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PFARRBRIEF DER KAT HOLISCHEN K IRCHENGEM EINDE ST. JOHANNES EVANGELIST CAPPENBERG UND LANGERN 32. 32. JJAHRGANG AHRGANG, HEFT EFT 1, 1, W WEIHNACHTEN EIHNACHTEN 2013 2013


Einen gnadenreichen Advent und eine gesegnete Weihnacht wünsche ich Ihnen, verehrte Lese rinnen und Leser unseres Pfarrbriefes, dessen Titel ein etwas ungewöhnliches Krippenbild ziert. Und Sie haben recht: Irgendwie scheinen diese drei für unser Empfinden nicht zusammen zu passen. Diese stille Maria, andächtig in sich gekehrt und zugleich ihrem hellhäutigen Baby zugewandt, daneben ein schwarz häutige r Jose ph, der nicht in europäischvornehmer Zurückhaltung, sondern in afrikanische r Begeisterung seine Tromme l schlägt und Gottes Güte preist. Zugegeben, das ist jetz t—wie die Figure n selbst— etwas klischeehaft schwa rz-weiß gezeichne t, aber so verschieden wie die Haltungen der Krippenfiguren, so verschieden sind die Formen, die Menschen verschiedene r Kulturen entwickelt haben, um ihrem doch einen Glauben den ihnen je weils gemäßen Ausdruck zu verleihen Und dabei is t—wiede rum wie bei den Figuren—nicht die eine Form schön und die andere schäbig, nicht die eine richtig und die andere falsch.

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icht selten machen wir Mensche n es uns unnötig s chwer, wenn wir nur die eine Gestalt von Kirche für legitim ha lten, und alle andere n Forme n abwe rten, ablehnen oder gar verdammen. Gewiss: es ist gut und wichtig, die mir gemäße Form z u suchen und zu finden, me inem Glaube n und der ihm entspringenden F reude in Gemeinschaft mit anderen Gläubigen A usdruck zu verleihe n: das lateinis che Choralamt, die Familienmesse „im Geist des Konz ils“, die „jugendbeschwingte“ Taizé-Andacht, die weihrauchgeschwängerte Anbe tungsstunde, das meditative Rosenkranzgebe t, de r liturgische Tanz - niemand muss all dies gleichermaßen mögen. Und doch dürften wir manchmal etwas offene r sein für das Andere, das uns Ne ue und Ungewohnte; dürften nicht s o ängstlich sein und so normierend ob de r Vielfalt und Verschiedenheit in der einen Kirche: gerade das Miteinander von Einheit im Glauben und Vielfalt im Ausdruck desselben ist es ja, was echte Katholizitä t ausmacht.

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n Kürze darf ich mit e iner kleine n Gruppe unsere r Gemeinde Mitchristen in Kamerun besuchen und mich von ihre r Begeisterung für den Glauben, den ihnen vor 100 Jahren aus Cappenbe rg und Langern stammende Missionare brachten, anstecken zu lassen (s. S. 10). Wir werde n wohl nicht a ls Trommler zurückkehren, aber—so Gott will—doch mit freudvoll pochenden Herzen. Lassen auch Sie sich ruhig immer wieder anstecken und begeistern von de r Freude des Glaubens, die einfach zu groß ist, um genügend Platz in einer einzigen Form zu finden. Es grüßt Sie herzlich Ihr

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In h a l t s v er ze i c h ni s Grußwort Inhalts verzei chnis Der Advent in unserer Gemeinde Unsere Krippenwanderung Si ngen, La chen, Freude ma chen Vom Pfa rrgemeindera t zum Pfa rrei ra t U3-Betreuung in der Ta geseinri chtung Cappenberger Nähtreff Fa milienbande: Unsere Verwandten in Ka merun Unsere Messdiener beri chten Pfa rrfest-Na chlese 2013 Ca ri tas-Verba nd Lünen -Selm -Werne e. V. Vom Himmel hoch, da komm i ch her...

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Akti on Advents fens ter Schreiben mit der Zei t: Chronogra mme Kinderseite

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Der neugewähl te Pfa rrei ra t s tellt sich vor Terminvors chau Dezember bis Palmsonntag Gottfriedfes t, Neujahrsempfang, Kommunionkinder Cappenberger Konzertkalender 2014 Weihna chtsgruß, Impressum

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Der Advent in unserer Gemeinde

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m Advent ist

immer viel los. Es wird geba-

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n unserm Ge-

m e inde le be n ist die Advents-

cken, Haus und Wohnung ge-

zeit na türlich auch eine be-

schmückt, Glühwein getrunken;

sondere Zeit. a wir feie rn

es werde n Weihnachtsmärkte besucht, Geschenke ge-

Advent. Wir freuen uns über

kauft; Weihnachtsfeiern m it Freunden im Verein, mit de n Kinde rn in de r Schule und de n Kollegen an der A rbeitss telle wechseln sich ab; das Weihnachtsfest wird geplant: was soll es z u essen gebe n, wann besucht man seine Lie ben oder heißt sie im e igenen Heim willkommen, und, und, und… Was gibt es nicht alles zu erledigen. — Und was wäre, wenn es das alles nicht gäbe? Wäre dann kein Advent mehr und Weihnachten würde ausfallen? Natürlich nicht, denn wir wissen ja alle, warum eigentlich wir Weihnachten fe iern, und dass diese äußeren Zeichen unsere r Vorfreude mit dem e igentlichen Grund unse rer Weihnachtsfre ude nicht immer im Einklang stehe n.

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das Adventskonzert der Cappenberger Chöre in de r Stiftskirche und das Offene Singen mit dem Projektchor Tonwerk, über den We ihnachtsmarkt am Schloss ebenso wie übe r das Konze rt der Musikschulen Selm/Lünen als Benefizkonze rt des Lionsclubs oder das Konze rt de r Musikschule Lippstadt, oder den Ökumenischen Gottesdiens t im evangelischen Gemeindehaus. Aber es gibt auch noch ein Prorg ramm, was eher stiller und ruhiger dahe r kommt, das aber auch seinen speziellen Reiz hat. Jeden Abend gegen 18:00 Uhr öffnet sich an einem anderen Haus ein „Adventsfenster“: Ein kleines Programm mit Musik oder Texten, Lustigem oder Bes innlichem


stimmt die Besuche r von Tag zu Tag ein klein wenig we ihnachtlicher. Wenn Sie Lust haben, ein solches Adventsfenster einmal zu erleben, schauen Sie doch mal auf Seite 19 nach, dort finden Sie de n Plan

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ir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit!

der diesjährigen Adventsfe nsteraktion. Vielleicht haben Sie ja mal an einem der Abende Zeit, teilzune hmen. Die Gastgeber freuen sich auf Sie! Beim Weihnachts basar unse res Bastelkreises an den W ochenenden im Advent, Samstags zwischen 14 und 18:00 Uhr und Sonntags nach dem Hochamt in de r Stiftskirche können Sie mit dem Kauf eines Blumengestecks die Arbeit von Schwester Margitta und unsere Partnergemeinde in Busunu unterstützen. Die Herbergssuche von Maria und Josef, unseren Krippenfiguren, wird ebenfalls wieder heimlich still und leise in den Straßen unsere r Gemeinde geschehen. Wer weiß, ob diese unerwarte ten Besucher auch bei Ihnen anklopfen? An den vier Adventssonntagen wird in den pa rallelen Wortgottesdiens ten, der „Kinde rkirche“, wieder ein Themenkre is m it den Kindern besprochen, der sie vielleicht einmal auf etwas ande re Adventsgedanken bringt. Lesen Sie dazu bitte auch den kleinen A rtikel auf Seite 18. Und nach Weihnachten dann, ja dann können Sie s ich auf unsere Krippenwande rung fre uen! Schaue n Sie doch mal vorbe i, bei dem ein oder anderen Alternativprogrammpunkt. (Alle Termine finden Sie auf Seite 26 ff.)

Unsere Krippenwanderung Wir möchten auch in de r kommende n Weihnachtszeit die inzwischen zum Brauch gewordene Krippenwanderung in unse rer Gemeinde mit anschließendem Kaffeetrinken durchführen. Wenn Sie Lust haben, Ihre Krippe einmal interessie rten Krippenwa nderern z u zeigen oder am 28.12.13 ab 14:00 Uhr mitzuwandern, melden Sie sich bitte bei He ike Möller unter 02389/ 527878 oder bei Birgit Weckwerth unte r 02306 / 978009. Weitere De tails e rfahre n Sie durch die Vermeldungen oder aus de r Tagespresse.

