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4 | APRIL 2018

Das Fachmagazin für die Schweizer Automobilbranche

& Wirtschaft

www.auto-wirtschaft.ch

TITELTHEMA Salon-Rückschau Alles zum Autosalon 2018: Interviews, Neuheiten und Bilder aus Genf

NEWS Continental Technik Forum Neues aus dem Norden

AUTO&SIE Sonja Vandenberk Chef-Designerin bei Ford

130 Jahre Lackgeschichte 130 ans d‘histoire de la peinture

DIGITAL Mercedes-Benz Carsharing leicht gemacht

WIRTSCHAFT Tuning News und Trends aus der Szene

TECHNIK Fachwissen Elektromobilität: Radnabenmotoren Bosch ConnectedWorld 2018 Der Zulieferer zeigt die digitale Zukunft Mercedes-Benz A-Klasse 4. Generation des Sterns in der Kompaktklasse Porsche 911 GT2 RS und GT3 RS Zum Schluss noch die Sahnehäubchen

CARROSSERIE News aus der Branche

1888–2018 &Technik

Glasurit Autoreparaturlacke, BASF Coatings Services AG, Churerstrasse 78, 8808 Pfäffikon-SZ Gratis-Telefon: 0800 880 400, Gratis-Fax: 0800 880 300, glasurit.ch@basf.com, www.glasurit.com


Technomag führt ein sehr breites Angebot an Bremsteilen in Originalqualität. In diesem Bereich ist kompromisslose Qualität ein Muss. Technomag bezieht die Produkte bei weltweit anerkannten Automobilzulieferern, welche in der Erstausrüstung tätig sind, z.B. Ferodo, Ate, Brembo, Jurid, SBS, Textar, TRW.

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EDITORIAL 4/18 3

Der Genfer Autosalon gehört zu den weltweit fünf wichtigsten Messen der Automobilbranche und gilt überdies als exklusives Schaufenster für innovatives Design und zukunftsweisende Technologie. Auch dieses Jahr enthüllten die Hersteller zahlreiche Welt- und Europapremieren, bahnbrechende Innovationen fehlten aber. Auch in Sachen Elektromobilität gab es wenig Elek­ trisierendes. Die Hersteller stellten zwar viele neue Stromer aus, allerdings zumeist noch Studien, die erst in den nächsten Jahren serienreif sein werden. Zudem fährt die breite Masse nach wie vor auf Verbrennungsmotoren ab. Deshalb setzen die Autobauer auch alles daran, zukünftige Diesel- und Benzinmotoren noch effizienter zu machen.

Isabelle Riederer, Chefredaktorin ir@auto-wirtschaft.ch

Die zweite Ausgabe der SAA-Expo in der Halle 7 erfuhr breiten Zuspruch. Die Kurzzeitmesse verbuchte in diesem Jahr fast doppelt so viele Aussteller wie 2017. Nach sechs Tagen schloss die SAA-Expo ihre Tore und sowohl die Aussteller als auch Besucher zeigten sich zufrieden. Die halbierte Halle lockte zwar auch in der zweiten Woche zahlreiche Besucher an, doch sorgte sie auch für verwirrte Blick.

und mehr Besucher in die «Halle der Profis» zu locken. Denn in einer Sache sind sich alle Aussteller einig: Die Schweiz braucht eine Fachmesse für das Schweizer Garagengewerbe. Mit einem starken Team war AUTO&Wirtschaft in Genf vor Ort. Neben zahlreichen Interviews mit Hersteller-Vertretern über Antriebe, Konnekti­ vität und viele andere Themen präsentieren wir Ihnen in dieser Ausgabe auch eine umfassende Rückschau der Halle 7 und der Innovationen der Reifenhersteller. Neben den Neuheiten nutzten die Aussteller ihre Präsenz in Genf auch, um persönliche Beziehungen zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Denn trotz Digitalisierung im Aftersales, eine gute Kundenbeziehung kann ein Computer oder ein Onlineshop nicht ersetzen. Für das aktuelle Frühlingsgeschäft wünsche ich Ihnen viel Erfolg und gute Ideen!

Und für die aktuelle Ausgabe wünsche ich Ihnen viel Spass beim Lesen!

Ab 2020 soll Schluss sein mit der Zweiteilung, die Halle 7 soll dann nur noch als Kurzzeitmesse stattfinden. Ziel ist es, die Attraktivität zu erhöhen IMPRESSUM Herausgeber/Verlag A&W Verlag AG Riedstrasse 10 8953 Dietikon Telefon: 043 499 18 60 Fax: 043 499 18 61 www.auto-wirtschaft.ch verlag@auto-wirtschaft.ch Druck AMA PRINT AG Täfernstrasse 2, 5405 Dättwil Verleger Helmuth H. Lederer (1937–2014) Verwaltungsratspräsident Peter Affolter (paf) paf@auto-wirtschaft.ch

Geschäftsführer Giuseppe Cucchiara (gcu) gcu@auto-wirtschaft.ch Verkaufsleitung Jasmin Eichner (je) je@auto-wirtschaft.ch Redaktion Isabelle Riederer (ir) Chefredaktorin ir@auto-wirtschaft.ch Mario Borri (mb) Michael Lusk (ml) Rafael Künzle (rk) Giuseppe Cucchiara (gcu) Erwin Kartnaller (eka) Stefan Gfeller (sag) Leitender Redaktor AUTO&Technik

Buchhaltung/ A&W Treuhand GmbH Natalie Amrein (na) na@auto-wirtschaft.ch Telefon: 043 499 18 91 Fachjournalisten Andreas Lerch (ale) Andreas Senger (se) Franz Glinz (fg) Jürg Wick (jw) Roland Hofer (rh) Simon Tottoli (st) redaktion@auto-wirtschaft.ch Grafik Simon Eymold (sey) Skender Hajdari (sh) grafik@auto-wirtschaft.ch

Anzeigenverkauf Juan Doval (jd) jd@auto-wirtschaft.ch Mobile: 076 364 38 41 Giuseppe Cucchiara (gcu) Mobile: 079 700 99 00 gcu@auto-wirtschaft.ch Administration Vanessa Bordin (vb) vb@auto-wirtschaft.ch Telefon: 043 499 18 60 Fax: 043 499 18 61 Berufslernende Riona Blaca (rb) rb@auto-wirtschaft.ch Alice Merki (am) am@auto-wirtschaft.ch

Marketing/Kommunikation Arzu Cucchiara (ac) ac@auto-wirtschaft.ch Abo/Leserservice Telefon: 043 499 18 60 Fax: 043 499 18 61 verlag@auto-wirtschaft.ch

Erscheint 10-mal jährlich Abonnementpreis Inland Fr. 95.–/Jahr (inkl. MwSt.)

Nachdruck sowie elektronische ­Weiterverwendung jeder Art nur mit Genehmigung des Verlags sowie unter Quellenangabe. Für unverlangt eingesandte Manus­kripte und Bilder übernimmt der Verlag keine H ­ aftung.

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Schwestermedien AUTO&Technik (CH) AUTO&Carrossserie (CH) Auto Bild (CH), aboutFLEET (CH) FLEETGuide (CH), Transporter Guide (CH) AUTO&Wirtschaft (A) Auto Bild (A), info4you (A) Eurotax AUTO-Information (A)


4 4/18 INHALT

32

Rückblick Autosalon 2018: Interviews und Highlights

NEWS 6 Menschen & Jobs 8 Pirelli P Zero Color Edition Erste Auslieferung 11 Skyactiv-X Mazdas Diesotto-Motor 12 Continental Technik Forum Innovationen vom Polarkreis

46

Halle 7: Die grosse Rückschau zur Fachmesse 2018

28

Mercedes-Benz macht privates Carsharing dank Digitalisierung kinderleicht

AUTO&SIE 30 Sonja Vandenberk Interieur-Designerin bei Ford

40 Apollo Vredestein

49 Aquarama, Carbesa

40 Pirelli

50 Blutech, Bopp Solutions

SALON-RÜCKSCHAU 32 Die 88. Ausgabe des Autosalon

41 Yokohama

51 Derendinger

42 Bridgestone

52 DLK, Thommen-Furler

43 AutoScout24

53 ESA

44 Gasverbund

54 Gassner AG, Gesag

44 KW Automotive

55 HRB Heinemann, Luginbühl Fahrzeugtechnik, Karl Ernst AG

33 Marc Langenbrinck (Mercedes) 34 Gareth Dunsmore (Nissan) 35 Michael Glinski (Porsche)

24 Prof. Dudenhöffer Trump vs. BMW & Co.

36 Olivier Wittmann (Renault)

26 Post aus Fernost

36 Thierry Koskas (Renault)

45 Rinspeed

DIGITAL 28 Privates Carsharing & NFC 29 Blockchain kommt ins Auto Porsche testet Anwendungen

56 Krautli, Hirschi

37 Sandra Grau (Seat)

46 Halle 7: Der grosse Rückblick

57 Kärcher

38 Bernhard Maier (Škoda)

47 Abt AG

58 Hella Gutmann, Hostettler

39 Frank Welsch (Volkswagen)

48 André Koch AG, Auto-i-Dat

59 KSU/ A-Technik

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INHALT 4/18 5 PERSONENVERZEICHNIS

68

News und Trends aus der Tuning-Szene

60 E. Klaus AG, Südo

30

Sonja Vandenberk (Ford) im Interview

94

Porsche verpasst dem 911er mit dem GT2-RS-Motor noch mehr Schub

72 Carex, Continental, Ronal

61 Maagtechnic 62 Meguiar’s, Motorex

WIRTSCHAFT 74 Markenstatistik Autobranche im Plus

63 Otto Christ AG, Panolin 64 Petro-Lubricants, Pichler 65 Technomag

75 Wick zur Strassenlage Diesel-Amok 76 Modellvorschau Unter Strom

66 Trösch Autoglas, UGS TUNING 68 Brembo, Bilstein 69 Irmscher 70 Schrader, Halter Fahrzeugtechnik, Milltek Sport, Südo

78 Ralph M. Meunzel Occasionsplattformen aus Handelssicht 80 Treuhandratgeber Einfaches Controlling 82 Erwin Kartnaller Staubildung

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34

Gareth Dunsmore (Nissan) im Gespräch

TECHNIK 84 News Techniktrends 86 Fachwissen Radnabenmotoren: Die Kraft im Rad 90 Bosch ConnectedWorld Ein Blick in die digitale Zukunft 92 Mercedes-Benz A-Klasse Neue Motoren und Getriebe für den Kompakten 94 Porsche 911 GT2 RS und GT3 RS RS-Varianten zum Schluss der Produktion CARROSSERIE 100 News aus der Branche

Nachname, Vorname Aebi, Christoph Bacher, Michel Barth, Fredy Bäuerle, Rolf Baumann, Otto Begzati, Baskim Blum, Roger Bopp, Jean-Claude Bösiger, Guido Burch, Oskar Christ, Franz Christ, Otto Domjan, Raphaël Döring, Oliver Dunsmore, Gareth Ernst, Markus Federer, Roger Glinski, Michael Grau, Sandra Hablützel, Daniel Hefti, André Huber, Georg Hug, Marcel Hüsemann, Linda Juncker, Jean-Claude Kaufmann, Maja Kessel, Ronnie Koskas, Thierry Krummen, Matthias Küderli, Thomas Lämmle, Silvan Langenbrinck, Marc Ledermann, Carlo Lourdin, Olivier Luginbühl, Erhard Maier, Bernhard Marty, Stefan May, Urs Michael, Uwe Mitteregger, René Moix, Sébastien Moursy, Samir Müller, Frank Parmelin, Guy Pichler, Michael Rinderknecht, Frank M. Roth, Markus Santarsiero, Enzo Schaufelberger, Patricia Schinagl, Wolfgang Schmied, Martin Smolders, Ferdinand Spadaro, Marco Steingruber, Giulia Stössel, René Sudan, Pierre Tulliani, Tony Turrettini, Maurice Vandenberk, Sonja Vieille, Daniel Vuilliomenet, Marc Welsch, Frank Wittmann, Olivier Zani, Flavio Zwald, Oliver

Seite 43 62 43 66 21 60 50 50 16 55 52 63 44 29 34 55 21 35 37 43 32, 46 60 21 62 24 51 19 36 46, 53 54 63 33 47 6 55 38 56 49 29 48 46 60 49 32 64 45 16 48 6 48 46 46 64 63 8 19 48 32 31 54 52 39 36 56 6


6 4/18 NEWS

NEUER AUSSEN­ DIENSTMITARBEITER BEI REMA TIP-TOP

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eit dem 1. Februar 2018 ist Oliver Zwald neuer Aussendienstmitarbeiter für die Region Westschweiz bei der Firma Rema Tip-Top. Der 52-Jährige begann seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Ersatzteil-Manager sowie einer Mechaniker-Ausbildung bei Alfa Romeo. Er hat langjährige Erfahrung in der Restrukturierung und im Management von Autoteilen für verschiedene Automobilmarken. Insbesondere leitete er sechs Jahre lang eine Zweiradgarage und ist damit bestens mit den Bedürfnissen und Erwartungen einer Werkstatt vertraut, um Kosten zu senken und die Rentabilität zu steigern.

Oliver Zwald Aussendienstmitarbeiter Westschweiz, Rema Tip-Top

EUROTAX SCHWEIZ VERSTÄRKT SICH IM BEREICH MARKETING

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urotax Schweiz, Teil der Autovista Group, optimiert im Rahmen der andauernden digitalen Transformation seine Prozesse, Produkte und Ressourcen. Seit dem 1. März 2018 ist Olivier Lourdin neu als Head of Marketing & Communications Austria & Switzerland für alle Marketing- und Kommunikationsbelange beider Landesgesellschaften verantwortlich. Unterstützt wird er von Patricia Schaufelberger. Lourdin kann auf langjährige Berufserfahrung in der Automobilbranche zurückblicken. Nach seinem Wirtschaftsstudium in Paris und Düsseldorf sowie einem Masterstudium mit Schwerpunkt Marketing & Internationales Management war er seit 1999 bei mehreren Automobilherstel­lern in verschiedenen Funktionen in den Bereichen Marketing Management, Kommunikation,

­ usiness Development, International Business B und Customer Relationship Management tätig. Seit Oktober 2015 arbeitet Lourdin als Marketing Manager für die Eurotax Österreich GmbH. Angesichts der Wichtigkeit und Wirksamkeit digitaler Kommunikation und Interaktion verstärkt sich Eurotax auch im Digitalbereich. Neu betreut deshalb Patricia Schaufelberger als Digital Marketing Managerin die digitale Marketing-Agenda in der Schweiz und in Österreich.

Patricia Schaufelberger Digital Marketing Managerin, EUROTAX

Olivier Lourdin Head of Marketing & Communications Austria & Switzerland, EUROTAX

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8 4/18 NEWS

Rikag-CEO René Stössel (r.) und Verkaufsleiter Kevin Bischofberger.

Kevin Bischofberger enthüllt mit Pekka Iivanainen die neuen Reifen.

Der rote Schriftzug passt perfekt zu den roten Bremssätteln des Porsche.

Besitzer der schweizweit ersten Pirelli-Color-Edition-Reifen: Pekka Iivanainen.

PIRELLI: ERSTES KUNDENAUTO BEREIFT Das Timing könnte besser nicht sein. Rechtzeitig zum ­Frühlingsbeginn sind die farbigen Pirelli-Color-Edition-Sommerreifen ab ­sofort verfügbar. Mitte März wurde das allererste Kundenauto umgerüstet. Text/Bilder: Mario Borri

D

er glückliche Kunde heisst Pekka Iivanainen und lebt in Zürich. Sein Porsche Boxster S ist das erste Privatauto, das mit den farbigen Reifen bestückt ist. «Ich habe die Farbe Rot gewählt, weil die Bremssättel meines Porsches rot sind», erklärt der gebürtige Finne. Eine gute Wahl, denn die roten Color-Edition-Reifen stehen dem grauen Sportwagen bestens. Dieser Anblick mache den Aufpreis der farbigen Reifen locker wett, so der Pirelli-Pionier. Massgeschneidert und den höchsten Anforderungen entsprechend Die Weltneuheit unterstreicht die Position von Pirelli als führenden Akteur in der Reifenwelt. Das Credo lautet, für jede Autofahrerin und jeden Autofahrer massgeschneiderte Reifen zu entwickeln, die dem Auto einen

individuellen Touch verleihen und gleichzeitig die höchsten Anforderungen punkto Sicherheit, Performance und Treibstoffverbrauch erfüllen. Entsprechend hoch sind deshalb die Anforderungen an die Pirelli -Partner, welche die Color-Edition-Reifen montieren dürfen. Die Rikag AG in Oberengstringen bei Zürich ist einer von zehn Schweizer Betrieben, die zum Pirelli-P-Zero-World-Netzwerk gehören. Und jener Reifenspezialist, der das allererste Kundenauto der Schweiz mit Color-Edition-Reifen bestückt hat. Rikag-CEO René Stössel: «Wir sind stolz, der Pirelli-Partner zu sein, der die ersten Reifen aus der exklusiven Color Edition montiert hat. Die Marke Pirelli, und im speziellen die Color-Edition-Reifen, wecken Emotionen, und das passt perfekt zur Rikag, die das Reifengeschäft seit 33 Jahren mit Leidenschaft betreibt.»

Mehr als schwarz – die neuen Reifen sind in mehr als 250 Farbtönen lieferbar Die Pirelli-Color-Edition-Reifen sind in sieben Grundfarben erhältlich: in Rot, Blau, Grün, Gelb, Orange, Silber und Weiss. Grundsätzlich sind der Farbwahl aber praktisch keine Grenzen gesetzt. Der Kunde kann seinen Pirelli-Reifen aus einer Farbpalette von mehr als 250 Pantonetönen

zusätzlich personalisieren. Der Kauf der neuen Reifen ist über zwei Kanäle möglich. Zum einen kann der Endkonsument die Reifen bequem von zu Hause aus über die Webseite http://shop.pirelli.com/ch bestellen und zum P-Zero-WorldPartner liefern lassen, der sie dann montiert. Die andere Möglichkeit ist, dass der Kunde den Reifen vor Ort beim P-Zero-World-Partner auswählt, bestellt und anschliessend montieren lässt. www.pirelli.ch

Das exklusive Vertriebsnetzwerk P Zero World 1201 Genève

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3172 Niederwangen

Pneu Fahrni AG

www.pneufahrni.ch

6340 Baar

Tomic AG

www.tomicpneu.ch

6915 Noranco

Agom Driver Center

www.drivercenter.eu

7205 Zizers

Pneu Tardis AG

www.pneutardis.ch

8038 Zürich

Pneu Schaller AG Wollishofen

www.pneuschaller.ch

8102 Oberengstringen

Rikag AG

www.rikag.ch

8304 Wallisellen

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10 4/18 SAG

CARXPERT – FÜR IHREN ERFOLG In einer Zeit, in der Garagen vor immer neuen Herausforderungen stehen (Hybrid- und Elektromotoren, vernetzte Fahrzeuge), ist die Mitgliedschaft bei einem «Full-Service»-Werkstattkonzept mit gutem Markenimage wichtiger als je zuvor. Immer mehr ­unabhängige Händler und Werkstätten haben dies erkannt und treten dem carXpert-Netzwerk bei, welches bereits nahezu 300 Partner zählt.

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echnomag hat im 2011 das eigenständige PremiumWerkstattkonzept carXpert eingeführt, welches neue Massstäbe im Schweizer Garagenmarkt setzt. Für carXpert-Partner bedeutet dies, unabhängig und erfolgreich agieren zu können – langfristig. Wichtigste Vorteile des

Werkstattkonzepts carXpert: n Eine  prägnante, selbsterklärende Marke n Ein  modernes Logo mit hohem Wiedererkennungswert n Eine  starke Positionierung als kompetente Multimarkenwerkstatt n Ein  qualitativ hochstehendes Beschriftungskonzept nach Mass n Eine  professionelle Marketingunterstützung, konzipiert für den Schweizer Markt n Ganzjährige,  umfangreiche ­Werbeaktivitäten (Plakat­ kampagnen, Inserate, Eishockeyund MotoGP-Sponsoring) n Beispiellose  technische Unterstützung durch Schulungen und durch die TechPool-Hotline Wichtiger Trumpf für Markenvertretungen Der Multimarken-Auftritt als Ergänzung zur Markenvertretung verhilft zu neuen Kunden und zu einer höheren Werkstattauslastung. Damit sichert sich die Markenvertretung ein nachhaltiges Auskommen und kann sich ein zweites Standbein aufbauen.

Wichtiger Zusatznutzen für freie Garagen Dank des carXpert-Konzepts schützen freie Garagen ihren wertvollen Kundenstamm, den sie sich mit ihrer Kompetenz und ihrem guten Ruf erarbeitet haben. Sie gewinnen aber auch neue Kunden dazu, die sie alleine nicht erreichen können. Kompetenzmodule zur Steigerung der Frequenz in der Werkstatt carXpert-Partner haben Zugriff auf ­Kompetenzmodule zu Vor­zugs­kondi­tionen: n ClimService:  ein Netzwerk von Werkstätten, die auf die Wartung und Reparatur von Klimaanlagen spezialisiert sind; n Mobil1  Lubecenter: ein Netzwerk von Werkstätten, die den ausgezeichneten Ruf der Marke Mobil1 nutzen, um die Schmierstoffaktivitäten zu steigern; n Micro  Repair: ein Netzwerk von Werkstätten, die eine schnelle und wirtschaftliche Lösung zur Reparatur kleiner Lackschäden bieten; n Sekurit  Partner: ein Netzwerk von Werkstätten, die auf den Austausch und die Reparatur von Windschutzscheiben und anderen Automobilverglasungen spezialisiert sind. Partnerschaften mit Anbietern erster Wahl carXpert-Partner profitieren zudem von Vorzugskonditionen oder exklu­ siven Lösungen von mehreren An­ bietern des Automobilgewerbes und des Bereichs der Mobilität: n autoscout24:  die Online-Plattform für den Verkauf von neuen/ gebrauchten Fahrzeugen n Mobi24:  Mobilitätshilfe der «Mobiliar» n Quality1:  die Garantie für Gebrauchtfahrzeuge oder Fahrzeuge ohne Herstellergarantie n Stieger  Software: Globale

IT-Lösungen für Werkstätten Audatex: Lösungen für die Berechnung von Fahrzeugschäden  Eurotax: Lösungen zur Schätzung des Wertes von Fahrzeugen  André Koch: Sortiment von «Paint»- und «Non-Paint»Produkten für Carrosseriewerkstätten  Hella Gutmann Solutions: Modernste Diagnosewerkzeuge.

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Partner von TCS Car Assistant Anlässlich des letzten AutomobilSalons hat derTCS in Zusammenarbeit mit seinen Partnern Swiss Automotive Group (Technomag) und Salt und mit der technischen Unterstützung von Bosch die Anwendung «TCS Car Assistant» ins Leben gerufen. Die neue App zeigt Tankstellen mit TCS-Rabatt und Fahrzeugservice-Infos (mit Kostenanzeige) an. Sie ermöglicht die Online-Buchung eines Termins mit einer Werkstatt der Netzwerke carXpert und Garage plus. Der TCS Car Assistant informiert über den Ladezustand der Batterie sowie die Fahrweise und den Verbrauch. DieTCS Pannenhilfe kann direkt angefordert werden. Diese schnelle und direkte Verbindung zur TCS-Alarmzentrale und die Fahrzeugdatenübertragung ermöglicht es den Fachleuten, den Schweregrad der Fahrzeugpanne und die Dringlichkeit zu beurteilen. Mit dieser strategischen Partnerschaft hat carXpert einen ersten Schritt zum Aufbau eines Netzes von verbundenen Fahrzeugen («Connected Cars») getan.

Wenn Sie mehr über das carXpert-Konzept erfahren möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an folgende Adresse: carxpert@technomag.ch


NEWS 4/18 11

Der neue Skyactiv-XMotor vereint die ­Vorteile von Otto- und Dieselmotor.

DIESOTTO: MAZDA BRINGT BENZINMOTOR MIT KOMPRESSIONSZÜNDUNG IN SERIE Neben dem Mazda6 Kombi Facelift als Weltpremiere und den Konzeptfahrzeugen Vision Coupé und Kai Concept, welche die Designzukunft der Marke zeigen, stellte Mazda am Autosalon eine technische Revolution vor: Der Skyactiv-X-Motor ist das erste Serien-Benzintriebwerk mit ­Kompressionszündung und vereinigt als «Diesotto» die Vorteile von Otto- und Dieselmotor in sich. bzw. «Selbstzündung» im Motorenbetrieb die Entwickler vor grosse Probleme, es kann zu einer unkontrollierten Verbrennung kommen. Mit der «Spark Controlled Compression Ignition» SPCCI – zündkerzenkontrollierte Kompressionszündung – ist Mazda nun eine smarte, elegante Lösung gelungen, die einen nahtlosen Wechsel zwischen konventioneller Verbrennung und Kompressionszündung ermöglicht. Weniger Verbrauch und weniger Ausstoss Nur in einigen wenigen Betriebszuständen, etwa beim Kaltstart oder bei hohen Drehzahlen, arbeitet der Benziner noch im herkömmlichen Fremdzündungsbetrieb und mit dem dafür benötigten stöchiometrischen Luft-Treibstoff-Verhältnis von 14,7:1.

Beim Kompressionszündungsbetrieb dagegen wird zuerst während des Luftansaugens Treibstoff für ein mageres Gemisch mit hohem Luftanteil eingespritzt. Im Verdichtungstakt folgt eine weitere Einspritzung, die lediglich im Bereich der Zündkerze ein

Bild: Giuseppe Cucchiara

M

azda hat letztes Jahr die Nachhaltigkeitsstrategie «Sustainable Zoom-Zoom 2030» angekündigt, eine neue langfristige Vision zur Technologieentwicklung, die bis ins Jahr 2030 reicht. Dabei ist der japanische Automobilhersteller davon überzeugt, dass der Verbrennungsmotor weiterhin ein grosses Entwicklungspotenzial besitzt – und beweist dies eindrücklich mit dem neuen Benzinmotor mit Kompressionszündung Skyactiv-X. Ein solcher «Diesotto», also die Verbindung aus Diesel- und Ottomotor, vereint die Vorzüge beider Motorenkonzepte in sich und wird auch von anderen Automobilherstellern erforscht. Bisher stellte jedoch vor allem der Wechsel zwischen Fremdzündung und Kompressionszündung

fetteres Gemisch erzeugt. Durch das sehr hohe Verdichtungsverhältnis des Skyactiv-X-Motors von 16:1 ist das magere Gemisch bereits nahe an der Selbstzündung. Wird nun das fette Gemisch um die Kerze durch einen Zündfunken gezündet, steigt dadurch der Druck im Zylinder weiter an und löst die Kompressionszündung aus. Da die Kompressionszündung die vollständige Verbrennung eines sehr mageren Treibstoff-Luft-Gemischs mit hohem Luftanteil überhaupt erst ermöglicht, verbraucht der Motor weniger Benzin und stösst folglich auch weniger CO2 aus. Der SkyactivX-Motor, den Mazda bereits 2019 im neuen Mazda3 in Serie bringen wird, bietet denn auch im Vergleich zum aktuellen Skyactiv-G-Benzinmotor einen um 20 bis 30 % geringeren Treibstoffverbrauch, während er je nach Drehzahlbereich zwischen 10 und 30 % mehr Drehmoment entwickelt – dies kombiniert mit dem hervorragenden Ansprechverhalten eines Dieselmotors und der bis in hohe Drehzahlbereiche anhaltenden Drehfreude eines Benzinmotors; Mazda scheint die Quadratur des Kreises gelungen zu sein. (sag) www.mazda.ch

Jeffrey H. Guyton, President und CEO Mazda Motor Europe, mit dem in die Rohkarosserie eingebauten revolutionären Skyactiv-X-Benzinmotor mit Kompressionszündung.

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12 4/18 NEWS

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zukunftsorientierter Reifen, der über radintegrierte Mikrokompressoren verfügt, die den Reifendruck sofort an die idealen Fahrbedingungen anpassen – von trocken über nass bis hin zu rutschig und uneben –, indem die Kontaktfläche des Reifens mit dem Boden vergrössert oder verkleinert wird.

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Eiskalte Performance: Der WinterContact TS 860 S sorgt nicht nur für Sicherheit auf Eis und Schnee, sondern garantiert auch sportliches Fahrvergnügen.

CONTINENTAL TECHNIK FORUM 2018: COOLE MOBILITÄTSLÖSUNGEN Die jährliche Ausgabe des Continental Technik Forums, in dem das ­Unternehmen seine neuesten Entdeckungen ­präsentiert, fand in den eisigen Regionen Nordschwedens statt. Man kann also sagen, dass die vorgestellten Innovationen mehr als frisch sind. Text: Isabelle Riederer | Bilder: Continental

U

nter dem Motto «Vision Zero – eine Zukunft ohne Autounfälle» zählt Continental zu den führenden Unternehmen nicht nur im Bereich Reifen, sondern auch im Bereich Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren. In diesem Jahr fand das Technik-Forum mit dem Titel «Vision Zero geht nach Norden» mit seinen neuesten Mobilitätslösungen in Arvidsjaur in Lappland statt. Dort, wo sich Elch und Rentier «Gute Nacht» sagen und zahlreiche Automobilhersteller, darunter Continental, ihre Produkte bei extremen Minusgraden testen. Und es war richtig kalt in Arvidsjaur. Minus 23 Grad zeigte das Thermometer auf dem Testgelände an. Genau richtig, um die neuen Winterreifen zu testen. Darunter den WinterContactTS 860 S für sportliche und leistungsstarke Limousinen. Zur Auswahl standen zwei BMW 440i (Heckantrieb), zwei Audi S4 Avant (Allrad) und zwei Mini Countryman

John Cooper Works (Frontantrieb). Bei allen drei Modellen stellte der neue Winterreifen seine Performance eiskalt unter Beweis. Continental nutze das Technik-Forum auch, um seinen neuen VikingContact 7 zu präsentieren, einen Winterreifen für noch extremere Bedienungen. Eine weitere Reifeninnovation, die noch gar nicht auf dem Markt ist, war ein brandneuer Spike-Reifen, bei welchem die Nägel durch Gummikopf-Aluminiumschrauben ersetzt wurden. Damit macht man nicht nur auf Schnee und Eis eine gute Figur, auch die Strassenoberfläche wird weniger beschädigt. «Intelligente» Reifen Zwar keine Gummineuheiten, aber zwei Technologien, die die Reifenzukunft revolutionieren werden, sind die Systeme ContiSense und ContiAdapt. ContiSense besteht aus leitfähigem Gummi, das in die Reifenlauffläche integriert ist

und elektrische Signale an einen Reifensensor weiterleitet, der den Reifenverschleiss, die Temperatur und den Druck sowie das Auftreten von Schäden kontinuierlich überwacht. Zudem überwacht der Reifen den Zustand der Strasse und das Vorhandensein von Wasser, Schnee oder Eis. ContiAdapt ist ein

Mobilitätslösungen der Zukunft Für eine unfallfreie Zukunft und autonomes Fahren hat Continental weitere Innovationen wie das Antiblockiersystem ABS3 der neuesten Generation eingeführt, das den künftigen VW Golf VIII ausstatten wird. In den durchgeführten Spurtests wurde der Vorteil dieses Systems gegenüber dem aktuellen ABS2 bewiesen. Eine weitere Innovation war die «intelligente» pneumatische elektronische Federung CAirS, die sich sofort an die Fahrbedingungen und den Boden anpassen kann und geeignet ist für Elektrofahrzeuge und autonomes Fahren. Im Bereich des autonomen Fahrens präsentierte Continental das redundante Bremssystem MK C1 HAD, das keine Aktion des Fahrers mehr benötigt. Lesen Sie ganzen Artikel auf unsere Homepage. Dort finden Sie auch eine grosse Bildergalerie.

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ContiAdapt: Der Reifen kann seinen Reifendruck den Fahrbedingungen anpassen.


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14 4/18 MOPAR

MOPAR VEHICLE PROTECTION: IMMER AUF DER SICHEREN SEITE Mopar Vehicle Protection ist die Dachmarke für alle Service­verträge von Fiat Chrysler Automobiles (FCA). Die Produkte bilden den Kern der Bemühungen, die Kundenzufriedenheit zu ­gewährleisten und darüber hinaus noch zu erhöhen. BEIM KAUF EINES FAHRZEUGS Tyres protection Zweijähriger Reifenschutz gegen Schäden jeder Art (Vandalismus ausgeschlossen). Die erweiterte Reifengarantie gilt für Ereignisse in der Schweiz. Sie beginnt ab dem Kaufdatum der Reifen oder des Neuwagens und dauert maximal zwei Jahre. Die erweiterte Reifengarantie ist ausdrücklich auf die im Kaufbeleg angegebenen Reifen beschränkt, kann nicht übertragen und nur über einen offiziellen Händler der FCA Switzerland SA geltend gemacht werden. Die Garantieleistung ist ausdrücklich auf die Reparatur oder die Lieferung von Ersatzreifen an einen offiziellen FCA-Händler beschränkt und kann nicht anderweitig vergütet werden. Die erweiterte Reifengarantie deckt ausschliesslich Ereignisse, welche nicht durch Versicherungen oder andere Leistungsträger gedeckt sind.

Fiat Care 3+3 und Abarth Care 3+3 Die neuen Produkte Fiat Care 3+3 für die Fiat-500-Mirror-Modelle und FiatTipo-Modelle beinhalten drei Jahre Garantie und drei Jahre Gratisservice. Für Abarth wird demnächst dasselbe Produkt wie bei Fiat erscheinen. Dieses wird dann Abarth Care 3+3 heissen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Benzin- sowie Dieselversionen. Die Laufzeit der Wartung endet für Benzinfahrzeuge bei drei Jahren oder 45‘000 km oder für Dieselfahrzeuge bei drei Jahren oder 60‘000 km.

Swiss Free Service Inbegriffen sind dabei generelle intervallabhängige Wartungen: n

n

 lle Wartungen bis und mit A 100‘000 km, inkl. der dazu benötigten Originalteile gemäss Herstellervorschrift.  lle gesetzlich vorgeschriebenen A Abgaswartungen, inkl. Eintrag.

Renegade Gratis-Service bis drei Jahre oder 100‘000 km. Ausgeschlossene Modelle: Jeep Renegade Freedom. Compass, Giulia und Stelvio Gratis-Service bis fünf Jahre oder 100‘000 km. Ausgeschlossene Modelle: Jeep Compass Freedom.

Cherokee, Grand Cherokee, Wrangler, Giulia Quadrifoglio und Stelvio Quadrifoglio Gratis-Service bis zehn Jahre oder 100‘000 km. FREE TO GO Drei Jahre 24-h-Pannendienst. Übernimmt bei Pannen die Ab­ schlepp-, Übernachtungs- und Transportkosten, bei Unfall die Abschleppkosten. Die vollständigen Leistungen und verbindlichen Konditionen werden jedem Jeep-Kunden mit den Fahrzeugdokumenten übergeben. 24-h-Pannendienst. Am Ende des dritten Jahres kann das Free-To-GoProdukt für ein neues Jahr, bis am Ende des Fahrzeuglebens, erneuert werden.

NACH DEM KAUF EINES FAHRZEUGS Mopar Vehicle Protection Mopar Vehicle Protection bietet eine Reihe von Wartungsverträgen, mit denen jeder Kunde die Reise in seinem Fahrzeug unbeschwert geniessen kann. Das Produktportfolio umfasst ein breites und flexibles Angebot an Garantieerweiterungen und Wartungsplänen mit Jeep-Ge­währleistung. Jeder Vertrag passt sich den Fahransprüchen des Kunden mit verschiedenen Lösungen an, die abhängig von Dauer und Laufzeit variieren. Easy Care: Den Preis der ­regel­mässigen Wartungen festlegen Ein Wartungsplan, der speziell für die unkomplizierte Kostenplanung entsprechend den Anforderungen des Fahrzeugs entwickelt wurde. So wird sichergestellt, dass das Fahrzeug keine Wartung verpasst und so die Lebensdauer optimiert wird.

Maximum Care: 100 Prozent s­ orgenfrei, ganz unab­hängig vom Reiseziel Garantiert sorgenfrei durch die Er­weiterung der Werksgarantie um bis zu zwei zusätzliche Jahre. Der Schutzplan, mit dem alle mechanischen und elektrischen Bauteile abgedeckt sind. Zur Ergänzung der Standard-Herstellergarantie, damit man für das Geld den höchsten Wert erhält.


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16 4/18 NEWS

Die just-drive-Garage Holziken ist seit Oktober 2017 Partner des neuen Garagenkonzepts der Rhiag.

«JUST DRIVE»: RHIAG ­LANCIERT KUNDENKONZEPT FÜR KLEINE GARAGEN Einfach fahren – das neue Kundenkonzept der Rhiag spricht ­Garagisten und Kunden gleichermassen an. Das schweizweit einzigartige Konzept ist ganz auf die heutigen Kundenbedürf­ nisse ausgerichtet und besticht durch eine einfache und transparente Paketlösung.

R

ückläufige Werkstattaus­ lastung und Profitabilität, Nachfolgeregelungen, Schu­lung des Personals, Mo­ dernisierung des Betriebs, Prozessoptimierung in der Werkstatt und nicht zuletzt steigende Kundenansprüche und zunehmende Serviceorientierung: Die kleinen und mittleren freien Garagen sind im aktuellen Marktumfeld besonders gefordert. Um die eigene Zukunft zu sichern, setzen viele dieser Garagen vermehrt auf die Unterstützung von Werkstattkonzeptanbietern. Dabei bleibt gerade für die kleinen Garagen die Kundenbeziehung der wichtigste Erfolgsfaktor. Der Autofahrer steht auch beim Kundenkonzept «just drive» von Rhiag im Mittelpunkt. «‹Just drive› wurde in erster Linie aus Sicht der Autofahrer erarbeitet und ist das erste und bislang einzige Kundenkonzept für den freien Autoteile-Grosshandel», erklärt Roger Hunziker, Marketingleiter bei Rhiag. Das Konzept beinhaltet drei umsatzbasierte Paketstufen mit klar definierten Leistungen.

«Die einladende Gestaltung des Kundenbereichs sowie das Kommunikationspaket sind bereits im Basispaket dabei», betont Roger Hunziker. Das Konzept biete ein grosses Potential für Kundenbindung und Neukundengewinnung und trage so zur Zukunftssicherung der kleinen und mittleren freien Autogaragen bei. Empathie und Service gleich wichtig Die zunehmende Bedeutung der Kundenbeziehung unterstreicht auch Markus Roth, Technical Trainer Automobile bei AUTEF. Im Auftrag von Rhiag führt er Kundenserviceschulungen durch, die für alle just-drive-Garagen obligatorisch sind. «Hinter jedem Auto steht ein Mensch, dessen Bedürfnisse man heute kennen muss», sagt Markus Roth. Ein guter Service allein reiche nicht mehr aus, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. «Es braucht Empathie für die Anliegen des Kunden.» Dies verhelfe oft zu Folgegeschäften. Wichtig sei aber auch ein überzeugender Auftritt im Internet und vor Ort. «Hier sind

gerade kleine Garagen auf die Unterstützung von Konzeptgebern wie ‹just drive › angewiesen», meint Markus Roth. Der optische Auftritt von «just drive» hat auch Guido Bösiger, Inhaber und Geschäftsführer der Garage Holziken, überzeugt. Seine Garage ist seit 1. Oktober 2017 im Look von «just drive» gestaltet. «Die Kunden fühlen sich

von Justin, der Leitfigur von ‹just drive›, angesprochen», weiss Guido Bösiger. «Auch die Mitarbeiter können sich mit dem neuen Brand identifizieren.» Rhiag habe den Aufbau partnerschaftlich unterstützt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Pakets stimme, und gleichzeitig könne er und somit auch die Kunden von den verhältnismässig günstigeren Ersatzteilen der Rhiag profitieren. «‹Just drive› bringt auf den Punkt, was der Kunde heute will – einfach fahren.» (pd/ir)

www.just-drive.ch www.rhiag.ch

Das Team der just-drive-Garage Holziken (v.l.n.r.): Mechatroniker Tobias Huber, ­Inhaber Guido Bösiger, Lernende Géraldine Wanner und Wachhund Oxana.


CARAUKTION 4/18 17

DIE CARAUKTION VERZEICHNET EIN ERFOLGREICHES ERSTES QUARTAL…

I

m ersten Quartal darf Carauktion mit rund 5500 publizierten Fahrzeugen rechnen. «Dabei beträgt die Abverkaufsquote von Fahrzeugen, bei denen die Carauktion mit einem Verkaufsmandat (Sorglospaket für Einsteller) betraut wurde, circa 82%. Fahrzeuge, welche nicht bei der Erstpublikation veräussert werden, werden erneut mit einer Mindestpreisanpassung erfasst», erklärt Daniel Hablützel, CEO Carauktion. «Zu diesem Ergebnis führt auch, dass Importeure unsere Plattform mittels einer Closed User Group für den Abverkauf ihrer Fahrzeuge an ihre Händlerschaft nutzen. Dabei bieten wir ihnen verschiedene Angebotsmöglichkeiten wie Auktionsverkauf, Fixpreis und Warenkorb an», erläutert Daniel Hablützel. Der Rückgang der Neuwagennachfrage für Dieselfahrzeuge war bei den Occasionen ab einem Alter von 24 Monaten, wenn überhaupt,

nur in einer homöopathischen Dosis bemerkbar und wirkte sich nur marginal auf den Verkaufserlös aus. «Durch die Kooperation mit ­AutoScout24 konnten wir den ersten Meilenstein unserer strategischen Ausrichtung der Digitalisierung im Remarketingprozess setzen. Weitere Kooperationen mit Dienstleistern für ein effizientes, gewinnbringendes und proaktives Occasionsmanagement der Carauktion sind geplant. Diese werden noch im ersten Semester bekanntgegeben und umgesetzt. Gespannt liebäugeln wir mit einem vielversprechenden zweiten Quartal. Besten Danke an unsere Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen», so Hablützel. www.carauktion.ch

Daniel Hablützel, CEO Carauktion

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18 4/18 ESA

ALLES RUND UMS RAD – BEI DER ESA Die ESA bietet als Komplettanbieterin alles für ein erfolgreiches Reifengeschäft. Ein Geschäft, welches für den Garagisten viele Vorteile bringt, die über den reinen Reifenverkauf hinausgehen. Erfolgreiches Reifengeschäft dank lukrativen Zusatzverdiensten In Verbindung mit allem, was mit dem Thema Reifen zu tun hat, lassen sich Automobilisten sehr einfach zu einem Besuch in die Garage überzeugen. Ob durch die Einlagerung der Räder, die rechtzeitige Erinnerung für den Räderwechsel, Angebote wie Frühlingscheck, Öl nachfüllen oder wechseln und Reinigungsprodukte. Das Reifengeschäft kann also optimal als Aufhänger für weitere Arbeiten und Dienstleistungen genützt werden. Der rechtzeitige Start der Planung ist dabei von entscheidender Bedeutung. Die ESA bietet dazu wertvolle Hilfsmittel und Lösungsansätze für die Kundenkommunikation. Weitere Informationen dazu finden sich unter esashop.ch im Bereich Download «Reifen». Reifenmontiermaschinen Bei der Reifenmontiertechnik ist es wichtig, die richtige Wahl zu treffen, da der Reifenservice heute in Garagen fast alle Räderarten – von den einfachen Anhängerrädern bis zu grossen SUV-Rädern – umfasst. Der Garagist kann mit der passenden Auswahl des richtigen Reifenwechslers Geld sparen und zusätzlich Material schonen. Bei der Montage von kleineren Reifen genügt eine mittel dimensionierte Tellermaschine. In komplexeren Fällen hilft dem Betreiber ein Hilfsarm. Bei grösseren Reifen hingegen empfiehlt sich eine grösser dimensionierte Maschine mit Demontagefinger und zentraler Schnellspannung. Des Weiteren sollte bei der Wahl einer geeigneten Auswuchtmaschine darauf geachtet werden, dass diese zusätzlich mit einem Rad-Lift für schwere Räder ausgerüstet werden kann. Verschiedene Arbeitshilfen – wie zum Beispiel die lasergesteuerte Platzierung der Auswuchtgewichte – erleichtern die Arbeit ebenfalls, bedeuten weniger Zweitauswuchtungen und reduzieren Kundenreklamationen. Investitionen, die sich lohnen!

Radwaschmaschinen Um den Reifenwechsel und das Auswuchten der Räder herstellergemäss auszuführen, ist es Pflicht, dass Felgen und Reifen sauber sind. Nur so sind die Voraussetzungen erfüllt, um diese Arbeiten fachgerecht zu erledigen. Zudem werden Schäden an allen Komponenten viel leichter erkannt. Vorteile ergeben sich auch bei den heute weit verbreiteten

und empfindlichen RDKS-Sensoren. Diese können so beispielsweise mit dem korrekten Drehmoment angezogen werden. Für die Lagerung der Räder werden optimale Bedingungen geschaffen, indem aggressive Ablagerungen gründlich entfernt werden. Das Werkstattpersonal ist bei der Handhabung viel geringeren Belastungen durch Staub und Schmutz ausgesetzt. Die Räderwäsche kann den Automobilisten einfach verrechnet werden, denn saubere Räder werden sehr geschätzt. Die Wäsche muss jedoch möglichst

effizient erfolgen. Dazu eignen sich die Maschinen NEW REDDY aus dem Sortiment der ESA. Diese arbeiten mit kaltem Wasser und sind dadurch immer sofort einsatzbereit. Die Wäsche erfolgt berührungslos und äusserst schonend. esa.ch esashop.ch

Die ESA bietet entsprechende Unterstützung, damit das Reifengeschäft zum Erfolg wird. Die zuständigen ESA-Gebietsleiter oder die ESA-Geschäftsstelle in Ihrer Nähe beraten Sie gerne und freuen sich über jede Kontaktaufnahme.


NEWS 4/18 19

CAR OF THE YEAR 2018: EIN SCHWEDE SCHLÄGT SIE ALLE

Ronnie Kessel, CEO der Kessel Gruppe

Der Titel «Car of the Year» ist der begehrteste aller AutoAwards. Er wird alljährlich im Vorfeld des Genfer AutomobilSalons vergeben. In diesem Jahr ging die Trophäe nach ­Schweden: Eine internationale Fachjury kürte Volvos brand­ neues Kompakt-SUV XC40 zum unangefochtenen Sieger.

D A&W VERLAG ÜBERNIMMT PR-ARBEIT FÜR KESSEL AUTO ZUG AG Ab sofort übernimmt der A&W Verlag die PR-Arbeit für die Kessel Auto Zug AG. Die Nachfolgefirma der Auto Pierre Sudan AG wird von Ronnie Kessel geleitet.

