Donnerstag, 11. Juni 2015
106. Jahrgang – Nr. 24
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK P.P. A 4144 Arlesheim
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Quartierplan «Oerin»: Im Norden von Reinach soll eine Überbauung mit fünf Wohnblocks und insgesamt 140 Wohnungen realisiert werden.
Aesch
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Grundsatzentscheid: Die CVP Aesch/Pfeffingen zieht 2016 ohne ihren bisherigen Gemeinderat Markus Lenherr in den Wahlkampf.
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Aus Deponie wird Naturschutzgebiet Nur einen Steinwurf vom Siedlungsrand Münchensteins entfernt wartet ein kleines Naturparadies mit zwei neuen Weihern darauf, entdeckt zu werden. Isabelle Hitz
D
ie Gemeinde Münchenstein hat den ehemaligen Steinbruch «Grube Blinden» oberhalb des alten Dorfkerns renaturiert und der Natur zurückgegeben. Entstanden ist ein kleines Naherholungsgebiet mit Feuerstelle, das Naturliebhaber zum Verweilen und Beobachten einlädt. Das ökologisch aufgewertete Areal grenzt direkt an das Naturschutzgebiet Gipfli-Blinden und soll in der nächsten Revision des Zonenplans Landschaft ebenfalls unter Schutz gestellt werden. Die Natur wird von nun an sich selbst überlassen, nur invasive Neophyten wie der japanische Staudenknöterich sollen regelmässig eingedämmt werden.
Steinbruch, Deponie und Kompostieranlage Das neue Naturjuwel hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Bis in die 1970er-Jahre sind hier Mergel und Kalk abgebaut und an der Aliothstrasse im Gstad zu Zement weiterverarbeitet worden. Danach hat die Gemeinde die Grube als Ablagerungsstelle für Aushubmaterial und bis ins Jahr 2010 später als Kompostanlage genutzt. Nachdem der Kompostbetrieb 2010 eingestellt worden ist, hat sich in der Grube eine interessante Pflanzen- und Tierwelt entwickelt. Dazu beigetragen haben auch zwei ältere kleine Betonweiher, in denen sich Kröten, Frösche und Lurche angesiedelt haben. Am Fuss der Fels-
Bereit für den Einzug: Die neuen Weiher in der Grube Blinden oberhalb von Münchenstein bieten ideale Lebensbedingungen FOTO: ISABELLE HITZ für Fröschen, Kröten, Molche und Libellen. wand hausen Füchse und Dachse, und wärmeliebende Tierarten wie Eidechsen, Blindschleichen und Ringelnattern, aber auch Tagfalter, Distelfinke und Hänflinge fühlen sich hier wohl. Mit der Erweiterung des nur 200 Meter entfernt liegenden Schulhauses Löffelmatt fiel eine grosse Menge Ton als
Aushubmaterial an. Dieses wasserdichte Material wird von normalen Ablagerungsstellen nicht gerne entgegengenommen, ist jedoch für die Gestaltung von Weihern ideal. Es lag also nahe, das Aushubmaterial für die Renaturierung der Blinden-Grube zu nutzen. Nachdem das Ingenieurbüro Götz ein Konzept er-
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stellt hatte, begann im Dezember letzten Jahres die Umsetzung der Aufwertungsarbeiten. Beachtliche finanzielle Zuwendungen Die Geländevorbereitung, der Materialeinbau und die Endgestaltung konnten Fortsetzung auf Seite 2