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Singen, Lachen, Freude machen

nser Singekreis St. Johannes blickt auf ein weiteres Jahr seines Bestehe ns zurück, geprägt von frohen Stunden des Beisammenseins und des gemeinsamen Singens zum Lobe Gottes und zur Freude de r Mitmenschen. ie musikalische Gestaltung von kirchlichen Anlässen wie Kre uzwegandacht, Abendmahlsmesse am Gründonnerstag, die Prozession zu Fronleichnam und zum Erntedank in Langern, sowie das Jahresfest des Chores bildeten einige Höhepunkte in unse rem Chorleben.

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eim frühsommerlichen Seniorennachm ittag im Pfarrheim e rklangen fröhliche, wie auch besinnliche Liede r, die die He rzen der Sängerinnen, und die der Zuhörer/innen gleichermaßen erfreuten.

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uch de r Jahresausflug mit unseren Fördermitgliedern, de r uns in diesem Jahr zum „Vater Rhein“ und in dessen wunde rschöne Umgebung führte, war e in denkwürdiges E reignis, wodurch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Chores gestärkt und der Zusammenha lt gefördert wurde. n diesen Tagen und Wochen bereitet s ich der Chor intensiv auf die Ges taltung des Adventskonzertes der Cappenbe rger und Langerner Chöre, sowie der Christmette und de r Jahresabschlussmesse vor.

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n weihnachtlicher Vorfreude ein liebe r Gruß a n alle Bewohner von Cappe nberg und Langern. Für den Singekreis: Birgit Weckwerth

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Kontinuität bei aller Veränderung: vom Pfarrgemeinderat (PGR) zum Pfarreirat (PR)

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it Ablauf der Wahlperiode der Pfarrgemeinde räte unseres Bistums trat eine Neufassung der Satzung dieses für die pastora le Arbe it in de n Gemeinden so we rtvollen Gremiums in Kraft, die die Arbeitswe ise an die zwischenzeitlich veränderten Strukture n de r Gemeinden anpassen soll, und die auch einen neue n Namen für dieses Gremium mit sich brachte: sta tt wie bis her „Pfarrgemeinde-rat“ (PGR) werden die entsprechenden Grem ien nunmehr als „Pfarreirat“ (PR) bezeichnet.

Damit ist der neue PR um dre i gewählte Mitglieder s tärker als der bishe rige PGR.

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ei aller Kirchenm üdigkeit im Lande möchte ich das als ein gutes Zeichen werten: Offenba r gibt es noch ehrenamtliches Engagements und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung. Dafür allen Gewählten herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch zur Wahl!

Und was ändert sich?

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n sich in unsere r Gemeinde bisher die Strukture n nicht durch Fusionen mit anderen Gemeinde verändert haben, und bis auf we iteres wohl auch die Eigenständigkeit unse rer Gemeinde beste hen bleiben wird, ändert sich für uns mit dem Übergang vom PGR zum PR recht wenig. Dennoch gibt es auch bei uns in Folge de r Wahlen vom 9. und 10. November Neues zu berichten, nämlich pers onelle Veränderungen:

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us dem alten Pfarrgemeinderat kandidierte n für eine weitere Wahlperiode nur Sylvia Willfroth und Thomas Weckwerth. In den neuen Pfarre irat gewählt wurden neben diesen Beiden auch (in alphabe tische r Re ihenfolge): Maria Baldus, Christoph Bargel, Stefan Grotefe ls, Holger Langer, Sylvia LüttichGür, Birgit Reibetanz, Stephanie Vieter und He lene Völkering.

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as es sonst noch Neues geben wird, da können wir alle auf unseren neue n Pfarreirat gespannt sein. Ich wünsche allen ne uen und alten Mitgliedern, auch im Namen meiner ebenfalls ausgeschiedenen PGR-Kollegen und Kolleginnen (Manuela Hunold-Vervoort, Clemens Röttge r, Alexandra Streyl und Kathrin Vortmann) genauso viel Spaß an der Geme indearbeit, wie wir ihn hatten, und be danke mich bei allen lieben Menschen, die uns in den letzten Jahren bei unseren Aktivitäten moralisch und handgreiflich zur Seite gestande n habe n. Für den alten Pfarrgemeinderat Gudrun Funke

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U3- Betreuung in der Tageseinrichtung

Im August 2012 wurde unser U3 Umbau beendet.

Seit August 2008, mit dem Inkrafttreten des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) betreuen wir in der katholischen Tageseinrichtung für Kinder St. Johannes, Kinder unter 3 Jahren. Bei uns heißt dies: Kinder, die bis zum 31.10. des Aufnahmejahres das 2. Lebensjahr vollendet haben, können aufgenommen werden.

2-jährige Kinder in der Tageseinrichtung sind neue Herausforderungen; an die Erzieherinnen, aber auch an die Räumlichkeiten und das Spielmaterial.

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Wir benötigten Schlaf- und Wickelräume, die Sanitäranlagen mussten für kleinere Kinder umgebaut werden. Bei all den Umbauten für die Kinder durfte die Gesundheit der Erzieherinnen nicht vergessen werden. So haben die Wickeltische Treppen, dass die Kinder selbst hinaufklettern können und nicht gehoben werden müssen.


Inzwischen gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung ab dem 1. Lebensjahr. Unsere Tageseinrichtung ist nach dem Umbau so ausgerichtet, dass 12 Kinder unter 3 Jahren aufgenommen werden können bzw. aufgenommen werden müssen.

Cappenberger Nähtreff“

Seit dem 15.10.2013 gibt es in Cappenberg den „Cappenberger Nähtreff“ ! Wir nähen jeden Dienstag in der Zeit von19:30 Uhr bis 22 Uhr im Pfarrheim am Buschkamp alles, was uns unter die Nadel kommt. Je nachdem, wie viele freie Plätze in dem jeweiligen Jahr zur Verfügung stehen, kann es auch mal vorkommen, dass nur U3 Kinder aufgenommen werden können.

Für das Kindergartenteam: Beate Spitzer

Bis jetzt sind wir noch eine kleine Gruppe und neue Teilnehmer sind deshalb herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie! Nähere Informationen gibt es bei Birgit Reibetanz (Tel. 02306 – 63620)..

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Alte Familienbande - neu belebt!

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leich zwe imal in diesem Jahr e rhie lt unsere Pfarrgemeinde St. Johannes Evangelist in Cappenberg Besuch von einer längst vergessenen Verwandten aus dem fernen Afrika. Abgesandte der Pfarrgemeinde St. Johannes Evangelist in Deido, einem Stadtte il der größten Stadt Kameruns, Douala, überbrachten unse rer Pfa rre i und unse rem Ort die Einladung zur Mitfeier eines großen Jubiläums: or 100 Jahren war es, dass de utsche Missionare des Pallottinerordens unter der Leitung des aus unserem kleinen Cappenbe rg stammenden ersten Bischofs von Kame run, Monsignore He inrich Vieter, in De ido eine Kirche errichten ließe n, die sie nach der Heimatkirche des Bischofs, eben nach unserer Stiftskirche be nannten: St. Johannes Evangelist. eute, einhundert Jahre später, existiert diese Kirche noch immer, und ist nur eine von vielen Kirche n und Gemeinden, die aus dem Samen he rvorgingen, de n die Patres Vieter, Wienold und ihre Gefährten unter abenteue rlichen Umstände n und unter Gefährdung des eigenen Lebens ausgestre ut haben. Deido gehört he ute zur Millionens tadt Douala, die mittlerwe ile Sitz eines E rzbistums mit fünf zugehörigen Diözesen geworden ist. Der Erzbis chof von Doua la, Dr. Samuel Kleda, nahm nun die 100-Jahr-Feier der Gemeinde zum Anlass, aus diesem Jubiläum e in großes Fest des Glaube ns für die gesamte Erzdiözese und die ganze Kirche in Kamerun zu machen: Mit zahlre ichen Feiern und einer wohl e inmaligen und auch für Kamerun erstmaligen Großausstellung sollen die miss ionarischen Leistungen de r Pallottiner gewürdigt und auch an die Unters tützung erinnert we rden, die die Missiona re aus ihre r westfälischen Heimat erhielten, und ohne die - wie Vie ter es in viele n seiner „Bette lbriefe“ in die Heimat immer wiede r betonte - das gute Werk nicht hätte vollbracht werden können. u ihrem Höhepunkt und Abs chluss gelangen die Feierlichkeiten in den Tagen vom 4. bis zum 11. Januar 2014, in denen u. a. die Bischofs-

