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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 30, Jahrgang 24

Mittwoch, 14. August 2019

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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug

Maite Guisande Lopez Eine 19-Jährige schuf den neuen Hünenberger Anerkennungspreis.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! AMAG Zug Alte Steinhauserstrasse 1–15 6330 Cham Tel. 041 748 57 55 zug.amag.ch

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Esaf

Ein gigantischer Anlass steht an Am Stadion, das für 56 500 Zuschauer Platz bietet, wird noch gebaut.

Bild: emm

Für Schwinger und Steinstösser gilt es schon bald ernst. Das Esaf ist aber immer auch ein Volksfest.

her grösste Eidgenössische Schwing- und Älplerfest findet vom Freitag, 23. August, bis Sonntag, 25. August, statt. Erwartet werden rund 300 000 Festbesucher.

Elena Maria Müller

Baustelle und Gabentempel können besichtigt werden Auf der Baustellenführung durchs Gelände werden einem die Dimensionen Esaf erst rich-

In rund einer Woche tragen 267 Schwinger ihre Kämpfe im weltweit grössten temporären Stadion in Zug aus. Das bis-

tig bewusst. Die Bauarbeiten im Zuger Hertiquartier laufen noch. Mit dem letzten Esaf, welches 1961 in Zug stattfand, ist dies nicht zu vergleichen. Die Besucher erwartet ein Unterhaltungsprogramm mit kostenlosen Konzerten, einem Festumzug, Public Viewing und einem Gabentempel, der bereits jetzt besichtigt werden kann. Kommentar, Seite 3

Walchwil

Geänderte Route für Panoramaweg Der geplante Panoramaweg in Walchwil soll neu teilweise durch den Kastanienwald unterhalb des Büeltunnels führen. Dafür müssen jedoch Bäume gefällt werden. Der zukünftige Wanderweg soll aber so gebaut werden, dass die Auswirkungen auf die Natur möglichst gering sind. Dies bedeutet, dass jedem gefällten Baum Realersatz gegenübersteht. Deshalb wird der Wald bei der Büelkurve aufgeforstet. emm Seite 5

Reisen

Natur-Erlebnis im Neckertal Der im Jahr 2018 eröffnete Baumwipfelpfad Neckertal in Mogelsberg bietet eine etwas andere Perspektive auf Flora und Fauna. Der Holzweg ist bewusst analog und barrierefrei gestaltet. Er ist 500 Meter lang und befindet sich teilweise bis zu 50 Meter über dem Boden. Somit blicken die Besucher auch mal auf das Blätter- und Nadeldach des Waldes. Auf dem Weg liefern 40 interaktive Erlebnisstationen Informationen. emm Seite 7

Kultur

Sommerkonzert direkt am See

Man kann in Oberägeri die Sommerferien am Sonntag, 18. August, gebührend ausklingen lassen: Direkt am Festplatz am See spielen die Ägeriseekrainer Klassiker und Titel von einheimischen Künstlerinnen und Künstlern. Und es darf auch getanzt werden. emm Seite 11

Bild: Franz Lustenberger

DDR-Weihnachtskugeln als Zeitzeugen

Im Museum Burg Zug werden für die aktuelle Sonderausstellung Weihnachtskugeln des Sammlers Fredi Dünnenberger aus Baar ausgestellt. Der weihnächtliche Baumschmuck wurde zu Zeiten des Kalten Krieges in der atheistischen DDR produziert und im Westen verkauft. Dies stiess in der Schweiz zeitweise auf Proteste. Die Kugeln waren also weitaus mehr als Dekoration. Für den Weihnachtskugelsammler Dünnenberger sind sie Zeitzeugen. emm Seite 5

Kommentar Alina Rütti, Redaktorin «Zuger Presse»

Hingehen und mitfeiern oder verreisen Im Mai stand ich an einer Messe in Bern mitten in einem riesigen Festzelt eines Schweizer Bierherstellers. Da torkelte ein junger Mann auf mich zu und wollte wissen, woher ich komme. Seine Anmache stiess bei mir auf wenig Gegenliebe und so antwortete ich ihm schnippisch: «Dorther, wo im August das Esaf stattfindet.» Er schaute mich entgeistert an und zog von dannen. Wir standen notabene im Zelt eines Hauptsponsors des «Eidgenössischen» und an der Decke hingen überall Fahnen mit dem Logo des Zuger Esaf. Mittlerweile weiss wohl fast jede Schweizerin und jeder Schweizer, dass der grösste Sportanlass hierzulande in der Kolinstadt ausgetragen wird. Ich kenne zwar die Schwingregeln nicht, dafür könnte ich die Eckdaten des Zuger Esaf im Schlaf herunterbeten. Wohl das Los einer Medienschaffenden, die seit mehreren Jahren immer wieder über den bevorstehenden Anlass berichtet hat. Verleidet ist mir das Ganze noch nicht. Diese Frage stellt sich eher den Anwohnern des Hertiquartiers. Jene Bewohner der Häuser an der Festmeile und beim Stadion könnten des Ganzen eher überdrüssig sein, ehe die Chilbi so richtig losgeht. Da gibt es nur eins und es verhält sich wie mit der Fasnacht: Hingehen, mitfeiern und sich begeistern lassen von Folklore und Tradition – oder das Weite suchen. alina.ruetti@zugerpresse.ch

Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6300 Zug, Telefon 041 725 44 11, redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Telefon 041 725 44 56, inserate@zugerpresse.ch; Abodienst/Vertrieb: 058 200 55 97, abo_zugerpresse@chmedia.ch


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FORUM

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. August 2019 · Nr. 30

Stimme meines Glaubens

Spannender Pferdesport im Zimbel in Baar

Adrian Krahn, Präsident SC Cham

Ingeborg Prigl, Seelsorgerin, St. Matthias, Steinhausen

Nächster Gegner ist der FC Aarau!

Segensreiche Sommerzeit

D

W

ährend der Ferienzeit war ich in den Bergen. Ganz nahsichtig am Eichhörnliweg im bündnerischen Arosa. Ganz weitsichtig auf dem Weisshorn, mit atemberaubendem Blick auf unzählige Berggipfel. An Bergseen im erfrischend kühlen Wasser. In Weimar auf den Spuren von Goethe und Bauhaus. Wunderbar erholsame und reiche Zeit. Voll Dankbarkeit fühle ich mich. Dass ich das alles erleben darf, ist nicht selbstverständlich. Mitten hinein in diese Sommerzeit fiel der Tod einer nahen Freundin. Ich lebe wieder achtsamer und bewusster. Jeder Tag ist kostbar. Leben ist geschenkt, aber auch begrenzt. Im Erinnern an meine Freundin ist mir ein Segen zugefallen, den ich gerne weitergebe:

Gesegnet sei deine Seele, die den Mut hat, ihrer Sehnsucht nachzugehen. Mögest du mit den Augen der Träumenden die Wahrheit erkennen. Mögest du auch den Mut haben, die dunklen Orte des Lebens zu begehen und sie dem Licht der Wandlung darzubieten. Mögest du die Fähigkeit erlangen, immer das Flüstern der inneren Stimme zu hören. Möge die Wärme deines Herzens hell auflodern und sich verschenken. Mögest du das beglückende Gefühl von Zugehörigkeit erleben. Mögest du wachsen zu immer mehr Liebe, jeden Tag aufs Neue. Möge dein Engel dir zur Seite sein und mögest du dich immer gehalten wissen in der zärtlichen Umarmung Gottes. Das wünsche ich Ihnen in allem, was kommen mag!

IMPRESSUM

Zuger Presse – Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug, 23. Jahrgang Baarerstrasse 27, 6300 Zug, 041 725 44 11 redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch Die Zuger Presse ist eine Publikation der CH Media REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Redaktion: Alina Rütti (ar), ) Foto: Daniel Frischherz (df) Mitarbeit: Franz Lustenberger (fra), Dominique Schauber (dom), Hansruedi Hürlimann (hh), Monica Pfändler-Maggi (mm), Lukas Schärer (lus), Martin Mühlebach (mü), Peter Theiler (th), Damian Hess (dah), Pressedienst (pd) VERLAG ZUG Abo-Dienst/Vertrieb/Zustellstopp: Tel. 058 200 55 97, abo_zugerpresse@chmedia.ch INSERATE 041 725 44 56, inserate@zugerpresse.ch DRUCK DZZ Druckzentrum Zürich AG. Die Zuger Presse (inklusive Zugerbieter) erscheint mittwochs in einer Auflage von 55 477 Exemplaren (Wemf-beglaubigt) und ist die auflagenstärkste Wochenzeitung im Kanton Zug. Inserate, Bilder und Berichte sind urheberrechtlich geschützt.

Unser Anliegen

Im Zimbel auf der Anlage von Urs Wächter (im Bild im Cross-Parcours) in Baar findet am Samstag, 17., und am Sonntag, 18. August, wieder ein Military-Turnier

statt. Dabei absolvieren Ross und Reiter eine Dressur-, eine Spring- und eine Geländeprüfung. Die Zuschauer erwartet ein spannender Pferdesport-Anlass mit Festwirtschaft. emm

Segel Club Cham

Gelungene Nostalgie-Regatta Die 19. Ausgabe des Barrique-Cups fand am 1. August statt. Der Segel Club Cham blickt auf einen schönen Anlass zurück mit tollen Holz-, Segel-, Ruder- und Motorbooten. Der Anlass hatte mehrere Höhepunkte, einer davon, die Segelregatta vor Cham, startete gegen 13 Uhr. Leider war der Windgott den Seglern nicht hold, und es konnten nur zwei Läufe gesegelt werden. Mit Caro Billing auf der «Undine» siegte die Vorjahresgewinnerin in beiden Läufen. Die interessierten Zuschauer konnten die

Die Gewinner der Segelregatta und des Barrique-Cups. Regatten auf der «MS Schwan», selber ein Oldtimer, verfolgen. An Land genossen etwa 500

Bild: pd

Zuschauer und Interessierte den ganzen Nachmittag die Hechtchnuschperli von Mar-

Golfturnier für einen guten Zweck

Kürzlich fand die RaphaelDiaz-Golf-Trophy im Golfpark Holzhäusern statt. Es wurde eine Rekordspendensumme gesammelt.

