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5 | MAI 2018

Das Fachmagazin für die Schweizer Automobilbranche

& Wirtschaft

RWX_Ins_Auto&Wirtschaft_04-2018_def.qxp_Layout 1 19.04.18 10:50 Seite 1

www.auto-wirtschaft.ch

TITELTHEMA Software im Garagenbetrieb Innovative Softwarelösungen für ­Garagen im Überblick

NEWS Diesel-Fahrverbote Jede 2. Diesel-Occasion wäre betroffen

DIGITAL Cyber Security Schutz vor Hackerangriffen

AUTO&SIE Frauen in der Automobilgeschichte Bertha Benz und Co.

WIRTSCHAFT Multimedia DAB+ auf dem Vormarsch Waschen Produktneuheiten für die Fahrzeugpflege Planen & Bauen Neubau für Hyundai Diagnose Neue Geräte für Profis

TECHNIK Fachwissen Autonomes Fahren Hochaufgelöste Strassenkarten Basis für Level-4- und -5-Autos Ford Focus Die 4. Modellgeneration Hyundai Nexo Brennstoffzellen­fahrzeug

Herausstechen ist unsere Spezialität

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EDITORIAL 5/18 3

Frauen fühlen sich im Autohaus oder in einer Garage oft gestresst und unsicher. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von CDK Global. Insgesamt 64’000 Online-Bewertungen von Kontakten mit einem Autohaus wurden dabei analysiert. Und eines schon mal vorweg: Frauen beschreiben ihre Erfahrungen komplett anders als Männer. In den Online-Bewertungen von Frauen bei Autohändlern tauchten am häufigsten Begriffe auf wie «gestresst», «überwältigt», «übervorteilt» und «panisch». Bei der Beurteilung von Service und Vertrieb fühlten sich viele der befragten Frauen «unsicher» oder «dumm». Dabei wäre es doch so einfach: Frauen und Männer wollen in einem Händlerbetrieb und in einer Garage nämlich dasselbe: eine faire Behandlung und hilfreiche Mitarbeiter.

Isabelle Riederer, Chefredaktorin ir@auto-wirtschaft.ch

Und es geht noch einfacher, damit Frauen eine positive Erfahrung in einem Autohaus oder einer Garage machen. Einfache Tipps, die bei Frauen gut ankommen und die jeder Betrieb ohne grösseren Aufwand umsetzen kann sind: Blickkontakt herstellen und lächeln; herausfinden, was Frauen beim Autokauf wichtig ist: «Zuhören» und «Verstehen»; Informationen anbieten; kontinuierliche Kommunikation mit den Kundinnen; eine einladende Umgebung schaffen; saubere Toiletten; WLAN im Wartebereich; ein Bereich

für Kinder, kostenlose Getränke, sowie aktuelle Zeitschriften und Zeitungen. Denn eines sollte mittlerweile auch in der hinterletzten Hinterhofgarage angekommen sein: Frauen machen nicht nur einen grossen Anteil der direkten Autokäufer aus, sie beeinflussen auch viele Kaufentscheidungen. Die Studie ergab übrigens auch, dass viele Händler bereits auf dem richtigen Weg sind – zur Freude und manchmal auch zur Überraschung der weiblichen Kundschaft. In der aktuellen Ausgabe widmet sich deshalb die Doppelseite «AUTO&Sie» auch den Errungenschaften durch Frauenhand in der Automobilbranche. Oder haben Sie gewusst, dass eine Frau den Scheibenwischer erfunden hat? Spannende Geschichten, Neuheiten und Informationen gibt es in dieser Ausgabe auch in den Bereichen Garagensoftware, Waschen und Diagnose. Das Thema Multimedia behandelt den neuen digitalen Radioempfang, kurz DAB+, und wie der Garagist von heute dank interessanter Umrüstgeräte ein lukratives Zusatzgeschäft generieren kann. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!

IMPRESSUM Herausgeber/Verlag A&W Verlag AG Riedstrasse 10 8953 Dietikon Telefon: 043 499 18 60 Fax: 043 499 18 61 www.auto-wirtschaft.ch verlag@auto-wirtschaft.ch Druck AMA PRINT AG Täfernstrasse 2, 5405 Dättwil Verleger Helmuth H. Lederer (1937–2014) Verwaltungsratspräsident Peter Affolter (paf) paf@auto-wirtschaft.ch

Geschäftsführer Giuseppe Cucchiara (gcu) gcu@auto-wirtschaft.ch Verkaufsleitung Jasmin Eichner (je) je@auto-wirtschaft.ch Redaktion Isabelle Riederer (ir) Chefredaktorin ir@auto-wirtschaft.ch Mario Borri (mb) Michael Lusk (ml) Rafael Künzle (rk) Giuseppe Cucchiara (gcu) Erwin Kartnaller (eka) Stefan Gfeller (sag) Leitender Redaktor AUTO&Technik

Administration Vanessa Bordin (vb) vb@auto-wirtschaft.ch Telefon: 043 499 18 60 Fax: 043 499 18 61 Fachjournalisten Andreas Lerch (ale) Andreas Senger (se) Franz Glinz (fg) Jürg Wick (jw) Roland Hofer (rh) Simon Tottoli (st) redaktion@auto-wirtschaft.ch Grafik Simon Eymold (sey) Skender Hajdari (sh) grafik@auto-wirtschaft.ch

Anzeigenverkauf Juan Doval (jd) jd@auto-wirtschaft.ch Mobile: 076 364 38 41 Giuseppe Cucchiara (gcu) Mobile: 079 700 99 00 gcu@auto-wirtschaft.ch Buchhaltung Natalie Amrein (na) na@auto-wirtschaft.ch Telefon: 043 499 18 91 Berufslernende Riona Blaca (rb) rb@auto-wirtschaft.ch Alice Merki (am) am@auto-wirtschaft.ch

Marketing/Kommunikation Arzu Cucchiara (ac) ac@auto-wirtschaft.ch Abo/Leserservice Telefon: 043 499 18 60 Fax: 043 499 18 61 verlag@auto-wirtschaft.ch

Erscheint 10-mal jährlich Abonnementpreis Inland Fr. 95.–/Jahr (inkl. MwSt.)

Nachdruck sowie elektronische ­Weiterverwendung jeder Art nur mit Genehmigung des Verlags sowie unter Quellenangabe. Für unverlangt eingesandte Manus­kripte und Bilder übernimmt der Verlag keine H ­ aftung.

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Schwestermedien AUTO&Technik (CH) AUTO&Carrossserie (CH) Auto Bild (CH), aboutFLEET (CH) FLEETGuide (CH), Transporter Guide (CH) AUTO&Wirtschaft (A) Auto Bild (A), info4you (A) Eurotax AUTO-Information (A)


4 5/18 INHALT

26

Intelligente Softwarelösungen für Garagen im Überblick

NEWS 6 Menschen & Jobs Sesselrücken in der Branche 10 Nachwuchs gesucht 500 Lehrstelle noch offen 11 Diesel-Verbot Occasionen stark betroffen 12 Post aus Fernost Tempolimits

DIGITAL 22 Cyber Security Schutz vor Hackern 23 Fahrzeugdaten Die neue Währung AUTO&SIE 24 Frauen in der Automobilgeschichte Bertha Benz und Co.

58

Neue Diagnosegeräte der Hersteller und Stärken der Schweizer Vertriebspartner Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

84

Der Nexo kommt mit Hyundais zweiter Brennstoffzellenantriebs-Generation

29 KMU-U AG Digitaler Einstieg

MULTIMEDIA 35 Krautli

30 Auto-Informatik Neue Werkstatt-App

36 Horn Distribution 36 Derendinger

31 Autocomp WSCAR: einfach und kompakt

37 Technomag

31 Andeer Neue Technologie

WASCHEN & REINIGEN 38 Riwax Schonend und gründlich

GARAGENSOFTWARE 26 Stieger Software Vernetzen heisst digitalisieren

32 Audatex Neue Software für Carrossiers

39 Technomag Produkte für Profis

16 BMW und SBB Mobilitäts-Abo wird verlängert

28 GCS Effizientes Arbeiten

32 Softmotive Modular und praxisnah

40 Kärcher AG Neues Glanzstück

20 Eurotax Leichter Rückgang

29 CDK Global Bereit für die Zukunft

33 bme AG Praxisorientiert und modern

41 Aquarama Waschneuheiten

13 SAA-Konjunkturbarometer Stagnation auf hohem Niveau

Die UGS zertifiziert ihre Garagen, Carosserien und Pneuhäuser

ZERTIFIZIERT

Bereits über 50 Betriebe vertrauen in die UGS Zertifizierung


INHALT 5/18 5

62 Hella Gutmann, Krautli, Baumgartner AG

52

Aurel Toth (AWS Architekten) stellt neue Hyundai-Garage in Mumpf vor

19

Barckmann, Johannes

23

63 KSU/A-Technik

Bietenbeck, Felix

22

Bochicchio, Donato

6

WIRTSCHAFT 64 Markenstatistik Q1 auf Vorjahresniveau

Cecco, Piergiorgio

6

65 Wick zur Strassenlage Jetzt wird’s ernst!

68 Ralph M. Meunzel US-Händlertreffen in Vegas

42 Otto Christ AG Vorschau auf die Uniti 2018 43 Glossboxx Auch die inneren Werte zählen 44 Maxolen Schweizer Premiumqualität 45 MTS-Meguiar’s Pflegetipps vom Profi 46 Thommen-Furler, Burger Engineering 47 Derendinger Car-Wax wird carwaxX 48 Fripoo, DLK Technologies 49 ESA

24

Frauen in der Automobilgeschichte

50 KSU/A-Technik PLANEN & BAUEN 52 AWS Architekten Neue Hyundai-Garage 54 Bott Einrichtungen von Profis VERSICHERUNGEN 56 MSS DIAGNOSE 58 Technomag Hostettler 59 ESA 60 Derendinger, CPO 61 Rema Tip Top

Cini, Umberto

6

Daniel, Martin

52

Eckert, Gregor

8

Fleischmann, Karl

40

Fratter, Paul

6

Grazia Davino, Maria

6

Heitz, Amine

6

Jackson, Mike

69

Jermann, Dieter

6

Junker, Daniel

19

Kevresan, Serge

44

Krafcik, John

69

Kurjakovic, Mido

30

Kutschke, Dennis

22

72 Erwin Kartnaller Entwicklungsland Schweiz?

Maeder, Olivier

10

Manzi, Patrick

68

Meier, Harry H.

11

TECHNIK 74 News Techniktrends

Meier, Nicolas

70 Treuhandratgeber Kernkompetenzen Saubere Sache: Innovative Produktneuheiten für die Fahrzeugpflege

Seite

Bächtold, Urs

66 Modellvorschau Vive le Sport!

38 XX

PERSONENVERZEICHNIS Nachname, Vorname

8

Odermatt, Renato

43

Ofner, Felix

60

Perrais, Sébastien

76 Fachwissen Autonomes Fahren: automobile Herausforderung 80 Hochaufgelöste Strassenkarten Voraussetzung für autonomes Fahren 81 Mercedes-Benz G-Klasse Runderneuertes Urgestein  82 Ford Focus Aufgerüstet und erstmals als Crossover 84 Hyundai Nexo 2. Generation Brenstoffzellenfahrzeug

6

Rissi, Stephan

26

Röthlisberger, Peter

40

Schütz, Martin

10

Schwarzenbach, Marco

10

Sedmak, Tamara

90

Siedler, Norbert

47

Spaltenstein, Stefan

44

Sträsler, Hans-Dieter

40

Strilka, Roland

20

Toth, Aurel

52

Vecchiet, Erik

6

Vinkelau, Ulrich

29

Vogt, Jürgen

23

Vuilliomenet, Marc

48

Willi, Sandro

29

Wyssbrod, Kurt

37

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6 5/18 NEWS

ERIK VECCHIET WIRD NEUER CHEF BEI PIRELLI SCHWEIZ

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b dem 1. Juni 2018 übernimmt Erik Vecchiet bei Pirelli Schweiz die Landesverantwortung für die Schweiz sowie jene von Zentraleuropa (AT, SL, HR, HU, CZ, SK). Er folgt auf Dieter Jermann, der nach 18 Jahren die Firma verlässt und neu Brand Director Audi Schweiz wird. Vecchiet arbeitet seit 2002 im Pirelli-Konzern. Er ist seit 2011 Marketing Manager für die Schweiz sowie Leiter Operative Marketing für Central Europe. In den letzten 15 Monaten hat er zusätzlich die Verantwortung als Verkaufsleiter Autohaus für Österreich sowie die kommerzielle Leitung für die Märkte Slowenien und Kroatien erfolgreich ausgeübt.

VERSTÄRKUNG IM MTS-TEAM

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er aus Rüti stammende Amine Heitz übernimmt in der MTS Multi Technology Services GmbH die Aufgabe als Produktmanager und Messeplaner. Heitz absolvierte eine Ausbildung zum Automobil-Fachmann und technischen Kaufmann. Er sammelte mehrere Jahre Erfahrung als Automechaniker/ Aufbereiter und Kundendienstberater. Bei der MTS Multi Technology Services GmbH ist er zuständig für die Betreuung von bestehenden Waschanlagen, Weiterentwicklung der Waschstrassenprodukte, Produktevorführungen, Planung und Durchführung von Events in der ganzen Schweiz.

Erik Vecchiet Director Swiss Market Area, Director Central Europe, Pirelli Tyre (Suisse) SA

BOCHICCHIO: NEUER ­GENERALDIREKTOR VON FORD SCHWEIZ

D

onato Bochicchio startet am 1. Mai als neuer Generaldirektor der Ford Motor Company (Switzerland) SA. Er tritt die Nachfolge von Paul Fratter an, der zu Ford Europa nach Köln wechselt. Bochicchio bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie mit. Er begann seine Karriere 1996 bei Daimler Chrysler Switzerland. Nach weiteren Stationen bei Scania als Leiter Verkauf und Marketing, für die Marke Škoda als Direktor für den Markt Schweiz und Italien arbeitete er die letzten vier Jahre als Brand Director Audi Schweiz. Bochicchio ist gelernter Kaufmann, hat sich kontinuierlich weitergebildet und besitzt ein Executive MBA. Donato Bochicchio Generaldirektor, Ford Motor Company (Switzerland) SA

MASERATI: CECCO ÜBERNIMMT DEUTSCHLAND-GESCHÄFT

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echsel an der Spitze von Maserati Deutschland: Piergiorgio Cecco hat mit sofortiger Wirkung die Verantwortung für den deutschen Markt übernommen. Cecco ist seit 2004 für Maserati tätig. Er ist General Manager für die Schweiz und Österreich. Beide Positionen wird er auch weiterhin behalten. Ausserdem fungiert Umberto Cini ab sofort als neuer General Manager von Maserati Europa. Er übernimmt diese Aufgabe zusätzlich zu seinem Posten als Chef für die Vertriebsregion Naher Osten und Afrika. Wie Cecco arbeitet Cini bereits seit 2004 für die Marke mit dem Dreizack.

Amine Heitz Produktmanager, Messeplaner, MTS

NEUER MANAGING DIRECTOR BEI FCA SCHWEIZ

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it sofortiger Wirkung übernimmt Sébastien Perrais den Vorstandsvorsitz der FCA Switzerland SA. Zuletzt war Perrais als Country Manager verantwortlich für die Marken Alfa Romeo und Jeep bei FCA in Frankreich. Perrais verfügt über langjährige Erfahrungen in der Automobilindustrie mit hoher Verantwortung u.a. für die Bereiche Marketing und Vertrieb. Seine berufliche Laufbahn begann er 1994 in Frankreich, anschliessend in Deutschland. Perrais Vorgängerin Maria Grazia Davino war rund zwei Jahre in der Funktion als Managing Director von FCA Schweiz tätig und übernimmt neu den Chefsessel bei der FCA Germany AG. Sébastien Perrais CEO, FCA Switzerland SA

Piergiorgio Cecco General Manager Schweiz und Österreich, Maserati

FÜHRUNGSWECHSEL: DIETER JERMANN WIRD AUDI BRAND DIRECTOR

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ieter Jermann folgt am 1. Juni auf Donato Bochicchio als Brand Director Audi bei der AMAG Import AG. Jermann verfügt über mehr als 30 Jahre Führungserfahrung und war 18 Jahre in der Automobilbranche – bei Pirelli – tätig. Er verfügt über einen Abschluss als Master of Advanced Studies in Marketing & Betriebswirtschaft und spricht vier Sprachen. Seine Karriere bei Pirelli startete er im Jahr 2000 als Marketing Manager und leitete dann von 2004 bis 2011 als Director Swiss Market die Schweizer Niederlassung. Seit 2011 hat er zusätzlich als Area Director für Central Europe für insgesamt zehn Märkte die Umsatz- und Ergebnisverantwortung inne. Dieter Jermann Brand Director Audi, AMAG Import AG


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8 5/18 NEWS

«DER BETRIEB MUSS BEREIT SEIN, SICH AKTIV IN DER UGS EINZUBRINGEN» Vor 13 Jahren wurde die UGS gegründet, um die freien Fahrzeugteile-Grossisten in der Schweiz zu vernetzen, um Synergien zu nutzen. Im Interview erzählen UGS-Präsident Gregor Eckert und sein Vize Nicolas Meier von den Meilensteinen und von den Zukunftsplänen. Interview: Mario Borri Was sind die Meilensteine in der Geschichte der UGS? Gregor Eckert: Als Meilensteine können wir die gemeinsamen und zahlreichen Auftritte an Messen und vor allem das Networking unter den Händlern nennen. Aber auch die diversen Projekte, die wir gemeinsam realisiert haben – wie die Garagenzertifizierung –, prägten die UGS-«Geschichte».

Sie haben 2017 das UGS-Zertifikat eingeführt – was hat es damit auf sich? Gregor Eckert: Die UGS bietet exklusiv eine Zertifizierung an, die Garagen, Carrosserien und Reifenhäuser auszeichnet und ihnen ihre Unabhängigkeit garantiert. Sofern ein Garagist rund 80 Prozent seiner benötigten Ersatzteile bei einem UGS-Händler bezieht, kann er sich von diesem zertifizieren lassen. So kann der UGS-Händler garantieren, dass sein Kunde Ersatzteile in Erstausrüsterqualität verbaut und primär auf Qualität und die Sicherheit der Ersatzteile setzt. Ebenfalls werden die Unternehmen geschult. Die Schulungen werden durch die Partnerlieferanten der UGS finanziert und durchgeführt.

Der Kern der UGS sind die Händler – wie hat sich dieses Händlernetz entwickelt? Gregor Eckert: Gut. Zurzeit dürfen wir rund 14 Mitglieder zählen, die sich primär nördlich der Alpen auf die französische und deutschsprachige Schweiz verteilen. Die meisten Mitglieder sind schon seit der Gründung der UGS dabei, was uns sehr stolz macht. Nicolas Meier: Dennoch sind wir immer interessiert an weiteren Händlern aus Regionen, in welchen die UGS noch nicht aktiv ist. Was muss ein Betrieb mitbringen, um UGS-Mitglied zu werden? Gregor Eckert: Der Betrieb muss die Bereitschaft mitbringen, sich aktiv in der UGS einzubringen und die Lieferanten der UGS auf der Ebene der Loyalität zu berücksichtigen. Nicolas Meier: Interessant für die UGS sind Grossisten, welche sich der stetigen Veränderungen im Ersatzteilmarkt bewusst sind und sich diesen auch immer wieder neu anpassen möchten. Somit kann auch die UGS sich gemeinsam mit ihren Händlern weiter entwickeln. Was sind die Vorteile für einen Händler, wenn er UGS-Mitglied ist? Gregor Eckert: Die Händler schätzen die günstigeren Einkaufskonditionen, das Networking unter den Händlern, die gemeinsamen Auftritte an Messen und auch die Unterstützung durch Lieferanten. Ohne die entsprechenden Lieferanten könnten die Händler nicht

Nicolas Meier: Der Garagist profi­ tiert von einem grossen Netzwerk an Beschaffungsmöglichkeiten, da sein regionaler UGS-Händler in der Regel nicht nur mit einem Importeur arbeitet. Somit ist die Abdeckung an Ersatzteilen oftmals grösser.

Gregor Eckert, Präsident UGS und stv. Geschäftsführer der NS Autoersatzteile AG (r.), und Nicolas Meier, Vize-Präsident UGS und Mitglied der Geschäftsleitung der Autoteile Wetzikon AG. wirtschaften – wie hat sich das Lieferanten-Netzwerk entwickelt? Gregor Eckert: Das Lieferantennetzwerk konnte im Laufe des Bestehens der UGS ausgebaut werden. Von Beginn an konnte die UGS auf die Beziehungen unseres Geschäftsführers Silvan Flüeli zurückgreifen, der Lieferanten wie auch Hersteller von seinen langjährigen Tätigkeiten in der Branche sehr gut kennt. Die UGS wurde auch für weitere potenzielle Lieferanten attraktiv. Regelmässig werden Anfragen bearbeitet. Welchen Mehrwert hat ein Lieferant, wenn er UGS-Händler beliefert? Nicolas Meier: Die Lieferanten bekommen die Möglichkeit, sich an Messen gemeinsam mit der UGS präsentieren zu können. Somit haben Lieferanten die Chance, sich

an grossen Messen wie dem Auto­ salon mit einem vergleichsweise kleinen Budget selbst präsentieren zu können. Was hat ein Garagist davon, wenn er seine Fahrzeugteile bei einem UGSHändler bezieht?

Wie sieht die Zukunft der UGS aus – sind neue Produkte oder ­Dienstleistungen in Vorbereitung? Gregor Eckert: Wir werden unsere erfolgreiche Zertifizierung weiter ausbauen. Weiter werden wir dieses Jahr für die zertifizierten Betriebe mit interessanten Schulungen starten. Nicolas Meier: Ergänzend werden wir an der autotecnica 2018, in den Hallen der Auto Zürich Car Show, mit einem eigenen Messestand vertreten sein. Dabei werden wir auf unser bewährtes Standkonzept des Autosalons Genf zurückgreifen.

Das komplette Interview lesen Sie auf www.auto-wirtschaft.ch

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10 5/18 NEWS

SCHWEIZER AUTOGEWERBE SUCHT 500 LERNENDE Zehntausende Schweizer Jugendliche stehen vor einer wichtigen Weichenstellung in ihrem Leben: Sie entscheiden sich in den nächsten Wochen für eine Berufslehre. Das Autogewerbe bietet mit ­seinen vielfältigen beruflichen Grundbildungen beste Karrierechancen.

M

echanik, Elektrik, Elektronik oder Informatik – kaum eine berufliche Grundbildung ist so vielseitig wie jene im Autogewerbe. Die Technologie entwickelt sich, und mit ihr verändern sich die beruflichen Anforderungen. Damit die nachweislich hohe Qualität der technischen Grundbildungen mit dieser Dynamik mithalten kann, werden die Lehrinhalte regelmässig überprüft und angepasst. Per 1. Januar 2018 ist die neue Bildungsverordnung in Kraft getreten. Sie wird zum Lehrbeginn im August wirksam und bringt Neuerungen für die über 2500 neuen Lernenden und für die Ausbildungsbetriebe. Die augenfälligsten Veränderungen liegen in der Ablösung der Schulfächer durch Handlungskompetenzen sowie der Integration der neusten Technologien wie Fahrerassistenzsysteme und Hochvolttechnik.

Kaum ein Gewerbe bietet so viele berufliche Grundbildungen wie das Autogewerbe.

Vielfältiges Angebot Der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) mit seinen 4000 Mitgliederbetrieben beschäftigt 39’000 Mitarbeitende, rund 9000 davon sind Nachwuchskräfte in der Aus- und

Weiterbildung. Neben technischen Berufen bietet das Autogewerbe auch Grundbildungen im kaufmännischen Bereich und im Detailhandel an. Beim Garagistenverband AGVS ist man stolz auf die Qualität der

MIT DER ESA UND BRIDGESTONE AN DIE SWISS INDOORS IN BASEL Kunden der ESA haben dank der Zusammenarbeit mit Bridge­stone die Möglichkeit, mit etwas Glück die besten Tennisspieler der Welt an den Swiss Indoors im Oktober in Basel live mitzuerleben.

D

ie ESA bietet ihren Kunden gemeinsam mit Bridge­ stone die Möglichkeit, den Final-Sonntag, am 28. Oktober 2018 an den Swiss Indoors live mitzuerleben – inklusive Zutritt zur exklusiven Event-Lounge der ESA und Bridgestone. Mit dem attraktiven Teilnehmerfeld ist es umso spannender, zu erwarten, wer in den Final einzieht. «Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Kunden und unserem Partner Bridgestone den grössten und einmaligen Sportanlass der Schweiz zu besuchen», sagt Martin Schütz, ESA Category Manager Verbrauchs- und Investitionsgüter. Viele Vorteile dank neuer Partnerschaft Die neue Partnerschaft zwischen ESA und Bridgestone verspricht für die Bridgestone-Kunden der ESA viele Vorteile. Denn solch

beruflichen Grundbildung und der höheren Berufsbildung, deren viel­ fältiges Angebot ausgezeichnete Entwicklungs- und Karrierechancen bietet. Doch diese hat nicht nur Vorteile: Es profitieren auch andere Branchen, indem sie Berufsleute aus dem Autogewerbe einstellen. «Für uns vom AGVS und für die Garagisten ist es wenig erfreulich, wenn von uns gut und breit ausgebil­dete Berufsleute abgeworben werden», stellt AGVSGeschäftsleitungsmitglied Olivier Maeder fest. «Aber das ist nicht neu. Autofachleute waren und sind in vielen Sparten gefragt und willkommen.» Was für den AGVS und seine Mitglieder ein Ärgernis ist, stellt für die Berufsleute im Autogewerbe ein grosses Plus dar. Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten sind gesucht – im Autogewerbe, aber auch in verwandten Branchen. Im Sommer startet das neue Lehrjahr. Ein grosser Teil der Lehrstellen in der Autobranche ist vergeben.Trotzdem waren Mitte April noch mehr als 500 Ausbildungsplätze offen. (pd/mb) www.autoberufe.ch

überragende Wettbewerbe können nur dank der engen Kooperation zwischen der ESA und Bridgestone realisiert werden. Marco Schwarzenbach, Manager Business & Operations, Bridgestone Europe NV/SA, ist begeistert: «Die Swiss Indoors bieten eine einzigartige Atmosphäre, ob am spannenden Final-Match in der grossen Halle oder in der exklusiven Event-Lounge ESA & Bridgestone.» ESA-Kunden können sich unter www.esa.ch/bridgestone anmelden und mit etwas Glück 13 x 2 Tickets für die Swiss Indoors in Basel inklusive Zutritt zur Event-Lounge ESA & Bridgestone gewinnen. (pd/ir) www.esa.ch www.bridgestone.ch


NEWS 5/18 11

Nachfrage nach Diesel um 20 Prozent eingebrochen Die Unsicherheit über die Zukunft von Dieselfahrzeugen widerspiegelt sich in der Nachfrage (Neuwagen und Occasionen) auf comparis.ch: Die treibstoffspezifischen Suchanfragen nach Fahrzeugen mit Dieselantrieb sind allein im letzten Monat um 20 Prozent eingebrochen und haben Ende März 2018 ein Rekordtief erreicht. Zwischen Januar 2015 und April 2018 ist die Nachfrage insgesamt um 44 Prozent zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum ist die Nachfrage nach benzinbetriebenen Personenwagen um 71 Prozent gestiegen.

Die Nachfrage nach Diesel-Occasionen leidet nach wie vor unter den Folgen des Dieselskandals.

JEDE ZWEITE DIESEL-OCCASION VON VERBOTEN GEFÄHRDET Nach dem Entscheid des Leipziger Verwaltungsgerichts führen erste deutsche Städte noch 2018 Fahrverbote für Dieselautos ein. Eine Analyse von comparis.ch zeigt: Jede zweite Diesel-Occasion auf dem Comparis-Autoportal wäre von derartigen Verboten betroffen.

S

chon dieses Frühjahr sol­ len erste Fahrverbote in Deutschland in Kraft treten. Und auch die Genfer Regierung hat angekündigt, ein temporäres Fahrverbot für alte Dieselfahrzeuge zu prüfen. Die richten sich an Dieselautos mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro  5. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge,

die vor September 2015 in Verkehr gesetzt wurden. Laut Bundesamt für Statistik (BfS) verkehren rund eine Million solcher Autos auch auf Schweizer Strassen. Sie erfüllen die aktuelle Euro-6-Abgasnorm nicht. Besonders aufmerksam müssen jetzt Käufer von Diesel-Occasionen sein. Eine Datenauswertung des InternetVergleichsdiensts comparis.ch zeigt:

Insgesamt stehen auf dem Onlineportal mehr als 87’000 gebrauchte Dieselautos zum Verkauf. Davon erfüllt jedes zweite Fahrzeug die Euro-6-Norm nicht. Jedes sechste davon (14’000) erreicht maximal die Euro-4-Norm und nur jedes fünfte die Euro-5-Norm (25’000). Diese Autos würden von angepeilten Verboten betroffen sein.

Comparis-Kauftipp Comparis-Mobilitätsexperte Harry H. Meier rät Occasionskäufern: «Wer mit dem Gedanken spielt, eine ältere Diesel-Occasion zu erwerben, sollte sich vor dem Kauf gut über die angekündigten Fahrbeschränkungen informieren und sie gegen die persönlichen Mobilitätsbedürfnisse abwägen. Nach heutigem Kenntnisstand fährt am besten, wer sich für ein Modell mit der Euro-6-Abgasnorm entscheidet. Diese Fahrzeuge sind meist jünger als September 2015 und stehen aktuell nicht im Fokus der Luftreinhaltemassnahmen.» Für die Analyse wurden per 28.3.2018 insgesamt 87’170 Ver­kaufsinserate für Diesel-Occasions­ fahrzeuge ausgewertet. Davon erreichen 42’364 Autos die Euro-6-Norm und 24’794 die Euro-5-Norm. 14’027 Fahrzeuge haben maximal die Euro-4-Norm (Euro-Norm manuell ermittelt nach Datum der 1. Inverkehrsetzung). (pd/ir) www.comparis.ch

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12 5/18 NEWS

«Post aus Fernost»

SCHNELLER FAHREN – GESETZLICH SANKTIONIERT Was in anderen Ländern völlig ausgeschlossen scheint, wird in Thailand gerade diskutiert: die Erhöhung der Tempolimits auf Überlandstrassen. Und von der Polizei über einen Grossteil der Bevölkerung bis hin zu Unfallforschern stösst der Vorschlag überall auf Zustimmung.

I Stefan Gfeller, leitender Redaktor AUTO&Technik, lebt seit 2011 in Thailand und ­berichtet regelmässig von Kuriosi­ täten und automobilen Themen aus Südostasien. sgfeller@auto-wirtschaft.ch

n Thailand gilt grundsätzlich: Aus­ serorts darf höchstens 90 km/h schnell gefahren werden, innerorts 80 km/h. Auf den Motor- und Expressways, die von ihrem Ausbau her ungefähr den europäischen Autobahnen entsprechen, gilt ein Tempolimit von 120  km/h. Dieser Strassentyp findet sich allerdings momentan nur im Grossraum Bangkok. Und nun hat die Polizei Anfang April ziemlich überraschend eine Online-Umfrage durchgeführt,  um herauszufinden, was denn die Bevölkerung von einer Anhebung der Tempolimits halten würde. Weniger überraschend fanden über 85 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Personen, dies sei eine sehr gute Idee. Hintergrund der Umfrage ist, dass die Polizei, das Transport- und das Innenministerium zusammen an einem Vorschlag arbeiten, die 1979 eingeführten Gesetze zur erlaubten Höchstgeschwindigkeit zu ändern. Es darf gerne etwas mehr sein Angedacht ist, das Tempolimit auf den Highways von 90 km/h auf «105 bis 110  km/h» – irgendjemand ist gerade noch am Erbsenzählen – zu erhöhen. Die Highways sind meist vier- bis sechsspurige Strassen, häufig zwar durch bauliche Massnahmen richtungsgetrennt, jedoch

mit Kreuzungen und Abbiegestellen im Mittelstreifen. Ob dann auf den Highwayabschnitten, die durch Dörfer und Städte führen, nach wie vor die Innerortsgeschwindigkeit von 80 km/h gelten soll, ist noch offen. Ein weiterer Vorschlag besagt, dass in Städten allgemein noch höchstens 50 oder 60 km/h erlaubt sein sollten. Tatsächlich wurde mit den Diskussionen ein Stein ins Rollen gebracht, und es wird allenthalben vernünftig argumentiert. Die Polizei etwa findet, dass die erlaubte Höchstgeschwindigkeit momentan wohl wirklich zu tief sei, schliesslich seien die Strassen seit 1979 ausgebaut und die Autos «besser» geworden. Aber auch das Unfallforschungszentrum Thailand Accident Research Centre ist einer Erhöhung derTempolimits nicht grundsätzlich abgeneigt. Es besteht allerdings darauf, dass dann die jeweils geltende Höchstgeschwindigkeit klar ausgeschildert wird und vor allem, dass die Einhaltung der Gesetze forciert, sprich rigoros kontrolliert wird. Denn genau dies mag der Grund dafür sein, dass der Vorschlag hierzulande keine allzu grossen Wellen geworfen hat. Man stelle sich nur einmal vor, was passieren würde, wenn in der Schweiz jemand ernsthaft vorschlagen würde, das AusserortsTempolimit (wieder) zu erhöhen: Euphorie auf der einen Seite, blankes Entsetzen auf der anderen.

Die Polizei lässt mit sich reden Da sich in Thailand aber aufgrund inkonsistenter Beschilderung, mangelnder Kontrollen und beinahe schon lächerlich geringer Bussen sowieso kaum jemand an die Tempolimits hält, ist deren Änderung kein allzu emotionales Thema. Kommt hinzu, dass die Bussen nicht einfach bezahlt werden. Der Chef des «Traffic Police Bureau», Pol Maj Gen Theerasak Surewong, meinte nämlich, höhere Tempolimits würden die Arbeit seiner Truppe massiv erleichtern, denn momentan würden gebüsste Autofahrer immer argumentieren, die Busse sei ungerechtfertigt, weil die Strassenverhältnisse eine höhere Geschwindigkeit erlauben würden. Gut zu wissen, dass sich die thailändische Verkehrspolizei überhaupt auf solche Diskussionen einlässt – und, reichlich naiv, auch noch annimmt, dass sich gebüsste Autofahrer bei einem höheren Tempo­limit nicht mehr mit dem genau gleichen Argument beschweren würden.


NEWS 5/18 13

KONJUNKTURENTWICKLUNG GARAGENZULIEFERER: STAGNATION AUF HOHEM NIVEAU Die Konjunkturdaten der im SAA swiss automotive aftermarket zusammengeschlossenen Firmen weisen nach einer leichten Verbesserung im Vorquartal auf keine Fortsetzung des positiven Trends hin. Die Trend-Prognose verspricht aber, das Niveau halten zu können.

B

ei allen Konjunkturfaktoren sind die Werte von «gut» bis «befriedigend» nach wie vor sehr ansprechend: Beim Umsatz sind es 100%, bei der Ertragslage 95% und bei der Beschäftigungslage 100%. Diese an sich sehr guten Werte sind jedoch mit einem Makel behaftet, nämlich mit der jeweils markanten Verschiebung von «gut» zu «befriedigend». Die Details präsentieren sich wie folgt: Die Anzahl jener Firmen, welche die Ertragslage als gut beurteilen, hat sich um 20% auf 23% reduziert (Vorquartal 43%). Von 72% der SAAMitglieder wird die Ertragslage als befriedigend bezeichnet (Vorquartal 49%) und 4% empfinden sie als schlecht (Vorquartal 9%). Ähnlich sieht es bei den aktuellen Umsatzzahlen aus. 38% der SAA-Mitglieder

bezeichnen ihre Umsätze als gut (Vorquartal 57%). Als befriedigend werden die Zahlen von 62% der Unternehmen präsentiert (Vorquartal 36%), und erfreulicherweise beurteilt keine der meldenden Firmen die Umsätze als schlecht (Vorquartal 6%). Die Werte bei der Beschäftigungslage sind ebenfalls nach wie vor positiv zu beurteilen: Gut 49% (Vorquartal 60%), befriedigend 51% (Vorquartal 38%) und schlecht 0% (Vorquartal 2%). Trend-Prognose für das 2. Quartal 2018 Das Halten des relativ hohen Standards drückt sich in den verschiedenen erhobenen Parametern in der Trend-Prognose aus. Zunehmenden Umsatz erhoffen sich 45% der SAA-Mitglieder (Vorquartal 36%), als gleichbleibend prognostizieren

ihn 53% (Vorquartal 57%) und mit rückläufigem Umsatz rechnen 2% (Vorquartal 4%) der Unternehmen. Bei der Ertragslage erwarten 23% (Vorquartal 17%) eine bessere Ertragslage, 62% (Vorquartal 68%) eine gleichbleibende und15% (Vorquartal 15%) eine schlechtere. Befragt nach der erwarteten Beschäftigungslage gaben 28% (Vorquartal 13%) an, dass sie eine bessere erwarten, 72% (Vorquartal 85%) eine gleichbleibende. Eine schlechtere Beschäftigungslage sieht kein Unternehmen voraus (Vorquartal 2%). Nach wie vor spielt keine der SAA-Firmen mit dem Gedanken, die Kurzarbeit einzuführen. Sozusagen ebenfalls unverändert zeichnet sich die Entwicklung des Kostentrends im Personal ab. Mit 53% erwarten etwas weniger SAA-Mitglieder ei­ -

nen steigenden Kostentrend im Materialbereich (Vorquartal 64%), einen gleichbleibenden 47% (Vorquartal 34%) und keine der befragten Firmen rechnet mit einem sinkenden (Vorquartal 2%). Erfreuliche Entwicklung Die Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz verläuft zurzeit äusserst erfreulich. Die lebhafte Auslandkonjunktur stützt den Aussenhandel, und das günstige Investitionsumfeld stimuliert die Inlandnachfrage. Mit der guten Konjunkturentwicklung gehen eine weitere spürbare Aufhellung am Arbeitsmarkt und ein moderater Anstieg der Teuerung einher. Im diesem Sinne prognostizieren die Konjunkturforschungsstelle (Kof) der ETH Zürich mit +2,5% und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit +2,4% ein noch etwas stärkeres BIP-Wachstum für 2018 als noch im Vorquartal. (pd/mb) www.aftermarket.ch


14 5/18 UNICAR

UNICAR – DAS JUNGE UND DYNAMISCHE GARAGENNETZWERK Garagen müssen sich neu erfinden, damit deren eigene Mobilität nicht ins Stocken gerät. Die Autobranche entwickelt sich ständig weiter, mit Trends, Technologien und vielen Tücken für den Alltag in der Werkstatt. Der Beitritt zu einem Werkstattkonzept mit seriösem Markenimage, welches gleichzeitig frisch und optimistisch auf heutige Automobilisten zugeht, eröffnet einer Garage neue Chancen.

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ine zunehmende Anzahl Werkstätten und auch Händler nehmen diese Chance wahr und wählen den Beitritt zum UNICAR-Garagennetzwerk. Bereits nach knapp vier Jahren zählt das Werkstattkonzept von Derendinger schon 130 Partner. Ein attraktiver und einheitlicher Auftritt UNICAR unterstützt Kunden auf allen Ebenen optimal, unter anderem auch beim visuellen Auftritt ihrer Garage. Das Netzwerk liefert den Partnern sämtliches Beschriftungsmaterial mit der Marke UNICAR und unterstützt den Garagisten mit wichtigen Tipps bei der Installation von Leuchtschildern, Tafeln und vielem mehr. So schafft der Garagist mit wenig Aufwand einen einheitlichen Markenauftritt und wird für Kunden als Partner des UNICAR-Netzwerks erkannt. Das aktuelle Angebot an B ­ eschriftungsmaterial umfasst

Pylonen, Leuchtschilder, Fassaden­ bänder, Stech­schilder, Dienst­leis­ tungstafeln und Öffnungs­ zeiten­tafeln.

UNICAR. Das aktuelle Angebot umfasst Arbeitskleider, kaufmännische Unterlagen, Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern usw.

UNICAR ist ein Qualitätslabel Mit UNICAR werden auserwählte Garagisten angesprochen, welche Wert auf Qualität legen und bereit sind, ihr Angebot und ihren Service laufend zu optimieren. Mit dem definierten Anforderungsprofil stellt das Netzwerk sicher, dass der Endkonsument und Autobesitzer die Marke UNICAR als das erkennt, was sie ist: ein Qualitätslabel, worauf er sich verlassen kann.

