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M ITTEILUNGSBLATT DER KATHOLISCHEN P FARRGEMEINDE ST. JOHANNES EVANGELIST CAPPENBERG UND LAN GERN 33. JAHRGANG, H EFT 1, OST ERN 2014


I N H A L T S V ER Z E IC H N IS Fastenzeit -Verzicht oder Gewinn?

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Neues von unseren Partnern in Busunu

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Der Cappenberger Ostergarten

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Das Ei des Jeremy

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Kamerun — Eindrücke einer Reise

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Ein Erzbischof beim Gottfriedfest

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Was machen Sie eigentlich am Sonntag?

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Warum gehst Du? - Eine Liebeserklärung

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Osterlachen

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Unsere Erstkommunionkinder 2014

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Altes und Neues aus der Kolpingsfamilie

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Messdiener in guter Aktion

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Neues aus dem Kindergarten

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7. Vater-Kind-Wochenende

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„Kinder, wie die Zeit vergeht“ - Interview mit W. Nübel

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„Tretet nicht aus, tretet auf !“ - Thema Kirchenfinanzen

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Mit gutem Gewissen - Urlaub für pflegende Angehörige

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Wenn ich an Ostern denke . . .

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Rubinhochzeit: Cappenberg und Hamborn

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Terminvorschau

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Ostergruß, Impressum

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DAS LEBEN LEUCHTET IN ALLEN FARBEN….

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GOTT ist für mich wie ein Freund, den ich in Notsituationen fragen kann, der mir beisteht und den ich in jeder Kirche, in jeder Stadt treffen kann. (56 Jahre, weiblich, katholisch)

ls Maria früh am Morgen zum Grab kam, war es dunkel um sie. In ihrer Erinnerung sah sie immer wieder das Kreuz, an das sie Jesus gehängt hatten. Und sie sah vor sich das schwarze Loch des Grabes, in das sie Jesus gelegt hatten.

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ber dann, als sie wusste: Das Leben hat gesiegt, Jesus ist auferstanden, da wurde es hell. Plötzlich sah Maria den Garten: die Bäume, die Blumen, die Farben.

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uch in unserem Leben geht es uns manchmal so, dass wir nur noch schwarzsehen. Sorgen und Mutlosigkeit bedrücken uns. Doch heute möchte Maria uns mit ihrer Osterfreude anstecken und auch uns verkündigen, was Jesus ihr aufgetragen hat: "Das Leben siegt. Gott ist stärker als der Tod. Seine Liebe und sein Licht erhellen die Dunkelheit."

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iese Botschaft will uns davon löGOTT ist für mich eine feste Instanz sen, nur noch schwarz zu sehen. in allen Lebenslagen. Sie will unseren Blick auf die Hoffnung (57 Jahre, weiblich, katholisch) und die Kraft richten, die vom auferstandenen Jesus ausgeht. Dann werden wir nicht nur die erwachenden Farben der Natur draußen dankbar wahrnehmen, sondern auch unsere Lebensmöglichkeiten in neuen Farben sehen.

I HNEN

UND IHREN

FAMILIENANGEHÖRIGEN

FREUNDEN OSTERFEST!

UND

EIN FARBIGES, FROHES UND GESEGNETES

GOTT ist Liebe, Begleiter, Hoffnung und Schöpfer allen Seins. GOTT ist der Anfang und das Ende. (51 Jahre, weiblich, katholisch)

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FASTENZEIT — VERZICHT ODER GEWINN?

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edes Jahr aufs Neue frage ich mich: Worauf kannst du denn mal in diesem Jahr in der Fastenzeit verzichten? Was fällt dir schwer, wenn du es nicht haben kannst ?

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atürlich ist es jedes Jahr wieder das Gläschen Rotwein, das ich gerne einmal trinke. Im letzten Jahr war mir das aber zu langweilig. Ich wollte mal etwas anderes ausprobieren. Da kam mir das Motto des Jahres in den Sinn. Die katholische Kirche feierte 2013 ihr Themenjahr als das Jahr des Glaubens. Und so wollte ich einmal in meiner Umgebung darauf „verzichten“, so zurückhaltend zu sein wie üblich, wenn es um das Thema GOTT geht. Man ist ja tolerant und lässt jeden im Alltag mit seiner Religiosität oder eben Nicht-Religiosität eigentlich in Ruhe. Aber im letzten Jahr nahm ich mir vor, an jedem Tag der Fastenzeit einem anderen Menschen dieselbe Glaubens-Frage zu stellen und um eine spontane Antwort zu bitten. Befragt habe ich Kinder und alte Menschen, Männer und Frauen, Freunde, Bekannte, Verwandte und Arbeitskollegen.

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Keiner war vor mir sicher ;-) Die Frage lautete: WAS

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IST

GOTT (FÜR DICH) ?

ch gestehe, es hat mich anfangs schon manchmal etwas Überwindung gekostet zu fragen, besonders wenn ich überhaupt nichts von der Einstellung der Befragten zum Thema wusste. Aber ich bin nie barsch abgefertigt worden. Jeder hat die Frage bedacht und meist auch sehr ernsthaft beantwortet. Schon die Antwort am ersten Tag war weniger oberflächlich als erwartet und deshalb fing ich an, die Antworten aufzuschreiben. Es haben sich häufig tolle Gespräche aus dieser kurzen Frage entwickelt. Das war sehr oft ein Gewinn. Und die Antworten sind einfach zu schade, um in der Schublade zu liegen. Deshalb dürfen Sie jetzt in diesem Osterpfarrbrief 40 verschiedene Antworten auf meine Frage lesen. Sie finden sie auf fast jeder Seite, jeweils in einem lila Kästchen. Vielleicht finden Sie Ihre eigene Antwort (wieder)? Gudrun Funke GOTT ist der Ursprung von uns allen, er ist Zuflucht. Wenn alles nicht klappt, klappt vielleicht noch GOTT. (56 Jahre, männlich, katholisch)


GOTT hat die Welt erschaffen. (8 Jahre, männlich, katholisch)

NEUES VON UNSEREN PARTNERN IN BUSUNU

haben große Pläne für die Gestaltung der Missionsstation und Kirche. Zu Weihnachten gab es schon ein anderes Bild im Gotteshaus (s. Foto).

Auch die Krippe ist neu (s. Foto)! Seit Anfang Oktober 2013 sind Father Lazarus (links im Bild) und Father Matthias als Priester für die Missionsstation in Busunu zuständig. Father Lazarus (Bürgerliche Name: Zeledeme Annyereh) war lange Zeit der für die Entwicklung der Diözese Damongo Verantwortliche. Danach übernahm er die Aufgabe das Peace Center zu leiten. Zur Zeit wickelt er noch ein großes Projekt in der Konfliktprävention in den 5 Nord Diözesen von Ghana ab. Father Matthias (Bürgerliche Die Pläne sind groß: So soll die Name: Matthias Tang) hat in Innsbruck studiert und spricht GOTT ist für mich wie eine Insel. Er ist ein Teil meines Lebens. sehr gut deutsch. Die beiden

Ich begegne ihm in anderen Menschen. (63 Jahre, weiblich, katholisch) Cap Cap Lan Lan

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In meinem Gegenüber erkenne ich GOTT. (58 Jahre, weiblich, katholisch)

Mission erweitert werden, um mehr Platz für Meetings und Gäste zu haben. Auch soll ein BookShop in den alten Containern, die zu einem kleinen Gebäude zusammen gestellt werden, eingerichtet werden. Eine Fischzucht soll durch das Anlegen von zwei Folienbecken aufgebaut und die Schweinezucht durch Vergrößerung des Auslaufs und der Ställe erweitert werden. Ein neues Auto, welches wir mit 5000 € unterstützen, soll im März für Father Matthias zur Verfügung stehen. Das WasserProjekt „Abfüllen von Trinkwasserpäckchen“ ist super angelaufen. Der Name „JOHN’S CRYSTAL“ ist eine Würdigung unserer Kirchengemeinde „St. Johannes“.

menarbeit auf immer mehr Schultern der Zivilgesellschaft, die dann sicherlich noch mehr Aufgaben gemeinsam stemmen können. Der Ghana-Arbeitskreis freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit und die Unterstützung durch die Gemeinde, damit wir die Wünsche unserer neuen Priester Lazarus und Matthias zumindest in Teilen erfüllen können.

Christian Büsken aus Lünen, hier in Busunu bei m Wasserverkauf

Spendenkonto: Kath. KGM St. Johannes Kontonummer 114005440, Sparkasse Lünen, BLZ 441 523 70 Ansprechpartner: Gerd Sennekamp (geseca@web.de) Alfons Rinschede (rinschede@t-online.de)

Nun hoffen wir, dass wir das Projekt „Kommunale Entwicklungszusammenarbeit BusunuGOTT ist ein höheres Wesen, er ist Hoffnung Selm“ erfolgreich starten. Daund ein Trost, er ist Lebensinhalt. mit legen wir unsere Zusam(80 Jahre, weiblich, katholisch) 66

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DER CAPPENBERGER OSTERGARTEN EINE BESCHREIBUNG

GOTT ist mir eine starke Stütze, er gibt Hoffnung auch in hoffnungslosen Situationen, er gibt mit Kraft für mein Leben. (47 Jahre, männlich, evangelisch)

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uf der oberen Ebene des Gartens befinden sich das leere Kreuz mit der Dornenkrone, darunter ein Soldatenmantel, ein Soldatenhelm, 30 Silberstücke als Zeichen für den Verrat, sowie eine Vase mit 3 Speeren. Ein weiterer Speer wird mit aufgestecktem Schwamm (" Mich dürstet ") an das Kreuz gelehnt; Steine in vielen Größen stellen unsere großen und kleinen Verletzungen und Verfehlungen dar, die Christus auf sich genommen hat. Auf dieser Ebene gibt es keine hellen Farben.

