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8. Januar 2015 | Nr. 1/2 | 76. Jahrgang

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

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Mittwoch, 14. Januar 2015, 20.00 Uhr

Wahrheit

Schauspiel/Komödie von Florian Zeller Mit Helmut Zierl, Karin Boyd, Caroline Kiesewetter, Uwe Neumann

Subtiles Spiel um Wahrheit und Lüge. Ein fulminanter Theaterabend, der die Gehirnwindungen der Zuschauer ebenso stark in Anspruch nimmt wie deren Bauchmuskulatur. «Alle Kreaturen lügen.» Eigentlich ist Michel (TV-Star Helmut Zierl) diesbezüglich ja so was von «d´accord» mit seiner Angetrauten (Karin Boyd), dass er das ganze Stück hindurch lügt. Bei Alicens Ehegespons Paul handelt es sich um Michels «besten Freund», der es aber auch faustdick hinter den Ohren hat. Auch Sonnyboy Uwe Neumann wird an diesem Abend für reichlichen Applaus sorgen. Ein ausserordentlich amüsanter Theaterabend.

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Diese Woche im WOCHENTHEMA

«Der Abschied tut weh» GRENCHEN Nach zehn Jahren Kindertheater 'Blitz' übergibt Iris Minder das Zepter an Susanne Zimmermann. Herzschmerz, ihr persönliches Projekt in fremde Hände zu geben? Definitiv. Doch sie hätte keine passendere Person als Susanne Zimmermann als Nachfolgerin finden können, ist Iris Minder überzeugt. JENNIFER GERMANN (TEXT)

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igentlich wollte Susanne Zimmermann, die Iris Minders Arbeit immer bewundert hat, nur mal an einem Projekt von ihr teilhaben und helfen. Damit, dass sie jetzt plötzlich das ganze Kindertheater übernehmen darf, hat sie nicht gerechnet. Als leidenschaftliche Theaterfrau freut sie sich auf die neue Herausforderung. „Das ist natürlich ein riesen Glück.“ Iris Minder findet das Timing für den Wechsel perfekt: „Man muss abgeben, wenn man noch Feuer hat, noch fit ist. Zehn Jahre sind eine schöne Zahl, um aufzuhören.“ Sie habe nun Zeit für neue Projekte. So einfach fällt ihr das Abgeben jedoch nicht. „Es ist ein Kopf- und Bauchentscheid, das Herz hat noch gezögert“, gibt sie zu. Den Freilichtspielen in Grenchen bleibt sie natür-

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Die «Blitz-Kinder» in Aktion. (Bild: zVg.) lich erhalten. „Damit kann ich definitiv noch nicht aufhören“, stellt sie klar.

Ähnliche Vorstellungen Dass sie in sehr grosse Fussstapfen tritt, ist sich Susanne Zimmermann bewusst. Doch die Theaterpädagogin sprüht vor Energie. Die beiden Frauen haben den gleichen Ansatz. Sowohl die Förderung der Fantasie, als auch das Stärken des Selbstbewusstseins der Kinder liegt den Beiden am Her-

zen. Wie ihre Vorgängerin hat auch Susanne Zimmermann vor, Stücke selbst zu schreiben. Geschichten zu erfinden fällt ihr leicht. „Ideen springen mich von allen Seiten an“, schmunzelt sie. Diese Ideen und Eingebungen müsse sie dann filtern, entwirren und etwas daraus machen. „Das Problem ist nicht, keine Ideen zu haben, sondern eher zu viele“, meint Susanne Zimmermann, die schon als Kind Geschichten geschrieben hat.


Amtliche / Kirche / Diverses

Nr. 1/2 | Donnerstag, 8. Januar 2015

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

ABSCHIED

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 11. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl. «Was machen wir mit dem langweiligsten Text im Matthäusevangelium?», Matthäus 1, 1–17. Pfarrerin Kornelia Fritz. Markuskirche Bettlach Sonntag, 11. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe von Leandro von Arx, Bettlach. Pfarrer Roland Stach. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 10. Januar 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 11. Januar 9.45 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier im Kinderheim Bachtelen (an der alten Krippe). 10.00 Uhr Eucharistiefeier mit den Erstkommunikanten. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 13. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 14. Januar 18.30 Uhr Eucharistiefeier entfällt. Donnerstag, 15. Januar 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 18.30 Uhr Abendlob in der Kapelle. Freitag, 16. Januar 8.00 Uhr Eucharistiefeier.

