Skip to main content

48_20181129_WOZ_WOSANZ.pdf

Page 1

Donnerstag, 29. November 2018

110. Jahrgang – Nr. 48

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Ein Abend voller struber Geschichten und romantischer Schangsongs

Freitag, 30. November 2018 Am Freitag stark bewölkt und zeitweise nass. 4ºC 8ºC

Florian Schneider ist ein gern gesehener Gast im Alts Schlachthuus. Am letzten Samstag war der Baselbieter Sänger und Geschichtenerzähler wieder da. Geschichten erzählte diesmal auch Barbara Saladin, die bekannte Krimiautorin aus dem Oberbaselbiet.

4ºC 10ºC

Samstag, 1. Dezember 2018 Am Samstag freundlicher Mix aus Restwolken, Wolkenfeldern und etwas Sonne.

5ºC 12ºC

Sonntag, 2. Dezember 2018 Am Sonntag sehr wechselhaftes Wetter. Wolken und Sonne lösen sich ab, dazwischen aber auch Regen.

Duggingen

Die Gemeinde Duggingen hat sich vor dem Schiedsgericht gegen die Kelsag durchgesetzt. Gemeinderat Peter Tschudin im Interview.

Martin Staub

O

bschon in die Waagschale der Programmgestaltung geworfen, eröffnete Florian Schneider seinen spannenden, besinnlichen und unterhaltenden Abend nicht mit einem Weihnachtslied. Wäre ja auch noch etwas früh gewesen am 24. November. Aber die Santichlaus-Geschichte mit seiner «Grossmuetter reigetschwylersyts» und seinem drei Jahre älteren Bruder in den Hauptrollen schien ihm dann doch angebracht, seine Gäste im jenseitigen Unterbaselbiet zu begrüssen. Bis auf wenige leer gebliebene Stühle war der bistromässig eingerichtete Saal besetzt – trotz einigen weiteren Veranstaltungen in der Umgebung. Und Florian Schneider, dem das Laufner Publikum auf Anhieb ans Herz gewachsen zu sein schien, erntete bereits bei der Eröffnungsgeschichte Zuspruch, obschon man ja eigentlich auf die Singstimme – bekannt aus diversen Musicalproduktionen – mit seiner Gitarren- und der Klavierbegleitung von Angelo Signore wartete. Und es gab im Laufe des zweieinhalbstündigen Abends eine schöne

7

Hofstetten-Flüh

Florian Schneider: Der Sänger brachte dem Publikum das poetische Baselbiet in den schönsten Tönen näher. Portion davon. Die neuen Schangsongs, in denen diverse Schätzeli, die geblieben oder schon wieder gegangen sind, zerbrochene Herzen und gebrochene Menschen in für Laufentaler wohlklingendem Baselbieterdialekt besungen wurden, verfehlten ihre Wirkung nicht. Und ob Florian Schneider bloss erzählte, was ebenso interessant und spannend rüberkam, oder seine Lieder zum Besten gab, die aufmerksamen Gäste bekamen immer Geschichten zu hören: traurige, lustige, «strube», bespickt mit viel Seele und Herz. «Dr Schangeli vom undere Biel», «Lisette, Madame de Toilette»,

«Hei zum Dorothee», «Schöchli mache» und viele andere aus dem neuen Tonträger «Schangsongs 3». Es war von A bis Z «mucksmüslistill» während den Vorträgen. «Die Entfaltung im Faltenjura» Und Florian Schneider hatte, wie auf seiner ganzen Tournee, auch in Laufen noch mehr «Geschichtliches zu bieten». Barbara Saladin, eine Vielschreiberin und bekannte Krimiautorin aus Florians Nachbarschaft sozusagen, gab Kostproben ihrer Kurzgeschichten, die an Spannung, Verschroben- und «Strubheit»

34

10

Jetzt vom Baselbieter Reh

Rücken, Schnitzeli und frische Bratwürstli

8

25 1

12

Nur eine Woche nach ihrer Nichtnomination trat Nationalrätin Elisabeth SchneiderSchneiter in der Kirche Flüh wieder an die Öffentlichkeit. Dabei war harsche Kritik an der CVP zu vernehmen.

FOTO: MARTIN STAUB

denen von Florian in nichts nachstanden. «Die Entfaltung im Faltenjura», in dem der eine oder andere Mountainbiker auf einer Kuhweide ins Gras biss, passte da ganz gut zum Ernschtli, den Florian Schneider als etwas streng ausdünstend in verschiedenen schrägen Episoden beschrieb. Der Liederabend mit Lesung erwies sich als angenehme Mischung zwischen «Schangsong» (so werden Chansons von urchigen Oberbaselbietern genannt) und Literatur. Für harmonische Abrundung und Aufwertung der Musik sorgte Angelo Signore am E-Piano.

19

Aktuell Stellen Immobilien

17 22 31

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Ihr neuer Goldschmied im Stedtli

Markus Brasche Individuelle Schmuckanfertigung Reparaturen, Altgoldankauf Restauration antiker Grossuhren Mo bis Fr, 13.30–18.30 Uhr Sa, 9.00–12.00 Uhr (Termin nach Vereinbarung) 061 701 97 26 • 079 516 32 23 Hauptstrasse 22, Laufen www.brasche.ch


2

Empfehlungen

5

5

17

4

19

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Publizistische Gesamtleitung Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Peter Walthard, Tel. 061 789 93 36 peter.walthard@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch mm sw Fr. –.86, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt.

Beglaubigte Auflage 21901 Ex. (WEMF 2017) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76505 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 206272 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@chmedia.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Empfehlungen

21

4208 Nunningen · 4422 Arisdorf Telefon 061 941 25 73 info@luethi-gartenbau.ch www.luethi-gartenbau.ch

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Fr. 11’300.–


LAUFENTAL LAUFEN

LAUFEN

Dankeschön aus Eritrea und Syrien wap. Seit zwei Jahren betreuen Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen anerkannte Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea. Die Idee des Projekts «Grüezi Welcome»ist simpel: Um den Migranten den Weg in die finanzielle Selbstständigkeit zu erleichtern, erhalten sie Unterstützung von Einheimischen, mit denen sie zusammen Deutsch üben können und die ihnen auch mit Behördengängen und bei Alltagsfragen behilflich sind. Am Freitag zeigten sich die Geflüchteten erkenntlich: Im reformierten Kirchgemeindehaus tischten sie selbstgekochte Spezialitäten aus ihrer Heimat auf. Die reformierte Pfarrerin Regine Kokontis moderierte den Abend und sorgte dafür, dass der Austausch zwischen den Flüchtlingsfamilien und den Schweizern zügig in Gang kam. Dabei zeigten sich auch die Probleme, mit denen die Neuankömmlinge in der Schweiz zu kämpfen haben. Als grösstes Hindernis erweist sich erwartungsgemäss die Sprache – ein Thema, das vor allem Frauen mit kleinen Kindern betrifft. Während der Mann und die Kleinen Deutsch lernen, sind sie zu Hause und haben kaum Kontakt mit Schweizern. Schwierig wird es besonders dann, wenn die Kinder nach ein paar Jahren den Schweizer Dialekt besser beherrschen als die Muttersprache

ihrer Eltern. «Sobald wir Tigrinisch sprechen, verlassen die Kinder den Raum», erzählte etwa eine Mutter aus Eritrea. So zieht sich ein Integrationsgraben mitten durch die Familie. Auch von Seiten von Vermietern werden den Migranten nicht selten Steine in den Weg gelegt: Die von der öffentlichen Hand bezahlten Wohnungen werden bisweilen kaum in Stand gehalten, defekte Herdplatten und Kühlschränke sind immer wieder ein Thema, denn die Vermieter wissen, dass die Flüchtlinge kaum in der Lage sind, sich zu wehren. Hier bietet die Begleitung durch «Grüezi Welcome» eine Hilfe: Ein Begleiter erzählte, wie er seinen Schützling beim Gang vor Gericht unterstützte – und prompt Recht bekam. Es ist nicht die einzige Erfolgsgeschichte. Einige der Flüchtlingsfrauen, die schon länger im Programm sind, sprechen bereits genügend Deutsch, um erste einfache Jobs auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Dies sei das Wichtigste, sagte Regine Kokontis: «Wenn die Sprache stimmt und die Leute die Gelegenheit haben, sich in einem Praktikum zu bewähren, tun sich viele Türen auf». Die lang ersehnte Unabhängigkeit von der Sozialhilfe und damit die Entlastung der Steuerzahler rückt so ein bedeutendes Stück näher.

Musikalischer Bummel

Tambouren: Beeindruckend war der Auftritt der Tambourengruppe der Stadtmusik.

Mit ihrem Herbstkonzert begeisterte die Stadtmusik Laufen ihr Publikum. Das Motto lautete «Bilder der Welt» und lud zu einem musikalischen Galerienbummel auf hohem Niveau ein. Thomas Immoos

D Ein lebendiger Abend: Pfarrerin Regine Kokontis und Geflüchtete, die ihren BegleitperFOTO: PETER WALTHARD sonen ein eritreisches Mahl gekocht haben.

ie Stadtmusik Laufen kann auf ein treues Stammpublikum zählen, wenn sie zum Herbstkonzert einlädt. Aufmerksam und begeistert lauschten die Zuhörerinnen und Zuhörer dem breiten musikalischen Repertoire, das unter der Leitung des Dirigenten Matthias Kümin dargeboten wurde. Passend zum Motto «Bilder der Welt» standen auf den Tischen Tischreiter mit alten Fotos aus der Geschichte der Stadtmusik, die im kommenden Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiern

wird (29./30. November 2019). Durch den Abend führte die Moderatorin Laura Gebhardt, die jeweils eine kurze Einführung zu den Stücken gab. Passend dazu wurde eine Bild an die Wand projiziert, welches das Motto des Abends auf verschiedene Weise illustrierte. Jungmusikanten und Tambouren Den Auftakt des Konzertabends machte die Tambourengruppe, die ein gut viertelstündiges Trommel-Feuerwerk zum Besten gab. Mit Trommeln und anderen Perkussionsinstrumenten zeigten die Tambouren nicht nur hohes Rhythmusund Taktgefühl, sondern auch kurze Show-Einlagen. Ebenso begeisternd wie die Tambouren spielten die zwei Formationen «Mezzoforte» und «Fortissimo» der Musikschule Laufental-Thierstein unter der Leitung von José Martin Blanco und Reto Vogt. Die Jungmusikantinnen und Jungmusikanten bewiesen, dass sie auch die andern Tonstärken wie Piano und Forte beherrschen und ihre Instrumente bereits virtuos beherrschen. Zu Beginn ihres musikalischen Galerienbummels spielte die Stadtmusik Laufen eine Hommage an die Stadt Lu-

FOTO: THOMAS IMMOOS

zern, «Vivat Lucerna». Die Reise führte weiter nach London, in die USA, nach Südamerika, nach Afrika und in den arabischen Raum. Das Programm war klug zusammengestellt: Auf Marschmusik folgten Pasadoble- und Sambaklänge oder afrikanische und arabische Rhythmen. Das Publikum wurde an die Themse entführt, in den Zirkus oder an den Karneval von Rio begleitet, oder es ritt musikalisch mit einer Karawane durch die Wüste. Dabei bedienten sich die Musikerinnen und Musiker nicht nur ihrer angestammten Instrumente, sondern auch der Hände oder gar ihrer Stimmen. Mehrere Vereinsmitglieder zeigten mit ihren Solo-Einlagen, dass in der Stadtmusik auf hohem Niveau musiziert wird. Das sehr zahlreich im Primarschulzentrum erschienene Publikum zeigte sich begeistert und dankbar. Mit Applaus, Bravorufen und Anerkennungspfiffen erbettelten sie mehrere Zugaben. Manfred Cueni, der Präsident der Stadtmusik, dankte dafür: «Euer Applaus ist unser Lohn.» Im Jahr vor ihrem Jubiläum zeigte die Stadtmusik, dass sie über all die Jahre frisch geblieben ist.

LAUFEN

LAUFEN

Ein weihnachtliches Stedtli präsentiert sich der Region wap.Das Projekt «Stedtli 2020» von IG und Stadt Laufen trägt erste Früchte: In Zusammenarbeit mit dem «Birs Magazin» flatterte letzte Woche ein aufwändig gestaltetes Weihnachtsmagazin in die Haushalte der Region. Mit dem unter der Redaktion von Karin Galliker herausgegebenen Print-Produkt will die Stadt in der Weihnachtszeit Kunden in die Geschäfte in der Altstadt locken. Denn das mittelalterliche Ambiente mit Weihnachtsbeleuchtung und Tannenbaum bietet die weihnachtlich-winterliche Stimmung, die viele in dieser Jahreszeit suchen. Auf 47 Hochglanzseiten präsentieren sich die Geschäfte im Stedtli von ihrer besten Seite, geschrieben wurden die Texte vom langjährigen Wochenblatt-Chef Martin Staub, die Bilder steuerte die Fotografin Jacky Steiner bei. Wieviel das Magazin insgesamt gekostet hat, will Stadtpräsident Alexander Imhof nicht genau beziffern. Denn: «Wir hatten Unterstützung von Freunden». UBS, EBM, Ricola, Stöcklin Logistik AG sowie KMU + Wirtschaftskammer Baselland haben namhafte Beträge gesprochen. Dies sei unter anderem deswegen möglich, weil die Stadt viel Wert auf gute Beziehungen zur regionalen Wirtschaft lege, so Imhof. Die Verbundeheit der Firmen mit der Re-

3

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

gion sei nach wie vor gross, und das sei wertvoll. Das Magazin soll nicht das einzige seiner Art bleiben. Man werde im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder ein derartiges Produkt gestalten, sagt Imhof. Am Freitag vergangener Woche wurde die Veröffentlichung mit einem Apéro auf dem Rathausplatz gefeiert. Bei Wein und Speckgugelhopf trafen sich das Redaktionsteam, Vertreter von Stadt und IG und Passanten trotz frostiger Temperaturen, um anzustossen. Grund zum feiern hatten alle Beteiligten: Sie hatten das Produkt innerhalb von nur drei Wochen auf die Beine gestellt. «Die Idee dazu kam erst Ende Oktober», so Alexander Imhof. Dass es nun doch rechtzeitig auf den Beginn der Adventssaison geklappt habe, sei dem ausserordentlichen Engagement aller Beteiligten zu verdanken. Das Magazin wird in insgesamt 32 Gemeinden im Laufental und im Schwarzbubenland verteilt. Das Projekt «Stedtli 2020» hat weitere ehrzeigzige Ziele: Es will die Laufner Altstadt als attraktive Alternative zu den Einkaufszentren der Region präsentieren. In einem nächsten Schritt werden Befragungen durchgeführt, um die Bedürfnisse der Kunden genauer analysieren zu können.

JAZZ-MATINEE

Sonderausstellung im Museum Laufental wos. Am nächsten Sonntag, 2. Dezember, hat das Museum Laufental von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Aktuell ist eine neue Sonderausstellung über die Zeit des Ersten Weltkriegs zu sehen. Zwar war die Schweiz, und ihr das Laufental, nicht direkt in die Kriegshandlungen involviert. Nichtsdestotrotz beeinflusste der Krieg unsere Region in vielfältiger Weise, weshalb auch hier zwischen 1914 und 1918 oft nicht an ein normales Leben zu denken war. Nicht nur wurden zahlreiche Soldaten an der nahen Grenze zu Frankreich und im strategisch wichtigen Chessiloch stationiert. Auch die mit dem Krieg zusammenhängende Spanische Grippe hinterliess im Laufental ihre schrecklichen Spuren.

Mittwoch, 5. Dez. 2018, 16.00 Uhr

MÄRLISTUNDE Wydehof-Center Breitenbach, erster Stock für Kinder von 4 bis 7 Jahren Eintritt: Fr. 2.–

Sonntag, 2. Dezember, 10.30 Uhr

Jeepers Creepers – Jazz- & Bluesband

Neben wohlbekannten Klassikern der damaligen Zeit hat die Band auch unübliche und im Jazz kaum gehörte Stücke in ihrem Repertoire, zum Beispiel den Ungarischen Tanz von Brahms oder das Rondo alla Turca von Mozart. Reservationen: Tel. 061 761 31 22

www.kfl.ch

DISCO

GALERIE 16. November – 2. Dezember

Gret und Christian Mengelt – Bilder

Freitag, 7. Dezember, 21.00 Uhr

20

Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr KINO Donnerstag, 29. November, 20.30 Uhr

Lucky

Der 90-jährige Lucky verbringt glücklich und zufrieden seinen Lebensabend im Südwesten der USA. «Lucky» ist der letzte Film, den Harry Dean Stanton vor seinem Tod drehte. Was für ein hinreissender Film! Was für eine umwerfende Figur! Regie: John Carroll Lynch, mit Harry Dean Stanton, David Lynch, Ron Livingston, Ed Begley Jr., Tom Skerritt, Beth Grant u. a. Drama, USA, 2017, 88 Min. KABARETT Samstag, 1. Dezember, 20.15 Uhr

schön & gut* MARY

Der fünfte Streich von schön&gut bringt einmal mehr Wortwitz, Gesang, geistreiche Satire und grenzenlose Fantasie.

Schlachthuus-Disco mit DJ CL-Shorty und DJ Toni

An diesem Abend können wir uns auf die Musik des beliebten DJ-Duos freuen und nochmals richtig abtanzen in der letzten Disco des Jahres. JUGEND-KINO Samstag, 8. Dezember, 19.15 Uhr

Creed 1

Ein Boxer-Drama aus den USA. Regie: Ryan Coogler, mit Michael B. Jordan, Sylvester Stallone, Tessa Thompson u. a. 2015, 133 Min. *Vorverkauf:

Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen, oder auf www.kfl.ch bequem von zu Hause aus.


4

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

Gottesdienste Gott erschuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat. (Victor Hugo)

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Laufen Freitag, 30. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende, im ökumenischen Geist. Sonntag, 2. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Markus Wagner. Heute ist Chinder-Sunntig mit Nicole. Dienstag, 4. Dezember, 10.00 Uhr, Offene Kirche, Bistro am Markttag. In der Katharinenkirche sind wir für Sie da am Monatsmarkt von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr. Um 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 2. Dezember, 17 Uhr Klein und Gross – Abendgottesdienst, Pfarrerin Bettina Kitzel, Martina Hausberger und Stefan Pöll, anschl. kleines Znacht Dienstag, 4. Dezember, 19.30 Uhr Kirchgemeindeversammlung, ökum. Kirche Flüh Mittwoch, 5. Dezember, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab fünf Jahren, Martina Hausberger und Sigrid Petitjean. Anmeldung bis 3. 12. unter Tel. 061 731 38 84 Donnerstag, 6. Dezember, 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 2. Dezember 2018 10.00 Uhr Life on Stage-Festgottesdienst in der St. Jakobshalle in Basel Dienstag, 4. Dezember 2018 19.30 Uhr Gebetsabend Mittwoch 5. Dezember 2018 14.00 Uhr Schatzsucher Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Traurig haben wir Abschied genommen von unserem Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Danksagung (statt Karten)

Für die vielen Zeichen der tiefen Verbundenheit beim Abschied von meinem lieben Ehemann und unserem Vater

Peter Urs Hänggi 21. 5. 1951 – 12. 10. 2018

Die Angehörigen: Theres Müller-Hänggi mit Marcel Martha Ghirlanda-Hänggi mit Heinz Bernadette Jordi-Hänggi Michel Jordi mit Pia Ralph Jordi mit Monika, Eva und Luis Unser Dank geht an: • die Nachbarn und Freunde für deren stetige Hilfeleistungen • das Zentrum Passwang und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für ihre fürsorgliche Pflege • Dr. M. Rudin für die jahrelange ärztliche Betreuung • Pfarrer Sabo für die schöne Abdankungsfeier • alle Absender von Trauerkarten für deren liebe Worte Statt Blumen und Gaben gedenke man Peter mit einer Spende an das Katzenheim, Tierschutzbund Basel Regional, 4132 Muttenz, Postkonto 40-3419-2, IBAN CH09 0900 0000 4000 3419 2.

