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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 23, Jahrgang 113

Mittwoch, 13. Juni 2018

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Atemschutzwettkampf

Ein Schaufenster für Zuger Rettungskräfte Die Atemschutzwettkämpfe haben im Kanton eine lange Tradition. Im Rahmen dieses Anlasses lud die Feuerwehr Baar am vergangenen Samstag zum Tag der offenen Tür.

Rangliste Die Titelverteidiger gewannen hochaus

Peter Theiler

Vom Rand des abgesperrten Wettkampfparcours aus feuert Martin Pfister sein Team an. Immer wieder rutschen die vier Atemschützer in voller Montur von den Hindernissen, versu­ chen jedoch unbeirrt, den schwierigen Hindernislauf zu bewältigen. Die Wettkämpfer tragen Atemschutzgeräte, und ihre Atemgeräusche hören sich an wie die von Darth Vader in «Star Wars». «Die Ausrüstung wiegt etwa 25 Kilogramm. Zu­ sammen mit den hohen Tempe­ raturen, welche heute herr­ schen, verlangen die Übungen Höchstleistungen von den Teil­ nehmern ab», erklärt der Kom­ mandant der Feuerwehr Kno­ nauer Amt Süd.

Neun verschiedene Übungen müssen absolviert werden Feuerwehraspirantin Mi­ chelle Huber ist sichtlich er­ leichtert, als sie sich ihrer Aus­ rüstung entledigt hat. «Ich treibe in meiner Freizeit viel Sport, trotzdem haben die zehn Minuten Balancieren, Kriechen und Wassertragen alles von mir abverlangt», erklärt sie. Viel Zeit, um sich zu erholen, bleibt der jungen Frau jedoch nicht. Insgesamt neun verschiedene Übungen müssen die zehn teil­ nehmenden Teams absolvie­ ren. Dabei gilt es, nicht nur

Was nicht alles in so einem Auto Platz hat... Die Besucher durften sich die Feuerwehrautos von Nahem ansehen und auch auf den Fahrersitz klettern.

Gross und Klein kamen auf dem Schulhausareal Marktgasse zusammen. Dabei durften die Besucher auch selber einen Wasserschlauch in die Hand nehmen. Kondition, sondern auch Ge­ schicklichkeit und Teamarbeit unter Beweis zu stellen. «Für die teilnehmenden Atemschutztrupps sind die Wettkämpfe eine gute Gelegen­ heit, ihr Können zu zeigen und Teambildung zu betreiben. Ausserdem haben wir an die­ sem Tag der offenen Tür eine gute Plattform, um uns bei der Bevölkerung zu bedanken. Schliesslich werden sämtliche Rettungsdienste durch öffent­ liche Gelder finanziert», erklärt Roger Widmer, Kommandant der Feuerwehr Baar. Dem pflichtet auch Gemeinderat Pirmin Andermatt bei. «Die Ge­ meinde finanziert alles Not­ wendige, um eine jederzeit einsatzfähige Feuerwehr zu be­ treiben. Neben Fahrzeugen und Ausrüstung gehört dazu auch die Ausbildung der Mannschaft,

Schlussrangliste Atemschutzwettkampf: # # # #

welche durchschnittlich zu 140 Einsätzen jährlich gerufen wird. Diese Investitionen loh­ nen sich fraglos, denn die Feuerwehr Baar erfüllt ihren Auftrag stets pflichtbewusst und mit grossem Engagement», fügt der Sicherheitschef der Gemeinde Baar hinzu.

Besonders viel Interesse bei den jüngsten Besuchern Den Weg auf das Festgelände hat auch die Zuger Polizei ge­ funden. «Alle Anrufe, welche über eine der Notrufnummern getätigt werden, gehen zuerst bei der Polizei ein. Dort wird dann entschieden, welche Ret­ tungskräfte aufgeboten werden und wem die Leitung übertra­ gen wird», erklärt Feldweibel T. Rubin* von der Zuger Polizei, welche mit Streifenwagen und Einsatzleitfahrzeug vor Ort ist.

Mit grossem Vorsprung gewann die Gruppe Unterägeri 1 den Atemschutzwettkampf. Das Team unter Coach Armin Merz lieferte auf sieben von neun Posten die Bestleistung ab und vermochte dadurch den Titel zu verteidigen. Neben einem grossen Geschenkkorb konnten die Feuerwehrleute aus Unterägeri den Wanderpokal in Form eines goldenen Atemschutz-Helms mit in die heimische Feuerwache nach Unterägeri nehmen.

# # # # Was hier so spielerisch aussieht, kann im Ernstfall Leben retten: Die Feuerwehrleute beweisen sich auf einem Geschicklichkeitsparcours. Bilder: Peter Theiler Neben Gesprächen mit den Festbesuchern wollen sie auch ihren Beruf potenziellen Ord­ nungshütern näherbringen. Besonders viel Interesse an den grossen, roten Feuerwehrautos und den Polizeifahrzeugen hat­ ten die kleinen Besucherinnen und Besucher. Zu ihrer Freude

durften sie sogar die Sirenen betätigen, sich auf einer Hüpf­ burg austoben oder mit einem Wasserschlauch das Löschen von Feuer üben. * Rubin will nicht mit ganzem Vornamen genannt werden. Dies sei eine Weisung, welche er zu befolgen habe.

# #

1. Unterägeri I 2. Risch I 3. Unterägeri 2 4. Steinbock I, Steinhausen 5. Risch 2 6. Steinbock 2, Steinhausen 7. Feuerwehr Mühlau 8. Hünenberger Kampftrupp 9. Lemon Fighters Knonaueramt-Süd 10. Feuerwehr Menzingen

Sämtliche Feuerwehrleute der Feuerwehr Baar waren am Anlass engagiert. Die Freiwillige Feuerwehr Zug stand während des Anlasses bereit, um auszurücken, falls in Baar ein Einsatz nötig gewesen wäre. th

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FORUM

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 13. Juni 2018 · Nr. 23

Parteienforum

Bringt das Asylheim Kriminalität mit sich? Dominique Schauber

Im Zentrum von Baar soll ein Asylheim entstehen. Die SVP beschäftigt dieses Thema so sehr, dass sie dieses nach fast genau einem Jahr zum zweiten Mal zum Thema des Parteien­ forums macht. Das kritisieren Silvan Meier (CVP) und SP­ Präsident Zari Dzaferi. Die Par­ teien sind mit Blick auf die Zah­ len von der Unterkunft Gubel in Menzingen geteilter Meinung über ein Asylheim in Baar.

Urban Busslinger, Mitglied der FDP Baar, versteht, dass die Zahlen von Polizeieinsätzen auf dem Gubel Angst schüren. Er hält aber fest: «Eine reine Ver­ hinderung des Asylheims ist nicht die Lösung des Problems.» Das findet auch Silvan Meier, Vorstandsmitglied der CVP Baar. Er will Kriminalität von Asylsuchenden nicht entschul­ digen, lehnt das Asylheim des­ wegen jedoch nicht ab: «Ich bin aber der Überzeugung, dass

Zahlen aus Menzingen beinhalten auch Routinekontrollen Auch Nadia Pantaleo­Bouka­ cem (ALG) sieht die Wichtigkeit der Integration: «Wenn sie sich als Teil unserer Gesellschaft er­ kennen können, werden sie mo­ tiviert und bemüht sein, sich rasch zu integrieren.» Die

245 Polizeieinsätze auf dem Gu­ bel sind für Hans Markus Küng (SVP) abschreckend: «Ein An­ stieg der Zahl der Kriminalde­ likte wäre gewiss, und Polizei­ einsätze würden schon bald zur Tagesordnung gehören.» Berna­ dette Hölzl, Präsidentin der GLP Baar, relativiert: «Viele dieser Einsätze sind routinemässige Kontrollen und Hausdurchsu­ chungen.» Zari Dzaferi (SP) sagt abschliessend: «Wir müs­ sen es konstruktiv angehen.»

SVP

ALG

CVP

FDP

Hans Markus Küng, Mitglied SVP Baar

Nadia Pantaleo­ Boukacem, Alternative – die Grünen Baar

eine Asylunterkunft im Dorf­ zentrum besser ist als eine Unterkunft in der Abgeschie­ denheit des Gubels.»

Silvan Meier, Vorstands­ mitglied CVP Baar

Parteienforum Einmal im Monat nehmen die sechs Lokalparteien Stellung zu einem selbst gewählten, für Baar relevanten Thema. Sämtliche Meinungsäusserun­ gen sind unabhängig vom Standpunkt der Redaktion. Gesetzt wird das Thema jeweils alternierend von einer der sechs Parteien. Für das

GLP Urban Busslinger, Mitglied FDP Baar

nächste «Parteienforum» vom 10. Juli setzt die ALG das Thema «Bevölkerungswachs­ tum». Wie wollen die Parteien die Natur, die Landwirtschaft, die Infrastrukturen, die Bil­ dungsangebote oder die Mo­ bilität auf das erwartete Be­ völkerungswachstum vorbereiten? red

SP Bernadette Hölzl, Präsidentin GLP Baar

Zari Dzaferi, Präsident SP Baar

Wollen wir Zustände wie auf dem Gubel?

Obermühle als Chance für alle sehen

Lieber im Dorf als in der Abgeschiedenheit

Verhinderung des Asylheims löst die Probleme nicht

Den Asylbewerbern Das Asylthema die Alltagskultur muss konstruktiv näherbringen angegangen werden

Eine Kleine Anfrage der SVP­Kantonsratsfraktion zeigt klar auf, dass es im Kanton Zug allein in den Jahren 2016 und 2017 zu 245 Polizeieinsätzen wegen auf dem Gubel statio­ nierter Asylsuchender kam. Die Liste ist lang. Sie beginnt bei Körperverletzungen, Be­ drohungen von ZVB­Kontrol­ leuren, Drogenmissbrauch und geht hin zu 64 Diebstählen. So­ mit ist klar: Das Asylzentrum auf dem Gubel führte zu einem Kriminalitätsimport in den Kanton Zug.

Um eine gelungene, mög­ lichst rasche Integration von Flüchtenden zu ermöglichen, ist es von grosser Bedeutung, dass die Asylsuchenden am täglichen Leben unserer Ge­ meinde teilhaben. Wenn die Menschen zentral wohnen, sich in unserer Stadt bewegen können, uns im Alltag erleben und in Kontakt mit der Baarer Bevölkerung kommen, sind die Aussichten auf ein gutes Neben­ und Miteinander ge­ geben. Wenn sie sich als Teil unserer Gesellschaft erkennen können, werden sie motiviert und bemüht sein, sich rasch zu integrieren. Menschen fernab aller gesellschaftlichen Ge­ schehens unterzubringen, kann Langeweile, Perspektiv­ losigkeit und Frustration aus­ lösen. Gerade für Kinder ist es enorm wichtig, zentrumsnah zu wohnen, um Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schliessen, damit sie von Anfang an Teil unserer Ge­ meinschaft werden. Ein Asyl­ heim wie das geplante ver­ spricht viel Positives für ein gutes Miteinander und eine gelungene Eingliederung. Meine persönlichen Erfahrun­ gen mit Asylsuchenden mit ge­ regelter Wohnsituation sind äusserst positiv. Ihr Engage­ ment im Zusammenhang mit dem Erlernen unserer Sprache und die Eigeninitiative für ein aktives Verbessern ihrer Situa­ tion beeindrucken mich immer wieder von neuem.

Der SVP scheinen die The­ men auszugehen. Weshalb sonst stellt sie innerhalb eines Jahres im Parteienforum wort­ wörtlich dieselbe Frage zur Diskussion? Sei’s drum: 245 Polizeieinsätze in zwei Jahren, die Kosten von 200 000 Franken ausgelöst ha­ ben. So sieht die Bilanz in Be­ zug auf die Asylunterkunft auf dem Gubel in Menzingen aus. Nun ist die Frage, welche Schlüsse man aus dieser Sta­ tistik zieht. Die Gemeinde Baar trägt eine Mitverantwor­ tung bei der Unterbringung von Asylsuchenden. Nun er­ öffnen Private eine Möglich­ keit in der Obermühle. Mir ist klar, dass dies nicht nur Be­ geisterung hervorruft. Doch die simple Ablehnung einer Asylunterkunft löst das Pro­ blem nicht, sie verschiebt es nur. Irgendwo müssen diese Menschen auf ihren Asylent­ scheid warten. In einer Asyl­ unterkunft leben Menschen mit schwieriger Vergangenheit und unsicherer Zukunft auf engstem Raum zusammen. Dass sich dies nicht positiv auf die Kriminalstatistik auswirkt, scheint mir nachvollziehbar, aber sicher nicht entschuldbar. Ich bin aber der Überzeugung, dass eine Asylunterkunft im Dorfzentrum gerade für die Integration, für die Sozialisie­ rung und damit für eine tiefere Deliktquote besser ist als eine Unterkunft in der Abgeschie­ denheit des Gubels.

