Page 1

6– 2011 ––––––

AllgäuerWirtschaftsmagazin

Allgäuer

6 _ 2011

Wirtschaftsmagazin

Für präzise Verbindungen: Technologiegrenzen überschreiten, Schnittstellen beherrschen. Swoboda ist ein technologieorientiertes Unternehmen, das forscht, entwickelt und produziert: Mit einer hochmodernen Fertigung, mit leidenschaftlichen Ingenieuren und engagierten Mitarbeitern in allen Bereichen, mit dem Wissen um die Anforderungen unserer Kunden aus der Automobilindustrie weltweit. Swoboda wurde als Partner von seinen Kunden mehrfach als „Lieferant des Jahres“ ausgezeichnet.

Wir sind innovativ. Unsere Produkte unterstützen die Automobilindustrie in ihrem Kernanliegen, Komfort, Sicherheit, Energieeinsparungen und Umweltemissionen zu verbessern. Unsere Lösungen finden sich an der Nahtstelle zwischen elektronischen Bauteilen und dem Automobil.

Weitere Informationen über uns erhalten Sie unter: www.swoboda.de Bewerbungen erwünscht unter: bewerbungen@swoboda.de Swoboda KG, 87487 Wiggensbach / Allgäu Tel. +49 (0)8370 910-0

• Wirtschaft • Branchen-News • Sport und Freizeit

Ob als Gehäuse oder Trägerbauteil: Produkte von Swoboda schützen die Elektronik vor Umwelteinflüssen wie Erschütterungen, Hitze, Wasser, Öl und Staub und sorgen für stabile Kontakte und Anschlüsse.

www.swoboda.de

4,90 €


für Ihre Wohn(t)räume

te l l b s e b s n u i Jetzt be

ar.

Kleine Kosten – große Leistung. Ein Paket, das so flexibel ist, wie der neue up!: Das up!grade Paket* mit kleinen Finanzierungsraten, kleinen Versicherungsprämien und kleinen Wartungsbeiträgen. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns im Autohaus oder unter www.volkswagen.de. Q Entdecken Sie die

„Vielfalt“

in unserer Ausstellung in Dirlewang.

Klein ist groß. Der neue up!

Q Wir freuen uns auf Ihren Besuch! * Das up!grade Paket besteht aus: einem Finanzierungsangebot der Volkswagen Bank GmbH, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen; Versicherungsleistungen gemäß Bedingungen der Allianz Versicherungs-AG sowie dem Angebot Wartung und Inspektion der Volkswagen Leasing GmbH. Es gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für Laufzeiten von 12-48 Monaten. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns im Autohaus oder unter www.volkswagen.de.

Ihre Autohäuser www.autohaus-seitz.de

Volkswagen Zentrum Kempten 0 831 / 704 92-0 Seitz Memmingen 08331 / 92 00-10 Seitz Sonthofen 08321 / 66 56-0 Seitz Lindau 08382 / 70 55-0 Seitz Isny1 07562 / 976 56-0 Seitz Leutkirch1 07561 / 98 58-0

Seitz Immenstadt1 08323 / 965 37-0 Seitz Obergünzburg1 08372 / 92 17-0 Seitz Wangen 07522 / 97 60-0 Weber+Seitz Lindenberg1 08381 / 92 77-0 1

Volkswagen Agentur für Volkswagen Zentrum Kempten

Q

Ihr Hersteller

im „Allgäu“

ADLER FERTIGPARKETT ALLGÄUER STR. 26

QD-87742 DIRLEWANG

QTELEFON: 08267-9695-0

Q

FAX: 08267-579

Q

www.adlerparkett.com


BILD: WEIXLER, TITELBILD: ROLAND MOLCIK / GSCHWEND

Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Jahreswechsel sind traditionell Momente, inne zu halten. Wir schauen zurück und blicken nach vorne. Wie schnell doch das Jahr wieder vergangen ist! Und was bleibt hängen? Was hat sich verändert, was war wirklich wichtig in diesem Jahr? Für mich persönlich, für mein Unternehmen… . Weltweit gesehen waren dies sicherlich die Geschehnisse rund um den so genannten »Arabischen Frühling«. Tunesien, Ägypten, Libyen, Syrien. Ben Ali, Mubarak, Gaddafi, Assad. Die Region ist im Umbruch. Die Despoten sind weg oder sollen noch weg. Die Menschen dort wünschen sich eine Veränderung. Doch ob das, was folgt, besser wird? Überall, wo bisher erste demokratische Wahlen stattgefunden haben, haben die Islamiten gewonnen. Es wird noch ein langer Weg sein, den die Menschen in diesen Ländern vor sich haben. Was uns das angeht? In all diesen Ländern gibt es Rohstoffe, die wir dringend benötigen! Auch und vor allem deshalb schauen wir genau hin, was sich »da unten« tut. Würde es uns ansonsten vielleicht als »weit weg« nur peripher interessieren, so merken wir doch, wir sitzen da irgendwie mit drin in dem Boot. Das ist wie mit dem Euro, zweifelsohne das zweite große Thema des Jahres 2011. War für uns Griechenland früher nur Urlaubsland und »Wiege unserer Kultur«, so stellt Griechenland plötzlich eine Gefahr für unseren Euro dar. Unser aller Geld. Und die Finanzmärkte sind in Aufruhr, die Politiker tagen Tag und Nacht, um den Euro zu retten. Und wir lernen neue Worte: Rettungsschirm, Hebel und Eurobonds. Und dass man heute nicht mehr von Millionen und Milliarden spricht, sondern von Billionen. Und wir hoffen, dass unsere

eiserne Kanzlerin das in Seenot geratene Schiff, in das es mächtige Kapitänskollegen manövriert haben, vor dem Kentern rettet. Damit wir wegen ein paar Schiffbrüchigen nicht mit über Bord gehen. Das Vertrauen in ihre Fähigkeiten, die hohen Wogen in wilden Wassern zu glätten, scheinen die Deutschen zu haben. Von Panik jedenfalls ist nichts zu spüren, die Wirtschaft brummt weiter, die Verbraucher konsumieren, die Anleger geben sich optimistisch gelassen. Nur die Banken müssen sich viel Kritik gefallen lassen. Aber auch dieses Thema ist noch nicht vom Tisch. Beides, Arabischer Frühling und Eurokrise, werden uns auch im kommenden Jahr mit Sicherheit noch beschäftigen. Jahreswechsel. Das ist nicht nur Rückblick, sondern auch Ausblick. Was wird kommen? Was wird das neue Jahr bringen? Für mich persönlich, für mein Unternehmen … . Vielleicht hat der eine oder andere bereits die Weichen gestellt für eine Veränderung, die in 2012 greifen soll. Vielleicht auch erst später. Gut Ding will Weile haben, manches braucht seine Zeit. Für große Dinge muss man weit voraus denken. Da sind mitunter auch Visionen gefragt – und der Mut, sich zu trauen, sich zuzutrauen, sie auch umsetzen zu können. Solchen Mut beweisen derzeit beispielsweise die Isnyer, indem sie sich an ein ehrgeiziges Projekt wagen, das ihrer Stadt zu einem Alleinstellungsmerkmal verhelfen könnte. Freilich: 20 Millionen Euro müssen sie hierfür auftreiben. Aber, so die breite Meinung, die Hoffnung stirbt zuletzt. Über dieses Zukunftsprojekt und die Einstellung der Isnyer Wirtschaftstreiben-

den hierzu, können Sie übrigens in der Sonderveröffentlichung lesen, die diesem Heft beiliegt. Es ist eine »Zeitschrift in der Zeitschrift«, ein eigenes Magazin, das sich einzig dem Wirtschaftsstandort Isny widmet. Mit diesem »Isny-Special« gehen auch wir neue Wege. Wenn das neue Produkt bei Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern ankommt, dann möchten wir gerne, in unregelmäßigen Abständen, immer wieder einmal eine Stadt aus unserem Verbreitungsgebiet mit der ganzen Bandbreite ihres Wohn- und Arbeitsumfeldes vorstellen. Über ein »Feedback« Ihrerseits würden wir uns daher sehr freuen. So wünschen wir Ihnen einen guten Abschluss für das Jahr 2011 und einen guten Start ins Jahr 2012. Für Sie persönlich und für Ihr Unternehmen. Ihre

Maria Anna Weixler-Gaçi

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 3


Inhalt 8

Ofenbau

Mit seinen neuen und innovativen Ideen schafft Otto Gschwend, Ofenbaumeister und Inhaber des traditionsreichen Ofenbaubetriebes Gschwend in Kempten, gemeinsam mit seinem Team, immer wieder das ganz Besondere.

12

Nachhaltigkeit

Besondere Ansprüche im Fenster- und Innenausbau erfüllt Rall Holz, der Holzgroßhandel in Wangen-Neuravensburg, mit ausgesuchten, hochwertigen Hölzern. Auf vielerlei Weise macht man sich hier für die optimale und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen stark.

16

Elektroanlagen

Um Produktionsprozesse zu optimieren, sind durchdachte, innovative und hocheffiziente Automationslösungen unabdingbar. Seitz Elektroanlagen in Roßhaupten erweist sich darin schon seit rund zehn Jahren als verlässlicher Partner der Industrie.

22

Metallveredelung

Andrea Thoma-Böck und Christine Thoma-Kemser, die das Galvanotechnik-Unternehmen Thoma Metallveredelung in Heimbringen leiten, wurden im Oktober mit der Bayerischen Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft ausgezeichnet.

4 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

24

WIRTSCHAFT und LEBEN im Allgäu

Großtanklager

Das Mineralölunternehmen Präg in Kempten steht für die klassische Energieversorgung in der Region und sorgt dafür, dass zahlreiche Haushalte, Einrichtungen oder Betriebe eine warme Stube haben.

28

Bekleidung

Hochwertige Materialien, raffinierte Detaillösungen sowie perfekte Anpassungsfähigkeit an alle klimatischen Bedingungen – die schwedische Marke Haglöfs steht für technisch funktionelles Outdoor-Equipment sowie Outdoor-Bekleidung.

32

Fundamentbau

Was seit Jahrzehnten horizontal mit Schrauben in Wänden funktioniert, wurde jetzt mit sogenannten Schraubfundamenten erfolgreich in der Vertikalen umgesetzt. Die Olaf Hoyer GmbH in Buchenberg ist Kompetenzzentrum für die Krinner Schraubfundamente.

34

Zukunftstechnik

Während der Fokus des Elektronikspezialisten SRI Radio Systems zuvor rein auf Telekommunikation gelegen hatte, nahmen die neuen Geschäftsführer nun die Bereiche Energie und Umwelttechnik, Medizintechnik, Transport und Verkehr sowie Industrieelektronik ins Visier.

38

Reifen- und Autoservice

Fundierte und freundliche Beratung, schnelle und zuverlässige Serviceleistungen sowie ein breites Warensortiment sind die Grundlagen der Firmenphilosophie im Vergölst Partnerbetrieb Henkel in Marktoberdorf.

40

Filmproduktion

Die Kemptener Firma silberstern TV ist Spezialist für hochwertige Filmproduktionen. Ob Imagefilm, Messeclip, Livestream oder Komplettprogramm fürs InternetTV – das Team begleitet seine Kunden von der ersten Idee bis zur optimalen Platzierung des fertigen Streifens.

44

Generationswechsel

Wenn Melanie Theisen und Christian Brosch sich ihren unternehmerischen Elan beibehalten, dann werden auch in den nächsten Jahren die Räder im Autohaus Brosch in Durach ganz bestimmt nicht still stehen.

47

Seminarzentrum

Mit einem individuellen Seminarangebot, zugeschnitten auf Unternehmen und Privatpersonen, will das Seminarzentrum Schloss zu Hopferau bei Füssen neue Impulse geben. Bei allen Angeboten geht es vor allem darum, Menschen zu motivieren und die Leistungsfähigkeit zu fördern.


GROSSES SPEZIAL

50

Isny ist eine junge, lebendige Stadt mit einer reichen historischen Vergangenheit. Und es ist ein interessanter Wirtschaftsstandort mit Handel und Handwerk, Gastronomie und Tourismus und einer ganzen Reihe an international tätigen Unternehmen. Den Wirtschaftsstandort in all seinen Facetten und mit seinen leistungsstarken Unternehmen beleuchten wir in einer Sonderausgabe, die diesem Magazin beiliegt.

Musikalische Oase

Musik liegt in der Luft im Flötenhof von Herbert Paetzold in Ebenhofen. Das Gebäude des ehemaligen Orgelbauers Hindelang beherbergt heute einen kleinen Konzertsaal, eine Musikwerkstatt, Gäste- und Unterrichtsräume.

52

Baubiologie

Der Anteil an Holzhäusern vom Gesamtbau bewegte sich Anfang der 1990er Jahre bei mageren zwei Prozent und liegt heute bei etwa 18 Prozent, Tendenz steigend – ein Trend, den Martin Müller und Hans Möst bereits vor 20 Jahren erahnten und die Firma »M&M HolzHaus« gründeten.

58

Multi Media

Das Unternehmen »Kraus Euronics« in Kempten investiert seit Jahren in die Entwicklung von so genannten Streaming-Audio-Systemen, eine Art Hörfunk im Internet, und gilt als einer der führenden Anbieter und Vorreiter in diesem Bereich.

60

Barrierefreies Wohnen

Ein noch so kleines Hindernis kann für Behinderte und ältere Menschen zur Stolperfalle und damit auch zu einem erhöhten Unfallrisiko werden. Die Alumat Frey GmbH aus Kaufbeuren hat eine Lösung gefunden, wie sich Stufen und Absätze vermeiden lassen.

62

Hochwertige Verkabelung

Die moderne Bionik machte sich Erkenntnisse aus der Natur zunutze und ersetzte die Nervenstränge durch Elektrokabel. Seit über 20 Jahren befasst sich die Hi-Te GmbH in Dettingen mit der Entwicklung und Fertigung moderner »Nervenstränge«.

64

Experten für Schwieriges

Wenn’s beim Straßen- und Landschaftsbau richtig schwierig wird, steil, schwer zugänglich oder gar unwegsam, dann ist das Können der Spezialisten von Engel & Buchelt in Blaichach, Experten unter anderem für Sonderbau und Geotechnik, gefordert.

66

Autohaus

Das Autohaus Moll in Ochsenhausen verfügt neben lichtdurchfluteten Verkaufs- und Ausstellungsräumen über eine Autospenglerei und Werkstatthalle, ein EDVgesteuertes Ersatzteillager, Kfz-Elektroabteilung und den »Waschpark Ochsenhausen«.

68

Bauen mit Plan

Dass Termine trotz manch widriger Umstände eingehalten werden können und was dafür im Vorfeld berücksichtigt werden muss, zeigt immer wieder das Team des Planungs- und Ingenieurbüros »Kubus – Planen und Bauen« aus Ochsenhausen.

70

Effiziente Energieanwendung

Der Energielieferant erdgas schwaben, der sich auch in der Förderung innovativer Anwendungstechnik engagiert, stellt das Mikro-Blockheizkraftwerk für zuhause vor, das bei minimalem Energieaufwand maximale Leistung verspricht.

72

Sanitärinstallation

Hinter den Mauern eines Einsiedlerhofes in Elratshofen bei Blonhofen verbirgt sich der Meisterbetrieb von Simon Seeler. Er ist Fachmann für Brennwert-Technik, Wärmepumpen, Solaranlagen, Badsanierungen, Bauspenglerei und Wasserbehandlung.

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 5


WIRTSCHAFT und LEBEN im Allgäu

74

Hotelausstattungen

Die hagenauer GmbH Immenstadt ist ein führendes Generalunternehmen für alle Ausbauleistungen und Ausstattungen für die 4- bis 5-Sterne-Hotellerie.

76

Gesunder Schlaf

Mit der Reinigung von Daunen und Federn und dem Verkauf von Zudecken und Kissen begann Leonhard Frehner. Mittlerweile ist das Bettenfachgeschäft Frehner Spezialist für gesundes und perfektes Schlafen und Liegen.

78

Uhren

Exklusive als auch trendige Modelle renommierter und bekannter Uhrenhersteller gibt es bei Juwelier Müller in Kempten. Darüber hinaus ist das Familienunternehmen autorisiert, Wartung, Pflege und sämtliche Reparaturen an den edlen Zeitmessern durchzuführen.

80

Gesund tagen

Ein »Facelifting« der entspannenden Art wurde dem Hotel »Allgäuer Tor« in Bad Grönenbach in den letzten zwei Jahren zuteil. Nach erfolgreicher Renovierung wurde zudem der Name geändert in »allgäu resort«, HELIOS business & health Hotel.

82

Orgelbau

In Knottenried, oberhalb des Großen Alpsees bei Immenstadt übt Siegfried Schmid ein selten gewordenes, faszinierendes Handwerk aus: Den Bau von Kirchenorgeln.

84

Schmiedekunst

Als Kunstschmied und Metallgestalter verbindet Ernst Netzer aus Pfärrich bei Amtzell Zweck und Kunst. Dabei legt er größten Wert auf eine stimmige Formensprache und schafft Dinge von bleibendem Wert.

86

Höhentraining

Mit dünner Luft schneller zur schmalen Hüfte – so in etwa könnte man das Prinzip von Höhentraining Allgäu in Sonthofen kurz und bündig beschreiben.

88

Integration durch Sport

Die Verständigung unter verschiedenen Völkern und die Integration von Ein- und Zuwanderern sind im Zeitalter der Globalisierung wichtige Themen. Sportvereine wie der Turnverein Kempten (TVK) leisten hierzu sinnvolle Beiträge.

6 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

90

Musik

Die Stadtkapelle Sonthofen ist nicht nur ein gemeinnütziger Verein, der für alpenländische Kultur und Tradition steht, sondern repräsentiert zudem die Kreisstadt Sonthofen in musikalischer Hinsicht.

92

Gastlichkeit

Das Kurhaus am Kurpark in Bad Wurzach ist lockendes Ausflugsziel, bietet zugleich aber auch Raum für konzentriertes Arbeiten bei Tagungen oder ein stilvolles Ambiente für festliche Veranstaltungen.

94

Personalwirtschaft

Personalberaterin Susanne Fröhler, Inhaberin der Agentur PROFIT Personal & Projekt Management in Kempten, unterstützt und begleitet Unternehmen dabei, den Faktor Personal zum Erfolgsfaktor zu entwickeln.

97

Tipps von den Profis

Ist der Verkauf von zum sofortigen Verzehr zubereiteter Speisen eine Lieferung oder eine sonstige Leistung? Die Profis von Angele & Kollegen in Türkheim geben Antwort.

98

Recht

Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis unterliegen der Verjährung. Rechtsanwalt Roland Stemke aus Kempten informiert über den aktuellen Rechtsstand zu arbeitsvertraglichen Ausschlussfristen.

101 Wirtschaftsmeldungen in Kürze


Unsere IT-Lösungen – Innovativ, intelligent, überzeugend. SCALTEL – Der Netzwerkausrüster aus dem Allgäu Wir unterstützen mittelständische Unternehmen, Banken, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen ihre IT-Ressourcen optimal auszuschöpfen und für zukünftige Anforderungen zu rüsten. Mit unseren vielfältigen Technologien und Lösungen verbinden wir weltweit Menschen, Systeme und Maschinen. Dabei verbessern wir Ihre Kommunikation und helfen Ihnen Kosten zu sparen. Mit unserer Service-Leitstelle sorgen wir rund um die Uhr für einen reibungslosen Betrieb Ihres Netzwerks. Was können wir für Sie tun?

Netzwerk & Datacenter

Unified Communication

Wide Area Networks (WAN)

HD-Videokonferenzen

Mobile Computing

Richtfunk

Wireless LAN

Videoüberwachung

Security

Services

www.scaltel.de

Technologie, die verbindet.

SCALTEL AG q Buchenberger Str. 18 q 87448 Waltenhofen q Telefon: +49 (0)831-54054-0


»Es ist das außergewöhnliche Design, das hochwertige Material und die elegante Anmutung, die mich dazu bewogen hat, einen ganz neuen Stil zu kreieren.«

8 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


Bilder: roland Molcik (3), lienert.eu (1)

o wohn I und so leb I au«, diesem Grundsatz ist Otto Gschwend, Ofenbaumeister und Inhaber des traditionsreichen Ofenbaubetriebes Gschwend in Kempten schon immer treu. Mit seinen neuen und innovativen Ideen schafft der 54-jährige, gemeinsam mit seinem Team, immer wieder das ganz Besondere. »Es ist klassisch, gepaart mit dem eleganten Design und der Raffinesse – das alles natürlich auf dem neusten Stand der Technik«, beschreibt der Ofenbauer seine aktuelle Kaminkreation. Ein Kamin, der praktisch im Raum schwebt und nur von der Wand getragen wird. Eine spezielle Stahlkonstruktion wird dazu an einer Wand im Raum angebracht. Eine beachtliche, moderne und vor allem architektonische Leistung. Zugegeben, der schwebende Kamin passt wirklich nicht in jedes Haus. Das ist aber auch nicht das Ziel, das der Ofenbaubetrieb Gschwend damit verfolgt. »Meine Intention ist es, einen Kamin zu bauen, der individuell auf den Kunden zugeschnitten ist«, beschreibt Gschwend. Will man einen Ofen von der

S

Stange, so ist man bei ihm an der falschen Adresse. Wie jeder Kamin, so sollte gerade der Architektur-Kamin vom Bauherrn gemeinsam mit dem Ofenbauer genauestens und präzise geplant werden. Aufgrund seiner speziellen Konstruktion müssen im Vorfeld spezielle Vorkehrungen für den Einbau getroffen werden. »Spätestens, wenn der Rohbau des Hauses steht, sollte der Bauherr auf uns zukommen, noch besser ist es, wenn er das in der Planungsphase seines Hauses macht.«, rät Annemarie Gschwend. Sie ist unter anderem für den Verkauf im Betrieb zuständig. Die Planung einer solchen schwebenden Konstruktion ist sehr aufwendig. »Von der Statik ist dieses Gesamtwerk wirklich eine Herausforderung für einen Ofenbauer. Deshalb arbeite ich hier auch mit einem Statiker zusammen«, so Gschwend. Ein solches Stück in einem schon bewohn-

ten Haus nachzurüsten gestaltet sich daher sehr schwierig. Geht nicht, gibt es bei Gschwend nicht: »Mit viel Aufwand würden wir das aber auch hinbekommen.« Bei der Auswahl der Materialien kann der Bauherr mitbestimmen. Ganz egal ob er eine Sitzbank aus Ofenkeramik, Marmor, Granit oder anderem edlen Naturstein haben möchte. Machbar ist hier fast alles. Gschwend und sein Team legen dabei besonderen Wert auf die hochwertige Verarbeitung. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann in naher Zukunft diesen Architektur-Kamin auch anschauen. Im Showroom des Ofenbaubetriebs Gschwend in Kempten soll schon bald ein Ausstellungsstück gebaut werden. So haben die Kunden die Möglichkeit, sich hautnah von dem luxuriösen und klaren Design im wahrsten Sinne des Wortes »anstecken« zu lassen.«

Will man einen Ofen von der Stange, so ist man bei Gschwend an der falschen Adresse. 6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 9


Das Team von Otto Gschwend mit den Jubilaren: Annemarie Gschwend, Christian Doppelmayer (31 Jahre), Karin Beckers (30 Jahre), Sven Genkel (25 Jahre), Gerold Krause (15 Jahre), Michaela Rahm (15 Jahre) und Otto Gschwend. (v.li.n.re.)

Ein Motto, das zum traditionsreichen Ofenbaubetrieb Gschwend wie die »Faust auf ’s Auge« passt. Und das man bei Gschwend diesem Motto jeden Tag aufs neue treu bleibt, dafür sorgen insgesamt zehn engagierte Mitarbeiter. »Ich bin besonders stolz darauf, dass wir in diesem Jahr einige Jubilare in unserem Team auszeichnen durften«, so Otto Gschwend, der in seinem Handwerksbetrieb auch zum Ofenbauer ausbilden darf. Die längste Betriebszugehörigkeit im Gwschend’schen Betrieb liegt bei 31 Jahren, dicht gefolgt von 25 und 15 Jahren. Im Verkauf wird Otto Gschwend von seiner Ehefrau Annemarie, Karin Beckers und Michaela Rahm unterstützt. In der Werkstatt sind es Sven Genkel, Christian Doppelmayer, Gerold Krause und der Azubi Valentin Geschwend, der dem Ofenbauer Gschwend bei der täglichen Arbeit tatkräftig zur Seite steht. Von Zeit zu Zeit wird das Team noch von dem freien Mitarbeiter

10 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Lukas Bruckner unterstützt. »Es macht mich sehr glücklich, dass ich auf meine Mannschaft schon so viele Jahre zählen kann.« Für Otto Gschwend ist die langjährige Treue seines Teams ein Zeichen der ganz besonderen Anerkennung. Diese Anerkennung gibt er gerne an seine Mitarbeiter zurück. Sina Weiß

Otto Gschwend GmbH Design + Wärme Poststraße 26 87439 Kempten Telefon (0831) 52286 Telefon (0831) 52286-20 info@ofen-gschwend.de www.ofen-gschwend.de


bbw Kempten gGmbH Haubenschloßstraße 3 87435 Kempten Ansprechpartnerin: Frau Heidi Eiblhuber eiblhuber.heidi@ke.bbw.de Telefon 08 31 | 5 21 49-24 Telefax 08 31 | 5 21 49-20

Besuchen Sie uns auf www.bbwbfz-seminare.de und Sie erfahren mehr über unser vielseitiges Seminarangebot.

von links: Snjezana Racic, Daniela Auerbacher, Petra Crönert, Heidi Eiblhuber

Bitte sprechen Sie mit uns über Fördermöglichkeiten!

Ihre berufliche Weiterbildung im Allgäu Seminarprogramm 2012 – bbw Kempten Qualitätsmanagement (TAWCert) Qualitätsbeauftragter

Zeichnungslesen – Lesen und Anwenden technischer Unterlagen

02. 03.–28. 03. 2012 17. 09.–05. 10. 2012

27. 01.–28. 01. 2012 8 Tage

Als Qualitätsbeauftragter beherrschen Sie die Prinzipien, Methoden und Verfahren des Qualitätsmanagements. Sie sind in der Lage, beim Aufbau und der Aufrechterhaltung eines QM-Systems Unterstützung zu geben.

Interner Auditor

Basiswissen in der Metallverarbeitung für kaufmännische Mitarbeiter. Technische Vorgänge werden für die Bewertung von Kosten, Preisen und Kennzahlen besser verstanden.

10. 03. 2012 13. 10. 2012

Selbstbewusstsein im Berufsalltag (für Frauen)

Ausbildung der Ausbilder (IHK)

09. 03.–10. 03. 2012 21. 09.–22. 09. 2012

29. 03.–30. 03. 2012 05. 11.–06. 11. 2012 Der Interne Auditor ist in der Lage, interne, prozessorientierte Audits von QM-Systemen zu planen, durchzuführen und auszuwerten.

Ausbilder und Auszubildende Auffrischungskurs „Ausbildung der Ausbildung“

Für Frauen, die ihr Durchsetzungsvermögen in Verhandlungen, Gesprächen und Konfliktsituationen steigern wollen.

Auffrischung der rechtlichen Grundlagen und neue Ideen für die aktive Arbeit als Ausbilder.

16. 03.–11. 05. 2012 28. 09.–23. 11. 2012

6 Tage

Vorbereitungskurs auf die IHK-Prüfung

Verkaufsschulung für Auszubildende 16. 05. 2012

Qualitätsmanager 19. 04.–02. 05. 2012 16. 11.–03. 12. 2012

Erfolgreiche Preisverhandlungen im Vertrieb 6 Tage

27. 03. 2012

Als Qualitätsmanager sind Sie in der Lage, als Beauftragter der Leitung ein QM-System aufzubauen, anzuwenden und durch Initiierung des Verbesserungsprozesses weiter zu entwickeln.

Souveränes, professionelles Auftreten in Kundenverhandlungen, insbesondere bei Preisgesprächen und Abschlusssituationen.

Fachliche und persönliche Weiterbildung Vertriebstraining für Ingenieure und Techniker

Reklamationsmanagement „Chance zur Kundenbindung“

19. 01.–26. 01. 2012

3 Tage

Ingenieur und Techniker verfügen über hohes technisches Know-how. Im Vertrieb benötigen Sie zudem Schlüsselqualifikationen, um bei Kunden souverän aufzutreten und diese beraten zu können.

09. 05. 2012 12. 11. 2012 Gerade in der geschickten und effizienten Bearbeitung von Reklamationen stecken ungeheure Chancen zur Kundenbindung. Sie lernen entscheidende Erfolgsfaktoren für zielorientierte Gespräche kennen und in schwierigen Gesprächssituationen erfolgreich zu agieren.

Verkauf statt nur Beratung – denn ein Produkt, das nicht angeboten wird, kann auch nicht gekauft werden. Azubis wird u. a. gezeigt, was man unter verkaufsorientierter Beratung mit fachlichem Know-how versteht.

Lehrgänge Verkehrsfachwirt (IHK) 10/2012–03/2014 Vorbereitungskurs auf die IHK-Prüfung

Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK) 10/2012–03/2014 Vorbereitungskurs auf die IHK-Prüfung


Die Natur ist das Kapital, die ökonomische Basis. 12 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


Natürlich – nachhaltig! Besondere Ansprüche im Fensterund Innenausbau erfüllt Rall Holz, der Holzgroßhandel in Wangen-Neuravensburg, mit ausgesuchten, hochwertigen Hölzern. Auf vielerlei Weise macht man sich hier für die optimale und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen stark.

D

ie Natur ist das Kapital, die ökonomische Basis der Rall Holz OHG in Wangen-Neuravensburg im württembergischen Allgäu. Aus diesem Grund fühlt man sich ihr zutiefst verpflichtet – für die Natur und ihre Erhaltung verantwortlich. Ökonomie und Ökologie wurden so erfolgreich miteinander verschmolzen. Und das war im Grunde schon immer so: Schon damals, als vor über 120 Jahren, im Jahr 1889, sich die Vorfahren der heutigen Inhaber mit einem Sägewerk selbstständig machten, setzten sie auf die Wasserkraft der Oberen Argen. Sie nutzten die Energie des Flusses, lenkten das Wasser auf die Schaufeln des Antriebsrads, um die Säge in Bewegung zu setzen, die das angelieferte Rundholz in Bretter schnitt. Sie machten sich die Kräfte der Natur zunutze, aber nachhaltig, um sie für

kommende Generationen zu bewahren. Bis heute hat sich diese Sichtweise bei Rall Holz erhalten. Tradition und modernste Technik Sehr erfolgreich arbeiteten das Sägewerk und seine Inhaber, die Nachfahren von Wilhelm Rall, das Unternehmen wuchs, etliche Betriebsteile kamen im Laufe der Jahrzehnte hinzu, um die zunehmenden Kapazitäten zu bewältigen. Mehr und mehr siedelte sich das Unternehmen im Hochqualitätssegment an, spezialisierte sich auf Hölzer von erlesener Qualität. Heute genießt Rall Holz im Allgäu, in Oberschwaben sowie in Vorarlberg einen erstklassigen Ruf als Lieferant von Spitzenhölzern für den hochwertigen Innenausbau und für den anspruchsvollen Fensterbau. Die vierte Generation ist inzwi6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 13


So ist neben dem Handel von Schnitt- und Fensterholz die Energiegewinnung aus Wasserkraft seit langem ein wichtiges Standbein des Unternehmens.

schen am Ruder, die Brüder Marcus und Mathias Bernhard. Sie haben das Erfolgsmodell des unternehmerischen Handelns im Einklang mit Umwelt und Natur auf modernstem technischen Niveau etabliert. So wird die älteste Form der Energiegewinnung, die Wasserkraft, heute per Smart-Phone gesteuert und überwacht. Schon früh hatte man bei Rall Holz die besonderen Vorteile des Firmenstandorts, direkt an der Oberen Argen, erkannt und zu nutzen gewusst. So ist neben dem Handel von Schnitt- und Fensterholz die Energiegewinnung aus Wasserkraft seit langem ein wichtiges Standbein des Unternehmens. Nicht nur den firmeneigenen Strombedarf deckt das Wasserkraftwerk in Föhlschmitten; zusammen mit dem zweiten Kraftwerk in Pflegelberg, an der Unteren Argen gelegen, kann Rall Holz gar rund 1 000 Durchschnittshaushalte versorgen. »Das entspricht immerhin dem Strombedarf von Neuravensburg mit seinen 3 000 Einwohnern«, erklären Marcus und Mathias Bernhard nicht ohne Stolz. Hatte man früher noch ein eigenes Stromnetz unterhalten, so wird die gewonnene Energie heute ins Netz der EnBW eingespeist. Ökologie und Ökonomie im Einklang Die beiden jungen Inhaber setzen die Unternehmenstradition fort: Sie profitieren von der Natur, investieren aber auch in sie, um ihr Gleichgewicht zu erhalten und sensible Öko-Systeme zu stabilisieren. So war es für sie selbstverständlich, ihren Teil zum Ökologie-Programm des Landes Baden-Württemberg beizutragen. Zur Aufgabe wurde hier gemacht, den ökologischen Zustand der Fließgewässer durch die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit zu verbessern. So hat Rall Holz die Wehre der zwei Wasserkraftwerke mit Fischaufstiegsanlagen umgangen, flache Wasserverbindungen, durch die die Fische ungestört zum Laichen flußaufwärts wandern können. Zudem sind die Dächer aller Gebäude auf dem Betriebsgelände mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet; und die Abwärme des Blockheizkraftwerks wird für das Heizen in den eigenen Holztrocknungsanlagen genutzt. Auch beim Kerngeschäft von Rall Holz, dem Handel mit Holz der Premiumqualität, spielen ökologische Maßstäbe eine entscheidende Rolle. So werden ihre erlesenen Hölzer insbesondere dann verlangt, wenn Renovierungen, Sanierungen und

14 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


BILDER: MORLOK FOTOGRAFIE

Sich die Kräfte der Natur zunutze machen, aber nachhaltig, um sie für kommende Generationen zu bewahren.

Inhaber Marcus und Mathias Bernhard.

Büroteam: Gisela Schmid, Beatrix Baldauf und Melanie Bernhard (v. li.).

energetische Dämmungen alter Häuser anstehen. »Die Kunden leisten sich Top-Qualität und stärkere Holzdicken, aus denen dann Fenster erzeugt werden, die sich durch Energieeinsparungen mit der Zeit von selbst amortisieren«, erklärt Mathias Bernhard, gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. Mit seiner riesigen Lagerhaltung kann das Unternehmen kürzeste Lieferfristen garantieren. Marcus Bernhard, Diplom-Betriebswirt, erläutert: »Wir halten Kapazitäten von eineinhalb bis zwei Millionen Euro vor.« Fichte, Kiefer, Lärche und Eiche sind die wichtigsten Holzarten, die Qualität in jedem Fall: herausragend. Astfrei ist ein jedes Holz, ohne Harzeinschlüsse, mit feinster Maserung und regelmäßigen Jahresringen. Schreinereien und Fensterbauer im Umkreis von rund 150 Kilometern wenden sich, wenn sie das Besondere suchen, gern an das Wangener Unternehmen. Premiumqualität – just-in-time Doch mehr noch: In für die Branche noch gar nicht üblicher Weise wird bei Rall Holz der Service-Gedanke gelebt – angenehm und komfortabel für die Kunden. So erhalten sie ihr geordertes Material verarbeitungsbereit zugeschnitten, in genau der Länge und Stärke, die für den jeweiligen Auftrag benötigt wird. Millimetergenau werden die Kappschnitte ausgeführt. Die Lieferung der

Ware erfolgt mit dem eigenen Fuhrpark. So wird die Ware just-in-time bei den Verarbeitern angeliefert und wenn nötig mit dem eigenen Mitnahmestapler abgeladen. Die Kunden ersparen sich so eine teure Lagerhaltung. Inzwischen ist das Team von Rall Holz auf zehn Mitarbeiter angewachsen. Und das Unternehmen liegt weiterhin auf Expansionskurs. So ist, nachdem erst vor fünf Jahren eine Lagerhalle gebaut und der Logistikbereich mit Dach versehen worden ist, schon wieder ein Erweiterungsbau in der Planung. Um 2 700 Quadratmeter werden die Lagerkapazitäten, Zuschnitt und Kommissionierung erweitert. Glücklicherweise ist das Betriebsgelände ausreichend dimensioniert, um mit weiterem Wachstum noch lange Schritt halten zu können. Kordula Küper

Rall Holz oHG Holzhandel – Elektrizitätswerk Inh. Marcus und Mathias Bernhard Föhlschmitten 1 88239 Wangen-Neuravensburg Telefon (07528) 7671 Telefax (07528) 6671 info@rall-holz.de www.rall-holz.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 15


Rundtaktmaschine mit 96 CNC-Achsen

»Wir hauchen Metall

Leben ein« Was wären Produktionsanlagen und Fertigungsmaschinen, die mehrere Funktionen erfüllen und unterschiedliche Prozesse koordinieren müssen, ohne exakt geplante Elektroanlagen? Um Produktionsprozesse, zum Beispiel in der Automobilindustrie oder der Kühltechnik, zu optimieren, sind durchdachte, innovative und hocheffiziente Automationslösungen unabdingbar. Das Familienunternehmen »Seitz Elektroanlagen GmbH« in Roßhaupten erweist sich darin schon seit rund zehn Jahren als verlässlicher Partner der Industrie. 16 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


Produktionsanlage für elektronische Magnetspulenkörper mit Spulenwickelmaschine für die Firma SUMIDA AG. Gemeinschaftsprojekt mit den Firmen Windfil, Patterer und Creative Automation.

Von der einzelnen Sondermaschine bis zur Verkettung von gesamten Produktionslinien oder Fabriken ist Seitz in unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig.