Beste Werbung für die Garage auf allen Marketingkanälen Jedes Mal, wenn das Netzwerk die Marke UNICAR ins Zentrum stellt, wirbt das Unternehmen automatisch auch für seine Netzwerkpartner. Ob über attraktive Give-aways, auf Briefschaften oder online unter www.unicar.ch – das Netzwerk bringt den Endkunden immer wieder in Berührung mit UNICAR. So wird die Bekanntheit der Marke gesteigert, welche letztlich von ihren Netzwerkpartnern vertreten wird. Auf der Website erhält der Garagist als Partner überdies einen eigenen Zugang mit Passwort, damit Bestellungen jederzeit bequem übers Internet erledigt und Informationen einfach abgerufen werden können. Auf einem separaten Partner-Login

Die Marke für das Marketing UNICAR ist nicht nur eine attraktive Marke, sondern auch attraktives Marketing für Garagisten und ihren Betrieb. Mit gezielter Kommunikation spricht das Netzwerk Zielgruppen an und sorgt so für noch mehr Wiedererkennung der Marke

finden UNICAR-Partner professionelle Unterstützung mit Printmanager, Webshop für Kleider, Merchandising, Werbeartikeln, Mobilitätsmarken, Klebern und vielem mehr. Das Erfolgspaket für den cleveren Garagisten Als langjähriger Partner vieler Schweizer Garagisten kennt De­ rendinger die Bedürfnisse der Kunden und die Anforderungen des Marktes sehr genau. Mit UNICAR wurde die gesamte Erfahrung in ein komplett neues Konzept gesteckt, welches auf der Höhe der Zeit ist und dem Garagisten als Geschäftsführer oder Inhaber einer Garage den Arbeitsalltag entscheidend erleichtert. Und dies auf fast allen Geschäftsebenen. Denn UNICARPartner profitieren von: n

 inem innovativen, E ­einheitlichen und starken Mehrmarkenauftritt.

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16 5/18 NEWS

V.l.: Andreas Meyer, CEO SBB AG, Bundesrat Guy Parmelin und Kurt Egloff, CEO BMW Group Switzerland, am Autosalon Genf.

MOBILITÄTSKONZEPT VON BMW UND SBB WIRD AUSGEBAUT BMW Group Switzerland und die SBB präsentieren Ergebnisse ihres wissenschaftlich begleiteten Pilotprojekts SBB Green Class. Das innovative Mobilitätskonzept wird weitergeführt und ist künftig in zwei Varianten erhältlich.

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mweltschonende Mobilität auf Strasse und Schiene gewinnt in der Schweiz jetzt zusätzlich an Fahrt. Dank der Fortsetzung einer gemeinsamen Initiative der BMW Group Switzerland und der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) können weitere Kunden vom innovativen Angebot SBB Green Class profitieren, mit dem ihnen ein Generalabonnement, ein rein elektrisch angetriebener BMW i3 und weitere Mobilitätsservices zur Verfügung gestellt werden. Nach Abschluss der im Frühjahr 2017 gestarteten Testphase für 138 Mobilitätspioniere stellt die BMW Group Switzerland nun auch beim neuen Mobilitätsangebot BMW i3 zur Verfügung. Das Angebot SBB Green Class wird nicht nur fortgesetzt, sondern zu einem innovativen Mobilitätskombi mit zwei Produktvarianten ausgebaut. SBB Green Class verbindet in wegweisender Form die Nutzung von individuellen und öffentlichen Verkehrsmitteln für eine möglichst nachhaltige Mobilität von Tür zu Tür. Wie umfassend sich das Mobilitätsverhalten aufgrund dieses Angebots verändert und wie positiv sich dies auf die Umwelt auswirkt, zeigen die

jetzt veröffentlichten Ergebnisse einer Studie, die von Mobilitätsforschern der ETH Zürich im Rahmen des Pilotprojekts erstellt wurde. 1,5 Tonnen Treibhausgas eingespart Die Wissenschaftler konnten feststellen, dass sich die Bereitschaft, mehrere nachhaltige Verkehrsmittel für eine Fahrt miteinander zu kombinieren, im Laufe der Testphase deutlich erhöhte. Insgesamt legten die 138 Mobilitätspioniere rund drei Millionen Kilometer innerhalb der Schweiz zurück. Dank der neuen

Möglichkeiten, umweltschonende Verkehrsmittel zu benutzen, konnten sie dabei den durch ihre Mobilität verursachten CO2-Ausstoss um 20 Prozent reduzieren. Durchschnittlich wurde so die Entstehung von etwa 1,5 Tonnen des Treibhausgases pro Kunde vermieden. Das Pilotprojekt erreichte mit 8.3 von 10 Punkten eine hohe Kundenzufriedenheit. Rund 70 Prozent der Pilotkunden haben ihr Mobilitätskombi inzwischen um ein weiteres Jahr verlängert. Aufgrund dieser Resonanz und der hohen Nachfrage weiterer potenzieller

Das Mobilitätskonzept von BMW und SBB geht in die zweite Runde.

Kunden wurde nun ein neues Mobilitätskombi entwickelt. Den künftigen Mobilitätspionieren stehen zwei Preisstufen zur Verfügung: SBB Green Class Premium mit GA für die 1. Klasse und SBB Green Class Comfort mit GA für die 2. Klasse. SBB Green Class Premium umfasst ausserdem Taxi-Gutscheine. Beide sind wahlweise mit einem 12-, 24oder 36-Monats-Vertrag erhältlich. Darüber hinaus haben alle Kunden, die sich für das Mobilitätskombi SBB Green Class Premium entscheiden, die Möglichkeit, Gestaltung und Ausstattung ihres Neufahrzeugs partiell zu beeinflussen. Die Auslieferung der Fahrzeuge erfolgt wahlweise am Wohnort des Kunden oder im BMW Group Brand Experience Center in Dielsdorf. Im Lieferumfang enthalten ist jeweils das Ladekabel für die Nutzung von öffentlichen Stromtankstellen. Ebenfalls im Preis der SBB Green Class enthalten ist eine NaturstromVignette. Damit erhalten die Kunden die Zusage, dass die Menge des von ihnen im BMW i3 verbrauchten Stroms auf regenerative Weise erzeugt wurde. Für jederzeit sorglose Elektromobilität im BMW i3 beinhalten die beiden Komplettpakete für nachhaltige Mobilität unter anderem auch die Fahrzeugsteuern, die Vollkasko-Versicherung, einen Satz Winterräder samt Wechselservice und Einlagerung sowie sämtliche Wartungs- und Serviceaufwendungen während der Vertragslaufzeit. Darüber hinaus ist die Vignette für die Benutzung der Schweizer Autobahnen inkludiert. (pd/ir) www.bmw.ch www.sbb.ch/greenclass


ESA 5/18 17

KLIMAWARTUNG: EINE DIENSTLEISTUNG MIT POTENZIAL Die Fahrzeug-Klimatechnik hat sich zu einem wichtigen Umsatzträger in der Werkstatt entwickelt, denn bei fast allen Fahrzeugen ist eine Klimaanlage eingebaut. Was vor wenigen Jahren noch als Option gegen Aufpreis dazugekauft werden musste, gehört nun zur Standardausstattung. Kommt dazu, dass die Anzahl Hybrid- und Elektrofahrzeuge, bei denen die Batterie mit der Klimaanlage ­gekühlt wird, steigt. Bei der ESA, der kompetenten Partnerin der Garagisten, findet sich ein breites Sortiment an Geräten und Verbrauchsmaterialien für den professionellen Klimaservice.

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Anz.Personal_AW_210_142mm-de.qxp_Layout 1 17.04.18 10:54 Seite 1

er Sommer steht vor der Tür und damit bei vielen Automobilisten der ver­ mehrte Einsatz der Klima­anlage. Was viele Auto­mobilisten aber nicht wissen: Auch die Klima­ anlage benötigt, wie auch der Rest des Fahrzeuges, eine regelmässige Wartung. Mit der Klimawartung und daraus ent­stehen­den Zusatz­ geschäften kann der Garagist sei­nen Kunden einen zusätzlichen Mehrwert bieten und sich so einmal mehr als Profi rund ums Fahrzeug positionieren. Vernachlässigte Wartung und Pflege der Klimaanlage können zu Defekten führen. Um Schäden an der Klimaanlage zu verhindern und

auch um die Auslastung der Werk­ statt übers ganze Jahr zu verteilen, empfiehlt die ESA den Garagisten, den Kunden bei jedem periodischen Service aufzuklären und die Wartung der Klimaanlage aktiv anzubieten. Und übrigens: Viele Kunden reagieren sehr empfindlich auf schlechte Gerüche der Klima­ anlage. Diese können durch eine Reinigung und Desinfektion der Lüftungskanäle und den Austausch des Innenraumfilters verhindert oder behoben werden. Umfangreiches Sortiment in Erstausrüstungsqualität Die ESA als Vollanbieterin führt alle für einen effizienten Klima­ service benötigten Geräte und Werk­zeuge, Reinigungsmittel, Ver­ brauchs­ materialien, Service- und Verschleissteile sowie Ersatzteile von ver­schiedenen Markenher­stellern in Erstausrüstungsquali­ tät im Sor­ timent. Alles für den perfekten Service für Klimaanlagen findet sich einfach und bequem im eShop der ESA. esa.ch esashop.ch

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18 5/18 C3 CAR COMPETENCE

V.l.: Jost Künzli, Geschäftsführer C3, Marcel Schradt, Managing Director Audatex, und Yves Künzli, stv. Geschäftsführer C3.

DIGITALES SCHADEN­ MANAGEMENT MIT EC2 Effizient, benutzerfreundlich und papierlos: EC2 ist ein digitales Schadenmanagement-Portal, ­welches die Schadenerledigung mit wenig Aufwand und auf einfache Weise ermöglicht. Durch das Responsive-Design ist EC2 auf allen Endgeräten anwendbar, und der Benutzer kann sich zu jeder Zeit mit jedem Gerät einloggen.

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ie C3 Car Competence Center GmbH bietet mit EC2 Lösungen für komplexe Prozesse im Bereich Schadenmanagement an. Versicherungen wird damit eine einfache, effiziente und digitale Verwaltung von Schadenfällen geboten. Aber auch Reparaturbetriebe profitieren vom digitalen SchadenmanagementPortal. Sie können Schäden elektronisch erfassen und übermitteln, oder es werden ihnen Schäden direkt von der Versicherung zugewiesen. Der Abwicklungsprozess erfolgt in Echtzeit – Zeitverzögerungen gehören der Vergangenheit an. Zum Beispiel läuft bei der AXA Versicherungen AG die Prüfung der Deckung automatisch durch, so dass die Verarbeitung gerade noch 30 Sekunden dauert. Unbegrenzte Möglichkeiten und Innovationen Die Möglichkeiten des digitalen Portals sind durch die zahlreichen Funktionen und Applikationen fast unbegrenzt. Getreu der Devise «Mobile first» wurde in den letzten drei Jahren EC2 für mobile Geräte optimiert und noch benutzerfreundlicher gestaltet. Nebst Optimierungen werden mit EC2 auch laufend modernste Neuerungen entwickelt und angeboten.

Im letzten Jahr wurde beispielsweise der Ersatzwagenplaner mit digitalem Übergabeprotokoll erfolgreich ein­ geführt. Kunden können dabei die Formulare direkt auf dem Tablet unterzeichnen: speditiv, transparent und simpel. Zeiteinsparend ist auch die neuste Funktion: EC2 ermöglicht für das Remarketing eine neue und effizienteTechnik, um Fahrzeuge nach standardisierten Kriterien zu bewerten. Mit einem Tablet/iPad kann die Fahrzeugbewertung simpel und effizient durchgeführt werden. Alle Fotos werden direkt beschriftet und auf der Fall-ID abgespeichert. Im Anschluss steht ein Fotoeditor für die Markierung von verkaufsrelevanten Details zur Verfügung. Dem Kunden wird ein professioneller Zustandsrapport ausgedruckt, welcher Basis für das Neugeschäft ist. Das Rücknahme-Tool ermöglicht es ausserdem, professionellen Fahrzeugaufkäufern mittels digitaler Offerte ein Kaufgebot für das Eintauschfahrzeug abzugeben. Die Offerte liegt innert ein bis zwei Tagen vor, mit der Expressfunktion gar innerhalb von einer Stunde. Neu ist zudem das Drive-in-Hageltool, welches bei drei grossen Schweizer Versicherungsgesellschaften im Einsatz steht. Der Kunde kann mit diesem Tool den Drive-in-Termin direkt selber buchen.

Neue Kooperation und Verkaufsplattformen als Highlight Nebst diesen zahlreichen Innovationen beschlossen die C3 Car Competence Center GmbH und Audatex GmbH, eine strategische Partnerschaft einzugehen, um Synergien besser zu nutzen und ihr Know-how im digitalen Schadenmanagement auszutauschen. Die beiden Unternehmen ergänzen sich in ihren Dienstleistungen, Softwarelösungen und ihrem innovativen Denken optimal. Zudem verfolgen Audatex und C3 konsequent eine Online-Strategie.

Neu besitzt die C3 mit autobid.ch eine Verkaufsplattform für Flotten- und Leasingfahrzeuge, die gleichzeitig die grösste Schweizer Intranet-Occasion-Börse ist. Die Plattform besitzt Funktionen, die dem B2B- und B2C-Fahrzeughandel mehr Effizienz und schnellste Abwicklung versprechen: Push-E-Mail für Händler, OCR-Ausweis-Scanner, Statistiken, individuelle Händlerkreise und Margenrechner für Verkäufer. Eine weitere Neuheit stellt die K&L-Börse dar. Die Börse ermöglicht das speditive Verteilen von beschädigten Fahrzeugen an ihre Reparaturpartner. Der Reparaturpartner kann zugleich das Schadenmanagement mit der Versicherung ausführen. Der Prozess ist somit sehr kundenorientiert und bewerkstelligt eine schnellere Schadensbeseitigung. Die K&L-Börse kann individuell für kleinere Kundengruppen oder Konzerne angewendet werden. Ein aktueller Verbund besteht aus 150 Teilnehmern, was gleichzeitig 12‘000 Verknüpfungen ermöglicht – alles in Sekundenbruchteilen. Die Reise ist noch nicht zu ende «Mit EC2 haben wir die grösste digitale Plattform im Schweizer Autogewerbe», hält Gründer und Geschäftsführer der C3, Jost Künzli, fest. «Die Vorteile von EC2 sind vielversprechend für zukünftige Innovationen: Das Portal ist günstig, schnell und wir können Projekte personifiziert ohne grossen Mehraufwand realisieren.» Das Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft, da sind sich die beiden Geschäftsführer Künzli sicher.  www.c-3.ch


NEWS 5/18 19

OPEL SUISSE: NEUE HÄNDLERVERTRÄGE UND STELLENABBAU Der Opel-Konzern hat allen Händlern in Europa die Verträge ­gekündigt und will ihnen zu überarbeiteten Bedingungen neue unterbreiten. In der Schweiz sind rund 250 Opel-Garagen ­betroffen. Auch bei Opel Suisse SA kommt es zu Umstrukturierungen.

In einem simulierten Autounfall hat die Baloise in Kooperation mit dem Dynamic Test Center, dem Schweizerischen Feuerwehrverband (SFV) und der Auto Strassenhilfe Schweiz (ASS) die Folgen eines Elektroautomobil-Unfalls vorgeführt.

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nsbesondere in der Rettungskette weicht das Vorgehen der hinzugezogenen Kräfte bei Unfällen mit Elektrofahrzeugen von Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotoren ab. «Die erste Herausforderung der Rettungskräfte an der Unfallstelle ist, zu erkennen, dass es sich um ein Elektrofahrzeug handelt und entsprechend das Vorgehen angepasst wird», so Baloise-Fahrzeugexperte Daniel Junker. Die Herausforderung steckt in der Lithiumbatterie. Durch den Aufprall wird diese unter Umständen beschädigt, was möglichen Gefahren birgt – auch für Rettungskräfte. Zum einen kann durch die beschädigte Batterie Spannung auf der Karosserie anliegen. Zum anderen kann es jederzeit zu einer Spontanzündung kommen. «Der dadurch erzeugte Brand erreicht Extremtemperaturen. Die Elemente im positiven Pol der Batterie enthalten einen hohen Sauerstoffanteil, wodurch eine Löschung kaum möglich ist. Vielmehr wird mit reichlich Wasser gekühlt, um zu verhindern, dass der Brand auf

weitere Batteriezellen übergeht», so Urs Bächtold vom Schweizerischen Feuerwehrverband. Rettungskarte des Fahrzeugs griffbereit Beim Baloise Car Crash wurde ein BEV (Battery Electric Vehicle) verwendet. Die in diesem Fall bereits bereitstehenden Rettungskräfte der Feuerwehr konnten mit Hilfe der Rettungskarte des Fahrzeugs die Hochvoltbatterie manuell ausschalten und die Insassen bergen. Da es beim Aufprall zu keinem Brand kam, wurde das Fahrzeug in einem speziellen Container auf einen Zweitplatz transportiert, wo dank eines speziellen Auffangbeckens eine ökologisch unbedenkliche Inbrandsetzung mit darauffolgender Löschung ausgeführt werden konnte. Der Aufprallunfall wurde im Dynamic Test Center (DTC) in Vauffelin durchgeführt. Der Brand ereignete sich auf dem Übungsgelände des Ausbildungszentrums für Sicherheit in Büren an der Aare. (pd/eka) www.baloise.com

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WAS TUN, WENN EIN ELEKTROAUTO VERUNFALLT?

er Autohersteller Opel hat allen europäischen Händlern die Verträge gekündigt und arbeitet derzeit an neuen. In der Schweiz sind rund 250 Opel-Garagen betroffen. Auch bei Opel Suisse SA kommt es zu Umstrukturierungen. Der Autobauer Opel hat sämtlichen europäischen Händlern die Verträge gekündigt. Ziel seien neue Vereinbarungen, mit denen Leistung und Profitabilität des Handels gesteigert werden könnten, wie das Unternehmen mitteilte. Die Kündigungen sind per Ende April 2020 ausgesprochen. In Europa werden total etwa 1600 Verträge gekündigt. Die neuen Verträge werden zurzeit verhandelt und sollen im Mai 2020 in Kraft treten. In der Schweiz sind rund 250 Opel-Händler und -Servicestellen betroffen. Veränderungen gibt es auch innerhalb der Opel Suisse SA. Anfang Mai zieht Opel Suisse SA zu PSA in Schlieren. «Die Analysen zur Umsetzung unseres Unternehmensplans PACE! in der Schweiz haben deutlich gemacht, dass wir für eine nachhaltige Verbesserung unserer Kostenposition auf Wettbewerbsniveau verschiedene Massnahmen umsetzen müssen. Eine davon ist der Umzug der Importgesellschaft Opel Suisse SA an den jetzigen Standort der Groupe PSA Schweiz in Schlieren. Dieser wird am 2. Mai 2018 abgeschlossen sein», sagt Karl Howkins, Managing Director Opel Suisse SA, auf Anfrage von AUTO&Wirtschaft.

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Bei Unfällen mit E-Autos m ­ üssen die Rettungskräfte ­anders vorgehen.

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Karl Howkins, Managing Director Opel Suisse SA Zehn Prozent Stellenabbau bei Opel Suisse Der Umzug zieht auch einen Stellenabbau mit sich, wie Howkins bestätigt: «Es hat sich gezeigt, dass Opel Suisse im Rahmen der erwähnten Analysen nicht vollständig auf einen Stellenabbau verzichten kann. Unser Ziel war es, die Zahl der Kündigungen so gering wie möglich zu halten. Der Stellenabbau liegt bei rund zehn Prozent der Opel-Suisse-Mitarbeiter. Mit dem Aufstellen eines Sozialplans, der Massnahmen wie eine Abfindung, mögliche Frühpensionierungen und umfassende Unterstützung bei der Stellensuche beinhaltet, versucht Opel Suisse, die negativen Folgen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verringern.» (ir) www.opel.ch

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20 5/18 NEWS

LEICHTER RÜCKGANG BEI DEN HANDÄNDERUNGEN Insgesamt wechselten von Januar bis März des laufenden Jahres gemäss Fahrzeugdatenspezialist Eurotax 213’146 Gebrauchtwagen den Besitzer. Die Differenz zum Vorjahr (–3,8%) fällt aufgrund einer neuen, präziseren Zählweise circa um einen Drittel zu hoch aus.

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nabhängig davon musste Volkswagen auch beim Verkauf von Occasionen deutlich Federn lassen (28’808 PW, –8,1%), behauptete den ersten Platz in der Top-10-Markenrangliste aber gleichwohl deutlich. Dahinter wechselten im Vorjahresvergleich lediglich BMW (16’462 PW, +3,5%) und Audi (15’949 PW, –0,9%) die Plätze. Die weiteren Ränge teilen sich Mercedes-Benz (14’148 PW, –1,3%), Opel (12’528 PW, –9,3%), Renault (10’638 PW, –4,1%), Peugeot (9519 PW, –7,8%), Ford (9234 PW, –9,3%), Toyota (7819 PW, –6,3%) und Fiat (7714 PW, –2,9%). «Der Occasionsmarkt entwickelt sich im ersten Quartal ziemlich genau auf dem von uns erwarteten Niveau. Für das Gesamtjahr schätzen wir 830’000 bis 850’000 echte Besitzwechsel, entsprechend unseren verbesserten Algorithmen», ergänzt Roland Strilka, Group Director Insights & Analysis DACH bei Eurotax. «Die aktuell vorherrschende Verunsicherung potenzieller Dieselkäufer schlägt nun ebenfalls langsam auf dem Gebrauchtwagenmarkt durch, wobei sich allerdings das Preisniveau

nach wie vor gut hält. Gewinner sind auch hier Fahrzeuge mit Benzinmotor sowie – falls verfügbar – solche mit alternativem Antrieb.» Durchschnittliche Angebotsdauer bei 67 Tagen Im Gegensatz zu den in der Vergangenheit ausgewerteten Standzeiten der Halterwechsel aller FahrzeugJahrgänge wertet Eurotax neu nur noch die Angebotstage der aus den Online-Börsen entfernten, zwei- bis vierjährigen Gebrauchtwagenangebote (maximale Angebotsdauer: 400 Tage) aus. Diese Fokussierung bildet das für den Handel wesentliche Segment ab und korreliert zudem mit der Datenbasis, die in weiteren Marktanalyse-Produkten wie beispielsweise dem «Eurotax Market Radar» zur Anwendung kommt. Da der logistische Verkaufsanteil (z. B. Fahrzeugbereitstellung, Überführung, Einlösung u. a. m.) nicht mehr berücksichtigt wird, fallen die Angebotstage tiefer aus als die bisherigen Standzeiten. Per Ende März lag die durchschnittliche Angebotsdauer bei 67 Tagen. In Zeiten, in denen die Kaufkraft vieler

ausreicht, sich einen (grosszügig rabattierten) Neuwagen zu leisten, werden auf dem Gebrauchtwagenmarkt günstige Fahrzeuge mit tendenziell kleinem Hubraum überproportional stark nachgefragt. Rückläufig entwickelten sich deshalb im 1. Quartal 2018 die Angebotstage von Kleinwagen (57 Tage, –10,4%), von Fahrzeugen der Microklasse (59 Tage, –14,1%) sowie von denjenigen der Unteren Mittelklasse (65 Tage, –3,3%). Traditionell tief liegen auch die Angebotstage für trendige SUV und Geländewagen (65 Tage, +6,7%). Länger als die durchschnittlich 67 Angebotstage mussten hingegen Kompakt- und Minivans (68 Tage, +4,7%), Fahrzeuge der Mittelklasse (71 Tage, +0,7%) sowie Occasionen der Oberen Mittelklasse (81 Tage, +1,0%) auf einen neuen Käufer warten. Noch länger inserieren mussten Händler lediglich für Coupés (84 Tage, +7,5%), Cabriolets und Roadster (84 Tage, +3,9%) sowie für Fahrzeuge der Luxusklasse (87 Tage, +0,2%). (pd/mb) www.eurotax.ch

­ Eurotax Insights Schweiz: ­Orientierungshilfe im Zahlendickicht

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eu veröffentlicht ­Euro­tax im Monats­ turnus einen ­kostenlosen ­Report. Der «Euro­tax Insights»Report fasst die ­wichtigsten ­Kennzahlen in übersichtlicher Form zu­sammen. Auf einer ­Seite ­dargestellt, fasst er die Marktsituation von im Durchschnitt drei Jahre alten Gebraucht­wagen in der Schweiz ­zusammen. Er­sichtlich sind Restwerte, Angebotstage, Angebotspreise, durchschnit­t­ liche Lauf­leistung sowie ­Anzahl der Angebote – dies ­jeweils im Vergleich zum ­Vormonat und zum ­Vorjahr ­sowie unterteilt nach Antriebsarten. Zusätzlich ­lis­tet der Report auch die fünf Fahrzeugmodelle auf, welche im be­treffenden ­Monat am schnellsten verkauft wurden. Die «Eurotax Insights» können ­jeweils zum Monatsende auf der ­Eurotax-Website unter der Rubrik «Aktuelles/Market ­Insights» als PDF-Dokument kostenlos heruntergeladen werden.


SÜDO 5/18 21

SÜDO AG: 90 JAHRE ERFAHRUNG UND FACHKOMPETENZ Die Südo AG mit Sitz in Spreitenbach (AG) beliefert Fachfirmen in der ganzen Schweiz mit Autoelektro-Material. Dieses Jahr ­feiert das Unternehmen sein 90-Jahre-Jubiläum.

V Samir Moursy Geschäftsführer der Südo AG.

or 90 Jahren wurde die Südo AG gegründet und zählt mittlerweile zu den führenden Unternehmen im Bereich Fahrzeugelektrik für Stras­ se, Schiene, Luft und Wasser. Die Fachkompetenz der Traditionsfirma in den Bereichen Fahrzeugelektrik und -beleuchtung, Batterieladetech-

nik sowie Lastwagenzubehör und Sitzergonomie wird in der ganzen Schweiz von führenden Fachhändlern und -werkstätten geschätzt. Hierfür stehen die Spezialisten der Südo AG täglich in Kontakt mit Herstellern aus der ganzen Welt. Mehr als 40 Mitarbeiter, davon ein gut ausgebildetes Verkaufsteam von 21 kompetenten Fachleuten im Innen- und Aussendienst, kümmern sich um die individuellen Bedürfnisse der Kunden aus der ganzen Schweiz und stehen ihnen tagtäglich zu Seite und unterstützen sie bei jeder Herausforderung.

Mehr als 30'000 Artikel an Lager Die Südo-Gruppe ist unter anderem Importeur folgender Marken: Aspöck, Britax / Ecco, Cobo, CTEK, Drester, Erich Jaeger, Farécla, Herth+Buss, ISRINGHAUSEN, SATA, VBG / Ringfeder, Vignal. Zu­dem deckt die Südo AG dank ihrer drei Tochterunternehmen Jasa AG, AGL AG für Lastwagenzubehör und Carsystem AG ein breites Spektrum im Fahrzeugbereich ab. Im Januar 2012 bezog die Südo AG ihren neuen Hauptsitz in Spreitenbach. Der Neubau verfügt über ein 13'000 m3 grosses Lager, in welchem mehr als 30'000 Artikel ständig abrufbereit sind. Dank modernsten Be- und Entladedocks können Bestellungen vor 17 Uhr noch am gleichen Tag ausgeliefert werden. info@suedo.ch www.suedo.ch

Der Hauptsitz der Südo AG in Spreitenbach.

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Individuelle Sicherheitsschlüssel Sowohl die MK C1 als auch zukünftige Produkte von Continental verfügen über Kryptographiefunktionen, mit deren Hilfe Sicherheitsschlüssel eingebracht werden können. Diese Schlüssel werden für jedes Produkt individuell erzeugt und sorgen dadurch für höchste Sicherheit, da selbst im Falle eines Fahrzeughacks kein zweites Fahrzeug damit manipuliert werden kann. Dennis Kutschke, Programm Manager Cyber Security bei Continental, erklärt dazu: «Die Schlüssel können für diverse Operationen genutzt werden und sind von extern nicht auslesbar. Ähnlich wie bei einer SmartphonePIN, welche ebenfalls extern nicht auslesbar ist.»

Cyber-Security-Technologien sowohl in der Produktion als auch für einzelne Fahrzeugkomponenten schützen vor Hackerangriffen.

UMFASSENDER SCHUTZ VOR HACKERANGRIFFEN Mit der zunehmenden Vernetzung und den dazu benötigten Schnittstellen in Fahrzeugen wächst auch die Gefahr eines Hackerangriffs. Continental zeigt, wie die Cyber Security auf mehreren Ebenen betrachtet werden muss, um alle potentiellen Schwachstellen abzusichern. Sogar einzelne Bauteile wie etwa das Bremsmodul werden mit Kryptographiefunktionen versehen. Text: Stefan Gfeller | Bild: Continental

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igitalisierung, Vernetzung und automatisiertes Fahren führen dazu, dass Autos Teil des Internet of Everything werden. Mit zunehmender Vernetzung und den dazu notwendigen Schnittstellen in Fahrzeugen wächst jedoch auch die Gefahr eines Hackerangriffs. Die Sicherheit von Daten und sicherheitsrelevanten Komponenten ist daher aktuell ein sehr wichtiges Thema in der gesam-

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ten Automobilindustrie. Continental arbeitet deshalb an der Absicherung aller potentiellen Schwachstellen und betrachtet Cyber Security auf mehreren Ebenen. Auf der ersten Ebene werden die elektronischen Einzelkomponenten der Systeme abgesichert. Auf der zweiten Ebene wird die Kommunikation zwischen den Systemen im Fahrzeug gesichert. Auf der dritten Ebene stehen die zahlreichen Schnittstellen des Fahrzeugs nach aussen im Fokus. Und auf der vierten Ebene schliesslich wird die Datenverarbeitung ausserhalb des Fahrzeugs – dies schliesst auch Cloud- und BackendLösungen ein – vor Diebstahl und Manipulation geschützt. Sicherheitsrelevante Systeme im Fokus «Unsere Experten arbeiten daran, das Thema Security auf das nächste Level zu heben und unsere Systeme gegen Hackerangriffe abzusichern.

Dies setzt bereits die Produktionssicherheit in unseren Werken voraus, an der wir ebenfalls arbeiten. Erste Produktionslinien sind bereits dafür ausgerüstet, Cyber-Security-Funktionen in die Produkte einzubringen», sagt Felix Bietenbeck, Leiter des Geschäftsbereichs Vehicle Dynamics bei Continental, und weiter: «Sicherheit betrifft alle Komponenten eines Fahrzeugs, daher müssen neben den Kommunikationsschnittstellen besonders auch Sicherheitskompo­ nenten wie Bremssysteme abgesichert werden.» Erstmals wurden entsprechende kryptographische Verfahren für ein sicherheitsrelevantes System nun im neuesten Bremssystem, der MK C1, realisiert. Bei der MK  C1 sind die Funktionen der Bremsbetätigung, des Bremskraftverstärkers sowie des Regelsystems für ABS und ESC in einem kompakten Bremsmodul kombiniert.

Sicherheitsvorfallund Reaktionsmanagement Doch Cyber Security ist eine asymmetrische Herausforderung – während die Hersteller eine Vielzahl an Systemen im Blick behalten müssen, reicht Hackern eine einzige Schwachstelle. «Es ist ein ständiger Wettlauf zwischen denen, die die Systeme absichern und denen, die sie versuchen zu hacken. Umso wichtiger ist es, bei Bekanntwerden einer Schwachstelle möglichst schnell reagieren zu können», so Kutschke. Continental hat deshalb ein Sicherheitsvorfall- und Reaktionsmanagement als weitere Sicherheitsebene eingeführt, welches sofort reagieren kann, falls tatsächlich ein Angriff erfolgen sollte. Hier fliesst die Expertise des israelischen Start-up-Unternehmens Argus Cyber Security ein, welches Continental im vergangenen Herbst erworben hat und das Teil des Tochterunternehmens Elektrobit geworden ist. Gemeinsam mit Elektrobit, einem Spezialisten für Embedded- und Connected-Softwarelösungen, haben die Security-Experten auch bereits eine Komplettlösung für Overthe-Air-Softwareupdates vorgestellt, welche die Voraussetzung dafür bildet, Millionen Fahrzeuge ohne Werkstattbesuch in kürzester Zeit auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand zu bringen. Continental nutzt dieses Know-how auch, um Fahrzeughersteller bei allen Fragen rund um das Thema Cyber Security zu beraten. www.continental-corporation.com


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VERMARKTUNGSSZENARIEN FÜR FAHRZEUGDATEN Autos sind Informationslieferanten, die wie ein riesiger Schwarm permanent Daten erfassen. Neue Geschäftsmodelle sehen vor, diese Fahrzeugdaten herstellerübergreifend zentral zusammenzuführen und sie für Diensteanbieter passend auszuwerten und anzubieten. Text: Stefan Gfeller | Bilder: EDAG

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oderne Autos sind mit einer Fülle von Sensoren und Systemen ausgestattet, viele davon dienen der Fahrerassistenz und werden auf dem Weg hin zum autonomen Fahren weiter ausgebaut werden (müssen). So sind die Fahrzeuge bereits heute gigantische Informationslieferanten, die wie ein riesiger Schwarm permanent Daten erfassen. «Dieses enorme Potential bleibt bis auf fahrzeug- oder herstellerinterne Anwendungsfälle ungenutzt. Unser Geschäftsmodell sieht vor, diese Fahrzeugdaten herstellerübergreifend zentral zusammenzuführen und passend für Automotive- und Non-Automotive-Partner für deren Dienste zu qualifizieren und zu konfektionieren», erläutert Jürgen Vogt, CEO der EDAG-Gruppe. Im Brennpunkt steht dabei ein Analyseverfahren, das die gigantischen Mengen der generierten Fahrzeugdaten intelligent

verknüpft, interpretiert und zu vermarktungsfähigen Datenpaketen und Digital-Services zusammenfasst – und das EDAG-Geschäftsmodell erschliesst eine grosse Anzahl potentieller Vermarktungsszenarien. Das Auto als Wetterstation So könnten Fahrzeuge beispielsweise zu Wetterstationen werden.

«Dank der Anzahl der mobilen Datenlieferanten könnten wir den Wetterdiensten eine bisher unerreichte und minutenaktuelle Informationsqualität zur Verfügung stellen», erklärt Johannes Barckmann vom EDAG-Innovationsteam. Der Mehrwert entsteht jedoch erst durch die Verknüpfung der einzelnen Datenarten wie etwa GPS-, Temperaturinformationen oder dokumentierte Rückmeldungen aus dem Fahrwerkssystem. Ein anderer Digital-Service liesse sich dank der in den Fahrzeugen verbauten Kamerasysteme entwickeln:

Die erfassten Bilder könnten der mobilen Community ein intelligentes Parksystem zur Verfügung stellen, mit dem freie Parkplätze im Stadtgebiet ständig aktuell erfasst und jedem Fahrer zeitnah angeboten würden. Individuelle Versicherungsprämie Aber auch für Versicherungen und Versicherungsnehmer dürften die erfassten Fahrzeugdaten von Interesse sein. Geschwindigkeiten, Angaben der Abstandssensoren, gemessene Drehzahlen, Bremsmanöver und ortsgenaue Wetterdaten liessen sich intelligent kombinieren und auswerten. Der Fahrer könnte mit seinem Fahrstil dazu beitragen, die Höhe der Versicherungsprämie selbst zu beeinflussen. www.edag.de

Das Ziel: Generierte Fahrzeugdaten intelligent verknüpfen, interpretieren und zu vermarktungsfähigen Datenpaketen fusionieren.

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Isabelle Riederer, ir@auto-wirtschaft.ch

Frühlingsgefühle

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s ist Frühling, jetzt aber wirklich. Es knospen die Gefühle, es spriessen die Gedanken. Dahin und dorthin, und manch einer, meist männlich, ist ob der verrücktspielenden Hormone und der neuen Ein- und Ausblicke verwirrt. Doch aufgepasst beim Flirten im Strassenverkehr: Nicht jedes Auto eignet sich zum Abschleppen! Wer einen Kleinwagen oder eine uralte Kompaktkarre fährt, kann sich die Mühe gleich sparen. Gleiches gilt für Protzkarren – die machen aus Typ Staubsaugervertreter auch keinen Traumprinzen! Es gibt auch andere Dinge, die man unbedingt unterlassen sollte, wenn man bei der nächsten roten Ampel bei der hübschen Frau oder dem attraktiven Herrn im Nachbarauto punkten möchte. Da wäre zum einen das Nasenbohren. So manch einer glaubt, im Auto wäre man unsichtbar. Nichts da! Man sieht alles, auch wenn man gerade dabei ist, mit dem Zeigefinger den Mount Everest der Popel zu besteigen. Also Finger weg von der Nasennebenhöhlenforscherei! Finger weg auch von zu lauter und schlechter Musik! Keiner will die Charts von 1989 mithören müssen oder die Hits von Kuschelrock und Co. Ein «Geht gar nicht» betrifft auch das Aufheulenlassen des Motors. Wer keinen V12 unter der Haube hat, lässt die Klappen zu! Das gilt übrigens auch für diejenigen, die glauben, mit einem witzigen Spruch zu beeindrucken. Sprüche wie «Darf ich mal bei dir einparken?» oder «All diese Kurven und ich ohne Bremsen» – und offenbar auch ohne Hirn – sind so alt, dass selbst der römische Streitwagenfahrer nur müde lächeln würde.

Das weibliche Designteam von GM-Designchef Harley Earl.

Bertha Benz (2.v.r.) mit ihrem Mann Carl Benz (3.v.r.) im Jahre 1894.

Helen Rother, die allererste Autodesignerin.

DIE GROSSEN FRAUEN DER AUTOMOBILGESCHICHTE Die Entwicklung des Automobils ist nicht nur den Männern, sondern ganz ausschlaggebend auch den Frauen zuzuschreiben. Angefangen bei Bertha Benz bis hin zu Hedy Lamarr. Sie alle haben die Entwicklung des Automobils massgeblich beeinflusst. Text: Isabelle Riederer

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rauen erobern sich Tag für Tag ein Stückchen mehr Besitzanspruch in der Männerdomäne Auto. Von pfiffigen Mechanikerinnen bis hin zu kreativen Automobildesignerinnen, keine dieser Berufsgruppen ist mehr ausschliesslich Männern vorbehalten. Dabei ist diese Entwicklung eigentlich nichts Neues, denn ein Blick in die Vergangenheit beweist, die Automobilindustrie hat den Frauen viel zu verdanken. Die Pionierin Reparaturen mit Hutnadel und Strumpfband, Benzin aus der Apotheke und Navigation mithilfe der

Eisenbahn: Nicht etwa Carl Benz, sondern seine Frau Bertha sorgte für den Erfolg des Automobils. Denn sie absolvierte im August 1888 die erste erfolgreiche Überlandfahrt mit einem Wagen. Mit an Bord waren ihre Söhne und eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. 1886 hatte der Karlsruher Carl Benz in Mannheim das Automobil erfunden. Unter der Nummer 37435 meldete er das Fahrzeug zum Patent an – und sah sich mit Misstrauen gegenüber dem «Wagen ohne Pferde», wie die Mannheimer Presse schrieb, konfrontiert. Niemand wollte sein Gefährt kaufen. Bis seine Ehefrau die Initiative ergriff und sich auf den Weg von

Mannheim nach Pforzheim machte. Benz’ Ehefrau fuhr die 106 Kilometer lange Strecke mit einer Weiterentwicklung des Patent-Motorwagens und machte so erfolgreich Werbung für das Gefährt. Wohl auch, weil solch eine Fahrt damals ein wahres Abenteuer war. Es existierten nur wenige befestigte Strassen, meist musste sie ihr Auto über holprige Feldwege steuern. Auch gab es keine Verkehrsschilder. Zur Orientierung nutzte Benz die Eisenbahnschienen. Und die erste Tankstelle wurde erst 1924 eröffnet. Benzin wurde bis dahin im Fass gekauft – und zwar in einer Apotheke – und anschliessend in der Garage gelagert.