Sicherlich schürt die Unter­ bringung von Asylsuchenden in berechtigter Weise Ängste in der Bevölkerung. Aber eine rei­ ne Verhinderung des Asyl­ heims ist nicht die Lösung des Problems, sondern vielmehr eine Verfrachtung der Proble­ matik. Asylsuchende sollen während ihres Aufenthalts bestmöglich begleitet werden. Durch ihre Unterbringung im Herzen von Baar und ihre hof­ fentlich positiven Begegnun­ gen mit der Baarer Bevölke­ rung entsteht Potenzial zu einer verbesserten und verein­ fachten Integration und Inter­ aktion. Beispielsweise kann die Zu­ gehörigkeit zu unserer Ge­ meinde durch das Miterleben unserer Traditionen und Tu­ genden gestärkt werden. Fraglich bleibt jedoch, wie viele Asylsuchende effektiv von dieser Option Gebrauch machen werden und wollen. Ebenso geht dabei einher, dass von den Asylsuchenden ihrer­ seits eine aktive Integration erwartet werden darf sowie eine Offenheit zur Schweizer Kultur vorausgesetzt ist. Jegli­ che Art von Straffälligkeit wie Ladendiebstähle oder körper­ liche Tätlichkeiten ist auf­ grund dessen nicht tolerierbar, und gegen straffällige Perso­ nen gilt es entschieden vorzu­ gehen, ohne die Asylsuchen­ den unter Generalverdacht zu stellen. Ganz nach dem Motto: «Hart, aber fair!»

Rasche Asylentscheide und eine gelingende Integration! Für das steht die GLP. Das Wort Einsätze suggeriert bei der Bevölkerung Blaulicht und Sirenengeheul. Viele die­ ser Einsätze sind routinemäs­ sige Kontrollen und Haus­ durchsuchungen (auch ergebnislose), Meldungen der SBB und Ladendiebstähle. Ohne diese Vergehen ver­ harmlosen zu wollen, so sind es keine Vergehen, vor denen sich die Bevölkerung ängsti­ gen müsste. Immer wieder ging es um hausinterne Aus­ einandersetzungen. Wenn 100 Personen aus unterschiedlichen Ethnien und Religionen mit teilweise traumatischen Erfahrungen in einer äusserst angespann­ ten Situation auf engem Raum zusammenleben müssen, stellt das eine grosse Heraus­ forderung an die Anpassungs­ fähigkeit dar, dem einige nicht gewachsen sind. Die extreme Abgeschieden­ heit trägt das Ihre dazu bei. Im Zentrum von Baar fallen die Fahrtkosten weg, soziale Kontakte mit den Einwohnern können stattfinden, und die Angebote von Gratisfreizeit­ aktivitäten können genutzt werden. Es braucht Vorbilder und Erlebnisse im Alltag, die den Asylbewerbern unsere All­ tagskultur näherbringen, um sie dann in kleinen Schritten adaptieren zu können.

Polizeieinsätze würden zur Tagesordnung gehören Die Polizeikosten in diesen vergangenen zwei Jahren be­ laufen sich auf fast 200000 Fran­ ken. Diese Fakten dürfen den Steuerzahlern nicht verschwie­ gen werden. In Baar soll näm­ lich eine Asylunterkunft für über 100 Personen inmitten der Gemeinde Platz finden. Somit würden der Bahnhof, zentral gelegene Einkaufszentren, unsere Geschäfte sowie auch unzählige Anwohner dem Risi­ ko von weiteren Gesetzesbrü­ chen unterliegen. Ein Anstieg der Zahl der Kriminaldelikte wäre gewiss, und Polizeieinsät­ ze würden schon bald zur Ta­ gesordnung gehören. Aufgrund der Ereignisse auf dem Gubel und der daraus resultierenden Erkenntnisse macht es deshalb keinen Sinn, eine Asylunter­ kunft im Herzen der Gemeinde zu errichten.

Ziemlich genau vor einem Jahr nahm ich zu einem fast identischen Thema der SVP wie folgt Stellung: «Wir möchten alle eine Welt, in der jede Person in Sicherheit und Frieden leben kann. Leider liegen die Fakten anders. Welt­ weit müssen immer noch viele Menschen vor Gewalt, Hunger und Elend fliehen. In solchen Zeiten sind gemeinsames Han­ deln und Sachpolitik erst recht gefragt. Auf dem Buckel der Asylsuchenden kann man ziemlich einfach Wahlkampf und Polemik betreiben. Schwieriger wird es hingegen, sich konstruktiv einzubringen. Beispielsweise gab es in Men­ zingen Personen, die sich am Stammtisch über höhere Asyl­ zahlen empörten, und andere, die konstruktiv mitarbeiteten – so wie die IG Zentrum Gubel Mänzige. Sie half beim Zurechtfinden in der fremden Kultur, schaffte Begegnungsmöglichkeiten und organisierte sinnstiftende Akti­ vitäten. Denn was gerade im Nahen Osten oder in Afrika passiert, können wir weder nachvollziehen noch (gross) beeinflussen. Anstatt zu pole­ misieren, können wir uns je­ doch darum bemühen, die Si­ tuation im beschaulichen Baar unter Kontrolle zu haben (...)» Meine Meinung hat sich im letzten Jahr nicht geändert. Auch mir macht das Asylthe­ ma Sorgen. Aber wir müssen es konstruktiv angehen.

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BAAR

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 13. Juni 2018 · Nr. 23

Verein Frohes Alter

Bald dürfte mehr Klarheit herrschen Seit zwei Jahren ist unklar, wer den Ersatzbau für das Alterszentrum Bahnmatt erstellen wird. Und wann das Projekt umgesetzt wird. Claudia Schneider Cissé

Im Frühjahr 2013 fand die Jurierung des Architekturwett­ bewerbs für den Neubau Al­ terszentrum Bahnmatt statt. Das Projekt Léon und Louise gewann den von der Einwoh­ nergemeinde Baar als Besitze­ rin des Alterszentrums aus­ geschriebenen Wettbewerb. Seither scheint sich kaum et­ was zu tun.

Voraussetzungen haben sich nach 2013 markant geändert Ein wichtiger Grund dafür sei, dass sich die Rahmenbe­ dingungen für das Betreiben von Altersheimen mitterlweile verändert haben. Hanspeter

«Wir haben von der Gemeinde den Auftrag, sozialverträgliche Zimmer anzubieten.» Hanspeter Uster, Präsident Verein Frohes Alter Uster, Präsident des Vereins Frohes Alter (VFA) und somit der Trägerschaft der Altershei­ me Baar, erklärt: «Die Zuger Gemeinden haben im Rahmen

Baarer Sage Der Geist auf der Wildenburg Das räuberische Gebaren der Wildenburger brachte reiche Schätze auf die Burg. Diese gingen alle unter den berstenden Mauern und Balken der Feste zu Grunde, als die erbosten Zuger sie in Schutt und Asche legten. Viele Schatzgräber gingen dem Golde nach, allein ihr Vorhaben wurde jäh gestört, denn der blutige Schatten des letzten Wildenburgers stürmte heulend um die Felsen und stiess jeden Geldgierigen in das dunkle Lorzentobel hinab. Auch der Teufel hütete die Goldschätze. Am Karfreitag, während in der Kirche zu Baar die Passion gesungen wird, legt der Teufel auf den Burgfelsen sein Gold an die Sonne, und wer zur rechten Zeit kommt, kann davon nehmen, so viel ihm beliebt. So wurde in Baar vor Jahrzehnten erzählt. dom Die Geschichte stammt aus dem Buch «Zuger Sagen und Legenden», gesammelt und nacherzählt von Hans Koch. Verlag H. R. Balmer AG, Zug 1974. In unserer Zeitung wird in loser Reihenfolge immer wieder eine Baarer Sage publiziert.

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der Konferenz für Langzeit­ pflege vereinbart, dass die Trä­ gerschaften von Altersheimen auch die Investitionskosten voll zu tragen haben.» Das be­ deutet, dass sich die Kosten der Hotellerie (abseits der Pflege) für die Bewohnerin­ nen und Bewohner unter an­ derem nach den Investitionen richten, die refinanziert wer­ den müssen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Gemeinde oder unabhängige Trägerschaft Bauherrin ist. «Je nach Bau­ kosten hat das direkte Folgen auf den Preis, den die Bewoh­ ner der Altersheime für ihren Aufenthalt zu zahlen haben», so Uster. Dieses System ist ge­ wollt, wenn auch speziell: ö Baut Baar beispielsweise ein Schulhaus, haben die Baukos­ ten keine direkten finanziel­ len Auswirkungen für die El­ tern der Schulkinder. Denn die Bauinvestition wird durch die Steuereinnahmen finan­ ziert. Anders im Altersheim­ bereich: Hier müssen die Investitionskosten vom Be­ treiber refinanziert werden.

Alle sollen sich den Aufenthalt im Altersheim leisten können «Wir haben von der Gemein­ de den Leistungsauftrag, so­ zialverträgliche Zimmer anzu­ bieten», so Uster. Je nach der Höhe der Investition führt das zu entsprechenden Zimmer­ preisen, die unter Umständen nicht mehr sozialverträglich sein werden. «Dieses Thema ist für uns als VFA zentral, und auch für die Baarer Bevölke­ rung», so Uster.Was die künfti­

durch den Kanton Zug in Auf­ trag gegebene Obsan­Studie publiziert worden. «Sie bietet unterschiedliche Möglichkei­ ten für Interpretationen, wenn man sie auf lokale Begeben­ heiten herunterbricht, erklärt Uster.

Hanspeter Uster, Präsident des Vereins Frohes Alter, betont, wie wichtig eine sorgfältige Planung auch für die finanzielle Belastung der künftigen Bewohner eines neuen Altersheims ist. Bild: Daniel Frischherz ge Trägerschaft der Altershei­ me Baar betrifft, soll diese in Form einer gemeinnützigen, nicht profitorientierten Ak­ tiengesellschaft erfolgen. Ak­ tionäre werden die Gemeinde Baar und der VFA sein. Die ge­ meinnützige AG soll auch den Neubau des Alterszentrums Bahnmatt anpacken. Dass die Institution, die ein Haus be­ treibt, gleichzeitig auch Bau­ herrin ist, wird zum Regelfall. Auch das Baarer Pflegezent­ rum hat dies so gemacht. «Aktuell bieten wir in der Bahnmatt zu 100 Prozent so­ zialverträgliche Zimmer an»,

erklärt Hanspeter Uster und betont: «Das soll möglichst so bleiben.»

Noch im Juni dürften wichtige Entscheide fallen Um diese Vorgabe umzuset­ zen, wurden und werden das Projekt Léon und Louise wie auch Alternativen dazu genau unter die Lupe genommen. Es gelte dabei, auch die internen Betriebs­ und Arbeitsabläufe zu analysieren und zu optimie­ ren. Beachtung braucht zudem die künftige Entwicklung der Alterspflege. Zu diesem Thema ist vor wenigen Monaten eine

Alterszentrum Bahnmatt ist noch immer gut in Schuss Die veränderten Rahmen­ bedingungen und daraus er­ arbeiteten Optionen werden noch im Juni vom VFA und dem Gemeinderat Baar weiter dis­ kutiert, mit dem Ziel, eine Ver­ einbarung für das künftige Vorgehen zu treffen. «Es lohnt sich, das sorgfältig zu machen. Es geht um zukunftsweisende Weichenstellungen für die kommenden Jahrzehnte», be­ tont Hanspeter Uster. Eine im letzten Jahr durch­ geführte Umfrage unter den Menschen, die im Altersheim wohnen, ihren Angehörigen und den Mitarbeitenden ergab unter dem Strich bessere No­ ten für das Alterszentrum Bahnmatt als für den halb so alten Martinspark. Wobei auch dort nach 20 Jahren einige In­ vestitionen anstehen. «Der Zu­ stand des Hauses Bahnmatt erlaubt eine wohlüberlegte Lö­ sung für die Gestaltung der Zukunft», folgert Hanspeter Uster. Er geht davon aus, dass die Grundlagen dafür 2019 an die Urne kommen dürften. Mitgliederversammlung des Träger­ vereins Frohes Alter: Montag, 18. Juni, 19 Uhr, Mehrzweckraum im Altersheim Martinspark.

Urnenbüro

Wie der Kuchen ins Abstimmungsbüro kam Der Gang zur Urne wird den Inwilern jeweils versüsst: Andreas Tschappus Kuchen ist bereits eine Tradition – und ist aus dem Urnenbüro gar nicht mehr wegzudenken. «Unser Kuchenbäcker And­ reas Tschappu zog 2015 von Baar nach Cham, doch wir for­ derten unmissverständlich: Der Kuchen bleibt!» So berich­ tet schmunzelnd Andreas Hos­ tettler, Leiter des Inwiler Urnenbüros, im Mehrzweck­ raum Rainhalde. Alice Gau­ denz, die ihm bei der Annahme der Wahlzettel zur Seite steht, nickt begeistert. Draussen steht das Plakat, das man schon von weitem sieht, einer guten Dorfbeiz ähn­ lich, das Tagesspecial ankündi­ gend: «Auch heute wieder mit Kaffee, Tee und Kuchen.»

Der Schokoladenkuchen ist sehr beliebt bei den Wählern Der Star des Tages ist And­ reas Tschappu, Glarner dem Namen nach, aber Baarer im Herzen. Seine Kuchenaktion startete 2004. Er berichtet: «Ich war in Inwil zu Hause und in der Zuwebe beschäftigt, zuerst in der Montage, der Verpa­ ckung, dann in der Mechanik – in der Bäckerei nicht, das ma­ che ich privat. Mit meinem Kuchen will ich den Wählern eine Freude machen.» Jetzt ist er pensioniert, und trotz Umzug

nach Cham beliefert er das In­ wiler Wahllokal weiterhin mit seinen Kuchen: «Zuerst war es Zitronenkuchen oder Konfiku­ chen, jetzt ist mein Schokola­ denkuchen der Renner.» Das Rezept hat er von seiner Mutter, die erhielt es überliefert von ihrer Tante Elisabeth.