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Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Traurigkeit und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Mit vielen schönen Erinnerungen und auf seinen persönlichen Wunsch haben wir im engsten Familienkreis Abschied genommen von meinen Mann, unserem Paps, Schwiegervater, Grosspapi, Opa und Urgrosspapi

Max Meier-Graser 4. Februar 1926 bis 26. Dezember 2014

DANKE – an die Spitex Bettlach – an die Ärzte und das Pflegepersonal des Spitals Solothurn – für die schönen Karten und Zuwendungen – an alle, die ihre Anteilnahme auf irgendwelche Weise überbracht haben Ein besonderer Dank geht an Frau und Herrn Bänniger und Herrn Wüthrich, Bettlach, für die Unterstützung und Beratung sowie für die schönen Worte und Gestaltung beim Abschied. Die Trauerfamilien

CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 11. Januar 9.30 Uhr Eucharistiefeier mit Pfarrerin Sarah Böhm, anschliessend Kirchenkaffee. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 11. Januar 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kinderprogramm. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 11. Januar 10.00 Uhr Allianz-Gottesdienst in der reformierten Kirche Pieterlen, mit Kinderprogramm.

VERANSTALTUNG

IMPRESSUM Sonntag, 11. Januar 10.00 Uhr Allianz-Gottesdienst in Pieterlen mit Kinderbetreuung. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.91 Immobilien: CHF -.86 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 22 389 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Grenchen

Nr. 1/2 | Donnerstag, 8. Januar 2015

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Neuer Wind beim Kindertheater 'Blitz' GRENCHEN 2004 gründete die Theaterfrau von Grenchen, Iris Minder das Kindertheater 'Blitz' – mit Erfolg. Schon von Anfang an konnte sie Kinder für die Bühne begeistern. Nun gibt sie die Leitung an Susanne Zimmermann weiter. Die motivierte Theaterpädagogin freut sich auf die neue Aufgabe. Am 11. Januar 2015 findet das letzte Stück des Kindertheaters unter der Leitung von Iris Minder statt.

Zimmermann mögen die Natur und holen sich auf Spaziergängen Inspiration für die Stücke. „Draussen kann man wunderbar den Kopf leeren und wieder mit neuen Ideen füllen“, sagt Susanne Zimmermann. Dadurch, dass die Vorgängerin und die Nachfolgerin nicht komplett verschieden sind, wird sich das Konzept des Kindertheaters 'Blitz' sicher nicht um 180 Grad drehen. „Trotzdem wird sie ihr eigenes Ding durchziehen und das ist gut so“, Iris Minder lächelt Susanne Zimmermann an. Vorerst sei sie bestrebt diese gute Qualität zu halten, meint die Nachfolgerin und lacht.

JENNIFER GERMANN (TEXT, BILD)

Nächste Projekte

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lf Projekte hat Iris Minder mit dem Kindertheater 'Blitz' realisiert. Neben der alljährlichen Vorstellung eines grösseren Stücks kamen auch Projekte bei UNICEF- und Stadtanlässen oder Strassentheater, die sie mit den Kindern durchführte. Unter den aufgeführten Stücken findet man zum Beispiel die 'Bremer Stadtmusikanten', 'Lebensträume' oder 'Die blaue Blume'. Die meisten Geschichten hat Iris Minder selbst geschrieben, andere neu inszeniert. Für sie ist die Begabung, mit Leichtigkeit Geschichten zu erfinden, ein Geschenk. Im Kindertheater 'Blitz' steckt viel Herzblut von ihr drin. Das merkt man, sobald sie darüber spricht. „Zu sagen, es fällt mir leicht zu gehen, wäre gelogen.“ Während der 'Blitz'-Karriere hat sie viele wunderbare Kinder und unvergessliche Momente erlebt. Doch für sie sei es an der Zeit, das Kindertheater weiterzugeben und daher komme Susanne Zimmermann genau richtig. Nachdem sie dieser auf den Zahn gefühlt habe, sei sie hellauf begeistert gewesen von der dreifachen Mutter und hat ihr ihre Nachfolge angeboten.

Susanne Zimmermann (l.) wird die Nachfolgerin von Iris Minder. Am 11. Januar findet die letzte Aufführung des Kindertheaters 'Blitz' unter der Leitung von Iris Minder statt. Passende Nachfolge gefunden Auch für Susanne Zimmermann stimmt der Moment perfekt, um das Kindertheater zu übernehmen. Die gelernte Papeteristin mit kaufmännischer Zusatzausbildung aus Subingen hat schon verschiedene Theaterproduktionen hinter sich. Sie arbeitet mit verschiedensten Zielgruppen; im Mai brachte sie ein Stück mit Behinderten auf die Bühne. Während des Theaterprojekts mit dreizehn behinderten Menschen vom Wohnheim Kontiki in Subingen hat sie auch vieles von ihnen gelernt. „Diese Menschen begegnen allem so ungefiltert und mit emo-

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tionaler Offenheit“ Diese Arbeit sei ein sehr spannender Prozess gewesen. Sie weiss, dass Kinder dieselbe Offenheit mitbringen können und ist gespannt auf die Arbeit mit dem Kin●

Wochenthema

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dertheater 'Blitz'. Sie selbst liebte schon als Kind die Theaterwelt, spielte als Einzelkind Rollenspiele oder schrieb Geschichten. Heute ist sie freischaffende Theaterpädagogin.

