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PPA 6002 Luzern – Nr. 23, Jahrgang 19

Mittwoch, 11. Juni 2014

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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug

Dolfi Müller Der Stadtpräsident machte die Pfahlbauten sichtbar.

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Seite 8

L & G-Gebäude

Kommentar

Wird bald wieder abgestimmt? Stadt zu hoch seien. Die Stimmbürger werden voraussichtlich im März 2015 über die Doppelinitiative abstimmen. Dies, nachdem das Volk dem Kauf des Gebäudes erst im September 2012 zugestimmt hatte.

Ein Komitee fordert, dass das L & G-Gebäude wieder verkauft wird und die Stadtverwaltung in der Altstadt bleibt. Nun soll der Stadtrat aktiv werden.

Drei Gemeinderäte wollen einen Gegenvorschlag Nun erhält die Doppelinitiative Gegenwind, und der Stadtrat wird gefordert. Die Gemeinderäte Martin Kühn (FDP), Philip C. Brunner (SVP) und Martin Eisenring (CVP) haben vor kurzem eine Motion einge-

Samantha Taylor

Könnte doch länger Sitz des Stadtpräsidiums bleiben: das Stadthaus am Foto Daniel Frischherz Kolinplatz.

Die Stadt soll das L & G-Gebäude wieder verkaufen, und die Stadtverwaltung soll in der Altstadt bleiben: Das fordert eine Gruppe bürgerlicher Initianten. Dies, weil die Folgekosten im L & G-Gebäude für die

Samantha Taylor, Redaktorin

reicht. Sie fordern den Stadtrat auf, einen Gegenvorschlag zu erarbeiten. Die Motionäre verlangen, dass die Nachnutzung der frei werdenden Verwaltungsräume neu geprüft wird. Zudem soll die Stadt auf den Kanton zugehen, damit im L & G-Gebäude Synergien zwischen Kanton und Stadt genutzt werden können. Dies, weil die Stadtverwaltung nur 4000 der insgesamt 9000 Quadratmeter in dem Gebäude belegen wird. Der Kanton wäre für die Motionäre der geeignete Mieter. Seite 3

Zug

Biker werden gebüsst Wer abseits der offiziellen Wanderwege unterwegs ist, muss zahlen. Das trifft vor allem Mountainbiker. Im Kanton Zug müssen sich die Mountainbiker die Wege mit den Wanderern teilen. Es gibt keine speziellen «Biketrails». Einige Biker nutzen deshalb einen illegalen Trail im Seewald im Bereich der Zu-

Langzeitgymnasium

Die Eröffnung des zweiten Langzeitgymnasiums wirft die Frage auf, wer dort in die Schule darf. Schüler aus Menzingen und Unterägeri haben demnach das Vorgriffsrecht, wenn sie in eine der beiden Gymnasialklassen in Menzingen ab dem

Schuljahr 2015/16 gehen wollen. Das liegt daran, dass die Bildungsdirektion vor allem darauf bedacht ist, dass die Schulwege möglichst nicht zu lange werden. In jedem Fall aber können Schüler ihren speziellen Wunsch äussern. Die Schulbehörde ist bemüht um eine entsprechende ZuteiSeite 5 lung. fh

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ine Gruppe bürgerlicher Initianten will das L & G-Gebäude bereits wieder verkaufen. Nun wird der Stadtrat gefordert: Er soll einen Gegenvorschlag zur Initiative ausarbeiten. Das verlangen drei ebenfalls bürgerliche Gemeinderäte.

Dass der Stadtrat aktiv werden soll, ist erfreulich. Der Vorstoss kommt zur richtigen Zeit. Die Exekutive wird damit nämlich verpflichtet, sämtliche Fakten zu präsentieren. Das heisst, es gibt Antworten zu Umzugs- und Sanierungskosten, der Nachnutzung der städtischen Verwaltungsliegenschaften und den leeren Büroflächen im L & GGebäude. Die Stadt könnte all jene Unsicherheiten, die sich die Initianten zu Nutze gemacht haben, ein für alle Mal klären.

gerberg-Bahn. «Diese waldschädigende Nutzung muss gestoppt werden», sagt Manuela Weichelt-Picard und lässt die Biker büssen, welche querfeldein den Berg hinunterbrausen. Nun sehen der Kanton und Zug Tourismus allerdings Handlungsbedarf und planen einen speziellen «Biketrail» auf dem Zugerberg. Die Grundlage für dieses Projekt bildet eine Seite 9 Maturaarbeit. ar

Freie Wahl mit Regeln

Eine Chance für die Stadt

Foto Daniel Frischherz

Es wird um die Wette geholzt Der Oberägerer Forstwart bereitet sich auf den Zuger-Schwyzer Holzerwettkampf vom Samstag, 14. Juni, auf dem Zugerberg vor. An dieser Berufsmeisterschaft treten 60 Holzprofis aus Zug, Luzern und Schwyz an. ar Seiten 9

Es wäre darum wünschenswert, dass der Stadtrat die Chance des Gegenvorschlags packt. Dieser bietet die Gelegenheit, der Doppelinitiative Einhalt zu gebieten und eine Win-win-Situation zu erreichen. samantha.taylor@zugerzeitung.ch

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Qi ist die Substanz, die das Leben bestimmt.

Wenn der Kopf zu platzen droht Wöchentlich litt die Patientin unter Kopfschmer­ zen, pulsierendem Druck in den Schläfen, begleitet von Brechreiz und Erbrechen. Vor allem bei Wetter­ wechsel und emotionaler Gereiztheit waren die Be­ schwerden besonders schlimm. Die Begutachtung des MediQi Facharztes für TCM ergab, dass die Patientin an einer Stagnation von Energie und Blut litt, mit einer zusätzlichen Energieleere. Die Patientin

wurde auch von äusseren schädigenden Einflüssen wie Wind, Kälte und Feuchtigkeit getroffen. Diese Faktoren stauten sich in den Meridianen des Kopfes, wo sie die erwähnten Symptome verursachten. Das Behandlungsprinzip beruhte darauf, den Wind und die Kälte zu vertreiben, die Energien zu regulieren und den Magen zu harmonisieren. Nach Therapieab­ schluss war sie beschwerdefrei. <wm>10CAsNsjY0MDAy1TUzMbEwsgAAe5dM9g8AAAA=</wm>

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2 Stimme meines Glaubens

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

Mein Verein

Letzibuzäli besuchen das Bundeshaus

Esther Lötscher-Eisenring, Präsidentin ZKF Mario Hübscher, Katholischer Pfarrer, St. Michel, Zug

7690 Stunden für die Frauen

Der Vielfalt Sorge tragen

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ns würde es nicht weiter auffallen, wenn es ein ganzes Volk nicht mehr gäbe, weil wir es hier gar nicht kennen: die Asháninka. Wie viele Völker in Südamerika ist dieses peruanische Volk durch grosse Entwicklungsprojekte bedroht. Ruth Buendia entstammt diesem Volk. Im Alter von 12 Jahren musste sie vor der Guerilla in Sicherheit gebracht werden und kam nach Lima.

Ruth Buendia organisierte den Widerstand Später erinnerte sie sich an ihre kulturellen Wurzeln und ging wieder zurück. Dort erfuhr sie von den Plänen der peruanischen und der brasilianischen Regierung, ihr Land zu überfluten und den Einheimischen die Lebensgrundlage zu entziehen. Sie setzte sich zur Wehr und organisierte den Widerstand, der alsbald Wirkung zeigte. Ausserdem arbeitete sie daran, dass die Leute in der Landwirtschaft nicht Koka für den Drogenhandel anpflanzen, sondern nachhaltigen Kaffee- und Kakaoanbau betreiben.

pd

Der Vorstand der Zuger Letzibuzäli reiste Aeschi empfangen. Nach einem Gespräch nach Bern ins Bundeshaus. Dort wurden ging es für die Zünftler auf einen runddie fasnächtler von Nationalrat Thomas gang durchs Bundeshaus. ar

Unser Anliegen

Politischer Standpunkt

Schwindende Akzeptanz

Der Einsatz jedes Einzelnen zählt

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Beitrag zum Erhalt der Schöpfung Die fünffache Mutter Ruth Buendia wurde nun mit dem grünen Nobelpreis ausgezeichnet. Sie hat mit ihrem Einsatz einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung geleistet. Nicht nur, dass sie geholfen hat, Lebensraum zu erhalten, sondern auch ein ganzes Volk vor dem Ausgelöscht-Werden bewahrt hat. Denn Gott hat die Welt und die Menschen vielfältig geschaffen. Entspricht es uns Menschen nicht zutiefst, solcher Vielfalt Sorge zu tragen?

achdem der Ständerat dem Gesetzesentwurf des Bundesrats gefolgt ist und die Präimplantationsdiagnostik nur bei Eltern zulassen will, bei denen ein hohes Risiko besteht, dass sie eine schwere Erbkrankheit weitergeben könnten, will der Nationalrat die Anwendung von Gentests bei allen künstlichen Befruchtungen zulassen. Die Anwendung dieser Tests bei allen künstlichen Befruchtungen zielt auf die Aussonderung von Embryonen mit abweichendem Chromosomensatz, wie bei der Trisomie 21. Diese zwingt zu einer Unterscheidung von lebenswertem und lebensunwertem Leben und kann zu einer schwindenden Akzeptanz von Menschen mit einer Behinderung führen. Die Möglichkeit, bestimmte Embryonen auszuwählen und andere zu vernich-

IMPrESSuM

Umfrage

Zuger Presse – Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug, 19. Jahrgang

Gibt es etwas, das Ihnen im Ägerital noch fehlt?

ZUGER PRESSE Baarerstrasse 27· Postfach 4862 · 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20; redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch. HERAUSGEBERIN Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern. Erwin Bachmann. REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Redaktion: Alina Rütti (ar) Foto: Daniel Frischherz (df) Mitarbeit: Hansruedi Hürlimann (hh), Laura Sibold (ls), Benjamin Spycher (spy), Marcus Weiss (mwe) VERLAG ZUG Bruno Hegglin, Telefon 041 429 53 52 Abo-Dienst: Telefon 041 429 53 77 INSERATEANNAHME Publicitas AG, Michael Kraft, Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 44, Fax 041 725 44 33, E-Mail: zug@publicitas. ch DRUCK Luzerner Druckzentrum/«Neue Luzerner Zeitung» Die «Zuger Presse» (inklusive «Zugerbieter») erscheint mittwochs in einer Auflage von 55 461 Exemplaren (Wemf-beglaubigt) und ist damit die auflagenstärkste Wochenzeitung im Kanton Zug. Alle publizierten Inserate und Berichte sind urheberrechtlich geschützt.

Maja Vollenweider, Künstlerin, Zürich

Barbara Camenzind, Geschäftsstellenleiterin Insieme Cerebral Zug ten, kann dazu führen, dass sich Menschen mit einer genetisch bedingten Erkrankung oder Behinderung zunehmend als gesellschaftliche Belastung wahrnehmen. Insieme cerebral Zug setzt nun darauf, dass der Ständerat in der Differenzbereinigung bei seiner bisherigen differenzierten Haltung bleibt. Frauen und Paare sollen auch in Zukunft frei von gesellschaftlichem Druck und wirtschaftlichen Interessen Eltern werden dürfen.

