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X-Mas Edition 2011

De Psycholo di eenzeg Zeitung déi en Eck ewech huet

Impressum De Psycho-lo

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Table des matières Letter from the Editor

3

Das Elektroenzephalogramm (EEG)

3

BULLETIN RÉGULIER DE L`ASSOCIATION LUXEMBOURGEOISE DES ETUDIANTS EN PSYCHOLOGIE (ALEP)

Zum Zusammenhang von Medien und Essstörungen

4

The development of personality during lifetime

7

References

10

IMPRESSION : ALEP, Luxembourg LAYOUT ET DESIGN : Lucien Rasmus Volkert PUBLICITÉ : ALEP RÉDACTEUR EN CHEF : Lucien Rasmus Volkert Rédaction : 36

COLLABORATIONS : Société Luxembourgeoise De Psychologie (SLP) Section Psychologie (UdL) Association des Cercles d`Etudiants Luxembourgeois (ACEL) European Federation of Psychology Students` Associations (EFPSA)

COMPTES BANCAIRES : BCEE : LU26 0019 1300 2866 1000 CCPL : LU74 1111 1553 9497 0000

ADRESSE POSTALE : ALEP BP 1468 L-1014 Luxembourg ADRESSE ÉLECTRONIQUE : www.alep.lu contact@alep.lu Tirage : 120 exemplaires Abonnement : 10 euro par an


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Letter from the Editor

Das

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Elektroenzephalogramm

(EEG)

Hallo alle zusammen, ich hoe, ihr hattet ein frĂśhliches Weihnachtsfest und konntet die Feiertage gut geniessen. Mehr oder minder pĂźnktlich zu Weihnachten haltet ihr die letzte Psycholo-Ausgabe fĂźr dieses Jahr. Darin ndet ihr Artikel Ăźber das EEG, EssstĂśrungen und die PersĂśnlichkeitsentwicklung im Erwachsenenalter. In der Heftmitte ndet ihr Photos von der Foire de l'ĂŠtudiant 2011, hier war die ALEP mit einem Stand vertreten.

Eine Methode in den kognitiven Neurowissenschaften Das EEG ist ein Verfahren, das es ermÜglicht die Aktivität von Nervenzellen im Gehirn während bestimmten Aufgaben zu messen. Es wird zum einen in der Schlaorschung angewendet, da anhand von EEG Daten verschiedene Schlafstadien unterschieden werden kÜnnen. Des Weiteren

Im nächsten Jahr wird wieder la soirÊe d'in-

wird das EEG während kognitiven Experimenten

formation sur la psychologie stattnden, zu dem

eingesetzt. Die EEG-Methode hat eine sehr gute

ihr herzlich eingeladen seid. Es ist jeder eingela-

zeitliche AuĂśsung und so kĂśnnen elektrische Si-

den, der sich fĂźr Psychologie interessiert, der Psy-

gnale von Zellverbänden innert Millisekunden ge-

chologie studieren mĂśchte oder bereits studiert

messen werden. Es wird davon ausgegangen, dass

oder einfach vorbeikommen mĂśchte. Wir sind im-

das EEG die synaptische Erregung der Dendri-

mer an Referenten interessiert, wenn ihr also ir-

ten zahlreicher Pyramidenzellen in der GroĂżhirn-

gendwelche Anregungen habt oder vielleicht einen

rinde misst. Dieses elektrische Signal ist stark ge-

Referenten vorschlagen mĂśchtet, zĂśgert nicht uns

nug, um von den Elektroden an der Kopfhaut ge-

zu kontaktieren (eb@alep.lu).

messen zu werden, nachdem es mehrere Schichten

Ich mĂśchte nochmal darauf hinweisen, dass prinzipiell jeder die MĂśglichkeit hat, in dieser

wie, das Hirngewebe, die Hirnhäute, den Schädelknochen und die Kopfhaut, durchdrungen hat.