Gleiche Wellenlänge Durch das Kindertheater 'Blitz' sollen Kinder spielerisch lernen sich durch den Körper und die Stimme vielfältig auszudrücken, ihre Fantasien auszuleben und Teamgeist zu bilden. Die beiden Theaterfrauen sind sich einig, für was das Kindertheater steht. So wie Iris Minder, findet es auch Susanne Zimmermann wichtig, dass die Kinder Spass an der Sache haben sollen, aber auch lernen müssen, dass Disziplin, Fleiss und Toleranz dazugehört. Nicht nur in diesem Gebiet ähneln sich die beiden: Sowohl Iris Minder, als auch Susanne

Dennoch gibt es Neuheiten unter der Leitung von Susanne Zimmermann. Im Jahre 2015 wird die Theaterpädagogin zum ersten Mal ein Kinderfreilichtspiel mit den 'Blitz'Kindern, sowie auswärtigen spielfreudigen Kindern durchführen. Dazu wird sie das Kinder- und Jugendbuch 'Die rote Zora' inszenieren. Der Andrang von Kindern dabei mitzumachen war sehr gewaltig, was Susanne Zimmermann natürlich freut. Am 11. Januar findet die letzte Aufführung des Kindertheaters 'Blitz' unter der Leitung von Iris Minder statt. Die Autorin und Regisseurin hat sich dieses Jahr selbst nochmals auf ein Abenteuer eingelassen: So durfte jedes Kind die Rolle, welche es spielen wollte, selber wählen. Vom Krokodil bis zum Weltmeister im Fischen gibt es allerlei interessante Figuren, aus welchen Iris Minder dann eine Geschichte zusammengesponnen hat. Was dabei rausgekommen ist, kann man am 11. Januar um 19 Uhr in der Aula des Schulhauses IV in Grenchen sehen. Eine skurrile und vielfältige Geschichte, was aber auch zu der nun ehemaligen Leiterin des Kindertheaters 'Blitz' passt, denn: „Nichts ist langweiliger als Routine.“

Ein gutes neues Jahr! Er ist seit 2011 unauslöschliche Tradition: der Neujahrs-Apéro des Gewerbeverbands Grenchen. Tradition ist auch, dass es an diesem Tag - kurz vor

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oder kurz nach dem Dreikönigs-Tag meistens sehr kalt ist. Gut kann man sich da an der Punsch- oder Glühweintasse wärmen.

GRENCHEN

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Narren an die Macht

Bunter Mix von Hits

Tickets zu gewinnen

Der Puls steigt langsam aber sicher bei den Grenchner Narren. Am Hilari vom kommenden Dienstag (13. Januar) werden sie traditionsgemäss die Macht übernehmen. Für Obernarr Diego Kummer wird es das erste Mal sein, dass er den unblutigen Umsturz einleitet. Zusammen mit seinen närrischen Mitstreiterinnen und Mitstreitern hat er keine Kosten und Mühen gescheut, um Stapi François Scheidegger würdevoll, aber unwiderruflich ins temporäre Exil zu schicken. Wie genau das geschehen wird, ist wie immer ein sehr gut gehütetes Geheimnis. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, am 13. Januar ab 18.30 Uhr vor dem Hôtel-de-Ville diesem bewegenden Spektakel beizuwohnen. Die Grenchner Guggenmusiken werden dabei mit kakophonischen Klängen aufwarten und nach vollbrachter Tat wird ein Apéro offeriert. Danach ziehen diverse Zünfte in ihre Lokale, um die Vollversammlungen abzuhalten. Kein Hilari ohne Hilari-Denkmal. Bereits einen Tag früher werden die „Lunesen“ auf dem Marktplatz (19 Uhr) das närrische Schmuckstück aufstellen. Auch sie freuen sich, wenn sie bei ihrer Tat vom Narrenvolk unterstützt werden.

Das Vocal Jazz Ensemble 'The Nightingales' aus dem Raume Solothurn wartet am Sonntag, 11. Januar, um 17 Uhr im Bachtelen Grenchen mit unverstärktem a cappella Sound auf. In seinem neuen Programm 'ON AIR' hat es sich dem Radio verschrieben und lässt nostalgische Erinnerungen an die Stunden des Radiohörens aufkommen.

Der Grenchner Stadt-Anzeiger verlost 2 x 2 Tickets im Wert von je 40 Franken für die Schauspielkomödie 'Wahrheit' am Mittwoch 14. Januar um 20 Uhr im Parktheater Grenchen. Worum gehts? Darum, dass alle Kreaturen lügen: Und Michel, (TV-Star Helmut Zierl), ist diesbezüglich so was von «d´accord» mit seiner Angetrauten (Karin Boyd) , dass er das ganze Stück hindurch lügt .... Rufen Sie morgen Freitag von 11.50 bis 12 Uhr an. Telefon: 032 654 10 60. Wer zuerst anruft, gewinnt. Tickets liegen an der Abendkasse bereit. Wer kein Glück hat, kann Tickets hier reservieren: Ticketino.com, Tel. 0900 441 441 (1 Fr./Min. Festnetz), BGU, alle Poststellen. Preise: 35 bis 40 Franken.

