand einladende, aber auch durch unwegsame Gebiete. Franz Lehner, «Pöschtli» Aeugstertal Sonntag, 18. Januar, Restaurant Alte Post, Pöstliweg 1, Aeugstertal, Konzertbeginn um 19 Uhr, Essen um 18 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38 Die Musiker: Matthias Lincke (Geige, Gesang), Elias

Gilbert und Oleg servieren die Speisen für das Gemüt. (Bild zvg)

«Restaurant zum Goldenen Gaukler» Komische und publikumsnahe Varieté-Show Gilbert und Oleg bieten eine komische und publikumsnahe Varieté-Show, bei welcher die Gäste (das Publikum) aus einer reichhaltigen Speisekarte zwischen Jonglagen, Zauberei, Akrobatik, Kuriositäten, Musik und vielem mehr auswählen dürfen. Nach den Bestellungen folgen die gewünschten Darbietungen, die schnell und pikant serviert werden. Trotz der perfekten Organisation des Chef de Service geschehen vor, während und nach den Darbietungen immer wieder unvorhergesehene Zwischenfälle, die nicht

zuletzt auf den neuen Küchengehilfen Oleg und das unberechenbare Publikum zurückzuführen sind. Eine Verbindung von Komik und Theater mit Improvisation und Spiellust verfeinert. Gilbert und Oleg servieren die Speisen für das Gemüt. Eine Aufführung für die ganze Familie. Pascale Aubry, «bi eus...z Mättmistette» Samstag, 17. Januar, 20.15 Uhr, im Singsaal Wygarten, Mettmenstetten, Ticket-Reservationen: www.bieus.ch/tickets oder 077 488 00 89

Menzi (Appenzeller Hackbrett), Matthias «Hiasl» Härtel (Kontrabass, Jodel & Gesang), Andrea

Kandidierende kennenlernen

Zeit und Fähigkeiten sind ein wertvolles Gut

Podiumsdiskussion zu den Wahlen der Primarschulpflege Wettswil

Einführungskurs «Fit für den Einsatz»

Am 29. Januar um 19.30 Uhr findet im Mehrzwecksaal des Schulhauses Ägerten eine öffentliche Podiumsdiskussion zu den bevorstehenden Gesamterneuerungswahlen der fünf Mitglieder der Primarschulpflege Wettswil statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger von Wettswil und bietet die Gelegenheit, die Kandidierenden und ihre Anliegen näher kennenzulernen. Ein zentraler Programmpunkt des Abends ist die Neuwahl des Präsidiums der Schulpflege. Für dieses Amt kandidieren Simone Hoffmann und Christian Gräub. Beide stellen sich vor, erläutern ihre Ziele und ihre Vorstellungen zur zukünftigen Führung der Primarschule Wettswil. Neben den Präsidiumskandidierenden nehmen auch die bisherigen Mitglieder der Schulpflege teil, die sich erneut zur Wahl stellen: Franziska Bieri, Matthias Gretler, Jana Markworth und Diana Pfister. Alle Kandidierenden stehen während der Diskussion für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Esther Nievergelt, Gemeinde-

Rund 100 freiwillig Engagierte der Kirchgemeinde Knonauer Amt pflegen regelmässigen Kontakt zu Einzelpersonen oder Familien im Säuliamt. Sie unterstützen ältere Menschen, Familien oder Migrantinnen und Migranten in unterschiedlichen Lebenssituationen. Die Freiwilligen gehören Teams an, werden fachlich begleitet, tauschen sich regelmässig aus und können ein attraktives Weiterbildungsangebot nutzen. Wer Zeit und Interesse an einer solchen begleitenden Tätigkeit hat oder den Kontakt zu einer Person oder einer Familie pflegen und seine Fähigkeiten einbringen möchte, ist herzlich willkommen, am Einführungskurs «Fit für den Einsatz» für begleitende Freiwillige teilzunehmen. Dieser Kurs ist eine Vorbereitung für die Aufgaben und eine Auseinandersetzung mit der Motivation sowie mit dem Menschenbild. Es werden Strategien ausgetauscht, wie auch Methoden und Ressourcen, die bei der Tätigkeit unterstützend wirken können.

