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Ausgabe 26 Juli 2013

Glonner Blickpunkte

Wir wünschen Ihnen schöne Sommerferien! 1


Impressum Glonner Blickpunkte Herausgeber: Verantwortlich: Redaktion: Layout: Fotos und Bilder: Bankverbindung:

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Nr. 26 / Juli 2013 CSU Glonn, Frauen Union, Junge Union, www.csu-glonn.de Alexander Senn, Preysing Str. 40, 85625 Glonn M. Deprée, J. Oswald, R. Gerer, J. Lehmann Klaus Kolbeck CSU, Privat, diverse Quellen aus dem Internet Auflage 2.100 Stück Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben stets die Meinung des Verfassers und nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Kto.Nr. 30376, BLZ 701 694 50 (Raiffeisen-Volksbank Ebersberg)


Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, ich freue mich, dass Sie unsere Blickpunkte so zahlreich lesen, und möchte mich für Ihre ermutigenden Worte und Vorschläge herzlich bedanken. Für Ihre Unterstützung für den Landratswahlkampf von Robert Niedergesäß zum Landrat ein herzliches „Vergelts Gott“! Dieses Jahr 2013 ist von sehr vielen emotionalen Ereignissen und wichtigen Entscheidungen in Glonn und in der Landes- und Bundespolitik geprägt. Ein Superwahljahr der Landes- und Bundespolitik und ein Jahr der wegweisenden Entscheidungen für die Zukunft Glonns. Ich finde es sehr wichtig, dass die Bürger einen umfassenden Einblick in die weitreichenden Folgen einer finanziellen Belastung durch langfristige Investitionen bekommen und freue mich sehr, dass es so viel Engagment bezüglich der Erhaltung eines Schwimmbades gibt. Dennoch finde ich es schon sehr befremdlich, wenn unser Bürgermeister bei der Landratsstichwahl einen Infostand der Wasserwacht vor dem Wahllokal zulässt, der vom Charakter her kein Infostand war, sondern von den meisten Wählern auf dem Weg zum oder vom Wahllokal mehr als Belästigung, denn als Informationsquelle empfunden wurde. Es freut mich sehr, dass endlich ein Termin für den Bürgerentscheid gefunden wurde. Etwas merkwürdig kommt mir in diesem Zusammenhang die Haltung unseres Bürgermeister vor, der vor nicht einmal vier Monaten sich in den Lokalzeitungen („Was Glonn bewegt“) vehement gegen unterschiedliche Termine für Landtags-und Bundestagswahl ausgesprochen hat, mit dem Argument der Wahlbeteiligung und der Kosten. Ich bin mir sicher, dass durch die Zusammenlegung des Bürgerentscheids mit der Bundestagswahl und durch die damit zu erwartende wesentlich höhere Wahlbeteiligung auch ein repräsentativeres Ergebnis entstehen wird.

Wie schon in meiner Einleitung angesprochen, befinden wir uns in einem Superwahljahr mit vielen richtungsweisenden Entscheidungen. Die Blickpunkte sollten vor allem eine kommunalpolitische Information bringen, dennoch finde ich es auch wichtig, Ihnen schon jetzt mit einem Kurzprofil unsere Kandidaten für die anstehenden überregionalen Wahlen vorzustellen. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, die Kandidaten selbst kennen zu lernen. Veranstaltungshinweise finden Sie auf unserer Homepage unter: www.csu-glonn.de. Nach den Entscheidungen im September geht es in großen Schritten zum nächsten politischen Höhepunkt in Glonn: Im nächsten März stehen die Bürgermeister- und Gemeideratswahlen an! Im Herbst werden die Mitglieder der CSU in einer Nominierungsversammlung den/die Kandidaten für das Bürgermeister- und Gemeinderatsamt wählen. Die CSU-Vorstandschaft wird hierzu einige Kandidaten vorschlagen. Ich würde mich freuen , wenn auch Sie politisch aktiv mitwirken würden und uns Ihre Wünsche, Anregungen und Vorschläge übermitteln. Nur so können wir auch wirklich allen gerecht werden. Sollten Sie auch aktiv eine Mitarbeit oder/und Mitgliedschaft anstreben, können Sie uns den unter www.csu-glonn.de oder in den Blickpunkten befindlichen Mitgliedsantrag zukommen lassen. Ich wünsche Ihnen allen schöne Sommerferien

Mit besten Grüßen Ihr Alexander Senn

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Notizen aus dem Gemeinderat WSV Sport- und Vereinszentrum In der Sitzung am 26.03.2013 beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem Antrag des WSV Glonn auf Bezuschussung eines Sport- und Vereinszentrums. Das Anliegen des Vereins ist es, an der Haslacher. Straße - oberhalb des neuen Bauhofgeländes - ein Sportzentrum zu errichten. Hierfür wurde von der Gemeinde ein Grundstück erworben, das ursprünglich per Erbpachtvertrag dem WSV verpachtet werden sollte. Da die Finanzierung dem WSV, ohne Eigentümer des Grundstücks zu sein, nicht möglich war, hat sich der Gemeinderat in einer nichtöffentlichen Sitzung entschlossen, das Grundstück an den WSV zu veräußern. Der Kaufpreis in Höhe von 70.000 Euro für das Grundstück wird dem Verein durch einen Zuschuss der Gemeinde wieder erstattet. Zudem stellte der WSV für weitere Maßnahmen einen Zuschussantrag, dessen Höhe sich - inklusive Kosten für Grundstück und Herstellungsbeiträgen für Wasser und Abwasser - auf insgesamt 275.000,00 Euro belaufen. Dem wurde in der gut besuchten Sitzung am 26.03.2013 in der Schulaula mit 14 zu 2 Stimmen zugestimmt.

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Ausweisung des Baugebietes nördlich der Rotter Straße Wie durch die regionale Presse bereits bekannt gegeben, wird durch die Gemeinde Glonn ein weiteres Baugebiet an der Rotter Straße, ortsauswärts Richtung Wetterling auf dem Grundstück zwischen Glonn und Mecking, ausgewiesen. Der Bebauungsplan sieht für diese Fläche Bauparzellen für 10 Einfamilienhäuser und 6 Doppelhaushälften vor. Diskutiert wurde in der Sitzung im März, ob der notwendige Lärmschutz eine Höhe von 3 Metern betragen muss. Große Zustimmung fand eine mögliche Bauvariante einer Lärmschutzwand mit Holzelementen, die durch Glaselemente unterbrochen werden und dadurch zu einer optischen Aufwertung führen. Der ursprünglich angedachte Bebauungsplan (siehe unten) sah ein weiteres Einfamilienhaus am nordwestlichen Ende vor. Aufgrund des Antrags von Fraktionssprecher Georg Raig wurde entschieden, diese Parzelle durch eine öffentliche Grünfläche mit Kinderspielplatz zu ersetzen.