D

ie A&W-Verlagsgruppe ist seit 2004 erfolgreich in der Schweizer Automobilbranche tätig. Das Unternehmen bietet nebst den Zeitschriften AUTO BILD Schweiz, AUTO&Wirtschaft sowie aboutFLEET, die inhouse produziert und publiziert werden, Dienstleistungen in den Bereichen PR und Marketing, Treuhand und Finanzen sowie Merchandising, Print und moderne Weblösungen an. Ab März 2018 übernimmt der A&W Verlag die PR-Arbeit für die Kessel Auto Zug AG. Die NachfolgeFirma der Auto Pierre Sudan AG

wird von Ronnie Kessel geleitet. Er übernimmt das Zepter von Pierre Sudan, der sich nach 18 intensiven Jahren als Händler entschieden hat, einen Gang zurückzuschalten und das Lenkrad an einen neuen Piloten zu übergeben. Ronnie Kessel arbeitet seit seinem Abschluss in Betriebswirtschaft als CEO der Kessel Gruppe sowie als Besitzer des Rennstalls Kessel Racing. Zudem ist Ronnie als Rennfahrer der Kategorie C, mit einer Europalizenz der FIA, erfolgreich auf den Rennstrecken dieser Welt unterwegs. (pd/ir) www.kessel.ch

er Zeitpunkt hätte für Volvo nicht besser sein können: Unmittelbar vor seiner Markteinführung am 10. März wurde der XC40 mit dem prestigeträchtigsten unter den Autopreisen dekoriert und darf sich «Car of the Year 2018» nennen. Mit 325 Punkten fuhr das schwedische Kompakt-SUV einen deutlichen Sieg ein. Auf Rang zwei (242 Punkte) positionierte sich der Seat Ibiza auf dem Treppchen, der BMW 5er (226 Punkte) holte Bronze. Die weiteren Plätze belegten Kia Stinger (204 Punkte), Citroën C3 Aircross (171 Punkte), Audi A8 (169 Punkte) und Alfa Romeo Stelvio (163 Punkte). Insgesamt sieben Finalisten, die es unter 37 automobilen Neuheiten der vergangenen zwölf Monate

auf die sogenannte Shortlist ge­ schafft hatten. Urteil öffentlich einsehbar Die Jury umfasst 60 Fachjournalisten aus 23 Ländern. Jeder Juror hat 25 Punkte zu vergeben und muss seine Wahl schriftlich begründen, dies transparent, also öffentlich auf der Homepage der Organisation einsehbar. Gleichzeitig arbeitet Car of the Year finanziell komplett unabhängig von der Automobilindustrie. Der Titel wird seit 1964 vergeben, damals siegte der Rover 2000. Unter anderem zählen Audi 80, Ford Scorpio, Fiat Punto, Nissan Leaf, Opel Ampera und zuletzt der Peugeot 3008 zu den Siegern der letzten 54 Jahre. (pd/ir) www.caroftheyear.org

Hakan Samuelsson, CEO Volvo, nahm die Auszeichnung in Genf entgegen.

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NEWS 4/18 21

AMAG: EXPANSION UND NEUE CLASSIC-ANGEBOTE Mit einem neuen Classic Zentrum für Porsche-Fahrzeuge und einem VW Nutzfahrzeuge Center erweitert die AMAG das Angebot am Standort Schlieren und schaffte rund 60 neue Arbeitsplätze.

I

m September 2012 eröffnete die AMAG in Schlieren das Porsche Zentrum Zürich, das grösste Porsche Zentrum der Schweiz. Im Oktober 2012 kam der VW- und VWNutzfahrzeuge-Betrieb dazu. Jetzt öffnete das erste Classic Zentrum für Porsche-Fahrzeuge der AMAG Schlieren seine Tore. Bereits heute Classic-Partner, legt die AMAG den Fokus hier nun vermehrt auch auf den Handel mit den historischen Trouvaillen. Auf einer Fläche von knapp 400 m2 werden Preziosen aus der Vergangenheit angeboten. Vom Porsche 356 bis hin zum 968 stehen immer wieder interessante Klassiker zum Verkauf. Neues Kompetenzzentrum Neues gibt es auch im Bereich von VW Nutzfahrzeuge. Zum Jahreswechsel eröffnete die AMAG

das VW Nutzfahrzeuge Center. Auf 430 m2 Ausstellungsfläche schafft das Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeuge in der Region Zürich neben einer Präsentation der gesamten Nutzfahrzeugpalette optimale Be­dingungen, um bestmöglich auf Kundenbedürfnisse einzugehen. «Mit der Eröffnung des neuen VW Nutzfahrzeuge Centers in Schlieren, gegenüber dem bisherigen Standort, entstand ein regionales Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeugkunden in der Region Zürich, das sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand und an einem Ort bietet», erklärt Otto Baumann, Geschäftsführer VW Nutzfahrzeuge Center Schlieren, und ergänzt: «Ein massgeschneiderter und kundenorientierter Service steht im Fokus.» (pd/ir) www.amag.ch

Im März öffnete das erste Classic Zentrum für Porsche in Schlieren seine Tore.

Die Garage Grogg AG hat ab sofort eine brandneue Ford-A-Vertretung.

DIE GARAGE GROGG AG FEIERT IHRE NEUE MARKE Ab sofort bietet die alteingesessene Garage Grogg AG im Brandbach-Quartier von Dietlikon die attraktive Personen­ wagen- und Nutzfahrzeugpalette von Ford an.

B

estens bekannt ist die Garage Grogg AG für ihr umfassendes Dienstleistungsangebot rund um das Auto. Neben allen gängigen Werkstattarbeiten wie Service und Reparaturen zählen unter anderem auch Unfallinstandsetzungen in der hauseigenen Spenglerei und Lackiererei dazu. Nicht zuletzt gibt es bei der Garage Grogg AG eine attraktive Fahrzeugauswahl zu interessanten Konditionen. Diese wurde jetzt um die Personenwagenund Nutzfahrzeugpalette von Ford erweitert. Als neue Ford-A-Vertretung für das Glatttal ist das Autohaus in Dietlikon ab sofort die erste Adresse für Ford-Fahrer und alle, die es noch werden wollen. Am Wochenende des 24. und 25. März 2018 wurde die Garage Grogg AG mit einem gros­ sen Fest zur Neueröffnung offiziell als Ford-A-Vertretung

eingeweiht. Zu den Highlights der Neueröffnung zählte der Besuch des erfolgreichen Schweizer Rollstuhlrennfahrers Marcel Hug. Hug wurde erst kürzlich neben Roger Federer als Laureus Sportler des Jahres ausgezeichnete. Interessante Spezialaktionen Selbstverständlich konnten die Be­sucher zur Neueröffnung auch von zahlreichen Spezialaktionen profitieren. So übernimmt die Garage Grogg AG zum Beispiel bei Kunden, die bis zum 31. Mai 2018 einen neuen Ford kaufen, eine Jahresprämie der Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung und kümmert sich mit zwei kostenlosen Handreinigungen innen und aussen darum, dass der neue Ford auch Monate nach dem Kauf noch wie neu aussieht. (pd/ir) www.ford-grogg.ch

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22 4/18 NEWS

Die neue App «TCS Car Assistant» liefert dem Nutzer zahlreiche ­hilfreiche Informationen rund um sein Fahrzeug.

«TCS CAR ASSISTANT» – DIE NEUE ART DER PANNENHILFE Gemeinsam mit seinen Partnern Swiss Automotive Group und Salt sowie in Zusammenarbeit mit Bosch als Technologielieferanten lanciert der TCS die App «TCS Car Assistant». Die App wartet aber auch mit verschiedenen anderen Funktionen auf.

D

ie App weist Tankstellen mit TCS-Rabatt aus und zeigt den Servicebedarf des Fahrzeugs inklusive Preisindikation auf. Entsprechende Termine können direkt online bei allen carXpert- und Garage-plus-

Werkstätten gebucht werden. Der «TCS Car Assistant» gibt Infos zum Batterieladestand wie auch zum Fahrverhalten und zum Verbrauch des Fahrezeugs. Über die App kann zudem direkt die Pannenhilfe des TCS alarmiert werden.

Der VW e-up! fährt bei den Elektromobilen aufs AUL-Podest.

Massgeschneiderte TCS-Pannenhilfe Der schnelle Kontaktaufbau zur TCSNotrufzentrale und die übermittelten Fahrzeugdaten lassen Schlüsse auf die Schwere und die Dringlichkeit eines Pannenereignisses zu. Dem­­entsprechend präzis kann der App-Nutzer beraten und bei Bedarf umgehend und massgeschneidert die TCS-Pannenhilfe ausgelöst werden. Der «TCS Car Assistant» kann zusätzlich Fahrzeugprobleme

Die Auto-Umweltliste (AUL) des VCS Verkehrs-Club der Schweiz ist seit 35 Jahren der Ratgeber für den umweltbewussten Autokauf. Sie zeigt eine umfassende Marktübersicht der ökologischsten Personenwagen. 2018 schwingen im Umweltranking Elektro-und Gasmodelle oben aus.

I

Gas gibt Vollgas Bei den Verbrennungsfahrzeugen belegen die aus dem VW-Konzern stammenden Gasautos VW Polo TGI, Seat IbizaTGI und die drei Schwestermodelle VW eco up!, Škoda Citigo und Seat Mii die Spitzenplätze. Obwohl die siegreichen Gasautos nicht mit reinem Biogas, sondern mit dem an

www.tcs.ch

Bei den Gasautos hat der VW Polo die Nase vorn.

ELEKTRO UND GAS TOP, DIESEL FLOP! n der Bewertung der Auto-Umweltliste (AUL) brillieren Autos, die leise sind sowie kaum Schadstoffe und wenig Treibhausgase ausstossen. Auf die Medaillenränge bei den Elektroautos fahren die überdurchschnittlich effizienten Modelle VW e-up!, Citroën C-Zero, Mitsubishi i-MiEV und Peugeot iOn.

erkennen, bevor diese sich als Panne auswirken, und zeigt dies präventiv an. Ebenfalls integriert ist ein elektronisches Fahrtenbuch. Des Weiteren wird der Nutzer via Newsfunktion mit aktuellen Informationen zum Thema Mobilität sowie über Spezialangebote von TCS, carXpert, Garage plus und Salt informiert. TCS macht mit der neuen App den ersten Schritt bezüglich der Bereitstellung einer ConnectedCar-Lösung und beabsichtigt, das Angebot auszubauen. (pd/eka) 

Schweizer Tankstellen angebotenen Gasmix aus 80 Prozent Erd- und 20 Prozent Biogas betrieben werden, schneiden sie immer noch einiges besser ab als Modelle mit konventionellem Diesel- oder Benzinantrieb. Nur zwei Benzinhybrid- und ein Benzinmodell schaffen es unter die Top Ten. Der Vorjahressieger Toyota

Prius mit Hybridantrieb rutscht auf Platz 4 ab. Dieselautos stossen unter realen Bedingungen ein Vielfaches der im Prüftest zulässigen Stickoxide (NOx) aus. Daher sind Diesler unter den umweltschonendsten Modellen nach wie vor nur vereinzelt vertreten. Dieselautos, welche die neuen, wesentlich strengeren Testbedingungen Euro 6d-TEMP im Realbetrieb erfüllen, gibt es erst einige wenige von Citroën (DS), Mercedes, Peugeot und Volvo. Die Auswahl wird jedoch in den nächsten Monaten grösser werden. (pd/eka) www.autoumweltliste.ch


ELRING KLINGER 4/18 23

KEINE SCHRAUBE LOCKER! Das ungewollte Lösen oder Lockern einer ­Schraubenverbindung durch äussere Einflüsse wie Schwingung oder Korrosion kann böse enden. Flüssige Schraubensicherungen sind deshalb eine oft verwendete, moderne Alternative zu ­mechanischen Sicherungen.

M

ario Rauch, Leiter des technischen Marketings bei Elring, weiss wa­ rum: «Die Vorteile von flüssigen Schraubensicherungen zeigen sich vor allen Dingen in den Kosten, da sie Schäden in Folge eines ungewollten Lösens von Schrauben verhindern.» In diesem Zusammenhang ist auch auf den Wegfall des «Festfressens» von Schrauben und Bolzen in der Gewindebohrung bedingt durch Korrosion hinzuweisen. Eine geplante Reparatur erfolgt einfacher und schneller. Mit den Schraubensicherungen Elring EL 2012 B und EL 2012 G gelingt dies mühelos und professionell nach

Die Elring-Schraubensicherungen EL 2012 B und EL 2012 G überzeugen durch zahlreiche Vorteile. Vorschrift, egal, ob in der Ausführung hochfest oder mittelfest. Auch in der Serienfertigung können Kosten eingespart werden – und zwar durch den Wegfall von zusätzlichen Kleinbauteilen und Sicherungselementen. Wenn dies der Fall ist, muss die Werkstatt in der Lage sein, im Reparaturfall ebenso fachgerecht und gleichwertig instandsetzen zu können. «Unsere Schraubensicherungen verhindern den Verlust der Vorspannung im Gewindeverbund und sichern derart

montierte Schraubverbindungen ge­gen selbstständiges Lösen durch Vibrations- und Stossbelastungen», so Rauch. Aufgrund der guten Fliessfähigkeit können die Zwischenräume im Gewinde vollständig ausgefüllt und so die erwähnten Vorteile sichergestellt werden. Flüssiger Schutz Elring-Schraubensicherungen sind anaerobe Klebstoffe in flüssiger Form. Das Material härtet bei

Raum­-­temperatur zu einer stabilen Verbindung auf Kunstharzbasis aus, wenn es unter Luftabschluss zwischen Metallflächen eingeschlossen ist. Die flüssige Schraubensicherung füllt den Gewindespalt vollständig aus, sichert die Verbindung und erzielt konstante Klemmkraft.

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24 4/18 NEWS

US-Präsident Trump hat deutsche Autohersteller wie BMW, Volkswagen und Mercedes im Visier.

DEUTSCHE AUTOS UND DER US-PRÄSIDENT Wer US-Präsident Donald Trump zum Freund hat, braucht keine Feinde. Die EU und die deutschen Autobauer haben unglücklicherweise Donald Trump als Freund.

B

ereits in seinem Wahlkampf berechnen. Die Reaktion von EUum das US-Präsidentenamt Kommissionspräsident Jean-Claude im Jahre 2016 hat Trump Juncker, mit Zöllen auf Motorräder den Deutschen und sei­ - von Harley-Davidson oder Whiskey nen Autobauern vorgeworfen, «sehr zu antworten, ist eher ungeschickt. unfair» zu sein. «Ich würde BMW Man könnte auch dumm sagen. Wer sagen, wenn sie eine Fabrik in im Glashaus sitzt sollte nicht mit Mexiko bauen und Autos in die USA Steinen werfen. Würde Trump seine Drohungen umsetzen, verkaufen wollen ohne wären die deutschen eine 35-Prozent-Steuer, «Zölle auf dann können sie das verAutobauer zum Teil ­Whiskey und gessen», sagte Trump in deutlich betroffen. In einem Interview mit der ­Harleys zu hauen, einer Modellrechnung ist eine Bild-Zeitung im Januar haben wir auf Grundlage infantile der Produktions- und Ver2017 auf die Frage nach Reaktion» Plänen des Münchner kaufszahlen des Jahres Autobauers BMW, 2019 2017 Importzölle von eine Fabrik in Mexiko zu 12,5% für Autoimporte eröffnen. aus der EU nach USA kalkuliert. Das wären Wie sollte man damit umgehen? Wenn man Zollschranken 10% mehr als heute. Dabei sind wir und nicht-tarifäre Handelshemmnisse davon ausgegangen, dass Trump in der EU betrachtet, kommt man keine Zollgutschriften für Exporte schnell zu dem Ergebnis, dass die EU gibt. Ausgenommen sind in unserer kein Opferlamm ist. Eine ganze Reihe Überlegung Autoimporte aus Kanada von EU-Mitgliedstaaten haben – etwa oder Mexiko in die USA, so wie es im Landwirtschaftsbereich – dafür ge- die Trump-Administration bereits an­sorgt, dass die EU «einige» Branchen gedeutet hat. durch Importschranken abschottet. Das Kuriose an der Geschichte Dies gilt auch für Autos. So wird der ist, dass ausgerechnet derjenige Import von US-PW in die EU mit 10% deutsche Autobauer, der die meisten Einfuhrzoll verteuert, während um- Autos in den USA produziert, mit den gekehrt die USA nur 2,5% Importzoll höchsten Zollbelastungen rechnen

Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen. müsste. BMW produzierte in den USA zwar mit Ausnahme des X1 seine gesamten X-Modelle. Das waren im letzten Jahr etwas mehr als 370’000 Neuwagen, aber alle Limousinen, also die BMW 2er, 3er, 4er ,5er, 6er, 7er, i3, i8, sowie der BMW X1 werden aus Europa nach USA exportiert. Bei einem BMW-Mini-Durchschnittspreis von 42’700 Euro käme dann BMW auf zusätzliche Zollzahlungen von gut einer Milliarde Euro. Bei MercedesSmart müsste man mit 600 Mio. Euro an Zöllen rechnen, bei Audi eine

ähnliche Höhe, wobei die MexikoProduktion des Q5 und sicher später weiterer Modelle hier zollsparend wäre. Porsche müsste bei einem Durchschnittspreis 87’200 Euro und 55’000 Importen mit knapp 500 Mio. Euro an Trump-Zöllen rechnen, und die Marke VW hätte aufgrund ihrer grossen Mexiko-Produktion plus dem Werk in Chattanooga so gut wie keine Zölle zu befürchten. In Summe würden bei den deutschen Autobauern fast drei Milliarden Trump-Zölle auf die Gewinne drücken. Kein schönes Szenario. Trump ist zwar unberechenbar, poltert und ist sicher kein angenehmer Partner. Aber die EU ist auch keine Herde aus «Unschuldslämmern» und ein schon etwas älterer, zeitweise senil wirkender Herr sollte in seiner Rolle als EU-Kommissionspräsident die Realitäten nicht ausblenden. Es macht Sinn, über die Handelspolitik der EU nachzudenken. Die hohen Leistungsbilanzüberschüsse von Deutschland sind vielen schon länger mehr als ein Dorn im Auge. Ein für die deutsche Industrie «vorteilhafter», weil niedriger Euro verschafft Wettbewerbsvorteile zusätzlich zu manchem «Importschutz». Wir müssen das Wort «fair» bei den Handelsbeziehungen der EU genauer anschauen. Einfach zu sagen, wir hauen Zölle auf Whiskey und Harleys ist eine infantile Reaktion, die nicht gerade von der grössten Sachkenntnis zeugt. Es gibt gute Gründe, sich mit Donald Trump an einen Tisch zu setzen, auch wenn man ihn nicht mag.


NEWS 4/18 25

AUF SCHWEIZER STRASSEN GIBT ES IMMER WENIGER TOTE Auf Schweizer Strassen verloren im vergangenen Jahr 230 Menschen ihr Leben, dies sind 14 mehr als 2016. Die Anzahl Schwerverletzter sank um 131 auf 3654. Die Opferzahlen folgen im langjährigen Vergleich erfreulicherweise weiterhin einem Abwärtstrend.

I

m letzten Jahr sind 230 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das sind 14 mehr als im Vorjahr. Seit 2013, als 269 Menschen getötet wurden, sank die Zahl jedoch deutlich (2014: 243, 2015: 253, 2016: 216). Auch bei den Schwerverletzten entwickeln sich die Zahlen im langjährigen Vergleich rückläufig, von 4129 Schwerverletzten 2013 auf 3654 Schwerverletzte 2017 (2014: 4043, 2015: 3830, 2016: 3785). Dieser Trend bestätigt die Wirkung der Verkehrssicherheitsmassnahmen. Im Jahr 2017 sind 78 Personen als Insassen eines Personenwagens tödlich verunglückt, 3 mehr als im Vorjahr. Schwer verletzt wurden 781 Personenwagen-Insassen, 91 weniger als im Vorjahr. Auffällig viele Todesopfer und Schwerverletzte in Personenwagen waren dabei im Januar 2017 zu verzeichnen (12 Getötete und 92 Schwerverletzte). Sie verunglückten grösstenteils ausserorts in Schleuder- oder Selbstunfällen. Unfallursache war dabei vor allem, dass die Geschwindigkeit nicht an die nassen, vereisten oder verschneiten Strassen angepasst wurde. Mehr Unfalltote auf Fussgängerstreifen Die Zahl der getöteten und schwer verletzten Fussgänger und Fussgängerinnen hat im Vergleich

zum Vorjahr erneut abgenommen. 2017 verloren 47 Fussgängerinnen und Fussgänger ihr Leben, 577 wurden schwer verletzt. Auffällig ist, dass 2017 mehr Fussgänger und Fussgängerinnen auf einem Fussgängerstreifen getötet wurden als 2016. Von den 20 auf einem Fussgängerstreifen Getöteten waren drei Viertel Senioren (≥ 65 Jahre). Der Anstieg bei den im Strassenverkehr getöteten Personen lässt sich vor allem auf die Unfälle mit Zweirädern zurückführen. Bei den Motorradfahrenden zeigt sich dies mit einer Zunahme von 8 Personen (insgesamt 51 Personen). Die Zahl der Motorradfahrenden, die bei einem Unfall schwer verletzt wurden,

stieg ebenfalls an – um 48 Personen auf insgesamt 1047 Personen. Mit der im Rahmen der Anpassungen bei der Führerausbildung geplanten Aufhebung des Direkteinstiegs auf schwere Motorräder ist eine Verbesserung der Unfallsituation bei den Motorradfahrenden zu erwarten. Zudem ist die Zahl der tödlich verunfallten Personen mit leichten Motorfahrzeugen (z.B. Quad), Motorkarren und landwirtschaftlichen Fahrzeugen von 6 auf 10 gestiegen. E-Bike-Fahrer leben gefährlich Bei den getöteten E-Bike-Fahrenden ist ein Rückgang von 9 auf 7 Personen zu verzeichnen, die Zahl der Schwerverletzten stieg jedoch erneut an

und zwar von 201 auf 224 Personen. Damit setzt sich der seit 2010 stetige Anstieg der Personen, die mit einem E-Bike schwer verunfallen, weiter fort. Davon sind insbesondere Personen mittleren oder höheren Alters betroffen. In der Altersklasse 45 bis 64 Jahre liegt die Zahl der schwer verunfallten E-Bike-Fahrenden bei 123 (53 Prozent aller schwer verunfallten E-Bike-Fahrenden), in der Altersklasse 65 Jahre oder älter bei 61 Personen (26 Prozent). Als Massnahme zur Verbesserung der Sicherheit, namentlich für Fahrerinnen und Fahrer von schnellen E-Bikes, wird die Einführung einer Lichtpflicht geprüft. Bei den getöteten Fahrradfahrenden zeigt sich weiterhin keine Entspannung. 2017 verloren 30 Fahrradfahrende ihr Leben, das sind 6 mehr als 2016. Eine leichte Verbesserung konnte bei der Zahl der Schwerverletzten festgestellt werden, diese Zahl sank um 4 Prozent auf 818. (pd/eka) www.bfu.ch

Bei den Fahrradfahrern ist die Zahl der Getöteten im Gegensatz zur allgemeinen Entwicklung gestiegen.

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«Post aus Fernost»

DIE AXT IM HAUS ERSPART DEN ZIMMERMANN Wenn ältere Damen mit Axt und Metallstange bewaffnet auf ein vor ihrer Einfahrt parkiertes Auto eindreschen, kann dies ein Zeichen verrohender Sitten sein – oder vielleicht ganz einfach eine Verzweiflungstat, um sich endlich Gehör zu verschaffen.

G Stefan Gfeller, leitender Redaktor AUTO&Technik, lebt seit 2011 in Thailand und ­berichtet regelmässig von Kuriosi­ täten und automobilen Themen aus Südostasien. sgfeller@auto-wirtschaft.ch

ewalt im Strassenverkehr kommt selbstverständlich auch in Thailand vor. Und da immer mehr Fahrer ihre Autos mit Dashcams ausrüsten, landen auch immer wieder aufschlussreiche Videos im Netz: ausbremsen, aussteigen und den Baseballschläger schwingen – nicht selten auch eine Pistole. Dabei sind es eigentlich immer Männer und meist junge, die gewalttätig werden. Kürzlich jedoch haben zwei Damen in ihren späten Fünfzigern bzw. frühen Sechzigern eindrücklich gezeigt, dass auch das zarte Geschlecht zu Gewaltexzessen fähig ist. Grund war eine Falschparkerin, die ihren Pick-up just vor der Einfahrt zum Anwesen der beiden Schwestern abstellte und auf einem nahegelegenen Markt einkaufen ging. Dermassen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, fuhren die Damen ihr Auto vor, um zu zeigen, dass sie ihr Grundstück gerne verlassen möchten. Nach einer halben Stunde haben sie dann für eine weitere halbe Stunde die Hupe betätigt – die Pick-up-Fahrerin spricht von «nur» zehn Minuten. Die Fahrerin hat nach eigenen Aussagen die Hupe gehört, gemerkt, dass sie ihr galt – und sich dann entschieden, weiter einzukaufen.

Jetzt reicht’s aber! Die beiden Schwestern entschieden sich, ihre Energie statt fürs Hupen besser anders aufzuwenden und schritten zur Tat: Eine Axt und eine Metallstange waren schnell zur Hand, und der Pick-up machte schliesslich ein leidiges Bild und lag in der Agonie, als seine Besitzerin sich endlich doch noch bemüs­ sigt fühlte, zurückzukehren. Natürlich folgten Anzeigen – wegen «gefährlichen Parkierens» (nicht etwa Nötigung) etwa einerseits und wegen Sachbeschädigung und des Tragens einer Waffe(!) in der Öffentlichkeit andererseits. Am nächsten Tag luden die beiden Schwestern, inzwischen bereits als «Axe Ladies» zu landesweiter Berühmtheit gelangt, zu einer Pressekonferenz:Tatsächlich würden immer wieder Fahrzeuge vor ihrer Einfahrt parken, die Polizei erscheine nicht, wenn von ihnen gerufen, und überhaupt sei das hier ein Wohngebiet und die Märkte in der Umgebung gar nicht erlaubt. Seit rund zehn Jahren gehe das nun so, und deshalb seien ihnen nun nach langer Leidenszeit die Sicherungen durchgebrannt. Von nichts kommt nichts Und siehe da, der Gouverneur von Bangkok ordnete die Schliessung der Märkte im Wohngebiet an, bis geklärt sei, was es mit den Anschuldigungen der Damen auf sich habe. Ganze fünf Märkte waren davon betroffen, und

dabei handelt es sich nicht etwa um einige Marktstände, sondern um ganze Markthallen. Inzwischen ist klar: Alle fünf Markthallen sind illegal und dürften nicht im Wohngebiet stehen. Dies hatte überdies ein Gericht bereits 2013 festgehalten, damals hatten die beiden Schwestern geklagt. Nur passiert war seither eben rein gar nichts. In einem ersten Schritt bekam nun der zuständige Distriktverwalter die «volle Härte des Gesetzes» zu spüren: Weil er den Gerichtsentscheid unbeachtet liess und die Märkte nicht schloss, muss er eine Busse von umgerechnet rund 150 Franken bezahlen. Inzwischen wurde eine Disziplinaruntersuchung gegen 15 weitere städtische Beamte eröffnet. Der Gouverneur liess zwischenzeitlich verlauten, dass rund die Hälfte aller etwa 1000 Märkte in Bangkok illegal geschäften würden, hat aber keine Massnahmen angekündigt, dies zu korrigieren. Es braucht wohl weitere äxteschwingende ältere Damen, um den Behörden Beine zu machen.


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Privates Carsharing: Nach der Buchung kann die Nutzerin das Fahrzeug einfach und sicher per App öffnen.

PRIVATES CARSHARING UND DIGITALER AUTOSCHLÜSSEL Die neue A-Klasse von Mercedes-Benz ist für privates Carsharing vorbereitet und lässt sich einfach und sicher mit Freunden und Familienmitgliedern teilen. Als weitere Neuheit können auch Fahrer ohne entsprechend ausgerüstetes Handy den digitalen Fahrzeugschlüssel benützen. Text: Stefan Gfeller | Bilder: Daimler

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ercedes me» erweitert seine Services um privates Carsharing – vorerst für Besitzer der neuen A-Klasse. Dabei kann ein AKlasse-Fahrer sein Fahrzeug mittels Mercedes-me-App «Car Sharing» für eine vorbestimmte Nutzergruppe freigeben, und Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen können das Auto unkompliziert für einen bestimmten Zeitraum buchen. Nach der Buchung kann der Nutzer das Fahrzeug per App und mit Hilfe des im Fahrzeug verbauten Mercedes-me-Kommunikationsmoduls öffnen. Damit die A-Klasse gestartet werden kann, muss der Besitzer vorgängig einen Schlüssel im Auto hinterlegen. Bei Rückgabe lässt der Fahrer den Schlüssel im Fahrzeug zurück, schliesst das Auto per App und beendet damit die Ausleihe. Das klingt einigermassen unsicher – ist es aber gemäss Mercedes-Benz nicht. Denn der Schlüssel wird nur temporär «over the air» von

«Mercedes me» freigeschaltet und kann lediglich während des SharingZeitraums verwendet werden. Digitaler Fahrzeugschlüssel Auch für den A-Klasse-Besitzer selber wurden die Möglichkeiten erweitert, sein Fahrzeug berührungslos zu entriegeln, ab­zuschliessen und zu starten. Bereits bei der E-Klasse hatte Mercedes-Benz den digitalen Fahrzeugschlüssel eingeführt, und diese Sonderausstattung ist inzwischen ab Werk für verschiedene Baureihen verfügbar. Der digitale Fahrzeugschlüssel arbeitet mit NFC (Near Field Communication) über entsprechend ausgestattete, also NFC-fähige Smartphones. Near Field Communication ist ein internationaler Übertragungsstandard zum drahtlosen Austausch von Daten über kurze Distanzen. Die Datenübertragung startet automatisch, wenn ein NFC-fähiges Gerät dicht an ein anderes gehalten wird. Mercedes-Benz überträgt

beim digitalen Fahrzeugschlüssel die Fahrberechtigung auf einen gesicherten und verschlüsselten Chip im Telefon, damit dieses als Autoschlüssel fungieren kann.

Fahrzeugschlüssel-Sticker mit NFC Das Problem war bisher, dass nicht jedes Mobiltelefon über eine NFC-Schnittstelle verfügt, die den Sicherheitsanforderungen von Mercedes-Benz genügt. Für die neue A-Klasse – und für weitere Baureihen, die über die Ausstattung «Vorrüstung für digitalen Fahrzeugschlüssel für Smartphone» verfügen – gibt es darum jetzt, vorerst in Deutschland, einen speziellen digitalen Fahrzeugschlüssel-Sticker, in den ein Mikrocontroller integriert ist. Kunden können diesen Sticker über das Mercedes-me-Portal bestellen, ausgeliefert wird er über die Mercedes-Benz-Vertriebspartner. Am Handy angebracht, lässt sich mit dem Sticker das Fahrzeug berührungslos öffnen, schliessen und starten. Um den Motor zu starten, braucht der Fahrer sein Smartphone mit dem NFC-Sticker nur im Ablagefach der Mittelkonsole zu deponieren. Qi-fähige Smartphones, also Mobiltelefone, die eine entsprechende Empfängerspule für kabelloses Laden besitzen, werden dort zugleich induktiv geladen. Der digitale FahrzeugschlüsselSticker wird als heraustrennbare Komponente einer Karte im Kreditkartenformat geliefert und ist für den Betrieb nicht auf ein Smartphone angewiesen. Wer ihn also lieber nicht ans Handy kleben möchte, kann auch die Karte mit dem integrierten Sticker als Schlüssel benutzen. www.mercedes-benz.ch

Mit dem digitalen Fahrzeugschlüssel-Sticker wird jedes Handy zum Autoschlüssel.


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Möglichkeiten: «Mit dieser modernen Technologie unterstützen wir auch unsere Elektromobilitäts­offensive: angefangen bei der schnelleren, einfacheren und sichereren Authentifizierung an der Ladesäule bis hin zum Bezahlvorgang», sagt Uwe Michael, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik bei Porsche.

PORSCHE BRINGT DIE BLOCKCHAIN INS FAHRZEUG Porsche testet die als sicher geltende Blockchain-Technologie im Auto. Die Anwendungsfälle reichen von der Entriegelung des Fahrzeugs per App über zeitlich befristete Zugangsberechtigungen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen durch verschlüsseltes Daten-Logging. Text: Stefan Gfeller | Bild: Porsche

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orsche testet gemeinsam mit dem Berliner Start-up XAIN Blockchain-Anwendungen direkt im Fahrzeug. Damit haben die Zuffenhausener gemäss eigenen Angaben als erster Automobilhersteller die Blockchain in einem Fahrzeug implementiert und erfolgreich erprobt. Die Blockchain ist ein verteiltes Protokoll für Datentransaktionen zwischen Geschäftspartnern, die bekannten Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum etwa basieren auf der Blockchain. Jede Veränderung ist dort in chronologisch aufeinanderfolgenden Datenblöcken transparent und fälschungssicher erfasst. Grosses Potenzial Das birgt laut Oliver Döring, Finanzstratege bei Porsche, grosses Potenzial: «Wir können damit Daten schneller und sicherer übertragen und unseren Kunden so in Zukunft noch mehr Komfort bieten, sei es beim Laden, Parken oder um Dritten, wie etwa einem Paketzusteller, temporären

Zugang zum Fahrzeug zu gewährleisten. Wir übersetzen die innovative Technologie direkt in Kundennutzen.» Die entwickelten Services auf Basis der Blockchain sind dabei schnell und sehr sicher. Das Auto wird Teil der Blockchain, sodass eine direkte Offline-Verbindung möglich ist, also ohne Umwege über einen Server. Der Prozess des Öffnens und Abschliessens des Autos per App beispielsweise ist so mit einer Dauer von 1,6 Sekunden bis zu sechs Mal schneller als bisher. Darüber hinaus findet eine effiziente kryptographische Verschlüsselung statt. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass alle Aktivitäten unveränderbar in der Blockchain dokumentiert und via App einsehbar sind. So können Zugangsberechtigungen auch digital sicher verteilt und jederzeit vom Fahrzeugbesitzer nachverfolgt werden. Der Zugriff funktioniert auch aus der Ferne. Automatisierte Verträge Die Technologie ermöglicht es aus­ serdem, auf sichere und effiziente Art und Weise zeitlich befristete Zutrittsberechtigungen zum Fahrzeug zu vergeben. Mit der Blockchain kann eine geschützte Verbindung zu Fahrzeugdaten und -funktionalitäten hergestellt werden. Gleichzeitig sichert sie jegliche Kommunikation zwischen allen Teilnehmern ab. Drittanbieter können ohne zu­sätzliche Hardware und lediglich über sogenannte Smart Contracts eingebunden

werden. Diese sind automatisierte Verträge, dieTransaktionen auslösen, wenn vorher definierte Voraussetzungen eintreten. Das bedeutet, dass die Vertragseinhaltung technisch sichergestellt wird. Auch für Elektrofahrzeuge bieten sich neue

Neue Geschäftsmodelle Der Sportwagenhersteller arbeitet zudem an neuen Geschäftsmodellen auf Basis der Blockchain: Über sogenanntes auditierbares Daten-Logging werden zu verarbeitende Daten lokal in einer verteilten Blockchain verschlüsselt. Die Kontrolle über die Daten liegt beim Nutzer, er entscheidet über deren Verwendung für bestimmte Situationen. Auf dieser Basis kann autonomes Fahren in Zukunft mit verbesserten Funktionen angeboten werden: Mit Hilfe lokaler Daten können regionale Lerneffekte erzielt und diese sicher mit anderen Fahrzeugen geteilt werden. Das heisst, der Kunde kann Schwarmdaten nutzen, gleichzeitig sind sie aber geschützt. www.porsche.ch

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Isabelle Riederer, ir@auto-wirtschaft.ch

Parkhaus des Grauens

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er Autosalon Genf beginnt für uns Autojournalisten ja bereits zwei Tag vor der offiziellen Eröffnung. Tausende Journalisten tummeln sich da während der beiden Pressetage in der Palexpo, und ein Grossteil reist natürlich mit dem Auto an. Damit auch jeder sein Fahrzeug abstellen kann, kommen die Medienleute in den Genuss, das Parkhaus P12 gleich unter der Halle 5 zu nutzen. Unter uns auch das «Parkhaus des Grauens» oder «Parkhaus des Schreckens» genannt. Warum? Weil aufgrund der Architektur von den 2800 verfügbaren Parkplätzen weniger als die Hälfte brauchbar ist. Von jeweils drei Parkplätzen werden die äusseren beiden von Säulen touchiert, die so bescheuert platziert wurden, dass alles, was grösser als ein Kleinwagen ist, keinen Platz hat. Folglich wollen alle ihr Auto auf einem der mittleren Parkplätze abstellen. Kurzum: Im Parkhaus P12 herrscht Krieg! Wer noch vor Sonnenaufgang dort ist, hat Glück. Alle anderen haben das Nachsehen, verkratzte Autos oder einen Seitenspiegel weniger. Freude an der ganzen Sache haben lediglich die Carrossiers und die Parkhaus-Zuschauer. So ist es doch ganz amüsant, zuzuschauen, wie sich die Medienleute verschwitzt und mit gequälter Miene aus ihren Autos schälen, weil der Platz zum Aussteigen fehlt. Ich kletterte dieses Jahr über den Kofferraum aus meinem Auto – hoffentlich hat das niemand gesehen.

«DIE NEUE MOBILITÄT ­ERÖFFNET NEUE MÖGLICHKEITEN FÜR FRAUEN» Seit mehr als vier Jahren ist Sonja Vandenberk Chief Designer Color & Material bei Ford Europe und sagt, sie hätte den besten Job der Welt. Warum dem so ist und weshalb gerade jetzt mehr Frauen in die Autoindustrie einsteigen sollten, erklärt sie im Interview. Interview/Foto: Isabelle Riederer

Sonja Vandenberk, Chief Design Color & Material bei Ford Europe.


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AUTO&Sie: Frau Vandenberk, Sie sind Chief Designer Color & Material bei Ford, wie kam es dazu? Sonja Vandenberk: Ich habe in Antwerpen Design und Kunst studiert und wollte eigentlich immer Kinderbuchillustratorin werden. Eines Tages habe ich jemanden getroffen, der Autodesigner werden wollte, und ich dachte mir, das kann ich doch auch machen (lacht). Das war vor bald 20 Jahren … was fasziniert Sie so daran? Oh mein Gott, ist das schon so lange her (lacht)? Ich habe bei einigen Autoherstellern gearbeitet und das rund um den Globus. Bis heute bin ich fasziniert vom Interieur eines Fahrzeugs, denn im Grunde ist der Fahrzeuginnenraum das kleinste Umfeld, das einen Menschen umgeben kann. Die Auswahl der Materialien von Leder über Holz bis hin zu Aluminium – wie diese eingesetzt und verarbeitet werden ist schlichtweg faszinierend. Woher nehmen Sie Ihre Ideen? Alles was mich umgibt, inspiriert mich. Ich gehe gerne in Museen. Ich liebe Architektur.Tief im Innern bin ich Grafik-Designerin und sauge alles auf, was ich sehe. Ich beobachte Trends im Bereich Mode oder Architektur und versuche herauszufinden, ob es sich dabei nur um einen Hype handelt oder etwas Längerfristiges ist. Ist es nur ein kurzfristiger Trend, überlegen wir uns, ob man daraus eine spezielle Sonderausstattung machen könnte. Ist es ein längerfristiger Trend, überlegen wir uns, wie wir dies in das Interieur unserer Modelle einfliessen lassen können. Welches sind die aktuellen Trends im Interieur-Bereich? Es gibt mehrereTrends im Moment, einer davon ist das Bewusstsein für nachhaltige Materialien und deren Verarbeitung. Wir verarbeiten mittlerweile rund 80 Prozent recycelte Materialien im Innern unserer Autos. Wie kreativ können Sie als Chief Designer Color & Material sein? Einerseits sind es meine persönlichen Vorstellungen, andererseits arbeite ich mit einem unglaublich kreativen Team zusammen. Ich versuche alles zusammenzubringen und in die richtige Richtung zu lenken. Wir arbeiten zudem eng mit anderen Bereichen zusammen, um unsere Kunden anzusprechen. Wir kreieren keine Produkte für uns selbst, sondern für unsere Kunden. Das Auto der Zukunft fährt autonom, braucht als kein Lenkrad mehr. Wie designt man ein Armaturenbrett ohne Lenkrad? Das ist für mich die wohl spannendste Herausforderung der nächsten Jahre. Ein Auto ohne Lenkrad ist für uns wie eine weisse Leinwand. Wir können alles neu überdenken, man könnte das Interieur wie ein Wohnzimmer oder einen Shop gestalten – alles ist möglich!

Was macht gutes Design aus? Für mich als Designerin muss gutes Design vom ersten Moment an logisch sein. Gutes Design ist nur gut, wenn es funktioniert. Wie vereinen Sie Luxus mit Ergonomie und Ökonomie? Mit viel Zeit (lacht). Diese drei Bereiche im Fahrzeuginnern zu vereinen, ist unser täglich Brot. Der Prozess, einen Innenraum zu designen, dauert im Durchschnitt drei Jahre. Dabei geht es vor allem darum, herauszufinden, was unsere Kunden wollen, was sie sich wünschen und was sie brauchen. Frauen sind mittlerweile eine wichtige Kundengruppe. Versucht Ford Frauen gezielt anzusprechen mit speziellen Modellen oder Kampagnen? Die Autobranche hat zum Glück bereits vor einigen Jahren Frauen als wichtige Kundengruppe entdeckt und versucht, diese gezielt anzusprechen – ob als Kundin oder zukünftige Mitarbeiterin. Frauen kaufen sich heute ihr eigenes Auto und sind nicht mehr das Anhängsel eines Mannes, das am Ende noch die Lackierung auswählen darf. Spezielle Frauenmodelle braucht es deshalb meiner Meinung nach auch nicht, viele Frauen wollen das gar nicht. Die Autoindustrie ist nach wie vor eine Männerdomäne, wie gehen Sie als Frau damit um? Das Lustige ist, dass ich mich innerhalb der Auto­ branche, ob bei Ford oder einem anderen Hersteller, nie als Exotin gefühlt habe. Es war stets das Umfeld ausserhalb der Branche, das manchmal erstaunt reagiert, wenn sie erfahren, dass man in der Autoindustrie arbeitet. Frauen sind in der Autobranche keine Ausnahme mehr. Allerdings sind es immer noch viel zu wenige, und gerade jetzt könnte die Branche für Frauen nicht interessanter sein. Warum? Früher war das Auto ein Transportmittel oder ein Statussymbol, heute ist es eine Mobilitätslösung. Diese neue Perspektive eröffnet auch neue Möglichkeiten, die gerade Frauen vermehrt ansprechen. Es geht nicht mehr nur um das Auto als Maschine oder um dasTechnik-ABC, sondern um ganzheitliche Lösungen rund um das Thema Mobilität. Die neue Mobilität eröffnet neue Möglichkeiten für Frauen, das ist grossartig. Welches Auto fahren Sie eigentlich persönlich? Im Moment fahre ich einen brandneuen Ford Fiesta ST-Line und ich bin sehr glücklich damit, schliesslich hat meinTeam den Innenraum gestaltet (lacht). Mein Herz gehört aber nicht nur den neuen Modellen, sondern auch den alten. Ich liebe es, mit meinem alten Mazda Miata I oder unserem VW T3 herumzukurven. Wir haben auch noch einen alten Datsun und sind aktuell auf der Suche nach einem alten Ford Escort, den wir wieder aufmöbeln können. www.ford.ch


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sie bis 2020 ein Auto kaufen wollten. Das ist nicht nur ein gutes Zeichen für die Show, sondern auch eine vielversprechende Aussicht für die Automobilindustrie in der Schweiz. Insbesondere, wenn man die Anzahl der ausländischen Besucher aus der ganzen Welt (rund 50 Prozent) abzieht und die verbleibenden 330’000 Besucher dem Neuwagenabsatz in der Schweiz gegenüberstellt (seit 2015 jährlich über 310’000 Einheiten).

Bild: Ralph M. Meunzel

Das A&W-Team: (v.l.) ­Giuseppe Cucchiara, Erwin Kartnaller, Isabelle Riederer, Mario Borri, Jasmin Eichner, Michael Lusk, Juan Doval, Rafael Künzle

AUTOSALON GENF 2018: TROTZ WENIGER B ­ ESUCHERN SIND DIE AUSSTELLER ZUFRIEDEN Der 88. Internationale Automobil-Salon hat seine Pforten geschlossen. Rund 660’000 Personen haben die Messe in Genf besucht. Das sind zwar 4,5 Prozent weniger als 2017, doch die Aussteller äusserten gemäss den Organisatoren ihre Zufriedenheit.

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ach den zwei Pressetagen am Dienstag, 6. März, und Mittwoch, 7. März, die rund 10’680 Medienvertreter sowie alle Verantwortlichen der Automobilindustrie aus der ganzen Welt zusammenführten, entdeckte das breite Publikum den Salon 2018 während elf Ausstellungstagen. Den offiziellen Auftakt des 88. Internationalen Automobil-Salons bildete am Donnerstagmorgen der Rundgang von Bundesrat Guy Parmelin durch die Palexpo. Zwei Stunden vor der offiziellen Schliessung am Sonntag, den 18. März 2018, registrierte das elektronische Zugangssystem von Palexpo rund 660’000 Eintritte, was einem Rückgang von 4,5 % gegenüber 2017 entspricht. Besucherstrom flüssiger «Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, insbesondere angesichts des eher unattraktiven wirtschaftlichen Klimas und der oft feindlichen Haltung

gegenüber der Automobilindustrie von Seiten der Medien und der Politik», erklärt Maurice Turrettini, Präsident des Automobil-Salons Genf. André Hefti, Generaldirektor, fügt hinzu: «Dieser leichte Rückgang hat sogar zu einer besseren Besuchsqualität beigetragen; der Besucherstrom in den Gängen der Show war flüssiger, die Wartezeiten in den Restaurants kürzer, und vor allem war mehr Platz vorhanden, um prestigeträchtige

Autos zu bewundern, die in diesem Jahr in grosser Zahl und exklusiv in Genf zu sehen gewesen sind.» Die ersten Ergebnisse einer Ausstellerbefragung bestätigen diese Aussagen. Die Markenvertreter haben die Veranstaltungsorganisation sehr geschätzt und waren mit der Anzahl und Qualität der Besucher zufrieden. 80 Prozent der Salonbesucher stehen im Arbeitsleben (Alter zwischen 19 und 64). 38 Prozent erklärten, dass

Rund 660’000 Besucher verzeichnete der 88. Automobil-Salon in Genf.

