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Röm.-kath. Pfarrblatt der Region Biel Bimensuel cath. rom. de Bienne et région

Foto: Niklaus Baschung

angelus

angelus 33–34/2013 17.8.–30.8.

De Rio à Rome

Kirchgemeinde Biel und Umgebung

Solidarité

Dites-nous, Saint-Père …

Michel Esseiva als Brückenbauer

Des lits pour le Bénin



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Seit vielen Jahren engagiert sich Michel Esseiva in der Kirchgemeinde, zurzeit als Kirchgemeinderat. Sein Wissen als Finanzexperte ist gefragt.   Seiten 6-7



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2 • blickpunkt / points de repère

meditation 

Iss freudig dein Brot und trink vergnügt deinen Wein

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missions 

9 – 10

papa…razzi 

11

Le pape répond aux journalistes

agenda 

4 reportage

nachrichten 

5 nouvelles14

interview 

6

bistum 

7

bibel heute 

8

pfarreien 

20 – 23

pilgern/kurs/ausstellung/vortrag

La basilique Notre-Dame de Genève

Weltjugendtag

Ich bin mit grosser Freude Brückenbauer

Was bewegt mich

Ehepaare im Jüngerkreis

Agenda der Pfarreien

12 – 13

seite8

Association Elimisha: suivi du projet du Lycée Charles-de-Foucauld en Tanzanie / Flash des JMJ

agenda15 Rendez-vous culturels, formation, bons tuyaux

services 

Lits anciens d’ici, nouveaux bonheurs pour le Bénin…

centres / missions 

16

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17 – 19 Titelbild

Am Genfersee beim Hafen Lausanne-Ouchy. Foto: Niklaus Baschung

editorial

Durst nach Gott

Zu den Weltjugendtagen in Brasilien meint der Don-Orione-Missionar Joséph, der auf den Philippinen arbeitet: «Man sieht, dass die jungen Leute Durst nach Gott haben. Für mich ist das der beste Ausdruck des Glaubens. Es geht nicht nur darum, den Papst zu sehen, um das Event, sondern tief im Herzen gibt es diesen Durst der jungen Leute nach Gott. Sie suchen nach mehr als nur nach Lösungen für wirtschaftliche Probleme, sie suchen nach Gott. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein, mit ihnen zusammen.»

Papst Franziskus selber erklärte: «Ich hoffe, dass es als Konsequenz dieses Weltjugendtags Durcheinander geben wird! Hier in Rio gibt es Durcheinander und ich hoffe, dass es

auch in den Diözesen Durcheinander geben wird» (siehe Seite 5). Hohe Sympathie-Werte für Papst Franziskus gibt es auch in der Schweiz. In einer Online-Umfrage mit 3700 beteiligten Personen finden 62 Prozent das neue katholische Kirchenoberhaupt entweder «sehr sympathisch» (30 Prozent) oder «sympathisch» (32 Prozent). Als «mässig sympathisch» empfinden Papst Franziskus 19 Prozent, 6 Prozent ist er nicht sympathisch und 13 Prozent finden ihn «gar nicht sympathisch» Es ist nicht anzunehmen, dass die Sympathiewerte des Papstes deshalb so hoch sind, weil er sich ein «Durcheinander» in der

Kirche herbeisehnt. Eher ist festzustellen, dass er bei unterschiedlichen Menschen auch ganz verschiedene Hoffnungen weckt. So fühlen sich von ihm sowohl traditionelle Kirchgänger angesprochen, wie auch Gläubige, die den Ort der Kirche mitten unter den Menschen, als sozial engagierte Organisation verstehen. Sein glaubwürdiges Auftreten spricht zudem auch Nichtgläubige an. Da entsteht tatsächlich ein Durcheinander, das Unruhe erzeugen kann. E i n D u rc h e i n a n d e r i s t nichts Erstrebenswertes, aber es kann innerhalb der Kirche reinigend und, so hoffen wir, auch versöhnend wirken.  Niklaus Baschung


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Iss freudig dein Brot und trink vergnügt deinen Wein Stephan Schmitt, Pfarrer Pieterlen

Na ja, es muss ja nicht nur Brot und Wein sein. Es kann ja auch Irish Stew und Guiness oder Whiskey sein. So halten es die Menschen in Irland. Wer am Abend spät einen irischen Pub betritt, spürt sofort die irische Lebensfreude. Man triftt sich. Man spricht miteinander, isst und trinkt – wie es der Autor des Buches «Prediger» im Alten Testament empfiehlt, musiziert miteinander, singt und tanzt. Dabei hatte es dieses Volk in den vergangenen Jahrhunderten nicht leicht. Immer wieder wurde das Land überfallen und unterjocht – zuerst waren die Kelten da, dann kamen die Vikinger, dann die Normannen, schliesslich die Engländer.

meditation • 3 erfahrungen an den Sonntagen waren eher ernüchternd. Es waren reine «Wort»-Gottes­ dienste – also weder Gesang noch sonst Musik. Alle Kirchen hatten kein festes Ins­ trument. Der Gottesdienst dauerte maximal 35 Minuten, obwohl alle liturgischen Gebete wie Gloria und Credo in voller Länge gebetet wurden. Mit den uns bekannten irischen Segensgebeten im Hinterkopf hatte ich tatsächlich etwas anderes erwartet. Trotzdem sind die Menschen von der Religion geprägt – das spürt und sieht man. Traditionen sind in Irland grossgeschrieben – vor allem die gälisch-keltischen. Die Musik ist sehr wichtig. Man trifft sich im Pub. Einer oder eine beginnt zu spielen (Flöte, Handorgel, Banjo, Gitarre, oder Bodhrán [die irische Rahmentrommel] oder keltische Harfe). Dann stimmen die anderen in die bekannten Melodieschemen ein. Es sind keine Konzerte, sondern spontane Sessions – Ausdruck der jeweiligen Stimmung. Die Musik ist mitreissend und schnell beginnt man im Rhythmus mitzuschwingen. Dazu ein Guiness, ein Smith’icks oder ein Redbreast – und vielleicht ein Irish-Stew (Gemüseeintopf mit Lammf leisch). Angesichts der wunderschönen Landschaft, der wunderbaren Menschen und ihrer Geschichte kann man die tiefe Sehnsucht der irischen Segenstexte verstehen:

Irland hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Erste Zeugen reichen bis 5000 Jahre zurück, sind also noch älter als die Pyramiden Ägyptens: alte Gräber in Newgrange, nördlich Dublin, und uralte Siedlungsmauern in den Ceïde Fields im Nordwesten Irlands – um nur einige zu nennen. Es gibt riesige Torfvorkommen im Land, die alles konservieren. Die Besiedlung ist relativ dünn. So leben knapp ein Drittel der Bevölkerung (1,4 Millionen) im Ballungsraum Dublin. Die Landschaft ist gekennzeichnet von riesigen Weideflächen, Wiesen und Wald und einigen Gebirgszügen – die höchsten mit gut 1000 Metern im Südwesten. Zu recht trägt Irland die Bezeichnung «Grüne Insel». Das Wetter ist wechselhaft mit viel Regen. Aber man nimmt es gemütlich. Es kommt halt, wie es kommt. Ein paar Sonnenstrahlen zwischen den Wolken sind schon ein sehr schöner Tag. In diesem Sommer gab es wie auf dem Kontinent fast nur sehr schöne Tage – meistens sogar ohne Wolken. Die Iren sind fröhliche und sehr gastfreundliche Menschen. 85% sind katholisch. Nach dem EU-Beitritt 1973 hat sich das Land recht entwickelt. Man sieht das vor allem am relativ guten bis sehr guten Zustand der Strassen.

Aber dieser Aufschwung verlockte auch, über die Verhältnisse zu leben. So gibt es heute in Irland 14,2% Arbeitslose – Tendenz sinkend, wobei mehr als ein Viertel der 15- bis 24-Jährigen arbeitslos ist. Man spürt als Tourist wenig von der Armut. Gerne hätten wir etwas von der irischen Spiritualität erlebt, aber die drei Gottesdienst­

Mögest du immer einen Freund an deiner Seite haben, der dir Vertrauen gibt, wenn es dir an Licht und Kraft gebricht.

Downpatrick Head mit Dún Briste (dem abgeschnittenen Fels im Meer) – im Norden Mayos.


4 • agenda 

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pilgern

kurs

singen

Samstagspilgern auf der alten Route von Rorschach über Einsiedeln nach Genf Samstag, 31. August 2013 Schwellbrunn – Wattwil

Bibel verstehen – Glaubenskurs Donnerstag, 31.10.2013 – Freitag, 20.6.2014, 19.30 – 21.45 Murtenstrasse 48, Biel, 4. Stock

Spirituelle Gesänge aus Taize und aller Welt

  

Den Weg unter die Füsse nehmen. Auch den spirituellen Weg. Dazu lädt der alte Pilgerweg nach Santiago de Compostela ein. Die vier Pilgersamstage 2013 führen auf der alten Pilgerroute von Rorschach bis nach Schmerikon. Auf dem Weg begleiten uns Impulse und regen zu Gesprächen oder zum Nachdenken an.

Schwellbrunn – Wattwil: Marschzeit: ca. 5 Std. Biel SBB ab 6.13 Uhr Besammlung: Bahnhofhalle SBB 6.05 Uhr Billett: Bitte selber lösen • Biel – Gossau – Herisau – Schwellbrunn • Wattwil–Wil – Biel Zurück in Biel: Voraussichtlich 19.13 Uhr. Verpflegung aus dem Rucksack. Keine Anmeldung nötig. Kosten: Fr. 15.– pro Etappe. Leitung und Info: E. Caspar, 032 329 50 84, HG. vom Berg, 033 533 34 31, Niklaus Liggenstorfer, 032 342 48 61. Weitere Daten Samstagspilgern: 12. Oktober 2013. Veranstalter: Bildungsstelle der kath. Kirche, Biel Jakobswege Seeland.

ausstellung Aufbruch in eine neue Zukunft – Alltag nach dem Bürgerkrieg in Sri Lanka Fotoausstellung mit Bildern von Walter Keller Freitag, 23.8. – Sonntag, 29.9., Pauluskirche, Blumenrain 24, Biel. Vernissage: 23.8., 18.30. Offen: täglich von 8.00 – 17.00. Die Fotoausstellung zeigt verschiedene kulturelle und politische Identitäten Sri Lankas. Aktuelle Szenen aus dem Alltagsleben sollen Hoffnung geben auf eine friedliche Zukunft, in der Menschen mit verschiedenen religiösen und politischen Ansichten zusammenleben können.

Informationsabend: Donnerstag, 22.8., 19.30, Murtenstrasse 48, Biel, 4. Stock Während einem Jahr führt Sie der Kurs mitten hinein in die spannende Welt der Bibel. Sie tauchen in die Glaubenserfahrung der Frauen und Männer ein, von denen uns die biblischen Texte erzählen. Dabei erhalten Sie Hinweise, wie Sie die Texte aufschliessen und mit wachem Bewusstsein verstehen können. Sie entdecken die Grundthemen des Alten und Neuen Testamentes und erleben, wie die kritische Auseinandersetzung mit den Texten, mit dem Aufbau und der Entstehung der Bibel zu bereichernden Entdeckungen führt. Leitung: Elsbeth Caspar, Theologin; Bernhard Caspar, Theologe; Andre Flury, Theologe. Kosten: Einschreibegebühr Fr. 50.–, Kursunterlagen Fr. 70.–, Trimestergebühr normal Fr. 300.–, Ehepaare (pro Person) Fr. 240.–, Studierende und Lehrlinge Fr. 220.–. Info und Anmeldung bis 31. August: Bildungsstelle der kath. Kirche Biel, Murtenstrasse 48, PF 45, 2501 Biel oder Sekretariat Theologiekurse, Neptunstrasse 38, Postfach 1558, 8032 Zürich, Tel. 044 261 96 86. Veranstaltende: Bildungsstelle der kath. Kirche Biel, Geschäftsstelle Theologiekurse Zürich.

Kinderkleider- und Spielzeugbörse

30.8., 27.9., 25.10., 29.11., 20.12. jeweils Freita g, 2 0 . 3 0 – 21. 3 0 , Br uder K l aus, Aebistras­se 86, Biel Anmeldung und Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Leitung: Christine Vollmer Al-Khalil Kosten: Kollekte Info: Christine Vollmer Al-Khalil, Tel. 032 366 65 92; christine.vollmer@kathbielbienne.ch Veranstalterin: Pfarrei Bruder Klaus, Biel Morgensingen Dienstag, 20.8. jeweils 1. und 3. Dienstag im Monat, 9.00 – 10.00 Paulushaus Madretsch, Blumenrain 24, Biel Wir beginnen und besingen den Morgen, mit einfach lernbaren Kraft- und Volksliedern aus unserer eigenen und anderen Kulturen. Offener Singkreis. Keine Vorkenntnisse nötig. Keine Voranmeldung erforderlich. Leitung: Karin Ackermann, Tel. 076 346 27 05 Kosten: Keine Info: Pfrn. J. Hooijsma, Tel. 032 389 21 50 Veranstalterin: Ref Kirchgemeinde Biel

vortrag Samstag, 14. September, Mehrzweckhalle Ipsach A n n a h m e : 9 . 0 0   –   1 0 . 3 0 ; Ve r k a u f : 13.00 – 15.00; Auszahlung: 17.30 – 18.00

Christliches Lernen von Jesus, dem Juden Dienstag, 27.8., 19.30–21.30 Ev.-meth. Kirche, Ecke Neuhausstrasse/ Plänkestrasse, Biel

Herbst-/Winterkleider für Bébé und Kinderkleider bis Grösse 176. Regenbekleidung, Schuhe, Sportartikel z.B. Dreirad, Trottinett, Schlitten, Ski und Skischuhe usw. Kinderwagen, Autositze, Spielwaren (kein Ramsch und keine Plüschtiere), Babyphone, Stillkissen, Umstandsmode usw. Auskünfte: Karin Burkhalter, 079 244 81 01; Nadja Unterbörsch, 079 672 07 80. kleiderboerse.ipsach@bluewin.ch www.facebook.com/kinder.kleiderboerse.ipsach

Nach Daniel Boyarin können die Evangelien als gut-jüdisch begründete Lebenszeugnisse des Auferstandenen interpretiert werden. Das Leben Jesu ist ein Thora-jüdisches. Der Referent, der Bieler Pfr. Peter Winzeler (Honorarprofessor für Systematische Theologie in Bern) reflektiert seine christlich-jüdischen Dialogerfahrungen als früherer Assistent von Friedrich Wilhelm Marquardt. Leitung und Info: Pfr. Lukas Hohl, 044 844 03 17.