Teilflächennutzungsplan für Windkraftanlagen Der Landkreis Ebersberg möchte zur Vermeidung eines „Wildwuchses“ durch Windräder einen sogenannten Teilflächennutzungsplan erstellen. Zudem soll dieser Plan eine zu „ortsnahen“ Bau dieser Windkraftanlagen verhindern. Ohne einen Teilfächennutzungsplan für Windkraftanlagen könnte deren Errichtung kaum beeinflusst werden, da diese als privilegierte Bauvorhaben gelten. Die Gemeinde Glonn stimmte als eine der ersten Gemeinden einstimmig dem Aufstellungsbeschluss zu. In diesem Teilflächennutzungsplan werden sogenannte Konzentrationsflächen durch strenge Ausschlusskriterien ( z. B Schutz der Bevölkerung vor Lärm, Natur-

schutzflächen) ausgewiesen. Der Plan sieht in der Gemeinde Glonn einzig mögliche Flächen zwischen Schlacht und Oberpframmern, Schlacht und Adling und zwischen Hafelsberg und Piusheim vor. Bis der Teilflächennutzungsplan jedoch rechtlich beschlossen ist, werden vorerst noch viele Stellungnahmen von Behörden und der Öffentlichkeit angehört und abgewogen. Außerdem muss im gegebenen Fall erst der Grundeigentümer eine Bebauung zulassen und ein Investor gefunden werden. Fraglich bleibt, wie sinnvoll teure Windräder unter Berücksichtigung der Windverhältnisse unserer Gegend sind und wie harmonisch sich diese in unsere ländlich geprägte Landschaft einfügen.

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RATSBEGEHREN zum HALLENBAD Warum hat die CSU den Antrag gestellt? Informationen zum Ablauf von Anfang an auf einem gemeinsamen Wahltermin zusammen mit einer anderen Wahl, um eine möglichst hohe Wahlbeteiligung der Glonner Bürger zu bekommen. Dazu wurde uns der Vorwurf gemacht, dass wir eine hohe Wahlbeteiligung nur wegen der höheren Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung wollen. Dies sehen wir nicht so, da ja das Schwimmbad für die Glonner kein abstraktes Thema ist, sondern praktisch allen durch persönliche Nutzung oder über Familienangehörige bekannt ist. Zudem wird im Falle einer Sanierung für den Unterhalt des Hallenbades auch das „Geld aller Glonner“ verwendet. Als weiterer Punkt sei noch angemerkt, dass für die Sanierung ein Teil der Wiese südlich der Schule verkauft werden soll. Hierzu gab es vor. ca. 10 Jahren einen Bürgerentscheid der gegen den Verkauf war.

Nach langen Diskussionen unter den CSU Gemeinderäten bezüglich der anstehenden Hallenbadsanierung und deren Kosten und unter dem Eindruck der Bürgerreaktionen auf „Stuttgart 21“ oder „3. Startbahn“ am Flughafen München, kamen wir zum Entschluss, die Glonner Bürger über die Sanierung des Hallenbades selbst entscheiden zu lassen. Wir wollen uns damit nicht vorwerfen lassen, diese wichtige Entscheidung zu fällen, bevor die Mehrheit der Bürger dies mitbekommt. Auch weil sich in diesem Jahr aufgrund der ohnehin stattfindenden Wahlen eine einfache und für die Bürger bequeme Möglichkeit zur Durchführung eines Bürgerentscheides bietet. Daher haben wir im März einen Antrag zur Durchführung eines Bürgerentscheides (Ratsbegehren) gestellt und darin die von uns ermittelten Kosten, mögliche Wahltermine (Landtags- oder Bundestagswahl) sowie eine mögliche Fragestellung genannt. Des weiteren sollten die im Antrag von der Verwaltung genannten Zahlen und die Rechtmäßigkeit der Fragestellung überprüft bzw. rechtlich korrekte Fragestellungen vorgeschlagenen werden. Da die Fragestellung im schriftlichen Antrag rechtlich nicht in Ordnung war, und als wir dies erfahren haben (1 Woche vor der Gemeinderatssitzung), die Frist zur Änderung abgelaufen war, wurde über den Antrag nicht wie üblich als ganzes abgestimmt, sondern nur über die Frage ob es einen Bürgerentscheid geben soll oder nicht. Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen.

Wie wird die Zusammenlegung von Bürgerentscheiden mit anderen Wahlen generell bewertet? Unabhängig von unserer Meinung wird auch von „mehr Demokratie“ oder „Bürgerbegehren.de“ empfohlen, Bürgerentscheide mit anderen Wahlterminen zu kombinieren, sofern dies rechtlich möglich ist. Ebenso wurden unseres Wissens auch bei den anstehenden Bürgermeisterwahlen in Vaterstetten und Aßling nie andere Wahltermine diskutiert als die im September. Daher gab es für uns auch keinen Grund von einem der genannten Wahlterminen abzuweichen.

Warum waren mehrere Gemeinderatssitzungen notwendig? Bei der Fragestellung und insbesondere der Terminfindung gab es unterschiedliche Meinungen. Vor allem die SPD-Fraktion wollte einen möglichst baldigen und somit an einem gesonderten Wahltermin stattfindenden Bürgerentscheid. Wir bestanden

Die Begründung der SPD, „man könne die Sicherheit und den Weiterbetrieb des Bades bis zu dem späteren Wahltermin nicht garantieren“, können wir so nicht nachvollziehen. Zum einen gilt dies seit längerem (uns wurde bereits vor Jahren gesagt, dass wir Probleme mit den Wasserwerten bekommen könnten und dann das Bad vorü-

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bergehend schließen müssten) und zum anderen sind ein „par Wochen“ kein Argument bei einer Entscheidung mit Auswirkungen für Jahrzehnte. Für uns ist auch unklar, warum uns deshalb vorgeworfen wurde, dass wir nicht kompromissbereit wären. Die SPD wollte bis zuletzt diesen Wahltermin partout nicht. Aufgrund der Patt-Situationen bei den Abstimmungen (und dadurch der Verzögerung der Terminentscheidung) wäre bei einer erneuten Abstimmung im Juli aus organisatorischen Gründen und unter Berücksichtigung der Sommerferien auch aus Sicht der SPD Fraktion ohnehin kein anderer Termin möglich gewesen, ohne sich in den Argumenten zu widersprechen. Somit sehen wir zu diesem Punkt die „Flexibilität“ oder „Kompromissbereitschaft“ der Fraktionen im Gemeinderat auf gleichem Niveau. Ziel des Bürgerentscheides: Unser Ziel bei dem Bürgerentscheid ist eine bewusste Entscheidung der Glonner Bürger für oder gegen eine Sanierung - nicht mehr und nicht weniger. Dazu ist es notwendig, die Vorund Nachteile zu kennen. Hierzu haben wir die Kosten im März ermittelt, welche sicherlich einige Gemeinderäte überrascht haben, die aber nicht angezweifelt oder widerlegt wurden. Nachdem sich zwischenzeitlich herausgestellt hat, dass es möglich ist, das Betriebsmodell des Hallenbades zu ändern und dadurch das Hallenbad zu Netto-Kosten sanieren zu können, passen die Zahlen von März

natürlich nicht zum alternativen Betriebsmodell. Wie bei dem neuen Betriebsmodell die zukünftigen jährlichen Unterhaltskosten aussehen werden, war in der Gemeinderatssitzung Anfang Juni noch nicht bekannt. Wir bitten die Glonner Bürger sich zum Thema Hallenbadsanierung zu informieren und am 22.9.13 beim Bürgerentscheid (zusammen mit der Bundestagswahl) Ihre Stimme abzugeben. Bedenken Sie dabei auch die Tragweite Ihrer Entscheidung.

