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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 55 I 166. Jahrgang I Dienstag, 16. Juli 2013

Ein Rücktritt

«Früeligsfäscht»

Sechs der sieben Obfelder Gemeinderäte kandidieren erneut. > Seite 3

Wetterglück an der Feier auf dem Stampfiplatz in Knonau. > Seite 3

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Wettbewerb Unter dem Titel «Ferienstimmung im Säuliamt» veröffentlicht der «Anzeiger» Leserbilder. > Seite 5

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Strassenbau Das kantonale Tiefbauamt nimmt sich die Schwandenstrasse in Stallikon vor. > Seite 5

Strom von der Reuss bei Ottenbach? EKZ prüft, ob ein Kleinwasserkraftwerk wirtschaftlich betrieben werden kann Im Flachland gelegen, verfügt der Kanton Zürich über wenig Wasserkraft-Potenzial. Trotzdem hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) jüngst 14 Standorte zur Planung von Kleinwasserkraftwerken freigegeben – unter anderem den Fabrikkanal in Ottenbach.

mittelbarer Nähe zum Vergleich – die Idee kommt gut an bei der Betriebsgruppe, die das Museum in Fronarbeit betreibt.

................................................... von thomas stöckli

Möglich ja – aber auch wirtschaftlich?

Spätestens seit dem Bundesrats-Beschluss, aus der Kernenergie auszusteigen, sind einheimische und erneuerbare Energiequellen gefragt. Darunter fällt auch die Wasserkraft. Im Kanton Zürich wurden deshalb gezielt Standorte gesucht, wo ohne nennenswerte nachteilige Auswirkungen auf die Natur Kleinwasserkraftwerke (Kwkw) betrieben werden könnten. Unter den 14 Standorten, die nun zur Planung eines Kwkw freigegeben wurden, ist auch der Kanal zum historischen Turbinenmuseum bei der ehemaligen Seidenfabrik Haas in Ottenbach. Bereits vor über 175 Jahren wurde hier die Wasserkraft genutzt, erst für eine Mühle, später für die Seidenweberei. Mittlerweile gehört das historische Kraftwerk dem Kanton, das Turbinenhaus ist ein Museum. Eine moderne Anlage in un-

Die EKZ habe 2012 bereits eine Machbarkeitsstudie für ein Kleinwasserkraftwerk in Ottenbach in Auftrag gegeben, verrät Priska Laïaïda, Medien- Heute ein Museum: Das historische Kraftwerk in Ottenbach. (Archivbild) sprecherin der EKZ. Diese Studie zeigte, dass ein fahren erheblich erleichtern. Aller- tionen zuerst mit der Sektion GewäsKraftwerksneubau unter Beibehaltung dings ist das Gefälle mit knapp einem sernutzung des Awel in Verbindung der alten Anlage möglich ist. «Weitere Meter sehr gering und die unter Denk- setzen», sagt Katharina Weber von der Abklärungen sollen nun weisen, ob malschutz stehende Umgebung kantonalen Baudirektion. Das Projekt ein solches Kleinwasserkraftwerk schränkt die möglichen Standorte für müsste in Absprache mit der kantonaauch wirtschaftlich betrieben werden das Werksgebäude ein. len Denkmalpflege, der Fachstelle Nakann», so Priska Laïaïda. turschutz und dem Awel ausgearbeitet Für eine Nutzung der Wasserkraft werden. «Da im vorliegenden Fall eine an dieser Stelle spricht, dass die Fas- Kantonale Denkmalpflege, Fachstelle Anlage des Kantons mitbenutzt wersung sowie der Zu- und Ablaufkanal Naturschutz und Awel reden mit den soll, wäre eine direkte Gesuchsvorhanden und grösstenteils frisch sa- Was wäre das weitere Vorgehen, falls eingabe ohne vorgängige Absprachen niert sind. Weil bereits eine Anlage be- ein Kwkw realisiert würde? «Ein Inte- nicht möglich», so Katharina Weber steht, würde dies ein Konzessionsver- ressent sollte sich für weitere Informa- weiter.

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Beim Europarat Die FDP Knonauer Amt organisierte einen Besuch in Strassburg. > Seite 6

Für einen Tag in einem anderen Beruf arbeiten In der diesjährigen Sommerserie üben sich Journalisten für einen Tag in einem anderen Beruf. Den Start macht Urs E. Kneubühl. Er war als Maler im Einsatz. Sein Fazit: «Ich bin hundemüde und, wie ich später im Spiegel feststelle, auch bunt wie ein Hund.» Trotzdem: Es habe Spass gemacht, selbst Hand anzulegen, so der Journalist. ................................................... > Sommerserie-Start auf Seite 9

Für Sicherheit im Strassenverkehr Sommerzeit ist Strassenbauzeit. Auf Schweizer Strassen kommt es immer wieder zu Verkehrsunfällen im Bereich von Baustellen. Ursache dafür sind unachtsames Fahrverhalten und Unterschätzung des Gefahrenpotenzials. Die nationale Kampagne «Wir arbeiten für Sie. Achten Sie auf unsere Sicherheit» fordert nun Autolenker auf, mehr Rücksicht zu nehmen auf Strassenbauund Unterhaltsarbeiter, die in ihrer täglichen Arbeit ständig der Gefahr ausgesetzt sind. Hinter der Kampagne stehen die Baudirektion Kanton Zürich und der Fachverband Infra. anzeigen

Grosser Sachschaden bei Brand in Affoltern Beim Brand in einem Reiheneinfamilienhaus in Affoltern ist am späten Freitagabend, 12. Juli, ein Sachschaden von rund 200 000 Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. Kurz nach 22.30 Uhr wurde die Feuerwehr Affoltern zum Brand in einem Reiheneinfamilienhaus gerufen. Die

Löschkräfte hatten den Brandherd im Erdgeschoss innert weniger Minuten unter Kontrolle. Trotzdem entstand im Hausinnern enormer Rauch- und Russschaden. Die Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich ergaben, dass der Brand auf einen technischen Defekt an einem Elektrogerät zurückzuführen ist. Die Liegenschaft ist zurzeit nicht bewohnbar.

Für gut zwei Stunden «Zügelhilfe»: Super Puma ohne Strom über Bonstetten Der Super Puma schwebt über Bonstetten. (Bild Silvia Dietrich)

Betontröge spektakulär abtransportiert Vier Tonnen schwer ist jeder einzelne der bepflanzten Betontröge, die am Herenweg in Bonstetten weichen müssen. Doch wie abtransportieren? Mit einem Kran kommt man nicht ran, andere Alternativen wären zu aufwendig. Also per Helikopter. So sahen viele Schaulustige am Montagmorgen in

Bonstetten staunend zu, wie die 15 Tröge mit einem Super Puma ausgeflogen und einige hundert Meter weiter für den Abtransport zur Entsorgung verladen wurden ... (tst.) ................................................... > Weitere Impressionen in der Freitagausgabe

Am 11. Juli um 16.45 Uhr verursachte ein beschädigtes Kabel einen Stromunterbruch im Knonauer Amt. Rund 1500 Kunden in Kappel, Knonau, Hauptikon, Maschwanden und Mettmenstetten waren vom Stromausfall betroffen.

Am Donnerstagnachmittag kam es im Knonauer Amt zu einem Stromausfall. Der Grund war ein defektes Kabel bei

einer Mittelspannungsleitung in Knonau. Vom Stromausfall waren etwa 1500 Kunden in Kappel, Knonau, Hauptikon, Maschwanden und Mettmenstetten betroffen. Um 18.50 Uhr konnten die EKZ einen Grossteil der Kunden durch Umschaltungen im Netz wieder mit Strom versorgen. Um 19.20 Uhr schalteten die EKZ-Netzspezialisten auch die letzte Transformatorenstation zu, womit für alle Kunden die Stromversorgung wieder funktionierte.

200 29 9 771661 391004


Grundwasserfassung Weiermatten Festsetzung der überarbeiteten Grundwasserschutzzone Der Gemeinderat Kappel am Albis hat mit Beschluss vom 8. Juli 2013 den überarbeiteten Schutzzonenplan vom 17. Mai 2013 für die Quellfassung Weiermatten um das von den Wasser- und Elektrizitätswerken Steinhausen sowie der Wasserversorgungs-Genossenschaft Uerzlikon gemeinsam genutzte Pumpwerk samt dem dazugehörigen Schutzzonenreglement vom 30. April 2013, gestützt auf die §§ 34 bis 41 des Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz, festgesetzt. Gleichzeitig werden der bestehende Schutzzonenplan und das entsprechende Schutzzonenreglement für die Quellfassung Weiermatten, festgesetzt mit Beschluss des Gemeinderates Kappel am Albis vom 24. April 1990, auf das Inkrafttreten des neuen Schutzzonenplanes samt Schutzzonenreglements hin aufgehoben und durch dieses ersetzt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die im Doppel einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Während der Rekursfrist liegen der Schutzzonenplan und das Schutzzonenreglement bei der Gemeindeverwaltung, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich zur Einsichtnahme auf.

TODESANZEIGE

Immer für alle dagewesen Immer das Beste gewollt Immer das Beste gegeben Wir haben heute das Beste verloren

Wir nehmen Abschied von

TODESANZEIGE

Fritz Erb 6. August 1930 – 11. Juli 2013

Wir verlieren in Fritz Erb einen liebenswerten, sehr geschätzten Menschen, der sich von 1970 bis 1982 als Gemeinderat für die Gemeinde Maschwanden einsetzte. Als Privatförster war er bis Ende 1995 und während 40 Jahren (1958 bis 1998) als Förster der Gemeinde Maschwanden tätig. Wir werden uns in Dankbarkeit an Fritz Erb erinnern und sprechen Anna Erb geb. Loosli und den Angehörigen unser herzliches Beileid aus. Gemeinderat Maschwanden Die Beerdigung findet am Mittwoch, 17. Juli 2013, um 14.15 Uhr in Maschwanden statt.

Traurig, aber dankbar für die schöne Zeit, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Papi, Schwiegervater und Grossvater

Heinz Mayer-Künzli 27. März 1936 – 10. Juli 2013

Ein gütiges Herz hat aufgehört zu schlagen – jeder Abschied ist zu früh und er schmerzt. Wir sind froh, dass Du von Deinem schweren Leiden erlöst worden bist. Für die schöne und gemeinsame Zeit mit unserer Familie sind wir Dir dankbar. Du wirst uns fehlen

Holzkorporation Maschwanden

TODESANZEIGE Mit Trauer nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Förster

Fritz Erb

Silvia Mayer-Künzli Anita und René Burri-Mayer mit Dominik und Cyrill Bruno Mayer mit Marco und Livia Susanne und Sebastiano Pagano-Mayer mit Andrea Tiziana Pagano und Sven Waffenschmidt Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, den 18. Juli 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt. Anschliessend Trauerfeier in der katholischen Kirche Obfelden. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Spital Affoltern (Palliativstation), Postkonto 85-391373-1.

Wir verlieren einen sachkundigen, lieben «Hölzigen», der in seiner langjährigen Tätigkeit als Förster unserem Wald sehr nahe stand und viel bewegt hat. Wir werden Fritz nie vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Die Abdankung findet am Mittwoch, 17. Juli 2013, 14.15 Uhr, in Maschwanden statt.

Traueradresse: Silvia Mayer-Künzli, Alte Landstrasse 50, 8912 Obfelden

Vorstand und Mitglieder der Holzkorporation Maschwanden

Kappel am Albis, 16. Juli 2013

Ich werde die wiedersehen die ich auf Erden geliebt habe und jene erwarten, die mich lieben.