Kirchhofer (Geige)

Bisherige Mitglieder der Schulpflege, die sich erneut zur Wahl stellen: Franziska Bieri, Matthias Gretler, Jana Markworth, Diana Pfister. (Bild zvg) rätin und Schulpräsidentin von Hedingen, Vorsteherin des Ressorts Bildung und Jugend. Sie sorgt für einen strukturierten Austausch zwischen den Kandidierenden. Die Veranstaltung bietet eine wichtige Gelegenheit, die Personen, ihre Schwerpunkte und Ziele kennenzulernen und sich eine fundierte Meinung

für die Neuwahlen der Primarschulpflege Wettswil am 8. März zu bilden. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion findet ein Apéro statt. Dabei besteht die Möglichkeit, sich in ungezwungenem Rahmen weiter mit den Kandidierenden auszutauschen.

Zudem wird besprochen und geübt, wie wertschätzende Kommunikation auch in Leichter Sprache gelingen kann. Die Auseinandersetzung mit den Themen ist auch nützlich, falls Teilnehmende in ihrem privaten Umfeld erkrankte Personen begleiten. Der Kurs ist kostenlos für Freiwillige, die im Rahmen eines kirchlichen Angebotes Einzelpersonen oder Familien begleiten oder begleiten möchten. Die Kosten für übrige Interessierte sind 200 Franken (zum Teil übernehmen diese auch andere Institutionen). Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt Kursdaten: Samstag, 31. Januar, 9 bis 16 Uhr, inklusive Mittagsimbiss; Mittwoch, 11. Februar und 18. Februar, jeweils von 19 bis 21.30 Uhr, im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern, Auskunft und Anmeldung: Lucia Sidler, Sozialdiakonin, Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt, Telefon: 044 552 01 88, E-Mail an: lucia.sidler@ref-knonaueramt.ch

Diana Pfister, Primarschulpflege Wettswil

Podiumsdiskussion zu den Wahlen im Gemeindesaal Ottenbach Ein gemeinsames Engagement der Ortsparteien FDP, GLP und SVP Die drei Ortsparteien FDP, GLP und SVP organisieren am Dienstag, 20. Januar, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Ottenbach eine Podiumsdiskussion mit allen bisherigen und neuen Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat und die Schulpflege.

Fragerunde mit Apéro Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Ottenbach sind zur Vorstellung der

bestehenden und neuen Kandidatinnen und Kandidaten sowie zur offenen Diskussion herzlich eingeladen. Der Anlass und die Fragerunde werden durch Roland Brüniger moderiert und selbstverständlich werden auch die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Kandidatinnen und Kandidaten weitergegeben. Ziel der Veranstaltung ist ein Kennenlernen und konstruktiver Austausch mit den Anwärterinnen und Anwärtern auf ein Amt im Gemeinderat

oder in der Schulpflege für die kommende Legislatur 2026 bis 2030. Am Schluss der Podiumsdiskussion offerieren die Ortsparteien einen kleinen Apéro für persönliche Gespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten. Die Ortsparteien FDP, GLP und SVP freuen sich auf eine rege Teilnahme und einen interessanten Austausch. Die Ortsparteipräsidenten von FDP, GLP und SVP

Der Kurs «Fit für den Einsatz» bereitet Freiwillige darauf vor, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützen zu können. (Bild pixabay)


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Samstag, 17. Januar 2025, 20.15 Uhr, Singsaal Wygarten, Mettmenstetten Eine Aufführung für die ganze Familie

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Gilbert & Oleg Restaurant zum Goldenen Gaukler Eintritt Fr. 40.–/Fr. 35.– (Legi/AHV) Ticket-Reservationen: www.bieus.ch oder Tel. 077 488 00 89 Abendkasse offen ab 19.15 Uhr

Miteinander wandern

KINDERTHEATER AB 4 JAHREN

SO 18. JAN. 2026, 15 UHR SVEN MATHIASEN «PU DER BÄR» Der Theaterpädagoge und Comiczeichner erzählt und spielt mit Stofftieren und Musik frei nach dem Kinderbuchklassiker Pu der Bär. Es geht um Gemeinschaftssinn und Respekt vor den Eigenarten des anderen. Spielort Albisbrunn Esssaal «La Table» Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen a. A. Kasse ab 14.3o Uhr, nach Veran. Sirupbar

