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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 98 I 168. Jahrgang I Dienstag, 16. Dezember 2014

In Rekordzeit

Nein zu Rückweisung

Aeugster Gemeindeversammlung stimmte innert 40 Minuten allen Anträgen zu. > Seite 3

In Obfelden stimmte die Gemeindeversammlung allen Vorlagen zu. > Seite 5

Raststätte: Schroeders Rücktritt

Grossandrang in Rifferswil

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Volksbrauch Am traditionellen Markt in Ottenbach trieben die «Spräggele» ihr Unwesen. > Seite 6

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Gelebte Nächstenliebe Adventsfeier der Arbeitsgruppe für Seniorendienste mit über 150 Gästen. > Seite 6

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«Kunst am Bach» Affoltern: Verkaufsausstellung aus dem Nachlass des Obfelder Künstlers Franz Opitz. > Seite 9

Karl E. Schroeder, Verwaltungsratspräsident der Autobahnraststätte A4 AG, ist zurückgetreten. Er überlässt nun das Feld jenen, die immer noch um eine Lösung zur Weiterführung von MyStop ringen. ................................................... von werner schneiter Karl E. Schroeder war seit der Gründung der Autobahnraststätte A4 AG deren Verwaltungsratspräsident. Seinen Rücktritt, der in der zweiten Novemberhälfte erfolgt ist, begründet er damit, seine Aufgabe nun erfüllt zu haben. Er gehe nicht im Streit. Schroeder will nun das Feld jenen überlassen, die nach einer Lösung suchen, um den überschuldeten Betrieb weiterführen zu können – wohl eine Herkulesaufgabe. Damit ist die Zetra International AG beauftragt. MyStop schrieb auch im vergangenen Geschäftsjahr Verluste – in erster Linie, weil deren Bau zu teuer war. Durch eine ausserordentlich getätigte Abschreibung von 20 Mio. beläuft sich der Verlust im vergangnen Geschäftsjahr auf über 21 Mio. Franken. Happige Zinsbelastungen nagen ebenfalls am Betriebsergebnis. Inzwischen hat sich der Wert der Immobilie auf 20 Mio. Franken halbiert. An der letzten Generalversammlung wurde ruchbar, dass rund 15 Mio. Franken Rücktritt: VR-Prä- Eigenkapital fehDas wird sident Schroeder. len. durch die Zürcher und die Urner Kantonalbank aufgefangen. Sie haben mit einem Rangrücktritt in dieser Höhe eine Deponierung der Bilanz verhindert. Klar ist, dass die Aktionäre ihr Geld in den Sand gesetzt haben – darunter auch GastroZürich (über 3 Mio. Franken), wo Karl E. Schroeder als Geschäftsleiter fungiert.

Verkauf steht im Vordergrund – Verhandlungen laufen Was tun? An der letzen Generalversammlung sagen die Aktionäre Ja zu zwei Varianten: zum Verkauf der Immobilie und zur Bildung einer Betriebsgesellschaft – oder zur Ausschau nach einem Käufer, der die Raststätte in eigener Regie betreibt. Nach den Worten von Karl E. Schroeder steht ein Verkauf im Vordergrund. Verhandlungen mit Investoren sind noch im Gang und können möglicherweise im Januar 2015 abgeschlossen werden. Die Zetra will sich noch nicht äussern. «Die wirtschaftlichen Fakten diktieren das Vorgehen», fügt Schroeder bei. Die Aufgabe als VR-Präsident nimmt nun der bisherige Vizepräsident Peter Mattli wahr.

Hunderte von Besucherinnen und Besuchern drängten sich auf den Dorfplatz – und fanden ein vielfältiges Angebot vor. (Billd Werner Schneiter) Rifferswil gehört zwar zu den kleineren Gemeinden im Bezirk Affoltern, kann aber beim Weihnachtsmarkt mit den grösseren locker mithalten: Hun-

derte drängten sich am Sonntag auf dem Dorfplatz – und konnten an 65 Ständen eine grosse Vielfalt bestaunen, fast nur Selbstgemachtes.

Die Genossenschaft Restaurant Post startete im Rahmen des Weihnachtsmarktes eine weitere «CharmeOffensive» und will weitere 40 Anteil-

scheine verkaufen. Wiedereröffnung ist im Mai 2015. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Sportanlage Schachen in Hedingen wird erneuert Gemeindeversammlung genehmigt Sanierung und Erweiterung 692 000 Franken lässt sich Hedingen die Erneuerung der Sportanlage Schachen kosten. Die Gemeindeversammlung hat am vergangenen Donnerstag nicht nur die Grundvariante, sondern auch die optionale Erweiterung deutlich bewilligt.

eine Auswahl bieten zu können, hat der Gemeinderat allerdings auch gleich noch eine sinnvolle Erweiterung vorgeschlagen: Ein mit BetonBanden versehenes Kleinfeld für verschiedene Ballsportarten. 227 000 Franken soll es kosten, gut 300 m² gross und ebenfalls mit Kunststoffbelag versehen sein.

................................................... von thomas stöckli

Auch künftig ein Dorf-Festplatz

Wenn man die Kosten der TurnschuhAbnützung hochrechne, sei der Platz schon bald amortisiert, bemerkte ein Votant, andere äusserten ihre Wünsche, was Belag und Spielfeld-Markierungen anbelangt. Schliesslich solle die Anlage auch künftig als Dorf-Festplatz genutzt werden können. Die Grundvariante zur Erneuerung wurde schliesslich einstimmig genehmigt, die Erweiterungsoption mit einer Gegenstimme. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

In der Diskussion zeigte sich bald, Ein asphaltierter Hartplatz mit Rissen dass die Sanierung unumstritten ist: und Unebenheiten – so präsentiert sich die Sportanlage Schachen in Hedingen aktuell. Nur schon aus Sicherheitsgründen sei eine Sanierung notwendig, so Gemeindepräsident Bertram Thurnherr. Die Grundvariante für 465 000 Franken sieht einen neuen Kunststoffbelag vor, ergänzend dazu Sprintbahn und Weitsprunganlage, Tischtennistisch und Slackline-Parcours sowie eine Beleuchtung. Um So soll es werden: Slackline Parcours (vorne), Allwetterplatz mit Kunststoffbelag und Mehrzweckden Stimmbürgern anlage mit festverankerten Banden (links). (Visualisierung zvg.)

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