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PPA 6002 Luzern – Nr. 19, Jahrgang 19

Mittwoch, 14. Mai 2014

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Montag bis Freitag 8.30 –18.30 Uhr Samstag geschlossen GRATIS Parkplätze

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Tourismus

Kommentar

Chinesen und Inder entdecken Zug Der Zuger Tourismus ist wieder im Aufwind. Die Zahl der Übernachtungen ist im letzten Jahr um 7 Prozent gestiegen. Auch dank Gästen aus Asien. Florian Hofer

Zug wird als Reiseziel für asiatische Touristen immer beliebter. Im Bild: Chinesische Reisegruppe im Schlosspark Buonas.

Foto cb

So weist die Beherbergungsstatistik von Tourismusdirektor Urs Raschle 307 000 Übernachtungen im Jahr 2013 aus. 287 000 waren es noch ein Jahr zuvor. Schweizer, Deutsche

und Engländer führen die Statistik an. Doch in der Auswertung tauchen erstmals zwei asiatische Länder auf. Fast 8000 Chinesen und weitere 6000 Inder checkten an Zuger Rezeptionen ein.

Altstadtrundgang und Sonnenuntergangsfahrt Und das nicht nur zum Übernachten. Ein Besuch bei Zuger Uhrengeschäften und Juwelieren, ein Rundgang durch die Altstadt und eine Sonnenuntergangsfahrt auf

dem See gehören offenbar zum festen Repertoire der Gäste vor allem aus China. Der Trend ist inzwischen so stark, das Raschle bereits ins Reich der Mitte gereist ist, um dort bei Reiserveranstaltern für Zug zu werben. Vor allem reiche und standesbewusste Chinesen würden die Tourismushochburg Luzern und den Schwanenplatz bewusst meiden, so sein Eindruck. «Klein aber fein – das ist die Stärke von Zug», sagt Raschle dazu. Kommentar, Seite 3

«Schwan»

Der Oldtimer ist zurück Wie die «Zug», die «Rigi» und die «Schwyz» schippert nun auch wieder die «Schwan» über den See. Der Oldtimer unter den Zugersee-Schiffen ist zurück auf dem heimischen Gewässer. Nach seinem Untergang im August letzten Jahres musste die «Schwan» komplett reno-

viert werden. Dass die «Schwan» so rasch wieder Wasser unter der Schale hat, ist auch der Zuger Bevölkerung zu verdanken. Stefan Hellstern von der Schiffsagentur ist überrascht von und dankbar über die vielen Zuwendungen der Zuger. Es seien bis zu 100 000 Franken gespendet worden. Die Renovation des MS «Schwan» kostete 420 000 Seite 5 Franken. ar

Zuger Verwaltungen sollen transparenter sein. Seit Samstag ist das dazugehörige Gesetz in Kraft. So hat jetzt jede Person, unabhängig von Alter, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit das

Recht auf Zugang zu amtlichen Dokumenten wie etwa Sitzungsprotokollen, Gutachten oder Verträgen. Das gilt sowohl für die kantonalen Verwaltungen, als auch für Einwohner- und Bürgergemeinden sowie Korporationen. Seite 11 Mit Ausnahmen. fh

Eine gute Ergänzung zum Businessgeschäft

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ragt man Zuger Hoteliers nach ihrer Meinung zu den Touristengruppen aus China und Indien, überwiegt derzeit in Zug die Skepsis. Zu gross ist die Angst vor Dumpingpreisen und der Kritik von Kollegen sowie den eher hohe Preise zahlenden westlichen Gästen. Mit stereotypen Abwehrreflexen wird die Branche auch nicht glücklich werden. Sie sollte den Trend vielmehr als gute Ergänzung zum einträglichen Businessgeschäft sehen. Vielerorts sind die Hotels nur in der Mitte der Woche ausgelastet. An Wochenenden stehen manche Häuser ziemlich leer. Da müssten neue Gäste hochwillkommen sein.

Verwaltungen

Einsicht in die Akten

Florian Hofer, Chefredaktor «Zuger Presse»

Foto Daniel Frischherz

Spezialitäten für Integration Mit dem «Intermezzo» gibt es in Zug erstmals eine ZuwebeCrêperie. Leiter ist Christian Meier (links). Zuwebe-Geschäftsleiter Antonio Gallego will mit weiteren Gastrobetrieben für mehr Integration von Behinderten sorgen. nad Seite 9

Den Gästen aus dem Fernen Osten gefällt jedenfalls offenbar genau das, was wir hier auch lieben: die wunderschönen Sonnenuntergänge, die Altstadt und die Chriesi – in jeder Form. florian.hofer@zugerpresse.ch

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Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20, redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Publicitas Zug, 041 725 44 44; Abodienst «Zuger Presse»: Telefon 041 429 53 77


2 Stimme meines Glaubens

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. Mai 2014 · Nr. 19

Mein Verein

Geister aus dem ochsenwald gewinnen

Beatrice Berner, Präsidentin der Spielgruppe Rumpelstilz Rotkreuz

Thomas Rey, Pfarrer, Pfarrei St. Jakob, Cham

30 Jahre Rumpelstilz

Sicher unterwegs

I

A

m vergangenen Samstag war in Cham die jährliche Töffsegnung. Der Töffclub ChamHagendorn organisierte diesen Anlass zum 25. Mal, und es kamen rund 250 Töfffahrer und -fahrerinnen. Sie liessen sich und ihre Gefährte vom Solex bis zur Harley-Davidson segnen. Gerade auf dem Töff ist man schnell unterwegs, frei der Natur ausgesetzt, dafür aber auch von keiner Hülle geschützt. Da ist es ein gutes Gefühl, sich von Gottes Segen schützen zu lassen. Segen ist aber kein magischer Zauber, der das Blech einer Karosserie ersetzen könnte. Der Segen schenkt uns das Bewusstsein, dass wir mit Gott, der ihn uns schenkt, unterwegs sein dürfen. Im biblischen Buch Tobit kommt das schön zum Ausdruck. Da sagt der Vater Tobit zu seinem Sohn Tobias, der auf eine lange Reise geht: «Mach dich mit dem Mann auf den Weg! Gott, der im Himmel wohnt, wird euch auf eurer Reise behüten; sein Engel möge euch begleiten.» Was Vater und Sohn aber nicht wissen, ist, dass der Mann, den Tobit als Begleiter für Tobias angeworben hat, der Engel Raphael ist. So wird der Wunsch des Vaters Realität. Auf diese Weise ist Gott mit uns unterwegs. Unsichtbar immer dabei, egal, was passiert. Es liegt an mir, diese Begleitung zu erspüren, mich von ihr beeinflussen zu lassen und darum vielleicht umsichtiger unterwegs zu sein. Und sollte doch etwas geschehen, so heisst das noch nicht, dass Gott mich im Stich gelassen hätte. Sondern dass Gott mich auch im Unglück sicher begleiten will. Trotzdem muss ich ja nicht gerade schneller fahren, als der Engel fliegen kann.

IMPrESSuM Zuger Presse – Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug, 19. Jahrgang ZUGER PRESSE Baarerstrasse 27· Postfach 4862 · 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20; redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch. HERAUSGEBERIN Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern. Erwin Bachmann. REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Redaktion: Alina Rütti (ar) Foto: Daniel Frischherz (df) Mitarbeit: Hansruedi Hürlimann (hh), Laura Sibold (ls), Benjamin Spycher (spy), Marcus Weiss (mwe) VERLAG ZUG Bruno Hegglin, Telefon 041 429 53 52 Abo-Dienst: Telefon 041 429 53 77

pd

Die Mannschaft ochsenwaldgeischter, Lilo Häberli und Alex Gadient entschieden bestehend aus Peter Waltenspühl, Brigitta das 17. Volleyballplauschturnier in MenzinMatti, Alexandra obrist, Andreas flütsch, gen in ihrer Kategorie für sich. ar

Unser Anliegen

Politischer Standpunkt

Äcker für unsere feldlerchen

Errungenschaft für die Pressefreiheit

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ie Bodenbrüterexkursion in Menzingen des Vogelschutzes Birdlife Zug zeigte selten gewordene Vögel und deren Brut- und Lebensbedingungen. Dabei wurde auf die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Politik hingewiesen. Im Mittelpunkt stand die Feldlerche. Auf dem Frohbüel lebt die grösste und dennoch kleine Population in Zug. Bei der letzten Zählung wurden noch 13 Brutreviere im Schurtannen gezählt. Die meisten Brutmöglichkeiten im Kanton sind der Bewirtschaftung zum Opfer gefallen. In der kleinräumig strukturierten, fast baumlosen Fläche oberhalb Menzingens wird Ackerbau betrieben. Hier legen sie ihre Eier. Jungvögel können nur überleben, weil ihnen das Getreide Schutz vor Räubern bietet. Nur wenn

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de mit der Geheimhaltung! Ab sofort orientiert sich die Zuger Verwaltung am Prinzip der Öffentlichkeit, indem die Bevölkerung grundsätzlich Zugang zu amtlichen Dokumenten erhält. Das Zuger Öffentlichkeitsgesetz ist am 10. Mai in Kraft getreten und geht ursprünglich auf die Initiative der Rechtsaussenpolitiker Stephan Schleiss und Werner Villiger (sel.) zurück – und die Unterstützung der SP zeigt, dass wir uns in der Frage um mehr Transparenz durchaus treffen können. Wäre ein solches Thema ursprünglich von links lanciert worden, wäre eine parlamentarische Abwehraktion nicht unwahrscheinlich gewesen. Umso dankbarer bin ich, dass es klappte, denn ich erachte das Öffentlichkeitsprinzip als Ausdruck gelebter De-

Maya von Dach Vogelschutz Birdlife Zug mehr Bauern gute Brutbedingungen schaffen, kann der wertvolle Lebensraum der Bodenbrüter erhalten, erweitert und so die Anzahl und Artenvielfalt gesteigert werden. So sind Schutzverbände, die Landwirtschaft und die Politik gefordert: Sensibilisierte und interessierte Landwirte müssen Anreize erhalten, um auf passenden Flächen kostendeckend Ackerbau zu betreiben, damit die Lerche weiterhin in Zugs Himmel steigen kann.

Barbara Gysel, Kantonsrätin SP, Oberwil mokratie. Neu ist die Errungenschaft wahrlich nicht. Schweden setzt das Prinzip seit 1766 um. Es ist auch ein Beitrag zu mehr Pressefreiheit. Denn auf der weltweiten «Rangliste der Pressefreiheit» nimmt die Schweiz nur den 15. Platz ein. Auch, weil das Öffentlichkeitsprinzip noch nicht überall etabliert ist. In Zug erhält die Bevölkerung nun aber die Chance, die Möglichkeiten zu nutzen.

m August 1984 gründete Maria Hurni eine der ersten Spielgruppen im Kanton Zug. Heute werden jede Woche rund 100 Kinder im Rumpelstilz in Rotkreuz betreut. Ein wahrer Grund zu feiern. Mit einem kleinen Fest in den Räumlichkeiten im Langmatt feierten die Betreuerinnen zusammen mit Gemeindevertretern sowie den Eltern und Kindern den 30. Geburtstag der Spielgruppe Rumpelstilz. Während die Kleinsten gespannt den aufregenden Geschichten von Sprachpädagogin Fränzi Langenegger lauschten, genossen die Grossen, darunter die Gemeinderäte Peter Hausherr und Ruedi Knüsel sowie Rektor Michi Fuchs, Kafi und Selbstgebackenes in dem zur Kafistube umgebauten Spielgruppenraum. Ebenso gekommen waren die Gründerin Maria Hurni sowie die ehemaligen Präsidentinnen Nika Omlin und Sandra Wiederkehr. Denn die Spielgruppe wird seit 20 Jahren als Verein geführt. In den von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten tummeln sich an zwei Halbtagen pro Woche lachende und fröhliche Kinder. «Für viele ist es das erste Mal, dass sie etwas ohne Mami machen», erklärt Beatrice Berner, die seit 2012 die Spielgruppe leitet. Doch beim gemeinsamen Spielen, Basteln, Bauen oder Znüni essen gewöhnen sie sich rasch ein. Seit 2008 können fremdsprachige Kinder im Rumpelstilz auch von kostenlosen Deutschkursen profitieren.

Umfrage

Ist Schule wie vor 100 Jahren heute noch attraktiv? Pia Boschung, pensionierte Primarschullehrerin, Zug

Fabienne Strebel, Primarschullehrerin, Baar

Louis Wyer, Anwalt, Oberwil

Anton Duss, Sanitär, Rotkreuz

Monika Jauch, Primarschullehrerin, Uri

Heute können auch Ich bin froh, dass Meine Grossmutter Früher hat man die Kinder viel ich nicht mehr zur musste mit rechts mehr Wert auf die mitbestimmen Schule gehen muss schreiben lernen Erziehung gelegt

Lehrer können sich heute künstlerisch ausleben

Ich würde lieber heute zur Schule gehen. Der grosse Unterschied liegt darin, dass heute alles viel offener ist. Die Lehrer kommunizieren mit den Eltern, und die Kinder können mitreden. Es gibt mehr Angebote, und man versucht alles modern zu gestalten und bezieht auch Medien mit ein.

Ich würde definitiv lieber heute zur Schule gehen. Die Lehrer haben viel mehr Freiheiten, den Unterricht zu gestalten, und können viel besser auf die Kinder eingehen. Es ist aber auch so, dass den Lehrpersonen gegenüber früher mehr Respekt entgegengebracht wurde. dom

Ich bin froh, dass meine Schulzeit vorbei ist. Trotzdem denke ich, dass der Schulalltag heute interessanter gestaltet wird. Die Anforderungen haben sich stark geändert, beispielsweise auch die Menge an Hausaufgaben. Meine Tochter geht gerne zur Schule, denn hier trifft sie ihre Freunde.

Früher war die Schule viel mehr auf die Lehrer zentriert. Es gab härtere Strafen und eine Vorstellung von richtig und falsch. So wurde meine Grossmutter als Linkshänderin noch zur Rechtshänderin umgeschult. Heute hinterfragt man viel mehr und ist in vielen Bereichen offener.

Ich wäre lieber vor 100 Jahren zur Schule gegangen. Da hat man viel mehr Wert auf Anstand und Erziehung gelegt. Heute ärgere ich mich manchmal richtig über das Benehmen von Jugendlichen. Früher halfen viele Kinder auch noch in der Landwirtschaft mit. Das würde mir auch noch gefallen.