Erica Eddles, Hausfrau, Oberägeri

ch bin stolz, in einem so schönen und finanziell gesunden Kanton wie dem Kanton Zug leben zu dürfen. Dieser steht wirtschaftlich im Vergleich mit anderen Regionen gut da. Unsere Regierung ist für eine gute Ausbildung unserer Kinder besorgt, und für die Naherholung unserer Mitbürger ist gesorgt. Durch die gute Infrastruktur ist der Kanton gut gerüstet für die Wirtschaft. Ich will mich dafür einsetzen, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Und dass wir die Steuerbelastung senken oder zumindest gleich halten können. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass ein wachsender und gedeihender Kanton seine zukünftigen Herausforderungen meistern kann. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich viele Zuger in den Vereinen und

er Zuger Kantonale Frauenbund (ZKF) engagiert sich seit 1913 für die Anliegen von Frauen jeden Alters, jeden Standes und jeder Nationalität. Er bildet einen Zusammenschluss von der Dachorganisation der Frauengemeinschaften in allen elf Zuger Gemeinden und den Clubs junger Eltern. 7690 Stunden haben die Frauen vom Zuger Kantonalen Frauenbund im vergangenen Jahr in den verschiedenen Ressorts und Arbeitsgruppen ehrenamtlich geleistet. Zählt man die Freiwilligenstunden der 14 Ortsvereine dazu, kämen wohl ohne Übertreibung über 20 000 Stunden zusammen – umgerechnet rund 10 Jahre mit einem 100-Prozent-Pensum. Im Vorstand darf der Zuger Kantonale Frauenbund gleich drei neue Frauen begrüssen. Es sind dies Iris Meili, Gina Scaturro und Silvia Cabalzar. Somit wurde der Vorstand von fünf auf sieben Frauen vergrössert. Für die Leitung der Seniorentage konnte Monika Hürlimann engagiert werden, und auch die freiwerdenden Präsidentinnenstellen in den Ortsvereinen konnten wieder besetzt werden; Anita Zimmermann (Kontakt Hünenberg), Tanja Kneringer (Unterägeri) und Katja Sidler (Risch) wurden von ihren Vorgängerinnen bereits eingearbeitet. Der Kantonale Frauenbund betreibt auch eine Beratungsstelle für Paare und Einzelpersonen. Michael Weichselbraun bietet Beratungen in Französisch und Englisch an. Bereits angeboten werden Beratungen in Spanisch und Portugiesisch.

Yvonne Rogenmoser, Lehrerin, Oberägeri

Helene Zimmermann, FDP Risch-Rotkreuz Parteien engagieren. Dieser Einsatz jedes Einzelnen ist ein entscheidender Faktor für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Kantons. Die Firmen tragen zu dieser Stärke bei, indem sie ihre Arbeitnehmer in ihrem Vereins- und Politengagement unterstützen. Genau dieses Engagement möchte ich in Zukunft fördern und stärken. Denn der Einsatz jedes Einzelnen zählt, und nur gemeinsam bleiben wir ein sehr starker Kanton.

Bruno Bachmann, Pensionierter, Oberägeri

Weitere Informationen unter www.zkf.ch

Jakob Rogenmoser, Pensionierter, Oberägeri

Eine Stelle am Wasser erinnert mich an Venedig

Im Winter sehne ich mich nach einem netten Café

Eine richtige Apotheke gibt es in Oberägeri nicht

Die Grünflächen Wir haben in Ägeri im Ägerital müssen alles, was man unbedingt bleiben zum Leben braucht

Ich bin im Ländli zu Gast und geniesse das Ägerital. Mir fehlt hier gar nichts. Ich schätze es, dass hier alles so natürlich gehalten wird. Die Ruhe auf dem See gefällt mir und die Freundlichkeit der Leute. Die Stelle hinter der Bäckerei Zumbach in Unterägeri erinnert mich sogar an Venedig.

Ich wünsche mir einen besseren Spielplatz für die Kinder. Wir könnten hier in Oberägeri auch ein nettes Café für den Winter und den Sommer gebrauchen. In Oberägeri selbst gibt es nicht viele Einkaufsmöglichkeiten, aber zusammen mit den Läden in Unterägeri sind wir gut eingedeckt.

Ich hoffe, dass es im Ägerital bald ein Hallenbad geben wird. In Oberägeri fehlt es zudem an einer Apotheke oder einer Drogerie. Momentan ist es ziemlich aufwendig, an Medikamente zu kommen. Ägeri gefällt mir, weil man schnell in der Natur ist. Ich geniesse auch die Nähe zum See.

Mein Wunsch ist es, dass hier das Dorfbild erhalten wird. Viele Gebäude, die im Moment gebaut werden, gefallen mir nicht. Ebenfalls als störend empfinde ich den vielen Verkehr. Mir ist es wichtig, dass die Grünflächen in Ägeri bleiben. Mir gefällt es nämlich, in der Natur zu spazieren.

Einerseits braucht es mehr Parkplätze. Anderseits müssen wir den Durchgangsverkehr minimieren. Die einzige Lösung sehe ich in einer Umfahrung. Grundsätzlich bekommt man in Ägeri aber alles, was man braucht. Wir haben hier gute Luft und sind schnell in den Bergen oder am See. dom


theMa der woche

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

3

Umfrage

was sagen Sie zur doppelinitiative zum L & G-Gebäude? François Fröhlich, Maschineningenieur, Zug

Jorge Wernli, Vizepräsident Vifor Pharma, Zug

Christian Frener, Angestellter, Zug

Céline Elsener, Pensionierte, Baar

Damian Nussbaumer, Luftfahrtingenieur, Zug

Beat Bussmann, Anwalt, Zug

Jungunternehmer könnten auch gefördert werden

Die Tradition in der Altstadt soll geschützt werden

Die Stadt muss jetzt zu ihren Fehlern stehen

Eine zentrale Verwaltung ist gar nicht nötig

Der Kauf des Wir haben uns in Gebäudes war eine der Abstimmung gute Investition dafür entschieden

Ich bin absolut dagegen, dass man das Landis & GyrGebäude schon wieder verkauft. Die Stadt profitiert von diesem Standort, alles andere kostet viel mehr. Längerfristig ist das die beste Lösung. Auch der Preis liegt im Rahmen. Die ungenutzten Räume könnten Jungunternehmer nutzen.

Wenn ein Verkauf tatsächlich kostengünstiger und effizienter sein sollte, bin ich für den Verkauf des Gebäudes. Ich finde, man sollte die bisherigen Standorte in der Altstadt beibehalten. Auch um die Tradition zu schützen. Das Argument der zentralen Verwaltung scheint mir nicht so wichtig.

Für mich hängt der Kauf des Landis & Gyr-Gebäudes mit einer Fehlplanung zusammen. Schon damals gab es kritische Stimmen, die vor einem Kauf und den Folgekosten gewarnt haben. Jetzt, finde ich, muss die Stadt zu ihren Fehlern stehen und das Gebäude wieder verkaufen.

Aus meiner Sicht war das ein Fehlkauf. Man sollte versuchen, das Gebäude möglichst ohne Verlust wieder zu verkaufen. Eine zentrale Verwaltung empfinde ich auch nicht unbedingt als nötig. Hätte man vom Stellenabbau der Siemens gewusst, wäre die Abstimmung sicher anders gelaufen.

Wir haben abgestimmt. Und zwar für den Kauf des Landis & Gyr-Gebäudes. Ich finde es wichtig, dass man nun auf dieser Abstimmung basierend weiterfährt. Die Idee der Zentralisierung stimmt auch. Der Kauf war eine gute Investition, und wir werden auch von den Zinsen profitieren können.

Die Zuger haben den Kauf des Gebäudes gewollt. Nun muss man eben auch die Folgekosten auf sich nehmen. Alles andere empfinde ich als eine demokratische Zwängerei. Längerfristig ist diese Variante die beste. Die Zentralisierung der Verwaltung macht aus meiner Sicht Sinn. dom

L & G-Gebäude

Zukunft der Stadtverwaltung ist offen mehr, da die Ausbaupläne der kantonalen Verwaltung ins Stocken geraten sind.

Vor fast zwei Jahren hat das Stimmvolk Ja gesagt zum Kauf des Ladis & Gyr-Gebäudes. Ob die Stadtverwaltung aber tatsächlich dort zentralisiert wird, ist noch unklar. Samantha Taylor

Mit fast 56 Prozent haben die Stadtzugerinnen und Stadtzuger Ja gesagt zum Kauf des ehemaligen Landis & GyrHauptsitzes an der Gubelstrasse 22. Sie haben der Stadt damit grünes Licht gegeben, um das Gebäude der Siemens zu einem Preis von 52 Millionen Franken abzukaufen. Dies mit dem Ziel, die städtische Verwaltung bis 2019 dort zu

«Jetzt besteht die Möglichkeit, dass für alle eine Winwin-Situation entsteht.» andreas Kleeb, Initiant zentralisieren. Für die aktuellen Verwaltungsgebäude wird ein Nachnutzungskonzept ausgearbeitet (siehe Kasten).

Das Volk soll im Frühling noch mal abstimmen Das war im September 2012. Inzwischen steht nun fest, dass das Betreibungsamt be-

Die Stadtzuger müssen voraussichtlich im Frühling erneut über das L & G-Gebäude abstimmen. reits im Oktober an die Gubelstrasse 22 zieht. Ob aber auch der Rest der Stadtverwaltung zügeln wird, ist heute noch nicht ganz klar. Denn das Vorhaben kommt nicht bei al-

Das Nachnutzungskonzept Im Herbst hat die Stadt ein Nachnutzungskonzept für die bisherigen Verwaltungsgebäude präsentiert. Dabei geht es um das Bildungsdepartement an der Ägeristrasse, das Stadthaus sowie das Zollhaus am Kolinplatz, das Haus Zentrum am Hirschenplatz und das Baudepartement an der St.-Oswalds-Gasse. Die Stadt sieht vor, das Haus Zentrum an die Korporation in einem Tauschgeschäft zu übergeben. Das Parlament hat dem bereits zugestimmt. Allerdings wurde das Referendum ergriffen. Veräussert werden soll ausser-

dem das Bildungsdepartement. Das Zollhaus wird derzeit an den Kanton vermietet. Dieser hat Interesse signalisiert, es möglicherweise zu erwerben. Im Besitz der Stadt verbleiben sollen das heutige Baudepartement sowie das Stadthaus. Die Räume würden vermietet werden. Das letzte Wort bezüglich der Nachnutzung ist aber noch längst nicht gesprochen. Einerseits äusserten sich die Fraktionen des Stadtparlaments sehr kritisch. Zudem hängt das Ganze davon ab, wie es mit dem L & G-Gebäude weitergeht. st

len gut an. So hat eine Gruppe bürgerlicher Initianten rund um Andreas Kleeb, alt Stadtrat Hans Christen und Kantonsrätin Vreni Wicky, Mitte April bei der Stadt die Doppelinitiative «Ja zur historischen Altstadt» und «Ja zu gesunden Stadtfinanzen» eingereicht. Die Initianten fordern, dass die Stadt das L & G-Gebäude innert zehn Jahre wieder verkauft und die Stadtverwaltung in der historischen Altstadt verbleibt. Die Initianten begründeten ihr Anliegen mit hohen Folgekosten, die mit dem L & G-Gebäude auf die Stadt zukommen würden. Dies unter anderem aufgrund nötiger Sanierungen. Und dies in einer Zeit, in der die Stadt in einem strukturellen Defizit stecke. «Vor diesem Hintergrund erweist sich ein Verkauf nur als positiv», betont Andreas Kleeb im Rahmen der Unterschriftenübergabe an die Stadt Mitte April. Die Initiative kommt

voraussichtlich im März 2015 zur Abstimmung.

Drei Gemeinderäte wollen einen Gegenvorschlag von der Stadt Nun erhält dieses Vorhaben Gegenwind. Die Stadtzuger Gemeinderäte Martin Kühn (FDP), Martin Eisenring (CVP) und Philip C. Brunner (SVP) haben vor kurzem eine Motion eingereicht. Sie fordern, dass der Stadtrat einen Gegenvorschlag zur Doppelinitiative ausarbeitet. Darin soll zum einen ein Kreditrahmen festgelegt werden, in dem der Umbau sowie die weiteren Kosten der Zentralisierung der Stadtverwaltung geregelt werden. Zum anderen verlangen die Motionäre, dass die Nachnutzung der frei werdenden Verwaltungsräume neu geprüft wird. Konkret sollen «entbehrliche städtische Liegenschaften» an den Kanton verkauft oder langfristig an diesen oder an Dritte vermietet werden.

