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KÄRNTNER GESUNDHEITSRATGEBER 2016 Service und Tipps für die ganze Familie

teil l a i z e p S mit

5+ 5 L A T I V Gesundheits- und Pflegedienstleister im Überblick In Kooperation mit:


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GESUNDHEITSRATGEBER Kärnten 2016


Gemeinsamer Kurs bei der Gesundheitsversorgung

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er „Kärntner Gesundheitsratgeber 2015/16“, den Sie in Ihren Hän­den halten, zeigt die Vielfalt an Leis­tungen, die unser Gesundheitssystem anbietet und gibt auch eine Orientierung dabei, die richtigen Ansprechpartner zu finden. Der Blick auf die Kärntner Gesundheitslandschaft zeigt, dass wir auf unser Gesundheitssystem mit Recht stolz sein dürfen. Ein ganz wichtiger Grundpfeiler, zu dem sich alle Akteure bekennen, ist dabei, dass jede und jeder, die oder der medizinische Leistungen benötigt, diese auch in Anspruch nehmen kann und zwar ungeachtet des finan­ ziellen Backgrounds, etwaiger Vorerkrankungen und auch des Alters. Damit ein funktionierendes System weiter erfolgreich sein kann, muss aber immer wieder darauf geschaut werden, ob es noch auf Kurs ist. Laufende Kurs-Korrekturen gewährleisten das. Eine solche ist die Gesundheitsreform, die derzeit auf Schiene gebracht wird. Ziel ist nicht, Leistungen zu kürzen, sondern sie noch besser auf den Bedarf abzustimmen und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. So können dann wieder

andere Leistungen ausgebaut werden. Ein Beispiel dafür ist die Zahnspange für Kinder und Jugendliche bei schwerwiegenden Zahn- und Kieferfehlstellungen (IOTN 4 oder 5), die mit 1. Juli 2015 als neue Leistung der Sozialversicherung eingeführt wurde. Stetig erweitert wird auch das Angebot im Bereich Prävention. Allein die KGKK bietet eine Vielfalt an kostenfreien Beratungen an – von der Zahnprophylaxe über die Raucherentwöhnung bis zur Diabetes-Typ-II-Beratung. Denn alle Aktivitäten, die helfen, Gesundheit zu erhalten oder Verschlechterungen des Gesundheitszustandes zu verhindern, ersparen jeder bzw. jedem Einzelnen viel Leid. Was Sie selbst dazu beitragen können, sich gesund und fit zu erhalten, erfahren Sie auch auf der Gesundheitsplattform „kärngesund“ (www.kaern-gesund.at). Sei es bei dieser Plattform, sei es bei der Weiterentwicklung der Gesundheitsreform – erfreulich ist, dass alle für die Gesundheitsversorgung maßgeblichen Kräfte im Land gemeinsam und einig für das Ziel eintreten, diese Versorgung immer weiter zu optimieren.

Georg Steiner, MBA Obmann der Kärntner Gebietskrankenkasse

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INHALT „Gesundes Leben“ GKK Kärnten: Ihr Partner in Gesundheitsfragen . . . . . . . . . . . . Geburtsstation St. Veit mit modernster Diagnostik . . . . . . . . . Revolutionierende Erkenntnisse der Krebstherapie . . . . . . . . .

Guide 2016 KÄRNTEN

Impressum Medieninhaber, Herausgeber und Projektmanagement: alpscapes® project & development GmbH, Worounitzaweg 10 9582 Finkenstein E-Mail: office@alpscapes.com Chefredaktion: Franz J. Martinz Produktion & Layout: printMASTER Werbeagentur GmbH, Domgasse 8, 9020 Klagenfurt am Wörthersee. Anzeigenpartner: Werbeagentur PR Creative, Kirchgasse 8, 9560 Feldkirchen Fotos: bigstock, K-GKK, SV-Hauptverband, Archiv. Inserenten bzw. PR-Agenturen gewährleisten die Bildrechte ihrer Einschaltungen bzw. redaktionellen Beiträge. Hersteller: ESTERMANN GMBH Weierfing 80 | 4971 Aurolzmünster Tel.: +43 7752 85911 88; www.estermann-druck.at Sprachliche Gleichbehandlung: Soweit im redaktionellen Inhalt personenbezogene Bezeichnungen nur in der männlichen Form angeführt sind, beziehen sie sich gleichermaßen auf Frauen und Männer. Haftungsausschluss: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Angaben und Informationen in diesem Gesundheits- und Serviceratgeber trotz sorgfältiger Recherche ohne Ge-

währ erfolgen und somit eine Haftung des Herausgebers in jedem Fall ausgeschlossen ist.

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Burnout und Wege aus der Erschöpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . Nutzen Sie die Vorsorgeuntersuchung! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Pflanzlich gegen Harnwegsinfekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hilfe bei Esstörungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gut beraten zu mehr Lebensqualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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„Gesund mit VITAL 55+“ Ernährung im Alter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die Zukunft der 24-Stunden-Betreuung . . . . . . . . . . . . . . . . . . ELGA – wichtige Befunde auf einen Blick . . . . . . . . . . . . . . . . . Pflegeheimbetreiber mit Herz und Seele . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gut hören ist gut fürs Gehirn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Astrologische Ratschläge für das Marsjahr 2016 . . . . . . . . . . .

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„Service & Beratung“ GKK-Service- und Beratungsnummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kärntner Gesundheitszentren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonstige Gesundheitsdienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wichtige Notrufnummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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KÄRNTNER GEBIETSKRANKENKASSE:

Ihr Partner in Gesundheitsfragen Ob Krankheit oder Geburt, Zahnschmerzen oder Gesundheitsvorsorge – in all diesen Fällen bietet die Kärntner Gebietskrankenkasse umfassende Betreuung.

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ie flächendeckende medizinische Versorgung von Heiligenblut bis Lavamünd reicht von der Diagnostik bis hin zu einer umfassenden Therapie und ist stets ein Anliegen der sozialen Krankenversicherung. Durch moderne, zukunftsorientierte Vertragsgestaltungen ist es der Kärntner GKK gelungen, für nahezu 432.000 Versicherte, davon sind rund 108.000 beitragsfrei mitversicherte Angehörige, den Zugang zu hochwertigen medizinischen Leistungen zu gewährleisten. Die Kärntner Gebietskrankenkasse hat in enger Zusammenarbeit mit der Kärntner Ärztekammer einen Stellenplan ausgearbeitet, der sowohl auf regionale Besonderheiten, wie auch auf berechtigte Anliegen

Obmann Georg Steiner, MBA u. Direktor Dr. Johann Lintner (re)

der Bevölkerung Rücksicht nimmt.

640 KGKK-Vertragsärzte sichern die medizinische Versorgung der Bevölkerung n2  56

Ärzte für Allgemeinmedizin n1  96 Fachärzte verschiedener Fachgruppen n1  76 Fachärzte für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde/ Zahnärzte n 12 Kieferorthopäden In den vergangenen 10 Jahren wurde die ärztliche Versorgung

der Bevölkerung mit 17 neuen – zusätzlichen – Planstellen in Kärnten weiter verbessert! Neben den Vertragsärzten stehen zusätzliche Wahlärzte zur Verfügung.

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OA Dr. Silvia Amberger wird künftig mit der neuen Ultraschallsonde pränatale Untersuchungen durchführen.

Übergabe des Hightech-Geräts (v. l.):: DDr. Doris Lakomy (Horten-Stiftung), Prim. Dr. Freydun Ronaghi, MBA (Leiter Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe), Mag. Michael Steiner, MAS (Gesamtleiter), Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch (Ärztlicher Direktor), OA Dr. Silvia Amberger, Stationsleiterin DGKS Astrid Koschier

Hochmoderne Ultraschallsonde für Geburtsstation St. Veit

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chwangere Frauen werden im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/ Glan mit einer neuen Ultraschallsonde untersucht. Dank einer Spende der Helmut Horten-Stiftung konnte die Geburtenstation die hochmoderne Ultraschallsonde für pränatale Untersuchungen in Empfang nehmen. Übergeben wurde das Spezialgerät von DDr. Doris Lakomy, der Präsidentin des wissenschaftlichen Beirates der Stiftung. Auf der Geburtenstation am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan ist der Storch besonders fleißig. Jährlich erblicken im Ordensspital rund 700 Kinder das Licht der Welt. Jetzt wurde die Geburtenstation mit einer der modernsten Ultraschallsonden ausgestattet, die pränatale Untersuchungen mittels modernster Technik ermöglicht. „Durch die großzügige Spende der Helmut Horten-Stiftung gelingt es dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, eine zeitgemäße und erstklassige Pränatal-Diagnostik zu gewährleisten“,

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freut sich der Gesamtleiter des Hauses, Mag. Michael Steiner, über die mehr als 20.000 Euro dotierte Spende.

Hightech-Gerät für Ordensspital In der 12. Schwangerschaftswoche wird in den meisten Fällen die erste Ultraschalluntersuchung durchgeführt. „Die Sonde ermöglicht vielfältige Anwendungen im Bereich des Ultraschalls, zum Beispiel die Untersuchung des Herzens und der Organe“, betont der Leiter der Abteilung Gynä­ kologie und Geburtshilfe Prima­ rius Dr. Freydun Ronaghi, bei der Übergabe. Die vorgeburtliche Diagnostik ermöglicht die frühe Überprüfung des Gesundheitszustandes des Ungeborenen. Therapiemaßnahmen können somit, wenn notwendig, frühzeitig eingesetzt werden. „Allein durch die verbesserte Bildqualität und durch den modernen Schallkopf, können Fehlbildungen im Rahmen der Untersuchung leichter erkannt werden“, ergänzt Oberärztin Dr. Silvia Amberger.

Pränatale Untersuchungen sehr gefragt In der Betreuung schwange­rer Frauen haben qualitativ hochwertige Ultraschalluntersuchungen einen zusätzlichen Stellenwert erhalten und sind Bestandteil der Schwangerenvorsorge. Allerdings sind pränatale Untersuchungen Privatleistungen. Ein Großteil der werdenden Mütter nimmt diese Möglichkeit dennoch in Anspruch.

Horten-Stiftung – Im Dienst der guten Sache 1972 wurde die Horten-Stiftung von Helmut Horten ins Leben gerufen. Die Horten-Stiftung bezweckt die Förderung des Gesundheitswesens durch Zuwendungen an medizinische Forschungsstätten, Spitäler und sonstige Institutionen der Krankenpflege sowie an Personen, die im medizinischen Sinne bedürftig sind. Von 1972 bis 2013 wurden mehr als 9 Mio. Euro an Spenden ausbezahlt. Seit 1999 ist DDr. Doris Lakomy die Präsidentin des wissenschaftlichen Beirates der Helmut Horten-Stiftung.


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Betreuungskosten als außergewöhnliche Belastung

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achfolgend wollen wir Sie darüber genauer informieren, wie Sie Betreuungskosten bei Betreuung zu Hause als außergewöhnliche Belastung geltend machen können. Bei einer Betreuung zu Hause sind die damit verbundenen Aufwendungen wie bei einer Heimbetreuung ab Bezug von Pflegegeld der Pflegestufe 1 als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig. Dabei können alle im Zusammenhang mit der Betreuung anfallenden Aufwendungen und Ausgaben, wie zum Beispiel Kosten für das Pflegepersonal und eventuelle Aufwendungen für die Vermittlungsorganisation, geltend gemacht werden. Diese Aufwendungen sind um die erhaltenen steuerfreien Zuschüsse (z. B. Pflegegeld, Zuschuss zu den Betreuungskosten) zu kürzen.

Steuerlich abzugsfähige Aufwendungen: • In Rechnung gestellte Aufwendungen einer Trägerorganisation bei Betreuung durch eine Arbeitnehmerin/einen Arbeitnehmer dieser Organisation der Caritas, Hilfswerk, Volkshilfe usw.

• Alle Geldaufwendungen (Gehalt, Sozialversicherungs- und Dienstgeberbeiträge) und Sachbezüge aus dem Dienstverhältnis bei Anstellung einer Betreuungsperson • Alle Zahlungen und Sachbezüge an eine selbstständig tätige Betreuungsperson Achtung: Erforderlich sind Zahlungsbelege mit Name und Anschrift der Betreuungsperson, Datum, Zweck und Rechnungsbetrag. Die Belege sind sieben Jahre aufzubewahren.

Beispiel Eine betreuungsbedürftige Person mit Pflegestufe 5 erhält Pflegegeld in Höhe von 859,30 Euro monatlich. Sie wird von zwei selbständigen Betreuerinnen, die sich im 14-Tage-Rhythmus abwechseln, betreut. Die Betreuerinnen erhalten neben einem Honorar (inkl. Fahrtkosten) von 700 Euro für 14 Tage, auch Kost und Quartier (siehe Tabelle unten). Der die steuerfreien Zuschüsse übersteigende Betrag in Höhe von 7.542,80 Euro pro Kalenderjahr kann vom Betreuten oder vom alleinverdienenden Ehe-

Aufwendungen für zwei selbstständige Betreuungspersonen (siehe Beispiel 1) 2 x 10.277,20  20.554,40 abzüglich Pflegegeld (Stufe 5) jährlich abzüglich Förderung für selbstständig tätiges Betreuungspersonal jährlich (225 Euro mtl.)  Außergewöhnliche Belastung 

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– 10.839,60 – 2.700,00 7.014,80

Mag. Johann Picej Steuerberater partner ohne Abzug des Selbstbehaltes als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Zusätzlich können Arztkosten sowie Kosten für Arzneiund Pflegemittel als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. In der Folge kommt es zu einer Erstattung von Lohnsteuer in Abhängigkeit Ihres Steuertarifes. Durchsichtlich kann man mit einer Steuergutschrift in Höhe von 1/3 der verausgabten außergewöhnlichen Belastung rechnen. Bezieht die zu betreuende Person kein oder ein zu niedriges eigenes Einkommen, dann kann die unterhaltsverpflichtete Person, die die Aufwendung trägt, diese als außergewöhnliche Belastung geltend machen. In diesem Fall erfolgt jedoch die Kürzung um den Selbstbehalt. Gerne stehen wir Ihnen für eine kostenlose Erstberatung in unserer Kanzlei in der Pischeldorfer Straße 107 zur Verfügung.


Neue Erkenntnisse revolutionieren Krebstherapie Verbesserte Behandlungsergebnisse bei Melanom, Lungenkrebs & Co.

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n den letzten Jahren wurden dank bahnbrechender Erkennt­nisse über die Interak­ tionen zwischen Tumorzellen und körpereigener Immunabwehr völ­lig neue Therapieansät­ze entwickelt. Zur Behandlung bestimmter Formen von fortge­ schrittenem Lungen- und Hautkrebs stehen innovative Subs­ tanzen zur Verfügung, die in Österreich bereits erfolgreich eingesetzt werden: Nach einem seit 2011 verfügbaren Cytoto­ xic T-Lymphocyte Antigen 4 (CTLA-4)-Blocker wurden erst kürzlich zwei Programmed Cell Death 1 (PD-1)-Hemmer zugelassen. Mit diesen neuen Immuntherapeutika gelingt es, die Lebenszeit der Betroffenen deutlich zu verlängern.

Wirkmechanismen der Immuntherapie Bisher wurde ein Tumor im

Wesentlichen als eine Ansammlung bösartiger Zellen betrachtet. Nun wird er mitsamt dem ihn umgebenden Gewebe eher als eine organähnliche Struktur gesehen, dire mit den körpereigenen Zellen des Bindegewebes, der Blutgefäße sowie des Immunsystems intensiv interagiert. „Therapeutisches Ziel ist es nun, das Immunsystem durch eine Blockade dieses Dialogs wieder gegen den Tumor zu mobilisieren“, betont Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Leiter der Univ.-Klinik für Innere Medizin I und Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie der MedUni Wien/AKH Wien. Dazu bedient man sich v. a. folgender Mechanismen: An der Oberfläche von Abwehrzellen (TLymphozyten) existieren bestimmte Rezeptoren wie beispielsweise Cytotoxic T-Lympho­ cyte Antigen 4 (CTLA-4) oder Programmed Cell Death 1 (PD-1).

Deren Aufgabe besteht normalerweise darin, überschießende Immunreaktionen zu hemmen, indem sie die Aktivität der T-Zellen bremsen. Tumorzellen sind in der Lage, genau diesen Regulationsmechanismus zu verstärken und so quasi für ihre eigenen Interessen zu nutzen: Sie bilden an ihrer Zelloberfläche Proteine, die an die Rezeptoren der Abwehrzellen andocken und unterdrücken auf diese Weise die körpereigene Immunabwehr.