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theMa der woche

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. Mai 2014 · Nr. 19

Umfrage

was müssen touristen in Zug unbedingt gesehen haben? Sarafaraz Khan, Schreiner, Zug

Gulzadah Nasseri, Verkäufer, Cham

Grünke Horst, Touristin aus Deutschland

D’Jaber Ahmadzai, Verkäufer, Steinhausen

Janne Lee, Touristin aus China

Enrique Videla, Berater, Zug

Die schöne Altstadt Es ist für mich von Zug muss man etwas Besonderes, bewundert haben am See zu sitzen

Wir sind mit der Touristen würde Bahn auf den ich nach Cham und Zugerberg gefahren Oberägeri führen

Kombination von städtischem Leben und der Natur

Ich werde vom Zytturm über die Altstadt blicken

Ich bin vor vier Jahren aus Afghanistan nach Zug gekommen. Zu den spannenden Orten, die ich mir angesehen habe, gehört sicher die Montana-Schule. Aber auch die Kirchen und die schöne Altstadt muss man gesehen haben. Von Zug aus erreicht man auch gut die Rigi oder den Pilatus.

Ich bin ein paar Tage in Hünenberg bei meiner Nichte zu Besuch. Zusammen mit meinem Mann bin ich schon mit der Bergbahn auf den Zugerberg gefahren. Die Altstadt gefällt uns ebenfalls sehr gut mit den schönen alten Häusern. Wir haben auch einen Ausflug ins Kloster Einsiedeln geplant.

Besonders sehenswert ist die Altstadt. Die kleinen Passagen und die schönen Malereien an den Fassaden laden zum Verweilen ein. Ich habe erst kürzlich den unteren Teil des Zugerbergs mit seinen Gässchen für mich entdeckt. In Zug sind das städtische Leben und die Natur oft eng verbunden.

Mir gefällt das Zuger Landschaftsbild. Besonders fällt mir hier auch das klare Wasser auf, und ich finde es schön, auf den Bergspitzen noch Schnee sehen zu können. Man fühlt sich hier einfach entspannt. Mein Arbeitskollege wird mich noch auf den Zytturm führen und mir die Altstadt zeigen. dom

Ich bin erst seit einem Monat in Cham. Das Leben hier ist ganz anders als in Afghanistan. Es ist für mich etwas Besonderes, nach der Arbeit mit Freunden an den See zu sitzen und etwas zu plaudern. In Zug gefällt mir der See am besten, aber auch der Zugerberg lockt Touristen an.

Ich wohne seit zehn Monaten in Steinhausen. Ich lebe gerne hier, denn mir gefällt besonders der See, und die Leute sind freundlich. Wenn ich ausländische Touristen durch Zug führen müsste, würde ich mit ihnen am See entlang spazieren und sie auf jeden Fall nach Cham und Oberägeri führen.

Tourismus

essstäbchen vom Zuger regierungsrat Hotelier, der nicht genannt werden will. Dass der neue Trend auch bei der Zuger Regierung angekommen ist, zeigte inzwischen Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel. Er brachte an die Generalversammlung von Zug Tourismus nach Steinhausen ins Gasthaus Linde vorsorglich schon einmal chinesische Essstäbchen mit: «Damit danke ich Ihnen symbolisch für Ihre Arbeit.»

Das Gedränge am Luzerner Schwanenplatz stört offenbar nicht nur manchen Einheimischen. Auch betuchte Chinesen weichen ihren Landsleuten gerne aus. Immer öfters nach Zug. Florian Hofer

Vielen Zugern dürften sie schon einmal aufgefallen sein: Touristengruppen aus dem asiatischen Raum, vor allem aus China, die immer öfters in Cham, Zug oder dem Ägerital übernachten und bei dieser Gelegenheit einheimische Geschäfte besuchen und Sehenswürdigkeiten der Stadt bestaunen.

Rücktritt Raschle verlässt Zug Tourismus

Chinesen kaufen gerne bei Zuger Juwelieren ein Jetzt liegen erstmals Zahlen zu dem neuen Trend vor. Demnach übernachteten im vergangenen Jahr im Kanton fast 8000 Chinesen und rund 6000 Inder. Begonnen hat das alles offenbar bereits vor etwa drei

Die Zahlen In der Übernachtungsstatistik von Zug Tourismus führen die Eidgenossen mit hohem Abstand. 172 000 Übernachtungen wurden 2013 gezählt, 30 Prozent mehr als noch 2012. Abgenommen hat die Zahl der Gäste aus Deutschland (minus 5 Prozent) und vor allem England (minus 20 Prozent). Positiv: Aus den USA kamen 12 und aus Italien gar 18 Prozent mehr Gäste. Die meisten von ihnen (121 000) übernachteten in der Stadt Zug selbst. Im Ägerital waren es 77 000. Auch in Baar (30 000) und in Cham (27 000) wurde häufig übernachtet. Die meisten Übernachtungen wurden im Sommer gezählt. Im August waren es 32 000, im Juni 31 000 und im Juli 30 000. Der ruhigste Monat für Zugs Hoteliers ist der Februar mit 21 000 Übernachtungen. fh

Chinesische Reisegruppen haben Zug als neues Ziel entdeckt, so wie am Freitag vergangener Woche vor dem Kantonsratssaal in der Kolinstadt. Jahren. Erstmals tauchten in Zug in einem Uhren- und Juweliergeschäft betuchte Chinesen auf und deckten sich mit teuren und exklusiven Preziosen ein. Als immer mehr solvente Kunden kamen, wurde Tourismusdirektor Urs Raschle eingeschaltet. Er organisierte bald die ersten Schiffsfahrten, wobei sich herausstellte, dass die chinesischen Gäste den Sonnenuntergang auf dem Zugersee besonders lieben. So war erst am Freitag wieder ein ganzes Kursschiff mit Chinesen auf dem Zugersee unterwegs

Tourismuschef nach China zitiert Sie scheinen zufrieden gewesen zu sein. So sehr jedenfalls, dass immer mehr Reiseveranstalter auf Zug aufmerksam wurden und forderten, Raschle solle einmal nach China kommen, um sich dort zu zeigen. «Das habe ich in diesem März auch gemacht»,

so der Tourismuschef gegenüber unserer Zeitung. 300 Journalisten und Tourguides hätten ihm aufmerksam zuge-

«Wir wollen Chriesi sehen.» reiseveranstalter aus china hört und hatten auch gleich eine Idee für ihre Reisegäste parat: «Wir wollen Chriesi sehen», sei ihm gesagt worden. Doch nicht alle Zuger Hoteliers sehen dem neuen Boom mit Freude entgegen. Angesichts von Dumpingpreisen von 40 Franken pro Nacht inklusive Frühstück ist nicht jeder Hoteldirektor bereit, Gruppen aus China aufzunehmen. Dazu kommt, dass auch nicht alle Hotels die entsprechenden Kapazitäten haben. «Im Kanton ist vor allem das neue Hotel Swissever führend», machte Raschle anläss-

lich der Generalversammlung von Zug Tourismus jüngst deutlich. «Die Gruppen aus dem asiatischen Raum, vor allem aus Indien und China, werden eine immer wichtigere Rolle spielen.» Mehrere weitere Hotels hätten bereits realisiert, dass im Tourismusbereich eine Wende im Gang sei. «Wir müssen anfangen, neue

«Es geht ja auch um Wertschöpfung hier im Kanton.» Urs raschle, Geschäftsführer, Zug tourismus

Segmente zu erschliessen.» Und Raschle weiter: «Es geht ja auch um die Wertschöpfung hier im Kanton.» Insgesamt beobachte man nun zwei Entwicklungen: Der weiter gut laufende Businesstourismus

Foto werner Schelbert

vor allem unter der Woche und das neue Segment der Gruppenreisen aus Asien, die auch einmal am Wochenende in Zug Station machen, könnten sich gut ergänzen, so der Tourismuschef.

Nicht alle Hotels nehmen die Gruppen aus Asien Warnende Worte waren bei Zug Tourismus allerdings auch zu hören: «Ist das der Tourismus, der erstrebenswert ist?», fragte zum Beispiel die Steinhauser Gemeinderätin Carina Brüngger-Ebinger, die die Mitglieder von Zug Tourismus an der Generalversammlung begrüsste, mit Blick auf das manchmal übervolle Luzern. Bei einer Umfrage unserer Zeitung unter Hoteliers ergab sich zudem eine gewisse Scheu, über die neuen Gästegruppen aus Asien zu reden. «Wenn ich Gäste aus China nehme, dann denken die anderen, ich würde das nur tun, um überleben zu können», so ein

Der langjährige Geschäftsführer von Zug Tourismus, Urs Raschle (Bild), verlässt nach sieben Jahren das Unternehmen auf Ende Jahr. Im Rahmen seiner Kandidatur für den Zuger Stadtrat sind er und Zug Tourismus übereingekommen, das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einverständnis aufzulösen. Dieses Vorgehen ermöglicht es einerseits Zug Tourismus die Nachfolge frühzeitig und geordnet anzugehen und andererseits Urs Raschle einen klaren Schlussstrich unter seine Zeit bei Zug Tourismus zu setzen. Damit kann er – wenn auch mit einem weinenden Auge – unabhängig vom Wahlausgang zu neuen Ufern aufbrechen. Zug-Tourismus-Präsident Heini Schmid (Bild) bedauert diesen Entscheid: «Nach der wertvollen Aufbauarbeit von Urs Raschle präsentiert sich die Situation bei Zug Tourismus erfreulich. Der Vorstand ist deshalb überzeugt, eine geeignete Persönlichkeit für die Nachfolge zu finden und dankt Urs Raschle für seine engagierte Arbeit.» pd


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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. Mai 2014 · Nr. 19

Ihre Gratulation

Willkommen in Zug

Möchten Sie jemandem zu einem Ereignis gratulieren? Der Mutter zum Geburtstag, den Eltern zur goldenen Hochzeit oder dem Sohn zum bestandenen Examen?

Schicken Sie uns Ihr schönstes Babybild

Dann senden Sie doch einfach einen kurzen Text und 20 Franken per Post an «Zuger Presse» in der Baarerstrasse 27, 6301 Zug. Wenn Sie dazu ein Foto veröffentlichen wollen, können Sie das Bild als JPG-Datei per E-Mail an redaktion@zugerpresse.ch schicken. In diesem Fall kostet die Veröffentlichung Ihrer Glückwunschanzeige 40 Franken. zp Lenia Küttel fährt mit ihrem Velo gerne am Ufer des Zugersees entlang.

Ihr Leserbrief Möchten Sie einen Artikel in der «Zuger Presse» mit einem kurzen Leserbrief kommentieren? Wir drucken ihn gerne an dieser Stelle ab. Schicken Sie ihn bitte mit Ihrem vollen Namen und Angabe des Wohnortes an: redaktion@zugerpresse.ch

Zum Geburtstag Die Gemeinde Risch darf im Mai gleich mehreren Jubilaren gratulieren: Marash Ceni, zum 94. Geburtstag Josef Grob, zum 91. Geburtstag Josef Gnos, zum 89. Geburtstag Marie Troxler-Achermann, zum 89. Geburtstag Hermann Schöpfer zum 87. Geburtstag Josef Fischer zum 87. Geburtstag Hedwig Nietlispach-Brückler zum 84. Geburtstag Rosmarie Eggenschwiler zum 83. Geburtstag. pd

Auch auf Rädern unterwegs: Lenias kleine Schwester Juna. fotos Dominique Schauber

Mit der Aktion Willkommen in Zug begrüsst unsere Zeitung jede Woche Nachwuchs aus dem Kanton. – gratis. Haben auch Sie Zuwachs in Ihrer Familie erhalten? Senden Sie uns ein Foto Ihres Lieblings an redaktion@zugerpresse.ch oder per Post an die Redaktion der Zuger Presse, Baarerstrasse 27, 6304 Zug. Das Foto sollte im JPG-Format sein und eine Grösse von mindestens 1 Megabyte haben. Schreiben Sie zum Bild Name und Wohnort sowie eine kurze Entstehungsgeschichte. zp

Leserbrief

Leserbrief

fachleute schweigen

Transparenz auch in der Politik gefordert

Wir berichteten über die Bürokratie an Schulen. Dazu hat uns nun ein Leserbrief eines ehemaligen Lehrers erreicht. Wenn sich in der Gesellschaft Probleme akzentuieren, wenn die Wirtschaft Wissensdefizite bei Lehrlingen entdeckt, wenn der berufliche Nachwuchs nicht gesichert ist, wenn in der Schweiz die Willensnation in Gefahr gerät, wenn Eltern mit dem Sohn nicht mehr zurechtkommen oder die Tochter in Verweigerung macht – ja dann soll es die Schule richten. Seit Mitte der 80er-Jahre überbieten sich alle Parteien – von links bis rechts – im Kreieren von neuen Forderungen an die Schule. Die Lehrpersonen als Übermenschen des 21. Jahrhunderts. Ich halte mir dabei die Lehrerinnen und Lehrer, meine ehemaligen Berufskollegen,

vor Augen und staune: Die Fachleute für das Lernen, sie schweigen und sagen nichts mehr. Haben sich in meiner beruflichen Frühzeit noch zahlreiche Lehrpersonen – in Leserbriefen zum Beispiel – in die Bildungsdebatten eingeklinkt, so herrscht heute eine unheimliche Ruhe. Ganze drei aktive Lehrpersonen haben sich beispielsweise vor Jahren bei der Volksabstimmung zur Fremdspracheninitiative im Kanton Zug per Leserbrief verlauten lassen. Gremien, die sich um Bildung kümmern (sollten), haben grösste Mühe, Lehrpersonen zur Mitarbeit zu gewinnen. Hat sich glücklicherweise eine Person gefunden, so verabschiedet sich der grosse Rest ins «private Gärtchen». Und alle haben plausible Erklärungen für ihre Abstinenz: «Ich bin eh schon völlig überlastet» oder «Sich einzumischen bringt nur zusätzlichen Stress und wird von den Schulleitungen nicht gern ge-

Zum Gedenken

sehen», und, und, und. Die Folge davon ist, dass Politiker, Bildungsverwalter und vereinzelte Wissenschaftler aus den Pädagogischen Hochschulen das Zepter übernehmen. All diesen ist in der Regel gemeinsam, dass sie von der realen Schulwirklichkeit herzlich wenig verstehen. Aber im Rezepte ausbrüten und diese den Lehrpersonen unterzujubeln, da sind sie Spitze. Nicht selten agieren Schulleitende, welche seit Jahren keinen Unterricht mehr erteilt haben, als willige Zudiener dieser «Köche». Da darf dann auch der eine oder andere «geschäftsführende Rektor» als Lautsprecher in Bildungsfragen funktionieren. Meine Schlussfolgerung ist die: Erst wenn die Fachleute (Lehrpersonen) sich in Zukunft selbstbewusst einmischen, wird der Lehrerberuf auch wieder über Jahrzehnte leistbar. Toni Kleimann, Cham

Seit weit über 10 Jahren fordern die Alternativen–die Grünen, dass das Abstimmungsverhalten der Zuger Kantonsratsmitglieder offengelegt wird. Bürgerinnen und Bürger haben das Recht zu wissen, wie die von ihnen gewählten Volksvertreterinnen und -vertreter abstimmen. So sehen sie, ob schöne Worte mit der realen Politik übereinstimmen. Im Rahmen der neuen kantonsrätlichen Geschäftsordnung wurde letzte Woche – gegen den Widerstand von FDP und der Mehrheit der CVP – ein Pflock eingeschlagen: Künftig sind Abstimmungen elektronisch und die Resultate grundsätzlich öffentlich. Das ist nach dem Ja zum Öffentlichkeitsgesetz Anfang Jahr (Transparenz in der Verwaltung und in den politischen Kommissionen) ein zweiter Erfolg. Beide Erfolge wurden auch möglich, weil die SVP nach jahrelanger Geheimniskrämerei ins Transpa-

renz-Lager wechselte. Dafür lobt sich die SVP selbst. Gut und recht, doch leider sperrt sie sich gegen mehr Transparenz: Denn sie war zusammen mit CVP und FDP grossmehrheitlich gegen die Veröffentlichung der Interessenbindungen aller Kantonsratsmitglieder. Zudem bekämpfen diese drei Parteien die Forderungen der Alternativen–die Grünen sowie der Schweizer Linken überhaupt nach der Offenlegung der Finanzierung von Abstimmungsund Wahlkampagnen sowie der Parteien selbst. Gerade in der Politik gilt wohl: «Wes Geld ich nehm, des Lied ich sing.» Wer die volle Transparenz scheut, setzt sich dem Verdacht der Vetternwirtschaft aus. Ich hoffe, es braucht keine weiteren 10 Jahre, bis nach der Abstimmungstransparenz auch die Finanztransparenz kommt. Stefan Gisler, Kantonsrat, Alternativen–die Grünen, Zug

Lehrpersonalgesetz

Nicht in aller Konsequenz umgesetzt Nun liegt der definitive Antrag des Regierungsrates zu den Änderungen des Lehrpersonalgesetzes vor. Lasst mich schlafen, gönnt mir Ruh, deckt mich mit Liebe, nicht mit Tränen zu.

