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070 2015

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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 70 I 169. Jahrgang I Freitag, 4. September 2015

Jahreszeitenwechsel

Grüne Logistik?

Ein Abgesang auf den Fast-Jahrhundertsommer und ein Loblied auf den Herbst. > Seite 3

Polit-Anlass des Nutzfahrzeugverbands bei der Zingg Transporte AG in Hedingen. > Seite 7

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elementART Ausstellung von Nadette Bamert und Liliana Leins in der Galerie Märtplatz in Affoltern. > Seite 8

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Neue Ausstellung Camille Hagner, Richard Jurtitsch und Rebecca Maeder in der Bonstetter Galerie GG. > Seite 9

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Kompromisse helfen Ständeratskandidat Daniel Jositsch bei der Schweizer AG in Hedingen zur Energiewende. > Seite 13

Zweckverband Sozialdienst des Bezirks: Ende der Solidarität? Die Gemeindeversammlungen entscheiden über Teilrevision der Statuten Bis Ende Jahr werden die Gemeindeversammlungen sämtlicher 14 Gemeinden über die Statuten-Teilrevision des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern auf 1. Januar 2016 zu entscheiden haben. Anlässlich der DV hat das Stimmverhalten einiger Delegierter zu Irritationen geführt. ................................................... von urs e. kneubühl «Enthaltungen der Delegierten in dieser Abstimmung bedeuten nicht automatisch, dass die Gemeinden die Vorlage auch ablehnen», hielt Christian Bachmann, Maschwanden, nach der Abstimmung über die Teilrevision der Statuten des Zweckverbandes Sozialdienst fest. Schliesslich sind Delegierte in ihrem Abstimmungsverhalten frei und nicht von den Gemeinden instru-

iert. Grund für diese Bemerkung lieferte das Stimmverhalten einiger Delegierter. Jene von Bonstetten, Wettswil, Stallikon und Hedingen enthielten sich der Stimme, der Vertreter von Affoltern, welches auf 2016 den Austritt aus dem Zweckbereich Sozialdienst beschlossen hat, lehnte die Vorlage ab. Diese Stimmenthaltungen irritierten, denn in der vorangegangenen Detailberatung gab es keine Wortmeldungen und keine Erklärungen über Enthaltungsgründe.

Zustimmung durch die RPK Deutlich Stellung pro Teilrevision bezog dagegen Daniel Sommer seitens der RPK, diese empfahl klar Zustimmung. Und auch Peter Reichmuth, Hausen, der gemeinsam mit acht weiteren Gemeindevertretern der Teilrevision zustimmte, bekräftigte die Bejahung der teilgeänderten Statuten: «Es ist eine gute Zwischenlösung, denn mit der Revision des Gemeinde-

gesetzes steht dann ohnehin eine Totalrevision der Statuten an.» Dies könne jedoch noch sehr lange dauern.

Lässt der Bezirkshauptort die anderen Gemeinden hängen? Mit seinem Austritt, so wird angemerkt, lasse der Bezirkshauptort die anderen Gemeinden hängen. Ebenso gibt es Stimmen, die meinen, Affoltern schneide sich ins eigene Fleisch. «Ein Alleingang kann sich nicht rechnen», hielt der an der DV verabschiedete Finanzverwalter Sozialdienst, Christian Kägi, fest. Anderer Ansicht ist da Affolterns Gemeindepräsident Clemens Grötsch: «Wir sind überzeugt, dass wir Einsparungen machen können.» Die Ablehnung der StatutenTeilrevision – trotz Austritt – begründet er mit der Missbilligung darüber, dass man als Vollmitglied nebst der Kesb zwingend alle Pflichtmodule aus dem Zweckbereich Sozialdienst übernehmen müsse. So das Asyl-Modul, ob-

wohl man ja, dank dem kantonalen Zentrum Lilienberg, die Kontingente im Asylwesen erfülle. Ivo Lötscher, Geschäftsleiter Sozialdienst, hält dem entgegen, dass sich Ende Februar 2015 Vertreter aller Verbandsgemeinden anlässlich einer Konsensversammlung einverständlich für die Lösung mit Pflichtmodulen und freiwilligen Ergänzungsmodulen entschieden haben. Zu den Pflichtmodulen gehören nebst dem Asylbereich die Berufsbeistandschaft, das Wohnheim Central und die Suchtberatung. Der Konsens habe darin bestanden, dass die Gemeinden sich bereit erklärt hätten, Affoltern den Aufwand im Asylbereich finanziell auszugleichen. Die ablehnende Haltung von Affoltern am Albis irritiert aber auch deshalb, weil es ab 2016 nur noch Mitglied im Zweckbereich Kesb ist, dieser aber grundsätzlich nicht von der Statutenänderung betroffen ist. Als erklärtes Nichtmitglied im Zweckbereich Sozialdienst lehnt der Delegierte

dennoch die Statutenänderung ab. – Christian Kägi sprach an der DV von einer generell feststellbaren Entsolidarisierung. «Dies ist mit Sicherheit nicht der Grund für meine Stimmenthaltung», stellt Monika Rohr, Stallikon, richtig und begründet: «Ich bin zwar mit dem Inhalt der Teilrevision nicht vollkommen einverstanden, aber ich finde Solidarität unter den Gemeinden wichtig und sinnvoll.» Stallikon tendiere daher im Sinne der Gemeinschaft für die Zustimmung zur Statuten-Teilrevision. Für Margareta Wildhaber steht der Solidaritätsgedanke, der im Zweckverband Sozialdienst bis heute – 50 Jahre nach der Gründung – gehalten hat, auch für die Teilrevision: «Es liegt in der Natur der Sache, dass man nicht für alle Gemeinden alles in ihrem Sinn richtig machen kann. Solidarität zu anderen Ämtler Gemeinden und Rücksichtnahme sei auch ein Grundgedanke des Zweckverbandes Sozialdienst.» anzeigen

Weiterbildung mit Spassfaktor Sportamt finanzierte der Sek. Mättmi einen Besuch im «Jumpin»

An der 6. Berufsmesse vom 11. und 12. September präsentieren fast 30 Ämtler Lehrbetriebe in Bonstetten rund 40 Berufe: vom Bau über den Detailhandel und das Gastgewerbe bis zum Finanzsektor. Organisatorin ist das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern, die Oberstufenschülerinnen und -schüler ins Sportzentrum Schachen einlädt, um sich über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Andererseits zeigen Lernende an der Messe ihr Können. Die besten Auftritte werden ausgezeichnet.

Eine besondere Abwechslung im Schulalltag durften die 200 Schüler der Sek. Mättmi am Dienstag erleben: Für zwei Stunden ging es ins «Jumpin». ................................................... von thomas stöckli Die Sekundarschule MettmenstettenKnonau-Maschwanden war vor einem Jahr eine der ersten Schulen, die vom Sportamt des Kantons Zürich für ihre sportfreundliche Schulkultur gewürdigt wurden. Die Auszeichnung wird mit Sport-Trikots, einer Lehrer-Weiterbildung und einem Beitrag für Sportund Bewegungsförderung honoriert. Letzterer wurde vergangenen Dienstag im Jumpin eingezogen. «Es ist genial, so eine Anlage vor der Haustür zu haben», sagt Sportlehrer Hans Schmutz. In klassenübergreifenden Gruppen durften sich am Morgen erst die Zweit-, dann die Erstklässler und am Nachmittag die Drittklässler über die Riesenrutschbahn in den Jumpin-Pool stürzen. Weiter wurden Trampolinspringen, Balancieren auf der Slackline und Beachvolleyball instruiert. Die Lehrer haben ihre sportliche Weiterbildung übrigens bereits vor den Sommerferien eingezogen. Themen waren Spielideen für kleine Turnhallen sowie tänzerische Bewegung. ................................................... > Weitere Impressionen auf Seite 3

Knapp 30 Lehrbetriebe präsentieren in Bonstetten 40 Berufe

................................................... > Bericht auf Seite 15

Flohmarkt Samstag, 12. 9. 2015 von 9 bis 12 Uhr Schachenmatten 13 8906 Bonstetten Alles muss weg!!

Ämtler Triathleten in der Weltspitze

Das «Slip’n’Slide» bereitete besonderes Vergnügen. (Bilder Thomas Stöckli)

Eine Woche nach dem Gewinn des Team-Schweizer-Meistertitels feiert das Team Koach weitere Erfolge: Tanja Bühlmann und Philipp Kounty wurden beide Weltmeister in ihren Altersgruppen an der 70.3-WM in Zell am See. Im Weiteren haben sich fünf Koach-Athleten für die 70.3-WM 2016 in Australien qualifiziert. – Gut in Szene setzte sich auch Bonstetter Patrick Wallimann an der WM in Zell am See: In der Kat. M40 der Ironman-Halbdistanz holte er sich den dritten Platz. Er freut sich nun auf die LangdistanzWM vom 10. Oktober auf Hawaii. ................................................... > Berichte auf Seite 23

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schwimmbad Stigeli Ende der Badesaison 2015 Die Badesaison 2015 geht offiziell am Sonntag, 13. September 2015, 16.00 Uhr, zu Ende. Die Schlüssel zu den Schliessfächern können an folgenden Tagen an der Schwimmbad-Kasse zurückgegeben werden: – Freitag, 11. September 2015, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr – Samstag, 12. September 2015, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr Dieselbe Regelung gilt auch für das Abholen von verlorenen Gegenständen. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach Ablauf der Abholdaten verfügt. Wir sind bemüht den Aufenthalt unserer Badegäste möglichst angenehm zu gestalten. Haben Sie Anregungen, Kritik oder auch ein Lob? Dann nehmen wir dies gerne auf immobilienabteilung@ affoltern-am-albis.ch entgegen. Der Gemeinderat und das Betriebspersonal danken Ihnen für den Besuch in der Saison 2015 und freuen sich, Sie in der kommenden Saison im Schwimmbad Stigeli wiederum begrüssen zu dürfen.

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen Öffentliche Planauflage Aeugst am Albis – 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Müliberg und Götschihof, L-224042.1 der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, 8022 Zürich Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ist das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingegangen. Die Gesuchsunterlagen liegen vom 5. September bis 5. Oktober 2015 in der Gemeindeverwaltung, während der Bürozeiten, öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 4244 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltdorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39-41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraitorf Baudirektion KT ZH Generalsekretariat Leitstelle für Baubewilligungen

Affoltern am Albis, 4. September 2015 Immobilienabteilung

Sperrung der Oberen Bahnhofstrasse in einem Teilbereich vom 7. bis 25. September 2015 Die Obere Bahnhofstrasse muss infolge Bauarbeiten zur Gewährleistung der Sicherheit vom 7. bis 25. September 2015 zwischen der Poststrasse und Merkurstrasse für den Strassenverkehr gesperrt werden. Der Durchgang für Fussgänger ist gewährleistet. Umleitungen sind entsprechend signalisiert. Motorfahrzeuge können von der Oberen Bahnhofstrasse über die Merkurstrasse in die Untere Bahnhofstrasse einfahren und dem Einbahnverkehr folgen. Das Linksabbiegen von der Unteren Bahnhofstrasse in die Poststrasse ist in der erwähnten Zeitspanne nicht gestattet. Wir danken für Ihr Verständnis. Affoltern am Albis, 4. September 2015 Gemeinde Affoltern am Albis, Sicherheitsvorstand

Stallikon

Einstellung des Konkurses Über die I. M. Gipsergeschäfte GmbH, mit Sitz in Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 16. April 2015 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 12. August 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4300.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 4. September 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Nicole Burri, geboren am 4. August 1967, von Volketswil ZH, Fällanden ZH und Rüeschegg BE, gest. 11. März 2015, wohnhaft gewesen in 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelrichter, vom 21. Mai 2015 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil des Gerichtes vom 31. August 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 14. September 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Personalausflug

Affoltern am Albis, 4. September 2015

Wegen Personalausflugs sind die Büros der Gemendeverwaltung sowie der Regiebetrieb am Dienstag, 8. September 2015, den ganzen Tag geschlossen.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Am Montag, 31. August 2015 ist in Zürich ZH gestorben: Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Gesuchsteller: Rigling Andreas, Rütihof 1, 8908 Hedingen Bauprojekt: Energetische Dachsanierung mit Teilumnutzung und Fensterersatz, Rütihof 1, Kat.-Nr. 2174, Vers.Nr. 430; Landwirtschaftszone kantonal.

Hedingen Gesuchsteller: Frei Franziska, Frohmoos 1, 8908 Hedingen Bauprojekt: Umnutzung der zwei landwirtschaftlichen Schöpfe für Gewerbelager, Frohmoosstrasse bei Nr. 2, Kat.-Nr. 1107, Vers.-Nr. 370, 612; Landwirtschaftszone kantonal

Obfelden Gesuchsteller: Huber Bernhard, Mühlestrasse 9, 8912 Obfelden Projektverfasser: Haldimann Heinz, Küferweg 9, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: An- und Umbau Einfamilienhaus zu Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 410 auf Kat.-Nr. 2129 an der Dorfstrasse 114 (Zone K2)

Saisonschluss Schwimmbad Obfelden Das Schwimmbad Obfelden ist noch bis Sonntag, 13. September 2015, 18.00 Uhr geöffnet. Wir bitten unsere Badegäste, die Garderobenschränke bis dann zu räumen und die Schlüssel an der Schwimmbadkasse abzugeben. Nicht abgeholte Fundgegenstände werden an gemeinnützige Institutionen weitergegeben. Badmeister, Badwachen und Pächterteam verabschieden sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Badegäste. Der Gemeinderat

Bekanntmachung der Beschlüsse Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern hat am 26. August 2015 der «Teilrevision 2016, Statuten Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern, Antrag und Weisung» zugestimmt und zu Handen der zuständigen Organe der einzelnen Verbandsgemeinden verabschiedet. Die nach den jeweiligen Gemeindeordnungen zuständigen Organe der einzelnen Verbandsgemeinden sind nun gemäss Art. 17 Ziffer 2 der Statuten zuständig für die Änderung dieser Statuten. Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes beantragt den zuständigen Organen der Verbandsgemeinden, der Teilrevision zuzustimmen. Affoltern am Albis, 4. September 2015 Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Margareta Wildhaber, Präsidentin

Personalausflug Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Bauamtes bleiben am Freitag, 11. September 2015 den ganzen Tag geschlossen (Personalausflug). Notfalldienste: - Bestattungsamt: - Wasserversorgung:

044 710 99 70 044 701 80 76

Stallikon, 4. September 2014 Gemeindeverwaltung

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Wettswil am Albis Am 30. August 2015 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Morselli, Mario Giuseppe geb. 5. September 1930, Bürger von Wettswil am Albis, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 36. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 10. September 2015, 14:30 Uhr, in der ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon Bezirksschiessen Schiessplatz Zwillikermoos Samstag den 5. September von 13.30 bis 16.00 Uhr Sonntag den 6. September von 09.00 bis 11.30 Uhr

Definitive Publikation der Wahlvorschläge 2. Publikation der Wahlvorschläge Sekundarschule Bonstetten Kreisgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil Ersatzwahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014–2018 Urnengang vom 18. Oktober 2015, 1. Wahlgang Stille Wahl

Wüthrich Urs Dr. phil., 1956, Im Schachenhof 30. ist in Aeugst

Walter Hauser-Steinmann geb. 14, Dezember 1947, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis, Ruchacherstrasse 4. Die Abdankung findet am Freitag, 11. September, 14.00 Uhr, in der Kirche Aeugst am Albis statt. Die Beisetzung findet vorher im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Hedingen Am 29. August 2015 ist in Zürich gestorben

Schmidinger, Stephanie geboren am 22. Mai 1984, von Eggersriet SG und Besenbüren AG, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Unterdorfstrasse 6. Beisetzung im engsten Familienkreis. Bestattungsamt

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Auf die Wahlausschreibung vom 10. Juli 2015 und die Wahlvorschlagspublikation vom 21. August 2015 ist für die am 18. Oktober 2015 stattfindende Wahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014–2018 folgender definitiver Wahlvorschlag eingereicht worden:

Bestattungen

Delegiertenversammlung Aeugst am Albis 02/2015 Am 1. September 2015 vom 26. August 2015 am Albis gestorben

geb. am 13. März 1934, von Zürich ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen Büelstrasse 2, 8143 Stallikon.

Schiessvereine

Hedingen

Für die Anmeldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt zwischen 7.30 und 8.30 Uhr unter Telefon 044 762 25 54 erreichbar. Gemeindeverwaltung Hedingen

Hage Werner Eugen

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekannt gegeben. Die Wahlvorsteherschaft stellt fest, dass die Stille Wahl zustandegekommen ist und erklärt für den Rest der Amtsdauer 2014–2018 als Mitglied der Sekundarschulpflege für gewählt: Dr.phil. Urs Wüthrich, Bonstetten Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, seit Datum dieser Veröffentlichung an gerechnet, ein schriftlicher Stimmrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis eingereicht werden Bonstetten, 4. September 2015 Schweizer Planer+Projektentwickler sucht KEV/SWISSGRID positive Bescheide, um Photovoltaikprojekte in der Region zu entwickeln. Angebote gerne unter pv.saeuliamt@gmail.com


Bezirk Affoltern

Lärmimmissionen und Vandalen Mehrmals ist die Polizei in den vergangenen Nächten wegen Lärmbelästigung ausgerückt. Und sie musste sich auch mit Vandalenakten beschäftigen. Zwischen 28. und 31. August sind Kantons- und Kommunalpolizei neunmal wegen Lärmimmissionen ausgerückt – zu Restaurationsbetrieben, Schulen privaten Festen, im Freien und einmal, weil sich jemand am Rasenmähergedröhne seines Nachbarn störte. Beim Werkhof in Obfelden haben Unbekannte am 31. August die Fassade mit Sprayfarben überzogen. Die Polizei spricht von einem Sachschaden in der Höhe von rund 1000 Franken. Vandalen haben am 31. August die Lichtreklame eines Restaurants heruntergerissen und Schaden von zirka 300 Franken verursacht. In Aeugst ist am 31. August versucht worden, in ein Einfamilienhaus einzudringen. Dabei wurde die Türe beschädigt. Schaden: rund 200 Franken. (-ter.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Anna Rosa und Karl Franz Waser-Schönenberger feiern heute Freitag, 4. September, in Zwillikon die goldene Hochzeit. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen dem Ehepaar einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 97. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern darf Emma Frei-Häberling morgen Samstag, 5. September, ihren 97. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin einen frohen Festtag.

Zum 85. Geburtstag Zum 85. Geburtstag dürfen wir Ruth Friedli-Zimmermann in Hedingen gratulieren. Sie feiert am kommenden Sonntag, 6. September. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Elisabeth Buzzi-Kern feiert morgen Samstag, 5. September, in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Der Jubilarin gratulieren wir herzlich und wünschen ihr alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

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Freitag, 4. September 2015

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Zum Jahreszeitenwechsel den Herbst willkommen heissen Ein Abgesang auf den Fast-Jahrhundertsommer und ein Loblied auf den Herbst Jede Jahreszeit hat seine besonderen Reize. Mit dem Herbst beginnt die Zeit der Ernte, des Genusses, des Wanderns, aber auch der Ruhe, Dankbarkeit und der Besinnlichkeit. ................................................... von martin mullis Der Sommer 2015 ist vorbei, er dürfte als langer, heisser und trockener Sommer in die Geschichte eingehen. Die Temperaturen waren zwar an vielen Tagen fast nicht mehr erträglich, für den Titel Jahrhundertsommer reichte es aber trotzdem nicht. Um dem Sommer 2003 diesen Titel streitig zu machen, reichten die Messwerte der Sonnenstunden nicht aus. Viele werden die heissen Tage vermissen, wieder andere freuen sich auf die kühleren Zeiten. Ein wirklich heisser Sommer wie wir ihn dieses Jahr erleben durften bietet einige Vorteile. Legere Kleidung, Grillpartys, lange laue Sommernächte und nicht zu vergessen herrliche Stunden im kühlen Nass der Badeanstalten und in der Reuss. Doch auch die feurigsten Sonnenanbeter haben im September genug von Mücken, Bremsen und Sonnenbränden. Allein die Augen jener Personen, welche auch nur im Promillebereich etwas von Stil verstehen, wurden in den Sommermonaten malträtiert. Die ultrakurzen Schlotterhosen an den haarigen Beinen uralter Männer oder die Fettwülste über den

Sinnbild des Herbstes: Die Ernte ist eingebracht. (Bild Martin Mullis) hautengen Hotpants weiblicher Schönheiten, liessen manch ein Auge tränen.

Den Herbst willkommen heissen Dabei dürfen auch die Horrorbilder, von stolzen schwarzen Hirschgeweihen in den hinteren zerklüfteten Gegenden weit unter der Gürtellinie, nicht unerwähnt bleiben. Der Herbst wird aus dieser Perspektive gesehen

herzlich willkommen geheissen. Eine gemütliche Gesprächsrunde mit einem Glas Wein oder einem Bier ohne wild fuchtelnde Bewegungen zur Abwehr von Mücken, Fliegen und Wespen ist doch fast nur im Herbst zu geniessen. Vorbei auch die vornehme Zurückhaltung bei den lukullischen Genüssen zugunsten der Bikinifigur. Köstlichkeiten wie Kaltschalen, kleine Salatteller ohne Sauce und zum Ausgleich ein Mineralwasser gehören wie-

der der Vergangenheit an. Herbst bedeutet Ernte, Ertrag, Üppigkeit, leuchtende Farben und kulinarische Vielfalt. Üppige Gaumenfreuden sind vorzugsweise im Herbst zu geniessen, Morchel-, Trüffel- und Wildgerichte lassen die Herzen der Feinschmecker im Altweibersommer höherschlagen. Kein treffenderes Gleichnis als ein herbstliches abgeerntetes Getreidefeld für Ruhe, Besinnlichkeit und Dankbarkeit gegenüber der Natur.

«Slip’n’Slide» war die begehrteste Disziplin Die Sek. Mättmi erntet den verdienten Lohn für ihre sportfreundliche Kultur Mit ihrer sportfreundlichen Ausrichtung hat sich die Sek. Mättmi ein besonderes Erlebnis im Jumpin verdient. Den 200 Schülern haben die besonderen Lektionen vom Dienstag sichtlich Spass bereitet. Kreischend lassen sich zwei Schülerinnen auf die glitschige Rutschmatte fallen. Immer schneller rasen sie dem kleinen Kicker entgegen, um nach einer mässig kontrollierten Flugphase mit einem heftigen Platsch im Jumpin-Pool einzutauchen. Kein Zweifel: das «Slip’n’Slide» ist die begehrteste Disziplin an den Sport-Erlebnis-Lektionen der Sek. Mättmi im Jumpin. Doch auch Beachvolleyball, Trampolinspringen und Balancieren auf der Slackline bereiten sichtbar Freude. Nächste Woche starten an der Sek. Mättmi wieder vier Sportkurse über den Mittag. «Immer mehr der Oberstufenschüler essen in der Schule», erklärt Sportlehrer Michael Walti. Da bleibt in der langen Mittagspause auch Zeit, Sport zu treiben. Nebst dem Skilager, sowie dem Winter- und Sommer-Sporttag sind diese Mittagskurse Grund dafür, dass die Sek. Mättmi unter den ersten Schulen war, die vom kantonalen Sportamt als «sportfreundlich» betitelt wurden – entsprechend gab es einen Zustupf für den Tag im Jumpin. Mittlerweile dürfen sich im Knonauer Amt auch die Primarschule Rifferswil und die Sekundarschule der Stiftung Albisbrunn «sportfreundlich» nennen. Das Label bleibt jeweils für vier Jahre, dann muss die Schule sich wieder dafür bewerben. «Das werden wir sicher auch tun», versichert Sportlehrer Michael Walti. (tst.)

Mit viel Tempo in Richtung über den Kicker: «Slip’n’Slide» bietet Spass und Nervenkitzel. (Bilder Thomas Stöckli)

Fangen erlaubt: die Erstklässler üben Beachvolleyball.

Kein einfacher Balance- und Kraft-Akt auf der Slackline.


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Erwin Bosshard-Kenel erfahren durften. Unser Dank gilt allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die ihre grosse Verbundenheit zum Ausdruck brachten und allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben.

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Besonders danken wir Dr. J. Schwegler und dem Pflegeteam vom Spital Affoltern für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung bis zu seinen letzten Stunden sowie Pfarrer J. Ebert für den bewegenden Gottesdienst und dem Gemischtenchor Affoltern für den ehrenvollen Fahnengruss und den wunderschönen Gesang in der Kirche. Die vielen schönen Erlebnisse mit Erwin tragen wir weiter in unseren Herzen. Im August 2015

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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. September 2015

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Damit der Befehl «Wasser marsch» auch befolgt werden kann Die Gemeinden kontrollieren und revidieren die Hydranten regelmässig Um die Sicherheit im Brandfall dauernd zu gewährleisten, lassen die Gemeinden die Hydranten periodisch kontrollieren. Im Säuliamt betrifft das 2895 Wasserbezugsstellen, welche jederzeit einsatzbereit sein müssen. ................................................... von martin mullis Mit seinem weissen Kastenwagen fährt Christoph Huber von der Firma Hinni AG vor den Hydranten mit dem roten Deckel. Mit geübten Handgriffen und einem Spezialschlüssel entfernt er den oberen Deckel und den Verschluss bei der Anschlussstelle. Verschiedene Dichtungen müssen kontrolliert und die Spindel gefettet oder geölt werden. Je nach Zustand des Wasserspenders wird eine Revision unter dem vollen Netzdruck durchgeführt. Im unterirdischen Teil muss auch das Hauptventil und bei der Entwässerungsvorrichtung die Dichte überprüft werden. Monteur Huber benötigt für diese Kontrollarbeiten ungefähr eine Viertelstunde, bei einer Revision aber mindestens 45 Minuten. Der gelernte Landmaschinenmechaniker arbeitet seit sechs Jahren bei der Hydranten + Service Hinni AG und liebt die selbstständige Arbeit im Freien. Er anzeige

hat auch genügend Arbeit, sorgen doch allein im Säuliamt 2895 Hydranten für die Sicherheit, im Brandfall Löschwasser zu liefern.