In einem weiteren Artikel zur Hallenbadsanierung haben wir versucht Ihnen wichtige Informationen zum Thema Hallenbad zusammenzustellen. CSU Fraktion

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AUSWIRKUNGEN DES RATSBEGEHRENS ZUM HALLENBAD Am 22.9.2013 findet zusammen mit der Bundestagswahl ein Bürgerentscheid über die Sanierung des Glonner Hallenbades statt. Damit haben Sie die Möglichkeit, einen direkten Einfluss auf eine sehr wichtige Entscheidung für Glonn zu nehmen. Wir bitten Sie, sich Ihre Entscheidung gründlich zu überlegen. Es gibt keine Verpflichtung für die Gemeinde das Hallenbad zu sanieren oder nicht zu sanieren. Sie haben also die Wahl. Sollte die Mehrheit gegen die Sanierung stimmen, so wird das Hallenbad geschlossen werden. Im Gemeinderat hat die CSU-Fraktion den Antrag zur Durchführung eines Bürgerentscheides gestellt, da die Sanierung und der Unterhalt des Hallenbades einen sehr großen Anteil der in Glonn „frei verfügbaren“ Mittel beansprucht und letztendlich die Gemeinde jeden Euro nur einmal ausgeben kann. In Summe wird für eine Sanierung und den Unterhalt des Hallenbades für 30 Jahre ein höherer Betrag notwendig sein, als die aktuelle Gesamtverschuldung der Gemeinde beträgt. Nachdem in diesem Jahr zudem ohnehin Wahlen sind, kann der Bürgerentscheid damit verbunden werden und es muss niemand einen zusätzlichen Wahltermin wahrnehmen. Zudem wollten wir uns nicht vorwerfen, lassen eine für Glonn so grundsätzliche Entscheidung innerhalb weniger Wochen/Monate im „stillen Kämmerlein“ zu treffen. Ohne diesen Antrag wäre das Thema entschieden worden bevor die Mehrheit dies mitbekommen hätte. In diesem Artikel wollen wir Ihnen die aus unserer Sicht wichtigsten Argumente nennen – soweit uns diese bekannt sind. Punkte welche für die Sanierung des Glonner Hallenbades sprechen: • Nach einer Sanierung kann das Hallenbad für weitere ca. 30 Jahre genutzt werden. • Ein Hallenbad am Ort fördert das Schwimmen und ermöglicht eine einfache und kostengünstige Nutzung durch die Bürger • Das Hallenbad steht auch weiterhin für den Schulsport zur Verfügung. • Das Hallenbad ist für die Wasserwacht sehr wichtig (z.B. für die Ausbildung, für Schwimmkurse, und Übungen/Vorbereitung zur Schwimmaufsicht am Kastensee) • Das Hallenbad wird von Schwimmschulen genutzt (z.B. Schwimmkurse) • Das Hallenbad kann durch die Bürger und Vereine kostengünstig genutzt werden • Glonn hat seit über 40 Jahren ein Hallenbad und ein Hallenbad bereichert den Ort. • Nach einer Sanierung reduziert sich das jährliche 8

Defizit gemäß der Kostenschätzung der Fa. Wach um ca. 40.000.-€ im Vergleich zu den letzten Jahren. Wirtschaftlicher Aspekt welcher gegen eine Sanierung des Hallenbades spricht: • Das jährliche betriebliche Defizit betrug in den Jahren 2010 bis 2012 im Schnitt ca. 160.000.-€. Davon entfielen auf den Markt Glonn jährlich ca. 140.000.-€. Angefallene Instandhaltungskosten sind bei den Zahlen nicht berücksichtigt. • Die Sanierung wird nach der günstigeren vorliegenden Kostenschätzung ca. 1,3 Mio. € kosten (Betrag welcher im Haushalt eingestellt wurde). Diese Sanierungsvariante würde wohl ausgewählt werden. • Nach einer Sanierung wird sich das jährliche Defizit bei der günstigeren Prognose um ca. 40.000.€ verringern. Somit betrüge das jährliche Defizit noch ca. 120.000.- €, wovon auf den Markt Glonn jährlich ca. 100.000.- € entfallen würden. Dies unter der Annahme, dass sich die Kostenaufteilung nicht ändert, oder dass sich bei einer Änderung des Betriebsmodells die Zahlen nicht grundsätzlich verändern. Genaue Informationen hierzu lagen uns Anfang Juli nicht vor. Finanzierung: Im Falle einer Sanierung soll dies zu einem Teil aus dem Haushalt und zum anderen Teil durch einen Verkauf von ca. 1900 qm Grund (geschätzte Einnahmen ca. 700.000.-€) zwischen der evangelischen Kirche und dem Sportplatz finanziert werden. Von dem im Gemeindebesitz befindlichen 11.000qm Grund der Wiese an der Geschwister-Scholl-Straße ist dies der nach aktuellem Stand bebaubare Teil des Grundstücks. Der Rest kann aufgrund der Hochwasserproblematik aktuell nicht bebaut werden. Die Finanzierung des jährlichen Defizits von ca. 100.000.€ soll jeweils aus dem Gemeindehaushalt erfolgen. In Summe ergeben sich über den Nutzungszeitraum von ca. 30 Jahren mehr als 4 Millionen. Euro, welche für eine Sanierung und den anschließenden Betrieb des Hallenbades aufgewendet werden müssen. Die Kosten für das Hallenbad sind bei weitem nicht die größten Ausgaben der Gemeinde (z.B. wird für Kinderkrippe, Kindergarten und Hort ein Vielfaches ausgegeben), sind aber der wohl größte Posten unter den sogenannten „freiwilligen“ Leistungen. Nutzung: Genutzt wurde das Hallenbad in den letzten Jahren von jährlich rund 16.000 Badegästen (jeder Besuch wird als 1 Badegast gewertet), welche sich


zu jeweils ca. 1/3 aus Schülern (Schulsport), öffentlichem Badebetrieb und externen Gästen (z.B. Schwimmschulen, geschlossene Gruppen) zusammensetzen. Aus welchen Gemeinden die Badegäste kommen, ist nicht bekannt, aber sicherlich wird die große Mehrheit in Glonn ansässig sein. Wir haben obige Informationen nach bestem Wissen zusammengestellt und hoffen, keinen wichtigen Punkt vergessen zu haben. Sollte etwas unklar sein oder sollten Sie Fragen haben, so sind wir gerne bereit, Ihnen diese zu beantworten. Die Fragestellung des Bürgerentscheides lautet:

„Sind Sie für die Sanierung des Glonner Hallenbades, auch wenn dadurch künftig möglicherweise Einschränkungen in der finanziellen Gestaltungsfreiheit des Marktes Glonn entstehen?“