Der zusätzliche Service im Büro wird gelobt und geschätzt Das Wahllokal in Inwil öffnet seine Türen um 10 Uhr für ge­ nau eine Stunde, in dieser Zeit trudeln verschiedenste Leute aus dem Quartier und Umge­ bung ein. Einer davon ist Hans­ Georg Landtwing, er wohnt an der Talacherstrasse in Baar. «Das ist ein Service hier, Ab­ stimmung mit Kuchen», schmunzelt er. «Das schätze ich enorm, und nächstes Mal brin­ ge ich meine Partnerin mit, da­ mit sie auch etwas von dem fei­ nen Kuchen geniessen kann.» Ohne den Kuchen würde im Urnenbüro etwas fehlen Zum Kuchen gibt es auch Kaffee, Tee, Mineral und Cola, diesen Zusatz hat der Leiter Andreas Hostettler beigesteu­ ert. «Dem Quartier würde ein­ deutig etwas fehlen, gäbe es dieses Highlight nicht. Viele kommen speziell aus diesem Grund in unser Urnenbüro», meint Alice Gaudenz. Was ge­ fällt Andreas Tschappu an seiner «Wahlkuchen­Aktion»? «Ich treffe gerne Menschen, ich mag Menschen und spreche gerne mit ihnen», so einfach er­ klärt er, warum er den Wählern

in Inwil eine Freude bereiten will. Er liebt es auch, an Aus­ stellungen zu gehen. Stolz zeigt er dort seine Schachtelkunst. So auch dieses Jahr an der Ver­ nissage «Frisch verpackt», wel­ che am 30. August in der Shed­ halle an der Hofstrasse in Zug stattfindet. «Es ist Zeit, die Urne zu verschliessen und aufzubre­

chen», vermeldet Andreas Ho­ stettler. Die Zettel müssen in die Aula Sternmatt zur Auszäh­ lung geschafft werden, dies aber ohne Kuchen. Den Ku­ chenrest nimmt Andreas Tschappu wieder mit und gönnt sich heute Nachmittag noch ein Stück zu Hause in Cham. Monica Maggi

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Feuerwehr Montag, 4. Juni, 18.32 Uhr, Bahnhofstrasse. Eine Wohnungstür musste geöffnet werden, damit der Rettungsdienst eine gestürzte Person betreuen konnte. Dienstag, 5. Juni, 8 Uhr, Baar. Die Einwohnergemeinde Baar wurde bei Arbeiten mit dem Hubretter unterstützt. Dienstag, 5. Juni, 12.20 Uhr, Marktgasse. Aus unbekannten Gründen löste die Brandmeldeanlage einer Tiefgarage den Alarm aus. Mittwoch, 6. Juni, 17.05 Uhr, Bahnhofstrasse. Wegen eines Rauchkörpers löste die Brandmeldeanlage in einem Wohn- und Geschäftshaus den Alarm aus. Es brauchte keine Intervention der Feuerwehr. pd

Polizei Dieb festgenommen und ausgewiesen

Ein Rumäne hat in einem Geschäftshaus am Mittwochmorgen, 6. Juni, einen Diebstahl begangen. Er wurde später festgenommen und mittels Strafbefehl verurteilt. Er wurde mit einem zweijährigen Einreiseverbot belegt.

Vortritt wurde verweigert

Bei der Verzweigung Schmittli sind am Samstagnachmittag, 9. Juni, zwei Autos zusammengestossen. Eine Lenkerin wollte von Allenwinden her über die Kreuzung in die Edlibacherstrasse fahren. Dabei übersah sie ein Fahrzeug auf der Strasse Richtung Ägeri. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist aber beträchtlich. pd

Demnächst Besichtigung eines Verkehrsengpasses

Die CVP Baar lädt zur Besichtigung einer speziellen Verkehrssituation an der Altgasse ein. Während einer Stunde wird die Situation vor Ort erörtert. Die Entsorgungsstelle und die verschiedenen KMU in der Nachbarschaft kämpfen mit Verkehrsengpässen. Gerade für Lastwagen bestehen kaum Zufahrtsmöglichkeiten – angesichts des bevorstehenden Ausbaus der Entsorgungsstelle sind das doch schwierige Perspektiven. pd Samstag, 23. Juni, 9 Uhr, Treffpunkt Friedhof­Parkplatz. Anmeldung erwünscht: tangente­cvp@gmx.ch

Korrektur

Wähler Heinz-Georg Landtwing (links) probiert ein Stück vom beliebten Schokoladenkuchen von Andreas Tschappu. Bild: Monica Maggi

Im Bericht zu den Altersheimen Baar («Zugerbieter» vom Mittwoch, 6. Juni) heisst es, dass knapp 40 Prozent der Mitarbeitenden den Arbeitsplatz innerhalb von drei Jahren wieder verlassen. Das stimmt so nicht. Korrekt lautet die Aussage: Knapp 40 Prozent des Mitarbeiterbestandes per Ende 2017 arbeiten seit weniger als drei Jahren in den Altersheimen Baar. Wir bitten, den Fehler zu entDie Redaktion schuldigen.


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SCHAUPLATZ / BAAR

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 13. Juni 2018 · Nr. 23

Berufsbild

Wie man aus Fleisch Spezialitäten macht Hauchdünner Rohschinken, saftige Plätzli, zarte Spiessli, schmackhafte Würste: Fleischfachleute Fachrichtung Veredelung zaubern aus dem Rohstoff Fleisch die leckersten Produkte. Simon Carrel

Beim Betreten der Metzgerei Rogenmoser in Baar kommen einem die schönsten Erinnerungen an den Sonntagsbraten bei der Grossmutter, ans letzte Grillfest oder an den Cervelat früher auf der Schulreise hoch – und natürlich ans Wursträdchen, das man als Kind jeweils

«Es ist mir wichtig, dass meine Kunden nicht nur hochwertiges Fleisch bekommen, sondern dass es auch schön verarbeitet ist.» Ray Fernandez Fleischfachmann in Ausbildung vom Metzger über die Theke gereicht bekam. Der Fleischfachmann im ersten Lehrjahr, Ray Fernandez (21), ist eben dabei, saftige Grillspiessli herzustellen. Konzentriert schneidet er mundgerechte Stücke vom Schwein und Rind zu und steckt sie zusammen mit frisch geschnittenem Speck und Cippolati sorgfältig an die bereitliegenden Holzspiesse. «Es ist mir wichtig, dass meine Kunden nicht nur hochwertiges Fleisch bekommen, sondern dass es auch

schön verarbeitet ist», erklärt Fernandez. «Denn das Auge isst mit, wie man weiss», ergänzt er.

Vom Vater seiner Freundin kam der Input Ray Fernandez kam zu seinem zweiten Beruf nicht zuletzt wegen des Vaters seiner Freundin. «Er zelebrierte das Kochen und bereitete mir stets ein schönes Stück Fleisch zu, wenn ich zu Besuch kam», sagt er schmunzelnd. «Er ermunterte mich, doch einmal als Fleischfachmann schnuppern zu gehen. Schon nach wenigen Stunden in der Metzgerei wusste ich: Das ist es!» Vor allem die Vielseitigkeit der Tätigkeiten und die unzähligen Möglichkeiten, was man alles mit und aus Fleisch machen kann, faszinierten ihn. «Es sind immer wieder andere Arbeiten zu erledigen, man hat mit Kunden zu tun, und man lernt die Welt des Kochens und des Essens in allen möglichen Formen kennen», fasst Fernandez zusammen. «Da kommt niemals Langeweile auf», lacht er. Tatsächlich erledigen Fleischfachleute mit dem Schwerpunkt Feinkost und Veredelung vielfältigste Arbeiten: Sie zerlegen und portionieren Fleisch, verarbeiten die Fleischstücke und produzieren küchenfertige Spezialitäten. Sie richten Fleischplatten sowie Wurstwaren her und bereiten Fleisch für den Grill oder das Fleischfondue zu. Ein gutes Auge für Ästhetik braucht es, um die Produkte attraktiv zu präsentieren. Kunden wissen die hohe Qualität zu schätzen Auch die Bedienung und die fachkundige Beratung der Kundschaft sind zentral. «Häufig kann ich Menüvorschläge und Kochtipps weiter-

bei uns nur Tiere aus Familienbetrieben, die dafür garantieren, dass Haltung, Fütterung und Schlachtung der Tiere korrekt ablaufen», betont Rogenmoser. Dabei seien die Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten als Fleischfachmann sehr positiv. «Gute Metzger braucht es immer, und die anspruchsvolle Kundschaft weiss die hohe Qualität des Fachmanns zu schätzen», sagt Rogenmoser. Mittlerweile hat Ray Fernandez alle Spiessli fertiggestellt und der Kundin sorgfältig verpackt übergeben. Und ja: Auch das traditionelle Wursträdchen für deren kleinen Jungen vergisst er selbstverständlich nicht.

Der Beruf Die Ausbildung zum Fleisch­ fachmann dauert drei Jahre und setzt eine abgeschlosse­ ne Volksschule voraus. Inter­ esse am Umgang mit Fleisch, Freude an gutem Essen sowie ein Flair fürs Kochen sind zentral. Fleischfachleute ha­ ben ein ausgeprägtes Hygie­ nebewusstsein, sind zuver­ lässig, arbeiten genau und behalten in hektischen Mo­ menten einen ruhigen Kopf. Freude an Kundenkontakt so­ wie gute Umgangsformen runden das Anforderungs­ profil ab. Weitere Infos: www. berufsberatung.ch. sim Mit den frisch zubereiteten Spiessli aus der Hand von Fleischfachmann Ray Fernandez wird der Grillabend sicher gelingen. Bild: Simon Carrel geben», sagt Fernandez. «Dies ist eine herausfordernde, aber auch spannende und erfüllende Aufgabe», führt er weiter aus. Dazu sind eine gute Kommunikation und ein kundenfreundliches Auftreten wichtig. Diese vielseitigen Tätigkeiten

stehen im Kontrast zum eher schlechten Image des Berufs. «Ich habe stets Mühe, meine ein bis zwei Lehrstellen, die ich jährlich anbiete, auch besetzen zu können», bedauert Christian Rogenmoser (40), Inhaber der Metzgerei und Ausbildner

von Ray Fernandez. Woran mag das liegen? «In den Medien wird immer wieder über Fleischskandale und über die negativen Seiten der Massentierproduktion berichtet», nennt er einen möglichen Grund. «Darum verkaufen wir

Volksinteressen besser vertreten

Todesfälle Baar 9. Juni 2018 Anne Dossenbach-Werder, geboren am 11. Februar 1920, wohnhaft gewesen an der Chriesimatt 19. Der Trauergottesdienst findet statt am Freitag, 15. Juni, 9.30 Uhr, in der Friedhofkapelle Baar; anschliessend Urnenbei­ setzung auf dem Friedhof Kirchmatt. 7. Juni Baar Doris Christen-Haller, geboren am 4. November 1924, wohn­ haft gewesen an der Bahnhofstrasse 12. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 6. Juni Zug Slavica Halilovic-Cvijanovic, geboren am 1. Januar 1957, wohnhaft gewesen am Lauriedhofweg 15. Der Abschied findet statt am Freitag, 15. Juni, 14 Uhr, in der Friedhofkapelle Baar; anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Kirchmatt. 6. Juni Baar Veronika Betschart-Suter, geboren am 28. November 1932, wohnhaft gewesen an der Pilatusstrasse 11a. Der Trauergottesdienst findet statt am Donnerstag, 14. Juni, 9.30 Uhr, in der Friedhofkapelle Baar; anschliessend Urnenbei­ setzung auf dem Friedhof Kirchmatt.

Die Motionäre stellen in ihrer Motion fest, dass die Wahl des Gemeinderates nicht mehr im Proporzverfahren, sondern seit 2014 im Majorzverfahren erfolgt. Das hat zur Folge, dass sich der Wähleranteil der Parteien nicht mehr in der Zusammensetzung des Gemeinderates widerspiegelt. Die Kommissionssitze wiederum werden nach den politischen Verhältnissen im Gemeinderat verteilt. Manche Parteien fordern daher ein Parlament.

Zahl der Kommissionsmitglieder könnte erhöht werden Wenn der Parteistärke Rechnung getragen werden soll, werden in Zukunft die Resultate der Kantonsratswahlen als Berechnungsgrundlage für die Zusammensetzung der Kommissionen mit einbezogen. Der Gemeinderat könnte sich auch vorstellen, künftig neun statt sieben Kommis-

sionsmitglieder einzusetzen, merkt aber an, dass es schwierig ist, genügend Personen für die Ämter zu finden.

Nur wenige Stimmberechtigte kommen an die Versammlungen Die Motionäre finden ausserdem, dass die Kommissionsarbeit aufgewertet werden soll. Dazu sollen Prozesse transparenter werden, und die Beziehungen zwischen Kommissionen und Gemeinderat sollen früher einsetzen. Der Gemeinderat begrüsst diesen Wunsch. Er will die Ziele für das kommende Jahr in den Kommissionen besprechen, um diese so frühzeitig mit einzubeziehen. Ein weiterer Punkt, den die Motionäre fordern, ist eine Anpassung der Finanzkompetenzen zur stärkeren Einbindung der Bevölkerung durch Urnenabstimmungen für gewichtige Themen. Der Gemeinderat zieht in Erwägung, künftig vermehrt Geschäfte von grösserer Tragweite aus den Kommissionen an die Urne zu bringen. Er sieht aber in diesem Punkt auch die Kommissionen in der Pflicht. Weiter ist die geringe

In der Serie Berufsbild stel­ len wir Berufe vor, in denen Baarer Betriebe Lehrstellen anbieten. Eine Liste der Ge­ werbebetriebe findet man unter www.gewerbebaar.ch; Angebote der Gemeinde Baar unter www.baar.ch. red

Public Viewing

Gemeindeversammlung

Eine Motion der FDP und der SVP Baar wird an der Gemeindeversammlung besprochen. Die Parteien fordern mehr Demokratie.