Viele junge Besucher am Autosalon «Wir freuen uns, dass – entgegen der von der Presse verbreiteten Meinung – die Show bei jungen Leuten beliebt ist. In der Tat sind 30 Prozent der Besucher zwischen 15 und 29 Jahre alt. Und wenn es stimmt, dass sich diese jungen Leute vor allem auf den sozialen Netzwerken und online informieren, können wir daraus folgern, dass sich unsere digitale Kommunikationsstrategie – zusätzlich zu jener der Aussteller – ausgezahlt hat und dazu motiviert, den Salon live zu erleben», freut sich André Hefti. Rund 180 Aussteller aus 30 Ländern präsentierten auf dem Autosalon Genf rund 900 Automodelle und zeigten weit über hundert Neuheiten in den Bereichen Technologie, Design, Sicherheit und Komfort. Die Hersteller fast aller Automarken präsentierten auf dem Genfer Autosalon ihre Neuheiten und zeigten Autos, die man morgen auf den Strassen sehen kann. Auch AUTO&Wirtschaft war mit seinem Team vor Ort unterwegs und fühlte den Vertretern der Automobilindustrie auf den Zahn. Das Ergebnis finden Sie auf den folgenden Seiten mit spannenden Interviews und informativen Gesprächen. Der 89. Internationale Automobil-Salon wird vom 7. – 17. März 2019 stattfinden. (pd/mb) www.gims.swiss


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Marc Langenbrinck, CEO Mercedes-Benz Schweiz

«DER GENFER SALON IST DER SCHÖNSTE SHOWROOM DER SCHWEIZ» Elf Weltpremieren präsentierte Mercedes am Autosalon. AUTO&WIRTSCHAFT sprach mit Mercedes-Benz Schweiz CEO Marc Langenbrinck über Highlights, Automessen, Verkaufszahlen und Zukunftspläne. Interview/Bild: Mario Borri AUTO&Wirtschaft: Welche Bedeutung hat der Genfer Autosalon für Mercedes-Benz? Marc Langenbrinck: Es ist die erste wichtige Automesse des Jahres. Genf ist perfekt, denn der Salon ist kompakt, bietet aber dennoch Raum für alle. Ausserdem herrscht eine familiäre Atmosphäre, wie bei keiner anderen Messe. Man kennt sich seit Jahren, kennt die Gegebenheiten und das Umfeld, jeder hat sich seine Ecke geschaffen, wie daheim im Wohnzimmer. Klar, wir wollen neue Autos zeigen und Business machen, aber in unserem Geschäft ist der menschliche Kontakt sehr wichtig. Genf bietet das absolut ideale Umfeld dafür. Welches sind die Highlights am Autosalon 2018? Da gibt es mehrere, jedoch eine zentrale Aussage: Mercedes ist momentan in der Lage, jedem Stern-Interessierten eine ideale Lösung zu bieten. Die Bandbreite des Angebots ist im Premiumsegment

einzigartig. Ob vom quirligen Elektro-Smart bis zur imposanten G-Klasse, ob vom modernen Diesel über den Biturbo-Benziner bis hin zu hocheffizienten Diesel- und Benzin-Hybriden sowie Vollelektroaggregaten; ob mit oder ohne Allradantrieb und ob Kleinwagen, Kombi, Sportler, Van oder SUV bleiben bei smart, Mercedes-Benz und AMG wenig Wünsche offen. Wenn ich jetzt doch ein Highlight herauspicken soll, gehört da sicher das AMG-GT-Viertürercoupé dazu, ein Supersportwagen für die Familie mit bis zu 639 PS. Oder die G-Klasse, die Referenz beim Geländewagen, die sich optisch seit 40 Jahren kaum verändert hat, aber in der neusten Generation viel mehr Platz und den Fahrkomfort einer E-Klasse bietet. Sie erwähnten den Diesel – wie steht Mercedes dazu? Der Diesel ist immer noch die effizienteste Art, Auto zu fahren, mit Ausnahme des reinen Elektroantriebs. Wir bekennen uns klar zum Diesel

und glauben auch weiterhin an diese Technologie. Ich finde es falsch, generell auf den Diesel einzudreschen. Unsere neusten Dieselmotoren mit Mehrwege-Abgasrückführung, Partikelfilter und SCR-Katalysator gehören zu den verbrauchs- und emissionsärmsten Antrieben, die momentan verfügbar sind. Wie sind Sie mit dem Geschäfts­ verlauf im letzten Jahr zufrieden? Sehr! Wie könnte es auch anders sein, haben wir doch 2017 den absoluten Verkaufsrekord erzielt. Wir sind die Nummer 1 bei den Premiummarken und haben mit 8,6 Prozent einen der weltweiten höchsten Mercedes-Benz-Marktanteile. Der Verkaufserfolg ist ein tolles Lob für die Marke, für unsere Händler und für uns alle. Mal schauen, ob wir das 2018 nochmals toppen können. Wie ist man denn ins 2018 gestartet? Wir sind ordentlich gestartet. Aber mit den zweistelligen Wachstumsraten wird es nicht ewig weitergehen. Klar, wir sind privilegiert, in einem Markt zu sein, in dem die Kunden es geniessen, sich etwas zu leisten. Ich darf aber sagen, dass wir mit der Marke sehr gute

Arbeit geleistet haben. Wir haben es geschafft, Mercedes auch für Jüngere begehrenswert zu machen. Vor zehn Jahren war Mercedes die klassische Marke, die «mein Vater immer gefahren hat». Heute streiten sich die Söhne mit ihren Vätern um den Schlüssel. So gibt es doppelt so viele potenzielle Mercedes-Kunden, das freut uns. Mercedes hat im Februar mehr Autos als VW neu immatrikuliert. Hat ­Mercedes das Zeug, VW als Schweizer Nummer 1 abzulösen? (Schmunzelt) An den olympischen Spielen gab es doch diese Snowboardfahrerin, die überraschend den Super-G gewonnen hat. Wenn man in einer anderen Disziplin eine Goldmedaille gewinnt, ist das eine super Sache. Im Februar haben wir als Premiummarke VW geschlagen, toll, es gab eine schöne Feier. Doch das war eine Ausnahme. Wir möchten und können als Spezialist nicht ständig im Gesamtmarkt gewinnen. Denn weder vom Produkt- noch vom Preisportfolio her wäre das ein Anspruch, der in irgendeiner Form realistisch wäre. Wir konzentrieren uns darauf, die Goldmedaille bei den Premiumherstellern zu ver­ teidigen. Das ganze Interview lesen Sie auf www.auto-wirtschaft.ch/ Salonnachlese2018


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«ELEKTRIFIZIERUNG DER CROSSOVERMODELLE IST DER NÄCHSTE SCHRITT» Ab Ende dieses Jahres wird Nissan der Formel-E-Rennserie beitreten. Gareth Dunsmore, ­Director Zero Emission Business Unit bei Nissan Europe, sieht dies als eine grosse Chance, die zweite Generation des Leaf vor eine neue Gruppe potenzieller Kunden zu stellen. Wie es mit der Elektrifizierung weitergehen wird, erklärt er im Interview. Interview/Bild: Isabelle Riederer

AUTO&Wirtschaft: Herr Dunsmore, wird Nissans Einzug in die Formel E dazu beitragen, dass Elektrofahrzeuge sexier werden? Gareth Dunsmore: Es zeigt absolut, dass EVs aufregend sind. Ich fahre seit 2012 einen Nissan Leaf und kenne den Leaf Smile. Jeder Leaf-Kunde hat ihn. Es ist eine Art selbstgefällige Zufriedenheit, etwas zu wissen, dass der Fahrer eines Verbrennerautos neben einem nicht weiss. Es ist dieser Spass, den einem das sofort verfügbare Drehmoment gibt. Wie lässt sich das besser als mit der Formel E demonstrieren?

Die erste Leaf-Batterie machte einen grossen Teil der Gesamtkosten aus. Wie hat sich das verbessert? Ich kann Ihnen den Kostenanteil des Fahrzeugs nicht aufschlüsseln, aber ich kann sagen, dass die Branche die ­Batteriekosten reduziert und gleichzeitig die Reichweite erhöht hat. Der neue Nissan Leaf, der das erste Fahrzeug ist, das WLTP-Tests unterzogen wird, kann 270 km in einer kombinierten Umgebung (Stadt und Autobahn) und 415 km in Stadtbedingungen mit einer einzigen Ladung fahren. Wir haben mehr als 3,5 Milliarden Kilometer zurückgelegt und es gab keine Batterieausfälle.

Welche Botschaft möchten Sie mit dem Einzug in die Formel E vermitteln? Bei der Formel E dreht sich alles um Nullemission und Elektro, aber der wahre Schlüssel für uns ist das Fan-Engagement. Es ist ein grosser Unterschied, etwas im Fernsehen zu sehen und es zu erleben oder von einem Freund oder einem Familienmitglied, das sich damit beschäftigt hat, davon zu hören.

Wie viele Leafs sind aktuell in Europa unterwegs? Wir haben mehr als 84’000 Kunden in Europa, die jeden Tag mit einem Nissan Leaf unterwegs sind.

Gareth Dunsmore, Director Zero Emission Business Unit bei Nissan Europe, mit dem neuen e-NV 2000.

China unternimmt viel, um die Elektri­ fizierung voranzutreiben. Werden Europa und China weiterhin die Märkte sein, welche die elektrische Bewegung antreiben?

Aus Sicht von Nissan war Europa in den letzten zwei Jahren die Nummer 1 bei den EV-Verkäufen. Die Wachstumsgeschwindigkeit in China ist für die gesamte Branche spannend. Mit den intelligenten Mobility-Technologien von Nissan können wir in den nächsten 18 Monaten in Märkte expandieren, die gerade ihre ersten Schritte hin zur EV-Akzeptanz machen. Dazu gehören Deutschland, die Niederlande und Österreich. Sie bieten uns ein grosses Wachstumspotenzial, das weitgehend ungenutzt ist. Mit dem neuen Nissan Leaf und dem e-NV200 werden wir sie nutzen. Wie wollen Sie Ihren First-MoverVorteil in Europa behalten, wenn mehr Wettbewerber in den Sektor eintreten? In Europa stehen wir für die nächsten 18 Monate alleine. Mit dem Nissan Leaf und dem e-NV200 bieten wir unseren Kunden eine echte Alternative zur Elektromobilität, beide mit einer grösseren Reichweite als zuvor, beide zu einem erschwinglichen Preis. Wir

begrüssen den Wettbewerb, weil die Verbraucher auf dem Markt eine Wahl haben müssen. Die Leute müssen sich bewusst sein, dass es Optionen gibt. Wenn sie sich dessen bewusst sind, sind wir zuversichtlich, gute Chancen zu haben, denn wir bieten Elektrofahrzeuge mit der richtigen Reichweite zu den richtigen Kosten mit ProPilot-Technologie, automatischem Parken und der Möglichkeit zur Integration und Freigabe ihrer Energie. Nissan hat zwei Elektrofahrzeuge im Angebot, den Leaf und den Transporter/ Minivan e-NV 2000. Wäre es nicht an der Zeit ,neue Elektromodelle auf den Markt zu bringen? Der nächste Schritt wird die Elektrifizierung unserer Crossover-Modelle sein. Wir sind Leader im Bereich Elektrifizierung, und die Nachfrage nach Crossover-Modell ist ungebrochen, folglich macht es absolut Sinn, unsere Crossover-Modelle zu elektrifizieren. Wird der Qashqai als erstes Modell elektrifiziert? Der Leaf und der Qashqai werden ja auf dem gleichen Fliessband produziert … Ja, obwohl es keinen grossen Unterschied macht, welches Modell auf welchem Fliessband produziert wird. Ich kann sagen, dass unsere nächste Crossover-Generation elektrifiziert sein wird. Zudem werden wir unabhängig davon ein neues Zero-EmissionCrossover-Modell pro­duzieren. www.nissan.ch


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«DIE ZUKUNFT VON PORSCHE IST ELEKTRISCH» Anfang Jahr übernahm Michael Glinski als neuer Geschäftsführer das Steuer der Porsche Schweiz AG. Im Gespräch mit AUTO&Wirtschaft spricht er über seinen Start, die B ­ esonderheiten der Schweiz und die Zukunft von Porsche. Interview: Rafael Künzle AUTO&Wirtschaft: Sie sind seit Anfang 2018 neuer Geschäftsführer der Porsche Schweiz AG. Wie verlief Ihr Start? Michael Glinski: Ich bin mit kleinem Gang und hoher Drehzahl gestartet (lacht). Es war mir wichtig, sehr schnell das Händlernetz und meine Mitarbeiter kennenzulernen, aber auch Erfahrungen zu sammeln, was der Kunde in der Schweiz von Porsche erwartet. Das war sehr ereignisreich. Das Schöne dabei ist, dass ich während meinen Besuchen der Schweizer Porsche Zentren auch das Land und die Kultur kennenlernen durfte. Vor Ihrem Engagement in der Schweiz arbeiteten Sie sechs Jahren als Leiter Region Westeuropa in der PorscheZentrale in Zuffenhausen. Weiter waren Sie als Finanzdirektor von Porsche France und als Gebietsverkaufsleiter Italien, Spanien und Lateinamerika tätig. Welche Erfahrungen aus Ihrer internationalen Laufbahn prägten Sie am meisten? Der Respekt vor kulturellen Unterschieden und die Erkenntnis, dass man sich selbst nicht immer so wichtig nehmen sollte.

Mit über 246‘000 verkauften Fahrzeugen weltweit feierte Porsche 2017 ein Rekordjahr. In der Schweiz ging der Verkauf mit 3621 Fahrzeugen (2016: 3970) aber leicht zurück. Sind Sie trotzdem zufrieden oder gibt dies Anlass zur Sorge? Zufrieden können wir nicht sein, wenn unser Volumen zurückgeht. Man muss aber auch die Wachstumskurve in Betracht ziehen, welche in den letzten Jahren sehr steil war, bedingt durch den starken Schweizer Franken. Das Jahr 2017 kann man insgesamt als Konsolidierungsjahr bezeichnen. Es spiegelt den leicht rückläufigen Gesamtmarkt sowie den auslaufenden Lebenszyklus einiger Porschemodelle wider. Mit dem Porsche 911 GT3 RS feiert die radikalste Variante ihre Weltpremiere

in Genf. Sind Sportwagen mit Verbrennungsmotor angesichts der immer strenger werdenden CO2-Normen mittel- und langfristig in Gefahr? Ich finde es wunderschön, hier in Genf mit dem Porsche 911 GT3 RS unseren extremsten Saugmotor vor­zustellen und zugleich mit der vollelektrischen Studie «Porsche Mission E Cross Turismo» den Blick Richtung Zukunft zu richten. Denn auch die Zukunft von Porsche basiert auf mehreren Säulen: Wir werden weiterhin unsere Verbrennungsmotoren optimieren und damit hochemotionale Fahrzeuge wie den Porsche 911 GT3 RS lancieren. Das zweite Standbein stellen die Hybridmodelle, während die vollelektrischen Fahrzeuge unsere dritte Säule bilden werden. Damit sind wir bestens gerüstet für die Zukunft.

Mit dem Panamera Sport Turismo führt Porsche neu auch einen Kombi im S ­ ortiment. Wandelt sich die Marke vom Sportwagen- zum Allroundanbieter? Als wir den Panamera mit dem Slogan «Mut ändert alles» launchten, wollten wir gezielt eine junge, urbane Kundengruppe ansprechen. Der Sport Turismo ist die perfekte Spreizung zwischen Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit: Man fährt einen Porsche mit all den dazugehörigen Sport-Genen, muss aber weder auf Komfort noch Platz verzichten. Mittlerweile entscheidet sich gerade beim Panamera jeder dritte Kunde für einen Plug-in Hybrid, und 2019 soll mit dem Mission-E der erste rein elektrische Porsche folgen. Wie viel Potential steckt noch im Elektroantrieb? Die Zukunft von Porsche ist ganz klar elektrisch, das ist auch hier in Genf zu sehen. Nichtsdestotrotz wird unsere Zukunftsstrategie auf den vorhin erwähnten drei Säulen basieren – damit schaffen wir einen idealen Mix. www.porsche.ch

Inwiefern unterscheidet sich der Schweizer Automarkt im Vergleich zum Ausland? Die Schweiz ist für uns ein besonderer Markt mit langer Tradition. Wir haben beispielsweise den Porsche 356-1 vor 70 Jahren hier erstmals den Medien vorgestellt und an einen Schweizer Kunden verkauft. Das macht die Schweiz zu etwas ganz Besonderem. Wir haben hier trotz des Rundstreckenverbots zudem sehr motorsportaffine Kunden und dürfen uns über eine grosse PorscheClub-Gemeinschaft freuen. Und kulturell? Was mich am meisten beeindruckt, ist die Höflichkeit, die in der Schweiz wirklich grossgeschrieben wird. Das schätze ich sehr.

Michael Glinski, Geschäftsführer Porsche Schweiz AG


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«DEN ELEKTROFAHRZEUGEN GEHÖRT DIE ZUKUNFT» Das Auto der Zukunft ist autonom, verbunden und elektrifiziert – Renault hat eine klare Strategie für die Zukunft. Thierry Koskas, Executive Vice President Sales und Marketing Groupe Renault, erklärt im Interview, wie diese aussieht. Interview/Bild: Isabelle Riederer AUTO&Wirtschaft: Renault präsentierte am Autosalon Genf die Konzeptstudie EZ-GO. Ein autonomes Fahrzeug, das ähnlich wie eine futuristische Meeting-Lounge auf Rädern aussieht. Ist das Renaults Vision der automobilen Zukunft? Thierry Koskas: Wir glauben, dass ein Teil der zukünftigen urbanen Mobilität aus autonomen Fahrzeugen bestehen wird, die sich die Kunden teilen oder – über eine App – als Dienstleistung buchen werden. Bereits heute nutzen viele Grossstädter Angebote wie diese, zwar noch mit einem Fahrer, aber in Zukunft wird es die zum Teil nicht mehr brauchen. Wir sind überzeugt, dass wir ab 2022 diese Art von Fahrzeugen auf die Strasse bringen werden.

Thierry Koskas, Executive Vice President Sales und Marketing der Renault-Gruppe. Renault hat bereits drei reine ­Elektroautos im Angebot, aber ist es nicht an der Zeit, noch weitere E-Modelle auf den Markt zu bringen?

In Europa bereiten wir die Erneuerung und Erweiterung unserer bestehenden Elektropalette vor, und dank der neuen Batteriegeneration mit mehr Reichweite werden wir demnächst

in der Lage sein, grössere Modelle zu elektrifizieren. Bis 2022 werden wir rund die Hälfte unserer Modellpalette elektrifiziert haben, das heisst, rund 20 Modelle sind dann elektrifiziert und acht Modelle werden rein elektrisch angetrieben sein. Den Elektrofahr­ zeugen gehört die Zukunft. Der Diesel-Skandal hat beim Image der Dieselfahrzeuge viel Schaden angerichtet, wird Renault weiterhin auch Dieselmotoren anbieten? Wir werden weiterhin Dieselmotoren produzieren und anbieten, aber mit einer etwas reduzierten Angebotsvielfalt. Letztendlich ent­scheiden die Kunden, was sie kaufen möchten. Aktuell heisst das: mehr Benziner und weniger Diesel, vor allem bei kleineren Modellen. Lesen Sie das ganze Interview auf unserer Homepage. www.renault.ch

«WIR MÜSSEN DIE RENAULT-PALETTE NOCH BESSER VERMARKTEN»

auch am neuen Duster, der viele neue Komfortelemente bietet und sehr gut bei den Kunden ankommt. Dacia hat noch viel Potenzial in der Schweiz.

Dacia hat 2017 in der Schweiz Glanzresultate erzielt – während Renault auf demselben Niveau blieb. Weshalb das so ist und ob Dacia Renault irgendwann überholen könnte, kommentiert Olivier Wittmann, Managing Director Renault Schweiz, im ­Interview. Interview/Bild: Isabelle Riederer

Renault hat drei Elektrofahrzeuge. Wo bleibt der Rest? Der Kangoo ist ideal für kleine Unternehmen, die in der Stadt Waren ausliefern. Auch der Zoe, unser Fünfsitzer, der zum grünsten Auto des Jahres gewählt wurde, ist ideal für die Innenstadt, kann aber mit 300 km realer Reichweite sehr gut als einziges Auto im Haushalt funktionieren. Jetzt kommt der Master Z.E. (Zero Emission), der mit einer Tonne Last und 3.5 Tonnen Anhängelast für grössere Innenstadtlieferungen ideal ist.

AUTO&Wirtschaft: Für die RenaultGruppe war 2017 ein sehr gutes Jahr, aber für Renault Schweiz nicht unbedingt, warum? Olivier Wittmann: Für die RenaultGruppe Schweiz war 2017 ein Rekordjahr. Die Marke Renault konnte das Vorjahresergebnis knapp nicht erreichen. Eine grossartige Entwicklung hat jedoch unsere Marke Dacia mit attraktiven, qualitativen Autos zum besten Preis erzielt. Für das Gesamtjahr 2017 haben wir mit Dacia 2,6 Prozent Marktanteil erreicht. Renault hat seine Modellpalette in den letzten Jahren komplett erneuert. Trotzdem spiegeln das die Zahlen bei Renault Schweiz nicht wider … Wir haben zwar eine breite Palette bei Renault, aber manchmal wissen das die Kunden nicht. Renault hat innerhalb weniger Jahre viele neue

Olivier Wittmann, Renault Schweiz Modelle lanciert, wie den Talisman in der oberen Mittelklasse oder den neuen SUV Koleos. Wir müssen diese Renault-Palette besser vermarkten und an den Kunden bringen. Das Gleiche gilt für den Flottenbereich, auch dort müssen wir unsere Produkte noch besser bekannt machen.

Dacia ist auf der Überholspur, wann wird Dacia Renault eingeholt haben? Ich glaube nicht, dass Dacia Renault in der Schweiz je einholen wird. Renault hat einen beachtlichen Marktanteil von fünf Prozent; unsere Kunden schätzen die Designsprache, das elegante Interieur, das einfach zu bedienende Infotainment-System und – nicht zuletzt – die Fahrqualitäten unserer Autos. Renault ist sehr bekannt für seine Vorreiterrolle bei den Elektrofahrzeugen – wir sind Nr. 1 mit Zoe in Europa – und seinen sportlichen Fahrzeugen wie dem neuen Mégane RS. Unternehmer schätzen unsere Nutzfahrzeuge (Kangoo,Trafic, Master und jetzt neu den Pick-up Alaskan), und wir gelten bei Flottenkunden als absolut verlässlicher Partner. Dacia bietet vor allem für Privatkunden ein tolles Angebot und Preis-Leistungs-Verhältnis. Behalten Sie die Preispolitik bei Dacia bei, obwohl die Autos immer besser ausgestattet sind? Die Preispolitik wird gleich bleiben, weil das bei Dacia zum Konzept gehört. Dacia bietet ein tolles PreisLeistungs-Verhältnis, das sieht man

Aber braucht es nicht auch mal eine Elektrolimousine oder einen Elektrokleinwagen? Ja, das braucht es, und wir werden es auch bringen. Nicht in diesem Jahr, aber es wird kommen. Und wann kommt der neue Renault Clio? Er kommt auch nicht dieses Jahr. Aber so viel können wir schon verraten, er wird mit vielen Neuheiten aufwarten.  www.renault.ch


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Sind weitere Shops in Einkaufs­ zentren geplant? Im Moment nicht. Der Seat-Store im Glattzentrum ist ein Pilotversuch. Bis Ende 2018 werden wir fast zwei Jahre Erfahrung gesammelt haben und entscheiden uns anschliessend, wie es weitergeht. Wir erhalten aber Anfragen von anderen Einkaufszentren, die ebenfalls einen Seat-Store haben möchten. Seat-Partner hätten aber keine ­Freude, wenn es weitere Stores gäbe? Doch, das Feedback ist durchaus positiv. Ich erhalte auch Anfragen von Partnern, die in Einkaufszentren in ihrer Region einen Shop eröffnen möchten. Sie haben begriffen, dass es von Vorteil sein kann, wenn man mit der Marke zu den potenziellen Kunden geht und nicht umgekehrt. Ausserdem soll ein Store den SeatPartner nicht ersetzen, sondern er ergänzt ihn. Sandra Grau, Markenchefin Seat Schweiz

«SEAT GIBT WEITERHIN GAS!» Mit fast 20 Prozent war Seat 2017 die am stärksten wachsende Marke der AMAG. Am Autosalon sprachen wir mit Marken­chefin Sandra Grau über neue Modelle, den Seat-Store im Glattzentrum und über alternative Antriebe. Interview Mario Borri | Bild Rafael Künzle

AUTO&Wirtschaft: Wie sind Sie zufrieden mit dem Start ins 2018? Sandra Grau: Wir sind sehr gut gestartet und konnten den Erfolg des letzten Jahres mitnehmen. Den Marktanteil konnten wir in den ersten beiden Monaten 2018 sogar nochmals steigern, auf 4,5 Prozent. Ausserdem haben wir bei den Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut acht Prozent zugelegt. Den Rang unter den Top 10 in der Markenhitparade von auto-schweiz haben wir gefestigt, Seat liegt auf dem siebten Platz. Was sind die Seat-Highlights 2018? Hier in Genf ist es sicherlich die neue Sportmarke Cupra. Mit dem Auftritt am Seat-Stand fällt am Autosalon der offizielle Startschuss für den neuen

Brand. Im Zentrum steht dabei der 300 PS starke Cupra Ateca, das ersten Modell der neuen Marke, das nicht das Seat- sondern das Cupra-Logo trägt. Ein solch sportliches SUV hatten bisher nur die Premiummarken im Angebot. Wir freuen uns sehr auf die Markteinführung im November. Um die Wartezeit zu verkürzen, lancieren wir in der Zwischenzeit einige Seat-Cupra-Sondermodelle. Wie zum Beispiel den Seat Cupra R Limited Edition mit 310 PS, limitiert auf 799 Stück, von denen 197 Einheiten für den Schweizer Markt reserviert sind, oder den Leon Cupra ST 370, ein Kombi mit Abt-Motorentuning mit 370 PS und Allradantrieb, limitiert auf 225 Stück. Seat hat im Mai 2017 im Zürcher Glattzentrum einen Store eröffnet – wie läuft das Geschäft dort?

Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden. Die Idee des Seat-Store im Glatt ist ja, dass wir die Seat-Markenwelt auch ausserhalb der Seat-Betriebe erlebbar machen wollen. Wir wollen mit der Marke dort präsent sein, wo es potenzielle Kunden hat. Dabei steht nicht der Verkauf von Autos im Vordergrund, sondern der Austausch mit Leuten, die den Store spontan betreten und sich umschauen. Das Feedback der Besucher war durchwegs positiv. Ein Vorteil des Standortes in Wallisellen ist auch, dass man die Autos vor Ort Probe fahren kann. Auch die Beratung, die unverbindlicher ist als beim SeatPartner, kommt gut an. Doch natürlich kann man im Glattzentrum auch den Kaufvertrag abschliessen und das Auto dort abholen. Wie viele Autos wurden im SeatStore verkauft? In diesem Jahr sollten rund 150 Seat verkauft werden. Grosses Verkaufsvolumen ist wie erwähnt nicht unser Ziel. Dafür gab es einige Spontankäufe, die es beim SeatPartner wohl kaum gegeben hätte. Es kam tatsächlich vor, dass Leute spontan in den Store im Glatt kamen und ihnen ein Modell so gefiel, dass sie das Auto gleich bestellt haben.

Ausser Erdgas bietet Seat keinen Alternativantrieb an – was ist für die Zukunft geplant? Wegen der stetig steigenden Nachfrage konzentrieren wir uns auch weiterhin auf Erdgas und erweitern die Modellpalette. Nach Leon, Mii und Ibiza wird es ab Ende Jahr auch den Mini-Crossover Arona als TGI-Modell geben. Danach wird aber auch der Elektroantrieb bei Seat Einzug halten. Geplant ist 2020 eine Plug-in-Hybrid-Version des Leon und anschliessend das erste reine Elektroauto von Seat auf Basis der MEB-Plattform von Volkswagen. www.seat.ch

MIDLAND.CH


Bild: Isabelle Riederer

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Bernhard Maier, CEO Škoda Auto, mit dem Škoda Vision X am Autosalon Genf.

«DEN DIESEL WIRD ES FOLGLICH WEITERHIN GEBEN, NUR DIE ANTRIEBSVIELFALT WIRD GRÖSSER» Škoda Auto startet seine Elektrooffensive. Zehn Elektromodelle will der Hersteller bis 2025 auf den Markt bringen. Warum der Autobauer trotz Elektrostrategie den Dieselmotor noch nicht ad acta gelegt hat, erklärt Bernhard Maier, CEO Škoda Auto, im Interview. Interview: Isabelle Riederer AUTO&Wirtschaft: In der Schweiz ist Škoda eine Erfolgsgeschichte. Der Octavia war 2017 hierzulande das meistverkaufte Auto. Wie geht die Geschichte weiter? Bernhard Maier: Wir freuen uns sehr über die sehr loyale und zufriedene Kundschaft in der Schweiz. Basis unseres Erfolgs sind funktionale Werte wie die hohe Qualität und ein grosszügiges Raumangebot unserer Fahrzeuge, die wir stets am oberen Rand des jeweiligen Segments positionieren. Dazu kommen unsere «Simply Clever»-Ideen und seit einigen Jahren eine expressive Formensprache. Aktuell haben wir die breiteste Modellpalette aller Zeiten. In den kommenden Jahren

bauen wir sie sukzessive weiter aus und werden innerhalb der nächsten zwei Jahre insgesamt 19 neue Modelle auf den Markt bringen. Eines dieser neuen Produkte könnte die am Autosalon Genf präsentierte Vision X sein, oder? Der Vision X wird der dritte ŠkodaSUV für Europa sein und rundet die SUV-Palette optimal nach unten ab. Wir sind zwar mit unserer SUVOffensive vergleichsweise spät gestartet, haben aber mit dem Kodiaq und dem Karoq einen Start nach Mass hingelegt.

Absolut. Mit seiner innovativen Verbindung aus Gasantrieb, Mild-Hybrid-System und einer elektrischen Hinterachse verbindet der Vision X das Beste aus allen Welten. Das ist ein sehr effektives Gesamtpaket. Wir reduzieren damit den CO2-Ausstoss um bis zu 20 Prozent, und wenn man das Fahrzeug rein mit Biogas oder E-Fuel fährt, kann man sogar 100 Prozent CO2-neutral unterwegs sein. Kurzum ein Angebot, das als urbanes Crossover-Modell in die Zeit passt und einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität leistet.

Einmalig am Vision X ist das Antriebskonzept …

Škoda setzt auf Gasantrieb, alle anderen auf Elektro. Wird das so bleiben?

Nein. Mit dem eCitigo stellen wir bereits nächstes Jahr unser erstes vollelektrisches Serienfahrzeug vor. 2019 startet auch der Škoda Superb Plug-in-Hybrid. Und das ist erst der Anfang: Bis 2025 werden wir zehn elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt bringen. Darüber hinaus investieren wir in den nächsten fünf Jahren insgesamt zwei Milliarden Euro in Elektromobilität und Digitalisierung. Es ist das grösste Investitionsprogramm in der Geschichte von Škoda Auto. Allein innerhalb der kommenden zwei Jahre bringen wir insgesamt 19 neue Modelle auf den Markt. Eines dieser neuen Modelle ist die Serienversion des Škoda Vision X. Wird Škoda Auto den Diesel­motor irgendwann gar nicht mehr anbieten? Nein, im Gegenteil! Wir glauben nach wie vor, dass der Dieselmotor auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird – für unsere grösseren Kompakt- und Mittelklassefahrzeuge. Nur bei den Einstiegsmodellen wie dem Fabia und dem Rapid werden wir künftig keine Dieselmotoren mehr anbieten. Da wird die Abgasnachbehandlung einfach zu teuer. Der moderne Diesel bleibt dennoch ein sehr effizienter Antrieb, vor allem für jene Kunden, denen eine hohe Reichweite wichtig ist. Den Diesel wird es folglich weiterhin geben, nur die Antriebsvielfalt wird grösser. Wie gehen Sie als Hersteller mit den aktuellen Diskussionen rund um Dieselfahrverbote in Grossstädten um? Ich bedaure es, dass die Entscheidung in Deutschland so gefällt wurde, weil dadurch die Gefahr besteht, dass einige Fahrzeughalter in ihrer Flexibilität nachhaltig beeinflusst werden könnten. Es bleibt zu hoffen, dass die jeweils Verantwortlichen ihre Entscheidungen mit Augenmass treffen werden. Denn eines ist klar: Wir werden die Luftqualität nur dann nachhaltig verbessern, wenn man alle Emittenten berücksichtigt und den Fokus nicht nur auf einen bestimmten Teil legt.  www.skoda.ch


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«WIR GEBEN DEN SELBSTZÜNDER AUF KEINEN FALL AUF!» Wer, wenn nicht jemand von der Volkswagengruppe sollte die Debatte rund um die Dieseltechno­ logie erhellen? AUTO&Wirtschaft nutzte die Gelegenheit am Autosalon in Genf, um sich mit Frank Welsch, Mitglied des Vorstands der Marke Volkswagen Pkw, Geschäftsbereich «Technische Entwicklung», zu unterhalten. Interview/Bild: Erwin Kartnaller AUTO&Wirtschaft: Der Diesel-Betrug hat eine Lawine ausgelöst, welche die Technologie des Selbstzünders in ihrer Gesamtheit erfasst und in Verruf gebracht hat. Auch wenn bei diesem Thema der Boden der Sachlichkeit schon lange verlassen worden ist: Hat man mit diesem Skandal dem Dieselmotor das Grab geschaufelt? Frank Welsch: Wir geben den Diesel auf keinen Fall auf. Unsere Selbstzünder sind heute mithin die saubersten im Markt. Selbst wenn die Abgasvorschriften Jahr für Jahr verschärft werden, kann der Diesel sich selbst in diesem sich verändernden Umfeld behaupten – speziell bei Vielfahrern. Klar gilt aber auch hier der Leitsatz: Das eine tun und das andere nicht lassen. Wir arbeiten parallel an allen Antriebstechnologien mit Benzin, Diesel, Gas und auch der Elektrifizierung. Sie haben Gas erwähnt, ein Feld, auf dem Sie ebenfalls stark vertreten sind und das im gegenwärtigen Klima Aufwind erfahren sollte. Nun gibt es seit über 20 Jahren gasbetriebene Fahrzeuge am Markt, doch so richtig auf die Räder gekommen sind sie trotz stichhaltiger Argumente – ­gerade auch in der Schweiz – noch nicht. Hat sich die Gasindustrie nicht selber ein Bein gestellt, indem sie einerseits auf Erd- und Biogas und andererseits auf Flüssiggas setzt?

Dr. Frank Welsch, Mitglied des Vorstands der Marke Volkswagen Pkw, Geschäftsbereich «Technische Entwicklung» Es gibt für diese Entwicklung noch ganz andere Gründe. So sind zum Beispiel Verbote erlassen worden, wonach Gasfahrzeuge nicht in Tiefgaragen fahren dürfen. Das müsste nicht sein. Allein dieses Beispiel verdeutlicht, dass es rund um Gas sehr viel Verwirrung aber ebenso wenig Aufklärung gibt. Ängste und Vorurteile belasten dieses Thema. Gas, das ist offensichtlich, geniesst nicht den gleichen Sex-Appeal wie etwa die Elektrifizierung der Mobilität … … da halte ich Ihnen entgegen, dass Gasfahrzeuge zum Beispiel in Italien eine recht hohe Akzeptanz genies­ sen. Wir verzeichnen in diesem

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Markt sehr gute Zulassungszahlen. Klar, hier ist auch die Infrastruktur gut ausgebaut. Und so haben wir Länder mit relativ hohem Gasanteil, und andere, die praktisch auf Null verharren. Wir stellen fest, dass in Ländern, wo den Leuten der Umgang mit Gas vom Alltag her bekannt ist, etwa durch Gasherde und Warmwasseraufbereitung, die Hemmschwelle tiefer ist. Wer zum vornherein sagt, Gas kommt mir nicht ins Haus, wird logischerweise auch nicht zum Kauf eines Gasfahrzeugs bewegt werden können. Damit zurück zum Diesel. Wir sprechen mittlerweile von vollsynthetischen Treibstoffen, man hört sogar,

dass bereits spezielle Stickoxid-Filter entwickelt worden seien. Wird das zum Rettungsanker des Diesels? Dazu muss ich Ihnen vorweg sagen, dass wir allein mit dem SCR-Katalysator die Stickoxide wegbringen. AdBlue wandelt diesen Schadstoff um, neutralisiert ihn wirksam. Wir brauchen also keine Stickoxid-Filter. Und es sei doch mal ganz klar festgehalten: Die Stickoxid-Belastung in deutschen Städten ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Das Stickoxid-Problem ist in meinen Augen mit den jetzigen Abgasstufen aus der Welt geschaffen worden. In Stuttgart gab es beispielsweise im vorletzten Jahr eine Strasse, wo der Grenzwert während insgesamt über 35 Stunden punktuell überschritten wurde. Im letzten Jahr war dies nur noch an drei Stunden der Fall. Es geht wirklich runter, und das hängt natürlich auch damit zusammen, dass die Fahrzeugbestände laufend erneuert werden und die Euro-2- und Euro-3-Diesel nach und nach aus dem Verkehr verschwinden und durch Autos mit neuester Technik ersetzt werden – beschleunigt auch durch Kaufanreize wie Abwrackprämien usw. Leider ist dieses Faktum nicht richtig kommunizierbar, das kommt bei den Leuten nicht an. Ein Berufskollege von Ihnen hat geschrieben, dass Diesel sauber sind, aber es interessiert keinen mehr. Damit bringt er die gegenwärtige Gesprächskultur auf den Punkt. Um es klarzustellen: Ich bin kein Dieselverfechter, aber wir wären gut beraten, die ganze Thematik sachlich zu betrachten und vor allem vorwärts gerichtet. Und dann lassen sich gewisse Entwicklungen und Fortschritte gar nicht mehr leugnen. www.volkswagen.ch


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PREMIERE: APOLLO VREDESTEIN PRÄSENTIERT NEUEN SOMMERREIFEN

Bild: Isabelle Riederer

Der Reifenhersteller Apollo Vredestein feierte am Autosalon Genf die Premiere des Aspire XP, seines neuen Sommerreifens von Apollo, und freute sich, bereits zum 14. Mal Kunden, Partner und Gäste in seiner Lounge in der Halle 2 zu begrüssen.

Markus Brunner, Country Manager Apollo Vredestein Schweiz

D

er neue Sommerreifen Apollo Aspire XP für PW und SUV ersetzt das Segment der Aspire-4G- und ApterraHP-Reifen. Bei der Entwicklung des Reifens standen Sicherheit und Komfort im Vordergrund. Den Apollo-Ingenieuren zufolge solle der Aspire XP nunmehr ein «einzigartiges Fahrerlebnis» auf trockener und nasser Fahrbahn bieten. Der Apollo Aspire XP ist ab März erhältlich. Produziert wird der Reifen in 52 Reifengrössen. Die Marke entschied sich zudem, ihr Angebot in den 17-, 18- und 19-Zoll-Reifenkategorien um 20 neue Grössen für das SUV- und PW-Segment zu erweitern. Präsenz steigern, Kompetenz zeigen Ein einzigartiges Erlebnis bot Apollo Vredestein seinen Gästen in Genf. «Für uns ist Genf eine grossartige Gelegenheit, unsere Kunden, Partner und Gäste aus der ganzen Welt zu begrüssen und in unserer Lounge zu bewirtschaften», sagt Markus Brunner,

Country Manager Apollo Vredestein Schweiz, und weiter: «In Genf pflegen wir aber nicht nur Kontakte, sondern erhöhen auch unsere Präsenz bei den Endkunden.» Und diese Gelegenheit nutzte Apollo Vredestein nicht nur mit einem brandneuen Range Rover Velar, sondern auch mit einer feinen Auswahl an Qualitätsreifen der Marken Vredestein und Apollo. Auch seine Kompetenz im Erstausrüstungsbereich stellte der global aufgestellte Reifenhersteller unter Beweis. So werden Reifen von Vredestein unter anderem direkt ans Band desVW Polos, des Seat Ibizas und des Ford EcoSports geliefert. Bereits mehr als zehn Jahre ist Apollo Vredestein mit einem eigenen Stand in Genf dabei. Wie zeitgemäss sind Automessen aber heute noch? «Am Autosalon haben wir nicht nur die Möglichkeit, unsere Produkte zu zeigen und Kontakte zu pflegen, sondern können auch direkt Fragen von Kunden beantworten», so Brunner und er fügt an: «Den Autosalon Genf wird es noch lange geben, aber man muss sich natürlich Gedanken über die Zukunft machen und vielleicht nur noch gehen, wenn man wirklich eine Neuheit zu präsentieren hat.» (ir) www.apollovredestein.ch

PIRELLI: DIE DIGITALE REIFEN-REVOLUTION Cyber Car, Formel 1, neue Homologationen, Colored-Edition-Reifen, P Zero World, Connesso: Am Pirelli-Stand in Halle 6 gab es das volle Programm. Vor allem das System Cyber Car, bei dem Reifen und Fahrzeug miteinander kommunizieren, sorgte für Aufsehen. Text/Bild: Mario Borri

M

it Cyber Car läutet Pirelli bei der Digitalisierung von Automobilen eine neue Ära ein. «Es ist das erste intelligente Reifensystem für den Erstausrüstungsmarkt und wurde in enger Zusammenarbeit mit vielen namhaften Autoherstellern entwickelt», erklärt Dieter Jermann, Director Swiss Market und Area Director Central Europe bei Pirelli, das innovative System. Mit Ausnahme des Reifendrucks, der von Reifendruck-Kontrollsystemen (RDKS) überwacht wird, gab es bislang keine individuellen Informationen, die vom Reifen erfasst und an das Fahrzeug übermittelt wurden. Der im Reifen integrierte Cyber-CarSensor erfasst die Funktionsparameter des Reifens und überträgt sie an eine Onboard-Steuerungsintelligenz, die daraufhin die ABS- und

ESP-Systeme anpassen kann, um eine sicherere Fahrt und eine bessere Performance zu gewährleisten. Das System ermöglicht darüber hinaus den Zugang zu einer Reihe von massgeschneiderten Dienstleistungen wie Autopflege,

Pannenhilfe und Service. Dieter Jermann: «Cyber Car wird bis Ende des Jahres in den ersten Modellen auf den Markt kommen. Einige Autohersteller befinden sich bei der Integration der Technologie in einem fortgeschrittenen Zustand.»

Ein weiteres Highlight ist das Nachrüstsystem Pirelli Connesso, das den Fahrer per App über den aktuellen Zustand der Reifen informiert. Ausserdem präsentierte Pirelli in Genf die neusten Formel-1-Reifen und konnte bekanntgeben, dass die exklusiven Colored-EditionReifen in der Schweiz ab sofort verfügbar sind. www.pirelli.ch

Dieter Jermann, Director Swiss Market und Area Director Central Europe, am Cyber-Car-Demonstrator.


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PREMIEREN-FEUERWERK BEI YOKOHAMA Auf dem Autosalon Genf feierte Yokohama die Weltpremiere ­seinen ersten Ganzjahresreifens für europäische PW BluEarth-4S AW21. Der neue Reifen soll in der zweiten ­Jahreshälfte auf den Markt kommen. Doch es gab noch mehr am Stand des Reifenherstellers zu bestaunen.

N

un ist das Eis auch bei ­Yokohama gebrochen und der japanische Reifenhersteller stellte auf dem Autosalon in Genf erstmals sein neues Allwetter-Reifenmodell für den europäischen PW-Markt vor. Der BluEarth-4S AW21 richtet sich gezielt an Stadtautofahrer, die unabhängig von der Jahreszeit und den Wetterbedingungen wie Kälte und Schneefall mobil sein wollen. Der Yokohama BluEarth 4S AW21 wird im kommenden Herbst in 30 Grössen für Raddurchmesser von 14 Zoll bis 19 Zoll erhältlich sein. Weitere Grössen seien laut Yokohama bereits geplant. Mit den Europapremieren des Geolandar M/T G003 und des ice­ Guard studless iG60 rundete Yokohama seine Premieren-Feuerwerk in Genf ab. Der Geolandar M/T G003 eignet sich für SUV und Pick-ups, die auf schlammigem Untergrund bewegt werden. Der spikelose

iceGuard iG60 für PW soll vorerst im Norden Europas und in Russland erhältlich sein, später auch in Asien und weiteren europäischen Ländern. Gummi, Fussball und eine Miss Damit aber nicht genug: Zusätzlich zu den Reifenneuheiten gab es am Stand in Genf eine besondere Ecke, welche die Partnerschaft des Unternehmens mit dem FC Chelsea hervorhob. Vom 6. bis zum 11. März durften Fans am Yokohama-Stand sogar den Premier-League-Pokal sehen, den der Klub in der Saison 2016/17 gewonnen hat. Ein weiterer Hingucker war die amtierende Miss Yokohama 2017/18 Mariangela Logozzo. «Die Miss Yokohama ist und bleibt ein Publikumsmagnet und kommt bei unseren Kunden und Partnern sehr gut an», sagt Reto Wandfluh, Geschäftsführer Yokohama Schweiz. (ir) www.yokohama.ch

Wir stellen vor: Chris Kollar, Produktmanager bei TRW Nordamerika. Ob beim Eishockey für die Spitfires oder bei der Arbeit am Corner Module – um richtig gut zu sein, muss Chris viele Fähigkeiten beherrschen und sie perfekt zusammen einsetzen. TRW’s exklusives Corner Module vereint alle Hauptkomponenten. Bremsen, Lenkung und Aufhängung – optimal aufeinander abgestimmt, für ultimative Sicherheit.

Bild: Isabelle Riederer

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Reto Wandfluh, Geschäftsführer Yokohama Schweiz, und Sandrine Rotzetter, Marketing Manager Yokohama Schweiz.

Sehen Sie sich Chris’ Geschichte auf trwaftermarket.com/de/cornermodule an.


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NEUE REIFEN UND INNOVATIVE MOBILITÄTSLÖSUNGEN Bridgestone stellte am Autosalon verschiedene Mobilitäts­ aspekte und Produktneuheiten für PW in den Fokus. Der Reifenhersteller machte auf die neuesten Entwicklungen wie den ­Turanza T005 Premium-Touring-Reifen, den Potenza S007 und die DriveGuard-Technologie aufmerksam.

G

leich mit mehreren Neuheiten und Highlights konnte Urs Lüchinger, Country Manager von Bridgestone Schweiz, am diesjährigen Autosalon aufwarten, wie er gegenüber AUTO&Wirtschaft erklärte: «Wir freuen uns, unseren neuesten Premium-Touring-Sommerreifen den Messebesuchern in Genf zu präsentieren.» Entwickelt und hergestellt in Europa, liefert der Bridgestone TuranzaT005 herausragende Leistung bei Nässe, eine hohe Laufleistung sowie einen niedrigen Spritverbrauch. Damit ermöglicht er Autofahrern optimale Kontrolle in anspruchsvollen Alltagssituationen, insbesondere auch auf nasser Fahrbahn. Während der Entwicklung des Turanza T005 hat Bridgestone tausende Endverbraucher in ganz Europa nach ihren Anforderungen an einen Touring-Reifen

Urs Lüchinger konnte den F­ achbesuchern am Stand von Bridgestone viel Interessantes präsentieren.

sowie den Herausforderungen, die sie im täglichen Gebrauch meistern müssen, befragt. Die Erkenntnisse waren eindeutig: Sie erwarten einen Reifen, der Fahrspass und sicheres Fahrgefühl kombiniert. Sie möchten die optimale Kontrolle sowohl in

Der Bridgestone Turanza T005 bietet herausragende Leistung bei Nässe, eine hohe Laufleistung sowie einen niedrigen Spritverbrauch.

Weitere Neuheiten am Stand Bridgestone zeigte am Messestand noch weitere Produkte aus dem Premium-Reifensortiment: DriveGuard bietet Autofahrern die Sicherheit und den Komfort einer

erweiterten Mobilität im Pannenfall. Dies ermöglicht Fahrern, im Falle einer Reifenpanne die Kontrolle über ihr Fahrzeug zu behalten und sorglos weiterzufahren – bis zu 80 Kilometer weit mit einer Geschwindigkeit von maximal 80 km/h. DriveGuard kann bei fast allen PW mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS) montiert werden. Ein weiteres Highlight war der Potenza S007. Dieser UHPReifen bietet sehr guten Grip und hervorragende Lenkreaktion für Premium-Hochleistungsportwagen. Autofahrer profitieren auch bei Geschwindigkeiten über 300 km/h von Stabilität und Kontrolle der Potenza S007. www.bridgestone.ch

Der Bridgestone Potenza S007 zeichnet sich durch sehr guten Grip und hervorragende Lenkreaktion für PremiumHochleistungsportwagen aus.

