Donnerstag, 23. April 2015
107. Jahrgang – Nr. 17
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen
7ºC 19ºC
Freitag, 24. April 2015 Nach freundlichem Beginn von Westen her Bewölkungszunahme und ansteigendes Schauerrisiko.
7ºC 19ºC
Samstag, 25. April 2015 Viele Wolken und nur kurze Aufhellungen. Zeitweise Regen, vorwiegend am Nachmittag.
10ºC 16ºC
Sonntag, 26. April 2015 Wechselhaft, Sonne und Wolken lösen sich ab. Dazwischen auch etwas Regen.
Laufen
3 Die Stützpunktfeuerwehr Laufen hat ein neues Zuhause. Am kommenden Wochenende ist die Bevölkerung eingeladen, die moderne und grosszügige Anlage zu besichtigen.
Rodersdorf
14 In Rodersdorf wollen engagierte Einwohner die Asylsuchenden im Dorf bei der Integration unterstützen. Gemeinsam mit den sechs Eritreern suchten sie Möglichkeiten, um das Vorhaben zu verwirklichen.
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In sieben Tagen um die Juraketten Von Bewegungsmuffeln über Kulturbegeisterte bis zu harten Wandersleuten: Alle, alle finden mit Via Surprise 1001 Gründe, die enge Stube zu verlassen. Gini Minonzio
R
ichtig gut. Ohne Wenn und Aber. Kanton Solothurn Tourismus hat mit der Via Surprise ein einladendes, solides, professionelles Wanderangebot geschaffen. Diese Wunderwanderungen sind so gut, dass sie auch für absolute Bewegungsmuffel eine Schatzkiste darstellen. Letzte Woche hat Via Surprise in Langenbruck ihre vierte Wanderroute eröffnet: die Kraftorte-Tour. «Der Jura ist der richtige Ort, um sich zu entspannen und sich einzumitten», sagte dazu der Kraftort-Kenner Pier Hänni. Der Kalkuntergrund habe eine beruhigende Wirkung und der Jura sei voller Kraftorte. Die Kraftorte-Tour führt denn auch in fünf Tagen von Olten über den Belchen und die Ermitage nach Mariastein. «Per Geburt bin ich reformiert», führte Hänni dazu aus, «doch wenn ich in Mariastein bin, werde ich für kurze Zeit katholisch.» Ein Missionar ist Hänni beileibe nicht. Die Kraft der Natur liege in der Empfindlichkeit der Menschen, erklärte er. Wer sich nicht auf die Kraftorte einlassen will, kann auch einfach die schöne Landschaft auf historischen Wegen geniessen. Insgesamt hat Via Surprise vier Touren erarbeitet. Richtig harte Urwanderer können sich über die Homepage von Via Surprise alle Tourendaten (inklusive Wettervorhersage und Höhenprofil) ausdrucken oder aufs Smartphone la-
Morgens um sechs: Pier Hänni erklärt beim Sonnenaufgang das Belchensystem. FOTO: GINI MINONZIO
den. In sieben Tagen können sie dann mit Ruck- und Schlafsack um die Juraketten wandern. Zum Beispiel von Mariastein nach Balsthal, Seewen, Dornach und wieder zurück nach Mariastein. Unterwegs werden sie immer wieder auf Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemacht. Wer niemandem mehr beweisen muss, wie fit er ist, lässt sich das Gepäck von Ort zu Ort vom Touroperator Swisstrails nachtragen und steigt in den reservierten Herbergen ab. So machen es die Genusswanderer. Bewegungsmuffel wählen aus der Homepage eine der gut dokumentierten 70 Sehenswürdigkeiten aus, fahren da
061 763 77 77 www.edel-swiss.ch
GLASBRUCH
Sommer-Mode ist lanciert. Leicht, luftig und lässig wirken die neuen Drucke und Schnitte. Abstrahierte florale Prints treffen auf Minimal-Prints und grafische Muster. Kombiniert mit sportiven Waschungen, lassen sie die Mode unkompliziert wirken. Lassen Sie sich inspirieren!
hin und machen sich einen schönen Nachmittag. Und wer am liebsten nur auf der Maus reitet, verbringt ein paar schöne Tage in der Homepage von Via Surprise. Neben der Rundroute hat sich Via Surprise auch drei Themenwanderungen ausgedacht. Neben der KraftorteTour sind es die Industrie-Tour für Technikbegeisterte und die Kloster-Tour, die vom Basler Münster und in sechs Tagen zur Solothurner Verenaschlucht führt. Langer Atem nötig Der Träger von Via Surprise ist Kanton Solothurn Tourismus. Zusammen mit Schwarzbubenland Tourismus, Basel-
land Tourismus und weiteren Partnern entwickeln sie seit 2013 das Wandernetz Via Surprise. «Noch dieses Jahr soll ein Verein gegründet werden, der die Nachhaltigkeit von Via Surprise sicherstellt», sagte dazu Jürgen Hofer, Geschäftsführer von Kanton Solothurn Tourismus. Dieser Verein wird einen langen Atmen brauchen. «Letztes Jahr konnte der Touroperator Swisstrails ganze drei Buchungen verkaufen», erklärte Prisca Jaisli von Swisstrails. Das sei im ersten Jahr viel. Wenn es einmal laufe, so seien 50 Buchungen schon ein sehr gutes Ergebnis. www.viasurprise.ch