Über 60 000 Hydranten Die Gemeinden sind verpflichtet, die Hydranten alle zwei Jahre zu warten, erklärt Kurt Steiner, Leiter Feuerwehr bei der Gebäudeversicherung im Kanton Zürich (GVZ). Gut die Hälfte der Zürcher Gemeinden hat diese Aufgabe einer auswärtigen Firma übertragen. Viele der im Kanton Zürich vorhandenen 63 022 Hydranten werden aber auch von Brunnenmeistern oder dem Werkpersonal gewartet. Die Gebäudeversicherung erwartet von den Gemeinden periodisch einen Bericht über den Zustand ihrer Löschwasserzapfsäulen, allerdings werden die Kosten dann auch von der GVZ übernommen. Nach Beendigung der Kontrolle am Hydranten mit der roten «Kappe» verstaut Monteur Huber sein Werkzeug wieder im Kastenwagen, schaut auf den Ortsplan, welcher die Gemeinde ihm ausgehändigt hat und auf dem die weiteren Hydranten angekreuzt sind, welche ebenfalls noch überprüft werden sollen. Das nächste «Rotkäppchen» wartet bereits auf seine Behandlung, um bei Bedarf mit vollem Druck Wasser zu spenden.

Damit der Hydrant mit Hochdruck Wasser liefert: Monteur Christoph Huber kontrolliert periodisch die Funktionsfähigkeit. (Bild Martin Mullis)


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Freitag, 4. September 2015

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Kann Logistik tatsächlich grün sein? Gut besuchter Polit-Anlass des Nutzfahrzeugverbands bei der Zingg Transporte AG in Hedingen Nicht weniger als 30 Kantonsräte, dazu zwei Nationalräte und diverse Kommunalpolitiker folgten der Einladung der Zürcher Sektion des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbands Astag nach Hedingen.

Nationalrat Toni Bortoluzzi angetan. «Die Lastwagen stehen zu Unrecht als Umweltverschmutzer da», betonte er.

Rahmenbedingungen verbessern

................................................... von thomas stöckli «Wir wollen nicht doppelt so viele Lastwagen.» So und ähnlich wird aktuell gegen eine zweite Gotthardröhre argumentiert. Dabei machen die Lastwagen gerade mal 14 % des Verkehrs im Gotthard-Strassentunnel aus. «Für die Staus am Samstag und Sonntag sind die PWs verantwortlich», spricht Urs Christen, Präsident der Astag Sektion Zürich, Klartext. Im Vergleich zum Lastwagen- ist der Individualverkehr in den letzten Jahren überproportional gestiegen. Über 21 000 Staustunden wurden im vergangenen Jahr schweizweit registriert. Dass darunter auch das Transportwesen leidet, versteht sich von selbst. «Das Hauptproblem sind die Arbeitszeiten», erklärt Christen. Schliesslich muss nach viereinhalb Stunden Lenkzeit eine Pause von 45 Minuten eingelegt werden – egal, wie weit man in dieser Zeit gekommen ist.

Im Lastwagen: Kantonsrätin Susanne Leuenberger.

Nationalratskandidat Martin Haab hat sich hinters Steuer gesetzt.

«Wenn es in einer Gemeinde viele Kinder hat, baut man ein grösseres Schulhaus», so Christen, entsprechend müssten auch Strassen ausgebaut werden, die ständig verstopft seien.

geberin ausgewählt worden: Die Zingg Transporte AG in Hedingen hat das Thema Ökologie schon lange für sich entdeckt. So setzt die Firma auf Bahnverlad, wo das Sinn macht, investiert regelmässig in die Erneuerung der Fahrzeugflotte, vermeidet Leerfahrten, setzt auf Mehrweg-Verpackungen und schult ihr Personal, ökonomisch zu fahren. Letzteres hilft nicht nur, Treibstoff zu sparen. Bei vorausblickendem

Vorausblickend fahren Doch eigentlich stand ein anderes Thema im Fokus: «Logistik kann auch grün sein». Entsprechend war die Gast-

(Bilder Thomas Stöckli)

Fahren reduzieren sich auch die Reifenabnutzung sowie allfällige Schäden an der Ladung. Und nicht zuletzt wird die Fahrweise des Chauffeurs auch von anderen Verkehrsteilnehmern positiv oder negativ wahrgenommen. An die 40 Politiker – fast ausschliesslich aus dem bürgerlichen Lager – waren der Einladung nach Hedingen gefolgt. Vom regen Interesse an der Veranstaltung zeigte sich auch

Und was hat die drei anwesenden Ämtler Kantonsräte bewogen, der Einladung der Astag zu folgen? «Als ich gesehen habe, dass der Anlass im Säuliamt stattfindet, war klar, dass ich gehe», sagte Martin Haab. Die Transportbranche sei ähnlich gefordert wie die Bauern, so der Mettmenstetter Nationalratskandidat weiter. «Der Betrieb hat mich interessiert», erklärte Susanne Leuenberger. Weiter wollte sich die Affoltemerin Ideen holen, wie sich die Rahmenbedingungen für das Transportgewerbe verbessern liessen. «Das Thema ‹grüner Verkehr› hat mich interessiert», verriet Olivier Hofmann. Als Mitglied der Kommission Energie, Verkehr und Umwelt (Kevu) sei für ihn der LKWVerkehr sowieso ein Thema, so der Hausemer. Beim anschliessenden Apéro und später beim Abendessen bot sich den Transportunternehmern und den Politikern Gelegenheit, sich ausführlich über die Probleme der Branche aber auch über ganz andere Dinge auszutauschen.

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GsE (Gemeinsam statt einsam) ist ein Verein, der einsamen und hilfsbedürftigen Menschen Zeit und Raum zur Verfügung stellt. Deshalb erweitern wir unser Angebot.

Neues Angebot ab 7. September 2015

Anlauf- und Beratungsstelle Knonauer Amt Formulare, Bewerbungen, amtliche Briefe, Wohnungssuche – alles wird immer komplizierter. Wir bieten Hilfe an bei schriftlichen Problemen. Dafür stehen 2 Computer und ein Drucker zur Verfügung. Die Anlaufstelle hat fixe Beratungszeiten, an denen sich jede/r Mann/Frau an die Mitarbeiter wenden kann. Telefonate können geführt werden oder wir unterstützen Sie bei schriftlichen Arbeiten. Anmeldung für Benutzung PC und Beratung erforderlich.

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Schulen und Kurse


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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. September 2015

Gezähmte Elemente verbinden sich mit sinnlichen Objekten und Skulpturen elementART: Ausstellung von Nadette Bamert und Liliana Leins in der Galerie Märtplatz in Affoltern Nadette Bamert aus Waltenschwil und Liliana Leins aus Rüschlikon sind im Element. Art, ihre Kunst, machen beide seid Jahrzehnten. Was zählt, ist ihre ununterbrochene Inspiration. elementART, so der Titel der Ausstellung, verbindet die auf Leinwand gezähmten Elemente Feuer, Wasser, Himmel, Erde von Liliana Leins mit den sinnlichen Objekten und Steinskulpturen von Nadette Bamert. elementArt, der selbst gewählte Titel zu einer gemeinsamen Ausstellung, inspirierte die beiden befreundeten Künstlerinnen zu einer wahren «Schaffensorgie». Während die Elemente bei Liliana Leins innerhalb der Grenzen der Leinwand mit sich ringen und streiten, untergehen und trotzig übermalt wieder zum Vorschein kommen, überträgt Nadette Bamert ihr künstlerisches Gedankengut zum Thema in Werke mit Gespür und hohem Sinn für das Dreidimensionale. Dädalus und Ikarus, Terra madre I-III, Odysseus und die Sirenen, überhaupt viele Themen aus der griechischen Mythologie, so auch Kybele, die Göttin der Natur und Kultur geben sich die Ehre.

Nadette Bamert Nadette Bamert wurde 1949 in Visp Kanton. Wallis geboren. Heute lebt

und arbeitet sie in Waltenschwil AG, wo sie ein Atelier und die Galerie ArteNA erfolgreich betreibt. Seit 1989 arbeitet Sie mit Stein, teilweise in ihrem Atelier im Maggiatal im Tessin zusammen mit ihrem Mann, dem Maler Franz Josef Kissling. Seit 1996 tritt sie in Einzel- und Gruppenausstellungen öffentlich auf. Die Objektkünstlerin hat sich vieles selbst erarbeitet. Durch Kurse und Seminare aus- und weitergebildet, hat sie ihren Weg in beeindruckender Art selbst bestimmt und ihre künstlerische Kraft aus sich selbst aktiviert und entwickelt. Ästhetische Harmonie suchend, wagt sie Ungewohntes und überrascht mit neuen, bestechenden Formen. Sie sind voller Poesie und Mystik. Die rohen Steatit-Steine stammen aus Brasilien, China, Nigeria, Spanien, Marokko und dem Oberalpgebiet in der Schweiz. Dieses eher weichere Material kommt der Art ihres Arbeitsprozesses sehr entgegen, denn sie beginnt mit einer fixen Vorstellung im Kopf und lässt sich dann während dem Arbeiten von spontanen Regungen beeinflussen und inspirieren. Die Struktur des jeweiligen Steines gibt ihr zu erkennen, wie sie mit dem Stein umgehen muss. Intensives, schöpferisches Betrachten der gegebenen Strukturen und Farben des Steins wecken die Vorstellungskraft. So entstehen Figuren und Objekte von einmaliger Ausstrahlung und fesselnder, zarter Sinnlichkeit.

Liliana Leins Liliana Leins kam 1946 in Schio bei Vicenza zur Welt als Jüngste von drei Kindern. Der Vater wandert nach Argentinien aus, die Mutter verdient den Lebensunterhalt durch Verkauf von Tee, Zigaretten, Suppenwürfeln und Schokolade, die sie in Koffern aus der Schweiz schmuggelt. Nachkriegsgeschichten. Liliana wächst bei Schulschwestern auf und zieht mit Achtzehn zur Mutter nach Lugano. Sie arbeitet als Volksschullehrerin, gibt Touristen Italienischunterricht und malt, einer inneren Notwendigkeit folgend, wann immer sie Zeit findet. Mit dreissig, Ehefrau, Mutter von zwei Töchtern in Zürich, macht sie diese Leidenschaft zu einer Lebensart und widmet sich ihr mit kompromissloser, entschiedener Ernsthaftigkeit. Liliana Leins ist Mitglied des Künstlervereins Zürich. 1978 entstehen erste abstrakte Aquarelle. Flüge farbigen Lichts, lernen zu verbinden ohne zu kontaminieren. 1982 folgen Scheiben in Ton.

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So kennt man sie: Rosa Buchmann an der Orgel, Königin der Instrumente. (zvg.)

Abschied nach mehr als 60 Jahren Orgeldienst! Dank an Rosa Buchmann in Knonau Als kaum erwachsenes jähriges Mädchen begann Rosa Buchmann-Marty aus Knonau mit Orgelstunden, und mit 19 Jahren hatte sie ihre erste Gottesdienststellvertretung noch beim legendären Pfarrer Emil Pallioppi in Knonau! Sie blieb ihrem geliebten Instrument, der Königin der Instrumente, der Orgel, ein Leben lang treu. So diente sie der Kirchgemeinde Hedingen von 1983 bis 1999 als Organistin, dann ab 2001 in ihrem Dorf Knonau. Nun wollen wir sie nach dieser langen Zeit gebührend verabschieden und verdanken. In einem Gottesdienst mit viel Musik und Liedern.

Mit Orgelstunden am Sonntagmorgen um 7 Uhr bei Fräulein (das gabs damals noch) Margrit Kobelt hat alles angefangen. Rosa Buchmann sagt: «Ich liebe die Orgel wegen ihres Klanges und ihres Tones.» Im Knonauer Amt hat sie unzählbar viele Menschen in den Kirchen bei Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und Gottesdiensten begleitet, getröstet und erfreut. Die Kirchenpflege Knonau und Pfarrer Thomas Maurer laden herzlich ein: Sonntag, 6. September, 10 Uhr, reformierte Kirche Knonau, anschliessend Dankapéro.

Verwitterte Farbschichten werden von ihrer destruktiven Eigenschaft befreit. Sie werden geistiges Zeugnis des Willens, wiedererlebte Erfahrungen, Manifeste starrköpfiger Poesie, die sich nicht vergessen lassen. (Bilder zvg.) Sonnen, schwarz wie Lava, weiss wie die Hostie der Kirchen. Die grosse Auseinandersetzung mit Acrylfarben startete 1990. Denn Acrylfarben sind dicht, füllig, langsam, sind Körperlichkeit. Sie gestatten Risse, Begegnungen neuer Farben mit untergründigen, vergessenen, unstimmigen Schichten. Aber auch, Worte mit den Nägeln in die noch feuchte Farbe zu kratzen. Sie sind Wände, Mauern, sind Grenzen und Gefühlsausbrüche. 1992 folgen Arbeiten in Zement und regelmässige Einzel- und Gruppenausstellungen in der gesamten Schweiz. In der Ausstellung Gemälde elementArts in der Ga-

lerie Märtplatz: Verwitterte Farbschichten werden von ihrer destruktiven Eigenschaft befreit. Sie werden geistiges Zeugnis des Willens, wiedererlebte Erfahrungen, Manifeste starrköpfiger Poesie, die sich nicht vergessen lassen. Irma Gerber Die Ausstellung elementArts ist eine Veranstaltung von KulturAffoltern in der Galerie Märtplatz in Affoltern, Obere Bahnhofstrasse 7. Freitag. 4., bis Sonntag, 20. September. Vernissage: Freitag, 4. September, von 19-21 Uhr unter Anwesenheit der beiden Künstlerinnen. Übrige Öffnungszeiten: jeweils Freitag 17 bis 20 Uhr, Samstag während dem Wochenmarkt mit Märtkafi von 9-12 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr.


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Freitag, 4. September 2015

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Qualität der gegenständlichen Malerei Camille Hagner, Richard Jurtitsch und Rebecca Maeder in der Galerie in Bonstetten Die beiden Maler Camille Hagner und Richard Jurtitsch haben sich der gegenständlichen Malerei verschrieben. Beide zitieren aus der Kunstgeschichte und entwickeln aus diesen Wurzeln heraus höchst eigenständige Werke. Den weiblichen Gegenpart schafft Rebecca Maeder mit ihren Porzellan-Skulpturen.

dann mit realistischen Elementen ein Bild auf. Waren Vorhänge eine Serie in Schwarz-weiss oder monochrom, so stehen heute Wald und Gestrüpp im Mittelpunkt – und die Mehrfarbigkeit nimmt zu. Jurtitsch malt Spiegelungen von aussen nach innen, die Räumlichkeit ist wichtig, auch Kontraste sowie Licht und Schatten..

Rebecca Maeder Die Porzellanskulpturen von Rebecca Maeder wirken ruhig. Klare, auf das Wesentliche reduzierte Formen in weiss schimmerndem Porzellan lassen meditative Stimmung aufkommen. Vier Jahre hat Rebecca Maeder in Südkorea gelebt, studiert und gearbeitet. 2015 kam sie in die Schweiz zurück – und brachte viel mit: Erfahrungen, neue Techniken, neue Werte. Die weissen Skulpturen muten an wie Planeten, Monde, Korallen, Seeanemonen, Champignons oder Kugelfische. Statt Porzellan traditionsgemäss in Formen zu giessen, schüttet es die Künstlerin über Ballone, mit der Ansicht, eine Verbindung von Luft und fliessender Materie zu ermöglichen. Sie integriert in die viskose Masse Materialien wie Wattekügelchen, Reiskörner oder Spaghetti. Dieses organische Material verbrennt beim Brennvorgang, hinterlässt aber Spuren. Spuren der Künstlerin: «Jedes Objekt ist ein Teil von mir und ein kleines Wesen, das weiter lebt.»

................................................... von regula zellweger Einmal mehr ist der Galeristin Elfi Bohrer eine hervorragend komponierte Ausstellung gelungen. Bilder und Skulpturen bilden gemeinsam ein harmonisches Ganzes. Kräftig die Bilder der männlichen Maler, ein Gegengewicht bildend und gleichzeitig optimal ergänzend vervollständigen die ruhigen, weissen Porzellanskulpturen von Rebecca Maeder die aktuelle Ausstellung.

Camille Hagner

Der Österreicher Richard Jurtitsch mit Werken aus verschiedenen Perioden.

Der im Aargau lebende Maler Camille Hagner ist ein hervorragender Zeichner. Er wählt ein Thema, lässt sich von einer Foto intuitiv ansprechen und malt dann mit unglaublicher Genauigkeit ab – und gibt zusätzlich Eigenes dazu. Er malt Themen aus der Natur und aus der Mythologie. Zum Beispiel heisst ein Werk «Phoenix aus der Asche». Er malte einen brennenden Kolibri so genau, dass man für einen kurzen Moment entsetzt glaubt, eine Fotografie vor sich zu haben. Die Genauigkeit muss Hagner von seiner Mutter mitbekommen haben. Sie arbeitete als Wissenschaftliche Zeichnerin. Hagner will mit seinen Werken den Betrachtern den Zugang zu Bildern der Vergangenheit verschaffen. Er übersetzt quasi Bilder längst verstorbener Künstler in die Gegenwart. Er lacht: «Ich klaue nicht. Wenn ich mein Bild an ein anderes adaptiere, kann man das auf dem Bild lesen, ich mache Quellenangaben.»

Bis 4. Oktober Ausstellung Camille Hagner, Richard Jurtitsch und Rebecca Maeder: 29. August bis 4. Oktober in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Weitere Werke von Hagner und Jurtitsch sind auch im Kunstfenster zu sehen. Apéros: Sonntag, 6. und 27. September, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 4. Oktober, 13 bis 17 Uhr.

Öffnungszeiten

Richard Jurtitsch Auch Richard Jurtitsch ist sich als realistischer Maler treu. Seine Bilder waren schon mehrmals in der Galerie für Gegenwartskunst zu sehen. Jurtitsch hat sich eine neue Technik angeeignet. In einem ersten Arbeitsgang schüttet er Farbe auf die Leinwand,

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Camille Hagner mit neuen Arbeiten. (Bilder Arthur Bohrer)

mal Nass in Nass, mal Nass auf Trocken. Vom recht zufälligen Ergebnis lässt er sich inspirieren. «Ich versuche,

Porzellan-Objekte von Rebecca Maeder (sie war bei der Vernissage an einem Symposium in Polen). so Kontrolle abzugeben, freier zu sein.» Im charmanten Wiener Dialekt erklärt er: «Es kann ja nichts schief

geh’n. Ich kann es einfach wegwerfen, wenn sich daraus nichts entwickeln lässt.» Auf diesen Untergrund baut er

Galerie: Donnerstag und Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon: 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.


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Vermischtes

Freitag, 4. September 2015

Energie und Fluchtgedanken Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Vom Kohlebergwerk zur Energieregion

Publizistin Dr. Klara Obermüller. (zvg.)

«Was ist, wenn ich nicht mehr kann und will»? Die Spitex Knonaueramt organisiert am Freitag, 11. September, um 18 Uhr im Saal des Mehrzweckgebäudes in Affoltern einen Öffentlichkeitsanlass für alle Interessierten. Aktive und passive Sterbehilfe, Palliative Pflege, würdevolles Sterben – alles hochaktuelle Themen, welche häufig in den Medien thematisiert werden. In unserer Gesellschaft des langen Lebens ist ein zunehmendes Auftreten von multiplen chronischen Erkrankungen zu verzeichnen. Damit steht der einzelne Mensch mit seinem Umfeld vor oft schwierigen Fragen. «Wie soll der letzte Lebensabschnitt gestaltet werden?» «Was habe ich mir vorgestellt? Was ist möglich?» «Wie ist meine Lebensqualität in dieser Lebensphase beschaffen?» Es gibt Menschen, die hierzu klare Vorstellungen haben. Andere sind damit überfordert. Die Möglichkeiten der eigenen Angehörigen, der Palliativ-Pflege, der verschiedenen Institutionen, der Spitex sowie der Sterbehilfe-Organisationen bringen weitere Aspekte in das Thema ein. Der Themenabend der Spitex Knonaueramt gibt Anregungen zur Auseinandersetzung mit diesen Fragen. Die bekannte Publizistin Dr. Klara Obermüller moderiert den Anlass. Die Palliativ-Spezialistin Ursula Klein Remane und Dr. Erich Villiger, Hausarzt in Ottenbach, halten Referate und beteiligen sich zusammen mit Veronika Nussbaumer, Pflegefachfrau Spitex Knonaueramt, und Verena Gantenbein, Co-Leitung Villa Sonnenberg Affoltern, am Podiumsgespräch. Im Anschluss sind alle Anwesenden herzlich zu einem kleinen Apéro eingeladen. Der Eintritt ist frei. (pd.)

Den ganzen Samstag sind die Teilnehmer unterwegs mit Elektroautos der eGroup Knonauer Amt und des TeslaKlubs Schweiz. Exklusive Führungen an vier Energie-Stationen unserer Region, wo Fachleute engagiert und kompetent über «ihre» Anlagen berichten, geben Einblick in Historisches und Aktuelles, bevor am Abend im «LaMarotte» in die Zukunft geschaut wird. Am Vormittag wird das ehemalige Kohlebergwerk Riedhof Im Aeugstertal besichtigt. Nach Grilladen und Salat im Götschihof geht es nach Ottenbach in die Turbinenanlage am Reusskanal und anschliessend zum Trocken-Gärreaktor der Ottenbacher Vergäranlage Ökopower, wo aus organischen Abfällen Strom erzeugt wird. Nach einer kurzen Fahrt erwarten Fachleute in der neuen Heizzentrale der HEA am Kronenplatz Affoltern. Im Kellertheater LaMarotte tanken die Teilnehmer dann selber Energie mit Gerstensuppe und Dessert und werden schliesslich von kompetenter Seite orientiert über das, was in der Region in Sachen erneuerbare Energie bereits geschehen ist, was gegenwärtig in Bearbeitung ist und was noch in der Planungsphase steckt. Der «Ener-

gietag» wird um etwa 21.30 Uhr enden. Morgen Samstag, 5. September, Besammlung 9.30 Uhr im «LaMarotte», Abfahrt 10 Uhr, Kostenbeitrag 50 / 40 Franken inkl. Verpflegungen. Teilnehmerzahl beschränkt, Reservierung obligatorisch!