Gemeinderat Kappel am Albis

Maschwanden

Antoine de Saint-Exupéry

Am Mittwoch, 17. Juli 2013, um 14.15 Uhr wird in Maschwanden bestattet:

Erb Fritz

Bestattungen Obfelden Am 10. Juli 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Mayer Heinz geb. 27. März 1936, von Rheinau ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 50, Ehemann der Mayer-Künzli Silvia. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 18. Juli 2013, 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden, anschliessend Trauerfeier in der katholischen Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin

geboren am 6. August 1930, von Maschwanden ZH und Röthenbach im Emmental BE, Ehemann von Anna Erb geb. Loosli, wohnhaft gewesen in Maschwanden, gestorben am 11. Juli 2013 in Maschwanden. Die Gemeindeverwaltung

Am 10. Juli 2013 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Z’graggen, Josef Peter geboren 27. Dezember 1942, Bürger von Silenen UR, Ehemann der Z’graggen geb. Bundi, Cilgia, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Stationsstrasse 58b.

Der Friedhofvorsteher

Nach schwerer Krankheit nehmen wir in Liebe und Dankbarkeit für die schöne, gemeinsame Zeit Abschied von meinem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater und unserem Grossdäddy. Du durftest friedlich und ruhig zu Hause einschlafen, so wie du dir das gewünscht hast.

Sepp Z’Graggen-Bundi 27. Dezember 1942 – 10. Juli 2013

Wettswil am Albis

Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

TODESANZEIGE

im

Deine Familie Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis zu einem späteren Zeitpunkt statt. Auf Wunsch von Sepp kann anstelle von Blumen eine Spende an die Médecins Sans Frontières auf Postkonto 12-100-2 überwiesen werden. Traueradresse: Cilgia Z’Graggen, Stationsstrasse 58b, 8907 Wettswil


Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. Juli 2013

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Ein Rücktritt aus dem Gemeinderat Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Martin Heusser (SP) tritt auf Ende Amtsdauer aus dem Gemeinderat Obfelden zurück. Sechs kandidieren erneut. Im Frühling 2013 setzte der Gemeinderat das Wahlverfahren für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden fest und bat die Behörden und Amtsinhaber bis zum 30. Juni 2013 um Mitteilung, wer sich für einen weitere Amtsdauer zur Verfügung stellt und wer zurücktreten möchte.

Fürsorgebehörde

Kommission für Altersfragen

Bereitschaft für eine weitere Amtsdauer: Anna Margareta Rösti, Karin Wydler Tanno. Rücktritt: Oswald Kälin.

Thomas Wolfer, Pastoralassistent, katholische Pfarrei Affoltern-Obfelden, erklärte auf den 30. Juni 2013 seinen Rücktritt als Mitglied der Kommission für Altersfragen. Als Nachfolgerin wurde Agnes Riesen, Seniorenverantwortliche, katholische Pfarrei AffolternObfelden, gewählt. Thomas Wolfer wird für seine Mitarbeit in der Kommission für Altersfragen herzlich gedankt.

Reformierte Kirchenpflege Bereitschaft für eine weitere Amtsdauer: Arthur Bozzola, Lone Carlsen, Ümit Gfeller, Uschi Schneebeli. Rücktritt: Rolf Stucker (Präsident), Martha Fischer, Anna Margareta Rösti.

Rechnungsprüfungskommission Gemeinderat Bereitschaft für eine weitere Amtsdauer: Thomas Ammann (Präsident), Christoph Kobe, Franziska Marty, Franz Müller, Ernst Portmann, Marcel Schönbächler. Rücktritt: Martin Heusser.

Primarschulpflege Bereitschaft für eine weitere Amtsdaauer: Werni Kurt (Präsident), Martin Birrer, Marinella Bläuer-Scarso. Rücktritt: Mirjam Heinemann, Isabelle Egger, Rita Marfurt, Regula Nyffenegger.

Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach Bereitschaft für eine weitere Amtsdauer: Susanne Van Hoof (Präsidentin), Bettina Bucher, Roger Dällenbach, Matthias Klee, Barbara Scherrer. Rücktritt: Verena Blum, Monika Schanz Accola.

Bereitschaft für eine weitere Amtsdauer: Jean-Pierre Büchler (Präsident), Markus Gysel, Walter Keller, Agnes Meili. Rücktritt: Martin Bolzli.

Gemeindeversammlungen 2014 Die Gemeindeversammlungen für das Jahr 2014 wurden auf Dienstag, 3. Juni 2014, und auf Donnerstag, 11. Dezember 2014, festgelegt.

Grundsteuern Aufgrund eines Mitarbeiterwechsels im Steueramt wurde im März 2011 die Bearbeitung der Grundsteuern ad interim an Jürg Zellweger, Frauenfeld, übertragen. Jürg Zellweger verfügt über ein sehr umfassendes Wissen und leistete in den letzten 2 Jahren ausgezeichnete Arbeit. Zur abschliessenden Regelung dieses Bereiches wurde Jürg Zellweger, Frauenfeld, definitiv mit der Bearbeitung der Grundsteuern betraut.

Spital Affoltern: Informationsveranstaltung Die Bevölkerung wird zu einer Informationsveranstaltung bezüglich der neuen Rechtsform des Spitals Affoltern auf Dienstag, 10. September 2013, 19.30 Uhr, Singsaal Schulanlage Chilefeld, eingeladen.

Liegenschaften Die Bühnentrennwand der Mehrzweckhalle Zendenfrei steht seit rund 30 Jahren im Einsatz. Insbesondere die Mechanik der Trennwand funktioniert altershalber nicht mehr einwandfrei. Für den Ersatz der Bühnentrennwand wurde ein Kredit von 40 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Rosconi AG, Villmergen, vergeben.

Gemeindestrassen Für den Unterhalt der Gemeindestrassen wurden folgende Kredite bewilligt: 25 000 Franken für einen privaten Erschliessungsplan für die Kellerrain-

strasse; 13 500 Franken für die Anpassung des Quergefälles der chaussierten Stegstrasse; 61 000 Franken für die Sanierung der Oberflächen der Bärenacherstrasse / Bahnstrasse / Morgenhölzlistrasse und Schützenhausstrasse; 190 000 Franken für die Sanierung der Deckbeläge und der Randabschlüsse der Schulhausstrasse / Fabrikstrasse / Breitenerlistrasse / Stampfstrasse / Fleugstrasse und Lötschenmattstrasse.

Kanalisationen Im Zusammenhang mit der Erstellung des Generellen Entwässerungsplans (GEP) zeigte sich bei der Berechnung der Hydraulik, dass nicht alle Schachttiefen erfasst sind. Für die Aufarbeitung der fehlenden Grundlagen (Schachttiefen) wurde ein Kredit von 10 000 Franken bewilligt und der Auftrag an das Ingenieurbüro ewp AG, Affoltern, vergeben. Ebenso muss für die Erstellung des GEP die Kanalisationsführung im Bereiche des geplanten Autobahnzubringers an der Muristrasse geprüft werden. Für diese Ingenieurarbeiten wurde ein Kredit von 9000 Franken bewilligt und die Arbeiten ebenfalls an das Ingenieurbüro ewp AG, Affoltern, vergeben. Weiter wurden für die Erstellung von zwei Meteorwasserleitungen Lötschenmattweg bis Lötschenmattstrasse 7a und Lötschenmattstrasse 7a bis Lunnerbach Kredite von je 70 000 Franken bewilligt.

Wasserversorgung Das Reservoir Gjuch wird in ein Quellwasserreservoir zur Versorgung von

Laufbrunnen im Dorf umgebaut. Für die Ingenieurarbeiten (Bauleitung) wurde ein Kredit von 29 000 Franken und für die baulichen Ausführungsarbeiten ein Kredit von 230 000 Franken bewilligt.

Geschwindigkeitskontrollen an der Dorf- und Muristrasse Es wurden folgende Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt: Dorfstrasse, 1614 kontrollierte Fahrzeuge, 24 Übertretungen (Höchstgeschwindigkeit 68 km/h, erlaubt 50 km/h); Muristrasse (Fahrtrichtung Ottenbach), 939 kontrollierte Fahrzeuge, 62 Übertretungen (Höchstgeschwindigkeit 83 km/h, erlaubt 50 km/h).

Baupolizei: Baubewilligungen Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Mark und Esther Intrass, Obfelden, für die Überdachung des bestehenden Gartensitzplatzes an der Maschwanderstrasse; Firma Stehli Seiden AG, Obfelden, für eine Projektänderung für den Umbau des Langhauses Vers.-Nr. 258 zur Wohnnutzung an der Fabrikstrasse; Walter und Pia Felder, Obfelden, für den Einbau einer Dachgaube am Wohnhaus Vers.-Nr. 1274 an der Morgenhölzlistrasse; Gebrüder Hanspeter und Paul Gut, Obfelden, für einen Vorplatz zur Remise Vers.-Nr. 188 im Lunnerfeld. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Heimat ist da, wo man mitmachen darf Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

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Wetterglück am Knonauer «Früeligsfäscht» auf dem Stampfiplatz Das fröhliche Treiben auf dem Knonauer Dorfplatz war vom Wetter begünstigt. Nicht halb so lustig wäre es sonst gewesen mit den vielen originellen Fahr- und Spielgeräten und die handbetriebene Eisenbahn wäre kaum auf so grosses Interesse gestossen. Zahlreiche Bahnwägeli fuhren auf dem Eisenbahnnetz über den Stampfiplatz – kniend konnte man sie von Hand antreiben, und um die Weichen zu stellen, musste man anhalten und aussteigen. Im Spielbus, prall gefüllt mit Einrädern, grossen Hula-Hoop-Reifen, Bällen, Pedalos und Spielen, liess sich für alle etwas finden. Während einige Schulkinder unermüdlich auf dem Hochrad balancierten, verweilten die kleineren beim Schneckenrennen. Und die Jugendgruppe «Churchoholics» bauten derweil ihr Fotostudio auf und lud die Gäste zum Fototermin mit Familienbild ein. Das «Kafistübli» florierte schon am Nachmittag, und das warme Wetter lud zum Verweilen ein.

Ein internationales Festbuffet Ein weiterer Höhepunkt folgte am Abend: Ein internationales Festbuffet vermittelte den Reichtum einer weltoffenen Dorfbevölkerung: Knonauerinnen und Knonauer, die aus dem Ausland zugezogen sind oder ihre Wurzeln in der Ferne haben, hatten sich bereit erklärt, Speisen aus dem Heimatland zuzubereiten. Da gab es vom selbst erlegten Rehbock aus Ostdeutschland, Königsberger Klössen und Quiche Lorraine auch geräuchten Lachs aus Schweden, Rindsrouladen aus Malta, Tessiner Risotto und italienische Pasta. Aus England gabs Steak and Ale Pie, aus Irland Kuchen und die Mission am Nil liess mit ihren Fladenbroten und Saucen aus Äthiopien und

Die Jugendgruppe «Churchoholics» lud zum Fototermin. (Bilder zvg.) Eritrea das würzige Afrika riechen – und mit ihren bunten Gewändern auch optisch erfahren. «Wo ich mitmachen darf, bin ich daheim» – ein tolles Miteinander war es, und es bestätigte wieder einmal eindrücklich, dass Vielfalt auch Reichtum bedeutet. Einen Einkaufgutschein vom Knonauer Volg gab es für die Sieger des Wettbewerbs: Familie Kathrin und Lukas Frei, Margel. Vorstand Forum Weltoffenes Knonau, Lisette Müller Infos bei karin.moosberger@bluewin.ch

Zahlreiche Bahnwagen fuhren auf dem Eisenbahnnetz über den Stampfiplatz.

oder unter Telefon 043 466 85 11.