Raphael Diaz (links) unterhält sich mit einer Turnierteilnehmerin. Bild: Raphael-Diaz-Golf-Trophy

wurde Roger Federers Original-Outfit der Australian Open 2016 versteigert sowie ein Event mit Raphael Diaz in der Bossard-Arena. Die Versteigerung der drei Artikel alleine brachte die Summe von 16 400 Franken ein. Insgesamt konnte die Rekordsumme von 51 300 Franken gesammelt werden. Das gesammelte Geld wird

Was ist Ihr Anliegen? Falls Ihr Verein oder Ihre Organisation ein bestimmtes (unpolitisches) Anliegen hat, so haben Sie auf 1250 Zeichen inkl. Leerschlägen Platz dafür dies unseren Lesern zu erzählen. Senden Sie uns zum Text noch ein Foto ( JPG-Datei, 1 MB) des Autors mit: redaktion@zugerpresse.ch

Buchtipp

Nachwuchsförderung

Der ehemalige NHL-Spieler und aktuelle Captain der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft sowie des EV Zug engagiert sich mit seiner Trophy für den Nachwuchs und den Eishockeysport. «Wow – wir waren bis auf den letzten Platz ausgebucht, und es herrschte eine super Stimmung», freute sich Raphael Diaz. Trotz Regen nahmen 96 Personen an der Trophy teil. Jedes Jahr werden zudem unverkäufliche Artikel versteigert. Dieses Jahr konnte das Captain-Dress von Raphael Diaz, welches er an der Eishockey WM 2019 trug, ergattert werden. Ausserdem

kus Bürgler und seinem Team. Die Verleihung des BarriqueCups war ein weiteres Highlight. Gewonnen haben Peter Heller und Laura Gautschi auf ihrem Kielzugvogel. Die junge Crew machte das Rennen vor dem Drachen «Barbara» von Albert Speck. Einmal mehr lautet das Fazit: ein wunderbarer Anlass. Die Besucher wussten die angebotenen Leckereien zu schätzen und verbrachten den Nachmittag zu der Musik von Les Amis du Whiskey. Der Erfolg bestärkt den Segel Club Cham, sich nächstes Jahr für die 20. Ausgabe etwas Spezielles einfallen zu lassen. Roger Fischer für den Segel Club Cham

er SC Cham trifft in der 1. Hauptrunde des Helvetia Schweizer Cups am Sonntag, 18. August, um 14 Uhr zu Hause auf dem Eizmoos auf den FC Aarau. Ein Spiel, welches man auf gar keinen Fall verpassen sollte! Mit dem Challenge-LeagueVerein FC Aarau hat der SC Cham ein attraktives Los gezogen. Erst vor kurzem haben die Aarauer nur hauchdünn im Penaltyschiessen gegen Neuchâtel Xamax den Aufstieg in die Super League verpasst. Beim FCA spielen prominente Ex-Luzerner wie Markus Neumayr oder Marco Schneuwly, und an der Seitenlinie steht mit Patrick Rahmen ein Trainer, der ebenfalls eine Luzerner Vergangenheit hat. Dies spricht für ein packendes Cup-Duell. Der Vorverkauf ist bereits gestartet. Tickets können über Ticketcorner, bei der Geschäftsstelle des SC Cham sowie in der Papeterie Neudorf im Neudorf-Center bezogen werden. Der SC Cham freut sich auf zahlreiche Zuschauer und vor allem Zuschauerinnen bei diesem tollen Cup-Spektakel.

direkt in den Nachwuchs investiert. Ein zweiter Betrag wird via die Stiftung Hockey Academy zweckgebunden an Familien weitergegeben, die sich den Hockeysport nur schwer leisten können. Auch für nächstes Jahr ist eine GolfTrophy geplant, das Datum wurde jedoch noch nicht bekanntgegeben. emm

«Francine und die total heisse Phase»

Die Menopause ist ein Tabuthema und wird in der Gesellschaft meist totgeschwiegen, obwohl es jede Frau in der Mitte ihres Lebens betrifft. Die Autorin Francine Oomen begann mit 52 Jahren skurrile Dinge anzustellen. Plötzlich legte sie ihr Handy in den Kühlschrank, fand nach tagelanger Suche ihren Hausschlüssel in einem Bergschuh und hatte auf ein Mal Mühe, sich an die Namen ihrer Freunde zu erinnern. Zudem fühlte sie sich ängstlich, angespannt und labil. Wird sie nun etwa dement? Hat sie etwa eine Midlife-Crisis? Nicht doch! Mit dem Einsetzen der Menopause gehen solche Symptome einher. So hätte sich die 1960 geborene Niederländerin ihre Wechseljahre aber nicht vorgestellt. «Ich war 52 und fand es überhaupt nicht komisch, ich selbst zu sein», schreibt sie zu Beginn ihrer Geschichte. Auf der selben Seite ist die Zeichnung einer sitzenden Frau im weissen Pullover zu sehen, deren Kopf in

eine dicke, schwarze Wolke gehüllt ist. Francine Oomen machte sich gleich selbst zum Mittelpunkt ihres neuen Buches. Mit teils humorvollen, teils düsteren Comics berichtet die Autorin, die sonst Kinderbücher schreibt, über ihre Erlebnisse während der Menopause. Sie vermittelt den Lesenden einen Überblick auf die Veränderungen des Körpers und der Psyche einer Frau in ihren Wechseljahren. emm «Francine und die total heisse Phase – Wechseljahre für Anfängerinnen», von Francine Oomen, Knaur-Verlag, München 2019, 240 Seiten, rund 20 Franken.


THEMA DER WOCHE

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Schwingfest

Nicht zu vergleichen mit dem Esaf 1961 gestreifte Kleider. Beim diesjährigen Anlass stammen die zwölf Ehrendamen aus dem Umfeld der Schwinger und tragen massgeschneiderte Trachten.» Rogenmoser teilt seit acht Jahren ihre Schwingleidenschaft mit ihrem Sohn, welcher nun selbst aktiv schwingt. Für sie ist es Ehrensache, einen Beitrag für das «Eidgenössische» in ihrem Heimatkanton zu leisten. «Hier mit dabei zu sein sehe ich als Chance, die man für gewöhnlich nur einmal im Leben erhält», so die 51-Jährige. Auf der Tribüne des Stadions stehend, erklärt sie: «Seit Mitte Juni wird die Arena aufgebaut. Die Vorarbeiten auf dem Schwingfestareal haben schon vor zwei Jahren begonnen.» Weiter erzählt sie von den Materialien, die zum Bau des Festgeländes verwendet werden. Ihr gefällt es, dass vieles wiederverwendet werden kann und der gesamte Event im Sinne der Nachhaltigkeit geplant und durchgeführt wird. Dabei betont die Baustellenführerin auch, dass auf einen Shuttleservice zu den Parkplätzen bewusst verzichtet wird. Das diesjährige Esaf sei gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Die Dimensionen des Eidgenössischen Schwingund Älplerfests in Zug kann man nur erfassen, wenn man es selbst gesehen hat. Ein Augenschein bei den Aufbauarbeiten. Elena Maria Müller

Unterwegs zur Baustelle des Esaf, vom Eishockeystadion her kommend, hört man schon die typischen Baustellengeräusche. Es wird gehämmert, Waren werden transportiert und irgendwo spielt das Radio Musik. Dem Weg Richtung Westen folgend, erblickt man schon bald die ersten Teile

«Hier mit dabei zu sein sehe ich als Chance, die man für gewöhnlich nur einmal im Leben erhält.» Marion Rogenmoser, Baustellenführerin

des Schwing-Stadions. Kaum vorstellbar, dass vom Freitag, 23., bis Sonntag, 25. August, 300 000 Personen das Festgelände beim und hinter dem Hertiquartier besuchen werden. 276 Schwinger werden sich duellieren, aber am Schluss wird es nur einen Schwingerkönig geben.

Das grösste temporäre Stadion der Welt Genau so ungewöhnlich ist es, im noch leeren Stadion zu stehen, welches für über 56 000 Schwingbegeisterte Platz bietet. Die Einwohner der Stadt Zug, Baar und Neuheim hätten allesamt darin Platz. Noch entsteht das grösste temporäre Stadion, das existiert. Es ist 18 Meter hoch, hat einen Durch-

Für die schwingbegeisterte Marion Rogenmoser ist es selbstverständlich, einen Beitrag für das Esaf zu leisten. Dies macht sie als Baustellenführerin. messer von 270 Metern und einen Umfang von 850 Metern. Dies entspricht einem Weg vom Bahnhof Zug bis zum Zytturm.

Auf einen Shuttle-Service wird verzichtet Im Stadion spürt man förmlich die Ruhe vor dem Sturm. Schon bald werden auf sieben Sägemehlringen Griffe wie «de Churz» oder der «Schlungg» angewendet. Aber noch wird gehämmert, geschraubt und befestigt. Die kleine, überschaubare Kolinstadt wird aber bald zum Schauplatz des bisher grössten Esaf. Kein Vergleich zum letzten «Eidgenössischen», das in Zug stattfand. Damals, 1961, lag die Besucherzahl bei 25 000. Bereits 1943 war Zug Austragungsort. Seinerzeit wurden 13 000 Gäste gezählt. «Ein gedeckter Sitzplatz kostete im Jahr 1961 18

Festumzug

Festprogramm

Nach dem Fahnenempfang auf dem Landsgemeindeplatz startet am Freitag, 23. August, um 14 Uhr der Festumzug unter dem Motto «Tradition trifft weltoffenes Zug». Über 1100 Zugerinnen und Zuger nehmen mit ihren Vereinen, Zünften und Harmoniemusiken am farbenfrohen Festumzug teil.