Wenn Sie für „ja“ stimmen so sind Sie für die Sanierung des Hallenbades – stimmen Sie für „nein“ so sind Sie gegen die Sanierung. Der Teil der Frage nach dem Komma soll darauf hinweisen, dass die Gemeinde jeden Euro nur einmal ausgeben kann. Das Geld, welches für das Hallenbad ausgegeben wird, steht für andere Wünsche dann nicht mehr zur Verfügung. Wie anfangs erwähnt, bitten wir Sie, sich Ihre persönliche Entscheidung gründlich zu überlegen und Ihre Stimme bei diesem Bürgerentscheid abzuge-

ben. Eine hohe Wahlbeteiligung und ein klares Ergebnis wären wünschenswert. Insbesondere sollte sich im Falle einer Mehrheit für die Sanierung auch die „Verpflichtung“ ergeben, das Hallenbad dauerhaft zu betreiben, auch wenn sich die Einnahmesituation der Gemeinde gegenüber der aktuellen Situation verschlechtert (momentan sind die Einnahmen für Glonner Verhältnisse gut). Sollte die Mehrheit gegen die Sanierung stimmen, so muss das Hallenbad geschlossen werden. Zur weiteren Nutzung der Räume gibt es noch keine Planungen. Von dem Büro Wach wurde für einen Umbau zu einem Gymnastik und/oder Kraftraum eine Kostenschätzung von 400.000.-€ netto und im Falle eines Umbaus in einen Lagerraum, eine Kostenschätzung von 185.000.-€ netto abgeben. Die genannten Umbaukosten erscheinen uns hoch. Allerdings können diese von uns nicht bewertet werden, da wir keinerlei Angaben haben wie die Umgestaltung aussehen soll, bzw. was darin enthalten ist. Aus unserer Sicht bietet sich eine sportliche Nutzung (z.B. Gymnastikraum) an. Dies schafft Nutzungsmöglichkeiten in einem anderen Bereich für Glonner Bürger. Die Unterhaltskosten einer derartigen Nutzung sind wesentlich niedriger als die eines Hallenbades. CSU Fraktion

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Vorstellung von Dr. Andreas Lenz Liebe Glonner Bürgerinnen und Bürger, bei der Bundestagswahl am 22. September gehe ich als Direktkandidat der CSU für den Wahlkreis Erding-Ebersberg ins Rennen. Der Einsatz für unsere Heimatregion im Deutschen Bundestag wäre für mich eine Ehre und eine Aufgabe, der ich mich mit ganzem Herzen widmen möchte. Vor allem will ich nah dran sein an den Bürgerinnen und Bürgern und Ihre Anregungen, Sorgen und Anliegen als junger Kandidat engagiert in Berlin vertreten. Ich bin 1981 in Ebersberg geboren und wohne und lebe in Frauenneuharting. Bis heute helfe ich dort in der elterlichen Landwirtschaft mit. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann und der berufsbegleitenden Weiterbildung zum Bankfachwirt habe ich Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Rosenheim studiert und später an der LudwigMaximilians-Universität München meine Doktorarbeit geschrieben. Arbeitserfahrung konnte ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU, bei der Allianz sowie aktuell als Berater bei der Unternehmensberatung RGE – Rolvering, Germann & Effing in München sammeln. Politisches Engagement ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Viele Jahre habe ich die Junge Union Aßling-Emmering-Frauenneuharting geführt, seit 2005 bin ich stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union im Landkreis Ebersberg. 2009 wurde ich Vorsitzender der CSU in Frauenneuharting, in diesem Jahr stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender. 2008 wurde ich Kreisrat und bringe mich schwerpunktmäßig im Ausschuss für Familie, Soziales, Schulsachaufwand, Sport und Kultur ein. Ich schätze das Vereinsleben und bin unter anderem

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Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Frauenneuharting, im Burschenverein Jakobneuharting sowie im Trachtenverein Emmering. Die unterschiedlichen Perspektiven, die ich im Laufe meines bisherigen persönlichen und beruflichen Werdegangs kennengelernt habe, wie auch meine Erfahrungen aus vielen Jahren politischen und gesellschaftlichen Engagements möchte ich für meine künftige parlamentarische Arbeit nutzen. Gerade für eine vielfältige und dynamische Region wie unsere Heimat hat die Bundespolitik erhebliche Bedeutung. Entscheidungen zu Arbeitsmarkt, Familienpolitik, Schuldenkrise, Energiewende oder Verkehrsprojekten wirken sich konkret vor Ort aus. Die Bundestagswahl ist auch eine Richtungsentscheidung für unser Land und für jeden Einzelnen. Es geht darum, den Euro als starke und stabile Währung zu erhalten, sichere und gut bezahlte Arbeit für alle zu erreichen, Mittelstand, Handwerk und Familien zu entlasten. Dafür steht die CSU, dafür steht Bundeskanzlerin Angela Merkel und dafür stehe ich persönlich. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen und hoffe auf Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen!

Ihr Andreas Lenz


Vorstellung von Thomas Huber Liebe Glonner Bürgerinnen und Bürger, am 15. September 2013 finden in Bayern Landtagswahlen statt. Im Februar diesen Jahres wurde ich von den CSU-Delegierten mit knapp 95% zum Landtagskandidaten für den Stimmkreis Ebersberg gewählt. Ich möchte Ihnen hier meine Leitlinien und Positionen für meine zukünftige politische Arbeit vorstellen. Der politische Anstand muss wieder ganz oben auf die Werteskala gesetzt werden. Vorkommnisse wie die sog. „Verwandtenaffäre“ im Bayerischen Landtag darf es künftig nicht mehr geben. Christa Stewens, die neue Fraktionsvorsitzende, geht derzeit aktiv und vor allem tatkräftig die Probleme mit ihrer über Fraktionen hinweg geschätzten Art an: freundlich, klug, konsequent. Ich werde diesen Kurs weiter unterstützen, denn Politik und vor allem die aktiven Politiker sollen nicht nur Vorbild, sondern auch mit dem vom Bürger geschenkten Vertrauen verantwortungsvoll umgehen. Seit ich politisch aktiv bin, haben mich stets zwei Ziele begleitet: erstens der aktive Einsatz für unsere Heimat und zweitens Sprachrohr der hier lebenden Bürger zu sein. Heimat bedeutet für mich Verbundenheit und Miteinander. Wir dürfen uns in unserem Landkreis Ebersberg nicht in einen Ost-, Süd-, West- und Nordteil auseinander dividieren lassen. Wir gehören zusammen und unser Ebersberger Forst trennt uns nicht, er verbindet uns. Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass dementsprechend mein Logo ein Eber ziert. Dieses Tier behauptet sich erfolgreich, setzt auf Gemeinschaft, ist clever und friedliebend, solange es nicht gereizt wird - die Parallelen zur CSU sind unverkennbar. In „meinem“ Landkreis bin ich durch und durch verwurzelt. Hier bin ich 1972 geboren und aufgewachsen, hier habe ich 1999 meine Frau Elli geheiratet und hier ist unser Sohn 2002 zur Welt gekommen. Gemeinsam leben wir in einer Doppelhaushälfte in Grafing. Zu unserer Familie gehören auch unser Hund „Liesl“ sowie ein Hase. Hier habe ich schon als 14-Jähriger in einer Bäckerei und in einer Schreinerei Berufspraktika gemacht. Mit meinem Werdegang bin ich selbst ein Beispiel für die Durchlässigkeit unseres dreigliedrigen und differenzierten Schulsystems und die damit verbundenen Chancen. Nach dem Quali habe ich eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten