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uf der unteren Ebene zeigen wir den Garten der Auferstehung; das leere Grab steht im Mittelpunkt, davor die Osterkerze als Zeichen für den Sieg des Lebens über den Tod. Hier ist es hell, bunt und hoffnungsvoll. Bunte Frühlingsblumen, Hasen, Vögel, Schmetterlinge in zartem Grün weisen auf neu erwachendes Leben hin.

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as Taufkleid als Verbindung zwischen beiden Ebenen steht zum Einen für die Unschuld, mit der Christus ans Kreuz geschlagen und für unsere Sünden geopfert wurde und zum Anderen auch hier für den Neuanfang, der uns immer wieder geschenkt wird, wenn wir auf Christus vertrauen.

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er Grundgedanke, der für uns dahinter steht, und den wir aus Überzeugung teilen, ist der, dass wir nur, wenn wir den auferstandenen Christus in unserem Leben erkennen und ihn daran teilhaben lassen, die Welt und unser Leben in den hellen Farben der Hoffnung, des Vertrauens, der Vergebung und des Miteinanders sehen und erleben können. Familie Weckwer th.

GOTT finde ich im Zusammenleben mit Mitmenschen, wenn es gut funktioniert. Wenn irgendwas nicht klappt, halte ich Zwiesprache mit ihm. Im Moment oft :( (38 Jahre, weiblich, katholisch)

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DAS EI

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DES

JEREMY

GOTT ist jemand, auf den ich mich verlassen kann. Ich glaube, dass es ihn gibt. Er ist ein Schutz. (52 Jahre, weiblich, katholisch)

eremy war das Sorgenkind seiner Lehrerin. Sie hatte schon viele Schüler gehabt, aber keiner war so schwierig wie Jeremy. Er war 12 Jahre alt und über den Stand eines Zweitklässlers nicht hinaus gekommen. Sie hatte wiederholt vorgeschlagen, Jeremy in eine spezielle, ihm angemessene Schule zu überweisen, aber die Eltern wollten nicht, dass er seine Klassenkameraden verlor. ie Lehrerin war überfordert, sie hatte schließlich noch 18 andere Kinder zu unterrichten. In einer Unterrichtsstunde erzählte sie den Kindern die Auferstehungsgeschichte. Anschließend erhielt jedes Kind ein großes Plastikei und sollte es bis zum nächsten Tag mit etwas füllen, das neues Leben symbolisierte. Alle Kinder gingen voll Begeisterung an ihre Aufgabe, nur Jeremy nicht. Die Lehrerin war nicht sicher, ob er überhaupt verstanden hatte, was sie meinte. m nächsten Tag zeigten die Kinder voller Stolz die mitgebrachten Eier vor. Ein Ei enthielt eine kleine Blume. In einem anderen steckte ein Schmetterling aus Plastik. Ein Kind hatte einen kleinen moosbedeckten Stein hinein gelegt. Jeremys Ei enthielt nichts, es war einfach leer. Die Lehrerin nahm an, dass er ihre Anordnung tatsächlich nicht verstanden hatte und legte das Ei ohne Kommentar zur Seite. lötzlich fragte Jeremy: „Warum sagen Sie nichts über mein Ei ?“ „Aber es ist doch leer!“ entgegnete die Lehrerin. „Ja“, sagte der Junge, „das Grab von Jesus war auch leer!“ ährend in der Pause die Kinder auf den Schulhof liefen, kämpfte die Lehrerin mit den Tränen. Dieser Junge, an dem anscheinend all ihre Bemühungen scheiterten, hatte sich als klüger erwiesen als alle seine Klassenkameraden. rei Monate später starb Jeremy. Alle Mitschüler waren bei der Beerdigung, und jedes Kind legte ein Plastikei auf den Sarg. Alle Eier waren leer ...

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P W D

GOTT ist Angelpunkt für alle Angelegenheiten. GOTT r eicht dahin, wo ich nicht hinkomme. (57 Jahre, weiblich, katholisch)

Autor unbekannt, eingesandt vom Singekreis

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Ich weiß es nicht, was GOTT ist. Ich kann mir eine körperlose Kraft vorstellen, wenn es ihn überhaupt gibt, was mir Kraft gibt und Mut. GO TT gibt gläubigen Menschen einen Halt, aber ich persönlich hadere mit dem Glauben. (48 Jahre, weiblich, katholisch)

KAMERUN — EINDRÜCKE

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EINER

REISE

nfang dieses Jahres machten sich Pater Altfried und drei Gemeindemitglieder auf den weiten Weg nach Kamerun, um den Spuren des Missionars Heinrich Vieter zu folgen. Drei Mitglieder der Familie Vieter gehörten ebenso zu der kleinen Reisegruppe, wie drei Abgesandte der Stadt Selm, darunter auch Bürgermeister Mario Löhr. Auf Einladung des Erzbischofs der Erzdiözese Douala, Dr. Samuel Kleda, hatten wir die große Ehre, an den Feierlichkeiten zum 100jährigen Jubiläum der Evangelisation und des Bestehens der Gemeinde St. Johannes Evangelist in Deido, ein Ortsteil der Stadt Douala, teilzunehmen. Diese Gemeinde war die letzte Station, die Bischof Vieter in Kamerun gegründet hat, und er wählte bewusst den Namen seiner Heimatkirche in Cappenberg für diese Kirche und Gemeinde in Deido.

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einrich Vieter, 1853 in Cappenberg geboren und dort aufgewachsen, trat nach einigen Jahren als Schreiner dem Orden der Pallotiner bei und machte sich 1890 mit dem Schiff auf ins unbekannte Kamerun, um den Menschen dort das Wort Gottes zu bringen, von Christus zu erzählen und nicht zuletzt um sie durch seine Taten der Nächstenliebe vom Christentum zu überzeugen.

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r gründete in der Zeit von 1890 bis zu seinem Tod im November 1914 mehrere Missionsstationen, darunter Marienberg, Edea, Andreasberg, Kribi, Engelberg und Yaoundé, die wir auf unserer Reise alle kennenlernen durften. Die meisten Gebäude, die er zum Teil mit seinen eigenen Händen mit gebaut hat, sind noch gut erhalten, in den Kirchen finden nach wie vor Gottesdienste statt, z.T. als funktionierende Gemeindekirchen, wie eben z.B. in Deido. An manchen Orten leben Ordensleute, andere wurden zu Versammlungsstätten für Pilger umgebaut. Schulen GOTT ? Man kann es nicht sehen, man kann es tragen den Namen Bischof Viefühlen. (33 Jahre, weiblich, evangelisch)

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ters und in einem großen BischofVieter-Zentrum in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns, sangen uns die 800 Schüler der dortigen Hein-

GOTT ist etwas Unwirkliches, was aber immer für mich da ist. (43 Jahre, weiblich, katholisch)

rich-Vieter-Schule ihre Schulhymne, das Bischof-Vieter-Lied, in dem die Lebensgeschichte des Cappenberger Missionars erzählt wird.

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arallel zu unserem 9-tägigen Aufenthalt in Kamerun fand in Douala anlässlich der Jubiläumsfeiern die diesjährige Kameruner Bischofssynode statt. Allein schon die Anwesenheit der vielen Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle gaben jedem Gottesdienst und anderen Veranstaltungen einen überaus festlichen Rahmen. Insbesondere der Eröffnungsgottesdienst und eine Woche später der Abschlussgottesdienst waren tief beeindruckend.

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ns wurde während unseres Aufenthalts von den Mitgliedern der verschiedenen Gemeinden soviel Herzlichkeit und Freude entgegenbracht; Freude und Anerkennung darüber, dass wir von so weit her aus der Heimat Heinrich Vieters gekommen waren, um mit ihnen das für sie so äußerst wichtige Fest mitzufeiern. Es hat schon etwas gedauert, bis wir verstanden hatten, dass nicht nur wir uns über die Einladung zu diesem Fest geehrt fühlen durften, sondern vielmehr unsere Anwesenheit eine große Ehrerweisung für die Katholiken in Kamerun darstellte. Uns wurden stets Ehrenplätze in der Nähe Ich glaube doch nicht an GOTT ! Für mich ist es eine hochrangiger Persönlichkeiten zugewiesen, andere Umschreibung für energetische Prozesse. (39 Jahre, weiblich, ex-katholisch, buddhistisch in spe)

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wir wurden bejubelt und beklatscht, wenn wir erschienen, wenn der Name Cappenberg fiel und insbesondere wenn die drei Angehörigen der Familie Vieter vorgestellt wurden. GOTT ist der SCHÖPFER (56 Jahre, männlich, katholisch)

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enn wir auch schon vor der Reise geahnt hatten, welche Bedeutung Heinrich Vieter für die Katholiken in Kamerun hat, so wurde uns während unseres Aufenthalts in Kamerun überaus deutlich, welche Dankbarkeit sie diesem Mann und seinem Schaffen für die Menschen und für das Land in der Mitte Afrikas entgegenbringen, Dankbarkeit für die Entwicklung, die dieses Land aufgrund des Wirkens Bischof Vieters nehmen konnte, Dankbarkeit für ihr heutiges Leben in Kamerun.