Freitag, 23. August 11 Uhr: Offizielle Eröffnung des Festgeländes 13 Uhr: Fahnenempfang 14 Uhr: Start Festumzug 15 Uhr: Bekanntgabe der Einteilung (1. Gang) 20 Uhr: Konzerte auf dem Festgelände 3 Uhr: Schliessung der Restaurants, Stände und Bars

Der Umzug startet auf dem Postplatz und führt via Vorstadt und Alpenquai zur Schwingarena. emm

Samstag, 24. August

Gabentempel Im Gabentempel im Stierenmarkt-Areal können die Preise für die siegreichen Schwinger begutachtet werden. Die Gabenbeiz trumpft mit Unterhaltung und Köstlichkeiten auf. Öffnungszeiten: Samstag, 10., bis Donnerstag, 22. August, jeweils von 10 bis 22 Uhr. Freitag, 23. August, von 10 bis 24 Uhr, Samstag, 24. August, von 5.30 bis 24 Uhr. Sonntag, 25. August, ab 5.30 Uhr bis 1,5 Stunden nach der Rangverkündigung. emm

5 Uhr: Öffnung der Restaurants und Stände 7 Uhr: Einmarsch Schwinger 7.45 Uhr: Nationalhymne 8 Uhr: Anschwingen und Wettkampfbeginn Steinstossen Stadion Herti 10 bis 10.30 Uhr: Vorführung der Lebendpreise in der Arena 12 bis 13.30 Uhr: Mittagspause 13.30 Uhr: Ausschwingen 14 Uhr: Final Steinstossen 20-Kilogramm-Stein 14.30 Uhr: Final Steinstossen 40-Kilogramm-Stein 15.30 Uhr: Rangverkündigung Steinstossen 16 Uhr: Vorführung der Lebendpreise in der Arena 17.15 Uhr: Ende Ausschwingen 18 Uhr: Ökumenische Jodlermesse in der katholischen Kirche St. Johannes in Zug

Armee und Zivilschutz helfen beim Aufbau der grössten temporären Tribüne mit. In Spitzenzeiten sind bis zu 300 Personen im Einsatz. Hier werden gerade Dächer für die Montage bereitgemacht. Bilder: Elena Maria Müller Franken. Heute sind es 245 Franken», erzählt die Baustellenführerin Marion Rogen-

moser auf dem Rundgang durchs Esaf-Gelände und erzählt weiter: «1961 trugen die

sechs Ehrendamen, die aus dem Turnverein rekrutiert wurden, einfache blau-weiss

Konzerte Ab 20 Uhr: diverse Konzerte auf dem Festgelände und bei der Bossard-Arena 3 Uhr: Schliessung der Restaurants, Stände und Bars Sonntag, 25. August 5.30 Uhr: Öffnung der Restaurants und Stände 7.45 Uhr: Ausstich 9.30 Uhr: Festakt in der Schwingarena 10.30 Uhr: Rangverkündigung für die nach 4 Gängen ausgeschiedenen Schwinger 10.30 Uhr: Ausstich 11 Uhr: Vorführung Lebendpreise in der Arena 12 bis 13.30 Uhr: Mittagspause 13.30 Uhr: Kranzausstich 14 Uhr: Rangverkündigung für die nach 6 Gängen ausgeschiedenen Schwinger 14.45 Uhr: Unspunnenstein: Finalwettkampf in der Arena 15.15 Uhr: Kranzausstich 15.30 Uhr: Vorführung Lebendpreise in der Arena 16.45 Uhr: Schlussgang 17.05 Uhr: Live-Interview mit dem neuen Schwingerkönig 17.15 Uhr: Schlussakt 18.15 Uhr: Rangverkündigung in der Arena 22 Uhr: Schliessung der Restaurationen emm

Freitag, 23. August V-Zug-Arena 20 Uhr: Nickless 21.30 Uhr: Hecht 23 bis 3 Uhr: Sunshine Super Hit Mix mit Robin Tune & Danny Carlson / DJ Ecko / DJ Spino Festzelt Gemsstock 20.30 Uhr: Heimweh 22.30 Uhr: Francine Jordi 24 bis 3 Uhr: DJ

Samstag, 24. August V-Zug-Arena 20 Uhr: Manillio 21 Uhr: Lo & Leduc 23 bis 3 Uhr: Sunshine Super Hit Mix mit Robin Tune & Danny Carlson / Jay / Grant Dean / Andy Ray Festzelt Gemsstock 20.30 Uhr: Oesch’s die Dritten 22.30 Uhr: ChueLee mit René Bisang 1 bis 3 Uhr: DJ Festzelt Pilatus 20 Uhr: Calimeros

Ein umfassendes Unterhaltungsprogramm Diejenigen, die kein Ticket ergattern konnten, können das Geschehen auf Grossleinwänden mitverfolgen (siehe Kasten unten). Der grösste Sportanlass der Schweiz ist gleichzeitig auch ein gigantisches Volksfest mit verschiedenen Konzerten und Restaurationen. Wer das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest nun nicht mehr erwarten kann, dem steht der Gabentempel mit den Lebendpreisen und über 350 Gaben bereits offen. Bis zum Mittwoch, 21. August, kann zudem noch die Baustelle mit einer Führung besucht werden.

Public Viewing Festzelt Pilatus 20.30 bis 22 Uhr: Oesch’s die Dritten 22.30 bis 1 Uhr: ChueLee mit René Bisang 1 bis 3 Uhr: DJ Festzelt Rigi 20 Uhr: Francine Jordi 22 bis 1 Uhr: Calimeros 1 bis 3 Uhr: Alpenwind Festzelt Stanserhorn 20 Uhr: ChueLee 22 Uhr: Stromstoss Örgeler

22.30 Uhr: Francine Jordi 24 bis 3 Uhr: DJ Festzelt Rigi 20 Uhr: ChueLee mit René Bisang 22 Uhr: Stromstoss-Örgeler 1 bis 3 Uhr: Alpenwind Festzelt Stanserhorn 20 Uhr: Francine Jordi 22 Uhr: VolXRox 1 Uhr bis 3 Uhr: DJ Die Konzerte und der Zutritt zu den Festzelten und zum Gelände sind kostenlos. Details unter www.esafzug.ch emm

Auf dem Arenaplatz vor der Bossard-Arena werden die Wettkämpfe am Samstag und Sonntag von 7 bis 17.15 Uhr live übertragen. Es werden 8000 Plätze geboten. Zudem befinden sich weitere Grossleinwände bei der Zug-Arena sowie bei der Gabenbeiz. Der Zutritt zum Festgelände und ins Public Viewing ist kostenlos. emm

Anreise Öffentlicher Verkehr: Esaf-ÖV-Pass innerhalb des Tarifverbunds Zug. Gültig für drei Tage inklusive Nachtzuschlag (2. Klasse, alle Zonen, inkl. Nachtnetz). Alternativ wird eine Tageskarte empfohlen (gültig bis am Folgetag 5 Uhr, Nachtzuschlag muss separat gelöst werden). Ausserdem: mehr Busse zu längeren Betriebszeiten. Von 4.30 bis 3.15 Uhr ist die Hin- und Rückfahrt zum Esaf gewährleistet. Weitere Infos unter: www.zvb.ch/esaf-2019-in-zug / Velo: Drei bewachte Veloparkplätze Nähe Hafenplatz in Zug, S-BahnHaltestelle Baar-Lindenpark und Nähe Oberau von Baar herkommend. Zu Fuss: Die Festmeile ist 10 Minuten, die Zug-Arena 20 Minuten vom Bahnhof entfernt. emm


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FORUM

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Leserbrief

Der falsche Ansatz Zum geplanten Autobahnhalbanschluss in Rotkreuz hat uns ein weiterer Leserbrief erreicht. Was ist Zielsetzung des Halbanschlusses (HA)? Gemäss Studie und Richtplan des Kantons Zug ist «eine bessere verkehrstechnische Erschliessung der Industriegebiete Rotkreuz und Bösch das Ziel. Nicht Ziel ist eine Verkehrsentlastung von RK. Die Empfehlung wird der Industrie, nicht aber den Anwohnern in Rotkreuz gerecht. Es ist eine Zuger Lösung. Der Kanton Schwyz wurde nicht einbezo-

Leserbrief

Das Ärgernis E-Trottinette in Zug

In Zug, Cham und Baar können E-Trottinette gen. Nur so ist zu erklären, Fänn, Küssnacht wird nicht ergemietet werden. Dazu dass der Ausbau des Auto- fasst. bahnanschlusses Küssnacht Es fehlt der Autobahnan- hat uns die Meinung (plus Kreisel) vom Astra abge- schluss Rotkreuz West (A14), einer Leserin erreicht. lehnt wurde. Drei Anschlüsse der den direktesten Anschluss auf fünf Kilometern machen keinen Sinn.

Studie stellt die Kosten in den Vordergrund. Die Massnahme «R1 – Ortsumfahrung Rotkreuz» als «Ortsumfahrung» zu bezeichnen, ist eine Irreführung: Man leitet den Verkehr der OstWest-Achse (Chamerstrasse) über die Buonaserstrasse und den Ortskern Rotkreuz um, statt aus Rotkreuz heraus. Der wesentlich stärkere Nord-SüdVerkehr nach Buonas, Risch,

für das Industriegebiet Rotkreuz darstellt und die grösste Entlastung des Verkehrs in Rotkreuz Nord bringt. Weiteres Manko ist, dass «Massnahmen im öffentlichen Verkehr in der vorliegenden Studie nicht im Vordergrund stehen», ebenso die Überprüfung des Parkplatzangebots für Mitarbeiter im Industriegebiet. Die Studie stellt die Kosten in den Vordergrund. Der Wert eines verkehrsarmen Rotkreuz steht nicht im Kalkül. Friedrich Wolff, Rotkreuz

Ich lasse die Bilder sprechen, und diese sind nur ein paar Beispiele. Nach dem Benützen der E-Trottinette werden sie einfach irgendwo abgestellt. Mein besonderes Bedauern gilt den blinden Menschen oder Menschen mit Behinderung oder mit Rollatoren oder in Rollstühlen. Sie müssen diese Hindernisse erkennen und umschiffen. Für jeden gibt es Regeln, ausser für die Fahrer und Halter der E-Trottinette. Elke Stubbe, Zug

Nach der Fahrt stellen die Benützer die E-Trottis einfach ab, ohne darauf zu achten, ob die Gefährte ein Hindernis für andere Personen sind. Bild: pd

Ihr Leserbrief

Leserbrief

«Feuerwerk am 1. August hat mit Tradition nichts zu tun» In der vergangenen Ausgabe äusserte sich Daniel Wirza aus Zug über Sinn und Unsinn von Feuerwerk zum Nationalfeiertag. Ein Leser pflichtet ihm bei. Sehr geehrter Herr Wirz. Sie sprechen mir aus der Seele. Sicher sind sehr viel Men-

schen heutzutage mit Ihnen total einverstanden, und es scheint eine Frage der Zeit, bis dieses unsinnige Treiben von Feuerwerkorgien verboten wird – hoffentlich. Es erstaunt ja doch sehr, dass man von all den Umweltverbesserern wie Naturschützern, Grünen und weiteren, aus dem Umweltschutzgedanken kommenden Kreisen schlicht nichts hört.

