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Amtsblatt Universitätsstadt Freiberg

Nr. 23 · 16. Dezember 2009

Frohes Fest und ein gutes neues Jahr!

Was kann Freiberg mehr? Interview: Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm seit rund 500 Tagen im Amt In zwei Wochen wird das Jahr 2009 beendet. Damit geht auch das erste ganze Kalenderjahr für Bernd-Erwin Schramm als Oberbürgermeister der Stadt Freiberg zu Ende. Er hat am 1. August des vergangenen Jahres dieses Amt angetreten – und das mit dem Slogan „Freiberg kann mehr“. OB Schramm wurde in seiner Legislaturperiode bis 2015 gewählt und blickt nun nach rund 500 Tagen im Freiberger Rathaus auf seine bisherige Amtszeit zurück. � Konnten Sie durchstarten wie erhofft und ist jetzt allen klar, was Freiberg mehr kann? OB Bernd-Erwin Schramm: Ich bin sicher, dass es niemand einfach so verstanden hat, dass in Freiberg alles nur noch größer, noch schöner und noch spektakulärer wird. Eine derartige Übersetzung mag für das Bergstadtfest angemessen sein, um damit einen

Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm.

einmaligen Qualitätssprung auszudrücken. Für das Selbstverständnis der Verantwortungsträger und der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt geht es aber um mehr. Wir können mehr, wenn wir gemeinsam unsere Chancen und die vorhandenen Potenziale nutzen und uns nicht nur mit uns selbst beschäftigen. Die Bürger und die Verantwortlichen in der Wirtschaft und der Universität haben sehr wohl verstanden, was es heißt, Freiberg kann mehr: Das heißt immer wieder neu unter den jeweils aktuellen Bedingungen erfolgsorientiert kommunizieren, motivieren, integrieren und Konflikte zu bewältigen. Das hat bisher ganz gut funktioniert und bei den vor uns stehenden Aufgaben ist das auch dringend erforderlich. � Das können Sie selbstverständlich nicht alles allein stemmen – dafür bedarf es eines starken Teams. Hatten und haben Sie das? OB Bernd-Erwin Schramm: Es war gut, dass noch gemeinsam mit dem alten Stadtrat die Grundlagen für strukturelle und personelle Veränderungen geschaffen wurden. Die neuen Beigeordneten sind mit der Wahl durch den Stadtrat nun seit April im Amt und nach fast neun Monaten Zusammenarbeit mit

Foto: PS

Holger Reuter als Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen sowie Sven Krüger als Bürgermeister für Verwaltung und Finanzen kann ich aus Überzeugung und mit ruhigem Gewissen sagen: Wir sind ein starkes Team und stellen uns gemeinsam der Verantwortung. Strukturveränderungen haben natürlich auch Konsequenzen für das Arbeitsumfeld einer Reihe von Mitarbeitern. Aber auch hier gilt: Nur Offenheit schafft Vertrauen. Für die Stadtverwaltung trifft das Gleiche zu, wie für unsere Stadt. Wir sind auf einem guten Weg zu einer neuen Unternehmenskultur, und Erfolg ist immer die beste Motivation. � Der Bürger ist die wichtigste Person im Rathaus. So wird das jetzt auch praktiziert. Wie wichtig ist Ihnen der unmittelbare, persönliche Kontakt mit den Bürgern? OB Bernd-Erwin Schramm: Es war ja eigentlich nichts Neues: Bürgernähe erschöpft sich nicht in Sprechstunden. Aber viele Bürger waren tatsächlich mit ihren Anliegen auch schon schneller an meinem Tisch, als mancher Amtsleiter. Ich freue mich über das Vertrauen der Bürger und kann nur wiederholen: Ich habe immer Zeit, nur nicht zu jeder Zeit. Ein aktives Beschwerdemanagement macht jetzt Probleme schneller sichtbar und ist Grundlage von Änderungen, denn nicht der Bürger muss sich im Rathaus bewegen, sondern sein Anliegen. Meine Erfahrungen vor der Wahl haben mir aber auch verdeutlicht, dass jeder Politiker einmal im Jahr auch auf der Straße mit den Bürgern reden sollte. Das werde ich auch im kommenden Jahr tun. ➔ Seite 3

www.freiberg.de

Auf ein Wort

Jahreswechsel Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende entgegen. Wie schnell doch auch dieses Jahr wieder vergangen ist. Für mich persönlich war es seit meiner Berufung im April zum Bürgermeister für Verwaltung und Finanzen eine neue, spannende aber auch sehr interessante Zeit mit vielen herausfordernden Aufgaben. Eine davon war die Verabschiedung des Haushaltsplanes für das Jahr 2010. Gerade im aktuellen Umfeld der Wirtschafts- und Finanzkrise war es nicht einfach, den Haushaltsplan aufzustellen, da sich die Einnahmen aus der Gewerbesteuer deutlich verringerten. Dabei ist festzustellen, dass es um unsere Stadt im Vergleich zu vielen anderen Kommunen immer noch sehr gut bestellt ist, gleichwohl die Bedingungen deutlich schwieriger als in den letzten Jahren sind. Die Diskussion hat gezeigt, dass die aktuelle wirtschaftliche Situation auch bei der Stadt Freiberg nachdrücklich spürbar geworden ist. Trotzdem können die geplanten Investitionen aufgrund der weitsichtigen Finanzpolitik der Vergangenheit begonnen werden. Nunmehr wurde der Haushaltsplan für das Jahr 2010 durch den Stadtrat bestätigt und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung können die Umsetzung der vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben zum Wohle unserer Stadt und Ihnen, den Einwohnern und Gästen, beginnen. Eine weitere Herausforderung war die finanzielle Situation der Stadtmarketing Freiberg GmbH. Mit der Neukonzeption von Bergstadtfest und Christmarkt wurden viele positive Akzente gesetzt. Dass dabei nicht alle finanziellen Pläne aufgingen, ist bedauerlich. Hier ist es Geschäftsleitung, Stadtrat und Stadtverwaltung gemeinsam gelungen, die finanziellen Rahmenbedingungen zu ordnen und der Stadtmarketinggesellschaft die benötigten Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie dabei an die vielen zufriedenen Besucher zum Bergstadtfest und gerade jetzt zum Christmarkt denken, ist dieses Geld sicher gut angelegt. Falls Sie es noch nicht geschafft haben, den diesjährigen Christmarkt zu besuchen, lade ich Sie gern ein, es lohnt sich! Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches neues Jahr 2010. Es grüßt Sie mit einem herzlichen Freiberger Glück auf! Sven Krüger Bürgermeister für Verwaltung und Finanzen


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Veranstaltungskalender Dezember 2009 Esther-von-Kirchbach e. V. Fischerstr. 28, Tel.: 2 20 10 Jeden 4. Montag im Monat, 14 Uhr gemütliche Caférunde Dienstag, ab 8 Uhr Kochkurs, ab 12 Uhr gemeinsames Mittagessen Mittwoch, 9.30 bis 10.30 Uhr: Gymnastik (Stärkung der Muskulatur) Zweimal im Monat mittwochs, 10.45 bis 11.45 Uhr: Seniorentanz Donnerstag, 9 Uhr: Frühstückstreff

■ Beratung für Arbeitslose Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr Freitag: 8 bis 12 Uhr

„Jahresringe“ Freiberg e.V. Schillerstr. 3, Tel.: 76 80 45 Teilnahme an Fahrten u. Besichtigungen nur nach vorheriger Anmeldung. Kegeln, Bowling u. Gymnastik finden zu den bekannten Terminen statt.

Regionallandfrauenverband

Sozialverband VdK Sachsen e. V.

Chemnitzer Str. 8, 16 04 35 Dienstag: 9 bis 16 Uhr Donnerstag: 10 bis 16 Uhr

Schillerstr. 3, Tel.: 2 36 34 E-Mail kv-freiberg@vdk-sachsen.de Internet www.vdk.de/sachsen Montag und Mittwoch 8.30 bis 13.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8.30 bis 16.30 Uhr, Freitag nach Vereinbarung: Begegnungsstätte mit Cafeteria-Angebot Unsere Räumlichkeiten stellen wir Ihnen gerne für verschiedene Veranstaltungen wie Vereinstreffen, Selbsthilfegruppen, Familientreffen usw. zur Verfügung, Kontakt über Tel.: 21 10 39 ■ Begegnungsstätte Montag bis Donnerstag, 8 bis 16 Uhr Freitag, 8 bis 13.30 Uhr ■ Behinderten- und Sozialberatungsstelle für alle Fragen im Bereich Sozialrecht: Dienstag und Donnerstag, 9 bis 17 Uhr Montag und Mittwoch, 8 bis 16 Uhr Dienstag u. Donnerstag, 8 bis 18 Uhr Freitag, 8 bis 14 Uhr Montag, ab 9 Uhr: Kreatives Gestalten ■ Mittagstisch Täglich von 11 bis 12.30 Uhr (Anmeldung bis 9 Uhr möglich)

Überregionales Frauenzentrum für Orientierung und Information Haldenstr. 129 b, OT Zug, Tel.: 7 44 47 16. Dezember, 14 – 18 Uhr: Seniorenweihnachtsfeier 17. Dezember, 9 – 12 Uhr: Kreativangebote - Basteln zur Weihnachtszeit, 13 – 14.30 Uhr: „Lese-Omis“ in Aktion 21. und 22. Dezember, 9 – 15 Uhr: Kreativangebote – Basteln und Gestalten zur Weihnachtszeit 23. Dezember, 9 – 12 Uhr: Geschenke in letzter Minute kreativ verpackt – ein Extraangebot für Jung und Alt Vom 24. Dezember 2009 bis 3. Januar 2010 geschlossen.

Mehrgenerationshaus Projekt „Buntes Haus“ CJD Chemnitz Außenstelle FG Tschaikowskistr. 57a, Tel.: 20 13 38 ■ Verband Freiberger Behinderter und ihrer Freunde e.V. Herr Kuka (Vorstandsvorsitz.), Tel.: 7 61 54 Mittwoch, 10 bis 15 Uhr: Sprechtag Mittwoch, 14 bis 17 Uhr: Kreatives Gestalten, Treff der MS-Gruppe ■ CJD „Buntes Haus“ Kindertreff; 7 bis 16 Jahre Frau Wolffersdorff, Tel.: 20 13 38 Öffnungszeiten: 13 bis 18 Uhr täglich 13 bis 15 Uhr betreute Hausaufgabenzeit Neu: Förderunterricht nach Anmeldung ■ Internetcafé Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr Anfertigen von Bewerbungsunterlagen Freie Zeiten zum Chatten und Surfen ■ Weitere Angebote: Montag bis Freitag, 7 bis 18 Uhr flexible stundenweise Kinderbetreuung bis 6 Jahre Montag, 18 Uhr in der Gymnastikhalle der „A. Schweitzer“ Schule Sporttanz Montag, 15 Uhr: Singen macht Spaß, mit den Hinkel-Singers Montag, 8 bis 10.30 Uhr Entspannungsgymnastik für Frauen 1. und 3. Montag, 14 Uhr: Klöppeln Mittwoch, 18 Uhr in der Gymnastikhalle der „A. Schweitzer“ Schule Bewegung nach Musik Donnerstag, 10 Uhr Lesecafé Neu: Jeden Donnerstag 16 bis 17 Uhr in der Gymnastikhalle der „A. Schweitzer“ Schule Gesundheitsgymnastik mit Schwester Anke montags 9.30 bis 10.30 Uhr: betreuter Gymnastikkurs

Volkssolidarität ■ Färbergasse 5 Frau Leibelt, Tel.: 26 31 13 Montag, 9 bis 13 Uhr Dienstag bis Donnerstag, 9 bis 16 Uhr 16. Dezember, 14 Uhr: Sportnachmittag 17. Dezember, 14 Uhr: Weihnachtsfeier der OG Maßschacht 18. Dezember, 8.30 Uhr: Frühstücksei – für Sie angerichtet, UB: 4 €, Anmeldung bis 16. Dezember 21. Dezember, 14 Uhr: Klubweihnachtsfeier der Bewohner. Anmeldung bis 17. Dezember, UB: 7 € 22. Dezember, 14 Uhr: Sitztanz mit Frau Richter, UB: 2 € 23. Dezember, 14 Uhr: Spielenachmittag 24. Dezember, 10.30 Uhr: Empfang unterm Weihnachtsbaum 29. Dezember, 14 Uhr: Gedächtnistraining mit Frau Zeisler, UB: 2 € 30. Dezember, 14 Uhr: Jahresausklang mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken in der Begegnungsstätte 31. Dezember, 10.30 Uhr: Wir verabschieden gemeinsam das Jahr 2009 ■ Külzstr. 11 Frau Zimpel, Tel.: 26 44 26 Montag bis Freitag, 9 bis 14 Uhr Täglich: Kleiner Imbiss, Mittagstisch, Essen auf Rädern, Kaffee u. Kuchen, Eis, Minibücherei, Möglichkeiten des Brett- und Kartenspielens Regelmäßige Veranstaltungen Dienstag, 9 Uhr: Reiseklub Donnerstag, 13 Uhr: Schach

Freitag, 9.30 Uhr: Bewegungstanz, 13 Uhr: Chor, 14 Uhr: Handarbeit 16. Dezember, 10.15 Uhr: Gedächtnistraining 17. Dezember, 13.30 Uhr: Treff OG „Bahnhofsviertel“ 22. Dezember, 8.30 Uhr: gemeinsames Hausbewohnerfrühstück 24. Dezember, 11 Uhr: Weihnachtsfeier für Alleinstehende – Bitte mit Voranmeldung!

Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) im Deutschen Beamtenbund, Kreisverband Freiberg M.-Gorki-Str. 11, Tel.: 76 85 39

Lichtpunkt e. V. Paul-Müller-Str. 78 Frau Hutte, Tel.: 76 59 87 freiboerse@web.de, freitausch@web.de Dienstag und Freitag, 9 bis 12 Uhr, Donnerstag, 15 bis 19 Uhr: Freiwilligenbörse und Tauschring ■ Wohngebietstreffs, wgtreff@web.de Montag bis Freitag, 9 – 12 Uhr, Dienstag, 15 – 18 Uhr: Wohngebietsgebietstreff Friedeburg und Seilerberg Donnerstag, 12 – 14 Uhr: Wohngebietstreff Wasserberg im Bunten Haus Die Sprechzeiten finden alle in der PaulMüller-Straße statt, auch wenn sie sich auf verschiedene Projekte beziehen ■ Wohngebietstreff, Paul-Müller-Str. 78 Donnerstag, 16 bis 17.30 Uhr: Erkenntnisse, Sicherheit und Vertrauen für Fortgeschrittene mit Eva Krause, Turnhalle der Böhmeschule, 8 € Freitag, 10 bis 11 Uhr: Gesellige Tänze; Kreis- und Folktanz, je 2 € Freitag, 18 bis 19.30 Uhr: Mann bewege Dich – Bewegung für Männer ab 45, Anleitung Jörg Krause (Übungsleiter), 8 Euro pro Monat ■ Stadtteiltreff Erweiterte Bahnhofsvorstadt, Schillerstr. 3 Dienstag, 17.30 bis 18.30 Uhr: Sprechzeit für BewohnerInnen des Wohngebietes durch den Netzwerkkoordinator Dienstag, 17.30 bis 18.30 Uhr und Mittwoch, 11.30 bis 13.30 Uhr: Büchertausch (es können auch nur Bücher abgegeben werden) Dienstag, 14 bis 15.30 Uhr: Tanzend bewegen – zu sich selbst finden! Meditatives Tanzen und Bachblütentanz Dienstag, 15.30 bis 16.30 Uhr: Internationaler Volkstanz mit Mirella Lohse Mittwoch, 17 bis 18.30 Uhr: Kreatives Gestalten mit Brunhilde Töppner 16. Dezember, 9 – 11 Uhr: Singen für Junggebliebene (Volkslieder a-capella) 18. Dezember, ab 18 Uhr: Spielereien im Stadtteiltreff – Karten – Würfel - Strategiespiele u. a. 21. Dezember, 10 – 12 Uhr: Schmökercafé in der Schiller 3 – Bücher, Zeitungen, Zeitschriften lesen bei Kaffee und Kuchen 22. Dezember, 19 Uhr: Farbtupfer im Alltag – mit Acrylfarben der Phantasie freien Lauf lassen mit Conny Riedel, 2 € zzgl. Keilrahmen, Anmeldung ■ Wohngebietstreff, Wasserberg im Mehrgenerationenhaus „Bunten Haus“ Dienstag, 16 bis 17.30 Uhr: Töpferkurs Aufbautechniken „Ton in Ton“

■ Erbische Straße 3, Tanzstudio Lohse Dienstag, 19.30 – 21 Uhr: Internationale Tanzfolklore mit Mirella Lohse, Vorkenntnisse nicht erforderlich ■ Gemeinschaftsraum Lessingstraße 44

Diakonisches Werk Freiberg Peterstr. 44/46, Tel.: 48 20 www.diakonie-freiberg.de

Jugendtreff „Tee-Ei“ der Ev. Jugend im Kirchenbezirk Freiberg Untermarkt 5, Tel.: 3 30 30 Olivia Tübbicke, tee-ei-freiberg@gmx.de www.tee-ei-freiberg.de, Montag und Mittwoch, 14 bis 21 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag, 13 bis 21 Uhr, Donnerstag, 13 bis 22 Uhr kostenlos Kickern, Tischtennis, Dart und Billiard Montag, 16 bis 18 Uhr: AG Kreativ und 19 Uhr: Bowlen im Altstadtbowling: 1 Euro und Sportschuhe mitbringen Dienstag, 17 Uhr: Kochtag Dienstag, 19 Uhr trifft sich die Sportgruppe, bitte Laufsachen mitbringen Mittwoch, 16 bis 18 Uhr: kostenlose Hausaufgabennachhilfe Donnerstag, 16 Uhr Schach mit Hans und 17 Uhr: Tea-Time … wir laden herzlich zu Tee und Kuchen in großer Gesprächsrunde ein 19.55 Uhr: Couch Potatoes Freitag, 17.30 Uhr: Fußball in der Bergstiftsgasse

Städt. Kinder- und Jugendkontaktbüro Heubnerstr. 15, Stadthaus II, Tel.: 273 338 Dienstag, 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr Donnerstag, 13 bis 18 Uhr Freitag, 9 bis 12 Uhr

Städt. Kinder- und Jugendtreff Wasserberg Karl-Kegel-Str. 8, Tel.: 76 70 72 sowie 273 332 o. 338 Angebote für Schüler ab 12 Jahre Dienstag bis Donnerstag: 14 bis 19 Uhr

Fußballprojekte der Mobilen Jugendarbeit Montag, 17.30 bis 19 Uhr in der Sporthalle „C. Böhme“ Montag, 15 bis 17 Uhr in der Sporthalle „K. Günzel“ Dienstag, 17 bis 18.30 Uhr in der Sporthalle „K. Günzel“ Mittwoch, 20 bis 21.30 Uhr in der Sporthalle „C. Böhme“

Deutscher Kinderschutzbund e.V. Kreisverband Freiberg Friedeburger Str. 15, Tel.: 26 95 50

Sport 19. Dezember, 10 Uhr: Weihnachtsschauturnen des TV Freiberg 1844 e.V., ErnstGrube-Halle 19. Dezember, 14 Uhr: Volleyball 1. VVF Damen 1 : SG Adelsberg 2+3 und 1. VVF Damen 2 : SV Union Milkau : VfB Schöneck, Heubner-Sporthalle.


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Zweckvereinbarung zwischen Stadt und Gemeinde Oberschöna Freiberg übernimmt Aufgaben des Einwohnermeldewesens der Gemeinde Oberschöna - Genehmigung des Landratsamtes benötigt Eine Zweckvereinbarung zwischen der Gemeinde Oberschöna und der Stadt Freiberg unterzeichneten am 26. November Helmut Zönnchen, Bürgermeister der Gemeinde Oberschöna, und Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. Diese Zweckvereinbarung bedarf nun noch der Genehmigung des Landratsamtes als Untere Rechtsaufsichtsbehörde. Damit ist es für den Bürger von Oberschöna möglich, seine Anliegen im Passund Meldebereich (Ausstellung eines neuen Reisepasses oder Ummeldung einer Wohnung) sowohl in der Gemeindeverwaltung Oberschöna als auch im Rathaus der Stadtverwaltung Freiberg zu erledigen, jedoch noch nicht im Januar 2010, da zunächst der Datenbestand der Gemeinde Oberschöna übernommen und in den der Stadt Freiberg eingearbeitet werden muss. Aus technischen Gründen war eine frühere Realisierung nicht möglich. Dies bedeutet für die Bürger von Oberschöna, dass sie im Januar 2010 ihre Anliegen wie bisher in der Gemeindeverwaltung Oberschöna zu den üblichen

Sprechzeiten erledigen lassen können. Ab Februar 2010 steht den Einwohnern von Oberschöna das Bürgerbüro in der Stadtverwaltung Freiberg zu den üblichen Öffnungszeiten zur Erledigung ihrer Passund Meldeangelegenheiten zur Verfügung: Montag 8 bis 12 Uhr, Dienstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr, Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr. Außerdem haben die Einwohner Oberschönas die Möglichkeit - jeweils an zwei Tagen in der Woche - die vom Bürgerbüro der Stadtverwaltung Freiberg eingerichteten Sprechzeiten in Oberschöna wahrzunehmen. Diese sind jeweils Montag von 13 bis 16 Uhr und Donnerstag von 13 bis 18 Uhr. Während dieses Zeitraums werden Mitarbeiter des Bürgerbüros der Stadtverwaltung Freiberg in der Gemeindeverwaltung Oberschöna vor Ort sein, um die Anliegen der Einwohner entgegen zu nehmen. buergerbuero@freiberg.de

Was kann Freiberg mehr? Interview: OB Bernd-Erwin Schramm seit rund 500 Tagen im Amt ➔ Seite 1 Die erste Runde von „OB unterwegs“ im Frühjahr hat gezeigt, dass die berechtigten Sorgen und Probleme der Bürger durchaus mit Verantwortungsbewusstsein und Verständnis einhergehen. So sind Lösungen möglich, auch wenn Kommunalpolitik keine Wünsch-dir-wasVeranstaltung ist. Aber manchmal klappt es ja sogar mit dem Wünschen, wie das Beispiel der Gespräche am Seilerberg zeigt. � Nachdem es in diesem Jahr auch schon mal „Wolken am Himmel über Freiberg“ gab, haben Sie mehrfach betont, kein „Schönwetterkapitän“ zu sein. Welches Thema fordert Sie denn nun besonders heraus? OB Bernd-Erwin Schramm: Nachdem wir in den vergangenen Jahren von einer überdurchschnittlichen Entwicklung der Gewerbesteuer profitieren konnten, sind diese Einnahmen infolge der Wirtschaftsund Finanzkrise, bezogen auf unser bestes Jahr um 40 Prozent zurückgegangen. Die fetten Jahre sind vorbei, aber die Stadt Freiberg erhält auch keine allgemeinen Schlüsselzuweisungen mehr und wird durch die Finanzausgleichsumlage zusätzlich belastet. Die Landesregierung hat sich von der erfolgreichen Strategie der Leuchttürme verabschiedet, aber die erfolgreichen ansässigen Firmen der Privatwirtschaft, die nach wie vor im Vergleich zu anderen Standorten überdurchschnittlich Gewerbesteuern zahlen, erwarten zu Recht auch eine überdurchschnittliche Begleitung im Sinne von Wirtschaftsförderung durch Standortentwicklung. Dabei geht es um längst fällige Infrastrukturmaßnahmen, um die

Schaffung einer familienfreundlichen Stadt, aber auch um die Erhaltung und Förderung der so genannten weichen Standortfaktoren, wie Bildung, Kultur und Sport. � Das Verhältnis zur TU Bergakademie war vor Ihrer Zeit ja nicht immer auf der Höhe der Zeit. Inzwischen haben Sie hier einen anderen Kurs eingeschlagen ... OB Bernd-Erwin Schramm: Die gegenwärtige Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit dem Rektorat und dem Studentenrat könnte gar nicht besser sein. Eine starke Position unserer Technischen Universität im Wettbewerb der Hochschulen ist aber auch davon abhängig, dass Standortvorteile genutzt werden können. Die Unterbringung der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und des Internationalen Universitätszentrums in der Altstadt entspricht genau diesem Anliegen und ist ein wesentlicher Schritt zur Sicherung des Hochschulstandortes Freiberg. Stadt und Universität sind deshalb jetzt besonders eng zusammengerückt, um im Schlossplatzquartier mit einem neuen Hörsaalzentrum ein Projekt zu realisieren, das dem Namen Universitätsstadt wieder einen ganz neuen Inhalt gibt und einer Studenten-Stadt die Richtung weist. � Ein festgefahrener Motor, überforderte Fahrer und Reiseleiter waren für Sie einmal Synonyme für die Probleme von Stadtverwaltung und Stadtrat. Wie und wohin ist diese Reisegesellschaft denn nun unterwegs? OB Bernd-Erwin Schramm: Der Motor läuft wieder, da nur ein Ölwechsel erforderlich war. Das richtige Schmiermittel hieß ganz einfach Kommunikation – mit-

Unterzeichneten die Zweckvereinbarung: Helmut Zönnchen (r.), Bürgermeister der Gemeinde Oberschöna, und Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm (Mitte). Mit dabei: Sven Krüger (l.), Bürgermeister für Verwaltung und Finanzen, Gerd-Dieter Garthe (2. v. l.), Leiter des Bürgerbüros, und Rico Gerhardt, Hauptamtsleiter der Gemeinde Oberschöna. Foto: PS

einander und nicht übereinander reden. Fahrer und Reiseleitung beschäftigen sich jetzt nicht mehr mit Schuldzuweisungen, sondern haben sich verantwortungsbewusst und konstruktiv über die Reiseroute verständigt. Die Bürger sind mit großem Engagement immer noch - oder wieder - dabei, brauchen als Fahrgäste aber nicht mehr von allen Seiten schieben, da nun auch gesagt wird, wo es lang geht. Universität und Wirtschaft kommen nicht mehr nur ab und an vorbei, um den Bus nach eigenen Erfordernissen wieder mal ein Stück weiter zu ziehen, sondern wir haben einen gemeinsamen Fahrplan. Und Touristen sowie Gemeinden im Freiberger Land verfolgen an neuen Haltestellen das Geschehen nicht mehr irritiert, sondern mit zunehmender Freude. � Dieses Resümee könnte man allerdings im Hinblick auf Straßenbaumaßnahmen und damit verbundenen Umleitungen sicher noch ganz originell erweitern … OB Bernd-Erwin Schramm: Die Bezugnahme auf neue Haltestellen ist in dieser Hinsicht für absehbare Zeit keinesfalls originell, denn die Freude ist verständlicherweise geteilt, wenn eine zentrale Verkehrsader unserer Stadt längere Zeit und über weite Strecken grundhaft saniert werden muss. Mit der lange diskutierten Umgehungsstraße wäre das einfacher. Aber wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Dazu kommen dann ja auch noch die dringend erforderlichen Infrastrukturmaßnahen für die Innenstadt. � Freiberg ist jetzt angetreten, um gemeinsam mit den anderen Städten und Gemeinden, den neuen großen Landkreis Mittelsachsen auch zum Schwerpunkt Sachsens zu machen. Ist das realistisch? OB Bernd-Erwin Schramm: Es geht um das Nutzen der Chancen von Freiberg als Kreishauptstadt Mittelsachsens, als wichtiger Wissenschafts- und Wirtschafts-

standort im Dreieck zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz. Voraussetzung dafür sind enge Bindungen zu den Gemeinden der Region Freiberg, um unserer Führungsrolle in Mittelsachsen gerecht werden zu können, denn die Nähe zu den großen Städten der Metropolregion Mitteldeutschland ist eine große Herausforderung mit Chancen und Risiken. Der unnötige Streit um das Fahrzeugkennzeichen „FG“ hat aber bereits gezeigt ,dass sich die Kommunen im Freiberger Land und auch schon darüber hinaus als Einheit wahrnehmen und sich mit Freiberg identifizieren. Das Geflecht, das einer solchen Konstellation künftig Stabilität verleiht, besteht aus Kommunikation und Kooperation. Diesen Weg gehen wir konsequent, aber mit großer Bescheidenheit. � Was wünschen Sie sich für die Stadt im nächsten Jahr? OB Bernd-Erwin Schramm: Alle Wünsche, die ich für unsere schöne Stadt und die Freiberger Bürger, für die Vereine und Unternehmen habe, lassen sich auch in unserem neuen Amtsblatt nicht unterbringen. Deshalb will ich es so sagen: Ich wünsche mir zufriedene, aber auch kritische Bürger, die die Chancen unserer Demokratie wahrnehmen, sich für das Gemeinwohl engagieren und für eine erfolgreiche, lebenswerte Zukunft unserer Stadt einsetzen. Wir haben im zurückliegenden Jahr für wichtige Entwicklungen in unserer Stadt den Kurs bestimmt und die Weichen gestellt. Nun gilt es, die Reise gemeinsam in Richtung Zukunft fortzusetzen. Veränderungen sind in dieser Zeit auch dabei nicht auszuschließen und Belastungen in Einzelfällen absehbar. Ich wünsche mir, dass gegenseitiges Verständnis und Respekt immer die Grundlage der Klärung von Problemen sind. So kann Freiberg mehr. Wir sind auf einem guten Weg.