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konferenz Kameruns in Deido zu einem Festgottesdienst und zu einer Sonde rsitzung zusammenkommen wird. Zur Mitfe ier dieses Festes ließ Erz bischof Kleda nun Mitglieder unse rer Pfarrgemeinde, der Stadt Selm sowie der Familie Viete r einladen, und tatsächlich hat sich eine buntgemis chte Gruppe be reit gefunde n, sich auf den langen Weg nach Kamerun und damit auch auf die Reise in ein Stück Cappenberger We ltgeschichte zu unternehmen: ür unsere Pfa rrei machen s ich Pa ter Altfried, Gudrun und Miriam Funke sowie Georg Grotefels auf den Weg, die Familie repräsentiere n Norbert Bree r aus Sche rmbeck als Großneffe des Bischofs, Ludger Krursel aus Olfen sowie Gregor Rotert aus Selm, beide Ur-Großneffen des Missiona rs. Die Stadt Selm s chlie ßlich wird hochrangig vertreten durch Bürgermeister Mario Löhr und den Ra tsherrn Michael Zolda: Sie folgen eine r gesonde rten Einladung des Bürgermeis ters von Douala-Deido, der mit den Selmer Stadtvertre tern gemeinsam zu Ehren der He imat von Bischof Vieter einen Pla tz nahe der St. Johannes-Kirche in Deido offiziell in „Place de Cappenberg“ benennen will. Damit bekäme dann die Cappe nberge r „Bischof-Vieter-Straße“ ein passendes Pendant im fe rnen Afrika …

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atürlich soll sich die Wiederbelebung de r alten Familienbande zwischen den be iden St.Johannes-Geme inden in De ido und Cappenberg nicht in einer einmaligen Aktion erschöpfen. Langfristig, so ist es die Hoffnung des Erzbischofs, sollen das W issen umeinander und die Sorge füreinander wiede r wachsen und sich vertiefe n, auch wenn die Entfernungen groß und die Sprachbarrieren nicht unerheblich sind. Und um diesen Wunsch zu bekräftigen, macht sich auch der Bischof auf die Reise: Schon wenige Tage nach den Jubiläumsfeierlichkeiten in Kame run wird er hierher z u uns kommen, um mit uns das Gottfried-Fest (19. Januar, 10:00 Uhr) zu begehen und bei dieser Gelegenhe it auch die Gegend und die Mensche n kennenzulernen, aus deren Mitte der „Apostel Kameruns“ s tammt. Herzlich willkommen, Mons ignore Kleda!

ͼͽ ͼͽ ͼͽ ͼͽ ͼͽ ͼͽ (Wer die Erhaltung des Werkes von Bischof Vieter in Kamerun unterstü tzen möchte, ist herzlich eingela den, die Pfarrei St. Johannes in Deido durch Spenden bei der Renovie rung des Gotteshauses zu unterstützen. Gaben zu die sem Zweck überweisen Sie bitte auf das Konto 114003452 der Kirchengemein de St. Johannes Cappenberg bei der Sparkasse Lünen, BLZ 44152370. Bitte vergessen Sie nicht die Angabe des Spendenzwecks, und teile n Sie uns Ihre vollständige Anschrift mit, wenn Sie ein e Zuwendungsbescheinig ung zur Vorlage beim Finanzamt benötigen. Danke.)

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Messdiener 2013

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uch dieses Jahr war für uns Messdiener äußers t abwechs lungsre ich und erfolgre ich. Nach dem fleißigen Dienst in de r Kirche an de r Seite von Pater Norbert und Pater Altfried durfte auch de r Spaß rund um die Kirche nicht fehlen. Einige Eltern der Messdiener, Pater Altfried und die ältere n Messdiener habe n wiede r Abende und Nachmittage organisiert, um allen eine Freude zu machen. eben Altbewährtem wie Schlittschuhlaufe n und Kinoabend standen auch neue Aktionen auf dem Plan. Mit der Unterstützung von Joachim Kallendrusch – an diese r Stelle noch einmal vielen Dank! – konnten sich die Messdiener auf unbekannte Pfade quer durch den Cappe nberger Wald begebe n. Zugegeben, ganz hilflos waren wir auf diesen Wegen nicht, uns half nämlich ein GPSGerät, das uns von einem Punkt zum nächsten führte. Um an die nächsten Koordinaten zu gelangen, muss man z u allerers t ein verstecktes Rätsel finden und es dann lösen. Diese moderne Art der Schnitzeljagd, die imme r populäre r wird, nennt sich „Geocaching“.

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och zwei besondere E reignisse standen in diesem Jahr im Mittelpunkt:

um einen war es Pater Altfrieds Einladung an die Messdiener, mit ihm die Abtei Duis burg-Hamborn zu besuchen. Am Freitagabend kamen wir dort mit dem Bus an und bezogen unsere Betten im nahegelegene n Pfarrheim der Gemeinde St. Jose ph, von wo es weiter zu Fuß que r durch Hamborn z um Kloster ging. Nach einer kleinen Führung durch die wichtigsten Räume der A btei, wie der Kirche St. Johann, de r Schatzkammer oder Pa ter Altfrieds Wohnraum, schauten wir uns gemeinsam in der Kapelle einen Film über die Klostergeschichte und das Le ben des Heiligen Norbe rt an.

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ährenddessen heizte Abt Albert, bewaffnet mit Schürze und Zange, den Grill ordentlich an, sodass wir gemeinsam mit einigen Prämonstratensern sehr lecker zu Abend essen konnten. m Tag darauf besichtigten wir ein stillgelegtes Eise nhüttenwe rk der Firma ThyssenKrupp im nahe gelegenen

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Landschaftspa rk Nord. Pater Altfried, de r selber im Ruhrgebie t aufgewachsen ist und sich deshalb für die Industrie se iner Heimat interessie rt, konnte viel zu den Verfahren de r Stahlgewinnung berichten. Uns allen hat dieses e rlebnisre iche Wochenende viel Spaß gemacht und wir

Deutsche r Wald NRW e.V. gesponsert wurde. Jede r von uns konnte dara ufhin am Pfarrfestsonntag mit anpacken, damit unse r Ambe rbaum sicher und fest wachsen kann, um im Sinne de r Nachhaltigkeit auch den Messdienern in 50 Jahren noch e ine Fre ude zu bereiten.

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ies aber wa r noch nicht alles im Jahr 2013:

m November konnten wir vier Neue nach mehrwöchiger Aus bildung in unsere Messdienergruppe aufnehme n. Zudem werde n wir wie im letzten Jahr auf dem Weihnachtsmarkt des Grafen in Pater Altfrieds Garage Engel aus Holz basteln und verkaufen. möchten uns noch einmal bei Pater Altfried für die wunderbare Organisation be danken! as zweite wichtige E reignis fand dann während des Pfa rrfests statt. uido Vortmann kam auf die Idee, anlässlich des Jahres 2013 – dem Jahr de r Nachhaltigkeit – einen Messdiene rbaum, de r alle Messdiener übe r Jahrzehnte hinweg an unsere wichtige Geme inschaft und den Spaß an unserem Dienst erinnern s oll, vor die Kirche zu pflanzen. Nach Absprache mit Graf von Kanitz beschaffte Guido uns kurzerha nd einen Ambe rbaum, der vom Kre isverband Unna de r Schutzgemeinschaft

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Unsere vier „Neuen“: David, Lukas, Maximilian und Moritz (v.l.n.r.) Stefan Grotefels

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Unser märchenhaftes Pfarrfest 2013

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as hat sich der PGR nur dabe i gedacht?! Unse r Pfarrfest nicht am Pfa rrheim feiern - das geht doch gar nicht!

ber doch, das ging sehr wohl. Durch unsere Pf ingstfrühschoppen angeregt, die imme r zwischen Kirche und Pfarrhaus unten an der Blutbuche sta ttfinden, entschieden wir uns in diesem Jahr für klein aber fein und verlegten auch de n Ort für unser Pfa rrfest kurzerhand vom Pfarrhe im an diesen märchenhaften Platz zwischen Kirche und Pfa rrhaus. Und schon war auch das Motto gefunden: „Märchenhaftes Pfarrfest!“ Selbst die größten Skeptiker in der Gemeinde ware n am Ende dann doch überrascht, wie nett die A tmosphä re bei unse rem Fest war.

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ir Organisatoren vom PGR verkleideten uns nach verschiedene n Märchenfiguren wie z.B. Froschkönig, Hans im Glück, Zauberin, gestiefelter Kater; die Tische waren e ntsprechend verschiedene r Märchentite l mit Rose n und Röschen, goldenen Schlüsseln, Schneeflocken und Äpfeln dekoriert, so dass man sich am Dornrösche n-, Frau Holle-, Schneewittchen- und ande ren -T ischen niederlassen konnte.

