

AB HERBST 2025
Ausgabe 230
50. Jahrgang
August 2025
Eigentümer und Herausgeber:
Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen – Nummer 1/2025, am 30.01.2025
Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle
Verkaufsleitung: Patrick Zöschg
Redaktion: Nora Ollech, Mag. Bernhard Liensberger, Christoph Höllrigl, Martina Hofer, Michael Pichler
Werbung / Verkauf: Lidija Kopic, Michael Gartner, Elisabeth Scrinzi, Markus Hatzis, Thomas Degasperi
Verwaltung und Koordination: Lidija Kopic
Weinbergweg 7, 39100 Bozen anzeigen.zeitschriften@athesia.it
Fotos: Shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen
Grafik: Helmut Mangott, Athesia-Laserpoint, Innsbruck
Lektorat: Benedikta Heiss
Produktion: Athesia Druck Bozen –www.athesiadruck.com
Vertrieb: Italien jährlich: 51 € Ausland (inkl. Portogebühren) jährlich: 57 €
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Athesia Druck GmbH hat gemäß Art. 37 der EU-Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich.
Coverfoto: Photografie Karin Micheli –Grieserhof, Nals
Die nächste Ausgabe der rb-illustrierten (rb Nr. 231) erscheint Anfang Oktober 2025.
Nützen Sie die Möglichkeit,
Abonnementpreis / subscription price / prezzo per l’abbonamento Italien: € 51,– (inkl. MwSt.) · Ausland: € 57,–
Das Abonnement ist jährlich zum 31.12. kündbar, ansonsten verlängert es sich automatisch weiter. Bezugsbedingungen: Das Abonnement für das jeweilige Kalenderjahr ist bei Erhalt der Zahlungsaufforderung sofort fällig, ansonsten werden bankübliche Verzugszinsen verrechnet. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Bozen.
L’abbonamento può essere disdetto annualmente fino al 31 dicembre, altrimenti si prolunga automaticamente. Condizioni: L’abbonamento per l’anno in corso è da pagare subito a ricevimento dell’avviso di pagamento, senza deduzioni. Per ritardi si conteggiano interessi di mora al tasso bancario d’uso. Foro competente Bolzano.
Was macht Architektur bedeutend?
Vielleicht ist es genau dieses Zusammenspiel aus Vision, Material und Gefühl – wie es unsere ausgewählten Projekte zeigen: das Chalet in Au bei Lofer, das sich mit alpiner Klarheit in die Natur einfügt; „Die Antonia“, wo urbane Dichte auf einen Dachgarten mit 360°-Weitblick trifft. Oder die historischen Gebäude in Nals oder Schruns, die mit Sensibilität und Feingefühl in ein neues Zeitalter geführt wurden.
Architektur, die nicht nur baut, sondern erzählt – von Herkunft, Haltung und Handwerk. Von Menschen, die mit Respekt vor dem Bestand innehalten und den Blick für neue Räume öffnen, die berühren.
Viel Freude beim Eintauchen wünschen Ihnen
Lidija Kopic und das rb-Team
Am 7. Februar 2025 trafen sich über 1300 Gäste aus den Bereichen Design, Wirtschaft und Kultur in Frankfurt, um herausragende Designleistungen und innovative Projekte zu würdigen. Der German Design Award ist eine der wichtigsten Auszeichnungen im internationalen Designkalender. Seit seiner Einführung im Jahr 2012 werden herausragende Leistungen in den
Das Universitätsgebäude in Kopenhagen ist ein Paradebeispiel für die intelligente Integration von Architektur und Funktionalität in einem wissenschaftlichen Umfeld. Die Kantinen-, Lounge- und Cafébereiche schaffen ein lebendiges Umfeld, das den fachlichen und informellen Austausch unterstützt. Die Jury lobte die „innovative Raumkomposition, die Begegnungen fördert und eine einladende Atmosphäre schafft“.
Bereichen Produkt design, Kommunikationsdesign, Architektur und Innen architektur geehrt. Zu den besonders bemerkenswerten Gewinnern des German Design Award 2025 gehören der Wangen-Turm und das „Life Science & Bioengineering”-Gebäude in Kopenhagen.
Mehr Informationen und alle Gewinner finden Sie auf www.german-design-award.com.
Als erste vollständig begehbare Struktur, die tragende, selbstformende Holzbauteile nutzt, setzt der Turm Maßstäbe in der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und der Integration in das natürliche Umfeld. Die Jury würdigte besonders die „gelungene Symbiose aus materialgerechter Planung und handwerklicher Präzision“, die das Projekt zu einem Beispiel für innovativen Holzbau macht.
Holz galt lange Zeit als überholter Baustoff, verdrängt von Beton, Stahl und Ziegel. Heute erlebt der Werkstoff eine Renaissance –nicht zuletzt aufgrund seiner vielfältigen ökologischen und konstruktiven Vorzüge. Die Kombination aus Flexibilität, hoher Tragfähigkeit und einfacher Verarbeitung macht Holz zu einem idealen Baustoff für unterschiedlichste Anwendungen – vom privaten Wohnhaus bis zum Hotelbau.
im Hotel- und Wohnungsbau zunehmend gefragt ist.
