Bis Ende Oktober wird der Bahnhof-Shop modernisiert. Bereits erstellt wurde ein neues WC welches 24 Stunden pro Tag verfügbar ist. Seite 3
Schweizer Meisterin aus Bonstetten
Die 16-jährige Meike van der Aar gewinnt im Speedklettern die Goldmedaille in der Kategorie U17. Seite 21
Sanierung Sportanlage Im Moos
Entscheid über den Objektkredit von 18,62 Millionen Franken fällt an der Urne
marianne voss
Die Sportanlage Im Moos in Affoltern erstreckt sich mit mehreren Spielfeldern, einer Leichtathletikanlage, einem Kinderspielplatz, dem städtischen Garderobengebäude und einem privaten Vereinsbau über eine Fläche von 66800 Quadratmetern. Sie wurde vor bald 40 Jahren erstellt und ist ein zentraler Ort
Jahre ist die Sportanlage Im Moos in Affoltern bald alt
für Schulen, Vereine und die Bevölkerung, um verschiedene Sportarten auszuüben. Ein grosser Teil der Anlage ist jedoch in die Jahre gekommen, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und bedarf einer Sanierung oder Erneuerung.
Neues Infrastrukturgebäude
Die Stadt Affoltern hat ein umfassendes Projekt entwickelt, das nebst der Sanierung des Kinderspielplatzes und der Rasenspielfelder auch den Bau einer modernen Rollsportanlage und eines neuen Infrastrukturgebäudes umfasst.
Das Ziel des Projekts sei eine zeitgemässe, vielseitige und generationenübergreifende Infrastruktur, die langfristig der gesamten Bevölkerung wie auch den Vereinen und der Schule zur Verfügung stehe, informiert die Stadt
Von Katzen mit gelben Zähnen
Wo sonst Rhododendren und Azaleen blühen und für Tausende von Besucherinnen und Besuchern sorgen, macht derzeit eine Kunstausstellung Furore: MoorArt heisst sie und der Ausstellungsort ist das Seleger Moor Zum dritten Mal hat Urs Amstutz das Projekt MoorArt organisiert. Die Ausstellung widmet sich an 16 Positionen dem Thema «Garten der Wildnis» – ein Thema, das einen Widerspruch in sich zu tragen scheint (red)
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Sechs Jahrzehnte Krisenhilfe
In der Serie «Starke Frauen» widmet sich der «Anzeiger» Idy Hegnauer die 1909 in Obfelden geboren wurde und rekonstruiert den Lebensweg der Schreinertochter zu einer der bekanntesten Schweizer Friedenshelferinnen. Sie war beim Spanischen Bürgerkrieg dabei und schon 1940 im Nahen Osten, auch in Gaza An ihrem Lebensende blickte sie auf sechs Jahrzehnte Krisenhilfe zurück (red)
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Stadtpräsidentin Eveline Fenner (links) und Eliane Studer Kilchenmann, Stadträtin Immobilien, auf der grünen Wiese, wo das neue Infrastrukturgebäude erstellt werden soll. Im Hintergrund das alte Garderobengebäude (Bild Marianne Voss)
Affoltern. Der Stadtrat beantragt dazu einen Objektkredit von 18,62 Millionen Franken. Gleichzeitig soll ein Betrag von 600000 Franken aus dem kommunalen Mehrwertausgleichsfonds entnommen werden. Zudem werden Fördergelder von rund zwei Millionen Franken beantragt. Die Stimmberechtigten von Affoltern werden am 28. September an der Urne über den Objektkredit abstim-
men. Am vergangenen Montag lud der Stadtrat zu einer Informationsveranstaltung ein, die gut besucht war.
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Wettswilerin im Rennwagen
Die 15-jährige Chiara Bättig wurde ins Förderprogramm von Red Bull aufgenommen und wechselt im nächsten Jahr von der Kartbahn in die Formel 4. Für ihre Leistungen erhielt sie von den Verantwortlichen viel Lob. (red) Seite 23
Teams waren in Mettmenstetten am Volleyball-Plauschturnier mit dabei. Seite 23
«Am Anfang hatte ich schon Heimweh.»
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Neue Serie von Fredy Bickel
Seit dem Frühjahr ist Fredy Bickel gemeinsam mit seiner Frau Regula Esposito Gastgeber im Restaurant zum weissen Rössli in Mettmenstetten. Dort bieten die beiden nicht nur Kulinarik, sondern auch eine kulturelle Bühne für Künstlerinnen und Künstler Viele von ihnen kennt Fredy Bickel persönlich. In der Serie «Im Scheinwerferlicht» wird er neu monatlich eine Persönlichkeit näher vorstellen. Aus seiner Optik – ehrlich und ungeschminkt. Den Auftakt macht Toni Vescoli. Er blickt mittlerweile auf über 60 Jahre Bühnenerfahrung zurück – doch bevor seine Karriere Fahrt aufnahm, gab es eine Zeit, in der Vescoli dem Säuliamt besonders nahestand (red)
In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer anden Hausarzt, bei Abwesenheit erhältman über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55
Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen
Telefon 144für Sanitäts-Notruf
Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle
Wahlerklärung für die stille Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2022 – 2026
Auf die Wahlanordnung vom 04. Juli 2025 ist der Kirchenpflege der Evang.-ref Kirchgemeinde Knonauer Amt, Marianne Oberli als Mitglied der Kirchenpflege gültig vorgeschlagen worden. In der siebentägigen Nachfrist wurde dieser eine Wahlvorschlag nicht geändert oder zurückgezogen Es kamen auch keine neuen Wahlvorschläge hinzu. Die provisorisch vorgeschlagene stimmt damit mit der definitiv vorgeschlagenen Person überein. In Anwendung von § 54a des Gesetzes über die politischen Rechte (LS 161) sind damit dieVoraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt.
Die Kirchenpflege beschliesst: I Als Mitglied der Kirchenpflege wird für den Rest der Amtsdauer 2022–2026 als gewählt erklärt:
«Du bist aus unserer Mitte gegangen, aber nicht aus unserem Herzen».
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben
Vater, Opa und Schwiegervater
René Minder
8. Dezember 1932 – 23.August 2025
Völlig überraschend ist er zu Hause eingeschlafen
In liebevoller Erinnerung
Roger Minder
Catherine und Beat Stutz
Sandro Mächler und Kathrin Neumann
Claudio Mächler Lara Minder
Ausserordentliche
Gemeindeversammlung
Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Dienstag, 30. September 2025, 19.00 Uhr im Kulturraum der Schule Aeugst zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen:
Politische Gemeinde
1. Abgabe der Liegenschaft Chloster im Baurecht an die Genossenschaft Dorfkern
Vorgängig findet am Mittwoch, 10. September 2025 um 19.00 Uhr im Kulturraum der Schule Aeugst eine Informationsveranstaltung zum obigen Geschäft statt.
Die detaillierten Unterlagen können ab Donnerstag, 4. September 2025 auf der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis eingesehen, ein Ausdruck in Papierform angefordert oder auf der Homepage www.aeugst-albis.ch heruntergeladen werden.
29. August 2025
Namens des Gemeinderats Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis
II Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz [LS 175.2]).
Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Affoltern a.A., 29. August 2025 Kirchenpflege Knonauer Amt
Bauprojekte
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Dauer der Planauflage:
20 Tage vom Datum der Ausschreibung an Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später gilt das Datum der letzten Ausschreibung
Die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Mettmenstetten werden am Montag, den 20. Oktober 2025, 19.30 Uhr in die Turnhalle Wygarten zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Folgende Geschäfte werden behandelt:
1. Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) – Umsetzung IVHB, Ortsbildschutz und klimaangepasste Siedlungsentwicklung
2. Informationen über die Zentrumszone Erspach (keine Beschlussfassung)
Der Beleuchtende Bericht kann ab Freitag, den 3. Oktober 2025 auf der Website www.mettmenstetten.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt 26. August 2025 Gemeinderat Mettmenstetten
Fahrbahnerneuerung
ZürichTriemli–Uetliberg
Fürdie Fahrbahnerneuerung zwischen Zürich Triemli und Uetliberg werden verschiedeneArbeitenausgeführt. Es muss mit Baustellenverkehr gerechnet werden. DieseArbeiten müssenwährend der Nacht durchgeführt werden, jeweils an sechs Nächten proWoche. Die nächtliche Lärmbelästigungwird selbstverständlich auf das Notwendigste beschränkt.Die SZU bedankt sichfür Ihr Verständnis.
VorgeseheneNachtarbeiten:
17.8.–5.10.2025 (ohne Sa/So) Uetliberg
Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt hat das Rekursrecht verwirkt Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG) Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Affoltern am Albis
Bauherrschaft: Michael Gubser, Ottenbacherstrasse 9, 8909 Zwillikon
Projekt: Erstellung einer Lärm-/Sichtschutzwand im EG Ottenbacherstrasse 9 gegen Haus Nr 11 hin, Ottenbacherstrasse 9/11, 8909 Zwillikon
Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungsund Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 18. September 2025 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Affoltern am Albis Am 24. August 2025 ist in Luzern LU gestorben:
Edith Hedwig Stirnimann geboren am 4. November 1965, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienund Freundeskreis statt. 29. August 2025 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hausen am Albis
Am 26. August 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Peter Martin Bertschinger geboren am 12. März 1958, wohnhaft gewesen in Ebertswil.
Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienund Freundeskreis.
Bestattungsamt Hausen am Albis
Obfelden
Am 23 August 2025 ist in Obfelden gestorben:
René Kurt Minder geboren am 8. Dezember 1932, wohnhaft gewesen in Obfelden.
Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 9. September 2025, 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden statt.
Bestattungsamt Obfelden
Frisch geschlüpfte Meeresschildkröten brauchen ihre Eltern nicht, um den Weg ins Meer zu finden. Aber sie brauchen Ihre Hilfe, um vor der Ausrottung bewahrt zu werden.
WIR GRATULIEREN
Zum 95. Geburtstag
Auf 95 stolze Lebensjahre zurückblicken, das darf in Obfelden am Montag, 1. September, Paul Meier-Brändli. Bestimmt blickt er auf einen reichen Lebens-Erfahrungsschatz zurück Wir wünschen ein frohes Fest, gute Gesundheit und gratulieren herzlich!
Zum 80 Geburtstag
80 Jahre sind seit ihrer Geburt vergangen. Was hat sie wohl alles erlebt in dieser Zeit? Morgen Samstag, 30 August, darf Adelheid Tamola-Graf in Obfelden ihren 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihr herzlich, wünschen ein schönes Fest und viel Gfreuts.
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen
Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80 sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre).
Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Kritische und positive Stimmen
Informationsveranstaltung in Affoltern zur Sportanlage Im Moos
marianne voss
Der Stadtrat Affoltern hatte die Bevölkerung am vergangenen Montag eingeladen, sich über das Projekt «Neues Infrastrukturgebäude und Sanierung, Erneuerung und Erweiterung der Sportanlage Im Moos» zu informieren. Nicht alle aber viele Stühle im Kasinosaal waren besetzt, es herrschte reges Interesse, Details zu dem Vorhaben zu erfahren.
Stadträtin Eliane Studer Kilchenmann, zuständig für Immobilien, präsentierte das Projekt ausführlich und anschaulich. Sie betonte die Zielsetzungen: «Wir möchten die Sportanlage zu einem zeitgemässen, generationenübergreifenden Angebot für Freizeit, Sport und Begegnung weiterentwickeln.» Die Attraktivität der Anlage solle gesteigert und für die ganze Bevölkerung zu einem Mehrwert werden.
Die Sportanlage Im Moos umfasst aktuell sechs Spielfelder, eine Leichtathletikanlage und einen Kinderspielplatz. Zwei Gebäude stehen zur Verfü-
«Wir sind überzeugt, dass die neue Anlage den Wert steigert und für die ganze Bevölkerung ein vielseitiges Sport- und Erholungsangebot bietet.»
Eliane Studer Kilchenmann, Stadträtin
Übersichtsplan des geplanten Projektes (Visualisierung zvg)
KorrespondentinnenundKorrespondenten: Angela Bernetta (net), Selina Brodmann (bros), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material
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Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch
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Dienstagsausgabe: Montag 8.00 Uhr
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Abonnementspreise:
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gung, das städtische Garderobengebäude und das Mooshüsli des FCA, die sich beide in schlechtem Zustand befinden und rückgebaut werden sollen. An ihrer Stelle ist ein gemeinsames, grosszügiges, neues Infrastrukturgebäude mit genügend Garderoben für Gruppen und Einzelpersonen geplant. Der Projektierung
dieses Gebäudes ging eine Zusammenarbeit mit dem FCA voraus Der Rückbau des Mooshüsli zieht für den Verein einen grossen finanziellen Abschreiber nach sich. Im neuen Infrastrukturgebäude, das aus Schweizer Holz gebaut werden soll, befinden sich auch WC-Anlagen, multifunktionale Nebenräume, Lagerräume und Garagen für den Unterhalt sowie ein Gastrobereich. Es ist ein öffentliches Restaurant vorgesehen, das einen ganzjährigen Betrieb führt.
Sport und Erholung für alle «Das gesamte Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit den Sportvereinen erarbeitet», führte die Stadträtin aus. «So konnten die Bedürfnisse direkt abgeholt werden.» Neuerungen sind die vielseitige
Rollsportanlage mit Pumptrack und Skatepark sowie ein direkter Zugang zum Jonenbach. Dabei handelt es sich um ein Projekt von «#hallowasser», ein kantonales Förderungsprojekt für Erholungsmöglichkeiten am Wasser Der Kinderspielplatz wird mit neuen Geräten ausgestattet, und in einer separaten Begegnungszone besteht das Angebot, Tischtennis oder Pétanque zu spielen.
Die 400-Meter-Rundbahn wird saniert und erhält sechs Bahnen. In den Innensektoren entstehen neue Ausbauten für Kraft, Fitness oder Mannschaftssport. Eines der Spielfelder verfügt bereits über Kunstrasen. Ein weiterer Platz soll nun auch einen Kunstrasen erhalten, drei Naturrasenplätze werden saniert.
Die Gesamtkosten werden auf 18,62 Millionen Franken geschätzt, davon ge-
Umbauten am Bahnhof Affoltern
dominik stierli
Seit einigen Tagen steht den Pendlerinnen und Pendlern am Bahnhof Affoltern der Bahnhof-Shop nur noch als Provisorium zur Verfügung. Eine Anfrage an die Betreiberin, die Valora-Gruppe, gibt Aufschluss über die Pläne. Man modernisiere den Standort, um das Einkaufserlebnis weiter zu verbessern, wird einem von der Pressestelle beschieden. Im Bereich Convenience und Getränke werde man in Zukunft
eine grössere Auswahl bieten. «Das Food-Angebot umfasst neu unter anderem handgemachte Sandwiches, Salatund Früchtebowls, Hot Panini sowie ein modernes Backwarenmodul», gibt das Unternehmen Auskunft. Der Umbau sollte bis Ende Oktober abgeschlossen werden, dauert also noch gut zwei Monate. Weitere Umbauten an anderen Läden im Bezirk Affoltern sind gemäss Mitteilung nicht vorgesehen. Bisher war im avec-Laden auch eine Toilette untergebracht, welche somit
nur während der Öffnungszeiten verfügbar war Die SBB haben nun ein einzelnes WC erstellt, welches den Kundinnen und Kunden rund um die Uhr zur Verfügung steht, wie die Medienstelle auf Anfrage erklärt. Weitere Umbauten am Bahnhof Affoltern seien nicht geplant. Das neue WC ist kostenpflichtig (1 Franken). Bezahlt werden kann nur mit Karte. Wer Bargeld nutzen will, kann vorgängig am Selecta-Automaten mit Geld eine Wertkarte beziehen.
hen 9,7 Millionen Franken an das neue Infrastrukturgebäude Am 28. September entscheiden die Stimmberechtigten von Affoltern an der Urne über den Objektkredit. Bei einem positiven Entscheid ist der Baustart auf den Mai 2026, die Inbetriebnahme der neuen Anlage auf Sommer 2027 geplant. «Während der Bauzeit ist natürlich mit gewissen Einschränkungen zu rechnen», gab Eliane Studer Kilchenmann zu bedenken. «Da wir in Etappen vorgehen, sollten diese möglichst kleingehalten werden.» Abschliessend fasste sie zusammen: «Wir sind überzeugt, dass die neue Anlage den Wert steigert und für die ganze Bevölkerung ein vielseitiges Sport- und Erholungsangebot bietet.»
Parkplatzproblem und FCA im Fokus Während der anschliessenden Frageund Diskussionsrunde wurden viele positive sowie auch kritische Voten abgegeben. Mehrmals ging es um das Parkplatzproblem, das einer dringenden Lösung bedürfe. Auch zum Eindruck dass der FC Affoltern anderen Vereinen gegenüber bevorzugt werde, wurden mehrere Stimmen laut. Andere Themen waren unter anderen die Beschattung, die Barrierefreiheit und der Standort der Rollsportanlage, dies im Zusammenhang mit entstehenden Lärmemissionen. Die Stadträtin beantwortete die Fragen und konnte in den meisten Fällen die Zusammenhänge erklären. Zum Parkplatzproblem betonte sie: «Dieses Thema ist uns bekannt, und wir sind dran, umfassende Lösungen zu finden.»
Was die Finanzen betrifft, erklärte sie, dass dieses Projekt keine Auswirkungen auf den Steuerfuss haben werde. Und wenn das Projekt an der Urne scheitert? «Dann entstehen trotzdem hohe Kosten, da gewisse Sanierungen zwingend getätigt werden müssen.» Ein Herr erhob fast zum Schluss seine Stimme für das Projekt. Er betonte die Wichtigkeit, dass Affoltern etwas für die Jugend und den Sport tue. «Die Kinder und Jugendlichen lernen auf dem Sportplatz viel fürs Leben. Sie lernen Gemeinschaft und sie lernen, zu verlieren und zu gewinnen. Dieses Projekt ist eine Investition für die Zukunft.»
Beteiligungen
Im Vorfeld der Budgetberatungen im Zürcher Kantonsrat fordern die FDP und die SVP für das Budget 2026 sowie die Steuerfussfestsetzung 2026/27 eine Senkung des kantonalen Steuerfusses von 98 auf 93 Prozent. Nach Ansicht der SVP sind die kantonalen Kassen gut gefüllt. 2026 rechne der Regierungsrat mit 177 Millionen Franken Mehreinnahmen. Der mittelfristige Ausgleich weise gar einen Überschuss von 1,4 Milliarden Franken aus. Die FDP schreibt dazu: «Der Kanton Zürich ist bereits heute eine Steuerhölle für Unternehmen. Zusätzlich wird der Zollhammer aus den USA auch für unsere Bevölkerung weitreichende, negative Folgen haben.» Die Bevölkerung sowie die Unternehmen müssten jetzt zwingend entlastet werden. Eine steuerliche Entlastung stärke nicht nur die Kaufkraft der Bevölkerung, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Zürich.
SVP-Kantonsrat Marc Bochsler aus Wettswil sagt dazu: «Die Steuereinnahmen beim Kanton sprudeln weiter während Familien, Rentnern und KMU unter steigenden Kosten leiden. Statt neue Ausgabenprojekte zu erfinden geben wir das Geld dorthin zurück, wo es hingehört: zu den Leuten.» (fh)
Das Provisorium beim Bahnhof Affoltern (Bilder Dominik Stierli)
Das neue kostenpflichtige WC.
