Donnerstag, 15. Oktober 2015
106. Jahrgang – Nr. 42
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK P.P. A 4144 Arlesheim
Arlesheim
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Rettung für die Elternbildung
Letzte Bestellung: Das Cateringunternehmen Empfehlbar stellt seinen Mittagstisch per Ende Oktober ein. Für Werktätige entlang der Talstrasse ist das ein herber Verlust.
Angebote für Familien variieren je nach Gemeinde und mit dem Engagement Einzelner, doch wo bleibt die Vernetzung? Frauen aus dem Birseck machen sich stark für eine kantonale Lösung.
Dornach
Bea Asper
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Gründeten die Interessengemeinschaft Erwachsenen- und Elternbildung Baselland: (v. l.) Beatrice Würsten, FOTO: BEA ASPER Doris Vögeli, Sylvie Anderrüti, Ursi Zahno und Claudia Lanthemann. Stalder (Aesch) die Interessengemeinschaft Erwachsenen- und Elternbildung Baselland (IG EEBL) ins Leben und retteten die kantonale Drehscheibe. Vernetzung ist das A und O «Es ist eine Übergangslösung», erklärt Vögeli auf Anfrage. «Auf Kantonsebene ist vieles im Umbruch und es besteht Hoffnung auf die Schaffung einer Fachstelle Elternbildung, so wie das Strategiepapier den Bedarf aufzeigte.» Es gehe um Antworten auf Fragen in den Berei-
chen Erziehung, Bildung, Gesundheit, Integration, Berufswahl, Prävention und spreche Familien in allen Lebenssituationen an. «Idealerweise sollte die Elternbildung als Weiterbildungsangebot für Familien von den Departementen für Soziales, Bildung, Integration und Erziehung mitgetragen werden.» Es brauche «gemeindeübergreifende Vernetzung, Unterstützung und Stärkung regionaler Angebote; Erhaltung und Weiterentwicklung etablierter Angebote (FAZ, ELKI, Gemeinsam stark); Quali-
tätsentwicklung durch Weiterbildung, Austausch, Sicherstellung des Fachwissens, Referentenpool; Informationsund Orientierungshilfe für Eltern sowie eine Elternbildung als Teil der Erwachsenenbildung», ist das Fazit der sechs Frauen im Vorstand der IG EEBL. Überblick schaffen Die kantonale Fachstelle sollte Informations- und Orientierungshilfe schaffen auf einer Webseite und über andere InFortsetzung auf Seite 2
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Real, Barça, BVB: Ein Hauch von Europa lag in der Luft, als der SC Dornach seine Fussballwoche auf dem Sportplatz Weiden durchführte. FCB-Star Philipp Degen gab Autogramme.
ine Lebensschule, übernimmt Kinderbetreuung, ist kostengünstig, ist da für alle, öffnet Türen, ermutigt, baut Brücken, holt Fachreferenten, ist Gesprächs- und Ideenbörse, schafft Integration, weckt Neugierde – und ist Ort der Freundschaften. Es gibt Kochkurse, Märchenstunden, Basteltricks, Kräuterkunde und Tipps im Umgang mit neuen Medien. Dies und noch vieles mehr bieten die verschiedenen Angebote der Familienzentren und Eltervereinigungen. Die teils Minivereine stehen und fallen mit dem Engagement von Einwohnern und Gemeinden. Der Verein Elternbildung Kanton Baselland schaffte Vernetzung und mit einem Leistungsauftrag Verbindung zum Kanton. Doch infolge steigender Anforderungen wurde das Ehrenamt zur Belastungsprobe. Trotz Arbeitsgruppe mit Strategiepapier kam es zum Eklat: Der Vorstand trat geschlossen zurück und es drohte das Aus. «Das darf nicht sein», sagten sich Doris Vögeli (Reinach), Béatrice Würsten (Aesch) und Sylvie Anderrüti (Pratteln). Sie sprangen in die Bresche und riefen mit Unterstützung von Claudia Lanthemann (Münchenstein), Ursi Zahno (Reinach) und Aline
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17. Oktober