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as Christentum in Kamerun ist mit GOTT ist für mich eine feste ca. 100 Jahren noch sehr jung im Instanz in allen Lebenslagen. Vergleich zu unserer europäischen Kir(57 Jahre, weiblich, katholisch) che. Wie die Jugend hat die katholische Kirche und haben ihre Gläubigen in diesem Land einen Elan, eine Dynamik und Freude, die uns erstaunen ließ, und die wir dann respektvoll bestaunten, weil unsere Kirche und das Engagement ihrer Gläubigen dagegen manchmal eher blass aussehen. Mit dem Alter scheint die Selbstverständlichkeit und Trägheit zu kommen. Bei uns ist ja alles eingespielt. Wenn man will, kann man mitmachen oder davon profitieren, wenn nicht, dann eben nicht. In Kamerun machen die Menschen voll Freude mit. Die Gottesdienste an den Wochentagen sind voll. Noch vor der Arbeit und Schule besuchen die Gläubigen die heilige Messe und stimmen so ihren Alltag ein. Der Friede sgruß ist keine leicht peinliche Angelegenheit, wie es bei uns in der Kirche manchmal zu sein scheint. Nein, voller Freude suchen die Menschen nicht nur ihren Banknachbarn, sondern in der ganzen Kirche nach Freunden, Angehörigen, zu denen sie gehen, um ihnen den Frieden zu wünschen, mit beiden Händen und von Herzen. Natürlich kann man unsere westfälischen, eher verhaltenen Gefühlsbezeigungen nicht mit denen der bunt fröhlichen extrovertierten Art der Kameruner vergleichen. Sicherlich wünschen auch wir unserem Banknachbarn beim Friedensgruß im Gottesdienst ehrlich und von ganzem Herzen den Frieden, aber gefallen hat mir diese offene, gewinnende Art der Kameruner schon. Noch eine Besonderheit in den Messen: Hier wird nicht spätestens nach 45 Minuten auf die Uhr geschaut, GOTT ist der Schöpfer des Himmels und der Erde. wann es endlich vorbei ist. (60 Jahre, männlich, neuapostolisch)

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Nein, hier dauert eine festliche GOTT ist die Kraft, die uns am Leben hält. (19 Jahre, weiblich, katholisch) Messe locker schon mal drei bis vier Stunden. Und das halten auch die Kinder aus, selbst ohne Kinderkatechese!

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ber jeder macht auch mit. Es wird gesungen, musiziert und zum Takt der Musik wiegt man sich oder schnipst den Rhythmus mit, ja tanzt fast.

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nd während man bei uns mit der Kollekte seine Opfergaben bequem abholen lässt, bewegen sich die Gottesdienstbesucher in Kamerun raus aus ihrer Bank und bringen selbst ihre Gaben vor den Altar, wo ein großer mit Stoff gefütterter Korb die Geldspenden aufnimmt. Die Leute dort sind einfach aktiv und haben Spaß daran.

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ir haben so viele bewegende Eindrücke geBlick in die Kathedrale in Douala wonnen, die wir wohl erst so nach und nach verarbeiten können. Die Kontakte zur zweiten Heimat des aus unserer Gemeinde stammenden Bischof Vieters sind hergestellt. Was daraus wird, wird die GOTT ist das SEIN. (53 Jahre, weiblich, katholisch) Zukunft zeigen.

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ir sagen jedenfalls unseren Gastgebern in Kamerun ein herzliches Dankeschön für ein außerordentliches Erlebnis, dass keiner von uns missen möchte. Gudrun Funke

GOTT ist für mich HILFE! (52 Jahre, weiblich, katholisch)

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E I N E RZB ISCH OF G OT TFRI EDFE ST

BEIM

Am 19. Januar feierte unsere Gemeinde das alljährliche Gottfriedfest und begleitend wie seit einigen Jahren ihren Neujahrsempfang. In diesem Jahr hatten wir die Ehre als besonderen Gast den Erzbischof aus Douala in Kamerun Dr. Samuel Kleda

begrüßen zu dürfen. Er war spontan der Gegeneinladung von Pater Altfried gefolgt, die dieser im Gegenzug zu der Einladung des Erzbischofs zu den Feierlichkeiten des 100-jährigen Jubiläums der Evangelisation Kameruns durch den aus Cappenberg stammenden Bischof Vieter ausgesprochen hatte (s. auch Bericht S. 10). So sorgen Gottfried und Heinrich Vieter, DIE zwei VIPs aus der Cappenberger Geschichte, auch heute noch für außerordentliche Zusammenkünfte und Feiern. Ihre Werke und ihr Wirken bleibt beispielhaft grandios, wenn auch an zwei weit voneinander entfernten Orten. Vielleicht gibt es irgendwann einmal zwei Heilige aus Cappenberg?

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Beim Empfang i m Pfa rrheim: Bürgermeis ter Ma rio Löhr und Erzbis chof Kleda sowie weitere Gäste

An liebevoll dekorierten Tischen s chmecken den Gäs ten wie jedes Jahr die Schi nkens chnecken und eine leckere Gulaschsuppe

Der Vorsi tzende des Pfa rrei rates , Thomas Weckwerth, mit dem diesjähri gen Preis träger des „Gottfried des Jahres “ als Anerkennung für ehrenamtli ches Engagement in der Gemeinde, Heinz Döbbe, (s . auch Artikel S. 22)

Die Mi tglieder des neuen Pfa rrei ra tes bei m Fotoshooting mit dem Erzbi s chof, von links : Thomas Weckwerth, Stephanie Vieter, Ma ria Baldus , Bi rgit Rei betanz, Dr. Samuel Kleda , Chris toph Ba rgel , Stefan Grotefels, Syl via Will froth, Holger Langer, Syl via Lütti ch-Gür, Helene Völkering

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SONNTAGMORGEN

GOTT ist der Punkt, an dem die Christen sich fest halten, Hoffnung und Antrieb für die Gläubigen. GOTT ist der, von dem man denkt, dass er alles machen kann, und deshalb bittet man ihn und dankt ihm. (16 Jahre, weiblich, katholisch)

7 Uhr morgens, meine Augen geh´n auf. Die andern noch schlafen, ich steh schon mal auf. Gestern Abend war´s spät, doch die Stimmung war toll, die Gäste war´n nett, und die Küche steht voll: den Abfall erledigt, den Abwasch getätigt, die Diele gefegt, die Wäsche gelegt, schnell unter die Dusche. Ein Bad? Luxus! Muße?

GOTT SEI DANK ENDLICH SONNTAG Ha!

Den Tisch schnell gedeckt, die Kinder geweckt. Beeilung! Kommt! Frühstück! Ihr habt fast verpennt! Die Zeit nur so rennt. Ihr seid dran heut mit Dienen! Ja ihr! Wirklich! Heute! Hört das Glockengeläute! Sind die Haare gekämmt? Und die Zähne geputzt? Ist die Hose noch sauber? Und die Schuhe? Verschmutzt! Jetzt heißt es Beeilung, zur Kirche gehetzt, in die Bank sich gesetzt. Ich komm zur Besinnung. Nun komm ich zur Ruhe, wo ich gar nichts mehr tue. Doch: Gedanken sich machen, über wichtige Sachen. Nicht Wäsche und Dreck, nicht Hektik und Eile, der Stressdruck ist weg, für eine Weile. Finde still zum Gebet, und laut zum Gesang. Hab für anderthalb Stunden nicht nur Muße gefunden. Gudrun F unke

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SONNTAG EIN GESCHENK DES HIMMELS


WARUM

GEHST

DU?

EINE LIEBESERKLÄRUNG…

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GOTT fängt da an und ist da präsent, wo es physikalisch, wissenschaftlich nicht mehr erklärbar ist. Er ist eine Person, mit der man sprechen kann. (31 Jahre, männlich, katholisch)

aben Sie si ch schon einmal in einer Si tuation befunden, in der Sie in Erklä rungsnot kamen, weil Ihre Mi tmens chen ni cht verstehen wollten oder konnten, was Sie da zu bewegt, Sonnta g für Sonntag oder soga r noch an Werkta gen in die Ki rche zu gehen? Was würde i ch sagen? Wie würde i ch es erklären? ür mi ch ist es i mmer wieder eine Gelegenhei t, Luft zu holen, eine Pause zu ma chen, den Allta g mi t all seiner Hektik und seinen Anforderungen draußen und alles loszulassen. Hier in der Ki rche kann i ch „Danke“ sagen für alles, was schön wa r oder ist, was gelungen is t und mi r Freude gema cht ha t. Ich da rf aber a uch all meine Sorgen, Ängs te, mei ne Wut oder Trauer jemandem vor die Füße werfen, der gesagt ha t: „Kommt alle zu mi r…“ Ich kann meinen Gedanken na chhängen, meine Sehnsucht und meinen Schmerz mitbringen und auf Hilfe und Tros t hoffen. Ich muss ni cht i mmer mitsingen und die Gebete laut mi tsprechen. Sehr oft ist es das ruhige Dasitzen, das Schweigen, das in mi ch hi nein Horchen, das mi r hilft, Krä fte zu sammeln, neue Pers pekti ven zu entdecken, andere Wege für möglich zu hal ten und inneren Frieden zu finden. ch genieße das Gefühl , von den liebevollen Augen desjeni gen gesehen, angesehen und durchs chaut zu werden, der allein mein Herz kennt, dem i ch ni chts erklä ren muss, der mi ch vers teht und wei ß, was mich hierher zieht und was ich hier suche. ohltuend ist für mi ch der Geruch na ch frisch entzündeten oder gerade gelös chten Kerzen. Ich ma g besonders den Duft und den Anbli ck des i n der Luft hängenden Weihrauchs, wenn i ch na ch einem feierlichen Gottesdienst nochmal zurück in die Ki rche komme. Die Sonne, die durch die bunten Fens ter scheint und die Farben zum Leuchten bringt, erfreut mein Herz und Gemüt. Ma nchmal habe i ch das Gefühl , mi t dem Eintreten in die Ki rche in eine andere si chere Welt abzutauchen, weil si ch die di cken s teinernen Mauern wie s chützend um mi ch herum aufbauen und von allem abschi rmen, was mir das Leben vielleicht gerade s chwer ma cht. n dieser Ki rche ist s chon viel ges chehen: Ich bin hier a ufgewa chsen, habe hier gehei ra tet, unsere Kinder sind hier getauft worden und zur Kommunion gegangen. Manch einer, der mi r lieb und wi chti g war, wurde hier beweint und von hier a us zurück i n die Arme Gottes vera bschiedet. Auch in meiner Jugend habe i ch hier Erfahrungen gema cht, die si ch in meiner Seele eingenistet und mein Leben bis heute geprä gt haben. Auf meinem bisherigen Lebensweg spielten Ki rchen s chon i mmer eine wichtige Rolle, aber nirgendwo fühle ich mi ch so zu Ha use wie hier. Dies ist meine Hei ma tki rche, die i ch liebe und in der ich im wahrs ten Sinne des Wortes Heima t finde. i cht jeder kann das na chvollziehen, manch einer mag mi ch spöttisch belä cheln oder voll Unvers tändnis die Sti rn runzeln, aber ich genieße mi t allen Sinnen die Begegnungen, die si ch im Gottesdienst oder auch für mi ch allein in der Ki rche ergeben. Und wenn i ch dann höre: „Es segne und behüte Euch der dreieini ge Gott: der Va ter, der Sohn und der Heilige Geist“, dann wa r das mal wieder eine „ Auszeit für die Seele“.