Seit über 65 Jahren unterstützt die Stiftung RgZ die Entwicklung, Lebensgestaltung und soziale Integration von Menschen mit Bewegungsauffälligkeiten, Entwicklungsbeeinträchtigungen, geistiger oder mehrfacher Behinderung, ungeachtet des Schweregrades
In acht Frühberatungs- und Therapiestellen für Kinder, zwei Heilpädagogischen Schulen, zwei Tagesstätten, einer geschützten Werkstätte, einer Velowerkstatt, einem Restaurant, sieben sozialpädagogisch betreuten Wohnungen und einem Wohnheim für Erwachsene fördern, unterrichten, betreuen und beschäftigen rund 280 Mitarbeitende jährlich ca 3400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Zur Verstärkung unseres Teams im Wohnheim Loomatt suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/einen Sozialpädagogin/Sozialpädagogen als Teamleitung (80 %)
Ihre Aufgaben
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MoorArt – Ausstellung im Seleger Moor
Kunstwerke inmitten von Rhododendren und Farnen
regula zellweger
Zum dritten Mal organisierte Urs Amstutz von ThalwilerHofKunst das Projekt MoorArt. Die Ausstellung widmet sich dieses Jahr an 16 Positionen dem Thema «Garten der Wildnis» – ein Thema, das einen Widerspruch in sich zu tragen scheint und damit zum Denken anregt. Für Urs Amstutz ist der Anstoss zum Reflektieren ein zentrales Motiv seines Engagements. Er zählt Themen auf, die zu Diskussionen anregen könnten: «Natur – Naturschutz –Landwirtschaft Mensch», «Mythologie – Sagenwelt – Magie – Idealisierung der Natur», «Wahrnehmung – Beobachtung» oder «Zersetzung, Transformationsprozess».
Kunstvermittlung in der Natur
Die Veranstalter laden zu einer «poetischen Entdeckungsreise im wildromantischen Landschaftspark» ein, mit der Intention, Besucherinnen und Besuchern mit der Präsentation von zeit-
Positionen umfasst MoorArt im Seleger Moor in diesem Jahr
genössischer Kunst inmitten einer lebendigen Naturwelt einen leichten Zugang zu Kunst zu vermitteln Urs Amstutz wählte die Kunstschaffenden aus und schlug sie der Parkleitung vor.
Bei der Auswahl wurde darauf geachtet, dass Ausstellende aus allen Schweizer Sprachregionen vertreten sind. Die Bündnerin Ursula Palla ist gleich mit drei Werken vertreten: Torf, gestaltet mit locker geschichteten Torfziegeln, lässt an die Energiegewinnung vergangener Zeiten erinnern und macht auf Moore als Wasserspeicher und CO2-Speicher aufmerksam. «Brave Flowers 3» besteht aus zehnfach vergrösserten und in Bronze gegossenen Blättern einer vom Aussterben bedrohten Pflanze. Der Schriftzug «Als wir träumten» schwebt
tauchen aus dem Boden auf.
zwischen Bäumen und macht im weitesten Sinn das Verhältnis von Natur und Mensch zum Thema.
Kunst der Zwillinge Huber Weitere drei Kunstwerke stammen von huber.huber Hinter diesem Künstlernamen stehen die Zwillingsbrüder Markus Huber und Reto Huber Von ihnen gestaltete Nistkästen aus Abfallmaterialien findet man an mehreren Orten im Park. Sie zeigen auf skurrile Art das problematische Verhältnis zwischen Zivilisation und Natur auf. Faszinierend ist ihre Auseinandersetzung mit Neophyten: Beim Eingang entdeckt man in einer Tonne mit Wasserpflanzen bunte Korallen. Neophyten haben die Eigenart, sich zu verbreiten. So entdeckt man «ausgebüxte» Neophyten an weiteren Orten im Park und fragt sich: «Sind nicht viele heimische Pflanzen ehemalige Neophyten? Wie wirkt sich die globale Erwärmung aus – werden da auf natürliche Art andere Pflanzen heimisch werden müssen?» «Shelter» nennt sich die Aluminiumkonstruktion aus vier alten Kirchenfenstern, die an ein Treibhaus erinnert. Natur als Kirche?
Unterschiedlichste Materialien
Am Parkeingang informiert eine Videoschau über die Ausstellung Pläne des
Schweizer Jugend im Zweiten Weltkrieg
Parks mit Hinweisen und Erklärungen zu den einzelnen Positionen liegen auf Nicht zu übersehen ist die farbige Grinsekatze aus Lewis Carrolls «Alice im Wunderland» der Tessinerin Valentina Pini Die Katze aus dem Kinderbuch kann verschwinden – und ihr Grinsen bleibt. Das Werk lässt generell über «Wahrnehmung» nachdenken. Beim Spazieren durch den Park staunt man nicht schlecht, wenn Taucher aus einer Wiese auftauchen Die Erdtaucher des Horgener Künstlers Max Grüter waren fünf Jahre auf der Gotthardpasshöhe
installiert. Messingobjekte unter dem Titel «momentum» der Baslerin Julia Steiner nehmen das Thema Zeit auf. Wer hinhört, kann leises Ticken vernehmen. Mit einem über hundert Meter langen gefilzten Seil verbindet die Künstlerin unter dem Titel «be-long-ing» symbolisch Natur, Menschen und Tiere. Ihr drittes Werk zeigt einen in Bronze gegossenen Falken im Vorbeiflug an einer Bohnenstange: ein Moment des Stillstands einer leichten und flüchtigen Bewegung.
Ende der Pilotphase
Einen Wiedererkennungseffekt erlebt man beim Werk «Zimmer frei» von Thomas Bortfeldt, Ana & Vera Sous. Das umgestülpte Haus war bereits 2023 an der MoorArt zu sehen. In seinem Inneren ist Natur, aussen ist es «eingerichtet» mit Bildern, Bücherregal, Garderobe und Nippes Das Werk «Moorgeheimnis», kokonartige Trichter bekam bereits 2024 viel Beachtung. Die Ausstellung dauert noch bis am 31. Oktober und ist begleitet von Anlässen wie öffentlichen und privaten Führungen, für Schulklassen und Workshops Die Pilotphase geht nach drei Jahren zu Ende. Die Ausstellungen werden evaluiert. «Doch was hier entstanden ist, wird bleiben – als Idee, als Erinnerung und als Spur im Moor», formuliert der gemeinnützige Verein ThalwilerHofKunst.
Am 1. September 1939 jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 86. Mal
sandra isabél claus
«Meine Mutter erzählte, wie sie jeweils mit dem Zug nach Affoltern fuhr und von dort rund eine Stunde den Berg hinaufging. Auf ihrem Rücken einen schweren Rucksack voller Dinge, die sich die Internierten gewünscht hatten – ein Gebetbuch, einen Gummistrumpf, Medikamente und alte Kleider Damit machte sie sich auf den Weg in die zum Interniertenlager umfunktionierte Spinnerei im Aeugstertal, wo etwa 20 Menschen auf Strohsäcken schlafen mussten. Sie froren, waren unterernährt und traumatisiert» berichtet Erika Bigler als Zeitzeugin im digitalen Buch «Schweizer Jugend im Zweiten Weltkrieg». Wie sah das Leben in der vermeintlich sicheren Schweiz damals aus? Wie der Alltag der Bevölkerung? Mitunter diesen Fragen widmet sich Erika Bigler Lehrperson an der Sekundarschule Mettmenstetten und Gründerin des Vereins für zeitgemässes Lernen. Ihre Idee: die Lebensumstände in der Schweiz während des Zweiten Weltkrieges beleuchten und sie Jugendlichen sowie Lehrpersonen mittels digital aufbereiteter Zeitzeugenberichte zugänglich machen – im Audio-/Videoformat und als Text. «Ich möchte, dass die Schülerinnen und Schüler das Thema einfach, selbsterklärend und im eigenen Lerntempo erforschen können», erklärt sie. Ergänzend bietet das digitale Buch Lehrpersonen konkrete Lektionsbeispiele und Arbeitsblätter die sich direkt im Unterricht einsetzen lassen.
Heidi Weber als sie eines Tages vom Schulvorsteher der Realschule in Rorschach aus dem Unterricht geholt wurde.
So alt wie die Schülerinnen und Schüler von Erika Bigler heute sind, war
Von der Schule ins Polizeiverhör Wenig später sass sie im Polizeiverhör Einige Wochen zuvor im September
1942, hatte sie sich mit einem Schreiben an den damaligen Bundesrat gewandt, um gegen die Abschiebungen von Juden über die Schweizer Grenzen zu protestieren. «Wir können es nicht unterlassen, Ihnen mitzuteilen, dass wir in den Schulen aufs Höchste empört sind, dass man die Flüchtlinge so herzlos wieder in das Elend zurückstösst», schrieb sie unter anderem.
Die persönliche Antwort des Bundesrates Philipp Etter von Steiger war ausführlich und verdeutlichte unmissverständlich die immensen Herausforderungen, die sich nicht nur der Schweizer Bevölkerung, sondern auch der Landesregierung stellten. Der Bundesrat verdächtigte zunächst den Lehrer der Mädchenklasse, für den Brief verantwortlich zu sein. Wäre dem so gewesen, hätte ihn dies wohl seine Stelle gekostet. Doch im Verhör wurde rasch klar: Nicht der Lehrer sondern allein die junge Heidi Weber war die treibende Kraft hinter dem mutigen Brief So schildert es Edwin Wildi im digitalen Buch «Schweizer Jugend im Zweiten Weltkrieg». Er war bis zu ihrem Tod mit Heidi Weber verheiratet und stellte Erika Bigler die verschiedenen Dokumente zur Verfügung Solche Erzählungen veranschaulichen eindrücklich, wie entbehrlich und hart das Leben damals auch in der Schweiz
war Dank alter Filmausschnitte und Fotos bekommen Jugendliche von heute eine Vorstellung davon, was eine Mobilmachung konkret bedeutete.
Als Lebensmittel rationiert wurden Was es hiess, wenn der Vater sich plötzlich von der Familie verabschieden musste. Auf unbestimmte Zeit. Verkündet wurde dies mit Plakaten an den Strassen, nicht per E-Mail oder Whatsapp-Nachricht. Man erfährt auch, wie es sich anfühlte, wenn Lebensmittel rationiert wurden, die Häuser abends verdunkelt werden mussten und ständige Angst und Unsicherheit den Alltag bestimmten.
Die Berichte von Zeitzeugen aus allen vier Landesteilen der Schweiz wurden später mit Schilderungen von Holocaust-Überlebenden ergänzt, die von der Gamaraal Foundation dokumentiert wurden. «Für die Jugendlichen ist es immer ein tief bewegender Moment, wenn ein Zeitzeuge in die Schule kommt, seine persönliche Lebensgeschichte erzählt und Fragen beantwortet», sagt Erika Bigler Die Gelegenheit dazu wird nicht mehr lange bestehen. Digitales Buch «Schweizer Jugend im Zweiten Weltkrieg», www.ch-jugend2wk.ch
Die Grinsekatze mit den gelben Zähnen von Valentina Pini schwebt über den Hortensien. (Bilder Regula Zellweger)
huber.huber setzen sich mit Neophyten auseinander.
Erdtaucher von Max Grütter
Erika Bigler vor der Schweizer Landkarte, wo Aufzeichnungen von Zeitzeugen nur
einen Klick entfernt sind. (Bild Sandra Isabél Claus)
Nächste Erscheinungdieser Spezialseiteam26. September. Interesse, zu werben?
«Das sanfte Licht im hohen Norden ist unübertreffbar Nach einem langen Tag in den Lofoten konnte ich beobachten, wie Möwen im Wind spielten –ein Balanceakt zwischen Verschlusszeit, ISO und Bildgestaltung. Solche Momente sind einzigartig. An diesem Abend entstanden viele besondere Aufnahmen.»
«Fotografie ist das
Leben,
das beleuchtet wird»
Robert Reber aus Mettmenstetten zeigt eine Auswahl seiner Bilder
Ämtler Fotografinnen und Fotografen
Auf dieser Seite präsentiert der «Anzeiger» in unregelmässigen Abständen Fotos, die eine Person aus dem Säuliamt gemacht hat. Die Seite wird gemeinsam mit der Redaktion gestaltet. Haben Sie, liebe Leserinnen und Leser auch Interesse daran, Ihre fotografischen Aufnahmen an dieser Stelle zu präsentieren – oder kennen Sie jemanden? Gerne können Sie sich bei der Redaktion melden. Man muss dazu kein Berufsfotograf sein Schreiben Sie uns an: redaktion@affolteranzeiger.ch Wir melden uns bei Ihnen (red)
florian hofer
«Mit zehn Jahren bekam ich von meiner Mutter meine erste Kamera. Seitdem lässt mich die Fotografie nicht mehr los Ich habe mir vieles autodidaktisch beigebracht und liebe es, den einen, besonderen Moment festzuhalten», erzählt
Robert Reber aus Mettmenstetten. «Der Blick durchs Okular ist für mich ein Blick in eine andere Welt – eine Welt, die ich respektvoll und ehrlich zeigen möchte. Verfremdungen? Ein Graus», fügt er an.
Auch Vögel gehören zu den Motiven
Die Kamera ist somit sein ständiger Begleiter – draussen in der Natur ebenso wie bei besonderen Momenten mit Menschen: «Ich zeige die Welt, wie sie ist:
Im Schneegestöber
An diesem Tag war die Ringstrasse in Island gesperrt – eine gute Chance, zwei Schneeammern in einem akrobatischen Tanz im Flug zu erwischen
ehrlich, lebendig und voller Geschichten.» Dabei gibt er die Hoffnung auf ein gutes Bild nie auf: «Auch wenn man nach stundenlangem Warten ohne Bild nach Hause geht – am nächsten Morgen versucht man es wieder Besonders Vögel haben es mir angetan. Doch auch Landschaften und, seit einiger Zeit, emotionale Momente bei Hochzeiten und Events faszinieren mich», erzählt er weiter Reber arbeitet mit Sony-Alpha-Kameras und hat sich über die Jahre ein vielseitiges Equipment aufgebaut.
Weitere Arbeiten und Infos: www.simply-picture.ch
Früh aufstehen lohnt sich
Die Morgendämmerung in Island schenkt unvergessliche Motive. Ein Eisblock auf dem schwarzen Strand Stativ im Sand, Blende offen – und jedes Bild wird zu einem Unikat.
Mit Blick und Gefühl
Manchmal ist es der richtige Ausschnitt, der ein Bild besonders macht. Hier erzählen Wasser, Schnee und schwarzer Sand eine leise, kraftvolle Geschichte.
Clown des Nordens
«Vier Tage habe ich mir im Westen von Island Zeit genommen, um Papageientaucher zu fotografieren. Das Warten lohnte sich.»
Das Säuliamt lag ihm zu Füssen
Toni Vescoli verbindet mit dem Säuliamt Jugenderinnerungen. Im September kehrt er zurück – nach Mettmenstetten fredy bickel
Im Tessin ist der Zürcher Toni Vescoli 1942 geboren. Eher zufällig Seine Eltern lebten damals aus beruflichen Gründen in Persien. Seine Mutter Alice wollte, dass ihr viertes Kind im Heimatland das Licht der Welt erblickt. Erlebt hat Vescoli das Tessin nicht wirklich. Kaum angekommen, wanderte seine Familie nach Peru aus. Erst als der Schulbeginn von Toni bevorstand, reiste die Familie zurück in die Schweiz, nach Zürich.
Seine Hochbauzeichnerlehre schloss er als Klassenbester in der Grossstadt ab. Seine Eltern zogen in dieser Zeit auf die Albiskette. Seine Geschwister standen bereits auf eigenen Beinen, und so lebte Toni mit Mutter und Vater zusammen in einem Bauernhaus gleich unterhalb des damaligen Bergrestaurants Baldern. Der Ausblick war herrlich, das Säuliamt lag ihm zu Füssen. Ansonsten war dieser Ort aber keinesfalls der Traum eines jungen Mannes. Der Heimweg entpuppte sich als beschwerlich Mit dem Tram bis an die Endstation Leimbach, von dort zu Fuss den Berg hinauf. In guter Form und nicht vom Nachtleben gezeichnet, schaffte Toni Vescoli das letzte Stück jeweils in knapp fünfundvierzig Minuten.
grüssten Die erste LP «Hongkong» war nach dem ersten Tag vergriffen Jetzt lag nicht nur das Säuliamt, sondern ganz Europa Toni zu Füssen. Insbesondere Osteuropa, wo sie als «Swiss Beatles» hochgejubelt wurden.
Haufenweise Auszeichnungen
Es waren wilde Jahre. Mit der Geburt von Tochter Natalie wurde auch Toni ruhiger Sein Hauptaugenmerk galt nun dem Schweizer Fernsehen. Eigene Sendungen, Redaktor Abteilung Unterhaltung, Mitarbeit beim «Teleboy» von Kurt
«Sein Freund Polo Hofer, der mit seinen ‹Rumpelstilz› oft als Vorband für Vescoli fungierte, nannte ihn ‹den wahren Gründer und Wegebner der Schweizer Rockmundartszene›.»
Französisch übersetzt und stand bei Tourneen jahrelang auf Meys Playlist. Vescoli wurde mit Auszeichnungen als bester Komponist, bester Sänger oder auch bester Mundharmonikaspieler im Lande überhäuft, erreicht Goldstatus mit seiner Stimme als «Pingu», dem erfolgreichen Kindermärchen.
Polo Hofer als Vorband
Von Radio Beromünster entdeckt Schuld an den langen Nächten war Vescolis grosse Leidenschaft. Die Musik Er brachte sich sein Gitarrenspiel selbst bei, seine ersten Vorbilder waren Freddy Quinn und Elvis. Den Hüftschwung des Amerikaners hatte er längst drauf und das Lied «That’s All Right Mama» kam dem Original schon ziemlich nahe. So machte er sich auch bald einen Namen im Niederdorf, wo er am Abend in Kneipen aufspielte Im September 1962 wurde er bei einem Gesangswettbewerb von Radio Beromünster entdeckt. Während dieses Anlasses lernte er zwei Westschweizer Musiker kennen und zusammen gründeten sie die heute legendären Les Sauterelles. Der Erfolg liess nicht auf sich warten. Kaum zwanzig, war er beruflich sowie privat bereits auf der Erfolgsspur Ruth, seine grosse Liebe, heiratete er 1966. Heute nennt er sie zärtlich «Ruthli, meine Freundin, Geliebte und Ehefrau».