Holzbau eröffnet vielfältige Gestaltungs- und Konstrukmöglichkeiten. Das geringe Eigengewicht des Materials erlaubt große, stützenfreie Spannweiten, was gerade im Hallen- und Gewerbebau relevant ist. Zudem ermöglicht die Vorfertigung von Bauelementen
eine signifikante Verkürzung der Bauzeit, ein entscheidender Faktor bei zeitkritischen Projekten wie Hotelrenovierungen. Holzkonstruktionen punkten darüber hinaus durch hervorragende Wärmedämmeigenschaften, die maßgeblich zur Energieeffizienz moderner Gebäude beitragen. Hochwertige Holztüren bieten zudem Sicherheit durch integrierten Einbruch- und Brandschutz und lassen sich individuell gestalten – ein Plus in der hochwertigen Architektur.
Holzfassaden bieten eine langlebige und umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Fassadenmaterialien. Dank präziser Vorfertigung zeichnen sie sich durch hohe Passgenauigkeit und einfache Montage aus, was die Bauzeit weiter reduziert.
Als nachwachsender Rohstoff ist Holz ein zentrales Element nachhaltigen Bauens. Es bindet CO 2 während seines Wachstums und reduziert durch seinen geringen Energieverbrauch bei der Verarbeitung die Umweltbelastung erheblich. Holz als Baustoff fördert nicht nur die Ressourcenschonung, sondern trägt auch zur Verbesserung des Raumklimas bei. Mit diesen Eigenschaften ist Holz längst kein Nischenmaterial mehr, sondern ein zukunftsweisender Baustoff, der ökologische Verantwortung mit innovativer Architektur vereint.
Markus Hasenauer-Kogler
Das Familienunternehmen von Markus HasenauerKogler und Dagmar Kogler steht für Verlässlichkeit, durchdachtes Design, erstklassige Qualität und absolute Diskretion. Ob privates Wohnhaus oder gewerbliche Immobilie –jeder Auftrag wird individuell betreut und mit höchstem Anspruch umgesetzt.
Ein erfahrenes Team sowie ein engmaschiges Netzwerk an Fachleuten sorgen für einen reibungslosen Ablauf – von der Statik über geotechnische Anforderungen bis hin zu juristischen Fragestellungen.
„Wir verbinden traditionelles Handwerk mit zeitgemäßem Design – unsere Architektur
reicht von klassisch bis modern, von einfachen Lösungen bis hin zu High-End-Projekten“, sagt Markus Hasenauer. Als Bauträger im Premiumsegment in Kitzbühel und Kufstein entwickelt das Unternehmen nachhaltige, maßgeschneiderte Immobilien, die in puncto Wertigkeit, Ästhetik und Funktionalität höchsten Standards entsprechen.
Hasenauer Kogler GmbH
Innsbruckerstraße 35b 6380 St. Johann in Tirol +43 5352 20 70 07
office@hk-architektur.at www.hk-architektur.at
Rückzugsort mit Blick auf die Alpenikone
Umgeben von den imposanten Loferer Steinbergen ist in Au bei Lofer ein architektonisches Juwel entstanden, das durch Lage, Gestaltung und Ausführung neue Maßstäbe im alpinen Wohnbau setzt. Das barrierefrei konzipierte Chalet bietet seinen Bewohnern einen einzigartigen Rückzugsort mit unverbaubarem Blick auf die berühmte Kirche von Au – bekannt aus dem Filmklassiker The Sound of Music.
Die Bauherren, langjährige Auftraggeber des renommierten
Architekturbüros Hasenauer & Kogler aus St. Johann in Tirol, haben mit dem Neubau ihre Vision von exklusivem Wohnen inmitten unberührter Natur verwirklicht. In moderner Holzbauweise errichtet, verbindet der ebenerdige Bungalow klare zeitgemäße Linien mit alpinem Charme und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.
Architektur, die Weite schafft
Großzügige Fensterfronten durchfluten die Räume mit dem natürlichen Licht der Alpenregion und öffnen spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Die offene Raumgestaltung betont das
Bildtexte Pool und Ausblick unten Bildtexte Pool und Ausblick unten
Gefühl von Weite und Freiheit –ein zentrales Motiv dieses Entwurfs. Zugleich garantiert die barrierefreie Ausführung höchsten Wohnkomfort auf einer Ebene.