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er Grill war schon heiß, als die Besuche r die Kirche gegen 11:00 Uhr nach dem Gottesdienst verließen, die Schlange de r Hungrigen vor dem Grillstand wurde schnell lang und länger, und kaum war das Grillgut verschmaust, tumme lten s ich die Lie bhaber von frisch gebackenem Kuchen und Kaffee an de r Kuchentheke.

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inder konnten an de r Feuers telle Stockbrot backen und kalte Getränke gab es am Biers tand.


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er Kindergarten hatte Spiel- und Bastelspaß vorbereitet, Gesichte r schminken, Märchenquiz und „Markus, der Magier“ mit seinen Zaube rtricks sowie Pater Altfried als Märche nerzähler rundeten das märchenhafte Begleitprogramm ab.

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ssen, Trinken, Spiel und Spaß auf kleinem, überschaubarem Platz, alles und alle eng beieinander, da hat man nichts verpassen müssen.

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ir vom alten PGR be danken uns bei allen, die am Grill-, Kuchen- und Getränkestand so fleißig mitgeholfe n haben, sowie be i allen die mit F reude dieses märchenhafte Pfarrfest mit uns gefeiert haben.

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ankeschön sagen wir auch Sebastian Graf von Kanitz, de r uns s o selbs tverständlich die Räumlichkeiten de r alten Weinstube für diesen Nachmittag zur Verfügung gestellt hat.

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nd auch Petrus sagen wir Dank, denn er schenkte uns an unserem Pfarrfestsonntag märchenhaftes Wette r! (Die Fotos 1 und 2 links oben stammen vom Pfingstfrühschoppen 2013)

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Liebe Mitglie der der Pfarrgemeinde St. Joha nnes, während der Adventszeit bereiten wir Christen uns auf die Feier de r Geburt Jesu am 25. Dezember vor. Die Adventszeit ist für uns somit eine Zeit „freudiger E rwartung". Die Kirche begleitet uns in dieser Zeit und hilft uns zur Ruhe und z ur Besinnlichkeit zu kommen. Im Kreis von Familie und Freunde erleben wir e in Gefühl von Geborgenheit. Unser Caritasverband sieht es als se ine Aufgabe an, besonders zu dieser Zeit die Menschen in verschiedenen und oftmals schweren Lebenss ituationen zu begleiten. Dabei unters tützen uns viele ehre namtliche He lferinnen und Helfer aus den Gemeinden mit Engagement und Begeisterung. Insbesondere Senioren und Menschen, die ihre Angehörigen zuhause pflegen, wünschen sich vielfältige Hilfen zur Erleichterung ihres Alltags. Bei unse rer A rbeit in der Adventszeit greife n wir traditione lle Bräuche auf, um den Menschen eine unbeschwerte Zeit zu ermöglichen. „Für Menschen mit Demenz sind Eindrücke aus der Vergangenheit weitaus präsenter als neu gemachte E rfahrungen“, erzählt die Pflegedienstle iterin de r im April dieses Jahres eröffneten Tagespflege Selm, Melanie Schönenberg. Sie und ihr Team gehen individuell auf die Wünsche ihre r bis zu zwölf Gäste ein. Mit dem Fahrdiens t in die Tagespflege gebracht, e rleben die Menschen aus Selm und Umgebung von acht bis 16 Uhr einen anregenden und s trukturierten Tag in Geme inschaft. „In der Vorweihnachtszeit schmücken wir gemeinsam mit unsere n Gästen unsere gemütlichen Räum lichkeiten, backen Plä tzchen, lesen Geschichten vor, singen Weihnachtslieder, kommen zum Adventsfrühstück zusammen und erleben wie imme r viel Spaß und Unterhaltung. Natürlich können unsere Gäste auch weiterhin bei der Gymnastik oder Physiotherapie mitmache n - diese Angebote waren bei a llen in de n ersten Monaten besonders beliebt. Bei unse rem vielfältigen Freizeit- und Beschäftigungsprogramm we rden unsere Gäste bes tens versorgt und betreut“, erzählt Schönenberg. Die Tagespflege Selm ist Te il des Caritas Centrum Selm. Hier biete t unse re Ca ritas Lünen-Selm-Werne Senioren und Angehörigen vers chiede ne Angebote aus einer Hand an. Unsere Teams de r ambulanten Pflegediens te bauen - meis t über Jahre hinweg - e in vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Patienten auf. Auch an Heiligabend sind sie un-

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terwegs und erhalten bei ihre n Besuchen E inblicke in die Weihnachtsfeste der Familien. „Unsere Fachkräfte fre uen sich auf das Fest und werden von den Familien liebevoll aufgenommen. Manchmal wird sogar ein We ihnachtslied mit angestimmt.“, sagt Ulrike Pund, die Le iterin der Sozia lstation Selm-Werne. Es gibt allerdings auch Mensche n, die Weihnachten alleine verbringen – ohne Kontakt zu Kinde rn oder Freunden. Unse re Mitarbeiter und de r Hausnotruf geben ihnen neben der Siche rheit auch die Möglichkeit, mit jemandem re den zu können – gerade an den Feiertagen. Damit bei allen der kulinarische Genuss am Weihnachtsfest nicht zu kurz kommt, liefert unser Menü-Service leckere Festtagsmenüs. Unsere kompe tenten und engagierten Teams des Ca ritas Centrum Selm sind mit viel Fürsorge und christlicher We rtorientierung für die Menschen in unseren Gemeinden da. Zur Weihnachtszeit lassen sie s ich mit viel Kreativität auf die individuellen Be dürfnisse der Menschen e in.

Caritas macht den Unterschied – übrigens nicht nur an Weihnachten! Ein besinnliches Weihnachtsfest Ihnen und Ihre n Angehörigen und Gottes Segen für das Jahr 2014! Ihr Hans-Peter Benste in Vorstand Caritasverband Lünen-Selm-Werne e.V. PS: Wir helfen Ihnen gerne! Caritas Centrum Selm Tel. 02592 9130-0

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Vom Himmel hoch da komm ich her....

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a , wer kommt denn vom Himmel da oben zu uns herunter? Der Weihna chtsmann, schnurs tra cks durch den Ka min, mi t allen seinen vielen Geschenken? Das Chris tkind i n flatterndem Goldgewand und wehendem Haar, aber in jedem Fall auch mit vielen Ges chenken unter dem Arm?

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n dem Lied „Vom Hi mmel hoch, da komm i ch her...“ von Ma rtin Luther aus dem 16. Jahrhundert (s . Sei te 30) is t es ein Engel , der uns von der Geburt Jesus , Gottes Sohn erzählt. Aber brauchen wi r diese Mä r ei gentli ch noch? Für die s chönen besinnli chen Stunden rei chen uns da heutzutage ni cht ein rei ch ges chmückter Tannenbaum, heimeliger Kerzenschein, gutes Essen und viele schöne Ges chenke? - Lassen Sie sich ni cht diese einmalige Zei t im Jahr vermiesen, aber vielleicht möchten Sie diese Zei t auch nutzen, um da rüber na chzudenken, was Ihnen im Leben wi rkli ch wertvoll ist und was Ihr Leben ei gentli ch rei ch ma cht.

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uch mi t den Kindern möchten wi r in der dies jährigen Advents zeit an den Sonntagen im pa rallelen Wortgottesdienst, in der Kinderkirche, himmlis che Ges chenke begreifbar ma chen. Wi r werden Engel vors tellen, die uns etwas andere Gaben als der Weihna chts mann bringen.