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Impressum

Geburten im November

Der Oberbürgermeister heißt aufs Herzlichste willkommen 21 Geburten kleiner Freiberger gab es im November, informiert das Standesamt. Insgesamt haben elf Mädchen und zehn Jungen das Licht der Welt erblickt. Allen kleinen Neufreibergern ein herzliches Willkommen! Elena, Laura, Lara Dora, Sarah, Lydia, Destiny Chayenne,

Cassie Michelle, Eileen Steffi, Hannah, Nele, Lavinia Fabienne Philipp, Tim, Jerome, Justin, Richard, Theodor, Hannes Paul, Carl, Ferenc Sebastian, Said

Herausgeber des Amtsblattes: Die Stadtverwaltung Verantw. für den amtlichen Teil: Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm Verantw. für den redakt. Teil: Pressestelle, Obermarkt 24, Tel.: 273 104, Fax: 273 130, www.freiberg.de E-Mail: pressestelle@freiberg.de

Jubilare im Januar

Der Oberbürgermeister gratuliert auf das Herzlichste den 70-Jährigen Ulrike Riedel Wolfram Uhlig Achim Duberow Helga Hasche Helga Gottwald Renate Eilers Dr. Magdalene Lutz-Hensel Werner Otto Henri Schneider Gerhard Wagner Günter Backasch Lothar Felber Katharina Frohs Klaus Weller Christine Böhme Erika Gläßer Renate Uhlemann Gertraud Geißler Renate Kunoth Dr. Gerhard Pusch Klaus Engler Andreas Landmann Renate Uhlig Hans Engelhardt Dr. Friedrich Flötgen Anneliese Rütger Günter Braunsdorf Werner Naebsch Dieter Schierz Wolfgang Liebschner Hanna Klaus Karl-Heinz Koch Irmgard Schäfer Gertrud Liewehr Dieter Kretzschmar Gisela Cisar Barbara Gloth Ingrid Lepsien Erika Levin Helmut Stadler Helga Golde Manfred Reichel Peter Baumgart Elfriede Philipp Barbara Sokoll

Helga Martin Helga Dämmig Klaus Potyka Alice Acksteiner Wolfgang Berger Günter Dreßler Rudi Bölter Dr. Folker Donner Joachim Grimmer Joachim Siegel Barbara Brandt Sibilla Jaster Elsbeth Kluge Gislinde Stadler Manfred Alisch Wilfried Eberbach Sigrid Hollack Günter Ohrlich Anneliese Berndt Jutta Grützbach Edith Kraft Brigitte Reinhardt Dr. Ulrich Dybowski Claus Kühn Hansmartin Rupp

Renate Koßmehl Hans Peschke Siegfried Haupt Ursula Wagner Reinhilde Kempe Regine Rost Henry Schade Ilse Leonhardt Lisa Malenke Brigitte Reisdorf Ursula Weißgerber Rosemarie Erler Horst Bohn Christian Scheibner Marianne Kluge Günter Mende Wolfgang Beier Agnes Hertel Ilse Hiller Irma Kittler Ursula Jaster Gisela Hetze Inge Roscher Hermann Arzberger Christa Stenzel

den 75-Jährigen

den 80-Jährigen

Anita Giese Lothar Göpfert Erika Paul Gottfried Augustin Dr. Ilse Sauer Roland Winzer Edelgard Thieme Brigitte Breitfeld Arno Mattheus Gisela Schleier Christa Hänig Gottfried Richter Ursula Gregor Dr. Günter Seidel Heinz Ulbrich Gertraude Hornig Antonie Naumann Adelheid Buschmann Eva Erler

Margarete Stiehl Ursula Jacobey-Kauffmann Gottfried von Herder Herbert Riemer Adelheid Reichel Helga Pietsch Karl Heinrich Wiltraud Legler Elfriede Zimmermann Rudi Lindner Heinrich Süß Rolf Zenker Heinz Braun Werner Wotzlawek Edith Rentzsch Helene Völkl Luise Tropschuh Christa Gerdes Iris Harzt

Siegfried Kusch Lieselotte Zschauer Erika Drotziger Walburga Rudolph Erika Jehmlich Maria Patzig Manfred Pfeiffer Erna Baumgart Ingeburg Ebigt Marianne Eidam Elisabeth Hentschel Christa Thielemann Gerhard Wolf Roland Hahn Margarethe Großmann

den 85-Jährigen Johannes Böhme Ingeburg Richter Ilse Dietrich Herbert Dietze Ilse Lischka Annemarie Löhn Heinz Hruschka Eleonore Langforth Irmgard Böttcher Wolfgang Schramm Ilse Schulz Edeltraut Noack Ursula Anders Ilse Büttner Günther Hänig Elfriede Dudzik Gerhard Braun Amalia Reichel Ruth Wegbrod Gerda Berger Johannes Vicktor Elfriede Metzner Charlotte Fiedler Hedwig Seipt Charlotte Kreher

den 90-Jährigen Elfriede König Helmut Lehmann

Hellmut Viehweger Liane Kosmala Erich Dzierzon Heinz Schiffner Ilse Friederici Ilse Wende Erna Börner Helmut Pfeifer Heinz Schaffrath Hildegard Uhlemann Gertrud Lehmann

den älter als 90-Jährigen Gilda Barth (91) Elsa Belger (91) Anni Polze (91) Johanna Fischer (92) Ruth Querner (93) Helene Rothkugel (93) Johanna Scheidling (95) Herbert Fröbe (95) Herbert Weigoldt (95) Boleslaw Binjaschewitz (95) Elisabeth Rudorf (97) Hildegard Richter (100)

... sowie den Ehejubilaren Goldene Hochzeit Edith und Richard Hahn Hannelore und Günter Apitz Ruth und Dieter Ahlbrecht Monika und Hans-Jörg Dittrich Helga und Werner Fischer

Diamantene Hochzeit Judith und Rudolf Schulze

... und nachträglich zur Goldenen Hochzeit im Dezember Karin und Ullrich Polster


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Aus dem Stadtrat

Bürgerpreisträger 2009 stehen fest Auszeichnung zum Neujahrsempfang am 10. Januar 2010 - Nächster Stadtrat am 14. Januar 2010 Mit dem turnusmäßigen Bericht des Geschäftsleiters des Abwasserzweckverbandes „Muldental“/Freiberger Mulde begann die jüngste Stadtratssitzung und zugleich letzte dieses Jahres. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils standen u. a. die Fragestunde für Stadträte, der Beschluss der Haushaltsatzung 2010, der Beschluss zur weiteren Bezuschussung der Stadtmarketing Freiberg GmbH, die Einführung des überarbeiteten Logos sowie die neue Verwaltungsstruktur, gültig ab 1. Januar 2010. Im nichtöffentlichen Teil stand der Beschluss zur Vergabe der Bürgerpreise 2009 auf der Tagesordnung. Außerdem war das Gremium am 25. November zu einem Sonderstadtrat zusammen gekommen, um über die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen zu beschliesen.

Bürgerpreis 2009 wird vergeben Die Bürgerpreisträger 2009 stehen fest: Horst Walther und Gerd Umbach werden mit dieser Auszeichnung der Universitätsstadt Freiberg, die jährlich für großes Engagement im Ehrenamt an Bürger der Stadt verliehen wird, geehrt. Das beschlossen die Stadträte einstimmig im nicht öffentlichen Teil ihrer jüngsten Stadtratssitzung am 3. Dezember. Feierlich übergeben wird der Bürgerpreis zum Neujahrsempfang der Stadt: am 10. Januar 2010, 10 Uhr in der Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche. Horst Walther engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten als Mitglied bzw. Vorstandsvorsitzender des Freiberger Männerchores für die Belange dieses Chores. Durch sein ehrenamtliches Engagement leistet er nicht nur einen wesentlichen Beitrag zum Chorleben, sondern auch zur Pflege der Musiktradition und -kultur in Freiberg und über die Stadt hinaus. Horst Walther wurde durch Vertreter des Freiberger Männerchores für die Auszeichnung mit dem Bürgerpreis nominiert. Gerd Umbach ist seit langer Zeit aktiv in der Tanzausbildung von Kindern und Jugendlichen engagiert. Neben seiner Tätigkeit am Freiberger Theater ist er vor allem seit Bestehen des Freiberger Karnevalklubs hier einer der wichtigsten Akteure. Gerd Umbach hat von Anfang an die Tanzgruppe trainiert, choreographiert und musikalisch eingerichtet. Durch seine umfangreichen, ehrenamtlichen Aktivitäten hat er sich intensiv und bereichernd in das kulturelle Leben der Stadt Freiberg eingebracht. Gerd Umbach wurde im Jahr 2009 gleich mehrfach für den Bürgerpreis vorgeschlagen: vom Freiberger Karnevalklub e.V., von Dr. Peter Modde und von Stadtrat Dr. Volker Benedix. Erstmals vergeben wurde der Freiberger Bürgerpreis 1992. Erhalten können den mit jeweils 500 Euro dotierten Preis jährlich höchstens zwei Preisträger. Bisher ging er an 39 Personen, wobei er fünfmal an

zwei Personen gemeinsam vergeben worden ist. Einreichungsfrist für Vorschläge für den Bürgerpreis ist jeweils der 30. September.

Vorerst kein neues Logo für Freiberg Vorerst gibt es kein neues Logo für Freiberg. Der von Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm zu Beschluss vorgelegte Entwurf fand im Stadtratgremium keine Zustimmung. Mit 26 Ja-Stimmen bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung beschlossen die Stadträte auf Antrag der CDUFraktion, dass bis zur Februarsitzung eine neue Vorlage durch die Verwaltung erarbeitet werden soll. Hier sollen Vorschläge gemacht werden, wie und bis wann ein neues Logo geschaffen werden könnte. Geklärt werden solle überdies, wann künftig das Logo, und wann das Wappen eingesetzt wird. Stadtoberhaupt Schramm hatte zuvor das mit einem hiesigen Unternehmen entwickelte Logo vorgestellt. Er hatte es auf der Grundlage des bisherigen erarbeiten lassen. „Das derzeitige Logo ist zwar sehr durchdacht, aber nicht praktikabel“, hatte er betont. Bei der Anwendung habe sich längst gezeigt, dass der Schriftzug größtenteils nicht lesbar sei. Dem wollte Schramm Abhilfe schaffen. Mit dem vorgestellten Logo sei sowohl die Form des bisherigen Logos, das in den vergangenen sechs Jahren schon eine Außenwirkung für Freiberg erzielt habe, wie auch die Farbe aufgegriffen worden. Der Schriftzug „Freiberg“ war deutlich größer eingefügt und nun nur noch mit dem Zusatz „Universitätsstadt“ ausgestattet worden. Einig waren sich die Stadträte, dass die Logodiskussion schnell vom Tisch muss. „Wir haben wichtigeres zu tun“, war der Tenor.

Neue Regelungen zur Kindertagespflege (PMo). Kinderbetreuung, bedarfsgerecht und familienfreundlich, ist in der Stadt Freiberg derzeit ein ganz wichtiges Thema. Dies bewies auch der Stadtrat mit seinem Beschluss zum Bau einer neuen Kindereinrichtung. Ein ganz wesentlicher Beitrag wird dabei in der Kindertagespflege geleistet. Mit ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit ergänzen die Tagesmütter das Betreuungsangebot der Freiberger Kindereinrichtungen insbesondere für unter 3-Jährige und bei ungünstigen Arbeitszeiten der Eltern. Der Gesetzgeber würdigt die Leistungen der Tagespflege mit einer Anpassung der laufenden Geldleistung. Ab dem 1. Januar 2010 sollen die neuen rechtlichen Regelungen auch in Freiberg umgesetzt werden. So erhalten die Tagesmütter neben der bisherigen Geldleistung für den Sachaufwand und die Förderungsleistung künftig auch

ihre Aufwendungen für die Unfallversicherung sowie anteilig für eine Krankenund Pflegeversicherung und Alterssicherung erstattet. Von insgesamt 177 Kindern im Krippenalter werden derzeit in Freiberg 55 Kinder in Tagespflege betreut.

Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen Ein im November gefasster Beschluss des Stadtrates zu Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen in Freiberg musste korrigiert werden. Die durch die CDU-Fraktion im Vormonat eingebrachten Änderungsanträge, die fünf weitere Schließtage für bestimmte Verkaufsstellen vorsahen sowie die konkreten Termine für die verkaufsoffenen Sonntage, die den Händlern generell nach dem Sächsischen Ladenöffnungsgesetz zur Verfügung stehen, wurden nochmals diskutiert und auch mit dem Freiberger Gewerbeverein besprochen. Nunmehr beschlossen die Stadträte, dass Verkaufsstellen, die Zeitungen und Zeitschriften, Blumen, Bäckerei- und Konditoreiwaren sowie frische Milch und Milcherzeugnisse anbieten, an Sonn- und Feiertagen von 7 bis 13 Uhr geöffnet haben können. Zum Verkauf von Reisebedarf, Sportartikeln, Badegegenständen, Devotionalien sowie Waren, die für den Ort kennzeichnend sind, dürfen Verkaufsstellen an Sonnund Feiertagen in der Zeit von 11 bis 19 Uhr geöffnet sein. Die vier verkaufsoffenen Sonntage, an denen die Läden von 12 bis 18 Uhr ihre Waren anbieten dürfen, haben die Stadträte auf den ersten Sonntag im Mai, den zweiten Sonntag im Oktober sowie den ersten und dritten Advent gelegt. Falls der erste Sonntag im Mai auf den Feiertag 1. Mai fallen sollte, dann solle stattdessen der letzte Sonntag im April verkaufsoffen sein. Diese Regelung, der 18 Stadträte bei einer Gegenstimme und 14 Enthaltungen zustimmten, tritt am 1. Januar des neuen Jahres in Kraft.

gen des Gesundheitswesens sowie Landkreise und Kommunen unter einem gemeinsamen Dach vernetzen, um langfristig neue Ärzte für Sachsen zu gewinnen. Gemeinsam mit allen Netzwerkpartnern soll die ärztliche Tätigkeit in Sachsen attraktiver gestaltet und über den Netzwerkverbund in Sachsen und außerhalb kommuniziert werden. Weiterhin strebe die Stadt eine Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen an, um die vorhandene Zulassungsbeschränkung für die Niederlassung von Kinderärzten aufzuheben bzw. auszusetzen. Dabei soll das starke Interesse der Stadt Freiberg an einer ausreichenden ärztlichen Versorgung ihrer Bevölkerung und ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bei der Gewinnung und Ansiedlung von interessierten Ärzten und Ärztinnen verdeutlicht werden. Parallel zum Erreichen einer möglichen Niederlassung durch die Aufhebung der Zulassungsbeschränkung seien weitere Aktivitäten zur Gewinnung eines Kinderarztes bzw. einer –ärztin erforderlich. „Dazu wird gegenwärtig eine Annoncenaktion in entsprechenden Blättern und Zeitschriften vorbereitet, in der die Vorzüge der Stadt Freiberg als familienfreundlicher und interessanter Wohnort mit sehr guten Bildungs-, Kinderbetreuungs- und Kulturmöglichkeiten usw. dargestellt werden. Außerdem garantiert die Stadt Freiberg Unterstützung bei Wohnungs- bzw. Bauland- und Praxissuche“, versichert das Stadtoberhaupt. Darüber hinaus wird ein „Zuzugsbonus“ in Höhe bis zu 10.000 Euro in Aussicht gestellt. „Wir stehen auch in diesem Bereich im Wettbewerb mit anderen Städten“, begründet Schramm diese Aktivitäten. Im Nachgang zum Stadtrat überreichten Freiberger Bürger dem Oberbürgermeister eine Unterschriftensammlung „Gegen einen drohenden Kinderärztemangel in Freiberg“. Rund 1000 Bürger haben hier unterzeichnet und bitten das Stadtoberhaupt um weitere Maßnahmen.

Ärztemangel beheben Die Stadt Freiberg will aktiv etwas unternehmen gegen die Ärztemangel in der Stadt. Es sei nicht hinnehmbar, dass Freiberger Eltern sich zunehmend Sorgen um die ärztliche Versorgung ihrer Kinder machen müssen, betonte Freibergs Stadtoberhaupt Bernd-Erwin Schramm. Auch dem Mangel an anderen Arztgruppen gelte es vorzubeugen. Bereits Anfang November sei in der wöchentlichen Oberbürgermeister-Dienstberatung beschlossen worden, dem Netzwerk „Ärzte für Sachsen“ beizutreten. Mit diesem Netzwerk will die Sächsische Landesärztekammer alle sächsischen Einrichtun-

Andrea Bernhardt und Peter Zimmermann aus Freiberg übergeben am 26. November Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm eine Unterschriftensammlung „Gegen den drohenden Kinderärztemangel in Freiberg“ und bitten damit um weitere Aktivitäten der Kommune. Foto: RH


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Familienkatalog

Neue Einträge im Familienkatalog 237 Angebote eingetragen Die Eintragungen von Angeboten im Freiberger Familienkatalog vom Kleinkind bis hin zur Seniorenbetreuung konnten jetzt auf 237 erhöht werden, informiert Monika Hageni, Leiterin des Amtes für Soziales/ Chancengleichheit. Das DRK präsentiert sich besonders bei den Seniorenangeboten mit Tages-, Kurzzeit- und häuslicher Pflege. Aber auch „Helfen macht Spaß“, so werden konkret Kinder und Jugendliche für die Mitarbeit im Jugendrotkreuz angesprochen. Wer sich als Erwachsener ehrenamtlich im Roten Kreuz engagiert, kann als Mitglied des DRK Vorteile wie Auslandsrückholung mit dem DRK-Flugdienst oder die breite Palette der kostenfreien Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten nutzen „Schauen Sie als interessierter Nutzer in den Freiberger Familienkatalog, Sie werden immer wieder Neues entdecken. Und tun Sie es als Anbieter, werden Sie feststellen, dass Ihre Angebote genau richtig sind, oder noch im Katalog fehlen oder dringend aktualisiert werden müssen“, ist sich Hageni sicher. Sie erhielt schon bundesweite Anrufe zu Angebotsrückfragen. „Da möchte ich besonders an den ehrenamtlichen Bearbeiter des Familienkatalogs, Michael Krummsdorf, Dank sagen.“ Mit den neuen Einträgen gibt es im Freiberger Familienkatalog nunmehr 237 Angebote: � Selbsthilfegruppe Alzheimerkranke � Ehrenamtliche Tätigkeit im SeniorenBetreuungsdienst (DRK Freiberg) � Tagespflege (DRK Freiberg) � Kurzzeitpflege (DRK Freiberg) � Jugendrotkreuz – Helfen macht Spaß! (DRK Freiberg) � Schwangeren-, Familien-, Ehe-/Paarund Lebensberatung (DRK Freiberg) � Deine Hilfe Rettet Leben. Komm, Mach mit! (DRK Freiberg) � Abteilung Jugend und Familie der Landkreisverwaltung (Jugendamt) � Do-it-yourself-Werkstatt in den Bereichen Holz, Metall, Farbe und Elektrorecycling der Euro-Schulen GmbH.

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Kipa hat große Pläne für 2010 27. Sitzung des Freiberger Kinder- und Jugendparlamentes (FS). „Und somit wird die Tagesordnung einstimmig angenommen!“, verkündet Paul Stümpges, der diesmal gemeinsam mit Robin Meltzer die 27. Sitzung des Freiberger Kinder- und Jugendparlamentes (Kipa) Mitte November moderierte. Bürgermeister Sven Krüger eröffnete stellvertretend für Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm die Sitzung mit einem Bericht und informieren darüber, was im letzten halben Jahr für sie passiert ist und wie die Kipa-Beschlüsse seit der letzten Sitzung umgesetzt wurden. Auch die Kinderparlamentarier gaben mit einem Bericht Einblick in ihre Arbeit. Zur Fragestunde wurde es dann wieder spannend. Schon in der letzten Sitzung beanstandeten die Schüler des Dürer-Hauses des Geschwister-Scholl-Gymnasiums den Zustand ihrer Chemiekittel. Daraufhin wurde ein Klassensatz Chemiekittel angeschafft, der aber im Haus Albertinum landete. Maximilian Thiemer hakte noch einmal nach und erreichte somit, dass nun auch das Haus Dürer neue Kittel erhält. Die Nachwuchsparlamentarier machten auch auf andere Probleme aufmerksam, so zum Beispiel auf den Verkehr auf der Dörnerzaunstraße und das Fehlen von Flächen zum legalen Graffitisprayen. Die Freie Christliche Schule hatte schon in der letzten Sitzung eine Beschlussvorlage vorgelegt, in der ein eigenes Schulgebäude gefordert wird. Aktuell befindet sie sich sowohl in der Kellermann- als auch der „Carl Böhme“-Schule. Ebenso wurde der Ruf nach einem eigenen Schulhaus erneut laut. Petra Morsbach, Leiterin des Amtes für Bildung, Jugend und Sport, erklärte, dass die Stadtverwaltung einen Schulplan für die Stadt Freiberg erstellt und das Anliegen der Schüler der Freien Christlichen Schule dabei auf alle Fälle mit prüfen wird. Eric Mädler von der SWG Freiberg stellte dem „kleinen“ Parlament die neue „Kinderfreundliche Hausordnung“ vor, die ab Januar in jedem Haus der SWG präsent sein wird. Höhepunkt der 27. Sitzung war die Auszeichnung des Freiberger Kinder- und Jugendparlamentes für seinen Einsatz beim Thema „Kinderrechte“ durch das Deutsche Kinderhilfswerk. Zur Einstimmung wurde der Werbespot zum Thema „Kinderrechte ins Grundgesetz“ gezeigt, den einige Vertreter des Kipa in Berlin zum Bundestreffen

Vier Möglichkeiten der Abstimmung haben die Mitglieder des Kipa: Zustimmung, Ablehnung, Enthaltung oder die Anzeige „schweres Wort“. Kipa-Mitglied Laura Wagner, Drittklässlerin der Grundschule „Carl Böhme“, zeigt die Abstimmungskarten der Nachwuchsparlamentarier. Fotos (2): René Jungnickel

Ein starkes Team: Freibergs Oberbürgermeister und das Freiberger Kinder- und Jugendparlament. engagierter Kinder und Jugendlicher erarbeitet hatten. In diesem Zuge ist im Albertpark ein Baum gepflanzt worden, der künftig darauf hinweist, dass „Freiberg ein Ort für Kinder“ ist. Zum Nachbereitungstreffen des Kipa am 3. Dezember ist die große Sitzung rekapituliert worden, außerdem wurden die Ziele fürs nächste Jahr gesteckt. 2010 wollen die

Nachwuchsparlamentarier u. a. eine Schultour organisieren, um das Kipa an allen Schulen noch bekannter zu machen, sowie die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund, um in punkto Kinderrechte in Freiberg aktiv zu werden. Das Freiberger Kipa wünscht allen Schülern frohe Weihnachten!

Angebote für Kinder und Jugendliche zum Jahreswechsel kinder-und_jugendkontaktbuero@freiberg.de

Eis – Würfel – Party Wann: am 19. Dezember von 18 bis 22 Uhr Wo: städtischer Kinder- und Jugendtreff Würfel Was: lustige Jugendparty für 12- bis 15Jährige mit aktuellen Hits, spaßigen Partyspielen, alkoholfreien Cocktails und … viel guter Laune Hinweis: Jugendliche bis 14 Jahre bringen bitte eine Elternerlaubnis mit, wenn sie

bis 22 Uhr mitfeiern wollen, ein „kleines Partygeld“ sollte auch jeder dabei haben

„5. GenerationsCup“ Wann: am 30. Dezember von 18.30 bis 23.30 Uhr Wo: Sporthalle „C.Böhme“ / Friedeburg Was: ein Volleyballturnier der etwas anderen Art, Bedingungen: 2 U20 Spieler/ -innen, 2 Ü40 Spieler/-innen, im Team müs-

sen in jedem Fall 2 weibliche Spieler sein und alle dürfen NICHT am regelmäßigen Punktspielbetrieb teilnehmen. Antrittsgeld: 15 Euro / verbindliche Anmeldung bis spätestens 15. Dezember unter: kinder-und_jugendkontaktbuero@ freiberg.de (ein Turnier in Kooperation mit dem SV Wacker Siltronic und der Jugendinitiative „CAD“ aus Zug) Für alle Angebote gilt wie immer: mehr

Informationen gibt’s über das Kinder- und Jugendkontaktbüro unter Telefon: 273 338!

Die Mitarbeiter des Sachgebietes Jugend der Stadtverwaltung Freiberg wünschen besonders allen Freiberger Kindern und Jugendlichen eine schöne Weihnachtszeit, viele Geschenke, aber auch ruhige Momente mit Eltern und Freunden!