Zu Römern und Galliern
Sommerlager der Buebepfadi Säuliamt
In den ersten beiden Wochen der Sommerferien erlebten die Pfadis der beiden Stämme der Buebepfadi Säuliamt ein besonderes Lager Erstmals seit zwölf Jahren schlossen sich die Gruppen zusammen und reisten gemeinsam in die Welt der Römer und Gallier Schon bei der Besammlung wurden die Pfadis von einem aufgeregten Gallier begrüsst der dringend um Hilfe bat. Sein Dorf wurde immer wieder von den Römern bedrängt. Kurze Zeit später traf auch ein römischer Bote ein, der die Pfadis in Geheimnisse von speziellen Feuer- und Heilkünsten einführen wollte. So war schnell klar dass man sich auf ein spannendes Abenteuer zwischen den beiden Völkern begeben würde. Am Lagerplatz angekommen, wurde er gemeinsam eingerichtet. Ein besonderes Highlight war der Bau des grossen Turm-Sarasani, eines eindrucksvollen Esszeltes das Platz für alle 70 Teilnehmer bot. Daneben entstanden die Gruppenzelte, ein Küchenzelt, zwei Türme und verschiedene Bauten, die sowohl der Verteidigung als
auch dem gemütlichen Zusammensitzen dienten.
Während der ersten Woche lernten die Pfadis typische Fertigkeiten der beiden Kulturen kennen: vom Herstellen eines eigenen Pfeilbogens und römischer Münzen über gallische Zukunftsvorhersagen bis hin zu strategischen Geländespielen, bei denen Taktik und Teamgeist gefragt waren. In der zweiten Woche stand der Hike auf dem Programm. In kleinen Gruppen wanderten die Pfadis in kleineren Gruppen zwei Tage lang durch die Umgebung und suchten sich einen Übernachtungsplatz an den verschiedensten Orten. Zurück im Lager kam es zum grossen Finale In einem Wettkampf mussten die Römer und Gallier ihre Kräfte messen, um das gallische Dorf zurückzuerobern Nach zwei Wochen voller Abenteuer, neu geschlossener Freundschaften und unvergesslicher Erlebnisse kehrten alle müde, aber glücklich ins Säuliamt zurück.
Simon Sommer, Buebepfadi Säuliamt
Die Sauterelles hatten mit «Havenly Club» ihren ersten Nummer-1-Song. Dieser galt damals nach dem «Träumli» von den Bossbuebe als grösster Hit der Schweizer Musikgeschichte. Sie waren die ersten einheimischen Musiker, die die Schweizer Hitparade von ganz oben
Felix. Die Musik rückte in den Hintergrund, blieb für Toni jedoch ein steter Begleiter 1974 entstand seine erste Mundart-LP «Lueg für Dich», mit der er sogleich einen weiteren Erfolg landete. Die erste Single daraus, «s’Pfäffli», durfte beim Schweizer Radio wegen «Kirchenfeindlichkeit» nicht gespielt werden. Trotzdem schaffte es der Song als erster Mundarttitel überhaupt in die Schweizer Hitparade. Die Auskopplung von «Scho root» aus seiner zweiten LP gilt heute als Kultsong. Mit «Susanne» gelang Toni Vescoli dann sein kommerziell grösster Erfolg Es wurde von Reinhard Mey übernommen, in Deutsch und
Sein Freund Polo Hofer, der mit seinen «Rumpelstilz» oft als Vorband für Vescoli fungierte, nannte ihn «den wahren Gründer und Wegebner der Schweizer Rockmundartszene». Toni widmete ihm später eine seiner Singles. «Hola Margarita» entstand anlässlich gemeinsamer Ferien in Südamerika und beschreibt einen dort gemeinsam erlebten Abend. Heute lebt Toni mit seinem Ruthli in unmittelbarer Nähe ihrer Tochter im zürcherischen Wald In seinem eigenen Musikstudio musiziert er noch immer jeden Tag. Sofern er mit seiner Frau nicht gerade die Ferienwohnung auf Teneriffa geniesst. Ist er in der Schweiz, nimmt Toni noch immer Engagements an. Nächstmals am 6. September im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten. Da erfreut er das Publikum mit seinem aktuellen Programm «Wunschkonzert». Zusammengestellt von seinen Fans, die es aus über 60 Jahren musikalischem Schaffen von Toni Vescoli auslesen durften.
In dieser Serie stellt Fredy Bickel im monatlichenRhythmusPersönlichkeiten vor und erinnert sich an BegegnungenundpersönlicheAnekdoten –ehrlich und ungeschminkt (red) IM SCHEINWERFERLICHT
Säuliämtler Wandergruppe unterwegs
Den Titlis im Rücken auf den Urner Surenenpass
Gewusst, dass die Kantonsgrenze von Uri fast nach Engelberg reicht? Die riesigen Weiden westlich des Surenenpasses gehören bis kurz vor der Fürenalp dazu. Die Engelberger haben wohl schon früh eher den Skitourismus im Kopf gehabt als das Weidevieh. Die Urner ihrerseits haben einschlägige Erfahrungen im «Landfressen» ennet der Bergzüge bei den Nachbarn. Gewusst, dass Engelberg eine Enklave des Kantons Obwalden ist?
Mit ÖV (Bahn, Bus, Seilbahn) gings am 25. August für die wandernden Seniorinnen und Senioren nach Fürenalp Keine Zeit für Startkaffee. Es wird ein
langer sonniger Tag – mit vielen Fotos bei Bilderbuchwetter. Auch ein Film wird gedreht, wie die schnaufenden «Stockenten» gen Surenenpass ziehen. Mit von der Partie sind drei Finisher der diesjährigen Bergtrophy am Titlis. Herzliche Gratulation zum Erklimmen der 2200 Höhenmeter auf den Titlis (3239 mü.M.).
Winteraktivitäten am Brüsti?
Da steht doch tatsächlich ein wunderbar neu ausschauender Pistenbully am Brüsti bei der Beiz neben einem verrosteten
Fragen wir doch
Kässbohrer Berghilfe? Nur wo ist die Piste? Nix gesehen. Ob der Neue per Superpuma zum Ölwechsel eingeflogen wurde oder sich vor den Drohnen versteckt? Nein, Recherchen ergeben, dass es 1,5 km Piste gibt mit vier Liften. Die Seilbahn von Attinghausen nach Brüsti hat Kapazität von 8 Personen und verspricht reinen Winterspass ohne Anstehen am Skilift. Die Wandergruppe dankt dem Leiterinnenteam um Brigitte Imhof und Ans Opzeeland. Letzteres ist kein Kalauer denn Brüsti ist Land Ob See. Bruno Vogel, Kappel
Gerhard Pfister!
Samstag, 6. September 2025, 10 bis 11.30 Uhr, im Gesundheitszentrum «Seewadel».
Was bedeutet eine starke Mitte für unsere Stadt?
Referendum gegen die Individualbesteuerung
Die Mitte-Bewegung – anstelle Die Mitte-Partei?
Die Verträge mit der EU – Nachverhandlungen?
Obere Seewadelstrasse 12, Affoltern a. A. Lernen Sie auch unseren Stadtrats-Kandidaten, Milos Stojkovic, Zwillikon, kennen.
Toni Vescoli gastiert mit «Wunschkonzert» demnächst im Säuliamt (Bild zvg)
Lehrstellenangebote
Zürichstrasse19 8910 Affoltern am Albis Tel. 044762 26 26 www.schmidlinag.ch
Zum zweiten Mal fand der Anlass Musig im Dorf statt
Zwei laue Sommerabende, ein voll besetzter Dorfplatz und Musik, die direkt ins Herz und in die Beine ging – so präsentierte sich Musig im Dorf Ende Juni und am vorletzten Samstag in Bonstetten. Hunderte Besucherinnen und Besucher strömten auf den Dorfplatz, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und die Ferienatmosphäre mitten im Säuliamt zu geniessen
Schon der Auftakt hätte kaum stimmungsvoller sein können: Die junge Zürcher Band Ida Jane überzeugte mit eigenen Kompositionen, deren Klang an die soulige Note von Amy Winehouse erinnerte. Frontsängerin Mel begeisterte das
Publikum mit ihrer Stimme und wurde von einer bestens eingespielten Band begleitet. Im Anschluss sorgte DJ Casa für ausgelassene Partystimmung und verwandelte den Dorfplatz in eine Tanzfläche unter freiem Himmel. Bis tief in die Nacht wurde gelacht, getanzt und gefeiert.
Round of Sound rockte
Am letzten Feriensamstag folgte der zweite Streich: Round of Sound, drei Musiker aus dem Säuliamt, liessen mit ihren mitreissenden Coverversionen keine Wünsche offen. Ob Rock-Klassiker oder Pop-Hits – alles kam mit einer er-
frischenden Note daher, die sofort ins Ohr und in die Beine ging. Das Publikum hielt es kaum mehr auf den Stühlen, der Dorfplatz verwandelte sich in eine einzige Tanzfläche.
Die Stimmung war ausgelassen, die Begeisterung gross – ein Sommerabend, wie man ihn sich wünscht. Die Bilanz nach zwei Abenden Musig im Dorf: grossartige Musik, ausgelassene Stimmung und ein Dorfplatz, der sich für kurze Zeit anfühlte wie eine Piazza irgendwo im Süden. Sommerfeeling pur –mitten in Bonstetten.
Kaspar Schindler, Musig-im-Dorf-Team
Wiewir unsselbstunbewusst vomLeben ausschliessen
„Ich hörejanoch gut!“ –dieserSatzfällt fast immer.Und er klingt harmlos,fast trotzig.Doch in Wahrheit isternichtsanderes,als den Kopf in denSandzustecken Denn hörenheisst nicht automatischauchverstehen.
Werkenntesnicht: Mannimmt ein Geräusch wahr,doch plötzlichwerden aus klaren Wörternnur noch undeutliche Silben. WaresHand,Hans –oder doch Hanf? IhrGehirn strengt sich an, doch es fehlen die entscheidenden Informationen.Und diese Informationen liegen genau in den mittleren und hohen Tönen –jene Töne,die als erstes schwächerwerden.
DieFolge:Andereklingen, als würden sie nuscheln. Gespräche in Restaurants oder an Familienfesten werden zur Anstrengung,weil dasGehirn den Stimmengewirrnicht mehr richtig trennenkann. Das kostet Energie, verunsichert–und führt Schritt für Schritt dazu,dass man Gesprächen aus dem Weggeht. Und damit auch den Menschen, die einem wichtig sind.
Wasviele nichtwissen: Wenn das Verstehen schwerfällt,ist dasnicht nur lästig –eskannsogar dasRisiko für Demenz erhöhen. Denn das Gehirn wirdunterfordert, es fehlen ständig kleine Puzzleteile fürdas Gesamtbild
Das Guteist: Werrechtzeitighandelt, schütztnichtnur sein Gehör, sondern auch seine Lebensqualität
Ehrliche Beratung statt Technik-Dschungel
DerSchrittzum Hörgerätist fürviele eine grosse Hürde.Der Marktist unübersichtlich, jederHersteller versprichtdas Beste– dochwas stimmt wirklich? „Viele Menschen kommenzu uns,weil siegenau an diesemPunkt nicht mehr weiterwissen“,sagtSimona David,Hörakustikerinbei Hördesignin Zug. Seit überfünfJahren begleitet sie Menschen dabei,ihr Hörenund Verstehen zurückzugewinnen.Und sie weiss: Vertrauen entsteht nur,wenn man sich Zeit nimmt.
Darum läuftdie Beratung bei Hördesign anders:
Markenunabhängig –eswerden alle führendenHerstellervertreten, niemand wirdineineRichtung gedrängt.InentspannterAtmosphäre –zuerst wird in Ruhe überWünsche und Alltagssituationengesprochen. Gründlich undverständlich –die Hörmessungzeigt genau,wodie Stärken undSchwächen liegen: beim reinen Hören und beim Verstehen
Spaziergang im Wald
Förster Ueli Müller referierte über die Natur
Bei schönstem Sommerwetter trafen sich letzten Freitag zahlreiche Interessierte beim Vita-Parcours in Affoltern zum öffentlichen Waldspaziergang der Grünen Stadt Affoltern. Fachkundig geführt wurden die Teilnehmenden von Förster Ueli Müller, der seit über zwei Jahrzehnten für die Wälder von Affoltern verantwortlich ist.
«Lothar»-Wunden sind verheilt
Mit grosser Kompetenz und Begeisterung erklärte Müller die vielfältigen Funktionen des Waldes: als Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen, als «Klimaanlage» für Mensch und Natur sowie als wertvollen Erholungsraum.
Sein enormes Know-how und seine anschaulichen Erzählungen fesselten die Zuhörerinnen und Zuhörer, die unterwegs viele Fragen stellten und rege mitdiskutierten. Besonders eindrücklich war der Rückblick auf den Orkan Lothar,
der am 26. Dezember 1999 verheerende Schäden anrichtete. Heute, rund 25 Jahre später sind die Wunden verheilt. Aus der Katastrophe wurden Lehren gezogen: Die einseitigen Fichtenbestände wurden reduziert, dafür vermehrt Laubbäume wie Eichen, Kirschbäume und Spitzahorn gepflanzt. Das Ergebnis: mehr Artenvielfalt, höhere ökologische Qualität und eine grössere Sturmresistenz der Wälder Müller machte deutlich, dass eine vielfältige Baumstruktur nicht nur die Natur bereichert, sondern auch die Stabilität des Waldes langfristig sichert.
Nach dem Spaziergang liessen die Teilnehmenden den Abend beim gemütlichen Grillplausch ausklingen – mit anregenden Gesprächen und Diskussionen über Natur Klimawandel und die Zukunft der Wälder
Grüne Stadt Affoltern, Vorstand
Schulkinder verkaufen Schoggitaler
Ab Ende August verkaufen Schülerinnen und Schüler schweizweit den traditionsreichen Schoggitaler für Natur- und Heimatschutz. Der Schoggitaler sensibilisiert 2025 für die verborgene Artenvielfalt in den Böden und einen sorgfältigen Umgang mit der Lebensgrundlage.
Böden sind voller Leben. Sie beherbergen zwei Drittel der weltweiten Artenvielfalt. Ob Garten, Feld oder Wald: Lebendige Böden sind die Lebensgrundlage und regulieren das Klima. Bei Regen speichern sie Wasser bei Trockenheit geben sie es wieder ab. So verhindern
sie Überschwemmungen und kühlen die Luft. Regenwürmer, Pilze, Bakterien und andere Lebewesen bereiten Nährstoffe für die Pflanzen auf Die SchoggitalerAktion hilft, lebendige Böden zu erhalten. Zudem werden mit dem Erlös viele Tätigkeiten von Pro Natura und dem Schweizer Heimatschutz unterstützt. Loredana Ventre, Geschäftsleiterin Schoggitaler
Bis 22. September verkaufen Schulkinder die Schoggitaler an Haustüren, auf Strassen und Plätzen
KlareTransparenz– Unterschiede zwischen Hinter-dem-Ohr-und Im-Ohr-Geräten, Technikstufen, Preise –alles wird offen aufden Tischgelegt.
„Mir istwichtig,dass jeder genau weiss, wo er steht– undwelche Möglichkeiten es gibt.Niemand soll das Gefühl haben,überden Tischgezogen zu werden“, betontSimona David.
Das Besondere: Schonbeim ersten Termin starten Sie unverbindlich. Dieerste Höranalyse und dasTesten von Hörgerätensind kostenlos. Und wenn Sie möchten, können Sie jederzeit das Modellodersogar dieMarke wechseln –bis Sie wirklichdas Hörgerät gefunden haben, das zu Ihnenpasst
„Wir nehmen nur die Geräte ins Portfolio auf, diewir selbst getestet haben und die unsere Kundinnenund Kunden überzeugen. Denn beiuns steht immerder Mensch im Mittelpunkt“, so David
HördesigninZug beim Postplatz Neugasse 8I 6300 Zugwww.hoerdesign.ch
Gemütliche Stimmung und sommerliche Atmosphäre bei Musig im Dorf (Bild zvg)
Sprache prägt Wahrnehmung
Sprache beschreibt nicht einfach Realitäten, sondern erzeugt Bilder in den Köpfen der Menschen. Dies gilt ganz besonders auch für Titel, die in der Zeitung über einen Artikel gesetzt werden. Sie springen ins Auge und bleiben haften. Auf der Frontseite vom letzten Freitag berichtet der Anzeiger unter dem Titel «Weiter ohne Gyseler und Sommerauer», dass vier Mitglieder des Gemeinderates Hausen bei den Neuwahlen nicht mehr antreten werden. Im Beitrag liest man, dass neben den beiden im Titel Erwähnten auch Andrea Sidler und Maya Langhi auf eine erneute Kandidatur verzichten Eine solche Titelsetzung verschleiert Realitäten und erzeugt ein Bild, dass es wichtige und weniger wichtige Mitglieder im Gemeinderat gibt. Wir werden über die Medien mit Verzerrungen konfrontiert, die auf subtile Weise Wirklichkeiten umdeuten, Wertungen vornehmen und Menschen ausschliessen. Das Beispiel im «Anzeiger» veranschaulicht die Verantwortung des Journalismus.
Georges Köpfli, Hausen
«Keller-Sutter ist mitverantwortlich»
Replik auf den Leserbrief von Brigitte Caldwell mit dem Titel «Kritik ist hier fehl am Platz» im «Anzeiger» vom 22. August.
Obwohl ich Ihre Einschätzung von Präsident Trump unterschreiben würde, teile ich Ihre Absolution für Frau KellerSutter nur bedingt. Die Mitverantwortung liegt darin, dass sie Teil des rechtsbürgerlichen Lagers ist, das, wie Trump, den Profit an erste Stelle setzt. Da ist eine Verhandlungsalternative als Denkweise schon ausgeschlossen.
Marie-Louise Brütsch, Knonau
FDP: Ja zum Alterswohnprojekt am Bodenfeldbach
Mit dem Projekt «Am Bodenfeldbach» bietet sich der Gemeinde Bonstetten die Möglichkeit, die Weichen zu stellen damit ältere Einwohnerinnen und Einwohner in der Gemeinde wohnen bleiben können, auch für den Fall, dass sich die Gesundheit verschlechtert. Es ist gelungen, zusammen mit der Gewobag eine Überbauung vorzulegen, welche einen grossen Teil der verschiedenen Varianten von «Wohnen im Alter» abdeckt, vom betreuten Wohnen bis zu Pflegebetten
Grosses Potenzial vorhanden, um Gesundheitsbetreuung auszurichten
Um dieses Angebot auch sinnvoll zu betreiben, ist eine stationäre Betreuung
notwendig. Da sich mit der Spitex Knonaueramt kein Konsens finden liess, ist an der Gemeindeversammlung vom 2. September über die Gründung einer neuen Spitex zu befinden.
Vergleichbare Konzepte in anderen Gemeinden
Bei genauerem Hinsehen bringt die Kombination von Alterswohnungen und eigener Betreuungsorganisation ein grosses Potenzial, die Gesundheitsbetreuung ideal auf die örtlichen Bewohner auszurichten. Des Weiteren resultierten vergleichbare Konzepte in anderen Gemeinden über einen längeren Zeitraum in Einsparungen bei den
Weisse Linien im Himmel
Yvonne Hurter aus Rifferswil hat ihr Foto «Flugaktivitäten über Rifferswil» genannt. Es zeigt die zahlreichen Kondensstreifen, die der Flugverkehr im Himmel für kurze Zeit hinterlässt. (red)
«Kein Hirngespinst der Bauernlobby»
Richtigstellung einiger Fakten zu den Repliken von Heinrich Schneebeli und Urs Preisig im «Anzeiger» vom 22. August.
