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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 65 I 169. Jahrgang I Dienstag, 18. August 2015

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Pneus im Bach

Affoltern: Die Zentrumszone bei der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung. > Seite 3

Illegale Abfallentsorgung in Hedingen – Gemeinde bittet um Mithilfe. > Seite 3

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Aufs Matterhorn Benefiz-Radtour mit neun Runden auf der Strecke Albis–Buchenegg am 29. August. > Seite 5

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Freude bereiten Pascal Frei aus Affoltern und sein Ferienresort in Thailand für Menschen mit Handicap. > Seite 8

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Bedeutung der KMU FDP-Nationalratskandidaten diskutieren in Affoltern über Rahmenbedingungen. > Seite 9

Der FCWB im Cup-Sechzehntel-Final Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) bezwang im Schweizer Cup auswärts in Bern Länggasse 2:1. Der Sieg gegen den Drittligisten war mühevoll, letztlich aber verdient. Die Chancen sind intakt, sogar unter die besten 16 Schweizer Teams vorzustossen: Den Ämtlern wurde als nächster Gegner Siders (2. Liga interregional) zugelost, das Spiel findet Mitte September im Wallis statt. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen

Grosses Fest in Zürich vom 18. bis am 31. August: 10

Tolle Kulisse: 2200 Zuschauer wohnten am Samstag dem Schweizer Cup-Spiel zwischen dem FC Hausen und dem FC St. Gallen im Jonentäli bei. (Bild Martin Platter)

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Ein gelungenes Fussballfest

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Trotz widrigem Wetter 2200 Zuschauer in Hausen am Match gegen den FC St. Gallen

Trotz kurzer Vorbereitungszeit von lediglich fünf Wochen mitten in den Sommerferien ist dem FC Hausen am letzten Samstag ein veritables Fussballfest gelungen. Nach einem äusserst unterhaltsamen Duell gegen den Ostschweizer Erstligisten unterlagen die unterklassigen Hausemer mit 0:9. Es will etwas heissen, wenn ein Trainer trotz Spielstand von 0:9 von

seiner «schönsten Niederlage» spricht und von den Fans und Spielern mit frenetischem Applaus gefeiert wird. So geschehen am Samstagabend mit Hausens Trainer Samir Ben Nejma im Hausemer Jonentäli nach dem Match des Drittligisten FC Hausen gegen das übermächtige St. Gallen. Im Anschluss lagen sich Spieler und Trainer in den Armen und waren von der grandiosen Stimmung teilweise zu Tränen gerührt. Es war ein ungleiches Duell: Während der FC St. Gallen bereits

1879 gegründet wurde und als ältester Fussballclub des Kontinents gilt, zählt der FC Hausen mit seinen 13 Jahren zu den Jüngsten der Liga. Erst 2013 stieg die erste Mannschaft unter Ben Nejma in die 3. Liga auf. Ermöglicht wurde das Fussballfest dank dem guten Abschneiden in der Fairplay-Rangliste der 2- und 3.-Liga-Teams. Dort belegten die Säuliämtler in der 3. Liga hinter dem nicht teilnahmeberechtigten Wettswil-Bonstetten II den 2. Platz von insgesamt 72 Teams. Und natür-

Ein besseres Weinjahr 2015

«Immer ganz anhalten»

Das Weinjahr wird im Säuliamt besser als 2014. Die Winzer erwarten eine mittlere bis gute Ernte.

Auch im Säuliamt war gestern Montag Schulbeginn. Polizei, TCS und bfu lancieren eine neue Schulwegkampagne.

Mehr Leerwohnungen im Säuliamt

Vogelfrass, Mehltau und die Kirschessigfliege haben im vergangenen Jahr den Trauben auch im Säuliamt arg zugesetzt. Dieses Jahr ist die Fliege bisher ferngeblieben. Nach Nässe im Frühjahr folgte die sommerliche Trockenheit, nicht schlecht für die Reben. Nach Einschätzung von Edwin Marty, der in Knonau einen gut eine Hektare grossen Weinberg bewirtschaftet, ist der jetzige Regen gut, weil damit der Säuregehalt der Trauben steigt. Er erwartet 4000 bis 4500 kg – rund die Hälfte eines Spitzenjahres. Auch die anderen Winzer im Säuliamt sind zuversichtlich. In der Vollenweid (Hausen) werden erstmals weisse Trauben geerntet. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Auch die Botschaft der diesjährigen Präventionskampagne hat das gleiche Ziel wie in den Vorjahren: Fahrzeuglenkende sind gebeten, ganz anzuhalten, um Schulkinder die Strasse queren zu lassen. «Rad steht, Kind geht!» lautet der Slogan. Visuell baut die Kampagne wieder auf der PlaymobilWelt auf. Strassenbenützer werden dabei erinnert, dass sie selbst einmal Kinder waren und als solche denselben Gefahrensituationen im Strassenverkehr ausgesetzt waren. Die Bilanz der letztjährigen Schulwegkampagnen wird als rundum positiv bezeichnet – mit guten Resultaten bezüglich der Sensibilisierung und Aufnahme in der Bevölkerung. ................................................... > Bericht auf Seite 11

................................................... von martin platter

lich dank dem Einsatz unermüdlicher Idealisten und freiwilliger Helfer, die trotz knappem Zeitplan das nötige Geld auftrieben und die aufwendige Infrastruktur erstellten. Auch wenn bei schönem Wetter vermutlich einige 100 Zuschauer mehr gekommen wären, rechnet Match OK-Präsident Stefan Gyseler mit einem kleinen finanziellen Gewinn, der den involvierten Vereinen zugute kommen soll. ................................................... > Berichte auf den Seiten 18/19

Über dem kantonalen Durchschnitt Die Zahl der Leerwohnungen ist auch im Säuliamt leicht gestiegen. Der Leerwohnungsanteil von 1,08 Prozent liegt über dem kantonalen Durchschnitt. Gemäss einer Erhebung des Statistischen Amtes standen im Bezirk Affoltern am 1. Juni 2015 insgesamt 248 Wohnungen leer. In der Vorjahresperiode waren es 219. Die Leerwohnungsziffer ist innerhalb eines Jahres von 0,97 auf 1,08 Prozent gestiegen – etwas stärker als auf kantonaler Ebene insgesamt. Da beträgt die Ziffer 0,77 Prozent. Hedingen, Kappel und Ottenbach verzeichnen eine Zunahme der Leerwohnungsbestände auf über 1,25 Prozent. Der leichte Anstieg der Leerwohnungszah-

len geht laut Statistischem Amt vor allem zurück auf Neubauwohnungen in Mehrfamilienhäusern. Wohnungen mit drei bis vier Zimmern machen zirka 63 Prozent aller Leerwohnungen aus. Am meisten Leerbestände gibt es im Bezirk Affoltern bei den Vierzimmer-Wohnungen (100), bei den Neubauten sind es 96.

Grosse regionale Unterschiede Die regionalen Unterschiede sind gross. So verzeichnet die Region Pfannenstiel eine Zunahme an Leerwohnungen; die Ziffer beträgt dort 1,55 Prozent und ist somit doppel so hoch wie der kantonale Durchschnitt. Den grössten Rückgang verzeichnet das Glattal, wo die Quote von 1,25 auf 0,9 Prozent gesunken ist. (-ter.)

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