I

m Jahre 1994 gründete Diplom-Ingenieur (FH) Manfred Seitz seinen Betrieb, als an ihn die Aufgabe herangetragen wurde, eine Rundtakt-Dreh- und Fräsmaschine zu konstruieren. Damals gab es keine Maschine auf dem Markt, die die erforderlichen und vom Auftraggeber gestellten Aufgaben erfüllen konnte. Gemeinsam mit einem Partner machte sich Manfred Seitz an die Arbeit und schon bald war der erste Prototyp fertig. Die Maschine mit sage und schreibe 96 CNC-Achsen ist heute noch in Betrieb. Seither baute die Seitz Elektroanlagen GmbH weitere 18 Fertigungsmaschinen mit diesem Auftraggeber. Gemeinsam mit anderen Mechanik- Partnerunternehmen hat die Seitz Elektroanlagen GmbH Fertigungsmaschinen entwickelt und gebaut, die in der Region zum Einsatz kommen. Darüber hinaus finden sich Automationen von Seitz weltweit in Produktionsanlagen des (Sonder-)Maschinen- und Anlagenbaus sowie in Mess-, Test- und Prüfständen. Für die Automatisierung von Handling, Transport und Montage werden kundenspezifische und standardisierte Lösungen entwickelt und gefertigt. Diese zeichnen

sich durch Tauglichkeit für die Massenproduktion, niedrige Betriebskosten und höchste Qualität in Verarbeitung und auch Design aus. Von der einzelnen Sondermaschine bis zur Verkettung von gesamten Produktionslinien ist Seitz in unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig – und äußerst erfolgreich. Ein wichtiger Teil dieses Erfolges sind langfristige Partnerschaften mit den jeweiligen Kunden, die durch eine stetige Entwicklung ausgereifter und produktiver werden. Denn in der täglichen Zusammenarbeit entstehen immer neue Ideen und innovative Lösungen. 2001 schließlich erfolgte der Umzug in das neue Firmengebäude mit großer Montagehalle in Roßhaupten. Im gleichen Jahr trat Sohn Felix Seitz (Dipl. Ing. FH) in den Betrieb und kurz darauf in die Geschäftsleitung mit ein. Vor kurzem wurde Marcus Schumacher als weiterer Gesellschafter aufgenommen und als Geschäftsführer eingestellt, um das Fortbestehen des Familienunternehmens zu gewährleisten. Die Kernkompetenzen, die Seitz als Dienstleister auszeichnen, sind unter anderem Projektplanung mit Projektleitung,

Elektrokonstruktion, Antriebsauslegungen, Programmierung der SPS- und CNC-Steuerungen und der Bedienoberfläche im Sondermaschinenbau. Hierzu zählt auch der Einsatz moderner, innovativer Steuerungs/ Antriebssysteme und der Messtechnik. Der Schaltschrankbau, die elektrische Installation sowie die Inbetriebnahme der Anlagen werden ebenfalls durchgeführt, wobei hier auch auf qualifizierte und langjährige Part-

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 17


Schaltschränke für Rundtaktmaschine

Perfektion – »Tägliches Brot« für das zwölfköpfige Seitz-Team.

nerunternehmen im Bereich der Mechanik zurückgegriffen werden kann. Die anschließende Wartung der von Seitz konstruierten, aber auch bereits beim Kunden vorhandener Maschinen, wird gerne übernommen, auf Wunsch auch mit Hilfe eines Teleservice. Die Modernisierung (Retrofitting) bestehender, gut erhaltener und veralteter Anlagen sowie die Beratung und Personalschulung sind weitere Schwerpunkte. Maschinen- und Anlagenbau Ob nun in der Automobilindustrie oder anderen Industriezweigen, Produktionsprozesse müssen heutzutage reibungslos, effizient, ohne Störungen beziehungsweise Stillstände und vor allem kostengünstig ablaufen. Daher müssen sie stetig optimiert werden, was ohne eine durchdacht konzipierte Elektroanlage/Automation nicht möglich ist. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um Fräs-, Dreh- und Rundtaktmaschinen, Biege- und Stanzmaschinen, Rohrbiegemaschinen, Laserschweißmaschinen, Montageautomaten, Winkeltrennmaschinen, Nutzentrennmaschinen oder ähnliche

18 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

handelt – stets wird höchste Präzision und Perfektion gefordert. »Tägliches Brot« für das zwölfköpfige Seitz-Team: »Wir hauchen so zu sagen jedem Haufen Metall und jedem Blechkasten Leben ein,« definiert Felix Seitz seine und seiner Mitarbeiter Aufgabe ein wenig salopp, aber sehr treffend, »und das ist stets eine spannende Herausforderung, die wir immer wieder gerne annehmen.« Zunächst werden in einem ausführlichen Gespräch mit dem Kunden dessen Anforderungen, Vorgaben und Nutzungsaufgaben erläutert. Nach den ersten Entwürfen wird gemeinsam die optimal passende Lösung erarbeitet, aufbauend auf einem detaillierten Projektplan. Ist der Kunde zufrieden, wird die Produktionsanlage oder Fertigungsmaschine in der eigenen Montagehalle zusammengebaut und getestet bis sie schließlich für die Produktion eingesetzt werden kann. Langjährige Zusammenarbeit mit den entsprechenden benötigten Partnerunternehmen, wie zum Beispiel die Creative Automation, die sich mit der Firma Seitz das Produktionsgebäude teilt, garantieren somit termingerechte Präzisionsarbeit.


Flexibles Stanz-und-Biege-Bearbeitungscenter für Prototypenentwicklung und Kleinserien der Firma Creative Automation.

»Just-in-Time« ist heute die bevorzugte Produktionsstrategie, die zu einer schnelleren Auftragsbearbeitung führen soll.

Mess-, Test- und Prüfstände »Just-in-Time« ist heute die bevorzugte Produktionsstrategie, die zu einer schnelleren Auftragsbearbeitung führen soll. Das heißt, Güter- oder Funktionsmodule, wie z. B. Werkzeugwechsler werden von Zulieferbetrieben führender Werkzeugmaschinenhersteller erst bei Bedarf – zeitlich möglichst genau berechnet – direkt ans Montageband geliefert. Dafür werden wiederum exakt eingestellte und laufzeitgetestete Funktionsmodule benötigt. Dies sind zum Beispiel Werkzeugwechsler-Teststände (im Maschinenbau), Palettenwechsler-Teststände, Achsverfahrstände, Spindeleinlaufstände, Kugelwindetrieb-Messstände, Ventilprüfstände, um Dichtheitsprüfungen durchzuführen und vieles mehr. Selbst »Wheelie-Prüfstände« für die Belastbarkeit von Motorrädern oder Messgeräte für Unebenheiten von Straßen werden von Seitz gebaut und konstruiert. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden entwickelt Seitz die Automatisierung von (Hand-)Montageplätzen, beispielsweise für die Herstellung von Lamellenkühlern, die die Mitarbeiter des Kunden entlasten sollen.

Retrofitting Der allgemeine Wirtschaftsmarkt unterliegt heute ständigen, schnellen Veränderungen. Speziell in der Lohnfertigung wird dabei von den Kunden hohe Qualität zu günstigen Preisen erwartet und gefordert. Voraussetzungen dafür wiederum sind hochmoderne, effiziente Produktionsanlagen und/oder Sondermaschinen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden und selbst Kosten einzusparen, verzichten inzwischen viele Unternehmen auf eine Neuanschaffung von Maschinen, lassen stattdessen bestehende Produktionsmaschinen modernisieren. Mit neuester, topmoderner Antriebs- und Steuerungstechnik werden gut erhaltene Maschinen und Produktionsanlagen auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Dieses so genannte »Retrofitting« ist eine der Stärken von Seitz und wurde schon in folgenden Bereichen bei verschiedenen Anlagen und Maschinen durchgeführt: Zerspanende Bearbeitungsmaschinen, Montageplätze, Härterei-Steuerung mit Chargendokumentation, Steuerung von Hochregallager für Stangenmaterial in Kassetten und einigen anderen. 6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 19


Der allgemeine Wirtschaftsmarkt unterliegt heute ständigen, schnellen Veränderungen.

Spulen-Wickelmaschine WinTec der Firma Windfil

Das Wichtigste

Serviceleistungen Jedes erfolgreiche Unternehmen, welcher Branche auch immer, zeichnet sich heute nicht allein durch exzellentes Know-how und Fachkompetenz, sondern auch durch

in Kürze 1994 Gründung des »Technischen Büros Seitz« durch Manfred Seitz mit Sitz in Wertach in den Geschäftsräumen der Fa. Berger 1999 Umzug nach Seeg 2001 Einstieg von Felix Seitz und Gründung der Seitz Elektroanlagen GmbH (Gesellschafter und Geschäftsführer Manfred Seitz) Umzug nach Roßhaupten Felix Seitz wird Geschäftsführer der Seitz Elektroanlagen GmbH Überführung des »Technischen Büros« in die Seitz Elektroanlagen GmbH Felix Seitz wird Gesellschafter Fusionierung mit der »MSSystemelektronik«; Marcus Schumacher wird als Geschäftsführer eingestellt

20 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

umfangreiche Serviceleistungen aus. So auch die Seitz Elektroanlagen GmbH. Das Team von Seitz übernimmt somit nicht nur für die Maschinen aus Eigenbau die elektrische Betreuung und Wartung, sondern auch für bereits vorhandene, einzelne Maschinen oder komplette, bestehende Maschinenparks. Vom Service bei Stillständen im Einzelfall bis zum Servicevertrag mit 24-Stunden-Hotline ist für den Kunden, je nach Wunsch und Bedarf, vieles möglich. Der Tele-Service (Fernwartung) ermöglicht eine Fehlererkennung per Computer. Als zusätzliche Dienstleistung kann die Überprüfung elektrischer Geräte und Anlagen nach der BGV A3 beziehungsweise DIN/VDE 0701/ 0702 mit geführtem Prüfbuch und regelmäßiger Wiederholungsprüfung angeboten werden. Wird die Projektleitung übernommen und mit fachkundigen Partnern zusammengearbeitet, werden deren Kernkompetenzen gebündelt. Der Kunde hat nach wie vor nur einen Ansprechpartner, der für einen reibungslosen Arbeitsablauf und die Funktion der Maschine verantwortlich zeichnet. Zum Bereich »e-design« gehören selbstverständlich die Schaltpanerstellung, SPS- und CNC-Programmierung und die Antriebsauslegung. Referenz und Empfehlung Das, ebenfalls inhabergeführte, Unternehmen »Wolfgang Böck Schaltanlagenbau« ist langjähriger Partner von Seitz. Böcks Kernkompetenzen erstrecken sich auf die Bereiche Elektrokonstruktion, Softwareerstellung, Schaltanlagenbau und Kabelkonfek-


Bilder: Seitz (15), BitSch (1)

Die Geschäftsführer von Seitz Elektroanlagen: Marcus Schumacher, Manfred Seitz und Felix Seitz (v.li.n.re.).

tionierung. »Die Zusammenarbeit mit Seitz hat sich von Anfang an als sehr konstruktiv und bereichernd erwiesen,« ist Firmenchef Wolfgang Böck überzeugt, »unsere Unternehmen ergänzen sich hervorragend und wir können uns hundertprozentig aufeinander verlassen.« Kundentermine werden hin und wieder gemeinsam wahrgenommen, bei Engpässen in der Auftragsfertigung ist gegenseitige Unterstützung selbstverständlich. »Durch die gemeinsame Arbeit entstehen immer wieder neue, oft ungewöhnliche Lösungen,« so Wolfgang Böck weiter, »ich persönlich schätze dabei die Flexibilität und Innovation von Seitz! Ein Partner, mit dem ich auch in Zukunft gerne zusammenarbeite!« Zukunftsausblicke Ein relativ junges und modernes Unternehmen wie »Seitz Elektroanlagen« kann frohen Mutes in die Zukunft blicken, sind doch die eigenen Ideen, Vorhaben und das Engagement des gesamten Teams nach vorne ge-

richtet. So soll die Wickelmaschine WinTec, die bereits in diesem Jahr als Kooperationsprojekt der Firmen Windfil, Patterer und Seitz begonnen wurde, weiterentwickelt und vermarktet werden. Der neu erschlossene Geschäftsbereich der Toolautomaten (automatisierte Werkzeug- und Betriebsmittelausgabe) mit absoluter Entnahme-Sicherheit und Null-Fehler-Kontrolle soll erweitert werden. Die neue Partnerfirma Arctus GmbH ist in diesem Marktsegment seit langem mit eigenen, selbstentworfenen Produkten tätig. Nach dem Zusammenschluss mit der »MSSystemelektronik« in diesem Jahr soll auch der Bereich »nasschemische Industrieanlagen und umwelttechnische Anlagen« ausgebaut werden – ein Metier, in dem Marcus Schumacher langjährige Erfahrungen und fundiertes Fachwissen gesammelt hat. Somit wird das Familienunternehmen Seitz zukünftig noch vielen »Metallklumpen und Blechkästen« Intelligenz und Leben einhauchen!

»Durch die gemeinsame Arbeit entstehen immer wieder neue, oft ungewöhnliche Lösungen.«

Karin Bitsch

Seitz Elektroanlagen GmbH Augsburger Straße 22 87672 Roßhaupten Telefon (08367) 9121-0 Telefax (08367) 9121-18 info@seitz-e-gmbh.de www.seitz-e-gmbh.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 21


nachhaltig Eine hohe Ehre wurde den beiden Geschäftsführenden Gesellschafterinnen des in Heimertingen ansässigen Galvanotechnik-Unternehmens Thoma Metallveredelung GmbH zuteil: Andrea Thoma-Böck und Christine Thoma-Kemser, die das Familienunternehmen seit 1996 bereits in dritter Generation leiten, wurden im Oktober mit der Bayerischen Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft ausgezeichnet.

D

ie Staatsmedaille ist die höchste Auszeichnung, die das Bayerische Wirtschaftsministerium vergibt. Sie wurde in diesem Jahr an 14 Persönlichkeiten verliehen, die »Außergewöhnliches und Großartiges für unseren Freistaat geleistet haben«, so Wirtschaftsminister Martin Zeil in seiner Laudatio. Andrea oma-Böck und Christine oma-Kemser hätten mit Kreativität, Weitblick, Intuition, Ausdauer und Beharrlichkeit immer wieder die Initiative ergriffen und herausragende Leistungen zum Wohle Bayerns, seiner Unternehmen und seiner Menschen erbracht. Zeil würdigte außer-

22 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

dem das außerordentliche Engagement der Firmenleitung für die Ausbildung neuer Fachkräfte, die Fortentwicklung der ganzen Branche sowie für den nachhaltigen Mitarbeiter- und Umweltschutz. Galvanik – die unbekannte Schlüsselindustrie Der 1924 vom Großvater der beiden Geschäftsführerinnen in einer kleinen Werkstatt in Heimertingen gegründete Betrieb – eodor oma vernickelte damals beispielsweise Ofenrohre – wurde nach dem Krieg von dessen Sohn Ferdinand weiter auf-


gebaut. Heute gilt die oma Metallveredelung GmbH mit ihren 110 Mitarbeitern und rund 8 000 Quadratmeter Produktionsfläche als eines der führenden und innovativsten Unternehmen der Branche. Einer Branche, die kaum jemand kennt, wie Andrea oma-Böck weiß. »Wenn sie hundert Leute auf der Straße fragen würde, was Galvanik ist, könnten vermutlich 99 davon nichts mit dem Begriff anfangen.« Dabei ist die Galvanotechnik – also die Oberflächenveredelung von Metallprodukten oder Kunststoffen zur Erhöhung der Qualität und Langlebigkeit – eine Schlüsselindustrie, mit der wir tagtäglich etliche Male in Berührung kommen. Handy und Computer funktionieren nur, weil alle Kontakte und Leiterplatten darin veredelt sind. Badezimmer-Armaturen, Essbesteck, Autoteile, Modeschmuck, der Einkaufswagen im Supermarkt und unzählige andere Gegenstände des täglichen Gebrauchs: sie alle sind veredelt. Von der Nordsee bis Mekka im Einsatz Die Kunden der Firma oma stammen in erster Linie aus den Branchen Bau- und Verpackungsmaschinenbau, Automobilindustrie, Medizintechnik oder Hydraulik. Für Letzteren nennt Christine oma-Kemser ein ungewöhnliches Beispiel: »An den Gebetstätten in Mekka sind Sonnenschirme mit 25 Meter Durchmesser aufgestellt, deren Hydraulik von uns beschichtet wurden.« Der Betrieb, dessen Geschäftsführungsebene durch den Technikexperten Dr. MalteMatthias Zimmer komplettiert wird, bietet eine Vielzahl galvanischer Verfahren an – anders als beim Gros der Mitbewerber können hierbei bis zu sechs Meter lange Werkstücke und hohe Stückzahlen bearbeitet werden – und ist Marktführer im Bereich Hartchrom, chemisch Nickel sowie der Kombination mehrerer Verfahren, wie etwa einer neuartigen, seewasserbeständigen Beschichtung, die bei Offshore-Anlagen, dem Salzbergbau oder dem Umgang mit hochkorrosiven Flüssigkeiten zum Einsatz kommt.

BILDER: THOMA

Wirtschaftsminister Martin Zeil überreicht die »Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft« an Andrea oma-Böck (li.) und Christine oma-Kemser.

Pioniere des Umweltschutzes Bei alledem setzen sich die beiden Schwestern, wie schon ihr 2004 verstorbener Vater, der in der Galvanikbranche als Umweltpionier galt, unermüdlich für umwelt- und ressourcenschonende, nachhaltige Technologien und Produktionsverfahren ein, die wegweisend für die gesamte Branche sind. Unter anderem realisierten sie 2001 in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umweltschutz ein Forschungsprojekt zur rationellen Energienutzung in der Galvanikindustrie, aus dem ein offizieller Branchenleitfaden hervorging. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse setzten sie in einer weltweit einzigartigen, umweltentlastenden Anlage zur Hartverchromung um, für die die Firma 2009 den Umweltpreis des Kompetenzzentrums Umwelt in Augsburg erhielt. »Unser ›Wappentier‹ ist das Chamäleon, weil es wie wir für Wandlungsfähigkeit und Anpassung steht«, erklärt Andrea omaBöck. »In einem immer härter umkämpften Markt sind wir mit unseren Anlagen, unserer Innovationsfähigkeit und allem, was wir zu bieten haben, für die Zukunft gut gerüstet.«

»Unser ›Wappentier‹ ist das Chamäleon, weil es wie wir für Wandlungsfähigkeit und Anpassung steht.«

Sabine Stodal

Thoma Metallveredelung GmbH Achstraße 14 87551 Heimertingen Telefon (08335) 9822-0 Telefax (08335) 9822-50 info@thoma-metallveredelung.de www.thoma-metallveredelung.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 23


Marc Deisenhofer, Geschäftsführer

EingePRÄGt So wie die hohen Berge, die weiten Täler und die endlos grünen Wiesen für das Allgäu stehen, so ist das Mineralölunternehmen Präg für die klassische Energieversorgung in der Region ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Wer hier wohnt oder seinen Firmensitz hat, der bezieht in den meisten Fällen seine Energie über das mehr als 100 Jahre alte Familienunternehmen. Präg sorgt dafür, dass zahlreiche Haushalte, Einrichtungen oder Betriebe eine warme Stube haben. Und das ist lange nicht alles: 24 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

P

RÄG betreibt Großtanklager in Kempten, Augsburg und Heidenau bei Dresden mit einer Gesamtkapazität von etwa 60 000 Kubikmeter, die eine Schlüsselfunktion in der regionalen Versorgung mit Kraftstoffen und Heizöl erfüllen. Die Unternehmensgruppe mit Firmensitz in Kempten und Niederlassungen in Augsburg, Heidenau, Leipzig und Weimar zählt sich mit 140 Mitarbeitern und 100 Tankstellen zu einer der größten mittelständischen Tankstellennetzbetreiber in Deutschland und zu den Großen des Mineralölmittelstands. Durch eine hervorragende Logistik und eine gesi-


Matthias Hattler Produktmanager Strom & Gas

Deniz Sara Atli Kundenbetreuerin

Markus Pfeiffer Verkaufsleiter

cherte Produktbeschaffung läuft die Versorgung mit Energie sprichwörtlich wie geölt. Um den Kundenanforderungen jedoch zukünftig noch besser zu entsprechen, erweitert der Energiehändler nun sein Produktprogramm. Präg steigt in den Strom- und Erdgasmarkt ein und setzt dabei auf attraktive eigene Strom- und Erdgastarife.

und dem Firmennamen – wirbt künftig noch prägnanter für den Allgäuer Energielieferanten. Für die meisten Kemptener sind die vier großen Tanks mit dem auffälligen Logo kaum zu übersehen, wenn sie den Ortseingang im Süden der Stadt passiert haben. Doch so wichtig Marketing in der heutigen Zeit ist – bei Präg hält man an der erfolgreichen Kombination von Kompetenz, Service, Qualität und Kundennähe fest. Der Firmenleitspruch »Wir verstehen Energie« drückt dies sehr treffend in einem Satz aus. »Wir sind ein bodenständiges Familienunternehmen und stehen für Zuverlässig-

»Wir sind ein bodenständiges Familienunternehmen und stehen für Zuverlässigkeit.«

Ein neuer Markenauftritt Mit dem erweiterten Produktangebot zeigt sich das Unternehmen künftig auch optisch von einer neuen Seite. Ein modernes Logo – ein rotes Quadrat mit einem weißen Kreis

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 25


Präg setzt auf ein festes Fundament aus verschiedenen Leistungsbausteinen. Kunden können sowohl Heizöl, Strom, Erdgas und Pellets von dem Allgäuer Unternehmen beziehen.

26 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


BILDER: SINA WEISS

»Wir haben eine gute Mannschaft und ein gut aufeinander eingespieltes Team …« Manfred Schwärzer, Leiter Produktmanagement Strom & Gas

Eva Straub, Vertriebsunterstützung

keit – Genau das wird von unseren Kunden sehr geschätzt«, sagt Marc Deisenhofer, Geschäftsführender Gesellschafter von Präg. Mit der Markterweiterung will das Unternehmen schlichtweg noch näher an den Bedürfnissen der Kunden sein. Das spiegelt sich vor allem in dem neuen Produktangebot wider. Präg bietet seinen Kunden dabei neben eigenen Strom- und Erdgastarifen – jeweils auf Wunsch als Ökovariante zu haben – künftig auch Pellets als besonders umweltfreundlichen Energieträger an. »Wir freuen uns schon jetzt über den guten und stetig wachsenden Zuspruch unserer Kunden«, so Dieter Nutz, Vertriebsleiter von Präg.

Neben dem Produktangebot ist diese persönliche Betreuung ein entscheidendes Standbein des Unternehmens. Deisenhofer geht noch weiter und weiß: »Wir haben eine kompetente Mannschaft und wir sind ein gut aufeinander eingespieltes Team, dass seine Arbeit mit Leidenschaft und Engagement ausführt. Das ist ein wahrer Gewinn. Freundlichkeit und Kompetenz kommen beim Kunden gut an und das sollte man sich wirklich einPRÄGen.«

Alles aus einer Hand In seiner langen und traditionsreichen Unternehmensgeschichte hat sich Präg immer wieder den neuen Marktgegebenheiten angepasst. Mit dem zusätzlichen Produktangebot im Strom- und Erdgasbereich positioniert sich der Betrieb langfristig neu für seine Kunden. »Damit gehen wir den Schritt vom Mineralöl- zum Energiehändler«, so Marc Deisenhofer. »Die Menschen hier im Allgäu sind eher konservativ und damit steht die regionale Nähe im Vordergrund. Das ist natürlich gut für uns, da wir immer schnell und persönlich für den Kunden vor Ort erreichbar sind.« Auf diese Weise baut das Unternehmen das notwendige persönliche Verhältnis zu seinen Kunden auf. Der persönliche Kontakt steht hier im Mittelpunkt. Kein anonymes Call Center, was die Aufträge und Beschwerden schlichtweg nur abarbeitet.

Kundennähe und Service schaffen Vertrauen »Ob es nun um die Betreuung von Großoder Privatkunden geht, wir haben für jede Zielgruppe ganz individuelle Angebote und Serviceleistungen zu bieten«, weiß Manfred Schwärzer, Leiter Produktmanagement für Strom und Gas. Dass die Wechselbereitschaft zu einem anderen Stromanbieter sehr viel mit Sicherheit und Kompetenz zu tun hat bestätigt auch er. Durch die Ausweitung des Produktangebots zählt sich Präg in der Region zu den ganz wenigen Energielieferanten, die nahezu alle Energieformen anbieten. »Wir verstehen Energie – und diese Kompetenz könnte in der Tat künftig ein entscheidendes Argument für einen Wechsel sein«, bestätigt Schwärzer. Das Unternehmen hat sich von einem klassischen Mineralölhändler weg zu einem modernen Energiedienstleister hin entwickelt. Inzwischen setzt Präg auf ein festes Fundament aus verschiedenen Leistungsbausteinen. Kunden können sowohl Heizöl, Strom, Erdgas und Pellets von dem Allgäuer

Unternehmen beziehen. Gerade bei den Pellets rücken für den Energielieferanten die ökologischen Anforderungen in den Vordergrund. »Wir legen auch hier Wert auf eine hohe Qualität. Der Kunde erhält bei uns Holzpellets, die nach DINplus zertifiziert sind und den strengen Anforderungen der EU Norm entsprechen«, so Deisenhofer. sw

Adolf Präg GmbH & Co. KG Im Moos 2 87435 Kempten Telefon (0831) 54022-0 Telefax (0831) 54022-12 mail@praeg.de www.praeg.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 27


Im Einklang mit der

Natur

Hochwertige Materialien, raffinierte Detaillösungen sowie perfekte Anpassungsfähigkeit an alle klimatischen Bedingungen – die schwedische Marke Haglöfs steht für technisch funktionelles Outdoor-Equipment sowie Outdoor-Bekleidung. Ebenso steht sie für höchste ökologische Ansprüche, denn Umweltschutz und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen sind wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Damit ist Haglöfs zum größten Outdoor-Hersteller Nordeuropas geworden und Deutschland zu seinem wichtigsten Exportmarkt. 28 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


»Unsere Teammeetings finden in den meisten Fällen nicht am Konferenztisch statt. Wir gehen gemeinsam auf Tour in die Berge.«

irgendwo anders als im Allgäu, genauer gesagt in Kempten, befindet sich der Firmensitz der Haglöfs Deutschland GmbH. Von dort aus betreut Geschäftsführer Herbert Horelt zusammen mit seinem Team fünf Länder. »Wir betreuen die Länder Deutschland, Tschechien, Slowenien und Österreich seit 2004. Seither konnten wir vom Standort Kempten einiges bewegen«, so Horelt. Im Showroom des Outdoor-Spezialisten gibt es auf 340 Quadratmetern genug Platz für Outdoor-Equipment. Das Angebot reicht von Rucksäcken, Schlafsäcken, Taschen, Schuhen bis hin zur kompletten Outdoor-Bekleidung. Der Standort in Kempten ist für Haglöfs eine ganz bewusste Entscheidung. Von dort aus können verkehrstechnische und infrastrukturelle Interessen berücksichtigt werden. Darüber hinaus ist die Nähe zu den Bergen gegeben. Schließlich baut der Erfolg des schwedischen Unternehmens vor allem darauf, dass die konsequent outdoor-orientierte Philosophie nicht nur kommuniziert, sondern intensiv gelebt wird. Das beweisen auch Herbert Horelt und sein Team immer wieder mit voller Begeisterung: »Unserer Teammeetings finden in den meisten Fällen nicht am Konferenztisch statt. Wir gehen gemeinsam auf Tour in die Berge.« Dass sein Team gut harmoniert und der Teamgedanke auch funktioniert, daran liegt Horelt sehr viel. Ein gutes Arbeitsklima ist wichtig für den gemeinsamen Erfolg: »Nur so kann man etwas bewegen.« Insgesamt dreizehn Mitarbeiter und sieben freie Handelsvertreter unterstützen Horelt bei der täglichen Arbeit. Im Außendienst sind es weitere sechs Mitarbeiter, die bundesweit für das Unternehmen unterwegs sind. »Das ist auch nötig, denn mittlerweile haben wir einen festen Pool von knapp 400 Kunden, die wir bundesweit betreuen«, sagt Horelt stolz.

N

Geschäftsführer Herbert Horelt

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 29


Produkte für das Leben in der Natur

… Bergsport Maxi, Kempten … Laufsport Saukel, Kempten … EXXpozed-sports & fashion, Kempten … Sport Buck, Kempten … Sport Kolb, Pfronten … Sport Frey, Buchenberg … Sport Altenried, Immenstadt … Outdoor Kipper, Sonthofen … Sport Kipper, Sonthofen … OASE Sports, Obermaiselstein … Sport Waibel, Hindelang … Intersport Huber, Oberstdorf … Outdoortrends, Marktoberdorf … Rubi Sport, Seeg … Sport Kiesel, Oberstdorf … Schuh-Sport Schindele, Ronsberg … Unikauf Joachim Lorenz, Mindelheim

30 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Bilder: Tänzel (5), Haglöfs (4)

Die Marke Haglöfs ist verfügbar bei…


Die Produkte von Haglöfs sind deshalb so erfolgreich, weil sie mit Know-how und Leidenschaft entwickelt und produziert werden. Es sind jedoch nicht nur die Erfahrungen der eigenen Mitarbeiter, die in die Produktentwicklung einfließen. Die Haglöfs Freunde, eine Gruppe von erfahrenen Extremkletterern, geprüften Bergführern und Multisportlern, testet laufend die Produkte und liefert wertvolle Tipps für die Verbesserung aktueller und Gestaltung neuer Ausrüstung. Diese Philosophie hat sich bewährt und ist ausschlaggebend für den nachhaltigen Erfolg von Haglöfs. Das ema Outdoor hat mittlerweile in der Bevölkerung einen sehr hohen Stellenwert erreicht. Immer mehr Menschen tragen Outdoor-Produkte und bejahen damit ihre Lebenseinstellung, die Nähe zur Natur und die Lust an der Bewegung. Haglöfs hat diese Entwicklung früh erkannt. Deutschland ist mittlerweile der wichtigste europäische Markt für das Unternehmen. »Die absoluten Premium-Fachgeschäfte sind für uns besonders wichtige Partner. Dort wo nur die besten Marken präsent sind, können wir unsere Qualität und Kompetenz den Kunden am besten vermitteln«, erklärt Herbert Horelt, Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft. Haglöfs stellt nicht nur Produkte für das Leben in der Natur her. Es engagiert sich auch seit Jahren für die Natur. Bei der Auswahl der Materialien spielt der Umweltschutz eine zentrale Rolle. Bei der Verpackung und Etikettierung werden ausschließlich Recyclingprodukte verwendet. Außerdem ist der Outdoor-Hersteller Mitglied bei bluesign mit Sitz in der Schweiz. Damit gewährleistet der Konzern die vorgeschriebenen Produktionskriterien, mit denen die Ressourcen in Bezug auf Umweltschutz, Gesundheit, Sicherheit, Ressourcenproduktivität, Konsumentenschutz und soziale Verantwortung bestmöglich geschont werden. Nachhaltigkeit ist der integrale Bestandteil von Haglöfs auch in Bezug auf den tagtäglichen Geschäftsbetrieb. Das Ziel soll dabei sein, negative Umweltbelastung bei jedem einzelnen Produkt zu begrenzen und dabei zugleich qualitativ hochwertig zu produzieren.

Nachhaltigkeit ist der integrale Bestandteil von Haglöfs auch in Bezug auf den tagtäglichen Geschäftsbetrieb.

Besonders stolz ist Herbert Horelt auf eine ganz besondere Auszeichnung. Er und sein Team dürfen sich mit dem Klimazertifikat als Klimaschützer Allgäu rühmen. Es gab einen besonderen Aufgabenkatalog, den Horelt zu erfüllen hatte. »Es ist wichtig Verantwortung zu übernehmen, und das haben wir uns hier am Standort in Kempten auf die Fahnen geschrieben. Weiter möchten wir unseren Status quo natürlich noch verbessern«, so Horelt. Dabei ist auch das nachhaltige ema Arbeitssicherheit und soziale Standards ein vorrangiges ema des Country-Managers. Als Ziel für das Jahr 2012 hat Haglöfs festgelegt, dass mindestens 45 Prozent der Produktion im Bereich Bekleidung aus recyceltem Material bestehen soll. Für Hardware liegt der angestrebte Anteil bei 30 Prozent. Der Ausstoß von Treibhausgasen auf Geschäftsreisen sowie die Transporte der Hersteller zum Lager sollen dann gegenüber dem Jahr 2008 um 50 Prozent verringert werden. sw

Haglöfs Deutschland GmbH Albert-Einstein-Straße 6 87437 Kempten www.haglofs.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 31


Moderner Fundamentbau Ökologisch sinnvoll, sicher und kostengünstig. Die besten Ideen sind oft ganz einfach. Einfach in der Anwendung und in der Funktion. Was seit Jahrzehnten horizontal mit Schrauben in Wänden funktioniert, wurde jetzt mit sogenannten Schraubfundamenten erfolgreich in der Vertikalen umgesetzt. Die Olaf Hoyer GmbH in Buchenberg ist Kompetenzzentrum für die KRINNER Schraubfundamente. Geschäftsführer Olaf Hoyer ist sowohl vom hohen Einsparpotential, der einfachen Anwendung als auch vom ökologischen Nutzen der patentierten Schraubfundamente begeistert.

I

mmer auf der Suche nach neuen und modernen Lösungen bzw. Systemen für Baudienstleistungen, stieß Olaf Hoyer im Jahr 2007 zufällig durch eine Fernsehsendung auf die neue Idee des Fundamentbaus. Dem erfahrenen Dienstleister für Bohr-, Sprengund Sägetechnik überzeugten die enormen

32 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Zeit- und Kostenvorteile gegenüber der bisherigen Praxis des bekannten Fundamentbaus auf Anhieb. Mühsames sowie zeitaufwendiges Graben, teurer Aushub und aufwendige seitliche Lagerung sowie lange Aushärtungszeiten sind nicht mehr notwendig und entfallen komplett. Ökologisch betrach-

tet wird das Geländeumfeld nicht beeinträchtigt, beschädigt oder versiegelt, ein Rückbau ist jederzeit möglich. Das System ist einfach wie genial. Durch das Eindrehen des Schraubfundamentes mittels Spezialmaschinen wird das Erdreich


Hoyer sowohl das komplette Sortiment der Schraubfundamente als auch die Montage in allen Bereichen an. Für diese Dienstleistung hält das Unternehmen, abhängig von der Beschaffenheit des Bodens und der Anwendung, die neuesten Maschinen und Geräte bereit. »Unsere Mitarbeiter sind geschult, die neuesten Eindrehgeräte zu bedienen und jeden Auftrag fachkundig durchzuführen,« bemerkt Olaf Hoyer hierzu. Ob Werbe- und Verkehrstechnik, SolarStraßenbeleuchtung, Holz- und Zaunbau, Stadt- und Galabau, Halle oder Carport: Der moderne und umweltfreundliche Fundamentbau mit Schraubfundamenten bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Höchste Stabilität, Effizienz und Nachhaltigkeit – ohne zu graben und ohne zu betonieren. sn

BILDER: HOYER/KRINNER

»Unsere Mitarbeiter sind geschult, die neuesten Eindrehgeräte zu bedienen und jeden Auftrag fachkundig durchzuführen.«

seitlich verdrängt. Die daraus entstehende Verdichtung und Verpressung ergibt höchste Stabilitätswerte. Hohe Druck-, Auszugsund Seitendruckbelastung sind nachgewiesen und zwischenzeitlich vielfach statisch geprüft, auch durch TÜV und BASt. Die Schraubfundamente sind feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461. Kosten und Zeit sparen – vor allem durch das schnelle und flexible Einbringen der Schraubfundamente in den Untergrund! Mit eigens entwickelten Eindrehmaschinen wird diese Aufgabe schnell und einfach erledigt. Die Schraubfundamente können sofort belastet werden. Das neue Fundamentsystem ist sowohl für harte und felsige Böden, als auch für asphaltierte Flächen oder verdichtete Straßenränder bestens geeignet. Selbst bei Frost, wenn Graben und Betonieren nicht mehr möglich sind, werden Schraubfundamente mühelos gesetzt. Als langjähriger Vertragshändler und als Kompetenzzentrum der Firma KRINNER Schraubfundamente GmbH bietet Olaf

KRINNER K-Center Olaf Hoyer GmbH Bohr- und Sprengtechnik Ludwig-Geiger-Straße 24, 87474 Buchenberg Telefon (08378) 9402– 0 Telefax (08378) 9402– 30 www.olafhoyer.de info@olafhoyer.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 33


Innovative elektronische

Lösungen

34 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


Der Elektronikspezialist SRI Radio Systems GmbH hat seit fast fünfzig Jahren seinen Sitz in Durach. Vor drei Jahren kam dann die große Umwälzung: Das ehemalige Siemens-Werk wurde im Zuge eines Management Buy-Outs komplett umgekrempelt und hat sich seither unter neuer Leitung zu einem vielseitigen, weltweit agierenden Hightech-Konzern entwickelt. Bei alledem setzt das Unternehmen glücklicherweise auf eines: Höchste Qualität ist Made im Allgäu!