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Leserbrief Ein neues Jahr hat begonnen. Und für die Zukunft habe ich einen ganz grossen Wunsch: Mehr Hilfsbereitschaft der Menschen. Ich habe MS und bin am 1. Januar an der Aare gewesen, um meinem im letzten Jahr verstorbenen Lebenspartner nahe zu sein und ihm eine Kerze anzuzünden. Wegen meiner Krankheit konnte ich nicht mehr aufstehen und habe zwei an mir vorbeigehende Frauen gebeten, mir zu helfen. Sie sind einfach weitergegangen. Es braucht nicht viel, einem Menschen in Not, kurz beizustehen. Tun Sie es doch einfach in Zukunft. Seien Sie offen für einen andern Menschen. Das wünsche ich mir für 2015. Elisabeth Zumbrunn

Trotz Kälte herrscht Freude (links): Stadtschreiberin Luzia Meister und Silvan Granig (Standortmarketing) im regen Gespräch.

Ausschaffungsinitiative: Ein Referat informiert GRENCHEN Zum Auftakt im neuen Jahr lädt Granges MELANGES zu einem Referat ein: 'Die Wegweisung von straffälligen Ausländerinnen und Ausländern'. Der Anlass findet am Mittwoch 14. Januar um 19.30 Uhr im Kunsthaus Grenchen statt. Seit der Annahme der 'Ausschaffungsinitiative' im November 2010 ist dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Unter welchen Umstän-

den ausländische Personen wirklich weggewiesen werden können, und wie die entsprechende Praxis aussieht, ist jedoch oft unklar. In einem Referat, organisiert von Granges Melanges, gibt die Referentin Prof. Christin Achermann der Universität Neuenburg, nun einen umfassenden Überblick über dieses komplexe rechtliche Feld und gewährt Einblick in die Umsetzung durch kantonale Behörden. Im Anschluss an den Anlass wird ein Apéro offeriert. Alle sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. mgt

GRENCHEN

Uhrenarbeiter erzählt Der Schauspieler Tom Muster führt im Szenenspiel «Adolf Gschwind – Ein Uhrenarbeiter erzählt» während circa einer halben Stunde durch die Ausstellung. Am Samstag, 10. Januar, 15 bis 15.30 Uhr im Kultur-Historischen Museum. Museumseintritt 5 Franken, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis.


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Nr. 1/2 | Donnerstag, 8. Januar 2015

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«Es ist alles eine Frage der Technik» SELZACH Anna Rudolf von Rohr ist 14. Sie geht in die 8. Klasse, möchte Landwirtin werden, und sie spielt Alphorn – mit viel Talent, Enthusiasmus und musikalischem Gespür.

Und das fragen auch alle.» Aber nein, dem sei nicht so. «Es ist alles eine Frage der Technik.» Und das schwere Alphorn herumtragen? «So schwer ist das gar nicht», erklärt Anna. Man kann es auseinandernehmen und in einem handlichen Koffer verstauen. Anna Rudolf von Rohr ist Mitglied der Alphornbläsergruppe ‹Echo vom Jura› aus Bettlach und dort mit Abstand das jüngste Mitglied. Die restlichen Bläser sind 50 jährig oder älter. «Aber das macht mir nichts aus.» Im Gegenteil sie habe es sehr gut in der Gruppe. Und auch mit ihrem Lehrer, mit Ruedi Bauriedl versteht sie sich gut. «Für mich ist Anna ein Rohdiamant, an dem ich die ersten Schliffe anbringen darf», sagt dieser. Dabei müsse man behutsam vorgehen, um ihre Freude am Alphorn kontinuierlich zu steigern und nicht etwa das Gegenteil zu bewirken. Und Ruedi Bauriedl fährt fort: «Anna ist eine begabte Bläserin, die aber auch sehr viel und sehr intensiv übt.»

SABINE SCHMID (TEXT, BILD)

A

nna Rudolf von Rohr wohnt in Selzach, am Hang des Jurasüdfuss, etwas ausserhalb vom Dorf, mit herrlicher Aussicht auf die darunterliegende Ebene, mit Blick auf die Alpen, wenn das Wetter es zulässt. Es ist ein schöner Ort zum Alphornblasen, denkt man. Anna spielt am liebsten draussen auf dem Hausplatz, oder etwas weiter oben am Waldrand. «Die Nachbarn? Nein, die haben nichts dagegen», sagt die fröhliche 14-Jährige. «Im Gegenteil, die Musik fehlt ihnen, wenn wir in die Ferien fahren.» Sie lacht. Je nach Wetter bringt das Echo die Töne zurück. «Das gefällt mir besonders gut.» Vor allem, abends ist das der Fall. Oder oben am Waldrand auf der Hasenmatt. «Da gibt es eine Stelle, wo immer ein Echo hallt.»

