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Oberbaselbieter Zeitung vom 19. März 2020

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Nr. 12 22. Jahrgang Donnerstag, 19. März 2020

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Das Palazzo in Liestal führte seinen Tag der offenen Tür trotz Corona durch. Seite 7

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Region Gelterkinden

Rund 30 Personen deckten sich an der Gant in Ormalingen mit Brennholz ein. Seite 11

Region Waldenburg

Eine ökumenische Reisegruppe aus dem WB-Tal war zehn Tage lang in Israel unterwegs. Seite 15

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Coronavirus Mobiles-Covid-19-Test-Team seit zehn Tagen im ganzen Kanton im Einsatz WILLI WENGER

Seit zehn Tagen sind im ganzen Kantonsgebiet zwei mobile Test-Teams des kantonalen Krisenstabs im Einsatz, um nach Vorabklärungen durch einen Hausarzt mit Verdacht auf das Coronavirus Covid-19 die notwendigen Abstriche in häuslicher Umgebung durchzuführen. Diese «Aktion» ist vielversprechend angelaufen und sie zeigt erste Erfolge. Das sagten die Verantwortlichen des kantonalen Baselbieter Krisenstabs am Montag in Liestal. Das zusammen mit dem Kanton Basel-Stadt erarbeitete Konzept setzt der Kanton Basel-Landschaft als Erster auf dem Gebiet der Eidgenossenschaft um. Das hielt der Leiter des kantonalen Krisenstabs, Patrik Reiniger, Anfang dieser Woche fest. Er sagte, dass mit den nunmehr im Einsatz stehenden mobilen Teams eines erreicht werden müsse: das Fernhalten möglichst aller Verdachtsfälle von den Spitälern, aber auch von Hausärzten, von Bus oder Bahn. Die Erfahrungen der vergangenen anderthalb Wochen zeigen auf, dass die Behörde mit dieser Massnahme auf dem richtigen Weg ist. Reiniger machte zudem deutlich, dass die von der Regierung verordneten Massnahmen und zwischenzeitlich auch jene des Bundesrats nur dann den erhofften Erfolg erzielen werden, wenn sich die gesamte Bevölkerung, ausnahmslos, der ausserordentlichen Lage bewusst ist. Reiniger zeigte den Verlauf der Corona-Krankheitsfälle auf, welche in der jüngsten Vergangenheit rasant gestiegen sind. Am Montag waren es im Kantonsgebiet 76 bestätigte Fälle. Zum Vergleich: Noch am 7. März waren es «nur» deren 7. Heute Donnerstag werden es ein Vielfaches mehr sein.

Eines der zwei Test-Fahrzeuge. Die mobilen Corona-Tests werden in Liestal koordiniert. Bis am vergangenen Sonntag wurden 108 Personen vor Ort, also zu Hause, getestet. Dies geschieht im ganzen Kantonsgebiet. «Wir sind in allen Bezirken unterwegs, vom Oberbaselbiet bis hin ins Laufental», sagte der Kommandant der kantonalen Zivilschutzkompanie, David Kaufmann. Er war es auch, der im Gespräch festhielt, dass im Besondern das Fachwissen seiner Milizpersonen ein unverzichtbares Element im Rahmen dieser anspruchsvollen Einsätze darstellt. Eine Equipe besteht aus einem Fahrer, einer medizinischen Fachperson und einem ABC-Zivilschutz-Sachverständigen. Zurzeit sind zwei Fahrzeuge unterwegs; im Bedarfsfall kann diese Fahrzeugflotte um einen weiteren Bus aufFortsetzung auf Seite 2

FOTOS: W. WENGER

Die medizinische Fachperson ist eingekleidet.

David Kaufman war eine der gefragten Personen am Montag in Liestal.

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Fenster putzen Diese Entschleunigung des Alltags tue uns doch irgendwie gut, fand kürzlich eine Kollegin in geselliger Runde. Ein netter Abend mit weniger als 50 Personen, also privat und legal, beherrscht von einem Thema: dem Corona-Virus. Wir diskutierten über den Ernst der Lage. Wir merkten, dass unsere Eltern (ü65) zur Risikogruppe gehören. Wir stellten uns viele Fragen. Wir erzählten uns von Hamsterkäufen anderer Leute im Supermarkt. Wir bedauerten die eine Kollegin am Tisch, deren Fussballsaison abrupt zu Ende ging – fanden aber gleichzeitig, dass es wichtigeres gibt im Leben als Fussball. Denn wichtig sei vor allem, da waren wir uns einig, nicht in Panik zu verfallen. Im Gegenteil, wir sollten aus dieser Notsituation eine Tugend machen. Weniger Veranstaltungen oder weniger Arbeit müssen ja nicht gleichbedeutend sein mit einem langweiligeren Leben. Wie wäre es also zum Beispiel mit einem Frühlingsputz inklusive Fensterputzen. Den Grosseltern, die wir nicht besuchen dürfen, eine Postkarte schreiben. Ferienplanung 2021. Fotoalben der Ferien 2010 bis 2019 fertig stellen. Geschenkliste für Weihnachten schreiben. Ostereier färben. Einkaufen für die betagten Nachbarn. Falls Sie ganz viele Dosen auf Vorrat gekauft haben: ein Dosenwerfen in der Nachbarschaft veranstalten. Einen Neoprenanzug kaufen fürs Schwimmen in offenen Gewässern, Schwimmbäder sind ja bis auf weiteres geschlossen. Zählen, wie viele Minuten man schon lebt – und dankbar sein dafür. Und wenn die Fenster dann geputzt sind: Fenster öffnen und ganz tief durchatmen. SERAINA DEGEN

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Fachwissen der Miliz ist unverzichtbar

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Baselland

ObZ 19. März 2020

Zwei ambulante Abklärungsstationen

Personen, die möglicherweise am Coronavirus erkrankt sind, werden im Kanton Basel-Landschaft nicht mehr in Arztpraxen und Notfallstationen getestet. Die Regierung und der Kantonale Krisenstab haben entschieden, eigens zu diesem Zweck zwei Abklärungsstationen in Münchenstein und Lausen einzurichten. Durch die Grösse der Räume kann das sogenannte «Social Distancing» gewährleistet werden und die Patientinnen und Patienten können sich getrennt voneinander aufhalten. In der Abklärungsstation werden die Personen befragt und untersucht. Ob ein Abstrich vorgenommen wird, entscheidet ein Arzt. Die Abklärungsstation Münchenstein befindet sich im Kultur- und Sportzen-

trum (Kuspo), jene in Lausen in der Mehrzweckhalle Stutz. Sie werden von Hausärztinnen und Hausärzten betrieben und durch Ärzte aus den drei Kantonsspitälern und durch geschultes medizinische Fachpersonal unterstützt. Die Abklärungsstationen sind am Mittwoch, 18. März 2020, in Betrieb gegangen. Personen ab 16 Jahren, die gemäss Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit den Verdacht haben, sich mit Covid-19 infiziert zu haben, können sich dort untersuchen lassen. Kinder werden weiterhin im UKBB untersucht. Die Abklärungsstation in Lausen wird rund um die Uhr betrieben, aus diesem Grund wird empfohlen, verstärkt diese Station aufzusuchen. Die Abklärungs-

station in Münchenstein ist jeweils von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Ärzte bitten Personen, die medizinische Behandlung benötigen, wenn immer möglich bereits am Vormittag oder am frühen Nachmittag in die Abklärungsstation zu kommen. Die Anfahrtswege zu den Abklärungsstationen sind ausgeschildert. Die Hausärztinnen und Hausärzte betreiben weiterhin ihre Praxen, die Zeiten der Sprechstunden können jedoch variieren. Als Ergänzung zu den beiden Abklärungsstationen, sind im Kanton BaselLandschaft auch mobile Test-Teams im Einsatz (siehe Artikel auf Seite 1). OBZ /KANTONALER KRISENSTAB

Parteien

Überbrückung für KMU

«Negative Auswirkungen auf besonders betroffene Branchen und Unternehmen sollen abgefedert werden», schreibt der Baselbieter Regierungsrat in seiner Medienmitteilung vom 11. März 2020. Als wichtigstes Instrument nennt er die Kurzarbeit, die noch flexibler einsetzbar werden soll. Weiter wartet er die Massnahmen des Bundesrats ab. Leider ist bereits gut erkennbar, dass je nach Branche starke Umsatzeinbussen und Auftragsverluste erfolgen. «Wir erkennen einen viel rascheren, proaktiven und auf die Situation im Baselbiet auszurichtenden Handlungsbedarf seitens der Regierung, um unseren KMU in dieser herausfordernden Zeit eine gewisse Sicherheit zu geben. Dies unabhängig von den Bundesmassnahmen. Baselbieter Unternehmen müssen von uns als Politik und von der Regierung hören, dass wir ihre Situation ernst nehmen», sagt Andreas Dürr, Fraktionspräsident der FDP Baselland. «Deshalb reicht die FDP-Fraktion am kommenden Donnerstag eine dringende

Motion ein, die den Regierungsrat auffordert, unter Hochdruck Baselbiet-spezifische Massnahmen zu definieren. Unternehmen, die wegen des Corona-Virus in Notstand kommen, soll unbürokratisch und rasch mit Überbrückungsmassnahmen geholfen werden. Zudem müssen gezielte Entlastungsmassnahmen definiert werden, die allen Unternehmen in unserem Kanton helfen, die schwierige Zeit besser zu überstehen.» Eine neu einzusetzende Task-Force kann rasche Einzelfall-Entscheide und die Einhaltung von ordnungspolitischen Grundsätzen sicherstellen. Konkret erkennt die FDP Baselland, dass die Kurzarbeit nicht für jede Branche eine taugliche Massnahme ist. So haben wir im Kanton viele Gewerbetreibende und KMU zum Beispiel aus dem Detailhandel und von Dienstleistungsbetrieben mit Laufkundschaft, die nicht von Auftrag zu Auftrag planen können. «Neben starken, Corona-versursachten Umsatzeinbussen geht es uns auch dar-

um, Auffanghilfe zu leisten, wenn Unternehmen aufgrund von Corona-Krankheitsfällen und Quarantäne-Pflichten bei den Mitarbeitenden in Notsituationen kommen. Denn das ist eine der grossen Ängste, die bei vielen KMU aktuell vorherrscht», erläutert Saskia Schenker, Präsidentin der FDP Baselland. So greift zum Beispiel die Krankentaggeldversicherung je nach Versicherungslösung erst nach einer bestimmten Zeit. Bei einem Krankheits-Ausfall von mehreren Mitarbeitenden im Unternehmen wegen Corona müssen somit für eine gewisse Zeit Lohnkosten plus allenfalls Kosten für Ersatzmitarbeitende finanziert werden, damit Aufträge noch ausgeführt werden können. Und Andreas Dürr weiter: «Gerade das Risiko, dass gesunde Mitarbeitende über eine längere Zeit in Quarantäne müssen, haben Unternehmen nicht einkalkuliert. Die Situation birgt somit ausserordentliche Risiken für unsere Unternehmen, auf die der Kanton eine Antwort haben muss». FDP BASELLAND

Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzonen und / oder bedarf einer Rodungsbewilligung. Langenbruck. Nr. 0387/2020. Bauherrschaft: Dettwiler-Blaser Martin, Hof Freichelen 49, 4438 Langenbruck. Projekt: Unterstand, Parzelle Nr. 210, Freichelen 49a. Projektverantwortliche Person: Dettwiler Martin, Hof Freichelen 49, 4438 Langenbruck. Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzonen und / oder bedarf einer Rodungsbewilligung. Liestal. Nr. 0403/2020. Bauherrschaft: Hauser Jaqueline, Postfach 118, 8807 Freienbach. Projekt: Dachausbau, Parzelle Nr. 546, Langhagstrasse 18. Projektverantwortliche Person: Hauser Jaqueline, Postfach 118, 8807 Freienbach. Nr. 0406/2020. Bauherrschaft: Schkommodau Miriam u. Erik, Froburgstrasse 29d, 4410 Liestal. Projekt: Unterirdischer Regenwassertank, Parzelle Nr. 470, Froburgstrasse 29d. Projektverantwortliche Person: Schkommodau Miriam, Froburgstrasse 29d, 4410 Liestal. Oberdorf. Nr. 0381/2020. Bauherrschaft: Amiti Muadin, Muttenzerstrasse 73, 4133 Pratteln. Projekt: Umbau Einfamilienhaus in Mehrfamilienhaus, Parzelle Nr. 241, Mühlehalde 8. Projektverantwortliche Person: Mustafa Safije, Mattenweg 17, 4912 Aarwangen. Seltisberg. Nr. 0395/2020. Bauherrschaft: Nägelin Maxie u. Nicolas, Bündtenstrasse 14, 4416 Bubendorf. Projekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus / Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 876, Liestalerstrasse 36. Projektverantwortliche Person: Gisin Architekten GmbH, Moosmatt 1, 4426 Lauwil.

Sissach. Nr. 0384/2020. Bauherrschaft: Sutter Bernhard, Rheinfelderstrasse 28, 4450 Sissach. Projekt: Rebhaus / Gartenhaus / Stall und Geräteschopf, Parzelle Nr. 914, In der Gust. Projektverantwortliche Person: Rauscher Hans, Sevenweg 10, 4450 Sissach. Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzonen und / oder bedarf einer Rodungsbewilligung. Thürnen. Nr. 0389/2020. Bauherrschaft: Eichenberger Rosmarie u. Heinz, Böckterstrasse 24, 4441 Thürnen. Projekt: Vordach, Parzelle Nr. 417, Böckterstrasse 24. Projektverantwortliche Person: Lisa Bieri-Handschin Arch.-Büro AG, Im Baumgärtli 7, 4460 Gelterkinden.

Baugesuche Auflagefrist: 23. 03. 2020 Bretzwil. Nr. 0383/2020. Bauherrschaft: Steiner Ramona u. Meyer Jens, Wiesenstrasse 10, 4313 Möhlin. Projekt: Kamin für Chemineé-Ofen, Parzelle Nr. 1786, Hauptstrasse 70. Projektverantwortliche Person: Kiwera AG, Olsbergerstrasse 2, 4310 Rheinfelden. Bubendorf. Nr. 0398/2020. Bauherrschaft: Bachem AG, Hauptstrasse 144, 4416 Bubendorf. Projekt: Anbau Betriebstanklager/Energieleitungstunnel, Parzelle Nr. 940, Hauptstrasse 144g. Projektverantwortliche Person: Furler + Partner Architektur AG, Gitterlistrasse 5, 4410 Liestal. Eptingen. Nr. 0304/2019. Bauherrschaft: Bucher Franz, Ober Chall 94, 4458 Eptingen. Projekt: Anbau Remise. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1402, Ober Chall 94c. Projektverantwortliche Person: Degen Roman, Sägeweg 12, 4458 Eptingen. Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzonen und / oder bedarf einer Rodungsbewilligung. Frenkendorf. Nr. 0382/2020. Bauherrschaft: Kaufmann Catherine, Schulstrasse 15, 4402 Frenkendorf. Projekt: Zweckänderung: alt Estrich in neu Hobbyraum / 3 Dachflächenfenster, Parzelle Nr. 113, Schulstrasse 15. Projektverantwortliche Person: Hürzeler Holzbau AG, Kiefer N., Brüelstrasse 43, 4312 Magden. Gelterkinden. Nr. 0377/2020. Bauherrschaft: Leuenberger Stephan, Hof Aerntholden, 4460 Gelterkinden. Projekt: Carport, Parzelle Nr. 287, Hof Aerntholden. Projektverantwortliche Person: Leuenberger Stephan, Hof Aerntholden, 4460 Gelterkinden.

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Veröffentlichung von Entscheiden in Bausachen mit Umweltverträglichkeitsprüfung Liestal. Die Baubewilligung Nr. 0859/2019 (GesuchstellerIn: EBL (Genossenschaft Elektra Baselland), Minder Claude, Mühlemattstrasse 6, 4410 Liestal / Projekt: Heizzentrale Grosswärmeverbund, Parz. 7365, Spitalstrasse, 4410 Liestal / ProjektverfasserIn: Gruner Gruneko AG, Butz Markus, St. Jakobs-Strasse 199, 4020 Basel), der Bericht über die Umweltverträglichkeit, die Beurteilung der Umweltschutzfachstellen, allfällige Einspracheentscheide und eine allfällige Betriebsbewilligung können bis am 13.04.2020 bei der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Beschwerden sind innert der Auflagefrist bei der Kantonalen Baurekurskommission, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, einzureichen und innert weiteren 30 Tagen zu begründen. Die Begründung ist im Doppel einzureichen.

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

Druck CH Media Print AG Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von

www.chmedia.ch

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Fachwissen der Miliz ist unverzichtbar Fortsetzung von Seite 1 gestockt werden. Pro Tag werden zwei Schichten gefahren, von 6 bis 14 und von 14 bis 22 Uhr, und dies sieben Tage die Woche. In Ergänzung zu den mobilen Teams funktionieren seit gestern in Lausen und Münchenstein zwei weitere Abklärungsstationen. Alle Covid-Patienten werden durch das Kantonsspital Bruderholz – es ist das Referenzspital – behandelt. Dieses ist ab dem kommenden Wochenende «voll» einsatzfähig. Eine Information erschien den Verantwortlichen in Liestal ebenfalls wichtig zu sein. «Die Rückmeldungen der Bevölkerung sind sehr positiv, und auch die Patienten sind sehr kooperativ bei der Behandlung», sagte Reiniger. Informationen, Kontaktadressen, Links: baselland.ch › Aktuelles › Coronavirus

Patrik Reiniger informierte sachlich und kompetent.

Der sogenannte «Saubermann» des Zivilschutzes (links) und die Ärztin machen sich «startklar». FOTOS: W. WENGER

Chäferfest

Es war eine Freude, diesen Kindern zuzuschauen: Sechs junge Schleckmäuler durften sich im neuen Café Bangerter in Hölstein an einem Bananensplit erfreuen. Das war ein richtiges «Chäferfest», auch ein Wort, das mit einem C beginnt, aber ein «gfreuFOTO: URS ULA ROTH tes».