Die Repliken auf meine Nationalratskolumne stellen Behauptungen in den Raum und werfen Fragen auf welche nicht unwidersprochen bleiben dürfen Dass einheimische Nahrungsmittel sicherer sind und weniger Rückstände aufweisen, ist kein Hirngespinst der Bauernlobby. Das Kantonale Labor wird dies gerne bestätigen. Ist die Beanstandungsquote bei Importen doch um das Zehnfache höher als bei einheimischen Produkten. Importfutter ist garantiert aus gentechfreier Produktion. Einheimische Produkte, produziert mit Genfutter, finden bei uns keinen Käufer. Dies im Gegensatz zu importiertem Fleisch, welches lediglich deklariert werden muss. Herr Schneebeli schreibt von einer Überproduktion beim Fleisch. Leider
eine faktenfreie Behauptung. Der Fleischkonsum im letzten Jahr war so hoch wie nie zuvor Beim Schweinefleisch liegen wir bei einer Selbstversorgung von 95 %, bei Rindfleisch unter 80% und beim Geflügel bei 65%. Der ganze Rest muss importiert werden.
Herr Preisig moniert, dass unser Antibiotikaverbrauch in der Tierhaltung zu hoch sei. Fakt ist: In den letzten zehn Jahren wurde der Antibiotikaverbrauch in der Nutztierhaltung um 40% gesenkt. Dies ganz im Gegensatz zum Antibiotikaverbrauch in der Humanmedizin, wo ein stetiger Anstieg zu verzeichnen ist Die PFAS-Belastungen in unseren Böden werden eine Herausforderung für uns Bauern sein. Der Klärschlamm wurde den Bauern bis in die 90er-Jahre zur Düngung ihrer Felder aufgeschwatzt, wird nun für viele von uns zum Bumerang. Nun dafür die
Bauern verantwortlich zu machen, ist doch recht billig. Fachpersonen aus den Ämtern empfahlen den bedenkenlosen Einsatz. Dazu war es für die Abwasserreinigungsanlagen die kostengünstigste Entsorgungsmethode. Doch PFASChemikalien kommen mit Sicherheit nicht nur vom entsorgten Klärschlamm, sie sind in unserem Leben kaum mehr wegzudenken. Von der Teflonpfanne über den Regenschutz bis zum Autoreifen, überall sind PFAS nachweisbar
Apropos verschmutztes Wasser: Haben Sie den Beitrag in den Medien über das Flussschwimmen in der Schweiz auch gesehen? Die ganze Welt beneidet uns darum dass wir hier in der Schweiz, ob in Zürich, Bern oder Luzern, das einzigartige Privileg geniessen, bedenkenlos im glasklaren Fluss zu schwimmen.
Martin Haab, Nationalrat, Mettmenstetten
SVP: Ja zum Gestaltungsplan, Nein zum Spitex-Verein
Die SVP Bonstetten hat im Hinblick auf die ausserordentliche Gemeindeversammlung vom Dienstag, 2. September, eine Mitgliederversammlung einberufen. Eingeladen wurden auch die Sympathisanten der SVP Als erstes Traktandum stand der Gestaltungsplan zur Diskussion. Der Vorstand der SVP wies noch einmal darauf hin, dass es die letzte Chance ist, im Dorfzentrum preisgünstige und altersgerechte Wohnungen zu bauen. Es gab nur wenige Fragen, wie zum Beispiel ab welchem Alter dürfen die Alterswohnungen bezogen werden? Was passiert, wenn beim Start nicht genügend Bewerbungen aus Bonstetten vorliegen? Die Diskussion war schnell vorbei. Die Anwesenden stimmten einstimmig für die Ja-Parole zum Gestaltungsplan. Zur Gründung des Spitex-Vereins Bonstetten gab es viele Fragen Einige Teilnehmer waren bereits auch am InfoAnlass der Gemeinde dabei. Und wie in der Berichterstattung im «Anzeiger» erwähnt, gingen auch bei den Anwesenden die Voten in Richtung Vertrauen und Finanzierungsgarantie. Warum ist es nicht gelungen Gespräche sachlich zu führen? Warum sollten wir aus einer funktionierenden und viel gelobten Organisation austreten? Das Vertrauen in einen neuen Verein ist mit viel Risiko verbunden. Gemäss Abstimmungsbulletin sieht auch der Gemeinderat ein sehr grosses Risiko
Gesundheitskosten. Um die Überbauung auf die Bedürfnisse anzupassen und den verfügbaren Raum optimal auszunutzen, sind zwangsläufig einige wenige Vorschriften der Bau- und Zonenordnung (BZO) einzuschränken und somit ist ein Gestaltungsplan notwendig. Mit diesem Gesamtkonzept ergibt sich die Chance, endlich Lösungen für die immer drängenderen Anforderungen beim Thema «Wohnen im Alter» umzusetzen. Die FDP Bonstetten empfiehlt deshalb, sowohl der Gründung der kommunalen Spitex als auch dem Gestaltungsplan zuzustimmen.
FDP Bonstetten
bei der Rekrutierung des Personals. Ist ein Vergleich mit Grüningen (SeniorenWohnungen, aber mit nicht durchmischtem Wohnen) richtig?
Bei der Schlussabstimmung gab es schliesslich ein einstimmiges Nein zur Gründung des neuen Spitex-Vereins Bonstetten.
Unbestritten waren die Anwendung des Legats von Ida Gloor (575 488.55 Franken) und ein zinsloses Darlehen von 500 000 Franken. Egal wie und wer als Spitex in Bonstetten tätig und die Pflegewohnung betreiben wird, stimmten die Anwesenden der Umnützung und dem Darlehensvertrag zu.
Vorstand SVP Bonstetten
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken Dazu gibt es ein paarwichtigeRegeln:IhreMeinungsäusserung muss mit Namen sowie AdresseundTelefonnummerdesVerfassers oder derVerfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren.
Aufgeben können Sie Ihre Äusserung gern unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbriefeinreichen.
Sportanlage Moos gibt zu reden
«Es ist höchste Zeit zu handeln»
Die Informationsveranstaltung zur geplanten Erneuerung der Sportanlage Moos hat gezeigt: Es ist höchste Zeit zu handeln. Die in den 1980er-Jahren erbaute Anlage ist am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Die Laufbahn weist zunehmende Senkungen und Belagsschäden auf, die eine zeitgemässe Nutzung erschweren. Der Rasen ist durch die intensive Nutzung so stark verdichtet, dass Wasser nicht mehr richtig abfliessen kann – häufige Sperrungen sind die Folge. Doch es geht um weit mehr als nur um den Leichtathletik-Verein Albis und den FC Affoltern. Die geplante neue Anlage mit Pumptracks, Café und Bachzugang wird ein Begegnungsort für Jung und Alt – ein Ort, wo sich die gesamte Bevölkerung bewegen und erholen kann. In einer wachsenden Stadt wie Affoltern muss auch die Infrastruktur mitwachsen, sonst leidet unsere Attraktivität als Wohnort.
Ja, das Projekt kostet Geld, und der Parkplatzmangel ist ein berechtigtes Anliegen. Doch vergessen wir nicht: Die meisten Einwohner erreichen die Anlage per Velo in maximal 15 bis 20 Minuten. Auswärtige könnten nach dem Verursacherprinzip an den Parkkosten beteiligt werden – das motiviert gleichzeitig zum Umstieg auf nachhaltige Mobilität. Der Mehrwert einer intakten Sportinfrastruktur für unsere Gemeinschaft ist unbezahlbar Aktive Vereine, gesundes Vereinsleben und Begegnungsräume stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt weit über den Sport hinaus.
Stephan Hug, Affoltern
Ein «Rolls-Royce-Projekt»
An der Infoveranstaltung vom Montag hat die Stadt Affoltern über das Projekt Sportanlage/Begegnungszentrum Im Moos detailliert informiert. Die Fragen und Wortmeldungen wurden professionell behandelt. Für die Meinungsbildung der Stimmbürger und Stimmbürgerinnen für die kommende Urnenabstimmung vom 28.9. möchte ich folgende Punkte einbringen: - Für die Stadt Affoltern als Nehmergemeinde im kantonalen Finanzausgleich und in einer als angespannt beschriebenen finanziellen Situation ist das Projekt ein «Rolls-Royce-Projekt».
- Die sehr hohen Kosten von 18,6 Millionen Franken (abzüglich zirka 2,1 Millionen Franken allfällige Fördergelder) und die Folgekosten des Projekts werden ausschliesslich den Steuerzahlenden von Affoltern aufgebürdet. Investitionsbeiträge von den umliegenden Gemeinden, Gönnern und Sponsoren gibt es keine.
- Die budgetierten, jährlichen Betriebsund Folgekosten werden um praktisch das Vierfache der aktuellen Kosten auf rund 0,9 Millionen erhöht.
- Der FCA wird, was die Sportplätze betrifft, weiterhin privilegiert behandelt. Die jährlichen Einnahmen aus der Vermietung der Anlage betragen insgesamt lediglich 24 000 Franken.
- Die Stadt erwartet nach Fertigstellung eine höhere Besucherzahl. Konsequenterweise müsste ein Konzept über die Parkplatzsituation, Benützung der Toiletten, Immissionen, Vandalismus und Littering vorhanden sein.
Hugo Gut, Affoltern
«Skepsis gegenüber Konzept»
Replik auf den Artikel von Daniel Vaia mit dem Titel «Heisse Spitex-Diskussion in Bonstetten» im «Anzeiger» vom 22. August.
Die Spitex Knonaueramt steht für hochwertige Pflege zu Hause – gestützt durch ein starkes regionales Gesundheitsnetzwerk und Gemeinden. Dank unserer Grösse bieten wir auch hoch spezialisierte Pflege an – von psychosozialer über Palliativ- und Demenzpflege bis hin zu Wundexpertise Dadurch können mehr Menschen, auch mit komplexem Pflegebedarf, zu Hause professionell behandelt und gepflegt werden. Seit 2025 stellen wir zudem pflegende Angehörige an. In den letzten Jahren haben wir 44 Fachpersonen ausgebildet – und mehr als die Hälfte ist langfristig geblieben. So sichern wir Qualität und Zukunft der Pflege in der Region.
Aufbau einer Spitex unrealistisch
Auf der Kostenseite bewegt sich die Spitex Knonaueramt im Mittelfeld der kantonalen Vergleiche, wie sämtliche Publikationen des Kantons Zürich zeigen. Das Vorhaben der Gemeinde Bonstetten, eine junge Organisation mit dem Aufbau einer Spitex und einem Pflegeheim zu betrauen und in kurzer
Frist Gewinne zu erwarten, ist unrealistisch. Das Synergiepotenzial in zwei Kleinstbetrieben ist gering; ungleiche Regulatorien erschweren zudem die Führung. Der Entscheid, den Aufbau und die Führung der beiden Betriebe nicht zu übernehmen, gründet auf den Erkenntnissen aus dem vorgelegten Konzept und dem Businessplan. Marktrelevante Risiken werden nicht adressiert; die vorgelegte Plan-Erfolgsrechnung war widersprüchlich und unvollständig.
Warum das Pflegeheim unbedingt von einer Spitex geführt werden soll, konnte in den Gesprächen nicht geklärt werden. Dass auch andere Organisationen vom Projekt Abstand nahmen, zeigt Skepsis gegenüber Konzept und Businessplan und bestätigt unsere Einschätzung. Wir sind stolz auf unsere Spitex und stehen – Vorstand Geschäftsleitung und über 200 Mitarbeitende – bereit gemeinsam mit allen Gemeinden, ausgezeichnet vernetzte, fachlich wie wirtschaftlich überzeugende Pflege und Betreuung für alle Menschen im Knonauer Amt zu erbringen.
Tessa Müller, Präsidentin, und Verena Bieri, Geschäftsleiterin, Verein Spitex Knonaueramt
Jazz vom Feinsten
Im Kulturkeller lamarotte tritt die A-cappella-Band Pagare mit eigenen Liedern auf. Seite 15
Ämtler Bibliotheken
Neue Bücher, Lesungen und Treffpunkte sind im grossen Angebot. Seite 16
WM-Favoritin
Flurina Rigling startet an den Strassen-Weltmeisterschaften im Para-Cycling. Seite 23
zum Spartarif Profitieren Sie von unserer
Asiatische Aromen mit Wan Tan und Curry
Seit über zehn Jahren führt das Ehepaar Hong das Restaurant Papaya in Affoltern
brigitte reemts flum
Wer kennt schon Tulien? Oder hat schon mal eine Drachenfrucht probiert? «Es sollte etwas Asiatisches sein, aber Chinaoder Lotusgarden waren mir einfach zu langweilig», erzählt Meiqin Hong über die Suche nach dem passenden Namen für ihr chinesisches Restaurant Am Ende wurde es «Papaya», – exotisch, asiatisch, aber trotzdem etwas, womit auch der durchschnittliche Gast im Säuliamt etwas anfangen kann. Seit über zehn Jahren gibt es das Restaurant Papaya nun in Affoltern. Und wenn man die Geschichte von Meiqin Hong, von allen Maggie genannt, und ihrem Mann Kok Wah Tan, europäischer «Rufname» Norman hört, kann man kaum glauben, dass dieses jugendlich wirkende Paar schon so lange ein eigenes Restaurant führt
Ihre Liebesgeschichte begann in Basel
Sehr jung waren sie tatsächlich als sie sich kennenlernten und heirateten. Meiqin noch nicht einundzwanzig, Kok Wah gerade sechsundzwanzig Jahre alt Meiqin wurde 1984 in Fujian in Südchina geboren und wuchs in einer traditionellen Familie auf. «Die Eltern waren sehr streng», erzählt sie. Noch in der Generation ihrer Eltern bekamen nur die Knaben eine Ausbildung. Ein grosses Abenteuer begann, als eine ihrer Cousinen in die Schweiz wollte, die Familie sie aber keinesfalls alleine gehen lassen konnte. Kurzerhand wurde Meiqin als «Aufpasserin» mitgeschickt. Die beiden Mädchen landeten in Basel, wo Meiqin eine Sprachschule besuchte Zwei Jahre ging das gut, dann wurde ihre Studentenbewilligung nur mit Mühe und maximal für ein weiteres Jahr verlängert. Doch inzwischen hatte Meiqin in Basel Kok Wah kennengelernt. Er ist gebürtiger Malaysier hat chinesische Wurzeln und arbeitete schon seit Jahren als Koch in Basel. Die beiden beschlossen, ihre Liebe offiziell zu machen und damit auch das Problem mit der Aufenthaltsbewilligung für Meiqin aus der Welt zu schaffen. So einfach war es allerdings nicht. Die Eltern fanden, sie sei viel zu jung für eine Heirat. Also machten sich Meiqin
und Kok Wah auf den Weg nach Malaysia zur Mutter von Kok Wah und anschliessend nach Fujian zu Meiqins Eltern. Erst nachdem sich alle kennengelernt hatten, gaben die Familien ihre Einwilligung, und so wurde 2005 geheiratet. Das Paar blieb zunächst in Basel. Kok Wah arbeitete weiter in der Küche und Meiqin sammelte Erfahrung im Service – zunächst in einem chinesischen, dann in einem schweizerischen Restaurant. Dort machte sie auch das Wirtepatent in Basel und eine Ausbildung zur Gastrobetriebsleiterin in Luzern. 2010 zügelte das Paar endgültig nach Zürich wo Kok Wah bereits längere Zeit als Koch im Restaurant Tiffins tätig war
Zwei Töchter und eigenes Lokal
2011 kam Vanessa zur Welt und 2012 folgte Schwesterchen Melissa. Auch die Kinder von Meiqin und Kok Wah haben
neben dem europäischen Namen einen chinesischen Zweitnamen. Es ist Meiqin wichtig, dass ihre Töchter auch einen Bezug zur chinesischen Heimat behalten.
«Gestern habe ich den ganzen Abend Gemüse gerüstet und Rüebli geschnitten.»
Meiqin Hong, Inhaberin Restaurant Papaya
Die Idee zur Selbstständigkeit war schon länger da. So eröffneten sie bereits 2014 einen kleinen Take-away in Baden. Ein Jahr später stiessen sie dann auf die Lokalitäten im Kreisel an der Zürichstrasse in Affoltern. Für Maggie war das perfekt: Das Restaurant gefiel ihr, und die bescheidene Wohnung über dem
Lokal liess sich gleich mitbenutzen. Ideal, um Arbeit und Kinderbetreuung zu verbinden.
In den ersten Jahren arbeitete Kok Wah unter der Woche weiterhin im «Tiffins» und kam nur am Wochenende ins eigene Restaurant. Montag bis Freitag managte Meiqin den Betrieb alleine, in der Küche unterstützt von Kok Wahs früherem Lehrmeister aus Basel, der aber kurz vor der Pensionierung stand. Als dieser dann ganz aufhörte, übernahm Kok Wah 2019 endgültig die Küche im Vollzeitjob, während Meiqin den Service leitet.
Vollintegrierte «zweite Generation»
So wurde das «Papaya» mit den Jahren zum Lebensmittelpunkt der Familie. Und doch gibt es Entscheide, die eher mit dem Nachwuchs als mit dem Restaurant zu tun haben. So zog die Familie erst in eine komfortablere Wohnung
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Einstieg in die Berufswelt – Ämtler Berufsmesse
Am 5. und 6. September öffnet die Ämtler Berufsmesse zum 11. Mal ihre Tore in Bonstetten
Organisiert vom Lehrstellenforum Bezirk Affoltern, lädt die Messe ins Sportzentrum Schachen ein, in die vielfältige Welt der Lehrberufe einzutauchen.
Rund 60 regionale Lehrbetriebe und ihre Lernenden präsentieren Berufe aus erster Hand. Die Messe ist interaktiv: Unter dem Grundsatz «Jugendliche begeistern Jugendliche» geben junge Berufsleute persönliche Einblicke in ihren Arbeitsalltag, stehen für Fragen zur Verfügung.
Im Interview gibt Mike Weber Mitglied der Organisationskomitees und selbst Aussteller Auskunft zur Messe:
Die Ämtler Berufsmesse findet bereits zum 11. Mal statt. Was macht sie so erfolgreich?
Das Erfolgsrezept liegt klar bei den Lernenden. Sie stehen an den Ständen, erzählen aus ihrem Alltag und sprechen dieselbe Sprache wie die Schülerinnen und Schüler die sich informieren möchten. Die Hemmschwelle, einen Berufsbildner anzusprechen, ist viel höher. Ein Gespräch unter Jugendlichen hingegen passiert ganz natürlich. Das lokale Gewerbe ist an der Messe vertreten, wobei die Lernenden ihre Stände selbst gestalten und be-
treuen. Diese Nähe macht die Messe besonders. Welche Entwicklungen in der Berufsbildung fallen Ihnen aktuell auf?
Eine grosse Herausforderung ist der Zeitpunkt der Bewerbung. Eltern und Jugendliche sind oft unsicher, wann genau man sich bewerben soll – und gleichzeitig spüren auch die Betriebe denselben Druck. Dazu kommt eine hohe Erwartungshaltung auf beiden Seiten. Wichtig ist, dass man den Berufseinstieg schafft und einen Beruf findet, den man gerne ausübt.
Was ist Ihr persönliches Highlight, wenn Sie die Messe miterleben?
