Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 85 I 168. Jahrgang I Freitag, 31. Oktober 2014
25 000 kWh
Einbrecher unterwegs
Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Primarschulhauses Bonstetten bald in Betrieb. > Seite 3
In Obfelden wurden Zigaretten im Wert von rund 70 000 Franken gestohlen. > Seite 3
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Tierquäler?
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Der Geschäftsführer des Bauernverbandes musste sich vor Gericht verantworten. > Seite 7
Neue Orgel Am 11. November wird in Stallikon das Siegerprojekt präsentiert. > Seite 9
«Ulmenhof und Alternative sind wichtige Institutionen» Regierungsrat Mario Fehr zu Besuch in den Ottenbacher Einrichtungen für Suchttherapie Der Wechsel in der Geschäftsleitung des Vereins für umfassende Suchttherapie «Die Alternative», Ottenbach, war Anlass für den Besuch des Zürcher Sicherheitsdirektors Mario Fehr im Ulmenhof. Der Regierungsrat nahm sich viel Zeit für Gespräche und die Besichtigung. ................................................... von urs e. kneubühl Das regierungsrätliche Lob stand am Anfang: «Der Ulmenhof und die Alternative sind wichtige Institutionen, die eine sehr schwierige Arbeit seit Jahren sehr gut machen.» Mario Fehr, Vorsteher der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, zeigte sich hoch beeindruckt und würdigte entsprechend das Engagement der Mitglieder des Vereins Die Alternative sowie dessen Mitarbeitenden in den verschiedenen Institutionen. Fehr bedankte sich dafür herzlich bei den anwesenden Vertretern des Vereins Barbara Meister, Präsidentin, Peter Burkhard, scheidender Gesamtleiter, sowie dessen Nachfolger Stephan Germundson: «Es ist gut, dass es Menschen gibt, die sich
Regierungsrat Mario Fehr (r.), hier im Gespräch mit Peter Burkhard, würdigte bei seinem Ulmenhofbesuch das grosse Engagement und die gute Arbeit des Vereins Die Alternative und dessen Institutionen. (Bild Urs E. Kneubühl) für andere Menschen, gerade solche mit Stigmatisierung, einsetzen und ihnen helfen, wieder in die Spur zu kommen.» Begleitet wurde der Regierungsrat von Jacqueline Magnin, Mitarbeiterin der Sicherheitsdirektion, sowie von Ruedi Hofstetter, dem Amtschef des kantonalen Sozialamts, welche ihrerseits die Arbeit mit viel Lob bedachten, welche der Verein und seine Institutionen für entwicklungs- und res-
sourcenorientierte Therapie und Rehabilitation erbringen.
Beeindruckender Rundgang Der scheidende Gesamtleiter Peter Burkhard betonte, dass es nie eine einfache Aufgabe und Arbeit war und auch heute nicht ist. «Für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Kanton sind wir deshalb sehr dankbar», hielt er fest und merkte
auch gleich an, dass es für die Alternative und ihre Institutionen wichtig sei, auch politischen Rückhalt zu geniessen. Mario Fehr und seine Mitarbeitenden nahmen sich viel Zeit für ihren Besuch. Im offenen Austausch und auf einem Rundgang durch den Ulmenhof, informativ geführt von zwei Klientinnen, zeigte sich die regierungsrätliche Delegation sehr interessiert. So wollte der Vorsteher der Sicherheitsdirektion unter anderem wissen, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Ulmenhof, den Hausärzten und dem Psychiatriestützpunkt des Spitals Affoltern läuft und meinte nach der klaren Antwort anerkennend: «Das tönt alles sehr vertraut untereinander und entsprechend gut vernetzt.» Auf eine weitere Kernfrage des Regierungsrates durften Peter Burkhard und Stephan Germundson mit Stolz vermelden: «Ja, es gibt Integrationserfolge, darunter geradezu beispielhafte.» Die beiden Suchttherapie-Profis wussten unter anderem von IT-Fachleuten und Mitarbeitenden in der Alterspflege zu berichten, von welchen viele mittlerweile auch schon über zwanzig Jahre wieder integriert und solide leben und arbeiten.
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Metzgete-Saison Der «Anzeiger» begleitete die Metzgerei Meier in Rifferswil beim Wursten. > Seite 11
Benützt, aber noch nicht eingeweiht Die Erweiterung und Erneuerung der Sportanlage Jonentäli in Hausen wird im Frühjahr 2015 gefeiert. Bei einer kleinen Open-Air-Sitzung auf dem Rasen des Sportplatzes Jonentäli in Hausen sassen einige der massgeblich Beteiligten zu einem Rückblick zusammen. Die ehemaligen Behördenmitglieder, Gemeinderat Hans Binzegger und die Schulpflegerin Regula Baer sowie ihre Nachfolger Gemeinderat Reto Brönnimann und Schulpfleger Martin Wälti, freuen sich mit Architekt Tobias Noser und Landschaftsarchitekt Volker Allemann über das gelungene Werk. Das Garderobengebäude zeigt sich neben dem tiefgrünen Rasen wunderschön in die Landschaft eingepasst und energetisch auf dem neuesten Stand. Die Sportanlage wird bereits benützt. Eine offizielle Einweihung wird im Frühling 2015 stattfinden. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen
Projekt für Neubau und Renovierung in der Primarschule Rifferswil steht Nachdem die Gemeindeversammlung im vergangenen Herbst den Planungskredit für das neue Schulhaus bewilligt hat, kommt das Projekt im kommenden Frühjahr vors Volk. Für das neue Schulhaus wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Die Vorgabe war, dass sich das neue Schulhaus optimal ins schützenswerte Ortsbild von Rifferswil eingliedern muss und die Renovierung der Schulhäuser von 1843 und 1913 den Denkmalschutzvorgaben entsprechen soll.
Ein moderates Projekt Das neue Schulhaus wird Platz für vier Schulzimmer, ein Lehrerzimmer und ein Musikzimmer bieten. Dies ist nicht viel mehr Schulraum als akut benötigt wird. Doch da die Wachstumsprognosen für Rifferswil sehr moderat ausfallen und auch nicht mehr viel Bauland vorhanden ist, scheint die Planung verhältnismässig. Am 8. März 2015 wird die Rifferswiler Bevölkerung über den Baukredit abstimmen. Bereits Ende 2016 soll das neue Schulhaus bezugsbereit sein. So
In diesen Containern wird derzeit ein Teil der Schülerinnen und Schüler unterrichtet. (Bild Werner Schneiter) entstehen Kapazitäten, um gestaffelt die denkmalgeschützten Schulhäuser zu renovieren. 2020 sollen die Renovationen abgeschlossen sein. In den zu-
sätzlichen Schulraum, der aus dem Gesamtprojekt resultiert, werden 2020 die Tagesstrukturen integriert. So kommt die gesamte Schule Rifferswil
an einen Standort. Das Provisorium wird bereits 2016 zurückgebaut. (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 5
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