BLKB sagt Versammlung ab Die Basellandschaftliche Kantonalbank hat entschieden, ihre 34. Versammlung der Inhaber/-innen von Kantonalbankzertifikaten (KBZ) vom 20. und 21. April 2020 ersatzlos abzusagen. Der Entscheid dient dem Schutz der rund 5500 Teilnehmenden. Die Eingeladenen werden noch persönlich informiert. OBZ

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Baselland

ObZ 19. März 2020

Verwaltungsneubau geplant

Der Regierungsrat hat einem Neubau für die kantonale Verwaltung zugestimmt. Die Vorlage wurde an den Landrat überwiesen. Aktuell ist die kantonale Verwaltung in Liestal auf mehrere Standorte verteilt. Im Rahmen der «Optimierung Standort Liestal» sollen Standorte teilweise aufgegeben und in einen Neubau mit rund 560 Arbeitsplätzen im Bereich Kreuzboden zusammengeführt werden. Geplant ist ein Holzbau in MinergieP-ECO Bauweise. Für die Projektierung beantragt die Regierung dem Landrat eine Ausgabenbewilligung von sechs Millionen Franken. Die kantonale Verwaltung in Liestal ist heute auf rund 45 Standorte verteilt. Ein Grossteil dieser Standorte ist hinsichtlich Grösse, Raumstruktur, Sicherheitsstandards und wegen mangelnder räumlicher Flexibilität für die Verwaltung ungeeignet. Ausserdem stehen bei mehreren Bauten nach langjähriger Nutzung Gesamtsanierungen an. Mit dem Projekt «Optimierung Standort Liestal» soll diese Situation angegangen und verbessert werden.

Es ist geplant, 21 Standorte aufzulösen und durch einen Neubau mit rund 560 zeitgemässen Büroarbeitsplätzen zu ersetzen. Dadurch sollen einerseits die Bürgerinnen und Bürger von einer gut adressierten und kundenfreundlichen Verwaltung profitieren, andererseits sollen die modernen Arbeitsplätze die Attraktivität des Kantons BaselLandschaft als Arbeitgeber stärken. Der in der Bevölkerung gut verankerte Verwaltungsstandort an der Rheinstrasse wird mit dem geplanten Neubau am Standort Kreuzboden ausgebaut.

Umsetzung der Regierungsziele Der Regierungsrat hat sich zum Ziel gesetzt, den Kanton Basel-Landschaft als Holzbaupionier in bestehenden und neuen Technologien zu etablieren. Im Einklang mit der Langfristplanung der Regierung übernimmt der Kanton eine Vorbildrolle und plant, das neue Verwaltungsgebäude in Holzbauweise zu erstellen. Den Zielen der Nachhaltigkeit wird neben der Verwendung des CO2neutralen und nachwachsenden Baustoffes Holz mit der geplanten Bauweise

in Minergie-P-ECO Rechnung getragen. Die bestehenden Verwaltungsbauten an der Reinstrasse 29 und 31 werden im Zuge der Optimierung einer Gesamtsanierung unterzogen und energetisch ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht.

Fertigstellung im Jahr 2026 Der Neubau bildet die erste Etappe der Umsetzung des Projekts «Optimierung Verwaltungsstandort Liestal». Nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2026 werden die Arbeitsplätze an der Rheinstrasse 29 und 31 sowie die Arbeitsplätze von weiteren rund sieben Liegenschaften in die neuen Räumlichkeiten am Kreuzboden gezügelt. In der zweiten Etappe sollen ab 2026 die Gebäude an der Rheinstrasse 29 und 31 einer seit langem erforderlichen baulichen und energetischen Sanierung und Modernisierung unterzogen werden. Die entsprechenden Kredite dazu werden in einer separaten Vorlage beantragt. Durch den Neubau und die geplanten Umzüge kann auf Provisorien für diese grossen Sanierungsprojekte verzichtet werden. BUD

Die Kantonsverwaltung will ihre Standorte im Kreuzboden konzentrieren.

FOTO: Z VG

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Lokaler Immobilienmakler auf Erfolgskurs RE/MAX Giacinto Forastefano mehrfach ausgezeichnet

pr. Als Giacinto Forastefano im Jahr 2017 die RE/MAX-Standorte in Liestal und Gelterkinden erwarb, sah er auf dem regionalen Immobilienmarkt ein grosses Potenzial brachliegen. Dem unternehmerischen Risiko standen klare Erfolgsfaktoren gegenüber: langjährige Erfahrung, Markt- und Branchenkenntnisse, hochgesteckte Zuwachsziele betreffend Marktanteil und, nicht zu unterschätzen, ein grosses persönliches Netzwerk in der Region. Heute, drei Jahre später, zeigen die Zahlen, dass sich das Risiko gelohnt hat und der Oberbaselbieter seine Chancen realisieren konnte. Den Erfolg bescheinigen ihm auch diverse Auszeichnungen. So konnte Giacinto Forastefano 2018 und 2019 den Swiss Chairman’s Club Award entgegennehmen, die dritthöchste Auszeichnung, die es bei RE/MAX überhaupt gibt. Innerhalb von nur zwei Jahren gelang es ihm, in die Swiss Hall of Fame Award aufgenom-

men zu werden, ein absoluter Rekord bei RE/MAX, den noch nie jemand zuvor erreicht hat. Auf den Ranglisten erscheint Giacinto Forastefano regelmässig auf den vorderen Plätzen. 2018 erreichte er Platz 11 von über 260 RE/MAX-Maklern in der Schweiz. 2019 war er bereits im Januar «Best Agent», übers ganze Jahr gemessen landete er national auf Platz 7. Im europäischen Vergleich mit über 25 000 Maklern kam er auf Platz 22, und weltweit mit über 130 000 Maklern ist er unter den Top 100 (genaue Platzierung noch nicht bekannt). Mit beiden Büros befinden sich Giacinto Forastefano und sein Team, welches sich aus selbstständigen Maklern zusammenstellt, auf Erfolgskurs und deckt mit den beiden Filialen Liestal und Gelterkinden das gesamte obere Baselbiet ab. «Beide Büros haben sich als Ÿdie AdresseŽ im Oberbaselbiet bei Kunden und Banken etabliert», ist er überzeugt.

Sven Epiney überreicht Giacinto Forastefano anlässlich der RE/MAX Award Night die Auszeichnungen «Swiss Hall of Fame» und Swiss Chairman’s Club. FOTO: Z VG

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Liegenschaftsunterhaltskosten: Was ist neu ab 1. Januar 2020? • Dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienende Investitionen sind den Liegenschaftsunterhaltskosten gleichgestellt und können vom steuerbaren Einkommen natürlicher Personen abgezogen werden. • Den Liegenschaftsunterhaltskosten sind auch Rückbaukosten im Hinblick auf einen zu erstellenden Ersatzneubau gleichgestellt. • Falls nicht genügend steuerbares Einkommen vorhanden ist, können die nicht zum Abzug gelangenden Liegenschaftsunterhaltskosten auf die nächsten zwei Steuerperioden vorgetragen werden. Was muss man im Einzelnen wissen? Abzugsfähig sind, unter dem Begriff der Liegenschaftsunterhaltskosten, ab Beginn der Steuerperiode 2020, Massnahmen, die zur rationellen Energieverwendung oder zur Nutzung erneuerbarer Energien beitragen. Und dieses gilt nicht nur für den Ersatz bisheriger Massnahmen, sondern auch für die erstmalige Realisierung derselben. Ebenfalls abziehbar sind im Hinblick auf einen Ersatzneubau, die Kosten der Demontage von Installationen, des Abbruchs des vorbestehenden Gebäudes sowie der Abtransport und die Entsorgung des Bauabfalls. Nicht abzugsfähig sind die Kosten von Altlastensanierungen des Bodens und von Geländeverschiebungen sowie von Rodungen, von

Peter Haller. Planierungsarbeiten und von Aushubarbeiten im Hinblick auf den Ersatzneubau. Die zum Abzug berechtigten Kosten sind der zuständigen Steuerbehörde mittels separater Abrechnung, gegliedert nach Demontage-, Abbruch-, Abtransport- und Entsorgungskosten einzureichen und damit auch geltend zu machen. Die Rückbaukosten sind im Übrigen nur insoweit abziehbar, als der Ersatzneubau durch dieselbe steuerpflichtige Person vorgenommen wird. Was ist im Übrigen ein Ersatzneubau? Als Ersatzneubau gilt ein Bau, der nach Abschluss des Rückbaus eines Wohngebäudes oder eines gemischt genutzten Gebäudes innert angemessener Frist auf dem gleichen Grundstück errichtet wird und eine gleichartige Nutzung aufweist. «Verlustvortrag» «Verlustvortrag» der mit dem Energiesparen und mit dem Umweltschutz oder mit dem Rückbau im Hinblick auf den Ersatzneubau zusammenhängenden Liegenschaftsunterhaltskosten: Können die Kosten im Jahr der angefallenen Aufwendungen nicht vollständig steuerlich berücksichtigt werden, so können die verbleibenden Kosten auf die folgende Steuerperiode übertragen werden. Und sollte auch in dieser Steuerperiode noch ein «Verlustvortrag» bestehen bleiben, so kann dieser nochmals auf die nächste Periode übertra-

bekommen Sie alles aus einer Hand: Buchhaltung, Steuer- und Betriebsberatung. Profitieren Sie von unserem fundierten Fachwissen. Weitere Fragen? Unser motiviertes Team steht Ihnen gerne zur Verfügung. Warum vereinbaren Sie nicht einen unverbindlichen Termin? Nebiker Treuhand Hauptstrasse 1f, 4450 Sissach Tel. 061 975 70 70 info@nebiker-treuhand.ch www.nebiker-treuhand.ch Ihr Partner für Landwirtschaft und Gewerbe

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gen werden. Danach besteht kein Anspruch mehr auf weitere «Verlustvorträge». Als Basis gilt im Übrigen das steuerbare Reineinkommen. Es sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass der «Verlustvortrag» im Einkommenssteuerrecht in Verbindung mit Teilen des Privatvermögens ein absolutes Novum darstellt und den Vollzug der Steuergesetze und der dazugehörenden Verordnungen sicher nicht einfacher werden. Im Rahmen der «Verlustverrechnung» kann im Übrigen zu keinem Zeitpunkt der Pauschalabzug (für die Liegenschaftsunterhaltskosten) geltend gemacht werden.

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Und was ist auch noch zu beachten? Erfolgt nach Vornahme des Ersatzneubaus ein Wohnsitzwechsel innerhalb der Schweiz oder eine Eigentumsübertragung der Liegenschaft, so behält die steuerpflichtige Person das Recht, die verbleibenden übertragbaren Kosten abzuziehen. Dies gilt auch bei Wegzug ins Ausland, wenn die Liegenschaft im Eigentum der steuerpflichtigen Person verbleibt. PETER HALLER

Peter Haller Treuhand AG dipl. Experte für Rechnungslegung und Controlling dipl. Organisator Finanzierungscoach STV/SBVg zugelassener Revisionsexperte

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Baselland

Der Morgen danach

Liestal Der Tag nach dem «Stillstand»-Befehl URS ULA ROTH

Strahlend blauer Himmel, die Sonne lacht. Beim Erwachen gehen die Gedanken wild durcheinander. Habe ich das alles nur geträumt oder ist es Wirklichkeit? Ich gehöre zur Risikogruppe, es ist definitiv kein Traum.

Kein feiner Kaffe, kein Kuchen, nicht mehr «Lädelen». Kein Besuch der Enkel, kein Yoga, kein …. Überhaupt nichts mehr. Osterreise abgesagt … Doch von draussen hämmert, bohrt und lärmt es von unserer Baustelle, der Block wird saniert. Das Leben geht weiter … Aufstehen, die Sonne geniessen. Ei-

Die Ergolz, hier beim Brüggli im Schönthal, sprudelt voller Energie.

nen Vorsatz nehme ich mir noch, nicht alle Stunde aufs Handy schauen und irgendwelche News lesen, bei denen nicht sicher ist, ob sie überhaupt stimmen. Eventuell auf die Stimmung drücken. Die vielen Jungen, die ihre Hilfe über Facebook anbieten, sind lobenswert. Das Wetter ist so schön, dass ich mich anziehe und einen Lauf machen will. So, 9640 Schritte später und voll von frühlingshaften Eindrücken aus der Natur mache ich mich ans Mittagessen Kochen. In diesen Tagen ist es extrem wichtig, vitaminreich und frisch zu kochen, was mir grossen Spass bereitet. Ein kleiner Mittagsschlaf tut gut. Danach informiert mich mein Mann, dass wir, oh Schande, wirklich auch noch WC-Papier einkaufen müssen. Natürlich nicht einen Einkaufswagen voll! Aber … wir finden tatsächlich keines, alle Gestelle mit dem begehrten Artikel sind leer. Oh je … den Rest noch eingekauft und so schnell wie möglich aus dem Laden, denn hier nimmt keiner Rücksicht mit Abstand. Das finden wir sehr schade. Am Abend ziehen wir doch noch die neusten «C» Meldungen ein. Dann gibt’s noch einen Video-Telefonanruf, damit wir so unsere Enkel wieder einmal sehen. Langsam wird es Zeit, ins Bett zu gehen. Morgen ist so schönes Wetter angesagt, dass wir eine Velotour mit Picknick planen. Ich hoffe, unsere Motivation, die Zeit bis zum normalen Leben positiv zu überbrücken, hält an. Blibet gesund und hebet eu Sorg!

Da lacht das Herz bei so viel Frühlingsfarben. Blick von Frenkendorf Richtung Füllinsdorf. FOTOS: U. ROTH


Baselland

ObZ 19. März 2020

Kanton bekämpft Cybercrime

Todesfälle Gelterkinden

Liestal/Muttenz Neue Kompetenzzentren bei Polizei und Staatsanwaltschaft Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft eröffnen Anfang April 2020 je ein eigenes Cybercrime-Kompetenzzentrum, um das Know-how in diesem Bereich zu konzentrieren und Cybercrime-Delikte gezielt zu verhindern, zu verfolgen und zu ahnden. Delikte im Internet und mit dem Internet nehmen stetig zu. Die Cyberkriminalität betrifft aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft zahlreiche Lebensbereiche und fast die ganze Bevölkerung. Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch Cyberkriminalität verursacht wird, ist sehr gross. Die Bevölkerung erwartet deshalb von den Strafverfolgungsbehörden, dass diese Delikte effektiv und effizient verhindert, verfolgt und geahndet werden. Cybercrime-Kompetenzzentren Aus diesem Grund haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft gemeinsam eine Strategie zur Bekämpfung der Cyberkriminalität im Kanton Basel-Landschaft erarbeitet. Diese basiert auf den vier Pfeilern Ausund Weiterbildung, Spezialisierung, Prävention und Repression. Während

die Prävention fast ausschliesslich eine polizeiliche Aufgabe darstellt, betreffen die drei anderen Schwerpunkte die Polizei und die Staatsanwaltschaft gleichermassen. Um die neuen Aufgaben zielorientiert bewältigen zu können, schafft die Polizei Basel-Landschaft ein CybercrimeKompetenzzentrum bestehend aus den Fachbereichen IT-Forensik, IT-Ermittlung und IT-Überwachung. Die Staatsanwaltschaft ihrerseits schafft einen Cybercrime-Fachbereich, dessen Schwerpunkt die Strafuntersuchung und die dem Untersuchungsergebnis entsprechende Erledigung in definierten Cybercrime-Fällen ist. Michel Meier und Philippe von Planta zu Leitern ernannt Zum Leiter des polizeilichen Cybercrime-Kompetenzzentrums wurde Hptm Michel Meier, stv. Chef Kriminalpolizei und Leiter des Lage- und Informationszentrums, ernannt. Er verfügt über zehn Jahre Erfahrung im Polizeibereich, die letzten vier Jahre als Polizeioffizier bei der Polizei Basel-Landschaft. Vor seiner polizeilichen Tätigkeit war er in der Privatwirtschaft, un-

ter anderem bei einer Grossbank, in verschiedenen leitenden IT-Funktionen tätig. Zum Leiter des staatsanwaltschaftlichen Kompetenzzentrums Cybercrime wurde Philippe von Planta ernannt. Er bekleidet die Funktion eines Staatsanwalts und kombiniert seine juristische Ausbildung sowie seine langjährige Erfahrung im Bereich der Strafverfolgung mit seinem breiten Wissen im Bereich der Cyber-Kriminalität. Vor seiner staatsanwaltschaftlichen Tätigkeit war er in der Privatwirtschaft als Rechtsanwalt tätig. Gemeinsam können die Polizei und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft ihre Zusammenarbeit auch im Cybercrime-Bereich hinsichtlich Effizienz und Effektivität steigern, um dadurch eine hohe Qualität der Prävention und der Strafverfolgung zu Gunsten der Bevölkerung bereitzustellen und die Cyber-Sicherheit im Kanton Basel-Landschaft weiter zu erhöhen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Stellen in diesem Bereich bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft ausgeschrieben und besetzt werden. POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT STAATSANWALTSCHAFT BASEL-LANDSCHAFT

Fach- wird Berufsmatur gleichgestellt

Ab dem Schuljahr 2020/21 werden Inhaberinnen und Inhaber einer Fachmaturität regulär mit einem kantonalen Beitrag an den Vorbereitungskurs auf die Passerelle-Prüfung unterstützt. Dies hat der Regierungsrat am Dienstag beschlossen. Somit werden sie auch künftig gleich behandelt wie Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmaturität. Baselbieter Inhaberinnen und Inhaber einer Fachmaturität, welche den einjährigen Vorbereitungskurs zur Ergänzungsprüfung Passerelle besuchen, erhalten im Rahmen eines Pilotprojekts

seit drei Jahren einen kantonalen Beitrag an das Schulgeld. Ab Schuljahr 2020/21 wird diese Regelung dauerhaft eingeführt. Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmaturität werden bereits seit 2005 mit einem Beitrag unterstützt. Mit dem Regierungsratsbeschluss bleiben die beiden Abschlüsse weiterhin gleichgestellt. Seit dem Schuljahr 2017/18 haben 26 Inhaberinnen und Inhaber einer Fachmaturität den Vorbereitungskurs durchlaufen und die Passerelle-Prüfung mit einer Erfolgsquote von 44 Prozent

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im ersten und 69 Prozent im zweiten Pilotjahr abgelegt. Die Passerelle und weitere Angebote zur Vorbereitung auf Hochschulstudiengänge sichern den unbeschränkten Zugang zur tertiären Bildung. Daher braucht es für den Einschluss der Fachmaturität in die Passerelle keine Anpassung des Kantonalen Bildungsgesetzes. Mit dem Übergang von der Pilotphase in den Regulärbetrieb werden die Aufnahmebedingungen für den Besuch des Vorbereitungskurses an diejenigen des Kantons Basel-Stadt angeglichen. BKSD

Antje Reul, geb. 7. August 1971 (wohnhaft gewesen Leimgrubenweg). Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis. Abschiedsgottesdienst: Freitag, 20. März 2020, 15.00 Uhr. Besammlung in der römisch-katholischen Kirche in Gelterkinden.