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Projekt Doppik

Kurz notiert

Inventarisieren des beweglichen Anlagevermögens Einführung des doppischen Haushaltes in der Stadt Freiberg läuft mit Hochdruck Inventarisieren von beweglichem Anlagevermögen. Das klingt trocken. Doch ist es ein wichtiger Schritt für Stadt Freiberg, die zum 1. Januar 2011 den ersten doppischen Haushalt vorlegen will. Dafür muss das Haushalt- und Rechnungswesen der Stadt auf die so genannte Doppik umgestellt werden - ein Verfahren, das auf Vermögenswerte orientiert, womit das gesamte Vermögen der Stadt aufgenommen und bewertet werden muss. Ein MammutProjekt wie sich zeigt. Seit Beginn des Sommers sind dafür mehr als 20 Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterwegs. Sie alle gehören zur Projektgruppe 2 des Groß-Projektes „Doppik“. Eine von ihnen ist Sylvia Franz. Gemeinsam mit weiteren fünf Mitarbeitern des Amtes für Bildung, Jugend und Sport inventarisiert sie als Aufnahmeleiterin im Bereich des Bildungsamtes sämtliche städtische Kindertagesstätten, Schulen, Sporthallen und –plätze, Jugendklubs sowie die sozialen städtischen Einrichtungen. Das heißt konkret, alle Gegenstände ab 150 Euro Anschaffungs- oder Herstellungskosten vor Ort zu erfassen, die Daten ins Programm „Archikart“ einzupflegen und schließlich zu bewerten. Zu zweit oder dritt gehen die Projekt»Der Gesetzgeber fordert die Einführung der Doppik. In der Stadtverwaltung Freiberg soll dies zum 1. Januar 2011 erfolgen.«

Doppik Doppelte Buchführung in Konten

gruppen-Mitglieder in die Einrichtungen. „In den normalen Klassenzimmern, Büros oder Wirtschaftsräumen kommen wir gut selbst zurecht. In den Fachkabinetten oder Lehrmittelsammlungen sind wir auf Unterstützung durch die Fachlehrer angewiesen“, erklärt Sylvia Franz. Die würden sie bekommen. Völlig unbürokratisch stünden die Mitarbeiter der jeweiligen Einrichtungen an ihrer Seite und geben Hilfestellung, ebenso auch Mitarbeiterinnen der Kämmerei. „Die für uns ungewöhnliche und zudem zusätzliche Aufgabe ist manchmal ganz schön anstrengend, aber man lernt jedes Haus und jede Anlage intensiv kennen.“ Und so geht es step by step. Jedes einzelne Stück „Anlagevermögen“ wird etikettiert: von der Schulbank über technische Geräte wie Beamer und Messgeräte bis hin zu Wandkarten, Modellen, Tierpräparaten, Maschinen und Werkzeugen, „Dabei stoßen wir auch auf Dinge, die mehr ideellen als materiellen Wert haben.“ So beispielsweise im Fachkabinett Physik, wo Messgeräte mitunter mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel

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Amtsblätter im ersten Halbjahr Das Amtsblatt der Stadt Freiberg erscheint im ersten Halbjahr 2010 wie folgt: 6. und 27. Januar 10. und 24. Februar 10. und 31. März 14. und 28. April 12. und 26. Mai 9. und 23. Juni sowie am 7. Juli Die Erscheinungsdaten des Amtsblattes im zweiten Halbjahr 2010 werden nach dem Beschluss des Sitzungskalenders II/2010 im Juni veröffentlicht. Das Amtsblatt erscheint 14-täglich, in der Regel eine Woche vor und eine Woche nach dem Stadtrat.

FAB: Keine Sprechzeit über den Jahreswechsel

Das Physik-Fachkabinett in der Dürerschule. Gemeinsam mit Matthias Schubert, Fachkonferenzleiter Physik, inventarisieren hier Sylvia Franz (Mitte) und Pauline Kaden die Möbel und Lehrmittel. Foto: PS haben und mehr der Demonstration dienen als der Verwendung. „Dort müssen wir entscheiden, ob und wie dieses Gerät ins Anlagevermögen einfließt.“ Die ersten Objekte sind von A bis Z aufgenommen: das Funktionsgebäude am Platz der Einheit, die Turnhalle „Ernst Grube“, die Körner-Schule, die Kitas „Regenbogen“ und „Kinderinsel“, die Grundschulen Silbermann, Winkler und Zug, die Heubner-Sporthalle, das Albertinum und das Haus Dürer. Und es geht weiter, die Zeitschiene ist eng. Noch bis Ende dieses Monats soll die Innen-Inventarisierung abgeschlossen werden, denn im Januar stehen die Außenanlagen auf dem Plan. Dann werden die Spiel- und Sportplätze gemeinsam mit Mitarbeitern des Sachgebietes Grünanlagen unter die Lupe genommen: Kunstrasenplätze, Laufbahnen, Sprunggruben, Sprechertürme, Spiellandschaften und vieles mehr muss registriert werden. „Unser Ziel ist, dass wir bis Ostern alles aufgenommen haben. Als Abschlusstermin für unsere Aufgabe steht der 30. Juni 2010.“ Nebenher ist bereits im November mit der Recherche und dem Bewerten begonnen worden. Bevor jedoch die eigentliche Bewertung beginnt, müssen die ermittelten Daten nicht nur in die Programme eingepflegt werden, sondern es kommen zahlreiche ergänzende Informationen hinzu, wie Hersteller- und Lieferantendaten, nähere Beschreibungen wie die des Materials oder der Maße. Handelt es sich um Objekte, die gemietet oder geleast sind? Dann steht eine Vertragsprüfung an, die klären muss, ob das Objekt wirtschaftliches Eigentum der Stadt ist oder nicht. Auch Fragen, ob für die Anschaffung der Ausstattung Fördermittel geflossen sind,

gilt es zu beantworten oder ob eine betriebsdienliche Ausstattung von den Mitarbeitern des Hochbau- und Liegenschaftsamtes aufgenommen wird oder aber, ob dafür das Fachamt zuständig ist. Wie wird mit Kunstgegenständen und Sammlungsbeständen verfahren? Viele Fragen sind zu klären und Arbeitsschritte abzustimmen. Klar ist aber heute schon eines: Bis Ende nächsten Jahres muss die Doppik stehen. Dafür ziehen die Verwaltungsmitarbeiter alle an einem Strang.

Einführung der Doppik in der Stadt Freiberg Die Stadt Freiberg führt, wie vom Gesetzgeber gefordert, die so genannte Doppik ein, ein Haushalt- und Rechnungswesen, das auf Vermögenswerte orientiert. Bisher lag der Haushaltführung die Kameralistik zu Grunde, mit der lediglich Einnahmen und Ausgaben über ein Jahr betrachtet werden. Grundsatz hierbei: Der Haushalt muss ausgeglichen sein. Mit der Doppik wird das Vermögen der Stadt betrachtet, erfasst sowie bewertet. So sind dann Aussagen zur Entwicklung des Vermögens der Stadt Freiberg möglich, denn die Doppik berücksichtigt den Werterhalt bzw. –verlust (Abschreibung). Mit dem Einführen der Doppik ist im Januar vergangenen Jahres begonnen worden. Ziel ist es, dass am 1. Januar 2011 der erste doppische Haushalt vorliegt. Dafür arbeiten in der Verwaltung rund 50 Mitarbeiter in vier Projektgruppen sowie weitere Mitstreiter.

Über den Jahreswechsel gibt es keine Sprechzeiten bei der Freiberger Abwasserbeseitigung (FAB), teilt Betriebsleiter Uwe Graner mit. In der Zeit vom 28. Dezember bis 3. Januar ist im Havariefall der Bereitschaftsdienst der FAB erreichbar unter 0174/33 91 300. Ab dem 4. Januar gelten wieder die bekannten Öffnungszeiten: Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr Freitag von 9 bis 12 Uhr Telefon 26 580.

Selbstbehauptungskurs für Frauen beginnt Ein neuer Kurs „Frauen gegen Gewalt“ beginnt am 11. Januar. Regelmäßig bietet das Sachgebiet Sport der Stadtverwaltung diesen kostenlosen Selbstbehauptungskurs gemeinsam mit der Abteilung Judo des BSC Freiberg e. V. an. Geschult werden die Frauen hier in Theorie und Praxis. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 16 Jahren. Der theoretische Unterricht (2 x) findet jeweils montags von 19 bis 20.30 Uhr im SWG-Treff auf der Beuststraße statt, die praktischen Übungen (6 x) immer mittwochs zur selben Zeit in der Jahnsporthalle auf der Turnerstraße. Interessenten können sich in der Stadtverwaltung im Sachgebiet Sport bei Lysann Neuber, Tel.: 03731/ 273-426 oder per E-Mail: sportstaettenbelegung@freiberg.de, anmelden.

Friedensrichter berät dienstags Die erste Sprechstunde im neuen Jahr bietet Friedensrichter Peter Weinhold am Dienstag, 5. Januar, von 16 bis 18 Uhr an. Sie findet im Rathaus am Obermarkt, Zimmer 104, neben der Poststelle statt. Sprechstunde des Friedensrichters ist jeweils am ersten und dritten Dienstag des Monats. Zu erreichen ist der Friedensrichter während der Sprechzeit auch unter der Freiberger Rufnummer 273 137 oder per E-Mail unter Friedensrichter@Freiberg.de.


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Kurz notiert Abgleich von Daten zum Ehejubiläum Die Stadtverwaltung Freiberg bittet alle Ehepaare, die im kommenden Jahr ein Ehejubiläum feiern, wie 50, 60, 65, 70 oder sogar 75 gemeinsame Jahre, sich beim Bürgerbüro/ Einwohnermeldewesen zum Abgleich der Eheschließungsdaten zu melden. In jüngster Vergangenheit hatte es unstimmige gespeicherte Daten zu Eheschließungen gegeben, beispielsweise durch zwischenzeitliche Veränderungen. Daher bittet die Stadtverwaltung Freiberg alle Ehepaare, die im Jahr 2010 eines der vorgenannten Jubiläen begehen, sich mit dem Einwohnermeldewesen (Telefon: 273 161 oder 273 166) in Verbindung zu setzen oder sich unter Vorlage ihrer Personenstandsurkunden persönlich mit dem Einwohnermeldewesen in Verbindung zu setzen. Die Stadtverwaltung Freiberg hofft auf Ihre Unterstützung und bedankt sich dafür im Voraus. Öffnungszeiten des Einwohnermeldewesens: Montag 8 bis 12 Uhr Dienstag 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr Freitag 9 bis 12 Uhr

ARGE Mittweida: Humanitäre Hilfe Zur Umsetzung des durch die ARGE Mittweida geförderten Projektes „Hilfe zur Selbsthilfe“ bittet die ABS WeTexbau Chemnitz, Außenstelle Rochlitz, auch die Bewohner des Landkreises Mittelsachsen um Hilfe und Unterstützung, informiert Monika Hageni, Leiterin des Amtes für Sozial- und Wohnungswesen. Gesucht werden nicht mehr benötigte aber noch funktionsfähige Haushaltgeräte und Konsumgüter, wie Fahrräder aller Art (auch Reparatur bedürftig), Nähmaschinen, Waschmaschinen (auch WM 66) oder Wäscheschleudern. Weitere Informationen: Monika Hageni, Tel. 273 331.

Kummertelefon Direkter Draht für Eltern und Kinder in Not

0800/ 111 03 33 für Kinder und Jugendliche

0800/111 05 50 für Eltern Hier sind geschulte, ehrenamtlich arbeitende Gesprächspartner zu erreichen. Das so genannte Kummertelefon, ein Einrichtung des Bundesfamilienministeriums, ist sowohl vom Festnetz als auch vom Handy kostenlos.

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„Ein Friedensrichter muss zuhören können“ Friedensrichter Peter Weinhold zieht Resümee der vergangenen fünf Jahre Seit fünf Jahren ist Peter Weinhold (kl. Foto) Friedensrichter der Stadt Freiberg, gewählt wurde er dazu in der Stadtratssitzung im Januar 2005. Nun geht seine Amtszeit zu Ende und neue Kandidaten haben sich für das Ehrenamt beworben. Im nächsten Stadtrat soll bereits sein Nachfolger gewählt werden. Nach dessen Bestätigung und Vereidigung durch das Amtsgericht wird der Nachfolger sein Amt zum nächst möglichen Zeitpunkt – voraussichtlich im März - antreten. Im Folgenden zieht Amtsinhaber Peter Weinhold ein Resümee der vergangenen fünf Jahre: Die Schiedsstelle als vorgerichtliche Instanz gibt es als französische Hinterlassenschaft seit 1827. In DDR-Zeiten wurde sie durch Schiedskommissionen ersetzt, seit 1990 übernimmt wieder eine Einzelperson die Streitschlichtung. Diese Person heißt Schiedsmann (-frau), nur in Sachsen Friedensrichter. In Bayern gibt es dieses Amt gar nicht, die Bayern pflegen ihre eigene Streitkultur. Bei dem nun folgenden kurzen Überblick über die Aufgaben eines Friedensrichters, ist zunächst festzustellen, dass der Friedensrichter kein Urteil fällen darf - das würde ihm vieles erleichtern-, sondern er soll mit dem Ziel eines Vergleiches beziehungsweise einer friedlichen Einigung schlichten. Der schönste Erfolg für den Friedensrichter ist es, wenn sich Streitende am Ende seiner Bemühungen die Hand geben und versichern, in Zukunft wieder miteinander zu reden. Insofern ist der Begriff „Friedensrichter“ irreführend. Rechtskenntnisse werden demnach nicht vorausgesetzt, zumal eine Rechtsberatung

durch den Friedensrichter verboten ist. Man kommt allerdings nicht ohne Kenntnis z. B. des Schiedsstellengesetzes, der Nachbarschaftsgesetze und der Polizeiordnung der Stadt aus. Bei deren Aneignung wird man nicht allein gelassen. Es gibt Lehrgänge und, das möchte ich betonen, ich habe immer Unterstützung von Herrn Neie und Herrn Brand bekommen. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Der Friedensrichter darf Zivil- und Strafrechtsdinge behandeln, er darf nicht zwischen Familienmitgliedern, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und zwischen Privatpersonen und öffentlichen Ämtern wie der Stadtverwaltung tätig werden. Um erfolgreich zu schlichten, muss man vor allem zuhören können und die Sorgen und Nöte der Hilfe Suchenden ernst nehmen, auch wenn das manchmal schwer fällt, wenn es um angeblich geklauten Strom oder einen 10 cm zu langen Zweig geht, der dem Nachbarn Schatten beschert. Es ist sehr wichtig, das Vertrauen der Streitenden zu erwerben. Für mich war es ideal, dass ich während meiner 40 Lehrerjahre ein weites Betätigungsfeld für Streitfälle hatte und das mit einer dafür hilfreichen psychologischen Vorbildung. Auf neudeutsch heißt das Vorgehen beim Schlichten Mediation. Wenn man diese Methode beherrscht, hat man gute Karten. Um das Ehrenamt erfolgreich und gewissenhaft auszuüben, braucht man Zeit. Mit den zwei Sprechtagen mit je zwei Stunden im Monat ist es bei weitem nicht getan. Ich habe bis jetzt in 125 Fällen versucht zu schlichten. Dabei unterscheidet man so genannte Tür- und Angelfälle und offizielle Schlichtverhandlungen, bei denen Protokoll geführt wird und deren Vergleich, so einer zustande kommt, wie ein Gerichtsurteil 30 Jahre gültig ist.

Zu jedem Fall gehören mindestens drei Termine: die mit beiden Parteien einzeln und der Termin mit beiden zusammen. Dazu kommen oft Ortsbesichtigungen, vor allem bei Streit in Gärten. Das ist zeitaufwendig. Es gibt Freiberger, die ihre Gartengrundstücke in Holzhau oder Rebi haben! Ich habe im Laufe der letzten fünf Jahre viele Freiberger, Grundstücke und Wohnungen kennen gelernt! Es kommt vor, dass sich Menschen mit Problemen an den Friedensrichter wenden, die nicht zu seinem Aufgabengebiet gehören. Nur wenige habe ich weggeschickt, zum Beispiel einen, der von mir seine Ehe scheiden lassen wollte. Ich habe mich hin und wieder als Seelsorger gefühlt. Zeit habe ich auch für Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Vor Schulklassen, Vereinen und Selbsthilfegruppen habe ich über meine Arbeit berichtet, dazu in der Presse und im Stadtfernsehen dafür geworben, Streit auf friedlichem Wege statt vor Gericht auszutragen. Am Ende meiner Amtszeit bin ich zufrieden, dass ein hoher Prozentsatz der Streitfälle positiv ausgegangen ist. Das war das Schöne an diesem Amt. Es hat mich aber auch sehr oft zum Grübeln gebracht. Im Zusammenhang mit dem Mauerfalljubiläum haben viele zum Ausdruck gebracht, dass sie das bessere Miteinander der Menschen in DDR-Zeiten vermissen. Auch ich habe zunehmend den Eindruck gewonnen, dass aus einer gewissen Notgemeinschaft dieser Zeit eine Neid- und Streitgesellschaft geworden ist. Ich habe in den letzten Jahren die Verhältnisse in armen Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas kennen gelernt. Ich kann mir die wenigsten meiner Streitfälle in diesen Ländern vorstellen – die Menschen dort haben nämlich echte Sorgen und Probleme!

Vorschläge für Freiberger Preise Bis Jahresende Nominierungen für Kunstförderpreis und Jugendpreis möglich Für den Kunstförder- und den Jugendpreis können noch bis Ende des Jahres Vorschläge im Büro des Oberbürgermeisters eingereicht werden.

Freiberger Kunstförderpreis Zwei Vorschläge sind bisher für den Kunstförderpreis 2009 eingereicht worden. Mit diesem Preis können jährlich junge Künstler des Freistaates gefördert werden. Es ist der einzige Preis, für den nicht nur Freiberger vorgeschlagen werden können, sondern Künstler, die im Freistaat Sachsen leben. Diese dürfen im Jahr der Antragstellung das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Zehnmal ist er seit 1997 vergeben worden, an Künstler unterschiedlicher Bereiche: Malerei, Tanz, Literatur, Komposition und Gesang. Zweimal erhielten ihn Künstler außerhalb Freibergs. Der Freiberger Kunstförderpreis ist mit 3000 Euro dotiert. Mit ihm wollen die Stadt, die Freiberger Bank eG und die Stadtwerke Freiberg AG „Kunst und Kultur in Freiberg

und im Freistaat Sachsen wesentlich fördern“. Vergeben werden kann er an eine natürliche Person oder eine Gruppe, wobei künstlerische Arbeiten aller Genres gewertet werden.

Freiberger Jugendpreis Sechs Vorschläge liegen bislang für den Freiberger Jugendpreis 2009 vor. Auch dieser Preis kann jährlich vergeben werden. Während des Bergstadtfestes ist in diesem Jahr damit Anna Kutzsche für ihr Engagement im Bereich der Städtepartnerschaftsarbeit ausgezeichnet worden Erhalten können den Jugendpreis einzelne Jugendliche oder jugendliche Personengruppen, die uneigennützig Außergewöhnliches für andere Personen, Personengruppen oder das Gemeinwohl leisten oder geleistet haben. Voraussetzung für den Jugendpreis ist jedoch, dass die vorgeschlagene Person zwischen 14 und 27 Jahre alt ist. Außerdem sollten die Anwärter in Freiberg wohnen

oder hier einer Ausbildung nachgehen bzw. sie in Freiberg erhalten haben. Entscheiden wird über die Vergabe des Jugendpreises der Stadtrat, wobei die Ausschüsse für Kultur und Bildung/ Soziales zuvor dafür eine entsprechende Empfehlung abgeben. Dotiert ist der Freiberger Jugendpreis mit 250 Euro, wenn er an eine Einzelperson verliehen wird, mit 500 Euro, wenn er an eine Personengruppe geht. Zeitpunkt und Rahmen für die Übergabe des Preises wird entsprechend des Charakters der mit dem Preis anerkannten Leistung gewählt. Bisher ist der Jugendpreis zehnmal vergeben worden, erstmals 1999 an den Vorstand des Jugendklubs Zug. Auszeichnungsvorschläge für den Freiberger Kunstförderpreis und den Freiberger Jugendpreis sind bis spätestens 31. Dezember dieses Jahres zu richten an: Stadtverwaltung Freiberg Büro des Oberbürgermeisters Obermarkt 24, 09599 Freiberg


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Baugeschehen

Zwei Stadtmauertürme saniert Sanierung der Stadtmauer wird fortgesetzt Die Freiberger Stadtmauer ist prägnant für Freiberg. Diese Stadtbefestigung (Ersterwähnung der Ringmauer bereits 1233) hatte um 1580 fünf Tor- und 49 Mauertürme. Acht gibt es heute noch, wobei einige nur noch als Turmstümpfe existieren. Zwei jedoch sind nun saniert worden: der „Gelbe-Löwe-Turm“ und der „Kalkturm“ im Bereich der Schillerstraßet. Über die Sanierungsmaßnahme berichtet im Folgenden Andreas Böhnstedt, Leiter der Hochbauund Liegenschaftsamtes: Die Freiberger Stadtmauer wurde im 13. und 14. Jahrhundert errichtet. Genaue Angaben, wann die beiden Türme im Bereich der heutigen Schillerstraße, der Gelbe-Löwe-Turm und der Kalkturm, gebaut wurden, sind nicht gefunden worden. Es ist anzunehmen, dass sie im 15. Jahrhundert errichtet wurden. Eine kolorierte Stadtansicht aus dem 16. Jahrhundert zeigt, dass sämtliche Stadtmauertürme mit einem roten Dach dargestellt wurden, was darauf hindeuten könnte, dass die Türme der Stadtbefestigung wohl ursprünglich mit Ziegel gedeckten Dächern überspannt waren. Die beiden nun sanierten Türme sind zumindest seit Anfang des 19. Jahrhunderts mit einem Gründach überspannt, das belegen entsprechende Graphiken. Beim Freilegen des den Gelbe-Löwe-Turm überspannenden Gewölbes, das mit mehreren Kubikmetern Erdauffüllung überhäuft war, sind verschiedene Reste von Handstrichziegeln gefunden worden. Ein Indiz, dass dieser Turm ursprünglich eine Dachkonstruktion und eine Deckung mit Biberschwanzziegeln getragen haben könnte. Diese vermutete Dachdeckung ist jedoch seit einigen Jahrhunderten untergegangen, möglicherweise seit einer denkbaren Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg. Im Anschluss fand in der Stadt eine lang anhaltende wirtschaftliche Stagnation statt, und spätestens ab Anfang des 18. Jahrhunderts verloren die Stadtbefestigungsanlagen zunehmend ihre Bedeutung, da stehende Heere die Landesverteidigung übernahmen. Auf einer alten Zeichnung um 1800 ist Wildbewuchs auf den Türmen zu erkennen.

Der „Gelbe-Löwe-Turm“ vor …

Ausbau der Wasserturmstraße beendet Letzter Bauabschnitt frei gegeben für den öffentlichen Straßenverkehr

Der Kalkturm vor der Sanierung …

… und heute. Fotos (4): Jaster & Kubisch

Erste Fotos existieren aus den Jahren 1862/63 und zeigen denselben Zustand. Das bedeutet, nachweisbar setzten die Niederschläge ungestört zweihundert Jahre lang den Türmen zu, möglicherweise während eines noch längeren Zeitraumes.

schen beiden Türmen liegende Stadtmauer musste aus organisatorischen Gründen (Parkhaus Fischerstraße) zurückgestellt und in einen zukünftigen Bauabschnitt eingegliedert werden. Die Bauleistungen wurden vom Freiberger Planungsbüro JASTER + KUBISCH geplant und ausgeschrieben. Mit den Bauarbeiten konnte im April 2009 begonnen werden. Ende Oktober 2009 konnte die Sanierung beider Türme abgeschlossen werden. Lediglich die Schießschartenöffnungen erhalten noch mit Gaze bespannte Holzluken. Im Rahmen der geplanten Probebohrungen am Gelbe-Löwe-Turm hatte sich herausgestellt, dass im untersuchten Mauerbereich nur außen und innen ordentlich gesetzte Steine vorhanden waren. Im Inneren des 1,10 bis 1,30 Meter starken Mauerwerks waren jedoch nur noch kleine lockere Steine zu finden, die ohne jeglichen Fugenmörtel oder Lehm aufeinander geschichtet waren. Es war Gefahr in Verzug, denn es bestand akute Einsturzgefahr. So mussten nach dem Verfugen aller Mauerbereiche die Hohlräume mit über fünf Tonnen Schaummörtel verpresst werden. Anschließend konnten die Edelstahlanker eingebracht und an 240 Stellen die einen halben Meter langen Edelstahlnadeln gesetzt werden. Zusätzlich wurden eklatante Mängel im Bereich der Grundmauern beseitigt. Die Bausubstanz des Kalkturmes direkt am historischen Kornhaus erwies sich als etwas besser. Hier war keine Verpressung mit Schaummörtel notwendig. So konnte nach dem Verfugen der Mauerbereiche sofort mit der Quervernadlung und dem Setzen nur einzelner Nadeln begonnen werden. Die Kosten für die Sanierung der beiden Türme belaufen sich auf rund 250.000 Euro, 80 Prozent davon werden gefördert durch Bund und Land. Zwischenzeitlich wurde mit der Sanierung der Stadtmauer am Donatsturm auf einer Länge von rund 50 Meter begonnen. Weitere Abschnitte sollen folgen.

»Rechnen müssen alle Bauherren auch die öffentlichen Bauverwaltungen. Damit gleichen sie nicht nur Mathematikern, denn das Thema „Rechnen“ ist beim Bauen universeller.«

Andreas Böhnstedt Leiter des Hochbau- und Liegenschaftsamtes

Um so mehr ist es zu begrüßen, dass der Stadtrat beschlossen hatte, die jahrhundertelang vernachlässigte Instandhaltung der Befestigungsanlagen durch eine geplante Sanierung zu beenden, um die Zeugen der Vergangenheit für die Nachwelt zu erhalten. Als erste Maßnahme wurde geplant, die beiden Stadtmauertürme, den Gelbe-LöweTurm und den Kalkturm zu sanieren. Die zwi-

… und nach der Sanierung.

(SL). Nach rund fünfmonatiger Gesamtbauzeit ist Ende des vergangenen Monats der Ausbau der Wasserturmstraße zwischen der Einmündung Kesselgasse sowie Hornstraße (B173) beendet worden. Begonnen worden war mit dem Ausbau nach Beendigung des Bergstadtfestes Ende Juni dieses Jahres. Im Vorfeld der Straßenbaumaßnahme waren zunächst verschiedene Arbeiten am Freiberger Anzuchtsystem durchgeführt und im Auftrag der FREIBERGER ABWASSERBESEITIGUNG einige Mischwasseranschlusskanäle in der Fahrbahn der Wasserturmstraße sowie im Bereich des Helmertplatzes/Stollngasse erneuert worden. Parallel dazu wurde die Trinkwasserleitung im Auftrag des Wasserzweckverbandes Freiberg neu verlegt und die Gasleitung im Auftrag der Freiberger Erdgas GmbH umverlegt. Außerdem wurden die Elektrokabel in den Gehwegen im Auftrag der Freiberger Stromversorgung und die öffentliche Beleuchtungsanlage erneuert. Die Wasserturmstraße wurde im letzten Bauabschnitt auf einer Länge von etwa 180 Meter in Asphaltbauweise grundhaft ausgebaut. Im Bereich der Stollngasse kam Granitgroßpflaster als Fahrbahnbelag zum Einsatz. Die Gehwege wurden mit neuen Granitborden und –platten belegt. Weiterhin wurde eine Neugestaltung des gesamten Bereiches Helmertplatz mittels terrassenartiger Natursteinmauern, Begrünung und Ausstattung im Auftrag der Stadt Freiberg, Tiefbauamt, vorgenommen. Auftragnehmer für die Gesamtbauleistungen war die Landschaftsgestaltung, Straßen-, Tief- und Wasserbau GmbH Freiberg. Die Planung und Bauüberwachung wurde durch das Ingenieurbüro Aqua Saxonia GmbH aus Freiberg realisiert. Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Straßenbaumaßnahme betragen rund 980.000 Euro. Diese werden durch das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert. Stadtverwaltung Freiberg, Tiefbauamt

Die neue Wasserturmstraße ist nun auch mit terrassenartigen Natursteinmauern ausgestattet. Foto: Sina Heinze


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Öffentliche Bekanntmachungen

Stellenausschreibung

Jahresabschluss Geschäftsjahr 2008 Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft mbH, Joh.-Seb.-Bach-Straße 1A, 09599 Freiberg

Im Sachgebiet Grünanlagenunterhaltung des Tiefbauamtes ist ab sofort die Stelle eines/einer

Gemäß § 14 des Gesellschaftervertrages wird bekannt gegeben, dass die FBB GmbH - den Jahresabschluss 2008 bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - den Lagebericht - den Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers im Zeitraum vom

zu besetzen. Wesentliche Aufgabeninhalte sind die Pflege und Unterhaltung der öffentlichen Grünanlagen der Stadt Freiberg sowie der Grünanlagen an städtischen Einrichtungen, der Friedhöfe und der Spielplätze. Je nach Arbeitsanfall werden unseren Fachkräften zeitweise auch Mitarbeiter/innen zugeordnet. Wir suchen eine Persönlichkeit, die aufgrund einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung als Landschaftsgärtner/in oder Gartenbaufachwerker/in in der Lage ist, die anstehenden Aufgaben fachkundig zu erledigen. Sie sollten sich in ein Team aus Fachkräften und Hilfskräften eingliedern sowie strukturiert selbstständig und umsichtig arbeiten können. Da die Arbeiten im gesamten Stadtgebiet zu erledigen sind, ist der Besitz eines Pkw-Führerscheines (bis 7,5 t) erforderlich. Für den Einsatz im Winterdienst ist der Besitz des Lkw-Führerscheines Klasse C bzw. CE von Vorteil. Wegen eines vorübergehenden Personalengpasses ist die Stelle befristet für 6 Monate zu besetzen und je nach Qualifikation den Entgeltgruppen E 3 bis E 5 des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes zugeordnet. Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung zusammen mit den üblichen Unterlagen bis zum 09.01.2010 an die Stadtverwaltung Freiberg Haupt- und Rechtsamt/Personalwesen Obermarkt 24 09599 Freiberg.