Innenarchitektur mit alpiner Eleganz
Das Interieur, ebenfalls von Hasenauer & Kogler gestaltet, vereint handwerkliche Qualität mit stilistischer Klarheit. Hochwertige Naturmaterialien wie heimisches Eichenholz, Leinen, Naturstein, kunstvolle Schmiedearbeiten verleihen dem Chalet eine warme, einladende Atmosphäre. Jedes Detail wurde mit Gespür für Materialität, Proportion und Funktionalität geplant – das Ergebnis: alpine Wohnkultur auf höchstem Niveau. h
Die Umsetzung des Projekts erfolgte ausschließlich durch ausgewiesene Meisterbetrie be –von der Zimmerei über den Innenausbau bis hin zur Landschaftsgestaltung. Das enge Zusammenspiel aller Beteiligten, geprägt von handwerklichem Können, von Präzision und gegenseitigem Respekt, trug entscheidend zum stim -
migen Gesamtergebnis bei. Ein besonderes gestalterisches Highlight ist der klassische Pinzgauer Steckzaun, der das Grundstück umrahmt und einen reizvollen Kontrast zur modernen Architektursprache bildet. Er steht sinnbildlich für die Verbindung aus regionalem Handwerk, ökologischer Bauweise und ästhetischer Konsequenz.
A-5092 St. Martin/L., Nr. 119 Tel. +43 (0) 6588 / 8570 Fax +43 (0) 6588 / 7671 office@elektro-demel.at www.elektro-demel.at
Auf der Suche nach Architektonischer Ästhetik? Technischer Funktionalität? Langlebiger Eleganz? für deine Projekte aus Beton, Stahlbeton und Naturstein?
Entdecke:
In privilegierter Lage mit direktem Blick auf das geschichtsträchtige Schloss Münichau ist in Reith bei Kitzbühel ein Wohnhaus entstanden, das alpine Baukultur mit moderner Zurückhaltung verbindet. Entworfen vom Architekturbüro Hasenauer & Kogler aus St. Johann in Tirol, steht das Projekt exemplarisch für zeitgemäßes Wohnen in den Tiroler Alpen –hochwertig, funktional und tief in der Region verwurzelt.
Das Gebäude überzeugt durch klare Linien, durchdachte Propor tionen und eine architektonische Sprache, die auf Insze nierung verzichtet und stattdessen auf Selbstverständlichkeit setzt. Der Baukörper fügt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein, während großzügige Glasflächen den Blick auf das Kitzbüheler Horn und die umliegenden Gipfel freigeben.
Mit mehreren Schlafzimmern und Bädern, einer Einliegerwohnung sowie weitläufigen Wohn- und Aufenthaltsbereichen bietet das Haus ausreichend Raum für Familie und Freunde. Hinzu kommen eine Vielzahl an Zusatzfunktionen, die dem Wohnhaus einen außergewöhnlichen Komfort verleihen: ein privater Wellnessbereich mit Hallenbad und Sauna, ein Fitnessraum, ein Kino, eine stimmungsvolle Weinlounge sowie Außenbereiche mit Terrassen und Gartenflächen, die den Lebensraum großzügig erweitern.
Das Interior wurde in enger Abstimmung mit dem Wohn -
atelier entwickelt, wobei Wert auf natürliche Materialien, eine zurückhaltende Farbgebung und handwerklich präzise Detaillösungen gelegt wurde. Die Innenräume überzeugen durch ruhige Eleganz, funktionale Klarheit und eine Atmosphäre, die Wärme und Exklusivität gleichermaßen ausstrahlen. Wie bei allen Projekten von Hasenauer & Kogler wurde
auch bei der Umsetzung dieses Hauses konsequent auf Qualität gesetzt. Nur durch das Zusammenspiel erfahrener Handwerker, Planer und ausführender Meisterbetriebe konnte ein Ergebnis entstehen, das bis ins Detail überzeugt. Die nahtlose Abstimmung aller Gewerke – vom Rohbau
bis zur Möblierung – war dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.
So ist in Reith bei Kitzbühel ein Wohnhaus entstanden, das Maßstäbe setzt: ein architektonisches Schmuckstück, das alpine Identität, moderne Baukultur und zeitlose Eleganz in sich vereint.
Wellnessbereich
25 2 2025
Werktags 14-19
Samstags und Sonntags 10-19
Die alljährlich stattfindende Messe Arredamont in Longarone ist eine Feier des alpinen Designs und seiner einzigartigen Materialien. In ihrer 47. Auflage präsentiert die Messe am Fuße der Dolomiten die kunstvolle Verarbeitung von Holz, Natursteinen, Schmiedeeisen und edlen Stoffen. Diese Materialien verkörpern die Schönheit und den Charme der Bergwelt. Jedes Exponat spiegelt das Wesen der alpinen Tradition
wider und besticht durch authentische Möbel und Accessoires mit unverwechselbarem Stil. Tische und Stühle aus Holz schaffen eine warme, einladende Atmosphäre, während Betten und Schränke Solidität und liebevolle Detailarbeit verkörpern. Handgefertigte Objekte und Naturfasern erzählen von einer tief verwurzelten Leidenschaft für Handwerkskunst und Traditionen, die immer wertvoller werden. Die Ausstellung lädt Besucher ein, den einzigartigen Charme des Alpendesigns zu entdecken.