im Grafinger Rathaus absolviert und berufsbegleitend sowohl den Mittleren Bildungsabschluss als auch die Fachhochschulreife erworben; es folgte die Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt. Daran schlossen sich - wiederum berufsbegleitend - das Studium zum „Dipl.-Betriebsökonom“ am St. Galler Management Institut und ein internationales Masterstudium zum „MBA“ an der Paris-Lodron-Universität mit Auslandsaufenthalten u.a. in Wien, Bozen, Brüssel und den USA an. Lernen und büffeln war angesagt, aber ich bin dankbar, dass mir diese Chancen geboten wurden. Heute bin ich leitender Angestellter im Landesverband des Bayerischen Roten Kreuzes und für den Bereich „Bildung und Personalentwicklung“ verantwortlich. Neben meinem parteipolitischen Engagement in verschiedenen Ebenen bin ich seit 17 Jahren ehrenamtlich als Stadtrat, Kreisrat und Bezirksrat für meine Heimat tätig und unterstütze einige Fördervereine im Landkreis. Mit Fleisch und Blut identifiziere ich mich mit unserem Vereinsleben. Schon als Kind habe ich bei den Atteltaler Trachtlern das „Schuhplattln“ gelernt, der Freiwilligen Feuerwehr gehöre ich seit 25 Jahren an und im TSV Grafing sowie beim RSC Elkofen bin ich seit Kindes- und Jugendbeinen aktiv. Mein nächstes Ziel: Landtagsabgeordneter im Bayerischen Landtag, um für Sie und unseren Landkreis das Bestmögliche, zukunftsorientiert auf den Weg zu bringen. Familien, Mittelstand, Landwirtschaft, soziale Sicherheit, Brauchtum und der redliche Umgang mit den uns anvertrauten Steuergeldern liegen mir besonders am Herzen. Die grün-roten Pläne zur Vermögens-, Einkommens- und Erbschaftsteuer wären Gift für Mittelstand, Familien, Investitionen und Arbeitsplätze und ich erteile ihnen eine klare Absage. Wichtig ist mir dabei, die Bürger bestmöglich einzubinden, denn viele wissen mehr als nur einer. Gerne stehe ich Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung, sei es bei den Veranstaltungen in Ihrer Gemeinde oder in meiner Bürgersprechstunde. Schauen Sie doch einfach mal auf meine Homepage www. thomas-huber.info. Ich freue mich auf Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen, Ihr Thomas Huber 11


Vorstellung von Susanne Linhart Direktkandidatin für den Bezirkstag Liebe Glonner Bürgerinnen und Bürger, seit vielen Jahren bin ich in den unterschiedlichsten Funktionen und Ehrenämtern politisch tätig, als Stadträtin und Kreisrätin, als 2. Bürgermeisterin in Grafing, als Aufsichtsrätin der Kreisklinik Ebersberg und seit kurzem als Stiftungsrätin in unserem Seniorenhaus. Seit 30 Jahren lebe ich mit meinem Mann und unseren beiden Söhnen in Grafing und arbeite in der Tierarztpraxis meines Mannes mit. Daneben war ich immer im Vereinsleben aktiv.

Gemeinwesen. Seit Jahren engagiere ich mich bereits für viele dieser Themen. Ich sehe die Arbeit im Bezirkstag als Fortsetzung und Ergänzung meiner bisherigen kommunalpolitischen Tätigkeit und würde gerne meine Kompetenzen im Bezirkstag Oberbayern einbringen zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises. Ich bitte Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung und würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Stimme geben.

Für die Bezirkstagswahl am 15. September 2013 hat mich die Delegiertenversammlung der CSU als Kandidatin nominiert. Der Bezirk Oberbayern ist überörtlicher Sozialhilfeträger, verantwortlich für die Hilfe zur Pflege, für die psychiatrische und neurologische Versorgung und für Kultur- und Heimatpflege. Die Aufgaben des Bezirkes sind von hoher Bedeutung für unser

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Ihre Susanne Linhart


Vorstellung von Johann Schwaiger Bezirkstags Kandidat Liste 1 Platz 5 Liebe Glonner Bürgerinnen und Bürger, zunächst einige Stichpunkte zu meiner Person und zu meinem Werdegang, damit Sie sich ein Urteil über meine Kandidatur bilden können: Johann Schwaiger, 55 Jahre, liiert, 2 Kinder erlernter Beruf Konditormeister, bis 1997 führte ich eine Bäckerei-Konditorei Außer knapp 4 Jahren im Ausland ( Konditormeister in Australien ), lebe und wohne ich in Grafing. Als Kreishandwerksmeister des Landkreises Ebersberg habe ich viele Betätigungsfelder, ob politisch oder handwerklich: Kreisrat seit 2002 und dort Mitglied im Ausschuss für Familie, Soziales, Schulsachaufwand, Sport und Kultur, Vorsitzender des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft im Landkreis Ebersberg, Mitglied des Beirates der ABS (Jobcenter) im Landkreis Ebersberg, Kuratoriumsmitglied im Berufsbildungswerk St. Zeno, Kirchseeon, Regionalbeirat im Landkreis Ebersberg, Ehrenamtlicher Richter am Finanz-, Verwaltungs-, und Sozialgericht München. Ich bringe mich seit vielen Jahren ehrenamtlich in die Schulsozialarbeit mit ein.

Speziell aber liegt mir die Berufsorientierung an den Schulen am Herzen, – damit meine ich Mittelschulen und Realschulen, aber auch ganz besonders die Förderschulen. Mein Ziel ist es, allen jungen Menschen eine abgeschlossene Berufsausbildung mit der bestmöglichen Qualifikation auf den weiteren Lebensweg zu geben. Da auch der Oberbayerische Bezirk Träger von Förder- und Berufsschulen ist, würde ich gerne meine Erfahrung mit einbringen. Ich würde mich freuen, wenn Sie auch mir Ihre Stimme geben.

Ihr Johann Schwaiger

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Glonner Persönlichkeiten Vor 25 Jahr verstarb Josef Meßner gestorben am 9. Juni 1988 im Alter von 76 Jahren. Geboren wurde Josef Meßner am 13. Juli 1912 im „MalerMeßner-Anwesen“ am Marktplatz Nr. 4 (ehemals Nr. 24 ½) als Sohn von Josef Meßner und seiner Frau Therese, geb. Zitzlsberger. Der Vater hatte sich in einem Rückgebäude eine Schlosser-Werkstatt eingerichtet, seine Frau führte im Haus am Marktplatz (heute Versicherungs-Agentur Georg Raig) eine Krämerei mit Lebensmitteln, Textilien und „Kurzwaren“. Nach seiner Schulzeit begann der junge Josef eine Schlosserlehre bei seinem Vater. Später führte er selbst diese Werkstatt – seine Frau waltete im Geschäft am Marktplatz – bis er sie schließlich an seinen Sohn Peter weitergab. Inzwischen ist der Betrieb in einer neuen, geräumigeren Werkstatt in Schlacht angesiedelt. Als 1927 in Glonn ein „Spiel- und Sportverein“ (zusammen mit dem TV Glonn, Vorgänger des ASV) gegründet wurde, der sich besonders dem Fußballsport widmete, war Josef Meßner – er war gerade 17 Jahre alt – von Anfang an mit Begeisterung dabei. Bald stellte sich heraus, dass er sich besonders als Torwart bewährte; wegen seiner schlanken Gestalt und seiner flinken Beweglichkeit wurde er von den Gegnern voller Respekt „Die Spinne“ genannt. Nach Ausbruch des 2. Weltkriegs wurde er zur Wehrmacht eingezogen – nach Mittenwald zu den Gebirgsjägern. Nach verschiedenen Einsätzen kam er im Februar 1944 an die Ostfront nach Rußland.