D

ie Firma SRI: Speed, Reliability, Innovation – Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, Innovationskraft. Diese drei Schlagworte schrieb sich das in Durach-Weidach ansässige Unternehmen SRI Radio Systems GmbH auf die Fahnen, als es im Jahr 2008 unter neuer Leitung durchstartete, um sich seinen Platz auf dem Weltmarkt zu erobern. Mit Erfolg. Heute ist der »Spezialist für schlanke Fertigungs- und Dienstleistungsprozesse« mit den Haupt-Geschäftsfeldern Elektronikfertigung, Entwicklung und Beratung zum Global Player mit einem Jahresumsatz von 203 Mio. Euro im Jahr 2010 aufgestiegen. Eine Tatsache, die nicht zuletzt dem ungewöhnlichen Engagement von fünf Managern zu verdanken ist. Vor drei Jahren kauften Martin Kampmann gen. Diergardt, Bernhard Rindt, Manuel Stelzer, Dietmar Weinmüller und Rainer Wohlhöfner das 1962 als Siemens-Standort für Elektronikfertigung eröffnete Werk aus dem Konzern heraus und gründeten die SRI Radio Systems GmbH als selbstständiges Unternehmen. Zukunftsmärkte im Visier Während der Fokus zuvor rein auf Telekommunikation gelegen hatte, nahmen die fünf neuen Geschäftsführer nun die Bereiche Energie und Umwelttechnik, Medizintechnik, Transport und Verkehr sowie Industrieelektronik ins Visier, in denen sie die Nase inzwischen ganz weit vorn haben. Das Leistungsspektrum der Firma in wenigen Worten zu umreißen, stellt angesichts der schieren Vielfalt der angebotenen Dienstleistungen eine echte Herausforderung dar. Im Bereich Entwicklung unterstützt ein fachlich breit aufgestelltes Expertenteam die Kunden bei der Neueinfüh-

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 35


»Die Maschinen könnten wir weltweit aufstellen, aber unsere Qualität erreichen wir nur dank unserer hochmotivierten, hochqualifizierten Mitarbeiter hier vor Ort…«

rung oder Optimierung eines Produktes von der Idee bis zur Serienreife, sowie bei weltweiten Produkttransfers. Die Kompetenzen im Bereich der Fertigung beginnen beim kompletten Materialmanagement und reichen vom Musterbau, Kleinserien oder Volumenproduktion über Bau und Montage kompletter Geräte und Systeme bis hin zur Auslieferung in alle Welt. Konkret heißt das beispielsweise, dass in dem Werk, in dem heute rund 500 Mitarbeiter tätig sind, hohe Stückzahlen für die Zulieferer großer Automobil- oder Messgerätehersteller produziert werden. Gleichzeitig entstehen hier Solarwechselrichter, ebenso wie Mobilfunkbasisstationen oder funkgesteuerte Patienten-Monitoringsysteme. Fertigung, Entwicklung und Beratung Entwicklung und Forschung beschäftigen sich mit drahtlosen Hightech-Operationsgeräten, ebenso wie mit Komponenten für Elektroautos oder einem Zukunftsmarkt, der sich im schönsten Neudeutsch »Smart Homelösungen« nennt und sich mit intelligent vernetzten Haushaltsgeräten befasst. Irgendwann, so die Zukunftsvision, sollen dadurch Heizung, Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler per iPhone oder iPad aus der Ferne gesteuert werden und zum Zwecke des minimalen Energieverbrauchs miteinander kommunizieren können. In der angegliederten SRI Akademie werden

36 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


Firmengeschichte, Mitarbeiterzahl, Jahresumsatz 2010 1962 Eröffnung des Duracher Werkes als Siemens-Standort

Weiterbildungen wie Lötkurse oder Gabelstaplerführerschein angeboten. Nicht zu vergessen der Bereich Beratung, bei dem – wiederum neudeutsch – das »Lean Management«, das »Schlanke Management«, ganz groß geschrieben wird. Dahinter verbergen sich Methoden, mit deren Hilfe Arbeitsvorgänge optimiert und unnötiger Zeitbedarf oder Materialverschwendung sowohl bei Produktionsprozessen wie auch in der Verwaltung erkannt und vermieden werden können. In Workshops oder bei der Arbeit direkt im Unternehmen werden den Kunden Verbesserungsmaßnahmen zur Kostenersparnis und Effizienzsteigerung aufgezeigt.

Qualität Made im Allgäu Eines der jüngsten Babies des Konzerns ist die 2010 gegründete SRI North America Corp., ein Fertigungsstandort im US-amerikanischen Long Island, der aber keinen Anlass zur Besorgnis bieten soll: Die Basis der SRI ist und bleibt in Durach. »Wir sind ganz bewusst im Allgäu geblieben«, so die Marketing-Expertin Bettina Rembold. »Die Maschinen könnten wir weltweit aufstellen, aber unsere Qualität erreichen wir nur dank unserer hochmotivierten, hochqualifizierten Mitarbeiter hier vor Ort, die sich bei uns wohlfühlen und uns, wenn möglich, lange Jahre erhalten bleiben sollen.« Sabine Stodal

1997 Gründung der SRI Radio Systems GmbH 2008 Management kauft die Firma aus dem Siemenskonzern heraus, Gründung der SRI Holding AG

Irgendwann, so die Zukunftsvision, sollen Heizung, Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler per iPhone oder iPad aus der Ferne gesteuert werden …

2009 erfolgreicher Eintritt in neue Märkte 2010 Gründung der SRI Akademie, der SRI Logistics GmbH und der SRI North America Corp. 2011 Start der SRI Consulting & Training GmbH

Bilder: www.luftBild-Bertram.de(1), mel Stuart (1), Sri (4)

Jahresumsatz 2010 Mitarbeiter

203 Mio. Euro rund 500

SRI Radio Systems GmbH Johann-Georg-Halske-Straße 1 87471 Durach Telefon (0831) 690101 Telefax (0831) 690400 info@sri.de www.sri.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 37


Kompetent, freundlich und erfahren Fundierte und freundliche Beratung, schnelle und zuverlässige Serviceleistungen sowie ein breites Warensortiment sind die Grundlagen der Firmenphilosophie, auf die der Geschäftsführer des Vergölst Partnerbetriebes, Henkel GmbH in Marktoberdorf, Thomas Tenyer aufbaut.

38 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

V

or 35 Jahren begann Martin Henkel mit seinem »Ein-Mann-Betrieb« in einer Garage in Marktoberdorf, heute präsentiert sich der Vergölst Partnerbetrieb Henkel GmbH in der zweiten Generationen als moderner und leistungsstarker Partner für den Autofahrer. Geschäftsführer omas Tenyer konnte gemeinsam mit seinem Team erst vor kurzem das zehnjährige Bestehen der Vergölst Vertragswerkstatt feiern. Auf 3 000 Quadratmeter erstrecken sich die Betriebsgebäude und das Außengelände der Firma, bei der sich alles ums Auto dreht. Reifenservice für Pkw und Lkw und der komplette Autoservice werden ebenso angeboten wie Pkw-Tuning und Innenraumreinigung. Der umfassende Service steht allen Autofahrern zur Verfügung – egal welche Au-


BILDER: DONATH

Mit modernster Technik und den besten Diagnosegeräten, die es derzeit auf dem Markt gibt, werden die Autos geprüft und repariert.

Kein noch so kleiner Schaden entgeht Dietrich Erhard bei der Unterbodenkontrolle.

omas Tenyer (re.) mit seinem Auszubildenden Christian Hoffmann.

tomarke sie fahren. »Die Ersatzteile, die wir verbauen, haben alle Erstausstatterqualität, auf Wunsch des Kunden werden selbstverständlich auch Original-Ersatzteile verwendet«, erklärt omas Tenyer. »Im Vergleich zu den Vertragswerkstätten schneiden wir im Preis-Leistungs-Verhältnis genauso gut ab.« Modernste Technik im Einsatz Der Kunde ist König bei der Henkel GmbH, er kann sich darauf verlassen, dass sich kompetente und zuverlässige Mitarbeiter um sein Auto kümmern und dass sie freundlich und zuvorkommend bedient werden. Mit modernster Technik und den besten Diagnosegeräten, die es derzeit auf dem Markt gibt, werden die Autos geprüft und repariert; selbstverständlich sind auch TÜV und

DEKRA regelmäßig im Haus. Die Kunden wissen diese »Rundum-Betreuung« zu schätzen, über 80 Prozent sind schon seit vielen Jahren treue Stammkunden. Derzeit beschäftigt omas Tenyer vier Auszubildende und drei Gesellen, auch im kommenden Jahr wird er wieder einen Ausbildungsplatz besetzen. Um technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein, nehmen die Mitarbeiter regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil – auch das kommt wieder den Kunden zugute. Wenig bekannt ist die Tatsache, dass im Betrieb auch Außenbordmotoren gewartet und repariert werden – im krassen Gegensatz dazu steht die Sportart, den die Henkel GmbH sponsert: Eiscartfahren – immerhin hat beides mit Wasser zu tun. Der Verkaufsbereich bietet das komplette Zubehörsortiment rund ums Auto – was nicht auf Lager ist, kann innerhalb kürzester Zeit beschafft werden. Dabei reicht das Angebot vom Pkw-Anhänger bis zum Wischerblatt, vom Pflegeprodukt bis zur Sportfelge. Geöffnet hat der Vergölst Partnerbetrieb Henkel GmbH im Verkauf täglich von 8 Uhr bis 18 Uhr, die Werkstatt ist von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 17 Uhr für den Kunden da. Ein Full-Time-Job für omas Tenyer, der sich in seiner Freizeit am liebsten mit seiner Familie oder beim TenKarin Donath nisspielen entspannt.

Markus Futterknecht ist für den Verkauf zuständig.

Henkel GmbH Iglauer Straße 13 87616 Marktoberdorf Telefon 08342 6626 Telefax 08342 42254 fc897A@vergoelst.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 39


Film ab! Die Kemptener Firma silberstern pictures & stories ist Spezialist für hochwertige Filmproduktionen. Ob Imagefilm oder Komplettprogramm fürs Internet-TV – das Team begleitet seine Kunden individuell und kompetent von der ersten Idee bis zur optimalen Platzierung des fertigen Streifens. Denn die silbersterne sind die Geschichtenerzähler unter den Filmemachern.

40 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

V

or nicht allzu langer Zeit wurde Film in erster Linie mit Fernsehen oder Kino assoziiert. Mittlerweile ist das Internet zu einer der wichtigsten Plattformen des Mediums aufgestiegen. »Noch vor fünf Jahren war es eine Seltenheit, dass jemand ein Video im Internet gezeigt hat. Heute ist es das Normalste von der Welt«, weiß auch Bernhard Lingg, seines Zeichens Redaktionsleiter der silberstern gmbh. Das Medium Film wird in Zukunft sogar noch intensiver als heute mit dem World Wide Web verbunden sein und dort seinen Platz finden, ist sich Lingg sicher. Vorangetrieben wird diese Entwicklung unter anderem durch neue, populäre Anwendungen wie beispielsweise die jüngst gelaunchte Google-Bildererkennung oder QRCodes (das sind briefmarkengroße Codes, die sich in Prospekten oder auf Verpackungen finden. Diese werden per Smartphone fotografiert und liefern dann automatisch weitere Informationen in Form von Videos oder Datenblättern direkt aufs Handy).


»Angesichts dieser Entwicklung wird es für mehr und mehr Unternehmen aus den verschiedensten Branchen interessant, sich filmisch zu präsentieren.« Ein Umstand, für den das im Jahr 2005 von Doris Schmid, omas Richter und Bernhard Lingg gegründete Unternehmen bestens gerüstet ist. Denn hier in der Medienfabrik Kempten, direkt an der Iller bei der Alten Bleiche, beschäftigt man sich seit Jahren intensiv mit dem ema Film im Internet. Und nicht nur damit… Hochwertige Filmproduktion für jeden Bedarf silberstern sind Experten für die verschiedensten Arten von hochwertiger Filmproduktion. Kundenstamm und Kundenwünsche sind dabei breit gefächert. Sei es der Industriebetrieb, der seine Firma oder ein neues Produkt und dessen Handhabung vorstellen möchte. Sei es die touristisch geprägte Gemeinde, die sich mit einem emotionalen Imagefilm von ihrer Website aus der ganzen Welt präsentieren will. Sei es das Unterneh-

men, das ein wichtiges Projekt im redaktionellen Stil oder dokumentarisch dargestellt wissen möchte. Sie alle sind bei silberstern in besten Händen. So vielfältig die Kundenanforderungen sein mögen, so klar ist die Linie dahinter. Am Anfang eines Filmprojektes, gleich welcher Art, steht immer eine intensive Erstberatung. »Wir halten nichts von Hau-Ruck-Produktionen. Wir wollen wissen, wie unsere Kunden ticken, was sie mit ihrem Film bezwecken, wen sie ansprechen wollen. Nur so können wir Filme machen, die ihr Ziel auch erreichen«, sagt Doris Schmid, die als Konzeptionsleiterin so etwas wie der kreative Kopf der silbersterne ist. »Zuhören – und dann Geschichten erzählen, so einfach ist das Geheimnis einer ergebnisorientierten Filmproduktion«. Im zweiten Schritt liefert das Team – ebenfalls in kostenloser Vorleistung – erste konzeptionelle Vorschläge über eine mögliche filmische Umsetzung. Diese (auch finanzielle) Unverbindlichkeit senkt für viele po-

silberstern verfügt über großes Know-how im Bereich Liveübertragungen. 6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 41


BILD: OBERSTAUFEN TOURISMUS GMBH

»Die silberstern gmbh ist für uns ein verlässlicher Partner bei der Vermarktung unserer touristischen Angebote über bewegte Bilder. Ich schätze vor allem die innovativen Wege, die Flexibilität und den Rundumservice.« Bianca Keybach, Geschäftsführerin Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH

Imagefilm, Messeclip

…direkt zu silberstern: einfach einen QR-Code-Reader auf das Smartphone laden und fotografieren!

42 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

tenzielle Kunden die Hemmschwelle, sich »einfach mal so« zu informieren. Jetzt wird auch ein erstes Angebot erstellt, in dem vollkommen transparent sämtliche anfallenden Arbeiten und die damit verbundenen Kosten aufgeschlüsselt sind. Dazu gehören etwa Drehbuch, Drehplanung sowie die Dreharbeiten selbst, bei Bedarf mit Schauspielern oder Helikoptereinsatz, gefolgt von Schnitt – sechs hochmoderne Schnittplätze stehen dafür zur Verfügung – Sprach- und Musikvertonung bis hin zum fertigen Film im gewünschten Format. Dass alle Filme mit Profisprechern vertont werden, ist eine Selbst-

verständlichkeit. Dem Film für ein exklusives Fünf-Sterne-Hotel in Oberstaufen lieh zum Beispiel Sky du Mont seine prominente Stimme. Für Trickaufnahmen oder Moderationen und Livesendungen betreibt silberstern zudem ein eigenes Studio mit Green Box. Der Film ist fertig – und dann? Bei manchem Mitbewerber ist damit das Ende der Fahnenstange erreicht. Nicht so bei den Silbersternen. »Uns ist es wichtig, dem Kunden Einsatzmöglichkeiten für seinen Film aufzuzeigen und ihn dabei zu unterstützen, diesen optimal zu platzieren, zum Beispiel im Fernsehen oder auf Internetportalen«, betont Lingg. Auf Wunsch werden die Filme auf eigenen Streamingservern gehostet. Königsdisziplin des Ganzen ist das Unternehmensfernsehen. Die Firma Fendt und die Musikakademie Marktoberdorf etwa ließen sich ein solches Corporate TV auf den Leib schneidern. silberstern erstellte dafür jeweils das komplette TV-Portal im Internet inklusive sämtlicher Filmbeiträge, der erforderlichen Software, Verwaltung, CMS und Webserver. »Das ist eine ideale und sehr innovative Art der Firmendarstellung. Unsere Kunden sind davon begeistert – weil deren Kunden begeistert sind«, schwärmt Lingg. Zudem gibt es mit »silber-


stern TV« einen eigenen TV-Kanal im Internet, der über die silberstern-Homepage erreichbar ist.

meinsam mit den Filmemachern das äußerst charmant und unterhaltsam umgesetzte interaktive Tourismus-Projekt dubistoberstaufen.de auf den Weg, das bundesweit für viel Furore und großes Medienecho sorgte. Auch die »Heimatstadt« des Unternehmens setzt auf die silberstern-Dienste: Seit Kurzem ist der von silberstern produzierte offizielle Imagefilm der Allgäumetropole auf der Website www.kempten.de zu bewundern. Und die nächsten Aufgaben warten: Noch im Dezember wird der erste Film in 3D gedreht. Sabine Stodal

Auch die Stadt Kempten besann sich auf »die Spezialisten im eigenen Land«.

Livestream aus dem eigenen Studio

Großes Team von Fachleuten Neben den drei Firmengründern sorgt das silberstern-Team dafür, dass auch aufwändige Produktionen mit eigenen Mitarbeitern und damit aus einem Guss realisiert werden können. »Wir sind mittlerweile auf acht Mitarbeiter gewachsen« sagt Geschäftsführer omas Richter, »darunter eine Auszubildende zum Mediengestalter Bild und Ton«. Richter selbst ist Prüfer bei der IHK für ebendieses Berufsbild. Er und Lingg sind zudem als Dozenten für die Münchner Filmwerkstatt der renommierten Bavaria Film in München tätig. Der größte Langdistanztriathlon der Welt, »Challenge Roth«, ist ein Beispiel für eine solch umfangreiche Produktion. silberstern liefert hier seit vier Jahren eine mehrstündige Internet-Livesendung und seit diesem Jahr gleichzeitig ein einstündiges Magazin für den Sportsender »Sport 1«. Auch die Belieferung sämtlicher TV-Stationen weltweit gehörte zum Produktionsumfang. »Livestreamings sind ein Steckenpferd von uns«, so Richter, »von der Pressekonferenz bis zum Galaabend haben wir schon alles ins Internet übertragen«.

Von der Lorenzkirche bis zum Mähdrescher – künftig auch in 3D Innerhalb von nur sechs Jahren hat sich silberstern eine beeindruckende Kundenkartei aus den verschiedensten Bereichen erarbeitet. Dazu gehört neben dem bereits erwähnten High-Tech-Landmaschinenhersteller beispielsweise auch der Landkreis Ostallgäu, dessen Imagefilm auf das Konto der Kemptener Kreativschmiede geht. Die Gemeinde Oberstaufen ließ nicht nur sämtliche Filme der letzten Jahre von silberstern produzieren, sondern brachte zudem ge-

BILDER: SILBERSTERN

silberstern gmbh pictures and stories Albert-Einstein-Straße 6 87437 Kempten Telefon (0831) 54087-60 Telefax (0831) 54087-62 info@silberstern.tv www.silberstern.tv

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 43


Ein Jahr voller

Veränderungen

»Das Jahr 2011 war für uns ein Jahr voller Veränderungen«, sagt Christian Brosch. Der junge Unternehmer ist stolz, wenn er auf die letzten Monate des laufenden Geschäftsjahres zurückblickt. Wenn Melanie Theisen und Christian Brosch sich ihren unternehmerischen Elan beibehalten, dann werden auch in den nächsten Jahren die Räder im Autohaus Brosch ganz bestimmt nicht still stehen.

44 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

s ist ein besonderes Erbe, welches das Geschwisterpaar angetreten hat. 40 Jahre hinweg führten Frieda und Werner Brosch das Familienunternehmen in Durach. In diesem Jahr, im Jubiläumsjahr der Firma Brosch wurde schließlich der lang vorbereitete Generationswechsel vollzogen. Das Unternehmerehepaar Frieda und Werner Brosch übergaben vor einem halben Jahr die Geschäftsleitung an ihre Kinder. Dass die Übernahme aber nicht nur ein reiner Stabwechsel war, zeigt dabei die kontinuierliche Weiterentwicklung des Betriebes.

E


Christian Brosch und Melanie eisen.

»Wir sind stolz auf das Lebenswerk und das Netzwerk, welches uns unsere Eltern an die Hand gegeben haben und deshalb sehen wir uns in der Verpflichtung und der Verantwortung das Autohaus Brosch sowie das dazu gehörende Team mit der gleichen Leidenschaft und Energie weiter zu führen«, darin sind sich die Juniorchefs Melanie eisen, geborene Brosch und Christian Brosch einig. Beide haben die unternehmerische Herausforderung angenommen und mit ihren Zielen nachhaltige Zeichen gesetzt. Um das Familienunternehmen in eine nachhaltige Zukunft zu führen, setzen die Jungunternehmer gleich auf mehrere Standbeine.

Zunächst können sich die Kunden weiterhin auf die bewährten Angebote und gewohnten Dienstleistungen des Autohauses verlassen. So bleiben der EU-Neuwagenverkauf sowie das Werkstattkonzept für alle Fabrikate im vollen Umfang bestehen. Neben dem längjährig bestehenden Händler- und Servicevertrag mit Mazda bietet das Autohaus Brosch nun aber noch eine weitere asiatische Automarke an. Künftig ist das Autohaus Partner der Marke Hyundai. »Wir sind von der Qualität der Automarke vollkommen überzeugt. Hyundai bietet nicht nur ein tolles Preis-Leistungsverhältnis, sondern zählt außerdem zu den nachhaltigsten Marken der Welt. Unseren Kunden können wir jetzt ein noch vielseitigeres und größeres Angebot an verschiedenen Modellen anbieten«, so Christian Brosch. Weil die Ausstellungsräume des Autohauses für das Mehr an Angebot nicht ausgelegt waren, wurde eine weitere Neuwagenausstellungshalle auf dem Betriebsgelän-

de gebaut. Nach nur wenigen Monaten Bauzeit ist die neue Räumlichkeit Ende November im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums des Familienbetriebes feierlich eingeweiht worden. »Hier haben künftig vor allem unsere Mazda Modelle Platz«, erklärt Christian Brosch. Während der Einweihungsfeier und offiziellen Eröffnung der Hyundai-Verkaufsfläche konnten alle Gäste gleich hautnah miterleben, mit welchem Elan Melanie eisen und Christian Brosch ans Werk gehen. Modernes Ambiente und die stilvolle Café-Lounge helfen zukünftig dabei, dem Kunden die Wartezeiten möglichst angenehm zu gestalten. Um das Erscheinungsbild der Verkaufsräume einheitlich zu halten, wurde die alte Ausstellungshalle ebenfalls mit neuen Möbel und Tresen für die Kunden- und Serviceannahme ausgestattet. Kunden, die nicht gleich an einem Neuwagen interessiert sind, finden auf dem eigenen, neuen Gebrauchtwagenplatz zusätzliche Angebote. Sina Weiß

BILDER: TÄNZEL

»Wir sind stolz auf das Lebenswerk und das Netzwerk, welches uns unsere Eltern an die Hand gegeben haben…«

Autohaus Brosch GmbH Heubachstraße 3, 87471 Durach-Kempten Telefon (0831) 960163-0, Telefax (0831) 960163-63 info@auto-brosch.de, www.auto-brosch.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 45


www.kainz.de

Â$!.+%

, %"%24± WWWDANKE LEBERTCOM

%RST&AHRRADIM,+7$ANN!NNAIN&AHRT$ANK,EBERT

' E SE L L SCHAFT E R BE I

,OGISTIKMACHT&REUN DE


Der Mensch in Balance Mit einem individuellen Seminarangebot, zugeschnitten auf Unternehmen und Privatpersonen, will das Seminarzentrum Schloss zu Hopferau bei Füssen neue Impulse geben. Bei allen Angeboten geht es vor allem darum, Menschen zu motivieren und die Leistungsfähigkeit zu fördern. Die Experten des Seminarzentrums setzen unter anderem dabei auf die mordernsten, medizinischen Erkenntnisse und die individuelle Personalentwicklung. 6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 47


Seminarleiter Dr. Sebastian Spörer und Trainerin Miriam Fühler.

Die Seminarräume sind auf dem aktuellsten Stand der Technik. Alle Räume sind mit Beamern, Leinwänden, spezieller Lichttechnik und weiteren, technischen Raffinessen ausgestattet.

Den Blick wieder für das wesentliche zu schärfen, zur Ruhe zu kommen und die Balance zwischen Beruf und Familie wieder herzustellen, das ist eben das Ziel des Seminarzentrums Schloss zu Hopferau.

eruflicher Erfolg und ein glückliches Privatleben. Genau das ist der Wunsch, von immer mehr Menschen. Doch geht das zusammen? Viele Arbeitnehmer, Führungskräfte oder Manager engagieren sich derart in ihrem Beruf, dass darüber hinaus nur wenig Zeit bleibt. Auf der einen Seite müssen täglich die enormen Anforderungen in einer modernen Arbeitswelt bewältigt werden, auf der anderen Seite bleiben dadurch häufig die Familie und die eigene Freizeit auf der Strecke. Die Folge daraus: Immer mehr Menschen fühlen sich ausgebrannt und leiden unter ständigen Stresssymtomen. Den Blick wieder für das wesentliche zu schärfen, zur

B

48 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Ruhe zu kommen und die Balance zwischen Beruf und Familie wieder herzustellen, das ist eben das Ziel des Seminarzentrums Schloss zu Hopferau. Hier setzt zum Beispiel ein dreitägiges Trainingsprogramm an – das Work-Life-Balance-Seminar. »Keine Angst, bei uns landen die Teilnehmer nicht auf einer Couch oder auf einer Krankenliege, sondern eher auf dem Laufband, in der Natur beim Klettern oder in der Küche«, schmunzelt Seminarleiter Dr. Sebastian Spörer. Das Konzept des Seminarzentrums im Schloss zu Hopferau basiert auf einer ganzheitlichen Persönlichkeits-, Bewegungsund Ernährungsberatung. Dadurch werden den Teilnehmern Veränderungsprozesse deutlich gemacht. »Die Teilnehmer sollen sich über ihre Ziele und Werte bewusst werden. Danach können sie dann ganz entspannt neue Herausforderungen angehen oder ablehnen«, weiß Miriam Fühler. Die Expertin ist gelernte Psychologin und Ernährungsberaterin. Als engagierte Trainerin betreut sie unter anderen auch das Kompaktseminar Work-Life-Balance. »Die meisten Teilnehmer kommen zu uns, weil sie unzufrieden


Die Teilnehmer starten den Tag gemeinsam in der Gruppe mit einem sportlichen Workout. Das bringt Körper und Geist in Einklang.

sind. Sie wollen lernen, besser mit Stresssituationen umzugehen. Durch das Seminar können wir ihnen praktische Werkzeuge an die Hand geben, um zu lernen, wie sie zukünftig ihren Alltag anders gestalten oder alte Denkweisen über den Haufen werfen können«, so Miriam Fühler. Am Ende eines Seminars freut sich die Trainerin immer wieder, wenn sie die Teilnehmer mit einem strahlenden und entspannten Lächeln in den gewohnten Alltag verabschieden kann. In unserem Interview erinnert sich die Psychologin: »Ein Teilnehmer sagte mir einmal. Es habe ihm die Augen geöffnet.« Neben dem Work-Life-Balance-Seminar ist auch das Entschleunigungsseminar für Unternehmen sehr interessant«, sagt Dr. Sebastian Spörer. Er leitet das Seminarzentrum im Schloss zu Hopferau. Seit September ist er mit seiner Partnerin Miriam Fühler und einem geschulten Trainerteam für das Seminarmanagement zuständig. Neue Wege aus der Hektik des Alltages aufzeigen, einmal innehalten, nachdenken und einen besseren Umgang mit der Zeit zu entwickeln, darum geht es in dem eigens da-

Die neu gewonnene Gelassenheit soll gleichzeitig dazu führen, dass die Personen wieder mehr Zufriedenheit für sich empfinden.

für zugeschnittenen Entschleungigungsseminar. Die Teilnehmer erhalten hier wertvolle Tipps zur Stressreduktion und zur Stressprophylaxe. Mit einer Reihe von Übungen lernen sie selbst, die entschleunigte Zeit zu entdecken und durch das Verweilen eher ans Ziel zu kommen. Die neu gewonnene Gelassenheit soll gleichzeitig dazu führen, dass die Personen wieder mehr Zufriedenheit für sich empfinden. Das Gesundheits- und Seminarzentrum ist für Dr. Sebastian Spörer der ideale Trainingsort: »Wo könnte man besser entspannen, Ruhe finden und offen für Neues sein, als in einem so alten, historischen Schloss in einer einzigartigen Natur.« Sina Weiß

Seminarzentrum Schloss zu Hopferau Schlossstraße 9 87659 Hopferau Telefon (08364) 98489-0 Telefax (08364) 98489-44 info@schloss-hopferau.com www.schloss-hopferau.com

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 49


Ein Haus voller

Musik Musik liegt in der Luft im Flötenhof in Ebenhofen. Das Gebäude des ehemaligen Orgelbauers Hindelang beherbergt heute einen kleinen Konzertsaal, eine Musikwerkstatt, Gäste- und Unterrichtsräume. Der Flötenbauer Herbert Paetzold hat sich hier eine Oase der Musik geschaffen und mit diesem Zentrum einen Lebenstraum erfüllt.

50 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


ber 250 Konzerte hat der 1984 gegründete KammermusikVerein »Flötenhof e.V.« schon organisiert. Bei den Kennern der Musikszene haben die Aufführungen auf höchstem Niveau schon längst einen festen Platz im Terminkalender. Paetzold haben es besonders die alten Instrumente, wie sie früher an den Königsund Fürstenhöfen gespielt wurden, angetan. Dank seiner sehr guten Kontakte in die Musikszene gelingt es Paetzold auch immer wieder, namhafte Künstler in den Flötenhof zu holen. Paetzold arbeitete zunächst als Kameramann beim jungen Deutschen Film bevor er 1976 seine Liebe zum Flötenbau entdeckte. Bei einem Onkel in Tübingen, einem Blockflötenbauer, erhielt er das nötige Rüstzeug für seine neue Leidenschaft und war nicht nur unter Experten schon bald als Flötenbauer anerkannt. Neben Konzerten veranstaltet der Flötenhof auch Kurse mit bekannten Musikern, bei denen ein breites Spektrum an Instrumenten angeboten wird: von historischer Klarinette und Chalumeau über Block- und Traversflöte, Violine, Cello, Gambe, Cembalo bis zu Hammerflügel. Untergebracht werden die Kursteilnehmer in den gemütlichen Zimmern des Flötenhofes; auch Dozenten, Chöre und Musikgruppen schätzen die heimelige Atmosphäre des Hauses.

BILDER: DONATH

Ü

Die Blockflötenwerkstatt, in der schon hunderte der unterschiedlichsten Instrumente gefertigt wurden, vor allem die Produktion der Viereck-Bässe die in der ganzen Welt bekannt sind, gehört bald der Vergangenheit an. An Stelle der Werkstatt wird ein Musikfachgeschäft entstehen, nur noch ein kleiner Teil der Werkstatt wird für Reparaturen von Instrumenten und den Bau von runden Blockflöten genutzt werden. Im zukünftigen Musikalienladen wird alles erhältlich sein: Instrumente und Noten – »alles außer Elektronik« wie Herbert Paetzold augenzwinkernd anfügt. Herbert Paetzold selbst unterrichtet Geige und Klarinette, seine Frau Christina Klavier, Block- und Querflöte. In Zukunft wird er sein besonderes Augenmerk auf die Konzerte richten, gerne würde er die Aufführungen einem noch größeren Publikum bekannt machen und Ebenhofen als Zentrum für »Alte Musik« etablieren. Wobei dieser Begriff nicht über das breite Spektrum der musikalischen Darbietungen hinwegtäuschen soll: er beinhaltet auch Romantik und Klassik und ist bewusst weit gefasst. Noch kann Paetzold seine Konzerte nicht kostendeckend anbieten er bezeichnet sich selbst als Idealisten, der sich ein (teures) Karin Donath Hobby leistet.

Blockflötenbau Paetzold Schwabenstraße 14 87640 Ebenhofen Telefon (08342) 899-111 Telefax (08342) 899-122 herbert.paetzold@ blockfloetenbau-online.info www.alte-musik.info

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 51


BILDER: M&M

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir in geschlossenen Räumen. Ergo sollten diese der Gesundheit zuträglich sein und wir uns dort rundum wohl fühlen. Ökologisch und baubiologisch einwandfreie Holzhäuser besitzen ein behagliches, warmes und gesundes Raumklima und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Der Anteil an Holzhäusern vom Gesamtbau bewegte sich Anfang der 1990er Jahre bei mageren zwei Prozent und liegt heute bei etwa 18 Prozent, Tendenz steigend – ein Trend, den Martin Müller und Hans Möst bereits vor 20 Jahren erahnten und die Firma »M&M HolzHaus« gründeten.

52 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

S

ie hatten die besten Voraussetzungen und wurden dennoch von Studienkollegen und Mitbewerbern belächelt: Diplom-Holzingenieur Martin Müller kam aus dem Blockhausbau und konnte daher schon langjährige Erfahrungen im Holzhausbau aufweisen. Architekt Hans Möst übernahm den elterlichen Zimmereibetrieb. Als die beiden »Bau-Visionäre« sich 1991 zusammentaten, um eine Firma zu gründen mit der Absicht Holzhäuser zu planen und zu bauen, bekamen sie stets zu hören: »Holzhäuser in Deutschland bauen, das wird doch nichts!« Dieses Jahr feiert M&M HolzHaus mit seinen 30 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen (Ingenieur- und Planungsbüro mit Zimmerei) das zwanzigjährige Firmenjubiläum. Rund 500 Holzhäuser jeglicher Art haben sie seither gebaut, der


Haus und Mensch in harmonischer Einheit Schnitt liegt heute bei etwa 40 Wohnhäusern pro Jahr. »Ich glaube, dass die Nachfrage nach biologischen und wohngesunden Holzhäusern in Deutschland in den nächsten Jahren noch steigen wird,« erklärt Geschäftsführer Martin Müller, »ein Anteil von über 30 Prozent am Gesamtbau, wie zum Beispiel in Österreich, ist durchaus auch bei uns denkbar und wünschenswert.« Hohe Maßstäbe Überzeugt von der eigenen Idee, realisierten die beiden Bauprofis von Anfang an große Projekte, »klein angefangen« haben sie wahrlich nicht. Mit dem Bau von Einfamilienhäusern, Cafés, Restaurants, einem Wohnkomplex mit Praxis, Rundbogen-Hauskonstruktionen und eigenen Büro-Musterhäusern haben die Allgäuer Unternehmer schnell

Maßstäbe gesetzt im ökologisch orientierten Planen und Bauen. 2005 wurde mit den Bauvorhaben eines Büro-Erlebnishauses und des »naturbau forum« in Nesselwang, einem Kompetenzzentrum, das über 20 Allgäuer Firmen vom Handwerker bis zum Ökowein-Händler beherbergt, die Erfolgsgeschichte weitergeschrieben und sie wird fortgesetzt. Denn das Team von M&M HolzHaus hat noch viel vor: Der Bau von Holzhäusern soll sich nicht auf Einfamilienhäuser beschränken, sondern zum Beispiel auf mehrstöckige Wohnblöcke ausgedehnt werden. Die Herausforderungen des neuen Jahrtausends werden dabei gerne angenommen. Mit moderner Architektur und eleganter Fassadengestaltung werden weiterhin Akzente gesetzt. Durch die besondere, innovative Bauart und den mittlerweile hohen

Bekanntheitsgrad zählen heute Interessenten aus dem benachbarten Ausland und Europa zu Kunden des Unternehmens. Von Natur aus biologisch und energiesparend »Wohnen und Leben in Holz – das muss die Menschen einfach begeistern.« Aus dieser ursprünglichen Idee hat sich das moderne, innovative und vor allem ökologische NaturPlusHaus, die hauseigene »Marke« von M&M HolzHaus, nach und nach entwickelt. Bauholz, das ausschließlich aus der Region stammt, und natürliche, biologische Materialien bilden den Grundbaustoff eines jeden Holzhauses. Wintergeschlagen – auf Wunsch sogar mondphasengeschlagen – kerngetrennt und getrocknet bleibt das Holz in seiner Form stabil und benötigt kei6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 53


Das Büroteam

»Ich glaube, dass die Nachfrage nach biologischen und wohngesunden Holzhäusern in Deutschland in den nächsten Jahren noch steigen wird.«

54 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

nerlei chemischen Holzschutz: die erste Voraussetzung für ein wohngesundes Klima und eine natürliche Wohl- und WohnfühlAtmosphäre. Als nachwachsender Rohstoff besitzt Holz dank des geringen Energieeinsatzes in Verarbeitung und Wiederverwendung hohen ökologischen Wert und trägt dem aktuellen Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung. Heute wird beim Bau eines Holzhauses jedoch nicht mehr Balken auf

Balken gesetzt, sondern mit Holzelementen gebaut. Massivholzelemente als Fertigbauteile und Holzbau-System ermöglichen eine umweltbewusste und dabei sehr individuelle, wunschgemäße Bauweise. Die Holzverbindung eines NaturPlusHauses wird handwerklich hergestellt. Die ökologisch-biologische Orientierung setzt sich bei M&M HolzHaus auch im Innenausbau fort. Holzböden, Lehm- und Kalkputze, biologische Wandfarben und vieles mehr garantieren gesundes Wohnen und damit mehr Lebensqualität. Die Energiesparwand, die 2006 von M&M HolzHaus entwickelt wurde, sorgt dank modernster Technik und einem ausgeklügelten System für eine hohe Energieeffizienz und darüber hinaus für ein wohngesundes Raumklima. Die Energiesparwand mit Dämmsystem aus Holzweichfaserdämmplatten und reiner Holzzellulose kann je Energiestandard bis zu 55 Zentimeter stark sein. Somit ist jedes NaturPlusHaus ein »Minimal-Energiehaus«. Eine entsprechende Dachdämmung, dreifach isolierte Fenster und viele andere durchdachte Details sparen zusätzlich Energie ein. Individuelle Komplettlösungen Ein hoch qualifiziertes Team von Architekten, Holz- und Bauingenieuren, Baubiologen und Energieberatern begleitet die jeweiligen Bauherren von der ersten Grundstücksbegehung bis zum Einzug. Eine ausführliche Beratung, in der zum einen die Wünsche und Vorstellungen des Bauherren festgehalten werden, zum anderen über die


Wandsystem-Energiesparwand.

verschiedenen Holzbausysteme informiert wird, geht selbstverständlich immer voraus. In intensiven Planungsgesprächen und Entwürfen nehmen die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Kunden schließlich Gestalt an und legen die »persönliche Architektur« fest: klassisch oder modern, elegantgediegen oder kuschelig-gemütlich, mediterran oder rustikal – Holz als Baustoff ist so flexibel und vielseitig, dass beinahe jeder noch so ausgefallene Bauherren-Wunsch erfüllt werden kann, je nach Budget und Grundstückseignung, versteht sich. Ein persönlicher Bauberater hält den Bauherrn stets auf dem Laufenden und unterstützt ihn in allen Planungs- und Umsetzungsphasen. Wer Eigenleistungen erbringen und beim Bau des neuen Zuhauses mit viel Freude mitwirken möchte, kann dabei gleichzeitig Kos-

ten senken. Der persönliche Bauleiter bestimmt Zeitplan und Koordination der Handwerker und auszuführenden Arbeiten – auf die Bauprofis von M&M HolzHaus ist in jedem Falle immer Verlass. Sämtliche Partnerfirmen der verschiedenen Gewerke befinden sich übrigens im »naturbau forum« gleich nebenan und gewährleisten kurze Wege vor Ort inklusive Verkauf, Materialbereitstellung, Fertigung und einer direkten, unkomplizierten und reibungslosen Abwicklung aller Leistungen. Somit hat sich M&M HolzHaus zu einem KompetenzZentrum in Sachen »ökologisch Planen, Bauen und mehr« entwickelt – und das soll auch so bleiben. Angesichts stetiger Umweltbelastungen, schädigender Einflüsse und zunehmend hektischerer Lebensweise braucht der heu-

tige Mensch eine Insel des Rückzugs, eine Oase der Ruhe, in der er entspannen und sich erholen kann. Wohngesundheit in den eigenen vier Wänden in Harmonie mit der Natur mag wohl eine der erforderlichen Voraussetzungen dafür sein. Karin Bitsch

M&M HolzHaus GmbH Müller & Möst Füssener Straße 57 87484 Nesselwang Telefon (08361) 9210-0 Telefax (08361) 9210-20 info@mm-holzhaus.de www.mm-holzhaus.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 55


Schöne Aussichten für das schönste Fest des Jahres!