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nachrichten • 5

Bilanz Weltjugendtag

«Ich hoffe es gibt Durcheinander» «Die Kirche rechnet mit euch! Der Papst rechnet mit euch». Mit diesem Appell von Franziskus ging der 28. Weltjugendtag in Rio de Janeiro zu Ende. Mehr als zwei Millionen Menschen waren an den Strand von Copacabana gekommen, um den feierlichen Abschlussgottesdienst des Glaubensfestes mit Franziskus zu feiern. Welche Botschaft hatte der neue Papst für die Jugendlichen aus über 170 Ländern in Rio? «Ich hoffe, dass es als Konsequenz dieses Weltjugendtags Durcheinander geben wird! Hier in Rio gibt es Durcheinander und ich hoffe, dass es auch in den Diözesen Durcheinander geben wird», sagte er während einer Begegnung mit seinen Landsleuten aus Argentinien. Die Jugendlichen sollten ihren Elan in die Kirche einbringen und an ihren grossen Idealen festhalten – auch wenn die Realität oft entmutigend ist, lautete die Botschaft des Papstes. Franziskus Auftritte selbst erinnerten mit ihrem Schwung bisweilen an den jungen Johannes Paul II. (1978–2005). Auffallend war auch, dass der Papst immer wieder zum Dialog zwischen den Generationen aufrief. Konstruktiver Dialog der einzige Weg Franziskus hat während seines Besuchs nicht nur eine Botschaft für die Jugendlichen mitgebracht, sondern nach den jüngsten Massenprotesten auch klare Worte an die Politik in Brasilien gerichtet: Der konstruktive Dialog sei der einzige Weg für die gedeihliche Entwicklung einer Gesellschaft, so der Papst. Es brauche «eine Politik, die immer mehr und immer besser die Beteiligung der Bevölkerung verwirklicht, Formen des Elitebewusstseins vermeidet und die Armut ausmerzt», sagte er an die Adresse der Politik gerichtet. Auch der Stadt Rio, die vor der Fussballweltmeisterschaft und den Olympischen Spielen Ruhe in den Armenvierteln schaffen will, erteilte er eine Lektion. Eine massive Polizeipräsenz reiche nicht aus, um eine Favela dauerhaft zu befrieden, solange die Armen weiterhin an den Rand gedrängt würden, sagte er. Ungewöhnlich konkret wurde Franziskus zudem beim Thema Drogen: Den Bestrebungen in einigen lateinamerikanischen Ländern leichte Drogen zu legalisieren, erteilte er eine klare Absage. Und schliesslich demonstrierte der Papst aller Welt, was für ihn eine «Kirche für die Armen» jenseits von Predigtmanuskripten bedeutet: Er besuchte ein Armenviertel und traf sich mit Strafgefangenen und Drogenabhängigen.

Zugleich nutzte er die Gelegenheit, um über 1000 katholischen Bischöfen aus der ganzen Welt persönlich zum Einsatz für die Armen zu ermahnen. Sie seien «die wahren VIPs, die wir in die Pfarreien einladen müssen». Nach den chaotischen Szenen mit einem Papst, der am Montag nach seiner Ankunft in der Innenstadt von Rio in einem Kleinwagen mit nur einer Handvoll Sicherheitskräften seinen Fans ausgeliefert zu sein schien, verlief der Besuch in den folgenden Tagen weitgehend ruhig und entspannt. Dass Franziskus von seinen Fans Geschenke wie Bonbons in seinen offenen weissen Jeep geworfen wurden und immer wieder Einzelne bis zu seinem Auto vordrangen, störte ihn offenbar nicht.

Zitate

Francis & George

«Das dritte Geheimnis: Zeige Emotionen, und du hast gewonnen! Pope Francis ist ein Meister dieses Faches – und das unterscheidet ihn nicht nur von seinem Vorgänger Benedikt, sondern haut uns rational-verknöcherte Mitteleuropäer schier aus den Schuhen. Ein Papst, der nicht nur Babys küsst, sondern gern auch mal Staatspräsidentinnen und Ministerinnen. Der umarmt, der lacht und weint. Und bei dem es einem fast schon egal wird, wie konser vativ er eigentlich theologisch ist, wenn man nur weiter mit so vielen ungehemmten Emotionen überschüttet wird. Dass ein Papst so was kann…» Redaktorin Britta Baas kürte in «Publik Forum» Papst Franziskus und das Royal Baby George zu den «Männern des Sommers 2013». «Attraktivität, findet sie, sei keine Frage des Alters, und beide Männer hätten «drei Eigenschaften gemeinsam, die sie ziemlich anziehend machen»

Es gibt nur eine Kirche Papst Franziskus segnet ein Kind bei seiner Fahrt durch Rio.

Die Präsenz der Sicherheitskräfte war stark, aber in der Regel nicht störend. Auch vereinzelte Proteste gegen die Reise beeinträchtigen die unbeschwerte Atmosphäre nicht, eher schon die schweren Regenfälle. Dass die Organisation nicht perfekt war, gestand Rios Bürgermeister selbst freimütig ein: Das UBahn-Chaos und die kurzfristige Verlegung der Abschlussveranstaltungen an die Copacabana waren nur zwei der zahlreichen Pannen. Reise voller Überraschungen Die erste Reise des neuen Papstes war nicht zuletzt auch eine Reise voller Überraschungen: Es fing schon vor dem Abflug an: Wer hatte je einen Papst gesehen, der seinen Aktenkoffer selbst ins Flugzeug trägt? Dann im Flugzeug: Alle warteten darauf, was der Papst zum Weltjugendtag zu sagen hat, und der spricht über die gesellschaftliche Ausgrenzung alter Menschen. Nach seiner Ankunft machte schliesslich der silbergraue Fiat Idea Furore, mit dem er sich durch Rios Innenstadt fahren liess. Franziskus Spontanität zeigte sich auch im Programm: Einmal liess er kurzerhand 35 Müllsammler aus Argentinien zu sich auf die Bühne setzen, ein anderes Mal liess er sich «tête à tête» mit Ordensschwestern fotografieren. «Der Papst hat so viel Schwung, dass er uns stresst», scherzte Vatikansprecher Federico Lombardi. «Selbst mich überrascht er oft mit seiner Energie.»  Thomas Jansen / Kipa

«Es gibt nur eine Kirche, wie es nur einen Leib Christi gibt. Und diese Kirche ist katholisch – der Begriff leitet sich vom Griechischen ab und bedeutet ursprünglich «allumfassend». Das, was wir normalerweise mit reformiert, römisch-katholisch oder christkatholisch bezeichnen, sind nicht eigentlich Kirchen, sondern Konfessionen… Wir alle – zu welcher Konfession auch immer wir gehören – müssen heute miteinander das Profil der einen Kirche suchen. Dafür müssen wir alle immer neu reformiert werden. Tragen wir zu dieser unaufschiebbaren Aufgabe bei, indem wir nicht mehr von Kirche schreiben und sprechen, wenn wir eine Konfession meinen!» Martin Werlen, Abt des Klosters Einsiedeln, in der «Sonntagszeitung» über den Begriff Kirche und den begrifflichen Ungenauigkeiten mit ihr.  (kipa)

Abt Martin Werlen


6 • interview

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«Ich bin mit grosser Freude ein Brückenbauer» Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Prokurist bei einer Bank engagiert sich Michel Esseiva schon seit vielen Jahren in der Kirchgemeinde Biel und Umgebung, zurzeit als Kirchgemeinderat. Auch kulturelle Institutionen wie der Theaterverein Biel können auf die ehrenamtlich Unterstützung des Finanzexperten zählen. Auf seine Pensionierung per 31.1.2013 engagiert er sich in einem weiteren Amt: Er ist seit Sommer 2012 Synodalrat bei der röm.– kath. Landeskirche des Kantons Bern. 

Interview: Niklaus Baschung

Herr Esseiva, Sie engagieren sich bereits ehrenamtlich intensiv in der Kirche wie auch in kulturellen Vereinen. Weshalb haben Sie sich noch für den Synodalrat verpflichten lassen? Michel Esseiva: Organisatorisch entspricht der Synodalrat auf kantonaler Ebene dem Bieler Kirchgemeinderat. Mich hat deshalb interessiert, wie geht die Landeskirche dieselben Themen etwa im Finanzbereich an. Davon erhoffe ich mir Synergien und wertvolle Informationen für die Aufgaben des Kirchgemeinderats hier in Biel. Unterschätzt habe ich allerdings den Arbeitsaufwand. Aus dem 25-Prozent-Pensum, welches auch entschädigt wird, sind mindestens 40 Prozent geworden. Denn als Mitverantwortlicher für das Ressort Diakonie sitze ich in vielen Gremien im Vorstand. Etwa bei Caritas Bern und Caritas Jura, Dargebotene Hand Bern, in der Kommission für Flüchtlingsfragen, Interkonfessionelle Konferenz des Kantons Bern, Conseil pastoral du Jura, usw. Und was motiviert Sie persönlich an dieser Aufgabe? Der Diakoniebereich ist für mich neu. Nun erfahre ich aus erster Hand von den Sorgen und Nöten der Menschen und wie die Caritas oder die Kommission für Flüchtlingsfragen damit umgehen. Das ist spannend und lehrreich. So kann ich auch sozialpolitische Entwicklungen besser beurteilen. Mein fachliches Know-how will ich bei einem Einführungskurs für Sozial­ arbeiter in der Diakonie noch vertiefen. Es macht mir grosse Freude, dass ich da auch als Pensionierter herzlich willkommen bin. Die Landeskirche und ihre Exekutive, der Synodalrat, ist vielen Kirchenmitgliedern gar kein Begriff. Können Sie diese Begriffe kurz erklären? Der Synodalrat ist die politische Regierung der katholischen Kirche auf kantonaler Ebene und daher das Pendant zum Regierungsrat. Die röm.-kath. Landeskirche des Kantons Bern ist die «Dachorganisation» aller Kirchgemeinden

Der Synodalrat Michel Esseiva engagiert sich schon seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Kirche. Foto: Niklaus Baschung

im Kanton Bern. Mit Synode schliesslich wird das kirchliche, kantonale Parlament, also die Legislative, bezeichnet.

«Persönlich unterstütze ich, dass die Frauen dasselbe Gewicht in der Kirche erhalten, das sie bereits im gesellschaftlichen und beruflichen Umfeld wahrnehmen.» Und weshalb benötigt die Kirche eine solche Dachorganisation? Es gibt zahlreiche Aufgaben in unserer Kirche, die lokal aus finanziellen und organisatorischen Gründen gar nicht wahrgenommen werden können z.B. die Koordination gegenüber gesamtschweizerischen Institutionen wie der RKZ, dem Bistum und dem Kanton. Wir haben im Kanton Bern einige anderssprachige Missionen und Communities, die von der Landeskirche getragen werden, aus Geldern, die ihr die Kirchgemeinden zur Verfügung stellen. Die Landeskirche nimmt Vertretungspflichten wahr in all den sozialen und kirchlichen Institutionen, welche die Kirche unterstützt. Sie betreut Fachstellen und überregionale Dienste wie die Fachstelle Religionspädagogik, in der Spezialseelsorge im Spital, Gefängnis, für Gehörlose, usw.

An der letzten Synode hat Bischof Felix Gmür Stellung zur «Erklärung der Synode des Kantons Bern» genommen, welche unter anderem für die Aufhebung der Zölibatsverpflichtung und die Frauenordination eintritt. Wie werten Sie seinen Auftritt? Ich habe es geschätzt, dass der Bischof in aller Offenheit persönlich Anliegen aus dem Kirchenvolk aufnimmt und sich dem Dialog stellt. Es war nicht zu erwarten, dass er die Kirche umkrempelt und uns konkret geplante Änderungen bei der Zölibatsverpflichtung oder der Frauenordination vorstellt. Da benötigen wir noch einen Generationenwechsel im Vatikan. Persönlich unterstütze ich, dass die Frauen dasselbe Gewicht in der Kirche erhalten, das sie bereits im gesellschaftlichen und beruflichen Umfeld wahrnehmen. Ich zweifle aber daran, ob eine Aufhebung des Zölibats tatsächlich zu mehr Berufungen zu Seelsorgern führen wird. Als Finanzexperte können Sie dies beurteilen: Geht das Steuergeld in der Kirche an den richtigen Ort? Grundsätzlich schon. In der Stadt Biel haben wir als Kirchgemeinde zwei wichtige Ausgabeposten: die Infrastruktur mit den Immobilien sowie die Arbeitsplätze und die pastoralen, diakonischen Dienste. Wir wollen ein guter Arbeitgeber sein, der dem Personal geeignete


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interview / bistum • 7

Fortsetzung Interview Seite 6

Was mich bewegt

Arbeitsbedingungen und angemessene Saläre bietet. Bei den pastoralen Diensten kann ich hingegen weniger beurteilen, ob die finanziellen Mittel am geeignetsten eingesetzt werden. Als Kirchengänger frage ich mich manchmal, ob angesichts der leeren Plätze die Zahl der Gottesdienste nicht reduziert werden kann. Aber das ist nur ein finanzieller, kein seelsorgerischer Gesichtspunkt. Bei gemeinschaftsbildenden Anlässen würde ich jedenfalls nicht sparen. Mir fehlen zum Beispiel Gelegenheiten, wo sich die Gläubigen sprachenübergreifend begegnen können. Das würde ich ausbauen.

Globalisierung der Gleichgültigkeit

Die Steuereinnahmen gehen tendenziell zurück. Wie reagiert die Kirchgemeinde? Wir haben eine Ausgabenbremse mit einem Investitionstopp vorgenommen und leisten uns pro Jahr nur noch ein oder zwei grössere Projekte. Die sechs Zentren sind aufgefordert, sich strickt ans Budget zu halten. Wir beschränken uns auf das «need to have» und verzichten auf das «nice to have». Alle baulichen Objekte wurden analysiert, um den Investitionsbedarf in den nächsten Jahren einschätzen und gewichten zu können. Was würden Sie persönlich prioritär unterstützen mit knappen finanziellen Mitteln? Für mich hat das Personal Vorrang, denn dieses ist das zentrale Gut für eine Kirche. Das schliesst nicht aus, dass bei Personalwechseln Umlagerungen vorgenommen werden. Sehr wichtig für die Zukunft unserer Kirche ist für mich die Jugendarbeit. Bei den Gebäuden darf die Überlegung kein Tabu sein, ob wir bei starken Einbussen nicht eines der sechs Zentren schliessen müssen. Doch die pastoralen Dienstleistungen sollten gesichert bleiben. Als perfekter Bilinguer sind Sie in Gremien oft in der Rolle des Brückenbauers zwischen den Sprachgruppen. Fällt Ihnen dies leicht? Ich bin mit grosser Freude ein Brückenbauer zwischen den Deutsch- und Französischsprachigen. Nicht nur sprachlich, sondern auch von der Mentalität her bin ich ein Bilinguer. Bei beiden Sprachgruppen fühle ich mich daheim, denn meine Eltern stammen aus den beiden Landesgegenden. Deshalb habe ich Mühe bei den Ressentiments, die manchmal zwischen den Sprachgruppen geschürt werden. Und ich möchte mich auch nicht von einer Seite vereinnahmen lassen. Die schönste Schweiz ist für mich ein Land, in dem die sprachliche Herkunft eines Menschen keine Rolle mehr spielt bei der Wahl in ein Amt. Für ein solches Land stehe ich ein.