Bridgestone DriveGuard gibt ­Autofahrern die Sicherheit und den Komfort einer erweiterten Mobilität im Pannenfall.

alltäglichen als auch anspruchsvollen Situationen haben, vor allem auf nasser Fahrbahn. Zudem muss der Reifen einen niedrigen Spritverbrauch bzw. beste Reifenlabelwerte sowie eine hohe Laufleistung liefern.


NEUES B2B-PRODUKT FÜR AUTOHANDEL FEIERT PREMIERE Die Onlineplattform AutoScout24 nutzte ihre Präsenz am Autosalon Genf, um die Lancierung ihrer neuen Partnerschaft mit Carauktion rund um das Fahrzeug-Remarketing zu feiern. Bereit für die nächste Saison ist auch die zweite Ausgabe der Young Driver Challenge.

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it einem Tusch lancierte AutoScout24 zusammen mit Carauktion am Autosalon Genf ihr neues B2B-Angebot. Dank der partnerschaftlichen Zusammenarbeit und einer gemeinsamen Schnittstelle können Händler ihre auf AutoScout24 inserierten Fahrzeuge mit einem Klick auf Carauktion stellen und umgekehrt. Damit wird der Verkaufsprozess für Händler noch effizienter. AutoScout24 zählt zu den grössten Online-Marktplätzen für den Kauf und Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen in der Schweiz. Carauktion betreibt die grösste B2BFahrzeug-Remarketingplattform der Schweiz.

Grünes Licht für zweite Runde Ein weiteres Highlight am Stand von AutoScout24 war die Ankündigung, dass AutoScout24 gemeinsam mit Seat und Rennfahrer Fredy Barth die Young Driver Challenge in die zweite Runde schickt und einen neuen Rennfahrer sucht. «Die erste

Ausgabe der Young Driver Challenge war ein toller Erfolg und wir freuen uns auf die zweite Ausgabe», sagt Aebi. Bei der «AutoScout24 Young Driver Challenge powered by Seat» handelt es sich um eine vierteilige Wettkampfserie, in der junge Nachwuchsfahrer aus der ganzen Schweiz mit dem grossen Traum einer Rennfahrerkarriere gegeneinander antreten. Mitmachen kann jeder und jede. Die Teilnehmenden müssen zwischen 16 und 21 Jahre alt sein. Die Challenge führt von regionalen und nationalen Ausscheidungen im Kart zu Rennen im über 300 PS starken Seat-Rennboliden auf dem legendären Hockenheim-, Nürburg- und Sachsenring (im Rahmen der TCRGermany-Rennserie). Dem Gewinner winkt als Hauptpreis finanzielle und beratende Unterstützung von AutoScout24 und Seat Schweiz für die kommende Rennsaison. Kick-off ist am Donnerstag, den 22. März, ab 16 Uhr auf der Kartbahn in Payerne mit der offiziellen Übergabe des Seat Cupra. (ir)

Vorbehandlung

Duftabwehr

Ultraschallabwehr

Hochspannungsabwehr

Mechanischer Schutz

Zubehör

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Mit einem Klick auf zwei Kanälen Gemeinsam bieten sie ihren B2BKunden dank der neuen Schnittstelle ab sofort noch bessere Möglichkeiten zum Online-Verkauf ihrer Fahrzeuge. Händler können im Memberbereich auf AutoScout24 und Carauktion einfach und schnell mit einem Klick die Daten ihrer inserierten Fahrzeuge auf die jeweilig andere Plattform transferieren. «Durch die Zusammenarbeit

mit Carauktion erschliessen wir für den Händler einen weiteren Beschaffungs- und Verkaufskanal und unterstützen ihn dabei, den Kauf- respektive Verkaufsprozess noch effizienter zu gestalten», sagt Christoph Aebi, Director AutoScout24. Damit erweitern die beiden Partner ihre Dienstleistungspalette im B2BBereich und festigen ihre Position als Digitalisierungsleader im Markt. «Wir sind überzeugt, unseren Kunden mit dieser Produkterweiterung eine Dienstleistung für ein optimiertes Fahrzeug-Remarketing zur Verfügung zu stellen», erklärt Daniel Hablützel, CEO Carauktion AG. Man evaluiere laufend neue Produkte und richte sich mit dem erweiterten Angebot konsequent auf die Bedürfnisse der Kunden aus, betonen die beiden Partner.

Das komplette Marderabwehrprogramm aus einer Hand!

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www.autoscout24.ch

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Das Team von Autoscout24 in Genf: Oliver Benoit, Marketing Manager; Marco Fabbri, K­ ey Account Manager; Jennifer Rapin; Marketing Coordinator, und Christoph Aebi, Direktor.

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Bild: Giuseppe Cucchiara

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www.stop-go.de


Bild: Isabelle Riederer

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Peter Banz, Geschäftsführer von KW automotive, mit Mercedes-AMG GT.

KW AUTOMOTIVE: FÜR JEDEN ANSPRUCH DAS RICHTIGE FAHRWERK Der Fahrwerkhersteller KW automotive präsentierte neben dem neuen Mercedes-AMG GT aus dem offiziellen Kundenmotorsport auf dem Autosalon Genf zahlreiche Fahrwerkneuheiten für die Strasse und den Rennsport.

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er Autosalon Genf ist für den Fahrwerkhersteller eine der wichtigsten Publikumsmessen im internationalen Eventkalender. In den vergangenen 20 Jahren wurde KW automotive ein wichtiger Partner für die Automobilindustrie und entwickelt verstärkt

für Sportwagen, Supersportwagen und Rennfahrzeuge Fahrwerkanwendungen, die bereits ab Werk bei verschiedenen Automobilherstellern genutzt werden. Daneben baut KW auch sein weiteres Lieferangebot für Tuner und Veredler weiter aus und geht auch mit seiner Fahrwerkmarke

ST suspensions deutlich in die Breite des Marktes. Ein Highlight nach dem anderen Zu den Salon-Highlights gehörten unter anderem das Gewindefahrwerk KW Variante 4 für den Audi RS6 Avant und Audi RS6 Avant Performance.

UMWELTFREUNDLICHE UND EFFIZIENTE ANTRIEBE

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Bild: Michael Lusk

Die Besucher des Autosalons in Genf konnten sich am Stand von Erdgas-Biogas ein eigenes Bild machen, wie attraktiv ­Erdgas-Fahrzeuge mittlerweile sind. Ausgestellt wurden der Audi A5, der Seat Ibiza, der Seat Leon ST sowie das ­Škoda-Octavia-Familienmodell.

André Räss und Kurt Schmidlin (r.) beim Stand von Erdgas in Genf.

er Fokus am Stand von Erdgas-Biogas lag in Genf auf Kundenfahrzeugen für den Privatmarkt. Seat Ibiza TGI, Audi A5 g-tron und Seat Leon ST TGI zeigten, wohin die Reise geht. Frische Optik, attraktive CNGFahrzeuge der neuesten Generation und zahlreiche, natürlich grüne Accessoires luden zum Besuch ein. Herstellerübergreifend und unabhängig können sich die Messegäste hier über den umweltschonenden Antrieb mit «Compressed Natural Gas» aus Erdgas, Biomethan und synthetischem Methan informieren. Die Resonanz an den Pressetagen zeigte, dass das Angebot sehr gut angenommen wurde.

Das neue Fahrwerk mit 3-WegeDämpferkrafteinstellung vereint die Vorteile einer für den Motorsport entwickelten Dämpfertechnik mit einem deutlichen Plus an Kurvenstabilität, Rollneigung und Abrollkomfort. Auch im Classic-Bereich bietet KW automotive modernste Fahrwerktechnologie für Old- und Youngtimer. Neben Fahrwerken für den historischen Motorsport umfasst das Angebot von KW je nach klassischem Automobil auch ClubsportAnwendungen für regelmässige Trackdays mit Semislick-Reifen sowie Fahrwerke für die Strasse. Neue Vier-Wege-Dämpfer und TCR-/GT4-Fahrwerke KW automotive nutzte den Auto­salon auch, um auf die neuen Vier-WegeDämpfer und TCR-/GT4-Fahrwerke für den Motorsport aufmerksam zu machen. Die KW-CompetitionRennsportdämpfer und -Fahrwerke sind in zahlreichen Varianten erhältlich und werden im offiziellen Kundenmotorsport verschiedener Automobilhersteller wie etwa BMW, KIA, Mercedes, Opel, Porsche und weiteren eingesetzt. In Genf zeigt KW seine Dämpfer für das GT4und TCR-Reglement und den KW Competition TTRSPW4A TwinTubeDämpfer. (pd/ir) www.kwsuspensions.ch

Vorteile der Gasmobilität Ein Besuch des Autosalons, der vom 8. bis 18. März stattfand, bot eine optimale Gelegenheit, mehr über die Vorteile der Gasmobilität zu erfahren. Mit einem Erdgas-/ Biogasfahrzeug spart man übrigens auch Geld: Škoda und Seat bieten in einer Sonderaktion Fahrzeuge zu attraktiven Konditionen an. Am 6. und 8. März 2018 stellte Raphaël Domjan am Erdgas/BiogasStand sein Projekt für das SolarElektroflugzeug SolarStratos vor. Seit September 2017 fährt er selber ein Gasfahrzeug, und er hat am Autosalon über seine Erfahrungen berichtet. Und was hat Kaffee mit Erdgas/Biogas zu tun? Ein Barista zeigte dies am Stand auf spielerische Art und Weise. (ml)

www.erdgasfahren.ch


Bild: Michael Lusk

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Frank M. Rinderknecht zeigte am Autosalon sein 24. Concept Car.

Der Snap von Rinspeed ist ein einmaliges Mobilitäts-Ökosystem.

RINSPEED WAR ZUM 40. MAL IN GENF MIT DABEI Ein Jubiläum der besonderen Art feierte Rinspeed-Mastermind Frank M. Rinderknecht am diesjährigen Autosalon Genf. Der Visionär war bereits zum 40. Mal dabei.

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elbstfahrende Autos, vollgestopft mit schnelllebigen IT-Komponenten, werden in absehbarer Zukunft die Verkehrsprobleme nicht nur im urbanen Raum lösen helfen. Dafür hat die Schweizer Ideenschmiede Rinspeed mit dem aktuellen Concept Car «Snap» ein durchdachtes und einmaliges Mobilität-Ökosystem entworfen: Rinspeed-Boss Frank M. Rinderknecht implementiert die alterungsanfällige Hard- und Software

in die nutzungsintensive Fahrplattform (Skateboard) – und trennt dieses von der langlebigen Fahrgastzelle (Pod). Fortan gehen beide eigene Wege – wobei der Pod sogar immobil sinnvoll werden kann: vom variablen Shopping-Pod über den geräumigen Camping-Pod und den gemütlichen Kuschel-Pod bis hin zum atemberaubenden, vollvernetzten Nutzererlebnis für die Insassen der Personenkabine. Hier setzt nur die Fantasie den möglichen Ausgestaltungen Grenzen.

24. Concept Car von Rinspeed Keine Frage, beim Snap ist der Name wirklich Programm, denn alles passt perfekt zusammen und lässt sich per Klick verbinden. Einer bewährten Tradition folgend, wurde auch das 24. Concept Car von Rinspeed wieder bei den Eidgenossen 4erC konstruiert und bei Esoro technisch umgesetzt. Eine umfassende Studie von EY über das Snap-Ökosystem zeigt dessen (fast) unlimitierte Möglichkeiten auf. Das E-Mobil ist – wie immer, wenn Rinderknecht am Werk ist – gespickt mit technischen und optischen Finessen, die ein namhaftes Netzwerk weltweiter Firmen

beisteuert. So stammen die beiden gelenkten Achsen samt integriertem E-Antrieb von ZF. Damit kann sich der Snap beinahe auf der Stelle drehen und ist emissionsfrei im Stadtverkehr unterwegs. Er tut dies auf ebenso gewichtsoptimierten wie schicken 7x18-Borbet-Leichtmetallrädern, auf denen verbrauchsoptimierte Reifen der Grösse 225/35 R18 aufgezogen sind. Übrigens: Alle Verklebungen in und am Snap sind mit innovativen Klebstoffen von Sika Automotive realisiert. (pd/ml)

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Es ist definitiv: In Zukunft findet in Halle 7 nur noch eine Kurzmesse statt.

HALLE 7: AB 2020 GIBT ES NUR NOCH EINE KURZMESSE Auch in diesem Jahr traf sich die nationale Zuliefererbranche in der Halle 7. Wie 2017 war die Ausstellung in eine Kurz- und eine Langzeitmesse unterteilt. In zwei Jahren ist damit Schluss, zur Freude vieler Aussteller. Text: Mario Borri | Bild: Isabelle Riederer

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ieses Jahr stellten im Rahmen der Geneva International Motor Show (GIMS) 54 Schweizer Unternehmen in der Palexpo-Halle 7 aus. Mit Zubehör, Reifen, Ersatzteilen und Werkstattausrüstung repräsentierten sie den nationalen Zweig der Ausrüster und Zulieferer. Die Lieferanten des schweizerischen Garagengewerbes und Mitglieder der Vereinigung Swiss Automotive Aftermarket (SAA) realisierten auch heuer die Kurzzeitmesse unter dem Label SAA-Expo und erlaubten zahlreichen Schweizer KMU die Teilnahme an der traditionellen Ausstellermesse. Insgesamt 24 Aussteller – darunter auch NichtSAA-Mitglieder – präsentierten ihre Neuheiten. Auf dem Stand des Verbandes fand erstmals die SAA Drift Challenge statt, die täglich den besten Drift-Fahrer unter Fachleuten aus der Automobilbranche kürte.

Ab 2020 gibt es in Halle 7 keine halben Sachen mehr Parallel dazu fand auch die Langzeitmesse statt mit prominenten Vertretern wie der ESA, der KSU/ATechnik und Hostettler. Doch die Zweiteilung wird bald Vergangenheit sein. Mitte März haben sich die Salon-Verantwortlichen und die Halle-7-Aussteller zusammengesetzt und über die Zukunft der Halle 7 informiert. Das Ergebnis: Ab 2020 wird es für alle Aussteller nur noch eine Kurzmesse geben. Auf Anfrage von AUTO&Wirtschaft erklärt Autosalon-Direktor André Hefti: «Das ist die einzig richtige Entscheidung. Zwei verschiedene Messen durchzuführen geht nicht.» Zwar bleibt 2019 in der Halle 7 alles beim Alten, mit längs getrennter Kurz- und Langzeitmesse. «Schon im nächsten Jahr zu wechseln, wäre zu kurzfristig. Und der Aufwand, die Ausstellungen quer anstatt längs zu trennen, damit

die Kurzaussteller schon abbauen können, ist für nur ein Jahr zu gross», so André Hefti. Ein Grossteil der Aussteller freue sich über die Entscheidung, wie André Heft erklärte. AUTO&Wirtschaft fragte bei einigen Ausstellern nach: Sébastien Moix, Marketingleiter SAG: «Wir sind froh, dass die Palexpo den Schritt Richtung Kurzzeitmesse für alle macht. Für eine Fachmesse ist es das einzig Richtige. Parallel dazu sind wir aber enttäuscht, dass die Kurzzeitmesse für alle erst 2020 kommen wird und wir 2019 noch einmal die duale Lösung mitmachen sollen. Wir werden uns aber dennoch engagieren, die maximale Anzahl an Ausstellern für die Kurzzeitmesse 2019 zu begeistern.» Ferdinand Smolders, Geschäftsführer KSU/A-Technik AG: «Wir begrüssen es sehr, dass endlich eine Entscheidung zu Gunsten der Kurzmesse getroffen wurde. Wir hätten uns allerdings gewünscht, schon auf 2019 zu wechseln. Doch so erhalten gewisse Aussteller Zeit, sich vertieft Gedanken zu machen und gegebenenfalls neu zu organisieren.»

Martin Schmied, Geschäftsleiter Hostettler Autotechnik AG: «Wir sind nicht zufrieden mit der Entscheidung. Bei einer verkürzten Messe haben wir Mühe, alle unsere Kunden zu bedienen. Doch es gibt immer eine Lösung. Wie die für die Autotechnik AG aussehen wird, muss jetzt intern diskutiert werden. Ein Verzicht auf Genf und die Installation einer eigenen Hausmesse, wäre durchaus eine Alternative.» Matthias Krummen, Leiter Management Services & Kommunikation ESA: «Die ESA hat den Entscheid der GIMS, ab 2020 in der Halle 7 nur noch eine Kurzmesse durchzuführen, zur Kenntnis genommen. Dieser Entscheid entspricht nicht der Vorstellung der ESA, welche unverändert für eine Messe während der ganzen Salondauer ist, um ihre Genossenschafts-Mitinhaber, Kunden, Partner, Gäste und die Lernenden mit den Berufsschulen gut, persönlich und professionell und am Tag ihrer Wahl zu empfangen und zu betreuen. Bezüglich 2020 und der folgenden Jahre wird die ESA die Situation detailliert analysieren, alle möglichen Handlungsoptionen evaluieren und zu gegebener Zeit den Entscheid bezüglich des weiteren Vorgehens treffen und kommunizieren.» www.gims.swiss www.saa-expo.ch


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NEUE MASCHINEN FÜR MEHR RENTABILITÄT Mit einer ausgesuchten Auswahl an Auswuchtmaschinen und einer brandneuen ­Radwaschmaschine stellte die Abt AG in der Halle 7 einmal mehr ihre Kompetenz unter Beweis.

Bild: Isabelle Riederer

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it der neuen Auswuchtmaschine EM-9280 C von Corghi und der neuen MehrradWaschmaschine Drester Grand Prix 24 Le Mans hatte die Abt AG gleich zwei Trümpfe in der Hand. «Die EM-9280 C ist sehr kompakt, besitzt alle Features, die eine moderne Auswuchtmaschine braucht. Dank der elektronischen Erfassung von Durchmesser und Abstand mit Funktion FSP, die automatisch die Auswuchtprogramme aktiviert, ist keine Auswahl auf der Tastatur mehr notwendig», sagt Carlo Ledermann, Geschäftsführer der Abt AG. Da die Auswuchtklebegewichte der äusseren Seite in zwei gleichwertige Gewichte aufgeteilt und versteckt

Carlo Ledermann, Geschäftsführer Abt AG, mit der Auswuchtmaschine EM-9280 C. hinter den Speichen angebracht werden, ermöglicht dies eine perfekte Felgenästhetik. Werkstattproduktivität steigern Eine weitere Neuheit auf dem Abt-Stand in der Halle 7 war die

Mehrrad-Waschmaschine Drester Grand Prix 24 Le Mans von Hedson. Die Maschine arbeitet automatisch und ohne Unterbrechung, bis auch das letzte Rad vollständig sauber ist. Die Räder werden auf einen Transportwagen geladen. Anschliessend

den Wagen einfach an die Maschine andocken und den Startknopf betätigen. Die Maschine erledigt den Rest. Die Radwaschmaschine nutzt einen geschlossenen Wasserkreislauf, d. h. die Maschine wird ohne Wasser- oder Abwasseranschluss betrieben, sondern bedarf lediglich eines Strom- sowie eines Druckluftanschlusses. Das System sorgt für eine effiziente Wassernutzung, sodass pro Rad nur ein Liter benötigt wird. Ledermann: «Der vollautomatische Reinigungsprozess steigert die Werkstattproduktivität und senkt den Arbeitsaufwand.» Zum zweiten Mal nahm die Abt AG in der Halle 7 an der Kurzzeitmesse SAA-Expo teil und zeigte sich mit der neuen Aufteilung der Halle sehr zufrieden. «Dennoch ist es wichtig, dass bald eine Entscheidung getroffen wird. Die Aufteilung in eine kurze und lange Messe ist auf Dauer keine Lösung», sagt Carlo Ledermann, Geschäftsführer der Abt AG. (ir) www.abt-ag.ch


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«WIR SIND DER EINZIGE LACKLIEFERANT AM AUTOSALON» Die André Koch AG war zu Gast auf dem Derendinger-Stand auf der Kurzmesse SAA-Expo. Als einziger ausstellender Lacklieferant versuchten CEO Enzo Santarsiero und Verkaufsleiter Tony Tulliani ihre Produkte an den Mann und die Frau zu bringen. Text/Bild: Mario Borri

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ier am Autosalon konzentriere man sich auf die Endkunden, erklärte AndréKoch-CEO Enzo Santarsiero. Verkaufsleiter Tony Tulliani ergänzte: «Das perfekte Produkt dafür ist unser neuer Leuchtlack Lumilor.» Die André Koch AG hatte sich vergangenen Dezember die Vertriebsrechte auf den innovativen Leuchtlack in der Schweiz gesichert. «Lumilor wurde in den USA entwickelt. Seine Leuchtfähigkeit basiert nicht auf der Speicherung und Abgabe von natürlichem UV- oder Tageslicht – sie wird durch das Anlegen eines elektrischen Feldes ausgelöst. Der Strom regt die Lackpigmente zum Leuchten an. Mit einem Spannungs- und Frequenzregler kann die

André-Koch-CEO Enzo Santarsiero (r.) und Verkaufsleiter Tony T­ ulliani.

Leuchtintensität stufenlos verändert werden. Darüber hinaus lassen sich mit entsprechenden Steuergeräten auch besondere Effekte programmieren, etwa ein Licht, das über eine Autokarosserie zu wandern scheint», erklärt Verkaufsleiter Tulliani. Natürlich sollen in Genf auch Fachbesucher angesprochen werden. Enzo Santarsiero: «Ein Betrieb, der Lumilor in seinem Sortiment hat, kann sich damit von seinen Mitbewerbern abheben. Ein Auto ist ja mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand. Die Besitzer wollen sich damit identifizieren. Und der Wunsch nach Individualisierung lässt sich mit diesem Lack besonders gut erfüllen.» Inzwischen bieten 17 lizenzierte Betriebe das neue Produkt an – alle sind Mitglieder des Werkstattnetzwerks Repanet Suisse. Weil die Verarbeitung von Lumilor einiges Know-how erfordert, bietet die André Koch AG Work­shops im Schulungscenter in Urdorf (ZH) an. www.andrekoch.ch

«INTERESSE AN DER GARAGISTEN-APP IST GROSS»

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uto-i-Dat-CEO Wolfgang Schinagl freute sich am Autosalon besonders darauf, die von vielen Garagisten erwartete, inzwischen stark überarbeitete und ergänzte Version 2.0 der Auto-i-GaragistenApp zu präsentieren. Das digitaleTool soll die Beziehung zwischen Garagist und Kunde vertiefen und – so der Wunsch – gar auf ein neues Niveau heben. «Wir haben den Prototyp der App bereits am Autosalon 2017 präsentiert», sagt Wolfgang Schinagl. Das Interesse ist sehr gross. «Uns ist bewusst, dass wir jetzt liefern müssen.» Dazu hatte Auto-i-Dat am ersten Publikumstag des Salons die «Friends & Family»-Testphase mit rund 50 Garagisten und Werkstätten gestartet. «Damit wollen wir möglichst viele Anforderungen, Wünsche und Ideen in die App und Plattform einfliessen lassen», so Schinagl. Mit SilverDat 3 in der Online- und

Offline-Version für Carrosserien und Werkstätten stellt Auto-i-Dat in Genf eine komplett neu entwickelte Version der erfolgreichsten Schadens- und Instandstellungskalkulation der Schweiz vor. SilverDat 3 wurde in den vergangenen Monaten von ausgewählten Kunden ausgiebig Auto-i-Dat-CEO Wolfgang Wolf­Sgang chinagl Schinagl (l.) und(l.)Verkaufsleiter und Verkaufsleiter Eric Besch übenEric schon Besch mal für die SAA Drift Challenge.

getestet. «Die Rückmeldungen wa­­ren durchwegs positiv», bilanziert Schinagl. Ebenfalls am Stand demonstrierte die Auto-i-Dat AG den überarbeiteten e-Service 4. «Es ist uns in der Zwischenzeit gelungen, noch mehr Versicherungen ins System einbinden zu können», so

Produktmanager René Mitteregger. Gleichzeitig haben die Spezialisten die Palette an Funktionalitäten verbreitert. «In Genf präsentieren wir ebenfalls unser Update für den Autohandel. In der Version 10.1 haben wir ein komplett neues Service-Modul zusammen mit Renault Suisse entwickelt», ergänzt Wolfgang Schinagl. (pd/mb) www.auto-i-dat.ch Bild: Mario Borri

Fahrzeugdatenspezialist Auto-i-Dat präsentierte an der SAA-Expo eine Reihe von Neuigkeiten. Im Zentrum stand die von vielen Garagisten erwartete und überarbeitete Version der Auto-i-Garagisten-App.


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«WIR SIND SEIT 20 JAHREN IM SELBSTBEDIENUNGS-BUSINESS!» Der Schweizer Ableger des italienischen Carwash-Spezialisten Aquarama hat am Autosalon einen kompletten Selbstbedienungswaschplatz aufgebaut. Gemäss CEO Frank Müller will man zeigen, dass Aquarama mehr als Waschstrassen anbietet. Text/Bild: Mario Borri

www.aquaramaswiss.ch

Aquarama-Waschanlage in Orbe (VD).

Bild: Mario Borri

Aquarama-SwissCEO Frank Müller unter der Portalwaschanlage «Swiss Edition».

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ass Aquarama seit 20 Jahren auch Selbstbedienungswaschanlagen herstelle, wissen viele nicht, erklärte Aquarama-Swiss-CEO Frank Müller. Um das zu demonstrieren, wurde ein kompletter Selbstbedienungswaschplatz in die Halle 7 gestellt. Doch nicht nur am Autosalon stand der Fokus auf SB-Anlagen. In den letzten sechs Monaten hat Aquarama mehrere Selbstbedienungswaschanlagen eröffnet. Zum Beispiel zwei grosse in der Westschweiz, in Orbe (VD) und Courtepin (FR). Eine Neuheit am Salon war die optische Konturenabtastung, mit der sich Portalwaschanlagen optional ausrüsten lassen. Frank Müller: «Die Konturen werden millimetergenau erfasst, so können die Bürsten präziser gesteuert werden und das Waschergebnis ist klar besser.» Garagisten, die sich überlegen, ihren Betrieb mit einer eigenen Waschanlage auszustatten, machte

Aquarama Schweiz am Salon ein Angebot – die Portalwaschanlage «Swiss Edition» mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. «Die Autowäsche ist je nach Betriebsgrösse ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Wenn ein Mitarbeiter ständig unterwegs ist, um an der nächsten Waschstrasse das Kundenauto zu putzen, fehlt er im Betrieb. Ab 15 Autowäschen pro Tag kann sich die Anschaffung einer Portalwaschanlage bereits lohnen», erklärt Frank Müller.

Carbesa-Geschäftsführer Urs May vor den Carbesa-Produkten am Stand von Trösch Autoglas.

ALLES FÜR DIE CARROSSERIE

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er Carrosserie-Spezialist Carbesa präsentierte sein Produkt- und Dienstleistungspaket auf dem Stand der Trösch Autoglas. Beides sind Tochterunternehmungen der Glas-Trösch-Gruppe. Carbesa mit Sitz in Oensingen (SO) ist in der Schweiz der führende Anbieter von Marken-Verbrauchsprodukten für den Fachbetrieb. Das grosse Sortiment umfasst mehr als 7000 Lagerartikel für Carrosserien, Garagen, Autolackierereien sowie für Industrie und

Gewerbe. Am Autosalon zeigte Carbesa unter anderem das AluRepair-System von Miracle. «Das ist der Rolls-Royce unter den AluminiumReparatursystemen. Mit Alu-Repair kann man Schäden an der AluKarosserie von aussen beseitigen. Weil es immer schwieriger und damit kostspieliger wird, ist das die Zukunft der Aluminiumkarosserie-Reparatur», erklärt Carbesa-Geschäftsführer Urs May. (mb) www.carbesa.ch

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GUT ORGANISIERT UND SICHER VERSORGT

Blutech-­ Geschäftsführer Roger Blum mit dem StickstoffLackiersystem ­Nitrotherm Spray.

Bopp Solutions bietet Garagisten und Werkstätten ein ­umfangreiches Sortiment rund um die Schlüsselsicherheit und -organisation. Am Autosalon Genf präsentierte das Unternehmen einmal mehr Lösungen statt nur Produkte.

Jean-Claude Bopp, Geschäftsführer der Bopp Solutions AG, mit der neusten Generation eines Schlüsseltresors.

mit einem separaten Teil für die Kasse und Zulassungen.» Kurzum: Eines der Topmodelle unter den Schlüsseltresoren. Neue praktische Cloud-Lösung Brandneu ist das «Pay and Key»Konzept, das Bopp Solutions seinen Kunden anbietet. Die Funktionsweise ist ziemlich einfach: Bringt ein Kunde sein Fahrzeug in die Garage, gibt er seinen persönlichen Code an. Sind die Servicearbeiten beendet, erhält der Kunde eine Nachricht und kann die Rechnung direkt online bezahlen. Sobald die Rechnung bezahlt ist, erhält der Schlüsseltresor die Freigabe und aktiviert den Code. Der Kunde kann anschliessend mit seinem eigenen Code den Autoschlüssel aus der Schlüsselbox holen. «Die neue Cloud-Lösung hilft Garagisten, ihre Debitoren unter Kontrolle zu haben – und dabei, dass der Endkunde jederzeit sein Fahrzeug auch nach Betriebsschluss abholen kann», so Bopp. (ir) www.bopp-solutions.ch

Bild: Isabelle Riederer

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er Kluge sorgt vor, das gilt vor allem auch bei den Schlüsseln. «Die Organisation von Autoschlüsseln und anderen Schlüsseln in der Garage ist ein wichtiges Thema, mit welchem man sich aber oft nicht direkt auseinandersetzt und wenn, dann erst, wenn es zu spät ist», sagt Jean-Claude Bopp, Geschäftsführer der Bopp Solutions AG. Am Autosalon Genf legte die Firma deshalb einmal mehr den Fokus auf die Schlüsselorganisation und -sicherheit und präsentierte Schlüsselboxen der neusten Generation. «Ein Autoschlüssel, der verloren geht und zu einem luxuriösen Fahrzeug gehört, ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer», so Bopp. Nebst klassischen Schlüsselboxen präsentierte der Spezialist auch seinen neusten Schlüsseltresor, der über die neusten Sicherheitsstandards nach EN 1143-1 Vds verfügt und ein stolzes Gewicht von 360 kg hat. «Dieser Tresor kombiniert eine Organisationseinheit für Schlüssel

«MIT NITROTHERM SPART MAN VIEL ZEIT» Beim SAA-Expo-Aussteller Blutech aus Düdingen (FR) stand vor allem ein Produkt im Rampenlicht: Das Stickstoff-Lackiersystem Nitrotherm Spray. Text/Bild: Mario Borri

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itrotherm Spray ist eine Revolution im Bereich Lackieren und Beschichten. Durch das Verfahren mit ionisiertem, erwärmtem Stickstoff können nicht nur Lackkosten eingespart, sondern auch Lackierzeiten deutlich reduziert werden. BlutechGeschäftsführer Roger Blum: «Unsere Kunden sind begeistert, das Gerät ist ein Bestseller, wir verkaufen 70 bis 80 Stück pro Jahr.» Die Vorteile von Stickstoff: Als inertes Gas ist es sehr reaktionsträge, Verbindungen mit Staub und Kondenswasser werden somit erschwert. Das Molekül N2 ist kleiner und leichter als die sonstigen Luftmoleküle. Damit ist die Ausströmgeschwindigkeit von N2 bei gleichem Druck um 30 Prozent höher und weniger Overspray wird produziert. Durch die Verbindung von Ionisierung und konstanter Erwärmung wird mit Hilfe des speziellen Schlauchs der Lack vom Karosserieteil angezogen.

Somit wird bei einem Durchgang eine höhere Schichtdicke erreicht. «Man spart Lack, Zeit und steigert somit den Ertrag», so Roger Blum. Aber auch diverse Klimaservicegeräte und ein Scheibenreparaturset waren am Blutech-Stand in Genf ausgestellt. Letzteres stammt vom Hersteller Maxim und ist das ultimative Gerät für die perfekte Scheibenreparatur. Der grosse Vorteil gegenüber anderen Systemen: Das Harz fliesst bereits unter Vakuum in die Schadstelle. Mit Maxim könnte die im Vergleich zum Ausland bisher noch geringe Reparaturquote in der Schweiz erhöht werden. Roger Blum: «Eine Scheibenreparatur macht in 30 Prozent der Schadenfälle wirklich Sinn. Und wenn die Scheibe nicht ausgetauscht werden muss, bleibt die Originalverklebung bestehen, die qualitativ viel besser ist als eine neue Verklebung.» www.blutech.ch


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BEEINDRUCKENDES ANGEBOT FÜRS FACHPUBLIKUM Mit einem grosszügigen Stand, einer riesigen Angebots­palette und Markenvielfalt beeindruckte Derendinger das Fachpublikum in der Halle 7. Von Werkzeugen über neue Maschinen bis hin zum D-Store konnten die Besucher alles auf Herz und Nieren testen.

Bild: Isabelle Riederer

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um ersten Mal hat sich Derendinger, zusammen mit der SAG Gruppe, dazu entschieden, an der Kurzzeitmesse SAA-Expo teilzunehmen. «Es war ein selbstbewusster Schritt, sich dieses Jahr für die Kurzzeitmesse zu entscheiden», sagt Maja Kaufmann, Markenchefin Derendinger. Seit 49 Jahren ist Derendinger Teil der Halle 7 und das soll auch in Zukunft so bleiben. «Die Schweiz braucht eine Fachmesse, jedoch müssen auch die Aussteller etwas dafür tun, um die Besucher in die Halle 7 zu locken», so Kaufmann. Derendinger selbst sorgte mit seinem Stand in der Halle 7 für viel Aufmerksamkeit. Einerseits durch die Grösse und andererseits nutzte Derendinger die Möglichkeit, sein umfangreiches Angebot gekonnt in Szene zu setzen. Zu den Highlights gehörte die neue Reifenmontiermaschine S 1000 Evoluzione von Sice. Mit diesem

Gerät lässt sich jeder Reifentyp im Grössenbereich von 13 bis 32 Zoll extrem leicht bearbeiten – und das vollautomatisch. Eine weitere Neuheit, die in Genf vorgestellt wurde, ist das Sekurit-Partner-Kompetenzmodul, mit welchem Unicar-, Garage-plus- und Carrosserie-plus-Partner den Bereich der Autoglasreparaturen ausbauen können. «Sekurit-Partner sind in der Lage, unscheinbare Glasschäden zu erkennen, welche professionell repariert werden können, bevor es richtig teuer wird», so Kaufmann und weiter: «Dadurch kann der Garagist seine Kompetenz rund um Autoglasreparaturen erhöhen.» Nach der erfolgreichen Einführung des D-Stores am letzten Autosalon Genf wurde er heuer mit neuen Tools versehen und stand einmal mehr im Mittelpunkt des Fachinteresses. Kaufmann: «Wir haben erneut die Performance und die Datenqualität verbessert und unter anderem ein Offertenmodul implementiert.» (ir) www.derendinger.ch

Maja Kaufmann, Markenchefin Derendinger

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F Marc und Alain Vuilliomenet an ihrem Stand in Halle 7.

EINE SAUBERE SACHE DLK-Seniorchef Alain Vuilliomenet war schon 1992 das erste Mal Aussteller am Autosalon. Die Spezialfirma für Abwasser­ reinigung und Wasseraufbereitung, die mittlerweile Sohn Marc leitet, empfing an der SAA-Expo bestehende und potenzielle Kunden. Text/Bild: Mario Borri

ür die Firma DLKTechnologies aus Le Locle (NE), die auch im Industrie- und Agrarbereich tätig ist, sind Garagisten ein wichtiger Kundenzweig. Vor allem mit Reinigungsanlagen für Abwässer aus Fahrzeugwäschen haben sich die Vuilliomenets in der Autobranche einen Namen gemacht. «Wir sind hier am Genfer Autosalon vor Ort, um Neues zu präsentieren, zu informieren und die Kontakte mit unseren Kunden zu pflegen sowie im besten Falle auch neue Kunden zu gewinnen», so Marc Vuilliomenet. Sein Vater Alain Vuilliomenet ergänzt: «Hier in Genf haben wir einst die Emil-Frey-Gruppe als Kunden gewonnen.» Am Stand in Halle 7 präsentierte DLK massgeschneidert für die Bran­che entwickelte und im ­ Atelier in Le Locle hergestellte Produkte:

Abwasserreinigungsanlagen für Ga­ragen, biologische Abwasserreinigungsanlagen, Wasserrecycling­ anlagen, Osmose-Anlagen, Koales­zenzabscheider, Regenwassernut­ zung für Fahrzeugwäschen, Ionentauscher für Batterien-Wasser. DLK reinigt aber nicht nur Wasser, sondern auch die Luft. Mit Ozonanlagen lassen sich Gerüche, wie etwa der abgestandene Rauch in einem Raucher-Auto, abtöten. «Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel, das Gerüche wie Tabak, Ammoniak oder solche, die durch Feuerschäden entstehen, beseitigt», erklärt Marc Vuilliomenet die Funktionsweise. www.dlk.ch www.ozone.ch

Furler gehören Flüssigkeiten wie Schmierstoffe oder AdBlue, Fahrzeugaufbereitungsprodukte, Werk­stattprodukte, Abwasserreinigungsanlagen, Recycling- und EntsorgungDienstleistungen. «Wir erweitern unser AutomotiveAngebot aber ständig. Erst kürzlich haben wir die Firma Alcosuisse übernommen, den grössten Schweizer Ethanol-Produzenten. Ethanol wird als Biotreibstoff in Zukunft eine wichtige Rolle spielen», so der CEO.

Thommen-Furler-Patron Franz Christ (l.) und Automotive-Direktor Thierry Zuber am Salon-Stand in Halle 7.

«WAS WIR NICHT KÖNNEN, MACHEN WIR NICHT» Automotive macht zwar nur 20 Prozent des Geschäfts von Thommen-Furler aus. Doch der Bereich wächst schnell. Deshalb sei der Autosalon von Genf eine sehr wichtige Messe, erklärt Thommen-Furler-CEO Franz Christ. Text/Bild: Mario Borri

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um Kundenkreis im Auto­motive-Bereich von Thom­men-Furler gehören Autoreparatur-, Nutzfahrzeug- und Carrosserie-Werkstätten, Transportunternehmen, Verkehrsbetriebe, Fahrzeugimporteure und -händler, Fuhrparkhalter und Waschplätze. Franz Christ: «Es ist wichtig, be­ stehende Kunden zu betreuen. Und für die Autobranche ist der Genfer Salon der ideale Ort, dies zu tun.» Zum Angebot von Thommen-

Alle Flüssigkeiten rund ums Auto Thommen-Furler will sich gemäss Franz Christ als Flüssigkeiten-Partner rund ums Auto etablieren. Dabei erhofft man sich viel vom Fokus auf bekannte Marken. Franz Christ: «Wir sind unter andern Vertriebspartner von Exxon Mobil mit seinem Premiummotorenöl MOBIL Delvac 1, ausserdem vertreiben wir das weltweit bekannte Kühlerschutzmittel Glysantin von BASF, und wir haben Fahrzeugaufbereitungsprodukte der Spitzenklasse von Koch Chemie im Angebot. Diese Autopflegemittel sind von Daimler und dem Volkswagen-Konzern zugelassen.» Doch bei allen noch so grossen Plänen bleibt Franz Christ auf dem Boden. «Wir machen nur das, was unseren Kunden einen Mehrwert bietet. Was wir nicht können, machen wir nicht», so der Manager. www.thommen-furler.ch


Bild: Mario Borri

SALON-RÜCKSCHAU 4/18 53

ESA-CEO Giorgio Feitknecht (r.) und Matthias Krummen auf der ESA-Piazza.

Allerlei Köstlichkeiten und gute Gespräche auf der ESA-Piazza in Genf.

GROSSES ANGEBOT – TECHNISCH UND KULINARISCH Eine Halle 7 ohne ESA-Piazza kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes hat die mediterrane Kleinstadt bereits zum vierten Mal aufgebaut. Information, Verpflegung und Entspannung waren auch 2018 bei vielen angesagt.

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chon während der Pressetage des Autosalons war es schwierig, auf der ESA-Piazza ein Platz zum Sitzen zu ergattern. Und das, obwohl die ESA-Mitinhaber, Kunden, Gäste und MechaniXclub-Mitglieder einen VIP-Pass beim Eintritt vorweisen mussten. «Unser Piazza-Konzept ist

etabliert. Mittlerweile wissen alle, dass man sich hier vom Salon-Trubel erholen kann, kulinarisch verwöhnt wird und interessante Fachgespräche führen kann», erzählt Matthias Krummen, Leiter Kommunikation und Marketing ESA, nicht ohne Stolz. Wer ausgeruht war, konnte sich an den Ständen der Lieferanten und

Partner umsehen. Beim Schlendern durch die Arkaden konnten sich die Standbesucher über das innovative Produkte- und Dienstleistungsangebot informieren und gleichzeitig von attraktiven Salonpromotionen profitieren. Krummen: «Neben un­ serem Garagistenreifen ESA Tecar waren auch unserer Reifenlieferanten

Continental und Michelin mit ihren neuen Produkten präsent. Ausserdem waren Exponate aus dem Garageneinrichtungs-, Carrosserie- und dem Carwash-Bereich ausgestellt. Und der MechaniXclub-Stand war traditionell Anziehungspunkt der Lernenden aus der Autobranche.» Als Treffpunkt hat sich auch die neue separate Lounge erwiesen, in der Champagner, Kaffee, Glaces und kleine Köstlichkeiten gereicht wurden. Hier konnte man den Tag mit einem ausgezeichneten Kaffee erfolgreich starten und/oder ihn mit einem Glas prickelndem Champagner gediegen ausklingen lassen. (mb) esa.ch esa-shop.ch

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54 4/18 SALON-RÜCKSCHAU

NEUE MARKE ERWEITERT DAS SORTIMENT

Bild: Isabelle Riederer

Eine Halle 7 ohne die Gassner AG wäre wie Genf ohne Wasserfontäne. Das Unternehmen präsentierte an der Kurzzeitmesse SAA-Expo nicht nur Altbewährtes, sondern auch eine neue Reifenmontiermaschine.

Jesus Garcia (l.) und Thomas Küderli mit der neuen Butler Aikido 4 Premium.

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m Bereich Werkstattausrüstung zählt die Gassner AG mit Produkten der Marke Beissbarth zu den ersten Anlaufstellen für Schweizer Garagisten. Zum ersten Mal präsentierte das Unternehmen in der Halle 7 mit Butler eine neue Marke auf seinem Stand. Die Reifenmontiermaschine Aikido 4 Premium aus dem Hause Butler ergänzt seit neustem das Produktsortiment der Gassner AG. Sie eignet sich für die Reifenmontage und -demontage von 10 bis 34 Zoll und ist mit dem patentierten Butler-Montierwerkzeug für eine stressfreie Arbeit für alle Reifen und Felgen ausgerüstet. Zudem verfügt sie über den patentierten ErgolockSpannteller und eine benutzerfreundliche Konsole mit Memory-Funktion. «Durch die neuen Produkte ergänzen und erweitern wir unser Portfolio, damit der Kunde sein ideales Gerät bei uns findet», sagt Thomas Küderli, Geschäftsführer der Gassner AG. Natürlich räumten Küderli und sein Team auch der Marke Beissbarth genügend Platz auf ihrem Stand ein. Dabei im Fokus standen einmal mehr

«UNSERE BREMSPRÜFSTÄNDE BIETEN IMMER EINE TOP-LÖSUNG» Bremsprüfstände sind für die Gesag aus Worben (BE) eine ­wichtige Produktgruppe. Dabei setzt man auf den deutschen Hersteller AHS Prüftechnik. Am Salon-Stand in Halle 7 präsentiert Geschäftsführer Daniel Vieille das Topmodell. Text/Bild: Mario Borri

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aniel Vieille ist wie immer am Autosalon topmotiviert. Der umtriebige Geschäftsführer der Gesag präsentiert zwei Gabelschlüssel. «Das hier ist ein Beispiel dafür, wie schwierig es für einen Konsumenten geworden ist, das richtige Produkt auszuwählen. Diese beiden Schlüssel sehen praktisch gleich aus, der Qualitätsunterschied ist aber massiv», erklärt Vieille. Der Unterschied ist extrem, der eine Gabelschlüssel ist so leicht, er könnte von einer Spielzeug-Garage stammen. «Ein Schlüssel ist aus einem 117-teiligen Werkzeugset eines Versandhandels, der andere ist ein Qualitätsschlüssel, den unsere Techniker benutzen.» Die Gesag stellte am Autosalon aber keine Werkzeuge aus. Im Rampenlicht stand ein Rollenbremsprüfstand. Der

Das Autosalon-Team der Gesag auf einem Rollenprüfstand.

die Lenkgeometrie-Messgeräte, wie das Easy-CCD-Kit für eine schnelle und unkomplizierte Fahrwerkvermessung. Das Kit besteht aus vier CCD-Messwertaufnehmern mit Ladeadapter, einem USB-Adapter für Bluetooth, einer CCD-Messbox, einer DVD mit Software und Solldaten und einem Felgenschlag-Encoder, welcher eine rollende Felgenschlagkompensation ermöglicht. Ein weiteres Highlight am Stand von Gassner war das neue Reifenprofiltiefenmessgerät mit Kontrollschilderkennung. Durch die Nummernerkennung kann die Profiltiefe schnell und einfach zugeordnet werden. «Dieses Gerät ist grossartig. Man könnte es zum Beispiel bei Tankstelleneinfahrten montieren. Ein Auto fährt ein, um zu tanken, und beim Bezahlen an der Kasse kann man den Kunden auf seine aktuellen Reifenprofile hinweisen und ihm bei Bedarf gleich vier neue Reifen anbieten», so Küderli. (ir)

www.gassnerag.ch

«MultiFunktion» ist das Topmodell von AHS Prüftechnik und vereint die bewährte, leistungsstarkeTechnologie mit einem innovativen und zukunftsweisenden Prüfkonzept. Die absolut professionelle Bremsprüfung unter strassengleichen Bedingungen ist damit möglich. Vieille: «Das Gerät erlaubt die zeitgleiche und damit kostensparende Bremsprüfung von Vorder- und Hinterachse bei allen Fahrzeugen. Fahrzeuge mit den unterschiedlichsten Antriebskonzepten sind damit präzise und zeitsparend prüfbar.» Neben dem Vertrieb von neuen Prüfständen hat sich die Gesag auf die Erneuerung bestehender Anlagen spezialisiert. Schweizweit sind hunderte Bremsprüfstände und Prüfstrassen in Betrieb. Manche Anlagen sind über 25-jährig und müssen nun ersetzt werden. «Oftmals sind die Bodenfundamente nicht kompatibel mit neuen Anlagen und müssen geändert werden, was häufig mit sehr hohen bauseitigen Kosten verbunden ist. Wir bieten Prüfstände passend auf die bestehenden Gruben und Fundamente an», so Vieille. www.gesag.ch


SALON-RÜCKSCHAU 4/18 55

HRB MARKIERT PRÄSENZ AM ­AUTOSALON GENF

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er Spezialist für Anhängertechnik HRB Heinemann AG präsentierte am Stand von UGS seinen brandneuen Fahrrad-Träger Fixmatic von Bosal. «Der neue Fahrradträger ist kinderleicht zu montieren und eignet sich für die neuste Generation von Anhängerkupplungen», erklärt Oskar Burch, Geschäftsführer von HRB Heinemann AG. Der Fixmatic befördert bis zu drei Fahrräder, die ein Gesamtgewicht von bis zu 60 kg haben können. Somit eignet er sich auch hervorragend für den Transport von E-Bikes oder Pedelecs. Der Fahrradträger lässt sich bequem per Fusspedal abklappen und ermöglicht so auch mit montierten Fahrrädern den Zugang zum Kofferraum. Die Teilnahme von HRB in der Halle 7 hat eine lange Tradition, insbesondere wenn es um die Netzwerkpflege geht. Burch: «Die Halle 7 ist für uns sehr wichtig, einerseits, um bestehend Beziehungen zu pflegen, und andererseits, um neue Kunden zu gewinnen.» Dennoch ist die Halle 7 nicht mehr das, was sie einst war. «Früher war hier viel mehr los, ich hoffe sehr, dass die Halle 7 in Zukunft wieder mehr Attraktivität gewinnt», so Burch. (ir) www.hrbanhaenger.ch

www.luginbuehl-ag.ch

Erhard Luginbühl und Kathrin Hilfiker

Bild: Isabelle Riederer

Michael Bentsch, Key Account Manager DACH Bosal und Oskar Burch, Geschäftsführer HRB Heinemann AG.

