Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 100 I 169. Jahrgang I Freitag, 18. Dezember 2015
Bewährt
Keine Umzonung
«Mosaikschule»: An der Sek Hedingen gilt altersdurchmischtes Lernen. > Seite 3
Gewerbegebiet an der Alten Obfelderstrasse in Affoltern würde verkleinert/zerstückelt. > Seite 5
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Stationäre Massnahme Einwandern ins Amt -
Drogenkonsument hat mit Messer einen schlafenden Patienten lebensgefährlich verletzt. > Seite 9
Das Neujahrsblatt 2016 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern. > Seite 11
Ämtler Baugewerbe blickt auf ein gutes Jahr zurück Konstante Entwicklung wird auch 2016 erwartet Trotz eines sich 2015 in der Schweiz allgemein rückgängig entwickelnden Baumarktes, melden Ämtler Bauunternehmen ein zufriedenstellendes Arbeitsvolumen und positive Aussichten. ................................................... von urs e. kneubühl Der in den letzten Quartalen 2014 in der Schweiz verzeichnete deutliche Rückgang des bewilligten Bauvolumens, hat – wie erwartet – im zu Ende gehenden Jahr in unserem Land allgemein zu einer sinkenden Bautätigkeit geführt. Dennoch lässt der Schweizer Bauindex nach einem insgesamt fünf Quartale andauernden Negativtrend für das 4. Quartal 2015 ein saisonbereinigtes Umsatzwachstum von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal erwarten. Hinter dem Anstieg im gleichen Zeitraum 2014 allerdings liegt dieses -4,2 Prozent zurück. Und obwohl daher in der Schweizer Bauwirtschaft von positiven Impulsen die Rede ist, die sowohl vom Hochbau (+1.9 % zum Vorquartal) wie auch vom Tiefbau (+2.4 %) ausgehen, wird 2015 für das Bauhauptgewerbe schweizweit insgesamt deutlich weniger erfolgreich ausfallen als das Vorjahr. Für das Baugewerbe im Bezirk Affoltern gilt dies nicht gleichermassen,
im Mittelland bemühen. Für das kommende Jahr erwartet Greber eine konstante, stabil bleibende Entwicklung, wie sie auch der Schweizer Bauindex allgemein erhofft, zumal 2016 auch mit einer leichten konjunkturellen Erholung – reales Wirtschaftswachstum von 1,2 % – gerechnet wird. Positiv gestimmt gehen auch Ämtler Bauunternehmer ins neue Jahr, welche ausschliesslich im Umbau-Segment tätig sind. Silvia und David Landi Obfelden baut in Affoltern Wohnungen. (Bild -ter.) Häberling, von der wie verschiedene Bauunternehmen Häberling Bau GmbH in Obfelden, beauf Nachfrage bestätigen. Dieter stätigen einerseits ein positiv verlaufeGreber, CEO der Leuthard AG, führt nes 2015 und andererseits auch einen für 2015 im Bezirk Affoltern ein «statt- respektablen Arbeitsvorrat für die ersliches Bauvolumen» an. Trotzdem re- ten Monate im kommenden Jahr. Gesümiert er einen allgemein rückgängi- nauso hält Andri Oertli vom Baugegen Markt, weil sich stark zunehmend schäft Halbeis AG, Hedingen, fest: auch Unternehmer des von der Zweit- «Das zu Ende gehende Jahr war für wohnungsinitiative gezeichneten Bau- uns, die wir uns seit 15 Jahren voll auf gewerbes im Alpenraum um Aufträge An- und Umbauten konzentrieren,
durchwegs super und auch der Start ins 2016 sieht gut aus.»