Die interessanten Gespräche zwischen Eltern, Schülern, Berufsbildnern und Lernenden sind immer sehr spannend. Besonders schön finde ich, wenn Lehrpersonen auf ihre ehemaligen Schülerinnen und Schüler treffen und sehen, mit welcher Begeisterung diese nun ihren Beruf ausüben.
Jennifer Kreienbühl, biz Urdorf
nach Muri und jetzt vor Kurzem gab es einen Wohnortswechsel nach Wohlen. Treiber dieser Wechsel sind die Aktivitäten der beiden Töchter: Vanessa möchte die Kantonsschule besuchen und Melissa ist in der Bezirksschule und betreibt Leistungssport im Nachwuchsschwimmkader. Schon wegen der Töchter sieht Meiqin sich mittlerweile nicht mehr in China: «Am Anfang hatte ich schon Heimweh. Aber heute fühle ich mich wohl hier und möchte nicht mehr zurück.»
Chinesische Küche mit thailändischem Einschlag
Auch das «Papaya» hat sich in den letzten zehn Jahren entwickelt. Serviert wird chinesische Küche wie Wan Tan, Satay-Spiessli oder diverse Wok-Gerichte, aber auch die sehr beliebten thailändischen Currys. Viele Stammkunden kommen regelmässig ins Restaurant und sorgen so für einen steten Betrieb. Ungefähr 60 Prozent des Umsatzes werden im Restaurant erwirtschaftet, 40 Prozent durch den Take-away- und Lieferservice. Meiqin und Kok Wah beschäftigen mittlerweile zwei zusätzliche Köche und einen Servicemitarbeiter Aber natürlich ist es wie in allen Familienrestaurants: Als Selbstständige muss man überall einspringen. «Gestern habe ich den ganzen Abend Gemüse gerüstet und Rüebli geschnitten», erzählt Meiqin schmunzelnd. Während des Gespräches sitzt Meiqins Familie – die Eltern und ihre Schwester – am Nebentisch. Sie sind zu Besuch aus China Früher machten sie sich Sorgen um die junge Tochter die alleine in die Schweiz ging. Und heute? «Meine Eltern sind zufrieden mit mir», sagt Maggie und strahlt übers ganze Gesicht.
In dieser Serie berichtet der «Anzeiger» regelmässig über Wirte und Wirtinnen aus dem Säuliamt. (red)
Kok Wah Tan und Meiqin Hong posieren in der Küche ihres Restaurants. (Bild Brigitte Reemts Flum)
Ref Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
Freitag, 29. August
14.30 Affoltern Chilehuus Erzählcafé «Wohnung und Wohnen, was hat mich geprägt?» mit Sozialdiakonin Lucia Sidler
18.30 Bonstetten Chileplatz
Bal Folk
Wir tanzen zu Live-Musik vom Duo Oliveira und lassen uns in die Tanzschritte von Linda Trolese einführen. Anschliessend Mitbringbuffet Bei Regen tanzen wir im Chilesaal
20.00 Kirche Mettmenstetten
NAchtsamkeit Meditationsnacht mit Andreas Fritz
Samstag, 30. August
10.00 Affoltern Seewadel
Gottesdienst
Pfrn. Claudia Mehl
14.00 Bonstetten Chileplatz
Chilbi-Café mit Lotto
Lotto, Start um 15 und 16 Uhr im Kirchgemeindehaus Kuchenbuffet von 14 bis 18 Uhr
Sonntag, 31. August
10.00 Aeugst
Chilbigottesdienst auf dem Bolet
Mit Vorführung von Film-Material der ersten Aeugster Chilbi 1967
9.30 Uhr Kafi und Gipfeli
Pfrn. Selina Zürrer
Musik: Tanya Birri und Offenes
Singen Aeugst
Leitung: Peter Müller, Else Marie Benninger
10.00 Bonstetten Dorfplatz
Ökumenischer Chilbigottesdienst mit Taufe
Pfrn. Susanne Sauder und Pfr Audrius Micka
Musik: Musikverein Bonstetten
10.00 Kirche Maschwanden
Musik am Morgen mit Marianne Rutscho
Eintritt frei, Kollekte
10.00 Kirche Mettmenstetten
Konf-Anfang-Gottesdienst mit Taufe
Pfr Andreas Fritz
Musik: Daniel Rüegg
10.00 Kirche Rifferswil
Gottesdienst zum Schulanfang mit Taufe mit Clown Kiko
Pfrn. Elisabeth Armingeon
Musik: Antonia Nardone
Anschliessend Kirchenkaffee
17.00 Kirche Affoltern
Bistro-Gottesdienst
Pfr Werner Schneebeli
Musik: Antonia Nardone, Eve Rickenmann (Gesang)
Montag, 1. September
10.00 Hausen Pfarrhaus
Lese- und Gesprächskreis
Pfrn. Irene Girardet
Freitag, 5. September
12.00 Hausen Pfarrhaus
Zäme Zmittag
Anmeldung bis Mi-Abend an sonja_billeter@datazug.ch od. 044 764 02 15 (Pfarramt)
20.00 Kirche Affoltern
Wege durch die Nacht: Empfänglich werden für das Göttliche in der Natur Wege: Enikő Fey
Texte: Bettina Bartels
Info und Anmeldung: wege@ref-knonaueramt.ch
Ref Kirche Kappel
Sonntag, 31. August
10.00 Gottesdienst zum Schulanfang in Rifferswil mit Pfrn. Elisabeth Armingeon, anschliessend Chilekafi www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel a. A.
Tagzeitengebet
Werktags: Abendgebet um 18.00 Uhr in der Klosterkirche
Samstag: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr
Samstag/Sonntag, 30./31. August 2025
20.00–7.00 Klosterkirche Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei Wer mag, kann in der Kirche schlafen (eigenen Schlafsack Mätteli und Kissen mitbringen) oder ein Zimmer zum Vorzugspreis buchen.
Donnerstag, 4. September 2025
13.30–14.30 Führung durch die Klosteranlage
Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 31. August
11.00 ökum. Chilbi-Gottesdienst im Festzelt mit Pfarrerin Claudia Mehl und Pfarrer Ignace Bisewo
17.00 Juki-Gottesdienst in der Kirche Knonau mit Pfarrerin Claudia Mehl
Ref. Kirche Obfelden
Sonntag, 31. August
10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Bona Musik: Erich Eder anschliessend Chilekafi www.kircheobfelden.ch
Ref Kirche Stallikon Wettswil
Sonntag, 31. August
10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel
11.15 Jugend-Gottesdienst in Stallikon Montag, 1. September
17.00 Stille & Tanz in Wettswil
Donnerstag, 4. September 14.30 Kafi-Träff in Wettswil Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Kirche Affoltern a. A.
Samstag, 30. August 17.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 31. August 9.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Samstag, 30. August
18.00 Vorabendmesse
Sonntag, 31. August
10.00 Ökum. Chilbi-Gottesdienst Bei schönem Wetter auf dem Dorfplatz Bonstetten www.kath-bonstetten.ch
Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:
Samstag, 30. August
17.00 Eucharistiefeier mit Pfarrer Ignace, Musik: Roman
Donnerstag, 4. September
8.15 Wortgottesdienst mit Matthias Freitag, 5. September
19.35 Herz Jesu Andacht mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten
Sonntag, 31. August
11.00 Ökum. Gottesdienst im Chilbizelt Knonau
Keine Eucharistiefeier in der kath. Kirche Mettmenstetten Mittwoch, 3. September
19.00 –
20.30 Eltern-Infoabend für die 5. Kl Donnerstag, 4. September
Do, 11 Sep. Grillfest im Chilehuus 14 Uhr im Chilehuus im Park Mit Musik.
Do, 18 Sep. Bergwanderung
Lägern Hochwacht
3¾ Std. (12.5 km / 480m / 480m)
7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern
Restaurant
Urs Kellerhals, 044 761 10 89
Do, 25 Sep. Kurzwanderung
Rotkreuz-Sins
2¼ Std. (7,8 km / 50m↑ / 70m↓)
8.25 Uhr, Bahnhof Affoltern
Restaurant
Ltg. Ernst Bründler Ursula Frutig 079 704 02 52
Anm. für Wanderungen & Exkursion bis spätestens Dienstag 19.00 Uhr Versicherung ist Sache der Teilnehmer!
Pro Senectute Mittagstisch
Do 25. Sep. 11.15 Uhr Mela Senevita
Abmeldung:
WARUM
IST EINE GYNÄKOLOGISCHE VORSORGEUNTERSUCHUNG SO WICHTIG?
Jedes Jahr erkranken in der Schweiz ca 6500 Frauen an Brustkrebs Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei den Frauen weltweit
Leider gibt es in den Kantonen Zürich und Aargau im Lebensalter zwischen 50 und 69 kein automatisches Brustkrebs-Screening, bestehend aus einer Ultraschall-Untersuchung der Brust und einer Mammographie
Auch ist die Rate an Veränderungen im Bereich des Gebärmutterhalses, in dem Gebärmutterkörper oder an den Eierstöcken in den letzten Jahren in der Schweiz angestiegen. Leider kommt es insbesondere bei Veränderungen am Gebärmutterhals oder an den Eierstöcken erst sehr spät zu Beschwerden.
Deshalb ist es umso wichtiger, eine regelmässige gynäkologische Untersuchung durch den Frauenarzt oder die Frauenärztin vornehmen zu lassen.
Während der Untersuchung kann man Ihnen als Patientin präventive Massnahmen erklären und, falls Veränderungen in der Brust oder im Bereich der Gebärmutter oder Eierstöcken festgestellt werden, diese im Frühstadium erkennen.
Ein Besuch beim Frauenarzt ist sinnvoll, aber auch manchmal unangenehm und oft mit Schamgefühl behaftet Doch auch diese Hürden können wir mit der erprobten Mischung aus weiblicher Feinfühligkeit und Humor gemeinsam erfolgreich nehmen und Gutes für Ihre Gesundheit tun.
Für eine individuelle Beratung können Sie gerne einen Termin vereinbaren.
MedVita Praxis GmbH
Dr med Kirsten Illner Fachärztin Gynäkologie und Geburtshilfe Ottenbacherstrasse 6, 8912 Obfelden medvita-praxis@hin.ch Tel. 043 333 94 54
Informationen: wigarteweg.ch
Brigitte Sandhofer, 044 761 48 00 Viel Raum fürs Leben
Letzte verfügbare Einheiten
Beratung +Verkauf GEWALImmobilien-Treuhand AG T041 3104030| info@gewal.ch
KAUFEAUTOS &WOHNMOBILE
Tel. 079777 97 79 (Mo–So) auch Busse, Lieferwagen, Jeeps, Geländewagen und Lkw. Seriös Schnell CH-Unternehmen
Panflötenschule
MonikaMeier
Widenacherstrasse8,8908 Hedingen
Tel. 044760 15 94
E-Mail: monika.meier@gmx.ch
www.pan-corona.ch
DerUnterrichtfindet in Hedingen statt
Jazz und a cappella vom Feinsten
Kulturkeller lamarotte bietet zum Saisonstart zwei Leckerbissen
«Autumn Girl» heisst das neuste Album von Klaus Koenig. Er ist ehemaliger Tonmeister beim Schweizer Radio DRS, leitete von 1964 bis 1982 das Haustrio im Studio Zürich, welches mit Solisten von Weltrang über hundert Konzerte live einspielte. «Autumn Girl» heisst das neuste Trioalbum, das Klaus Koenig mit seinen «Enkeln» Patrick Sommer am Bass und Andi Wettstein am Schlagzeug eingespielt hat. Manfred Papst bezeichnete in der «NZZ am Sonntag» die Musik des Ensembles als «Post-Bop von erlesenster Qualität, traditionsbewusst, konzentriert und unangestrengt zugleich»
Donnerstag, 4. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Pagare Insieme
Seit der Gründung nach der Matura hat Pagare so einiges erlebt. Es grenzt an ein schieres Wunder, dass die A-cappella-
Kinostart mit den Schlümpfen
Der Filmklub Muri startet am 7. September in seine 50. Saison
Am 7. September ist der jährliche «AllianzTag des Kinos» und der Filmklub Muri steigt in seine 50. Kinosaison Zum Preis von nur sieben Franken kann sich das Publikum in Muri an diesem Sonntag auf zwei besondere Filmhighlights freuen: «The Life of Chuck» gewann 2024 den Publikumspreis in Toronto und «Die Schlümpfe – der grosse Kinofilm» wird Klein und Gross mit Abenteuern aus Schlumpfhausen begeistern
In Schlumpfhausen ist alles beim Alten. Als jedoch Papa Schlumpf durch ein mysteriöses Portal in die reale Welt gezogen wird, ist die Schlümpfe-Gemeinschaft in Aufregung. Hinter dieser Entführung stehen nämlich der Zauberer Gargamel und sein Bruder Razamel. Diesen das Handwerk zu legen, fordert Schlumpfine und die Schlümpfe ziemlich heraus: Sie müssen selber in die reale Welt treten Dabei machen sie unverhofft Bekanntschaft mit Papa Schlumpfs Bruder Ken und gehen der spannenden Frage nach: «Was ist ein Schlumpf eigentlich ganz genau?»
«Die Schlümpfe – der grosse Kinofilm» ist ein toller Familienfilm mit viel Musik, Tanz und Gesang. Sonntag, 7. September um 14 Uhr – mit Kinopause.
Welt unter in «The Life of Chuck» «The Life of Chuck» beginnt chaotisch und desaströs, die Welt geht unter. In diesem Chaos ist ausgerechnet der Buchhalter Charles «Chuck» Krantz (Tom Hiddleston) eine Konstante für die Menschen. Er ziert riesige Werbetafeln und sämtliche Fernsehbildschirme, die nur noch Chucks Gesicht und ein fettes Dankeschön für seine Dienste ausstrahlen. Doch wer ist dieser Typ? Ein Rätsel, das weit zurückreicht bis in dessen Kindheit bei seiner Grossmutter, die ihre un-
endliche Liebe fürs Tanzen an ihn weitergab, und seinem Grossvater, der ihn in die Geheimnisse der Buchhaltung einweihte und unbedingt vor jeder der verschlossenen Dachkammern bewahren wollte. Ein Rätsel, das vor allem eine Frage aufwirft: Kann das Schicksal eines Einzelnen die ganze Welt verändern?
Ticket-Bezahlung von zu Hause aus «The Life of Chuck» ist nur auf den ersten Blick ein Katastrophenfilm. Die Stephen-King-Verfilmung ist eine Ode an das Leben und seine kleinen Freuden In seinem leichtfüssigen Kern vermittelt diese magische Geschichte eine ganz einfache Botschaft: Öfter einmal die Aktentasche fallen lassen und ausgelassen tanzen, als gäbe es kein Morgen. Sonntag, 7 September, 17 Uhr, und Freitag, 12. September, 20.30 Uhr Pünktlich zum Saisonstart hat das Murianer Kino seine Homepage kom-
plett erneuert. Damit wird das Kinopublikum noch umfassender über das aktuelle Programm, Spezialanlässe sowie Sonderangebote informiert. Ab sofort können Kinotickets nun neu beim Reservieren zu Hause auch gerade mittels Online-Banking oder Twint gekauft werden. Der Kunde erhält dann sein Ticket per Mail, welches er im Kino auf seinem Handy vorweisen kann. Damit fällt das Warten an der Kinokasse weg und es bleibt mehr Zeit für einen Apéro an der Kinobar
Auf der neuen Kommunikationsplattform können Interessierte ebenso Kino-Geschenkgutscheine bestellen, das Kino für private Anlässe reservieren, Kinowerbung schalten, FilmklubMuri-Mitglied werden oder ihre ganz persönlichen Kinowünsche dem Team mitteilen – alles geht via www.kinomansarde.ch.
Reto Holzgang, Kino Mansarde
Reptilien im Kanton Zürich
Vorstellung einer unbekannten Tiergruppe am Donnerstag in Hausen
Katrin Hottinger, Natur- und Heimatschutzgesellschaft
Band, trotz der verschiedenen Wege, die die einzelnen Mitglieder eingeschlagen haben, erhalten blieb. Nach anfänglichen Versuchen mit fremdem Material hat Pagare schnell zu selber komponierten Liedern gewechselt, und so textet die Gruppe ihre Liedinhalte stets selber und Peter Zihlmann schreibt seit Jahren die Musik der Gruppe sozusagen auf den Leib. Pagare haben so ihren ganz eigenen Stil kreiert, mit welchem sie politisches und gesellschaftliches Zeitgeschehen auf humoristische Art durchleuchten. Best of Best of! – die A-cappella-Band auf Abschiedstournee Marco u. Marius, Tenor; Niklaus u. Peter Bariton; Dani, Tenor bis Bass/Human Drums.
Freitag, 5. September, Bar
«FlottSchrott»-Ausstellung
Galerie Märtplatz wird zum Experimentierfeld
KulturAffoltern startet nach der Sommerpause mit einer besonderen Ausstellung: Vom 5. bis 21. September verwandelt sich die Galerie Märtplatz in Affoltern in ein lebendiges Experimentierfeld. Unter dem Titel «FlottSchrott» realisieren Rosi Weiss und Myrta MoserZulauf ein «Work in Progress»-Kunstprojekt. Die beiden Künstlerinnen bearbeiten Objekte, die nicht mehr besitzt werden wollen, weil sie veraltet, zu viel oder defekt sind. Was sich in manchen Kellern ansammelt, in Entsorgungsstellen abgegeben wird oder ganz einfach am Strassenrand, in öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln liegen bleibt, bildet das Arbeitsmaterial. Die Künstlerinnen schauen genau hin, nehmen auf, verfremden, lassen sich überraschen. Durch die künstlerische Bearbeitung erweitern sie die Wahrnehmung und zeigen, wie Alltagsobjekte im veränderten Kontext unerwartete Geschichten erzählen können. Humorvoll, spielerisch, experimentell.
An den Wochenenden ist die Ausstellung für Besucherinnen und Besucher geöffnet, unter der Woche wird der Galerieraum zum Atelier Vom Tag der Eröffnung bis zur Finissage verändern sich die Ausstellung und die Objekte. An der Finissage am Sonntag, 21. September, lädt KulturAffoltern die Besuchenden zu einem Apéro ein.
«Flickä statt spickä»
Parallel dazu findet im Ortsmuseum Affoltern die Ausstellung «Flickä statt spickä – geschickt geflickt oder die Kunst des Bewahrens» statt. Eine Hommage an die Sparsamkeit und den Einfallsreichtum früherer Generationen:
Schrott wird für die Ausstellung künstlerisch bearbeitet (Bild zvg)
Anhand sorgfältig geflickter Alltagsgegenstände aus der Museumssammlung lässt sich der Zeitgeist von einst und heute vergleichen. Das Ortsmuseum lädt die Besuchenden ein, selbst Hand anzulegen oder in einer Art Tauschbörse angefangene Handarbeiten anzubieten oder zu finden.