Wann endlich wird hier auf der politischen Ebene etwas unternommen? Ich bin überzeugt, dass viele Menschen, egal aus welcher Parteiecke sie kommen, ein Verbot von solchem Unsinn unterstützen würden. Feuerwerk hat besonders am 1.August mit Tradition nichts zu tun, oder wurde 1291 so etwas eingeführt? Die Höhenfeuer sind es, welche

Verbundenheit bedeuten und zum Innehalten anregen. Alles andere ist nur einfältig. Ich habe dieses Jahr am 1. August im Glarnerland, Glarus Süd, erlebt, wie Ausserkantonale dorthin fahren und ganze Racks von Feuerwerk in den Nachthimmel abfeuerten, in der Nähe des Bergwalds und selbstverständlich ohne Einsammeln der enormen Abfälle,

welche im Wiesland landeten. Und zwei Tage später wurde dieses Gras vom Bauern geschnitten, um es dem Vieh zu verfüttern.Der Nahrungskreislauf lässt grüssen. Leider sind solche Menschen einfach nur dumm oder uneinsichtig, weil sie immer noch nicht begriffen haben, was der Umwelt und damit sich selber angetan wird. Peter Schneeberger, Zug

Möchten Sie einen Artikel in der «Zuger Presse» mit einem kurzen Leserbrief kommentieren? Dies können Sie gerne tun. Der Leserbrief sollte nicht länger sein als 1500 Zeichen inklusive Leerschlägen und muss mit Vor- und Nachname und Ihrem Wohnort versehen sein. Schicken Sie den Leserbrief per Mail an: redaktion@zugerpresse.ch

Zum Gedenken

Ihre Traueranzeige in der «Zuger Presse»

Todesfälle Baar 8. August Aneta Grossniklaus-Fischer, geboren am 28. Oktober 1939, wohnhaft gewesen an der Burgmatt 24. Die Urnenbeisetzung findet statt am Freitag, 16. August, 14 Uhr auf dem Friedhof in Brienz BE, anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche, Brienz. 6. August Baar René Thoma, geboren am 21. September 1960, wohnhaft gewesen an der Baarermattstrasse 23. Die Beisetzung findet statt am Montag, 19. August, 15 Uhr auf dem Friedhof St. Michael, Zug. Besammlung vor der Abdankungshalle, anschliessend Trauerfeier beim Gemeinschafts grab oder in der Friedhofskapelle. 7. August Cham Gottfried Bühlmann, geboren 1928, wohnhaft gewesen an der Krämermatt 2. Der Trauergottesdienst findet statt am Donnerstag, 22. August, um 9 Uhr Gottesdienst in der katholischen Kirche Cham, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Cham. 11. August Menzingen Elisabeth Wertli (Sr. Hermina), geboren am 16. Januar 1925, wohnhaft gewesen an der Hauptstrasse 11. Die Trauerfeier findet statt am Freitag, 16. August, um 13.45 Uhr im St. Franziskus, anschliessend Urnenbeisetzung. 10. August Unterägeri Rolande Iten-Sperandio, geboren am 8. August 1932, wohnhaft gewesen am Sonnmattliweg 2. Der Trauergottesdienst findet statt am Samstag, 24. August, um 9.15 Uhr in der Marienkirche, Unterägeri. Die Urnenbeisetzung findet im Familienkreis statt. 7. August Unterägeri Elisabeth Meisinger, geboren am 22. November 1928, wohnhaft gewesen am Chlösterli 1. Die Urnenbeisetzung findet statt am Mittwoch, 14. August, um 9.30 Uhr, Besammlung im Friedhof Unterägeri bei der Urnenwand. Um 10.15 Uhr Trauergottesdienst im Chlösterli. Walchwil Leo Schegg, geboren 1927, wohnhaft gewesen in Walchwil.

4. August

Zug 6. August Sylvia Furrer-Arnold, geboren am 21. Mai 1943, wohnhaft gewesen am Feldhof 6. Die Urnenbeisetzung findet statt am Mittwoch, 14. August, 14.15 Uhr auf dem Friedhof St. Michael; Besammlung vor der Abdankungshalle; 15 Uhr Trauergottesdienst in der Kirche St. Johannes.

Kontaktieren Sie uns unter: 041 725 44 56 oder per E-Mail: inserate@zugerpresse.ch

3. August Zug Ella Sohm-Kym, geboren am 2. Mai 1925, wohnhaft gewesen an der Frauensteinmatt 1. Die Urnenbeisetzung hat stattgefunden. Zug 2. August Ugo Gervasoni, geboren am 19. Oktober 1932, wohnhaft gewesen an der Bundesstrasse 4. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Zug 16. Juli Brigitta Bucher, geboren am 3. März 1946, wohnhaft gewesen in der Mülimatt 3 in Oberwil. Die Urnenbeisetzung und die Abschiedsfeier fanden im engsten Kreis statt.


GEMEINDEN

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Walchwil

Panoramaweg: Wegführung wird geändert Ein neuer Wanderweg wird durch einen Kastanienwald führen. Für den Bau müssen aber Bäume weichen. Alina Rütti

Im Zuge der Bauarbeiten zum SBB-Doppelspurausbau wird auch ein neuer Fussweg in Walchwil gebaut werden. Entlang des Bahndammes und über den Büeltunnel wird dieser verlaufen. Den Kredit für

«Neue Bäume werden bei der Büelkurve gepflanzt.» René Peyer, Walchwiler Bauchef

den Panoramaweg sprach der Souverän an der Gemeindeversammlung im Dezember 2018, womit er das Vorhaben

absegnete. Wie der Walchwiler Bauchef René Peyer auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt, wird der Weg im Bereich Büel neu durch den Kastanienwald geführt. «Mit der neuen Routenführung wird der Panoramaweg im Bereich des Büels auf der Höhenkurve geführt. Das ist aus Sicht des Gemeinderates benutzerfreundlicher als die ursprüngliche Variante, welche in diesem Bereich rund 15 Höhenmeter zu überwinden gehabt hätte», sagt Peyer. Zudem sei die jetzt vorgesehene Wegführung kostengünstiger. Dass der Gemeinderat die Wegführung anpasst, ist legitim. Denn die Gemeindeversammlung hat dem Kredit zugestimmt, die konkrete Bauausführung obliegt dem Gemeinderat.

Gemeinderat sieht Massnahme als gerechtfertigt Durch die neue Wegführung durch den Wald müssen jedoch Kastanien gefällt werden.Auch bei der ursprünglich geplanten Strecke über den Büeltunnel

Der geplante Wanderweg in Walchwil führt dem Bahndamm entlang. Statt über den Büeltunnel soll der Panoramaweg nun unterhalb durch den Kastanienwald führen. Wo der Weg durchführen soll, ist bereits ausgesteckt. Bild: Daniel Frischherz

wären Bäume der Kettensäge zum Opfer gefallen. Mit dem Amt für Wald und Wild und dem Ingenieur wurde die Linienführung vor Ort begangen – und dabei wurde festgestellt, dass ausgangs des Panoramawegs aus dem Büelwald zum Büelweg einige Bäume wegfallen, deren Stammdurchmesser aber weniger als 20 Zentimeter messen. Für Ersatz sei aber gesorgt, verspricht der Walchwiler Bauchef: «Den gefällten Bäumen steht ein sogenannter Realersatz durch Aufforstung gegenüber. Neue Bäume werden bei der Büelkurve gepflanzt.» Da der Panoramaweg als Wanderweg geplant ist, erachte der Gemeinderat den Eingriff in den Wald als gerechtfertigt. «Selbstverständlich sind wir bei jedem Bauvorhaben bemüht, die Auswirkungen auf die Natur so gering wie möglich zu halten», betont Peyer. Das Panoramaweg-Projekt liegt ab Freitag, dem 16. August, öffentlich auf.

Hünenberg

Eine fünf Kilo schwere Skulptur, die alle Zeiten überdauern soll und ist nicht vergänglich», sagt Rolf Grönquist. Er ist der Ausbildner von Maite Guisande Lopez und hat sie ermutigt, einen Entwurf bei der Gemeinde einzureichen. Denn als die Gemeinde die Neugestaltung des Preises in Angriff nahm, fragte sie verschiedene Künstler an. Grönquist war einer von ihnen und war mit dem bisherigen Preis vertraut. Er schuf die Tafeln, auf denen die bisherigen Preisträger verewigt wurden. Für ihn sei aber klar gewesen, dass er die Anfrage der Gemeinde an seine Auszubildende weitergeben würde.

Die Gemeinde hat einen neuen Anerkennungspreis. Geschaffen hat ihn eine 19-jährige Bildhauerin. Inspiration fand sie auf der Pferdeweide und im Hünenberger Wappen. Der Anerkennungspreis «Hünenberger Einhorn» wurde an der 1.-August-Feier erstmals verliehen. Entgegennehmen durfte ihn der Männerchor Hünenberg, weil er dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen feierte und viel zum kulturellen Leben der Gemeinde beiträgt. Erschaffen hat den Anerkennungspreis Maite Guisande Lopez. Nicht nur die 19-jährige angehende Steinbildhauerin freut sich über ihr Werk. «Die Bevölkerung hatte mega Freude an der Skulptur, als sie diese an der Bundesfeier erstmals sah», erzählt Gemeindepräsidentin

Die Hünenberger Gemeindepräsidentin Renate Huwyler (von links) mit Maite Guisande Lopez, welche den neuen Anerkennungspreis «Hünenberger Einhorn» gestaltet hat. Rolf Grönquist ist der Lehrmeister von Lopez und schuf die bisherigen Ehrentafeln, welche im Heiri-Saal aufgehängt sind. Bild: Daniel Frischherz Renate Huwyler. Die Statue mit den zwei Einhörnern ist rund

fünf Kilo schwer und aus Bronze gegossen. «Bronze ist

das edelste Material, das wir in der Kunst verwenden können,

Noch zehn Skulpturen muss die Bildhauerin fertigen Mit einigen Ideen im Kopf setzte sich die Bildhauerin im 4. Lehrjahr nicht zuerst ins Atelier in Baar, sondern auf eine Weide und skizzierte Pferde. «Für mich war klar, dass ich eine massive, grosse Skulptur machen möchte», so

die 19-Jährige aus dem zürcherischen Uster. Auch war klar, dass die Skulptur ans Hünenberger Wappen angelehnt sein muss. Daher sei schon früh festgestanden, dass die beiden Einhörner rote Zungen haben müssen. Statt wie bisher Hünenbergerinnen und Hünenberger aus den Sparten Sport bis Gesellschaft zu ehren, gibt es nur noch einen Preisträger. Wer das 2. Hünenberger Einhorn an der Bundesfeier 2020 erhalten wird, entscheidet der Gemeinderat. Die Bevölkerung kann aber bis im März Vorschläge einreichen. Bis dahin wird Maite Guisande Lopez noch einige EinhornSkulpturen fertigen. Die Gemeinde hat nämlich zehn Stück vorbestellt, welche in Zukunft jährlich an Einzelpersonen, Vereine oder Institutionen für ihr Engagement überreicht werden. Alina Rütti

Baar

Warum Weihnachtskugeln im Kalten Krieg zum Politikum wurden Trotz staatlich verordnetem Atheismus produzierte die damalige DDR Weihnachtsschmuck. Einige dieser raren Stücke hat Fredi Dünnenberger gesammelt. Zu sehen sind sie im Museum Burg Zug. Das Erzgebirge, der Thüringer Wald und das Riesengebirge gehören traditionell zu den Zentren der Produktion von Weihnachtsschmuck im Deutschen Reich und der Tschechoslowakei. Um 1840 wurden im Erzgebirge die ersten Weihnachtskugeln geblasen – der Legende nach von einem Glasbläser in Lauscha,

der sich Walnüsse und Äpfel als Schmuck für den Weihnachtsbaum nicht leisten konnte.