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rhard Luginbühl spielt beim Genfer Autosalon eine Doppelrolle. Einerseits ist er als Präsident des Swiss Automotive Aftermarket (SAA) der oberste Verantwortliche für die SAA-Expo, andererseits gehört er als Geschäftsführer seiner Luginbühl Fahrzeugtechnik AG zu den Ausstellern. Das Motto am Stand in Halle 7 ist «Visualisierung statt Produkte». Einzig zwei hochwertige Werkstattmöbel der Firma DEA Italian Worklab sind ausgestellt. Diese dienen aber auch als Tische, an denen Luginbühl und sein Team interessierte Gäste und Kunden bewirten und sie über die angebotenen Dienstleistungen informieren. «Wir führen so viele Produkte, dass wir immer die falschen dabeihaben. So haben wir uns entschieden, besser gar keine Produkte auszustellen», erklärt Erhard Luginbühl. So dreht sich am diesjährigen Salon alles um die Planung effizienter Arbeitsplätze. Anhand eines riesigen, am Computer veränderten Posters wird die perfekte Werkstatt dargestellt. (mb)

Bild: Mario Borri

Bild: Isabelle Riederer

VISUALISIERUNG STATT NUR PRODUKTE

Markus Ernst, Geschäftsführer der Karl Ernst AG, mit der neuen Umschaltknarre Hiper.

NEUHEITEN UND EIN JUBILÄUM BEI KARL ERNST

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ie Firma Karl Ernst präsentierte in der Halle 7 nicht nur die neusten Handwerkzeuge der Marke Hazet, sondern läutete auch gleich das 150-jährige Bestehen von Hazet mit speziellen Aktionen ein. Zu den Werkzeug-Highlights zählte allen voran die neue Feinzahn-Umschaltknarre Hiper von Hazet. «Die neue Hiper ist die stärkste Rätsche, die Hazet bisher auf den Markt gebracht hat», sagt Markus Ernst, Geschäftsführer der Karl Ernst AG. Die neue Umschaltknarre besitzt 90 Zähne und rund 1000 Nm Kraft, bei einem Gewicht von knapp 600 Gramm. Hazet gehört zu den bekanntesten Werkzeugherstellern weltweit und feiert diese Jahr das 150. Jubiläum. «Zur Feier des Jubiläums bieten wir bis Ende Jahr spezielle Aktionen an», so Ernst, der sich auch dieses Jahr wieder dazu entschieden hat, an der Langzeitmesse in der Halle 7 teilzunehmen. «Für uns sind die knapp zwei Wochen Messepräsenz wichtig. Doch die aktuelle Teilung in kurz und lang ist keine Lösung, es muss endlich eine Entscheidung gefällt werden, sonst verliert die Halle 7 noch mehr an Attraktivität.» (ir) www.karlernstag.ch


56 4/18 SALON-RÜCKSCHAU

KRAUTLI AG SETZT DAB+-KOMPETENZ IN SZENE

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Bild: Isabelle Riederer

Die Krautli Schweiz AG stellte am Stand der Techauto in der ­Halle 7 ihre DAB+-Kompetenz unter Beweis – ein Thema, das in den nächsten Jahren noch für viel Gesprächsstoff ­sorgen wird.

Flavio Zani präsentierte in Genf die neuesten DAB+-Geräte von digiDAB.

it einem eigenen kleinen Stand präsentierte die Krautli Schweiz AG in der Halle 7 am Autosalon Genf Neuheiten rund um das Thema DAB+. «Ein Thema, mit dem sich viele Garagisten noch nicht wirklich beschäftigen», sagt Flavio Zani, Geschäftsführer der Krautli Schweiz AG, und fügt an: «Dabei ist es gerade jetzt wichtig, sich darauf vorzubereiten, denn irgendwann werden viele Autofahrer, die nicht über einen DAB+-Empfänger verfügen, keinen Radioempfang mehr im Auto haben und werden in die Garage kommen.» Die Krautli Schweiz AG hat sich früh mit der Entwicklung und Ausweitung des DAB+-Empfangs auseinandergesetzt und kann bereits heute ein umfangreiches Sortiment an DAB+-Geräten anbieten, das dem Garagisten ein lukratives Zusatzgeschäft bietet. In der Halle 7 stellte die Firma die neusten Geräte von digiDAB aus. Vom Einstiegs-Autoadapter bis hin zu kompletten DAB+-Radiogeräten für den Einbau bietet die Krautli Schweiz AG alles an, damit in Zukunft im Auto keine Totenstille herrscht.

Hirschi-Geschäftsführer Stefan Marty am Stand in Halle 7. Die untere Anhängertraverse ist für den brandneuen Pick-up von Mercedes, die X-Klasse.

WIR VERKUPPELN ALLES! Der Anhängerkupplungsspezialist Hirschi aus Brügg (BE) stellte zum ersten Mal auf dem Autosalon aus. Als Grund gibt Geschäftsführer Stefan Marty an, dass Genf dank der Kurzmesse viel attraktiver geworden sei. Text/Bild: Mario Borri

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ie Hirschi AG führt gut 1500 Anhängerkupplungen für praktisch alle Personen- und Lastwagen im Sortiment. Und es werden ständig mehr. Stefan Marty: «Was es bei uns nicht gibt, stellen wir selber her. Wir haben die grösste Auswahl an Anhängevorrichtungen und Tra­versen in der Schweiz.» Neben der Eigenmarke vertreibt die Hirschi AG verschiedene Produkte diverser namhafter Herstel-

Attraktive DAB+-Geräte für Zusatzgeschäfte Die neuen Geräte der Marke digiDAB sind einfach zu installieren und zu verwenden. Die digiDABGeräte fügen sich stilvoll in jedes Armaturenbrett ein und bringen hochdetaillierten Sound in digitaler Qualität und grossartige Inhalte direkt ins Fahrzeug. Digitalradio findet automatisch alle verfügbaren Radiostationen. «Wir bieten dem Garagisten attraktive Pakete, damit er wiederum seinen Kunden einen Mehrwert bieten kann. Noch ist Zeit, und wer sich jetzt informiert und vorbereitet, kann von der Umrüstung auf DAB+ profitieren», so Zani. In den vergangenen Jahren hat sich die Technologie des terrestrischen Digitalradios DAB+ in der Schweiz erfreulich entwickelt. Bereits Ende 2017 wechselten einige private Radiosender auf DAB+. Ab dem Jahr 2020 sollen sämtliche Radioanbieter über DAB+ empfangen werden können. (ir)

www.krautli.ch

ler. So sind Geschäftsführer Marty und sein Team Generalimporteur von Rockinger-Anhängerkupplungen und Jost-Sattelkupplungen und -Stützwinden. Ausserdem importiert man Westfalia- und MVG-Anhängervorrichtungen. Entsprechend viele Anhängerkupplungen und -traversen waren am nur fünf mal fünf Meter grossen Stand in Halle 7 ausgestellt. «Ein Highlight ist die Anhängertraverse für die brandneue X-Klasse von Mercedes», schwärmt Stefan Marty. Natürlich montiert, repariert und revidiert die Hirschi AG auch. Der Geschäftsführer: «In unserer gut ausgebauten Werkstatt löst geschultes Fachpersonal auch nicht alltägliche Probleme rund ums Verkuppeln und Abschleppen. Eine umfassende Infra­struktur mit Zweisäulenlift, He­ be­ böcken und zwei Plätze für bis zu zwei Lastwagen ermöglichen es uns, die Kunden auch in hektischen Zeiten rasch und gut zu bedienen.»

www.hirschi.ch


KÄRCHER 4/18 57 Als mobiles Standardgerät sind die neuen Hochdruckreiniger von Kärcher für vielfältige Anwendungen geeignet.

Die batterie­betriebene KM 85/50 R ist das neue Einsteiger­modell in die Klasse der AufsitzKehrmaschinen.

Kärcher bietet mit der SB MC 2 eine neue, besonders kompakt gebaute SB-Anlage für die Hochdruckwäsche von Fahrzeugen an.

FÜR JEDEN EINSATZ DAS PASSENDE GERÄT Kärcher stellte in Genf einen Querschnitt seines Portfolios für den Automotive-Bereich vor. Nebst der bewährten und bekannten Wasch-Technik standen die neuen Mittelklasse-Hochdruckreiniger, die batteriebetriebene Aufsitz-Kehrmaschine KM 85/50 R und die Kärcher SB-Waschanlage SB MC 2 im Mittelpunkt.

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ärcher hatte am Autosalon Genf dem Garagisten viel zu zeigen, wie Karl Steiner, Managing Director von Kärcher Schweiz, erklärte: «Wir haben einige interessante Neuheiten dabei. Im Mittelpunkt stehen für uns jedoch nicht einzelne Produkte, sondern bedarfs- und kundenorientierte Ge­ samtlösungen für den Garagisten.» Neue Generation Kaltwasser-Hochdruckreiniger Nichtsdestotrotz ging Steiner auf die Produktneuheiten ein. Da­zu gehört, dass das Unternehmen eine neue Generation an Kaltwasser-Hochdruckreinigern der Mittelklasse auf dem Markt hat. Die modular aufgebauten Geräte sind durch den Einsatz hochwertiger Materialien besonders robust und langlebig. Um den Bedürfnissen und Besonderheiten verschiedener Zielgruppen zu entsprechen, sind die neuen Hochdruckreiniger in drei Varianten verfügbar. Als mobiles Standardgerät sind die Hochdruckreiniger für viel­ fältige Anwendungen geeignet. Dank aus­ziehbarem Schubbügel und leicht­ gängigen Rädern ist der Transport komfortabel. Das Zubehör kann platzsparend am Gerät angebracht werden. Eine Variante mit

möchten. Wichtig für den professionellen Einsatz: Die Flächenleistung/ Stunde ist etwa 30 % höher als bei einer handgeführten Kehrmaschine mit gleicher Arbeitsbreite. Die Maschine lässt sich bei Bedarf mit einem Schlauchtrommel ist ebenfalls er­ - zweiten, zusätzlichen Seitenbesen hältlich. Das Stationärgerät eignet ausstatten. Die Drehgeschwindigsich z.B. für Anwendungen in keit kann der Bediener während Autogaragen. Diese Hochdruckrei- des Betriebes an Schmutzart und niger sind für die Wandbefestigung -aufkommen anpassen. Das Ergebnis ausgelegt und für eine einfache ist neben einer bestmöglichen ReiniMontage vorbereitet. gungsleistung auch die Reduzierung der Staubbelastung. Die pendelnd gelagerte Hauptkehrwalze bedarf Neues Einstiegsmodell bei den keiner manuellen Einstellung oder Aufsitz-Kehrmaschinen Eine weitere Neuheit ist die Verschleissnachstellung durch den batteriebetriebene KM 85/50 R, Anwender. Der Anpressdruck wird audas neue Einsteigermodell bei den tomatisch geregelt, die Walze reagiert Aufsitz-Kehrmaschinen. Sie ist eine flexibel auf Bodenunebenheiten. Alternative für Anwender, die ein kompaktes und wendiges Gerät benötigen Hochdruckwäsche auf wenig Platz und dabei auf Komfort und schnellen Last, but not least bietet Kärcher Arbeitsfortschritt nicht verzichten Garagisten mit der SB MC 2 eine

Das Team von Kärcher Schweiz hatte in Genf viel Neues zu zeigen.

neue, besonders kompakt gebaute SB-Anlage für die Hochdruckwäsche von Fahrzeugen an. Ihr besonderer Vorteil sind die vielen Möglichkeiten für eine bedarfsgerechte Konfiguration. Ob als Heiss- oder Kaltwassergerät, mit einem oder zwei Waschplätzen – Betreiber erhalten ein Modell, das nur wenig Platz beansprucht und individuell ausgestattet werden kann. Unter der Abdeckung der Pumpeneinheit ist auch Platz für Reinigungsmitteltanks. Kärcher bietet etwa mit der neuen VehiclePro-Serie vom Schaum bis zum Wachs alle erforderlichen Zusätze, die die Arbeit beschleunigen und den Betrieb noch wirtschaftlicher machen. www.kaercher.ch


58 4/18 SALON-RÜCKSCHAU

WELTPREMIERE DES NEUEN MEGA MACS 77

Bild: Isabelle Riederer

Hella Gutmann Solutions freute sich, in Genf erstmals das neue ­Diagnosegerät mega macs 77 der Öffentlichkeit vorzustellen. Der mega macs 77 ist das schnelle Diagnosegerät, das Hella Gutmann bisher gebaut hat.

Jean-Paul Nicolier, Managing Director Hella Gutmann Solutions International AG, mit dem neuen mega macs 77.

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er neue mega macs 77 bringt alles mit, was Werkstätten bereits beim mega macs 66 begeistert hat. Und er kann noch jede Menge mehr. Vor allem: mehr Geschwindigkeit. «Der mega macs 77 ist das schnellste Diagnosegerät aller Zeit. Mit diesem Produkt sind wir nicht nur auf dem aktuellsten Stand der Technologie, sondern auch bereit für die Zukunft», sagt Jean-Paul Nicolier, Managing Director Hella Gutmann Solutions International AG. Mit dem erweiterten Echtzeit-Reparaturkonzept und vielen weiteren Eigenschaften macht mega macs 77 die Arbeit rund ums Fahrzeug jetzt noch schneller und wirtschaftlicher. Zu den Highlights des mega macs 77 gehören das noch schnellere Lesen und Interpretieren der Fehlercodes, sicher geführte Messungen mit dem Multimeter/Oszilloskop, interaktive und farbige Stromlaufpläne, der gros­ se kapazitive Full-HD-Touchscreen

VIELE NEUHEITEN AM AUTOSALON GENF Nebst neuen und innovativen Produkten hob die Hostettler ­Autotechnik AG am Autosalon ihre Kernthemen spezifisch ­hervor. Zum Beispiel die Entwicklung von Autofit, die voranschreitende Digitalisierung oder den 24/7-Reifen­service yourwheels. die Hostettler Autotechnik AG aktiv annimmt.» Neuheiten von Nexen und Motul Einen hohen Stellenwert nimmt bei Hostettler Autotechnik Nexen Tire ein. Die Reifenmarke präsentierte neben dem aktuellen Line-up den

neuen Winguard Sport 2 SUV. Eine weitere Neuheit bei Hostettler war das neue Motul Evo. Dabei handelt es sich um ein komplettes Serviceangebot für Automatik-DSGund CVT-Getriebe. Schmied dazu: «Motul Evo ist ein Paket voll von Produkten und Dienstleistungen.

Jede Werkstatt ist somit in der Lage, einen professionellen Getriebeservice durchzuführen und das eigene Leistungsspektrum zu erweitern.» Abgerundet wurde der Auftritt von Hostettler Autotechnik durch die Vorstellung des neuen Reifenservice «yourwheels». Damit können Endverbraucher einfach und bequem die gewünschten Produkte mit den passenden Dienstleistungen, eine Garage und den Wunschtermin für das Angebot 24 Stunden am Tag online buchen. (ml) www.autotechnik.ch Bild: Michael Lusk

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eit kurzem ist Martin Schmied neuer Geschäftsführer der Hostettler Autotechnik AG. Am Autosalon Genf konnte er den Fachbesuchern und AUTO&Wirtschaft die Neuheiten des Aftermarket-Anbieters vorstellen. Dazu gehört beispielsweise das Garagensystem Autofit, das sich weiter auf Wachstumskurs befindet. Bereits über 280 unabhängige Garagen können ihre Kunden dank effizienter Logistik mit über 100‘000 Teilen für mehr als 9000 Fahrzeugtypen schnell, effizient und kompetent betreuen. Martin Schmied dazu: «Das ‹Industrial Internet of Things› wird die komplette Zuliefer- und Logistikindustrie auf den Kopf stellen und tiefgreifend verändern. Die Digitalisierung und die damit einhergehende, exponentiell steigende Datenflut sind Themen, welchen sich

und das kabellose Laden in der auch via Ethernet vernetzbaren Dockingstation. In Verbindung mit der bekannten mega-macs-Software und dem Echtzeit-Reparaturkonzept sollen diese technischen Neuheiten Werkstätten eine zukunftsweisende Basis für noch effizientere Prozesse bescheren. Natürlich war der mega macs 77 das Highlight schlechthin, doch für Kenner bot der Stand von Hella Gutmann noch viel mehr. Darunter das bewährte CSC-Tool – die komfortable und leistungsstarke Lösung für Werkstätten zur Kalibrierung von Kameras und Sensoren. Zahlreiche Autoglaser in der Schweiz besitzen bereits ein CSC-Tool, jetzt kommen auch die Carrossiers auf den Geschmack. «Das CSC-Tool von Hella Gutmann ist State-of-the-Art und bietet eine 360-Grad-Lösung, die ihresgleichen sucht», sagt Nicolier. Dank gewohnt durchdachter Lösungen von Hella Gutmann Solutions ist das CSCTool im Baukastensystem erhältlich und kann ganz individuell an die unterschiedlichen Bedürfnisse von Werkstätten und Garagen angepasst und erweitert werden. (ir) www.hella-gutmann.com

Das Team von Hostettler Autotechnik war zwölf Tage lang am Autosalon Genf für Garagisten da. Im Internet sogar 24/7.


KSU/A-TECHNIK AG 4/18 59

DEN REIFENWECHSEL IM FOKUS Vollzeit-Ausstellerin KSU/A-Technik AG hat fast ihr gesamtes ­Repertoire am Salon präsentiert. Im Mittelpunkt stand aber die Weltpremiere der Reifenmontiermaschine Hunter Revolution mit Walkaway-Funktion.

Roland Schindelholz, Abteilungsleiter Garageneinrichtungen KSU/A-Technik AG, an der Reifenmontiermaschine Hunter Revolution.

«In Kombination mit einer Auswuchtmaschine sind Zeitersparnisse von 25 Prozent und mehr möglich», so oland Schindelholz, Abtei- Roland Schindelholz. lungsleiter GarageneinrichDiese steht auch in Genf und tung, hat eine strenge Zeit heisst Hunter Road Force Elite. Die hinter sich. Er musste nicht diagnosefähige Auswuchtmaschine nur den Auftritt am Autosalon vorbe- misst neben der Unwucht auch den reiten, sondern auch die Umstellung lateralen Seitenzug bis hin zu einer der KSU-Geschäftsfelder über die effektiven Strassenkraftmessung. Bühne bringen. «Die KSU/A-Technik So werden viel präzisere MessAG besteht aus drei Profitcentern: ergebnisse erzielt, die mit einer Meinem, der Garageneinrichtung, herkömmlichen Auswuchtmaschine Carwash und Werkzeuge. Neu hat nicht realisiert werden können. nun jedes Profitcenter einen eigenen Roland Schindelholz: «Vor allem Kundendienst.», erklärt Roland Schin- Premiumhersteller setzen auf diese delholz die Neuausrichtung. Maschine. Denn je grösser und Nichtsdestotrotz gibt der schwerer die Räder, desto schnelKMU-Betrieb aus Wohlen (AG) am ler merkt man die Unwucht. Vor Autosalon Vollgas. Schindelholz: «Un­- allem mit den heutigen, grösseren ser Highlight ist die neue Reifen- Reifendimensionen ist die Hunter montiermaschine Hunter Re­ - Road Force Elite für eine Garage volution, die als Weltneuheit eine unverzichtbar.» Walkaway-Funktion beinhaltet. Dabei montiert ein Mechaniker einen www.ksu.ch Reifen, das System merkt sich die Einstellungen und demontiert die folgenden Reifen.» Die vollständig automatisierte Maschine verfügt über einen integrierten Radlift im Hydraulikzylinder.

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Bild: Isabelle Riederer

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Salvatore di Benedetto, Category Manager; Christian Hess, Leiter Produktion und Baskim Begzati, Leiter der E. Klaus AG.

SALON-PREMIERE FÜR DIE E. KLAUS AG Zum ersten Mal nahm die E. Klaus AG mit einem eigenen Stand an der SAA-Expo in der Halle 7 teil und stellte ihre Kompetenz im Bereich Fahrzeugtechnik unter Beweis.

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ie E. Klaus AG ist der Ansprechpartner für Motorenteile sowie Diesel-, Turbo-, Elektro- und Standheizungskomponenten. «Mit der Teilnahme an der SAA-Expo

wollen wir mehr Präsenz schaffen und unsere Stärken in den Fokus rücken», sagt Baskim Begzati, Leiter der E. Klaus AG. Zu den Highlights bei der E. Klaus AG zählen unter anderem neue Motorenteile von

namhaften Herstellern, darunter Zylinderköpfe, Ventile, Kolben so­ wie neue Turbolader der Marken BorgWarner und Garrett. Natürlich rückt das Unternehmen auch seine Kernkompetenz rund um Dieselrevisionen ins rechte Licht. Die E. Klaus AG ist die einzige Firma in der Schweiz, die über einen Reinraum für die Instandstellung von Dieselkomponenten verfügt. «Dank der Sauberkeit in der Arbeitsumgebung ist es uns möglich, die neusten Injektoren von führenden Herstellern zu prüfen und instandzusetzen», so Begzati.

«FÜR UNSERE PRODUKTE LEGE ICH MEINE HAND INS FEUER» Südo stellte an der Kurzmesse SAA-Expo aus. Geschäftsführer Samir Moursy und Verkaufsleiter Georg Huber präsentierten in Halle 7 die neusten Produkte von CTEK und KS Tools. Text/Bilder: Mario Borri

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er Autoelektro-Spezialist aus Spreitenbach (AG) nutzte den Salon, um sowohl Fachbesucher als auch Endkunden für seine Produkte zu begeistern. Letztere dürften sich

vor allem für die Batterieladegeräte von CTEK interessieren. «Das CTEK Start Stopp ist ein geniales Gerät und lässt sich kinderleicht bedienen. Weil immer mehr Autos ein Start-StoppSystem haben, wird die Nachfrage

Südo-Geschäftsführer Samir Moursy mit dem CTEK Start Stopp.

nach entsprechenden Ladegeräten steigen», so Südo-Geschäftsführer Samir Moursy. Doch noch ist der Absatz nicht auf dem gewünschten Niveau. Auch ein TV-Spot im Schweizer Werbefenster auf RTL hat noch keinen Run ausgelöst. Moursy: «Das war eine einmalige Aktion. Um eine Wirkung zu erzielen, wären mehrere Ausstrahlungen nötig.» Verkaufsleiter Georg Huber zielte

Kostengünstige Lösungen Insbesondere für Occasionsfahrzeuge bietet die E. Klaus AG mit ihrem Sortiment eine interessante Alternative. Begzati: «Im Grunde sind wir der verlängerte Arm des Garagisten und bieten ihm Qualitätsprodukte für zeitwertgerechte Reparaturen an. Wir bieten dem Garagisten aber nicht nur ein umfangreiches Sortiment, sondern auch viel Know-how.» Die Mitarbeiter der E. Klaus AG verfügen über ein breites Grundwissen und jahrzehntelange Erfahrung. Im Vergleich zu Neuteilen bietet die E. Klaus AG durch Reparaturen bis zu 50 Prozent kostengünstigere Lösungen an. Dieses lösungsorientierte Wissen bringt die E. Klaus AG auch im Classic-Bereich zum Einsatz. Der Classic-Markt ist zwar ein Nischenmarkt, aber sehr interessant, und die E. Klaus AG kann auf Wunsch jedes erdenkliche Ersatzteil anfertigen. «Wenn der Garagist glaubt, es gehe nicht mehr weiter, finden wir eine Lösung», so Begzati. (ir) www.klaus-ag.ch

mit KS Tools auf die Fachbesucher. «Für die Produkte von KS Tools lege ich meine Hand ins Feuer. Das Unternehmen aus Deutschland gehört zu den international führenden Anbietern von Werkzeugen und Werkstatteinrichtungen. Im Standard- und Spezialwerkzeugbereich steht KS mit seinen 350 Mitarbeitern für Qualität, PreisLeistung, Lösungsorientierung und Flexibilität», lobt Georg Huber die von Südo importierte Marke.

www.suedo.ch

Verkaufsleiter Georg Huber in der KS-Tools-Ecke des Südo-Standes in Halle 7.


MAAGTECHNIC 4/18 61

SCHWEIZER PREMIERE DES NEUEN SHELL ECOPACK Schmierstoffhersteller Shell feierte zusammen mit der ­Maagtechnic auf der ESA-Piazza am Autosalon Genf die Schweizer Premiere des brandneuen EcoPack – die praktische Ölbar für den Garagisten.

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enn das Schmierstoffgeschäft wie geschmiert laufen soll, braucht man nicht nur Qualitätsöle, sondern auch ein optimiertes Schmierstoffangebot. Genau da setzt das neue EcoPack der Shell an, eine einfache, saubere und praktische Ölbar für den Garagisten. «Mit der zunehmenden Komplexität bei Motorenölen braucht es eine Lösung, um verschiedene Öltypen an Lager zu haben und anbieten zu können», erklärtThomas Emler, Head of Sales Lubricants Automotive bei der Maagtechnic, und fügt an: «Grosse Ölfässer an Lager zu nehmen, kann Sinn machen, nur eine grosse Auswahl davon ist meist weniger sinnvoll, da Kapital gebunden ist.» Das neue EcoPack von Shell schafft Abhilfe.

Claire Courau, Shell Distribution Account Managerin und Thomas Emler, Head of Sales Lubricants Automotive Maagtechnic. Innovativ und praktisch Das Shell EcoPack ist eine ästhe­ tische, praktische und sichere Lösung für den Vertrieb von Ölen in der Werkstatt. Das innovative Funktionsmöbel bietet Platz für bis

zu zehn 20-Liter-Kanister, sodass das ideale Öl für jedes Fahrzeug und in Übereinstimmung mit dem Wartungsplan des Herstellers und folglich dessen Garantie verwendet werden kann. Das Shell EcoPack

beruht auf einem einzigartigen Konzept, das speziell entwickelt wurde, um der Nachfrage der Kunden und den technischen Anforderungen der Fahrzeuge gerecht zu werden. Das Funktionsmöbel besteht aus einem robusten und extrem stabilen Material, besitzt mehrere abnehmbare Auffangwannen sowie wiederverwendbare Messinghähne für einen raschen und sauberen Fluss der Öle. Zum EcoPack gehören zudem zehn handliche Kannen mit Deckel und Ausgiesser. 200 Liter Kapazität Die neue Ölbar von Shell besitzt eine Kapazität von 200 Litern. Eine breite Auswahl an hochwertigen Ölen steht dabei zur Auswahl. Sie umfasst Produkte aus der Reihe Shell Helix Ultra, die über 95 Prozent des Bedarfs in der Werkstatt abdecken und die Anforderungen der Hersteller erfüllen. Schweizer Vertriebspartner des neuen Shell EcoPack ist die ESA. www.maagtechnic.ch www.shell.ch www.esa.ch

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62 4/18 SALON-RÜCKSCHAU

MOTOREX: DIE ZUKUNFT FEST IM BLICK Mit dem «Motorex Future Lab» öffnete die Bucher AG ­Langenthal am Autosalon Genf ein neues Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte. Der Schmierstoffexperte liess seine Besucher nicht nur in die Zukunft blicken, sondern diese gleich hautnah miterleben.

I MTS-Meguiar’s-Verkaufsleiter Michel Bacher mit der neuen Produktlinie Mirror Bright.

ENDKUNDEN UND BRANCHENPROFIS ALS ZIELPUBLIKUM

m letzten Jahr haben wir unser 100-jähriges Jubiläum gefeiert und auf die erfolgreiche Geschichte von Motorex zurückgeschaut. Dieses Jahr wollten wir mit dem neuen Konzept nicht nur einen Blick in die Zukunft wagen, sondern den Besuchern zeigen, dass wir bereits heute bereit für die Zukunft sind», erklärt Linda Hüsemann, Marketingleiterin der Bucher AG Langenthal. Zu diesen hoch technologisierten Produkten gehören unter anderem die modernen Motorenöle von Motorex. Sie leisten wie die mechanischen Bestandteile eines Aggregats einen wesentlichen Beitrag zu Fuel-Economy und Nachhaltigkeit. Mit der messbaren Reduktion des Treibstoffverbrauchs und in der nachhaltigen Minderung des CO2-Ausstosses

senken innovative Produkte Kosten und entlasten die Umwelt. Hier bietet Motorex schon heute eine grosse Auswahl an passenden Fuel-Economy-Produkten an, um den steigenden Anforderungen des Automobilmarktes und den ab 2020 geltenden CO2-Regulierungen gerecht zu werden. Auch im Bereich Fahrzeugpflege bietet Motorex Produkte von höchster Qualität. Die innovative Linie Clean & Care sowie das umfangreiche Angebot an Hightech-Sprays garantieren nicht nur ein glänzendes Äusseres, sondern schützen die Fahrzeuge und bieten durch ihre fortschrittlichen Rezepturen eine beachtliche Zeitersparnis bei der Reinigung und Pflege. (pd/ir) www.motorex.com

MTS-Meguiar’s ist Spezialist für Lackreinigung, -aufbereitung und -schutz für Profis wie für Endkonsu­menten. Verkaufsleiter Michel Bacher und sein Team gehörten zu den Vollzeitausstellern in Halle 7. Text/Bild: Mario Borri

neusten Stand der Technik», erklärt MTS-Verkaufsleiter Michel Bacher. Die neue Linie umfasst ein Shampoo, Polierwachs, Schnellreiniger, Lederlotion und Felgenreiniger. Mirror Bright zielt vor allem auf Endkunden. Meguiar’s hat aber auch Produkte für Profis im Portfolio. Zum Beispiel eine Produktlinie für Waschstrassen oder verschiedene Poliermaschinen und Polierpads.

Linda Hüsemann, Marketingleiterin Motorex, und ­Stefan Sury, ­Verkaufsleiter ­Automotive Motorex.

Bild: Isabelle Riederer

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ie Lage des Meguiar’sStandes gleich am Anfang von Halle 7 war ideal. Auch der glänzende Abarth 695 als Eyecatcher sorgte dafür, dass die Salonbesucher sich beim Fahrzeugpflegespezialisten umschauten. Im Mittelpunkt stand eine neue Pfleglinie. «Meguiar’s Mirror Bright vereint fünf im Oldstyle-Look gehaltenen Pflegeprodukte. Natürlich sind nur die Gebinde und die Etiketten auf alt gemacht, der Inhalt ist auf dem

www.meguiars.ch

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AM AUTOSALON IMMER EINEN SCHRITT VORAUS

Das Otto-Christ-Team am Autosalon Genf 2018.

VON WEGEN SCHAUMSCHLÄGER Die Otto Christ AG mit ihren Waschsystemen zählt seit Jahren zu den führenden Anbietern von Fahrzeugwaschtechnik und sorgt weltweit für Sauberkeit und zufriedene Kunden – auch am diesjährigen Autosalon Genf.

M

it ihrer neuen Waschanlage Aquatus Prime zog die Otto Christ AG in der Halle 7 alle Blicke auf sich. Die aussergewöhnliche Anlage kombiniert eine Textilwäsche mit einer Hochdruckreinigung. «Dadurch wird ein aussergewöhnliches und trotzdem schonendes Ergebnis erzielt», sagt Otto Christ, CEO der Otto Christ AG. Die Aquatus Prime ist das Topmodell unter den Portalwaschanlagen. Ob konventionelle Walzenwäsche oder reineTouchlessReinigung – mit der Aquatus Prime bleiben keine Wünsche offen. Die innovative Scan-XTechnologie erfasst exakt die Konturen von Fahrzeugen und ermöglicht so äusserst präzise Waschabläufe. Zudem bietet die Aquatus Prime eine verstärkte Premium-Trocknung, welche mit 16 kW nicht nur für trockene Fahrzeuge, sondern auch für zufriedene Kunden sorgt. Zufrieden sind Kunden auch, wenn sie nicht warten müssen. Dafür sorgt das VitesseKonzept. Kurze Wartezeiten sind ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Das Vitesse-Konzept ist eine einzigartige

Kombination aus einem speziellen, an der Anlagenvorderseite montierten Hochdrucksystem mit acht um 25 Grad oszillierenden Seitendüsen, einer angepassten Schaumausstattung mit speziellen Vitesse-Fächerdüsen und optimierten internen Abläufen. XXL-Schaumparty fürs Auto Das seit vielen Jahren erfolgrei­ che Zusatzwaschprogramm «XXLSchaum» im Christ-Waschpark wurde konsequent weiterentwickelt. Neustes Ergebnis ist die Superschaumpistole XXL-Bubblegun. Kunden lieben es, wenn sie ihr Auto richtig einschäumen können. Am Autosalon Genf konnten sich Kunden gleich selbst vom grossartigen Ergebnis der neuen XXL-Bubblegun überzeugen. Praktisch: Die XXL-Bubblegun steigert nicht nur die Attraktivität des SBWaschplatzsystems, sondern auch den Durchschnittswaschpreis. Im Gegenzug wird auf der Betriebskostenseite durch die neue Lanze und die adaptierte Verfahrenstechnik der Verbrauch von Wasser, Strom und Chemie deutlich reduziert. (ir) www.christ-ag.com

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erTrend hin zu sehr dünnen Ölen wird immer spürbarer. Auch Panolin sprang auf den Zug auf und präsentierte in Genf das neue synthetische Motorenöl Panolin Exclusive FJ 0W-30, welches über ausgeprägte Leichtlaufeigenschaften verfügt. Es ist geeignet für Benzin- und Dieselmotoren bestimmter Ford-, Jaguarund Land-Rover-Modelle. Zweite Neuheit ist das vollsynthetische Motorenöl Panolin Zero VLF 0W-20 mit Fuel-Economy-Eigenschaften für umweltschonende Benzin- und Dieselmotoren der neusten Generation. Ebenfalls präsentiert wurde ein Motorenöl für den spezifischen Einsatz in Fahrzeugen der VWGruppe, die die Freigabe VW 508 00 voraussetzen. Damit nicht genug: Panolin Exclusive Boost 5W-20 ist ein synthetisches Motorenöl mit ausgeprägten Leichtlaufeigenschaften für Benzinmotoren bestimmter Ford- und Jaguar-Modelle und hat die offizielle Freigabe Jaguar/Land Rover STJLR.03.5004. Ausgestellt wurde auch der erste Prototyp eines 0W20-Motorenöls für Mercedes-Benz

229.71. Es soll dieses Jahr lanciert werden. Der heimliche Hingucker am Stand von Panolin war aber einmal mehr Markenbotschafterin Giulia Steingruber. Seit 2015 ist die Schweizer Kunstturnerin Markenbotschafterin von Panolin und besuchte auch in diesem Jahr Panolin an der SAA-Expo in der Halle 7 in Genf. Kleiner Aufwand, grosser Effekt Mit dem «Private Labeling» präsentierte Panolin zwar keine Neuheit, aber eine Erfolgsgeschichte. «Das Konzept kommt bei den Kunden unglaublich gut an, weil der Aufwand im Grund sehr klein ist, aber der Effekt sehr gross», sagt Silvan Lämmle, CEO von Panolin. Mit dem Kunden zusammen entwirft Panolin massgeschneiderte Labels. Mit dem «eigenen» Öl können Garagen ein Alleinstellungsmerkmal schaffen und die Bindung zu ihren Kunden stärken. «Private Labeling by Panolin hat sich als Service etabliert und viele Kunden profitieren bereits davon», so Lämmle. (ir) www.panolin.com

Bild: Isabelle Riederer

Bild: Isabelle Riederer

Der Schweizer Schmierstoffhersteller Panolin präsentierte in Genf nicht nur neuste Motorenölen mit den neusten Spezifi­ kationen der Automobilhersteller, sondern auch einen Prototyp eines Motorenöls für Mercedes-Benz.

Für Panolin im Einsatz (v.l.): Julia Scheuchzer, Marketingmanagerin; Giulia Steingruber und Silvan Lämmle, CEO Panolin.

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64 4/18 SALON-RÜCKSCHAU

Petro-Geschäftsführer Marco Spadaro am UGS-Stand an der SAA-Expo in Halle 7.

«DIE ÖLMARKE ROWE IM RAMPENLICHT» Marco Spadaro und die P ­ etroLubricants-Mineralöl (Schweiz) AG sind schon zum siebten Mal Partner am Stand der Union der freien Fahrzeugteile Grossisten der Schweiz (UGS) in Halle 7. Text/Bild: Mario Borri

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eit 2011 ist Marco Spadaro, Geschäftsführer von PetroLubricants, mit seinen Mineralölprodukten am Autosalon präsent. «Am Anfang waren wir Partner auf dem Carex-Stand. Als sie sich zurückzogen, mussten

wir eine andere Lösung finden. Die UGS und ihre Partner boten sich an, weil wir zusammen immer wieder lustige Abende mit spannenden Gesprächen erlebten und dadurch schon länger einen guten Kontakt pflegten. Ausserdem schätzen die Mitglieder der UGS Petro-Lubricants als Mineralöl-Lieferanten», erzählt Marco Spadaro. Im Petro-Teil des UGS-Standes dreht sich alles um Produkte der

ROWE Mineralölwerk GmbH. Das deutsche Label ist in der Schweiz noch nicht sehr bekannt. Marco Spadaro: «Hier am Salon möchten wir die Marke bekannter machen – auch beim Endkunden. Dazu haben wir eine Reihe Giveaways wie Gummibärchen, Notizblöcke, Taschenlampen und Poster sowie Infomaterial aufgelegt. Diese verteilen wir in coolen Petro-Tragtaschen.» Natürlich seien auch das Networking und das Knüpfen von neuen Geschäftskontakten in Genf ein Thema, so Spadaro weiter. ROWE ist zwar noch eine junge Marke, in Deutschland gibt der Mineralölproduzent aus Worms aber schon mächtig Gas, um bekannter zu werden. «ROWE ist ChampionsSponsor des Fussballclubs Borussia Dortmund und ist auch im Motorsport aktiv. Zum Beispiel starten sie an der Langstreckenmeisterschaft VLN, bestreiten das legendäre 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und geben an der Blancpain Endurance Series Gas», erklärt Marco Spadaro.

www.petro-lubricants.ch

GEFRAGTE SPEZIAL-HANDWERKZEUGE Seit 1978 entwickelt, produziert und vertreibt die Firma Pichler Werkzeug GmbH Spezialwerkzeuge – und hat dabei die Branche revolutioniert. Auch am Autosalon Genf präsentierte das Unternehmen einmal mehr zahlreiche Neuheiten. Stahlguss-Radlager-Trägereinheiten. Um die ideale Presshöhe der unterschiedlichen Achsschenkel zu erreichen, kann die obere Quertraverse des Ausdrückers gedreht werden. Die maximal Presshöhe kann somit von 60 auf 72 mm erweitert werden. Die Masse der Spezial-Klauen betragen 26 und 32 mm. «Es gibt ähnliche Produkte auf dem Markt, die aber mechanisch funktionieren. Der neue Kugelgelenk-Ausdrücker funktioniert hydraulisch», sagt Michael Pichler, Geschäftsführer der Pichler Werkzeug GmbH, und fügt an: «Bei den Kunden ist dieses Spezialwerkzeug sehr gefragt.» Neue Pichler-App kommt Gefragt wird demnächst auch die neue App der Pichler Werkzeug GmbH sein. Die neue App richtet sich insbesondere an Kunden, da

man mit ihr nicht nur rasch den Katalog abrufen, sondern auch direkt bestellen kann. Pichler: «Die App wird Ende April, Anfang Mai für Android und iOS verfügbar sein.» Die neue Homepage inklusive Online-Shop wird im Laufe des Jahres aufgeschaltet.

www.pichler-werkzeuge.com

Bild: Isabelle Riederer

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or 40 Jahren wurde die Pichler Werkzeug GmbH gegründet und produziert und entwickelt bis heute Spezialwerkzeuge für höchste Ansprüche, die länger als ein Autoleben halten. Mittlerweile umfasst die Angebotspalette über 12’500 Artikel, darunter spezifische Lösungen und Spezialwerkzeuge für alle Fahrzeugtypen. Und neue Produkte kommen stetig dazu, wie der neue Kugelgelenk-Ausdrücker, den das Unternehmen heuer am Autosalon Genf in der Halle 7 präsentierte. Der hydraulische KugelgelenkAusdrücker mit 4,5 t Druckkraft wurde speziell für die neue Generation Kugelbolzen/Alu-RadlagerTrägereinheiten entwickelt. Die konischen Kugelbolzen sind in diesen Achsschenkel-Ausführungen deutlich länger geklemmt als bei

Das Unternehmen gehörte dieses Jahr zu den Ausstellern der Langzeitmesse in der Halle 7 und das aus gutem Grund. «Für uns ist der Autosalon Genf vor allem eine Verkaufsmesse. Eine kurze Messe wäre für uns rein kostentechnisch nicht so interessant», sagt Pichler. Dennoch begrüsst auch er eine endgültige Entscheidung. (ir)

Michael Pichler, Geschäftsführer Pichler Werkzeug GmbH


SALON-RÜCKSCHAU 4/18 65

NEUES KONZEPT, BEWÄHRTES ANGEBOT

DIE GARANTIE FÜR QUALITÄT

Kurt Wyssbrod, Markenchef Technomag.

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um ersten Mal nahm die Technomag dieses Jahr am Autosalon Genf an der verkürzten SAA-Expo in der Halle 7 teil. «Die Teilnahme an der Kurzzeitmesse ist der erste Schritt in die richtige Richtung», sagt Kurt Wyssbrod, Markenchef Technomag, und weiter: «Die Schweiz braucht eine Fachmesse für Garagisten und Zulieferer, das steht nicht zur Diskussion. Genf ist für uns eine Leistungsshow, wo sonst können wir unser Sortiment so breit aufstellen und einem interessierten Publikum zeigen als hier?». Neue Marke im Angebot Und diese Chance hat die Technomag auch genutzt. Nebst zahlreichen Neuheiten, wie dem brandneuen Diagnosegeräte mega macs 77 von Hella Gutmann Solutions, stand auch

die neue Marke Giuliano mit ihren Reifenmontier- und Auswuchtmaschinen im Mittelpunkt. «Mit Giuliano ergänzen wir unser Angebot im Bereich Reifenservice und können unseren Kunden zusammen mit der Marke Space ein noch breiteres und grösseres Sortiment anbieten», sagt Wyssbrod. Gerade Werkstatteinrichtungen gehören zu den gern gesehenen Exponaten in Genf. «Bei grossen Investitionen will der Garagist sich vor Ort ein Bild machen, und das kann er nur an einer Fachmesse», so Wyssbrod. Gucken und Ausprobieren stand bei den Besuchern des Technomag-Standes ganz oben auf der Liste. Bei Fragen und Unklarheiten war im Handumdrehen Fachpersonal zur Stelle und half weiter. Wyssbrod: «Unser Mitarbeiter verfügen über viel Erfahrung und Wissen und können hier vor Ort direkt auf Fragen eingehen und die neusten Produkte und Maschinen live vorführen.» Neues präsentierte die Technomag auch rund um ihren weiterentwickelten TechnoStore. Interessierte konnten sich von dem effizienten E-Shop in Genf persönlich überzeugen. «Ohne ein funktionierendes Online-Tool kann der Garagist von heute den komplexen Ansprüchen im Arbeitsalltag kaum noch gerecht werden», sagt Wyssbrod und weiter: «Das Online-Geschäft ist Teil unseres Alltags geworden. Zahlreiche Benutzer schätzen die Möglichkeiten, Bestellungen und Recherchen ausserhalb des hektischen Tagesgeschäfts abzuwickeln. Mit dem neuen erweiterten TechnoStore bieten wir unseren Kunden ein höchst effizientes Tool.» Nebst der erleichterten Fahrzeug-Identifikation, der vereinfachten Selektion der benötigten Ersatzteile, einem benutzerfreundlichen Zugriff auf Kataloge und damit auch auf alle unverzichtbaren technischen Daten. Digital gerüstet Doch digitale Werkzeuge sind nur die halbe Miete, reale Handwerkzeuge braucht der Garagist nach wie vor auch. Technomag präsentierte an seinem Stand an der SAA-Expo eine unglaubliche Auswahl an Handwerkzeugen der Marken Facom, Expert und DeWalt. Ein solcher Anblick liess so manch einem Besucher das Wasser in Mund zusammenlaufen. Das Gleiche passierte den Besuchern übrigens auch im Restaurantbereich der Technomag sowie in der Exide-Bar und der Mobil1-Lounge, wo leckere Köstlichkeiten, Eiscreme und Getränke serviert wurden. (ir) www.technomag.ch

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Bild: Isabelle Riederer

Mit einem neu konzipierten Stand in der Halle 7 setzte Technomag an der ­Kurzzeitmesse, der SAA-Expo, ihre Stärken in Szene. Das Shop-ähnliche Konzept stand ganz im Zeichen von Kundennähe und direkter Kommunikation.

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«UNSERE MITARBEITER SIND ALLES AUTOGLAS-SPEZIALISTEN» Bild: Mario Borri

Am Salon-Stand von Trösch Autoglas gab es kein ­Vorbeikommen. Die Spezialisten für Autoglas waren zentral in Halle 7 positioniert.

Rolf Bäuerle, Geschäftsführer von Trösch Autoglas, am Salon-Stand in Halle 7.

U

nsere Mitarbeiter sind alles Autoglas-Spezialisten und verfügen über ein breites und einzigartiges Fachwissen, welches gerne von den Kunden bei Einbauproblemen oder anderen Fragen rund ums Autoglas in Anspruch genommen wird», verrät Geschäftsführer Rolf Bäuerle. Speziell erwähnt er auch die Weiterbildung: «Die beliebten Mon­ tage-Kurse finden bei den Kunden einen grossen Anklang, da sie die Möglichkeit bieten, das Fachwissen auf den neuesten Stand zu bringen.» Auch das Thema Beleuchtung wurde am Salon-Stand behandelt. Rolf Bäuerle betonte: «Laufend ergänzen wir unser Angebot an Beleuchtungsteilen wie Scheinwerfer, Nebellampen sowie Blinker und Schlussleuchten. Die passgenauen und qualitativ einwandfreien Be­ leuchtungsteile können wir zu inte­ ressanten Preisen anbieten.»