Irene Imhof-Zeller, geb. 17. Mai 1931 (wohnhaft gewesen Rosenweg 6 mit Aufenthalt im APH zum eibach). Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis.

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Parteien

FDP setzt auf Kontinuität Der Parteitag der FDP Baselland in Arlesheim hat die Parteipräsidentin Saskia Schenker mit grosser Akklamation wiedergewählt. Auch alle anderen Parteileitungsmitglieder, mit Ausnahme von Rolf Richterich, der sich nicht zur Wiederwahlstellte, wurden klar bestätigt: Jörg Felix aus Röschenz (Kassier), der Aescher Gemeinderat Stephan Hohl, die Aescher Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger, der Bubendorfer Gemeinderat Matthias Mundwiler, Naomi Reichlin aus Liestal (Vizepräsidentin) und Landrat Marc Schinzel aus Binningen. Ex Officio weiterhin in der Parteileitung sind: Daniela Schneeberger (Nationalrätin), Monica Gschwind (Regierungsrätin), Andreas Dürr (Fraktionspräsident) und Gina Zehnder (Geschäftsführerin).

Saskia Schenker sagte zu ihrer Wiederwahl: «Ich habe die Partei vor anderthalb Jahren etwas unverhofft übernommen. Das Wahljahr war intensiv, aber es hat mir grosse Freude bereitet, ein Zugpferd für die Partei zu sein, zu führen, zu integrieren, zu motivieren und hinter den Kulissen auch noch viele bedeutende Projekte zur Stärkung unserer Partei umzusetzen.» Gewählt wurden auch die 15 Mitglieder des Parteirates, die eidgenössischen Delegierten sowie Ersatzdelegierten, die Mitglieder der Kontrollstelle sowie der Rekurskommission. Laut Schenker war es der Parteileitung sehr wichtig, für alle Parteigremien eine möglichst grosse Diversität von Kandidierenden vorzuschlagen. OBZ

Spendenaufruf für Surprise-Personal

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LÖSUNG 10/2020: OLDTIMER

Der Verein Surprise reagiert auf die zunehmende Gefahr durch das Coronavirus und stellt den Verkauf des SurpriseStrassenmagazins ab sofort ein. Die Verkaufenden werden entsprechend informiert. Ab sofort finden auch keine Sozialen Stadtrundgänge mehr statt. Mit dieser drastischen Massnahme leistet Surprise einen Beitrag zur Eindämmung des Virus und nimmt Rücksicht auf die besonders exponierte und vulnerable Gruppe der armutsbetroffenen und sozial benachteiligten Verkaufenden und Stadtführenden. Das aktuelle Surprise Strassenmagazin steht in dieser Zeit kostenlos via Website zum Download bereit und wird in kleiner Auflage weiterhin für AbonnentInnen gedruckt. Die Massnahmen stellen die Verkaufenden und Stadtführenden sowie den Verein Surprise vor massive Herausforderungen. Viele der rund 450 Verkaufenden und 14 Stadtführenden sind armutsbetroffen und für ihr Überleben vom Verkauf des Strassenmagazins und von den Führungen abhängig. Der Verein Surprise wird nicht staatlich subventioniert und ist zu 65 Prozent vom Heftverkauf abhängig. Surprise ist deshalb auf die Solidarität der Schweizer Bevölkerung angewiesen und ruft dringend zu Spenden auf. Der Verein setzt alles daran, den Verkaufenden und Stadtführenden finanziell und psychisch Hilfe zu leisten. Surprise stellt bis auf Weiteres auch alle anderen Aktivitäten ein. Dazu gehören die Proben und Auftritte des Surprise Strassenchors sowie alle Spiele (Trainings und Turniere) des Surprise Strassenfussballs. Spenden für die betroffenen Verkaufenden und Stadtführenden sowie für den Verein Surprise können getätigt werden via www.surprise.ngo oder Spendenkonto Verein Surprise, 4051 Basel, PC 12551455-3 IBAN CH11 0900 0000 1255 1455 3 mit dem Vermerk «Corona». VEREIN SURPRISE


ObZ

19. März 2020 Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Region Liestal Stell dir vor, es ist Tag der offenen Tür, und …

Liestal Das Kulturhaus Palazzo hatte – kurz bevor ganz Schluss war – alle Türen geöffnet ALEXANDER JEGGE

Das Licht im Palazzo ist nun für eine ganze Weile aus. Danach wird so oder so nichts mehr gleich sein. Darüber kann man nur spekulieren. Und man kann in Erinnerung rufen, was war. Vielleicht wird man bereuen, dass man die kulturellen Einrichtungen im Stedtli so selten benutzt hat. Wie zum Trotz vor dem Kommenden, hat das Palazzo zum «Tag der offenen Türe» geladen, man hätte noch kommen können. Die verschachtelte Struktur strahlt dabei etwas Heimeliges aus. Nichts ist zu gross für diesen ehemals prachtvollen Palast der Post. Das fast familiäre Kino Sputnik im Untergeschoss zeigte in einer NonStop-Schlaufe die Oscar-nominierten Kurzfilme 2020 im Kinosaal mit dem 60er-Jahre-Groove. Die Kunsthalle hatte im Programm «Kunst erfahren – mit Workshops und Führungen in der Ausstellung Intense Impressions» angeboten, auch hier fast gähnende Leere. Und im Theater Palazzo übte öffentlich das Ensemble Operadieschen «Monsieur Choufleuri restera chez lui le …» (Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre …), eine kleine Operette von Jacques Offenbach, die es am selben Abend auch aufführte. Die offene Kreativwerkstatt für die ganze Familie mit Olivia Jenni in der Kunsthalle lockte ausser der Familie der Leiterin niemanden an. Deren Kinder hatten trotzdem viel Spass in den leeren Hallen, in denen die Kunst hing, die ihr Papi, der künftige Kunsthalle-Leiter Michael Babic, in Kurzführungen den Interessierten zeigen wollte. Da auch hier niemand kam, erhielt der Schreiber eine vertiefte Einführung in die von Kitty Schaertlin kuratierte Ausstellung. Präsentiert wurde ein weites Spektrum von impressiver figurativer Kunst aus der Region, meist Malerei, aber auch Grafik. Die öffentliche Probe des Ensembles Operadieschen gab einen Einblick in die hochkonzentrierte Arbeit eines freien Ensembles. Gabriela Glaus (Sopran), Julia Zeier (Mezzosopran), Timothy

Holzschlag an Strasse nach Lampenberg Am Montag, 23. März, beginnt in den bewaldeten Abhängen oberhalb der Kantonsstrasse nach Lampenberg ein Holzschlag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Vom Montag, 23. März, bis Dienstag, 31. März, muss deshalb mit grösseren Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, da der Verkehr während dieser Zeit nur einspurig geführt werden kann. Wie verschiedene Ereignisse in der Vergangenheit gezeigt haben, können einzelne Bäume entlang der Kantonsstrasse wegen schlechter Standfestigkeit bei Nassschnee oder Wind auf die Fahrbahn stürzen und dadurch die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gefährden. Aus diesem Grund werden heikle Bäume entfernt und der restliche Waldbestand oberhalb der Kantonsstrasse durchforstet. Die Fällarbeiten dauern tagsüber jeweils von 7.30 bis etwa 17 Uhr. Die Verkehrsregelung wird mit einer Lichtanlage und per Verkehrsdienst geführt, welcher die Ampelanlage bedient oder den Verkehr leitet. Die Linienbusse nach Lampenberg verkehren fahrplanmässig im Normalbetrieb. Nachts und am Wochenende besteht keine Verkehrsbehinderung. Alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden gebeten, die signalisierten Geschwindigkeitsreduktionen im Baustellenbereich zu beachten. Die Holzhauereiarbeiten werden unter der Leitung des Forstreviers «Oberer Hauenstein» ausgeführt. AMT FÜR WALD BEIDER BASEL

Die offene Kreativwerkstatt in der Kunsthalle gab fast Privatunterricht. Löw (Tenor), Maxence Douez (Tenor), Tobias Wurmehl (Bassbariton), Sandra Hamburger (Klavier) und Christian Kipper (Regie) meisterten die kleine Operette mit Bravour. Mal sangen sie ihre Rollen voll aus, manchmal markierten sie nur. Es ging aber hauptsächlich um eine Stellprobe, denn das freie Ensemble findet ja immer wieder neue Konstellationen auf den Bühnen vor. Sie hatten nicht nur die Texte und die Musik frei im Kopf, auch die vorhergehenden Örtlichkeiten: «Spielen wir das spiegelverkehrt oder wie in St. Gallen?». Nach fünfviertel Stunden hatte man nicht nur einen Einblick in die Operette, sondern auch in die Knochenarbeit eines jungen freien Ensembles, das neben seiner Professionalität auch immer noch viel Spass durchscheinen liess.

Der Diener (Timothy Löw, l.) kommentiert das Geschehen hinter ihm, wo der Vater (Tobias Wurmehl, r.) versucht, die Tochter (Gabriela Glaus) von ihrem Liebhaber (Maxence Douez) wegzuziehen. FOTOS: A. JEGGE

Lieder singen und Sachen sagen

Liestal Im Theater Palazzo trat die musikalische Kabarettistin Uta Köbernick auf ALEXANDER JEGGE

Auf der Bühne des Theater Palazzo in Liestal liegen etwas wild um einen Tisch angeordnet eine Gitarre, eine Geige und eine Ukulele – auf dem Tisch Manuskripte, die schon öfters gebraucht wurden. Dies umschreibt Uta Köbernicks Aussage über ihre eigene Arbeit: «Ich singe Lieder und sage Sachen.» Man ist gespannt, was auf die Corona-bedingt wenigen Zuschauer zukommt. Einem grösseren Publikum ist die Ostberlinerin durch ihre Auftritte in der abgesetzten Late-Night-Show von Michael Elsener bekannt geworden. Doch ein Soloprogramm mit dem Titel: «Ich bin noch nicht fertig» wird wohl andere Qualitäten haben. Man war gespannt. Dann der Auftritt, ein souveräner, leicht spöttischer Blick ins Publikum und die Gitarre vorgeschnallt, eröffnete sie den Abend mit einem Lied. Doch das Schrille aus der Late-Night-Show blieb draussen. Da war eine Frau am Werk, die ihre Sprache sehr fein setzte, fast ziseliert in Poesie wandte und einen Ton draufhatte, den man in der Schweiz so nur ganz selten hört. Die Lieder wechselten ab mit kleinen Texten fast aphoristischer Art. Diese Qualität wurde mit den wichtigsten Kleinkunstpreisen ausgezeichnet, zuletzt dem Salzburger Stier (2016). Sie erhält ausserdem den Schweizer Kabarettpreis «Cornichon» – als erste weibliche Solokünstlerin. Da gab es keine Schenkelklopfer und Schnellschuss-Plattwitze. Im Gegenteil, die Liedtexte und Gedichte zündeten oft mit Verzögerung und hinterliessen

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bei den Zuhörern ein leises Schmunzeln, während bereits die nächsten Nadelstiche vorbereitet wurden. Abwechselnd gelesen oder gesungen überbrachte sie ihre Gedanken auch zur Schweiz, von der sie nicht bloss eine Ahnung hat. Rasch zerrann der Abend und hinterliess kleine Rinnen der Erinnerung an eine grandios eindrückliche Künstlerin. Den ganzen Abend begleitete mich eine gewisse Wehmut, die mir erst nachträglich klar wurde. Diese Art von Sprache und Gedankenbehandlung habe ich vor langer Zeit schon einmal gehört. Und sie gehörte nach Deutschland. Erst

das Internet half mir auf die Sprünge. In Basel und später während meines Aufenthaltes in Tübingen war ich begeistert vom Liedermacher und Poeten Christoph Stählin. Auch dieser war keine Lautsprecher, arbeitete mit der deutschen Poesietradition und drechselte Vers zu immens poetischen Liedern und Texten, ohne aber seine eigene Zeit zu verläugnen. Und siehe da, Uta Köbernick ist Mitglied von Stählins Schule für Poesie und Musik Sago. Schön, dass gewisse Traditionen weiterleben und sich weiterentwickeln, sie geben ihre Gedanken auf leise, aber stetige Weise weiter, denn sie sind noch nicht fertig.

Lieschtler Mümpfeli Über die diesjährige Fasnecht gibt es wahrlich nur Trauriges zu berichten, weil sie wegen des Corona-Viruses abgesagt wurde. Zum Leidwesen vieler aktiver Fasnächtler wurde das Verbot im Baselbiet aber nicht einheitlich durchgesetzt. Während dem in Liestal und auch in Sissach sogar Lokale geschlossen und der Alkoholausschank während einer gewissen Zeit verboten wurde, fanden in Pratteln – wohlverstanden mit behördlichem Segen von ganz Oben – diverse Veranstaltungen statt. Guggenmusiken spielten auf, kleinere Umzüge fanden statt und die Wagen-Cliquen präsentierten ihre Wagenburg, und zwar von viel Volk bestaunt. Leider können wir an der ganzen Sache nichts mehr ändern, aber es ist zu hoffen, dass künftige behördliche Vorgaben konsequent für alle Beteiligten in gleicher Weise umgesetzt werden. Übrigens sind Fasnechts-Verbote keine neue Erfindung. Bereits im späten Mittelalter wurde den Untertanen auf der Landschaft Basel fasnachtsähnliche Veranstaltungen durch Dekrete der Obrigkeit verboten. Weil sich aber damals in Liestal schon ein freier Geist regte, wurden die Verbote immer wieder ignoriert. Vor allem Lärmumzüge waren den Regierenden ein Dorn im Auge und auch das Unsichtbar machen mittels Verkleidens. So lautete z. B. ein früheres Verbot: Das Volk soll nicht Tanzen und Spielen wie die Verrückten und sich nicht unsittlich verkleiden; auch übermässiger Alkoholgenuss soll vermieden werden. Kriegerische oder natürliche Ereignisse führten schon oft zu Absagen der Fasnecht in unserer Region. Während der Kriegsjahre 1914 bis1918 fand keine Fasnecht statt, und 1920 wurden alle Fasnechtsveranstaltungen wegen Grippe-Epidemie verboten (also genau vor 100 Jahren). Während des zweiten Weltkrieges ruhte das Fasnechtstreiben ebenfalls. Wegen der immer häufiger auftretenden Wetterkapriolen litt in den letzten Jahren besonders der Chienbesen-Umzug in Liestal. 2006 verhinderten rund 1/2 Meter Schnee die Feuerwagen daran, durch Liestals Strassen zu ziehen, weil man Angst hatte, die Hitze könnte Dachlawinen auslösen. Im letzten Jahr fielen die Feuerwagen wiederum dem schlechten Wetter zum Opfer, weil die Orkanwinde zu stark waren, und jetzt die Absage der gesamten Fasnecht infolge Corona-Virus. Es ist zu hoffen, dass wir in den nächsten Jahren wieder einen normalen Fasnachtsbetrieb erleben dürfen. Die grosse Arbeit und Kreativität vieler Fasnächtlerinnen und Fasnächtler hätten das mehr als verdient. HANSPETER MEYER

Tierpark gesperrt

Der Tierpark Weihermätteli in Liestal ist vorübergehend geschlossen. Nach Rücksprache mit dem kantonalen Krisenstab musste auch der Durchgang gesperrt werden. Die Stiftung Tierpark Weihermätteli hofft, bald wieder gesunde Besucherinnen und Besucher begrüssen zu dürfen. OBZ Anzeige

Uta Köbernick mit vollem Einsatz an der Gitarre. FOTOS: A. JEGGE

Uta Köbernick als Ostdeutsche mit scharfer Zunge.

Die Bürgergemeindeversammlung vom 23.03.2020 wird aus gegebenen Umständen abgesagt und findet nicht statt.


Region Liestal Klimastreik und die Pandemie SANDER VAN RIEMSDIJK

Eine nicht alltägliche Premiere für die ganze Schweiz wäre letzten Sonntag fast Realität geworden: Schweizweit wollten sich über 30 der 80 neu gegründeten lokalen Klimagruppen an sogenannten Klimaversammlungen (auch oft auch «Climate assemblies» genannt) treffen. An diesen Versammlungen hätten sich interessierte Menschen im Gruppenverband mit der Klimakrise auseinandersetzen und Ideen unabhängig von der Politik oder Gemeindeparlamenten für eine nachhaltige Umsetzung des soziologischen und ökologischen Wandels vor Ort sammeln können. Mittels gemeinsam aus der Bevölkerung erarbeiteter Lösungsvorschläge verfolgt die Klimagruppe das Ziel, Gemeinden zu ermutigen, ihren Beitrag zum ökologischen Wandel zu leisten und dem aus ihrer Sicht Stillstand in der Klimapolitik entgegenzuwirken. Durch verschiedene Events, wie eine solche Klimaversammlung, hätten die Klimagruppen im Rahmen des «Strike for Future» ihr Umfeld mobilisieren wollen um den angestrebten Wandel auf lokaler Ebene, wie beispielsweise in Liestal, voranzutreiben. Zu viel Konjunktiv in unsicheren Corona-Zeiten. Und so kam es, wie es kommen musste. Viele lokale Organisatoren sahen sich gezwungen, aufgrund der behördlichen Bestimmungen im Rahmen der Bekämpfung des Virus und der daraus resultierenden Unsicherheit über den weiteren Verlauf der geplanten Aktionen für die kommende Zeit ihr Programm anzupassen, so auch in Liestal. Die Versammlung in der Bar «Laufwerk», die ursprünglich unter dem Motto «Was können wir ändern, dass klimagerechtes Leben in Liestal leicht gemacht und zum Normalfall wird» gestanden war, wurde abgesagt. Gemäss Eric Zbinden vom «Klimastreik» sollte jetzt vordergründig über Massnahmen gesprochen werden wie das einmalige Umweltprojekt seinen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie in den kommenden Monaten leisten und wie man sich trotz der Schutzmassnahmen für eine andere Klimapolitik einsetzen könnte. Es wird sich unter anderem an Projekten wie «Gärn gscheeBasel» zum Schutz von gefährdeten Personen beteiligen. Klimabewegung sammelt Ideen Trotz des Coronavirus wollten die Verantwortlichen die Luft nicht aus ihrem Projekt entweichen lassen. Nach Absage der Versammlung suchten sie einen anderen Weg, sich mit Interessierten zu vernetzen und starteten dafür auf der Website einen Aufruf, um Ideen zu sammeln, wie ein klimagerechtes Leben in Liestal im Bereich der Mobilität, der Städteplanung und des Konsums realisiert werden könnte. Die besten eingesammelten Ideen und Vorschläge werden anschliessend an die Behörden und Institutionen weitergeleitet. Der geplante internationale Infotag zur Klimakrise vom 24. April wurde schon mal prophylaktisch abgesagt. Auch der am 15. Mai schweizweite Streik- und Aktionstag («Strike for Future»), an dem mittels Demonstrationen, kreativen Aktionen und Happenings ein zukunftsfähiger Klimaschutz gefordert wird, findet nicht statt. Dafür hoffen die Organisatoren, dass die trinationale Demonstration am 27. Juni durchgeführt werden kann. climatestrike.ch

