Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 13 I 169. Jahrgang I Dienstag, 16. Februar 2016
Stromdetektive
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EKZ-Mitarbeitende analysieren Säuliämtler Stromrechnungen und Elektrogeräte. > Seite 3
Wanderungsbewergungen: Woher stammt die Bevölkerung des Knonauer Amts? > Seite 5
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Strolchenfahrt 16-Jähriger entwendet das Auto seines Vaters und verursacht in Affoltern einen Unfall. > Seite 10
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Diebe verhaftet Gestohlene Artikel in Einkaufszentrum via Notausgang in ein Auto verladen. > Seite 10
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Eröffnung Ab 5. März: Ein Mättmi-Wäg mit Gwerb-Bänkli zum 900-Jahre-Jubiläum. > Seite 15
Biker Urs Huber gewinnt in Südafrika Weil er sich dem Bau seines Hauses in Mettmenstetten widmete, stieg der Mountainbiker Urs Huber in den Monaten November und Dezember nicht aufs Velo. Den Trainingsrückstand hat er nun offenbar wettgemacht. Zusammen mit Teampartner Karl Platt gewann Urs Huber das Tankwa-Etappenrennen in Südafrika. Dies nach einem Duell mit dem Duo Christoph Hauser und Sam Gaze. ................................................... > Bericht auf Seite 23
Vom schlechten Wetter liessen sich die Fasnächtler (hier die Säuligugger) die gute Laune nicht verderben. (Bild Martin Platter)
Regen und Schnee als stille Begleiter
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Mieses Wetter am Oberämtler Fasnachtsumzug Nach etlichen Jahren bei trockenem und zuweilen sogar frühlingshaftem Wetter war diesmal Regen und teilweise Schneefall Begleiter am Umzug der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon. Das
wirkte sich sowohl auf die Anzahl Sujets als auch auf die Besucherresonanz aus, die unter den Vorjahreswerten lagen. Die Narren jedoch liessen sich den Spass vom miesen Wetter nicht
verderben. Am Schluss herrschte wieder Hochstimmung an der Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal. Wie schon an den beiden Vortagen, als die Maskenbälle in Affoltern, Kappel und in
In Frühform: Urs Huber. (Archiv/map.)
Maschwanden die Säuliämtler Masken-Fans in Scharen anlockten. (map.) ................................................... > Weitere Fasnachts-Impressionen und -Berichte auf den Seiten 6/7/8/9
Grosse Sicherheit Nicht unmöglich, auf den S-Bahn-Linien aber unwahrscheinlich Trotz verdichtetem Fahrplan
Ein Ausbruch aus dem Gefängnis Affoltern
In den letzten Tagen mögen einige der über 20 000 täglichen S-Bahn-Pendler im Säuliamt während der Fahrt von und zum Arbeitsort an das schreckliche Zugunglück in Oberbayern gedacht haben. Die SBB versichern jedoch, dass eine Besorgnis unbegründet ist. Umfassende Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, dass nach menschlichem Ermessen auf den ein-
Der Ausbruch eines Gefangenen aus dem Gefängnis Limmattal, mithilfe einer Wärterin, hat die Schweiz beschäftigt. Im Gefängnis Affoltern wäre ein vergleichbarer Fall möglich, jedoch sehr unwahrscheinlich.
spurigen Streckenführungen kein Zusammenprall möglich ist. Das Bundesamt für Verkehr hält aber auch fest, dass trotz technisch modernsten Methoden eine Panne nie ganz ausgeschlossen werden kann. Die S-Bahn bietet aber trotz hoher Fahrplandichte grösstmögliche Sicherheit. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 10
Gilt als sicher: S-Bahn, hier im Säuliamt. (Bild Martin Mullis)
Gefangenschaft ist der längerfristige und meist unfreiwillige Entzug von Freiheit. Aufgrund der sozialen Isolation und der oft auftretenden Einsamkeit kann es sein, dass Gefängnisinsassen schubweise aggressiv, depressiv und lethargisch werden. Wärterinnen und Wärter sind den Launen der Gefangenen ausgesetzt und müssen mit diesen klarkommen. «Beim Beruf des Aufsehers/Betreuers handelt es sich um eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Eine Mischung von absoluter Bestimmtheit und fürsorglicher Einfühlsamkeit», beschreibt die Kommunikationsbeauftragte des Amtes für Justiz des Kantons Zürich, Rebecca de Silva, die Aufgabe des Gefängnispersonals
und ergänzt: «Die Mitarbeitenden erfüllen diese hohen Anforderungen in aller Regel sehr gut.»
So etwas hat es im Kanton Zürich noch nie gegeben Im Gefängnis Affoltern arbeiten die Aufseher in einem vergleichbaren Schichtbetrieb wie im Gefängnis Limmattal. Ein Ausbruch, wie aus dem Gefängnis Limmattal, sei deshalb nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich, weiss Rebecca de Silva: «Bei dieser Flucht handelte es sich um einen absoluten Einzelfall, etwas das wir so noch nie erlebt haben.» Was zudem gegen vergleichbare Vorgänge spricht, ist die Ausrichtung des Affoltemer Gefängnisses. Es kommen nur Straftäter nach Affoltern, die Haftstrafen von zwei Jahren oder weniger absolvieren müssen. Sie können Unterricht besuchen und sich auf die baldige Wiederaufnahme des Zivillebens vorbereiten. (sals)
200 07 9 771661 391004