Stellenanzeiger Gemeinde Hausen am Albis Suchen Sie eine selbstständige und interessante Tätigkeit in einer ländlichen Gemeinde mit rund 3400 Einwohnern? Die bisherige Stelleninhaberin ist auf den 1. Dezember 2013 zur Gemeindeschreiberin unserer Gemeinde gewählt worden. Wir suchen deshalb auf den 1. November 2013 oder nach Vereinbarung einen/eine

Leiter/in Hochbau (100 %) In dieser Funktion sind Sie zuständig für sämtliche Geschäfte im Bereich Hochbau, Raumplanung sowie für einzelne Projekte im Bereich Umwelt. Die baurechtliche Prüfung der Baugesuche, Baukontrollen und Abnahme, das Vorbereiten und die Protokollierung der Baukommissionssitzungen sowie die Durchsetzung der Baukommissionsbeschlüsse gehören zu Ihren Hauptaufgaben. Nähere Details zur ausgeschriebenen Stelle entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter www.hausen.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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bezirk affoltern

«Ferienstimmung im Säuliamt» Leserfoto-Wettbewerb im «Anzeiger» Der Sommer ist da. Viele verreisen in dieser Zeit, andere verbringen die warmen Tage zu Hause. Wenn etwa die Kinder mit dem Gartenschlauch spielen, der Lebenspartner mit einem kühlen Drink in der Hängematte den Ausblick geniesst oder der Hund sich nach dem kühlen Bad in der Reuss schüttelt, dass die Wassertropfen fliegen, können tolle Fotos entstehen. Unter dem Titel «Ferienstimmung im Säuliamt» veröffentlicht der «Anzeiger» ab sofort und bis Mitte August Leserbilder. Gefragt sind nicht nur tol-

le Motive, sondern auch aussergewöhnliche Perspektiven oder Ausschnitte. Die Bilder, welche die «Anzeiger»-Jury am meisten überzeugen, werden prämiert. Es locken Preise im Gesamtwert von über 100 Franken. Ihr Bild schicken Sie in Originalgrösse per E-Mail mit Betreff «Fotowettbewerb» an redaktion@affolteranzeiger.ch. Bitte vermerken, wer und was auf dem Bild zu sehen ist und Adresse sowie Telefonnummer angeben. Die Redaktion entscheidet über die Publikation, die Gewinner werden benachrichtigt. (tst.)

Strassenbau in Stallikon Lichtsignalanlagen und Teilsperrung Das kantonale Tiefbauamt erneuert an der Schwanden-/ Stallikerstrasse im Abschnitt vom Kreisel Diebis (Stallikon) bis zur Langwiesstrasse (Uitikon) die Abschlüsse, den Fahrbahnbelag sowie Teile der Entwässerungsleitungen. Die Bauarbeiten dauern bis Ende Oktober 2013. Am Montag, 22. Juli, beginnen um 7 Uhr die Installations- und Vorbereitungsarbeiten. Ab Mittwoch, 24. Juli, ist der Abschnitt vom Kreisel Diebis bis zur Langwiesstrasse während ca. fünf Wochen für Lastwagen und Autobusse (inkl. ÖV) gesperrt (vgl. Plan). Die Umleitung erfolgt über die Lan-

dikerstrasse (Birmensdorf) Stallikoner-, Landikoner-, Zürcherstrasse (Uitikon) und die Birmensdorferstrasse. Die Haltestellen Ringlikon, Langwis und Waldegg, Katholische Kirche, können während dieser Zeit durch die PostAuto-Linie 235 nicht bedient werden. Der Verkehr wird während der verschiedenen Bauetappen mit Lichtsignalanlagen geregelt. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften ist mit Einschränkungen möglich. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die ganze Strecke für zwei Wochen komplett gesperrt werden. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich im August 2014 statt.

Leben in der freien Natur Pfadis schlagen einmal mehr ihre Zelte auf Zwischen dem 13. und 27. Juli werden tausende Zürcher Pfadis ihre Zelte in der ganzen Schweiz aufschlagen, um das alljährliche Sommerlager zu begehen. Etwas Besonderes ist das Lager dieses Mal für die Buebepfadi Säuliamt, die ihr 70-jähriges Bestehen feiert. Zwei Wochen lang in Zelten schlafen, fernab von Play-Station, Fernseher und iPod. Was für manche Kinder un-

denkbar scheint, ist für viele Pfadfinder Alltag. Draussen in der Natur bauen sie im Sommerlager Türme und grosse Zelte auf, kochen unter freiem Himmel und leben ganz mit der Natur im Einklang. Die Buebepfadi Säuliamt lebt die se Tradition seit 1943. Diesen Sommer zieht sie in die Nähe von Frauenfeld und zelebriert in der Mitte des Lagers den Ur-Grunz, ein Jubiläumsfest mit vielen Ehemaligen zum 70-jährigen Bestehen der Pfadi-Abteilung.


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Forum

Dienstag, 16. Juli 2013

Noch keine SVP-Parolen zu wichtigen Vorlagen Rechtsform des Spitals und Primarschulhaus

FDP-Kantonsrat und Bezirksparteipräsident Olivier Hofmann (l.), Nationalrätin Doris Fiala und Botschafter CharlesEdouard Held debattieren über strittige Entscheide des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Strassburg. (sas)

«Hier kann sich die Schweiz einbringen» FDP Knonauer Amt organisierte Besuch beim Europarat, Strassburg Der Besuch einer Debatte über Korruption in Europa und ein Treffen mit dem Schweizer Botschafter in Strassburg waren die Highlights des Ausflugs nach Strassburg der FDP des Bezirks Affoltern. Die Nationalräte Doris Fiala und Maximilian Reimann waren sich einig, dass die Mitgliedschaft im Europarat für die Schweiz extrem wichtig ist. ................................................... von salomon schneider Die meisten Teilnehmer des Ausflugs zum Europarat wussten vorher nicht genau, was der Europarat macht und weshalb er für die Schweiz wichtig ist. Obwohl die Schweiz seit 1963 Mitglied des Europarats ist, besteht in der Bevölkerung mehrheitlich ein Informationsdefizit, was den Europarat betrifft. Seit der Gründung der europäischen Union ist der Europarat, obwohl er andere Aufgaben wahrnimmt, in den Schatten der EU geraten. Die 12 Schweizer National- und Ständeräte, welche die Schweiz in Strassburg vertreten, wollen diesem Informationsdefizit entgegenwirken und laden regelmässig Gruppen zu Besuchen ein. Zu Beginn des Besuches konnten die 40 mitgereisten Ämtler eine Debatte des Europarats mitanhören. Das erste Traktandum war eher ein Fall für das Kuriositätenkabinett: Bei der letzten Abstimmung war ein Parlamentarier so müde, dass er bei einer Abstimmung gegen die Vorlage gestimmt hatte, weil er vom richtigen Knopf abgerutscht ist. Er hatte sich eigentlich enthalten wollen und setzte sich in einem frenetischen Plädoyer dafür ein, dass seine Enthaltungsabsicht im Protokoll festgehalten wurde. Der Vorsitzende des Europarates stimmte dem zu und bat ihn, vor der nächsten Sitzung mehr zu schlafen. «Wahrscheinlich bekam er von der Fraktion einen Rüffel für sein Stimmverhalten und wurde von dieser zum Votum gedrängt», erklärte Doris Fiala dieses Traktandum.

Korruption in Mitgliedsländern Als nächstes Traktandum stand der Kampf gegen Korruption auf dem Plan. Jedes Jahr wird anhand verschiedenster Indikatoren ein weltweiter Korruptionsindex erstellt. Kosovo und Armenien, beide Mitgliedländer des Europarats, teilen sich den 105. Rang. Russland ist gar auf dem 133. Rang, zusammen mit der Elfenbeinküste und dem Iran. Dabei muss erwähnt werden, dass alle Mitgliedländer des Europarates Fortschritte gemacht haben. Russland war 2012 noch auf Rang 143 platziert, Armenien auf Platz 129 und Kosovo auf Platz 112. Die Schweiz

belegt im Korruptionsindex den sechsten Platz. Durch die Radikalisierung in allen gesellschaftlichen Bereichen werde Korruption gefördert, schloss der vorgestellte Bericht. Im öffentlichen Bereich bedrohe Korruption den Rechtsstaat, insbesondere bei Bestechlichkeit von Gerichten. Gegen Korruption könne deren Verurteilung, Förderung von Transparenz, Monitoring und Bestrafung helfen. Die Demokratiekommission des Europarats schlug deshalb vor, dass der Europarat Leitlinien für den Kampf gegen Korruption erlassen sollte. Ein Redner unterstrich, dass Korruption vor allem in der internationalen Zusammenarbeit bekämpft werden müsse. Korruption beginne bei kleinen Geschenken und höre beim internationalen organisierten Verbrechen auf, das in vielen Regierungen ein offenes Ohr finde. Weitere Redner meldeten sich und brachten detaillierte Vorschläge ein, wie die Korruption bekämpft werden könne. Dabei gibt es im Europarat vor allem ein Problem, das eine Rednerin auf den Punkt brachte: «Jetzt müssen wir den Korruptionsdiskurs in die nationalen Parlamente tragen!» Denn im Europarat sitzen zwar Parlamentarier der verschiedensten Nationen, doch Entscheidungsgewalt hat der Europarat nicht. Das Problem sei, dass viele korrupte Angestellte im öffentlichen Bereich ein Leben lang dort arbeiteten und damit eine Karriere lang Zeit hätten, den Kampf gegen die Korruption zu untergraben.

Seit 1995 in der Bundespolitik Nach dem Sitzungsbesuch beantworteten Maximilian Reimann und Doris Fiala Fragen und erklärten die Funktionsweise des Europarats. «Die Schweizer Delegation gehört in Strassburg der Fraktion der Liberaldemokraten an, da hat es sogar Grüne», erklärt Reimann. Das sei historisch bedingt, bei der Gründung des Europarates habe die FDP den einzigen SVPler in ihre Fraktion aufgenommen. «Ende 1990er-Jahre haben wir uns überlegt, in die konservative Fraktion zu wechseln, doch die konservativen Süd- und Osteuropäer sind gar nicht auf einer Linie mit uns, so sind wir geblieben.» Die SVP sei das bürgerliche Gewissen der Fraktion. Zum Thema Korruption äusserte sich Reimann nicht. Doris Fiala erklärte, wie der Europarat funktioniert: «Im Europarat werden Gesetze zu den Themen Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ausgearbeitet und den nationalen Parlamenten zur Ratifizierung vorgelegt.» Ob die Gesetzesvorschläge von den jeweiligen Parlamenten übernommen werden, ist ihnen überlassen. Die Schweiz hat bisher dreissig solche Gesetzesvorschläge ratifiziert. «Das zweite grosse Standbein des Europarats ist der europäische Ge-

richtshof für Menschenrechte, dessen Entscheidungen in Menschenrechtsfragen mehr Gewicht haben als das Bundesgericht», ergänzte Fiala. In letzter Zeit waren allerdings weder Fiala noch Reimann mit den Entscheidungen des Gerichtshofs, welche die Schweiz betreffen, einverstanden. Fiala meinte, das Engagement im Europarat sei extrem zeitaufwendig: «Wir sind vier Wochen pro Jahr hier und arbeiten täglich von halb neun bis um zwanzig Uhr. Anschliessend folgen informelle Anlässe.» Es sei aber eine extrem spannende Arbeit. Prägend sei beispielsweise der Besuch eines Flüchtlingslagers für 150 000 Menschen in Jordanien gewesen: «Ich bin zwar nicht nach links gerutscht, habe mir aber die humanitäre Tradition der Schweiz wieder in Erinnerung gerufen.» Auf die Frage, was das Engagement der Schweiz im Europarat den Schweizer koste, wusste sie eine genaue Antwort: «Es ist ziemlich genau ein Franken pro Steuerzahler.» Reimann ergänzte: «Der Europarat funktioniert auf Sparflamme. Die EU geht meiner Meinung nach viel verschwenderischer mit ihren Ressourcen um.» Fiala und Reimann stellten unmissverständlich klar, dass sie zwar politisch rechts stehen, aber Menschenrechte deswegen nicht minder hochhalten.