Traurig nehmen wir Abschied von

Roland Burri

28. Februar 1959 bis 8. Mai 2014 Du bist deinen Weg mit all deiner Kraft gegangen, doch als diese zu Ende war, führte dein Weg nach Hause. Nun bist du frei. <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwNzYxNAUAixJWiQ8AAAA=</wm>

Wir vermissen dich so: Josy Burri und Jonny Lagler Peter und Jolanda Burri mit Andy und Dani Traueradresse: Josy Burri, Dorfplatz 3, 6345 Neuheim <wm>10CFXKKw6AQAxF0RXRvH6HUknGEQTBYwia_SsIDnHFSe6ylBO-5r7ufSsGZxvQ1NjL4NSQpQhik4KzCNgmYaikpf7-I-BuIuEhowe_BN3n9QBO-9VOZgAAAA==</wm>

Trauerfeier:

Samstag, 17. Mai, um 9.30 Uhr in der Kirche Neuheim.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Statt Blumen zu spenden, unterstütze man das Heilpädagogische Zentrum in Hagendorn, PC 60-1528-8. Gilt als Leidzirkular.

Der Lehrerinnen- und Lehrerverein des Kantons Zug (LVZ) begrüsst die Anpassungen an die veränderte Arbeitssituation der Lehrpersonen. Leider sind sie für die Kindergarten- und die Oberstufe nicht in letzter Konsequenz umgesetzt. Der Regierungsrat hat die hohe Belastung der Klassenlehrpersonen erkannt und will ihnen eine zusätzliche Lektion für die Arbeiten im Zusammenhang mit der Klassenführung zur Verfügung stellen. Der LVZ betont, dass nicht nur der administrative Aufwand zugenommen hat. Vor allem die Zusammenarbeit und Koordination in Teams und mit den Eltern erfordern mehr Zeit. Mit dieser Vernetzung werden die Herausforderungen der heutigen Schule professionell gemeistert und damit die Schulqualität gesichert. Neu wird auch bei den Kindergarten-

lehrpersonen diese Arbeit anerkannt und entschädigt, allerdings lediglich mit zwei Drittel (30 Minuten Unterrichtszeit) einer Lektion. Die Heterogenität im Kindergarten ist sehr hoch, da die Kinder mit den verschiedensten Voraussetzungen in den Kindergarten eintreten. Dies bedeutet für die Kindergartenlehrperson viele Abklärungen und oft intensive Besprechungen mit den Eltern. Dafür fordert der LVZ die gleiche Entlastung wie für die übrigen Klassenlehrpersonen, nämlich zwei Lektionen. Am 5. Juli 1988 beschloss der Regierungsrat, die Unterrichtszeit der Lehrpersonen der Kantonsschule und der Weiterbildungsschule von 25 auf 24 Lektionen zu senken. Gleichzeitig schlug der Regierungsrat dem Kantonsrat vor, die Zahl der Lektionen der Lehrpersonen der Primarschule von 30 auf 29, diejenige der Oberstufenlehrpersonen von 29 auf 28 zu reduzieren. Der Kantonsrat lehnte die Reduktion für die Volksschulstufe jedoch ab. Somit ist die Unterrichtsverpflichtung an der Volksschule im Kanton Zug bereits 40 Jahre

unverändert. Es freut den LVZ, dass der Regierungsrat nach 1988 nochmals einen Anlauf nimmt, die Unterrichtsverpflichtung für Primarlehrpersonen an die in der Zwischenzeit nochmals drastisch veränderten Arbeitsbedingungen anzupassen. Leider verpasste der Regierungsrat in der aktuellen Vorlage, die Arbeitszeit auf der Oberstufe ebenfalls anzupassen. Auch für diese Lehrpersonen hat sich der Arbeitsauftrag gewandelt. Individualisierende Unterrichtsformen, die Zusammenarbeit in Unterrichtsteams und mit Fachpersonen erfordern heute deutlich mehr Zeit. Dies zeigt die Arbeitszeiterhebung von Landert und Partner aus dem Jahr 2009 klar auf: Die Jahresarbeitszeit der Lehrpersonen liegt durchschnittlich drei Wochen über dem schweizerischen Referenzwert von 1950 Jahresarbeitsstunden. Darum muss auch das Vollpensum der Oberstufenlehrpersonen im gleichen Ausmass wie für die Primarstufe angepasst werden. Barbara Kurth-Weimer, Präsidentin LVZ


Ratgeber Gesundheit

Kerstin Hass, Leitung Prävention und Früherkennung, Krebsliga Zug

Sonnenschutz für Ihr Kind Bald kommt der Sommer. Die Sonnenstrahlen sind gut fürs Gemüt und wirken anregend auf unseren Kreislauf. Doch aufgepasst: Die Sonne hat auch ihre Schattenseiten. Die Haut kann nur eine bestimmte Zeit der Sonne ausgesetzt sein, ohne sich zu röten. Jede Rötung der Haut deutet auf eine Schädigung hin. Diese kann aber auch bereits ohne eine Rötung auftreten. Kinderhaut ist sehr empfindlicher, da die Eigenschutzmechanismen vor allem in den ersten Lebensjahren noch nicht vollständig entwickelt sind. Deshalb benötigt die Haut von Kindern immer einen besonderen Schutz. Kleinkinder bis zum ersten Lebensjahr sollten nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Schatten ist der beste Sonnenschutz: Ziehen Sie den Schatten der Sonne vor, und vermeiden Sie auf jeden Fall die stärkste Sonneneinstrahlung in der Zeit von 11 bis 15 Uhr. Das Kind sollte einen Hut mit Nackenschutz oder breitem Rand, T-Shirt, Hose und Sonnenbrille tragen. Nicht bedeckte Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel eincremen, das vor UVAund UVB-Strahlen schützt und einen hohen Lichtschutzfaktor aufweist. Produkte für Kinder verwenden, die möglichst wenig Zusatzstoffe wie Parfüm beinhalten. Auch sollte wasserfestes Sonnenschutzmittel nach dem Baden erneut aufgetragen werden. Besonders zu schützen sind auch Lippen, Ohren, Nase und Fussrücken. Zudem bietet Kleidung in der Regel guten Schutz. Mit Kleidern bedeckte Körperstellen bleiben den ganzen Tag über konstant geschützt. Für Kleinkinder oder Menschen mit sonnenempfindlicher Haut werden spezielle UV-Schutz-Textilien empfohlen. Deren Schutzwirkung bleibt auch in nassem Zustand weitgehend erhalten. Bitte beachten Sie, dass dicht verarbeitete Stoffe besser schützen als loses, lichtdurchlässiges Gewebe und künstliche Fasern einen besseren Schutz bieten als Naturfasern. Kräftige und dunkle Farben schützen ebenfalls besser als helle Farben und Pastelltöne. Trockene und locker getragene Kleider sind für UV-Strahlen weniger durchlässig als nasse oder gedehnte Textilien. Sonnenschutztipps für Erwachsene: zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten bleiben. die Autorin ist Kerstin Hass vom MAS Prevention and Health Promotion, Leitung Prävention und Früherkennung, Krebsliga Zug.

Schifffahrt

der Schwan schwimmt wieder Nach einem Sturm letzten August versank das MS «Schwan» im Zugersee. Nun erstrahlt es wieder in alter Pracht.

«Zug hat uns sehr geholfen»

A

m Wochenende kommt der Stadtrat von Fürstenfeld, einer Zuger Partnerstadt seit 1986, zu einem Besuch.

Werner Fehr sticht wieder mit seiner MS Schwan in See. Er machte die letzte Fahrt vor dem Untergang. war», erzählt der Geschäftsführer der Schiffsagentur, Stefan Hellstern, den Schreckens-

Stefan Hellstern freute sich über die vielen Spenden aus der Bevölkerung. So konnte das MS «Schwan» schnell wieder flottgemacht werden. mathafen festgemacht und sank ob der Naturgewalten an seinem Steg an der Zuger Schützenmatt. «Ich war gerade auf einem privaten Schiffsausflug am Genfersee, als mich das Telefonat erreichte, dass unser MS ‹Schwan› gesunken

moment. «Meine grösste Sorge war, dass jemand verletzt sein würde», aber die Sorge sollte sich bald als unbegründet erweisen. «Glücklicherweise hatte der erfahrene Schiffsführer Werner Fehr nach der letzten Fahrt wie immer alles

ordentlich vertaut. So war der Grund für das Sinken des historischen Schiffes einfach nur auf den gewaltigen Sturm zurückzuführen», erläutert der Geschäftsführer Stefan Hellstern. «Wir vom Verein MS Schwan wollten unser Schiff dann so schnell wie möglich wieder zurück ins Wasser bringen.»

Zuger Bevölkerung liegt die «Schwan» am Herzen So wurde ein Schiffsbauarchitekt zu Rate gezogen, heimische Handwerker mit Spezialisierung auf Schiffsbau angefragt sowie eine Spezialfirma für den neuen Aufbau und die Ausrichtung des MS «Schwan» hinzugezogen. «Die Schiffsnase bis zum Steuerrad ist restauriert im Originalzustand. Nach dem Steuerrad ist alles neu, hell und mit viel Holz freundlich umgebaut», so Stefan Hellstern. Nach 266 Tagen konnte das Schiff wieder zurück aufs Wasser. Die ganze Renovation kostete 420 000 Franken. «Unser Vorsatz, dass das MS ‹Schwan› jedem Fahrgast für wenig Geld das Erleb-

Fotos Claus Hofmann

nis einer Schifffahrt ermöglichen kann, ist mit dem jetzt fertigen Schiff voll aufgegangen.» Möglich wurde dies durch das gewaltige Interesse der Zuger Bevölkerung. «Zwischen 50 und 100 000 Franken seien aus allen Teilen der Bevölkerung an Spenden gesprochen worden. Besonders dankbar ist Stefan Hellstern über die Spende der Lotteriegesellschaft von über 100 000 Franken. «Auch das unbürokratische Handeln der Versicherungsgesellschaft war für eine rasche Restaurierung eine enorm grosse Hilfe.»

Zahlreiche Fahrten bereits ausgebucht Die Freude der Bevölkerung nach der offiziellen Schiffsübergabe am vergangenen Samstag sei überwältigend gewesen. «Das MS ‹Schwan› ist ein Teil von Zug und im Herzen der Menschen tief verankert.» Laut Stefan Hellstern seien bereits jetzt zahlreiche Fahrten gebucht, und er hofft, bald eine schwarze Null bei den Charterbuchungen zu erreichen.