Immun-CheckpointInhibitoren Neue Immuntherapien setzen auf die Blockade dieser Hemmung mithilfe speziell entwickelter monoklonaler Antikörper, sogenannter Immun-CheckpointInhibitoren wie CTLA-4- oder PD1-Hemmer. Diese richten sich gezielt gegen spezifische Antigene an Krebszellen, um diese zu schä-

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Pressegespräch „Immuntherapie – Revolution in der Onkologie“ am 7. September 2015 im Hörsaalzentrum der MedUni Wien/AKH Wien vom Verein „Leben mit Krebs“ in Kooperation mit MedUni Wien und AKH Wien und mit Univ.-Prof. Dr. Gabriela Kornek (Präsidentin des Vereins „Leben mit Krebs“, Leiterin der Cancer School CCC Vienna und Ärztliche Direktorin des AKH Wien), Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski (Leiter der Univ.-Klinik für Innere Medizin I und Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie der MedUni Wien/AKH Wien), Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger (Leiter der Univ.-Klinik für Dermatologie und Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine Dermatologie und Dermatoonkologie der MedUni Wien/AKH Wien und Dr. Peter-Michael Zaininger (Patient mit metastasierendem Melanom). ©  Fotodienst/Klaus Ranger

digen oder ihre Wachstumssignale zu blockieren. Gleichzeitig ermöglichen bzw. erleichtern sie den Abwehrzellen das Erkennen von Krebszellen. Dadurch wird quasi die Bremse der Immunabwehr gelöst – Killerzellen und die weißen Blutzellen (Lymphozyten) werden in die Lage versetzt, die Tumorzellen durch zytotoxische

Reaktionen zu bekämpfen.

Erfolge beim metastasierten Melanom „Erste Erfolge durch die innovativen Substanzen konnten insbesondere in der Behandlung des metastasierten Melanoms realisiert werden“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Leiter

der Univ.-Klinik für Dermatologie und Leiter der Klinischen Abteilung für allgemeine Dermatologie und Dermatoonkologie der MedUni Wien/AKH Wien. Vor 2010 standen lediglich unzureichende Chemotherapien zur Verfügung, die mittlere Lebenserwartung lag bei nur sechs Monaten. Deutliche Therapiefortschritte werden mit

GEMEINDE

STEUERBERG

9 5 6 0 ST E U E R B E R G 4 · T E L E F O N 0 4 271 / 2 2 21 w w w. s t e u e r b e r g . a t

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teuerberg, das versteckte Paradies im Herzen Kärntens, beeindruckt vor allem durch seine idyllische Naturlandschaft. Der „Kraftstein“ oder der sagenumwobene „Bösensteiner Wasserfall“ sind ebenso beliebte Ausflugsziele wie die kunstgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten – etwa die Burgruine Steuerberg und verschiedene Kirchen. Ob zum Eislaufen im Winter oder zum Schwimmen im Sommer, gilt der Goggausee als Tourismus­ attraktion. Besonders beliebt sind der riesige Sandkasten mit Spezialsand und eigener Wasserquelle sowie der Kinderspielplatz, wie auch der Beachvolleyballplatz.

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den kürzlich zugelassenen PD1Hemmern Nivolumab und Pembrolizumab erzielt. Das Behandlungsarmentarium wurde weiters durch Kinasehemmer (z. B. Vemurafenib) ergänzt. Dank der neuen Substanzen konnte das mittlere Gesamtüberleben von Patienten mit metastasiertem Melanom auf etwa zwei Jahre verlängert werden.

Verlängertes Überleben bei fortgeschrittenem Lungenkrebs „Nivolumab wurde auch zur Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) – der häufigsten Form von Lungenkrebs – zugelassen, das nicht mehr auf eine Chemotherapie anspricht“, führte Zielinski aus. Die 1-Jahres-Überlebensrate stieg beispielsweise von 24 Pro-

zent auf 42 Prozent, das progressionsfreie Überleben von2,8 auf 3,5 Monate. Auch Patienten, die auf zwei oder mehr vorhergehende Chemotherapien nicht mehr angesprochen hatten, profitierten von der Immuntherapie .

Zukunftsperspektiven „In ersten Studien konnten auch schon Hinweise auf die Effektivität der Immuntherapien bei anderen Tumorarten gewonnen werden“, so Zielinski. Dazu gehören u. a. Leberkrebs, Nierenzell- und Prostatakarzinom sowie HNO-Tumore, aber auch das sogenannte Triple-Negative-Mammakarzinom. Ein weiteres Forschungsfeld gilt der Entwicklung von individuell optimierten Therapiestrategien. „Derzeit laufen v. a. Untersuchungen, um die Wirksamkeit

von Kombinationen zu testen und jene Patientengruppen zu identifizieren, die jeweils am meis­ ten von einem Therapieschema profitieren“, berichtet Pehamberger. Darüber hinaus wird nach Tumormarkern als Prädiktor für das Therapieansprechen sowie nach Wegen zur Überwindung von Resistenzentwicklungen geforscht. Die Experten sind überzeugt, dass die Immuntherapie einen Durchbruch darstellt und die Landschaft der Krebstherapie völlig verändern wird. Sie bietet bei verschiedenen Tumoren eine Chance, die Erkrankung über lange Zeit und bei guter Lebensqualität der Betroffenen beherrschen zu können. Weitere Infos im Web unter: http://www.leben-mit-krebs.at

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Die Rechte der Patienten im Spital Von Rechtsanwalt

Dr. Adrian Hollaender

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er Anspruch auf optimale medizinische Betreuung ist ein wesentliches Recht jedes Patienten. Dies gilt für Aspekte der Gesundheitswahrung im Rahmen der Präventivmedizin ebenso wie im Rahmen der Heilbehandlung. Optimale medizinische Betreuung bedeutet: Diagnose und Behandlung lege artis nach dem neuesten Stand der Wissenschaft und unter Verwendung moderner und behandlungsadäquater medizinischer Geräte und Medikamente. Dabei ist der höchste Standard an Aufmerksamkeit gegenüber dem zu behandelnden Patienten seitens der Ärzteschaft und des Pflegepersonals in einem Spital geboten. Das Recht auf bestmögliche Versorgung im Krankenhaus geht in Österreich Hand in Hand mit umfangreichen Aufklärungsrechten der Patienten und damit korrespondierenden Aufklärungspflichten der Ärzte. Dies stellt letztere mitunter vor große Herausforderungen, denn es ist schwierig, komplexe medizinische Sachverhalte einem Laien so zu verdeutlichen, dass er aufgrund dessen eine wohlüberlegte rechtswirksame (und solcherart ein tatsächliches Verständnis der medizinischen Situation erfor-

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dernde) Einwilligungserklärung abgeben kann. Insbesondere im Hinblick auf die Entscheidung über Operationen ist aufgrund der damit verbundenen Risikobeurteilungen und Erfolgsprognosen besondere Obacht beider Seiten (also von Ärzten und Patienten) notwendig, denn nur ein vollständig informierter Patient kann die Tragweite einer Entscheidung erkennen, sodass die der jeweiligen Situation entsprechende Entscheidungsfindung letztlich auf einer verständlichen ärztlichen Aufklärung gegenüber dem Patienten einerseits und der darauf aufbauenden Einsicht des Patienten andererseits beruht. Nur im Zusammenwirken kann dies gut funktionieren. Und sollte trotz allem ein Patient im Krankenhaus dennoch Schaden erleiden, so gibt es im Konfliktfall erfahrene Rechtsanwälte und Gerichte, die in strafrechtlicher Hinsicht spezifische Deliktsfälle wie eigenmächtige Heilbehandlung, Kurpfuscherei, Körperverletzung oder fahrlässige Tötung und in zivilrechtlicher Hinsicht mögliche Schadenersatzansprüche prüfen. Für letztere bedarf es des Nachweises eines rechtswidrigen und schuldhaften schädigenden Handelns. Es muss dabei kein Vorsatz vorliegen, sondern es genügt bereits fahrlässiges Handeln. Insgesamt erweisen sich so-

mit die rechtlichen Parameter für Patienten in Österreich als wohlfundiert sowohl im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben zur Sicherstellung optimaler medizinischer Betreuung im Krankenhaus als auch im Hinblick auf die juristische Ahndung allfälliger dennoch unterlaufener Behandlungs- und Betreuungsfehler. Dr. Adrian HOLLAENDER ist Rechtsanwalt in Wien unter inhaltlicher Spezialisierung auf komplexe Causen sowie vielgefragter Vortragender und Autor zahlreicher Fachpublikatio­ nen zu zivilrechtlichen, strafrechtlichen und menschenrechtlichen Themen.

Rechtsanwaltskanzlei Dr. Hollaender Wehrgasse 28/7, 1050 Wien E-Mail: calix.hollaender@chello.at Tel.: 01 / 890 22 09 und 0 67 6 / 433 46 02


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Alpine Wellness in der Region Bad Kleinkirchheim Das Schönste an Bad Kleinkirchheim ist, dass man hier alles kann – aber nichts muss. Breite, frisch präparierte Pisten und viele attraktive Angebote machen den Winter in den Nockbergen zu etwas ganz Besonderem. Bad Kleinkirchheim bietet am Südbalkon der Alpen nockalpinen Skigenuss.

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as milde und sonnenreiche Klima ist wie geschaffen für einen sportlich aktiven Urlaub. Beim Sonnenbaden, Wandern, Schwimmen, Biken, Joggen – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Naturerlebnis und Thermalquel­ len kombinieren sich in Bad Kleinkirchheim zu einer einzigartigen Empfindungswelt. Gleich zwei Thermen versprechen Erholung, sanftes Wohlgefühl, Besinnung: In der Therme St. Kathrein und dem Thermal Römerbad werden

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Körper und Geist entspannt, die Leichtigkeit des Seins gefördert. Die Therme St. Kathrein ist ein liebevoller Ausgleich für alle, die kleine Wellen und Ruhe suchen. 1.200 m2 Wasserfläche bieten Erholung pur. Sinnliche Farbgebung, effektvolle Lichtinszenierungen und großzügige Ruhebereiche kennzeichnen das Thermal Römerbad. Der Körper umhüllt von wohliger Wärme, inmitten attraktiver, sanfter Berglandschaft, großzügige Ruhe- und Liegeräume zum Träumen. Vor den Augen faszinierende Gipfel. Streicheleinheiten für die Seele, Harmonie für Körper und Geist. In den Beauty– und Massageabteilungen dürfen Sie sich verwöhnen lassen, in den Thermen einfach abtauchen. Vom Haubenlokal bis zur rustikalen Buschenschänke, ob heimische Schmankerl oder interna­ tionale Top-Cousine – man kann es sich nach einem schönen Urlaubstag rundum gut gehen lassen …

Tauchen Sie ein in ein unvergleichliches Urlaubsparadies in den Alpen: Von 5-Stern-Hotels über Gasthöfe bis hin zu gemütlichen Pensionen und Ferienwohnungen (teilweise ganz im regionalen Zirbenholz ausgestattet) bietet Bad Kleinkirchheim Urlaub in alpiner WellnessDimension.

Nähere Informationen:

Bad Kleinkirchheim Tourismus Dorfstraße 30 9546 Bad Kleinkirchheim Tel. + 43 (0) 4240 – 8212 www.badkleinkirchheim.at


Allianz Global Assistance Reiseversicherung:

365 Tage sicher auf Reisen und im Alltag Ausrutscher im Urlaub? Arzt oder Krankenhausaufenthalt im Ausland? Gepäck weg? Oder fällt die Reise ins Wasser, weil Kinder, Haustier oder Pflegerin krank sind?

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er oft verreist, ist zum Beispiel mit dem TOP PLUS Jahresschutz 365 Tage im Jahr weltweit rund um die Uhr auf der sicheren Seite, ohne jedes Mal aufs Neue ans Versichern denken zu müssen. Internationale Einreiseansprüche sind damit ebenso erfüllt wie individuelle Ansprüche an

umfassenden Auslandskranken-, Unfall-, Gepäck-, Reisehaftpflicht- und Stornoschutz. Die Allianz Global Assistance Reiseversicherung deckt medizinische Kosten weltweit. Dazu zählen auch Privatarzt-, Privatspitals- und Transportkosten. Bei Notwendigkeit werden die Verlegung in ein medizinisch besser ausgestattetes Krankenhaus sowie der Heimtransport vom 24-Stunden-Notrufteam organisiert. Eine mögliche Verrechnung mit der Krankenkasse passiert direkt über Allianz Global Assistance, Versicherte müssen nicht mehrfach Unterlagen einreichen.

Nähere Info zu Leistungen der Allianz Global Assistance erhalten Sie im Reisebüro, im Allianz Global Assistance Service Center (service@allianz-assistance.at, Tel. 01/52503-6811) oder auf www.allianz-assistance.at

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Zeckenbiss shishiga/Fotolia.com Produktfotos ©www.gesundescheide.at ©

Dr. Doris Linsberger Thomas Karl

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Borreliose nach Insektenstich im Sommer? Bei mehrwöchiger Therapie mit Antibiotika Darm- und Scheidenflora aufbauen!

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ie lauern im Gras, auf Sträuchern, im Gestrüpp und warten auf ihre Opfer: die Zecken. Bei Menschen können sie mit einem Biss nicht nur Meningitis, sondern auch eine andere gefährliche Infektion, die Borreliose, übertragen. Die Therapie besteht aus einer mehrwöchigen Einnahme eines Antibiotikums. Borreliose wird durch das Bakterium „Borrelia burgdorferi“ hervorgerufen und ist weit verbreitet: Jährlich erkranken etwa 50.000 Perso­nen in Österreich an Borreliose..

Drei Stadien der Borreliose Borreliose wird je nach Erscheinungsbild in drei Stadien eingeteilt, wobei diese Einteilung nicht bei allen Patienten anwendbar ist, da atypische Verläufe sehr häufig vorkommen. Für Stadium I ist das „Erythema migrans“ charakteristisch. Hierbei handelt es sich um einen hellroten, rundlichen Fleck rund um die Einstichstelle, der innerhalb weniger Tage bis zu drei Wochen nach dem Zeckenbiss auftritt.

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Im Stadium II kommt es zur Ausbreitung der Infektion im Körper entlang der Blut- und Lymphgefäße. Verschiedene Organe wie das Nervensystem, der Bewegungsapparat und das Herz können befallen werden. Stadium III tritt erst Monate, manchmal auch Jahre, nach der Erstinfektion auf. Symptome sind Gelenkentzündungen (Arthritis) und chronische Hautschäden. Selten treten auch Schädigungen am Nervensystem auf. Betroffene leiden dann an unterschiedlicher Symptomatik wie Konzentrationsstörungen, Depressionen, Nervenausfällen und Lähmungen.

Die Behandlung Eine antibiotische Therapie sollte nach klinischer Diagnose sofort erfolgen, um die weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern und die Bakterien aus dem Organismus zu eliminieren. Die Dauer der Therapie beträgt je nach Stadium meist drei bis vier Wochen. Da durch die Antibio-

tika-Therapie bekanntlich nicht nur die krankheitserregenden, sondern auch die guten Bakterien abgetötet werden, ist es wichtig, sowohl die Darm- als auch die Scheidenflora mit milchsäurebildenden Bakterien (Laktobazillen) zu sanieren. „Folge einer Antibiotikatherapie ist ein Ungleichgewicht der Scheidenflora, was zu unangenehmen Symptomen führt. Daher empfiehlt sich prinzipiell nach einer Einnahme von Antibiotika, oder besser noch parallel dazu, der Aufbau der Flora mit einem Laktobazillenpräparat“, so Dr. Doris Linsberger, Frauenärztin in Wien und Krems. Zum Aufbau der Scheidenund Darmflora eignen sich besonders Laktobazillen des Stammes Casei Rhamnosus. Sie sind in Gynophilus® Scheidenkapseln und in dem diätischen Lebensmittel Florea® enthalten. Beide Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich! Kostenlose Broschüre und Gratismuster anfordern unter www.gesundescheide.at


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Gesundheit & Kur im familiären Wohlfühlambiente Aktive Gesundheitsvorsorge in den Wilfinger Hotels in Hartberg und Bad Waltersdorf

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er sich gesund ernä­ hren, abnehmen, et­ was für den Stützund Bewegungsapparat tun oder sich einfach nur erholen möchte, findet in den familiengeführten Hotels alles, was gesund macht und gesund hält. Mit vegetarischen und basischen BioVollwertköstlichkeiten aus der Grünen-Hauben-Naturküche verwöhnen die Hotels bereits seit über 40 Jahren ihre Gäste und begleiten diese während des Aufenthaltes auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil. Neben dem einzigartigen Ernährungskonzept sind wir-

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kungsvolle Kräuterheilmittel nach Hildegard v. Bingen, ein abwechslungsreiches Bewegungs& Entspannungsprogramm so­ wie die medizinisch-therapeutische Kompetenz Basis der Philosophie. Ärzte, Therapeuten, Ernährungsberater, Sportwissenschaftler sowie Bio-Köche stehen mit Rat und Tat zur Seite. Die Wilfinger Hotels sind unter anderem Spezialisten für ernährungsbedingte Erkrankungen z. B. Stoffwechselerkrankungen, Übergewicht, Diabetes mellitus uvm. sowie für Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. „Unsere Gäs-

te sollen sich wohl fühlen und Freude am gesunden Lebensstil haben“, so Roman H. Wilfinger, Geschäftsführer. Erholung und Entspannung kommen während eines Aufenthaltes bzw. einer Kur nicht zu kurz: In der hoteleigenen Therme, Bade- & Saunalandschaft, auf der Sonnenterrasse, im großzügigen Garten mit Biotop sowie an vielen schattigen Ruheplätzen können die Gäste ihre Zeit so richtig genießen. Dazu trägt auch die Herzlichkeit der langjährigen MitarbeiterInnen und die familiäre Atmosphäre bei.