Foto daniel Frischherz

«Einzelne bürgernahe Verwaltungsabteilungen und Dienstleistungen könnten in der Altstadt verbleiben», heisst es in der Motion. Zudem fordern die drei Gemeinderäte, dass im

«Wir wollen, dass alle Sachverhalte auf den Tisch kommen.» Martin eisenring, cVP-Gemeinderat L & G-Gebäude Synergien zwischen Kanton und Stadt genutzt werden. Dies, weil die Stadtverwaltung nur rund 4000 der insgesamt 9000 Quadratmeter in dem Gebäude belegen wird. Der Kanton ist für die Motionäre der geeignete Mieter für die restlichen 5000 Quadratmeter. Dieser habe grossen Raumbedarf. Umso

Initianten sehen den Vorstoss nicht als Angriff Eingereicht haben Eisenring, Kühn und Brunner die Motion, weil sie wollen, dass die Diskussion über die zentrale Stadtverwaltung neu geführt wird. Ihr Ziel ist ausserdem, der Doppelinitiative den Wind aus den Segeln zu nehmen. «Wir wollen, dass alle Sachverhalte auf den Tisch kommen und seriös diskutiert werden», erklärt Martin Eisenring. Das betont auch Philip C. Brunner: «Es soll ein Prozess angestossen werden.» Die Stadt müsse auf den Kanton zugehen. «Es braucht einen Austausch und eine Auslegeordnung, damit sich gute neue Möglichkeiten ergeben», so der SVP-Gemeinderat weiter. Mit diesem Vorhaben scheinen sie auch die Initianten abgeholt zu haben. Man verstehe die Motion ganz und gar nicht als Angriff auf die Doppelinitiative. «Auch uns geht es in erster Linie darum, dass zu diesem Thema noch mal eine Diskussion geführt wird», sagt Andreas Kleeb. In dem geforderten Gegenvorschlag sieht Kleeb ausserdem sehr viel Potenzial. «Jetzt besteht die Möglichkeit, dass für alle eine Win-win-Situation entsteht, für die Stadt, den Kanton und die Bevölkerung. So gesehen hoffen wir also beinahe, dass uns die Motion den Wind aus den Segeln nimmt.» Der Stadtrat nimmt den Ball der Motionäre auf Ob der Stadtrat tatsächlich einen Gegenvorschlag zur Doppelinitiative ausarbeitet, entscheidet sich voraussichtlich Anfang Juli. Dann wird der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug die Überweisung der Motion beraten. Finanzchef Karl Kobelt signalisierte jedoch bereits, dass die Stadt durchaus bereit sei, den Ball der Motionäre aufzunehmen. Und: «Mit dem Kanton pflegen wir bereits regelmässige und gute Kontakte. Ein erstes Sondierungsgespräch mit der kantonalen Baudirektion ist ausserdem auch bereits vorgesehen.»


4 Ihre Gratulation

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

Willkommen in Zug

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Selina Josefine Nölly aus Zug ist knapp fünf Monate alt.

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Leserbrief

Steuersenkungen statt Prestige-Projekt Am 22. Juni stimmt die Bevölkerung des Ägeritals über das Ägeribad ab. Dazu haben uns drei Leserbriefe mit ganz unterschiedlichen Meinungen erreicht. Dass sich die Steuerzahler des Ägeritals zum geplanten Ägeribad Gedanken machen, ist nicht nur verständlich, sondern zu begrüssen. Laufen wir jedoch in eine Millionenpleite, wie es uns Ernst J. Merz in seinem Leserbrief vom Mittwoch, 4. Juni, sowie in seinem Hochglanzflugblatt suggerieren will? Haben die Politiker wieder ein «Grossprojekt» ausgearbeitet, bei welchem das «zahlende Stimmvolk mit falschen Versprechungen sowie geschönten Zahlen geblendet werden soll?» Ein happiger Vorwurf.

Schlicht unwahr, und es grenzt an Irreführung Das Projekt Ägeribad wird in einer aussagekräftigen Abstimmungsbroschüre vorgestellt. Es werden darin nicht nur die Investitionskosten, sondern auch die Betriebs-

und Folgekosten aufgeführt, bis anhin unüblich in einer gemeindlichen Vorlage. Der Betrieb dieses Bades soll selbsttragend sein. Eine Leistungsvereinbarung regelt, wie das Bad betrieben und welche Prioritäten gesetzt werden müssen. Bei den vorgelegten Zahlen handelt es sich um Schätzungen. Auch Fachleute sind keine Hellseher und müssen im Budget Annahmen treffen. Diese basieren auf ähnlichen oder vergleichbaren Anlagen in der Schweiz. Aber darf man deshalb von «falschen Versprechungen» reden, mit denen «das zahlende Stimmvolk geblendet werden soll?» Wohl kaum, und von einer «Millionenpleite am Ägerisee» zu sprechen, ist schlicht unwahr und grenzt an Irreführung.

Finanzverträglichkeit kritisch mitverfolgt Es dürfte unbestritten sein, dass dieses Projekt den Bedürfnissen von weiten Teilen der Bevölkerung entspricht. Die Projektgruppe hat es verstanden, die verschiedenen Interessen mit den finanziellen Möglichkeiten gegeneinander abzuwägen, bei einigen Wünschen Abstriche zu ma-

chen und ein ausgewogenes Projekt zur Entscheidungsreife zu bringen. Bei der Vorlage Ägeribad handelt es sich weder um ein «Grossprojekt der Politiker» noch um einen «Luxustempel mit unüberschaubaren Folgekosten», wie es Ernst J. Merz polemisch darstellt. Ich habe das Projekt Ägeribad in den letzten Jahren kritisch mitverfolgt – auch die Finanzverträglichkeit. Das Bad hat sicher seinen Preis, ist jedoch verkraftbar, heute und auch in Zukunft. Das weitsichtige Projekt wird als Erlebnis- und Familienbad ein Gewinn sein für alle, es bietet ein Stück Lebensqualität und erfüllte Freizeit für Jung und Alt. Ich stimme deshalb für die Vorlage – zum Wohle unserer Bevölkerung und der Besucher unseres schönen Ägeritals. Heinrich Stampfli, Oberägeri

Besser Steuern senken als in einen Prestigebau investieren Ich werde aus folgenden Gründen klar Nein stimmen zum Ägeribad: Als Erstes finde ich es viel wichtiger, sich anstatt Projekten wie dem Ägeribad zum Beispiel der Ver-

kehrsproblematik zu widmen. Oder sich damit zu befassen, wie die Steuern gesenkt werden könnten. Aus meiner Sicht wurden in letzter Zeit viele unnötige Prestigebauten, vor allem in Unterägeri, durchgeführt. Mir und vielen anderen Personen ist es unverständlich, dass zum Beispiel sehr viele Trottoirs mit Pflastersteinen erneuert wurden. Einerseits generiert das viel mehr Lärm für die Anwohner, wenn ein Auto darüberfährt, und andererseits ist es nicht optimal, wenn man beispielsweise mit einem Rollstuhl oder mit Rollerblades darüberfahren muss. Dies wurde dabei wahrscheinlich nicht in Betracht gezogen. Auch bei dem neu gestalteten «Birkenwäldli» erscheinen mir die Kosten eher zu hoch, wenn ich das Ergebnis sehe. In Anbetracht dessen, dass man von Zug nach Ägeri im Abendverkehr mittlerweile 20 Minuten Fahrzeit benötigt, erachte ich es für sinnvoller, in diesen Bereich zu investieren, anstatt in einige der erwähnten Projekte. Dabei sollte auch nicht ausser Acht gelassen werden, dass der Steuerfuss in Unterägeri einer der höchsten im Kanton

Zug ist, und mit solchen Projekten wird sich daran sicher nichts ändern. Ich bin überzeugt, dass aus diesen und weitern Gründen hoffentlich sehr viele Einwohner Nein stimmen werden. Patrick Elsener, Unterägeri

«Wir kaufen sicher keine Mogelpackung» Vor gut einem Jahr sind wir von Baar zurück ins Ägerital gezogen. Es gibt für uns keinen schöneren Ort, unsere Kinder aufwachsen zu lassen. Doch etwas vermissen wir hier: Mit dem Baarer Kindergarten durfte unsere Tochter alle zwei Wochen ins Lättich in den Schwimmunterricht und hat so in jungen Jahren schon die ersten Züge erlernt. Zugegeben: Unsere Kinder werden auch ohne Ägeribad schwimmen lernen. Und doch ist es meiner Meinung nach kein Luxus, wenn die Mädchen und Buben vom Ägerital quasi vor der Haustür in den Schwimmunterricht gehen können, statt dass sie mit dem «Taxi Mama» oder dem Schulbus nach Baar oder nach Rothenthurm gefahren werden. Die Verantwortlichen haben

die Kosten so transparent ausgewiesen wie bei keinem Projekt zuvor. Wir kaufen hier sicher keine Mogelpackung. Selbst wenn die Einnahmen – die schwer zu berechnen sind – weniger hoch ausfallen als angenommen, können sich die Gemeinden Unterägeri und Oberägeri gemeinsam diese Investition und den Betrieb leisten. «Papi, wo muss ich hin, um für das Ägeribad abzustimmen?», hat mich unsere siebenjährige Tochter letzte Woche gefragt. Ich habe ihr versprochen, dass sie meine Stimme erhält. Rolf Elsener, Unterägeri

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Reisebericht

Weinkeller, Welterbe, die italienische Sprache und 20 Zuger Senioren Senioren der Zuger Pro-Senectute-Italienischklassen sind nach Siena gereist. Dort stellten sie ihre Sprachkenntnisse auf die Probe. Voller Spannung bestiegen 20 Seniorinnen und Senioren der Italienischklasse der Zuger Pro Senectute an einem Sonntag im Mai den Bus. Bereits am Montagmorgen wurde die Zuger Delegation in der Sprachschule «Dante Alighieri» freundlich empfangen. Die Senioren wurden je nach Level von der Direktorin in eine der Sechserklassen eingeteilt. Sofort begann der Italienischunterricht. Dieser war so speziell, weil die italienische Mentalität – vor allem Mimik und Gestik – einiges der hiesigen voraushatte. So wurden explizit die Unterschiede zwischen

der Schweiz und Italien in allen Bereichen mit der Lehrerin diskutiert. Die Zeit verging wie im Flug.

Sprachunterricht und Kulturerlebnisse Morgens Schule, nachmittags Kultur: So sah der Wochenplan der Zuger Senioren aus. Zuerst wollten die Teilnehmer natürlich die Stadt Siena mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten erkunden. Sie besuchten das Museo Civico im Palazzo Publico beim grossen Platz Il Campo. Auch der Besuch des Domes mit seinen prunkvollen Sälen mit Wandmalereien und kunstvollen Gemälden sowie lebensgrossen Figuren, wie zum Beispiel die zwölf Apostel, regten zum Staunen an. Zum Abschluss für die schon etwas müden Füsse stiegen die meisten noch viele Stufen in der Santa Maria della Scala hinauf.