Keine politischen Entscheide Gegen Mittag war die Delegation beim Schweizer Botschafter in Strassburg eingeladen, Charles-Edouard Held. Er ist der ständige Vertreter der Schweiz beim Europarat in Strassburg. Held zeichnete ein anderes Bild vom Europarat als die beiden Nationalräte: «Ich bin kein Politiker – mein Beruf ist es, die Interessen der ganzen Schweiz, aller Schweizerinnen und Schweizer, zu vertreten. Das Herz des Europarates ist die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK), auf die sich auch der Gerichtshof stützt. Im Sozial- und Asylbereich entscheidet der Gerichtshof deshalb ab und zu anders als das Bundesgericht.» Aus der Schweiz werden jedes Jahr etwa 400 Gerichtsfälle an den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte herangetragen, wobei nur etwa zwei Prozent wirklich verhandelt werden. Die übrigen Fälle werden bei der Vorprüfung abgewiesen. In der Schweiz sorgte kürzlich ein Entscheid des Gerichtshofs für Aufruhr, der die Ausweisung eines kriminellen Asylbewerbers verbot, da dessen Familie auch in der Schweiz lebt und sich nichts zuschulden kommen liess. Held dazu: «Über diesen Entscheid kann man denken was man will. Der Gerichtshof ist aber vor allem in Ländern, die nicht alle rechtsstaatlichen Grundlagen erfüllen, extrem wichtig, da dort Justiz und Politik nicht in jedem Fall unabhängig sind.»

Die neue Rechtsform des Spitals Affoltern bewegt die Gemüter vieler Bewohner des Bezirks seit längerer Zeit. Fast in jedem «Anzeiger» findet man darüber Berichte, Ansichten und Richtigstellungen. Der Vorstand der SVP Wettswil hoffte, mit Informationen «aus erster Hand» eine bessere Übersicht zu gewinnen. Christoph Ehrsam, Gemeinderat von Wettswil und Wettswiler Vertreter in der heutigen Spitalorganisation, und Jakob Geissbühler, auch langjähriger Gemeindevertreter in der Spitalorganisation und Präsident der SVP Rifferswil, probierten, «parolenreif» zu machen, was aber beiden nicht gelang. Aber die SVP wird nun intensiv «den Puls unserer Bevölkerung fühlen», weitere Orientierungen zum Thema studieren und diskutieren und rechtzeitig vor der Abstimmung (24. November) eine Parole fassen und diese kommunizieren.

Neues Schulhaus – brisante Vorlage Das Thema «Vorlage für ein neues Schulhaus für die Primarschule Wettswil» ist für den Vorstand der SVP Wettswil derart brisant, dass dafür eine ausserordentliche Sitzung anberaumt wurde. Zur Behandlung wurden auch die anderen Ortsparteien eingeladen, und auch die RPK von Wettswil war mit dabei. Die Präsidentin der Primarschulpflege, Frau Brignoli Lutz, und Frau Schwald stellten das Projekt anhand aussagekräftiger Dokumentationen vor. Als Standort ist das Gebiet «Ägerten» (ermöglicht eine direkte Verbindung zum Schulhaus Mettlen) vorgesehen. Eingebrachte Bedenken, insbesondere betreffend Bedarfsnachweise für eine neue Bibliothek, den Ersatz für den Schülerhort und einen Mehrzwecksaal, wurden kompetent und umfassend beantwortet. Auch nach dieser Orientierung wurde kein Beschluss für eine Parole gefasst, weil über die Gesamt-Kostenfolge für das Projekt noch keine Information abgegeben wurde. Das «GesamtkostenDach» (und wie die Finanzierung der Kosten erfolgen soll) wird allgemein am 27. August anlässlich einer öffentlichen Orientierung bekannt gegeben. Der Vorstand der SVP Wettswil bittet die Bevölkerung, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Nach dieser wird sich die SVP erneut mit dem Thema befassen und rechtzeitig (zuhanden der ausserordent-

lichen Gemeindeversammlung, welche die Primarschulpflege am 16. September durchführen will) eine Parole verabschieden und kommunizieren.

Judith Eugster für Jana Kaufmann Vorstandsmitglied Jana Kaufmann tritt auf Ende der Amtsperiode 2014 von ihrem Amt als Mitglied der Sekundarschulpflege Bonstetten zurück. Der Vorstand der SVP Wettswil ist in der glücklichen Lage, mit dem Vorstandsmitglied Judith Eugster eine qualifizierte Nachfolgerin stellen zu können. Judith Eugster arbeitet als Kostenkontrolleurin für staatliche Infrastrukturbauten. Weil sie bereits heute für den Einsatz in der Sekundarschulpflege bereit ist, stellt sie sich als Ersatz für den frei werdenden Sitz wegen des vorzeitigen Rücktritts von Jacqueline De Barro zur Verfügung. Der Vorstand der SVP Wettswil hat den Wahlvorschlag bei der Gemeinderatskanzlei Bonstetten eingereicht. Im Falle der Wahl von Judith Eugster – sie bewirbt sich nicht für das Präsidialamt, sondern nur für den Sitz in der Sekundarschulpflege – ist damit der «Ersatz» für Jana Kaufmann abgedeckt. Der vorübergehende «Parallel-Einsatz» von Jana Kaufmann und Judith Eugster wäre sicher ein Gewinn für die Fortsetzung unserer erfolgreichen Arbeit für die Öffentlichkeit! Durch den Gemeinderat ist die SVP informiert worden, dass er am 27. August (anlässlich der Info-Veranstaltung der Primarschulpflege über den geplanten Schulhaus-Neubau) über den Status seines durch die Kulturlandinitiative blockierten Projektes «Schachenbach» orientieren werde. Weil sich der Vorstand der SVP Wettswil seit vielen Jahren intensiv um das «Betreute Wohnen im Alter in Wettswil» bemüht, hat die SVP eigentlich eine Vororientierung dazu erwartet. Auch ist die (mit Schreiben vom 12. März) in Aussicht gestellte Orientierung der Öffentlichkeit über die künftigen Infrastrukturbedürfnisse der Gemeinde – sie ist auf «voraussichtlich ca. Mitte dieses Jahres» versprochen worden – noch pendent! Es wäre doch sinnvoll gewesen, wenn diese Orientierung schon vor der Anmeldung des Bedarfs eines neuen Standortes für die Primarschul-Bibliothek erfolgt wäre! Jürg Comminot, Aktuar SVP Wettswil

1:12-Initiative: Schaden für KMU wäre massiv Angemessene Löhne in KMU, Leserbrief im «Anzeiger» vom 2. Juli. In seinem Leserbrief erläutert glp-Kantonsrat Hans Wiesner seine Sicht zur 1:12-Initiative. So behauptet er, die 1:12 Initiative würde sich nicht gegen KMU sondern gegen Lohnexzesse in Grossunternehmen richten. Das ist die enge Sicht eines Lohnempfängers, der die Auswirkungen der JUSO-Initiative noch nicht zu Ende gedacht hat. Richtig ist, dass KMU-Unternehmer nicht überbezahlt sind. Deshalb wehren sich KMUs auch nicht primär wegen ihrer Löhne gegen das Lohndiktat des Staates. Diktiert der Staat ein fixes Verhältnis zwischen dem tiefsten und dem höchsten Lohn in einem Unternehmen, muss er dieses auch kontrollieren und durchsetzen. Schon aus Gründen der Rechtssicherheit müsste bei Annahme der Initiative eine «Lohnpolizei» die Löhne in über 300 000 Schweizer Firmen flächendeckend kontrollieren und Sanktionen ergreifen, falls die 1:12-Regel nicht eingehalten würde.

Dass die 1:12-Initiative einzig mit zwei zusätzlichen Zahlen auf dem Lohnausweis umgesetzt wäre, ist ziemlich naive Vorstellung. Denn in der Initiative steht wörtlich. «Als Lohn gilt die Gesamtsumme aller Zuwendungen (Geld, Sach- und Dienstleistungen), welche im Zusammenhang mit einer Arbeitstätigkeit entrichtet werden.» Nimmt man dies ernst, was einem Volksentscheid zweifelsfrei zusteht, ist der grenzenlosen Bürokratie Tür und Tor geöffnet. So müssten z.B. Geschenke und Arbeitsessen zum Lohn dazugerechnet werden. Der Staat müsste damit beginnen, Quittungen zu kontrollieren. Eine konsequente Umsetzung der 1:12-Initiative hat einen riesigen und unsinnigen Kontrollaufwand zur Folge, den die KMU-Unternehmer ausbaden müssen. Ob damit der Sinn der Initiative umgesetzt würde, bleibt offen, denn – Hand aufs Herz – überbezahlte Manager werden immer einen Weg finden, wie sie zu «ihrem» Geld kommen. Jakob Schneebeli, Kantonsrat SVP, Affoltern, Mitglied Gewerbegruppe des Kantonsrats


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Dienstag, 16. Juli 2013

Nisthilfe

Spannende Aufgabe

Wildbienenhäuser bauen mit dem Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern. > Seite 8

Hanspeter Feller, Präsident LV Albis, ist Chef de Mission bei der EM der U-20-Leichtathleten. > Seite 12

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Finale verpasst Bonstetterin Petra Klingler an der Kletter-EM in Chamonix, Frankreich. > Seite 13

Erst Kartfahren und dann ins «Bahnhöfli» Leuthard-Gruppe: Ausflug der Lehrabgänger Im Sommer 2013 konnten acht Lernende der Leuthard-Gruppe ihre Ausbildung erfolgreich abschliessen und so einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Drei Absolventen, Tanja Bütler, Greco Antonio und Walther Moritz, schlossen ihre Lehre gar mit den hervorragenden Durchschnittsnoten von 5,3 bis 5,5 ab. Die Lehrabgänger feierten ihre erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfungen zusammen mit den Lehrlingsverantwortlichen beim Rennsportfeeling auf der Kartbahn in Wohlen AG. Nach der Begrüssung und einer kurzen Instruktion konnte der Startschuss für die erste freie Fahrt gegeben werden. Nachdem auch die zweite Fahrt erfolgreich beendet war, machten sich die Absolventen auf den Weg zum wohlverdienten Nachtessen

mit vielen interessanten Gesprächen im Restaurant Bahnhöfli in Mettmenstetten. Ab August 2013 bietet die Leuthard-Gruppe wieder 22 Lernenden die Chance, eine Ausbildung als Maurer oder Maurerin, Verkehrswegbauerin oder -bauer, Baumaschinenmechaniker oder -mechanikerin sowie Kauffrau oder Kaufmann zu absolvieren.

