Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 11 I 169. Jahrgang I Dienstag, 9. Februar 2016
Gegen Lohndumping
Wanderschäfer
KMU setzen sich für die Initiative ein, entgegen der Empfehlung des Gewerbeverbandes. > Seite 5
Rolf Beutler, in Knonau aufgewachsen, zieht mit seinen Tieren durch die Schweiz. > Seite 5
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Neues Domizil contact in den Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendhilfezentrums kjz des AJB im Winkel 2. > Seite 6
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Besondere Schultage Sucht- und Gewaltpräventionstage – «chili»-Training des Roten Kreuzes in Bonstetten. > Seite 6
Deutlich mehr Elementarschäden im Bezirk Affoltern Statthalter Claude Schmidt präsentierte an der GV des Feuerwehrverbandes Zahlen Im Bezirk Affoltern beliefen sich die Elementarschäden im vergangenen Jahr auf fast zwei Millionen Franken – deutlich mehr als in den Vorjahren. 101 der gesamthaft 298 Fälle betreffen Hagelschäden. Ausserdem rückten die Feuerwehren zu zwei Grossbränden aus. ................................................... von werner schneiter Traditionell lässt der Statthalter an der Generalversammlung des Feuerwehrverbandes des Bezirks Affoltern das verflossene Feuerwehrjahr Revue passieren – so auch an der 92. Auflage am vergangenen Freitag im Schachensaal in Hedingen. Als einen Höhepunkt bezeichnete Claude Schmidt die Teamübung im September auf dem Flugplatz in Hausen. Die Rettungsdienste Limmattal und Affoltern, die Feuerwehren des Flughafens Zürich und Hausen sowie Rega und TCS Alpine Air Ambulance simulierten den Unfall eines Kleinflugzeuges. «Übungsanlage, Figuranten und der motivierte Einsatz haben mich beeindruckt», sagte Claude Schmidt. Mit ein paar eindrücklichen Zahlen illustrierte er auch die Schadenfälle des vergangenen Jahres. Unter den 54 Brandschäden mit Gesamtkosten von 3 Mio. Franken figurieren zwei grosse: der Brand eines Wohnhauses mit Gewerbe in Hedingen verursachte Schaden in der Höhe von 755 000 Franken, der Brand einer Scheune im Weiler Seeboden in Hausen gar 1,6 Mio. Franken. Zwei Ereignisse machen also knapp 80 Prozent der gesamten Brandschäden im Säuliamt aus. Ursachen liegen in erster Linie bei der
Elektrizität, in einigen Fällen brannte es auch als Folge von Blitzschlag. Im Kanton Zürich beliefen sich die Brandschäden auf 49 Mio. Franken, rund ein Viertel mehr als im Vorjahr.
Hagel und Hochwasser
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Frischer Wind Gegenüber dem Bahnhof Bonstetten-Wettswil eröffnete ein neues Bistro. > Seite 9
«Revitalisierung und Entwicklung» des Klosters Kappel Die Klosteranlage aufwerten, die Infrastruktur erneuern und die Gebäude energetisch sanieren – das sind die Vorhaben im Rahmen eines Programms für «Revitalisierung und Entwicklung». Der Heizverbund stellte 2013 einen ersten Schritt dar. In einem zweiten Schritt soll nun der Landwirtschaftsbetrieb erneuert werden. Vorgeschlagen ist ein neuer Standort westlich des heutigen Laufstalls. Die Kappelerpflege (Delegiertenversammlung) wird sich im März damit befassen.
................................................... > Bericht auf Seite 3
Mit 1,981 Mio. Franken lagen die Schäden im Elementarbereich deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Höher sind sie nur im Bezirk Dietikon. Den Löwenanteil beanspruchen Hagelschäden. 101 der insgesamt 298 Elementarschäden gehen auf Hagelschlag zurück (Schäden insgesamt 250 000 Franken). In Franken gemessen sind aber die Hochwasserschäden (1,5 Mio. Franken) deutlich höher. Die Sturmschäden belaufen sich auf 160 000 Franken. Insgesamt zeigt sich Statthalter Claude Schmidt beeindruckt von der Leistungsbereitschaft der Feuerwehrleute. Drei von vier im Jahr 2015 inspizierten Feuerwehren hätten die Note «gut» verdient, die vierte ein «Genügend». Weitere Inspektionen stehen in diesem Jahr an.
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Nachwuchs vorhanden Gute Kunde kommt auch von Urs Weber, dem Kommandanten der Jugendfeuerwehr. Ihr gehören derzeit 54 Nachwuchsleute und 14 Kader an; diverse Grundkurse, Events und Wettkämpfe runden das Ausbildungsprogramm ab. Zu den Höhepunkten gehört in diesem Herbst der Besuch im Brandhaus in Seewen. «Wir haben einen guten Bestand und sehr motivierte Leute», sagt Urs Weber. Im Säuliamt ist also für Nachwuchs gesorgt. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7
Mai 2015 in Stallikon: durch Hochwasser beschädigtes Kulturland. (Archivbild)
Starkes Bevölkerungswachstum im Bezirk Affoltern Unter den Regionen auf Platz drei – Grösstes Wachstum im Furttal und im Glattal Im vergangenen Jahr ist die Einwohnerzahl im Bezirk Affoltern um 2 Prozent gestiegen. Mehr zugelegt haben nur das Furttal und das Glattal. Die vielen Baugespanne und im Bau stehenden Gebäude widerspiegeln das Wachstum im Knonauer Amt: Ende 2015 zählte die Region 51 541 Einwohnerinnen und Einwohner – 1015 mehr als Anfang Jahr. Das entspricht einer Zunahme von 2 Prozent. Unterdurchschnittlich – 17,6 Prozent – ist der An-
teil der ausländischen Wohnbevölkerung. Auf kantonaler Ebene beträgt dieser 26,0 Prozent. Aus einer Medienmitteilung der Direktion der Justiz und des Innern geht hervor, dass die Bevölkerung im Kanton Zürich auch im vergangenen Jahr kräftig gewachsen ist. Ende 2015 zählte der Kanton 1,463 Mio. Einwohner, was einer Zunahme von 1,4 Prozent entspricht. Jede Region hat zugelegt, am stärksten das Furttal (2,6 Prozent), das Glattal (2,1 Prozent) und das Säuliamt (2 Prozent). Diese drei Regionen vereinen zusammen mehr als die
Hälfte des letztjährigen Bevölkerungswachstums auf sich. Aber drei Viertel des Wachstums hat in den Städten stattgefunden. Die Statistik zeigt weiter, dass bei den über 60-Jährigen die Frauen eine Mehrheit bilden, ab 85 sind sie sogar doppelt so stark vertreten wie die Männer. Jede fünfte Person ist jünger als 20, jede sechste 65 oder älter.
Weniger Reformierte Im Übrigen verliert die reformierte Kirche Mitglieder, derweil die Katholi-
ken dazugewinnen. Die reformierte Kirche verlor innert eines Jahres 5400 Mitglieder, besonders durch Sterbefälle und Austritte. Die Katholiken haben demgegenüber knapp 900 Mitglieder dazugewonnen. Ende 2015 war die Bevölkerung zu 30 Prozent evangelischreformiert und zu 27 Prozent römisch-katholisch. Stark zugelegt hat erneut jene Gruppe mit anderer oder ohne Konfession. Sie ist innert Jahresfrist um mehr als 24 000 Personen gewachsen. (-ter.)
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