Frühe Liebe zum Alphorn

Kein einfaches Instrument «Das Alphorn ist ein schwieriges Instrument», erklärt Ruedi Bauriedl, Annas Lehrer aus Bettlach. «Es ist das einzige Instrument, bei dem der Körper alles selber macht, er liefert Luft, formt den Ton... das Rohr ist nur der Verstärker.» Andere Instrumente erhalten Unterstützung, die Trompete zum Beispiel durch Ventile, die Handorgel durch einen Blasbalg. Umso eindrücklicher ist es, dass ein zierliches Mädchen wie Anna regelmässig in eben ein solches Horn bläst. Braucht das nicht enorm viel Schnauf und Kraft? Sie lacht. «Das denken alle.

Anna Rudolf von Rohr, eine junge und talentierte Alphornbläserin aus Selzach.

Auf ihr Talent angesprochen, zuckt Anna mit den Schultern. Sie ist bescheiden, spielt aus Liebe zur Musik, aus Liebe zum Alphorn. Wann diese Leidenschaft entfacht wurde, das wissen weder Mutter noch Tochter so genau. Bereits mit fünf habe Anna vom Alphornspielen geschwärmt. «Ich war der Meinung, sie müsse zuerst etwas ‹Rechtes› lernen», lacht die Mutter. Anna lernte Klavier spielen, tut auch dies mit viel Hingabe, sitzt mindestens ein bis zwei Mal täglich am Klavier. «Und nie musste ich sie zum Üben animieren», so die Mutter. Zum zehnten Geburtstag erhielt Anna eine Alphorn-Probelektion. Und da zeigte es sich, es war nicht nur eine kindliche Schwärmerei. Anna wollte Alphorn spielen, nahm bald schon regelmässig Unterricht und wurde Ver-

einsmitglied. Heute kann sie rund 50 Stücke auswendig. Das sei wichtig beim Alphornblasen. «Ein Notenständer neben dem Alphorn macht sich nicht so gut», weiss sie. Die verschiedenen Töne werden anhand unterschiedlicher Blastechnik erzeugt. «Das habe ich einfach gelernt.» Erklären kann man es schlecht. Nicht alle Stücke kann man auf dem Alphorn spielen. ‹Stille Nacht› zum Beispiel geht nicht. ‹Süsser die Glocken nie klingen› hingegen schon. Der Grund ist, dass man auf dem Alphorn nur Töne aus der Naturtonreihe spielen kann.

Die heutige Jugend In der Alphorngruppe sei es wichtig, dass man sich aufeinander abstimmt. Der Lehrer sage ihr immer, sie spiele zu schnell. Und Anna erwidert dann, das sei eben die heutige Jugend. Die heutige Jugend, die durchaus Sinn für Traditionen, einen Hang zur Volksmusik an den Tag legen kann. «Wir sind erst durch Anna zur Volksmusik gekommen», lacht Annas Mutter. Zur Liebe zur Volksmusik und zum Alphorn im Speziellen gesellt sich auch der passende Berufswunsch. «Ich möchte Landwirtin werden», sagt Anna. Jetzt geht es darum, eine Lehrstelle zu finden. Einen elterlichen Betrieb gibt es nicht, der diesen Berufswunsch zuweilen fördert. «Mein Onkel hat einen Landwirtschaftsbetrieb.» Er kann aber keine Lernenden ausbilden. Plan B wäre Schreinerin zu lernen. Naturverbunden und im handwerklichen Bereich sieht Anna ihre Zukunft und immer mit einem Alphorn an ihrer Seite. Ihm will sie weiterhin treu bleiben – hobbymässig, wie sie betont. Aber wer weiss, ein talentiertes junges Mädchen wie Anna wird vielleicht noch von sich hören lassen.

Das Jahr ist lang genug für viele gute Vorsätze UMFRAGE Die besinnliche Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nutzen viele Menschen, um über ihr Leben nachzudenken. Gute Vorsätze, die auch umgesetzt werden können, nehmen sich die Leute aber meist zu gegebener Zeit unter dem Jahr vor. Stefan Kaiser (Text, Bilder) Dass sich die Leute zum Neujahr gute Vorsätze für die kommende Zeit vornehmen, ist ein Klischee, das sich in einer kleinen Umfrage mit zwei Dutzend Personen in Grenchen nur ansatzweise bestätigt.