Eugen Hänggi-Kübler 21. 2. 1927 – 28. 10. 2018 danken wir von ganzem Herzen. Ein besonderer Dank gilt Pfarrer Markus Fellmann für die einfühlsame Trauerfeier sowie Anja Zenhäusern für die musikalische Umrahmung. Herzlichen Dank auch dem Pflegepersonal des Alterszentrums Bodenacker für die jahrelange liebevolle Betreuung sowie Dr. Raphael Haberthür für seine ärztliche Begleitung. Wir danken auch allen Freunden, Verwandten und Nachbarn für die vielen tröstenden Worte und Zeilen, die Spenden und die heiligen Messen. Ein herzliches Vergelts Gott all jenen, welche Eugen in seinem Leben Gutes erwiesen und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Breitenbach, im November 2018

Die Trauerfamilie

Es werden keine Danksagungen in Form von Karten versandt. Menschen, die man liebt, sind wie Sterne. Sie können funkeln und leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen. Antoine de Saint-Exupéry

Pape, du wirtsch immer i euse Härze si.

In Liebe, grosser Dankbarkeit und mit vielen wunderbaren Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner Mimi, unserem herzensguten Mami, Grossmutti, unserer Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Wir danken von Herzen allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die vielen ermutigenden Worte und die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von meinem Ehemann, unserem Pape, Schwiegervater, Gross und Urgrossvati

Gottesdienste:

Spaghetti-Essen für alle: Mi, 28. November, und Sa, 1. Dezember, jeweils 11.45–13.30 Uhr im Gde.-Saal vom ref. KGH, Breitenbach. Verschiedene Saucen und feines Dessertbuffet, Topfkollekte fürs Kinder- und Jugendheim Laufen. Gottesdienste: Sonntag, 2. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 1. Adventsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Dienstag, 4. Dezember, abends am Aussenfenster der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Adventskalenderbild von der Gemeinde Breitenbach: Sujet «Barbaratag». Mittwoch, 5. Dezember, 6.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, ökum. Rorategottesdienst, Thema: Kirchenmaus und Bienenwachskerze, Pfr. Stéphane Barth und Katechetin Patrizia Malerba, anschl. Zmorgen im Gde.-Saal. Sonntag, 9. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 2. Adventsgottesdienst, Pfr. Barbara Jansen, anschl. Amnesty-Internat.-Kerzenverkauf. Pfr. St. Barth kocht nebenan für die Sonntagsschulkinder Mittwoch, 12. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche Breitenbach, ökum. Rorategottesdienst, Thema: Mit dem Esel auf dem Weg zur Krippe, Pfr. Markus Fellmann, anschl. Zmorgen im kath. Pfarreiheim Mittwoch, 12. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche Fehren, ökum. Rorategottesdienst, Thema: Kirchenmaus und Bienenwachskerze, Pfr. Stéphane Barth und Katechetin Patricia Gisler, anschl. Zmorgen v. Fehren Aktiv im UG Donnerstag, 13. Dezember, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst zum Luciatag, Pfr. Stéphane Barth ChinderChilche-Sonntagsschule: So, 2. Dezember: 10.15–11.15 Uhr, im SoSch-Raum, Einüben des Krippenspiels. So, 9. Dezember, 10.15–14.00 Uhr, zuerst im Sonntagsschulraum, ab 11.15 Uhr in der Kirche, Zmittag um 12 Uhr Konfirmandenunterricht: Konfirmanden-Einsatz an den Spaghetti-Essen für alle von nah und fern: am Di, 27. 11. ab 17 Uhr: Kochen und Einrichten; am Mi, 28. 11., und am Sa, 1. 12., ab 11.45 Uhr: Schöpfen, Ausgeben und Abwaschen gemäss speziellem Einsatzplan.

Alles hat seine Zeit. Eine Zeit der Freude, der Stille und die Zeit der dankbaren Erinnerung.

Fritz Cueni-Fötsch 4. November 1933 – 1. November 2018 erfahren durften. Danke Danke Danke Danke Danke

an Herrn Pfarrer Franz Sabo für die einfühlsamen und tröstenden Abschiedsworte bei der Trauerfeier sowie dem Organisten. den Ärzten und dem Pflegepersonal vom Kantonsspital Laufen und Bruderholz für die fürsorgliche Pflege. an Frau Dr. Claudia Rosamilia für die langjährige Betreuung des Verstorbenen. unseren Nachbarn Anton und Liesbeth für die rasche Hilfe. den Schulkameradinnen und dem Musikverein Röschenz für den letzten Fahnengruss.

Noemie Frei-Renz 1. 6. 1929 – 26. 11. 2018 Nach einem überaus reich erfüllten, arbeitsamen, fürsorglichen Leben und langem Leidensweg hat ein grosses Herz aufgehört zu schlagen. Doch immer sind sie da, die Spuren des Lebens, die Augenblicke, die Gefühle und Erinnerungen, die niemals vergehen. In unendlicher Dankbarkeit nehmen wir Mamis Optimismus, Fröhlichkeit, Offenherzigkeit, Grosszügigkeit und enorme Güte mit auf unseren weiteren Lebensweg. Nun hat sie ihre grosse Reise friedlich angetreten.

In Liebe Walter Frei-Renz Jeannette Grace-Frei Marianne Frei-Wyss Walter Frei mit Olivier, Nicolas und Florence Ursula Frei, Peter Schneider mit Philip Anna und Paul Lüthy-Renz mit Familie Karin Frei-Stöckli Verwandte und Bekannte

Dankbar sind wir allen, die Fritz auf seinem letzten Weg begleitet haben und ihre Wertschätzung durch Kondolenzschreiben, Blumen, Gaben und Spenden bekundet haben. Dreissigster: Sonntag, 2. Dezember 2018, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Röschenz. Röschenz, im November 2018

Die Trauerfamilien

Die Trauerfeier findet am Freitag, 30. November 2018, um 14.00 Uhr in der St.-Remigius-Kirche in Metzerlen statt. Traueradresse: Walter Frei sen., Klosterplatz 22, 4115 Mariastein Gilt als Leidzirkular.

Gott wird bei den Menschen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Und abwischen wird er jede Träne Offenbarung Johannes 21, 3-4 von ihren Augen.

In der Dunkelheit der Trauer leuchten die Sterne der Erinnerung.

Wir möchten herzlich Danke sagen (anstelle von Karten) für die grosse und überwältigende Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben

Gilbert Bachmann Danke für die vielen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit, die tröstenden Worte, für eine Umarmung oder einen Händedruck, für die schönen Blumen und Spenden, für die Begleitung auf seinem letzten Weg. Danke an Herrn Pfarrer Franz Sabo für seine schönen und tröstenden Worte bei der Abdankung. Danke allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die Gilbert auf seinem Lebensweg in Freundschaft und Zuneigung begegnet sind. Das Unfassbare zu ertragen, ist sehr schwer, aber in dieser Trauer nicht allein zu sein und so viele herzliche Gesten zu empfangen, gibt uns Kraft und Hoffnung.

Röschenz, im November 2018

Die Trauerfamilie


5

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

• AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 26. November 2018

nehmigt. Eines dieser Projekte ist die Beschaffung eines elektrisch angetriebenen Autos für die Verwaltung. Es wurden 3 Garagen in Laufen und Zwingen angefragt. Jeder Anbieter offerierte eine andere Fahrzeugmarke. Die Anbieter wurden nach Ort der Service-Garage und Anzahl Lernende im Laufental angefragt. Die Garage Wederich Dona AG hat das preisgünstigste Angebot abgegeben. Der angebotene Mitsubishi i-Miev erfüllt die Anforderungen der Stadtverwaltung gut. Er hat eine Reichweite von 100 bis 160 km. Das reicht gut für die gefahrenen Kurzdistanzen.

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Unternehmen, welche die CHARTA Arbeit für Menschen mit Behinderung unterzeichnen, mit dem Label iPunkt ausgezeichnet sind, stehen für die berufliche Chancengerechtigkeit ein und leisten einen aktiven Beitrag zur Integration. Die Stadt Laufen engagiert sich für die Integration von behinderten Menschen, sei es im Integrationsprogramm wie auch in der 2. Lehrstelle im Werkhof. Die CHARTA Arbeit für Menschen mit Behinderung wurde unterzeich- • Der Verein e-mola fördert die Elektromobilität im Laufental und Schwarzbubenland. Die Vornet und der Lizenzantrag um das Label iPunkt standsmitglieder sind sehr mit der Materie eingereicht. Elektromobilität vertraut und verstehen den • Mit Stadtratsbeschluss 395 vom 1.10.2018 Markt und die Zukunftschancen bestens. Sitz wurden die Energiefondsprojekte 2018 gedes Vereins ist Laufen. Auf der Homepage des

Vereins www.e-mola.ch wird Hilfe für Bauherren, Ladestationsbetreiber und Gemeinden angeboten. Eine Karte mit Ladepunkten hilft, eine E-Tankstelle zu finden. Eine Mitgliedschaft nützt der Stadt Laufen, da sie immer über den neusten technischen Stand des sich schnell verändernden und wachsenden Angebots informiert wird. Die Stadt Laufen tritt dem Verein e-mola per 1. 1.2019 bei.

Volksabstimmung vom 25. November 2018 − Vorlage 1 «Hornkuh-Initiative: 806 Ja; 696 Nein − Vorlage 2 «Selbstbestimmungsinitiative: 581 Ja; 954 Nein

Neue Schnitzel für die Finnenbahn Die Finnenbahn auf den Reben ist bei Freizeitsportlerinnen und -sportlern sehr beliebt. Sie führt auf einer Rundstrecke von 1,1 Kilometern durch den Wald. Die rege Benutzung, aber auch die Witterung setzen der Bahn zu, sodass sie regelmässig gewartet werden muss. Dies tun jeweils Mitglieder von Vereinen, welche die diversen Hallen in den Schulhäusern von Laufen nutzen dürfen.

I

n der Regel wird der Belag jährlich erneuert. Weil die Bahn in gutem Zustand war, konnten diese Arbeiten im vergangenen Jahr unterbleiben. Vor einigen Tagen jedoch fanden sich gut drei Dutzend Freiwillige bei der Grillstelle auf den Reben ein. Hier standen bereits Garetten, Schaufeln, Rechen und Heugabeln bereit, als sie Daniel Neuschwander, Leiter Technische Dienste, begrüsste. Urs Schaffner, Mitarbeiter des Werkhofs, gab kurze Instruktionen über das weitere Vorgehen. Jedes Jahr stellt eine Hälfte der über ein Dutzend Vereine Freiwillige für diese

Sobald der Haufen abgetragen war, war bereits wieder für Nachschub gesorgt.

Arbeit. Dieses Jahr waren es Mitglieder folgender neun Vereine: Agfrässeni, Birsgugger, Curling Club, Eislaufclub, Kozuchi Karate Do, SGS Jungschützen, Turnen für jedermann, Turnverein und Volleyballclub Blue Sisters. Unverzüglich machten sich zwei junge Männer auf, um mit dem Laubbläser das Herbstlauf von der Finnenbahn zu blasen. Die übrigen Teilnehmenden wurden in vier Gruppen eingeteilt. Alle fassten sie eine Garette oder ein Gartengerät, um sich in den Wald zu begeben. An vier Stellen war dort Rindenmulch aufgehäuft, den es auf der gan-

zen Länge der Finnenbahn zu verteilen galt. Mit Eifer machten sich die Freiwilligen daran, die Garetten zu füllen. Andere standen auf der Bahn bereit, um die Rindenschnitzel gleichmässig auf dem Weg zu verteilen. Mit viel Eifer und gut gelaunt, verbunden mit ermunternden Sprüchen, wurde der Weg Meter um Meter mit dem Mulch belegt, mit dem Rechen gleichmässig verteilt. Derweil nahm der Mulchhaufen ab. Aber Nachschub stand bereit und war rasch herangeführt. Insgesamt verteilten die Freiwilligen 68 Kubikmeter Schnitzelgut auf der Finnenbahn. Nur eine kurze Znünipause unterbrach die Arbeit. Dank des zügigen Vorgehens war das Werk früher fertig als geplant, sodass sich alle Helferinnen und Helfer wieder bei der Grillstelle einfanden. Hier war das Feuer bereits angemacht und Würste standen ebenso zur Stärkung bereit wie Getränke, um den Durst zu löschen. (stl)

− Vorlage 3 Überwachung von Versicherten: 1092 Ja; 431 Nein − Vorlage 4 Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Wohnkosten-Initiative: 1117 Ja; 233 Nein − Vorlage 5 «Prämien-Initiative»: 674 Ja; 717 Nein − Vorlage 6 Verfassungsänderung betr. Wahlen Zivilkreisgerichte: 1026 Ja; 259 Nein − Ersatzwahl Präsident/-in des Zivilgerichts Basel-Landschaft West für den Rest der Amtsperiode 1.4.2018 bis 31.3.2022. Die offiziellen Kandidaten haben Stimmen erhalten wie folgt: Linder Andreas: 514 – Schwestermann Mark-Antony: 199 – Vereinzelte: 13 Stimmbeteiligung 44,14%

Ablesung der Wasserzähler 2018 Zwischen dem 3. Dezember 2018 und dem 18. Januar 2019 wird der Wasserverbrauch in den privaten Haushaltungen und gewerblichen Betrieben registriert. Die Stadt Laufen hat dafür drei Wasserableser beauftragt. Alle tragen einen Ausweis der Stadt Laufen auf sich. Zögern Sie nicht, sich diesen Ausweis vor dem Eintritt in Ihre Liegenschaft vorweisen zu lassen. Nach zweimaligem erfolglosem Besuch wird eine Ablesekarte in den Briefkasten gelegt. Bitte füllen Sie die pauschalfrankierte Antwortkarte aus und retournieren diese an die Stadtverwaltung Laufen. Für Fragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an Frau Claudia Dietler, Finanzabteilung, Tel. 061 766 33 80 (Mo/Do/Fr).

Papiersammlung am 1. Dezember 2018 durch die Guggenmusig Birsgugger

A

m Samstag, 1. Dezember 2018, ist es so weit – wir sammeln wieder fleissig Papier, damit wir unsere Guggenkasse etwas aufpeppen können. Wir freuen uns riesig, wenn Sie uns dabei helfen und ganz viele «Papierbündeli» für uns bereitstellen. DENN: Jedes Blatt zählt und unser Kässeli freuts. Wir feiern dieses Jahr unser 35-JahrJubiläum und stecken bereits fleissig in

den Vorbereitungen für die Fasnacht 2019. Es werden Larven modelliert, Kostüme genäht, neue Lieder einstudiert uvm. VIELEN DANK für Ihre tolle Unterstützung und wir freuen uns bereits jetzt , Sie an der Laufner Fasnacht 2019 anzutreffen! Ihre Birsgugger

Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2018 Mit vereinten Kräften füllte man die Garetten und verteilte das Häckselgut.

Regionales Gymnasium Laufental-Thierstein, Steinackerweg 7, Laufen, Beginn: 20.00 Uhr. Folgende Geschäfte werden u. a. behandelt: Budget 2019, Kenntnisnahme Aufgaben- und Finanzplan, Quartierplan EGK, Kunstrasen Nau. Die Unterlagen zu den Traktanden liegen während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zur Einsicht auf und können auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden (www.laufen-bl.ch/Politik/Gemeindeversammlungen).

Garette um Garette wurde herangeführt, um genügend Material zum Verteilen zu haben. FOTOS: STL

Die Stärkung in der Znünipause haben sich die freiwilligen Helferinnen und Helfer redlich verdient.


6

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Gerold Vögtlin-Schaffner 6. Oktober 1929 – 23. November 2018

In stiller Trauer: Cordula und Martin Stucki-Vögtlin Esther und Ernst Gunti-Vögtlin Désirée und Saif Gunti-Taiib mit Nael und Selma Tanja Gunti und Tobias Hänsli Markus und Linda Vögtlin-Kamber Nicole und Christian Oehler-Vögtlin mit Lara und Mia Christian Vögtlin und Stefanie Kamber Stefan Vögtlin und Delia Etter Corinne Vögtlin und Fabio Filleti Marianne und Peter Metzger-Vögtlin Kevin Metzger und Sascha Metzger

Baupublikation

Bauherrschaft: Rohr Marc Bergweg 30, 4450 Sissach Bauobjekt: Vergrösserung von 3 Fensteröffnungen und Einbau von 3 Fenstertüren Errichtung eines Gartenzauns Einbau Glasziegel-Dachflächen Einbau Gästezimmer Projektverfasser: Rohr Marc Bauplatz: Im Schlössli 2, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1993 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 14. Dezember 2018

Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 5. Dezember 2018, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Grellingen statt. Anschliessend Beisetzung auf dem Friedhof.

Baupublikation

Bauherrschaft: La Rosa Giovanni Im Winkel 19, 4413 Büren Bauobjekt: Neubau einer Garage Projektverfasser: Homeplaner GmbH Gysschlossweg 2, 4710 Balsthal Bauplatz: Im Winkel 19, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2440 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 14. Dezember 2018

Bauherrschaft: Ritter Tina und Stefan St. Pantaleonstrasse 28, 4413 Büren Bauobjekt: Terrassierungen mit Natursteinmauern, Sitzplatzerneuerung Projektverfasser: Moor-Nebel Gärtnerei GmbH Herrenmattweg 1, 4146 Hochwald Bauplatz: St. Pantaleonstrasse 28, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2449 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 14. Dezember 2018

Baupublikation

Bauherrschaft: Dahéron Lena und Matthieu Unterer Turnplatzweg 5, 4413 Büren Bauobjekt: Zwei Stützmauern zurückversetzt Projektverfasser: Moor-Nebel Gärtnerei GmbH, Herrenmattweg 1, 4146 Hochwald Bauplatz: Unterer Turnplatzweg 5, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1536 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 14. Dezember 2018

Baupublikation

Bauherrschaft: Genter Gudrun und Klaus St. Pantaleonstrasse 32, 4413 Büren Bauobjekt: Sichtschutzzaun Projektverfasser: Moor-Nebel Gärtnerei GmbH Herrenmattweg 1, 4146 Hochwald Bauplatz: St. Pantaleonstrasse 32, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2452 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 14. Dezember 2018

Dreissigster: 5. Januar 2019, um 17.45 Uhr. Traueradresse: Markus Vögtlin-Kamber, Hügelstr. 195, 4232 Fehren Gilt als Leidzirkular.