16. bis 23. Dezember 2009 zu den Dienstzeiten öffentlich im Rathaus der Stadt Freiberg, Büro des Oberbürgermeisters, Zimmer 202 auslegt. Freiberg, den 27.11.2009 Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft mbH gez. Sylvio Dienel, Geschäftsführer

Jahresabschlusses Geschäftsjahr 2008 Stadtmarketing Freiberg GmbH, Schlossplatz 6, 09599 Freiberg Gemäß § 99 der Sächsischen Gemeindeordnung geben wir bekannt, dass die Stadtmarketing Freiberg GmbH - den Jahresabschluss 2008, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, - den Lagebericht und - den Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers im Zeitraum vom 16.12.2009 bis 08.01.2010 montags von 8.00 - 12.00 Uhr, dienstags von 9.00 - 12.00 und

von 13.00 - 18.00 Uhr, donnerstags von 9.00 - 12.00 und von 13.00 - 16.00 Uhr sowie freitags von 9.00 - 12.00 Uhr öffentlich im Rathaus der Stadt Freiberg, Büro des Oberbürgermeisters, Zimmer 208, auslegt. Freiberg, den 01.12.2009 Stadtmarketing Freiberg GmbH gez. Gerd Przybyla, Geschäftsführer

EINLADUNG zur 21. Sitzung der Verbandsversammlung des Gewerbezweckverbandes „Freiberg-Halsbrücke/Schwarze Kiefern“ am Montag, dem 21.12.2009, 10.00 Uhr, in der Gemeindeverwaltung Halsbrücke, Am Ernst-Thälmann-Heim 1, Zimmer 11 1. Öffentlicher Teil 1.1. Begrüßung und Eröffnung, Feststellung der Beschlussfähigkeit 1.2. Bestätigung der Niederschrift über die außerordentliche Sitzung der Verbandsversammlung am 20.10.2009 1.3. Bericht über die Arbeitsperiode vom 21.10.2009 bis 21.12.2009 1.4. Beratung und Beschlussfassung über fristgemäß erhobene Einwendungen zum Entwurf der Haushaltssatzung und

des Haushaltsplanes 2009 3-2009/08 1.5. Beratung und Beschlussfassung zur Haushaltssatzung und zum Haushaltsplan 2009 3-2009/09 1.6. Sonstiges Freiberg, den 26.11.2009

Kiehne, Verbandsvorsitzender

Einladung Öffentliche Bekanntmachung Sitzung des Ortschaftsrates Zug am Mittwoch, 06.01.2010 - Beginn: 19.00 Uhr, im Gebäude am Daniel 4, 09599 Freiberg Öffentlicher Teil: 01. Eröffnung durch den Vorsitzenden des Ortschaftsrates 02. Information und Diskussion zum überarbeiteten Radwegekonzept der Stadt Freiberg 03. Mitteilungen zu früheren Anfragen 04. Bürgerfragestunde OSR 05. Sonstiges

Nicht öffentlicher Teil: 01. Beschluss über die Durchführung einer Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse für die Breitbandversorgung in den ländlichen Stadtteilen Halsbach, Kleinwaltersdorf und Zug (Vorberatung) 02. Sonstiges Dr. Dombrowe, Ortsvorsteher

Mitarbeiters/Mitarbeiterin Baubetriebshof

Öffentliche Bekanntmachungen Bekanntmachung des Beschlusses zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 027 Gewerbegebiet „Rotvorwerk II“ in Freiberg Stadtteil Zug Frühzeitige Beteiligung der Bürger gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch Der Stadtrat der Stadt Freiberg hat in seiner öffentlichen Sitzung am 05.11.2009 die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 027 Gewerbegebiet „Rotvorwerk II“ beschlossen. Der seit dem 19.12.2001 rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 027 Gewerbegebiet „Rotvorwerk II“ wird innerhalb seines Geltungsbereiches geändert. Es wird folgende Änderung angestrebt: Festsetzung zweier zusätzlicher Baufelder als Ergänzung des ausgewiesenen Dorfgebietes (MD) gemäß § 5 Baunutzungsverordnung (BauNVO) auf Flurstück Nr. 533/2. Um allen interessierten und betroffenen Bürgern im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, liegen der Vorentwurf und die dazugehörige Begründung vom 04.01.2010 bis 04.02.2010 im Ausstellungsraum des Dezernates Stadtentwicklung und Bauwesen, Petriplatz 7 in Freiberg während folgender Zeiten

Montag, Mittwoch, Donnerstag von 9.00 - 16.00 Uhr Dienstag, von 9.00 - 18.00 Uhr Freitag von 9.00 - 14.00 Uhr zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Während dieser Zeit können von jedermann Anregungen zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 027 schriftlich oder zu folgenden Zeiten: montags, mittwochs von 9.00 – 12.00 und 13.30 16.00 Uhr, dienstags von 9.00 – 12.00 und 13.00 - 18.00 Uhr, sowie donnerstags von 9.00 -12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr und freitags von 9.00 - 12.00 Uhr im Stadtentwicklungsamt Freiberg, Petriplatz 7, Zimmer 401 oder 404, zur Niederschrift vorgebracht werden. Freiberg, 02.12.2009

Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister Stadt Freiberg

Bekanntmachung Die Geschäftsleitung des Abwasserzweckverbandes „Muldental“ gibt hiermit bekannt, dass das Büro der Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 2 in Halsbrücke über den Jahreswechsel 2009/2010 an folgenden Tagen geschlossen ist: 24.12.2009 – 04.01.2010 Wie sonst auch üblich, bitten wir darum,

dass Sie sich bei auftretenden Havariefällen an den Wasserzweckverband Freiberg, Tel. 03731/7840 wenden. Halsbrücke, den 02.12.2009 gez. Rüdiger Geschäftsleiter


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Chronologie 2009

2009: Jahr der Entscheidungen Chronologischer Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr

Schrieb sich ins Goldene Buch der Stadt Freiberg: Freibergs Ehrenbürger Dr. Dr. h.c. Werner Freiesleben. Freiesleben war 2001 mit der Ehrenbürgerwürde der Universitätsstadt geehrt worden. Foto: PS

Lange ersehnt: das Tivoli-Parkdeck an der Beethovenstraße. Mit dem im September eröffneten Gebäude verfügt Freiberg nun über rund 300 zentrumsnahe neue Stellplätze. Foto: PS

Festveranstaltung zur Amtseinführung: Am 1. April traten die beiden neuen Beigeordneten der Stadt Freiberg ihr Beamtenverhältnis auf Zeit an: Holger Reuter (vordere Reihe 3.v.r.) und Sven Krüger (v.R.r.). Foto: R. Jungnickel

2009 war das Jahr der Entscheidungen in Mittelsachsen. Hier standen gleich vier Wahlen und ein Bürgerentscheid an. Während es bei den Wahlen der Stadt- und Gemeinderäte, der Europa- und Bundestagsabgeordneten sowie der Vertreter des Landtags eher ruhig zuging, schlugen die Emotionen zum Entscheid über das Autokennzeichen hoch. Doch der Gang an die Wahlurne bestätigte die Entscheidung des Kreistages: Von 285.133 Wahlberechtigten des Landkreises Mittelsachsen nahmen 161.878 Bürger ihr Recht der Abstimmung wahr. Rund 47 Prozent votierten im Juni für das vorgeschlagene Kennzeichen MSN (MittelSachseN), rund 53 Prozent dagegen. Damit bleibt FG das Autokennzeichen für den Landkreis Mittelsachsen. FG für Freiberg als Sitz des neuen großen Landkreises. Gewählt wurden in Freiberg 2009 auch die Beigeordneten der Stadtverwaltung Freiberg. Die Staffelstabübergabe war im Frühling: Zum ersten April sind in der Festveranstaltung am 26. März Bürgermeister Holger Reuter und Bürgermeister Sven Krüger in ihr Beamtenverhältnis auf Zeit berufen worden. Gleichzeitig wurden die beiden bis-

herigen Amtsinhaber, der erste Bürgermeister Matthias Girbig und Finanzbürgermeister Dr. Arnd Böttcher, verabschiedet. Geprägt war das Jahr 2009 auch in Freiberg vom Jubiläum gegen das Vergessen: „20 Jahre friedliche Revolution“. Erinnert wurde mit zahlreichen Veranstaltungen an den Mut und die Verzweiflung der Bürger, als sie 1989 für Freiheit und Demokratie auf die Straße gegangen waren und dabei viel riskiert hatten. Den Auftakt des Veranstaltungsreigens mit Podiumsdiskussionen, Festveranstaltungen, Friedensgebeten und Gottesdiensten, Ausstellungen und Konzerten hatten die Exposition über die „Botschaftsflüchtlinge auf ihrer Fahrt von Prag nach Hof“ im Rathaus und der „Zug der Freiheit“ sowie ein Ökumenischer Gottesdienst gebildet. Auch das Gesicht der Stadt hat sich mächtig verändert in den vergangenen 12 Monaten: Das Parkdeck Tivoli und der neue Busbahnhof konnten ihrer Bestimmung übergegeben werden, ebenso die sanierte Zetkin-Schule. Und mit dem Konjunkturpaket II sind weitere Vorhaben auf den

Weg gebracht worden. Der Baufortschritt am Kaufhaus auf der Petersstraße machte und macht viele Passanten neugierig, das Schlossplatzquartier nahm weitere Formen an. Hitzige Debatten zum Schulplan begeleiteten das Jahr ebenso wie große Veranstaltungen, wie beispielsweise die Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft oder die zweiten Freiberger Schlossfestspiele. Dass die Freiberger zu feiern verstehen, haben sie erneut bewiesen: So wurden zehn Jahre städtepartnerschaftlicher Beziehungen zum tschechischen Pribram und polnischen Walbrzych innerhalb des 24. Bergstadtfestes begangen, das mit einer RekordBesucherzahl abgeschlossen werden konnte. Der 20. Christmarkt präsentiert sich noch bis 22. Dezember auf dem Obermarkt. Und es ist noch viel mehr zwischen Januar und Dezember in Freiberg geschehen. Weitere Beispiele für die Entwicklung der Stadt und das städtische Leben in den zurückliegenden 12 Monaten sind in dieser Chronik* zu *Dieser Jahresquerschnitt erhebt finden: keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Januar 1. Januar

22. Januar

Die Eislaufbahn am Tierpark wird zur Benutzung frei gegeben. Sie ist bis in die Nachstunden mit Flutlicht beleuchtet.

Auftaktveranstaltung des sachsenweiten City-Wettbewerbs „Ab in die Mitte“: Der sächsische Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“, der unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Christine Clauß steht, ist in Freiberg eröffnet worden. Der sechste Wettbewerb steht unter dem Motto „Integration Stadt – statt Barrieren“. Gastgeber der Auftaktveranstaltung, zu der rund 140 Teilnehmer aus ganz Sachsen begrüßt wurden, ist Freiberg als Preisträger dieses Wettbewerbs im vergangenen Jahr.

6. Januar Konstituierende Sitzung des Energiebeirates der Stadt Freiberg, der als unabhängiges, beratendes Gremium fungieren soll. Teilnehmer sind Vertreter der Stadtverwaltung, der TU Bergakademie, der IHK Südwestsachen, Freiberger Unternehmen sowie Energieberater.

8. Januar

27. Januar

Die Sternsinger segnen das Freiberger Rathaus.

11. Januar Neujahrsempfang der Stadt Freiberg. Mit dem Bürgerpreis der Stadt Freiberg 2008 werden Hans-Werner Thümmrich sowie das Ehepaar Dr. Johannes Kretzer und Dr. Ruth Kretzer-Braun für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt.

Kranzniederlegung am Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus und auf dem Friedhof der Gefallenen der Roten Armee an der Himmelfahrtsgasse. Erhielten zum Neujahrsempfang den Freiberger Bürgerpreis 2008: Hans-Werner Thümmrich (2.v.l.) sowie Dr. Ruth Kretzer-Braun und Dr. Johannes Kretzer. Foto: R. Jungnickel

15. Januar 25. Sitzung des Freiberger Kinder- und Jugendparlamentes – erstmals mit Oberbürger-

meister Bernd-Erwin Schramm, der betont, die Probleme, Hinweise und Aktionen des Kipa besonders ernst nehmen zu wollen.

28. Januar Rund 100 Interessierte nutzen den Tag der offenen Tür anlässlich des einjährigen Bestehens der Stadtmarketing Freiberg GmbH.


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Februar 5. Februar

stellbar ist, dass städtische Mitarbeiter aus dem Stadthaus 2 an der Heubnerstraße hierher in das Haus, dessen Bau auf etwa Mitte des 18. Jahrhunderts datiert wird, umziehen. Denkbar ist auch, hier das Bürgerbüro unterzubringen.

Die Freiberger Stadträte wählen die Beigeordneten der Stadt Freiberg: Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen und damit zugleich 1. Vertreter des Oberbürgermeisters wird mit 23 von 29 gültigen Stimmen Holger Reuter, Bürgermeister für Verwaltung und Finanzen mit 19 der 32 Stimmen Sven Krüger.

19. Februar Die Freiberger Tafel erhält durch den Lions-Club, den Caritas Verband und regionale Spender ein Kühlfahrzeug zur Auslieferung von Lebensmitteln. Allein in Freiberg gibt es rund 300 Haushalte, die dieses Angebot nutzen.

8. Februar Vernissage in der Nikolaikirche: Unter dem Titel „Der geheimnisvolle Garten“ stellt die Dresdener Malerin Jane Gebert Pastelle und Zeichnungen aus, zu sehen sind sie bis zum 8. März.

9. Februar „Junge Alte machen mobil“, ein von der sächsischen Staatskanzlei sowie der Stadt Freiberg über die Förderrichtlinie „Demografie“ gefördertes Projekt, startet mit dem Ziel, das bürgerschaftliche Engagement von „jungen Alten“ zum Ausbau der Angebote der offenen Altenhilfe sowie generationenübergreifender Angebote in Freiberg zu stärken.

10. Februar Ins Goldene Buch der Stadt Freiberg trägt sich Pius Fischer, Botschafter der BRD in der Mongolei während seines Besuchs in Freiberg ein: „Als Botschafter in der Mongolei, einem der rohstoffreichsten Länder der Welt, wäre es mein Wunsch, die Beziehungen zu Freiberg,

25. Februar Freiberg ist Veranstaltungsort der Tourismus-Fachtagung für das Reiseland Sachsen, der Tourismuskonferenz des Landestourismusverbandes Sachsen e. V.. Nach 18-monatiger Sanierung wird die Mittelschule „Clara Zetkin“ wieder ihrer Bestimmung übergeben. Foto: Walther Gutmann der Heimat der ältesten Bergbauuniversität der Welt zu festigen und auszubauen. Freiberg könnte einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Mongolei leisten.“

11. bis 13. Februar Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm reist in Begleitung von Steffen Judersleben, Verantwortlicher für Städtepartnerschaften in der Stadtverwaltung Freiberg, und Olivia Tübbeke, Beauftragte für Jugendaustausch Freiberg-Gentilly, zu einem dreitägigen Aufenthalt auf Einladung von Patricia Tordjman, Oberbürger-

meisterin von Gentilly, und des Städtepartnerschaftskomitees in die französische Partnerstadt. Das Arbeitstreffen gilt der weiteren Gestaltung der Städtepartnerschaft.

19. Februar Die Stadtverwaltung erhält bei der Zwangsversteigerung des Hauses Obermarkt 21 den Zuschlag. Damit gehört die gesamte Häuserzeile an der Nord-Ostseite des Marktes der Stadt. Und hier soll künftig die Verwaltung – die bislang in drei Häusern ihren Sitz hat – konzentriert werden. Eine Prüfung erfolgt zeitnah. Vor-

25. Februar Die 24. närrische Saison des Freiberger Karnevalsklubs (FKK) ist beendet. Prinzessin Anja II. und Prinz Benjamin geben Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm den Rathausschlüssel zurück. Unter dem Motto „Freiberg ist jetzt wunderschön, bloß hat´s die Welt noch nicht gesehen“ hatten die Freiberger Narren in den vergangenen rund vier Monaten in Freiberg regiert. Nun bereiten sie die 25. Saison vor.

27. Februar Feierliche Wiedereröffnung der Mittelschule „Clara Zetkin“ nach 18-monatiger Sanierung.

März 2. Februar Die Bauarbeiten auf der Baustelle „Parkdeck Tivoli“ gehen planmäßig weiter. Die Fertigstellung ist für August geplant.

4. und 5. März Sonderputzaktion in der Stadt: Allein im Albertpark fallen vier Säcke Hundekot an.

5. März Der Stadtrat beschließt einstimmig, den Jugendpreis 2009 an Anna Kutzsche für ihr Engagement im Bereich der Städtepartnerschaftsarbeit zu verleihen.

9. März Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Meißner Ring/Halsbrücker Straße. Bis 14. März sollen hier die Winterschäden beseitigt werden.

10. März Zum 14. Mal in Folge nimmt Freiberg an der bundesweiten Aktion „Flagge zeigen für Tibet“ teil: Pennäler der Schülerfirma „Namaste Nepal S-GmbH“ des Geschwister Scholl-Gymnasiums hissen gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung die tibetische Flagge als Zeichen der Solidarität.

11. bis 15. März Die Stadt Freiberg wirbt erstmals gemeinsam mit der Tourismusgemeinschaft

Silbernes Erzgebirge auf der Internationalen Tourismusmesse in Berlin (ITB).

16. März Die Ausstellung der Freiberger Fotofreunde „Impressionen aus dem Freiberger Land“ wird bis zum 17. April in der Partnerstadt Darmstadt gezeigt.

17. März Informationsveranstaltung für die Stadträte: Sie besuchen die Feuerwache der Stadt Freiberg, zu der auch die Freiwilligen Feuerwehren Freiberg, Kleinwaltersdorf und Zug mit insgesamt 115 aktiven Mitgliedern zählen. Die Freiwillige Feuerwehr Freiberg ist die älteste ihrer Art im Landkreis Mittelsachsen und kann im Jahr 2011 ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum begehen. Die Feuerwache mit Standort an der Brander Straße ist rund um die Uhr besetzt, wobei 22 der 24 hauptamtlichen Einsatzkräfte die Ausrückbereitschaft im 24-StundenSchicht-Dienst absichern.

18. März Der Oberbürgermeister unterwegs: „Freiberg kann mehr – ich bin für sie da“ – Unter diesem Motto will das Stadtoberhaupt nah dran sein, die Probleme vor Ort erfahren, wissen, wo der Schuh wirklich drückt. Vor Ort auf dem Wasserberg nutzen rund 30 Freiberger die erste Gelegenheit dieser Art des Gesprächs mit dem Stadtoberhaupt.

19. März Sonderstadtrat zum Konjunkturpaket II: Die Stadträte entscheiden über die Freiberger Projekte aus den Mitteln dieses Konjunkturpaketes. Sie entscheiden sich für die Komplettsanierung mit Umbau der Kindereinrichtung „Kinderland“ und die Erneuerung der Sportstätte Hainichener Straße, als Reservemaßnahme sehen sie den Abriss und Neubau der Kindertagesstätte „Pusteblume“ vor, ebenso die Verbesserung des Hochwasserschutzes des Münzbaches zwischen den Brücken C3 und C5.

19. März Beginn der Bestandsaufnahme der 140 km Freiberger Straßen für die Doppik, ein Haushalt- und Rechnungswesen, das auf Vermögenswerte orientiert.

23. März Beginn des Neubaus der ÖPNV-Verknüpfungsstelle zwischen der Bahn und dem Busverkehr am Bahnhof mit Arbeiten zur Kanal- und Trinkwasserleitungsverlegung.

26. März Amtseinführung und Verabschiedung der Beigeordneten: Feierlich werden die neuen Beigeordneten der Stadt Freiberg, Holger Reuter und Sven Krüger, in ihr Beamtenverhältnis auf Zeit berufen.

Gleichzeitig werden in der Festveranstaltung im Ratssaal im Beisein der Stadträte sowie von Vertretern der Verwaltung und städtischer Unternehmen die beiden bisherigen Amtsinhaber, der erste Bürgermeister Matthias Girbig und Finanzbürgermeister Dr. Arnd Böttcher verabschiedet.

28. März Erstes Schwimmturnier im Johannisbad: Am „Silbererz Swim Meeting“ nehmen 260 Kinder und Jugendliche teil, darunter zwei Teams aus den Freiberger Partnerstädten Pribram (Tschechien) und Walbrzych (Polen).

30. März Beginn der Rekonstruktion des Busbahnhofs am Wernerplatz.

30. März Die Arbeiten zur Instandsetzung des Campingplatzes am Waldbad beginnen. Der Stadtrat hat in seiner März-Sitzung die Bereitstellung von 200.000 Euro für diesen Zweck beschlossen. So soll u. a. das Areal eingezäunt werden. Des Weiteren ist vorgesehen, hier Sanitärcontainer aufzustellen, die elektrotechnischen und die medientechnischen Anlagen sowie die Beleuchtung zu ergänzen bzw. erneuern, die Wege wiederherzustellen und Aufstellmöglichkeiten für Wohnmobile zu schaffen. Die Fertigstellung ist bis Pfingsten geplant.


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April 1. April Holger Reuter und Sven Krüger treten ihr Beamtenverhältnis auf Zeit für die kommenden sieben Jahre an: Holger Reuter als 1. Beigeordneter mit den Aufgabenbereichen Stadtentwicklung, Bauaufsichtsamt, Tiefbauamt, Hochbau- und Liegenschaftsamt, Untere Denkmalbehörde und Ordnungsamt, Sven Krüger als zweiter Beigeordneter mit den Aufgabenbereichen Haupt- und Rechtsamt, Kämmerei, Bürger-

büro sowie Amt für Bildung. Zeitgleich tritt die neue Verwaltungsstruktur in Kraft.

2. bis 29. April Ausstellung „Ab in die Mitte! Die CityOffensive Sachsen“ im Foyer des Rathaus.

2. April Zum Pressegespräch informiert Udo Neie über die Aktion zur Beseitigung von Graffiti. Die Stadt will künftig den Hausbesit-

zern teilweise die Kosten erstatten und die Hälfte der anfallenden Kosten übernehmen, maximal jedoch 500 Euro. Dafür sind für das laufende Jahr insgesamt 20.000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt.

4. April Vergabe des Freiberger Kunstförderpreises: Den Preis 2008 erhält die Freibergerin Bettina Moras. Sie überzeugte durch ihre künstlerische Qualität sowie Kenntnisse weiterer künstlerischer Tätigkeiten. Insgesamt hatten 25 Vorschläge aus Freiberg, Dresden und Leipzig vorgelegen.

7. April OB unterwegs: Mehr als 100 Bürger kommen zu der Sprechstunde auf dem Seilerberg.

23. April Freiberger GirlsDay.

24. April Nach dem Protest von OB Schramm erteilt das Straßenbauamt Chemnitz seine Zustimmung zum Bau des Radweges von der Hegelstraße nach Zug.

8. April

24. April

Vierter Freiberger Rohstofftag.

Erster Freiberger Frischemarkt.

16. bis 18. April

24. April

Das Freiberger Kinder- und Jugendparlament besucht seine Amtskollegen in Darmstadt zu einem Arbeitstreffen. Vorbereitet wird hier u. a. ein internationales Treffen im kommenden Jahr. Freibergs Führungsspitze: Strahlende Gesichter zu Amtseinführung der Beigeordneten der Universitätsstadt Freiberg durch Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm (Mitte). Fotos (2): René Jungnickel

und der Körnerstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Nach Kanalsanierung, Trinkwasser- und Gasleitungsneuverlegung wurde die Straße grundhaft ausgebaut. Des Weiteren entstand eine überdachte Haltestelleninsel für den Stadtverkehr. Im Zusammenhang mit dem Neubau des Busbahnhofes werden auch diese Haltestellen mit moderner Informationstechnik ausgestattet.

18. April Nach fünfmonatiger Bauzeit wird der Rote Weg im Abschnitt zwischen der B 173

60 Freiberger Feuerwehrleute nehmen an einer besonderen Heißluftausbildung teil – einer sehr realitätsnahen Ausbildung in einem Brandsimulator.

25. April Sechster Frühjahrsputz in Freiberg: Mehr als 300 Teilnehmer tragen rund zwei Tonnen Müll zusammen.

Mai 2. Mai In einer gemeinsame Presseerklärung des Landratsamtes Mittelsachsen, der Stadt Freiberg und der TU Bergakademie Freiberg zur Neonazi-Demonstration am 1. Mai distanzieren sich Landrat Volker Uhlig, Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm und Prof. Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie von den Vorfällen. „Wir sind von dem Aufmarsch der Rechtsextremisten in unserer Stadt entsetzt und erschüttert ... Freiberg bietet für solches Gedankengut keinerlei Basis.“ Als Konsequenz auf die rechten Ausschreitungen wird in Freiberg ein Frühwarnsystem eingerichtet. Dieses soll das Landratsamt, die Stadt, die Polizei sowie die Universität miteinander vernetzen.

5. Mai Der Verein „Initiative gegen Extremismus“ kommt zusammen. Die Vereinsmitglieder, zu denen elf Gemeinden und fünf Städte des Landlkreises gehören, sprachen sich für die lückenlose Aufarbeitung der Ereignisse des 1. Mai aus sowie für die Installierung eines Informationssystems zwischen den Institutionen, Verwaltungen, Parteien und Vereinen.

6. Mai Zum 150. Todestag des wohl bekanntesten Absolventen der TU Bergakademie, Alexander von Humboldt, würdigt die Uni gemeinsam mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften Leipzig im Beisein von rund 400 Gästen dessen Wirken. An der Alten Mensa wird eine Gedenktafel enthüllt.

11. bis 15. Mai Schüleraustausch im Zittauer Gebirge: Schüler und Lehrer der Partnerschulen Walbrzych und Freiberg treffen sich zu gemeinsamen Unternehmungen und zum Lernen.

14. Mai Die Schulanfänger des Montessori-Kindergartens besuchen als Abschluss des Projektes „Schulanfänger erkunden ihre Heimatstadt“ den Oberbürgermeister in seinem Büro.

PSR-Moderatorin Diana Schell legt selbst Hand an beim Schlaglochflicken auf der Buchstraße. Foto: PSR

15. bis 17. Mai Etwa 150 Archivare treffen sich in Freiberg zum Sächsischen Archivtag, der nunmehr zum 17. Mal vom Landesver-

Durch das Umlenken von Schülern erhält die Ohain-Schule eine Chance. band Sachsen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare ausgerichtet wurde.

15. Mai Zahlreiche Veranstaltungen zum Internationalen Tag der Familien auch in Freiberg, u. a. mit der Abschlussveranstaltung der Initiative „DANKE, dass Sie für Kinder da sind“.

15. und 16. Mai Sechster Freiberger Blumen- und Pflanzenmarkt.

