Donnerstag, 24. September 2015
107. Jahrgang – Nr. 39
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Freitag, 25. September 2015 Am Freitag meist sonnig und bis zu 20 Grad warm. 8ºC 20ºC
8ºC 19ºC
10ºC 19ºC
Samstag, 26. September 2015 Am Samstagvormittag noch Hochnebel, nach dessen Auflösung Übergang zu recht sonnigem Wetter. Sonntag, 27. September 2015 Der Sonntag zeigt sich etwas wechselhaft, dürfte aber trocken bleiben.
Grellingen
7 Wie aus einem Hirschgeweih im Dreck ein spektakulärer Kalender wird.
Geisskönigin am Herbstmarkt Am letzten Bettag-Samstag trafen sich die Nunninger, die Heimweh-Nunninger und die Menschen aus den umliegenden Gemeinden zum 28. traditionellen Herbstmarkt. Wie immer wartete Nunningen mit einer besonderen Attraktion auf. Dieses Jahr war es Karin Heule, die an der letztjährigen Olma gekürte Geisskönigin. Katharina Kilcher
Witterswil
18 Witterswil wird nicht mit Bättwil fusionieren. Die Gemeindeversammlung hat das Projekt versenkt.
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A
uch wenn Petrus den Nunningern nicht ganz hold war, so luden die 60 bunten Marktstände dennoch ein zum Staunen, Bewundern und natürlich «zum Märte». Marktchef Patrik Vögtli aus Nunningen war stolz, dass er und seine Marktkommission eine so zahlreiche Produkte-Palette anbieten konnte. Er meinte dann auch: «Wir versuchen, unseren Markt möglichst abwechslungsreich zu gestalten, und freuen uns immer über Bauern, welche ihre regionalen Produkte anbieten möchten.» Ein besonderer Höhepunkt war bestimmt der Umzug der Geisskönigin mit den Kindern der Primarschule Nunningen und natürlich, nicht zu vergessen, mit den Geissen. Die Geisskönigin erzählte mit leuchtenden Augen von ihrer Tätigkeit als Älplerin: «Ich liebe mein Leben und meine Geissen. Sie sind coole Tiere, sehr schlau und eben zickig. Wenn ich nach dem Sommer runter ins Tal komme, dann bin ich schon etwas konsterniert über die vielen Menschen,
Die Geisskönigin mit ihrer Entourage: (v. l.) Walter Stebler (ehemaliger Marktchef), Karin Heule (Geisskönigin), Yves P. FOTO: KATHARINA KILCHER Hänggi (Gemeinderat). welchen die Lebensfreude abhandengekommen zu sein scheint.» Auch das Kuratorium des Dorfmuseums Nunningen war mit einem Stand vor Ort. Dort ging es heiter zu und her. Die Standbetreiber hatten ein Buch mit Fotos von der Fronleichnamsprozession aus dem Jahre 1949 aufgelegt. Da wurden alte Erinnerungen wach und es wurde herzhaft gelacht und nach den Dorfnamen gesucht. Diese Dorfnamen entstanden, weil sehr viele Einwohner dieselben Namen und Vornamen trugen und diese sich so untereinander besser
unterscheiden konnten. Dazu erscheint bald ein Buch «Nunninger Dorfnämme», welches vom Dorfmuseum Nunningen verlegt wird. Nunningen will Beerendorf werden Die Nunninger haben sich auf die Fahne geschrieben, dass sie das erste Beerendorf werden wollen. Sie durften sich am Stand der Stiftung ProSpecieRara kostenlos mit einem Beerenstrauch eindecken und konnten auf dem Dorfplan eintragen, wo sie die Rarität pflanzen werden. Vielleicht gibt es ja nächstes
Parkett-Verlegung in Schreiner-Qualität zu Bodenleger-Konditionen
Jahr selbst gemachte Beerenkonfitüre aus ProSpecieRara-Sträuchern zu kaufen. Der Initiant dieser spannenden Aktion ist der seit drei Jahren in Nunningen wohnhafte Philippe Amman, Bereichsleiter für gefährdete Tiere und Vermarktung bei ProSpecieRara. Wer die Nunninger kennt, der weiss, dass sie sehr stolz sind auf ihren Markt. Er ist bestimmt ein wichtiger Meilenstein für ihr Dorfleben. Ein Anlass, bei welchem man die Gelegenheit hat, sich wieder einmal zu treffen und gemütlich beisammen zu sitzen.