«Jazz am Donnerstag» mit der Band «Silver Swing Four» Die vier Musiker Heinz Spielmann, Marc Bühler, Hanspeter Baltermia und Mike Mijatovic bilden eine noch junge Formation, besetzt mit alten Routiniers. Die Band interpretiert melodiöse Standards von Swing über Bossa Nova bis hin zu gefühlvollen Balladen. Donnerstag, 10. September, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Himmelhoch», Kabarett von und mit Hanspeter Müller-Drossaart Ganz privat und persönlich steht Hanspeter Müller-Drossaart da und erklärt, dass er mal weg will. Distanz gewinnen zu dem, was die Schweiz und seine Menschen umtreibt. Mit Gepäck und griffbereitem Handy wartet er auf den Anruf des Reisebüros, das ihm mitteilen wird, wohin der Überra-

schungsflug ihn bringt. Während des Wartens denkt er laut nach über das, was in unserem Land so vor sich geht, sinniert über unsere Eigenarten und Sonderheiten. Unversehens trifft man sich in einem Edel-Altersheim wieder, an einer Tierkonferenz an der Olma, in der Stube eines echten Glarners oder trifft auf einen Bayern mit einem freundlichen Übernahmeversuch. Mit Esprit, Wortspiel und der Lust an diversen dialektalen Farben begibt sich Hanspeter Müller-Dros- Hanspeter Müller-Drossaart in seinem Kabarett-Programm saart auf seiner «Himmelhoch». (Bild zvg.) Reise einmal mehr durch abgründig-verqueres, urschwei- Freitag, 11. September, Bar und Abendkasse ab zerisches Geröll. Ob er am Schluss 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken. doch noch abhaut, aus der Schweiz, Platzreservierungen für alle Anlässe unter sei hier noch nicht verraten. (pz) www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Grieg, Doppler und Rodrigo Konzert mit dem Duo Flautasto in der Klosterkirche, Kappel Sandro Müller (Flöte) und Barbara Müller-Hämmerli (Orgel) konzertieren am Sonntag, 6. September, um 17.15 Uhr in der Klosterkirche in Kappel am Albis. Ihr Programm beinhaltet Edvard

Griegs bekannte orchestrale Peer Gynt-Suiten (Nr. 1&2), die sich mit ihren eingängigen Melodien und tänzerischen Sätzen grosser Beliebtheit erfreuen. Ebenso ist nebst der Fantaisie

Themenabend am Freitag, 11. September, von 18

pastorale hongroise des Romantikers Franz Anton Doppler, im Original für Flöte und Orchester, auch die Fantasia para un gentilhombre des spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo zu hören. Dieses Werk aus dem 20. Jh. wurde ursprünglich für Gitarre und Orchester komponiert und bewegt sich im Rahmen der Tonalität. Rodrigo liess sich dafür von spanischen Tanzsätzen aus der Barockzeit inspirieren. Sandro Müller und Barbara Müller-Hämmerli widmen sich seit 25 Jahren dem gemeinsamen Duospiel und freuen sich, zu diesem Jubiläum wieder mit einem genussreichen und unterhaltsamen Programm aufwarten zu können. Alle Werke haben sie auf der Basis von bestehenden Transkriptionen eigens für diese klanglich reizvolle Besetzung eingerichtet. (pd.) Werke von E. Grieg, A.F. Doppler und J. Rodrigo am

bis ca. 20 Uhr im Saal des Mehrzweckgebäudes,

Duo Flautasto – Sandro Müller (Flöte), Barbara Müller-Hämmerli (Klavier)

Tanznacht 2015

Globale Ernährungssituation sichtbar machen

Für die musikalischen Höhepunkte sorgt auch in diesem Jahr die bekannte Schlagerband Duo Barbados. Die beiden bärenstarken Vollblutmusiker Küre und Marc beherrschen ein unglaublich grosses Repertoire an Schlagermelodien und begeistern damit ihr Publikum immer wieder aufs Neue. Saal- und Baröffnung ist um 19 Uhr. Musikalische Unterhaltung und Tanz mit dem Duo Barbados ab 20 Uhr. Das eingespielte Küchenteam verwöhnt die Gäste, ab 19 Uhr, für den grossen und kleinen Hunger, mit Pastagerichten, Schnitzelbrot, Grillwürsten und Süssem. Der Singsaal im Chilefeld wird auch dieses Jahr speziell für diese Tanznacht umgestaltet – man darf gespannt sein. Das Organisationsteam freut sich auf viele Besucher und wünscht jetzt schon gute Unterhaltung. (gs)

«Bibelmorgen»: Neue Leitung Katja Wissmiller, Theologin, Bibelpastorale Arbeitsstelle des Schweizerischen katholischen Bibelwerks und bekannt aus «Das Wort zum Sonntag» leitet neu den Bibelmorgen für Frauen in Mettmenstetten.

Sonntag, 6. September, 17.15 Uhr, Klosterkirche,

Büelstrasse 11 in Affoltern. www.spitexka.ch.

Am 12. September findet in Obfelden die zweite grosse Schlagerparty statt.

Katja Wissmiller. (Bild zvg.)

Kappel. Eintritt frei - Kollekte.

Gruppe Welt Oberamt: Neues Thema – neues Land Die Gruppe Welt Oberamt wird sich in den kommenden Jahren mit Ernährung befassen. Konkretisiert wird das Thema mit dem Heks-SchwerpunktLandesprojekt «Honduras – Existenzsicherung und Würde für Kleinbauernfamilien». Honduras liegt in Zentralamerika und gehört zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Rund 65 % der Bevölkerung leben in tiefer Armut. Die Vernachlässigung der ländlichen Bevölkerung ist die Hauptursache für die enorme Abwanderung. Den Kleinbauern droht Vertreibung vom angestammten Boden durch Grossgrundbesitzer. Wer sich für soziale Gerechtig-

keit einsetzt, muss mit Verfolgung und Ermordung rechnen. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) arbeitet im Süden von Honduras mit lokalen Organisationen zusammen und unterstützt diese in ihrem Bemühen um eine Verbesserung der Existenzgrundlage von Kleinbauernfamilien und in ihrem Ringen nach Gerechtigkeit. Schwerpunkte in der Unterstützung der lokalen Partner-Organisationen und der einheimischen Bevölkerung sind Schutz und Verteidigung der Menschenrechte und der in der Verfassung verankerten Gesetze, Durchsetzen des Rechts auf den angestammten Boden, Erlangen von Landtiteln, Schutz und Förderung des einheimischen, traditionellen Saatguts und Be-

ratung in der Verbesserung der Bodenqualität, Errichtung von einfachen Bewässerungsanlagen sowie Beratung und Unterstützung im Bau von Holzsparöfen, im Klären der Abwässer und dem Entkeimen des Trinkwassers. Am Mittwoch, 9. September, werden Sandra Wicki, Programmbeauftragte bei Heks, und Carlos Vigil, Projekt Officer bei Heks Honduras und seit 1985 in der Entwicklungsarbeit in Zentralamerika tätig, in Hausen am Albis über das Land Honduras und die verschiedenen Projekte erzählen. Es wartet ein spannender Abend auf das interessierte Publikum, nach der Präsentation kleiner Apéro. (vs)

Katja Wissmiller, welche Bedeutung haben die Worte der Bibel für die Menschen von heute? Katja Wissmiller: Die Worte der Bibel bieten einen Schatz voller Geschichten und Identifikations-Figuren an, die durch unser Erzählen an Bedeutung gewinnen. Im Umgang mit den biblischen Texten erlebe ich immer wieder, dass der Respekt vor der «Heiligen Schrift» so gross ist, dass die Lesenden auf Distanz bleiben. Was bietet der «Bibelmorgen für Frauen»? Der Bibelmorgen lädt ein, sich auf die Texturen der Heiligen Schrift einzulassen. Verschiedene Methoden des Bibellesens und Bibelteilens werden praktisch angewendet – von der klösterlichen «Lectio Divina» bis hin zu Sprechübungen, die spielerisch der Frage nachgehen: Wie liegt, wirkt, schmeckt «Gottes Wort» eigentlich in meinem Mund? Die Textauswahl wird ein schmackhaftes Allerlei sein. Nächster Bibelmorgen am 8. September, 9 bis 11 Uhr im katholischen Pfarreizentrum in Mettmenstetten. Die weiteren Daten: 2015: 20.10. / 10.11. / 01.12.; 2016: 12.01. / 16.02. / 08.03. /12.04. / 10.05. / 14.06. Jeder Morgen ist in sich geschlossen und

9. September, 20 Uhr, katholisches Pfarreizentrum,

kann einzeln besucht werden. Infos: www.kath-

Hausen, Bifangstrasse 4, oberes Foyer.

hausen-mettmenstetten.ch.


Vermischtes

Freitag, 4. September 2015

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Tänzerische Klangwelten für Violine solo «Danza Violino»: Konzert mit Sibylle Tschopp am 13. September in der Kapelle Jonental «Danza Violino» ist ein weiteres Konzert der von Sibylle Tschopp konzipierten Programmreihe KlangWelt, in der die international renommierte Geigerin Konzerte mit besonderen thematischen Schwerpunkten präsentiert. Recitals für Violine solo zählen zu den anspruchsvollsten Herausforderungen für jede Geigerin und jeden Geiger. Mit ihren Konzerten KlangWelt bietet Sibylle Tschopp die seltene Gelegenheit, die Violine pur mit ihren fesselnden Klang- und Ausdruckswelten unmittelbar zu erleben. In der einzigartigen Atmosphäre der Wallfahrtskapelle Jonental erwartet die Zuhörenden ein aussergewöhnlicher Musik-Event. Untrennbar sind Tanz und Violine miteinander verbunden. Die Violine ist aus der Tanzmusik nicht wegzudenken. Ebenso sind Tänze und Tanzrhythmen in der Geigenmusik allgegenwärtig. Fröhlich und ernsthaft, beschwingt und melancholisch, burlesk und höfisch vornehm – auch in den hier erklingenden Meisterwerken zeigen sie sich in vielfältig faszinierender Gestalt.

Einzigartige klangliche Leuchtkraft und tänzerische Lebendigkeit Georg Philipp Telemanns «Zwölf Fantasien für Violine ohne Bass» begeistern durch ihre kompositorische Krea-

tivität und Lebenskraft. Den musikalischen Ausdruck auf das notwendige Minimum kristallisierend, eröffnen sie ein fantasievolles Universum der Suggestion. «Hemerocallis», 1996 vom bedeutenden Schweizer Komponisten Caspar Diethelm für Sibylle Tschopp komponiert, umfasst sechs kurze Sätze, deren Themen und Rhythmen aus alten Tänzen hergeleitet sind – scharf gezeichnete Stimmungsminiaturen, berührend und mitreissend in ihrer unmittelbar sprechenden Ausdruckswelt. Johann Sebastian Bachs Partita in E-Dur ist die letzte seiner grandiosen «Sechs Sonaten und Partiten für Violine Solo». Die Folge fein gewobener, charaktervoller Tanzsätze fesselt durch ihre einzigartige klangliche Leuchtkraft und tänzerische Lebendigkeit. Eugène Ysaÿes «Sechs Sonaten für Violine solo» sind von Bachs Zyklus inspiriert. Der gregorianische Choral «Dies irae» zieht sich als roter Faden durch die zweite Sonate, deren Poesie und fulminante Brillanz ein unvergessliches Hörerlebnis bilden. Sibylle Tschopp ist als Solistin und Kammermusikerin in 25 Ländern aufgetreten. Sie spielt in bedeutenden Kulturzentren Europas, der USA, Südafrikas, Zentral- und Südamerikas; u.a. trat sie 2014 im Grossen Saal der Laeiszhalle Hamburg auf. Sie hat mehrere CDs eingespielt und ist in Radio und TV präsent. Sie studierte bei Aida Stucki Piraccini, Franco Gulli und Herbert Scherz und erlangte mit Aus-

zeichnung sowohl Lehr- und Konzertreifediplom sowie Solistendiplom. Sie besuchte Meisterkurse bei Rudolf Baumgartner, bei Yehudi Menuhin und bei Pierre Amoyal, gewann internationale und nationale Preise. Sibylle Tschopp ist Violindozentin an der Musikhochschule Kalaidos/ Samp und leitet Meisterkurse im In- und Ausland. Sonntag, 13. September, 17 Uhr, Kapelle Jonental. Eintritt: 25 Franken, Studenten und Schüler 15, Kinder bis 12 Jahre frei. Vorverkauf, Infos und Reservierung Rollstuhlplätze: 044 761 35 03, tschoppmusic@bluewin.ch. Kasse: eine Stunde vor Konzertbeginn. Weiteres Konzert am Freitag, 11. September, 19 Uhr, in der Klosterkirche Wesemlin Luzern. Weitere Infos unter www.sibylletschopp.com.

Sibylle Tschopp. (Bild Ursula Markuso)

Junge Aemtler Bühne sucht talentierte Zeichner Aufführungen im Oktober im «Rössli», Mettmenstetten Das Kindertheater 2015 der Aemtler Bühne schreibt einen Wettbewerb aus für sein diesjähriges Plakat. Teilnehmen können alle interessierten Kinder und Jugendlichen, zu gewinnen gibt es einen Theater-Workshop. ................................................... von raffaele cavallaro und iris hochschorner

Erntedank im Güetli: Sehen, Staunen und Ausprobieren. (Bild zvg.)

Das traditionelle Fest neu gestaltet Erntedank im Güetli Rossau Neu werden am diesjährigen Erntedankfest interessante Info-Posten rund um das Thema «Getreide» ab 9.30 Uhr bereitstehen. Familien aus der Region präsentieren, was sie vorbereitet haben und geben damit dem Fest einen lehrreichen Akzent. Der Gottesdienst mit Gross und Klein beginnt um 10.15 Uhr. Anschliessend ist Zeit zum Sehen, Staunen und Ausprobieren.

Pizza und Spiele, Tiere und Seminar Zum Mittagessen erwartet alle Pizza frisch aus dem Ofen und ein Kuchenbuffet, falls möglich im Freien. Weiter

geht es mit Spielen auf der Wiese, einem Besuch bei den Tieren, Kinderreiten oder einfach mit gemütlichem Verweilen auf dem Bauernhof. Interessierte sind am Nachmittag eingeladen zum abschliessenden Programmpunkt, einem kostenlosen Miniseminar zum Thema «Was macht eigentlich den guten Boden aus?» Das Erntedankfest gehört auch in unserem Land zur guten Tradition, die zu neuer Frische herausfordert, sprich zum persönlichen und gemeinsamen Danken für die Fülle, die uns vom Herrn des Himmels und der Erde zukommt. (pd.)

Gesucht ist das coolste, lustigste und interessanteste Bild zum Thema: «Makramee oder der Weg Weise». Das Stück handelt von einer Schulklasse, welche auf ihrer Schulreise viele Abenteuer erlebt. Sei es auf einem Turm, im einem Labyrinth, im Wald oder in einem Fussballstadion. Wie das Plakat gestaltet ist, spielt keine Rolle; einfach auf ein A4-Blatt kleben, malen, zeichnen, und das Bild bis spätestens 18. September an die Aemtler Bühne, 8910 Affoltern am Albis, senden. Die besten drei Bilder gewinnen einen Theater-Workshop im Frühling 2016, das Gewinnerbild wird veröffentlicht. Die Aufführungen finden am 23., 24. und 25. Oktober 2015 im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten, statt. Diesen Termin zu reservieren lohnt sich. 15 theaterbegeisterte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren arbeiten seit Mai mit Improvisationen, Tänzen und witzigen Texten, um gemeinsam eine theatrale Geschichte auf die Bühne zu bringen. Mit viel Spass und Engagement, mit Gemeinschaftssinn und gutem Auftritt wird die Gruppe das Publikum begeistern. Der Effekt wird im Spiel liegen. Mit relativ wenig Aufwand an Bühnenbild, Requisite und Kostümen tritt das Theaterspielen in den Vordergrund. Es wird eigentlich

Es wird immer wieder mit Neuem gearbeitet. Hier mit Seilen. (Bild R. Cavallaro) mit «nichts» gespielt und trotzdem oder gerade deswegen entstehen Fantasie und Poesie, die das Publikum zum Schmunzeln bringen.

die Jugendabteilung der Aemtler Bühne gerne und sehr dankbar an. Weitere Infos zum Wettbewerb und zur Jungen Aemtler Bühne auf: www.aemtlerbuehne.ch.

Auch die Älteren der Jungen Aemtler Bühne machen weiter Bereits der dritte Theaterkurs – nach «Augenklick» und «Nichts. Was im Leben wichtig ist» – mit älteren Jugendlichen (ab 14 Jahren) beginnt am 4. November unter der Leitung von Odin Anderegg. Interessierte können sich bis zum 2. Oktober anmelden. Ermöglicht werden diese Kurse auf professionellem Niveau unter anderem durch die Raiffeisen Mettmenstetten als offizielle Partnerin der Jungen Aemtler Bühne. Weitere Unterstützung nimmt

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Forum

Freitag, 4. September 2015

Mit der EVP zum 3. Mal unterwegs auf dem Jakobsweg durch die Schweiz Am Sonntag, 13. September, lädt die EVP des Bezirks Affoltern zum dritten Mal zu einem besonderen Wandertag ein. Nach dem Start im Jahr 2013 wird heuer mit dem Ziel in Rapperswil bereits ein Viertel des Jakobsweges durch die Schweiz absolviert sein. Zwar nicht distanzmässig, aber aufgrund der Anzahl Etappen, die insgesamt zwölf umfassen. Das Ziel Genf rückt also immer näher. In diesem Jahr ist die gemütliche Wanderung verbunden mit einem Mittagessen in einem speziellen Restaurant namens «Kapelle zur Marlies» und einer Schiffsfahrt, die vermutlich noch nicht viele gemacht haben. Es ist noch nicht zu spät, als Neueinsteiger mitzukommen. Wer will, kann die ersten beiden Etappen individuell nachholen. Für einmal soll nicht die Politik im Mittelpunkt stehen, sondern die

Ein Teil der Wandergruppe der 2. Etappe (2014), inklusive Pilgerhund! (Bild zvg.)

Radarkasten Richtung Ottenbach/Jonen

Freude am gemeinsamen Unterwegssein auf einer interessanten und bedeutungsvollen Wanderroute. Sie ist für Jung und Alt geeignet und stellt keine speziellen Anforderungen an Trittsicherheit oder Kondition. Alle sind herzlich willkommen! Auf der angegebenen Website ist ein detailliertes Programm mit allen Angaben zur Anreise und der Wanderroute zu finden. Bei Aussicht auf schlechtes Wetter wird der Wandertag auf Samstag, 12. September 2015 vorverschoben. Anmeldeschluss ist der 9. September. Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl! Weitere Informationen sind zu finden auf der Homepage www.evp-affolternamalbis.ch oder direkt beim Wanderleiter Arno Rudolf unter der Telefonnummer 044 761 85 06 (mit Display).

Die Strasse von Ottenbach nach Birri/Muri ist bis Ende Oktober 2015 gesperrt. Der Verkehr auf der Jonenstrasse in Ottenbach hat deshalb massiv zugenommen. Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer fährt anständig und hält sich mehr oder weniger an Tempo 50. Ihnen gebührt ein grosses Dankeschön. Eine nicht unbedeutende Minderheit (vor allem Lastwagen-und Töfffahrer) glauben jedoch, Tempo 50 sei für Anfänger und Weichlinge. Ich bitte deswegen die zuständige Behörde, so bald wie möglich einen Radarkasten Richtung Ottenbach/Jonen aufzustellen. Für die geplagten Anwohner bringt es mehr Sicherheit und Ruhe und eine grosszügige Busse würde sicher viele dieser rücksichtslosen Strassen-Cowboys «zähmen»!

EVP Bezirk Affoltern, Daniel Sommer

Brigitte Caldwell, Ottenbach

Polemik, die alle verunsichert

Erster Politstamm in Bonstetten: Grünliberale am Puls

Hurra, unser Spital ist gerettet, Leserbrief im «Anzeiger» vom 1. September.

Der erste «Polit-Stamm» der Grünliberalen am 27. August im «Oktogon» in Bonstetten war gut besucht, man traf sich an diesem milden Sommerabend bei Bier und Flammkuchen gemütlich in der Aussenlounge. Neben Mitgliedern nahmen auch ein Gewerbetreibender und ein engagierter Vertreter einer anderen Partei an der lebendigen Gesprächsrunde teil. Die Vorstandsmitglieder und die übrigen Teilnehmer diskutierten intensiv über aktuelle Anliegen in unserer Region, aber auch über die nationale Politik. Es wurde eine breite Themenpalette in einem lebendigen Gespräch behandelt. So interessierte unter anderem die Position der Grünliberalen zur Bildung (für mehr Ansehen von Lehrern und Kindergärtnerinnen eintreten, für den Beginn der zweiten Fremdsprache erst in der Sekundarschule), zur Stationierung von Windkraftanlagen (da, wo es vom Windaufkommen her Sinn macht), zum Roadpricing (sinnvolle Massnahme zur Steuerung des Verkehrsaufkommens) und zur zweiten Gotthardröhre (nicht nötig, für den Schwerverkehr bauen wir die Neat und die Sommerspitzen können nach Eröffnung des Basistunnels leicht über Bahnverlad im alten

Mit zunehmender Abscheu lasse ich die verbalen Absonderungen zum Thema Spital Affoltern, die seit Wochen und Monaten über mich ergehen. Ich gebe zu: nicht alles habe ich gelesen, denn es ist immer dasselbe Lied: Anklagen, Verdächtigungen, falsche Schlüsse, Lügen. Sie scheinen offensichtlich nicht verstanden zu haben, was der Zweck eines Spitals ist. Lassen Sie es mich sagen: Linderung von Schmerzen, Durchführen von notwendigen Operationen, präventives Engagement zur Volksgesundheit. Was Sie tun ist nur: heruntermachen, polemisieren, sich selbst in den Vordergrund stellen. Hans Roggwiler, das genügt nicht. Ich habe am eigenen Leib erfahren, was im Spital in Affoltern passiert. Unfreiwillig zwar und nur kurz. Das Personal verhielt sich sehr

freundlich, sehr professionell und extrem engagiert. (Das sind Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die ich bei Ihnen sehr vermisse.) Es betrübt mich zutiefst, dass Sie nicht merken, wie Sie mit Ihren Elaboraten und mit Ihrer Polemik das Spitalpersonal, die Verantwortlichen und – vor allem: die Patienten – verunsichern. Als Organisationsentwickler weiss ich natürlich, dass in einem Unternehmen nicht immer alles zum Besten steht. Drei Spitäler – weit grössere als dasjenige von Affoltern – gehören oder gehörten zu meinem Kundenkreis. Und ich weiss: nicht alle Probleme sind schnell und schmerzlos lösbar. Aber sie sind zu verringern und zu lösen. Sie selber bieten nirgends einen Lösungsansatz. Das ist zutiefst bedauerlich. Herr Roggwiler, hören Sie auf. Ihre Leserbriefe sind nur noch peinlich. Franz Wassmer, Bonstetten

Danke, Spital Affoltern! In letzter Zeit erschienen verschiedene Beiträge im «Anzeiger» über unser Spital, die mich als dessen Patient beschäftigen und bestimmt auch die Belegschaft beunruhigen. Deshalb will ich schildern, was ich in unserem Spital erlebt habe: Ende Februar dieses Jahres bin ich zu Hause zusammengebrochen und habe dabei auch meine Frau, die mir helfen wollte, zu Boden gerissen und verletzt. Durch Alarmierung der Nummer 144 erschien rasch Hilfe, und wir wurden beide ins Spital überführt. Was ich nun dort während Wochen erlebt habe, war recht komplex und für die Verantwortlichen sicher eine grosse Herausforderung. Dank vorzüglicher chirurgischer und

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medizinischer Hilfe überstand ich eine lebensbedrohliche Infektion. Heute darf ich dankbar zurückschauen auf die gute Behandlung und Betreuung im Spital. Das Pflegeteam war Tag und Nacht um mich besorgt. Ich schätzte deren feinfühlige und liebevolle Pflege. Es ist auch tröstlich zu wissen, dass wir ein Spital in der Nähe haben mit dem bestehenden, breiten Angebot. Hoffentlich kann es in dieser Form erhalten werden und wieder Ruhe einkehren. Ein ganz grosses Dankeschön an alle, die in unserem Spital für unser Wohlergehen sorgen. Hans Nägelin, Mettmenstetten

Gotthardtunnel abgewickelt werden). Die Frage, ob Schweizer Firmen auch eine soziale, ethische und ökologische Verantwortung zu tragen haben, v.a. auch im Ausland, wurde bejaht. Darum haben die Grünliberalen auch eine Nationalratsliste mit Grünliberalen Unternehmerinnen und Unternehmern aufgestellt. Intensiv diskutiert wurde auch, wie attraktiv die Grünliberalen, mit ihren vielen Umweltwissenschaftlern, Physikern und Ingenieuren als herausragenden Köpfen der Partei, für Frauen als Wählerinnen oder für eine Mitgliedschaft in der Partei sind. Hier verwies der Vorstand auf das Engagement der Grünliberalen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für berufstätige Frauen (und Männer) und auf den Vorstoss der Grünliberalen im Nationalrat für die «Ehe für Alle».