Die Teilnehmer der Pro-Senectute-Italienischklassen geniessen Siena. Dort oben genossen die kulturinteressierten Senioren den schönsten Ausblick über die Dächer von Siena. Nach San Gimignano liessen sich die rüstigen Rentner am Mittwoch chauffieren. Das so-

pd

genannte New York der Toskana ist seit 1990 Teil des Weltkulturerbes der Unesco. Viele kleine Läden und Handwerksbetriebe sind in der historischen Stadt angesiedelt. Von den einst 72 Türmen stehen

heute noch deren 15. Eine weitere Exkursion führte in das herrliche Weinbaugebiet um Montepulciano. Natürlich durfte ein Besuch beim Weinbauern nicht fehlen. Dieser Betrieb war nach ökologischen Grundsätzen aufgebaut. Zum Beispiel wird das Regenwasser auf der Terrasse gesammelt und hält dadurch den darunterliegenden Weinkeller feucht.

war eine prächtige Blumenoase und die regionale Spezialität, der Schafskäse, verbreitete beim Schlendern vor den Läden eine spezielle Note. Der zweite Höhepunkt des Tages war der Besuch der Abtei Monte Oliveto Maggiore. In diesem Kloster leben noch etwa 20 Benediktinermönche. Eindrucksvoll war der Kreuzgang mit den Fresken von Luca Signorelli.

Blumenoase und Schafskäse in Pienza Zum Abschluss der Woche ging es auf eine ganztägige Exkursion. Die Sonne schien wie jeden Tag und rückte die lieblichen Hügel der Toscana in ein besonderes Licht. In Pienza ging es auf eine Führung durch den im 13. Jahrhundert entstandenen Palazzo Piccolomini, wo Relikte und Lebensart aus dieser Zeit zu sehen waren. Das ganze Städtchen

Auf der Reise so manche Freundschaft geschlossen Während der Heimfahrt hatte die Gruppe genügend Gelegenheit, die Woche Revue passieren zu lassen. Es wurde viel gelacht und so manch neue Freundschaft geschlossen. Weniger die italienische Sprache als das gemeinsam Erlebte und die Diskussionen unter rüstigen, zum Teil noch im Arbeitsprozess stehenden Leuten, standen im Vordergrund. pd


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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

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Langzeitgymnasium

Freie Schulwahl? Ja, aber mit Vorbehalt Wenn im Herbst 2015 auch in Menzingen ein zweites Langzeitgymnasium betrieben wird, stellt sich für Schüler die Frage nach der richtigen Schule. Der Kanton hat dazu ein paar Regeln aufgestellt. Jährlich werden im Lang­ zeitgymnasium des Kantons Zug 12 bis 13 Klassen eröffnet. Bislang konnten Schülerinnen und Schüler das Langzeitgym­ nasium einzig an der Kantons­ schule Zug absolvieren. Ab Schuljahr 2015/16 steht der Schülerschaft auch das Kanto­ nale Gymnasium Menzingen für den Besuch dieses Ausbil­ dungsgangs offen. Pro Jahr werden in Menzingen zwei Klassen eröffnet. Die anderen Schülerinnen und Schüler werden das Langzeitgymna­ sium auch künftig in Zug be­ suchen.

Zuteilungen aufgrund der Schulwegdauer Alle Zuger Schülerinnen und Schüler mit einer Zuwei­ sung an ein Langzeitgymna­ sium verfügen über eine soge­ nannte «eingeschränkte freie Schulwahl». Das bedeutet, dass sie mit ihrer Anmeldung auch bekannt geben, ob sie das Langzeitgymnasium bevorzugt in Zug oder in Menzingen be­ suchen möchten oder ob sie

für beide Schulorte offen sind. Als eingeschränkt gilt die freie Schulwahl deshalb, weil im Falle einer ungünstigen Vertei­ lung der Anmeldezahlen Zuteilungen an die beiden Schulstandorte vorgenommen werden müssen. Diese Rege­ lung ist mit dem erheblichen öffentlichen Interesse begrün­ det, beide Standorte gut auszu­ lasten. Entsprechend beauf­ tragte der Zuger Regierungsrat die Direktion für Bildung und Kultur, ein Zuteilungsverfah­ ren auszuarbeiten. Dieses Verfahren ist nun durch die Bildungsdirektion definiert worden. Einer allfäl­ ligen Zuteilung liegt einerseits das Kriterium Schulwegdauer zugrunde. Dieses Kriterium hat sich im Zusammenhang mit Schulzuteilungen auch in anderen Kantonen bewährt.

«Die gesetzlichen Vorgaben geben uns in Bezug auf die Klassengrösse einen gewissen Handlungsspielraum.» Stephan Schleiss, Bildungsdirektor Als Berechnungsgrundlage für die Länge eines Schulwegs dient die Anreise mit den öf­

Ab Schuljahr 2015/16 wird in Menzingen ein Langzeitgymnasium angeboten. Im Bild das Fussballfeld der Schule. fentlichen Verkehrsmitteln. Grundlage für die Festlegung der Schulwegdauer bilden Be­ rechnungen eines Verkehrs­ planungsbüros, welche Ende 2012 für die Schulraumpla­ nung der Mittelschulen erstellt worden sind. Entsprechend der Schulwegdauer zum Kan­ tonalen Gymnasium Menzin­ gen wurden Siedlungsräume zusammengefasst. Die geografische Lage der beiden Langzeitgymnasien führt zur Berücksichtigung eines zweiten Kriteriums: der Erreichbarkeit der Schule zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Dieses Kriterium bezweckt, dass Schülerinnen und Schü­ ler, welche ein Gymnasium zu Fuss oder mit dem Fahrrad er­

reichen können, auch in Zu­ kunft grundsätzlich über diese Möglichkeit verfügen.

Menzinger und Unterägerer mit Vorrang nach Menzingen Die Berücksichtigung dieser zwei Kriterien ergibt, dass Unterbestände am Kantonalen Gymnasium Menzingen zu­ nächst mit Schülerinnen und Schülern aus der Region Berg ausgeglichen werden. Schüle­ rinnen und Schüler aus Men­ zingen/Edlibach werden in erster Priorität, diejenigen aus Allenwinden/Unterägeri in zweiter Priorität und diejeni­ gen aus Oberägeri/Morgarten in dritter Priorität zugeteilt. Erst danach würden Schüle­ rinnen und Schüler aus Zug

pd

(vierte Priorität) und Baar (fünfte Priorität) zugeteilt. Bei zu vielen Anmeldungen für das Kantonale Gymnasium Menzingen erhalten die Schü­ lerinnen und Schüler in den­ selben Prioritäten einen Aus­ bildungsplatz in Menzingen: also in erster Priorität Schüle­ rinnen und Schüler aus Men­ zingen und Edlibach, in zwei­ ter Priorität Schülerinnen und Schüler aus Allenwinden und Unterägeri, in dritter Priorität Schülerinnen und Schüler aus Oberägeri/Morgarten. Auf eine Zuteilung von Schülerinnen und Schülern aus Risch, Hü­ nenberg, Cham, Steinhausen, Neuheim und Walchwil würde bei zu vielen Anmeldungen grundsätzlich verzichtet. Wie­

so nicht eine gänzlich freie Schulwahl? «Das öffentliche Interesse an einer optimalen Auslastung beider Standorte ist erheblich», so Bildungs­ direktor Stephan Schleiss, «so­ wohl aus pädagogischer als auch aus betriebswirtschaftli­ cher Sicht.» Diese Sachlage mache es deshalb zwingend, dass bei Bedarf Zuteilungen vorge­ nommen werden können. Ste­ phan Schleiss versichert, dass solche mit Augenmass vorge­ nommen werden. «Die gesetz­ lichen Vorgaben geben uns in Bezug auf die Klassengrösse einen gewissen Handlungs­ spielraum, welchen wir im Sinne der Schülerinnen und Schüler nutzen werden», führt Stephan Schleiss aus.

Das schulische Angebot ist grundsätzlich gleichwertig Aus rechtlicher Warte ist zu ergänzen, dass die Stellung, Rechte und Pflichten der Schülerinnen und Schüler durch eine Zuweisung an eine gleichwertige Schule nicht verändert werden. Nach Mög­ lichkeit wird den Wünschen der Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen, ein An­ spruch auf den Besuch einer spezifischen Schule besteht aber nicht. «Die Schulen liegen geografisch auseinander», so Stephan Schleiss, «sie sind aber in Bezug auf das Angebot und die Anschlussmöglichkei­ ten gleichwertig.» pd

Verkehr

gelegenheit zum Velofahren üben für Kinder in Zug und in Menzingen Velofahrkurse sind die ideale Voraussetzung für einen Radausflug. Am Samstag, 17. und 24. Mai, fanden die Velofahrkurse der Pro Velo auf dem Zuger Stie­ renmarktareal und beim Schulhaus Ochsenmatt in Menzingen statt. Kinder und Eltern konnten dabei ihre Ver­ kehrskenntnisse erweitern. Die Kurse waren komplett ausgebucht. Sophie Ita (7) will «Velofah­ ren üben». Ihr Vater Martin schätzt das spielerische Um­ feld für die Fahranfängerin. «Es ist doch etwas anderes, ob so ein Kursleiter oder ein Poli­ zist was sagt oder nur der

Papi.» Lino Theiler (8) hat schon ein bisschen Erfahrung. Sein Vater Christof möchte vor allem, dass er mehr Sicherheit gewinnt, um auch mal allein ausserhalb der Quartierstras­ sen unterwegs sein zu können. So sind zum Beispiel Velo­Fa­ milienausflüge noch ent­ spannter. Gesamthaft nahmen 90 Kin­ der mit viel Begeisterung und Elan an diesen Kursen teil. Sie trainierten mit viel Spass ihr Können auf dem Velo und lernten unter anderem das richtige Befahren von Kreu­ zungen, aber auch Linksabbie­ gen oder Kreiselfahren. An­ schliessend befuhren mehrere Gruppen mit rund sieben Kin­ dern und ihren Eltern unter

der Leitung eines ausgebilde­ ten Fahrkursleiters die Quar­ tiere. Die erwachsenen Be­ gleitpersonen erhielten in der ersten Stunde wertvolle Tipps und frischten die gesetzlichen Grundlagen für Velofahrer im Strassenverkehr auf. So ergab sich auch die Möglichkeit, wei­ tere Fragen zum Verkehrsver­ halten der Velofahrer zu be­ antworten. «Die Velofahrkurse der Pro Velo Zug schliessen die Lücke zwischen dem Be­ dürfnis vieler Familien, ihre Kinder auf dem Fahrrad früh­ zeitig auf eigene Beine zu stel­ len und jenen Kursen, die in den meisten Schulen erst in der 3. Klasse durchgeführt werden,» sagt Andreas Hägi, der den Unterricht mit den Er­

wachsenen durchführt. Barbara Mlynár hat gleich beide ihrer Töchter (7 und 9 Jahre) mitgebracht. «Bisher fahren sie meistens auf Wan­ derwegen und unbelebten Strassen. Nun sollen sie auch darauf vorbereitet werden, öf­ ter mit Autos in Kontakt zu kommen.» Da ihr Mann nicht kommen konnte, sprang aus­ nahmsweise ein Fahrkurslei­ ter ein und begleitete Lucien­ ne. Die letzte Gelegenheit, mit seinem Kind in diesem Jahr im Kanton Zug an einem Velo­ fahrkurs der Pro Velo Zug teil­ zunehmen, ist am 13. Septem­ ber im Röhrliberg in Cham. Wertvolle Tipps und viel Spass gab es bei den Velofahrkursen im Mai.

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

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Dieses Bild vom Landsgemeindeplatz ist zwar schon ein paar Jahre alt, doch Adalbert Ulrich aus Steinhausen hat immer noch seine Freude daran.

«Herrliche Abendstimmung am Zuger Hafen», nennt Karin Weyermann aus Zug diese sensationelle Aufnahme, die Schiffe und das Wasser golden glänzen lässt. Am Feierabend auf dem Nachhauseweg sind Eliane Lörtscher aus Zug diese Bäume in der Abendsonne aufgefallen.

Fotoaktion

So golden glänzt die Heimat Abendstimmungen und Sonnenuntergänge, egal an welchem See, sind die Dauerbrenner unserer Fotoaktion. Florian Hofer

«Unser See» ist der schlichte Name dieser grandiosen Aufnahme von Kurt Wyss aus Oberwil.

