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PPA 6002 Luzern – Nr. 37, Jahrgang 18

Mittwoch, 2. Oktober 2013

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Wir jubilieren ... Sie profitieren!

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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug

Telefon 041 760 46 46 www.garage-andermatt.ch info@garage-andermatt.ch

Josef Müller Der 100-Jährige erinnert sich an Flugunfall in Unterägeri.

Das Kompetenzzentrum für Ihre Mobilität www.zug.amag.ch

Seite 9

Verkehr

Kommentar

Züge machen einen Höllenlärm wisses Mass überschreitet. Und dies kommt auch aufs Wetter an. Denn nicht immer ist der Lärm gleich hoch, den die Zugkompositionen verursachen.

Pfeifende, zischende und quietschende Züge sorgen für Ärger. Dies sowohl beim Bahnhof, aber auch anderswo.

Problem bei Hersteller und Betreiber nicht bekannt Doch nicht nur am Bahnhof in Zug nerven sich Leute über Züge, die übermässig laut sind. So pfeifen und zischen zum Beispiel Flirts der Stadtbahn an der Haltestelle im Fridbach.

Charly Keiser

Ein Zug der Stadtbahn fährt quietschend in den Bahnhof ein.

Foto Daniel Frischherz

Eine enge Kurve lässt Züge quietschen, die von Baar her kommend auf dem Gleis 4 in den Zuger Bahnhof einfahren. Viele Leute halten sich die Ohren zu, wenn der Lärm ein ge-

Charly Keiser, Redaktor

Dies allerdings nicht immer, was verschiedene Thesen aufwirft. Weder SBB noch Zughersteller Stadler Rail ist das Problem bekannt. SBB-Mediensprecherin Lea Meyer sagt aber: «Es kann sein, dass der eine oder andere Zug lauter ist. Der Lärm kann durch eine leicht verzogene Radachse oder durch das Getriebe ausgelöst werden. Diese Mängel werden aber jeweils bei den Zugsrevisionen beKommentar, Seite 3 hoben.»

Zug

«Neue Heimat» für Ausländer

Ägerital

Ein Einbaum zum Saisonabschluss

Zug

Ein Museum für die Kirschtorte Die Konditorei Treichler gilt als Erfinderhaus der Zuger Kirschtorte. Das Traditionsunternehmen hat nun ein kleines Museum für die beliebteste aller Zuger Süssspeisen Seite 16 eingerichtet. fh

D

er Kanton Zug wächst unaufhörlich. Und auch der Verkehr nimmt jährlich zu. Dies sowohl auf der Strasse wie auch auf den Schienen. Und die Mobilität hat ihre Schattenseiten. Bei den Fahrzeugen auf den Strassen sind es vornehmlich Staus, Luftbelastung und Lärm, die negativ zu Buche schlagen. Die Züge auf den Schienen verkehren zwar ohne zu stinken und auch meist pünktlich. Doch deren Lärm ist teilweise hoch. So verursachen Züge, die aus Richtung Baar und auf dem Gleis 4 im Zuger Bahnhof einfahren, sehr viel Krach. Und auch an Stadtbahnhaltestellen ist die Zu- und Wegfahrt der Flirts oftmals von lautem Zischen begleitet.

«Neue Heimat Zug» heisst ein Verein, der am Freitag gegründet wird. Initiant und Gründungspräsident ist Niko Trlin, der als schweizerischkroatischer Doppelbürger und SVP-Mitglied die konservativen Grundsätze der Schweiz hochhält. Im Interview mit unserer Zeitung erklärt er, warum der Ruf vieler Migranten zu Unrecht schlecht ist und warum Ausländer, die in die Schweiz kommen, härter angepackt werden sollten. fh Seite 7

Mindestens 40 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt fühlten sich viele Besucher der Abschlussveranstaltung der Veranstaltungsreihe Freilichtmuseen quer durchs Ägerital der Bürgergemeinde Unterägeri. Dabei wurde ein original Einbaum nachgebaut. Solche Boote wurden über die Jahrtausende in Europa genutzt. Bis vor 40 Jahren auch auf dem Seite 9 Ägerisee. fh

Gestörte Ruhe im Zuger Paradies

Doch wie so oft in Zug: Wir jammern auf sehr hohem Niveau. Fahren doch Güterzüge lediglich in Rotkreuz durch unseren Kanton, und die sind es, die wirklich Lärm verursachen.