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Erst vier Jahre nach Kriegsende, im September 1949, konnte er in seine Heimat zurückkehren. 1944, noch während des Krieges und vor dem Rußland-Einsatz, hatte er die Ehe mit Johanna Promberger aus Tuntenhausen geschlossen. Aus der Ehe gingen zwei Kinder, Tochter Berta, geb. 1944, und Sohn Peter, geb. 1950, hervor. Vielen Glonnern ist Josef Meßner wohl besonders wegen seiner musikalischen Fähigkeiten und Begeisterung in gutem Gedächtnis. Schon mit 12 Jahren lernte er das Spiel auf der Geige. Sein Musiklehrer war der weitum bekannte und geschätzte Musikmeister Ferry Faßrainer, der mit seiner Kapelle bei vielen Konzerten, Festzügen, Hochzeiten die Menschen erfreute. Josef Meßner wuchs sehr schnell in diese Musikbegeisterung hinein. Mit 17 Jahren ging er an das Musik-Konservatorium in München, vermittelt durch Prof. Bialas, der das musikalische Talent des jungen Mannes erkannte und förderte. Im späteren Chor- und Orchesterverein war Josef Meßner bald eine unersetzlich Kraft. 60 Jahre wirkte er mit seinem Geigenspiel mit und bereicherte die musikalischen Aufführungen in Konzert- und Festsälen (u.a. Neuwirts-Saal) oder auf der Kirchenempore, wo er bei vielen Festmessen (u.a. Krönungsmesse) in hohem Maße zum guten Klang beitrug. Josef Meßner hat das musikalische, aber auch das gesellschaftliche Leben in Glonn erheblich mitgeprägt und bereichert.

Rudolf Gerer


Eisenbahn: Glonn – Aibling Am 27. Mai 1894 wurde die Lokalbahn Grafing-Glonn eröffnet. Posthalter Wolfgang Wagner, der auch Reichsund Landtagsabgeordneter war, war die treibende Kraft für die Entstehung dieser Linie. Am 26. Mai 1892 wurde das Bauvorhaben durch Prinzregent Luitpold „allerhöchst“ genehmigt. Ein maßgebendes Argument für dieses Bauwerk war die im Ebersberger Forst grassierende Nonnenplage, die auch den südlichen Landkreis erreichen könnte, obwohl dessen Waldbestände gegenüber dem Ebersberger Forst einen wesentlich höheren Laubwaldanteil hatten. Wie es in einer Darstellung von Robert Braun heißt, hatte der Posthalter in seinem Antrag den „Teufel an die Wand gemalt“ um die Genehmigung seines Antrages zu erreichen.

die bestimmten Vertrauensmänner sollen eine Audienz beim zuständigen Staatsminister beantragen. Glonns Bürgermeister Türk war einer dieser Deputierten. Ein Plan von 1896 gibt uns über den Streckenverlauf Aufschluss. Den Glonner Bahnhof hätte man westlich der Anwesen „Bäck“ (Winhart) und „Huberbauer“ (Winhart-Zuhaus) verlassen. Über das heutige Schulgelände und über den späteren Klostergarten wäre man südlich des Kupferbachtales nach der Furtmühle ins Glonntal eingeschwenkt. Auf der Höhe des heutigen Piusheim hätte die Gemeinde Baiern ihren Bahnhof erhalten. Holzham, Innerthann, Beyharting, Maxlrain und Mitraching sollten ebenfalls Stationen bis zum Endpunkt Aibling werden. Über ein nächstes Lebenszeichen dieses Bahnprojektes berichtet uns der Gesamtgemeindebeschluss vom 12. Nov. 1899. Von 177 Wahlberechtigten sind diesmal 120 erschienen. Bürgermeister Türk berichtete über das, was bisher geschehen ist. Einstimmig wurde dann beschlossen: eine Finanzierung des Grunderwerbs auf Gemeindegebiet (12 Tagwerk), werde abgelehnt. Man biete stattdessen einen Fixbetrag von 6000 Mark. Die Begründung: Man habe aus der Grundfinanzierung der Strecke Grafing –Glonn noch 25000 Mark Schulden. Man sei ja bereits Endstation, einer Verlängerung aber sehe man gleichwohl freundlichst entgegen. Vielleicht hatte man auch Bedenken, dass der aufkommende Fremdenverkehr über Glonn hinaus liegende Ziele anfahre.

Die Gemeinde Glonn übernahm für den Glonner Teil, laut einstimmigem Gesamtgemeinderatsbeschluss vom 4. Sept. 1892, die Kosten für die Grundstücksabtretungen. Von den 173 Stimmberechtigten haben allerdings nur 97 an der Abstimmungsveranstaltung (Art beschließende Bürgerversammlung) teilgenommen. Sie gaben von 423 möglichen Stimmrechten 277 zu Gunsten der Bahn ab. Davon stammten allein vom Posthalter 11 und von Zinneberg 74 Stimmen. Im Einzelnen steuerten Posthalter Wagner 1100 und der Ökonom Johann Esterl aus Mattenhofen 100 Mark zum Grunderwerb, vermutlich durch kostenlose Grundabtretung, bei. Schon bei der Eröffnung 1894 existierten Pläne, die Bahnlinie Grafing -Glonn nach Aibling weiterzubauen. Dass sich ein Mattenhofener an der Grunderwerbsfinanzierung beteiligte, lässt ebenfalls auf diese Absicht schließen. Ein Zeitungsartikel vom Mai 1897 berichtet, dass eine Versammlung der beteiligten Gemeinden wegen einer elektrischen Bahn Aibling-Glonn in Höhenrain einberufen wurde. Das Ergebnis war: Es sind Erhebungen über die Rentabilität anzustellen und

Nach 1899 sind dem Chronisten keine Vorgänge in dieser Angelegenheit mehr bekannt. Wahrscheinlich ist das Projekt an der Finanzierung gescheitert. Aber auch eine Grundstücksangelegenheit könnte dazu beigetragen haben. Wenn wir bei Lena Christ lesen, finden wir darin einen Hinweis. Hier wird beschrieben, dass der Posthalter, der ja auch für diese Strecke eine treibende Kraft gewesen ist, auf den „Huberbauer“ Schmid, Christ nennt ihn „Schmiedbauer“, einen „besonderen Groll“ hatte, weil dieser ein Grundstück für den Bau einer Strasse um keinen Preis hergeben wollte, die den Posthalter „berühmt“ gemacht hätte. Mit „Strasse“ meint Lena Christ wohl die Bahntrasse. Sie hat diese Erinnerungen erst knapp 20 Jahre später aufgeschrieben.