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Birgit Weckwerth

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O S T E R L A C H E N

GOTT ist eine unerklärliche Kraft, die entweder von innen oder von außen kommt, an die ich denke und zu der ich bete, wenn ich Hilfe brauche. Wenn man tief daran glaubt, bekommt man Hilfe. (44 Jahre, weiblich, (rumänisch) orthodox)

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Engel sitzen flötend auf einer Wolke. Fragt der eine: "Warum sind Sie hier?" "Im Auto, auf einer kurvenreichen Straße, sagte meine Frau zu mir: "Wenn Du mich jetzt fahren lässt, bist du ein Engel!"

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in Missionar im Dschungel. Plötzlich sieht er vor sich einen riesigen Löwen. Er fällt auf die Knie und betet zu Gott, er möge ihn beschützen. Plötzlich kauert auch der Löwe nieder und beginnt zu beten. Der Missionar ist glücklich: "Ein Wunder, Gott hat ihn gerettet!" Da hört er das Gebet des Löwen: "Ko mm Herr Jesus, sei unser Gast, ..."

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in Mann kommt nach seinem Tod zu seiner eigenen Verwunderung in den Himmel. Doch am zweiten Tag kommt plötzlich ein Teufel vorbei und peitscht ihn aus. Ruft der Mann: "Heee, das kannst Du doch nicht machen, ich bin hier doch im Himmel!" Darauf der Teufel: "Ha, denkst Du! Wir haben jetzt das integrierte Gesamtjenseits."

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s stand an der Kathedrale: "Der Domprobst heißt alle Touristen herzlich willkommen. Er möchte aber darauf hinweisen, dass in der GOTT ist eine große Macht. Kirche keine Gelegenheit zum Er ist unbegreiflich...., und alt ;-) Schwimmen gegeben ist. Daher (16 Jahre, männlich, katholisch)

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FEIERLICHE ERSTKOMMUNION

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n diesem Jahr werden in unserer Gemeinde am Hochfest Christi Himmelfahrt (29. Mai 2014) insgesamt 14 Jungen und Mädchen zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Bereits am 1. März stand für die 9 Jungen und 4 Mädchen der erstmalige Empfang auch des Bußsakraments („Erstbeichte“) auf dem Programm. Beide Sakramente dienen ja allen Christen zur tieferen Verbindung mit Jesus und untereinander, und so lautet auch das Motto der Erstkommunionvorbereitung und des Erstkommuniongottesdienstes „Durch Jesus sind wir verbunden“.

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n der Vorbereitung angeleitet und unterstützt werden die Kinder von einigen ihrer Eltern, die sie seit dem vergangenen Herbst in wöchentlichen Gruppenstunden mit wesentlichen Glaubensinhalten und wichtigen Gebeten vertraut machen und sie zu einem besseren Verständnis der gottesdienstlichen Abläufe und zu einer intensiveren Mitfeier der Glaubensgeheimnisse führen wollen.

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uf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen unsere Kommunionkinder mit Bild und Namen vor und mit der herzlichen Bitte, die Kinder und ihre Familien in Ihr Gebet einzuschließen. emeinsam mit der ganzen Gemeinde wollen die Kinder am Sonntag, den 1. Juni das Hochamt als Dankmesse feiern. Im Anschluss daran sind alle Gottesdienstbesucher zu einem kleinen Empfang zwischen Kirche und Pfarrhaus eingeladen.

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FEIERLICHE CHRISTI 29. MAI

MATS BREILMANN VINCENT FLECHTNER PAUL JEISMANN

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MARLON DUNKEL HENDRIK JANKIEWITZ JULE JÜCKER

JONAS KALFHAUS


KOMMUNION H IMMELFAHRT 2014

L ARA MENZEL

BASTIAN VON DER HEYDEN JOLINE SÖGELMEIER ELIJAH MÜLLER

L IV THEISEN FINN SCHADE EVELIN OSTERKEMPER

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ALTES UND NEUES KOLPINGSFAMILIE

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s ist sicherlich vielen bekannt, dass die Kolpingsfamilien das internationale Kolpingwerk unterstützen. Es hat sich zum Ziel gesetzt im Sinne ihres Gründers Adolf Kolping aktiv zu werden, um Not und Armut vieler Menschen in aller Welt zu lindern. „ Hilfe zur Selbsthilfe“ ist für viele der Ansporn, um immer wieder für dieses Ziel tätig zu sein.

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eit der Euroeinführung im Jahre 2002 konnten wir insgesamt 17.885 € an Spenden überweisen. Die Spenden gingen an folgende Hilfswerke: - Kolpingaktion „Unser täglich Brot“ - Namibiahilfe von Sr. Margitta - Kongomission von Pater Wienke (nach seinem Tod 2012 weiterbetreut von den Steylern in St. Augustin) - Pater Wackers Hilfswerk in Peru - Leprahilfe von Sr. Rut Pfau

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s interessiert sicherlich auch die Frage „Woher kommt das Geld?“ Bestimmt nicht von schwarzen Konten aus der Schweiz oder ähnlichen dubiosen Kanälen, sondern von Arbeit und Einsatz eines Teams um Heinz Döbbe. Als Beispiel sei genannt: Aus Erlösen von Weihnachtsmärkten in Langern und Cappenberg und dem SimJü-Markt in Werne wurden im Jahre 2013 über 2130 € überwiesen. WIE MAN HELFEN KANN,

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o gab es bereits ab 1968 die Aktion „ Brasilien ruft“, die später erweitert wurde und in „Unser täglich Brot“ umbenannt wurde. In all diesen Jahren hat unsere Kolpingsfamilie nach besten Kräften Unterstützung geleistet. Hier einige Beispiele aus den letzten Jahren:

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DAMIT ES SO WEITER GEHT, SAGEN DIE LETZTEN ZEILEN.

Rudolf Grothaus Ich bin persönlich eher Anhänger des Pantheismus. GOTT ist um uns herum, in der Natur zu finden, eigentlich überall. (30 Jahre, männlich, katholisch)


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en Kolpinggedenktag beging die Kolpingsfamilie Cappenberg und Langern am 1. Dezember 2013.

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GOTT ist JESUS. (8 Jahre, männlich, katholisch)

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as Fest, das später ins Pfarrheim am Buschkamp verlagert wurde, leitete Präses Pater Altfried mit einem Gottesdienst in der Stiftskirche ein.

olgende Jubilare wurden von Präses Pater Altfried und dem Vorsitzenden Heinz Demuth mit einer Urkunde und Ehrennadel geehrt:

ährend der Feier wurde der Film vom 75-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie Cappenberg und Langern vorgeführt.

Edmund Ahland und Heinz Hörstrup gehören 60 Jahre der Kolpingsfamilie an. Heinrich Wienold wurde für 50 Jahre und Margret und Klaus Böhmer wurden für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

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öhepunkt der Veranstaltung war aber gewiss die Ehrung langjähriger Mitglieder.

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chon Tradition hat unsere am 15.2. durchgeführte Winterwanderung Hierzu trafen sich einige Mitglieder am Pfarrheim im Buschkamp und wurden vom Vorsitzenden Heinz Demuth begrüßt. Der Weg führte durch die Cappenberger Wälder. Der Abschluss fand im Pfarrheim statt. Dort fanden sich auch Mitglieder ein, die an der Wanderung nicht teilnehmen konnten. In gemütlicher Runde klang der Nachmittag aus. Ich glaube nicht an GOTT ------ich WEISS, dass es ihn gibt. Ich sehe ihn in den Menschen, denen ich begegne, jeden Tag. (57 Jahre, männlich, katholisch)

GOTT? Für mich gibt es eine große Kraft im gesamten Universum, die alles bewirkt und alles zusammen hält. Ich kann mit einer Personifizierung des Begriffes nichts anfangen. (57 Jahre, männlich, ex-evangelisch)

Dabei wurden auch die TERMINE FÜR DAS ERSTE HALBJAHR besprochen: Samstag, 29. März: 15:00 Uhr: Einkehrnachmittag im Pfarrheim Samstag, 19. April: 09:00 Uhr: Treffen zum Aufschichten des Osterfeuers auf der Schützenwiese Sonntag, 20. April: 19:30 Uhr: Osterfeuer auf der Schützenwiese neben der Feuerwehr Donnerstag, 1. Mai: 10:00 Uhr: Treffen am Pfarrheim zur Radtour in den Mai Freitag, 30. Mai: 19:30 Uhr: Maiandacht am Wegebild Samstag, 21. Juni: 10:00 Uhr: Treffen am Pfarrheim zur Radwallfahrt zum Annaberg in Haltern Franz Hörstrup GOTT ist Ansprechpartner, wenn ich Sorgen habe und mir etwas passiert. Er hat mich immer begleitet in Krieg und Gefangenschaft. Ich habe immer zu ihm gebetet und er hat mir eine gute Frau geschenkt. (86 Jahre, männlich, katholisch)

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MESSDIENER

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IN GUTER

AKTION

ie jedes Jahr lud Graf von Kanitz die Messdiener zu seinem letzten Weihnachtsmarkt auf dem Schlossgelände ein, einen Stand anzubieten. Gerne haben wir diese Einladung angenommen und wie im Jahr zuvor eine „Engelfabrik“ angeboten, bei der Klein und Groß mit unserer Unterstützung Engel aus Birkenholz basteln konnten. Das Holz, das Graf von Kanitz uns geschenkt hatte, hatte Guido Vortmann (Vielen Dank dafür!) in schräge Stücke geschnitten. Diesen musste dann nur noch Gesicht und Flügel verpasst werden, damit sie sich in einen Engel verwandelten, um in der Weihnachtszeit die Häuser ihrer Fabrikanten zu schmücken.