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Vorzeitige Verabschiedung Stadtrat konstituiert sich für Amtsperiode bis 2024 in die Saisonpause Lausen Kulturell blickt auf erfolgreiche Saison zurück Der letzte Abend, Donnerstag, 19. März, den die Gruppe von Lausen Kulturell organisierte, fällt dem Coronavirus zum Opfer. Die Saison 2019/20 begann letzten Oktober mit einem tollen Konzert der Baselbieter Band «Filet of soul». Im November unterhielten Dominik Muheim und Sanjiv Channa mit ihrer Tragikomödie das Lausner Publikum. Im Januar erzählte Severin Steck die unglaubliche Geschichte über die äusserst imposante Reise mit dem eigenen PW in die Mongolei. Der Insektenkrimi «Die Wanze» mit Gabriel Stohler Mauch brachte das Publikum im Februar zum fröhlichen Lachen. «Vom Läbe beschänkt» mit Andrea Wiget musste nun leider abgesagt werden. Nach vier unterhaltsamen und interessanten Anlässen in der Saison 2019/20 ist nun Pause. Die Gruppe von Lausen Kulturell, unter der Leitung von Erika Bachmann, ist immer bemüht, ihrem Publikum abwechslungsreiche Unterhaltung aus

verschiedenen Sparten zu präsentieren. Das Team arbeitet ehrenamtlich. Dank vielen grossen und kleinen Sponsoren kann Lausen Kulturell schon seit 1949 immer spannende Anlässe durchführen die für unterhaltsame Stunden sorgen. Ob fröhlich, originell oder tiefgründig, der meist prall gefüllte Gemeindesaal zeigt die grosse Beliebtheit der Abende. Die Anlässe sind kostenlos. Die freiwillige Kollekte am Schluss der Veranstaltungen trägt ebenfalls zur Kostendeckung bei. Ein liebevoll hergerichteter Apéro steht an jedem Anlass für die Besucher bereit. Mit viel Elan ist die Gruppe schon am Organisieren der Saison 2020/21. Die Spannung auf das neue Programm steigt mit jedem Monat, der ins Land zieht. Etwas darf schon verraten werden, Sängerin Andrea Wiget steht nochmals auf dem Programm und Florian Schneider hat ebenfalls für einen Abend zugesagt. Unter www.lausenkulturell.ch gibt es immer die neusten InURSULA ROTH fos.

Erinnerung an den ersten Anlass dieser Saison, die Baselbieter Band «Filet of Soul» brachte tolle Stimmung. FOTO: ARCHIV/ U. ROTH

Der Stadtrat Liestal hat sich für die neue Amtsperiode konstituiert. Er setzt dabei im Wesentlichen auf Beständigkeit und einschlägige Erfahrung. Der Stadtrat wurde am 9. Februar 2020 vollständig gewählt. Mit Beschluss vom 14. Februar 2020 hat die Geschäftsprüfungskommission die Wahl erwahrt. Der Stadtrat hat nun am 10. März 2020 die Konstituierung vollzogen. Bei der Zuteilung der Departemente hat der Stadtrat insbesondere berücksichtigt, dass die Weiterentwicklung der Stadt Liestal innerhalb grosser Projekte ein gewisses Mass an Kontinuität in der Departementsführung braucht. Die Vakanz aufgrund des Rücktritts von Franz Kaufmann im Stadtbauamt wurde mit einem erfahrenen Mitglied besetzt. Für das Stadtpräsidium, für das nur

die gewählten Mitglieder des Stadtrats kandidieren dürfen, stellt sich nur der bisherige Amtsinhaber Daniel Spinnler zur Verfügung. Das Vizepräsidium übernimmt Marie-Theres Beeler. Zuteilung der Departemente • Betriebe: Stadträtin Marie-Theres Beeler (Stellvertretung Regula Nebiker) • Bildung/Sport: Stadtrat Lukas Felix (Stellvertretung Daniel Muri) • Finanzen/Einwohnerdienste: Stadtrat Daniel Spinnler (Stellvertretung Marie-Theres Beeler) • Sicherheit/Soziales: Stadträtin Regula Nebiker (Stellvertretung Lukas Felix) • Stadtbauamt: Stadtrat Daniel Muri (Stellvertretung Daniel Spinnler) STADT LIESTAL

Leser-Foto

Blick auf Liestal

Ein ruhiger Tag im Baselbiet.

FOTO: HEIDI WUNDRAK-GUNS T

Geschäftsnotizen

85 Jahre Saner Apotheke Teil I: Natürlich aus Leidenschaft pr. Die Saner Apotheke bietet seit 85 Jahren die Wahl zwischen Medikamenten und Naturheilmitteln. Seit zwei Jahren führt das Familienunternehmen die Stadt-Apotheke von Doris Blum weiter und ist mittlerweile aus dem Stedtli nicht mehr wegzudenken. Die Saner Apotheke ist ein Familienunternehmen, in dem mit Dominik Saners Sohn Florian Staub bereits die vierte Generation mitarbeitet. 1935 eröffnete Ernst Saner in Laufen seine erste Apotheke. Penicilin war damals eben erst entdeckt worden, Antibiotikum in Apotheken noch kein Thema. Dafür erhoffen sich die Menschen auf anderen Wegen Linderung: z. B. durch Naturheilmittel. Die Apotheke des Bauernjungen wurde schnell zu einem Ort, wo nebst den üblichen Medikamenten stets noch eine Alternative angeboten wurde. Altes und Neues erfolgreich verbinden 85 Jahre später hat sich in der Saner Apotheke vieles verändert – der Geist aber ist derselbe geblieben. «Wir haben die Tradition meines Grossvaters in die Zukunft geführt», sagt Dominik Saner. Ernst Saners Enkel hat die Apotheke 1993 übernommen. Bereits während des Pharmaziestudiums lag sein Fokus auf den Heilpflanzen, später auf der Homöopathie und der Naturheilkunde. Saner absolvierte die Naturärzteprüfung des Kantons Baselland und suchte lange nach einem Weg, die schulmedizinische und die naturheilkundliche Welt unter einen Hut zu bringen.

Die Klimabewegung engagiert sich für eine bessere Klimapolitik. GRAFIK: Z VG

ObZ 19. März 2020

Die Saner Apotheke gibt die Wahl Gefunden hat er den Weg in seinen Apotheken, die einer klaren Philosophie

folgen: Sie sollen den Menschen die Möglichkeit geben, den Behandlungspfad mitzubestimmen. In der Saner Apotheke findet sich deshalb ein umfassendes Angebot an Medikamenten, aber auch stets eine natürliche Alternative – wie einst bei Grossvater Ernst. «Wir wollen einen Beitrag zu einer menschen- und naturgerechten Medizin leisten, deshalb passt unser Konzept in die heutige Zeit», sagt Dominik Saner. Viele Menschen von jung bis alt legen heute grossen Wert auf eine gesunde Ernährung und eine natürliche Medizin. In der «Saner Apotheke» wird diese Leidenschaft für die Natur nicht nur verkauft, sondern auch gelebt. Man findet sie in der Ladengestaltung, in der Auswahl des Sortiments und vor allem in den Köpfen und Herzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit grossem Interesse und viel Hingabe für die Gesundheit der Menschen einsetzen. Die vierte Generation im Familienunternehmen Die Apotheke an der Rathausstrasse zeigt, wie Florian Staub die Ideen einer nächsten Generation ins Unternehmen einbringt – nachhaltiges, langfristiges Bauen, energiesparend, umweltschonend, gleichzeitig aber modern und mit neuster Technologie. In der Apotheke stehen die Menschen im Zentrum. Und der magische Moment, wenn sie aufeinandertreffen. «Der Raum muss so gestaltet sein, dass dieser Moment entstehen kann», erklärt Staub. Ein Eintreten in eine andere Welt, die diese Begegnung zulässt. Gleichzeitig soll die Apotheke auch ein Ort der Entwicklung sein, individuell und voller Leben.

Dominik Saner, Apotheker in dritter Generation, legt Wert auf eine echte Wahl zwischen schulmedizinischen Medikamenten und natürlichen Heilmitteln. FOTO: Z VG


S Gwärb vo Lieschtel und Umgäbig

Corona-Massnahmen

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Bütler Fashion

Gewerbe soll zusammenhalten Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind noch nicht absehbar, sicher ist jedoch, dass das lokale Gewerbe von massiven Auswirkungen betroffen ist. Umsatzeinbussen erleiden jetzt in erster Linie die geschlossenen Verkaufsstätten, aber auch das restliche Gewerbe, die Industrie und der Dienstleistungsbereich werden nicht

Mehr Sicherheit: Desinfektionsmittel für die Kundschaft. FOTO: M. SCHAFFNER

verschont. Gleichzeitig hätten einige Branchen sehr viel Arbeit und es fehle an Personal, wie KMU Liestal in einem Communiqué schreibt. Hinzu komme, dass teilweise dringend benötigte Mitarbeiter für den Zivilschutz und das Militär im Einsatz seien. Gerade in dieser anspruchsvollen Situation sei es wichtig zusammenzuhalten, appelliert KMU Liestal an die Gewerbetreibenden: «Denken Sie an die anderen Mitglieder, vergeben Sie Aufträge und kaufen Sie innerhalb unserer Reihen ein.» Die Unternehmen sollten prüfen, ob sie mit Personal, das im Moment nicht ausgelastet sei, einen anderen Betrieb unterstützen könnten. «Leihen Sie Arbeitskräfte temporär bei einem befreundeten Betrieb aus und helfen Sie sich gegenseitig», regt KMU Liestal an. Auch der Verein Begegnungszone Liestal war letzte Woche sehr aktiv, um die Auswirkungen der Corona-Krise ab-

zuschwächen. BZL-Präsident Stefan Ulrich stellte in Zusammenarbeit mit einer Apotheke und in Absprache mit den kantonalen Behörden Kleinmengen an Desinfektionsmittel her und stellte diese den rund 90 Mitgliedergeschäften zur Verfügung. Das Echo auf Kunden- und Ladenseite sei sehr positiv gewesen. MARC SCHAFFNER

BZL-Präsident Stefan Ulrich letzte WoFOTO: Z VG che in der Rathausstrasse.

Startups unter der Lupe

Sechs Fragen an «Unverpackt» Das Startup Unverpackt Birseck setzt sich für eine Zero-Waste-Kultur ein und bietet Lebensmittel und andere Produkte ohne Verpackung an. Das Jungunternehmen hat das Begleitprogramm der Startup Academy Liestal absolviert und im Februar sein Ladenlokal in Arlesheim eröffnet. Die ObZ hat der Gründerin Lea Borrero sechs Fragen gestellt. Welches Ziel möchten Sie mit Ihrem Startup erreichen? Wir möchten den Personen in der Region ermöglichen, bewusster und nachhaltiger einzukaufen. Dazu gehört die Reduzierung von unnötigem Verpackungsmüll. Zusätzlich wollen wir Kleinbauern und Kleinproduzenten fördern. Unser Laden soll ein Ort werden, wo Begegnungen und Austausch stattfinden, man sich einbringen darf und wohlfühlt.

Lea Borrero.

ObZ 19. März 2020

Was war der Moment, in dem Sie wussten, dass Ihre Idee real wird? Als ich mein Team gefunden hatte. Wie viele schlaflose Nächte hatten Sie bisher? Schon einige, positiv denken und ein gutes Umfeld zu haben hilft. Welche Wissenslücken mussten Sie auf Ihrem Weg zum eigenen Unternehmen schliessen? Ich musste die Zusammenhänge von Bedürfnissen und den ressourcenschonenden Umgang damit verstehen lernen. Und natürlich war auch viel Administratives für die Gründung unseres Unternehmens zu erledigen. Was glauben Sie, welchen Umsatz macht Ihr Startup in fünf Jahren? Das ist schwierig zu sagen. Es kommt darauf an, wie sich der Trend vom un-

Der Laden in Arlesheim.

FOTOS: ZVG

verpackten Einkaufen weiterentwickelt. Wir hoffen sehr, dass wir noch viele neue Kunden gewinnen und der Tagesumsatz so gross wird, dass wir eines Tages davon leben können. Aber an erster Stelle steht für uns die Ideologie, nicht der Gewinn. Was war seit der Gründung die grösste Überraschung? Überraschungen gab es einige. Die grösste und schönste war, dass wir bei unserem Crowdfunding den doppelten Betrag erzielt haben. Ich habe auch mal wegen eines Tippfehlers 115 Kilo Datteln bestellt. Gewollt waren eigentlich 15 Kilo. Zum Glück konnten wir sie OBZ dem Lieferanten zurückgeben.

Startup Academy Liestal In der Interviewreihe «Startups unter der Lupe» werden Jungunternehmen aus dem Begleitprogramm der Startup Academy Liestal vorgestellt. Die Startups beantworten dabei sechs Fragen rund um die Unternehmensgründung. Startups fördern und zum Erfolg bringen – das ist das Ziel der Startup Academy Liestal. Mit einem umfassenden Begleitprogramm werden zündende Geschäftsideen individuell unterstützt. Mehr Infos zu Verein, Veranstaltungen und Workshops unter: www.startup-academy.ch/liestal

«Es war absolut der richtige Entscheid» Seit 1989 ist das Herrenmodegeschäft Bütler neben dem Liestaler Törli daheim. Neu können auch die Damen bei Bütler Fashion einkaufen, und zwar unmittelbar gegenüber, dort, wo sich bis vor Kurzem das Sportgeschäft «Sport bym Törli» befand. Seit der Eröffnung vor rund einem Monat verzeichne das Geschäft jeden Tag grosse Besucherzahlen und eine vielversprechende Umsatzentwicklung, sagt Fabrice Bütler. Es sei sehr schön, von den Kundinnen und Kunden Aussagen zu hören wie: «Wow, was für ein schönes Geschäft, ich komme halt doch lieber lokal einkaufen.» Eine positive Entwicklung zeigte in den letzten Jahren auch das Herrenmodegeschäft, 2019 war laut Fabrice Bütler sogar das beste Geschäftsjahr: «Das zeigt, dass der stationäre Handel gegenüber Onlineshopping eine Chance hat.» Beratung und Kundenbindung sei dem KMU immer wichtig gewesen, und das zahle sich nun aus. Der Wunsch, ein Frauenmodegeschäft zu eröffnen, habe schon lange existiert, verrät Fabrice Bühler. Nicht nur firmenintern, auch von aussen seien viele Frauen an das Geschäft herangetreten: «Wann macht ihr das endlich? Wann bringt ihr uns gewisse Marken, die wie nur in Basel bekommen?» Als dann bei «Sport bym Törli» das Licht ausging, mussten sich Fabrice Bütler und seine Frau rasch entscheiden, ob sie den Schritt wagen wollen. «Heute kann ich sagen, dass es der absolut richtige Entscheid war», ist Fabrice Bütler überzeugt. In den Modemetropolen unterwegs Insgesamt 17 Modelabels sind nun bei Bütler Women’s Fashion vertreten, von Marc Cain über Airfield und Marco Polo bis zu Karl Lagerfeld. «Wir scheuen keinen Aufwand, zu den Messen in Berlin, Florenz, all den grossen Modemetropolen zu reisen, wir sind immer am Ball und beobachten, was es Neues gibt – und wir wagen auch mal etwas», berichtet Fabrice Bütler. Bei der Sortimentserstellung galt für Bütler Women’s Fashion der Grundsatz, dass sich sowohl die jüngere Frau als auch die Dame im gesetzteren Alter einkleiden können soll. Zur Kundschaft gehören laut Fabrice Bütler vie-

le Frauen in ihren 30ern, aber auch Frauen, die gern gut angezogen sind und auch im Alter lässig aussehen möchten. Zwischen dem Herren- und dem Damenmodegeschäft hat sich bereits eine Synergiewirkung entfaltet: Häufig gehen Stammkunden-Paare zuerst zu Bütler Men’s Fashion und anschliessend ins gegenüberliegende Damenmodegeschäft. «Dann macht es sich der Herr in der Lounge gemütlich, trinkt einen Kaffee und liest die Zeitung, während sie in der Kabine ist», schildert Fabrice Bütler. Ein Kunde habe ihm gesagt, dass er in der angenehmen Atmosphäre, in den bequemen Sesseln und den guten Magazinen stundenlang sitzen bleiben könnte. Nach dem guten Start stellt sich für Fabrice Bütler sogar die Frage, ob ein Sortimentsausbau angebracht ist. Der Abverkauf sei so stark gewesen, dass manche Lieferanten das Geschäft mit Lagerbeständen unterstützt hätten. Ausbaupotenzial sieht Fabrice Bütler beispielsweise bei Sportswear und bei grossen Grössen. Um im Laden mehr Platz zu gewinnen, wäre es möglich, zusätzliche Flächen in der Liegenschaft zu erschliessen. Neu zählt das Geschäft 14 Mitarbeitende, zusätzlich wird bei den Damen eine Lehrtochter eingestellt, nachdem das Herrenmodegeschäft immer schon Lernende ausgebildet hat. Die neuen Mitarbeiterinnen seien in kürzester Zeit eingearbeitet worden, sagt Fabrice Bütler. Nur eine sei per Stelleninserat verpflichtet worden, alle anderen habe man schon vorher persönlich gekannt. «Wir schauen nicht nur, wie jemand als Fachperson ist, sondern auch, dass sie in der Art zu uns passt.» Bei den Herren gebe es Mitarbeiter, die schon seit über 20 Jahren in der Firma seien. «Es ist sehr wertvoll, solche Leute zu haben, denn es schafft Vertrauen – auch für die Kundschaft», stellt Fabrice Bütler fest. Die Neueröffnung habe übrigens auch das Herrenmodegeschäft beflügelt. Die Expansion, gerade in der heutigen Zeit, sei von der Stammkundschaft sehr positiv aufgenommen worden, denn sie zeige ihnen, dass sie am richtigen Ort seien. «Es ist toll, wie sie sich mit uns freuen und uns die Treue halten», sagt FabriMARC S CHAFFNER ce Bütler.