Stressbewältigung und Lebensfreude Vom 5.-8. Mai und vom 27.–30. Oktober 2016 im Biolandhaus Arche auf der Saualpe in Kärnten, mit medizinischer Prävention, autogenem Training und Wanderungen sowie seelsorgerlichem Gespräch.

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mmer mehr Menschen fühlen sich im Alltag „ausgebrannt“ und sind auf der Suche nach ein wenig Ausgleich vom täglichen Stress. Bei diesen Tagen erleben Sie nicht nur das wunderschöne Wandergebiet der Saualpe, sondern lernen auch parallel mittels Dankbarkeitsübungen, einer Körperreise, medizinischer Prävention und autogenen Training, gemeinsam mit Prim. Dr. Thomas Platz, Ihren

täglichen Ablauf zum Positiven zu steuern. Dazu kommt, dass der Aufenthalt in der Natur Ihrem Körper und der Seele gut tun wird. Bei Wanderungen mit Diakon und Bergwanderführer Mag. Robert Graimann finden Sie außerdem einen anderen Zugang zu sich und lernen die Welt von oben aus einem anderen Blickwickel zu sehen. Ein seelsorgerliches Gespräch von ihm wird außerdem angeboten. Wir können Ihnen versprechen, dass Sie wieder mit neuen Kräften in den Alltag zurückkehren werden. Buchung und Info bei

Alpin-Süd Tourismus Kirchgasse 8 9560 Feldkirchen 0699/19540157 office@alpin-sued.at

Leistungen n4  Tage im Biolandhaus Arche*** in Eberstein inkl. n Vollwertverpflegung n 3 x geführte Wanderung n 3 x Abend- und 3x Morgeneinheiten mit Prim. Dr. Platz zu je 90 min. n 1 x „True-Age-Messung“ n + 1 Hervis Outdoorjacke kostenlos n (Abholung Bahnhof St. Veit für mit dem Zug Anreisende möglich) n Mindestteilnehmer: 8 Personen nP  reis p. P. im DZ E

445,-

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Wege aus der Erschöpfung Burnout und mehr umfassen die Schwerpunkte der Angebote die 2016 Menschen zu einem gesunden Lebenstil führen können. Primarius Dr. Thomas Platz und MMag. Dr. Simin Bahramiyan-Platz sind dabei Ihre kompetenten Begleiter.

S

chwerpunkt der Angebote ist die Vermittlung des Wissens und die Ermöglichung des Könnens, einen ge­sundheitlich nachhaltigen

Lebensstil zu entwickeln, Belas­tung ausreichend zu verarbeiten, Konflikte aufzulösen, Beziehungen kooperativ zu gestalten und dem Sinn des Lebens näherzukommen. Im Endeffekt geht es um „gut leben können – ge­wußt wie“, mit Prävention, die Sinn macht. Aber woher die Kraft nehmen, den eigenen Lebensstil zu ändern? Jeder Mensch hat einen Wesenskern, der vollkommen und unsterblich ist und über ein eigenes Bewusstsein (oft nur als Ahnung spürbar) verfügt. Wird dieses Bewusstsein aktiviert, er-

fährt sich der Mensch als im Grunde unabhängig von seiner bio-psycho-sozialen Behausung und kann in aller Ruhe an der Sanierung seiner Baustellen ar­ beiten. So ist er den Verhältnissen im Leben nicht mehr so ausgeliefert, da in seinem Wesen alles ok ist. Das schafft Raum, um gut leben zu können.

Verschiedene Vorträge und Seminare zum Thema

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n Gesund leben und arbeiten

n Wege aus der Erschöpfung

Ist unser Rucksack ständig zu schwer und tragen wir ihn weiter, weil wir eben Erwartungen glauben erfüllen zu müssen (aus innerer oder äußerer Abhängigkeit), werden die Reserven immer schmäler. Ist unsere Energie erst verbraucht, ohne dass ausreichend Nachschub kommt, resultiert Erschöpfung: Krankheitsanfälligkeit, Müdigkeit und Leere treten ein, bald folgen Entfremdung und Depression, Angst und Schmerzen. n Vortrag und Diskussion jeden 1. Dienstag, 19 Uhr, Dauer: 90 Minuten in der Ordination Sterneckstraße 48, frei buchbar für Firmen und Organisationen KOSTEN: E 25,– pro TeilnehmerIn

mit präventiver und spiritueller Medizin. Dabei ist die Achtsamkeit als persönliche Haltung und als aufmerksames Bewusstsein im Hier und Jetzt die Grundlage für ein gesundes Selbstverständnis. Dabei geht es nicht um die Vermittlung einer Religion, sondern um eine Identität des Individuums, die an sich schon göttlich ist, aber der Polarität des Lebens ausgesetzt – und dabei oft überfordert ist. Dieser Überforderung lernen wir in diesen Seminaren richtig zu begegnen, um wieder neue Kräfte zu erlangen.

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1- bis 3-tägiges Seminar frei buchbar für Firmen und Organisationen

KOSTEN: E 1500,– pro Tag bis 25 Teilnehmerinnen Fixtermine im Landhaus Eberstein: siehe auf www.psytherapie.net

Intensivkur im Hotel Nai Lert Park Swissotel in Bangkok: 19.–29. März 2016 und 12.–22. November 2016 Fixtermine in Hua Hin am Meer: n 1. bis 12. April 2016 und 26. November bis 6. Dezember 2016 Die TeilnehmerInnen erhalten


„Stressbewältigung und Lebensfreude“ auf der Saualpe in Kärnten 5x Einzelgespräch, 5x Entspannungseinheiten und 5x Gruppengespräche. In Anpassung an die Kultur in Thailand mit viel Sonne und Wärme wird es sehr entspannt zugehen. KOSTEN: E 2600,– inkl. Flug, Unterkunft, Frühstück

n E valuation der

Stressbelastung am Arbeitsplatz:

Nach dem ArbeitnehmerInnenSchutzgesetz für Firmen und Organisationen (insbesondere Sozialund Gesundheitsbetriebe, Apotheken, Ordinationen, Kanzleien) gemeinsam mit Dr. Bahramiyan-Platz, Arbeits- und Gesundheitspsychologin Inhalt: Prävention im Sinne einer spezifischen Vermeidung oder Therapie arbeitsplatzbedingter gesundheitlicher Störungen unter verschiedenen Blickrichtungen Unsere Angebote: 1. Istzustand erfassen: Burnout-Inventories (individuell und/oder betrieblich) ABS, Impulse, WAI, MOA (Evaluation der Belastung) Erschöpfung messen (HRV, BFB) Präventivmedizinischer Check

(biochemisch, physikalisch) 2. M  aßnahmen gemeinsam erarbeiten: 3. Mitarbeitergespräche 4. Seminare für Burnoutprävention, Führungsverhalten und achtsame Kommunikation, Wege aus der Erschöpfung, mehr gesunde Lebensjahre Zeit: Tagesseminare, 9:00 bis 17:00 Uhr (8 EH) Ort: Praxisgemeinschaft Dr. Platz, Sterneckstraße 48 TeilnehmerInnen: 6 bis 8 ReferentInnen: Prim. Dr. Thomas Platz; MMag. Dr. Simin Bahramiyan-Platz Klinische, Gesundheits- und Arbeitspsychologin, Hypnotherapeutin, Kreativ- und Theaterpädagogin Investition: E 250,– pro Person/ Tag inkl. persisches Mittagessen vor Ort

nG  enussgruppe zur

Bewältigung von Stress:

Therapeutisches Kochen (persisch), private Dinner- und Hypnotherapie gemeinsam mit Dr. Simin Bahrahmiyan-Platz, nach Vereinbarung, 17 – 22 Uhr KOSTEN: E 150 pro Person und Termin, Anmeldung unter: info@mental-chance.at

Termin: 5. bis 8. Mai 2016 4 Tage/3 Nächte im Biolandhaus Arche*** in Eberstein inkl. n Vollwertverpflegung n 3 x geführte Wanderung n täglich Abend- und Morgeneinheiten mit Prim. Dr. Platz n 1 x „True-Age-Messung“ Kosten: E 485,– pro Person im DZ + 1 Hervis Fleecejacke kostenlos Weitere Angebote finden Sie unter: www.psytherapie.net

… & Anmeldung:

Primarius Dr. Thomas Platz Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin, Neurologie Arzt für Psychosomatische Medizin, Psychotherapeut 9020 Klagenfurt am Wörthersee Sterneckstraße 48 1120 Wien, Münchenstraße 22 Telefon: 0664/357 69 66, E-Mail: thomas.platz@psytherapie.net home: www.psytherapie.net

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Nutzen Sie die Vorsorgeuntersuchung! Ihrer Gesundheit zuliebe Das Angebot der Vorsorgeuntersuchung richtet sich an alle Personen ab dem 18. Lebensjahr, die ihren Wohnsitz in Österreich haben – also auch an jene, die nicht versichert sind. Mit diesem Angebot steht Österreich im internationalen Vergleich an der Spitze. Kein anderes Gesundheitssystem bietet eine derart umfassende Leistung.

H

auptziele der Vorsorgeuntersuchung sind die Reduktion von Risikofaktoren, die durch geeignete Änderungen im Lebensstil beeinflussbar sind und ein schnelleres Erkennen von Krankheiten, um bessere Heilungschancen zu erreichen. Die Vorsorgeuntersuchung umfasst Untersuchungen, die auf den jeweiligen Lebensabschnitt der Menschen abgestimmt sind. Für die Teilnehmer­ Innen wird ein eigenes Risikoprofil erstellt, das als Grundlage für die weitere Vorgehensweise dienen soll.

Was wird angeboten? n Cholesterinwerte, Blutzucker-

werte und andere Laborpara-

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meter werden anhand einer Blutabnahme bestimmt. Der Blutdruck, Gewicht und Größe werden gemessen. n Eine ausführliche körperli­che Untersuchung, Aufklärung und Unterstützung bei gesundheitsfördernden Veränderungen des Lebensstils: Fragen nach Bewegung, Ernährung und Rauchen werden behandelt, ein eigenes Risikoprofil wird erstellt, um auf die individuelle Lebenssitua­ tion eingehen zu können. n Weitere zielführende Maßnahmen wie zum Beispiel Raucherentwöhnung, Ernährungsberatung oder Hypertonieschulungen kommen zur Anwendung. n Die Darmkrebsvorsorge für Menschen über 50 Jahre mittels Hämoccult-Test und Coloskopie, n die gynäkologische Vorsorge ab dem 18. Lebensjahr für alle Frauen, n die Brustkrebsvorsorge ab dem 40. Lebensjahr sowie n die Prostatavorsorge ab dem 50. Lebensjahr. n Die Einbeziehung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates, die Überprüfung von Sehund Hörleistung und eine

Prim. Dr. Wilfried Peterz, Leiter des Internen Ambulatoriums der Kärntner GKK  Foto: Eggenberger/

Knochendichtemessung sind weitere Inhalte der Vorsorge. n Je nach individuellem Bedarf

stehen selbstverständlich auch weitere Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Kärntner Gebietskrankenkasse hat Verträge mit über 560 Vorsorgeuntersuchungsstellen abgeschlossen. Dadurch ist die Inanspruchnahme einer Vorsorgeuntersuchung flächendeckend möglich. Nutzen Sie das Vorsorgeangebot der Kärntner Gebietskrankenkasse – Ihrer Gesundheitskasse.


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Biologische Lebensmittel – Der bessere Weg der Ernährung

B

io-Lebensmittel tragen zweifellos wesentlich zur Gesundheit von Mensch, Tier und Natur bei, da auf den Höfen synthetische Düngemittel und chemische Pflanzenschutzmittel verboten sind. Die Tiere werden ihrer Art entsprechend gehalten und der vorbeugende Einsatz von Medikamenten ist nicht erlaubt. Da wäre ja alles in Ordnung, wenn da nicht die Frage des Preises wäre?! Die städtischen Kindergärten Villach unter der Leitung von Frau Zimmermann hat bewiesen, dass man mit Bio-Lebensmittel nicht teurer kocht. Und das einfach dadurch, dass mehr frisches Obst und Gemüse, mehr Getreideprodukte und weniger Fleisch verwendet wird. Das zeigt, dass Bio-Produkte nicht unbedingt eine Preisfrage in der Ernährung sind, sondern bei Umstellung der Lebens- und Essgewohnheiten sogar das Geldbörserl schonen.

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Bio ist am besten regional Dieser Aspekt aber macht Bio erst richtig wertvoll. Denn was gibt es besseres wenn gesunde Lebensmittel regional angebaut werden und nur kurze Wege bis zum Konsumenten haben?! Für Irmgard Löschenkohl aus dem Krappfeld, die mit dem „Bioboten“ eine flächendeckende Hauszustellung von Bio-

produkten im Zentralraum von Kärnten geschaffen hat, ist so BIO zur Lebenseinstellung geworden. Auf ihrem Hof, den sie mit ihrer Familie seit 1977 bewirtschaftet, hält sie Rinder und Legehennen, wobei sie außerdem noch Speisegetreide anbaut. 1996 hat sich Familie Löschenkohl mit anderen BioFamilien zusammengetan, wodurch sie nun gemeinsam ein großes Sortiment an Bio-Lebensmittel anbieten. Nur so kann BIO wirklich funktionieren, denn die Wirtschaftsleistung in der eigenen Region und der in der Regel weite Weg von Produkten zum Konsumenten schlagen sich in der Ökobilanz nieder. Daher ist es erfreulich, dass der „Biobote“ neben anderen tollen Projekten in Kärnten diese Bilanz positiv beeinflusst.


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Pflanzlich gegen Harnwegsinfekte Häufiger Harndrang, brennender Schmerz beim Wasserlassen, Stechen im Unterbauch – jede 7. Frau leidet zumindest einmal pro Jahr an einer Blasenentzündung, häufig im Sommer. Die Apotheke Natur bietet pflanzliche Hilfe. Hilfe, ein Harnwegsinfekt! In Österreich leidet jede 2. Frau zumindest einmal in ihrem Leben an einem Harnwegsinfekt, jede 7. Frau ist sogar einmal pro Jahr davon betroffen, häufig in der Badesaison. Ausgelöst werden die Beschwerden durch Mikroorganismen – vor allem durch Bakterien – die sich oberhalb des Blasenschließmuskels ansiedeln. Frauen erkranken viel öfter an Harnwegsinfekten als Männer, da sie eine kürzere Harnröhre haben, über die Keime besser in die Blase emporwandern und dort Entzündungen auslösen. Risikofaktoren für Harnwegsinfekte sind Diabetes, Bluthochdruck, Schwangerschaft und hohes Alter, aber auch nasse Badebekleidung und „Honeymoon-Zystitis“. „Die Apotheke Natur bietet aber zahlreiche Heilpflanzen,

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mit deren Hilfe Harnwegsinfekte sanft und effektiv behandelt werden können“, so der Allgemeinmediziner und Buchautor Thomas Klein aus Graz.

Cranberry – rote Frucht mit Power Einer der „Stars“ unter den pflanzlichen Mitteln gegen Harnwegsinfekte ist die amerikanische Cranberry (Vaccinium macrocarpon), auch „Großfrüchtige Moosbeere“ genannt. Die Wirkstoffe der Cranberry können den Erregern des Infektes das Leben schwer machen. Die Pflanzenstoffe blockieren die Haftfäden, mit denen sich die Bakterien an der Blasenschleimhaut festhalten. Somit verlieren die Schädlinge den Halt und werden mit dem Harn ausgeschwemmt.