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Selbst ist die Frau Louise Piëch, Mutter von vier Kindern, führte Porsche gemeinsam mit ihrem Bruder Ferry zum Erfolg und machte die Marke zu dem, was sie ist. Noch heute wird sie in der österreichischen Firma als «die Chefin» verehrt. Die geborene Österreicherin studierte Kunstgeschichte und Malerei. Doch schon früh galt ihre Leidenschaft den Autos. Sie begleitete ihren Vater Ferdinand Porsche oft auf Versuchsfahrten und fuhr Rennen, sobald sie ihren Führerschein hatte. 1928 heiratete Louise den Wiener Rechtsanwalt Anton Piëch. Beide stiegen in den Betrieb des Vaters ein. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges drohte mit der Inhaftierung des Vaters sowie des Ehemanns die Enteignung des Firmeneigentums. Louise Piëch und ihr Bruder gründeten deshalb im April 1947 die österreichische Porsche Konstruktionen GmbH. Im Jahr darauf gelang ihnen der nächste Coup: Ein Abkommen mit VW verpflichtete den Autohersteller zu einer Lizenzgebühr von fünf Mark pro produziertem Käfer. Zudem wurde Porsche die Nutzung der VW-Vertriebsorganisation und des Service-Netzes zugesprochen, was den Bau und die Verbreitung des Sportwagens vorantrieb. Nach dem unerwartetenTod ihres Ehemannes übernahm Louise Piëch 1952 die Leitung der Porsche Holding in Österreich. Dort baute sie das Handelsgeschäft auf und wurde die Alleinimporteurin für Volkswagen in Österreich. Bis 1971 leitete sie somit eines der grössten Privatunternehmen des Landes. Klare Sicht dank Mary Anderson Im Winter 1902 besuchte Mary Anderson die Stadt New York. Als sie in die Strassenbahn stieg, bemerkte sie, dass der Fahrer mit offener Windschutzscheibe fuhr. Aufgrund des Eisregens hätte er durch die Scheibe keine klare Sicht gehabt. Nach der Rückkehr in ihre Heimatstadt Birmingham in Alabama skizzierte sie eine handbetriebene Anlage, die die Windschutzscheibe frei hielt. Ein lokales Unternehmen baute ein funktionstüchtiges Modell, und 1903 wurde ein 17-jähriges Patent für die Scheibenwaschanlage auf ihren Namen ausgestellt. Andersons Gerät bestand aus einem in der Nähe des Lenkrads angebrachten Hebel, mit dem der Fahrer bei Bedarf auf der Windschutzscheibe einen gefederten Schwingarm mit einem Gummiblatt in Bewegung setzen konnte. Anschliessend kehrte der Schwingarm wieder in die Ausgangsposition zurück. In der Automobilindustrie wurde das grundlegende Design Andersons später als Vorlage für die Serienausstattung mit Scheibenwischern übernommen. Der erste elektrische Scheibenwischer wurde 1917 übrigens ebenfalls von einer Frau erfunden, von Charlotte Bridgewood. Gut beheizt ist halb gewonnen Bedenkt man, wie die ersten Automobile im 19. Jahrhundert aussahen, kann man sich gut vorstellen, dass manch ein Insasse ziemlich fröstelte. Die leidenschaftliche Tüftlerin Margaret A. Wilcox wollte nicht mehr frieren und erfand kurzerhand die Autoheizung, indem sie Luft über den heissen Motorblock in den Fussraum des Autos leitete. Das

Hedy Lamarr erfand die Grundlage für das heutige GPS. Patent für die erste Autoheizung meldete sie 1893 an. Aufgrund steigender Sicherheitsstandards und nicht ausreichender Temperaturregelung musste das Grundsystem von Wilcox zwar überarbeitet werden, diente jedoch als Basis für die uns heute bekannte Autoheizung. Die in Chicago geborene Ingenieurin soll auch den ersten Geschirrspüler und die Waschmaschine erfunden haben. Schöne Kurven «Modern design is the last fortress of man. It is too masculine, too cold, without the small feminine touches.» Mit dieser Aussage nahm sich Helene Rother als alleinerziehende Mutter und deutscher Flüchtling im amerikanischen Detroit dieser Männerdomäne an und wurde 1943 die erste Designerin bei GM – mit Erfolg. Der damalige GM-Designchef Harley Earl trommelte daraufhin sogar das erste rein weibliche Designteam der Automobilindustrie zusammen. Ohne Hedy kein GPS Die österreichisch-amerikanische Schauspielerin und dreifache Mutter Hedy Lamarr war in den Vierzigerjahren nicht nur ein bedeutender Hollywood-Star, sondern hatte grossen Anteil an der Erfindung des Frequenzsprungverfahrens, das bis heute in der Mobilfunktechnik bei Bluetooth-Verbindungen und im modernen GPS eine wichtige Rolle spielt. Lamarr, die sich als Gegnerin des Nationalsozialismus im Zweiten Weltkrieg auf die Seite der Alliierten stellte, entwickelte eine 1942 patentierte Funkfernsteuerung für Torpedos. Diese war durch selbsttätig wechselnde Frequenzen schwer anzupeilen und weitgehend störungssicher. Zu der Erfindung war es gekommen, als sie und der Komponist George Antheil für sein Ballet Mécanique 16 Pianolas untereinander und mit einem Film zu synchronisieren hatten, was über gleichzeitig ablaufende Klavierrollen (Lochstreifen) gelang. Das Problem bei der Funkfernsteuerung lösten sie mittels identischer Lochstreifen in Sender und Empfänger. Dadurch waren die gleichzeitigen Frequenzwechsel möglich.


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Stephan Rissi, Leiter Marketing und ­Verkauf, Stieger Software AG.

«DIGITALISIEREN BEDEUTET INTELLIGENT VERNETZEN» Alle reden von Digitalisierung und kaum einer weiss, worum es genau geht. Unsicherheit, Angst, Verweigerung sind die Folge. Stephan Rissi, Leiter Marketing und Verkauf der Stieger Software, entmystifiziert den Begriff Digitalisierung und erklärt einfach und klar den Nutzen intelligenter Vernetzungsmöglichkeiten für Garagisten. Interview/Bild: Isabelle Riederer AUTO&Wirtschaft: Herr Rissi, der Begriff Digitalisierung ist zum Unwort verkommen, für manche gar ein Schreckgespenst geworden. Wie erklären Sie sich das? Stephan Rissi: Unter dem Begriff Digitalisierung verstehen wir nichts anderes als intelligente Vernetzungsmöglichkeiten. Einfach gesagt, geht es darum, analoge Informationen in digitale Daten umzuwandeln mit dem Ziel, Arbeitsabläufe und -prozesse zu optimieren. In einer Garage bedeutet dies das Abbilden und Abdecken aller administrativen Arbeitsprozesse und Geschäftstätigkeiten auf elektronischer, also digitaler Basis zum Zweck der vereinfachten, schnelleren, sicheren, effizienteren und besser kontrollierbaren Erledigungen.

Was braucht eine Garage, um digital unterwegs zu sein? Digital unterwegs mit seinem Unternehmen ist derjenige, der seine Arbeitsabläufe durchgängig elektronisch gestaltet und diese sinnvoll miteinander vernetzt. Dazu gehören die Kunden- und Fahrzeugdatenbank, Termine, Werkzeug- und Ersatzteilinformationen, Arbeitszeiten, Rechnungswerte und vieles mehr. Digital heisst bspw. aber auch, eine eigene Webseite zu haben, Kunden-Newsletter und E-Mails zu verschicken. Welche Vorteile hat die intelligente Vernetzung für eine Garage? Da gewisse Arbeitsabläufe innerhalb einer Garage durch programmbasierte Vorgaben standardisiert werden können, ermöglicht das

ein rationelles Arbeiten – mit dem Ziel der Produktivitätssteigerung und Prozesssicherheit. Elektronisch erfasste Daten lassen sich schnell abrufen, mühelos reproduzieren und beliebig wiederholen. Auch das Controlling wird massiv vereinfacht, und wichtige Betriebskennzahlen können auf Knopfdruck geliefert werden. Weitere Vorteile sind Schnelligkeit und Verfügbarkeit. Man denke nur an die Schnittstellen zum Importeur, Hersteller, Ersatzteilund Zubehörlieferanten. Dank der Digitalisierung erhält der Garagist auf Knopfdruck Zugang zu benötigten Informationen. Und wie profitieren die Kunden der Garagisten davon? Eine intelligente, digitale Vernetzung bietet auch immer seinen

Kunden vielfältige Möglichkeiten. Dieser profitiert im Idealfall an allen Kontaktpunkten, die er mit der Garage hat, online oder direkt im Autohaus. Sei es aufgrund durchgängiger Verfügbarkeit bei der Online-Terminvereinbarung, mit einem einfach zu handhabenden mobilen Website-Auftritt, der ihm individualisiert und auf sein Fahrzeug massgeschneidert Zubehör anbietet oder im Showroom an Infoterminals Details zu den gerade ausgestellten Neufahrzeugen oder Occasionen parat hält. Nicht vergessen darf man dabei, was das für einen positiven Image-Effekt beim Kunden auslöst. Gibt es auch Nachteile oder ­Gefahren, die auftreten können? Bei zu viel oder ausschliesslicher Digitalisierung besteht die Gefahr der Entfremdung vom Kunden. Denn diese Beziehung wird, aller Digitalisierung zum Trotz, auch in Zukunft nur auf persönlicher Basis ­erfolgreich geführt, weiter ausgebaut und gepflegt werden können. Die Digitalisierung soll – dank der Zeitersparnis, die sie beim administrativen Aufwand bewirkt – genau hierfür die Freiräume schaffen.


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Wie unterstützt Stieger Software Garagisten rund um das Thema Digitalisierung? Stieger als starker Software-Partner kann Garagisten helfen, Schritt für Schritt intelligente Vernetzungsmöglichkeiten sinnvoll aufzubauen. Digitalisierung heisst, durch eine bessere Datenorganisation mehr Zeit zu gewinnen. Stieger Soft­ware bietet für jede Garagengrösse die richtige Softwarelösung. Dank voll­integrierter Module und DMSProdukte kann der digitale Ausbau ganz individuell gestaltet werden. Mit intelligenter Software können Abläufe und der Einsatz von Ressourcen optimal gesteuert werden. Dank der einzigartigen Schnittstellen-Fähigkeit, wie sie kein zweiter Schweizer Garagensoftwarehersteller bietet, eröffnen sich für Garagisten vielfältigste Anbindungs- und Ausbaumöglichkeiten. Dadurch geniesst er nicht nur grösstmögliche unternehmerische Entscheidungsfreiheit, sondern auch Investitions- und Zukunftssicherheit. Zudem bieten wir Kunden-Schulungen in unserer eigenen Academy in Würenlos.

auch ohne eigene Website, dabei Gibt es clevere und einfach ­ umsetz­bare Digitalisierungs­­­stra­ übernimmt die Stieger Software das Hosting. Die Vorteile: Kunden tegien für Garagisten? Arbeitsabläufe und Prozesse im können rund um die Uhr Termine vereigenen Betrieb analysieren und einbaren, die Werkstattauslastung sich die Frage stellen: wird erhöht sowie die Welche Arbeiten kön­ Möglichkeit, Zusatzge«Serviceberater schäfte zu generieren nen sinnvoll und unsparen wertvolle über weitere, frei kompliziert digitalisiert Zeit, die sie dann wählbare Angebote. werden? Kann mir eine gewinnbringend Das spart Zeit und Software-Lösung dabei in den Kunden helfen, entsprechend Geld und entlastet investieren identifizierte Prozesse den Garagisten von effizienter, schlanker Routine-Arbeiten am können.» und auch gewinnbrinTelefon. Ein zweites gender zu gestalten? Beispiel ist die Stieger Annahme-App. Sie Wenn ja, lassen sich mit massgeschneibringt die mobile derten IT-Lösungen Fahrzeugannahme, den Service und den Verinkl. dazugehörigem Support enorme Nutzenpotenziale kauf auf einen Tablet-Bildschirm. Per WLAN können damit Kunden-, für den Garagisten realisieren. Fahrzeug- und Auftragsdaten aus dem Stieger DMS und dem WerkGibt es Beispiele, wie digitale stattplaner übernommen werden. Technologien bestehende Prozesse Die Fahrzeugannahme mit dem effizienter gestalten? Ich habe gleich drei Beispiele. Zum Tablet erfolgt mit Checklisten, einen der Online Planer. Er lässt sich Texten und Fotos zusammen mit einfach mit der eigenen Website ver- dem Kunden. So spart der Serlinken. Der Online Planer funktioniert viceberater wertvolle Zeit, die er

gewinnbringend in Kundenberatung und in Zusatzverkäufe investieren kann. Eine dritte Möglichkeit ist die elektronische Archivierung. Dank der Digitalisierung muss man nicht mehr alte Ordner aus dem Keller holen und durchforsten. Per Stichwortsuche werden archivierte Daten auf Knopfdruck durchsucht. Zudem sind elektronisch archivierte Daten sicher abgelegt und für die Zukunft permanent verfügbar. Was ist das Minimum an ­Digitalisierung für eine Garage? Eine minimale intelligente Vernetzung bzw. Digitalisierung besteht aus einem sinnvoll eingesetzten DMS mit den wichtigsten vollintegrierten Tools wie z.B. einem Werkstattplaner und einer eigenen Webseite. www.stieger.ch

PUBLIREPORTAGE

GROSSER SERVICE MIT STIEGER ANNAHME-APP Die mobile Fahrzeugannahme mit dem Tablet wird im Zuge der Digitalisierung immer mehr zum Standard in Garagen. Grund dafür ist neben der sehr einfachen und unkomplizierten Integration in eine bestehende IT-Lösung von Stieger die Fülle an Vorteilen, die mit der Annahme-App verbunden wird. Jetzt kann man damit auch direkt am Tablet neue Aufträge eröffnen. Werkstattauftrag zu eröffnen. Das erweitert ihm die Einsatzmöglichkeit der Annahme-App beträchtlich.

Mit der Stieger Annahme-App lässt sich auch ein Werkstattauftrag direkt eröffnen.

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in Praxisbeispiel zeigt den Nutzen der neuen Funktion: Ein Neukunde oder bestehender Kunde kommt unangemeldet in die Garage. Kein Problem, denn einen bereits bestehenden Auftrag

bzw. Werkstatt-Termin braucht es nicht, damit der Serviceberater mit der mobilen Fahrzeugannahme gleich starten kann. Denn die neue Funktion der Stieger Annahme-App erlaubt es ihm jetzt, direkt am Tablet den

Intelligent vernetzt Dank der geführten Abläufe und Checklisten der App erfolgt eine schnelle und lückenlose Fahrzeugannahme. Schäden können dabei direkt ab Tablet fotografiert und der Auftrag ergänzt oder Zusatzaufgaben notiert werden. Die Daten werden dann per WLAN ins System übertragen und Bilder automatisch in der Dokumentenverwaltung des Werkstattplaners sowie dem DMS abgespeichert. In gewohnter Form erhält die Werkstatt dann den Auftrag. Annahme-App beschleunigt Abläufe Sehr hilfreich ist auch eine weitere neue Funktion, mit der direkt von der Annahme-App aus automatisiert

auch der buchhalterische Auftrag eröffnet werden kann. Am Desktop können dann direkt ohne Unterbruch per DMS alle damit verbundenen administrativen Aufgaben erledigt werden, was den Gesamtablauf entsprechend beschleunigt. Dank der Vollintegration der Annahme-App ins Stieger-DMS xDrive bzw. EUROPLUS und den Werkstattplaner xPlan durchlaufen Werkstattaufträge die Garage von der Fahrzeugannahme bis zur Rechnungsstellung «app­ solut» reibungslos. Lassen Sie sich die Stieger Annahme-App unverbindlich ­präsentieren und erfahren Sie mehr darüber: Stephan Rissi, Telefon 071 858 50 80, ist gerne behilflich. www.stieger.ch


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 oll integrierter Fahrzeughandel V mit Eurotax oder Auto-i-Dat.

Die Softwarelösung von GCS besteht aus Grundmodulen und vielen nützlichen Erweiterung: VIS Vehicle Inhouse System VIS ist die komplette Lösung für Werkstatt- und FahrzeughandelsBetriebe und somit das ideale Modul für Garagenbetriebe. Mit der Anbindung an diverse Marken­hersteller.

Die GCS Schweiz AG, professionelle und übersichtliche Darstellung aller Prozesse am Bildschirm.

RENTABILITÄTS-TURBO FÜR DIE WERKSTATT UND DEN AUTOHANDEL Die GCS Schweiz AG besitzt grosses branchenspezifisches Know-how und beliefert Betriebe mit integrierten Softwaresystemen, die effizientes Arbeiten ermöglichen und doppelte Daten­ erfassung vermeiden. Daneben ist GCS auch im Hardware- und Securitybereich mit den notwendigen ­Spezialisten bestückt und kann Kunden die gesamte IT-Infrastruktur aus einer Hand liefern, ­installieren, schulen und unterhalten. Alle Lösungen sind als Cloud- oder Mietmodel verfügbar. Und ganz neu sind mit dem MobileWorker wesentliche Dienste nun auch mobil erhältlich.

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ie GCS AG geht mit ihren Produkten einen komplett neuen Weg. Die Produkte haben bidirektionale Schnitt­ stellen zu vielen externen Datenprogrammen, um diese innerhalb von VIS (Vehicle Inhouse System) oder APS2 (Auto Planing System) direkt weiterverarbeiten zu können. Alle Produkte der GCS AG haben dieselbe Datenbank als Datengrundlage. Somit ist garantiert, dass in allen Programmen dieselben Informationen über alle Prozesse hinweg immer in Realtime verfügbar sind. Somit wird nie ein Fahrzeug, ein Kunde oder ein Auftrag mehrfach erfasst. Höhere Rentabilität Mit diesem Konzept kann die GCS AG gewährleisten, dass die komplexen Prozesse innerhalb einer Garage oder einem Carrosserie-Betrieb effizient durchgeführt werden können. Somit tragen die Produkte der GCS AG massgeblich zu einer höheren Rentabilität des Betriebes bei. Das ist massgebend, denn Hand aufs Herz: Bei der Evaluation neuer Firmensoftware stellen sich vor allem folgende Fragen: Wie verbessern sich die Prozesse in meinem Betrieb und

VCS Vehicle Calculation System Diese Lösung vereint alle wichtigen Prozesse für Carrosserie-, Garagen-, aber auch Industrielackier- oder Fahrzeugbau-Betriebe. Mit bidirektionalen Schnittstellen zu Audatex, Eurotax, Silverdat, ESA, CentroDigital etc. TCS Time Control System TCS ermöglicht die Erfassung der Präsenz- und Abwesenheits-Zeit, aber noch wichtiger der Betriebsdaten- und Prozesszeiten. Die Produktivitäts- und Effektivitätsauswertungen ermöglichen es, jederzeit einen genauen Überblick über die Prozesse zu erhalten. Die integrierte Auftragsfortschrittsanzeige sorgt dafür, den Überblick zu behalten. EasyPlan, APS2, JPS2 Für jeden Betrieb das richtige Planungssystem für die optimale Auslastung des Betriebes und die Mietwagenverwaltung. Unterstützt die papierlose Werkstatt in allen Prozessen und beschleunigt die Kommunikation.

Betriebsdaten schnell im Zugriff, Prozessdurchläufe, aber auch Umsatzzahlen. wie trägt die Software dazu bei, die vorhandenen Strukturen im Betrieb schneller und effizienter zu gestalten? Wie hoch sind die einmaligen und laufenden Kosten? Bis wann ist mit einem Return of Investment zu rechnen? Argumente für GCS-Produkte, die zählen Die GCS AG hat immer das perfekte Angebot für ihre Interessenten. Zudem erhalten die Kunden meistens schon mehr Funktionen in der Standard-Version von VIS als sie erwarten.

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 infachste ReparaturdokumentaE tion mit der Foto App.

 uftragsfortschrittanzeige zeigt A schnell und übersichtlich, wie weit die Aufträge im Reparaturprozess sind.

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 achkalkulation der Soll- und IstN Werte direkt im Auftrag.

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 is 9 beteiligte Adressen an B einem Auftrag.

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 infache und direkte KommuniE kation zu den Versicherungen und dem neuen eMarketplace von der Amag.

Integriertes CRM inkl. Kommunikation via SMS oder E-Mail direkt aus dem DMS.

Dashboard Damit hat man die Zahlen jederzeit im Griff – mit Vorjahresvergleich sowohl prozessorientiert (z. B. Anzahl Werkstattdurchgänge) wie auch monetär die Umsatzzahlen. MOW MobileWorker Mit dem MobileWorker Aufträge jederzeit an jedem Ort mit jedem Gerät erfassen und verwalten, verbunden mit individuellen Checklisten ein echter Produktivitätsturbo im An- und Ablieferungs-Prozess. (pd) www.gcsag.ch


GARAGENSOFTWARE 5/18 29

Die Zeughausgarage in Appenzell setzt auf Autoline von CDK Global.

V.l.: Sandro Willi (Geschäftsführer), Markus Egger (Service), Hans Fässler (Service).

MERCEDES-GARAGE PROFITIERT VOM DEALER MANAGEMENT SYSTEM AUTOLINE VON CDK GLOBAL Die Zeughausgarage Appenzell hat sich mit Autoline von CDK Global neu aufgestellt, um sich für die Betreuung der Marke Mercedes-Benz gerade im Werkstattbereich zukunftssicher aufzustellen.

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achdem der bisherige Anbieter des Dea­ler Management Systems die nötigen Schnittstellen für Mercedes-Benz nicht sicherstellen konnte, hat sich die Zeughausgarage in Appenzell nach einer Alternative umgeschaut. «Dabei sind wir natürlich ganz schnell auf Autoline von CDK gekommen, da es das von Mercedes-Benz Schweiz empfohlene DMS ist», so Sandro Willi, Geschäftsführer Zeughausgarage. «Hier fanden wir alle erforderlichen

Schnittstellen wie eben aktuell auch die XENTRY-Portal-pro-Schnittstelle, mit der in Autoline die Anbindung aller relevanten Aftersales-Bereiche an das digitale XENTYRY-Portal von Mercedes sichergestellt wird. Damit sind alle notwendigen Funktionalitäten vorhanden.» Für kleine und grosse Betriebe Ulrich Vinkelau, General Manager D-A-CH bei CDK Global, bestätigt: «Wir sind hervorragend aufgestellt als Partner und Experten für die IT

der Garagisten bei Mercedes-Benz weltweit, aber auch national. Unser Vorgehen ist darauf ausgerichtet, gemeinsam mit Mercedes wie auch den Garagisten ihren Kunden mit Hilfe unserer Technologie ein nahtloses, durchgängiges Kundenerlebnis zu ermöglichen. Und Autoline ist so skalierbar, dass es sowohl für kleinere Betriebe als auch für grosse Gruppen passt.» Ein weiterer Vorteil, den die Zeughausgarage ausgemacht hat: Mit dem CRM als zentralem Modul des integrierten Systems Autoline

entfallen Mehrfacheingaben. Und die Übernahme von Herstellerdaten aus dem XENTRY-Portal vereinfacht z.B. das Erkennen notwendiger Service­ massnahmen oder ausstehender Wartungsarbeiten. Im Fahrzeugver­ kauf läuft die Arbeit dank der Schnittstellen ebenfalls reibungslos und transparent. «Die Umstellung lief mit Übernahme der bestehenden Kunden- und Fahrzeugdaten und Schulungen im Allgemeinen reibungslos. Nach mittlerweile sechs Monaten in Betrieb profitieren wir zunehmend von den Vorteilen», so Sandro Willi. (pd/ir) www.cdkglobal.ch

WERBAS.BLUE IST DER EINSTIEG IN DIE DIGITALISIERUNG DER GARAGE

und zurück gewechselt werden. Der Bearbeitungsstand der Checkliste wird dabei automatisch gespeichert und ist jederzeit abrufbar.

Mit WERBAS.blue steht eine komplett webbasierte und ­unabhängige Werkstattlösung für PW- und Nutzfahrzeug­ werkstätten zur Verfügung. Auf Tablet oder Smartphone können direkt am Fahrzeug alle Daten aufgenommen und per WLAN zu WERBAS übertragen werden.

Mobil in das Archiv drucken Nach der Fahrzeugannahme werden alle Daten mit der Funktion «Print2­ Archiv» mobil in das WERBAS-Archiv «gedruckt». Der Kundenberater kann sich am Fahrzeug die nötige Zeit im Gespräch mit dem Kunden nehmen, da die Daten anschliessend nicht mehr separat übertragen werden müssen. Selbstverständlich können mit der Anwendung alle offenen Aufträge angesehen und um Informationen wie Checklisten oder Fotos ergänzt werden. Mithilfe eines Dashboards werden dem Anwender aktuelle Informationen wie offene Aufträge, Abholtermine oder die Aufteilung der Aufträge auf die Kundenberater präsentiert. Zudem bietet WERBAS.blue die Möglichkeit zur Abwicklung der Inventuren mittels Tablet oder Natel. (pd/ir)

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it WERBAS.blue kann der Mechaniker somit die Vorteile mobiler Lösungen nutzen, ohne auf die gewohnte lokale Anwendung zu verzichten, denn die DMSLösung WERBAS wird mit dem webbasierten WERBAS.blue um einen Baustein ergänzt. So kann per WLAN, mit Tablet und Natel auf

WERBAS zugegriffen werden. Dies ist beispielsweise sehr hilfreich bei der Direktannahme, welche mit diesem System direkt am Fahrzeug erfolgen kann. Die Daten werden sofort mit der verbundenen WERBASAnwendung synchronisiert. Dabei bleiben die Kundendaten lokal auf dem Server der jeweiligen Garage. Neben dem Werkstattplaner wird

über das webbasierte Tool auch die Fahrzeugannahme inklusive Checkliste und Fotos des Fahrzeuges direkt angelegt und Aufträgen zugeordnet. Mit der Funktion «Print2Archiv» werden die Daten direkt archiviert. Schnell und unkompliziert kann während der Bearbeitung einer Checkliste in den diversen Masken Kunde, Fahrzeug, Auftrag

www.werbas.ch www.km-u.ch


30 5/18 GARAGENSOFTWARE

Formularen von der Arbeit abzuhalten. Das Ziel ist, überflüssige Arbeitsschritte zu eliminieren und die Flut an Notizzetteln zu reduzieren. Mit der INCA-App werden von Beginn bis zur Fertigstellung des Auftrages alle Informationen direkt durch den Mechaniker erfasst. Dadurch kann Zeit eingespart und können Fehlerquellen reduziert werden. Das ist einfach und unkompliziert. Denn die Endkontrolle, der Ausdruck und der Versand der Rechnung werden weiterhin über die INCAFaktura-Software und die Administration erfolgen. Sollte der Smartphone-Bildschirm zu klein sein, kann natürlich auch ein grös­ seres Tablet eingesetzt werden.

Die neue INCAMobile-App ist ab Anfang Juni erhältlich.

SO ENTWICKELT SICH DER ­MOBILE ARBEITSPLATZ IN GARAGEN Werkstatt-Apps werden immer beliebter. Viele Garagisten wünschen sich eine einfache und ­praktische Lösung, um ihre internen Prozesse durch Hilfe von Smartphones und Tablets zu ­optimieren. Welche Funktionen dabei wichtig sind und wie diese eingesetzt werden können, ­erklärt Mido Kurjakovic, Geschäftsführer der Auto-Informatik AG. AUTO&Wirtschaft: Herr Kurjakovic, wie macht es sich bemerkbar, dass mobile Lösungen für Garagen immer wichtiger werden? Mido Kurjakovic: Im Gegensatz zu früher sind Smartphones und Tablets ein wichtiger und geschätzter Bestandteil unseres Alltags. Fast alle unsere Kunden benutzen die Geräte bereits privat und geschäftlich. Sie begeistern sich vor allem für die Einfachheit und Flexibilität, welche durch Apps geboten werden. Genau dieses Erlebnis wünschen sie sich auch in der Handhabung des DMS-Systems. In welchen Bereichen wird eine mobile Lösung am meisten verlangt und wie sieht Ihre Antwort darauf aus?

Es bezieht sich vor allem auf drei Bereiche: Bedürfnisse der Annahme abdecken, Informationsvermögen steigern und Reparaturprozesse bei Werkstattarbeitern vereinfachen. Dazu gehören die Erfassung der Fahrzeugdaten und die Zeiterfassung und das Hinterlegen von Fotos direkt über das Smartphone. Diese und noch weitere Funktionen haben wir in unsere INCA-Mobile-App, welche ab Anfang Juni erhältlich ist, eingebaut. Was zeichnet Ihre App besonders aus? Apps reduzieren administrative Ar­beiten. Es ist wichtig, dass die INCA-Mobile-App in die bestehende DMS-Umgebung des Kunden eingegliedert werden kann. Unsere

Lösung ermöglicht dem Garagisten, mit dem Smartphone auf seine bestehenden Daten zuzugreifen und diese anzupassen oder zu ergänzen. Nur dann ist eine nachhaltige Verwendung der Daten und der App gewährleistet. Zusätzlich bieten wir dem Mechaniker oder Kundenbetreuer einen personalisierten mobilen Arbeitsplatz. Auf diesem sieht er täglich seine geplanten Aufgaben, stempelt seine Arbeitszeiten und hinterlegt Kommentare und Fotos zu den Aufträgen. Wird dem Mechaniker nicht zuviel zugemutet, wenn er seine Aufgaben auf einem SmartphoneBildschirm bearbeiten muss? Auf keinen Fall. Es geht nicht darum, den Mechaniker mit komplizierten

Wie behält der Werkstattchef noch den Überblick, wenn alle Mechaniker mit ihrem eigenen Gerät Daten bearbeiten? Alle Daten fliessen in die bereits bekannte INCAFaktura-Software ein. Der Werkstattchef kann dadurch verfolgen, wer sich wann angemeldet hat und an welchem Auftrag gerade gearbeitet wird. Des Weiteren sieht der Werkstattchef den Status des jeweiligen Auftrags und welche Bilder oder Artikel beim Auftrag hinzugefügt wurden. Er hat ebenfalls die Möglichkeit, neue Benutzer anzulegen sowie deren Zeiterfassung über diverse Report-Formulare auszulesen. All diese Funktionen unterstützen den Werkstattchef dabei, mit wenig Aufwand einen besseren Überblick zum Geschehen in der Werkstatt zu bekommen. Auf welchen Plattformen wird die INCA-Mobile-App verfügbar sein und wie werden diese in die bestehende Umgebung integriert? Die App wird auf Android und iOS für Smartphones und Tablets verfügbar sein. Um eine reibungslose Handhabung zu gewährleisten, liefern wir unsere eigene Hardware gleich mit dazu. Die einzige Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration ist, dass alle verwendeten Geräte im selben Netzwerk über Wi-Fi miteinander kommunizieren können. Vor jeder Installation überprüfen wir die Netzwerkumgebung der Garage und unterstützen den Kunden bei allfälligen Anpassungen. (pd/ir)  www.auto-informatik.ch


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DIE GARAGENSOFTWARE WSCAR – UMFANGREICH UND TROTZDEM EINFACH Die Autocomp AG vertreibt ihre Garagensoftware unter dem ­Namen WSCAR. Die Applikation kann bereits für 900 Franken ­jährliche Lizenzkosten in einer Light-Variante genutzt werden.

D

ie Software, welche bei rund 550 Betrieben in der gesamten deutschsprachigen Schweiz im Einsatz ist, wurde in den vergangenen 30 Jahren immer weiter entwickelt und umfasst heute alle Applikationen, welche in der Administration eines Garagenbetriebes benötigt werden:  undenverwaltung K (mit Kunden­fahrzeugen) n Materialwirtschaft ­ (mit Bestellwesen, Einlesen von Lieferanten-Preislisten) n Arbeitspositionenkatalog (mit Festzeiten, Textbausteinen) n Fahrzeughandel (mit Fahrzeug­ ankauf / -verkauf, Wagenbuch) n Fakturierung (mit Auftrag, Offerte, Lieferschein, Bestätigung, Akonto-Rechnung, Gutschriften n

und Rechnungen, Schnitt­stellen zu Webshops) n Debitoren (mit elektronischer ­Zahlungsverarbeitung, Mahnwesen) n Kreditoren (mit Unterstützung Belegleser, elektronische Überweisungen) n Finanzbuchhaltung (mit automatisierter MwSt.-Abrechnung) n Mitarbeiterverwaltung (mit ­Absen­zen­kontrolle, ­Lohnabrech­nung / Lohnausweis, ­automatischer Verbuchung) n Termin-/Kapazitätsplaner (mit ­Gruppenplanung, Miet-/Ersatzfahrzeugverwaltung, Reifeneinlagerung) n Dokumentenverwaltung (mit Serienbrief-Funktion) n Listen (mit Bildschirm-/Druck- oder Exportmöglichkeit, Etikettendruck)

Benutzerverwaltung (mit Zugriffsberechtigungen) n Zeiterfassungslösung (mit Barcodescanner) n Kassenlösung (mit Barcodescanner) n Tankautomat-Anbindung n diverse Schnittstellen zu D ­ rittpro­grammen (ESA, ­Derendinger, Technomag, ­Hostettler, Auto-i-Dat, Eurotax, ETOS) n Anbindung an die Applikationen der Hersteller und Importeure (Opel, Volkswagen, Peugeot, Citroën) n

Detailliertere Informationen gibt es unter www.autocomp.ch. Zudem finden regelmässig unverbindliche Programmvorführungen statt. Die Termine sind ebenfalls auf der Homepage publiziert. Kunden können auf Wunsch die gesamte Hardware (PCs, Drucker, etc.) sowie die Netzwerkinfrastruktur von der Autocomp AG beziehen oder bestehende Hardware von der Autocomp AG warten lassen. Rund die Hälfte der Softwarekunden lässt ihre Hardware durch die Autocomp AG betreuen. Dadurch hat der Kunde nur einen Ansprechpartner in allen EDV-Belangen. (pd/ir) www.autocomp.ch

Die WSCAR-Garagensoftware umfasst alle Applikationen, die heutzutage benötigt werden.

GARAGENSOFTWARE, DIE KEINE WÜNSCHE OFFENLÄSST

R

eparaturannahme oder Fahr­zeugübergabe: Zustand und Mängel des Fahrzeuges werden bei der Fahrzeugannahme erfasst und dem Kunden zur Unterschrift vorgelegt. Beim Abliefern des Fahrzeuges stehen die Daten für die Übergabe bereit. Auch können die gemachten Arbeiten und verbauten Ersatzteile gleich mit dem Kunden besprochen werden. Der Auftrag steht sofort für die Fakturierung oder Barinkasso bereit. Zeit- und Material-Erfassung: Mit der neuen Technologie können Aufträge

direkt auf jedem webfähigen Gerät bearbeitet werden. Arbeitszeiten werden direkt in den Auftrag gebucht. Artikel- und Arbeitspositionen können gesucht oder über Barcodes eingelesen werden. Auch neue Aufträge können mit der Fahrzeugzuordnung erfasst und gleich die Fahrzeugannahme durchgeführt werden. Einfache Installation: Die Web-Version läuft bei den Cloud-Kunden ohne Installation. Lokale Versionen können mit einem kleinen Eingriff in die Infrastruktur aufgeschaltet werden. (mb/pd) www.andeer.net

Verkauf, Unterhalt und Service

www.gesag.ch 032 384 39 17

ACF: Neu mit standortunabhängigen Annahme- und Zeit-/Material-Erfassungsmodulen.


32 5/18 GARAGENSOFTWARE

AUDATEX STEIGERT DIE EFFIZIENZ IN DER TEILEBESCHAFFUNG Audatex hat sich zum Ziel gesetzt, die Reparaturwerkstätten im Carrosseriegewerbe in deren Prozessen zu unterstützen, effizienter zu werden, und führt deshalb demnächst ihre neue Software Global InPart in der Schweiz ein. Global InPart ist ein weiterer Baustein im Zusammenhang mit der neuen Schadenerfassung Qapter.

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ie meisten Schadenkalkulationen werden rein digital erstellt. Zudem verlangen Versicherungen vermehrt eine elektronische Datenübermittlung in standardisiertem Format. Im Carrosseriegewerbe führt dies zu einer Anpassung der internen Prozesse. Bis anhin werden die Ersatzteile oftmals erst nach der Demontage bestellt und die verfügbaren Ersatzteildaten aus der Kalkulation mit manuellem Aufwand für den Bestellprozess übernommen. Ein Pilottest mit verschiedenen Kunden hat gezeigt, dass es auch anders geht. Mit Hilfe von Qapter lässt sich das Schadenaus­mass sehr einfach vor der Demontage ermitteln. Die Schadenerfassung erfolgt auf Grundlage der

Bei Qapter sind die zu ersetzenden Teile bereits eindeutig spezifiziert. Herstellerinformationen und der Fahrzeugidentifikation. Somit sind die zu ersetzenden Teile bereits eindeutig spezifiziert und können für die Teilebestellung verwendet werden.

Das trägt Global InPart dazu bei Global InPart verhindert den Me­ dienbruch. Die Daten werden automatisch übertragen. Ein hinterlegtes Regelwerk verbindet Marke, Standort und mögliche Lieferanten sowie

SPITZENERGEBNISSE IN JEDEM UNTERNEHMENSBEREICH ERZIELEN Incadea.dms (vormals incadea.myengine) ist die globale Dealer-Management-­Lösung von ­Softmotive, welche den Unternehmungen des Autoeinzel- und -grosshandels den Weg zu Höchstleistungen ebnet und dank der rollenbasierenden Benutzeroberfläche einfach zu bedienen ist.

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iese Branchenlösung ba­ siert auf der bewährten Anwendung Microsoft Dynamics NAV und um­ fasst innovative Funktionen und Möglichkeiten, die dabei helfen, die Geschäftseffizienz zu steigern, die Kontrolle über das eigene Geschäft zu behalten und das Wachstum voranzutreiben. Das Basissystem Dynamics NAV ist Bestandteil der Microsoft-Technologieplattform. Daher profitiert auch incadea.dms von den erwiesenen Vorteilen dieser immer enger werdenden Integration in die Microsoft-Office-Welt. Mehr als 20 Rollencenter zur Auswahl Auch die Benutzeroberfläche von incadea.dms orientiert sich an den aktuellen Microsoft-Anwendungen

und bietet ein persönliches Anwendererlebnis durch rollenbasierende Benutzerprofile. Es stehen 22 unterschiedliche Rollencenter zur Verfügung, welche alle üblichen Funktionen im Autohaus abbilden. Mit dem Einsatz von incadea. dms kann die Komplexität für die Benutzer vermindert, der Zugriff auf die relevanten Informationen beschleunigt und somit die geschäftliche Agilität und die Effizienz der Anwender gesteigert werden. Die incadea GmbH hat in enger Zusammenarbeit mit den wichtigsten Fahrzeugherstellern internationale OEM-Pakete entwickelt, welche markenspezifische Schnittstellen und Funktionalitäten enthalten. Die Zukunftsfähigkeit von incadea.dms ist durch den Einsatz der

aktuellen Microsoft-Technologieplattform gegeben. Auch die Abbildung von komplexen Szenarien wie mehrere Sprachen, Firmen, Filialen, Währungen, Marken und Unternehmenskonsolidierungen

Fahrzeugalter, eventuelle Kooperationspartner und Versicherungen. Die Effizienz in der Prozessbearbeitung wird markant erhöht. Audatex hat 8,4 Mio. Ersatzteile in ihrer Datenbank, somit werden 99 Prozent der Fahrzeuge auf dem Schweizer Markt abgedeckt. AMAG Import AG, als TeileLieferant für die Marken VW, Seat, Škoda, Audi und VW Nutzfahrzeuge, hat während der Erprobungsphase massgeblich dazu beigetragen, dass Audatex mit einer praxisorientierten Lösung starten kann. Global InPart kostenlos für alle Qapter-Kunden Audatex wird diesen Monat Global InPart allen Kunden, die das Schadenerfassungsmodul Qapter einsetzen, kostenlos freischalten. Die Inbetriebnahme wird gemeinsam mit den Partnern AMAG Import AG, Franz AG und Normauto OETeile AG erfolgen. Global InPart wird also bereits 20 Marken abdecken, weitere Teilelieferanten werden in Kürze dazukommen. (pd/mb)

www.audatex.ch

werden effizient unterstützt, was zusätzlichen Investitionsschutz be­deutet. International haben sich schon über 100‘000 Anwender von den Vorzügen der incadea-DealerManagement-Lösungen überzeugen lassen. Durch den bewährten Ansatz‚ so lokal wie möglich, so international wie nötig und mit der Einbringung des entsprechenden Know-hows auf jeder Stufe, ergibt sich für die Kunden ein einzigartiges Gesamtangebot. (pd/ir) www.softmotive.ch

Der modulare Aufbau von incadea.dms sowie ein Auszug der realisierten OEMPakete wichtiger internationaler Fahrzeughersteller.


GARAGENSOFTWARE 5/18 33

Partner in Entwicklung ist, hat der Kundendienstberater jederzeit Zu­griff auf alle Informationen zum Werkstattauftrag und somit ist er mobil. Neben den Fahrzeug- und Kundenangaben hat er die Möglichkeit, Zusatzaufträge entgegenzunehmen, bestehende oder zum Beispiel neue Schäden zu fotografieren. bme setzt grossen Wert darauf, dass Daten, die im laufenden Tagesgeschäft erfasst werden, dann auch beim Kunden und seinem Fahrzeug automatisch zur Verfügung stehen.

Die Digitalisierung ist in der Autobranche ein grosses Thema.

DIGITALISIERUNG IST BEI BME BEREITS GEGENWART Aktuell ist die Digitalisierung ein grosses Thema in der Automobilbranche. Einerseits werden die Techniken der Fahrzeuge immer weiterentwickelt, sodass man schon von Rechenzentren auf vier Rädern spricht, auf der anderen Seite müssen diese Informationen auch an einem Ort ­verarbeitet und festgehalten werden.