Grellingen

Einwohnergemeinde Grellingen

Einladung zur Gemeindeversammlung

Ort: Zeit:

Grellingen, Gemeindesaal, Baselstrasse 6 Mittwoch, 12. Dezember 2018, 20.00 Uhr

Traktanden 1. 2.

Protokoll der Gemeindeversammlung vom 27. September 2018 Erteilung des Gemeindebürgerrechts an: a) Herrn Uka Faton, geb. 1992, Speditionskaufmann, Staatsangehöriger aus dem Kosovo b) Frau Uka Fatëgëzime, geb. 1994, Pflegefachfrau, Staatsangehörige aus dem Kosovo c) Herrn Uka Flamur, geb. 1998, Detailhandelsfachmann, Staatsangehöriger aus dem Kosovo 3. Genehmigung des Budgets 2019 der Einwohnergemeinde Grellingen mit Präsentation des Finanzplans 2019–2023 4. Genehmigung der folgenden Verpflichtungskredite: a) Fr. 150 000.– brutto für die Sanierung der Abwasserleitungen in der Nunningerstrasse b) Fr. 130 000.– für die Wasserleitung Ringschluss, 1. Etappe, in der Nunningerstrasse 5. Mutation Zonenplan Siedlung; Unterschutzstellung Feldgehölz «Sunnefeld» 6. Verschiedenes Die Detailunterlagen zu den Traktanden 1, 3, 4 und 5 sind auf der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufgelegt und mindestens teilweise im Internet abrufbar. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Grellingen, im November 2018 Einwohnergemeinde Grellingen Der Gemeinderat

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Egli Silvia, Niederfeldstrasse 28, 4227 Büsserach Bauobjekt: Allwetterplatz für Pferde + Zaun Standort: Niederfeldstrasse 28a Grundstück: GB 480 Nutzungszone: Landwirtschaftszone Projektverfasser: Gesuchstellerin Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 14. Dezember 2018

Baupublikation

Gesuchsteller: AB Real Property AG, Archweg 42, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Neubau MFH; Neuauflage infolge Änderung der Autoeinstellhalle, Heizung: Wärmepumpe mit Erdwärmesonden Standort: Gehrenstrasse 18 Grundstück: GB 2658 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Dürig Architekten AG, Nauenstrasse 41, 4052 Basel Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 14. Dezember 2018

Einwohnergemeinde 4227 Büsserach

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Papi, Grosspapi, Urgrosspapi, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Büren

Baupublikation

Büsserach

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Bättwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Kämpfer Reto Kirschenweg 7, 4112 Bättwil Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2018-003 Gartenpavillion, Gerätehaus Hinweis: Bereits bestehend Bauplatz: Kirschenweg 7 Bauparzelle: GB Nr. 894 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 13. Dezember 2018

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Lindenberger Tamara und Christian, Hauptstrasse 16, , 4232 Fehren Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Bauzone: W2C Bauplatz: Eichenweg Bauparzelle: Grundbuch Nr. 497 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 13. Dezember 2018

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Innovative Enviromental Services Benkenstrasse 260, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2018-037 Erweiterung der Aussenanlage (Gewächshaus) Projektverfasser: Furler und Partner Architektur AG, Gitterlistrasse 5, 4410 Liestal Bauplatz: Teilzonenplan Technologiezentrum (TZW-Areal) Bauparzelle: GB-Nr. 5086 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 13. Dezember 2018

Baupublikation

Bauherrschaft: Ziegler Myrta Im Bohracker 15, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2018-036 Ausseneinheit Luft-Wasser-Wärmepumpe Projektverfasser: Swisstherm AG 5103 Wildegg Bauplatz: Im Bohracker 15 Bauparzelle: GB-Nr. 1590 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 13. Dezember 2018

Weitere amtliche Publikationen siehe Seite 8

Einladung zu den ordentlichen Versammlungen am Montag, 10. Dezember 2018, 20.15 Uhr, im Konzertsaal Büsserach Einwohnergemeinde 1 Aufhebungsantrag des Reglements für die Lüssel-Korrektion und den Unterhalt der Lüssel im Bereich der Gemeinde Büsserach 2 Aufhebungsantrag des Flur- und Dorfreglements der Gemeinde Büsserach 3 Genehmigung des Bruttokredits von Fr. 580’000.– für die Sanierung Obere Hofmattstrasse Abschnitt Fehrenstrasse bis Hofmattring 4 Betriebskostenbeiträge an das Schwimmbad und die Eishalle der Stadt Laufen ab 2019 – Genehmigung der Kosten von Fr. 10.– pro Einwohner 5 BUDGET 2019 5.1 Genehmigung des Stellenplans der Gemeindeangestellten 5.2 Festsetzung der Steueransätze nat. und jur. Personen 5.3 Festsetzung der Personalsteuer 5.4 Festsetzung der Feuerwehrersatzabgabe 5.5 Festsetzung der Hundesteuer 5.6 Festsetzung der Kehricht-Grundgebühr 5.7 Festsetzung der Grundgebühr für Wasser sowie die Verbrauchsgebühr 5.8 Festsetzung der Grundgebühr für Abwasser und die Verbrauchsgebühr 5.9 Beratung und Genehmigung der Erfolgs- und InvestitionsRechnung 5.10 Genehmigung der Teuerungszulage für das GemeindePersonal 6 Kenntnisnahmen und Verschiedenes Bürgergemeinde 1 Beitritt der Gemeinde Meltingen zum Zweckverband Forstbetrieb Schwarzbubenland 2 BUDGET 2019 2.1 Beratung und Genehmigung der Laufenden Rechnung 2.2 Genehmigung der Investitionsrechnung 3 Kenntnisnahmen und Verschiedenes Die Unterlagen können ab Freitag, 30. November 2018, während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung oder auf der Homepage www.buesserach.ch eingesehen werden. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ab vollendetem 18. Altersjahr sind freundlichst eingeladen, den Versammlungen beizuwohnen. 4227 Büsserach, 29. November 2018 Der Gemeinderat

Bättwil

Einladung zur

Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19.30 Uhr im Foyer OZL, Bättwil Traktanden 1.

Wahl der Stimmenzähler

2.

Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 24. Oktober 2018

3.

Orientierung Finanzplan

4. 4.1. 4.2. 4.3.

Genehmigung folgender Investitionskredite (brutto): Beschaffung Ersatz Gemeindefahrzeug Ersatz Wasserleitung Mühlemattstrasse 1. Etappe Werterhaltende Investitionen OZL 2019 (nur Orientierung)

Fr. 55’000.– Fr. 100’000.– Fr. 65’443.–

5. Festsetzen der Steuern und Gebühren 5.1. Steuerfuss für natürliche und juristische Personen neu bei 122% 5.2. Wasser- und Abwassergebühren sowie Abfallgebühren unverändert 6.

Genehmigung des Voranschlages für die Erfolgsrechnung und die Investitionsrechnung 2019

7.

Wahl einer externen Revisionsstelle für den Rest der Amtsperiode 2017–2021, welche mit der RPK gemäss § 33 Gemeindeordnung mitwirkt

8.

Genehmigung neue Rechtsform Forstbetriebsgemeinschaft am Blauen

9.

Verschiedenes

Die Unterlagen zu den Traktanden stehen ab dem 5. Dezember 2018 bei der Gemeinde Bättwil auf der Homepage zur Verfügung oder können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Wir freuen uns, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Versammlung begrüssen zu dürfen. Mit Ihrem Besuch bekunden Sie Ihr Interesse an der Gemeinde. Der Gemeinderat


LAUFENTAL LAUFEN

7

LAUFEN

Seufzer aus der Spätromantik Waren sie ein Liebespaar? Oder doch nur Freunde? Die Musikwelt wird es wohl nie wissen. Fest steht nur, dass Johannes Brahms, einer der ganz grossen Komponisten des 19. Jahrhunderts, lebenslange Verehrung hegte für Clara Schumann, Gattin und später Witwe des 1856 verstorbenen Robert Schumann. Davon zeugen Briefe, die er ihr geschrieben hat und die sie, trotz gegenteiliger Abmachung, nicht vernichtet hat. Ganz im Stile der Zeit gesteht er ihr darin wortreich seine Liebe, und es wird auch deutlich, wie sehr Brahms unter der wahrscheinlich unerfüllten Liebessehnsucht gelitten haben muss. Für die Musikwelt ist der Herzschmerz des Künstlers ein Glücksfall, wie man am Samstag im Kulturzentrum «alts Schlachthuus» selbst erfahren und erlauschen durfte: Das Quartett «Ucello» spielte Brahms Klavierquartett Nr. 3 in c-Moll (op 60), in dem er seine Gefühle für Clara Schumann verarbeitet hat. Erste Versuche, das Quartett zu schreiben, hatte Brahms bereits als junger Mann unternommen: Mit nur 22 Jahren schrieb er mindestens drei Sätze. Vollendet wurde das Werk aber erst 1875. Trotz der nüchternen Atmosphare im Saal des ehemaligen Schlachthauses – das Licht war hart und hell, der Hintergrund der Bühne wie gewohnt in schlichtem Schwarz gehalten – gelang es Ruth Mersmann an der Geige, Ruth Lüthi an der Bratsche, Susanne Wirth Kocher am Cello und Susanne Steinmann am Flügel, den Willen zur Leidenschaft und zum Pathos auf die Zuschau-

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

er zu übetragen. Geige, Bratsche und Cello seufzten, und das Publikum liess sich bereitwillig in die emotionale Welt der Spätromantik entführen. Hoffnung in düsterer Tonart Bratschistin Ruth Lüthi ist in Laufen keine Unbekannte. Sie unterrichtet als Lehrerin an der Musikschule Laufental, und so konnte sie im Publikum auch zahlreiche Schülerinnen begrüssen. Der Applaus war lang und herzlich, die Ansprache Lüthis denkbar knapp und verhalten. Die Musik, so machte es den Anschein, sollte an diesem Abend ganz für sich sprechen. Das tat sie auch im zweiten Teil des Konzerts, dem ebenfalls vom Liebesleben seines Komponisten inspirierten Klavierkonzert Nr. 1 in c-Moll (op. 15) von Gabriel Fauré. 1875, im selben Jahr also, als Brahms sein Klavierquartett endlich fertigstellte, verlobte sich der Franzose mit der Sängerin Marianne Viardot. Die Beziehung endete so stürmisch, wie sie begonnen hatte. Fünf Jahre lang hatte Fauré um seine Angebetete geworben, nur vier Monate nach der Verlobung verlor er sie wieder: Sie löste das Engagement von sich aus auf. Im dritten Satz des Quartetts lässt Fauré seinen Gefühlen freien Lauf, trotz der gemeinhin als düster empfundenen Tonart überwiegt aber eine positive, hoffnungsvolle Stimmung. Mögen sich die sprachlichen und musikalischen Ausdrucksformen geändert haben: Die Gefühle bleiben dieselben, und das konnte man an diesem Abend erleben.

Höchste Konzentration: Ruth Lüthi, Lehrerin an der Musikschule Laufental, auf der Bühne des Kulturzentrums «alts Schlachthuus». FOTO: PETER WALTHARD

VERANSTALTUNG

«Es weihnachtet quer...» wos. Am 14. Dezember, um 20.15 Uhr kunstszene für Furore, was sich unter gastiert das Ensemble in Laufen im Alts anderem mit dem Gewinn des SchweiSchlachthaus – eine Gelegenheit der be- zer Innovations-Preises an der Künstlersonderen Art, sich auf Weihnachten vor- börse in Thun ausdrückte. Seither hat sich «La Satire continue» zubereiten. Mit dem musikalisch-satirischen Vor- mit zahlreichen weiteren Produktionen weihnachts-Intermezzo «Es weihnach- und unterschiedlichen Formationen eitet quer...» gibt sich «La Satire conti- nen festen Platz unter den Schweizer nue» für einmal besinnlich und umgarnt Kleinkunst-Schaffenden gesichert und musikalisch und satirisch die Weih- sich dabei zusehends wieder dem klassinachtszeit. Das Fest der Liebe, Hiebe schen politischen Theater- Kabarett verund Triebe. Als Bescherung überbringen schrieben. Mit «Es weihnachtet quer…» die vier Protagonist/-innen ein Bouquet wird sich das Ensemble nicht nur theaus lieblich-feierlichen Liedern aus aller matisch, sondern auch musikalisch neuWelt, getrieben von satirisch-szenischen en Herausforderungen stellen. Hieben für alle Welt. Gabriela Feiburghaus (Schauspiel), Bettina Urfer (Musik), Barbara Schneebeli (Musik) und Ueli Ackermann (Texte, Schauspiel) begeben sich teuflisch-irdisch in himmlische Gefilde. Vor rund 17 Jahren trat das Basler Kabarettensemble «La Satire continue» mit der Produktion «Zytdruck» erstmals in Erscheinung und sorgte La Satire continue»: Musikalisch-satirisches FOTO: ZVG damit in der Klein- Vorweihnachts-Intermezzo.

«Chance, sich von den Fesseln der Kelsag zu lösen» Das Schiedsgericht hat der Gemeinde Duggingen im Streit mit den Verantwortlichen der Kelsag Recht gegeben. Duggingen darf selber entscheiden, welches Unternehmen den Müll einsammelt. Im Gespräch mit dem Wochenblatt erklären Duggingens Gemeindeverwalter Christian Friedli und Ressortchef Peter Tschudin, warum man gemeinsam mit den anderen Gemeinden die Rahmenbedingungen der regionalen Abfallentsorgung neu definieren sollte. Bea Asper

W

as hatte Duggingen dazu bewogen, die Abfallentsorgung losgelöst von der Kelsag zu regeln? Christian Friedli: Es war ein längerer Prozess, der vor Jahren seinen Lauf genommen hatte. Der Gemeinderat von Duggingen hatte auf Ungereimtheiten im Zusammenhang mit der neuen Biogasanlage der Kelsag AG aufmerksam gemacht. Bei einer solchen Zweckerweiterung wäre eigentlich eine Änderung der Statuten oder des Aktionärsbindungsvertrags notwendig, was aber für den Verwaltungsrat unter der Leitung von Germann Wiggli nach unserem Wissen bisher nie ein Thema war. Die Dugginger Delegation ärgerte sich über die Quersubventionierung der Biogasanlage durch die Abfallgebühren, war aber an den Generalversammlungen mit ihrer Kritik auf sich allein gestellt. Der Verwaltungsrat konnte auf das Vertrauen der meisten Aktionärsgemeinden zählen. Peter Tschudin: Beim Nachhaken konnten unsere Bedenken vom Verwaltungsrat nicht ausgeräumt werden, sondern es verstärkte sich der Eindruck der fehlenden Transparenz. Fraglich war, warum das alte Konstrukt Kelsag unangetastet bleiben sollte, trotz absehbarem Ende der Deponien in Liesberg. Unklar war auch, warum das Einsammeln des Abfalls als Verbundlösung die Gemeinden nicht günstiger zu stehen kommt als ein Alleingang und teurer ist als in anderen Abfallregionen. Die Statuten der Aktiengesellschaft Kelsag sind wie ein Knebelvertrag für die Gemeinden. Über die Jahre hinweg wurde die Kelsag zu einem Apparat, der die Gemeinden führt, anstatt dass er ihnen zudient. Christian Friedli: Duggingen hatte bereits vor Jahren den Austritt geprüft, stellte aber im Rechtsgutachten fest, dass man dem Aktionärsbindungsvertrag kaum entrinnen kann. Das Unbehagen wurde nicht kleiner. Deswegen weigerte sich Duggingen, die 2008 von der Kelsag zugestellten Abnahmeverträge zu unterzeichnen. Als sich später Duggingen beim Geschäftsführer bei der Kelsag beschwerte, dass der Verwaltungsrat die Sperrgut-Sammlung – und erst noch mitten im Jahr – einstellen liess, witterte Duggingen eine Chance, sich von den Fesseln der Kelsag zu lösen. Vom Kelsag-Geschäftsführer bekamen wir nämlich zu hören, dass wir keine Ansprüche stellen könnten, da wir die jeweiligen Verträge nicht unterzeichnet hatten. In der Konsequenz teilte der Dugginger Gemeinderat dem Verwaltungsrat der Kelsag mit, dass er ab 2016 auf alle Dienstleistungen der Kelsag verzichten und selber eine Unternehmung mit dem Einsammeln des Mülls beauftragen wird.

Reden Klartext: Gemeinderat Peter Tschudin (l.) und Gemeindeverwalter Christian Friedli haben es für ihre Gemeinde Duggingen mit der Kelsag aufgenommen. FOTO: BEA ASPER Warum kam es in der Folge zu einem Verfahren vor dem Schiedsgericht und nicht zu einer einvernehmlichen Lösung? Christian Friedli: Der Verwaltungsrat beharrte auf seinem Standpunkt, dass sich Duggingen beugen soll. Die Kelsag versuchte über das Amt für Umwelt und über das interkantonale Abkommen zu erreichen, dass die KVA Basel den Müll aus Duggingen nicht annimmt. Wir fanden aber eine indirekte Anlieferungsmöglichkeit, die den übergeordneten Bestimmungen nicht widerspricht, wie sich nun auch im Gerichtsverfahren bestätigte. Der Dugginger Gemeinderat wollte den Steuerzahlern nicht weiter zumuten, nur der Kelsag zuliebe höhere Abfallgebühren zahlen zu müssen. Mit der auf die Gemeinde zugeschnittenen Lösung konnten die Gebühren nämlich von Fr. 2.20 auf Fr. 2.– und dann auf Fr. 1.60 gesenkt werden. Die Kelsag hat inzwischen zwar ihre Gebühren auch auf Fr. 1.70 gesenkt, doch nur dank den Rückvergütungen der KVA. Sind diese aufgebraucht, wird die Kelsag ihre Gebühren wohl wieder erhöhen. Dem Verwaltungsrat war es offensichtlich gelungen, den Gemeinderat von Büsserach für seine Dienste einzuspannen. Denn weil nur Aktionäre und eben nicht der Verwaltungsrat klageberechtigt sind, trat Büsserach als Klägerin gegen Duggingen auf. Mit dem Resultat, dass Büsserach nun auch die Kosten zu tragen hat. Die Anwalts- und Gerichtskosten belaufen sich auf knapp 40 000 Franken. Das müssen wohl die Steuerzahler von Büs-

serach berappen, denn an der Generalversammlung der Kelsag war nie zur Sprache gekommen, dass sich die Kelsag oder die anderen Aktionärsgemeinden an diesen Kosten beteiligen. Peter Tschudin: Das ist eine bizarre Situation, wir haben nämlich überhaupt keine Differenzen mit Büsserach. Unsere Kritik hatte sich gegen den Verwaltungsrat der Kelsag gerichtet unter der Leitung von Germann Wiggli, alt Gemeindepräsident von Seewen. Doch im Verwaltungsrat der Kelsag sitzt auch der Gemeindepräsident von Büsserach. Das Schiedsgericht hat nun entschieden, dass Duggingen zwar Mitglied der Kelsag ist, aber selbst bestimmen darf, welches Unternehmen den Müll einsammelt. Was bedeutet dies für die Zukunft der Kelsag? Christian Friedli: Wir hatten uns während des Verfahrens an das vereinbarte Stillschweigen gehalten. Jetzt haben wir alle Gemeinden der Kelsag über die geklärten Streitpunkte informiert und auch bereits einzelne Rückmeldungen erhalten, wonach man uns dazu gratuliert, dass wir im Kampf um die Gemeindeautonomie nicht eingeknickt sind. Peter Tschudin: Wir hoffen für die Kelsag, dass nun eine neue Auslegeordnung gemacht wird, die Gelegenheit beim Schopf gepackt und visionäre Lösungen zu den absehbaren Problemen im Bereich Abfall erarbeitet werden.