Der Staat hat den Auftrag, das Wohlergehen der Menschen auf seinem Gebiet zu fördern und zu schützen. Er setzt durch die Verfassung und die Gesetze einen Rahmen, der das Zusammenleben der einzelnen Menschen und Gruppen regelt. Die Regelungen garantieren einerseits den Raum freier Entfaltung, setzen andererseits dieser Entfaltung gewisse Grenzen. Das System dieses Gleichgewichtes ist allerdings nicht stabil, sondern ständig in Bewegung. Zivilgesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und politische Prozesse halten das System auf Trab, welches sich so konstant weiterentwickelt und einen neuen Ausgleich sucht. Weltgestaltung ist Christenrezept Auch die Kirchen sind in diesem Gefüge eine markante Kraft. Denn ein Grossteil der Menschen, die in unserem Land leben, gehört einer Kirche an. Auch wenn sie keine wirtschaftlichen Unternehmen und keine politische Parteien sind, können sich die Kirchen den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen nicht entziehen. Im Gegenteil: Sie müssen das, was in der Welt geschieht, mit wachem Sinn im Auge behalten. Das müssen sie deshalb, weil es zu ihrem ureigenen Auftrag gehört, das Heil in Jesus Christus den Menschen zu verkündigen, und zwar den Menschen von heute, die in dieser unserer konkreten Welt leben. Jesus hat die Menschen nicht von ihrer Welt getrennt, sondern sie in ihrer Welt gestärkt. Weltflucht ist kein Christenrezept; Weltgestaltung ist Christenrezept. Darum werden sich die Kirchen zu den wirklich wichtigen Vorgängen, die an die Substanz gehen und den Menschen in seiner Freiheit und seiner Würde betreffen, nicht neutral verhalten. Sie werden sich immer für gesellschaftliche und politische Angelegenheiten interessieren und sich da und dort auch einbringen, sei es durch Zustimmung oder Ablehnung, durch Ermahnung oder Ermunterung. Antrieb ist dabei der Dienst an der Gesellschaft und der Dienst am Nächsten. Deshalb sagt Papst Paul VI: «Die Politik ist eine anspruchsvolle, aber nicht die einzige Art, die schwerwiegende Christenpflicht zu erfüllen, anderen zu dienen». Weltöffentlichkeit aufrütteln Die Kirchen weichen schwierigen Dossiers nicht aus. Deshalb reiste Papst Franziskus kürzlich nach Lampedusa und machte die Weltöffentlichkeit einmal mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen unter die Räder kommen und auf der Suche nach einem besseren Leben sind. Es ist unmenschlich und unchristlich, hier einfach die Augen zu verschliessen. Die «Globalisierung der Gleichgültigkeit», wie er es nennt,

Papst Franziskus bei seinem Besuch auf der Insel Lampedusa, wo er eindringlich auf das anhaltende Flüchtlingstragödie zwischen Afrika und Europa aufmerksam zu machen.  Foto: zVg

hilft der Welt nicht weiter. Gleichgültigkeit fördert weder das Wohlergehen der Migrantinnen und Migranten, aus welchen Gründen auch immer sie aus ihrer Heimat weggehen wollen oder müssen, noch fördert es unser Wohlergehen. Denn die Welt ist eine, die Menschheitsfamilie ist eine, und es kann uns nur gut gehen, wenn es möglichst allen gut geht. Nicht wegschauen Nehmen wir wahr, wenn Menschen auf der Flucht umkommen? Weinen wir, wenn Frauen, Männer, Kinder, Mütter auf der Flucht sterben? Was kann unser Beitrag, der Beitrag der Schweiz sein, dass das nicht mehr oder zumindest weniger passiert? Der Appel des Papstes ist ein Hilfeschrei an die Christinnen und Christen von heute, nicht wegzuschauen, sondern sich in die Politik einzubringen, als Dienst am Menschen.

+ Felix Gmür, Bischof von Basel


8 • bibel heute

angelus 33–34/2013

Ehepaare im Jüngerkreis Die neue Ausgabe der Zeitschrift «Bibel heute» zeigt auf, dass mit der Jesusbewegung auch Ehepaare unterwegs waren. Es war eher der Normalfall, dass die Apostel sich mit ihren Ehefrauen auf den Weg machten. Frauen waren an der Verkündigung beteiligt.

Das war zur Zeit Jesu so und das war auch noch zur Zeit des Markusevangeliums, also um das Jahr 70 so. Erst das später entstandene Lukasevangelium fügt die Frau unter die Personen ein, die verlassen werden sollen (18,29– 30). Drei Generationen nach dem Aufbruch der gleichberechtigten Jesusbewegung werden also allmählich Stimmen laut, dass die Frauen zuhause bleiben sollen.

Stellen Sie sich doch bitte folgende Szene vor: Meier und Schmid nehmen ihre Aktentaschen und verlassen ihr Büro. Was haben Sie gesehen? Oder genauer: Wen haben Sie gesehen? Hand aufs Herz: Herrn Meier und Herrn Schmid, also zwei Männer, oder? Das Gleiche geschieht meistens, wenn wir den Satz aus dem Lukasevangelium lesen: «Danach suchte der Herr 72 Andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften» (10,1). Wir sehen je zwei Männer vor uns, die als Jünger ausgesandt werden. Warum? Weil die bekanntesten Berufungsgeschichten die sind, in denen Brüderpaare berufen werden, Petrus und Andreas, Jakobus und Johannes (z. B. im Markusevangelium 1,16–20). Aber warum sollten Meier und Schmid nicht eine Frau und ein Mann sein, die ihr Büro verlassen? Warum sollten unter den paarweise ausgesandten 72 nicht auch Ehepaare gewesen sein? So überraschend das auch klingen mag – in der Anfangszeit des Christentums war das der Normalfall. Das wissen wir z.B. aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth. Denn da schreibt Paulus über sich und seinen Kollegen Barnabas: «Haben wir etwa nicht das Recht, eine gläubige Frau mit uns zu führen, wie auch die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas» d. h. Petrus? (9,5). Das Apostel mit ihren Frauen unterwegs sind, ist der Normalfall, ja darauf gibt es so etwas wie einen Rechtsanspruch und viele sehr bekannte Beispiele dafür. Paulus nennt im Brief an die Gemeinde in Rom solche Paare beim Namen: Priska und Aquila (16,3), Andronikus und Junia (16,7). Bei ihnen spricht er von «meinen Mitarbeitern in Christus» und nennt sie (beide, Frau und Mann!) «angesehene Apostel, die sich schon vor mir zu Christus bekannt haben». Die Frauen sind also nicht nur Begleiterinnen, sondern selbständig an der Verkündigung beteiligt. So war es zur Zeit des Paulus, 20–30 Jahre nach dem Leben Jesu. Herkunftsfamilie verlassen Doch wie war es bei Jesus selbst? Die Evangelien überliefern eine Art Selbsttest für Menschen, die Jesus nachfolgen wollen. Im Mat-

Darstellung eines römischen Ehepaars, (Mitte des 1. Jahrh. in Pompei), so wie sie zurzeit von Apostel Paulus gelebt haben.

thäusevangelium heisst es: «Wer Vater und Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert. Wer Sohn und Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert» (10,37). Hier ist die mittlere Generation angesprochen, die alte Eltern und noch nicht verheiratete Kinder hat, für die sie Verantwortung trägt. So wie die alten Eltern unterschieden werden in Vater und Mutter und die Kinder in Sohn und Tochter, liegt es nahe, dass auch in der mittleren Generation Mann und Frau gemeint sind. Jesus fordert sie heraus, ihre Verantwortung innerhalb der Herkunftsfamilie abzugeben. Wofür? Um Mitglied einer neuen Familie zu werden, der Nachfolgegemeinschaft Jesu, der Familie Gottes. Das ist nicht nur Verzicht und Verlust. So sagt Jesus im Markusevangelium: «Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten» (10,29–30). Die Frau geht mit Auch hier sollen die familiären und häuslichen Verbindungen zurückgelassen werden, bis auf eine: die zur Ehefrau. Die Frau ist nicht erwähnt, die bleibt nicht zurück, die geht mit.

Auch Stammmütter «Meier und Schmid», die Aussendung der «72»: Dass wir bei den Jüngern Jesu zuerst an Männer denken, liegt auch am Kreis der Zwölf, die alle Männer sind. Zum einen sind sie aber nur ein Teil des grösseren Kreises der Jüngerinnen und Jünger. Lukas nennt ja 72. Und zum anderen stehen sie symbolisch für die Zwölf Stämme Israels, also für die Gesamtheit des Volkes Gottes. «Gott will sein ganzes Volk sammeln» – das verkörpern die Zwölf, quasi als neue Stammväter. Und wenn das gesammelte Volk eine Zukunft haben will, dann braucht es natürlich auch Stammmütter. Also waren die Zwölf vermutlich zu zweit unterwegs, mit ihren Ehefrauen. So wie es noch zur Zeit des Paulus der Normalfall war. (Nach dem Artikel von Martin Ebner, Professor für Exegese des Neuen Testaments in Bonn im neuen Heft von Bibel heute, siehe Kasten) Peter Zürn/Detlef Hecking, Bibelpastorale Arbeitsstelle des Schweizerischen Katholischen Bibelwerks

Mehr erfahren Sie in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Bibel heute zum Thema Jüngerinnen und Jünger Jesu. Sie erscheint im September und ist erhältlich beim Schweizerischen Katholischen Bibelwerk, ­Bederstrasse 76, 8002 Zürich, 044 205 99 60, info@bibelwerk.ch oder über w ­ ww.­bibelwerk. ch/shop. Ein Heft kostet 11 Franken, mit einem Abo (4 Hefte pro Jahr) stärken Sie als Mitglied das Bibelwerk, den Verein für biblisch interessierte Frauen und Männer. Bibel heute vermittelt die Bibel aktuell und fundiert einem breiten, auch nicht-wissenschaftlichen Publikum.


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cuestión religiosa www.cathberne.ch/mcebienne • 9

El mar

He visto, Señor, al mar sombrío y furioso atacándolas rocas. Las olas desde lejos tomaban carrera, se levantaban orgullosas, brincaban, se atropellaban las unas a las otras para pasar delante y golpear las primeras. Y cuando la espuma blanca se alejaba del inmóvil peñasco, ellas partían otra vez al galope para seguir golpeando.

El sudor Estamos en verano y, como es lógico, hace calor y también sudamos. Y tenemos que aguantar la incomodidad de estar mojados todo el día, de que la ropa se nos pegue al cuerpo, de que nos pasemos el tiempo con el pañuelo para secarnos… Nos gustaría seguramente no tener esas incomodidades. Pero el sudor tiene su parte positiva. Entre otras cosas sirve para refrigerar el cuerpo, aunque no lo parezca, elimina toxinas y sustancias nocivas para nuestro organismo, e incluso ayuda a adelgazar. Tiene inconvenientes, pero tiene también muchas ventajas. Dios también nos ha dado en esta vida su especie de sudor. Esas incomodidades que nos ayudan a seguir viviendo como cristianos y que, qué duda cabe, nos benefician aunque no queramos reconocerlo. Quizá nos ha dado el verano para que seamos capaces de reconocer la belleza del invierno y viceversa; quizá nos da los momentos tristes para que seamos capaces de vivir con más intensidad los alegres, quizá nos da la enfermedad para que podamos gozar de los momento de salud, y quizá lo malo nos ayuda a reconocer lo bueno. Pero, como suele ser normal, sólo vemos la cara mala de las cosas, sólo nos quejamos de lo negativo sin reconocer y agradecer lo positivo, y creo que no es justo. Me da la impresión

Otros días he visto el mar calmo y sereno. Las olas venían de lejos, vientre plano, calladas, para no llamar la atención, dándose sabiamente la mano, deslizándose silenciosas, y se recostaban a todo lo largo de la arena para alcanzar la orilla con la punta de sus hermosos dedos de espuma. El sol las acariciaba suavemente, y, agradecidas, al ref lejar sus rayos ellas repartían su claridad. que necesitamos vivir con intensidad todo, lo bueno y lo malo, lo que nos duele y lo que nos alegra, lo que nos hace felices y lo que nos hace sufrir. Porque así es la vida que Dios nos ha dado y quiere que la vivamos entera, no sólo a trozos. Si nos limitamos y quejarnos de lo malo también limitaremos algunas partes de nuestra existencia. Vivamos la vida a «tope», gocemos y suframos, pero reconozcamos que si todo fuera bueno también sería aburrido porque no habría contrastes. Demos gracias a Dios por lo que nos ha dado, por un tiempo para vivir que tiene luces y sombras y esa es precisamente su belleza.

Señor, concédeme el evitar los golpes desordenados que cansan y hieren al enemigo sin abrir su corteza aleja de mí estas cóleras voceantes que agotan, no permitas que me pase la vida queriendo adelantar a los otros, pisoteando a cuantos van delante de mí, borra de mi rostro el semblante sombrío de las borrascas vencedoras. En cambio, Señor, haz que pausadamente yo llene mis días como el mar cubre en calma toda la playa, hazme humilde como las aguas cuando silenciosas y dulces avanzan sin hacerse notar, concédeme el saber esperar a mis hermanos y el ajustar mi paso al suyo para ascender con ellos. Dame la perseverancia triunfante de las olas, haz que cada uno de mis retrocesos sea ocasión de subida, da a mi rostro la claridad de las aguas limpias. A mi alma la blancura de la espuma, ilumina mi vida como los rayos de tu sol hacen cantar la superficie de las aguas. Pero sobre todo, Señor, haz que yo no guarde para mí esta Luz, y que todos aquellos que se me acerquen vuelvan a su casa deseosos de bañarse en tú Gracia eternamente. Michel Quoist: del libro «Oraciones para rezar por la calle».


10 • missione cattolica italiana

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Costituzione del CdOP della MCI di Bienne e dintorni Cosa significa la sigla CdOP? È l ’abbreviazione per il Consiglio degli Orientamenti Pastorali. Cosa fa il CdOP? È il consiglio che insieme al Missionario e ai suoi collaboratori nella pastorale della nostra Missione, rif lette sulle grandi linee di attività pastorale e sociale in Missione. Q ua l i sono queste l inee d i a zione del CdOP? –– Vivere insieme. –– Annunciare. –– Aiutarsi a vicenda. –– Spiritualità. Da chi è composto il CdOP? Nel caso della nostra Missione: –– dal Missionario e dai suoi tre collaboratori nella pastorale, dunque 4 persone! –– altre 4 persone verranno proposte dalla comunità di Missione, dunque da voi carissime/i parrocchiane/i.

Chi, come e quando si vota per il CdOP? –– Chi può votare? Tutti i residenti sul territorio della nostra Missione che vi risiedono da minimo sei mesi e hanno compiuto 16 anni. –– Come e quando votare? Tutte/i le/i parrocchiane/i aventi diritto al voto propongono una persona (uomo o donna) scrivendo cognome e nome di questa persona su un foglietto. Sullo stesso foglietto dovete scrivere il vostro cognome e nome.

A inizio ottobre 2013 don Antonio provvederà allo spoglio delle proposte. Alle quattro persone più proposte (non vi è una graduatoria), don Antonio domanderà personalmente se sono disposte ad accettare di fare parte del CdOP. L’assemblea costitutiva del CdOP si terrà il 29 ottobre 2013 alle ore 19.00 nel Foyer della nostra Missione.  Don Antonio

Esempio: Io, … (vostro cognome e nome) … propongo … (cognome e nome della persona che proponete) ... come membro del CdOP, (cognomi e nomi ben leggibili). Il foglietto viene messo in una busta che va spedita o consegnata a don Antonio. Avete tutto il mese di settembre 2013 per proporre una sola persona.

Momenti di vita dei Gruppi giovani-ssimi nell’Anno della Fede 2012–2013 Plagne, S. Messa Avvento, incontri formativi, bancarella solidarietà. Via Crucis delle Mani, Auschwitz. Cena solidarietà. Jura Aventure Parc.


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papa…razzi • 11

Le pape de retour du Brésil

Il répond à toutes les questions! Dans l’avion qui le menait de Rio de Janeiro à Rome dans la nuit du 28 au 29 juillet 2013, le pape François s’est livré aux questions des 70 journalistes qui l’accompagnaient. Il a abordé une multitude de sujets, y compris les plus polémiques. En voici un aperçu. Le pape François a notamment confirmé que ses prédécesseurs, Jean XXIII et Jean Paul II, seraient canonisés ensemble, probablement le 27 avril 2014. Mais encore… Lobby gay?: «On écrit beaucoup sur ce lobby gay, je ne l’ai pas encore trouvé. Je n’ai encore rencontré personne au Vatican qui me montre sa carte d’identité avec écrit «gay». On doit distinguer le fait d’être homosexuel et le fait de faire partie d’un lobby, car les lobbies ne sont pas bons (…) Si une personne est homosexuelle, qui suis-je pour la juger? (…)».