17. Mai Hunderte Gäste feiern das dritte Frühlingsfest in der Bahnhofsvorstadt (Bavo).

18. Mai Richtfest der neuen Fertigungsstätte der Deutschen Solar AG im Industriegebiet Freiberg Ost.

18. Mai Radio PSR flickt ein Schlagloch in der Buchstraße.

25. Mai Baubeginn 4. Bauabschnitt „Platz der Einheit“: Hier entstehen eine Skateranlage und Bolzplätze.

27. Mai Die 1000. Teilnehmerin der Stadtführung „Auf den Spuren der Hebamme“ kann begrüßt werden.


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Juni 4. Juni Es liegen sieben Vorschläge für den diesjährigen Freiberger Sanierungspreis vor: das Wohnhaus Pfarrgasse 33, die Eigentumswohnanlage Kreuzgasse 1 und 3, die Stollngasse 8 sowie der Wohnkomplex Kirchgasse 12a/Domgässchen 6, die Studentenwohnanlage Leipziger Straße 11, die Wohnhäuser Schillerstraße 7 und die Buchstraße 10.

4. Juni Der Regionalverband der Gartenfreunde e.V. und Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm loben den sechsten Wettbewerb um Freibergs „Schönste Kleingartenanlage“ aus.

4. Juni Die neu gestaltete Freifläche „Hinter der Stockmühle“ wird der Öffentlichkeit übergeben.

5. bis 7. Juni Mitglieder des Partnerschaftskomitees Freiberg-Darmstadt nehmen am Europawochenende in der hessischen Partnerstadt teil.

7. Juni Wahlsonntag: Europa- und Kommunalwahlen, außerdem wird über den Bürgerentscheid zum Kfz-Zeichen für Mittelsachsen abgestimmt.

8. Juni Nach zweimonatiger Bauzeit wird der vor zwei Jahren durch den Sturm „Kyrill“ verwüstete Campingplatz am Waldbad wiederhergestellt an den früheren und zukünftigen Betreiber, die Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft, übergeben.

11. Juni Das Kinder- und Jugendparlament (Kipa) kommt zu seiner 26. Sitzung zusammen.

12. Juni Symbolischer Spatenstich für das größte Bauvorhaben der Stadt Freiberg nach dem Schloss Freudenstein und der Zentralkläranlage der Stadt: Damit ist der Weg frei für den Ausbau der Stickstoffeliminierung in der Zentralkläranlage und der erforderlichen Mischwasserbehandlung mit dem Neubau des ZKA-Sammelkanals. Notwendig war diese Erweiterung geworden, da sich die Abwassermengen der Industrie erheblich erhöht haben, insbesondere die der Solar-Industrie. Bis 2015 ist ein weiterer Anstieg zu erwarten. Daher wird die Zentralkläranlage, die derzeit für 80.000 Einwohnerwerte ausgelegt ist, auf 100.000 erweitert. Die Gesamtbaumaßnahme soll 2012 abgeschlossen werden.

17. Juni Kranzniederlegung: Der Opfer des 17. Juni 1953 wird auch in diesem Jahr in der Stadt Freiberg gedacht. Bürgermeister Holger Reuter legt gemeinsam mit Mitgliedern der Vereinigung der Opfer des Stalinismus, Bezirksgruppe Freiberg, am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus auf dem Freiberger Donatsfriedhof einen Kranz nieder.

17. Juni Musik am Nachmittag mit Sommermelodien.

20. Juni Tausende lassen sich von der zweiten Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft begeistern.

21. bis 29. Juni Mit einem ökumenischen Gottesdienst innerhalb des Kirchweihfestes der Johanniskirche wird die deutsch-polnische Festwoche anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Walbrzych eröffnet.

Zur ersten Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft am 20. Juni nutzen tausende Freiberger die Angebote in der TU Bergakademie und in den Unternehmen des Gewerbegebietes Süd. Im Bild: OB Bernd-Erwin Schramm, Thomas Lindner, GizeF-Geschäftsführer und der Rektor der TU, Bernd Meyer (v.l.n.r.). Foto: TU

23. bis 29. Juni 17 Freiberger Sportlerinnen und Sportler, davon acht Leichtathletinnen und Leichtathleten sowie neun Schwimmerinnen und Schwimmer und ihre Trainer, nehmen an den Internationalen Schülerspielen in Athen teil.

23. Juni Der Vorstand des Vereins gegen Extremismus tritt zusammen.

25. bis 28. Juni 24. Bergstadtfest mit Rekord-Besucherzahl. Rund 150.000 Festgäste nehmen an dem jährlichen Fest teil.

26. Juni Das Volleyball-Länderspiel Deutschland gegen Tschechien der Frauen in der Grubehalle steht unter der Schirmherrschaft von OB Bernd-Erwin Schramm. Mit 3:0

holt Deutschland den Sieg.

27. Juni Festveranstaltung anlässlich zehn Jahre städtepartnerschaftlicher Beziehungen zum tschechischen Pribram und polnischen Walbrzych im Städtischen Festsaal mit Gästen aus beiden Partnerstädten sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

27. Juni Während des Empfangs des Oberbürgermeisters zum 24. Bergstadtfest wird Anna Kutzsche mit dem Freiberger Jugendpreis 2009 für ihr Engagement auf dem Gebiet der Städtepartnerschaften geehrt.

29. Juni Im Foyer des Rathauses wird eine Ausstellung der Malkurse der Volkshochschule eröffnet.

Juli 2. Juli Der Ausstellungsbus „20 Jahre Friedliche Revolution“ der Sächsischen Staatskanzlei macht auf seiner Tour durch Sachsen Station in Freiberg.

2. Juli

stadt Freiberg wird im Rahmen eines Ehrenempfangs an Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher der Deutschen Solar AG, verliehen. Damit ist Prof. Dr. Peter Woditsch nach Nobelpreisträger Prof. Dr. Günter Blobel, Dr. Werner Freiesleben und dem Freiberger Künstler Gottfried Kohl der vierte

60. und zugleich letzte Sitzung des Stadtrates der Legislaturperiode 2004 bis 2009.

7. Juli Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm gratuliert der 14-jährigen Maria-Victoria Dragus. Die Freiberger PaluccaSchülerin ist eine der Hauptdarstellerinnen in Michael Hanelkes Film „Das weiße Band“, der beim 62. Filmfestival in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden ist.

10. Juli Richtfest für das Servicegebäude des neuen Busbahnhofs.

10. Juli Das Ehrenbürgerrecht der Universitäts-

Erhielt die Ehrenbürgerwürde der Stadt: Prof. Dr. Peter Woditsch. Foto: Solar

Bürger, dem diese Würdigung der Universitätsstadt nach der politischen Wende zuteil wird. Beschlossen hatte diese Ehrung der Freiberger Stadtrat einstimmig auf seiner jüngsten Zusammenkunft am 2. Juli. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Stadt das unermüdliche Engagement von Prof. Woditsch für Freiberg. Der „Pionier der Photovoltaik“ habe „als Mensch, Wissenschaftler und Manager Maßstäbe gesetzt und trägt entscheidenden Anteil daran, dass sich die Universitätsstadt Freiberg zu einem der größten, voll integrierten Standorte der Solarindustrie weltweit entwickelt hat“, betont Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. Durch seinen unermüdlichen Einsatz ist Freiberg einer der beiden Standorte auf der Welt, wo das gesamte Spektrum der Solarindustrie gefertigt wird. Durch Prof. Woditsch habe das Silizium heute einen ähnlich hohen Stellenwert für die Stadt und das Freiberger Land wie einst das Silber, dessen Abbau im 12. Jahrhundert zur Gründung der Stadt Freiberg führte. „Das Ehrenbürgerrecht der Stadt Freiberg ist dafür unsere höchste städtische Würdigung, denn ´the winner is Freiberg´.“

12. bis 19. Juli Sommer-Beach-Camp des 1. Volleyballvereins gemeinsam mit der Stadtverwaltung, dem Kreissportbund und dem „Beach-Club 7“. 16. Juli Konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates (2009-2014).

24. Juli Die Stadt Freiberg reicht ihren Beitrag „Studenten erobern Freibergs Mitte“ für den diesjährigen landesweiten Wettbewerb „Ab in die Mitte“ ein, im Fokus steht das zukünftige Hörsaalzentrum am Schlossplatzquartier.

26. Juli Die Mitglieder der Jugendgruppe VVNBdA Freiberg besuchen die Gedenkstätte Flossenbürg, wo sie an der Gedenkfeier teilnehmen und Kränze niederlegen.

29. Juli Im Jo-Bad wird ein Badelift für Menschen mit Behinderungen in Betrieb genommen.


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August 3. August

21. August

Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm reist in die Schweiz und nimmt persönlich das Geschenk eines Schweizer Paares an die Stadt Freiberg entgegen: ein Gemälde des Freiberger Künstlers Paul Missbach. Es zeigt den sächsischen König Johann (Regierungszeit 1854 bis 73). Nach der Präsentation des Bildes im Stadt- und Bergbaumuseum und der Restaurierung soll es seinen Platz im Rathaus am Obermarkt finden.

Dr. Dr. h.c. Werner Freiesleben, der seit 2001 Ehrenbürger Freibergs ist, trägt sich im Schloss Freudenstein ins Goldene Buch der Stadt ein. Mit seinem Eintrag würdigt die Universitätsstadt Freiberg die Verdienste ihres Ehrenbürgers um die Erhaltung und Erweiterung des Hightech-Produktionsstandortes Freiberg,

23. August bis 12. September Die zweiten Schlossfestspiele werden mit einem Chor-Singen im Schlosshof eröffnet.

9. August Auf ihrer Rundtour durch Mittelsachsen machen die rund 600 Teilnehmer des 8. Motorradtreffens Klein-Erzgebirge Station in Freiberg, wo sie durch das Stadtoberhaupt begrüßt werden.

10. August Eröffnung der Ausstellung „Weltreligionen“ in der Baptistengemeinde, OB Schramm hat die Schirmherrschaft übernommen.

11. August Sachsens Umweltminister Frank Kupfer, Frank Rosner, Chef der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.“, und Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm übergeben in Sachsen die erste Sammelbox zur Entsorgung für Energiesparlampen gemeinsam der Öffentlichkeit.

13. August Die SolarWorld feiert Richtfest für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.

26. August Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan besucht zum Richtfest für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum die SolarWorld. Foto: SolarWorld/ Detlev Müller Mauerbaus und des Kalten Krieges. Vertreter der Stadtverwaltung legen gemeinsam mit Mitgliedern der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V., Bezirksgruppe Freiberg, am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus auf dem Freiberger Donatsfriedhof einen Kranz nieder.

14. August Der Obermarkt verwandelt sich in ein Automobilmuseum: Denn die rund 180 Fahrerteams der 7. Sachsen Classic legen hier mit ihren Fahrzeugen der Baujahre zwischen 1923 – 1979 am zweiten Tag ihrer Tour nicht nur eine Wertungsprüfung ab, sondern auch eine Mittagspause unter den Augen Otto des Reichen ein.

13. August

14. August

Die Stadt Freiberg gedenkt der Opfer des

Aufbau der „Blauen Blume“ auf dem

Schlosshof: Das Symbol des diesjährigen Themas der Schlossfestspiele wird zum Blickfang.

15. August Am ersten Freiberger Fahrrad-Monopoly nehmen 78 Biker teil René Scheinpflug gewinnt mit 580 Pneuro.

16. August Familienfest in der Bahnhofsvorstadt. Hier wird auf dem Naturspielplatz am Saubachweg ein Baumhaus eingeweiht.

Eine Stele wird auf der neuen Grünfläche zwischen Humboldtplatz und „Hinter der Stockmühle“ eingeweiht.

27. August Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm und die Bürgermeisterin von Matjhabeng, Frau N.S. Leeto, unterzeichnen eine Willensbekundung zu einer projektbezogenen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

30. August Landtagswahl. In Freiberg liegt die Wahlbeteiligung bei rund 54 Prozent.

30. August bis 5. Spetember

Auf der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrates Zug verpflichtete Bürgermeister Holger Reuter die gewählten Ortschaftsräte. Zum Vorsitzenden wird Dr. Helfried Dombrowe gewählt.

Eröffnung des 14. Weltkongresses für Industriekultur (an der TU Bergakademie) im Schloss Freudenstein. Zum zweiten Mal nach über 30 Jahren tagt das Internationale Komitee zur Bewahrung des Industriellen Erbes (TICCIH = The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage) in Deutschland.

Sparkassen-Tourismusbarometer für Sachsen, das vom Ostdeutschen Sparkassen Verband initiiert wird und ein wichtiger Branchentreff für Touristiker aus dem ganzen Freistaat ist.

bergs weiter zu stärken? Dieser Frage widmet sich ein öffentliches Forum im Städtischen Festsaal, an dem rund 200 Interessierte, darunter vor allem Händler und Gewerbetreibende, teilnehmen.

19. August

September

3. September Zwei jeweils rund 170 Seiten starke Kataloge übergibt im Vorfeld der Stadtratssitzung Marion Koch, Projektleiterin in der Gesellschaft für Strukturentwicklung und Qualifizierung Freiberg mbH (GSQ), an Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. Aufgeführt sind in den Katalogen rollstuhlgerechte und/oder barrierefreie Wohnungen in Freiberg.

4. bis 6. September Mit der „Flamme der Erinnerung“ setzen die Freiberger ein deutliches Zeichen gegen jede Art von Extremismus. Foto: TU/ Christian Möls

1. September Gedenkveranstaltung „Flamme der Erinnerung“: Ein deutliches Zeichen für den Frieden in der Welt und gegen jede Art von Extremismus zu setzen, dazu hatte die „Initiative gegen Extremismus e.V.“ am Weltfriedenstag aufgerufen. Rund 500 Freiberger kommen zur Gedenkveranstaltung am

späten Nachmittag auf den Obermarkt und begrüßen gemeinsam die 32 Fackelläufer aus ganz Mittelsachsen. Unter den Klängen der Europahymne entzündeten sie vorm Rathaus die „Flamme der Erinnerung“.

Fünfter Nepallauf: 1039 Teilnehmer erlaufen mit 28.326 Runden (9064 km) einen Erlös von 24.988 Euro zu Gunsten der Partnerschule des Scholl-Gymnasiums in Gati.

5. bis 20. September Im Rahmen der 18. Gottfried-Silbermann-Tage findet der gleichnamige internationale Wettbewerb statt, an dem 31 Musiker aus 15 Ländern teilnehmen.

2. September

8. September

Freiberg ist erstmals Gastgeber für das

Was ist zu tun, um die Innenstadt Frei-

12. September Auf dem Waldfriedhof in Jamlitz nimmt Bürgermeister Holger Reuter an der jährlichen Gedenkfeier, organisiert von der Initiativgruppe Internierungslager Jamlitz e. V., teil. Dort legte er im Beisein zahlreicher Teilnehmer, unter ihnen auch Zeitzeugen, die das Grauen dieses Lagers selbst erleben mussten, einen Kranz am Gedenkstein für den ehemaligen Freiberger Oberbürgermeister Dr. Werner Hartenstein nieder.

13. September Verleihung des Freiberger Sanierungspreises 2009 an Familie Lutz für den Erhalt und die Sanierung ihres Wohnhauses Pfarrgasse 33. Es ist der 11. Sanierungspreis, der vergeben wird.

13. September Zum Tag des offenen Denkmals öffnen auch in Freiberg zahlreiche Objekte zum Thema „Historische Stätten des Genusses“ ihre Türen.


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September 17. bis 20. September

20. September

Sechs Mitglieder des Freiberger Kinderund Jugendparlamentes nehmen am 14. Bundestreffen engagierter Kinder und Jugendlicher zum Thema „Vorfahrt für Kinderrechte“ teil.

Ida Stöbe begeht im Freiberger Johannishof ihren 100. Geburtstag.

23. September Im Foyer des Freiberger Rathauses wird die Wanderausstellung der Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU), Außenstelle Dresden, „Die Botschaftsflüchtlinge auf ihrer Fahrt von Prag nach Hof“ eröffnet. An diesem Tag bietet die Behörde zugleich Beratungen zu Stasi-Unterlagen an.

17. bis 21. September Eine fünfköpfige Kinderdelegation nimmt in Freibergs hessischer Partnerstadt Darmstadt am Weltkindertagscamp teil.

18. September

27. September

Festveranstaltung im GeschwisterScholl-Gymnasium anlässlich des 60. Jahrestages der Namensgebung.

18. bis 20. September Kleinwaltersdorf feiert zum 14. Mal seinen Altweibersommer.

18. September bis 3. Oktober Die 30. Reise führt Freiberger Bürger in die israelische Partnerstadt Ness Ziona.

19. September 183 Sportler gehen an den Start beim 27. Freiberger Herbstlauf.

Frauke Tautorus (15) vertritt Freiberg im Jugend-Orchster Darmstadt zur Musik der Partnerstädte. Den Freiberger Sanierungspreis 2009 erhält das Ehepaar Hans-Dieter Lutz (Mitte) und Magdalena Lutz-Hensel, hier mit Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm (r.), Karsten Siebrecht (2.v.r), Filialleiter der Deutschen Bank Privat- und Geschäftskunden AG Investment & FinanzCenter Freiberg, und Bürgermeister Holger Reuter (l.). Foto: PS

20. September Weltkindertag: In Freiberg wird unter dem Motto „Wer, wie, was – Kinder entdecken die Welt“ zum Feiern in den Albertpark eingeladen.

20. September Eröffnung der Freiberger Interkulturellen Wochen mit einem Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche.

29. September Nach siebenmonatiger Bauzeit wird das Tivoli-Parkdeck mit 292 Stellplätzen eröffnet.

29. September Feierliche Eröffnung des Platzes der Einheit, der mit dem Ende des vierten Bauabschnittes nun auch über eine Skateranlage sowie zwei Bolzplätze verfügt.

Oktober 1. Oktober

7. Oktober

Hunderte Freiberger begrüßen den (Sonder)Zug der Freiheit auf dem Freiberger Bahnhof, der von Prag kommend über Dresden, Freiberg, Chemnitz und Plauen nach Hof fährt. Mit ihm soll erinnert werden an die Ereignisse vor 20 Jahren: die Ausreise der DDR-Botschaftsflüchtlinge. In dem etwa einstündigen Aufenthalt des Zuges auf dem Freiberger Bahnhof kann der Zug besichtigt werden. Die einzelnen Waggons fungieren als Kunsträume, in denen verschiedene Projekte gezeigt werden, und mitreisende Zeitzeugen stehen für Gespräche bereit. Darüber hinaus wird die Ausstellung in Freiberg lebendig: durch Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, unterstützt durch verschiedene Visualisierungen.

1. Oktober Erste Freiberger Freizeitmesse „50plus“.

2. Oktober Das Obergutachtergremium zur Gestaltung des Franz-Mehring-Platzes, zu dem Architekten, Vertreter der Stadtverwaltung Freiberg, der SWG und der politischen Gremien der Stadt gehören, tagt und votiert einstimmig für die Bürogemeinschaft Hinrichsenstraße 3, Leipzig, als Sieger des Ideenwettbewerbs. Vom 12. Oktober bis 6. November sind die Wettbewerbsarbeiten im SWG-Treff ausgestellt.

2. bis 4. Oktober Drittes Wanderwochenende Freiberg/Walbrzych: 17 Freiberger sind zu Gast in Walbrzych und wandern dort auf dem Prinzessweg auf den Spuren Gerhard Hauptmanns.

Premiere des Buches „FREIBERG Schon vergessen“ mit Bildern von den Freiberger Fotofreunden und dem Text von Eberhard Saage. Das Buch ist eine Aktion der Freiberger Fotofreunde zum Jahrestag „20 Jahre friedliche Revolution“.

7. Oktober Lesung in der Stadtbibliothek mit MDRModerator Mario D. Richardt in der Pressetonne.

8. bis 11. Oktober Freiberg ist Gastgeber für die diesjährige ECHO-Tagung, in deren Rahmen es zahlreiche Konzerte gibt sowie eine Orgelexkursion.

8. Oktober Hunderte Freiberger begrüßen am 1. Oktober den „Zug der Freiheit“ auf dem Freiberger Bahnhof. Im Bild: Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm (l.) mit dem Mitorganisator Mirko Sennewald. Foto: Wolfgang Schmidt

6. Oktober Kranzniederlegung in Gedenken der Opfer der Bombardierung auf Freiberg am Freiberg Kolleg, wo eine Gedenktafel an den 7. Oktober 1944 erinnert.

7. Oktober Der Verein gegen Extremismus ruft gemeinsam mit der Stadt Freiberg und der TU Bergakademie Freiberg zur Teilnahme am Friedensgebet in der Petrikirche auf, um gemeinsam der Opfer von Krieg und Extremismus zu gedenken.

7. Oktober Am Gericht an der Beethovenstraße wird eine Tafel enthüllt, die an das einstige Freiberger Gefängnis, das sich hinter die-

sem Gebäude befand, erinnert. Die Tafel wurde auf Betreiben der Freiberger Bürgerpreisträgerin Melanie Weber geschaffen.

7. Oktober Berufs- und Studieninformationsveranstaltung im Städtischen Festsaal.

7. Oktober Erfolg fürs Ehrenamt: Die Freiwilligenbörse Freiberg im Lichtpunkt-Verein e. V. erhält mit ihrem Projekt „Junge Alte machen mobil“ den zweiten Preis des bundesweiten Wettbewerbs „Das hilfreiche Alter hilfreicher machen!“ der Stiftung ProAlter in der Kategorie konzipierte, gerade begonnene Projekte.

Bürgermeister Holger Reuter eröffnet gemeinsam mit dem Rektor der TU Bergakademie, Prof. Bernd Meyer, und dem Intendanten der Mittelsächsischen Philharmonie, Manuel Schöbel, die Kneipen-Rallye.

10. Oktober Arbeitseinsatz und Herbstfest auf der Spiel- und Freizeitfläche an der Schmiedestraße.

10. Oktober Am dritten Freiberger Freiwilligentag beteiligen sich rund 40 Helferinnen und Helfer an den vier Mitmachangeboten.

13. Oktober Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm zeichnet die Sieger des Ideenwettbewerbs zur Gestaltung des FranzMehring-Platzes aus: die Bürogemeinschaft Hinrichsenstraße 3, Leipzig. Zugleich wird die Ausstellung mit den Wettbewerbsbeiträgen eröffnet.


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Oktober 23. Oktober Die Stadt Freiberg ist Gastgeber für die Konferenz der Atlantik-Brücke zum Thema „Kanada – EU – Relations“.

24. Oktober Anlässlich des Tages der Bibliotheken wird zum „Tag der offenen Tür“ in die Stadtbibliothek eingeladen. Mehr als 100 Freiberger nehmen dieses Angebot an und informieren sich oder schmöckern einfach im Lesecafé.

25. Oktober

Mittelalterlich gewandet tritt Bestseller-Autorin Sabine Ebert zur Premiere ihres vierten Mittelalterromans in der voll besetzten Nikolaikirche auf, begleitet von den Freien von der Karlshöhe und Mark Meißen 1200. Foto: René Jungnickel

15. Oktober Zum fünften Mal werden die ausländischen Studienanfänger der TU Bergakademie mit einem Empfang im Rathaus begrüßt.

21. Oktober Vortrag „Intelligent verschwenden ohne Müll - neue Wege im Umgang mit Ressourcen“ des Wissenschaftlers Prof. Mi-

chael Braungart mit anschließender Podiumsdiskussion in der Alten Mensa mit rund 500 interessierten Gästen.

22. Oktober Achte Bündniskonferenz des Freiberger Bündnisses für Familienfreundlichkeit, es können erneut neue Bündnispartner aufgenommen werden.

Gedenkveranstaltung „20 Jahre friedliche Revolution“ auf dem Obermarkt. Zahlreiche Freiberger nehmen daran teil und singen gemeinsam „Dona nobis pacem“. Hier lässt u. a. eine Dokumentation, projeziert an die Rathauswand, die Ereignisse von vor 20 Jahren noch einmal lebendig werden.

26. Oktober Vereinsgründung des „850 Jahre Freiberg e. V.“.

28. Oktober Zum sechsten Mal hat sich die Stadt Freiberg am DAK-Städtewettkampf beteiligt und hatte dabei den Sachsentitel des Vorjahres zu verteidigen: 60 Freiberger gin-

Legte als Starter gut vor beim jährlichen DAK-Städtewettkampf: Bürgermeister Holger Reuter. Foto: RH

gen für ihre Stadt an den Start und erkämpfen 142,2 Kilometer. Damit unterliegt Annaberg erneut – bereits zum vierten Mal in Folge.

30. Oktober In der Nikolaikirche erlebt Sabine Eberts neuer Roman „Blut und Silber“ seine Premiere.

November 3. November Nach zweijähriger Bauzeit wird der neue Busbahnhof, für den die Stadt mehr als vier Millionen Euro investierte, feierlich seiner Bestimmung übergeben.

4. November Musik am Nachmittag im Städtischen Festsaal, diesmal unter dem Motto „Durch die Wälder, durch die Auen“.

7. November Zum 14. Mal kicken Sportler um den Pokal des Oberbürgermeisters. Zehn Mannschaften nehmen am Wettkampf in der Heubnerhalle teil, darunter drei aus Freibergs Partnerstädten. Den Pokal erkämpft das Team der Freiberger Freien Presse.

9. November Festveranstaltung im Theater anlässlich des historischen Datums des Mauerfalls. Rund 200 Gäste folgen der Einladung der Stadt und nehmen an der szenischen Mischung von Songs, Gedichten und Ausschnitten aus Theaterstücken unter dem Motto „WendeZeiten“ teil.

11. November Pünktlich 11.11 Uhr wird auf dem Obermarkt die 25. Saison des Freiberger Karnevalsklub (FKK) eröffnet. Unter dem Motto „Unsere Devise: Narren meistern jede Krise“ übernimmt das Prinzenpaar Simone Raatz und Hans-Ferdinand Schramm das Zepter der Stadt von Oberbürgermeister BerndErwin Schramm.

14. und 15. November Musik der Partnerstädte: Das Konzert gestalten Musiker aus Amberg, Darmstadt, Gentilly und Freiberg.

15. November

zeit ist der Neubau des kombinierten Gehund Radweges entlang der Kreisstraße K 7731 vom Ende der Hegelstraße bis zum Beginn des Stadtteiles Zug abgeschlossen.

19. November

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag.

16. November Auszeichnungsveranstaltung der Wettbewerbe „Freiberg im Blumenschmuck“ und „Schönste Kleingartenanlage der Stadt“ im Rathaus. Die jeweils ersten Preise gehen an Familie Flick und die Kleingartenanlage „Freies Land“.

16. November Nach rund zweimonatiger Gesamtbau-

Mit einer Stele aus Postaer Sandstein wird nun neben dem Konzert- und Ballhaus Tivoli an die Puhdys erinnert. Die fünf Bandmitglieder haben den „Meilenstein“ anlässlich des 40. Geburtstages der Gruppe enthüllt. Am 19. November 1969 hatten die Berliner Musiker in Freiberg ihr erstes Konzert unter dem Namen Puhdys gegeben. Bereits zum 25. Geburtstag hatte die Band in Anspielung auf ihren Hit „Alt wie ein Baum“ eine 25 Jahre alte Eiche neben dem Veranstaltungshaus gepflanzt.

19. November Das Freiberger Kinder- und Jugendparlament kommt zu seiner 27. Sitzung zusammen.

20. November Das Projekt „Szenenwechsel“ des Lichtpunkt e. V. erhält einen symbolischen Scheck über 1000 Euro von der Südsachsen Wasser GmbH.

21. November

Mit einem Freiberger Feuerwerk wurde der neue Busbahnhof eingeweiht.

Foto: RH

Tanzturnier der Partnerstädte mit Teilnehmern aus den Freiberger Partnerstädten Clausthal-Zellerfeld und Pribram, Paaren aus der Euroregion, Sachsen und angrenzenden Bundesländern. Initiatoren und Organisatoren der Veranstaltung sind der TSV Schwarz-Weiß e.V. und die Stadtverwaltung Freiberg.


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26. November

Kindereinrichtungen und Anschieben der Pyramide.