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er Erlös kam zum einen den Messdienern für die anstehenden Aktionen außerhalb des Dienstes am Altar in diesem Jahr zu Gute, zum anderen entschieden wir uns, 150 € des Geldes an die Hospizgruppe Selm-Olfen e.V. zu spenden.

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ie Hospizgruppe Selm-Olfen ist ein Verein von ehrenamtlichen Helfern, die Sterben und Tod mehr in den Blickpunkt der Gesellschaft setzen möchten. Ihr Ziel ist es, sterbenskranken Menschen in Selm und Olfen ihre Angehörigen zu begleiten und zu erleichtern. Dieses Ehrenamt halten wir für äußerst unterstützenswert.

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ir überreichten deshalb das gesammelte Geld an drei Vertreter der Hospizgruppe während des Neujahrsempfangs im Rahmen des Gottfriedfestes. Wer die Arbeit der Hospizgruppe ebenfalls unterstützen möchte oder sich in dieser ehrenamtlich engagieren möchte, findet weitere Informationen im Internet unter der Adresse www.hospiz-selm.de. Stefan Grotefels

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GOTT ist für mich immer da, GOTT ist der, der mich am meisten mag, der alles über mich weiß und dem ich einfach unendlich vertrauen kann. (29 Jahre, weiblich, Muslimin)

N EUE S

AUS DEM

K IN DERG ART EN

KINDER GESTALTEN WASCHRAUM

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er Umbau der Tageseinrichtung St. Johannes ist zwar schon ein Weilchen her, aber es gibt immer noch etwas, das verschönert werden kann, z.B. einer unserer Waschräume. GOTT ist der Engel der Liebe. (5 Jahre, weiblich, katholisch)

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m Rahmen des Umbaus wurde er, wie vieles andere auch, erst einmal weiß gestrichen. In den letzten Wochen entwickelte sich die Idee farbige Akzente zu setzen. Gemeinsam mit den Kindern wählte Antje Behnke Motive aus. Daran waren die Kinder gruppenübergreifend eingebunden. Die Kinder entschieden sich dafür, dass ein Bild entstehen sollte,

in dem die „Gruppentiere“ Tiger, Bär GOTT ist der Erfinder der Menschen. und Frosch wieder zu finden sind. (9 Jahre, männlich, katholisch) it Hilfe eines Tageslichtprojektors wurden Bleistiftskizzen an die Wand gebracht und nach und nach von den Kindern mit viel Freude und Eifer zu einem schönen Wandbild ausgemalt. Beate Spitzer

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GOTT ist ein Mann, der aussieht wie ein Geist. (9 Jahre, männlich, katholisch)

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D AS 7 . V ATER -K I ND -W OC HE NE NDE ODER

„WENN DIE VÄTER MIT DEN KINDERN . . .“

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om 21. - 23.06.2013 fand das nunmehr 7. Vater-Kind-Wochenende statt. 14 Väter und 22 Kinder freuten sich auf ein schönes Wochenende in Ladbergen. Am Freitagnachmittag trafen sich die Väter mit den Kindern. Großraumzelt, Tische und Bänke waren schnell verstaut, und schon ging‘s ab nach Ladbergen.

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chnell wurden die Zelte aufgebaut und unter dem Schwenkgrill das Feuer entzündet. Nach dem Grillen gab es noch ein Lagerfeuer. Doch nach und nach wurde es immer ruhiger. Denn nicht nur die Kinder, nein auch einige Väter mummelten sich in ihre Schlafsäcke. Die anderen Väter bewachten noch das Feuer und genossen die Ruhe.

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orgens starteten alle mit einem gemeinsamen Frühstück. Nach kurzer Zeit wurde es unruhig. Die Kinder wollten endlich spielen. Sie flitzten raus und spielten ausgiebig im Sand oder an und im Wasser. Nachmittags wurde es wieder spannend. Ein Vater hatte Material für Styroporschiffe mitgebracht. Eifrig bastelten die Kinder mit den Vätern. Die Schiffe wurden natürlich sofort ausprobiert. Abends gab es dann wieder Leckereien vom Grill. Zuletzt konnten die Kinder über dem Feuer noch Stockbrot backen. Es dauerte zwar noch einige Zeit bis auch das letzte Kind im Bett war, aber dann konnten die Väter den Tag wieder gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.

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m nächsten Morgen, nach dem Frühstück, hieß es leider schon wieder Zeltabbau. Da die Kinder noch im und am Wasser spielen wollten und die Sonne schien, dauerte es bis zum Nachmittag, bis auch die Letzten die Heimfahrt antraten. Für viele war aber jetzt schon klar: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei. Termin für das 8.Vater-Kind-Wochenende: 27. - 29.06.2014 Anmeldungen bei:

Clemens Röttg er, Tel. 02306-758243 Andreas Röttg er, Tel. 02306-781166

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KINDER,

WIE DIE

ZEIT

VERGEHT!

EIN I NTERVIEW MIT W OLFGANG NÜBEL

GOTT ist Gemeinschaft, GOTT passt auf. (12 Jahre, weiblich, katholisch)

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in Kindergarten gehört zu einer Gemeinde. Er beschränkt sich nicht nur auf die betroffenen Kinder und ihre Eltern. Jung und Alt gehen hier ein und aus. Mama bringt sie hin und Opa holt sie ab. Wusste doch schon Erich Maria Remarque „Erst wenn man genau weiß, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat.“

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nser Kindergarten feiert nun sein 25jähriges Bestehen. Grund genug, danke zu sagen und an die Anfänge und die Entwicklung zu erinnern. Für heutige Eltern ist es gar nicht mehr vorstellbar, welche Situation vor dreißig oder vierzig Jahren herrschte. Mitglieder des Kirchenvorstandes, Kommunalpolitiker haben damals Initiative ergriffen und den Grundstein gelegt. Herr Nübel, wie kam es überhaupt zur Gründung des Kindergartens? Schon 1962 hatte Heinz Höltmann – zu der Zeit noch Gemeindevertreter für Cappenberg in der Amtsgemeinde Bork – den Bau eines Kindergartens dem Gemeindeamt entscheidungsreif vorgetragen. Damals scheiterte der Bau letztlich an geänderten Förderbedingungen im Hinblick auf die Gruppenstärke. Später – Anfang der 80er Jahre - hat der Ratsvertreter Dieter Hartmann noch mal einen Versuch gestartet, der auch im Sande verlief. Auf Drängen der Eltern hat dann die Stadtverwaltung Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre einen Bus bereitgestellt, der die 22 Kinder von Cappenberg und Netteberge nach Wethmar zum Kindergarten brachte. Das war ein hoher Kostenfaktor, den die Stadt Selm nicht mehr tragen wollte. Auch den Eltern war das zu umständlich. So wurde der Druck zum Bau eines Kindergartens immer größer. Mitte der 80er Jahre begannen die ersten Besprechungen zwischen der Stadt und der Kirchengemeinde. Es folgten langwierige Verhandlungen mit der Stadt, dem Generalvikariat in Münster und dem Landesjugendamt. Den Eltern dauerte es zu lange und sie warfen dem Kirchenvorstand Untätigkeit vor. Das wesentliche Problem und die Zeitverzögerungen lagen allerdings nicht bei uns, sondern in der Klärung der Grundstücksfragen. Der damalige Beigeordnete Günter Wulfert der Stadt Selm hat dann die Voraussetzungen geschaffen, in dem er das Grundstück neben dem Pfarrheim für 225.000 DM erwarb und in Erbpacht an die Gemeinde weiter gab. Damit war der Weg frei für weitere Verhandlungen. Es flossen die Landesmittel, das Generalvikariat gab grünes Licht und die Verträge für die Trägerschaft