Mgr Ricca? A propos des activités homosexuelles de Mgr Battista Ricca, prélat du IOR nommé par le pape François: «J’ai fait ce que prévoit le droit canon, c’est-à-dire l’investigatio praevia, et nous n’avons rien trouvé. Mais je voudrais ajouter quelque chose là-dessus. Je constate que, souvent, dans l’Eglise, dans ce cas comme dans d’autres cas, on va chercher les péchés de jeunesse et on les publie – pas les délits, c’est autre chose, par exemple l’abus sur des mineurs est un délit – mais si un laïc, un prêtre, une religieuse a fait un péché et s’est converti, le Seigneur pardonne. Quand le Seigneur pardonne, le Seigneur oublie. (…)».

Divorcés remariés?: «L’un des thèmes sur lesquels je consulterai le conseil des huit cardinaux, du 1er au 3 octobre, sera de voir comment avancer en termes de pastorale matrimoniale. On se marie sans maturité, sans s’apercevoir que c’est pour toute la vie ou parce que, socialement, l’on doit se marier. Cela entre dans la pastorale du mariage, comme le problème judiciaire de la nullité des mariages».

Curie romaine?: «Il y en a des saints dans la curie! Des cardinaux, des prêtres, des évêques, des religieuses, des laïcs: des gens qui prient, qui travaillent beaucoup et qui vont aussi à la rencontre de pauvres, discrètement. (…) Il y a des saints dans la curie, et aussi quelques-uns qui ne sont pas tellement saints. Ce sont ceux qui font le plus de bruit. Et vous savez qu’un arbre qui tombe fait plus de bruit qu’une forêt qui pousse. Ceux-là me font de la peine». Mgr Nunzio Scarano?: A propos de cet ancien comptable de l’Administration du patrimoine du siège apostolique (APSA) arrêté en juin dernier par la justice italienne dans une affaire de fraude et de corruption: «Il y a ce monseigneur, en prison. Il n’est pas allé en prison parce qu’il ressemblait à la «bienheureuse Imelda» (expression argentine, ndlr). Ce n’était pas un bienheureux! Ce sont des scandales qui font mal».

Austérité?: Après avoir rappelé qu’il vivait à la Maison Sainte-Marthe pour ne pas «vivre tout seul» et qu’il avait «besoin de gens à rencontrer, à qui parler», le pape a soutenu qu’une austérité générale était nécessaire pour ceux qui travaillent au service de l’Eglise.

Avortement et mariage homosexuel?: «L’Eglise s’est déjà parfaitement exprimée sur cela, il n’était pas nécessaire de revenir dessus (ndlr: lors des JMJ). Les jeunes savent parfaitement quelle est la position de l’Eglise». Rôle de la femme dans l’Eglise?: «Une Eglise sans femmes c’est comme le collège apostolique sans Marie. Le rôle de la femme dans l’Eglise n’est pas seulement la maternité, il est plus fort, c’est celui de l’icône de la Vierge, celle qui aide à faire grandir l’Eglise. (…) On ne peut imaginer une Eglise sans femmes actives. (…) Nous n’avons pas encore fait une théologie profonde de la femme dans l’Eglise». Ordination des femmes?: «L’Eglise a parlé et a dit non; Jean Paul II l’a dit avec une formulation définitive: cette porte est fermée». Mouvements charismatiques?: «Vers la fin des années 1970 et au début des années 1980, je ne pouvais pas les supporter! Un jour, en parlant d’eux, j’avais dit cela: «Ils confondent la

Photo: reforme.net

célébration liturgique avec une école de samba». Aujourd’hui, je crois que ces mouvements font beaucoup de bien à l’Eglise, en général.» Benoît XVI?: «Je l’ai toujours apprécié, c’est un homme de Dieu, un homme humble, un homme qui prie. J’ai été tellement heureux lorsqu’il a été élu pape. Et quand il a donné sa démission, il s’est agi pour moi d’un exemple, c’est un grand homme. (…) Il habite au Vatican et certains me disent: «Mais comment, il ne t’embarrasse pas?» Et j’ai trouvé cette réponse: «C’est comme avoir un grand-père à la maison, sage, vénéré, aimé et écouté. Il est prudent, il ne s’immisce pas.» Vatileaks?: «Lorsque je suis allé voir le pape Benoît XVI, nous avons prié dans la chapelle et puis, dans son bureau, il y avait une grande caisse et, dessus, une enveloppe. Benoît XVI m’a dit: «Dans cette caisse il y a toutes les déclarations, tout ce qu’ont dit les témoins; le résumé et le jugement sont dans cette enveloppe»… et il m’a tout cité, il avait tout en mémoire. C’est un gros problème, mais je n’ai pas eu peur!» Voyage au Brésil?: «Je suis content, il s’est agi d’un beau voyage, qui m’a fait du bien spirituellement. Je suis assez fatigué, mais avec le cœur joyeux. (…) La bonté, le cœur du peuple brésilien sont grands. C’est un peuple tellement plaisant, un peuple qui aime la fête et trouve toujours, dans la souffrance, une voie pour chercher le bien. (…) La joie des Brésiliens est contagieuse!» Jeunes aux JMJ?: «Le nombre de jeunes, je ne peux pas y croire… Aujourd’hui, le gouverneur (de Rio, ndlr) parlait de trois millions. Tellement de jeunes! On dit qu’ils provenaient de 178 pays! Antoine-Marie Izoard, à bord de l’avion papal, agence IMEDIA / apic


12 • reportage

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Haut lieu de l’identité catholique genevoise

Notre-Dame a survécu à Calvin et au «Kulturkampf» A première vue, la Cité de Calvin ne se prête guère aux pèlerinages. Pourtant, les critiques du réformateur n’ont pu empêcher le développement d’un pèlerinage à la Vierge Marie dans la basilique Notre-Dame, édifice néo-gothique consacré en 1859. Les catholiques genevois sont très attachés à ce symbole des luttes pour affirmer leur foi. Mais pas seulement: les diplomates en poste à Genève disent y retrouver une seconde paroisse.

n’est qu’en 1801 qu’un concordat signé entre le pape Pie VII et Napoléon oblige les autorités à tolérer l’existence d’une église catholique romaine sur le territoire de la ville. Ce sera l’église Saint-Germain.

Dédiée à l’Immaculée Conception de la Vierge Marie, la basilique Notre-Dame de Genève bruisse d’un va-et-vient continu de fidèles venus de tous horizons en quête de recueillement. A deux pas de la gare Cornavin, le contraste est saisissant. Du brouhaha de la ville, de sa circulation et de ses badauds, on passe à un monde de silence et de pénombre. Certes, la proximité avec la gare favorise la fréquentation de ce qui est considéré comme un lieu genevois de pèlerinage à la Vierge Marie. Mais il existe une raison plus imperceptible à cette dévotion: Notre-Dame touche le cœur des croyants, selon les dires de l’abbé Pierre Jaquet, curé de Notre-Dame. Après le silence de la vie catholique pendant plusieurs siècles à Genève, suite à la Réforme, cette église évoque de manière parlante une réalité catholique profonde. «Beaucoup de personnes qui passent à NotreDame sont, quelque part, touchées d’être en ce lieu», relève l’abbé Jaquet, ajoutant: «Il n’y a pas une grâce particulière ou magique, mais c’est un lieu, au cœur de Genève, où malgré le bruit les gens aiment se retrouver».

En 1850, après bien des tractations, l’Etat de Genève, sur proposition d’un de ses conseillers, James Fazy, fait don de terrains pour ériger des lieux de cultes pour les religions minoritaires. En 1851, le curé de Genève, l’abbé Dunoyer, et l’abbé Gaspard Mermillod mandatent l’architecte français Alexandre Grigny pour édifier une seconde église en ville de Genève. NotreDame est ainsi bâtie sur l’emplacement d’un ancien bastion des fortifications démolies à Cornavin, à l’écart de la communauté protestante. Les travaux se terminent en 1857. La messe, célébrée le 4 octobre de la même année, est la première sur la rive droite de Genève depuis 322 ans. L’église est consacrée le 8 septembre 1859 sous le vocable de «Notre-Dame de l’Immaculée Conception». L’abbé Gaspard Mermillod, futur vicaire épiscopal de Genève puis cardinal, en devient le premier curé.

Un attachement qui se retrouve aussi dans la population multiculturelle qui habite Genève. «Pour les employés des organisations internationales en poste ici, la norme, c’est plutôt une église comme Notre-Dame qu’une église plus moderne, où ils se reconnaîtraient moins. Ils savent qu’ils ont leur place ici», relève Pierre Jaquet. «Un jour, un Africain m’a dit: moi quand je vais dans la paroisse où j’habite, je pousse la porte, et je vois deux ou trois personnes qui me regardent et je comprends à leur regard qu’ils ne me connaissent pas et me prennent pour un étranger. Tandis que quand je viens à Notre-Dame, personne ne me regarde et j’ai l’impression d’être chez moi». Une longue lutte pour affirmer sa foi Pour comprendre l’affection particulière que portent les Genevois à Notre-Dame, il faut plonger dans son histoire. Après l’introduction de la Réforme à Genève en 1535, les catholiques romains sont privés de leurs églises et de toute expression officielle d’une autre foi que celle de Calvin pendant trois siècles. Ce

Et l’orage du Kulturkampf éclata… Après des années paisibles, sous la direction du curé Mermillod, la vie harmonieuse est rompue par l ’orage du «Kulturkampf»


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reportage • 13 La statue est arrivée à Genève en la fête de Saint François de Sales le 29 janvier 1860 avec une bénédiction papale donnée dans toutes les églises du canton. Plus tard, en 1937, la statue de Notre-Dame sera couronnée solennellement par le nonce apostolique, Mgr Bernardini. L’artiste genevois Marcel Feuillat a été mandaté pour fabriquer deux couronnes, dont une en matière précieuse. Pour que l’orfèvre puisse réaliser cette couronne précieuse, demande fut faite à la population catholique genevoise de donner son vieil or et ses vieux bijoux. «Si on la regarde de près, on voit que toute la structure de la couronne rassemble en fait des colliers, des pierres et des bagues», précise l’abbé Jaquet.

(«combat pour la civilisation») et de son anticléricalisme, dans les années 1870 à 1880. L e «Ku lt u rk ampf », venu d ’A l lemag ne, illustre la lutte menée par le chancelier Otto von Bismarck contre l ’Eglise catholique à partir de 1871. Le mouvement gagne la Suisse. Il aboutit à Genève à l’interdiction d ’une scolarité religieuse et de tout acte religieux sur la voie publique, à la limitation des ordres religieux, et même à l’incarcération d’ecclésiastiques rétifs. En 1873, le «Ku lt u rk a mpf » e st à s on comble. Mgr Mermillod est nommé vicaire apostolique de Genève, mais le Conseil fédéral refuse de le reconnaître comme tel. Le 17 février 1873, Mgr Mermillod est arrêté en son église, expulsé du territoire de la Confédération et conduit à la frontière française, contraint à l’exil. En 1875 presque toutes les églises catholiques romaines du canton sont réquisitionnées au prof it des catholiques séparés de Rome, après le concile Vatican I. L’église Notre-Dame est fermée, mais l’attachement des fidèles pour ce sanctuaire n’en devient que plus grand. Commence alors le long temps de l’exil pour les catholiques romains qui doivent se cacher pour pratiquer leur foi. Ce n’est qu’en 1907, lorsque revient l’apaisement, que la promesse est faite de rendre Notre-Dame aux catholiques romains. En 1912, moyennant une somme de 200 000 francs, l’Eglise catholique rachète NotreDame. Le 8 mai, après 37 ans de fermeture,

les clés sont enfin rendues aux paroissiens. A compter de cette date, le rosaire sera prié chaque jour dans l’église. En 1954, Notre-Dame est élevée au rang de basilique mineure. Lors de la cérémonie du 5 décembre, «l’ombellino» et le «tintinnabulum», insignes de toute basilique, prennent place dans le chœur de l’église. La devise de l’édifice est choisie: «Nuntia Pacis», autrement dit «Messagère de Paix». La statue de la Vierge Marie, objet de dévotion Objet de dévotion des f idèles de NotreDame de Genève, la statue de la Vierge Marie en marbre blanc de Carrare a été offerte par le pape Pie IX aux catholiques de Genève en 1859. Fier de son église toute neuve, l’abbé Gaspard Mermillod avait apporté, lors d’un voyage à Rome en 1859, une photo de l’édifice au pape Pie IX. En guise de cadeau, le Saint-Père avait offert au jeune curé une statue de Notre-Dame, qu’il aimait particulièrement et qu’il priait chaque jour dans sa bibliothèque. Elle lui avait été donnée par des artistes romains, dont celui qui apposa son nom au pied de notre statue, Forzani, probablement élève du célèbre Pietro Tenerani, à l’occasion de la promulgation du dogme de l’Immaculée Conception en 1854. «J’y tiens beaucoup, cependant par elle, je veux prendre possession de Genève. J’entends ainsi reconnaître l’effort magnifique d’un petit peuple uni pour l’érection d’un sanctuaire à la Sainte Vierge», avait alors déclaré le pape.