Kresse und Meerrettich – oft unterschätzte Hausmittel Die Pflanzengruppe der Kreuzblütengewächse (dazu gehören Kressearten und Kren) schützt sich mit sogenannten Senfölglykosiden gegen Schädlinge, wie etwa Raupen. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen auf eine leicht antibakterielle Wirkung der scharfen Senföle gegen Erreger von Harnwegsinfekten hin.

Dr. Thomas Klein

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Auch Tees helfen In speziellen Nieren/BlasenTees kommen bei Harnwegsinfekten eine beeindruckende Reihe von bewährten Pflanzen zum Einsatz. Dazu zählen Birke, Brennnessel, Schachtelhalm, Goldrute, Bärentraube, Hauhechel, Quecke, Mädesüß, Hagebutte, Süßholz, Wacholder und einige mehr.

„Pflanzenkraft für die Frau“ – neuer Ratgeber hilft auf natürliche Weise Doch nicht nur Harnwegsinfekte können pflanzlich gut behandelt werden. Die vielseitigen und erfolgreichen Einsatzmöglichkeiten von Heilpflanzen in der Frauengesundheit – wie etwa bei Wechselbeschwerden, Blasenschwäche, Verdauungsproblemen, aber auch bei Stress


und Schlafproblemen – beschreibt der kompakte Ratgeber „Pflanzenkraft für die Frau“, welcher im Verlagshaus der Ärzte erschienen ist. Seit Jahren beschäftigt sich Autor Dr. Klein mit pflanzlichen Therapieformen und hat über das Thema viele Fachartikel geschrieben. „Ich sehe durch die täglichen Erfahrungen in meiner Ordination, dass natürliche Mittel eine sanfte und wirkungsvolle Therapiemöglichkeit darstellen“, so Klein.

Tipps zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten: Das können Sie selbst tun!

n Achten Sie auf die richtige Reinigung nach dem Stuhlgang. Da der Großteil der Bakterien aus dem Enddarm kommt, ist es für Frauen wichtig, das Toilettenpapier von vorne nach hinten, also von Scheide zu After, zu führen und keinesfalls umgekehrt. n Abwehrkräfte stärken. Ein funktionierendes Immunsystem wird mit Erregern leichter fertig und kann sie in Schach halten. Daher ist es wichtig auf eine Ernährung zu achten, die reich an Vitaminen und Spurenelementen ist. Diese Tipps stammen aus dem Buch: „Pflanzenkraft für die Frau“ von Dr. Thomas Klein.

Buch „Pflanzenkraft für die Frau“, Verlagshaus der Ärzte, März 2015

n Trinken Sie ausreichend. Mindestens zwei Liter pro Tag sind notwendig, um die Niere und die ableitenden Harnwege immer gut durchzuspülen. n Unterkühlung meiden. Halten Sie Unterbauch, Nieren und Füße warm. Achtung: Auch im Sommer kann es zur Unterkühlung kommen, besonders wenn nasse Badekleidung nicht rasch gewechselt wird.

* Physiotherapie * Cranio-Sacrale-Osteopathie * Rückenschule  * Lymphdrainage * Beckenbodentraining * Kinesio-Taping Nach telefonischer Voranmeldung!

n W arten Sie nicht, bis die Harnblase zu 100 % gefüllt ist. Entleeren Sie Ihre Harnblase öfter und vollständig. So sinkt die Verweildauer von Bakterien im Harn und die kleinen Schädlinge können sich nicht so gut an der Blasenschleimhaut festsetzen.

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Ernährung im Alter – eine große Herausforderung Bis 2050 wird jede dritte Österreicherin und jeder dritte Österreicher über 65 Jahre alt sein. Die Überalterung zählt zu den großen Herausforderungen der Zukunft. Sicher ist schon heute: Eine bewusste Ernährung wirkt sich positiv auf die Gesundheit, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sowie das Altern aus. Was kann jede und jeder Einzelne dafür tun?

D

ie wichtigste Voraussetzung ist wohl die „Gesundheitsprävention“. Das altbewährte Sprichwort „Vorbeugen ist besser als heilen“ sollte in jeder Lebensphase zu Herzen genommen werden, damit weniger Menschen erkranken. Entstehen Krankheiten, so entwickelt sich ein Kreislauf an Folgeerkrankungen und sozialen Umstellungen, aber auch Veränderungen im Ernährungsverhalten treten auf. Neben den Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes mellitus, Fett- und Harnsäurestoffwechselstörungen tritt im Alter auch oft Mangelernährung auf. Dafür gibt es vielfältige Ursachen wie z. B. Kau- und Schluckbeschwerden, verschie-

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dene Erkrankungen, Schmerzen, Medikamenteneinnahme, Appetitlosigkeit etc., aber auch Veränderungen des Geruchs-, Geschmacks- und Durstempfindens können der Grund sein. Weiters können chemosensorische Störungen, die bei neurodegenerativen Erkrankungen wie z. B. Alzheimer oder Schlaganfall auftreten, zu einer mangelhaften Ernährung führen.

Folgende Richtlinien können beachtet werden Eiweißbewusste Ernährung Es soll auf eine ausreichende Energie- und Eiweißzufuhr geachtet werden, damit z. B. die Muskelmasse aufrechterhalten bleibt und sich keine Sarkopenie (Abbau der Muskelmasse) entwickeln kann. Durch die Kombination von eiweißhältigen Lebensmitteln tierischen Ursprungs mit pflanzlichen ist eine optimale Eiweißversorgung gewährleistet. Die entsprechenden Portionsgrößen an Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukten sind jedoch abhängig von der individuellen Ge­sundheitssituation des älteren Men­schen. Untergewicht, Übergewicht und eventuelle Begleiterkrankungen wie Gicht, Fettstoffwechselstörungen etc. sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Susanne Kopeinig, Diätologin der Kärntner GKK

Da im Alter verschiedene Lebensmittel teilweise seltener gegessen werden, sind die Risikonährstoffe wie z. B. Vitamin B12, Vitamin D, Calcium, Zink und Selen zu beachten. Vitamin B12 ist für den Abbau einzelner Fettsäuren sowie für die Blutbildung erforderlich. Die Aufnahme des Vitamin B12 ist mit Hilfe eines Transporteiweißes möglich, welches in der Magenschleimhaut gebildet wird. Im Alter nimmt diese Produktion ab, dies kann durch eine Gastritis verstärkt werden. Dadurch kann es zu einem Mangel kommen. Vitamin B12 kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Milch und Milchprodukten, Fleisch, Fisch und Ei vor. Pflanzliche Lebensmittel wie z. B. Sauerkraut können Spuren enthalten,


wenn sie durch Gärungsprozesse hergestellt wurden. Vitamin D regelt den Stoffwechsel von Calcium und Phosphat und fördert den Aufbau und Erhalt der Knochen. Der Mensch ist bei ausreichender UV-Lichteinwirkung in der Lage, Vitamin D in der Haut zu produzieren. Viel Bewegung im Freien fördert die Produktion. Die Eigenversorgung reicht nicht immer aus. Zur Vitamin D-Versorgung tragen Fische wie Makrele, Hering, Lachs und Eigelb bei. Empfehlenswert ist es auch, den Vitamin D-Status über eine Blutabnahme zu kontrollieren und dann gezielt einen eventuellen Mangel auszugleichen. Calcium ist ein elementarer Baustein von Knochen und Zähnen sowie ein wichtiger Faktor bei der Blutgerinnung. Dieser Mineralstoff ist auch für die Weiterleitung von Reizen im Nervensystem und der Muskulatur verantwortlich. Eine ausreichende Calcium- und Vitamin DZufuhr und regelmäßige Bewegung können das Auftreten von Osteoporose (Knochenschwund) mindern. Calciumlieferanten sind Milch- und Milchprodukte sowie einige Gemüsesorten wie Grünkohl, Fenchel, Brokkoli und Lauch. Pflanzliche Lebensmittel sind im Vergleich zu Milch und Milchprodukten calciumärmer, der Körper kann das Mineral aus Milch und Milchprodukten besser verwerten. Fettarme Milchprodukte sind ebenfalls ausreichend calciumhaltig. Menschen mit Lactoseintoleranz (Milchzu-

ckerunverträglichkeit) können lactosearme Lebensmittel auswählen. Zink stärkt das Immunsystem. Ein schwerer Zinkmangel äußert sich durch ein vermindertes Geschmacksempfinden, Appetitlosigkeit, entzündliche Veränderungen der Haut, schlechte Wundheilung und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Gute Zinklieferanten sind Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte sowie Ei. Essen Sie lieber Vollkorntoast als Weißbrot. Vollkornbrote mit feinvermahlenem Mehl und ohne Körner können Menschen auswählen, die Kauprobleme haben. Vollkornflocken in Suppe oder Milch eingekocht, bieten morgens und abends eine gute Alternative für Brotmahlzeiten. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie bei einer ballaststoffreicheren Ernährung ausreichend trinken. Selen schützt den Körper vor Zellschädigungen durch Sauerstoffradikale, fördert den Aufbau von Schilddrüsenhormonen und stärkt das Immunsystem. Es kommt in Fleisch, Fisch, Eiern, Linsen und Spargel vor.

Generell sollen Vitamin- und Mineralstoffpräparate erst nach einer Blutkontrolle und mit ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Auf eine ausgewogene Mischkost - unter Berücksichtigung der geschmacklichen Vorlieben - soll auch im SeniorInnenalter geachtet werden. Verschiedene Erkrankungen sind aber eine große Herausforderung. Dabei müssen umso mehr individuelle Bedürfnisse und Beschwerden berücksichtigt werden.

Ernährungsberatung Klagenfurt/Ws Tel. 050 5855 - 5430 oder 5431

Ernährungsberatung Villach Tel. 050 5855 - 5435 oder 5436

Ernährungsberatung Hermagor Tel. 050 5855 - 5435

Ernährungsberatung Spittal/Drau Tel. 050 5855 - 5436

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Hilfe bei Essstörungen

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ahlreiche Frauen folgen der irrigen Annahme, schlank zu sein ist gleichbedeutend mit Attraktivität und Erfolg! Je manischer sie danach streben, desto häufiger kommt es zu Essstörungen wie Heißhungerattacken, Bulimie und Magersucht. Familiäre Probleme, fehlende Wärme und mangelnde Anerkennung innerhalb der Familie oder des Freundeskreises, körperlicher und sexueller Missbrauch, niedriger Selbstwert, perfektionistische Haltung im Leben, Störungen im Serotoninhaushalt – all diese Problem können u. a. zu Essstörungen führen. Dr. Katrin Strauch, Ärztin in Wien (Initiative „Homöopathie hilft!“), kennt diese Problematik und gibt hilfreiche Tipps dazu.

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Alarmsignale von Essstörungen Wenn das Thema Essen mit selbst auferlegten Regeln (Kalo­ rienzahl, etc.) den Alltag beherrscht und verschiedene Nahrungsmittel Überreaktionen auslösen, liegt eventuell eine Essstörung vor. Weithin bekannt ist auch die Ess-Brech-Sucht: Heißhungerat­ tacken mit selbst herbeigeführtem Erbrechen oder extreme körperliche Betätigung gehören zu den Warnsignalen.

Auch Homöopathie hilft Eine Arznei, die besonders bei Ess-Brech-Sucht angezeigt sein kann, ist Acidum arsenicosum (Weißes Arsenik). Leicht reiz- und irritierbare Personen benötigen eventuell Pulsatilla pratensis

Dr. Katrin Strauch M. Kupka

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(Wiesenküchenschelle). Hingegen ist Sepia officinalis (Tintenfisch) eine Arznei für sehr eigenständige Personen, die genau wissen, was sie wollen. Um sich besser zu fühlen, greifen sie zum Essen, vorzugsweise zu Schokolade. Acidum phosphoricum (Phosphorsäure) ist vor allem geeignet für junge Mädchen in der Pubertät mit auffallender Schwäche und Müdigkeit. Alle erwähnten Arzneien sollten nur nach einer ausführlichen medizinischen Beratung eingenommen werden.


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Zukunft der 24Stunden-Betreuung Experten-Interview mit AIS-Chef Gerhard Hofstätter Herr Hofstätter, Sie haben die Firma AIS in den vergangenen Jahren zu einem der führenden 24-Stunden-BetreuungsDienstleister in Österreich ausgebaut. Wohin soll der weitere Erfolgsweg des Unternehmens führen? Ich habe die AIS pbw GmbH 2008 gegründet. Ich habe stets den Fokus auf Qualität in der Personenbetreung gelegt. Mit diesem Konzept ist es AIS gelungen, den Tätigkeitsbereich auf das gesamte Bundesgebiet auszuweiten. Die AIS 24-StundenBetreuung hat in allen Bundesländern lokale Ansprechpartner, die nach dem Betreuungs- und Besuchskonzept unsere Klienten betreuen und den Gedanken der AIS an unsere Empfehler weitergeben. Für die Zukunft ist es das große Ziel der AIS, die Dienstleistung in Österreich noch weiter auszubauen und auch in Deutschland anzubieten. Mit November 2015 ist der erste AIS-Vertriebspartner in Bayern gestartet. Warum ist für viele Menschen gerade die 24-Stunden-Betreuung eine ideale Lösung?

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Der Trend geht immer mehr in die Richtung, den Lebensabend im eigenen Haus/Wohnung zu verbringen. Eine persönliche Betreuung durch einen Personenbetreuer, der sich zu 100 % um die Anliegen des zu Betreuenden kümmert, wird von der Bevölkerung immer mehr geschätzt und gewünscht. Wie sieht die konkrete All­ tagsunterstützung für be­ treuungsbedürftige Menschen aus, die Ihre Mitarbeiterinnen rund um die Uhr bei pflege­ bedürftigen Menschen zu Hause leisten? Die selbstständigen Personenbetreuer übernehmen haushalts­ nahe Dienstleistungen, Unterstützung in der Lebensführung, Gesellschafterfunktionen und allfällige von Arzt oder Angehörigen des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege schriftlich übertragene pflegerische Tätigkeiten. In welchen Zeitintervallen wird das Betreuungspersonal ausgewechselt? Zwei Personenbetreuer wechseln sich 14-tägig oder 28-tägig

beim zu Betreuenden ab. Ab welcher Pflegestufe ist die Inanspruchnahme von 24-Stunden-Betreuung eigentlich möglich und wo gelangt dieses System an seine Grenzen? Eine Betreuung ist nicht unbedingt an eine Pflegestufe gekoppelt, eine Personenbetreuung ist für alle Menschen geeignet, die alleine den Alltag nicht mehr bewältigen können. An die Grenze gelangt das System, wenn ein einzelner Personenbetreuer die Betreuung nicht mehr schafft. In diesem Fall ist eine stationäre Pflege zu empfehlen. Woher kommt Ihr diesbezügliches Betreuungspersonal und welche persönlichen Grundkompetenzen muss es für diesen Job mitbringen? Wo und wie wird es weiter ausgebildet? Unsere Betreuer stammen alle aus dem östlichen EU-Raum. Bei der Rekrutierung wird auf die Sprachkenntnisse, die Erfahrung und die Ausbildung größten Wert gelegt. Dies wird auch


noch im hauseigenen Trainings­ center überprüft. Nur wenn die Betreuungskraft den Ansprüchen von AIS entspricht, wird sie an die Klienten weitervermittelt. Welche staatlichen Förderungen können von den Betroffenen und ihren Angehörigen in Anspruch genommen werden? Die 24-Stunden-Betreuung wird mit monatlich E 550,– vom Sozialministerium Service gefördert. Voraussetzung ist mind. Pflegestufe 3 und ein max. Einkommen von E 2.500,–. Wie glauben Sie, kann qualitätsvolle Betreuung auch in Zukunft ausreichend sichergestellt werden und was wäre Ihrer Ansicht nach dafür vordringlich zu tun? Die Betreuung und Pflege von hilfsbedürftigen Menschen ist für die Zukunft eine der größten

AIS-Geschäftsführer Gerhard Hofstätter

Herausforderungen für die gesamten Industriestaaten. Die demographische Entwicklung der Bevölkerung und die Entwicklung der Familiensituationen zeigen ein klares Bild. Der Bedarf an zusätzlichen Betreuungskräften wird stark steigen. Die Betreuung „Zuhause“ rückt immer mehr in den Mittelpunkt.

Welche Dienste am Menschen werden in Zukunft den Schwerpunkt Ihres Unternehmens bilden? AIS ist spezialisiert auf die 24Stunden-Betreuung. Wir werden weiterhin unsere Kraft einsetzen, die Dienstleistung weiterzuentwickeln und den Qualitätsstandard noch weiter zu steigern.