Wertach: Einzigartige 6-Zi.-Whg m. See- und Bergblick, Wfl. ca. 175 m², 385.000 EUR, ID-Nr. W-00GKD9

Kempten: Edle 5-Zi.-Whg. in einer Villa, Wfl. ca. 140 m², Gartenanteil, EBK, 265.000 EUR, ID-Nr. W-00DA8T

Kempten: Chice Citywohnung, 3-Zi., Wfl. ca. 90 m², Stpl., EBK, Dachter., 190.000 EUR, ID-Nr. W-00KK07

Blaichach: Charmantes Anwesen, Wfl. ca. 360 m², Grdst. ca. 1.475 m², Kamin, Pool, 760.000 EUR, ID-Nr. W-00CE3H

Oberstaufen: Herzlich Willkommen in unseren neuen Geschäftsräumen in der Freibadstraße 5, Oberstaufen.

Weitnau: EFH, Wfl. ca. 96 m², aus- u. anbaufähig, Grdst. ca. 1.013 m², Garage, 315.000 EUR, ID-Nr. W-00FCKP

Oberstaufen: Exkl. Domizil, Alpenbl., Wfl. ca. 183 m², Grdst. ca. 673 m², ELW, Pool, 720.000 EUR, W-00FUR5

Bei Wertach: Lux. Landsitz, Wfl. ca. 435 m², Grdst. ca. 3.000 m², Wellness, 2 ELW, 1,69 Mio. EUR, ID-Nr. W-00EA74

Bolsterlang: Landhaus m. Bergkulisse, 6 WE, Wfl. ca. 365 m², Grdst. ca. 1.060 m², 749.000 EUR, ID-Nr- W-00CEAD

Kempten · Klostersteige 3 · 87435 Kempten · Telefon +49-(0)831-960 79 00 Kempten@engelvoelkers.com · www.engelvoelkers.com/kempten · Makler


Im Jahr 2012 erfüllen sich Ihre Immobilienwünsche!

Kempten: MFH, Wfl. ca. 614 m², Grdst. ca. 295 m², ca. 7,4 % Ren., kompl. verm., 825.000 EUR, ID-Nr. W-00CE32

Sonnendorf: Land-/Gasthof, 90 Sitzpl., 22 Betten, Betreiberwhg., gem. Stube, Bierg., 449.000 EUR, ID-Nr. W-

Sonthofen: Invest., 6 Whg., Wfl. ca. 513 m², langj. vermietet, BJ´94, 4,43 % Ren., 850.000 EUR, ID-Nr. W-00DLH4

Bei Isny: Landhaus, See-/Bergblick, 8 WE, Wfl. ca. 795 m², Grdst. ca. 5.000 m², 950.000 EUR, ID-Nr. W-00CFXX

Wengen: Charm. Anwesen, Wfl. 365 m², Grdst. ca. 9.100 m², 5 WE, 595.000 EUR, ID-Nr. W-00CEX8

Rettenberg: Designlandsitz m. Alpenbl., Wfl. ca. 630 m², Grdst. ca. 21.278 m², BJ´99, 1,99 Mio. EUR, ID-Nr. W-

Isny: Edles Wohnen i. Bungalowstil, Wfl. ca. 360 m², Grdst. ca. 1.388 m², BJ´96, ELW, 690.000 EUR, ID-Nr. W-00CFXX

Isny: Sonniges Familiennest, Wfl. ca. 369 m², Grdst. ca. 1.278 m², BJ´96, Pool, ELW, 695.000 EUR, ID-Nr. W-00CE2T

Bei Isny: Ehem. Käserei, Wfl. ca. 380 m², Grdst. ca. 2.650 m², Nfl. ca. 310 m², 3 WE, 795.000 EUR. ID-Nr. W-00D41U

Kempten · Klostersteige 3 · 87435 Kempten · Telefon +49-(0)831-960 79 00 Kempten@engelvoelkers.com · www.engelvoelkers.com/kempten · Makler


Die Revolution für Musikfreunde Drei Dinge braucht der moderne Musikfreund heutzutage, um seine Lieblingsstücke zu hören, wann, wo und wie oft er will. Klingt zunächst recht simpel und wenig spektakulär, geschweige denn revolutionär. Dennoch: »Das »Wireless Multi-Room Music System« von Sonos ist genial und revolutioniert die musikalischen Audio-Erlebnisse!« begeistert sich Thomas Kraus, Inhaber des Multi Media – Fachgeschäftes »Kraus Euronics« in Kempten.

O

b klassische Musik, ob Jazz, Blues, Rock, Pop, Oldies, Country oder die aktuellen Titel der Charts – rund fünfzehn Millionen (vielleicht auch mehr) Songs und Musikstücke stehen heutzutage im Internet zur Verfügung. Sie können kostenfrei oder über verschiedene Musikdienste gegen einen geringen Monatsbeitrag heruntergeladen werden. Es muss doch mög-

58 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

lich sein, zu all diesen wunderschönen Musiktiteln rund um die Uhr Zugang zu haben und dabei weiterhin die gute, alte HiFi-Stereo-Anlage behalten und vor allem benutzen zu können, dachte man sich bei der USamerikanischen Firma Sonos. Das Unternehmen investiert seit Jahren in die Entwicklung von so genannten Streaming-AudioSystemen (vereinfacht übersetzt: eine Art Hörfunk im Internet) und gilt als einer der führenden Anbieter, ja, Vorreiter in diesem Bereich. Denn Sonos beschäftigte sich bereits zu einer Zeit mit dem ema Streaming, da andere die Möglichkeiten derartiger Lösungen noch nicht einmal erkannt hatten und diese neue Technologie als Spielerei für ein paar IT-Freaks belächelten. Doch das Unternehmen wurde von Musikliebhabern für Musikliebhaber gegründet, einzig mit dem Ziel: Mehr Unterhaltung ins Leben zu


Bilder: SonoS (2), BitSch (2)

bringen und Musik zuhause in allen Räumen und Variationen zu genießen. Seit den Zeiten von LP, MC und CD hat die Musik in den eigenen vier Wänden einen langen Weg zurückgelegt und gipfelt derzeit im »Wireless Multi-Room Music System« von Sonos. Was man braucht Wie schon anfangs erwähnt, benötigt man lediglich drei Dinge, um in den Genuss des einzigartigen Musiksystems zu kommen: • einen Internetzugang, • einen Controller zum Bedienen und • eine Sonos-Komponente. Beinahe in jedem Haushalt befindet sich heute ein Internetzugang oder kann mittels eines Routers leicht aktiviert werden. Wer bereits einen iPod oder ein Smartphone besitzt, kann diese statt dem Sonos-Controller, der aussieht wie ein modernes Handy, als Bedienportal nutzen. Die Sonos-Komponente kann ein Lautsprecher, ein »Verstärker« oder ähnliches sein. Mit anderen Worten: Bereits ab etwa dreihundert Euro ist das Musiksystem zu haben. Und, um dies nicht

zu vergessen, ein wenig Strom, also eine Steckdose, braucht das System natürlich schon – alles andere geschieht über Funk. Wie es funktioniert Über den Controller (oder iPod oder Ähnliches) kann per leichtem Fingerdruck wie am iPad die Musikquelle, zum Beispiel Radio, Musikdienst oder die eigene CD-Sammlung gewählt werden. Auch die bereits auf dem Computer beziehungsweise der Festplatte gespeicherten Lieblingsstücke können über Sonos abgespielt werden. Jede Musikquelle wird dabei als Zone bezeichnet, deren Namen selbst eingegeben werden können. Auch über ein »angedocktes« iPhone kann Musik auf jede einzelne Zone verteilt werden. Oder, andere Möglichkeiten: Man gibt die Musikart (beispielsweise Rock oder Jazz), den Interpreten oder den Titel des Musikstückes ein – danach ein »Klick« und schon ertönt die gewünschte Musik. Dabei kann in jedem Raum des Hauses eine andere Musik gehört werden. Der Vorteil davon liegt auf der Hand: Während Mama den

Klängen von Beethovens Neunter in der Küche lauscht, ergötzt sich Papa im Arbeitszimmer an Ray Charles, der Sohnemann hört AC/DC auf seiner Bude und das Töchterlein den neuesten Song von Rihanna in der Badewanne. Damit werden diesbezügliche Familienstreitigkeiten bereits im Keim erstickt! Um Missverständnisse auszuräumen: Natürlich kann auch in jedem Raum das gleiche Lied gehört werden! Kinderleichte Bedienung Ein System leicht verständlich erklärt zu bekommen, wie von omas Kraus und seinem Team, ist eine Sache. Eine andere ist es, das System auch selbst zu bedienen. Hier sei mir als Verfasserin dieses Artikels eine persönliche Bemerkung erlaubt: Wenn man, wie ich, kein Twen mehr ist, hat man mit »neumodischen, technischen Dingen« oft so seine Berührungsängste. Doch, nach dem mir omas Kraus nach seinen ausführlichen und sehr verständlichen Erklärungen den Controller in die Hand drückte, war ich wirklich angenehm überrascht. Sogar ich, die zum Beispiel ein Handy nur im äußersten Notfall lediglich zum Telefonieren benutzt, hatte keinerlei Schwierigkeiten, den Controller zu bedienen und mir meinen Lieblingssong auszusuchen. Er erklang augenblicklich und ich war begeistert! Lassen wir omas Kraus das Fazit aussprechen: »Das Musiksystem von Sonos stellt eine schier unerschöpfliche Musikquelle in guter Klangqualität dar. DerTraum für alle Musikliebhaber!« Karin Bitsch

Kraus GmbH Euronics Mozartstraße 31 87435 Kempten Telefon (0831) 96056-06 Telefax (0831) 96056-07 tk@euronics-kraus.de www.euronics-kraus.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 59


Magnete

schaffen Abhilfe

Eine winzige Türschwelle zu überwinden, stellt für die allermeisten Menschen kein Hindernis dar. Aber für viele Rollstuhlfahrer und ältere Menschen eben schon. Ein noch so kleines Hindernis kann für sie zur Stolperfalle und damit auch zu einem erhöhten Unfallrisiko werden. Was lange Zeit bei öffentlichen Gebäuden als Systemfehler geduldet wurde, wird jetzt als zentrales Thema anerkannt. Die Alumat Frey GmbH aus Kaufbeuren hat eine Lösung gefunden, wie sich Stufen und Absätze auch im privaten Wohnungsbau vermeiden lassen.

M

agnettürdichtungssystem, so heißt das lange Wort, das Abhilfe für »Schwellenängste« schaffen soll. Doch was ist darunter zu verstehen und wie funktioniert das? Das Ziel ist, Durch- und Zugänge ebenerdig zu gestalten und gleichzeitig Türen auch sicher abzudichten, wobei die Grundlage für dieses neuartige System auf dem Schließmechanismus durch Magnete basiert. Kurzum: Zwei bewegliche Magnetleisten werden sowohl im Alu-Bodenprofil als auch an der Unterseite der Tür installiert. Die Gegenpole, die sich im Türflügel befinden, sorgen dafür, dass die Magnete bei geschlossener Tür angehoben und bei geöffneter Tür in das Aluprofil sinken. Dank eines bereits integrierten Wasserablaufes seien auch keine weiteren zusätzlichen Maßnahmen wie der Einbau von Rinnen erforderlich, um die Schwellenabschlüsse etwa vor Schlagregen zu schützen. Hier liegt unter anderem auch ein entscheidender Vorteil des patentierten Alumat-Systems gegenüber den Sonderkonstruktionen, die beispielsweise Tischlereien anbieten. Und es gibt noch weitere erfreuliche Nebeneffekte: Zugluft und Wärmeverlust? Fehlanzeige. Sogar grober Schmutz und Ungeziefer haben keine Chance ins Gebäudeinnere zu gelangen. Das System ist übrigens gleichermaßen für Türen im Innen- und Außenbereich geeignet. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Eingangs-, Terrassen- oder Balkontür aus Holz, Kunststoff oder Metall ist.

60 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


Auch Hebeschiebetüren können damit ausgestattet werden. Im Übrigen seien die Magnetdichtungen nicht nur einfach zu installieren, sondern auch noch nachträglich einbaubar, so versprechen es die Spezialisten von Frey.

»Produkte von hoher architektonischer Qualität« 2010 durften sich die Kaufbeurer über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Auf der Messe Deubau in Essen wurde ihnen nämlich der Innovationspreis »Architektur

»Verantwortungsbewusstes Bauen stellt für uns eine reine Selbstverständlichkeit dar.« Claudia Frey (diplom-KauFFrau univ.)

und Bauwesen« verliehen. Eine Jury renommierter Architekten hat sie in der Kategorie »Produkte von hoher architektonischer Qualität« für ihre Magnetdoppeldichtungen für Außentüren ausgezeichnet. Zu ihren Befürwortern zählen noch weitere Experten, unter anderem Dr. Lothar Marx, Honorarprofessor an der Technischen Universität München und Geschäftsführer des Instituts Barrierefreies Planen und Bauen. Auf die Alumat-Technik haben deshalb schon viele gesetzt, darunter zahlreiche soziale Einrichtungen wie die Lebenshilfe Kaufbeuren. Und so ist die Liste der Referenzen und zufriedenen Kunden nicht nur lang, sondern auch vielseitig. Von Kindertagesstätten und Schullandheimen über Alten- und Pflege-

heime bis hin zu Büros und Hotels. Doch nicht nur aus dem Inland steigt die Nachfrage nach den Magnettürdichtungen. Immer mehr Kunden aus dem Ausland zeigen Interesse an den Produkten der Ostallgäuer Firma. Renate Leiprecht

Alumat Frey GmbH Im Hart 10 87600 Kaufbeuren Telefon (08341) 4725 Telefax (08341) 74219 info@alumat.de www.alumat.de

Bilder: alumat

Partner für »barrierefreies« Bauen und Wohnen Die Firma gibt es seit 1980 und beschäftigt am Standort in Kaufbeuren insgesamt zehn Mitarbeiter. Als Partner und Spezialist für barrierefreies Bauen und Wohnen verstehen sich die Freys, wobei es ihnen um weit mehr als nur um den »Abbau der Schwellenangst« geht. Verantwortungsbewusstes Bauen stelle für sie eine reine Selbstverständlichkeit dar und sei zudem eine Herausforderung, die in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen werde. Letztendlich gehe es ja darum, nicht nur die Qualität der Gebäude zu steigern, sondern auch den Wohnkomfort für die Wohnungsnutzer zu verbessern. Und deshalb bieten die Freys perfekt und immer auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmte Lösungen an. Ganz individuell eben.

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 61


Impulse

zum Leben erwecken Kabelkonfektion für Industrie und Handel

Bilder: Heike Zimmermann (1), HiTe (6)

Zu allen Zeiten hat das Mysterium des Lebens die Menschen fasziniert. Der ungehinderte Fluss von Impulsen ist hierbei von entscheidender Bedeutung. In der Natur haben die Nervenbahnen diese Aufgabe übernommen. Die moderne Bionik machte sich Erkenntnisse aus der Natur zunutze und ersetzte die Nervenstränge durch Elektrokabel. Auch beeindruckende technische Konstruktionen funktionieren heute nicht mehr ohne hochwertige Verkabelung. Seit über 20 Jahren befasst sich die Hi-Te GmbH mit der Entwicklung und Fertigung solcher moderner »Nervenstränge«.

62 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

ber 20 Jahre am Markt zu sein, bedeutet über 20 Jahre Ziele, Produkte, Dienstleistungen optimieren, Philosophien jung halten, Strukturen erneuern, Fragen stellen, Antworten finden und dabei seinen Prinzipien treu bleiben. Die bestmögliche Lösung auf höchstem Qualitätsstandard für die Kunden – das ist die Mission. Dazu gehören Zuhören, Verstehen und eine marktgerechte Realisierung. Rund 25 Mitarbeiter setzen das tagtäglich um und stärken so den Vorsprung ihrer Kunden im Wettbewerb.

Ü

Investitionen in die Zukunft »Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen, die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die fundierte Ausbildung junger, interessierter Menschen sind die drei Säulen, auf denen unser gesellschaftliches und soziales Verständnis fußt – seit mehr als 20 Jahren«, betont Inhaber Manfred Hirt. Mit der umfangreichen Produktpalette – vom Computerkabel über Fahrzeugkabelbäume bis zur kompletten Maschinenverkabelung – und dem Know-how profitiert der Kunde bei der Planung über die Entwicklung bis hin zur Serienreife bzw. Serienfertigung seiner Produkte. Probleme gehören zur Tagesordnung – Lösungen auch. Das Unternehmensziel der Hi-Te GmbH definierte sich von Anfang an darin, gemeinsam mit den Entwicklungsab-


Andreas Heldt (technischer Leiter), Stephan Kober (Betriebsleiter und Prokurist) und Inhaber Manfred Hirt (v.li.n.re.).

teilungen in mittelständischen Firmen ein qualitativ hochwertiges Produkt zu kreieren und Unterstützung zu bieten. »Engagierte Mitarbeiter und nicht zuletzt die konstruktive partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben dazu geführt, dass sich das Unternehmen im stark wachsenden Markt der Dienstleister und Hersteller profilieren konnte«, betont Hirt. Die Produkte beweisen sich im täglichen Einsatz in der Industrie, im Maschinen- und Nutzfahrzeugbau. »Als bestens eingeführtes Unternehmen richten wir unser Denken und Handeln an der Zukunft aus«. Und Manfred Hirt ergänzt weiter: »Dabei steht die technisch und wirtschaftlich optimale Lösung für unsere Kunden im Vordergrund, zu der uns oftmals verschiedene Wege führen: direkt geradeaus oder auch quergedacht – aber immer über den Tellerrand und den Erfolg im Blick.« Mit modernsten Maschinen fertigen fachkundige Mitarbeiter Fahrzeugverkabelungen nach individuellen Vorgaben. Die sorgfältige und gewissenhafte Verarbeitung sorgt für eine einwandfreie Funktionalität. Damit der Kunde wirklich gute Produkte bekommt werden diese cumputerunterstützt geprüft und auf Kundenwunsch hin schriftlich protokolliert. Denn »wir wollen zufriedene Kunden«. Hierbei hilft modernste Technik. »Von der Qualität unserer Produkte zeugt unsere Stellung als Direktkunde

bzw. Erstausstatter bei vielen namhaften Herstellern von Elektro- und Elektronikbauteilen«, ist sich Manfred Hirt sicher. Die Automatisierung verschiedener Arbeitsvorgänge ermöglicht in reproduzierbarer Qualität auf individuelle Vorstellungen kostengünstig und flexibel zu reagieren. Größe war für die Hi-Te GmbH in den vergangenen Jahren immer ein ema – und im Nachhinein hat sich alles als richtig erwiesen. Moderne und vielfältige Maschinen- und Produktionsausstattung, kurze Rüstzeiten, kompakte Produktionsabläufe, kurze Wege, Kompetenz und Innovation als Ideengeber für Konstruktion und Entwicklung – das Unternehmen ist, wie man heute vielleicht sagen würde, »organisch« gewachsen – langsam aber stetig. Und: Die Firma ist bis heute kein Großbetrieb. Das ist gut so, denn Größe hat oft auch etwas Unpersönliches. Bei der Hi-Te GmbH ist der Kunde keine Nummer – spätestens nach dem zweiten Besuch kennt man nicht nur seinen Namen, sondern auch die besonderen Bedürfnissen, denn dafür sind die Mitarbeiter da. Das ist übrigens das, was die Kunden am meisten schätzen: Persönlichkeit und Nähe. Beides ist für Manfred Hirt Ehrensache. Und auch der Servicereport spricht Bände. Das Unternehmen hat ein tolles Team – und wenn es um Impulse geht, machen die Mitarbeiter Heike Zimmermann alles möglich.

»… direkt geradeaus oder auch quergedacht – aber immer über den Tellerrand und den Erfolg im Blick.«

Hi-Te GmbH Gottlieb-Daimler-Straße 2 88451 Dettingen Telefon (07354) 9354500 Telefax (07354) 9354530 info@hi-te.de www.hi-te.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 63


Experten fürs Extreme Wenn’s beim Straßen- und Landschaftsbau richtig schwierig wird, steil, schwer zugänglich, unwegsam, dann ist das Können der Spezialisten von Engel & Buchelt in Blaichach gefordert.

E

Böschungssicherung mit Bodennägeln Vernetzung und Spritzbetonsicherung.

64 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

s ist nicht jedermanns Sache, an rutschigen Steilhängen zu arbeiten, sie zu sichern und zu stützen, immer hart am Abgrund. Aber: Gemeinden, Landratsämter und Baubehörden müssen diese Arbeiten leisten, um die öffentliche Verkehrsinfrastruktur zu bewahren, zu erweitern oder wieder herzustellen. Dabei ist es nicht allein das oftmals schwierige Gelände, das sich als besondere Herausforderung erweist; vielmehr geht der öffentliche Straßen- und Wegebau oft genug auch mit einem besonderen Zeitdruck einher: So soll der AutoVerkehr nur möglichst kurz durch Baustellen behindert werden; so müssen Notsicherungen sofort durchgeführt, Gefahrenstellen umgehend beseitigt werden; so müssen Reparaturmaßnahmen schnellstens greifen. Genau deshalb wenden sich die zuständigen Ämter bei diesen diffizilen Aufgabenstellungen an die Engel & Buchelt Bau GmbH in Blaichach. Denn sie wissen, dass hier erfahrene Experten kompetente Lösungen entwickeln und ausführen – Lösungen, die funktional und auch optisch überzeugen, die zudem dank ihrer hohen Kompetenz und eines leistungsstarken Teams Abhilfe in kürzester Zeit realisieren.


Gründungspfähle für Rohrleitungsfundamente und Stollen mit Spritzbeton in Staumauer.

Böschungssicherung mit Spritzbeton und Vernagelung, Vorsatzschale, Granitsteinmauerwerk und Straßenbau.

Murengangsperre.

Betonkopfbalken mit Verankerung neben Bahngleis.

Breites Leistungsspektrum Seit 2006 existiert das Unternehmen, das gemeinsam geführt wird von Bauingenieur orsten Engel und Gerd-Heinz Buchelt, einem ausgewiesenen Experten für schwierigste Einsätze. Im Umkreis von 500 Kilometern sind ihr Können und ihr Spezialgerät verlangt. Überwiegend sind es Ämter und Behörden, die sie sowohl mit kleinen Sicherungsarbeiten beauftragen, aber auch mit großen, umfangreichen Baumaßnahmen. Die Aufgabenstellungen sind ganz unterschiedlich; so umfasst das Leistungsspektrum Fels- und Böschungssicherung, Gründungsarbeiten, Lawinenverbauung, alpiner Wege- und Wasserleitungsbau, den Bau von Brücken, Fundamentierungen, Beseitigung von Hochwasserschäden und Geländemodellierungen. Dass auch die Ausführungsplanung sowie die statischen Berechnungen

von Engel & Buchelt übernommen wird, versteht sich ohnehin. »Unsere vier Leistungsschwerpunkte sind Sonderbau und Geotechnik, naturnaher Ingenieurbau, Instandhaltung/Sanierung sowie die Ingenieurbetreuung«, erläutert orsten Engel. Besonderes Ansehen hat sich das Unternehmen unter anderem mit der Herstellung von Verpresspfählen und Bodenvernagelungen erworben, mit Bodenverbesserungen im Hydrozementverfahren, mit Spritzbetonarbeiten und Kabeltiefbau. orsten Engel freut sich: »Mit jeder neuen Herausforderung bauen wir auch unser Expertentum weiter aus.« Allen Herausforderungen gewachsen In der Region und weit darüber hinaus genießt das Unternehmen einen exzellenten Ruf als zuverlässiger, kompetenter und schneller Partner für außergewöhnliche und außergewöhnlich schwierige Aufgaben. Gerd-Heinz Buchelt erklärt nicht ohne Stolz: »Wo es richtig schwierig wird, da fangen wir an!« So gehört beispielsweise die Deutsche Bahn AG längst zum Kundenstamm – unbedingt ein Qualitätsnachweis. Um von ihr nämlich bei der Auftragsvergabe überhaupt bedacht zu werden, muss ein Unternehmen zunächst eine Präqualifikation bestehen, muss also in kaufmännischer, fachlicher und wirtschaftlicher Hinsicht einen einwandfreien Ruf genießen. Schnell, effizient und gut vernetzt Seine Schnelligkeit und Kompetenz durfte Engel & Buchelt im Auftrag der DB AG erst unlängst wieder unter Beweis stellen. So wa-

ren in Landkreis Wolfratshausen umfangreiche Hang- und Böschungssicherungsarbeiten unumgänglich geworden: ein 5 Millionen Euro-Auftrag, für dessen Abwicklung eine Gleissperrung von nur zehn Wochen vorgesehen war. orsten Engel: »Eine extrem kurze Zeit. Aber wir haben es geschafft dank unseres sehr guten Teams und der Spezialgeräte, auf die wir zugreifen können.« Sie gehören zum eigenen Fuhrpark oder können – man kennt schließlich den Markt – ohne Probleme von bewährten Partnern geliehen werden. Auch der Hirschsprung in Obermaiselstein gehört zu den Referenzen, auf die man hier gern verweist, sowie die Beseitigung des Hangrutsches an der Wasach in Fischen oder auch die Felsböschungssicherung für die Hohenzollersche Landesbahn in Hechingen. »Mehr als 90 Prozent unseres Umsatzes machen wir mit überregionalen Aufträgen«, erläutert Gerd-Heinz Buchelt, »und mehr als 95 Prozent im öffentlichen Bereich.« Kordula Küper

Engel & Buchelt Bau GmbH Immenstädter Straße 26 87544 Blaichach Telefon (08321) 674044-0 Telefax: (08321) 674044-44 info@e-b-bau.de www.e-b-bau.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 65


Bilder: Bitsch (2), Moll (1)

Sterne, die die Welt beweg(t)en Vor 125 Jahren erfand Dr. Carl Benz das Automobil, doch niemand wollte es. Erst als Ehefrau Bertha Benz mit den beiden Söhnen1888 die erste Fernfahrt von Mannheim nach Pforzheim und zurück, übrigens ohne Wissen ihres Mannes, unternahm und damit die Alltagstauglichkeit der ersten »pferdelosen Kutsche« bewies, begann die Erfolgsgeschichte des Automobils. 1926 entstand daraus die Automarke Mercedes-Benz mit dem berühmten Stern als Logo. Eine Erfolgsgeschichte, in die sich das Autohaus Moll in Ochsenhausen als langjähriger Mercedes-Benz-Partner gerne einreiht.

66 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


E

nde der 1960er Jahre gründete Hans Moll im Auftrag der Daimler-Benz AG eine Werkstatt, in der zunächst sieben Mitarbeiter beschäftigt waren. Das Engagement der Mannschaft, die Leidenschaft für Mobilität im Allgemeinen und für Mercedes im Besonderen ließen den Betrieb stetig wachsen und »sich bewegen«. Heute präsentiert sich das Autohaus Moll auf rund 10 000 Quadratmetern mit lichtdurchfluteten Verkaufs- und Ausstellungsräumen, Autospenglerei, Werkstatthalle, EDV-gesteuertem Ersatzteillager, Kfz-Elektroabteilung und dem gegenüber liegenden »Waschpark Ochsenhausen«. Ab Januar 2012 bekommen die heutige Gesellschafterin Angelika Moll und ihr rund 30-köpfiges Team Verstärkung durch den neuen Geschäftsführer Udo Scheunemann. Zur Freude aller konnte mit ihm ein kompetenter, erfahrener und am Wohl der Kunden orientierter Fachmann und Mercedes-Fan gewonnen werden.

Im Team stark Wie schon zu den Anfangszeiten zeichnet sich das Unternehmen auch heute noch durch ein leistungsstarkes und kompetentes Team aus, das den Begriff »Zusammenarbeit« wörtlich nimmt. »Ich bin sehr, sehr stolz auf diese Mannschaft,« lobt Angelika Moll, »denn jeder Einzelne leistet mehr als er müsste. Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das größte und wichtigste Kapital eines Betriebes, garantieren Kundenzufriedenheit und Erfolg!« Es verwundert also nicht, dass eine Reihe von MitarbeiterInnen schon lange Jahre, ja, sogar Jahrzehnte im Autohaus Moll tätig sind, einige bereits ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern konnten. Selbst viele ehemalige Angestellte kommen des öfteren »einfach mal vorbei auf einen Plausch und eine Tasse Kaffee« oder packen mit an, wenn »Not am Mann« ist. Die Herzlichkeit, mit der Gerda Anderer, die »gute Seele« des Hauses, und ihr Büroteam alle Kunden begrüßt, fällt auf – und steckt an. Zuvorkommende Freundlichkeit gepaart mit Fachwissen und Kompetenz werden im Unternehmen seit jeher gepflegt und erweitert durch regelmäßige Schulungen und Fortbildungen der MitarbeiterInnen. So stehen beim Autohaus Moll sowohl Kun-

Die langjährigen Mitarbeiter: Elmar Wiest (25 Jahre), Angelika Moll Inhaberin, Petra Kling (25 Jahre, hinten v.li.) und Gerda Anderer (40 Jahre, vorn).

Exzellenter Service für exzellente Fahrzeuge und exzellent zufriedene Kunden

Die neue Bund M-Klasse mit dem Team der Werkstattmeister.

den als auch Mitarbeiter stets im Mittelpunkt, ein Vorteil, den auch die derzeit acht Auszubildenden genießen und zu schätzen wissen.

bürsten sanft gereinigt. Das benötigte Wasser wird anschließend wieder aufbereitet und ist somit weniger belastend für die Umwelt.

Im Service exzellent »Exzellenter Service für exzellente Fahrzeuge und exzellent zufriedene Kunden« heißt es bei Moll einstimmig. Ob nun der Kunde über ein bestimmtes Modell informiert werden oder eine Probefahrt unternehmen möchte, oder ob Fragen zu Leasing- oder Finanzierungsangeboten, Mobilitätsgarantie oder Garantieabwicklungen auftauchen – es gibt wohl kaum ein ema, das das Serviceteam nicht umfassend und ausführlich darlegen würde. Es spielt auch keine Rolle, ob sich der Kunde für einen Neuwagen, einen Jahreswagen oder einen Gebrauchten entscheidet: die Serviceleistungen des Autohauses bleiben immer »beim Besten«. In der hochmodernen Werkstatt sorgen zwei Lkw-Meister, zwei Pkw-Meister, Gesellen, Servicetechniker, Lageristen und Azubis für einen perfekten und reibungslosen Arbeitsablauf. Repariert wird »alles, was einen Motor besitzt«: Pkw (selbstverständlich auch Fremdmarken), Lkw, Busse, Unimogs, Nutzfahrzeuge aller Art. TÜV und ASU werden täglich abgenommen. Mit Abschleppdienst und Unfallinstandsetzung werden die Serviceleistungen optimal ergänzt. Im modernen und umweltschonenden Waschpark werden die Fahrzeuge mit weichen Textil-

Sternengleiche News Sowohl in der B- als auch in der M-Klasse von Mercedes gibt es derzeit neue Modelle im Autohaus Moll zu bewundern. Das Frühjahr 2012 wird spannend für treue Mercedes-Kunden und Kundinnen. Es erwartet sie eine GL-Modifizierung – und ein neuer SL! Im Sommer wird die A-Klasse für Überraschungen sorgen. Doch, nun steht erst mal das Weihnachtsfest vor der Tür. Dafür hat das Autohaus Moll ein paar strahlende Sterne eingefangen, die auf ganz andere Art »bewegen«: traumhafte Geschenkideen für die ganze Familie – und für alle Stern-Liebhaber! Die »glänzenden Sterne« mit den edlen Pferdestärken jedoch »bewegen« das ganze Karin Bitsch Jahr!

Autohaus Moll GmbH & Co. KG Autorisierter Mercedes-Benz-Partner Güterbahnhof 6 88416 Ochsenhausen Telefon (07352) 9210-0 Telefax (07352) 9210-30 autohaus-moll@t-online.de info@auto-moll.com www.moll.ochsenhausen.mercedes-benz.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 67


»Termingerechte

ist oberstes Gebot«

Jeder Bauherr wünscht sich, dass sein Projekt gemäß seinen Vorstellungen professionell, termingerecht und möglichst reibungslos geplant, ausgeführt und fertiggestellt wird. Gerade im Gewerbebau ist dies nicht immer ganz leicht. Dass Termine trotz manch widriger Umstände eingehalten werden können und was im Vorfeld berücksichtigt werden muss, zeigt immer wieder das kompetente Team des Planungs- und Ingenieurbüros »Kubus – Planen und Bauen« aus Ochsenhausen.

Ingrid Schölderle, Geschäftsleitung

68 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

T

ermingerechtes Bauen zum kalkulierten Festpreis – das ist von jeher unsere Firmenphilosophie, unsere eigene Vorgabe, an die wir uns strikt halten,« bestätigt Ingrid Schölderle, Geschäftsführerin der Kubus GmbH. »Selbst extreme Witterungsverhältnisse wie Eis und Schnee können unsere Handwerker nur in seltenen Fällen davon abhalten, die erforderlichen Arbeiten zu einem guten, termingetreuen Abschluss zu bringen.« Es ist zum einen gerade die hundertprozentige Zuverlässigkeit, die das Kubus-Team auszeichnet, zum anderen aber auch die enorme Flexibilität, die die Kunden zu schätzen wissen. Denn sie können wählen, ob sie ein Komplettangebot für alle Leistungen von der Planung bis zur Schlüsselübergabe oder Einzelgewerke und Teilleistungen wie zum Beispiel Projektsteuerung oder SiGe-Koordination (Arbeits- und Gesundheitsschutz nach Baustellenverordnung) in Anspruch nehmen wollen. »Wir können in jeder Planungs- und Bauphase einsteigen,« erklärt Ingrid Schöl-

Detlev Ascherl, Dipl.-Ing., Technischer Leiter

BILDER: KUBUS

Fertigstellung

derle hierzu. Langjährige Erfahrungen, stetig vertieft durch neueste, technische Erkenntnisse, im schlüsselfertigen Gewerbeund Industriebau, insbesondere des Fachmarktbaus, garantieren anspruchsvollen Kunden ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz. Doch damit nicht genug: »Schon vorher an alles denken.« Um die Firmenphilosophie zum Vorteil der Kunden umzusetzen, finden zunächst ausführliche und vor allem individuelle Beratungsgespräche statt. Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen des Bauherrn, aber auch Vorgaben der Stadt oder Gemeinde werden dabei berücksichtigt. Jedes noch so kleine Detail wird besprochen, um spätere »Überraschungen« und somit Terminverzögerungen möglichst von vorne herein auszuschließen. Dabei wird die für den Kunden wirtschaftlichste und optimal passendste Lösung verwirklicht. Anschließend werden die Pläne erstellt, ebenso akribisch und detailgenau, als Arbeitsbasis für sämtliche

Roland Sonntag, Projektleitung

omas Welte, Projektleitung


Friedrichshafen

Handwerker. Hochmotiviert und fachkundig betreut das siebenköpfige Kubus-Team, bestehend aus Ingenieuren, Bautechnikern und Architekten, jedes Bauvorhaben bis zur Fertigstellung und Schlüsselübergabe in harmonischer Zusammenarbeit mit regionalen Partnerfirmen und –büros. Selbst, wenn doch einmal unvorhersehbare Ereignisse eintreten oder der Bauherr seine Wünsche ändert, ist das Team gewappnet und kann flexibel und schnell agieren. »Wer im Vorfeld bereits alle Möglichkeiten in Betracht zieht, ist bestens vorbereitet!« heißt es einstimmig. Und dies gilt für jedes Bauprojekt, ob Maschinenhalle, Supermarkt, Fachmarktzentrum, (Wohn-) Geschäftshaus, Verwaltungs- oder Bürogebäude und andere. Dabei spielt es auch keine Rolle, für welches Bausystem sich der Auftraggeber entscheidet. Ob Stahl-, Holz-, Betonfertigteilkonstruktionen, klassischer Ziegelbau, biologisch oder konventionell – wichtig ist lediglich die beste, perfekte Ausführung und Fertigstellung des Bauvorhabens, gemäß den gesetzlich

»Wer im Vorfeld bereits alle Möglichkeiten in Betracht zieht, ist bestens vorbereitet!«

vorgeschriebenen, modernen Energie- und Bauverordnungen, versteht sich. Aktuelle Referenzen In Friedrichshafen wird derzeit ein Fachmarktzentrum mit Reifenhandel, Getränkemarkt und Lebensmittelmarkt erstellt. In mehrere Bauabschnitte gegliedert, zeigt dieses Projekt besonders anschaulich, welche logistischen Herausforderungen an die Kubus-Bauleiter gestellt werden: Abbruch des Altbestandes, Neubau, Umzug der ersten Firma in das neue Gebäude, weiterer Abbruch, Fertigstellung des nächsten Bauabschnittes ... bis zur endgültigen Fertigstellung. Es gilt dabei, alle einzelnen Bauabschnitte so zu koordinieren, dass trotz inten-

siver Bauarbeiten ein reibungsloser Kundenverkehr gewährleistet bleibt. Das erfordert viel Engagement sowohl von der Bauleitung als auch von allen am Bau beteiligten Handwerkern. Ein völlig anderes Bauvorhaben stellt die Errichtung einer Kindertagesstätte in Pforzheim dar. Hier wird in Holzständerbauweise unter biologischen, wohngesunden und vor allem kindgerechten Gesichtspunkten gebaut. »Wir wertschätzen in gleichem Maße unsere Kunden und die Handwerker, die für uns als Subunternehmer tätig sind,« betont Ingrid Schölderle, »nur ein respektvoller und rücksichtsvoller Umgang miteinander lässt ein gelungenes Ganzes entstehen.« Karin Bitsch

Kubus GmbH Planen & Bauen

Daniel Wolf, Dipl.-Ing., Projektleitung

Bärbel Gray, Dipl.-Ing. (FH), Architektin

Sabine Mathis, Assistentin der Geschäftsleitung

Bahnhofstraße 24 88416 Ochsenhausen Telefon (07352) 9400-15 Telefax (07352) 9400-17 info@kubus-gmbh.de www.kubus-gmbh.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 69


ist kleiner als eine Waschmaschine und kann, wie jede Erdgastechnik, auch mit CO₂neutralem Bio-Erdgas kombiniert werden – und das ganz ohne Umrüstung. »Mit dem Erdgas- oder Bio-Erdgas-BHKW spart der Hausherr über ein Drittel Primärenergie bei gleichzeitig bis zu 60 Prozent geringerem CO₂-Ausstoß«, erklärt Dr. Christian Blümm, Marketingleiter bei erdgas schwaben. »Dieser Effizienzkünstler ist der konventionell getrennten Erzeugung von Wärme und Strom weit überlegen. Mit einem BHKW erzeugt man selbst Strom und Wärme, und zwar genau dort, wo sie gebraucht wird: im eigenen Haus. Betrieben mit Bio-Erdgas aus Schwaben wird daraus eine rundum saubere, sichere und nachhaltige Sache«, meint Blümm weiter und führt das Ergebnis einer von erdgas schwaben in Auftrag gegebenen Untersuchung an: »Wenn in jedem dritten Haus in Bayern ein BHKW installiert wird, könnte eine Stromleistung bereitgestellt werden, die drei Isar-1-Kernreaktoren entspricht.«

Sabine Stodal BILDER: ERDGAS SCHWABEN

Das Kraftwerk für zuhause

Finanzielle Förderung erdgas schwaben unterstützt die Anschaffung eines Mikro-BHKWs mit einer finanziellen Förderung und bietet kompetente Beratung rund um das ema an. Interessenten können sich von Montag bis Donnerstag von 7.15 bis 17 Uhr und am Freitag von 7.15 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer (08 21) 90 02-3 73 oder im Internet über die neue Technik informieren.

