019 2016

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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 19 I 169. Jahrgang I Dienstag, 8. März 2016

Bald «Energiestadt»

Wenig Zuversicht

Der Gemeinderat Obfelden strebt im Jahre 2017 den Zertifizierungsaudit an. > Seite 3

Ämtler Bauunternehmen: Konkurrenz aus weit entfernten Regionen. > Seite 6

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Wechsel im Vorstand Die TCS-Gruppe Knonauer Amt hat an der GV Max Renggli verabschiedet. > Seite 8

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Mit Regierungsrätin Carmen Walker Späh: Gast beim Frühlingstreff Wirtschaft – Politik in Mettmenstetten. > Seite 8

Seewadel-Leiter Urs Petermann geht

OLG Säuliamt organisiert Grossanlass Die OLG Säuliamt organisiert am 20. März im Freiamt einen grossen nationalen Orientierungslauf. 1300 bis 1500 Läuferinnen und Läufer werden aus der ganzen Schweiz erwartet. Weil sich die eher kleineren Wälder im Säuliamt nicht für nationale OLs eignen, findet der Anlass nun am Lindenberg, östlich von Muri, statt. Dazu waren aufwendige Verhandlungen mit der Jägerschaft, mit Gemeinden und mit dem Kanton Aargau nötig. Die OLG Säuliamt hat sich vor fünf Jahren bereits als Organisatorin eines nationalen OLs hervorgetan. ................................................... > Bericht auf Seite 16

Wieder Gewerbeschau Das Oberämtler Gewerbe präsentiert sich vom 29. April bis 1. Mai in Hausen. > Seite 11

Die Freude währte nur kurz beim FCWB Dem FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) missriet der Start in die Rückrunde. Trotz animiertem Spiel und frühem Vorsprung verlor er gegen Gossau 1:2. Die oft toll kreierten Torchancen wurden deshalb nicht von Erfolg gekrönt, weil WB im Abschluss arg sündigte. «Ärgerlich, dass unser enormer Aufwand nicht belohnt wurde», zeigte sich Trainer Dosch nahezu ratlos. Die Rotschwarzen sind in der Tabelle nach unten gerutscht, wegweisendes Spiel ist nächste Woche, am 12., auswärts beim Letzten, Balzers. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 17

Urs Petermann, Geschäftsleiter Haus zum Seewadel, verlässt die Gemeinde Affoltern am Albis per 31. August, um sich beruflich neu zu orientieren. Die Herausforderungen in einem teilregulierten Markt in Konkurrenz mit privaten Anbietern und einem bestehenden Überangebot an Pflegeplätzen sind enorm. In diesem Rahmen hat Urs Petermann. es ein öffentlichrechtliches Pflegeheim schwer, sich so entwickeln zu können, wie es eigentlich müsste, damit für die Bewohnerinnen und Bewohner ein optimales Umfeld geboten werden kann. Das Haus zum Seewadel entwickelt sich immer mehr zum Pflegeheim, obwohl es vor über 40 Jahren als Altersheim gebaut wurde. Durch die schlechte Bausubstanz des Gebäudes und das mittlerweile, aufgrund des steigenden Pflegebedarfs nicht mehr passende Baukonzept Altersheim, ist ein schnelles, aktives Handeln unabdingbar. Urs Petermann übernahm die Leitung Ende 2014, in Hinblick auf einen Neubau des Hauses und der damit verbundenen Reorganisation. Nachdem das Neubauprojekt nicht im vorgesehenen Zeitrahmen realisiert werden kann, Zusammenarbeitsgespräche mit dem Spital Affoltern im Bereich Langzeitpflege weiterhin andauern und nun bereits in der Vorprojektphase des Neubaus Beschwerde gegen ein Submissionsergebnis eingereicht wurde, hat sich Urs Petermann entschieden, seine Stelle per 31. August 2016 zu kündigen. Gemeinderat, Verwaltung und die Mitarbeitenden des Hauses zum Seewadel danken Urs Petermann bereits heute für die geleistete Arbeit. (tro)

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Werner Eugster von der Naturschutzgruppe im Schneeregen mit Informationen zu den Routen. (Bild Werner Schneiter)

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Zum 900-Jahre-Jubiläum der Gemeinde haben Naturschutzgruppe und Gewerbeverein gemeinsam ein Projekt realisiert: Auf fünf Wanderrouten stehen 46 von Gewerbebetrieben gespon-

serte und gestaltete Bänke, auf denen sich Wanderer mindestens bis Ende 2016 ausruhen können. Am letzten Samstag, dem Einweihungstag, herrschte allerdings kein

Wanderwetter. Gleichwohl kamen weit über 100 Einwohnerinnen und Einwohner zum Anlass. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

schön wohnen, so günstig.

Aufeinander zugehen Freiwilligenarbeit mit Asylsuchenden im Säuliamt 2015 wurden in der Schweiz 39 500 Asylgesuche gestellt. Dies ist eine starke Zunahme. 2014 waren es noch 23 800 Gesuche gewesen. Am meisten Asylgesuche wurden 1999 gestellt, 47 500 – aufgrund des Balkankonflikts. Rund die Hälfte der Gesuche stammten 2015 von Menschen aus Eritrea, Syrien und Afghanistan – in Afghanistan war die Sicherheitslage 2015 so schlecht wie seit dem Anfang des Krieges 2002 nicht mehr. Da bisher verhältnismässig wenige Menschen aus diesen Herkunftsländern in der Schweiz wohnen, fallen diese Flüchtlinge rein optisch in der Öffentlichkeit stärker auf, als beispielsweise die Einwanderer aus dem Balkan vor über zwanzig Jahren.

Ablehnung oder Nächstenliebe Dadurch – und durch die vermehrte politische Thematisierung – wurde Asyl auch in den Medien intensiver zum Gesprächsstoff als noch Ende der 1990er-Jahre. Während ein Teil der Bevölkerung sich der Zuwanderung gegenüber ablehnend oder verunsichert zeigt, wollen andere offen auf Asylsuchende zugehen und ihnen den Einstieg ins

Maria Kapossy erklärt den jungen Männern, wie viel Waschmittel verwendet werden sollte, damit das Einfüllfach der Waschmaschine nicht verklebt. (Bild Salomon Schneider)

Leben in der Schweizer Gesellschaft erleichtern. So haben sich im Laufe des letzten und Anfang diesen Jahres über 50 Personen beim Sozialdienst und der Mettmenstetter Sozialdiakonin Ursula Jarvis gemeldet, die Asyl-

suchende bei der Bewältigung des Alltags, beim Aufbau von Tagesstrukturen unterstützen wollen oder Sprachunterricht anbieten. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7

200 10 9 771661 391004


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