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ie sind mi t Ihren Kindern herzlich zu diesen Adventsgottesdiens ten willkommen, an jedem Sonnta g um 10:00 Uhr in unserer Stiftski rche. Am dri tten Adventsonntag wi rd dabei das Hochamt als Fa milienmesse von unserem Ki nderga rten ges taltet. und dann feiern wir Weihnachten als das Geschenk des Himmels :) 18


Adventsfensterliste 2013 Eine herzliche Einladung zu unseren diesjährigen Adventsfenstern! Wie einen Adventskalender, gefüllt mit Leben, Freude, Besinnung und Begegnung, können Sie auch in diesem Jahr wieder unsere Adventsfensteraktion erleben. Hier die einzelnen Termine: Datum

Gastgeber

Adresse

Sonntag: 01.12.2013

Feuerwehr Cappenberg

Rosenstraße

Montag :02.12.2013

Kindergarten St. Johannes

Buschkamp

Dienstag: 03.12.2013 Mittwoch: 04.12.2013

Fam. Kappenberg/ Völkering

Dorfstraße 2

Donnerstag: 05.12.2013

Fam. Lippke

Töpferstraße 26

Freitag: 06.12.2013

Grundschule Cappenberg

Buschkamp

Samstag: 07.12.2013

Familienkreis

Hirschwiese 62

Sonntag: 08.12.2013

Fam. Röttger

Emtingsweg 22

Dienstag: 10.12.2013

Fam. Langer

Hirschwiese 49a

Mittwoch: 11.12.2013

Musikatelier

Auf dem Gänsemarkt 22

Donnerstag: 12.12.2013

Getränkemarkt Cappenberg

Rosenstraße 16

Freitag: 13.12.2013

Fam. Hanning

Rosenstraße 3

Samstag: 14.12.2013

Ev. Kirchengemeinde

Sonntag: 15.12.2013

Fam. Schniedergeers

Gemeindehaus in der Rosenstraße Kitchpat 3

Montag: 16.12.2013

TC Cappenberg

Am Brauereiknapp

Dienstag: 17.12.2013

Fam. Grundner

Kirchpatt 7

Mittwoch: 18.12.2013

Kolping Spielschar

Rosenstraße 28

Donnerstag: 19.12.2013

Fam. Schocke

Cappenberger Damm 70

Freitag: 20.12.2013

Fam. Kappenberg

Borkerstraße 8

Samstag: 21.12.2013

Fam. Grau

Hirschwiese 36

Sonntag: 22.12.2013

Fam. Jücker

Langernstr. 9, Langern

Stiftskirche Cappenberg

Schloss Cappenberg

Montag: 09.12.2013

Montag: 23.12.2013 Dienstag: 24.12.2013

15.00 Uhr !

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Chronogramme aus Cappenberg, Bork und Selm

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von Wingolf Lehnemann

ie Kunst des Chronogramms ist die Kunst e iner der kleinsten lite rarischen Formen, entwickelt im späten 15. Jahrhundert und vorwiegend in lateinische r Schrift und Sprache geübten Kreisen zur Pe rfektion gebracht: Mönche oder Stiftshe rren und Geistliche übe rhaupt, s oweit sie der Sorge um das tägliche Brot enthoben waren und damit Zeit für das A usprobiere n von Versen und Da tenangaben hatten, pflegten die of t re cht schwie rige Zusammenfügung eines Chronogramms: „Die Abfassung von Chronogrammen erforde rt vorz ügliche Lateinkenntnisse sowohl in de r Grammatik als auch in einem we itgefäche rten Wortschatz. Hinz u kommt die Fähigkeit, literarische Eleganz in den Text zu legen.“ Ein Chronogramm soll z. B. möglichst ohne „Blindwörter“ (Wörter ohne Zahlbuchstaben) auskommen und ist auch in Versmaßen bekannt sowie zweizeilig als Distichon oder Chronos tichon (Hexameter und Pentameter), was die Einprägung e rleichtert.

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hronogramme sind auf lateinische Buchstaben angewiesen, weil die la teinis che Schrift (wie die griechische und die hebräische) keine eigenen Zahlzeichen kennt, sondern sich m it Buchs taben hilft, denen mit der Da rstellung eines Zahlwe rtes e ine zweite Aufgabe zugefallen ist. Diese Buchstabe n, in Chronogrammen oft als Majuskeln oder farbig im Schriftbild hervorgehoben, sind I = 1, V und U = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D = 500 und M = 1000, doch konnte auch auf ein Zeichen verz ichtet we rden, im 16. Jahrhunde rt oft auf D = 500. Das Verfassen von Chronogrammen führt durch die Beschränkung auf wenige Buchstabe n mitunte r zu einem eigenwilligen Umgang mit der lateinische n Sprache, so dass zur Erklärung eine interpretierende Übertragung notwendig sein kann. Vom Leser wird die re chnende Beschäftigung mit diesen Buchstabe n verlangt, die Addition führt zu dem gemeinten Jahr, doch kommt es auch vor, dass die Zahlen als Minuskeln den anderen Buchs taben gleich geschrieben sind und entschlüsselt werden müssen (Kryptochronogramme). Sind Chronogramme an Gebäuden wie auch in Cappe nberg und Bork zu sehen, entspreche n sie der einprägsamen Kurzdefinition als „Latein in Stein.“

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ie Kunst des Chronogramms wird nicht selten als bloße Spielerei angesehen, doch wird ihr, weil damit eine Abwertung verbunden ist, auch Unrecht getan, denn es geht ja meist um Jahreszahlen, die der Erinnerung we rt sind: Durch Chronogramme gewürdigte Ereignisse können allgemein bekannte Vorkommnisse von weitre ichende r Bedeutung sein, z. B. die Belagerung Wiens durch die Türken 1529. Jüngere Chronog ramme hingegen halten eher lokale Vorgänge wie den Bau des Pastorats in Selm 1754 fest oder s ind, wie das Lob auf die Cappenberger Wälde r 1840, als literarisches Spiel anz usehen. n diese Themenbreite lassen sich auch die übrigen Chronogramme aus Cappenberg, Bork und Selm einordnen. Die ältesten bekannten e ntstammen der 1622

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niedergeschriebe nen Chronik des Kaplans Johannes Stadtmann im Prämonstratenserstift Cappenbe rg. Einzelne Chronogramme hat Stadtmann gewiß selbs t verfasst, andere hat er ihm bekannten Schriften andere r His toriographe n entnommen. In der folgenden Auflistung nehmen die aus der Chronik Stadtmanns einen großen Raum ein. er Verständlichkeit halber sind alle Chronogramme fre i formuliert ins Deutsche übertragen. Oft ist es sinnvoll, als Tempus das Imperfekt zu wählen. Die Zahlbuchstabe n sind unabhängig von der Originalschreibung einheitlich als Großbuchstaben hervorgehoben, die gemeinten Ere ignisse und Vorgänge dazu erläutert. as erste Chronogramm des Stadtmannschen Manuskripts zum Prämons tratenser-Stift Cappe nberg befindet sich auf der Rückseite des Titelblattes und ist mit einem Hinweis auf das Entstehungssjahr de r Chronik verbunden:

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AAANNUS NNUS QUO HIC LIBELLUM CONSCRIPTUM EST CONTINETUR HOC DISTICHO NNUS,,, QUO QUOHIC HIC LIBELLUM LIBELLUMCONSCRIPTUM CONSCRIPTUMEST EST,, CONTINETUR CONTINETUR HOC HOC DISTICHO DISTICHO:: CCONS C R I B I H O C C E FA C I T C H R ON IC ON T HE O D OR V S AB ONS NE ONSC CRRIIBBI HH OOCCEE FA FAC ITT CH H RRON ON IC ON ON THE HE O O DOR OR VSS AB AB H HAAANE NE.. CCCAPE NBE RG I A C A V T R E C T OR I N AR C E F VI T . APE NBE RG A A T RE T OR N AR E F T APE NBE RG I A C A V T RE C T OR I N AR C E F VIT . (Das Jahr, in dem dieses Büchlein geschrieben wurde, ist im folgenden Distichon enthalten: Diese Chronik hat Theodor von Hane verfassen lassen, als er Propst im Stift Cappenberg war. = 1622)

R EEL LL IGGI ONE ONE N NIITT ET ET DI DIGGNE NE N OR ORIIBER BERTT VSS AAVI TA TA CCAPE APE NBE NBE RG RGI AAC I I ET ET C H H RRISSTT O O FFI TT C COP OP IAA C AAST ST RRI .. (Norbert zeichnet sich würdig in seinem Lebenswandel durch Gottesverehrung aus, und der Reichtum der Cappenberger Burg wird Christus übergeben. = 1122)

A BBST ST VL VL IITT V VNA NA D DIEE SS M MAG AGNOS NOS EEC CCEE EE CC EE L AABBOR ORES ES. (Ein einz’ger Tag hat, eh’ man’s gedacht, alle Mühe zunichte gemacht. = 1512. Das Chronogramm ist bereits früher von dem Chronisten Georg Spormecker auf den vernichtenden Lüner Stadtbrand von 1512 geschrieben worden; auch die Dortmunder Chronik Dietrich Westhoffs enthält es. Stadtmann bezieht es auf einen Brand im Stift Cappenberg im selben Jahr, der erhebliche Schäden verursacht hat: Der Schlafsaal, der Speisesaal, ein Teil des Kreuzgangs, die Bäckerei und die Brauerei des Stifts wurden zerstört.)