Zug

Kiesreserven reichen noch ganze 15 Jahre Die Baudirektion hat den Jahresbericht 2013 über den Kiesabbau veröffentlicht. Aus dem Bericht geht hervor, dass im Kanton Zug im

Nachgefragt in Fürstenfeld

Werner Gutzwar, Bürgermeister von Fürstenfeld in Österreich

Claus Hofmann

Den Hamburger Hafen, den Ägerisee, den Thunersee und den Brienzersee. Das Oldtimerschiff hat schon manchen Hafen und viele Gewässer unter der Schale gehabt. Im Jahr 1923 kräuselte sich zum ersten Mal Zuger Wasser vor dem Bug – nämlich auf dem Ägerisee. Danach verliess das Schiff den Kanton und kehrte erst 13 Jahre später zurück. Seit dem Jahr 2001 war das MS «Schwan» auf dem Zugersee im Einsatz – bis August 2013. Ein gewaltiger Sturm fegte über Zug, entwurzelte Bäume, und wehte Fische bis auf die Strasse. Das MS «Schwan» war während des Sturmes im Hei-

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vergangenen Jahr weniger Kies abgebaut wurde und dass die im Richtplan gesicherten Reserven noch für rund 15 Jahre reichen. Eine Stagnation ist bei der Verwertung mineralischer Bauabfälle zu verzeichnen. Auch auf Fragen zu Kiesimporten und -exporten, zum

Verbrauch von Kiesersatzstoffen und zur Verwertung von Aushubmaterial in Kiesgruben liefert der Bericht Antworten. Jedes Jahr erhebt das Amt für Raumplanung Daten bei Kiesabbaufirmen und Bauunternehmungen in der Region. Der Bericht dient als

Grundlage für die Abbauplanung der kommenden Jahre. Er kann auf der Website unter der Rubrik «Publikationen» heruntergeladen oder beim Amt für Raumplanung bestellt werden. pd www.zg.ch/raumplanung

Tagesschule

Werner Gutzwar, Sie kommen aus der Stadt mit dem Schlager «I will hoam nach Fürstenfeld». Geht es Ihnen auch so, dass Sie immer wieder heim wollen in Ihre Stadt? Man kommt immer wieder gerne in die Heimatstadt zurück. Das schmälert ja nicht die Qualität einer Reise. Aber die Stadt Fürstenfeld strahlt einen sehr speziellen Charme aus. Das reicht vom einmaligen historischen Ambiente der City bis zu den überschaubaren Strukturen unserer Stadt, die ein hohes Mass an Geborgenheit und Lebensqualität vermitteln. Eine Stadt, in die man immer wieder gerne zurückkehrt. Und warum fahren Sie dann überhaupt weg und kommen nach Zug? Die Stadt Zug hat uns in den ersten und schlimmsten Jahren der Nachkriegszeit ganz entscheidend geholfen, Fürstenfeld wieder aufzubauen. Das wollen und werden wir niemals vergessen. Allein das ist Grund genug, die Stadt Zug zu bereisen. Und was gefällt Ihnen in Zug ganz besonders? Begeistert bin ich von der exzellenten wirtschaftlichen Entwicklung, wobei es Zug mustergültig gelungen ist, den enormen wirtschaftlichen Fortschritt und beste Lebensqualität unter einem Dach zu vereinen. Was erhoffen Sie sich von der Partnerschaft? Das Erhoffte ist längst eingetreten und wird jahraus, jahrein gepflegt und praktiziert. Seit der Städtepartnerschaft im Jahre 1986 ist es zu unzähligen kulturellen und gesellschaftlichen Begegnungen gekommen, die im offiziellen und privaten Bereich zu dauerhaften Freundschaften geführt haben. fh Anzeige

Pauschalbetrag für Betreuung wird eingeführt Für Betreuung und Verpflegung soll bald auch für die städtische Tagesschule der Pauschaltarif gelten. Das Stadtparlament fällte 2006 einen Grundsatzentscheid. Es beschloss im Hinblick auf die Einführung der ausserschulischen Kinderbetreuung, dass für die Einrichtungen des Bildungsdepartements der Pauschalbeitrag

gelten soll. Dieser Grundsatz wird heute sowohl für die Musikschule wie für die Kinderbetreuung angewendet – bloss nicht für die städtische Tagesschule. Darum soll das veraltete Tagesschulreglement angepasst werden. «Neu werden die Eltern nicht mehr einkommensabhängig für Betreuung und Verpflegung bezahlen, sondern jährlich einen Pauschalbeitrag von 2668 Franken entrichten», sagt Vroni Straub-

Müller. Durch diese Anpassung würden für die Stadt finanzielle Einbussen von jährlich rund 110 000 Franken entstehen.

Auf Härtefälle wird Rücksicht genommen Die Stadträtin Vroni StraubMüller ergänzt, dass aber auf einkommensschwache Eltern Rücksicht genommen werde. «Bei Härtefällen wird ein Sozialtarif angewendet werden.»

Um auch solche Fälle in der Zeit zwischen dem Systemwechsel zu vermeiden, würde eine Übergangsregelung in Kraft treten. «Um Härtefälle zu vermeiden, werden die neuen Elternbeiträge für die bisher in den ersten drei Tarifstufen eingestuften Kinder nicht angewendet werden, bis sie die Schule verlassen», sagt die Vorsteherin des Bildungsdepartements, Vroni StraubMüller. pd

Regierungsrat Heinz Tännler Baudirektor

«Weil Freiheit ohne Sicherheit nichts wert ist!» <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwNzYyNQAAsl_dmQ8AAAA=</wm>

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am 18. Mai


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FotoaktioN

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Kurt Wyss aus Zug sendete uns das Kantonswappen als Blumenbouquet.

-

Dieser Anblick bot sich Madeleine Brandenberg an ihrem alten Wohnort in Zug.

Der Zuger Stadtrat Andreas Bosshard setzte sich für den Erhalt der Moränenlandschaft ein. Dieses Bild entstand auf einer Wanderung in Menzingen.

Ansichten aus dem Zugerland

«Einzigartig und wundervoll» Viele Leserbilder haben uns bereits erreicht. Hier eine Auswahl. Alina Rütti

Stadtratsvizepräsident An­ dreas Bosshard hat uns sein Lieblingsfoto zugeschickt. Es zeigt die Moränenlandschaft in Menzingen. «Ich liebe diese Landschaft, weil ich mich Anfang der 90er-Jahre für den Erhalt der Moränenlandschaft eingesetzt habe. Nach einer Volksabstimmung wurde die Moränenlandschaft unter Schutz gestellt», erzählt der Oberwiler. Ebenfalls aus Oberwil erreichte uns ein Foto von Kurt Wyss. Er hat das Kantonswappen in einer Blütenpracht fotografiert. Heidi Müller aus Unterägeri schickt uns ihr liebstes Foto aus ihrer Geburtsgemeinde Oberägeri. «Das Gelb des Löwenzahns, kombiniert mit dem grünen

Gras, dem blauen See und den weissen Berggipfeln – ein Traum», schwärmt sie. Anna Mitteregger aus Oberägeri hat auf einem Spaziergang mit ihrem Hund eine Oberägerer Bergidylle mit weidenden Kühen und wolkenverhangenen Bergen abgelichtet. Made­ leine Brandenberg aus Un-

terägeri wohnte einst in der Zuger Altstadt und fotografierte «ganz wundervolle, einzigartige Seestimmungen». Nicht nur Stefan Bernet aus Steinhausen schaute dem Sonnenuntergang an einem Januartag bei der Katastrophenbucht entgegen, sondern auch zahlreiche Möwen.

Machen Sie mit Gesucht: Die Postkarte, die es noch nicht gibt

Dieses Foto von Anna Mitteregger aus Oberägeri ist auf einem Spaziergang mit ihrem Hund entstanden.

Schicken Sie uns Ihre Sicht auf den Kanton Zug zu. Dies können persönliche, spezielle und aussergewöhnliche Momentaufnahmen sein. Zeigen Sie uns das Zugerland in seiner Nichtalltäglichkeit. Senden Sie uns Ihre Bilder als JPG-Datei mit mindestens 1 MB Auflösung an: redaktion@zugerpresse.ch Schreiben Sie uns Ihren Namen und Ihre Adresse zum Foto mit ein paar Zeilen, wo das Bild entstanden ist. Was uns noch interessiert: Warum ist gerade dieses Foto so einzigartig für Sie? zp

Für Heidi Müller ist dieser Ausblick «einfach ein Traum».

Nicht nur Stefan Bernet aus Steinhausen blickt der Sonne entgegen, sondern auch die Möwen. Das Foto entstand an der Katastrophenbucht in Zug.

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Baar

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Tag der Sonne

Film ab für die Zuger Buchtrailer der Themenauswahl zeigt sich, dass vor allem Bücher mit viel Mord und Totschlag in die vor­ deren Ränge kamen. «Viele Ju­ gendbücher beschäftigen sich heutzutage mit harter Kost», so Bucheli. «Dennoch fanden die Schüler eine gute Balance. Kein Trailer enthielt beispiels­ weise sehr brutale Szenen.» Im Gegenteil. So hätten sich auch einige Schüler als richti­ ge Regietalente offenbart. «Gewisse fielen auch durch grosse Kreativität, Engage­ ment und Motivation auf. So wurde auch ich von einigen sehr überrascht», schwärmt die Medienpädagogin.

Mit dem Leseförderungsprojekt «Buchtrailer» sollen die Jugendlichen wieder zum Lesen animiert werden. Insgesamt beteiligten sich 20 Oberstufenklassen am Projekt. Nadine Schrick

«Und Action!», dies hörte man wahrscheinlich im letzten halben Jahr bei den Sekundar­ schülern der dritten Oberstufe S3e des Schulhauses Stern­ matt 2 in Baar oft. Diese ver­ suchten sich neben 19 anderen Klassen aus dem Kanton Zug erstmals als Regisseure. In kleinen Gruppen und unter der Gesamtleitung der Medio­ thekarinnen Claudia Bucheli aus Baar, Verena Gabriel aus Steinhausen und Dagmar Stärkle aus Cham, haben die Jugendlichen ein neues Ju­ gendbuch gelesen und dazu einen zweiminütigen Werbe­ film, einen «Buchtrailer», pro­ duziert.

Schlussevent bringt alle Klassen zusammen «Ein solches Projekt hat es so noch nie gegeben. Mit dem Buchtrailer wollen wir die Schüler zum Lesen animie­ ren», erzählt Medienpädago­ gin Claudia Bucheli. Jede Klas­

Ihnen hat das Filmprojekt grossen Spass gemacht: Domenica De Cocinis (oben links), Eranda Nasufi, Corina Moos, Michelle Blattmann, Lara Grassli, Lara Gröbelbauer (unten links), Selina Bianchini und Viviane Fleischli von der dritten Foto nad Sekundarstufe im Schulhaus Sternmatt 2 in Baar. se wählte ihre besten zwei Filme aus. Die 40 Buchtrailer werden dann in Cham am grossen Schlussevent vom Donnerstag, 22. Mai, vorge­ stellt. Danach können die Trai­ ler auch im Netz angesehen werden. Zu diesem Event wer­ den sich alle 400 Schüler und Lehrpersonen aus dem ganzen

Kanton treffen und die Arbei­ ten der anderen Klassen be­ staunen. Mit der Auswahl eines neuen Jugendbuches be­ gann im Dezember letzten Jah­ res das Projekt für die Ober­ stufenschüler. Im Januar und Februar waren die Klassen am Lesen und Sammeln von Ideen für ihre Trailer. Um die Schüler

in ihren Tätigkeiten optimal unterstützen zu können, be­ suchten alle beteiligten Lehr­ personen einen Einführungs­ kurs, welcher von Claudia Bucheli und Medienpädagoge Beat Küng geleitet wurde. Im März und April machten sich die Schüler ans Filmen, Schneiden und Vertonen. Bei

Trotz grossen Aufwands war das Projekt ein Erfolg Obwohl das Lesen nicht für alle zur Lieblingsbeschäfti­ gung gehörte und das Filmen für die meisten die spannen­ dere Arbeit war, sind sich alle einig, dass sie auf ein gelunge­ nes Projekt zurückblicken dürfen. «Es war eine gute Er­ fahrung, und ich würde es je­ derzeit wieder machen», so Michelle Blattmann, Sekun­ darschülerin aus Baar. Dem stimmt auch Claudia Bucheli zu: «Es war ein grosser Auf­ wand, aber auch ein Mega­ spass. Auch wenn nicht alle Filme am Event gezeigt wer­ den können: Für mich ist jeder Trailer ein Gewinner.»

Oberwil

Bach soll es mit dem Hochwasser aufnehmen können Die Stadt Zug investiert weiter in den Hochwasserschutz und renaturiert weiter seine Bäche. Der nächste ist der Trubikerbach. Der Hochwasserschutz am Trubikerbach in Oberwil wird

mit einem Geschiebesammler verbessert. In einem zweiten Schritt wird die Stadt einen Bachabschnitt ausbauen und renaturieren.

Bach birgt hohes Risiko Der Trubikerbach birgt ge­ mäss Gefahrenkarte ein hohes Risiko für Überschwemmun­

gen. In einer ersten Etappe wird deshalb in den nächsten Monaten oberhalb der Weid­ listrasse in Oberwil ein Ge­ schiebesammler gebaut. Es kommt ein ähnliches Bauver­ fahren zum Zug wie beim Müli­ oder beim Brunnenbach. Der neue Sammler kann bei einem Hochwasser ungefähr 750 Kubikmeter Holz und Stei­

ne zurückhalten. So wird die Verstopfungsgefahr der knap­ pen Bachdurchlässe, die sich weiter unten befinden, erheb­ lich verringert. Die Kosten für den Geschiebesammler betra­ gen 430 000 Franken. Während der Bauarbeiten ist infolge des Baustellenverkehrs und der Arbeiten am Trubikerbach auf der Weidlistrasse mit Behinde­

rungen zu rechnen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Trubikerbach im unteren Be­ reich ausgebaut und renatu­ riert – er kann danach ein Hochwasser aufnehmen, wie es nur alle hundert Jahre vor­ kommt. Die Arbeiten sind zu­ sammen mit anderen Baustel­ len angrenzend an den Bach geplant. pd

Cham informiert über Solarenergie Die Einwohnergemeinde Cham lädt am Samstag, 10. Mai, zu einer informativen Velorundfahrt mit Vorträgen zum Thema Solarenergie so­ wie zum Besuch zweier mittel­ grosser Chamer Solaranlagen ein. Gestartet wird um 14 Uhr mit der Besichtigung einer 50 KW­Anlage in Oberwil und einem Vortrag der Firma Fur­ rer Solartechnik. Der Anlass endet gegen 16.30 Uhr im Kloster Frauenthal in Hagen­ dorn. Sonnenenergie ist um­ weltfreundlich, emissionsfrei, nachhaltig, und frei von Preis­ schwankungen oder Liefer­ engpässen. Die Teilnehmer der Rundfahrt haben die Mög­ lichkeit, beim Besuch zweier Chamer Solaranlagen und den Vorträgen der Firma Gemperle sowie der Chamer Solarfach­ firma Furrer Solartechnik mehr über das Thema zu er­ fahren. Weiter bietet sich die Gelegenheit, an einer Führung durch die Kirche des Klosters Frauenthal teilzunehmen.

Rund ein Drittel Solaranlagen In Cham nutzen bereits viele Hausbesitzerinnen und Haus­ besitzer sowie die Einwohner­ gemeinde selbst bei den Schulhäusern Hagendorn und Eichmatt die Kraft der Sonne. Die Gemeinde hat seit 2001 mit ihrem Programm zur För­ derung umweltverträglicher Energienutzung über 150 Pro­ jekte mit einem Betrag von insgesamt 780 000 Franken unterstützt. Ein Drittel waren Solaranlagen. Da der Kanton Zug seit Anfang 2010 ebenfalls den Bau von thermischen So­ laranlagen mit rund einem Drittel der gesamten Anlage­ kosten finanziell unterstützt, fördert die Einwohnergemein­ de Cham solche Anlagen nicht mehr. Weiterhin in den Genuss von gemeindlichen Förderbei­ trägen kommen Hausbesitzer, die eine Fotovoltaikanlage zur Produktion von Solarstrom er­ richten. pd Weitere informationen unter www.cham.ch

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. Mai 2014 · nr. 19

Region

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Zuwebe

gastrobetriebe sorgen für mehr integration Die Zuwebe steigt weiter ins Gastrogeschäft ein. Mit einer Crêperie wurde ein weiterer Betrieb eröffnet. Ziel ist es, die Integration zu fördern. Nadine Schrick

Mit «Intermezzo» am Kolinplatz darf die Stadt Zug nun auch eine Crêperie zu seinen Gastrobetrieben zählen. Geführt wird die Crêperie von der Zuwebe, Arbeiten und Wohnen für Menschen mit Behinderungen. Neben dem «Incontro» und dem «Zieglerbeizli» ist das «Intermezzo» der dritte Gastrobetrieb der Zuwebe. «Wir hatten bereits zuvor einen grossen Gastrobetrieb», so Geschäftsleiter der Zuwebe Antonio Gallego. «Wir stellten uns die Frage, wie wir das, was wir bereits an Know-how haben, näher an den ersten Arbeitsmarkt bringen.» So suchte man nach einer Möglichkeit in der Stadt Zug, die nahe bei der Bevölkerung ist. «Zuerst planten wir, etwas in Richtung Café oder Tearoom

zu machen. Mit einer Marktanalyse stellten wir fest, dass die Stadt Zug noch über keine richtige Crêperie verfügt», erklärt Gallego. Mit den Spezialitäten und fairen Preisen will man im «Intermezzo» Jung und Alt ansprechen. So kann man im «Intermezzo» salzige Galettes und süsse Crêpes von Koch Pius Huwiler geniessen. Neben einem kleinen kulinarischen Angebot sollen auch kulturelle Anlässe, Ausstellungen, kleinere geschlossene Gesellschaftsanlässe oder Betriebsapéros stattfinden können. Finanziert wurde das Projekt mit Geldern von Privaten, Firmen und Stiftungen. Zusätzlich wurde der Gastronomiebereich im altehrwürdige Haus rundum renoviert.