Richesse artistique La r ichesse a r t ist ique de Not re-Da me de Genève tient surtout à la beauté de ses vitraux. «C’est particulièrement beau ici en été, avec la lumière qui passe à travers les vitraux et se ref lète sur le sol», s’enthousiasme le sacristain camerounais Richard Batjom. Les premiers vitraux, de Claudius Lavergne sont posés de 1857 à 1875, les autres après le retour de l ’église à la communauté catholique romaine dès 1912. Les artistes Alexandre Cingria, Maurice Denis, Charles Brunner, Gherri Moro, Théodore Strawinsky, Paul Monnier et Jean-Claude Morand vont successivement signer d’autres œuvres. «Il s’agit-là d ’un des ensembles les plus riches de Suisse de par sa diversité», souligne l’abbé Jaquet. En 2012, pour marquer le centenaire de la prière du rosaire, Notre-Dame s’est offert un poly pt yque, qui est venu enrichir le décor de l’église. Installés au-dessus de la «porte Cornavin», quatre panneaux verticaux racontent en vingt tableaux la vie de Marie et de Jésus. La réalisation de l’œuvre a été conf iée à trois artistes genevois: les peintres Marie-Dominique Miserez et JeanMichel Bouchardy, et l ’orfèvre François Reusse. «Ce polyptyque est d’abord un ex-voto pour les grâces reçues à travers la prière du rosaire qui est récitée quotidiennement depuis 1912, date à laquelle les catholiques ont retrouvé Notre-Dame après 37 ans d’exil de leur église», explique l’abbé Jaquet, poursuivant: «Ce polyptyque est aussi un pont. Il s’offre aux générations à venir, les invite à devenir elles aussi passeurs et témoins de la foi et de l’art pour leur temps». Christine Werlé / Apic


14 • nouvelles

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Brésil: Journées Mondiales de la Jeunesse

Le pape met en garde contre les idéologies et le cléricalisme dans l’Eglise 

Association Elimisha: construction de l’Ecole Charles-de-Foucauld

Nouvelles de Tanzanie Parmi les objectifs de l’Association Elimisha figure celui d’informer régulièrement les donateurs du déroulement du projet, de l’utilisation de l’argent, de l’état des travaux et des activités de l’école Charles-de-Foucauld. Mais quelle est la situation actuelle? Emmanuel Samusure, directeur de cette école, nous en informe dans son bulletin du mois de juin 2013. «Nous continuons notre travail missionnaire de développement de l’éducation en vue d’un meilleur futur pour les jeunes Tanzaniens. Après une année d’attente, le Lycée Charles-de-Foucauld est prêt à ouvrir ses portes à partir de juillet 2013. La recherche des étudiants a déjà commencé: par les annonces à la radio, dans les journaux, de bouche à oreille et par l’affichage des annonces dans les lieux publics. Nous prévoyons d’accueillir la première classe de 30–35 élèves, tous internes (garçons et filles) qui ont entre 17 et 20 ans. Nous recrutons des étudiants qui ont terminé le secondaire I en 2012 et possédant les notes requises pour entrer dans le secondaire II. Le Lycée Charles-de-Foucauld offrira une formation de deux ans d’école secondaire supérieure menant au baccalauréat. Nous nous focaliserons sur les sciences humaines (géographie et histoire) ainsi que sur les langues (anglais-swahili-français). Etat actuel du projet Le projet de construction de l’Ecole Charles-deFoucauld avance lentement (à l’africaine!), mais sûrement. A l’heure actuelle, trois bâtiments ont été construits: deux bâtiments comprenant 4 salles de classes et deux petites salles de professeurs, ainsi qu’un bâtiment comprenant les douches/WC. L’école possède un champ de trois hectares pour les cultures locales afin d’assurer la nourriture pour les étudiants. Dons Fin janvier 2013, nous avons reçu la somme de 19 000 francs suisses de la part de l’Asso-

Photo: Tanzanie /flickr-phmontcourrier

ciation Elimisha. Nous vous en remercions de tout cœur! Avec cet argent, nous avons: –– peint l’intérieur et l’extérieur des classes –– construit les lavabos et peint les toilettes –– fabriqué et posé les portes et fenêtres des toilettes –– planté des arbustes devant les classes et autour du terrain de l’école –– acheté les matériaux pour le forage Prochaines étapes Projet No 1: Construction de la cuisine et du réfectoire. Projet No 2: Construction d’une salle de géographie. Projet No 3: Construction de deux dortoirs (1 pour les filles et 1 pour les garçons). Nous vous remercions sincèrement de votre soutien moral et financier. Bonne santé à chacune et chacun et bel été! Nous vous invitons aussi à nous rendre visite pour voir de près notre engagement missionnaire et découvrir le pays et ses gens.»  Emmanuel Samusure Pour vos dons Association Elimisha Projet de construction de l’Ecole Charlesde-Foucauld en Tanzanie 2733 Pontenet CCP 10-180105-5 Postfinance IBAN: CH49 0900 0000 1018 0105 5 BIC: POFICHBEXXX Contacts et renseignements A Arusha, Tanzanie: Samusure Emmanuel Charles-de-Foucauld Sec. School P.O.BOX 15873 samusuree@yahoo.com Tél. 00255 754 499 113 A Pontenet (CH): diacre Gaby Noirat Les Vernes 4 gnoirat@hotmail.com Tél. 032 365 51 17

Le pape François a mis en garde l’Eglise du continent sud-américain contre le «cléricalisme» et les idéologies, libérale, marxiste ou d’ordre théologique, qui sont autant de freins à la mission des chrétiens. Aux yeux du pape François, le renouveau de l’Eglise passe par la conversion des prêtres, qui doivent guider les fidèles, sans les soumettre. Et le souverain pontife de lancer à l’assistance une série d’interrogations: «Dans la pratique, est-ce que nous faisons participer les fidèles à la mission?», «dépassons-nous la tentation d’accorder une attention réactive aux problèmes complexes qui surgissent?», ou encore «les agents pastoraux et les fidèles en général se sentent-ils partie de l’Eglise, s’identifient-ils avec elle et la rendent-ils proche aux baptisés distants et éloignés?» Dans le cadre du devoir missionnaire des chrétiens, l’Eglise est exposée à plusieurs «tentations», a affirmé le pape François. Il a dénoncé l’interprétation «aseptisée» de l’Evangile et de l’Eglise, qui peut revêtir plusieurs aspects. A ses yeux, le danger le plus évident est celui de la «réduction socialisante», du libéralisme de marché aux catégories marxistes, alors que la théologie de la Libération a longtemps eu un grand poids en Amérique latine. Cléricalisme et immaturité Une autre tentation est celle d’une spiritualité «désincarnée», avec une idée déviée du progrès. Ceux qui y succombent veulent par exemple «que les prêtres se marient, que les religieuses soient ordonnées, que l’on donne la communion aux divorcés». D’autres encore en arrivent à désirer un retour en arrière et la récupération d’un passé perdu. «Ceux-là me font peur», a-t-il affirmé. Le pape a également fustigé «le fonctionnalisme» qui paralyse l’Eglise. Selon lui, cette conception réduit la réalité de l’Eglise à la structure d’une ONG. «Ce qui importe, c’est le résultat constatable et les statistiques», a déploré le souverain pontife. Il a également vivement critiqué le «cléricalisme», expliquant par ce phénomène le manque de maturité et de liberté chrétienne dans une bonne part du laïcat latino-américain, allant jusqu’à parler de «complicité pécheresse». Le pape a énuméré les caractéristiques que doivent posséder les évêques: ils doivent être des «hommes qui aiment la pauvreté, aussi bien la pauvreté intérieure comme liberté devant le Seigneur, que la pauvreté extérieure comme simplicité et austérité de vie».  (apic)


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agenda • 15

pèlerinage Nouveau guide pour le marcheur sur le Chemin de St-Jacques-de-Compostelle, entre Bienne et Payerne

lecture

méditation

Première encyclique du pape François: «La lumière de la foi», aux Editions St-Augustin

Méditation zen chrétien

Les Editions St-Augustin publient, pour la Suisse romande, la première encyclique du pape François. Celle-ci est le fruit du travail de deux papes. Avec cette encyclique consacrée à la foi, le pape François achève la trilogie commencée par Benoît XVI, assumant le travail de son prédécesseur, qui avait entamé la rédaction du texte. Le pape François a ajouté quelques contributions supplémentaires à la première ébauche. L’objectif du texte est de retrouver le caractère lumineux propre à la foi, capable d ’éclairer l ’ensemble de l’existence humaine. Celui qui croit, voit. Celui qui croit n’est jamais seul car la foi est un bien de tous, un bien commun qui permet de distinguer le bien du mal, pour construire notre société en donnant de l’espoir. C’est le cœur de «Lumen fidei»: celle d’une foi qui ne sépare pas l’homme de la réalité, mais l’aide à comprendre sa signification profonde. A notre époque, écrit le pape, dans laquelle la croyance s’oppose à la recherche et où la foi est considérée comme une illusion, un saut dans le vide qui empêche la liberté de l ’ homme, il est important de faire conf iance et de se conf ier, humblement et avec courage, à l’amour miséricordieux de Dieu, qui corrige les distorsions de notre histoire. «La lumière de la foi», Pape François. Préface de Mgr Pierre-Marie Carré, archevêque de Montpellier. Editions St-Augustin.

Des journées de méditation zen chrétien, animées par Yves Saillen, auront lieu les 28 septembre, 19 octobre et 30 novembre 2013, de 10.00 à 17.15, au Cénacle de Genève (promenade Charles-Martin 17). Za-zen, être assis en méditation, exercice spirituel à la fois sobre, simple et subtil, demande à être pratiqué dans le quotidien, individuellement et en groupe, à être approfondi lors de sessions de un à plusieurs jours. Il devient de par là même source de force et de renouveau intérieur. Il est bénéfique pour la santé, favorise le développement des facultés telles que la concentration et la clairvoyance, la connaissance de soi-même. Pour les personnes qui sont en quête de paix, de renouveau spirituel, qui sont décidées à faire l’expérience de leur nature essentielle, une avec celle de Dieu, cet exercice est propice à leur démarche. Au cours de ces journées, les séquences de 25 minutes de méditation sont entrecoupées par quelques minutes de marche. Des exposés et échanges relatifs à la pratique font partie du programme. Nous portons des habits amples de couleur unie et sombre, ceci afin de favoriser le recueillement. La participation suppose une bonne santé psychique. Yves Saillen pratique depuis de nombreuses années le za-zen en tant que chrétien, est autorisé à enseigner. Pour de plus amples informations, il est atteignable au: 031 869 34 49 (plutôt en soirée ou durant les week-ends) ou par courriel: saillen-jordi@bluewin.ch Prix de la journée: Fr. 50.– (apporter son pique-nique).

Suite à l’inauguration d’un chemin de liaison Bâle-Jura-Trois Lacs en 2011, une brochure pour accompagner spirituellement le marcheur entre Bienne et Payerne a vu le jour. Elle contient des textes et des photos magnifiques et est disponible dans les églises et auprès des Offices de tourisme concernés. Cette brochure, en français et en allemand, comporte 17 haltes, toutes reliées à un point de vue, un paysage, une église, un village ou un lieu particulier. Comme il existait déjà une brochure pour le pèlerin éditée par les Chemins de St-JacquesSuisse, avec des détails historiques et pratiques, le groupe de rédaction du guide a voulu avant tout privilégier l’aspect méditatif sous forme d’une réflexion offerte à tous. Avec des sensibilités plurielles, elle s’exprime par l’attention aux détails, à une atmosphère, une architecture, etc., faisant parfois résonner l’histoire ou les changements intervenus au fil du temps. Cette brochure souhaite donner des impulsions diverses grâce à la beauté des lieux rencontrés et l’empreinte que l’homme a laissée dans les paysages et les lieux façonnés de sa main…

médias Canal 3 – FM 106.4 et 106.8 PARABOLIQUES, le magazine œcuménique des Eglises biennoises sur Canal 3. Dimanche 10.30 / Rediffusion mercredi à 19.00. 18 et 21 août: Promenades spirituelles à Bienne 25 et 28 août: A l’écoute des souffrances cachées www.paraboliques.ch www.canal3.ch/FR/emissions/chroniques/ paraboliques TELEGLISE, l’émission des Eglises de Bienne et du Jura bernois sur TeleBielingue. Tous les jours à 10.30 et 16.30. Dès le 25 août: «Aux sources de la Suze» www.telebielingue.ch/fr/emissions/teleglise


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(ndlr: à présent dans l’hôtellerie).

Fachstellen der röm.-kath. Kirche Biel Bildung Kommunikation Soziales, Postfach 45, Murtenstrasse 48, 2501 Biel Sekretariat/Secrétariat Mo/Di/Do 8.00–11.00 Mi 8.00–11.00 / 13.30–16.00 Anita Chavaillaz 032 329 50 82 / Fax 032 392 50 90 anita.chavaillaz@kathbielbienne.ch Fachstelle Bildung Maria Regli maria.regli@kathbielbienne.ch Rébecca Kunz rebecca.kunz@kathbielbienne.ch 032 329 50 84 Fachstelle Soziales Sara Bapst sara.bapst@kathbielbienne.ch Service social Charlotte Krebs charlotte.krebs@kathbielbienne.ch 032 329 50 85 Fachstelle Kommunikation/Angelus Niklaus Baschung 032 329 50 81 niklaus.baschung@kathbielbienne.ch Services des médias/Angelus Christiane Elmer 032 329 50 80 christiane.elmer@kathbielbienne.ch Fachstelle Jugend Aebistrasse 86, 2503 Biel Andreas Hugentobler-Alvarez andreas@kathbielbienne.ch Eliane Muff eliane.muff@kathbielbienne.ch 032 366 65 95

Lits anciens, nouveau bonheur Les lits du Centre hospitalier qui ont fait leur temps sont aujourd’hui utilisés dans divers pays, comme par exemple au Bénin, en Afrique occidentale. Voici l’article de la journaliste Andrea Auer, paru dans «à propos», le journal du personnel du Centre hospitalier de Bienne. Depuis une bonne année, les patients du Centre hospitalier disposent de nouveaux lits. S’il a fallu changer les 350 anciens lits, c’est parce qu’ils étaient en partie irréparables et qu’ils ne correspondaient plus aux exigences de sécurité. Tout d’abord le Centre hospitalier pensait vendre les anciens lits à des privés. Pourtant l’idée a vite été abandonnée, comme l’explique Bernhard Roder, responsable de la gestion du matériel. «D’une part, on souhaitait une élimination rapide et d’autre part ces lits et leur transport auraient été trop lourds pour la plupart des ménages privés.» Ce sont donc les œuvres d’entraide qui ont été prises en considération, à savoir les associations IATC, HelpPoint Sumy ainsi que ASV Bénin. L’association Help-Point Sumy, de Wohlen en Argovie, effectue depuis plusieurs années des transports d’entraide dans la ville ukrainienne de Sumy. C’est ainsi que, l’an passé, environ 150 lits d’hôpital ont pris la direction de l’Ukraine. En outre, cette association a soutenu l’œuvre d’entraide ASV Bénin pour la livraison de 70 lits au Bénin, en Afrique occidentale. Le Biennois Frank Kouami Azandegbe a spécialement créé cette œuvre d’entraide pour le transport des anciens lits d’hôpital vers son pays d’origine. «J’ai pu me rendre compte par moi-même à quel point l’hôpital universitaire du Bénin avait un besoin urgent de nouveaux lits», explique l’Africain d’origine, qui vit en Suisse depuis 2005 et travaille dans un home pour personnes âgées

En 2010, Frank Kouami Azandegbe a subi une opération au Centre hospitalier. «Lorsque je ne trouvais pas le sommeil la nuit, je me demandais ce qu’il advenait des lits qui ont fait leur temps. Après mon séjour à l’hopital, j’ai approfondi la question.» Le hasard a voulu que précisément à ce moment-là, le Centre hospitalier planifiait l’acquisition de nouveaux lits et cherchait donc preneur pour ses anciens lits. «C’était là l’occasion idéale d’aider mon pays d’origine. Il fallait tout simplement que j’agisse», explique Frank Kouami Azandegbe. Car un soutien uniquement sous forme d’argent n’apporte pas grand-chose: «Cet argent se serait tout simplement évaporé. En revanche, par une livraison de lits, je pouvais réellement aider mon pays. Ceux-ci seront encore utilisés très longtemps au Bénin.» Frank Kouami Azandegbe a fait quatre fois le déplacement en Afrique, afin de s’assurer que les lits arrivent réellement à destination et ne soient pas détournés à la frontière. Lors d’une de ces visites, il a vu un lit dont la tête était totalement de travers et bloquée. «J’ai alors expliqué au technicien avec précision le fonctionnement de ce lit. Il a ensuite instruit tous les collaborateurs.» Recherche de soutien «Le transport de lits représente un investissement dans l’avenir de mon pays», se réjouit Frank Kouami Azandegbe, qui continue de récolter de l’argent pour l’hôpital universitaire du Bénin. «Mon prochain but est d’apporter une aide à la construction d’un bloc opératoire.» Pourtant le transport des lits a englouti l’ensemble de ses économies. C’est pourquoi Frank Kouami Azandegbe recherche du soutien. «Ma vie en Suisse m’a permis de faire une bonne action pour mon pays d’origine. J’en suis très reconnaissant» se réjouit-il. Vous souhaitez aider son association? Courriel: franckaz@yahoo.fr Le Bénin Cet Etat africain est délimité par le Nigeria, le Niger, le Burkina Faso, le Togo et, au sud, par le golfe de Guinée. En 2004, au Bénin, le nombre de médecins s’élevait à quatre pour 100 000 habitants. En 2009, l’espérance de vie était de 61,8 ans…


communauté francophone

Ch. Geyisried 31, 2504 Bienne. Tél. 032 328 19 20. communaute.francophone@kathbielbienne.ch Secrétariat: lu–ve 8.00–12.00; 13.30–17.30. Détails: voir encadré ci-dessous.