November Eine Zweckvereinbarung zwischen der Gemeinde Oberschöna und der Stadt Freiberg unterzeichnen Helmut Zönnchen, Bürgermeister der Gemeinde Oberschöna, und Freibergs Oberbürgermeister BerndErwin Schramm. Damit übernimmt ab 1. Januar 2010 die Stadt Freiberg die Aufgaben des Einwohnermelde-, Pass- und Ausweiswesens der Gemeinde Oberschöna.

26. November Zum Thema „Kommunale Aktivitäten zur Behebung des Ärztemangels in Freiberg“ übergeben Andrea Bernhardt und Peter Zimmermann Oberbürgermeister BerndErwin Schramm eine Unterschriftensammlung mit mehr als 1.000 Unterschriften.

Die Puhdys anlässlich ihres 40-jährigen Bandjubiläums zu Gast im Schloss Freudenstein. Foto: TU/ Detlev Müller

23. November Dr. Friedrich Schorlemmer hält auf der gemeinsamen Veranstaltung der TU Bergakademie und der Stadt Freiberg „20 Jahre friedliche Revolution“ einen ermutigenden Festvortrag in der Alten Mensa.

25. November Sonderstadtrat zum Ladenöffnungsgesetz.

25. November Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen beteiligt sich die Stadt Freiberg erneut an der Fahnenaktion der Terre des Femmes. Unter dem diesjährigen Motto „frei leben - ohne Gewalt“ wird vor dem Landratsamt gemeinsam mit Landrat Volker Uhlig und Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm eine Fahne gehisst.

27. November Engel und Bergmann, verbunden mit einem Schwibbogen und auf einem Türstock stehend, werden an der Eingangstreppe des Freiberger Rathauses angebracht. Das lebensgroße Holzensemble, initiiert und finanziert vom Silberstadt Freiberg e. V., wurde entworfen und produziert von der Erzgebirgischen Volkskunst Gahlenz GmbH. Künftig soll es jährlich zur Adventszeit aufgebaut werden (siehe Titelseite).

27. November Großer Märchenumzug der Freiberger

27. November Nach rund fünfmonatiger Gesamtbauzeit wird die nun grundhaft ausgebaute Wasserturmstraße zwischen der Einmündung Kesselgasse sowie Hornstraße (B173) wieder frei gegeben.

28. November Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm eröffnet den 20. Freiberger Christmarkt.

28. November 18. Freiberger Adventslauf innerhalb des Christmarktes.

28. November Siebtes Fest der Kulturen.

30. November Die Stadt Freiberg tritt dem Netzwerk „Ärzte für Sachsen“ bei. An der konstituierenden Sitzung nimmt Monika Hageni, Leiterin des Amtes für Soziales und Chancengleichheit, teil. Mit diesem Netzwerk will die Sächsische Landesärztekammer alle sächsischen Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Landkreise und Kommunen unter einem gemeinsamen Dach vernetzen, um langfristig neue Ärzte für Sachsen zu gewinnen.

Dezember 1. Dezember In der Karl-Kegel-Straße 12 wird ein Lebensmittel-Discounter eröffnet. Damit konnte die SWG einen neuen Gewerbetreibenden in Freiberg ansiedeln und einen Beitrag zur Aufwertung des Wohngebietes Wasserberg leisten.

1. Dezember Die erste ihrer gemeinsam erstellten Sicherheits-Informationsmappe überreichen die Dr. Schenk, FCM-Geschäftsführer, Gerhard Hagen, Siltronic-Werkleiter Freiberg, und Klaus Kubitz, Geschäftsführer der Deutschen Cell GmbH, an Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. Mit der Informationsmappe wird über die existie-

renden Sicherheitsmaßnahmen in den Unternehmen sowie das richtige Verhalten bei Störfällen informiert.

1. Dezember Im Bürgerhaus Kleinwaltersdorf wird eine Bibliothek eröffnet. Sie hat künftig dienstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

5. Dezember Um den neuen Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße K 7731, der vom Ende der Hegelstraße in Freiberg bis zum Beginn des Ortsteiles Zug führt, selbst zu testen, startet Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung, des Stadt- und des Ort-

Der 20. Freiberger Christmarkt. Noch bis 22. Dezember lädt er täglich zum Verweilen ein – in diesem Jahr mit einer völligen neuen Gestaltung und vielen neuen Angeboten. Foto: René Jungnickel

schaftsrates sowie der bauausführenden Firma zu einer Einweihungstour per Fahrrad: Von der Einfahrt zum Wasserzweckverband Freiberg geht´s zur Haldenstraße am Sportplatz Zug.

5. Dezember Traditionelle Freiberger Mettenschicht: Der Oberbürgermeister nimmt die Aufwartung der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft ab.

6. Dezember Zum 31. Mal findet die offene Freiberger Skat-Stadtmeisterschaft um den Pokal des Oberbürgermeisters statt, organisiert vom Skatklub „Glück auf“.

11. und 13. Dezember Aufführungen der „Freiberger Weihnacht“.

12. Dezember Die Kaufhalle auf dem Seilerberg wird wiedereröffnet.

17. und 18. Dezember Eine Freiberger Delegation um OB Schramm reist in die polnische Partnerstadt Walbrzych.

24. Dezember Der Oberbürgermeister besucht traditionell Einrichtungen, in denen auch über die Feiertage gearbeitet wird.

Den neuen Ragweg zwischen Freiberg und Zug nehmen neben Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm auch Stadt- und Ortschaftsräte sowie weitere Vertreter der Verwaltung per Rad in Betrieb. Foto: PS


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Beschlüsse Sitzung des Stadtrates vom 03.12.2009 Beschluss-Nr. 1-5/2009: Der Stadtrat beschließt die Feststellung der Jahresrechnung 2008 der Stadt Freiberg. ➔ siehe Jahresrechnung Seite 20 Ja-Stimmen: 31, einstimmig Beschluss-Nr. 2-5/2009: Der Stadtrat stellt fest, dass es keine Einwendungen von Einwohnern und Abgabepflichtigen zum Entwurf der Haushaltssatzung 2010 gab. Ja-Stimmen: 30, Enthaltungen: 1 Beschluss-Nr. 3-5/2009: Der Stadtrat beschließt die Haushaltssatzung der Stadt Freiberg für das Haushaltsjahr 2010.

anlagen bei privaten Unternehmen). 2. eine überplanmäßige Ausgabe für das Haushaltsjahr 2009 in Höhe von 33.000 € und damit verbunden die Auszahlung des gesamten städtischen Zuschusses in Höhe von 658.100 € für das Geschäftsjahr 2010 im Dezember 2009 an die Stadtmarketing Freiberg GmbH. Die Deckung erfolgt durch Mehreinnahmen bei der Haushaltsstelle 91900.20700 (sonstige allgemeine Finanzwirtschaft / Zinseinnahmen aus Geldanlagen bei privaten Unternehmen). 3. die Vertreter der Stadt in der Gesellschafterversammlung der Stadtmarketing Freiberg GmbH zu beauftragen, die unter dem Punkt 3. genannten Maßnahmen einzuleiten und auf deren Umsetzung hinzuwirken. Ja-Stimmen: 29, Enthaltungen: 3 Haushaltssatzung der Stadt Freiberg Beschluss-Nr. 6-5/2009: für das Haushaltsjahr 2010 Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt die Kalkulation Auf Grund von § 74 der Gemeindeordnung für den Frei- des Kostenersatzes für den Zeitraum 2010 bis 2014. staat Sachsen (SächsGemO) hat am .................... der (siehe Tabelle 2) Stadtrat der Stadt Freiberg folgende Haushaltssatzung Ja-Stimmen: 32, einstimmig für das Haushaltsjahr 2010 beschlossen: Beschluss-Nr. 7-5/2009: §1 Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt die 1. ÄndeDer Haushaltsplan wird festgesetzt mit rung der Feuerwehrkostensatzung vom 03.12.2004. 1. den Einnahmen und Ausgaben von je 108.983.700 € Ja-Stimmen: 32, einstimmig davon im Verwaltungshaushalt 71.510.800 € (Die Satzung liegt während der üblichen Dienstzeit im im Vermögenshaushalt 37.472.900 € Büro des Stadtrates zur Einsichtnahme aus) 2. dem Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen Beschluss-Nr. 8-5/2009: für Investitionen und InvestitionsförderungsmaßDer Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt die Neufassung nahmen (Kreditermächtigung) von 0 € der Satzung über die Entschädigung der ehrenamtlichen 3. dem Gesamtbetrag der vorgesehenen Verpflichtungs- Angehörigen der Feuerwehr Freiberg (Feuerwehrentschäermächtigungen von 0 € digungssatzung). §2 Ja-Stimmen: 32, einstimmig Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird festgesetzt (Die Satzung liegt während der üblichen Dienstzeit im auf 14.300.000 €. Büro des Stadtrates zur Einsichtnahme aus) §3 Beschluss-Nr. 9-5/2009: Der Stellenplan wird in der Fassung der Anlage festgesetzt. Der Stadtrat der Stadt Freiberg stellt gemäß § 55 Abs. 3 §4 der Sächsischen Gemeindeordnung das Einvernehmen zur Gemäß der Vereinbarung zur Bildung einer Verwaltungs- Zuweisung der Aufgabe des Beteiligungsmanagements gemeinschaft (Gemeinschaftsvereinbarung) zwischen der und der kommunalen Wirtschaftsförderung zum GeUniversitätsstadt Freiberg und der Gemeinde Hilbersdorf schäftskreis des Beigeordneten für Verwaltung und Fivom 10.05.1999 wird eine Umlage für den Verwaltungs- nanzen her. haushalt von 189.731 € festgesetzt. Ja-Stimmen: 32, einstimmig Beschluss-Nr. 10-5/2009: Der Oberbürgermeister Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt die Erneuerung Bernd-Erwin Schramm der Mischwasserkanalisation in der Chemnitzer Straße zwischen Bebelplatz und Kleinschirmaer Straße zu GeDie Satzung über die Erhebung von Realsteuern wurde samtkosten von ca. 1.670 T€ brutto. Das Vorhaben wird vom Stadtrat in seiner Sitzung am 05.12.1996 mit fol- in zwei Bauabschnitten in Abhängigkeit von der Durchgenden Hebesätzen beschlossen führung der Fahrbahnerneuerung durch das Straßenbau1. Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche amt Chemnitz in den Jahren 2010 und 2011 realisiert. Betriebe 250 v.H. Für die Bauabschnitte erfolgt jeweils eine gemeinsame 2. Grundsteuer B für Grundstücke 370 v.H. Ausschreibung unter der Federführung des Straßenbau3. Gewerbesteuer 390 v.H. amtes Chemnitz. Der Betriebsleiter der FREIBERGER ABder Steuermessbeträge. WASSER-BESEITIGUNG wird ermächtigt, die Aufträge für Ja-Stimmen: 31, Enthaltungen: 1 die Bauabschnitte gemäß den Vergabevorschlägen des Beschluss-Nr. 4-5/2009: Straßenbauamtes Chemnitz zu erteilen. Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt: Ja-Stimmen: 28, Enthaltungen: 4 Der Beschluss Nr. 2-33/2007 zur Bewerbung der Stadt Beschluss-Nr. 11-5/2009 Freiberg für die Sächsische Landesgartenschau 2015 beim Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt den SitzungsSächsischen Staatsministerium für Umwelt und Land- kalender I. Halbjahr 2010 in der ausgereichten Fassung. wirtschaft wird aufgehoben. Ja-Stimmen: 32, einstimmig Ja-Stimmen: 31, Enthaltungen: 1 Beschluss-Nr. 12-5/2009: Beschluss-Nr. 5-5/2009: Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt 1. den zwischen der Stadt Freiberg und der Freiberger 1. eine überplanmäßige Ausgabe für das Haushaltsjahr Erdgas GmbH bestehenden Gas-Konzessionsvertrag (der 2009 in Höhe von 83.000 € bei der Haushaltstelle neben dem Stadtgebiet Freiberg bereits den heutigen 79020.71502 (Stadtmarketing Freiberg GmbH / Projekt- Stadtteil Kleinwaltersdorf erfasst) vom 16.12.1992 vorund institutionelle Förderung an kommunale Sonder- zeitig zum 31.03.2012 zu beenden. Regulär würde dieser rechnungen) zum Ausgleich des voraussichtlichen Jahres- Vertrag zum 15.12.2012 auslaufen. fehlbetrages des Geschäftsjahres 2009 der Stadtmarke- 2. das Verfahren zum Neuabschluss eines Gas-Konzesting Freiberg GmbH. Die Deckung erfolgt durch Mehr- sionsvertrages mit einer Laufzeit vom 01.04.2012 bis zum einnahmen bei der Haushaltsstelle 91900.20700 (sonstige 31.12.2031 einzuleiten. Das Versorgungsgebiet dieses neu allgemeine Finanzwirtschaft / Zinseinnahmen aus Geld- abzuschließenden Vertrages soll aus dem gesamten Ge-

meindegebiet der Stadt Freiberg – einschließlich aller heutigen Stadtteile bestehen. 3. das Verfahren zum Neuabschluss eines Strom-Konzessionsvertrages mit einer Laufzeit vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2031 einzuleiten. Das Versorgungsgebiet dieses neu abzuschließenden Vertrages soll aus dem gesamten Gemeindegebiet der Stadt Freiberg – einschließlich aller heutigen Stadtteile bestehen. 4. den Oberbürgermeister damit zu beauftragen, die in den Beschlusspunkten 2 und 3 benannten Verfahren zum Abschluss der neuer Konzessionsverträge durchzuführen und entsprechende Bekanntmachungen im elektronischen Bundesanzeiger unter Beachtung der Fristen gemäß § 46 Abs. 3 EnWG zu veranlassen. Die Ergebnisse dieses Verfahrens sind dem Stadtrat zu präsentieren. Der Stadtrat entscheidet über einen Abschluss neuer Konzessionsverträge auf Grundlage eines noch vorzustellenden Entscheidungsvorschlages. Ja-Stimmen: 32, einstimmig Beschluss-Nr. 13-5/2009: Der Stadtrat beschließt die Satzung zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in der Stadt Freiberg. Ja-Stimmen: 29, Nein-Stimmen: 2, Enthaltungen: 1 (Die Satzung liegt während der üblichen Dienstzeit im Büro des Stadtrates zur Einsichtnahme aus) Beschluss-Nr. 14-5/2009: Der Stadtrat beschließt: 1. eine außerplanmäßige Ausgabe bei der Haushaltsstelle 21140.98100 GS „C.G. Rochlitzer“/Rückzahlung zu viel erhaltener Zuweisungen des Landes in Höhe von 77.500,00 EUR und bei der Haushaltsstelle 46401.98170 Kinderhorte/Rückzahlung zu viel erhaltener Zuweisungen des Landes in Höhe von 13.200,00 EUR für den Erwerb beweglicher Sachen des Anlagevermögens für Ganztagsangebote im Zusammenhang mit der Sanierung des Gebäudes der Grundschule „Theodor Körner“. Die Deckung erfolgt durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage. 2. eine außerplanmäßige Ausgabe bei der Haushaltsstelle 60100.84100 Hochbauverwaltung/Sonstige Finanzausgaben in Höhe von 12.100,00 EUR für die Rückzahlung von Zinsen aus zu viel erhaltenen Zuweisungen für den Erwerb beweglicher Sachen des Anlagevermögens für Ganztagsangebote im Zusammenhang mit der Sanierung des Gebäudes der Grundschule. Die Deckung erfolgt durch Minderausgaben bei der Haushaltsstelle 47500.71802 Projekt- und institutionelle Förderung an übrige Bereiche. Ja-Stimmen: 32, einstimmig Beschluss-Nr. 15-5/2009: Der Stadtrat beschließt auf der Grundlage des § 6 des Sächsischen Straßengesetzes vom 21.01.1993, die Straße Am Pfaffenvorwerk öffentlich zu widmen. Ja-Stimmen: 30, einstimmig Beschluss-Nr. 16-5/2009: Der Stadtrat beschließt auf der Grundlage des § 6 des Sächsischen Straßengesetzes vom 21.01.1993, den Radweg Halsbrücker Straße öffentlich zu widmen. Ja-Stimmen: 30, einstimmig Beschluss-Nr. 17-5/2009: Der Stadtrat beschließt auf der Grundlage des § 6 des Sächsischen Straßengesetzes vom 21.01.1993, den Parkplatz Eherne Schlange öffentlich zu widmen. Ja-Stimmen: 30, einstimmig Beschluss-Nr. 18-5/2009: Der Stadtrat beschließt auf der Grundlage des § 8 des Sächsischen Straßengesetzes vom 21.01.1993 die Einziehung des Parkplatzes Johannisgäßchen. Ja-Stimmen: 17, Nein-Stimmen: 9, Enthaltungen: 3


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Amtsblatt der Universitätsstadt Freiberg

Bekanntmachung Bekanntmachung der Jahresrechnung der Stadt Freiberg für das Haushaltsjahr 2008 Auf Grund von § 88 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 03.12.2009 die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2008 festgestellt. Der Feststellungsbeschluss wurde der Rechtsaufsichtsbehörde angezeigt. Die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2008 wird hiermit öffentlich bekannt gemacht. Die Jahresrechnung 2008 liegt in der Zeit vom 17.12.2009 bis 29.12.2009 öffentlich zur Einsichtnahme in der Stadtverwaltung Freiberg, Obermarkt 24, Büro des Oberbürgermeisters, Zimmer 201/202 zu folgenden Öffnungszeiten aus: Montag, Mittwoch und Donnerstag von 09.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 16.00 Uhr Dienstag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr Freitag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Freiberg, 09.12.2009

Der Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm Die Jahresrechnung 2008 wird festgestellt mit 1. den Solleinnahmen und Sollausgaben des kassenmäßigen Abschlusses von je 129.137.079,35 € davon im Verwaltungshaushalt 87.702.578,74 € im Vermögenshaushalt 41.434.500,61 € 2. neu gebildeten Haushaltseinnahmeresten von insgesamt 209.300,00 € davon im Verwaltungshaushalt 0,00 € im Vermögenshaushalt 209.300,00 €

Tabelle 1 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16.

Soll-Einnahmen + neue Haushaltseinnahmereste ./. Haushaltseinnahmereste aus dem Vorjahr bereinigte Soll-Einnahmen Soll-Ausgaben + neue Haushaltsausgabereste ./. Haushaltsausgabereste vom Vorjahr bereinigte Soll-Ausgaben Fehlbetrag (VMH Nr. 8 ./. Nr. 4) Nachrichtlich (Haushaltsausgleich § 22 KomHVO) Soll-Ausgaben VWH – enthaltene Zuführung an VMH Soll-Ausgaben VMH – enthaltene Zuführung an VWH Mindestzuführung nach § 22 Abs. 1 S. 2 KomHVO: 441.734,46 € Soll-Ausgaben VMH – enthaltene Zuführung zur allgemeinen Rücklage (Überschuss nach § 43 Abs. 3 S. 2 KomHVO) Soll-Einnahme VMH – enthaltene Entnahme aus der allgemeinen Rücklage Soll-Einnahme VWH – enthaltene Zuführung vom VMH zum allgemeinen Ausgleich Fehlbetrag nach § 79 Abs. 2 Sächs GemO (vgl. § 23 Abs.1 S. 2 KomHVO)

3. neu gebildeten Haushaltsausgaberesten von insgesamt 13.624.812,72 € davon im Verwaltungshaushalt 0,00 € im Vermögenshaushalt 13.624.812,72 € 4. einem Ausgleich des Vermögenshaushaltes durch eine Zuführung an die allgemeinen Rücklage von 11.386.447,52 € 5. folgendem Ergebnis der Haushaltsrechnung: s. Tabelle 1 Freiberg, 09.12.2009

Der Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm

Verwaltungshaushalt (€) 87.702.578,74 87.702.578,74 87.702.578,74 0,00 0,00 87.702.578,74 -

Vermögenshaushalt (€) 47.736.300,61 209.300,00 6.511.100,00 41.434.500,61 35.978.200,61 16.222.300,00 10.766.000,00 41.434.500,61 0,00

Gesamthaushalt (€) 135.438.879,35 209.300,00 6.511.100,00 129.137.079,35 123.680.779,35 16.222.300,00 10.766.000,00 129.137.079,35 0,00

26.643.042,92 -

152.222,04 -

-

-

11.386.447,52 0,00 0,00 0,00

0,00

Beschlüsse Sitzung des Abwasserausschusses vom 23.11.2009 Beschluss-Nr. 1/AwA: Der Ausschuss für Abwasserbeseitigung des Stadtrates der Stadt Freiberg beschließt die Erneuerung der Mischwasserkanalisation in der Erbischen Straße zu Gesamtkosten von ca. 271 T€ brutto. Das Vorhaben wird in zwei Bauabschnitten in Abhängigkeit von der Durchführung des grundhaften Straßenbaus in den Jahren 2010 und 2011 realisiert. Ja-Stimmen: 10, einstimmig Beschluss-Nr. 2/AwA: Der Ausschuss für Abwasserbeseitigung des Stadtrates der Stadt Freiberg beschließt die Erneuerung der Mischwasserkanalisation in der Damaschkestraße zu Gesamtkosten von ca. 223 T€ brutto. Ja-Stimmen: 10, einstimmig

Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt vom 23.11.2009 Beschluss-Nr. 1/TUA: 1. Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt die Beauftragung der Planungsleistungen Leistungsphasen 1 und 4 bis 7 nach § 15 HOAI Objektplanung Gebäude mit der Option der weiteren stufenweisen Beauftragung der

Leistungsphasen 8 und 9 für die Baumaßnahmen „Umbau und Erweiterung des Gebäudes Franz-Kögler-Ring 137“. 2. Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt die Beauftragung der Planungsleistungen der Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 bis 6 nach § 49 HOAI für die Baumaßnahmen „Umbau und Erweiterung des Gebäudes Franz-Kögler-Ring 137“. 3. Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt die Beauftragung der Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung mit den Leistungsphasen 2 bis 7 nach § 51-54 HOAI vom 18.08.2009 für die Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, mit der Option der weiteren stufenweisen Beauftragung der Leistungsphasen 8 und 9 für die Baumaßnahme „Umbau und Erweiterung des Gebäudes Franz-Kögler-Ring 137“. 4. Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt die Beauftragung der Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung mit den Leistungsphasen 2 bis 7 nach § 51-54 HOAI vom 18.08.2009 für die Anlagengruppen Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Förderanlagen, Gebäudeautomation mit der Option der weiteren stufenweisen Beauftragung der Leistungsphasen 8 und 9 für die Baumaßnahmen „Umbau und Erweiterung des Gebäudes Franz-Kögler-Ring 137“. Ja-Stimmen: 10, einstimmig

Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 30.11.2009

Beschluss-Nr. 1/VWA: Der Verwaltungsausschuss beruft die nachfolgend aufgeführte Person zur ehrenamtlich Tätigen: Name / Einsatz: Frau Werner, Annett / Bibliothek in Kleinwaltersdorf Ja-Stimmen: 11, einstimmig Beschluss-Nr. 2/VWA: Der Verwaltungsausschuss beschließt die überplanmäßige Ausgabe für die Straßeninstandhaltung in Höhe von 69.000,00 € auf der Haushaltstelle 63000.51000. Die Deckung erfolgt aus der Haushaltstelle 67500.60800 (Winterdienst) in Höhe von 69.000,00 €. Ja-Stimmen: 11, einstimmig Beschluss-Nr. 3/VWA: Der Verwaltungsausschuss der Stadt Freiberg beschließt gemäß § 18 (2) Hauptsatzung eine überplanmäßige Ausgabe für die Haushaltsstelle 61990.98801 – Zuschüsse an private Eigentümer - im Haushaltsjahr 2009 zur Bezuschussung der Ordnungs- und Sicherungsmaßnahme Thielestraße 3 / 5 in Höhe von 43,3 T€. Die Deckung erfolgt in Höhe von 30,3 T€ aus der Haushaltsstelle 61995.94000 – Schlossplatzquartier / Ordnungsmaßnahme und in Höhe von 13,0 T€ aus der Haushaltsstelle 61995.98500 – Zuschüsse kommunale Sonderrechnungen. Ja-Stimmen: 11, einstimmig


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Beschlüsse Sitzung des Stadtrates vom 03.12.2009 Tabelle 2

Kostenträgerrechnung - Ermittlung von Mischsätzen für typengleiche Fahrzeuge /Geräte und ehrenamtliches Personal KST

311 312 411 511 611 711

313 326 327 413

314 315 317 318 319 322

316 412 414 713

323 415 324 325 613

612 712 512

Bezeichnung

durchschnittl. Leistungseinheiten gesamt (2005-2008) in h (Anl. 1a KS 311/312 u. Anl. 4 ab KS 411)

Gesamtkosten lt. BAB in EURO

Kosten pro Leistungseinheit = kostendeckende Gebühr in EURO (je Stunde)

Kostensatz lt. Beschlussvorschlag in EURO

Kostendeckungsgrad

9.374,40 25.898,40 3.276,81 25,29 162,64 180,93

270.302 623.430 40.628 5.092 15.963 15.394

28,80 24,10

100% 100%

3.620,38

71.985

28,83 24,07 12,40 201,37 98,15 85,08 99,25 19,88

20,00

101%

ELW Einsatzleitwagen ELW 1 (FG-250) bis I. Quartal ´08 Einsatzleitwagen ELW Passat FG-FW 507 (ab Mai ´07) Mannschaftstransporter MTW FG-FW 508 (ab 10.03.08) Zugtruppfahrzeug (FG-8008) Mischsatz

257,13 255,00 0,00 41,75 553,88

9.092 11.099 1.710 10.163 32.063

35,36 43,53 0,00 243,42 57,89

58,00

100%

Fahrzeuge Mehrzweckfahrzeug (FG-2261) Gerätewagen Gefahrgut (FG-264 alt) FG-FW 509 Großtanklöschfahrzeug GTLF (FG-254) Drehleiter DLK 23-12 (FG-263) Rüstwagen RW 1 (FG-8040) Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF (FG-2265)

303,88 253,75 51,88 140,25 23,63 23,13

31.212 141.366 12.892 49.214 7.284 8.780

102,71 557,11 248,52 350,90 308,33 379,67

102,70 557,10 248,50 350,90 308,30 379,70

100% 100% 100% 100% 100% 100%

Löschgruppenfahrzeuge Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 (FG-2262) Löschgruppenfahrzeug 16/12 I (seit 2001) (FG-2267) LF 16/12 (ab 01.01.2004) (FG-2320) Tanklöschfahrzeug LF 16 (FG-257) Mischsatz

288,88 86,00 63,13 8,88 446,88

70.519 20.043 15.888 6.937 113.387

244,12 233,06 251,70 781,59 253,73

254,00

100%

5,00 1,00 2,00 2,25 0,00 10,25

2.255 1.534 839 1.605 826 6.233

450,92 1.534,00 419,59 713,25 1.) 608,06

100,00

16,45%

11,75 26,63

4.831 10.837

411,11 407,04

Feuerwehr hauptamtlich Personaleinsatz gehobener Dienst Personaleinsatz mittlerer Dienst Personaleinsatz ehrenamtliches Personal Freiberg Personaleinsatz ehrenamtliches Personal Halsbach Personaleinsatz ehrenamtliches Personal KWD Personaleinsatz ehrenamtliches Personal Zug Personaleinsatz ehrenamtl. Personal (Mischsatz) Personaleinsatz ehrenamtl. Personal (Mischsatz) ohne Halsbach

Anhänger FWA CO2 FWA PG 210 FWA Lima (FG-8005) FWA RTB incl. Schlauchboot FWA TSA Mischsatz Tragkraftspritzenfahrzeuge Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W/Z (FG-2271) Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W/Z (FG-2260) Kleinlöschfahrzeug KLF (FG-2319) ausgesondert ´08 Mischsatz

38,38 15.668 408,29 225,00 55,15% 1.) = kein Kostensatz vom Mischsatz der Tragkraftspritzenfahrzeuge, da keine Leistungseinheiten vorliegen

Bibo-Info Belletristik Neu in der Bibliothek am Obermarkt: ■ Calderón, Emilio: Die Karte Gottes Liebe, Verrat und ein okkultes Geheimnis: José und Montserrat sind vor dem spanischen Bürgerkrieg nach Rom geflohen und leben vom Verkauf antiquarischer Bücher. Eines Tages begegnen sie dem Fürsten Junio. Er verwickelt sie in die Suche nach der Karte Gottes, die absolute Macht verleihen soll. Am Vorabend des 2. Weltkrieges entbrennt ein erbitterter Kampf um das Dokument – und die Liebe einer Frau ...