Seit 42 Jahren ein Verbund Als am 28. Juni 1976 die Kelsag (Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG) gegründet wurde, stand die Planung einer Kehrichtdeponie für die geordnete Ablagerung der Abfälle des Laufentals und des Schwarzbubenlandes im Vordergrund. Nach und nach verschwanden die kleinen Gemeindedeponien und der Kehricht wurde in die Deponie der Kelsag in Liesberg gebracht, die inzwischen aber gefüllt ist. Heute werden alle Siedlungsabfälle in die KVA Basel transportiert. Der Gemeinderat Duggingen hat entschieden, ab dem 1. Januar 2017 die Entsorgung sämtlicher Siedlungsabfälle selbstständig zu organisieren und keine Dienstleistungen der Kelsag mehr in Anspruch zu nehmen. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Kelsag haben die Rechtmässigkeit dieses Entscheids angezweifelt und sich dabei auf den Aktionärsbindungsvertrag gestützt, aus dem sie eine Verpflichtung für alle Aktionärsgemeinden ableiten – nämlich, dass die Sammlung und Entsorgung der nicht wiederverwertbaren Siedlungsabfälle (Hauskeh-

richt) durch die Kelsag zu erfolgen hat. In mehreren Gesprächen und Schriftenwechseln sowie einer Aussprache unter Moderation der Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons BaselLandschaft im Dezember 2016 kam keine Einigung zustande. Seit dem 1. Januar 2017 wird der Entscheid des Gemeinderats umgesetzt. Da die Kelsag nicht Partei des Aktionärsbindungsvertrags ist, konnte sie die Gemeinde Duggingen nicht selber einklagen. Es gelang ihr jedoch, dafür die Gemeinde Büsserach zu gewinnen, die beim dafür zuständigen Schiedsgericht eine entsprechende Klage einreichte. Nach doppeltem Schriftenwechsel hat das Schiedsgericht am 10. September 2018 sein Urteil gefällt und dieses den Parteien Ende Oktober 2018 zugestellt. Das Schiedsgericht hat Duggingen Recht gegeben und die Klage der Gemeinde Büsserach vollumfänglich abgewiesen. Gemäss Urteil hat die Gemeinde Büsserach sämtliche Gerichts- und Anwaltskosten in der Höhe von rund 40000 Franken zu bezahlen.


8

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

Breitenbach

Meltingen BÜRGERGEMEINDE BREITENBACH

Einladung zur ordentlichen Bürgergemeindeversammlung auf Freitag, 7. Dezember 2018, 20.00 Uhr im Bürgerhaus Traktanden: 1. 2. 3. 4.

5. 6.

Wahl der Stimmenzähler Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes an – Bekteshi Selvie – Simsek Sibel Genehmigung des Voranschlages zur Investitionsrechnung 2019 der Bürgergemeinde Genehmigung des Ankaufs des Munitionsdepots inkl. Dachsanierung Genehmigung des Voranschlages 2019 der Bürgergemeinde – Bürgerrechnung – Allmendrechnung – Forstrechnung Genehmigung der Aufnahme von Meltingen in die FBG Schwarzbubenland Verschiedenes

Baupublikation

Todesanzeigen

Bauherrschaft: Schmidt Sebastian Oberfeld 256, 4233 Meltingen Projektverfasser: Christian Eck, Architektur, Altdorfstrasse 14, 6354 Vitznau Bauobjekt: Neubau EFH mit Doppelgarage Bauplatz: Oberfeld Parzelle: GB-Nr. 1098 / W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: bis 13. Dezember 2018

Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch

Rodersdorf

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Baupublikation

Bauherr: Helene & Fernand Runser Bauobjekt: Wärmepumpe (Klimagerät) Bauplatz: Chilchmattstrasse 19 Bauparzelle: GB-Nr. 809479 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 13. Dezember 2018

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden.

Die Anträge können während der ordentlichen Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Der Voranschlag 2019 der Bürgergemeinde wird allen stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern mit Wohnsitz in Breitenbach zugestellt. Breitenbach, 20. November 2018

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen.

bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr

Bürgergemeinde Breitenbach Der Bürgerrat

Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr

Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07

Empfehlungen

9

Fahrzeugmarkt

18

Schwarzbuebe-Garage AG Grellingerstrasse 19a, 4208 Nunningen

Tel. 061 791 90 78 / Fax 061 791 96 70

schwarzbuebe-garage@bluewin.ch www.schwarzbuebe-garage.ch

143

Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr


THIERSTEIN

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

9

BREITENBACH

Ein «Turnerobä», den man gesehen muss FJOMBEVOH Hfnfjoefwfstbnnmvoh wpn 21/ Ef{fncfs 3129 20:00 Uhr, Fridolinssaal Gemeindeverwaltung Traktanden: 1.

Beschlussfassung über das Budget 2019, die Steuersätze sowie den Investitions- und Finanzplan

2.

Genehmigung eines Kredits von CHF 192‘000.- für den Ersatz der Schließanlagen der Gemeinde-Infrastrukturen

3.

Anpassung der Dienst- und Gehaltsordnung: Ferienregelung Gemeindepersonal

4.

Verschiedenes

Die Anträge und Unterlagen können während den ordentlichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Interessierten mit Internet-Anschluss stehen die Dokumente ab demselben Zeitpunkt auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch) zur Verfügung.

Bctujnnvohtsftvmubuf wpn 36/22/3129 Fjehfo¿ttjtdif Bctujnnvohtsftvmubuf;

KB

OFJO

ÜIpsolvi.JojujbujwfÉ

648

666

ÜTfmctucftujnnvohtjojujbujwfÉ

574

749

Sfwjtjpo Tp{jbmwfstjdifsvohtsfdiu

867

461

)Tujnncfufjmjhvoh; 56/2&*

)Tujnncfufjmjhvoh; 56/3&*

)Tujnncfufjmjhvoh; 56/6&*

Cftdim¯ttf eft Hfnfjoefsbut wpn 37/22/3129 ” ”

”

” ”

”

Der Rat genehmigte die Anträge für die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2018. Die erste Etappe des Lüsselparks steht vor der Fertigstellung. Der Vorplatz der Überbauung soll mit einem Brunnen verschönert werden. Der Rat entschied, den Brunnen dem Investor in Anerkennung der Leistungen für die Gemeinde zu schenken. Die Kosten von rund CHF 7‘000.- werden durch den Gemeinderatskredit finanziert. Der Rat diskutierte die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf Dächern der Schulanlage. Der Rat entschied, nicht selber als Investor auftreten zu wollen. Er kann sich aber vorstellen, die betreffenden Dächer einem Investor gegen Entgelt zur Verfügung zu stellen. In den kommenden Wochen soll zwecks Entscheidungsfindung ein entsprechendes Vertragswerk ausgearbeitet werden. Der Rat genehmigte die Schlussabrechnung für die Erschließung „Im Gehren“. Die GASAG plant den Bau einer Druckreduzierstation an der Neumattstrasse/Industriestrasse. Die als Standort auserkorene Parzelle befindet sich allerdings gemäß Bauzonenplan in der Schutzzone für Kulturobjekte (im weiteren Umfeld der Fridolinskapelle). Der Rat entschied, einer solchen Nutzung der Parzelle grundsätzlich zuzustimmen. Da die Druckreduzierstation rund 100 Meter südlich der Fridolinskapelle erstellt werden soll, sei das Erscheinungsbild der Kapelle nicht beeinträchtigt. Die Realisierung des Projekts bedarf allerdings noch der Zustimmung des Eigentümers der Parzelle. Der Rat entschied, die Generelle Wasserversorgungsplanung GWP auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Der entsprechende Auftrag wurde an das Ingenieurbüro K. Lienhard vergeben.

WEIHNACHTSBAUMVERKAUF 2018 Wir freuen uns, Ihnen auch dieses Jahr frisch geschlagene Weihnachtsbäume aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern aus der Region anbieten zu können. Gerne bedienen wir Sie aus einer reichhaltigen Auswahl am Freitag, 14. Dezember 2018, 16:30-18:30 Uhr Samstag, 15. Dezember 2018, 09:30-11:00 Uhr auf dem Eugen-Saner-Platz in Breitenbach - Weiss- und Rottannen - Nordmannstannen - Deckäste Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Forstkommission Bürgergemeinde Breitenbach

Der Lockruf «das muesch gseh ha!» sorgte am traditionellen «Turnerobä» des TV Breitenbach bereits am Freitagabend für einen randvollen Griensaal. Rund 150 Aktive von Klein bis Gross sorgten für spektakuläres Turnen, bezaubernde Choreos und erheiternde Unterhaltung. Roland Bürki

D

er ultimative Werbespot «Das muesch gseh ha!» schlug ein. Die Grienhalle war schon am Freitagabend voll besetzt mit einem Publikum, das erwartungsvoll etwa an einem Glas Rivella, Bier oder einem Don Pascual Navarro nippte. Gesehen haben mussten vor allem Eltern und Grosseltern die Kinder vom MuKi-Turnen, die da dank Wasser und Löwenzahnmelodie rassig in die Höhe schossen. Auch beim Kinderturnen schoss etwas in die Höhe, gezückte Handys nämlich, die festhalten wollten, wie die Zipfelmützen-Schlümpfe und ihre drei «Schlumpfinen» zum Lied der Schlümpfe über die Bühne «schlumpften». Schnappschusswürdig präsentierten sich auch die «rührigen» Küchenchefs der Jugi Mittelstufe Mixed beim Kochlöffeltanz zu «Build me up, Buttercup!». Geschichtsunterricht zum Thema Französische Revolution erteilte eindrücklich die Jugi Unterstufe mit ihrem Sturm auf die Bastille und dem von der Bühne flüchtenden Adel, der sich laut Michael Jacksons Song nicht um das Volk kümmert: «They don’t care about us». Die Jugendgymnastik schliesslich kümmerte sich als indische Tänzerinnen um echtes Bollywood-Feeling, eine Art Rosamunde Pilcher-Stimmung auf indisch. Nicht

Sonderapplaus beim Geräteturnen: Die Geräteturnerinnen und -turner zeigen am Boden und am Barren in zwei Auftritten Grazie, Dynamik, Koordination und Kraft. FOTO: ROLAND BÜRKI nur gesehen, sondern auch gehört haben musste man an diesem Abend auch das leise bis überlaute «Chifler»-Ehepaar Adam und Eva alias Christoph Merckx und Fabienne Jäggi, die sich verbal gegenseitig bis zum geht nicht mehr demontierten, zu den Turndarbietungen überleiteten oder über das Breitenbacher Fernsehen Geheimnisse verbreiteten. So sollen in Bern weder Amherd noch Z’graggen zum Zug kommen, weil die CVP jetzt den Breitenbacher Baudirektor Willi Spaar für den Bundesratssitz favorisiere. Zu allem wolle nun auch Trump «Friend Willi» treffen… Erstaunliches Können Und schliesslich musste man auch die Grossen gesehen haben. So glänzten die Geräteturnerinnen und -turner in «Hitparade» zu Musiktiteln von «YMCA» bis «Chihuahua» etwa mit Saltos, Rondats oder in Rollen rückwärts bis zur herausgeklatschten Zugabe. Und in

«Sportpanorama» zeigten sie am Barren ihr erstaunliches Können. Einen richtigen Krimi inszenierten die Aktiven Korbball auf der Suche nach einem «gfürchigen» Geist, den sie, die Ghostbusters, denn auch fassten. In Teleshopping parodierte die Männerriege den TV-Verkauf des nicht so genialen Staubsaugers Genius, der schliesslich der ulkigen Putzwut der eigenen Putzmänner und Putzfrauen zu weichen hatte. Da raste der Saal! «Enorm in Form» präsentierte sich eine dynamische Aerobic-Riege, während die Damenriegen Montag und Gymnastik mit perfekten Choreos, wechselnden Kostümen und dem Victory-Zeichen brillierten. Tosenden Applaus fand am Ende eines rasanten «Turnerobä» die non-verbale Kommunikation via Textplakate zwischen Adam, Eva und OK-Präsident Roman Brunner, die in einen Dank an alle vor, auf und hinter der Bühne mündete.

BREITENBACH

Leise rieselte Weihnachten in den Fridolinssaal bü. An seiner zweitletzten Sitzung des Jahres arbeitete ein reduzierter Gemeinderat zahlreiche offene Geschäfte ab und sprach zwei Beiträge an einen neuen Brunnen und ein neues Buch. Trotz der im Ausland weilenden Gemeinderäte Christian Thalmann und David Häner war der Gemeinderat immer noch beschlussfähig, wie Gemeindepräsident Dieter Künzli zu Beginn der zweitletzten Ratssitzung des Jahres feststellte. So bestätigte der Rat auch die vier Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember (das Wochenblatt berichtete) mitsamt den formulierten Anträgen an die Versammlung. Weiter im Fokus des Gemeinderates steht immer wieder der Schulhausneubau. Am Montagabend drehte sich ein entsprechendes Geschäft um die Beschaffung des Mobiliars für den neuen Mehrzweckraum «Artegna». Einstimmig folgten die fünf Ratsmitglieder dem Antrag der Gemeindeverwaltung, die qualitativ sehr guten 15 Tische, 120 Stühle und die drei Transportwagen beim günstigsten Anbieter mit Kostenfolge von 28’174 Franken zu beziehen. «Das gibt eine schöne Sache», freute sich Gemeindeverwalter Andreas Dürr sowohl über die Qualität als auch über den erstaunlich grosszügigen Rabatt. Schon länger im Gespräch und dann in Abklärung war eine Fotovoltaikanlage auf dem neuen Primarschulhaus sowie auf dem Komplex Turn- und Schwimmhalle Breitgarten. Ein kürzlich dem Gemeinderat vorgestelltes Business Case der Firma MH TenSolution AG gibt Auskunft über Nutzen, Kosten und Risiken eines solchen Projekts. Gemeinderat Ralph Borer folgerte daraus, es sei in Anbetracht der aktuell hohen Investitio-

Neuer Lüsselpark-Brunnen: Noch fliesst er nicht, aber die Profile stehen bereits auf dem Vorplatz der Raiffeisenbank FOTO: ROLAND BÜRKI nen sinnvoll, das Projekt einem Investor abzutreten und dazu ein Detailprojekt ausarbeiten zu lassen. Der Rat stimmte diesem Vorgehen einstimmig zu. Neuer Brunnen, neues Buch «Der Lüsselpark ist ein Glücksfall für Breitenbach, er erhöht an zentraler Lage die Attraktivität der Gemeinde», lobte der Gemeindepräsident das enorme Engagement von Unternehmer und Hauptinvestor Daniel Allemann. Dessen Anfrage, ob die Gemeinde das Wasser für einen neuen Lüsselpark-Brunnen an der Laufenstrasse liefere, fiel deshalb beim Gemeinderat auf fruchtbaren Bo-

den. Er stimmte nicht nur der kostenlosen Wasserlieferung zu, sondern würdigte insbesondere die Verdienste Allemanns um Breitenbach mit einem Brunnenbeitrag von 8000 Franken. Und auch Walter Studer und dessen ungebremste Schaffenskraft blieben nicht vergessen. Der Rat sprach ihm einen Beitrag von 1500 Franken an die Kosten seines neuen Buchs «Religion aus der Region» zu, das gesammelte Geschichten des regionalen kirchlichen Geschehens über einen Zeitraum der letzten 100 Jahre enthält. Oder wie Studer schreibt: «Geschichten, die das Leben schrieb, und ab und zu ein Seitenhieb.»


10

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

Der Lüsselpark öffnet seine Türen – 8. 12. 2018

das

Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert Lösung 47/2018:

das

Sudoku im Wochenblatt

ROLLER Gewonnen hat:

Monika Studer, Fehrenstrasse 29 4226 Breitenbach Wir gratulieren zum Gutschein im Wert von 60 Franken, gespendet von:

Creative floristic, Breitenbach Mitmachen und gewinnen Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 4. Dezember 2018, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir ein Exemplar des Buches «Das Lachen des Clowns»

Reinhardt Verlag AG, 4001 Basel Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mittel


THIERSTEIN

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

11

«Malen ist Herzenssprache» Die Breitenbacher Malerin Erna Hofmann eröffnete letzten Sonntag anlässlich einer Vernissage im Kulturforum Bodenacker eine Ausstellung von 33 Bildern. Bilder, die den Besuchern ihr künstlerisches Schaffen der vergangenen drei Jahre eindrücklich vor Augen führen. Roland Bürki

I

ch weiss gut, dass die Musik dazu dient, zum Herzen des Menschen zu sprechen, und das versuche ich zu erreichen, wenn ich kann», schrieb einst der Komponist und Cellist Luigi Boccherini (1743–1805) einem französischen Schriftsteller. Und genau das gelang dem Streichquartett Movimento, das Erna Hofmanns Vernissage mit dem Presto aus Boccherinis «Spanish Dance» so gefühlvoll eröffnete und dafür auch herzlichen Beifall erntete. Für Gastgeber Heinz Zenhäusern, Geschäftsführer Alterszentrum und Kulturforum Bodenacker, der richtige Moment, die Vernissage-Gäste zu begrüssen und die Künstlerin vorzustellen: «Erna Hofmann, die seit 2006 in Breitenbach lebt und arbeitet, malt schon seit über 30 Jahren.» Von 1990 bis 2015 habe sie unzählige Ausbildungen bei verschiedenen Künstlern, vornehmlich aber während zwölf Jahren am Kunstforum Bregenz absolviert. Von Zenhäusern erfuhren die Gäste weiter, dass die frühere Primarlehrerin seit 2014 vollberuflich als Künstlerin arbeitet und in ihrem Atelier an der Brislachstrasse Unterricht in Zeichnen und Malen für Erwachsene erteilt. «Die Ausstellung unter dem Titel «. . . gezeichnet und gemalt . . .» soll Hofmanns Philosophie sichtbar machen, dass Linien und Flächen, also

«Herbstlich»: So lautet kurz der Titel dieses von Erna Hofmann geschaffenen Bildes in Acryl, das den farbigen Herbst so ausdrucksvoll mit dem Betrachter sprechen lässt. FOTO: ROLAND BÜRKI Zeichnen und Malen, zusammengehören und so dem Bild Ausdruck verleihen», so der AZB-Geschäftsführer. Gedanken-Spaziergang durch die Ausstellung In ihrer Begrüssung freute sich die Künstlerin sichtlich über das Interesse an ihren Bildern, wollte dann aber nicht allzu viele Worte verlieren, sondern verwies auf ihre ins Gästebuch geschriebenen Worte: «So klein bin ich, ein Sandkorn im Universum. Doch reichhaltig und wunderbar ist die kleine Welt um mich herum . . . Malen ist meine Herzenssprache, ich lade Sie somit herzlich ein, mit einigen meiner Werke zu sprechen auf einem Gedankenrundgang durch diese Ausstellung.» Diese Gelegenheit liessen sich die Damen und Herren nach einem Glas «Wysse» nicht entgehen und diskutierten eifrig mitein-

ander oder konsultierten die Künstlerin etwa zum Begriff Kunst. Hofmann war da konsequent: «Es gibt die Kunst selbst und es gibt das Geschäft mit der Kunst.» Diese Aussage fand der Mann vom Wochenblatt mehr als bestätigt, als er sich dann beispielsweise von einem wunderbaren Löwenzahn-Aquarell mit Tusche, eigentlich ein Unkraut, einer eindrücklichen Acryl-Trilogie zum Leben der Menschen oder dann von «Fernweh» (Tusche) und dem Acrylbild «Weites Land» ansprechen und zu eigenen Gedanken inspirieren liess. Kein Geschäft, sondern Kunst pur.