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Samedi 17 et dimanche 18 août 2013 / 20e dimanche ordinaire / Fin des vacances scolaires Samedi 17 août 17.00 St-Nicolas Dimanche 18 août 10.00 Christ-Roi 10.00 Péry, messe patronale Offrandes: Q uête diocésaine pour les tâches du diocèse

Sortie des servant(e)s de messe à Europa Park, le 29 juin dernier. Photo:  abbé Patrick Werth

Mardi 20 août 9.00 Christ-Roi (chapelle) Mercredi 21 août 9.00 Ste-Marie (crypte) Jeudi 22 août 9.00 St-Nicolas (chapelle) Samedi 24 et dimanche 25 août 2013 / 21e dimanche ordinaire Samedi 24 août 17.00 St-Nicolas Dimanche 25 août 10.00 Ste-Marie 08.45 Centre hospitalier, célébration plurilingue Offrandes: Caritas Suisse Mardi 27 août 9.00 Christ-Roi (chapelle) Mercredi 28 août 9.00 Ste-Marie (crypte) Jeudi 29 août 9.00 St-Nicolas (chapelle) Remplacement de l’équipe pastorale pendant les vacances L’abbé Thaddée sera là du 5 au 25 août, puis du 2 au 8 septembre. Tél. 079 934 16 28. Rappel: messes radio… et Edith Piaf Les messes des dimanches 29 septembre et 6 octobre seront radiodiffusées depuis l’église du Christ-Roi. Lors de la célébration du 29 septembre, un hommage sera fait à la chanteuse française Edith Piaf, disparue voici 50 ans. Cette messe nous permettra de méditer l’Evangile à travers la vie tumultueuse de l’artiste. Plus d’informations suivront. Attention! Changement de date pour l’assemblée de paroisse d’automne Merci de prendre note du changement de date de la prochaine assemblée de paroisse. Au lieu du 20 novembre, cette séance aura lieu mercredi 4 décembre à 20.00 à ChristRoi.

Messe patronale de Notre Dame de l’Assomption à la chapelle de Péry-Reuchenette Bienvenue à toutes et tous le dimanche 18 août 2013 à 10.00 à la chapelle de PéryReuchenette! La messe sera chantée par le groupe de chant «Chandor» et sera suivie d’un apéritif et d’une grillade conviviale. Merci de vous inscrire au plus vite auprès de Marlyse Nobs: tél. 032 485 12 82 ou par courriel: am.nobs@bluewin.ch Exposition DAVID’Aventure Une proposition du Relais catéchétique du Jura bernois. Le volet le plus visible de DAVID’Aventure sera sans doute l’exposition interactive et intergénérationnelle qui se tiendra à Malleray du 18 janvier au 2 mars 2014. Mais cette expo, ce sera aussi un cycle de conférences prévu pour le mois de novembre 2013. DAVID’Aventure, ce sera encore l’occasion de se plonger directement dans la Bible en petits groupes, afin de chercher par soi-même ce que les textes bibliques nous apprennent de Dieu, de David, des hommes et des femmes d’aujourd’hui. Dans le cadre de l’expo: Tables de la Parole En lien avec l’expo DAVID’Aventure, des temps d’étude biblique seront proposés en différents lieux de la région. Ils permettront de se plonger dans la lecture des livres de Samuel. Ouverts à tous, ces temps préparent à la visite de l’exposition mais n’en sont pas un préalable indispensable. Pour participer à ces temps d’étude biblique, veuillez vous référer aux annonces paroissiales dès septembre! Relais catéchétique du doyenné du Jura bernois Chemin Geyisried 31 2504 Bienne Tél. 032 342 12 04 relaiscate@bluewin.ch

Rencontre des aînés de Christ-Roi Bienvenue à la prochaine rencontre qui se tiendra mercredi 21 août à Christ-Roi dès 14.30. Nouvelle salle paroissiale de Ste-Marie Jusqu’au 30 août, notre salle paroissiale peut encore être utilisée. Les travaux de rénovation vont ensuite débuter et durer probablement jusqu’à mi-décembre. Merci de votre compréhension! NOUS CONTACTER? A Christ-Roi (ch. Geyisried 31) Danielle Estoppey, secrétaire (remplaçante: Sylvia Beusch), 032 328 19 20, communaute.francophone@kathbielbienne.ch Abbé Nicolas Bessire, 032 328 19 32, nicolas.bessire@kathbielbienne.ch Abbé Patrick Werth, 032 328 19 34, patrick.werth@kathbielbienne.ch Claudine Brumann, catéchiste, 032 328 19 25, claudine.brumann@kathbielbienne.ch Madeleine Froidevaux, catéchiste, 032 328 19 22, madeleine.froidevaux@kathbielbienne.ch Corinne Thüler, catéchiste et animatrice jeunesse, 032 328 19 21, corinne.thueler@kathbielbienne.ch François Crevoisier, catéchiste et aumônier des aînés, 032 328 19 24, francois.crevoisier@kathbielbienne.ch Jean-Marc Elmer, catéchiste et aumônier des aînés, 032 328 19 23, jean-marc.elmer@kathbielbienne.ch A la rue de Morat 48 Christiane Elmer, rédactrice, 032 329 50 80, christiane.elmer@kathbielbienne.ch


missione cattolica italiana

Rue de Morat 50, 2502 Bienne, T. 032 328 15 60, F. 032 328 15 62/64, mci@kathbielbienne.ch, www.cathberne.ch/mcibienne, Lun.–Ven. 16:00–18:00 don Antonio Ruggiero, missionario, T. 032 328 15 63, antonio.ruggiero@kathbielbienne.ch / Antonio Bottazzo, conciergerie, T. 032 328 15 65, antonio.bottazzo@kathbielbienne.ch / Annalisa Fiala, segretaria, T. 032 328 15 60, annalisa.fiala@kathbielbienne.ch / Mauro Floreani, anim. past. sociale e segr. amministr., T. 032 328 15 66, mauro.floreani@kathbielbienne.ch / Daniel Lattanzi, anim. past. catechesi, T. 032 328 15 61, angelus 33–34/2013 daniel.lattanzi@kathbielbienne.ch / Francesco Margarone, anim. past. giovani, T. 032 328 15 60, francesco.margarone@kathbielbienne.ch

Orario delle S. Messe, 16.–29.8.2013 XX del Tempo ordinario / Anno C Sabato 17 agosto 2013 • ore 17:00 Cappella della Missione Domenica 18 agosto 2013 • ore 9:15 Cristo Re • ore 11:00 S. Maria XXI del Tempo ordinario / Anno C Sabato 24 agosto 2013 • ore 17:00 Cappella della Missione Domenica 25 agosto 2013 • ore 9:15 Cristo Re • ore 11:00 S. Maria Tutti i venerdì presso la Cappella • ore 17:30 Adorazione eucaristica (Esposizione del SantissimoSacramento) Da martedì a venerdì presso la Cappella • ore 17:45 Recita del S. Rosario • ore 18:30 vedi calendario liturgico delle S. Messe interno N° d’urgenza Nei g ior n i fe st iv i e solo i n c a so d i defunto/a, situazioni di fin di vita, malattia grave, vogliate gentilmente comporre il numero seguente 078 793 44 40. Iscrizione all’anno catechistico 2013/14 Cari genitori, v ’ inv it ia mo, come ogni anno, dopo aver ricevuto la lettera con il tagliando d ’ iscriz ione 2 01 3/ 2 014 a consegnarlo in Missione. Potete lasciarlo nella buca delle lettere del la M issione o spedirlo via posta, fax, e-mail ai numeri/indirizzi indicati sopra e sotto entro sabato 7 settembre 2013. Per eventuali problemi o chiarimenti, Daniel è a disposizione da metà agosto tutti i mercoledì, giovedì e venerdì dalle ore 16:00 alle ore 18:00 in Missione o al numero telefonico 032 328 15 61. Vi ricordiamo anche che i vostri/e f igli/e iscritti dal 2° all’8° anno, parteciperanno ad

incontri di 1 ora e mezza, 2 volte al mese secondo un calendario. Inoltre, da mercoledì 18 settembre 2013, troverete, come ogni anno, i gruppi di catechismo per classe affissi sulla vetrata della Missione. Vogliate gentilmente controllare quando vostro/a figlio/a avrà l’incontro di catechismo. Inf ine sappiate che il catechismo inizierà con un primo incontro a cui parteciperanno tutti i bambini/ragazzi (dal 1° all’ 8° anno) ed i catechisti: sabato 21 settembre 2013 dalle ore 10:00 alle ore 11:30 nella Missione Cattolica Italiana. Nell’attesa di rivedervi tutti, vi auguriamo una buona ripresa e vi salutiamo cordialmente nel Signore. Biel/Bienne, luglio 2013 don Antonio Ruggiero, missionario Daniel Lattanzi, anim. pastorale Corso di preparazione al matrimonio cristiano Le coppie che desiderano celebrare il sacramento del loro matrimonio negli anni 2014–2015 sono invitate ad iscriversi al più presto al corso da don Antonio. Il primo incontro si terrà il 22 settembre di quest’anno, alle ore 15:00 presso il Foyer della Missione Cattolica Italiana, alla rue de Morat 50 a Bienne. Le coppie saranno accompagnate dal missisonario e, di volta in volta, da: un medico, un avvocato, gli psicologi, ecc. e coadiuvati da 2 coppie animatrici, e aiutate a rif lettere sul valore del matrimonio, il significato della maternità e della paternità responsabile, la comunicazione all’interno della coppia, la spiritualità del matrimonio. Tutti gli interessati sono pregati di annunciarsi presso la Missione Cattolica Italiana di Biel/Bienne. Uscita della Terza età

come già annunciato negli scorsi numeri, il Gruppo della Terza età avrà la gioia di trascorrere una giornata nella città di Fribourg, giovedì 12 settembre 2013. Chi desidera partecipare, è pregato gentilmente di passare in Missione per iscriversi e versare la quota di partecipazione di Frs. 50.– (bevande escluse). Partecipano alla giornata i primi 50 iscritti! Per il programma e l’iscrizione si prega di prendere contatto con la Missione.

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Inizio anno pastorale 2013 e festa delle famiglie

Domenica 15 settembre 2013, la Missione dà inizio all’anno pastorale con la tradizionale Festa delle famiglie a Plagne (Halle des fêtes de la Fanfare montagnarde) con il programma seguente: –– ore 10:00, accoglienza –– ore 11:00, celebrazione della S. Messa animata dal coro «don Giuseppe»; –– ore 12:30, pranzo (la Missione serve gratuitamente il risotto; per il secondo piatto, ciascuno a gradimento potrà acquistare salsicce, cotolette, patatine fritte e bevande); vendita pasticceria il cui ricavato va a favore dei progetti missionari; –– dalle ore 12:00 in poi, ricca Tombola e animazioni varie allieteranno il pomeriggio. Per coloro che non hanno un mezzo per spostarsi, organizziamo un servizio trasporto fino a Plagne (partenze davanti alla Missione ore 8:45 e ore 10:15 ; partenze da Plagne ore 14:30). Vogliate gentilmente annunciarvi al segretariato della Missione. Vita della comunità, 16.–29.8.2013 • Mercoledì 21 agosto, ore 19, preparazione Battesimo, in Missione; • ore 19:30–21:00, prove del «Coro don Giuseppe». • Giovedì 22 agosto, ore 14:00–17:00, visita agli ammalati. • Mercoledì 28 agosto, ore 17:30–18:30, prove del «Gruppo Teatro», con Daniel, in Missione; • ore 19:30–21:00, prove del «Coro don Giuseppe». • Giovedì 29 agosto, ore 14:00–17:00, visita agli ammalati. Solidarietà della Missione Recosoto delle questue raccolte durante le S. Messe del mese di maggio 2013: • 4/5 maggio, Frs. 412.40 per la Diocesi; • 9 maggio, Frs. 113.15 per Conferenza pastorale; • 11/12 maggio, Frs. 280.05 per la Diocesi; • 18/19 maggio, Frs. 792.90 per la Diocesi; • 25/26 maggio, Frs. 189.40 per MCI, progetti. U n g r a z i e d i c u o r e a t u t t i /e i / l e parrocchiani/e, che hanno contribuito a questi segni di carità e di grande solidarietà. Vedi anche pagina 10


misión católica de lengua española

Rue de Morat 48, 2502 Bienne, Tel. 032 323 54 08. E-Mail: mision.espanola@kathbielbienne.ch Misionero: P. Arturo Gaitán  / Asistente social: José-Luis Marcos www.cathberne.ch/mcebienne

AVISOS • La Misa en castellano en Biel se celebra todos los domingos a las 11h30 en la Iglesia de San Nicolás. • Misa en castellano en Grenchen, todos los domingos a las 10h00. Durante los meses de julio y agosto se suspenden las misas. • Grupo de señoras de los lunes, primeros y terceros lunes de cada mes, a partir de las 15h00 en la Misión (en julio y agosto se suspenden los encuentros). • Cursos de francés. El sábado día 14 de septiembre, a las 11h00, dará comienzo un nuevo curso de francés para principiantes. Las personas interesadas deberán inscribirse en la Misión. • Cursos de alemán. El viernes día 13 de septiembre, a las 18h00, dará comienzo un nuevo curso de alemán para principiantes. Las personas interesadas deberán inscribirse en la Misión. • Inscripciones a catequesis Ya está abierto el plazo de inscripción para las catequesis en nuestra Misión. Los niños que se inscriban para la Primera Comunión, deben tener 6 años como mínimo. Los chicos de Confirmación que no hayan realizado catequesis anteriores en la Misión, deben tener 14 años cumplidos. Las inscripciones se recogerán hasta el 14 de septiembre. Los niños que ya asistieron a catequesis el curso pasado, no necesitan inscripción para el nuevo curso. • Desde enero de 2013, se viene exigiendo un certificado de confirmación para ser padrino de bautizo y a partir de septiembre también para casarse. Las personas mayores que estén sin confirmar y quieran hacerlo que se inscriban en la Misión. Habrá horarios especiales para ellos y tendrán que hacer un curso de catequesis de dos horas mensuales. • Peregrinación 2013: Este año será el domingo 22 de septiembre. Saldremos a las 9h00, el autocar nos espera delante del Palacio de Congresos. El regreso está previsto sobre las 19h00 como muy tarde. Iremos a Romont (cantón de Fribourg). Visitaremos el pueblo, que es muy bonito, celebraremos la misa en la Iglesia de la Asunción, que es preciosa, comeremos en el patio del castillo y por la tarde visitaremos también, como no, el «MUSÉE SUISSE DU VITRAIL» (visita guiada). Todos aquellos que deseéis venir, debéis inscribiros en la Misión. Tenéis tiempo hasta 14 de septiembre. Recordad que viajaremos en autocar y que dependiendo del número de personas que se inscriban, las plazas pueden estar limitadas. Por ello conviene que os inscribáis cuanto ante.