Kinderwunschordination und Institut für IVF Prof. Dr. Stephan Szalay Gemeinsam mit Prof. Stephan Szalay, einem Pionier der IVF in Österreich und weltweit, sind Dr. Peter Lengyel, Dr. Christoph Herbst und Dr. Regina Felderer tätig, alle erfahrene Gynäkologen und bereits seit Jahren Mitarbeiter des seit 30 Jahren besonders erfolgreichen Institutes mit internationalem Ruf. Es werden alle Methoden wie IVF, ICSI, PICSI, IMSI, PID (Polkörperdiagnostik), Tieffrieren von Embryonen und Eizellen sowie Inseminationen mit Spendersamen durchgeführt. Als neueste Methode wurde mit großem Erfolg die Eizellspende etabliert. Gleichgeschlechtliche Paare sind ebenso herzlich willkommen. In den meisten Fällen werden 70 % der Behandlungskosten durch den Fonds des Gesundheitsministerium und der Krankenkassen übernommen. Unser Team zeichnet sich durch besonders einfühlsame und individuelle Betreuung aus!

Prim. Univ. Prof. Dr. Stephan Szalay Parkweg 1 | A-9201 Krumpendorf am Wörthersee | Tel.: +43 4229/2004 | Fax: +43 4229/2004 30 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 14.30 bis 18.30 Uhr  www.szalay.at

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24-Stunden-Betreuung in Kärnten Wir lassen Sie nicht im Stich! Nach diesem Motto arbeitet die AIS 24 Stunden Betreuung seit nunmehr vielen Jahren als einer der renommiertesten und größten Anbieter für die 24 Stunden Betreuung in ganz Österreich.

D

ie 24-Stunden-Betreuung ist mittlerweile ein wesentlicher, nicht mehr weg zu denkender Bestandteil der häuslichen Betreuung von Perso­nen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen in deren eigenen 4 Wänden. Nicht zuletzt durch die steigende Lebenserwartung, den Anstieg der Singlehaushalte und der stagnierenden Geburtenrate ist davon auszugehen, dass sich der Bedarf an der 24-StundenBetreuung in Zukunft noch stark erhöhen wird. Durch die jahrelange Erfahrung von mittlerweile über 2.000 Kunden in Österreich der AIS 24Stunden-Betreuung ist eine professionelle, seriöse und qualitativ hochwertige Rekrutierung, Vermittlung und Weiterbetreuung möglich.

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Um den tatsächlichen Betreuungsaufwand zu eruieren, werden kostenlose und unverbindliche Beratungsgespräche vor Ort mit dem Klienten und/oder deren Angehörigen von den lokalen Gebietsbetreuern geführt. Die Übernahme sämtlicher Behördenwege für die Personenbetreuung (Gewerbeamt, Meldeamt etc.) sowie die Förderungseinreichung beim Sozialministeriumservice werden von unseren lokalen Gebietsbetreuern zur Entlastung der Angehörigen übernommen.

individuellen Bedürfnisse des Klienten genauestens vorbereitet und geschult. Neben der Überprüfung der Deutsch- und Pflegekenntnisse werden diese auch weitergeschult, um den Betreuungskräften einen optimalen Start beim jeweiligen Klienten zu ermöglichen.

Im hauseigenen Trainings­ center in Österreich werden die Betreuungskräfte vor Beginn der Betreuung auf die speziellen und

Aus Betreuung wurde Freundschaft – Herr Siebenhofer mit seinem Betreuer Gheorge.

Gudrun Schatte Gebietsbetreuung Unterkärnten Tel.: 0664 / 887 33 810

WIR KENNEN UNSERE PERSONENBETREUER! Unsere lokalen Gebietsbetreuer vor Ort beraten Klienten und deren Angehörige kostenlos vor Ort und stehen den hilfsbedürftigen Personen, den Angehörigen sowie auch den selbstständigen Personenbetreuern im Laufe des gesamten Betreuungszeitraumes zur Verfügung! Betreuungskräfte werden nicht nur vermittelt, das eigens dafür abgestimmte Betreuungs& Besuchskonzept garantiert


eine laufende Begleitung und Beratung durch regelmäßige Hausbesuche der lokalen Gebietsbetreuer. Das optimale Netzwerk der AIS 24-Stunden-Betreuung mit den ortsansässigen mobilen Diensten, Ärzten und Institutionen ermöglicht eine bestmögliche Versorgung und Begleitung der hilfsbedürftigen Menschen in deren gewohntem Umfeld.

Was dürfen Personenbetreuer in Österreich: • Haushaltsnahe Dienstleistun-

Daria Klein Gebietsbetreuung Oberkärnten/Lienz Tel.: 0664 / 887 33 807

gen, Zubereitung von Mahlzeiten, Vornahme von Besorgungen, Reinigungstätigkeiten, Durchführung von Hausarbeiten und Botengängen, Betreuung von Haustieren und Pflanzen, Wäscheversorgung •U  nterstützung bei der Le-

bensführung, Gestaltung des Tages­ablaufs, Hilfestellung bei alltäglichen Verrichtungen (Körperpflege etc.) • Gesellschafterfunktion, Führung von Konversationen, Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Kontakte, Begleitung bei diversen Aktivitäten • Allfällige von Arzt oder Angehörigen des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege schriftlich übertragene ärztliche oder pflegerische Tätigkeiten

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Pflege zu Hause

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b Krankenhausnachsorge oder LangzeitBetreuung, wir sind um den reibungslosen Übergang vom Krankenhaus oder Rehabilitation nach Hause bemüht, um dem Kranken bzw. chronisch beeinträchtigten Menschen bestmögliche Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Ob fachmedizinische Pflege durch diplomiertes Personal, unterstützende Betreuung

durch Pflegehilfen, Weiterführung des Haushaltes durch Heimhilfen, Versorgung mit täglichen Mahlzeiten (Essen auf Rädern, tgl. 3 Menüs zur Auswahl u. Schonkost), der mobile Pflegedienst Klagenfurt bietet kompetente Hilfestellung in allen Belangen der häuslichen Pflege sowie ein Seniorentageszentrum.

Mobiler Pflegedienst Klagenfurt Rudolfsbahngürtel 2 9020 Klagenfurt Tel.: 0463 / 500 282 E-Mail: office@ mobilerpflegedienst.at www.mobilerpflegedienst.at

ELGA: Wichtige Befunde auf einen Blick Martin Bäumer ist chronisch krank. Er hat regelmäßige Kontrollen bei verschiedenen Ärzten und muss auch immer wieder ins Krankenhaus. „In meiner langen Krankengeschichte habe ich unzählige Befunde gesammelt – es ist wirklich mühsam, die vielen Unterlagen immer bei der Hand zu haben“, erklärt der 68-jährige Pensionist.

Kein mühsames Sammeln von Papierbefunden mehr Die vielen Befunde bringt er zu den unterschiedlichen Arztterminen mit. „Das ist ein ganz schön großer Packen. Oft bin ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt alle richtigen Unterlagen dabei habe“, erzählt Herr Bäumer.

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Die elektronische Gesundheitsakte ELGA unterstützt künftig Gesundheitseinrichtungen, wenn sie wichtige Gesundheitsdaten für die weitere Diagnose und Therapie ihrer Patienten benötigen. Das spart Zeit und Wege. Zunächst werden ärztliche und pflegerische Entlassungsbriefe von Krankenhäusern sowie Laborund Radiologiebefunde im Wege von ELGA verfügbar gemacht. Der niedergelassene Bereich wird erst später mit ELGA arbeiten.

Über das ELGA-Portal zu den eigenen e-Befunden Herr Bäumer wird – sobald er in einem Spital in Behandlung war, das schon mit ELGA arbeitet – seine Befunde online einsehen,

ausdrucken oder am Computer abspeichern können. „Mit meiner Handysignatur, die ich auch für verschiedene Amtswege verwende, kann ich einfach und sicher in meine ELGA einsteigen“, so der Pensionist. Der Zugang zur persönlichen ELGA erfolgt über das Gesundheitsportal unter www.gesundheit.gv.at „Für meine Gesundheit ist ELGA die richtige Entscheidung“, ist Herr Bäumer erleichtert.


Gesundheitsreisen mit Alpin-Süd Tourismus Unsere Reiseorganisation ist auf Gesundheitsreisen spezialisiert. Wir haben für Sie einmalige und preiswerte Gesundheitsreisen im Programm, die Ihren Körper und Ihr Gemüt aktivieren, hier einige Beispiele: Eine Wohltat für Sie!

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Perfekte Entspannung im komfortablen fünf Stern Hotel Pulverer in Bad Kleinkirchheim, ein heilendes Thermalwasser und eine großzügige Saunawelt. Außerdem eine hervorragende Kulinarik, die alle Stückerl am Gaumen spielt. Was will man mehr! Leistungen: 3 Tage Aufenthalt im DZ. inkl. ¾ Verwöhnpension und freie Nutzung aller Hoteleinrichtungen mit 2500m² Wellnessbereich Preis: p.P. im DZ ab E 248,–

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www.alpin-sued.at oder Sie kommen bei uns im Reisebüro in der Kirchgasse 8, in 9560 Feldkirchen vorbei. E-Mail: office@alpin-sued.at Telefon: +43 (0)699 195 401 57

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Pflegeheimbetreiber mit Herz und Seele Laetitia-Gründer, Mag. Gisela Buchacher und Ing. Franz Bodner im Gespräch Frau Buchacher, Herr Bodner, Sie haben mit Ihrer Familie ein sehr beachtliches Pflegeunternehmen aufgebaut. Was war ihr Ansporn dazu? Mit dem Thema Pflegeheim wurden wir konfrontiert, als mein Mann, Ing. Franz Bodner, erstmals ein solches planen sollte. Im Anschluss haben wir als Architekturbüro mehrere Heime geplant und im Lauf der Zeit ist die Idee entstanden, selbst eines zu betreiben, da für uns das Leben im Pflegeheim das zentrale Thema ist. Uns ist wichtig, den Bewohnern neue Lebensinhalte zu bieten und eine lebenswerte Welt zu schaffen, in der sie sich wohl, verstanden und zuhause fühlen. Können Sie vielleicht ein paar Zahlen zu Ihren Betrieben nennen? Die Laetitia-Gruppe hat Häuser in Treffen, Straßburg, Velden und Kalsdorf bei Graz für insgesamt 300 Bewohner mit ungefähr 250 Mitarbeitern. In unseren Häusern leben Bewohner verschiedener Altersgruppen und mit einem unterschiedlichen Grad an Pflegebedürftigkeit. Worin denken Sie, unterscheiden sich die LaetitiaPflegeheime von jenen anderer Anbieter? Unsere Betreuungsphilosophie stellt den Menschen in den Mit-

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telpunkt, mit all seinen Stärken und Schwächen. Unser Ziel ist es, den Menschen zu fördern und zu fordern und mit ihm einen sinnhaften Alltag zu gestalten und Individualität zu ermöglichen, die der von zu Hause ähnlich ist. Wir nehmen auch aktiv am Geschehen unserer Heimatorte teil und unternehmen oft Ausflüge, um die Bewohner am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen.

Bedarf in Form von „Kurzzeitpflege“ abzudecken? Für unsere Häuser gibt es keine Aufnahmekriterien, die Möglichkeit der Zuzahlung durch die öffentliche Hand hängt jedoch von der Pflegestufe ab. Selbstverständlich bieten wir auch Kurzzeitpflegeplätze an oder die Möglichkeit der Übergangspflege, z. B. nach einem Krankenhausaufenthalt.

Sie legen höchsten Wert auf eine bestmögliche Aus- und Weiterbildung Ihres Personals sowie auf eine kontinuierliche Qualitätsoptimierung in den Heimbetrieben. Wie wird dies gewährleistet? Für unsere Häuser haben wir ein Qualitätsmanagement entwickelt, das die permanente Überwachung und Optimierung der Pflege- und Betreuungsqualität ermöglicht. Wir bieten laufend Bildungsmaßnahmen an, die den Alltags-Problematiken angepasst sind. Unsere Struktur setzt sich aus langjährig bewährten Mitarbeitern als auch solchen, die ihre Ausbildungen gerade abgeschlossen haben oder in Ausbildung sind, zusammen, wodurch alle voneinander profitieren.

Wohin glauben Sie, führt der Weg der stationären Pflege in den nächsten zehn Jahren generell? Momentan versucht man, den Zugang zum Pflegeheim zu erschweren, indem es Zuzahlungen durch die öffentliche Hand erst ab einer bestimmten Pflegestufe gibt. Ich glaube jedoch, dass durch die Möglichkeit, Bewohner aller Pflegestufen aufzunehmen, die Lebensqualität in den Pflegeheimen steigt, und hoffe, dass dies auch in Zukunft möglich sein wird.

Wie sehen die Aufnahmekriterien aus? Gibt es bei Ihnen auch die Möglichkeit, einen vorübergehenden familiären

Welche Hausaufgaben hat der Gesetzgeber Ihrer Ansicht nach noch zu erledigen, damit das Pflegesystem positiv weiterentwickelt werden kann? Die große Herausforderung wird sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die einerseits eine hohe Pflegequalität gewährleisten, andererseits aber auch für die öffentliche Hand finanzierbar


sind. Ein weiterer Anreiz ist die Schaffung von Rahmenbedingungen, die die Attraktivität von Pflegeberufen steigert, um genügend Pflegepersonal auszubilden. Wohin können sich Angehörige konkret wenden, wenn es um eine Erstauskunft geht? Angehörige können sich direkt an unsere Häuser wenden oder auch Informationen über unsere Homepage abfragen.

Was wäre ein persönlicher Wunsch für die Zukunft, der Ihnen noch sehr am Herzen liegt? Mein Wunsch ist, dass das Thema Pflegeheim nicht mehr negativ besetzt ist, sondern ein Ort, für den sich der Bewohner bewusst entscheidet, da er dort in Gesellschaft ist und optimal betreut und umsorgt wird und die Angehörigen damit entlastet sind.

Mag. Gisela Buchacher

„Lebensfreude“ – die Kärntner Gesundheits- und Sportmesse … ist eine Informationsmesse, die 2016 zum vierten Mal in Kärnten stattfindet.

D

as Besondere dabei, es wird vier Zweitagesmessen und heuer neu, auch fünf Eintagesmessen geben; und zwar in 9 verschiedenen Städten: Klagenfurt, Villach, St. Veit, Feldkirchen, Völkermarkt, Wolfsberg, Spittal/Drau, Althofen sowie in Ferlach. Organisiert wird diese Messe in Zusammenarbeit mit den einzelnen Städten vom Verein „Gesundheitskompetenzzentrum/Gesundheitstage Kärnten“. Der Themenbogen in diesem Jahr umspannt die Gesundheit des Menschen von „Der Körper schmerzt, muss das sein?“ bis hin zum Thema „Das Kreuz mit dem Kreuz und den Gelenken“ bzw. andere Themen. Viele hochrangige Experten werden bei den Zweitagesmessen bis 16 Vorträge halten

und anschließend für Fragen der Besucher zur Verfügung stehen; bei den Eintagesmessen werden es dementsprechend weniger sein. Selbstverständlich gibt es bei beiden Messen wieder die beliebte Gesundheitsstraße mit: l Blutdruck- und Blutzuckermessung (AVS Kärnten) l Hörtest (Neuroth Kärnten) l Sehtest (durch ortsansässige Optiker) l Erste Hilfe, Defi (Rotes Kreuz) l Fitnesstest l Nervenmessung/Erschöpfungszustandsmessung Weiters können sich die Besucher auf den Messen bei diversen Ausstellern

von Freitag 13-21 Uhr und Samstag 10-18 Uhr über viele gesundheitsrelevante Themen informieren. Der Eintritt ist frei. www.gesundheitstage-kaernten.at

Termine Messen 2016: n Klagenfurt: 18. und 19. 3. Ferlach: 9. 4. - Althofen: 16. 4. n Feldkirchen: 22. und 23. 4. n Villach: 29. und 30. 4. n Völkermarkt: 1. 10. n St. Veit/Glan: 15. /16. 10. n Spittal/Drau: 29. 10. n Wolfsberg: 12. 11.

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Gut beraten zu mehr Lebensqualität Die Kärntner Lebens- und Sozialberater – Ihre Experten für Lebenskompetenzen, Gesundheit und Prävention Im Leben treffen wir im­ mer wieder auf Situationen, die uns aus unserer eigenen Mitte werfen. Ob in der Partnerschaft, der Kindeserziehung, im Berufsleben oder später in der Pension, alle Lebensthemen haben eines gemeinsam: Die innere Balance zu halten stellt die meisten Menschen vor eine große Herausforderung.