Das Sortiment vonTrösch Autoglas umfasst Front-, Seiten- und Heckscheiben aller Fahrzeugmarken und -typen sowie die benötigten Montageteile in Originalqualität, Verbrauchsmaterial wie Kleb- und Dichtstoffe diverser renommierter Hersteller, Vorbehandlungs- und Reinigungsmittel sowie sämtliche Werkzeuge für die Demontage und Montage der Frontscheiben. Ersatzscheiben für Oldtimer, Bau- und Landmaschinen sowie für Spezialfahrzeuge werden auf Kundenwunsch originalgetreu hergestellt. Zuverlässige Lieferung dank 70 Fahrzeugen an 15 Standorten Rolf Bäuerle: «Der grosse Lagerbestand ermöglicht einen Liefergrad von gegen 100%. Das heiss, dass fast alle bestellten Scheiben und Montageteile innert weniger Stunden lieferbar sind. Die 15 Standorte in der Schweiz gewährleisten mit 70 Lieferfahrzeugen eine zuverlässige Lieferung des bestellten Materials an jeden Ort innert kürzester Zeit. (pd) www.troeschautoglas.ch

N

ach der Vorstellung des Konzeptes im letzten Jahr drehte sich auch 2018 alles um die UGS-Garagenzertifizierung. UGS-Präsident Gregor Eckert brachte die Vorteile des Konzepts auf den Punkt: «Ein UGS-Zertifikat ist für einen Garagisten, wie für eine Gaststätte eine möglichst hohe Punktzahl im Gault-Millau-Restaurantführer.» Und Nicolas Meier vom UGS-Mitglied Autoteile Wetzikon AG ergänzte: «Er muss dazu nicht einmal einen Vertrag unterzeichnen, eine Loyalitätsvereinbarung, dass er die Teile bei der UGS bezieht, reicht.»

(V.l.n.r.) UGS-Initiant Silvan Flüeli, UGS-Präsident Gregor Eckert und Nicolas Meier.

«DAS UGS-ZERTIFIKAT IST WIE GAULT-MILLAU-PUNKTE» Die Union der freien Fahrzeugteile Grossisten der Schweiz (UGS) stellte bereits zum 13. Mal am Autosalon aus. In dieser Zeit habe sich Genf von der Verkaufs- zur Imagemesse gewandelt, so UGS-Präsident Gregor Eckert. Text/Bild: Mario Borri

Der Autofahrer soll den zertifizierten Garagisten als Partner in der Region sehen In diesem Jahr standen aber auch die Endkonsumenten im Fokus. Mit attraktiven Giveaways und Infomaterial wurden sie auf die Zertifizierung sensibilisiert. «Sie sollen das Zertifikat erkennen und jene Garagisten als ihre Partner in der Region sehen. Ausserdem weisen wir sie darauf hin, dass die zertifizierten Betriebe nur hochwertige ­UGS-Teile verwenden und Qualitätsarbeit garantieren», erklärt Gregor Eckert. Wie jedes Jahr teilte sich die UGS den SalonStand mit verschiedenen Partnern, wie der Petro-Lubricants-Mineralöl (Schweiz) AG, Banner Batterien und dem Anhängerspezialisten HRB Heinemann AG. 

www.ugs-swiss.ch


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68 4/18 TUNING

TIEFERLEGEN AUF HÖCHSTEM NIVEAU Beim Bilstein B16 kann per Knopfdruck zwischen einem komfortablen Normalmodus und einer Sporteinstellung gewählt werden.

Nur kürzere Federn? Für einen sportlichen Look sorgt diese ­simple Form der Tieferlegung zwar zweifellos, doch das Handling hinkt meist hinterher. Bilstein bietet deshalb passende Lösungen für jedes Auto an.

T

ieferlegungsfedern bedin­ gen nämlich eine «härtere» Federrate, auf die der Serienstossdämpfer nicht ausgelegt ist. Da er in Extremsituationen nicht die notwendig gewordene höhere Dämpfleistung erbringt, arbeitet die Feder viel zu «ungehemmt». Im schlimmsten Fall schlägt der Dämpfer bis zum Anschlag durch, so dass gerade beim Bremsen und Lenken gefährliche Situationen entstehen. Überdies wird auch der

Verschleiss begünstigt. Zusammen mit Sportfedern sollten deshalb passende Stossdämpfer wie der Bilstein B8 montiert werden. Dieser besitzt nicht nur eine entsprechende Kennlinie, sondern ist auch in der Länge eingekürzt. Fahrzeughöhe per App in mehreren Stufen variabel Das Rundum-sorglos-Paket ist ein perfekt auf die Einzelkomponenten abgestimmtes Komplettfahrwerk. Fix eingestellte Fahrwerke wie das Bilstein B12 Pro-Kit (Tieferlegung bis zu 40 mm) und das etwas extremer ausgelegte Bilstein B12 Sportline (max. 50 mm tiefer)

NEUE TECHNOLOGIE FÜR KOMPAKTE BREMSSÄTTEL Das neue Konzept Flexira von Brembo, ein Hochleistungsbremssattel aus Aluminium, überwindet das bisherige typische Platzproblem des Radinnenraums bei Kompaktfahrzeugen. Flexira ist abgeleitet aus der Innovation und der technischen Entwicklung der Motorsport­ aktivitäten, in denen Brembo seit vielen Jahren weltweit herausragt.

B

isher war das Haupthindernis für den Einsatz von Festsätteln in Kompaktfahrzeugen der fehlende Platz zwischen Bremsscheibe und Rad. Das lag einerseits an der Grösse des Fahrzeugs aber auch an der speziellen Architektur der Radaufhängungssysteme dieser Segmente. Flexira baut auf die bewährten Kompaktfestbremssättel von Brembo auf. DieTechnologie wurde so entwickelt, dass sie auf engem Raum die für einen Festsattel typische Funktionalität und Leistungsfähigkeit bewahrt, aber gleichzeitig Abmessungen eines Schwimmsattels aufweist. Die neuartigen Sättel werden aus einer speziellen AluminiumLegierung im Kokillengussverfahren gegossen. Nur auf der Aussenseite des Bremssattels finden sich Stahl­ einsätze (im Fachjargon auch als

«Buchsen» bezeichnet). Sie erhöhen die mechanische Festigkeit der Sättel und verringern gleichzeitig deren axiale Grösse. Die zylindrischen Einsätze sind auf der Vorderfläche der Sättel zu sehen, wo gewöhnlich das Logo angebracht ist. Der neue Kompaktsattel von Brembo nutzt Kolben mit einem Durchmesser von 38 mm und 42 mm bei einem Bremsbelag

Flexira ist ein speziell für die Kompaktklasse ent­wickeltes BremsenKonzept von Brembo.

mit 72 cm2 Oberfläche und einer 11 mm starken Abriebschicht. Die von Brembo patentierte Lösung garantiert eine wesentliche Verringerung der Masse im Vergleich zu schwimmenden Gus­seisensätteln, die normalerweise bei Fahrzeugen

sind für viele schon eine optimale Wahl. Gewindefahrwerke wie das Bilstein B14 bieten darüber hinaus die Möglichkeit, die Fahrzeughöhe in mehreren Stufen auch im eingebauten Zustand zu variieren. Geht es um die ultimative Fahrdynamik im Strassenverkehr und soll das Fahrwerk den eigenen Vorlieben perfekt auf den Leib geschneidert werden, führt am Bilstein B16 kein Weg vorbei. Zusätzlich zu den Features des B14 bietet es eine mechanische Parallelverstellung von Zug- und Druckstufe über ein Verstellrad mit zehn deutlich spürbaren Klicks. Zudem gibt es auch die spezielle Version Bilstein B16 DampTronic: Hier kann per Knopfdruck zwischen einem komfortablen Normalmodus und einer Sporteinstellung gewählt werden. Als weiteres Extra ist on top das Modul «iRC» verfügbar, mit dem sich das Fahrwerk per Smartphone ansteuern lässt. (pd/ml)

www.bilstein.com

der Klassen A, B und C verwendet werden. Die erreichte Reduzierung des ungefederten Fahrzeuggewichts senkt Treibstoffverbrauch und Schadstoffausstoss, gleichzeitig erhöht sie die dynamische Effizienz des Fahrzeugs und reduziert dessen Trägheitsmomente. Mit der Einführung von Flexira ist es Brembo gelungen, Grössenoptimierung mit geringem Gewicht und Design zu verbinden. Damit macht das Unternehmen einen entscheidenden Schritt nach vorne hinsichtlich der Produkte, die es zu ersetzen beabsichtigt und die gleichzeitig die Brembo-Werte Form und Substanz verkörpern. (pd/ml) www.brembo.com


TUNING 4/18 69

THERMISCHE SYSTEME

BULLIGES MULTITALENT VON IRMSCHER Durch die Partnerschaft zwischen Irmscher und Chemuwa wird der Service in der Schweiz verbessert. So treffen Erfahrung, Qualität und Zuverlässigkeit von Irmscher auf leistungsstarke Logistik der Chemuwa, die durch die Emil Frey Betriebs AG zur Verfügung gestellt wird.

D

as Irmscher-Vertriebsnetz in der Schweiz wird bis zu dreimal am Tag beliefert. Seit über 45 Jahren ist Irmscher ein Markenbegriff, wenn es um die Individualisierung von Fahrzeugen geht. Dabei hat sich Irmscher vor allem auf die Marke Opel spezialisiert. Sämtliche Fahrzeugkomponenten werden von der Idee bis zum fertigen Produkt im Hause Irmscher entwickelt. Individualisierung für Opel-Fahrzeuge Beispielsweise für den Irmscher Opel Grandland X, das Multitalent, das mit Leichtigkeit die Vorzüge eines SUV mit der Effizienz und der Fahrdynamik eines Stadtautos vereint. So muskulös und sportlich der Grandland X von aussen wirkt, so elegant und geräumig ist sein Innenraum. Das Styling der Individualisierungsteile wurde von Irmscher unter Berücksichtigung aerodynamischer und funktionaler Anforderungen komplett neu entwickelt. Die Fahrzeugfront wird durch den typischen Kühlergrill im Wabendesign mit einer Edelstahloder Karbonleiste von Irmscher in Szene gesetzt. Die Designer von Irmscher haben zudem die Fahrzeugfront gekonnt im Detail verändert. Die neu entwickelten, seitlichen Trittrohre sind oval geformt und in poliertem Edelstahl oder auch in einer matt-schwarzen Optik erhältlich. Ebenso sind die Trittrohre in einer runden Ausführung erhältlich. Der Ladekantenschutz aus gebürstetem Edelstahl schützt das Heck bei

jeder Beladung und verleiht dem Fahrzeug einen attraktiven Akzent. Der Innenraum wurde mit Edelstahl-Einstiegsleisten mit Irmscher-Schriftzug und markanten Irmscher-Fussmatten veredelt. Ergänzt wird das Interieur-Programm durch eine Mittelarmlehne aus Leder. Speziell für den Opel Grandland X entwickelte Irmscher ein passendes 20-Zoll-Leichtmetallrad in innovativem Look. Die Alufelge «Heli-Star Exclusiv» besticht durch ihre moderne Formsprache und die verdrehten Sichelspeichen sowie die diamantgedrehte Bi-Color-Oberfläche. Weiter bietet Irmscher für den Grandland X die Leichtmetallfelgen «High-Star» und «Turbo-Star» in den Grössen 17 bis 19 Zoll an. Die Felgen sind in den unterschiedlichen Designs ebenfalls in Schwarz erhältlich. Durch die Tieferlegung um ca. 30 mm verleiht Irmscher dem Fahrzeug dynamische Fahreigenschaften sowie einen noch sportlicheren Auftritt. Irmscher-Komponenten für den Grandland X können im Fachhandel bezogen werden. Die Preise beginnen ab 95 Franken (Fussmattensatz) inklusive Mehrwertsteuer. (pd/ml)

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Mit dem Irmscher-Bodykit vereint der Opel Grandland X die Vorzüge eines SUV mit der Effizienz und der Fahr­ dynamik eines Stadtautos.

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MILLTEK SPORT MACHT DEN AUDI RS7 NOCH SPORTLICHER

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illtek entwickelt seit über 30 Jahren Anlagen im Hochleistungsbereich. Alle Teile wie Schalldämpfer, Endrohre etc. werden in den eigenen Produktionsstätten hergestellt. Der bekannte englische Hersteller bietet neu auch in der Schweiz und ab sofort für die beiden Audi-Modelle RS6/RS7 eine Edelstahlsportauspuffanlage ab Katalysator mit CH-Zulassung an.

Die Rohrführung beträgt 2x70mm, der Auspuff verfügt über eine Abgasklappensteuerung. Sie kann jederzeit mit einem Abgasvorrohr und Metallsportkatalysatoren er­ gänzt werden. Die Anlage ist für getunte Fahrzeuge bis 900 PS konzipiert. Die Preise beginnen bei 4200 Franken. (pd/ml)

NUMMERNSCHILDHALTER AUS ELOXIERTEM ALUMINIUM

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ür Automobilisten, die das Besondere suchen, gibt es exklusive Nummern- und Wechselschildhalter aus Alu­­minium – und zwar nicht nur für Autos, sondern auch für Motorräder. Hergestellt werden die exklusiven, farbigen Nummernschildhalter aus Aluminium von der Bündner Man­u­ faktur Halter Fahrzeugtechnik. Die

Nummernschildhalter werden in fünf Farben eloxiert. Im Angebot gibt es zwei Versionen. Eine für die permanenten Montage und eine als Wechselschild-Haltesystem, um schnell und bequem zwischen zwei verschiedenen Fahrzeugen wechseln zu können. (pd/ml) www.nummernschildhalter.ch

www.millteksport.ch

Der Audi RS7 tönt mit Milltek-Auspuffanlage noch besser.

Fünf verschiedene Farben stehen zur Auswahl.

SCHRADER LANCIERT SOLARBETRIEBENES TPMS

SÜDO PRÜFT LADEZUSTAND DER BATTERIE IN ECHTZEIT

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chrader führt ein solarbetriebenes TPMS-Nachrüstkit im europäischen Aftermarket ein. Das solarbetriebene Schrader-RetroFit-Kit ist ein Rei­fendruckkontrollsystem zum Nachrüsten. Ein kabelloses Display und vier Sensoren ermöglichen die Echtzeitüberwachung. RetroFit kann an fast allen Fahrzeugen montiert werden, die noch nicht mit einem TPMS-System ausgestattet sind. Die Sensoren dieses Systems stimmen mit denen der Erstausrüstung exakt überein. Die Funktionsweise und die Montage ist für Garagisten

sehr einfach zu bewerkstelligen. Der Reifendruck jedes einzelnen Reifens wird im Display angezeigt. Bei zu hohem oder zu niedrigem Druck wird sowohl ein optisches als auch ein akustisches Signal gesendet. Optional kann ein fünfter Sensor für das Ersatzrad gekauft werden. Die Markteinführung erfolgt im Herbst 2018. (pd/ml) www.schradersensors.com

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it Battery Sense von CTEK lässt sich der Ladezustand der Batterie in Echtzeit abrufen. Es stellt Informationen über die Batterie in einer einfachen, benutzerfreundlichen Übersicht zusammen. So lässt sich die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Batterie erhöhen und Batteriestatusanzeige direkt auf dem Smartphone anzeigen. Battery Sense kann auch mit der Batterie

verbunden werden, nachdem die App heruntergeladen wurde. Danach verbindet sich Battery Sense in der Nähe des Fahrzeugs über Bluetooth und warnt den Fahrer rechtzeitig, die Batterie nachzuladen. Aktuell ist das Gerät zum Preis von 85 Franken bei Südo erhältlich. Zudem ist Südo neuer Partner der KS Tools Werkzeuge – Maschinen GmbH für die Schweiz. KS Tools steht mit über 350 Mitarbeitern für Qualität, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, Lösungsorientierung und Flexibilität. (pd/ml) www.suedo.ch

RetroFit von Schrader kann an fast allen Fahrzeugen montiert werden.

Mit CTEK CTX Battery Sense kann die Lebensdauer von Batterien erhöht werden.


LORCH 4/18 71

Auch wurden die technischen Daten von TecRMI vollständig in das neue System integriert, sodass nun eine brandneue Komplettlösung zur Verfügung steht, die den Garagisten einen deutlichen Mehrwert bietet.

Fahrzeugteile lassen sich sehr leicht suchen in CENTROdigital Online.

BRANDNEUES KATALOGSYSTEM CENTRODIGITAL ONLINE Seit Anfang des Jahres hat die Lorch AG ihr brandneues ­Katalogsystem mit der Bezeichnung CENTROdigital Online bei ­ihren Kunden im Einsatz. Das von der Vidicom entwickelte ­Nachfolgemodell des etablierten und in der Branche bekannten Systems CENTROdigital (DVD oder Smartclient) ist rein online basierend und überzeugt durch Flexibilität und Schnelligkeit in der Bedienung.

E

in Highlight und zugleich Alleinstellungsmerkmal des Kataloges ist die integrierte Vorgangsverwaltung, welche es allen Usern einer Garage erlaubt, eine unbegrenzte Anzahl von Vorgängen – auch von verschiedenen

Arbeitsplätzen aus – zu bearbeiten. Es wurden die aktuellsten Entwicklertools verwendet, um sowohl eine effiziente Bedienung am Desktop-PC als auch eine optimierte Bedienung auf dem Tablet zu gewährleisten. Damit sind der Dialogannahme sowie

Drei Ausprägungen Die neue CENTROdigital Online wird in den bekannten Ausprägungen Basic, Light und Vollversion erhältlich sein. Wie dem Namen zu entnehmen Auftragsbearbeitung keine Grenzen ist, steht das System nur online zur mehr gesetzt. Insbesondere durch die Verfügung und ist somit praktisch Darstellung von Inhalten in horizontal ohne jeden Installations- oder Upscrollbaren Blades gestaltet sich die dateaufwand nutzbar. Alle Daten und Bearbeitung mit dem Tablet effizient Funktionen werden über die bei Mic­ und sicher. Optimierte Klickwege und rosoft Azure gehostete Serverfarm die dynamische Freitextsuche sorgen automatisch zentral zur Verfügung am Desktop-PC für eine enorme gestellt. Auch wer sich nicht von der Verkürzung der Bearbeitungszeiten. etablierten CENTROdigital (DVD oder Auch die Detail- und Kleinteilsuche Smartclient) verabschieden möchte, gestaltet sich einfach über die kann sie bis auf weiteres wie gewohnt neuen Fahrzeuggrafiken von Auto­- nutzen. Die Lorch AG und der Herstelvista (ehemals Eurotax) mit prak- ler Vidicom werden aber eigenen tischer Zoomfunktion. Zusätzlich Angaben zufolge den Schwerpunkt erhält der User Auskunft über bei der Neuentwicklung von weiteren OE-Teilenummern und -preise. Funktionen und Schnittstellen auf die Zusätzliche Mappingtabellen und neue CENTROdigital Online setzen. einzigartige Suchroutinen sorgen für die Optimierung der Suchergebnisse. www.centro-digital.de

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AUTEC Black Polished

72 4/18 TUNING

EIN STARKER AKZENT MIT DEN MARKANTEN DOPPELSPEICHEN! Das neue AUTEC-SUV-Rad ist ein Mix aus abgerundeten und kantigen Flächen im ­Felgenbett und gibt dem Rad einen unverwechselbaren Look. Uteca steht für das ­perfekte Zusammenspiel ­zwischen Form und Funktionalität.

C

arex bietet eine Vielzahl von Felgen. Aktuell sind solche in 8,5 x 19’’ und 9,0 x 20’’ erhältlich, die für viele SUV bis 1000 kg Radlast wie etwa Audi Q5 und Q7, BMW X3 und X5, Jeep Grand Cherokee, Porsche Cayenne und viele weitere einsetzbar sind. Eine weitere Radgrösse in 21 Zoll befindet sich in Vorbereitung und ist ab Frühjahr 2018 erhältlich. 3D-Felgenkonfigurator Aber nicht nur Felgen selbst, sondern auch einen Konfigurator hat Carex im Programm. Der Carex-3DFelgenkonfigurator zeigt das ganze Felgenprogramm auf dem Fahrzeug einfach und bequem via Web. Weitere Top-Marken im Carex-Sortiment sind nebst AUTEC BBS, Borbet, Breyton und Enkei. (pd/ml) www.carex.ch

Der Carex-3D-Felgenkonfigurator zeigt das ganze Felgenprogramm am PC.

LEICHTMETALLFELGE MIT STIL, DYNAMIK UND STABILITÄT

S

eit über 40 Jahre Felgenvertrieb bietet die Continental Suisse SA ein attraktives Felgenangebot für den Premiumbereich und für Tuningzwecke an. Unter anderem von Rial, einem der Hauptakteure in der Räderbranche und eine der bekanntesten Marken im europäischen Ersatzmarkt. Mit dem eigenen Formel-1-Team erreichte die Marke zudem internationale Bekanntheit. Seitdem setzt die Marke in Entwicklung und Design Akzente in der Felgenbranche. Mit dem Modell Rial Lucca präsentiert die Marke ein Leichtmetallrad mit fünf kraftvollen Doppelspeichen und einem Design, das Stil, Dynamik und Stabilität vermittelt. Konzipiert wurde das Rad für eine Vielzahl von Fahrzeugmodellen, in den Grössen 7,5 x 17 Zoll, 8,0 x 18 Zoll und 8,0 x

19 Zoll und den drei Lackierungen Diamant-Schwarz frontpoliert, Diamant-Schwarz und Polar-Silber. Das Lucca ist zudem RDKS-tauglich und bietet für die beiden Varianten Diamant-Schwarz und Polar-Silber eine 5-Jahres-Garantie. (pd/ml) www.conti-wheels.ch Das Modell Rial Lucca ist RDKS-tauglich.

RONAL BRINGT MODELL R59 IN NEUEN GRÖSSEN

D

as Ronal R59 mit fünf Doppelspeichen und tren­dig-extravagantem Tief­ bett-Design ist nun auch in der Grösse 7.0x16 Zoll unter anderem für diverse Fahrzeuge mit 4-Loch-Anbindung und den neuen Ford Ecosport und den aktuellen Ford Fiesta verfügbar. Die Variante in 6.0x15 Zoll ist zum Beispiel auch für die neuen Fahrzeuge Opel Crossland X und den Kia Stonic passend. Das Design gibt es in

drei verschiedenen Oberflächen: Neben den frontgedrehten Ausführungen Jetblack-frontkopiert und Jetblack-matt-hornkopiert ist die MCR-Ausführung (Multi Color Rim) Jetblack-matt-red rim im Programm. Die Ronal-R59-Felgen garantieren durch ihre geschwungenen Linien und die farblichen Kontraste einen unverkennbaren und prägnanten Auftritt. (pd/ml) www.ronal-wheels.com

Das Design des Ronal R59 gibt es in drei Oberflächen.


REMA TIP-TOP 4/18 73

Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) gewinnen immer mehr an Bedeutung.

TEXA hat eine ADASApp entwickelt. Rema Tip-Top distribuiert die Produkte von TEXA.

LÖSUNGEN FÜR DIE KALIBRIERUNG VON FAHRZEUGKAMERAS VON PERSONENWAGEN Unter den elektronischen Systemen, mit denen Fahrzeuge aktuell ausgerüstet sind, gewinnen die Fahrerassistenzsysteme ADAS (Advanced Driver Assistance Systems), wie Fahrassistenz, Parkhilfe, Spurhalteassistenz bis hin zum Notbremsassistenten, immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund hat TEXA ein «Kit zur Kalibrierung von Fahrzeugkameras» entwickelt, das in der Schweiz von Rema Tip-Top vertrieben wird.

D

as «Kit zur Kalibrierung von Fahrzeugkameras» besteht aus mehreren markenspezifischen Kalibriertafeln und ermöglicht in Kombination mit dem Diagnosegerät eine korrekte Kalibrierung der Sensoren, die Teil des Fahrerassistenzsystems sind. Durch den modularen Aufbau

dieser Lösung von TEXA können die Kalibriertafeln gemäss den Notwendigkeiten individuell zusammengestellt werden. Die Diagnosesoftware liefert durch spezifische Anleitungen für jede Marke und jedes Modell die Angaben wie Höhe der Kalibriertafel, Abstand zum Fahrzeug, Ausrichtung etc. zur

korrekten Positionierung der Kalibriertafel und führt Schritt für Schritt durch alle Phasen der Einstellung. Um den Mechaniker während der Kalibrierung bestmöglich zu unterstützen, hat TEXA darüber hinaus die spezifische ADASApp für die Vereinfachung der korrekten Fahrzeugauswahl und des zu kalibrierenden elektronischen

Systems entwickelt. Dadurch erhält man den direkten Zugang zu den Funktionen «Kalibrierung Kamera/ Radar» und «Parkassistenz». Die Applikationen können sehr einfach im virtuellenTEXA APP-Shop aktiviert werden. www.rema-tiptop.ch

Vertriebsexperte im Aussendienst Automotive & IF für die Schweiz

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74 4/18 STATISTIK

Jaguar legte knapp 43 Prozent zu.

Honda steigerte seine Verkaufszahlen um mehr als 50 Prozent.

Jeep verzeichnete im Januar und Februar einen Zuwachs von 41 Prozent.

AUTOBRANCHE MIT VERKAUFSPLUS NACH GENF

D

ie Schweizer Autobranche fuhr 2018 mit einem guten Gefühl nach Genf. Kurz vor dem Autosalon stand für den Personenwagen-Markt der Schweiz nämlich ein Zuwachs von vier Prozent zu Buche. Zwar konnte der Februar knapp nicht an sein Vorjahresniveau heranreichen und schloss mit 22’292 Immatrikulationen 2,3 Prozent im Minus. In den ersten zwei Monaten des Jahres sind damit 43’963 neue Personenwagen auf die Strassen gekommen. Angesichts des ambitionierten «10/20»-Ziels von auto-schweiz sind die Zuwächse bei den Alternativantrieben besonders erfreulich. Im Jahr 2020 will die Vereinigung Schweizer Automobil Importeure hier einen zweistelligen Marktanteil erreichen, wobei allein zehn Prozent auf Elektroautos und Plug-in-Hybride entfallen sollen. Der bisherige Jahresverlauf zeigt dabei eindeutig in die richtige Richtung. Im Februar wurden fast doppelt so viele Elektro- und Gasautos verkauft wie ein Jahr zuvor. Gemeinsam legten alle Alternativantriebe in den ersten beiden Monaten im Vorjahresvergleich um 33,8 Prozent zu und kamen auf einen Marktanteil von 6,0 Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt 2017 hatte dieser Wert noch bei 4,7 Prozent gelegen. (pd/ml) www.auto.swiss

Marken Alfa Romeo

Marktanteil (Prozent)

Neuzulassungen

Marktanteil (Prozent)

Neuzulassungen

Feb. 18

Feb. 17

Feb. 18

Feb. 17

+/- %

2018

2017

2018

2017

+/- %

1.1

0.9

241

212

13.7

1.2

0.9

521

376

38.6

Aston Martin

0.0

0.1

10

20

-50.0

0.0

0.1

13

31

-58.1

Audi

6.0

4.9

1'341

1'113

20.5

5.4

5.4

2'359

2'303

2.4

BMW

8.3

7.9

1'841

1'808

1.8

8.4

7.9

3'700

3'324

11.3

Chevrolet

0.0

0.1

9

26

-65.4

0.1

0.1

23

45

-48.9

Citroën

2.2

2.4

488

552

-11.6

2.3

2.2

1'030

942

9.3

Dacia

3.3

2.9

731

668

9.4

3.0

2.8

1'299

1'196

8.6

DS

0.2

0.2

50

53

-5.7

0.3

0.3

120

110

9.1

Fiat

3.0

3.3

675

764

-11.6

3.1

3.6

1'368

1'542

-11.3

Ford

4.9

4.4

1'097

1'003

9.4

4.7

4.1

2'054

1'749

17.4

Honda

1.6

0.9

365

206

77.2

1.4

1.0

637

420

51.7

Hyundai

2.8

2.9

620

654

-5.2

3.0

2.8

1'311

1'171

12.0

Infiniti

0.1

0.1

12

30

-60.0

0.0

0.1

20

48

-58.3

Jaguar

0.5

0.2

110

56

96.4

0.5

0.4

226

158

43.0

Jeep

1.2

1.2

261

265

-1.5

1.4

1.0

610

434

40.6

Kia

1.5

1.1

339

259

30.9

1.4

1.1

624

485

28.7

Land Rover

1.2

1.0

263

233

12.9

1.3

1.2

571

507

12.6

Lexus

0.2

0.2

38

41

-7.3

0.2

0.2

86

101

-14.9

Maserati

0.2

0.4

55

90

-38.9

0.3

0.4

121

166

-27.1

Mazda

2.4

3.2

524

732

-28.4

2.4

2.6

1'041

1'116

-6.7

Mercedes-Benz

9.0

8.9

1'997

2'035

-1.9

8.7

9.2

3'823

3'880

-1.5

MINI

2.2

1.9

481

424

13.4

1.9

1.7

849

727

16.8

Mitsubishi

1.3

1.0

289

239

20.9

1.2

1.1

520

449

15.8

Nissan

2.0

3.2

438

724

-39.5

2.1

2.8

931

1'188

-21.6

Opel

4.6

4.9

1'035

1'113

-7.0

4.3

4.3

1'906

1'801

5.8

Peugeot

3.1

3.6

698

821

-15.0

3.2

3.6

1'396

1'509

-7.5

Porsche

1.2

1.0

272

218

24.8

1.2

1.3

530

538

-1.5

Renault

4.4

5.1

970

1'164

-16.7

4.1

4.6

1'788

1'934

-7.5

Seat

4.6

4.1

1'024

930

10.1

4.5

4.4

1'985

1'839

7.9

Škoda

7.4

6.4

1'642

1'466

12.0

7.2

6.7

3'182

2'834

12.3

Smart

0.5

0.9

122

197

-38.1

0.7

0.9

298

371

-19.7

SsangYong

0.3

0.4

71

87

-18.4

0.3

0.3

134

131

2.3

Subaru

1.5

1.6

335

359

-6.7

1.5

1.5

680

642

5.9

Suzuki

2.3

2.1

514

478

7.5

2.3

2.3

1'018

986

3.2

Toyota

3.1

3.6

696

829

-16.0

3.2

3.4

1'385

1'454

-4.7

Volkswagen

8.7

9.6

1'947

2'191

-11.1

9.8

9.8

4'307

4'134

4.2

Volvo

2.5

2.6

557

593

-6.1

2.9

3.0

1'269

1'268

0.1

Diverse Marken

0.6

0.7

126

155

-18.7

0.5

0.8

211

344

-38.7

GESAMT-TOTAL

100.0

100.0

22'292

22'809

-2.3

100.0

100.0

43'963

42'260

4.0

Quelle: auto-schweiz / ASTRA/MOFIS


KOLUMNE 4/18 75

Wick zur Strassenlage

DIESEL-AMOKLAUF – KEIN ­ANLASS ZUR PANIK

Jürg Wick, Journalist und Brancheninsider mit Importeurs-, Händler- und Fahrerausbilder-Wissen. j.wick.automotive@bluewin.ch

«WAS DA ABGEHT, IST SCHWER VERDAULICH»

Für einmal ist unseren Exekutiven ein Kränzchen zu winden. Von der Hysterie und dem Aktionismus, wie sie in manchen Städten um sich greifen, sind wir weit entfernt. Forderungen vereinzelter grüner PolitikerInnen begegnet man mit Pragmatismus. Richtig so; die Schweizer Autokäufer beweisen regelmässig Bereitschaft, ohne Subventionen auf neue Technologien umzusteigen, aber vorschreiben lassen will man sich das nicht. Genf will aus dem Konsens austreten; reiner Populismus einer linkslastigen Regierung. Mal sehen, was in Zürich passiert, wo neuerdings die Linke total regieren darf.

Dabei hat man Umweltplaketten längst, um alte Autos aus den Innenstädten zu verbannen, aber wohl auch, um der Autoindustrie dienlich zu sein. Was da abgeht, ist schwer «Diesel verdaulich.

in den Die hiesigen Konsumenten waren 1985 Schlagzeilen» in Europa die ersten, welche auf Wir Nachbarn sollten uns nicht verdie Katalysatortechnik umgestiegen unsichern lassen. Es besteht kein sind. Bis heute bleibt 1989 das Jahr Anlass zur Panik. Wir brauchen den mit den höchsten NeuwagenzuDiesel mehr denn je, um die strenger lassungen überhaupt. Während in werdenden CO2-Ziele zu erreichen. anderen Ländern der Autoabsatz trotz monetären Wenn schon, müssten wir Graubünden verbieten Unterstützungen stockte, griffen die Eidgenossen dürfen, ihre Signale «4x4 oder Schneeketten» munter zu. Aktuell liegen wir bei den Immatrikulati- aufzustellen, denn diese sind in hohem Mass für onen von elektrisch betriebenen Motorfahrzeugen den überirdischen Marktanteil der Allradfahrzeuge weit vorne, vor den USA mit Subventionen (bis in der Schweiz verantwortlich. Allradantrieb ist US$ 7500) oder Deutschland (bis € 4000) beim für den CO2-Ausstoss ebenso schädlich, wie der Dieselmotor hilfreich sein kann. Kauf eines Elektromobils. Und nun dies; im Autoland Deutschland drohen Fahrverbote für Diesel ab Euronorm 5, sofern die gemessene Stickoxidkonzentrationen den von der EU festgelegten Grenzwert überschreiten. Hamburg hat angekündigt, Strassenzüge mit einem Fahrverbot für Diesel bis Euro 5 zu belegen. Hamburg! Wo mitten in der Stadt die schlimmsten Umweltverschmutzer in Form von Container- und

Was in Deutschland wegen des Diesels abgeht, ist peinlich und rational nicht zu begreifen.

Kreuzfahrtschiffen ankern. Oder Köln, wo auf der Hohenzollernbrücke dieselbetriebene Schienenfahrzeuge mit laufenden Motoren auf ihre Einfahrt in den Hauptbahnhof warten und darunter auf dem Rhein Schweröl verbrennende Lastschiffe tuckern. Das Schienennetz in Deutschland ist zu 30 % nicht elektrifiziert! Das Interessante daran: Dies wurde im nördlichen Nachbarland nie diskutiert.

Man wird es dereinst als Ironie des Schicksals registrieren, dass ausgerechnet die Deutschen den Abgesang der Verbrennungsmaschine eingeläutet haben. Richtig ist, dass einmal mehr – wie schon 2012, dem schwachen Euro geschuldet – hauptsächlich die Garagisten und die Autofahrer den Schaden wegen der Wertverluste tragen müssen.


76 4/18 MODELLVORSCHAU SMART EQ FORTWO

NISSAN LEAF

Alternativantriebe sind auf dem Vormarsch.

UNTER STROM Die Frage «Soll es ein Benziner oder Diesel sein?» stellt sich so heute nicht mehr – zumindest nicht in dieser abschliessenden Entweder-oder-Form. Immer mehr Neuwagen fahren nämlich mit Strom – sei es rein elektrisch oder zumindest partiell dank Plug-in-Hybrid. Text: Michael Lusk

D

ie Zeiten, als Elektroantrieb nur eine Nische für Öko-Enthusiasten war, sind längst vorbei. Die Hersteller profitieren davon, ihre CO2-Bilanz verbessern zu können und moderne Modelle im Programm zu haben. Als Automobilist ist man nicht nur umweltfreundlich unterwegs, sondern schont auch das Portemonnaie. Schliesslich kostet jeder gefahrene Kilometer per Strom deutlich weniger als solche, die mit klassischemTreibstoff absolviert werden. Und last, but not least stehen Voll- oderTeilzeitstromer auch in Sachen Design ihren konventionellen Schwestermodellen in nichts mehr nach. Im Jahr 2020 will auto-schweiz, die Vereinigung Schweizer Automobil Importeure, einen zweistelligen Marktanteil erreichen, wobei allein zehn Prozent auf Elektroautos und Plug-inHybride entfallen sollen. Und die Zeichen stehen positiv. Im Jahr 2018 legten alle Alternativantriebe im Vergleich zum Vorjahr um 33,8 Prozent zu und kamen auf einen Marktanteil von 6,0 Prozent. 2017 hatte dieser Wert noch bei 4,7 Prozent gelegen. Fazit: Die Elektrifizierung der Schweiz geht voran.

Michael Lusk Chefredaktor AUTO BILD Schweiz

TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN

Zylinder

Zylinder

Hubraum (ccm)

Hubraum (ccm)

Leistung (PS)

81

Leistung (PS)

150

Drehmoment (Nm)

160

Drehmoment (Nm)

320

0–100 km/h (s)

11,5

0–100 km/h (s)

7,9

vmax (km/h)

130

vmax (km/h)

144

Verbrauch (l/100 km)

13,5 (kWh)

Verbrauch (l/100 km)

19,4–20,6 (kWh)

Verkäufe (2017)

Verkäufe (2017)

130

Lancierung (Monat)

Mai

Lancierung (Monat)

März

Preis (ab CHF)

23'900

Preis (ab CHF)

35'790

Marc Langenbrinck CEO Mercedes-Benz Schweiz Schlieren ZH

Mit dem smart EQ fortwo bringen wir im Mai die ersten Produkte der EQ-Familie auf die Schweizer Strassen. Die Kombination aus Agilität und elektrischem Antrieb macht ihn zu einem perfekten Stadtauto. Marc Eichenberger Geschäftsführer Kenny’s Auto-Center AG Wallisellen ZH

Claudia Meyer Country Director Switzerland Nissan Center Europe GmbH Urdorf ZH

Mit der Neuauflage des Leaf setzt Nissan erneut Massstäbe im EV-Segment. Kein Elektroauto verkauft sich derzeit in Europa schneller: Aktuell wird alle zwölf Minuten ein neuer Leaf bestellt. Sandro Egger Geschäftsleitung Garage Egger AG Dietikon ZH

Der smart EQ fortwo ist das ideale Auto für die Stadt, er bietet alle Vorzüge, ist ideal zum Parkieren und hat Elektroantrieb. Die Nachfrage ist extrem gross. Der EQ fortwo ist wirklich eine «smarte Sache».

Der neue Nissan Leaf setzt Massstäbe bei Elektrofahrzeugen. Neben dem e-Pedal sorgen weitere Assistenten für mehr Sicherheit und Komfort. Die neue 40-kWh-Batterie sorgt für mehr Reichweite als beim Vorgänger.

Lange hat’s gedauert, jetzt ist der smart EQ fortwo endlich auch in der Schweiz auf dem Markt. Und er geht weg wie warme Weggli. Kein Wunder: Er beschleunigt schneller als seine konventionellen Brüder, findet überall immer einen Parkplatz. Und Reichweite braucht’s in der City nicht.

Nicht Tesla, sondern Nissan Leaf heisst der wahre Elektropionier. Während die Japaner in der Golf-Klasse in Europa nie reüssierten, spielt er in der E-Liga seine Karten gezielt aus. Und mit einer Reichweite von 400 Kilometern auf dem Papier und 250 in der Praxis ist er definitiv alltagstauglich.

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MODELLVORSCHAU 4/18 77 BMW 225XE IPERFORMANCE

MITSUBISHI OUTLANDER PHEV S-EDITION

PORSCHE SPORT TURISMO TURBO SE-HYBRID

TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN

Zylinder

3

Zylinder

4

Zylinder

8

Hubraum (ccm)

1499

Hubraum (ccm)

1998

Hubraum (ccm)

3996

Leistung (PS)

224

Leistung (PS)

203

Leistung (PS)

680

Drehmoment (Nm)

220 + 165

Drehmoment (Nm)

190

Drehmoment (Nm)

770

0–100 km/h (s)

6,7

0–100 km/h (s)

11

0–100 km/h (s)

3,4

vmax (km/h)

202

vmax (km/h)

170

vmax (km/h)

310

Verbrauch (l/100 km)

2,3–2,5

Verbrauch (l/100 km)

1.7

Verbrauch (l/100 km)

3,0

Verkäufe (2017)

362

Verkäufe (2017)

289

Verkäufe (2017)

Lancierung (Monat)

März

Lancierung (Monat)

März

Lancierung (Monat)

Januar

Preis (ab CHF)

45'100

Preis (ab CHF)

54'900

Preis (ab CHF)

249'700

Kurt Egloff President und CEO BMW Group Switzerland Dielsdorf ZH

Der BMW 225XE vereint BMW-typischen Fahrspass mit lokal emissionsfreiem Fahren und bietet mit dem hybridspezifischen Allradantrieb auch bei widrigen Wetterverhältnissen eine herausragende Traktion. Thomas Keller CEO Abt Automobile AG Muttenz & Liestal BL

Bernd Hoch Managing Director MM Automobile Schweiz AG Härkingen SO

Pünktlich zum Verkaufserfolg von 100’000 Fahrzeugen in Europa wird der Outlander PHEV noch sportlicher. Die SEdition punktet u.a. mit Bilstein-Stossdämpfern, High-Performance-Reifen und Karosserieverstärkungen. Bettina Schmid Geschäftsleitung Garage B. Schmid AG Reinach BL

Michael Glinski Geschäftsführer Porsche Schweiz AG Rotkreuz ZG

310 km/h Höchstgeschwindigkeit und lokal emissionsfrei: Zur Steigerung der Performance und der Effizienz bringt Porsche beim Topmodell des Panamera die Hybridtechnologie aus dem Motorsport in Serie. Adriano Rossi Geschäftsführer Porsche Zentrum Zürich Schlieren ZH

Der BMW 225XE iPerformance Active Tourer bietet durch die Kombination von BMW eDrive und einem BMW-TwinPower-Turbomotor sowohl elektrisches Fahrerlebnis als auch uneingeschränkte Mobilität.

Der Mitsubishi Outlander PHEV S-Edition ist die sportliche Version des Outlander Plug-in-Hybrids. Auch im Interieur wird dank perforierter Ledersitze, Alu-Pedalen sowie eines schwarzen Dachhimmels sportliches Flair verströmt.

Im Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo steht der Fahrer mehr unter Strom als das Auto. Es ist das ideale Pendlerauto, das sich am Wochenende zur Bestie entwickelt. Wer es nicht selbst erfährt, glaubt es nicht.

BMW bringt das Know-how, das es mit seiner Submarke i sammelt, Schritt für Schritt in seinen «normalen» Baureihen unter. Der jüngste Bajuware, der an die Steckdose kann, ist der 225XE. Vor allem für Geschäftsautos eine interessante Alternative, um die immer strengeren CO2-Policies einzuhalten.

Dass sich Elektro- resp. Plug-in-Hybride nicht nur bei Kleinwagen durchsetzen, beweist Mitsubishi mit dem Outlander PHEV. Und da das Design auch in diesem Segment immer wichtiger wird, haben die Japaner ihrem SUV ein elegantes Outfit verpasst.

Bei diesem Porsche dient der Elektroantrieb nicht zum Sparen. Wer soviel Geld ausgibt, ist technikaffin oder will einfach das stärkste Modell der Baureihe. Und soviel sei gesagt: Dank E-Bums beschleunigt der Sport Turismo wirklich wie ein Sportwagen.

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78 4/18 RALPH M. MEUNZEL

OCCASIONS­PLATTFORMEN AUS HANDELSSICHT Langfristig geplante Nachfolgeregelungen sichern die Zukunft von Unternehmen. Gerade die ­Struktur der Garagen als Familienbetriebe erfordert eine ordentliche Übergabe vom Senior an den Junior. In unserer aktuellen Befragung wird aber auch klar, dass vielfach Handlungsbedarf besteht. Text: Ralph M. Meunzel

Ü

ber 80 Prozent der im aktuellen «AUTOHAUS Panel» befragten Entscheider im Autohaus geben an, dass die GW-Plattformen im Internet essentiell für das Geschäft sind. Ohne diese Börsen ist kein erfolgreiches Geschäft mit Gebrauchtwagen mehr möglich. Damit herrscht also einerseits nach eigenen Angaben eine grosse Abhängigkeit des Handels von den Absatzmittlern im Web – was sich ja auch in regelmässigen teilweise deutlichen Preiserhöhungen der beiden Marktführer ausdrückt. Andererseits sind diese Börsen für den Handel allerdings nicht der alleinige Absatzkanal. Es gibt noch andere Möglichkeiten, seine Ware abzusetzen, sonst wären die zahlreichen Ausstellungen und teilweise aufwendigen Präsentationen im Freien oder in Showräumen und das damit verbundene Investment völlig unnötig. Das bestätigt auch die Menge der von den Börsen geliefer-

ten Leads. Die von den Befragten genannte Anzahl lässt nämlich nicht den Schluss zu, dass die Abhängigkeit existenzbedrohende Ausmasse erreicht hat. Der Handel gibt an, dass im Schnitt nur 33 Prozent der Leads von den GW-Börsen im Netz kommen. Da stellt sich die Frage, ob die Abhängigkeit tatsächlich so gross ist, wie es der Handel empfindet. Rendite bei Kanälen identisch Hinsichtlich der erzielten Rendite (Gewinn) der GW-Geschäfte besteht übrigens laut Panel kein Unterschied zwischen Mobile.de, AS24 und Co. sowie den anderen Kanälen. Über die Hälfte der Befragten in deutschen Premiummarken stellen fest, dass die Rendite bei den von den Börsen initiierten Verkäufen geringer ist, obwohl gerade die Premiumvertreter zu 88 Prozent der Ansicht sind, dass «ohne GW-Börsen kein erfolgreiches Geschäft mehr möglich ist». Die

Zufriedenheitswerte der Börsen entsprechen in etwa der Nutzung der Plattformen. Vor den Herstellerbörsen rangieren Mobile.de und AS24. Immerhin hat sich Hey.car trotz der kurzen Existenz bereits auf Platz vier vorgeschoben. Auch wenn 42 Prozent der Händler angeben, diese Börse (noch) nicht zu kennen. Diese Börse wurde bekanntlich von der VW FS AG ins Leben gerufen, um in die Phalanx der beiden Platzhirsche einzubrechen und um vor allem die Händler der VW-Marken bei den hohen Gebühren zu entlasten. Die GW-Plattform will allerdings eine Alternative für alle Markenhändler sein. Warum dann zuerst das Fabrikat Volkswagen bei der Suche auftaucht, ist unbekannt. Neue Features nicht so beliebt Die GW-Börsen listen nicht nur die Fahrzeuge auf, sondern haben inzwischen weitere Features entwickelt.

