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P.P. 2540 Grenchen

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9. April 2015 | Nr. 15 | 76. Jahrgang

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Störche brüten wieder ALTREU Am kommenden Mittwoch, 15. April startet in Altreu die neue Saison. Das Infozentrum Witi informiert über Störche und andere Tiere. Zur Saisoneröffnung ist auch die Vernissage zur Sonderausstellung «Federn – ein Wunderwerk der Natur».

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008 wurde Altreu von EuroNatur zum europäischen Storchendorf ernannt. Europaweit gibt es elf dieser Dörfer. «Und jeweils nur eines pro Land», erklärt Viktor Stüdeli, Mitglied des Vereins «Für üsi Witi» und Betriebsleiter des Infozentrums. Dass Altreu diese Ehre zu Teil kam, ist vor allem Max Blösch (1908-1997) zu verdanken. «1950 hat in der Schweiz kein einziges Storchenpaar gebrütet», so Stüdeli. Die Intensivierung der Landwirtschaft, der Anbau von Monokulturen und die Trockenlegung von Feuchtgebieten hat die Nahrungsgrundlage des Weissstorchs stark eingeschränkt. Dem Solothurner Turnlehrer Max Blösch ist es in jahrelanger Forschungs- und Zuchtarbeit gelungen, den Storch in der Schweiz wieder

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Nächste Woche beginnt in Altreu die neue Storchensaison. Bald wird in den Horsten gebrütet und rund 30 Tage später schlüpfen die ersten Jungstörche. anzusiedeln. «Letztes Jahr zählten wir 35 Brutpaare, die 51 Junge aufzogen», so Stüdeli. Schweizweit gibt es mittlerweile wieder rund 350 Storchenpaare. Es dauerte aber rund zehn Jahr, bis Max Blösch erste Erfolge verbuchen konnte. «Er hat realisiert, dass er zu wenig genetisches Material hatte.» Dank einem Gentlemen Agreement

mit der Air France, flog die französische Airline schliesslich 220 Störche in die Schweiz. Von da an war Blösch mit der Aufzucht erfolgreich. Mehrere Tonnen Fischfutter wurden in der Storchenanlage jährlich an die Zuchtstörche verfuttert. Nachdem der Bestand wieder gesichert war, hat man die Störche wieder ausgewildert ...


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