Angesichts steigender Rohstoffpreise kommt dem Thema effizienter Energieanwendung eine immer größere Bedeutung zu. Der Energielieferant erdgas schwaben, der sich auch in der Förderung innovativer Anwendungstechnik engagiert, stellt jetzt das Mikro-Blockheizkraftwerk für zuhause vor, das bei minimalem Energieaufwand maximale Leistung verspricht.

B

islang waren Blockheizkraftwerke (BHKW) ausschließlich den »Großen« vorbehalten: Großbäckereien, Gemeindezentren oder auch Schwimmhallen – sie alle profitieren schon seit Jahren von der Möglichkeit, dezentral und damit klimaund etatschonend ihre eigene Energie zu erzeugen. Der wirtschaftliche und ökologische Grundgedanke liegt darin, Strom mit möglichst geringem Energieeinsatz zu produzieren und die dabei entstehende Wärme direkt vor Ort zu nutzen. Nicht selbst verwendeter Strom wird gegen Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist. So geht keine

70 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Energie verloren. Mit einem Nutzungsgrad von bis zu 90 Prozent gehören BHKW zu den effizientesten Energiespar-Instrumenten unserer Zeit. BKHW fürs Eigenheim Für Ein- oder Zweifamilienhäuser war der Einsatz dieser Technik bislang aufgrund der Größe der Anlagen nicht wirtschaftlich. Doch angesichts stetiger Nachfrage wurde die Entwicklung kleiner Blockheizkraftwerke vorangetrieben. Seit kurzer Zeit revolutioniert nun das Mikro-BHKW den privaten Energiemarkt. Diese Anlage für zuhause

erdgas schwaben gmbh Bayerstraße 43 86199 Augsburg Telefon (0821) 90022100 www.erdgas-schwaben.de


In der Bew Bewegung egung vverschieden er schieden In der Richtung gleich!

Holzer Druck und Medien GmbH & Co. KG Druckerei und Zeitungsverlag Fridolin-Holzer-Straße 22+24 88171 Weiler im Allgäu Telefon (08387) 399-0

www.druckerei-holzer.de

DRUCK UND MEDIEN


BILD: KLEINER, MINDELHEIM

Faire Preise und solide Handwerksarbeit N Hinter den Mauern eines Einsiedlerhofes in Elratshofen bei Blonhofen verbirgt sich der Meisterbetrieb von Simon Seeler. Der Fachmann für Brennwert-Technik, Wärmepumpen, Solaranlagen, Badsanierungen, Bauspenglerei und Wasserbehandlung ist bis weit über das Allgäu hinaus bekannt.

72 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

ur zwei Wochen nach seiner Meisterprüfung übernahm Simon Seeler den ehemaligen Betrieb von Sanitär Mentner in Westendorf. 2002 erfolgte der Umzug nach Elratshofen, wo er seitdem gemeinsam mit seiner Frau seinen Sanitärund Installationsbetrieb führt. Ob Neubau oder Altbausanierung, die Planung kommt aus einer Hand und orientiert sich an den Wünschen der Kunden. Selbstverständlich begleitet er seine Kunden auch in die Bäderausstellungen, um die verschiedenen Modelle und neuesten Trends direkt vor Ort anzuschauen. Seinem Kundenstamm gehören Privatpersonen und Bauträger an – vor allem Letztere schätzen die zuverlässige Arbeit von Simon Seeler und seinen sieben Mitarbeitern. Der Chef ist besonders stolz, dass er seit 18 Jahren im Winter nie Kurzarbeit anmelden musste. »In guten Zeiten hat jeder Arbeit, in schlechten Zeiten muss man


Bild: Vaillant

»In guten Zeiten hat jeder Arbeit, in schlechten Zeiten muss man sich von der Masse abheben, um zu überleben.«

Bilder (2): Seeler

sich von der Masse abheben, um zu überleben«, so Seeler. Der Erfolg gibt ihm recht, dafür ist er aber auch unterwegs, wenn andere schon längst Feierabend haben und auch am Wochenende besucht er oft noch Baustellen und Kunden. »Ein guter Handwerker ist da, wenn er gebraucht wird«, so seine Devise. Von Schwaben bis Oberbayern reicht sein Einzugsbereich – von Schongau bis Augsburg vertrauen die Kunden auf seine kompetente Beratung und den guten Service.

Vergrößern will er seinen Betrieb trotzdem oder auch gerade deshalb nicht. »Weniger ist oft mehr« – er will nicht, dass die Qualität seiner Arbeit leidet. Spezialisiert hat er sich auch auf alternative Energien, ob Wärmepumpen oder Solarthermie, seine Kunden erhalten eine individuell auf die jeweilige Wohnsituation angepasste Anlage. Der Trend bei Neubauten geht eindeutig zu Wärmepumpen, die gesetzliche Vorgabe schreibt die Verwendung von 15 Prozent regenerativen Energien vor. Etwas Besonderes sind die Zeolithpumpen von Vaillant. Vor allem für Einfamilienhäuser die umweltbewusst und energiesparend beheizt werden sollen, bietet dieses System die perfekte Lösung. Das Komplettsystem verbindet Gas-Brennwerttechnik, Solarthermie und Zeolith-Sorption. Diese Dreifachtechnologie macht erstmals die natürliche Wärmeerzeugung von Zeolith (kristalline Alumosilikate) mit Wasser für die Heizung nutzbar und erzielt dadurch enorme Heizkostenersparnisse. Auch bei energetisch sanierten Altbauten finden diese Pumpen Verwendung. Seinen Ausgleich findet der vielbeschäftigte Unternehmer in seiner Familie, hier tankt er neue Kraft für seine Aufgaben und Verpflichtungen. Gerne unterstützt er auch die heimischen Fußballvereine, sein Interes-

se gilt auch der Kommunalpolitik. Hier will er sich aber bewusst nicht binden – die Zugehörigkeit zum Gemeinderat ist für ihn als Handwerker undenkbar – er will sich seine Unabhängigkeit bewahren. Für die Zukunft wünscht er sich vor allem Gesundheit für sich und seine Familie und Stabilität fürs Unternehmen, um seinen Mitabeitern auch in Zukunft einen sicheren Arbeitsplatz bieten zu können. Karin Donath

Simon Seeler Sanitär – Heizung – Spenglerei Eldratshofen 5 87662 Markt Kaltental/Blonhofen Telefon (08344) 9914-61 Telefax (08344) 9914-63 simon.seeler@t-online.de www.seeler-sanitaer.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 73


Gesamtausbau des 4-Sterne-Plus-Neubauobjektes »Park Royal Palace Hotel« in Wien mit 233 Zimmern, 21 Suiten, Public Areas, Festsaal, Meeting Bereich sowie Vital-Fitnessbereich.

Einladend: Die geschmackvoll und großzügig gestaltete Lobby.

Qualität

durch Motivation und Fachkompetenz

Die hagenauer GmbH Immenstadt ist ein führendes Generalunternehmen für alle Ausbauleistungen und Ausstattungen für die 4- bis 5-Sterne-Hotellerie. Das seit 1989 bestehende Unternehmen ist nach wie vor auf Expansionskurs und hat sich durch zuverlässige und qualitativ hochwertige Auftragsausführungen namhafter Hotels europaweit einen Namen gemacht. Jetzt sucht das auf Wachstum ausgerichtete Unternehmen, das unter dem Motto »quality is our passion« agiert, weitere qualifizierte und hochmotivierte Mitarbeiter, die zukünftig an der Erfolgsgeschichte mitwirken wollen.

M

it unseren spezialisierten Fachteams realisieren wir eine Vielfalt komplexer Projekte. Oberste Priorität hat dabei die Entwicklung effektiver Hotelkonzepte zur idealen Umsetzung der Kundenanforderungen – und das bei gleichzeitig hoher Wirtschaftlichkeit«, erklärt Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens Martin Hagenauer und berichtet weiter: »Durch unsere enorme Fachkompetenz und die Erfahrung unserer zum Teil langjährigen Mitarbeiter haben wir dieses Unternehmensziel erreicht. Daher geben wir als Arbeitgeber unser Bestes, um unser Personal zu motivieren und legen größten Wert auf unser gutes Betriebsklima.« Neben vielfältigen Aufgaben innerhalb der unter-

74 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

schiedlichsten Berufsgruppen bietet das Unternehmen nicht nur topmodern ausgestattete Arbeitsplätze, sondern auch eine übertarifliche Vergütung mit attraktiven Sozialleistungen. Nachhaltige Förderung des Teamgeistes Um den Teamgedanken innerhalb der Firma zu fördern und nachhaltig zu stärken, veranstaltet die hagenauer GmbH außerdem einmal im Jahr ein Firmenevent für alle Mitarbeiter und deren Familien. Zu diesem Event werden auch die leitenden Mitarbeiter der polnischen Möbelproduktion mebloform und der in Österreich ansässigen Ausstattungsfirma hoterio eingeladen. Im März


Moderne Eleganz: Die 233 Zimmer mit Aussicht auf die imperiale Schlossanlage Schönbrunn.

2011 wurde von der Eventagentur Tiefblick exklusiv für die hagenauer group ein Tagesund Abendprogramm erarbeitet. Die so entstandene »hagenauer team trophy 2011« war für die rund 300 Mitarbeiter und deren Familienangehörigen ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein wurden bei diesem Outdoor-Event die unterschiedlichsten Aufgaben von den vor Ort gebildeten Teams bewältigt. »Auch für das Jahr 2012 ist wieder ein spannendes Event in Planung, aber mehr verraten wir an dieser Stelle noch nicht. Es soll ja für alle bis zum Schluss eine Überraschung bleiben«, so Hagenauer.

überantwortet die Geschäftsleitung große Selbstverantwortung an alle Mitarbeiter. In Kürze ist die Besetzung einiger Positionen innerhalb der Bau- und Projektleitung für den Bereich Ausbau und Ausstattung geplant. Darüber hinaus möchte Geschäftsführer Martin Hagenauer in naher Zukunft CAD-Zeichner, Kalkulatoren, Holztechniker sowie Schreinermeister rekrutieren. Für engagierte Interessenten auf der Suche nach einer neuen Herausforderung kann hier eine Initiativbewerbung durchaus lohnenswert sein. »Die Motivation unseres Teams ist ein wichtiger Erfolgsbaustein unseres Unternehmens. Durch die vielseitige Arbeit, kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten und echte Zukunftsperspektiven erhalten wir diese Motivation und fördern unsere Mitarbeiter nachhaltig«, berichtet Martin Hagenauer über das Firmenleitbild und die Werte des Unternehmens. ora Engstler

»Oberste Priorität hat die Entwicklung effektiver Hotelkonzepte zur idealen Umsetzung der Kundenanforderungen – und das bei gleichzeitig hoher Wirtschaftlichkeit.«

hagenauer GmbH Mittagstraße 7 87509 Immenstadt Telefon (08323) 9605-0 Telefax (08323) 9605-55 info@hagenauer.de www.hagenauer.de

BILDER: HAGENAUER

Perspektiven für die Zukunft Durch die hohe Auslastung des gesamten Betriebs ist die hagenauer GmbH ein attraktiver Arbeitgeber in der Region und kontinuierlich auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. Durch die entschlossene, respektvolle Führung mit klarer Zielsetzung

Warme Atmosphäre: Die offen gestalteten und hochwertig ausgestatteten Bäder des Hotels.

Die Mitarbeiter der hagenauer group beim Firmenevent »team trophy« im März 2011.

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 75


»Wie man sich bettet, so schläft man« Mit seiner Zündapp brauste Leonhard Frehner in den 1950er Jahren quer durch das Allgäu. Ein Federbett hinten drauf geschnallt, präsentierte er »federleichte« Qualitätsware und brachte die edlen Daunen an den Mann, oder besser, die Hotels. Mit der Reinigung von Daunen und Federn und dem Verkauf von Zudecken und Kissen begann er das Bettenfachgeschäft Frehner, aus dem heute der Spezialist für gesundes und perfektes Schlafen und Liegen geworden ist.

W

er »Betten Frehner« in Leutkirch betritt, kann folgende Lebensweisheit lesen: »Es gibt nur zwei Dinge im Leben, auf die es ankommt: Ein gutes Bett und ein ordentliches Paar Schuhe.« Wenn man bedenkt, dass der Mensch rund ein Drittel seines Lebens im Bett verbringt und während der anderen beiden Drittel meistens Schuhe trägt, kann man dieser Aussage nur beipflichten. »Es ist heutzutage wissenschaftlich nachgewiesen, dass ein gesunder Schlaf eine der Grundvoraussetzungen für ein intaktes, starkes Immunsystem und somit für das Wohlbefinden und die volle Leistungsfähigkeit eines Menschen ist.« bestätigt Peter Haser, der das Fachgeschäft in der dritten Generation mit seiner Frau, als Enkel Leonhard Frehners, führt. Ein individuell passendes Bettsystem, vom Kopfkissen bis zum Bettgestell, leistet einen großen und wertvollen Beitrag zu gesundem Schlaf. Mit der »Ergo-Check-Messeinheit« von Betten Frehner wird zum Beispiel ein persönliches Liegeflächenprofil ermittelt und somit die optimale Matratze ausgemessen. In Balance hierzu werden die – für jeden Menschen unterschiedlichen – Bettwaren, das heißt, Kopfkissen und Zudecke, ausgesucht.

»Prima-Klima-Daunen« »Unsere Kunden sollen schlafen wie Olympia-Sieger!« wünscht sich Peter Haser. Da-

76 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

her hat er sich unter anderem für Feder- und Daunenbetten von Dr. Metz entschieden, um nur einen der Qualitätshersteller zu nennen. Treude & Metz ist ein traditionelles Bettfedern verarbeitendes Familienunternehmen und offizieller Lieferant der Olympiamannschaft im Biathlon. Kati Wilhelm hat beispielsweise schon in Daunenbetten von Dr. Metz geschlafen. Dr. Metz garantiert höchste Qualität seiner Bettwaren. Artgerechte Haltung und Fütterung der Tiere, schonende, für die Tiere schmerzfreie Gewinnung von Federn und Daunen, sorgfältige Verarbeitung und Veredelung – das alles geschieht nach ökologischen Gesichtspunkten. Daraus entstehen bester Schlafkomfort sowie Langlebigkeit der Daunen. Und haben die Federbetten doch einmal ausgedient, stellt der ungebleichte und ökologisch veredelte Inhalt einen wertvollen Dünger für Felder und Gärten dar, kann also umweltfreundlich in den natürlichen Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Durch optimale Aufnahme und Abtransport der Hautfeuchtigkeit garantieren Daunenbetten ein optimales Schlafklima: angenehm kühl im Sommer und kuschelig warm im Winter. Zudem sind sie nachweislich unbedenklich für Allergiker. Natürliche, gesunde Materialien sorgen für einen gesunden, natürlich-erholsamen Schlaf. Bei entsprechend sorgfältiger Pflege – wertvolle


Bilder: Bitsch (6), inallermunde (3)

Das Betten Frehner-Team

»Es gibt nur zwei Dinge im Leben, auf die es ankommt:

Ein gutes Bett und ein ordentliches Paar Schuhe.«

Tipps dazu gibt das Frehner-Team gerne – haben Daunenbett-Besitzer lange Freude an ihren Kissen und Zudecken. Welche Daunenarten sich für welchen »Schlaftyp« eignen, ist dabei sehr individuell. Mit dem »Zudecken-Berater« und der kompetenten und maßgeschneiderten Beratung durch Peter und Angela Haser und ihren MitarbeiterInnen findet jeder Kunde/jede Kundin schnell und problemlos sein/ihr persönliches Wunschbett, kann es sich speziell anfertigen und/oder neu befüllen lassen. Wer übrigens, trotz aller Vorzüge, kein »Fan« von Daunenbetten ist, bekommt bei Betten Frehner selbstverständlich auch Wohlfühlbetten aus Mikrofasern und anderen Materialien. Betten-Service Getreu der Tradition und den Anfängen des Fachgeschäftes bietet »Betten Frehner« einen umfangreichen Service rund um’s Bett. Dazu gehören die professionelle Reinigung der Daunen und Federn als auch der Inletts, Waschen von Matratzenbezügen, das Aussortieren unbrauchbar gewordener Daunen und Federn und Auffüllen, das heißt »Runderneuerung« der Zudecken und Kissen. Dabei gilt stets: je leichter und flauschiger die Daune, desto hochwertiger ist sie. Mit das kostbarste Material stellt die grau-braune Daune der isländischen Eiderente dar. Wer

einmal die Weichheit und Leichtigkeit dieser Daunen erfahren hat, mag kaum noch in anderen schlafen. Für alle Feder- und Daunenbetten empfiehlt Peter Haser übrigens eine regelmäßige Betteninspektion, einen »TÜV«, alle drei Jahre Kopfkissen und alle fünf Jahre Zudecken – für ein langes und nachhaltiges »Bettenleben«. Umfangreiches Sortiment Um sich zuhause rundum wohl zu fühlen, gehören noch ein paar Dinge mehr. Betten Frehner präsentiert ein umfangreiches Sortiment an Heimtextilien, die »Mensch« gerne mag und braucht. Edle Bettbezüge, flauschige Handtücher und Bademäntel bis zu kuscheligen Hausschuhen aus feinsten Daunen. Auch genügen eine Zudecke, Kissen und Matratze noch nicht, um schlafen zu können »wie Gott im eigenen Bett«. Den perfekt passenden Lattenrost, das zugehörige Bettgestell, und noch mehr Möbel, die das Heim verschönern, sind ebenfalls in Leutkirch, im Möbelhandel Frehner, zu erhalten. »Wie man sich auch bettet, mit Betten Frehner liegt man in jedem Falle gesund.« Karin Bitsch

Betten Frehner Haser e. K. Heimtextilienund Möbelhandel + Versandhandel Wangener Straße 9 88299 Leutkirch im Allgäu Telefon (07561) 4501 Telefax (07561) 72184 info@betten-frehner.de www.betten-frehner.de 6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 77


Bilder: Bitsch (4), tänzel (2)

Auszubildende Lena Filleböck, die Uhrenfachverkäuferinnen Sabine Lang und Sylvia Görg, Uhrmachermeister und Werkstattleiter Andreas Kiesel und Uhrmacherin Jasmin Heim (v.li.n.re.).

Rolex, IWC, Jaeger-LeCoultre, Omega, Breitling, Rado, Tudor … exklusive als auch trendige Modelle renommierter und bekannter Uhrenhersteller zieren die Schaufenster des Juweliers Müller in Kempten und lassen Uhrenfreunde ins Schwärmen geraten. Darüber hinaus ist das Familienunternehmen, das bereits in der dritten Generation geführt wird, autorisiert Wartung, Pflege und sämtliche Reparaturen an den edlen Zeitmessern durchzuführen: Garantierte Serviceleistungen für zufriedene Kunden.

78 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

er die Uhrmacher-Werkstatt des Juweliers Müller in Kempten betritt, fühlt sich zunächst jedoch in vergangene Zeiten zurückversetzt. Nostalgisch mutet es an, wenn das Auge des Betrachters über die antiken Wand- und Standuhren

W

gleitet. Doch die hochtechnisierten Präzisionsgeräte und Werkzeuge, die regelmäßig auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, sowie die überzeugende Kompetenz des Teams belehren schnell eines Besseren. Tradition und Fortschritt, altes Wissen und modernste Erkenntnisse ergänzen sich hier exakt und harmonisch. »Die grobe Funktionsweise einer mechanischen Uhr hat sich, im Vergleich zu früher, nicht wesentlich verändert. Wir kochen immer noch mit Wasser,« erklärt Uhrmachermeister und Werkstattleiter Andreas Kiesel, der auch schon seine Ausbildung bei Juwe-


»Die grobe Funktionsweise einer mechanischen Uhr hat sich, im Vergleich zu früher, nicht wesentlich verändert.

Wir kochen immer noch mit Wasser«. lier Müller absolviert hat, lachend, »doch Technologie und auch Design werden immer raffinierter, präziser und ausgeklügelter.« So erteilen große Markenhersteller wie zum Beispiel Rolex oder Jaeger Lecoultre, nur Juweliergeschäften, die mit den entsprechenden Präzisionsgeräten und Werkzeugen aufgerüstet sind und deren Fachkräfte das erforderliche Know-how nachweisen können, die Konzession zu Vertrieb und Reparatur. Dies erfordert von den MitarbeiterInnen die Bereitschaft zu stetiger Weiterbildung und regelmäßigen Schulungen. Werkstatt-Service Jede Uhr, an der sich ihr Besitzer/ihre Besitzerin lange erfreuen will, sollte in regelmäßigen Abständen professionell gewartet werden. Etwa alle fünf bis sechs Jahre bei mechanischen Uhren, die per Handaufzug oder Schwingungen in Gang gehalten werden, empfiehlt das Werkstatt-Team von Juwelier Müller. Bei der so genannten Revision wird das Uhrwerk zerlegt, chemisch gereinigt und nach dem Zusammenbau wieder geschmiert. Teile, die beschädigt oder verschlissen sind, werden selbstverständlich ersetzt. Die Prüfung der Wasserdichtheit, die ebenfalls zur Revision gehört, sollte jedoch sogar jährlich erfolgen. Denn es lässt sich

nicht pauschal angeben, wie lange eine wasserdichte Uhr auch tatsächlich wasserdicht bleibt. Bereits ein kleiner Stoß gegen die Krone, Staub, Temperaturschwankungen und andere Einflüsse können die Dichtungen beschädigen. Gerne berät hierzu das »UhrenTeam« von Juwelier Müller und wartet mit wertvollen Pflegetipps auf. Darüber hinaus werden in der Uhrmacherwerkstatt neben den üblichen Pflegeund Wartungsarbeiten, die natürlich nicht nur für Armbanduhren, sondern für alle Arten von Uhren, vom Wecker bis zur Standuhr, vorgenommen werden, auch komplexe Reparaturen, wie zum Beispiel die Anfertigung von Uhrteilen, und Restaurationen antiker Uhren durchgeführt. Fast zehntausend Reparaturen jährlich – etwa die Hälfte davon sind Batterie- und Bänderwechsel – sowie die über 75 Jahre bestehende Tradition des Unternehmens zeugen von einem Höchstmaß an Erfahrung, Wissen und Kompetenz. Eine tiefe Leidenschaft für den Beruf, Engagement und höchste Präzision bei allen Arbeiten garantieren den Kunden zudem eine perfekte Leistung. Und, wer beispielsweise den Wert der von Opa geerbten Uhr korrekt schätzen lassen möchte, ist bei den Geschäftsinhabern Heike und Jürgen Lupfer und ihren kompetenten, meist lang-

jährigen MitarbeiterInnen ebenfalls in besten Händen. »Der Tradition verpflichtet, dem Fortschritt verbunden« lautet die Philosophie des Fachgeschäftes. Nicht allein dieser Philosophie ist es zu verdanken, dass Juwelier Müller bereits zum siebten Mal in Folge die hohe Auszeichnung für »Exzellente Schmuckkultur« erhielt und unter die »Top 100 Juweliere Deutschlands« gewählt wurde. Ein Beweis mehr, dass bei Juwelier Müller die »Zeichen der Zeit«, sprich: die Wünsche der Kunden sowohl im Bereich kostbaren Schmucks als auch edler Uhren erkannt und erfüllt werden – stets modern und akKarin Bitsch tuell am »Puls der Zeit«!

Juwelier Müller Am Schlössle 1 87435 Kempten Telefon (0831) 54030-0 Pfarrstraße 1 87561 Oberstdorf Telefon (08322) 3841 info@juwelier-mueller.de www.juwelier-mueller.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 79


im allgäu resort Ein »Facelifting« der entspannenden Art wurde dem Hotel »Allgäuer Tor« in Bad Grönenbach in den letzten zwei Jahren zuteil. Nach erfolgreicher Renovierung wurde der Name geändert in »allgäu resort«, HELIOS business & health Hotel. Als Rückzugsort inmitten der Natur lädt es zum Entspannen und Verweilen, genauso aber zu ungestörten, geschäftlichen Besprechungen und Tagungen ein, mit kulinarischen Köstlichkeiten und umfassenden, präventiven Gesundheitsprogrammen.

D

as englische Wort »resort« kann – zugegeben ein wenig frei – mit Zufluchts-, Rückzugs-, Versammlungsund/oder Urlaubsort übersetzt werden. Bewusst wurde vom neuen Hotelmanagement der Name »allgäu resort« gewählt, um die vielfältigen Möglichkeiten, die das 4-SterneSuperior Hotel auf dem Stiftsberg des Kneippkurorts Bad Grönenbach bietet, darzustellen. 121 Zimmer, exklusiv ausgestattet mit jeglichem Komfort, in sieben Zimmerkategorien stehen den Gästen des Gesundheits- und Geschäftshotels zur Verfügung. Wellness- und Spabereich mit Sauna-

BILDER: JAN GREUNE

Tagen und feiern

landschaft, Whirlpool, einem 16-MeterSchwimmbecken und ein 200 Quadratmeter großes Fitnessstudio mit modernsten Geräten sind im Zimmerpreis inkludiert. Massagen und kosmetische sowie physiotherapeutische Anwendungen können auch extern gebucht werden. Das »HELIOS Prevention Center (HPC)« ist dabei weiterhin ein fester und einzigartiger Bestandteil des »allgäu resorts«, das sowohl für die betriebliche als auch private Gesundheitsvorsorge verschiedene, mehrtägige Module anbietet. Sport, Ernährung, Wiederherstellung der inneren Balance sowie ärztliche Betreuung und medizinische Anwendungen bilden dabei die vier Schwerpunkte des HPC-Concepts. Bei Check-ups, Vorträgen und intensiven Praxiseinheiten zu diesen Schwerpunktthemen vermittelt das professionelle HPC-Team Strategien für gesundheitsbewusstes Verhalten im Alltag und hilft den Teilnehmern so, nachhaltig gesund zu bleiben. Tagen mit dem »Rundum-Sorglos-Paket« Ob ein Meeting im kleinen Kreis oder eine Tagung im großen Stil, ob Vortragsreihen, Workshops oder Seminare – im »allgäu resort« findet jeder Unternehmer und Geschäftsmann den passenden Rahmen für geschäftliche Aktivitäten. Vier Tagungsräume zwischen 40 und 90 Quadratmetern für bis zu 120 Personen, Tageslicht durchflutet und großteils klimatisiert, ausgerüstet mit professioneller modernster Tagungstechnik stehen zur Auswahl. Die gebuchten Räumlichkeiten können über die vorhandene, digitale Raumausschilderung ganz individuell mit dem jeweiligen Firmennamen und Logo versehen werden. Auch können Gäste mit der eigenen Firmenfahne im Einfahrtsbereich des Premiumhotels begrüßt werden. Während »gesunder Pausen« werden die Tagungsteilnehmer mit einem Lunchbuffet

80 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


und frischen Zwischenmahlzeiten mit Obstsalat, Joghurt, Gebäck und diversen Getränken verwöhnt. Um den nötigen Ausgleich zu einem erfolgreichen und intensiven Arbeitstag zu gewährleisten, werden auf Wunsch sportliche und gesundheitsfördernde Rahmenprogramme angeboten, wie beispielsweise Qigong, Nordic Walking oder »Aqua-Fit«. Um den Tag entspannt und in gelöster Atmosphäre ausklingen zu lassen, empfiehlt sich ein Besuch in der »AuBAR-Gine«. Bei der Planung einer »rundum sorglosen Tagung« dürfen sich die Gästen getrost auf die Erfahrung, die persönliche Beratung und professionelle Unterstützung des Hotelteams verlassen. »Bei uns dürfen Sie ruhig etwas mehr erwarten!« heißt es da einstimmig. Kulinarischer »Weitblick« Das öffentliche À-la-carte-Restaurant »Weitblick« trägt seinen Namen zu recht. Bei schönem Wetter hat der Gast hier einen

Ausblick, pardon: »Weitblick«, in die herrliche Allgäuer Landschaft. Die zudem idyllische Lage direkt am hauseigenen Weiher mit beeindruckender Wasserfontäne lockt im Sommer viele Besucher in den Biergarten. Küchenchef Daniel Gillmann zaubert tagtäglich kulinarische Erlebnisse einer gehobenen, regional-saisonalen Küche – und das nicht nur für Hotelgäste, sondern für alle hungrigen Feinschmecker. Der »Kulinarische Kalender« verspricht für das ganze Jahr verschiedene, köstliche Überraschungen wie zum Beispiel das traditionelle Festtags-Lunchbuffet am 25. Dezember. Auch im nächsten Jahr sind jeden Freitag kulinarische Highlights für höchste Gaumenfreuden zu erwarten.

Der »Kulinarische Kalender« verspricht für das ganze Jahr verschiedene, köstliche Überraschungen.

burtstagsfeier, Hochzeit, Weihnachtsessen mit der Familie. Und, wer zu Silvester noch nichts vorhat – vielleicht gibt es im »allgäu resort« noch einen freien Tisch für »Die siebziger Jahre Party« mit 5-Gang-Gala-Menü und sprühendem Feuerwerk? Beschwingt und exzellent bewirtet ins Jahr 2012 – ein Erlebnis der fröhlich-entspannenden Art! Karin Bitsch

Feste feiern, wie sie fallen … Das »allgäu resort« eignet sich jedoch nicht nur für geschäftliche Treffen und Tagungen hervorragend, sondern setzt auch jedes Fest in einen individuellen, geschmackvollen Rahmen: Betriebsfeier, Jubiläumsfest, Ge-

allgäu resort Sebastian-Kneipp-Allee 7 87730 Bad Grönenbach Telefon (08334) 5346 500 Telefax (08334) 5346 8555 info@allgaeu-resort.de www.allgaeu-resort.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 81


Königin

St. Nikolaus, Immenstadt

Die

der Instrumente In Knottenried, oberhalb des Großen Alpsees bei Immenstadt übt Siegfried Schmid ein selten gewordenes, faszinierendes Handwerk aus: Er hat sich ganz der »Königin der Instrumente« verschrieben, dem Bau von Kirchenorgeln.

ngefangen hat alles Mitte der 1970er Jahre, mit dem Tod der damaligen Missener Organistin. Damals wurde der junge Landwirtssohn Siegfried Schmid erstmals auf das Instrument Kirchenorgel aufmerksam und beschloss, irgendwann einmal selbst auf der Empore an den Tasten zu sitzen. Mit 14 Jahren nahm er bei dem Immenstädter Kirchenmusiker Franz Finkel Orgelunterricht – und wurde später tatsächlich Organist in Missen. Heute begleitet er die Sonntagsmessen in Diepolz. Doch sein Interesse erstreckte sich über die Musik hinaus zur Technik: Mit sechzehn begann er seine Lehre als Orgelbauer in Altstädten, zwölf Jahre später bestand er die Meisterprüfung mit Auszeichnung als Jahresbestmeister. Heute hat der Fünfzigjährige seine eigene Orgelbaufirma im beschaulichen Knottenried.

A

150 Jahre Lebensdauer Hier, in seiner großen Werkstatt, die auf den ersten Blick wie eine ganz normale Schreinerei anmutet und in der Besucher herzlich willkommen sind, lässt Siegfried Schmid Orgeln von der kleinsten Dorfkirchen-Orgel mit nur wenigen Registern (ein Register ist eine Pfeifenreihe bestimmter Bauform, Tonhöhe und Klangfarbe) bis zu Stadtpfarrkirchen-Orgeln mit um die 40 Registern entstehen, wie beispielsweise in der Immenstädter St. Nikolaus-Kirche, auf denen man eine große Bandbreite an Orgelliteratur von Barock bis Moderne spielen kann. Sein bislang größtes Projekt war die Großorgel in der Marienkirche in Witten a. d. Ruhr, ein Prachtexemplar mit 58 Registern und zirka 3 800 Pfeifen, dessen Bauzeit rund zwei Jahre betrug und das 1,2 Millionen Euro kostete. Ein stolzer Preis. Dafür ist die Lebensdauer einer solchen »Königin der Instrumente« aber auch auf mindestens 150 Jahre angesetzt. »Die Orgel in Witten wird wohl unsere Größte bleiben«, weiß Schmid. Denn nach dem Boom der letzten drei Dekaden des Mariä Himmelfahrt, Landsberg/Lech 20. Jahrhunderts, in dessen Verlauf viele der qualitativ schlechten Nachkriegsorgeln ersetzt wur-

82 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


St. Martin, Kaufbeuren

St. Marien, Witten

den, ist die Nachfrage nach großen Neubauten heute gering, die Zahl der deutschlandweit etwa 170 Orgelbaubetriebe sinkt.

arbeiten und eine leichtgängige Mechanik oberstes Gebot. Besonderes Augenmerk gilt der Materialauswahl: Hier wird bevorzugt Fichtenholz aus Bergregionen über 900 m verwendet, mit eng stehenden Jahresringen, die bei Holzpfeifen und Orgelgehäusen große klangliche Vorzüge mit sich bringen. Mit Ausnahme von Metallpfeifen, die seit jeher aus einer Zinn-Blei-Legierung bestehen, fertigen er und seine sechs bis acht »absolut zuverlässigen und hochmotivierten« Mitarbeiter sämtliche Bauteile selbst, vom Gehäuse über Holzpfeifen bis hin zum sogenannten Prospekt, also der Fassade des Instruments. Zum Servicepaket gehört selbstverständlich auch die regelmäßige Wartung, Pflege und Stimmung. Der größte Moment ist dann immer der Tag der Orgelweihe, bei dem der Chef schon mal Blut und Wasser schwitzt. »Da steht man unter Hochspannung, weil man immer im Hinterkopf hat, was theoretisch alles schiefgehen könnte. Erst wenn der letzte Ton durch das Kirchenschiff ausklingt, setzt langsam die Entspannung ein – und die Dankbarkeit und Freude, dass alles gut geklappt hat.« Sabine Stodal

Allrounder im 35. Lehrjahr Aber auch mittelgroße Geräte, wie der aktuell anstehende Neubau in Bernau am Chiemsee sind schöne und spannende Aufgaben, findet Schmid. »In meinem Beruf lernt man nie aus. Ich bin jetzt sozusagen im 35. Lehrjahr«, schmunzelt er. Gerade bei Restaurierungen – sein ältester Patient stammte aus den 1740er Jahren – muss man sich intensiv mit dem Instrument, seiner Bauweise und den damals verwendeten Materialien auseinandersetzen und diese auch verwenden – »statt Ponal muss dann halt Warmleim her.« Schmid möchte und muss in seinem Beruf ein Allrounder sein, der keinen Trends hinterherrennt, sondern Instrumente baut, auf denen man dank geschickter Klangkonzepte von Barock über Romantik bis hin zur Moderne spielen kann. Er kennt sich mit der pneumatischen und elektropneumatischen Technik genauso aus, wie mit der mechanischen, die am Ursprung seines Handwerks stand und auf die man sich mittlerweile wieder zurückbesonnen hat – wenn auch bei großen Orgeln manchmal digital unterstützt.