INFO
Arredamont-Sekretariat
T. +39 0437 577511 arredamont@longaronefiere.it www.arredamont.it
LEICHT ZU ERREICHEN
➔ 7 km von der Autobahnausfahrt A27 in Richtung Cortina d’Ampezzo
➔ Verbunden durch die Staatsstraße 51
➔ Eine Autostunde von Venedig und den internationalen Flughäfen Venedig und Treviso
➔ Ausreichend Parkplätze
www.longaronefiere.it fiera@longaronefiere.it
Grieserhof
St.-Vigil-Straße 38 39010 Nals
Tel. 339/6045642
info@grieserhof-nals.com www.grieserhof-nals.com
Im Jahr 2024 wurde mit der Fertigstellung der Grieser Historic Suite ein weiteres Highlight am Grieserhof in Nals realisiert. Nach der gelungenen Restaurierung des mittelalterlichen Stadels 2017 ist nun das Dachgeschoss des historischen Haupthauses in eine luxuriöse Ferienwohnung verwandelt worden, die den Charme der Vergangenheit mit modernem Komfort vereint.
Die Grieser Historic Suite, auf 180 Quadratmetern, bietet Platz für bis zu zehn Personen und kombiniert gekonnt historische Bausubstanz mit modernen Akzenten. Besonders bemerkenswert ist die Entdeckung des Datums „1676“ als Graffito im Mauerwerk, das die Geschichte des Gebäudes unterstreicht. Beim Umbau
Wie vielschichtig und sensibel historische Bausubstanz in die Gegenwart überführt werden kann, zeigt ein jüngstes Projekt im Südtiroler Etschtal. In Nals wurde das Dachgeschoss eines denkmalgeschützten Bauernhauses aus dem 17. Jahrhundert zur hochwertigen Ferienwohnung umgestaltet – mit beeindruckendem Gespür für Raum, Licht und Geschichte.
wurde großer Wert auf die Bewahrung der traditionellen Elemente gelegt, sodass das ursprüngliche Tonnengewölbe und die mittelalterlichen Steingemäuer sichtbar in das Design integriert wurden.
Die Suite verfügt über fünf Schlafzimmer, drei Badezimmer und eine großzügige Küche, die geschickt in die Architektur des Hauses eingebunden wurde. Eingerichtet ist die Wohnung mit hochwertigen Massivholzmöbeln.
Ein weiteres Highlight ist die überdachte Terrasse, die einen atemberaubenden Blick auf die Apfelfelder bietet. Die Wahl von hochwertigen, einheimischen Materialien wie Kastanienholz sorgt für eine harmonische Verbindung von Natur und Komfort.
» Wir haben historische Möbel, die zu unserem Hof gehören, für die Suite behutsam restaurieren lassen, weil wir den Charakter des Gebäudes durch die Umbauarbeiten nicht verändern wollten. «
Judith Mathà
Mit dieser neuen Ferienwohnung setzt die Familie Mathà ihre Vision fort, Gästen ein authentisches Erlebnis zu bieten, das Geschichte und Modernität auf besondere Weise verbin det. Die Grieser Historic Suite ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Ort der Erholung und des Wohlfühlens mitten in der idyllischen Süd tiroler Landschaft.
Einbau einer Wärmepumpe sowie Fußboden- und Wandheizung zum Heizen und Kühlen + Entfeuchtung, Sanitäranlage und Staubsaugeranlage
frei
Ein Spagat zwischen Luxus und Nachhaltigkeit
Das Badezimmer hat sich in der Hotellerie von einem reinen Funktionsraum zu einer Wellness-Oase gewandelt. Gäste erwarten heute mehr als nur Sauberkeit; sie suchen nach einem Ort der Entspannung und Erholung. Dieser Trend stellt Hoteliers vor die Herausforderung, luxuriöse Badezimmer zu gestalten, die gleichzeitig ökologisch nachhaltig sind.
Im Bereich Design und Ausstattung zeichnet sich das moderne Hotelbadezimmer durch offene, helle Raumkonzepte aus, bei denen bodengleiche Duschen und frei stehende Badewannen ein großzügiges Ambiente schaffen, während natürliche Materialien wie Holz, Stein und Glas eine warme und einladende Atmosphäre erzeugen und integrierte Sitzgelegenheiten sowie Ablageflächen den Komfort für den Gast erhöhen. Die Ausstattung wird durch Regenduschen und Massagedüsen, die ein luxuriöses Duscherlebnis bieten, sowie durch hochwertige Armaturen und Sanitärkeramik, die optische Akzente setzen, abgerundet, wobei Spiegel mit integrierter Beleuchtung und Kosmetikspiegel für optimales Licht sorgen.