Noticias sociales Ejercicio de amor Una de las enseñanzas de Jesús que con frecuencia resulta incomprendida por nosotros, es la práctica del amor. Aún no aceptamos que cuanto más practiquemos el dar y recibir amor, mayores bendiciones recibiremos, contribuyendo además a mejorar nuestro entorno. La mayoría de los problemas en nuestra vida, encuentran su solución en el amor; si me preguntas quien es la persona a quien debes dirigir tu amor para ser feliz, te recomendaría dirigirlo en principio a ti mismo; porque el amor es una manifestación interna. El amor nos llega todos los días en forma interminable y sin parar, directamente del amoroso corazón de Dios, con el hálito de vida que diariamente necesitamos para existir. El amor así manifestado, parte de ti, hacia el exterior. Por tanto, para alcanzar una vida de amor, armonía, paz y realización tú debes ser el principal protagonista. Para obtener amor tú debes darlo, se debe dirigir internamente hacia ti y externamente hacia los demás. Tú demuestras el más profundo amor y respeto a ti mismo, cuando prodigas amor a los demás. A continuación expongo diversas sugerencias de éste para que empecemos a cultivar y entender este sentimiento: • Mostraré mi amor siendo paciente, aun cuando preferiría estar impaciente y desesperarme. • Mostraré mi amor perseverando aun cuando podría ser más fácil renunciar: • Mostraré mi amor sonriendo, aun cuando preferiría quejarme.

• Mostraré mi amor adquiriendo el hábito de decir frecuentemente «te amo» a quienes están cerca de mí, tales como los miembros de mi familia y amigos queridos.

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• Mostraré mi amor trabajando con alegría inclusive cuando amanezca con mucha flojera. • Mostraré mi amor siendo sincero, aun cuando una pequeña mentira se adaptaría mejor a mis propósitos. • Mostraré mi amor llevando a cabo todas mis actividades con integridad. • Mostraré mi amor manteniendo mi boca cerrada aun cuando preferiría chismorrear o criticar a alguien que esté cerca o me resulte antipático. • Mostraré mi amor diciendo una palabra amable, aun cuando me parecería mejor mostrar una actitud de autoridad con una palabra dura. • Mostraré mi amor siendo cortés en lugar de ser brusco o grosero. • Mostraré mi amor perdonándome a mí mismo y a los demás en vez de culparme y condenarlos.

• Mostraré mi amor pensando en los demás en lugar de ser desconsiderado y desatento. • Mostraré mi amor ofreciendo amistad a los desamparados y solitarios. • Mostraré mi amor comprometiéndome en lugar de dar la espalda, desentenderme o justificarme.

• Mostraré mi amor diciendo y practicando el «puedo» en lugar de no se puede. • Mostraré mi amor exigiendo justicia y rectitud para mí mismo y los demás. • Mostraré mi amor evitando que abusen de mí, me maltraten o me pongan en ridículo y evitando abusar, maltratar o poner en ridículo a alguien. • Mostraré mi amor practicando estas sugerencias de amor, hoy y todos los días de mi vida.


pfarrei st. maria

Juravorstadt 47, 2502 Biel, Tel. 032 329 56 00, Fax 032 329 5619, pfarrei.stmaria@kathbielbienne.ch Sekretariat Montag–Freitag, 8.00–12.00 / 13.30–17.30; Pfarradministrator: Jean-Marc Chanton. Pfarreihelferin und Koordinatorin Katechese: Veronika Meile; Katechetinnen: Elisabeth Favrod, Rita Gruber, Katrine Jung Ruedin, Veronika Meile, Angela Sahli. Sakristanin: Dominika Bähler.

17./18. August 2013 20. Sonntag im Jahreskreis Samstag 16.15 Beichtgelegenheit 17.00 Eucharistiefeier in der Krypta Sonntag 9.30 Eucharistiefeier in der Ober­ kirche 18.00 Portugiesischer Gottesdienst in der Oberkirche Opfer:  Diözesanes Opfer für die Aufgaben des Bistums Dienstag, 20. August 2013 9.00 Eucharistiefeier in der Krypta Donnerstag, 22. August 2013 15.30 Eucharistiefeier im Altersund Pf legeheim La Lisière in Evilard 24./25. August 2013 21. Sonntag im Jahreskreis Samstag 17.00 Eucharistiefeier in der Krypta Sonntag 9.30  Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Oberkirche 18.00 Portugiesischer Gottesdienst in der Oberkirche Opfer: Für CARITAS Schweiz Dienstag, 27. August 2013 9.00 Eucharistiefeier in der Krypta Spitalzentrum 8.45 Sonntagsgottesdienst am 25. August 2013. Rosenkranzgebet 18.00 Montag in der Krypta 15.00 Freitag in der Krypta

Hinweise

Kirchenchorproben Jeden Dienstag, 20.00 im Pfarrsaal. Jassnachmittag Jeden Montag, 14.00 im Pfarrhaus, Zimmer St. Louis. Taufe Am 18. August dürfen wir Severin David Wiplinger durch das Sakrament der Taufe in unsere Glaubensgemeinschaft aufnehmen. Wir wünschen ihm und seiner Familie Glück und Gottes Segen.

Frauengruppe St. Maria Donnerstag, 22. Aug ust: Ausf lug nach Einsiedeln. Über Zug, Sihlbrugg über den Hirzel nach Einsiedeln. Gottesdienst um 11.15 in der Klosterkirche, anschliessend Mit tagessen. Danach Besuch des K lostermuseums mit Führung. Abfahrt Biel: 8.00, Carterminal Walserplatz. Pfarreirat Am 29. August trifft sich um 19. 30 der Pfarreirat St. Maria – Christ-König im Pfarreizentrum Christ-König. Neben den A lltagsgeschäften nehmen wir auf, was wir in der Retraite 2012 begonnen haben: die Frage nach unserem Prof il. Sind Sie interessiert, als Vertreterin bzw. Vertreter der Pfarrei St. Maria im Pfarreirat mitzuwirken? Gerne geben wir Ihnen weitere Auskünfte. Kolping-Familie Donnerstag, 5. September, 14.0 0 : Besuch der Landi Dotzigen. Anmeldung bis 31. August an Roman Bachmann, Tel. 032 373 38 53. Festgottesdienst der «goldenen Paare» Feier n Sie d ieses Ja h r Ih re Goldene Hochzeit? Dann sind Sie ganz herzlich eingeladen zum Festgottesdienst in der Kathedrale St. Urs und Viktor in Solothurn mit Felix Gmür, Bischof von Basel. Am Samstag, 7. September, 15.00. Anschliessend Begegnung bei Kaffee und Kuchen. Bitte melden Sie sich an im Pfarreisek retariat mit Angabe der A nza h l Personen. A nmeldefrist: 26. August. Dienstjubiläum von Elisabeth Favrod Liebe Elisabeth Vor zehn Jahren bist du in den Dienst der Katechese eingetreten. Du hast in dieser Zeit viel erlebt und viel gewirkt. Die Aufgabe der Glaubensweitergabe ist in unserer Zeit alles andere als eine leichte. Dass aber das Schöne immer über wiegt, kann man an deiner Freude in der Begegnung mit K indern und Jugendlichen ablesen. Mit viel Herz und christlicher Gelassenheit hast du bisher manche Initiative ergriffen und manches Projekt zu einem schönen Ende geführt. Für dein Wirken dankt dir das ganze Pfarreiteam herzlich. Wir wünschen dir Gottes Segen in all deinem weiteren Wirken.  Jean-Marc Chanton

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Unter deinen Schutz und Schirm… Schulbeginn der 2.–6. Klasse

A m M it t wo c h , 2 8 . Au g u s t 2 01 3 von 14.00 –16.30 treffen sich alle Kinder der 2.–6. Klasse zum off iziellen Schulbeginn in der Pfa r rei Ch r ist-Kön ig. M it dem Motto: «Unter deinen Schutz und Schirm» wollen wir uns gemeinsam auf den Schulstart einstimmen. Die Kinder von St. Maria treffen sich um 13.45 Uhr vor der Kirche, um gemeinsam mit einer Katechetin mit dem Schulbus der Firma Funicar zur Pfarrei Christ-König zu fahren. Um 16.45 Uhr sind die Kinder wieder zurück und können allenfalls dort abgeholt werden. Gerne erwarten wir eine fröhliche Schar Kinder zum off iziellen Unterrichtsbeginn und hoffen, dass sie sich in den Sommerferien alle gut erholen konnten. Das Katechetinnen-Team der Pfarreien St. Maria und Christ-König Jugendwohnung am Zionsweg 4 günstige WG-Zimmer zu vergeben! Für Jugendliche zwischen 18 und 23 Jahren, mit der Bereitschaft, pro Woche 4–5 Stunden für Projekte im Jugendhaus einzusetzen. Mietzins: Fr. 100.–/Monat. Interessierte melden sich bei: andreas.hugentobler @kathbielbienne.ch, Tel. 032 366 65 95 / 079 951 41 29. Voranzeige A m Sonntag, den 8. September ist um 9.30 der Kirchenchor Burgdorf bei uns im Gottesdienst zu Gast. Abschied nehmen mussten wir von: Tibor Demény (geb. 11. Aug ust 1933), Irmgard Elisabeth Graf (geb. 14. September 1924), Anne Taraschewsk i (geb. 13. Aug ust 1928), Rosa R ihm (geb. 9. Mai 1927), Bernadette Dörig (geb. 1. Januar 1938), Mario Cossalter (geb. 26. Oktober 1933). Geheimnisvoller Gott, führe alle unsere Verstorbenen ans Ziel und zeige ihnen das Leben in Fülle.


pfarrei christ-könig

Geyisriedweg 31, 2504 Biel, Tel. 032 328 19 30 /  Fax 032 328 19 39 Pfarreileitung: Diakon Stipe Brzović-Pavlovic (Gemeindeleiter ad interim) 032 328 19 31 /  Priesterlicher Dienst: Jean-Marc Chanton Sekretariat: Sylvia Beusch, Danielle Estoppey. Montag-Freitag 08.00–12.00, 13.30–17.30, Sakristan-Hauswart: Zoran Tunic angelus 33–34/2013 Katechetinnen: Veronika Meile, Rita Gruber, Elisabeth Favrod, Angela Sahli

«Jetzt beginnt der Ernst des Lebens»

Liebe Eltern Das neue Schuljahr fängt schon an. Auch in diesem Jahr wird der Religionsunterricht von unseren Katechetinnen erteilt. Ein neues Schuljahr beginnt. Was wird es bringen? Für die Schüler Anlass, darüber nachzudenken, was man erlebt, gelernt hat. Das Vergangene ist vertraut, auch das, was einmal so neu erschien. Man wendet den Blick nach vorn: Wie wird es in Zukunft sein?

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20. Sonntag im Jahreskreis Sonntag, 18. August 2013 11.00 Eucharistiefeier mit Gedächtnisfeier für Margarete Jäggi Opfer: Aufgaben des Bistums Donnerstag, 22. August 2013 8.15 Rosenkranz 9.00 Wortgottesfeier mit Kommunion 21. Sonntag im Jahreskreis Sonntag, 25. August 2013 9.30 Wortgottesfeier in St. Maria 10.00 ökumenischer Waldgottesdienst im Riedrain, Safnern 18.00 Eucharistiefeier, kroatisch

«Jetzt beginnt der Ernst des Lebens», heisst es. Was ist der «Ernst des Lebens»? Versteckt er sich im Französisch-, Englischoder Mathematikunterricht? Vor oder hinter dem Lehrerpult? Kann man ihn von der Tafel wischen? Hat ihn die Freundin schon entdeckt, oder vielleicht der neue Tischnachbar? Für euch, liebe Schülerinnen und liebe Schüler beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Altes wird zurückgelassen, Neues begegnet euch und wird vertraut. Doch Gott bleibt sich treu in seiner Liebe zu euch gleich und kommt mit.

Mittwoch, 28. August 2013 16.00 Gottesdienst zum Schulbeginn (nähere Angaben siehe Leitartikel)

Die Schule ist von Lebensbedeutung. Sie ist nicht immer so wie ich es mir wünsche. Aber ich muss lernen fürs Leben. Das ganze Leben muss ich lernen! Alle grossen Dinge soll man mit Gott anfangen. «An Gottes Segen ist alles gelegen…»

22. Sonntag im Jahreskreis Sonntag, 1. September 2013 11.00 Wortgottesfeier mit Kommunion Opfer: Theologische Fakultät Luzern

Mit dem Motto «Unter deinen Schutz und Schirm» wollen wir uns gemeinsam auf den Schulstart einstimmen. Am Mittwoch, 28. August 2013, von 14.00–16.30 Uhr, treffen sich im Pfarreizentrum Christ-König alle Kinder der 2.–6. Klasse zum offiziellen Schulbeginn. Dazu erwarten wir gerne eine fröhliche, und von den Sommerferien gut erholte, Schar Kinder. Von Herzen einen guten Start ins neue Schuljahr. Verliert die Neugierde und die Freude am Lernen nicht!  Für das Katechetinnen- und Seelsorgeteam, Stipe Brzović

Herzliche Einladung zum ökumenischen Waldgottesdienst im Riedrain, Safnern

Am Sonntag, 25. August 2013, um 10.00 Uhr, feiern wir traditionell den ökumenischen Waldgottesdienst. Anschliessend Apéro. Es besteht die Möglichkeit zu grillieren. Wurst und Getränke werden von beiden Kirchgemeinden offeriert.

Religionsunterricht im Schuljahr 2013 / 2014

Der Religionsunterricht findet in Biel ausserschulisch statt. Es ist nicht immer einfach alle Kinder zu erreichen. Wenn Sie, liebe Mütter und liebe Väter, ein Kind im Schulalter haben, das den Religionsunterricht nicht besucht, können Sie es anmelden. Der Elternabend für die 1. Klasse ist am 30. Oktober 2013, um 19.30 Uhr, in Christ-König. Der Unterricht wird von folgenden Katechetinnen erteilt: 1. Klasse: Angela Sahli 2. Klasse: Rita Gruber 3. Klasse: Elisabeth Favrod, Erstkommunion 4. Klasse: Angela Sahli, Versöhnungssakrament 5. + 6. Klasse: Veronika Meile 7. – 9. Klasse: Elisabeth Favrod Die Kinder der Heilpädagogischen Tagesschule und der Z.E.N. Wohngruppe im Kinderspital Wildermeth werden von Frau Fernanda Vitello unterrichtet. Alle Katechetinnen laden persönlich zu den verschiedenen Veranstaltungen ein.

Donnerstag, 29. August 2013 8.15 Rosenkranz 9.00 Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 30. August 2013 10.30 ökum. Gottesdienst im Wohnheim Büttenberg

Frohes Alter Am Mittwoch, 21. August 2013, treffen wir uns um 14.15 Uhr im Pfarreizentrum, zum gemütlichen Nachmittag. Goldene Hochzeit 2013 Feiern Sie dieses Jahr Ihre goldene Hochzeit? Dann gratuliere ich Ihnen herzlich und lade Sie mit Ihren Angehörigen ein zu einem Festgottesdienst der «goldenen Paare» in unserem Bistum am Samstag, 7. September 2013, um 15 Uhr, in der Kathedrale St. Urs und Viktor, Solothurn. Gott danken – mit ihm feiern – und für weitere glückliche Jahre beten. Ich freue mich, wenn auch in diesem Jahr wieder möglichst viele «Jubelpaare» der Einladung Folge leisten und wir anschliessend bei einem Kaffee einander begegnen können.  Ihr Felix Gmür, Bischof von Basel Anmeldung mit Angabe der Anzahl Personen bitte bis 26. August 2013 an die Bischöfliche Kanzlei, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn Tel. 032 625 58 41 Fax 032 625 58 45 E-Mail: kanzlei@bistum-basel.ch


pfarrei bruder klaus

Aebistrasse 86, 2503 Biel, Tel. 032 366 65 99, Fax 032 366 65 98, Sekretariat Dienstag–Freitag 8–12,14–18, admin.bruderklaus@kathbielbienne.ch Seelsorgeteam: Christine Vollmer Al-Khalil (Gemeindeleitung), Thomas Metzel (Pastoralassistent), Brigitte Horvath Kälin (Pastoralassistentin). Katechetinnen: lsabel Messmer-Meile, Lucia Schärli-Jeannerat, Esther Seiler-Amrein, Franziska Simon-Kürsener, angelus 33–34/2013 Fernanda Vitello Hostettler.