Die Ausstellung «…gezeichnet und gemalt…» von Erna Hofmann ist bis zum 13. Januar 2019 täglich offen von 9.30 bis 18.00 Uhr im AZB Bodenacker, Bodenackerstr. 10, 4226 Breitenbach. Die Künstlerin ist anwesend am 2. 12. und 9. 12. 2018 von 10 bis 12 Uhr oder nach Absprache.

BRETZWIL

Vier Stunden lang gejodelt, gesungen, getrommelt

BEINWIL

Nebelzeit

Gruss aus den Niederungen: Am Passwang streicht der Hochnebel über die Jurahöhen. FOTO: REINHARD HÄNGGI

bb. Am letzten Samstagabend war die Turnhalle Bretzwil «das schönste Plätzli», wie es Adolf Stähli, Jodler, Dirigent, Komponist und Dichter, geschrieben hat. Es schlug Mitternacht von der Turmuhr der Pfarrkirche Bretzwil, als sich die Aussentür der Turnhalle öffnete und die ersten Zuhörer in die kalte Nacht traten. Eine Frau meinte: «Es ist normal, dass die Jodlerwiehnacht des Jodlerklubs Echo vom Ramstein vier Stunden dauert.» Ihre Kollegin ergänzte: «Ja, und es wird bei denen nie langweilig.» Eine andere Frau fragte ihren Mann, was ihm vom reichhaltigen Programm am besten gefallen habe. Seine Antwort: «Soll ich jetzt, mitten in der Nacht, darüber nachdenken? Überhaupt, «alllle» Darbietungen waren umwerfend.» Wobei er alle mit mindestens sieben «L» aussprach. Einmal mehr hatten die «Brätzbeler» unter ihrem Präsidenten Gottfried Amport jun. ein gewaltiges Programm auf die Bühne gestellt. Und – wie es der Mann erwähnte – es würde schwierig sein, eine Rangliste der Auftritte zu erstellen. Der gastgebende Jodlerklub (JK) unter der Leitung von Catherine Hauser stieg ein in den Abend mit «E Hand voll Heimatärde» von Hannes Fuhrer. Der eingeladene JK «Guldenthaler Jodler Mümliswil», unter der Leitung von Andreas Stalder, punktete mit dem perfekt vorgetragenen Jodellied «Lueget, loset, gniesset» von Marie-Theres von Gunten. Von weiter her kam das «Jodlerquartett Sichleblick Eriz». «Ich erkläre euch, wo wir daheim sind», meinte Christian Kropf, eine der vier herrlichen Einzelstimmen: «Dort im Eriztal, wo der Bär fotografiert wurde. Einen Wolf soll es auch geben …» «Was wäre ein Anlass des JKs «Echo vom Ramstein»

Jodlerfamilie: Maja Amport-Jeker mit ihren Kindern Livia, Flurina und Michael; sie wurden begleitet von Samuel Jeker aus Erschwil. FOTO: BENILDIS BENTOLILA ohne meine Tanten Heidi und Susanne, das «Duett Geschwister Amport», mit ihrem jahrelangen Begleiter Walter Schwander?», fragte Katja Amport, die geschickt durch den Abend führte. Die zwei Jodlerinnen singen gerne lustige Lieder, wie «Ds Rösi macht e grouni Sach» von Adolf Stähli. Wenn sie dabei einander fröhlich anlachen, überträgt sich das aufs Publikum. Besuch von der Stadtmusik Die «Brätzbeler» Jodlerfamilie Amport war selbstverständlich auch vertreten durch Maja Amport-Jeker mit ihren Kindern Livia, Flurina und Michael. So fehlte an diesem Abend einzig Matthias, der seine Lehre als Landwirt absolviert. Begleitet wurde die Familiengruppe vom «Unggle Sämi», nämlich Samuel Jeker aus Erschwil. Er war allerdings nicht der einzige Schwarzbube dort; in Bretzwil machen die Schwarzbuben an

Unterhaltungsabenden und Viehschauen stets die Hälfte des Publikums aus. Als speziellen weiteren Glanzpunkt hatten die Brätzbeler die Tambourengruppe der Stadtmusik Laufen eingeladen. Fulminant war ihre Vorstellung und passte gut ins Programm, obwohl ihr Auftritt entgegengesetzt war zu den oft nachdenklichen Jodelliedern. Ein anderer spezieller Ohrenschmaus war das Lied von Peter, Sue und Marc «d’Wält wär voll Blueme, wenn des nume würdsch gseh», das die Gastgeber als letztes Lied darboten. Alle Mitwirkenden traten schliesslich auf die Bühne. Mit «Wenn d Schwälbeli i Süde zieh» von Adolf Stähli kam einerseits Fernweh auf, andererseits die Genugtuung: «I finde drum im Läbe nie, es schöners Plätzli als grad hie.» Genau – am letzten Samstagabend war die Turnhalle Bretzwil dieses schönste Plätzli!


Öl-und undStückholzkessel Pelletskessel ÖlNeubauten Umbauten Umbauten Wärmepumpen Heizungssanierungen Installationen – Verkauf – Oertli Brenner-Service Pikett-Dienst ausserhalb der Geschäftszeit Tel. 061 761 50 40 Heer AG Wärmetechnik 4242 Laufen

vitaverde.ch

vorh

er

061 763 09 60 meisterhaften

nac

hhe

r

Ihre Hotline für einen

WINTERSCHNITT

27


Mendelin Cheminéebau AG Umbau- und Renovationen

Cheminée-Anlagen Cheminée-Sanierungen Cheminée-Öfen Kaminbau/Sanierungen

– Keramische Wandund Bodenbeläge Büro + Ausstellung: Industriestrasse 17a 4222 Zwingen Telefon 061 761 37 59

www.mendelin-chemineebau.ch

– – – –

Gipsergeschäft 061 761 60 62 • isolieren • verputzen • sanieren gipsergeschaeft-holzherr.ch

CH-4243 DITTINGEN-LAUFEN

TELEFON 061 761 53 81

FAX 061 761 53 51


Restaurant Rose

Restaurant Traube, 4227 Büsserach

Steinrain 4, 4112 Flüh Do – Mo 9.00 – 23.30 Uhr Di und Mi geschlossen Tel. 061 731 31 75 Fax 061 731 34 05 info@roseflueh.ch • www.roseflueh.ch

Breitenbachstrasse 19 Telefon 061 781 11 85 Telefax 061 781 11 08 info@traube-buesserach.ch www.traube-buesserach.ch Montag ganzer Tag und Dienstag bis 16.30 Uhr geschlossen

Wildspezialitäten:

Jetzt aktuell: Feine Cordon-bleu-Varianten einmal anders gefüllt

33

Für Liebhaber: Geschmorte Schweinsbäckchen oder Kutteln an Tomatensauce

Reh, Hirsch und Wildschwein Rehrücken ab 2 Personen

und natürlich alle Klassiker aus unserer feinbürgerlichen Frischküche

Voranzeige Partnerjass Samstag, 29. Dezember 2018 12.00 Uhr Essen, 13.30 Uhr Spielbeginn

Wir freuen uns auf Ihre Reservierung. Ihr Team Restaurant zur Rose

Vreni und Ueli Zürcher und Personal

• • • • •

WOHLFÜHLEN & GENIESSEN

Café | Restaurant | Catering

à la carte Freestyle Fingerfood jeden Mittag ein frisches Menü Glacehersteller seit 1984 Znüni & Zvieri

AKTUELLES Tischgrill auf heisser Kohle «Charbonnade» jeden Tag erhältlich!

PIZZERIA/RESTAURANT/GELATERIA

• • • • •

Do. bis Mo. durchgehend geöffnet. 4227 Büsserach | 061 781 12 14 www.cafebrueggli.ch

knusprig gebackene Holzofen-Pizzas Pizza Giro «all you can eat» Glacehersteller seit 1984 feine Risottos & Pasta jeden Mittag ein frisches Menü AKTUELL Jeden Sonntag Familien Plausch à discrétion Durchgehend geöffnet

Do. bis Mo. immer mittags & abends geöffnet. Sonntag bis 15.00h 4242 Laufen/061 761 30 88/moltobene-pizzeria.ch

Restaurant

Lamm Laufen

Besinnliche Tage Geniessen Sie die Advents- und Weihnachtszeit bei uns mit speziellen Festtagsmenüs.

Speiserestaurant Glashütte, Bärschwil

Am 24. 12. haben wir bis 16.00 Uhr, am 25. 12. bis 21.00 Uhr geöffnet.

Metzgete 30. Nov. / 1. und 2. Dez.

Restaurant Lamm, Hauptstrasse 23 4242 Laufen, Tel. +41 61 761 63 22 www.lamm-laufen.ch

www.roderis.ch

Eichelbergstrasse 6 . 4208 Nunningen Telefon 061 791 03 21

Von 19. bis 31. Dezember 29

durchgehend geöffnet

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Das «Roderis»-Team wünscht Ihnen frohe Festtage

Klassische Gerichte mit einem Hauch Advent gespickt!

Adventszeit

31

Die Zeit der Besinnung . . . Gerne laden wir Sie in unser liebevoll geschmücktes Haus mit weihnachtlicher Atmosphäre ein. Jahresausklang (Silvester) Im Restaurant und Speisesaal gibts ein 5-Gang-Menü, musikalisch untermalt mit unseren Freunden «Duo Blue Magic» Details auf unserer Homepage Wir bedanken uns für Ihre Treue und wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit! Gerne nehmen wir Ihre Reservation entgegen Paul & Rita Neuenschwander mit Sebastian und Team, Tel. 061 781 50 40 kreuz-breitenbach@bluewin.ch

Bitte mit Voranmeldung Tel. 061 761 55 56 079 724 12 15 Herzlich Willkommen!

Restaurant Kaltbrunnental B. & P. Jacquemai Schindelboden 46 / 4204 Himmelried 061 741 21 31 / 079 631 56 03

Fondueplausch

mit romantischer Cheminée-Ambiance (ab 2 Personen) Von Dezember 2018 bis Januar 2019 servieren wir Ihnen verschiedene Fonduespezialitäten.

Für spezielle Anlässe (ab 4 Personen)

empfehlen wir aktuell unseren Mongolentopf à discrétion. In einem Kupfertopf, mit kohleerhitzter Rinderbouillon, werden diverse Fleischarten und Gemüsesorten gegart. Dazu servieren wir Reis und selbst gemachte Saucen. Ein Gaumenschmaus! Nur auf Bestellung

Zwingenstrasse 20 Tel. 061 783 75 75

• Fleisch auf heissem Stein • 2 verschiedene Sonntagsmenüs • Pizza zum Mitnehmen Fr. 14.– und Salat gratis Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Montag Ruhetag


Geschenkideen zu fairen Preisen

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

Spielwaren, Lego, Playmobil, Barbie, Mattel, Spiele, Weihnachtsdeko, Geschenkartikel und vieles mehr. . . Machen Sie für Ihr Kind bei uns eine Geschenkbox! 2 Besuchen Sie unsere Ausstellung – kaufen Sie in der Region!

Tel. 061 761 71 00 Öffnungszeiten: www.tewis.ch Mo–Fr 8.00 –12.00 / 13.00 –18.00 Uhr 4246 Wahlen Sa 8.00 –12.00 / 13.00 –16.00 Uhr

Heidi-Reisen Liesberg

Carreisen & Kleinbusvermietung

Freude schenken mit Reisegutscheinen! 1. Dez., AGRAMA Bern – Landmaschinenmesse Fahrt + Eintritt Fr. 54.– 5. – 7. Dez., Weihnachtsmarkt Nürnberg-Rothenburg Fahrt, Hotel 4* mit ZF Fr. 349.– 8. Dez., Weihnachtsmarkt in Stuttgart Fahrt, Aufenthalt bis 19 Uhr Fr. 55.– 10. + 11. Dez., Weihnachtsmarkt Rüdesheim + Mainz Fahrt, Hotel 3* mit ZF Fr. 229.– 12. Dez., Weihnachtsmarkt in Colmar 13 Uhr Fahrt, 4 Stunden Aufenthalt Fr. 39.– 19. Dez., Adventsfahrt auf dem Gänseschiff Breisach Fahrt, 2-Gang-Mittagessen, Schifffahrt Fr. 85.– 1. Jan., Neujahrsfahrt – Schwarzsee 15 Fahrt, Apéro, Mittagessen Fr. 85.– 10. Jan., Schlemmerfahrt in den Schwarzwald Fahrt, 4-Gang-Verwöhnmenü, Apéro, Getränk Fr. 105.– 24. Jan., Winterlicher Jura – Le Noirmont Fahrt, feines Mittagessen Fr. 77.– 26. Jan., Lichterfestival in Murten Fahrt, Abfahrt ca. 15 bis 22 Uhr, Tageseintritt Fr. 39.–

Anmeldungen / Info

Tel. 061 771 03 06, www.heidi-reisen.ch

30. November - 2. Dezember 2018

Moules & Frites

Reservationen unter Tel. 061 761 63 22 Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie! Ihr «Lamm»-Team Restaurant Lamm, Hauptstrasse 23 4242 Laufen, Tel. +41 61 761 63 22 www.lamm-laufen.ch

Empfehlungen

3

Lotto-Match

Büneweg 2, Mehrzweckhalle «Mammut»

in Hofstetten

Freitag, 7. Dezember, 20.00 Uhr Samstag, 8. Dezember, 20.00 Uhr 1. Tour jeweils gratis Sehr schöne Gaben in Geschenkkörben, Gold, Geräuchertem, Gutscheinen, etc. Schützenvereine Hofstetten-Flüh

17


18

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

LAFA bedankt sich f체r den unglaublichen Support aus der Region und die Mithilfe am Erreichen des 7. Platzes in den Schweizer Albumcharts. Spezieller Dank geht an: B채ckerei Niederberger, Terraluk Tiefbau GmbH, Elektro Walther, Borer Druck AG, Tiergesundheitszentrum am Blauen, Kaufmann Transporte, Coiffeur Di Falco Vito, McDonalds, W. Armbruster AG, Bischag AG, Spano Metallbau AG, Chalon AG, Corti Intersport, Vorhang-Boutique, Karrer Sport AG, Metzgerei Studer, Stedtli Coiffeur, Henz Delikatessen, B채ckerei Kern, Trendy Hair Cut, Hairstyling Esteriore, Big Fit, H체sler Nest, Boutique InLine, Herrenmode zum Rathaus

14


DORNECK

19

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

MARIASTEIN

HOFSTETTEN-FLÜH

Herausforderung gemeistert

Reformierte unerwünscht? Das Scheitern der Bundesratskandidatur von Elisabeth Schneider-Schneiter überschattete das ökumenische Gipfeltreffen in Flüh. In der Podiumsdiskussion wurde der konfessionelle Graben innerhalb der CVP offensichtlich. Peter Walthard

E Brass meets Choir: Der Musikverein Metzerlen musizierte zusammen mit den Kirchenchören Metzerlen und Seewen. FOTO: GABY WALTHER gwa. Die Klosterkirche Mariastein war am letzten Sonntagabend bis auf den letzten Platz besetzt, sodass viele weitere Besucherinnen und Besucher es sich auf Klappstühlen bequem machen mussten. Der Grund für den Grossandrang war das Konzert des Musikvereins Metzerlen zusammen mit den Kirchenchören Metzerlen und Seewen. Viel Herzblut hatten die Dirigentin der Chöre, Carmen Stark, und der Dirigent der Brass Band, Reto Jeger, in dieses aussergewöhnliche Projekt gesteckt und in ein Jahr Vorbereitungszeit investiert. Dabei mussten die beiden gegenseitig voneinander lernen, denn es erfordert unterschiedliche Techniken, einen Chor beziehungsweise eine Brass Band zu dirigieren. «Schliessen Sie die Augen, lassen Sie sich berühren von den Klängen der Musik an diesem schönen Ort der Stille», forderte der Ansager die Zuhörenden auf. Mit «Music Hall Fanfare» eröffneten die rund 30 Mitglieder des Musikvereins Metzerlen das Konzert. Gemeinsam mit den rund 50 Sängerinnen und Sängern der Chöre folgte «Missa amicitiae», eine lange lateinische Messe, mit verschiedenen Sequenzen. Knapp zwei Stunden dauerte das abwechslungsreiche Konzert mit kirchlicher Musik verschiedenster Stilrichtungen. Einige Stücke wurden gemeinsam vorgetragen, andere hauptsächlich von

der Brass Band übernommen. So brillierte der Musikverein mit den Cornetund Eufoniumsoli im schwermütigen und dann wieder hoffnungsvoll vorgetragen Stück «Resurgam» von Eric Ball. Die Chöre hingegen zeigten ihr Können mit präzisen und klaren Stimmen im Stück «Ave Maria» von Karl Jenkins. Als Solistin trat Beatrice Hauser in «Panis Angelius» auf, wunderbar getragen von den Chören und der Band. Dass es nicht immer ein einfachens Unterfangen war, die Chöre mit den klaren Stimmen und die Brass Band mit doch einigen recht lauten Instrumenten zusammenzubringen, mochten die Zuhörenden erahnen. Doch mit viel Geschick vereinten die beiden unterschiedlichen Klangwelten sich zu einem Klangkörper. Die Blasmusik zeigte Feingespür, indem sie immer wieder leise Töne anschlug, um den Stimmen des Chors Platz zu machen und um dann in den stimmfreien Passagen mit voller Wucht ihre Instrumente einzusetzen. Das letzte Stück wurde durch Orgelmusik bereichert. Zum Schluss gab es Standing Ovations und als Zugabe wurde der mitreissende Negro Spiritual «Wade in the Water» wiederholt. Schliesslich wurde Reto Jeger verabschiedet, der nach sechs Jahren an diesem Abend zum letzten Mal den Musikverein Metzerlen dirigierte.