Während «FlottSchrott» experimentell mit dem Hier und Jetzt arbeitet, schlägt «Flickä statt spickä» die Brücke zu früheren Zeiten – ein doppelter Blick auf den Wert der Dinge, der sich lohnt. Myrta Moser-Zulauf, KulturAffoltern
Das für heute Freitagabend angesagte Konzert der Band Carrousel findet wetterbedingt im Singsaal Chilefeld statt. Ab 18.30 Uhr mit Thai-Buffet (red) IN KÜRZE
Konzert in Obfelden neu drinnen
Noch immer ist die Wahrnehmung der stark gefährdeten Tiergruppe der Reptilien geprägt durch viele Vorbehalte und Unwissen. Dabei gehören Reptilien und damit auch Schlangen zum festen Bestandteil der heimischen Fauna Und zwar nicht nur in der Südschweiz sondern auch im Kanton Zürich 2015 wurde bekannt, dass es sich bei der Ringelnatter nicht um eine, sondern um zwei Arten handelt. Weil die Verbreitungsgrenze zwischen den beiden Arten durch den Kanton Zürich verläuft, ist die Zürcher Reptilienfauna somit um eine weitere Art reicher geworden. Welche Arten leben im Knonauer Amt und wo sind sie anzutreffen? Was brauchen Reptilien zum Leben und warum sind die meisten Arten stark gefährdet? Wie unterscheiden sich die beiden Ringelnattern? Und was bedeutet die neue Erkenntnis für den (praktischen) Reptilienschutz? Solchen Fragen wird Manuel Frei, Umweltnaturwissenschaftler und Reptilienexperte, in seinem Referat nachgehen.
Der Anlass findet am Donnerstag, 4. September, um 20 Uhr im Restaurant Schönegg in Hausen statt
Am Dienstag, 9. September, startet der Jodlerklub Affoltern mit dem Projektchor für das Kirchenkonzert vom 15./16. November Die Proben finden jeweils im Saal der katholischen Kirche in Affoltern statt. Fühlst Du Dich angesprochen? Zögere nicht und komm vorbei die Türen stehen offen, der Jodlerklub Affoltern freut sich auf neue Gesichter und heisst alle herzlich willkommen. Werner Haas, JK Affoltern
Weitere Informationen gerne an Werner Haas Präsident JK Affoltern www.jkaffoltern.ch
Papa Schlumpf ist entführt worden und muss gerettet werden. (Bild zvg)
Ämtler Bibliotheken im September
Das Angebot reicht vom Kasperlitheater über eine Lesung mit Pedro Lenz bis zum Treffpunkt Digital
Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden noch bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Boxen mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil und Wettswil.
Bibliothek Aeugst
Samstag, 13 September, 10 bis 12 Uhr: Neuerscheinungen – Buch und Kaffee Die neuen Bücher sind eingetroffen. Es sind alle eingeladen, bei einem feinen Stück Zopf und einem heissen Kaffee oder Tee zu schmökern.
Mittwoch, 17 September, 15 bis 15.30 Uhr: Kasperlitheater. Das Bibliotheksteam freut sich auf viele Kinder, die den Kasperli rufen und «Tri tra trullalla, der Kasperli ist wieder da» singen. Nur dann erzählt er eine spannende Geschichte Für Kinder im Alter ab 3 bis 4 Jahren.
Regionalbibliothek Affoltern
Dienstag, 2. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten
Dienstag, 9. September, 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital. Fragen zu Smartphones, Tablets, Internet und den Angeboten der digitalen Bibliothek? Ohne Voranmeldung mit Geräten vorbeikommen
Mittwoch, 17 September 9 Uhr: Büchermorgen Es wird über das Buch «Als wir Schwäne waren» von Behzad Karim Khani diskutiert.
Donnerstag, 18 September, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff.
Freitag, 19. September, 20.15 Uhr: Lesung mit Musik. Pedro Lenz liest aus seinem neusten Buch «Zärtlechi Zunge», begleitet wird er vom Pianisten Simon Ho. Anmeldung unter: 044 761 44 09 oder bibliothek@stadtaffoltern.ch oder www.kulturaffoltern.ch. Eintritt: Fr 30.– / Fr 15.–. Eine gemeinsame Veranstaltung mit KulturAffoltern.
Dienstag, 23. September 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital.
Bibliothek Bonstetten
Mittwoch, 3. September, 9.30 Uhr bis 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming Für Kinder von 1½- bis 4 Jahren in Begleitung.
Samstag 13. September, 9.30 bis ca 9.50 Uhr: «Gschicht-Zyt» für die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer ab 4 Jahren in Begleitung. Eine Bibliothekarin erzählt eine Geschichte oder zeigt ein Bilderbuchkino.
Montag, 15. September, 15 bis 19 Uhr: Die Bibliothek ist am Nachmittag des Knabenschiessen-Montags offen.
Samstag, 20. September: Einweihung «Verwaltungszentrum Heumoos», die Bibliothek ist von 10.30 bis 16 Uhr geöffnet. Lego-Plausch in der Kinderecke.
Mittwoch, 24 September, 15 bis 17 Uhr: Spielenachmittag für Kids der 1. bis 6. Klasse; ohne Anmeldung.
Bibliothek Hausen
Mittwoch, 17. und 24. September ab 14.30 Uhr: «Kunst aus alten Büchern» in Zusammenarbeit mit dem Jugi Chratz im Jugendtreff. Anlässlich des 50-JahreJubiläums der Bibliothek. Für Kinder ab der 5. Klasse. Bis Mitte September kann man sich bei den Lesebänken mit Lektüren bedienen oder diese gleich vor Ort geniessen.
Bibliothek Hedingen
Mittwoch, 3. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kleinkinder von ca. 9 bis 36 Monaten in Begleitung einer erwachsenen Person.
Dienstag, 9. September 9 bis 10 Uhr: Lese(r)café Alle, die ein Lieblingsbuch haben, welches sie gerne anderen vorstellen möchten, können sich in einer kleinen Gruppe bei Kaffee und Gipfeli zusammensetzen und den anderen mit ein paar Worten ein Buch empfehlen. Ganz ungezwungen und gemütlich.
Mittwoch, 10. September, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi. Eine spannende Bilderbuchgeschichte wird für Kinder von ca. 4 bis 6 Jahren erzählt. Anschliessend gibt es einen kleinen Zvieri und es wird etwas gebastelt oder gemalt.
Samstag, 20. September, 11 bis 18 Uhr und Sonntag, 21. September, 12 bis 17 Uhr: Hediger Dorffäscht. Immer zur vollen Stunde erzählt eine Bibliothekarin im Singsaal Schachen eine Geschichte für eine bestimmte Altersgruppe. Details können dem Programm vor Ort entnommen werden.
Samstag, 20. September: Die Bibliothek bleibt geschlossen.
Freitag, 26. September, 19 bis 21Uhr: Kino für Kinder von 6 bis 10 Jahren. Unkostenbeitrag: 5 Franken (für Snack und Getränk), Anmeldung mit Bezahlung erforderlich bis Mittwoch vor der Veranstaltung.
Bibliothek Knonau
Mittwoch, 10. September 14 bis 16 Uhr: Bibliothekstasche verzieren. In der Stampfi im Parterre können Kinder ihre eigene Bibliothekstasche aus Stoff oder diejenige der Knonauer Bibliothek mit Stempeln und Farben verziert Ein Zvieri wird zur Verfügung gestellt. Kosten: 2 Franken für eine Bibliothekstasche, falls nicht die eigene mitgebracht wird. Ohne Anmeldung.
Freitag, 19 September 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart. Reime, Fingerspiele und Geschichten sind für kleine Kinder das Tor zur Sprache. Mit dem Kind in die Welt der Verse und Bewegungslieder eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Kostenlos, es braucht keine Anmeldung.
Bibliothek Maschwanden
Donnerstag, 11. September, 16 bis 16.30
Uhr: «Märliziit» in der Bibliothek Brigit Vischer erzählt ein Märli für alle Kinder ab 4 Jahren. Anmeldung nicht nötig.
Bibliothek Mettmenstetten
Montag, 1. September, bis Freitag, 17. Oktober: Herbstblätter-Vorlagen
bunt ausmalen in der Bibliothek. Für jedes ausgemalte Blatt gibt es eine süsse Überraschung. Das Bibliotheksteam freut sich über die bunten Beiträge für die Herbstdekoration.
Mittwoch, 3. September 14 bis 16 Uhr: Strick-Treff. Gemeinsam stricken und häkeln in gemütlicher Runde in der Bibliothek. Auch für Anfängerinnen und Anfänger geeignet.
Freitag, 5. September 9 von 11.30 Uhr: Krabbel-Kafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis.
Montag, 8. September, 19 bis 22 Uhr: Spiel-Treff Mettmenstetten. Gleichgesinnte treffen sich zu einem gemütlichen Spiel-Treff.
Samstag, 13. September, 9.30 Uhr: Buchstart für (Gross-)Eltern mit ihren (Enkel-)Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Mit einer Geschichte und Versli die Welt der Bücher kennenlernen.
Donnerstag, 18. September, 9 bis 11 Uhr: Femmes-Tische. Gesprächsrunden für Frauen mit Migrationserfahrung, egal wie lange sie in der Schweiz leben oder welche Sprache sie sprechen: austauschen, vernetzen und Neues erfahren.
Freitag, 19. September, 9 bis 11.30 Uhr: Krabbel-Kafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis. Bis Ende Badesaison steht im Bücherkasten im Schwimmbad eine schöne Auswahl an Büchern und Zeitschriften zur Verfügung, die auch gerne mitgenommen werden dürfen.
Donnerstag, 25. September, 14.30 bis 16.30 Uhr: DrähSchiibe-Kafi-Treffpunkt für alle – Gross und Klein, Jung und Alt – mit kühlen Drinks und Sommer-Ice-Tea.
Montag, 29. September bis Freitag, 31. Oktober Bring- und Hol-Tage für Spiele und Puzzles. Alle dürfen stöbern und mitnehmen, was sie brauchen können oder Spiele und Puzzles bringen, die jemand anderen erfreuen können.
Bibliothek Obfelden
Samstag, 6. September 14 bis 16.30 Uhr: Tüftlerspass. Solarspielautos bauen. Unter der Kursleitung von Maschineningenieur ETH, Gian Duri Stalvies, können Solarmobile aus speziellem Holz gebaut werden. Das gebaute Auto darf am Schluss nach Hause genommen werden. Dieser Kurs ist für Kinder ab 8 Jahren. Kurskosten inklusiv Material: 30 Franken, Anmeldungen bis zum 29. August direkt in der Bibliothek oder per E-Mail: info@bibliothek-obfelden.ch. Mittwoch, 17. September 15 und 15.30 Uhr: Gschichte-Ziit. Gabi Baumer macht den Kamishibai-Koffer auf und erzählt die Geschichte «Hase Hibiskus und der Möhrenklau». Um 15 Uhr für Kinder ab zirka 4 Jahren und ein zweites
Mal um 15.45 Uhr für Kinder ab zirka 6 Jahren. Die Lesebänke beim Nussbaum zwischen Obfelden und Ottenbach (Moosweid) und bei der Feuerstelle oberhalb des Schützenhauses laden weiterhin zum Stöbern und Verweilen ein. Je nach Wetter bis Ende September
Bibliothek Ottenbach
Dienstag, 2. September, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli» für Eltern mit Kindern von 0 Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Ohne Anmeldung.
Samstag, 20. September, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli».
Bibliothek Rifferswil
Mittwoch, 3. September, 9.30 Uhr: Buchstart-Treffen. Geschichten, Fingerspiele und Verse für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung von Mami, Papi, Grosi oder Götti. Eintritt frei.
Mittwoch, 3. September 15.30 bis 17.30 Uhr: Zäme lisme. Gemeinsam statt einsam – gemütlicher Treffpunkt in der Bibliothek, um zusammen zu stricken, häkeln, sticken, nähen. Eine Handarbeit einpacken und dabei sein. Eintritt frei
Mittwoch, 17. September 19 bis 21 Uhr: Zäme lisme.
Lesebänke: Noch bis zum 20. September kann man die Lesebänke oberhalb der Kirche, an der Ausserfeldstrasse und auf dem Zeisenberg geniessen.
Bibliothek Stallikon
Mittwoch, 3. September, 15.30 bis 16.30 Uhr: Bobby Car Kino. Das erste Bobby Car Kino in der Bibliothek erleben. Mit Geschichte und Spiel-Spass. Für alle interessierten Kinder Kinder unter 4 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person. Natürlich sind die Kinder auch mit einem anderen Rutschfahrzeug oder auch ohne willkommen.
Freitag, 5. September, 17.30 Uhr: Apéro & Bücherplausch Wo Leselust und Leute zusammenfinden, offen für alle. Bei Apéro und kleinen Snacks sind Literaturliebhaberinnen und -liebhaber zum entspannten Austausch und Bücherplausch herzlich willkommen.
Freitag, 12. September, ab 19.30 Uhr: Ausstellung und Vernissage «Grüne Oase» von Chelsea Morrissey. Die Ausstellung dauert bis zum 8. November Montag, 15. September Die Bibliothek bleibt wegen des Knabenschiessens geschlossen.
Donnerstag, 18 September, 19.30 Uhr: Ladies Night. Die Bibliothek lädt erneut zur Ladies Night mit der Farbund Stilberaterin Melanie Jäger ein. Durch ihre lockere und unkomplizierte
Art ist es ein Vergnügen, sich mit Stil und Mode auseinanderzusetzen. Im Anschluss gibt es Musik und Drinks. Es wird informativ unterhaltsam und sicher lustig. Der Eintritt kostet: 15 Franken.
Freitag, 26. September 10 bis ca. 10.30 Uhr: Buchstart für Kleinkinder von einem Jahr bis zum Kindergarteneintritt. Für die kleineren Büechli-Fans (und alle, die es noch werden wollen) finden wieder anregende und unterhaltsame Buchstarts mit der Leseanimatorin Kathrin Baier statt. Mit den Kindern in die Welt der Lieder, Gedichte und Reime eintauchen.
Bibliothek Wettswil
Dienstag, 2. September, 14 bis 16.30 Uhr: Jass-Nachmittag. Jassbegeisterte treffen sich in der Bibliothek für eine gemütliche Jassrunde bei Kaffee und Kuchen. Anmeldung bis am Vorabend um 18 Uhr
Mittwoch, 3. September 19.30 bis 21.30 Uhr: Spielabend. Es wird Brändi Dog & Rummikub gespielt. Leitung Daniela Favero und Nicole Böhm. Anmeldung bis am Vorabend, Eintritt frei, Kollekte.
Dienstag, 9. September, 9 bis 10.30 Uhr: Herbst-Lese(r)café. Austausch von Buchtipps unter Leserinnen und Lesern in gemütlicher Runde. Eintritt frei, Kollekte.
Montag, 15. September, 15 bis 19 Uhr: Die Bibliothek ist auch am Knabenschiessen-Montag geöffnet.
Mittwoch, 17. September, 15 bis 17 Uhr: Kinder-Lotto für Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse. Anmeldung bis 12. September die Platzzahl ist beschränkt.
Mittwoch, 17 September, 19 bis 19.45 Uhr: Yoga zwischen Büchern. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte eigene Yogamatte mitbringen. Keine Anmeldung.
Mittwoch, 24 September, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung Gemeinsam in die Welt der Verse und Reime eintauchen und das Zusammensein geniessen.
Mittwoch, 24. September 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Gemeinsam eine Geschichte erleben.
Dienstag, 30. September, 17 bis 17.30 Uhr: Bilderbuchkino für alle ab 4 Jahren. Keine Anmeldung
Dienstag, 30. September 19.15 bis 20 Uhr: Late-Night-Kinogeschichte. Eine Bibliothekarin erzählt zu Bildern auf der Leinwand eine Geschichte Für Kinder ab der 3. Klasse. Eintritt frei, keine Anmeldung
Scheurer Regionalbibliothek
Irene
Schriftsteller Pedro Lenz liest am 19 September in der Regionalbibliothek Affoltern aus seinem Buch «Zärtlechi Zunge». (Bild Bruno Kissling)
Freitag, 29. August
Affoltern am Albis
19.30: Kinofoyer Lux zeigt: Dokumentarfilm «Die Vision der Claudia Andujar». Regisseurin Heidi Specogna zeigt ein eindrückliches Porträt der weltweit bedeutenden Fotografin und Aktivistin Claudia Andujar Sie lebte einige Jahre mit der indigenen Gemeinschaft der Yanomami im Amazonasgebiet und unterstützte diese im Kampf gegen die Zerstörung des Regenwaldes, ihrer Lebensgrundlage. Dort entstanden Fotoreihen voller Schönheit und Poesie
CH/D 2024, 90 Min OV/d, ab 12 J., Kasse und Bar geöffnet ab 19 Uhr. Mehr unter www.kinolux.ch. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben
20.30: Kultur Obfelden präsentiert: Open-Air-Konzert «CarrouselÉclaircies». Liveshow voller Emotionen, Pop-Folk à la française. Wetterbedingt neu im Singsaal Chilefeld.
Sellenbüren
19.00–23.00: Kino Kafimüli: «Local Hero»: stimmige Filmkomödie der 80er-Jahre von Bill Forsyth – mit traumhaften Landschaften, einer roten Telefonkabine und einer guten Geschichte. Musik: Mark Knopfler. www.kafimueli.com Kafimüli c/o RgZ Wohnheim Loomatt Loomattstrasse 50
Samstag, 30. August
Aeugst am Albis
11.00: Aeugster Chilbi –ein Fest für Gross und Klein 11 Uhr feierliche Eröffnung 11–22 Uhr verschiedene Attraktionen und Essensstände 18 Uhr Line-DanceTanzworkshop mit Let’s dance; 19 Uhr Bachata–Tanzworkshop mit Salsa Rica, Zürich Ab 22 Uhr DJ Coco legt auf, Bar-Betrieb. www.chilbi-aeugst.ch. Auf dem Bolet.
Affoltern am Albis
08.00–12.00: Affoltemer Wochenmarkt. Frisches Brot, Käse, Gebäck, Gemüse, Früchte, Blumen, Handarbeiten, Geschenkkreationen, Hundeartikel, persische, griechische und italienische Spezialitäten und vieles mehr Märtkafi von 8 bis 13 Uhr offen Marktplatz
Veranstaltungen
Keltische Musik neu interpretiert
Platzkonzert beim Kasino in Affoltern am Sonntag
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Kultur am Platz» lädt KulturAffoltern am Sonntag, 7. September um 17 Uhr unter dem Vordach des Kasinos in Affoltern zum Konzert mit dem Duo Larkin ein.
Rifferswiler Musiker
Stefanie und Roman Haller aus Rifferswil spielen auf der Keltischen Harfe, Flute, Whistles, Uillean-Pipes und Perkussion eigene Kompositionen und Liebgewonnenes mit keltischen Wurzeln. Sie nehmen das Publikum mit auf einen Streifzug durch die keltische Musikwelt und wecken Emotionen: Larkin, ein Flug über wilde Klippen, epische, grüne Sagenlandschaften – einmal quer durch die keltische Welt. Im
09.00–16.00: Repair Café Reparaturbedürftiges aus Haushalt Keller, Werkstatt darf mitgebracht werden und wird mit Unterstützung von Reparaturprofis geprüft und, wenn möglich, repariert. Von 10 bis 11 Uhr zeigt eine erfahrene Coiffeuse, wie Eltern ihren Kindern selbst die Haare schneiden können. BistroCafé offen Bauspielplatz.
Bonstetten
13.00: Dorfchilbi Bonstetten: Die Chilbi lebt mit ihren vielseitigen Schaustellern und Marktständen. Attraktionen für die ganze Familie Festwirtschaft. Dorfplatz.