A

ls praxisorientierter Soft­wareentwickler ist bme stets dabei, die Software nach modernsten Standards weiter zu entwickeln und den Partner mit Schnittstellen und Funktionen auf dem Weg der Digitalisierung optimal zu unterstützten. Dabei muss eine externe, wie aber auch interne Sicht betrachtet werden. Digitalisierung für die Endkunden Nicht nur in der Automobilbranche ist die Digitalisierung ein Thema, sondern auch im Allgemeinen. Der Mensch kann immer mehr bequem zu Hause am Computer oder auf dem Tablet steuern, bezahlen und buchen. Dies hat zum Vorteil, dass viele Dinge auch ausserhalb der Öffnungszeiten gemacht werden können. Mittels des integrierbaren OnlineLogin-Bereichs möchte bme genau solche Funktionen unterstützen. So kann der Kunde von zu Hause aus bequem Probefahrten oder Werkstatttermine buchen, seine Rechnungen elektronisch einsehen und angeben, wie er gerne bei seinem Werkstattbesuch bedient werden möchte. bme legt in der Entwicklung hohe Priorität auf die Digitalisierung und möchte den Login-Bereich, welche der Garagist in

Online Werkstatttermine buchen – nur den Schlüssel muss man selber vorbeibringen. seine Website einbinden kann, stetig mit neuen Funktionen erweitern. Digitalisierung betriebsintern Die administrativen Aufwendungen sowie die Anforderung, den Kunden individuell und professionell betreuen zu können, werden immer grösser. Deshalb benötigt es auch bei den betriebsinternen Abläufen digitale Fortschritte, welche es dem Garagisten vereinfachen, den Kunden optimal zu bedienen und die Zeit nicht mit unnötigen administrativen Arbeiten zu verschwenden. Denn eine persönliche Kundenbetreuung wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Um seine internen Abläufe

zu optimieren, strebt bme ein papierloses Arbeiten an. So werden zum Beispiel sämtliche Buchhaltungsbelege nur noch in elektronischer Form verwaltet. Für die Erfassung von Stempelzeiten und Rapportierungseinträgen nutzen bme-Kunden ein elektronisches Terminal, welches mit der Software verbunden ist. Somit ist alles in Echtzeit beim jeweiligen Werkstattauftrag hinterlegt. Ersatzteile und Flüssigkeiten werden mittels Barcodescanner ebenfalls direkt dem Auftrag belastet. Tablet-Lösung in Vorbereitung Mittels einer Tablet-Lösung, welche in Zusammenarbeit mit einem

Bereit für die digitale Zukunft in der Garage bme ist ein innovativer SoftwarePartner für die Zukunft. Ein effizientes Arbeiten wird immer wichtiger, die Anforderungen steigen immer mehr, und so sind unnötige Arbeitsschritte immer sehr kostenintensiv. Die bmeSoftware ist prozessorientiert, ihr Ziel ist es, die Abläufe schlank zu halten und zu optimieren, indem sie so viele Daten wie notwendig zur Verfügung stellt. Auch aus diesem Grund bietet bme als zusätzliche Leistung Pakete für die Prozessberatung in Verbindung mit der Software an. Ebenfalls bringt ein Softwarewechsel auch Chancen mit sich, die Daten zu bereinigen und die innerbetrieblichen Abläufe anzupassen, bzw. zu optimieren. bme-Mitarbeiter verfügen über ein fundiertes Fachwissen in der Automobilbranche und kennen die alltäglichen Anliegen und Probleme genau. Die Software ist vom Garagisten für Garagisten, und bme legt sehr grossen Wert darauf, sich dem Markt entsprechend stetig weiterzuentwickeln. Bereits heute ist bme offizieller DMS-Anbieter und Partner der Marken Audi, VW, VW Nutzfahrzeuge, Škoda, Seat, Volvo, Ford, Hyundai – und weitere sind in der Pipeline. (pd/mb) www.bme-ag.ch

bme-Tablet-Lösung: Kundendienstberater hat jederzeit Zugriff auf alle Informationen.


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MOPAR-ORIGINALERSATZTEILE UND ZUBEHÖR: EXKLUSIVE PERSONALISIERUNGEN FÜR FCA-FAHRZEUGE Design und Funktionalität, hochwertige und zuverlässige M ­ aterialien, innovative Verfahren und eine sorgfältige ­Ver­arbeitung sind die Elemente, die an der Basis der Entwicklung der Originalzubehör-Palette von Mopar für die Besitzer von FCA-Fahrzeugen stehen.

Die Mopar-Original-Batterien wur­den entwickelt, um eine ausgeglichene elektrische Integration zu ermöglichen, als effizientes schädliche Gase werden bis zu 96­­ System, das im Einklang mit den Pro­zent gefiltert. spezifischen Anforderungen des Fahrzeugs steht. Die Start-&-Stopp-Technologie Die Aktivkohlefilter für den stellt für Batterien eine hohe ­Innenraum garantieren: n Sicherheit:  verbesserte Be­lastung dar. Die Mopar-OriginalBatterien entsprechen exakt den ­Aufmerksamkeit für von Anforderungen des entsprechenden Allergien betroffene Fahrer. n Gesundheit:  Neutralisierung der Motors, um jederzeit durchstarten Allergiestoffe dank natürlicher zu können. Polyphenole und Schadstoff­ filtration durch Aktivkohle. Weitere Informationen auf n Komfort:  geringere Pollen­­mopar.eu belastung und Allergiesymptome.

Aktivkohlefilter für Innenräume.

U

m allen Kundenanforderungen hinsichtlich der Personalisierung ihrer Fahrzeuge gerecht zu werden, arbeitet Mopar Seite an Seite mit Ingenieuren und Designern: von den funktionellen Aspekten, die mit Komfort, Sicherheit und Freizeit in Verbindung stehen, bis hin zu den ästhetischen Aspekten, die den Stil und die Persönlichkeit des Fahrzeugs einzigartig machen.

Mopar-Originalersatzteile Auch bei den Originalersatzteilen bietet Mopar beste Qualität. Prime Parts ist die innovativste Linie von Mopar Parts speziell für Kunden, die sich ein besseres Fahrerlebnis wünschen. Die Prime-Aktivkohlefilter neutralisieren Pollenallergene. Diese Lösung gewährleistet mehr Sicherheit und Komfort während der Fahrt, denn die Verursacher von Pollenallergien werden verringert: Feinstaub und

Original-Batterien Technologie, Innovation, Erfahrung und Beständigkeit in einem Produkt: Die Mopar-Original-Batterien sorgen für eine einwandfreie Leistung.

Leichtmetallfelgen Diesen Monat bietet Mopar interessante Zusatzrabatte auf Leichtmetallfelgensätze, die nicht nur in Bezug auf Design perfekt auf das Fahrzeug abgestimmt sind, sondern auch punkto Sicherheit optimal den Anforderungen von FCA entsprechen. AktuelleTrendfarben wie Mattschwarz oder Hochglanz, Anthrazit, Silbermatt und grosse Dimensionen – je nach Modell bis 20 Zoll – verleihen dem Fahrzeug ein ästhetisches Plus. Anhängerkupplungen Pünktlich zur Reisesaison – sei es für die vielen Brückentage diesen Monat oder für die Sommerferien – können Anhängerkupplungen mit den entsprechenden Kabelsätzen zu ebenfalls attraktiven Konditionen bezogen werden.

Originalersatzteile und Zubehör sind bei Mopar erhältlich.


MULTIMEDIA 5/18 35

Flavio Zani, Geschäftsführer Krautli (Schweiz) AG, mit einer Auswahl an digiDAB-Geräten.

DAB+: NOCH KANN DER GARAGIST MARGE GENERIEREN Ohne DAB+-Empfang können ab 2020 im Auto weder Musik noch Staumeldungen gehört werden – ein Horror-Szenario für viele ­Autofahrer. Die Krautli (Schweiz) AG beschäftigt sich seit Langem mit dem digitalen Radioempfang und bietet nicht nur ein grosses Sortiment an DAB+-Geräte, sondern auch Schulungen und ­Erfahrung. Text/Bild: Isabelle Riederer

D

AB+ ist auf dem Vormarsch. Die letzten Radiokonzessionen in der Schweiz für UKW laufen 2019 aus, zwar kann bis 2024 verlängert werden, doch bereits heute sendet gut die Hälfte aller Radiostationen in der Schweiz über DAB+. Wer im Auto Radio hört und keinen DAB+-Empfänger hat, hört also bald nichts mehr. Gut tut, wer jetzt reagiert. «In der Schweiz sind 2,5 bis 3 Millionen Fahrzeuge ohne DAB+-Empfänger. Wenn die Besitzer auch in den nächsten Jahren noch Musik, Nachrichten oder Staumeldungen hören wollen, müssen sie umrüsten», sagt Flavio Zani, Geschäftsführer der Krautli (Schweiz) AG. Denn die meisten dieser Fahr-

zeuge werden auch nach 2020 auf unseren Strassen unterwegs sein. «Wer jetzt loslegt, profitiert!» Pro Jahr gibt es rund 300’000 Fahrzeuge, die mit DAB+-Empfängern ausgerüstet werden könnten – ein lukratives Zusatzgeschäft für Garagisten. Zani: «Wer jetzt loslegt, profitiert und kann noch eine Marge generieren. In ein bis zwei Jahren wird das nicht mehr der Fall sein!» Die Krautli (Schweiz) AG hat sich intensiv mit DAB+ auseinandergesetzt und mit der Marke digiDAB Qualitätsprodukte im Angebot, die dem Garagisten nicht nur ein Zusatzgeschäft bieten, sondern ihn gegenüber seinen Kunden als

kompetenten Fachmann ausweisen. «Hinzu kommt, dass ein DAB+Empfänger nicht nur für höchste Soundqualität sorgt, die Vielfalt der Sender ist auch grösser und der Kunde hat die Möglichkeit, eine Freisprechanlage einzurichten», so Zani. Der Einbau eines DAB+-Empfängers ist keine Hexerei. Zani: «Grundsätzlich kann jedes Auto mit einem DAB+-Empfänger ausgestattet werden. Gerade kleinere Werkstätten können mit der DAB+-Umrüstung Zusatzgeschäfte generieren, und das zu einem akzeptablen Aufwand.» Die Krautli (Schweiz) AG bietet aktuelle sechs DAB+-Empfänger der Marke digiDAB an – vom Einsteigermodell bis hin zum Top-Gerät mit Bluetooth und Wireless-Empfang. «DigiDAB bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, das dem Garagisten nicht nur ein Zusatzgeschäft bietet, sondern gleichzeitig seinen Kunden auch einen Mehrwert. Bereits ab 120 Franken kann der Garagist seinen Kunden einen DAB+-Empfänger einbauen», so Zani. Möglich macht dies das Modell «Rome». Der kompakte und schmale DAB+-Empfänger ist so schlank, dass er überall hinpasst. Das Top-Modell «Zürich» ist wireless und bietet alles, was das Radioherz erfreut inklusive Freisprechanlage. Nebst neusten DAB+-Empfängern bietet die Krautli (Schweiz) AG auch Schulungen und Beratungen rund um den digitalen Radioempfang an. «Es kommt immer mal wieder vor, dass Kunden im Internet Geräte bestellen, die nicht passen, weil die Auswahl und die Qualitätsunterschiede online einfach zu gross sind», sagt Zani. Deshalb bietet das Unternehmen mit seine Aussendienstmitarbeitern nicht nur kompetente Hilfe an, sondern sie stehen auch mit Rat und Tat zur Seite. Vorteile für digiDAB-Partner Den Garagisten, die sich intensiver mit der Radiozukunft beschäftigen, bietet die Krautli (Schweiz) AG die Möglichkeit an, digiDAB-Partner zu

werden. Zani: «Sie erhalten nebst anschaulichem Demonstrationsmaterial mit funktionsfähigem Display, einer DAB+-Center-Leuchttafel auch ein Schulungstraining, das ihnen dabei helfen wird, Endkunden kompetent rund um das Thema DAB+ zu beraten.» Auf der brandneuen Webseite von digiDAB Schweiz findet der Garagist – aber auch der Endkunde – das komplette Angebot an DAB+Empfängern von digiDAB sowie Videotutorials, diverses Anleitungen, Informationen, Neuheiten und eine Liste von digiDAB-Einbaupartnern. Der Bund treibt den digitalen Radioempfang stark voran. Nach letzten Erkenntnissen lag der digitale Radioempfang in der Schweiz bei knapp 60 Prozent. Bisher grösstes Ärgernis bei DAB+ war die Funkstille in zahlreichen Schweizer Autotunnels. Damit ist aber bis Ende 2018 Schluss, dann sollten alle Schweizer Autotunnels mit DAB+ ausgestattet sein. www.digidab.ch www.krautli.ch

«Zürich», das Topmodell von digiDAB.

AQUARAMA Swiss AG, Ihr Spezialist für profitable Autowaschanlagen www.aquaramaswiss.ch


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MEHR SICHERHEIT AUF DER ­STRASSE MIT HILFE EINES DRITTEN AUGES Dashcams werden immer beliebter. Die Autokameras, welche auf dem Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe ­montiert werden, zeichnen das Verkehrsgeschehen auf und ­können für mehr Sicherheit sorgen.

Die Dashcam ND-DVR100 von Pioneer filmt in HD-Qualität.

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n Russland sind sie weit ver­ breitet, in Grossbritannien er­ wünscht: Dashcams sind kleine Kameras im Auto, die durchaus nützlich sein können. Der Einsatz während der Fahrt mit dem Fahrzeug ist jedoch umstritten. Auch in der Schweiz sind die kleinen Kameras auf dem Vormarsch, auch wenn ihre Nutzung umstritten ist, im Extremfall können die Videos von Dash­ cams als Beweismittel fungieren. Derendinger bietet eine umfangreiche Auswahl an Dashcams an. Darunter die Dashcam ND-DVR100 von Pioneer mit integriertem Drive Recorder. Die Pioneer ND-DVR100 ist eine extraschmale Dashcam, die dem Fahrer beim Schutz seines Fahrzeugs hilft und als drittes Auge im Strassenverkehr dient. Sie zeichnet in High Definition auf und verfügt über eine breite Ansicht (114°-Blickwinkel), sodass ihr nichts entgeht.

Im Parkmodus erkennt die Dashcam automatisch Bewegungen, sodass jegliche Kollisionen im Rahmen von Parkmanövern ebenfalls automatisch erfasst werden. Dank der WDR-Funktion (Wide Dynamic Range) des «Nachtmodus» von Pioneer können Fahrer sogar bei Nacht scharfe Aufzeichnungen machen. Die Dashcam ND-DVR100 wird über den Zigarettenanzünder betrieben. Für den Parkmodus wird ausserdem ein 500-mAh-Akku mitgeliefert. Im Lieferumfang ist zudem eine 16-GBMicro-SD Card enthalten. Weitere Vorteile der ND-DVR100 sind der mühelose Einbau, eine einfache und angenehme Bedienoberfläche und Anleitungen in mehreren Sprachen. Ein GPS-Sender zeichnet Standort- und Geschwindigkeitsdaten auf, und die Dashcam verfügt über einen Erschütterungssensor. Die Aufzeichnung erfolgt in HDQualität. Zusätzlich ist ein Mikrofon integriert. (pd/ir) www.derendinger.ch

MOBIL-MEDIA IM FAHRZEUG: WILLKOMMEN IN DER ZUKUNFT Mit Alpine Style hat Alpine Electronics eine neue Produktelinie geschaffen, die sich dank Massanfertigung und schlankem ­Design perfekt als Multimedia-Nachrüstlösung in jedem ­Fahrzeug eignet.

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remium-Navigation, Unterhaltung und Sicherheit für Reise- und Wohnmobile: Die Geräte der X902D-Reihe von Alpine Electronics sind exakt auf die Wünsche und Bedürfnisse der Wohnmobilisten zugeschnitten und verwirklichen damit höchsten Bedienkomfort auch auf langen Reisen. Durch ein hohes Mass an Langlebigkeit und Qualität, verbunden mit zeitlosem Design, halten Alpine-Navigationssysteme ihre Nutzer viele Jahre lang in jeder Lage auf dem richtigen Kurs – technisch und optisch stets auf dem neuesten Stand, klanglich unübertroffen. Das iLX-F903D ist ein DABDigital-Media-Receiver mit einem 9-Zoll-WVGA-Touchscreen und wird mit einem 1-DIN-Einbaugehäuse im Fahrzeug montiert. Dadurch

gewinnt der Benutzer den Eindruck, der Bildschirm würde förmlich vor dem Armaturenbrett schweben. Mit dieser Montagelösung kann der sehr gut ablesbare Bildschirm in einer Vielzahl von Fahrzeugen verwendet werden, ohne dass eine aufwändige

Installation erforderlich ist. Der Name «Alpine Halo9» des iLXF903D beschreibt eine einzigartige Lösung, den besonderen Eindruck des Bildschirms im Fahrzeug und seine faszinierende 9-Zoll-Grösse. Der schlanke Touchscreen kann vor dem Einbau in Neigungswinkel, Höhe und Tiefe justiert werden, und mit der integrierten Ambiente-Beleuchtung passt er sich in jedes Fahrzeug sehr elegant

ein. Mit dem Alpine Halo9, DAB+Digitalradio, USB-Videowiedergabe, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Audio-Streaming erlebt man eine neue Art von Design und Unterhaltung im Fahrzeug. Weitere Alpine-Style-Produkte gibt es unter anderem auch für Iveco Daily, VW T5, T6, Mercedes Sprinter W906, Vito und Viano. (pd/mb) https://ch.horn.eu www.alpine.ch

Der optimal angepasste 23-cm-Bildschirm (9 Zoll) bietet für Fahrer und Beifahrer stets eine bequeme Bedien- und Ablesbarkeit.


MULTIMEDIA 5/18 37

Vom Einsteigergerät bis zum Topmodell bietet Technomag eine breite Auswahl an DAB+-Umrüstgeräten für jedes Fahrzeug.

DAB+ IST EIN INTERESSANTES UND LUKRATIVES ZUSATZGESCHÄFT Der digitale Radioempfang breitet sich in der Schweiz immer mehr aus. DAB+ bietet eine grosse Sendervielfalt, eine hohe Abdeckung, ausgezeichnete Tonqualität und ein interessantes Zusatzgeschäft für Garagisten, wie Kurt Wyssbrod, Markenchef Technomag, erklärt.

Kurt Wyssbrod, Markenchef Technomag AUTO&Wirtschaft: Herr Wyssbrod, DAB+ ist auf dem Vormarsch, spüren Sie eine stärkere Nachfrage nach DAB+-Geräten? Kurt Wyssbrod: Die Anfragen, was wir im Sortiment führen, nehmen laufend zu. Zur Präzisierung: Ich spreche hier nur von Geräten, die zur Umrüstung der bestehenden Audio-Anlage geeignet sind. Welche DAB+-Geräte bietet Technomag an? Die Modelle Paris, Berlin, Lisbon, London und Rom.

Wie unterstützen Sie Ihre Kunden rund um das Thema DAB+? Gibt es Infomaterial oder Schulungen?

Vorbehandlung

Duftabwehr

Ist DAB+ ein attraktives Zusatz­ geschäft für Garagisten? Ja, denn das Potential beziffert sich etwa auf 800'000 Fahrzeuge pro Jahr. Es ist eines der wenigen Zusatzgeschäfte, neben Thule, die im Zubehörgeschäft noch verblieben sind. Ich darf daran erinnern, dass der letzte Hype einige Jahre zurückliegt, damals ging es um die Tagfahrlichter!(pd/ir) www.technomag.ch

Ultraschallabwehr

Hochspannungsabwehr

Mechanischer Schutz

Zubehör

GE

Wie unterscheiden sich diese Geräte voneinander? Die Umrüstgeräte unterscheiden sich vor allem in den Zusatzfunktionen wie Aux-In & Line Out, Verkehrs­funk, Freisprechfunktion, Anzahl Senderspeicher und Multi-Volt-Anschluss, Letzteres heisst, 12 Volt oder 24 Volt sind möglich.

Wie kann der Garagist seine Kunden auf die Umrüstung auf DAB+ aufmerksam machen? Ganz einfach, der Garagist weiss ja, dass das Gerät des Kunden nicht DAB+-kompatibel ist. Kommt der Kunde in die Garage, sollte der Garagist ihn direkt ansprechen. Das ist die einfachste Art. Er kann seine Kunden auch mit einem Schreiben informieren und ihnen direkt ein Angebot machen.

Wie kann der Garagist von der Umrüstung auf DAB+ profitieren? Der Garagist kann Angebote mit fester Einbauzeit erarbeiten und anbieten, die können wiederum als Lückenfüller-Geschäft in der «toten Zeit» lanciert werden.

JAHRE

W

ÄH

G

Wie sehr haben Ihre Kunden DAB+ auf dem Schirm? Ist das ein grosses Thema im Moment? Ich bin mir fast sicher, dass unsere Kunden die Automobilisten und Automobilistinnen noch nicht ge­ nügend aufgeklärt haben, dass die ersten FM-Sender 2020 abgeschaltet werden!

Wir informieren periodisch betreffend der Sender-Abschaltung ab 2020, wir machen Angebote in unseren internen Medien und erstellen eine Sortimentsübersicht. Schulungen gibt es keine, da die Geräte mehr oder weniger selbsterklärend und nach dem Grundsatz Plug&Play ausgelegt sind.

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Ist jedes Gerät für jede Fahrzeug­ marke kompatibel? Bis auf ganz wenige Ausnahmen.

Das komplette Marderabwehrprogramm aus einer Hand!

RLEIS

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www.stop-go.de


38 5/18 WASCHEN & REINIGEN

SCHONENDE HANDWÄSCHE MIT DER GRÜNDLICHKEIT EINER WASCHSTRASSE Mit den beiden neuen Foam Sprayer und Multi Sprayer der RIWAX Chemie AG wird die Fahrzeug­reinigung zur Kür. Die beiden innovativen Sprühgeräte ermöglichen eine schonende und komfortable Handreinigung mit der Wirkung einer Waschstrasse.

I

nnovative, einfach zu verarbeitende Qualitätsprodukte zeichnen die RIWAX Chemie AG seit Jahren als führende Schweizer Herstellerin und Anbieterin von Spezialitäten für die Fahrzeugpflege aus. Die RIWAXPalette umfasst Reinigungs- und Pflegeprodukte für Autos, Zweiräder, Boote, Bahnen und Flugzeuge – sowohl für den professionellen Bereich als auch für die private Anwendung. Um den Einsatz der zahlreichen Flüssigreiniger so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten, wurde das umfangreiche Pflegeproduktesortiment um zwei innovative Sprühgeräte erweitert: den Multi Sprayer sowie das Schaumsprühgerät Foam Sprayer. Pflege bedeutet Werterhalt Schmutz, Staub, Insektenrückstände, Vogelkot,Teer oder Baumharz mindern nicht nur den Glanz und verringern das Erscheinungsbild des Fahrzeuges. Solch hartnäckige Verschmutzungen führen mit der Zeit auch zu erheblichen Schäden am Lack, was sich bei einem späteren Wiederverkauf des Fahrzeugs negativ auf den Preis auswirkt. Gerade in der kostenaffinen Flottenbranche sollte der Lack der Dienstfahrzeuge regelmässig gepflegt werden, denn Pflege bedeutet Wert­ erhalt. Mit den neuen Foam Sprayer und Multi Sprayer bietet RIWAX nun eine optimale Lösung, mit der die

Motorreiniger Motoquick Aqualine Motoquick Aqualine reinigt Motoren gründlich und ohne Mühe. Das Produkt ist frei von Säuren und organischen Lösungsmitteln und schont somit den Lack. Anwendung: Motorteile einsprühen und einige Minuten einwirken lassen. Mit ­Was­ser abspritzen oder ab­­­dampfen. Bei starker Verschmut­ zung Vor­ gang wiederholen. Der hochkonzentrierte Motorreiniger kann in entsprechender Verdünnung auch als Aussen- und Allzweck­ reiniger verwendet werden. Insektenentferner Mega Insect Carline Mega Insect löst dank speziellen Enzymen schonend und kratzfrei Insekten von sämtlichen Oberflächen ohne den Lack, Chrom, Plexiglas oder Kunststoffteile anzugreifen. Mega Insect eignet sich zudem, um organische Verschmutzungen auf der Fahrzeugoberfläche zu lösen.

Fahrzeugreinigung komfortabel und schnell vonstatten geht. So funktioniert’s Das bevorzugte RIWAX-Produkt wird direkt im Behälter gemischt. Ein­geschäumte Flächen können mit

FOAM SPRAYER 5L

Hochdruck und Wasser ab­ge­spült werden. So wird viel Zeit gespart und es entstehen keine Beschädigungen am Fahrzeug. Folgende RIWAXProdukte eignen sich hervorragend für den Einsatz mit Foam Sprayer und Multi Sprayer.

Felgenreiniger Rim Clean Der hochwirksame Reiniger für alle Fahrzeugfelgen und -räder. Reinigt äusserst gründlich selbst extrem verschmutzte Felgen und Räder. Entfernt problemlos den hartnäckigen Bremsstaub und andere Schmutzarten an Felgen. Das Produkt greift weder Gummi noch Kunststoff an und kann für Alu- oder Chrom-Felgen eingesetzt werden.(pd/rk) www.riwax.ch

MULTI SPRAYER 6L Ob Trockenschaum, Schaumzwischentyp oder feuchter Schaum: Der Foam Sprayer mit 5 Litern ­Füllinhalt verfügt über alle gewünschten Mischer und bietet die Möglichkeit, die Schaum­ arten nach eigenem Gusto zu verändern. Der bruchfeste und robuste Kunststoffbehälter ­eignet sich für alle verdünnten Säuren/Laugen und mineralölhaltigen Produkte. Müheloses Mischen im Behälter, auftragen und den haftenden Schaum die hartnäckigen Verschmutzungen lösen lassen. Der Foam Sprayer ist zeitsparend und ­lackschonend.

Der Multi Sprayer mit einem Füllinhalt von 6 Litern empfiehlt sich für die schaumfreie ­Reinigung. Der bruchfeste und robuste Kunst­ stoffbehälter eignet sich für die Anwendung aller verdünnten Säuren/Laugen und mineralöl­haltigen Produkte. Das benutzerfreundliche Gerät ist mit e­ iner grossen Einfüllöffnung und transparenter L­ iterangabe versehen. Dadurch gelingt eine M ­ ischung direkt im Behälter mühelos. Der Multi Sprayer ist zeitsparend und lack­ schonend, handlich, praktisch und einfach in der Anwendung.


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Mit den Wasch- und Reinigungsprodukten von Autotyp ist jede Garage für die professionelle Fahrzeugpflege gewappnet.

AUTOTYP – UNENTBEHRLICH FÜR JEDE GARAGE Eine gründliche Fahrzeugpflege lässt nicht nur das Auto strahlen, sondern auch den Kunden – und trägt zusätzlich zur Werterhaltung bei. Unter der Marke Autotyp vertreibt Technomag ein breites Sortiment an Reinigungsmitteln für die professionelle Fahrzeugpflege.

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er Toufort von Autotyp ist ein konzentrierter Allzweckreiniger. Durch die ausgezeichneten Entfettungseigenschaften und die Abwesenheit von Silikaten und VOC eignet sich dieser einzigartige Allzweckreiniger besonders für die Motor-, Chassis-, Karosserie- sowie Bodenreinigung. Die enthaltenen Wirkstoffe sind biologisch leicht abbaubar und auf die geltenden Abwasserbestimmungen zugeschnitten. Je nach Verschmutzungsgrad beträgt die Dosierung 1:0 bis 1:10 für Motoren und 1:1 bis 1:50

für Karosserien, Chassis und Böden. Der Toufort-Allzweckreiniger ist in 10-, 20- und 200-Liter-Gebinden er­hältlich. Glänzender Auftritt Zur lackschonenden Reinigung von Personenwagen, Bussen und Lastwagen eignet sich das AutotypAuto-Glanzshampoo. Zudem hat sich das Glanzshampoo in automatischen Waschstrassen als Vorwäsche und als Shampoo bewährt. Das Glanzshampoo ist auch einsetzbar in Hochdruckreinigungsgeräten oder für

die Handwäsche und besitzt eine ausgezeichnete Oberflächenbenetzung mit hervorragenden Penetrationsund Emulgiereigenschaften bei kleinsten Konzentrationen. Dank geringem Schaum und ausgezeichneter Auswaschbarkeit sind einwandfreie Oberfläche garantiert. Das Auto-Glanzshampoo ist lack­ schonend, korrosionshemmend, ent­hält keine Lösungsmittel und ist biologisch abbaubar. Der Glasreiniger von Autotyp ist ein kraftvolles Reinigungsmittel zur schnellen und gründlichen Reinigung

von Scheiben. Er entfernt und ver­hindert Schlieren, Streifen und B ­ elag auf den Scheiben. Entfernt fettige, ölige und verrusste Verschmutzungen sowie Silikonrückstände. Flecken gehören mit dem Glasreiniger der Vergangenheit an, und dank sehr guter Materialverträglichkeit werden Kunststoffe, Lacke und Gummi nicht angegriffen. Der Glasreiniger kann auf Glas und glatten Flächen angewendet werden, dazu gehören auch Rahmen, Spiegel, Keramik und empfindliche Oberflächen wie Lack und Kunststoff. Den Glasreiniger gibt es in 10- und 20-Liter-Gebinden. (pd/ir) www.technomag.ch


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GLANZSTÜCK: NEUES WASCHCENTER VON KÄRCHER IN LAUPEN Seit November 2017 bereichert ein grosszügiges Waschcenter den Agrola-Betrieb in Laupen bei Bern. Die moderne Anlage von Kärcher wurde individuell auf den Kunden angepasst. Das Resultat erfreut nicht nur Peter Röthlisberger, Geschäftsführer Landi Bern-West, sondern auch die ­Endkunden. Text/Bild: Isabelle Riederer

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ontagmorgen kurz vor 9 Uhr, am brandneuen Waschcenter des Ag­ro­la-Topshop an der Murtenstrasse in Laupen herrscht Hochbetrieb. «Das neue Waschcenter ist grossartig und die Feedbacks der Kunden äusserst positiv», sagt Peter Röthlisberger, Geschäftsführer Landi Bern-West. Nach knapp zwei Monaten Bauzeit öffnete am 7. November 2017 das neue Waschcenter in Laupen seine Tore. Gemeinsam mit den Profis von Kärcher wurde das Waschcenter entwickelt und gebaut – inklusive Solarzellen auf dem Dach für die Warmwasseraufbereitung. Nebst der Portalwaschanlage CB5 in der Mitte verfügt das Waschcenter über vier zusätzliche Selbstbedienungswaschplätze und vier Staubsaugerplätze – alle Plätze sind überdacht und im neuesten Agrola-Design gestaltet. Die Portalwaschanlage CB5 von Kärcher verfügt über fünf Bürsten und ist speziell für die automatisierte PW-Aussenreinigung geeignet. Die zusätzlichen Seitenbürsten- und Dachtrocknereinheiten sind rückseitig angeordnet. Ein pendelndes und ein neigbares Seitenbürstenpaar stellen eine vollständige Konturerfassung in nur einem Überlauf sicher. «Die Portalwaschanlagen der CB line von Kärcher sind schnell

V.l.: Peter Röthlisberger, Karl Fleischmann und Hans-Dieter Sträsler. einsatzbereit, wartungsarm, langlebig und können an praktisch jeden Kundenwunsch angepasst werden», sagt Hans-Dieter Sträsler, Projektleiter Wash System bei Kärcher. Das Highlight dieser Portalwaschanlage ist aber die Radwaschanlage RAWA 2.0. «Viele Kunden schätzen eine spezielle Felgenreinigung, die RAWA 2.0 liefert ein hervorragendes Ergebnis», sagt Karl Fleischmann, Sales Director Wash Systems/Municipal bei Kärcher. Dank einer Vorbehandlung mit einem speziellen Reinigungsmittel, Hochdruckdüsen und drei Drehtellerbürsten sorgt die RAWA 2.0 für ein glänzendes Resultat. Die drei Tellerbürsten – zwei davon kleiner und geneigt – arbeiten ähnlich

wie eine elektrische Zahnbürste und entfernen Schmutz selbst an schwierig erreichbaren Stellen. Das System ist zusätzlich für Felgen bis 21 Zoll geeignet. Ein Highlight bei den Staubsaugerplätzen ist, nebst den hochmodernen Staubsaugern der neusten Generation, der automatische Mattenreiniger. Teppich raus, einmal durch die Maschine laufen lassen und sauber. Praktisch und einfach zu bedienen sind auch die Reinigungsgeräte bei den SBWaschplätzen – das zeigt sich auch an der Kundschaft: von der alten Dame über die Zweifach-Mami, bis hin zum Rentner und dem Autofreak – kein Rätselraten, sondern nur saubere Autos und zufriedene Kunden, soweit das Auge reicht.

Wartung und Support sind essentiell für Erfolg Im PW-Waschgeschäft zählen nebst perfekten Waschergebnissen aber auch Flexibilität, Schnelligkeit und Effizienz. Mit dem alten Waschcenter war das für den Agrola-Betrieb nicht mehr möglich. «Wir hatten vorher lediglich zwei SB-Waschplätze und waren völlig überlastet», sagt Röthlisberger. Eine neue Lösung musste her. Röthlisberger: «Die Zusammenarbeit mit Kärcher war und ist hervorragend, gerade jetzt, da das Waschcenter seit mehreren Monaten in Betrieb ist.» Denn besonders in den ersten Monaten nach Inbetriebnahme ist ein kompetenter und erfahrener Partner wie Kärcher, der einem zur Seite steht essentiell. «Es braucht eine gewisse Zeit, bis ein Betreiber seine neue Waschanlage kennt, der Support und die Unterstützung sind in dieser Phase enorm wichtig. Ob telefonisch oder persönlich vor Ort, unsere erfahrenen Mitarbeiter helfen mit Rat und Tat», sagt Fleischmann und fügt an: «Die eigentliche Zusammenarbeit zwischen uns und unseren Kunden beginnt erst nach dem Bau der Anlage.» Und zu einer guten Zusammenarbeit gehören auch Wartungsarbeiten und die passenden Reinigungsmittel und Chemikalien. Fleischmann: «Unsere Wartungsverträge werden ganz individuell an die Kundenwünsche angepasst. Wir bieten von Technikerbesuchen bis hin zum Full-Service-Paket alles, was der Kunde braucht.» Reinigungsmittel und Chemikalien bezieht Röthlisberger direkt von Kärcher – das ist praktisch und sorgt dank perfekter Abstimmung von Reinigungsmittel und Waschanlage für strahlende Ergebnisse. www.kaercher.ch

Das neue Waschcenter in Laupen wurde g­ emeinsam mit den Wasch-Profis von Kärcher entwickelt und gebaut.


WASCHEN & REINIGEN 5/18 41

ZWEI NEUHEITEN FÜR DIE AUTO- UND LASTWAGENWÄSCHE Seit über zwanzig Jahren produziert Aquarama Hochdruck-Reinigungssysteme. Dank Innovationen, Zuverlässigkeit, Qualität und einem hohen Produktionsstandard hat man mehrere Patente erhalten. An der UNITI expo in Stuttgart vom 15. bis 17. Mai präsentiert Aquarama zwei Neuheiten.

A

quarama rüstet ihre Waschanlagen ab so­ fort mit einem neuen Hochdrucksystem aus, das mit dreizehn rotierenden Düsen bestückt ist. Die Düsen sind in einem Winkel von 30 Grad gegen die Karosserie ausgerichtet. Der Wasserhochdruck wird in immer gleichmässigem Abstand über das gesamte Fahrzeugprofil aufgetragen. Dank dem Winkel von 30 Grad lösen sich auch Schmutzpartikel, welche für die Waschbürsten verborgen bleiben.

Für grosse Brummis: die neue Portalwaschanlage Aquarama Startruck.

Startruck: neue Portal-Waschanlage für Nutzfahrzeuge Aus dem kontinuierlichen Engagement von Aquarama in Forschung und Entwicklung und dem Anspruch, innovative Produkte mit aktuellster Technologie zu entwickeln, ist die neue Portal-Waschanlage für Nutzfahrzeuge Startruck entstanden. Der 7-Zoll-Bildschirm ermöglicht eine einfache und schnelle Auswahl der Programme. Die Anlage ermöglicht das Waschen von LW, Bussen, Lieferwagen und Autos im Selbstbedienungsbetrieb. Programme für verschiedene Arten von Spiegeln, Dachspoilern, Hebebühnen, Anhängerkupplungen und Anhängern sind vorgesehen. (pd/mb) www.aquaramaswiss.ch

Das neuste Aquarama-Hochdrucksystem ist mit dreizehn rotierenden Düsen bestückt, wie hier im neuen Stargate S111.

Die weltweit bekannten Reinigungsmittel von

erreichen die Schweiz!

Für die Vermarktung suchen wir mehrere

– Verkaufsberater CarWash für die Deutschschweiz (100%)

Fühlen Sie sich angesprochen? Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per Mail an Thommen-Furler AG, Frau Monika Neukomm, Industriestrasse 10, 3295 Rüti b. Büren (monika.neukomm@thommen-furler.ch)


42 5/18 OTTO CHRIST

Die Aquatus Prime ­können Besucher live vor Ort an der UNITI expo in Stuttgart erleben.

OTTO CHRIST AN DER UNITI EXPO 2018 Die UNITI expo findet als Leitmesse der Car-Wash-Branche vom 15. bis 17. Mai 2018 in Stuttgart statt. Auch die Wasch­ profis der Otto Christ AG sind vor Ort und präsentieren ihre neusten Entwicklungen für ein noch erfolgreicheres Waschgeschäft.

D

ie UNITI expo hat sich in kürzester Zeit zur Leitmesse der Branche in Europa entwickelt. Die Messe Stuttgart liegt im Herzen Europas und ist mit dem Flugzeug, Auto oder per Bahn einfach und komfortabel zu erreichen. Ausserdem bietet das Kongresszentrum einen hervorragenden Service in Bezug auf die Veranstaltungsorganisation. Otto Christ AG – The Real Car Wash Factory Die Otto Christ AG präsentiert an der UNITI expo als Innovationsführer die aktuelle Maschinentechnik aus den Bereichen Portalwaschanlagen, Selbstbedienungs-Waschplätze, Wasch­strassentechnik, moderne Bezahlsysteme, Wasseraufbereitungsanlagen, Christ-Xpress sowie Christ CAR CARE. Neue Ideen, innovative Produkte, digitale Transformation im Bereich Fahrzeugwäsche sind wichtig für die Zukunft und treiben die Otto

Innovative Lösungen für die Zukunft Nebst neusten Waschinnovationen präsentiert Otto Christ als Innovationsführer auch Lösungen, die den geschäftlichen Erfolg des Investors nachhaltig sichern. Gerade kundenorientierte und kundenfreundliche Lösungen und Weiterentwicklungen der Anlagen und Technologien haben für die Otto Christ AG oberste Priorität. Für Christ steht der ConvenienceGedanke, das Wascherlebnis und Waschergebnis, an oberster Stelle, Christ-Kunden profitieren durch:

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Geringe Waschzeiten – Höchste Durchsatzleistung

n

Moderne Bezahlsysteme und Vernetzung, Industrie 4.0 – Car Wash Management

n

 eue intelligente Wasch­ N konzepte – Erschliessung neuer Kundengruppen

n

 how und Erlebnis – Allein­ S stellung im harten Wettbewerb

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Hohe Performance und Qualität – optimales Wasch- Trocken- und Glanzergebnis

n

 ptimaler Service – Schnelle O Installation, hohe Verfügbarkeit und geringe Kosten

Die Otto Christ AG ist seit dem Gründungsjahr 1879 in Familienhänden und blickt auf über 55 Jahre Erfahrung im Bau von Fahrzeugwaschanlagen zurück. Christ steht für Qualität, Effizienz, Einzigartigkeit, Erfolg, Verlässlichkeit und Kundennähe. Christ versteht das Waschgeschäft und den Betreiber der Anlagen und kann alle Anforderungen im Bereich der Fahrzeugwäsche erfüllen. Christ ist darauf ausgerichtet, kundenorientierte, massgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und zu produzieren. Diese Aufgabe treibt Christ immer wieder erneut an, nach Innovationen zu suchen und sich weiter zu entwickeln. Das Messeteam der Otto Christ AG freut sich auf Besuch an seinem Messestand 1H40 in der Halle 1.

Christ AG an. Die Waschprofis stellen sich nicht nur den Anforderungen neuer Fahrzeuge, der Digitalisierung wie z.B. unkompliziertes bargeldloses Fahrzeugwaschen, sondern auch n Niedrigen Verbrauch pro dem Convenience-Gedanken. Denn Fahrzeugwäsche – Mehr Ertrag das Unternehmen ist Erfinder, Konstwww.christ-ag.com pro Fahrzeugwäsche rukteur, begeisterter Maschinenbauer und viel mehr als nur Car Wash! Unter diesem Motto «More than CAR WASH!» präsentiert die Otto Christ AG auf der Leitmesse der Car-WashBranche, der UNITI expo, die neuesten Christ-Entwicklungen für ein noch erfolgreicheres Waschgeschäft. Besucher erleben am Stand der Otto Christ AG in der Halle 1 innovative Portalwaschanlagen wie die Vario Speed, die Genius und die Aquatus Prime. Zudem dürfen sich die Besucher auf die neuesten Waschstrassensysteme, SB-Waschplatztechniken, auf di­ gitale Bezahlsysteme, auf ein sensationelles Design und Technik zum Anfassen und Begreifen freuen. Der Foamsplash ist ein Hingucker – und steigert auch Kundennutzen und Waschergebnis.