Marlis und Roland Vanhooydonck aus Walchwil haben uns diesen Traum in rot geschickt.

An sich suchen wir ja «die Postkarte, die es noch nicht gibt», aber obwohl auch schon für Grusspostkarten etliche Sonnenuntergänge eingefangen worden sind, haben zahlreiche Leserinnen und Leser unserer Zeitung immer weiter Lust auf die Farbenspiele am Abendhimmel. Das ist auch gut so, denn der schon sprichwörtlich schönste Sonnenuntergang der Welt ist ja inzwischen auch schon ein Grund für asiatische Reisegruppen statt nach Luzern, einen Abstecher nach Zug zu machen.

Ein soziales Schiff inmitten des Lichtergoldes Nicht so golden, aber doch gelb ist das Yellow-Lagerschiff. Fotografin Esther Lienert aus Zug will mit dem Foto auch dem ganzen Team der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug ein Kränzchen winden:

«Das Yellow-Schiff ist sozusagen ein soziales Schiff und wird im Auftrag der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug (GGZ) geführt. Ein wichtiger Leitsatz der GGZ: Die Sozialwerke erbringen die notwendigen Ergänzungsleistungen in unsere Gesellschaft. Was wären wir ohne solche Werke.

Sie verdienen unsern Respekt. Auch unsere Unterstützung?» Die Fotoaktion ist eigentlich schon beendet. Doch immer noch kommen spezielle Bilder bei uns auf der Redaktion an. Darum zeigen wir Ihnen auch in der nächsten Ausgabe noch einmal eine ganze Handvoll erlesener Aus- und Einblicke

in unsere Heimat. Übrigens: Wenn Sie einmal ein spezielles Sujet vor die Linse bekommen, können Sie es uns auch jederzeit schicken. Wir publizieren immer wieder gerne gelungene fotografische Aufnahmen aus unserer Region. Wie immer ist die E-Mail-Adresse: redaktion@zugerpresse.ch

Esther Lienert aus Zug gefallen die Spiegelungen des Yellow-Schiffs im Wasser. Und sieht darin eine Botschaft: «Das Yellow-Schiff ist ein Beispiel der sozialen Seite von Zug.»

Wenn es ihnen draussen zu heiss ist: Vielleicht hilft ein Blick auf diese Bilder

«Ein herrlicher Wintertag auf der Hochwacht beim Zugerberg mit Sicht ins Ägerital.» Dieses Motiv hat es Adrian Schwerzmann aus Zug angetan.

Margot Graf aus Steinhausen geht wöchentlich zum Steinhauser Weiher, der immer wieder eine absolute Erholung für sie ist.

«Nein, das ist nicht in Davos, das ist im Böschi Oberägeri», schreibt uns Tony Stocklin aus Steinhausen.


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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

«Bedienung mit Herz 2014»

Frauenpower aus dem Zuger gastgewerbe Unser Wettbewerb «Bedienung mit Herz 2014» ist in vollem Gange. Hier stellen wir drei weitere Nominierte vor. Nadine Schrick

Seit nun bald sieben Jahren erfüllt sie die Wünsche der Kunden in der Bäckerei Rust in Rotkreuz. Hysenaj Mavigona führt ihren Beruf mit grosser Leidenschaft aus. Sie sel-

So geht es Unsere Zeitung sucht die «Bedienung mit Herz». Wir wollen damit jene Personen ehren, die sprichwörtliche Gastfreundschaft des Kantons Zug nach innen und nach aussen repräsentieren. Wenn Sie eine Person vorschlagen oder sich selbst anmelden wollen, können Sie den unten abgedruckten Talon benutzen oder ein E-Mail schreiben. Nach dem 13. Juni wird eine Auswahlliste publiziert mit den Personen, die es ins Televoting geschafft haben. Dann gehts los mit der Abstimmung. Die «Bedienung mit Herz 2014» wird im Juli bekannt gegeben. zp

ber hätte nie gedacht, dass sie für diesen Wettbewerb je nominiert werden würde. Hysenaj Mavigona stammt ursprünglich aus dem Kosovo und lebt seit 20 Jahren in der Schweiz. «Ich habe hier in der Bäckerei Hotz Rust schon meine Lehre gemacht», so die 24-jährige. «Die Arbeit hier macht mir so viel Spass, dass ich nun auch die Stellvertretung übernehme.» Die 24-Jährige, die mit ihrem Mann nun in Sins wohnt, sagt von sich selber, dass sie eine sehr aufgestellte und fröhliche Person ist. «Ich glaube, dass meine Fröhlichkeit der Grund für meine Nomination ist», so Mavigona. «Ich lache immer. Ich denke, diese Aufgestelltheit

gehört einfach zu meinem Charakter.» Am meisten Freude bereitet Hysenaj Mavigona der Kontakt zu ihren Kunden. «Wenn meine Kunden zufrieden sind, dann bin auch ich zufrieden. Das ist in unserem Job das Wichtigste.»

Ein Hauch von China in der Zuger Altstadt Sich mit chinesischen Spezialitäten verwöhnen lassen kann man bei Limin Hù vom «Golden Dragon». Seit 14 Jahren arbeitet sie in diesem chinesischen Restaurant in der Zuger Altstadt. Dort hat sie auch eine Anlehre gemacht. «Ich habe anfangs in der Küche des ‹Golden Dragon› gearbeitet. Seit einigen Jahren

Die Luzernerin Hysenaj Mavigona macht seit sieben Jahren die Kunden in der Bäckerei Hotz Rust in Rotkreuz glücklich.

Limin Hù verwöhnt ihre Gäste mit asiatischen Spezialitäten. arbeite ich nun im Service», so die gebürtige Chinesin. Seit 1989 lebt Limin Hù nun in der Schweiz und ist in Zug wohnhaft. Ihre Arbeit ist ihre grosse Leidenschaft. Vor allem das Kommunizieren mit den Gästen bereitet ihr sehr viel Freude. «Wir haben sehr viele Stammgäste in unserem Restaurant. So ist es mir immer wieder eine grosse Ehre, diese Gäste zu empfangen», erklärt Hù. «Diese Stammgäste sind für mich fast schon wie Freunde.» Zu ihren Stärken zählt sie vor allem ihre Offenheit und ihre Leidenschaft zum Beruf. So bekommt sie von den Gästen viel Lob und wird nicht selten zum Reiseführer. «Viele Gäste interessieren sich sehr für China und bitten mich oft

um Rat, wann und wo sie das Land am besten bereisen sollen», so Limin Hù. «Dann helfe ich ihnen natürliche gerne weiter und gebe ihnen Reisetipps.» Eher neu im Gastrogewerbe ist Nadja Bühler. Die 30-Jährige lernte ursprünglich Sportartikelverkäuferin. Ihre Zeit als Aushilfe im «Passbartout» in Unterägeri führte sie immer mehr in die Gastronomie. Seit eineinhalb Jahren ist sie fest angestellt. «In meinem Beruf ist mir vor allem der Kundenkontakt wichtig. Dies hatte ich im Verkauf und nun auch in meiner Arbeit als Barkeeperin», so die aufgestellte Unterägererin. «Was mir besonders an der Arbeit gefällt, ist, dass sich Ausgang, Spass

und Arbeit verknüpfen lassen. Ausserdem bin ich hier zu Hause, so sehe ich immer wieder Bekannte.» Als ihre grössten Stärken sieht Bühler ihre Offenheit und sympathische Art. «Ich bin sehr kommunikativ, lache viel und habe für alle ein offenes Ohr», erzählt sie. Es gebe ihr ein gutes Gefühl, wenn die Kunden zufrieden das Lokal verlassen. «Deshalb versuche ich alle Kunden mit Herz zu bedienen.» Letzte Woche stellten wir William Marques vor. Wir berichteten, dass er Vater von zwei Kindern sei. Er hat jedoch keine Kinder. Er erzählte uns von seiner Schwester, die zwei Kinder hat..

Mit ihren Gästen kann Nadja Bühler vom «Passbartout» in Unterägeri nicht nur lachen, sondern hat auch für alle ein offenes Ohr.

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Kultur

ein Welterbe in Zug Die Pfahlbauten im Kanton Zug gehören zu den bedeutendsten Kulturgütern Europas. Nun wurden Informationsstelen errichtet, die über das Leben der Pfahlbauer berichten. Seit dem 27. Juni 2011 verfügt der Kanton Zug über ein Unesco Welterbe. Zusammen mit insgesamt 111 Fundstellen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowenien, Italien und Frankreich bilden die drei Zuger Pfahlbauten das Welterbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen». Die prähistorischen Seeufersiedlungen gehören zu den bedeutendsten archäologischen Kulturgütern Europas und stehen auf Augenhöhe mit den Pyramiden in Ägypten, dem Schloss von Versailles in Frankreich oder der Grossen Mauer in China. «Dank den Informationstafeln können interessierte Personen inmitten eines Quartiers das Zuger Unesco Welterbe Pfahlbauten entdecken», sagt

Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard. Stadtpräsident Dolfi Müller ergänzt: «Es ist eine Herausforderung, die verborgenen Welterbestätten sichtbar zu machen. Dank den gut gestalteten Stelen ist uns das gelungen. Wir sind stolz auf unser Zuger Unesco Welterbe.» In den letzten Monaten haben das Amt für Denkmalpflege und Archäologie der Direktion des Innern und die Creafactory AG Zug Informationsstelen gestaltet. Dank dem Entgegenkommen der beiden Grundeigentümerinnen, der Korporation Zug und der Seewarte AG, konnten diese Informationstafeln unmittelbar bei den drei Fundorten des Zuger Unesco Welterbes aufgestellt werden. Die Stelen beinhalten einen gut verständlichen Text und Bilder über die betreffende Fundstelle. Alle drei Stelen informieren über die Pfahlbaulandschaft am Zugersee. Über eine App können Interessierte zusätzliche Informationen zu den Pfahlbauten beziehen. pd www.palafittes.org

l h a w r e Les

Bedienung

Solum evelia debis aligent inctisquid Haria quis et,

pd

mit Herz 2014

Wer kann vorgeschlagen werden: Alle Bedienungen, die in einem Lokal im Kanton Zug arbeiten. Melden Sie Ihre Wahlvorschläge bis zum 13. Juni 2014. In den folgenden Ausgaben der «Zuger Presse» präsentieren wir Ihnen die Top Ten zur Finalwahl.

VORSCHLAGSTALON

Einsendeschluss 13. Juni 2014. Einsenden an Zuger Presse, Baarerstrasse 27, 6304 Zug, per Fax an 041 725 44 20, oder Mail mit allen Angaben an redaktion@zugerpresse.ch

Meine Vorschlag «Bedienung mit Herz» ist: Vorname/Name

Lokal/Ort

Einsenderangaben (Talon nur mit vollständigen Angaben gültig)

Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard und Stadtpräsident Dolfi Müller sind pd stolz auf das Zuger Unesco Welterbe.

Bedienung mit Herz 2013: Vicente Garcia, Gotthärdli am See, Zug.

Telefon (Natel)

Vorname/Name

Geburtsdatum

Strasse

Ort

Mail

Telefon

Mitarbeiter der LZ Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Über die Wahl wird keine Korrespondenz geführt.


regioN

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

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Zugerberg

Ketten wechseln und Stämme entasten Holzen ist Gold wert. Am Zuger-Schwyzer Holzerwettkampf hat ein Oberägerer die Nase vorn und will den Titel holen. Alina Rütti

Stefan Rogenmoser zieht mit flinken Fingern die Kette übers Schwert seiner Motorsäge. Der Kettenwechsel soll so schnell, sicher und so präzise wie möglich vollzogen werden. Sonst hat er sich ins eigene Fleisch – oder besser gesagt ins Holz geschnitten. Denn wenn er bei dieser Aufgabe schludrig arbeitet, wirkt sich das auf die weiteren Aufgaben aus. Der Oberägerer ist Forstwart und nimmt am Zuger-Schwyzer Holzerwettkampf, am Samstag, 14. Juni, auf dem Zugerberg, der nach acht jährigem Unterbruch wieder im Kanton Zug stattfindet, teil. Dieser Wettkampf ist eine Berufsmeisterschaft. Die Disziplinen basieren auf den täglichen Arbeiten im Wald – nur dass im Wettkampf die Zeit ge-

stoppt wird. Die erste Disziplin, das Baumfällen, ist aus organisatorischen Gründen schon geschehen. Der Forstwart Stefan Rogenmoser hat dort den ersten Rang geholt. «Mein Ziel ist Gold.» Letztes Mal habe er die Silbermedaille geholt und habe daher gute Chancen.