Wenn Begegnungsräume zu Entwicklungsräumen werden Die Zuwebe hatte zu Beginn des Projekts Zweifel. Denn mit dem «Intermezzo» werden sie nun für alle sichtbarer. «Natürlich stellten wir uns die Frage, ob wir die Personen mit Beeinträchtigungen mit den Aufgaben nicht überfordern»,

mit anpacken», so Gallego. Auch das Ziegelei-Museum in Hagendorn-Cham geht mit der Zuwebe gemeinsame Wege. Das Ziegler-Beizli, ein

«Mit den Gastrobetrieben werden wir sichtbar. So werden Begegnungsräume auch zu Entwicklungsräumen.» Antonio gallego, geschäftsleiter Zuwebe

Crêpes und Galettes sind die Spezialität im «Intermezzo». Geschäftsleiter der Zuwebe, Antonio Gallego, Mitarbeiterin Foto Daniel Frischherz Franka Hegglin, und der Leiter der Crêperie, Christian Meier, freuen sich auf zahlreiche Gäste. erzählt der Geschäftsleiter. «Unser Ziel ist es, die Menschen, die trotz ihren Behinderungen dazu in der Lage sind, nahe am ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, ohne sie dabei zu überfordern. Eine gute Betreuung und Anleitung ist daher essenziell.» Für die Mitarbeiter der Crêperie ist alles noch neu und ungewohnt. Trotzdem dürfen sie in allen Bereichen des Gastrobetriebs mithelfen. Den Klienten gefällt der Kontakt mit den Gästen. So sieht sich die Zuwebe auch als Sprungbrett für die Personen mit Be-

«Wenn man schon von Integration spricht, muss man auch etwas dafür tun.» Antonio gallego, geschäftsleiter Zuwebe

Zuwebe-Leiterin Regina Kehrli wird ab dem 1. Juni das Ziegler-Beizli in Hagendorn-Cham übernehmen.

Foto nad

einträchtigungen, die später vielleicht in den Arbeitsmarkt einsteigen können. «Man spricht leider nur immer über Integration von Behinderten. Wenn man schon von Integration spricht, dann muss man auch etwas dafür tun», so Gal-

lego. «Mit den Gastrobetrieben können die Menschen mit Beeinträchtigungen auch viel besser in Kontakt mit Menschen treten, die keine Behinderung haben. So wird ein Begegnungsraum auch zum Entwicklungsraum.» Die Begegnungen mit den Kunden gäben den Klienten auch eine gewisse Bestätigung: «Das Gefühl, etwas bewirken zu können, ist sehr wichtig und stärkt das Selbstwertgefühl», ist Gallego überzeugt.

Das Ziel ist es, Schranken zu beseitigen Das «Intermezzo» ist aber nicht der einzige Gastrobetrieb der Zuwebe. Der eigentliche Essraum der Mitarbeiter, «Incontro», im Hauptbetrieb in Inwil, wird ebenfalls für Tagesseminare oder am Abend und am Wochenende für Firmenanlässe, Generalversammlungen oder private Feiern genutzt. Hier im «Incontro» hilft Raphael Häsler motiviert in der Küche mit. «Die Arbeit macht mir riesig Spass. Am liebsten bereite ich das Fleisch zu.» Mit dem «Incontro» und den andern Gastbetrieben will man auch die Schranken zwischen den Personen mit Behinderung und der Zuger Bevölke-

rung aufheben und sie zusammenführen. «Oft traut man den Menschen mit Beeinträchtigungen viel zu wenig zu. Dabei brauchen diese einfach ein bisschen länger. Sie sind aber durchaus motiviert und wollen

kleiner Gastrobetrieb des Museums, wird ab Sonntag, 1. Juni, von der Zuwebe übernommen. Der Betrieb im typischen Beizli-Stil wird jeweils von April bis Oktober geöffnet sein und kleine Leckereien anbieten. Voraussichtlich wird die Zuwebe das «Zieglerbeizli» eine Saison übernehmen. Eine längere Zusammenarbeit mit der Stiftung wird in Betracht gezogen.

Im «Incontro» sorgen Raphael Häsler und Köchin Helen Müller für das Wohl Foto Daniel Frischherz ihrer Gäste.

Zuger Wanderwege

ein Verein kümmert sich um 550 Kilometer langes Wanderwegnetz Wanderwege pflegen sich nicht von alleine. Zwölf Personen haben nun in einem Kurs gelernt, wie das geht. Ende April haben zwölf Mitarbeiter der Zuger Wanderwege ihr Wissen für eine sichere Signalisation der Wanderwege aufgefrischt. Die freiwilligen Mitarbeiter des Vereins Zuger Wanderwege sind das ganze Jahr für eine optimale Signalisation der rund 550 Kilometer Zuger Wanderwege unterwegs. Am Kurstag wurden unter anderem das persönliche Werkzeug, Putzmaterial und die Checkliste der Mitarbeiter überarbeitet.

300 Mitglieder kümmern sich um die Wege «Jeder Wanderweg-Kilometer im Kanton Zug wird von

den Mitarbeitern des Vereins Zuger Wanderwege mindestens einmal im Jahr kontrolliert», sagt Marcel Hähni vom Verein für Zuger Wanderwege. Dazu werden die Wanderwege im Kanton in einzelne Gebiete aufgeteilt und dem jeweiligen Mitarbeiter zugeteilt. Die Wegweiser werden überprüft und zum Teil gereinigt und wenn nötig neu gemalt oder montiert. Die Signalisation von Wanderwegen sei schweizweit in einem Handbuch geregelt, erzählt Marcel Hähni. «Zuständig für die Signalisation der Wanderwege sind die Kantone, die diese Arbeit aber meistens an die zuständigen Wanderwegorganisationen abgeben.» Im Kanton Zug ist das der Verein Zuger Wanderwege mit über 300 Mitgliedern. Für die genaue Platzierung von Wanderwegweisern sind verschiedene Grundsätze zu beachten. Wegweiser müssen

auch aus grösserer Distanz gut sichtbar sein und dürfen nicht durch andere Bauten oder Gehölz verdeckt werden. Zudem sollen sich Wegweiser wenn möglich in das Landschaftsbild eingliedern und nicht an gefährlichen Stellen platziert sein. Bestehende Befestigungsmöglichkeiten müssen wenn möglich genützt werden. «Fehlerhafte Signalisation können den zuständigen Wanderwegorganisationen gemeldet werden.» Dazu seien Identifikations-Aufkleber der jeweiligen Wanderweg-Organisationen an den Wanderwegstangen angebracht, so Marcel Hähni.

Malen und Schreiben für die Wanderwege Am Kurstag der Zuger Wanderwege wurden neben den technischen auch die schriftlichen Arbeiten aufgefrischt. «Während eine Gruppe sich

Arthur Juen (von links), Fredy Schelbert, Albert Rust, Heidi Zollinger, Vreni Juen, Xaver Brunner, Bruno Birrer, Josef Gwerder, Walter Kämpfer, Sepp Odermatt, Mano Langenick und Alfred Knüsel kümmern sich um die Zuger Wanderwege. im genauen Malen von Richtungspfeilen übte, wurde eine weitere Gruppe im genauen

Ausfüllen von Meldeblättern unterrichtet», erzählt Marcel Hähni. Jede neue Signalisation

werde im Wanderwegnetz der Zuger Wanderwege erfasst. pd


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Gut Hirt

Oberwil

100 Millionen Christen verfolgt

Pavillon soll Freizeitort sein

und Organisator der Veranstaltungsreihe. Am Donnerstag, 22. Mai, wird Bischof Paul Hinder nach Zug kommen, um über seinen Alltag und seine Arbeit in Arabien zu erzählen. Sein Bistum ist mit über drei Millionen Quadratkilometer das flächenmässig grösste Bistum. Er betreut über eine Million Christen verschiedenster Nationalitäten, die auf der arabischen Halbinsel beruflich tätig sind. Das Apostolische Vikariat Arabien umfasst die Länder Jemen, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Bahrein und Saudi-Arabien.

Die grösste verfolgte Minderheit weltweit sind Christen. Die Zuger Pfarrei Gut Hirt widmet dem Thema eine Vortragsreihe. Alina Rütti

Rund 100 Millionen Christen werden derzeit in über 50 Ländern aufgrund ihres Glaubens verfolgt und benachteiligt. Damit sind Christen die weltweit grösste, verfolgte Religionsgemeinschaft. Eine Vortragsreihe in der katholischen Pfarrei Gut Hirt, in Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Michael sowie der Gemeinschaft der Seligpreisungen informiert nun über das Leben von Christen in Syrien, Arabien und Sudan. Dazu kommen klerikale Persönlichkeiten wie Kardinal Kurt Koch und Bischof Paul Hinder nach Zug.

Fürs Thema sensibilisieren Das Pfarramt Gut Hirt in Zug führt diese Vortragsreihe dieses Jahr zum ersten Mal durch. «Wir möchten die Zuger Christen für das Thema sensibilisieren», sagt Oliver Schnappauf, Pastoralassistent

Bischof Paul Hinder betreut in seinem Bistum eine Million Christen.

Beim Apéro begegnen Oliver Schnappauf kennt Bischof Paul Hinder persönlich und beschreibt ihn als einen charismatischen und liebenswürdigen Menschen. «Ich habe ihn bei Besuchen 2005 und 2009 kennen gelernt.» Nach den Vorträgen findet jeweils in Apéro statt. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, die Referenten zu treffen, so auch Kardinal Kurt Koch. Der Kurienkardinal und ehemalige Bischof von Basel ist am Freitag, 13. Juni, in Zug.

pd

In Oberwil starten die Arbeiten für die Anlieferung und den Zusammenbau der Module des Pavillons für die ausserschulische Betreuung. Deshalb ist an der Brunnenmattstrasse mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Am Montag, 12. Mai, haben die Metallbauarbeiten begonnen. Diese Vorarbeiten sind nötig, um die Module schnell am vorgesehenen Ort montieren können. Die Module aus insgesamt 28 vorfabrizierten Gebäudeelementen werden von der Firma Blumer-Lehmann AG aus Gossau gebaut und geliefert. Die Arbeiten dauern die ganze Woche an. Während dieser Zeit ist an der Brunnenmattstrasse mit temporären Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Vortragsreihe Christen in Arabien mit Bischof Paul Hinder am Donnerstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, im Kapuzinerkloster, heilige Messe, anschliessend Vortrag und Apéro im Pfarreiheim St. Michael. Christen in Syrien mit Patriarch Gregorius III. Laham am Montag, 2. Juni, um 18 Uhr, Vortrag im Pfarreiheim Gut Hirt, um 19.30 Uhr heilige Messe mit dem Kirchenchor Gut Hirt. Anschliessend Apéro. Christen weltweit – eine ökumenische Gemeinschaft mit Kardinal Kurt Koch am Freitag, 13. Juni, 18.30 Uhr in der Kirche St. Oswald zum ökumenischen Gottesdienst mit dem reformierten Pfarrer Christoph Baumann. Anschliessend Vortrag und Apéro im Pfarreiheim St. Michael. Christen im Sudan mit Bischof Macram Max Gassis am Samstag, 16. August, um 17.30 Uhr, und am Sonntag, 9.30 und 18 Uhr mit heiliger Messe, jeweils in der Kirche Guthirt. ar

Keine Durchfahrt an der Brunnenmattstrasse möglich Von Montag, 19. Mai, bis Mittwoch, 21. Mai, werden die Pavillonmodule angeliefert und aufgestellt. In diesem Zeitraum ist an der Brunnenmattstrasse keine Durchfahrt möglich. Bei schlechtem Wetter kann es zu Terminverzögerungen kommen. Um die Sicherheit der Schulkinder und Passanten zu gewährleisten, wird vom 19. bis 21. Mai 2014 der Verkehrsdienst vor Ort sein.

Unterägeri

Bestehende Warteliste kann abgebaut werden Ab Schuljahr 2014/2015 bietet die Freizeitbetreuung Oberwil am neuen Standort 70 Plätze für Kinder am Mittag und 50 Plätze für Kinder am Nachmittag. Mit dem erweiterten Platzangebot in den neuen kindgerechten Räumen kann die bestehende Warteliste abgebaut werden, und zusätzliche Kapazitäten für die Kinder in Oberwil werden geschaffen. So ist der Pavillon Teil des Betreuungsangebots. pd

energie bewegt oberstufenschüler In mehreren Projekten und Exkursionen befassten sich Schüler mit Energie. In der zweiten Maiwoche setzten sich die Kinder der Oberstufe Unterägeri mit dem Thema Energie auseinander. In 20 Exkursionen eigneten sich die Oberstufenschüler konkretes Wissen über den

Einsatz und die Bedeutung der Energie in Wirtschaft und Gesellschaft an. Da die Gruppen nach dem Zufallsprinzip aus allen drei Stufen zusammengesetzt wurden, arbeiteten die Schüler mit ihnen zum Teil nicht vertrauten Mitschülern zusammen, um gemeinsam die ihnen vorgegebenen Aufgaben zu erfüllen. In 12 Workshops konnte

auch das Thema Energie aus mehreren Perspektiven betrachtet und handelnd vertieft werden. So wurden Sonnenund Windenergie eingefangen, Elektromotoren gebaut und verschiedene Energie-Experimente durchgeführt. Dabei wurde gezielt das eigenverantwortliche Lernen und Handeln der Oberstufenschüler gefördert. pd

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Kanton

Behördliche Akten öffentlich zugänglich Amtliche Dokumente wie Sitzungsprotokolle, Gutachten oder Verträge sind nicht länger per se geheim. Ein neues Gesetz regelt die Offenlegung. Florian Hofer

Am 10. Mai ist das Gesetz über das Gesetz über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung in Kraft getreten. Ab jetzt gilt bei den Verwaltungen des Kantons und den Gemeinden, darunter auch den Bürger- und Kirchgemeinden sowie den Korporationen, dass

alle Dokumente öffentlich sind. Grundsätzlich erhält jede Person, unabhängig von Alter, Staatsangehörigkeit und Wohnsitz, das Recht auf Zugang zu amtlichen Dokumenten. Keine Einsicht gibt es für die Akten der Zuger Kantonalbank, des Zuger Kantonsspitals, der Psychiatrischen Klinik Zugersee und der Justizbehörden im Bereich der Rechtspflege.

