P.P. 2540 Grenchen
21. Mai 2015 | Nr. 21 | 76. Jahrgang
offen ab 8 Uhr
Gegen Abgabe dieses Bons erhalten Sie 1 Café Créme oder Espresso GRATIS.
Gültig in Grenchen
Bestattungen Grenchen • Bettlach • Selzach
Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65
In den schweren Stunden des Abschiednehmens begleiten und unterstützen wir Sie. ar hb c i rre Erlimoosstrasse 3a he 4 2 2544 Bettlach
Telefon 032 644 32 22 baenninger-bestattungen@bluewin.ch ●
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> IN DIESEM STADT-ANZEIGER
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Die GREGA ist passé Das Interesse war gross, das Programm abwechslungsreich.
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WOCHENTHEMA
«Ig liebe dr Näbu» «NÄBU» heisst das neuste Stück, das die Grenchner Theaterregisseurin Iris Minder am Freitag, 19. Juni als Grenchner Freilichtspiel zur Uraufführung bringt.
Sichtschutz
SABINE SCHMID (TEXT, BILD)
D
er Nebel ist ein Symbol für Ungewissheit, Zweifel und Sinnestäuschungen. Im Nebel kann sich der Mensch schlecht orientieren, seine Umgebung nicht richtig wahrnehmen. Die klare Sicht fehlt. Der Nebel steht für Misstrauen, auch für das Sterben, für den Übergang ins Reich des Todes. Symbolisch regiert der Nebel auch das neue Stück von Iris Minder. «Näbu» ist eine Kriminalsaga voller Nebel aber auch voller Humor, Liebe und Action. Auf der Grenchner Freilichtbühne wird einiges unter den Teppich gekehrt, vernebelt eben. Verkörpert wird der Nebel durch die Figur von Elyn (Susi Reinhart), die mit ihren düsteren Gedanken Nebelschwaben über die skurrilen Menschen der Wohnwagensiedlung verbreitet. Im Grunde ihres Herzens sind sie aber sehr liebenswert und sorgen mit der bunten Kulisse – Wohnwagen im Flowerpower-Stil, Blumen, viel Grünes – für einen fröhlichen Kontrast
Seit zwei Wochen probt die Theaterregisseurin Iris Minder mit ihrem Team auf der Grenchner Freilichtbühne. Die Spannung steigt ... zum Grau des Nebels. Einmal abgesehen vom Totenkopf, der den zweiten Wohnwagen ziert ... Und Iris Minder sagt: «Ich liebe den Nebel.» Die Theaterfrau ist in Luzern aufgewachsen und im Herbst und Winter sei der Nebel oft vom See zu ihrem Haus heraufgekrochen. «Es hat mich fasziniert, wenn ich durch den Nebel lief und auf einmal eine Stras-
senlaterne auftauchte.» Auch an den Ruf des Schiffshorns, das durch den Nebel hallte, erinnere sie sich noch gerne. «Es rührt mich noch heute zu Tränen, wenn ich daran denke.» Die schöne Stimmung, die Stille, das Eingehüllt sein – auch das vermittelt der Nebel – wenn auch nicht auf der Bühne von Iris Minder. Hier bleibt der Nebel seinem Ruf treu.
Diese Woche im