A LL TER TERAA PP OST OST C APT APT OS OS GAALL LL OS OS PP OP OP VL VL I QQ[ V VEE ]] FFVRRORE ORE SS AAES ESTA TASS TE TE C APT APT AA RO OM AA C RRV EE NT NT AA FFVITT . (Ein anderer Sommer nach der Niederlage der Franzosen und dem wilden Toben des Kriegsvolkes ist für dich, erobertes Rom, blutig gewesen. = 1522/1527. Das Chronogramm verbindet den Sieg Karls V. über den französischen König Franz I. 1522 (Schla cht bei Biocca) mit der Eroberung Roms (ohne Beteiligung des Kaisers) fünf Jahre später, bei der die Söldner in schlimms-

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ter Weise plünderten und mordeten (Sacco di Roma). Stadtmann hat „popVLIq.“ abgekürzt und so auf ein V=5 verzichtet, was die Jahreszahl 1527 ermöglicht hätte, verweist aber in einem Begleitsatz neben der Schla cht von 1522 auch auf die Eroberung Roms 1527, nicht auf das durch eine getreue Übersetzung von „altera“ näherliegende „nächste“ Jahr 1523. Unter „populus“ ist deshalb das spanische und deutsche Kriegsvolk Karls V. unter Führung durch „Carolus Borbonius“zu verstehen, das ohne Sold geblieben war und daher ungezügelt wütete, wohl nicht der römische Pöbel. Der erste Vers ist als Hexameter, der zweite als Pentameter formuliert.)

PP OR ORC COR ORVM VM C IBBV SS EE X QQV VEE RRC IISS EE CCEE RE RE D DIIBBAT AT . (Siehe, das Fressen der Schweine fiel von den Eichen herab. = 1528. Eine gute Eichelmast bedeutete für die überwiegend ländliche Bevölkerung eine Sicherheit in der Versorgung der Schweine; auch die Stadtbevölkerung bearbeitete Felder vor den Mauern und trieb Tiere in die Gemeinweiden. Das in Jamben abgefasste Chronogramm steht bereits bei Spormecker.)

CCAE AE SA SARR I N N IITT AAL L I AAM QQV VOO VEE NNI TT C AR ARO OL V VSS AANNO NNO C IINNCCTA TA EE SSTT R IIPHA PHAEE ISS NOST NOST RA RA VI VIEE NNA NNA GET ET I SS.. (In dem Jahr, in dem Kaiser Karl nach Italien zog, wurde unser Wien von den Geten aus den rhiphäischen Ländern eingekesselt. = 1529. Das Chronogramm auf die Belagerung Wiens durch die Türken gibt als deren Herkunft die Rhipäischen Berge an, die in der antiken Literatur als mythisches Gebiet bei den Skythen belegt sind. Es nennt ebenso die nur aus der Antike bekannten Geten, hier aber wegen ihrer vermuteten Herkunft mit den Türken gleichgesetzt sind, die Stadtmann bei der Erläuterung des Chronogramms namentlich nennt. Das Chronogramm befin det sich auch in Dietrich Westhoffs Dortmunder Chronik. Karls V. Zug nach Italien 1529 beendete die Kriege des Kaisers mit dem Papst, der ihn im Februar 1530 krönte. Da das kaiserliche Herr in Italien gebunden war, konnten die Türken auf Wien vorstoßen und die Stadt vom 27. September bis zum 14. Oktober belagern und angreifen. Die Verteidiger wiesen alle Stürme ab, und das türkische Heer musste die Belagerung abbrechen.)

EECC CCEE PE PE CC CCAT AT AA TT V VAA VEE NE NE RRV NT NT SSV VPE PE RR C AP AP V TT TT VVM VVM. EECC CCEE PE PE CC AT AT AA TT V VAA VEE NNIV NT NT SSVPP ER ER C CAAPP V VTT TTVVM . (Sieh, deine Sünden sind über dein Haupt gekommen. / Sieh, deine Sünden kommen über dein Haupt. = 1535/1536. Das erste Chronogramm bezieht sich auf die Eroberung Münsters durch die Truppen des Bischofs Franz von Waldeck, das zweite entstand aus Anlaß der Hinrichtung der Wiedertäuferanführer. Georg Spormecker hat das Chronogramm in der zweiten Fassung, jedoch mit einer Änderung: ECCE PECCATA TV A V ENIV NT IN CAP VT TVVM. Daraus ergibt sich das Jahr 1532, das Spormecker irrig für die Eroberung Münsters bei dem Kampf gegen die Wiedertäufer gewählt hat. Das Chronogramm ist in Daktylen verfasst, zum Hexameter gefügt. Die Verbindung von Sünden und Haupt ist biblisch, z. B. Psalm 38,5 „Meine Sünden übersteigen mein Haupt“ oder Esra 9,6: „Unsere Sünden sind uns über unser Haupt gewachsen.“)

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LL VX SEP SEP TE TE NA NA Q QV AT AT ER ER C COOLL V ST ST RAT RAT PR PRAE AE DO DO N O OV VEE M MBBRRI SS, CCAPE APE NBE NBE RG RGI AAC AE AE D DI RRVI VITT AARRC ISS OP OP ES ES. Die Sonne erhellte schon 28 Tage des Novembers, als eine Räuberschar den Wohlstand des Stifts Cappenberg vernichtete. = 1590. Am 28. November 1590 plünderten „Staatische Kriegsleute und Räuber das Stift aus, die auch das große Konvents- und Kapitelsiegel, das in der Kirche aufbewahrt wurde, mitnahmen.“ Die „Staatischen Kriegsleute“ waren ein niederländisches Heer, das Westfalen und besonders das Münsterland als Rückzugs- und Verproviantierungsgebiet nutzte, wie es auch die Spanier taten. Das Chronogramm steht bei Stadtmann.)

JJEE OO H HEE RR RR, , IC ICHH H HAABE BE GE GE L IIBBTT DI DIEE Z ZIIER ERATH ATH DEE I NES NES H AAVSE SE SS V VND ND OR ORTH TH , , VV OO I NN DEE IINE NE EHR EHREE VV VVOH OH NET NET . PP SA SALM LM 25 VER VER 8.

(„Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnet“ [Psalm 26,8 in der Übersetzung M. Luthers]. = 1688. Das Chronogramm befindet sich in der Friedenskirche [ursprünglich SS. Fabian und Sebastian] in Selm. Julius Schwieters hat es bereits 1891 gedruckt und die Einzelbuchstaben entschlüsselt. „D“ in „Vnd“ ist als Minuskel geschrieben und wird nicht als Zahl gewertet, der Buchstabe „J“ gilt als „I“.)

D EE OO TTRRII- U NNI AR ARC H H IITT EEC TT O O M AG AGNO NO. (Dem drei-einen Gott, dem großen Baumeister. = 1708. Das Chronogramm befindet sich im Dreiecksgiebel des Mittelrisalits von Schloss Cappenberg und gibt das Ende der Bauarbeiten am Mittelteil des einstigen Prämonstratenserstifts an. Es fällt durch die hervorgehobene Stellung auf.)

V VEE NNITE TE AAD D CCRRVC VCIIFFIXVM IXVM | VER ERFFVGET GET EEVC VCHH HH IIEH EH IIN N ZZV DEE M GEEC RE RE VTT ZZIGTE GTE N N. (Das Chronogramm [1728]datiert in der lateinischen wie der deutschen Fassung eine Andachtsschrift für die Pilger zur Kreuzkapelle in Bork-Hassel, in der ein großer Kruzifixus verehrt wurde; die dort bewahrten hölzernen Votivgaben, grundsätzlich Zeichen der Dankbarkeit von Erhörten, sind im 18. Jahrhundert verfertigt worden. Der Untertitel der Schrift lautet: „Das ist: Holdselige Einladung zur Andacht und Verehrung des heiligen Creutzes und Bildnuß Christi / nahe bey Borck / auf dem also genandten heiligen Knap.“)

IIGGNE NE SS AAC C FFVL VLGGV VRRAA AAV VERT ERT AT AT A L LTTIISS SSIMI D IMI DEE XTTER ERAA. (Die Rechte des Höchsten möge Feuer und Blitze abwenden. = 1729. Kartusche neben dem Haupteingang zum Schloss Cappenberg, ursprünglich zur Fertigstellung des neuen Waschhauses anstelle des abgebrannten Vorgängerbaus. Das Chronogramm ist in drei Zeilen geschrieben.) D E R A RT I KEL KON N TE HI E R NU R G E KÜ RZT WI ED E RGE G E B EN WE RD EN , I I ST AB E R B E I I NT E RE SSE I N DE R V OL L ST ÄND I G EN F ASSUN G N E B ST QU EL LE N AN G AB EN U ND AN M E RKUN G EN B E IM V E RF ASSE R E RH ÄL T L IC H.