Keine Vorsätze fürs neue Jahr Genau die Hälfte der Befragten gab an, sich nie besondere Gedanken darüber zu machen. Und falls sie im Leben doch etwas anders machen wollen oder sich Änderungen wünschen, dann hänge dies nicht mit dem Jahreswechsel zusammen, sondern passiere bei passender Gelegenheit unter dem Jahr. «Weil man heute nicht wissen kann, was morgen ist, fasse ich mir allgemein keine Vorsätze», meinte etwa ein Passant beim Südbahnhof. «Und meist werden gute Vorsätze ohnehin schnell über den Haufen geworfen», sprach eine junge Mutter in der Migros aus eigener Erfahrung.

Mehr für die Gesundheit tun Die andere Hälfte nimmt sich zum Jahresbeginn allerdings sehr pragmatische und durchaus realisierbare Dinge vor. Die meisten wollen mehr für ihre Gesundheit tun, indem sie etwa mehr «fitten», das heisst, sie wollen mehr Sport treiben oder haben mehr Aktivitäten an der frischen Luft vor. Mit dem Rauchen aufhören oder mehr Zeit mit der Familie verbringen wurde auch häufig genannt. Ein junger Mann hat sich vorgenommen, heuer mehr Geld zu verdienen und will eine Weiterbildung in Angriff nehmen.

Marc Lippuner, Bettlach

Saskia Huber, Lengnau

Patricia Leuenberger, Bettlach

Jan Burgers, Oberwil

Keine besonderen Vorsätze hat sich der Entwicklungsingenieur bei der ETA Marc Lippuner aus Bettlach vorgenommen, (auf dem Bild mit seiner Tochter Rahel). «Ich nehme mir jedes Jahr das gleiche vor: Sportlich bleiben, mich auf die Familie konzentrieren und weiterhin Spass im Job haben.»

Saskia Huber aus Lengnau will heuer wieder mehr «fitten», das heisst, sich mehr bewegen, was wegen der Kinder in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen sei. Im Sommer hat die kaufmännische Angestellte vor, wieder mehr zu joggen, und da können sie die Kinder auch mit dem Velo begleiten.

Patricia Leuenberger, Kundenberaterin der BEKB aus Bettlach, (hier mit ihren Töchtern Jil Moana und Zoé Lea im Kindersitz), nimmt sich zu Jahresbeginn nie wirklich was vor. «Gute Vorsätze werden ohnehin schnell über den Haufen geworfen, wenn etwas nicht so klappt, wie man das gerne hätte.» Wenn es sie dünkt, sie müsse etwas ändern, dann tut sie dies zu gegebener Zeit unter dem Jahr.

Der Sozialpädagoge Jan Burgers aus Oberwil bei Büren nimmt sich zu Neujahr nicht unbedingt gute Vorsätze vor, «denn das bringt eh nicht viel.» Er habe zwar schon länger vor, mit dem Rauchen aufzuhören, «damit das aber klappt, muss man eine passende Zeit unter dem Jahr abwarten».


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Donnerstag, 8. Januar 2015 | Nr. 1/2

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Büren / Seeland

Nr. 1/2 | Donnerstag, 8. Januar 2015

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Plattform für Strom aus der Region BÜREN AN DER AARE In Sachen Energieeffizienz und Nutzung nachhaltiger Energieprodukte ist in Büren und im Seeland noch grosses Potenzial vorhanden. Schritt für Schritt wird jedoch Know-how aufgebaut und die regionale Energieproduktion gefördert, etwa mit dem Verein Solarplattform Seeland.

tungsdienstleistungen, es können Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden und ausserdem widmet sich die Solarplattform Seeland der Weiterbildung von Elektroinstallateuren zum neu definierten Berufsbild des Solartisten.»

Grosses Potenzial auch bei Wärme

B

AUSVERK AUF

üren an der Aare ist zwar keine Energiestadt, trotzdem werden im Landstedtli im Grünen grosse Anstrengungen für einen nachhaltigen Umgang mit Energie unternommen. An seiner letzten Sitzung im alten Jahr etwa beschloss der Gemeinderat auf Antrag der Energiekommission, dass die Gemeinde samt der Energieversorgung Büren AG (EVB) dem Verein Solarplattform Seeland beitritt. Dieser wurde 2013 von den Energiestädten Biel, Nidau, Brügg und Lyss gegründet mit dem Ziel, regionale und nachhaltige Energieprodukte aus Solaranlagen im Seeland mit entsprechenden Produkten und Dienstleistungen zu fördern. «Massnahmen im Energiebereich sind uns wichtig, wobei solare und alternative Energien nur einen Teil ausmachen», erklärt Gemeindepräsidentin Claudia Witschi auf Anfrage. Seit 2014 verfügt Büren über einen Energierichtplan und der Beweggrund für den Beitritt zur Solarplattform liege in den Vereinbarungen des BEakom, die Büren 2012 eingegangen ist.