Hans Obermair 15


WINTERSPORTVEREIN GLONN e.V. Neubau Sport- und Vereinszentrum an der Haslacher Straße 27 Der größte Verein der Marktgemeinde Glonn, der WSV e.V. mit rund 1700 Mitgliedern, plant den Neubau eines Sport- und Vereinszentrums an der Haslacher Straße 27. Die Planungen sind bereits abgeschlossen. Mit Datum 01.03.2013 liegt die Baugenehmigung vor. Der Neubau wird gefördert durch den Bayrischen Landessportverband und durch einen Investitionszuschuss der Marktgemeinde Glonn. Die Finanzierung erfolgt über die Beiträge der Mitglieder und mit dem Partner Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg. Die restlichen Hürden sollten Anfang September überwunden sein, so dass im Oktober 2013 der Baubeginn mit einem Spatenstich gefeiert werden kann. Das neue Sport- und Vereinszentrum bietet mit seinen ca. 1050 qm Nutzfläche eine sportliche Heimat für alle Altersklassen und den Raum für die Begegnung der Menschen untereinander.

triert und durch zeitgemäße neue Angebote erweitert, die in den derzeitigen Sportstätten nicht angeboten werden können. Damit werden Kapazitäten in der Schulturnhalle frei, die dann für zusätzliche Trainingseinheiten genutzt werden können. Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen durch Eltern, Angehörige und Trainer, wird sich dann wesentlich einfacher gestalten lassen. Darüber hinaus bietet das geplante Sport- und Vereinszentrum die Möglichkeit, dass auch Kinder und Jugendliche die nicht dem WSV angehören, in der Turnhalle trainieren und Sport betreiben können. Ferner kann eine Belegung für Vereine aus der Gemeinde Glonn im Rahmen der beabsichtigten Kooperation mit anderen Vereinen vereinbart werden. Mit dem geplanten Sport- und Vereinszentrum wird in einer angemessenen Umgebung und dem zukünftig erweiterten Angebot des WSV, sich auch die Attraktivität der Gemeinde Glonn erhöhen, sowie die erforderliche Weiterentwicklung des Vereins gesichert werden. Das Sport- und Vereinszentrum hat im Erdgeschoss drei ähnlich große Sportbereiche mit Turnhalle, Gymnastikhalle und Fitness-/Gesundheitsbereich. Neben Empfang und Geschäftsstelle sind auch die Räume für Technik und Ausstattung im Erdgeschoss.

Durch die neue Sportstätte werden die bisher auf verschiedene Sporträume verteilten Angebote für Erwachsene, Kinder und Jugendliche dort konzen-

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Im Obergeschoss befindet sich oberhalb der Halle für Fitness und Gesundheit eine Galerie für Ausdauersport und Dehnen sowie Duschräume, Umkleideräume und eine Sauna. Michael Israel


Die Senioren-Union im Landkreis Ebersberg 1995 wurde die Arbeitsgemeinschaft der SeniorenUnion der CSU gegründet. Neben der Jungen-Union und der Frauen-Union nimmt sich die Senioren-Union (abgekürzt: SEN) der Themen an, die den dritten Lebensabschnitt der Bürger betreffen. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist die Politik für Senioren eine zentrale Zukunftsaufgabe. Wir sind aber auch Eltern und Großeltern und handeln selbstverständlich generationsübergreifend. Letztes Jahr konnte der SEN-Kreisverband Ebersberg mit seinen derzeit 278 Mitgliedern und den Ortsverbänden von Ebersberg, Grafing, Markt-Schwaben, Steinhöring und Vaterstetten sein 10-jähriges Bestehen feiern. Die Kreisvorsitzende, Frau Renate Schaumberg, ist auch stellvertretende Vorsitzende des SEN Bezirks Oberbayern und ist Mitglied des bayerischen SEN-Landesvorstandes. Im Bezirksvorstand sind aus dem Landkreis auch Herr Rolf Jorga als Beisitzer und Frau Traudl Raith als Schriftführerin vertreten. Somit hat der Kreisverband die Informationen über die Aktivitäten der Senioren-Union immer aktuell und kann umgehend reagieren. Der SEN-Kreisvorstand konzentriert sich auf die sozialen Schwerpunkte: - Pflege in Heimen und ambulant zuhause - alternative und altersgerechte Wohnformen - Rente - gegen die Privatisierung des Trinkwassers - Energiewende; Was ist machbar und bezahlbar - Zukunft der sozialen Sicherungssystheme und Zusammenarbeit der Generationen - Aufhebung der Altersgrenze für Bürgermeister, Pro-

fessoren und Schöffen - Mütterrente für Kinder die vor 1992 geboren wurden - Zwangsbetreuung - für einen Vertreter der SEN im Rundfunk- und Fernsehrat - Abschaffung der Studiengebühren für Senioren und für Studenten aus den Heil- und Pflegeberufen - Schaffung einer flexibleren Arbeitswelt für die ältere Generation - und immer noch bemühen wir uns in eigener Sache für die Gleichstellung auch auf Ortsebene mit JU und FU Das Thema der flexibleren Arbeitswelt für Senioren war ein Schwerpunkt beim diesjährigen Seniorenparlament in München. Wir Senioren dürfen die Lösung unserer Probleme nicht allein den jungen Menschen überlassen, sondern wir müssen diese Aufgabe selber in die Hand nehmen - jedenfalls so lange wir noch gesundheitlich dazu in der Lage sind. Mitglied in der Senioren-Union zu sein bedeutet nicht „alt“ zu sein, sondern sich verantwortungsvoll für Menschen ab 60 zu engagieren. Wir freuen uns sehr über jedes neue Mitglied, aktiv oder passiv! Je mehr Mitglieder wir sind, desto eher werden wir wahrgenommen und angehört. Ihr Ansprechpartner im Bereich Glonn ist Hans-Joachim Lehmann, Telefon: 08093-1425. Renate Schaumberg

Eine flexiblere Arbeitswelt für die ältere Generation! Die CSU Fraktionsvorsitzende, Frau Christa Stewens, berichtet vom zweiten Seniorenparlament der CSU Fraktion: Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels spielt das Thema Arbeitswelt für die ältere Generation eine immer wichtigere Rolle. Am Treffen des Seniorenparlaments im Maximilianeum nahmen aus dem Landkreis Ebersberg Renate Schaumberg, Edeltraud Raith (beide Grafing), Peter Murr (Ebersberg), Volker Pietzner (Vaterstetten) und Rolf Jorga (Markt-Schwaben) an der Veranstaltung teil. „In einer Entschließung forderten die Teilnehmer eine offensivere Seniorenpolitik, die den kompetenten, aktiven, älteren Menschen ins Zentrum rückt. Der Erfah-

rungsschatz und die Fähigkeiten der älteren Arbeitnehmer müssten noch stärker als bisher genutzt werden. Die Politik sei außerdem gefordert, gezielte Anreize zur stärkeren Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu setzen. Jeder sollte selbst entscheiden können, wie lange er arbeiten möchte. Eine systematische berufliche Fort- und Weiterbildung erhöhe die Chancen älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Lebenslanges Lernen gewinne in diesem Zusammenhang weiter an Bedeutung. Gezielte Qualifizierungsprogramme, wie sie schon heute in Unternehmen und anderen Ländern genutzt werden, könnten hier als Orientierung dienen.“