Zeitschrift der Psycholo Artikel zu verĂśentlichen. Wenn ihr also ein Thema habt, z.B. wenn ihr schon eine Hausarbeit darĂźber geschrieben

Wie geht man vor ?

habt, dann kĂśnnt ihr das auch im Psycholo verĂśffentlichen. Wir freuen uns immer Ăźber Artikel

Die Elektroden, die das elektrische Signal aufzeichnen, werden mit einer Kappe an der Kopf-

oder Anregungen. In diesem Sinne schĂśne Ferien und einen guten

haut angelegt, damit sie den Kopfumfang mÜglichst regelmäÿig abdecken. Mittels einer leitfä-

Rausch ins neue Jahr !

higen Substanz wird der Kontakt zwischen Kopfhaut und Elektrode hergestellt. Diese Substanz dient dazu, den Widerstand fßr die Ableitung der elektrischen Signale so gering wie mÜglich zu halten. Die Elektrodenkappe wird an einen Verstärker angeschlossen, der auf die Anzahl der Elektroden abgestimmt ist, und entsprechend viele Kanäle besitzt. Durch den Verstärker werden die elektrischen Signale, welche von den Elektroden an der Kopfhaut abgeleitet werden, fßr jeden Kanal Lucien Rasmus Volkert

verstärkt und digitalisiert. Die EEG Signale werden dann an einen Computer weitergeleitet, der sie abbildet und speichert.


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kennzeichnet, wobei Muskelartefakte sich durch hochfrequente Signale zeigen. Eine Videokamera kann ebenfalls hilfreich sein, um die Versuchspersonen daran zu erinnern nicht zu viele Blickbewegungen zu machen.

Paradigmen

in

der

Sprachfor-

schung ?

Was sind Artefakte ?

Während einer EEG Messung registrieren die Elektroden auf der Kopfhaut ebenfalls elektrische Signale, welche von anderen elektrischen Quellen - auf dem Kopf oder in der Umgebung des Probanden - stammen ; diese werden als Artefakte bezeichnet. Es lassen sich grob 2 Arten von Artefakten unterscheiden ; bioelektrische Artefakte stammen von Augenbewegungen, Augenblinzeln, Schwitzen, Herzschlägen und Muskeln, während technische Artefakte beispielsweise durch einen schlechten Kontakt der Elektroden zur Kopfhaut oder Stromrauschen von elektrischen Geräten im Raum produziert werden. Diese elektrischen Quellen können die Daten verfälschen, da sie die Signale der elektrischen Hirnaktivität überdecken. Es ist zum einen wichtig diese Artefakte in den EEG Daten zu erkennen, und entsprechende Korrekturmethoden anzuwenden. Zum anderen ist es wichtig die Entstehung von Artefakten bereits während der EEG Aufnahme zu minimieren. Während des EEG-Experiments soll darauf geachtet werden, dass es der Versuchsperson nicht zu warm oder zu kalt ist. Es ist ebenfalls wichtig, dass die Versuchsperson sich nicht bewegt, den Nacken verspannt oder auf die Zähne beiÿt, deshalb sollen viele kleine Pausen im Experiment eingebaut sein. Dank der simultanen Aufnahme des EEGs können die Daten bereits während dem EEG Experiment beobachtet werden, und so kann der Versuchsperson direkte Rückmeldung gegeben werden (z.B. das Gesicht zu entspannen). Schwitzen ist durch langsame Schwankungen ge-

Die Sprachforschung ist ein Anwendungsgebiet. Hier wird das EEG angewendet, um neue Erkenntnisse über die Sprachverarbeitung im Gehirn zu gewinnen. Studien beschäftigen sich sowohl mit der auditiven Sprachverarbeitung, als auch mit der Verarbeitung von geschriebener Sprache. Besonders interessant ist es Personen zu untersuchen, die eine Dyslexie haben oder die zweisprachig aufgewachsen sind. Die EEGMethode eignet sich auch zur Untersuchung des Sprache und Lesen Lernens bei Kindern.

Christine Frisch

Zum Zusammenhang von Medien und Essstörungen

In den letzten Jahren sind die Raten von Essstörungen in westlichen Ländern dramatisch angestiegen (American Psychiatric Association : APA, 2002 ; zitiert nach Harrison & Hefner, 2008, S.381). Gemäÿ den beiden Klassikationssystemen psychischer Störungen DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der APA, 2000) und ICD-10 (International Classication of Diseases der WHO, 2005) lassen sich grob zwei Formen von Essstörungen voneinander abgrenzen, die Anorexia Nervosa, die so genannte Magersucht und die Bulimia Nervosa, auch Bulimie genannt.