Kappel am Albis
20.00–07.00: Klosternacht
Die bei Nacht von Kerzen erleuchtete Klosterkirche ist ein mystischer Ort, in dem Raum und Zeit verschwimmen und uns das Heilige in besonderer Weise berühren kann.
In der Kirche schlafen (eigenen Schlafsack, Mätteli und Kissen mitbringen) oder ein Zimmer zum Vorzugspreis buchen Leitung: Pfr. Andreas Nufer, Anja Buckenberger, Musik Jasmine Vollmer. www.klosterkappel.ch. Klosterkirche
10.00–12.00: «Kafiträff». Es gibt Käfeli und Gebäck und man kann sich gemütlich unterhalten. Die Anlagen (Säge und Mühle) sind
geöffnet, aber nicht in Betrieb. Mehlverkauf auf Vorbestellung Wer möchte, kann auch gerne im Garten, in der Mühle oder bei allgemeinen Unterhaltsarbeiten mithelfen, denn in der Aumüli gibt es immer viel zu tun: aufräumen, putzen, ausbessern, instandsetzen, anbohren, mahlen, sägen, verpacken, mähen, zusammenrechen, Unkraut jäten, etc.
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Aumüli Stallikon, Aumüli 10
Sonntag, 31. August
Aeugst am Albis
09.30–17.00: Aeugster Chilbi –ein Fest für Gross und Klein.
11–17 Uhr verschiedene Attraktionen und Essensstände 9.30 Uhr Einladung zu Kafi und Gipfeli, offeriert von der Aeugster Kirchenkommission. 10 Uhr Chilbi Gottesdienst
13 Uhr Tanzaufführung mit Tanzenden Schmetterlingen Bonstetten, 14 Uhr Musical mit Little-Pop-Stars Aeugst www.chilbi-aeugst.ch
Auf dem Bolet.
Bonstetten
11.00: Dorfchilbi Bonstetten: Chilbi-Gottesdienst mit Musikverein Bonstetten, Chilbi-Kafi im Rigelhüsli mit Landfrauen. ChilbiAttraktionen und Marktstände. Dorfplatz.
Knonau
11.00: Chilbi Knonau: Chilbi-Gottesdienst mit Spielgemeinschaft Mettmenstetten/Ottenbach, Chilbi
Wald, wo die Schatten tanzen, die Zeit sich verliert, verweben sich die Töne der Flöte und der Harfe zu einem Netz aus Träumen, alten Legenden und rauschenden Festen.
Märtkafi schon ab 16.15 Uhr
Das Publikum darf sich bereits ab 16.15 Uhr im Märtkafi verwöhnen lassen und dann von dort den Klängen des Duos Larkin lauschen, das auch Stücke aus seinem neuen Album «For Trees» spielen wird.
Irene Scheurer, KulturAffoltern
Sonntag, 7. September, 17 Uhr: Konzert mit dem Duo Larkin Marktplatz 1, Kasino Vordach, Affoltern Eintritt frei - Hutkollekte. Märtkafi offen ab 16.15 Uhr
Risotto ab 12 Uhr Betrieb von 13–18 Uhr Stampfiplatz.
Montag, 1. September
Hausen am Albis
13.30–17.00: Café Palaver «Begegnung – psychosoziale Beratung – Gemütlichkeit». Das Café Palaver ist ein Begegnungsort und offen für alle Geschichten erzählen, zuhören und gemütliches Beisammensein. KISS (die Genossenschaft für unkomplizierte Nachbarschaftshilfe) stellt sich vor. www.spitexka.ch/ angebot/cafe-palaver/. Reformierte Kirche, Zwinglistube.
Donnerstag, 4. September
Affoltern am Albis
20.15: Jazz am Donnerstag mit Klaus König Jazz Live Trio Album Release – «Autumn Girl». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen 20 Fr ab 19 Uhr Kellertheater lamarotte, Centralweg 10
Hausen am Albis
19.15: Öffentliche Veranstaltung der SP Bezirk Affoltern zum Thema «Krieg, Aufrüstung und Friedenssicherung», mit Jo Lang, Historiker, Publizist und Politiker Katholisches Pfarreizentrum, Bifangstrasse 4.
Kappel am Albis
13.30: Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz. Eintritt frei
Ausstellungen
Aeugst am Albis
KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Kunst aus der Werkstatt Götschihof». Menschen mit Beeinträchtigung in Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden der Götschihof-Werkstatt zeigen ihr kreatives Schaffen. So sind lebendige Ausdrucksformen entstanden, voller Farbe und Fantasie Skulpturen, Malerei, abstrakte Zeichnungen und kunstvoll gestaltete Vorhänge Mo, 8–11.30 und 16–18.15, Di, 8–11.30, Mi, 8–11.30 und 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr Bis 4. September.
Aeugstertal
Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Neue Ausstellung: «Star Wars –Space Toys 1950 bis heute». Eine fantastische Reise in die Welt des Kinderzimmer-Universums. Sa und So 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung Bis 31. März 2026
Mettmenstetten
Pfarrhauskeller der reformierten Kirche, Albisstrasse 10: «Bild und Wort im Dialog». Ausstellung mit Bildern von George Gessler und Texten von Kurt Marti ist jeweils am 2. Freitag des Monats von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Ein Vorstandsmitglied des GeGessler-Kunstvereins ist anwesend und steht für Fragen zur Verfügung. Eintritt frei, Interessierte sind herzlich eingeladen. Ebenfalls ist sonntags nach dem Gottesdienst offen oder auf Anfrage Bis 3. Oktober
Zwillikon
Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Jedes 1. Wochenende im Monat geöffnet. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 0447617742, Ursula Grob oder 0447618176 Hansruedi Huber.
Ihre Veranstaltung in der Agenda?
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Das Duo Larkin spielt keltische Volksmusik. (Bild zvg)
Bonstetten
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Titel im Speedklettern
Meike van der Aar ist Schweizer Meisterin U17 im Speedklettern
An den Schweizer Meisterschaften im Speedklettern in Wädenswil gewann die 16-jährige Bonstetterin Meike van der Aar die Goldmedaille in der Kategorie U17 Sie ist Kadermitglied beim Regionalzentrum Zürich. Um gute Leistungen erbringen zu können, trainiert sie jede Woche viele Stunden in Wädenswil, Baden und Schlieren.
In der Qualifikation hatte jede der 12 Teilnehmerinnen zwei Läufe – je einen auf den beiden Linien – zu bestreiten. Die besten acht qualifizierten sich für die Finalrunde, welche im K.-o.-System ausgetragen wurde. Meike van der Aar erzielte die drittbeste Tageszeit und musste im Viertelfinal gegen die Sechstplatzierte antreten. Sie gewann auch diese Runde souverän und qualifizierte sich für den Halbfinal. In dieser Runde erreichte ihre Konkurrentin das Ziel nicht und der Weg fürs Finale war frei.
Konstante Leistung gezeigt
Die Finalgegnerin, Seraina Hilty, war in der Qualifikation direkt hinter Meike van der Aar klassiert. Das Finalduell war dann eine klare Sache für die Bonstetterin. Sie konnte den Buzzer als Erste drücken und der Meister-Titel war Tatsache. Mit ihrer Meldezeit war sie nicht die Schnellste im Teilnehmerfeld. Ihr Ziel war der dritte Platz. An den Schweizer Meisterschaften konnte sie aber ihr Potenzial abrufen, von der Qualifikation bis zum Finale mit einer konstanten
Meike van der Aar hängt in der Wand. (Bild zvg)
Leistung klettern und vielleicht auch mit etwas Wettkampfglück den Titel gewinnen.
Speedklettern wird an einer 15 Meter hohen Wand die fünf Grad überhängend ist und 20 Griffe und 11 Tritte enthält, ausgetragen. Die Kletterwände sind weltweit genormt und die Athletinnen sind im Wettkampf an einem Siche-
rungsgerät gesichert. Meike van der Aar ist Praktikantin an der Primarschule Bonstetten und klettert seit sie sieben Jahre alt ist. Von den Kletterdisziplinen macht sie Bouldern und Speed am liebsten. Sie liebt ihren Sport und hat Freude an jeder Minute in der Wand.
Hanspeter Feller
Geigerische Lebenswelten mit Sibylle Tschopp
Im KlangWelt-Konzert «GeigenLeben –Lebenswelten für Violine solo» horcht die Obfelder Violinistin Sibylle Tschopp den Klängen des Lebens. Die hoffnungsvolle Musik von Heinrich Biber, Willy Burkhard, Antonio Vivaldi, Vahram Babayan und Johann Sebastian Bach widerspiegelt die Lebenswelten ihrer Schöpfer und offenbart vielfältige Aspekte des Lebens.
Heinrich Bibers (1644–1704) Passacaglia trägt den Titel «Der Schutzengel als Begleiter des Menschen», der uns als Passacaglia-Motiv durch Höhen und Tiefen des Lebens begleitet Der Schweizer Komponist Willy Burkhard (1900–1955) feiert mit dem 125. Geburts- und dem 70. Todesjahr ein doppeltes Gedenken. Seine Solosonate, 2013 wiederentdeckt und von Sibylle Tschopp erstaufgeführt, fesselt durch tiefsinnige Poesie und virtuose Mehrstimmigkeit. Der venezianische Komponist Antonio Vivaldi (1678–1741) prägte als europaweit verehrter Musiker das Schaffen seiner Zeitgenossen. Als sein Stern in Venedig sank, reiste er nach Wien in der Hoffnung auf neuen Erfolg, starb dort jedoch unbeachtet. Der armenische Komponist Vah-
MARKTPLATZ
ram Babayan (*1948) widmete seine tief berührende dritte Solosonate Sibylle Tschopp, die in Yerevan 2005 die Uraufführung und 2016 in den KlangWeltKonzerten die Schweizer Erstaufführung interpretierte. Als eines der weltältesten Völker hat Armenien seine Kultur in der jahrtausendealten Geschichte stets am Leben erhalten. Johann Sebastian Bach (1685–1750) schuf die d-Moll-Partita mit der berühmten Chaconne nach dem Tod seiner Frau Maria Barbara. Im Gebet von subtiler Intensität berührt Bach den Himmel und stellt sich den umfassenden Fragen des Lebens.
Musikalischer Ausflug ins Jonental
In ihrer KlangWelt-Konzertreihe präsentiert die bekannte Ämtler Geigerin Sibylle Tschopp erlesene Programme mit thematischem Schwerpunkt. Als speziell schöner Konzertort garantiert die idyllisch gelegene Jonental-Kapelle einen unvergesslichen Einblick in die faszinierende Klangwelt der Solovioline und lädt ein, den Musikgenuss mit einem Ausflug in die Natur des nahegele-
genen Jonentals zu verbinden. Das Konzert findet mit Kollekte anstelle eines Eintritts statt.
Info & Reservation: tschoppmusic@bluewin.ch, 0447613503 www.sibylletschopp.com
Violinistin Sibylle Tschopp spielt in der Kapelle Jonental. (Bild Ursula Markus)
Meister-Titel
im Golfen
Erfolgreiche Affoltemer an Turnier
Vergangenen Sonntag wurde auf dem Affoltern Golfplatz die Schweizer Meisterschaft im Pitch & Putt, das heisst im Kurzspiel-Golf, ausgetragen. Mit 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Turnier welches durch die Swiss Pitch & Putt Federation (SPPF) organisiert wurde ausgebucht. Es herrschte eine grossartige Atmosphäre, Spannung bis zum Schluss. Die Zuschauer waren begeistert vom Turnier Ein Hole-in-one wurde ebenfalls noch geehrt, Matthias Bär war der Gewinner der Trophäe. 18 Loch am Vormittag, 18 Loch am Nachmittag war die Herausforderung. Mit zwei sehr guten Ergebnissen wurden schliesslich die beiden Schweizer Meister 2025 gekürt: Bei den Frauen siegte Gabriela Gyr vom Affoltern Golfplatz, bei den Herren Janik Gattlen vom Pitch & Putt Uri. Auf dem 4. Rang bei den Herren platzierten sich gleich drei Spie-
ler aus Affoltern, Lars Holthusen, André Gyr und Ueli Hofstetter Bei den Frauen kam Valdete Bajrami auf den 4. Rang Edith ten Siethoff
Vor dem Zürcher Derby
Der FCWB trifft am Samstag auf Höngg
Für den FC Wettswil-Bonstetten FCWB geht es mit einer kurzen Reise auf den Hönggerberg weiter Am Samstag trifft das Team auf den Zürcher Rivalen, den SV Höngg. Die Stadtzürcher sind mit zwei Niederlagen gegen Kosova und Baden in die Saison gestartet. Die ersten Punkte gab es für das Team von Stefan Goll dann letzte Woche beim Sieg gegen den SV Schaffhausen.
Knappe Entscheidungen
Die Spiele gegen Höngg sind stets hart umkämpft und oft geht eines der Teams knapp als Sieger hervor. Oder es bleibt bei einem Remis, wie zuletzt beim 1:1 im letzten Frühling. Klar ist, beide Teams wollen den Sieg und damit den Anschluss an die Spitzenteams nicht verlieren
Das Team um Trainer Stephan Lichtsteiner musste sich rasch auf die nächste Aufgabe fokussieren, die ärgerliche Niederlage gegen Widnau abhaken. Die Trainings unter der Woche waren entsprechend konzentriert und am Wochenende sollen die nächsten Punkte aufs Konto kommen. Anpfiff auf dem Sportplatz Hönggerberg ist am Samstagnachmittag um 16 Uhr
Oliver Hedinger
Von Portugal nach Muri
Am Sonntag, 31. August, um 17 Uhr ist die Klosterkirche Muri Schauplatz eines besonderen musikalischen Austauschs: Die beiden portugiesischen Organisten Sérgio Silva und João Vaz spannen im letzten Orgelkonzert der Saison einen weiten Bogen von der iberischen Renaissance bis zum Hochbarock Mitteleuropas. Die drei historischen Orgeln der Klosterkirche Muri werden dabei solistisch, vierhändig und im Dialog in Szene gesetzt. Das Programm eröffnet mit Aurelio Bonellis «Toccata Cleopatra» und führt über festliche Werke von Almeida, Martín y Coll und Zucchinetti zu den bedeutendsten Meistern Portugals: Manuel Rodrigues Coelho und Carlos Seixas. Auch Johann Gottfried Walthers Partita über «Jesu, meine Freude» sowie ein Kontrapunkt aus Bachs «Kunst der Fuge» stehen auf dem Programm, bevor die
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Rampenverkauf:
Sonate zu vier Händen des spanischen Komponisten Ramón Ferreñac für einen brillanten Abschluss sorgt.
Zwei Meister aus Portugal Sérgio Silva unterrichtet Orgel am Gregorianischen Institut von Lissabon sowie an der Lissabonner Schule für Kirchenmusik und ist Titularorganist bedeutender Kirchen der Hauptstadt. João Vaz ist Professor für Orgel an der Hochschule für Musik in Lissabon und künstlerischer Leiter des Madeira International Organ Festival sowie der Konzertreihe an den Orgeln des Nationalpalastes von Mafra.
Christoph Anzböck
Wie alle Orgelkonzerte findet auch dieser Abend bei freiem Eintritt mit Türkollekte statt
Im Coopark Affoltern werden vom 4. bis 6. September Möbel, Deko-Artikel, aber auch Eventtechnik verkauft
Ein Lager voller Fundstücke öffnet seine Türen: Vom 4. bis 6. September verwandelt sich das Untergeschoss des Cooparks Affoltern in einen Marktplatz für Möbel, Kaffeemaschinen, Technik und Besonderheiten aus der Event- und Gastrowelt. Wer Freude am Entdecken hat, findet hier echte Schätze – vom professionellen Siebträger bis zum einzigartigen Deko-Objekt. Nach dem erfolgreichen Rampenverkauf im Juli öffnet die Pointbreak Group Anfang September erneut ihr Lager und hat mit neuen Fundstücken aufgestockt. Drei Tage lang können Interessierte in Affoltern aus einer grossen Auswahl an Einrichtungsgegenständen und Gebrauchsartikeln wählen.
Besonders Kaffeefans kommen auf ihre Kosten: Neben Barista-Equipment stehen Siebträgermaschinen renommierter Marken wie Rocket, La Marzocco und ECM bereit. Ergänzt wird das Angebot durch Möbel, Leuchten, Geschirr Dekorationen sowie Eventtechnik. Viele der Objekte sind gebraucht, aber funktionstüchtig, und erhalten durch neue Besitzer ein zweites Leben.
Loungemöbel fürs Vereinslokal
Der Anlass richtet sich an Private wie auch an Betriebe. Ob Stehtische für den Quartieranlass, Loungemöbel fürs Vereinslokal oder ein Kühlschrank für die Gemeinschaftsküche – die Auswahl ist
vielseitig. Wer vorbeischaut, sollte also etwas Zeit zum Stöbern einplanen Für grössere Käufe stehen Hilfsmittel wie Gabelstapler und elektrische Hubwagen bereit, auch eine Abholzone ist eingerichtet. So bleibt der Transport unkompliziert.