So besteht nunmehr die Möglichkeit, dass der Kunde den Händler bewertet. Hier hat die Akzeptanz inzwischen zugenommen. Rund 59 Prozent der im «AUTOHAUS Panel» befragten Entscheider bezeichnen diese Möglichkeit als (sehr) gut. Bei gekauften Platzierungen in den Börsen beläuft sich die Zustimmung allerdings nur noch auf rund einen Drittel. Dies dürfte auch damit zu tun haben, dass es sich teilweise um Lockangebote handelt. Beim Angebot von Preisbewertungen der vom Händler eingestellten Gebrauchten haben die Anbieter allerdings ein Akzeptanzproblem. So sind nur 29 Prozent der Händler mit diesem Feature zufrieden. Das gilt auch für Finanzierungsangebote der Börsen an den Kunden. Diese Offerte stösst bei einer grossen Mehrheit eher auf Ablehnung. Das dürfte daran liegen, dass dieses Geschäft vom Handel als sein ureigenes angesehen wird und diese scheinbare Konkurrenz durch einen Geschäftspartner nicht akzeptiert wird. www.autohaus.de


RALPH M. MEUNZEL 4/18 79


80 4/18 TREUHANDRATGEBER

CONTROLLING – EINFACH UND WIRKUNGSVOLL GESTALTEN! Controlling bedeutet die Überwachung und Analyse von Finanzdaten mit dem Ziel, Ursachen zu ­erkennen, Verbesserungen herbeizuführen und das eigene Bauchgefühl in nachvollziehbare ­Zahlen zu fassen. Häufig wird in Grossbetrieben eine Gruppe innerhalb der Finanzabteilung ­gebildet, die sich ausschliesslich mit diesen Aktivitäten befasst. Doch sind solche ControllingAufgaben nur etwas für Konzerne oder können auch Klein- und Mittelbetriebe davon profitieren und wertvolle Informationen daraus gewinnen? Text: Christian Feller

C

ontrolling ist grundsätzlich eine Tätigkeit, die im Anschluss an eine vorangehende Aktivität erfolgt. Beispielsweise können auf Quartalsebene die Finanzzahlen analysiert und die überprüfte Geschäftsperiode rekapituliert werden. Mit einem einfachen Controlling kann meines Erachtens auch ein Kleinund Mittelunternehmen wertvolle Informationen gewinnen, welche die Zukunft der Gesellschaft optimierend gestalten können. In einem Garagenbetrieb sind verschiedenste Analysen für die Geschäftsgestaltung von zentraler Bedeutung. Die Information über den Bruttogewinn I (Verkauf abzüglich Einkaufspreis) oder der Vergleich des sogenannten Bruttogewinns II (Personalaufwand im Verhältnis zum Bruttogewinn I) zwischen der aktuellen und der Vorperiode geben Aufschluss über den Geschäftsverlauf, und es wird zugleich ein wichtiges Hilfsmittel für die Unternehmensführung kreiert. Ziel solcher Analysen ist, sowohl die positiven als auch die negativen Ursachen zu erforschen und diese bestmöglich auf die Zukunft zu antizipieren. Nachfolgend soll beispielhaft erläutert werden, welche Informationen gewonnen und welche Lehren daraus gezogen werden können. Bruttogewinn I Mit der Aufgliederung des Bruttogewinns I können einzelne Geschäftsfelder analysiert und mit dem Vorjahr verglichen werden. Es empfiehlt sich, hier eine detaillierte Analyse pro Geschäftsfeld vorzunehmen (Reparatur, Verkauf, Spenglerei etc.). Wird beispielsweise im Bereich der Reparatur festgestellt, dass sich die Marge im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert hat, sind die entsprechenden Ursachen zu ergründen. Die Ursachen könnten im Zusammenhang mit zu

tiefen Verkaufspreisen, zu hohen Einkaufspreisen oder mit Fehlleistungen zu finden sein. Sollte sich eine negativ verlaufende Verkaufspreisentwicklung abzeichnen, sind entweder die Preise zu erhöhen oder die Beschaffungskosten zu senken. Wird eine entsprechende Entwicklung bereits im ersten Quartal eines neuen Jahres erkannt, lassen sich entsprechende Massnahmen ergreifen und umsetzen. Bruttogewinn II Der Bruttogewinn II stellt einen Vergleich des Bruttogewinnes I mit dem Personalaufwand dar. Dieser Vergleich gibt eine Indikation dazu, ob die vorhandenen Personalressourcen korrekt eingesetzt und ausreichend ausgelastet sind. Wäre dem nicht so, sind auch hier Massnahmen zu ergreifen. Da vor allem im Reparaturbereich auf Stundenbasis verrechnet wird, ist diese Grösse eine wichtige Kennzahl und darf nicht ausser Acht gelassen werden. Aussagekraft Historische Werte können hilfreich sein, um Aussagen über zukünftige Entwicklungen zu machen. Verändern sich die Marktbedingungen nur marginal, so kann auf Bewährtes aus der Vergangenheit zurückgegriffen und nicht Funktionierendes verändert werden. Somit lassen sich diese Erkenntnisse für zukünftige Geschäftsentwicklungen nutzen. Selbstverständlich bestehen Abweichungen zwischen Vergangenheit und Zukunft, doch existieren für Investitionsentscheide nützliche Grundlagen, die eine gewisse Entscheidungssicherheit vermitteln. Ist durch vergangene Geschäftstätigkeiten beispielsweise bekannt, dass der Autolift einer Werkstatt über eine dauerhafte Auslastung verfügt, Kundentermine nicht eingehalten werden können etc., so kann dies

auf eine zusätzlich notwendige Investition hindeuten, wobei auch andere Ressourcen (finanzieller und personeller Art) vorhanden sein müssen. Finanzdaten spiegeln die wesentlichsten Informationen des vergangenen Geschäftsverlaufs wider. Quersubventionierungen Quersubventionierungen stellen ein weiteres wichtiges Stichwort dar. Quersubventionierung bedeutet, dass Geschäftsfelder mit guten Margen andere Geschäftsfelder mit schlechten Margen in der Gesamtergebnisrechnung «unterstützen». Durch diese Unterstützung erscheint die Gesamtergebnisrechnung positiv, obwohl einzelne Geschäftsaktivitäten unprofitabel sind. Quersubventionierungen dürfen jedoch nicht per se als falsch klassifiziert werden. Diesbezüglich muss die Ursache einer solchen Finanzierungsart bekannt sein. Ist ein Geschäftsfeld nur aufgrund des gesamten Angebotes – also sogenannten profitablen und unprofitablen Geschäftsfeldern – erfolgreich, so macht eine Quersubventionierung durchaus Sinn. Ansonsten müsste eine Korrektur erfolgen. Solche Daten und Informationen sind jedoch nur dann vorhanden, wenn diese aufgearbeitet und interpretiert werden. Schlussfolgerung Der Vergleich und die Eruierung wichtiger Kennzahlen oder Brutto­ gewinngrössen dürften auch den Klein- und Mittelunternehmen Informationen bieten, um weitere Geschäftsmodelle oder bestehende Geschäftsfelder zu optimieren. Lässt bereits die Buchhaltung eine Detaillierung der notwendigen Informationen zu, so sind die Vergleichszahlen einfach und schnell aufgearbeitet und mit einer grossen Aussagekraft verbunden. Diese Informationen geben die Richtung der zukünftigen

Entwicklung an. Es darf dabei nicht vergessen werden, dass der Verwaltungsrat einer Gesellschaft für deren finanzielle Führung verantwortlich ist. Meines Erachtens gehört zu diesem Prozess die Budgeterstellung dazu. Auch Budgetdaten können mit den aktuellen Daten (Soll/Ist) verglichen werden, wobei festgestellt wird, ob die Erwartungen eingetroffen sind oder nicht. In einem wachsenden Markt, in dem bestimmte Investitionen zu tätigen sind, sind solche Finanzdaten und Vergleichszahlen unerlässlich. Einerseits werden Banken die entsprechenden Daten bei Finanzierungsanfragen einfordern, andererseits ist man aufgrund eigener Investitionen an einem kontinuierlichen Geschäftserfolg interessiert. Ein Unternehmen kann nur bei strategisch sinnvollen Entscheidungen langfristig erfolgreich sein. Genau diese Finanzdaten und Kennzahlen können für derartige Entscheidungen die nötige Grundlage bieten. Ihre Fragen – unsere Antworten Die A&W Treuhand GmbH erweitert ihr Angebot und bietet Ihnen neu die Möglichkeit, sich mit Praxisfragen an uns zu wenden. Ihre Fragen können Sie direkt an feller@aw-treuhand.ch richten und werden anschliessend umgehend Antwort erhalten. Schreiben Sie uns auch, welche Themenblöcke für Sie von Interesse sind, damit wir Ihre Wünsche in unseren nächsten Publikationen berücksichtigen können.

Christian Feller, dipl. Wirtschaftsprüfer IAS / IFRS Accountant, ­zugelassener Revisionsexperte


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82 4/18 KOLUMNE

Erwin Kartnaller zum Do-it-yourself-Verhalten in Sachen Staubildung

VERKEHR(T) IST, WENN NICHTS MEHR LÄUFT Lassen Sie sich als Strassenverkehrsteilnehmer mal den Begriff «Verkehrsfluss» auf der Zunge zerrinnen … Lachen oder weinen Sie schon? In der Tat ist es lachhaft, wie wir diesen Begriff sprachlich einsetzen, in der Tat ist es zum Weinen, wie wir ihn dann aber umsetzen.

Erwin Kartnaller Auto- und Nutzfahrzeugjournalist, Kenner der schweizerischen und ­internationalen Verkehrspolitik ekartnaller@auto-wirtschaft.ch

«WIR STEHEN UNS SELBER IM WEG»

geblutet haben. Immerhin konnte er entgegen grüner Gepflogenheiten für sich in Anspruch nehmen, die Wahrheit und nichts als die Wahr­heit gesagt zu haben – weit weg ideologischer Beschränktheit.

Damit zurück zum eigentlichen Thema, der Staubildung Mal davon abgesehen, dass bestimmte Kreise im Do-it-yourself-Verfahren. Auf einem Onlineportal jegliche Anpassungen an die Infrastruktur mit allen bin ich unlängst auf einen satirischen Beitrag geMitteln torpedieren und vereiteln, stossen, der den Stauursachen auf unter dem Titel der Verkehrsbeden Grund zu gehen versucht. Und «Es ist weit mehr was hier auf deutsche Verhältnisse ruhigung eine unvergleichliche als nur heuch­ zugespitzt wurde, kann praktisch Verleiderpolitik betreiben und mit lerisch, etwas ihren staufördernden Massnahmen 1:1 auch auf die Schweiz umgelegt laufend schlecht- werden. Doch nehmen Sie von den ihre eigenen Umweltinteressen untergraben, trägt auch unser eigener zureden, das man wichtigsten Schlussfolgerungen Mobilitätsanspruch und unser eige- selber in Anspruch selber Kenntnis: nes Verkehrsverhalten zunehmend nimmt.» zum Stillstand bei. Dies gerade auch «Norbert Reineke, Sprecher des ADAC, erklärt: ‹Wir haben jahrelang versucht von Leuten, die keine Gelegenheit auslassen, ihr angebliches Umweltbewusstsein herauszufinden, wie Staus entstehen und wie man für ihre Psychohygiene zu instrumentalisieren. sie vermeiden kann. Vor allem die Staus, die sich Nach meinem Empfinden kommt damit eine nicht auf Baustellen oder Unfälle zurückführen lasunerträgliche Doppelmoral zum Ausdruck. Ganz sen, haben uns interessiert.› Durch monatelange toll finde ich die Fundis unter ihnen, die sich am und akribische Beobachtungen von Autofahrern auf Irrglauben aufrichten: «Verkehr ist, wenn nichts den unterschiedlichsten Strassen in der Bundesrepublik sowie in Teilen des Auslandes habe man mehr läuft.» Das ist definitiv verkehrt! nun endlich die Ergebnisse zusammengetragen Gestatten Sie mir an diesem Punkt einen kleinen und ausgewertet, so Reineke weiter. ‹Das ResulEinschub. Ich erinnere mich nämlich an die tat ist schockierend, aber wenig überraschend: Worte des für den Verkehr zuständigen Regie- Die Ursache von Staus liegt schlichtweg in der rungsrates im Kanton Waadt anlässlich einer Dämlichkeit deutscher Autofahrer.› Mitgliederversammlung des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes ASTAG. Er, mit einem Von dem Begriff der ‹Dämlichkeit› will der ADAC nicht grünen Parteibuch bewaffnet, stellte faktentreu abweichen. ‹Es ist nun einmal so›, verteidigt sich dar, dass die Schadstoffbelastung und die Un- Reineke. ‹Wer nicht in der Lage ist, anständig fallhäufigkeit markant abgenommen habe, seit zu überholen, eine konstante Geschwindigkeit zu man den Pannenstreifen zwischen Lausanne und halten oder sich einfach auf den Verkehr zu konzentMorges bei dichtem Verkehr freigebe. Als Grüner rieren und stattdessen versucht, stets der Schnellste muss ihm bei diesem Eingeständnis zwar das Herz zu sein oder andere Autofahrer mit fragwürdigen Methoden versucht zu ‹erziehen› – entschuldigen Sie bitte, aber wie würden Sie das denn nennen, wenn nicht ‹dämlich›?›, so der Sprecher abschlies­ send gegenüber den Journalisten.»

Schleicher im Verkehr erzeugen Staus und damit auch Schleichverkehr. Ein ganz schleimiges Kapitel …

Das ist Realsatire, würde ich sagen. Wie sehen Sie das? Und wie zum Beweis ist mir auf dem Weg zum und vom Autosalon, wie logischerweise auch an all den anderen Tagen, genau all das aufgefallen. Angstfahrer, Drängler, chronische Linksfahrer, Mittelspurblockierer und Schleicher tragen ebenso zur Staubildung bei, wie all jene, die den Strassenverkehr zwar laufend verfluchen, aber selber ganz wacker am Verkehrsgeschehen beteiligt sind. Und genau für jene gilt: «Es ist weit mehr als nur heuchlerisch, etwas laufend schlechtzureden, das man selber – kritiklos – in Anspruch nimmt.»


4 | APRIL 2018

www.auto-wirtschaft.ch NEWS Techniktrends

FACHWISSEN Radnabenmotoren Die Elektromobilität braucht neben einem neuen Energieträger noch andere Innovationen, um marktfähig zu werden. Radnabenmotoren sind eine der Möglichkeiten.

GRÜNE AUTOWÄSCHE

TECHNIK Bosch ConnectedWorld 2018 Bosch zeigt, welche Konzepte im Zuge der Digitalisierung verfolgt werden und was sich der Zulieferer nebst autonom fahrenden Fahrzeugen unter dem Oberbegriff Internet of Things vorstellt.

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84 4/18 NEWS

CONTINENTAL

DRITTE ABS-GENERATION: SCHNELLER UND PRÄZISER

Bild: Continental

J

ederzeit sicher, kontrollierbar und eine optimale Bremsleistung: Dies sind einige der Anforderungen an Bremssysteme, die sich Autofahrer wünschen und die sich durch zunehmende Automation ergeben. Diesen Anforderungen wird Continental mit der dritten ABS-Generation (ABS3) gerecht. Die neue Generation passt die Bremsdruckregelung noch schneller und präziser an wechselnde Fahrbahnbedingungen an. So reagiert das ABS3 schneller als die Vorläufergeneration auf abrupte Wechsel der Fahrbahnhaftung. Ein typisches Beispiel ist ein Wagen, der bei einer Vollbremsung von einem glatten Fahrbahnabschnitt auf griffigen Belag kommt – dem sogenannten Low-µ/High-µ-Sprung. Dabei kommt es zu einer Veränderung

Die dritte ABS-Generation von Continental bringt unter anderem weitere Verbesserungen bei Bremsungen unter μ-Split-Bedingungen.

des Blockierdruckniveaus. Das ABS3 meistert dies infolge seiner Dynamik und seiner adaptiven Reglerstruktur wirkungsvoller als das ABS2. Aber auch μ-Split-Situationen, also Bremsungen auf Oberflächen mit unterschiedlichen Reibwerten, werden besser verarbeitet. Dabei muss das ABS die Bremskraft auf den linken und rechten Rädern komplett unterschiedlich einregeln. Der adaptive Regleranteil im ABS3 ermöglicht zudem das wirkungsvollere modellbasierte Einrechnen eines veränderten Reifenverhaltens. Dies kommt etwa zum Tragen, falls ein Fahrer sein Auto auf rollwiderstandsoptimierte Reifen umrüstet. Dabei kann durch die Einrechnung des veränderten Reifenverhaltens eine bessere Bremswirkung erzielt werden. (pd/sag)

TOYOTA

NEUER MAGNET FÜR ELEKTROMOTOREN ENTWICKELT Bild: Toyota

T

oyota hat den gemäss eigenen Angaben weltweit ersten hitzebeständigen Magneten entwickelt, der mit weniger Seltenen Erden auskommt. Der neue Magnet benötigt weder Terbium (Tb) noch Dysprosium (Dy) – zwei besonders Seltene Erden, die begrenzt verfügbar, teuer und in geopolitisch risikoreichen Regionen zu finden sind. Auch der Bedarf von Neodym (Nd) konnte um bis zu 50 Prozent gesenkt werden, indem ein Teil durch Lanthan (La) und Cer (Ce) ersetzt wurde, zwei kostengünstigere Seltene Erden. Neodym ist wichtig, um eine hohe Koerzitivkraft und somit Magnetisierung selbst bei hohen Temperaturen sicherzustellen. Die Bewegung eines Elektromotors resultiert aus der Anziehungs- und Abstossungs-

Toyota hat einen Magneten entwickelt, der bei deutlich geringerem Neodym-Anteil eine vergleichbare Koerzivität aufweist wie bisher verwendete Magnete.

kraft, die mehrere Magnetfelder erzeugen. Wird ausschliesslich der Neodym-Anteil reduziert, sinkt das Motordrehmoment. Toyota ist es mit neuen Technologien und dem richtigen Verhältnis der Stoffe nun gelungen, einen Magneten zu entwickeln, der eine vergleichbare Hitzebeständigkeit und Koerzivität aufweist wie bisher verwendete Magnete – bei deutlich geringerem Neodym-Anteil. Dadurch ist künftig eine ausgewogenere Balance zwischen Angebot und Nachfrage nach Seltenen Erden möglich; Lieferrisiken und Preisschwankungen werden reduziert. Neben dem Einsatz in Hybrid- und Elektrofahrzeugen könnte der neue Magnettyp auch in Motoren aus anderen Bereichen wie der Robotik zum Einsatz kommen. (pd/sag)

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NEWS 4/18 85

PIERBURG

M

oderneAufladesysteme verfügen zur Regelung des Ladedrucks über mechatronische Aktuatoren, die zur Vermeidung einer Überhitzung meist über wärmeentkoppelnde Linearkinematiken mit dem Stellglied verbunden sind. Die Nachteile dieser Kinematik liegen zum einen in der hohen Verschleissneigung und der wahrnehmbaren Verstellakustik und zum anderen in der indirekten und damit teilweise unpräzisen Positionserfassung des Stellglieds. Pierburg hat nun ein neues Konzept für einen Wastegate-Aktuator vorgestellt, der den direkten Antrieb des Wastegate-Ventils realisiert, indem er auf dem heissen Turbinengehäuse platziert wird. Eine thermische Entkopplung von dem Gehäuse in

Bild: Pierburg

WASTEGATE-AKTUATOR DIREKT AM TURBINENGEHÄUSE

Der neue Wastegate-Aktuator kann dank thermischer Entkopplung auf dem heissen Turbinengehäuse platziert werden und treibt das Wastegate-Ventil direkt an.

Kombination mit einer effizienten Kühlmittelkühlung verhindert dabei in jedem Betriebszustand die Überhitzung des Aktuators. Hierüber kann ebenfalls der verwendete 12V-DCMotor so gut gekühlt werden, dass dieser zugunsten einer geringeren Getriebeübersetzung zwischen Motor und Aktuatorwelle und höherer Stelldynamiken stärker belastet werden kann. Solche Konzepte mit einer direkten Kopplung von Aktuator und Stellglied vermeiden die Nachteile wärmeentkoppelnder Linearkinematiken und ermöglichen ausserdem Stellbereiche von weit mehr als neunzig Grad. Der erweiterte Stellbereich dient der Entdrosselung des Abgasstrangs und zur Verbesserung der Abgasnachbehandlung in Kaltstartphasen. (pd/sag)

VIBRACOUSTIC

U

m den Zielkonflikt zwischen Kom­fort und Fahrdynamik zu lösen, hat Vibracoustic schaltbare Luftfedern mit einem Drei-Kammer-Konzept ent­wickelt, die nun in der neuen SUV-Baureihe eines deutschen Premiumherstellers zum Serieneinsatz kommen. Luftfedern bestehen aus einem mit Druckluft gefüllten Topf und einem Abrollkolben mit mechanischer Verbindung zur Achse. Zwischen beiden befinden sich ein Balg und ein Kolben, die die Wirkfläche für die Druckluft bilden. Bei schaltbaren Luftfedern unterteilt Vibracoustic die Druckluft in drei Kammern. Mit Hilfe von Ventilen können diese Kammern dann zu- oder abgeschaltet werden, um das Luftvolumen zu verändern. Je mehr Volumen zur Verfügung ge-

Bild: Vibracoustic

SCHALTBARES DREI-KAMMER-LUFTFEDERSYSTEM

Die drei Kammern der Luftfedern lassen sich so kombinieren, dass die jeweils erforderlichen Federeigenschaften – von komfortabel bis sportlich – erreicht werden.

stellt wird, umso weicher ist die Feder; bei weniger Luftvolumen verhält sie sich entsprechend härter. Auf diese Weise lassen sich die drei Kammern so kombinieren, dass die jeweils erforderlichen Federeigenschaften erreicht werden. In aktuellen Vibracoustic-Anwendungen lässt sich die Steifigkeit der Feder in vier Stufen nahezu verdoppeln. Eine wichtige Rolle spielen bei den neuen Luftfedern auch die Schaltventile, die den Durchfluss regeln. Die Vibracoustic-Ingenieure entwickelten ein Ventil, das speziell auf die Anforderungen schaltbarer Drei-KammerSysteme ausgelegt ist. So müssen beispielsweise die Schaltzeiten kurz genug sein, um eine Schaltung überhaupt erst zu ermöglichen. Ausserdem muss der Durchlass gross genug dimensioniert sein. (pd/sag)

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86 4/18 FACHWISSEN

Bild 1. Der deutsche Zulieferer Schaeffler setzt seit Jahren auf den Radnabenantrieb. Am Schaeffler-Kolloquium, welches vom 11. bis 13. April 2018 in Baden-Baden stattfinden wird, werden die neusten Erkenntnisse zu dieser Technologie veröffentlicht.

Elektromobilität

DIE KRAFT IM RAD Die Elektromobilität braucht neben einem neuen Energieträger noch andere Innovationen, um marktfähig zu werden. Radnabenmotoren und mitzuentwickelnde Innovationen an der Fahrzeugstruktur wären eine Möglichkeit. Text: Andreas Lerch | Bildquellen: Schaeffler-Gruppe, BMW Group, Porsche, Lerch

R

adnabenmotoren sind grund­sätzlich nichts Neues. Schon Ferdinand Porsche konstruierte in jungen Jahren für die Firma Lohner in Wien Fahrzeuge mit zwei bis vier Radnabenmotoren. Damals, zu Anfang des 20. Jahrhunderts war noch gar nicht endgültig geklärt, welche der populären Antriebsarten – Verbrennungsmotor,

Dampfmaschine oder Elektroantrieb – für die aufkommende Automobilisierung der Welt das Rennen machen würde. Dass sich der Verbrennungsmotor gegenüber dem Elektroantrieb durchsetzen konnte, lag wahrscheinlich an der fantastischen Energiedichte des Treibstoffs, die heute im Massevergleich 50 Mal grösser und

Bild 2. Der Lohner-Porsche von 1901. Ferdinand Porsche ist der junge Mann neben dem Besitzer des Fahrzeuges E.W. Hart aus Luton (England).

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im volumetrischen Vergleich immer noch fast 20 Mal grösser ist als jene moderner Li-Ionen-Akkus. Gegenüber den Dampfmaschinen mochte sich der Verbrennungsmotor wahrscheinlich durchzusetzen, weil nicht vorgeheizt und Dampf erzeugt werden musste, bevor die Fahrt aufgenommen werden konnte. Situationsänderung Heute hat sich die Situation vor allem politisch und gesellschaftlich verändert. Während der Verbrennungsmotor in den vergangenen hundert Jahren technische Verbesserungen in Bezug auf Verbrauch, Schadstoffemissionen, aber auch auf Leistung und Wirkungsgrad erfahren hat, ist er in der heutigen Gesellschaft oder Politik nicht mehr willkommen. Natürlich ist jedes ausgestossene Gramm CO2 eines zu viel und auch jedes emittierte NO- oder NO2-Molekül ist eines zu viel, aber ob im Zeitalter des Atomausstiegs der von der Politik favorisierte Elektroantrieb wirklich die Lösung der Mobilitätsprobleme

darstellt, darf zumindest in Frage gestellt werden. Sollte in der Schweiz nur der Privatverkehr hundertprozentig elektrisch ablaufen, bräuchte dieser eineinhalbmal die Energie, welche das Kernkraftwerk Gösgen 2017 produziert hat. Der Wechsel auf einen anderen Energieträger (ob regenerativ oder nicht), muss aber neben der zweifellos höchst notwendigen Verminderung der CO2-Emissionen im Automobil noch andere Vorteile bringen, sonst wird sich der Verbrennungsmotor noch lange halten, und Alternativen werden sich kaum oder aber zu langsam durchsetzen können. Idee des Radnabenmotors Nicht erst seit gestern möchten innovative Entwickler oder gar Erfinder den Antriebsmotor in die Radschüssel verpflanzen. Mit einem Verbrennungsmotor würde das aufwändiger, doch was spricht dagegen, einen Elektromotor in die Radnabe zu applizieren. Was Ferdinand Porsche anfangs des letzten Jahrhunderts konnte, und was NASA-Ingenieure im Mondauto applizierten, sollten die Ingenieure doch heute auch können. So zeigten interessanterweise Reifenfirmen wie Bridgestone und Michelin im letzten Jahrzehnt am Genfer Automobil-Salon derartige Lösungsansätze (Bild 3). Michelin schrieb in der Pressemitteilung zum Pariser Autosalon 2008 sogar: «Serienstart des Heuliez WILL 2010 geplant.» Prototypen dieses Fahrzeuges wurden in Presseberichten erwähnt, aber 2009 ging die französische Firma Heuliez in die Insolvenz und Ende 2013 wurde sie liquidiert. Wie die Bilder 3a und 3b zeigen, wurden die E-Motoren in Federkissen schwebend gelagert. Ihre Massen waren bestimmt noch höher als jene der heutigen Hightech-E-Motoren, und das Problem der ungefederten Massen war damals ein zentral geführtes Diskussionsthema. Beim Bridgestone-Rad ist der Motor wirklich in der Radschüssel un-

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FACHWISSEN 4/18 87

a

b

Bild 3. Michelin (a) entschied sich für einen radnahen Motor, dessen Drehmoment das Rad über ein Getriebe erreichte. Bridgestone (b) baute einen Radnabenmotor und platzierte diesen auch in der Radschüssel. tergebracht, während das Rad bei der Michelin-Variante über Zahnradverbindungen angetrieben wurde. Der Gedanke des Radnabenantriebs liess zukunftsorientierte Forscher aber nicht los. Die Autoabteilung von Siemens VDO wurde später von Continental Automotive übernommen, und die Antriebsprojekte werden heute von der SchaefflerGruppe weiterverfolgt. Dem Radnabenmotor fühlen sich die Entwickler aus dem deutschen Herzogenaurach nach wie vor verbunden. Dort wurden in den letzten Jahren verschiedene Prototypen und Entwicklungsträger aufgebaut. Interessanterweise wurde das Problem der ungefederten Massen von allen Testfahrern von Anfang an widerrufen. Die Autos lägen komfortabel auf der Strasse und es wären keine Sicherheitsmankos spürbar oder erkennbar. Vergleichsarbeiten Das Fraunhofer-Institut untersuchte vor einigen Jahren den Radnabenantrieb grundsätzlich und verglich diesen mit dem konventionellen Antrieb mit Verbrennungsmotor. Dabei wurde eigentlich nicht viel Neues über den konventionellen Antrieb herausgefunden, aber durch einen anderen Blickwinkel betrachtet, werden die Aussagen interessant:

Die Masse eines Benzinmotors ist bezüglich seines Hubraums und seiner Leistungsfähigkeit einigermas­ sen bestimmbar. Dazu kommen die Massen der Anbauteile, der Zusatzausrüstung und der Auspuffanlage mit der Schadstoffentgiftung. Da die Motoren in den meisten Fällen heute vorne quer eingebaut sind und der Antrieb ebenfalls auf die Vorderräder erfolgt, werden die Autos frontlastig. Dies macht den Leichtbau der Fahrzeuge im Heckbereich eher fragwürdig. Die Auspuffanlage zerklüftet den Unterboden und macht diesen strömungsungünstig. Die aktive Sicherheit um die kaum deformierbaren grossen Massen von Motor und Getriebe herum zu entwickeln, stellte immer eine besondere Herausforderung dar. Auch der Fussgängerschutz kann nicht optimal ausgestaltet werden, aus­ ser wenn beim Aufprall die Haube hinten angehoben werden kann. Das sind Tatsachen, welche bei der Entwicklung von Hybridfahrzeugen oder auch bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen in konventioneller Bauart kaum verändert oder verbessert werden. BMW hat beim Modell i3 dieser Problematik nach Möglichkeit Rechnung getragen, das Akkupaket in den Unterboden verstaut und die Antriebseinheit zwischen die Hin-

terräder verpackt. Das Auto sieht daneben sehr konventionell aus. Sicher dachte der Hersteller dabei auch an die potenziellen Käufer und versuchte das Optimum aus dem Konzept herauszuholen, aber den Schritt nicht so weit in die Zukunft zu machen, dass sich die Kunden davon abwenden würden. Dass den Bayern das gut gelungen ist, zeigen die Verkaufszahlen. Mit 912 verkauften Exemplaren im letzten Jahr liegen sie auf einem Spitzenplatz bei den verkauften Elektrofahrzeugen.

Anforderungen an E-Motoren Es ist allgemein bekannt, dass E-Motoren im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren bei kleinen Drehzahlen sehr drehmomentstark sind. Wieso soll es aber bei Fahrzeugen mit Elektromotoren zu einem Drehmomentmanko kommen? Sie sind ja allgemein so spurtstark, dass sie bis 50 km/h von verbrennungsmotorisch angetriebenen Fahrzeugen kaum eingeholt werden können. Als Beispiel wurde der im Titelbild abgebildete Ford Fiesta ausgewählt: Dieser ist mit einem 1.0-l-Motor mit einem maximalen Drehmoment von 110 Nm erhältlich. Im ersten Gang weist das Fahrzeug eine Getriebeübersetzung von 3.727 : 1 auf, und der Achsantrieb ist mit 4.118 : 1 übersetzt. Das bedeutet, dass das abgegebene Motordrehmoment im Getriebe um das 3.727-fache erhöht wird (die Drehzahl um den gleichen Faktor vermindert) und im Achsantrieb noch einmal um das 4.118-fache. Im Extremfall werden beim Anfahren und ohne Verluste im Antriebsstrang 1688 Nm an die Antriebsachse oder (die Hälfte) 844 Nm an die beiden Antriebsräder geliefert. Das hingegen ist für eine Elektro­ maschine ohne Getriebeüberset-

Bild 4. BMW entschied sich beim i3 für das Conversion Design und platzierte die Batterie im Fahrzeugboden und den Motor zentral im Heck.

Prüfung und Instandsetzung von Common Rail Injektoren und Hochdruckpumpen


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Bild 5. Rolf Najork war von 2011 bis 2013 Bereichsleiter für E-Mobility bei der Schaeffler-Gruppe. Er zeigte dieses Bild im Sommer 2012 an einem Getriebekongress. zung trotz allem eine Herausforderung. 2012 hielt Rolf Najork, damals Bereichsleiter für E-Mobility für die Schaeffler-Gruppe, in Friedrichshafen einen Vortrag und stellte die aktuelle Radnabenmotorenentwicklung vor. Er stellte dabei für den Motor ein kurzzeitiges maximales Drehmoment von 700 Nm in Aussicht (Bild 5). Die Eigenart des Radnabenmotors ist aber, dass er über kein nachfolgendes Getriebe verfügt. Deshalb muss das erzeugte Drehmoment für die Fahrt ausreichen. Wenn alle vier Räder mit einem Motor ausgerüstet werden, ist

das kein Problem, aber bei Zweiradantrieb wird das Auto diskussionslos nicht zum spurtstarken Rennwagen. Wahrscheinlich ist nicht zuletzt diese Problematik dafür verantwortlich, dass sich Schaeffler nicht nur mit Radnabenmotoren auseinandersetzt, sondern mit allen Topologien, welche mit dem elektrischen Antrieb möglich sind. Im Bild 6 sind die gängigen Aufbauten von BEV (Battery Electric Vehicles) dargestellt. FAIR Wird ein bestehendes Auto mit einem

Bild 6. Die Unterteilung der Elektroantriebssysteme nach Schaeffler.

elektrischen Antrieb ausgerüstet oder wird ein elektrisches Auto nach den gewohnten Fahrzeugvorgaben entwickelt, wird vom Conversion Design gesprochen. Werden neue Wege beschritten, heisst das Purpose Design. Von BMW, Schaeffler und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR wurde ein Fahrzeug nach dem Conversion Design entwickelt und FAIR (Fahrwerk/AntriebIntegration ins Rad) genannt (Bild 7). Der radnahe Motor wird hier über ein Zahnradsystem mit dem Antriebsrad verbunden, wodurch das Drehmoment natürlich gesteigert werden kann. Gleichzeitig wird die Vertikalbewegung des Rades vom Motor nicht mitgemacht. Der Nachteil des Systems ist natürlich, dass die Unterbringung im Radhaus relativ viel Platz in Anspruch nimmt und bei gelenkten Rädern Gelenke verbaut werden müssen. Aus diesem Grund hat sich die Schaeffler-Gruppe auch auf die Entwicklung des eigentlichen Radnabenmotors konzentriert und befindet sich damit auf gutem Weg. Radnabenmotor Zum Anforderungsprofil von Schaeff­ ler gehört beim Radnabenmotor auch die ganze Leistungselektronik,

Bild 7. Im FAIR-Prototyp wurden konsequent radnahe Motoren eingesetzt. damit die wechselgerichteten Hochspannungen auf sehr kurzem Weg gleich bei den Motoren sind. Das ist nicht die kostengünstigste Variante, aber sie verspricht eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Das 16-Zoll-Rad, welches in der 2014 vorgestellten Version eingesetzt worden ist, stellt bei einer Breite von ca. 200 mm für die elektrische Maschine gerade einmal ein Volumen von 16 Litern zur Verfügung. Dazu darf aber beim Stahlrad die Radschüssel nicht am Tiefbett, sondern muss an der Felgenschulter angeschweisst werden. Der permanenterregte Synchronmotor ist als Innenläufer konzipiert. Das heisst, die mit dreiphasiger Wechselspannung bestromten Statorwicklungen liegen aussen um den Rotor des Motors herum (Bild  8). Die sichtbaren Statorwicklungen sind mit dem Flansch des Radlagerzapfens verbunden und stehen damit fest. Der mit Permanentmagneten ausgerüstete Läufer hat einen Durchmesser von 278 mm und eine Breite von 80 mm. In dem Spalt von einem Millimeter zwischen Stator und Rotor entsteht die elektromagnetische Kraft. Je grösser der Radius ist, desto mehr Drehmoment wird durch die Kraft erzeugt. Damit Stator und Rotor einander nicht berühren und schleifen, muss


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Bild 8. Die aktuelle Entwicklung von Schaeffler umfasst einen permanenterregten SynchronRadnabenmotor, welcher auch die wassergekühlte Steuer- und die Leistungselektronik im Rad unterbringt. das Radlager extrem steif ausgeführt sein. Innerhalb des Rotors ist – durch ein Wärmeleitblech getrennt – die Trommelbremse angeordnet. Diese hat vor allem die Aufgabe der Fahrzeugsicherung im Stand. Gebremst wird nach Möglichkeit durch die Elektromotoren.

Das Steuergerät für den Elektromotor befindet sich im unteren Teil des Gehäuses. Dabei handelt es sich um eine Steuerelektronik mit Schnittstellen einerseits zur Leistungselektronik und zum Fahrzeug, andererseits aber auch zu einem Kommutierungssenor. Im Fahrzeugsteuergerät werden die allgemeinen Sensordaten gesammelt. Dazu gehört beispielsweise der Drehmomentwunsch des Fahrers oder antriebsbeeinflussende Grös­ sen der Fahrerassistenzsysteme. Die Leistungselektronik befindet sich im oberen Teil des Gehäuses. Diese besteht aus einer Hochstrom-, einer Treiberplatine, einem Zwischenkreiskondensator und einem IGBT-Modul. Die Leistungselektronik ist wie auch die elektrische Maschine wassergekühlt. 2016 wurde eine Weiterentwicklung des Radnabenmotors in einem 7x18-Zoll-Rad vorgestellt. Der elektrische Motorenaufbau blieb im Wesentlichen unverändert, doch an den Details wurde viel gearbeitet. So konnte das dauerhaft zur Verfügung stehende Drehmoment von 350 Nm auf 500 Nm erhöht und das kurzzeitig

maximal erreichbare Drehmoment von 700 Nm auf 810 Nm gesteigert werden. Pro Achse sind zwei Motoren verbaut, damit verdoppelt sich das Drehmoment, und so kann es fahrdynamisch im Projektträger auch mit dem Serienprodukt mithalten. Ausblick Radnabenantriebe oder radnahe Motoren werden bislang nur in kleinen Serien in Nutzfahrzeugen, Stadtbussen und im militärischen Bereich eingesetzt. Den Radnabenantrieb für einen Bus stellte der chinesische Hersteller BYD am Automobil-Salon in Genf bereits 2011 vor (Bild 9). In der Zwischenzeit erlangte dieser Antrieb die Serieneinführung. Das elektrisch betriebene Rennfahrzeug der Formula-Student-Serie der ETH Zürich (Pilatus), welches dieses Jahr erneut am Autosalon am Stand des Autogewerbeverbandes der Schweiz ausgestellt wurde, verfügt über vier Radnabenmotoren, deren Drehmoment aber noch über ein Planetengetriebe übersetzt wird. In dieser Konstellation gelingt es den jungen Ingenieuren, ihr Fahrzeug in 1.9 s von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen.

Das ist aber wohl kaum das Ziel der Autoindustrie. Vielmehr soll versucht werden, Fahrzeuge mit neuen Eigenschaften marktfähig zu machen. Dazu gehören beispielsweise Busse ohne Führerstand und Motorraum oder Stadtfahrzeuge mit Allradlenkung, bei denen jedes Rad um 90° eingeschlagen und so seitlich in Parklücken gefahren werden kann. Die Zukunft wird zeigen, ob und wann der Markt für derartige Lösungen reif ist. FRAGEN 1. Rechnen Sie den Energievergleich von Seite 86 nach. Der Energieinhalt von Benzin beträgt nach dem Tabellenbuch (SVBA) 43 MJ/kg, die Dichte liegt bei 0.75 kg/dm3. Der Energieinhalt von Li-IonenAkkumulatoren ist nach Wikipedia 240 Wh/kg bzw. 500 Wh/Liter. Berechnen sie die masse- und volumenmässigen Verhältnisse zwischen dem fossilen und dem elektrischen Energieträger. 2. Warum muss die Radschüssel beim Rad des Radnabenmotors an der Felgenschulter angeschweisst werden? 3. Warum ist das Radlager bei Radnabenmotoren extrem belastet?

LÖSUNG ZUR AUSGABE 3/2018 1. Die Aktoren von Schiebenockensystemen werden elektromagnetisch angesteuert. 2. Während des Durchlaufens des Grundkreises (Zylinder 1: 180° – 630°) 3. Verminderung der Gaswechsel­ verluste (weit geöffnete Drosselklappe, Miller-Zyklus), geringere Reibungsverluste, da bei kleinem Hub das Ventil weniger geöffnet werden muss. Höhere Einströmgeschwindigkeit, dadurch bessere Durchwirbelung. Bild 9. Radnahe Motoren 2011 am Autosalon in Genf bei der chinesischen Marke BYD.


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künstlicher Intelligenz entwickelt, produziert und ausgestattet sein. Seit 2013 entwickelt Bosch zudem an einer IoT-Plattform (Internet of Things/Internet der Dinge), um Anbieter von Hard- und Software, aber auch Entwickler und Hersteller einander näherzubringen. Für Denner ist klar: «Es hat ein kultureller Wandel stattgefunden. In den Firmen arbeiten die Menschen über Abteilungen hinweg an Projekten.» Dass auch Firmen unabhängig vom Mitbewerbergedanken zusammenarbeiten, ist gemäss Aussagen verschiedener Firmenbosse der Schlüssel zum Erfolg. Die Zukunft gehört dem IoT. Damit dies funktioniert, müssen Sensoren, Software und Services miteinander auf einer Plattform kommunizieren können. Die Vereinheitlichung von Schnittstellen ist das Erfolgsrezept.

Die Mobilität von morgen: Bosch zeigte an der Connected World 2018 Lösungsansätze, um Kapazitätsoptimierungen, Emissionsreduktionen und die Vernetzung der Verkehrsträger voranzutreiben.

Bosch ConnectedWorld 2018

WENN DAS FAHRZEUG DIE PARKGEBÜHR SELBER ZAHLT Der Zulieferer Bosch ist an vorderster Front dabei: Die Zukunft der Mobilität hängt massgeblich von der Digitalisierung ab. Bosch zeigte an zwei Tagen in Berlin, welche Konzepte dabei verfolgt werden und was sich der Zulieferer nebst autonom fahrenden Fahrzeugen unter dem Oberbegriff Internet of Things vorstellt. Text: Andreas Senger | Bilder: Büro Senger, Bosch

R

und 4000 Entwickler warteten am 21. Februar 2018 gespannt auf die Ankunft von Bosch-CEO Dr. Volkmar Denner und Mercedes-Benz-Chef Dr. Dieter Zetsche. Dank Valet Parking mussten sich die beiden Konzernlenker keine Gedanken ma-

chen, wo sie ihr Fahrzeug hinstellen. Das Auto parkiert selbstständig. Der Vorteil: Weil die Autos künftig selber parken, können auf gleicher Parkfläche 20 % mehr Fahrzeuge abgestellt werden; die Türen müssen sich ja nicht mehr öffnen lassen. Danach eröffneten die beiden Kon­-

zernlenker die Bosch ConnectedWorld 2018. Denner betonte, dass Bosch in den vergangenen Jahren konsequent die Digitalisierung vorangetrieben habe. Ab 2020 will der Zulieferer alle Produkte internetfähig machen, und in zehn Jahren soll jedes Produkt mit Hilfe

Entwicklungsschwerpunkte und Hürden Bosch-Chef Denner sieht zwei Hauptbetätigungsfelder für seine Firma: «Wir wollen die Connectivity vorantreiben und Mobilitätsdienstleistungen generieren.» Dazu hat Bosch eine achte Abteilung geschaffen (Connected Mobility Solutions). Den zweiten Hauptpfeiler sieht Denner beim Automated Driving, dem autonom fahrenden Fahrzeug. Nach dem Autobahnassistenten soll das Valet Parking und danach die Robotertaxis folgen. Auch für Dr. Dieter Zetsche ist klar: «Autofahren macht Spass – parkieren nicht. Mercedes-Benz-Kunden müssen sich dazu bald keine Gedanken mehr machen.» Gemäss Zetsche wird es bald möglich sein, dass Fahrzeuge vor dem Parkhaus abgestellt werden und sich danach autonom im Parkhaus einen Platz suchen. Bei der Rückkehr kann der Besitzer mittels Smartphone-App sein Fahrzeug zurückbestellen. Dank Blockchain-Technik bezahlt das Fahrzeug selber den Parkplatz und Elektrofahrzeuge den «getankten» Strom.


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Dr. Volkmar Denner, Bosch (links), und Dr. Dieter Zetsche, Mercedes (rechts), werden von Dirk Slama befragt und sehen viele Möglichkeiten im Bereich IoT.

Die Begleitausstellung stand den Zulieferern offen, um ihre Hard- und Softwarelösungen den rund 4000 Besuchern der ConnectedWorld zu präsentieren.

Erst mit hochpräzisen Strassenkarten wird autonomes Fahren realisierbar. Bosch sammelt anonymisierte Kamera- und Radardaten, um detailgetreue Karten zu erstellen.

Viele Studenten, Doktoranden und Start-ups beschäftigen sich mit dem autonom fahrenden Fahrzeug. Im Bild ein Versuchsträger mit der erforderlichen Sensorik.

Vernetzung für höhere Effizienz Im Verlauf der Vorträge und auch in der Begleitausstellung, in der Start-ups ihre Lösungen für die Zukunftsmobilität zeigten, kam bei allen Beteiligten Goldgräberstimmung auf. Obwohl viele der gezeigten Lösungen für Laien im Detail nicht immer vollumfänglich verständlich sind, sind die Tendenzen klar. Dank systemübergreifender Softwarelösungen ist die Vernetzung unterschiedlichster Systeme greifbar nahe. Künftig wird das Fahrzeug nicht nur autonom fahren, sondern auch mit der Umgebung kommunizieren. So sollen Verkehrsampeln aktiv und adaptiv den Verkehrsfluss re-

Hohe Investitionen nötig Bis all die IoT-Möglichkeiten auf dem Markt erhältlich sein werden, müssen enorme Investitionen ge­ tätigt werden. Dass technologisch vieles möglich sein wird, wurde an der ConnectedWorld dargelegt. Schliesslich muss aber auch die Infrastruktur stimmen. Die Lade­ infrastruktur für E-Fahrzeuge, schnelle Datennetze wie 5G und die Bereitschaft der Kunden, für die neue Technologie auch Geld auszugeben, sind offene Punkte in diesen Bestrebungen. Erst wenn ein Mehrwert besteht, sind Menschen auch bereit, Geld auszugeben. Und die Lade­

geln, weil die Car-to-X-Kommunikation Einzug hält. Der Elektrofahrzeugfahrer lässt sich via App die optimale Route für seine Mobilitätsbedürfnisse vorschlagen, reserviert im Voraus die benötigten Ladestationen unterwegs und hat Garantie, dass seine Reise zeit- und nervenschonend absolviert werden kann. Auch Warnungen von Fahrzeug zu Fahrzeug über den Strassenzustand werden dank 5G-Funknetztechnologie mö­glich sein. Kein Wunder forciert die Swisscom den Ausbau auf das ultraschnelle Netz und startet die notwendigen Arbeiten. Ab Ende 2018 soll das 5G-Netz teilweise und 2020 flächendeckend verfügbar sein.

infrastruktur für die E-Mobilität ist von Seiten der Politik nicht geklärt. Auch in der Schweiz scheint es auf Bundesebene keine Strategie für eine flächendeckende Infrastruktur zu geben. An vielen Orten werden zwar einzelne Ladestationen erstellt. Dies ist aber reine «Pflästerlipolitik». Auch die Energieversorgung mit Produktion und Netzausbau ist in weiter Ferne. Trotzdem ist Bosch auch im Bereich E-Antrieb vom Fahrrad bis zum Nutzfahrzeug mit einem breiten Produkteportfolio präsent. Als glo­ baler Zulieferer ist nicht nur der europäische Markt wichtig. E-Mobilität boomt aktuell vor allem in China.


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Die vierte Generation der MercedesBenz A-Klasse kommt zum Marktstart mit einer neuen Motorenpalette.