W

er kennt nicht die Zeiten, in denen wir unsere Kinder durch die Rebellenphase begleiten oder es zu Turbulenzen in unseren Beziehungen kommt. Natürlich kann auch das Altern und die damit verbundenen Veränderungen des Körpers uns

vor große Herausforderungen stellen. Dann gibt es noch Themen wie Stress, Burnout, Work-LifeBalance, Mobbing, Krankheit, Bewegung und Ernährung, um nur einige aufzuzählen, mit denen wir, ob wir es wollen oder nicht, immer wieder konfrontiert werden. Und gerade in jenen Zeiten, in denen wir unsere Mitte verloren haben, in Zeiten der Veränderung kann es sehr förderlich sein, einen Experten oder eine Expertin zur Seite zu haben. Die Kärntner Lebensberater und Lebensberaterinnen sind diese Experten und begleiten Sie auf einem sehr hohen Ausbildungsniveau zurück in Ihre Mitte. Wir würden uns freuen, Sie dabei unterstützen zu dürfen.

Irene Mitterbacher

Irene Mitterbacher Obfrau der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung der WK Kärnten, Bundesausschussvorsitzende psychologische Beratung der WKÖ

Ihre Kärntner Lebens- und Sozialberater finden Sie unter: http://wko.at/ktn/lsb oder Telefon 0590904-160

Die drei Säulen der Gesundheit • Ernährungsberatung ZIELE. Vermittlung eines praxisorientier­ten Wissens rund um die Ernährung mit dem Ziel, die Einstellung zur Ernährung und das Ernährungsverhalten nachhaltig zu entwickeln. Unter Berücksichtigung von Persönlichkeit und konkreter Lebenssituation werden Ernährungsprobleme analysiert und gelöst. Ernährungsbera­tung führt zu größerem Wohlbefinden, erhöht die Leistungsfähigkeit, unterstützt bei Gewichtsreduktion

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und Lebensmittelunverträglichkeiten.

• Psychologische Beratung

• Sportwissenschaftliche Beratung

ZIELE. Beratung und Unterstützung von Einzelpersonen, Paaren, Familien, Teams und Gruppen bei der Erarbeitung und Umsetzung von tragfähigen individuellen Handlungskonzepten. Mit dem Ziel der Steigerung von Lebensqualität, psychoso­zialer Gesundheit und Wohlbefinden sol­len nachhaltige Lösungen erarbeitet und positive Veränderungen herbeigeführt werden.

ZIELE. Sportwissenschaftliche Beratung zielt auf das Erreichen bestimmter, vor­wiegend körperlicher Ziele wie zum Bei­spiel Gewichtsreduktion, mehr Wohlbe­finden, Rehabilitation, Leistungssteige­ rung und Ausgleich von Bewegungsdefiziten. Betreut werden unter anderem auch Hobby-und Leistungssportler.


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Gut zu hören ist gut fürs Gehirn Mit dem Gehirn ist es wie mit unseren Muskeln. Je mehr man es fordert, desto besser funktioniert es. Gut zu hören verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern trägt auch zur geistigen Fitness bei.

I

mmer mehr Menschen leiden an einer Hörminderung: In Österreich ist Schätzungen zufolge rund jeder Fünfte betroffen. Und eine Hörminderung ist längst keine Frage des Alters mehr. „Meistens setzt eine Hörminderung schleichend ein. Die Sprache wird undeutlich und klingt verschwommen. Je früher eine Hörminderung entdeckt und versorgt wird, desto besser“, sagt Hörakustik-Experte Lukas Schinko, der das Hörakustikunternehmen Neuroth leitet. Denn: Sprechen, verstehen und verstanden werden sind die Schlüssel zu gelungener Kommunikation. „Leidet das Gehör, leidet auch das Zwischenmenschliche“, bringt er es auf den Punkt.

Risikofaktor für Demenz Unter einer Hörminderung leidet aber nicht nur das soziale Leben, sondern auch das Gehirn. Denn unser Gehirn gibt Klängen und Geräuschen erst einen Sinn. Und ein gutes Gehör trägt deshalb auch zur geistigen Fitness bei. Dass eine Hörminderung ein Risikofaktor für Demenz sein kann, das haben Forscher des

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John Hopkins Zentrums für Alter und Gesundheit in Baltimore (USA) im Rahmen einer Studie erstmals im Jahr 2013 herausgefunden. Im Vergleich zu normal hörenden Menschen büßten all jene Personen, die schlechter hörten, ihre geistigen Fähigkeiten im Verlauf der Studie um bis zu 41 Prozent schneller ein. Geistige Fitness ist aber nicht nur für ältere Menschen von großer Bedeutung. Denn bleibt die Hörminderung unbehandelt, verschlechtert sich das Gehör weiter – und auch das Sprachverständnis. Der erste Schritt zu besserem Hören ist ein professioneller Hörtest, den man bei einem HNO-Arzt oder Hörakustiker kostenlos machen kann. Selbst kleinste Veränderungen im Hörvermögen können dabei frühzeitig erkannt und behandelt werden – mit dem richtigen Hörgerät.

Ein Hörtest ist der erste Schritt zu besserem Hören.

tensiver ein Hörgerät getragen wird, desto schneller schreitet der Gewöhnungsprozess voran und erste hörbare Erfolge stellen sich ein“, sagt Schinko. Denn: Wenn das Gehirn immer etwas zu tun hat, immer neue Geräusche über die Ohren aufnimmt, neue Bilder über die Augen sieht, neue Geschmäcker entdeckt – kurz: wenn alle Sinne voll genützt werden – wird auch das Gehirn im Alter leistungsfähig bleiben.

Winzlinge im Ohr Die Hörgeräte von heute sind wahre Wunderwerke der Technik: Sie werden nicht nur immer kleiner und verschwinden beinahe im Ohr, sondern sie sind auch immer einfacher zu bedienen. Hörgeräte sollten aber in den Ohren und nicht in den Nachtkästchen der Personen mit Hörminderung landen. „Das Gehör braucht Zeit, Geduld, Training und kompetente Beratung, damit besseres Hören auch zu besserem Verstehen führt. Je in-

Hörcheck – wie man eine Hörminderung erkennen kann:

oD  rehen Sie oft den Fernseher oder das Radio lauter? o Meinen Sie, dass andere Menschen undeutlich sprechen? o Ist es mühsam, einem Gespräch in einer Gruppe zu folgen? o Äußern sich Ihre Mitmenschen öfters über Ihr Gehör?


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Rundum betreut …

… durch rund 5.000 selbstständige Personenbetreuer und 40 Unternehmer mit dem Gewerbe „Organisation von Personenbetreuung“ in Kärnten Unsere selbstständigen PersonenbetreuerInnen arbeiten tageweise, stundenweise oder „rund um die Uhr“ (24-StundenBetreuung). Die österreichische Gesellschaft altert zunehmend. Damit verbunden ist ein rapider Anstieg des Bedarfs an flexiblen Betreuungskräften, die es durch ihre Unterstützung im Alltag ermöglichen, den Wunsch vom Lebensabend zuhause zu verwirklichen.

D

er große Vorteil bei der Personenbetreuung ist, dass es sich dabei um eine flexible und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasste Betreuung in vertrauter Umgebung handelt. Die Menschen können in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und werden im Alltag unterstützt. Auch Personen, die kein Pflegegeld beziehen, können Dienste

DI Dr. Andrea Matt Berufsgruppensprecherin Personenbetreuung der WK Kärnten

von PersonenbetreuerInnen in Anspruch nehmen.

Irene Mitterbacher Obfrau der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung der WK Kärnten, Bundesausschussvorsitzende psychologische Beratung der WKÖ

Die Aufgaben der selbstständigen PersonenbetreuerInnen sind vielfältig: Den Kernbereich der Tätigkeit bildet die Betreuung und Begleitung ihrer Kunden im Alltag: • Haushaltsnahe Dienstleistungen • Unterstützung bei der Lebensführung und im Alltag • Gesellschafterfunktion

Ihre Unternehmer mit dem Gewerbe „Organisation von Personenbetreuung“ und „selbstständige Personenbetreuung“ finden Sie unter: http://wko.at/ktn/ personenbetreuung oder Telefon 0590904-160

U

nternehmen mit dem Gewerbe „Organisation von Personenbetreuung“ unterstützen betreuungsbedürftige Personen bzw. deren Angehörige bei der Suche nach geeigneten PersonenbetreuerInnen, bei organisatorischen Fragen und bei der Abwicklung von behördlichen Angelegenheiten.

Viele Organisationen bieten darüber hinaus auch Zusatzleistungen für PersonenbetreuerInnen an, wie zum Beispiel: n Abwicklung der Gewerbeanmeldung n Unterstützung bei der Vertragsgestaltung n Laufende Qualitätskontrollen während der gesamten Betreuungszeit

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Regionaler Gesundheitsdienstleister „Das allgemeine öffentliche Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach gewährleistet allen Patientinnen und Patienten (auch Allgemeine Klasse) medizinische Versorgung.“

D

as allgemeine öffentli­ che Deutsch-OrdensKrankenhaus Friesach ist mit seiner über 800-jährigen Geschichte nicht nur das älteste Spital Österreichs, es ist auch ein Krankenhaus, das allen Bürgern gleichermaßen offensteht – unabhängig von ihrem Wohnort. „Wir sind für alle Menschen da, die medizinische Betreuung benötigen“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Müller, MAS, der auf das Motto des Hauses verweist, das „Helfen und Heilen“ lautet. Medizinisch betreut wird in den fünf Fachabteilungen Chirurgie, Unfallchirurgie, Innere Medizin, Radiologie und Anästhesie/ Intensivmedizin, wobei menschliche Zuwendung sowie die fachliche Kompetenz zu spüren ist. „All unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sind bemüht, unsere Patientinnen und Patienten in ihrer Ganzheitlichkeit zu betrachten und dazu beizutragen, dass sie sich bei uns wohl fühlen.“ Neben den Fachabteilungen gibt es im Haus zahlreiche Spezialambulanzen: Schulter-, Knieund Hüftambulanz, Fußambulanz, Allg. Orthopädische Ambulanz, Handambulanz, Allg. Chirurgische Ambulanz, Gefäß- und Venen-, Schilddrüsen-, Reflux-, Proktologie-, Wundambulanz bzw. Ambulanz für chronische Wunden, Interne Ambulanz (nach telefonischer Terminvereinbarung). Sowohl die Unfallchirurgische, als auch die chirurgische und die Interne Ambulanz sind rund um die Uhr mit Fachärzten besetzt, um Akutpatienten jederzeit bestens versorgen zu können.

Allg. öffentliches Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach GmbH St. Veiter Straße 12 9360 Friesach Tel: 04268/2691-2608 www.dokh.at

druckerei

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Barbara Karlich schwört in punkto Anti-Aging auf Bewegung, ausgewogene Ernährung und „Dr. Böhm® Haut complex“ ©www.bigshot.at/Christian

Neu am Markt:

Anti-Aging-Komplex bei Falten & Co. Der Schönheits-Tipp von Barbara Karlich

F

alten? Trockene Haut? Verlust der Spannkraft? Das neue Nahrungsergänzungsmittel „Dr. Böhm® Haut complex“ liefert alle wichtigen Bausteine für straffe, strahlende Haut und festes Bindegewebe. Was ist das Besondere an diesem neuen Schönheitselixier? Es sind die hochwertigen Inhaltstoffe, die in einer innovativen Mehrschicht-Tablette optimal freigesetzt werden: Hyaluronsäure, Collagen, Proteoglykane sowie mediterrane Pflanzenstoffe. Zusätzlich enthält „Dr. Böhm® Haut complex“ auch wichtige Vitamine und Spurenelemente: Vitamin C, Riboflavin (B2), Biotin, Zink, Kupfer und Mangan. ORF-Star Barbara Karlich ist bereits Fan der ersten Stunde und schwört auf die wirksame Nährstoffkombination.

„Dr. Böhm® Haut complex“ ist rezept­frei in jeder Apotheke erhältlich. Frei von Laktose, Hefe, Gluten und künstlichen Azofarbstoffen. Monatspackung mit 30 Tabletten um E 22,40. www.apomedica.com

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Astrologisch-gesundheitliche

Jahresvorausschau und RATGEBER für das Marsjahr 2016 Die Draustädter Astrologin Sonja Klade hat für alle an den Gesundheitsaspekten ihrer jeweiligen Sternzeichen interessierten Leser einen Blick in die Zukunft geworfen und ein Jahreshoroskop für das Marsjahr 2016 zusammengestellt.

B

eachten Sie jedoch, dass eine genaue Deutung bzw. astrologische Einschätzung nur mit dem persönlichen Geburtshoroskop möglich ist. Voraussetzung dafür sind: Geburtsdatum, Geburtszeit und -Ort.

WIDDER: 1. Dekade 21. 3.-30. 3. 2. Dekade 31. 3.-10. 4. 3. Dekade 11. 4.-20. 4. Bei der 2. und 3. Dekade werden einige Angelegenheiten in 2016 durch Uranus und Pluto nicht immer wunschgemäß ablaufen. Nach wie vor werden einige von ihnen, Ihre Lebenssituation überdenken müssen. Überprüfen Sie mit einer Vorsorgeuntersuchung Ihre Gesundheit. Planen Sie überlegt, bevor Sie Entscheidungen treffen, vermeiden Sie Konflikte mit anderen. Bedenken Sie, dass manchmal eine Trennung notwendig ist, um von Sorgen und Kummer befreit zu werden und damit man danach positiv in die Zukunft blicken kann! Die 1. Dekade hat die kritischen Aspekte der Planeten großteils überstanden.

STIER: 1. Dekade 21.4.-30.4. 2. Dekade 1.5.-9.5.

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3. Dekade 10.5.-20.5. Stiere zählen zu den Glückskindern 2016, zumal besonders Glücksplanet Jupiter bis 9. Sept. 2016 ihr Begleiter ist. Die 2. Dekade: Sie haben durch Pluto Ihr privates und berufliches Leben sehr gut im Griff. Denken Sie aber auch an sich und sorgen Sie dafür, dass Ihre Arbeit entsprechend honoriert wird. Sodann können Sie den Alltag reibungslos meistern. Auch liebes – berufliche und finanzielle Angelegenheiten stehen unter Jupiters positiven Einfluss. Wenn auch das persönlichen Horoskop Glück und Erfolg anzeigt, dann bleiben Stiere von traurigen Ereignissen und Enttäuschungen weitgehend verschont.

ZWILLING: 1. Dekade 21.5.-31.5. 2. Dekade 1.6.-10.6. 3. Dekade 11.6.- 21.6. Es fällt Zwillingen nicht immer leicht, jenes auszudrücken was Ihnen 2016 so durch den Kopf geht, die Kommunikation verläuft oft kontrovers, man spricht durch den irre­ führenden Neptun aneinander vor­bei und es kommt zu Missverständnissen. Sie sind nicht immer aufnahmebereit oder fähig anderen zuzuhören. Nicht nur in der Liebe kann es zu Fehleinschätzungen kommen, denn man sieht durch die rosarote Brille. Hemmend wirkt ferner auch Saturn. Es geht nun darum zu sehen, in wieweit Ihre Lebensgrundhaltung Ihre persönliche Entwicklung unterstützt oder blockiert. Ab September kommt Jupiter zu Hilfe.

KREBS: 1. Dekade 22.6.-1.7. 2. Dekade 2.7.-12.7. 3. Dekade 13.7.-22.7.

SONJA KLADE Draustädter - Astrologin Tel.Nr. 0650 / 90 11 280, Web: members.aon.at/astrologie-klade Sie sollten öfters abschalten und sich für geliebte Menschen Zeit nehmen. Als häuslicher Krebs träumen Sie vom Glück zu zweit am heimi­ schen Herd, brauchen aber auch Phasen des Rückzugs. Seelisches Ungleichgewicht durch ständige Streitereien, schlagen auf den Magen und die Psyche. Versuchen Sie auch mal alternative Heilmethoden. Die 1. Dekade bleibt von Störfaktoren verschont. Viele bekommen glücklicherweise Schützenhilfe durch Jupiter. Uranus und Pluto sorgen bei einigen der 2. und 3. Dekade für Aufregungen und Veränderungen. Jupiter wird dann ab September vieles zum Guten wenden lassen.

LÖWE: 1. Dekade 23.7.-2.8. 2. Dekade 3.8.-12.8. 3. Dekade 13.8.-23.8. 2016 ist IHR Jahr. Endlich haben Löwen die kritischen Saturnjahre überstanden, sie können durchatmen und ernten die Früchte, Ihrer Bemühungen. Durch Uranus haben viele die Chance toller Neuerungen und positiver Veränderun-gen. Das kann eine Familiengründung, ein neuer Job, eine finanzielle Verbesserung, einige kleinere, vielleicht sogar ein größerer Gewinn oder eine neue Liebe sein. Lediglich Mars kann in der Zeit von 3.1. bis 6.3., dann von 28.5. bis 2.8. und von 9.11. bis 19.12. angriffslustig oder voreilig machen und zu Streit, mancher Verletzung oder Wunde führen… Vorsichtig sein!