St. Elisabeth, Augsburg

Montage in Witten

Eigene Handschrift Bei seinen eigenen Orgelneubauten – 25 waren es seit seiner Firmengründung, hinzu kommen etliche Restaurierungen – legt er Wert auf eine eigene Handschrift. So sind problemlose Zugänglichkeit für Wartungs-

Orgelbauwerkstätte Siegfried Schmid Knottenried 23 87509 Immenstadt/Allgäu Telefon (08320) 9737 Telefax (08329) 9738 info@schmid-orgelbau.de www.schmid-orgelbau.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 83


Handwerk mit

»Schmiedekunst und Metallgestaltung ist für jedermann erschwinglich und wird meistens zu teuer eingeschätzt. Kunst muss nicht teuer sein!«

BILDER: NETZER

Stil


Als Kunstschmied und Metallgestalter verbindet Ernst Netzer aus Pfärrich bei Amtzell Zweck und Kunst. In jeder Hinsicht. Er schmiedet einen einfachen Gitterrost genauso wie eine kunstvolle Skulptur. Dabei legt Netzer größten Wert auf eine stimmige Formensprache und schafft Dinge von bleibendem Wert. Handgefertigt, individuell, beständig, schön.

E

in stattliches, schmiedeeisernes Tor öffnet sich zum Anwesen in Pfärrich bei Amtzell, wo Ernst Netzers Kunstschmiedewerkstatt steht. Es ist ein Betrieb mit jahrhundertelanger Tradition. Seit 1869 steht die Schmiede auf dem Hügel über dem Argental. Ernst Netzer hat seinen Beruf hier erlernt und anschließend in anderen Betrieben Erfahrungen gesammelt. In der Werkstatt sind geschmiedete Trenngitter in Schraubstöcke gespannt. Netzer hat sie gerade für ein Hotel in Zürs geschmiedet, in traditioneller Form mit leicht wirkenden Schnörkeln, die zur Kultur Vorarlbergs passen. Daneben stehen moderne Skulpturen, darunter ein unprätentiöser Rahmen, der später ein Klangspiel in einem Garten in Szene setzt.

Stimmige Formen Die Formensprache Netzers ist variantenreich und bedient sich verschiedener Epochen, die Moderne eingeschlossen. Vor allem aber muss sie stimmig sein. Die Formen sollen zum Kunden, zur Umgebung passen. »Was stimmig ist«, sagt Netzer, »muss ich erfassen.« Er hat auch schon Bettgestelle geschmiedet. »Dann schau ich mir zuvor das Zimmer an«, sagt er. Seine Kenntnis von Raum-Gestaltung hilft ihm dabei. »Ich will etwas gestalten, das stil- und formgerecht und für alle erschwinglich ist.« Wenn Netzer Grabzeichen schmiedet, macht er sich Gedanken darüber, wer und was der Verstorbene war. Zu einem Advokaten passen andere Zeichen als zu einem Malermeister. Maßgebend, sagt Netzer, sei stets, »sensibel auf die Wünsche der Kunden zu reagieren.« Er entwickelt die Formen im gemeinsamen Gespräch mit seinen Kunden, arbeitet aber

genauso nach Entwürfen. Seine Kunden kommen aus ganz Deutschland, aus Österreich und aus der Schweiz. Umfassende Palette Netzers Produktpalette ist riesengroß. Sie umfasst Bauschlosserei und einfachen Stahlbau genauso wie Kunstschmiede und Metallgestaltung. »Meine Kunden«, sagt er, »brauchen nicht drei verschiedene Schlosser für Arbeiten rund um ihr Haus, sie bekommen bei mir alles aus einer Hand.« Von der Baustahltreppe übers Treppengeländer, von Fenstergittern bis zu Lampen und Dekorationen für drinnen oder draußen. Sogar eine Weihnachtskrippe hat Netzer für einen Kunden gemacht, aus Bronze, damit er sie patinieren konnte und verschiedene Töne zur Geltung kommen. Eine Garderobe brachte er auf engstem Raum unter. Glatte Stäbe, hängend wie Tannenzapfen, halten Kleiderhaken, an denen jede Menge Mäntel abgelegt werden können. »Das ist das Wichtigste«, sagt der Kunstschmied, »dass man den Zweck mit Kunst sinnvoll verbindet.« In Zusammenarbeit mit einem Landschaftsgärtner bietet Netzer auch eine komplette Gartengestaltung an – Wegemarkierungen, Gartenbänke, Türen, Rosenbögen, Skulpturen, Pavillons und Brunnenanlagen eingeschlossen. Allesamt handgefertigte Erzeugnisse von hoher Qualität »und trotzdem günstig«, wie Netzer formuliert. Kreative Kombinationen Die Kugel für ein Turmkreuz, das der Kunstschmied gerade renoviert hat, vergoldete er selbst. »Es ist meine Leidenschaft«, sagt er, »das mach ich gern.« Ein Kunstschmied arbeitet ohnehin längst nicht mehr nur mit Ei-

sen, sondern mit allen Metallen von Edelstahl über Kupfer, Messing bis zu Bronze. Ernst Netzers Betrieb firmiert deshalb als »Kunstschmiede« und »Metallgestaltung«. Oft werden verschiedene Materialien miteinander verbunden. Oder Metalle mit anderen Materialien wie Stein oder Holz kombiniert. In ein Balkongeländer mit schlichten, geraden Stäben, arbeitete Netzer Glas ein. Auf dem Metallsockel, den er gerade für eine Gartenskulptur schmiedet, wird ein Stein zur Geltung kommen. Netzers Musterbuch ist voll gelungener Beispiele. Seine Tätigkeit bewegt sich fernab jeder Routine. »Du lernst täglich, setzst dich mit Vorstellungen und Wünschen von Kunden auseinander und arbeitest immer wieder mit neuen Formen«, sagt Ernst Netzer. Wie zum Beispiel mit jenem Schwan. Er sollte mit dem Schnabel an die Tür klopfen. Da muss selbst ein geübter und erfahrener Kunstschmied nach neuen Lösungen suchen und üben. Aber genau das macht den Reiz seines Berufes aus. Jutta Nichter-Reich

Ernst Netzer Kunstschmiede – Metallgestaltung Hübschenberg 1 88279 Amtzell-Pfärrich Telefon (07522) 6256 Mobil (0170) 4132192 ernst-netzer@t-online.de www.kunstschmiede-netzer.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 85


statt Nulldiät

Bilder: Tänzel (1), Kuschel (4), foTolia (1)

Mit dünner Luft schneller zur schmalen Hüfte – so in etwa könnte man das Prinzip von Höhentraining Allgäu in Sonthofen kurz und bündig beschreiben. Denn: Trifft der menschliche Körper auf sauerstoffreduzierte Luft, versucht er einen Ausgleich zu schaffen und fängt an zu arbeiten. Das wirkt sich positiv auf den Fettstoffwechsel aus und fördert eine schnelle, gesunde Gewichtsreduzierung.

Die individuelle und persönliche Betreuung beim Training sind das Erfolgsrezept von Stephan Pindl, mit dem seine Kunden ihren Zielen Schritt für Schritt näher kommen.

S

obald wir uns sportlich betätigen, greift der Körper zuerst auf die Kohlenhydratdepots zurück um Energie für die Bewegung freizusetzen, bevor er beginnt, Fett zu verbrennen. Etwa eine halbe Stunde müssen wir Joggen oder Radfahren, bis die körpereigene Fettverbrennung anspringt. Betätigen wird uns jedoch in sauerstoffreduzierte Luft, zapft der Körper sofort das Körperfett als Energiequelle an. »Statt auf

86 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

die einfacher verfügbaren Kohlenhydratdepots wird beim Höhentraining tatsächlich sofort auf die Fettreserven zurückgegriffen«, erklärt Stephan Pindl, Inhaber der Praxis Höhentraining Allgäu. Mit speziellen Generatoren werden hier die Trainingsräume »auf Höhe« gebracht, um die gewünschte Unterversorgung des Organismus mit Sauerstoff – in der Fachsprache Hypoxie genannt – zu erzielen.


Nachgefragt Was ist das Besondere am Training in der Höhe? Wir haben uns umgehört. Simone Engst aus Sonthofen ist bereits seit dem Frühjahr Gast in der Praxis von Stephan Pindl und trainiert regelmäßig in der dünnen Luft.

Den Erfolg richtig messen »Jeder Mensch ist anders und reagiert unterschiedlich auf den Trainingsimpuls. Wer bei uns mit dem Training beginnt, wird zuerst deutliche Erfolge verzeichnen, was seine Kondition angeht. Ein vorheriger Leistungstest zeigt das ganz deutlich«, berichtet Pindl. Messwerte wie etwa der Body Mass Index oder der Waist-to-Hipp-Ratio stimmen ihn daher eher skeptisch: »Das sind reine Rechenwerte. Auch tägliches Wiegen ist Unsinn. Durch das Training wird zuerst Muskelmasse aufgebaut, die deutlich mehr Gewicht auf die Waage bringt als Fett. Diese Muskeln wirken wie kleine Brennöfchen, die das Fett auch noch lange nach dem Training verbrennen. Der erste messbare Erfolg ist tatsächlich der Hosenbund, der allmählich weiter wird. Ein Erfolg, der sich in Gramm und Kilo ausdrückt, wird erst später messbar.« ora Engstler

Höhentraining Allgäu Stephan Pindl Hindelanger Straße 7 87527 Sonthofen Telefon (08321) 6762909 info@hoehentraining-allgaeu.de www.hoehentraining-allgaeu.de

Allgäuer Wirtschaftsmagazin (AWM): Was war der Hauptgrund, mit dem Höhentraining zu beginnen und was hat Ihnen auf Anhieb gut gefallen? Simone Engst: Mein Ziel war es, rasch drei bis vier Kilo an Gewicht loszuwerden. Zu meiner großen Freude erzielte ich schon nach relativ kurzer Zeit ein deutlich messbares Ergebnis, was mich natürlich motiviert hat, dran zu bleiben. Schon beim ersten kostenlosen Probetraining war ich angetan von der Atmosphäre in der Praxis. Die kompetente Beratung und das auf meine persönlichen Ziele eingegangen wurde, hat mich einfach überzeugt.

AWM: Gibt es einen besonderen Pluspunkt, warum Sie das Höhentraining Allgäu unbedingt empfehlen können? Engst: Ja, absolut. Der Faktor Zeit spielt bei mir eine sehr große Rolle. Ich bin Mutter von drei Kindern und habe ein ziemlich straffes Zeitmanagement. Da kommt es mir natürlich entgegen, dass sich die kurzen Trainingseinheiten zwei Mal pro Woche locker in den Terminplan schieben lassen.

AWM: Ihr Wunschziel, was die Abnahme angeht, haben Sie erreicht. Was hat Sie dazu bewogen weiterzutrainieren und nun regelmäßig in der Höhenluft zu sporteln? Engst: Ich habe nicht nur an Gewicht verloren, sondern auch deutlich an Kondition zugelegt. Als passionierte Bergsportlerin kommt mir das natürlich sehr entgegen. Außerdem möchte ich mir im nächsten Frühjahr meinen lange gehegten Wunsch, eine Fernreise nach Bolivien, erfüllen. Da geht es bis auf 6 300 Meter in die Höhe. Dafür möchte ich bestens vorbereitet sein und genügend Ausdauer und Kraft mitbringen. Das was ich mir an Kondition bereits aufgebaut habe, kann ich mit dem Höhentraining problemlos über den Winter retten.

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 87


Integration durch Sport

Sport

88 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Die Verständigung unter verschiedenen Völkern, die gegenseitige Akzeptanz fremder, unterschiedlicher Kulturen und die Integration von Ein- und Zuwanderern sind im Zeitalter der Globalisierung wichtige Themen. Nicht nur in Deutschland. Sportvereine wie der Turnverein Kempten (TVK) leisten hierzu sinnvolle Beiträge, denn »Sport spricht jede Sprache und ist für alle da«. Die Boxabteilung des TVK engagiert sich besonders stark für Integration.

bwohl ein Kampfsport, eignet sich gerade das Boxen hervorragend, gegenseitige Achtung, Respekt und Toleranz zu üben – Eigenschaften, die, neben vielen anderen, Voraussetzungen einer erfolgreichen Integration bilden. »Denn«, so erklärt Reinhold Gruschwitz, »beim Boxen kommt es nicht darauf an, den Gegner zu demütigen oder nieder zu kämpfen, sondern es geht um ein faires Kräftemessen. Wer die bessere Technik einsetzt und die höhere Konzentration und Kondition besitzt, geht am Ende als Sieger hervor. Zwar ist Fairness in jeder Sportart das A und O. Beim Boxen jedoch ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit den eigenen Kräften beziehungsweise den Sparringpartnern noch wichtiger, um Verletzungen möglichst auszuschalten.« Reinhold Gruschwitz ist Vorstand, Leiter der TVK-Boxabteilung, Trainer und Ringrichter in einer Person – und natürlich ehemaliger aktiver Boxer. An

O

seinen ersten Kampf erinnert er sich nur zu gut: »Ich weiß noch jeden einzelnen Schlag, kann mir jede Sekunde des Kampfes ins Gedächtnis rufen. Es war ein großartiges Erlebnis.« Mit seinem einstigen Gegner verbindet ihn heute eine wertvolle und tiefe Freundschaft. Werte fördern Und das ist es letztlich, worauf das Programm »Integration durch Sport« des »Deutschen Olympischen Sportbundes« und seiner Mitgliedsorganisationen abzielt, in dem es für die Mitgliedschaft in Sportvereinen wirbt: Freunde gewinnen, soziale Kontakte knüpfen und fördern und, ganz nebenbei, die Gesundheit des Einzelnen erhalten. Die Geselligkeit in einem Sportverein bannt die Gefahr sozialer Verarmung und Isolation, der gerade Migranten und Flüchtlinge oft ausgesetzt sind. Zwischenmenschliche Werte wie Zusammenhalt, Rücksicht, Hilfs-


Zwar ist Fairness in jeder Sportart das A und O. Beim Boxen jedoch ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit den eigenen Kräften beziehungsweise den Sparringpartnern noch wichtiger, um Verletzungen möglichst auszuschalten. Reinhold Gruschwitz (li.) und Horst Witterstein: »Urgesteine« des Boxsports – ehemals erfolgreiche, aktive Boxer und heute Trainer.

bereitschaft, Verantwortung gegenüber sich selbst, der Gemeinschaft und der Umwelt werden gelehrt und gestärkt. Doch damit nicht genug. Das Programm, das vom »Bundesministerium des Innern« und vom »Bundesamt für Migration und Flüchtlinge« gefördert wird, bietet noch weit mehr. Anette Dreyer, Integrationsbeauftragte der Boxabteilung des TVK, die in der »Agentur für Arbeit« in Kempten arbeitet, betreut mit großem, persönlichem Engagement »ihre Jungs und Mädels« im TVK. Sie unterstützt beispielsweise bei der Suche nach Ausbildungsund Arbeitsplätzen, hilft bei Bewerbungsbeschreiben und Behördengängen, setzt sich für zum Teil kostenlose Mitgliedschaften Bedürftiger ein, sorgt für Gleichstellung von Mädchen und Frauen. Mit dem Projekt »Pauken und Boxen« erhalten Kinder und Jugendliche Nachhilfeunterricht und Hausaufgabenbetreuung. Eine Reihe von Kooperationspartnern konnte Anette Dreyer bereits für das Projekt begeistern, doch es dür-

fen gerne noch mehr werden, denn: »Wer als Kind positive Erfahrungen in einem fremden Land macht, wird auch als Erwachsener positiv eingestellt sein. Im TVK lernen die Kinder sozusagen für’s Leben.« Allerdings muss Integration auf Gegenseitigkeit beruhen. Der Wille, sich einzubringen, muss gleichermaßen von allen Mitgliedern ausgehen, ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Die Boxabteilung kann hierzu bereits eine stolze Bilanz ziehen: Etwa 160 Mitglieder aus insgesamt zwölf Nationen trainieren friedlich und respektvoll miteinander: Mädchen und Jungen, Junioren und Senioren (die Altersspanne im Boxklub reicht von etwa zehn bis siebzig Jahren), Frauen und Männer. Hart trainieren Wer im Box-Sport etwas erreichen möchte, muss sich allerdings über eines im Klaren sein: Boxen ist harte Arbeit! Zwei- bis dreimal wöchentlich wird trainiert, um die hohe

Kondition zu erlangen, die zwingend notwendig ist. Begonnen wird mit Aufwärmtraining und Gymnastik, anschließend erfolgt die »Schlagschule« an den Geräten und erst danach leichtes Sparring. Disziplin und Selbstvertrauen sind beim Boxen unabdingbar, werden andererseits aber im Laufe des Trainings gestärkt. »Von zehn Trainierenden hat meist nur einer oder eine das Zeug zum Boxstar,« weiß Reinhold Gruschwitz aus Erfahrung. Mit seinen Schützlingen hat er schon eine ganze Reihe von Meisterschaften, schwäbische, bayerische und deutsche, bestritten und so manchen Titel geholt. Ihm und Anette Dreyer ist es jedoch wichtiger, »hundert Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen als einen Star hervorzubringen.« Jeder Einzelne steht im Vordergrund und jeder, der sich zum Box-Training im TVK entschließt, gewinnt und zieht für sich Nutzen aus dem Training – und nur das zählt! Karin Bitsch

BILDER: TVK

Turnverein Kempten 1856 e. V. Abteilung Boxen Aybühlweg 67 87439 Kempten Telefon (08393) 942746 dreyer.anette@googlemail.com

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 89


Das ganze Jahr über repräsentiert die Stadtkapelle zu ganz unterschiedlichen Anlässen die Stadt Sonthofen in musikalischer Hinsicht.

Fortissimo Zusammenklang von Generationen Im Jahr 1825 wurde die örtliche Blaskapelle das erste Mal in einem Presseartikel erwähnt, in dem es heißt, die heimische Musikkapelle nehme bereits seit einem Jahrzehnt an manch festlichem Anlass teil. Auf diese Erwähnung stützt sich das Alter – und damit das offizielle Gründungsjahr – der Stadtkapelle Sonthofen, die 2015 ihr 200-jähriges Jubiläum feiert. Die Stadtkapelle Sonthofen e. V. ist nicht nur ein gemeinnütziger Verein, der für alpenländische Kultur und Tradition steht, sondern repräsentiert zudem die Kreisstadt Sonthofen in musikalischer Hinsicht. Damit das nach fast 200-jährigem Bestehen auch weiterhin gelingt, engagiert sich der Verein intensiv in Sachen Jugendarbeit und hat mit seinen »Fortissimos« sein ganz eigenes Konzept zur musikalischen Ausbildung entwickelt.

90 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

U

nsere Musikerinnen und Musiker sind inzwischen in beinahe allen Altersklassen vertreten. Die meisten unserer Mitglieder musizieren schon von Kindheit an, viele von uns machen sogar mit ihren Kindern zusammen aktiv bei der Stadtkapelle Sonthofen Musik«, berichtet der Vorsitzende Herbert Martin über die erfreuliche Situation des Vereins. Nachdem irgendwann der musikalische Nachwuchs ausblieb, ergriff die Vorstandschaft im Jahr 2007 selbst die Initiative und schuf mit einem eigenen Konzept ein attraktives Angebot für musikinteressierte Kinder und Jugendliche. »Mit diesem Konzept gelang es uns nicht nur neue Nachwuchsmusiker für unseren Verein zu begeistern, sondern auch die instrumentale Vielfalt des Orchesters zu erhalten«, so Herbert Martin weiter.


»Aber auch weitere abwechslungsreiche Musikstile wie Filmmusik, Blues und Jazz sowie Rock- und Popmusik fließen in unser Repertoire mit ein.«

BILDER: ENGSTLER

Jugendleiter Norbert Schrötter, 1. Dirigent Markus Buhmann und 1. kommissarischer Vorstand Herbert Marin (v. l.).

Musizieren stärkt wichtige Fähigkeiten Die Jungmusiker, oder auch »Fortissimos« genannt, werden direkt über die Stadtkapelle bei der Musikschule OberallgäuSüd e. V. für den Unterricht auf ihrem Instrument angemeldet und bekommen über die Zusammenarbeit beider Vereine vergünstigte Konditionen für ihre musikalische Ausbildung. »Fortissimo bedeutet zwar ‘sehr laut’, das ist aber eher scherzhaft gemeint«, schmunzelt Dirigent Markus Buhmann, der musikalische Leiter des Vereins. Durch den Unterricht qualifizierter Musiklehrer in der Musikschule und regelmäßiges gemeinsames Proben im Verein lernen die Kinder und Jugendlichen gemeinsam zu musizieren und stärken darüber hinaus wichtige Fähigkeiten wie Konzentration, Selbstdisziplin, Kameradschaft und Leistungsbereitschaft. Das gemeinsame Musikmachen und die Teilnahme an öffentlichen Auftritten stärken außerdem das Selbstvertrauen und die Integration in das Hauptorchester. »Spaß und Geselligkeit spielen bei uns eine

Die stolzen D1-Prüflinge der Stadtkapelle Sonthofen und ihre Betreuer aus dem Hauptorchester (von links): Florian Pleier, 1. Dirigent Markus Buhmann, Jesko Schrötter, Laura Schrötter, Vorsitzender Herbert Martin, Nicole Löwenhagen, Katharina Rögele, Stephanie Schreiber, Kassier Stephanie Freitag, Jugendleiter Norbert Schrötter.

wichtige Rolle. Neben spannenden Konzert- und Ausflugsfahrten bieten wir über das ganze Jahr hinweg verschiedenste gemeinsame Unternehmungen an,« berichtet Jugendleiter Norbert Schrötter. Die Stadtkapelle Sonthofen bietet ein vielfältiges Programm unterschiedlicher Musikrichtungen. »Neben der traditionellen Blasmusik mit flotten Märschen und Polkas spielt bei uns auch die anspruchsvollere konzertante Blasmusik eine große Rolle«, berichtet Dirigent Markus Buhmann und erzählt weiter: »Aber auch weitere abwechslungsreiche Musikstile wie Filmmusik, Blues und Jazz sowie Rock- und Popmusik fließen in unser Repertoire mit ein.« Stolz auf die erfolgreiche Jugendarbeit Von den derzeit 15 »Fortissimos« werden nun sechs Jungmusiker nach bestandener D1-Prüfung in das Hauptorchester übernommen. »Die D1-Prüfung ist die erste wichtige Prüfung innerhalb des AllgäuSchwäbischen Musikbundes, dem als Dachverband insgesamt 767 Musikvereine mit rund 39 000 Musikerinnen und Musikern in unserer Region angehören,« erklärt Dirigent Buhmann. »Nur wer die D1-Prüfung mit Erfolg abgelegt hat, darf beim alljährlichen Weihnachtskonzert, das traditionell am ersten Weihnachtsfeiertag stattfindet, mitspielen.« Die intensive Jugendarbeit der letzten Jahre zahlt sich für den Verein aus. In diesem Jahr treten erstmals wieder seit vielen Jahren rund 50 Musiker beim großen Weihnachtskonzert zusammen auf. ora Engstler

Stadtkapelle Sonthofen e. V. www.stadtkapelle-sonthofen.de vorstand@stadtkapelle-sonthofen.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 91


Erleben und Genießen

GASTLICHKEIT

Das Kurhaus am Kurpark in Bad Wurzach mit Restaurant, Café und Veranstaltungsräumen ist gleichermaßen idealer Ausgangspunkt oder lockendes Ziel für Ausflüge in einmaliger Naturlandschaft, bietet Raum für konzentriertes Arbeiten bei Tagungen oder ein stilvolles Ambiente für festliche Veranstaltungen.

92 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

N

ach Süden und nach Westen hin öffnet sich das Haus mit hohen Glasfronten zu einer malerischen Umgebung. Die Gäste haben in lichtdurchfluteten Räumen das Gefühl, mitten in der Natur zu weilen, mit Aussicht auf den Kurpark und das Wurzacher Ried, das größte intakte Hochmoorgebiet Mitteleuropas.

Arbeiten mit Blick aufs Ried »Wurzacher Ach« und »Riedblick« heißen denn auch die beiden Räume im Erdgeschoss, die für Tagungen gebucht werden können oder für Familienfeiern.Das Kurhaus stellt das Equipment vom Flipchart über die Mikrofonanlage bis zum Beamer zur Verfügung. In den Pausen haben die Gäste vom Raum »Riedblick« aus direkten Zugang zur großen Terrasse. Große Gesellschaften Oben im Saal mit Spiegelwand, Bühne und Galerie finden, je nach Bestuhlung, bis zu 400 Menschen Platz. Im bis zum Giebel verglasten Foyer, zu dem hin der Saal sich öffnen lässt, ziehen Bäume, Sträucher und die Ach die Blicke auf sich. Wer an der Bar steht, wähnt sich im Freien. Die Grenze zwischen Drinnen und Draußen verwischt. Ein schöner Ort zum Arbeiten, für kulturelle Veran-

staltungen oder zum Feiern in stilvoller Atmosphäre. Hier findet schon seit der Eröffnung des Hauses vor 15 Jahren jedes Jahr der große Silvesterball statt. Das Restaurant verwöhnt seine Gäste mit einer Küche, in der Produkte aus der Region frisch zubereitet werden. Sie setzt auf regionale Spezialitäten. Im »Moorpfännle« zum Beispiel werden Medaillons vom Rind und Schwein zu Rahmschupfnudeln und Krautkrapfen serviert. Auf der Karte stehen darüber hinaus Wild- und Fischgerichte ebenso wie internationale Speisen. Köstliche Kuchen Weithin bekannt ist das Restaurant mit Café und eigener Konditorei für seine Torten und Kuchen. Es sei »der beste Kuchen zwischen Ulm und dem Bodensee«, hört Petra Lauber, die gastronomische Leiterin des Kurhauses, von ihren Gästen. Im Sommer bewirtet die Kurhaus-Küche auf der großen Terrasse bis zu 150 Gäste. An kühlen Tagen zählt der Wintergarten am Restaurant zu den Lieblingsplätzen der Kurhaus-Besucher. Zum Mittagstisch offeriert das Kurhaus montags bis freitags Abonnements. Aktionen wie »Iss Dich satt an Schnitzel und Salatbuffet« oder ein Pastabuffet ergänzen von Zeit zu Zeit die Tageskarte.


»Zufrieden reicht uns nicht.«

Petra Lauber, die Leiterin des Kurhauses in Bad Wurzach und René Nabholz, Vertriebsleiter der Liebenau Service GmbH.

Begeisterte Gäste »Zu uns kommt der Gast bewusst«, berichtet Petra Lauber und er solle das Kurhaus so »begeistert« verlassen, dass er gerne wiederkommt: »Zufrieden reicht uns nicht«. Am 1. Dezember hat die Liebenau Service GmbH (LiSe), eine Tochtergesellschaft der Stiftung Liebenau in Meckenbeuren, den gastronomischen Betrieb im Kurhaus von der Stadt Bad Wurzach übernommen. Die LiSe ist ein Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Catering, Textilservice, Gebäudeservice sowie Organisationsberatung und Training. In Bad Wurzach ist die LiSe bereits seit Längerem für das Catering im Bankettbereich des Schlosses zustän-

dig. Und weil die LiSe ein integratives Unternehmen ist, in dem behinderte Menschen die Möglichkeit haben, am Arbeitsleben teilzunehmen, sollen sie auch im Kurhaus in Bad Wurzach Praktika absolvieren können. Petra Lauber wird den gastronomischen Betrieb im Kurhaus mit ihren rund 40 Mitarbeitern weiterführen. »Wir möchten den vom Kurhaus beschrittenen Weg weitergehen und neue Impulse geben«, sagt René Nabholz, der Vertriebsleiter der LiSe. Das Kurhaus wird künftig auch das Catering im Schloss mit übernehmen, wofür bisher das ebenfalls zur LiSe gehörende Kochwerk Ravensburg zuständig war. Jutta Nichter-Reich

BILDER: LIEBENAU

Kurhaus am Kurpark Kirchbühlstraße 1 88 410 Bad Wurzach Telefon (07564) 93180 www.kurhaus-bad-wurzach.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 93


Effektives Personalmanagement

BILD: ENGSTLER, GRAFIK PDESIGN, NMEDIA/FOTOLIA

ist zu einem Faktor geworden, der »Strategiepartner« der anderen Managementfunktionen sein muss.

Erfolgsmotor Personalwirtschaft Aus der früheren, rein verwaltenden Funktion der Personalarbeit hat sich heute die Notwendigkeit zum gestaltenden, unternehmerisch agierenden Personalmanagement ergeben.

94 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

ersonalberaterin Susanne Fröhler, Inhaberin der Agentur PROFIT Personal & Projekt Management in Kempten, unterstützt und begleitet Unternehmen dabei, den Faktor Personal zum Erfolgsfaktor zu entwickeln. »Die Ursachen für diesen Bedeutungswandel der Personalwirtschaft liegen unter anderem in der Globalisierung der Märkte sowie der Verkürzung der Produktlebens-

P


Frau Fröhler hat uns gleich

beitgeber hat, im Fachjargon »Employer Branding« genannt. »Wenn ich heute Mitarbeiter habe, die sich nicht mit dem Unternehmen identifizieren können und die nicht wirklich motiviert sind, bleibt auf Dauer der Erfolg aus«, beschreibt die dynamische Personalmanagerin die Tatsachen unumwunden. Frau Fröhler gehört genau zu jenen zielstrebigen, innovativen Unternehmerinnen, die unsere Wirtschaft und unsere Region voranbringen. Hervorzuheben ist ihre hohe Fachkompetenz, ihr außerordentliches Engagement und ihre integre Persönlichkeit. Ich arbeite gerne mit ihr zusammen. Dr. Gerd Müller, MdB Bundestagsabgeordneter

zyklen, die zu einem steigenden Kostendruck führen. Hieraus resultiert, den Faktor Arbeit noch produktiver und effizienter einzusetzen«, berichtet Personalexpertin Susanne Fröhler. Wachsende Veränderungen in den Technologien erfordern ständige neue Anpassungsleistungen und nicht zuletzt ist der Personalkostenblock mitentscheidend, wenn es um die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens geht. Effektives Personalmanagement ist damit zu einem Faktor geworden, der »Strategiepartner« der anderen Managementfunktionen sein muss. Ohne gezielte Personalentwicklung geht heute nichts mehr Unternehmen haben es heute oft schwer, qualifiziertes Personal zu bekommen. Der bundesweite Fachkräftemangel sowie der demografische Wandel sind hierfür ursächlich. Die Personalberaterin mit rund 20-jähriger Berufserfahrung rät daher, Mitarbeiter mehr zu fördern, hinzuhören, welche Bedürfnisse sie haben und sie langfristig ans Unternehmen zu binden. Dazu gibt es verschiedene Instrumentarien, derer man sich im sogenannten »Retention Management« bedienen kann. Ein wichtiger Punkt ist hierbei, welche Unternehmenskultur gepflegt wird bzw. welches Image eine Firma als Ar-

Die Entlohnung allein reicht heute nicht mehr aus Was in großen Unternehmen schon lange üblich ist, dringt bei kleinen und mittelständischen Betrieben erst allmählich durch. »Unternehmen, die heute nicht in die Personalentwicklung investieren, werden morgen keinen qualifizierten Mitarbeiter für längere Zeit halten können. Gute Fachkräfte haben derzeit die Auswahl am Arbeitsmarkt und entwickeln dadurch auch entsprechende Erwartungen an ihren Arbeitgeber«, so die Expertin über die Wichtigkeit der Personalentwicklung. Denn Geld allein ist nicht alles. Faktoren wie Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeitmodelle, familienfreundliche Personalpolitik, ein gutes Betriebsklima sowie Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem die Wertschätzung der Mitarbeiter und ihrer Arbeitsleistung sind von immenser Bedeutung. »In Zukunft ist dies auch in ländlichen Regionen nicht mehr wegzudenken,« ora Engstler betont Susanne Fröhler.

beim ersten Auftrag absolut überzeugt. Sie fand für unsere offene Position in kürzester Zeit eine bestens geeignete Kandidatin, die dank Frau Fröhlers Unterstützung sehr schnell ins Unternehmen integriert werden konnte. Wir werden sicher auch die nächsten offenen Stellen mit der professionellen Hilfe der Agentur PROFIT besetzen. Außerdem haben wir Frau Fröhler in einem langfristigen Projekt mit dem Aufbau eines umfassenden Personalmanagements beauftragt und sind mit den bereits erzielten Fortschritten überaus zufrieden. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und empfehlen die Personalberatungsagentur PROFIT gerne weiter. GESER Erdwärme GmbH & Co. KG, Opfenbach Stefan Geser, Geschäftsführender Gesellschafter

PROFIT Personal & Projekt Management Inh. Susanne Fröhler Albert-Einstein-Straße 10 87437 Kempten Telefon (0831) 2513388 info@profit-personalmanagement.eu www.profit-personalmanagement.eu

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 95


Sie möchten sich präsentieren?

Auch oder Ihr Unternehmen/Ihre Firma im Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Wir bieten Ihnen den Service einer R qualifizierten Redaktion: Das heißt individuelle Berichterstattung über Ihre Firma/Ihr Unternehmen. R Bei uns gibt es keine Berichte »von der Stange«, ein Mitglied unseres Redaktionsteams besucht Sie und begleitet Sie während des Auftrags. R Viel Zeit nehmen wir uns zudem für ein ansprechendes Layout (Grafik). R Die Endabstimmung erfolgt natürlich in Absprache mit Ihnen vor der Drucklegung. R Wir garantieren zudem die Verteilung von 10000 Magazinen im württembergischen und bayerischen Allgäu. R Alle Hefte werden im Übrigen personifiziert zugestellt – namentlich und direkt an die Entscheidungsträger aller Firmen. R Zusätzlich wird unser Heft auch über den Einzelhandel verkauft (u.a. 83 Feneberg-Filialen im Verbreitungsgebiet).

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Rufen Sie uns unverbindlich an, wir beraten Sie gerne! Ansprechpartner:Thomas Tänzel Telefon (0831) 960151-10, taenzel@tt-verlag.de Unsere nächste Ausgabe erscheint am 29. Februar 2012, Redaktionsschluss ist am 6. Februar 2012

96 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011


Tipps von den Profis

EuGH: ermäßigter Steuersatz für einfach und standardisiert zubereitete Speisen

BILD: ANGELE & KOLLEGEN

Umsatzsteuer bei der Abgabe von Speisen und Getränken Lieferung oder sonstige Leistung? Ist der Verkauf von zum sofortigen Verzehr zubereiteter Speisen eine Lieferung oder eine sonstige Leistung? Diese Frage, wonach sich der anwendbare Umsatzsteuersatz bestimmt, entwickelte sich in letzter Zeit zum Dauerbrenner in der Gastronomiewirtschaft.

er Europäische Gerichtshof hat nun in mehreren Urteilen festgelegt, dass bei der Prüfung, ob der Speisenverkauf eine Lieferung oder eine Dienstleistung darstellt, sämtliche Umstände zu berücksichtigen sind, unter denen der Speisenverkauf abgewickelt wird. Im Einzelnen sind jeweils die dominierenden Bestandteile zu bestimmen.

D

Speisenverkauf als Lieferung Als Lieferung und damit mit dem ermäßigten Steuersatz zu besteuern sind der Verkauf von Nahrungsmitteln an Imbissständen (Urteil vom 10. März 2011 C 497/09, C 501/09) und in Kinos zum Verzehr im Kinofoyer oder -saal (Urteil vom 10. März 2011

C 499/09). Diesen Speisen sei eine »einfache, standardisierte Zubereitung wesenseigen«. Speisenverkauf als sonstige Leistung Als sonstige Leistung und damit mit dem allgemeinen Steuersatz zu besteuern ist hingegen die Leistung eines Partyservices (Urteil vom 10. März 2011 C 502/09). Hier seien die Speisen nicht das Ergebnis einer bloßen Standardzubereitung. Die Speisenzubereitung eines Partyservices weist vielmehr einen deutlich größeren Dienstleistungsanteil auf, »da sie mehr Arbeit und Sachverstand, wie etwa hinsichtlich der Kreativität und der Darreichungsform der Gerichte, erfordern,« so der EuGH.

Angele & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft GmbH & Co. KG Irsinger Straße 3 86842 Türkheim Telefon (08245) 9602-0 www.angele-kollegen.de kanzlei@angele-kollegen.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 97


Arbeitsvertragliche Ausschlussfristen Die faktische Verkürzung von Verjährungsfristen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis unterliegen der Verjährung. Gem. § 195 BGB beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist drei Jahre. Dies kann in einem Arbeitsverhältnis eine sehr lange Zeit sein. Aus diesem Grund werden schon seit vielen Jahren in Tarifverträgen Ausschlussfristen geregelt. Da diese Ausschlussfristen aber nur zwischen tarifgebundenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern unmittelbar gelten, wurden Ausschlussfristen auch einzelvertraglich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern vereinbart. Dies führte zu einigen Rechtsproblemen. Nachfolgende soll kurz der aktuelle Rechtsstand zu arbeitsvertraglichen Ausschlussfristen dargestellt werden.

Rechtsnatur der Ausschlussfrist

ine Ausschlussfrist muss ausdrücklich in einem Arbeitsvertrag geregelt werden. Ist sie arbeitsvertraglich geregelt, hat sie eine rechtsvernichtende Wirkung und ist von Arbeitsgerichten von Amts wegen zu berücksichtigen. Das heißt, kommt es in einem Rechtsstreit auf die Beachtung einer Ausschlussfrist an, muss das Arbeitsgericht sie berücksichtigen, unabhängig davon ob eine der Prozessparteien sich überhaupt darauf beruft.