Foto Charly Keiser

Fünf freuen sich mächtig auf den Final Gehofft, aber nicht so richtig an den Einzug in den Final um die charmanteste Zugerin 2013 geglaubt: Dies haben die Zugerinnen Isabelle Rogenmoser, Fabienne Rust, Sabrina Nussbaumer, Florentina Quni und Nikolina Sapina (von links). Dort angelangt, wollen jetzt aber alle den begehrten Titel, den unsere Zeitung alljährlich verleiht. kk Seite 13 Anzeige <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwMzc2NgcAR7kj4g8AAAA=</wm>

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Ihr Versicherungsbroker, 6314 Unterägeri www.ghpag.ch

Als unlängst die SBBStrecke an der RigiNordlehne wegen eines Felssturzes unterbrochen war, bekamen die Zuger zu hören, was anderswo Routine ist. Brausten doch damals in einer Nacht 65 Güterzüge am Zugersee-Ostufer entlang. Und diese vollführten einen Höllenlärm. Für einmal war die schon fast perfekte Ruhe in Zug gestört. Danke für die hoffentlich einmalige Lektion. redaktion@zugerpresse.ch

Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20, redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Publicitas Zug, 041 725 44 44; Abodienst «Zuger Presse»: Telefon 041 429 53 77


2 Stimme meines Glaubens

fOruM

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. Oktober 2013 · Nr. 37

Eine fröhliche Schar gemeinsam unterwegs

Pro Senectute

Othmar Kähli, em. Pfarrer in Zug

Thierry Li-Marchetti, Medienverantwortlicher Pro Senectute Zug

Gemeinsamkeit Museum/Garten

Armut ist unsichtbar

N

ichts, denn ein Mu­ seum schaut in die Vergangenheit, ein Garten in die Zukunft. Papst Johannes XXIII. sagte einmal: «Wir sind nicht auf der Erde, um ein Museum zu hüten, sondern um einen Garten zu pflegen.» Wenn ich mir mein Leben im Bild des Gartens vorstelle, dann werde ich dankbar für das, was andere für mich gesät haben. Dankbar für das, was mit der Zeit gewachsen und gereift ist. Ich hoffe, dass ich nicht ein Museum alter Gewohnheiten behüte und mehr auf die Vergangenheit starre. Wenn ich an das Lebensfeld der Kirche denke, dann wünsche ich sie mir als einen Ort blühenden Lebens. Um beim Bild des Gartens zu bleiben, wün­ sche ich mir, dass auch die Pflanzen gepflegt werden, die im Schatten stehen, die krank sind und sich nicht entfalten können. Ich stelle mir Verantwortliche in dieser Kirche vor, die nicht wie Museumswärter alte Formen bewachen und stän­ dig sagen «bitte nicht berühren», sondern die Gärtner sind, die sich am Wachstum, an der Vielfalt, an neuen Pflanzen freuen können und die nicht gleich alles bisher Unbekannte als Unkraut ausreissen.

Gratulation Am heutigen Mittwoch, 2. Oktober, feiert Marie Cereghetti Koch aus Holzhäusern ihren 81. Geburtstag. Am Samstag, 5. Oktober, wird Johann Hess aus Rotkreuz 82 Jahre alt. Und am Sonntag, 6. Oktober, feiern Johann Bachmann und Josef Nietlispach, beide aus Rotkreuz, ihren 81. respektive 89. Geburtstag. zp

Bis Ende Oktober führt Pro Senectute Kanton Zug ihre alljährliche Herbst­ sammlung durch und ruft dazu auf, armutsbetroffene Seniorinnen und Senioren zu unterstützen.

pd

Die Männerchöre Zug und Cham besuchten auf ihrem Ausflug das Appenzellerland. Dabei lernten sie das Talerschwin-

gen und den Naturjodel, das Zäuerli, kennen. Gegessen wurde im Drehrestaurant auf dem Hohen Kasten. hei

Unser Anliegen

Politischer Standpunkt

Trisomie 21 als Geburtsgebrechen

Schadet oder nützt Betreuung den Kids?