Aufgaben aus der täglichen Praxis Bei der nächsten Disziplin ist Augenmass gefragt. Es gilt, von einem Stamm eine drei bis acht Zentimeter dicke Scheibe abzusägen. Der Stamm muss erst von unten her angesägt und anschliessend von oben her durchtrennt werden. Der Schnitt soll sauber und im rechten Winkel sein. Der Stamm liegt dabei in einem 7-Grad-Winkel, was die Arbeit erschwert. «Diese Aufgabe ist sehr nahe an der Praxis, da dieses Zuschneiden eine tägliche Arbeit im Gelände ist», erklärt Förster Karl Henggeler. Er war 30 Jahre lang Mitglied der Nationalmannschaft und ist heute deren Trainer. Er coacht auch Stefan Rogenmo-

Stefan Rogenmoser (vorne) kann seine Motorsäge millimetergenau führen. 30 Äste müssten vom Stamm. Karl Henggeler stoppt dabei die Zeit. Foto Daniel Frischherz

ser, der durchaus Chancen habe, ins Kader zu kommen. Dieser lässt seine Motorsäge erneut aufheulen und sägt einen Stamm durch, welcher auf dem Boden liegt. Dabei gilt es, den Stamm zu durchtrennen, ohne dabei in den Boden zu sägen – eine Millimeterarbeit auszuführen, ohne Zollstock und Winkel. Für die letzte Disziplin darf Stefan Rogenmoser das Schwert und die Kette seiner Motorsäge wechseln. Beim Entasten sollen 30 Äste von einem vorbereiteten Stamm abgesägt werden, wobei Einschnitte im Stamm und Aststummel über fünf Millimeter mit Punkteabzug bestraft werden. «Das Einhalten der Sicherheitsvorschriften wird in allen Disziplinen genau kontrolliert. Nichteinhalten gibt empfindliche Strafpunkte», erklärt der erfahrene Förster Karl Henggeler. Stefan Rogenmoser ist zufrieden mit seinem Trainingsdurchlauf. Nun muss alles nur noch im Holzerwettkampf klappen, und die Goldmedaille ist die seine.

Holzprofis in Aktion Zuger-Schwyzer Holzerwettkampf Samstag, 14. Juni, beim Forstwerkhof Korporation Zug, Vordergeissboden, Zugerberg. Wettkampf der Waldprofis mit Beteiligung der Schweizer Nationalmannschaft. Es werden 60 Forstleute aus Zug, Schwyz und Luzern antreten. Wettkampfdisziplinen: Baumfällen, Kettenwechsel an der Motorsäge, Baumstamm-Trennschnitte, Entasten. Wettkampfprogramm: 7.30 bis 16 Uhr, ab 15 Uhr Finale, 18 Uhr Rangverkündigung. Rahmenprogramm: ab 10 Uhr attraktives WaldKinderprogramm, 10 und 14 Waldrundgänge mit Baumfällen durch ein Mitglied der Nationalmannschaft. Festbetrieb: ab 7 Uhr Festwirtschaft, 11.30 bis 13.30 Uhr Mittagessen. pd

Zug

Biker, die abseits der Wege fahren, werden zur Kasse gebeten Mountainbike-Sport Ein Biketrail ist ein Pfad, der zwischen 30 und 60 Zentimeter breit ist. Er deckt die Bedürfnisse verschiedener Mountainbiker ab. Auf den Bikestrecken können auch Sprünge oder Schanzen vorkommen. Diese müssen so gebaut sein, dass ein Biker sowohl darüber springen wie auch fahren kann. Es gibt verschiedene Bikegruppen. ● Cross-Country: Dieser Fahrer zieht den Aufstieg der Abfahrt vor und bevorzugt meist einfache Trails. ● All Mountain: Aufstieg und Abfahrt sind gleich wichtig. Gefahren wird auch auf technisch anspruchsvollen Strecken. ● Freeride: Hier wird abfahrtsorientiertes Fahren auf anspruchsvollen Strecken bevorzugt, jedoch wird der Aufstieg gefahren. ● Downhill: Das Bike wird mit der Bahn auf den Berg hinauf transportiert. Die Abfahrt geschieht oft auf illegalen Wegen. pd

In den Zuger Wäldern ist neben den Mountainbikern nun auch die Zuger Polizei unterwegs. Wer nicht auf den offiziellen Wanderwegen fährt, der zahlt.

Picard nicht bekannt geben. Es ist aber davon auszugehen, dass die Polizei bereits mit den Kontrollen in den Zuger Wäldern begonnen hat. Denn die Grundlage dafür ist das Übertretungsgesetz, welches seit Oktober 2013 in Kraft ist.

Gemäss der Zuger Gesetzgebung können Personen gebüsst werden, die den Wald abseits bestehender Strassen und Wanderwege befahren. Der Kanton macht nun Nägel mit Köpfen und büsst speziell Mountainbiker. «Kontrollen werden vor allem in jenen Wäldern durchgeführt, die von ‹querwaldein› fahrenden Bikerinnen und Bikern hauptsächlich beeinträchtigt werden», sagt Manuela WeicheltPicard, Vorsteherin der Direktion des Innern, und präzisiert: «Im Vordergrund stehen dabei sicherlich die Seewaldungen, welche vom Zugerberg gegen den See hin steil abfallen.» Den genauen Zeitpunkt für den Start der Kontrollen durch den Zuger Forstdienst und die Zuger Polizei will Manuela Weichelt-

Mit Holz und Erde Schanzen gebaut Dass nun vor allem Mountainbiker im Visier der kantonalen Behörden sind, hat mit den illegalen Bikewegen zu tun, die im Seewald bei der Zugerberg-Bahn entstanden sind. Dort seien Mountainbiker abseits der offiziellen Wege unterwegs und hätten im Seewald mit Holz und Erde Schanzen und Ähnliches errichtet. «Diese waldschädigende Nutzung muss gestoppt werden», begründet Manuela Weichelt-Picard den Entscheid.

Im Tourismuskonzept des Kantons fehlen die Biker gänzlich. Zug Tourismus bemühte sich zwar, spezielle Strecken für die Mountainbiker zu schaffen, stiess aber beim Kanton auf taube Ohren. «Die kantonalen Behörden haben bis jetzt keine Notwendigkeit gesehen. Die

«Kontrollen werden vor allem in jenen Wäldern durchgeführt, die von ‹querwaldein› fahrenden Bikern beeinträchtigt werden.» Manuela Weichelt-Picard, Vorsteherin Direktion des innern

Korporationen als Waldeigentümer haben aber die Problematik erkannt», sagt Urs Raschle, Geschäftsführer von Zug Tourismus. Nun kommt jedoch Bewegung in die Sache. Laut Manu-

Bestehende Wanderwege müssen geteilt werden Im Kanton Zug müssen sich die Mountainbiker die Wege mit den Wanderern teilen. Es gibt keine speziellen Biketrails.

ela Weichelt-Picard laufen Gespräche zwischen dem Kanton, den Korporationen und der IG Mountainbike Zug. «Die Planung des ‹Zugerbergtrails› ist bereits fortgeschritten, und die Projektausschreibung wird bald erfolgen. Es sind verschiedene Player wie Waldeigentümer, Fachstellen, Polizei und andere Organisationen am Prozess beteiligt.»

Konzept existiert bereits seit zwei Jahren Das Projekt Zugerbergtrail entstammt einer Maturaarbeit vom Jahr 2012. Bei der Entstehung der Projektarbeit des Trails für den Zugerberg waren auch Zug Tourismus und verschiedene Departemente des Kantons involviert. Die Vorlage fürs Projekt lieferte der Biketrail am Berner Hausberg Gurten. Dieser Trail besteht seit 2007 und entstand aus einem illegalen Bike-Weg. Christoph Jans von der IG Mountainbike Zug hofft nun auf ein «zügiges Voranschreiten». «Mit einem Nutzungskonzept inklusive ‹Zugerbergtrail› wollen wir zur Koexistenz

von Bikern, Wanderern und dem Wald beitragen und dem Fahren abseits bestehender Wege im Einzugsbereich des Trails entgegenwirken. So, wie dies andernorts bereits erfolgreich gemacht wird.» Denn die wenigen Biker, die sich nicht

«Die Behörden haben bis jetzt keine Notwendigkeit gesehen. Die Korporationen als Waldeigentümer haben aber die Problematik erkannt.» Urs raschle, geschäftsführer Zug Tourismus

an die Regeln halten, würden der ganzen Szene schaden. Die IG Mountainbike Zug ruft deshalb dazu auf, nur auf den bestehenden Wegen zu fahren und die Trail-Regeln auch zu befolgen. ar

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Die DGZ betreibt mit einem Leistungsauftrag des Kantons in Zusammenarbeit mit dem Zuger Kantonsspital ein Kompetenzzentrum für Diabetesfachberatung, Ernährungsberatung und Prävention. Diabetes-Gesellschaft des Kantons Zug Artherstrasse 27, 6300 Zug, Telefon 041 727 50 64 www.dgz.ch

Sind Sie oder ein Familienmitglied auch von Diabetes betroffen? Werden Sie bei uns Mitglied (Jahresbeitrag CHF 45)! Anmeldungen an unser Sekretariat oder unter www.dgz.ch


MarktPlatZ

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

Neufeldgarage Remo Binzegger

Bildxzug

Junges team mit Erfahrung

Besuch an der küste In den vergangenen Osterferien packten die kaufmännischen Lernenden von Bildxzug ihre Koffer und machten sich auf den Weg nach England.

Die Automarke Kia feiert ihr 20-Jahr-Jubiläum. Die Neufeldgarage von Remo Binzegger hat die Marke seit deren Geburtsstunde im Sortiment.

Dort hatten sie die Möglichkeit, während zweier Wochen ihre Englischkenntnisse in Brighton zu erweitern. Dies gab ihnen die Chance, den allgemeinen Wortschatz sowie auch ihr Business English weiterzuentwickeln. Gleichzeitig aber auch, um interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Während der zwei Wochen lebten die Lernenden in Gastfamilien. Letztes Jahr führte der Sprachaufenthalt die

Nadine Schrick

Wenn es um die Automarke Kia geht, ist sie die Expertin im Kanton Zug: die Neufeldgarage Remo Binzegger. Zum 20-Jahr-Jubiläum brachte die Marke den «Kia cee’d» heraus, welcher auch das Sondermodell der diesjährigen Fussballweltmeisterschaft ist. «Was Kia auszeichnet, ist das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis», erklärt Geschäftsführer Remo Binzegger. «Zusätzlich gehören bei Kia eine siebenjährige Garantie und eine ebenso lange Pannenhilfe zum inbegriffenen Service.»