Die Serie

Anzahl Stimmberechtigter an den Gemeindeversammlungen ein Thema. Im Durchschnitt besuchten zwischen Juni 2015 und Juni 2017 jeweils 207 Stimmberechtigte die Versammlung. Das entspricht 1,5 Prozent von allen Baarer Stimmberechtigten. Der Gemeinderat hält fest, dass diese Tendenz gesamtschweizerisch feststellbar ist. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass generell betreffend politische Partizipation eine vermehrte Zurückhaltung zu verzeichnen ist.

Vorschlag muss bis September unterbreitet werden Die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission unterstützt die Erheblichkeitserklärung der Motion im Sinne des Gemeinderates einstimmig. Für eine fristgerechte Umsetzung muss der Gemeinderat im September an der Gemeindeversammlung einen ausgearbeiteten Vorschlag unterbreiten. Dominique Schauber Ausführungen zu den Parolen der Parteien SP, Alternative – die Grünen und FDP Baar befinden sich auf Seite 7.

Auf dem Lättich wird mitgefiebert Der FC Baar führt das «Databaar-WM Public-Viewing» durch. Vom Donnerstag, 14. Juni bis am Sonntag, 15. Juli, wird auf dem Lättich mitgehofft, mitgefiebert und mitgezittert. Auf Grossbildschirmen werden alle Spiele an Tagen von Schweizer Spielen gezeigt und schliesslich alle Finalspiele ab dem Achtelfinal ab Samstag, 30. Juni. An allen anderen Spieltagen der Gruppenspiele werden die Spiele im WMStübli auf grossen TV-Bildschirmen gezeigt. Der Eintritt ist frei. Bei Tischreservationen besteht eine Minimalkonsumation. pd Spiele der Schweizer Nati: Sonntag, 17. Juni, Freitag, 22. Juni, Mittwoch, 27. Juni und Samstag, 23. Juni. Weitere Informationen unter: www.fcbaar.ch

Lassen Sie sich von unserer Inserateabteilung beraten Telefon 041 725 44 56 inserate@zugerbieter.ch


AUS DEM RATHAUS

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 13. Juni 2018 · Nr. 23

Baugespanne

Einwohnergemeinde Schulen / Bildung Musikschule

Im Erdgeschoss, Rathausstrasse 6, Baar, liegen folgende Baupläne zur Einsicht auf: Astoria Immobilien AG, Gewerbestrasse 6, 6330 Cham, Projektverfasser: Atelier PJR / Patrik Ramirez, Zürichstrasse 21b, 8306 Brüttisellen, Erstellung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Schallreduktionshaube sowie 5 Parkplätze beim Gebäude Assek.Nr. 933a auf GS Nr. 1585, Blickensdorferstrasse 1a, als nachträgliches Baugesuch, Auflage ab 8. Juni 2018; Einsprachefrist bis 27. Juni 2018. Die Profile sind erstellt. Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen. Cornel Andermatt, Sternenhof, 6340 Baar, Anbau Kuhstall beim Gebäude Assek.Nr. 56c auf GS Nr. 530, Sternenhof, Koordinaten 682 295 / 227 183, Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen, Auflage ab 8. Juni 2018; Einsprachefrist bis 27. Juni 2018. Christian Hildebrand und Isabelle Baudet, Zugerstrasse 203, 6314 Neuägeri, Gartenhaus auf GS Nr. 955, Schmittli, Zugerstrasse, Koordinaten 685 148 / 223 150, Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen, als nachträgliches Gesuch, Auflage ab 15. Juni 2018; Einsprachefrist bis 4. Juli 2018. Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen.

Feuerwehrübungen Aufgebot zu Übungen: Donnerstag 14. 6. 2018 Freitag 15. 6. 2018 Freitag 15. 6. 2018 Samstag 16. 6. 2018 Montag 18. 6. 2018 Dienstag 19. 6. 2018 Mittwoch 20. 6. 2018

19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 8.00 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr

Pionier Löschzug Pikett Löschzug Dorf Verkehrsdienst Löschzug Inwil Löschzug Blickensdorf Löschzug Allenwinden

Entschuldigungen sind bis spätestens zum Beginn der Übung an den Verantwortlichen zu richten. Im Weiteren gilt die entsprechende Weisung des Kommandos. Einwohnergemeinde Planung / Bau

Stadtanalyse Baar – Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung Dienstag, 19. Juni 2018, 19.00 Uhr, Gemeindesaal Baar, Marktgasse 10, Baar Der Gemeinderat Baar hat in den vergangenen Monaten eine Analyse des Zentrumsgebietes erarbeiten lassen. Die Erkenntnisse liegen nun in einem umfassenden Bericht vor. Auf Basis dieser externen Aussensicht von Fachexperten hat der Gemeinderat die Erarbeitung einer Nutzungsstrategie beschlossen. Diese soll, unter Einbezug der Grundeigentümer, Gastronomie- und Ladenbesitzer, eine gemeinsame Perspektive mit Massnahmen für den Zentrumsbereich von Baar hervorbringen. An der Informationsveranstaltung werden die Erkenntnisse aus der Stadtanalyse sowie das weitere Vorgehen betreffend der Nutzungsstrategie vorgestellt. Anschliessend besteht die Möglichkeit, Fragen aus dem Publikum zu diskutieren.

Sommerkonzert «What about us?!» Jugendchor & DeMonas Baar Piano, Arrangements und Gesamtleitung: David D. Schneider Samstag, 16. Juni 2018, 20.00 Uhr, Aula Sennweid, Baar Eintritt frei – Kollekte Einwohnergemeinde Gesund altern in Baar

Wir laden alle 65-Jährigen und Älteren herzlich zur nächsten Veranstaltung «Gesund altern in Baar» ein. Diesmal zum Thema

Hüft- und Kniegelenkarthrose – was kann man tun? Dienstag, 19. Juni 2018 14.00 bis 16.30 Uhr, im Gemeindesaal Baar Ziel der Veranstaltung ist es, aufzuzeigen, was vorbeugend gegen Arthrose unternommen werden kann, wie mit dem Schmerz bei Arthrose umgegangen werden kann und wann es angezeigt ist, einen künstlichen Gelenkersatz zur Wiederherstellung der Mobilität und Lebensqualität vorzunehmen. Ebenfalls werden Hilfsmittel vorgestellt, die die Gelenke entlasten und die Sicherheit in der Wohnung erhöhen. Referenten: Dr. med. Martin Röthlisberger, Facharzt FMH für Othopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates; Yvo Flüeler, Physiotherapeut, und Björn Binzegger, Leiter Fachgeschäft Hilfsmittel der Pro Senectute Kanton Zug. Es ist keine Anmeldung erforderlich. In der Pause sind Sie herzlich zu einem Imbiss eingeladen. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich informieren und beraten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Berty Zeiter Sozialvorsteherin Einwohnergemeinde Baar

Mirjam Gieger Projektleiterin GAZ Pro Senectute Kanton Zug Einwohnergemeinde Liegenschaften / Sport www.baar.ch

Bevölkerungsanlass «Treffpunkt Baar» 7. Juli von 9.00 bis 16.30 Uhr Dort, wo Baar sich trifft! Waldmannhalle, Wishalde, Altgasse, Blickensdorf Weitere Infos erfahren Sie bald unter: www.treffpunktbaar.ch Einwohnergemeinde Sicherheit / Werkdienst

5

Aktuell Lego-Rathaus Beim Gemeindebüro-Empfang im Gemeindehaus kann ein ganz spezielles Objekt aus dem Gemeindearchiv bewundert werden: das Lego-Rathaus. Das detailgetreue Modell des barocken Baarer Rathauses von 1674 wurde der Einwohnergemeinde 1982 von der LEGO Spielwaren AG geschenkt. Vor 50 Jahren – am 1. Juni 1968 – verlegte Lego ihren Sitz nach Baar an die Sihlbruggstrasse 3 im damals neuen Industriegebiet Lättich und baute in der Folge Produktions- und Entwicklungsanlagen im Lättich und im Neuhof. Um die Jahrtausendwende zog sich die Firma schrittweise vom Standort Baar zurück und verlagerte die Produktion in andere Kantone und ins Ausland. In Erinnerung an diese Firmenniederlassung in Baar wird das Lego-Rathaus in den nächsten drei Monaten wieder der Öffentlichkeit präsentiert. Ein Besuch lohnt sich. Daten Gemeindeversammlungen 2019 Im Rahmen der Terminplanung für 2019 hat der Gemeinderat folgende Gemeindeversammlungsdaten festgesetzt: Donnerstag, 14. März 2019 (blanko) Dienstag, 18. Juni 2019 Dienstag, 17. September 2019 (blanko) Donnerstag, 12. Dezember 2019 Die Gemeindeversammlungen finden jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Baar statt.

Wir würden uns freuen, Sie am 19. Juni 2018 im Gemeindesaal Baar begrüssen zu dürfen. -––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Der Bericht zur Stadtanalyse kann unter www.baar.ch eingesehen werden. Einwohnergemeinde Präsidiales / Kultur www.baar.ch

Eine Oase zum Lesen Donnerstag, 7., 21. und 28. Juni 2018, und Donnerstag, 5. Juli 2018 Jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr Auf der Wiese zwischen dem General-Andermatt-Haus und dem GäuggelBrunnen. Tauche ein in ein Buch aus der Bücherkiste, um darin nach Lust und Laune zu schmökern. Mach es dir bequem im Liegestuhl oder Sitzsack.Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ein Projekt der Bibliothek Baar Findet bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Detaillierte Infos sind auf www.bibliothek.baar.ch abrufbar. Einwohnergemeinde Liegenschaften / Sport www.baar.ch

Als Ergänzung für unser Hauswartsteam der Schulanlage Dorfmatt suchen wir per 2. Juli 2018 eine Person als

Teilzeitmitarbeiter/in Reinigungsdienst

(Stundenlohn, durchschnittliche Arbeitszeit ca. 6 bis 8 Stunden / Woche) Ihre Aufgabe Nach gründlicher Einführung übernehmen Sie verschiedene Reinigungsaufgaben in der Schulanlage Dorfmatt.

Die Arbeitszeit richtet sich nach der Absprache mit den Hauswarten. Vorwiegend arbeiten Sie am Mittwoch, 13.00 bis 16.00, Freitag, 6.00 bis ca. 7.30 und 16.00 bis ca. 18.30 Uhr. Vereinzelte Einsätze an Abenden und Wochenenden sind vorgesehen. Ihre Bereitschaft zur Mithilfe bei den Grundreinigungen während der Schulferien ist erforderlich (mindestens eine Woche ganztägiger Einsatz im Februar, April und Juli). Unsere Erwartungen Sie arbeiten gerne in einem kleinen Team und haben eine selbstständige, saubere und exakte Arbeitsweise. Freundliche Umgangsformen und gute Kommunikation in Schweizerdeutsch und Deutsch sind Voraussetzung. Wenn Sie mehr über diese Stellen wissen möchten, geben Ihnen Susanna und Karl Brügger, Telefon 079 831 80 11, gerne Auskunft. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bis 23. Juni 2018 an: Einwohnergemeinde Baar, Personaldienst, Postfach, 6341 Baar.

Ökihof Baar – Schliessung aufgrund Umbauarbeiten Nach über 20 Jahren Betrieb müssen im Ökihof Baar, Altgasse, einige Anpassungen vorgenommen werden. Die Tore und die Fahrbahnen werden verbreitert und der Innenbereich vergrössert. Für eine sichere Ausführung der Arbeiten muss die Entsor-gungsstelle für Anlieferungen durch Private während drei Tagen geschlossen werden. Der Ökihof Baar bleibt deshalb am Mittwoch, 13. Juni, am Donnerstag, 14. Juni, und am Freitag, 15. Juni 2018, ganztägig geschlossen. Ab Samstag, 16. Juni 2018, ist er wieder normal geöffnet! Die Bauarbeiten dauern den ganzen Juni an. In dieser Zeit kann es zu Behinderungen kommen. Es wird versucht, die Einschränkungen so klein wie möglich zu halten. Die gewerblichen Anlieferungen an die Franz Twerenbold AG sind nicht betroffen. Wir danken für Ihr Verständnis. Einwohnergemeinde Schulen / Bildung Musikschule

Eltern – Kind – Musizieren In einer Umgebung voller musikalischer Anregungen kann Musik zu einer Muttersprache werden, die sich mühelos erlernen lässt. Die Kurse bieten Kleinkindern mit einem Elternteil einen spielerischen Einstieg in die Welt der Musik. Das Angebot richtet sich an Kinder von 2 bis ca. 4 ½ Jahren zusammen mit einer erwachsenen Bezugsperson. Durch Singen, Musizieren und Bewegen sowie durch gemeinsames Spielen und Gestalten mit Materialien werden alle Sinne angesprochen. Das Kind wird in seiner gesamten Entwicklung gefördert. Organisation − Kinder ab ca. 2 bis 4 ½ Jahren mit je einer erwachsenen Person − in Gruppen von ca. 8 bis 10 Kindern − Ort: Musikschule, Inwilerstrasse 4, 6340 Baar, Kammermusiksaal − Unterrichtszeiten: Kurs 1: Freitag, 9.00 – 9.45 Uhr, Kurs 2: Freitag, 10.00 – 10.45 Uhr − Kursbeginn Freitag, 31. August 2018 − Der Ferienplan entspricht demjenigen der Volksschule − Kurskosten pro Semester: Fr. 200.– − Kursleitung/Auskunft: Lucia Härdi-Burch, Baar, Telefon 041 760 93 29 − Anmeldung: Bis 2. Juli 2018. Das Anmeldeformular finden Sie unter www.musikschule-baar.ch.Zudem kann das Anmeldeformular beim Musikschulsekretariat per Mail unter musikschule@baar.ch oder telefonisch unter 041 769 03 41 angefordert werden.