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Das Damen-Team im neu eröffneten Laden.

FOTO: M. SCHAFFNER


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ObZ

19. März 2020 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Gelterkinden Wärme aus der Nähe

«ABtennenverein» aufgelöst

Ormalingen Brennholzgant der Bürgergemeinde EDI GYSIN

Die Affiche ist nicht zu übersehen, ein Doppelster Holz akkurat aufgeschichtet beim Ormalinger Dorfbrunnen, das ist die Ankündigung der Holzgant. Dort beginnt die Gant mit der Versteigerung dieses Doppelsters. Karl Völlmin, Präsident der Bürgergemeinde, konnte um die 30 Interessentinnen und Interessenten begrüssen. Es seien etwas weniger als auch schon, meinte er. Aber es ging gleich mit einer Überraschung los. Martin Schaub bekam das Wort, er ist der Waldchef der Bürgergemeinde und amtete als Gantmeister. Der Doppelster ging dieses Jahr für 810 Franken weg, noch nie wurde soviel bezahlt für das Holz beim Dorfbrunnen. Den Zuschlag erhielt Hansueli Wüthrich. Jetzt, nachdem die Holzgant-Gemeinde warm gelaufen war, gings in den Wald Richtung Hemmiken, zum Ormalinger Schiessstand. Dort lagen 163 Ster bereit, ersteigert zu werden. «39 Ster sind telefonisch weggegangen», sagte Schaub, und: «Wir gehen erst nach Hause, wenn alles Holz weg ist, vorher gibt’s auch keine Wurst!», das dann aber mit einem gehörigen Augenzwinkern. Die Gant verlief zügig, während die einen zwei Ster ersteigerten, hatten andere weit höheren Bedarf und ersteigerten bis zu zehn Ster. Der Durchschnittspreis lag bei 101 Franken 75 Rappen. Nach 95 Ster war nämlich Schluss, alle Interessierten waren mit Holz eingedeckt. Man versammelte sich ums Feuer, den Umständen geschuldet in vernünftigem Abstand. Das Fässlein mit dem «Gantwy» wurde in Betrieb genommen, Würste gebraten und bei guter Stimmung diskutiert über das alles beherrschende Thema.

Martin und Rita Schaub mit dem Ormalinger Doppelster. Die Stürme wüteten in den Wäldern Einen Teil des übrig gebliebenen Brennholzes liefert Martin Schaub zusammen mit seiner Frau Rita an einen befreundeten Hotelier in Saas-Fee. Dort wachsen keine Buchen und man ist froh um das Ormalinger Holz, «das ist ein Freundschaftsdienst», sagte Schaub, «wir bleiben dann gleich ein paar Tage im Wallis.» Auch nach Sörenberg liefert Schaub Brennholz, dabei handelt es sich ebenfalls um einen Freundschaftsdienst.

Revierförster Markus Lüdin war ebenfalls an der Holzgant anwesend. Er schaut zu 1008 Hektaren öffentlichem und 410 Hektaren privatem Wald im Revier Ergolzquelle. «Der Sturm Sabine, der kürzlich über die Nordwestschweiz fegte, hat beträchtliche Schäden angerichtet», sagte Lüdin. Er habe bei der Gebäudeversicherung 800 Kubikmeter Schadholz angemeldet. Alle Waldeigentümer seien versichert, sagte er. Um ein Beispiel zu zeigen, wie viel Energie ein solcher Sturm entfalten kann, zeigte er auf seinem Handy ein

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FOTOS: E. GYS IN

eindrückliches Bild. Eine etwa 130-jährige gesunde Fichte wurde offenbar von einem kräftigen Wirbel erfasst, buchstäblich abgedreht und zu Boden geworfen. Drumherum seien weiter Bäume am Boden gelegen, kreuz und quer. «Die Bäume müssen von einem Wirbelwind zu Boden geworfen worden sein», so Lüdin. Es treffe im Winter eher Nadelbäume, weil diese eine grössere Angriffsfläche bieten als kahle Laubbäume. «Ein Sturm im Sommer richtet hingegen eher an Laubbäumen Schäden an», erklärte Lüdin.

Der im Dezember 2012 gegründete «ABtennenverein Gelterkinden» ist Geschichte: Die ordentliche Generalversammlung hat am Mittwoch, 19. Februar 2020, einstimmig seine Auflösung per 31. März 2020 beschlossen. Der Verein entstand aus dem Widerstand der Quartierbevölkerung gegen die geplante Mobilfunk-Antenne auf der Liegenschaft «Rickenbacherstrasse 11». Markante Aktivitäten waren die Protest-Demonstration vom 6. Februar 2010 durch Gelterkinden sowie eine vierteilige Serie von Postern, die an der Rickenbacherstrasse auf die Mobilfunk-Antenne hinwiesen. Der Vereinszweck war die «Wahrung der Interessen für einen vernünftigen, sinnvollen und moderaten Umgang mit der Mobilfunk-Technologie in der Gemeinde Gelterkinden und darüber hinaus». Dieser Zweck konnte im Sinne der Sensibilisierung von Bevölkerung und Behörden durchaus erreicht werden. So entstand in Gelterkinden eine Mobilfunk-Kommission. Auch beschloss der Gemeinderat, keine Mobilfunk-Antennen auf kommunalen Bauten zuzulassen. Das Ziel im engeren Sinn – die Verhinderung der Mobilfunk-Antenne im Quartier – konnte leider nicht erreicht werden. Ein Wortbruch innerhalb der Familie der Liegenschafts-Eigentümer hatte dazu geführt, dass die dem Verein versprochene und tatsächlich auch ausgesprochene Kündigung des Standort-Mietvertrags hinter dem Rücken des «ABtennenvereins» wieder rückgängig gemacht wurde. Immerhin äusserte der Vertreter der Liegenschaftseigentümer, es sei nicht vorgesehen, die Antenne von 4G auf 5G aufzurüsten. Auch sicherte er zu, dass eine Erweiterung der Antenne, die ein neues Baugesuch mit Ausschreibung verlange, «für mich am jetzigen Standort nicht infrage» komme. Die Generalversammlung verband die Vereinsauflösung mit der ausdrücklichen Feststellung, «dass einzelne Mitglieder des Vereins informell auch in Zukunft die Entwicklung der Mobilfunk-Antenne an der Rickenbacherstrasse 11 oder anderer ähnlich gelagerter Projekte im Quartier aufmerksam verfolgen werden». ANNE GÜNTHER

Sissach

Verwaltung: nur in dringende Fällen Der «Gantwy» erfreute sich guten Zuspruchs.

Gantmeister und Waldchef der Bürgergemeinde Martin Schaub.

Neues Vorstandsmitglied und junge Neu-Mitglieder

FDP Sissach und Umgebung

Klein aber fein, zeitlich verkürzt und mit entsprechendem persönlichen Abstand hielt die FDP Sissach und Umgebung am 10. März im Café Caprice ihre jährliche Generalversammlung ab. Landrätin Saskia Schenker präsidiert die Sektion seit dem Jahr 2014 und stellte sich in ihrer Heimatsektion erneut für eine zweijährige Präsidentschaft zur Verfügung. Auch die bisherigen Vorstandsmitglieder Suzanne Imholz (Vizepräsidentin), Carol Zumbrunnen (Schulratspräsidentin, Anlässe), Rolf Dettwiler (Kassier), Daniele Rocca (Marketing/PR) und Elisabeth Vock (Mitgliederverwaltung) stellten sich erneut zur Wahl. Neu wurde Björn Fankhauser aus Itingen in den Vorstand gewählt. Die FDP freut sich sehr, mit Björn Fankhauser einen Vertreter des Gewerbes im Vorstand zu haben. Rahel Schaffner trat nach einigen Jahren Vor-

standsarbeit aus dem Vorstand zurück und möchte ihre freie Zeit künftig auf ihr Amt im Sissacher Schulrat fokussieren. Ihre Arbeit wurde ganz herzlich verdankt. Sehr erfreut zeigte sich die Sektion über die Beitritte von jungen Mitgliedern, die sich politisch engagieren möchten und die zeigen, dass die freiheitliche Grundeinstellung bei jungen Menschen verankert ist. Erfreulich ist dabei für die Sektion die Wiederwahl von Thomas Schwab und die Neu-Wahl von Svenja Pichler als Nachwuchspolitikerin in die Gemeindekommission. Die knappe Nicht-Wiederwahl von Gemeinderat Daniel Stocker bedauert die Sektion sehr. Umso mehr gilt es für die FDP Sissach und Umgebung, ihr Engagement für Sissach und die umliegenden Gemeinden sichtbarer zu machen und weitere starke Aufbauarbeit zu leisten. VORSTAND FDP S ISSACH

Vorstand der FDP Sissach mit Björn Fankhauser, Elisabeth Vock, Landrätin Saskia Schenker, Schulratspräsidentin Carol Zumbrunnen, Suzanne Imholz, Rolf Dettwiler (v. l.). Es fehlt Daniele Rocca. FOTO: Z VG

Damit wir wegen der aktuellen Pandemielage den Betrieb der Gemeindeverwaltung weiterhin aufrechterhalten können, ersuchen wir die Kundinnen und Kunden, nur bei wichtigen und dringenden Angelegenheiten persönlichen vorbeizukommen. Die Verwaltung hat die Eingangstüren geschlossen und öffnet nur auf Verlangen (Glocke bei Eingang Gmeiniplatz/ Postseite): Senden Sie uns eine EMail: gemeinde@sissach.ch. Kontaktieren Sie uns bitte telefonisch: 061 976 13 00 Hauptnummer. Melden Sie Ihr Anliegen vorgängig an, sofern ein persönlicher Kontakt (Einwohnerdienste, Beratung Sozialdienst, Einsicht in Auflagen, Unterschriften-Beglaubigungen etc.) notwendig ist zu den Kontakten /zu den Dienstleistungen / zum Onlineschalter Die Steuererklärungen bitte nicht persönlich abgeben. Bitte werfen Sie die Steuererklärung in den Briefkasten (Eingang Gmeiniplatz/Postseite). Für die Meldung eines Todesfalls und die Festlegung einer Bestattung kontaktieren Sie uns bitte unbedingt vorab telefonisch: 061 976 13 11, Bestattungsbüro Renate Boog und Sonja Grieder. Wir versuchen in jedem Fall, Ihnen eine gute Lösung anzubieten, und danken für Ihr Verständnis. Es ist eine grosse Herausforderung, die wir nur gemeinsam schaffen können. GEMEIND EVERWALTUNG S IS SACH


Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Samstag, 21. März 9.00 Uhr Abgesagt: 7.-Klassprojekt im Kirchgemeindezentrum 12.00 Uhr Abgesagt: Ökumenischer Suppentag Sonntag, 22. März 10.00 Uhr Abgesagt: Sonntagschule im Kirchgemeindezentrum 10.15 Uhr Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Keine Konfirmationen – normaler Gottesdienst! Pfr. Eric Hub, Orgel: Alexandra Weidlich. Fahrdienst auf Anfrage Montag, 23. März 19.45 Uhr Abgesagt: Kirchenchor, Probe im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 24. März 11.00 Uhr Gottesdienst im Altersheim In Abklärung – Durchführung nur für Bewohner Mittwoch, 25. März 8.30 Uhr Abgesagt: Mittwuch Zmorge 9.00 Uhr Abgesagt: Kiddis Träff im Pfarrhaus Allmend 19.10 Uhr Abgesagt: Taizé Feier Samstag, 28. März 9.00 Uhr Abgesagt: Mädelsclub 14.00 Uhr Abgesagt: Jungsi Amtswochen 2. bis 22. 3. Eric Hub; 23. 3. bis 5. 4. Samuel Maurer Die Passionsandachten in der Kapelle der EMK finden nicht statt! Unter der Woche ist jeweils von 11 bis 12 Uhr eine Pfarrperson in der Kirche anwesend und offen für Gespräch und Gebet. Selbstverständlich besuchen wir alle Menschen, die das wünschen, auch Zuhause. Wir danken für die Kollekten Vom 23. 2. für die Schwestergemeinde Bellinzona: 353 Franken. Vom 1. 3. für die Heilsarmee Nordwestschweiz 521 Franken. Vom 3. 3. (APH) für das Jahresspendenprojekt Peru 35 Franken. Vom 8. 3. Alterstagesstätte zum Lebenslauf Fr. 347.50 Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Gemeinsame Mitteilung des Kirchgemeinderates und Pastoral-Teams angesichts der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus. Ab 15. März 2020 entfallen bis auf weiteres bzw. Widerruf jegliche Veranstaltungen der Katholischen Kirche Gelterkinden: Sonntags-Gottesdienste; Offener MittagsTisc; Katechetische Kurse; Versammlungen jeglicher Art. Ausgenommen sind einzig BeerdigungsGottesdienste mit einer Obergrenze von maximal 50 Personen, sofern die Auflagen des Bundes gewährleistet werden können (Präventionsmassnahmen).

ObZ 19. März 2020 Katholische Kirche Sissach Alle Gottesdienste und Veranstaltungen sind ab sofort und bis auf weiteres abgesagt. Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Samstag, 21. März 10.00 Kirchlicher Unterricht 12.00 ökumenischer Suppenzmittag Sonntag, 22. März 10.15 Gottesdienst (Gottfried Zbären) und Metro Montag bis Freitag, 16.-20. März 10.00 Passionsandacht

Die Jubilare werden im nächsten Jahr eingeladen. Kein Gottesdienst am 22. März Achtung: der Familiengottesdienst vom 29. März in Anwil ist abgesagt. Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Freitag, 20. März 18.00– 21.00 Uhr, «Rainbow-Treff» im Pfarrhaus Ormalingen 19.30 Uhr, ausKlang, «Singen-Hören-Lauschen-Stille-Allein-Zusammen-Ausklingen lassen» in der Kirche Ormalingen, Ulrike Noffke, Musiktherapeutin und Kirchenmusikerin

Mittwoch, 18. März 18.30 Passionsandacht

Sonntag, 22. März 10.00 Uhr, Gottesdienst im Turnhallenzimmer Hemmiken, Pfarrerin Margrit Balscheit

Freie Missionsgemeinde Gelterkinden

Dienstag, 24. März 20.00 Uhr, Lese-Keller «Lesen macht Spass» im Pfarrhauskeller Es laden ein: Ruth Strunk, Michael Jankowski und Silvia Gürtler

Freitag, 20. März 18.00 Uhr, Mädelsabend (Frauentreff), anmelden unter www.fmg-gelterkinden.ch Samstag, 21. März 9.00—11.30 Uhr: Workshop «Think orange: Lobpreis «daheim» mit Dän Zeltner, im gate44 in Böckten Samstag, 21. März 14.00 Uhr, Jungschar für Kinder ab 8 Jahren, Treffpunkt in Wenslingen, Anmeldung unter www.jungscharwenslingen.ch Samstag, 21. März 18.00 Uhr, Mitti (Teenietreff), Treffpunkt im Lindenhof, Gelterkinden, Anmeldung unter www.jungscharwenslingen.ch Sonntag, 22. März 10.00 Uhr, Gottesdienst «Schrei nach Gerechtigkeit» im Lindenhof, mit Beni Sutter, Kinder-Gottesdienst parallel www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 22. März 19.00 Uhr Abend-Gottesdienst in Maisprach, geleitet von Pfarrer Daniel Hanselmann. Falls Sie bezüglich der Durchführung Zweifel haben, können Sie sich beim Pfarramt Tel. 061 841 12 46 oder Sekretariat Telefon: 061 843 71 22, melden. Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Ab sofort finden keine Gottesdienste mehr statt. Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 22. März Die Feier der Gold- und Silber-Konfirmanden findet nicht statt!

Donnerstag, 26. März 15.00 Uhr, Gottesdienst für Bewohner Demenzstation C im Zentrum Ergolz Ormalingen, Pfarrerin Birgit Schmidhalter (Rothenfluh) Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 26. März 10.00 Uhr, Gottesdienst, Diakon Christoph Wiederkehr (Gelterkinden) Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Im Blick auf die Ausbreitung des Corona Virus kann es sein, dass kirchliche Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden müssen. Wir bitten Sie, sich online zu informieren unter: www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch. Sonntag, 22. März, 09.45 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrerin Trude Bernoulli.

Die Vorstandsmitglieder des Frauenvereins Thürnen teilen sich die Arbeit nicht nur während des Jahres, sondern auch an der Generalversammlung (GV). Jede der Frauen kümmert sich um einen Punkt auf der Traktandenliste, was dem Anlass eine unbeschwerte Note gibt. Die meisten tragen ihre Chargen über mehrere Jahre. An der letzten GV trat Beisitzerin Regina Hasler nach 14 Jahren zurück. Präsidentin Nicole Hänggi lobte ihr grosses Engagement, ihre Ideen, ihre Zuverlässigkeit und besonders ihr Talent, Geschichten zu erzählen. So nahm sie ihr grad das Versprechen ab, dem Verband als Erzählerin erhalten zu bleiben. Als Nachfolgerin wählten die Anwesenden Katja Eichelberger in den Vorstand. Sie kommt aus dem Familienverein Thürnen Diepflingen, der sich mit dem Frauenverein zusammenschloss.

Beide Seiten sind überzeugt, der Zusammenschluss habe sich bereits gelohnt. Das Jahresprogramm wurde erweitert um Anlässe, wo Kinder, Eltern und Grosseltern mitmachen können. So ist beispielsweise am Mittwoch, 1. April 2020, «Osterbasteln für Gross und Klein» im Gemeindesaal vorgesehen. Auf Interesse stösst der «Sackmesserkurs im Wald», wo an zwei Samstagen im Sommer die Kinder unter professioneller Leitung den sicheren Umgang mit diesem Gerät üben können. Infos und Anmeldung bei Selina Buser. Wer sich für Stricknachmittage interessiert, meldet sich bei Irene Felder; für die verschiedenen Märkte ist Luana Sama zuständig. Gemeinderat Pino Dellolio war zum ersten Mal an einer Versammlung bei den Frauen und sagte am Schluss: «Es hat mir gut gefallen bei euch.» FRAUENVEREIN THÜRN EN

Fiire mit de Chline Das «Fiire mit de Chline findet Samstag, 28. März 2020, nicht statt. Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Ab sofort finden keine Gottesdienste mehr statt.

Swisslos-Fonds

FOTO: ZVG

Thürnen Generalversammlung des Frauenvereins Thürnen

Sonntag, 29. März 9.45 Uhr (Einläuten 09.30 Uhr) Gottesdienst, Pfarrerin Margrit Balscheit. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für Brot für alle.