E

Inhalt und Arten von Ausschlussfristen Es gibt einstufige und zweistufige Ausschlussfristen. Hierzu zwei Beispiele: – Einstufige Ausschlussfrist: Alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen mit Ablauf von drei Monaten ab Fälligkeit, sofern sie nicht innerhalb dieser Frist schriftlich geltend gemacht worden sind. – Zweistufige Ausschlussfrist: Alle beiderseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und solche, die mit dem Arbeitsvertrag in Verbindung stehen, verfallen, wenn sie nicht innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit gegenüber der anderen Vertragspartei schriftlich erhoben

98 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

werden. Lehnt die Gegenpartei den Anspruch ab oder erklärt sie sich nicht innerhalb von zwei Wochen nach der Geltendmachung des Anspruchs, so verfällt dieser, wenn er nicht innerhalb von drei Monaten nach Ablehnung oder Fristablauf gerichtlich geltend gemacht wird. Selbstverständlich können auch andere Formulierungen gewählt werden. Der Unterschied zwischen einer einstufigen und einer zweistufigen Ausschlussfrist besteht darin, dass bei der zweistufigen Ausschlussfrist zwei Fristen laufen und zusätzlich eine gerichtliche Geltendmachung der Forderung zum Rechtserhalt erforderlich ist. Wird eine der Fristen versäumt, erlischt die Forderung. Die Rechtmäßigkeit von Vertragsklauseln Zwar sind Ausschlussfristen und Verjährungsfristen rechtsdogmatisch unterschiedliche Angelegenheiten und haben deshalb im Detail auch nicht dieselben Rechtswirkungen. Im Kern aber geht es bei beiden darum, dass der Anspruchsinhaber seinen Anspruch nur innerhalb bestimmter Fristen verwirklichen kann. Mit Hilfe von vertraglichen Ausschlussfristen wird hierbei nun die gesetzliche Verjährungsfrist zum Teil doch erheblich unterschritten. Solange zwei Ver-


tragsparteien auf Augenhöhe miteinander verhandeln, kann man die vertragliche Regelung von Ausschlussfristen ohne weiteres den Vertragsparteien selbst überlassen. Problematisch aber wird es in den Bereichen, wo ein Vertragspartner aufgrund seiner Marktstärke mehr oder minder den Vertragsinhalt einseitig bestimmen kann. Im Bereich des Arbeitsrechts entspricht es der überwiegenden Praxis, dass die Arbeitsverträge von den Arbeitgebern stammen. Sie sind also von den Arbeitgebern vorformuliert und dadurch im Wesentlichen auch bestimmt. Die Rechtssprechung unterwirft daher Arbeitsverträge, die auf diese Art und Weise abgeschlossen werden, der AGBKontrolle. AGB ist die Abkürzung für allgemeine Geschäftsbedingungen. Aus diesem Grund müssen vertragliche Ausschlussfristen den §§ 305 ff. BGB standhalten. In den letzten Jahren musste sich das Bundesarbeitsgericht einige Male mit den Ausschlussfristen befassen. Im Kern ging es immer um die Länge der vereinbarten Ausschlussfristen und hierbei hat sich nun folgende Rechtslage herauskristallisiert:

Mit Hilfe von vertraglichen Ausschlussfristen wird hierbei nun die gesetzliche Verjährungsfrist zum Teil doch erheblich unterschritten.

a) Das Bundesarbeitsgericht entschied mit seinem Urteil vom 28. September 2005(Az.: 5 AZR 52/05) für die einstufigeAusschlussfrist, dass diese mindestens drei Monate betragen muss. Hier heißt es im Leitsatz des Bundesarbeitsgerichtes wie folgt: »Eine einzelvertragliche Ausschlussfrist, die die schriftliche Geltendmachung aller Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis innerhalb einer Frist von weniger als drei Monaten ab Fälligkeit verlangt, benachteiligt unangemessen entgegen dem Gebot von Treu und Glauben (§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB). Sie ist mit wesentlichen Grundgedanken des gesetzlichen Verjährungsrechts nicht vereinbar und schränkt wesentliche Rechte, die sich aus der Natur des Arbeitsvertrages ergeben, so ein, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist.« Aus diesem Urteil ist abzuleiten, dass die Mindestfrist für Ausschlussfristen drei Monate beträgt. Wird eine kürzere Frist vereinbart, ist diese Regelung rechtswidrig, mit der Folge, dass überhaupt keine Ausschlussfrist zu laufen beginnt. Vielmehr gilt in diesen Fällen die allgemeine Verjährungsfrist. b) Für die zweistufige Ausschlussfrist entschied das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 25. Mai 2005 (Az.: 5 AZR 572/04) folgendes: »In Formulararbeitsverträgen können zweistufige Ausschlussklauseln vereinbart werden. Die Mindestfrist für die gerichtliche Geltendmachung der Ansprüche beträgt drei Monate. Ist die Ausschlussfrist zu kurz bemessen, benachteiligt sie den Arbeitnehmer unangemessen und ist deshalb unwirksam. Die Ausdehnung auf die zulässige Dauer kommt nicht in Betracht. Es gilt dann allein das gesetzliche Verjährungsrecht.« Das bedeutet, bei der zweistufigen Ausschlussfrist beträgt allein schon die Klagefrist drei Monate. Da aber der Klagefrist die Frist zur schriftlichen Geltendmachung der Ansprüche gegenüber dem Vertragspartner vorausgeht, ist die zweistufige Ausschlussfrist deutlich länger als die einstufige. Letztlich könnte man aus beiden obigen Entscheidungen des BAG für die zweistufige Ausschlussfrist eine Mindestgesamtfrist von sechs Monaten ableiten. Dies scheint wohl auch die Position des Bundesarbeitsgerichts

Die Mindestfrist für die gerichtliche Geltendmachung der Ansprüche beträgt drei Monate.

zu sein. So entschied es im Urteil vom 12. März 2008 (Az.: X AZR 152/07) wie folgt: »Hält die erste Stufe einer vertraglichen Ausschlussfristenregelung, wonach mit dem Arbeitsverhältnis in Verbindung stehende Ansprüche binnen drei Monate nach Fälligkeit schriftlich geltend gemacht werden müssen, der AGB-Kontrolle nach den §§ 305 ff. BGB stand, beeinträchtigt die Unwirksamkeit der zweiten Stufe, die eine zu kurze Frist für die gerichtliche Geltendmachung vorsieht, die Wirksamkeit der ersten Stufe nicht, wenn die Klausel teilbar ist und auch ohne die unwirksame Regelung weiterhin verständlich und sinnvoll bleibt.« In diesem vom BAG entschiedenen Fall hatte der Arbeitnehmer seine Ansprüche nicht innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit schriftlich geltend gemacht, sondern erst nach Ablauf von einem Jahr zum Arbeitsgericht geklagt. Laut vereinbarter vertraglicher Ausschlussfrist hätte er zum einen seine Ansprüche innerhalb von drei Monaten gegenüber dem Arbeitgeber nach Fälligkeit schriftlich geltend machen müssen und dann innerhalb eines Monats im Falle der Ablehnung durch den Arbeitgeber klagen sollen. Hier hielt das BAG zwar die vertragliche Frist zur schriftlichen Geltendmachung gegenüber dem Arbeitgeber für zulässig, nicht aber die sich daran anschließende einmonatige Klagefrist. Der Arbeitnehmer hatte es versäumt, innerhalb von drei 6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 99


Rechtsanwalt Roland Stemke Residenzplatz 1 87435 Kempten Telefon (0831) 26991 Telefax (0831) 12359 www.ra-stemke.de rastemke@t-online.de Monaten nach Fälligkeit seine Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber schriftlich geltend zu machen. Mit Ablauf der drei Monate waren somit seine Ansprüche verfallen. Die zwischen den Arbeitsvertragsparteien vereinbarte zu kurze Klagefrist half ihm hierbei nichts. Hätte der Arbeitnehmer nun umgekehrt innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit seine Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber schriftlich geltend gemacht und nach dessen Ablehnung erst nach einem Jahr Klage erhoben, wären seine Ansprüche zumindest einmal wegen Ablaufs der Ausschlussfrist nicht verfallen gewesen. c) In einem weiteren Urteil vom 19. März 2008 (Az.: V AZR 429/07) entschied das BAG bezüglich der Kündigungsschutzklage folgendes: »Ist in den allgemeinen Geschäftsbedingungen des Arbeitgebers geregelt, dass von der Gegenseite abgelehnte Ansprüche binnen einer Frist von drei Monaten einzuklagen sind, um deren Verfall zu verhindern, genügt die Erhebung der Kündigungsschutzklage, um das Erlöschen der vom Ausgang des Kündigungsrechtsstreits abhängigen Annahmeverzugsansprüche des Arbeitnehmers zu verhindern.«

Bei der zweistufigen Ausschlussfrist beträgt allein schon die Klagefrist drei Monate.

100 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Dieses Urteil hat ganz praktische Relevanz. Ein Arbeitgeber kündigt einem Arbeitnehmer. Dieser erhebt Kündigungsschutzklage. Der Prozess dauert mehrere Monate. Der Arbeitnehmer erhält für diese Zeit keine Vergütung. Nach Monaten entscheidet das Arbeitsgericht, dass die Kündigung unwirksam ist, weshalb der Arbeitgeber nun verpflichtet ist, den Arbeitnehmer nicht nur weiterzubeschäftigen sondern auch noch rückwirkend zu vergüten. Würden hier nun die vertraglichen Ausschlussfristen weiter gelten, hätte dies zur Folge, dass der Arbeitnehmer während des Kündigungsschutzprozesses fortlaufend seine Vergütungsansprüche mit einklagen müsste, um diese nicht wegen Ablaufs der Ausschlussfristen zu verlieren. Dies ist prozessökonomisch unpraktisch. So kann der Arbeitnehmer erst in Ruhe den Ausgang des Kündigungsschutzprozesses abwarten und dann anschließend seine Ansprüche geltend machen. Vielfach braucht es für diese Ansprüche dann überhaupt keinen Prozess mehr, weil sie unstrittig sind. Auswirkungen für die Praxis Im Grunde genommen ist es egal, ob ein Arbeitgeber einstufige oder zweistufige Ausschlussfristen vertraglich vereinbart. Die einstufige Vertragsklausel hat zwar den Vorteil, dass man nur eine Frist beachten muss und die Ansprüche bei Untätigkeit mit Ablauf dieser Frist erloschen sind. Sie ist auch gegenüber der zweistufigen Ausschlussfrist kürzer. Sie hat aber den Nachteil, dass wenn der Arbeitnehmer Ansprüche innerhalb dieser Frist geltend gemacht hat, seine Ansprüche damit nicht mehr verfallen. Der Arbeitnehmer muss danach seine Ansprüche nicht gleich einklagen. Vielmehr kann er nun die Verjährungsfrist ausschöpfen. Die zweistufige Ausschlussfrist hat hingegen

Im Grunde genommen ist es egal, ob ein Arbeitgeber einstufige oder zweistufige Ausschlussfristen vertraglich vereinbart.

den Vorteil, dass ein Arbeitnehmer auf jeden Fall vor das Arbeitsgericht muss, wenn er seine Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber durchsetzen will. Dies bedeutet in der Praxis, dass der Arbeitnehmer auf jeden Fall die Hemmschwelle überschreiten muss, gegen seinen Arbeitgeber zu klagen. Des weiteren aber dient ein solcher Rechtsstreit dann auch der baldigen Rechtssicherheit und Klarheit. Welche Vertragsklausel nun im einzelnen für den Arbeitgeber in Betracht kommt, darüber sollte sich jeder Arbeitgeber individuell informieren und sich gegebenenfalls rechtlich beraten lassen.


WIE–WO–WAS–WANN–WER–WARUM–WIE–WO–WAS–WANN–WER–WARUM–WIE–WO–WAS

Wirtschafts-Meldungen in Kürze

Waltenhofen

Friedrichshafen

Scaltel zieht positive Bilanz zum Jahreswechsel

Fachmesse IT&Büro war ein Erfolg

BILD: SCALTEL

BILD: ITUNDBÜRO

Arbeitsabläufe effektiver organisieren, die Kommunikation verbessern und eine angenehme Atmosphäre im Büro schaffen – das waren die zentralen emen der dreitägigen Fachmesse IT&BÜRO, die jetzt zum zweiten Mal auf dem Messegelände in Friedrichshafen stattfand. Insgesamt 2 400 Fachbesucher informierten sich gezielt und intensiv über IT-Lösungen, über das ema Cloud Computing, über Neuheiten aus der modernen Bürowelt und besuchten die Fachvorträge, die im Halbstundentakt ein breites emenspektrum boten. Insgesamt 111 Aussteller präsentierten einen qualitativ hochwertigen Querschnitt aus der modersw nen Bürolandschaft.

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende – Zeit um Bilanz zu ziehen. Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel zieht das Unternehmen eine positive Bilanz über die diesjährige Geschäftsentwicklung. Viele Ziele konnte das Unternehmen verwirklichen. Hier, eine kleine Zusammenfassung: Im laufenden Geschäftsjahr konnte sich der Netzwerkausrüster über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Scaltel ist Cisco Goldpartner. Insgesamt haben bisher nur 23 Unternehmen in Deutschland diesen Status beim führenden Netzwerkhersteller Cisco Systems erreicht. Durch diese Auszeichnung wird dem Unternehmen nun ein exzellentes Know-how als Netzwerkausrüster bescheinigt. Die Scaltel AG befindet sich auch in Sachen Wachstum auf dem Erfolgsweg. So ent-

steht derzeit in Wiesbaden eine neue Niederlassung des IT-Unternehmens. Mit den entstehenden Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Schulungs- und Seminarräumen will sich das Allgäuer Unternehmen klar zu seinem Standort in Wiesbaden bekennen und gleichzeitig den Grundstein für einen weiteren Expansionskurs legen. Ende Dezember soll das neue Gebäude bezogen werden. Derzeit arbeiten rund 100 Mitarbeiter in der Unternehmenszentrale in Waltenhofen und in den Niederlassungen Wiesbaden und Düsseldorf. Weiter freut sich das Unternehmen, dass es auch im humanitären Bereich Gutes tun konnte. Joachim Skala, Vorstand der Scaltel AG überreichte einen Scheck in Höhe von 1 500 Euro an die Hilfsorganisation humedica in Kaufbeuren. Mit dem Geld konnten Hilfsprojekte in Afrika unterstützt werden. sw

Sonthofen

Junge Unternehmen sind auf Wachstumskurs Mehr als die Hälfte der neugegründeten Unternehmen berichten zwei Jahre nach Gründung von einer Expansion. Dies ergab eine Umfrage der IHK unter Existenzgründern, zwei Jahre nach dem Schritt in die Selbstständigkeit. Weniger als zehn Prozent der Unternehmen seien in dieser Zeit geschrumpft oder wurden wieder aufgelöst. Allein im Oberallgäu entstanden im Vorjahr rund 1 325 neue Betriebe, in Kempten etwa 644. Auch Frauen starten zunehmend in die Selbstständigkeit. Ihr Anteil liegt inzwischen bei gut 40 Prozent. te

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 101


Wirtschafts-Meldungen

Kempten

Noten können angerechnet werden Als so genannte Frühstudierende konnten Schüler des Kemptener Allgäu-Gymnasiums mit den regulär Studierenden ein ganzes Semester lang einzelne Vorlesungen aus der Fakultät Informatik belegen. Dies sollte ihnen den Unterschied zwischen Schule und Uni verdeutlichen. Abschließend konnten sie eine Prüfung ablegen, und die Noten können sie sich sogar bei einem eventuell sich anschließenden Studium anrechnen lassen. Aus schulischer Sicht waren die Vorlesungen als Projektseminar zur Studienund Berufsorientierung angelegt. xl

Durach

Unternehmenspreis TOP Gesundheitsmanagement Award 2011 Ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie von UWT sind Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Hierfür steht auch »UWTVital«. In diesem Jahr hat UWT den Einzug ins Finale des »TOP Gesundheitsmanagement Award 2011« geschafft und sich als nominiertes Unternehmen eines der begehrten Gütesiegel gesichert. Mit der Initiative TOP Gesundheitsmanagement Award – Bayerns fittestes Unternehmen macht die TG LifeConcept in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie sowie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. gesundheitsfördernde Maßnahmen messbar. UWT hat seine Kompetenz in der Kategorie 2 – Gesundheitsförderung – unter Beweis gestellt und erhielt als Finalist bei der Preisverleihung im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München eine Urkunde. Die Anwesenden, mehr als 150 repräsentative Gäste aus Führungspositionen, waren sich alle einig: Das Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement lohnt und dies ist ein zusätzlicher Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. sw

Kaufbeuren

Kunst- und Kulturpreis Eine humorvolle, aber auch anrührende Kulturpreisverleihung erlebten am 11. Oktober rund 300 Gäste im Stadttheater in Kaufbeuren. Der Kabarettist Wolfgang Krebs erhielt aus der Hand von Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber den mit insgesamt 2 000 Euro dotierten Kunst- und Kulturpreis der Stadt Kaufbeuren. Die Jury und die Stadträte würdigten damit nicht nur die künstlerischen Erfolge des in Neugablonz lebenden Kabarettisten, sondern auch sein Engagement in seiner Heimatstadt sowie seinen Einsatz für das Gewaltpräventionsprojekt »Geheimsache Igel«, dessen Schirmherr er ist. Krebs ist zudem Autor mehrerer Bücher. Überregional bekannt geworden ist Krebs unter anderem auch durch seine Rolle als Ministerpräsident in der Fernsehsendung Quer, die jeden Donnerstag im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird. Darin zeigt er seinem Publikum, was einen wahren Landesvater ausmacht. rl

102 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Autohaus Brosch eröffnet »Hyundai« Bedeutende Ereignisse prägten das Jahr 2011 für das Autohaus Brosch in Durach bei Kempten: 40 Jahre Autohaus Brosch, 38 Jahre Mazda-Vertragshändler und schließlich die Geschäftsübergabe an die Juniorchefs Melanie eisen und Christian Brosch, die einige Veränderungen für das Autohaus ankündigten. Das Geschwisterpaar setzt auf junge, frische Ideen und Marketingstrategien und wettbewerbsorientierte Konzepte, die in den letzten sieben Monaten auch Renovierungen des bestehenden Geschäftssitzes und Neubauten mit einschlossen. Nun wurden zum »krönenden Abschluss« des

BILD: KARIN BITSCH

Betzigau

Jahres der Vertragsbeginn als HyundaiHändler und die Vorstellung des neuen Mazda-Showrooms gefeiert. »Wir freuen uns sehr, dass wir in Zukunft beide Automarken, Hyundai und Mazda, in unserem Haus gleichwertig präsentieren können«, zeigt sich Melanie eisen begeistert. »Durch die unterschiedlichen Modellpaletten der beiden Hersteller können wir unseren Kunden eine noch größere Vielfalt bieten. Das ist eine echte Bereicherung und macht sowohl kb uns als auch unseren Kunden Spaß!«


Kempten

Röhrs KG als vorbildlich gewürdigt

Theater zur Weihnachtszeit Als außergewöhnliches »Weihnachtsschmankerl« führt das eaterInKempten (TIK) kurz vor dem Fest den Kult-Klassiker »Der Meister und Margarita« von Michail Bulgakow auf. Die Bühnenadaption ist am 17. und 18. Dezember im TIK in einer Inszenierung des Landestheaters Tübingen zu erleben. In der Tradition bedeutender, russischer Literatur von Fjodor Dostojewksi und Nikolai Gogol, wurde der Roman bei seiner Erstveröffentlichung 1966 ein sensationeller Erfolg. Glaube und Wissenschaft, Gott und Teufel, Gut und Böse, Liebe und Tod sind die zentralen emen von Bulgakows großem satirischen, aberwitzigen, politisch sub-

BILD: LIOBA SCHÖNECK,

»100 vorbildliche deutsche Familienunternehmen« nennt das Buch »Aus bester Familie«, in dem auf zwei Doppelseiten die Dr. Werner Röhrs KG aus Sonthofen gewürdigt wird. Herausgegeben wird das Werk von Florian Langescheidt und Peter May, das auf 400 Seiten Erfolgsgeschichten familiengeführter Unternehmen präsentiert. Ingenieur Hermann Röhrs gründete das Unternehmen Röhrs & Co. OHG 1919 in Magdeburg, dessen Leitung Dr. Werner Röhrs 1932 übernahm. 1991 übernahm Tochter Dr. Konstanze Koepff-Röhrs die Geschäftsführung. Sohn Dr. Phillip Koepff trat 2008 in vierter Generation in die Unternehmensleitung ein. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Entwicklung, Fertigung, Betrieb und Erprobung hoch beanspruchter technischer Federn, wie sie etwa im Seilbahn- und Werkzeugmaschinenbau aber auch in der Zerspantechnik, Medizin, Wehr- und Waffentechnik sowie der Raumfahrt zum Einsatz kommen. te

versiven Roman: emen, die stets aktuell sind und die Menschen von jeher beschäftigen. emen, die sowohl zum Spielzeit-Motto des TIK »Beziehungskiste« als auch zur (Vor-)Weihnachtszeit passen. Karten sind in allen Service-Centern der Allgäuer Zeitung oder unter www.allgaeuticket.de erhältlich. Und übrigens, wer dieses Jahr mit einem besonderen (Last Minute-) Weihnachtsgeschenk aufwarten möchte, bekommt in genannten Vorverkaufsstellen auch eatergutscheine. Der Betrag ist dabei frei wählbar und kann für alle Vorstellungen des TIK eingelöst werden. kb

Oberallgäu

Mehr Abiturienten im Handwerk Das schwäbische Handwerk verzeichnet in diesem Jahr einen gesunden Zuwachs an abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen. Bis zum September wurden 3 855 neue Lehrverträge bei der Handwerkskammer Schwaben registriert. Das entspricht einer Steigerung von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach wie vor komme der Großteil der Auszubildenden aus der Haupt- und Mittelschule. Der Anteil der Auszubildenden mit einem mittleren Abschluss (25 Prozent) sei leicht zurückgegangen, dafür sei ein Plus (sechs Prozent) bei den Abiturienten zu verzeichnen, teilt die HWK mit. xl

Weitnau

24-Jähriger schlägt alle Bayerns bester Schreiner kommt aus dem Allgäu. Simon Klaus aus Börlas im Oberallgäu, der bei Wohndesign Beinder in Weitnau seine Ausbildung absolviert hat, kam auf Platz drei beim Bundesentscheid des Leistungswettbewerbs im Handwerk. Zuvor wurde der 24-jährige in Augsburg Kammerbester. Simon Klaus war auch bereits in der Berufsschule in Immenstadt der Jahrgangsbeste, war obendrein der beste Prüfling der Schreinerinnung Allgäu und hat nebenbei auch noch den Wettbewerb »Die gute Form« gewonnen. xl

Allgäuer Volksbank Persönlich. Regional. Stark.

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 103

Wirtschafts-Meldungen

Sonthofen


Außer dem Namen ändert sich nichts

»Lichtkultur« in neuer Dimension

Bild: invacare

Kempten

Das Isnyer Unternehmen Invacare Aquatec, Hersteller von Rehahilfsmitteln, wird mit dem Jahreswechsel umbenannt und trägt ab Januar Aus »Aquatec« wird »Invacare«. 2012 den Namen Invacare GmbH. Bis auf den Sonst ändere sich nichts, teilt das Isnyer Unternehmen mit. Firmennamen und das Firmenlogo soll sich jedoch nichts ändern: Produkte, Prozesse, Ansprechpartner, Standort etc.: alles bleibe unverändert, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Dasselbe gelte für die Marke Aquatec. Sie bleibe fester Bestandteil bei Invacare, auch am Standort Isny. Schließlich hat die Firma Aquatec dort vor 30 Jahren den Badewannenlifter erfunden. Invacare produziert und vertreibt Produkte, die behinderten Menschen und Senioren mehr Lebensqualität ermöglichen. xl

Kötz

Ulmer Marketingpreis an AL-KO Kober Auszeichnung für eine außergewöhnliche Idee: Beim Ulmer Marketingpreis ist heuer die AlKo Kober-Gruppe aus Kötz unter den Preisträgern. Der Konzern ist mit Platz 2 in der Kategorie »Special Award« bedacht worden. Gewürdigt wird damit die Strategie des Unternehmens, das voll auf das Hauptsponsor-Engagement beim Fußball-Bundesligisten FC Augsburg konzentriert. Der Sponsor-Vertrag mit dem FC Augsburg kam 2010 zustande. Er ist heuer um zwei Jahre verlängert worden, wie Unternehmenssprecher omas Lützel zu diesem »Dachmarkenkonzept« erklärt. Al-Ko-Vorstandsmitglied Stefan Kober und Wolfgang Hergeht, Leiter des zentralen Marketings im Unternehmen, nahmen den Preis im Studio der Sparkasse Neue Mitte in Ulm entgegen. Die Al-Ko Kober AG wurde 1931 als Familienunternehmen gegründet und ist heute mit 1|500 Beschäftigten an fünf Standorten der größte gewerbliche Arbeitgeber im Landkreis Günzburg. Weltweit erwirtschaftete der Konzern mit seinen 4 000 Mitarbeitern an 50 Standorten 2010 einen Umsatz von 624 Millionen Euro. Al-Ko Kober ist führender Anbieter in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Garten und Hobby sowie Lufttechnik. Platz eins beim Ulmer Marketingpreis ging an die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm für die »konstante und nachhaltige Marketing-Ausrichtung« des Unternehmens. Platz zwei wurde der Firma Kiesling Fahrzeugbau in Dornstadt zuerkannt. In der Kategorie »Special Award sind neben der Firma Al-Ko Kober auch der börsenorientierte Spezialist Uzin UTZ AG (Ulm) mit einem ersten sowie die Uhlmann Pac-Systeme aus Laupheim mit einem zweiten Preis bedacht worden. Der Ulmer Marketing-Preis wird seit 2007 alle zwei Jahre vergeben. jj

Die neu konzipierte und harmonisch gestaltete Ausstellung des »Peter Miller Elektroteams« in Kempten präsentiert ab sofort allen Kunden die ganze Palette an Produkten und Leistungen des Elektro-Meisterbetriebes. Diese gehen weit über die üblichen Angebote der Branche hinaus. Hier werden nicht nur elektrische Leitungen gezogen und Lampen montiert, sondern umfangreiche Lichtkonzepte erstellt, die zur reinen »Lichtkultur« werden. »Banale Dinge« wie Glühbirnen gibt es ebenso zu kaufen wie Produkte, die für einen Elektro-Fachbetrieb eher ungewöhnlich und ausgefallen erscheinen. Alarmanlagen, Briefkästen, Türsprechanlagen und -sicherheitssysteme, Rauchmelder, Telefone, Jura Kaffeemaschinen, Sebo Staubsauger, selbst Handläufe, die beim seniorengerechten Wohnungsumbau zum Einsatz kommen, und vieles mehr komplettieren sinnvoll die Produktpalette, um dem einen Gedanken gerecht zu werden: Für den Kunden »alles aus einer Hand« bei sorgenfreier Renovierung, Sanierung, Umund Neubau zu bieten. Zusammen mit der Handwerker-Leistungsgemeinschaft »rufdenprofi«, von der Peter Miller als eines der Gründungsmitglieder zeichnet, wird dieses Konzept seit Jahren erfolgreich und zur vollsten Kundenzufriedenheit, ja, Begeisterung umgesetzt. kb

Bei der Preisverleihung: von links Oliver Naucke (Marketingleiter, Uhlmann Pac-Systeme), Alexander Magg (Marketingleiter, Uzin Utz), Dr. Werner Utz (Vorstandsvorsitzender, Uzin Utz), Stefan Kober (Vorstand, AL-KO), Wolfgang Hergeth (Leiter Zentrales Marketing, AL-KO).

104 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Bilder: Karin Bitsch

Bild: K-Media

Wirtschafts-Meldungen

Isny


Neue Halle für Fertigung von Energiesparziegeln der neuesten MZ-Generation

Großer Andrang beim »Markt der Berufe«

Das Ziegelwerk Klosterbeuren investiert in die Zukunft und baut am Firmensitz in Klosterbeuren als Erweiterung vom bestehenden Werk I eine neue Produktionshalle, in der modernste Fertigungstechnologie zum Einsatz kommt. In der komplett robotergesteuerten Produktion fertigt das Traditionsunternehmen künftig die Energiesparziegel aus dem Programm des Firmenverbundes »Mein Ziegelhaus«, dem das Unterallgäuer Unternehmen seit 2005 angehört. Die Investitionskosten liegen bei mehreren Millionen Euro. Der Rohbau steht bereits, die Fertigstellung ist für März 2012 geplant. sw

In Bad Wurzach fand erneut der »Markt der Berufe« statt und der Andrang war abermals sehr groß. Zwei Stunden lang präsentierten sich 42 Betriebe und weiterführende Schulen jungen Menschen, die auf der Suche nach einem passenden Beruf sind. Auch die Agentur für Arbeit nahm mit einem Infostand an der Veranstaltung teil. Dort konnten sich Schüler und deren Eltern informieren, was ein Traumberuf sein könnte, welche Neigungen, Fähigkeiten und Interessen sich mit den verschiedenen Ausbildungsberufen decken oder ob für einen evtl. Traumberuf ein Abschluss einer weiterführenden Schule vonnöten ist. xl

Ravensburg

Krankenhaus wird um- und neugebaut Umfangreich aus- und umgebaut wird das Elisabethenkrankenhaus in Ravensburg. 224,3 Millionen Euro kostet die Maßnahme – nach aktuellem Stand. Denn wie sich zeigte, kostet der Bau mehr als ursprünglich veranschlagt. Dafür soll das Krankenhaus auch komfortabler werden. Davon profitieren wird unter anderem das Mutter-Kind-Zentrum, das komplett umgebaut und auf den modernsten Stand medizinischer Forschung gebracht werden soll. Die Liegendhalle wird zudem mit einer Art Garage überdacht. Die Kreisräte des Landkreises Ravensburg genehmigten die Mehrausgaben, da sie mit höherer Qualität verbunden seien. xl

Oberstdorf

Michelin-Stern für Ess Atelier Strauss

BILD: STRAUSS

Im September eröffnete das AlpinLifeStyleHotel Löwen & Strauss mit seiner traditionsreichen, neu interpretierten Löwenwirtschaft und dem Gourmetrestaurant Ess Atelier Strauss. Peter A. Strauss, Mitglied der Eliteköche Jeunes Restaurateurs, leitete bis vor Kurzem das Königliche Jagdhaus in Oberstdorf und serviert in seinem neuen Ess Atelier Strauss erlesene Genüsse und edle Weine in exklusivem alpinen Ambiente. Bereits nach zwei Monaten haben die Inspekteure des Guide Michelin Peter A. Strauss vom neuen Ess Atelier Strauss mit dem renommierten Michelin-Stern ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde das Restaurant von Gault-Millau mit zwei Hauben und 16 Punkten bewertet. Damit zählt das Hotel Löwen & Strauss den Top-Adressen in BayBuchstäblich ausgezeichnet: ern. te Das Ess Atelier von Peter A. Strauss

Inh. Ralph Prinz – Uhrmachermeister Füssen – Hutergasse 1 (Am Stadtbrunnen)  (0 83 62) 6111 · Fax (0 83 62) 3 92 86

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 105

Wirtschafts-Meldungen

Bad Wurzach

BILD: ZIEGELWERK KLOSTERBEUREN

Klosterbeuren


Ofterschwang

Künstler sorgen für Weihnachtsstimmung

Ein gutes Zeichen aus dem Allgäu Die Schilder des Ofterschwanger Unternehmens Timbersigns zieren Hotels, Restaurants und Geschäfte auf der ganzen Welt. Seit 2004 ist das 1998 in Köln gegründete Unternehmen im Allgäu beheimatet. Die international mehrfach ausgezeichnete Schildermanufaktur hat sich auf die Gestaltung und Fertigung von 3D-Schilder spezialisiert. Im Vergleich zu herkömmlichen, bedruckten oder beklebten Schildern ist das Design sowie die Kombination von Struktur und Dimension ein Qualitätsmerkmal. Dadurch heben sich nicht nur die Schilder selbst, sondern auch die Geschäfte, die sie zieren, von der Masse ab. Bei der diesjährigen HotelShow in Dubai sorgte das für das »Zenzakan« in Frankfurt hergestellte Schild für Aufsehen. Schließlich wurde es beim letzten internationalen Sign Design Contest 2010 dem 1.Platz ausgezeichnet. ba BILD: BJOERN AHRNDT

Für die Weihnachtszeit hat sich die Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren auch in diesem Jahr wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter dem Motto »Künstler gestalten den Weihnachtsweg« lädt sie Besucher sowohl zu einem besinnlichen Spaziergang als auch zum Einkaufen in die festlich geschmückte Altstadt ein. Vom 25. November 2011 bis zum 6. Januar 2012 stellen über 20 Händler ihre Schaufenster für diese Aktion zur Verfügung. So dürfen ausgewählte Künstler ihre Werke in den Schaufenstern präsentieren, jeder auf seine ganz persönliche Art und mit seinem eigenen Blick auf Weihnachten. Das künstlerische Angebots-

Memmingen

Steca-Wechselrichter entsprechen neuer Niederspannungsrichtlinie

spektrum reicht von Aquarellen über Acrylarbeiten bis hin zu digitaler Kunst. Der Kaufbeurer Weihnachtsweg, der bereits zum zwölften Mal von der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren und dem Tourismus und Stadtmarketing e.V. veranstaltet wird, erfreut sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit und zählt mittlerweile zu den Höhepunkten im vorweihnachtlichen Veranstaltungsreigen der Stadt. Mehr unter aktionsgemeinschaftkf.de. rl

Woringen

Jetzt am Netz In Darast bei Woringen im Unterallgäu ist die größere Fotovoltaik-Anlage im Allgäu installiert worden. Die Sonnenkollektoren verteilen sich auf einer Fläche von acht Hektar. Das entspricht ungefähr der Größe von zehn Fußballfeldern. Mitte November ging die 5,2 Megawatt-Anlage ans Netz. Die Initiatoren, Gesellschafter und Mitarbeiter der Hörmann-Gruppe, sehen in der Anlage eine sinnvolle Nachnutzung der ehemaligen Kiesgrube, in der sich die Kollektoren befinden. xl

106 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Wenn am 1. Januar 2012 die neue Niederspannungsrichtlinie VDE-AR-N 4105 in Kraft tritt, die eine bessere Integration dezentraler Photovoltaikanlagen zum Ziel hat, ist Steca Elektronik mit innovativen Wechselrichtern und komfortablen Updates für ältere Geräte der Baureihen StecaGrid 3 000 und 3 600 bestens aufgestellt. Sie werden einfach per Laptop über die eingebaute Update-Funktion auf den neuesten Stand gebracht, anschließend wird die Blindleistungskurve übersichtlich im Display der Wechselrichter dargestellt – ein Alleinstellungsmerkmal dieses Systems. Die neuen Geräte entsprechen bereits den aktuellen Erfordernissen. Zugleich wurden die Anregungen der Kunden aufgegriffen und als weitere Verbesserungen umgesetzt. Als führender Anbieter von autarken Systemen und von Geräten zur Netzeinspeisung unterstützt das Unternehmen die Stabilisierung der Stromnetze schon seit Jahren und hat hier mit innovativen Neuheiten und Weiterentwicklungen Maßstäbe gesetzt. kk

Ebenhofen

Mozart einmal ganz anders Einen spannenden Klavierabend, der sowohl Musik als auch Information über Wolfgang Amadeus Mozart verspricht, erwartet das Publikum am 21. Januar 2012 um 19.30 Uhr, in Ebenhofen. Leonore von Stauss und Wolfgang Brunner präsentieren im Konzertsaal des Flötenhofs Klavierkompositionen von einem der bedeutendsten Komponisten der klassischen Periode, die entweder gar nicht oder eher selten in Konzertprogrammen zu finden sind. Das Duo spielt vierhändig Klavierstücke, die Mozart einst für seine Schwester Maria Anna, in Familienkreisen auch Nannerl genannt, unter dem Titel »Allerliebstes herzens schwesterchen…« komponiert hatte. Außerdem lesen sie aus dem Briefwechsel der beiden Geschwister sowie aus den Tagebuchnotizen von Die beiden Künstler Leonore von Stauss und Wolfgang Nannerl, die ebenfalls musikalisch hochbegabt war, jedoch Brunner gemeinsam am ihr Leben lang im Schatten des berühmten Bruders stand. Klavier. Als Frau war es ihr zum Beispiel untersagt, öffentliche Auftritte als Pianistin zu geben. Die Texte verraten aber auch Amouröses und Amüsantes aus dem Alltag der älteren Schwester, wie sie als gutbürgerliche Dame des 18. Jahrhunderts am kulturl rellen und geselligen Leben der Stadt Salzburg teilnahm. BILD: PAETZOLD

Wirtschafts-Meldungen

Kaufbeuren


Bild: Marketing-agentur Claus tenaMBergen

Absolut begeistert – das war nur eine der vielen positiven Rückmeldungen der Besucher, die zur Jubiläumsfeier der BrunnenApotheke ins Stadttheater nach Kaufbeuren gekommen waren. Eingeladen hatte Dr. Peter Vogg, der Inhaber der Apotheke. Dass die zahlreich erschienenen Mitarbeiter, Geschäftspartner und Freunde einen fröhlichen und gelungenen Abend erlebten, lag insbesondere an dem prominenten Gast Wolfgang Krebs, der mit seinem Bühnenprogramm »Ja, mia kennan!« beim Publikum bestens ankam. Krebs glänzte wie gewohnt in seinen Paraderollen als Seehofer, Stoiber und Beckstein. Der Kabarettist und Parodist verstand es zudem, immer wieder auf das 50-jährige Jubiläum der Brunnen-Apotheke und dessen Inhaber Bezug zu nehmen. Auch politisch aktuelle emen baute er geschickt in seine Rede ein: »Kennen Sie die Parallelwährung in Kaufbeuren, die vielleicht schon bald den Euro ablösen könnte? Es ist der Vogg-Taler der Brunnen-Apotheke.« Nicht nur die Gäste waren von den humorvollen Darbietungen des Kabarettisten begeistert. Auch der Gastgeber zeigte sich zufrieden, allen Anwesenden eine große Freude bereitet zu haben. »Es war ein wunderschöner Abend, der mir besonders in Erinnerung bleiben wird.« rl

Mitarbeiter der Kaufbeurer Brunnen-Apotheke überreichen dem Inhaber Dr. Peter Vogg (re.) ein Geschenk zum Jubiläum. Gabriele Vogg, Wolfgang Krebs, Brigitte Geyrhalter (v.li.).