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Liebe Kinder! Habt Ihr Lust , einmal ein altes Kindervergnügen wieder aufleben zu lassen? Hier könnt Ihr „ausmalen“, und vielleicht gefallen Euch auch die Witze! Am Tag vor Heilig Abend sagt das kleine Mädchen zu seiner Mutter: "Mami, ich wünsche mir zu Weihnachten ein Pony!" Darauf die Mutter: "Na gut, mein Schatz, morgen Vormittag gehen wir zum Friseur."

Zwei Weihnachtsmänner unterhalten sich: "Prima, so eine Thermosflasche! Im Winter hält sie den Tee warm und im Sommer die Limonade kalt." Darauf der andere Weihnachtsmann: "In der Tat. Aber ich bin erstaunt, woher die Thermosflasche weiß, wann Winter und wann Sommer ist!" Und hier ein Witz für die Eltern: Du fährst mit dem Auto und hältst eine konstante Geschwindigkeit. Auf deiner linken Seite befindet sich ein Abhang. Auf deiner rechten Seite fährt ein riesiges Feuerwehrauto und hält die gleiche Geschwindigkeit wie du. Vor dir galoppiert ein Schwein, das eindeutig grösser ist als dein Auto und du kannst nicht vorbei. Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Das Schwein und der Hubschrauber haben exakt deine Geschwindigkeit! - Was unternimmst du, um dieser Situation gefahrlos zu entkommen??? Vom Kinderkarussell absteigen und weniger Glühwein schlürfen!!!

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Von Ihnen gewählt, für Sie aktiv: Unser neuer Pfarreirat Bei Bei den Pfarreiratswahlen Pfarreiratswahlen am am 9. und 10. 10. 11. wurden diese Mitgliede r unsere unsererr Gemeinde für eine Amtszeit Amtszeit von 44 Jahren gewählt: Maria Maria Baldus, Baldus, Christoph Christoph Bargel, Bargel, Stefan Grotefe Grotefels, Holger Holger Langer, Sylvia Lüttich-Gür, Birgit Reibetanz, Stephanie Vieter, Helene Völkering, Thomas Weckwerth Reibetanz, Stephanie Vieter, Helene Weckwerth und und Silvia Silvia Willfroth. EErgänzt wird diese fast komplett neue Mannschaft durch unseren rgänzt wird diese fast komplett neue Mannschaft durch unseren Pfarrer Pfarrer Pater Pater Altfried und und durch durch Georg Grotefels ab Abgesandter des Kirchenvorstands. Kirchenvorstands. Bei der konstituierenden Sitzung am 29.11. wählte de r neue Pfarre irat Thomas Weckder konstituierenden Sitzung de r Weckwerth zu se inem Vorsitze nden und Christoph Bargel zu dessen Stellvertreter. se inem Vorsitze nden Christoph zu Stellvertreter. Gemeinsam mit mit Pate Paterr Altfried Altfried bilden bilden sie den den Vorstand Vorstand des des Pfarreirats. Stephanie Vie ter vertritt den den Pfarre Pfarreirat irat im im Kirchenvorstand, Kirchenvorstand, Silvia Silvia Willfroth kümmert s ich weiter in in bewährter währter Weise Weise um um die Kasse, Kasse, während während Sylvia Lüttich- Gür Gür die die Aufgaben Aufgaben de r Schriftführerin und der der Öffentlichkeitsvertreterin übe übernommen rnommen hat.

Herzlichen Dank für die Einsatzbereitschaft, frohes Schaffen! 25


Terminvorschau für die Zeit vom 12. Dezember 2013 bis Palmsonntag 2014 Do, 12.12.2013 07:30 Uhr Rorate-Messe 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim Fr, 13.12.2013 18:30 Uhr Hl. Messe Sa, 14.12.2013 – Weihnachtsmarkt auf Schloss Cappenberg 16:00 Uhr Konzert mit offenem Singen 16:30 Uhr Ökum. Gottesdienst im evangelischen Gemeindehaus 18:00 Uhr Vorabendmesse mit dem Jagdhornbläser-Ensemble “ Hin ter der Meute” So, 15.12.2013 - 3. Advent – Weihnachtsmarkt auf Schloss Cappenberg 10:00 Uhr Familienmesse 19:00 Uhr Advent-Konzert der Musikschule n Selm und Lünen Mo, 16.12.2013 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim: “ Stern über Betlehem, zeig uns den Weg!” Di, 17.12.2013 18:30 Uhr Hl. Messe

18:00 Uhr Vorabendmesse 19:00 Uhr Konzert der Musikschule Lippstadt So, 22.12.2013 - 4. Advent 10:00 Uhr Hochamt Di, 24.12.2013 - Heiliger Abend 15:00 Uhr Wortgottesdienst für Kinder 17:00 Uhr Christmette mit dem Singekreis 19:00 Uhr Evang. Weihnachtsgottesdie nst 23:00 Uhr Christmette Mi, 25.12.2013 - Weihnachten 10:00 Uhr Festhochamt 15:00 Uhr Festmesse im Kurzzeitpflegeheim Do, 26.12.2013 - Hl. Stephanus 09:00 Uhr Lateinisches Choralamt 10:15 Uhr Festmesse in der Antoniu skapelle Sa, 28.12.2013 - Unschuldige Kinder 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 29.12.2013 - Fest der heiligen Familie 10:00 Uhr Hochamt

Mi, 18.12.2013 08:00 Uhr Ökumenischer Schulgottesdie nst

Di, 31.12.2013 - Silvester 17:00 Uhr Festmesse zum Jahresschlu ss, mit dem Singekreis St. Johannes und einem Bläserensemble

Do, 19.12.2013 07:30 Uhr Rorate-Messe

Mi, 01.01.2014 – Neujahr 11:30 Uhr Festhochamt

Fr, 20.12.2013 17:30 Uhr Beichtgelegenheit 18:30 Uhr Hl. Messe

Fr, 03.01.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Sa, 21.12.2013 17:00 Uhr Beichtgelegenheit

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Sa, 04.01.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 18:00 Uhr Vorabendmesse


So, 05.01.2014 - 2. So. nach Weihnachten 10:00 Uhr Familiengottesdienst mit Aussendung der Sternsinger Mo, 06.01.2014 - Erscheinung des Herrn 18:30 Uhr Festmesse Di, 07.01.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Fr, 10.01.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Sa, 11.01.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 12.01.2014 – Fest der Taufe des Herrn 10:00 Uhr Festhochamt (mit Kinderkirche) Mo, 13.01.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim Di, 14.01.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Do, 16.01.2014 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim 19:30 Uhr Ökum. Bibelgespräch im evangelischen Gemeindehaus Fr, 17.01.2014 - Hl. Antonius 18:30 Uhr Hl. Messe in der Antoniuskapelle Sa, 18.01.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 19.01.2014 - Gottfriedfest 10:00 Uhr Pontifikalhochamt zum Gottfriedfest mit Erzbischof Samuel Kleda von Douala, Kamerun; im Anschluss Neujahrsempfang im Pfarrheim am Buschkamp Mo, 20.01.2014 15:00 Uhr Seniorentreff im Pfarrheim

Di, 21.01.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Fr, 24.01.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Sa, 25.01.2014 – Fest Pauli Bekehrung 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 26.01.2014 - 3. So. im Jahreskreis 10:00 Uhr Hochamt (mit Kinderkirche) Mo, 27.01.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim Di, 28.01.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Mi, 29.01.2014 08:15 Uhr Ökumenischer Schulgottesdie nst Fr, 31.01.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Sa, 01.02.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 18:00 Uhr Vorabendmesse mit anschl. Erteilung des Blasiussegens So, 02.02.2014 – Darstellung des Herrn 10:00 Uhr Familiengottesdienst (vorbereitet von den Kommunionkindern) mit anschl. Erteilung des Blasiussegens Mo, 03.02.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim Di, 04.02.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Fr, 07.02.2014 – Herz-Jesu-Freitag 18:30 Uhr Hl. Messe mit eucharist. Andacht und sakramentale m Segen

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Sa, 08.02.2014 10:00 Uhr Goldhochzeit Weuler 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 09.02.2014 - 5. So. im Jahreskreis 10:00 Uhr Hochamt (mit Kinderkirche) Mo, 10.02.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim Di, 11.02.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Fr, 14.02.2014 – Hll. Cyrill und Methodius 18:30 Uhr Festmesse Sa, 15.02.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 16.02.2014 - 6. So. im Jahreskreis 10:00 Uhr Hochamt (mit Kinderkirche) Mo, 17.02.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim Di, 18.02.2014 17:00 Uhr Blutspende-Aktion im Pfarrheim 18:30 Uhr Hl. Messe Do, 20.02.2014 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim 19:30 Uhr Ökum. Bibelgespräch im evangelischen Gemeindehaus