Ressourceneffizienz –ein zentraler Aspekt
Das moderne Hotelbadezimmer setzt auf Ressourceneffizienz um die Umweltbe -
lastung zu reduzieren; hierbei können Durchflussbegrenzer in Armaturen und Duschköpfen den Wasserverbrauch erheblich reduzieren, Toiletten mit Spartaste oder dualer Spülung sparen Wasser bei jedem Spülgang und Bewegungssensoren für Wasserhähne können den Wasserverbrauch weiter senken.
Im Hinblick auf den Energieverbrauch verbrauchen LEDLampen deutlich weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. Bewegungsmelder für die Beleuchtung sorgen dafür, dass das Licht nur bei Bedarf eingeschaltet ist, und Fußbodenheizungen mit Thermostaten ermöglichen eine bedarfsgerechte Temperierung.
Die Verwendung nachhaltiger Materialien wie Bambus, Kork, recyceltes Glas schont die Umwelt, während Naturstein und Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft dem Bad eine natürliche Note verleihen, und die Vermeidung von Einwegprodukten sowie die Verwendung von Mehrwegverpackungen tragen ebenfalls zur Nachhaltigkeit bei.
Moderne Technik
Zukünftige Trends umfassen Smart Bathrooms, die sich durch vernetzte Badezimmer, die sich automatisch an die Bedürfnisse der Gäste anpassen, personalisierte Duscherlebnisse mit individuellen Einstellungen für Temperatur, Wasserdruck und Licht sowie die Integration von VirtualReality-Technologien für ein immersives Wellness-Erlebnis auszeichnen. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft wird durch die Verwendung von recycelten Materialien und biologisch abbaubaren Produkten, die Kompostierung von organischen Abfällen aus dem Badezimmer sowie die Wasserrückgewinnung und -aufbereitung für die Wiederverwendung gefördert.
Im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden werden die Integration von Luftreinigern und Aromatherapie-Systemen, die Verwendung von antibakteriellen Materialien und Oberflächen sowie die Gestaltung von Badezimmern, die die Sinne ansprechen und zur Entspannung beitragen, im -
mer wichtiger. Im Bereich der Kosmetik tragen nachfüllbare Seifen- und Shampoo-Spender zur Vermeidung unnötigen Mülls bei, während Naturkosmetikprodukte und Handtücher aus Biobaumwolle das Angebot abrunden.
Ausblick in die Zukunft
Das moderne Hotelbadezimmer ist ein Ort, der Luxus, Komfort und Nachhaltigkeit vereint. Durch den Einsatz innovativer Technologien und ressourceneffizienter Maßnahmen können Hoteliers ihren Gästen ein unvergess liches Badeerlebnis bieten und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die Zukunft des Hotelbades liegt in der intelligenten Vernetzung, der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und der ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheit und Wohlbefinden. Dabei wird es entscheidend sein, flexible Raumkonzepte zu entwickeln, die sich an die individuellen Bedürfnisse der Gäste anpassen, und gleichzeitig die Integration von Natur und regionalen Elementen zu fördern, um ein authentisches und einzigartiges Erlebnis zu schaffen. Letztendlich wird das Hotelbadezimmer der Zukunft ein Ort sein, der sowohl den Körper als auch den Geist revitalisiert und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
ist Leiter des Bereiches Baumanagement in der HGVUnternehmensberatung mit Sitz in Bozen / Südtirol. Die HGV-Unternehmensberatung bietet ein umfassendes Leistungspaket von der Nachhaltigkeits-Konzeptund Marketingberatung über die Finanzierung bis hin zum Baumanagement. www.hgv.it
TEXT: ROBERT PFURTSCHELLER | FOTOS: DANIEL PFURTSCHELLER
Haus
» Die Baukulturen, die Dörfer, Städte, Häuser, mit denen ein Mensch aufwächst, sind Teil seiner Lebensgeschichte und des Raumes, in dem sein Leben eingebettet ist. Man muss diese Gebäude respektieren. «
Dieses Zitat von Peter Zumthor war für Architekt Robert Pfurtscheller ein wichtiger gedanklicher Ausgangspunkt für das Projekt „Raunicher“ in Schruns. Bauen im Bestand wird hier als ein behutsames Weitererzählen von Geschichte verstanden.
Der etwa 80 Jahre alte, leer stehende Stadel, ein Symbol der dörflichen Architektur, wurde nicht abgerissen, sondern in seiner ursprünglichen Form bewahrt. Zwei Ferienwohnungen wurden behutsam in die bestehende Struktur hineingewoben, wobei das Gebäude in seiner äußeren Erscheinung weitestgehend unverändert blieb. Dies respektiert nicht nur die historische Bedeutung des Gebäudes, sondern ermöglicht eine neue Nutzung, die es vor dem Verfall schützt und gleichzeitig die Geschichte fortschreibt.