Schriftliche Anfragen Zuständig für die Herausgabe ist die Amtsstelle, die das Dokument erstellt hat. Interes-

sierte können ihre Anfrage auf schriftlichem Weg an diese Dienststelle richten. Es reicht ein Brief, eine E-Mail oder ein Gesuch per Onlineformular, das die Verwaltung auf der Internetseite des Kantons eingerichtet hat. Das Zugangsverfahren ist grundsätzlich kostenlos. Es sollen jedoch Gebühren erhoben werden, wenn es erheblichen Aufwand geben sollte. Die Gesuchssteller würden in einem solchen Fall im Voraus darauf hingewiesen. Nur in begründeten Fällen kann die Verwaltung die Herausgabe von Dokumenten oder Teilen davon einschrän-

ken, zum Beispiel bei noch laufenden Geschäften oder wenn überwiegende öffentliche oder private Interessen tangiert sind.

Rechte der Bürger gestärkt Landammann und Sicherheitsdirektor Beat Villiger freute sich über die Neuerungen und sagte an der Medienkonferenz: «Damit wird kein Paradigmenwechsel eingeläutet, denn die Verwaltung arbeitete bisher schon transparent. Aber die Rechte der Einzelnen werden gestärkt und sie erhalten mehr Einblick in die Tätig-

keit der Verwaltung.» Zudem wird eine Fachstelle Öffentlichkeitsprinzip bei der Staatskanzlei als zentrale Ansprechstelle für die Bevölkerung zur Verfügung stehen. Sie wird darauf achten, dass die Verwaltungen das Öffentlichkeitsprinzip möglichst einheitlich anwenden.

Verwaltung ist bereit Landschreiber Tobias Moser, Leiter der Staatskanzlei, betonte: «Die Fachstelle dient als Service für die Bürgerinnen und Bürger und für die Mitarbeitenden der Verwaltung.

Wir bieten diese Unterstützung sehr gerne.» Die Verwaltungen sind laut Villiger auf den Wechsel vorbereitet. Die Sicherheitsdirektion und die Staatskanzlei haben in den letzten Wochen die leitenden Verwaltungsangestellten geschult und ihnen Anleitungen und Vorlagen zur Verfügung gestellt. Landammann Beat Villiger hat an den Veranstaltungen gespürt, «dass das Wohlwollen und die Bereitschaft gross sind, den Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen, raschen und unkomplizierten Zugang zu den Akten zu gewähren».

Kanton

Der Verein

Zug lanciert eine neue Ausbildung für Pflege

Der 1995 gegründete Verein Industriepfad Lorze (IPL) besorgt die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung des Industriepfads Lorze und des Industriepfads Stadt Zug. Für seine Mitglieder führt der Verein Exkursionen und Führungen durch und bietet in Zug, Baar, Cham und Unterägeri wirtschaftshistorische Rundgänge für die Bevölkerung an. Ferner ist der IPL Ansprechpartner für Anliegen im Bereich Industrie- und Wirtschaftsgeschichte im Kanton Zug. Neustes Projekt ist eine Plattform für Industrieund Technikgeschichte im Theilerhaus. Neumitglieder sind stets herzlich willkommen. Weitere Informationen und Anmeldung: www.industriepfad-lorze.ch

Die Zuger werden immer älter. Und nicht nur das. Auch die chronischen Krankheiten werden zunehmen. Deshalb droht ein schwerer Mangel an Pflegekräften.

Mitglieder des Vereins Industriepfad Lorze bestaunen im Ziegeleimuseum die kostbaren Exponate.

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Industriepfad Lorze

Ziegel, Hirsewurst und ein paar Lehmspritzer Der Verein Industriepfad Lorze (IPL) besuchte an seiner Generalversammlung das neue ZiegeleiMuseum bei Hagendorn. Bei nasskalter Witterung machten sich über 40 unentwegte Vereinsmitglieder auf, die Ziegelhütte in der Nähe von Hagendorn zu besichtigen und ihre Generalversammlung abzuhalten. Die zerfallende Ziegelhütte war 1975 in letzter Minute gerettet worden, nachdem bereits eine Bewilligung für den Abbruch vorlag. Die Ziegelhütte gelangte 1983 in den Besitz der neugegründeten Stiftung Ziegelei-Museum, welcher es mit grossem Mitteleinsatz und unzähligen Stunden Fronarbeit gelang, dieses Denkmal eines handwerkli-

chen Kleinbetriebs zu erhalten und schliesslich im Jahr 2013 die eigentlichen Museumsaktivitäten aufzunehmen. In der Ziegelhütte wurde den IPLMitgliedern anschaulich erklärt, wie aus Lehm ein Ziegel einsteht. Besonders eindrücklich waren die über drei Stockwerke verteilten Trockengestelle für die einzelnen Ziegel und der riesige Brennofen. Warum man bei der Ziegelproduktion auch von «Ziegelschlagen» spricht, zeigte eine kleine Demonstration, als eine Mitarbeiterin mit lautem Knall einen feuchten Lehmklumpen in die Ziegelform wuchtete, was auf den Jacken der neugierigsten Zuschauer kleine lehmige Andenken hinterliess. Im neuen Museumsbau waren dann einerseits Preziosen der Ziegelproduktion zu bestaunen, andererseits aber auch

aufgezeigt werden können. Abgeschlossen sind die Arbeiten an einem neuen Webauftritt, der den Mitgliedern kurz präsentiert wurde. Für Pfadwanderer gibt es nun Routentipps mit allen Informationen für einen gelungenen Ausflug. Dank einer Bildgalerie mit Impressionen von unterwegs kann der Pfad auch virtuell abgelaufen werden. Ein wichtiger Ausbau ist das Kapitel zur Zuger Wirtschaftsgeschichte. Neben einem historischen Abriss werden die wichtigsten Akteure (Museen, Archive, Vereine) und Forschungsprojekte aufgeführt. Gesättigt von den vielen Eindrücken und einer schmackhaften Chamer Hirsewurst war es schliesslich an der Zeit, das schützende Ziegeldach des Museumsbaus zu verlassen. mw

eine Schau zur heutigen Ziegelei-Industrie mit vielen interessanten Tätigkeitsfeldern und Anwendungsgebieten.

Höhepunkte des Vereinslebens An der Generalversammlung im Ziegler-Beizli liess IPL-Präsident Ulrich Straub die Höhepunkte des Vereinsjahrs 2013 Revue passieren. Dazu gehörte die Führung durch den Fassungsstollen der Kohlenbodenquelle und die Besichtigung der stillgelegten Papierfabrik Cham. Als wichtigste Aufgabe für das Jahr 2014 bezeichnete er die Neukonzeptionierung der Führungen. Gerade von Schulklassen werden vermehrt Rundgänge nachgefragt, da das Thema Industrialisierung explizit im Lehrplan erwähnt ist und die Auswirkungen ideal vor Ort

Mit einer neuen Ausbildung will Gesundheitsdirektor Urs Hürlimann Gegensteuer geben. 4000 Personen gibt es derzeit in der Schweiz, die einen SRK-Pflegehelferinnenkurs gemacht haben. Sie sollen in Zug eine Ausbildung mit dem Namen Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales EBA machen können.

Anschluss im schweizerischen Bildungssystem Mit diesem Angebot können diese Personen Anschluss im schweizerischen Bildungssystem finden. Dank der massgeschneiderten Weiterbildung kann das Potenzial an Pflegefachpersonen besser genutzt werden. «Dieses Angebot ist zurzeit einmalig und steht ab 2015 für Interessierte aus der ganzen Deutschschweiz offen», so Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel. «Wir ermöglichen damit schon in der Pflege tätigen Personen die berufliche Weiterentwicklung.» Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Mangels an Pflegefachpersonen engagiert sich der Kanton Zug im Bereich Pflege schon seit einigen Jahren in der beruflichen Grundbildung und hat sukzessive Angebote aufgebaut. Die sieben bestehenden Ausbildungsgänge sind ein Erfolg. Sie ermöglichen jungen Berufsleuten den direkten Eintritt in den Arbeitsmarkt, sind aber auch auf erwachsene Per-

sonen ausgerichtet, die – beispielsweise nach einer Babypause – den Wiedereintritt planen oder das Berufsfeld wechseln wollen. Sie garantieren wo nötig den Anschluss an Ausbildungen im Tertiärbereich. Diverse Ausbildungsgänge werden für die Region Zentralschweiz geführt. Im Rahmen der Strategie «Leuchtturm 2020» hat die Gesundheitsdirektion 2013 das Problem des Fachkräftemangels in den Gesundheitsberufen aufgegriffen und befragte die Zuger Spitäler, Kliniken, Pflegeheime und Spitexorganisationen nach ihrer Ausbildungstätigkeit in den Pflegeberufen. Die Ergebnisse der Umfrage sind erfreulich: Alle Zuger Institutionen engagieren sich in der Ausbildung, teilweise sogar überdurchschnittlich. Das 2010 lancierte Anreizsystem zur Ausbildung von Pflegefachkräften, das auf Betriebsbeiträgen an die Institutionen der Langzeitpflege und der Spitex basiert, hat sich im Grundsatz bewährt. Es lässt sich aber noch optimieren. Die Gesundheitsdirektion wird mit den Betrieben, die noch Potenzial haben, die Situation analysieren und konkrete Massnahmen zur Verbesserung planen. Der Kanton verzichtet jedoch bewusst auf formelle Verpflichtungen der Listenspitäler und Pflegeheime, ein bestimmtes Ausbildungssoll zu erfüllen. «Mit unserem einfachen, unbürokratischen Anreizsystem erzielen wir zwar keine maximale, aber eine optimale Wirkung», so Gesundheitsdirektor Urs Hürlimann. «Sowohl die Betriebe als auch die öffentliche Hand leisten einen Beitrag, um die gute gesundheitliche Versorgung sicherzustellen.» fh

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Oberarms und der Schulter geschädigt wurden. Dies führte zu einer Zirkulationsstörung von Energie und Blut. Die durchgeführten Behandlungen bestanden aus Akupunktur, Schröpfen, Tui-Na Massagen, chinesischen Arzneimitteln und Wärmetherapie. Der Patient ist beschwerdefrei und konnte dadurch von einer Schulteroperation absehen. <wm>10CAsNsjY0MDAy1TUzMbEwMgMAfLr0EQ8AAAA=</wm>

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Amag

anatole taubman war zu Gast in Cham Einer der erfolgreichsten «Schweizer Exportartikel» besuchte das Seat-Zentrum der Amag in Cham. Am zweiten Maitag lud die Amag in Cham zu einem exklusiven VIP-Marken-Event ins Seat-Zentrum ein. Für einmal stand nicht eine SeatNeuheit im Zentrum des Interesses, sondern ein Schweizer Filmstar mit internationalem Renommee. Anatole Taubman ist in der internationalen Filmwelt wohl der bekannteste «Schweizer Exportartikel». In Taubmans Palmarès finden sich bedeutendste Produktionen, in welchen er an der Seite von vielen Weltstars starke Charakterrollen gespielt hat. Die grösste Bekanntheit hat Anatole Taubman zweifellos mit seiner

Rolle als Bösewicht und Gegenspieler von Daniel Craig alias James Bond im BondThriller «Ein Quantum Trost» erhalten. Dabei war dies nur eine von vielen Rollen im grossen Kino, welchen Anatole Taubman mit seinem Charakterspiel einen besonderen Stempel aufgedrückt hat. Nebst grossen Film- und TVProduktionen wie «Coco Chanel & Igor Stravinsky», «Band of Brothers», «Die Päpstin», «Die Säulen der Erde» und – aktuell – die Schweizer Produktion «Die Akte Grüninger», wirkte Taubman auch in zahlreichen TV-Krimiserien mit. Er zählt ausserdem auch zu den meist gebuchten Topmodels für grosse Modelabels.

Botschafter für Seat Durch Taubmans spannende Lebensund Karrierege-

schichte führte der Musiker Phil Dankner in einem Interview, gespickt mit vielen Anekdoten und immer auch wieder musikalisch untermalt. Das Duo geleitete die Zuschauer hinter die Kulissen von unzähligen Filmsets, mit Aufnahmen und Szenen, die so noch nie öffentlich zu sehen waren. Dass dieser Event mit dem Topstar überhaupt zu Stande kommen konnte, liegt daran, dass Anatole Taubman Markenbotschafter von Seat ist und als solcher den wichtigsten Seat-Zentren der Schweiz seine Aufwartung machte. Die Gäste des Chamer SeatZentrums erlebten einen spannenden Abend. Auch an kulinarischen Überraschungen mangelte es nicht. Dies war Hubert Erni und seinem «the Blinker»-Team zu verdanken. pd

Giovanni DeVito, Markenverantwortlicher Seat bei der Amag Zug (links), Anatole Taubman, Musiker Phil Dankner und René Wicky, Verkaufsleiter bei der Amag Zug, genossen einen vergnüglichen Abend.

Kid’s Golf Day

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Ulrich

Spielerisch Golf kennen lernen und ausprobieren Wohnen und erleben Bälle auf der Driving Range schlagen – dies können nun Kinder kostenlos ausprobieren.

Bei Ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee findet zurzeit eine grosse PolstermöbelAktion statt.

Der Migros Golf Park Holzhäusern organisiert am Sonntag, 18. Mai, den Kid’s Golf Day. Kinder zwischen 4 und 17 Jahren haben an diesem Tag die Möglichkeit, spielerisch ihre ersten Golferfahrungen zu machen.