15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim Di, 25.02.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Fr, 28.02.2014 18:30 Uhr Hl. Messe Sa, 01.03.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 02.03.2014 - 8. So. im Jahreskreis 10:00 Uhr Hochamt (mit Kinderkirche) Mo, 03.03.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim Mi, 05.03.2014 - Aschermittwoch 08:15 Uhr Ökum. Schulgottesdienst 11:00 Uhr Gottesdie nst des Kindergartens 18:30 Uhr Hl. Messe Fr, 07.03.2014 – Herz-Jesu-Freitag 15:30 Uhr Kreuzwegandacht 18:30 Uhr Hl. Messe mit eucharist. Andacht und sakramentale m Segen Sa, 08.03.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 09.03.2014 - 1. Fastensonntag 10:00 Uhr Hochamt (mit Kinderkirche)

Fr, 21.02.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Mo, 10.03.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim

Sa, 22.02.2014 – Fest Kathedra Petri 18:00 Uhr Vorabendmesse

Di, 11.03.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

So, 23.02.2014 - 7. So. im Jahreskreis 10:00 Uhr Hochamt (mit Kinderkirche)

Fr, 14.03.2014 15:30 Uhr Kreuzwegandacht 18:30 Uhr Hl. Messe

Mo, 24.02.2014

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Sa, 15.03.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse

Mo, 31.03.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim

So, 16.03.2014 - 2. Fastensonntag 10:00 Uhr Hochamt (mit Kinderkirche)

Di, 01.04.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

Mo, 17.03.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim

Fr, 04.04.2014 – Herz-Jesu-Freitag 15:30 Uhr Kreuzwegandacht 18:30 Uhr Hl. Messe mit eucharist. Andacht und sakramentale m Segen

Mi, 19.03.2014 – Hochfest des Hl. Josef 18:30 Uhr Festmesse Do, 20.03.2014 11:00 Uhr Hl. Messe im Kurzzeitpflegeheim 19:30 Uhr Ökum. Bibelgespräch im evangelischen Gemeindehaus Fr, 21.03.2014 15:30 Uhr Kreuzwegandacht 18:30 Uhr Hl. Messe Sa, 22.03.2014 14:00 Uhr Trauung Poremski - Behrendt 18:00 Uhr Vorabendmesse

Sa, 05.04.2014 09:00 Uhr Altkleiderannahme am Pfarrheim 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 06.04.2014 - 5. Fastensonntag 10:00 Uhr Familiengottesdienst, vorbereitet von den Kommunionkindern Mo, 07.04.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim Di, 08.04.2014 18:30 Uhr Hl. Messe

So, 23.03.2014 - 3. Fastensonntag 10:00 Uhr Hochamt (mit Kinderkirche)

Mi, 09.04.2014 08:00 Uhr Ökumenischer Schulgottesdie nst

Mo, 24.03.2014 15:00 Uhr Senio rentreff im Pfarrheim

Do, 10.04.2014 19:30 Uhr Ökum. Bibelgespräch im Pfarrhaus

Di, 25.03.2014 – Verkündigung des Herrn 18:30 Uhr Festmesse

Fr, 11.04.2014 15:30 Uhr Kreuzwegandacht 18:30 Uhr Hl. Messe

Fr, 28.03.2014 15:30 Uhr Kreuzwegandacht 18:30 Uhr Hl. Messe Sa, 29.03.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 30.03.2014 - 4. Fastensonntag 10:00 Uhr Hochamt (mit Kinderkirche)

Sa, 12.04.2014 18:00 Uhr Vorabendmesse So, 13.04.2014 - Palmsonntag 10:00 Uhr Familiengottesdienst mit Pal msegnung und -prozession Alle Angaben ohne Gewähr Änderungen vorbehalten!

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Gottfriedfest und Neujahrsempfang

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nser letztes Gottfriedfes t und gleichzeitig unseren Ne ujahrsem pfang feierten wir 2013 wieder in unse rem frisch renovierten Pfarrheim am Buschkamp, nachdem wir im Jahr zuvor die Gastfreundschaft der evangelische n Kirchengemeinde in Anspruch nehmen durften. Als s tets gern gesehenen Ehre ngast konnten wir wie der Abt Albert begrüßen, der mit allen anderen Gästen lauschte, als die Ereignisse des vergangenen Ja hres in Erinnerung gerufen wurden. en Gottfried des Jahres, die kleine Ane rkennung für e hrenamtliches Engagement in unse rer Gemeinde, konnten wir nach Abs timmung durch die Kirche nbesuche r am vorausgegangenen Wochenende in diesem Jahr Mathilde Mens überreichen, die ihn für inzwische n jahrzehntelange Mitwirkung an den verschiedensten Stellen in unserer Geme inde, ins besondere aber in der Seniore narbeit, mehr a ls verdient ha t. Für den (alten) Pfarrgemeinderat: Gudrun Funke

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Unsere neuen Kommunionkinder ... … haben sich in der Woche nach dem Christkönigsfest in Kirche und Pfarrhaus zusammengefunden, um gemeinsam m it ihre n Katecheten und mit Pa ter Altfried die Vorbereitung auf Beichte und Kommunion zu beginnen. Um das begleitende Gebet der Gemeinde insbesonde re bis zum E rstkommuniontag am 29. Mai 2014 bitten wir für die Kinder Mats Breilmann, Marlon Dunkel, Vincent Flechtner, He ndrik Jankiewitz, Paul Je ismann, Jule Jücker, Jonas Kalfhaus, Lara Menzel, Elijah Müller, Evelin Osterkemper, Finn Schade, Joline Sögemeier, Liv Thiesen und Bastian von der Heyden.

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Cappenberger Konzertkalender 2014 Sonntag, 6. April, 17:00 Uhr 1. Vespermusik Palmsonntag, 13. April, 17:00 Uhr Orgelkonzert mit He nk G. van Putten, Roosendaal, Niederlande Sonntag, 4. Mai, 17:00 Uhr 2. Vespermusik Sonntag, 18. Mai, 17:00 Uhr Orgelkonzert mit Otto Krämer aus Straelen, Deutschland

Sonntag, 20. Juli, 17:00 Uhr Orgelkonzert mit Johan He rmans, Hasselt, Niede rlande Sonntag, 3. Augus t, 17:00 Uhr 5. Vespermusik Sonntag, 17. Augus t, 17:00 Uhr Orgelkonzert mit Stephen Tharp, New York, USA Sonntag, 7. September, 17:00 Uhr 6. Vespermusik Sonntag, 21. September, 17:00 Uhr Orgelkonzert mit Ernst E rich Stende r, Lübeck, Deutschland Sonntag, 5. Oktober, 17:00 Uhr Orgelkonzert mit Ton van Eck, Haarlem, Niederlande

Sonntag, 1. Juni, 17:00 Uhr 3. Vespermusik Sonntag, 15. Juni, 17:00 Uhr Orgelkonzert mit Etienne Walhain, Tournai, Be lgien

Dürfen wir Ihnen unsere CD „In dir ist Freude“, eingespielt von M. Markuszewski an unserer Cappenbe rger Orgel, als ein besonderes Weihnachtsgeschenk empfehlen? Die CD ist für 14,00 € im Pfarram t erhältlich.

noch unter Vorbehalt: 16.-22. Juni Musikfestival Schloss Cappenberg, darin am Freitag, 20. Juni, 19:30 Uhr Kirchenkonzert „… in die Nacht“ Sonntag, 6. Juli, 17:00 Uhr 4. Vespermusik

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Allen Leserinnen und Lesern sowie allen unseren Gemeindemitgliedern, Gottesdienstbesuchern und Freunden w체nschen wir auch auf diesem Wege ein gnadenreiches Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr 2014! CapLan ist der Pfarrbrief der Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes Evangelist zu Cappenberg und Langern, herausgegeben vom Pfarrgemeinderat. Pfarrgemeinderat. Alle Angaben und Termine nach bestem Wissen, aber ohne Gew채 hr. Anschrift der Redaktion: Kath. Pfarramt, Schloss Cappenberg 1, 59379 Selm, Tel. 0230602306-50511, Fax 0230602306-73360, Email: info@stiftskircheinfo@stiftskirche-cappenberg.de, Internet: www.stiftskirchewww.stiftskirche-cappenberg.de

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Weihnachtspfarrbrief Cappenberg  

Pfarrbrief der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Evangelist in Selm-Cappenberg Advent und Weihnachten 2013

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