Umwelt und Wirtschaft: Kompetenz der Grünliberalen Ronald Alder, der Nationalratskandidat der Grünliberalen aus der Region, stellte sich persönlich ausführlich vor und erhielt bereits viel positive Resonanz. Er ist davon überzeugt, dass die Interessen von Umwelt und Wirtschaft

nur von den Grünliberalen konsequent und verbindend vertreten werden. So gilt für ihn ganz klar die Formel: Umwelt + Wirtschaft = Arbeitsplätze, denn die Kombination von Umweltanliegen mit wirtschaftlichen Interessen schafft Arbeitsplätze. Jedes Jahr bezahlen wir mehrere Milliarden Schweizer Franken in erdölexportierende Länder für Erdöl, Erdgas etc. Wir würden dieses Geld besser in erneuerbare Energieträger in der Schweiz investieren, insbesondere auch im Säuliamt. Denn so sichern und schaffen wir Arbeitsplätze, bei Handwerkern, Zulieferern und Unternehmen. Abschliessend baten die Vorstandsmitglieder der Grünliberalen die anwesenden Parteimitglieder und Sympathisanten um aktives Engagement im Wahlkampf und vor allem darum, am 18. Oktober an die Urne zu gehen. Wegen des Erfolgs wird der «PolitStamm» der Grünliberalen nun regelmässig alle drei Monate durchgeführt. Thomas Beck, Vorstand Grünliberale Knonauer Amt Mehr zu Ronald Alder auf: www.ronald-alder.ch

Schweigend dagegen Im «Anzeiger» vom letzten Freitag wird über die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst berichtet. Ohne Diskussion wurden revidierte Statuten verabschiedet mit neun zustimmenden Gemeinden, einer Ablehnung und vier Enthaltungen. Was ist das für eine politische Kultur, wenn kein argumentativer Streit mehr stattfindet, wenn die Delegierten, welche nicht zustimmen, ein-

fach stumm bleiben? Diese Mandatsträger sind sich ihrer Rolle überhaupt nicht bewusst. Die DV eines Zweckverbandes ist die Legislative, sie übernimmt in einem bestimmten Bereich die Rolle eines regionalen Parlaments. Die Statuten des Zwecksverband-Sozialdienstes werden im Herbst den Gemeindeversammlungen zum Entscheid vorgelegt werden. Da müssen die Bürger und Bürgerinnen doch wis-

sen, mit welchen Argumenten Gemeindevertreter die Vorlage ablehnen! Dass die Delegierten ihre Überlegungen nicht öffentlich bekannt geben, ist gegen alle Regeln des demokratischen Diskurses. Wer sich für den Sozialdienst interessiert, kommt sich beim Lesen des Verhandlungsberichtes verschaukelt vor. Franziska Sykora, Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. September 2015

«Energiewende erfordert Zeit und wirtschaftliche Stabilität» Daniel Jositsch bei der Schweizer AG in Hedingen Die Unternehmerinitiative Neue Energie Zürich lud am Dienstag zur Besichtigung der Ernst Schweizer AG in Hedingen ein. Der Gastreferent, Nationalrat Daniel Jositsch, betonte, die Energiewende sei nur möglich mit Kompromissen. Alle müssten daher von ihren Parteiprogrammen abrücken. Die Ernst Schweizer AG sei ein Musterbetrieb für Nachhaltigkeit, leitete der Präsident der Unternehmerinitiative Neue Energie Zürich, Kantonsrat Olivier Hofmann, den Besuch ein. Dies beziehe er nicht nur auf die Anlagen zur Nutzung der Solarenergie, sondern auch auf das Nachhaltigkeitskonzept, das alle Bereiche des Unternehmens umfasse. Dies sei ganz im Sinn der Kampagne Schweizer Wirtschaft für die Energiestrategie 2050 (www.es2050.ch), deren Ziel es sei, mit der Energiewende die einheimische Wirtschaft zu stärken und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Andreas Haller, Geschäftsbereichsleiter Sonnenenergie-Systeme der Ernst Schweizer AG, erläuterte, dass Sonnenenergie mit grundsätzlich unterschiedlichen Technologien einerseits zur Wärmeerzeugung für Warmwasser und Heizungen genutzt werden könne, anderseits zur Stromproduktion. Gerade in diesem Bereich sorge die Ernst Schweizer AG für eine hochwertige Ausbildung des Nachwuchses. Das Unternehmen bietet 40 Lehrstellen an.

«Nachhaltigkeit darf keine Frage der Parteiprogramme sein» Nationalrat Daniel Jositsch bezeichnete es als typisch für wirtschafts- und sozialverträgliche Lösungen im Energie- und Umweltbereich, dass er als sozialdemokratischer Politiker mit dem

Das Säuliamt bleibt eigenständig! ................................................... VON WERNER SCHNEITER

U

Gemeinsam für eine wirtschafts- und sozialverträgliche Energiewende: FDPKantonsrat Olivier Hofmann und SP-Nationalrat Daniel Jositsch (rechts) interessieren sich für die Produktionsvorgänge bei Schweizer. (Bild Bernhard Schneider) Freisinnigen Olivier Hofmann zusammenarbeite. In einer pluralistischen Demokratie wie der schweizerischen brächten Parteiprogramme keine Lösungen. Alle Parteien müssten von ihren Maximalforderungen abrücken, um tragfähige Kompromisse zu entwickeln. Nachhaltigkeit beinhalte ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte, fuhr Jositsch fort. Der Ausstieg aus der Atomenergie sei ein erstrebenswertes Ziel, aber es sei zwingend, wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu erarbeiten: «Die Energiewende erfordert Zeit und wirtschaftliche Stabilität.» Die Politik müsse die Rahmenbedingungen dazu schaffen, alles andere sei Sache der Fachleute und der Wirtschaft. Die Ernst Schweizer AG sei deshalb ein ausgesprochen zukunftsträchtiger Betrieb. Die Leiterin Nachhaltig-

keit und Unternehmensplanung, Martina Marchesi, stellte das Nachhaltigkeitsprogramm der Ernst Schweizer AG vor, das von den Produktionsprozessen bis zur Fahrt an den Arbeitsplatz alle Aspekte berücksichtige. Das seit 1956 in Hedingen beheimatete Metallbau-Unternehmen führt bereits in der dreitägigen Einführungsausbildung der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine umfassende Orientierung über Nachhaltigkeitsaspekte durch. Deshalb sei man auch bemüht, die Auszubildenden nach ihrem Lehrabschluss im Unternehmen zu behalten. Das Unternehmen verbrauche heute gegenüber 1978 gemäss Nachhaltigkeitsbericht über sieben Prozent weniger Energie, trotz Umsatzwachstum. Es sei somit gelungen, die Wirtschaftsleistung vom Energieverbrauch zu entkoppeln. (bs.)

nter dem Titel «bei den urbanen Wilden» machte «TagesAnzeiger»-Redaktorin Helene Arnet diese Woche im Zusammenhang mit dem «Tag der Reppisch» von morgen Samstag auf die 1970 vorhandenen «kulturellen Unterschiede» zwischen Kanti-Schülern aus dem Limmattal und aus dem Säuliamt aufmerksam – sie, die ja in Urdorf noch heute gemeinsam zur Schule gehen. Aus der grauen Limmattaler-Agglo damals also die urbanen, ja aufmüpfigen Wilden, aus dem Säuliamt die biederen, ja aus dem Busch stammenden Schülerinnen und Schüler – Kälber mit zwei Köpfen. Zwei Welten eben in der gleichen Klasse. Dieser Kulturschock, so der finale Befund der Journalistin, sei inzwischen überwunden. In Anlehnung an den bevorstehenden «Tag der Reppisch», der von beiden Regionen gefeiert wird, regt sie eine aus dem Säuliamt und dem Limmattal bestehende Region Reppischtal an. Getreu dem Motto «gemeinsam wäre man stark» träumt Helene Arnet von einem verdichtet gebauten, urbanen Siedlungsgebiet, das sich mit idyllischen Naherholungsräumen des Säuliamts verschmelzen würde – zu einer Region mit 135 000 Einwohnern, die ihr erheblich mehr politisches Gewicht verleihen, dem Limmattal eine Halbierung des Ausländeranteils und dem Säuliamt auf einen Schlag mehr Arbeitsplätze bescheren würde. Das tönt auf den ersten Blick verlockend, auf den zweiten Blick verpufft die Idee aber schon bald. Erstens ist das Thema «Fusionen» noch immer ein politisches Minenfeld. Selbst auf Gemeindeebene steckt diese Diskussion grösstenteils noch nicht einmal in den Kinderschuhen, gerade im Kanton Zürich. Sie wird zwar in den kommenden Jahren gezwungenermassen stärker auf die Agenda kommen. Aber gleich eine Fusion von zwei so unterschiedli-

chen Regionen? Das kann ja nur ein Scherz sein – auch, weil übersehen wird, dass sich das Säuliamt vom Albisgrat an die Reuss erstreckt und das Reppischtal nur Teil der Region ist, auch im Limmattal. Man stelle sich vor, die Reusstalgemeinden Maschwanden, Obfelden und Ottenbach würden von einer Region Reppischtal einverleibt – und eine Region, die unter Säuliamt, Knonauer Amt und Bezirk Affoltern daherkommt, eine Namensänderung hinnehmen müsste. Daraus würde wohl die gleiche Fehde wie 1837, als Knonau den Status des Bezirkshauptortes an Affoltern verlor. Ein Namenswechsel – unerträglich wohl selbst für jene, die nicht in der Region aufgewachsen sind. Nein, dieses Säuliamt ist trotz Wachstums unverwechselbar eigenständig, in mancher Hinsicht eine Perle, die nach einer Fusion zur Region Reppischtal unweigerlich in den Sog der grauen Agglo Zürichs geriete und mit 50 000 Einwohnern wohl als «kleines Geschwister» des Bezirks Dietikon nicht nur an Bedeutung, sondern ihr unverwechselbares Gesicht verlöre. Zu den Qualitäten des Säuliamts, die auch von der Standortförderung immer wieder hervorgestrichen werden, zählt ein wichtiges Merkmal: Keine Region im Kanton Zürich mit so starkem ländlichem Charakter und so hoher Lebensqualität liegt näher bei der Stadt Zürich – und obendrein fast genau zwischen den Zentren in der Zentalschweiz und Zürich, die durch die Autobahn näher zusammengerückt sind. Zudem: Mancher Säuliämtlerinnen und manchem Säuliämtler – gerade im Oberamt – liegt Zug trotz der aus dem Türlersee mündenden Reppisch näher als das Limmattal, derweil man beispielsweise in Ottenbach auch dem Kanton Aargau zugewandt ist – ohne aber, dass man sich im Reusstaldorf als Aargauer fühlt. Danke für das Angebot aus dem Limmattal, aber das Säuliamt bleibt eine eigenständige Region. Ganz sicher.

Neuntöter brütet wieder in Bonstetten

Geheimes Leben im Wasser

Eine Premiere nach 30 Jahren

Am Familienanlass der Naturschutzgruppe Mettmenstetten vom kommenden Samstag werden Libellenlarven und andere Kleintiere unter die Lupe genommen.

Neuntöter-Weibchen in Bonstetten, 2015. (Bild Thomas Böhler) Der Verein Naturnetz Unteramt hat vor zirka zehn Jahren in einer Weide des Bonstetter Landwirts Werner Locher an der Islisbergstrasse Heckenrosen und Heckenkirschen gepflanzt. Die Idee war es, in unregelmässigen Abständen entlang der Weidezäune jeweils eine kleine Gruppe von drei bis fünf Pflanzen zu setzen. Inzwischen sind die Heckenrosen zu stattlichen Büschen herangewachsen und setzen

während der Blütezeit, aber auch wenn sie die roten Früchte tragen, schöne optische Akzente in der grossen Viehweide. Zielart bei dieser Pflanzaktion war der Neuntöter. In diesem Jahr wurden die Anstrengungen nun belohnt: Erstmals seit rund 30 Jahren brütete wieder ein Neuntöter-Brutpaar in Bonstetten – genau auf der Weide mit den vielen Heckenrosenbüschen am Islisberg. Im Juli 2015 wurden immer wieder Fütterungsflüge beobachtet, und auch der Neststandort wurde entdeckt. Auch an einem zweiten Standort, diesmal auf Gemeindegebiet von Wettswil, wurde auf einer mit Hecken und extensiv genutzten Wiesen aufgewerteten Fläche eine ganze Neuntöter-Familie mit Jungen beobachtet. Es ist jedoch unklar, ob es dort auch zu einer Brut kam oder ob es sich allenfalls um die Neuntöter-Familie vom Islisberg handelte. An der gleichen Stelle wurde im August ein Wendehals auf dem Zug gesichtet. Auch hier war der VNU an den Aufwertungen der Fläche massgeblich beteiligt. An den Ziegeleiweihern beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil konnten Ornithologen in diesem Sommer zudem regelmässig einen Eisvogel sichten. Der VNU hat dort 2009 eine Eisvogel-Brutwand gebaut. Zu hoffen ist, dass es bald zur ersten Brut kommt. Infos zum Verein: www.naturnetz-unteramt.ch

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Forschernachmittag der Naturschutzgruppe Mettmenstetten

Zusammen mit Isabelle Bögli von der Rucksackschule organisiert Andrea Funk von der Naturschutzgruppe Mettmenstetten einen Forschernachmittag für Klein und Gross. Am Fo-

rain-Weiher sehen und hören wir die Frösche quaken, vor uns gleitet lautlos ein Wasserläufer über die Wasseroberfläche, und in der Luft schwirren Libellen. Vom Ufer aus können wir diese Tiere gut von Auge beobachten. Verstecken sich auch Tiere unter dem Wasser? Mit Keschern machen wir uns auf die Suche nach verborgenen Kleintieren wie Libellenlarven. Wer entdeckt und fängt ein faszinierendes Kleintier im Wasser? Für interessierte Erwachsene und Familien mit Kindern

(ab 6 Jahren geeignet) bestehen noch einige freie Plätze. Die Teilnahme ist gratis, für die Planung ist jedoch eine Anmeldung erwünscht. Treffpunkt ist am Samstag, 5. September, um 13.30 Uhr beim Forain-Weiher in Mettmenstetten (zwischen Reithalle und Kinderheim Paradies gelegen). Dauer ca. 3 Stunden. Der Witterung angepasste Kleidung, festes Schuhwerk, eventuell Stiefel und Ersatzkleidung/-socken (speziell für Kinder), und Sonnenschutz wird empfohlen. Bei Dauerregen findet der Anlass allerdings nicht statt. (pd) Auskünfte und Anmeldung bei Andrea Funk (anlaesse@nsg-mettmenstetten.ch).

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Libellen verbringen den ersten Teil ihres Lebens als Larve im Wasser. Wer fängt als Erstes dieses Kleintier im Forain-Weiher? (Bild zvg.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Leidenschaftliche Biker Bildreiche Sprache Brigitte und Marc Nägeli übergeben ihr Velogeschäft an Stefan Frei. > Seite 19

Rolf Lappert kommt mit seinem neuen Roman «Über den Winter» nach Affoltern. > Seite 21

Freitag, 4. September 2015

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Neuer Gegner Der FCWB trifft erstmals auf den 2010 gegründeten FC United Zürich. > Seite 25

Wo könnte die Reise beruflich hingehen? 6. Berufsmesse am 11. und 12. September 2015 im Sportzentrum Schachen, Bonstetten Lernende, die den künftigen Lernenden ihren Beruf vorstellen: An der Berufsmesse des Lehrstellenforums stehen die Lehrbetriebe und die Oberstufenschüler aus dem Bezirk Affoltern im Mittelpunkt. In einem Test können die Schüler herausfinden, wo ihre Reise beruflich hingehen könnte. Die unverbindlichen Tests sind am Stand des biz Urdorf möglich. Anhand von Fotos wählen die Jugendlichen Berufe aus, die an der Messe vertreten sind. Danach können sie den entsprechenden Stand besuchen, sich dort informieren und erste Arbeitsschritte des jeweiligen Berufs ausprobieren. Sie erhalten so einen ersten Eindruck: Wäre das etwas für mich? Knapp 30 Lehrbetriebe nehmen teil und präsentieren rund 40 Berufe – vom Bau über den Detailhandel und das Gastgewerbe bis hin zum Finanzbereich. So wird eine breite Palette von beruflichen Grundbildungen anschaulich vorgestellt. Verantwortlich für den Messeauftritt sind die Lernenden der jeweiligen Lehrbetriebe. Mit Kreativität und Herzblut organisieren sie ihren Stand.

Beste Auftritte werden ausgezeichnet Ihr Engagement wird zusätzlich durch einen Wettbewerb angespornt: Eine

Messe-Eröffnung am 11. September um 13.15 Uhr

Berufsmesse 2013: Mustaf Serifi (rechts) von der Leuthard AG zeigt, wie man Randsteine setzt. (Archivbild) Fachjury bewertet die Messeauftritte und es winken attraktive Preise. Während den beiden Messetagen informieren die Lernenden fachkompetent über die Sonnen- und Schattenseiten ihrer Berufswahl. Für die 2.-Oberstufenschülerinnen und -schüler bietet sich so eine ausgezeichnete Gelegen-

heit, die Berufswelt «live» kennen zu lernen und typische Arbeiten auszuprobieren. Denn wer im September die 2. Oberstufe besucht, hat sich im Schulunterricht gerade einen ersten Überblick über die Berufswelt und die eigenen Interessen und Möglichkeiten verschafft. Die Schüler der 3. Oberstu-

fe hingegen haben idealerweise bereits eine Berufswahl getroffen und sind dabei, sich auf eine Lehrstelle zu bewerben. Ihnen bietet sich an der Messe die Gelegenheit, wertvolle Kontakte mit Lehrbetrieben zu knüpfen und für eine mögliche Bewerbung ins Gespräch zu kommen.

Das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern organisiert die Berufsmesse alle zwei Jahre. Für das Organisationskomitee heisst das, die Arbeit schon viele Monate im Vorfeld der Veranstaltung anzupacken. So geht es darum, für den Messebau zu sorgen, Fragen zum Rahmenprogramm zu klären und Lehrbetriebe zur Teilnahme einzuladen. Bis zum Messestart braucht es also einiges an Organisation und Besprechungen. Jürg Büchi, Präsident des Lehrstellenforums, wird die Messe am 11. September um 13.15 Uhr eröffnen. Mit einem Besuch an der Berufsmesse würdigt man nicht zuletzt die Lehrbetriebe mit ihren jungen Berufsleuten für deren Einsatz. Am Freitagnachmittag ist die Messe für Klassenbesuche aus dem Bezirk geöffnet. Am Samstag sind Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern willkommen. Zum Gelingen tragen auch der Gewerbeverband Bezirk Affoltern als Hauptsponsor sowie die Co-Sponsoren: Ernst Schweizer AG, Hedingen, Zürcher Kantonalbank, Arbeitgeberverband Bezirk Affoltern, Rotary Club und der kantonale Gewerbeverband Zürich bei. (pd.) Freitag, 11. September, von 13.15 bis 17, Uhr; Samstag, 12. September, von 10 bis 14 Uhr. Preisverleihung Wettbewerb am Samstag, zirka 13.15 Uhr. Weitere Infos: www.lehrstellenforum.ch.

Die «Üetlibergfee» vermittelt künftige Lieblingsstücke Second-Hand-Kleider neben dem neuen Coop in Sellenbüren Für ihre Kundschaft sammelt «Üetlibergfee» Regine Schedler seit drei Jahren mit viel Herzblut auserlesene Damen- und Kinderbekleidung sowie Accessoires. «Es kommen viel mehr Leute», freut sich Regine Schedler über den neuen

Nachbarn in Sellenbüren. Tatsächlich verbinden viele den Einkauf im soeben neu eröffneten Coop mit einem Besuch im zauberhaften SecondHand-Reich der «Üetlibergfee» gleich nebenan. Schliesslich kann frau hier sich selber und den Kindern für ganz wenig Geld eine grosse Freude bereiten.

An toller Ware mangelt es Regine Schedler nie. «Wenn es darum geht, könnte ich drei Läden haben», sagt sie und lacht. Bis Ende September findet sich in ihrem Reich noch Sommermode – für all jene, die es im Herbst nochmals an die Wärme zieht. Anfang Oktober räumt die «Üetlibergfee» dann um auf Herbst und Winter. anzeige

Romantisch und verspielt – dieser Kleidungsstil sagt «Üetlibergfee» Regine Schedler besonders zu. (Bild Thomas Stöckli)

Kinderkleider laufen immer besser «Man darf auch kommen, ohne etwas zu kaufen», betont Regine Schedler. Die meisten ihrer Stammkundinnen werden allerdings fündig, von Blusen über Jeans und Blazer bis zu feenhaften Kleidern ist schliesslich alles da. Begehrt sind die Taschen und immer

besser laufen auch die Kinderkleider. Nur von ihren antiken Kinderwagen möchte sich die «Üetlibergfee» auf keinen Fall trennen. Sie stehen nur zur Dekoration im Laden. (tst.) Üetlibergfee’s Second-Hand-Reich, freitags und samstags, 9 bis 14 Uhr, Sellenbüren 59b, Stallikon. Infos unter www.uetlibergfee.ch.


Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 6. September 19.30 Abendgottesdienst Lukas 8, 4 bis 8: «Vom Erfolg im Leben und vom (vermeintlichen) Scheitern» Pfr. Jürgen Schultz Mittwoch, 9. September 20.00 Info-Abend über neues Projekt der Gruppe Welt Katholische Kirche Hausen

Sonntag, 06. September 9.00 Eucharistiefeier Donnerstag, 10. September Kein Gottesdienst wegen Seniorenträff-Reise

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 6. September 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Mia Dinkelmann Pfarrerin Bettina Stephan

Samstag, 5. September 9.30 Start Kolibri im Pfarrhaus mit Eltern Sonntag, 6. September 10.00 Abschiedsgottesdienst unserer langjährigen Organistin Rosa Buchmann Mit Annerös Heinrich, Flöte, und Pfarrer Maurer Anschliessend Apéro Taufe Viola Grossrieder aus Knonau Donnerstag, 10. September 9.30 Fiire mit de Chliine

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 4. September 18.00 Jugendgottesdienst für alle Samstag, 5. September 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli und Vikarin Y. Zimmermann Sonntag, 6. September 10.00 Sing-Gottesdienst im Singsaal Zwillikon «Die Flüchtlinge treffen auf den barmherzigen Samariter ... oder auch nicht» Predigttext: Lk 10, 25 – 37, Pfrn. B. Bartels 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Freitag, 11. September 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 6. September 9.00 Abend-Gottesdienst am Gemeindesonntag mit Judith Grundmann zum Thema «Neid» Liturgie: Pfr. Lukas Maurer. Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 6. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Mark Bickel aus Wettswil Anschliessend Chilekafi Freitag, 11. September 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche.Anschliessend Frühstück im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 6. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller und Anette Bodenhöfer, Orgel

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 5. September 8.30 Minichile im Schulhaus Sonntag, 6. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. E. Wyss-Jenny Dienstag, 8. September 19.30 Gesprächskreis im Pfarrhauskeller Mittwoch, 9. September 20.00 Infoabend Honduras Gruppe Welt Kath. Kirche, oberes Foyer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 6. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenni Mittwoch, 9. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 10. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 6. September 11.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Maschwanden Gestaltet vom Team Sonja Neuweiler Marianne Brechbühl-Bär Irene Studer Orgel: Veronica Hvalic anschliessend Spaghetti-Plausch im Pfarrhaus Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst in Maschwanden, mit Pfrn. Susanne Brüngger, Orgel: Veronica Hvalic Taufe von Mila Wetli

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 6. September 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Susanne Wey Orgel Marina Wehrli Mittwoch, 9. September 9.30 Fiire mit de Chliine ök. Feier für Kleinkinder reformierte Kirche Freitag, 11. September 12.00 Herbstsuppe DräSchiibe im Pfarrhauskeller 20.00 NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 4. September 19.00 Jassen für alle Katholisches Chilehuus 19.00 Begegnung am Abend für Helferinnen, Helfer und Mitarbeitende, Brunnmatt Sonntag, 6. September 8.15 Chilezmorge-Gottesdienst im Singsaal Chilefeld 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat und Pfrn. Magdalena Zimmermann (Mission 21) Erich Eder am Flügel Chinderhüeti während des Gottesdienstes Montag, 7. September 16.00 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 10. September 11.30 Seniorenmittagstisch Anmeldung Margrith Hürlimann, 079 732 71 61 12.00 Club 4, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe, leichte Wanderung, Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 6. September 19.00 Musikgottesdienst am Abend Gottesdienstreihe zur Schöpfungszeit: «Sanfte Hügel, raue Gipfel – Lebensraum Berge» Thema: «Aufbrechen und Staunen» Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel Christine Theus, Cello www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 6. September 9.30 Festzelt, Areal Mettlen: Ökumenischer Gottesdienst am Vierzgerfäscht mit Pfr. Otto Kuttler und Pater Bernhard Herzog Musik: Raffaela Eschenmoser, Gesang, Casey Crosby, Keyboard Fahrdienst: Anmeldung bis 5. September, 044 700 25 69 Mittwoch, 9. September 9.15 und 10.15 Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 10. September 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 6. September 10.30 Abschiedsgottesdienst für Rosemarie Ott mit dem Cäcilienverein 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 11. September 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 5. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 6. September 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl «Heilende Worte» Ueli Baltensperger Kinderprogramm, Teenie-Godi anschliessend Teilete Montag, 7. September 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 6. September 9.45 Gottesdienst Urs Baumann Kinderhort anschliessend Taufe in Maschwanden Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 4. September 10.00 NEU: MUKI-Treff Infos unter heilsarmee-affoltern.ch /angebot 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 6. September 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 06. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 6. September 10.30 Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen / Unterricht Donnerstag, 10. September 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 5. September 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 6. September 9.30 Ökumenischer Familiengottesdienst im Festzelt Areal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 8. September 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 9. September 9.00 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 10. September 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 5. September 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa Messa Sonntag, 6. September 8.19 Wallfahrt ins Jonental Treffpunkt: Postplatz Hausen, Postauto ab Hausen 8.19 Uhr oder 9.00 Fussweg ab Affoltern 10.30 Eucharistiefeier mit dem Kirchenchor in der Kapelle Jonental.