Selbstunfall wegen Alkohol

Das Auto kam in einer abfallenden Böschung zum Stillstand.

Katja Eichelberger neu im Vorstand

Montagskino Wird bis auf weiteres ausgesetzt.

Baselland

Weidzaunpfosten, fuhr rund 40 Meter über Wiesland, überschlug sich und kam schlussendlich in einer abfallenden Böschung zum Stillstand. Der Lenker blieb beim Unfall unverletzt. Das stark beschädigte Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert werden. Ein beim Lenker durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 0,74 mg/l. Der Lenker wird nun an die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft verzeigt. POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT

Frauenverein Thürnen ab 2020: (v.l.): Nicole Hänggi, Präsidentin, Irene von Arx, Ursi Born, Kassierin, Katja Eichelberger, Franziska Degen, Luana Sama, Brita Morgenroth, Aktuarin. FOTO: B. BENTOLILA

Kein Gottesdienst in Rümlingen.

Polizeinachrichten

Am Sonntag, 15. März, kurz vor 5.30 Uhr, verursachte ein Fahrzeuglenker in alkoholisiertem Zustand auf der Zeglingerstrasse in Wenslingen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 22-jährige Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen von Zeglingen herkommend in Richtung Wenslingen. Dabei verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug. In der Folge kollidierte der Personenwagen mit mehreren

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Im Jahr 2019 sind aus dem SwisslosFonds des Kantons Basel-Landschaft rund 11,1 Millionen Franken an 325 Projekte bewilligt worden (2018: 10,8 Millionen Franken an 295 Projekte). Die Mittel, die dem Regierungsrat dafür zur Verfügung standen, wurden dem Anteil des Kantons am Reingewinn der Interkantonalen Lotteriegesellschaft Swisslos entnommen. Dieser Anteil, der sich auf den Reingewinn von 2018 bezieht, belief sich im Jahr 2019 auf 10,3 Millionen Franken und stand zusammen mit dem Reservekapital für Projekte im wohltätigen, gemeinnützigen und kulturellen Bereich zur Verfügung. Die Swisslos-Fondsverwaltung befasste sich im vergangenen Jahr mit 513 neuen und 92 aus dem Vorjahr übertragenen Gesuchen. Der Regierungsrat bewilligte 325 Projektbeiträge. 215 Gesuche wurden abgewiesen bzw. an zuständige Fachstellen zur direkten Bearbeitung überwiesen. Insgesamt genehmigte der Regierungsrat Beiträge im Umfang von 11 091 741 Franken für Projekte und 423 150 Franken für den Verwaltungs- und Sachaufwand. Das Fondskapital beläuft sich per 1. Januar 2020 auf 13,4 Millionen Franken. www.swisslos-fonds.bl.ch SICHERHEITS DIREKTION

Vereinspräsidentin Nicole Hänggi dankt Regina Hasler für 14 tatkräftige Jahre als Vorstandsmitglied. FOTO: ZVG

Leser-Foto

Störche im Familiennest

Die Störche wurden zum Glück an der Grenze nicht an der Einreise gehindert und wussten auch nichts von der Corona-Virus-Gefahr und darum haben sie sich wie immer auf ihrem Horst auf dem Kraftwerk Kaiseraugst ihr Familiennest eingerichtet. FOTO: URS ULA HANDSCHIN


Gelterkinder Einwohnergemeinde Gelterkinden

Absage Die Gemeindeversammlung vom 2. April 2020 wird auf Grund der besonderen Lage nicht stattfinden. GEMEIND ERAT GELTERKIND EN

Nachrichten

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Gemeindeverwaltung / Sozialberatung / Werkhof

Einschränkung Öffnungszeiten Damit wir aufgrund der ausserordentlichen Lage und der Ausrufung des Notstands den Betrieb der Gemeindeverwaltung weiterhin aufrechterhalten können, ersuchen wir die Kundinnen und Kunden, nur bei wichtigen und dringenden Angelegenheiten persönlich vorbeizukommen.

Auto und Velo im Kreisverkehr

• Senden Sie uns eine E-Mail: gemeinde@gelterkinden.ch • Kontaktieren Sie uns bitte telefonisch: 061 985 22 22

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Ersatzwahl In die Sozialhilfebehörde wird nicht durchgeführt Manuela Schällibaum wurde per 1. Juli 2020 in den Gemeinderat gewählt. Sie ist Mitglied der Sozialhilfebehörde und muss demzufolge ihren Sitz in dieser Behörde per 30. Juni 2020 freigeben. Der Gemeinderat hat in Absprache mit der Sozialhilfebehörde beschlossen, dass für die verbleibende Zeit der aktuellen Amtsperiode (bis 31. Dezember 2020) keine Ersatzwahl durchgeführt wird. Am 27. September 2020 finden die Neuwahlen für die Amtsperiode 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2024 statt. Die detaillierten Informationen zum Wahlprozedere werden rechtzeitig vor dem Wahltermin publiziert.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

AltmetallSammlung Inkl. Haushalt- und Elektronikschrott Samstag, 21. März 2020, 10.00 bis 12.00 Uhr auf dem Areal der Firma Graf Söhne AG, Allmendstrasse 13, Gelterkinden Altmetall, Haushalt- und Elektronikschrott von Privatpersonen mit Wohnsitz in Gelterkinden werden kostenlos entgegengenommen. Die Sammlung wird von Markus Graf aus Gelterkinden betreut. Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu. Für die Abgabe von Grossmengen und Metallabfällen des Gewerbes nehmen Sie ausserhalb der Sammeltage direkt mit Markus Graf, Tel. 079 659 25 15, Kontakt auf. In diesen Fällen wird eine Gebühr erhoben. Es werden auch elektrische Haushaltgeräte und Unterhaltungselektronikgeräte entgegengenommen. Die Firma ist Mitglied der SWICO Recycling. Die Entgegennahme von Elektronikschrott wird auch am Montag, Mittwoch und Freitag angeboten. Anfragen an Markus Graf, Telefon: 079 659 25 15.

• Melden Sie Ihr Anliegen vorgängig an, sofern ein persönlicher Kontakt notwendig ist (Einwohnerdienste, Einsicht in Auflagen, Unterschriften-Beglaubigungen usw.). • Die Steuererklärungen bitte nicht persönlich abgeben. Werfen Sie die Steuererklärung in den Briefkasten (rechts vom Eingang Gemeindeverwaltung). • Die ordentlichen Öffnungszeiten der Sozialberatung entfallen. Besprechungen mit der Sozialberatung sind nur noch in dringenden Fällen nach Vereinbarung möglich (sozialdienst@gelterkinden.ch). • Bitte werfen Sie Ihre Unterlagen in den Briefkasten (rechts vom Eingang zur Gemeindeverwaltung) und formulieren Sie Ihre Anliegen schriftlich. • Für die Meldung eines Todesfalls und die Festlegung einer Bestattung kontaktieren Sie bitte die Abteilung Einwohnerdienste unbedingt vorab telefonisch: 061 985 22 22. • Die Entsorgungsstellen bleiben wie gewohnt zugänglich. Die täglichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bleiben bis auf weiteres eingeschränkt. Besuche sind nur nach Voranmeldung möglich: Montag Dienstag – Freitag

14.00 – 18.30 Uhr 09.30 – 11.30 Uhr

Wir versuchen in jedem Fall Ihnen eine gute Lösung anzubieten und danken für Ihr Verständnis.

Verhaltensregeln für Velofahrerinnen und -fahrer 1. Vor dem Einfahren in den Kreisel gegen die Strassenmitte fahren (Einspuren) und die Geschwindigkeit mässigen 2. Vortritt beachten, alle Fahrzeuge von links (also im Kreisel) sind vortrittsberechtigt 3. Rechts fahren, wenn der Kreisel bei der ersten Ausfahrt wieder verlassen wird 4. Gegen die Fahrbahnmitte fahren, wenn der Kreisel später als bei der ersten Ausfahrt verlassen wird (Vorteil: die schneller fahrenden Fahrzeuge können nicht überholen) 5. Vor dem Verlassen des Kreisels ist immer rechts ein Armzeichen zu geben

Region Gelterkinden

Schöpferische Kraft auf 60 Seiten dokumentiert

Känerkinden/Liestal Walter Eglins letzte Werke WILLI WENGER

Der im Jahre 1966 verstorbene Känerkinder Künstler Walter hat in seinen letzten Lebensmonaten 22 beeindruckende Holzmonotypien geschaffen. Diese sind jetzt in einem sorgfältig redigierten 60 Seiten starkem Buch dokumentiert, das von der Museumskommission des Walter-Eglin-Museums in Känerkinden herausgegeben wurde. Vergangene Woche fand die Vernissage dieses Buchs in Liestal statt, wo Toni Eglin, der Sohn von Walter Eglin, in sehr persönlichen Worten das Schaffen seines Vaters würdigte. «Mein Vater war von einem tiefen Gottesglauben durchdrungen,» sagte Eglin. Nur so sei es ihm möglich gewesen, quasi bis zum letzten Tag seines Lebens zu arbeiten. Er habe trotz Magenkrebs den Willen aufgebracht, nach einem Spitalaufenthalt im September 1965 eine neue künstlerische Richtung einzuschlagen. Noch im Spital habe er seine Vision mit den Holzteilen entwickelt. «Und diese Vorstellungen wollte er unbedingt noch ausprobieren.» Toni Eglin hat in Liestal erzählt, dass einige Holzmonotypien seines Vaters Erinnerungen an seinen Israelaufenthalt darstellen. «Andere zeigen deutlich auf, dass er sich mit dem Tod auseinandergesetzt hat.» Sein angeschlagener Gesundheitszustand und andererseits das Himmelwärtsstreben kommen immer letztlich immer wieder zum Aus-

druck. Auch die dargestellten Engel dokumentieren dies. Deutlich werde dies in der Monotypie «Engel mit vier Holzgeistern». Dort holt der Engel Gabriel den kleinen Walter auf der Erde ab. Und er zieht dabei einen Fisch mit. «Mir scheint das ein klares Zeichen dafür zu sein, dass es sich um meinen Vater handelt,» sagt Toni Eglin. «Denn er ist im Sternzeichen Fisch geboren.» Ruedi Pfirter, Kunstpädagoge aus Hölstein, sagte schliesslich auch, dass Eglin ein ausserordentlicher Künstler gewesen sei. Er bezeichnete ihn als Genie, dessen Lebenswerk eine grossartige Vielseitigkeit darstelle. Diese dokumentiere sich in den Titeln seiner Werke, in welchen sich sein Lebenswille, seine Energie wie auch seine Originalität widerspiegeln. Gerade seine letzten Werke, die Holzmonotypien, seien davon geprägt gewesen, dass Eglin in dieser Phase seines Lebens das tun konnte, was ihn antrieb und nicht das, was ihm Kommissionen aufdiktieren wollten. Er habe damit einen markanten Höhepunkt seines Lebenswerks geschaffen. Adrian Ammann, der Gemeindepräsident von Känerkinden, warb für das Walter-Eglin-Museum in Känerkinden. Thomas Schweizer, der für die Redaktion und das Lektorat des Buchs verantwortlich zeichnete, moderierte den gelungenen Abend. Auch er ist fasziniert von Walter Eglin. «Er war ein grosser Künstler, einer der ganz grossen im Baselbiet.»

Lebensmittel: nicht Gift, sondern Mittel zum Leben Zunzgen Jahresversammlung Braunvieh Baselland

BENILDIS BENTOLILA

«Alle, ausser wir Bäuerinnen und Bauern, sind Spezialisten in Sachen Tierhaltung und Pflanzenbau», stellte Eva Waser, Bäuerin und Verbindungsperson von Braunvieh Baselland (BVBL), an der Jahresversammlung (JV) am vorletzten Montag fest. So komme es ihr vor, wenn sie auf letztes Jahr zurückblicke. «Wir sind nur noch eine Minderheit in diesem Land und können hemmungslos niedergemacht werden», fuhr sie weiter. Wenn sie 2019 in den Zeitungen gelesen habe, was die bäuerliche Bevölkerung alles falsch mache und welchen Schaden sie der Umwelt zufüge, frage sie sich, ob die Schweiz noch eine einheimische Landwirtschaft brauche. Trotzdem zuversichtlich hielt sie fest: «Niemand kann sich vorstellen, was passieren würde, wenn die Initiativen zum Gewässerschutz und zur pestizidfreien Produktion angenommen würden; aber es gäbe auch nachher eine Landwirtschaft.» Machen Bauernfamilien nur noch Fehler? Thomas Aregger, Landwirt und Präsident von BVBL, äusserte sich auch politisch: «Wir wurden letztes Jahr von der

Grünen Welle überrollt», blickte er zurück, «dabei wird nicht alles schlecht sein für die Bauernfamilien.» Ihn stört mehr, dass die Zeitungen und die Öffentlichkeit kaltblütig auf ihrer Berufsgattung herumreiten würden; das Wort «bashing», also «öffentliche Beschimpfung im Sinne von physischer Gewalt», treffe exakt zu. «Jetzt haben wir das Corona-Problem, die Verkaufsregale sind nicht mehr zum Bersten gefüllt», sinnierte er weiter; «vielleicht lässt das einige Leute erkennen, dass unsere Lebensmittel nicht Gift sind, sondern – wie es der Name sagt – Mittel zum Leben.» In diesem Zusammenhang hat die ObZ bei Hofläden im Kanton nachgefragt, ob ein Unterschied bemerkt werde im Geschäftsgang zwischen jetzt und bevor das Virus ausgebrochen war. Die Betreiber bestätigten eine Zunahme der Verkäufe; einzelne sprachen gar von einer beachtlichen Steigerung. Bei den Anwesenden war das Thema «Coronavirus» kein Thema. Sie sprachen lieber über die 2019 Viehschauen in Bretzwil und Diegten und freuten sich an zwölf 60 000-er-Kühen, wovon fünf dem Vereinspräsidenten vom Hof Reisen in Läufelfingen gehören. FOTO: B. BENTOLILA

Auf Grund der Vorgaben des Regierungsrates des Kantons BaselLandschaft zum Coronavirus vom 15. März 2020, bleibt das Hallen-Freibad Gelterkinden

bis 30. April 2020 geschlossen.

Gewerbeverein GVG

Pro 20 abgesagt

Die Gewerbeausstellung «pro 20» in Gelterkinden vom 15. bis 17. Mai ist abgesagt. Dies hat das OK im Einvernehmen mit dem Vorstand des Gewerbevereins Gelterkinden am Montag mitgeteilt. Der Vorstand des Gewerbevereins prüft, die Gewerbeausstellung aufs Frühjahr 2021 zu verschieben. OBZ

Ruedi Pfirter, Toni Eglin, Thomas Schweizer und Adrian Ammann (v. l.) freuen sich über das gelungene Werk. FOTO: W. WENGER

Thomas Aregger, Läufelfingen, und Eva Waser, Eptingen, machten sich an der Jahresversammlung Braunvieh Baselland Gedanken zur Landwirtschaft im letzten Jahr.


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Kempo-Selbstverteidigung Kempo ist eine Selbstverteidigung, die durch eine Verschmelzung verschiedener chinesischer und japanischer Systeme entstanden ist. In den teilweise chaotischen Zuständen nach dem Zweiten Weltkrieg in Japan war das Bedürfnis der Leute nach Sicherheit gross und Kempo erwies sich als ideal, um krimineller Banden Herr zu werden und sich zu schützen.

Nebst der eigentlichen Technik muss eine gute Selbstverteidigung auch die psychologischen Effekte, etwa die Angst, die einen in einem Ernstfall befallen kann, berücksichtigen. Hier kommt die Erfahrung des Lehrers zu tragen, der aus beruflichen Gründen echten Gefahrensituationen ausgesetzt war und weiss, was in einem solchen Moment im Kopf abläuft und wie man damit umgeht.

Kempo lehrt eine auf Bewegung basierende Technik. Im Vordergrund steht das Ausweichen und der Erhalt der Bewegungsfreiheit. Dies erreichen wir, indem wir uns stets von der Angriffslinie wegbewegen. Zahlreiche Befreiungstechniken und Griffe machen es sehr schwierig bis fast unmöglich, eine in Kempo geschulte Person festzuhalten. Im Gegensatz etwa zum Aikido gibt es jedoch auch eine grosse Anzahl verschiedenster Schläge und Tritte, mit denen ein Angreifer auf Distanz gehalten werden kann. Die Kombination all dieser Elemente schliesslich macht Kempo zu einem hoch effektiven Selbstverteidigungssystem.

Wer lernen will, sich und andere zu schützen und darüber hinaus etwas für seine geistige Ruhe und Kraft tun will, ist herzlich zum KempoTraining willkommen. Für ein Probetraining wird um Voranmeldung gebeten.

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ObZ

19. März 2020

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Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg Ökumenische Reise nach Israel

Keine Wanderung

Die Themenwanderung «Mit Schmugglern und Käseträgern auf den Spuren des letzten Bären im Baselbiet» des Vereins «Wasserfallen-Juraparadies» am 28. März ist abgesagt. Weitere geführte Themenwanderungen sind an folgenden Daten geplant: Samstag, 23. Mai; Sonntag, 20. September; Samstag, 7. November. www.baselland-tourismus.ch/ juraparadies OBZ

Gerade noch bevor Israel wegen dem Corona-Virus entschied, keine Schweizer mehr einreisen zu lassen, ist die Reisegruppe der katholischen Pfarrei und der reformierten Kirchgemeinde von ihrer zehntägigen Reise dorthin zurückgekommen. 25 Leute aus der Region unter der Leitung von Sabine Brantschen und Pfrn. Rosina Christ waren zusammen unterwegs. Wie viele Pilger und Touristen besuchten sie Nazareth, Betlehem und Jerusalem, und badeten im Toten Meer.

Hochwasserschutz Vordere Frenke Im Zuge des Projekts «Erneuerung Waldenburgerbahn» wird der Hochwasserschutz an der Vorderen Frenke in Niederdorf umgesetzt. Der Regierungsrat beantragt dem Landrat daher, den kantonalen Anteil dieser Hochwasserschutzmassnahmen mit einer einmaligen Ausgabe von 15,45 Millionen Franken zu bewilligen. LANDESKANZ LEI

Aufstieg auf die Felsenfestung von Masada.

Mauer zwischen Bethlehem und Jerusalem.