Bis zum Samstag, 14. Juni, profitieren die Kunden von einmaligen Sonderkonditionen sowie einer fachgerechten Gratis-Entsorgung. Als Neuheit bietet Ulrich auf dem Internet eine Wohn-Auktion an. Wer viel unterwegs ist, braucht einen Ort, um anzukommen. Ulrich Erlebnis Wohnen hat sich zum Ziel gesetzt, für den Kunden eine Wohlfühl-Atmosphäre zu gestalten, die zu Hause zum Entspannen und Abschalten einlädt. Die heutigen Polstermöbel vereinen Funktionen und Design in idealer Weise. Verstellbare Armlehnen, aufklappbare Rückenlehnen, ausklappbare Fussstützen, aufsteckbare und verstellbare Nackenstützen, verstellbare Sitztiefen – all dies sind Funktionen, die heute beim Polstermöbel möglich sind und grossen Komfort bie-

Kostenloses Ausprobieren Golf ist ein naturbezogener Sport, der nicht nur Erwachsenen, sondern auch Kindern Spass macht. Getreu dem Migros-Motto «Golf für alle» öffnet der Golfpark Holzhäusern am Kid’s Golf Day sein «Green» und die «Driving Range» einen Tag lang exklusiv für die Kleinen. «Die Kinder tasten sich auf spielerische Weise an das Golfen heran. Sie lernen alles rund um den Golfsport und können erste Schläge versuchen, indem sie am Parcours

Am 18. Mai können Kinder und Erwachsene im Golf Park in Holzhäusern nach Lust und Laune Golf spielen. auf der Driving Range teilnehmen», erklärt Pit Kälin, Leiter des Golfparks. Für das 6-LochTurnier kann man sich bis 12 Uhr anmelden. Vor Ort sorgen ein Kinderparadies und eine Hüpfburg für Unterhaltung. Zu familienfreundlichen Prei-

sen kann man sich am Grillstand oder beim Spaghettiplausch verpflegen. Für den Gratis-Kid’s-Golf-Day braucht es keine Voranmeldung. Auch die Eltern profitieren an diesem Tag. Es werden Golfschläger zur Verfügung gestellt, und

pd

erste Abschläge können ausprobiert werden. Für die erfahrenen Golfer steht eine 6-, 9- und 18-Loch-Anlage zur Verfügung. pd Weitere Informationen: www.golfparkholzhaeusern.ch

Die Seite «Marktplatz» ist die PR-Seite der «Zuger Presse». Sie ist eine Plattform für Firmen und Personen aus dem Kanton Zug und Umgebung.

Stechpalmen, Pfaffenhütchen, lorbeer und lavendel

Bis vor etwa einem Jahr waren schöne Pflanzungen mit Buchs sehr im Trend. Egal, ob als grosse oder kleine immergrüne Hecken, als Kugeln, Würfel, Pyramiden, Schrauben oder Kegel – Buchs war allgegenwärtig. Seine immergrünen Blätter, die gute Winterhärte und das Prädikat «einheimische Pflanze» verhalfen ihm zu noch grösserer Popularität. Leider haben zwei Pilzkrankheiten und ein einge-

schleppter Schädling vielen Buchsliebhabern die Freude verdorben. Sowohl gegen die Pilze wie auch den Schädling gibt es wirksame Pflanzenschutzmittel, sogar biologische. Wer aber nicht grosse Geldsummen in ganze Buchslandschaften investiert hat und nicht mehr regelmässig spritzen will, beginnt mit der Suche nach Alternativen. Als die Gärtnerei Schwitter in Inwil erkannt hat, dass Buchs nicht weiter ein Marktführer sein wird, baute sie ihr Alternativsortiment weiter aus.

Neuheiten bei den niederen Hecken Am wenigsten Neues gibt es bei den höher wachsenden Heckenpflanzen. Es sind die

Ulrich Erlebnis Wohnen, kottenstrasse 2, 6210 Sursee, Informationen und angebote unter www.ulrichwohen.ch

Marktplatz

Gärtnerei Schwitter

Schädlinge machen dem beliebten Buchs zu schaffen. Es gibt jedoch Alternativen zu chemischen Mitteln.

ten. Das Möbelhaus Ulrich präsentiert während der Polstermöbel-Aktion eine Vielzahl funktioneller Polstergarnituren in Leder- oder Stoffbezug, welche das persönliche Wohnen zum praktischen Erlebnis machen. Nebst den Schnäppchen auf der Homepage bietet Ulrich als Neuheit auf dem Möbelmarkt eine profitable Wohn-Auktion an. Internetbenutzer können unter «Wohn-Auktion» jeden Montag ab einem Franken mitbieten und ein Ausstellungsschnäppchen (Möbel, Dekorationsgegenstand) zu einem äusserst profitablen Preis ersteigern. Selbstverständlich liefert Ulrich auf Wunsch gegen geringen Mehrpreis die Polstergarnitur auch ins Kundenhaus. Als weiterer Kundendienst wird während der Aktionsdauer die alte Polstergarnitur kostenlos und umweltgerecht entsorgt. pd

altbekannten Thuja, Kirschlorbeer, Eiben und immergrünen Berberitzen. Zum Glück wird das Sortiment seit einigen Jahren ergänzt durch Duftblüte, Glanzmispel, Portugiesischen Lorbeer und Ölweide. Letztere sind, direkt in den Boden ausgepflanzt, durchaus winterhart. Bei den niederen Hecken, wie sie zum Beispiel in Bauerngärten verwendet werden, gibt es auch einige Neuheiten wie Stechpalmen, immergrüne Pfaffenhütchen und Lavendel. Als Erstes sind die kugel- oder würfelförmigen Japan-Azaleen zu erwähnen. Sie tragen das ganze Jahr kleine, hübsch glänzende Blätter, sind gut winterhart und blühen im Mai oft intensiv in den Farben Rot, Rosa, Weiss,

Die Seite stellt eine Ergänzung zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Berichterstattung der «Zuger Presse» dar. Der «Marktplatz» erscheint in unregelmässigen Zeitabständen. Falls auch Sie einen Beitrag beisteuern wollen, so tun Sie dies bitte per E-Mail oder per Post an: Sibylle Niederberger, eidg. dipl. Obergärtnerin, kennt sich bestens aus. Lila oder Violett, sodass einen Moment lang alle Blätter durch die Blüten überdeckt sind. Ein prachtvoller Augenblick. pd

Gärtnerei Schwitter aG, Herzighaus, 6034 Inwil, 041 455 58 00, www.schwitter.ch

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Zuger Presse, «Marktplatz», Postfach 4862, 6304 Zug, redaktion@zugerpresse.ch Die Beiträge sollten die Länge von 1000 Zeichen nicht überschreiten. zp


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Zug

Zug

«Quartier-Box fürs riedmatt

gewoba will weitere Wohnungen bauen

Im Zuger Quartier Riedmatt gibt es jetzt eine Quartier-Box. Dort trifft man sich, um Kaffee zu trinken und zu spielen.

Die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Gewoba hat ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Stadträtin Vroni Straub weihte die Quartier-Box ein, die in Zukunft für ganz unterschiedliche Zwecke genutzt werden kann. Viele Personen aus dem Quartier hatten beim Apéro freiwillig mitgeholfen. Im Quartierentwicklungsprozess «ZUG westwärts!» zeigte sich deutlich: Das Quartier Riedmatt wächst stetig, und ein Treffpunkt für die Bewohner und Bewohnerinnen fehlte bisher. Aus diesem Grund wurde von der Quartierarbeit der Stadt Zug die Quartier-Box auf dem Schulhausplatz eingerichtet. In der Box gibt es Tische und Geschirr, eine Kaffeemaschine

Stadträtin Vroni Straub (Dritte von rechts) und Esther Camara von der Fachstelle Soziokultur freuen sich über die von Mirei Tanaka-Lingg (rechts) selbst gebackene Torte in Form der Quartier-Box. und einiges mehr. Somit kann sich die Box auf unkomplizierte Art und Weise für die Quartierbewohnerinnen und -bewohner in einen Sommertreffpunkt verwandeln, zum Beispiel in ein Quartierkafi oder in einen Pausenkiosk für die Schülerinnen und Schüler. Dazu braucht es nur noch gute Ideen und etwas

Initiative – Erwachsene und Kinder herzlich willkommen! Ab jetzt findet jeden Mittwochnachmittag von 14.30 bis 17.30 Uhr bei der Quartier-Box die mobile Spielanimation für Kinder statt (Ausnahme: Sommerferien). Jeweils zwei Leiterinnen oder Leiter kommen mit spannenden Spielsachen und guten Ideen für gemeinsa-

pd

me Spiele auf den Platz. Neu läuft parallel auch die CaféBox für Erwachsene. Neben der Quartier-Box treffen sich Erwachsene in einer kleinen Gartenwirtschaft zum plaudern, spielen und diskutieren. pd infos bei esther Camara, esther.camara@ stadtzug.ch oder 041 728 23 53.

Rund 330 Mitglieder und Gäste liessen sich im Restaurant five moods an der Dammstrasse 22 in Zug verwöhnen. Kulinarisch lies das Team um Viola Schulz keine Wüsche offen. Kulturell unterhielt der Geschichtenjäger Reto Zeller die Anwesenden auf hohem Niveau.

Ein prominent besetzter Gästetisch Der Gästetisch war prominent besetzt mit Regierungsrat Matthias Michel, Stadtrat Karl Kobelt, Korporationspräsident Urban Keiser, Bürgerrat Markus Wetter, Mitarbeitern der öffentlichen Hand, Vorstandsmitgliedern befreundeter Ge-

nossenschaften sowie weiteren Entscheidungsträgern. 50 Jahre ist für den Vorstand, unter der Federführung des Präsidenten Urs Niederberger, kein Grund um kürzerzutreten. Ganz im Gegenteil. Die Gewoba sucht intensiv nach Möglichkeiten, weitere Wohnungen zu realisieren. Das offensichtliche Missverhältnis von über 500 Mitgliedern und aktuell 142 Wohneinheiten spricht für sich. Dieses Anliegen belegt auch die Teilnehmerzahl an der 50. Generalversammlung. Die Gewoba-Mitglieder haben am 2. Mai 2014 ein Zeichen gesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass sowohl der Kanton Zug, die Stadt Zug wie auch die privaten Landbesitzer dieses erkannt haben. Esther Keiser, Leitung Geschäftsstelle Gewoba Zug

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. Mai 2014 · Nr. 19

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Buchtipp

Lebendiges rom im Kanton Zug

Veranstaltungskalender

RahmenatelieR Steinlitho und oRiginale

Aussergewöhnliche Funde im Kanton Zug zeigen das Leben der Römer. In den 1940er Jahren wurde eine gut erhaltene römische Wassermühle in Cham-Hagendorn entdeckt. Es konnte nachgewiesen werden, dass diese unterschiedlichen Nutzen hatte: An einem Nebenarm der Lorze befanden sich auch zwei Schmieden und ein Heiligtum. Insgesamt acht auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Le-

Bei Müller-Rahmen Baar bis Samstag, 26. Juli, C. Chapuis, E. Wittenwiler, H. Staubli, H. Forster, H. Potthof, Miglena, R. Kischel, Info unter www.müller-rahmen.ch

SeeSiChten ZugeRSee SChlagZeilen, Fakten, BildeR

Reproduzierte Zeitungsartikel erzählen, wann und wie der Zugersee Aufsehen erregt(e). Fotos von Andreas Busslinger. Doku Zug, St.-Oswalds-Gasse 16, Zug. Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr; Donnerstag bis 20 Uhr. Ausserhalb der Öffnungszeiten: 041 726 81 81

SpoRt ZugeR Running tRophy

2. Etappe in Baar, Running, Walking, Nordic Walking vom Montag, 21. April, bis Sonntag, 18. Mai. Kurze (2,7 km), mittlere (6,9 km) und lange (14,6 km) Strecken. Weitere Details unter www.zuger-trophy.ch

SpoRt ZugeR Running tRophy

3. Etappe Ennetsee, Running, Walking, Nordic Walking, vom Montag, 19. Mai, bis Sonntag, 15. Juni. Kurze (2,2 km), mittlere (5,1 km) und lange (21,1 km) Strecken. Weitere Details unter www.zuger-trophy.ch

SpoRt ZugeR mountain tRophy

2. Etappe in Baar, Running, Walking und Nordic Walking (3,4 km) oder Rennvelo und Mountainbike (3,7 km) vom Samstag, 19. April, bis Sonntag, 18. Mai. Details unter www.zuger-trophy.ch

SpoRt ZugeR mountain tRophy

3. Etappe Zug–Zugerberg, Running, Walking und Nordic Walking oder Rennvelo und Mountainbike (2,4 km), vom Montag, 19. Mai, bis Sonntag, 15. Juni. Details unter www.zuger-trophy.ch

VoRtRag FRühe FöRdeRung

Was versteht man unter frühkindlicher Förderung? Am Dienstag, 20. Mai, um 20 Uhr im Theater Casino Zug, Kleiner Casinosaal, Eintritt 17 Franken/Paare 30 Franken. Vortrag mit Videoclips aus dem Projekt «Lerngelegenheiten von 0–4.» www.eff-zett.ch/Kurse

WoRkShop digitale kommunikation

Mit Ihren eigenen Geräten (wie Smartphone, Tablet) lernen Sie den sicheren Umgang mit Skype, Instagram oder anderen Messengers und Communities. Am Mittwoch, 21. Mai, von 19.30 bis 22 Uhr, im eff-zett das Fachzentrum, Tirolerweg 8, Zug. Kosten 28 Franken/Paare 50 Franken. www.eff-zett.ch/Kurse

konZeRt SpätRomantik und modeRne

Olivier Eisenmann und Verena Steffen spielen am Sonntag, 18. Mai, um 20 Uhr in der kath. Kirche Walchwil. Werke von W. A. Mozart aus der Spät-Romantik (von Rheinberger, Widor) und der gemässigten Moderne (von Marian Sawa und von Denis Bédard) im Wechsel mit virtuosen Orgelstücken von Reger, Rheinberger, Karg-Elert und dem Schweden Kurt Wiklander.