Im Weihnachtsschmuck spiegelt sich das Zeitgeschehen Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem aufziehenden Kalten Krieg fanden sich diese Handwerksbetriebe auf einmal hinter dem Eisernen Vorhang. Die Produktion brach ein. Doch die Kommunisten in der DDR merkten bald einmal, dass sich mit dem Verkauf von Weihnachtsschmuck im Westen dringend benötigte Devisen verdienen liessen. So gingen die schönsten Stücke des volkseigenen Betriebs VEB Thüringer Glasschmuck-Verlags in den Westen. Fredi Dünnenber-

ger ist froh, auch einige Exemplare aus dieser Zeitepoche in seinem Besitz zu haben. Denn: «Weihnachtskugeln sind mehr als Dekoration, sie sind Zeugen der Zeitgeschichte.» Genau so wie ein Boykottaufruf nach dem Mauerbau 1961: «Chrutschew als Weihnachtsmann – keine Ostblockwaren unter unseren Weihnachtsbäumen!»

Die Weihnachtskugeln aus Baar schaffen den Lokalbezug Als Fredi Dünnenberger vor Jahren an einem Schaufenster mit alten Weihnachtskugeln vorbeiging, «hat es mir den Ärmel hineingenommen». So umschreibt der Baarer den Anfang seines Hobbys, das heute zu seiner grossen Leidenschaft geworden ist. Seine Sammlung

umfasst mehrere tausend Weihnachtskugeln und auch Krippen. «Diese haben einen volkskundlichen Wert», betont Fredi Dünnenberger. Er stelle deshalb Teile seiner Sammlung gerne Museen für Sonderausstellungen zur Verfügung. Und die Verantwortlichen im Museum Burg in Zug sind froh um die Leihgabe aus Baar. «Uns ist es bei unseren Ausstellungen immer ein grosses Anliegen, auch den Lokalbezug, den Bezug zum Kanton Zug darzustellen», sagt Miriam Wismer-de Sepibus, Kommunikationsverantwortliche des Museums. Dazu gehören neben der grossen Bloodhound-Lenkwaffe aus Menzingen auch der zierliche Weihnachtsschmuck aus der

Sammlung des Baarers Fredi Dünnenberger. Die nächsten Projekte sind schon in Sicht – so etwa eine Ausstellung im Spielzeug Welten Museum in Basel. Dort werden unter dem Titel «Patriotische Weihnachten» im Herbst 2020 wieder ganz besondere Weihnachtskugeln aus der Baarer Sammlung zu sehen sein. Fredi Dünnenberger will seine Leidenschaft für Weihnachtsschmuck mit den Leuten teilen: «Volkskunst gehört unters Volk.» Franz Lustenberger Die Ausstellung «Ernstfall! – Die Schweiz im Kalten Krieg» im Museum Burg Zug ist noch bis 26. Januar 2020 geöffnet. Infos zu den Öffnungszeiten unter www.burgzug.ch

1961 wurde zum Boykott aufgerufen. Herr und Frau Schweizer sollten keine Weihnachtskugeln aus dem Ostblock Bild: Franz Lustenberger kaufen.


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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. August 2019 · Nr. 30

Neckertal

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Wo Baumwipfel zum Greifen nah sind Auf dem Baumwipfelpfad lässt sich der Wald aus einer anderen Perspektive betrachten. Auf der Anlage, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet ist, lässt sich lange verweilen.

«Wir haben ganz bewusst alles analog gestaltet.» Ricco Dotasch, stv. Geschäftsleiter des Baumwipfelpfades So erzählt er auf seiner Führung durch den Baumwipfelpfad auch Dinge, die nicht auf den Infotafeln stehen. So muss Lieberherr schmunzeln, wenn er neben dem Baumstumpf steht, in dem sich einst ein Specht seine Höhle hämmerte.Der Stumpf ist heute verwaist und auf dem Weg ausgestellt. «Wir haben Toneier zur Veranschaulichung hineinlegt, aber die hat der Baummarder geholt. So mussten wir das Loch im Stumpf wieder verschliessen.» Auch weiss

Zypern – mehr als ein Badeort

M

und Blätterdach erlebt hat, kann zurück auf den Waldboden steigen. Unter dem Pfad erstreckt sich der Walderlebnisweg. Dort befinden sich auch Balancier-Elemente, ein Dendrophon, eine Riesenkugelbahn und ein Seilbähnli. Wer genug von Spiel und Spass hat, kann sich auch auf den zahlreichen Bänken ausruhen. Im kleinen Bistro gibt es Produkte aus dem Neckertal zu kaufen. An den Grillstellen kann auch die selbst mitgebrachte Wurst gebrätelt werden.

it rund 300 Sonnentagen pro Jahr gilt die Insel Zypern, umspült vom tiefblauen, kristallklaren Wasser, als ein echtes Paradies für Badefreunde. Wunderschöne feinsandige Strände, felsige einsame Buchten und das hervorragende Klima sind die gegebenen Voraussetzungen, die begeistern. Doch bietet das drittgrösste Eiland im Mittelmeer seinen Besuchern eine riesige Vielzahl von weiteren attraktiven Aktivitäten. Es ist zu sehenswert, als dass man den ganzen Aufenthalt nur am Strand verbringen sollte. In den aufstrebenden Städten wie Limassol, bei den Bauern in den verträumten Dörfern im Troodosgebirge oder in den verschiedenen Klöstern begegnen Sie immer wieder der vielgepriesenen Gastfreundschaft. Entdecken Sie herrliche Landschaften beim Wandern und eine Kultur, die weit zurückreicht. Die Insel war schon 5800 v. Chr. besiedelt und ist eine wahre archäologische Schatztruhe – im Schnittpunkt der Handelswege zwischen Europa, Afrika und dem Orient. Verlängern Sie den Sommer bis weit in den Herbst hinein. Wir unterstützen Sie gerne mit persönlichen Erfahrungen.

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Der 500 Meter lange Baumwipfelpfad steht teilweise 50 Meter über dem Boden. Auf dem barrierefreien Weg stehen zahlreiche Infostationen. Unter dem Pfad schlängelt sich ein weiterer Weg durch den Wald. Bilder: Alina Rütti

er um die Beute der Steinadler, die im Gebiet wieder angesiedelt wurden. «Eigentlich fressen sie Murmeltiere. Weil es in der Region jedoch keine gibt, haben sie sich schon Katzen geholt», erzählt Lieberherr.

Die Beobachtung des Waldes steht im Zentrum Die eigentliche Attraktion des Erlebnisweges ist jedoch der Wald mit seiner Tier- und Pflanzenwelt selbst. Dieser kann aus einer ganz anderen Perspektive erlebt werden. Der 500 Meter lange Weg steht auf 124 massiven Rundholzstützen, die von 14 000 Holzteilen zusammengehalten werden. Der Weg erhebt sich von 15 bis zu

50 Meter über dem Boden. So steht der Besucher mal unter den Kronen der Tannen oder über dem Blätterdach. Die einzelnenTeile wurden in den Zimmereien in der Region gefertigt – natürlich aus hiesigem Holz. Erst im Mai 2018 wurde der Baumwipfelpfad eröffnet – und von Besuchern überrannt. «Wir rechneten mit 30000 Besuchern im ersten Jahr, gekommen sind 100000», freut sich Ricco Donatsch, (Bild) stellvertretender Geschäftsführer des Baumwipfelpfades. Die Besucherzahl werde sich wohl dazwischen einpendeln. Der Weg ist durchgehend barrierefrei und kann also auch mit Kinderwagen, Rollstuhl

oder Rollator begangen werden. Auf dem Weg sind knapp 40 interaktive Erlebnisstationen zu finden. Was auf dem Pfad hingegen fehlt, sind QRCodes, Audioguides, Touchscreens oder eine App. «Wir haben ganz bewusst darauf verzichtet und haben alles analog gestaltet, weil die Entschleunigung und die Beobachtung viel wichtiger sind», erklärt Donatsch. Er hofft, dass die Besucher mehrmals wiederkommen, um den Wandel des Waldes in den Jahreszeiten zu erleben. «Ich persönlich freue mich sehr, meinen Arbeitsplatz im Herbst mit allen seinen Farben zu sehen», schwärmt der Touristiker. Wer den Wald unter dem Nadel-

Über die Region

Mehr Infos zu Eintrittspreisen, zur Anfahrt und zu den Parkmöglichkeiten unter www.baumwipfelpfad.ch

Wanderungen Auf zahlreichen Wander­ wegen lässt sich das wun­ derschöne Tal erkunden. Der Burgenweg von Oberhelfen­ schwil nach Brunnadern führt zu drei Burgruinen, eine war der Stammsitz des Grafen von Toggenburg. Weiter bestehen sieben Kul­ turwege, die als Rundwege angelegt sind. Mehr als hun­ dert Infotafeln geben Hin­ weise auf Kulturobjekte und die Geschichte des Necker­ tals. Ebenso führt ein Teil des Jakobswegs (von Schö­ nengrund nach St. Peters­ zell) durch die Region. Auf den zwei Kneippwegen in Oberhelfenschwil und in Hemberg folgt man auf sie­ ben Stationen teils barfuss den Methoden von Pfarrer Sebastian Kneipp. Die Wanderkarte ist bei Neckertal Tourismus erhält­ lich. Die Karten können auch auf der Website gedown­ loadet werden. Auf Anfrage können geführte Wanderun­ gen mit Einheimischen im Sommer wie auch im Winter als Schneeschuhtouren ge­ bucht werden. ar