WASCHEN & REINIGEN 5/18 43

HERAUSGEPUTZT... AUCH DIE INNEREN WERTE ZÄHLEN! Oft wird die Pflege des Fahrzeuges nur auf das Äussere ­(Karosserie, Lack und Reifen) beschränkt. Was aussen einen Top­eindruck macht, sollte sich jedoch auch im Fahrzeuginnern widerspiegeln.

Glossboxx bietet ein umfangreiches Produktepaket für die professionelle Innenreinigung.

D

er Profi unterscheidet bei der Innenreinigung zwischen zwei Typen. «Es gibt die sogenannte Basis­ reinigung, welche in den meisten Fällen leider als ausreichend

erachtet wird, und die professionelle Intensiv-Innenreinigung», erklärt ­Renato Odermatt, Geschäftsführer von Glossboxx. Gerade jetzt im Frühling ist ein höheres Reinigungsintervall sehr zu empfehlen. Odermatt: «Mit

den Pollen und dem Saharasand haben wir täglich zu kämpfen. Diese Partikel setzen sich nicht nur auf dem Lack, sondern auch durch die Lüftung in den Innenraum ab.» Die Basisreinigung ist sicherlich ein wichtiger Bestandteil. Der gröbste Schmutz wird durch das Saugen des Fussbodens, der Fussmatten, des Kofferraums, der Sitzpolster sowie die feuchte Reinigung des Cockpits, der Mittelkonsole und sämtlicher Autoscheiben von innen beseitigt. Eine regelmässige Innenreinigung steigert den Werterhalt des Fahrzeuges und erleichtert die Intensiv-Fahrzeugreinigung be­trächtlich. Keime und Bakterien richtig loswerden Bei der Intensiv-Fahrzeugreinigung ist darauf zu achten, dass zuvor die Lüftung mit maximaler Leistung durchgeblasen wird. So bringt man den Staub aus den Lüftungsschlitzen. Diese Variante tötet jedoch Bakterien und Keime, welche sich

WENN SIE VIEL VORHABEN. Wer Herausforderungen sucht, braucht einen starken und verlässlichen Partner. Darum sorgt MOTOREX mit einem umfassenden Sortiment erstklassiger Schmier- und Pflegemittel sowie dem besten Support dafür, dass Motorfahrzeuge auch in anspruchsvollen Situationen ihr Bestes geben können. Vertrauen Sie auf einen Partner, der seit 100 Jahren vollen Einsatz leistet. www.motorex.com

in der Lüftung bilden und zu einem muffligen Geruch führen, nicht ab. Nur durch das Wechseln des Filters und das Desinfizieren der Lüftungskanäle kann dies behoben werden. Umfangreiche Produktpalette für eine komplette Innenreinigung Im Anschluss an die Basisreinigung werden sämtliche Türfalze, Spiegel, Sitze und alle Türverkleidungen feucht gereinigt. Darüber hinaus werden alle Kunststoff- und Lederteile im Innenraum gesäubert, genährt und gepflegt. Eine grosse Arbeitserleichterung ist hierfür z.B. die Tornador Gun Black-S, welche den Schmutz aus den unzugänglichsten Ritzen entfernen kann. Die Glossboxx AG bietet für die komplette Innenreinigung ein umfangreiches und anwenderfreundliches Produktepaket an. (pd/ir)

www.glossboxx.ch


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Mit Maxolen WashMax liefert das Unternehmen Premium-Chemie für Fahrzeugwaschanlagen.

PREMIUM-REINIGUNGSMITTEL AUS DER SCHWEIZ Maxolen steht vor allem für eines: hochreine, in der Schweiz produzierte Ingredienzen. Das überzeugt Kunden hierzulande und weltweit.

S

eit 1960 leistet die Max Lehner AG Pionierarbeit in der Entwicklung umweltfreundlicher und hocheffizienter Premium-Erzeugnisse für die professionelle Veredelung, Reinigung, Pflege, den Erhalt und Schutz von Oberflächen. Viele weltweit bewährte und erfolgreiche Reinigungs- und Pflegeprodukte starteten unter dem Markennamen Maxolen in den Bereichen Waschchemie, Fahrzeugaufbereitung, Werkstatt und Industrie ihren anhaltenden Siegeszug um die Welt. Produziert wird exklusiv in der Schweiz im eigenen Fabrikationsbetrieb im Kanton Zürich hauptsächlich für die Bereiche Automotive, Bootswerft, Bahn- und Luftfahrtunternehmen sowie die Pharmaund Food-Industrie. Erst jüngst ging die Maxolen eine exklusive

Zusam­ menarbeit im Bereich der professionellen Fahrzeugaufbereitung mit der Mobility Schweiz ein. «Wir haben uns entschlossen, die ganze Flotte in Zukunft mit Produkten von Maxolen zu pflegen», sagt Stefan Spaltenstein, Projektleiter Flotte Mobility Genossenschaft. «Insbesondere haben uns das Preis-Leistungs-Verhältnis von Maxolen sowie die Produktion vor Ort überzeugt.» Ebenfalls hervorgetan hat sich die Maxolen mit der Entwicklung und Herstellung von Spezialitäten, die eigens auf die hohen Anforderungen im Bahnverkehr zugeschnitten sind, und akkreditierte sich im letzten Jahr als Lieferant für den Korrosionsschutz von Drehgestellen bei der Stadler Rail. Zum Beispiel bei EC250, das für die SBB unter dem Namen Giruno gebaut wird,

kommt «Maxolen CorrProtect 41-B Bahn» als qualifiziertes Schutzmittel bei blanken Teilen am Drehgestell zum Einsatz. Die Max Lehner AG setzt auf Qualität, Tradition, absolute Authentizität und bekennt sich kompromisslos zum Produktionsstandort Schweiz. Überzeugt von der Nachhaltigkeit und dem Erfolg der Schweizer Qualität und mit fortschrittlichen Eigenentwicklungen in der Produkt- und Markenaufstellung wird der Expansionskurs weltweit fortgesetzt. Das Unternehmen exportiert heute weltweit und verfügt über Dependancen in Europa, Asien und in den USA. Maximale Waschstrassen-Chemie mit Maxolen WashMax Mit echter Premiumqualität, Tradition und dem ständigen Streben nach Verbesserung ist Maxolen mit WashMax immer am Puls der Zeit und steht seit 1960 für bewährten Profi-Service. Um die Maxolen WashMax in der Schweiz noch sichtbarer und erlebbarer zu

Maxolen-Produkte erfüllen höchste Ansprüche und liefern Premium-Ergebnisse für die Fahrzeugreinigung und -pflege.

machen, forciert die Max Lehner AG den Auf- und Ausbau im Res­sort Waschstrassen-Chemie und ist dank langjähriger Erfahrung mit den Bedürfnissen des Marktes für Fahr­ zeug-Waschanlagen bestens vertraut. «Mit unserem Premium-Leistungs­spektrum gehören wir heute in der Schweiz zum herausragenden Partner-Anbieter von PremiumChemie und 1A-Service für Fahrzeug­Waschanlagen. Durch den Zuwachs bei Kooperationen und Partnerschaften haben sich die Anforderungen an komplementären Service und der damit verhafteten Anwendungstechnik im Bereich Waschstrassen deutlich gesteigert», sagt Serge Kevresan, Leiter Chemie- und Anwendungstechnik WashMax. Ästhetische und nachhaltig pro­fitab­ le Fahrzeugwäsche er­for­dert neben ökologischen und leistungsstarken Chemieprodukten insbesondere eine zuverlässige Optimierung der Waschstrassenanlage. «Der persönliche Kontakt zu unseren Partnern mit einer adäquaten und kompetenten Präsenz ist uns daher ein ganz besonderes Anliegen», bekräftigt Serge Kevresan und fügt hinzu: «Maxolen Vollgas!» (pd/ir) www.maxolen.ch


WASCHEN & REINIGEN 5/18 45

AUTOPFLEGETIPPS VON EXPERTEN FÜR ­ENDVERBRAUCHER UND PROFIS Als Spezialist der Oberflächentechnologie bietet MTS-Meguiar’s seit 1996 nebst ­erstklassigem Service professionelles Know-how und massgeschneiderte Lösungen für den glanzvollen Auftritt von Fahrzeugen aller Art. Für Interessenten bietet die Firma zusätzlich zahlreiche Pflegekurse und Events.

P

erfekt behandelte und ästhetische Oberflächen tragen dank brillantem Tiefenglanz dem gewünschten Erscheinungsbild bei und hinterlassen einen nachhaltig positiven Eindruck. Das dafür benötigte Produktangebot von MTS-Meguiar’s besteht aus einem breiten Sortiment an chemischen Produkten und Hilfsmitteln, welches sich einerseits aus dem MTSAngebot sowie andererseits aus Produkten der bekannten traditionellen US-Marke zusammensetzt, deren Generalimporteur die Firma seit 1996 für die Schweiz und Österreich ist. Nicht nur Oberflächen von Autos, Flugzeugen oder Booten verlangen nach Pflege und Reinigung, sondern auch eine Vielzahl von weiteren Oberflächen aus verschiedensten

Experten von MTS-Meguiar’s erklären Endverbrauchern und Profis, wie man sein Fahrzeug optimal pflegt und schützt. Materialien und Beschaffenheit. Und damit auch alles strahlt und glänzt, bietet MTS-Meguiar’s für Kunden zahlreiche Workshops und Events rund um die Autopflege.

Wann: Von Februar bis Oktober je­weils einmal im Monat. Wo: Meistens im eigenen Schulungscenter in Glattbrugg. Eine komplett neue ­Bestuhlung und neue Tische sorgen

im MTS Meguiar’s Schulungszimmer für optimale Schulungsbedingungen. Zusätzlich sorgen eine saubere Beschriftung im Aussenbereich und neue Verkaufs- und Präsentationsregale für noch mehr Übersicht. Autokosmetik (AK) An den Auto­kosmetikkurs kommen Fachleute aus der Automobilbranche, Quer­einsteiger oder Personen, die sich im Bereich Fahrzeugpflege selbstständig machen wollen. Sehr beliebt sind auch die Diplome, die jeder Teilnehmer nach Absolvierung des Kurses erhält. Car Care Workshop (CCW) Die End­ verbraucher-Kurse sind eben­falls sehr beliebt und ziehen diverse Kunden an. Wer wissen will, wie man einen Oldtimer richtig aufbereitet oder seinen Neuwagen möglichst lange erhält, ist hier genau richtig. Kernthemen jedes Car Care Workshops sind der Lack und die Lackpflege. (pd/ir)

www.meguiars.ch


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MODERNE AUFBEREITUNGSSYSTEME MADE IN SWITZERLAND 1985 gegründet, ist die Firma Burger Engineering AG heute ein bedeutender einheimischer Anbieter für Aufbereitungsanlagen von Prozessflüssigkeiten und Abwasser sowie Gasgeneratoren und Filtersystemen.

Die Burger Engineering bietet eine breite Palette an modernen Aufbereitungssystemen.

kosten, Effizienz und Platzbedarf. Seit 2017 ist die Firma Burger Engineering AG, zusammen mit O. Wyss AG Betonschächte aus dem Emmental, auch Hersteller von Vorabscheidern für den ür die Aufbereitung von Erdeinbau. Insbesondere im Bereich Abwasser aus dem Gara- der M&C-Reinigung im PW-Bereich gen- und Transportgewerbe ergeben sich heute interessante sowie von Werkhöfen bie­ - Möglichkeiten, wenn anstelle einer tet die Burger Engineering AG eine Spaltanlage ein Abscheider der Klasbreite Palette an modernsten Aufbe- se I eingebaut wird. Bei Nutzfahrzeugreitungssystemen an und ist stets garagen, Werkhöfen und Betrieben für bestrebt, ihren Kunden eine optimale landwirtschaftliche Fahrzeuge eignen Lösung unterbreiten zu können. In sich nach wie vor die biologischen einem ersten Schritt werden zusam- Systeme vom Typ BioREINA ausgemen mit den Kunden die wichtigsten zeichnet. Auch wenn die bestehenden Grundlagen wie z.B. die anfallende Abscheider im Boden noch gut sind Wassermenge, Herkunft des Abwas- und der Ersatz einer Spaltanlage in sers etc. erarbeitet. Anschliessend einem PW-Betrieb ansteht, eignen wird analysiert, was im Betrieb sich BioREINA Anlagen nach wie funktioniert, wo Handlungsbedarf vor, da die vorhandene Infrastruktur besteht und ob bestehende Anlagen 1:1 übernommen werden kann und übernommen werden können. Eine sie bezüglich Betriebskosten und weitere Abklärung erfolgt über die Aufwand einer Ultrafiltrationsanlage Platzverhältnisse für die Anlagen und oder Pulverspaltanlage überlegen Vorabscheider. Im nächsten Schritt sind. Bei sehr kleinen Garagen, wird geprüft, welches Verfahren Malereibetrieben oder industriellen am geeignetsten ist. Im Anschluss Anwendungen ist nach wie vor der werden konkrete Offerten erstellt, zu- Einsatz von herkömmlichen Pulversammen mit einer Gegenüberstellung spaltanlagen zu prüfen. (pd/ir) verschiedener Varianten bezüglich Unterhalt, Investitions- und Betriebswww.burger-engineering.ch

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WASCHEN, PFLEGEN UND AUFBEREITEN VON FAHRZEUGEN: EIN FALL FÜR DEN SPEZIALISTEN! Koch Chemie, das Referenzunternehmen auf europäischem Niveau für das Waschen und ­Aufbereiten von Fahrzeugen, verfügt über ein komplettes Sortiment an Car-Wash- und Car-Finish-Produkten. Dieses ist ausschliesslich für Profis der Automobil-Branche bestimmt.

D

ie qualitativ hochwertigen Car-Finish-Produkte überzeugen jeden Fachspezialisten in der Aufbereitung von Neuwagen und Occasionen vor der Auslieferung an die Kundschaft oder anlässlich eines Service. Das Geheimnis von Koch Chemie für die Fahrzeugaufbereitung: Das Produkt muss vom Anwender lediglich einmal appliziert werden – eine enorme Zeiteinsparung im Vergleich zu den Mitbewerbern. Ausserdem kommt pro Reinigungsetappe nur ein einziges Produkt zur Anwendung. Individuell angepasst Die Car-Wash-Produkte eignen sich bestens für Waschanlagen wie Portal- und Tunnelwaschanlagen, für Waschplätze mit Hochdruckreinigern

sowie für die Handwäsche. Jede Produktklasse kann anhand ihres Farbcodes identifiziert werden. Vom Vorwaschen bis zum LangzeitschutzWachsen, jedes Produkt wird von den Koch-Chemie-Technikern indi­ viduell der Waschanlage, der Was­ s­erqualität sowie der Abwasserbehandlungsanlage angepasst. Die Waschwirksamkeit wird regelmässig überprüft. Auf Wunsch kümmern sich die Techniker auch um den Unterhalt und die Reinigung der Waschplätze/ Waschhallen, um bei den Kunden während des ganzen Jahres den besten Eindruck zu hinterlassen. Biologisch abbaubar Alle Koch-Chemie-Produkte sind biologisch abbaubar und schützen die Karosserie gleichzeitig während

der Reinigung. Sie sind die einzigen für die biologischen Abwasserbehandlungsanlagen Bio Simplex ho­ mologierten und ausserdem von den kantonalen Behörden zugelassenen Produkte.

Die Car-Wash-Produkte von Koch Chemie werden von einer grossen Mehrheit der Fahrzeugmarken anerkannt, befürwortet und empfohlen. Sie sind die Garantie für beste Waschergebnisse und somit für zufriedene Kunden. (pd/mb)

KochChemie ExcellenceForExpe s.

www.thommen-furler.ch

®

CarWa Perfekt ergebn Koch-C

Vertrie Thomm 3295 R sca@th


WASCHEN & REINIGEN 5/18 47

Aus car-wax wird ­carwaxX: Nur der Name ist neu, alles andere bleibt gleich, dazu zählt auch die Profiqualität der Pflegeprodukte.

AUS CAR-WAX WIRD CARWAXX Nach vielen erfolgreichen Jahren mit der Marke car-wax hat sich Derendinger dazu entschlossen, den Nachfolger carwaxX in sein Sortiment aufzunehmen. Diese wird car-wax in Zukunft ablösen.

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eben einer neuen Aufmachung und einigen Produktweiterentwicklungen ändert sich für den Kunden aber nichts. Wie gewohnt erhält man absolute Profiqualität sowohl im Klein- als auch im Grossgebinde. Mit den Produkten von carwaxX spart der Kunde nicht nur Zeit, vielmehr wird einfachste Handhabung mit perfekten Ergebnissen vereint – egal

ob Profi oder Hobbypfleger. carwaxX gibt es seit nunmehr vier Jahren, und die Marke ist bereits in über 17 Ländern vertreten. Auf internationalem Parkett, ausser in Österreich und der Schweiz, hat carwaxX die Marke car-wax bereits abgelöst. Neben den Kernmärkten in Europa stehen hier vor allem Wachstumsmärkte wie China, Indien oder Vietnam im Fokus. Allein in China gibt es etwa

150 mit carwaxX gebrandete Shops für professionelle Autoaufbereitung. Gerade in diesen Märkten steigt die Nachfrage nach Produkten mit hohem technologischem Anspruch, welche den ökologischen Faktor in die Entwicklung einbeziehen. Werterhaltung und Pflege carwaxX bündelt mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von hochwertigsten Profi- und Endverbraucherprodukten in der Fahrzeugpflege. Auf Basis dieses Erfahrungsschatzes werden die Produkte kontinuierlich

optimiert und neue Ansätze der Autopflege verfolgt, und das aus einem Grund: der Werterhaltung und der Pflege einer grossen Investition – des eigenen Autos. Durch den hohen Grad der Internationalisierung profitieren die Heimatmärkte von ausgewogenen und in sich stimmigen Produkten, welche weltweit eingesetzt werden und somit die höchsten Standards erfüllen. Die Feedbacks aller Nutzer fliessen stets in die Neu- und Weiterentwicklung mit ein, was letztlich ein Vorteil für alle bedeutet. Ganz in diesem Kontext ist auch der Slogan von carwaxX zu sehen, welcher Tag für Tag von den Mitarbeitern gelebt wird: «Ihre Leidenschaft ist unsere Überzeugung!». carwaxX tut viel, um Kunden ihre Produkte näherzubringen, dazu gehört auch die Präsenz auf Messen. Einige Beispiele sind die Automechanika in China, Autopromotec in Italien oder Automessen in Norwegen. Auf der eigenen Hausmesse, der Swiss Automotive Show, Ende August wird carwaxX ebenfalls or Ort sein. Auch im Motorsportsponsoring ist carwaxX engagiert. So wird bereits seit Beginn der österreichische Rennfahrer Norbert Siedler unterstützt, der bereits neben einer Formel-1-Testfahrt viele erfolgreiche Jahre im Porsche Supercup oder Carrera Cup absolviert hat und derzeit in der Blancpain GT Serie fährt. Die Produkte von carwaxX sind bei Derendinger erhältlich. (pd/ir) www.derendinger.ch

Dieseltechnik | Turbolader | Bremshydraulik | Klima Fahrzeugelektrik | Standheizungen | Motorenteile

E. Klaus AG ist der führende Schweizer Lösungspartner im Bereich Revision, Prüfung, Reparatur, Aufbereitung und Teilehandel.

Partner: Derendinger AG, Technomag AG, Matik AG, Wälchli + Bollier AG

E. Klaus AG Sonnmattstrasse 9 9532 Rickenbach bei Wil www.klaus-ag.ch


48 5/18 WASCHEN & REINIGEN

REINIGUNGS- UND PFLEGEPRODUKTE FÜR DEN FRÜHLINGSPUTZ Ob für aussen oder innen, ob Konsument oder professioneller Verwender – die Reinigungs- und Pflegeprodukte der FRIPOO Produkte AG reinigen und pflegen ­Fahrzeuge aller Art mit Schweizer Qualität und Zuverlässigkeit.

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eit bald fünfzig Jahren entwickelt, produziert und vertreibt die FRIPOO Produkte AG in der Schweiz ein umfangreiches Sortiment für fast jedes Reinigungsproblem am Fahrzeug. Unter dem Markennamen polyston® finden sich die Produkte bei Detailhändlern oder Bau- und Handwerkermärkten. Gerne stellt die FRIPOO aber auch ihr umfangreiches Know-how in Chemie, Anwendung, Produktion, Logistik und Vermarktung zur Verfügung, um für Kunden attraktive Eigenmarken («private label») an den Markt zu bringen. Das geliebte Auto freut sich spe­ziell im Frühling und Sommer auf eine gründliche Reinigung al­ ler seiner Komponenten. Vor der

Fahrt oder in der Werkstatt kann der Lack mit einem Autoshampoo gereinigt und zusätzlich mit einer Wachskomponente geschützt werden. Eine Autopolitur bringt leichte Kratzer oder Verfärbungen zum Verschwinden. Für die anspruchsvolle Reinigung der Felgen gibt es neben diversen Felgenreinigern auch eine Felgenversiegelung gegen eine schnelle Wiederverschmutzung. Die Reifen erhalten mit Reifenpflege und -schwärzer neuen Glanz und Schutz. Besonders wichtig – auch für die Sicherheit – sind klare Scheiben. Die Scheibenreiniger der FRIPOO haben schon manchen Vergleichstest gewonnen und ihre Qualität wird immer wieder von unabhängigen Prüfinstituten geprüft und bestätigt. Und ein Scheibenreiniger für innen

entfernt streifenfrei Rückstände von Weichmachern oder Zigarettenrauch. Kommen dann der Sommer und die Urlaubsfahrt, braucht es einen kraftvollen Insektenentferner für die lästigen Rückstände. Und wenn mit steigenden Temperaturen die Klimaanlage wieder zum Einsatz kommt, hat auch diese eine Reinigung nach dem Winter verdient. Für

den Endverbraucher stehen alle Produkte in anwendungsfreundlichen Flaschen zur Verfügung. Garagen, Carrosseriebetriebe, Fuhrparks, Verkehrsbetriebe etc. können aus allen gängigen Gebindegrössen wählen bis hin zu Fässern und Containern. (pd/ml) www.fripoo.ch

FRIPOO bietet eine Vielzahl an Reinigungs- und Pflegeprodukten.

«WIR GLAUBEN AN DIE KURZMESSE AM AUTOSALON» DLK Technologies SA hat sich in der Autobranche mit Abwasserreinigungsanlagen einen Namen gemacht. Am Autosalon Genf hatte das KMU aus Le Locle (NE) seine Produkte in Halle 7 präsentiert – erstmals nach fünf Jahren wieder. CEO Marc Vuilliomenet erklärt, warum. Bild: Mario Borri

D

er Ausstellerschwund in der Halle 7 am Genfer Autosalon ist enorm. In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der Aussteller um mehr als die Hälfte zurückgegangen», erzählt Marc Vuilliomenet. Gemäss dem KMU-CEO liege das Problem an der Dauer der Messe, denn eine normale Fachmesse dauere höchstens vier Tage. Ausserdem fänden Fachmessen unter der Woche statt. Vuilliomenet: «Der Autosalon ist an 13 Tagen bis spät am Abend geöffnet. Ausserdem sind die Kosten enorm, die Standkosten gehen noch, aber vor allem die Personalkosten schenken ein.» Aus diesem Grund hätten viele KMU den Autosalon gemieden, so Marc Vuilliomenet. Dass die Messeführung und der SAA die Kurzmesse ins Leben gerufen haben und ab 2020 nur noch die

«SAA Expo» stattfindet, begrüsst der Neuenburger: «Wir glauben an die Kurzmesse am Autosalon.» DLK Technologies SA stellt seit 1991 die FBR-Abwasserreinigungsanlage her, die erste biologische Abwasserreinigungsanlage, die eid­genössisch anerkannt und ein «Swiss Label»-Produkt ist. Die biologischen DLK-FBR Abwasserreinigungsanlagen sind sehr einfache Systeme, welche fast wartungsfrei und ohne Betriebsmittel (ausser Strom) arbeiten. Dadurch sind Einsparungen der Betriebskosten garantiert. Das Funktionsprinzip besteht darin, mit Hilfe von na­türlichen Mikro-Organismen im Abwasser enthaltene Öle und Seifen biologisch abzubauen. Die DLK-FBRBioanlage ist das einzige System, das die Schadstoffe selbstständig eliminiert und nicht auf andere Medien überträgt. (mb/pd) www.dlk.ch

Marc Vuilliomenet mit Vater und Firmengründer Alain am DLK-Stand in Halle 7.


ESA 5/18 49

DIE ESA AN DER UNITI EXPO – LEITMESSE DER AUTOWASCHTECHNIK Die UNITI expo in Stuttgart hat sich zur Leitmesse im Bereich Fahrzeugwäsche und Tankstellen etabliert. Die im Zweijahrestakt statt­ findende Veranstaltung öffnet vom 15. bis 17. Mai zum d­ ritten Mal ihre Tore.

A

lles, was in der Autowaschtechnik Rang und Namen hat, trifft sich mittlerweile in Stuttgart. Nirgendwo anders findet man so viele Highlights und Neuheiten wie in diesen Messehallen. WashTec – der weltweit führende Anbieter von wegweisenden Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche – ist auch im Jahr 2018 wieder mit einem Stand voller Innovationen am Start. Gezeigt werden Portalwaschanlagen, SB-Anlagen, Waschstrassen und Produkte für die Fahrzeugpflege von AUWAChemie. In diesem Jahr ist WashTec ebenfalls Kooperationspartner der

Messe UNITI expo und wird in den Innovationsforen spannende Vorträge und Fallbeispiele präsentieren. Der Event ist auch bei Schweizer Waschanlagenbetreiberinnen und -betreibern sehr beliebt. Daher wird auch diesmal die ESA, als langjährige Partnerin von WashTec, mit den eigenen Spezialisten am Stand von WashTec vertreten sein, um die vielen Schweizer Interessentinnen und Interessenten kompetent zu betreuen. Messebesucherinnen und -besucher dürfen sich auf jeden Fall auf umsatzbringende Produktneuheiten rund um die Fahrzeugwäsche freuen. Besucher finden die ESA und WashTec in der Halle 1, Stand H20. Eine kostenlose Registrierung als Fachbesucher ist auf www.uniti-expo.de ganz einfach möglich.  esa.ch | esashop.ch | washtec.ch


50 5/18 WASCHEN & REINIGEN

ISTOBAL-FAHRZEUG­WASCHANLAGEN: IN 75 LÄNDERN IM DAUEREINSATZ Seit 1963 entwickelt und baut Istobal im stetigen Erfahrungsaustausch mit dessen Niederlassungen und Vertriebspartnern innovative Fahrzeugwaschanlagen – im Speziellen Portalwaschanlagen für PW. Abertausende von Istobal-Waschanlagen stehen mittlerweile in 75 Ländern weltweit gewinnbringend im Dauereinsatz.

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ie KSU/A-Technik AG ist seit 2001 Exklusivvertreter von Istobal für die Schweiz. In den vergangen siebzehn Jahren ist es auf Grund des hervorragenden Preis-LeistungsVerhältnisses gelungen, in der Westschweiz die unbestrittene Marktführerschaft zu erarbeiten und sich in der Deutschschweiz als einer der drei Hauptleader für Autowaschanlagen zu etablieren. Nebst innovativen und zuverlässigen Produkten waren und sind die Kundendienstleistungen der KSU/ATechnik AG ein Schlüssel zum Erfolg. Willkommen an der UNITI expo, Stuttgart An der Fachmesse UNITI expo in Stuttgart (15. bis 17. Mai 2018) haben Schweizer Interessenten die Möglichkeit, Istobal-Waschanlagen zu begutachten und mit der KSU/ATechnik AG in Kontakt zu treten. Sergio Lian steht während der ganzen

Messedauer Schwei­zer Kunden und Interessenten zur Verfügung. Eines der Highlights der Ausstellung wird die Portalwasch­ anlage M’Nex 32 sein. Die innovative Dreibürstenwaschanlage bietet unter anderem neue interaktive Kommunikationsmöglichkeiten, am Fahrzeugheck schwenkbare Seiten­walzen, Schaumteppich, Felgenschaum, Beduftungsmöglichkeiten, chemische Betriebsmittel als Konzentrate und vieles mehr. In der Summe heisst das: mehr Einnahmen für den Betreiber, attraktiveres Wascherlebnis beim Autohalter. Die M’Nex 32 besticht durch eine dynamische intuitive Anzeige der diversen Waschphasen über LED-Panels auf den beiden seitlichen Portaltüren und an der oberen Frontverkleidung. So wird der Waschkunde emotional positiv unterhalten, und er ist immer im Bild, was er machen muss und was gerade passiert. Diese Kommunikation

kann sogar interaktiv ausgebaut werden. Es kann beispielsweise so weit gehen, dass die Waschanlage den Autohalter über das Nummernschild des Fahrzeuges erkennt und persönlich anspricht. Das ist ein effizientes Kundenbindungsinstrument: Der Waschanlagen-Betreiber kann einem solchen Kunden im Gegenzug beispielsweise Rabatte anbieten oder ihn auf spezielle Aktionen hin ansprechen. Mit Smart-Drive bis zu 20 Prozent mehr Einnahmen Mit der Smart-Drive-Option kann der Waschkunde wählen, ob er während der Fahrzeugwäsche im Auto sitzen bleiben oder aus dem Fahrzeug aussteigen und den Waschprozess von aussen mitverfolgen möchte. Entscheidet er sich für das Erstere, wird ihm vom Shop-Personal oder auch personallos übers Zahlungsterminal ein Strich-Code für das gekaufte Waschprogramm in Form

An der UNITI expo ist die Portalwaschanlage M’Nex 32 eines der Highlights am Istobal-Stand.

eines Papiertickets ausgehändigt. Vor der Waschanlage befindet sich der Code-Leser, der Fahrzeuglenker hält aus dem Autofenster das Ticket gegen den Leser, danach fährt er das Fahrzeug vor, bis die Ampel auf Rot schaltet. Die Anlage startet das Waschprogramm, der Kunde bleibt bequem bis zum Programmende im Fahrzeug sitzen und fährt danach aus der Waschanlage. Die nächste Ausbaustufe des Smart-Drives – eine App fürs Smartphone – steht kurz vor der Markteinführung. Mit der App wird der Waschkunde im Voraus sehr komfortabel das Waschprogramm aussuchen und direkt bargeldlos erwerben können. Der Nutzen von Smart-Drive ist für alle Beteiligten riesig: Mehr Komfort, Spass und Zeitgewinn für den Waschkunden und auf der anderen Seite höheren Durchsatz und mehr Einnahmen für den Betreiber. Das breite Produktportfolio von Istobal bietet Lösungen zur Reinigung von Fahrzeugen aller Art, nebst den PW-Waschanlagen auch LW-, Tram- und Zugwaschanlagen sowie Reinigungslösungen für Son­ derfahrzeuge. (pd/mb)

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52 5/18 PLANEN & BAUEN

Elegant und modern: Die Garage Daniel in Mumpf ist seit mehr als 30 Jahren Hyundai-Partner und stellt mit dem Neubau die Weichen für die Zukunft.

NEUE HYUNDAI-GARAGE FRISCHT DAS FRICKTAL AUF Im Januar 2017 nahmen Geschäftsführer Martin Daniel und sein Team ihre neue HyundaiGarage am neuen Standort in Mumpf im Fricktal in Betrieb. Die AWS Architekten AG setzte dabei nicht nur die neusten Hyundai-Standards um, sondern schaffte auch einen höchst modernen und effizienten Betrieb. Text: Isabelle Riederer | Bilder: Isabelle Riederer, Martin Daniel

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eschäftsführer Martin Daniel sitzt in seinem hellen Büro und blickt in den Showroom seiner neuen Garage, wo die aktuellsten Modelle der südkoreanischen Automarke in Szene gesetzt werden. «Wir sind sehr zufrieden mit dem neuen Betrieb und dem neuen Standort, insbesondere die Arbeitsabläufe konnten mit dem Neubau optimiert und verbessert werden», sagt Daniel. Da am alten Standort in Möhlin nicht genügend Platz war, entschied sich Daniel, eine neue, hochmoderne Hyundai-Garage zu bauen. Für die Umsetzung und die Einhaltung der CI-Standards von

Hyundai war die AWS Architekten AG zuständig. Vor 43 Jahren hat Daniels Vater die Garage in Möhlin gegründet. Drei Jahre später prangte das Logo von Alfa Romeo an der Fassade. 1993 wurde die Dorfgarage zusätzlich ins Händlernetz von Hyundai aufgenommen. «Wir haben schnell festgestellt, dass wir bereits damals mit Hyundai viel mehr Volumen machen konnten», so Daniel. Der Verlust der Händlerlizenz von Alfa Romeo 1995 war daher auch durchaus erträglich. Zumal im gleichen Jahr der Betrieb die Hyundai-Hauptvertretung für das Fricktal wurde. Doch mit der

Zeit stiess die Dorfgarage an ihre Grenzen. Daniel: «Wir hatten einfach zu wenig Platz, darunter haben nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Arbeitsabläufe gelitten. Uns fehlten Kundenparkplätze, und teilweise hatte nicht einmal jeder Mitarbeiter einen eigenen Arbeitsplatz.» Modern und effizient Am neuen Standort unweit des Bahnhofs Mumpf und direkt an einer Kantonsstrasse ist das anders. Der moderne und elegante Neubau mit der dezenten, grauen Fassade, den braunen Hyundai-Elementen und der riesigen Fensterfront

bietet Platz in Hülle und Fülle. Auf einer Grundfläche von rund 4000 m2 realisierte das Team der AWS Architekten AG innerhalb von neun Monaten Bauzeit einen hochmodernen Betrieb, der Mitarbeiter und Kunden erfreut. Insgesamt elf Mitarbeiter umfasst das Team der Garage Daniel in Mumpf. «Da wir im Grunde völlig freie Hand hatten, konnten wir sehr effizient bauen und dabei nicht nur die Vorgaben von Hyundai, sondern auch Wünsche des Inhabers umsetzen», sagt Aurel Toth von der AWS Architekten AG. Nebst dem klassischen Showroom, der Platz für bis zu zehn Fahrzeuge bietet, einem integrierten Ablieferungsbereich, dem eleganten, einladenden Empfangsbereich und der gemütlichen Kundenlounge war daher auch Platz für eigene Ideen. Daniel: «Eine Eigenheit unserer Garage ist die Möglichkeit, ein Fahrzeug direkt von der Aufbereitung zum Ablieferungsplatz zu fahren. Das ist viel praktischer.» Praktikabilität und Effizienz wurden in der neuen


PLANEN & BAUEN 5/18 53

Der helle Showroom bietet Platz für bis zu zehn Fahrzeuge.

Werkstatt: Ordnung und Sauberkeit werden bei der Garage Daniel grossgeschrieben.

AWS-Architekt Aurel Toth (l.) und Martin Daniel, Geschäftsführer der Garage Daniel.

Garage grossgeschrieben. «Dank des neuen Betriebes konnten wir die Arbeitsabläufe optimieren und effizienter gestalten, das sorgt für mehr Zufriedenheit und Zeitersparnis», so Daniel. Auch in der Werkstatt herrscht nun Ordnung und Sauberkeit. «Die Werkstatt ist heutzutage die Verlängerung des Showrooms», sagt Toth und fügt an: «Deshalb ist auch hier Sauberkeit und Ordnung sehr wichtig.» Ölverschmierte Werkstattböden gehören der Vergangenheit an, das weiss auch Daniel. Alle sechs Werkstattplätze sind mit hochmodernen Hebebühnen und Prüfgeräten ausgestattet und verfügen über eigene Anschlüsse an Strom und Luftdruck, welche über

Gitterabdeckung überfahrbar sind. Zudem verfügt der Neubau über eine Bodenheizung im Showroom und in der Werkstatt, die sorgt nicht nur für ein angenehmes Arbeitsklima, sie ist auch kostengünstiger als konventionelle Heizungen.

eine praktische Deckeninstallation die einzelnen Arbeitsstationen versorgen. Der Vorteil: Keine unnötigen Kabel und Schläuche auf dem Boden, die ein Verletzungsrisiko darstellen könnten. Sicherheit spielt eine wichtige Rolle bei der Planung eines Neubaus. Fluchtwege und Brandschutz stehen an oberster Stelle. Hinzu kommen heutige Anforderungen an eine ökologische Bauweise. Beim Neubau der Hyundai-Garage am Steinackerweg 12 in Mumpf wurde daher mit modernsten umweltfreundlichen Techniken ge­ baut. So verfügt der Betrieb nebst einer Wärmepumpe auch über zwei Retensionsbecken, die dank einer

Praktisches Reifenhotel Vergangenheit ist auch die komplizierte Suche nach Ersatzteilen, dank einem eingebauten Leanlift zwischen Werkstatt und Direktannahme sind die Ersatzteile schnell gefunden und griffbereit. Daniel: «Der Leanlift ist grossartig und ersetzt gut 200 m2 Lagerfläche.» Gut organisiert ist auch das Reifenhotel der Garage Daniel im Untergeschoss. Auf

Rollregalen lagert der Betrieb rund 2300 Kundenräder ein – ein wichtiges Zusatzgeschäft für die Garage, das dank smarter Aufteilung noch Erweiterungspotential hat. Im Untergeschoss befinden sich zusätzlich das Öllager und der Heizungsraum sowie eine grosszügige Garage. Im Obergeschoss des Neubaus befinden sich die Garderoben der Mitarbeiter, ein Aufenthaltsraum mit eingebauter Küche sowie zwei Büros, die zusätzlichen Platz bieten. Zudem befindet sich auf dem Grundstück auch eine eigene Waschanlage.

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54 5/18 BOTT

Die Bott Schweiz AG bietet Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen aller Art.

DOPPELTES JUBILÄUM BEI SCHNEIDER FAHRZEUGEINRICHTUNGS GMBH Was vor 25 Jahren in Würenlingen begann, entwickelte sich während der Jahre zu einem ­gesamtschweizerisch bekannten und anerkannten KMU-Betrieb am jetzigen Firmensitz in Döttingen/AG. Zum erfolgreichen Wachstum hat auch die vor 10 Jahren übernommene Generalvertretung von bott Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen für die Schweiz beigetragen.

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ieses doppelte Jubiläum wurde kürzlich zusammen mit den MitarbeiterInnen und der Bevölkerung rund um Döttingen anlässlich des gleichzeitig stattfindenden Tages des Gewerbegebietes «Offenes Vor­hard» gefeiert. Schneider Fahrzeugeinrichtungs GmbH Patrick Schneider übernahm 1993 die Sparte Fahrzeugeinrichtungen von der Kapp AG und gründete sein eigenes Unternehmen, die Firma Schneider Fahrzeugeinrichtungs GmbH. 2008 wurde die Schneider Fahrzeugeinrichtungs GmbH Generalimporteurin Schweiz der bott Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen sowie MTSDachgepäckträger. Im selben Jahr wurde der Geschäftshauptsitz nach Döttingen im Kanton Aargau verlegt. Der darauffolgende Start mit dem Vertrieb der bott-Betriebseinrichtungen war nichts anderes als «der nächste logische Schritt» in der erfolgreichen Firmengeschichte. 2015 fand die Einweihung des Erweiterungsbaus mit modernsten Werkstätten und Montageplätzen und gleichzeitig die Übernahme der Firma Surber Autogepäckträger, Wettingen statt.

Bott Schweiz AG Ende 2015 erfolgte die Gründung der Bott Schweiz AG mit Sitz in Döttingen. Zusammen mit dem Retailbetrieb Schneider Fahrzeugeinrichtungs GmbH arbeiten über 20 MitarbeiterInnen in Döttingen. Bott Deutschland zählt international zu den führenden Herstellern von Fahrzeugeinrichtungen, Arbeitsplatzs­ystemen und Betriebseinrichtungen. Das gesamtschweizerische bott-Partnernetz mit seinen bott-zertifizierten

Montageteams garantiert ein­malige Kundennähe.

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Konditioniert auf den Erfolg Ob für den KMU-Betrieb, Flottenfirmen, die Werkstatt oder für den mobilen Einsatz: Individuelle Beratung und präzise Planung ermöglichen es, jede Einrichtung genau auf die verschiedenen Bedürfnisse des jeweiligen Kunden aus den verschiedensten Branchen abzustimmen. Bott Akademie – mehr Wissen Um auch in Zukunft den heutigen Marktanforderungen gerecht zu werden, bietet die Bott Akademie seit 2016 diverse Schulungs- und Weiterbildungskurse rund um das Thema Transportsicherung für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen an.