Jahresprogramm 2026 www.miteinanderwandern.ch Sa. 17.01. Rätikon Panorama Schneeschuhwanderung Stels – Gafäll – Valpun – Aschüel – St. Antönien Sa. 21.02. Aargauer Weg Mellingen – Gnadenthal – Sulz – Bremgarten Sa. 21.03. Via Natura Zürich Ossingen – Rümbeli – Gurisee – Dinhard Sa. 18.04. Obstblüte im Baselbiet Reigoldswil – Rifenstein – Wildenstein – Liestal

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Sa. 20.06. Creux du van Noiraigue – Le Grand Vy – Noiraigue

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Veranstaltungen

Dienstag, 13. Januar 2026

Das Familienzentrum bleibt aktiv

Die Pipo-Clown-Show

Viele neue Angebote auch in diesem Jahr

Lustiger Anlass im Chilehuus in Affoltern

Das Familienzentrum Bezirk Affoltern ist ein Ort der Vernetzung, Begegnung und Gemeinschaft. Es bietet Unterstützung in unterschiedlichen Lebenslagen und ein vielseitiges Angebot für Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neu erweitert das Zentrum sein Programm mit der Lernstube on Tour, einem kostenlosen und niederschwelligen Bildungsangebot für Erwachsene. Die Lernstube richtet sich an Personen zwischen 18 und 65 Jahren, die ihre Fähigkeiten im Lesen, Schreiben, Rechnen oder im Umgang mit digitalen Medien verbessern möchten. Das Angebot findet im Kafi des Familienzentrums statt und kann ohne Anmeldung besucht werden. Die Lernzeiten sind jeweils am Dienstag von 17.30 bis 20.30 Uhr (ohne Kinderbetreuung) sowie am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr mit Kinderbetreuung. Fachpersonen begleiten die Teilnehmenden individuell bei ihren Lernzielen, bei Fragen aus dem Alltag oder im Umgang mit digitalen Anwendungen. Getragen wird das Pilotprojekt von Machbar.ch in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum und mit Unterstützung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich. Darüber hinaus bietet das Familienzentrum ein breites Programm für alle Altersgruppen. Für Kinder im Vorschulalter stehen vielfältige Beschäftigungsangebote zur Verfügung, die spielerisch die Entwicklung fördern und die Persönlichkeit stärken. Dazu gehören unter anderem ein Workshop zum Thema

Klein und Gross werden vom lustigen Pipo Clown unterhalten und mit einer überraschenden Performance voller Humor zum Schmunzeln und Lachen gebracht. Es wird ein vergnüglicher Samstagmorgen mit Freude und Spass. Antonia Nardone umrahmt musikalisch mit fröhlicher Klaviermusik den Anlass.

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Klein und Gross zum Lachen bringen

Das Familienzentrum Bezirk Affoltern ist ein Ort der Vernetzung, Begegnung und Gemeinschaft. (Bild zvg) «Stark gegen Mobbing», ein Besuch in der Kläranlage, ein Spielnachmittag auf einem Bauernhof, ein KidscombatWorkshop zur Vermittlung grundlegender Selbstverteidigungstechniken sowie ein Babysitterkurs in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz. Zur Unterstützung der Eltern in ihrer Erziehungsrolle und zur Förderung des Austauschs werden regelmässig praxisnahe Referate und Erziehungsvorträge in Zusammenarbeit mit der «Elternbildung Zürich» angeboten und aktuelle Themen aus dem Familienalltag aufgegriffen (Pubertät, Notfälle bei Kindern und vieles mehr). Ergänzt wird

das Angebot durch Sprachkurse und Sprachtreffs wie English Café, English Conversation und Spanisch-Sprachenkafi sowie durch verschiedene Treffangebote wie den Vater-Kind-Treff, das Eltern-Kind-Singen oder die «GschichteZiit im Kafi». Abgerundet wird das Programm durch regelmässige Familienanlässe wie den Fasnachtball oder den Ferien-Waffel-Spass. Michelle Furter, Betriebsleitung Familienzentrum Bezirk Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Tel. 044 760 12 77 / Website: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Cyber-Check für Jugendliche