Büren an der Aare ist mit der Energieversorgung Büren AG dem Verein 'Solarplattform Seeland' beigetreten. Diese Solarplattform fördert regionale und nachhaltige Energieprodukte aus Solaranlagen im Berner Seeland. (Bild: zVg.) Ausbildung zu Solarspezialisten Das Berner Energieabkommen (BEakom) ist ein koordiniertes Angebot mehrerer kantonaler Ämter zur gezielten Förderung der Nachhaltigkeit der Gemeinden in den Bereichen Energie, Mobilität und räumliche Entwicklung und sieht gegebenenfalls auch Förderleistungen wie Stromeinspeisevergütungen vor. Gemeinsam

werden massgeschneiderte und freiwillige Programme oder Projekte entwickelt, die die Gemeinden etappenweise umsetzen. Sie können zwischen drei Stufen wählen (Büren vereinbarte Massnahmen der zweiten Stufe), wobei die dritte Stufe bereits ähnliche Vorgaben vorsieht wie das Label Energiestadt. Die Solarplattform Seeland beschränkt sich auf die Sonnenener-

gie, und diese macht vom ganzen Kuchen bislang noch einen kleinen Teil aus. Armin Zingg, Geschäftsführer der EVB und Mitglied der Energiekommission, die den Anstoss für den Beitritt zur Solarplattform gab, hält den Verein jedoch für ein wichtiges Kontaktnetz als Schnittstelle zwischen Behörden, Privaten und Unternehmen: «Bauherrschaften erhalten gute Bera-

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Derzeit sind in Büren keine grösseren Solarprojekte geplant. «Das Potenzial wäre aber noch gross», hält Armin Zingg fest, obwohl in Büren bezüglich Photovoltaik schon viel erreicht wurde. Die EVB ist an der Betriebsgesellschaft EDZ (Energie der Zukunft AG) beteiligt, die mittlerweile drei grosse Solaranlagen betreibt. Zusammen mit weiteren kleineren Anlagen produzieren sie jährlich rund 700'000 kWh Strom, womit etwa 280 Haushaltungen mit 600 Personen versorgt werden könnten. Im Verhältnis zum Energieabsatz der EVB von jährlich 25 GWh macht Solarenergie in Büren jedoch nur knapp drei Prozent aus. Armin Zingg verweist dazu ebenfalls auf den Energierichtplan, wobei es im Prinzip darum gehe, wo der Einsatz welcher Energie am sinnvollsten ist: «Derzeit drehen sich die Diskussionen eher um Wärmeverbünde, wo wir demnächst die Vorprojektphase für einen Wärmeverbund im Bereich der Schulanlagen starten.» Büren fährt also mehrgleisig, um die Energiestrategie 2050 des Bundes zu unterstützen. Der Vereinsbeitritt kostete das Stedtli einen Franken pro Einwohner, danach betragen die Jahresbeiträge je nach Grösse einer Gemeinde zwischen 100 und 600 Franken. Natürliche und juristische Personen können ebenfalls für 100 Franken Mitglied werden.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 8. Januar 2015 | Nr. 1/2

Bild: ZVG. Das Stück «Der Tanz mit den Flaschengeistern» wurde von Regisseurin Iris Minder aufgrund von Spielwünschen der Kinder verfasst.

10 Jahre Kindertheater BLITZ Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

Diesen Sonntag, 11. Januar, feiert das Kindertheater BLITZ mit seiner Jubiläumsvorstellung um 19 Uhr in der Aula des Schulhauses IV sein zehnjähriges Bestehen. Mit dieser Produktion gibt Regisseurin Iris Minder das von ihr vor 10 Jahren gegründete Kindertheater BLITZ an ihre Nachfolgerin, die Theaterpädagogin Susanne Zimmermann, weiter. Für die Jubiläumsvorstellung haben die Kinder das Stück «Der Tanz mit den Flaschengeistern» eingeübt, das von Iris Minder aufgrund der Spielwünsche der Kinder verfasst wurde. Die «Blitz»Kinder zeigen daneben auch Szenen, welche sie mit viel Fantasie und Einsatz selber kreiert haben, darunter Schiffsausflüge mit Haiangriffen, Geistergeschichten, eine Putzorgie im Altersheim und vieles mehr. Die grossen Kinder treten in teilweise skurrilen, aber liebenswerten Figuren auf. Alles in allem eine kunterbunte Palette von verschiedensten Geschichten und Figuren. 11. Januar 2015, 19.00 Uhr, Aula Schulhaus IV, Schulstr. 35, Grenchen Nur Abendkasse

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 9. JANUAR

DIENSTAG, 13. JANUAR

9.30–11.00 Uhr: Interkulturelles Sprachcafé. Organisiert von Granges Melanges. La Trattoria, Girardstrasse 19.

18.30 Uhr: «Hilari». Übernahme der Stadtgewalt durch die Narren Grenchen. www.fasnacht-grenchen.ch Hôtel de Ville, Bahnhofstrasse 23.