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mit der Kirchengemeinde wurden ausgehandelt. Der Baubeginn erfolgte im Frühjahr 1988, Richtfest war am 10. November 1988 und die Einweihung am 13. August 1989. Die Inbetriebnahme war aber schon am 3. Juli 1989 mit 25 Kindern, da das Kindergartenjahr am 1. Juli 1989 begann. Wer hat die Kirchengemeinde besonders unterstützt? Die Stadt mit dem Beigeordneten Günter Wulfert, der damalige Pfarrer Pater Dr. Clemens O.Praem, und für die Verhandlungen mit den politischen Gremien der damalige Kirchenvorstand, dem ich als stellvertretender Vorsitzender angehörte. Und nicht zuletzt der Architekt Barlage aus Nordkirchen. Wir alle wollten keine klassische Kinderverwahranstalt, stattdessen ein Haus mit kleinen Nischen, das die Kontaktpflege der Kinder untereinander mit dem Ziel einer Heranbildung von Persönlichkeiten fördert. Was waren die größten Hürden? Die größten Hürden waren die Beschaffung eines geeigneten Grundstücks und die Beschaffung der Zuschüsse von Land, Stadt und Generalvikariat. Aber unser Einsatz mit etlichen Gesprächen, Telefonaten und Terminen hat sich gelohnt. Die Baukosten und Inneneinrichtung betrugen rund 500.000 DM. War abzusehen, dass es eine Erfolgsgeschichte wird? Ja! Große Freude bei den Eltern, mit dem Hinweis, mehr Kinder auf die Welt zu bringen. Schon im August 1994 mussten wir einen Neubau für die zweite Gruppe in Angriff nehmen, der am 1.8.1995 eingeweiht wurde. Und im August 2001 wurde die dritte Gruppe notwendig. Dafür mussten aber zunächst die großzügigen Räumlichkeiten eingeengt werden. Nun haben wir ja seit dem 15.9.2012 einen schönen Erweiterungsbau für die neue Kindertagesstätte, was uns heute stolz macht, und wofür die damaligen Verantwortlichen den Grundstein gelegt haben. Haben Sie einen Wunsch für die nächsten Jahre? Es bleibt uns zu wünschen, dass die heutige Einrichtung für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt und der Kindernachwuchs vorhanden ist. Das ist dann natürlich auch wichtig für den Erhalt der Grundschule in Cappenberg. Das Gespräch mit Wolfgang Nübel führte Hans Ulrich Nordhaus Ich glaube nicht so an GOTT wie ihr. Für mich ist GOTT in jedem von uns, in jedem Menschen, in jedem Baum, in jedem W esen. (42 Jahre, männlich, nicht gläubiger Muslim)

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„T RETET

N IC HT AUS , TRETET AUF !“ (JOHANNES PAUL II)

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ls der Fußballer Horst Szymaniak vor einigen Jahrzehnten in Vertragsverhandlungen stand, soll er gesagt haben: „Ein Drittel mehr Geld? Nee, ich will mindestens ein Viertel.“ ch weiß nicht, wie die Geschichte ausgegangen ist. Deutlich wird, wer rechnen kann, hat Vorteile. Das gilt nicht nur im Fußball, das gilt in Privathaushalten wie im Staatshaushalt oder auf kommunaler Ebene. Auch ein Kirchenhaushalt bedarf einer soliden Basis.

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igentlich eine Binsenweisheit. Aber in Zeiten der Diskussionen über Kirchensteuern, Debatten über den Reichtum der Kirche oder den Eskapaden von Bischof Tebartz-van Elst stehen natürlich auch die Einnahmen und die Ausgaben zur Diskussion. Der Limburger Bischof wurde ja nicht beurlaubt, weil er mit dem Geld so freigiebig war, sondern mit der Wahrheit so geizig.

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u Recht werden Transparenz und Informationen darüber eingefordert, was mit den Spenden, Kollekten und den Steuern, Einnahmen und Ausgaben passiert. Und das gilt auch in und für unsere Gemeinde. Mich wundert es immer wieder. Trotz der andauernden gesellschaftlichen Kritik an der Kirche, ist unsere Kirchengemeinde engagiert und motiviert. Nicht nur im Gemeindeleben, sondern auch in caritativen Angelegenheiten. Denken wir nur an die Kollekte zu Adveniat, den Sammlungen der Sternsinger, dem Engagement des Ghana-Arbeitskreises, dem Bastelkreis, der Kolpingfamilie oder Spielschar

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a das Leben ein immerwährendes Geben und Nehmen ist, haben wir auch in der Gemeinde selbst einiges bewegt. Hierzu gehört der Um- und Ausbau des Kindergartens oder die Renovierung und Instandhaltung des Pfarrheims. Immer wieder sind es Neuanschaffungen und laufende Kosten, die sich auf den Haushalt und unser Kirchenvermögen auswirken. Mancher denkt vielleicht, dass die eine Anschaffung nicht sein muss und der Nächste freut sich über die neue Lautsprecheranlage. Daneben sind auch kleinere Renovierungen erforderlich, neue Tische oder Stühle werden gebraucht bis hin zur Spülmaschine im Pfarrheim oder neuen Strahlern an der Außenwand des Pfarrhauses.

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as alles gibt es nicht zum Nulltarif. Einige Zeitgenossen behaupten ja, die Kirche habe genug Vermögen, solle die Steuereinnahmen besser verwalten, den Besitz mal ein wenig reduzieren und die Ansprüche senken. Noch besser keine Kirchensteuern und zurück zu den Anfängen. Viele nennen als Beispiel Papst Franziskus, der den Reichtum anprangert. Das kann man tun, aber darauf berufen sollte man sich nicht!

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war kritisiert Papst Franziskus immer wieder den Götzendienst am Geld und die Ungerechtigkeit einer rein kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Er schreibt allerdings auch: „Die Wirtschaft müsste, wie das griechische Wort oikonomía – Ökonomie – sagt, die Kunst sein, eine angemessene Verwaltung des gemeinsamen Hauses zu erreichen …“ (Evangelii gaudium –Die Freude des Evangeliums, 2013).

Ü waltung unserer Gemeinde heißt

bertragen auf die Vermögensver-

dies: Wir sollen Geld sparen, aber nicht anhäufen. Wir sollen Geld ausgeben, aber mit Vorsicht und Kontrolle. Wir sollen Gott zurückgeben, freudig und aufopferungsvoll. Wir sollen unser Geld anwenden, um anderen zu helfen, aber mit Einsicht. Unser Geld, unser Hab und Gut – das ist Lebensmittel. Dazu ist es gut und wichtig. Wenn aus dem Lebensmittel die Lebensmitte wird, dann ist es falsch.

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brigens: 1122 stiftete Graf Gottfried von Cappenberg seine Burgen und Besitzungen zum Zwecke von Klostergründungen an Norbert von Xanten und dessen kurz zuvor gegründete Ordensgemeinschaft der Prämonstratenser. 2022 wollen wir natürlich dieses Jubiläum feiern. Grund genug, einen neuen Sparstrumpf vorzubereiten, nach Finanzierungsquellen zur Renovierung suchen und möglichst viele Unterstützer einzubinden. Denn auch 900 Jahre später soll unsere Stiftskirche glänzen — und wir sollten auftreten. Hans Ulrich Nordhaus (Kirchenvorstand) GOTT ist für mich eine allumfassende Seele, die alle Seinsformen umschließt. (50 Jahre, weiblich, evangelisch)

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MIT

GUTEM

GEWISSEN —

ERHOLUNG FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE MIT DEM CARITASVERBAND

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enn Sie diesen Pfarrbrief in der GOTT ist der Anfang und das Ende, Hand halten, ist eine Caritaser durchdringt alles und jeden. Reisegruppe bereits unterwegs und Ob man will oder nicht. eröffnet mit ihrer diesjährigen Oster(53 Jahre, weiblich, katholisch) Reise die Reisesaison 2014. Schon im dritten Jahr in Folge ist diese Reise zu Ostern ausgebucht. „Viele Teilnehmer finden es schön, gerade an den christlichen Festtagen nicht allein sein zu müssen. Ganz im Gegenteil: Sie erleben viel Neues und das in netter Gesellschaft“, erklärt Hannelore Müller, zuständig beim Caritasverband Lünen-Selm-Werne für die Seniorenreisen. Dabei fühlen sich die Reisenden sicher und geborgen, denn erfahrene und geschulte, ehrenamtliche Reisebegleiter haben immer ein offenes Ohr für ihre Teilnehmer und sind mit sehr viel Freude dabei.

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uch für Menschen in schwierigen Lebenssituationen macht die CaritasBeraterin vieles möglich. So hat sie sich für pflegende Angehörige etwas ganz besonderes einfallen lassen: „Während der Angehörige erholsame Urlaubstage mit unseren Seniorenreisen verbringt, wird der Pflegedürftige professionell in unserer Kurzzeitpflege St. Elisabeth bestens betreut. So kann der Angehörige mit gutem Gewissen in den Urlaub fahren oder sich einfach ein paar Tage Auszeit gönnen“, erklärt Müller. Schon bei der Planung werden Urlaub und Pflege auf die jeweiligen GOTT ist nicht so existent für mich wie für Wünsche und Bedürfnisse abgeandere. Es war noch nie etwas, wostimmt, Terminwünsche berücksichhin ich mich gewendet habe. tigt und umfassende Finanzierungs(43 Jahre, weiblich, ex-evangelisch) möglichkeiten aufgezeigt.

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aben Sie Fragen zu einem Aufenthalt in der Caritas-Kurzzeit-pflege oder möchten mehr über das Caritas-Reiseprogramm erfahren? Kommen Sie einfach vorbei oder rufen Sie an: Hannelore Müller, Tel. 02306-70 04 11

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brigens: Wenn Sie nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit suchen, wir finden das Passende für Sie! Eine sinnvolle Beschäftigung, die Ihnen Spaß macht und anderen nützt. Nicht nur auf Reisen!

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hnen, liebe Leser des CapLan, wünscht Ihr Caritasverband ein frohes und gesegnetes Osterfest!

WENN ICH AN OSTERN DENKE . . .