Erfolgreiche Lehrabgänger 2013 der Leuthard-Gruppe: Leuthard Bau AG: Samuel Bohren, Muri, Maurer EFZ; Siro Steiger, Aeugst, Maurer EFZ; Moritz Walther, Müswangen, Maurer EFZ; Jetmir Gutaj, Muri, Baupraktiker EBA; Michael Küng, Muri, Verkehrswegbauer EFZ; Tanja Bütler, Auw, Kauffrau E-Profil. Gautschi Bau AG: Antonio Greco, Knonau, Maurer EFZ; Roger Wüthrich, Regensdorf, Maurer EFZ.

Brigitte Hanselmann erzählt die Geschichte von Fritz, dem Frosch, der zu viel Luft im Bauch hat. (Bilder Thomas Stöckli)

«Spielzeit ist Lernzeit» Ein Besuch in der Spielgruppe Sunneschii in Bonstetten Roger Boog, Lehrlingsbeauftragter Abteilung Hochbau, mit den Lehrabgängern Tanja Bütler, Antonio Greco, Michael Küng, Moritz Walther, Jetmir Gutaj, Samuel Bohren, Siro Steiger. Es fehlt: Roger Wüthrich (von links). (Bild zvg.)

Vier glückliche Gewinner Gelungener Rosentag im Dorfmärt Obfelden Bereits zum zehnten Mal durften sich die Kunden des Obfelder Dorfmärts an 3000 wunderschönen Rosen für nur einen Franken erfreuen. Da es den ganzen Tag regnete, benutzten erst recht viele die Gelegenheit, um die Liebsten oder sich selber zu beschenken. Die Kundschaft durfte den Klosterkäse degustieren, den Beat Meier in der Spezialitätenkäserei Buttwil produziert. Auch wurde der Büffelmozzarella vorgestellt, dessen Milch ein BioHof von Sins liefert. Weiter konnte man Wein aus aller Welt degustieren

und auch die Bratwürste und Cervelats vom Grill fanden regen Absatz. Beim Wettbewerb ging es darum, das Gewicht der Kaffeebohnen im Glas zu schätzen. Da vier Personen das Gewicht von einem Kilo richtig schätzten, entschied das Los. Gewinnerin Nada Milosevic aus Obfelden konnte den Hauptpreis, eine Kaffeemaschine, entgegen nehmen. Corinne Rüttimann, Michael Egger, beide aus Obfelden, und Susanne Wicki aus Adliswil durften einen Sonnenschirm mit Badetuch und Wasserball entgegen nehmen. (pd)

Selbstständigkeit vermitteln – das ist das zentrale Anliegen von Brigitte Hanselmann. In der Spielgruppe Sunneschii in Bonstetten dürfen sich die Kinder in einem fest gesteckten Rahmen frei bewegen. ................................................... von thomas stöckli «Brigitte, ist hier das Loch fürs Auge?», fragt ein Mädchen und hält der Spielgruppenleiterin ein Kaleidoskop entgegen. Hinten im Raum spielt ein anderes Mädchen krank und wird von seinen Freundinnen liebevoll umsorgt. «Mein Gotti ist Polizistin», berichtet ein weiteres Mädchen dem Besucher vom «Anzeiger» stolz. Der erste Eindruck trügt nicht: Das weibliche Geschlecht ist in der Spielgruppe Sunneschii in Bonstetten eindeutig in der Überzahl. Nach zwei «bubenschwachen» Jahrgängen werde sich das Verhältnis im neuen Spielgruppenjahr nach den Sommerferien wieder ausgleichen, kündet Brigitte Hanselmann an. Während bei den Mädchen das Basteln hoch im Kurs steht, haben die Knaben mehr den Drang, sich zu bewegen, weiss die Spielgruppenleiterin. Fotos an der Wand beim Eingang erinnern an den Samichlausbesuch und die Fasnacht. In der Bastelecke hängen selbstgestaltete Blumen, mitten in der Blüte sind Porträtfotos der Kinder.

Hilfe zur Selbsthilfe

Dorfmärt-Mitarbeiterin Milla Töndury und Gewinnerin Nada Milosevic. (Bild zvg.)

Ob in der Bastelecke oder in einem der verschiedenen Spielbereiche, die Kleinen dürfen sich im «Sunneschii» frei bewegen und selber bestimmen, was sie tun – nach klaren Regeln versteht sich. «Spielzeit ist Lernzeit»,

Zum Abschluss gibt es den «Kinder-Boogie». sagt Brigitte Hanselmann. Die Spielgruppenleiterin leistet vorwiegend Hilfe zur Selbsthilfe, ermutigt und gibt auch mal einen Kommentar ab. Eine Spielgruppe sei keine «Kinderhüeti», betont sie. Das werde oft verwechselt. Auf den stürmischen Start in den Spielgruppen-Morgen folgt in der Regel eine eher ruhige Phase. Zwei Knaben sitzen am Boden und puzzeln, dann ziehen sie sich in die «Höhle» zurück und schauen sich gemeinsam ein Bilderbuch an. Der eine erzählt, der andere hört zu. Das «kranke» Mädchen hat inzwischen seine «Pflegerinnen» angesteckt, reihum wandert die Schüssel, in welche sich die Mädchen lautstark zu übergeben vorgeben – begleitet von einem allgemeinen Gekicher. «Darf ich auch ‹chötzle›?», fragt eines der Mädchen schüchtern.

Gemeinsam musizieren Vom ersten Effort scheinen sich die Kinder mittlerweile erholt zu haben.

Bereits stehen sie wieder auf den Tischchen und musizieren mit Gitarre, Rasseln und Schellenkränzen. Brigitte Hanselmann ist derweil als Trösterin gefragt: Ein Knabe hat sich das Knie gestossen. «Heile, heile Säge» singt sie und gemeinsam wird das «Bobo» fortgeblasen. Bereits kündet das «AufräumGlöckchen» das nahende Ende des Spielgruppenmorgens an. Sobald die Spielsachen verstaut sind, erzählt Brigitte Hanselmann noch eine Geschichte. Diesmal geht es um Fritz, den Frosch, der zu viel Luft im Bauch hat. Begeistert machen die Kinder an den passenden Stellen in der Geschichte auf ihren Händen die Furzgeräusche nach. Zum Abschluss singen und tanzen alle den «Kinder-Boogie». Und als ihre Mamis sie abholen kommen, wissen die Kinder viel zu erzählen … Spielgruppe Sunneschii, Brigitte Hanselmann (Dienstag- und Donnerstagmorgen) und Cati Normani (Montag-, Mittwoch- und Freitagmorgen), Infos: www.sunneschii-bonstetten.ch.


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Dienstag, 16. Juli 2013

Wildbienenschutz verbindet Generationen Gut besuchter Anlass des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern Bei sommerlichem Wetter trafen sich am Samstag, 6. Juli, gut 30 Familien und verschiedene Einzelpersonen jeglichen Alters an der Giessenstrasse zum Bau von Wildbienenhäusern. Es galt, für die weniger bekannten aber bedrohten Wildbienen geeignete Nisthilfen zu bauen. Die meisten dieser Insektenarten leben allein und legen ihre Eier – mit etwas Blütenstaub als Futter – in Ritzen, Mauerspalten, hohle Stängel oder Holzlöcher. Solche Stellen sind in unseren aufgeräumten Gärten aber rar geworden. Die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gebauten Nisthilfen stellen deshalb einen kleinen aber wichtigen Beitrag zum Schutz der rund 600 Wildbienenarten in der Schweiz dar. Mit Feuereifer waren Gross und Klein dabei: es wurde gebohrt, gesägt und die verschiedenen Teile zusammengesetzt. Das von den Helferinnen bereitgestellte Material wurde rege genutzt und es entstanden ganz unterschiedliche Kunstwerke! «So macht Naturschutz Spass – wir kommen sicher wieder!» war ein Satz, den die Helferinnen und Helfer immer wieder hörten. Da bieten die kommenden Veranstaltungen des NVBA sicher für alle etwas – und Neumitglieder sind auch stets willkommen! Infos unter www.nvba.ch.

Generationenübergreifende Zusammenarbeit.

Es müssen viele Löcher gebohrt werden. (Bilder zvg.)

Letzte Handgriffe, dann ist das «Hotel» bezugsbereit.

Das Werk ist vollbracht.

buch-tipp

Wo man das Hungern verlernt Missionsfest in Mettmenstetten am kommenden Sonntag, 21. Juli

Mord in Switzerland Die beiden bekannten Krimiautorinnen Petra Ivanov und Mitra Devi haben einiges gemeinsam: Sie wohnen beide in Zürich, schreiben Krimis und kennen sich in der Krimiszene bestens aus. Kürzlich haben sie zusammen die Krimi-Sammlung «Mord in Switzerland» veröffentlicht. ................................................... von bettina troxler, bibliothek hedingen

Emanuel Hermann in Äthiopien. Während der Regenzeit ist die Reise ins Nono-Gebiet ein Abenteuer. (Bild zvg.) Was bewegt einen Menschen dazu, sein Leben in Sicherheit und sein Karriere in der Schweiz mit dem Leben eines Missionars in Äthiopien zu tauschen? Wer sich für die Antwort interessiert, der erhält sie am Gottesdienst vom Sonntag, 21. Juli, mit der Mission am Nil um 10 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten. Im Anschluss daran berichtet Emanuel Hermann (25-jährig) aus seinem Leben und Arbeiten. Er wuchs als Missionarssohn in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba auf. In der Schweiz erlernte er den Beruf eines Landwirts. Nach dem Besuch der dreijährigen Bibelschule auf dem Hasliberg (mit Praktika im «Güetli», Rossau) zog Emanuel Hermann im Dezember 2011 nach Äthiopien ins Nono-Gebiet. Eine Sprachausbildung erübrigte sich, da er schon als Kind die amharische und englische Sprache erlernt hatte. Das Nono-Gebiet befindet sich ca. 240 km südwest-

lich von der Hauptstadt Addis Abeba und gehörte bis vor Kurzem zu einem der ärmsten Gebiete Äthiopiens. Von der dort ansässigen Bevölkerung, die etwa 100 000 Personen zählt, hungerte die Hälfte drei oder mehr Monate jährlich. Seit fast zehn Jahren setzen sich Mitarbeiter der Mission am Nil für eine Verbesserung des Lebensstandards der Nono-Bevölkerung ein. Es konnten 19 Grundwasserbrunnen gebohrt werden, Bauern erhielten Unterricht in nachhaltiger Landwirtschaft, Tierhaltung, Imkerei und Gartenbau und eine kleine Poliklinik entstand. Nun sind die Ernteerträge so gross geworden, dass die Bauern nicht mehr hungern müssen. Der erste einheimische Mitarbeiter im Nono wohnte in einem umgebauten VW-Camper, den er mit Ratten teilte, und die europäischen Mitarbeiter bewohnten ein Zelt. Die heutigen

Mitarbeiter (Emanuel Hermann und 20 Äthiopier) wohnen in Häusern aus zusammengestellten und wohnlich eingerichteten Stahlcontainern. Seit Kurzem spendet eine Solaranlage Licht für die Mensa, die Schlafräume und die Poliklinik. Emanuel Hermann wird Sie mitnehmen in die Freuden und Herausforderungen eines Lebens als Landwirt im Nono-Gebiet. Zum Mittagessen im «Güetli», Rossau sind Gäste herzlich eingeladen. (Anmelden unter Tel. 043 466 77 77). Am Nachmittag findet um 14 Uhr das Jahresfest im «Güetli», Rossau statt. Afrikanische und europäische Mitarbeiter berichten über ihre Arbeit in Ägypten, Sudan, Äthiopien, Eritrea, Kongo und Tansania. Grössere Kinder können die lebendigen Bild-Präsentationen mitverfolgen, kleinere Kinder haben ihr eigenes Programm. Der Nachmittag schliesst um 17 Uhr mit einem Imbiss.