Pipo Clown, geboren 1977 und aufgewachsen in Portugal, lebt seit 1995 in der Schweiz und wohnt mit seiner Familie in Zürich. Sein Kindheitstraum war es schon immer, Clown zu werden, um Gross und Klein zum Lachen zu bringen. Nach seiner Ausbildung 2008 zum Clown konnte er seinen Traum verwirklichen. Er ist auch ein Theaterschauspieler. Nach zwei Jahren Ausbildung im Schwager Theater Institut konnte er seine Leidenschaft zum Theaterschauspiel vertiefen, um als Künstler noch professioneller zu werden. Er hat in verschiedenen Amateurtheatergruppen mitgespielt und 2012 trat er in der professionellen Theatergruppe Los Comicastros auf. 2013 hatte er sein Debüt in der Welt des Kinos. Er hatte kleine Rol-

Pipo Clowns Kindheitstraum war es, Clown zu werden. Seit 2008 bringt er Gross und Klein zum Lachen. (Bild zvg) le in dem Film «Geisterfahrer» von der Firma Lang Film, die seit 1980 existiert. Die zwei Künstler laden Familien, Kinder, Eltern, Grosseltern, Tanten, Onkel, Gottis, Göttis und andere Interessierte zu diesem spannenden Anlass ganz herzlich ein. Antonia Nardone Samstag, 17. Januar, 10 Uhr, reformierte Kirche Affoltern, Dauer: zirka 35 Minuten, anschliessend Familienkafi im Chilehuus

Offenes Singen mit meditativen Gesängen Stimmungsvoller Anlass mit Taizésingen

Die katholische Kirche Affoltern zeigt, wie Hacker ticken

Einblick in die Welt der Cybersicherheit für Jugendliche. (Bild zvg) Die katholische Kirche in Affoltern engagiert sich auch im neuen Jahr für die Jugendlichen und ermöglicht interessante Angebote im Rahmen des Wahl-

fachprogramms. Am 19. Januar steht ein besonderes Highlight auf dem Programm: das Angebot «Im Visier der Kriminalpolizei» im Pfarrheim Affoltern.

Das Internet eröffnet grenzenlose Möglichkeiten – birgt aber auch Risiken. Bei diesem Angebot erhalten Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler praxisnahe Einblicke in die Welt der Cybersicherheit. Fachleute der Kriminalpolizei zeigen, wie Hacker, Datendiebe und andere Internetkriminelle vorgehen, und geben wertvolle Tipps, wie Jugendliche sich im Netz schützen können. Die katholische Kirche Affoltern macht damit erneut deutlich, dass sie mehr als nur Gottesdienste bietet: Sie schafft Räume, in denen Jugendliche Verantwortung, Wissen und Orientierung für das Leben in einer digitalen Welt erfahren können. Das Angebot ist offen für alle OberstufenSchülerinnen und -Schüler der katholischen Kirche im Rahmen des Wahlfachprogramms und bietet eine spannende Möglichkeit, sich mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen. Claudia Bruckner, katholische Kirche Affoltern

Hintergründe und Geschichten zu «Chrüüz + Fahne»

Meditatives Singerlebnis mit hochkarätiger Musikbegleitung in Hausen. (Bild zvg) Am kommenden Donnerstag findet wieder ein offenes Taizésingen in Hausen statt: ein meditatives Singerlebnis mit mehrstimmigen Liedern aus Taizé, Hagios und ähnlichen Gesängen. Noch zwei Mal in diesem Winterhalbjahr sind alle herzlich eingeladen, mitzusingen, den zauberhaften Klängen zu lauschen und einzutauchen in Musik und Klang. Zusammen mit Sängerinnen und Sängern vom Sing mit!-Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer am Flügel werden einfache und gleichzeitig gefühlvolle Lieder gesungen, bereichert mit der musikalischen Begleitung von

José Sifontes (Flöte) und Sascha Emanuel Kramer (Tenor), die mit ihren wunderbaren Zwischenspielen und Solostimmen alle verzaubern. Viele Kerzen tragen zu einem stimmungsvollen Anlass für Herz und Seele bei. Anschliessend sind alle zu Tee und Gebäck eingeladen. Katholische Kirchgemeinde HausenMettmenstetten Donnerstag, 15. Januar, 20.15 Uhr, katholische Kirche Hausen; Donnerstag, 5. Februar, 20.15 Uhr, katholische Kirche Mettmenstetten