Konzert

Britische Künstler in der Chollerhalle An der «Acustic Night» am Samstag, 17. Mai, werden dieses Jahr in der Chollerhalle Künstler wie Anna Massie & Mairearad Green aus Schottland, der Engländer Ray «Chopper» Cooper und Lorraine Jordan aus Irland zu hören sein. Anna Massie & Mairearad Green sind vor allem bekannt durch ihre keltischen Songs. Ray Cooper lässt in seinem Soloprojekt Bilder von alten englischen und schottischen Geschichten aufkommen. Mit ihren irischen Wurzeln schafft es Lorraine Jordan immer, ihr Publikum zu verzaubern. pd Am Samstag, 17. Mai, um 20.30 Uhr in der Chollerhalle, Zug,www.starticket.ch

Das Gershwin Piano Quartett spielt an seinem Konzert Werke von George Gershwin, Igor Strawinsky und Maurice Ravel.

pd

Konzert

Acht Hände auf vier flügeln Mit vier Flügeln und Stücken von George Gershwin will ein Quartett dieses Wochenende begeistern. Ein selten gehörtes pianistisches Highlight erwartet die Gäste der Ägerihalle im Frühsommer. Vier Weltklassepia-

nisten spielen auf vier Flügeln Meisterwerke von George Gershwin. Die Wucht der vier Flügel, die verblüffende Fingerfertigkeit der Pianisten und natürlich die Genialität der Musik von George Gershwin werden diesen Abend zu einem unvergesslichen Ereignis machen. In seinem neuen Programm beschränkt sich das

Kunst

Quartett nicht mehr nur auf Gershwins Musik, sondern setzt diese mit anderen bedeutenden Werken aus der Epoche in Beziehung, namentlich mit Igor Strawinskys «Petruschka» und Maurice Ravels «La Valse.» Auf diese Weise werden die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen der alten und der neuen Welt, zwi-

schen Klassik und Jazz, klassischem Ballett und Broadwayshow greifbar und sorgen für einen abwechslungsreichen, hochvirtuosen Konzertabend. pd Am Samstag, 17. Mai, um 20 Uhr in der Ägerihalle. Abendkasse und Barbetrieb ab 19.15 Uhr, Vorverkauf unter 041 750 24 44, tickets: 35/25 franken.

Dieses Buch berichtet über ausserfoto nad gewöhnlich Funde in Zug. bensbilder vermitteln im Buch Schmiede – Heiligtum – Wassermühle einen Eindruck von den verschiedenen Nutzungsphasen. Ebenfalls wurden 23 Terrakottafiguren, ein silberner Fingerring, ein silberner Halbmondanhänger, eine Glasperle mit eingebetteter Goldfolie sowie eine Glasflasche mit spezieller Verzierung gefunden. Das Werk verbindet die Ausgrabung aus den 1940er-Jahren mit den neuen Befunden. Es wurde von der Direktion für Bildung und Kultur unterstützt. pd Bestellungen: Archäologie Schweiz, Postfach 116, 4003 Basel. 041 61 261 30 78, im Museum für Urgeschichte(n) Zug, Buchhandel.

Sport

Die Würfel entscheiden rennfieber im Ägerital notFall Notfallnummern

Die Ausstellungsreihe für junge zeitgenössische Kunst «Tom Bola» kommt nach Zug. Nach sieben Ausstellungen mit 44 Kunstschaffenden im Zürcher Seefeld-Quartier zieht der unabhängige Kunstraum für zehn Monate nach Zug. Die Bevölkerung der Stadt Zug wurde aktiv in die Auswahl der Ausstellungstitel miteinbezogen. Zwischen März und April wurden Plakate, Begriffe und Ausstellungsthemen gesammelt. Aus den in der Bevölkerung gesammelten

Begriffen wird der Titel für die erste Ausstellung in Zug gewürfelt. Anschliessend werden Kunstschaffende ausgelost, die ihre Werke zum entsprechenden Ausstellungstitel im Rahmen einer Gruppenausstellung zeigen. Die erste Ausstellung öffnet am Freitag, 13. Juni, um 19 Uhr im ehemaligen Musikhaus Schmitz am Kolinplatz 21 und dauert bis Sonntag, 22. Juni. Bis Februar 2015 sind vier Ausstellungen nach demselben Zufallsprinzip geplant. pd Das aktuelle Programm unter www.tom-bola.ch

In Unterägeri findet dieses Wochenende das traditionelle Seifenkistenrennen statt. Insgesamt werden zwei Rennläufe absolviert. Der erste Lauf beginnt am Sonntag, 18. Mai, um 10 Uhr, der zweite ist für 13 Uhr angesagt. Für die nicht schulpflichtigen Kinder wird der «Traktorenplausch» ab 11 Uhr angeboten. Unter allen teilnehmenden Kindern wird ein Spielzeugtraktor ausgelost. In der Mittagspause wird von einer Jury die originellste Seifenkiste erkoren. Im

Festzelt können sich die Fahrer und Zuschauer stärken. Die Rangverkündigung findet um 15 Uhr auf dem Renngelände statt. pd

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Zug Apotheke, Bahnhof Zug. Öffnungszeiten: Montag–Freitag, 7–21 Uhr, Samstag, 8–20 Uhr, Sonntag, 8–20 Uhr

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Diesen Sonntag geben die Fahrer der pd Seifenkisten wieder Vollgas.

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Sport

Grosses Bergrennen Zum 10. Mal findet das Velorennen am Ägerisee statt. Am Samstag, 17. Mai, lädt der Velo Club Ägeri alle Radsportbegeisterten an den Ägerisee ein. Das Bergrennen wird wie gewohnt von Unterägeri nach Oberägeri über den Gulm auf den Ratenpass stattfinden. Die Kategorien vom letzten Jahr werden beibehalten. Um 14.30 Uhr ist Eröffnung der Festwirtschaft und Ausgabe

poliZei 117

Konzert

der Startnummer in der Mehrzweckhalle Maienmatt. Gestartet wird dann um 17.05 Uhr beim Sportcenter in Unterägeri. Um 18 Uhr findet die volle Freigabe der Strecke Oberägeri–Gulm–Zigerhüttli– Raten statt. Rangverkündigung und Preisverteilung ist um 19.15 Uhr in der Mehrzweckhalle Maienmatt, Oberägeri. pd Anmeldungen www.gp-aegerisee.ch oder am renntag bis eine Stunde vor dem Start möglich.

Jodel im Doppelpack Das Jodlerdoppelquartett lädt zum Jahreskonzert ins Theater Casino. Das Jahreskonzert des Jodlerdoppelquartetts Zug findet dieses Jahr am Samstag, 17. Mai, im Theater Casino Zug um 20 Uhr statt. Das Konzert steht unter der Leitung von Bernadette KaufmannDurrer. Aus den Klubreihen des Jodlerdoppelquartetts Zug sind weiter das Jodelduett

Gaby Küng und Bernadette Kaufmann dabei, und als Gäste sind die Jodlergruppe Steimanndli aus Huttwil und das Alphorntrio Zugerland zu hören. Während und nach dem Konzert sorgt das Handorgelduo SMS aus Steinen für gemütliche Stimmung und spielt zum Tanz auf. pd Platzreservationen: Mittwoch, 14. Mai, jeweils von 18 30 bis 20 Uhr unter 079 781 42 39 oder unter jdq-jodler@hotmail.ch möglich. eintritt kostenlos, türkollekte.

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Montag: 8.30–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. Dienstag bis Freitag: 8.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr.

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24-Stunden-Betrieb. Kostenpflichtig: 3.23 Franken/Minute

ZahnäRZtliChe notFallnummeR 0844 22 40 44

Montag bis Donnerstag 16–21 Uhr. Freitag 12 bis Montag 8 Uhr. An Feiertagen von 16 Uhr des Vortages bis 8 Uhr des nachfolgenden Tages.


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LetZte

Zuger Köpfe

Sieben Nominierte für die FDP Alljährlich findet auf der ganzen Welt der Test «Känguru der Mathematik» statt. Von 24 000 Kindern erreichten zwölf die Höchstpunktzahl. So auch Lynn Dolder (Bild) aus der Schule Talentia Zug. Die FDP Rotkreuz schickt sieben Persönlichkeiten für den Gemeinderat, den Kantonsrat und die Rechnungsprüfungskommission ins Rennen. Der bisherige Gemeinderat Ruedi Knüsel (Bild) will sich weiterhin für die Gemeinde engagieren. Mit dem neuen Gemeinderatskandidaten Roland Zerr (Bild) darf die FDP einen sehr ausgewiesenen Betriebswirtschafter ins Rennen schicken. Der bisherige Kantonsrat und Fraktionschef Daniel Burch (Bild) ist seit langem schon ein allseits geschätzter Politiker. Die bisherige Kantonsrätin Bernadette Flach (Bild) ist seit letztem Herbst mit viel Herzblut im Kantonsrat engagiert. Der neue Kantonsratskandidat Daniel Stuber (Bild) verfügt über sehr solide Kenntnisse in Wirtschaft und Politik. Als weitere Kantonsratskandidatin setzt die FDP Rotkreuz auf Helene Zimmermann. (Bild) Mit Armin Tobler kann sie auf einen qualifizierten Fachmann zählen. pd

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. Mai 2014 · Nr. 19

Oberwil

Polizei

ein Schulhaus wurde 100

Raucherware sorgt für hohe Flammen

aber noch mehr. «Die Perspektivzeichnung des Oberwiler Schulhauses hing in meinem Elternhaus an der Wand.» Paul Webers Vater war ebenfalls Architekt und Schöpfer des Oberwiler Schulhauses.

Im Mai 1913 rannten zum ersten Mal Schulkinder durch die Gänge. 100 Jahre später wird das gefeiert. Alina Rütti

Die Schule Oberwil feierte ein Jahr lang das 100-jährige Bestehen des Schulhauses. Letzten Freitag lud dann die Schule zum Abschlussfest mit einem Konzert vom Kinderliedermacher Linard Bardill ein.

Zeichnung vom Schulhaus im Elternhaus aufgehängt Schulleiter Toni Schuler hatte sich für seine Ansprache vor den Schülern, Eltern und Gästen in Schale geworfen. Er und die gesamte Lehrerschaft hatten sich nach der Mode um 1913 gekleidet. Das Fest fand in der Turnhalle der Schule statt. Unter den Gästen befand sich auch der pensionierte Architekt Paul Weber aus Zug. Er plante und skizzierte die alte Turnhalle. Im Oktober 1996 wurde diese aber durch einen Küchenbrand zerstört. Paul Weber plante auch Schulhäuser in Walchwil und Steinhausen und das Verwaltungsgebäude an der Aa in Zug. Mit der Schule Oberwil verbindet den pensionierten Architekten

Vroni Straub, Andreas Bossard (links), Toni Schuler (hinten) und Paul Weber Foto ar (rechts) erinnern sich alle gerne an ihre Zeit im Oberwiler Schulhaus.

Unbeschwerte Schulzeit Der Zuger Stadtrat Andreas Bossard unterrichtete von 1975 bis 2002 selbst im 100-jährigen Schulhaus und erinnert vor allem daran, dass es in den Klassenzimmern immer enger wurde, als es immer mehr Kinder in Oberwil gab. Stadträtin und Bildungsvorsteherin der Stadt Zug, Vroni Straub-Müller, kennt die Oberwiler Schule ebenfalls gut. «Mein Sohn ging hier zur Schule und hatte eine unbeschwerte Schulzeit, was ich als Geschenk empfinde.» Sie habe nur gute Erinnerungen an die Schulzeit ihres Sohnes – auch wegen der Atmosphäre des Hauses. Wenn es im Schulhaus mal Probleme gab, wurden diese immer konstruktiv und im Dialog gelöst. «Von diesen Erfahrungen, die ich damals als Mutter gemacht habe, kann ich heute noch als Schulpräsidentin profitieren», erzählt Vroni Straub-Müller. gut gelaunt beim Schulfest.

Cham

IG Hirse und Braui Baar lancieren neues Bier Sommerlich, frisch, mit einer leichten Hirsenote – so schmeckt das neue Spezialbier der IG Hirse und der Brauerei Baar. Am Chomer Dorfmärt wurde am letzten Samstag das Hirsebier vorgestellt. In der Neukreation der Brauerei Baar findet sich ein 30-ProzentAnteil an Biohirse aus Cham. «Damit wollen wir die Bemühungen der IG Hirse zur Stärkung dieser mineralstoffreichen Getreidesorte unterstützen», so Braui-Chef Martin Uster. Er ist überzeugt, dass das Qualitätsbier geschmacklich auf Anklang stossen wird.

Braui-Leiter Martin Uster, Braumeister Urs Rüegg und Gemeindepräsident Foto Nadine Schrick Bruno Werder am Erstausschank.

«Der traditionelle Biertrinker wird es mögen, weil es geschmacklich nur gering vom herkömmlichen Lagerbier abweicht.» Für die Gemeinde stellt die Lancierung des Hirsebiers einen wichtigen Schritt in der Promotion der lokalen Hirse dar. Denn das Bier ist nach dem Hirsebrot und der Hirsewurst bereits das dritte Produkt, das mit lokalem Getreide produziert wird. «Wir freuen uns, dass wir die Hirse nun in einem weiteren Produkt verankern können, und hoffen, dass es der Bevölkerung schmecken wird», so Gemeindepräsident und Mitglied der IG Hirse, Bruno Werder. Das Bier kann in der Brauerei in Baar gekauft werden. nad

Zwei vorerst unbekannte Täter entwendeten am Dienstag, 6. Mai, Parfüms im Wert von über tausend Franken aus einem Verkaufsgeschäft in Unterägeri. Ermittlungen der Zuger Polizei identifizierten die beiden Männer als 29 und 31 Jahre alte Algerier, die sich illegal in der Schweiz aufhielten. Einen Tag später, am Mittwoch, 7. Mai, kurz nach 20.40 Uhr, erkannten Zuger Polizisten während einer Fusspatrouille im Hirsgarten in Cham die beiden Beschuldigten. Die Männer wurden in Gewahrsam genommen und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt. Diese bestrafte die zwei in einem Schnellverfahren zu unbedingten Freiheitsstrafen von 90 beziehungsweise 70 Tagen.

Brand sorgte für einen Sachschaden von 100 000 Franken Am selben Tag, kurz vor 9.30 Uhr, stand der Balkon einer Liegenschaft an der Eichwaldstrasse in Zug meterhoch in Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug konnte den Brand glücklicherweise rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Dennoch entstand durch den Brand ein Sachschaden von über 100 000 Franken. Gemäss ersten Ermittlungen des kriminaltechnischen Dienstes der Zuger Polizei dürften in einem Kehrichtsack entsorgte Raucherwaren das Feuer ausgelöst haben. Über 390 kontrollierte Personen auf der Gotthardachse Im Zusammenhang mit den mehreren Einbruchserien im Kanton Tessin und in der Zentralschweiz haben die Kantonspolizeien Uri, Tessin, Zug, Schwyz und Nidwalden sowie das Grenzwachtkorps gemeinsame Kontrollen auf der Gotthardachse durchgeführt. Die Grosskontrollen fanden im Rahmen der Aktion Contralpi in der Nacht vom Mittwoch, 7. Mai, auf Donnerstag, 8. Mai, und vom Donnerstag, 8. Mai, auf Freitag, 9. Mai, statt. Im Rahmen dieser Aktion wurden an 16 Kontrollposten über 390 Personen kontrolliert. Insgesamt haben die Kantonspolizeien rund 45 Ordnungsbussen ausgestellt. Im Verlauf des Jahres sind weitere gemeinsame Aktionen dieser Kantone geplant. pd

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Zugerpresse 20140514  

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