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 6. September kein Gottesdienst in Mettmenstetten, dafür für alle: Wallfahrt ins Jonental; Fussmarsch ab Bahnhof Affoltern um 09.00 Uhr 10.30 Eucharistiefeier im Jonental mit Pfr. A. Saporiti und Diakon M. Kühle-Lemanski Musikalische Umrahmung: Kirchenchor Hausen Dienstag, 8. September 9.00 bis 11.00 Bibelmorgen für Frauen mit Katja Wissmiller Mittwoch, 9. September 9.30 ökumenisches Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 10. September 9.30 ökumenisches Fiire mit de Chliine in der Kirche Knonau

Klirr Scherben bringen Glück und freundliche

Glaser ins Haus. I. Keller Glaserarbeiten Katzentörli und Glaskunsthandwerk 8908 Hedingen Tel. 044 761 66 61 079 304 31 88


Gewerbe

Freitag, 4. September 2015

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Säuliamt – Land des Lächelns Das Fotostudio «Foto und Rahmen» für alle, die gut im Bild sein wollen Den Lesern des «Anzeigers» ist Irene Magnin vor allem durch die Bilder der Neugeborenen im Spital Affoltern bekannt. Dabei sind die Sujets der Fotografin überaus vielfältig. Spezialisiert ist ihr Studio «Foto und Rahmen» auf professionelle Familien-, Event- und Portraitaufnahmen. Das Handwerk von Irene Magnin ist nicht immer leicht zu bewerkstelligen. Zwar ist bekannt, dass vor einer Kamera, wenn immer möglich gelächelt werden sollte. Doch nicht alle Sujets, die ihr vor die Linse kommen, können oder wollen dabei auch wirklich lächeln. Die süssen Babybilder jeden Freitag auf der Extra-Seite des «Anzeigers» erhalten viel Beachtung, verursachen viele «Jööös» und sind Beweis für die Vielfältigkeit des professionellen Fotostudios. Die Fotografin erlebt dabei aber eher selten ein Lächeln und muss sich bereits damit zufrieden geben, wenn die Neugeborenen nicht weinen. Naturgemäss wird im Fotostudio an der Lindenmoosstrasse (hinter dem Ökihof) in Affoltern, bei Tieraufnahmen ebenfalls auf ein Lächeln verzichtet. Bei den professionellen Familien-, Event- und Portraitaufnahmen sowie bei den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Anlässen hingegen ver-

strasse, deshalb ist das Studio auch sehr ansprechend und überaus kindergerecht eingerichtet.

Individuelle Fotos auch für Tierfreunde

Eine ausgewogene Mischung an Professionalität und Einfühlungsvermögen: Fotografin Irene Magnin bei der Arbeit. (Bild Martin Mullis)

steht es Irene Magnin, ihre Kundschaft im wahrsten Sinne des Wortes überaus vorteilhaft und mit einem gewin-

nenden Lächeln ins Bild zu stellen, denn auf die Aufforderung «Cheese» reagieren vor der Linse auch nicht alle

gleich spontan. Kinder- und Familienaufnahmen gehören zu den Spezialitäten des Studios an der Lindenmoos-

Fotografin Magnin, liebt die kreative Herausforderung individueller Fotografie und hat sich so auch einen ausgezeichneten Ruf bei Tierfreunden geschaffen, welche ihre Lieblinge ablichten wollen. Auch hier beweist sie ihr «Händchen» und erzielt mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen wunderschöne und einzigartige Bilder. Die Liste der fotografischen Möglichkeiten ist lang. Aufnahmen in den Bereichen Familie, Business, Hochzeit, Werbung und Reportagen sowie natürlich Bewerbungs-, Portrait- und Passbilder werden im Fotostudio «Foto und Rahmen» angeboten. Für die Bildbearbeitung, die digitale Fotografie, die Fotobuch-Gestaltung sowie unter dem Titel «Photoshop für Anfänger», werden individuelle Kurse oder Gruppenkurse durchgeführt. Der Slogan und Leitspruch von Irene Magnin: «Ich fotografiere nicht für Vogue, dafür Sie», passt ausgezeichnet zu den umfangreichen und individuellen Dienstleistungen. (mm) Fotostudio Foto und Rahmen, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern, 079 667 09 31, www.fotoundrahmen.ch.

Abschied, Loslassen, Neubeginn

Therapie Praxis neu in Maschwanden

Workshop für Frauen in Affoltern

Myriam Mathis-Gersbach ist umgezogen Myriam Mathis-Gersbach ist medizinische Masseurin mit eidgenössischem Fachausweis. Nach zehn Jahren hat sie ihre Praxis aus familiären Gründen von Mettmenstetten nach Maschwanden verlegt.

Im Fokus stehen zwei Familien-Vans mit zahlreichen Innovationen in den Bereichen Sicherheit und Komfort. Die Rede ist vom neuen Ford S-Max und dem neuen Ford Galaxy. Erstmals sind beide Vans mit dem neuentwickelten intelligenten Allradantrieb «iAWD» erhältlich, welches in jeder Fahrsituation für mehr Sicherheit sorgt. Wer es kleiner mag, kann den überarbeiteten C-Max und Grand CMax ebenfalls ins Auge fassen. Bei SsangYong, der zweiten Hausmarke, wird der neuste Wurf namens Tivoli präsentiert. Dieses smarte City-SUV besticht durch modernes Design und eine Top-Ausstattung, ab konkurrenzlosen 16 900 Franken. Der neue Tivoli ist wahlweise mit Benzin oder Diesel, Automatik- oder Schaltgetriebe, sowie Zwei- oder Vierradantrieb erhältlich.

Immer wieder scheint es, dass die Zeit gekommen ist, etwas loszulassen. Manchmal ganz unerwartet, wird man gezwungen, etwas oder jemanden loszulassen – etwa durch den Abschied von einem geliebten Partner. Oft ist das Loslassen mit Schmerz verbunden. Susanna Bareth und Susanne Roemer durften jedoch oft in ihrem Leben erfahren, dass das Loslassen letztendlich auch eine Erleichterung sein kann. Schmerz und Trauer sind manchmal ganz nah beim Glück. Genau Hinschauen und seinen Gefühlen freien Lauf lassen, tut gut und ist heilend. Etwas später, wenn Zeit verstrichen ist und Trauerarbeit geleistet werden konnte, wird man sehen: So wie es ist, ist alles gut. Das Annehmen der neuen Situation ist bei diesem Prozess sehr wichtig, jedoch meistens nicht so leicht. Susanna Bareth und Susanne Roemer gestalten zum Thema Abschied, Loslassen, Neubeginn einen Workshop. Mit kreativen Mitteln kann das Eigentliche aufgespürt werden, um dann einen Ansatz zum Prozess des Loslassens zu finden, wodurch sich Neues entwickeln kann. «Wir würden uns über offene Teilnehmerinnen freuen, welche sich in der Partnerarbeit, im Gruppenaustausch im Malen und im Tanz ausdrücken möchten», so die Kursleiterinnen. (pd.)

4x4 Herbstausstellung am Samstag, 5. September,

Workshop am Samstag, 17. Oktober, 10 bis 15 Uhr

von 9 bis 17 Uhr und Sonntag, 6. September, 10 bis

im Chilehus in Affoltern. Leitung: Susanne Roemer,

Gesprächstherapie; Susanna Bareth, Kindergärtnerin

16 Uhr. René Hächler AG, Dorfstrasse 46, Obfelden.

Sozialpädagogin mit Weiterbildung in Tanz- und

mit Weiterbildung in Kunst und Therapie.

Der neue Ford S-Max kommt pünktlich zur Herbstausstellung. (Bild zvg.)

Innovationen in Sicherheit und Komfort Dieses Wochenende lädt die traditionsreiche Ämtler Garage zur alljährlichen Herbstausstellung in Obfelden ein. Ein Wettbewerb verspricht tolle Preise im Wert von 850 Franken.

Die Arbeit als medizinische Masseurin ist vielfältig. Im Zentrum jeder Behandlung steht der Mensch mit seiner Krankheitsgeschichte. Bei einer kurzen Anamnese wird die beste Therapiemethode ausgewählt und danach behandelt. Die Therapiemöglichkeiten gehen von der klassischen Massage, über Bindegewebsmassage, Fussreflexzonenmassage, Lymphdrainage bis zur Akupunktur-Massage. Auch eine Kombination der Therapieformen ist möglich.

Zwei Methoden sinnvoll kombiniert

Susanna Bareth. (Bild zvg.)

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Myriam Mathis hat eine Zusatzausbildung in Akupunktur-Massage nach Radloff gemacht. Dieses Therapiekonzept wendet sich an den Energiekreislauf der Lebensenergie. Beschwerden und Unwohlsein deuten auf eine Blockade des Energieflusses hin. Es handelt sich dabei um zwei Methoden, die in sinnvoller Kombination angewendet werden, die energetische und die statische Behandlung. Mit der Ohrreflexkontrolle wird das Ohr nach sensiblen Punkten abgetastet und gibt Auskunft über den energetischen Zustand im Körper und allfälligen Gelenkblockaden. Daraus wird die Behandlung der Meridiane abgeleitet und diese erfolgt dann sanft mit einem Therapiestäbchen. Auf diese Akupunktur-Massage folgt dann die statische Behandlung. Durch die Mobilisation des Beckens, der Wirbelsäule und der angezeigten Gelenke werden die Blockaden beseitigt und der Energiefluss wieder durchgängig gemacht.

Myriam Mathis-Gersbach ist medizinische Masseurin. (Bild zvg.) Bei den meisten Krankenkassen in der Zusatzversicherung anerkannt Die Akupunktur-Massage nach Radloff eignet sich bei verschiedenen Beschwerden. So zum Beispiel Rückenoder Gelenkschmerzen, Schulterproblematiken, Migräne und Verdauungsstörungen. Myriam Mathis ist bei den meisten Krankenkassen in der Zusatzversicherung anerkannt. Sie freut sich auf schöne Begegnungen in der neu gestalteten Praxis. (pd.) Therapie Praxis, Myriam Mathis-Gersbach, Bungartstrasse 15, 8933 Maschwanden, Telefon 044 768 34 36.

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Gewerbe

Freitag, 4. September 2015

«Wir machen unser Hobby wieder zum Hobby» Gespräch über Velos mit Marc Nägeli und Nachfolger Stefan Frei

Geburtsvorbereitung für Paare Wochenend-Kurs in Bonstetten Neu bietet Karin Müller Geburtsvorbereitung für Paare als Wochenend-Kurs an. Die Vorbereitung auf das grosse Ereignis schenkt Selbstvertrauen und Sicherheit. Der Kurs eignet sich für Paare, welche berufstätig sind und unter der Woche schwerlich Zeit finden. Zwei interessante und abwechslungsreich gestaltete Tage verbinden Theorie und Praxis miteinander. Ziel ist, dass die Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen gut informiert und gelassener dem Geburtsgeschehen sowie der ersten Zeit mit dem Kind entgegensehen können. Zum Inhalt gehören Informationen zum Geburtsverlauf, Unterstützungsmöglichkeiten durch den Partner, Geburtspositionen, Atmung, Wochenbett und alle persönlichen Fragen und Anliegen der werdenden Eltern.

Marc und Brigitte Nägeli mit ihrem Nachfolger, Stefan Frei (links). (Bild Bernhard Schneider)

Brigitte und Marc Nägeli waren Anfang 20, als sie 1993 das Velogeschäft Burri an der Alten Dorfstrasse in Affoltern übernahmen. Jetzt übergeben sie ihr Geschäft, Velo Nägeli an der Zürichstrasse 132, Stefan Frei. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» analysieren Marc Nägeli und Stefan Frei die Entwicklung der Velobranche in den letzten zwei Jahrzehnten. Marc Nägeli, was hat Sie und Ihre Frau Brigitte bewogen, als 22-Jährige ein Velogeschäft zu übernehmen? Nägeli: Wir waren – und sind – beide leidenschaftliche Biker, auch wenn die Zeit fürs Biken neben dem Geschäft immer knapper wurde. 1991 sind wir zusammen über den Tomülpass gefahren mit nicht gefederten Stahlrössern, deren Felgenbremsen das Rad bei Bedarf gemächlich zum Stillstand brachten. Sie stammten beide nicht aus der Branche. Welches waren die Voraussetzungen, dass sie dennoch erfolgreich ein Velogeschäft aufbauen konnten? Nägeli: Brigitte war medizinische Laborantin am Unispital und hat während des ersten Jahres ihre Stelle behalten, bis wir sicher waren, dass es mit dem Veloladen auch tatsächlich klappt. Ich war Feinmechaniker und habe in meiner Freizeit gerne an den Velos herumgetüftelt, habe beispielsweise eine Federgabel und Hörnchen für die Lenkstange gebaut. Feinmechaniker hat sich als gute Basis für den Unterhalt von Fahrrädern erwiesen, das Betriebswirtschaftliche mussten wir uns nach und nach selbst aneignen. Sie, Stefan Frei, stammen aus der Branche – und aus Affoltern. Frei: Ich bin gelernter Velomechaniker und verfüge auch über den nöti-

Tag der offenen Tür Brigitte und Marc Nägeli verabschieden sich am Sonntag, 6. September, 11 bis 16 Uhr, von ihren Kundinnen und Kunden, um sich für die teilweise langjährige Treue zu bedanken und ihnen den neuen Geschäftsführer, Stefan Frei, vorzustellen. Dazu werden die neuen Modelle von Scott präsentiert und es gibt Getränke und Chips, Kaffee und Kuchen.

gen Abschluss, um Lehrlinge ausbilden zu dürfen. Meine erste Schnupperlehre habe ich tatsächlich bei Velo Nägeli gemacht. Nun hat sich der Kreis wieder geschlossen. Neben Velofahren habe ich noch weitere Sportarten betrieben. So habe ich Faustball gespielt und war Juniorentrainier beim Faustballclub Affoltern. Die Entwicklung der Velos hat mich dann aber wieder in den Bann geschlagen, vor allem, als ich 2006 im Rahmen eines Sprachaufenthaltes auf Hawaii im ersten Triathlon-Veloladen von Kona Triathlonmaschinen reparieren durfte. ...............................................................

«Die jungen Sportarten brachten Impulse auch für die Rennräder» ............................................................... Thema Velotechnologie: Was hat die Entwicklung während der letzten zwei Jahrzehnte beflügelt? Nägeli: Es waren vor allem die jungen, freakigen Sportarten Mountainbike und später Triathlon, die Impulse auch für die Rennräder brachten. Die UCI, die den Rennradsport reguliert, erlaubt nur eine bescheidene Vielfalt. Die neuen Sportarten experimentierten mit Radgrössen, führten beispielsweise 26-Zoll-Räder, später 29-Zoll ein, mit Materialien – zuerst Aluminium, später Carbon – und verschiedenen Rahmendesigns. Dank dem Triathlon kam SRAM mit Drehgriffschaltungen in den Markt und hat damit Shimano unter Druck gesetzt, innovativer zu werden. Eine weitere Entwicklung waren in dieser Zeit die E-Bikes. Nägeli: Wir hatten tatsächlich einen Flyer der ersten Generation. Nach dem Konkurs von BKTech haben wir aus Platzgründen darauf verzichtet, weiterhin E-Bikes zu führen. Ich erwartete damals aber tatsächlich auch keinen Boom der E-Bikes, wie wir ihn heute erleben. Erst in jüngster Zeit, als auch die grossen Hersteller wie Scott E-Bikes auf den Markt brachten, haben wir solche in unser Sortiment aufgenommen, aber unser Schwergewicht liegt bei mittel- und hochpreisigen Rädern aller Sparten. Frei: Die wenigsten in der Branche haben die E-Bikes damals ernst genommen. Ich weiss noch, wie unsere ganze Klasse gelacht hat, als wir in der Berufsschule von E-Bikes hörten. Wie hat sich der Markt in dieser Zeit verändert? Frei: Ich stieg ein, als die V-Brakes die alten Felgenbremsen der Bikes er-

setzten. Dann kam Magura, später Schreibenbremsen. Diese technischen Entwicklungen haben den Bikemarkt zusammen mit den Federsystemen beflügelt. Biken wurde vielfältiger. Nägeli: Vor 20 Jahren haben kleine Anbieter wie Klein das Feld beherrscht. Die grossen Rennradhersteller wurden nicht sehr ernst genommen. Viele dieser Kleinen wurden später von Grossen geschluckt, Klein beispielsweise von Trek. Heute bieten alle grossen Velohersteller Räder in allen Sparten an. Scott hat mit dem CR1 den Weg für Carbon-Rennräder geebnet, heute ist Carbon für alle Rennräder ab einem gewissen Niveau zwingend. Haben sich auch die Kundinnen und Kunden geändert? Nägeli: Vor 22 Jahren zählte Affoltern drei Velogeschäfte. Alle gingen im Dorf zum Mech, jedes Geschäft lebte von den Stammkunden. Billiganbieter und vor allem das Internet haben auch die Konsumenten verändert. Diese sind flexibler, vergleichen mehr, achten vor allem im Tiefpreissegment auf den Preis. Wir haben zum Glück noch immer viele Stammkunden, müssen aber mehr darum kämpfen als vor zwei Jahrzehnten. Entscheidend ist vor allem die Qualität der Arbeit, denn preislich können wir so wenig mit den Billiganbietern mithalten wie sie mit uns bei Service, Fahrradkonfiguration und Reparaturen. Frei: Die Kunden vor allem in den höheren Qualitätssegmenten haben heute mehr Marken- als Händlertreue. Dies liegt auch an der Strategie der grossen Anbieter. Diese beginnen ihr Sortiment bereits mit Laufrädern für Kleinkinder, führen für jedes Alter Fahrzeuge, damit die künftigen Bikeund Rennradkunden schon als Kinder Markenbindung aufbauen. Wie sieht denn nun die Zukunft für Sie beide aus? Nägeli: Brigitte und ich wollen nach 22 Jahren im Geschäft noch anderes vom Leben sehen und wieder mehr Zeit zur Verfügung haben, um selbst zu biken. Wir machen unser Hobby wieder zum Hobby. Vorderhand werde ich Stefan Frei aber bei Bedarf gerne noch zur Seite stehen. Frei: Marc und ich haben sehr ähnliche Auffassung von Geschäftsführung. Ich habe mich in den letzten Monaten hier eingearbeitet und werde den Laden so weiterführen, wie er heute ist. Zudem baue ich meine eigene Marke auf: unter dem Namen «Felo» biete ich selbst gebaute urbane Velos an. Interview: Bernhard Schneider

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Die Partnerin beim Gebären unterstützen können Auch die Männer kommen nicht zu kurz: «Jetzt habe ich eine konkrete Vorstellung, wie ich meine Partnerin beim Gebären unterstützen kann. Das

Nachwuchs erwartet? (Bild zvg.) gibt mir grosse Sicherheit», meinte ein Kursteilnehmer eines früheren Geburtsvorbereitungskurses. In einer kleinen Gruppe von maximal sechs Paaren findet der Kurs einmal im Monat in den Räumlichkeiten des Movimento in Bonstetten statt. Nächste Kursdaten sind der 12. und 13. September sowie 17. und 18. Oktober. Karin Müller ist bereits vielen als kompetente Ansprechpartnerin für Schwangerschafts- und Rückbildungsgymnastik bekannt. Auch diese Kurse werden weiterhin angeboten. (pd.) Infos und Anmeldung bei Karin Müller, Geburtsvorbereiterin BirthCare, Telefon 044 701 24 16 oder www.studio-movimento.ch.

Der Börsenuntergang war es nicht ... Egon Wenzinger* über Aktienmärkte Von Ende Februar bis zum 19. August dieses Jahres bewegte sich der U.S.-Aktienmarkt in einer engen Spanne von weniger als 3 Prozent, in der Ungewissheit, dass irgendwann die U.S.-Zent- Egon Wenzinger. ralbank eine unbekannte Zinserhöhung bekannt gebe. Dann kam das böse Erwachen aus Übersee! In fünf Tagen, vom 19. August bis 25. August, verlor der Leitindex Dow Jones insgesamt 1844,89 Punkte, oder 10.5 %; Dies war für den U.S.-Aktienmarkt die lang ersehnte Korrektur. Der Absturz war von globaler Natur, verursacht durch Chinas Währungsund Börsenkrise. Die fünf sukzessiven Abwertungen des Yuans und die 40 % Verlust des Shanghai Composite Index vom 12. Juni bis zum 27. August genügten, um in der ganzen Welt die Alarmglocken läuten zu lassen. Der rasante Kursverfall des Aktienmarktes war in dieser kurzen Zeit beispiellos. Andere Zusammenhänge trugen das ihre dazu bei. Erwähnt werden muss zum Beispiel der kontinuier-

liche Zerfall des Erdölpreises (WTI) von USO 95 pro Fass auf den Stand von USO 42, ein Minus von 55.8%! Nichtsdestotrotz schlug die Stimmung auf dem Aktienmarkt in den USA am 26. August schlagartig um, als die Meldung kam, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) für das zweite Quartal von 2.3 % auf 3.7 % revidiert wurde. An diesem Tag machte der Dow Jones 30 eine dramatische Kehrtwende und kletterte um 619.07 Punkte (3.95 %). Dies war der drittgrösste Tagesgewinn aller Zeiten! Am folgenden Tag kletterte er um weitere 369.26 Punkte (2.27 %). Von den 31 Morning Star Industriekategorien liegt in den letzten zehn Handelstagen keine im Plus. Infolgedessen ist es ratsam, diesen Aktienmarkt, welcher sich in einer sehr ungewissen Phase befindet, mit äusserster Vorsicht zu betrachten. «Bottom fishing»-Versuche sind zu unterlassen. Wenn der Spuk ausgestanden ist, werden wir selbstverständlich der Leserschaft wieder starke Titel empfehlen, und dies wie immer auf deren eigenes Risiko. *Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40. Verfasst am 29. August.

Faszination und Magie in Grün Um diese Pflanzen, die seit den Anfängen unserer Welt existieren und sich seither kaum verändert haben, gebührend zu würdigen, widmete ihnen Robert Seleger im Park Seleger Moor, Rifferswil, einen eigenen 6000 m² grossen Farngarten, der heute wohl der eindrucksvollste der Schweiz ist. So waren diese Farne Robert Selegers heimliche Leidenschaft. Er brachte von seinen weltweiten Reisen nicht nur Rhododendren, sondern auch Farne mit. Der Betrachter kann die Vielfältigkeit und Feinheit der Formen in vielen Grünschattierungen bestaunen.

Im Park Seleger Moor lässt sich die Ruhe inmitten grüner Natur geniessen. Am Erlebnistag für die ganze Familie vermitteln Fachpersonen alles Wissenswerte über winterharte und tropische Farne, wie man selbst Farne vermehren kann, wie viele Sorten es in der Schweiz gibt und vieles mehr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der «Farntag» findet bei jeder Witterung statt. Farne und Gräser, Sonntag, 6. September, 10 bis 16 Uhr. Führungen jeweils um 10.30 Uhr und 14 Uhr. Treffpunkt beim Parkeingang.


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Veranstaltungen

Freitag, 4. September 2015

«Über den Winter» Rolf Lappert mit seinem neuen Roman bei Scheidegger, Affoltern Der Schweizer Schriftsteller Rolf Lappert stellt seinen neuen Roman «Über den Winter» in der Buchhandlung Scheidegger vor. Soeben für den deutschen Buchpreis nominiert, hat dieser Familienroman bereits hervorragende Rezensionen erhalten. Autor Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren und lebt in der Schweiz. Er absolvierte eine Ausbildung zum Grafiker, war später Mitbegründer eines Jazz-Clubs und arbeitet als Drehbuchautor. Er hat bisher sieben Romane geschrieben und ein Jugendbuch «Pampa Blues», das für das Fernsehen verfilmt wurde und einen Jugendbuchpreis erhalten hat.

Niemand ist jemals wirklich allein Das Ölbild von 1872 zeigt Ansicht der Textilfabrik Zwillikon. (Bild zvg.)

Nach der Kopie nun auch das Original Ölbild neu im Dorfmuseum Affoltern Eine Kutsche fährt vor der Textilfabrik Zwillikon vorbei – eine schwarz/weiss-Kopie dieses Ölbildes hing schon lange im Dorfmuseum. Nun ist es gelungen, das Original zu erstehen. In Zwillikon entstand 1827 die erste Textilfabrik im Bezirk. Dies war der Auftakt zur zentralisierten Fabrikarbeit und das langsame Ende der dezentralisierten Heimarbeit. Mit der Wasserkraft der Jonen wurden die Spinnmaschinen angetrieben. Der Winterthurer Industrielle Jakob Andrea Biedermann übernahm von der Gründerfamilie Johann Stocker die Anlage und erweiterte diese Anfang der 1870er-Jahre – unter anderem mit dem Hochkamin. Aus dieser Zeit

stammt dieses Ölbild. Leider ist nicht bekannt, wer es gemalt hat. Was man weiss, ist, dass die Firma 1875 bereits in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde und die Spinnmaschinen auf rund 10 000 Spindeln ägyptische Baumwolle zu Garn verarbeiteten.

Immer am 1. Samstag des Monats Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr geöffnet, also auch morgen Samstag, 5. September. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79, gleich neben dem Volg in Zwillikon. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Herbert Gübeli, Telefon 044 761 01 32 oder Ursula Grob, Telefon 044 761 77 42.

Schnäppchen-Anlass für wachsende Familien Herbst-/Winter-Kinderwarenbörse in Knonau Am Samstag, 5. September, findet bereits zum 7. Mal die beliebte Kinderwarenbörse in Knonau statt. Im Stampfisaal werden gut erhaltene, saubere Kinderkleider bis Grösse 176, Schuhe, Spielwaren, Babyartikel, Skibekleidung sowie Skis und Snowboards angeboten. Während dem Bring- und Holtag der Gemeinde Knonau (Stampfiplatz) findet im grosszügigen Stampfisaal die schön präsentierte Kinderwarenbörse statt. Unter der Leitung von Conny Blattmann, Rebecca Bosshart und Christine Risi arbeiten jährlich rund 20 Frauen für diesen Anlass mit. Angeboten werden Herbst- und Winterkleider, viele Spielsachen, Schuhe, Skisportartikel und viele Dinge für die Babygrundausstattung. Somit ist die Börse nicht nur für bestehende Familien, sondern vor allem für schwangere Erstgebärende ein Schnäppchen-Anlass.