■ Shreve, Anita: Die Nacht am Strand Kristallblauer Himmel und das gleißende Licht am Meer: Die 29-jährige Sydney möchte an der sommerlichen Küste von New Hampshire Abstand von ihrem alten Leben gewinnen. Nach dem tragischen Tod ihres Mannes arbeitet sie als Privatlehrerin im Sommerhaus der Edwards. Doch dann verliebt sie sich in Jeff, einen der erwachsenen Söhne der Familie – und lässt sich auf ein verhängnisvolles Abenteuer ein.

■ Lukianenko, Sergej: Wächter der Nacht Seit ewigen Zeiten leben mystische Wesen in unserer Mitte. Und seit ewigen Zeiten stehen sich die Mächte des Lichts und die Mächte der Finsternis unversöhnlich gegenüber, zurückgehalten nur durch einen vor Jahren geschlossenen Waffenstillstand. Zwei Organisationen obliegt es, das empfindliche Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Doch nun droht dieses Gleichgewicht der Kräfte zu kippen und die Welt ins Chaos zu stürzen.

■ Wagner, Jan Costin: Das Schweigen Ein Fall, der tief an die Seele des finnischen Kommissars Kimmo Joentaa rührt: Sinikka ist verschwunden – nur ihr Fahrrad und ihre Tasche bleiben zurück. Genau an der Stelle, an der vor dreiunddreißig Jahren ein anderes Mädchen vergewaltigt und ermordet wurde. Das Verbrechen verstört nicht nur Polizei und Öffentlichkeit, sondern auch einen der beiden Täter von damals ... Mehr über Neuerscheinungen unter www. freiberg.bbwork.de


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Öffentliche Bekanntmachungen Bekanntmachung der Satzung zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in der Stadt Freiberg vom 04.12.2009 Der Stadtrat der Stadt Freiberg hat in seiner Sitzung am 03.12.2009 die Satzung zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in der Stadt Freiberg beschlossen. Die Satzung wird hiermit bekannt gemacht. Freiberg, 16.12.2009

Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister

Satzung zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in der Stadt Freiberg vom 04.12.2009 Präambel Aufgrund von § 4 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) in Verbindung mit Artikel 15 Abs. 1 der Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt (EU-Dienstleistungsrichtlinie – EU-DLR) hat der Stadtrat der Stadt Freiberg in seiner Sitzung am 03.12.2009 folgende Satzung beschlossen: ERSTER ABSCHNITT AUFHEBUNG VON SATZUNGEN Artikel 1 Aufhebung der Satzung der Stadt Freiberg für die Nutzung des Haldengeländes in Zug zum Haldenfest und zur Durchführung weiterer Veranstaltungen Die Satzung der Stadt Freiberg für die Nutzung des Haldengeländes in Zug zum Haldenfest und zur Durchführung weiterer Veranstaltungen vom 03.06.1994 wird aufgehoben. Artikel 2 Aufhebung der Gebührensatzung für die Nutzung des Haldengeländes in Zug zum Haldenfest und zur Durchführung weiterer Veranstaltungen Die Gebührensatzung für die Nutzung des Haldengeländes in Zug zum Haldenfest und zur Durchführung weiterer Veranstaltungen vom 03.06.1994 wird aufgehoben. Artikel 3 Aufhebung der Marktsatzung der Stadt Freiberg Die Marktsatzung der Stadt Freiberg vom 05.12.2003 wird aufgehoben. Artikel 4 Aufhebung der Satzung über die Gebühren für die Märkte der Stadt Freiberg (Marktgebührensatzung) Die Satzung über die Gebühren für die Märkte der Stadt Freiberg (Marktgebührensatzung) vom 05.12.2003 wird aufgehoben. ZWEITER ABSCHNITT ÄNDERUNG ZWEIER SATZUNGEN Artikel 5 Änderung der Sondernutzungs- und Sondernutzungsgebührensatzung Die Satzung über die Erteilung von Erlaubnissen für die Sondernutzung und über die Erhebung von Gebühren für Sondernutzungen an Gemeindestraßen und Ortsdurchfahrten in der Stadt Freiberg (Sondernutzungs- und Sondernutzungsgebührensatzung) vom 06.11.1998, zuletzt geändert durch 1. Änderungssatzung vom 04.09.2002, wird wie folgt geändert:

1. Im § 1 Abs. 1 Satz 2 werden in der Klammer die Wörter „Markt- und Marktgebührensatzung“ ersatzlos gestrichen. 2. Im § 4 Absatz 1 Satz 2 wird die Angabe „14 Tage“ durch die Angabe „einen Monat“ ersetzt. 3. Nach § 4 wird folgender § 4a eingefügt: „§ 4a Verfahren über den Einheitlichen Ansprechpartner Das Verfahren für Dienstleistungserbringer im Sinne von Artikel 4 EU-Dienstleistungsrichtlinie kann auch über den einheitlichen Ansprechpartner nach dem Gesetz über den einheitlichen Ansprechpartner im Freistaat Sachsen (SächsEAG) vom 13 August 2009 (SächsGVBl. S. 438), in der jeweils geltenden Fassung, in Verbindung mit § 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes des Freistaates Sachsen (SächsVwVfG) vom 10. September 2003 (SächsGVBl. S. 614), in der jeweils geltenden Fassung, und den §§ 71a bis 71e des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) vom 23. Januar 2003 (BGBl. S. 102), in der jeweils geltenden Fassung, abgewickelt werden.“ 4. Nach § 5 wird folgender § 5a eingefügt: „§ 5a Genehmigungsfiktion (1) Über den Antrag auf Sondernutzungserlaubnis nach § 4 Abs. 1 ist innerhalb einer Frist von einem Monat zu entscheiden. Die Frist beginnt erst mit Eingang der vollständigen Unterlagen. Sie kann einmal angemessen verlängert werden, wenn dies wegen der Schwierigkeit der Angelegenheit gerechtfertigt ist. Die Fristverlängerung ist zu begründen und rechtzeitig mitzuteilen. (2) Wird innerhalb dieser Frist über den Antrag nicht entschieden, so gilt die Sondernutzungserlaubnis als erteilt. § 1 SächsVwVfG in Verbindung mit § 42a VwVfG gilt entsprechend.“ 5. Im § 8 Abs. 1 werden die Sätze 2 und 3 künftig zum Absatz 2. 6. § 8 Abs. 2 bis 5 werden künftig § 8 Abs. 3 bis 6. 7. Nach § 8 Abs. 1 Satz 1 wird folgender Satz 2 angefügt: „Bei Dienstleistungserbringer mit Niederlassung in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum werden im Wesentlichen vergleichbare Nachweise und Sicherheiten anerkannt.“ 8. Im § 11 Abs. 4 Satz 2 wird nach dem Wort „Straßenbaulast“ die Wörter „gemäß § 18 Abs. 4 Straßengesetz für den Freistaat Sachsen (Sächsisches Straßengesetz – SächsStrG) vom 21. Januar 1993 (SächsGVBl. S. 93), in der jeweiligen Fassung,“ eingefügt. Artikel 6 Änderung der Friedhofssatzung Die Friedhofssatzung der Stadt Freiberg vom 13.01.2006, zuletzt geändert durch 1. Änderungssatzung vom 02.02.2007, wird wie folgt geändert: 1. Im Inhaltsverzeichnis werden nach der Angabe zu § 6 folgende Angaben eingefügt: „§ 6a Verfahren über den Einheitlichen Ansprechpartner § 6b Genehmigungsfiktion“ 2. Im § 5 Absatz 3 Buchstabe a) wird das Wort „Gewerbetreibenden“ durch das Wort „Dienstleistungserbringer“ ersetzt. 3. § 6 wird wie folgt geändert: a) Im Absatz 1 Satz 1 werden die Wörter „Steinmetze, Bildhauer, Gärtner, Bestatter und sonstige Gewerbetreibende“ in Klammern gesetzt. Das Wort „Dienstleistungserbringer“ wird vor dieser Klammer eingefügt. b) Absatz 2 wird wie folgt neu gefasst: „Zuzulassen sind Dienstleistungserbringer, die a) in fachlicher, betrieblicher und persönlicher Hinsicht zuverlässig sind, b) selbst oder deren fachliche Vertreter die Meisterprüfung abgelegt haben oder in die Handwerksrolle bzw. in das Verzeichnis gemäß § 19 des Gesetzes zur Ordnung

des Handwerks (Handwerksordnung) vom 24.09.1998, in der jeweils geltenden Fassung, eingetragen sind oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügen und c) einen entsprechenden und ausreichenden Haftpflichtversicherungsschutz nachweisen können. „Bei Dienstleistungserbringer mit Niederlassung in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum werden im Wesentlichen vergleichbare Nachweise und Sicherheiten anerkannt.“ c) Absatz 3 wird wie folgt neu gefasst: „Die Stadt (Friedhofsverwaltung) kann von Abs. 2 Satz 1 Ausnahmen zulassen, soweit dies mit dem Zweck dieser Satzung vereinbar ist.“ 4. Im § 6 Absatz (5), (7), (8) und (9) werden die Wörter „Gewerbetreibenden“ durch das Wort „Dienstleistungserbringer“ ersetzt. 5. Nach § 6 wird folgender § 6a eingefügt: „§ 6a Verfahren über den Einheitlichen Ansprechpartner Das Verfahren für Dienstleistungserbringer im Sinne von Artikel 4 EU-Dienstleistungsrichtlinie kann auch über den einheitlichen Ansprechpartner nach dem Gesetz über den einheitlichen Ansprechpartner im Freistaat Sachsen (SächsEAG) vom 13 August 2009 (SächsGVBl. S. 438), in der jeweils geltenden Fassung, in Verbindung mit § 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes des Freistaates Sachsen (SächsVwVfG) vom 10. September 2003 (SächsGVBl. S. 614), in der jeweils geltenden Fassung, und den §§ 71a bis 71e des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) vom 23. Januar 2003 (BGBl. S. 102), in der jeweils geltenden Fassung, abgewickelt werden.“ 6. Nach § 6a wird folgender § 6b eingefügt: „§ 6b Genehmigungsfiktion (1) Über den Antrag auf Zulassung nach § 6 Abs. 1 ist innerhalb einer Frist von drei Monaten zu entscheiden. Die Frist beginnt erst mit Eingang der vollständigen Unterlagen. Sie kann einmal angemessen verlängert werden, wenn dies wegen der Schwierigkeit der Angelegenheit gerechtfertigt ist. Die Fristverlängerung ist zu begründen und rechtzeitig mitzuteilen. (2) Wird innerhalb dieser Frist über den Antrag nicht entschieden, so gilt der Zulassungsantrag als erteilt. § 1 SächsVwVfG in Verbindung mit § 42a VwVfG gilt entsprechend.“ 7. Im § 30 Absatz (1) Ziffer 4 ist das Wort „Gewerbetreibender“ durch das Wort „Dienstleistungserbringer“ zu ersetzen. DRITTER ABSCHNITT SCHLUSSBESTIMMUNGEN Artikel 7 Sprachliche Gleichstellung Wenn in dieser Satzung für Personen- oder Amtsbezeichnungen die männliche Form gewählt wurde, so sind damit stets auch die Angehörigen des weiblichen Geschlechts gemeint. Wird ein Amt von einer Frau wahrgenommen, so ist die weibliche Form der Amtsbezeichnung zu verwenden. Artikel 8 Inkrafttreten Die Satzung zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in der Stadt Freiberg vom 04.12.2009 tritt am 28.12.2009 in Kraft. Freiberg, den 04.12.2009

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Öffentliche Bekanntmachungen Bekanntmachung der Satzung zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in der Stadt Freiberg vom 04.12.2009 ➔ Seite 22 Hinweis nach § 4 Abs. 4 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO): Nach § 4 Absatz 4 Satz 1 SächsGemO gelten Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der SächsGemO zustande gekommen sind, ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn (1) die Ausfertigung der Satzung nicht oder fehlerhaft erfolgt ist, (2) Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzungen, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung

verletzt worden sind, (3) der Bürgermeister dem Beschluss nach 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzeswidrigkeit widersprochen hat, (4) vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist a) die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder b) die Verletzung der Verfahrens- und Formvorschriften gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach den Ziffern 3 oder 4 geltend ge-

macht worden, so kann auch nach Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen. Freiberg, den 04.12.2009

Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister

Bekanntmachung der Satzung über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Freiberg (Feuerwehrentschädigungssatzung) vom 04.12.2009 Der Stadtrat der Stadt Freiberg hat in seiner Sitzung am 03.12.2009 die Satzung über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Freiberg (Feuerwehrentschädigungssatzung) beschlossen. Die Satzung wird hiermit bekannt gemacht. Freiberg, 16.12.2009

Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister

Satzung über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Freiberg (Feuerwehrentschädigungssatzung) vom 04.12.2009 Auf Grund von §§ 4 und 21 Abs. 2 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO und § 63 des Sächsischen Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) i. V. m. der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Feuerwehren und die Brandverhütungsschau im Freistaat Sachsen (SächsFwVO, SächsGVBl. Nr. 9, S. 291) hat der Stadtrat der Stadt Freiberg in seiner Sitzung am 03.12.2009 folgende Satzung beschlossen: § 1 Freistellung von der Arbeit und Anspruch auf Weiterzahlung des Arbeitsentgeltes (1) Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Freiberg sind durch die Arbeitgeber oder Dienstherren für die Dauer von Einsätzen, Einsatzübungen sowie Aus- und Fortbildungsmaßnahmen von der Arbeit freizustellen. (2) Für den Zeitraum des Einsatzes, der Übung oder der Aus- und Fortbildungsmaßnahme, die während der Arbeitszeit stattfinden, haben die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Anspruch auf Weiterzahlung ihres Arbeitsentgeltes. (3) Die Regelung zur Erstattung des Verdienstausfalls des privaten Arbeitgebers und von beruflich selbstständigen ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr erfolgt auf der Grundlage von § 62 SächsBRKG. § 2 Ersatz für im Feuerwehrdienst bzw. infolge des Feuerwehrdienstes erlittene Schäden Ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr Freiberg erhalten auf Antrag einen Schadenersatz für im Feuerwehrdienst bzw. infolge des Feuerwehrdienstes erlittene Sach-

schäden, wenn der Schaden durch den Angehörigen der Feuerwehr weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verursacht wurde. § 3 Auslagenersatz Die ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Feuerwehr Freiberg erhalten auf Antrag die durch die Ausübung des Dienstes einschließlich der Teilnahme an der Aus- und Fortbildung entstandenen notwendigen Auslagen ersetzt. § 4 Reisekostenvergütung Für angeordnete Aus- und Fortbildungsmaßnahmen erhalten die ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Feuerwehr Freiberg die entstandenen Auslagen in entsprechender Anwendung des Sächsischen Reisekostengesetzes und der Dienstanweisung für die Dienstreiseregelung in der Stadtverwaltung Freiberg ersetzt. § 5 Aufwandsentschädigung für ehrenamtlich tätige Feuerwehrleute im aktiven Einsatzdienst (1) Alle Feuerwehrangehörigen, die ehrenamtlich aktiven Feuerwehrdienst leisten, haben Anspruch auf eine jährliche Aufwandsentschädigung in Höhe von: a) 200 Euro, wenn eine Dienstbeteiligung von mindestens 70 % erfüllt wird, aber keine Beteiligung an Einsätzen stattfand, b) 100 Euro, bei einer Dienstbeteiligung von mindestens 50 % und dem Nachweis der Einsatzbeteiligung in der betreffenden Ortsfeuerwehr, c) 300 Euro, bei einer Dienstbeteiligung von mindestens 70 % und dem Nachweis der Einsatzbeteiligung in der betreffenden Ortsfeuerwehr, d) Der Entschädigungsbetrag unter b) und c) erhöht sich um 50 Euro bei einer Beteiligung an 10 – 20 Einsätzen 100 Euro bei der Teilnahme an mehr als 20 Einsätzen. (2) Werden die Voraussetzungen nicht erfüllt, entfällt der Anspruch auf diese Entschädigung. Eine weitere Abstufung der Entschädigungsbeträge ist nicht vorgesehen. (3) Die Pflicht der regelmäßigen Dienst- und Einsatzbeteiligung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Feuerwehr leitet sich aus der Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freiberg (Feuerwehrsatzung) ab. Die von der Freiwilligen Feuerwehr jährlich mindestens durchzuführenden Dienste für Aus- und Fortbildung am Standort sind mit 24 Diensten bzw. 48 Stunden zum Erreichen der 100%igen Dienstbeteiligung festgesetzt. § 6 Entschädigung von Funktionsträgern der Freiwilligen Feuerwehr Auf der Grundlage von § 13 der Sächsischen Feuerwehrverordnung (SächsFwVO) erhalten die Funktionsträger der Ortsfeuerwehren der Stadt Freiberg folgende Entschädigungen:

Funktionsbezeichnung

Entschädigung in Euro monatlich jährlich Ortswehrleiter (OWL) 45 540 Stellvertreter des OWL 30 360 Zugführer 30 360 Jugendfeuerwehrwart 25 300 Gerätewarte für Kraftfahrzeugtechnik, 25 300 für Schläuche und allgemeine Gerätetechnik, für Atemschutzgerätetechnik und Funktechnik § 7 Brandsicherheitswachen Die Aufwandsentschädigung für die Übernahme einer angeordneten Brandsicherheitswache beträgt: Zeitraum bis 4 Stunden 30 Euro Zeitraum größer 4 Stunden 40 Euro. § 8 Anerkennungen für langjährige Diensttätigkeit und besondere Anlässe (1) Ehrenamtlich tätige Angehörige der Feuerwehr Freiberg erhalten für je 10 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr eine Anerkennung in Höhe von 50 Euro. (2) Alters- und Ehrenmitglieder erhalten die Hälfte der für aktive Kameraden geltenden Beträge. (3) Über die Höhe der Anerkennung ab 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Freiberg entscheidet der Ortsfeuerwehrausschuss. (4) Für besondere Leistungen, für besondere persönliche Jubiläen und aus besonderem Anlass können Feuerwehrmitglieder eine Anerkennung in Höhe bis zu 60 Euro erhalten. Über Art und Höhe dieser Anerkennung entscheidet der Ortsfeuerwehrausschuss. § 9 Anspruch auf Verpflegungsleistungen (1) Soweit ein Feuerwehreinsatz über 4 Stunden andauert, hat der ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr Freiberg Anspruch auf Verpflegung. Gleiches gilt grundsätzlich für Einsätze unter extremer Belastung. (2) Ist eine Verpflegung u. U. nicht möglich, kann ein Zuschuss in Höhe von 5 Euro gewährt werden. § 10 Wegfall der Aufwandsentschädigung (1) Der Anspruch auf Aufwandsentschädigung nach § 6 entfällt - mit Ablauf des Monats, in dem der Anspruchsberechtigte aus seinem Ehrenamt ausscheidet oder - wenn der Anspruchsberechtigte ununterbrochen länger als drei Monate das Ehrenamt nicht wahrnimmt für die Zeit, die über drei Monate hinausgeht. (2) Hat der Anspruchsberechtigte den Grund für die Nichtausübung des Ehrenamtes selbst zu vertreten, entfällt der Anspruch auf Aufwandsentschädigung, sobald das Ehrenamt nicht mehr wahrgenommen wird. ➔ Seite 24


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Öffentliche Bekanntmachungen Bekanntmachung der Satzung über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Freiberg (Feuerwehrentschädigungssatzung) vom 04.12.2009 ➔ Seite 23 § 11 Sprachliche Gleichstellung Wenn in dieser Satzung für Personen- oder Funktionsbezeichnungen die männliche Form gewählt wurde, so sind damit stets auch die Angehörigen des weiblichen Geschlechts gemeint. Wird eine Funktion von einer Frau wahrgenommen, so ist die weibliche Form der Funktionsbezeichnung zu verwenden. § 12 In-Kraft-Treten Diese Satzung tritt am 01. Januar 2010 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Freiberg vom 07.12.2001 (Feuerwehrentschädigungssatzung) außer Kraft. Freiberg, den 04.12.2009

Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister

Hinweis nach § 4 Abs. 4, 5 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (Sächs-GemO): Nach § 4 Absatz 4 Satz 1 SächsGemO gelten Rechtsverordnungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der SächsGemO zustande gekommen sind, ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn (1) die Ausfertigung der Rechtsverordnung nicht oder fehlerhaft erfolgt ist, (2) Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzungen, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Rechtsverordnung verletzt worden sind, (3) der Bürgermeister dem Beschluss nach § 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat, (4) vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist a) die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder b) die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist.

Ist eine Verletzung nach den Ziffern 3 oder 4 geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen. Freiberg, 04.12.2009

Schramm Oberbürgermeister

Bekanntmachung der 1. Änderung der Satzung zur Regelung des Kostenersatzes für Leistungen der Feuerwehr Freiberg (Feuerwehrkostensatzung) vom 03. Dezember 2004 (1. Änderungssatzung) vom 04.12.2009 Der Stadtrat der Stadt Freiberg hat in seiner Sitzung am 03.12.2009 die 1. Änderung der Satzung zur Regelung des Kostenersatzes für Leistungen der Feuerwehr Freiberg (Feuerwehrkostensatzung) vom 03. Dezember 2004 (1. Änderungssatzung) beschlossen. Die Änderung wird hiermit bekannt gemacht. Freiberg, 16.12.2009

Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister

1. Änderung der Satzung zur Regelung des Kostenersatzes für Leistungen der Feuerwehr Freiberg (Feuerwehrkostensatzung) vom 03. Dezember 2004 (1. Änderungssatzung) vom 04.12.2009 Auf Grund von § 4 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) und § 69 des Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) hat der Stadtrat der Stadt Freiberg in seiner Sitzung am 03.12.2009 folgende Änderungssatzung beschlossen: §1 Das Kostenverzeichnis als Anlage zur Feuerwehrkostensatzung wird wie folgt geändert: I.1 Hauptamtliches Personal Euro/Stunde 1.1 Angestellte des gehobenen Dienstes 28,80 1.2 Angestellte des mittleren Dienstes 24,10 I.2 Ehrenamtliches Personal Euro/Stunde Der Aufwendungsersatz für den Einsatz von ehrenamtlichem Personal wird als Pauschale in Höhe von 20,00 verlangt.

II. Stundensätze für Fahrzeuge, Geräte und Ausrüstungsgegenstände Lfd. Art Zeiteinheit Kosten Nr. in Euro II.1 Löschfahrzeuge 1.1 Löschgruppenfahrzeug LF 16 Stunde 254,00 1.2 Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 Stunde 254,00 1.3 Großtanklöschfahrzeug GTLF Stunde 248,50 1.4 Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W/Z Stunde 225,00 II.2 Sonderfahrzeuge 2.1 Drehleiter DLK 23-12 Stunde 350,90 2.2 Rüstwagen RW 1 Stunde 308,30 2.3 Gerätewagen Gefahrgut GW-G Stunde 557,10 2.4 Hilfeleistungstanklöschfahrzeug HLF Stunde 379,70 II.3 Sonstige Fahrzeuge 3.1 Einsatzleitwagen ELW Stunde 58,00 3.2 Zugtruppfahrzeug Stunde 58,00 3.3 Mannschaftstransporter MTW Stunde 58,00 3.4 Mehrzweckfahrzeug MZF Stunde 102,70 II.4 Feuerwehranhänger FWA 4.1 Tragkraftspritzenanhänger TSA Stunde 100,00 4.2 Pulvergerät FWA-PG Stunde 100,00 4.3 Kohlendioxidanhänger FWA-CO2 Stunde 100,00 4.4 Lichtmast FWA-Lima Stunde 100,00 4.5 Rettungsbootanhänger FWA-RTB incl. Schlauchboot Stunde 100,00 §2 Die 1. Änderungssatzung der Feuerwehrkostensatzung tritt am 01.01.2010 in Kraft.

Hinweise nach § 4 Abs. 4 Satz 4 der Gemeindeordnung für den Freistaats Sachsen (SächsGemO) Nach § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO gelten Satzung, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der SächsGemO zu Stande gekommen sind, ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zu Stande gekommen. Das gilt nicht, wenn 1. die Ausfertigung der Satzung nicht oder fehlerhaft erfolgt ist, 2. Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, 3. der Bürgermeister dem Beschluss nach § 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzwidrigkeiten widersprochen hat, 4. vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist a) die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder b) die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach den Ziffern 3 oder 4 geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.

Freiberg, den 04.12.2009

Schramm Oberbürgermeister

Schramm Oberbürgermeister

Freiberg, den 04.12.2009


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Nr. 23 · 16. Dezember 2009

Gewerbegebiet Süd

Öffentliche Bekanntmachung Bekanntmachung der Verordnung der Großen Kreisstadt Freiberg zum Sächsischen Ladenöffnungsgesetz über das Offenhalten der Verkaufsstellen zum Verkauf bestimmter Waren an Sonn- und Feiertagen sowie über das Öffnen von Verkaufsstellen an verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen (RV LadÖffG) vom 26.11.2009 Der Stadtrat der Stadt Freiberg hat in seiner Sondersitzung am 25.11.2009 die Verordnung der Großen Kreisstadt Freiberg zum Sächsischen Ladenöffnungsgesetz über das Offenhalten der Verkaufsstellen zum Verkauf bestimmter Waren an Sonnund Feiertagen sowie über das Öffnen von Verkaufsstellen an verkaufsoffenen Sonnund Feiertagen (RV LadÖffG) beschlossen. Die Verordnung wird hiermit bekannt gemacht. Freiberg, 16.12.2009

Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister

Verordnung der Großen Kreisstadt Freiberg zum Sächsischen Ladenöffnungsgesetz über das Offenhalten der Verkaufsstellen zum Verkauf bestimmter Waren an Sonnund Feiertagen sowie über das Öffnen von Verkaufsstellen an verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen (RV LadÖffG) vom 26.11.2009

Auf Grund von § 7 Abs. 5 und § 8 Abs. 2 des Sächsischen Gesetzes über die Ladenöffnungszeiten (Sächsisches Ladenöffnungsgesetz – SächsLadÖffG in der Fassung vom 01.08.2008 , SächsGVBl. Jg. 2007 Bl.-Nr.4 S.42) erlässt die Große Kreisstadt Freiberg folgende Verordnung: § 1 Geltungsbereich (1) Diese Verordnung regelt abweichend von § 3 Abs. 1 SächsLadÖffG die Zeiten des Offenhaltens von Verkaufstellen und des gewerblichen Anbietens außerhalb von Verkaufsstellen zum Verkauf bestimmter Waren an Sonn- und Feiertagen in der Stadt Freiberg. (2) Die Verordnung findet entsprechend § 1 Abs. 2 SächsLadÖffG keine Anwendung – auf gewerberechtlich festgesetzte Messen, Märkte und Ausstellungen – auf den Verkauf von Zubehörartikeln, der in engem Zusammenhang mit einer nach anderen Rechtsvorschriften erlaubten nichtgewerblichen oder gewerblichen Tätigkeit oder Veranstaltung steht, insbesondere bei Kultur- und Sportveranstaltungen, in Freizeit-, Erholungs- und Vergnügungseinrichtungen, in Bewirtungsund Beherbergungsbetrieben sowie in Museen.