Woche vom 18. – 24. August 2013 Sonntag, 18. August 20. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Kirche Anschliessend Kirchenkaffee Kollekte für Bistumsaufgaben

Woche vom 25. – 31. August 2013 Sonntag, 25. August 21. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst im Kirchgemeindehaus Brügg. KEIN Gottesdienst in Bruder Klaus Mit Singen, Stille, Gebet, Agape Kollekte für Zvieri mit Beratung Biel

Mittwoch, 21. August 9.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in der Kapelle.

Mittwoch, 28. August 9.00 Eucharistiefeier in der Kapelle.

Veranstaltungen der Woche

Veranstaltungen der Woche

Samstag, 17. August Fest des Café Bruder Klaus

Mittwoch, 21. August RU 2. Klasse 14.00 Gesamtnachmittag zur Schöpfung im Pfarreizentrum. Proben für den Taizé-Gottesdienst vom 25. August Mittwoch, 21. August, 19.30 – 21.00 Uhr Samstag, 24. August, 10.00 – 11.30 Uhr Wir üben die mehrstimmigen Taizélieder für den Gottesdienst vom Sonntag, den 25. August im Kirchgemeindehaus Brügg. Jede Stimme ist herzlich willkommen!

Ein Anlass der evang.-ref. Kirchgemeinden Bürglen (Brügg) und Biel (Paulus) und der kath. Pfarrei Bruder Klaus.

Abschied nehmen

mussten wir von Evelina Schober-Weisskopf (1925). Gott schenke ihr Leben in Fülle.

Vorankündigung

Samstag, 7. und Sonntag, 8. September Einweihung Jugendhaus Zionsweg 8 und Stabübergabe an den neuen Jugendarbeiter Philipp Christen

Montag, 26. und Dienstag 27. August RU 5. Klasse Je 14.00 – 17.00 Beginn des Unterrichtes im Pfarreizentrum. Mittwoch 28. August RU 6. Klasse 14.00 Gemeinsamer Start in den Religionsunterricht im Pfarreizentrum.

10.00 – 15.00 auf dem Vorplatz der Kirche Bruder Klaus mit Kaffee, Kuchen, Luftballons, Spiele usw.

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19.30 SHIBASHI 18 heilende Bewegungen aus Tai Chi + Qi Gong. Ort: Kirche.

Programm Samstag Ab 14.00: Slackline und Trampolin 14.00 – 17.00: Kinderprogramm mit Wettbewerb und Hausführungen 15.00 – 17.00: Breakdance-Workshop 15.00 – 21.00: Festwirtschaft und Sirupbar 17.00 – 21.00: offene Bühne für Bands, Tanzgruppen, Kleinkunst Ab 17.00: Vernissage Ausstellung «Sein und Haben»

20.30 OFFENES SINGEN Spirituelle Gesänge aus Taizé und aller Welt. Ort: Kirche.

Programm Sonntag 11.00 – 14.00 Einsegnung Jugendhaus und Sonntagsbrunch, Slackline und Trampolin

Vorankündigung

Willst auch du mit deiner Band, deiner Stimme oder deiner Tanzgruppe auftreten? Dann melde dich bis 30. August bei: andreas.hugentobler@kathbielbienne.ch, Tel. 032 366 65 95.

Freitag, 30. August RU 7. Klasse 16.00 Gesamtanlass im Pfarreizentrum.

Donnerstag, 5. September Kolpingfamilie Biel Besichtigung der Landi Dotzigen, DauOLPINGFAMILIE EL er Kder Führung ca. 2½B IStd. Treffpunkt: 13.10 vor dem Bahnhof SBB Biel oder für Alleinreisende 13.45 Landi Dotzigen Haupteingang. Anmeldung bis 31. August an Roman Bachmann, Tel. 032 373 38 53. Dienstag, 10. September Frauentreff Bruder Klaus Biel «Lebensfreude tanzen» 14.30 – 16.30 im Pfarreizentrum Freies Tanzen für alle interessierten Frauen 60+. Turnkleider, Wasserflasche und Decke mitnehmen. Kosten: Fr. 15.–, Mitglieder gratis. Anmeldung bis 3. September bei Myrta Jäggi, Tel. 032 331 77 57. Öffnungszeiten Kaffee Bruder Klaus Mittwoch u. Donnerstag: 9.00–12.00 Uhr Freitag: 9.00–18.00 Uhr

Sonntag, 8. September

Erntedankgottesdienst

«Tropfen, Pfützen, Gurgelbäche» 10.00 in der Kirche Bruder Klaus Sie sind herzlich eingeladen zu unserem Erntedankgottesdienst mit Taufe von Ariel Obrecht und Agapefeier. Der Gottesdienst wird mitgestaltet von der 2. Klasse. Bitte bringen Sie Erntegaben (Obst, Gemüse, Brot, Blumen,…) für den Gottesdienst mit. Ihre Gaben werden danach der Gassenküche gespendet.


pfarrei st. martin umfassend Pieterlen, Lengnau, Meinisberg

Löschgatterweg 29, 2542 Pieterlen, Tel. 032 377 19 55, Fax 032 37719 66, kirchgemeinde@kathpieterlen.ch, www.kathpieterlen.ch; Pfarrer: Stephan Schmitt, pfarrer@kathpieterlen.ch / Seelsorgemitarbeiterin Anja Schulze, Lengnau, Tel. 032 37719 27, sma@kathpieterlen.ch; Katechetin Brigitte Hirschi, Lengnau, 032 653 21 67 / Katechetin Georgette Reilly, Lengnau, 032 652 31 67 /  Ökum. Zentrum Pieterlen: Kürzeweg 6; Kirchenzentrum Lengnau: E. Schiblistr. 3a. Jahres- und Gottesdienstplan 2012: http://kathpieterlen.makarios.ch/jahresplan/20xx.pdf

Sonntag, 18. August 2013 – 20. Sonntag im Jahreskreis C Pieterlen: 9.00 Lengnau: 10.30 Sonntag, 25. August 2013 – 21. Sonntag im Jahreskreis C Meinisberg: 9.30 Es singen die Martinssingers!

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Wir gratulieren Am 25. August wird Hans Koess vom Bielweg 23 in Meinisberg 94 Jahre alt. Am 20. August kann Jutta Rüttimann vom Rigiweg 13 in Lengnau ihren 85. Geburtstag feiern. Und am 18. August blickt Giuseppina Petrolo vom Birkenweg 13 in Lengnau auf 80 Lebensjahre zurück. Am 27. August wird Liliane Panzeri ebenfalls 80 Jahre alt. Am 21. August feiert Sonja Rieder von der Zollgasse 21 in Lengnau ihren 70. Geburtstag. Und ebenfalls 70 Jahre alt wird Therese Beck von der Alten Landstrasse 30 in Pieterlen. Wir wünschen den Jubilaren Gesundheit, Lebensfreude und Gottes Segen.

Sonntag, 1. September 2013 – 22. Sonntag im Jahreskreis C Pieterlen: 9.00 Lengnau: 10.30 Beide Gottesdienste mit Pfr. Meier! Sonntag, 8. September 2013 – 23. Sonntag im Jahreskreis C Pieterlen: 9.00 Lengnau: 10.30 * Alle Gottesdienste sind Eucharistiefeiern. Ausnahmen werden speziell erwähnt!

Werktagsgottesdienste vom 19. bis 30. August Mo, 19.8., 19.00, Rosenkranzgebet in Pieterlen Mo, 26.8., 19.00, Rosenkranzgebet in Pieterlen

Mitteilungen Kollekten • Am 18. August für die Gesamtschweizerischen Verpflichtungen unseres Bischofs • Am 25. August für die Caritas Schweiz Gruppen und Treffpunkte Mo, 19.8., 20.00, Probe Martinssingers in Lengnau Mi, 21.8., 18.30, Besuchsdienstgruppe in Pieterlen Do, 22.8., 20.00, Kirchgemeinderatssitzung

Vierwochenkurs 26.8.–20.9.2013 Die hauptamtlichen Seelsorger der deutschsprachigen Bistümer müssen alle 10 Jahre zu einem 4-wöchigen Weiterbildungskurs. Dies trifft dieses Jahr auch mich. Deshalb bin ich in der obengenannten Zeit jeweils von Montag bis Freitag abwesend. In dringenden Notfällen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Pfarrei Bruder Klaus in Biel (032 366 65 99). Zu den Gottesdiensten an den Wochenenden bin ich da (ausser am 1. September – siehe links oben). Ich danke für Ihr Verständnis.  Pfr. Stephan Schmitt

Gottesdienste in Meinisberg Einmal pro Monat (aber nur ca. 8-mal pro Jahr) findet unser Sonntagsgottesdienst in Meinisberg statt. Es ist eine wunderschöne Atmosphäre im Meinisberger Kirchgemeindehaus. Dreimal im Monat müssen die Meinisberger nach Lengnau oder Pieterlen in den Gottesdienst gehen. Sie würden sich riesig freuen, wenn umgekehrt die Lengnauer und Pieterler auch an «ihrem» Gottesdienst in Meinisberg teilnehmen würden. Es sind alle ganz herzlich eingeladen. Der 25. August wäre eine gute Gelegenheit, singen doch in diesem Gottesdienst die Martinssingers und garantieren damit einen festlicheren Rahmen. Also – auf nach Meinisberg! Die Schule ist los Seit nunmehr fast einer Woche sind die grossen Ferien vorbei. Der Alltag hat alle wieder fest im Griff. Die Kleinsten freuen sich: «Endlich in die Schule gehen und zu den Grossen gehören.» Für die Grösseren ist das schon eher Routine. Die Eine freut sich, weil sie wieder viele neue Dinge lernen und entdecken kann, der Andere findet Schule eher doof und würde viel lieber etwas anderes machen. Aber egal wie: in der Schule sind wir eine Gemeinschaft, die aufeinander angewiesen ist.

Alle tragen für andere Verantwortung. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen. In der Schule versucht man nicht, die Schwächen zu finden, sondern die Stärken auszubauen. Das ist nicht immer leicht, weil jeder anders ist. Wir wünschen allen Kindern und Lehrern jedenfalls trotz manchem Hindernis viel Freude im kommenden Schuljahr.  Seelsorgeteam und Kirchgemeinderat


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Rédaction française: Christiane Elmer Rue de Morat 48, CP 45, 2501 Bienne T 032 329 50 80, christiane.elmer@kathbielbienne.ch Fax 032 329 50 90 Adressänderung /  Satz und Druck ⁄ Changements d’adresse: Composition et impression: T 032 322 33 50 /  Ediprim AG, Biel Fax 032 322 67 77 Redaktionsschluss /  Délai de rédaction: 35+36/2013 (31.8.–13.9): Freitag, 16.8.

Bruder Klaus / St-Nicolas Aebistrasse 86, rue Aebi 86, 2503 Biel/Bienne, Telefon: 032 366 65 99 admin.bruderklaus@kathbielbienne.ch barbara.seeberger@kathbielbienne.ch claudine.feller@kathbielbienne.ch Christ-König  ⁄  Christ-Roi Geyisriedweg 31, chemin Geyisried 31, 2504 Biel/Bienne, Telefon: 032 328 19 30 téléphone: 032 328 19 20 admin.christkoenig@kathbielbienne.ch, communaute.francophone@kathbielbienne.ch Missione Cattolica Italiana (MCI) Murtenstrasse 50, rue de Morat 50, 2502 Biel/Bienne, T 032 328 15 60, Fax 032 328 15 62/64, mci@kathbielbienne.ch Misión católica de lengua española (MCE) Murtenstrasse 48, rue de Morat 48, 2502 Biel/Bienne, T 032 323 54 08 mision.espanola@kathbielbienne.ch

angelus

Bildungsstelle / Freiwilligenarbeit / Frauenstelle: 032 329 50 84 / bildungsstelle@kathbielbienne.ch Sozial- und Beratungsdienst: 032 329 50 85 (Termine nach Vereinbarung) /  sozialdienst@kathbielbienne.ch Medienstelle: 032 329 50 81 / angelus.biel@kathbielbienne.ch Service des médias: 032 329 50 80 / christiane.elmer@kathbielbienne.ch

Relais catéchétique du doyenné du Jura bernois: 032 342 12 04 / relaiscate.jb@bluewin.ch

Phil Bosmans (1922–2012), belgischer Ordenspriester

Nur Wasser kann eine Wüste verwandeln. Wasser ist Leben. Liebe ist lebendiges Wasser.

17.8.–30.8. Röm.–kath. Pfarrblatt der Region Biel Bimensuel cath. rom. de Bienne et région

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Secrétariat SIP / Sekretariat Regionalstellen: 032 329 50 82 / admin.sip@kathbielbienne.ch

Weitere Regionalstellen /Autres services ailleurs

Pfarrei St. Martin (Pieterlen, Lengnau, Meinisberg) Löschgatterweg 29, 2542 Pieterlen, T 032 377 19 55 / Fax 032 377 19 66 kathpieterlen@makarios.ch

AZA 2500 Biel/Bienne 4

Murtenstrasse 48 / Rue de Morat 48

Aumônerie de l’hôpital / Spitalpfarramt: 032 324 24 24

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Deutschsprachige Redaktion: Niklaus Baschung Murtenstrasse 48, PF 45, 2501 Biel T 032 329 50 81, angelus.biel@kathbielbienne.ch Fax 032 329 50 90 – sowie die Pfarrämter für die Pfarreien

Verwaltung der röm-kath. Kirchgemeinde Biel und Umgebung /Administration de la Paroisse cath. rom. de Bienne et environs Villa Choisy, Juravorstadt 41, fbg du Jura 41, Postfach, CP, 2500 Biel/Bienne 4. T. 032 322 33 50 / Fax 032 322 67 77 / admin.gkg@kathbielbienne.ch Lu–ve: 8.30–11.30; 13.30–16.00 / Do geschlossen / Je fermé. Schulferien, vacances scolaires: 8.30–11.30

Phil Bosmans (1922–2012), prêtre belge

Bimensuel de l’Eglise cath. rom. de Bienne et environs Editeur: Paroisse cath. rom. de Bienne et environs

St. Maria / Ste-Marie Juravorstadt 47, fbg du Jura 47, 2502 Biel/Bienne, Telefon: 032 329 56 00, téléphone: 032 329 56 01, pfarrei.stmaria@kathbielbienne.ch, cure.stemarie@kathbielbienne.ch Communauté catholique des villages: am.nobs@bluewin.ch

Il n’y a que l’eau qui puisse ­métamorphoser un désert. L’eau est vie. L’amour est eau vive.

Zeitschrift für die röm.-kath. Kirche Biel und Umgebung sowie Pieterlen. Herausgeberin: Röm.-kath. Kirchgemeinde Biel und Umgebung

Angelus n° 33-34 / 2013  

Bimensuel quadrilingue de la Paroisse catholique romaine de Biel/Bienne et environs / Zeitschrift für die röm.-kath. Kirche Biel und Umgebun...