O S T E R N B R I

dann sehe ich eine blühende Bergwiese vor mir

dann beuge ich mich zu einer sprudelnden Quelle herab dann atme ich frische Frühlingsluft dann wärmen mich die Sonnenstrahlen dann wird alles weit und offen um mich herum dann möchte ich singen vor Freude dann drängt es mich, andere zu umarmen dann kann ich so vieles loslassen dann vermag ich so klar zu denken

N G T L E B E N

dann spüre ich tiefen Frieden dann schwinden Ängste und Zwänge dann beginnen meine Wunden zu heilen dann erblicke ich so viele offene Tore dann strömen stärkende Energien in mich ein dann fühle ich eine tiefe Geborgenheit dann wird alles in mir ein Stück leichter dann liegt so unendlich viel Zukunft vor mir. Bardeler Fasten-Meditationen 2006

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R UB I N -H OC HZE IT : C APPE NB ERG

UND

H AMB ORN

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m 12. Mai 1979, vor nunmehr 40 Jahren, wurde Pater Isfried Liebermann aus dem Prämonstratenserkloster St. Johann in Duisburg-Hamborn als Pfarrer unserer Gemeinde eingeführt, nachdem Pfarrer Palm aus gesundheitlichen Gründen auf die Pfarrstelle verzichtet hatte. Kurz zuvor war in einem sogenannten Gestellungsvertrag zwischen dem Kloster und dem Bistum Münster vereinbart worden, dass von nun an die Pfarrseelsorge jeweils durch ein Mitglied der Hamborner Klostergemeinschaft wahrgenommen und geleitet werden sollte. Hiermit sollte bewusst auch an die lange Klostertradition Cappenbergs angeknüpft werden, die über 680 Jahre nach der Gründung des Prämonstratenserstifts Cappenberg im Jahre 1803 zwangsweise durch die Säkularisation von Staats wegen abgerissen war.

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n der Nachfolge von Pater Isfried versahen den seelsorglichen Dienst seither die Hamborner Konventualen Gottfried Reinhold Menne (1980-1985), Clemens Dölken (1985-1991), Albert Thomas Dölken (1991-1995), Philipp Edgar Reichling (1995-2001) und Altfried Bernhard Kutsch (seit 2001). Seinen Ruhestand verlebte in Cappenberg zudem der Prämonstratenser Stephan Eduard Hillen (1982-1990) aus der Abtei Berne in den Niederlanden, und seit 2006 bildet der „Aktivrentner“ Norbert Emil Rebmann mit Pater Altfried eine „PrämoWG“ im Pfarrhaus.

Ü den allerersten „Prämo“ nach der Säkularisation, der bereits kurz nach

berdies erinnert sich mancher ältere Cappenberger sicher auch noch an

dem Krieg und zehn Jahre vor der Wiederbegründung des Hamborner Klosters

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für knapp zwei Jahre als Kaplan des damaligen Pfarrers Schnieder aus der Abtei Berne zur Aushilfe nach Cappenberg entsandt worden war: Herr Christopherus Martin Coenen (1949-1951).

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n Dankbarkeit für die seit nunmehr 40 Jahren ununterbrochen gelebte, freundschaftliche Zusammenarbeit und Verbundenheit zwischen Pfarrei und Kloster möchten wir dieses kleine Jubiläum nicht unbeachtet verstreichen lassen. So laden Abt Albert und die Klostergemeinschaft am 40. Jahrestag der Rückkehr der Prämonstratenser nach Cappenberg die Mitglieder der Pfarrgemeinde und alle Freunde des Klosters herzlich ein zu gemeinsamem Beten und Feiern. Am Montag, den 12. Mai 2014 abends um 17:30 Uhr beten Mitglieder des Hamborner Konvents zunächst mit allen, die es wollen, das offizielle Abendgebet der Kirche, die Vesper. Daran schließt sich gegen 18:15 Uhr eine Heilige Messe in Form eines festlichen Pontifikalamts an, das Abt Albert zelebrieren wird. Nach der Messfeier sind alle Gottesdienstbesucher eingeladen zu einem kleinen Empfang und zur Begegnung mit den Hamborner Mitbrüdern. Allen ein herzliches Willkommen, der Verbindung zwischen Hamborn und Cappenberg aber ein nicht minder herzliches „Ad multos annos“ -

A UF VIELE WEIT ERE J AHR E!

T ERM IN VORS CH AU V ON

P ALMSON NT AG

FÜR DIE

BIS ZUM

Z EIT

1. A DVEN T 2 01 4

Sonntag, 13.4.2014 - Palmsonntag 10:00 Uhr Familiengottesdienst mit Palmsegnung und –prozession 17:00 Uhr Orgelkonzer t mit Henk van Putten

mahl, musikalisch mitgestaltet vom Singekreis St. Johannes; anschl. Gelegenheit zur stillen Anbetung des eucharistischen Herrn bis zum frühen Morgen

Osterferien vom 14. bis zum 26. April

Freitag, 18.4.2014 – Karfreitag Gebotener Fast- und Abstinenztag 09:30 Uhr Beichtgelegenheit 11:00 Uhr Kreuzwegandacht für Kinder 15:00 Uhr Karfreitagsliturgie vom Leiden und Sterben des Herrn 17:00 Uhr Beichtgelegenheit

Dienstag, 15.4.2014 17:30 Uhr Beichtgelegenheit 18:30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 17.4.2014 - Gründonnerstag 20:00 Uhr Hl. Messe vom Letzten Abend-

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Samstag, 19.4.2014 - Karsamstag 11:00 Uhr Beichtgelegenheit 21:30 Uhr Osternachtfeier, anschl. großes Oster feuer im Obstgarten des Schlosses Sonntag, 20.4.2014 - Ostersonntag 10:00 Uhr Festhochamt 11:30 Uhr Taufe von Carl Ph. J. Sparrow 15:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim Montag, 21.4.2014 - Ostermontag 09:00 Uhr Lateinisches Choralamt 10:15 Uhr Festmesse in der Antoniuskapelle Donnerstag, 24.4.2014 15:00 Uhr Ökumenisches Bibelgespräch im Pfarrhaus Freitag, 25.4.2014 11:00 Uhr Wallfahrtsgottesdienst für die Gemeinden Neunkirchen und St. Engelmar 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 26.4.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 27.4.2014 10:00 Uhr Hochamt Montag, 28.4.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 29.4.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 1.5.2014 16:00 Uhr Mai-Andacht Freitag, 2.5.2014 – Herz-Jesu-Freitag 18:30 Uhr Hl. Messe mit anschl. eucharistischer Andacht und sakramentalem Segen

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Samstag, 3.5.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 4.5.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinder kirche) musikalisch gestaltet vom Bläserensemble “Jahreszeiten” 11:30 Uhr Matinee-Konzer t mit dem Ensemble “Jahreszeiten” 17:00 Uhr Vesper musik Montag, 5.5.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 6.5.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 8.5.2014 16:00 Uhr Mai-Andacht Freitag, 9.5.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 10.5.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 11.5.2014 - (Muttertag) 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Montag, 12.5.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim 17:30 Uhr Pontifikalvesper, anschl. Gegen 18:15 Uhr Pontifikalamt mit Abt Albert und den Prämonstratensern aus Hamborn; anschl. Empfang (s. Artikel auf S. 34 f.) Dienstag, 13.5.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 15.5.2014 16:00 Uhr Mai-Andacht 17:00 Uhr Mai-Gang des Singekreises


Freitag, 16.5.2014 18:30 Uhr Hl. Messe 18:00 Uhr Messdienerrunde im Pfarrheim Samstag, 17.5.2014 16:00 Uhr Trauung Novak - Braun 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 18.5.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinder kirche) musikalisch gestaltet vom Chor “Tonwerk” 17:00 Uhr Orgelkonzer t mit Otto M. Krämer Montag, 19.5.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 20.5.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 21.5.2014 08:15 Uhr Ökum. Schulgottesdienst Donnerstag, 22.5.2014 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim 15:00 Uhr Ökumenisches Bibelgespräch im Pfarrhaus 16:00 Uhr Mai-Andacht Freitag, 23.5.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 24.5.2014 16:00 Uhr Trauung Wester mann - Farwick 18:00 Uhr Vorabendmesse 19:30 Uhr Geistliches Konzer t mit dem Chor „VoiceArt“ aus Langenfeld Sonntag, 25.5.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) 11:15 Uhr Taufgottesdienst

Dienstag, 27.5.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 28.5.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse zum Hochfest Christi Himmelfahr t Donnerstag, 29.5.2014 - Hochfest Christi Himmelfahrt—Erstkommunion 10:00 Uhr Familiengottesdienst zur feierlichen Erstkommunion Freitag, 30.5.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 31.5.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 1.6.2014 10:00 Uhr Familiengottesdienst zur Danksagung unserer Kommunionkinder 17:00 Uhr Vesper musik Montag, 2.6.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 3.6.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 6.6.2014 – Herz-Jesu-Freitag 18:30 Uhr Hl. Messe mit anschl. eucharistischer Andacht und sakramentalem Segen Samstag, 7.6.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 16:00 Uhr Trauung Jendrusch - Breer 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 8.6.2014 - Pfingsten 10:00 Uhr Hochamt 15:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim

Montag, 26.5.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim

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Montag, 9.6.2014 - Pfingstmontag 09:00 Uhr Lateinisches Choralamt 10:15 Uhr Festmesse in der Antoniuskapelle mit anschl. Frühschoppen am Kapellenplatz

Samstag, 21.6.2014 14:00 Uhr Trauung Puzik - Smuda 16:00 Uhr Trauung Glatz - Ganz 18:00 Uhr Vorabendmesse

Dienstag, 10.6.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Sonntag, 22.6.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche)

Freitag, 13.6.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Montag, 23.6.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim

Samstag, 14.6.2014 10:00 Uhr Dankgottesdienst im Kindergarten zum 25-jährigen Jubiläum der Einrichtung; anschl. Kindergartenfest 11:00 Uhr Goldhochzeit der Ehel. Köppeler 14:00 Uhr Trauung Kössler - Lebsack 16:00 Uhr Trauung Bandow - Kasper 18:00 Uhr Vorabendmesse