M

it einer breit unter­ stützten Motion ver­ langt der Solothurner SP­Ständerat Roberto Zanetti vom Bundesrat, Trisomie 21 (Down Syndrom) auf die Liste der Geburtsgebrechen zu neh­ men. Mit der Aufnahme auf die Liste hätten die Betroffenen Anspruch auf IV­ Zahlungen.

Alle Voraussetzungen erfüllt Das Down Syndrom besteht schon bei vollendeter Geburt, stellt eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Gesundheit dar und fordert viele Untersuchungen. Eine Arbeit anzunehmen ist für Be­ troffene nicht oder nur stark eingeschränkt möglich. Dabei sind alle Voraussetzungen der entsprechenden Verordnung erfüllt. Wenn Trisomie 21 auf die Liste der Geburtsgebrechen

Barbara Camenzind, Geschäftsleiterin Insieme Cerebral Zug kommt, würde auch der Selbst­ behalt wegfallen und die IV würde ebenfalls gewisse The­ rapiekosten übernehmen, wel­ che die Krankenkassen heute nicht decken. Dadurch würden nicht automatisch Ansprüche an die IV ausgelöst. Es wird nur die Beweislast für die Aus­ lösung von Leistungen der IV umgekehrt. Das Anliegen wird von der Insieme Cerebral Zug begrüsst, und auch im Stände­ rat stösst die Motion auf viel Zustimmung.

D

ie Familie ist der erste Ort der frühkindlichen Be­ treuung. Es muss ein zen­ trales Anliegen des Kantons und der Gemeinden sein, jun­ ge Familien in dieser Aufgabe zu unterstützen. Weitere Ange­ bote wie Spielgruppen, Eltern­ bildung, Mütter­Väter­Bera­ tung sind bedeutsame Dienstleistungen, um Familien in ihrer Erziehungsaufgabe zu begleiten. Förderliche Lebens­ bedingungen für die Kinder stützen sich auf die drei Pfeiler Bildung, Betreuung und Erzie­ hung. Bildung im Frühbereich findet im Alltag statt und er­ möglicht dem Kind mit allen Sinnen die Welt zu entdecken. Betreuung und Erziehung um­ fassen die Versorgung des Kindes durch Erwachsene mit Entwicklung des sozialen Um­ felds und Gestaltung einer an­ regenden Umwelt. Familiener­

Vroni Straub-Müller, Kantonsrätin CSP gänzende Betreuung soll die Familien ergänzen und nicht ersetzen. Die Schweiz gehört zu den Ländern mit dem unge­ rechtesten Schulsystem. Über den Schulerfolg entscheidet nicht in erster Linie Intelli­ genz, sondern die sozial­fami­ liäre Herkunft. Der langfristige Nutzen von ausserschulischer Betreuung auch im Sinne von Chancengleichheit hängt weit­ gehend von der Qualität und der Abstimmung der Betreu­ ung ab.

Armut ist unsichtbar – und doch weit verbreitet In der Schweiz wird etwa jeder Achte unter den älte­ ren Menschen von finanziel­ len Sorgen geplagt, bei den Alleinstehenden trifft es so­ gar jeden vierten. Im reichen Kanton Zug nimmt man die beunruhigende Zahl kaum wahr, weil sich die Betroffe­ nen schämen und sich stark zurückziehen. Trotz AHV und beruflicher Vorsorge ge­ raten ältere Menschen oft in eine Schuldenspirale und werden aus der Bahn ge­ worfen. Für solche Fälle ist die So­ zialberatungsstelle der Pro Senectute in Zug eine wich­ tige und diskrete Anlaufstel­ le. Man unterstützt Ratsu­ chende, hilft bei Abklärungen mit Sozialversicherungen und Krankenkassen, oder leistet konkrete finanzielle Unterstützung für die An­ schaffung von Alltagsgegen­ ständen wie eine Brille oder eine Matratze. Bei Bedarf wird auch Angehörigen ge­ holfen. Zahlreiche Dienstleistungen für die älteren Menschen Im vergangenen Jahr konnten fast 40 000 ältere Menschen von der Beratung und der schnellen Finanzie­ rungshilfe profitieren. Die Beratungshilfe der Pro Se­ nectute wird mit einem Dienstleistungsangebot er­ gänzt. Dank Sport­ und Bil­ dungskursen bleiben auch ältere Menschen sozial ein­ gebunden, und mit direkten Hilfestellungen zu Hause wird auch das selbstständige Wohnen gefördert.