Festwirtschaft mit Grill Ein Besuch lohnt sich alleweil, zumal während der Börsenzeit von 9 bis 12

Hauptperson im neuen Roman ist Lennard Salm. Er ist fünfzig und als Künstler weltweit durchaus erfolgreich. Als seine älteste Schwester stirbt, kehrt er zurück ins winterliche und eisige Hamburg und in die Familie, der er immer entkommen wollte. So schnell wie möglich will er wieder zurück in sein eigenes Leben. Aber was ist das, das eigene Leben? Salms jüngere Schwester Bille verliert ihren Job, sein Vater nähert sich immer schneller der Hilflosigkeit. Einen Winter lang entdeckt Salm, dass

Uhr auf dem Stampfiplatz eine kleine Festwirtschaft mit Grill bereitsteht. Somit können die Begleitpersonen mit den kleineren Kindern in Ruhe draussen verweilen, während die Mamis durch die vielen schönen Artikel stöbern. (RiC)

niemand jemals alleine ist. Er lernt seine Eltern und Geschwister neu kennen. Rolf Lappert erzählt in einer wundschönen und bildreichen Sprache. Ein Buch, das je länger man liest und sich darauf einlässt, packt und weitertreibt. «Rolf Lappert, der erste Träger des Schweizer Buchpreises

2008 («Nach Hause schwimmen») legt mit dem Beziehungsroman «Über den Winter» sein bislang bestes Buch vor (NZZ). (pd.) Donnerstag, 10. September, 20 Uhr, Buchhandlung Scheidegger. Eintritt 25 Franken. Bitte Vorverkauf benutzen.

Schriftsteller, Schausteller, Salatteller Kinderbuchautor Lorenz Pauli zu Besuch in der Bibliothek Hausen Mut, Angst, Freundschaft, Hilfsbereitschaft – das sind Themen, die in den Geschichten von Lorenz Pauli immer wieder vorkommen. Wer möchte sie kennen lernen, Herrn Schnippel, Oma Emma, die frechen Mäuse, Milo das Meerschwein und all die weiteren Figuren, die Kinderherzen höherschlagen lassen und zum Mitfühlen und -denken anregen? Der ausgebildete Kindergärtner versteht es hervorragend, mit Fantasie, Erzählfreude und Improvisationstalent sein junges Publikum zu faszinieren. Sein Ziel ist es, die Freude an Geschichten zu stärken und die Kinder zum Fabulieren und Mitmachen zu ermuntern. Dies alles und noch viel mehr bietet der fröhliche Geschichtenerzähler mit seiner umwerfenden Bühnenpräsenz, Komik und Spiellust. Für Kinder ab fünf bis neun Jahren. (sfb)

Umgang mit Medien – für Eltern von Kleinkindern

Nadia Risi im Börsenoutfit 2014. (zvg.)

Der Schweizer Schriftsteller Rolf Lappert. (Bild zvg.)

Am Mittwoch, 16. September, von 19.30 bis 21.30 Uhr hält Laurent Sedano, Verantwortlicher Medienkompetenz bei Pro Juventute, im Familienzentrum Bezirk Affoltern einen Vortrag und Workshop für Eltern, Erziehungsberechtigte und alle, die gerne mit dem Einsatz von Medien wie Fernsehen, iPad oder iPhone die alltäglichen Situationen wie «im Restaurant in Ruhe zu Ende zu essen» oder «eine ruhige Minute für sich» überbrücken. In diesem Workshop wird über Möglichkeiten der Medienkompetenz gesprochen. (pd.)

Lorenz Pauli vereint Fantasie, Erzählfreude und Improvisationstalent. (Bild zvg.) Mittwoch, 9. September, 14.30 Uhr, in der

Anmelden unter Telefon 044 764 21 73

Bibliothek Hausen. Eintritt pro Kind 5 Franken.

oder bibliothek@hausen.zh.ch.

Ausstellungen Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Fredy Meier, Bildhauer aus Brugg, Bronzen, Skulpturen und Reliefs. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 11-16 Uhr. Bis 19. September. Galerie in der Goldschmiede Säuliamt, Bahnhofplatz 11: Eröffnungsausstellung mit diversen Künstlern. Di-Fr, 16-18.30 Uhr, Sa, 12-16 Uhr. Ab 6. September (Vernissage). Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: Nadette Bamert & Liliana Leins, Bilder, Skulpturen. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18. Bis 20. September.

Infos und das ganze Veranstaltungsprogramm sind

Bonstetten

auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch zu

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei, Objekte in Porzellan. Camille Hagner, Rebecca Maeder

finden. Anmeldungen bis Mittwoch, 9. September, über die Homepage, telefonisch über 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter), via EMail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

und Richard Jurtitsch. Do/Fr, 13-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. Bis 4. Oktober.

Rifferswil Park Seleger Moor: Seerosen, Farngarten, Rhododendren- und Azaleensammlung sowie Führungen am Sonntag 10.30 und 14 Uhr «Farne und Gräser». Park, Pflanzenverkauf und Beizli täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Wenn mein Buch lebendig wird! Kurzgeschichten und Zeichnungen von Stalliker Primarschülerinnen und -schülern. Mo, Mi, Do, Fr 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. September.


Veranstaltungen agenda

Freitag, 4. September Affoltern am Albis 19.00-21.00: Vernissage: Kunstausstellung KA: Nadette Bamert, Liliana Leins - Bilder, Skulpturen. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Ebertswil 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Usfahrt Oerlike» mit Matthias Gnädinger und Jörg Schneider. CH 2014, 94 Min., Dialekt. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Scheune Holliger. Fabrikstrasse 8.

Hausen am Albis 20.00: Opernhausen: «Guillaume Tell» von A.E.M. Grétry. Jonas Ehrler, musikalische Leitung; Mengia Caflisch, Inszenierung. Reservieren: 044 764 07 52 (18-21 Uhr) oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune ). Zugerstr. 18.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Neue Schweizer Volksmusik mit «Rämschfädra». Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: Abendrundgang durch den Klostergarten «Eigene Samen gewinnen» mit Christine Schmid. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musik im Zelt: «Marco Zappa & Ilir Kryekurti» mit «Back to the 60s». Alles von Beatles bis zu Celentano. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Wettswil 09.00-11.00: Frauezmorge Stallikon-Wettswil: «Wege der Weisheit», Referat Heidi Hofer Schweingruber. Anmelden bei Erika Müller 044 777 99 72. Ref. Kirche. 17.00: Vierzgerfäscht: Luna-Park; ab 21 Uhr Warmup-Party für alle Ü18 mit DJ Didi bis 02 Uhr. Schulanlage Mettlen.

Samstag, 5. September Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung der Stollen mit See und Beizli im Berginnern. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof. Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 09.30-21.30: Exkursion zum Thema «Vom Kohlebergwerk bis zur Energieregion». Transport mit Elektroautos zu diversen Standorten, Besichtigungen, BBQ, Vorträge. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bickwil (Obfelden) 09.00-16.00: Spielsachen, Uhren, Schallplatten und CDs, Kupfersachen und vieles mehr. Brocki Obfel-

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den (Flohmarkt). Brunnenstrasse, (Scheune).

Freitag, 4. September 2015

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«September ist «Schöpfungszeit» Leichte Wanderung mit spirituellen Impulsen und Bauernbrunch

Hausen am Albis 20.00: Opernhausen: «Guillaume Tell» von A.E.M. Grétry. Jonas Ehrler, musikalische Leitung; Mengia Caflisch, Inszenierung. Reservieren: 044 764 07 52 (18-21 Uhr) oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune ). Zugerstr. 18.

Knonau 09.00-12.00: Kinderwarenbörse Herbst/Winter mit Festwirtschaft. Stampfisaal.

Mettmenstetten 11.15-12.00: «Apple’s Paradise Big Band» Konzert am Tag der offenen Tür 50 Jahre Hawa AG. Hawa AG. Fischbachstr. 4

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musik im Zelt: «Marco Zappa & Ilir Kryekurti» mit «Back to the 60s». Alles von Beatles bis zu Celentano. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Ottenbach 14.00-20.00: Koffermarkt im Güggel-Garten. Bar und Grill offen. Güggel Bar. Rickenbach 3.

September ist Schöpfungszeit. Jren Omlin, freie Seelsorgerin und Fachfrau Ritualgestaltung lädt am Sonntagmorgen, 13. September, um sieben Uhr, zu einer leichten Wanderung mit Meditation und spirituellen Impulsen in der nahen Natur ein. Im Kreislauf der Natur ist der Herbst eine besonders wunderbare Zeit, die Zeit der Ernte, die Zeit, die Natur zu feiern: prallvolle Traubenranken, Apfel- und Zwetschgenbäume, wohin das Auge blickt. Mensch und Tier sammeln Vorräte, versorgen sich mit dem, was zum Leben gebraucht wird, dann, wenn die Tage kalt und karg werden. Und – über allem schwebt ein we-

19.00: Opernhausen: «Guillaume Tell» von A.E.M. Grétry. Jonas Ehrler, musikalische Leitung; Mengia Caflisch, Inszenierung. Reservieren: 044 764 07 52 (18-21 Uhr) oder tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune ). Zugerstr. 18.

Kappel am Albis Rifferswil 16.00: OpenAir Rifferswil «riffijam» mit diversen Liveacts und DJs bis in die Morgenstunden. Mehr unter www.riffi-jam.ch. Park Seleger Moor.

17.15: Konzert mit dem Duo Flautasto. Sandro Müller (Flöte) und Barbara Müller-Hämmerli (Orgel) spielen Werke von E. Grieg, A.F. Doppler und J. Rodrigo. Klosterkirche.

Wettswil

Maschwanden

14.00: Vierzgerfäscht: Festwirtschaft, Grill, diverse Konzerte und Auftritte, Lunapark u.v.m. Barbetrieb bis 04 Uhr. Schulanlage Mettlen.

11.00-18.00: Herbstbeginn-Fest mit Säuliämter Künstlern und Kunsthandwerkern mit Festwirtschaft. Tonform - Julia Kleiner-Steger. Bungertstrasse 2.

Zwillikon

Mettmenstetten

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider u.v.m. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

09.30-16.00: Erntedankfest mit Gottesdienst. Attraktionen für Gross und Klein. Anmelden: 043 466 77 77. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Sonntag, 6. September Affoltern am Albis 10.00-14.00: Neu-Eröffnung Galerie mit Apéro. Mehr unter www.galerie-am-bahnhof.ch. Galerie in der Goldschmiede Säuliamt. Bahnhofplatz 11. 11.00: Vernissage Fredy Meier, Bildhauer aus Brugg, Bronzen, Skulpturen, Reliefs. Laudatio: Gabi Leutenegger. Galerie 100. Zürichstr. 100.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: Malerei, Objekte in Porzellan. Camille Hagner, Rebecca Maeder und Richard Jurtitsch. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hausen am Albis 08.30-18.00: Jugend-Spiel- und -Stafettentag. Kinder der Jugendriegen treten in verschiedenen Disziplinen wie Geländelauf, Pendelstafetten und Mannschaftsspielen gegeneinander an. Auch die schnellsten Säuliämter werden gekürt (Meitli und Bueb). Sportplatz Jonentälil.

öffnet, im Herbst beginnt sie sich wieder zu verschliessen, um sich ihre Kraft einen Winter lang zu bewahren. Den Weg in die Einkehr begleitet die Natur mit einem Fest der Farben und Gaumenfreuden. Sonntagmorgen im September – ein Morgen der Dankbarkeit und der Einkehr. Nach der Wanderung erwartet die Wanderer ein feiner Brunch nach Bauernart. (pd.) Treffpunkt: Sonntag, 13. September, 7 Uhr, Bahnhof

Reife Trauben im September. (Bild zvg.)

Affoltern; Wanderzeit gesamt: zirka 3 ½ Stunden; Abschluss: zirka 12 Uhr, Bahnhof Affoltern.

nig Wehmut, ein wenig Abschied. Der September zeigt mit seiner zunehmenden Farbenpracht auf, wie nah Reifung und Abschied beieinander liegen. Im Frühling hat sich die Erde ge-

Leitung: Jren Omlin, freie Seelsorgerin und Fachfrau

se: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste.

papier» Susanne Bucher - Faszination Papierarchitektur, Siegfried Dörfler - Kerbschnitzen. Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstr. 22.

Ritualgestaltung; der Anlass findet bei jedem Wetter statt; eine Anmeldung erleichtert die Vorbereitung, Tel.: 079 733 40 29, jren.omlin@bluewin.ch; Kosten: 45 Franken, inklusive Brunch.

Bonstetten 14.00-17.00: Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt mit Kaffeebar. Info: Christina Kienberger Tel. 044 700 14 36 oder boerse@famclub.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 20.00: «Was is(s)t Honduras»? Infoveranstaltung zum Projekt der Gruppe Welt Oberamt. Referenten: Carlos Vigil und Sandra Wicki. Katholisches Kirchenzentrum.

Hedingen 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Spielerisches Eintauchen in die Welt der Reime und Verse. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Affoltern am Albis 07.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Bad Ragaz. «Triennale der Skulpturen», Teilnehmerzahl begrenzt, Führung ca. 2 Std. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig Telefon 044 761 80 66. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Silver Swing four». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit dem Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Dauer ca. 40 Minuten. Schul- und Gemeindebibliothek.

Kappel am Albis Wettswil 09.30-16.00: Vierzgerfäscht: Ökumenischer Gottesdienst mit Raffaela Eschenmoser und Casey Crosby, diverse Attraktionen, Kinderkonzert Christian Schenker und anschliessend Konzert Round of Sound. Schulanlage Mettlen.

Montag, 7. September Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 8. September Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00-21.30: «Einfach Singen» mit Elsbeth Schweizer, Musikerin/Lehrerin und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstr. 11.

Bonstetten 20.00: Bücherabend; das Team der Bibiliothek stellt Neuerscheinungen vor. Anschliessend Apéro. Schulund Gemeindebibliothek.

Hedingen 09.00-11.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute) ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstr. 14.

Mittwoch, 9. September Affoltern am Albis 12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. MZG Büelstras-

Donnerstag, 10. Sept. Aeugst am Albis 18.30: Vernissage: «schäre-stei-

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13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof.


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Sport

Freitag, 4. September 2015

Hitzeschlacht am 8. Türlerseelauf Mohammednur Hamd und Nicole Fichter Tagessieger Mohammednur Hamd von der LC Schaffhausen hatte keine ernsthaften Konkurrenten. Bei den Frauen gewann Nicole Fichter aus Jona vor Andreina Schwarz vom LC Uster. Auch einige Ämtler wussten zu gefallen. ................................................... von hanspeter feller

Die Ämtler OL-Delegation vor dem Gantrisch. (Bild zvg.)

Sieben Podestplätze für Ämtler OL-Läufer 5. Nationaler OL und Schweizer Meisterschaft Mehr als 1600 OL-Läuferinnen und Läufer versammelten sich am Wochenende im Wettkampfzentrum in Gurnigelbad, um an den beiden anspruchsvollen Läufen, dem 5. Nationalen OL am Schwefelberg und an der Langdistanzmeisterschaft im Gurnigelwald, teilzunehmen.

Andreas Eisenring (Bonstetten) 41:12. HE (5.1 km, 235 m, 24 Po.): 1. Daniel Hubmann (Herrenschwanden) 30:11. 9. Raffael Huber (Hedingen) 33:16. 24. Andreas Stalder (Malters) 38:53. HAL (4.0 km, 210 m, 19 Po.): 1. Rico Hübscher (Buttwil) 32:32. 8. Michael Weber (Affoltern) 37:13. 28. Sandro Vock (Bonstetten) 44:38. HAM (3.2 km, 110 m, 15 Po.): 1. Benjamin Misteli (Zunzgen) 25:38. 21. Thomas Scherer (Mettmenstetten) 35:39. HB (2.4 km, 100 m, 11 Po.): 1. Roland Häcki (Sursee) 23:28. 8. Umberto Veronesi (Zwillikon) 27:21. H50 (3.9 km, 170 m, 19

Der Schwefelberg liegt im Herzen des Naturparks Gantrisch am Fuss der Voralpengipfel Ochse und Bürgle. Das abwechslungsreiche und herausfordernde Laufgelände besitzt alpinen Charakter. Die Geländemulde zwischen 1300 und 1600 m.ü.M. ist Teil des Quellgebiets der Sense und liegt fast komplett auf einer Gletschermoräne. Kleine bewaldete Geländekammern mit vielen Details und zum Teil dichtem Bodenbewuchs sind von offenen Alpweiden umgeben, welche grösstenteils mit Steinen durchsetzt sind. Shuttlebusse brachten am Samstag die Läuferinnen und Läufer bei heissen Temperaturen in Laufgelände. Das alpine Gelände, die Hanglage, das kleinräumig strukturierte Relief und der unruhige Untergrund liessen nur selten ein hohes Lauftempo zu. Auch galt es immer wieder, geschickt unter Weidezäunen durchzuklettern, um dann den Hängen entlang zu den Posten zu klettern. Die versierten OLCracks August Grüninger (H 80), Enikö Stüdeli-Fey (DAM) und Yvette Zaugg (D65) schafften es aufs Podest.

Po.): 1. Kornel Ulrich (Immensee) 30:48. 58. Werner Eugster (Mettmenstetten) 49:20. H55 (3.4 km, 155 m, 16 Po.): 1. Emil Kimmig (Wolhusen) 31:21. 10. René Vock (Bonstetten) 34:32. H65 (3.0 km, 110 m, 16 Po.): 1. Franz Wyss (Kappel SO) 27:50. 9. Kurt Baumann (Ebertswil) 32:51. 30. Martin Kehrer (Hedingen) 43:22. 38. Hannes Zaugg (Aeugst) 51:57. H70 (2.6 km, 95 m, 14 Po.): 1. Ernst Baumann (Schwarzenbach SG) 25:42. 17. Markus Hasler (Bonstetten) 41:53. H80 (2.0 km, 60 m, 10 Po.): 1. August Grüniger (Rifferswil) 28:15. DE (4.2 km, 210 m, 20 Po.): 1. Simone Niggli (Münsingen) 32:47. 20. Lena Spalinger (Luzern) 45:54. DAM (2.8 km, 105 m, 16 Po.): 1. Flavia Näf (Birmenstorf AG) 27:25. 2. Enikö Stüdeli-Fey (Mettmenstetten) 28:45. DAK (2.3 km, 75 m, 13 Po.): 1. Doris Keller (Zürich) 26:07. 31. Karin von Känel (Birmensdorf ZH) 44:13. DB (2.1 km, 95 m, 12 Po.): 1. Evelyn Schaniel (Bremgarten AG) 21:36. 16. Ruth Heinrich (Stallikon) 33:20. 22. Myrta

Der Gurnigelwald, wo die Langdistanzmeisterschaft stattfand, liegt am Nordrand des Naturparks Gantrisch. Das abwechslungsreiche und herausfordernde, voralpine Gelände liegt zwischen 1000 und 1500 m.ü.M. Durch die Entwässerung Richtung Norden präsentierte sich der Boden feucht, tief und teilweise ruppig. Die mit Moos und Farn überwachsenen Böden, sowie die unzähligen kleinen Wasserrinnen machten das Laufen jedoch optisch und technisch trotzdem zur Freude. Im oberen Teil machte die dichte Bewachsung des Waldes ganz genaues Kartenlesen unentbehrlich. Die vielen Wasserrinnen und Bächlein forderten den OL-Läufern volle Aufmerksamkeit ab. Das eher ruppige Gelände liess nur ab und zu streckenweise ein hohes Lauftempo zu. Die grösseren Gräben im unteren Teil ermöglichten zudem spannende Routenwahlen. Auch hier glänzten trotz diesem anspruchsvollen Gelände die Säuliämtler Läuferinnen und Läufer Kurt Baumann (H65) mit dem dritten Platz, während die Senioren Walter Bickel mit dem 1. Platz und August Grüninger mit dem 3. Platz (H80) brillierten. Auch Enikö Stüdeli schaffte wieder in ihrer Kategorie den hervorragenden 3. Rang.

Pekka Roppo (Nr. 256) kurz nach dem Start noch vor Mohammednur Hamd (leicht verdeckt). (Bild Photopress, Hager) Auch Claudia Kehrle, Wettswil, und Coni Gäumann, Mettmenstetten, liefen in ihrer Kategorie in die Top-Ten.

LV-Albis-Nachwuchs überzeugte Der Nachwuchs der organisierenden LV Albis schlug sich beachtlich. Alina Sönning lief in der Kategorie U16 auf den 2. Platz. Yara Moser und Mathilde Zehnder liefen knapp am Podest vorbei, genau wie Silja Deller. Bei den jüngsten Teilnehmern gelangen Leandro Hauenstein und Linus Kliese gar Kategoriensiege. Das Rennen der U16 gewann Stalliker Linus Bernhard. Es war brutal heiss als die knapp 400 Läuferinnen und Läufer auf die

14.1 km lange Strecke geschickt wurden. Die Hitze wirkte sich auch auf die Zeiten aus. Diese waren durchwegs um einige Minuten langsamer als in den vergangenen Jahren. Der Sieger Mohammednur Hamd, ein nordafrikanischer Läufer, der an die Hitze eigentlich gewöhnt sein sollte, büsste zwei Minuten auf seinen im letzten Jahr aufgestellten Streckenrekord ein. Die Hitze machte auch dem OK zu schaffen. Dieses musste einen Teilnehmerrückgang von fast 40 % gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Die Nachmeldungen blieben unter den Erwartungen und zahlreiche Angemeldete traten den Weg nach Affoltern erst gar nicht an.

Vock (Bonstetten) 37:21. D65 (1.9 km, 75 m, 11 Po.): 1. Yvette Zaugg (Aeugst) 24:34. 5. Lucia Hasler (Bonstetten) 28:51. Schweizer Langdistanzmeisterschaft: H18 (8.7 km, 460 m, 20 Po.): 1. Joey Hadorn (Fahrni b. Thun) 1:08:48.

40.

Andreas

Eisenring

(Bonstetten)

Ämtler Bronze im Speerwerfen Schweizer Nachwuchs-Meisterschaften der Leichtathleten

2:28:49. HE (13.1 km, 680 m, 25 Po.): 1. Matthias Kyburz (Möhlin) 1:29:26. 9. Raffael Huber (Hedingen) 1:41:29. 25. Andreas Stalder (Malters) 2:05:09.

Grössere Gräben ermöglichten spannende Routenwahlen

Mohammednur Hamd lief ein einsames Rennen an der Spitze. Früh lief er weg und keiner konnte ihm folgen. Er baute den Vorsprung kontinuierlich aus und lief mit einer Zeit von 47:09.8 ins Ziel – mit einem Vorsprung von rund 3 Minuten auf Armin Flückiger aus Jona und Pekka Roppo. Der im letzten Jahr aufgestellte Streckenrekord war nie in Gefahr. Bei den Frauen siegte die letztjährige Drittklassierte Nicole Fichter aus Zürich in einer Zeit von 58:15.3. Im Rennen der Frauen lagen drei Läuferinnen längere Zeit an der Spitze. Erst auf den letzten Kilometern konnte Fichter das Rennen für sich entscheiden. Hamd dürfte der Sieg in der Gesamtwertung des ZüriLaufCups nicht mehr zu nehmen sein. Bei den Frauen ist die Gesamtrangliste noch unübersichtlich. Einige Ämtler Läuferinnen und Läufer erzielten erfreuliche Resultate mit Top-Ten-Klassierungen in ihrer jeweiligen Kategorie. Bester Säuliämtler war Beat Blättler aus Stallikon mit seinem 18. Rang im Overall-Klassement und dem 6. Rang in seiner Kategorie. Andreas Gaussmann aus Affoltern belegte in der Kategorie M50 den 9. Platz und bei den M70 lief Ernst Züfle aus Mettmenstetten aufs Podest. Er wurde ausgezeichneter Dritter. In der Kategorie W30 lief Monika Loder aus Bonstetten auf den 6. Platz, Fabienne Richmond, Mettmenstetten, wurde 7. und Christina Favre, Aeugstertal, 9.