Dem Biber auf der Spur Als man wegen des Glaubens noch mit Waffen aufeinander losging mit Niklaus Peyer zwölf Skulpturen erfahren Teilnehmende vom Historiker Dr. Josef Kunz interessante Geschichten: Zum Beispiel warum es zu den beiden Villmergerkriegen gekommen ist, warum einzelne Orte im Freiamt für kurze Zeit reformiert und dann doch wieder katholisch wurden oder warum diese Kriege gerade im unteren Freiamt stattfanden. Die Führung dauert ungefähr zwei Stunden und findet bei jedem Wetter statt. Zum Abschluss sind alle Besucher zu Glühmost und Kuchen am wärmenden Feuer eingeladen.

Ein Anlass der Stiftung Reusstal Sanduhrförmig angenagte Bäume, aufgestaute Bäche, Trampelpfade und Biberburgen – dem Biber gefällt es im Reusstal. Teilnehmende begeben sich gemeinsam auf Spurensuche und erfahren, weshalb der Biber Bäume fällt, orange Zähne hat und im kalten Wasser nicht friert. Sarah Wettstein, Stiftung Reusstal Leitung: Niklaus Peyer, Biologe, Stiftung Reusstal; Treffpunkt: Parkplatz an der Reussbrücke

Spannende Geschichten entlang der zwölf Skulpturen erfahren. (Bild zvg)

Betreuerteam Freiämter Sagenweg

Rottenschwil-Unterlunkhofen (Seite Rottenschwil, Süd); Beginn: 14 Uhr, Ende: zirka 16 Uhr; Kosten:

Erlebnis Freiamt lädt Jung und Alt, Familien mit Kindern und alle, die einen spannenden Sonntagnachmittag erleben

möchten, zu einer Führung auf dem winterlichen Freiämter Sagenweg ein. Auf einem Spaziergang entlang der

Sonntag, 18. Januar, 14 Uhr, Treffpunkt bei der

Erwachsene 15 Franken, Kinder bis 16 Jahre

Waldhütte beim Tierpark in Waltenschwil, Eintritt

kostenlos; Anmeldung bis am Vortag um 17 Uhr

frei (Kollekte in den Hexentopf)

unter: www.stiftung-reusstal.ch/anmeldung/

Weshalb hat der Biber orange Zähne und fällt Bäume? (Bild Josef Fischer)


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Sport

Dienstag, 13. Januar 2026

Grosse Bescherung für die Floorball Albis Junioren C Blau

FCA-HaTu für Juniorinnen und Junioren

Abschluss des Jahres am 20. Dezember mit zwei weiteren Erfolgen

Fussball-Hallenturnier im Stigeli

Am Mittag des Samstags vor Weihnachten waren die Trainer der C-Blau-Junioren in Bremgarten froh, mit genug Spielern zur letzten Meisterschaftsrunde des Jahres antreten zu können. Der erste Gegner des Albisser kam aus Regensdorf. Die Jungs aus dem Furttal waren im Schnitt einen Kopf grösser als die Säuliämtler. Trotzdem starteten die Floorballer mit viel Schwung und konnten nach kurzer Zeit mit zwei Toren vorlegen. Dann aber drehten die Regensdorfer auf und schossen innert weniger Minuten vier Tore. Albis war zuerst etwas geschockt, konnte sich aber in den zweiten zehn Minuten der ersten Hälfte fangen und wieder vorlegen. In der zweiten Spielhälfte konnte das Spielgeschehen kontrolliert werden. Dank einiger grosser Paraden des Säuliämtler Goalies konnte Regensdorf kaum noch erfolgreich abschliessen und Albis weiter regelmässig Tore schiessen. Am Schluss war der Erfolg mit 14:5 klar und auch verdient. Nach einer kurzen Pause stand noch die Partie gegen Wohlen an. Diese waren nicht zu beneiden, hatten sie doch mit nur vier Feldspielern anzutreten. Dementsprechend klar war der Spielverlauf, obwohl die Jungs aus Wohlen sich ge-

In wenigen Tagen ist es so weit und das Fussball-Hallenturnier der jüngsten Mädchen und Jungen des FC Affoltern startet. Am kommenden Wochenende vom 16. Januar bis 18. Januar findet in der Sporthalle Stigeli einmal mehr das traditionelle FCA Hallenturnier statt.