Baubewilligungen Amt für Raumplanung, Aabachstrasse 5, Zug: Neubau Wanderweg Alte Lorze, Teilabschnitt Aumatt-Neue Lorze auf GS Nrn. 3016, 3020, 3021, 3047 und 3048, Koordinaten 681 005 / 227 363, Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen Ann Bommer, Aberenrain 14, Baar, vertreten durch Ochsner & Ochsner AG, Gubelstrasse 17, Zug: Umbau EFH in Zweifamilienhaus Assek-Nr. 2012a auf GS Nr. 2134, Aberenrain 14 Bettina und Andreas Major, Sennhofweg 129, 8482 Sennhof Winterthur: Gebäudesanierung, Anbau Garage, Einbau Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie diverse Umgebungsarbeiten beim Gebäude Assek.Nr. 2028a auf GS Nr. 712, Arbachstrasse 22a Arthur und Erwin Harb, Grütmatt, Allenwinden: Abbruch Gebäude Assek.Nrn. 316b und 316c sowie Arealbebauung mit 2 Mehrfamilienhäusern und Einstellhalle auf GS Nr. 997, Grütmatt Jakob und Vreny Treichler, Büessikon 1, Baar: Umbau und Sanierung Wasch- und Brennhaus Assek. Nr. 255b mit Umnutzung in Hofladen und Wohnung auf GS Nr. 2410, Büessikon, Koordinaten 684 662 / 230 132, Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen www.baar.ch / T 041 769 01 11 13. Juni 2018 Li/sn


SCHAUFENSTER

Schaufenster Möchten Sie ein neues Produkt lancieren, die Neueröffnung Ihrer Firma bekanntmachen oder auf einen speziellen Firmenevent hinweisen? Oder haben Sie sonst eine Mitteilung an Ihre Kunden? Die Rubrik Schaufenster hat ihren Platz jeweils am Mittwoch in der «Zuger Presse» sowie im «Zugerbieter» und wird in sämtliche Haushalte im Kanton Zug in einer Auflage von mehr als 55 000 Exemplaren verteilt.

Der Zurlauben Kirsch ist ein Must-have für Liebhaber edler Spirituosen.

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Bild: PD

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Im Einkaufszentrum Zugerland kann «Flipper-Soccer» gespielt werden.

Migros

Der besondere Kirsch

Treffen und gewinnen

K

H

irsch ist nicht gleich Kirsch. Das gilt besonders für den weltbekannten Zuger Edelbrand, den es in zahlreichen Variationen gibt. Eine Perle unter diesen ist der Zurlauben Kirsch. Gemeinsam mit Heiner‘s Destillate hat Weber-Vonesch den einzigartigen Kirsch auf den Markt gebracht.

Zurlauben Kirsch ist für Liebhaber ein Muss Der hochwertige Edelbrand ist ein Kleinlauerzer. Die Kirschen wurden schonend im Kolonne-Verfahren destilliert und offenbaren eine fruchtige, feinherbe Bittermandel-Note. Der limitierte Zurlauben Kirsch ist für Liebhaber edler Spirituosen ein absolutes Must-have. Nebst der grossen Auswahl an Zuger Kirsch bie-

tet der Wein- und Getränkemarkt von Weber-Vonesch zahlreiche weitere Köstlichkeiten: rund 2000 Weine aus der ganzen Welt – vom einfachen Tafelwein bis zum Spitzentropfen.

1000 Spirituosen, 2000 Weine, 200 Biere Mit über 1000 Produkten findet man bei Weber-Vonesch zudem das wohl grösste Spirituosen-Sortiment der Zentralschweiz. Darunter 250 Whisky-Sorten, 200 verschiedene Gin, 60 Rum-Arten. Und wer sich für die Fussball-Weltmeisterschaft rüsten will, der kann aus über 200 Bieren wählen. pd Weber-Vonesch AG, Wein- und Getränkemarkt, Industriestrasse 47, Zug 041 760 09 03, www.getraenkezug.ch

ier herrscht Fussballstimmung! Beim «Flipper-Soccer» im Einkaufszentrum Zugerland in Steinhausen gibt es spielerisch Center-Taler zu gewinnen. Am Freitag, 15. Juni, und am Samstag, 16. Juni, findet dort ein spannendes Fussballspiel im Kleinformat statt.

«Flipper-Soccer» ist ein Mini-Fussballspiel Besucherinnen und Besucher können am Freitag von 14 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 17 Uhr im Einkaufszentrum Zugerland der Migros ihr Glück beim «Flipper-Soccer» auf der oberen Verkaufsebene versuchen. Statt um ein echtes Spielfeld handelt es sich um eine Art Flipperkasten: Es gilt, einen

Mini-Fussball ins Spielfeld zu schiessen, der anschliessend an verschiedenen Hindernissen vorbei ins Goal oder auf ein Glücksfeld rollen soll.

Center-Taler gewinnen und Panini-Bilder tauschen Als Belohnung gibt es die beliebten Center-Taler zu gewinnen, die dann in allen Zugerland-Geschäften eingelöst werden können. Am Samstagnachmittag, 16. Juni, findet ausserdem von 13.30 bis 17 Uhr auf der oberen Verkaufsebene zum letzten Mal die Panini-Tauschbörse statt. Kleine und grosse Fussballfans können Fussballbildchen tauschen, um so ihre Sammlung zu komplettieren. pd Weitere Informationen unter: www.ekz-zugerland.ch

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glückstreffer 15. / 16. Juni 2018

Mitspielen & Gewinnen Werden Sie bei uns zum Torschützen! Treffen Sie den Ball in die Glücksfelder beim Flipper-Soccer und gewinnen Sie Center Taler des Einkaufscenters Zugerland. Freitag, 15. Juni, 14.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 16. Juni, 10.00 bis 17.00 Uhr Auf der oberen Verkaufsebene.

Bild: PD


Gemeindeversammlung

Parteien haben die Parolen gefasst

Wertvolles Land nicht mit Parkplätzen verbauen Im Gebiet Unterfeld Nord wünschen wir eine maximale Verdichtung. Es kann nicht sein, dass dieses wertvolle Land für Parkplätze verwendet wird. Auch müsste die Erschliessung zuerst geklärt werden. Es braucht hier eine Gesamtsicht über Unterfeld Nord und Süd. Alles zielt ja auf den gleichen Kreisel. Wir werden entsprechende Anträge stellen und uns vorbehalten, den Bebauungsplan abzulehnen. Es freut uns sehr, dass unsere Ideen Anklang finden. Seit mehreren Jahren weisen wir schon darauf hin, dass wir die Legislative stärken müssen. Der bürgerliche Vorstoss bestätigt, dass wir Missstände haben und Baar reif für eine Veränderung ist. Letztendlich führt aber nichts an einem Parlament vorbei. Insbesondere weil die Komplexität der Vorlagen stark zugenommen und die Anzahl Versammelter im Saal abgenommen hat. Wir werden die Erheblichkeitserklärung unterstützen und später weitere Vorschläge bringen. Zari Dzaferi, Präsident SP Baar Ganzheitliche Betrachtung sieht anders aus Drei Bebauungspläne sind an der Gemeindeversammlung zu beschliessen. Für die Alternative – die Grünen Baar stellen sich bei zwei Plänen grosse Fragen zum Verkehr: Kurz nach der feierlichen Eröffnung des Inwiler Dorfplatzes wird eine Grossüberbauung ins Auge gefasst, welche die Idee einer ruhigen Begegnungszone stark beeinträchtigen wird. Und im Unterfeld Nord wird geplant ohne Einbezug des viel grösseren Gebietes Unterfeld Süd. Dabei ist jetzt klar, dass die Nordzufahrt von der Autobahnausfahrt bis hin zur Stadtgrenze Zug schon heute überlastet ist. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung nur für einzelne Projekte

Berechtigte Frage nach Gemeindeparlament Mehr Demokratie in Baar: Das hat die Alternative – die Grünen Baar schon mehrmals gefordert. Sie unterstützt deshalb die Erheblicherklärung der Motion, welche eine etwas bessere Verteilung der Kommissionssitze ermöglicht. Allerdings ändert dies nichts an der Situation, dass nur wenige Personen an der Gemeindeversammlung teilnehmen. Die Frage, ob für eine Stadt mit über 10 000 Stimmberechtigten ein Gemeindeparlament der richtige Weg wäre, ist mehr als berechtigt. Die Alternative – die Grünen wird die Rechnung 2017 genehmigen. Sie erwartet aber aufgrund des Millionenüberschusses einen namhaften zusätzlichen Beitrag für die Inland- und die Auslandhilfe. Baar ist keine Insel, sondern steht in der Mitverantwortung für Menschen, denen es weniger gut geht. Anna Lustenberger, Präsidentin Alternative – die Grünen Baar Bebauungsplan Inwil Dorf als guter Kompromiss Auch die FDP Baar hat sich mit den Traktanden beschäftigt: Der Gemeinderat Baar hat wiederum gezeigt, dass das vom Volk genehmigte Budget ernst genommen wird, und ist entsprechend bestrebt, dieses einzuhalten. Davon zeugt die hohe Budgetgenauigkeit in fast sämtlichen Abteilungen. Eine Ausnahme in dieser durchwegs genauen Budgetierung ist jedoch auszumachen. Die Abweichung von 40 Prozent zum budgetierten Wert in der Abteilung Soziales gab zu reden. Ein Mehraufwand von 1,7 Millionen Franken gegenüber dem Budget zeugt nicht von einer durchdachten und ausgewogenen Budgetierung. Diese Abweichung muss analysiert werden. Ebenfalls müssen die Gründe dafür geklärt werden, um einen neuerlichen Fehler im selben Umfang vermeiden zu können. Ansonsten waren die Mitglieder mit dem Vorschlag des Gemeinderates bezüglich der geplanten Vorfinanzierungen einverstanden und befanden diesen Entscheid als richtig. Beim nächsten Traktandum ging es um den Bebauungsplan Inwil Dorf. Dass der Dorfcharakter in Inwil und die Ambiance an besagter Stelle erhalten werden, war auch für die Mitglieder der FDP Baar wichtig. Die angeführten Kritiken und Einsprachen wurden alle wahrgenommen, behandelt und beantwortet, sodass der vorliegende Bebauungsplan als bestmöglicher Kompromiss für alle Beteiligten angesehen werden kann. Dies ermöglicht eine weitere Entwicklung im Ortsteil Inwil, und dies in einem gesunden Mass. Die Mitglieder der FDP Baar stimmten diesem Bebauungsplan daher ebenfalls einstimmig zu.

Bebauungsplan Unterfeld Nord wird einstimmig unterstützt Das Gewerbe soll auch in Zeiten der Ortsplanungsrevision entsprechend Gehör fin-

Bauchef Paul Langenegger zeigt auf das Gebiet Unterfeld Nord. An der Gemeindeversammlung geht es um die Teilrevision des Zonenplans und um die Bauordnung. Bild: Franz Lustenberger den. Die Kritiken aus der Abstimmung Unterfeld Süd wurden beim vorliegenden Bebauungsplan berücksichtigt und die zukünftige Entwicklung am besagten Ort

ebenfalls beachtet. Das Parkplatzangebot wird aufgrund dessen reduziert, und überdies wird entlang des Neuhofgrabens eine Fuss- und Velowegverbindung realisiert. Nötig

verdichtet wird so, dass eine optimale Ausnutzung an der entsprechenden Stelle realisiert werden kann. Die Mitglieder der FDP Baar unterstützen auch den Bebauungsplan Unterfeld Nord einstimmig. Die FDP Baar als Mitmotionärin der Motion für mehr Demokratie hat die Antwort des Gemeinderates gerne zur Kenntnis genommen. Die FDP Baar findet es wichtig, dass das bewährte Baarer Modell weiterentwickelt wird. Die Kommissionszusammensetzung sowie der Arbeitsprozess zwischen den Kommissionen und dem Gemeinderat sollen überdacht werden. Zudem muss es möglich sein, einen transparenteren und früher einsetzenden politischen Prozess zwischen Gemeinderat und Kommissionen zu entwickeln. Die Kommissionen sollen zu bereits laufenden Geschäften Stellungnahmen zuhanden des Gemeinderates verfassen sowie diesen zu einer Stellungnahme auffordern können. Michael Arnold, Präsident FDP Baar

IMPRESSUM Zugerbieter – Unabhängige Wochenzeitung für Baar und Allenwinden, 113. Jahrgang Baarerstrasse 27, 6300 Zug Telefon 041 725 44 11, www.zugerbieter.ch, redaktion@ zugerbieter.ch HERAUSGEBERIN: Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern REDAKTION: Chefredaktor: Florian Hofer (fh), Redaktionsleitung: Claudia Schneider Cissé (csc); Alina Rütti (ar), Dominique Schauber (dom). Foto: Daniel Frischherz (df) Freie Mitarbeit: Daniela Sattler (sat), Franz Lustenberger (fra), Hansruedi Hürlimann (hh), Laura Sibold (ls), Lukas Schärer (lus), Marcus Weiss (mwe), Martin Mühlebach (mü), Monica Pfändler-Maggi (mm), Peter Theiler (th), Sabine Eichbaum (se), Simon Carrel (sim), Zari Dzaferi (zdz), Pressedienst (pd) VERLAG ZUG: Abo-Dienst/Vertrieb: Telefon 071 272 72 56 abo_zugerpresse@nzz.ch INSERATEANNAHME: Telefon 041 725 44 56, inserate@zugerbieter.ch DRUCK: LZ Print, Luzerner Zeitung AG. Der «Zugerbieter» erscheint als Lokalausgabe der «Zuger Presse» und als offizielles Publikationsorgan der Gemeinde Baar jeden Mittwoch in einer Auflage von zirka 12 257 Exemplaren.