Der Fluss, der dem Tal seinen Namen gab Das Neckertal im Toggenburg liegt im Kanton St. Gallen und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 100 Quadratkilo­ metern. Mitten durch das Tal schlängelt sich der wildromanti­ sche Necker. Er fliesst an zahl­ reichen natürlichen, kulturellen und historischen Schätzen vor­ bei. Der Fluss, der dem Tal sei­ nen Namen gibt, durchfliesst es auf einer Länge von 31 Kilo­ metern und mündet bei Lütis­ burg in die Thur. Am Ursprung des Neckers beim Ofenloch, im hinteren Neckertal, wartet der «Grand Canyon der Ostschweiz» mit imposanten Nagelfluhfor­ mationen und unberührten Naturräumen auf. Besondere Attraktionen bilden die Schot­ terfläche des Auengebiets Amp­ ferenboden und die Nagelfluh­ höhle Ofenloch. Im Sommer bietet der Fluss eine willkommene Abkühlung. An vielen Orten hat das Wasser tiefe Becken in den Stein ge­ waschen. Teilweise müssen die Stellen auf gut Glück gesucht werden. Badestellen sind auch auf der Wanderkarte von Ne­ ckertal Tourismus zu finden. ar

Mein Reisetipp

Marcel Hausheer, Leiter Knecht Reisen, Zug

Alina Rütti

«Ein Riese sammelte einst Häuser im Rheintal zusammen und packte sie in einen Sack.Als er mit diesem über den Säntis stieg, riss das Gestein ein Loch in den Sack. Die Häuser purzelten heraus und verstreuten sich auf seinem weiteren Weg. So entstand das Toggenburg», erzählt Jürg Lieberherr (Bild) die Sage und zeigt auf die vielen kleinen Weiler, die vor ihm eingebettet in der Landschaft liegen. Es ist nur eine Anekdote unter vielen, die der Guide des Baumwipfelpfades Neckertal in Mogelsberg zu erzählen weiss. Er kennt die Region mit seiner Fauna und Flora wie seine Westentasche.

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Baden im natürlichen Whirlpool: Der Necker hat an vielen Orten tiefe Becken ins Gestein gewaschen.

Bild: Alina Rütti

www.neckertal-tourismus.ch

Velowege Touren für E-Biker und Mountainbiker Das Neckertal kann auch auf dem Zweirad erkundet wer­ den. Der E­Bike­Weg startet in Brunnadern und führt via Auboden nach St. Peterszell auf den Chäseren auf 946 Metern über Meer. Dort kann auch der Akku des E­Bikes aufgeladen werden. Und im Restaurant können auch die Reserven der Velofahrer wieder gespeist werden. Weiter geht es dann via Di­ cken über Hoffeld nach Mogelsberg und zurück nach Brunnadern. E­Bikes können vor Ort auch gemietet wer­ den. Die Tour dauert rund 3 Stunden. Die Strecke zieht sich über 34 Kilometer. Die Mountainbike­Tour star­ tet in Mogelsberg bis nach Necker. Nach St. Peterszell beginnt der Aufstieg zur Chäseren. Über die Land­ scheidi zum Bergli geht’s weiter bis zur Abfahrt bis Hoffeld. Nach dem letzten Aufstieg bei Ebersol geht’s zurück nach Mogelsberg. Die Tour dauert 3,5 Stunden und ist 26,5 Kilometer lang. ar


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Amag-News

SPEZIAL

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. August 2019 · Nr. 30

Amag Zug

Geglückter Start ins Berufsleben bei der Amag in Cham Am Freitag, 2. August, erlebten zehn junge Leute bei der Amag in Cham den Start in ihr Berufsleben. Sie absolvieren dort in den nächsten Jahren die Lehre in den Automobil-Berufen ihrer Wahl. Der Start ins Berufsleben begann Anfang August für die angehenden Berufsleute bei der Amag in Cham mit einem informativen Einführungstag. Je nach Beruf werden sie in den nächsten zwei bis vier Jahren dort ausgebildet. Wie im Vorjahr werden sich die neu eingetretenen Lernenden mit ihren Kollegen und Kolleginnen aus allen Schweizer Amag-Betrieben zu einem zentra-len Einführungskurs in der Um-

Amag-News Die Amag-News werden in Zusammenarbeit mit der Amag Zug in Cham produziert. Die Amag-News erscheinen in unregelmässigen Abständen. Immer dann, wenn es interessante Neuigkeiten rund um die Amag Zug gibt. red

Berufliche Zukunft im Automobilgewerbe: Diese jungen Leute starten ihre Berufsausbildung bei der Amag Zug in Cham. Von links: Nikolic Milos, Carrosserielackierer; Forte Alessandro, Detailhandelsfachmann; Shatri Jahja, Automobil-Assistent; Albisser Janic, Automobil-Fachmann; Bulica Vanessa, Detailhandelsfachfrau; Reiner Henri, Automobil-Mechatroniker; Juhl Felix, Automobil-Fachmann; Streuber Celine, Kauffrau; Alves Vieira Murilo, Carrosseriespengler; Fuchs Nick, Automobil-Fachmann. Bild: pd weltarena in Spreitenbach zusammenfinden.

31 Lernende bei der Amag in Cham Mit dieser eindrücklichen Zahl der Lehrplätze zählt die Amag Zug zu einem der bedeutendsten Lehrbetriebe im Kanton Zug. Dies zeigt

aber auch den Stellenwert auf, den die Amag der beruflichen Nachwuchsförderung beimisst. In Cham wird ein breites Spektrum an Berufsausbildungen rund ums Automobil angeboten, einschliesslich kaufmännischer Berufe und Mediamatiker. Zurzeit absolvieren im Cha-

mer Betrieb 31 junge Leute ihre Ausbildung in folgenden Berufen: Carrosserielackierer, Carrosseriespengler (4 Jahre Lehrzeit), Detailhandelsassistent (2 Jahre), Detailhandelsfachmann, Kauffrau/-mann (3 Jahre), Media matiker (4 Jahre), AutomobilAssistent (2 Jahre), Auto-

mobil-Fachmann (3 Jahre) sowie Automobil-Mechatroniker (4 Jahre Lehrzeit). Wir wünschen allen neueingetretenen Lernenden einen guten Start ins Berufsleben und spannende Ausbildungsjahre! Die Ausbildungszeit abgeschlossen haben dieses Jahr

14 junge Berufsleute bei der Amag in Cham. Zehn davon werden weiterhin im Chamer Betrieb bleiben. Ihnen und auch denjenigen, welche künftig in einem anderen Unternehmen arbeiten werden, wünschen wir alles Gute und viel Freude im neuen Job. Markus Meienberg

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gal ob Ferien oder ein verlängertes Wochenende – beides weckt die Vorfreude. Aber wie wird es meinen Pflanzen gehen, reicht es, wenn ich vor- und nachher Wasser gebe? Schliesslich möchte ich mich auch nach den Ferien noch daran erfreuen. Den Nachbarn fragen? Auf Freunde zurückgreifen? Es gibt eine einfache Lösung.

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Roland Rentsch ist Geschäftsführer von fit4school Rotkreuz und hilft Kindern mit seinem Angebot, wieder Spass am Lernen und an der Schule zu haben. Bild: pd

fit4school Rotkreuz

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ie 11-jährige Lea kämpft mit dem Problem, das viele Schülerinnen und Schüler kennen: Im Unterricht läuft alles gut, sobald aber die Prüfung beginnt, scheint alles Wissen wie verschwunden. In der Schule fehlt oft die Zeit, Leas Problem auf den Grund zu gehen. Hier kommt fit4school ins Spiel – neu auch in Rotkreuz. «Unser Ziel ist, die Schulen zu entlasten und den Schülerinnen und Schülern zu einem erfolgreichen und stressfreien Schulalltag zu verhelfen», sagt Geschäftsführer Roland Rentsch. Das Angebot reicht vom Ferienkurs bis zum Einzelcoaching in allen Fächern. Die qualifizierten Tutoren helfen neben

dem Bewältigen des Schulstoffs bei der Motivation, der Lerntechnik und zeigen, wie man Prüfungsangst überwindet. «Das ist nachhaltige Nachhilfe», sagt Rentsch. Lea lässt sich darauf ein: Eine Woche lang erhält sie täglich ein zweistündiges Coaching. «Ich weiss nicht, wie Sie das gemacht haben», lobt Leas Mutter und sagt weiter, «aber Lea hat neben dem Spass am Lernen auch ihre Freude an Dingen neben der Schule wiederentdeckt.» pd fit4school Rotkreuz, Suurstoffi 10b in Rotkreuz, Roland Rentsch, 041 530 24 90, rotkreuz@fit4school.ch www.fit4school.ch

Oben ist die Küche vor dem Umbau zu sehen und unten die Küche nach dem Umbau. Bild: pd

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ut beraten ist, wer sich am Info-Abend von Kilian Küchen über einen bevorstehenden Küchenumbau informiert. Sehr oft sind an einem Küchenumbau interessierte Eigenheimbesitzer verunsichert und haben viele offene Fragen zur Planung, zum Ablauf und zu den Kosten. Es bestehen oft auch Bedenken, wie die Wohnung vor Schmutz und Staub geschützt werden kann oder dass der Umbau termingerecht fertig wird. Das auf Küchenumbau spezialisierte Team von Kilian Küchen in Cham weiss Rat und bietet entsprechende Lösungen an. Zum Beispiel übernimmt Kilian Küchen die Bauführung inklusive Koordination der Handwerker und sorgt für eine staubfreie Wohnung. Auf

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Wunsch kann der Kunde während des Umbaus in die Ferien fahren und die fixfertige Küche nach seiner Rückkehr übernehmen. Damit wirklich keine Fragen zum Küchenumbau unbeantwortet bleiben, lädt Kilian Küchen am 28. August zum kostenlosen und unverbindlichen Info-Abend ein. Während zweieinhalb Stunden erhalten die Teilnehmer alle Informationen für einen erfolgreichen Küchenumbau. Die grosse Auswahl an Ausstellungsküchen bietet den Teilnehmern Gelegenheit, die Hinweise und Details 1:1 zu sehen und zu erfahren. pd Anmeldung auf www.kiliankuechen.ch, unter Telefon 041 747 40 50 oder an info@kiliankuechen.ch


REGION

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. August 2019 · Nr. 30

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Polizei

Zwei Zweirad-Unfälle In Unterägeri stürzte ein 54-Jähriger mit seinem Velo und in Baar ein 38-Jähriger mit einem E-Scooter. Er war betrunken unterwegs. Auf dem Höhenweg in Un­ terägeri ist ein Fahrradlenker am vergangenen Sonntagnach­ mittag um zirka 15.30 Uhr ge­ stürzt. Der 54­jährige Mann verlor aufgrund eines medizi­ nischen Problems die Kon­ trolle über sein Zweirad und

stürzte. Er wurde mit einem Rettungshelikopter in ein aus­ serkantonales Spital überführt. Bereits am frühen Sonntag­ morgen hatte die Zuger Polizei wegen eines E­Scooter­Unfalls ausrücken müssen. Kurz nach 5 Uhr verlor ein 38­jähriger Mann auf der Talacherstrasse in Baar die Kontrolle über seinen E­Scooter, stürzte und zog sich erhebliche Verletzun­ gen zu. Der Mann wurde vom Rettungsdienst Zug betreut und ins Spital eingeliefert. Tests ergaben, dass er alkoho­ lisiert war. ar

Die Nigglis vor dem Kloster Kappel, wo sie am 25. August auftreten werden (von links): Madeleine Niggli, Julia Medugno und Mirjam Niggli.