«Die Idee zu diesem Buch entstand während einer Zugfahrt», schreiben sie im Vorwort. «Wir fragten uns, wie es im idyllischen Einfamilienhaus am Waldrand wirklich zuging. Ob die alte Dame mit dem Tulpenstrauss tatsächlich Gutes im Sinn hatte. Warum der Bauer reglos auf seinem Traktor sass und auf den Acker starrte.» Sie beschlossen, einheimische Krimiautorinnen und -autoren anzufragen, ob sie einen Kurzkrimi schreiben würden, der in der Schweiz spielt. Schon bald trafen dann Krimis aus verschiedensten Regionen der Schweiz ein.

Bettina Troxler, Bibliothekarin in der Bibliothek Hedingen. (Bilder zvg.)

Die idyllische Schweiz von ihrer düstereren Seite gezeigt 18 bekannte Autorinnen und Autoren wie Milena Moser, Peter Hänni oder Emil Zopfi zeigen die idyllische Schweiz von ihrer düstereren Seite. Entstanden ist eine vielfältige Sammlung, die einen guten Überblick über die Schweizer Krimiszene gibt: mal brutal, mal ironisch, melancholisch oder witzig, subtil und geheimnisvoll… Die Krimigeschichten leben von der Originalität des Plots, den charakterisierten Personen und natürlich vom Lokalkolorit. Was will man mehr! Eine mörderisch gute Reise durch die Schweiz, die viel Spannung und Überraschung bietet. Beste Ferienlektüre also!

«Mord in Switzerland» herausgegeben von Mitra Devi und Petra Ivanov. Appenzeller Verlag 2013, ISBN 978-3-85882-653-4.


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Dienstag, 16. Juli 2013

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Bunt, bunt, bunt, sind alle meine Kleider … Sommerserie: Als Maler im Einsatz von Affoltern bis zum Flughafen Zürich (1) Sie müssen von Physik und Chemie Ahnung haben und wissen, welches Beschichtungsmaterial für welchen Untergrund geeignet ist. Auch Farblehre ist ihnen ein Begriff, ebenso Meteorologie und Biologie. Was Maler alles drauf haben müssen, hat Urs E. Kneubühl einen Tag lang im praktischen Einsatz erfahren.

ein Hund. Farbspritzer «verzieren» Arbeitshose, T-Shirt und Baseball-Kappe. Zudem kann ich konkret auch nicht sagen, was mich mehr schmerzt: die Knie, der Nacken, der Rücken, die Arme? Und dabei habe ich ja nur gerade Kleinigkeiten erledigt. Ich denke an David Bader, der im Flughafen-Parkhaus den ganzen Tag lang «über Kopf» gearbeitet hat; und morgen und übermorgen gehts weiter. Ich erinnere mich, dass Martin Steudel am Vormittag drei oder gar fünf Mal häufiger die Leiter hoch- und wieder runtergestiegen ist als ich. (Entsprechend grösser war logischerweise auch seine Fugenleistung.)

................................................... von urs e. kneubühl «Abgemacht ist abgemacht», sagt Alfred Jodokus Kwak, die sympathischclevere Ente aus der Fabel von Hermann van Veen. Das gilt – selbstverständlich – auch für mich. Und so trete ich denn an diesem Mittwoch pünktlich um sieben Uhr im Theo Fischer Malergeschäft in Affoltern zu meinem Einsatz als Maler an – trotz der für den heutigen Tag prognostizierten Sommerhitze. Eines wird mir sofort klar: Malen – ich meine, richtig, korrekt und sauber malen – heisst keineswegs einfach einen Kübel Farbe nehmen, Pinsel rein und frisch wie fröhlich gestrichen. Farbe ist nicht gleich Farbe, respektive Anstrichstoff, und «Pinseln» ist nicht gleich Maltechnik. Die kurze theoretische Einführung, die mir René Ammann, Inhaber der Theo Fischer Malergeschäft GmbH, quasi zum Frühstück serviert, macht beinahe schwindlig – auch ohne Lösemittel, die in zeitgemässen Anstrichstoffen sowieso minimiert sind. Werk- und Hilfsstoffe, die Malerinnen und Maler einsetzen, sind so vielfältig, wie die Untergründe verschieden sind, auf die sie aufgebracht werden. Entsprechend ist Wissen gefordert, es braucht fundierte Kenntnisse über die verschiedenen Untergründe, Anstrichstoffe und Beanspruchungen. Dabei spielen Meteorologie und Biologie, Physik und Chemie wichtige Rollen. Die praktische Umsetzung, das bestimmte Einordnen von bauphysikalischen und bauchemischen Phänomenen, die Zusammenhänge zwischen Untergründen und Beschichtungsstoffen sowie das exakte Abstimmen der verschiedenen Komponenten aufeinander, stellt respektabel hohe Anforderungen. Schliesslich soll ein Anstrich ja möglichst lange halten, ver-

«Chapeau!» – ich ziehe den Hut

Im Parkhaus am Flughafen Zürich bringen David Bader von der Theo Fischer Malergeschäft GmbH, Affoltern, und «Anzeiger»-Mitarbeiter Urs Kneubühl (links) auf die Stahlträger den Schlussanstrich auf. (Bild zvg.) schönern und – vor allem – schützen.

Schwitzen im Stehen

Jetzt geht die Praxis los! Gemeinsam mit Martin Steudel, Maler-Vorarbeiter SMGV (Schweizerischer Maler- und Gipserunternehmer-Verband), und dem Auszubildenden Dominik Bachmann aus Obfelden fahre ich nach Mettmenstetten. Hier wird Dominik das Finish an der renovierten Fassade eines Einfamilienhauses vornehmen, dieweil Vorarbeiter Martin mit mir in den Bezirkshauptort zurückkehrt, wo wir im komplett sanierten Feuerwehrund Mehrzweckgebäude an der Büelstrasse verschiedene Ausbesserungen zu machen haben. Organisation ist alles, stelle ich fest, denn erstens bestimmt Martin vorerst präzise, welche Arbeiten zuerst gemacht werden und entsprechend bereiten wir die verschiedenen Materialien vor – also: Verputz und Füllspachtel angerührt, Schrammen – von den noch immer zahlreich auf der Baustelle arbeitenden Handwerkern verschiedenster Berufe hinterlassen – und Dübellöcher verfüllt und mit dem Spachtel abgezogen. Die Füllmassekann nun richtig durchtrocknen, dieweil wir die Fugen über und an den Seiten der hohen Garagentüren aussen wie innen mit einem HybridPolymer-Dichtstoff verkitten. Sommerlich warm, ja, geradezu heiss ist es. So tropisch, dass man schon im Sitzen zum Schwitzen kommen könnte. Aber da ist nichts mit sitzen, stehen ist angesagt. Stehen und Martin Steudel, Maler-Vorarbeiter SMGV (rechts), und Lehr- Leitersteigen. Daling Dominik Bachmann aus Obfelden bereiten Materialien mit beginnt ein munteres «Leiterliund Werkzeuge vor.

spiel». Ein Auf und Ab, dazwischen die Leiter verschieben und erneut nach oben und wieder hinunter und so weiter. Dieses «Berg- und Tal-Spiel» wiederholt sich etliche Male - bis kurz vor Mittag. Es reicht noch, um die letzten ungestrichenen kleinen Flächen an den Fensterleibungen in der Garage zweimal mit Farbe zu beschichten, dann holen wir Lehrling Dominik in Mettmenstetten ab. Der Junge macht eindeutig einen weniger kaputten Eindruck als ich selbst. Dabei hat er, wie sich zeigt, diesen Vormittag eine ganz schön grosse Fläche an der Fassade frisch gestrichen.

Einsatz am Flughafen Zürich Mittag – mich schmerzen die Knie und einen Höllendurst habe ich auch. René Ammann eröffnet mir, dass wir am Nachmittag zuerst zwei Objekte besichtigen – ein Einfamilienhaus in Rifferswil, an dem die Renovation in den nächsten Tagen beginnen soll und ein altes Mehrfamilienhaus in Baar. Hier sind die Theo-Fischer-Teammitglieder und Malerinnen Carmen Bove und Bettina Zanini am Streichen von Decken und Wänden in der Wohnung im Hochparterre. Wohn- und Esszimmer sind mit Stuckleisten und -rosetten verziert – Präzision und Sorgfalt sind hier beim Streichen ganz besonders gefordert. René Ammann ist zufrieden mit den Vorbereitungen für die Fassadenrenovation in Rifferswil und den Fortschritten im MFH in Baar. Jetzt fahren wir zu meinem nächsten aktiven Einsatz; es geht zum Flughafen Zürich, wo die Sanierungsarbeiten in den Parkhäusern laufen. Parkhaus um Parkhaus und Stockwerk für Stockwerk werden die normalen Verschleisserscheinungen, welche sich durch die intensive Nutzung der mittlerweile zum Teil dreissigjährigen Parkflächen ergeben haben, erneuert. Hier sind Ammanns Mitarbeiter seit geraumer Zeit am Wirken: Etage für Etage erhalten die Unterzugsdecken aus Beton eine neue Beschichtung, für die das Team – pro Etage sind es über 20 000 Quadratmeter Fläche (!) – mit Spritzgerät und entsprechendem Beschichtungsmaterial sorgt. Kollege David Bader bringt dann hinterher auf die Stahlträger eine vor Korrosion schützende CO2-Bremse und schliess-

lich einen speziellen Schlussanstrich auf. Das Aufrollen und Anstreichen des Schlussanstrichs «über Kopf» fordert einen körperlich hart, zudem herrscht – bei einem solch grossen Projekt, an dem etliche Firmen in den unterschiedlichsten Sparten und an ganz verschiedenen Aufgaben arbeiten, muss alles Hand in Hand gehen – Zeitdruck. Immerhin, es ist im Schatten und ein leichtes Lüftchen macht die Wärme erträglicher.