FOTO: Z VG

Auf dem Bild sieht man sie gerade beim Aufstieg auf die Felsenfestung Masada. König Herodes, der auch in der Weihnachtsgeschichte vorkommt, liess das natürliche Felsplateau mit Mauern, Zisternen und Vorratsräumen zu seiner persönlichen Schutzburg ausbauen. Im

jüdischen Aufstand (70 n. Chr.) verteidigte sich dort eine Gruppe gegen die Römer. Bei den unterschiedlichen Begegnungen mit Leuten vor Ort wurde bewusst, wie kostbar es ist, wenn Menschen einander in ihrer Verschiedenheit aushal-

lern auf ein Minimum. • Vermeiden Sie Kontakte mit erkrankten Personen. • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben. Rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben. Beschreiben Sie Ihre Symptome. Die Behörden sind sich bewusst, dass diese Empfehlungen grosse Einschränkungen im Alltag bedeuten. Es gibt für diese Zwischenzeit nach wie vor viele Möglichkeiten, den Alltag zu gestalten: • Geniessen Sie Aktivitäten an der frischen Luft wie einen Spaziergang im Wald, eine Velotour, gärtnern etc. • Geniessen Sie Aktivitäten in den eigenen vier Wänden wie Puzzeln, Fotos sortieren, eine Freundin/einen Freund anrufen, alte Sachen ausmisten, ein neues Kochrezepte ausprobieren, Tagebuch schreiben, übers Internet eine Fremdsprache lernen, Körperübungen wie z. B. Gleichgewichtsübungen machen etc.

schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Personen. Damit setzen Sie ein Zeichen der Solidarität mit der besonders gefährdeten Bevölkerung. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihren Beitrag. Bleiben Sie gesund und positiv eingestellt. Weitere Informationen: www.bagcoronavirus.ch, www.bl.ch/corona

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ten, miteinander reden und sich einsetzen für Recht und Frieden im Zusammenleben. Und Jesus Christus, der so viele Pilger nach Israel bringt, begleitet und leitet uns doch längst auf diesem Weg zu gemeinsamer Freude und Frieden. PFRN. ROS INA CHRIST

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Gemeindenachrichten Alle Gemeinden Gemeinsam gegen das CoronaVirus Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus (COVID 19) können sehr unterschiedlich verlaufen. Manche Menschen haben nur milde Symptome und merken kaum, dass sie krank sind. Andere benötigen eine intensive Behandlung im Spital. Besonders gefährdet schwer zu erkranken sind gemäss BAG Personen ab 65 Jahre sowie solche, die eine dieser Vorerkrankungen haben: • Bluthochdruck • Diabetes • Herz-Kreislauf-Erkrankungen • Chronische Atemwegserkrankungen • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen • Krebs Das Ziel dieser Kampagne ist es, besonders gefährdete Menschen vor dem Coronavirus zu schützen und dadurch die Todesfallrate zu reduzieren. Damit soll auch verhindert werden, dass es zu einer Überbelastung des Gesundheitssystems kommt. Personal, Betten, Material und Geräte stehen in begrenztem Rahmen zur Verfügung. Mit den richtigen Massnahmen kann die Ausbreitung eingedämmt und verlangsamt werden, sodass dem Gesundheitssystem mehr Zeit bleibt, sich auf die veränderte Situation einzustellen und ein Höhepunkt abgeschwächt werden kann. Schützen Sie sich Der Kanton legt den besonders gefährdeten Menschen daher nahe, gemäss den aktuellen Empfehlungen des BAG folgende Schutzmassnahmen einzuhalten: • Meiden Sie möglichst öffentliche Verkehrsmittel. • Kaufen Sie ausserhalb der Stosszeiten ein oder lassen Sie eine Freundin/einen Freund oder eine Nachbarin/einen Nachbarn für Sie einkaufen. • Meiden Sie Orte mit vielen Menschen, beispielsweise Kinos, Konzerte, Sportveranstaltungen, Treffen in Gruppen. • Vermeiden Sie unnötige geschäftliche und private Treffen. • Reduzieren Sie Besuche in Altersheimen, Pflegeheimen und Spitä-

Helfen Sie mit Allen Personen, die nicht zu einer gefährdeten Personengruppe gehören, empfiehlt der Kanton folgende Verhaltensweisen: • Kaufen Sie für eine ältere Nachbarin/einen älteren Nachbarn oder eine chronisch kranken Bekannte/einen chronisch kranken Bekannten ein • Rufen Sie eine bekannte gefährdete Person an und leisten Sie ihr auf diese Weise etwas Gesellschaft Für alle gilt – berücksichtigen Sie bitte weiterhin die folgenden allgemein geltenden Empfehlungen des BAG: • Gründlich Hände waschen. • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen. • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben. • Abstand halten. • Händeschütteln vermeiden. • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation. Mit der Einhaltung dieser Regeln

Hölstein

Erneuerung der amtl. Vermessung in Hölstein (Feld- und Waldgebiet) Im Kanton Basel-Landschaft werden die Vermessungswerke der Gemeinden ausserhalb der Bauzonen vollständig auf den Standart AV93 erneuert. Das Hauptziel der Erneuerung ist eine Verbesserung der Qualität des vorhandenen Parzellennetzes. Als Mehrwert dieser Verbesserung resultieren neue aktualisierte Flächenmasse der Grundstücke und Gebäude. Im Rahmen einer öffentlichen Auflage des Vermessungswerkes werden die Grundeigentümer anschliessend durch die Zustellung einer Grundstückbeschreibung über das Ergebnis der Erneuerung orientiert. Die Arbeiten werden durch die Firma Geocad+Partner AG in Liestal ausgeführt. Die Erneuerung des Vermessungswerkes der Gemeinde Hölstein wurde am 1. März 2020 in Angriff genommen und wird per Ende 2021 abgeschlossen. Für Ergänzungs- und Kontrollmessungen wird es notwendig sein, dass auch private Grundstücke betreten werden. Frauenverein Hölstein – Kinderkleiderbörse abgesagt Aufgrund der aktuellen Situation und der Ausbreitung des Coronavirus findet die am Mittwoch, 25. März 2020 in der Rübmatthalle vorgesehene Kinderkleiderbörse des Frauenvereins nicht statt. Der Frauenverein freut sich auf möglichst zahlreichen Besuch an der Herbstbörse 2020.

Niederdorf

Gemeindeliegenschaften und öffentliche Anlagen geschlossen Infolge der aktuellen Pande-

mielage sind die Gemeindeliegenschaften sowie die öffentliche Anlagen ab sofort und bis vorerst am 30. April 2020 geschlossen. Auf dem Baumgartenareal darf weiterhin parkiert werden. Papiersammlung vom 23. März findet statt Die Papiersammlung vom kommenden Montag, 23. März, findet planmässig statt. Sie wird ohne Unterstützung der Schule vollumfänglich durch die Autogesellschaft Sissach-Eptingen AG durchgeführt. Eierläset vom 19. April abgesagt Das Eierläset vom 19. April findet aufgrund der aktuellen Situation nicht statt. App «Gemeinde News» Seit letzten Sommer können aktuelle Informationen über Niederdorf unter der App «Gemeinde News» nachgelesen werden. Dies kann in der jetzigen Situation mit dem Coronavirus sehr hilfreich sein. So funktioniert es: Die App «Gemeinde News» können Sie bei Google Play, im App Store oder unter www.gemeinde-news.com herunterladen. Sie finden die App mit dem Suchbegriff «Gemeindenews». Wählen Sie die Gemeinde Niederdorf aus. Schon erhalten Sie Neuigkeiten aus Niederdorf auf Ihr Handy. Öffentliche Beleuchtung im Bereich Dorfgasse Drei Leuchten der Öffentlichen Beleuchtung an der Dorfgasse brennen seit einiger Zeit nicht mehr. Da es für diese Modelle keine Ersatzbirnen mehr gibt, müssen die gesamten Leuchten ersetzt werden. Mit der bevorstehenden Erneuerung der Waldenburgerbahn und der Sicherung des Hochwasserschutzes sind entlang der Dorfgasse umfangreiche bauliche Massnahmen vorgesehen. Dabei wird auch die öffentliche Beleuchtung erneuert. Im Hinblick auf diese Erneuerung macht es wenig Sinn, die defekten Leuchten zum jetzigen Zeitpunkt zu ersetzen. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, diese Leuchten im Zuge des BLT-Projekts mit der WB-Erneuerung zu ersetzen. Dies bedingt, dass die Dorfgasse noch für einige Zeit nicht mehr vollumfänglich ausgeleuchtet ist. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Oberdorf

Räumlichkeiten und Aussensportanlagen der Gemeinde sowie Sportanlage z’Hof (FCO) Ab sofort sind alle Räumlichkeiten und Aussensportanlagen der Gemeinde (MZH, VZ, DFH usw.) sowie die Sportanlage z’Hof für alle Trainingsund Vereinsaktivitäten bis auf weiteres gesperrt. Ebenso ist es privaten Personen nicht gestattet, sich in Gruppen auf den Sport- und Schulanlagen aufzuhalten.

Provisorische RecyclingSammelstelle Die Sammelstelle für wiederverwertbare Abfälle beim alten Werkhof (Eimattstrasse 34) musste aufgrund der Baustelle Eimattstrasse an einen anderen Ort verlegt werden. Neu stehen die Sammelcontainer auf dem öffentlichen Parkplatz am Talweg oberhalb des Pumpwerkes Tal. Anfangs Mai 2020 wird die Sammelstelle wieder am alten Standort stehen. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis. Schliessung Bibliothek Leider bleibt die Bibliothek aufgrund der momentanen Situation wegen dem Coronavirus bis auf weiteres geschlossen. Ausgeliehene Medien werden nicht gemahnt. Möchten Sie Medien retournieren, können Sie jederzeit unsere beiden Briefkästen benutzen, diese werden weiterhin regelmässig geleert. Wir bedauern, Ihnen in der Zwischenzeit keine physischen Medien ausleihen zu können. Die Möglichkeit, dass erwachsene Nutzer elektronische Medien über die Kantonsbibliothek beziehen zu können, bleibt weiterhin bestehen. Sollten Sie noch keinen Zugang haben, eröffnen wir Ihnen gerne einen. Schreiben Sie uns doch bitte ein E-Mail und wir unternehmen die nötigen Schritte. Bezüglich einer Wiedereröffnung der Bibliothek und der Rückgabe Ihrer ausgeliehenen Titel werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren. Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen. Was ist los in Oberdorf? • 18. 3. 2020, 19 Uhr, Frauenverein, Fortsetzung auf Seite 17


Kirchen

ObZ 19. März 2020

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Das Corona-Virus und die Kirchgemeinde Seit Montag, 16. März, hat die Schweiz landesweit und für einen Monat den Notstand ausgerufen. Die Menschen sind gebeten, zu Hause zu bleiben. Das öffentliche Leben wird auf das Notwendigste beschränkt. Das hat Auswirkungen auf unser Kirchgemeindeleben. Gottesdienste, Unterricht, Chorproben, Sitzungen, Zusammenkünfte aller Art und auch Besuche dürfen bis auf Weiteres nicht stattfinden. Ausgenommen davon sind Beerdigungen.

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

Diese können weiterhin im engsten Familienkreis durchgeführt werden. Wir tragen die Massnahmen mit und wollen uns zum Wohle aller mit der gebotenen Sorgfalt an die Bestimmungen halten. Der weitere Verlauf ist nicht vorhersehbar. So bleiben wir im Gespräch und passen das Gemeindeleben fortlaufend den Entwicklungen an. All den unterschiedlich Betroffenen, den Familien, den Kranken und Angeschlagenen, den Unternehmern und Angestellten, den tapferen Leuten im Gesundheitswesen, den Schülern und Lehrern, ebenso den Behörden und Entscheidungsträgern wünschen wir

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch

Weisheit und guten Mut. Und zum Schluss noch dies: Greifen Sie zum guten alten Telefon. Das funktioniert uneingeschränkt und ist völlig unbedenklich. Wir sind und bleiben erreichbar. Mitteilungen Amtswoche Bis 8. April Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Ab 9. April Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Homepage www.kirche-waldenburg.c

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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Das Corona-Virus und die Kirchgemeinde

Samstag, 21. März ab 9.00 Uhr, Volg Diegten und Gemeindehaus Eptingen, Rosenverkauf zugunsten Brot für Alle

Seit Montag, 16. März, hat die Schweiz landesweit und für einen Monat den Notstand ausgerufen. Die Menschen sind gebeten, zu Hause zu bleiben. Das öffentliche Leben wird auf das Notwendigste beschränkt. Das hat Auswirkungen auf unser Kirchgemeindeleben. Gottesdienste, Unterricht, Chorproben, Sitzungen, Zusammenkünfte aller Art und auch Besuche dürfen bis auf Weiteres nicht stattfinden. Ausgenommen davon sind Beerdigungen. Diese können weiterhin im engsten Familienkreis durchgeführt werden.

Sonntag, 22. März 10.00 Uhr, Kirche Eptingen, Brot für Alle Regionalgottesdienst, Pfr. A. Berde und Pfr. U. Dällenbach.

Leser-Foto

Bunter Zeitgenosse

Wir tragen die Massnahmen mit und wollen uns zum Wohle aller mit der gebotenen Sorgfalt an die Bestimmungen halten. Der weitere Verlauf ist nicht vorhersehbar. So bleiben wir im Gespräch und passen das Gemeindeleben fortlaufend den Entwicklungen an.

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Gottesdienste Allgemein Zurzeit überstürzen sich die Massnahmen. Darum möchten wir zwei Sachen besonders hervorheben: Unsere Pfarrpersonen stehen Ihnen weiterhin telefonisch gerne zur Verfügung. Die aktuellsten Informationen finden sich jeweils auf der Website der Kirchgemeinde: www.ref-behoela.ch Sonntag, 22. März 10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfrn. Rosina Christ, Kollekte: CSI Sonntagsgottesdienste Die Sonntagsgottesdienste sind zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses soweit betroffen, dass diese infolge der aktuellen Lage mit einer Beschränkung von max. 50 Personen durchgeführt werden können. Die Schutzmassnahmen des Bundes, müssen dabei rigoros umgesetzt werden (Abstand, Hygienemassnahmen). Auf Abendmahl und Kirchenkaffee wird bis auf weiteres verzichtet. Die Situation kann sich aber laufend ändern. Predigt zur persönlichen Andacht Auch eine Besinnung, für sich oder im kleinen Kreis hilft Kraft und Mut zu schöpfen. Pfrn. Rosina Christ sendet Ihnen darum für

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Sonntag gerne ein Bibelwort, Gedanken und Gebet dazu via Mail oder Brief. Wenn Sie sich über diese Ermutigung freuen, wenden Sie sich direkt an Pfrn. Rosina Christ: E-Mail: rosina.christ@gmail.com oder Tel. 061 951 10 58 Für Kinder und Jugendliche Religionsunterricht, Konfunterricht Der Präsenzunterricht an den Schulen ist per sofort ausgesetzt. Aus diesem Grund wird ab sofort an der Schule auch kein Religions- oder Konfunterricht mehr stattfinden. Anzeigen

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

zichtbare Dienstleistungen der Kirche sollen so weit möglich aufrechterhalten werden. Bei allen Seelsorgegesprächen gilt, den vom BAG empfohlenen Abstand und die weiteren Hygienemassnahmen rigoros zu beachten. Selbstverständlich stehen unsere Pfarrpersonen auch für Seelsorgegespräche am Telefon zur Verfügung. Spitalbesuche Spitalbesuche bei Patienten dürfen nur noch in zwingend notwendigen Fällen von Pfarrpersonen aus den Gemeinden gemacht werden. Taufen, Hochzeiten Taufen und Hochzeiten von März und April werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Absage der kirchlichen Veranstaltungen Infolge der Ausbreitung des Corona-Virus hat der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft beschlossen, die Veranstaltungen bis zum 30. April abzusagen und/oder zu verschieben. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Beerdigungen/Abdankungen Beerdigungen können vorerst nur noch im engsten (Familien)kreis stattfinden. Grössere Abdankungsfeiern sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Mitteilungen

Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Dienstag- und Freitagmorgen 8—1 Uhr

Seelsorgerliche Tätigkeit Die seelsorgerliche Tätigkeit und unver-

Amtswoche vom 12. bis 27. März Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58

Website: www.ref-behoela.ch

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste Sonntag, 22. März 10.00 Eucharistiefeier Kollekte: Fastenopfer Agenda Donnerstag, 19. März 6.00 Eine Stunde Stille 19.30 Helen Zulu-GV Freitag, 20. März 19.00 Spielabend Frauenverein Samstag, 21. März 18.00 Santa Messa (ital.) Montag, 23. März 10.00 Gritt Ökum. Gottesdienst Dienstag, 24. März 18.00 Singwälle Probe Mittwoch, 25. März 9.15 Rosenkranzgebet 19.30 Pastoralraumforum in Liestal 20.00 Projektchor Probe Donnerstag, 26. März 6.00 Eine Stunde Stille Freitag, 27. März 19.00 TeensTreff Teenskitchen

Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch

19.00 Taizégebet in der kath. Kapelle Hölstein Mitteilungen Wegen der Entwicklung der Verbreitung des Coronavirus werden wir fortlaufend entscheiden, welche Anlässe stattfinden werden und auf was wir leider verzichten müssen. Auf unserer Website www.rkk-oderdorf.ch erfahren Sie aktuelle Hinweise. Danke vielmals für Ihr Verständnis. Erstes Pastoralraumforum: Herzliche Einladung! Knapp zwei Jahre nach Errichtung des Pastoralraumes gibt es nun das erste Pastoralraumforum. Im Prozess der Erstellung eines Konzeptes für den Pastoralraum hatte sich der Gedanke durchgesetzt, statt eines weiteren Gremiums, also eines «Pastoralraumrates», ein in unregelmässigen Abständen stattfindendes Forum zu etablieren, zu dem jeder interessierte Mensch gleich welchen Alters, gleich welcher Konfession oder Weltanschauung willkommen ist, sofern er oder sie von einer Geistkraft der Offenheit gegenüber jedem Menschen, des Respektes und der Toleranz geleitet ist. Das erste solche Forum findet statt am: Mittwoch, 25. März, 19.30 Uhr im Pfarreizentrum der Pfarrei Liestal, Rheinstrasse

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

20 b. Mitfahrgelegenheit wird in jeder Pfarrei bestehen. Melden Sie sich einfach vor Ort. Hauptthema wird die Diakonie sein: Sprich die sozialen Fragen in ihren vielfältigen Dimensionen. Konkret wird es um Sozialdienst auf der Ebene des Pastoralraumes gehen. Eure und Ihre Anregungen sind wichtig. Im letzten Jahr begann eine Arbeitsgruppe, im engen Austausch mit dem Pastoralraumteam verschiedene Konzepte auszuarbeiten. Inzwischen ist für einen Vorschlag votiert worden, der vorgestellt und diskutiert werden soll. Vor allem interessieren konkrete Ideen für die Ausgestaltung und Visionen für eine Kirche der Zukunft. In einem zweiten Teil besteht Gelegenheit, Themen und Anliegen vorzubringen, die im Pastoralraumteam und in der Pastoralraumkonferenz aufgegriffen werden. Und schliesslich wird ein Apéro für alle offeriert, damit jede mit jedem ins Gespräch kommen kann. Herzlich willkommen! Das Pastoralraumteam: Peter Bernd, Sabine Brantschen, Raffaele Buono, Peter Messingschlager, Christoph Schneider, Martin Tanner, Christoph Wiederkehr Sommerlager «Waldenergie verleiht Flügel» Unser Lager ist schon ausgebucht. Wir freuen uns auf eine tolle Woche.