Bild: Martin Mühlebach

Kultur

«Freude an der Musik wurde uns in die Wiege gelegt» Die Baarer Geigenvirtuosin Madeleine Niggli und ihre Kinder haben Musik und Tanz im Blut. Ihre gemeinsamen Auftritte verzaubern das Publikum. Martin Mühlebach

Bild: Rolf Schweiger

Berechnungen

Neben dieser Zeichnung sind zahlreiche Rechnungen zu sehen. Diese stehen auf der Rückseite eines Briefes, der von Rolf Schweiger unterzeichnet ist. dom In dieser Serie publizieren wir Zeichnungen, die Rolf Schweiger während 35 Jahren als Politiker und Verwaltungsrat geschaffen hat.

Die aus drei Generationen bestehende Geigendynastie Niggli begeistert das Publikum im In­ und Ausland mit fantas­ tischen Darbietungen. Julia Medugno sagt: «Die Freude an der Musik, am Gesang und am Tanz wurde uns in die Wiege gelegt.» Diese Freude wird offensichtlich, wenn sie mit ihren grossartigen Bühnenauf­ tritten Jung und Alt zu begeis­ tern vermögen.

Szenische Konzert-Collage im Kloster Kappel am Albis Bald bietet sich auch der Bevölkerung von Zug und Umgebung Gelegenheit, in den

Genuss von hochstehenden Produktionen der Niggli­ Dynastie zu kommen. Das Ensemble ultraSchall wird am 25. August unter der Leitung und der Choreografie von Julia Medugno in der Klosterkirche Kappel am Albis unter dem Titel «Meine Güte?...!» – eine getanzte Konzert­Collage zum Besten geben. Medugno verrät: «Unser vielschichtiges Musik­ theater geht über den Schall hinaus. Mit innovativen szeni­ schen Aufführungspraxen werden Dinge visualisiert, die dem menschlichen Auge nor­ malerweise verborgen blei­ ben.»

Seit 30 Jahren auf den Bühnen der Welt zu Hause Die szenische Konzert­Col­ lage, die zum Nachdenken an­ regt, handelt von der Gier nach Geld und Gehabe. Es geht um eine geheimnisvolle Erfüllung, die ausserhalb von Erfolg, Leistung oder Konsum zu fin­

den ist. Die Musiker und Tän­ zer des Ensembles ultraSchall überzeugen mit ausgewählten Arien aus Kantaten von Johann Sebastian Bach und musika­ lisch umgesetzten Psalmtexten

«Unsere Show erzählt in sechs Akten die Geschichte unserer Dynastie.» Mirjam Niggli, Stargeigerin

und humoresken Elementen – sie stellen die Absurdität unse­ rer schnelllebigen Gesellschaft in Frage, indem sie die Genüg­ samkeit ansprechen. Am 29. August wird die Künstlerdynastie Niggli zudem in der Rathus­Schüür mit der

erfolgreichen Formation Puszta Company auch Aus­ schnitte aus dem Programm darbieten, mit dem sie seit fünf Jahren durch die Schweiz tourt. Die Stargeigerin Mirjam Niggli, die seit 30 Jahren auf der Bühne steht und das Publikum mit virtuoser Zigeunermusik zu verzaubern vermag, erklärt: «Unsere Show erzählt in sechs Akten die Geschichte unserer Dynastie von Sissis Zeiten bis zur futuristischen Moderne – die spannende Zeitreise vom ungarisch­österreichischen Reich über die Vertreibung der Roma und deren Integration in der Schweiz.» Die Verände­ rung der Welt und deren Werte zwischen 1960 und 1980 hätten zur Gründung der Puszta Com­ pagnie mit ihren internationa­ len Tourneen geführt. Sonntag, 25. August, 17.15 Uhr, Kloster Kappel am Albis. Donnerstag, 29. August, 20.15 Uhr, Rathus-Schüür.

Kanton

Waldgrenzen und eine neue Kiesgrube kommen in den Richtplan Der Kanton Zug passt wieder den Richtplan in verschiedenen Kapiteln an. Die Unterlagen liegen bis zum 8. Oktober öffentlich auf. Von den Anpassungen be­ troffen sind die Hauptkapitel Landschaft sowie Ver­ und Entsorgung. Es handelt sich dabei um Ergänzungen oder Änderungen bestehender Ka­ pitel. Konkret geht es um die Einführung statischer Wald­ grenzen, um die Umsetzung des Gewässerraums sowie um die Festsetzung des Abbau­ gebiets Hatwil/Hubletzen in Cham. Nach der öffentlichen Mitwirkung überarbeitet die

Baudirektion die Vorlage zu­ handen des Regierungsrats, der die Richtplananpassung schliesslich dem Kantonsrat zum Beschluss unterbreitet.

Gewässerraum: Bundesrecht muss umgesetzt werden Wälder sind dynamische Ökosysteme. Wenn Boden nicht bewirtschaftet wird, kann dort Wald entstehen. «Spätes­ tens wenn eine solche Besto­ ckung das Alter von 20 Jahren erreicht, wird sie zu Wald im Sinne der Waldgesetzgebung», sagt Baudirektor Florian Weber in einer Medienmitteilung. Die Waldgrenze könne sich also verschieben, man spreche von der dynamischen Waldgrenze. Diese Bestimmung stammt aus einer Zeit, als die Wälder ten­

denziell zurückgedrängt wur­ den. Heute ist jedoch eher das Gegenteil der Fall, sodass es seit 2012 möglich ist, die Wald­ grenzen zu fixieren und eine unerwünschte Ausdehnung des Waldes zu verhindern. Gegenüber Bauzonen sind die Waldgrenzen schon heute sta­ tisch. «Im Kanton Zug sind dynamische Waldgrenzen heu­ te nicht mehr sinnvoll. Sie ver­ ursachen jedoch Abgrenzungs­ probleme und einen grossen Aufwand in der Geodaten­ Nachführung, weshalb im gan­ zen Kanton statische Wald­ grenzen Sinn machen», erklärt der Baudirektor. Bei der Ausscheidung des Gewässerraums geht es um den Vollzug von Bundesrecht. Im Jahr 2011 hat der Bundesrat

die Gewässerschutzverord­ nung teilrevidiert. Dabei hat er den Gewässerraum für Fliess­ und stehende Gewässer defi­ niert. Der Gewässerraum um­ fasst die direkt an die Gewässer angrenzende Landfläche und wird bundesweit einheitlich geregelt. «Innerhalb des Ge­ wässerraums gilt ein Bauver­ bot für Bauten und Anlagen, ausserdem darf diese Land­ fläche nur noch extensiv ge­ nutzt werden. Der Gewässer­ raum verhindert also, dass die Gewässer stärker zugebaut werden», so der FDP­Regie­ rungsrat. Er schütze ausser­ dem die Uferbereiche. Der Gewässerraum muss grund­ eigentümerverbindlich auf Stufe Nutzungsplanung fest­ gelegt werden. Der Richtplan­

eintrag zum Gewässerraum regelt die Umsetzung des Bun­ desrechts im Kanton Zug.

Der Richtplan-Entwurf kann auch online eingesehen werden Im Kanton Zug sind aktuell zwei Kiesabbaugebiete aktiv. Deren Reserven neigen sich dem Ende entgegen. Im Kies­ konzept von 2008 untersuchte die Baudirektion die Notwen­ digkeit eines neuen Abbau­ gebiets eingehend und prüfte verschiedene Standorte. Diese Arbeiten führten 2009 zum Eintrag des Gebiets Hatwil/ Hubletzen als Zwischen­ ergebnis im Richtplan. Eine breit abgestützte Begleit­ gruppe hat sich seit 2017 vertieft mit dem Perimeter auseinandergesetzt. Der vor­

liegende Bericht erfüllt den Auftrag des Kantonsrats, die definitive Abgrenzung vorzu­ nehmen. Das Gebiet Hatwil/ Hubletzen soll mit einem gegenüber heute veränderten Perimeter festgesetzt werden. Den raumplanerischen Be­ richt mit den neuen, dem Kan­ tonsrat zu unterbreitenden Beschlüssen des Richtplans (im Entwurf) findet die Bevöl­ kerung unter www.zg.ch/ richtplan. Auf der angegebe­ nen Website steht ein Formu­ lar zur Mitwirkung zur Ver­ fügung. Zusätzlich können Interessierte die Unterlagen während der Bürozeiten beim Amt für Raum und Verkehr, Aabachstrasse 5 in Zug, 3. Stock, sowie bei allen Einwoh­ nergemeinden einsehen. ar


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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. August 2019 · Nr. 30

DAS LÄUFT IN DER REGION

EVENTS

Hagendorn

Sommerfest im Ziegelei-Museum

Veranstaltungskalender

FEST 25. MEISTERSWILERFEST

Die Vernissage der Sonderausstellung des Künstlers René Büchi, verbunden mit dem Sommerfest des Vereins Ziegelei-Museum, findet am Samstag, 17. August, von 14 bis 17 Uhr in Hagendorn statt. Um 14 Uhr führt Urs Bugmann im Sonderausstellungsraum in das künstlerische Schaffen von René Büchi ein. Ab 14 Uhr bis 17 Uhr sind die Besucherinnen und Besucher durch den Verein ZiegeleiMuseum eingeladen, handwerkliche und wissensvermittelnde Angebote zu nutzen. Aus Lehm können Schabmadonnen hergestellt werden, ein Kurzfilm informiert über ein Forschungsprojekt des Ziegelei-Museums mit der Universität Innsbruck zu Schiessversuchen mit Lehmkugeln. fh