Die baulichen Eingriffe sind subtil und durchdacht. Die ursprüngliche Ziegel- und Holzriegelkonstruktion wurde durch moderne, aber harmo nisch integrierte Maßnahmen ergänzt: Ein neues Beton pflaster, großzügige Verglasungen und schwarze Stahlverkleidungen an zwei „Eingangskuben“ setzen klare, aber zurückhaltende Akzente. Die Zwischendecke aus Balkenlage mit Bretterboden
Der ehemalige Ziegenstall in seiner ursprünglichen Form –Ausgangspunkt für die spätere behutsame Transformation
wurde lediglich gereinigt und zur Belichtung geöffnet. Der Innenraum wurde mit einer Weisstannenschalung verkleidet, der Boden aus Lehmstampfbeton mit Fußbodenheizung sorgt für angenehme Wärme. Die bestehende Solaranlage wird weitergenutzt, und das Gebäude wird über eine Fernwärmeleitung mit dem nahe gelegenen Elternhaus des Bauherrn versorgt.
Der mutige Bauherr, der eine tiefe emotionale Bindung zu dem Gebäude pflegt – es war einst sein Kinderspielplatz, hat sich entschieden, dieses Erbe nicht zu zerstören. So wird das Haus „Raunicher“ in Schruns zu einem Beispiel für Architektur, die Tradition und Innovation in Einklang bringt und sowohl den Raum als auch die Geschichte mit neuer Bedeutung erfüllt.
BAULEITUNG
PLANUNG
BAULEITUNG PLANUNG
Architektur, die Tradition und Innovation in Einklang bringt und sowohl den Raum als auch die Geschichte mit neuer Bedeutung erfüllt
Seit über 25 Jahren arbeiten die Architekten Reinhard Madritsch und Robert Pfurtscheller erfolgreich in ihrem gemeinsamen Büro in Innsbruck. Ihre Partnerschaft ist durch eine klare Aufgabenteilung geprägt: Während Pfurtscheller als kreativer „Baukünstler“ bekannt ist, konzentriert sich Madritsch auf Projekte, bei denen wirtschaftliche Effizienz und funktionale Aspekte im Vordergrund stehen. „Wir arbeiten Hand in Hand, aber jeder führt seine eigenen Projekte oder realisiert gemeinsam entwickelte Vorhaben“, erklärt Madritsch.
Das Büro deckt ein breites Spektrum an Architekturleistungen ab – von kleinen, anspruchsvollen Umbauten bis hin zu großflächigen Bauvorhaben im Wohn- und Tourismussektor. Besonders hervorzuheben ist Madritschs Expertise im öffentlichen Wohnbau und in der Altbausanierung.
Eine besondere Leidenschaft teilen die beiden Architekten für das Material Holz, das in zahlreichen ihrer Projekte – sei es im öffentlichen Wohnbau, in gastronomischen Einrichtungen oder bei privaten Bau vorhaben –eine zentrale Rolle spielt. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Tiroler Sanierungspreis und dem Holzbaupreis Tirol.
Anton-Rauch-Straße 18 6020 Innsbruck +43 512 582370
Arch. DI Reinhard Madritsch +43 699 11343341 r-madritsch@aon.at
Robert Pfurtscheller +43 650 3050609 rpfu@a1.net
Lehmstampfboden mit Fußbodenheizung als raumprägendes Element der Küche
Durch neue Verglasungen erhält das Schlafzimmer eine offene Raumqualität.
Auch bei diesem Projekt zeigen die Architekten Madritsch und Pfurtscheller, wie das Vorhandene zur Inspirationsquelle für zeitgemäßes Bauen werden kann.
EDer 100 Jahre alte Kachelofen –zentrales Heizelement des Erdgeschosses
rrichtet aus der Substanz einer 185 Jahre alten abgetragenen Tenne und ergänzt durch Fenster, Türen und Gläser jüngerer Herkunft (12–25 Jahre alt), wird hier Geschichte als Ressource verstanden. Die Wiederverwendung wird konsequent ergänzt durch neue Materialien wie Beton (Fundamente, Terrasse), Fichten- und Lärchenholz, OSB-Platten, Hanf (Dämmung), Stahl, Wollvlies, Birken- und Pappelsperrholz.
Das Erdgeschoss – dunkel, akustisch fein austariert – bleibt bewusst offen. Ein Ort, der als Wohn-, Ausstellungs-, Konzert- oder Denkraum alle Sinne beanspruchen soll.
Im ersten Stock dagegen herrscht fast barocke Fülle. Ein 41 Jahre alter Küchenbeistellofen und eine 42 Jahre alte Küche komplettieren die funktionale Einrichtung.
Dieses Haus beweist: Schönheit entsteht nicht nur durch Neues, sondern auch durch Erhalt.
Der Bauherr – selbst in der Baubranche tätig –legte großen Wert auf eine exakte und moderne Linienführung sowie eine bis ins kleinste Detail geplante Ausführung.