Schneider Webshop – Einkauf auf Klick Als die Einkaufsplattform etabliert sich bei den Kunden und dem Garagengewerbe der einzigartige Schneider Webshop. Die Nutzfahrzeugprodukte wie Bodenplatten, Innenwandverkleidungen und die MTS-Dachgepäckträger sowie das entsprechende Zubehör können bequem eingekauft werden. Der Webshop kann sowohl als Einkaufsplattform als auch als Produktfinder genutzt werden. Er bietet eine breite Funktionsvielfalt und ausgeklügelte Suchfunktionen mit einem erhöhten Informationsgehalt – alles im Überblick bei guter Benutzerfreundlichkeit. Sonderangebote und das attraktive Betriebseinrichtungsprogramm bott verso run­ den das Verkaufsprogramm des Webshops ab. Schneider und bott jubilieren – Kunden profitieren Für die Schneider- und bott-Kunden werden während des Jubiläumsjahres laufend attraktive Angebote für die Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen lanciert. www.fahrzeugeinrichtungen.ch www.shop.fahrzeugeinrichtungen.ch www.bott.ch

Die Schneider Fahrzeugeinrichtungs GmbH und der Hauptsitz der Bott Schweiz AG in Döttingen.


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56 5/18 VERSICHERUNGEN

Im Falle eines Unfalls werden dann über Sensoren im OBD-­Adapter sämtliche Unfalldaten automatisch erfasst und durch Spearhead analysiert.

Um den Schadenprozess zu ­digitalisieren, wird das Fahrzeug mit einem On-Board-DiagnoseAdapter (OBD) vernetzt.

MIT ADAPTER AUTOS VERNETZEN – FÜR VERSICHERUNGEN UND FAHRER ATTRAKTIV Die MSS Holding AG und die Spearhead AG planen gemeinsam ein auf Fahrzeugtelematik basierendes Angebot, welches das Schaden- und Fahrzeug-Lifecycle-Management in der Schweiz neu definieren wird.

U

m die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen im Schaden- und Lifecycle-Management wei­ter voranzutreiben, haben sich der Schweizer Servicedienstleister MSS Holding AG und die Schweizer Insurtech-Firma Spearhead AG zusammengetan. Im engen Schulterschluss mit dem TelematikPlattformpartner T-Systems Schweiz AG können zukünftig Versicherungen, Leasingunternehmen, Fahrzeugvermieter und andere Flottenbetreiber ihre Geschäftsprozesse signifikant optimieren. Schadenmanagement 4.0 – digital, automatisiert, schnell Nach einem Unfall kann es heute schon mal mehrere Tage dauern, bis die Autoversicherung den

Schaden an den beteiligten Fahrzeugen beurteilt und die Reparatur in die Wege geleitet hat. MSS und Spearhead verkürzen diese Zeit nun auf wenige Minuten. Denn der komplette Schadenprozess wird vollständig digitalisiert, und zwar von der Unfallbenachrichtigung über die Schadendokumentation bis hin zur Schadenbewertung und -regulierung. Mit Adapter Autos vernetzen und über Sensoren einen Unfall erkennen Um den Schadenprozess zu digitalisieren, wird das Fahrzeug mit dem T-Systems-Digital-Drive-OBD2Adapter (On-Board-Diagnosesystem), welcher an der Diagnose-Schnittstelle angeschlossen wird, vernetzt. Im Falle eines Unfalls werden dann über Sensoren im OBD2-Adapter

sämtliche Unfalldaten automatisch erfasst, durch Spearhead analysiert und bewertet und an ein Web-Portal für die weitere Bearbeitung durch den MSS-Callcenter-Mitarbeiter und Schadenexperten weitergeleitet. Die Telematik-Unfalldaten können durch den Fahrer über eine App einfach und schnell mit Informationen zu Unfallhergang, Unfallbeteiligten und Schadensbild ergänzt werden. Die Autoversicherung, das Leasing-, Fahrzeugvermietungs- oder Flottenunternehmen erhält in der Folge einen umfassenden Bericht über den Schaden und die zu erwartenden Reparaturkosten. Zusätzlich bietet MSS Holding den Abschleppdienst sowie die Möglichkeit, das Fahrzeug gleich in einem seiner Betriebe fachgerecht reparieren zu lassen. Zusätzlich Mehrwertdienste für den Fahrer dank Fahrzeugtelematik Nebst der Optimierung des Abwicklungsprozesses kön­­nen weitere span­nende Mehr­ wert­ dienste für den

Fahrzeughalter im Bereich FahrzeugLifecycle-Management angeboten werden: Echtzeitinformationen zum Fahrzeugzustand, beispielsweise Tank­ füllstand, zur Fahrzeugposition und Fahrverhalten, Meldungen bei Erschütterungen oder Abschleppvorgängen. Des Weiteren kann durch das konsequente Sammeln, Analysieren und Bewerten derTelematikdaten ein Zertifikat beim Wiederverkauf des Fahrzeugs bereitgestellt werden, welches zum nachhaltigen Werterhalt des Fahrzeugs beitragen kann – inkl. der Originalität des Kilometerstandes, Informationen über Schadenfreiheit oder Bewertung des Nutzungsverhaltens. Final können die gelieferten Daten sogar ein sogenanntes «Usage Based Pricing», also nutzungsabhängige ­Tarifierungen, ermöglichen. Hierdurch können Leasinggesellschaften und Fahrzeugvermieter ihren Kunden individuelle, nutzungsgerechte Prei­se anbieten. (pd/mb) https://mssag.ch


VERSICHERUNGEN 5/18 57

Die Telematik-Unfalldaten können über eine App einfach und schnell mit Informationen zu Unfallhergang, Unfall­beteiligten und Schadensbild ergänzt werden.

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ie Spearhead AG un­ ter­stützt die Versiche­ rungsbranche so­­wie Flotten-, Leasingund Autovermieter bei der digitalen Transformation und Automatisierung ihrer be­ stehenden Geschäftsprozesse durch den Einsatz von Fahrzeugtelematik. Die Telematiklösungen von Spearhead ermöglichen es seinen Kunden, die Grenzen der heutigen analogen und ineffizienten Prozesse der Erstmeldung von Schadenfällen (FNOL) und der Schadenbearbeitung hinter sich zu lassen und zu einem digitalen, automatisierten und intelligenten Schaden- und Fahrzeug-Lifecycle-Management 4.0 zu gelangen.

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ie MSS Holding AG ist landesweit präsent und international vernetzt. Das Firmennetzwerk mit Sitz in Dietlikon (ZH) agiert selbstständig im Serviceverbund und bietet den Kunden modulare und massgeschneiderte Servicedienstleistungen. Mehr als 200 Mitarbeitende erbringen täglich Hilfe für Partner und Kunden – in der Schweiz, Europa und weltweit – während 24 Stunden, 365 Tagen.

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58 5/18 DIAGNOSE

MOBIL, STABIL, VERNETZT – TABLET AXONE NEMO Mit Axone Nemo integriert die Hostettler Autotechnik AG ­ ein Diagnosegerät in ihr Sortiment, das alle Vorteile auf kleinstem Raum kombiniert.

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auf jeder Seite über eine Fotokamera mit je 5 Megapixeln. Eine weitere Weltneuheit ist die Option, den Axone Nemo mit magnetischen Modulen zu ergänzen. Etwa mit einem thermografischen Modul as Tablet wurde für den zur Prüfung von Elektro- und von spezifischen, harten Ein­- Hybridfahrzeugen. Der Axone Nemo satz in mechanischen lässt sich direkt mit den Fahrzeugen Werkstätten entwickelt. sowie mit allen Texa-Diagnose- und Robust und resistent erlaubt es die -Messgeräten verbinden. Zusätzlich Ausführung aller Diagnosefunktio- gibt es einen direkten Zugang über nen in höchster Geschwindigkeit. die Texa-Software zu einem virtuelDas grosse Display und die gra- len Shop, wo Nutzer die Aktivierung fische Darstellung erleichtern das zahlreicher Anwendungen, die sie für intuitive und bequeme Erlernen die Reparatur benötigen, anfragen und Anwenden des Axone Nemo. können. (pd/mb) Die Funktionen werden über so www.autotechnik.ch genannten Touch gesteuert. Das Blättern, Navigieren, Verkleinern und Vergrössern erfolgen über Handbewegungen.

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Zukunft inbegriffen Um auf alle Weiterentwicklungen der IDC5 vorbereitet zu sein, wurde der Axone Nemo mit einem einzigartigen Paket an Zusatzkomponenten ausgestattet. Neben dem Barometer und Gyroskop, einem Beschleunigungs- und Lichtsensor und dem Kompass verfügt das Tablet

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it dem neuen Diagnosegerät mega macs 77 bereitet Hella Gutmann seit Januar 2018 den Weg für künftige, noch schnellere Werkstattprozesse. Wie schon das Vorgängermodell mega macs 66 setzt das neue Topmodell klare Zeichen für die Zukunft. Zu den Highlights gehören das ausserordentlich schnelle Lesen und Interpretieren der Fehlercodes, sicher geführte

stattprozesse. Dabei bleiben die­ se nicht dem Diagnoseprofi der Werkstatt vorbehalten. Einfache, intuitive Bedienung, statistisch hinMessungen mit dem Multimeter/ terlegte Reparaturwege und geOszilloskop, interaktive farbige Strom­- führte Messungen erlauben auch laufpläne, der grosse kapazitive Diagnoseneulingen das Arbeiten Full-HD-Touchscreen und das kabel- mit hoher Erfolgsquote. Dank der lose Laden in der auch via Ethernet direkten Verlinkung der Funktionen vernetzbaren Dockingstation. und Daten wird der Anwender auf Aus der Kombination dieser tech­- dem kompletten Diagnoseweg einnischen Innovationen mit den bekann- schliesslich der notwendigen Mes­ten Stärken der mega-macs-Software sungen auch komplexer elektroniund dem Echtzeit-Reparaturkonzept scher Systeme geführt. Alle erforderentsteht eine zukunftsweisende lichen Einstellungen am Multimeter/ Basis für noch effizientere Werk­ - Oszilloskop sowie die Darstellungen Der mega macs 77 bietet die schnellste Diagnose, die es von Hella Gutmann je gab.

der Sollwerte und Sollsignale erfolgen automatisch. In der Summe wird die Fehlerdiagnose mit dem mega macs 77 noch einmal sicherer und schneller. Das prädestiniert das neue Diagnosegerät für Werkstätten aller Grössen und unterschiedlicher Spezialisierungen. Dabei hat das neue Topmodell von Hella Gutmann das Zeug für eine lange Karriere, denn ein superschneller Prozessor und jede Menge Schnittstellen eröffnen umfangreiche Möglichkeiten für künftige Erweiterungen. (pd/ir) www.technomag.ch


DIAGNOSE 5/18 59

ALLES FÜR DIE PERFEKTE FAHRZEUGDIAGNOSE Im Diagnosebereich ist die ESA seit Jahren als starke Partnerin etabliert. Mit der kompletten KTS-Linie von Bosch und professioneller Unterstützung durch die ESA-Gebietsleiter profitieren die Garagen von einem hervorragenden Rundum-Service.

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eit dreissig Jahren überzeugt die KTS-Linie von Bosch mit einfacher Handhabung und schneller Motordiagnose. Die neuste Generation der KTS 560/590 setzt Massstäbe durch modernste Technik: inte­grierte Ethernet-Schnittstelle, inte­­grierte und leistungsstarke BluetoothSchnittstelle für eine sta­ bile Funkverbindung, weiterentwickelte PassThru-Schnittstelle für die Reprogrammierung der Steuergeräte nach Euro 5/6. Die Geräte sind zudem optimal auf die Nutzung der Diagnosesoftware Bosch ESI[tronic] 2.0 abgestimmt. Die EthernetTechnologie erlaubt eine bis zu 100mal schnellere Datenübertragung als bei den bisherigen Systemen. Neben der Fahrzeugkommunikation lassen sich Messungen von Spannungen, Widerständen oder Strömen schnell durchführen. Das

Das neue KTS 560 von Bosch ist enorm leistungsstark und mit einem verbesserten PassThru-­Interface ausgestattet.

KTS 590 verfügt zudem über ein 2-Kanal-Oszilloskop, mit welchem die Spannungs- und Stromverläufe ebenfalls ausgewertet werden können. Das All-in-one-Test­gerät KTS 350 ist ein kompaktes und leichtes Handheld-Diagnosegerät neus­ter Technologie mit der aktuellen Bosch-ESI[tronic]-2.0-Software. Auch dieses Gerät unterstützt die neuen, auf Ethernet basierenden Schnittstellen und ist somit optimal auch auf die zukünftigen Anfor­ derungen im Automobilumfeld vor­be­reitet. Die ESA unterstützt ihre Kunden und Mitinhaber nicht nur mit den modernen Bosch-KTS-Geräten sondern auch durch die Beratung sowie mit der technischen Hotline und der Wissensdatenbank von Bosch. Dazu bietet die ESA Schulungen für die KTS und die ESI-Software bei vier namhaften Fachschulen in der Schweiz an. esa.ch esashop.ch

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QUALITÄT UND SUPPORT ­ESSENTIELL FÜR ERFOLGREICHE DIAGNOSE

Bild: Isabelle Riederer

Seit über 90 Jahren gibt es die Garage Ofner in Zürich-Wollis­ hofen. Als Renault-Servicestelle und Garage-plus-Partner vertraut Geschäftsführer Felix Ofner auf die Kompetenz und U ­ nterstützung von Derendinger – insbesondere im Bereich Diagnose.

Felix Ofner, Geschäftsführer der Garage Ofner AG in Wollishofen in Zürich.

G

eschäftsführer Felix Ofner leitet die Garage Ofner in der dritten Generation. 1927 gegründet, ab 1950 Renault-Vertretung, ist der Betrieb heute noch Renault-Servicestelle. Seit 2007 ist die Garage Ofner AG Partner des Garagenkonzepts Garage plus von Derendinger und profitiert seither von den Serviceangeboten und Dienstleistungen des Schweizer Anbieters von Fahrzeugersatzteilen, gerade im Bereich Diagnose. «Ohne ein gutes Diagnosegerät, gut geschulte Mitarbeiter und eine kompetente technische Unterstützung kann der Garagist von heute kaum noch arbeiten», sagt Ofner. Die Komplexität der Technik in heutigen Fahrzeugen ist enorm und eine grosse Herausforderung für jeden Garagisten. Die Garage Ofner arbeitet seit Jahren mit den Diagnosegeräten von Bosch Diagnostics. Ofner: «Das KTS 540 Wireless von Bosch ist neben unserem Markentester täglich im Einsatz. Es ist robust,

WENN DER DIESEL EINMAL NAGELT Seit der Gründung der CPO Diesel & Electro AG im Jahr 1988 hat das Unternehmen seine Tätigkeiten kontinuierlich ausgebaut und den neusten technischen Entwicklungen angepasst und sich auf die Instandstellung und Prüfung von Common-Rail-Einspritzsystemen spezialisiert.

D

ie Firma CPO Diesel & Electro AG in Stüsslingen befasst sich seit über 15 Jahren mit Common-RailEinspritzsystemen. Für Bosch, Delphi und VDO-Continental erfüllt das Unternehmen die Anforderungen zur Instandstellung und Prüfung von Hochdruckpumpen und Injektoren. Ein tadelloser Service sowie effizienteste Leistung bei Reparaturen von Dieseleinspritzsystemen mit Verteilereinspritzpumpen sind die Stärken des Unternehmens. Diese Stärke spielt die Firma auch in Bezug auf Piezo-Injektoren aus. Bei diversen Motoren mit Piezo-Injektoren, z.B. mit Continental/VDO-Einspritzsystem, wird ein unrunder Leerlauf beklagt. Es kann auch vorkommen, dass die Motoren DV6 von PSA eine harte Verbrennung (nageln) haben. Besonders beim VW-1.6-Liter-Motor

Mit den neuesten Prüfeinrichtungen der CPO Diesel & Electro AG werden Piezo-Injektoren von Continental/VDO überprüft.

werkstatttauglich, einfach bedienbar und dank regelmässigen Updates stets auf dem aktuellsten Stand.» Das KTS 540 und auch das neue KTS 560 gehören zu den Bestsellern unter den Diagnosegeräten. Doch ein gutes Diagnosegerät nützt nichts ohne eine professionelle Schulung und kompetente Unterstützung. Derendinger bietet beim Erwerb eines Bosch-Diagnosegerätes nicht nur eine kostenlose Schulung, sondern steht mit den Experten von Techpool ihren Kunden zur Seite. Mit der Betreuung durch Derendinger und Techpool sind Felix Ofner und sein vierköpfigesTeam sehr zufrieden. «Kommt es vor, dass wir einen Fehler nicht finden sollten, ist Techpool sofort zur Stelle und hilft sehr kompetent», sagt Ofner. (ir) www.derendinger.ch

Das neue KTS 560 von Bosch.

mit Piezo-Injektoren von VDO wird oft ein Sägen im Leerlauf festgestellt. Es kommt immer wieder vor, dass das Abgasreinigungssystem nicht richtig funktioniert. Wenn die Abgastemperatur nicht hoch genug ist, kann keine Regeneration durchgeführt werden. Es kann sein, dass eine falsche Einspritzmenge die Ursache ist. Mit den neuesten Prüfeinrichtungen der Firma CPO Diesel & Electro AG werden die Piezo-Injektoren von Continental/VDO auf die verschiedenen Einspritzmengen überprüft. Wenn alle vorgeschriebenen Einspritzmengen erreicht werden, kann ein neuer Code geschrieben werden. Dieser Code muss dem Motorsteuergerät mit einem geeigneten Diagnosegerät eingegeben werden. Die Software kann jetzt die Injektoren wieder richtig funktionieren lassen. Im Allgemeinen wurde festgestellt, dass die teuren Injektoren zu früh oder oft unnötig ersetzt werden, was oftmals teuer ist. Die CPO Diesel & Electro AG hilft mit ihren Prüfeinrichtungen deshalb nicht nur Geld zu sparen, sondern auch Nerven und Zeit. (pd/mb) www.cpo-ag.ch


DIAGNOSE 5/18 61

PRÜFTECHNIK UND DIAGNOSE GEWINNEN AN BEDEUTUNG Für kleinere Garagen ist es keine leichte H ­ erausforderung, gegen grosse Ketten zu bestehen. Insbesondere die Anschaffungskosten und die auf­wendige Installation der Anlagen lässt ­Pneu­spezialisten zurückschrecken. Mit den neuen Produkten von Rema Tip Top wappnen sie sich aber für den Wettbewerb.

R

ema Tip Top hat für den Garagisten verschiedene Neuheiten im Programm, beispielsweise die Diagnoseplattform PROFILER AXONE S. Sie unterstützt Garagen und Reifenhändler bei viel mehr als nur der Reifendruckkontrolle. Als integrierte Plattform bietet das Gerät Anwendern die Möglichkeit zur Diagnose zahlreicher weiterer Komponenten wie Fahrwerk, Bremsen, Klimaanlage, Heizung, Batterie, Lichtanlage, Motorkomponenten, Lenkung und Instrumententafel. Auch Fehlerdiagnose und ServiceReset zur Inspektion sind problemlos durchführbar, ebenso wie die Sensor-Rekalibrierung, die etwa nach der Achsvermessung notwendig ist. Für jeden Aufgabenbereich ist eine Schnittstelle verfügbar, die drahtlos mit dem Gerät verbunden werden

kann. TPS dient als Funkantenne für die Reifendruckkontrollsysteme, das NAVIGATOR NANO S Interface stellt drahtlos die Verbindung zur On-Board-Diagnose her. Die Softwaremodule FAST FIT für ser­vicerelevante Arbeiten und In­ spektionen sowie Voll-DIAGNOSE für die komplette Fahrzeugdiagnose sind speziell auf unterschiedliche Bedürfnisse angepasst. Neue Klebegewichte Neu bei Rema Tip Top ist der Klebegewichtentferner aus Gummi. Seine konische Form ermöglicht den Zugang zu jedem Punkt auf der Felge. Sein Design erlaubt es, mit dem Rad zu arbeiten, auch wenn es in der Auswuchtmaschine gespannt ist. Er hat eine exklusive chemische Zusammensetzung, die zusätzlich zum Entfernen des Klebstoffs auch

Der automatische ­Fehlercode-Scan erlaubt es, alle Steuergeräte nacheinander auszulesen und Fehler auszumerzen.

Fett und Rost entfernt und verfügt über eine optische Verschleissanzeige, die zeigt, ab wann das Werkzeug gewechselt werden muss. Eine weitere Neuheit ist das Klebegewicht SUV Typ 548, ein ­ Riegel aus 25 mm breiten 10-gSegmenten. Dieser eignet sich ideal zum Einsatz auf Leichtmetallfelgen von SUV, schweren PW und Kleintransportern, auf welchen die Masse eines Standardgewichtes nicht ausreicht. (pd/ml)

Klebegewichtentferner für Drehzahlen von maximal 4500/min.

www.rema-tiptop.ch

Das Klebegewicht SUV Typ 548 kommt in einer Verpackungseinheit von 50 Stück.

NEU Jetzt APP kostenlos downloaden! www.auto-wirtschaft.ch | www.aboutfleet.ch


62 5/18 DIAGNOSE

AUF ZU NEUEN HÖCHSTLEISTUNGEN MIT DEM MEGA MACS 77 Seine Publikumspremiere feierte das ­Diagnosegerät mega macs 77 auf den Ständen von Hella Gutmann Solutions und Technomag auf dem Genfer Automobil-Salon. MaxiSYS ADAS ist ideal für Autoglaser, freie Werkstätten und Carrossiers, da neue Reparaturfunktionen noch rentabler durchgeführt werden können.

BRANDNEUES KALIBRIERUNGSTOOL VON AUTEL FÜR ASSISTENZSYSTEME Der leistungsstarke Autel MaxiSYS ADAS hat sich über die ursprünglichen Diagnosefunktionen hinaus weiterent­ wickelt und bietet eine umfassende und präzise ADAS-Kalibrierung.

W

as einst dem High-EndFahrzeugsegment vorbehalten war, hat sich auch im Mittel- und Kompakt-Segment immer mehr durchgesetzt. Rückfahr- und Windschutzscheibenkameras, Parkradar, adaptiverTempomat und Pannenerkennung sind eine tägliche Herausforderung im Garagenalltag geworden. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Reparaturfachleuten leistungsfähige Lösungen für die Kalibrierung und Anpassung zur Verfügung zu stellen. Grösste Systemabdeckung auf dem Markt Autel stellt nun dafür das Modul ADAS (Advanced Driver Assistance Systems) vor, eine Option, die mit den Diagnosewerkzeugen der MaxiSYS-Reihe kompatibel ist. In diesem Bereich will Autel seine führende Position behaupten, indem es schon jetzt die grösste Systemabdeckung auf dem Markt bietet. MaxiSYS ADAS verwendet einen Grundträger für sechs Kalibrierungssysteme (ACC, LDW, BSD, NVS, AVM und RCW), um diverse OE-Systeme abzudecken. Verschiedene Hilfswerkzeuge wie Reflektor, Nachtsichtgerät und Doppler-Signalreflektor lassen sich einfach an der Schiebeplatte der Querstange befestigen. Musterplatten können leicht für mehrere Fahrzeuge angepasst werden. Das leistungsstarke ADAS-Autel-MaxiSYS-System wurde über seine ursprünglichen Diagnosefunktionen hinaus erweitert, um eine vollständige und genaue Kalibrierung von Advanced Driver Assistance Systems zu ermöglichen. (pd/ir) www.baumgartnerag.ch

N

eu ist nicht nur das elegante Design – in puncto Diagnose- und Reparaturunterstützung leistet der mega macs 77 noch einmal mehr als das Vorgängergerät mega macs 66. In seinem Inneren arbeitet hochmoderne Informationstechnik wie ein 32-Bit-Linux-Beriebssystem mit einem schnellen Snapdragon-600E-Prozessor. Diese erfüllt die Voraussetzungen für noch effizientere Werkstattprozesse und künftig erforderliche Erweiterungen. Zu den Highlights gehören der 15,6 Zoll grosse kapazitive Full-HD-Touchscreen und eine Dockingstation für kabelloses Laden. Letztere ist mit zahlreichen Schnittstellen – darunter für Ethernet und WLAN – versehen. Die Kommunikation mit den Fahrzeugen erfolgt über das kabellose VCI. Selbstverständlich ist der mega macs 77 auch PassThru-fähig. Im Rahmen des Echtzeit-Reparaturkonzepts darf sich der Bediener vom mega macs 77 blitzschnell und auf dem kürzesten Weg durch die Diagnoseschritte führen lassen. Umsteiger von einem mega macs 66 oder mega macs 56 finden sich in den gewohnten Strukturen wieder und können ihren neuen mega macs 77 nach dem Übertragen der bestehenden Car-History-Daten sofort effizient einsetzen. Absolute Neuheit Die umfangreiche Verlinkung von Daten und Funktionen im Hintergrund der Arbeitssoftware des mega macs 77 zeigt sich in Details wie interaktiven, farbigen Stromlaufplänen mit Istwert- und Parameterdarstellung (in Verbindung mit Repair-Plus-Lizenz) und einer absoluten Neuheit: geführte Messungen! Ist das optionale Oszilloskop-Modul in den stirnseitigen Geräteschacht eingeschoben, kann sich der Techniker Schritt für Schritt durch die Messung führen lassen. (pd/ir) www.hella-gutmann.com

Technologisch auf dem neuesten Stand: mega macs 77 von Hella Gutmann Solutions.

Der neue Axone 5 ist mit einem 9,7 Zoll grossen Bildschirm ausgestattet.

«FÜR DIAGNOSTIKER IST GUTER SUPPORT UNERLÄSSLICH» Die Krautli (Schweiz) AG deckt mit ihrem Diagnoseangebot der Marke TEXA nicht nur alle Bedürfnisse bezüglich Hard- und Software ab, sondern bietet auch einen erstklassigen S ­ upport, wie Cyril Wyss, Leiter Technik, und Flavio Zani, Geschäfts­führer, erklären. Auto&Wirtschaft: Wie setzt sich Ihr aktuelles Diagnoseangebot zusammen? Cyril Wyss: Wir bieten und noch wichtiger; wir können den gesamten Diagnosebereich von TEXA anbieten. Von Hardware, wie PC-Varianten und Tabletts bis hin zu kompletten Softwarelösungen für alle Bereiche. Welches ist Ihr neustes Diagnosegerät und was zeichnet dieses Gerät aus? Flavio Zani: Der Axone 5 ist die neue Anzeigeeinheit, die TEXA für alle Diagnosearbeiten an Fahrzeugen der Kategorie Car und Bike entwickelt hat. Das Gerät ist einfach zu bedienen und besitzt Komponenten der neuesten Generation. Der Axone 5 bietet sich Werkstätten zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis kombiniert mit der fürTEXA-Produkte typischen Zuverlässigkeit und Erfahrung an. Es ist die Lösung für alle, ideal für erfahrene und anspruchsvolle Anwender, aber auch für Anfänger. Dank der Software IDC5a PLUS und dem Android-Betriebssystem ist der Axone 5 schnell, intuitiv und sehr leistungsstark. Die Mechaniker können zur Unterstützung der Reparaturen ein internes Archiv mit elektrischen Schaltplänen, mechanischen Daten und technischen Datenblättern konsultieren. Wie sieht der Support im Bereich Diagnose für Ihre Kunden aus? Cyril Wyss: Für Diagnostiker ist ein guter Support heute unerlässlich. Ganz auf sich gestellt, ist es nahezu unmöglich, bei der heutigen Vielfalt und Komplexität knifflige Fehler ausfindig zu machen. Selbst mit einer so umfangreichen Softwarelösung wie sie TEXA bietet. Hier auf Profis zugreifen zu können, telefonisch wie vor Ort, ist ein absolutes Muss! Regelmässige Schulungsangebote runden unser SupportPaket ab. (ir) www.krautli.ch


DIAGNOSE 5/18 63

MIT LAUNCH TIEFENDIAGNOSE VON ÜBER 70 MARKEN

den Anwendungsmöglichkeiten allgemein sowie in der Steckervielfalt. Die KSU/A-Technik AG bietet eine umfassende Beratung, für welchen Betrieb welches Gerät ideal ist. Ausserdem gibt es eine detaillierte Einführung bei der Lieferung der Geräte. (pd/mb) www.ksu.ch

Launch TSD-100

Launch CRP 229

Launch X-431 PRO 3

D

ie High-End-Diagnoselösung Launch X-431 er­ möglicht via Bluetooth die Verbindung zum gewünschten Fahrzeug. Neben der gewohnt hohen Prüftiefe verfügen die Geräte auch über viele weitere spezielle Funktionen wie Codierungen und Programmierungen. Die Tiefendiagnose beinhaltet über 70 PWund über 30 LW-Fahrzeugmarken und bietet Zugriff auf alle verbauten Steuergeräte. Zudem können bis zu 15 Live-Daten zeitgleich dargestellt werden, was eine professionelle und systematische Fehlersuche ermöglicht. Die Geräte unterscheiden sich im Preis, Displaygrösse, Prozessorleistung, Arbeitsspeicher, Speicherkapazität, Akkulaufzeit, in

Launch HD-BOX (LW)

Alle Geräte von Launch basieren auf einem Open-Sourced­Android-Betriebssystem. Somit sind die Diagnosegeräte ­ wie ein herkömmliches Tablet zu bedienen. Das standard­mässig ­integrierte WLAN vereinfacht zudem die Installation sowie die Software-Aktualisierungen um ein Vielfaches.

Beschriftungen / Folientechnik Ersatzteile / Dieselservice Fahrzeugausstattungen Garageneinrichtung Karosserie Onlinebörsen / Fahrzeugmarkt Räder / Reifen / Reifendruckkontrollsysteme Schmierstoffe

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nmel R d 14. JU eschluss NI 20 18

Software Versicherungen / Treuhand Waschen / Reinigung Werbetechnik / Messen Zubehör / Dienstleistungen

Das Branchenverzeichnis mit allen wichtigen Geschäftspartnern für die Schweizer Automobilwirtschaft Das einmalige Nachschlagewerk Egal ob auf dem Computer, Tablet oder Smartphone – jederzeit auch online abrufbar, immer und überall, www.awguide.ch Erscheinung: Als Beilage zur A&W Juli + August / jährlich Druckauflage: 7’000 Exemplare

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64 5/18 STATISTIK

Kia wächst um 33 Prozent.

Jeep legt um 38 Prozent zu.

Alfa Romeo steigert sich um 25 Prozent.

AUTOMARKT: DREI MONATE AUF VORJAHRESNIVEAU

M

assgeblichen Anteil am leichten Minus hatte die Tatsache, dass wegen Ostern im März zwei Arbeitstage weniger anfielen als im Jahr zuvor. Deshalb registrierten die kantonalen Strassenverkehrsämter im März «nur» 28’126 Neuimmatrikulationen. Auf den Vorjahresmonat fehlen 2383 Einheiten, aber eben auch zwei Werktage. Angesichts der rund 1400 Personenwagen, die im vergangenen Jahr an einem durchschnittlichen Werktag eingelöst wurden, war der März auf den zweiten Blick also gar kein so schlechter Auto-Monat. Die positive Seite der Medaille: Im April werden die zwei im Vergleich zum Vorjahr verlorenen Werktage wieder aufgeholt. Alternativantriebe im Hoch Für die Alterantivantriebe war das erste Quartal ein sehr positives. Mit 6,4 Prozent konnten Elektro-, Hybrid-, Gas- und Wasserstoff-Autos ihren Marktanteil im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozentpunkte steigern. Die abgesetzten Stückzahlen liegen um 28,5 Prozent höher. Dabei weisen sämtliche alternativen Motorisierungen kumuliert nach drei Monaten ein Plus auf. Der erste Quartalsabschluss nach der Bekanntgabe des «10/20»-Ziels von auto-schweiz fällt also positiv aus. (ml)

www.auto.swiss

Marken Alfa Romeo

Marktanteil (Prozent)

Neuzulassungen

Mär. 18

Mär. 17

Mär. 18

Mär. 17

+/- %

Marktanteil (Prozent)

1.3

1.1

360

325

10.8

Kum. 18 1.2

Kum. 17 1.0

Neuzulassungen Kum. 18 881

Kum. 17

+/- %

701

25.7

Aston Martin

0.1

0.1

24

31

-22.6

0.1

0.1

37

62

-40.3

Audi

5.7

6.2

1'603

1'880

-14.7

5.5

5.7

3'962

4'183

-5.3

BMW

7.2

7.1

2'037

2'165

-5.9

8.0

7.5

5'737

5'489

4.5

Chevrolet

0.1

0.2

25

51

-51.0

0.1

0.1

48

96

-50.0

Citroën

2.5

2.0

706

624

13.1

2.4

2.2

1'736

1'566

10.9

Dacia

2.7

2.3

759

698

8.7

2.9

2.6

2'058

1'894

8.7

DS

0.2

0.3

54

85

-36.5

0.2

0.3

174

195

-10.8

Fiat

2.6

3.3

744

992

-25.0

2.9

3.5

2'112

2'534

-16.7

Ford

5.6

4.4

1'567

1'340

16.9

5.0

4.2

3'621

3'089

17.2

Honda

1.9

2.1

543

642

-15.4

1.6

1.5

1'180

1'062

11.1

Hyundai

2.6

2.9

736

875

-15.9

2.8

2.8

2'047

2'046

0.0

Infiniti

0.0

0.1

10

42

-76.2

0.0

0.1

30

90

-66.7

Jaguar

0.6

0.6

182

185

-1.6

0.6

0.5

408

343

19.0

Jeep

1.3

0.9

378

281

34.5

1.4

1.0

988

715

38.2

Kia

1.8

1.2

502

363

38.3

1.6

1.2

1'126

848

32.8

Land Rover

1.5

1.4

409

423

-3.3

1.4

1.3

980

930

5.4

Lexus

0.2

0.2

48

53

-9.4

0.2

0.2

134

154

-13.0

Maserati

0.2

0.4

59

112

-47.3

0.2

0.4

180

278

-35.3

Mazda

2.1

2.5

595

756

-21.3

2.3

2.6

1'636

1'872

-12.6

Mercedes-Benz

8.6

8.1

2'413

2'456

-1.8

8.7

8.7

6'236

6'336

-1.6

MINI

2.1

1.5

593

460

28.9

2.0

1.6

1'442

1'187

21.5

Mitsubishi

1.7

1.2

472

359

31.5

1.4

1.1

992

808

22.8

Nissan

2.1

3.4

592

1'025

-42.2

2.1

3.0

1'523

2'213

-31.2

Opel

4.3

4.6

1'199

1'407

-14.8

4.3

4.4

3'105

3'208

-3.2

Peugeot

3.4

3.2

951

966

-1.6

3.3

3.4

2'347

2'475

-5.2

Porsche

1.6

1.4

457

438

4.3

1.4

1.3

987

976

1.1

Renault

4.1

4.1

1'166

1'239

-5.9

4.1

4.4

2'954

3'173

-6.9

Seat

3.6

3.6

1'015

1'092

-7.1

4.2

4.0

3'000

2'931

2.4

Škoda

6.2

6.2

1'748

1'897

-7.9

6.8

6.5

4'930

4'731

4.2

Smart

0.5

0.8

153

243

-37.0

0.6

0.8

451

614

-26.5

SsangYong

0.3

0.2

71

54

31.5

0.3

0.3

205

185

10.8

Subaru

1.8

2.0

499

603

-17.2

1.6

1.7

1'179

1'245

-5.3

Suzuki

2.5

2.9

711

874

-18.6

2.4

2.6

1'729

1'860

-7.0

Toyota

3.2

3.8

902

1'167

-22.7

3.2

3.6

2'287

2'621

-12.7

Volkswagen

9.3

10.2

2'606

3'112

-16.3

9.6

10.0

6'913

7'246

-4.6

Volvo

2.7

2.1

773

626

23.5

2.8

2.6

2'042

1'894

7.8

Diverse Marken

1.6

1.8

461

562

-18.0

0.9

1.2

672

906

-25.8

GESAMT-TOTAL

100.0

100.0

28'126

30'509

-7.8

100.0

100.0

72'089

72'769

-0.9

Quelle: auto-schweiz / ASTRA/MOFIS


KOLUMNE 5/18 65

Wick zur Strassenlage

JETZT WIRD ES DEFINITIV ERNST!

Jürg Wick, Journalist und Brancheninsider mit Importeurs-, Händler- und Fahrerausbilder-Wissen. j.wick.automotive@bluewin.ch

«HÖHE DER MARGE UNBEKANNT»

Im nördlichen Nachbarland läuft eine Auseinan- Schlimmer noch: Unabhängig davon, wie viele dersetzung zwischen Audi und dem Verband der Modellreihen ein Händler vertreiben darf, er muss Markenvertreter. Neue Regeln sollen einziehen; die stets alle Standards erfüllen. Zur Höhe der Marge Händler wehren sich dagegen. Klar ist bereits: Sollte wird dagegen keine Angabe gemacht. Alles flexibel sich das Werk gegenüber dem Markenverband und einseitig änderbar. Ausserdem plane man, VAPV durchsetzen, wird es die Amag schwer haben, den Händlern Lager-, Ausstellungs- und Vorführdem deutschen Muster nicht folgen zu müssen, wagen «zuzuweisen». Der Händler hat dafür seine Stellflächen bereitzuhalten. In Sachen und mit dem Argument auflaufen, Daten muss sich der Händler den in der Schweiz mit dutzenden von «Die Ingolstädter Informationen zufolge verpflichten, Tälern funktioniere alles etwas komwollen sich mit dem Hersteller Zugriff auf seine plizierter. Sämtliche Verträge zwischen vier Monaten Importeur und den Audi-Vertretern, IT zu gewähren. Der Händler darf Frist einseitige inklusive der Amag-Retailbetriebe, die erhobenen Daten aber nur Eingriffsrechte laufen per 2020 aus. «Jeder macht zweckgebunden nutzen. Bei Ende in die Verein­ es den andern nach», ist zur Erfahrung der Vertragslaufzeit, so die Pläne der geworden, Stichworte z.B. «KundenMarke, behält der Hersteller dann barungen zufriedenheit», «Standards» und so die Daten – der Händler muss alles vorbehalten.» löschen. Da wird der Datenschutz mit weiter. Die Autobauer gehen davon Sicherheit noch dreinreden. Ob es aus, am längeren Hebel zu sitzen. hilft, die in groben Zügen festgelegten Sie können sich nicht vorstellen, ein neuen Vertragsregeln zu verhindern, Kunde würde sich statt eines Audis steht auf einem anderen Blatt, jedenoder Volvos einen «Garage Meier» oder «Garage Müller» kaufen. Ergo hat falls haben die deutschen Händler der Verlauf der Verhandlungen in Deutschland bis hin beschlossen, zusätzlich monetäre Mittel über zu juristischen Auseinandersetzungen länder- und einen höheren Verbandsbeitrag bereitzustellen, um juristisch das Schlimmste zu verhindern. markenübergreifende Bedeutung. Die Arroganz des Konzerns im Zeichen der noch Als fassungslos wird beschrieben, wie die Audi- nicht ausgestandenen «Dieselproblematik» ist Händler den neuen Vertragsentwurf ihres Lie- bemerkenswert. feranten zur Kenntnis genommen haben. Die Ingolstädter wollen sich mit vier Monaten Frist Auch ein Signal an die Konkurrenz und deren Marken­ einseitige Eingriffsrechte in die Vereinbarungen vertreter. Alle müssen sich, nachdem sie hohe vorbehalten. Hinzu kommt, dass der Hersteller Investitionen in prächtige Showräume getätigt nicht mehr das Vertriebsrecht für das gesamte Port- haben darauf einrichten, sich nicht zurücklehnen zu folio vergeben will, sondern lediglich für einzelne können. Alle machen es einander nach und jeder Baureihen. Vorgesehen ist, an den Vertriebsvertrag aktive Händlerverband muss die Entwicklung eng eine Liste der Baureihen anzuhängen, auf der dann verfolgen und bereit für neue Auseinandersetzundiejenigen angekreuzt werden, die der «Partner» gen mit dem Lieferanten sein. verkaufen darf. Bei neuen Modellen wird von Fall zu Fall neu entschieden!

Ständig getrieben: Audi-Vertretung mit obligatorischer Rolltreppe.


66 5/18 MODELLVORSCHAU FORD MUSTANG

ALPINE A110

Sportwagen gibt’s für (fast) jedes Budget.

VIVE LE SPORT! Sportwagen bewegen. Egal, ob man sich einen leisten kann oder will: Nicht umsonst hat jeder Hersteller ein solches ­Modell im Programm, das auf die gesamte Palette abstrahlen und der Marke mehr Renommee verschaffen soll. Ebenso bunt wie die Farben der Renner sind auch die Ansätze, die dahinterstecken.

TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN

Zylinder

8

Zylinder

4

Hubraum (ccm)

4951

Hubraum (ccm)

1798

Leistung (PS)

451

Leistung (PS)

252

Drehmoment (Nm)

429

Drehmoment (Nm)

320

0–100 km/h (s)

4.3

0–100 km/h (s)

4,5

vmax (km/h)

250

vmax (km/h)

250

Verbrauch (l/100 km)

12,1

Verbrauch (l/100 km)

6,1

Verkäufe (2017)

183

Verkäufe (2017)

Lancierung (Monat)

April 18

Lancierung (Monat)

Januar 2018

Preis (ab CHF)

52'400

Preis (ab CHF)

61'000

Text: Michael Lusk

I

n Amerika haben Muscle Cars eine riesige Fan-Gemeinde, das beste Beispiel dafür ist der Ford Mustang, der schon über 50 Jahre Anhänger auf der ganzen Welt hat. Eine ebenso beeindruckende Historie hat der Porsche 911. Der GT3 RS ist die ungefilterte Version für alle, die den Track dem Boulevard vorziehen. Die Alpine A110 verkörpert das Savoir-vivre der Grande Nation, mit einem Hauch englischer Inspiration. Die Franzosen haben sich nämlich Lotus als Vorbild genommen und radikal das Gewicht der Alpine reduziert. Anders Aston Martin und vor allem Bentley. Die Hausmarke von James Bond bringt als Ergänzung zu ihrer GT-Palette mit dem Vantage endlich wieder einen reinrassigen Sportwagen auf den Markt. Und auch der Continental von Bentley beherrscht die sportliche Gangart – auch wenn es wohl nur selten verlangt wird. Das Gute: Wer es sich leisten kann, hat die Qual der Wahl.

Michael Lusk Chefredaktor AUTO BILD Schweiz

David Frey Sales Director Ford Motor Company (CH) SA Wallisellen ZH

Nur wenige Fahrzeuge finden mit einer vergleichbaren Kombination aus Tradition, Stil und Leistung ein so gros­ses Publikum.

Bruno Steiner Mustangspezialist Imholz Autohaus AG Cham

Olivier Wittmann Managing Director Renault Suisse SA Urdorf ZH

Die Alpine A110 Pure steht für ein echtes Racing-Erlebnis, dafür sorgen das niedrige Gewicht und das sportliche Fahrwerk. Die Légende bringt echtes GT-Feeling auf die Strasse. Die A110 wird ihrer Heritage gerecht. Benoit Treilhou Geschäftsführer RRG Zürich Glattpark ZH

Der überarbeitete Ford Mustang ist wie bisher als Fastback oder Convertible erhältlich, mit der Auswahl zwischen einem 2.3-Liter-EcoBoost-Motor oder dem 5.0-Liter-V8-Motor mit 451 PS. Der Kultstatus ist serienmässig.

Das Interesse an der A110 ist enorm, unsere Kunden müssen daher mit einer Lieferfrist rechnen. Ein guter Grund dafür jetzt die Probefahrt zu reservieren. Unser Team im Alpine Centre Zürich freut sich auf ihren Besuch.

Der Mustang ist eine Ikone und Inbegriff des American Way of Drive. Ford ruht sich aber nicht auf seinen Lorbeeren aus und hat das Pony Car von Generation zu Generation sportlicher gemacht. Und in Sachen Sound kann dem Ami-V8 ohnehin kaum einer etwas vormachen – vor allem nicht in der Preisklasse.

Es braucht nicht immer exorbitante PS-Zahlen, sondern in erster Linie wenig Gewicht, um einen wahren Sportwagen zu bauen. Das wusste schon Lotus-Gründer Colin Chapman. Und auch Alpine folgt dieser Philosophie. So war die Premiere Edition des A110 schnell aus­verkauft.

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MODELLVORSCHAU 5/18 67 ASTON MARTIN VANTAGE

BENTLEY CONTINENTAL GT

PORSCHE 911 GT3 RS

TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN

Zylinder

8

Zylinder

12

Zylinder

6

Hubraum (ccm)

3982

Hubraum (ccm)

5950

Hubraum (ccm)

3996

Leistung (PS)

510

Leistung (PS)

635

Leistung (PS)

520

Drehmoment (Nm)

685

Drehmoment (Nm)

900

Drehmoment (Nm)

470

0–100 km/h (s)

3,6

0–100 km/h (s)

3,7

0–100 km/h (s)

3,2

vmax (km/h)

314

vmax (km/h)

333

vmax (km/h)

312

Verbrauch (l/100 km)

10,5

Verbrauch (l/100 km)

12,2

Verbrauch (l/100 km)

12,8

Verkäufe (2017)

Verkäufe (2017)

50–60

Verkäufe (2017)

Lancierung (Monat)

Juni 2018

Lancierung (Monat)

Juli 2018

Lancierung (Monat)

April 2018

Preis (ab CHF)

173'900

Preis (ab CHF)

224'900

Preis (ab CHF)

258'200

Ulrich Schäfer President Aston Martin Europe Aston Martin Europe GmbH Frankfurt D

Aston Martin ist weltweit auf Wachstumskurs. Mit dem neuen Vantage führen wir die kontinuierliche Erneuerung der Produktpalette fort und legen den Grundstein für unseren weiteren Erfolg. Darius Zaza Regional Operations Manager Aston Martin Lagonda of Europe Frankfurt D

Adrian Hallmark Chairman und CEO Bentley Motors Crewe UK

Michael Glinski Geschäftsführer Porsche Schweiz AG Rotkreuz ZG

Die neue, dritte Generation des Continental GT bringt unsere Errungenschaften in puncto Design, Handwerksund Ingenieurskunst exakt auf den Punkt. Ein Meilenstein in der Geschichte der Marke Bentley.

Mit dem 911 GT3 RS präsentierte Porsche in Genf den stärksten Serien-911 mit Saugmotor. Nach dem 911 GT3 und dem 911 GT2 RS kommt damit der dritte GT-Sportwagen mit Strassenzulassung innerhalb eines Jahres.

Christoph Haas Managing Director Schmohl AG Glattpark ZH

Urs Zünd Geschäftsführer Porsche Zentrum Maienfeld GR

Der neue DB11 Volante ist auf dem Schweizer Markt sehr erfolgreich. Wir freuen uns bereits auf den neuen Vantage sowie den neuen DBS Superleggera, der als Nachfolger des Vanquish dieses Jahr auf den Markt kommt.

Die anspruchsvolle Aufgabe, die perfekte Kombination aus Luxus, Komfort, Sportlichkeit, ikonischem Design und Alltagstauglichkeit neu aufzulegen, ist absolut gelungen – der GT schlechthin.

Das reinrassige Sportgerät mit 130 PS Literleistung und 4 Litern Hubraum. Martialisches Schreien eines Saugmotors durch zwei Titanrohre. Motorsport mit Strassenzulassung für höchste Ansprüche.

Konnte man die einzelnen Modellreihen früher kaum unterscheiden, hebt sich der Aston Martin Vantage jetzt deutlich von seinem GT-Bruder DB11 und Co. ab. Und macht nicht nur auf den Boulevards und als Reisewagen, sondern auch auf der Rennstrecke eine ausgezeichnete Figur.

Für den Lord und Geldadel gibt es kaum ein besseres Auto, um mal eben von Berlin an die Côte d’Azur zu fahren, als den Bentley Continental GT. Schneller und komfortabler lassen sich Kilometer kaum zurücklegen – und wer will, ist jetzt auch auf kurvigen Strassen sehr rasant unterwegs.

Der Porsche 911 GT3 RS markiert zusammen mit dem GT2 RS die sportliche Speerspitze der Elfer-Baureihe. Kein 911 ist so radikal auf die Rennstrecke ausgelegt, dreht so gierig hoch, macht Lust auf noch eine Runde mehr. Einziger Wermutstropfen: Porsche lässt sich dies sehr gut bezahlen.

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68 5/18 RALPH M. MEUNZEL

NADA 2018: US-HÄNDLER TREFFEN SICH IN VEGAS In welcher Form Roboterautos und autonomes Fahren das Geschäftsmodell des Autohandels ­beeinflussen, war ein Thema des jährlichen Kongresses der amerikanischen Autohändlervereinigung NADA in Las Vegas. Text: Ralph M. Meunzel

D

ie Welthauptstadt des Entertainments wurde nicht in den 40er Jahren vom New Yorker Mobster Bugsy Siegel gegründet, sondern bereits 1905 von der US-Eisenbahn als Verkehrsknotenpunkt. Mafia-Geld hat allerdings dafür gesorgt, dass ein derartiges Spielerparadies entstehen konnte. Diese Zeiten sind definitiv vorbei. Inzwischen wird viel mehr

Geld mit Shows, Konzerten und in den Clubs verdient. Die National Automobil Dealers Association (NADA) veranstaltet hier regelmässig ihr jährliches Treffen, das künftig «NADA Show« heissen wird. Nach einem sehr guten Autojahr rechnet NADA im 101. Jahr ihres Bestehens mit einem leicht schrumpfenden US-Fahrzeugmarkt. Erwartet werden in diesem Jahr trotz der Winterstürme an der Ostküste

warteten fast vier Millionen Leasing­ rückläufer sowie höhere Zinsen. Gerade die Rückläufer würden auch die Occasionspreise drücken. rund 16,7 Millionen Verkäufe, wie der «In den vergangenen Jahren sind Chefvolkswirt der Vereinigung, Patrick die Margen im Verkauf unter Druck Manzi, mitteilte. Der Anteil an «light geraten, die rund 16’800 Händler trucks» also Vans, Pick-ups und SUV haben sich deshalb auf das Servicelag im Februar bereits bei 68 Prozent und Teilegeschäft konzentriert. Der Service- und Teileverkauf ist deshalb und wird weiter zulegen. seit 2009 um durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr gestiegen. Die Service macht Hälfte des Gewinns Als Gründe für die Minderverkäufe Händlerbetriebe machen derzeit in diesem Jahr nannte der Wis- 49 Prozent des Bruttogewinns im senschaftler unter anderem die er­- Aftersales-Geschäft», sagte Manzi.


RALPH M. MEUNZEL 5/18 69

Zu den Ausstellern auf der NADA-Messe zählten auch Cargurus und Autogravity.

Von der Bank11 nahm auch eine Gruppe von Aussendienstmitarbeitern und Managern am grössten Händlerkongress teil. Autobesitzwunsch ist gross Im Rahmen des Treffens beschäftigten sich die mehr als 25’000 Teilnehmer auch mit dem Einsatz von Roboterautos und den Auswirkungen des autonomen Fahrens auf das Handelsgeschäft. Der neue NADA-Präsident und DodgeChrysler-Jeep-Ram-Händler Wes Lutz aus Jackson, Michigan, ist der Überzeugung, dass der Kundenwunsch, ein Auto zu besitzen, trotz vielfältiger Carsharing-Angebote stärker denn je sei und die Händler ihren Kunden weiterhin aufregende, inspirierende und lebensverändernde Produkte anbieten werden. Lutz wörtlich: «Nur weil ein neues System auftaucht,

bedeutet das nicht, dass das alte tot ist. Nur weil sich die Technologie ändert, heisst das nicht, dass der mögliche Nutzen eines Autos weg ist.» Derartige Herausforderungen hätte es für die Händler schon immer gegeben, meinte der neue Präsident. Selbstfahrend in Phoenix John Krafcik, seit 2015 CEO von Waymo, dem Google-Ableger für autonomes Fahren, diskutierte mit Mike Jackson, CEO von AutoNation (eine der grössten US-Handelsketten und inzwischen Kooperationspartner von Waymo als Service Provider), sowie NADA-Geschäftsführer Peter

Welch über das Selbstfahrende-AutoProjekt in Phoenix, Arizona. Krafcik ist inzwischen auch Partnerschaften mit Lyft und Fiat Chrysler eingegangen und betreibt eine Flotte von Chrysler-Pacifica-Minivans, die als autonome Fahrzeuge der Stufe 4 in der City unterwegs sind. Als Taxi­ service werden Kinder zur Schule und Erwachsene von zu Hause zur Arbeit oder zum lokalen Einkaufszentrum transportiert. «So kann die Zukunft des Personen- und Gütertransports aussehen. Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber niemand sitzt auf dem Fahrersitz», sagte Krafcik. Waymo habe festgestellt, dass diese Mitfahrgelegenheiten den Verkauf von

Fahrzeugen an Verbraucher verringern. Allerdings würden die Anbieter der Mobilitätsleistungen dann mehr Fahrzeuge erstehen. Die Mehrheit der Kunden könnte sich diese Arten von Fahrzeugen – also Roboterautos – zwar nie leisten, sie würden sie aber erleben wollen. Die tragischen Umstände eines tödlichen Unfalls mit einem autonomen Fahrzeug wurden auch während der Präsentation von Krafcik diskutiert. «Unser Unternehmen wurde auf den Prinzipien der Sicherheit für alle gegründet, und wir werden diese auch erfüllen», erklärte der CEO dazu. www.autohaus.de


70 5/18 TREUHANDRATGEBER

KONZENTRATION AUF KERNKOMPETENZEN Wer kennt folgende Situation nicht: Am liebsten möchte alles aus eigener Kompetenz erledigt werden, was im Nachhinein nicht selten zu mehr Schaden als Nutzen führt.

F

ür Fleischwaren zum Metzger, bei Autoproblemen zum Garagisten und bei administrativen Belangen zumTreuhänder. Die Konzentration auf Kernkompetenzen soll Ihnen dazu verhelfen, sich auf dem Markt besser positionieren und optimalere Kundendienstleistungen erbringen zu können. Verzettelungen führen häufig zu Schwierigkeiten und bringen keinerlei Kundennutzen. Wird eine Dienstleistung nicht fachgerecht erbracht, verärgert dies einerseits den Kunden, andererseits sind Sie während dieser Zeit nicht in der Lage, Ihre Kernkompetenzen auf dem Markt anzubieten. Anhand ausgewählter administrativer Dienst­ ­­leistungen wird nachfolgend exem­ plarisch aufgezeigt, in welchen Alltagsbereichen Probleme auftreten können und entsprechende Leistungen von Vorteil durch einen Spezialisten erbracht werden sollten. Häufig sind gesetzliche Veränderungen Auslöser dafür, dass es zusätzliche Kriterien administrativer Natur zu berücksichtigen gilt. In dieser Hinsicht ist ein nicht zu unterschätzender Weiterbildungsaufwand angemessen, um sich mit der aktuellen Gesetzgebung vertraut zu machen.

schnell aufzeigen, dass insbesondere Dokumentationspflichten aufgrund gesetzlicher Veränderungen bestehen, die es praxisgerecht umzusetzen gilt.

Oberstes Leitungsorgan Ob bei einer Aktiengesellschaft (AG) der Verwaltungsrat oder bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) die Geschäftsführer, das oberste Leitungsorgan einer Gesellschaft hat gemäss den gesetzlichen Bestimmungen be­ stimmte Pflichten zu erfüllen. Einige Kriterien sind vorgeschrieben, andere empfehlenswert. Die nachträgliche Haftung von Sozialversicherungsabgaben kann ein zentraler Aspekt darstellen. Mittels einer korrekten Abwicklung der Sozialversicherungsabgaben und deren Begleichung lassen sich spätere Rechtsfolgen vermeiden. Ebenso lässt sich anhand der jährlichen Risikobeurteilung der finanziellen Gesellschaftsrisiken (gemäss OR 663b) einfach und

Mehrwertsteuer/Sozialversicherung Die Mehrwertsteuer wird immer komplexer und umfassender. Die vorhandenen gesetzlichen Grundlagen werden durch Verordnungen kontinuierlich ergänzt und erweitert. Wer behält hierbei noch den Überblick? Die Mehrwertsteuer ist eine Selbstdeklarationssteuer, somit wird derjenige Betrag abgerechnet, welcher gemäss ausgefüllter Mehrwertsteuerabrechnung geschuldet ist. Die Risiken einer Mehrwertsteuerrevision liegen vor allem darin, dass die Abrechnungen falsch erstellt sowie sämtliche Fälle berücksichtigt und Spezialfälle korrekt ausgeführt worden sind. Ist dem nicht so, dürfte es spätestens dann zu Unannehmlichkeiten kommen, wenn Ungereimtheiten auftreten. Eine Umsatzabstimmung (Vergleich

Buchführung Die Bilanz, die Erfolgsrechnung und der Anhang gehören zu den Bestandteilen einer konformen Jahresrechnung. Auch gehört ein Inventar über die Bestandsaufnahme der vorhandenen Vorräte oder der Fahrzeuge zu den bedeutenden Grundlagen, die jährlich zwingend aufzubereiten sind. Die Jahresrechnung ist durch die AG mittels Generalversammlung, bei einer GmbH durch die Gesellschafterversammlung zu genehmigen. Nur eine genehmigte Jahresrechnung bietet die Grundlage korrekter Eröffnungsbestände in der folgenden buchzuführenden Geschäftsperiode. Die General- bzw. Gesellschafterversammlung ist unseres Erachtens schriftlich zu dokumentieren. Insbesondere bei den Möglichkeiten der verschiedenen Revisionsarten (ordentliche Revision, eingeschränkte Revision) oder gar dem Verzicht auf eine Revision kommt der Schriftlichkeit und Dokumentation der Versammlung bei allfälligen Rechtsfolgen grosse Bedeutung zu.

des verbuchten Umsatzes gemäss Erfolgsrechnung mit dem Umsatz der eingereichten Mehrwertsteuerabrechnung) gemäss den geltenden gesetzlichen Bestimmungen gehört ebenso zur Pflicht wie die Deklaration von Eigenverbrauch. Eigenverbrauch dürfte häufig dort vergessen gehen, wo Geschäftsfahrzeuge im Einsatz sind. Der Arbeitsweg mit einem Geschäftsauto ist durch den Arbeitgeber auf der Mehrwertsteuerabrechnung in Abzug zu bringen und auf dem Lohnausweis des Arbeitnehmers zu deklarieren. Bei Falschdeklarationen könnte sich die Problematik einer Urkundenfälschung stellen (Unwissenheit schützt nicht vor rechtlichen Konsequenzen). Direkte Steuern Steuerplanungen können die Steuerzahllast privat oder geschäftlich stark beeinträchtigen. Fragen bezüglich des Lohnanteils, Dividendenbezugs und sonstiger Möglichkeiten dürften bei der Steuerplanung im Fokus stehen. Nicht nur solche Fragen sind relevant, auch aktuelle gesetzliche Veränderungen könnten im positiven Fall dazu beitragen, dass inskünftig firmenspezifische Gewinne niedriger besteuert werden. Dementsprechend würde es sich lohnen, Gewinne erst zukünftig anfallen zu lassen. Vertragsabschlüsse Sowohl bei einfachen Vertragsausgestaltungen als auch bei komplexeren Vertragsstrukturen ist es von Bedeutung, welche Pflichten die einzelnen Parteien eingehen. Häufig ist eine Partei beispielsweise bei Neuinvestitionen auf die Unterstützung von Bankinstituten angewiesen. Solche Unterstützungen sind notwendig, da zu wenig eigene Mittel aufgebracht werden können. Doch welche Verpflichtungen geht man in einem solchen Fall mit der Bank ein? Wird das eigene Privatvermögen dazu verpfändet oder gar eine Solidarbürgschaft abgeschlossen? Welche Dokumente sind der Bank bis wann einzureichen, damit sich der Kredit nicht automatisch kündigt? Bei solchen und weiterführenden Fragen lohnt es sich, eine kompetente Zweitmeinung einzuholen.

Schlussfolgerung Die Fokussierung der eigenen Kernkompetenzen bringt grosse Vorteile. Wie die obigen Beispiele aufgezeigt haben, liegt die Gefahr im Detail. Unwissenheit schützt nicht vor der geltenden Rechtslage. Man begibt sich durch solche Manöver in unbekannte Gefilde, obwohl sich über lange Zeit die qualitativ bessere Arbeit bei der Ausführung durch einen Spezialisten auszeichnet. Einerseits kann die zeitliche Komponente als Vorteil hervorgehoben werden, andererseits wird das Risiko ineffizienter Arbeiten minimiert. Schlussfolgernd lässt sich festhalten, wer sich auf seine Kernkompetenzen besinnt, erbringt den Kunden einen Nutzen. Durch diesen Nutzen entfalten sich voraussichtlich langjährige Kundenbeziehungen so­wie gute Referenzkunden. Als angenehmer Nebeneffekt werden auch die eigenen – nicht mehr selbst erbrachten Dienstleistungen – von einem Profi ausgeführt und das dazugehörige Risiko minimiert. Anstelle Zeit im Büro zu verbringen, können Sie sich auf die eigentlichen Kompetenzen wie den Verkauf oder die Reparatur von Fahrzeugen konzentrieren.

Christian Feller ist diplomierter Wirtschaftsprüfer und zugelassener Revisions­experte. Bevor er sich als Partner in die A&W Treuhand GmbH einbrachte, hat er als Manager in e­ iner grossen Treuhandgesellschaft eine breite Erfahrung gesammelt und dabei sowohl nationale als auch internationale ­Kunden betreut. Er verfügt über eine neunjährige B­ erufserfahrung in der Prüfung, Buchführung und Beratung von kleinen und mittelgrossen Mandaten, w ­ elche nach na­tionalen oder internationalen Vorschriften die Rechnungslegung führen. Zu­dem ist er Referent und Fach­autor in diversen Institutionen.


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72 5/18 KOLUMNE

Erwin Kartnaller zur Bewirtschaftung von Strassenbaustellen

DIE SCHWEIZ, EIN ENTWICKLUNGSLAND?

Erwin Kartnaller Auto- und Nutzfahrzeugjournalist, Kenner der schweizerischen und ­internationalen Verkehrspolitik ekartnaller@auto-wirtschaft.ch

«ALLE JAHRE WIEDER DAS ­ LEICHE SPIEL» G

Es sei vorweggenommen, um etwaigen Missver- Strassenbild in einer Dichte, die im Dschungel ständnissen sogleich den Wind aus den Segeln den Einsatz einer Machete voraussetzen würde. zu nehmen: Ich bin durchaus wirtschaftsfreundlich Fast kriegt man den Eindruck, die Schweiz sei ein eingestellt. Die Zusammenhänge zwischen einer Entwicklungsland und habe jüngst den Nutzen funktionierenden Wirtschaft und dem Wohlstand, einer intakten Infrastruktur entdeckt, die es nun ja gar des sozialen Friedens, sind mir sehr präsent. gemächlich bereitzustellen gelte. Und so habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, jenen Spezies, die An allen Ecken und Enden wird gelocht, pharisäerhaft als Marxisten-Imitate «… und damit ein ganze Regionen werden zum verInstrument in durchs Leben pflügen und den Begriff kehrstechnischen Stillstands-Gebiet Händen hält, mit erklärt, weil es ganz offensichtlich des Dreckkapitalisten als Speerspitze ihrer verbalen Entgleisungen zum dem sich Verkehrs- an einer geordneten Koordination politik (sprich: Einsatz bringen, entgegenzusetzen: fehlt. Und dies im Informatikzeitalter, Verleiderpolitik) wo über eine zentrale Datenbank Ohne die Kapitalisten, all jene, die in betreiben lässt.» alle genehmigten Bauvorhaben Arbeitsplätze investieren und dabei erfasst und so terminiert werden Risiken auf sich nehmen aber logischerweise auch die Gewinnaussichkönnten, dass der raumgreifende ten vor Augen haben, bräuchte und Verkehrskollaps ausbleibt, weil nicht auch noch alle Ausweichrouten durch hätte es keine Sozialisten. Es gäbe Baustellen blockiert werden. Und ja nichts zu verteilen, geschweige wer sich dann noch die Bauzeiten denn zu verteidigen. zu Gemüte führt, dem drängt sich Im gleichen Atemzug will ich aber auch klarstellen: der Verdacht auf: Hier wird die Arbeitsauslastung Abzocker und Renditebolzer, die über Leichen künstlich gestreckt. Zum Ärger und zum Nachteil gehen und nur ihren ganz persönlichen Profit der gesamten Bevölkerung – finanziell und wider zum Ziele haben, strafe ich mit der höchsten aller die Interessen des Verkehrsflusses. Verachtung. Wer bei der Aussicht auf Geld den Charakter ablegt, hat ganz erhebliche Defizite! Ein Blick ins benachbarte Ausland zeigt auf, dass es durchaus anders geht. Überall dort, wo die Und jetzt, da Sie all dies wissen, komme ich zum Autobahnen privatisiert sind, werden BelagsarPunkt. Ich vergönne es der Bauwirtschaft, wenn beiten selbst über mehrere Kilometer in einem sie volle Auftragsbücher und eine gute Arbeits- Bruchteil der Zeit, die hierzulande aufgewendet auslastung hat. Was sich aber alle Jahre wieder wird, bewerkstelligt. Logo, weil die Betreiber auf den Schweizer Strassen abspielt, kaum dass wissen: Wo kein Verkehr, da keine Kohle. Es die ersten wärmenden Sonnenstrahlen durch die gilt, den totalen Einnahmeausfall möglichst zu Wolkendecke schiessen, geht mir zu weit. Ein beschränken. Weitaus zügiger werden aber auch Meer von rot-weiss-roten Baulatten säumt das Arbeiten auf Kantons- und Gemeindestrassen ausgeführt, inklusive aller Leitungen. Anders hierzulande, wo sich der Staat der Einnahmen in jedem Fall gewiss sein kann und damit ein Instrument in Händen hält, mit dem sich Verkehrspolitik (sprich: Verleiderpolitik) betreiben lässt. Und da die Bauwirtschaft Nutzniesser dieser Situation ist, wird sie kaum jemals etwas unternehmen, um an diesem Zustand etwas zu verändern, im Gegenteil. Derweil sollten gerade Strassenbauer den Spruch beherzigen: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Ein wesentlicher Teil der Staustunden geht auf das Konto der Baustellen und deren unsägliche Bewirtschaftung.


5 | MAI 2018

www.auto-wirtschaft.ch NEWS Techniktrends

FACHWISSEN Autonomes Fahren Das autonome Fahren von ­Strassenfahrzeugen kann als cleveres Zusammenschalten mehrerer Fahrerassistenz­systeme angesehen werden.

GRÜNE AUTOWÄSCHE

TECHNIK Hochaufgelöste Strassenkarten Auf dem Weg hin zum autonom fahrenden Auto wartet noch viel Arbeit auf die Entwickler. Insbesondere präzise digitale Strassenkarten für die Selbstortung sind Basis für Level-4- und -5-Autos.

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LAUFSTEG Mercedes-Benz G-Klasse Mercedes-Benz hat die «dienstälteste» Baureihe G-Klasse runderneuert und mit technischen Schmankerln in die Neuzeit katapultiert. Ford Focus Der Focus, eines der meist­ verkauften Autos der Welt, kommt im Herbst in seiner vierten Modellgeneration auf den Markt.

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74 5/18 NEWS

CONTINENTAL

AQUAPLANING-RISIKO FRÜHZEITIG ERKENNEN

Bild: Continental

C

ontinental arbeitet an einem automatischen Warnsystem bei Aquaplaning-Gefahr. Aquaplaning entsteht, wenn das Reifenprofil das Wasser auf der Strasse nicht schnell genug ableiten kann und der Reifen in der Folge «aufschwimmt». Um diese übermässige Wasserverdrängung zu erkennen, setzt Continental auf Bilder der sogenannten SurroundView-Kameras. Diese Weitwinkelkameras sind in den Seitenspiegeln sowie im Kühlergrill und im Heck der Continental-Entwicklungsfahrzeuge eingebaut. Wenn nun viel Wasser auf der Strasse ist, zeigen die Kamerabilder ein spezifisches Spritz- und Sprühmuster der Reifen. Dieses Muster nutzen die entwickelten Algorithmen, um eine AquaplaningGefahr zu identifizieren.

Bei viel Wasser auf der Strasse zeigen die Kamerabilder ein spezifisches Spritz- und Sprühmuster der Reifen, und das System erkennt eine Aquaplaning-Gefahr.

Zusätzlich zu den Kameradaten plant Continental, auch Informationen von den Reifen selbst zu nutzen, um das Aquaplaning-Risiko zu erkennen. Hierbei werden Signale der Sensoren direkt in den Reifen analysiert. Alle Sensordaten können zukünftig in einem zentralen Fahrzeugrechner für den Aquaplaning-Warner ausgewertet werden. Erkennt das System eine Gefahr bei der aktuellen Geschwindigkeit, wird der Fahrer auf eine sichere Geschwindigkeit hingewiesen. Hier spielt dann die Fahrzeugvernetzung ihre Trumpfkarte aus: Selbst Fahrzeuge, die noch weit hinter einer möglichen Aquaplaning-Stelle unterwegs sind, können über die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation direkt über die Gefahr informiert werden. (pd/sag)

SCHAEFFLER

M

it dem steigenden Marktanteil von Plug-inHybridfahrzeugen überdenken die Automobilhersteller ihre Getriebekonzepte. Statt den Elektromotor vor und hinter dem Getriebe anzuordnen, wird es denkbar, elektrischen Antrieb und Getriebe so zu verheiraten, dass sich eine Bau- und Funktionseinheit ergibt. Schaeffler hat nun ein neues Konzept für ein solches «dediziertes Hybridgetriebe» vorgestellt. Das DH-ST 6+2 (Dedicated Hybrid Transmission) basiert auf einem automatisierten Schaltgetriebe und bietet zwei elektrische und sechs mechanische Gänge. Die zum Verbrennungsmotor parallel arbeitende E-Maschine ist so in die Getriebestruktur eingebunden, dass für sie zwei Übersetzungsstufen verfügbar

Bild: Schaeffler

DEDIZIERTES HYBRIDGETRIEBE MIT 6+2 GÄNGEN

Das dedizierte Hybridgetriebe DH-ST 6+2 vereint die Vorteile eines automatisierten Schaltgetriebes mit denen des elektrifizierten Antriebsstrangs.

sind. So kann der Elektromotor auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten sehr effizient betrieben werden. Auch für den Verbrennungsmotor stehen zwei Übersetzungsstufen zur Verfügung. Eine Art Vervielfältigungsgetriebe zwischen den beiden Teilgetrieben sorgt dafür, dass der Verbrennungsmotor auch das Teilgetriebe des elektrischen Pfads mitnutzt, so dass ihm vier weitere Gänge zur Verfügung stehen. Durch die Doppelnutzung einer Radsatzebene sind nur fünf Radebenen für die sechs Gänge erforderlich. Simulationen von Schaeffler zeigen, dass mit dem DH-ST 6+2 bei einer Systemleistung von 220 kW nicht nur sportliche Fahrleistungen, sondern auch ein niedriger WLTC-Treibstoffverbrauch von rund 4,5 l/100 km zu erreichen sind. (pd/sag)


NEWS 5/18 75

PIERBURG

VENTIL ZUR ABSCHALTUNG DER KOLBENKÜHLUNG Bild: Pierburg

D

ie Pierburg GmbH hat ein Magnetventil entwickelt, das die Ölkühlung des Kolbens bei Bedarf abschalten kann. Zur Kühlung von Kolben wird herkömmlicherweise der Ölstrom der Motorenölpumpe über Düsen in einen inneren Kühlkanal des Kolbens gespritzt, so dass überschüssige Wärme abgeführt wird. Beim Zuschalten des neuen Magnetventils wird der Ölstrom, der zu diesen Düsen führt, gezielt unterbrochen. Dabei bringt die optionale Abschaltung der Kolbenkühlung mehrere Vorteile: Wenn der Motor in Teillast läuft, keine Kolbenkühlung nötig ist und der Ölstrom durch das Magnetventil abgeschaltet wurde, reduziert sich die Antriebsleistung der Ölpumpe und damit letztendlich

Beim Zuschalten des neuen Magnetventils von Pierburg wird der Ölstrom, der zu den Kolbenkühldüsen führt, gezielt unterbrochen.

der Kohlendioxid-Ausstoss. Zum anderen kann der Kolben während der Warmlaufphase des Motors schneller auf Temperatur gebracht werden, so dass sich auch der Ausstoss von unverbrannten Kohlenwasserstoffen reduziert. Das neue Magnetventil von Pierburg zur Abschaltung der Kolbenkühlung, das bereits in Serie produziert wird, wurde auf Basis von bereits vorhandenen Ventilen zur Steuerung variabler Ölpumpen entwickelt. Es fällt durch eine simulationsgestützte Auslegung des Aktuators und optimierte Strömungsgeometrien besonders klein und leicht aus. Dadurch kann es problemlos an vielen denkbaren Stellen, beispielsweise im Gehäuse des Ölfiltermoduls oder im Motorblock, angebracht werden. (pd/sag)

DEUTSCHES ZENTRUM FÜR LUFT- UND RAUMFAHRT

R

adfahrer sind im Stras­ sen­verkehr besonders gefährdet. Umso wichtiger ist es, sie zu schützen und kritischen Situationen vorzubeugen. Das hat sich auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR zum Ziel gesetzt und nun das sogenannte Amber Light an seiner Braunschweiger Forschungskreuzung installiert. Dieses ist ein adaptiv geschalteter Schutzblinker mit Radfahrersymbol, der prototypisch auf Basis einer Baustellenampel mit einem Signalgeber aufgebaut worden ist. Falls das Risiko einer Kollision besteht, warnt es Fahrzeuge, die nach rechts abbiegen, vor geradeaus fahrenden Velofahrern. Durch die an der Forschungskreuzung installierte Kameratechnik wird der Verkehr anonymisiert erfasst. Al-

Bild: DLR

ADAPTIVES BLINKLICHT WARNT AUTOFAHRER VOR VELOS

Das Amber Light warnt Fahrzeuge, die nach rechts abbiegen, vor geradeaus fahrenden Velofahrern. Dabei löst es nur in kritischen Situationen aus.

gorithmen berechnen automatisch, wie schnell sich Velofahrer und Autofahrer nähern und wann sich ihre Wege kreuzen. Bei Gefahr beginnt das Amber Light zu leuchten oder sogar hochfrequent zu blinken – je nach ermitteltem Risiko für die Verkehrsteilnehmer. Es wird also erst bei kritischen Situationen aktiv und löst nicht bei jedem Velofahrer automatisch aus. Dabei wird Protokoll über sein Auslösen geführt, so dass anhand der Kamerabilder von der Kreuzung die Situationen gesammelt und ausgewertet werden können. Bei der Auswertung wird dieser Zeitraum mit einer vergangenen Zeitperiode ohne Blinker verglichen. So können die Wissenschaftler untersuchen, ob das System zu einer Reduzierung kritischer Situationen im Verkehrsgeschehen beiträgt. (pd/sag)


76 5/18 FACHWISSEN

Autonomes Fahren

AUTOMOBILE HERAUSFORDERUNG

Der Mobilitätsmarkt befindet sich im Umbruch. Neue Technologien, gestiegene Anforderungen an die Umweltverträglichkeit und veränderte Kundenwünsche bringen die traditionellen Geschäftsmodelle der Automobilhersteller an ihre Grenzen. Text: Andreas Lerch | Bilder: Audi, Continental, Valeo, ZF, Wabco, Lerch

D

ie Herausforderung für die Automobilindustrie liegt in der Zukunft nicht nur in der CO2-Problematik oder beim Dieselskandal. Die globalen Fragen werden heissen: Wie bewegt sich der Mensch in den grossen Städten und den dichtbevölkerten Regionen? Der deutsche Stauforscher Prof. Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen rechnet vor, dass in Deutschland ein drei Stunden währender Autobahnstau auf zwei Spuren einen Schaden von rund 100’000 Euro einfährt und dass demzufolge 2016 in Deutschland der volkswirtschaftliche Schaden aufgrund von Staus rund 14 Milliarden Euro betragen habe. Dipl. Ing. Stefan Schumacher, Director Business Development bei IBM, begründet einen kürzlich beschlossenen Zusammenarbeitsvertrag mit der Volkswagen AG mit den vier grossen automobilen Herausforderungen der Zukunft. Die erste Säule sei die Vernetzung (Konnektivität) der Fahrzeuge, die zweite Säule beinhalte das autonome Fahren, die dritte Säule das Carsharing und die vierte Säule die E-Mobilität. Wird dieses Vier-Säulen-Prinzip strukturiert, kann festgestellt werden, dass drei der vier Säulen ziemlich eng zusammenhängen. Einzig die E-Mobilität kann als eigenständige Thematik behandelt werden. Kritische Stimmen sind auch hier noch nicht überzeugt, dass es wirklich die batterieelektrischen Fahrzeuge sind, welche in Zukunft die Landmobilität vorwärtsbewegen werden.

Vernetzung Bezüglich Vernetzung und Konnektivität haben sich Entwicklungsingenieure von ZF in Friedrichshafen für eine Bedeutungsdefinition entschieden: Sie sagen, dass die Vernetzung das Datennetz innerhalb eines Fahrzeuges (z.  B. die Netzstruktur des CANBusses) bedeute, da die einzelnen Systeme (Knoten) innerhalb eines Fahrzeuges über einen gemeinsamen Übertragungsweg Daten austauschen können. Die Konnektivität gehe insofern einen Schritt weiter, als dass sie eine drahtlose Vernetzung von Systemen und Komponenten ausserhalb des Fahrzeuges beschreibe. Durch diese

Konnektivität könnten Fahrzeuge Datenpakete mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur austauschen und so relativ früh Informationen über ein ungewöhnliches Verkehrsgeschehen erhalten. Aus diesem Grund ist die Konnektivität gerade für Fahrzeuge mit hoher Fahrerassistenzausrüstung eine wichtige und qualitätssteigernde Option. Sind einmal die Schnittstellen genormt und können die Fahrzeuge darauf zugreifen, sind sicher im Bereich der Unfallzahlen weitere Fortschritte zu erwarten. Konnektivitätsoptimierung «Voraussetzung für die intelligente Mobilität der Zukunft ist eine möglichst lückenlose Konnektivität. Um das Beste aus der bereits heute vorhandenen Netzabdeckung zu machen, haben wir ein vorausschauendes Daten- und Verbindungsmanagement

entwickelt», erklärt Johann Hiebl, Leiter der Continental Business Unit Infotainment & Connectivity. Mit intelligenter Telematik ist es möglich, verfügbare Kommunikationskanäle zusammenzuführen, um die Bandbreite zu erhöhen oder nahtlos zwischen verschiedenen Kanälen zu wechseln, wenn die Empfangsqualität schlechter werden sollte. Um die vorausliegende Empfangsqualität zu errechnen, sammelt der Connectivity Manager Daten über die Verfügbarkeit und die Qualität der Kommunikationskanäle auf den Fahrstrecken in Abhängigkeit von GPS-Positionen, Wochentagen und der Tageszeit. Findet der Connectivity Manager heraus, dass die Verbindung auf der vorausliegenden Strecke schlechter wird, stehen verschiedene Optionen zur Verfügung: Der Fahrer kann gewarnt werden oder es können wichtige datenintensive Anwendungen anderen Anwendungen vorgezogen werden. So wird beispielsweise der Download eines Softwareupdates vorübergehend mit weniger Bandbreite versorgt, damit ein laufender Musik-Stream nicht abbricht. Ausserdem kann der Connectivity Manager dank vorausschauendem Kanalma-

Bild 1. Der neue Audi A8 enthält einen Stauassistenten, welcher nach dem SAE-Level 3 arbeitet.