Am Mittwoch, 14. August, in Meisterswil zwischen Hünenberg und Rotkreuz. Ab 20 Uhr, mit grossem Festzelt, «CheliBuidä», Spanferkel, Vinothek und Bars und musikalischer Unterhaltung. Freier Eintritt bis 21 Uhr. Eintritt ab 18 Jahren. Mit Shuttelbus ab Festgelände ab 24 Uhr nach Rotkreuz, Cham, Hünenberg. Mehr Infos: www.meisterswilerfest.ch

OFFENES SINGEN TAIZÉLIEDER

Am Freitag, 16. August, 19.30 Uhr, Klosterkirche Kappel am Albis. Taizélieder: Offenes Singen «Singt dem Herrn ein neues Lied …» Alle, die gerne singen oder schon immer mal (wieder) singen wollten, sind herzlich willkommen. Keine Anmeldung nötig. Eintritt frei/Kollekte. Mehr Infos unter www.klosterkappel.ch

FEST RISCH4YOU UND SOMMERFEST

Am Samstag, 17. August, 14 bis 18 Uhr auf dem Dorfplatz Rotkreuz. Mit Festwirtschaft und Konzerten von Caro Graf und die Superhaasen, Trio Funtastic und S’Cool Band. Zudem gibt es Ponyreiten, Hüpfburg, Karussell, Mini Jeeps, Ballonkünstler / Zauberer, Kinderschminken und Harassenklettern. Ab 18 Uhr laden die Ortsvereine zum gemütlichen Beisammensein ein. Von 19 bis 22 Uhr Kinderkino im Foyer, 20 bis 23.45 Uhr The Matt’s Live Band auf der Eventbühne.

REITSPORT DRESSUR, SPRINGEN UND CROSS

Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. August, von 8.30 Uhr bis 17 Uhr Reitanlage Zimbel in Baar. Military / Concours Complet- Turnier: Aussergewöhnlicher Reitsport mit Dressur, Springen, Cross und grosse Festwirtschaft. Ein spannendes Reitsport-Erlebnis für die ganze Familie.

VERNISSAGE AQUARELLE VON CHRISTIAN KELLER

Am Sonntag, 25. August, 15.30 Uhr Vernissage der Ausstellung: Aquarelle von Christian Keller. Musikalische Umrahmung: Therese Hauser, Cello im Kloster Kappel. Die Ausstellung ist täglich zugänglich von 8 bis 22 Uhr; die Bilder sind ausgestellt bis am 21. Oktober.

MUSIK UND WORT SZENISCHES KONZERT

Am Sonntag, 25. August, 17.15 Uhr in der Klosterkirche des Klosters Kappel. Musik und Wort: Szenisches Konzert – Meine Güte! – mit dem Ensemble Ultraschall. In diesem getanzten Konzert wird dem alten Wort der «Genügsamkeit» nachgespürt. Lesungen: Pfarrerin Regula Eschle Wyler. Eintritt frei/Kollekte. Mehr Infos unter www.klosterkappel.ch

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NOTFALL Diesem Team sieht man die Freude am Spielen an: Im Bild von links: Martin Vögeli, Yvonne Theiler, Erwin Füchslin, Emil Dahinden, Walter Henggeler und Pius Meier. Bild: pd

TOX INFO 145 Kostenlose medizinische Beratung bei Vergiftungsfällen.

Oberägeri

RETTUNGSDIENST 144

Sommerkonzert am See Mit Oberkrainer-Musik wird die Bevölkerung von Oberägeri am Sonntag, 18. August, unterhalten. Auch der Gemeindepräsident spielt mit.

offiziellen Sommerferien in Oberägeri statt. Mit dabei: Gemeindepräsident Pius Meier. «Es ist doch spannend, wenn der Gemeindepräsident selbst die Bevölkerung mit seiner Formation musikalisch unterhält», so Claudia Häusler.

«Das Ägerital kennt keine Sommerpause – im Gegenteil, die herrliche Lage am See verleitet uns, im Sommer lauschige Sonntagskonzerte zu organisieren», sagt Claudia Häusler, die in Oberägeri zuständig für Tourismus, Sport und Kultur ist. Ein solches Sommerkonzert findet am letzten Sonntag vor Ende der

Der Oberkrainer-Sound stammt aus Slowenien Der in den 1950er Jahren entstandene OberkrainerSound erfreut sich grosser Beliebtheit. Die Wiege dieser Musik ist in Slowenien und erlangte innert weniger Jahre Weltbekanntheit. Die Ägeriseekrainer spielen – mit originaler Instrumentalbesetzung

und klassischem Sologesang – diesen Musikstil mit grosser Leidenschaft. Ihr Repertoire umfasst viele Titel mit Klassikerstatus von Avsenik, Alpski und Lechner. Einzelne Titel stammen aus der Feder von örtlichen Musikern und Musikerinnen.

Es gibt auch die Möglichkeit zu tanzen Ob beim Apéro, Frühschoppen oder beim Abendkonzert, vielleicht auch mit der Möglichkeit zu tanzen, wissen die Ägeriseekrainer die Liebhaber der Krainermusik zu begeistern. Die Musikerinnen und Musiker dieser bunten Forma-

tion stammen aus verschiedenen musikalischen Richtungen, aus Klassik, Jazz, Blas- und Unterhaltungsmusik. Die Formation besteht aus Erwin Füchslin (Trompete, Flügelhorn), Walter Henggeler, (Klarinette), Pius Meier (Akkordeon, Gesang), Yvonne Theiler (Gesang), Emil Dahinden (Gitarre, Gesang), Martin Vögeli (Bariton, E-Bass). fh Ägeriseekrainer am Sonntag, 18. August, 11.30 bis 13.30 Uhr am Festplatz am See in Oberägeri. Schlechtwettervariante: Foyer Dreifachhalle Hofmatt. Info-Tel. 1600, Samstag ab 18 Uhr: Grillstand und Getränke. Eintritt frei. Im Anschluss: Träffpunkt-Musig bis 15 Uhr.

FEUERWEHR 118 POLIZEI 117 BERATUNG FÜR KINDER UND JUGENDLICHE 147

Kostenlose Unterstützung für junge Menschen, bei kleinen oder grossen Sorgen, Probleme oder Fragen. Ein Angebot der Pro Juventute.

DARGEBOTENE HAND 143 Kostenloses Schweizer Sorgentelefon. BERATUNG FÜR ELTERN 0848 35 45 55

Hilfe und Beratung für Eltern bei erzieherischen Belastungssituationen, Konflikten, Krisen oder Gewalt.

SUCHTBERATUNG KANTON ZUG 041 728 39 39 Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

ZUG APOTHEKE

Bahnhofplatz, Zug, 041 720 10 00 Montag bis Freitag: 7 bis 21 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 8 bis 20 Uhr

PREMIUM EVENTS

Der Berggottesdienst findet bei der Kapelle St. Jost statt.

Archivbild: Stefan Kaiser

Der Anlass wird vom Jodlerklub Edelweiss Walchwil organisiert.

Bild: pd

Bild: pd

Zug

Walchwil

Oberägeri

Im Parcours müssen diverse Aufgaben gemeistert werden.

Jodlermesse im St. Jost Bald wieder Bärgfäscht Den Traktor im Griff

A

uf St. Jost / Raten findet am Donnerstag, 15. August, um 11 Uhr das Pfarreifest der Pfarrei Peter und Paul, Oberägeri, statt. Der Berggottesdienst wird umrahmt vom Jodlerklub Ägerital und der Zuger AlphornbläserVereinigung und dem Alpsegen. Im Anschluss gibt es

eine Festwirtschaft mit musikalischer Unterhaltung. Der Anlass findet bei schlechtem Wetter in der Pfarrkirche in Oberägeri um 10.30 Uhr statt. Anschliessend Apéro im Pfarreizentrum. Auskunft über die Durchführung gibt es am 15. August ab 8 Uhr über die Telefonnummer 1600. pd

D

as 54. Walchwiler Bärgfäscht beginnt am Freitag, 16. August, um 19 Uhr beim Restaurant Pfaffenboden in Walchwil. Im Restaurant und im Festzelt gibt es musikalische Unterhaltung, und in der Chlotteriloch-Bar legen DJs auf. Am Samstag verbreiten Volksmusikkapellen, DJs

und eine aussergewöhnliche Countryband Feststimmung. Am Sonntagmorgen findet eine Jodlermesse statt, und am Nachmittag sind Kinder und Familien zum Verweilen und Entdecken eingeladen. Weitere Infos und Detailprogramm unter: www.jodlerklub-edelweiss.ch. pd

A

uf dem Areal des Strassenverkehrsamtes in Steinhauen findet am Sonntag, 18.August, von 8.30 bis 17 Uhr das Traktorengeschicklichkeitsfahren statt. Die Rangverkündigung folgt um 20 Uhr. Die ersten drei Platzierten qualifizieren sich für die Schweizer Meisterschaft des Traktoren-

geschicklichkeitsfahrens. Mitmachen können Personen ab 14 Jahren, die im Besitz eines gültigen Fahrausweises der Kategorie G sind. Im Parcours werden diverse Aufgaben mit Traktoren, Kleinbagger,Anhängern und weiteren Maschinen gestellt. Mit Festwirtschaft und Kinderattraktionen. pd

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LETZTE

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 14. August 2019 · Nr. 30

Sudoku leicht 

Sudoku mittel 











































































 

























5 Unterschiede









Füllen Sie die Felder so aus, dass in jeder horizontalen und vertikalen Reihe, aber auch in jedem der neun Quadrate, die Zahlen von 1 bis 9 stehen. Jede Zahl darf in jeder Reihe sowie in jedem Quadrat nur einmal vorkommen.

Schiffe suchen









































































Die Zahl am Ende jeder Zeile oder Spalte sagt Ihnen, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind, wobei kein Schiff ein anderes berührt - weder waagrecht noch senkrecht noch diagonal. Jedes Schiff ist von Wasser umgeben, soweit es nicht den Rand des Spielfeldes berührt. Suchen Sie: 4 x Ruderboot, 3 x Kutter, 2 x Yachten und 1 x Frachter.

Suchen Sie die 5 Unterschiede. Die Unterschiede können auch nur farblich sein.

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Teilnahmeschluss ist der nächste Dienstag, 24 Uhr.

Bahnhofplatz, 6300 Zug Tel. 041 720 10 00 Auflösung der letzten Woche

Auflösungen von dieser Seite 







 







































 





 



    









   

   

       

       

       







  















    





























       

       

       

       

       

















         















         

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