18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung. Infos: www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 19.00–21.30 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Infos: www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

SAMSTAG, 10. JANUAR 15.00 Uhr: Szenenspiel «Adolf Gschwind – ein Uhrenarbeiter erzählt». Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 16.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung. Mit Fondue-Essen und Schlitteln. Infos: www.grenchentourismus.ch. Grenchenberg-Bettlachberg. 20.15 Uhr: Frölein Da Capo: «Gemischtes Plättli». Kleintheater Grenchen (Aula Schulhaus IV), Schulstrasse 35.

SONNTAG, 11. JANUAR 9.30–11.30 Uhr: «Chindaktiv – ä Halle wos fägt». Doppelturnhalle Zentrum.

19.00–21.30 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Informationen zur Schnee- und Pistensituation: www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

SAMSTAG, 17. JANUAR MITTWOCH, 14. JANUAR 13.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Infos: www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 19.00–21.30 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Informationen zur Schnee- und Pistensituation: www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg. 19.30 Uhr: «Die Wegweisung von straffälligen Ausländerinnen und Ausländern». Referat von Prof. Christin Achermann, Universität Neuenburg. Eintritt frei. Mit Apéro. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

17.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Infos: www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

SONNTAG, 18. JANUAR 9.30–11.30 Uhr: «Chindaktiv – ä Halle wos fägt». Indoorspielplatz für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

DONNERSTAG, 15. JANUAR 18.30 Uhr: «10 Schneestürme». Performance von Sabine Reber (Text) mit Nonomai (Singer/Songwriterin, Performerin) und Aldir Polymeris (Video). Kunsthaus Grenchen.

19.00–20.00 Uhr: Kindertheater BLITZ: «Der Tanz mit den Flaschengeistern». Schulhaus IV (Aula), Schulstrasse 35.

19.00–20.30 Uhr: «Die Juragewässerkorrektion». Präsentation über die Juragewässerkorrektion anhand von Filmmaterial. Referent: Ruedi Käser, Präsident Vereinigung für Heimatpflege. Anschliessend Apéro. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

MONTAG, 12. JANUAR

FREITAG, 16. JANUAR

20.10–21.40 Uhr: «Winterfit». Mit dem DTV/Ladies Gym. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

18.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung. Infos: www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg.

17.00–18.15 Uhr: Konzert von The Nightingales. A-Cappella, Vocal Jazz Pop. Girardsaal Bachtelen, Bachtelenstr. 24.

DEMNÄCHST

MONTAG, 19. JANUAR 20.10–21.40 Uhr: «Winterfit». Gesund und fit durch den Winter. Mit dem DTV/Ladies Gym. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

MITTWOCH, 21. JANUAR 13.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung auf dem Grenchenberg. Infos: www.grenchentourismus.ch. Holzerhütte, Grubenweg. 19.00–21.30 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Informationen zur Schnee- und Pistensituation: www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

LÄÄRGUET 24. Januar, 21.30: Live-Konzert der bekannten Mundart-Band «Läärguet» aus dem Seeland. Die Band besticht mit Melodien, die direkt ins Ohr gehen und Texten, die im Herz kleben bleiben. Baracoa Restaurant & Bar, Centralstrasse 2.

SCHWEIZER MEISTERSCHAFT 29./30. Januar, 18.30–22.00: Mit der Meisterschaft in der Disziplin «Omnium» werden im Velodrome Suisse zum wiederholten Male die besten Schweizer Bahnradfahrer ermittelt.

Fürs leibliche Wohl ist im Halleninnenraum und auch im Restaurant gesorgt. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25..

INTERKULTURELLES SPRACHCAFÉ 6. Februar, 9.30–11.00: Ein Treffpunkt des Austausches zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft. Das Angebot richtet sich an Frauen, die Interesse an fremden Kulturen haben und gerne Kontakte knüpfen. Die gemeinsame Sprache ist Deutsch. Auch Frauen mit Deutsch als Muttersprache sind herzlich willkommen. Restaurant La Trattoria, Girardplatz.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Wohlfahrt & Macht». Über die Uhrenindustrie und die Familien dahinter. Bis 27. August. Die Sonderausstellung präsentiert Aspekte der Geschichten der Familien, welche die Uhrenindustrie in der Region Grenchen massgeblich mitgeprägt haben: Girard, Schild, Baumgartner, Kocher und andere. www.museumgrenchen.ch Fr–So/Mi 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: «Rolf Winnewisser – Das Druckwerk 1966–2014». Rolf Winnewissers künstlerisches Schaffen wird umfassend

mit Zeichnungen, Malerei, Objektkunst, Fotografie, Film und Text und Druckgrafik gezeigt. Bis 25. Januar. www.kunsthausgrenchen.ch Do–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: «30 Jahre Rodania – Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen». Bis 27. März. Anlässlich des 30-JahrJubiläums hat die Stiftung Rodania zusammen mit diversen Künstlern aus der Region Workshops veranstaltet. Do 8.30–12/13.30–18 Uhr Fr/Mo–Mi 8.30–12/13.30–17 Uhr

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Grenchner Stadt-Anzeiger 2/2015