HAL (9.8 km, 480 m, 18 Po.): 1. Lukas Schulthess (Illnau) 1:27:34. 11. Michael Weber (Affoltern) 1:41:51. 19. Sandro Vock (Bonstetten) 1:50:32. HAM (6.6 km, 310 m, 16 Po.): 1. Stefan Brauchli (Therwil) 1:06:51. 15. Thomas Scherer (Mettmenstetten) 1:18:52. HAK (4.6 km, 190 m, 12 Po.): 1. Philipp Kleger (Dietikon) 44:11. 5. Konstantin Gürber (Zürich) 48:02. HB (4.2 km, 220 m, 13 Po.): 1. Kilian Müller (Unterägeri) 49:57. 19. Umberto Veronesi (Zwillikon) 1:09:33. H50 (7.1 km, 320 m, 16 Po.): 1. Markus Gerber (Schinznach Dorf) 1:05:46. 50. Werner Eugster (Mettmenstetten) 1:43:33. H55 (6.5 km,

Mit einem Wurf auf 39.86 Meter holte sich Bigna Herold an den Schweizer Meisterschaften die Bronzemedaille. Svenja Gut stürmte über 400 m ins Final und Saskia Ganz und Leonie Schilliger scheiterten in den Zeitläufen nur knapp. Jan Burkhard und Ravenna Gassmann gelangen ebenfalls tolle Leistungen. ................................................... von hanspeter feller

240 m, 16 Po.): 1. Ulrich Aeschlimann (Utzigen) 1:07:57. 9. René Vock (Bonstetten) 1:13:15. Ruedi Hatt (Schlieren) Po.fal.. H65 (5.2 km, 200 m, 13 Po.): 1. Franz Wyss (Kappel SO) 56:50. 3. Kurt Baumann (Ebertswil) 1:05:27. 36. Martin Kehrer (Hedingen) 1:50:36. 42. Hannes Zaugg (Aeugst) 2:12:03. H70 (4.5 km, 180 m, 13 Po.): 1. Ernst Baumann (Schwarzenbach SG) 55:13. 26. Markus Hasler (Bonstetten) 1:35:28. H80 (2.9 km, 100 m, 9 Po.): 1. Walter Bickel (Mettmenstetten) 54:21. 3. August Grüniger (Rifferswil) 1:00:24. D12 (3.5 km, 70 m, 12 Po.): 1. Inès Berger (Cormondrèche) 27:02. 35. Sophia Jegher (Zürich) 1:57:48. D14 (3.9 km, 190 m, 11 Po.): 1. Siana Senn (Stäfa) 35:41. 52. Julia Jegher (Zürich) 1:13:13. DE (8.9 km, 480 m, 20 Po.): 1. Simone Niggli (Münsingen) 1:17:19. 23. Lena Spalinger (Luzern) 2:08:51. DAM (4.7 km, 200 m, 12 Po.): 1. Flavia Näf (Birmenstorf AG) 50:47. 3. Enikö Stüdeli-Fey (Mettmenstetten) 54:02. 12. Rahel Hatt (Zürich) 1:07:45. DAK (3.7 km, 120 m, 10 Po.): 1. Mirjam Niederhauser (Hondrich) 47:22. 27. Karin von Känel (Birmensdorf ZH) 1:13:50. DB (3.7 km, 130 m, 10 Po.): 1. Ursula Wey (Schwyz) 45:29. 16. Ruth Heinrich (Stallikon) 1:15:20. D50 (4.3 km, 200 m, 13 Po.): 1. Cornelia Müller (Zug) 45:53. 44. Myrta

Die Resultate der Ämtler

Vock (Bonstetten) 2:20:15. D65 (3.5 km, 120 m, 10

5. Nat. OL Mitteldistanz: H18 (3.6 km, 185 m, 19

Po.): 1. Maria Luder (Burgdorf) 51:21. 5. Lucia Hasler

Po.): 1. Joey Hadorn (Fahrni b. Thun) 22:40. 38.

(Bonstetten) 1:01:16.

Das gab es schon lange nicht mehr. Sechs Athletinnen und Athleten der LV Albis qualifizieren sich für die Schweizer Nachwuchs-Meisterschaften. Von ihren Trainern gut vorbereitet traten alle in Topform an und bestätigten ihre bisherigen Leistungen. Bigna Herold gelang eine ausgezeichnete Speerwurf-Serie. Der Wurf auf die Bestweite und damit aufs Podest der Schweizer Meisterschaften gelang ihr im dritten von sechs Versuchen. Beeindruckend war die Regelmässigkeit ihrer Würfe. Die Bronzemedaille war bis zum letzten Durchgang hart umkämpft. Die Viertklassierte kam in ihrem letzten Versuch noch bis auf fünf Zentimeter an das Resultat von Herold heran. Mit dieser Weite belegt Bigna Herold in der Schweizer Bestenliste den 4. Rang. Alle vor ihr liegenden Werferinnen sind aber ein Jahr älter als. Den Auftakt am MeisterschaftsWochenende machte Svenja Gut. In den 400-m-Vorläufen gelang ihr die sechstbeste Zeit aller Teilnehmerin-

nen, was die Qualifikation für den AFinal bedeutete. In diesem Final gelang ihr nochmals eine ausgezeichnete Zeit. Mit 59.48 beendete sie die Schweizer Meisterschaften U18 auf dem tollen 6. Platz.

Finalqualifikation knapp verpasst Die U16-Athletin Saskia Ganz musste über 1500 m bei den U18 an den Start, da diese Disziplin bei den U16 nicht ausgetragen wird. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 5:08.46 erreichte sie die 13. Zeit aller Teilnehmerinnen und verpasste den Finaleinzug leider um den berühmten Bigna Herold, volle Konzentration vor dem Wurf. einen Rang. Ähn- (Bild Gaby Herold) lich ging es Leonie Schilliger über 600 m der U16. Auch Höhe von 1.65 m und beendete den sie lag nach den Vorläufen auf Platz 13 Wettkampf auf dem ausgezeichneten von 38 Läuferinnen und verpasste den 10. Platz. Die nächste Höhe von Final ebenfalls um einen Rang. Das 1.70 m riss er drei Mal ganz knapp. Wettkampfglück war nicht auf ihrer Ein glänzendes Resultat gelang Seite. auch Ravenna Gassmann über 1500 m Jan Burkhard übersprang im hoch- bei den U23. Mit einer Zeit von 4:56.30 karätigen Hochsprungwettkampf die belegte die Läuferin den fünften Platz.


Sport

Freitag, 4. September 2015

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Dritter in einem packenden Rennen Bonstetter Patrick Wallimann an der WM in Zell am See Es war ein packendes Rennen um die Podestplätze in der Kategorie M40 an der Ironman Halbdistanz-Weltmeisterschaft in Österreich. «Ein Podestplatz ist tipp-topp», resümierte der Bonstetter Patrick Wallimann anschliessend. Patrick Wallimann, der verletzungsbedingt einige Jahre ausgesetzt hat, ist jetzt wieder auf Top-Niveau angelangt. Nach dem 3. Platz an der WM in Zell am See analysiert er nüchtern. Er bezeichnet es im Rückblick als Fehler, dass er das Niveau der WM beim Schwimmstart unterschätzt habe: «Ich habe von der Europameisterschaft in Wiesbaden auf die Weltmeisterschaft geschlossen und dabei missachtet, dass die EM allen offen steht, dass sich für die WM hingegen nur die Besten qualifizieren. Ein solches Rennen verfügt über eine ganz andere Charakteristik.»

Mitten im Getümmel

Tourenleiter Albert Wintsch (hinten) mit Nicole Brändli und Felice Puttini. Vorne die regenfesten Teilnehmer der diesjährigen GRC-Viertagetour im Tessin. (Bild zvg.)

Regen bringt Segen – manchmal zumindest

Beim Schwimmen, seiner schwächsten Disziplin, sei er, wie gewohnt, im Zentrum eingestanden: «Dies hat sich gerächt. Ich befand mich während der halben Strecke mitten im Getümmel, denn das Niveau war durchs Band viel höher, als ich erwartet habe. Es war dafür eine gute Vorbereitung für Hawaii, wo ‹Schlägereien› sogar auf der ganzen Schwimmstrecke unvermeidlich sein werden.» Auf Mitfavorit Bruno Invernizzi, auch er ein Schweizer, verlor Walli-

mann aufgrund dieser Fehleinschätzung im Wasser über zwei Minuten. «Dank meiner Frau war ich über den Rückstand orientiert. Dieser war unerwartet gross, was mich dazu verleitete, auf dem Rad zu ihm aufzuschliessen. Dies hat sich im Nachhinein als Fehler erwiesen, denn ich habe überzockt. Bruno verfügte deshalb beim Halbmarathon über die grösseren Reserven.» Patrick Wallimann läuft in Zell am See als Dritter seiner Wallimann Altersklasse im Ziel ein. (Bild zvg.) überholte den Mitfavoriten, dieser konnte aber bei Kilo- fand bei strahlendem Sonnenschein meter 70 wieder aufschliessen: «Ich statt, der die herrliche Landschaft von setzte mich nochmals ab, um ein Zeit- der schönsten Seite erscheinen liess. polster für den Lauf zu schaffen. Auch Die Organisation war mustergültig. diesen Effort hätte ich mir sparen kön- Das hohe Niveau der Athleten führte nen.» Beide sassen neben einander im dazu, dass Probleme mit WindschatWechselzelt, Invernizzi ging neun Se- tenfahren gar nicht erst entstanden.» kunden vor Wallimann auf die LaufAuch mit sich selbst ist er zufriestrecke. den: «Ich habe rechtzeitig bemerkt, dass ich überzockt habe, mich entsprechend zurückgenommen und so «Guter Lehrblätz für Hawaii» den dritten Rang ins Trockene bringen Für Patrick Wallimann steht der Ge- können. Dies ist ein guter Lehrblätz winn des Podestplatzes im Vorder- für Hawaii.» Die Langdistanz-WM auf grund, nicht der verpasste Weltmeis- Kailua-Kona findet am 10. Oktober tertitel: «Bruno war an diesem Tag der statt und Patrick Wallimann zählt in Stärkere. Zurück bleibt eine rundum seiner Altersklasse erneut zu den Favopositive Erfahrung. Der Wettkampf riten. (bs.)

Viertage-Tour des Gentleman Rad-Clubs Amt Mitten im Rekordsommer haben es die Radler des GRC tatsächlich fertiggebracht, ausgerechnet in der einzigen Regenwoche ihre jährliche Viertagestour durchzuführen. Der guten Stimmung tat dies freilich keinen Abbruch. In den vergangenen Jahren hatten die radelnden Gentlemänner jeweils unwahrscheinliches Wetterglück bei ihrer jährlichen Viertagestour. Diesmal erwischten sie exakt die einzige Regenphase Mitte August. Geplant waren Touren im Tessin stets mit demselben Ausgangspunkt in Ascona. Frohen Mutes und noch trockenen Fusses reisten die 16 Fahrer mit dem Zug nach Airolo. Dort wurden sie von den Fahrern der Begleitautos mit den Rennrädern in Empfang genommen. Dass bis nach Ascona nicht nur abwärts gefahren wurde, spürten einige Fahrer der Gruppe Sportivo schon nach kurzer Zeit beim Aufstieg nach Alpa Dalpe. Ab Sementina genossen die Sportler die Sonnen-Flanke des Locarnese in stetem Auf und Ab auf verkehrsarmen Strassen durch kleine Tessiner Dörfer und mit prachtvoller Aussicht auf die Magadino-Ebene. In der Gelateria Veneto am Lago Maggiore wurde der Blutzuckerspiegel genussvoll wieder ins Lot gebracht.

Ins Wasser gefallen Die zweite Etappe endete früher als erwartet. Je länger die Fahrt ins Maggiatal dauerte, desto stärker wurde der Regen. In einem gemütlichen Tessiner Beizli entschied der Tourenchef, vorzeitig umzukehren. Kräfte wären allerdings noch reichlich vorhanden gewesen. Ein Mitglied schaffte es mit seiner Bärenkraft sogar, den Wechsler an seinem Rennrad abzureissen. Das wiederum führte zum Treffen mit Ex-Profi und Tour-Mechaniker Felice Puttini und seiner bezaubernden Frau Nicole Brändli. Die frühere zweifache GiroFemminile-Siegerin und Strassenschweizermeisterin führt zusammen mit dem mehrfachen Steher-Schweizermeister seit Jahren ein Radgeschäft

in Losone. Zudem engagiert sich das Paar, das kürzlich selber Nachwuchs erhalten hat, aktiv in der radsportlichen Jugendförderung. Die Freude über das Wiedersehen war auf beiden Seiten gross: Tourorganisator Albert Wintsch war während Jahren Betreuer und Masseur der Schweizer Rad-Nationalmannschaft, in der die beiden Mitglied waren. Auch die Königsetappe ins SottoCeneri fiel im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser. Wenigstens die Temperaturen blieben erträglich. Das veranlasste acht Hartgesottene trotz sintflutartigem Regen zur dritten Etappe zu starten. Die Runde führte zunächst über die Magadino-Ebene. Beim Aufstieg nach Carena, knapp 1000 Meter über Meer, spürte noch keiner, dass es immer kälter wurde. Erst auf der Abfahrt zurück ins Hotel setzte unkontrolliertes Schlottern ein, stieg die Vorfreude auf ein warmes Bad.

«Jetzt müssen wir nochmals vollen Einsatz zeigen» Team Koach: zwei Halbdistanz-Weltmeister Eine Woche nach dem Gewinn des Team-Schweizer-Meistertitels feiert das Team Koach nächste Erfolge: Philipp Koutny und Tanja Bühlmann wurden beide Weltmeister ihrer Altersgruppen an der 70.3-WM in Zell am See. Gleichzeitig haben sich fünf Koach-Athleten für die 70.3-WM 2016 in Australien qualifiziert. Es war ein heisses Wochenende, sowohl in Österreich als auch in der Schweiz. Viele zollten der Hitze an der 70.3-WM im österreichischen Zell am See Tribut und gaben vornehmlich

Sonniges Ende Am Schlusstag zeigte sich endlich die Sonne. Bei angenehmen 25 Grad und stahlblauem Himmel ging die Fahrt auf den Monte Verità, danach mit phantastischer Aussicht auf den Lago Maggiore dem Sonnenhang entlang nach Ronco. Damit nicht genug: Über Brissago ging die Fahrt weiter ins Valle Canobbio mit seinen abwechslungsreichen Steigungen zum Passo Marco Pantani. Nach der rassigen Abfahrt bog die Gruppe ins Centovalli ein. Die letzten Kurven, die letzte Steigung schon landeten die GRCler wieder beim Bahnhof Locarno, wo sie von den Tourhelfern nach einer sturzfreien und abwechslungsreichen Viertage-Tour in Empfang genommen wurden. Auf der ganzen Tour gab es nur einen bizarren Moment, als im Centovalli ein Fahrer samt Velo über den Leitplanken hing und sonderbar gurgelnde Geräusche von sich gab. Die Tourleitung konnte den Vorfall ignorieren, da sich der Sportler danach rasch wieder erholte. (map.) Weitere Infos unter grc-amt-ch.

beim Laufen auf, unter ihnen KoachCrack Manuel Küng. Teamkollege Philipp Koutny dagegen konnte die Hitze nichts anhaben: Er entstieg dem Wasser als 20. seiner Altersgruppe nach 25:46 für 1.9 Kilometer, übernahm bereits auf dem Velo die Spitze, indem er die 90 Kilometer in lediglich 2:19:55 bewältigte und liess beim abschliessenden Halbmarathon (1:17:24) nichts mehr anbrennen. Er erreichte das Ziel nach 4:10:12, anderthalb Minuten schneller als die überlegene Siegerin der Profifrauen, die Schweizerin Daniela Ryf. Auch Tanja Bühlmann teilte ihren Wettkampf klug ein. Beim Schwimmen in 29:12 noch Achte stiess sie auf dem Rad in 2:41:16 auf den zweiten Platz vor und gewann das Rennen ihrer Altersgruppe dank einer Halbmarathon-Zeit von 1:38:11.

Bereits fünf Qualis für nächstes Jahr

Sandra Dänzer läuft im Team Koach Dress dem Overall-Sieg in Zell am See entgegen. (Bild Beat Dänzer)

Zell am See war ein Doppelwettkampf: Am Samstag fand auf derselben Strecke ein «normaler» 70.3 statt, der bereits als Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaften in einem Jahr in Mooloolaba an der Sunshine Coast in Queensland, Australien, galt. Hier stellte das Team Koach mit Sandra Dänzer die Overall-Siegerin. Als schnellste Frau erreichte sie das Ziel in 4:53:36. Sie und Cushla Sherlock, die den zweiten Rang ihrer Agegroup erreichte, erhielten damit das Ticket für die WM 2016. Gleichzeitig fand in Vichy, Frankreich, sowohl ein 70.3 als auch ein Ironman über die Volldistanz statt. Tickets für Australien lösten hier Beate Born und Rebekah Bruhwiller als Zweite ihrer Altersklasse sowie Hans Koch als Fünfter. Insgesamt starteten acht Koach-Athletinnen und Athleten an der WM in Zell, weitere vier am

70.3 vom Samstag in Zell, drei in Vichy über die Halb- und einer über die Volldistanz.

Team-Führung ausgebaut Damit nicht genug: Beim Triathlon in Uster war Lina-Kristin Schink Dritte Overall mit der besten Rad- und Laufzeit. Auf der Sprintstecke erreichte Barbara Grüter den dritten Rang ihrer Altersklasse. Unter den weiteren dreizehn Schützlingen von Kurt Müller, die in Uster starteten, befand sich auch die Rifferswilerin Caroline Köthe auf Rang sechs. Nach ihrer guten Leistung am Ironman Zürich bereitet sie sich bereits wieder für den Ironman Mallorca vor. Erfreuliche Fortschritte zeitigen auch die drei Junioren des Teams. «Ich baue sie behutsam auf», sagt Kurt Müller, «sie müssen sich nicht an den anderen, sondern an ihren eigenen Leistungen messen. Deshalb freue ich mich sehr über die kontinuierlichen Verbesserungen der Youngsters, die in Uster alle persönliche Bestzeiten aufgestellt haben.» Dank den guten Resultaten in Uster hat das Team Koach die Führung in der Teamwertung zwei Wettkämpfe vor Saisonende weiter ausgebaut. Nur das Team Tempo-Sport könnte den Sieg theoretisch noch wegschnappen – während es das Team von Kurt Müller in der Hand beziehungsweise in den Beinen hat, bereits bei der nächsten Wertung alles klar zu machen. Dennoch warnt der Teamchef vor zu früher Euphorie: «Ich erwarte an den beiden letzten Circuit-Rennen, die in Locarno und Murten über die olympische und die halbe Ironman-Distanz stattfinden, nochmals vollen Einsatz, damit wir den Sieg in der Teamwertung absichern können.» (tk) Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch.


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Sport

Freitag, 4. September 2015

Weniger Gespanne, aber den Veranstalterpreis gewonnen

Turnveteranen tagten in der Leuchtenstadt

Gut 70 Teilnehmende am 5. nationalen Fahrturnier in Zwillikon

1. DV der Eidgenössischen Turnveteranen

Beim 5. nationalen Fahrturnier in Zwillikon vom kommenden Wochenende sind zwar weniger Gespanne gemeldet. Gleichwohl verbucht die durchführende Fahrgruppe des Kavallerievereins Affoltern einen Erfolg. Sie hat den Veranstalterpreis 2014 des Verbandes Schweizer Concoursreiter (Vscr) gewonnen.

Die Delegierten der 31 Regionalgruppen erledigten die vom Zentralvorstand vorgelegten Geschäfte problemlos und in Rekordzeit.

Damit ist die Fahrgruppe Säuliamt für ihrer tadellose Organisation ausgezeichnet werden. Teilnehmende des letztjährigen Fahrturniers konnten Fragebogen ausfüllen. Diese wurden von einer Vscr-Vertrauensperson ausgewertet – und das nach den Kriterien Organisation, Dressur- und Hindernisplatz, Geländeprüfung und Abfahrtsplatz. Dabei erhielten die Ämtler Organisatoren die höchste Punktzahl, erhalten 1000 Franken und werden zum Vscr-Gala-Abend eingeladen. Der Turnierplatz auf dem Areal von Daniel Obschlager in der Weid in Zwillikon ist also beliebt. Gleichwohl muss die organisierende Fahrgruppe Säuliamt des Kavallerievereins einen Rückgang an Gespannen hinnehmen. Rund 100 beteiligten sich im vergangnen Jahr. Dieses Jahr sind gut 70 gemeldet, die sich morgen Samstag und übermorgen Sonntag in insgesamt sechs Kategorien messen. Das Säuliamt ist mit nur je zwei Fahrerinnen und Fahrern vertreten. Sie haben durchaus Chancen auf vordere Plätze. Der Auftakt erfolgt am Samstag, 5. September, um 9 Uhr mit den Einund Zweispännern bei den Ponys. Mit Jin und Joy ist hier auch Carole Streich aus Maschwanden auf dem Parcours zu sehen, derweil Vorjahressieger Cédric Scherrer aus Friltschen nicht gemeldet ist. Um 10.45 Uhr folgen die Zweispänner L, unter die sich Fredy Streich aus Zwillikon mischt. Den samstägli-

................................................... von hans jud Die Luzerner Turnkameraden zeichneten verantwortlich für die Durchführung der 1. Delegiertenversammlung (DV) der Etvv am 28. und 29. August. Warum die erste DV? Die Etvv hat per 1. Januar 2015 ihre Organisationsstruktur neu festgelegt. Leitbild, Statuten, Geschäftsreglement und diverse weitere Reglemente bilden die Grundlage für die verschiedenen Tätigkeiten und Anlässe. So ist die bisherige Gruppenobmännerversammlung (GOV) durch die DV ersetzt worden. Die Gruppe Albis war durch Ernst Jud vertreten.

das 50. Altersjahr zurückgelegt haben und eine langjährige einstige oder gegenwärtige turnerische Tätigkeit oder anderweitige Verdienste um das Turnwesen in der Schweiz aufweisen können. Weil in den letzten Jahren ständig eine rückläufige Tendenz im Mitgliederbestand hingenommen werden musste, hat der ZV zur Werbung aufgerufen. Der Zentralvorstand setzt sich wie folgt zusammen: Urs Tanner (St. Gallen-Appenzell), Werner Vogel (Glattund Limmattal), Alfred Marti (Bern Mittelland), Edmond Fragnière (Fribourg), Rita Aschwanden (Vaudois), Gaspare Nadig (Ticino), Kurt Egloff (Glatt- und Limmattal). In der GPK musste statutengemäss Urs Frey (Bern Oberland) ausscheiden. Neu gewählt wurde einstimmig Ruedi Jakober (Glarus), der mit Renzo Vassalli (Ticino) und Hans Jud (Albis) die Kontrollaufgaben wahrnehmen wird.

Zukünftige Anlässe sind gesichert Geschäftsliste ohne Knacknüsse Eleganz und Dynamik im Tandem. In dieser Kategorie fahren auch die Vierspänner. Zuschauer können das Geschehen aus der Festwirtschaft verfolgen. (Archiv) chen Abschluss machen die Einspänner L, bei denen Vorjahressieger René Mouttet aus Speicher fehlt, weil er dieses Mal sein Glück bei den Zweispännern L versucht. Am Sonntag, 6. September, greifen um 8 Uhr die Teilnehmenden der Einspännerprüfung MS in den Wettkampf ein. Charlotte Vogel aus Niederbipp versucht, den Vorjahressieg zu wiederholen. Mit Ambitionen auf einen vorderen Platz startet hier der Hausemer Heinz Kellenberger, der 2014 in der Einspänner-L-Kategorie Platz zwei belegt hat. Mit Elisabeth Berweger aus Uerzlikon geht bei den Zweispännern MS eine Ämtlerin als Mitfavoritin erst auf den Dressur- und dann auf den Hin-

dernisparcours. Sie belegte vor Jahresfrist den zweiten Platz und hat auch dieses Jahr mit Vorjahressieger Michael Bühlmann aus Auw den wohl stärksten Mitkonkurrenten. Ohne Ämtler Teilnehmer geht am Sonntag um 15.40 Uhr die letzte Prüfung über die Bühne. Die Vierspänner plus die Tandemfahrer sind eine besondere Attraktion. Vorjahressieger Martin Wagner aus Niederteufen und die damals zweitplatzierte Marlis Reifer-Sax aus Fehraltorf sind wieder dabei. (-ter.) 5. nationales Fahrturnier, Weid, Zwillikon. Starts am Samstag, 5. September, ab 9 Uhr, und Sonntag, 6. September, ab 8 Uhr. Festwirtschaft. Infos: www.kv-affoltern.ch

Zentralpräsident Urs Tanner (Gossau SG) präsentierte im Attika-Konferenzsaal des ewl (Energie, Wasserversorgung) Luzern eine reich befrachtete Traktandenliste. Das Protokoll der GOV 2014 in Bellinzona wurde ohne Einwände gutgeheissen. Auch die Jahresrechnung 2014 passierte auf Antrag der GPK ohne Gegenstimme – trotz eines Reinverlusts von 2714 Franken. Für die Jugendförderung sind 7550 Franken verwendet worden. Zustimmung erhielt auch das Budget 2016 mit einem kleinen Gewinn, der Jahresbeitrag bleibt bei fünf Franken. Stand Januar 2015 sind im Etat in 31 regionale Gruppen (Gründungsjahre 1895 bis 2002) total 5209 Mitgliedern registriert, davon 391 weiblich. Als Mitglieder einer Gruppe – und damit der Etvv – können Turnerinnen und Turner aufgenommen werden, die

Die Daten und Orte für die kommenden Veranstaltungen sind bereits wie folgt festgelegt: Delegiertenversammlungen: 2016 Olten, 2017 St. GallenAppenzell; Tagungen: 4. Oktober 2015 Delsberg (rund 800 Anmeldungen), 2016 Baden-Brugg, 2017 Montreux. Am Freitagabend kamen die Veteranen in den Genuss von bunten, originellen Vorführungen, die Damen auf der Bühne erheischten logischerweise besondere Aufmerksamkeit. In zwei Oldtimer-Postautos dislozierte man am Samstagmorgen nach Alpnachstad, um dann mit der steilsten Zahnradbahn der Welt den Luzerner Hausberg erreichen zu können. Mit der neuen Luftseilbahn «Dragon Ride» erfolgte die Talfahrt auf der Krienser-Seite mit Zwischenhalt auf der Fräkmüntegg, wo unter anderem die Aelpler-Makronen mit Apfelmus grossen Anklang fanden.