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tritt meist bei jungen Mädchen zwischen dem 15. und 21. Lebensjahr ein und kann ßber mehrere Jahre andauern. In westlichen Ländern erkranken ca. 2 bis 7% der GesamtbevÜlkerung einmal im Leben an Bulimie (Comer, 2008). Neben zahlreichen PersÜnlichkeitsmerkmalen und Moderatorvariablen, die zur Entwicklung einer EssstÜrung beitragen kÜnnen, spielen die Medien allerdings keine unwesentliche Rolle. In einer von Technologie gesättigten Welt, die sich auch in den nächsten Jahren in dieser Hinsicht stark weiter entwickeln wird, sind Medien nicht mehr weg zu denken und werden somit in zahlreichen Bereichen zu einer EinussgrÜÿe die nicht immer ganz unter Kontrolle ist. Sowohl Druckmedien, wie Zeitschriften, als auch elektronische Medien, wie Fernsehen, die an Erwachsene und Kinder gerichtet sind, vermitteln und glorizieren Anorexia Nervosa (307.1 ; F50.0) ist eine

ein SchĂśnheitsideal, das von einer sehr schmalen

EssstÜrung bei der Betroene  meist junge Mäd-

Silhouette geprägt ist. Der Frauentyp ist schlank

chen  sich weigern, das Minimum ihres norma-

und durchtrainiert mit groĂżen, festen BrĂźsten ;

len KĂśrpergewichts zu halten. Dabei wird das Ge-

der Männertyp ist durchtrainiert und muskulÜs.

wicht durch Fasten oder Ăźbertriebene kĂśrperliche

In den Medien wird Schlanksein häug mit At-

Betätigung kontrolliert. Sie haben eine verzerrte

traktivität und Erfolg verbunden, als eine Norma-

Wahrnehmung der eigenen Figur und ihres KĂśr-

lität und Allgegenwärtigkeit angesehen, die es an-

pergewichts, d.h. selbst bei starkem Untergewicht

zustreben gilt, wohingegen Fettleibigkeit als anor-

betrachten sie sich als unattraktiv und ßberschät-

mal, grotesk und lächerlich dargestellt wird.

zen ihren eigentlichen KÜrperumfang. Meist tritt die StÜrung zwischen dem 14. und 19. Lebensjahr ein. Betroen sind mit 90 bis 95% vor allem weibliche Personen. In westlichen Ländern liegt die Prävalenzrate von Magersucht bei ca. 0.5 bis 2% und 2 bis 6% sterben sogar daran. Der Anorexie wird die hÜchste Mortalitätsrate aller psychischen Erkrankungen zugeschrieben (Comer, 2008 ; Harrison & Hefner, 2008). Betroene, die an Bulimia Nervosa (307.51 ; F50.2) erkrankt sind, leiden unter Fressattacken, die mehrmals in der Woche auftreten und oft ßber eine Stunde andauern. Unter Kontrollverlust werden Unmengen an Nahrungsmitteln, meist Kuchen, Krapfen, Eiscreme oder Sandwiches verzehrt. Um das Gewicht zu kontrollieren zeigen die Betroenen kompensatorisches Verhalten, wie selbst induziertes Erbrechen, Fasten, ßbertriebene kÜrperliche Betätigung sowie die missbräuchliche Einnahme von

Obwohl die Zahl der dickleibigen Menschen

Abfßhr- und Entwässerungsmitteln. Die StÜrung

zunehmend steigt, vermitteln die in den Me-


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dien propagierten Bilder kontinuierlich eine verdrehte

Wahrnehmung

der

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tiert nach Harrison & Hefner, 2008, S.393).

 durchschnittlichen

Frau. In Wirklichkeit sind die Models in Werbungen wesentlich dßnner als normale Mädchen und Frauen. Mädchen, die versuchen auszusehen wie diese Models werden nur zu oft zu Opfern der EssstÜrungsepidemie, die durch unsere Gesellschaft fegt. Aus mehreren Studien geht hervor, dass schlankheitsidealisierende Medien zu einer verzerrten Wahrnehmung des eigenen KÜrperbildes fßhren (Harrison, 2001 ; Strauman & Higgins, 1998 ; zitiert nach Harrison & Hefner, 2008, S.395), und somit zu Unzufriedenheit und emotionalem Leid, das durch Essensverweigerung (magersßchtiges Verhalten) oder durch ßbermäÿiges Essen (ess-brechsßchtiges Verhalten) erleichtert wird. Kontrolliertes Essverhalten dient also der Stressbewältigung. Die ausgeprägte Angst vor Gewichtszunahme ist dabei der steuernde Faktor, der junge, meist weibliche EssgestÜrte in die Sucht treibt. Durch das Bedßrfnis perfekt sein zu wollen,