Mercedes-Benz A-Klasse

ERWACHSEN GEWORDEN UND JUNG GEBLIEBEN Eine neue Motorenpalette zum Start, Sprachsteuerung und eine Fülle an Fahrerassistenzsystemen, die teilweise aus der S-Klasse stammen und der A-Klasse teilautomatisiertes Fahren beibringen: Die vierte Generation des kompakten Mercedes-Benz hat einiges zu bieten. Wir fokussieren auf den Antriebsstrang. Text: Stefan Gfeller | Bilder: Daimler

D

ie neue A-Klasse erhält durchgängig neue Motoren, wobei anfangs zwei Vierzylinder-Benziner und ein Vierzylinder-Dieselaggregat im Angebot stehen. Der M 282 mit 1332 cm3 Hubraum ist der neue Einstiegsmotor im A 200. Er ist wahlweise in Verbindung mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe oder dem 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich, leistet 120  kW/163  PS bei 5500/min und liefert ein maximales Drehmoment von 250  Nm bei 1620 – 4000/min. Mit dem Handschaltgetriebe liegt der Benzinverbrauch kombiniert bei 5.8 l/100 km, mit dem DCT bei 5.2 l/100 km. Entwickelt wurde der Turbomotor mit Direkteinspritzung unter Führung von Mercedes-Benz in Kooperation mit Renault; die Franzosen steuern die Bauteile des Rumpfmotors bei. Als erster Vierzylinder von MercedesBenz hat dieses Aggregat – vorerst nur in Verbindung mit dem DCT – eine Zylinderabschaltung: ImTeillastbereich werden je nach angeforderter

Das 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe wurde zusammen mit Getrag entwickelt. Leistung im Bereich von 1250 – 3800/ min die Ein- und Auslassventile des zweiten und dritten Zylinders über eine Ventilhubverstellung geschlossen. Trompetenhonung Der Zweiliter-Benziner M 260 des A  250 ist eine grundlegende

Weiterentwicklung des bisherigen M  270. In seinem Motorblock aus Aluminiumdruckguss mit Grauguss-Laufbuchsen kommt mit Conicshape eine Premiere in die Grossserie: Um die Reibung der Kolben weiter zu minimieren, wird die Zylinderbohrung im unteren

Teil der Laufbuchsen aufgeweitet. Die dadurch entstandene konische Form ähnelt dem Schalltrichter einer Trompete – Daimler nennt das Conicshape-Verfahren intern denn auch «Trompetenhonung». Der Vierventil-Zylinderkopf aus Aluminium beinhaltet neu die variable Ventilsteuerung Camtronic, die eine zweistufige Verstellung des Ventilhubs auf der Einlassseite des Ventiltriebs ermöglicht. Der einflutige Turbolader verfügt nun über ein elektronisch gesteuertes Wastegate-Ventil: Das bisher unterdruckbetätigte Stellorgan wurde durch einen elektrischen Präzisionssteller ersetzt, über dessen Lagerückmeldung und die höhere Stellgeschwindigkeit die Ladedruckregelung sowie die Diagnose deutlich verbessert werden. Der M 260 ist ausschliesslich in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe erhältlich und leistet 165 kW/224  PS bei 5500/ min, das maximale Drehmoment von 350 Nm steht von 1800/min bis 4000/min zur Verfügung. Der kombinierte Benzinverbrauch des A 250 wird mit 6.2 l/100 km angegeben. AdBlue für den Kleinen Im A 180 d kommt der EinstiegsDieselmotor OM 608 mit 1461 cm3 Hubraum zum Einsatz – eine Neuentwicklung auf Basis des OM  607  –, der in strategischer Kooperation mit Renault entsteht. Das Triebwerk kommt in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe, leistet 85 kW/116 PS bei 4000/min und stellt zwischen 1750/min und


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Das permanent einsatzbereite Allradsystem 4Matic mit vollvariabler Momentenverteilung ist optional erhältlich.

Der in Kooperation mit Renault entwickelte 1.3-l-Motor verfügt als erster Vierzylinder von MercedesBenz über eine Zylinderabschaltung.

2500/min ein maximales Drehmoment von 260 Nm bereit. Der Dieselverbrauch kombiniert beträgt 4.1 l/100 km. Für niedrige Emissionen ist der Dieselmotor mit Hochdruck- und Niederdruck-Abgasrückführung ausgestattet. Neben dem Oxidationskatalysator und dem mit einer SCRBeschichtung versehenen Partikelfilter kommen erstmals in dieser Motorklasse SCR-Katalysatoren mit AdBlue-Dosierung zum Einsatz. Der AdBlue-Tank fasst 23.8  l für lange Nachfüllintervalle und besitzt einen von aussen zugänglichen Einfüllstutzen neben dem Dieseltankstutzen.

Doppelkupplungsgetriebe-Varianten Neu werden in der A-Klasse zwei unterschiedliche 7G-DCT-Doppel­ kupplungsgetriebe mit nasser Kupplung eingesetzt. Für stärkere Motorisierungen (zum Marktstart im Modell A 250) wurde das bisherige Getriebe weiterentwickelt und in Schaltperformance und Reaktionszeit durch ein optimiertes Reibsystem und Kolben mit niedrigerem Hystereseverhalten verbessert. A 200 und A 180 d dagegen verfügen über ein zusammen mit der Firma Getrag neu entwickeltes 7GDCT-Doppelkupplungsgetriebe mit

einem Gewicht von lediglich 67 kg (trocken). Die Gänge werden elektromechanisch, die nassen Kupplungen elektrohydraulisch betätigt. Die softwaregesteuerte Kupplung erlaubt unterschiedliches Schaltverhalten von sportlich bis besonders komfortabel. Optional ist das permanent einsatzbereite Allradsystem 4Matic mit vollvariabler Momentenverteilung erhältlich. Zu seinen Komponenten gehören der in das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe integrierte Nebenabtrieb zur Hinterachse und das Hinterachsgetriebe mit integrierter Lamellenkupplung.

Der aktive Lenkassistent kann bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h auch bei uneindeutigen Linien aktiv eingreifen …

… und bei deutlich sichtbaren Fahrbahnmarkierungen den Fahrer sogar bis zu 210 km/h beim Lenken unterstützen.

Diese wird nun statt elektrohydraulisch elektromechanisch betätigt. Ein Elektromotor übt dabei über eine Stirnradstufe und eine Kugelrampe eine Axialkraft auf das Lamellenpaket aus, um die Lamellen zu öffnen oder zu schliessen. Die Verteilung des Antriebsmoments zwischen Vorder- und Hinterachse ist voll variabel. Je nach Fahrsituation können 100  % Antriebsmoment an die Vorderachse oder bis zu 100 % an die Hinterachse geleitet werden. Über den Dynamic-Select-Schalter hat der Fahrer die Möglichkeit, die Charakteristik der 4Matic stärker als bisher zu beeinflussen. Teilautomatisiert unterwegs Die neue A-Klasse verfügt über die aktuellsten Fahrerassistenzsysteme mit Funktionsumfängen aus der SKlasse. Erstmals kann der Kompaktwagen in bestimmten Situationen teilautomatisiert fahren. Der aktive Abstandsassistent Distronic mit aktivem Lenkassistenten kann bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h auf allen Strassentypen nicht nur automatisch den korrekten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten, sondern den Fahrer auch beim Lenken signifikant unterstützen – sogar in Kurven. Bis 130  km/h ist der Lenkassistent dabei nicht unbedingt auf deutlich sichtbare Fahrbahnmarkierungen angewiesen, sondern kann auch bei uneindeutigen Linien – oder sogar ohne Linien – weiterhin aktiv eingreifen.


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Der GT2 RS wird mittels zweier Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie VTG zwangsbeatmet. Die Ladeluft kann durch Wasserbesprühung der zwei Ladeluftkühler zusätzlich um 20 ˚C reduziert werden.

Porsche 911 GT2 RS und GT3 RS

AM ENDE DES MODELLZYKLUS NOCH DAS SAHNEHÄUBCHEN Der neue Porsche 911 (Typ 992) steht kurz vor der Präsentation. Entsprechend ist es Zeit, die noch aktuelle Baureihe 991/2 mit ein paar speziellen Modellen vor der Absetzung zu adeln. Die Supersportversionen GT2 und GT3 werden als RS-­ Varianten vorgestellt und stellen zum Schluss der Produktion das Sahnehäubchen auf dem Dessert dar. Text: Andreas Senger | Bilder: Porsche

Die stärkste Motorisierung im aktuellen 911er: Dank zwei grösseren Abgasturboladern leistet das GT2-RS-Triebwerk 515 kW/700 PS und vermag ein Mmax von 750 Nm zur Verfügung zu stellen.

A

n der Geneva International Motor Show GIMS 2018 lancierte Porsche den GT3 RS mit Rennsportfahrwerk und 383 kW/520  PS leistendem 4.0-Sechszylinder-Boxersaugmotor. Das Hochdrehzahl-Triebwerk verzichtet dabei auf Abgasturbolader und vermag die hohe Leistung einzig aus atmosphärischer Ansaugluftbeatmung zu generieren. Bei 9000/min wird der Sportmotor via elektronische Drehzahllimitierung abgeregelt. Ein auf den Sportler abgestimmtes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gibt die Antriebskraft an die Hinterräder weiter. Die Fahrleistungen: 0 – 100 km/h in 3.2 s, vmax 312 km/h. Der in Genf gezeigte Neuling basiert dabei auf dem GT3, welcher an der GIMS 2017 Weltpremiere feierte. Der auf dem GT3 beruhende GT3-RS-Motor leistet zwar nur 15 kW/20 PS mehr, bringt aber dank Leichtbauelementen wie CarbonVollschalensitzen, Leichtbautürtafeln mit Ablagenetz und RS-typischer Türöffnerschlaufe sowie reduzierter Dämmung auch weniger Kilogramm auf die Waage.

Noch sportlicher: Weissach-Paket Der GT3 RS ist serienmässig mit Kugelgelenken an allen Fahrwerkslenkern ausgestattet. Damit wird das Lenkverhalten optimiert. Als Clubsportvariante kann der GTSportwagen auch mit Überrollbügel, Motorsport-Handfeuerlöscher, Vorrüstung eines Batterietrennschalters und Sechspunkt-Gurten geordert werden. Exklusiver – vor allem auch in Sammlerhand – ist das optional erhältliche Weissach-Paket. Es umfasst diverse Carbon-Bauteile in den Bereichen Fahrwerk, Interieur und Exterieur sowie optional Magnesiumräder. Die Masse des GT3 RS wird dadurch auf 1430 kg gedrückt. Der Saugmotor-Supersportler wird ab Ende April zum Preis ab 258’200 Franken ausgeliefert. Der im Sommer 2017 lancierte GT2 RS wurde am Goodwood Festival of Speed vorgestellt. Der GT2 stellt klassischerweise die leistungsstärkste 911er-Variante dar und basiert auf dem 911 Turbo S. Grös­sere Abgasturbolader hieven das 3.8-Sechszylinder-Boxertriebwerk in eine neue Leistungssphäre. Um die Füllung in allen Drehzahl- und Lastlagen zu optimieren, können die beiden Ladeluftkühler bei Bedarf mit Wasser besprüht werden, um die erhitzte Ladeluft zusätzlich abzukühlen. Bei maximaler Last kann so die Ansauglufttemperatur zusätzlich um 20 °C reduziert werden. Ein 5-Liter-Tank mit destilliertem Wasser versorgt die Düsen der Zusatzladeluftkühlung. Paddle-Neutral-Funktion Der 515  kW/700  PS leistende Boxermotor vermag bis zu 7200/min zu drehen und kann ein maximales Drehmoment von 750 Nm ins 7-GangDoppelkupplungsgetriebe liefern.

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Jedes Gramm zählt: Carbon-Fahrwerkteile des Weissach-Pakets.

DER NEUE PORSCHE 911: GENERATION 8 MIT TYPENCODE 992

B Der Neuling ist der erste GT2 RS mit dem Doppelkupplungsgetriebe. Um insbesondere im Rennsportbetrieb ein Untersteuern oder Übersteuern zu kontrollieren oder zu provozieren, verfügt das Fahrzeug über eine Paddle-Neutral-Funktion: Werden beide Schaltwippen am Lenkrad gezogen, wird automatisch ausgekuppelt. Nach den beiden VTG-Ladern führt eineTitan-Sportauspuffanlage die Abgase ins Freie. Diese ist dank der Fertigung aus dem sündhaft teuren Leichtmetall 7 kg leichter als die Anlage im 911 Turbo.

nur dank der hohen Motorleistung möglich, sondern explizit durch den Einsatz leichter Komponenten. Der GT2 RS verfügt über einen Frontdeckel, Kotflügel vorne, Radhausentlüftungen, Oberschale der Aussenspiegel, Luftöffnungen der Frontseitenteile und Teiles des Hecks aus CFK. Der carbonverstärkte Kunststoff wird auch im Interieur fleissig eingesetzt. Zudem ist die Fronthaube aus Carbon. Das Dach ist aus dem Leichtmetall Magnesium produziert.

Atemberaubende Fahrleistungen Dank der Zwangsbeatmung vermag der GT2 RS deutlich aggressiver zu beschleunigen. Aus dem Stand bis 100 km/h vergehen gemäss Werksangaben lediglich 2.8 s. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 340 km/h angegeben. Die Antriebskraft wird dabei einzig auf die Hinterräder abgegeben. Um die Antriebskraft auch bei hohen Geschwindigkeiten auf die Stras­ se zu bringen, verfügt der GT3 RS wie auch der GT2 RS über einen feststehenden Heckflügel (beim GT3 ist er ausfahrbar). Beim GT2 RS sorgt das «Heckbrett» bei 340 km/h für eine Downforce-Kraft umgerechnet in eine Masse von 340 bis 450 kg (je nach Steilheit der Flügeleinstellung). Diese Fahrleistungen sind aber nicht

CFK sogar beim Fahrwerk Das Clubsport-Paket wird serienmässig mitgeliefert. Überrollkäfig, Sechspunktgurt auf der Fahrerseite und Handfeuerlöscher sind also werkseitig dabei. Wer zusätzlich investiert, kann auch beim GT2 RS ein Weissach-Paket dazukaufen. Dann sind sogar die Kurvenstabilisatoren aus CFK hergestellt. Auch das Dach wird in dieser Variante aus CFK produziert, um einige Kilogramm einzusparen. Nur schon der Einsatz von CFK bei den Kurvenstabilisatoren vorne und hinten sowie den Koppelstangen reduziert das Fahrzeuggewicht um 5.3 kg. Dass der neue bereits den Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife auf 6.47,3 min gedrückt hat, unterstreicht die Sportlichkeit des stärksten 911ers der 991/2-Baureihe. Der GT3 kostet ab 202’500 und der brandneue GT2 RS ab 370’900 Franken.

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ei Porsche boomen SUV (Cayenne und Macan), aber auch der Panamera findet guten Absatz. Bald wird auch der Mission E – die Elektro-Superlimousine – in einem neu gebauten Werk in Zuffenhausen vom Band rollen. Doch davor geht die achte Generation des Urmodells 911 in Produktion: Als 992 wird der Sportwagenklassiker technologisch in die Neuzeit transferiert. Die Vierzylinder-Antriebe aus den kleineren Baureihen erhält der Newcomer nicht, dafür nur noch aufgeladene 6-ZylinderBoxertriebwerke. Die aktuell im 991/2 (überarbeitete Version des 991) eingeführten Triebwerke ab 3 Liter Hubraum sollen auch den 992 antreiben. Zusätzlich soll es den Newcomer mit Hybrid­ antrieb geben. Die neu entwickelte Plattform wird zudem auch für andere Konzernsportler herhalten: Der Audi R8 wie auch Lamborghini Aventador werden auf der gleichen Plattform entwickelt. Was auch wegfällt: Es wird kein manuelles

Schaltgetriebe mehr geben. Alle 992-Modelle werden ein Doppelkupplungsgetriebe erhalten. Im Interieur wird der Neue mit grossen TFT-Displays aufwarten, welche bereits aus dem VW-Konzern bekannt sind. Einzig der zentral angeordnete Drehzahlmesser soll aus folkloristischen Gründen ein Analoginstrument bleiben. Der Wählhebel in der Mittelkonsole verkommt zudem zum kleinen Stummel mit drei Wählpositionen (D, N und R). Um die grossen elektrischen Verbraucher zu ver­sorgen, erhält der 992 ein 48-Volt-Bordnetz, das bereits im Audi A8 und Porsche Panamera eingesetzt wird. Der 992 soll ab 2019 erhältlich sein. Aufgrund der Tatsache, dass im Herbst keine R8-Werksbesichtigungen mö­g­lich sind, wird zeitgleich auch die Produktion des neuen Audi R8 hochgefahren. Die Premiere feierte der neue 911er nicht an der GIMS in Genf – er wird wahrscheinlich im Herbst 2018 am Pariser Autosalon erstmals gezeigt werden. (se)

Noch getarnt, aber offiziell gezeigt von Porsche: der neue 911er Typ 992.

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N

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it der neuen Kondensatortechnologie müssen die Booster nie mehr permanent aufgeladen werden. Die Aufladung erfolgt über den Alternator oder eine externe Batterie. Durch den Einsatz der Kondensatortechnologie reduziert sich das Gewicht des Boosters um ca. 50 %, da keine Batterien mehr enthalten sind. Die Lagerzeit ist somit unbeschränkt und das Gerät ist jederzeit einsatzbereit. esa.ch esashop.ch

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Option mit dem schnellsten Ladevorgang ein. Das Gerät eignet sich auch als stabile Spannungsversorgung mit 12,6 bis 14,8 V. Südo AG / 8957 Spreitenbach 044 439 90 50 info@suedo.ch / www.suedo.ch

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PRODUKTE 4/18 99

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100 4/18 BASF

DIE TRADITIONSMARKE FEIERT 130 JAHRE GESCHICHTE 2018 ist ein bedeutendes Jahr für Glasurit, Premiumreparaturlack-Marke der BASF. Vor 130 Jahren legte Max Winkelmann den Grundstein für sein Unternehmen, aus dem die ­weltweit erfolgreiche Autoreparaturlack-Marke Glasurit hervorgegangen ist. Seit dieser Zeit hat Glasurit die Entwicklungen der Lacktechnologien massgeblich mitgeprägt und viele Male Lackgeschichte geschrieben.

E

ines der ersten Lackprodukte, das Max Winkelmann entwickelt hat, ist die für die damalige Zeit innovative Lackfarbe Kristallweiss. Bis dahin war es in Deutschland üblich, Pigmente und Lack in zwei Schichten nacheinander aufzutragen. Winkelmanns wegweisende Idee, Pigmente und Bindemittel in einem Produkt als streichfertige Lackfarbe anzubieten, bedeutete für die damalige Zeit eine grosse Arbeitserleichterung, welche auch die Haltbarkeit der Anstriche erheblich gesteigert hat. Diese Philosophie – innovative Produkte zu entwickeln, die es Anwendern einfach machen, erstklassige Ergebnisse zu erzielen – ist bis heute die Grundlage für den Erfolg von Glasurit. Von allen führenden Fahrzeugherstellern weltweit zur Reparatur freigegeben Glasurit ist eine Premiummarke der BASF Coatings. Die BASF Coatings ist eine 100-prozentige Tochter des weltweit grössten Chemieunternehmens BASF SE. Die BASF SE ist ein globaler Partner der Automobilindus­ trie und erzielt einen bedeutenden

Bestandteil ihres Umsatzes als direkter Zulieferer und Partner von Zulieferern der Automobilproduktion. Glasurit arbeitet weltweit sehr eng mit allen Fahrzeugherstellern zusammen. Es gibt kaum einen Lackhersteller, der über 50 OEM-Freigaben verfügt wie Glasurit. Innovation trifft auf Tradition In den vergangenen 130 Jahren hat sich Glasurit mit innovativen Produkten einen Namen als Technologieführer gemacht. Ab 1925 produzierte Glasurit an seinem Standort in Münster Lacke, welche die erste Spritzlackierung für Automobile ermöglichten. 1964 führte Glasurit die Reihe 54 ein, das erste

2-Schicht-Metallic-System für die Autoreparaturlackierung. 1992 bringt Glasurit als einer der ersten Hersteller weltweit ein wasserbasiertes Reparaturlacksystem auf den Markt. Die Reihe 90 macht seit 25 Jahren die Reparaturlackierung einfach, wirtschaftlich und sicher. Das Angebot von Glasurit geht heute weit über Reparaturlackprodukte hinaus. Mit innovativen Werkzeugen für die Farbtonfindung wie dem Color Profi System (CPS) und dem tragbaren Farbtonmessgerät Ratio Scan II, zertifizierten Technikern, einem umfangreichen Beratungsangebot und einem weltweiten Netz von Trainingszentren begleitet Glasurit Lackierbetriebe dabei, mit grösstmöglicher Effizienz perfekte Lackierergebnisse zu erzielen. Und mit Classic Car Colors verfügt Glasurit über das grösste Farbtonarchiv: Über 250’000 Farbtöne und weitaus mehr als 600’000 Mischformeln sind online abrufbar. Für viele Hersteller hat Glasurit die Farbtonhistorie nahezu lückenlos dokumentiert. Seit 2016 ist Glasurit weltweit exklusiver Lack-Berater der FIVA.

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BASF 4/18 101

GLASURIT SAGT DANKE! Über 130 Jahre ist Glasurit seiner Philosophie treu geblieben und hat damit nicht nur selber Erfolg gehabt, vielmehr auch seine Kunden erfolgreich gemacht. Wir möchten uns im Namen von Glasurit bei ALLEN, die zu dieser tollen Geschichte beigetragen haben, herzlich für das Vertrauen und die Treue bedanken!

EIN KURZES GESPRÄCH MIT SEBASTIAN WYDER, TECHNISCHER LEITER GLASURIT SCHWEIZ Herr Wyder, was zeichnet Glasurit in der Schweiz aus? Sebastian Wyder: Glasurit hat durch seine lange Geschichte auch sehr viel Tradition und Werte. Diese widerspiegeln sich im einen durch die Marke und dieTechnologie, aber auch in der Philosophie des Geschäftens. An oberster Stelle steht bei uns die Geschäftsbeziehung, sowohl die Beziehung zu unseren Kunden als auch die Beziehung zu unseren Zulieferern. Uns sind die Kundennähe und die Partnerschaft auf Augenhöhe sehr wichtig – darum bemühen wir uns alle tagtäglich. Wir sind stolz, Teil der Lackbranche in der Schweiz zu sein, daher ist es uns auch eine Herzensangelegenheit, den Nachwuchs zu fördern. Zum einen waren wir bereits das zweite Mal nacheinander der exklusive Lackpartner des internationalen Wettbewerbs «World Skills» und durften die Schweizer-Meister/in Angela Jans und Maurus von Holzen auf ihren grossen internationalen Einsatz trainieren. Sowohl Angela wie auch Maurus haben im Wettbewerb eine hervorragende Arbeit geleistet – Maurus durfte sogar mit der Bronzemedaille die Heimreise in die Schweiz antreten. Zum anderen unterstützen wir auch den Verein zur Förderung der Carrosserieberufe VFCB als Goldpartner seit der Gründung. Schulung und Weiterbildung ist uns sehr wichtig, daher bieten wir auch jährlich ein

neues Schulungsprogramm für alle unsere Kunden an; ob Lernende, Neuanwender oder Profis, jeder findet bei uns die Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern. Wie ist Glasurit in der Schweiz aufgestellt? Glasurit in der Schweiz ist ein Team von rund 30 Mitarbeitenden, davon ist die Hälfte im Aussendienst tätig. Glasurit wird durch die BASF Coatings Services AG mit Sitz in Pfäffikon SZ vertrieben. In allen Sprachregionen der Schweiz betreuen unsere Verkaufsberater und Anwendungstechniker Carrosserien und Spritzwerke professionell. Zusätzlich stehen bei sämtlichen technischen Anliegen unsere Color-Hotline und das Farbtonlabor in Safenwil und Münster zur Verfügung. Auch unser Warenlager befindet sich in Safenwil, und durch die zentrale Lage sind wir fähig, unsere Kundenlieferungen innert Stundenfrist auszuliefern. Wir können daher auf einen sehr hohen Lieferservice bauen, was unsere Kunden auch lagertechnisch unterstützt. Wir dürfen im kompletten Team auf langjährige Mitarbeiter bauen, das schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Wo sehen Sie die künftigen ­Herausforderungen für Autolackierbetriebe?

Das Thema Arbeitsbeschaffung und optimale Auslastung der Lackierkabine sowie immer komplexere Dreiund Vierschichtfarbtöne sind sicher die grössten Herausforderungen für Lackierbetriebe. Jetzt und zukünftig wird die Digitalisierung uns alle beschäftigen, sowohl im privaten wie auch im Geschäftsalltag – es betrifft uns alle! Aber trotz der heutigen Technik und der unzähligen digitalen Lösungen bauen wir auch weiterhin auf den persönlichen Support und unterstützen unsere Kunden direkt vor Ort.

Sebastian Wyder, Technischer Leiter Glasurit Schweiz


102 4/18 CARROSSERIE

GENIUS XS FÜR EINFACHE UND CLEVERE FARBTONMESSUNG Die Lackmarke Standox, vertreten durch die André Koch AG in Urdorf, bietet mit dem neuen ­Farbtonmessgerät Genius XS einen professionellen Einstieg in die digitale Farbtonfindung. Das handliche Gerät verfügt über modernste Messtechnologie, die eine schnelle und präzise ­Bestimmung des passenden Autoreparaturfarbtons ermöglicht.

D

ank fortschrittlicher LED-Technologie und Drei-Winkel-Messung misst das neue Genius XS sowohl Uni- wie auch Effektfarbtöne. Das Gerät wird dazu auf die zuvor gereinigte Karosserie nahe dem Lackschaden aufgelegt. Die Farbtonmessung erfolgt in wenigen Sekunden. Eine LED-Anzeige und ein akustisches Signal informieren über den aktuellen Status. Durch seine einfache Bedienung und flexible Handhabung eignet sich Genius XS für PW und Nutzfahrzeuge ebenso wie für lackierte Industrieobjekte. Das Standox-Farbtonmessgerät «made in Germany» verfügt über einen grossen Touchscreen mit übersichtlicher Menüführung. Mit Hilfe eines Micro-USB-Kabels lassen sich die Daten direkt an die Coloursoftware Standowin iQ übertragen. Hier wird die Messung mit über 200’000 Farbtonformeln abgeglichen, gegebenenfalls optimiert und als fertige Mischformel angezeigt. Wer die Soft-

ware online nutzt oder regelmässige Updates lädt, hat den Vorteil, stets Zugriff auf die aktuellen Farbtoninformationen der Automobilhersteller zu haben. Die verwendeten Mischformeln können lokal oder online gespeichert werden. Dank der exakten digitalen Messtechnik und aktueller Farbformeln überzeugen die Vorteile gegenüber einer konventionellen Farbtondokumentation. «Mit dem innovativen Genius XS in Kombination mit unserer webbasierten Coloursoftware lassen sich die Abläufe bei der Farbtonfindung erheblich vereinfachen», meint Armin Sauer, Color Management Spezialist bei Standox. «Das Gerät ist eine intelligente Lösung für Lackierbetriebe, die auf die zukunftsweisende digitale Technik umsteigen wollen.» Das Standox-Genius-XS-Farbtonmessgerät ist das Standard-Einstiegsmodell zum digitalen Farbtonmanagement und der verbesserte Nachfolger des bewährten Genius-Fotospektrometers. (pd)

EUROTAX ÜBERTRÄGT WARTUNG AN GCS

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oftware wie AutoCalcPro sind heute aus Garagenund Carrosseriebetrieben nicht mehr wegzudenken: Sie erleichtern die Fahrzeugidentifikation, die Schadenkalkulation sowie die Bewertung von Gebrauchtwagen. Um Kunden technisch professioneller zu unterstützen, hat Eurotax beschlossen, den Software-Support und die Wartung von AutoCalcPro an die GCS Schweiz AG abzutreten. Alle applikationsspezifischen Daten werden weiterhin von Eurotax bereitgestellt.

Reto Dellenbach und Peter Ringhut von der GCS Schweiz AG sowie Martin Novak, Managing Director von Eurotax Schweiz (v.l.n.r.).

Die organisatorischen Anpassungen traten am 1. März 2018 in Kraft. Auf diesen Zeitpunkt ändert zudem der Applikationsname von AutoCalc­ Pro zu VCS (Vehicle Calculation System). Fragen zu den Änderungen beantworten Robert Homberger und sein Team vom Helpdesk Eurotax Schweiz gerne (Tel. 0848 333 100; E-Mail: ccc@eurotax.ch). (pd)

www.eurotax.ch www.gcsag.ch

Durch einfaches Anschliessen an den Computer liefert das Genius XS die Messdaten in digitaler Form zur Weiterverarbeitung.

SATA-FRÜHJAHRSAKTION 2018: FEEL THE SOUND

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nter dem Motto «Feel the Sound. Feel the Beat. Feel free with SATA!» erhalten SATA-Kunden beim Kauf einer SATAjet 5000 B bis Ende April 2018 ein SATA Headphone dazu. Durch die Bluetooth-Technologie ist eine Verbindung zu jeder bluetoothfähigen Klangquelle möglich. So kann die bevorzugte Musik in einem Radius von bis zu zehn Metern bis zu acht Stunden kabellos genossen werden. Durch das praktische, zusammenklappbare Design sind die SATA Headphones ein idealer Reisebegleiter. Beim Kauf eines der SATAjet5000-B-Modelle, die mit ihrer Technologie in puncto Qualität und Flexibilität höchste Massstäbe setzen, gibt es eines dieser SATA Headphones gratis dazu. Erhältlich bei der Jasa AG in Spreitenbach und den Fachhändlern bis 30. April 2018 beziehungsweise solange der Vorrat reicht. (pd) www.jasa-ag.ch

Zwei Spitzenprodukte, die sich ergänzen. Wer eine SATAjet 5000 B erwirbt bekommt solange Vorrat einen Hightech-Kopfhörer.


CARROSSERIE 4/18 103

Der exklusive Farbton des McLaren, mit dem in diesem Jahr Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne die Formel-1-Weltmeisterschaft bestreiten.

HOCHLEISTUNGSBESCHICHTUNG FÜR F1 MCLAREN Das McLaren-Formel-1-Team präsentierte Ende Februar die offiziellen Farben für die Rennsaison 2018: Papaya Spark s­ owie Burton Blue und Cerulean Blue. Die auffällige und hochmoderne ­Beschichtung kommt vom Technologiepartner AkzoNobel und seiner Premium-Lackmarke Sikkens.

N

icht zu übersehen war der neue MCL33-Primärfarbton Papaya Spark beim offiziellen Teamstart in Navarra (Spanien). Er wurde in enger Zusammenarbeit mit McLaren entwickelt. Die ebenfalls bei den neuen Formel-1-Wagen vertretenen Farbtöne Burton Blue und Cerulean Blue sind eine Hommage auf die Renngeschichte von McLaren: McLaren verwendete Papaya erstmals 1968 – eine Entscheidung des Gründers Bruce McLaren. «Unser Antrieb ist es, stets innovative Technologien zu entwickeln. Diese neue und moderne Beschichtung ist ein weiterer Meilenstein unserer Innovationsgeschichte», so Peter Tomlinson, Leiter des AkzoNobel-Geschäftsbereichs Automotive and Specialty Coatings. «Es ist grossartig, mit einem Partner wie McLaren zusammenzuarbeiten, und wir sind sehr stolz auf die zehnjährige Partnerschaft. Uns verbindet die hohe Leistungsfähigkeit und die gemeinsame Leidenschaft für herausragende Technologien.» McLaren setzt in Sachen Farbtöne, Widerstandsfähigkeit und Leistung auf die Lacktechnologien von AkzoNobel. Im Bereich der Beschichtung

Aus dieser Sicht ist der Halo genannte neue Schutz über dem Cockpit deutlich zu sehen. sind dies die wesentlichen Elemente für ein erfolgreiches Formel-1-Rennen. Durch die innovativen Lacksysteme von AkzoNobel konnte das McLaren-Formel-1-Team das Gesamtgewicht der Lackierung deutlich reduzieren und die Verarbeitungszeit um über 50 Prozent verkürzen. «Die Zusammenarbeit mit AkzoNobel ist ein Beispiel dafür, wie eine langfristige Partnerschaft Ingenieure und Wissenschaftler ständig herausfordern und inspirieren kann», so Jonathan Neale, Chief Operating Officer, McLaren Technology Group. «Die in diesem Jahr von AkzoNobel gelieferten technischen Entwicklungen sind der Schlüssel zum Erhalt

unserer Wettbewerbsfähigkeit. Die gemeinsame Arbeit an innovativen Projekten über den Winter führte zu erheblichen Gewichts- und Zeiteinsparungen sowie nachhaltigeren Lackierungen.» Neale weiter: «Bei der Formel 1 geht es darum, Gewicht zu reduzieren, deshalb sind wir ständig auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten. Die zehnjährige Zusammenarbeit mit AkzoNobel sichert uns das Wissen und die Zuversicht, immer neue innovative Wege gehen zu können. Das Ergebnis unsererTechnik-Teams für die Formel 1 sind qualitativ hochwertige Lackierungen, die unser stetiges Streben nach Spitzenleistungen widerspiegeln.»

Das neue Lacksystem von AkzoNobel weist zahlreiche Leistungsund Nachhaltigkeitsvorteile auf, wie zum Beispiel die modernste UVtrocknende Füllertechnologie, ein geringes Gesamtgewicht durch weniger Materialbedarf, farbtongebende Schichten auf Wasserbasis und ein superschnell trocknender Klarlack – und das alles bei deutlich weniger Emissionen. Sikkens – als Vorreiter bei erstklassigen Beschichtungslösungen – unterstützte McLaren dabei, die Spitzenposition beim Thema Nachhaltigkeit für die neue Formel1-Saison zu übernehmen. Die beiden Partner arbeiten schon seit 2008 eng zusammen; in diesem Jahr wurde AkzoNobel zum ersten Mal der offizielle Ausrüster im Bereich Lack für das McLaren-Formel1-Team. McLaren setzt seitdem für Formel-1-Wagen die AkzoNobel-Premiummarke Sikkens ein. In der angelaufenen Saison, die am 25. März in Melbourne (Australien) startete, arbeiten Ingenieure aus dem Rennstall McLaren sowie Chemiker und Techniker der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von AkzoNobel gemeinsam an weiteren leistungsverbessernden Technologien. (pd)

www.sikkenscr.ch


104 4/18 CARROSSERIE

Ausgezeichnete Carrosseriemeister: Die 18 Diplomanden der Höheren Fachprüfung haben in der Vergangenheit und an den Prüfungen sehr viel geleistet.

HÖHERE FACHPRÜFUNG: CARROSSERIEBRANCHE ZEICHNET 18 DIPLOMANDEN AUS Kürzlich haben 18 Berufsleute den steinigen Weg zum Carrosseriemeister der Fachrichtungen Spengler, Lackierer und Schlosser erfolgreich hinter sich gebracht. Um die Absolventen ­gebührend zu ehren, organisierte der Schweizerische Carrosserieverband VSCI im Landgasthof Schönbühl in Urtenen-Schönbühl eine Diplomfeier.

I

n der Theorie klingt es ziemlich einfach: Wer in der Carrosseriebranche die Höhere Fachprüfung (HFP) zum Carrosseriemeister ablegen will, muss «nur» die Berufsprüfung vorweisen können. Viel schwieriger präsentiert sich dann aber alles in der Praxis: Rund zwei Jahre Ausbildungszeit nach dem Absolvieren der Eidgenössischen Berufsprüfung sind dafür nämlich nötig, logischerweise zum allergrössten Teil während der Freizeit, an Samstagen und in den Hauptfächern Betriebsbuchhaltung, Recht und Betriebsführung. Als Entschädigung für alle Mühen lockt das Know-how für eine Stelle im Unternehmertum, entweder als selbstständig Erwerbender oder als Bereichs- und Geschäftsleiter in einem grösseren Betrieb. Gebührend gefeiert Den steinigen Weg zum Carrosseriemeister der Fachrichtungen Spengler, Lackierer und Schlosser haben kürzlich 18 Berufsleute erfolgreich hinter sich gebracht. Um die Absolventen

gebührend zu ehren, organisierte der Schweizerische Carrosserieverband VSCI im Landgasthof Schönbühl in Urtenen-Schönbühl (BE) eine Diplomfeier. Gekommen waren nebst den Diplomanden auch ihre Freunde, Freundinnen und ­Familien, VSCI-Geschäftsführer Thomas Rentsch, Angelo Miraglia, Leiter Berufsbildung VSCI, und Sacha Walther, Projektverantwortlicher für Weiterbildung). Gestärkte Fachkompetenz Klar, dass auch die Gastredner nicht fehlen durften. Unter ihnen VSCI-Sektionspräsident Felix Wyss, der allen für ihren Durchhaltewillen und Fleiss dankte: «Wir benötigen dringend junge Berufsleute, die Verantwortung tragen und ihren Wissenshorizont erweitern wollen», meinte er. Und Armin Haymoz, Präsident FCR, begrüsste die Diplomanden mit den treffenden Worten: «Sie haben mit Ihrer Goldmedaille die Grundlage für Ihr eigenes Geschäft oder eine andere leitende Stellung

geschaffen.» Martin Rusterholz, Präsident Berufsbildungskommission, ermunterte die neuen Carrosseriemeister dazu, sich auch künftig für die Carrosseriebranche und die Lehrlingsausbildung zu engagieren, um so mit gestärkter Fachkompetenz den Kunden zu begegnen und den ausländischen Mitbewerbern gegenübertreten zu können.

Neue Berufsbezeichnung Nachzutragen ist noch, dass 2018 die letzten Carrosseriemeister ausgezeichnet wurden. Die Diplomanden tragen künftig den Titel «Diplomierte Betriebsleiter», müssen dafür jedoch in etwa den gleichen zeitlichen Ausbildungsaufwand in einem identischen Themenbereich betreiben. Allerdings dürfte künftig mehr Augenmerk auf das Fach Marketing gelegt werden. (pd/mb)

Letztes Update, bevor es losgeht (von links): Angelo Miraglia (Leiter Berufsbildung VSCI) und VSCI-Zentralpräsident Felix Wyss.

www.vsci.ch


CARROSSERIE 4/18 105

AXALTA: MARKET LEADERSHIP AWARD FÜR AUTOREPARATURLACKE Axalta Coating Systems hat den Frost & Sullivan 2017 Market Leadership Award der Autoreparaturlackindustrie erhalten, mit dem die Reparaturlackmarken Cromax, Spies Hecker und Standox des Unternehmens als die weltweit besten der Branche ausgezeichnet wurden.

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Kunden die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie benötigen, um Erfolge zu erzielen. Unser Ziel ist es, die von uns belieferten Werkstätten dabei zu unterstützen, schneller, effizienter und ressourcensparender zu arbeiten.» Ökologisch nachhaltig Frost & Sullivan wertet bei der Auswahl der Kandidaten für den Preis viele unterschiedliche Kriterien aus, darunter die Produktqualität, die Technologie, das Kundenerlebnis, die Leistung, die Markenstärke und viele andere. Das Unternehmen führt eine 360-Grad-Forschung sowie Qualitätsprüfungen durch und präsentiert die Ergebnisse vor einem Gremium aus Branchenexperten. In der Begründung der Jury heisst es, dass besonders die ökologische Nachhaltigkeit, die innovativen Trainingsmöglichkeiten und die hochwertigen Produkte von Axalta, die darauf ausgerichtet sind, die Produktivität der Werkstätten zu erhöhen, dafür ausschlaggebend waren, dem Unternehmen den Preis zu verleihen. (pd/mb)

xaltas Reparaturlackgeschäft und seine Marken gelten bei Werkstätten auf der ganzen Welt als Marktführer», so Joe McDougall, Executive Vice President und President Global Refinish and EMEA. «Dass wir nun den Frost-&-SullivanPreis als weltweit bester Anbieter von Autoreparaturlacken erhalten, bestärkt unsere Führungsposition. Es erinnert uns daran, dass wir uns, um diese Position zu verteidigen, jeden Tag darauf konzentrieren müssen, Bestleistungen für unsere Kunden zu erbringen. Wir sind sehr stolz darauf, uns sowohl in der erstklassigen Qualität der von uns angebotenen Produkte als auch in unserem Service für unsere Kunden von anderen Anbietern abzuheben. Wir arbeiten hart daran, uns jeden Tag zu verbessern und unseren

Patricia Morschel, Axaltas North America Refinish Director, nimmt den Frost & Sullivan 2017 Market Leadership Award der Autoreparaturlackindustrie von Frost & Sullivans Global Vice President of Best Practices Jeff Frigstad an.

VSCI: CARROSSIERS FEIERN 26 JUNGE WERKSTATTLEITER

BASF: AUSGEZEICHNETE LACKTECHNOLOGIE STEIGERT ENERGIEEFFIZIENZ

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ür 26 junge Berufsleute aus der Carrosseriebranche sind drei aufwändige und zeitintensive Jahre erfolgreich zu Ende gegangen. Drei Jahre, in denen sie finanzielle Einbussen in Kauf genommen, an vielen Frei- und Samstagen die Schulbank gedrückt und praktische Weiterbildungskurse besucht haben. Mit dem Ziel, sich den geschützten Berufstitel «Carrosseriewerkstattleiter/-in mit Eidgenössischem Fachausweis» in den Fachrichtungen Spenglerei, Lackiererei oder Fahrzeugbau zu erarbeiten. Um den Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome in einem würdigen Rahmen überreichen zu können, organisierten die Verantwortlichen eine Schlussfeier im Stadtsaal Zofingen mit rund 130 Gästen – Ehre, wem Ehre gebührt. (pd/mb) www.vsci.ch

www.axaltacs.ch

Der Unternehmensbereich Coatings von BASF hat mit s­ einer funktionalen Lacktechnologie für passives Temperaturmanagement den international renommierten iF Design Award in der ­Kategorie «Automobiles/Vehicles» gewonnen.

D

ie Funktionalität von Lacken nimmt im Bereich der Autoserienlackierung eine immer bedeutendere Rolle ein. Das neue Temperaturmanagement-System von BASF verleiht Fahrzeugen durch eine spezielle Formulierung nicht nur Schutz und gutes Aussehen, sondern sorgt auch für zusätzlichen Komfort und eine höhere Effizienz. Das Lacksystem basiert auf einem Basislack, der für die energiereiche Nah-Infrarotstrahlung (NIR) durchlässig ist, und einem Füller, der NIR-reflektierend ist. In dieser Kombination reduziert der Lack an heissen Sommertagen die Temperatur auf der Fahrzeugoberfläche um bis zu 20 °C, was sich positiv auf die Innenraumtemperatur auswirkt. Dadurch muss die Klimaanlage

weniger in Anspruch genommen werden, um die Wärme im Auto zu minimieren. «Vor allem im Bereich der Elektromobilität wirken sich Faktoren wie die Klimaregulierung deutlich auf die Reichweite aus. Mit unserer Technologie senken wir den Energieverbrauch und optimieren so die Effizienz des Fahrzeugs», erläutert Stephan Schwarte, Leiter Pigments, Dispersions & Innovative Colors EMEA bei BASF. Helle und dunkle Farbtöne Neben der Funktionalität war für die Jury des iF Design Awards auch die Gestaltung der Lacktechnologie entscheidend für die Auszeichnung. «Farben und Spezialeffekte bieten Automobilherstellern die Möglichkeit, die Form des Fahrzeugs zu betonen und dem Modell seinen

Charakter zu verleihen. Mit unserem Temperaturmanagement-System de­ cken wir ein breites Farbspektrum ab, das sowohl helle als auch dunkle Farbtöne umfasst – bei gleichbleibender Produktqualität», sagt Mark Gutjahr, Leiter Automotive Color Design EMEA bei BASF. (pd/mb) www.basf.com/ch


106 4/18 VORSCHAU/EVENTS

LESEN SIE IN DER AUSGABE 5/2018: & Wirtschaft

&Technik

TITELTHEMA

FACHWISSEN

Software im Garagenbetrieb AUTO&Wirtschaft stellt die wichtigsten Anbieter und ihre Dealer-ManagementSoftware DMS für den Garagenbereich vor.

WIRTSCHAFT Multimedia Lesen Sie in der Mai-Ausgabe über neue Infotainmentsysteme im Auto. Planen, Bauen und Lagersysteme Wir zeigen, worauf beim Bau und bei der Sanierung eines Garagenbetriebs zu achten ist.

NEWS

Automatisiertes Fahren Immer wieder wird der «Witz» vom «Autopiloten im Fahrzeug» aus der Schublade gezogen. Doch wird er immer witzloser – weil realitätsnäher. Technisch leidet das automatisierte Fahren noch an Kinderkrankheiten, juristisch wohl an Grundlagengesetzen und gesellschafts­ politisch an der Ungewissheit, wie sich eine breite Einführung auf die Mobilität und die Mobilitätsdienstleister auswirken kann. Im «Fachwissen» fokussieren wir hauptsächlich auf die Technik und deren Entwicklungsstand.

Optimierung der Lackierprozesse Micro Repair ist in aller Munde. Bei der ­Farbtonfindung schreitet die Digitalisierung voran. Aber auch neuartige Lackaufbauten und schwierig zu definierende Speziallacke sind Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. AUTO&Carrosserie fragt die ­wichtigsten Anbieter von Reparaturlacken unter anderem, wie sie ihre Kunden unterstützen und mit welchen Produkten sie ihren Kunden helfen, effizienter zu arbeiten und weniger Material oder Energie einzusetzen.

Zu den weiteren Themen der Mai-Ausgabe zählen Versicherungen, Waschen/Reinigung sowie Diagnose.

AUTO-EVENTS 2018 Termin

Veranstaltung

Ort

Internet

08.02.18-30.06.18

Auto&Architektur

Safenwil/AG

emilfreyclassics.ch

21.04.18

50s Rocket Market & Car Show

Zofingen/AG

50srocket.ch

27.04.18-29.04.18

Internationales Micro-Car-Treffen

Wohlen/AG

microcars.ch

29.04.18

Sunday Morning Coffee

Oftringen/AG

swissclassicandsupercar.ch

29.04.18

Oldies but Goldies

Döttingen/AG

bott.ch

29.04.18

GP Mutschellen

Mutschellen/AG

gpmutschellen.ch

05.05.18-06.05.18

Young Raiders Challenge

Zürich

raid.ch

05.05.18-06.05.18

Arbon Classics

Arbon/TG

arbon-classics.ch

10.05.18-13.05.18

Tuning World Bodensee

Friedrichshafen/D

tuningworldbodensee.de

13.05.18

Dolder Classics

Zürich

dolderclassics.ch

17.05.18

Driving Day

Brunegg/AG

aboutfleet.ch/drivingday

18.05.18-21.05.18

Internationales Buggy-Treffen

Full-Reuenthal/AG

buggy-club-schweiz.ch

27.05.18

SCS Ferrari Special

Laufen/SH

swissclassicandsupercar.ch

08.06.18-10.06.18

Lenzerheide Motor Classics

Lenzerheide/GR

lenzerheide.com

09.06.18-10.06.18

Bergrennen Hemberg

Hemberg/SG

bergrennen-hemberg.ch

10.06.18

Sunday Morning Coffee

Oftringen/AG

swissclassicandsupercar.ch

10.06.18

Dolder Classics

Zürich

dolderclassics.ch

15.06.18-17.06.18

The Swiss Tour

Andermatt/UR

theswisstour.ch

16.06.18-17.06.18

Porsche Treffen Mollis

Mollis/GL

porschetreffenmollis.ch

22.06.18-24.06.18

The Swiss Tour

Zürich

theswisstour.ch

TUNING WORLD BODENSEE

A

uf keiner anderen Tuning-Messe begegnen Tuning-Fans und Auto-Begeisterte der Branche mit einer derartigen Intensität. Die Tuning World Bodensee hat sich vom Geheimtipp 2003 zum absoluten Szene-Highlight für die Branche, Tuningfans und Besucher entwickelt. Heute ist die Tuning World Bodensee Europas grösste reine Tuningmesse. Nicht nur Private, sondern auch Garagisten und Fachbesucher finden hier eine Vielzahl neuer Gadgets und Produkte. Zudem stellen auch viele Schweizer Anbieter aus der Tuning-, Zubehör und Reifenbranche ihre Neuheiten vor. Die Tuning World Bodensee findet vom 10. bis 13. Mai in Friedrichshafen statt. www.tuningworldbodensee.de


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