Dienstag, 24.6.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Sonntag, 15.6.2014 - Hochfest der allerheiligsten Dreifaltigkeit 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) 11:15 Uhr Taufe Friedrich Kortmann 17:00 Uhr Orgelkonzer t mit Etienne Walhain MUSIKFESTIVAL SCHLOSS CAPPENBERG 16.-22. JUNI 2014 Montag, 16.6.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 17.6.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 19.6.2014 – Fronleichnam 9:00 Uhr Fronleichnamsprozession mit anschl. Festhochamt, musikalisch mitgestaltet vom Singekreis St. Johannes und einem Bläserensemble Freitag, 20.6.2014 19:30 Uhr Konzer t in die Nacht

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Donnerstag, 26.6.2014 15:00 Uhr Ökumenisches Bibelgespräch im Pfarrhaus Freitag, 27.6.2014 - Heiligstes Herz Jesu 18:30 Uhr Hl. Messe mit anschl. eucharistischer Andacht und sakramentalem Segen Samstag, 28.6.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 29.6.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Montag, 30.6.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 1.7.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 2.7.2014 08:00 Uhr Ökum. Schulgottesdienst Donnerstag, 3.7.2014 Jahresausflug des Singekreises St. Johannes gemeinsam mit seinen Fördermitgliedern Freitag, 4.7.2014 – Herz-Jesu-Freitag 18:30 Uhr Hl. Messe mit anschl. eucharisti-


scher Andacht und sakramentalem Segen Samstag, 5.7.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 14:00 Uhr Trauung Klingenberg 16:00 Uhr Trauung Woggon - Rzeha 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 6.7.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) 17:00 Uhr Vesper musik

Donnerstag, 24.7.2014 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim 15:00 Uhr Ökumenisches Bibelgespräch im Pfarrhaus Freitag, 25.7.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 26.7.2014 14:00 Uhr Trauung Hoffmann - Pospischil 16:00 Uhr Trauung Kohlborn - Wycisk 18:00 Uhr Vorabendmesse

Sommerferien vom 7.7. bis zum 19.8. Dienstag, 8.7.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 11.7.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 12.7.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 13.7.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Dienstag, 15.7.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 18.7.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 19.7.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse 18:00 Uhr Goldhochzeit der Eheleute Wagner in der Antoniuskapelle Sonntag, 20.7.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) 17:00 Uhr Orgelkonzer t mit Johan Her mans

Sonntag, 27.7.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Dienstag, 29.7.2014 17:00 Uhr Blutspende-Aktion des DRK im Pfarrheim 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 1.8.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 2.8.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 3.8.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) 17:00 Uhr Vesper musik Mittwoch, 6.8.2014 - Verklärung des Herrn 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 8.8.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 9.8.2014 14:00 Uhr Trauung Moormann - Müller 18:00 Uhr Vorabendmesse

Dienstag, 22.7.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

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Sonntag, 10.8.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Dienstag, 12.8.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 15.8.2014 - Mariä Himmelfahrt 18:30 Uhr Festhochamt Samstag, 16.8.2014 14:00 Uhr Trauung Potempa - Izydorczyk 16:00 Uhr Trauung Brautpaares Elles 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 17.8.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche), musikalisch gestaltet vom Kirchenchor Herz Jesu 17:00 Uhr Orgelkonzer t mit Stephen Tharp Dienstag, 19.8.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 22.8.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 23.8.2014 14:00 Uhr Trauung Ecker t - Hirschmann 16:00 Uhr Trauung Otto - Woesmann 18:00 Uhr Vorabendmesse

Freitag, 29.8.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 30.8.2014 14:00 Uhr Trauung Lütke-Lengerich - Gels 16:00 Uhr Trauung des Brautpaares Barg 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 31.8.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) 14:30 Uhr Gemeindecafé im Dor fgemeinschaftshaus in Langern 16:00 Uhr Ökum. Auszeitgottesdienst mit der Auszeit-Band aus Dülmen Montag, 1.9.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 2.9.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 5.9.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 6.9.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 18:00 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 24.8.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche)

Sonntag, 7.9.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) 16:00 Uhr Dankmesse zum 80. Geburtstag der Ew. Sr. Gottfriedis 17:00 Uhr Vesper musik

Montag, 25.8.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim

Montag, 8.9.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim

Dienstag, 26.8.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Dienstag, 9.9.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Donnerstag, 28.8.2014 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim 15:00 Uhr Ökumenisches Bibelgespräch im Pfarrhaus

Freitag, 12.9.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

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Samstag, 13.9.2014 1. Öku menisches Gemeindefest am Gemeindehaus Rosenstraße 14:00 Uhr Trauung Hemmerich - Kokoschka 16:00 Uhr Trauung Mathey - Dall unter Vorb.: 18:00 Uhr Vorabendmesse - Tagesprogramm folgt! Sonntag, 14.9.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Montag, 15.9.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 16.9.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 19.9.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 20.9.2014 14:00 Uhr Trauung Leismann - Wolff 16:00 Uhr Traung Berendes - Westerhoff 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 21.9.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) 17:00 Uhr Orgelkonzer t mit Ernst-E. Stender Montag, 22.9.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 23.9.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 25.9.2014 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim 15:00 Uhr Ökumenisches Bibelgespräch im Pfarrhaus Freitag, 26.9.2014 18:00 Uhr Messdiener treffen im Pfarrheim 18:30 Uhr Hl. Messe

Samstag, 27.9.2014 16:00 Uhr Trauung Schuhmacher - Brocks 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 28.9.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Montag, 29.9.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 30.9.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 3.10.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 4.10.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 11:00 Uhr Goldhochzeit der Ehel. Tegeder 14:00 Uhr Trauung Lampkowski - Orbantzyk 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 5.10.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) 17:00 Uhr Orgelkonzer t mit Ton van Eck Herbstferien vom 6. bis zum 18. Oktober Dienstag, 7.10.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 10.10.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 11.10.2014 10:30 Uhr Goldhochzeit der Ehel. Hörstrup 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 12.10.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Dienstag, 14.10.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

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Freitag, 17.10.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 18.10.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 19.10.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Montag, 20.10.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 21.10.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 23.10.2014 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim 15:00 Uhr Ökumenisches Bibelgespräch im evangelischen Gemeindehaus 15:00 Uhr Intensivprobe I des Singekreises im Pfarrheim Freitag, 24.10.2014 15:00 Uhr Intensivprobe II des Singekreises im Pfarrheim 18:30 Uhr Hl. Messe

Samstag, 1.11.2014 - Allerheiligen 10:00 Uhr Festhochamt 16:00 Uhr Andacht und Gräbersegnung auf dem Cappenberger Friedhof Sonntag, 2.11.2014 - Allerseelen 10:00 Uhr Hochamt mit Totengedenken; musikalisch gestaltet von der Bläsergruppe des Hegerings Selm Montag, 3.11.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 4.11.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 7.11.2014 - 100. TODESTAG BISCHOF HEINRICH VIETER 17:30 Uhr Festmesse zum Gedenken an Bischof Heinrich Vieter und seine Gefähr ten 18:30 Uhr Festakt im Pfarrheim Samstag, 8.11.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 18:00 Uhr Vorabendmesse

Samstag, 25.10.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 9.11.2014 10:00 Uhr Hochamt, musikalisch mitgestaltet vom Singekreis St. Johannes

Sonntag, 26.10.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche)

Montag, 10.11.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim

Montag, 27.10.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim

Dienstag, 11.11.2014 15:30 Uhr Blutspende-Aktion des DRK im Pfarrheim 18:30 Uhr Hl. Messe

Dienstag, 28.10.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Freitag, 31.10.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Freitag, 14.11.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Samstag, 15.11.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse

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Sonntag, 16.11.2014 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Montag, 17.11.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim

Alle Angaben in diesem Kalendarium erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr, und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Dienstag, 18.11.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Änderungen - auch kurzfristiger Art bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Mittwoch, 19.11.2014 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim

Bitte informieren Sie sich auch tagesaktuell über die Lokalpresse, die Kirchenzeitung, die sonntäglichen Vermeldungen oder über das Internet auf unserer Homepage

Freitag, 21.11.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

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Samstag, 22.11.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 23.11.2014 - Christkönig 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche) Montag, 24.11.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Dienstag, 25.11.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 27.11.2014 15:00 Uhr Ökumenisches Bibelgespräch im evangelischen Gemeindehaus Freitag, 28.11.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Imp ress u m CapLan ist der Pfarrbrief der Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes Evangelist zu Cappenberg und Langern, herausgegeben vom Pfarreirat. Anschrift der Redaktion:

Samstag, 29.11.2014 17:40 Uhr Adventliche Blasmusik zwischen Kirche und Pfarrhaus 18:00 Uhr Vorabendmesse, musikalisch mitgestaltet von einem Bläserensemble und dem Singekreis St. Johannes Sonntag, 30.11.2014 - 1. Advent 10:00 Uhr Hochamt ( mit Kinderkirche)

Kath. Pfarramt St. Johannes Evangelist Schloss Cappenberg 1, 59379 Selm Tel. 02306-50511, Fax 02306-73360 Email: info@stiftskirche-cappenberg.de Redaktionsschluss für die Ausgabe Advent / Weihnachten: Freitag, 3.11.2014 (Digitalisierte Einsendungen bevorzugt an: info@stiftskirche-cappenberg.de )

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Zum Gedenken an den 100. Todestag des Missionars und Bischofs Heinrich Vieter SAC, Apostolischer Präfekt und Vikar von Kamerun * 13. Februar 1853 in Cappenberg + 7. November 1914 in YaoundÊ


CapLan Ostern 2014