Für die Innenraumgestaltung wurde die Schreinerei & Wohndesign Beinder beauftragt. Manfred Beinder und sein Team sind für ihre hervorragende und präzise Arbeitsweise allseits bekannt und geschätzt. Alle Bauteile, von den Türen über die Lichtpaneele bis zu den Sockelleisten wurden konsequent flächenbündig ausgeführt. Sämtliche Schreinerarbeiten erfolgten in Eiche, sorgfältig ausgesucht und edel verarbeitet.
Als ästhetischer Kontrast zum Holz wurde Stein für den Außen- und Innenbereich gewählt. Alle Arbeiten mit Naturstein und Fliesen wurden sehr aufwändig und gekonnt vom Bauherrn selbst durchgeführt.
Für die Wandverkleidungen und Treppen kamen großformatige Bodenplatten zum Einsatz. Die offene Küche mit den „Tapetentüren, welche in die Nachbarräume führen, wirkt sehr elegant und wurde ebenso flächenbündig konzipiert. Der Küchenblock, mit grifflosen Fronten aus HiMac Mineralwerkstoff und einer Arbeitsplatte aus Naturstein fügt sich harmonisch in den Raum.
Beinder
Schreinerei und Wohndesign
Am Holzplatz 4 D-87480 Weitnau + 49 (0) 8375 1420
info@beinder.de www.beinder.de
Die Aichner Invest – ein traditionsreiches Familienunternehmen aus dem idyllischen Sarntal in Südtirol – realisiert Eigenheime, die Freude schenken und ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Besonderer Wert wird dabei auf stimmige Architektur, hohe Bauqualität und nachhaltiges Wohnen gelegt.
EAichner Invest AG Luigi-Cadorna-Straße 17/A 39100 Bozen
+39 0471 401 818 invest@aichner.bz.it www.aichner-invest.it
TEXT: AICHNER INVEST AG FOTOS: WAST MEDIA, PEDEVILLA MICHAEL Lieferung und Montage der Eingangs-, Innen- und Brandschutztüren sowie der Schiebeelemente aus Holz
Rubner Türen GmbH, Handwerkerzone 10, I-39030 Kiens T: +39 0474 563 222, tueren@rubner.com www.rubner.com/tueren
ingebettet in die Fraktion Gand oberhalb von Eppan, nur 1,5 Kilometer vom historischen Dorfzentrum entfernt, befindet sich die exklusive Residence „Badl“. Die moderne Wohnanlage wurde nach neusten Standards des Klimahaus A Nature errichtet. Die Fenster und Balkontüren sind aus Holz-Alu gefertigt und mit einer hochwertigen, energieeffizienten Dreifachverglasung ausgestattet. Für das gesamte Gebäude wurden ausschließlich hochwertige Materialien ausgewählt, die dem Haus einen eleganten und langlebigen Charakter verleihen.
Den neuen Eigentürmern stehen für die einzelnen Wohnungen ebenfalls erstklassige Ausstattungen zur Auswahl,
um sowohl individuell als auch qualitätsvoll zu wohnen. Jedes Appartement besticht durch eine großzügige Raumauftei lung mit lichtdurchfluteten Zimmern und einladende Außen flächen – mit grandiosem Ausblick über die umliegende Bergwelt.
Die privaten Gärten der Wohnungen im Erdgeschoss überzeugen mit durchdachter Gestaltung für die Grünflächen mit Beeten und Baumbestand, ideal für entspannte Stunden im Freien.
Auch die Wohnungen in den oberen Stockwerken verfügen über geräumige, überdachte Terrassen, die dazu einladen, an warmen Sommerabenden im Freien ein Dinner mit Freunden oder Familie zu genießen.
» Wenn gelungene Architektur, hochwertige Bauweise und nachhaltiges Wohnen harmonisch aufeinandertreffen, verwandelt sich ein Haus in ein Zuhause. «
Invest AG
In der alpinen Hotellerie ist Licht weit mehr als nur funktionale Beleuchtung. Es ist ein zentrales Gestaltungselement – emotional, richtungsweisend, identitätsstiftend. Es erzählt Geschichten, erzeugt Stimmungen und schafft Verbindung zwischen Menschen, Raum und Natur.
Gerade in den vielfältigen architektonischen Landschaften des Alpenraums, wo Materialien wie Naturholz, Stein und handwerklich gefertigte Oberflächen dominieren, spielt Licht eine besondere Rolle: Es bringt Texturen zur Geltung, schafft Tiefe und lässt Räume atmen. Eine gute Lichtplanung ist deshalb nie technisches Beiwerk, sondern integrativer Teil
des architektonischen Ausdrucks und muss frühzeitig in den Planungsprozess eingebunden werden.
Atmosphäre beginnt an der Schwelle
Der erste Eindruck zählt – und dieser wird maßgeblich durch Licht geprägt. Beim ersten Schritt über die Schwelle entscheidet der Gast instinktiv,
ob er sich willkommen fühlt. Architektur und Licht müssen hier eine harmonische Einheit bilden. Warmtonige, indirekte Lichtquellen schaffen Vertrauen, Intimität und Orientierung. Besonders in den dunkleren Monaten oder bei trübem Alpenwetter schlägt sich gutes Licht unmittelbar auf das emotionale Raumempfinden nieder. Großformatige Leuchtenobjekte – etwa textile Schirme oder modern interpretierte Kronleuchter –wirken dabei nicht nur funktional, sondern setzen als skulpturale Elemente bewusste gestalterische Statements.