igentlich wollte Pfarrer Michael Bangert in der ökumenischen Kirche in Flüh über Grundsätzliches diskutieren. Was bedeutet der Buchstabe C im Namen der CVP heute noch? Was bedeutet die Religion für die eingeladenen Politiker? Dass die CVP Fraktion in Bern der Baselbieter Kandidatin Elisabeth Schneider-Schneiter bei der Kanidatenkür für die Nachfolge von Bundesrätin Doris Leuthard eine herbe Abfuhr gegeben hatten, war aber von Anfang Thema: Denn eingeladen waren neben dem Bättwiler Jung-Gemeinderat Glenn Steiger mit Elisabeth SchneiderSchneiter, CVP BL-Präsidentin Brigitte Müller-Kaderli und CVP-Schweiz-Präsident Gerhard Pfister drei Hauptakteure des Dramas, dass sich aus nordwestschweizer Sicht in Bern ereignet hatte. Der anfangs nur verhohlen geäusserte Vorwurf: Schneider-Schneiter, selbst aus Hofstetten-Flüh stammend, hatte von Anfang an keine Chance. Und zwar, weil sie eine Reformierte ist. Brigitte MüllerKaderli beteuerte zwar, dass sie nicht an einen konfessionellen Graben in der CVP glaube. Sie erzählte aber auch, dass sie seit Schneider-Schneiters Nichtwahl Brigitte MüllerKaderli zahlreiche Austrittsschreiben erhalten habe – alle von enttäuschten Reformierten. Auch am Telefon sei dies ein Thema. Sie selbst habe in einer ersten, emotionalen Reaktion ebenso empfunden, gestand Müller-Kaderli, die selbst aus dem evangelikalen und freikirchlichen Milieu stammt und früher für die EVP politisierte. Elisabeth Schneider-Schneiter gab sich professionell und betonte, dass sie selbst nicht glaube, dass die Konfession eine Rolle gespielt habe, und dass Konfession in der CVP überhaupt eine Rolle spiele. Andere Töne bekam man am Schluss der Veranstaltung aber von ihrem Vater und langjährigen CVP-Gemeinderat Freddy Schneiter zu hören: Dass seine Tochter nur gerade sechs Stimmen erhalten habe, sei eine Blamage, und es sei eindeutig, dass es hier um die Konfession gegangen sei. Auch heu-

«Lebensweltlicher Katholik»: CVP-Präsident Gerhard Pfister.

te noch seien Reformierte bei vielen CVPlern unerwünscht, dies müsse sich endlich ändern, wenn die CVP eine Zukunft haben wolle. CVP-Präsident Gerhard Pfister wies die Vorwürfe zurück. Er sei überzeugt, dass die meisten in der Fraktion nicht einmal wüssten, welcher Konfession Schneider-Schneiter anhänge. Durchaus eine Rolle gespielt habe aber die Region, aus der die Kandidatinnen stammten. Und da sei es nun einmal so, dass die Bergregionen sehr viel mehr CVPNationalräte stellten als die Region Nordwestschweiz. Milieu statt Ideologie Pfister, der einzige Katholik auf dem Podium, vertrat in Flüh eine CVP, wie man sie in den urbanen Agglomerationen nicht mehr kennt. Er sei ein lebensweltlicher Katholik, sagte Pfister, in diesem Milieu aufgewachsen und ausgebildet, und er habe nie an der katholischen Kirche gelitten. In seinem Herkunftskanton Zug achte man bei Hochzeiten und Beerdigungen auch heute darauf, dass man ein Restaurant aus dem katholisch-konservativen Milieu besuche. Aus dieser Optik heraus interpretiert er auch das politische Formtief, an dem die Partei seit Jahren und Jahrzehnten leidet: «Wir sind die einzige Partei, die nicht auf einer Ideologie gründet, sondern aus einem Milieu heraus gewachsen ist», sagte er. Über die Grenzen dieses Milieus hinauszuwachsen, bleibe für die Partei eine Herausforderung. Das schwierige Wort konservativ Während Pfister sich den Diskussionsthemen immer wieder intellektuell näherte, zeigte sich Schneider-Schneiter als Pragmatikerin. Die Schweizer Gesellschaft sei auf christlichen Werten

FOTO: PETER WALTHARD

aufgebaut, und diese seien damit die Grundlage für den Wohlstand des Landes, argumentierte sie. Brigitte Müller-Kaderli gab sich dezidierter religiös: «Wir Christen Elisabeth Schneider-Schneiter sind nicht besser, aber wir haben es besser, weil wir eine Hoffnung haben», sagte sie. Einen zusätzlichen Blickwinkel brachte Glenn Steiger ein: Für ihn sei der Respekt vor der Schöpfung ein zentrales Thema, dem sich die Partei widmen müsse. Neben der Kirche sieht er die Natur als eine Quelle seines Glaubens. Ob die CVP nicht zu wolkig geworden sei, ob sie nicht konservativer auftreten müsse, fragte Bangert, selbst Christ-Katholik, schliesslich. «Wir sind konservativ», antwortete Pfister und holte zu einem Seitenhieb auf die Konkurrenz von der SVP aus: Diese sei eben gerade nicht konservativ, sondern eine rechtsrevolutionäre Partei, die an den Institutionen der Schweiz säge. Müller-Kaderli dagegen tat sich schwer mit dem Begriff «konservativ». Dieser komme bei vielen Menschen nicht gut an. Bangert outete sich zum Glenn Steiger Schluss selbst als Mitglied der C-Partei. Ob die Auswahl der Gäste damit zu tun hatte, sei dahingestellt: Es hätten sich auch Politiker anderer Parteien gefunden, die vor einem christlichen Hintergrund politisieren.

WITTERSWIL

7

Ein Dorf, dass es so nicht mehr gibt

Blick zurück: Autor Walter Schmidli an der Vernissage. FOTO: PETER WALTHARD

Witterswil teilt das Schicksal vieler Leimentaler Ortschaften: Innert weniger Jahrzehnte wurde aus einem Bauerndorf mit ein paar hundert Ansässigen eine Agglomerationsgemeinde mit 1500 Einwohnern. Nicht nur das Aussehen, auch das Dorfleben hat sich damit grundlegend geändert. Der langjährige Bürgeramman Walter Schmidli ermöglicht den Witterswilern nun einen Blick in die Vergangenheit des Dorfes. Anlässlich des 750-Jahr Jubiläums hat er ein grosses, schweres Buch herausgegeben: «Witterswil, die Geschichte der Bürgergemeinde». Es ist eine Dorfchronik, die einen nostalgiefreien, nüchternen Blick auf das alte Witterswil wirft. Dies liegt daran, dass Schmidlis Material aus dem Archiv der Bürgergemeinde kommt, in dem nicht nur all die Streitereien um Wegrechte und Grundbesitz, sondern

auch die Akten der Armenpflege eingelagert sind. Um diese hatte sich früher die Bürgergemeinde zu kümmern. In Witterswil gab es dafür eigens ein Armenhaus, und in den Akten wurde verzeichnet, wofür die eigens erhobene Armensteuer verwendet wurde: Etwa, um einem Armengenössigen einen Sack Stroh und ein Leintuch zu kaufen. Trotz der erschlagenden Fülle an Fakten ist im Buch aber auch Platz für die Leichtigkeit, die eben auch zum Bauernleben gehörte. Sie findet ihren Ausdruck in den eingestreuten Mundartgedichten von Alphons MatterSchaub, die die erdverbundenen Erlebnisse eines Jungen im alten Witterswil lebendig werden lassen. So ist das Buch nicht nur ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle, die sich für das Leben in der bäuerlichen Vergangenheit der Region interessieren.


20

SPORT

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

FITNESS

EISHOCKEY

Stabübergabe bei BIG Fitness eh. Am kommenden Sonntag endet im Fitnesscenter BIG in Laufen eine Ära. Gründer und Besitzer Roger Kienberger wird dann symbolisch den Stab an Isabel Giss übergeben. Durch fortlaufende Anpassungen und Modernisierungen gelang es Kienberger, die Trainingsanlage zu etablieren. «Wir haben in der Region zahlreiche FitnessBetriebe. Da könnte man denken, ich ziehe mich wegen der Konkurrenz zurück», meint er. «Dem ist nicht so, zu meinem 49. Geburtstag am Sonntag schenke ich mir ein Sabbatical Jahr. Ich werde mich weiterbilden und Dinge machen, die bisher zu kurz kamen.» Kienberger kennt den Markt und erklärt deswegen auch, dass es nicht zu viele Fitnessclubs gebe. «Die Frage ist mittlerweile nicht, ob ich in den Fitnessclub gehe, sondern in welchen!» Er habe sich bereits im letzten Jahr zu dieser Pause entschieden und seither eine geeignete Person gesucht. In der Person von Isabel Giss hat er sie gefunden. Am kommenden Sonntag wird sich

Isabel selber vorstellen. An Stelle einer obligaten Schlüsselübergabe wählt Kienberger den Stab, weil der mit Rennen in Verbindung steht. «Wenn man vorne sein will, muss man rennen, das möchte ich auch Isabel in die Hand geben!» Ab 12 Uhr kann man sich im BIG den Betrieb und die Geräte, gemäss Kienberger «die weltweit modernsten Trainingsgeräte», ansehen und erklären lassen. Bei einem Abo-Abschluss erhalten Neukunden eine Autobahnvignette. Fitness und Autofahren, ist das kein Widerspruch? Kienberger dazu: «Fitness erhält dem Menschen die körperliche Mobilität. Das Automobil und die dafür benötigte Vignette trägt ebenfalls zur selbstbestimmten Beweglichkeit bei.» Für die Zukunft seiner Trainingsanlage macht sich Kienberger wenig Sorgen. «Die Trainingsanlage ist sehr gut aufgestellt. In Sachen Preis-Leistung, Verfügbarkeit und Modernität setzt die Anlage Massstäbe, das weiss eine langjährige treue Kundschaft zu schätzen.»

Wechsel: Roger Kienberger übergibt seinen Fitnessclub an Isabel Giss.

FOTO: EH-PRESS

Mehr als ein Bein in den Playoffs Mit dem 5:3 Heimsieg am Freitag gegen den SC Lyss hat der EHC Laufen schon zur Hälfte der Saison das Primärziel Playoff-Teilnahme so gut wie auf sicher. Heute Donnerstag und am Samstag muss man zweimal in den Kanton Solothurn reisen, zu zwei der vier bestbesetzten Teams der Gruppe. Edgar Hänggi

T

rainer Christof «Boffi» Amsler wie den Spielern macht diese Saison wieder so richtig Spass. Nach der aus verschiedenen Gründen völlig misslungenen letzten Spielzeit, in der vor allem die Vorrunde danebengeriet, befinden sich die Laufentaler richtiggehend auf einer Erfolgswelle. Amsler winkte am Samstag nach dem Sieg sofort ab, als man ihm zur Erfüllung des Primärzieles gratulieren wollte. «Ich weiss, dass mich viele als Pessimisten bezeichnen. Aber im Sport geht es oft sehr schnell und ehe der Jubel verhallt ist, hast du bereits den Ärger am Hals. Ich nehme die Gratulationen sehr gerne entgegen, aber erst, wenn es rechnerisch klar ist.» Es mag ja auch etwas früh erscheinen, wenn man von Playoff-Teilnahme redet, noch ehe nicht einmal die Hälfte der Saison gespielt ist. Aber es gibt eben viele Gründe und auch Fakten. Nach sieben Partien hat Laufen 13 Punkte auf dem Konto. So viele holte Laufen letzte Saison nach 18 Spielen. In dieser Saison wird es nur 16 Partien geben, da die Gruppe nur noch neun Teams umfasst. Ergo müssen die Lau-

Besprechung: Christof Amsler kann seine Spieler immer wieder zu top Leistungen motivieren. FOTO: EH-PRESSE fentaler auch nur einen Gegner hinter sich lassen. Das ist momentan RotBlau Bern-Bümpliz, das noch keinen Punkt holen konnte und am Dienstag die Hinrunde gegen Leader ZunzgenSissach abschloss. Reife und Selbstvertrauen bewiesen Wenn nicht alles gegen die Prognosen läuft, wird Laufen bei Saisonhälfte 13 Punkte Vorsprung haben. Daher war der 5:3 Heimsieg gegen den SC Lyss eminent wertvoll. Es war kein schönes Spiel. Das konnte auch nicht erwartet werden, denn für beide stand zu viel auf dem Tablett. Das Amsler Team bewies Reife und Selbstvertrauen, geriet man doch nach

einer 3:0 Führung plötzlich wieder unter Druck. Heute Donnerstag (20.30 Uhr) hat Laufen beim Dritten Altstadt Olten nichts zu verlieren. Gleiches gilt dann am Samstag (18.15 Uhr) in Zuchwil gegen Bucheggberg. In beiden Begegnungen dürfe man etwas holen, gerate aber nicht aus dem Konzept, sollte es zwei Niederlagen absetzen, erklärt Amsler. Dann kommen die Spiele, bei denen man bereits alles entscheiden kann. Koppigen zu Hause und auswärts RotBlau. Das Team möchte seine Weihnachtsfeier bereits als Playoff-Teilnehmer abhalten und daher sagen die Spieler auch: «Wir schaffen das!»

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

˜

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr)

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

˜

Sport

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch

˜

Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besu-

che Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 077 417 85 96 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2.

Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. YOGA. Sanft fliessendes Yoga, Atemübungen und Meditation. Zwingen Mo 9.15/17.15/19.15 Do 19.15, Breitenbach Di 9.15/18.30/20.00, Laufen Do 9.30/17.30 für Schwangere. Luzia Bienz, Tel. 079 289 72 42, www.vini-yoga-oase.com Freiraum Laufen. Vinyasa und Yin Yoga in kleinen Gruppen vis-à-vis Bahnhof. Vinyasa: Mo+Mi, 18.30–19.45. Yin: Mo+Mi, 20.00– 21.00. Einstieg jederzeit möglich! www.freiraum-laufen.ch, Anna Urmes, 077 432 62 28.

˜

Mütter- und Väterberatung

Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

˜

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch

Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch

˜

pe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgrup-

˜

Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

˜

Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


DORFPLATZ

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Adventsmarkt im Bad Meltingen

Engel Klirrius kommt nach Breitenbach

wos. Der «Mältiger Adventsmarkt 2018» findet mit vielen Neuerungen statt, und zwar gleich an zwei Tagen: Am Freitag, 30. November, von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr sowie am Samstag, 1. Dezember von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Eröffnet wird der «Mältiger Adventsmarkt 2018» am Freitag durch den Kinderchor «Hitskids». Neu können an einem Stand Kerzen gezogen werden. Das Ausstellerangebot im Innern der Wohngruppe Bad Meltingen wurde erweitert und mit Zither-Ueli wird am Samstag noch zusätzlich für Unterhaltung gesorgt. Fürs leibliche Wohl gibt es wieder Suppe, Lebkuchen, Glühwein und Apfelpunsch aus der «Badküche». Insgesamt elf Stände stellen ihr Handwerk aus. Die Wohngruppe selbst wird diesmal ihre Produkte im «Heimleiterbüro» ausstellen, sodass die anderen Anbieter mehr Raum zur Verfügung haben. So wird auch ein ganz rares und altes Handwerk wie «Frivolité» am Samstag von 14-15 Uhr live vorgeführt und fertige Frivolité-Produkte zum Kaufen angeboten. Die Angebots-Palette wird auch dieses Jahr von Krippenfiguren, Töpferwaren, über Weihnachtsdekorationen aus Holz und Wolle, Floristik, Strick-, Nähund Häkelarbeiten, Necessaires, Wollfilzbilder, Bade- und Kräutersalze, verschiedene Honigprodukte, allerlei aus Papier, Töpferwaren Weihnachtsgebäck und vielem mehr reichen. Das spezielle Ambiente der Liegenschaft der Wohngruppe sowie auch der Schutz vor Kälte und Nässe unterscheiden den «Mältiger Adventsmarkt» von den übrigen Adventsmärkten. Ein Augenmerk richten die Verantwortlichen der Behinderten Wohngruppe Bad Meltingen zudem auch darauf, dass die Aussteller einen klaren Bezug zu Meltingen haben und keine sonst käufliche Massen-Ware anbieten.

VERANSTALTUNG

Musikalisches Feuerwerk der Stadtharmonie wos. Die Adventszeit steht vor der Tür und wie alle Jahre öffnet die Stadtharmonie Laufen am 2. Dezember die Tore der Katharinenkirche im Laufner Stedtli für das musikbegeisterte Volk. Das traditionelle Kirchenkonzert der Stadtharmonie findet schon zum zweiten Mal seit deren Sanierung in der wunderschönen Katharinenkirche statt. Ebenso schmuck wie das Gewölbe ist auch das Programm, mit welchem das Blasorchester unter der Leitung von Dirigent Miguel Etchegoncelay die Zuhörer verwöhnen wird. Die Grossen, Rossini und Verdi haben schon länger Tradition an den Kirchenkonzerten der Stadtharmonie und werden auch dieses Mal nicht fehlen. Doch glänzen noch ganz neue, hochinteressante Werke in dem Programm, welches seit dem Sommer geprobt wurde. Eröffnet wird das Programm gleich wie das Balettstück La Péri, mit der Fanfare von Paul Dukas. Auch das Wettbewerbsstück Mesozoicum, welches im Sommer an den Musiktagen in Laufenburg präsentiert wurde, erklingt von Neuem. Kulminieren dürfte das musikalische Feuerwerk im Konzertstück von C.H. Büler, in welchem das, eigens für das Konzert in den Verein eingeflogene Hornquartett, begleitet von der Stadtharmonie Laufen, grandiose Musik zum besten gibt. Das Konzert beginnt um 17.15 Uhr, wie immer werden alle Gäste danach herzlich zu einem weihnachtlichen Apéro vor der Kirche geladen.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

bü. Mit ihrem Erzähltheater fesseln und verblüffen der Schauspieler Christoph Schwager und der Musiker Hubert Steiner am 7. Dezember bestimmt ihr Publikum. Ihre vier Weihnachtsgeschichten um den linkischen Engel Klirrius sind aus dem heutigen Leben gegriffen. Am letzten Novembersonntag des Jahres 2016 hauchte Bischof Felix den sechs Thiersteiner Pfarreien Bärschwil, Beinwil, Breitenbach-Fehren-Schindelboden, Büsserach, Erschwil und Grindel mit der Errichtung des Pastoralraums Thierstein ein gemeinsames Leben ein. Dieser Zusammenschluss zum Pastoralraum soll künftig im Sinne des bistümlichen Mottos «Den Glauben ins Spiel bringen» auch gemeinsame Vorhaben ermöglichen. «Ein solches Projekt ist das weihnachtliche Erzähltheater, das am Freitag, 7. Dezember, ab 19.30 Uhr über die Bühne des katholischen Pfarreiheims in Breitenbach gehen wird,», freut sich Pastoralraumpfarrer Bruno Stöckli auf viele Besucherinnen und Besucher, die für einmal eine etwas andere Einstimmung auf Weihnachten erleben wollen. Im Erzähltheater erzählen und spielen der Theologe, Theatermann und Schauspieler Christoph Schwager und der Musiker Huber Steiner an E-Piano und Violine vier Weihnachtsgeschichten aus Schwagers Buch «Um Himmelsgottswillen, Engel Klirrius». So begegnet dem Publikum ein linkischer Engel Klirrius, der seiner Aufgabe auf Erden nicht gewachsen ist. Oder es erscheint ein Jesuskind, dem in «Fröhliche Weihnachten» eine rote Nase wächst. Zwei weitere Geschichten gelten den «Drei Weissen vom Land», drei Männer, die nicht wissen, wie sie den Heiligen Abend ver-

GEDANKENSTRICH

Vom Schmaus zum Graus

Gini Minonzio

«Um Himmelgotswillen, Engel Klirrius»: Eine wunderbar-fröhliche, andere Art der FOTO: ZVG Einstimmung auf Weihnachten bringen wollen. In «Knöchelbaum», einem krummen Weihnachtsbaum, erkennt sich schliesslich ein alter Bauer wieder.