Familienspass am Nationalpark-Bike-Marathon RRC-Amt-Kids unterwegs mit Eltern und Leitern – Leistungsträger Urs Huber wird Dritter Nicht nur Urs Huber bestritt am Samstag bei Königswetter den Nationalpark-Bike-Marathon. Bei seiner 13. Teilnahme erreichte er den 12. Podestplatz. Eine ganze Reihe weiterer RadrennclubAmt-Mitglieder begaben sich auf die Runde um den Schweizer Nationalpark.

lien-Gespanne wie Patrick und Nico Huter (24.), Daniel und Linus Schmucki (33.), Judith und Leonie Müller (47.) sowie Cyrill, Carola und die siebenjährige (!) Sarina Rüttimann (75.) schlugen sich beachtlich. Die meisten der Genannten fuhren die 47 km von S-chanf nach Scuol zum ersten Mal. Alle Resultate auf swissbikemarathon.ch, rrc-amt.ch.

................................................... von martin platter Im Zentrum des Interesses stand natürlich der Bündner Lukas Buchli, der auf Ende Saison zurücktreten will. Seit Bekanntgabe dieser Absicht an der Eiger Bike Challenge fährt der 36-Jährige wie entfesselt und reiht Sieg an Sieg. Innerhalb von 14 Tagen hat der Bündner die drei bedeutendsten Schweizer Bike-Marathons für sich entschieden; zuerst die Eiger Bike Challenge im Berner Oberland, dann den Grand Raid im Wallis und dann noch den Nationalpark-Marathon im Engadin. Mit 137 km und 4000 Höhenmetern ist auch der Letzte des Triples keine Sonntagsspazierfahrt, auch wenn sich das Wetter am Samstag im Engadin von seiner besten Seite zeigte. Mit seinem vierten Triumph in Scuol schwang der Safier nicht nur zum Rekordsieger auf. Er pulverisierte den Streckenrekord des dreifachen Marathon-Weltmeisters Christoph Sauser aus dem Jahr 2013 gleich um sechs Minuten auf 5:24:14 Stunden!

RRC Amt-Fahrer auch am EKZ-Cup stark

Delegation des Radrennclubs Amt im Engadin. Von links: Thomas, Judith und Leonie Müller; Marco Rimensberger; Carola, Sarina und Cyrill Rüttimann; Nico und Patrick Huter; Timo Müller; Hanspeter Aeberli und Hermann Blaser im Trikot des «Nationalpark-Jubilars», das für zehn und mehr Teilnahmen verliehen wird. (Bild Martin Platter) Mit dem dritten Platz zufrieden sein Urs Huber, der das Ziel als Dritter erreichte, hatte es geahnt. Er sagte: «Das war ein hartes Rennen! Ich gab heute wieder mein Bestes. Leider reicht das in dieser Saison nicht ganz an die Spitze. Lukas Buchli ist derzeit unschlagbar.» Er müsse mit dem dritten Platz zufrieden sein. Nur weil es nicht ganz an die Spitze reiche, könne er nicht jedes Wochenende einen «sauren Stein» machen. Vielmehr sei es ein Kompliment, dass man ihn als Siegfahrer betrachte und entsprechende Ergebnisse erwarte.

So wurde Hanspeter Aeberli der bestklassierte Säuliämtler. Der Aeugstertaler wurde auf der 66-km-Strecke Zweiter der Kategorie Herren Fun 4. Er war aber bei Weitem nicht der einzige Säuliämtler, der sich auf einer der vier Strecken bewährte. Eine ganze Delegation des Radrennclubs Amt reiste ins Engadin. Nicht alle gleich glücklich. Thomas Müller wurde unfreiwillig zum Zuschauen verdammt. Der Mettmenstetter war auf einer Trainingsfahrt mit seinem Sohn sowie mit Swiss-Epic-Partner Herrman Blaser so unglücklich auf die Schulter gestürzt, dass er einen Splitterbruch des Schlüs-

selbeins erlitt. Damit fiel für ihn nicht nur die Jugend-und-Sport-Grundkurswoche ins Wasser, den seine Club-Kollegen Blaser, Roger Tillmann und Martin Platter erfolgreich absolvierten. Sondern auch die Teilnahme am Nationalpark-Marathon und das Swiss Epic, dass er im Vorjahr mit Blaser als guter Sechster beendet hatte. In die Bresche sprang Kids-BikeInitiator und -Leiter Marco Rimensberger, der das «Gross-und-Klein-Rennen» zusammen mit Müllers Sohn Timo bestritt. Die beiden wurden gute Fünfte und damit bestes RRC-Team im Engadin. Auch die weiteren hiesigen Fami-

Bereits am Folgetag nach dem Nationalpark-Bike-Marathon standen die RRC-Fahrer am EKZ-Cup in Gierenbad bei Hinwil im Einsatz. Timo Müller wurde Sechster in der Kategorie Mega. In der nächsttieferen Kategorie Rock schrammte Jan Tillmann als Vierter knapp am Podest vorbei. Nico Huter wurde 26., Linus Schmucki 36. und Michael Kenel 37. Bei den Mädchen erreichte Leonie Müller den fünften Platz, Jana Felsberger wurde Elfte. Cedric Graf wiederum wurde 15. bei den «Cross»; Francesco Caruso 21., Mike Huter 30. und Elia Felsberger 35., bei den Mädchen Sara Kenel 18. Die weiteren Resultate: «Soft» 11. Laurin Schmucki, 26. Jan Graf, 43. Jerôme Bachmann. Sarina Rüttimann wurde Zweite bei den Mädchen. Kategorie «Pfüderi»: 6. Nils Graf. (map.)


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Freitag, 4. September 2015

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Premiere für den FCWB Das Fanionteam trifft erstmals auf den 2010 gegründeten FC United Zürich Zum ersten Mal trifft das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten auf die Mannschaft des erst 2010 gegründeten FC United Zürich. Nach zwei Siegen zum Start ging der Aufsteiger zuletzt zweimal hintereinander als Verlierer vom Platz.

Besinnung auf eigene Stärken In der vergangenen Spielzeit konnte der FCWB vor allem auf die starke Abwehr zählen, hatte man doch in 26 Partien nur 27 Treffer zugelassen. Nun musste WB-Keeper Bachmann in vier Spielen schon zehn Mal hinter sich greifen. Entsprechend wichtig wird es am Sonntag sein, dass die Abwehrleistung stimmt. Gleichzeitig zeigte der FCWB aber auch oft eine starke Schlussphase – auch das ist in den letzten Spielen nicht gelungen, im Gegenteil, gerade in der Schlussphase gingen Punkte teilweise unnötig verloren. Eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten wird auch gegen United Zürich ein Schlüssel zum Erfolg. Das Spiel findet auf der Sportanlage Buchlern in Zürich-Altstetten statt, Anpfiff ist am Sonntagnachmittag um 15 Uhr.

................................................... von oliver hedinger Nach den unglücklichen Punktverlusten in den Spielen gegen Baden, Gossau und den Nachwuchs von Winterthur, will das Ämtler-Team nun eine gute Leistung auch in Zählbares ummünzen. Auswärts gegen den Stadtclub dürfte dieses Unterfangen aber nicht einfach werden.

Top-Skorer Anto Franjic in Schach halten Ex-Profi Ryszard Komornicki trainiert die ambitionierten Zürcher, die im Vorjahr souverän aus der 2. Liga interregional aufgestiegen sind. In den ersten vier Spielen konnte man neun Treffer erzielen, wovon alleine deren sieben auf das Konto von Anto Franjic

Affoltemer Faustballer räumen ab Affoltern I konnte in der Schlussrunde, trotz verletzungsbedingtem Teilausfall des Hauptangreifers, beide Partien gewinnen und ist somit 1. Ligameister der Zone Nordostschweiz. Die zweite Mannschaft holte sich gar den sechsten Meistertitel in Folge. Die erste Mannschaft musste den Angriff aus dem Spiel neu besetzen und tat sich dementsprechend schwer gegen Satus Schaffhausen. Nach dem zwischenzeitlichen Satzausgleich konnte sich das Fanionteam aus Affoltern steigern und gewann das Spiel 3:1. In der zweiten Partie gegen FB Wallisellen nahm man nochmals eine Änderung in der Aufstellung vor und konnte die Partie gegen den punktelosen Absteiger mit 3:0 gewinnen. FBS Schlieren II, das seine Partien ebenfalls gewann, musste mit dem zweiten Platz vorliebnehmen.

Sechster Meistertitel in Folge Affolterns zweite Mannschaft holte in Dietikon den sechsten Meistertitel in Folge in der Zone ZH/SH Region Süd. Die Spiele gegen FBS Schlieren III, Dietikon I und BSC Obfelden gewann man jeweils mit 2:1 und ebnete damit den Weg zum Zweit-Liga-Meistertitel. Somit ist Affoltern I für die Aufstiegsspiele in die Nationalliga B qualifiziert. Am kommenden Wochenende wird noch die letzte Runde der Qualifikation der Nati A und B gespielt. Danach weiss man, auf welche Gegner die 1. Mannschaft treffen würde, oder ob sie sogar kampflos aufsteigen können. Je nach Verlauf würde die 2. Mannschaft den Platz in der 1. Liga einnehmen. (js) Rangliste 1. Liga: 1. Affoltern, 30 Punkte; 2. FBS

Weitere WB-Spiele vom Wochenende: Fr. 4.9.: 21.00 Sen. 40+ - Wädenswil; Sa. 5.9.: 10.00 Jun. Dc – Horgen, 11.30 Einsiedeln – Jun. Ea,

Kalyons Schuss bleibt im Winterthurer Bollwerk hängen, WB fehlt zurzeit im Abschluss das nötige Glück. (Bild Kaspar Köchli)

13.00 Thalwil – Jun. Cb, Thalwil – Jun. Da, 14.00

gehen. Der Neuzugang aus Köniz spielte früher im YB-Nachwuchs und durchlief diverse Stationen in der Challenge League, schaffte aber den

7. FB Embrach, 10. Absteiger: 8. TV Töss, 4; 9. FB Wallisellen, 0. Rangliste 2. Liga: 1. Affoltern II; 2. FBS Schlieren III; 3. BSC Obfelden; 4. Dietikon; 5. Satus Schlieren; 6. FB Embrach II; 7. STV Adliswil. Absteiger: 8. Dietikon 2.

Durchbruch nicht so richtig. Nun scheint seine Torgefährlichkeit zurück und die WB-Abwehr ist gewarnt. Die deutliche Heimniederlage gegen Ba-

den und zuletzt das 2:3 in Gossau zeigten aber auch, dass sich der Aufsteiger noch an den stetig hohen Rhythmus gewöhnen muss.

Mitmachen war (fast) alles Rundum zufriedene Gesichter am 1. Clientis Cup des TC Wettswil

Während viele Tennisclubs von Nachwuchssorgen geplagt werden, wächst und gedeiht die Juniorenabteilung des TC Wettswil seit Jahren prächtig. Rund 150 Junioren zählt der Verein mittlerweile, und viele von ihnen profitieren von den zahlreichen Kursangeboten der vereinseigenen Tennisschule let’s play. Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung, die den Verein organisatorisch allerdings auch fordert, wurde in diesem Jahr die Clubmeisterschaft der Junioren als separater Anlass ausgeschrieben. Ein Risiko, das sich letztlich lohnte, konnte doch mit Clientis Sparcassa ein Sponsor gewonnen werden, dessen Engagement die Vereinskassen entlastete. Andrea Dürst, Juniorenverantwortliche des TCW, «Turnierdirektor» Guido Baumann und ihre Helfer hatten organisatorisch alles bestens im Griff. Da auch Petrus mitspielte, stand einem veritablen Tennisfest auf dem Ettenberg nichts mehr im Weg. Und so war es denn auch. In den zahlreichen Matches, die in sechs verschiedenen Kategorien ausgetragen wurden, kamen die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Genuss all der Elemente, die den Tennissport so faszinierend machen. Kampfgeist, Kuriositäten, Raffinesse, Dramatik, Glück und Pech, blankliegende Nerven (auch bei den Eltern), drollige Szenen bei den Jüngsten, aber auch hochklassiges Juniorentennis bei den Älteren wurden reichlich geboten.

Spass und Spannung Einiges zu schmunzeln gab es für das Publikum erwartungsgemäss bei den Kleinsten, die sich in zwei Kategorien für unter Zehnjährige massen. Was an Technik und Wettkampferfahrung noch fehlte, wurde mit letztem Ein-

Schlieren – Jun. Eb, 15.00 Bülach – Jun. Ca (CCJL), 15.15 Adliswil – Jun. Ec; So. 6.9.: 10.00 Red Star 4 – FCWB 3, 10.15 FCWB 2 – Thalwil 2, 12.30 Jun. B1 (CCJL) – YF Juventus, 15.00 United Zürich – FCWB 1.

Neuer Bonstetter Kegelmeister Nach vier Jahren der Dominanz durch Kaspar Köchli wurde anlässlich der Chilbi Bonstetten Ralf Lienammer zum Bonstetter Kegelmeister 2015 gekürt. Auch die arrivierten Kegler der letzten Jahre konnten ihn nicht mehr bezwingen.

Rund 40 Kinder und Jugendliche lieferten sich am vergangenen Wochenende im Rahmen des 1. Clientis Cup auf der Anlage des Tennisclubs Wettswil spannende Matches. In sechs Kategorien wurden die Clubmeister erkoren. Zum Schluss durften sich alle als Sieger fühlen.

Schlieren II, 28; 3. Jona III, 22; 4. Beringen, 20; 5. BSV Ohringen, 16; 6. Satus Schaffhausen, 12;

ZH-Affoltern – Jun. Ed, 12.00 Jun. Db – Tuggen,

Die Siegerinnen und Sieger. Hinten von links: Daniel Kesseli, Yves Wiedemeier und Mila Gulotti. Vorne: Max Remesch, Jill Angst und Sebastian Beck. (Bilder zvg.) satz wettgemacht. Eine Mischung, die teilweise zu Schlägen führte, die man in keinem Lehrbuch findet. Die Sieger Jill Angst (U10 Level Rot) und Max Remesch (U10 Level Orange) zeigten allerdings schon vielversprechende Ansätze, sodass man auf ihre weitere Entwicklung gespannt sein darf. Technisch und taktisch bereits erstaunlich versiert spielten die Finalisten der Kategorie U12. Sebastian Beck setzte sich gegen Luis Mäder schliesslich in zwei umkämpften Sätzen durch. Viel Spannung hätte auch das Finale der Kategorie U14 versprochen. Leider musste Mika Schwendener wegen einer Terminkollision seinem Gegner Yves Wiedemeier den Titel kampflos überlassen. In den beiden Finals der Kategorie waren mit Mila Gulotti und Daniel Kesseli zwei 14-Jährige anzutreffen, die auch in Erwachsenentableaus schon eine gute Figur machen. Sie setzten sich gegen Nicole Mitterutzner beziehungsweise André Caviezel klar durch, wobei letzterer seinem Gegner mehr abverlangte, als es das einseitige Resultat vermuten lässt.

Volle Konzentration bei Daniel Kesseli, Sieger U18. (Bild zvg.) Auch wenn manch eine(r) unmittelbar nach einer knappen Niederlage seine Enttäuschung nicht verbergen konnte, sah man zum Schluss der Veranstaltung rundum zufriedene Gesichter. Neben dem schönen Wetter lag dies sicher auch am üppigen Gabentisch: Da sämtliche Teilnehmer einen Preis erhielten, konnten sich alle als Sieger fühlen. (BK) Die Finalresultate: U10 Level Rot (Gruppenspiele): 1. Jill Angst. U10 Level Orange: Max Remesch s. Tim Brunner 7:5. U12: Sebastian Beck s. Luis Mäder 7:6, 6:4. U14: Yves Wiedemeier s. Mika Schwendener w.o. Juniorinnen U18: Mila Gulotti s. Nicole

Jedes Jahr wird durch die Männerriege Bonstetten im Gemeindesaal anlässlich der Dorfchilbi eine Kegelbahn aufgebaut, um den Bonstetter Kegelmeister zu küren. Dieses Jahr wurde, wohl hitzebedingt, auf tiefem Punkte-Niveau gekegelt. Vielleicht mit ein Grund, weshalb Ralf Lienammer die Gunst der Stunde nutzen konnte und sich mit 38 gefällten Kegeln den Titel des Bonstetter Kegelmeister holte. Mit diesem Resultat verwies er gestandene Kegler wie Roger Steck und Ernst Glättli auf die Plätze zwei und drei. Vorteilhaft dürfte für den Beizenchef und Vize-Präsident der Männerriege Bonstetten der hitzebedingt geringe Andrang im Festzelt am Samstag- und Sonntagnachmittag gewesen sein. Man(n) sagt sich, er sei mehr auf der Kegelbahn als im Dienst gewesen ... Die erstmals am Chilbi-Freitagabend durchgeführte Gruppenwertung gewann das Team Emil Schnider, vor Team Guggenbühl «Herren» und den dritten, Team Guggenbühl «Damen». Auch dieses Jahr durften alle Kegler einen Preis vom Gabentisch mitnehmen. Der Hauptpreis gesponsert von Corvette Total Bonstetten, einen Tag lang mit der Corvette ausfahren, ging an den Kegelmeister. Dass die Chilbi Bonstetten, friedlich und feuchtfröhlich bis in die frühen Sonntagmorgen-Stunden ging, kann auch dazu beigetragen haben, dass bis zur Rangverkündigung am Sonntagabend niemand mehr in die Nähe der Punktzahl der Besten gekegelt hat. Die Ausmarchung zum nächsten Bonstetter Kegelmeister wird vom 26. bis 28. August 2016 stattfinden. Bis dahin halten sich Männer in und um Bonstetten in der Männerriege fit. (mr)

Mitterutzner 6:1, 6:0. Junioren U18: Daniel Kesseli s. Andri Caviezel 6:0, 6:1.

Infos: www.maennerriege-bonstetten.ch.


Extra

Freitag, 4. September 2015

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Danke SBB!

Langstreckenjets über dem Säuliamt: Reger und zum Glück fast unhörbarer Verkehr am Himmel. (Bild Martin Mullis)

Himmlische Betriebsamkeit über dem Oberamt Das Säuliamt wird – dem Himmel sei Dank – vom Fluglärm weitgehend verschont. Wer jedoch glaubt, dass über dem Knonauer Amt kein Flugverkehr stattfinde, täuscht sich gewaltig. Bei ganz bestimmten Wetterlagen werden die Flugstrassen der Verkehrsflugzeu-

ge eindrücklich sichtbar. So waren an einem heissen Nachmittag letzte Woche während einer kurzen Zeit bis zu zehn Kondensstreifen sichtbar. Da die modernen Langstreckenjets sich in einer Reiseflughöhe von rund 10 000 Metern bewegen, sind sie am Boden

nicht hörbar. Die weissen Striche am blauen Himmel sind eigentlich künstliche Wolken und entstehen durch die Mischung von Wasserdampf, russhaltigen Triebwerkabgasen und kalter Luft. (mm)

Kürzlich, an einem warmen Sommertag, ein Ausflug zur Königin der Berge. Anreise mit der Bahn nach Luzern, dann weiter mit dem Schiff und schliesslich bergwärts mit der Vitznau-Rigi-Bahn. Einfach herrlich, diese Rundsicht auf dem Kulm mit dem prächtigen Alpenpanorama und dem Vierwaldstätter-, Zuger-, Hallwiler-, Baldegger-, Sempacher-, Ägeri- und Lauerzersee. Fehlt eigentlich für einen Ämtler nur noch der Türlersee. Unsere Rundreise führte uns dann nach Arth-Goldau, wo wir gegen 16 Uhr am Bahnhof eintrafen. Weil der EuroCity von Milano kommend Richtung Zug und Zürich mit fahrplanmässiger Abfahrt um 15.45 Uhr eine Viertelstunde Verspätung hatte, erreichten wir diesen mühelos. Ein Kontrollblick auf die zahlreichen Bildschirme im Abteil bestätigte uns, dass dieser in Richtung Zug unterwegs war. Doch als die Bahn nicht nach Walchwil, sondern dem anderen Ufer entlang fuhr, entstand kurz ein mulmiges Gefühl in den Mägen unseres Trios. Dann erschien auch schon die Kondukteuse und sagte, sie hätte auf dem Perron in Arth-Goldau laut gerufen, man fahre nicht über Zug, sondern mache einen «Rank» übers Aargau. Und schon waren wir im Freiamt, gegenüber dem Säuliamt, auf einer SBB-Strecke, die ich im Gegensatz zu den meisten anderen Bahnlinien durch unser Schwei-

Erich Rüfenacht

Ein Baumskelett als traurige Gestalt

Im Spital Affoltern geboren

Adrian, 22. August.

Leo, 25. August.

Yanick, 27. August.

Lenny, 29. August.

Finja, 30. August.

Yael, 30. August.

Julia Gabriela, 31. August.

Lenian, 31. August.

wetter

zerland Zeit meines Lebens noch nie befahren habe. Ohne Halt passierten wir die Bahnhöfe Oberrüti, Sins, Mühlau, Benzenschwil, Muri, Boswil-Bünzen, Wohlen, Dottikon-Dintikon sowie Hentschiken. Von Sins und Mühlau aus war der Kirchturm von Maschwanden zum Greifen nahe, auch andere Ämtler Dörfer waren natürlich erkennbar. Dann standen wir bei Rot gut zehn Minuten vor dem Einschwenken auf ein Gleis der Linie Bern – Zürich. Diese Zwangspause überbrückten wir elegant mit dem Lösen von Sudokus und Kreuzworträtseln. Schliesslich brauste unser komfortabler EC durch den Heitersberg. Und weil man auf den Bildschirmen scheinbar immer noch nichts ändern konnte, meldete der Lautsprecher im Tunnel als nächsten Halt Zug. Aber kurz vor Zürich machte unsere Schaffnerin live die Durchsage: Wir treffen mit 38 Minuten Verspätung in Zürich ein. Und so nahmen wir dann halt von Zürich statt von Zug aus die nächste S9 und waren eine gute Stunde später als geplant, aber weiterhin bei bester Laune, im Amt zurück. Danke SBB, dass wir das EnnetReuss-Gebiet endlich einmal nicht auf Strassen oder Velowegen, sondern auch bahnmässig kennen lernen durften.

Auf einer Wiese oberhalb von Zwillikon fristet eine fast etwas gespenstisch anmutende und verdorrte Baumhälfte ein kümmerliches Dasein. Dennoch bietet das schiere Sinnbild der Vergänglichkeit immerhin noch ein wenig Trost. Die Nutzniesser des toten Holzes sind zwar keine Trüffel oder Morcheln. Die riesigen Baumpilze zeugen aber immerhin davon, dass auch im beklagenswertesten Stück Natur noch Leben möglich ist. (mm)

volg-rezept

Bunter Gemüse-Risotto Zutaten für vier Personen 50 g Butter 1 Zwiebel, fein gehackt 250 g Royal-Gemüsemischung TK 500 g Risotto

1 dl Weisswein 1 l Wasser 1 Bouillon-Würfel 1 EL Erdnussöl 150 g Schinken, gekocht, in Streifen geschnitten 50 g Frischkäse Salz, Pfeffer

Zubereitung

bauernregel «Lorenz (5. September) im Sonnenschein, wird der Herbst gesegnet sein.»

1. Butter in Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und das Gemüse beigeben und glasig dünsten. 2. Risotto dazugeben, kurz mitdünsten und mit Weisswein ablöschen. Wasser und Bouillon-Würfel beigeben und unter Rühren köcheln lassen, bis der Risotto gar ist. 3. Öl in Bratpfanne erhitzen; Schinkenstreifen darin anbraten. 4. Frischkäse unter den Risotto ziehen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, in eine Schüssel geben; Schinkenstreifen darüber verteilen. Zubereitung: 20 Minuten

Der Schwefelporling gilt als sehr aggressiver Baumpilz. (Bild Martin Mullis)


AM 5. SEPTEMBER 2015 AB 9.00 UHR IST EIN SCHÖNER STREICHELZOO AUF DEM MARKTPLATZ Gemüse, Früchte, Backwaren, Honigprodukte, Alpkäse, tropische Früchte aus Kamerun, italienische und griechische Spezialitäten, Blumen, Pflanzen, Handarbeiten, Geschenkartikel usw.

Weindegustation 5./6. September 11 bis 18 Uhr

DOMAINE AU POINT DU JOUR 1185 Mont-sur-Rolle Weisse und rote Weine sowie Spezialitäten zu degustieren bei

FREDY MEIER Bronzen & Reliefs 3. – 19. September 2015 Vernissage Sonntag, 6. September, 11 Uhr Einführende Worte von Gabi Leuenberger Die Anmut und die Bewegung der Frau kreativ und zeitlos darzustellen zeichnet Fredy Meier erfolgreich über Jahre aus.

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