§ 2 Begriffbestimmungen (1) Verkaufsstellen sind Einrichtungen, bei denen von einer festen Stelle aus regelmäßig Waren zum Verkauf an jedermann gewerblich angeboten werden. (2) Dem gewerblichen Anbieten steht das Zeigen von Mustern, Proben und Ähnlichem gleich, wenn Warenbestellungen in dieser Einrichtung oder in eigens für diesen Zweck bereitgestellten Räumen entgegengenommen werden. (3) Feiertage sind die gesetzlichen Feiertage nach dem Gesetz über Sonn- und Feiertage im Freistaat Sachsen (SächsSFG). (4) Reisebedarf sind Zeitungen, Zeitschriften, Straßenkarten, Stadtpläne, Reiselektüre, Schreibmaterialien, Tabakwaren, Blumen, Reisetoilettenartikel, Bildund Tonträger aller Art, Bedarf für Reiseapotheken, Reiseandenken, Geschenkartikel und Spielzeug geringeren Wertes, Lebens- und Genussmittel in kleinen Mengen sowie ausländische Geldsorten. § 3 Verkauf bestimmter Waren an Sonnund Feiertagen Verkaufsstellen, die eine oder mehrere der nachfolgend genannten Waren ausschließlich oder in erheblichem Umfang führen, dürfen entsprechend § 7 Abs. 1 SächsLadÖffG in der Stadt Freiberg an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr zum Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften, Blumen, Bäcker- und Konditoreiwaren, frischer Milch und Milcherzeugnissen geöffnet sein. § 4 Verkauf in Ausflugsorten Zum Verkauf von Reisebedarf, Sportartikeln, Badegegenständen, Devotionalien sowie Waren, die für den Ort kennzeichnend sind, dürfen Verkaufsstellen entsprechend § 7 Abs. 2 Nr. 3 SächsLadÖffG i.V.m. § 1 und Anlage 1 der Verordnung der Sächs. Staatsregierung über die Ladenschlusszeiten in Kur-, Erholungs-, Ausflugs- und Wallfahrtsorten sowie auf bestimmten Flughäfen und Bahnhöfen (LSchlVO vom 20. 4. 2006) in der Stadt Freiberg an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet sein. § 5 Verkauf am 24. Dezember Fällt der 24. Dezember auf einen 1. Sonntag, dürfen nach § 7 Abs. 4 SächsLadÖffG - alle Verkaufsstellen für die Abgabe von Weihnachtsbäumen, - Verkaufsstellen, die überwiegend Lebens- und Genussmittel anbieten - Verkaufsstellen nach § 3 Abs. 1 dieser Verordnung in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet sein. 2. Werktag, gelten die Öffnungszeiten für alle Verkaufsstellen entsprechend § 3 Abs. 1 Satz 1 SächsLadÖffG von 6.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

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§ 6 Verkaufsoffene Sonn- und Feiertage In der Stadt Freiberg dürfen Verkaufsstellen an folgenden Sonn- und Feiertagen zwischen 12.00 Uhr und 18.00 Uhr geöffnet sein: a) am ersten Sonntag im Mai, fällt dieser auf den 01.05., stattdessen am letzten Sonntag im April, b) am zweiten Sonntag im Oktober, c) am ersten Advent, d) am dritten Advent. § 7 In-Kraft-Treten Die Verordnung tritt zum 01.01.2010 in Kraft. Freiberg, 26.11.2009

Schramm Oberbürgermeister Hinweis nach § 4 Abs. 4, 5 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO): Nach § 4 Absatz 4 Satz 1 SächsGemO gelten Rechtsverordnungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der SächsGemO zustande gekommen sind, ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn (1) die Ausfertigung der Rechtsverordnung nicht oder fehlerhaft erfolgt ist, (2) Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzungen, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Rechtsverordnung verletzt worden sind, (3) der Bürgermeister dem Beschluss nach § 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat, (4) vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist a) die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder b) die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach den Ziffern 3 oder 4 geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen. Freiberg, 26.11.2009

Schramm Oberbürgermeister

Sicherheit ist gemeinsames Anliegen Hightech-Betriebe übergeben gemeinsame Sicherheitsbroschüre (UF/PS). Die drei größten im Gewerbegebiet Süd ansässigen Hightech-Unternehmen Freiberger Compound Materials GmbH (FCM), Siltronic AG und SolarWorld AG haben eine gemeinsame SicherheitsInformationsmappe erarbeitet und veröffentlicht. Am 1. Dezember übergaben Dr. Hermann Schenk (FCM), Gerhard Hagen (Siltronic Freiberg), sowie Klaus Kubitz (Deutsche Cell GmbH) die erste Infomappe an Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. Damit startete die Verteilung an die Nachbarschaft und die zuständigen Behörden. Die in der Mappe enthaltenen Sicherheitsbroschüren der drei Unternehmen informieren die Behörden, die Nachbarschaft und die Öffentlichkeit über die Sicherheitsmaßnahmen in den Unternehmen sowie über das richtige Verhalten bei Störfällen. Aufgrund der im Produktionsprozess eingesetzten Stoffe und Anlagen sind die Unternehmen Siltronic und Deutsche Cell GmbH, eine 100-prozentige Tochter der SolarWorld AG, gemäß Störfall-Verordnung (12. Bundesimmissionsschutz-Verordnung) verpflichtet, Sicherheitskonzepte und -berichte sowie betriebliche Gefahrenabwehrpläne zu erstellen oder tun dies freiwillig wie FCM. Unter dem Slogan „Vom Silber zum Silicium“ begründet das Gewerbegebiet Süd den Ruf Freibergs als Hochburg der Halbleiterindustrie. Die drei großen Unternehmen des Gewerbegebietes, die Freiberger Compound Materials GmbH, Siltronic AG und die SolarWorld AG beliefern mit ihren Produkten namhafte Firmen weltweit und beschäftigen heute weit mehr als 2000 Mitarbeiter. Die drei Halbleiterunternehmen sind Mitglied in der sächsischen Umweltallianz. Die Informationsmappe kann unter folgenden Adressen angefordert werden: ■ Siltronic AG Berthelsdorfer Str. 113 09599 Freiberg info-freiberg@siltronic.com ■ Freiberger Compound Materials GmbH Am Junger Löwe Schacht 5 09599 Freiberg info@fcm-germany.com ■ Deutsche Cell GmbH Berthelsdorfer Str. 111a 09599 Freiberg info@deutschecell.de


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Öffentliche Bekanntmachungen Bekanntmachung der Haushaltssatzung des Zweckverbandes Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173 für das Haushaltsjahr 2010 Gemäß § 76 Abs. 3 SächsGemO wurde der von der Verbandsversammlung in ihrer 25. Sitzung am 25.11.2009 gefasste Beschluss-Nr. 8-2009/03 über die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2010 mit Schreiben des Zweckverbandes Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173 vom 26.11.2009, eingegangen am 26.11.2009, der Rechtsaufsichtsbehörde vorgelegt. Nach § 119 Abs. 1 SächsGemO erfolgte durch das LRA Freiberg als Rechtsaufsichtsbehörde mit Bescheid vom 02.12.2009 (Az.: 04/11150101/01/10-GZV) die rechtsaufsichtliche Bestätigung der Gesetzmäßigkeit, so dass die nachstehende Satzung hiermit öffentlich bekannt gemacht wird. Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen in Höhe von 1.000.000 Euro und der Höchstbetrag der Kassenkredite in Höhe von 500.000 Euro wurden mit Auflagen genehmigt. Die Haushaltssatzung liegt zur Einsichtnahme in der Zeit vom 17.12.2009 bis 23.12.2009 und am 04. und 05.01.2010 in der Geschäftsstelle des Zweckverbandes Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173, Ahornstraße 7, 09627 Hilbersdorf, zu folgenden Öffnungszeiten aus: Montag, Mittwoch und Donnerstag von 08.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 16.00 Uhr Dienstag von 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr´ Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr. Freiberg, den 04.12.2009

Haupt Verbandsvorsitzender

Haushaltssatzung des Zweckverbandes Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173 für das Haushaltsjahr 2010 Auf der Grundlage der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen in der Neufassung der Bekanntmachung vom

18. März 2003, zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 26. Juni 2009 (SächsGVBL. S. 323) sowie des Gesetzes über kommunale Zusammenarbeit in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. August 1993, zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 26. Juni 2009 (SächsGVBL. S. 323), hat die Verbandsversammlung am 25.11.2009 die Haushaltsatzung und den dazugehörigen Haushaltsplan für das Jahr 2010 beschlossen (vgl. Beschluss-Nr.: 8-2009/03). §1 Der Haushaltsplan wird festgesetzt mit den Einnahmen und Ausgaben von je 2.829.600,00 EUR davon im Verwaltungshaushalt von je 453.900,00 EUR im Vermögenshaushalt von je 2.375.700,00 EUR Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen wird auf 1.000.000,00 EUR festgesetzt. §2 Der Höchstbetrag des Kassenkredites wird auf 500.000 € festgesetzt. §3 Der Stellenplan wird in der Fassung der Anlage festgesetzt. §4 Die Umlage der Mitgliedsgemeinden wird auf 335.000 EUR für den Verwaltungshaushalt und 25.000 EUR für den Vermögenshaushalt festgesetzt. Davon entfallen jeweils auf die: - Stadt Freiberg 55 %, - Gemeinde Bobritzsch 30 %, - Gemeinde Hilbersdorf 15 % §5 Die Ausgabenansätze für Personalausgaben der Hauptgruppe 4 sind nach § 18 Abs. 1 KomHVO gegenseitig deckungsfähig. Die Ausgabenansätze für sächliche Ausgaben (Hauptgruppe 5/6) wurden innerhalb der gleichen Hauptgruppe für gegenseitig deckungsfähig erklärt. Im Übrigen wurden die Ausgabenansätze für sächliche Ausgaben im Sinne des § 18 Abs. 2 KomHVO innerhalb gleicher Abschnitte bzw. Unterabschnitte für gegenseitig deckungsfähig erklärt. Die Ausgabenansätze in der HH-Stelle 7910 werden für Hauptgruppen .9500 und .9560 und dazugehörigen Untergruppierungen 001- 008 bzw. 001 – 009 für gegenseitig deckungsfähig nach § 18 Abs. 2 KomHVO erklärt.

Freiberg, den 04.12.2009

Haupt Verbandsvorsitzender Hinweis nach § 4 Abs. 4 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO): Nach § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO gelten Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der SächsGemO zustande gekommen sind, ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn 1. die Ausfertigung der Satzung nicht oder fehlerhaft erfolgt ist, 2. Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzungen, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, 3. der Verbandsvorsitzende dem Beschluss nach § 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat, 4. vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO genannten Frist a) die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder b) die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift gegenüber dem Verband unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 3 oder 4 geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen. Sätze 1 bis 3 sind nur anzuwenden, wenn bei der Bekanntmachung der Satzung auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften und die Rechtsfolgen hingewiesen worden ist. Freiberg, den 04.12.2009

Haupt Verbandsvorsitzender

Öffentliche Bekanntmachung Widmung von Straßen, Radwegen, Parkplätzen sowie Einziehung 1. Auf der Grundlage des § 6 Abs. 1 und Abs. 2 Punkt 4 des Sächsischen Straßengesetzes vom 21.01.1993 werden durch die Stadt Freiberg folgende Straßen, Radwege und Parkplätze mit Wirkung vom 01.01.2010 öffentlich gewidmet: Straße Am Pfaffenvorwerk Flurstück 2519/5 Gemarkung Freiberg von Einmündung Münzbachtal bis Wendehammer (2-mal) Länge 288 m Radweg Halsbrücker Straße Flurstücke 2530/19, 2529/45, 2529/58, 2529/59, 2529/60 Gemarkung Freiberg von Einmündung Hammerschmidtweg bis Einfahrt DBI (Gehweg mit Zusatz Radfahrer frei) von Einfahrt DBI bis Einfahrt Gewerbe-

park Schwarze Kiefern (Gemeinsamer Rad- und Fußweg) Länge 228 m + 820 m Parkplatz Eherne Schlange Flurstücke 1818/1, 1818/a Gemarkung Freiberg Begrenzung durch die Straße Eherne Schlange Größe: 3748 m2. 2. Auf der Grundlage des § 8 des Sächsischen Straßengesetzes vom 21.01.1993 erfolgt durch die Stadt Freiberg die Einziehung folgenden Parkplatzes mit Wirkung vom 01.01.2010: Parkplatz Johannisgäßchen Flurstücke 974/1, 977, 978 Gemarkung Freiberg Begrenzung durch Straße Johannisgäßchen Größe: 1.740 m2.

Der Verwaltungsakt kann in der Stadtverwaltung Freiberg, Dezernat I Stadtentwicklung/Bauwesen, Tiefbauamt, Petriplatz 7, eingesehen werden. Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diese Widmungsverfügung ist gemäß § 70 VwGO Widerspruch zulässig. Er ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Widmung bei der Stadtverwaltung Freiberg, Tiefbauamt, Petriplatz 7, 09599 Freiberg, schriftlich einzureichen oder zur Niederschrift anzutragen.

Bernd-Erwin Schramm Oberbürgermeister

Geführte Wanderungen 2010 Der Fremdenverkehrsverein Freiberg bietet auch im neuen Jahr wieder geführte Wanderungen an. Die „Bergbauhistorischen Wanderleiter“ laden zu folgenden geführten Terminen im ersten Halbjahr 2010 ein: 10. April 2010, Himmelfahrt Fundgrube (Dauer ca. 4,5 Std.), Treffpunkt: 9.30 Uhr Obermarkt (Ottobrunnen), 3,00 € / Person 17. April 2010, Auf dem Silberpfad (Dauer ca. 2 Std.), Treffpunkt: 9.30 Uhr Obermarkt (Ottobrunnen), 3,00 € / Person 8. Mai 2010, Alte Dynamit (Dauer etwa 4 bis 5 Std.), Treffpunkt: 9.30 Uhr Eherne Schlange (Parkplatz / Kreisel), 4,00 € / Person 15. Mai 2010, Roter Graben (Dauer etwa 5 Std.), Treffpunkt: 9.30 Uhr Obermarkt (Ottobrunnen), 4,00 € / Person 29. Mai 2010, Zuger Bergbaurevier (Dauer etwa 5 Std.), Treffpunkt: 9.30 Uhr Zug (Agrar-Ingenieurschule Zug), 3,00 € / Person.


Amtsblatt der Universitätsstadt Freiberg

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TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERGAKADEMIE FREIBERG Wissenswertes über die TU Bergakademie Freiberg erfahren Sie künftig regelmäßig in Wort und Bild auf dieser Seite. Über Ihre Fragen und Anregungen freuen wir uns. Unser Kontakt: Tel. 03731/392355 ; E-Mail: presse@zuv.tu-freiberg.de

Wie aus Wut der Menschen Mut wurde Theologe und Publizist Friedrich Schorlemmer zu Gast in Freiberg Dr. Friedrich Schorlemmer prägte mit seinem ermutigenden und anregenden Festvortrag die gemeinsame Veranstaltung der TU Bergakademie und der Stadt Freiberg zum Thema „20 Jahre Friedliche Revolution“ am 23. November. Rund 150 Gäste waren in die Alte Mensa gekommen, um etwas über „Rücksichten, Ansichten, Aussichten“ des evangelischen Theologen und Publizisten zu erfahren.

Mit überraschenden Wortschöpfungen und ungewöhnlichen bildhaften Vergleichen entlockte Schorlemmer dem Publikum neben Nachdenklichkeit und zustimmendem Applaus auch manches Lächeln. So sprach er seine Zuhörer ganz bewusst mehrmals mit „Freie Demokraten, liebe Freiberger“ an und verwies auf den „gewaltig gewaltlosen gesellschaftlichen Umbruch“ des „Herbstwunders“

Dr. Friedrich Schorlemmer (M) im Gespräch mit Oberbürgermeister Bernd-ErwinSchramm (l) und Rektor Prof. Bernd Meyer. Foto: TU/Mildner

und die Verkettung glücklicher Umstände während der „friedlichen Oktoberrevolution“. Schorlemmer machte sich auch Gedanken über die Väter dieses Erfolges und deren heftige Deutungskämpfe. Er stellte dem Auditorium seine „acht Väter“ in mehr oder minder launigen Sätzen vor. Seine Forderung an Politik, Gesellschaft und die Bürger lebt er vor: „Redlich der Geschichte der DDR nachzugehen.“ Er berichtete, wie aus der Wut der Menschen Mut wurde, der besonnen blieb. Bei allem berechtigten Stolz brachte die politische Wende aber noch keinen Wandel zu einem überlebensfähigen Zivilisationsweg. Dazu seien noch größere Umbrüche nötig, meint Schorlemmer, und verwies als Beispiel auf die bisher erfolglosen Welternährungs- und Klimagipfel. Deshalb sei Mut auch in der Gegenwart und in Zukunft gefragt. Er forderte die Anwesenden auf, „sich dazu ermutigen zu lassen.“ Als zweiter Festredner erzählte Konrad Heinze, ehemaliger Oberbürgermeister Freibergs, eine, seine Geschichte. Er nannte sie „Von einem der auszog, das Fürchten zu verlernen“. Seine sehr persönlichen, emotionalen Erinnerungen ergänzten die Sicht vom Kleinen im Großen.

Griechische Götterwelt in der Maschinenhalle Mittelsächsisches Theater zeigt Oper im Karl-Kegel-Bau Das Mittelsächsische Theater und die TU Bergakademie Freiberg schrieben Ende November ein Stück Theatergeschichte. In der Maschinenhalle im Karl-Kegel-Bau erlebte am 25. November Benjamin Schweitzers Oper „Dafne“ ihre szenische Uraufführung. Der Text lehnt sich an das historische Opernlibretto des Barockdichters Martin Opitz an. Seit mehr als fünf Jahren arbeiten Freiberger Theater und Universität eng zusammen und sorgen so für ein reichhaltiges Kulturangebot, das Freiberg als attraktiven Studien- und Wissenschaftsstandort mit prägt. Regelmäßig dienen Räumlichkeiten der TU Bergakademie wie das Auditorium Maximum als besondere Spielstätten für die Mittelsächsische Philharmonie, Schauspiel und Musiktheater.

Zur Uraufführung der Oper „Dafne“ bot nun der Karl-Kegel-Bau auf dem Freiberger Campus eine einzigartige Kulisse für ein außergewöhnliches Klang- und Raumerlebnis. Knapp 100 Besucher drängten sich in der Maschinenhalle, um die moderne Komposition des jungen Benjamin Schweitzer zu erleben. „Gerade die schmucklos-nüchterne Maschinenhalle wurde zum idealen Ort für den Mythos mit neuen, ungewohnten Klängen“ schwärmte anschließend der Deutschlandfunk in seinem Musik-Journal. Die Mischung aus angereistem Fachpublikum, Freiberger Theaterbesuchern und Mitarbeitern und Studierenden der Bergakademie sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre und bescherte den Künstlern sehr herzlichen, lang andauernden Schlussapplaus.

Erlebten die Besucher die Universität als Opernbühne, so verwandelt sich im Gegenzug das Theater am 27. Januar in einen Hörsaal. Zur Aufführung der Komödie „Oscar“ von Claude Magnier hält Prof. Margit Enke, Leiterin des Lehrstuhls für Marketing und Internationalen Handel, um 19 Uhr auf der Bühne eine „Davor-Lesung“. Dies sind nur einige der Aktionen, mit denen Wissenschaft und Kultur in Freiberg eine Brücke schlagen. Seit 2006 erhalten besonders engagierte Studenten ein Kulturstipendium, das die TU Bergakademie und das Mittelsächsische Theater jährlich gemeinsam ausloben. Sechs Studierende können damit unter anderem kostenlos fünf Theateraufführungen oder sechs Konzerte auswählen, in die Reiche Zeche einfahren und das Stadt- und Bergbaumuseum besuchen.

Ehrenbürgerwürde

Dr. Manfred Goedecke ist neuer Ehrenbürger der TU Bergakademie Freiberg. Der Geschäftsführer Industrie/ Außenwirtschaft der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen (IHK) in Chemnitz erhält die Ehrung für sein Wirken zur Stärkung des Forschungsstandortes Freibergs. Er wird insbesondere für seine Unterstützung von Initiativen und Projekten der TU Bergakademie zur Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie beim Ausbau der Kapazitäten der Ressourcenuniversität Freiberg ausgezeichnet. Die Würde eines Ehrenbürgers ist seit 2001 an sieben Personen vergeben worden, die nicht der Freiberger Universität angehören, sie jedoch durch ihr herausragendes Engagement unterstützt haben.

Studium und Beruf

Informationen und Beratungen rund um die Studien- und Berufswahl gibt es am 14. Januar 2010 an der TU Bergakademie. Zum Tag der offenen Tür erwartet die Freiberger Universität auf dem Campus von 9 bis 16 Uhr Schüler, interessierte Lehrer, Eltern und Studenten. An dem sachsenweit schulfreien Tag geben die sechs Fakultäten in der Neuen Mensa Einblick in ihre Arbeit und beantworten Fragen rund um das Studium. Sachsenweit einmalig ist die Firmenkontaktbörse, die an dem Tag in der Neuen Mensa ihre Türen öffnet. Rund 70 regionale und überregionale Unternehmen bieten Berufsinformationen aus erster Hand.

Weihnachts-Schatzkiste

Eine Weihnachts-Schatzkiste für das nahe Fest bietet die terra mineralia im Schloss Freudenstein. Jeweils sechs attraktive Mineralstufen - entweder aus heimischen oder internationalen Lagerstätten - glitzern und glänzen in jeder der roten Schatztruhen. Die Eröffnungsedition heimischer Stufen enthält beispielsweise je einen Achat aus St. Egidien, Topas aus Altenberg, Calcit aus Seifersdorf, Amethyst aus Wiesenbad, Marienglas aus Halle und Bleiglanz aus Freiberg. Die terra mineralia ist von Dienstag bis Sonntag und an allen Feiertagen jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Am 24. und 31. Dezember 2009 sowie am 1. Januar 2010 jedoch geschlossen.


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Kultur-Tipp

Amtsblatt der Universitätsstadt Freiberg

Nebenbei bemerkt

Konzerte im Museum

Türmel, das neue Amtsblatt-Maskottchen, überreicht Freibergs Stadtoberhaupt das erste Amtsblatt im handlicheren Format und mit frischem Layout. Auch Sie halten heute das neue Amtsblatt in der Hand. Wie gewohnt werden hier zweimal im Monat amtliche Bekanntmachungen, Beschlüsse, Einladungen und Ausschreibungen veröffentlicht, wird hier informiert über die Arbeit der Verwaltung. Auch einige neue Rubriken werden künftig regelmäßig hier erscheinen, so u. a. eine Seite mit News der TU Bergakademie oder einmal im Monat eine Karikatur von Tomas Freitag zum Stadtgeschehen – begleitet von Türmel. Da das Amtsblatt nunmehr als eigenständige Ausgabe produziert wird und dies zudem werbefrei, kann ab sofort jeder Freiberger Haushalt damit beliefert werden - selbstverständlich nach wie vor kostenfrei. Karikatur: Tomas Freitag

Freitag, 18. Dezember, 19.30 Uhr Adventskonzert bei Kerzenschein Orgel: Andreas Hain, Kantor, Freiberg Mezzosopran: Nicol Oberüber, Dresden Operetten-Buffo: Frank Oberüber, Dresden Mittwoch, 30. Dezember, 19.30 Uhr Konzert zum Jahresausklang Orgel: Albrecht Koch, Domkantor, Freiberg Alt: Christina Mattaj, Halle

Aufgelesen Etwas verlassen steht dieser kleine Hund da. Der etwa fünf Jahre alte Rüde ist ein Mischlingshund. Er rannte am 30. November früh vor dem Tierheim im Münzbachtal herum. Er ist freundlich und verträglich zu seinen Artgenossen. Dieses Zwerghasenpärchen ist etwa ein Jahr alt. Die Tiere harmonieren gut miteinander und sind zahm. Skeptisch betrachtet diese etwa zwei Jahre alte Katze den Fotografen. Das ruhige, stubenreine und anhängliche Tier wurde am 21. November in der Lößnitzaue an der Bundesstraße 101 gefunden.

Museum: Historische Fotos

Der sächsische König und der Museumsbau Museumsserie erinnert an vergangene Zeiten - Sonderausstellung ab 9. Mai Die Stadt Freiberg entwickelt sich rasant. Allein seit der friedlichen Revolution1989 hat sich das Stadtbild enorm verändert. Doch wie sah es vor rund einem Jahrhundert aus? In dieser Serie wird in loser Folge anhand historischer Fotos an Plätze, Straßen und Gebäude der Stadt erinnert. Zusammengestellt hat sie Dr. Ulrich Thiel, Leiter des Stadt- und Bergbaumuseums – Teil 12

Der Freiberger Altertumsverein hatte bereits 1861 sein eigenes Museum gegründet. Der sehr engagierten Sammeltätigkeit des Vereins ist der Erhalt vieler häufig bedeutender oder wertvoller historischer Sachzeugen zu verdanken. Noch vor der Jahrhundertwende drohten die Sammlungen aus allen Nähten zu platzen. Daher bemühte sich der Verein um ein neues Domizil und bat den Stadtrat um Unterstützung. Dieser stellte das Gebäude des ehemaligen Domherrenhofes Am Dom 1 in Aussicht. Anlässlich des 25-jährigen Regie-

V e r schmust, verspielt und stubenrein ist dieser etwa fünf Monate alte Kater. Er ist Ende November auf der Berthelsdorfer Straße zugelaufen. Fotos (4): Dietmar Fuchs

Das Foto von Max Seifert, Freiberg, zeigt das Auto, mit dem König Georg zur Eröffnungsfeier vorgefahrenen wurde. Der König selbst ist nicht sichtbar. Die Abbildung liegt in Form einer Postkarte vor.

Wer kennt diese Tiere?

Wenn Sie diese Tiere kennen oder Beobachtungen am Fundort, die zum Auffinden des Besitzers beitragen können, gemacht haben, richten Sie Ihre Hinweise bitte an das Ordnungsamt der Stadt Freiberg (Tel.-Nr. 273 356) oder an das Tierheim „Albert Schweitzer“ (Tel.-Nr. 23 670). Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Die Stadt Freiberg ist als Fundbehörde zuständig für Fundtiere und deren Unterbringung. Da sie nicht über eigene Räume verfügt, übernimmt diese Aufgabe im Auftrag der Stadt der Freiberger Tierschutzverein.

rungsjubiläums, das der sächsische König Albert (1828-1902) im Jahr 1898 beging, stellte die Stadt Freiberg zudem die damals sehr große Summe von 50.000 Reichsmark für diesen Zweck bereit. Die Planung des Bauprojektes übernahm ab dem Jahr 1900 der bekannte Leipziger Architekt Arwed Rossbach. Bis 1903 erfolgte die Sanierung und der museumsgerechte Umbau des Gebäudes Am Dom 1. Bei der feierlichen Einweihung des neuen Museumsgebäudes 1903 im Beisein von König Georg erhielt die Sammlungsstätte den Namen „KönigAlbert-Museum“. Die damals im Foyer aufgestellte Bronzebüste von König Albert, immerhin ein Werk des berühmten aus Mittweida stammenden Bildhauers Johannes Schilling, kann heute in der Dauerausstellung über Freiberg im 19. Jahrhundert bewundert werden.

Öffnungszeiten Bürgeramt Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag

8 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr geschlossen 9 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Oberbürgermeister zieht Resümee Bei einem weihnachtlichen Bummel durch die Freiberger Altstadt hat das Freiberger Stadtfernsehen eff3 Oberbürgermeister BerndErwin Schramm begleitet. Hier lässt das Stadtoberhaupt das zu Ende gehende Jahr im Gespräch mit Bergstadtkönigin Jannette noch einmal Revue passieren. Ausgestrahlt wird der Beitrag vom 23. bis 30. Dezember, jeweils zu den bekannten Sendezeiten.

Amtsblatt Stadt Freiberg  

Ausgabe vom 16.12.2009

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