JUNGFRAU: 1. Dekade 24.8.-2.9. 2. Dekade 3.9.-12.9. 3. Dekade 13.9.- 23.9 Pluto macht viele aus der 2. Deka­ de 2016 sehr leistungsstark und verhilft durch tollen Leistungen zu großen Erfolgen. Einige der 1. und 2. Dekade werden jedoch durch Neptun in verschiedenen Bereichen verunsichert, man ist in Gefahr hintergangen zu werden oder selbst zu täuschen. Saturn trägt dann bei beiden Dekaden fast das ganze Jahr über dazu bei, Sorgenvolles zu verstärken. Besonders auf die Gesundheit sollte man großes Augenmerk legen. Wie gut, das Jupiter bis September in der Jungfrau steht und Probleme minimieren, wenn nicht sogar gänzlich auflösen kann.

WAAGE: 1. Dekade 27.9.- 2.10. 2. Dekade 3.10.- 12.10. 3. Dekade 13.10.- 23.10. 2016 wird die 2. und 3. Dekade durch Uranus und Pluto aufgefordert, den derzeitigen Status quo zu überdenken. Sie kommen dadurch aber zu viel besseren Einsichten, auch wenn Sie dies erst später wahrnehmen. Versuchen Sie 2016 nichts zu erzwingen, erledigen Sie einfach Ihre Arbeiten und warten Sie ab. Sie werden sehen, daß Sie nach dieser Zeit neugeboren, wie Phoenix aus der Asche steigen. Sie erhalten durch andere Menschen Hilfen. Ab September unterstützt und beschützt Sie dann Jupiter ein ganzes Jahr lang. Ein angenehmes Jahr für die 1. Dekade.

SKORPION: 1. Dekade 24.10.-1.11. 2. Dekade 2.11.-11.11. 3. Dekade 12.11.- 22.11. Auch der Skorpion dürfte je nach persönlichem Geburtshoroskop die Krisen der letzten Jahre überstanden haben, denn Saturn ist endlich weitergezogen, Pluto stärkt und Neptun macht sie noch intuitiver

als sonst. Dadurch wird ihr detektivischer Verstand, Ihre Intuition noch feiner geschliffen. Hören Sie in sich hinein, denn ihr Spürsinn ist nun noch stärker als sonst. Selbst in langjährigen Beziehungen, machen sich jetzt positive Veränderungen bemerkbar. Singles lernen jemanden kennen. Ein schönes Jahr mit tollen Möglichkeiten sowohl beruflich, gesundheitlich, privat und finanziell. Ferner begleitet Sie Glücksplanet Jupiter bis September.

SCHÜTZE: 1. Dekade 23.11.-1.12. 2. Dekade 2.12.-11.12. 3. Dekade 12.12.- 21.12. Vielen Schützen der 1. und 2. Dekade rate ich, Vertragsangelegenheiten gründlichst zu überprüfen, bevor man Unterschriften druntersetzt und später draufkommt, das man reingelegt wurde. Auch bei Geld, Bank und/oder Versicherungsangelegenheiten ist größte Vorsicht geboten. Vor allem: Bremsen Sie Ihre Vertrauensseligkeit, besonders bei Menschen, die man noch nicht kennt. Lassen Sie sich aus Mitgefühl nicht zu voreiligen, unüberlegten Handlungen verleiten, die Sie später bereuen. Jupiter wird erst ab Anfang September wieder hilfreich und förderlich wirksam werden. Die dritte Dekade erlebt ein ruhigeres Jahr mit wunderbaren Erlebnissen.

STEINBOCK: 1. Dekade 22.12.-23.12. 2. Dekade 1.1.-10.1. 3. Dekade 11.1.-20.1. Ein positiver Jupitereinfluss deutet bei der ersten Dekade auf eine gute Gesundheit und auf andere glückliche Ereignisse hin. Genießen Sie Ihre eigene und/oder neue Partnerschaft! Für Singles ist dies eine Glücksphase. Beste Chancen, sich auf eine, möglicherweise sogar dauerhafte, Romanze einzulassen. Durch ihren Ehrgeiz werden Sie beruflich und gesellschaftlich sehr er-

folgreich sein. Versuchen Sie´s auch mal im Spiel. Glück auch finanziell, privat und gesundheitlich. Die 2. und 3. Dekade, wird sich auf Veränderungen einstellen oder selbst welche vornehmen müssen. Auch da empfehle ich unbedingt eine Vorsorgeuntersuchung.

WASSERMANN: 1. Dekade 21.1.-30.1. 2. Dekade 31.1.-9.2. 3. Dekade 10.2.-19.2. Der Wassermann ist eines der Glückskinder des Jahres 2016. Ihnen fallen nun viele Dinge in den Schoß, ohne das sie viel dazu tun müssen. Egal, ob das bei der Arbeit, in der Liebe, den Finanzen oder der Gesundheit ist. Besonders ab September kommt eine große Portion Glück dazu. Ihre Grundhaltung ist 2016 sehr optimistisch und das wird auch belohnt. Das persönliche Geburtshoroskop sagt jedoch immer Genaueres. Eine Heirat, Ver­ lobung, Kindsgeburt oder neue Wohnung, alles ist in diesem Jahr zu erreichen. Glück auch bei Verhandlungen und Prüfungen.

FISCHE: 1. Dekade 19.2.-29.2. 2. Dekade 1.3.-10.3. 3. Dekade 11.3.- 20.3. Einigen aus der 1. und 2. Dekade stehen Auflösungen von Beziehungen, Dienstverhältnissen, Verunsi­ cherung, Unklarheiten, Verluste und/oder Enttäuschungen ins Haus. Saturn und Neptun zeigen an, dass es Zeit ist, die Lebensrichtung zu ändern, Belastendes über Bord zu werfen. Ein Wandel in der Lebenshaltung kündigt sich an. Es könnte auch zu Besitzveränderungen, Erbschaftsstreit oder Abschiede diverser Art kommen. Auch durch Jupiter neigt man zu Voreiligkeit und unüberlegten Entscheidungen. Achten Sie daher unbedingt auf Ihre Intui­ tion, Träume und Eingebungen, denn es könnten sich aus Konflikten gute Chancen ergeben.

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Systemen.

Die Physiotherapie umfasst praktisch alle medizin Prävention sowie Rehabilitation. In der primären P und Kindergärten mit dem Ziel der Gesundheitsfö in diversen Einrichtungen, sondern auch in der fre tion sind wir aber nicht nur in diversen Einrichdas Ziel der Erlangung bzw. Praxis Erhaltung tungen, sondern auch in der freien (auch einer bestm

Physiotherapie in der Rehabilitation und Prävention Physiotherapie ist die Arbeit mit Bewegung und umfasst physiotherapeutische Verfahren sowie begleitende Maßnahmen der physikalischen Therapie. Die Physiotherapie fokussiert sich auf die Bewegungsfähigkeit, dem Zusammenspiel von Sensorik und Motorik und allen damit verbundenen Systemen. Die Physiotherapie umfasst praktisch alle medizinischen Fachbereiche. Wesentlich sind dabei die Prävention sowie Rehabilitation. In der primären Prävention arbeiten wir u. a. in Betrieben, Schulen und Kindergärten mit dem Ziel der Gesundheitsförderung. In der Rehabilita-

als Hausbesuch möglich) tätig, um das Ziel der Weitere bzw. Informationen sowie TherapeutInnen-Suc Erlangung Erhaltung einer bestmöglichen Lebensqualität zu unterstützen. Weitere Informationen sowie TherapeutInnenNicole Suche auf Toniutti www.physioaustria.at

Landesverband Kärnten

Nicole Toniutti Landesverband Kärnten

Da bleibt kein Auge trocken Innovative Lösung gegen das Sicca-Syndrom

Facharzt für Neurologie, Arzt für Allgemeinmedizin

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Therapie des Sicca-Syndroms Bei trockenen Augen ist der Ersatz der Tränenflüssigkeit der wichtigste Behandlungsansatz. Dazu sollte laut einer in-vitro-Studie an der Augenklinik Graz ein Produkt eingesetzt werden, das der menschlichen Tränenflüssigkeit möglichst ähnlich ist. Es soll die Binde- und Hornhaut feucht halten, schützen und nähren. Eine neue Möglichkeit zur Behandlung bieten opticum®-Augentropfen, welche die Eigenschaften der natürlichen Tränenflüssigkeit weitestgehend imitieren. Ein Tropfen der innovativen Augentropfen lindert auf ganz natürliche Weise die Beschwerden bei trockenen und gereizten Augen. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften sind opticum®Augentropfen zur Daueranwendung, auch für Kontaktlinsenträger – geeignet. Infos unter: www.opticum.cc


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GKK-Service- und Beratungsnummern Hauptstelle KLAGENFURT – Gesundheitsdienste

Hauptstelle KLAGENFURT – Versorgung

n Zahnambulatorium

n Diabetikerversorgung

Tel. 050 5855 5050 Fax 050 5855 5060 E-Mail zahnambulatorien@kgkk.at

n Röntgenambulatorium Tel. 050 5855 5300 Fax 050 5855 5315 E-Mail ambulatorien@kgkk.at

n Internes Ambulatorium Tel. 050 5855 5400 Fax 050 5855 5415 E-Mail ambulatorien@kgkk.at

nG  yn. Amb. und Teenie-Sprechstunde Tel. 050 5855 5500 Fax 050 5855 5505 E-Mail ambulatorien@kgkk.at

nG  esunden-(Vorsorge-) untersuchung Tel. 050 5855 5440 Fax 050 5855 5415 E-Mail ambulatorien@kgkk.at

n Jugendlichenuntersuchung T el. 050 5855 5000 Fax 050 5855 5415 E-Mail ambulatorien@kgkk.at

n Ernährungs- u. Diätberatung Tel. 050 5855 5430 Fax 050 5855 5415 E-Mail gesundheit@kgkk.at

n Zahngesundheitsberatung Tel. 050 5855 5066 Fax 050 5855 5060 E-Mail zahnambulatorien@kgkk.at

nH  ypertoniker- bzw. Diabetikerschulung Tel. 050 5855 5000 Fax 050 5855 5425 E-Mail ambulatorien@kgkk.at

n Raucherentwöhnung Anmeldung Tel. 050 5855 6000 Fax 050 5855 82122 E-Mail raucherhelpline@kgkk.at

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GESUNDHEITSRATGEBER Kärnten 2016

Tel. 050 5855 5530 Fax 050 5855 5425 E-Mail ambulatorien@kgkk.at

n Inkontinenzversorgung Tel. 050 5855 2595 Fax 050 5855 2541 E-Mail wirtschaftswesen@kgkk.at

nV  ersorgung mit enteraler Ernährung Tel. 050 5855 2595 Fax 050 5855 2541 E-Mail wirtschaftswesen@kgkk.at

nV  ersorgung mit Sauerstoffkonzentratoren Tel. 050 5855 3102 Fax 050 5855 3086 E-Mail leistungswesen@kgkk.at

n Rezeptformularbestellung für Ärzte Tel. 050 5855 2504 Fax 050 5855 2541 E-Mail wirtschaftswesen@kgkk.at

nO  rdinationsbedarfsbestellung

für Ärzte Tel. 050 5855 1000 Fax 050 5855 2541 E-Mail wirtschaftswesen@kgkk.at

Hauptstelle KLAGENFURT – Abteilungen n Büro des Leitenden Arztes Tel. 050 5855 2042 Fax 050 5855 2045 E-Mail aerztlicher.dienst@kgkk.at

n Meldeabteilung Meldungen (An-, Ab- u. Änderungsmeldungen) Tel. 050 5855 2806

n Bestätigungen

n B  eitragswesen (Beitragsnachweisungen) Tel. 050 5855 2806

n Lohnzettel, Beitragsgrundlagennachweise, ELDA Tel. 050 5855 2806 Fax 050 5855 2782 E-Mail meldewesen@kgkk.at

Leistungsabteilung n L eistungserbringung (Krankengeld, Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld, Angehörigeneigenschaft, Rezeptgebührenbefreiung, Transportkosten) Tel. 050 5855 3100 Fax 050 5855 3081

n Kostenerstattung (Wahlärzte) Tel. 050 5855 3106 Fax 050 5855 3087

nS  onstige Leistungen (Heilbehelfe, Hilfsmittel, Zahnersatz) Tel. 050 5855 3102 Fax 050 5855 3086

n Zwischenstaatliche SV (Auslandsbetreuungen, KOVG, OFG, HVG) Tel. 050 5855 3104 Fax 050 5855 83010 E-Mail leistungswesen@kgkk.at

Beitragsprüfung – GPLA n Beitragsprüfung

Tel. 050 5855 2930 Fax 050 5855 82850 E-Mail Beitragspruefung-GPLA@kgkk.at

Grundsatz und Recht (Beitragseinbrinung) n Einbringungsmaßnahmen Tel. 050 5855 2900

n Haftungen Tel. 050 5855 2903

(Versicherungszeitenbestätigung) Tel. 050 5855 2802

n Insolvenzen

n Selbstversicherung

n Regresse

Tel. 050 5855 2803

n e-card-Anforderungen Tel. 050 5855 2804

Tel. 050 5855 2910 T el. 050 5855 3030 Fax 050 5855 82900 E-Mail recht@kgkk.at


Abteilung Gesundheit n ( Betriebliche Gesundheitsförderung, Service Stelle Schule, Projekte u. Vorträge, REVAN) Tel. 050 5855 2122 Fax 050 5855 82122 E-Mail: gesundheit@kgkk.at

Vertragspartnerangelegenheiten n A  brechnung mit Vertragsärzten Tel. 050 5855 2270

n A  brechnung mit sonstigen Vertragspartnern (Bandagisten, Optiker, Hörgeräteakustiker usw.) Tel. 050 5855 2320

n K  rankenanstalten und Transporte Tel. 050 5855 2330 Fax 050 5855 82200 E-Mail: vertragspartner@kgkk.at

Außenstelle SPITTAL/DRAU

Außenstelle ST. VEIT/GLAN

9800 Spittal/Drau Ortenburger Straße 4 Tel. 050 5855 4200 Fax 050 5855 84200 E-Mail: spittal@kgkk.at

9300 St. Veit/Glan Platz am Graben 4 Tel. 050 5855 4600 Fax 050 5855 84600 E-Mail: st.veit@kgkk.at

n B  eratungen in medizinischen Fragen Tel. 050 5855 4290 Fax 050 5855 4295

n Ä  rztlicher Dienst – Beratungen in medizinischen Fragen Tel. 050 5855 2890 Fax 050 5855 2898 E-Mail: aerztlicher.dienst@kgkk.at

n A  brechnung mit Apotheken Tel. 050 5855 2340 Fax 050 5855 2360 E-Mail: gesundheitsoekonomie@kgkk.at

Außenstelle VILLACH 9500 Villach Zeidler-von-Görz-Straße 3 Tel. 050 5855 4400 Fax 050 5855 84400 E-Mail: villach@kgkk.at

n B  eratungen in medizinischen Fragen Tel. 050 5855 4490 Fax 050 5855 4495

n Zahnambulatorium Tel. 050 5855 5100 Fax 050 5855 5120 n Ernährungsberatung Tel. 050 5855 5435 u. 5436

n Zahngesundheitsberatung Tel. 050 5855 5114

n Hypertonieschulung Tel. 050 5855 5000

n Raucherentwöhnung Tel. 050 5855 6000

n Diabetikerschulung Tel. 050 5855 5000

Tel. 050 5855 4690

n Z ahnambulatorium und Zahngesundheitsberatung Tel. 050 5855 5150 n E rnährungsberatung Tel. 050 5855 5436

Außenstelle HERMAGOR 9620 Hermagor, Egger Straße 7 Tel. 050 5855 4300 Fax 050 5855 84300 E-Mail: hermagor@kgkk.at

n B  eratungen in medizinischen Fragen Tel. 050 5855 4390

n Ernährungsberatung

Gesundheitsökonomie

nB  eratungen in medizinischen Fragen

Tel. 050 5855 5435

Außenstelle WOLFSBERG 9400 Wolfsberg, Wiener Straße 4 Tel. 050 5855 4800 Fax 050 5855 84800 E-Mail: wolfsberg@kgkk.at

nB  eratungen in medizinischen Fragen Tel. 050 5855 4890 Fax 050 5855 4895 n Zahnambulatorium und Zahngesundheitsberatung Tel. 050 5855 5250

Außenstelle VÖLKERMARKT 9100 Völkermarkt Herzog-Bernhard-Platz 11 Tel. 050 5855 4700 Fax 050 5855 84700 E-Mail: voelkermarkt@kgkk.at

nB  eratungen in medizinischen Fragen Tel. 050 5855 4790 Fax 050 5855 4795 n Zahnambulatorium und Zahngesundheitsberatung Tel. 050 5855 5200