Müde und bunt wie ein Hund Ich bin äusserst schweigsam auf der Rückfahrt am späteren Nachmittag. Und auch in der Werkstatt der Theo Fischer Malergeschäft GmbH bleibe ich wortkarg. «Ja, doch, es war sehr interessant einen tieferen Einblick in das Malerhandwerk zu bekommen.» – «Ja, klar, es hat Spass gemacht, selbst Hand anzulegen.» – Ich antworte höflich auf die gestellten Fragen, aber viel mehr bringe ich nicht mehr raus. Ich bin hundemüde und, wie ich später im Spiegel feststelle, auch bunt wie

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Ich ziehe den Hut: «Chapeau!», und resümiere: Malerinnen und Maler haben echt einen drauf! Sie versehen nicht «nur» Gebäude innen und aussen mit Farbanstrichen, tragen Verputze auf und tapezieren Räume. Das Analysieren und Vorbereiten des Untergrundes sowie die Wahl des richtigen Beschichtungsstoffes und der geeigneten Arbeitstechnik für den Anstrich erfordern hohes Wissen – genauso wie Farbberatung. Schliesslich begleiten uns Farben auf Schritt und Tritt, als Schutz, als Schmuck und als Signale. Sie schützen Objekte vor der Zerstörung durch Umwelteinflüsse und mechanischer Beanspruchung. Als Schmuckelement geben sie Charakter und schaffen Atmosphäre, beeinflussen das Raumklima, unser Wohlbefinden und unsere Gefühle. Schliesslich helfen sie als Signale mit, dass wir uns orientieren können. Maler verstehen es, mit verschiedensten Techniken und Werkstoffen Farben ins beste Licht zu rücken. Das Zusammenspiel von Auftragungsarten, Schichten und Farbtönen eröffnet ein riesiges Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten für individuelle Untergründe und Ansprüche. Und die Anforderungen an die Malerinnen und Maler sind gewachsen und tun es immer noch. Der Einsatz von vermehrt nachhaltigen Materialien und Produkten ist eklatant gestiegen. Die Werkstoffe haben sich komplett gewandelt: Neue Rohstoffe, minimierter Lösemittelanteil, verändertes Trocknungsverhalten etc. verlangen neue Anstrichtechniken und zusätzliches Wissen. Nein, mit «einfach einen Kübel Farbe nehmen, Pinsel rein und frisch wie fröhlich gestrichen» ist da längst nichts mehr!


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Sport

Dienstag, 16. Juli 2013

«Die Aufgabe ist faszinierend» Hanspeter Feller, Präsident der LV Albis, ist bei der EM der U-20-Leichtathleten Chef de Mission Rieti, Italien 2013, Junioreneuropameisterschaften U20 der Leichtathleten: 1000 Athletinnen und Athleten aus 50 Nationen am Start, an vorderster Front dabei sein wird Hanspeter Feller aus Affoltern am Albis als Chef de Mission des 32-köpfigen Teams von Swiss Athletics. «Die Aufgabe ist faszinierend», sagt Hanspeter Feller. Der Chef de Mission von Swiss Athletics, dem Dachverband der Schweizer Leichtathletik, trägt die Verantwortung für die Delegation an einer Welt- oder Europameisterschaft. In der Regel reist er einen Tag früher an den Austragungsort und bereitet die Ankunft des Schweizer Teams vor. Dazu gehört die Akkreditierung der Athletinnen und Athleten sowie der Betreuer, die Besichtigung des Wettkampfstadions und der Trainingsanlagen sowie der Transportwege. Bei der Ankunft der Hauptdelegation ist wichtig, dass die Ankömmlinge nach einer langen Reise rasch ihre Unterkünfte beziehen können und die wichtigsten Informationen über Örtlichkeiten, Trainingsmöglichkeiten, Essenszeiten, Internetzugang usw. erhalten. An den Wettkampftagen unterstützt der Chef de Mission den technischen Leiter der Delegation, nimmt an offiziellen Empfängen teil, steht den Athletinnen und Athleten und Betreuern für Fragen, welche nicht den Sport betreffen, zur Verfügung und unterhält den Kontakt zum Kommunikationsverantwortlichen in der Schweiz. Die Organisation eines Anlasses für Fans und Angehörige der Athletinnen und Athleten so-

wie eines gemeinsamen Schlussevents für das gesamte Team gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Chef de Mission. Hanspeter Feller ist dieses Jahr bereits zum vierten Mal dabei. 2010 führte er das Team an die WM nach Kanada. Das war eine besondere Herausforderung, war die Mannschaft doch volle zwei Wochen unterwegs. Wegen der grossen Zeitdifferenz bestand die Mission aus einer Akklimatisierungswoche vor den Wettkämpfen auf Prince Edward Island und der Wettkampfwoche in Moncton. Organisatorisch war der Transfer vom Vorbereitungscamp nach Moncton der grösste Challenge. An der WM war die Aufgabe dann relativ einfach, befanden sich doch Unterkunft und Wettkampfstätte auf einem Universitätsgelände. 2011 begleitete er das Team an die Europameisterschaften nach Tallinn. Eine EM ist eine Nummer kleiner als eine WM. Deshalb sind auch die Aufgaben etwas einfacher, aber dennoch wir erstklassiger Service verlangt.

«An den Wettkämpfen bin ich immer bei der Mannschaft» 2012 führte Feller das Team nach Barcelona an die WM der Junioren. Die Delegation bestand aus 22 Athletinnen und Athleten sowie 16 Betreuern, dem technischen Leiter und eben dem Chef de Mission. Diese Delegation war seine bisher grösste. Die WM wurde im selben Stadion ausgetragen wo 1992 die Olympischen Spiele stattfanden. Nicht nur der Chef de Mission war beeindruckt von diesem Stadion. Natürlich kam man sich beinahe ver-

Betreut Nachwuchsathleten an der Europameisterschaft: Hanspeter Feller. (zvg.) loren vor. Vielleicht 7000 bis 10 000 Zuschauer besuchten die Wettkämpfe, das Stadion fasst ca. 60 000 Leute. «An den Wettkämpfen bin ich immer bei der Mannschaft», sagt Feller. Es ist wichtig, dass die nicht im Einsatz stehenden Athletinnen und Athleten die im Wettkampf stehenden unterstützen. Deshalb versuchte er, das Team in einem Sektor zu versammeln und gemeinsam zu anzufeuern. Der Chef de Mission muss sich bereits vor dem Anlass umfassend infor-

mieren. «Es wäre peinlich, wenn ich die Athletinnen und Athleten nicht erkennen und mit Vornamen begrüssen könnte und wenn ich ihre Bestleistungen nicht kennen würde». «Ich will auch wissen, mit welchen Zielsetzungen die Qualifizierten an den internationalen Grossanlass reisen.» In Gesprächen mit den Teilnehmenden wird dann über die Zielsetzung gesprochen und in einem Abschlussgespräch wird über Leistung und über die Zukunft gesprochen. Die-

se Gespräche mit 18- und 19-jährigen Sportlerinnen und Sportlern sind jeweils ein Highlight der Mission. Der Umgang mit sportlichen Höhenflügen und Enttäuschungen gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Chef de Mission. Ein Schweizer Rekord oder eine Top-ten-Klassierung werden gebührend gefeiert. Dies ist viel einfacher, als einen Athleten zu trösten, der die Anfangshöhe bei einem Sprung nicht geschafft hat und einen Nuller schreiben muss, sich verletzt hat oder ganz einfach seine Leistung nicht abrufen konnte. In Barcelona durfte das Schweizer Team sogar eine Medaille feiern. Noemi Zbären vom SK Langnau gewann im 100-m-Hürdenlauf die Silbermedaille. «In diesen Jahren durfte ich viele junge Athletinnen und Athleten kennenlernen.» Die meisten sind heute noch dabei und erzielen an Schweizer Meisterschaften Spitzenränge, verbuchen Schweizer Rekorde oder qualifizieren sich für andere internationale Grossanlässe. Einige werden auch an der EM 2014 in Zürich mit dabei sein. Interessante Begegnungen gibt es auch mit den Coaches. Da trifft man auf ehemalige Spitzenathleten, welche sich heute als Trainer im Leistungssport engagieren. Die bekannteste Persönlichkeit ist Sandra Gasser, eine ehemaligen Weltklasse-Mittelstreckenläuferin. «Diese Aufgabe bedeutet mir viel und vielleicht leiste ich mit meiner Arbeit einen kleinen Beitrag zu positiven Erlebnissen für die Schweizer Athletinnen und Athleten», sagt Hanspeter Feller.

Einmal quer durch die Schweiz Anfang der zweiten Halbzeit oft verschlafen Sponsorenlauf der Handballer des HSV Säuliamt Saisonrückblick der A-Junioren des FCA Nach dieser mehr oder weniger verkorksten Saison mussten sich die A-Junioren des FC Affoltern fragen, wieso sie nicht mehr erreicht haben, resultierte doch nur der zweitletzte Platz in der Liga. Mit vielen sehr talentierten Spielern, welche frisch von den B-Junioren zum Team gestossen waren, nahm man die Saison in Angriff. Darunter waren Spieler wie Miro Luchsinger oder Pablo Garcia, die sich mit guten Leistungen schnell einen Stammplatz erspielten. Aus dem älteren Jahrgang, mit Spielern, welche schon die vorletzte Saison in dieser Mannschaft bestritten hatten, musste hingegen manch einer plötzlich um seinen Platz in der Startaufstellung kämpfen. Ein gutes Rotierungssystem erlaubte aber allen Spielern, regelmässig zum Einsatz zu kommen.

Sportlich gesehen können die ältesten Junioren des FCA noch einiges verbessern. Oft haben sie nach einer starken ersten Halbzeit den Anfang der zweiten Halbzeit ziemlich verschlafen, was dann Gegentore und Punktverluste einbrachte.

Neues Trainerduo

Zwei Ereignisse, ein gutes und ein eher betrübliches, bleiben von dieser letzten Saison noch sehr präsent: Einerseits der überraschende Sieg zu Beginn der Frühlingsrunde gegen den späteren Ligazweiten, FC Lachen-Altendorf. Mit 1:0 wurde das Spiel zu Hause gewonnen. Unter anderem war eine überragende Defensivleistung gegen Ende des Spieles nötig, um die drei Punkte zu sichern. Andererseits die eigens zu verantwortende Niederlage zum Schluss der Saison, als man in der Pause noch mit 3:1 vorne lag, dann aber am Ende mit 3:4 als Verlierer vom Platz ging. Auf Ende dieser Saison verlässt Trainer Werner Jeremias das Team, neu werden die AJunioren vom Trainerduo Rolf Stähli und José Facal trainiert. Die Mannschaft freut sich auf die Zusammenarbeit. Sebastian Bühler Die A-Junioren des FCA stürmen an. (Bild zvg.)

Über 60 HSV-Säuliamt-Mitglieder haben am vergangenen Samstag mit ihrem Engagement und Einsatz ihre Verbundenheit zum Handballsport im Amt bezeugt. In diesem Jahr wurde der Sponsorenlauf zum dritten Mal durchgeführt. Dank grosszügiger Unterstützung durch Sponsoren, Eltern und freiwillige Helfer konnte auch der diesjährige Sponsorenlauf erfolgreich durchgeführt werden. Ein neuer Rekord bei den Einnahmen konnte erreicht werden. Trotz sommerlicher Temperaturen und der Konkurrenz durch das Züri-Fäscht war die Beteiligung erfreulich hoch. Die Juniorinnen und Junioren haben in ihrem Umfeld fleissig Werbung für ihren Sport gemacht. Beim Laufen sind einige bis an ihr Limit gegangen und haben so dem Verein zusätzliche Mittel verschafft um den Trainings- und Spielbetrieb weiterhin attraktiv zu gestalten und auszubauen. Die zurückgelegte Distanz ist ebenfalls rekordverdächtig und entspricht etwa der Länge der Schweiz von Norden nach Süden – das heisst rund 220 km. Neben dem finanziellen Vorteil für den Verein hat der Sponsorenlauf auch den positiven Effekt, dass die Kondition der Spielerinnen und Spieler trainiert wurde. Die Anfang September beginnende Meisterschaft ist nicht mehr weit weg und alle Mannschaften freuen sich schon auf den baldigen Saisonbeginn. Wie jedes Jahr wird nach den Sommerferien auch noch ein neuer Jahrgang in den Trainingsbetrieb integriert. Kinder ab dem Kindergartenalter können dann am Dienstag zwischen 17 und 18 Uhr im Stigeli polysportiv trainieren und ihre ersten Versuche mit dem Ball unternehmen.

Handballjunioren am Sponsorenlauf. (Bilder zvg.)