«Engel Klirrius- Weihnachtliches Erzähltheater», veranstaltet vom Pastoralraum Thierstein: Freitag, 7. Dezember 2018, 19.30 Uhr Pfarreiheim Breitenbach. Freier Eintritt/Kollekte

EINGESANDT

CVP Röschenz nominiert Isabella Oser für die Landratswahlen 2019 Die Generalversammlung der CVP Röschenz im neu eröffneten Kulturkaffee Hofgärten ist gut besucht. Nach einem kurzen Rundgang durch die Gebäulichkeiten der «Hofgärten», lässt die Sektionspräsidentin Isabella Oser ein ereignisreiches politisches Vereinsjahr Revue passieren. Im Anschluss würdigt Gemeinderat Ernst Mani das vielseitige Engagement von Isabella Oser: «Seit 25 Jahren unterrichtet Isabella, die an der Universität Bern als Sekundarlehrerin in Mathematik und Naturwissenschaften promoviert hat, am Gymnasium Laufental-Thierstein. Als Geschäftsleitungsmitglied des Lehrervereins Baselland berät sie Lehrerinnen und Lehrer in schwierigen arbeitsrechtlichen Situationen. Politisch engagiert sich Isabella Oser im Vorstand der CVP Frauen Baselland für spezifische Frauen- und Familienanliegen, für Bildungsthemen arbeitet sie in der Arbeitsgruppe Bildung tatkräftig mit. Eine nachhaltige Verbesserung der Berufszufriedenheit des Schulpersonals ist ihr ein besonderes Anliegen.» Als Vorstandsmitglied der CVP Laufental macht sich Oser für die Interessen der Talschaft stark und zeichnet sich als Sektionspräsidentin verantwortlich für die Belange der CVP Röschenz.

GV in Röschenz: Elisabeth Schneider-Schneiter (5. v.r.) mit Landratskandidatin Isabella Oser (4.v.r.) und Gästen der CVP Röschenz. FOTO: ZVG «Als Mitinhaberin einer Unternehmung, ist sie mit den wirtschaftlichen Herausforderungen des lokalen Gewerbes vertraut und weiss, was es heisst, auch in schwierigen Zeiten, Verantwortung für die Mitarbeiter zu übernehmen.» erklärt Ernst Mani. «Als Landrätin will ich zuhören und die Anliegen – vor allem die des Mittelstandes und der Schwächsten in unserer Gemeinschaft – in Liestal glaubhaft und wirkungsvoll vertreten!», kommentiert die frischgebackene Landratskandidatin

ihre einstimmige Nomination. Danach schildert Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter unter dem Motto «Wie fern ist Bern?» ihre Erlebnisse rund um ihre Bunderatskandidatur. Nach angeregten Gesprächen und interessanten Diskussionen bei einem feinen Apéro ist man sich einig: «Bern ist fern» – umso mehr muss sich die Region Basel anstrengen, um ihren Interessen in Bern Gehör zu verschaffen. Ernst Mani CVP Röschenz

EINGESANDT

DV LTV: Das Eidgenössische Turnfest setzt den Fokus Am 23. November fand in Brislach die 97. Delegiertenversammlung des Laufentaler Turnverbands statt. Die Präsidentin Elsbeth Richterich führte routiniert durch die einzelnen Punkte. Die Vorstellung der Statutenreform des LTV ergab zwar einige Rückfragen aus dem Kreis der Delegierten, schlussendlich aber wurden die neuen Statuten in allen Punkten akzeptiert. Das Jahr 2019 steht ganz im Fokus des eidgenössischen Turnfests in Aarau. An diesem nationalen Grossanlass werden alle Turnvereine des Laufentals mit einer Jugendriege und einer Aktivsektion teilnehmen. Man darf auf viele gute Resultate gespannt sein! Auch der Ba-

21

selbieter Turnverband wird den Turnsport im Baselland mit einem eigenen Stand am ETF im besten Licht präsentieren – wie den freudigen Worten von BLTV-Verbandspräsident Martin Leber entnommen werden konnte. Werbefilm für das KTF 2021 Zum Thema Kantonalturnfest 2021 informierte der OK-Präsident Franz Meyer die Anwesenden über die erfolgten Aktivitäten und die Ziele im nächsten Jahr. Als Höhepunkt wurde dann den Delegierten der eigens erstellte Werbefilm für das KTF 2021 präsentiert. Die witzige Aufnahme des «mir sy turnfescht»-

Mottos wurde von den Anwesenden mit grossem Applaus verdankt. Mit Denise Stegmüller konnte nun auch eine Verantwortliche für den Jugendsporttag gewonnen werden. Damit ist die Durchführung dieses Anlasses für die nächsten Jahre gesichert. Der LTV ist nun in allen wichtigen Chargen wieder besetzt. Zwar findet aufgrund des ETF’s in Aarau nächstes Jahr kein Verbandsturnfest statt, aber mit dem Angebot von Jugendsporttag und den Spieltagen für die Jugend und die Aktivriegen geht dem Laufentaler Turnverband die Arbeit nicht aus. Mario Borer

Unglaublich stolz war ich als Kind, wenn ich den verantwortungsvollen Job ergatterte, Brot zu holen. «Darf es gut gebacken sein?», fragte mich die Bäckerin jeweils mit honigsüsser Stimme. «Ja», piepste ich glücklich, denn ich war froh, kein schlecht gebackenes Brot zu bekommen, und klemmte das rabenschwarze Brot unter den Arm. Was nicht so schlimm war, denn bevor uns eingetrichtert wurde, Acrylamid zu verabscheuen, liebten wir alle diese gut gebackene Kruste. Schneller verstand ich den französischen Küchenbegriff «Hautgout», was auf Deutsch «hoher Geschmack» heisst, aber eigentlich ein schöneres Wort für «Verwesungsgestank» ist. Der war früher durchaus erwünscht. Man dürfe den geschossenen Fasan auf gar keinen Fall frisch braten, denn so schmecke er nach nichts. Man lasse ihn vielmehr mitsamt Federkleid und allen Eingeweiden zehn Tage hängen, bis sich am Bauche eine grünliche Färbung einstelle. So lautete die Instruktion von Küchenmeister Rudolf Zäch, der es wissen musste. Schliesslich labten sich an dessen Kochkunst vor 130 Jahren Könige und Kaiser! Den vergammelten rohen Kopf und den Schwanz des Fasans schmiss Zäch übrigens nicht weg, sondern befestigte diese mit Draht am Braten, um ihn so festlich zu dekorieren. In seinem wunderbaren Buch «Neuzeitliche Küche» von 1930 verrät Zäch noch andere Rezepte der hohen Küche wie gebratene Wacholderdrosseln. Die Vögel werden gerupft, die Augen ausgestochen, die Füsse abgeschnitten und kreuzweise in die Augenhöhlen gesteckt. Dann brät man die Vögelchen in zehn Minuten gar. Und weil sie im Herbst so viele Wacholderbeeren essen und es schade um diese wäre, werden die Vögelchen samt Darm und Magen und halbverdauten Wacholderbeeren gebraten und gegessen. Halten Sie unseren Küchenmeister Zäch nun bitte nicht für einen Küchen-Grüsel! Sie würden ihn verkennen. Denn immerhin erfand er nichts Geringeres als das «Hygienische Mehlsieb». Dieses legte er den Hausfrauen und Berufsköchen ans Herz, um das Kuchenmehl zu sieben und so die Mehlwürmer zu entfernen. «Mehlwürmer?», werden Sie jetzt fragen. Ja, genau, liebe Leserinnen und Leser, das sind diese Krabbelmaden, die neuerdings extra gezüchtet werden, um . . . Aber halt, für heute habe ich Ihnen genug zugemutet. Mehr darüber im nächsten Gedankenstrich!


22

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

Wir suchen für die Heilpädagogische Schule in Münchenstein und für die Heilpädagogische Schule Liestal mit Sissach per 21. Januar 2019

Praktikantinnen / Praktikanten Die Stelle eignet sich als Berufsfindungspraktika für Berufe im sozialen und erzieherischen Bereich. Wir erwarten gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Weitere Auskünfte erhalten Sie von Frau Sabine Lauble, Mitglied der Schulleitung (s.lauble@hpz-bl.ch oder +41 61 / 416 00 60). Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Heilpädagogische Schule, Frau Sabine Lauble, Lärchenstrasse 7, 4142 Münchenstein.

Diverses

ACHTUNG

Schweizer Sammler kauft Autos wie Audi, Mercedes, Ferrari, BMW, Jaguar usw. Zahle bar Seriöse Abwicklung Tel. 079 356 54 06

32

Empfehlungen Fahrzeugmarkt

Kaufe Gebrauchtwagen

26

Motorräder, Busse und Lieferwagen. Gute Barzahlung, gratis Abholung. Telefon 076 334 16 86 (auch Sa und So) mansour.handel@gmail.com


DIES UND DAS

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

STEDTLICOIFFEUR

EINGESANDT

Help-Point schönes Haar

Das FEB-Reglement aus der Sicht des Neue Weihnachtsstimmung in der Vereins Tagesfamilien Laufental Dorfstrasse Zwingen

Schönes Haar dank Team-Work! Um den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden, setzen wir nicht nur auf Weiterbildung, sondern auch auf Team-Work. Beim Stedtlicoiffeur-Team ist es selbstverständlich, dass die immer öfters komplexen Aufgaben im Bereich Colorationen wie Färbe-,Tönungs-, Strähnen-, Ombre- oder Balayagetechniken usw. im Team besprochen werden. Wir sind der Überzeugung, dass das Zusammenführen der hohen Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiterinnen zu einer im Team besprochenen Lösung für unsere Kunden einen echten Mehrwert auf dem Weg zu einem tollen und wunschgerechten Frisurenergebnis leistet. Dasselbe stellen wir bei der Pflegeberatung fest und somit setzen wir dies auch dort so um. Der Kunde verdient die volle Aufmerksamkeit! Eine riesengrosse Auswahl von fast 100 Farbtönen und dutzenden verschiedenen Pflege- und Stylingprodukten – welche wir ausgewogen zu einem ganz persönlichen Pflege- und Stylingprogramm zusammenstellen – stehen uns zur Verfügung, um ihrem Wunsch nach schönem Haar und Individualität bei den dafür notwendigen Anwendungen gerecht werden zu können. Es gibt keine anderen Spezialisten für ihr Haar als die Coiffeurbetriebe, welche auf Aus- und Weiterbildung und hohe Produktequalität setzen. Und noch ein kleiner Typ zum Schluss – schenken Sie ihren Liebsten zu Weihnachten einen Gutschein für eine Wohlfühl- und Schönheitsbehandlung für das Haar.

Mit dem kantonalen Gesetz zur familienergänzenden Kinderbetreuung (FEB) welches ab 01.01.2017 in Kraft getreten ist, muss sich jede Gemeinde im Kanton Baselland damit befassen, in welcher Form sie die familienergänzende Kinderbetreuung anbieten will (Bedarfserhebung). Auch tritt dabei die Frage auf, wie die jeweiligen Angebote (Kita, Mittagstisch, Tagesfamilien, etc.) finanziert oder unterstützt werden können. Wir vom Verein Tagesfamilien können einen Teil dieser familienergänzenden Kinderbetreuung abdecken, vom Säuglings- bis in Teenageralter. Unser Angebot bietet berufstätigen Eltern individuelle Betreuungslösungen in Tagesfamilien an. Unser Verein ist dem schweizerischen Dachverband kibesuisse angeschlossen und vom Kanton Baselland als Tagesfamilienorganisation anerkannt. Die Tageseltern verpflichten sich nach dem Basiskurs zur jährlichen Weiterbildung. Momentan haben die Gemeinden Laufen, Zwingen, Röschenz, Liesberg, Grellingen, Dittingen und Brislach eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Jede Gemeinde erstellt ihr eigenes FEB-Reglement. Für uns als Dienstleister ist die Situation schwierig, da bei der Umsetzung dieses Reglements unterschiedliche Ansätze von den Gemein-

EINGESANDT

den zur Finanzierung der bestehenden Organisationen gewählt werden. Die Kosten unseres Vereins beinhalten einerseits die Entlöhnung der Tageseltern und anderseits die Kosten der Geschäftsführung. Die Kosten für die Betreuungen werden den Eltern einkommensabhängig in Rechnung gestellt. Diese Elternbeiträge an die Kosten sind wie auch in anderen Organisationen nicht ausreichend. Deshalb sind wir von einer Finanzierung durch die Gemeinden abhängig, welche eine im Gesetz vorgesehene Mischform vorsieht. Also eine Subjekt- und Objektfinanzierung. Diese Form ermöglicht uns, mit einem Verteilschlüssel unsere Dienstleistung den Gemeinden in Rechnung zu stellen. Leider mussten wir schon oft Eltern, welche in einer nicht angeschlossenen Gemeinde leben und am Angebot interessiert waren, abweisen. Unsere Geschäftsleiterin verweist diese Familien jeweils an die Gemeinde weiter. Nicht angeschlossene Gemeinden können gerne jederzeit eine Leistungsvereinbarung mit dem Verein eingehen. Informationen finden Sie auf unserer Website www.tagesfamilien-laufental.ch. Die Geschäftsleiterin gibt Ihnen gerne Auskunft. Jane Kaeser und Sabine Schober Tagesfamilien Laufental

LESERBRIEF

Verschwörungstheoretiker und Co. Mit grossem Interesse habe ich am 8. November den Artikel «It’s Time for Change» gelesen. Zu diesem Anlass lud die Büsseracher Firma Aqua Solar drei verschiedene Referenten nach Basel ein. Besonders spannend fand ich den Abschnitt über die alternativen Heilansätze von Lothar Hirneisen im Bereich der Krebserkrankung. Als Ursache ortet Hirneisen Giftstoffe, Traumata und Überforderung, die in Stress mündet. Seine Heilansätze sind deshalb bei der Entgiftung, Ernährung und bei der mentalen Energiearbeit zu finden. Auch ich musste mich vor Jahren zwischen gängigen Massnahmen und alternativen Heilmethoden entscheiden und habe – wie die Familie dieses Jungen – den zweiten Weg gewählt, was ich bis heute nie bereuen musste. Entscheidungen dieser Art fällt man nicht in fünf Minuten und es braucht viel Vertrauen und Mut, neue Wege zu gehen. Um so trauriger stimmte mich deshalb der Leserbrief vom 15. Novem-

ber mit dem Titel «Palette von Verschwörungstheoretikern und Esoterikern». Darin warnt der Schreiber die Wochenblattleser vor dieser Verschwörungsszene und bringt fleissig negative Beispiele. Für die Zukunft wünscht er sich von der Redaktion eine kritische Haltung gegenüber solchen Beiträgen, damit sie nicht ungefiltert an die Leser gelangen. Dem Verfasser möchte ich gerne folgende Überlegung ans Herz legen: Ich bin sehr froh darüber, dass in der Schweiz eine gewisse Pressefreiheit herrscht, so dass über verschiedene Ansätze und Denkweisen berichtet werden darf. Zudem rechne ich damit, dass die Wochenblattleser eine genügende Intelligenz und ein hohes Mass an Eigenverantwortung besitzen, so dass sie selbst zu entscheiden vermögen, ob sie gängige Massnahmen ergreifen oder ihrem Bauchgefühl folgend, die sanfteren Wege der Alternativmedizin gehen. Margaretha Trummer Kleinlützel

Redaktionsschluss Christian Hamann Coiffeur-Unternehmer & Lehrmeister

23

Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Bringt Licht in die dunkle Jahreszeit: Weihnachtsbeleuchtung in Zwingen. FOTO: ZVG Letzten Freitag strahlte zum ersten Mal die neue Weihnachtsbeleuchtung in der Dorfstrasse Zwingen und versprühte weihnächtliche Winterstimmung. Bereits im Jahr 2001 hatte der Verschönerungsverein Zwingen (VVZ) erstmals eine Beleuchtung finanziert. Nachdem die Kandelaber im Verlauf der Sanierung der Dorfstrasse erneuert wurden und zudem die alten Sterne immer mehr Defekte hatten, war es nun an der Zeit für eine sparsame LED-Beleuchtung. Es brauchte einige Sitzungen, bis alles geklärt war in Bezug auf mögliche Motive, Grösse sowie Montage. Das Ergebnis begeistert, die leuchtenden Schneeflocken werden die Bevölke-

rung in den nächsten Jahren immer wieder aufs Neue erfreuen. Pünktlich vor Beginn des diesjährigen Weihnachtsmarktes konnte der VVZ Zwingen zur kleinen Eröffnungsfeier beim Eichliplatz einladen. Der VVZ-Präsident Markus Schalch wies in seiner Rede auf die Entstehungsgeschichte hin und begrüsste neben interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern auch den Gemeindepräsidenten Ermando Imondi, der seinerseits dem VZZ für das Engagement für eine attraktive Gemeinde dankte. Eliane Schwarzentrub Verschönerungsverein Zwingen

KELSAG

Elektrobetriebene Lastwagen wos. Die Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG (KELSAG) organisiert in 32 Gemeinden des Laufentals, Schwarzbubenlandes und einer jurassischen Gemeinde die Sammeltätigkeiten für Siedlungsabfälle. Bereits im Jahr 2016 liess die KELSAG eine Machbarkeitsstudie für rein elektrisch betriebene Lastkraftwagen erstellen. Die Studie sollte aufzeigen, ob es im Sammelgebiet der 32 Gemeinden möglich wäre, mit E-LKW die Siedlungsabfälle umweltfreundlich abzuführen. Die Studie – unter der Leitung von Prof. Dr. David Dyntar der ETH Zürich – mit realen Lastenmessungen auf den Kehrichtfahrzeugen hat aufgezeigt, dass das Vorhaben in Zukunft durchführbar ist. Somit konnte in der letzten Aus-

schreibung für Grüngutabfälle und in der aktuellen Ausschreibung für Hauskehrichtabfälle – welche ab dem Juli 2019 wirksam wird – Elektromobilität als Beurteilungskriterium einfliessen. Erfreulicherweise haben mehrere Anbieter auch mit Elektrolastwagen offeriert. So werden im Laufe des Jahres 2019 die Sammlungen für Grüngut durch die Firma Autogesellschaft Sissach-Eptingen AG und die Sammlungen für den Hauskehricht durch die Arbeitsgemeinschaft TIT Imhof AG / Bieli Transport AG in den KELSAG-Gemeinden CO2-neutral und nahezu geräuschlos ausgeführt. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung freuen sich, rund 50 000 Einwohnern des KELSAG-Gebietes diesen ökologischen Mehrwert anbieten zu können.