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Die SP Baar hat zu den Punkten Budget, Bebauungsplan Inwil Dorf, Unterfeld Nord und Parlament/Kommissionen ihre Parolen gefasst: Erneut wurde wieder düsterer budgetiert, weniger investiert und somit mehr eingenommen. Wir können nachvollziehen, dass die Planung schwierig ist. In Baar fällt dies jedoch besonders auf. So konnten verschiedene Sparanträge durchgebracht werden. Nun werden wir wieder über Steuersenkungen diskutieren, obwohl wir bereits jetzt schon den tiefsten Steuerfuss haben. Wir stimmen dem Bebauungsplan Inwil Dorf zu. Der Gewerbeanteil sollte allerdings zu Gunsten von mehr preisgünstigen Wohnungen reduziert werden. Auch fragen wir uns, wie die Schulraumund Verkehrssituation beurteilt wird. Allenfalls könnte man die Beurteilung des Gemeinderates zu solch gewichtigen Themen künftig in den Vorlagen aufführen.

macht wenig Sinn; eine ganzheitliche Betrachtung sieht anders aus.

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Bebauungspläne an­ nehmen oder ablehnen? Was die Parolen für die Gemeindeversammlung angeht, sind sich die Parteien nicht einig.

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FORUM

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 13. Juni 2018 · Nr. 23

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KULTUR

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 13. Juni 2018 · Nr. 23

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Ausstellung

Suche nach der Seele von Gegenständen Der Zuger Ramon Bachmann sieht in Gebrauchsgegenständen deren Geschichte und projiziert seine Bilder darauf. In der Galerie Brigitte Moser stellt er seine Werke aus. Peter Theiler

Wenn Ramon Bachmann seine Arbeiten erklärt, spürt man deutlich, wie wichtig es ihm ist, dass seine Kunst rich-

«Ich habe ein Bild im Kopf und suche mir dazu den richtigen Träger. In diesem Fall sind es Skate-Decks. » Ramon Bachmann, Künstler

tig verstanden wird. Der ausgebildete Fotograf steht vor

Demnächst Sommerkonzerte der Jugendmusik

Die «Young Winds Baar», die Jugendmusik Baar und die Tambouren treten zusammen auf. An zwei Tagen führen die jungen Musiker unter der Leitung von Sandro Blank, Xaver Fässler und Hugo Reichlin ihr Können vor. Im ersten Teil spielen die «Young Winds Baar» und die Jugendmusik Baar, im zweiten Teil die Tambouren. Gespielt werden unter anderem Stücke aus Filmen, wie «Pirates Of The Caribbean» oder auch «Beauty And The Beast». dom Die Konzerte finden am Freitag, 29. Juni, und Samstag, 30. Juni, statt. Konzertbeginn um 20 Uhr, Gemeindesaal Baar. Abendkasse ab 19 Uhr. Eintritt frei. Nummerierte Plätze. Vorbezug am Mittwoch, 20. Juni, im Gemeindebüro.

drei an der Wand hängenden Installationen, welche erst auf den zweiten Blick als ausgediente Skateboards zu erkennen sind. «Ich habe ein Bild im Kopf und suche mir dazu den richtigen Träger. In diesem Fall sind es Skate-Decks. Auf der Oberfläche sind Gebrauchsspuren zu sehen, welche sie durch ihre eigene Geschichte erhalten haben», erklärt der introvertierte Künstler. «Ich finde auf den teilweise lädierten Flächen den idealen Hintergrund für meine Bilder.»

Künstlerische Arbeit auf ausgedienten Oberflächen Dieses Zusammentreffen von Bild und Gegenstand nennt Ramon Bachmann «Symbiose der Gegensätze». Unter diesem Titel lud der Künstler am vergangenen Donnerstag zur Vernissage in die Galerie Brigitte Moser, wo aktuell eine Auswahl seiner Werke ausgestellt wird. Auch viele seiner anderen Arbeiten erstellt Bachmann auf ausgedienten Oberflächen, welchen er mit Hilfe von moderner Maltechnik eine neue

Perspektive verleiht. So diente ihm für sein Bild «Helter Skelter» eine Darstellung, welche den Sänger John Lennon zeigt. «Für meine wellenförmige Grafik war dieser Untergrund entscheidend», erinnert sich Bachmann.

Besondere Erinnerung an eine Einladung nach Marrakesch Seit sechs Jahren arbeitet der Zuger erfolgreich freiberuflich, verkauft seine Werke und wird für Auftragsarbeiten gebucht. Aussergewöhnlich war für Bachmann die Einladung nach Marrakesch. «Ich hatte dort sechs Wochen lang Zeit, einige Räume des beliebten und international bekannten Künstlertreffs Café Glock mitzugestalten», erinnert sich der Künstler. Die meisten der in der Galerie Brigitte Moser ausgestellten Werke schuf Bachmann allerdings im Atelier 63, in der Zuger Shedhalle. «Symbiose der Gegensätze» lautet der Titel der Ausstellung von Ramon Bachmann. In der Brigitte Moser Schmuck Galerie zeigt er die Werke, für die ihm ausgediente Skate-Decks als Grundlage gedient haben. Bild: Peter Theiler

Demnächst

Jugendorchester

Anspruchsvolle Literatur wurde aufgeführt Vor den Sommerferien lud das Jugendorchester Baar am vergangenen Freitag zum Konzert ein. Das Programmheft trug den verheissungsvollen Titel «Verkehrte Welt».

zogen. «Die Schüler der Begabtenförderung müssen eine anspruchsvolle Aufnahmeprüfung bestehen, überdurchschnittlich viel üben und im Laufe ihrer Ausbildung mindestens zwei Instrumente erlernen», erklärt Musikschulleiter Benno Auf der Maur.

«Wir spielen alte Werke, welche neu überarbeitet wurden, und zeitgenössische Kompositionen im Stil von alten Meistern», erklärt Alexandra Iten. Zur musikalischen Verstärkung hat die Orchesterleiterin drei Schülerinnen aus der Begabtenförderung Zug hinzuge-

Beatles-Hits im barocken Stil wiedergegeben Die beiden Violinistinnen Samara Elsener und Carina Stocker spielten zusammen mit der Cellistin Jaël Hurschler die Soli in Concerto grosso. Das Werk des Tschechen Peter Breiner nimmt sich fünf bekannten Beatles-Hits an und

lässt diese im barocken Stil wiedergeben. Die drei jungen Solistinnen meisterten ihre Aufgabe wie zu erwarten hervorragend. Nicht weniger leidenschaftlich und musikalisch einwandfrei spielten ihre Soli Louis Hitzler auf der Violine und Jona Büeler auf dem Kontrabass im Stück «Battaglia a 9» von Heinrich Biber. Der Künstler lässt die Musiker in seinen Kompositionen allerlei Hilfsmittel verwenden, um den Instrumenten einen aussergewöhnlichen Klang zu verleihen. So musste Jona Büeler für sein Solo ein Blatt Papier unter die Saiten seines Kontrabasses

klemmen. Erstmals konnte das Jugendorchester mit einem Bratschenregister in seinen eigenen Reihen auftreten. Die drei von Anna Darani ausgebildeten Schüler verleihen dem Orchester einen volleren, dunkleren Klang und schlagen musikalisch eine Brücke zwischen den Violinen- und den Cellostimmen. Die jungen Musiker hatten sich sehr gut auf die anspruchsvolle Literatur vorbereitet. Auch die Werke «La Follia» von Arcangelo Corelli und «Sinfonia a 4» von Federico Maria Sardelli spielten die Streichmusiker mit Leichtigkeit und voller vorsommerlicher Freude. Peter Theiler

Rathus-Schüür

«Wir und Sie werden mit einem Lächeln nach Hause gehen» Pub, an einen Zigeunerabend oder nach Paris, in die Stadt der Liebe. Vor allem präsentieren Gitarrist Remo Cavallini, Pianist Eric Falchero, Geiger Wolfgang Wehner und Sänger John Rech traditionelle Folk-Musik mit rockigen Elementen. Bei «not too old to folk'n'roll» hüpfen die Herren über die Rathus-Bühne, wie einst Mick Jagger zu seinen besten Zeiten tanzte.

Dream Catcher – so nennt sich die Band aus Luxemburg. Der Name passt: Die vier Musiker haben das Publikum zum Träumen gebracht. Luxemburg, ein kleines Land, wo jeder jeden kennt. Davon erzählte Leadsänger John Rech vergangenen Donnerstag in der Rathus-Schüür. Selbst die Grossherzogin Maria-Theresa habe schon mal bei ihnen mitgesungen; nämlich beim Song «nanana», der offiziellen Hymne der Olympiade der europäischen Kleinstaaten in Luxemburg. Es sind Songs zum Mitsingen und Mitklatschen: keltischirische Volksmusik, Zigeunerlieder und Chansons.

Traditionelle Folk-Musik mit rockigen Elementen Die Band führt das Publikum mit einem Whiskey-Glas in der Hand in ein irisches

«Die Symbiose der Gegensätze» findet bis am 7. Juli statt. Weitere Informa­ tionen: www.gebrauchskunst.ch

Wolfgang Wehner (Bild) und der Rest der Band Dream Catcher wollen ihr Publikum zum Träumen bringen. Das ist ihnen auch in der Rathus-Schüür vor dem Baarer Publikum gelungen. Bild: Franz Lustenberger

Mitreissende, aber auch nachdenklich Songs Es sind auch die leisen und traurigen Töne, welche das Publikum in seinen Bann ziehen. Etwa beim Chanson «Je t'aime à en mourir», das vom letzten Aufflackern der grossen Liebe eines älteren Ehepaares erzählt. Oder im Lied «she dances» über ein an Aids-erkranktes Mädchen, das tanzte, bis es nicht mehr konnte. Oder in der Interpretation von Stephan Eichers «déjeuner en paix». Zur Band Dream Cat-

cher gehören acht Musiker, die in wechselnder Besetzung in Europa rund 30 Konzerte im Jahr geben. In Baar waren sie zu viert, mit dabei Wolfgang Wehner an der Violine, der «Quotendeutsche» unter den Luxemburgern, wie er sich schalkhaft selber nennt. Passend zu seiner Herkunft trägt er eine saarländische Batschkapp.

Böse Träume auffangen wie ein Traumfänger Traumfänger, Kultobjekte der indianischen Kultur, halten die bösen Träume auf und lassen nur die guten durch. Auch die Dream Catcher wollen das Publikum in die Nacht begleiten. Sänger John Rech sagt es während des Auftritts so: «Wir und Sie werden mit einem Lächeln nach Hause gehen.» Und er hat nach zweieinhalb Stunden Recht behalten; der Blick in die Gesichter des Baarer Publikums hat es bestätigt. Franz Lustenberger

Der Circus Nock schlägt die Zelte auf

Die Besucher dürfen sich wieder auf eine mit Herzblut kreierte Circus-Show freuen: Es wird rasant, wild, sinnlich und romantisch. Artisten aus aller Welt treten neben der Waldmannhalle auf. pd Aufführungen am Samstag, 23. Juni und Sonntag, 24. Juni, Waldmann­ halle. Tickets auf www.nock.ch.

Bibliothek «Feuer machen» von Taro Gehrmann Feuer fasziniert den Menschen seit jeher. Es spendet Licht und Wärme, dient der Nahrungszubereitung, sorgt für Schutz und Geborgenheit und ist Teil von Ritualen. Das Beherrschen des Feuers war überlebenswichtig und unentbehrlich für zahlreiche kulturelle Errungenschaften und Techniken. Was aber benötigen wir, um selbst ein Feuer zu entfachen? Wie bereitet man die Feuerstelle richtig vor? Welche Zunder- und Brennmaterialien stellt uns die Natur zur Verfügung, und wie kann man Zunder selbst herstellen? Umfassend und praxisnah erklärt das Buch alles zum Thema Feuermachen, alte und moderne Techniken und Methoden, dazu viele praktische Tipps, Tricks und alle notwendigen Vorsichtsmassnahmen. pd 160 Seiten, AT­Verlag, 2018. In der Bibliothek ausleihbar in einer Woche.