Nur noch kleine Baulandreserven Nach wie vor melden auch die Ämtler Gemeinden eine rege Bautätigkeit, die ja vielerorts auch nicht zu übersehen ist. Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber in Stallikon, dazu: «Wer nach Stallikon kommt, dem signalisieren zurzeit mindestens drei Baukräne und wenigstens zwei weitere in Sellenbüren, dass noch fleissig gebaut wird.» Gleichzeitig merkt er allerdings an, dass die Baulandreserven in der Gemeinde nur noch spärlich sind: «Zwei der letzten grösseren Bauparzellen in der Langfuren und in Sellenbüren werden aktuell überbaut. Und im Dorf hat die Gemeinde die Entwicklung einer Parzelle für ein Dorfzentrum mit ‹Wohnen und Leben für Ältere› an die Hand genommen.» Zur Neige gehende Baulandreserven melden auch andere Ämtler Gemeinden. In Aeugst etwa, so war anlässlich der Gemeindeversammlung kürzlich zu vernehmen, sei man diesbezüglich ziemlich ausgeschossen, lediglich einzelne Flecken seien noch vorhanden. Die Bautätigkeit hier ist denn auch momentan eher verhalten, was sich nach Verabschiedung der Bau- und Zonenordnung allerdings durch vereinzelte Ersatzbauten wieder ändern kann.
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Gegen Aufrüstung Mit einer Petition in Rifferswil soll eine Mobilfunkantenne verhindert werden. > Seite 13
Seewadel-Neubau mit privaten Partnern betreiben? Eine vom Gemeinderat Affoltern eingesetzte Arbeitsgruppe befasst sich mit der Frage eines Seewadel-Alterswohnheimneubaus. Nach den Worten von Gemeindepräsident Clemens Grötsch wurden auch mit privaten Partnern Gespräche geführt. Er spricht von Baukosten in der Höhe von rund 20 Mio. Franken. Gemäss Kalkulationen lasse ein eigenständiges Vorgehen jedoch vernünftiger erscheinen. Deshalb sei es wichtig, im Haushalt Freiräume zu schaffen, um die notwendigen Investitionen tätigen zu können. Die Gemeinde hätte das Betriebs- und Investitionsrisiko zu tragen, wogegen sich die Belegung des Seewadels mit privaten Partner lösen liesse, so Grötsch. Er hofft, bis Ende 2016 ein Projekt präsentieren zu können. Aufgrund der Tatsache, dass die die Betagten immer später ins Heim eintreten, erachtet er 60 Plätze als ausreichend. Heute sind es 85. Wichtig seien altersgerechte Wohnungen und neue Wohnformen, hält der Gemeindepräsident fest. (-ter.)
................................................... > Bericht auf Seite 7
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Florierender Verkauf von Christbäumen Der Kronenplatz in Affoltern sowie der Platz vor dem Gemeindehaus in Mettmenstetten, ähneln in diesen Tagen einem veritablen Urwald. Auch an einigen anderen Orten im Säuliamt floriert der Verkauf von Christbäumen. Doch der Kauf eines Weihnachtsbaumes will gut überlegt sein, gibt es doch verschiedene Sorten des begehrten Schmuckes für das weihnachtliche Wohnzimmer. Während den rund zehn Verkaufstagen erleben die, meist seit vielen Jahren am selben Ort stationierten Händler, immer wieder rührende Geschichten. Eltern wählen den passenden Baum mit ihren Kindern aus und gestalten den Kauf als eigentliches Erlebnis. Oftmals kaufen auch alleinstehende ältere Menschen einen Weihnachtsbaum ganz für sich allein und wählen diesen sorgfältig aus. Im Säuliamt werden überwiegend einheimische Christbäume, viele davon von Kulturen aus der Region, angeboten. Ein Trend für rezyklierbare Weihnachtsbäume (im Topf), welche auch gemietet werden können, zeichnet sich jedoch aus verschiedenen Gründen nicht ab. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 12
500 51 Ein kleiner Baum für eine grosse Familie: Elfriede Gal zeigt Moritz Fankhauser auf dem Kronenplatz in Affoltern ihren Wunschbaum. (Bild Martin Mullis)
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