Eine Mediengesellschaft, die frei von allen

wird von den Patientinnen die totale Kontrolle

SchĂśnheitsidealen ist, ist wohl kaum mĂśglich,

Ăźber das Ă„uĂżere, das Gewicht und damit auch

denn attraktive Personen sind wichtig fĂźr die

den ganzen KĂśrper angestrebt. Sie ignorieren ihre

Marktwirtschaft (Reichert & Lambiase, 2003 ; zi-

eigenen BedĂźrfnisse und geben den Anforderun-

tiert nach Harrison & Hefner, 2008, S.400). Um

gen von auÿen oberste Priorität. Dabei begin-

dem Magerwahn entgegenzuwirken, wäre es viel-

nen sie zu hungern und sich exzessiv kĂśrperlich

leicht sinnvoll, sich von schlankheitsidealisieren-

zu betätigen, zu erbrechen und Abfßhrmittel ein-

den Bildern in den Medien zu distanzieren, indem

zunehmen und streben damit auf ein von ihnen

ein realistisches SchĂśnheitsideal verbreitet wird.

als "ideal" empfundenes Gewicht zu. Doch dieses

Kampagnen wie  Brigitte ohne Models oder die

Gewicht, diese perfekte Figur ist ein Ziel, das sie

Werbung fĂźr eine bestimmte Bodylotion mit kur-

nie erreichen kĂśnnen, da das eigene KĂśrperbild im

vigeren Frauen laufen bereits in diese Richtung.

Wege steht. Die StĂśrung des KĂśrperbildes geht so-

Pädagogen kÜnnen die Mediennutzer zum Bei-

weit, dass Selbst- und Fremdeinschätzungen sehr

spiel darßber aufklären, dass Medienbotschaften

auseinanderklaen. Selbst bei einem Gewicht, das

kritisch zu betrachten sind (Harrison & Hefner,

weit unter dem normalen liegt, empnden sie sich

2008) und man sich im Klaren darĂźber sein muss,

selbst noch als zu dick. Die verdrehte mediale Ver-

dass alle Fotos und Bilder retuschiert sind. Wie

mittlung von SchĂśnheit fĂźhrt also zur Internali-

sich der Medienkonsum jedoch auf unser Essve-

sierung dieses SchĂśnheitsideals, das zu StĂśrungen

rhalten auswirkt, hängt letztendlich von indivi-

in der Wahrnehmung des eigenen KĂśrperbildes

duellen Voraussetzungen ab sowie von der Art

und im schlimmsten Fall zur Entwicklung von

und Weise, wie Medieninhalte genutzt und verar-

gestĂśrtem Essverhalten fĂźhren kann (z.B., Har-

beitet werden. Es ist allerdings unsere Aufgabe,

greaves & Tiggemann, 2003 ; zitiert nach Harri-

dafßr zu sorgen, dass die nächste Generation aus

son & Hefner, 2008, S.393), und dies vor allem

dem Teufelskreis des KĂśrperhasses ausbricht. Un-

bei Personen, die sich selbst mit Medienbildern

sere Generation von Frauen hat schon am eige-

vergleichen (Botta, 1999 ; Tiggemann, 2005 ; zi-

nen KĂśrper erlebt, wohin das fĂźhrt : zu einer


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Frauenkultur besessen von Gewicht, Essen, Ab-

a psychological approach which is both dieren-

nehmen und oberächlichem Aussehen. Wir ha-

tial and developmental. The author has to admit

ben die MĂśglichkeit, es fĂźr uns und unsere TĂśch-

that the topic cannot be discussed in detail and

ter besser zu machen, indem wir lernen, unsere

certainly not exhaustively since these two topics

eigenen KĂśrper zu lieben und zu respektieren.

- especially the rst one - are the very interest of Dierential and Developmental Psychology.

Catherine Richard

Personality: What the heck is that? How would you dene personality? The Oxford Advanced Dictionary has the answer:  Personality: the various aspects of a person's character that combine them to make them dierent from other people  . According to the french perspective it is simple  ce qui diĂŠrencie (une personne) de toutes les autres  and  ce qui fait APA (2000).



American

Diagnostic

Psychiatric

and

Statistical

Association Manual

of

Mental Disorders  DSM-IV-TR (4th edition, Text Revision). American Psychiatric Associa-

Comer, R.J. (2008). EssstĂśrungen. In G. Sar(Hrsg.),

Klinische

Psychologie

(295-316).