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SPORT

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 13. Juni 2018 · Nr. 23

Buebenschwingen

Nachwuchs am Start Bei angenehmen Temperaturen kämpften die Jungschwinger in vier Kategorien um den Sieg. Einen Festsieg gab es nicht für die Baarer, dafür einige Auszeichnungen. Tanja Baumann

Elena Fischer (vorne links), Stefanie Moos, Anja Schelbert und Vanessa Hotz durften an der Elite-Europameisterschaft im Hallenradsport starten. Einige Patzer kosteten sie eine Medaille. Bild: PD

Kunstrad

Sie haben sportliche Geste gezeigt Für eine Medaille gereicht hat es nicht. Dafür ernteten die Baarerinnen grossen Respekt für eine andere sportliche Aktion. Die erste Elite-Europameisterschaft im Hallenradsport fand im deutschen Wiesbaden statt. Da die qualifizierte Mannschaft aus Sirnach wegen einer Verletzung den Startplatz freigeben musste, konnte die Baarer Elite-Mannschaft mit Stefanie Moos, Vanessa Hotz, Elena Fischer und Anja Schelbert nachrücken und nach Wiesbaden reisen. Mit der bestmöglichen Vorbereitungszeit in den kurzen 1,5 Wochen und grosser Motivation reisten die vier jun-

gen Damen nach Wiesbaden. Am Samstag, 2. Juni, war es so weit und die vier Frauen aus Baar durften an den Start.

Mehrere Patzer warfen die Damen aus der Bahn Mit der höchsteingereichten Punktezahl mussten sie als letzte der 4er-Mannschaften an den Start. Sie wurden mit grossem Applaus von angereisten Baarer Fans unterstützt. Doch leider schlich sich bereits Anfang der Kür ein kleiner Patzer ein. Die vier konnten sich fangen und fuhren etwas nervöser, doch schön ruhig weiter, bis dann ein weiterer Patzer hinzukam, der sie aus der Bahn geworfen hat. Sie mussten dann leider nochmals vom Rad und

am Schluss reichte die Zeit nicht mehr und sie mussten sich hinter Deutschland (1), Österreich (2) und der Slowakei (3), die allesamt sturzfreie saubere Küren zeigten, auf dem vierten Schlussrang einreihen. Gross war die Enttäuschung, nichtsdestotrotz verhielten sie sich sehr sportlich und gratulierten den vor ihnen platzierten Teams. Grossen Respekt ernteten sie von Seiten des Publikums und den angereisten Fans. Der ATB Baar gratuliert den Sportlerinnen zu dieser Grösse und der Leistung, die sie in der Frühlingssaison gezeigt haben, und wünscht ihnen eine erholsame Sommerzeit und einen guten Start in die Herbstsaison. Eliana Thalmann

aus Baar, sowie Stadelmann Tino aus Rifferswil holten sich auch die verdiente Auszeichnung.

Weiterer Baarer verdiente sich eine Auszeichnung In der Kategorie C (Jahrgang 2005/2006) durfte Gjonaj Kevin ebenfalls ein ausgezeichnetes Notenblatt vorwei-

Das traditionelle Baarer Buebenschwingen fand an Fronleichnam statt. Es war die 47. Ausgabe. Organisiert hat es der Schwingclub Zug und Umgebung. Insgesamt traten 348 Nachwuchsschwinger in vier Alterskategorien an, was ein Teilnahmerekord war. Die jungen Schwinger stammten aus der ganzen Innerschweiz, mit den Gästeschwingern aus Films und Zurzach.

Kampfgeist wurde mit Auszeichnung belohnt Die Jungschwinger zeigten den rund 700 Zuschauerinnen und Zuschauern angriffige und spannende SchwingerArbeit. Trotz einem kurzen Sommergewitter vor dem Schlussgang konnte dieser dann bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden. Bei den Jüngsten (Jahrgang 2007-2010) holte sich Büeler Ronny aus Allenwinden den guten 3a-Rang. Fünf Gänge hat er gewonnen und einen verloren. Seine Clubkameraden Rogenmoser Simon und Andermatt Simon, beide

Müller Philipp (von hinten links), Hotz Basil, Blattmann Roman, Gjonaj Kevin und Beeler Bryan sowie Rogenmoser Simon (von vorne links), Büeler Ronny, Stadelmann Tino und Andermatt Simon können sich über ihre erfolgreiche Bild: Tanja Baumann Teilnahme am 47. Baarer Buebenschwingen freuen.

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4. Woche

SOLO: A STAR WARS STORY

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2. Woche

TRANSIT

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JURASSIC WORLD: DAS GEFALLENE KÖNIGREICH DEADPOOL 2

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5. Woche

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sen. Da er den fünften Gang verloren hat, reichte es aber nicht in den Schlussgang. Den sechsten Gang gewann Gjonaj Kevin wieder für sich, und somit klassierte er sich auf den guten 4. Rang. Beeler Bryan aus Baar holte sich in dieser Kategorie C ebenfalls eine verdiente Auszeichnung.

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / ♦ Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 13. Juni 2018 · Nr. 23

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DAS LÄUFT IN DER REGION

EVENTS

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Veranstaltungskalender

KONZERT BAND MOTOR IM «INTERMEZZO»

Am Donnerstag, 14. Juni, von 20 bis 22 Uhr im «Intermezzo», Grabenstrasse 6 in Zug. Mit vollem Tank und schwerem Gepäck entführt die Formation Motor auf eine abenteuerliche Spritztour durch die Musikgeschichte. Eintritt 20 Franken, Ticketreservation: kontakt@intermezzozug.ch oder 041 781 66 66.

Mark Grüring Leiter Niederlassung Zug Gewerbestrasse 29 Postfach 127 6314 Unterägeri +41 58 501 00 22 zug@graf-vb.ch www.graf-versicherungsbroker.ch

FLOHMARKT 30-JAHR-JUBILÄUM

Am Samstag, 16. Juni, von 8 bis 16 Uhr bei der Rathus-Schüür auf dem Schulhausplatz Marktgasse in Baar. Der Flohmarkt Baar wird 30 Jahre alt. Dank wechselnder Aussteller ist das Warensortiment vielseitig und immer wieder neu. flohmarkt-baar@bluewin.ch, 041 780 08 77.

Autos

Elektromobil-Rallye in Hünenberg

SOMMERFEST IN DER FRAUENSTEINMATT

Am Samstag, 16. Juni, ab 14 Uhr findet das Sommerfest auf dem Areal Frauensteinmatt in Zug statt mit Musikern, Zauberclowns, einer Hüpfburg sowie feinen Holzofenpizzen. Als Top-Act wird die Beach Band Oberägeri für Stimmung sorgen. Für die kleinen Gäste gibt es einen Spassparcours, Schminken sowie Wasserspiele. Veranstalter: 1. Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug, Chinderhus Frauensteinmatt und Zentrum Frauensteinmatt.

LESUNG PETER STAMM ZU GAST IN ZUG

Am Dienstag, 19. Juni, kommt der bekannte Schweizer Autor Peter Stamm mit seinem Roman «Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt» nach Zug. Der Schweizer Autor liest um 20 Uhr in der Bibliothek Zug, St.-Oswalds-Gasse 21. Eintritt 15 Franken, www.literarische.ch.

VORTRAG UND AUSTAUSCH EINE LIEBE – ZWEI KULTUREN

Die Organisatoren des «Sunset Beach», Chris Müller (links) und Markus Huber, freuen sich auf das Fussballfest.

Public Viewing

Sonne, Strand und Spiele

Am Dienstag, 19. Juni, um 19.30 Uhr in der Bibliothek Zug, St.-Oswalds-Gasse 21 in Zug. Vortrag und Austausch für binationale und interessierte Paare und Einzelpersonen zur Stärkung der binationalen Paarbeziehung und Familiengestaltung. Freier Eintritt mit Apéro. Aus Platzgründen bitte Anmeldung an: info@leb-zug. ch. Paar- und Einzelberatung leb, mit der Fachstelle Migration Zug und der Bibliothek Zug.

Morgen Donnerstag wird in Russland die Weltmeisterschaft angepfiffen. In heimischem Gefilde kann man sich die Fussballspiele in einer besonderen Atmosphäre anschauen.

ERZÄHLUNGEN LUSTIGE SCHULSTUNDEN

Alina Rütti

Am Donnerstag, 21. Juni, um 9 Uhr in der Rathus-Schüür in Baar. Ute Ruf, pensionierte Lehrerin und Autorin, hat das Unterrichten grosse Freude bereitet. In unzähligen Kolumnen für das schweizerische und das zürcherische Lehrermagazin hat sie vom Schulalltag berichtet. Heute erzählt sie von lustigen und ganz speziellen Schulstunden in der Unterstufe.

Bild: PD

Der Vorplatz vor dem Restaurant Dukes in Sihlbrugg soll vom Donnerstag, 14. Juni, bis 15. Juli zum Treffpunkt für Fussballfreuden werden. Chris Müller hat in Zusammenarbeit mit dem «Dukes» ein Public Viewing auf die Beine gestellt, das auch Ferien-

stimmung aufkommen lässt. «Im ‹Sunset Beach› sollen sich aber auch Leute treffen, die einfach die Atmosphäre an einem schönen Sommerabend geniessen wollen», erklärt Chris Müller und sagt weiter: «Für das ‹Strand-Feeling› stehen Strandkörbe, Liegestühle, Lounges und Palmen bereit.» Den Hunger stillen kann man mit Burgern oder Fingerfood, aber auch mit Speisen ab der Karte des Restaurants Dukes.

Die Spiele werden auf Grossleinwand übertragen Alle Spiele der Weltmeisterschaft werden auf eine zwölf Quadratmeter grosse Leinwand übertragen. Rund 500

Personen haben im Public Viewing Platz. «Es wäre toll, wenn alle bei den Spielen der Schweizer Nati in den Nationalfarben kommen würden und einfach friedlich zusammen Fussball schauen», sinniert der Organisator. Die Schweizer Nationalelf spielt am Sonntag, 17. Juni, 20 Uhr gegen Brasilien, am Freitag, 22. Juni, um 20 Uhr gegen Serbien und am Mittwoch, 27. Juni, um 20 Uhr gegen Costa Rica. Der «Sunset Beach» ist während der Spieltage von Montag bis Freitag ab 17 Uhr geöffnet. Am Samstag und Sonntag jeweils um 14 Uhr. www.sunset-beach.ch

Die grösste ElektromobilRallye der Welt, die World Advanced Vehicle Expedition (Wave), findet bereits zum achten Mal statt. Am Freitag, 15. Juni, machen die rund 20 mit erneuerbarer Energie angetriebenen Fahrzeuge von 14.15 bis 15.15 Uhr Halt in Hünenberg. Vom umgebauten Kleinbus über Prototypen von namhaften Universitäten und Autos verschiedener Marken bis hin zu futuristischen Motorrädern und E-Bikes fährt alles mit, was leise und elektrisch unterwegs ist. pd

NOTFALL

Verlosung

VERGIFTUNGSFÄLLE 145 Unentgeltliche medizinische Beratung. 24-Stunden-Betrieb

Spiel von der Lounge aus mitverfolgen

ELTERN-NOTRUF 0848 35 45 55

Unsere Zeitung verschenkt 1x Plätze auf einer Lounge für zehn Personen für den Match Schweiz gegen Costa Rica am Mittwoch, 27. Juni, inklusiv Konsumationsgutscheine für Bier und Softgetränke im Wert von 200 Franken im SunsetBeach-Public-Viewing beim «Dukes» in Sihlbrugg. Senden Sie uns eine E-Mail mit dem Stichwort «Sunset Beach» und Ihren Kontaktangaben bis am Mittwoch, 20. Juni an redaktion@zugerpresse.ch red

24 Stunden Hilfe und Beratung

SANITÄTSDIENST 144 FEUERWEHR 118 POLIZEI 117 KINDER-NOTRUF 147 24-Stunden-Betrieb, pro juventute SUCHTBERATUNG ZUG 041 728 39 39

Montag: 8.30–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. Dienstag bis Freitag: 8.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr

PREMIUM EVENTS Ihr Event-Eintrag zu Einführungs preisen an bester Platzierung in «Zuger Presse» und «Zugerbieter»! Für 175 Franken können Sie einen Premium-EventEintrag mit Bild und 18 ZeilenText buchen (siehe Bild unten). Für 20 Franken können Sie einen Event-Eintrag mit maximal 6 Zeilen Länge buchen.

Am Wushu Open wird die Bandbreite chinesischer Kampfkunst gezeigt.

Bild: PD

Hier in der St. Oswalds-Gasse findet das Sommerfest statt.