IMPrESSuM

Umfrage

Zuger Presse – Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug, 18. Jahrgang

Was halten Sie vom rasanten rotkreuzer Wachstum?

ZUGER PRESSE Baarerstrasse 27· Postfach 4862 · 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20; redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch. HERAUSGEBERIN Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern. Erwin Bachmann. REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Foto: Daniel Frischherz (df) Mitarbeit: Hansruedi Hürlimann (hh), Stepanie Peyer (pey), Laura Sibold (ls), Benjamin Spycher (spy), Marcus Weiss (mwe) VERLAG ZUG Daniel Troxler, Telefon 041 429 53 82 Abo-Dienst: Telefon 041 429 53 77 INSERATEANNAHME Publicitas AG, Michael Kraft, Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 44, Fax 041 725 44 33, E-Mail: zug@publicitas. ch DRUCK Luzerner Druckzentrum/«Neue Luzerner Zeitung» Die «Zuger Presse» (inklusive «Zugerbieter») erscheint mittwochs in einer Auflage von 55 461 Exemplaren (Wemf-beglaubigt) und ist damit die auflagenstärkste Wochenzeitung im Kanton Zug. Alle publizierten Inserate und Berichte sind urheberrechtlich geschützt.

Gerold Haslimann, Rentner, Rotkreuz

Tanja Zgraggen, Schülerin, Rotkreuz

Erika Rust, Rentnerin, Rotkreuz

Wesley Silva Santos, Koch, Rotkreuz

Jacqueline Bozzi, Hausfrau, Rotkreuz

Es hat zu wenig Bars und Restaurants

Ich wohne in einer Stadt. Das ist doch cool.

Es ist schade, dass man sich nicht mehr kennt

Es sollte mehr Möglichkeiten für Jugendliche geben

Wenn schon, denn schon: Rotkreuz soll eine Stadt sein

Es ist gut für Rotkreuz, dass das Dorf wächst. Allerdings hat es kaum Bars und Restau­ rants. Glücklicherweise öffnet bald wieder eines. Ich hoffe, es kommen in naher Zukunft noch mehr dazu. Auf alle Fälle fühle ich mich auch wohl hier, wenn es mehr Leute und Ge­ bäude hat.

Dass Rotkreuz sich weiter­ entwickelt finde ich gut. Aller­ dings müssen sich die Bewoh­ ner auch darauf einlassen. Sie müssen akzeptieren, dass aus dem Dorf eine Stadt wurde und nicht dagegen protestie­ ren. Ich fände es cool, wenn ich sagen könnte, dass ich in einer Stadt wohne.

Ich lebe seit 40 Jahren hier. Am Anfang war es ein kleines Bauerndorf, wo jeder jeden kannte. Dies ist mit dem Wachstum verloren gegangen. Der Grund ist die Industrie, die ins Dorf kam. Die Arbeiter wollen natürlich in der Nähe wohnen. Dass man sich kennt, das fehlt mir.

Rotkreuz ist sehr gross ge­ worden. Ich finde das sehr gut. Allerdings ist nicht viel mehr los als früher. Es gibt nicht vie­ le Möglichkeiten, sich zu tref­ fen. Gerade jetzt, da es kalt wird, sollte es mehr Möglich­ keiten für junge Leute geben, wo sie hingehen können, wie beispielsweise Sportanlässe.

Ich finde es sehr schade, dass Rotkreuz nicht zu einer Stadt wird. Das Wachstum an sich, finde ich sehr positiv. Da­ durch hat es mehr Einkaufs­ möglichkeiten für Lebensmit­ tel gegeben. Aber ich wünschte mir, es gäbe ein gedecktes Schwimmbad und einen Schuhladen. hei


Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. Oktober 2013 · Nr. 37

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TheMa der WOche

Bahnlärm

Quietschende und zischende Züge nerven Baubeginn Arbeiten für neues Stellwerk gestartet Im Hinblick auf die Inbetriebsetzung des Gotthard- und Ceneri-Basistunnels verlangt der Bund, die Zugfolgezeit auf den Zulaufstrecken von vier auf drei Minuten zu verkürzen. Darum müssen auf den Abschnitten Rotkreuz–Immensee und Steinen–Schwyz zusätzliche Signale gebaut und bestehende verschoben werden. Zudem müssen die bestehenden Relais-Stellwerke in Rotkreuz und Immensee durch ein elektronisches Stellwerk ersetzt werden. An den beiden Standorten entsteht jeweils ein neues Technikgebäude. In Rotkreuz wird ausserdem die Weichenheizsteuerung ausgewechselt und das Ablaufstellwerk zurückgebaut. Ende September beginnen die Bauarbeiten. Diese dauern für die Stellwerke bis voraussichtlich März 2014, das Umstellen der Signale dauert bis Herbst 2015. Die Projektkosten betragen rund 24 Millionen Franken für den Streckenabschnitt Rotkreuz–Immensee und für Steinen–Schwyz 12,5 Millionen Franken. kk Der Lärm der einfahrenden Züge im Zuger Bahnhof macht vielen Leuten auf den Perrons sichtlich zu schaffen.

Die Bahn stinkt nicht, ist meist pünktlich und schnell. Doch was den Lärm anbelangt, ist sie oft nicht besser als der Verkehr auf der Strasse. Charly Keiser

Fast lautlos nähert sich die Stadtbahn der Strecke S 2 dem Zuger Bahnhof. Auch die Betätigung der Bremsen, damit der Flirt zum Stehen kommt, ist kaum zu hören. Und auch die Abfahrt der Zugkomposition in Richtung Postplatz-, Casino- und Fridbach-Haltestelle ist eher mit einem Schlaflied als mit einem Rockkonzert zu vergleichen. Derselbe Flirt nähert sich der Haltestelle Fridbach rund

eine halbe Stunde später aus Richtung Walchwil. Erneut sind weder das Bremsmanöver beim Halt und das Lösen der Druckluftbremsen bei der Abfahrt besonders laut zu hören.

Enge Kurve des Bahnhofs lässt einfahrende Züge quietschen Szenenwechsel: Ein Intercity fährt in den Bahnhof Zug auf Gleis 4 aus Baar kommend und in Richtung Cham unterwegs ein. Das Quietschen und Pfeifen ist ohrenbetäubend. Viele Leute auf den Perrons halten sich die Ohren zu. Kurze Zeit später das gleiche Bild: Diesmal ist es ein Flirt der S 1, der in den Bahnhof und aus Richtung Baar einfährt. Auch jetzt ist der Lärm übermässig – auch jetzt halten sich die Leute entsetzt die Ohren zu.

Stadtbahn Erste Flirts für die Zuger Stadtbahn Gross war die Freude, als am 13. Dezember 2004 die Zuger Stadtbahn im Beisein des damaligen SBB-Chefs Benedikt Weibel eröffnet wurde. Mittlerweile sind zwölf neue Haltestellen gebaut, das Projekt realisiert und zu einem grossen Erfolg geworden. Die Bahn wird mit Flirts der Firma Stadler mit der Bezeichnung RABe 523 auf den bestehenden Geleisen der SBB betrieben. Nach der geplanten zweiten Teilergänzung der Stadtbahn soll die S 2 künftig von Walchwil bis nach Baar verkehren. kk

Foto daniel Frischherz

Der Grund für die lauten Töne ist bekannt: Die Einfahrt zum Bahnhof aus Ricchtung Nord liegt in einer engen Kurve. Und weil die Wagenund Lokomotivachsen starr sind, können sie sich in der Kurve nicht bewegen. Dadurch wird die Reibung verstärkt, und es quietscht. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben das Problem erkannt, und es läuft darum momentan in Luzern eine Versuchs- und Testphase, um dem Problem Herr zu werden. So sollen nämlich künftig in Zug die Gleise geschmiert werden, um so den Lärm tüchtig zu reduzieren. Nicht zu viel, damit das Bremsen nicht beeinträchtigt wird, und nicht zu wenig, damit der Lärm genügend reduziert wird. Dies sei

das Ziel der Versuche, die noch bis Ende Jahr andauern, erklärt SBB-Mediensprecherin Lea Meyer. «Resultate werden im Moment noch keine bekannt gegeben. Wir kommuni-

«Mängel werden bei den Zugrevisionen behoben.» Lea Meyer, SBB zieren erst, wenn die Tests abgeschlossen sind.»