Dilling, H., Mombour, W. & Schmidt, M.H. (Hrsg.) (2005). Internationale Klassikation psyStĂśrungen.

consists of multiple aspects combined to form the personnality.

ICD-10

personality, the famous  Big Five  . The big ve describes the personality by ve dimensions having each two poles: Introversion/extraversion,

Heidelberg : Spektrum.

chischer

mon that each personnality is unique and that it

In the following I will present one model of

tion, Washington, DC.

tory

l'individualitĂŠ  . So all denitions have in com-

Kapitel

V

(F).

Klinisch-diagnostische Leitlinien. Bern : Huber. Harrison, K., & Herfner, V. (2008). Media, body image, and eating disorders. In S. L. Calvert, & B. J. Wilson (Eds.), The handbook of children, media, and development (381-406). Chichester, UK : Wiley-Blackwell. Treasure, J., Claudino, A. M., & Zucker, N. (2010). Eating Disorders. Lan-

emotional stability/instability, openness to experience, agreeableness and conscientiousness. The individual scores are evaluated by questionnaire e.g. Alter-Ego or NEO-FFI. Ok, so if somebody is interested in your personality you simply have to say the percentage score you obtained in each dimension like  I'm 70 per cent emotionally stable, 90 per cent open to experiences and 85 per cent agreeable.  ? Most certainly not. Nonetheless this ve factor model is regarded as a very suitable one and has sparked o a lot of research.

cet, 375, 583-593.

The development of personality during lifetime

Development of the big ve personality factors during lifespan Srivastava, John, Gosling, et Potter (2003) conducted a really big online study and managed

I've been asked recently:  How does your per-

to recruit

N = 132.515

subjects aged from 21 to

sonality change when you get older?  . I have to

60 years. They found that Conscientiousness and

admit: That's a very good question! There are two

Agreeableness increased throughout early and

main subjects in this article, rst  How to dene

middle adulthood at varying rates; Neuroticism

personality  and secondly  How does your per-

declined among women but did not change among

sonality develop over the lifespan?  . This requires

men. In other words: According to this study it


   


   


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probable that you will be more agreeable and con-

remain the same. Moreover, among

sciencious in 30 years than you are now and that

those who do show change, there is

you will be emotionally more stable. Aren't these

variability in how much change oc-

good perspectives?

curs. Olivia and Will both changed,

Roberts et Mroczek (2008) also found out

but also varied in amount of change

that emotional stability increases with age. The

(one vs. one half of a standard devia-

same is true for selfcondence, warmth and self-

tion). (Roberts et Mroczek (2008) p.

control. Those changes take place during middle-

3)

childhood (20-40). More interesting is that meanlevel change in personality traits occurs in middle and old age. This means that personality traits can change at any age. To sum up these ndings personality development is not nished at the age of 20 but personality traits can change after adolescence. It is im-

To answer the initial question you might state: As so often in psychology you've got a tendency. In this case it is that the older people get the more they tend to be emotionally stable, consciensious and agreeable. But I cannot tell you wether it is going to be you, your friend or your neighbor.

portant that Srivastava et al. (2003) and Roberts

Lucien Rasmus Volkert

et Mroczek (2008) both looked on mean-level differences of large samples. Roberts et Mroczek (2008) gives a good explanation saying that: Imagine tracking changes in extraversion for 10 years for three indi-

References Roberts, B. W., & Mroczek, D. (2008). Person-

viduals. Lydia shows no change over

ality trait change in adulthood.

the 10 years. Olivia decreases a full

Psychol Sci , 17 (1),

standard deviation over the same pe-

Curr Dir

31-35.

Srivastava, S., John, O. P., Gosling, S. D., & Pot-

riod. And Will increases a half of a

ter, J.

standard deviation. These three indi-

ity in early and middle adulthood: Set like

(2003).

Development of personal-

viduals illustrate the concept of in-

plaster or persistent change?

dividual dierences in change: Some

Journal of Personality and Social Psychology , 84 (5),

people go up, some go down, and some

1041-1053.


            

 

 

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STUDIES I am in the year of psychology studies. I am studying at (University; Town): I have already done an internship (stage) under the direction of:

ERASMUS I have already done an ERASMUS at the university: I would like to share my experiences with other students:

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De Psycho-lo No. 36  

Wanter 2011

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