Geöffnet ist der Rampenverkauf am Donnerstag und Freitag von 11 bis 20 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 16 Uhr Der Eingang befindet sich im 1. Untergeschoss des Coopark Affoltern, dort, wo früher der Bau & Hobby war Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Olga Schnüriger (v l.), Isabelle Grösch Gabriela Gyr, Janik Gattlen, Sascha Galbiati und Giovanni Volentik (Bild zvg)
nommen wurde. NebenintensivenTrainingseinheitensorgten erfrischende Badeausflüge zumTürlersee undleckere Mahlzeiten fürdie nötige Abkühlungund Energie. Ein besonderes Highlight warder gemeinsame Besuch desSpielsGrasshopper Club Zürich gegenden FC Bayern MünchenimLetzigrund–ein Erlebnis,das denMädchen sicher noch langeinErinnerungbleiben wird.In denabschliessendenMatch-Einheiten zeigtendie Spielerinneneindrucksvoll,wie viel siewährend desCamps dazugelernthatten. MitSpielübersicht, feinem Ballgefühl und spürbarerFreudeamFussballbegeistertensie aufdem wunderschönenRasen im Jonentäli. DasAbschlussgeschenk warder wohlverdienteLohnfür diegrossen Anstrengungen.Eszauberteallen Spielerinnen ein strahlendesLächeln insGesicht undwar der perfekte Schlusspunkt füreineintensive und unvergesslicheCamp-Woche. Eingrosses Dankeschön geht an dieEltern, diemit liebevollvorbereiteten,gesunden Zwischenverpflegungen wesentlich zurpositivenAtmosphärebeitrugen.«Merci!»sagtdas Trainerteam– auch fürdie tolleDisziplin,den Wissensdurst unddie gute Launeder Girls. MarcoBisa, TomIrminger, Patric Conrad
Dievermutlich beste Garage derWelt RENÉ OBFELDENHÄCHLER
DiegrosseSporthallestand demCampdie ganzeWoche exklusiv zurVerfügung und wurde währendder Freizeit rege benutzt. Vorallem entpupptesichder Tennisplatzals wahrer Renner unddie Jungszeigten,dass ihreFähigkeiten nichtnur beim Ballbesitz mitden Füssen aufeinem topLevel sind Jeweilsabendswurdendiverse Rahmenprogrammeangeboten:ObSpieleabende unterder Leitungvon Showmaster Francesco oderein gemischtes Doppel-Turnier in den Kategorien Badminton, Töggeli-Kasten und Hand-Pingpong; dieJungs fielenmeistens glücklichund erschöpftindie Betten –auch wenn es nichtimmer gleich ruhigwurde in denZimmern Am Mittwoch wurdedas nachmittägliche Training gestrichen,dafür gingsmit der Gondelbahn zurBergstation,umdanachin einergemütlicheWanderung wieder Richtung Grächenzulaufen. Beim kurzen Stopp beim GrächenerSeeli wareineAbkühlung geplant, doch dieAnzahlFischeund vor
Auch diegemeinsamen Essenund Match-Besuchegehören zu einemerfolgreichen Trainingslager
Training leider ohne BlickaufsMatterhorn, dasman vonGrächen ausabersonst gutsieht
Vom Kart-Fahren direkt in die Formel 4
Die Wettswilerin Chiara Bättig wurde ins Förderprogramm von Red Bull aufgenommen
dominik stierli
Die Kart-Fahrerin Chiara Bättig aus Wettswil wurde ins Förderprogramm von Red Bull aufgenommen. Dies berichtete letzte Woche der «Blick» Die Zeitung schrieb von einem «Ritterschlag ohne Wenn und Aber» für die 15-Jährige. Bättig nahm an einem dreitägigen Sichtungsprogramm auf der Rennstrecke von Estoril in Portugal teil. Red Bull schrieb in seiner Mitteilung, dass die Schweizerin Bättig in der nächsten Saison vom Kartsport in die Formel 4 aufsteigen wird. Diese Klasse gilt als Bindeglied zwischen Kartsport und den Formel-3-Meisterschaften
Im nächsten Jahr in der Formel 4 Die 15-Jährige habe ihr Können unter Beweis gestellt, als sie zum ersten Mal in einer Einsitzer-Maschine auf die Strecke ging. Bei dem dreitägigen Programm wurden junge Fahrer aus der ganzen Welt in Formelautos abseits der Strecke und auf der Rennstrecke auf Herz und Nieren geprüft. «Mein ultimatives Ziel ist es, die Formel 1 zu erreichen und Weltmeister zu werden. Mein Plan für das nächste Jahr ist es, in der F4 zu fahren, und ich weiss, wozu ich fähig bin. Ich hoffe, dass ich junge Rennfahrerinnen dazu inspirieren kann, denselben Weg einzuschlagen, den ich jetzt gehe», sagte die Säuliämtlerin.
«Leistungen waren sehr gut»
Dr Helmut Marko, Leiter des Red Bull Junior Driver Programme und Red Bull Motorsports Consultant, lobte Bättigs Bemühungen: «Das war Chiaras erstes Mal in einem Formelauto, sie kam direkt aus dem Kartsport, und ihre Leistung war sehr gut. Sie war im Kart erfolgreich und die Geschwindigkeit, die sie im Formelauto zeigte, lässt uns auf eine sehr erfolgreiche Saison hoffen.» Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat sich das Red Bull
«Mein ultimatives Ziel ist es, die Formel 1 zu erreichen und Weltmeister zu werden.»
Chiara Bättig, zukünftige Formel-4-Fahrerin
Kampfgeist und Fairness dominierten
An der Tennis-Juniorenmeisterschaft ging es um mehr als Punkte
Können Kinder gleichzeitig um den Sieg kämpfen, fair sein und Freundschaften pflegen? An der diesjährigen Säuliämter Tennis-Juniorenmeisterschaft, die am Wochenende vom 23./24.8. durchgeführt wurde, konnte man genau das immer wieder sehen. Auch wenn ein Spieler nach deutlichem Vorsprung eine Niederlage einfuhr, einer wegen einer Verletzung nicht mehr richtig weiterspielen konnte oder lange umkämpfte Ballwechsel mit einem glücklichen Netzroller entschieden wurden: Die Junioren im Alter von 8 bis 18 Jahren haben bewiesen, dass im Tennis Kampfgeist, Fairness und Freundschaft zusammengehören.
Wettkämpfe in fünf Kategorien
Bei optimalen Wetterbedingungen wurde auf den Plätzen der Tennisclubs Hausen und Stallikon zwei Tage lang um Punkt, Game, Satz und Sieg gespielt. Durch die Zusammenarbeit der beiden Clubs mit dem TC Säuliamt haben Juniorinnen und Junioren im Säuliamt schon seit 12 Jahren jedes Jahr die Möglichkeit, sich in familiärer Atmosphäre mit anderen Spielerinnen und Spielern zu messen, die sie nicht vom eigenen Club her kennen. Die Wettkämpfe fanden in fünf Alterskategorien statt; leider gab es wegen zu wenig Anmeldungen keine Mädchenkonkurrenz. In der Kategorie U10 gewann Noah Meier sein erstes offizielles Turnier; in der U12-Konkurrenz setzte sich Christian Bloch souverän durch; bei den unter 14-Jährigen siegte Joris Bachmann; in der Kategorie U16 gewann Romain Blättler; und bei den U18 holte Luca Contino den Sieg. Die Juniorenverantwortlichen der drei Clubs, Sabina Schülin, Eliane Merz und Peter Zwicky, bedanken sich bei allen Mitwirkenden und hoffen weiterhin auf ein grosses Interesse an diesem regionalen Turnier
TC Säuliamt
Flurina Rigling ist WM-Favoritin
Die Hedingerin startet an den Strassen-WM als Titelverteidigerin
Seit gestern und noch bis 31. August laufen in Ronse (Bel) die Strassen-Weltmeisterschaften im Para-Cycling. Dabei wird ein elfköpfiges Schweizer Team um die Medaillen kämpfen, schreibt Swiss Paralympic. Darunter die Titelverteidigerinnen Flurina Rigling aus Hedingen und Celine van Till. Flurina Rigling ist Weltmeisterin im Strassenrennen und im Zeitfahren. Sie gehört als Titelverteidigerin genauso zum Favoritenkreis wie die Westschweizer Teamkollegin Celine van Till, die Weltmeisterin im Zeitfahren ist Chancen auf Edelmetall im Handbike können
sich zudem der WM-Medaillengewinner von Zürich 2024, Fabian Recher, und die Gesamtweltcupsiegerin 2025, Sandra
Fuhrer, ausrechnen. In den stehenden Wettkampfklassen starten neben Rigling und van Till der Waadtländer Laurent Garnier, der Aargauer Tandemfahrer Christian Ackermann mit Pilot Dominik Büttler und der Luzerner Dreiradfahrer Fabiano Wey. Das Handbike-Team komplettieren die Zürcher Benjamin Früh und Felix Frohofer, der Luzerner Tobias Lötscher und der Berner Micha Wäfler Insgesamt werden in Ronse 400 Athletinnen und Athleten aus mehr als 40 Nationen in 13 Wettkampfklassen um die Regenbogentrikots kämpfen (red)
Junior Team der Förderung der besten jungen Fahrertalente im Motorsport verschrieben. Derzeit besteht das Team aus 13 Fahrern, von denen fünf neben der Formel 1 in den Serien F2 und F3 antreten. Das Red Bull Junior Team war für die Entwicklung der Karrieren von 22 Formel-1-Fahrern verantwortlich, darunter alle vier aktuellen Red-Bull-Fahrer Max
Verstappen, Yuki Tsunoda, Liam Lawson und Isack Hadjar Chiara Bättig, die dreifache Schweizer Kartmeisterin bei den Junioren, fuhr im April dieses Jahres bei der FIAKarting-Europameisterschaft in Spanien. Sie holte sich – als einzige Frau im Feld – ihre erste Pole-Position in der OKKlasse. Das Final-Rennen schloss sie auf Rang fünf ab
48 Teams nahmen teil
Volleyball-Plauschturnier in Mettmenstetten
Zum vierten Mal lud der Turnverein
Mettmenstetten am 23. August zum traditionellen Volleyball-Plauschturnier in der Sportanlage Wygarten ein. Mit 48 Mannschaften wurde in diesem Jahr ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Teams aus Mettmenstetten, der Region und von befreundeten Turnvereinen sorgten auf zwölf Spielfeldern für eine tolle Stimmung und spannende Matches.
Von Jung bis Alt waren alle Altersgruppen vertreten, was die vielseitige Atmosphäre des Turniers unterstrich. Gespielt wurde in Sechser-Teams, und von Anfang an zeigten die Spieler und Spielerinnen viel Freude und Enthusiasmus beim Volleyball.
Alte Bekannte holen sich den Sieg Die erste Phase des Turniers war in 12 Gruppen aufgeteilt. Anschliessend sorgte der Spielplan für grosse Spannung, denn in der zweiten Phase wurden alle Gruppensieger in vier Dreiergruppen eingeteilt. Die vier Sieger spielten anschliessend im Halbfinal um den Finaleinzug Dieser Modus machte die Spiele für die Zuschauer und die Spieler vor allem ab der zweiten Phase äusserst attraktiv und unterhaltsam. Nicht selten
gewann das Siegerteam mit nur einem oder zwei Punkten Differenz. Am Ende stand das Team «Angry Birds» aus Mettmenstetten und Umgebung wie schon in den beiden Vorjahren an der Spitze und konnte den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Sie gewannen das Finalspiel gegen das Team «Il y a un mur» klar mit 2:0 Sätzen Das Spiel um den dritten Platz war noch eine Spur hochklassiger und äusserst spannend: «Volleywood» setzte sich gegen «Jonen SC» mit 1:1 (+8) knapp durch. Der Turnverein Mettmenstetten konnte auf die Hilfe vieler beim Auf- und Abbau sowie in der Festwirtschaft zählen, was massgeblich zum Erfolg des Anlasses beitrug. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Nik Junker zeigte sich, wie schon im letzten Jahr sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers Auch die beiden Festwirte, Fabian Suter und Marco Grossmann, zeigten sich sichtlich zufrieden. «Mit über 300 verkauften Pizzen haben wir unsere Erwartungen übertroffen», kommentierten sie den grossen Andrang über den Mittag in der Festwirtschaft Das 5. VolleyballPlauschturnier findet am 22. August 2026 statt.
Andreas Heiniger, TV Mettmenstetten
Anfang August war Chiara Bättig in Portugal auf der Rennstrecke. (Bild Joerg Mitter / Red Bull Content Pool)
Die Sieger von links: Noah Meier, Christian Bloch, Joris Bachmann, Romain Blättler und Luca Contino. (Bild zvg)
Das Volleyball-Team hat stets den Ball im Blick. (Bild zvg)
Flurina Rigling (Archiv-Bild Daniel Vaia)
ZWISCHEN-RUF
Auf nach England
Problem 1
Ich war 18 Jahre alt, stand an der Reling und schaute auf die Wellen! Hier von Hook of Holland nach Harrich sind es mehrere Stunden Fahrt. Das Schiff schaukelte. Eigentlich immer heftiger. Da traf mich eine Ladung Erbrochenes vom Oberdeck! Der Zugang zu den Waschräumen und zum WC war verstopft. Elende Bündel am Boden, Leute, die sich übergaben. Unser Schiff trieb in den Wellen auf und ab bei Windstärke neun. Auch ich konnte mich nun nicht mehr vom kollektivem Erbrechen ausschliessen. Ich kauerte am Boden und wusste jetzt was sterbenselend bedeutete.
Problem 2
Unglaublich, aber ich hatte den Sturm überlebt! War in England angekommen! Fuhr nun mit dem Zug in einen Vorort von London. Auf dem Bahnsteig wartete ich auf die Eltern meiner Brieffreundin Ich stand da, ganz zerzaust nach dieser entsetzlichen Überfahrt. Und alle liefen an mir vorbei! Inzwischen war der Bahnsteig leer Ausser mir nur noch ein Paar, das hin und herlief. (Handys gab es noch nicht.) Irgendwann sprachen die mich an. Ob ich Ich sei. «Jaaa!!!» Ich fiel diesen fremden Leuten um den Hals, und sie zeigten mir mein Angeber-Foto.
Problem 3
Für diese Ferien bei der englischen Brieffreundin hatte ich den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt erwischt Die Familie war auf Diät! «I am hungry», hätte ich fliessend sagen können, doch ich war zu feige dazu. «Do you want a banana?», wurde ich des Öfteren gefragt. «Yes, please.» Am dritten Tag dachte ich wehmütig an das Brot, das ich von der Reise übrig gehabt und hier draussen den Vögeln verfüttert hatte. Ich spazierte durch den Garten, und siehe da – ich fand drei meiner Brotstückchen im Gras, von den Vögeln verschmäht, von mir dankbar angenommen. Mmh!
Ute Ruf
Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.
Helfen statt Reden
Von Obfelden in die Welt: Das rastlose Leben der Friedensaktivistin Idy Hegnauer angela bernetta
Als Ida Häberling am 12. September 1909 in Obfelden geboren wird, ahnt wohl niemand, dass aus der Tochter eines Schreiners einmal eine der bekanntesten Schweizer Friedenshelferinnen werden würde. Sie wächst als fünftes von sechs Kindern in einfachen Verhältnissen auf. Aber Idy, wie sie bald von ihren Freunden genannt wird, hat ihren eigenen Kopf. Früh zieht es sie hinaus. Sie besucht die Soziale Frauenschule in Zürich – damals ein eher ungewöhnlicher Weg für eine junge Frau. Dort lernt sie nicht nur wie man Menschen unterstützt, sondern entdeckt auch neue Ideen: Sie engagiert sich in der sozialistischen Jugend, lernt später den Glauben der Quäker kennen – eine Gemeinschaft, die sich für Gewaltlosigkeit, Einfachheit und Nächstenliebe einsetzt. Zwei Dinge begleiten sie fortan durchs Leben: ein tiefes Mitgefühl – und die Überzeugung, dass man nicht lange reden, sondern einfach anpacken muss.
Helfen, wo es brennt 1937, mitten im Spanischen Bürgerkrieg, meldet sich die 28-Jährige Idy Hegnauer freiwillig zu einem humanitären Einsatz beim Service Civil International (SCI) und der Ayuda Suiza. Sie wird nach Valencia geschickt – eine Stadt im Ausnahmezustand. Dort unterstützt sie Freiwillige, die Flüchtlinge mit Lastwagen aus umkämpften Gebieten evakuieren. Sie organisiert, koordiniert, beruhigt. Und sie begegnet Ralph Hegnauer, ihrem späteren Ehemann und lebenslangen Weggefährten Aus Idy Häberling wird 1939 Idy Hegnauer Als der Spanische Bürgerkrieg vorbei ist, kehrt sie nicht einfach nach Hause zurück. Die Ruhe der Schweiz reizt sie wenig – sie zieht weiter. Dorthin, wo Hilfe gebraucht wird. Zwischen 1945 und 1947 reist Idy Hegnauer durch das kriegszerstörte Europa: nach Frankreich, Belgien, Jugoslawien. Sie bringt Hilfsgüter, kümmert sich um die Verteilung, hilft, wo kaum noch etwas funktioniert. Es ist ein harter Job. Doch genau das ist ihre Stärke: anpacken, auch wenn alles im Chaos versinkt. Später führt ihr Weg sie in den Nahen Osten. Ende der 1940er-Jahre arbeitet sie gemeinsam mit ihrem Mann für
Am 28 September 2025 –Abstimmen
Der Eigenmietwert ist überholt –jetzt abschaffen.
1950 reiste Idy Hegnauer nach Südasien und half beim Aufbau von Gesundheitsstationen. Im Bild: eine hinduistische Gebetsstätte (Symbolbild Angela Bernetta)
das American Friends Service Committee (AFSC) in Gaza und Israel – mitten im eskalierenden Nahostkonflikt Sie bleibt ihrer Haltung treu: erst zuhören, dann handeln. Sie verteilt Lebensmittel – an alle, die hungern, egal, auf welcher Seite der Front sie stehen. Ein stilles Statement für Menschlichkeit in einer konfliktbeladenen Situation.
Haltung statt Heldentum
1950 reist sie nach Südasien Indien und Pakistan haben sich gerade getrennt, die neue Grenze hat tiefe Wunden geschlagen. Idy Hegnauer hilft beim Aufbau von Gesundheitsstationen und bringt Struktur in Orte, in denen wenig bleibt ausser Unsicherheit. Sie improvisiert viel, aber sie weiss, worauf es ankommt: da sein, durchhalten, weitermachen Auch in den späten 1950er-Jah-
ren ist sie unterwegs – dieses Mal in Nordafrika. Der Unabhängigkeitskrieg
«Idy Hegnauer stirbt am 19. November 2006 in Affoltern. Zurück bleibt kein grosses Denkmal, keine Stiftung – aber ein Vorbild.»
in Algerien hat viele Familien in die Flucht getrieben. Sie hilft beim Aufbau von Kinderheimen. Die humanitäre Katastrophe hält sie in Berichten, Fotografien und Vorträgen fest, die sie in mehreren Ländern präsentiert. Die Aktion zeigt Wirkung: Gemeinsam mit dem SCI organisiert sie eine grosse Spendenkampagne in der Schweiz und darüber hin-
aus. Fast 900 000 Franken kommen für den Bau von Kinderheimen in Tunesien und Marokko zusammen – eine beachtliche Summe für die damalige Zeit, und ein Beweis für ihr Organisationstalent sowie das Vertrauen, das ihr viele entgegenbringen.
Was Idy Hegnauer von anderen unterscheidet? Sie stellt sich nie über die Menschen, denen sie hilft. Sie arbeitet mit ihnen, nicht für sie. Während andere noch Pläne entwerfen, steht sie mit dem Verbandskasten da – oder mit einem Sack Kartoffeln
Keine Ruhe bis zum Schluss In den 1980er-Jahren, längst über 70, arbeitet Idy Hegnauer vier Jahre lang im Kinderspital in Affoltern. «Ich wollte wissen wie Hilfe aussieht, wenn man nicht weiterzieht, sondern bleibt», schreibt sie später Und auch dort mischt sie sich ein: Im Komitee der Schweizerischen Flüchtlingshilfe kämpft sie für eine offenere Politik. Mit über 90 Jahren schreibt sie ihre Erinnerungen auf. 2001 erscheint «Das Leben schreibt Geschichten», später folgen mit «Laura», Kindheitsskizzen aus Obfelden. Ihre Sprache ist schlicht, fast zurückhaltend – aber zwischen den Zeilen spürt man: Hinter der Bescheidenheit dieser Frau steht die Erfahrung von sechs Jahrzehnten Krisenhilfe. Idy Hegnauer stirbt am 19. November 2006 in Affoltern. Zurück bleibt kein grosses Denkmal, keine Stiftung – aber ein Vorbild. Ihr Leben zeigt, dass man nicht auf eine perfekte Lösung warten muss, sondern anfangen kann. Einfach so, mit dem, was man hat. Gerade heute, wo Hilfe oft kompliziert gemacht wird, ist ihr Beispiel aktueller denn je. Man muss nicht alles wissen – aber man kann etwas tun.
SERIE
Starke Frauen
In dieser Serie werden in losen Abständen Frauen aus dem Bezirk Affoltern vorgestellt, die mit ihren Taten die Vergangenheit geprägt haben oder heute die Gegenwart mitgestalten (red)