Öfter nach Brüssel Die Fluggesellschaft Ryanair erweitert das europäische Streckennetz des Allgäu Airport um eine tägliche Verbindung nach Brüssel. Ab 25. März 2012 fliegt die irische Airline sieben Mal pro Woche von Memmingen zum Flughafen Brüssel Charleroi. Die Hauptstadt ist von dort mit Bus und Bahn erreichbar. Stündlich verkehren auch Shuttledienste nach Brügge und Lille. xl

Isny

Wechsel in der Führung beim Reisemobil-Hersteller Dethleffs Der langjährige Dethleffs Geschäftsführer omas Fritz wechselt zur Muttergesellschaft CMC Caravan und wird dort die Gesamtstrategie der CMC und deren Beteiligungen als Sprecher der Geschäftsführung vertreten. Zum März 2012 tritt er seine neue Position an. Sein Posten wird ab diesem Zeitpunkt neu besetzt. Die Tätigkeit des weiteren Dethleffs Geschäftsführers Norbert Dellekönig bleibt davon unberührt. Mit dem Wechsel soll die strategische Bedeutung der CMC gestärkt werden. Auch eine weitere Personalie soll dieses Ziel unterstützen: Bereits zum 1. November bestellten die Gesellschafter Ludwig Vetter zum weiteren Geschäftsführer der CMC mit den Verantwortungsbereichen Finanzen und Controlling. Zuletzt war Vetter beim Anlagenbauer Coperion für das Corporate Controlsw ling verantwortlich. Bild: dethleffs

Fröhlicher Kabarettabend

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 107

Wirtschafts-Meldungen

Memmingen Kaufbeuren


Wirtschafts-Meldungen

Kempten

Sonthofen

2011 noch Fördermittel beantragen

Richtfunk und schnelles Internet

Wer sich noch in diesem Jahr entschließt, Solarenergie zur Warmwasserbereitung oder Raumheizung zu nutzen, kann die aktuellen guten Förderkonditionen noch in Anspruch nehmen. Der Verein Renergie Allgäu rät allerdings Förderanträge noch vor Jahresende zu stellen. Denn, die staatliche Förderung wird ab dem neuen Jahr gekürzt. Derzeit erstattet der Staat bis zu 25 Prozent der Anschaffungskosten zurück. Pro Quadratmeter Kollektorfläche gibt es jetzt noch einen Zuschuss von 120 bis 180 Euro. Im neuen Jahr soll die Fördersumme nur noch bei 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche liegen. sw

Bad Hindelang

Spenglerei Peter Weber feiert 25-jähriges Bestehen 1986 gründete Spenglermeister Weber zusammen mit seiner Frau Brigitte das Unternehmen, dessen Angebot von Dacharbeiten über Abdichtungen bis zu Fensterbänken oder Blitzschutz reicht. Die Motivation und vor allem die Ausbildung seiner Mitarbeiter ist Weber wichtig. Seit der Gründung war das Unternehmen auch Ausbildungsbetrieb für 18 Lehrlinge des Spengler-Handwerks sowie für fünf Bürokauffrauen, darunter sogar einige Innungs- und Kammersieger. te

Kempten/Oberallgäu

Das Oberallgäu ist um ein weiteres junges und innovatives Unternehmen reicher geworden. Die hefraTEC GmbH mit Sitz im Sontra Technologie- und Dienstleistungszentrum ist Ansprechpartner in Süddeutschland für Fragen rund um Funklösungen und Kommunikationstechnik. Darüber hinaus bietet das Unternehmen attraktive Lösungen für Gebiete ohne Breitband-Internetzugang. »Es gibt Regionen, die nicht ideal aufgestellt sind. Immer wieder fehlt die sogenannte ›last mile‹, um ein Gebiet mit DSL zu versorgen oder innerhalb dieser Gebiete eine ausreichende Bandbreite für schnelles Internet zur Verfügung zu stellen. Hier können wir rasch und unkompliziert Abhilfe schaffen«, so Hans-Erik Frank, geschäftsführender Gesellschafter der hefra- Hans Erik-Frank, geschäftsführender TEC GmbH. Das umfangreiche Dienstleistungskonzept bietet von der ers- Gesellschafter der ten Beratung, dem Erstellen einer aussagekräftigen Machbarkeits- hefraTEC GmbH studie bis hin zur Realisierung und Inbetriebnahme sowie dem Betrieb des Netzwerkes ein vollständiges Dienstleistungsportfolio rund um die Kommunikation von Unternehmen, Behörden und öffentlichen Einrichtungen. »Unsere langjährige Erfahrung im In- und Ausland sowie unsere hochqualifizierten Fachleute sind der Garant für einen vollkommenen Service rund um die Projekte, die wir für unsere Kunden betreuen. Vom ersten Beratungsgespräch bis zur Übergabe der Anlage an unsere Kunden sind wir durchweg darauf bedacht, Qualität auf höchstem Level abzuliefern«, so Geschäftsführer Frank. te

Leutkirch

Baubeginn um ein Jahr verschoben In der Nähe von Leutkirch, auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots in Urlau, soll ein großer Freizeitpark entstehen. Ursprünglich sollte im Frühjahr 2012 mit dem Bau des Center Parcs begonnen werden. Weil die Finanzierung des 350 Millionen Euro teuren Projektes aber »noch final abgeschlossen« ist, wird sich der Startschuss wohl um ein Jahr verzögern. Das Gelände, auf dem der Park entstehen soll, ist 180 Hektar groß – in etwa so groß wie das gesamte Fürstentum Monaco. 800 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Geplant ist der Bau von 1 000 Bungalows. Zudem soll es eine überdachte Erlebnisbadelandschaft geben – mit tropischen Gärten, Whirlpools und Saunen, künstlichen Seen und Restaurants. Rund eine Million Gäste werden pro Jahr erwartet. xl

Gemeinsam erleben… … lautet das Motto der neuen VeranstalterGemeinschaft s.only. Ziel ist es, Angebote zu schaffen, damit Singles ihre Freizeit angenehm gemeinsam gestalten und erleben können. Ob Dinner-for-one oder Nordic Snowshoeing – das gesamte Programm ist auf www.sonly.de nachzulesen. Auf der website können die Veranstaltungen auch direkt gebucht werden. sw

Skating-Kurs »skitotal«

108 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Erolzheim

Kohler erreicht die 500000 Euro-Grenze mit Kundenkapital Das auf Naturholzmöbel spezialisierte Einrichtungshaus Kohler – natürlich einrichten in Erolzheim hat im Herbst ein gezeichnetes Kapital in Höhe von 500 000 Euro erreicht. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Teilhaberversammlung berichtete Inhaber Peter Kohler über die Geschäftsentwicklungen und Neuigkeiten. Einen besonderen Erfolg konnte der aktive Unternehmer im Oktober auf der Oberschwabenschau in Ravensburg verzeichnen: Niemals zuvor wurden auf der Messe so viele Aufträge geschrieben und Kontakte geknüpft. Kohler führt dies auf ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein und auf einen deutlichen Trend zu gesundem Wohnen, Schlafen und Arbeiten zurück. Entsprechend den Kundenwünschen und Trends wird das Sortiment ständig überprüft und angepasst. Auch die Mitarbeiterzahl, darunter zwei Auszubildende, hat sich mittlerweile auf elf Personen erhöht. kd


Fa x: +4

Ê Ê

Bildquelle: Fotolia

9

) 0 (

6 9 1 3 8

9 2 1 5 01

Allgäuer Wirtschaftsmagazin

Hiermit bestelle ich das Allgäuer Wirtschaftsmagazin ab der nächsten Ausgabe für 1 Jahr (6 Ausgaben) zum Preis von 27,90 €/Jahr inkl. MwSt. und Versand (Ausland: 38,40 €/Jahr inkl. Versand). Kündigungsfrist: 6 Wochen vor Ablauf des Abonnements.

Firma

Name, Vorname

Straße, Haus-Nr.

Stempel

PLZ / Ort

Ort, Datum

Bequem abbuchen von Konto Nr.

Unterschrift

BLZ / Bank


Mindelheim

Kunstausstellung

Nächstes Jahr auch in Mindelheim

»Die Stille der Dinge«, so heißt eine aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Kaufbeuren, in der Bilder von dem italienischen Maler Giorgio Morandi (1890 – 1964) und der Künstlerin Christina von Bitter (*1965) zu sehen sind. Morandis Zeichnungen, die eine unendliche Ruhe ausstrahlen, werden in dieser Ausstellung in einen Dialog gesetzt mit den phantasievollen, fragilen Plastiken der Münchnerin. Morandi malte meist Stillleben, deren linear abgegrenzte Schattenführung das Gegenständliche in konvexer und konkaver Räumlichkeit erscheinen lässt. Kannen, Flaschen, Dosen oder auch Landschaften zählen dabei zu seinen bevorzugten Sujets, während Christina von Bitters organisch wirkende Plastiken alltägliche Gebrauchsgegenstände darstellen. Sie arbeitet mit Draht, Zeitungspapier und am liebsten mit weißer Farbe. Eine gewisse Stille, Leere und Leichtigkeit der Dinge sind jedoch für beide Künstler von zentraler Bedeutung. Ihre Werke sind noch bis einschließlich 4. März 2012 zu bewundern. rl

2012 wird die sogenannte »Allgäu Schau«, die es seit Jahren im Oberallgäu (wechselnd in Immenstadt und Sonthofen) sowie im Unterallgäu (Memmingen) gibt, erstmal auch im Ostallgäu, in Mindelheim stattfinden. Als Termin für die Regionalmesse wurde der 7. bis 10. Juni genannt. emen sind unter anderem »Landwirtschaft und Ernährung«, »Leben, Genießen und Lifestyle«, »Haushalt und Technik«, »Bauen, Wohnen und Sanieren« oder »Freizeit«. xl

Kißlegg

Über 2500 Besucher feierten MBK-Jubiläum Es war ein voller Erfolg. An insgesamt drei Tagen –vom 30. September bis 2. Oktober –feierte die Kißlegger Firma MBK Maschinenbau GmbH gemeinsam mit Mitarbeitern, Kunden, Vertretern, Geschäftspartnern und Freunden ihr 50-jähriges Bestehen. Weit über 2 500 Menschen folgten zudem am Sonntag der Einladung des Maschinenbauers und kamen zum Tag der offenen Tür auf das Firmengelände, wo ein buntes und abwechslungsreiches Programm sowohl in den Fertigungshallen als auch vor und im großen Festzelt für Information, Unterhaltung und Spaß sorgte. »Mit so vielen Menschen hatten wir gar nicht gerechnet. Das lag wohl auch am schönen Wetter«, freute sich Juniorchef Mario Pfender über den großen Besucherandrang. Neben angeregten Gesprächen und spannenden Führungen durch die Produktionshallen standen natürlich auch eindrucksvolle Maschinenvorführungen im Mittelpunkt. So durften die zahlreichen Gäste während eines Firmenrundganges die Maschinen hautnah betrachten. Sogar neue Aufträge für Maschinen konnten hierbei abgeschlossen werden. Unter den Besuchern waren auch viele Schulabsolventen, bei denen insbesondere die Ausbildungsmöglichkeiten des Betriebes auf reges Interesse stießen. »Wir haben daraufhin interessante Bewerbungen erhalten«, zeigte sich Mario Pfender sehr zufrieden über das positive Echo. Derzeit beschäftigt das familiengeführte Unternehmen rund 80 Mitarbeiter und betreut Firmen aus den Bereichen Beton- und Bauindustrie sowie Hersteller von Farbrollern undpinseln. »Und weil unsere Auftragsbücher gefüllt sind, wollen wir noch weitere Mitarbeiter einstellen. Aktuell suchen wir noch dringend Verstärkung, insbesondere Energieanlagenelektroniker, CNC-Dreher und -Fräser sowie Fachkräfte im Bereich der Technischen Dokumentation.« Reichlich Unterhaltung bot am Tag der offenen Tür auch die Herstellung von exklusiven Flaschenöffnern aus Edelstahl, die anschließend den Besuchern zum Verkauf angeboten wurden. Die dabei erzielten Erlöse wurden für die Dachsanierung der Kißlegger Kirche gespendet. Als Publikumsmagnet erwies sich zudem eine alte Schweißmaschine aus den 1960er Jahren. Hierbei handelte es sich um die allererste Maschine, die der Großvater und Firmengründer Georg Pfender baute und an die Kißlegger Betonfirma Rinninger verkaufte. »Wir haben sie zurückgekauft und restauriert. Eigens für unser Jubiläum«, so Mario Pfender. Auf dieser historischen Maschine wurde den Besuchern vorgeführt, wie man einst Bewehrungskörbe für rl Betonrohre herstellte.

Bleistiftzeichnung von Giorgio Morandi, Landschaft, 1961 BILD: MBK MASCHINENBAU GMBH

Wirtschafts-Meldungen

Kaufbeuren

Aquarell von Giorgio Morandi, Stillleben, 1958

110 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Besucher beim Rundgang durch die Produktionshallen der Firma MBK Maschinenbau GmbH in Kißlegg am Tag der offenen Tür.


Bad Wurzach

Goldene Meisterbriefe verliehen Für ihr 50. Meisterjubiläum erhielten Altmeister aus der Region Allgäu-Oberschwaben im Rahmen einer Feier in Bad Wurzach den Goldenen Meisterbrief. Dank und Glückwünsche überbrachten der Geschäftsführer der Handwerkskammer des Kreises Ravensburg, Franz Moosherr, Kreishandwerksmeister Joachim Krimmer und der Präsident der Handwerkskammer Ulm, Anton Gindele. Den Goldenen Meisterbrief erhielten: Zimmerermeister Johann Dangel, Bad Wurzach; Schneidermeister Emil Egget, Achberg; Bäckermeister Alfons Einsiedler, Aichstetten; Elektroinstallateurmeister Josef Föhr, Leutkirch; Metzgermeister Siegfried Kleiner, Wangen; Küfermeister Robert Kresser, Argenbühl; Schmiedemeister Anton Kunz, Aitrach; Küfermeister Franz Kresser, Deuchelried; Landmaschinenmechani-

kermeister Karl Mohr, Eberhardzell; Metzgermeister Bruno Rimmele, Neuravensburg; Zimmerermeister Alfons Sohlet, Neuravensburg; Stuckateurmeister Tiber Traub, Frauenzell; Augenoptikermeister Max Westermayer, Bad Wurzach; und Maurermeister Herbert Krattenmacher, Isny. xl

Kempten

Eine neue Messe für die Gesundheit Im April 2012 soll in der Kemptener Big Box Allgäu eine Messe für Sport und Gesundheit stattfinden. Unter dem Motto »Gesundheit und Sport – aktiv leben vom Kind bis zum Senior« präsentieren laut Veranstalter über 90 Aussteller ihre Angebote. Verbunden werden soll die Veranstaltung mit dem 15. Kemptener Laufsporttag sowie einem Vortragsprogramm und vielen Vorführungen. xl

Einer für alles. Alles mit einem. Sämtliche Bauträger-Leistungen aus einer Hand

Isny

Regio-Skistars von morgen erhalten drei mal 5000 Euro Die 15 Volks- und Raiffeisenbanken in der Region Ravensburg-Bodensee-Sigmaringen unterstützen den alpinen Rennsport in Süd-Württemberg binnen drei Jahren mit insgesamt 15 000 Euro. Das Geld fließt direkt in die Rennserie VR-SkiBezirksCup des Skibezirks Allgäu-Oberschwaben (südlichster Verband des Schwäbischen Skiverbandes SSV). BZV-Vorstand Josef Hodrus (auf dem Foto links) übergab jüngst an Jan Rüdiger Schmidt, Vorstand des SSV-Skibezirks Allgäu-Oberschwaben, die zweite Tranche in Höhe von 5 000 Euro für die Rennserie, die im Januar 2012 starten wird und an der rund 200 Kinder aus Süd-Württemberg teilnehmen werden. »Ohne dieses Geld können wir Veranstaltungen dieser Art nicht durchführen«, sagte Schmidt. »Und ohne derartige Kinderrennen auf hohem Niveau fehlt die Auswahlmöglichkeit für die höheren Kader.« »Wie erfolgreich die Jugendarbeit der Vereine, des Skibezirks und des SSV in der Region ist, zeigen die zahlreichen Ausnahme-Athleten, die aus der Region kommen«, sagte BZV-Vorstand Josef Hodrus stellvertretend für die Vorstandskollegen der 15 in der BZV organisierten Banken. »Das Geld ist in Ihren Vereinen also gut angelegt.« Schmidt verwies darauf, dass auch DSV-Kaderläufer wie der Bad Waldseer Marvin Ackermann als Kind im VR-SkiBezirksCup gestartet sind. Weitere Nachwuchsläufer seien auf dem Sprung in die nationalen Teams. »Talentförderung setzt beim alpinen Rennsport ganz unten an. Und dort kostet dieser Sport fast schon so viel Geld wie bei den Großen«, sagte Jan Rüdiger Schmidt. Als Dank für die Spende überreichte der oberste Ski-Funktionär in der Region der BZV eine von den Athleten unterschriebene Startnummer. »Die werde ich gut aufbewahren«, so Hodrus, »man weiß ja nie – vielleicht ist ja ein künftiger Olympiasieger dabei. sw

Materialunabhängige Industriebauten jeder Art und Größe Wirtschaftlichkeit, Ausführungsqualität und Termintreue

STAHLBAU

INDUSTRIEBAU

FERTIGUNGSSERVICE

ue ie ne d e i e S chür ellen .de B e s t g e b ro s e - w e r t e a g Im nen-we .visio www Biedenkapp Stahlbau GmbH Biedenkapp Industriebau GmbH Pettermandstr. 24 88239 Wangen im Allgäu T +49 (0) 75 22 97 02-0 F +49 (0) 75 22 97 02-88 www.biedenkapp-stahlbau.de www.biedenkapp-industriebau.de


Ravensburgerin belegt siebten Platz beim Azubi-Award der Systemgastronomie Beim 10. Nationalen Azubi-Award Systemgastronomie hat die Ravensburgerin Johanna Wurm den siebten Platz belegt. Sie ist Auszubildende der Liebenau Service GmbH. Die Fachfrau für Systemgastronomie, die inzwischen an der Dualen Hochschule in Ravensburg ein Studium begonnen hat, kämpfte zusammen mit 47 Teilnehmern um den vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband vergebenen Award. Die Auszeichnung fand anlässlich der »Anuga«Johanna Wurm, Auszubildende der LieMesse vor 700 Entscheidern aus Gastronobenau Service GmbH, bei der Preisverleihung mie, Hotellerie und Zulieferindustrie in mit dem Juryvorsitzenden Dierk Kraushaar, Vorstand der Fachabteilung SystemgastroKöln statt. nomie bei der DEHOGA und GeschäftsDie Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus führer des Gastronomieunternehmens Stockganz Deutschland zeigten an zwei Prüfungsheim. tagen, was sie in ihrer Ausbildung gelernt hatten und kämpften mit Fachwissen, Kreativität und Durchhaltevermögen um die Plätze auf dem Siegertreppchen. Es galt Fragen aus den betriebswirtschaftlichen Bereichen und der Systemgastronomie zu beantworten: Fachrechnungen lösen, Küchenequipment zuordnen, Lebensmittel bestimmen oder anspruchsvolle Konzeptions- und Präsentationsaufgaben bewältigen – das alles gehörte zu den geforderten Fachkompetenzen. Zudem gab es 2011 eine Neuheit: Die Auszubildenden mussten sich einer Überraschungsaufgabe stellen. sw BILD: LIEBENAU

Memmingen

Widerstand gegen Ausbau Der geplante Ausbau am Allgäu Airport trifft auf massive Kritik und Widerstand. Im Planfeststellungsverfahren gingen bei der Regierung von Oberbayern 964 Einwendungen von betroffenen Bürgern ein. Die Kritiker befürchten vor allen Dingen eine zusätzliche Lärmbelästigung und verwiesen auf die ökologischen Folgen. Der Allgäu Airport will in den kommenden Jahren rund 15 Millionen Euro in Infrastruktur und Sicherheit investieren. Mit dem Ausbau strebt der Flughafen auch eine Ausweitung der Flugzeiten an. Bislang sind Flüge nach 22 Uhr nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. xl

Kempten

Erst 2013 wird’s digital Ab 2012 sollte die gute, alte Lohnsteuerkarte Geschichte sein. Die Finanzministerkonferenz der Länder beschlossen Anfang Dezember aber eine abermalige Verschiebung. Die aktuell noch gültige Lohnsteuerkarte 2010 – sie war die letzte Karte aus Papier – behält damit auch 2012 noch ihre Gültigkeit. Änderungen auf der Karte wie Steuerklasse oder Kinderfreibeträge müssen also weiterhin beim jeweiligen Finanzamt gemeldet werden. Wenn die elektronische Karte 2013 funktioniert, werden solche Daten direkt von der Gemeinde den Finanzämtern gemeldet und in die Karte eingetragen. sw

Kempten

Qualitätssiegel für Biomassehof Als erster Pelletshändler im Allgäu hat die Biomassehof Allgäu eG in Kempten das Zertifikat ENplus bekommen. Es ermöglicht ihm, Qualitätspellets mit diesem Siegel zu verkaufen. Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI), dem Lizenzgeber für ENplus in Deutschland, zeigte sich bei der Übergabe der Urkunde

Kreis Ravensburg

Weniger Geld für den Landkreis Um die Engergiewende realisieren zu können, braucht die EnBW mehr Geld. Konkret: 800 Millionen Euro mehr. Der Umbau des Konzerns wird auch Auswirkungen auf unsere Region haben. Denn die Ausschüttung des EnBW-Mitaktionärs OEW, an dem neun baden-württembergische Landkreise hängen, fällt vom kommenden Jahr an nicht mehr so üppig aus wie bisher. In den vergangenen zwei Jahren gab es von den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken jeweils 13,1 Millionen Dividende für den Kreis Ravensburg. xl

112 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Region

Mehr Ausbildungsverträge Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Deutschland ist laut Zahlen der Industrie- und Handelskammern IHK deutlich gestiegen – trotz eines erheblichen Rückgangs der Schulabgängerzahlen. Demnach registrierten die Kammern bis Ende September 328 506 neue Verträge, 14 650 oder 4,7 Prozent mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Im Handwerk gab es in diesem Jahr bisher 142 515 neue Verträge, 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. xl

BILD: SINA WEISS

Wirtschafts-Meldungen

Meckenbeuren-Liebenau/Köln

erfreut: »ENplus garantiert dem Heizungsbetreiber Pellets mit höchster Qualität und ist somit eine aktive Verbraucherschutzmaßnahme. Laut DEPI werden im Allgäu circa 8 000 Pelletsanlagen mit einem Bedarf von über 60 000 Tonnen Holzpellets betrieben. »Heimische Energieholzsortimente liegen im Allgäu voll im Trend. »Immer mehr Menschen wollen mit der Nutzung von Brennstoffen aus der Region Umwelt und Klima schützen«, so Roland Wintergerst, Bereichsleiter des Biomassehofs Kempten. sw


M&T-Metallbaupreis 2011 für Firma Biedenkapp aus Wangen

50 Jahre Sport Altenried Als Sporthaus »wie kein anderes« hat sich die Firma Sport Altenried aus Immenstadt in der Sportbranche einen Namen gemacht. Die wohl bedeutendste Entwicklung des Unternehmens war der »Allgäu-Hai«, ein Neoprenanzug für Schwimmer, den Gründer German Altenried nach eigenen Angaben als Erster weltweit entwickelt hat. »Der Anzug war viele Jahre unser Verkaufsschlager. Aber inzwischen hat fast jeder Hersteller so einen. Die Idee war leider nicht zu schützen«, bedauert Altenried. Der Familienbetrieb, heute geführt von Sohn Stefan, baut auf Stammkunden und legt großen Wert auf Beratung und Aktualität der Ware. Die erforderlichen Fachkenntnisse beruhen vor allem auf dem stetig engen Kontakt mit »dem aktiven Sportler«, der sich bei vielen Sportveranstaltungen ergibt, die das Allgäuer Unternehmen seit jeher organisiert. te BILD: ALTENRIED

Der M&T-Erfinderpreis honoriert Ideen und Innovationen. Gesucht waren selbst entworfene, gebaute und eingesetzte Technologien, Verfahren und Techniken. Gewinner ist der »skywalk allgäu« der Firma Biedenkapp aus Wangen. »Das Bauwerk ist nicht nur eine Touristenattraktion, sondern auch ein Beitrag, wie man unter Berücksichtigung der Materialwahl, des Korrosionsschutzes und eines naturschonenden Montagekonzeptes ein äußerst nachhaltiges Bauwerk erstellen kann«, so die Jury. Der »Baumwipfelpfad« – so der offizielle Projektname – steht im Allgäu in der Nähe von Scheidegg und ist Bestandteil des Freizeitobjektes »skywalk allgäu«. Er wurde mitten im Wald er-

Immenstadt

richtet. Dem Besucher erschließt sich ein Stück Natur »von oben«. Diese neue Perspektive fördert bei vielen die Notwendigkeit zum schonenden Umgang mit Wald und Flur. Besucher wandeln auf hoch erhobenen Pfaden über Ökosystemen, die über Jahrhunderte gewachsen sind, und kommen ihrem Zauber ganz nah, ohne in sie einzugreifen. Bei einem Rundgang zwischen den Baumwipfeln hindurch bietet sich ein traumhafter Blick über den Bodensee, die Alpen und das Alpenvorland. Der »skywalk allgäu« zeigt gestalterische Entwicklungen und Innovationen auf dem Gebiet des Stahl- und Seilbrückenbaus. Die räumliche Wirkung des Baumwipfelpfades erhält dadurch eine skulpturale Qualität. Der schwebende Charakter wird verstärkt durch die Leichtigkeit und Klarheit der Bauweise, die Materialstärken sind so dünn wie möglich und so stark wie nötig. Das Grundkonzept ist eine Stahl-Seilkonstruktion mit abgespannten Stahlmasten, welche die diversen Hängebrücken und Stege tragen, einem 50 Meter hohen Aussichtsturm sowie einem Erlebnisbereich (Netztunnel) mit abschließender Rutsche. Der gesamte Baumwipfelpfad ist 540 Meter lang und befindet sich in einer Höhe von 15 bis 30 Meter über dem Waldboden. Die gesamte Anlage ist behindertenund rollstuhlgerecht. Der Zugang zu den Aussichtsplattformen bzw. dem Einstieg zu den Hängebrücken ist wahlweise über einen Treppenaufstieg, einer Stahlrohrwangentreppe mit Holzstufen, oder einem integrierten Glas-Aufzug möglich. Als eigenständiger Zugang ermöglicht der Saumpfad einen sanften Aufstieg über Stege und Treppen bis zu einer Höhe von zwölf Meter über Bodenniveau. Getragen wird der Saumpfad von Schrägseilen, Stahlmasten und einem 35 Meter hohen Stahlturm. Der Übergang zu den Hängebrücken erfolgt über eine Aussichtsplattform. Durch die Verwendung der Rohstoffe Stahl und Holz ist das Objekt nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit und Langlebigkeit hergestellt worden und wird sicher die Naturfreunde und Besucher über mehrere Generationen erfreuen. hz

Wir suchen für das Ostallgäu einen

Gebietsrepräsentanten m/w Sie übernehmen in dieser Position die Verantwortung für die Betreuung, Beratung und Umsatzausweitung bei bestehenden und auch neuen Kunden. Sie vertreten die Philosophie des Unternehmens und sehen sich als Partner Ihrer Kunden.

Ihr Profil – Sie haben eine Berufsausbildung abgeschlossen und bringen mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Vertrieb, vorzugsweise im Bereich Medien, mit. – Sie zeichnen sich durch ausgeprägte Kunden- und Serviceorientierung sowie durch hohe Kommunikationsfähigkeit aus und können Ihre Gesprächspartner durch Ihr Verhandlungsgeschick überzeugen. – Sie denken und handeln unternehmerisch, sind gewohnt, selbstständig zu arbeiten und haben Spaß am aktiven und direkten Umgang mit Kunden.

Unser Angebot – Es erwartet Sie eine verantwortungsvolle und herausfordernde Position in einem jungen Unternehmen sowie gute Entwicklungsmöglichkeiten. – Unser innovatives Produkt verspricht eine perspektivenreiche Unternehmensentwicklung, die Sie durch Ihren engagierten Einsatz maßgeblich beeinflussen können.

Interesse? Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns über Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen, gerne auch an info@tt-verlag.de als E-Mail. Für telefonische Vorabinformationen steht Ihnen Herr Thomas Tänzel unter Tel. 08 31/ 96 01 51-10 gerne zur Verfügung.

TT Verlag GmbH St.-Mang-Platz 23 87435 Kempten www.tt-verlag.de

6–2011 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 113

Wirtschafts-Meldungen

Wangen


Wirtschafts-Meldungen

Allgäuer Wirtschaftsmagazin

6_ 2011

IMPRESSUM Verlag TT VERLAG GmbH St.-Mang-Platz 23 87435 Kempten Telefon (08 31) 96 01 51-0 Telefax (08 31) 96 01 51-29 info@tt-verlag.de www.tt-verlag.de

Geschäftsführer (gesamtverantwortlich) omas Tänzel Redaktion Maria Anna Weixler-Gaçi Sina Weiß Renate Leiprecht Karin Bitsch ora Engstler Kordula Küper Carolin Kober Karin Donath Jutta Nichter-Reich Walter Notz Johannes Jais Sabine Stodal Christine Tröger Manuel Hodrius (08 31) 96 01 51-0 Medienberatung omas Tänzel Gabriele Unglert Christian Sauer Tanja Aurhammer

(08 31) 96 01 51-10 (08 31) 96 01 51-11 (08 31) 96 01 51-14 (08 31) 96 01 51-13

Druckvorstufe und Druck Holzer Druck und Medien 88171 Weiler, Fridolin-Holzer-Str. 22 – 24 www.druckerei-holzer.de Magazin-Layout Brigitte Weixler, Jonas Falter 87437 Kempten, Füssener Straße 64 www.weixler-schuerger.de Anzeigen-Layout Katrin Rampp 87435 Kempten, Gerberstraße 18 www.composizione.de Bankverbindung Sparkasse Allgäu, Konto-Nr. 514 269 406 BLZ 733 500 00 Bezugspreis – Abonnement Einzelheft 4,90 Euro. »Allgäuer Wirtschaftsmagazin« im Einzelabonnement bei sechs Ausgaben – Inland: 27,90 Euro, Ausland: 38,40 Euro (jeweils inkl. Versand) ISSN 1868-3789 Alle Rechte vorbehalten. © für Layout und Konzept: Maria Anna Weixler-Gaçi, © für Logo: TT VERLAG Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die TT VERLAG Ansicht der Redaktion.

114 ––– AllgäuerWirtschaftsmagazin ––– 6–2011

Bad Hindelang

Rennfahrer Andreas Holzer blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr in der »Formel 3« zurück Andreas Holzer aus Bad Hindelang ist im Frühjahr erfolgreich in den »Austria Formel 3 Cup« eingestiegen und fuhr in seiner ersten Saison für den Rennstall Franz Wöss Racing aus Österreich (wir berichteten in Heft 3/2011). In der Gesamtplatzierung der Österreichischen Formel-3-Meisterschaft belegte der Allgäuer Rang fünf von insgesamt 27 Teilnehmern. Innerhalb der Österreichischen Rennwagen-Staatsmeisterschaft, an der Holzer dank seiner Rennsportlizenz teilnehmen darf, belegte er sogar den vierten Platz. Die Siegerehrung fand Mitte November mit rund 100 Gästen im Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang statt. »Nächstes Jahr werde ich wieder bei Franz Wöss Racing fahren, werde dann aber einen neuen Techniker haben. Ein guter Freund und ebenfalls Techniker von Formel-1-Fahrer Ayrton Senna wird sich zukünftig um die detaillierten Einstellungen meines Autos kümmern«, berichtet der 26-jährige Holzer. Galt das Jahr 2011 noch als Übungsjahr, geht Holzer in der neuen Saison mit ersten wichtigen Erfahrungen ins Rennen. Darüber hinaus ist der Sportler bereits mit dem Hersteller eines Energy Drinks in Sachen Sportsponsoring in Verhandlung. te

Region

Nürnberg

Deutlich bessere Stimmung

Viele freie Stellen

Die Stimmung im deutschen Mittelstand hat sich deutlich verbessert. Nach einer Umfrage des Wirtschaftsdienstleisters Creditreform bewerten 60,5 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder sehr gut. Im vergangenen Herbst hatten sich nur 48 Prozent der Unternehmer positiv gexl äußert.

In deutschen Unternehmen gab es im November trotz wachsender Rezessionsängste so viele freie Stellen wie noch nie. Nach einer vorübergehenden Stagnation im September und Oktober sei die Arbeitskräftenachfrage der Wirtschaft wieder auf Rekordhöhe geklettert, teilt die Bundesagentur für Arbeit xl in ihrem Stellenindexes mit.

Bad Waldsee

Familie kauft Aktien zurück Firmengründer Erwin Hymer (81) will den Bad Waldseer Wohnmobilhersteller von der Börse nehmen und wieder komplett in Familienhand bringen. Mitte des Jahres tauschte er den Vorstand aus. Im August gab die Erwin Hymer AG ein Angebot für den Rückkauf von Aktien der Hymer AG ab. Die Aktien befinden sich in Streubesitz. Der Rückkauf hat ein Volumen von knapp 40 Millionen Euro. Für den Reisemobilhersteller arbeiten 2 600 Menschen. xl

Hannover

Nachfolger fehlen Agrarbetriebe in Deutschland werden immer größer, mehr als zwei Drittel sorgen sich um einen Nachfolger für den Hof und jeder Dritte lebt nicht von der Landwirtschaft allein. Das geht aus der Landwirtschaftszählung 2010 hervor, die das Statistische Bundesamt auf der Landtechnik-Messe Agritechnica in Hannover vorstellte. 300 000 Landwirte waren dazu aufgerufen, über ihre Betriebe Auskunft zu geben. Insgesamt waren in Deutschland im vorigen Jahr knapp 1,1 Millionen Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt. Davon waren gut die Hälfte Familienmitglieder. Fast ein Drittel waren Saisonkräfte. Nicht einmal jeder dritte Betriebsinhaber sieht seine Nachfolge gesichert. Am wenigsten problematisch ist der Generaxl tionswechsel in Bayern.


für Ihre Wohn(t)räume

te l l b s e b s n u i Jetzt be

ar.

Kleine Kosten – große Leistung. Ein Paket, das so flexibel ist, wie der neue up!: Das up!grade Paket* mit kleinen Finanzierungsraten, kleinen Versicherungsprämien und kleinen Wartungsbeiträgen. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns im Autohaus oder unter www.volkswagen.de. Q Entdecken Sie die

„Vielfalt“

in unserer Ausstellung in Dirlewang.

Klein ist groß. Der neue up!

Q Wir freuen uns auf Ihren Besuch! * Das up!grade Paket besteht aus: einem Finanzierungsangebot der Volkswagen Bank GmbH, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen; Versicherungsleistungen gemäß Bedingungen der Allianz Versicherungs-AG sowie dem Angebot Wartung und Inspektion der Volkswagen Leasing GmbH. Es gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für Laufzeiten von 12-48 Monaten. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns im Autohaus oder unter www.volkswagen.de.

Ihre Autohäuser www.autohaus-seitz.de

Volkswagen Zentrum Kempten 0 831 / 704 92-0 Seitz Memmingen 08331 / 92 00-10 Seitz Sonthofen 08321 / 66 56-0 Seitz Lindau 08382 / 70 55-0 Seitz Isny1 07562 / 976 56-0 Seitz Leutkirch1 07561 / 98 58-0

Seitz Immenstadt1 08323 / 965 37-0 Seitz Obergünzburg1 08372 / 92 17-0 Seitz Wangen 07522 / 97 60-0 Weber+Seitz Lindenberg1 08381 / 92 77-0 1

Volkswagen Agentur für Volkswagen Zentrum Kempten

Q

Ihr Hersteller

im „Allgäu“

ADLER FERTIGPARKETT ALLGÄUER STR. 26

QD-87742 DIRLEWANG

QTELEFON: 08267-9695-0

Q

FAX: 08267-579

Q

www.adlerparkett.com


6– 2011 ––––––

AllgäuerWirtschaftsmagazin

Allgäuer

6 _ 2011

Wirtschaftsmagazin

Für präzise Verbindungen: Technologiegrenzen überschreiten, Schnittstellen beherrschen. Swoboda ist ein technologieorientiertes Unternehmen, das forscht, entwickelt und produziert: Mit einer hochmodernen Fertigung, mit leidenschaftlichen Ingenieuren und engagierten Mitarbeitern in allen Bereichen, mit dem Wissen um die Anforderungen unserer Kunden aus der Automobilindustrie weltweit. Swoboda wurde als Partner von seinen Kunden mehrfach als „Lieferant des Jahres“ ausgezeichnet.

Wir sind innovativ. Unsere Produkte unterstützen die Automobilindustrie in ihrem Kernanliegen, Komfort, Sicherheit, Energieeinsparungen und Umweltemissionen zu verbessern. Unsere Lösungen finden sich an der Nahtstelle zwischen elektronischen Bauteilen und dem Automobil.

Weitere Informationen über uns erhalten Sie unter: www.swoboda.de Bewerbungen erwünscht unter: bewerbungen@swoboda.de Swoboda KG, 87487 Wiggensbach / Allgäu Tel. +49 (0)8370 910-0

• Wirtschaft • Branchen-News • Sport und Freizeit

Ob als Gehäuse oder Trägerbauteil: Produkte von Swoboda schützen die Elektronik vor Umwelteinflüssen wie Erschütterungen, Hitze, Wasser, Öl und Staub und sorgen für stabile Kontakte und Anschlüsse.

www.swoboda.de

4,90 €

Allgäuer Wirtschaftsmagazin Dezember 11  

Allgäuer Wirtschaftsmagazin Dezember 11

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you