Die Startnummern werden für das nächste Jahr gerichtet.


Sport

Dienstag, 16. Juli 2013

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Mit Wäscheständer am Gigathlon Das Giga-Gut-Team aus Mettmenstetten am 10. Gigathlon 6000 Sportler liefen, pedalten, crawlten und rollten am Wochenende anlässlich des 10. Gigathlon durchs Land. Mit dabei: Das Giga-Gut-Team aus Mettmenstetten – mit einem Wäscheständer. Marco Nägeli. (Bild zvg.)

Nägeli mit drittem Kranz Der Appenzeller Kantonale Schwingertag in Waldstatt wurde von Arnold Forrer mit 58.75 Punkten gewonnen. Er besiegte Markus Schläpfer mit Gammen in der ersten Minute. Ein Erfolg feierte auch Marco Nägeli, der Mettmenstetter nahm seinen dritten Kranz mit nach Hause. Er platzierte sich weit vorne mit 57.00 Punkten. Ebenfalls dabei waren: Nik Junker (Mettmenstetten) 55.75, Christian Schönenberger (Mettmenstetten) und Roman Nägeli (Schönenberg) 53.75, Michi Odermatt (Hausen) 34.00 Anja Bernhard, Schwingklub Albis

Ämtler Hornusser steigen ab Am vergangenen Sonntag spielte die HG Obfelden zu Hause ihr letztes Meisterschaftsspiel gegen Reinach. Mit einem Vier-Punkte-Sieg hätte Obfelden aus eigener Kraft den Ligaerhalt erreichen können. Das würde heissen, das Spiel mit 0 Nummern abzuschliessen – was sich aber als zu schwierig erweisen sollte: Die äusseren Verhältnisse waren ungünstig, da der Himmel bis zum Schluss wolkenlos blieb und die Hornusse schlecht zu erkennen war. Obfelden begann recht stark im ersten Durchgang mit Schlagen und sein Gegner aus Reinach kassierte schon bald eine Nummer, Hoffnung keimte auf. Nach dem Wechsel erging es der Heimmannschaft nicht besser: Auch sie kassierten schon bald eine Nummer – aus der Traum von einem 4-Punkte-Sieg. Und es kam noch schlimmer: die Ämtler Hornusser mussten sich im 2. Durchgang noch zwei Nummern dazuschreiben lassen, Reinach kassierte noch eine Nummer. Obfelden zeigte wenigstens beim Schlagen keine Blösse und überschlug Reinach mit 13 Punkten. Somit bekamen die Obfelder 1 Punkt auf ihr Konto, Reinach 2 Punkte. Obfelden verlor das Spiel mit 3 Nummern und 780 Punkten gegen Reinach mit 2 Nummern und 767 Punkten. Somit ist klar, dass Obfelden nächstes Jahr seine Meisterschaft in der 5. Liga bestreiten wird, es steigt auf den 9. Schlussrang ab. Fazit dieser verpatzten Meisterschaftssaison: Die Arbeit im Ries muss unbedingt effizienter werden, 23 Nummern in 9 Spielen sind zu viel und das Ziel ist klar, 2014 Aufstieg in die 4. Liga. Das Potenzial wäre da, denn Obfelden ist an der Schlagleistung gemessen eine 3.-Liga-Mannschaft. Nun gilt es die verpatzte Meisterschaftssaison wegzustecken und an dem Verbandsfest in Selzach und am Interkantonalen in Lenk eine gute Leistung zu bringen. Einzeln erzielten Walti Müller (72 Punkte), Reto Binggeli (64), René Küng (62) sowie Chrigel Lustenberger und Peter Frick (je 60 Punkte) gute Leistungen. (PF)

294 Kilometer sind eine weite Strecke, auch wenn sie von einem fünfköpfigen Team zurückgelegt wird. Das Giga-Gut-Team absolvierte sie in zwei Tagen auf Bike und Rennrad, zu Fuss, mit Inline-Skates sowie schwimmend. «Sportlich gesehen eine durchaus reife Leistung», sagt Christian Gut, Geschäftsführer der Gut Training AG, Mettmenstetten. «Aber die weitaus grössere Herausforderung war die Logistik. Die Organisation verlangte uns alles ab.» Weil Giga-Gut in der «Team of five»-Kategorie startete, galt es auf Helfer und Begleitauto zu verzichten. Umso mehr musste Christian Gut, selbst aktiver Athlet, für alle Details besorgt sein. «Es ist kaum zu glauben, an was wir alles denken mussten. So brauchten wir etwa einen Wäscheständer und Chlämmerli, oder einen Spezialwimpel fürs Zelt, damit wir es wieder finden konnten. Alle Wettkampf-Utensilien mussten peinlich genau in Säcke abgefüllt werden und das Kommunikationsnetz im Vorfeld perfekt organisiert sein.»

65. Rang trotz Sturz und Irrfahrt Die Vorbereitungen der erfahrenen Teammitglieder machten es möglich, dass der Gigathlon für die Giga-GutLeute mehr Spass war und nicht nur sportliche Quälerei. Daniel Hassler,

Giga-Gut-Team am 10. Gigathlon: Christian Gut, Dani Hassler, Nadine Baumgartner, Willy Schoch und Patricia Ambühl (von links). (Bild zvg.) Single-Gigathlet aus Hedingen, nutzte nach dem Einsatz auf dem Rennrad über 63 Kilometer die freie Zeit zum Joggingtraining. Willy «Ironman» Schoch legte die sechs Kilometer auf der Aare in Rekordzeit zurück. Christian Gut hatte Pech. Er verfuhr sich und stürzte dann erst noch und verlor so 108 Ränge. «Dass ich eine Abzweigung verpasste, ärgerte mich extrem.» Glücklicher unterwegs war Patricia Ambühl. Sie fuhr Inline Skates und

Rennrad. Den Renner kaufte sie sich extra für den Sportanlass. Ein grosser Gewinn fürs Team war Nadine Baumgartner: «Sie verzauberte uns alle mit ihrer sympathischen Art. Ihre Einsätze als Schwimmerin und Läuferin absolvierte sie mit Bravour», sagt Christian Gut. Die erfahrene Triathletin aus Bonstetten sprang kurzfristig ein für die verletzte Anina Schläpfer. «Es war hart am Strassenrand zu stehen und nur zuzuschauen», sagte die Stellver-

treterin von Christian Gut und Leiterin der Physio-Abteilung im Gut Training. «Ich wäre auf dem Bike wohl schneller gewesen als mein Chef.» Der gestürzte Pechvogel nickte: «Trotzdem, der Event schweisste uns zusammen, der Teamspirit war ein grossartiges Erlebnis. Am zweiten Tag holten wir mächtig auf, beendeten den Gigathlon auf dem 65. Platz.» Und das ist für einmal nicht super, sondern gigagut. (MS)

Speed-Finale knapp verpasst Petra Klingler: Kein Effort an der Kletter-EM Die Schweizer Athletinnen und Athleten vermochten an der Lead- und Speed- Europameisterschaft, die vom 10. bis zum 13. Juli in Chamonix stattfand, nicht völlig zu überzeugen. Cédric Lachat sorgte mit seinem 8. Platz für das beste Ergebnis aus Schweizer Sicht.

Kunstturner Michael Meier. (Bild zvg.)

Zurück von der Universiade Müde, aber zufrieden und glücklich kam Michael Meier am letzten Freitag zurück von der Universiade in Kazan, Russland. Zufrieden kann er auch sein, denn ein sechster Rang von 98 Turnern, von denen manche zur Weltklasse gehören, darf sich alleweil sehen lassen. Auch wenn er das Diplom noch nicht erhalten hat, blickt er auf beeindruckende Tage zurück. Denn die Universiade, welche alle zwei Jahre statt-

findet, wird jeweils organisiert wie die Olympischen Spiele. Mit Eröffnung und Schlussfeier, 27 verschiedenen Sportarten und einem Athletendorf wo sich die 11 000 Sportler aus 162 Ländern treffen. Aber auch mit sage und schreibe 30 000 Polizisten, welche für die Sicherheit zuständig sind. Auch die Stadt Kazan erweckte bei Michael den Eindruck, dass diese eigens für den Anlass herausgeputzt worden war.

Ein tolles Erlebnis ist sie allemal, die Teilnahme an einer Europameisterschaft. Wenn diese Teilnahme dann auch noch von einem Erfolg gekrönt wird, kann es kaum besser laufen. Cédric Lachat ist mit seinem 8. Platz im Leadwettbewerb diesem Ziel am nächsten gekommen. Die Damen dürften mit ihren Ergebnissen nicht ganz so zufrieden sein. Rang 22 als beste Platzierung (Manuela Sigrist) rief denn auch keine Begeisterungsstürme bei Athleten und Trainern hervor. Petra Klingler, die aktuell ihren Schwerpunkt auf der Boulderdisziplin hat, war mit Rang 35 hingegen zufrieden. «Ich habe hier nicht viel mehr erwartet», sagte sie im Anschluss an den Wettkampf.

Speedklettern im Hinblick auf die Kombination In der Disziplin Speed traten dann nur Petra Klingler und Rebekka Stotz an. Hier war jedoch von vornherein klar, dass keine Spitzenplatzierungen zu erwarten waren, da dies nicht ihre Spezialdisziplin ist. Generell ist das Speedklettern bei den Schweizer Athletinnen und Athleten eher ein Stiefkind. Einer der wenigen, die sich darauf spe-

Ihre Spezialdisziplin steht noch bevor: Petra Klingler. (Bild David Schweizer) zialisiert haben, ist der Bündner GianLuca Grichting. Als einziger Schweizer Mann war er für den Wettkampf gemeldet, musste jedoch wegen Erkrankung auf eine Teilnahme verzichten. Petra Klingler schnitt mit Rang 18 dann recht positiv ab, Rebekka Stotz war mit Rang 30 auch zufrieden. Letztlich zählte für die beiden hier die Wertung in der Kombination. Diese wird nach der Boulder-EM in Eindhoven Ende August abgeschlossen sein.


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LED-Beleuchtungen

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Innenarchitektur von Büro- und Objekträumen. Aus Ihren Ideen und Wünschen werden überzeugende Lösungen. Alles inklusive.

LED – die Beleuchtungstechnologie der Zukunft. Lange Lebensdauer und sehr energieffizient.

Büroeinrichtung

Nail-Stube

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Wir sind Profis punkto Ergonomie, Funktionalität und Design. Schwerpunkt: Ergonomische Sitz-/Stehtische und Bürostühle.

Gelnägel, Nail-Art, Fuss-French, klassische Maniküre, Fussreflexzonen-Massage

Computerschule

Nähkurse und Schnittmuster

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Für Anfänger und Fortgeschrittene, kleine Gruppen bis 5 Pers. Tages- und Abendkurse. Samstag von 13 bis 17 Uhr. Tel. 079 245 72 04

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Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

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Individuelle Senioren-Computerschulung, Kaufberatung, Einrichten, Datenübernahme, Fernwartung, Computeria, Tel. 044 760 22 41

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Lassen Sie sich in unserem Atelier in eine Welt entführen, in welcher schon fast vergessene Wünsche Wirklichkeit werden.

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Ihr Partner für sämtliche Umzüge/Transporte. Büroumzüge, Gewerbeumzüge, Privatumzüge, Lagerlogistik, Möbellift 29 m

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Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

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Professioneller Tanzunterricht ganz nah! Standard, Latein, Tango Argentino, Zumba, Telefon 044 252 56 81

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Sichtbar anders!

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