Exklusive Mehrausstattung beim Sondermodell Der neue «Kia cee’d» verfügt ausserdem über eine grosse Mehrausstattung. So enthält er nicht nur ein Navigationssystem mit einer Rückfahrkamera, sondern darf auch eine Zwei-Zonen-Klima-Automa-

Die Neufeldgarage von Geschäftsführer Remo Binzegger verkauft die Modelle der Automarke Kia seit deren Geburtsstunde. Nun feiert die Marke ihr 20-jähriges Bestehen. tik zu seiner Ausstattung zählen. Ein Panoramaglasdach sorgt an warmen Sommertagen für ein spannendes Fahrerlebnis. Neben dem «Kia cee’d» gibt es noch zehn weitere Modelle, die das junge, elfköpfige Team in der Garage ausstellt. Schon etwas länger –

nämlich seit 1969 – verkauft die Neufeldgarage Remo Binzegger die Marke Saab. 2009 wurde auch Suzuki ins Sortiment aufgenommen. «Unsere Garage verfügt über langjährige Erfahrung», so Remo Binzegger. «Was uns ausmacht, ist, dass unsere Kunden sicher ge-

Schülerinnen und Schüler nach Oxford. Ausserhalb der Unterrichtszeit erkundeten sie die Stadt und die englische Kultur. Vor allem der grosse Pier mit den vielen Attraktionen hatte es ihnen sehr angetan. Es gab natürlich auch viele Shoppingmöglichkeiten und genug andere Sehenswürdigkeiten in Brighton. Inzwischen konnten die neu gewonnenen Englischkenntnisse an den Praxisplätzen in internationalen Unternehmen eingesetzt werden. Bildxzug bietet Unternehmen, die junges kaufmännisches Personal mit guten Englischkenntnissen einsetzen können, die Möglichkeit, Lernende aus dem KV Business English plus in der Praxis einzusetzen. pd

pd

hen können, dass vereinbarte Termine eingehalten werden.» Am diesjährigen Stierenmarkt im September und an der Auto-Baar, welche vom Freitag, 12. September, bis Samstag, 13. September, stattfindet, wird die Neufeldgarage ebenfalls vertreten sein.

Die Teilnehmenden des bildxzug-Sprachaufenthaltes 2014 hatten in Brighton pd eine unvergessliche Zeit.

Konditorei Treichler

Zuger traditionshaus lanciert exklusive kirsch-kollektion Kollektion mit exquisitem Zuger Kirsch und Rigi-Kirsch. Sie befindet sich nicht ganz zufällig in der Konditorei Treichler, wo man erst kürzlich das Zuger-Kirschtorten-Museum eröffnete, welches die Geschichte dieses delikaten Gebäcks erzählt. «Als Verarbeiter von jährlich mehreren tausend Litern Kirsch liegt uns die Kultivierung des Kirschs am Herzen», so Bruno Heini, Mitinhaber der Treichler Zuger Kirschtorten AG.

Vergangenen Samstag lancierte Treichler, das Erfinderhaus der Zuger Kirschtorte, eine spezielle Kollektion, die ganz dem Kirsch aus der Region Zug-Rigi gewidmet ist. Das Sortiment umfasst 77 Destillate von acht verschiedenen Brennern, darunter auch zwei wertvolle Jahrgangsbrände von 1944 und 1959. Während die Zuger Kirschen an den Bäumen reiften und Tag für Tag an Grösse und Aroma gewannen, liefen in der Zuger Innenstadt die Vorbereitungen für ein Novum in der Schweizer Gastronomie: eine Kirsch-

Bruno Heini, Confiseur und Mitinhaber der Treichler Zuger Kirschtorten AG (links) mit Lukas Fassbind, Kirsch-Experte und Inhaber der Kirschstrasse Schweiz, sind stolz auf die neue Kirschkollektion.

Rückkehr des Kirschs liegt voll im Trend Die Rückkehr zu regionalen Traditionsprodukten liege absolut im Trend, betont Heini und verweist auf die Bedeutung der Kirschen für Natur

pd

und Landschaft. Rund 300 Landwirte produzieren im Gebiet Zug-Rigi jährlich rund 1200 Tonnen Brennkirschen, und 60 Destillerien brennen daraus jährlich rund 50 000 Liter Kirsch. «Die Kirschdestillation wird in der Region Zug seit 150 Jahren professionell betrieben und besass schon sehr früh Weltruhm», weiss Kirschforscher Ueli Kleeb. Die Kirschflaschen gehören laut Spezialisten zu den wertvollsten Spirituosen überhaupt und haben einen Wert von bis zu 66 000 Franken. Das in der Konditorei Treichler zur Auswahl stehende Sortiment bezeichnet Kirschforscher Ueli Kleeb als «weltweit einzigartig». pd

Marktplatz Die Seite «Marktplatz» ist die PR-Seite der «Zuger Presse». Sie ist eine Plattform für Firmen und Personen aus dem Kanton Zug und Umgebung. Die Seite stellt eine Ergänzung zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Berichterstattung der «Zuger Presse» dar. Der «Marktplatz» erscheint in unregelmässigen Zeitabständen. Falls auch Sie einen Beitrag beisteuern wollen, so tun Sie dies bitte per E-Mail oder per Post an: Zuger Presse, «Marktplatz», Postfach 4862, 6304 Zug, redaktion@zugerpresse.ch Die Beiträge sollten die Länge von 1000 Zeichen nicht überschreiten. zp

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Aus erster Hand - Gespräche im Rathaus Podiumsgespräch «Stadtfinanzen – wie weiter?» Datum, Zeit: Ort: Teilnehmer:

Mittwoch, 18. Juni 2014, 19.30 Uhr Foyer Rathaus der Bürgergemeinde Zug am Fischmarkt Die bürgerlichen Stadtratskandidaten Dr. Karl Kobelt (FDP), Urs Raschle (CVP) und Jürg Messmer (SVP) diskutieren mit der Stadträtin Vroni Straub-Müller (CSP) und dem Stadtpräsidenten Dolfi Müller (SP) Freddy Trütsch, Redaktor Neue Zuger Zeitung <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwNzYzNQIAQpbacA8AAAA=</wm>

Moderation:

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Mit anschliessendem Apéro und freiem Gedankenaustausch mit den Teilnehmern. Weitere Daten «Gespräche im Rathaus»: Mittwoch, 27. August 2014 • Montag, 15. September 2014

BS14! Bürgerlicher Stadtrat 2014

BS14! wird auch unterstützt durch:


freiZeit

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

EvENTS

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Buchtipp

ein Comic für alle Lebenslagen

Veranstaltungskalender

SEESICHTEN ZUGERSEE SCHlaGZEIlEN, FakTEN, BIldER

Das Buch «Kaffeepause mit Jesus» ist weitestgehend ein Internet-Phänomen, wurde jedoch parallel dazu auch in Gemeindebriefen und anderen Medien abgedruckt. Diese Comics haben eine starke, loyale, am Evangelium interessierte Anhängerschaft. Sie werden nicht nur geliebt, gelesen, verschlungen und wertgeschätzt, sie werden auch auf Facebook

Reproduzierte Zeitungsartikel erzählen, wann und wie der Zugersee Aufsehen erregt(e). Fotos von Andreas Busslinger. Doku Zug, St.-Oswalds-Gasse 16, Zug. Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr; Donnerstag bis 20 Uhr. Ausserhalb der Öffnungszeiten: 041 726 81 81.

SpoRT ZUGER RUNNING TRopHy

4. Etappe in Menzingen, Running, Walking, Nordic Walking, vom Montag, 16. Juni, bis Freitag, 11. Juli. Kurze (3,6 km), mittlere (8,1 km) und lange (16,2 km) Strecken. Weitere Details unter www.zuger-trophy.ch

SpoRT ZUGER moUNTaIN TRopHy

3. Etappe Zug–Zugerberg, Rennvelo, Mountainbike, Running, Walking und Nordic Walking, bis Sonntag, 15. Juni. Strecke 2,4 Kilometer. Weitere Details unter www.zuger-trophy.ch

SpoRT ZUGER moUNTaIN TRopHy

4. Etappe vom Montag, 16. Juni, bis Freitag, 11. Juli. Strecke 3,4 Kilometer. Weitere Details unter www.zuger-trophy.ch

TaNZ öFFENTlICHES TaNZCaFé

Am Sonntag, 15. Juni, von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der Tanzschule Baar, bei Cornelia Plaz, Mühlegasse 18, in Baar. www.tanzschulebaar.ch

FloHmaRkT TaNTE-Emma-ladEN

Am Samstag, 14. Juni, von 8 bis 16 Uhr bei der Rathus-Schüür in Baar auf dem Schulhausplatz Marktgasse. Es ist immer ein Genuss, in diesem bunten Tante-Emma-Laden zu stöbern. Infos unter flohmarkt-baar@bluewin.ch oder unter 041 780 08 77.

THEaTER BRoadway vaRIéTé

Vom Donnerstag, 29. Mai, bis Samstag, 28. Juni, im Yachthafen Zug, Abendessen und Show «Le Königreich». Vorstellungen jeweils von Dienstag bis Samstag. Apérobeginn jeweils ab 18.30 Uhr, www.broadway-variete.ch, Reservationen unter: Telefon 079 407 14 14.

voRTRaG BRüCkENBaUER ToNI RüTTImaNN

Am Mittwoch, 18. Juni, um 19.30 Uhr in der Aula der Kantonsschule Zug, Vortrag des Schweizer Brückenbauers Toni Rüttimann über sein aussergewöhnliches Leben und seine risikoreiche Arbeit in der ganzen Welt.

ZIRkUS CIRCUS NoCk ToURNéE 2014

Auf seiner 154. Tournée gastiert der Circus Nock am Mittwoch, 18. Juni um 15 Uhr und um 20 Uhr. in Baar bei der Waldmannhalle. Im Programm des Traditionszirkus stehen Tierdressuren, akrobatische Höchstleistungen wie etwa das Todesrad und die Motorradnummer «Globe of Death.» Dank den Clowns Gaston und Roli kommt auchz der Humor nicht zu kurz. Mehr Infos unter www.nock.ch

Kunst

Johanna Näfs «neue Werke» In der Kunsthandlung und Galerie Carla Renggli findet am Samstag, 14. Juni, eine Vernissage von Johanna Näf statt. Die Künstlerin stellt dort ihre neuen Werke bis zum Donnerstag, 19. Juli, aus. Die Vernissage beginnt um 17 Uhr und wird von Max Christian Graeff um 17.30 Uhr eröffnet. Am Donnerstag, 26. Juni, wird um 19 Uhr der Werkkatalog präsentiert. Dies wird vom Folka-Duo mit Julian und Roland von Flüe musikalisch unterstützt. nad Die Galerie Carla renggli hat jeweils von Dienstag bis freitag von 14 Uhr bis 18.30 Uhr und am Samstag von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. An fronleichnam geschlossen.

Dieses Wochenende ist der Kanton Zug Gastgeber für das diesjährige Polizeimusiktreffen. Die Polizeimusik Zug freut sich auf den grossen Anlass.

pd

Polizeimusiktreffen «Kaffeepause mit Jesus» beleuchtet die typischen Lebenssituationen mit pd einer Prise Humor.

750 Musikanten in Zug Kommendes Wochenende findet das 17. Schweizerische Polizeimusiktreffen statt. 16 Musikformationen von Polizeikorps werden daran teilnehmen. Das Schweizerische Polizeimusiktreffen findet alle drei bis vier Jahre in einem anderen Kanton statt. Am Samstag, 14. Juni, und Sonntag, 15. Juni, ist erstmals der Kanton Zug

Gastgeber des Grossanlasses. Höhepunkte sind ein Festumzug durch die Zuger Innenstadt, der Gesamtchor sowie Platzkonzerte in allen Gemeinden. Die Polizeimusik Zug wird rund 750 Musikantinnen und Musikanten aus allen Sprachregionen der Schweiz begrüssen dürfen. Zug wird zum Mekka der Blasmusik. Auftakt zum Fest bilden am Samstagvormittag Konzerte in den Gemeinden Cham, Oberägeri, Rotkreuz und Zug.