Bild: Daniel Frischherz

Bitte reservieren Sie Ihr Wunschdatum bis Freitagmittag vor dem gewünschten Mittwochs-Publikationstermin im Internet. dandus ellatum nobis repror hilli gnihillores expercit

Turnier

Kampfkunst hautnah

W

er Filme von Bruce Lee und Jackie Chan mag oder begeistert ist von den Tricks von Kung Fu Panda ist hier richtig: Am Wushu Open, das am Sonntag, 17. Juni, in der Baarer Waldmannhalle stattfindet, wird viel geboten. Wushu ist der Oberbegriff aller chinesischen

Kampfkünste, zu denen KungFu und Tai Chi zählen. Am Turnier messen sich von 8 bis 18 Uhr über 250 Athleten. Um 13 Uhr findet eine Show statt, wo die Wushu-Disziplinen erklärt werden. Es gibt Foodstände und eine Hüpfburg. ls Weitere Infos: www.wushu-open.ch

PREMIUM EVENTS

Sommerfest

Oswalds-Gassen-Fest

A

m Samstag, 16. Juni, findet ab 11 bis 16 Uhr in der St. Oswalds-Gasse in Zug das Sommerfest statt. Sechs Kulturinstitutionen bieten ein Festprogramm. Die Besucher haben die Gelegenheit, den Bücherflohmarkt, Führungen, eine Wortakrobatik-Show und Freestyle-Fussball zu be-

suchen. Das Programm wird mit Kulinarik und Musik der Musikschule Zug bereichert. Das Doku-zug.ch, die Bibliothek Zug, die Schwestern der St. Petrus-Claver-Sodalität, die Jugendanimation Zug, die Buchhandlung Susanne Giger und das Satz & Pfeffer freuen sich auf viele Besucher. pd

Wunschbild An dieser Stelle kann Ihr

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der Zum siebten Mal lädt Haanen Niederländer Servais LänMusiker aus aller Herren

Vielfalt der ein, die kulturelle zelebriedes Akkordeons zu und ren. stilistischen Formen die Insklaissenswertem über Sertrumente und Stile rundet ab. vais Haanen das Programm ein Fest der Klänge. pd Mai, 20 Uhr, Akkordeonale, Sonntag, 10. e.ch Chollerhalle Zug. www.chollerhall

Zum vierten Mal wird das zu Echo russischer Klänge vernehmen sein.

zum Vom Mittwoch,13., bis wird am Sonntag, 17. Mai, das Echo Vierwaldstättersee vernehrussischer Klänge zu Zaubermen sein. So wird bei

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Sattel-H ochstuc kli

ische Musik Vielfältiges Akkordeon Russ

Choller halle

Das internationale Akkordeonfest findet wieder am Sonntag, 10. Mai, statt.

pd

Konzer t

Versee an die zauberhafte russischer bindung Schweiz Komponisten mit der 2015 angeknüpft. Zaubersee klassifeiert die Nähe der zum schen russischen Musik kys Tschaikows Tanz, von «Schwanensee». www.zaubersee.org

Wieder in Betrieb Die Attraktionen auf dem Sattel-Hochstuckli sind wieder geöffnet. Stuckli Die Drehgondelbahn Rondo und die FussgängerSkyhängebrücke «Raiffeisen täglich in walk» sind wieder Betrieb. Auch die Rundwege

ser Herund die Berggasthäu Sperenboden, Denn es gelten zialtarife für die Partnergeund meinden Baar, Unterägeri Talfahrt Oberägeri. Berg- und Preis von für Erwachsene zum 17 Franken. pd Alle Tarife und weitere Details unter www.sattel-hochstuckli.ch

Infos und Buchung: www.zugerpresse.ch/Events

Buchen Sie Ihren Eventeintrag oder Premium Event online unter www.zugerpresse.ch


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DAS LÄUFT IN BAAR

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 13. Juni 2018 · Nr. 23

Donnerstag, 14. Juni, bis Mittwoch, 20. Juni Nicht verpassen

Senioren

Büchercafé: Donnerstag, 20.15 Uhr. Freitag, 8.30 Uhr, Bibliothek Baar.

Mittagsclub: donnerstags, 11.45 Uhr, Altersheim Martinspark. Kontakt: Brigitte Dettling, 041 761 75 80.

Ökihof geschlossen: Donnerstag und Freitag, Ökihof Baar, Altgasse. Für Private wegen Bauarbeiten geschlossen. Chileplatzfäscht: Freitag ab 17.45 Uhr, reformierte Kirche. Ab 18.15 Uhr Gottesdienst, anschliessend Festbetrieb mit Grill, Salaten und Dessert. Musik: Kobe and the Beef. 45. Baarer Abendschwingen: Freitag, Anschwingen um 19 Uhr, Dorfmattwiese. Festund Barbetrieb mit musikalischer Unterhaltung. Der Eintritt ist frei. Auskunft über Durchführung Abendschwingen gibt Telefon 1600/2 ab 13 Uhr oder www.abendschwingen-baar.ch. Flohmarkt: Samstag, 8 bis 16 Uhr, Schule Marktgasse. Bürgerversammlung: Dienstag, 19.30 Uhr, Rathus-Schüür.

Café-Treff 60+: montags ab 14.30 Uhr, Jugendcafé, Zugerstrasse 20. Plaudern, spielen und Beisammensein. Gedächtnis und bewegen: montags, 13.30 Uhr, Jugendcafé, Zugerstrasse 20.

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Atem- und Kreislauftraining: dienstags, 9.15 Uhr, Pfarreiheim.

WM Public Viewing? Klar, im Lättich!

Jassnachmittag: Dienstag, 14 Uhr, Restaurant Bären, Büelstrasse 9. Gemeinsames Singen: Dienstag, 15 Uhr, Cafeteria Bahnmatt. Singen mit dem Chor Sonniges Alter. Taktmeister Felix Kempf.

Bestens bedient, bestens vernetzt: www.databaar.ch

Kind und Jugend Kindertreff Cube: freitags, 15.15 bis 17.15 Uhr, Aktionshaus Cube, Blickensdorf. Jugendcafé: freitags, 16 bis 23.30 Uhr; samstags, 15 bis 23.30 Uhr; sonntags, 14 bis 19 Uhr; mittwochs, 14 bis 21 Uhr, Jugendcafé, Zugerstrasse 20. Jugendtreff Cube: freitags, 20 bis 22 Uhr, Aktionshaus Cube, Blickensdorf. Chinderfiir: Freitag, 9.15 Uhr, St.-Anna-Kapelle.

Anschliessend Kaffee und Gipfeli im Pfarreiheim. Spielanimation: Samstag, 15 bis 17 Uhr, Wiese Ecke Parkstrasse/Blickensdorferstrasse. Umgebungspflege: Samstag, 9 bis 13 Uhr, Spielplatz Robi im Jöchler. Kinder können bei Umgebungsarbeiten helfen. Info und Anmeldung: Alain Hettinger, hettinger@gmx.ch.

Sommerbar Pitaya für Jugendliche: Samstag, 19 bis 22 Uhr, oberer Velounterstand Schulhaus Inwil. Reime und Fingerspiele: Dienstag, 9.30 Uhr, Bibliothek. Monika Grünenfelder reimt und singt mit Kindern bis 4 Jahre.

Anlässe in Baar

Kinder- und Jugendtreff: mittwochs, 14 bis 16 Uhr, Aktionshaus Cube.

redaktion@zugerbieter.ch

Treff Rainhalde, Inwil: mittwochs, 14 bis 16 Uhr.

Schicken Sie uns Ihre Anlässe für den Baarer Veranstaltungskalender. Senden Sie sie bis am Freitag vor der Veranstaltung an: Wir veröffentlichen Ihre nicht kommerziellen Anlässe, die man ohne Anmeldung besuchen kann, gerne kostenlos auf dieser Seite. red

Sport Zuger Senioren wandern: Donnerstag, 8.04 Uhr ab Baar Bahnhof mit Postauto Linie 280 nach Kappel am Albis. Wanderung ab Kappel, Chlostermatt, Islisberg, Schönbüelwald, Aberen, Räbmatt, Blickensdorf nach Waldmannhalle. Kaffeehalt im Restaurant Sport Inn. Weiterwandern der Lorze entlang über alten Lorzenlauf, Schochenmühle nach Ammannsmatt. 11.22 Uhr ab Ammannsmatt mit Buslinie 6 nach Zug. Wanderleitung: Linda Keller, 041 741 18 15. Chiropraktik-Gymnastik: donnerstags, 16 bis 17 Uhr, Turnhalle Sternmatt I; dienstags, 8 bis 9 Uhr, Mehrzweckraum Rainhalde, Inwil, sowie 18 bis 19 Uhr und 19 bis 20 Uhr, Sternmatt I. Jugi: donnerstags, 18.15 bis 19.30 Uhr, Turnhalle Wiesental II, für Kinder 1. bis 6. Klasse; freitags, 18 bis 19.15 Uhr, Turnhalle Sternmatt II, für Kinder 1. bis 3. Klasse. www. tsvbaar.ch. Fit-Gymnastik: donnerstags, 8.15 Uhr, Waldmannhalle, Auskunft: 079 203 55 82; donnerstags, 9 Uhr, Rainhalde, Auskunft: 041 760 48 80; mittwochs, 9.45 Uhr, Turnhalle Sennweid, Auskunft: 079 430 67 05. Sport-Stacking: donnerstags, 18.30 bis 19.45 Uhr, Spiegelsaal Wiesental. KiTu: freitags, 16 Uhr, Turnhalle Sternmatt I. Kontakt: 076 542 68 79. Sport Jugi: freitags, 1. bis 4. Klasse, 17 Uhr, Turnhalle

Sternmatt I. Kontakt: 076 542 68 79. Ab 5. Klasse, 18 Uhr, Turnhalle Inwil, Kontakt: 076 561 10 30. Gratis-Kung-Fu-Kurs: freitags, 19 bis 20 Uhr, WU-Academy of Martial Arts, Blickensdorferstrasse 2a. Dalcroze: montags, 16 bis 16.50 Uhr, Oberstufenschulhaus Sennweid. Walking-Gruppe: Montag, 9 bis 10.30 Uhr, Treffpunkt Clubhaus FC Baar, Lättichstrasse. Anmeldung bei: Rita Weibel, 041 760 78 65, oder Judith Zumbach, 041 761 90 59. Faustball: dienstags, 19.15 bis 21.30 Uhr, Turnhalle Wiesental. Für Männer ab 50 Jahren. Auskunft: 079 420 99 59. Gymnastik und Frauenfitness: mittwochs, 20.15 Uhr, Turnhalle Sternmatt II. Auskunft: 076 402 65 85. Krafttraining: mittwochs, 19.15 bis 20.30 Uhr, Waldmannhalle. Seniorenturnen: mittwochs, 18 bis 19.15 Uhr, Turnhalle Wiesental. Für Männer ab 55 Jahren. Auskunft: 079 699 00 69. Satus-Seniorinnenturnen: mittwochs, 19.15 Uhr, Turnhalle Sternmatt II. Auskunft: 041 760 51 37. ElKi: mittwochs, 8.30 bis 9.15 Uhr und 9.15 bis 10 Uhr, Wiesental; donnerstags, 9 bis 10 Uhr, Waldmannhalle. Kontakt: 078 720 22 97.

Diverses Sprachtreff: donnerstags, 9 bis 11 Uhr, Pfarreiheim St. Martin, Asylstrasse 2. Treffen für Alteingesessene, Zugezogene und Asylsuchende.

Sennweid. Leitung David Schneider.

Finalspiele ab dem Achtelfinal. Der Eintritt ist frei.

Samschtigmärt: Samstag, 8.30 bis 11.30 Uhr, Platz vor der Rathus-Schüür.

Jahresversammlung Verein Frohes Alter: Montag, 19 Uhr, Mehrzweckraum Martinspark.

Bridge-Paarturnier: donnerstags, Registrierung um 13.50 Uhr, Spielbeginn um 14 Uhr; dienstags, Registrierung um 18.50 Uhr, Spielbeginn um 19 Uhr, Park-Café, Altersheim Martinspark.

Führung Brauerei Baar: Samstag, 14 Uhr, Brauereimarkt. Reservation bis am Freitag, 15 Uhr. Die Führung dauert 75 Minuten. Anschliessend Bierdegustation. 15 Franken pro Person.

Hauskonzert Gitarrenklasse: Dienstag, 19 Uhr, Kammermusiksaal, Musikschule. Es spielt die Klasse von Adrian Bissegger.

Gemeinschaftskonzert der Schlagzeugklassen: Donnerstag, 19.30 Uhr, Mehrzweckraum Dorfmatt B, Inwilerstrasse 4. Es spielen die Klassen von Doris Affentranger und Raphael Christen.

Pfarreiprojekt Sonntag: Samstag/Sonntag, 10.45 Uhr, St. Martin. Informationen zum Pfarreiprojekt im Libanon. Apéro im Anschluss an den Gottesdienst.

Hauskonzert Klavier- und Oboenklasse: Freitag, 19 Uhr, Kammermusiksaal Musikschule. Hauskonzert Klavierklasse Babigna Masüger und Oboenklasse Marita Kohler. Sommerkonzert Jugendchor: Samstag, 20 Uhr, Aula

Barfusstanz: Samstag, 10.30 Uhr bis Mitternacht, Victoria-Areal, Mühlegasse 18. 25 Franken, inklusive Knabbereien und Getränken. Public Viewing: Ab Sonntag, 20 Uhr, Public Viewing auf dem Lättich. Es werden alle Spiele gezeigt an Tagen von Schweizer Spielen und die

Vortrag zu Hüft- und Kniegelenksarthrosen: Dienstag, 14 bis 16.30 Uhr, Gemeindesaal. Informationsveranstaltung Stadtanalyse Baar: Dienstag, 19 Uhr, Gemeindesaal Baar. Paartanz: Mittwoch, 18.30 bis 19.45 Uhr, Bahnmatt Pavillon. 10 Franken pro Person. Info: www.tanzeleganz.ch. Inwiler Frauen-Zmorge: Mittwoch, 8.30 bis 11 Uhr, St.-Thomas-Zentrum, 1. Stock. Ein Kinderhort ist eingerichtet.

Zugerbieter 20180613  

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