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Inhalt Vorwort  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  7 Zum Geleit  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  9

I. Biathlon: „Wer bin ich?“ – Der Leiter in der Zerreißprobe  . . .  11

Über Leitbilder und das Selbstverständnis eines Leiters  . . . . . . . . .  13 1 Mein Leiterschaftsmodell – Woran ich mich orientiere   . . . . . . . . .  13 2 Meine Berufung – Auf wen ich höre   . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  24 3 Mein Auftrag – Wozu ich gesandt bin   . . . . . . . . . . . . . . . . . .  27 4 Mein Hirtendienst – Was ich anstrebe   . . . . . . . . . . . . . . . . . .  31 5 Mein Vorbild – Was ich bewirke   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  39 6 Mein Persönlichkeitstyp – Worauf ich mich ausrichte   . . . . . . . . .  42 7 Mein Führungsstil Wie ich leite   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  50

II. Segeln: „Wie leite ich?“ – Der Leiter mit einem Ziel vor Augen   67

Über auftragsbestimmte Leitung und den richtigen Kennerblick  . . .  69 1 Gute Leiter beweisen Weitblick  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  71 2 Gute Leiter beweisen Rundblick  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  75 3 Gute Leiter beweisen Einblick  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  79 4 Gute Leiter beweisen Aufblick  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  80

III. Fußball: „Wie führe ich?“ – Der Leiter als Trainer seiner

Mannschaft  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  83 Über menschenorientierte Führung und Zeit für die Richtigen  . . . . .  85 1 Gute Leiter rufen Menschen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  86 2 Gute Leiter entdecken neue Leiter  . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  88 3 Gute Leiter verbringen Zeit mit den richtigen Leuten  . . . . . . . .  89 4 Gute Leiter können Prioritäten planen und kommunizieren  . . . .  91 5 Gute Leiter lassen die Besseren ran  . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  94 6 Gute Leiter stellen Menschen vor Ideen  . . . . . . . . . . . . . . . .  96

IV. Judo: „Wie schlichte ich?“ – Der Leiter als Krisenmanager  . . .  103

Über Krisen, Chancen und Konfliktlösungen  . . . . . . . . . . . . . .  105 1 Arten von Konflikten in christlichen Gemeinden und Werken  . .  107 2 Wege im Umgang mit Konflikten  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  110

Inhalt | 5


V. Surfing: „Wie führe ich durch Veränderung?“ – Der Leiter als

Künstler des Wandels  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  127 Über die Notwendigkeit und den Erfolg von Veränderungsprozessen   129

VI. Staffellauf: „Wie verbinde ich?“ – Der Leiter als Netzwerker   139 Über Grenzen, Gräben und übergemeindliche Zusammenarbeit  . . . 1 Ergänzung suchen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Vielfalt oder Zersplitterung?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Trends, die zusammenschweißen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Alte Erkenntnisse wiederentdecken  . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Wie Zusammenarbeit gelingen kann  . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Ängste  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Der Weg ist lang  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

141  141  144  145  150  156  160  162

VII. Zehnkampf: „Was will ich sein?“ – Der Leiter in der

Vielseitigkeitsprüfung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  165 Über Fragen an sich selbst und Wege zum Wachstum  . . . . . . . . .  167 Fragen zum Nachdenken  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  168

Anhang

A. „Was formt mich?“ – Eine Bestandsaufnahme  . . . . . . . . . . . . B. Monats-/Jahresrückblick  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Literaturhinweise  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stichwortverzeichnis  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Über den Herausgeber  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