Ab 14.30 Uhr marschieren die Polizeimusikformationen, begleitet von historischen Einsatzfahrzeugen, durch die Zuger Innenstadt. Die Route des Festumzugs führt vom Postplatz via Bahnhofstrasse, Bundesplatz, Alpenstrasse, Chamerstrasse zum Schutzengel. In der Leichtathletikanlage Allmend treffen sich die Musikantinnen und Musikanten um 16.45 Uhr zum Gesamtchor, bei dem alle Teilnehmenden gemeinsam aufspielen

werden. Am Sonntag endet der Anlass mit Frühschoppenkonzerten, die in allen Gemeinden stattfinden. Die Polizeimusiken treten dabei gemeinsam mit lokalen Musikformationen auf. Bei diesen lokalen Musikauftritten organisieren die Gemeindebehörden für ihre teilnehmende Bevölkerung einen Apéro. Festkomposition «Fanfare & Hymn of Zug». pd informationen zu den Konzerten unter www.pmt2014.ch

Von David J. Wilkie, 120 Seiten, Brunnen Verlag, 22.80 franken.

Tanz

NoTFall

Von klassischem Ballett bis hin zu Jazztanz Das preisgekrönte Tanzensemble aus Arizona, International Dance Alliance, kommt in die Chollerhalle Zug. Seit mehr als 50 Jahren bringt die «International Dance Alliance» Weltklassetänzerinnen und -tänzer hervor. Mehr als 400 Personen haben diese Akademie absolviert und sind seither am Broadway, in Las Vegas, auf Kreuzfahrt-

Notfallnummern

apoTHEkERdIENST 041 720 10 00

schiffen und den grossen Balletthäusern der Welt aufgetreten. Im vergangenen Jahr haben einige Ensemblemitglieder beim US-weiten Tanzwettbewerb in New York City die ersten Preise abgeräumt. Nun kommt diese Tanzgruppe am Dienstag, 17. Juni, in die Chollerhalle und bietet eine atemberaubende Show von Ballett über Showdance bis hin zu Jazz Dance. pd Am Dienstag, 17. Juni, um 20 Uhr in der Chollerhalle. eintritt frei.

gepostet und werden gemeinsam benutzt und diskutiert. Der Autor David J. Wilkie wollte den Menschen einen Jesus zeigen, der mit Humor, Sarkasmus und ruhig auch einmal einer Prise Spott die Dinge anspricht, welche die Menschen wirklich beschäftigen. Zu den grössten Pluspunkten gehört die Bekanntheit der Comics auf sozialen Medien. Tausende Menschen fangen jeden Tag mit einer Portion «Kaffeepause mit Jesus» an. pd

Zug Apotheke, Bahnhof Zug. Öffnungszeiten: Montag–Freitag, 7–21 Uhr, Samstag, 8–20 Uhr, Sonntag, 8–20 Uhr

vERGIFTUNGSFÄllE 145 Unentgeltliche medizinische Beratung. 24-Stunden-Betrieb. paNNENdIENST 041 760 59 88

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Die Tänzer der International Dance Alliance gehören zu den besten der Welt.

pd

ElTERN-NoTRUF 041 710 22 05 24-Stunden-Betrieb

SaNITÄTSdIENST 144

Sport

FEUERwEHR 118

Der Hirsgarten in den Händen der Volleyballer Am kommenden Wochenende findet am See in Cham ein grosses Turnier für alle Volleyballbegeisterten statt.

In Dreierteams werden am kommenden Wochenende wieder viele Sportbegeisterte am Volleyballturnier im Hirsgarten gegeneinander antreten.

pd

Am diesjährigen «Beltane Parkvolley Turnier» wird am kommenden Freitagabend, 13. Juni und den ganzen Samstag, 14. Juni, auf dem Rasen im Hirsgarten in Cham Volleyball gespielt. Am Freitag wird der Vereins- und Firmencup ausgetragen. Am Samstag wird in den Kategorien Mixed, Frauen

und Männer dem Parkvolleyball gefrönt. Diese Teams werden jeweils aus drei Personen bestehen. Am Samstagabend findet zum ersten Mal ein «Kuppturnier» statt. Für Unterhaltung und Stimmung sorgt vor Ort ein DJ.

Teilnahme mit eigenem Team ist noch möglich Falls man gern am Turnier teilnehmen möchte, kann man sein Team auf der Website anmelden. pd Am freitag, 13. Juni, bis Sonntag, 15. Juni, im Hirsgarten in Cham. informationen und Anmeldung unter www.parkvolley.ch

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Montag: 8.30–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. Dienstag bis Freitag: 8.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr.

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Montag bis Donnerstag 16–21 Uhr. Freitag 12 bis Montag 8 Uhr. An Feiertagen von 16 Uhr des Vortages bis 8 Uhr des nachfolgenden Tages.


LetZte

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 11. Juni 2014 · Nr. 23

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Zuger Köpfe

Sport

Weitere Kandidaten nominiert

Rotkreuzern ist der Aufstieg geglückt

Die Alternative-die Grünen Stadt Zug haben für den Grossen Gemeinderat ihre Kandidaten nominiert. Von den bisherigen Mitgliedern des Grossen Gemeinderates stellen sich Stefan Hodel (Bild oben), Susanne Giger (Bild links), und Astrid Estermann wieder zur Verfügung. Neu wurden Arwed Bamert, Pascal Bruggisser, Natalie Chiodi, Maria Ellend, Jonas Feldmann, Paula Gisler, Stefanie Herzberg, Sylvianne Imhof Zanaty, Philipp Kissling, Anja Schäfer, Josch Schmid, Johanna Thommen, Brigitte Weiss und Tabea Zimmermann für den Grossen Gemeinderat nominiert. Für den Kantonsrat stellt sich Stefan Gisler (Bild) wieder zur Verfügung. Ebenso stellt sich Jolanda Spiess-Hegglin zur Wahl. Zusätzlich auf der Liste sind Arwed Bamert, Jonas Feldmann, Stefanie Herzberg, Sylvianne Imhof Zanaty, Philipp Kissling und Josch Schmid. Der 20-jährige Stürmer Fabrice Herzog kehrt nach einer Saison in der kanadischen Juniorenliga zum EVZ zurück. Vor seinem Wechsel nach Nordamerika spielte er während Saisons für die EVZ Elitejunioren. Zudem absolvierte er bereits einige Einsätze in der 1. Mannschaft des EV Zug. Er unterschreibt beim EVZ einen Einjahresvertrag. ar

Die Kicker aus dem Ennetsee lassen die Korken knallen. Die erste und die zweite Mannschaft des FC Rotkreuz sind aufgestiegen. Die erste Mannschaft unter der Führung der Trainer Roger Mathis und Enzo Palatucci legte in diesem Frühling einen perfekten Endspurt hin. Die junge Mannschaft gewann die letzten fünf Spiele zum Teil klar. Nach einem eher harzigen Start zur Aufstiegsrunde konnte sich das Team gewaltig steigern und den angestrebten Aufstieg in die dritte Liga bewerkstelligen. Die Mannschaft spielte attraktiven Fussball

Kinder verschönern eine «unbeliebte» Unterführung Von nun an trifft man in der Fussgängerunterführung im Brüggli nicht mehr auf Graffiti, sondern auf Kindermalereien. Kinder gestalten die Wände mit ihren Ideen. Kinder der dritten bis sechsten Klasse des Schulhauses Letzi haben diese Woche gemeinsam die Fussgängerunterführung beim Seebad Brüggli neu bemalt.

Statt Graffiti zieren Malereien die Unterführung Fanden sich vorher Graffiti an den Wänden, schmücken nun zwei grossflächige Landschaftsbilder mit Fischen und Vögeln die Unterführung. Es-

Betrunkener Raser

Am Dienstag, 3. Juni, beobachtete ein Passant, wie zwei Männer kurz nach 17.30 Uhr im Zuger Metalli Kleider in Taschen verstauten. Auf ihr Tun angesprochen, suchten die beiden sogleich das Weite. Der Passant verfolgte sie. Während der eine Mann flüchten konnte, gelang dies seinem Komplizen nicht. Er knallte im vollen Lauf gegen einen Pfosten und

pd

Kultur

Polizei

Zwei mutmassliche Ladendiebe und ein alkoholisierter Raser hielten die Polizei diese Woche auf Trab.

Die erste Mannschaft des FC Rotkreuz feiert sich selbst. Die junge Mannschaft ist in die dritte Liga aufgestiegen.

und schoss somit die meisten Tore in ihrer Gruppe. Nach dem letztjährigen Abstieg durfte dieser Erfolg nicht zwingend erwartet werden. Aber Führung und Mannschaft arbeiteten hart und zielgerichtet und verkrafteten verletzungsbedingte Absenzen. Die zweite Mannschaft unter der Führung von Etienne Schriber wurde, nach den enttäuschenden Resultaten der letzten Saison, etwas überraschend, aber verdient Gruppensieger und schaffte den Aufstieg in die 4. Liga. Dem Trainer ist es gelungen, aus dem grossen Kader jeweils die richtige Mischung zu finden. Die Mannschaft war auch im Cup sehr stark und erreichte den Viertelfinal. pd

blieb benommen liegen. Der Zeuge hielt den Mann, zusammen mit anderen Personen, bis zum Eintreffen der Zuger Polizei fest. Die Einsatzkräfte stellten Deliktsgut im Wert von mehreren hundert Franken sicher. Am Sonntag, 8. Juni, wurde gegen 17.20 Uhr ein Autolenker angehalten, der die mit 60 km/h signalisierte Sihlbruggstrasse mit mehr als 120 km/h befuhr. Beim Fahrzeuglenker wurde ein Promillewert von 1,16 festgestellt. Er musste seinen Führerausweis abgeben. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug angezeigt. pd

ther Camara, Mitarbeiterin der Fachstelle Soziokultur der Stadt Zug, freut sich über die Aktion: «Die Kinder haben mit viel Begeisterung zusammengearbeitet und mit ihrem Einsatz zur Verschönerung des öffentlichen Raums beigetragen.»

Umstand soll mit Aktion verbessert werden Die Idee zu dieser Aktion entstand im Rahmen des Quartierentwicklungsprojekts «Zug westwärts!». Die Schülerinnen und Schüler der Schule Letzi kennzeichneten dabei diejenigen Orte, die ihnen besonders auffallen. Als «unbeliebt» bis sogar «gefährlich» wurde die Unterführung Brüggli eingestuft. «Die Aktion trägt dazu bei, diesen Umstand zu verbessern», so Camara. pd

Gemeinsam gestalteten die Kinder des Schulhauses Letzi die Unterführung im Brüggli.

pd

Sport

Strahlende Sieger am Pfingstorientierungslauf Am Orientierungslauf zeigten die sportlichen Kinder beeindruckende Leistungen.

Freuten sich über den Sieg: Selma Jauch (links), Anne-Sophie Dasen und Rahel pd Straub am Pfingstorientierungslauf.

Strahlendes Wetter, motivierte Kinder und eine tadellose Organisation unter der Leitung von Dominic Siegel: Das macht gute Laune. Vor allem natürlich bei den Siegerinnen und Siegern, welche die rund 20 Kilometer des Pfingstorientierungslaufes mit beeindruckend schnellen Zeiten gemeistert haben. Die Strecke führte die Teilnehmenden von Unterägeri in Richtung Zugerberg,

was einem Aufstieg von rund 300 Höhenmetern entsprach. Fantastische Ausblicke am Fuss des Wildspitzes entschädigten für die Mühen, bevor es via Altenboden und Schönegg zurück zum Ziel und damit zum Kollegium St. Michael ging. Dort liefen nach 107 Minuten zwei Teams zeitgleich als Sieger ein: zum einen Leandro Roos und Severin Hubatka, zum anderen Yannick Birrer, Flavio Ziegler und Daniel Teppler. Aber auch das schnellste Mädchenteam verdiente sich ein Lob. So erreichten AnneSophie Dasen, Selma Jauch sowie Rahel Straub das Ziel nach 152 Minuten. pd


Zugerpresse 20140611