In Gästezimmern steht das persönliche Wohlgefühl im Zentrum. Statt einer zentralen Deckenleuchte erzeugen heute fein abgestimmte Lichtinseln ein wohnliches und individuelles Bild. Wand-, Tisch- und Bodenleuchten mit dimmbarem Licht ermöglichen flexible Nutzungsszenarien – vom entspannten Lesen bis hin zum konzentrierten Arbeiten. Dabei ist die Lichtführung entscheidend: Naturmaterialien wie sägeraues Holz oder geölter Nussbaum entfalten ihre ästhetische Qualität nur im richtigen Licht. Zu hell – und die Tiefe geht verloren; zu dunkel – und die Struktur bleibt unsichtbar.
Technik, die im Hintergrund wirkt – und Energie spart
Moderne LED-Technologie ermöglicht heute Lichtlösungen, die ökologisch, ökonomisch und ästhetisch zugleich sind. Intelligente Steuerungssysteme bieten mit Präsenzmeldern, Dimmung und tageslichtabhängiger Regelung klare Vorteile. Die Integration in zentrale Hotelsteuerungssysteme ist dabei Standard – ebenso wie eine naturverträgliche Außenbeleuchtung, die die nächtliche Umgebung respektiert.
Die behutsam platzierte Beleuchtung im Gartenbereich schafft mit kleineren Lichtinseln eine Atmosphäre von Intimität und Geborgenheit, die den Aufenthalt inmitten der Natur zu einem einzigartigen Erlebnis macht (siehe Reportage in der Ausgabe 229, S. 10).
Der Außenraum als inszenierter Rückzugsort
Terrassen, Loggien und Gartenräume gewinnen als erweiterter Wohnraum zunehmend an Bedeutung – auch und gerade im alpinen Kontext. Mit gezielt eingesetzten Lichtinseln lässt sich Aufenthaltsqualität erheblich steigern. Bodeneinbaustrahler, akzentuierte Fassadenbeleuchtung
und blendfreie Pollerleuchten sorgen für Intimität, Sicherheit und gestalterische Tiefe. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Die alpine Nacht verdient Respekt –mit warmem, abgeschirmtem Licht, das nicht blendet, sondern begleitet.
Licht ist keine Ergänzung zur Architektur – es ist ein Teil von
ihr. Im Hotelbau des Alpenraums gilt dies in besonderem Maße: Hier, wo Natur, Handwerk und Baukultur in engem Dialog stehen, wird gutes Licht zum vermittelnden Element zwischen Raum, Identität und Gefühl. Wer Licht frühzeitig mitdenkt – im Zusammenspiel von Material, Form und Technik – schafft Orte, die nicht nur gut aussehen, sondern sich auch gut anfühlen.
Das persönliche Wohlgefühl steht im Zentrum.
HEADQUARTER
Das BSV-Headquarter in Schlanders wurde auf dem renommierten TURN ON Architekturfestival in Wien einem internationalen Fachpublikum präsentiert. Das herausragende Bauprojekt wurde vom Architekturbüro Marx-Ladurner entworfen und mit den Produkten der Firma PROGRESS AG realisiert.
Nachhaltige Bauweise mit Betonfertigteilen
Ein zentraler Aspekt des Bauprojekts ist die konsequente Umsetzung nachhaltiger Bauprinzipien durch die innovativen Green-Code-Betonfertigteile der Firma PROGRESS AG. Die Entscheidung für eine modulare Fertigteilbauweise mit individuell gefertigten Betonelementen sorgt für höchste Präzision in der Umsetzung und trägt gleichzeitig zu einer ressourcenschonenden Bau -
weise bei. Die verwendeten Betonelemente bestehen aus hochwertigem, glatt geschliffenem Laaser Marmor, was nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine langfristige Lösung darstellt.
Die modulare Fertigung ermöglicht eine ressourcenschonende, nachhaltige Bauweise, während die langlebigen, wartungsarmen Fertigbetonteile den ökolo gischen Fußabdruck minimieren und sich an veränderte Anforderungen anpassen.
Mittersill, Salzburg
Kienpointner GmbH
Unterwasser 69 | 6384 Waidring | Österreich +43 (0) 5353/5348 | verkauf@kienpointner.com
Natürlich. Echt. Mit Liebe zum Detail. Am Gut Sonnberghof trifft zeitloses Design auf regionale Handwerkskunst. Heimische Hölzer, fein verarbeitet und harmonisch eingesetzt, schaffen eine Atmosphäre der Wärme und Geborgenheit. Möbel mit Charakter – maßgefertigt für Menschen, die das Echte schätzen.