6 | Inhalt

176  177  178  180  183


Vorwort Ich erinnere mich noch an eine Szene aus meiner Sturm-und-Drang-Zeit. Die Probe unserer Band hatte gerade begonnen. Der Rocksound dröhnte durch das Einfamilienhaus. Doch irgendetwas stimmte nicht. Die beiden erfahrenen Gitarristen schauten sich an. Dann richtete sich ihr Blick auf den Neuling am Bass. „Du bist es! Der Bass ist verstimmt!“ Der Bassist reagierte überrascht. „Wieso? Ich hab gar nichts gedreht!“ Eine Gitarre verstimmt sich, auch wenn man nicht an den Wirbeln dreht, sogar wenn man sie nicht spielt. Unsere Gitarren werden gespielt. Es bleibt dabei nicht aus, dass sich unser Instrument verstimmt. Ist die Melodie Ihres Dienstes noch harmonisch? Unser Dienst ist ständig in Gefahr, die Schärfe zu verlieren. Klingen können sich abnutzen, Brillen beschlagen, Ziele werden undeutlich, Ablenkungen fordern unsere Zeit … Die pastorale Routine fordert ihren Preis. Dabei machen wir gar nichts falsch. Wir machen vielleicht noch nicht einmal das Falsche. Und doch kann unser Dienst Kraft verlieren, kann der Blick getrübt werden, kann das Ziel aus den Augen geraten und der Weg verwischt sein. Wir Leiter geben unser Bestes. Wir sprechen über etwas, was wir selbst schon getan haben, worüber wir selbst schon belehrt wurden, worin wir schon Erfahrungen haben. Wir predigen. Wir leiten. Wir schlichten. Wir verbinden. Wir sind Hirten unseres großen Hirten. Wir sind gerufen worden und haben unseren Auftrag verstanden. Wir sind mit großen Erwartungen in den Dienst gegangen. Wir haben durchgehalten und nicht aufgegeben. Aber da sind auch Enttäuschungen, vergebliche Arbeit und verblichene Hoffnungen. Da ist der Schlamm der gemeindlichen Niederungen, der unsere Füße beschwert; da ist die Länge des Weges, der unsere Beine ermattet; da ist die Vielzahl von Aufgaben und Anforderungen, die unsere arbeitenden Hände rissig gemacht haben; da ist der Staub des Alltags, der unseren Blick vernebelt und der Schweiß unserer Arbeit, der manchmal unsere Augen brennen lässt. Brauchen wir eine Revolution? Manche erwecken diesen Eindruck. Gewichtige Buchtitel, dramatische Predigten, weitreichende Weissagungen sprechen immer wieder von dem entscheidenden Schlüssel, dem bevorstehenden Durchbruch, der unmittelbaren Erweckung. Vorwort | 7


„Alles muss anders werden!“ Vielleicht manches. Aber bestimmt nicht alles. Ich kenne die meisten Pastoren als hart arbeitende hingegebene Männer Gottes und die Mehrheit der Gemeindemitarbeiter als fleißige und engagierte Christen. Ich bin skeptisch, wenn der Slogan lautet „Jetzt wird alles anders“, „So muss man es machen“, „Wir schneiden die alten Zöpfe ab“. Es macht mich misstrauisch, wenn man den Leuten ein schlechtes Gewissen macht, weil sie einen bestimmten Kniff angeblich noch nicht heraushaben. Was wir aber immer wieder brauchen, ist Neuausrichtung. Eine Verschnaufpause zum Nachdenken und Neuausrichten auf das Ziel. Eine Pause, um den Staub abzuschütteln, den Schweiß abzuwischen, den Schlamm loszuwerden. Eine persönliche Ruhezeit, eine Freizeit oder ein Pastorenseminar sind solche Gelegenheiten. Oder das Lesen dieses Buches! Es wird uns helfen, das, was wir an Gutem tun, besser zu machen. Das, was wir an Richtigem erkannt haben, gut zu tun. Das, was uns im Alltag aus dem Fokus geraten ist, wieder ins Fadenkreuz zu nehmen. Am Ende steht Vergewisserung. „Deshalb tu ich, was ich tu!“ Und neue Klarheit. „Das ist mein Ziel! Da will ich hin – mit meinem Leben, meinem Dienst, meiner Familie, meiner Gemeinde!“ Und vor allem Erfrischung durch den Heiligen Geist. „Werdet immer wieder neu erfüllt mit Heiligem Geist!“ (Eph 5,18). Nicht nur einmal – immer wieder. In diesem Buch werden verschiedene Bereiche von Mitarbeit und Leiterschaft unter die Lupe genommen. Bilder aus dem Sport sollen Situationen und Anforderungen illustrieren. Praktische Erfahrungen aus der Gemeindearbeit werden einfließen. Das alles wird helfen, unser Ziel im Auge zu behalten – und zu erreichen. Hamburg, im August 2014 Matthias C. Wolff

8 | Vorwort


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