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Bild 2. Mit dem Connectivity Manager gelingt es, in der Innenstadt die vielen unterschiedlichen Funknetzwerke zu bündeln und zu nutzen. nagement nahtlos zwischen den verfügbaren Kanälen wie mobilen Netzwerken, verfügbaren WLAN-Hotspots oder einer Satellitenverbindung wechseln (Bild 2). Weist ein Mobilfunknetz also eine bessere Empfangsqualität auf als ein anderes, kann zwischen den Netzen umgeschaltet werden. Fahrerassistenzsysteme Fahrerassistenzsysteme sollen den Fahrer unterstützen, ihm bei heiklen Entscheidungen helfen und im Notfall sogar in die Fahrzeugbedienung eingreifen. Wahrscheinlich als eines der ersten Fahrerassistenzsysteme wurde ABS in den frühen 1980er Jahren auf den Markt gebracht und bald darauf auf das System ASR bzw. ESP erweitert. Heute verfügen alle Autos über diese Systeme; die Entwicklung blieb aber nicht stehen. Informationstechnisch muss für jedes System die EVA-Kette durchlaufen werden. Auf der Eingabeseite müssen die richtigen Sensoren gefunden werden. Für die Verarbeitung werden die korrekten Algorithmen entwickelt und programmiert, und auf der Ausgabeseite sind systembeeinflussende Aktoren vorzusehen. Beim Antiblockiersystem handelte es sich um einen «relativ einfachen» Regelkreis: Im Vergleich der Daten von vier Raddrehzahlsensoren kann

das Steuergerät herausfinden, ob ein Rad extrem langsamer dreht und damit zum Blockieren neigt. Aktorisch kann bei diesem Rad der Bremsdruck gehalten oder sogar gesenkt werden, damit das Rad nicht vollständig stillstehen kann. Heutige Fahrerassistenzsysteme unterstützen den Fahrer sogar bei der Aufmerksamkeit. Dazu wurden spezielle Sensoren auf Radar-, Lidarund Ultraschallbasis entwickelt. Sogar

Kameras in Mono- und Stereoausführung sind in der Serie. Das Entwickeln dieser Sensoren stellte bereits eine ausserordentliche Herausforderung dar. Die sensierten Daten müssen aber dann in Echtzeit einem Steuergerät zugeführt, dort nach definierten Algorithmen verarbeitet und allenfalls ein Ausgabesignal zu einem Aktor geschickt werden. Damit alles in Echtzeit passieren kann und die riesigen Datenmengen verarbeitet werden können, muss die Datenübertragung immer schneller werden (siehe «Fachwissen» in AUTO&Technik 1-2/2018). Interessant ist natürlich, dass gleiche Sensordaten für verschiedene Fahrerassistenzsysteme herangezogen werden können. Die Verarbeitungssoftware muss sicher angepasst werden, aber grundsätzlich nutzen die Anbieter in dieser Richtung bereits einige Synergien. Im Bild 3 sind die Wirkungen einiger «optischer» Sensoren dargestellt, und die Assistenzsysteme, welchen sie ihre Daten zur Verfügung stellen, sind dazugeschrieben. Dabei ist zweifellos beeindruckend, dass es sich jeweils nicht um zwei bis drei Systeme handelt, sondern dass bis zu acht Systeme die Daten der Frontkamera nutzen. So

ist auch deutlich zu erkennen, dass die Ultraschallsensoren, welche nur kleine Strecken überwachen können, nicht für ein adaptives Abstandssystem bei Autobahntempi taugen. Dazu braucht es die weitreichenden Radarund Lidarsensoren. Auch für die Verkehrszeichenerkennung ist nur das Kamerasystem tauglich; die anderen Systeme können zweidimensionale Bilder nicht differenzieren. Software Das Herausfinden von Zusammenhängen zwischen den Sensorsignalen und dem gesuchten Wert für die Berechnung einer Hilfsleistung für den Fahrer ist häufig ein langer Weg. Jedem Handybenutzer ist es klar, dass aus einem fahrenden Auto ein Strassenschild gefilmt werden kann. Und wenn jemand den Film sieht, ist es für ihn wiederum klar, dass es sich da um ein Strassenschild handelt – und weil es ein Strassenschild ist, steht es logischerweise am Strassenrand und bewegt sich nicht. Es ist also allein interessant, was auf dem Schild steht: Darf jetzt 60, 70 oder 80 km/h schnell gefahren werden? Ganz anders für die Elektronik. Diese findet zuerst heraus, dass das «Teil»

Bild 3. Der Audi A4 mit Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren für das grosse Angebot von Fahrerassistenzsystemen.

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Gefahrenstellen wie Stauenden teilautomatisiert und stabil ausweichen. Der EMA nutzt die Umfeldsensorik vom Radar-Kollisionsschutzsystem und erkennt die stehenden und die sich bewegenden Dinge vor dem Fahrzeug. Das System ermittelt kontinuierlich eine TTC (Time to Collision) und leitet nach definierten Kriterien gegebenenfalls eine Notbremsung ein.

wird eine hohe Abdeckung und in der Regel dreifache Redundanz in der Umfelderkennung benötigt. Die Sensoren müssen dabei das Fahrzeugumfeld abdecken. Die Frontsensoren (Kamera, Radar, Laserscanner) können von einem Radarsystem aus vier Sensoren (Kokon) in den Fahrzeugecken und verschiedenen Ultraschallsensoren rund um das Fahrzeug ergänzt wer­den. Jede Sensortechnik hat ihre eigenen physikalisch bedingten Vorund Nachteile, die unter anderem von den Witterungsverhältnissen, der Beleuchtung sowie der gefahrenen Geschwindigkeit abhängig sind. Für eine redundante Systemauslegung ist es daher wichtig, dass nicht nur mehr, sondern vor allem unterschiedliche, sich in ihren Eigenschaften ergänzende Sensoren zum Einsatz kommen. In Bild 5 werden verschiedene Technologien einander gegenübergestellt. Nur die Zusammenarbeit mehrerer, sich ergänzender Sensortechnologien – die sogenannte Sensorfusion – kann die geforderte Datensicherheit nahezu garantieren.

Datenfusion Für automatisierte Fahrfunktionen der Stufe 3 und höher, die es dem Fahrer erlauben, seine Aufmerksamkeit zumindest vorübergehend vom Fahrgeschehen abzuwenden,

Autonomes Fahren Das autonome Fahren von Strassenfahrzeugen kann als cleveres Zusammenschalten mehrerer ­Fahrer­as­sis­tenzsysteme angesehen werden. Natürlich muss auch da wieder die

Bild 4. Der automatische Ausweichassistent ermöglicht erstmalig im Nutzfahrzeug die Kombination von hochdynamischer Unterstützung in Quer- und Längsrichtung. am Strassenrand steht und sich nicht bewegt. Dann findet sie heraus, dass das Schild rund ist. So kann das Programm jetzt auf «Strassenschilder» schwenken und in seiner Bibliothek (ROM) nachschauen, ob irgendwo ein Bild hinterlegt ist, welches in wichtigen Fixpunkten mit dem gefilmten Bild übereinstimmt … Noch viel schwieriger wird es, wenn die Elektronik herausfinden muss, ob sich ein Objekt bewegt und ob es sich dabei evtl. sogar um ein menschliches Wesen handeln könnte. Diese Algorithmen sind am Entstehen und werden in Forschungsreihen laufend überprüft. Die französische Firma Valeo veröffentlicht dazu folgende Zahlen: «Für 1’000’000 km addieren sich die zu verarbeitenden Daten auf mehrere Dutzend Petabytes, was in etwa der Datenmenge von 50 Jahren Full-HDVideo entspricht.» Ausweichassistent für Lastwagenzüge Die ausgeklügelten, hochdynamischen Fahrerassistenzsysteme erreichen jetzt bereits die Nutzfahrzeuge. So haben der Bremsenhersteller Wabco und die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) im vergangenen Jahr einen Ausweichassistenten für Sattelzüge vorgestellt. Notbremsassistenten, welche Lastwagen bei stehenden Hindernissen automatisch zum Stillstand bringen, haben das

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Potenzial, Auffahrunfälle auf Autobahnen um bis zu 90 % zu vermindern. Der automatische Ausweichassistent (Evasive Maneuver Assist, EMA) stellt ein Beispiel für die Vernetzung und Interaktion verschiedener Systeme innerhalb eines Nutzfahrzeugs dar. Der EMA verbindet das elektronische Bremssystem, den Notbremsassistenten, die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) und fahrdynamische Regelsysteme mit der elektrohydraulischen ReAXServolenkung von ZF und vernetzt so als erstes System die Längs- und Quersteuerung bei Lastwagen miteinander. Mit Unterstützung des EMA kann der Fahrer so statischen

Bild 5. Eigenschaften verschiedener Sensoren.

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Verknüpfungs- oder Ergänzungssoftware sicher programmiert sein. Deshalb gibt es eine internationale SAE-Einteilung, welche zwischen sechs verschiedenen Automatisierungsstufen unterscheidet. Die Stufe 0 bedeutet ein konventionelles Auto ohne Fahrdynamikhilfen. Die Stufe 1 kann die Längs- oder Querdynamik des Fahrzeugs unterstützen, wie das die Systeme ABS und ESP machen. Die Stufe 2 geht bereits in beide Richtungen (vgl. Abschnitt «Ausweichassistent …»). Von Stufe 3 an wird die Angelegenheit dann heikler. Dies ist am gezeichneten Männchen in Bild 6 erkennbar, welches nun wegschaut und keine Hand mehr am Lenkrad hält. Das bedeutet, der Fahrer muss vom System «zurückgeholt» werden, wenn er das Fahrzeug übernehmen muss. Im Moment sind die Stufe3-Fahrzeuge in Europa noch nicht zugelassen. Möglicherweise kommen erste Zulassungen im nächsten Jahr. Der neue Audi A8 AI (AI  = Audi Intelligence) (Bild  1) wäre mit einem Stauassistenten nach Level 3 ausgerüstet: «Auf Autobahnen und mehrspurigen Strassen mit baulicher Trennung übernimmt der Audi-AI-Staupilot im zähfliessenden Verkehr bis 60 km/h und im Stau die Fahraufgabe. Das System managt Anfahren, Beschleunigen, Lenken und Bremsen, ohne dass es der Fahrer dabei dauerhaft überwachen muss – er kann in dieser definierten Situation die Hände vom Lenkrad nehmen und sich entspannen. Wenn der Staupilot an seine Betriebsgrenzen stösst, fordert er den Fahrer auf, die Fahraufgabe wieder selbst zu übernehmen.» Shared Mobility Zukunftsvision: Die Autos mit dem SAE-Level 5 sind auf der Strasse, der Verkehrsraum ist eng, der Parkraum selten und teuer. Das eigene Auto, wie wir es heute kennen und schätzen, ist ebenfalls nur noch selten anzutreffen. Die Mobilität hat sich verändert. Der moderne Mensch wird sich vielleicht nur noch die Mobilitätsdienstleistung

Bild 6. SAE-Level 0 bis 5 des automatisierten Fahrens nach SAE J3016(2). und nicht mehr ein Auto kaufen. Bei der Mobilitätsdienstleistung wird aber evtl. mehr differenziert werden, als das heute gemacht werden kann. Wir können heute wohl bei Mobility mitmachen und dort gelegentlich ein Auto mieten (Freefloating Carsharing). Dabei können wir per Internet nachschauen, welche Modelle im Moment gerade wo verfügbar sind und ein Fahrzeug für eine bestimmte Zeit mieten. Mit einem speziellen elektronischen Schlüssel kann das Auto dann vor Ort geöffnet werden. Nach dem Gebrauch wird das Auto wieder zurückgestellt und die Dienstleistung dann gemäss den Richtlinien vergütet. Beim Ride Selling wird zum Fahrzeug noch ein Fahrer dazu gemietet. Das würde einem etwas moderneren Taxiunternehmen entsprechen. Der allgemeine öffentliche Verkehr wie Bus, S-Bahn usw. hat den Vorteil des regelmässigen Verkehrs, aber den Nachteil der vorgegebenen Strecken (allfällige Umwege). Wie wäre es wohl, wenn vollautomatisch fahrende Autos bestellt werden könnten, die uns um die eingestellte Zeit vor

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unserer Haustüre abholen und zum programmierten Ziel fahren würden? Wir könnten dann aussteigen und das Fahrzeug würde zum nächsten Kunden fahren. Das Fahrzeug wäre somit «ständig» unterwegs, würde täglich viele Aufträge ausführen und käme so auf eine Kilometerleistung, welche den Kilometerpreis bezahlbar werden liesse. Die Nutzung dieses «Gefährts» müsste einfach, der Fahrkomfort ansprechend, die Fahrzeit optimiert, die Wartezeit auf das Fahrzeug kurz und die Kosten dürften nicht höher sein als beim «eigenen» Auto.Solche Autos müssten anderen Ansprüchen genügen als heutige Kundenwagen. Wenn ich Bus fahre, ist es mir egal, ob der Bus schwarz oder weiss lackiert ist, wenn ich aber ein Auto kaufe, will ich einige Optionen erfüllt haben. Deshalb wird die Shared Mobility nicht morgen Realität. Die Autoindustrie ist aber in der Planungsphase: Carsharing, Vernetzung und autonomes Fahren sind Themen, über welche in Zukunft viel gesprochen wird.

FRAGEN 1. Wie viele Gigabytes entsprechen einem Petabyte? 2. Welche SAE-Level sind heute in Anwendung und erlaubt? 3. Was kann unter der Fusion von Sensorsignalen verstanden werden? LÖSUNG ZUR AUSGABE 4/2018 1. Massemässig speichert Benzin pro kg 49.8-mal, volumenmässig 17.8-mal mehr Energie als ein moderner Li-Ion-Akkumulator. 2. Die Radschüssel wird mit der Felgenschulter verbunden, um den Raum für den Radnabenmotor zu vergrössern. 3. Das Radlager muss extrem steif gebaut sein, damit auch bei Schlägen und Seitenkräften der kleine Luftspalt im Motor zwischen Stator und Rotor nicht überbrückt wird und sich die beiden Teile nicht berühren.

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80 5/18 TECHNIK

Nach der Eigenpositionsbestimmung mittels GPS- und Fahrzeugsensordaten muss das Fahrzeug beim autonomen Fahren auf hochpräzise Strassenkarten zugreifen können.

Hochaufgelöste Strassenkarten

GRUNDVORAUSSETZUNG FÜR ROBOTISIERTES FAHREN Die Sensorik und aktuelle Fahrerassistenzsysteme sind derart ausgereift, dass der Gedanke naheliegt, dass auch autonom fahrende Automobile bald erhältlich sind. Der Schein trügt: Sowohl bei der Software wie auch bei der Fahrzeugpositionierung wartet noch viel Arbeit auf die Entwickler. Insbesondere präzise digitale Strassenkarten für die Selbstortung sind Basis für Level-4- und -5-Autos. Text: Andreas Senger | Bilder: Bosch

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o befindet sich das Fahrzeug auf der Fahrbahn genau? Erst wenn diese Frage jeweils zweifelsfrei sowohl im Stand als auch dynamisch beim Fahren geklärt ist, können Robotertaxis und selbstfahrende Fahrzeuge auf den öffentlichen Strassen verkehren. Problem gelöst, ist man geneigt zu vermelden: Die GPS-Navigation ist doch präzise. Das amerikanische Global Positioning System ermöglicht per Satellitensignal und Laufzeitberechnung eine Positionierung. Das kann jedes Smartphone exzellent. Die Genauigkeit variiert aber zwischen 5 und 50 m vom aktuellen Bezugspunkt. Je schneller ein Auto unterwegs ist, desto unpräziser ist der berechnete Standpunkt. Bei GPS-Empfang im Stillstand kann das System durch mehrmaliges Berechnen mehrerer empfangener Signale eine sehr genaue Lokalisierung bieten, nicht aber beim Fahren.

Bis zu 4 TB an Daten werden pro Fahrzeug und Tag über die gefahrene Strecke gesammelt. Diese immense Datenmenge ist nur mittels künstlicher Intelligenz via Cloud-Services auswertbar. Insbesondere in Städten können durch Reflexion an Gebäuden Laufzeitveränderungen einzelner Satellitensignale entstehen, welche das Gesamtresultat negativ beeinflus-

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sen. Diese Genauigkeit ist für Autopiloten also zu vage. Soll der Fahrer dem Fahrzeug die Kontrolle überlassen, muss das System jederzeit die genaue Position kennen und zum

Beispiel auf der digitalen Strassenkarte wissen, auf welcher Spur es fährt. Die GPS-Lokalisierung wäre als einziger Anhaltspunkt zu ungenau. Mit Hilfe der Fahrzeugsensoren wie Radar oder Lidar könnte die Position auf ±5 cm Genauigkeit festgestellt werden, wenn eine Strassenkarte mit entsprechenden Fixpunkten vorhanden ist. Laser- oder Radar-/ Kameravermessung? Die Hersteller von digitalen Stras­ senkarten gehen bei der Erfassung unterschiedlich vor. Während Google und andere auf Laservermessung setzen, arbeitet Zulieferer Bosch einzig mit Radar- und Videodaten. Das Lidarverfahren bietet sowohl die Vermessung als auch die bildgebende Umgebungsaufnahme an. Durch Sensordatenfusion von Kamera- und Radarinformationen soll die Auswertung aber ebenbürtig sein. Der Vorteil: Diese Infos müssen nicht mittels Messfahrzeugen mit grossem Aufwand selbst aufgenommen werden, sondern werden von Kundenfahrzeugen weltweit bereits anonymisiert geliefert. Dass dabei je nach Einsatz des Fahrzeuges bis zu 4 Terabyte Daten pro Tag und Fahrzeug verarbeitet werden müssen, stellt die Zulieferer und Kartenhersteller vor die nächste Herausforderung. Nur dank künstlicher Intelligenz können die riesigen Datenmengen ausgewertet und die hochpräzisen Karten virtuell «gebaut» werden.

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Währschafte Zutaten: Die neue Mercedes-Benz G-Klasse ist solide gebaut und vermag sich auch im harten Offroadeinsatz zu bewähren.

Das Rückgrat eines Geländewagens: der Leiterrahmen

Mercedes-Benz G-Klasse

DAS OFFROAD-URMETER ERNEUERT Ein permanenter Allradantrieb mit drei zu 100 % sperrbaren Differentialen sowie eine Geländeuntersetzung und ein Leiterrahmen: Das sind die Zutaten eines Offroaders, dem kein Weg zu anstrengend sein kann. Mercedes-Benz hat die «dienstälteste» Baureihe G-Klasse runderneuert und mit technischen Schmankerln in die Neuzeit katapultiert. Text: Andreas Senger | Bilder: Mercedes-Benz

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eit 1979 als Puch und danach als G-Klasse eroberte der Luxus-Offroader die Herzen der Geländewagenfahrer. Auch für die militärische Anwendung steht der 4x4 zur Verfügung. Ab Juni ist eine komplett überarbeitete Version des Schwerarbeiters erhältlich. In der Länge wuchs der G um 5,3 cm und in der Breite um 12,1 cm – Parkplatzsuche lässt grüs­ sen. Die Neuerungen starten schon im Armaturenbrett: Auf Wunsch ist

der aus der E- und S-Klasse bekannte Widescreen mit zwei je 12,3 Zoll grossen Displays unter Klarglas erhältlich. Wer es klassisch möchte, erhält in der G-Klasse nach wie vor die analogen Rundinstrumente. Fahrwerk optimiert Während an der Hinterachse nach wie vor eine robuste Starrachse mit je vier Längslenkern pro Seite zum Zuge kommt (ein Panhardstab übernimmt die Seitenkräfte), wird

vorne eine Doppelquerlenkerachse eingesetzt. Die Lenker leiten die Kräfte direkt auf den Leiterrahmen. Die oberen Querlenker sind über einen Federdom zudem verbunden, was gleichzeitig die Torsionssteifigkeit des Leiterrahmens erhöht. Dank dem vielfältigen Einsatz hoch- und ultrahochfester Stähle sowie von Aluminium speckte der Neue 170 kg ab. Die Torsionssteifigkeit nahm gleichzeitig um 55 % zu (von 6537 Nm/° auf 10’162 Nm/°).

Eine elektromechanische Zahnstangenlenkung ermöglicht den Einsatz diverser Fahrerassistenzsysteme. Wie beim aktuellen Modell wird nach dem Marktstart im Juni die Motorenpalette bis zu einem AMGModell ausgebaut. Zum Start erhält der G 500 einen 4.0-V8-Biturbo-Ottomotor mit 310 kW/422 PS, der ein maximales Drehmoment von 610 Nm von 2000 bis 4750/min via 9-StufenDrehmomentwandler-Automat für alle Räder zur Verfügung stellt.

Ein permanenter 4x4-Antriebsstrang und modernisierte Einzelrad­aufhängung vorne und hinten.

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82 5/18 LAUFSTEG

Ford Focus

SPARSAME MOTOREN UND FAHRERASSISTENZ IM FOKUS Der Focus, eines der meistverkauften Autos der Welt, kommt im Herbst in seiner vierten Modellgeneration auf den Markt. EcoBoost-Dreizylinder-Benziner und EcoBlue-VierzylinderDieselmotoren, ein neues Achtstufen-Automatikgetriebe sowie eine grosse Palette an Fahrerassistenzsystemen gehören zum von Ford geschnürten Paket. Text: Stefan Gfeller | Bilder: Ford

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ie vierte Generation des Focus wurde gemäss Ford komplett neu entwickelt. Die Mittelklasse-Baureihe läuft im Werk Saarlouis als 5-türige Fliesshecklimousine, in der Kombiversion Station Wagon sowie als 4-türige Stufenhecklimousine vom Band; letztere Version wird in der Schweiz nicht erhältlich sein. Als Ausstattungslinien werden «Titanium», «ST-Line», «Vignale» und – etwas später – die erste Crossover-Variante des Focus «Active» auf den Markt kommen.

Pre-Collision-Assist mit Fussgänger- und Radfahrererkennung wurde weiter optimiert.

EcoBoost- und EcoBlue-Triebwerke Der neue Focus kommt mit einer Palette an EcoBoost-Turbobenzinern und EcoBlue-Turbodieselmotoren,

welche Euro 6d-temp erfüllen. Start-Stopp-Systeme senken serienmässig den Verbrauch. Auf der Benziner-Seite wird der EcoBoost-Dreizylinder mit Zylinderabschaltung und serienmässigem Otto-Partikelfilter wahlweise mit 1.0 Liter Hubraum in den drei Leistungsstufen 63 kW/85 PS, 74 kW/100 PS und 92  kW/125  PS sowie mit 1.5 Liter Hubraum in den beiden Leistungsstufen 117  kW/150  PS und 134 kW/182 PS zur Verfügung stehen. Die neuen EcoBlue-Turbodieselmotoren von Ford vereinen eine höhere Leistungsentwicklung, einen kraftvollen Antritt aus dem Drehzahlkeller und eine grössere Treibstoffeffizienz mit einer besonders guten Laufkultur. Der 1.5 Liter grosse EcoBlue-Vierzylinder wird wahlweise mit 70  kW/95  PS oder 88 kW/120 PS im Angebot stehen. Beide Versionen bieten ein maximales Drehmoment von 300 Nm. Die EcoBlue-Vierzylinder-Variante mit einem Hubraum von 2.0 Litern leistet 117 kW/150 PS und entwickelt ein Drehmoment von 370 Nm. Neben einem 6-Gang-Schaltgetriebe lassen sich die 92- und 117-kW-Benziner sowie die 88- und 117-kW-Dieselmotoren auch mit einem neuen, besonders schnell schaltenden 8-Gang-Automatikgetriebe kombinieren. Die adaptive

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Die Qual der Wahl: Der neue Ford Focus wird in den Ausstattungslinien «Vignale», «Active» (die Crossover-Variante), «ST-Line» und «Titanium» – im Bild als Kombiversion Station Wagon – erhältlich sein.

Schaltstrategie passt sich dem individuellen Fahrstil an und sorgt für optimale Gangwechsel. Die adap­ tive Schaltqualitätskontrolle bezieht Fahrzeug- und Umweltdaten ein, um den stets idealen Kupplungsdruck für konstant optimale Gangwechsel zu errechnen, dies ebenfalls in Abhängigkeit vom jeweiligen Fahrstil. Auswählbare Fahrmodi Der neue Focus ist die erste FordBaureihe, die auf der neu entwickelten C2-Plattform basiert, welche eine nochmals verbesserte CrashSicherheit – der Hersteller nennt eine um 40 Prozent verbesserte Crash-Struktur – und ein grösseres Platzangebot im Innenraum ermöglicht, ohne sich nachteilig auf die Aussenabmessungen auszuwirken. Erstmals ist für die Focus-Baureihe ein interaktives Fahrwerksystem mit elektronischer Dämpferregelung CCD verfügbar, das für die 5-türigen Limousinen zur Wahl steht. Ebenfalls erstmals (und serienmäs­sig) hat der Focus einen selektiven Fahrmodusschalter an Bord, der die Einstellungen «Normal», «Sport» sowie «Eco» bereitstellt. Damit kann der Fahrer unter anderem das Ansprechen des Gaspedals und der Servolenkung den eigenen Vorlieben anpassen.

Fahrerassistenz «Ford Co-Pilot360» Für den Focus steht das umfangreichste Angebot an Assistenzsystemen zur Verfügung, das Ford je in einer europäischen Baureihe angeboten hat. Der Hersteller fasst die Assistenztechnologien ab sofort unter dem neuen globalen Oberbegriff «Ford Co-Pilot360» zusammen. Zu den für den Focus mit Automatikgetriebe erhältlichen Optionen zählen etwa die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ACC mit Fahrspurpilot, ein Stauassistent mit Stop-&-Go-Funktion sowie der aktive Parkassistent «Plus», der auf

Knopfdruck in Parklücken parallel oder quer zur Fahrtrichtung einparkt. Nicht ausschliesslich Modellen mit Getriebeautomat vorbehalten sind zudem optional ein Ausweichassistent, ein Toter-Winkel-Assistent und das Falschfahrer-Warnsystem erhältlich. Letzteres erkennt über die Frontkamera und mittels Informationen des Navigationssystems, wenn der Fahrer die Einfahrt-Verbotsschilder übersehen hat und offensichtlich in falscher Richtung auf die Autobahn auffahren will. Der serienmässige Pre-Collision-Assist mit Fussgängerund Radfahrererkennung wurde wei-

ter optimiert. Bei eingeschaltetem Fahrlicht registriert das System in der Dunkelheit auch nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer auf der Strasse und am Fahrbahnrand, die den eigenen Weg kreuzen könnten. Die optional erhältlichen adaptiven LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlichtassistenten verfügen über eine Funktion, auf die Ford das Patent besitzt: Durch das Erkennen von Strassenschildern, die Kreuzungen oder Kreisverkehre ankündigen, weitet das System die Lichtkegel vor dem Auto aus, damit Hindernisse rechtzeitig ausgeleuchtet werden. 

Zur Wahl stehen EcoBlue-Vierzylinder-Dieselmotoren (l.) und EcoBoost-Dreizylinder-Benziner jeweils in verschiedenen Varianten.


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Hyundai Nexo

BRENNSTOFFZELLENANTRIEB UND AUTONOMES FAHREN

Am Autosalon 2018 zündete Hyundai ein weiteres Feuerwerk mit Fahrzeugneuheiten, welche ­alternative Antriebe aufweisen. Das bereits bekannte Modell Ioniq mit wahlweise batterieelektrischem, Hybrid- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb wird ergänzt durch das Brennstoffzellenfahrzeug Nexo und den batterieelektrischen Kona. Die zweite Generation des Fuel-Cell-Antriebes im Nexo zeigt, dass der südkoreanische Hersteller an den Brennstoffzellenantrieb glaubt. Text: Andreas Senger | Bilder: Hyundai, Büro Senger

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ie europäischen Fahrzeughersteller sind wohl eher skeptisch, dass sich der Brennstoffzellenantrieb durchsetzen könnte. Die Forschungsgelder fliessen aktuell mehrheitlich in batterieelektrische Fahrzeuge, um die CO2-Vorgaben einhalten zu können. Hyundai setzt

konsequent auch auf die chemische Energiewandlung, in der Wasserstoff und Luftsauerstoff in einer Zelle zu Wasser oxidiert werden, woraus elektrische Energie resultiert. Der Vorteil der viel höheren Reichweite und das kurze Betanken von maximal fünf Minuten sind in Kundenhand entscheidende Vorteile.

Mit dem Nexo zeigt der südkoreanische Grosskonzern die zweite Generation Brennstoffzellenfahrzeuge. Bereits mit dem SUV iX35 Fuel Cell bewies Hyundai ab 2013 die Kompetenz im Bereich Brennstoffzellentechnik. Obwohl das Fahrzeug wegen der fehlenden Tankinfrastruktur nur in homöopa-

thischen Dosen ausgeliefert wurde, ist der Marktanteil in Europa nach eigenen Angaben mit 70 % hoch. Okay, der einzige veritable Mitbewerber ist Toyota mit dem Modell Mirai, das nur in Kleinststückzahlen hergestellt wird. Optimierter Antrieb Dass es Hyundai mit dem Nexo ernst meint, zeigt der überarbeitete Antriebsstrang. Gegenüber dem Vorgänger wurde die Brennstoffzelle weiterentwickelt, leistet 95 kW und benötigt dafür noch ein Volumen von rund 30  l. Der Wirkungsgrad vom Tank bis ans Rad soll im Bestpunkt 60 % betragen. Auch bei –30  °C soll der Nexo innert 30  s durch Aufheizung der Brennstoffzelle auf Betriebstemperatur startklar sein. Eine Pufferbatterie mit 40 kW Leistung versorgt im Verbund mit der Der Hyundai Nexo ist ab Sommer zwar noch nicht als autonom fahrende Variante erhältlich – diese wird erst ab 2021 erwartet –, kommt aber bereits mit Brennstoff­zellenantrieb, der eine Reichweite von knapp 600 km bietet.

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Gegenüber dem Vorgänger iX35 FC haben die Ingenieure die Brennstoffzellenstacks und auch die Leistungselektronik überarbeitet. Brennstoffzelle via Leistungselektronik den Drehstrommotor, welcher die 135 kW maximale Antriebsleistung der beiden Energielieferanten bei Spitzenlast abrufen kann. Damit wird ein nominell 120 kW leistender E-Motor versorgt, der den knapp über zwei Tonnen schweren SUV dank einem maximalen Drehmoment von 395 Nm innert 9,2 s aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt. Bei 179 km/h wird einer weiteren Beschleunigung durch die Fahrwiderstände Einhalt geboten. Der Luftwiderstandsbeiwert von 0,329 ist dabei für einen SUV akzeptabel. Knapp 600 km WLTP-Reichweite Der Wasserstoff wird in drei je 52  l fassenden CFK-Tanks unter einem maximalen Druck von 700  bar mitgeführt. Zwei sind vor der Hinterachse und einer gleich dahinter verbaut. Der Kofferraum wird durch die tiefe Einbauposition nur wenig eingeschränkt und hat alltagstaugliche Masse (461 l). Die neue Nexo-Plattform ist zudem 15  cm länger als beim iX35 und erlaubt generöseren Komfort (Radstand 279 cm, Länge 467 cm). Kunden müssen sich dabei um die Sicherheit nicht sorgen: Der Nexo hat wie alle wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge crashsichere Tanks. Damit erreicht der Nexo gemäss praxisnahem WLTP-Verbrauchszyk-

lus eine Reichweite von 580 km. Mehr, als jedes batterieelektrische Fahrzeug aktuell mit einer Energieladung zu fahren vermag. Gemäss bisherigem NEFZ sind es sogar 800  km. Der weitere Vorteil: Die drei Tanks sind je nach «Ladedruck» der Tankstelle in maximal fünf Minuten gefüllt. Das Vollladen eines batterieelektrischen Fahrzeuges dauert einiges länger. Einziger Wermutstropfen: In der Schweiz gibt es aktuell nur zwei Wasserstofftankstellen. Die Empa in Dübendorf und Coop in Hunzenschwil betreiben eine öffentliche Betankungsanlage. Die Infrastruktur soll aber gemäss Angaben von Coop massiv ausgebaut werden. FAS der Extraklasse Nicht vom Verkaufsstart im Sommer weg, sondern später wird der Nexo mit einer umfangreichen FAS-Palette aufwarten. Hyundai testet aktuell in Südkorea einen verbesserten Spurhalte- und Autobahnassistenten. Der Nexo kann auf der Landstrasse und auf der Autobahn bis zu einer Geschwindigkeit von 145 km/h selbstständig fahren. Auf der Autobahn wechselt er die Spur vollautomatisch und passt sich dem Verkehrsfluss an. Möglich ist dies dank einer umfangreichen Sensoraufrüstung. An der Front verbaut sind ein Long-RangeRadar mit 20° Öffnungswinkel und

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Drei 52-Liter-Wasserstofftanks sind im Heck platziert. Zwei befinden sich vor und einer hinter der Hinterachse. Damit ist die Crashsicherheit gewährleistet. rund 170 m Reichweite, eine InnenFrontkamera (45° Öffnungswinkel, bis 90 m Objekterkennungsdistanz) und ein Lidar mit 145° Erfassungswinkel und 60 m Reichweite. Seitlich werden pro Fahrzeugseite je zwei 110°-Lidarsensoren eingesetzt, am Heck zwei Short-Range-Radare mit je 45° Erfassung und ein Hecklidar mit 70 m Reichweite. Die redundante Auslegung erlaubt es, das Fahrzeugumfeld vollständig zu erfassen. Die nach Level 4 betreibbare NexoVariante soll ab 2021 verfügbar sein.

Neu ist auch ein vollautomatisierter Ein- und Ausparkassistent. Der Fahrer kann dabei dem Parkvorgang von aussen zuschauen, muss den Vorgang aber überwachen. Dank den umfangreichen Weitwinkelkameras rund ums Fahrzeug ist zudem ein optimierter Totwinkelassistent an Bord. Das System liefert beim Spurwechsel ein umfassendes Bild von hinten bis seitlich von jeder Seite, damit keine Objekte übersehen werden können. Es soll auch bei Dunkelheit oder Regen optimal funktionieren.

Auch Hyundai forscht am autonom fahrenden Fahrzeug. Der Nexo ist aktuell als Versuchsträger mit diesen Sensoren ausgestattet.


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88 5/18 PRODUKTE

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um Start des Jubiläumsjahres 2018 hat sich HAZET wieder etwas Neues einfallen lassen und eine neue Werkstattwagen-Generation entwickelt. In der Generation 179N gibt es vier Modelle in drei verschiedenen Baureihen, die sich jeweils in ihrer Breite und der Ausführung der Arbeitsplatte unterscheiden: 179N / 179NX, 179NXL und 179NXXL. Alle Modelle mit einem «X» verfügen serienmässig über eine Edelstahlarbeitsplatte und einen Edelstahl-Fahrgriff. Jeder «Assistent» verfügt nun über eine doppelwandige, vollständig

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eder Besitzer freut sich über ein frisch gereinigtes und glänzendes Auto oder Motorrad. Witterungseinflüsse können jedoch dafür sorgen, dass das Fahrzeug im Handumdrehen wieder schmutzig wird. Auch die Wirkung von UV-Strahlung, Baumharz und Vogeldreck auf dem Lack sollte nicht unterschätzt werden. Die wirkungsvollen, wasserabweisenden und universell einsetzbaren Produkte von Cover Pro schützen das Fahrzeug optimal. Die Schutzhülle befindet sich in einem praktischen Aufbewahrungsbeutel.

is 2900 kg Nutzlast machen den EURO-TRANS in seiner Klasse einzigartig. Der Anhänger ist eine besonders leichte Voll-Aluminium-Konstruktion mit Selbstkipp-Mechanismus und garantiert ein sicheres Fahrverhalten durch eine niedrige Ladehöhe ab 580 mm. Das Luxusfahrwerk mit Pendelachse für 100-%-Lastenausgleich sorgt für aktive Fahrsicherheit; unebene Strassen sowie verschiedene Kupplungshöhen werden ausgeglichen. Der Anhänger verfügt über leichtgängige und seitlich verschiebbare Ladeschienen und ist

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PRODUKTE 5/18 89

SPORTLICHER DANK STUFENLOSER TIEFERLEGUNG: VW UP GTI MIT ST SUSPENSIONS

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it dem neuenVW Up GTI (Typ AA) setzt Volkswagen nun auch im Segment der Kleinstwagen den Mythos GTI fort. Ab sofort verleiht ST suspensions mit dem Gewindefahrwerk ST X dem 115 PS starken Up GTI grossen Sport. Im Rahmen des Gutachtens ermöglicht das von KW gefertigte Gewindefahrwerk eine stufenlose Tieferlegung um 25 bis 45 Millimeter an der Antriebsachse und 20 bis 45 Millimeter an der Hinterachse. Der Katalogpreis liegt bei 950 Franken.

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DIE OTTO CHRIST AG FREUT SICH AUF DIE UNITI EXPO

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eue Ideen, innovative Produkte und die digitale Transformation im Bereich Fahrzeugwäsche sind der Otto Christ AG für die Zukunft wichtig und treiben sie an: «More than CAR WASH!» An der UNITI expo lassen sich die innovativen Portalwaschanlagen VARIO SPEED, GENIUS und AQUATUS PRIME erleben – die neuesten Waschstrassensysteme, SBWaschplatztechniken, digitale Bezahlsysteme, sensationelles Design und Technik zum Anfassen und Begreifen. Das Messeteam der Otto Christ AG freut sich auf einen Besuch an der

UNITI expo vom 15. bis 17. Mai 2018 am Messestand 1H40 in Halle 1. Otto Christ AG / 5620 Bremgarten 056 648 70 80 www.christ-ag.com

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LESEN SIE IN DER AUSGABE 6/2018: & Wirtschaft

TITELTHEMA

&Technik

FACHWISSEN

Garagenkonzepte Garagenkonzepte bieten freien Garagen in vielen Bereichen Unterstützung, auf die sonst nur Markenvertretungen zählen können.

WIRTSCHAFT Garantieversicherungen Garantien sind beim Verkauf von Neuund Occasionswagen auch ein Instrument zur Kundenbindung. Weiterbildung Bremsen und Bremsprüfung

SCHWERPUNKT

Filter Ölfilter und Treibstofffilter sind heute Hightech-Applikationen und spielen in die Abgastechnologie und ins Thermo­ management hinein. Woher die Filter gekommen sind, wie der Stand der Technik ist und wohin die Reise geht, erklärt das «Fachwissen».

LAUFSTEG Jaguar I-Pace Das batterieelektrische Allrad-SUV Jaguar I-Pace feierte seine Weltpremiere am Genfer Autosalon und zeigt auf dem AUTO&Technik-Laufsteg, was in ihm steckt.

Schleifen, Trennen & Polieren AUTO&Carrosserie zeigt die neusten ­Schleifmaschinen, Trennscheiben und Poliermaschinen und beschreibt, was sie können. Aber auch Handwerkzeuge, passendes ­Zubehör und Verschleissteile wie Schleif­ papier oder Polierpads sind für die Arbeit der Carrossiers und Lackierer enorm wichtig. Wir haben uns bei den Anbietern umgehört und stellen die neusten Produkte vor.

Die AUTO&Carrosserie-Ausgabe 3/2018 erscheint Anfang Juli.

AUTO-EVENTS 2018 Termin

Veranstaltung

Ort

Internet

08.02.18-30.06.18

Auto&Architektur

Safenwil/AG

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05.05.18-06.05.18

Young Raiders Challenge

Zürich

raid.ch

05.05.18-06.05.18

Arbon Classics

Arbon/TG

arbon-classics.ch

10.05.18-13.05.18

Tuning World Bodensee

Friedrichshafen/D

tuningworldbodensee.de

13.05.18

Dolder Classics

Zürich

dolderclassics.ch

17.05.18

Driving Day

Brunegg/AG

aboutfleet.ch/drivingday

18.05.18-21.05.18

Internationales Buggy-Treffen

Full-Reuenthal/AG

buggy-club-schweiz.ch

27.05.18

SCS Ferrari Special

Laufen/SH

swissclassicandsupercar.ch

01.06.18-03.06.18

Kerenzerbergrennen

Kerenzerberg/GL

kerenzerbergrennen.ch

08.06.18-10.06.18

Lenzerheide Motor Classics

Lenzerheide/GR

lenzerheide.com

09.06.18-10.06.18

Bergrennen Hemberg

Hemberg/SG

bergrennen-hemberg.ch

10.06.18

Sunday Morning Coffee

Oftringen/AG

swissclassicandsupercar.ch

10.06.18

Dolder Classics

Zürich

dolderclassics.ch

13.06.18

A&W Mobilitätstagung

Spreitenbach/AG

auto-wirtschaft.ch

15.06.18-17.06.18

The Swiss Tour

Andermatt/UR

theswisstour.ch

16.06.18-17.06.18

Porsche Treffen Mollis

Mollis/GL

porschetreffenmollis.ch

21.06.18-24.06.18

Europäisches Cobra Meeting

Davos/GR

ecm2018swiss.com

22.06.18-24.06.18

The Swiss Tour

Zürich

theswisstour.ch

12.08.18

Dolder Classics

Zürich

dolderclassics.ch

26.08.18

British Car Meeting

Mollis/GL

british-car-meeting.ch

A&W MOBILITÄTSTAGUNG

M

obilität ist Bewegung – nicht nur auf Rädern. Neue Techniken, neue politische und juristische Weichenstellungen fordern die Branche immer wieder von Neuem heraus, halten sie auf Trab. Bestes Beispiel dafür ist zur Zeit die Dieselthematik. Die Fragen rund um den Selbstzünder sind brandheiss. Es gilt, sich für die Zukunft zu wappnen, wie auch immer. Die Migrol AG und der A&W Verlag laden genau aus diesen Gründen am 13. Juni 2018 zur traditionsreichen «A&W Mobilitätsta-

gung» ein. An dieserTagung werden genau jeneThemen aufgegriffen, die zukunfts- und matchentscheidend sind, darüber entscheiden, wie wir uns in die Zukunft bewegen müssen und wie wir uns in Zukunft überhaupt noch bewegen können. Hochkarätige Fachleute bringen ihr Wissen ein und stellen sich einer Podiumsdiskussion. Moderiert wird der halbtägige Anlass in der Umwelt Arena in Spreitenbach von Tamara Sedmak. www.auto-wirtschaft.ch


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NIEDERBIPP Die besten Marken bei Ersatzteilen, Werkstattausrßstung und Verbrauchsmaterial Zahlreiche Neuheiten und exklusive Messeangebote Spannende und informative Fachvorträge

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Der Name "mega macs“ steht seit 1995 für einfache, intelligente und vor allem praxisnahe Unterstützung bei der Reparatur von modernen Automobilen. Seitdem arbeitet Hella Gutmann daran, den Alltag in Autowerkstätten – vor dem Hintergrund immer komplexer werdender Fahrzeugsysteme – mit jeder neuen Gerätegeneration weiter zu erleichtern. Denn nur Lösungen, die Sie erfolgreich machen, sind eine Investition in Ihre Zukunft wert.

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