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Frauenunion Glonn, das Jahr der Veränderung Schon vor der Jahreshauptversammlung war bekannt, dass Frau Pupp für das Amt der Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung steht. Bewerberinnen im Ortsverband für eine Nachfolge gab es leider nicht. Die anwesenden Mitglieder des FU Ortsverbandes Glonn beschlossen in ihrer Sitzung einstimmig eine „Fusion“ mit dem FU Ortsverband Grafing. Durch die Zusammenführung der beiden Ortsverbände besteht nun die Möglichkeit intensiver zusammenzuarbeiten, größere Veranstaltungen gemeinsam zu organisieren und die Anliegen der Frauen aus Glonn weiterhin gut zu vertreten. Es wird auch in Zukunft in Glonn viel zu tun geben. Nicht nur die Energiewende, auch der Demografische Wandel stellt jede Kommune vor große Herausforderungen. Hier werden sich die Glonner Damen, die in Grafing ein „neues Zuhause“ finden, sicherlich einbringen. Die Vorsitzende, Frau Uta Lindner, freut sich auf Ihr Kommen. Kontaktaufnahmen per E-Mail unter: frauenunion-grafing@web.de

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Frauen-Union Glonn spendet Ruhebank für Glonner Waldfriedhof Anlässlich des 10jährigen Gründungsjubiläums im Jahr 2012 beschlossen die Mitglieder der Frauen-Union Glonn für die Bürger der Gemeinde Glonn eine Ruhebank zu spenden. Der Mangel an Sitzplätzen bei Beerdigungen und Trauerfeiern auf dem Glonner Waldfriedhof wurde in der Vergangenheit des Öfteren festgestellt. Dies brachte die FU Frauen auf die Idee eine Sitzbank vor der Aussegnungshalle aufstellen zu lassen, damit sich auch diejenigen Besucher von Beerdigungen oder Trauerfeiern, die nicht in der Halle Platz finden, künftig setzen können bzw. Spaziergänger einen Platz zum Ausruhen finden. In Abstimmung mit der Kultur referentin Jutta Gräf wurde der Standort am Glonner Waldfriedhof festgelegt. Im Januar 2013 wurde, bei heftigem Schneegestöber, die neue Ruhebank an die Gemeinde Glonn, vertreten durch Bürgermeister Martin Esterl und Kulturreferentin Jutta Gräf, übergeben. „Das ist vorbildhaft, und ich hoffe, dass sich viele Glonner daran ein Beispiel nehmen“, so Bürgermeister Esterl.


Der Landwirt als Energiewirt Durch den Wandel der Zeit wird uns immer mehr bewusst, dass Lebensmittel nicht endlos zur Verfügung stehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Motorisierung. Nun wurden Pferdestärken und Muskelkraft durch mechanische Fahrzeuge und Maschinen ersetzt. Hiermit wurden unsere landwirtschaftlichen Erzeugnisse (Hafer und Heu) komplett aus den Städten verbannt. Ständiger Preisdruck und Überfluss machten den Landwirten das Leben immer schwerer. Es entstand ein riesiger Strukturwandel, bei dem 80% der Landwirte auch in Glonn nicht standhalten konnten. In den letzten zwanzig Jahren wurden viele Ideen und Innovationen zur Energieerzeugung praxisreif. Das notwendige Umdenken verursachte das letzte große Atomunglück in Japan. Jetzt wurde auch dem Staat bewusst, dass aus Atomkraft und fossilen Energien ausgestiegen werden muss. Durch verschiedene Energiegesetze (EEG) versuchte man diese in die Praxis umzusetzen. Beim zweiten EEG 2004 wurde z. B. vergessen, die Größe der Biogasanlagen nach oben zu begrenzen. 2009, beim dritten EEG, wurden dann die Rahmenbedingungen zu eng gesetzt, so dass sich der Neubau von Biogasanlagen nur noch wenig rentiert! Im November 2008 hatten wir endlich unsere Vision zur Energieerzeugung, nach vielem Auf und Ab, in die Tat umgesetzt. Mit 132kw speisten wir nun

ins Netz ein. Diese Energie wurde ausschließlich aus Gülle, Mist und Futterresten erzeugt. Ein halbes Jahr später wurde in einen weiteren Generator mit ebenfalls 132kw investiert. Anschließend erweiterten wir auch unser Nahwärmenetz bis ins Gewerbegebiet Steinhausen. Im Zusammenschluss mit der Holzvergasungsanlage von Stefan Wäsler, wird das Gewerbegebiet Steinhausen, sowie die Ortschaft Steinhausen mit Nahwärme versorgt. Im Laufe der Jahre haben wir in eine Trocknung investiert, welche nun Hackschnitzel, Heu und Getreide trocknen kann. So haben wir auch im Sommer eine sinnvolle Nutzung der Abwärme. Zum Schluss möchten wir betonen, dass unser Hauptstandbein weiterhin die Erzeugung von Milch ist und die Bioenergieerzeugung als Kombination sehr gut in das System passt. An dieser Stelle möchten wir uns noch bei allen Verpächtern für ihr Vertrauen in unseren landwirtschaftlichen Betrieb bedanken.

Karo Sigl

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Bürgermeisterkandidat der CSU Liebe Glonner, liebe Glonnerinnen, wie schon in meinem Vorwort ist im kommende Jahr 2014 ein wichtiges und richtungsweisendes Kommunalwahljahr für Glonn, für die bevorstehende Norminierung im Herbst haben sich die CSU Vorstandschaft

und Fraktion für den 2. Bürgermeister Herrn Josef Oswald als Bürgermeisterkandidat einstimmig ausgesprochen. Wir freuen uns Sie auf der Nominierungveranstaltung im Herbst begrüßen zu dürfen. Ihr Alexander Senn • Studium der Physikalischen Technik mit Schwerpunkt Mikrosystemtechnik • seit 1992 Angestellter im IT Bereich

Kurzprofil: Josef Oswald Geb. am 08.03.1967 in Bad Aibling • wohnhaft in Adling/Glonn • römisch-katholisch • ledig Beruflicher Werdegang: • Allg. Hochschulreife

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Ehrenämter und Engagement: • seit 2000 Gemeinderat (bis 2008 Fraktionssprecher) • seit 1986 in der Vorstandschaft der Kolpingfamilie Glonn • seit 2002 Schriftführer der Jagdgenossenschaft Glonn • diverse „kleinere“ Aktivitäten Politischer Werdegang: • seit 1991 Mitglied der CSU Glonn • seit über 10 Jahren Beisitzer bzw. Stellvertreter in der CSU Glonn • Fraktionssprecher bis 2008 • stellv. (2ter) Bürgermeister seit 2008


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Blickpunkte Juli 2013