Außenstelle FELDKIRCHEN 9560 Feldkirchen 10.-Oktober-Straße 24 Tel. 050 5855 4500 Fax 050 5855 84500 E-Mail: feldkirchen@kgkk.at

nB  eratungen in medizinischen Fragen

Kempfstraße 8 9021 Klagenfurt am Wörthersee Vermittlung Klagenfurt Tel. 050 5855 1000 Fax 050 5855 2539 aus dem Ausland Tel. +43 50 5855 Fax +43 50 5855 2539 E-Mail: kaerntner.gkk@kgkk.at home: www.kgkk.at

Allgemeine Öffnungszeiten Hauptstelle und Außenstellen: Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 14.00 Uhr, Freitag von 7.30 bis 12.30 Uhr

Tel. 050 5855 4590

GESUNDHEITSRATGEBER Kärnten 2016

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Die wichtigsten Gesundheitszentren Kärntens Klinikum Klagenfurt Feschnigstraße 11 9020 Klagenfurt Tel.: 0463 / 538-0 www.klinikum-klagenfurt.at

Unfallkrankenhaus Klagenfurt Waidmannsdorfer Straße 35 9020 Klagenfurt Tel.: 0463 / 58 90-0 www.ukhklagenfurt.at ♦♦♦♦

Gailtal-Klinik Radniger Straße 12 9620 Hermagor Tel.: 0 42 82 / 22 20 www.gailtal-klinik.at

Landeskrankenhaus Laas Laas 39 9640 Kötschach Tel.: 0 4 715 / 7701-0 www.lkh-laas.at

Landeskrankenhaus Villach Nikolaigasse 43 9500 Villach, Kärnten Tel.: 0 4242 / 208-0 www.lkh-vil.or.at

Landeskrankenhaus Wolfsberg Paul-Hackhofer-Straße 9 9400 Wolfsberg Tel.: 0 43 52 / 533 www.lkh-wo.at

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GESUNDHEITSRATGEBER Kärnten 2016

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Spitalgasse 26 9300 St. Veit an der Glan Tel.: 04212 / 499-0 www.barmherzige-brueder.at

Krankenhaus der Elisabethinen Völkermarkter Straße 15 - 19 9020 Klagenfurt Tel.: 0463 / 58 30 www.ekh.at

Privatklinik Maria Hilf Radetzkystraße 35 9020 Klagenfurt Tel.: 0463 / 5885-0 www.privatklinik-mariahilf.at

Privatklinik Villach Dr.-Walter-HochsteinerStraße 4 9504 Villach-Warmbad Tel.: 04242 / 30 44-0 www.privatklinik-villach.at

Kur- und Rehabzentrum Althofen

Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach

Moorweg 30 9330 Althofen Tel.: 04262 / 20 71-0 www.humanomed.at

St. Veiter Straße 12 9360 Friesach Tel.: 0 42 68 / 26 91-0 www.dokh.at

Sonderkrankenanstalt für Orthopädie

Krankenhaus Spittal/Drau GmbH Billrothstraße 1 9800 Spittal a. d. Drau Tel.: 04762 / 622-0 www.khspittal.com

Krankenhaus Waiern Martin-Luther-Straße 14 9560 Feldkirchen Tel.: 04276 / 22 01-300 www.diakonie-delatour.at/ krankenhaus-waiernt

Kumpfallee 91 9504 Villach-Warmbad Tel.: 04242 / 30 06-0 www.warmbad.com

Reha-Klinik für Seelische Gesundheit GmbH Grete-Bittner-Straße 40 9020 Klagenfurt Tel.: 0463 / 43 00 07 www.seeelischereha.com

Sonderkrankenhaus „de la Tour“ De La Tour-Straße 28 9521 Treffen Tel.: 04248 / 25 57-0 www.diakonie-kaernten.at


Ihre Ansprechpartner … … bei den jeweiligen Krankenversicherungsanstalten Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger A-1031 Wien, Kundmanngasse 21 Tel.: 01 / 711 32 -0 Internet: www.hauptverband.at

Pensionsversicherungsanstalt PVA-LANDESSTELLE KÄRNTEN 9021 Klagenfurt am Wörthersee Südbahngürtel 10 Tel.: 050 303 Internet: www.pensionsversicherung.at

Wenn Sie Fragen zu Ihrer Versicherung haben, wenden Sie sich an die Krankenversicherungsanstalten. Diese beraten Sie gerne!

Kärntner Gebietskrankenkasse

Sozialversicherungs­ anstalt der gewerblichen Wirtschaft

KGKK – Hauptverwaltung 9020 Klagenfurt am Wörthersee Kempfstraße 8 Tel.: 050 5855-1000 Internet: www.kgkk.at

Ärztlicher Dienst und Beratung in medizinischen Fragen:

Tel.: 050 5855-2042 aerztlicher.dienst@kgkk.at

SVA Landesstelle Kärnten 9020 Klagenfurt am Wörthersee Bahnhofstraße 67 Tel.: 0 46 3 / 32 1 33-0 Web: http://esv-sva.sozvers.at Ärztlicher Dienst: Tel.: 01/54654-0

Sozialversicherungs­ anstalt der Bauern SVB - Regionalbüro Kärnten 9020 Klagenfurt am Wörthersee Feldkirchner Straße 52 Tel.: 0 46 3 / 58 45 Internet: www.svb.at

Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter BVA – Landesstelle für Kärnten 9010 Klagenfurt am Wörthersee Paradeisergasse 12 Tel.: 0 46 3 / 54 54 60 Internet: www.bva.at

Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau Geschäftsstelle GRAZ 8010 Graz Lessingstraße 20 Tel.: 050 2350-0 Internet:www.vaeb.at GESUNDHEITSRATGEBER Kärnten 2016

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Wichtige Kärntner Sozial- und Gesundheitsdienste

auf einen Blick

In Kärnten gibt es eine Vielzahl von Institutionen und Vereinen, die sich Menschen in Notsituationen widmen. Neben den unterschiedlichen privaten Gesundheits-, Pflege- und Betreuungsdienstleistern stehen in jeder Gemeinde und jedem Bezirk auch öffentliche Anlaufstellen zur Verfügung.

E

inige der angeführten Landes- oder Bezirksstellen haben auch Regionalstellen in den Gemeinden und sind so vor Ort bei den unterschiedlichsten Problemstellungen behilflich.

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GESUNDHEITSRATGEBER Kärnten 2016

Landesweite Ansprechpartner Amt der Kärntner Landesregierung Kompetenzzentrum

Arbeitsvereinigung der Sozialhilfe Kärntens – AVS

9021 Klagenfurt am Wörthersee Mießtaler Straße 1 Internet: www.ktn.gv.at

9020 Klagenfurt am Wörthersee Fischlstraße 40 Tel.: 0463 / 512035-0 E-Mail: office@avs-sozial.at Internet: www.avs-sozial.at

Abteilung 4 – Soziales Tel.: 050 536 14502 E-Mail: Abt4. Post@ktn.gv.at Zuständigkeit: Generationen, Mindestsicherung Abteilung 5 – Gesundheit Tel.: 050 536-15002 E-Mail: abt5. post@ktn.gv.at Zuständigkeit: Psychosozia­le Angelegenheiten, Pflege, u.v.m.

Zuständigkeit: Gesundheitsförderung, Mobile Pflege, Psychosoziale Beratung u.v.m.

Bundessozialamt Landesstelle Kärnten 9020 Klagenfurt Kumpfgasse 23-25 Tel.: 0463/ 58 64-0 E-Mail: bundessozialamt.ktn@ basb.gv.at


Internet: www.bundessozialamt.gv.at Zuständigkeit: Entschädigungsleistungen, Pflegegeld, Unterstützung für pflegende Angehörige und bei 24-Stunden-Betreuung, Förderung von barrierefreien Umbauten, Behindertenpass, Vergünstigungen u.v.m.

Hilfswerk Kärnten Landesgeschäftsstelle Klagenfurt am Wörthersee 9020 Klagenfurt 8.-Mai-Straße 47 Tel.: 050 544-00 E-Mail: office@hilfswerk.co.at Internet: http://kaernten.hilfswerk.at Zuständigkeit: Pflege und Betreuung zuhause, Angebot für Menschen mit Behinderung, Sicherheit zu Hause, Notruftelefon, Orthopädie- und Rehatechnik u.v.m.

Kärntner Caritasverband 9010 Klagenfurt Sandwirtgasse 2 Tel. 0463 / 555 60-0 E-Mail: office@caritas-kaernten.at Internet: www.caritas-kaernten.at Zuständigkeit: Nothilfe, Lebensberatung, Suchtberatung, Telefonseelsorge u.v.m.

pro mente Kärnten 9020 Klagenfurt Villacher Straße 161 Tel.: 0463 / 55112-0 E-Mail: office@promentekaernten.at Internet: www.promente-kaernten.at Zuständigkeit: Gesundheitsbildung, psychosoziale Gesundheit, Tageszentren, Nachbetreuung u.v.m.

Selbsthilfe Kärnten Dachverband der Selbsthilfegruppen 9021 Klagenfurt Kempfstraße 23/3 Tel.: 0463 / 50 48 71 E-Mail: office@selbsthilfe-kaernten.at Internet: www.selbsthilfe-kaernten.at Zuständigkeit: Gruppen zu den unterschiedlichsten Gebieten wie: Angst, Depression, Alzheimer, Krebserkrankungen, Parkinson, psychischen Erkrankungen u.v.m.

Volkshilfe Kärnten 9020 Klagenfurt Platzgasse 18 (Hörtendorf) Tel.: 0463 / 32 495 E-Mail: info@volkshilfe-ktn.at Internet: www.volkshilfe-ktn.at Zuständigkeit: Pflege, Be­treuung u.v.m.

Regionale Ansprechpartner in den Bezirken Für eine soziale und gesundheitliche Hilfe direkt vor Ort sorgen zumeist die Sozial- und Gesundheitssprengel (SGS). Hier erhält man weiterführende Informationen zu zahlreichen Dienstleistungen, wie „Essen auf Rädern“, Pflegeheimen, regionalen Selbsthilfegruppen zu den unterschiedlichsten Krankheiten und Problemfeldern. Antwort auf allgemeine medizinische Fragen erhält man beispielsweise in den GKK-Außenstellen (Ordinationszeiten meist vormittags).Siehe Seiten 52 und 53!

Ein Servicebüro ist auch in Ihrem Bezirk! n SGS Feldkirchen Bezirkshauptmannschaft 9560 Feldkirchen Milesistraße 10 Tel.: 050 536 67247 Tel.: 050 536 67248 E-Mail: sgsfe@ktn.gv.at n Kompetenzzentrum Ladybird Kirchgasse 21 9560 Feldkirchen Tel.: 0650 / 318 75 98 E-Mail: info@ladybird-feldkirchen.at Internet: www.ladybird-feldkirchen.at Öffnungszeiten: Montags  von 17 – 20 Uhr

GESUNDHEITSRATGEBER Kärnten 2016

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Dienstags  von 10 – 12 Uhr Donnerstags  von 17 – 20 Uhr Weitere Termine nach Vereinbarung.

Marktstraße 15 Tel.: 05 0 536 68339 Tel.: 05 0 526 68345 E-Mail: sgssv@ktn.gv.at

Das Kompetenzzentrum Ladybird in Feldkirchen ist ein junger, gemeinnütziger Verein. Es ist eine kostenlose Anlaufstelle für Menschen in vielen Lebenslagen und herausfordernden Situationen, in dem sich ehrenamtliche Beraterinnen um die verschiedensten Anliegen ihrer KlientInnen kümmern und auch mit ihnen gemeinsam um eine individuelle Lösung bemüht sind.

n SGS Spittal/Drau Service-Büro Bezirkshauptmannschaft 9800 Spittal/Drau Tiroler Straße 13 Tel.: 050 536 62297 Tel.: 050 536 62287 E-Mail: sgssp@ktn.gv.at

n SGS Hermagor Service-Büro Bezirkshauptmannschaft 9620 Hermagor Hauptstraße 44 Tel.: 05 0 536 63460 Tel.: 05 0 536 63450 Tel.: 05 0 536 63640 E-Mail: sgshe@ktn.gv.at n SGS Klagenfurt/Land Service-Büro Bezirkshauptmannschaft 9010 Klagenfurt Völkermarkter Ring 19 Tel.: 050 536 64171 Tel.: 050 536 64177 E-Mail: sgskl@ktn.gv.at n SGS Klagenfurt/Stadt Service-Büro Abteilung Soziales 9020 Klagenfurt Bahnhofstraße 35 Tel.: 0463 / 5374888 E-Mail: sg@klagenfurt.at n SGS St. Veit/Glan Service-Büro Bezirkshauptmannschaft 9300 St. Veit/Glan

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GESUNDHEITSRATGEBER Kärnten 2016

n SGS Villach/Land Service-Büro Bezirkshauptmannschaft 9500 Villach Meister-Friedrich-Str. 4 Tel.: 050 536 61143 E-Mail: bhvl.sozialamt@ktn.gv.at n SGS Villach/Stadt Service-Büro Bezirkshauptmannschaft 9500 Villach Rathaus 1 Tel.: 04242 / 205 3837 n SGS Völkermarkt Service-Büro Bezirkshauptmannschaft 9100 Völkermarkt Klagenfurter Straße 9 Tel.: 050 536-65541 Tel.: 050 536-65528 Tel.: 050 536-65592 E-Mail: sgsvk@ktn.gv.at n SGS Wolfsberg Service-Büro Bezirkshauptmannschaft 9400 Wolfsberg Am Weiher 5/6 Tel.: 050 536 66450 Tel.: 050 536 66451 E-Mail: sgswo@ktn.gv.at

Kriseninterventionszentrum für Kinder & Jugendliche Heizhausgasse 39 9020 Klagenfurt/WS

Tel. 0463/31 00 21 kiz@promente-kijufa.at

Psychiatrischer Not- und Krisendienst Das Team des Psychiatrischen Not- und Krisen­ dienstes besteht aus Psy­­chologInnen, Dipl. Krankenpflegepersonal und FachärztInnen der Psychiatrie. Der Krisendienst hilft und unterstützt Menschen in Krisensituationen und bei psychischen Erkrankungen.

Hotline 0664 300 7007 (Kostenlos und rund um die Uhr) Hilfestellung bei Problemen wie: Alkohol- und Drogenmissbrauch, Sexueller Miss­brauch, Essstörungen, Panik­attacken, Suizid, Hilfestellung bei polizeilicher Intervention.

St. Veiterstraße 47 9020 Klagenfurt am Wörthersee Telefon 0463 / 538-232777 pnk.klagenfurt@kabeg.at


Unverzichtbare Notrufnummern Die folgenden Nummern sollten in jedem Handy eingespeichert sein. Sie haben noch nicht alle gespeichert? Machen Sie es gleich!

Europäische Notfallnummer:  Tel.: 112 Rettung 

Tel.: 144

FeuerwehrTel.: 122

Notfallnummern sollten in jedem Mobiltelefon gespeichert werden.

PolizeiTel.: 133 Ärztenotdienst Österreich  Tel.: 141 Vergiftungsnotruf (Vergiftungszentrale) Tel.:

01/406 43 43

ICE-Nummern Um es im Notfall Einsatzorganisationen und Notfallaufnahmen zu ermöglichen, Angehörige rasch zu verständigen oder die Identität eines Verunfallten oder Erkrankten zu ermitteln, sollen auf dem eigenen Mobiltelefon auch so genannte ICE-Nummern abgespeichert werden. ICE ist die internationale Abkürzung für „In case of emergency“.

Um den persönlichen ICE-Service einzurichten, gehen Sie wie folgt vor: Neuen Kontakt im Handy-Telefonbuch eröffnen und diesen mit ICE beginnend und ergänzt durch eine Prioritäten-Nummer und Kurzbezeichnung eintragen. Dazu gehörende Nummer mit internationaler Vorwahl für Österreich (+43) und ohne Null der regionalen/mobilen Vorwahl speichern. Gewählte Personen darüber verständigen, dass sie im Notfall angerufen werden. Weitere Personen eintragen (für den Fall dass am ersten Kontakt nicht abgehoben wird).

Ein Beispiel: ICE1 Ehegattin mobil +43 664 XXX XX XX ICE2 Ehegattin Klagenfurt +43 463 XXXXX ICE3 Tochter Villach +43 4242 XXX XX

Weitere wichtige Telefonnummern: Telefonseelsorge Pflegenotruf

Tel.: 142 Tel.: 1774

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alps:health® Kärntner Gesundheitsratgeber 2016  

Jahrespublikation 2016, 5. Erscheinungsjahr

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