Drei Tage voller Sport, Leidenschaft und Spass Am Freitagabend, 16. Januar, machen die C-Juniorinnen und -Junioren den Start mit insgesamt zehn Teams aus ver-

Mannschaftsfoto 2025 der Junioren C Blau Floorball Albis. (Bild zvg) schickt verteidigten und mutig in die Schlüsse standen. Trotzdem standen kurz vor Schluss 25 Tore von Albis gegen keine von Wohlen. Fünf Sekunden vor Schluss konnte Wohlen dann aber trotzdem noch einen Ehrentreffer erzielen, was den Aargauern nach dem grossen Einsatz zu gönnen war. Schlussendlich konnten die Junioren und auch die Trainer von C Blau zufrieden in die kurzen Weihnachtsfe-

schiedenen Gemeinden in und ausserhalb des Säuliamts. Das Turnier dauert am ersten Tag bis gegen Mitternacht und allen Interessierten wird bis dahin ein tolles Gastro-Angebot in angenehmer Atmosphäre geboten. Am Samstag, 17. Januar, folgen schliesslich weitere 26 Teams der Juniorinnen- und Junioren-Kategorien D und E, welche ihr Können unter Beweis stellen wollen. Der Ta g ist angereichert mit der Indoor-Festwirtschaft sowie einem Grillstand für eine warme Verpflegung. Zum Ausklang des Wochenendes werden am Sonntag, 18. Januar, die Jüngsten der Kategorien F und G mit insgesamt 30 Mannschaften erwartet.

Tolles Erlebnis für über 60 Teams und geschätzt 600 Kinder

rien abreisen. Die erste Meisterschaftshälfte war mehr als zufriedenstellend. Dank teilweise sehr attraktivem Kombinationsspiel und allseits grossem Einsatz «überwintert» das Team verdientermassen auf dem zweiten Tabellenrang.

Zum Gelingen des Vereinsanlasses sind an diesem Wochenende über 60 Helfer im Einsatz. Sport- und Fussballbegeisterte sind herzlich eingeladen. Der Event bietet insgesamt über 60 Teams und geschätzten 600 Kindern ein tolles Erlebnis und alles, was es dazu braucht: Sport, Leidenschaft und Spass.

Oliver Aegerter Weitere Infos und Resultate:

FCA-F-Junioren am Hallenturnier.

www.floorball-albis.ch

(Bild L. Brunner)

Hallenturnier OK, FC Affoltern

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In jeder horizontalen und vertikalen Reihe, aber auch in jedem der neun Quadrate, darf jede Zahl von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

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Besser man nutzt sich ab, als zu verrosten. B N E K C O T S F U A

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H E L L B L A U Z H B

G B O T E O G I L E S

ADIPOSITAS ANGELPUNKT AUFSTOCKEN BERGMOLCH BRONCHIE

E W A L U A T S N U E T B R S I V E R B G T R O T E M L L G S U R I N W N K E L T E N D EUKLAS GALAPAGOS GENIESSEN GERUCHLOS GEWALTSAM

T R G A L A P A G O S

S E N C U L S E N A O

A M V M H Z E G E H C I N H T I T L D R L H

GLIED HELLBLAU HENKEL MATHE OBERLAND

E A N B E E S E S R C

S A A S N O R W Z O U

S R S I P C A D U S R

SEGEL SELIG SERVO VERBLUEHEN VERDREHEN

E E E I H C N O R B E

N N D M A T H E V E G

S A L K U E B A E T V

R E Z R E K S H C A W

VERSTAUBEN WACHSKERZE WASCHBAR WEITE ZITTRIG

In diesem Rätsel sind alle oben stehenden Wörter versteckt. Sie können sich waagrecht, senkrecht, diagonal, vorwärts, rückwärts und ineinander übergehend verbergen. Die übriggebliebenen Buchstaben ergeben ein Zitat oder Sprichwort.


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003_2026 by AZ-Anzeiger - Issuu