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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 16 I 169. Jahrgang I Freitag, 27. Februar 2015

Mit Schwert verteidigt

Politiker helfen

Ein Indoor-Hanfplantagen-Besitzer wurde wegen Köperverletzung verurteilt. > Seite 3

Postautolinie 237: Kantonsräte Läubli und Schneebeli mit Anfrage beim Regierungsrat. > Seite 5

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Amphibien wandern Temporäre Strassensperrung zwischen Maschwanden und Obfelden. > Seite 7

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Petition eingereicht Sihlwald: Kampf gegen die geplante Schliessung der Bachtelenstrasse. > Seite 9

Schnelllebiger Immobilienhandel – auch im Säuliamt Trotz gutem Angebot und grosser Nachfrage wird der Handel mit Immobilien komplexer Die Immobilienhändler im Säuliamt führen zwar eine grosse Anzahl Objekte sowohl für den Kauf als auch Verkauf in ihren Portefeuilles, trotzdem kämpfen sie mit einigen Schwierigkeiten. Als wichtigste Anforderung im Immobilienhandel bezeichnen sie nach wie vor die Lage des Objektes. Sie bestimmt neben vielen anderen Voraussetzungen den Preis. Vermehrt spielt jedoch auch die energetische Situation, wie Wärmeerzeugung und Wärmedämmung eines Hauses eine wichtige Rolle. Der Kauf eines Wohnobjektes wird vermehrt erschwert durch die immer konservativer agierenden Banken, welche die Sicherheiten, das erforderliche Einkommen und das nötige Eigenkapital erhöht haben. Der hohe Frankenkurs schreckt auch Käufer aus dem EURaum vor einem Immobilienkauf ab.

Einfamilienhaus unter 1,3 Millionen innert Tagen verkauft Beim Verkauf einer Immobilie wiederum spielen überdies neu hinzukommende Probleme eine wichtige Rolle. Viele verkaufswillige Hausbesitzer halten sich mit einem Verkauf zurück, weil sie den Verkaufserlös nicht gewinnbringend anlegen können. Andere wiederum haben noch immer völlig

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Dorfladen lebt Der Laden Oberamt in Kappel ist mehr als ein «gewöhnlicher» Denner. > Seite 12

Hedinger Forscher entdeckt neue Singzikadenart Der Hedinger Thomas Hertach und andere Forscher der Uni Basel haben in Italien und in der Südschweiz eine neue Singzikadenart entdeckt. Wegen des hohen Thomas Hertach. Gesangs wurde sie «Italienische Bergzikade» getauft. Hertach und seine Mitstreiter haben bei der Forschung einigen Aufwand auf sich genommen bis feststand, dass sich die neue Art von einer ähnlichen unterscheidet, die in den Pyrenäen vorkommt. Der 44-jährige Thomas Hertach hat in den Sommermonaten in italienischen Gebirgen mit dem Roller rund 20 000 km zurückgelegt und dort allein geforscht.

................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Die Lage von Immobilien – hier in Obfelden – spielt beim Preis eine entscheidende Rolle. (Bild Werner Schneiter) realitätsfremde Preisvorstellungen. Ein im Säuliamt befindliches freistehendes Einfamilienhaus, das gut im Schuss ist und nicht über 1,3 Millionen Franken kostet, findet sich jedoch allerhöchsten einige wenige Tage im Angebot. Einer der grossen Immobili-

enhändler im Säuliamt hält fest, dass ein zum Verkauf ausgeschriebenes Objekt nie länger als sechs Monate auf der Verkaufsliste erscheinen soll, ansonsten werde es als Ladenhüter taxiert. Übereinstimmend bestätigen die im Knonauer Amt tätigen Immobilien-

Der Schanzenneubau hat begonnen

händler, dass sich Angebot und Nachfrage weitgehend ausgleichen, insgesamt sei aber der Handel wegen der aufgeführten Gründe ziemlich erschwert worden. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Ein Materialwart für die ZSO Albis

Fast zwei Jahrzehnte lang hat sich die Wasserschanze Jumpin in Mettmenstetten bewährt. Mit dem Neubau soll einiges noch besser werden.

Die Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbands hat dem Zivilschutz eine 80-Prozent-Stelle bewilligt.

Es war ein ungewohnter Anblick: Nach dem Abriss der alten Schanze im Herbst vergangenen Jahres präsentierte sich der Hang über dem Jumpin ganz kahl. Doch das ist nun vorbei: Diese Woche begann der Aufbau der neuen Schanze – mit einigen Verbesserungen: Der Turm hinter dem Anlaufhügel mausert sich vom behelfsmässigen Gerüst zur ästhetischen Holzkonstruktion, die Schanzen-Anfahrt wird entschärft, indem die Spuren alle auf einem Niveau verlaufen und die Kicker selber sind so konstruiert, dass ihre Radien dereinst ohne grossen Aufwand angepasst werden können. Beim Neubau setzt das Jumpin auch auf Nachhaltigkeit und Innovation. So wird das Sprinklerwasser von der Schanze in den Kreislauf zurückgeführt und man tüftelt noch an Möglichkeiten, wie die kleineren Kicker hydraulisch verstellt werden können. Pünktlich zum Saisonstart Anfang Mai soll die neue Schanze bereit sein. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

«Es geht darum, dass das Material einsatzfähig ist», stellte Ruedi Fornaro, Präsident des Sicherheitszweckverbands, klar. Nachdem der Antrag auf eine Vollzeitstelle vor vier Monaten abgelehnt worden war, nahm die Sicherheitskommission (Siko) vergangenen Mittwochabend einen neuen Anlauf – diesmal wie von den Delegierten gefordert mit einer Teilzeitstelle. Bei ihrem Antrag stützt sich die Siko auf eine Empfehlung des Beratungsunternehmens Federas. Dieses geht davon aus, dass für die Material-, Anlagen- und Sirenenwartung «in der nötigen Qualität» ein Pensum von 75 % ausreicht. Mit den Abklärungen zeigte sich die Mehrheit der Gemeindedelegierten zufrieden. Nach kurzer Diskussion fiel der Ja-Entscheid schliesslich sogar einstimmig aus. Die Stelle wird nun mit einem Pensum von 70 bis 80 % ausgeschrieben. Eine Aufstockung ist in absehbarer Zeit kein Thema: «Unser Bestreben ist, dass die 80 % in den nächsten Jahren ausreichen», versicherte Fornaro. (tst.)

Eine neue Wasserschanze entsteht: Das Jumpin am Mittwoch. (Bild Thomas Stöckli)

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