DIES UND DAS MUSIK-TIPP

Herbert Grönemeyer Grönemeyers aktuelles Album «Tumult» (Universal Music) thematisiert die turbulente Lage, in der wir leben und viele Leute verunsichert. Etliche der neuen Lieder beziehen sich auf die Flüchtlingskrise, auf Fremdenfeindlichkeit, auf Hasskommentare in den sozialen Medien und auf die Bedrohung von gesellschaftlichen Grundwerten. «Tumult» präsentiert indessen nicht nur sozialkritische Lieder, sondern ebenfalls solche über Glücksgefühle im Leben und über die Liebe im Besonderen. Im Wesenskern ist das neue Album ein Aufruf zur Humanität und Zivilcourage, zum Widerstand gegen Populismus und Extremismus sowie zum friedlichen multikulturellen Zusammenleben, wofür das deutschtürkisch gesungene «Doppelherz/Iki Gönlüm» steht. Trotz den ernsthaften Texten kommt die mit diversen Stilelementen komponierte Musik weitgehend beschwingt und melodiös daher. Grönemeyer wird am 17. März 2019 in Zürich (Hallenstadion) gastieren. Benno Hueber

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

Weihnachtsmarkt auf Hof Holbach

Ein schwieriges Thema: Umgang mit Liegenschaften im Todesfall

wos. Der diesjährige Weihnachtsmarkt auf dem Hof Holbach in Erschwil finde statt von Freitag, 30. November, bis Sonntag, 2. Dezember. Viele neue Handarbeiten stehen bereit. Beginn jeweils um 14.00 Uhr an der Holbachstrasse 22. Der Erlös fliesst wie immer vollumfänglich in das Projekt Strassenkinder in Peru. Hedi Christ freut sich auf zahlreichen Besuch.

VERANSTALTUNG

Magische Geigenklänge zum ersten Advent wos. Mit magischen Geigenklängen wird die Adventszeit im Museum für Musikautomaten in Seewen eröffnet. Das Advents-Matinee, am kommenden Sonntag, um 11.15 Uhr, steht im Zeichen der «goldenen Jahre» der Violinemusik. Eduard Mätzener (Violine) und Mischa Cheung (Piano) lassen mit ihrem Konzert diese Zeit von süssem Klang, geistreichen Kompositionen und Klangwelt auferstehen. Georg Gershwins «Porgy&Bess», sind ein Zeugnis des damaligen Einflusses des Jazz auf die klassische Musik. Im Geiste passend und musikalisch bereichernd wird das Programm durch Werke des Tangoschöpfers Astor Piazzolla ergänzt.

SOZIALES

Weihnachts-Wunsch-Baum für Senioren wos. Die Aktion «Gschänkli für Seniore» jährt sich zum elften Mal. Das Prinzip ist ganz einfach, Senioren dürfen einen Weihnachtswunsch aufschreiben und dieser wird dann am Wunschbaum im M-Parc am Dreispitz befestigt. Grosse und kleine Weihnachtswichtel erfüllen diese Wünsche. Möchten Sie ein Weihnachtswichtel sein? Dann besuchen Sie den M-Parc, 1. Stock beim Kundendienst. Ab dem 1. Dezember steht der WeihnachtsWunsch-Baum, an dem 160 Wünsche von Seniorinnen und Senioren hängen. Begeisterte Passanten suchen sich einen Wunsch aus, den sie erfüllen wollen und kaufen das Geschenk. Besonders schön ist es, wenn die Weihnachtswichtel noch ein paar persönliche Zeilen und Weihnachtswünsche für den betagten Empfänger, dessen Wunsch sie gerade erfüllen, dazuschreiben. Sie legen das Geschenk dann unter den Baum. Anschliessend werden die Geschenke zur Weihnachtszeit durch Mitarbeitende von Home Instead Seniorenbetreuung Basel an die Seniorinnen und Senioren überreicht. «Diese Weihnachtsaktion organisieren wir immer wieder aufs Neue sehr gerne. Es sind diese Momente, wenn wir die Geschenke übergeben, die sehr berührend sind», berichtet Matthias A. Wirz, Geschäftsführer von Home Instead Seniorenbetreuung Basel. Eine Kuscheldecke, ein neues Paar Hosen, ein Parfüm, bunte Malstifte – die Wünsche sind klein und vielfältig, so auch die Erinnerungen an die Weih-

Zur diesjährigen Herbstversammlung des Hauseigentümerverbands (HEV) Dorneck-Thierstein fanden sich über 400 Personen im Restaurant Treff.12 in Dornach ein. Seit die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KESB mit dem Inkrafttreten des neuen Erwachsenenschutzrechts im Jahr 2013 ihre Arbeit aufgenommen hat, wurde in den Medien sehr kontrovers über die Behörde berichtet. Der Vorstand des HEV Dorneck-Thierstein wollte sich deshalb aus erster Hand informieren lassen und hatte zur traditionellen Herbstversammlung Claudia Hänzi eingeladen. Die Leiterin des Kantonalen Amts für Soziale Sicherheit erklärte zunächst einige grundlegende Begriffe und zeigte anschliessend auf, worauf gerade auch Hauseigentümerinnen und -eigentümer achten sollten, damit sie in einem Vorsorgefall nicht die Entscheidungskompetenzen verlieren. Hänzi hielt zunächst fest, dass mit dem neuen Gesetz das Selbstbestimmungsrecht und die Eigenverantwortung mit der Regelung des Vorsorgeauftrags und der Patientenverfügung gestärkt worden seien, ebenso die Solidarität in der Familie durch das Institut der gesetzlichen Vertretung und die Regelung der Entscheidungsbefugnis bei medizinischen Massnahmen im Falle einer Urteilsunfähigkeit. Mit einem sogenannten Vorsorgeauftrag, sowie mit einer Patientenverfügung könne man ein Prozedere festlegen, wie mit einem umgegangen werden soll, wenn man einmal nicht mehr urteilsfähig ist. Ohne Vorsorgeauftrag falle das Vertretungsrecht bei einer Urteilsunfähigkeit in der Regel aber automatisch an den Ehegatten oder eingetragenen Partner. Und ohne Patientenverfügung entscheidet der Arzt über medizinische Massnahmen nach dem mutmasslichen Willen und den Interessen

VERANSTALTUNG

Schneefall in Reinach

Wichteln: Am Baum hängen die Wünsche. FOTO: ZVG

nachtszeit. Frau Cima vom Alterszentrum Burgfelderhof wirkt nachdenklich und erzählt Frau Candrian von Home Instead Seniorenbetreuung: «Weihnachten feierten wir früher sehr bescheiden mit einem Tannenbäumlein, gutem Essen und vor allem dem Zusammensein. Dies war das Wichtigste». Ihren Sohn, der in Thailand lebt, hört sie täglich am Telefon - ein Wiedersehen mit ihm ist jedoch in nächster Zeit nicht absehbar. Dies wäre mein grösstes Geschenk. So wünscht sich Frau Cima vorerst, dass jemand sie an einen ihrer Lieblingsplätze begleitet. Philipp Brugger ergänzt: «Als Leiter des Alterszentrums Burgfelderhof freut es mich sehr, dass 10 Bewohnerinnen aus unserem Haus an dieser tollen Aktion teilnehmen dürfen.»

wos. Im 53. Jahr des Bestehens der Theatergruppe Reinach wird das Grimm Märchen von Jörg Schneider «Frau Holle» für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene aufgeführt. Am Freitag, 30. November, um 20 Uhr findet die traditionelle Abend-Vorstellung statt. Wie jedes Jahr geht der Erlös vom freiwilligen Austritt und den Spenden bei Kuchen/ Kaffee an eine gemeinnützige Institution. Dieses Jahr ist es zum 2. Mal zugunsten der Wohngruppe für behinderte Kinder in Münchenstein. Die Cüpli-Bar und das Kuchenbuffet sind ab 19h geöffnet. In der Pause und nach der Aufführung kann man noch gemütlich zusammensitzen und den Abend ausklingen lassen. Die Daten der weiteren Vorstellungen siehe Inserat und www.theatergruppereinach.ch

KLINIK ARLESHEIM

Integrative Onkologie Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht und die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Am Mittwoch, 5. Dezember erwartet Sie Dr. med. Serge Pachaud, Arzt unserer Onkologie, um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman, Pfeffingerweg 1. Nach einer Einführung in das Schwerpunktthema «Wärme – Misteltherapie und Hyperthermie» zeigt er Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik. Selbstverständlich steht er Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächste Führung findet am 9. Januar statt. Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim

25

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

HEV-Vorstand mit Referentin: (v.l.) Christiane Borer, Präsident Andreas Hänggi, Referentin Dr. iur. Claudia Hänzi, Mark Winkler und Ruth Saladin. der urteilsunfähigen Person. Nützliche Informationen und Mustervorlagen hierzu stellen etwa die Pro Senectute, Caritas oder auch der Beobachter Ratgeber bereit. In finanziellen Fragen sei auch ein Beratungsgespräch mit der eigenen Bank sinnvoll. In der anschliessenden Fragerunde drehte sich erwartungsgemäss das meiste darum, wie in oder vor einem Todesfall sinnvoll mit den eigenen Liegenschaften umgegangen werden soll. Bei einer lebzeitigen Abtretung von Liegenschaften riet Hänzi zur Vorsicht, denn

FOTO: ZVG

wer ein Haus verschenkt, muss während einer Frist von zehn Jahren mit einer anteilmässigen Aufrechnung dieser Vermögenswerte durch die zuständige Ergänzungsleistungsstelle rechnen. Auch die Einräumung von Wohnrechten oder einer Nutzniessung für die hinterbliebenen Ehegatten könne die Situation unnötig kompliziert machen. Deshalb rät Hänzi in den meisten Fällen, mit einem Verkauf der Liegenschaften nicht zu lange zuzuwarten. Stefan Kaiser


Empfehlungen


16

11

22

Wir reduzieren unser Lager. Profitieren Sie von interessanten Rabattangeboten! Zahlreiche Artikel 30% reduziert!

35


23

30

22. Dezember 2018 Weihnachtscountry

Trรถffnung: 18.30 Uhr Booking: info@littlenashville.ch +41 21 515 49 49 oder +41 77 535 04 09 Baselstrasse 176, 4253 Liesberg www.littlenashville.ch

28


Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

Zu vermieten 2 – 2½-Zimmer

Zu vermieten in Breitenbach, zentrale Lage, gediegene

2-Zimmer-Wohnung

ca. 50 m²/ Fr. 980.00 inkl. NK Auskunft / Besichtigung R. Lantz 079 322 28 68

3 – 3½-Zimmer Büsserach Zu vermieten ruhige und helle

3½-Zimmer-Wohnung an sonniger Lage mit Balkon.

Mietzins: Fr. 990.– plus NK pro Monat. Garage kann dazugemietet werden. Ab sofort oder nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf: Tel. 061 411 40 60* oder 079 659 58 25*

Zu vermieten in Brislach

3½-Zimmer-Wohnung Miete Fr. 950.– + NK Fr. 250.– Mietbeginn nach Vereinbarung Auskunft: 061 761 36 28

3 – 3½-Zimmer

Im ruhigen, sonnigen

4114 Hofstetten vermieten wir nach Übereinkunft eine grosse, komfortabel ausgebaute

3½-Zi.-MaisonetteDachwohnung

mit 143 m² Wohnfläche plus 60 m² Estrich, in ehemaliger Bauernhaus-Tenne. Galerie, Cheminée, Sichtbalken und Höhe bis 4 m. Eigene WM und Tumbler, grosses Bad mit Whirlpool. Separater Eingang mit Parkplatz direkt vor der Tür. Mietzins Fr. 1800.– plus NK inkl. PP Fr. 160.–. Für Besichtigungen bitte Telefon 079 507 19 00

4 – 4½-Zimmer und grösser

Zu verkaufen

Zu verkaufen

Gesucht

Diverses

Ich suche per 2019 im Städtli Laufen

Räumlichkeit für stilles Gewerbe – mit Lager und WC/Lavabo – an guter Passantenlage im EG Bitte sich melden unter Chiffre 5166, AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Zu verkaufen Diverses

Häuser

Laufen Zu vermieten im Städtchen, an ruhiger, zentraler Lage in gepflegtem Haus, nach Vereinbarung 5½-Zimmer-Wohnung, 124 m² 4½-Zimmer-Wohnung, 88 m² gr. Lift, Balkon, PP, behindertengeeignet Tel. 079 531 60 10, von 14 bis 19 Uhr

Zu vermieten

4½-Zimmer-Wohnung

120 m² Breitenbachstr. 21, 4227 Büsserach Miete Fr. 1980.– inkl. Nebenkosten Telefon 079 417 35 64, G. Eminger Zwingen / BL Moderne 3½-Zimmerwohnung mit Gartensitzplatz – Wohnfläche ca. 90 m² – Wohn-/Esszimmer mit offener, moderner Wohnküche – mit Granitsteinabdeckung, Steamer, Geschirrspüler – hochwertige Parkett- und Plattenböden – bodentiefe Fenster für viel Licht – Badzimmer mit Badwanne und WC – sep. Gäste-WC – Réduit mit Waschturm – grosszügiger Garten mit Sitzplatz – Kellerabteil – inkl. Autoabstellplatz

Zu vermieten im Zentrum von Breitenbach per sofort, grosse

4½-Zimmer-Wohnung 120 m², mit 3 Balkonen Miete Fr. 1400.– exkl. NK Fr. 250.– Auskunft: Tel. 061 781 27 18

In Büsserach zu vermieten originelle, neue, 130 m² grosse

4½-Zi.-Attikawohnung

Mietzins CHF 1’890.– (inkl. HK/NK)

Fr. 1390.–, NK Fr. 190.– ab sofort Info 032 481 21 80

Futuro Immobilien AG Arlesheim / Laufen / Liestal www.futuro-immobilien.ch

Wahlen

Gesucht

Zu vermieten im Gemeindehaus im Dorfzentrum ab 1. 2. 2019 oder nach Vereinbarung

4½-Zimmer-Wohnung 130 m² Wohnfläche, mit Balkon, Aufgang zu originell ausgebautem Büro- oder Bastelraum mit 30 m² Fläche, gedeckter Autounterstand. Mietzins Fr. 1750.– zuzüglich Nebenkosten Interessenten wenden sich bitte an die Gemeindeverwaltung Wahlen, Laufenstrasse 2, 4246 Wahlen Laufen

Maler Express Team Buschor Ihr Familienunternehmen für alle Malerarbeiten & Tapeziererarbeiten & Bodenbeläge

Gratis Heimberatung

Bubendorf, St. Pantaleon Tel. 061 733 16 10, www.maex-team.ch

Mail: info@gemeinde-wahlen.ch Telefon 061 766 50 50

Zu vermieten per März 2019, an zentraler, ruhiger Lage im Städtchen 3½-Zi.-Maisonettewohnung, 92 m² Balkon, grosser Lift, PP Tel. 079 531 60 10, von 14 bis 19 Uhr

Häuser Zu vermieten in Liesberg Dorf

Breitenbach / SO Neuwertige Eigentumswohnung mit Charme

4½-Zi.-Einfamilienhaus

mit grossem Garten, Wohnfläche 85 m² mit Sitzplatz, Grillplatz, Gartenhaus frisch renoviert per sofort oder nach Vereinbarung Tel. 079 913 08 19

– Ruhige und zentrale Wohnlage, direkt an der Lüssel gelegen – 3½-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss mit Gartensitzplatz – Wohnflächen ca. 87 m² – Hochwertiger und moderner Innenausbau – sep. Kellerabteil – eigene WM/TM – Autoabstellplatz vorhanden – Haltestelle ÖV nur wenige Gehminuten entfernt – Verkaufspreis: CHF 410’000.–

hinter Geschäftshaus OCHSEN, Laufen (Neubau Vorstadt Nord Laufen)

Futuro Immobilien AG Arlesheim / Laufen / Liestal www.futuro-immobilien.ch

Auskunft bei: Direct Mail Immobilien AG, I. Hof 061 331 52 48

Diverses Zu vermieten per 1. Dezember 2018 AUTOEINSTELLPLÄTZE zu Fr. 125.–

Empfehlungen

31


32

Donnerstag, 29. November 2018 Nr. 48

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Adventszauber mit den Circle Singers LAUFEN. wos. Mit Punsch und Lebkuchen eröffnet das Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen am 2. Dezember, um 13.30 Uhr, seinen traditionellen Adventsstand. Es gibt ein vielfältiges Angebot an Handarbeiten der Be-

wohnerinnen und Bewohner zu bestaunen und selbstverständlich auch zu kaufen. Um 15.30 Uhr stimmen die bekannten Circle Singers in den Advent ein, anschliessend folgt ein Apéro. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Herbstlaub und Immergrün: Der Weihnachtsmarkt beim Zwingner Schloss zog Besucherinnen und Besucher aus der ganFOTO: PETER WALTHARD zen Region in seinen Bann. Wir empfehlen

Hinter den Bergen schlafen die Sterne:

NUGLAR-ST. PANTALEON

Fahrerflucht? Die Polizei sucht Zeugen wos. Zwischen Büren und Liestal wurde am letzten Donnerstagnachmittag ein Radfahrer verletzt aufgefunden. Offenbar wurde er von einem überholenden Auto gestreift und kam zu Fall. Die Polizei sucht Zeugen. Am Donnerstag, 22. November, gegen 15.40 Uhr wurde die Polizei informiert, dass auf der Liestalerstrasse bei Nuglar-St. Pantaleon ein Radfahrer ver-

letzt aufgefunden wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der Mann auf der Strasse von Büren in Richtung Liestal. Im Waldgebiet wurde er laut eigenen Aussagen von einem grauen Fahrzeug (Hochdachkombi, ähnlich VW Caddy) überholt und dabei am Arm touchiert. Er fiel und stürzte die Strassenböschung herab. Dort blieb er verletzt liegen. Der 44-Jährige wurde mit der Rega in ein

Spital gebracht. Vom Autofahrer fehlt bislang jede Spur. Personen, die Angaben zum Unfall oder zum Fahrzeug machen können, sind gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Der Verunfallte wurde kurz zuvor von einem blau gekleideten RennveloFahrer überholt. Auch dieser Mann wird gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Verbindung zu setzen.

Weihnachtsgeschichten aus der Schweiz

Was hat wohl ein Hypnotiseur Weihnachtliches zu erzählen? Eine Mundartrockerin? Ein Krimiautor? 23 ganz unterschiedliche Schweizer Autorinnen und Autoren stimmen uns in dieser Anthologie mit ihren Geschichten auf die Adventszeit ein. Märchenkönigin Trudi Gerster

und Kinderbuchautor Max Bolliger kommen ebenso zu Wort wie das Medium Pascal Voggenhuber oder der Schauspieler und Musiker Patric Scott. Krimiautorin Blanca Imboden versucht in ihrer Geschichte vergeblich, Weihnachten zu entfliehen und ihr Basler Kollege Michael Theurillat bringt einen raffinierten Taschendieb zur Räson. Eine ganz besondere Begegnung mit einem Obdachlosen schildert der Laufner Visagist und Romanautor Jörg Kressig. Mentalcoach Gabriel Palacios zieht kurzerhand den Engels-Joker, die Bündner Künstlerin Piroska Szönye stellt uns die Sternschnuppe Jööö vor. Ob gross oder klein, Adventsmuffel oder begeisterte Hobby-Weihnachtselfe – in dieser WeihnachtsGeschichtenkiste findet sich wirklich für alle eine passende Geschichte. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

6

Brauchen Sie einen sauberen

MALER

der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15

Kaufe in der Region zu günstigen Preisen! Machen Sie für Ihr Kind eine WeihnachtsGeschenkbox bei uns!

Verkauf vom 27. – 31. Dezember 2018


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
48_20181129_WOZ_WOSANZ.pdf by AZ-Anzeiger - Issuu