All den unterschiedlich Betroffenen, den Familien, den Kranken und Angeschlagenen, den Unternehmern und Angestellten, den tapferen Leuten im Gesundheitswesen, den Schülern und Lehrern, ebenso den Behörden und Entscheidungsträgern wünschen wir Weisheit und guten Mut. Und zum Schluss noch dies: Greifen Sie zum guten alten Telefon. Das funktioniert uneingeschränkt und ist völlig unbedenklich. Wir sind und bleiben erreichbar. www.kirche-langenbruck.ch

Ein Buntspecht im Garten, fotografiert von Dominik Lüscher.. FOTO: ZVG

Region Waldenburg

Turnverein Oberdorf baut sein Angebot aus

130. Generalversammlung des Turnverein Oberdorf

Rund 30 Mitglieder und Gäste durfte Präsident Piero Grumelli an der diesjährigen Generalversammlung des Turnverein Oberdorf begrüssen. In seinem Jahresbericht durfte Grumelli die vom Turnverein Oberdorf organisierte KMVW (Kantonale Meisterschaft im Vereinswettkampf) würdigen. Nach langer Zeit wurde somit wieder einmal ein grösseres Turnfest im Waldenburgertal durchgeführt, welches dank der Mithilfe der Wadenburg Eagles und des Verschönerungsvereins Oberdorf-Liedertswil ein erfolgreicher Anlass wurde. Über 1000 Turnerinne und Turner und fast nochmals doppelt so viele Besucher besuchten den Anlass in Oberdorf. Es hat den Mitgliedern des Turnvereins sogar so gut gefallen, dass die GV auf Antrag des Vorstandes beschlossen hat, sich bereits im nächsten Jahr wieder für eine erneute Durchführung zu bewerben. Unter den Mutationen durfte die GV erfreulich zur Kenntnis nehmen, dass der Turnverein sein Angebot weiter ausbauen konnte. Als neue Riegen wurde eine Gruppe namens «Burner-Game» geschaffen, in welcher Jugendliche sportliche Tätigkeiten ohne Leistungsdruck ausüben können. Ebenfalls neu geschaffen wurde ein ELKI (ElternKind-Turnen), in welchem sich auch die

jüngsten mit ihren Eltern turnerisch betätigen können. Zusammen mit der Aktiv-Riege, der Männerriege, der Riege 35+, den Jugendriegen klein und gross und der Yogagruppe hat der Turnverein Oberdorf nun ein vielseitiges Anbebot mit rund 100 Aktiven. Über das Angebot und die Trainingszeiten gibt die gut strukturierte Homepage des Turnvereins (www.tvoberdorf.ch) weitere Auskunft. Im Jahresprogramm sind neben den regelmässig stattfindenden Turnfesten und Turnieren auch eine Sommerprogramm und eine Vereinsreise im Herbst geplant. Bereits Anfang dieses Jahres konnte der Turnverein Oberdorf sein 20. Unihockeyturnier durchführen. Traditionellerweise beginnt das Turnierwochenende jeweils am Freitagabend mit der Bezirksmeisterschaft der Aktiven, und wird am Samstag und Sonntag mit den Turnieren der Kinder und Jugendlichen in verschieden Alterskategorien weitergeführt. Der Turniermodus ist dabei so gewählt, dass die Kinder und Jugendlichen vor allem viel und oft spielen können. Eine weiter Spezialität sind auch die schönen Pokale, welche es dieses Jahr aus Anlass des Jubiläums für jede teilnehmende Mannschaft gab. MICHEL D EGEN, TSCHOPPENHOF,

Ein Team der Jugi Oberdorf feiert seinen Sieg am Unihockeyturnier.

TV OBERDORF

FOTO: ZVG


Bike/Motorrad

ObZ 19. März 2020

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56 Meter den Bach runter

pr. Der Zügeltermin für Nöggis bike shop rückt näher und die Distanz von 56 Meter werden Nöggis Helfer ab dem 20. März einige Male zurücklegen. Denn 56 Meter den Bach runter befindet sich der neue Bike Shop. Im alten Postgebäude wurde viel verändert. Mauern mussten einstürzen und eine

Nöggis bike shop zügelt.

Schaufensterfront hat das Gebäude erst zu einem Laden werden lassen. Farben von Sonnengelb bis Dreckschlamm lassen die Räume ansprechend harmonisch wirken. Viel naturbelassenes Holz wurde verbaut. Die Sicherheits-Gitterstäbe wurden ohne Zauberei unsichtbar gemacht.

FOTO: Z VG

Ein riesiges Foto aus dem nahen Juraparadies mit Sujet, welches nur 594 Höhenmeter von Reigoldswil entfernt liegt, lässt die Lust aufs Biken in dieser Natur ansteigen. Die trendigen und funktionellen Outfits für Ladies/Men/Kids stehen im Mittelpunkt des Raumes und animieren zur Anprobe. Wer an der Eröffnung das Glücksrad tritt, wird mit einem Sofortpreis oder einem Los zur Teilnahme am Hauptgewinn belohnt. Die Sofortpreise sind «Velöli usem Entlebuch» sprich Nöggis Bikerpasta, eine Ovomaltine Schokolade «nit besser, aber länger» oder eine Swisstrailbell «Konfliktverhinderer für Biker». Den Hauptgewinn von 500 Franken in Form von einem Gutschein wird Coronavirus bedingt, erst einen Monat später verlost. Somit kann jede/r während eines Monats nach Neueröffnung des Shops noch an der Hauptverlosung teilnehmen. Über Durchführung und Aktuelles gibt www.noeggis.ch Auskunft. Adieu Winter, der Frühling steht für Neuanfänge. Neueröffnung und Frühlingsausstellung von Nöggis Bike Shop ist am Samstag, 28. März, und Sonntag, 29. März.

Veloverkehr fördern Pro Velo beider Basel fordert in einem Communiqué, dass die Velo-Reparaturwerkstätten im Baselbiet offen bleiben. Viele Menschen würden derzeit wegen des Corona-Virus und des schönen Wetters vom öffentlichen Verkehrsmittel aufs Velo umsteigen. «Diese Leute sollen die Möglichkeit haben, ihr Velo

wenn nötig reparieren zu lassen», lässt sich Pro-Velo-Präsident und Nationalrat Matthias Aebischer zitieren. Tankstellen würden – zurecht – geöffnet bleiben. Pro Velo beider Basel wünsche sich aber, dass die Regierung den gesunden Veloverkehr jetzt erst recht aktiv fördere und möglichst wenig behindere. OBZ

Gemeindenachrichten Fortsetzung von Seite 15 Spielabend für Erwachsene – abgesagt. • 23. 3. 2020, um 20 Uhr, Gemeinderat, Einwohnergemeindeversammlung (Singsaal Sek.) – abgesagt. • 25. 3. 2020, 12 Uhr, Frauenverein, Mittagstisch Ü60 – abgesagt. 26. 3. 2020, 13.30 bis 17.30 Uhr, Bernadette Recher, Mütter/Väterberatung (nur Hausbesuche).

Waldenburg

Gemeindeversammlung vom 23.03.2020, Verschiebung Aufgrund der aktuellen Lage betreffend des Coronavirus und die vom Bundesrat und dem Regierungsrat beschlossenen weiteren Massnahmen hat der Gemeinderat entschieden, die Gemeindeversammlung vom 23. März 2020 zu verschieben. Mit dieser Massnahme soll zum Schutz der Bevölkerung beigetragen werden. Das neue Datum wird rechtzeitig bekanntgegeben. Zudem fordert der Gemeinderat die gesamte Bevölkerung auf, zum Eigenschutz die vom Bund und Kanton verordneten Massnahmen zu befolgen. Vielen Dank für das Verständnis. Massnahmen für Waldenburg im Zusammenhang mit dem Notstand Seit Montag, 16.03.2020 gelten folgende Massnahmen für Waldenburg: • Die Schulen und die Turnhalle bleiben geschlossen. Dies gilt auch für Vereine, welche diese Räumlichkeiten jeweils benutzen. • Der Pausenplatz bei der Schule und die Spielplätze sind gesperrt und dürfen nicht betreten werden. • Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung werden im Moment nicht angepasst. Jedoch wurden auch hier Massnahmen zum Schutz der Mitarbeiter ergriffen und es kann zu Wartezeiten kommen. Wenn ein persönliches Erscheinen auf der Gemeindeverwaltung nicht nötig ist, teilen Sie uns Ihr Anliegen bitte per Telefon oder E-Mail mit. Entsprechende Unterlagen (z. B. Wohnsitzbescheinigung) werden wir Ihnen per Post zustellen. Absagen von Vereins- und Generalversammlungen Aufgrund der Situation sind praktisch alle Vereinsversammlungen und Generalversammlungen, welche in den nächsten Tagen und Wochen stattfinden sollten, entweder abgesagt oder verschoben worden. Orientieren Sie sich bitte beim zuständigen Verein, ob dessen Versammlung abgesagt oder verschoben wurde. Vielen Dank. Aufhebung Öffentliches Gehrecht Fussballplatz – ehemalige Bezirksschreiberei Per sofort ist das öffentliche Gehrecht

Fussballplatz – ehemalige Bezirksschreiberei aufgehoben. Die entsprechende Löschung im Grundbuch wurde vorgenommen. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung, das Trottoir auf der anderen Seite der Frenke zu benutzen. Das Tor beim Fussballplatz wird geschlossen. Roadmovie macht auch dieses Jahr Halt in Waldenburg, Gesucht: Verein für Kinobar Wie schon im Jahr 2018 macht auch dieses Jahr Roadmovie einen Stopp in Waldenburg. Am Freitag, 25. September 2020 wird wiederum eine öffentliche Filmvorführung stattfinden. Die Einwohnergemeinde Waldenburg sucht noch einen Verein, welcher gegen eine Pauschalentschädigung die Kinobar (Snacks und Getränke) führt. Interessierte Vereine melden sich bitte direkt bei der Gemeindeverwaltung via E-Mail unter gemeinde@waldenburg.ch. Baumschnitt-Verräumen vom 21. März 2020 findet nicht statt! Die Verräumaktion des Baumschnittmaterials der bereits gepflegten und geschnittenen Hochstamm-Obstbäume im Gebiet Chapf findet so nicht statt. Die aktuelle Situation mit dem Coronavirus zwingt uns, andere Wege einzuschlagen. Die Teilnehmer der vergangenen Aktionen erhalten deshalb am Donnerstag per Mail genauere Angaben, welche ihnen erlauben, während den nächsten zwei Wochen individuelle Arbeitsleistungen zu verrichten (je nach Wetter und individueller Motivation). So kann bis Anfang April das Material trotzdem von den Wiesen geräumt werden, damit danach die normale landwirtschaftliche Nutzung (Mahd und Beweidung) ermöglicht werden kann. Wir bedanken uns jetzt schon bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung. Projekt Hochstamm Waldenburg, www.hochstamm-waldenburg.ch Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutzkommission (NULS) Waldenburg Natur- und Vogelschutzverein Waldenburg (NVW) Gemeindewahlen (Schulrat) Am 17. Mai 2020 findet die Wahl für den Kindergarten-/Primarschulrat für die Amtsperiode vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2024 statt. Wahlvorschläge sind bis am 30. März 2020, 17 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die entsprechenden Formulare können auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Sofern bis zu diesem Termin gleich viele Wahlvorschläge eingereicht werden wie Sitze zu vergeben sind (4 Mitglieder), kann eine Stille Wahl erfolgen. Eine eventuelle Nachwahl an der Urne findet am 14. Juni 2020 statt.

Langenbruck

Vandalismus Helfenberg In der Nacht vom Freitag, 6. März 2020 auf den Samstag, 7. März 2020 wurde bei der Schützenhütte auf dem Helfenberg und beim kleinen Hüttli der Gemeinde rücksichtlos randaliert. Die Vandalen haben einen hohen Sachschaden angerichtet. Die Schützen und der Gemeinderat haben Anzeige gegen unbekannt erhoben. Für Hinweise in Bezug auf den Vorfall sind wir dankbar um jede Meldung. Die gesuchten Personen haben an diesem Tag einige Flaschen Wein transportiert. Baugesuch Das folgende Baugesuch befindet sich zur Behandlung beim Gemeinderat: Stiftung Inlumine, Sonnmatt 1, 4438 Langenbruck, Gartenhaus, Parz. 663 Frauenverein Aufgrund der aktuellen Corona Situation, hat der Vorstand des Frauenvereins Langenbruck dieses Wochenende folgende Änderungen im Jahresprogramm 2020 entschieden: • Generalversammlung von Freitag 20. März 2020 verschoben auf Freitag 21. August 2020. • Spielnachmittag von Mittwoch 08. April 2020 ohne Ersatz abgesagt.

sundheitlichen Gründen nicht selber erledigen kann, kann unter www. volg.ch/dorfplatz/heimlieferservice eine Bestellung auslösen. • Aufruf zum Freiwilligendienst. Möchten Sie sich sozial engagieren und helfen, wo Hilfe benötigt wird? Die heutige Krisenlage in Langenbruck ist noch überschaubar. Was heute zählt, kann bereits morgen anders sein. Vorbereitet zu sein ist die Essenz für Erfolg. Wir freuen uns, wenn Sie sich für den Freiwilligendienst anmelden. Nehmen Sie hierzu mit Gemeinderat Claudio Rossi, claudio.rossi@langenbruck.ch oder Tel. 079 469 67 72, Kontakt auf.

Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Abgesagt – Dienstag, 17. März 2020 – Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr, Sibylle Obrecht, Maya Brägger Abgesagt – Freitag, 20. März 2020 – GV Musikgesellschaft, 19.30 Uhr, Musikgesellschaft Abgesagt – Freitag, 20. März 2020 – GV Frauenverein, Bachtalen, 19.30 Uhr, Frauenverein

Sport

Zweimal Gold in 24 Stunden Aeneas Appius vom Team Swiss Emotions holt zwei Mal Duathlon-Gold innerhalb 24 Stunden über die Sprint Distanz (5-20-5 Run-Bike-Run) und die Standarddistanz (10-40-5 km ) vor Tausenden von Zuschauern im am Meer gelegenen Punta Umbria (ES). Appius

entschied beide Rennen in seiner AK auf dem Rad und mit seinen sehr schnellen Wechseln. Anita Appius klassiert sich in den Top 5 ihrer Altersklasse in der Sprintdistanz.

Duathlet Aeneas Appius in Punta Umbria

FOTO: Z VG

TEAM SWISS EMOTIONS

Umsetzung Weisungen Regierungsrat Das Pandemie-Team der Gemeinde Langenbruck weist Sie in Absprache mit der Verwaltung auf diverse Massnahmen und Hilfeleistungen hin: • HomeOffice Gemeindeverwaltung, Finanzverwaltung und Sozialdienst. Zum Schutz des Verwaltungsbetriebes sowie dem Sozialdienst, wurde das Team gebeten die Einrichtung HomeOffice zu nutzen und nur in dringend notwendigen Situationen das Büro auf der Verwaltung zu nutzen. • Schalterdienst der Gemeindeverwaltung. Der Schalterdienst ist nur nach telefonischer Terminvereinbarung besetzt. Gebührenmarken, Bewilligungen oder dergleichen können per Telefon oder E-Mail bestellt werden. Dringende Termine können unter 062 390 11 37 oder gemeinde@langenbruck.ch vereinbart werden. Wir bitten um Verständnis! • Mittagstisch für Kinder. Der Mittagstisch wird von Familien aus Langenbruck individuell auf privater Basis angeboten. Das Formular zur Anmeldung kann unter sekretariat@schulelangenbruck.ch bezogen werden. Mehr Informationen gibt es unter www.schulelangenbruck.ch. • Lieferdienst Dorfladen (Volg). Unser Dorfladen bietet einen Lieferdienst an. Wer seinen Einkauf aus ge-


Veranstaltungen

Heinz Wiesner Immobilienvermittlung M +41 79 578 66 66 wiesner-immobilien.ch

Sissacher Frühlingsmark kt Mittwoch, 25. März 2020 Warenverkauf von 9.00 bis 18.30 Uhr

Gemeinderatswahl

Oberdorf

Wir wollen keinen alternden «Dorfkönig» W darum wählen wir

Tino Kobler

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Mitteilung Ausbreitung Coronavirus: Absage der 34. Zerti*katsversammlung vom 20. und 21. April 2020 in der St. Jakobshalle Basel Unser oberstes Ziel ist es, die Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmenden zu schützen. Aufgrund der heutigen Verordnung des Bundesrates und in enger Absprache mit dem Kantonalen Krisenstab, können wir diese mit der Durchführung unserer Zerti9katsversammlung nicht gewährleisten. Infolgedessen sagen wir mit grossem Bedauern die allseits bekannte und beliebte Versammlung ersatzlos ab.

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ObZ

Die BLKB hätte sich sehr gefreut, das ausgezeichnete Jahresergebnis 2019 allen Inhaberinnen und Inhabern von BLKB-Zerti9katen persönlich mitzuteilen. Trotzdem möchten wir unseren Blick optimistisch nach vorne richten und freuen uns auf die Zusammenkunft mit Ihnen im nächsten Jahr. Insbesondere in schwierigen Zeiten ist es uns ein Anliegen, unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. Deshalb werden wir uns gegenüber den Lieferanten und Vereinen, die uns bei der Veranstaltung unterstützt hätten, partnerschaftlich verhalten. Hinsichtlich An-/Abmeldung muss nichts unternommen werden. Die bereits getätigten Anmeldungen verfallen.

Anmeldungen für das Herbstsemester 20/21 sind bis zum 15.05.20 möglich. Thomas Schneider

John Häfel9nger

Bankratspräsident

CEO

IHRE Mehr Informationen unter blkb.ch


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