Grenzwerte sind noch in weiter Ferne Doch nicht nur im Bahnhof Zug sorgen Züge für Ärger. Denn während viele Flirts recht ruhig an den Stadtbahn-

haltestellen bremsen, zischen andere wie alte Dampfloks. Zu hören ist dies beispielsweise gut an der Haltestelle Fridbach, wo zwischen Rock & Roll und Mozart alles möglich ist. Die Rollmaterialspezialisten der SBB sagen, dass die Bremssysteme der Flirts alle dieselben sind, erklärt Meyer. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Generation. «Es kann aber sein, dass der eine oder andere Zug lauter ist. Der Lärm kann durch eine leicht verzogene Radachse oder durch das Getriebe ausgelöst werden. Diese Mängel werden aber jeweils bei den Zugrevisionen behoben.» Trotz zeitweise lautem Zischen ist klar: Die Grenzwerte, die auch für Güterzüge gelten, liegen noch in weiter Ferne.

Umfrage

Nervt Sie der Lärm der Züge im Bahnhof und an haltestellen? Ladina Schneider, Studentin, Risch

Mirjam Tschanz, Lehrerin, Olten

Ester Baumann, Kinderkrankenschwester, Steinhausen

Konrad Rölz, Projektleiter, Ebertswil

Stephanie Gegenheimer, Verkäuferin, Unterägeri

Doris Oostdam, Sekretärin, Hünenberg

Wer beim Bahnhof wohnt, muss mit dem Lärm leben

Ich nutze den Zug oft und bin an den Lärm gewöhnt

Anwohner gewöhnen sich bestimmt daran

Er stört mich, aber schlimmer ist der Strassenverkehr

Das Geräusch soll doch bitte leiser werden

Leiser ist schöner, aber mich nervt der Lärm nicht

Nein, das nervt mich nicht. Aber ich wohne ja auch nicht bei einem Bahnhof. Diejenigen, die den Luxus wollen, in der Nähe eines Bahnhofs zu wohnen, die müssen den Lärm auch in Kauf nehmen. Beides können sie nun einmal nicht haben. Mich stört es auf alle Fälle gar nicht.

Das stört mich nicht. Ich achte überhaupt nicht auf den Lärm. Für mich sind die Geräusche der Züge normal geworden, weil ich sehr viel mit dem Zug unterwegs bin. Aber in der Nähe eines Bahnhofs würde ich sicherlich nicht wohnen wollen. Das wäre unangenehm.

Nein, der Lärm stört mich nicht. Wenn jemand Ruhe haben will, dann soll er anderswo hin. Ich wohne auf dem Land und bin froh über die Ruhe dort. In die Nähe eines Bahnhofs würde ich nicht ziehen. Aber ich denke, die Menschen, die beim Bahnhof wohnen, gewöhnen sich an den Lärm.

Ja, mich stört der Lärm, denn ich bin sehr lärmempfindlich. Allerdings muss ich sagen, dass der Strassenverkehr noch schlimmer ist. Ein Kollege von mir wohnt beim Bahnhof. Er sagt, er habe sich schnell an den Lärm gewöhnt. Aber sicherlich gibt es viele, die das nicht können.

Mich stört der Lärm sehr. Ich habe eine kleine Tochter. Einmal wartete ich mit ihr auf den Zug. Gerade als sie eingeschlafen war, rollte der Zug heran. Von dem Lärm erwachte meine Tochter sofort wieder. Natürlich macht der Zug ein Geräusch, aber es sollte unbedingt leiser sein.

Nein, der Lärm nervt mich nicht. Aber wenn ich an einem Bahnhof wohnen würde, wäre das natürlich auch nicht angenehm. Oder auch für jene, die in einem Bahnhof arbeiten, ist es sicherlich störend. Es wäre gut, wenn der Lärm gedämpfter wär. Dennoch finde ich es nicht sehr schlimm. hei


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fOruM

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. Oktober 2013 · Nr. 37

«Willkommen in Zug» Zuger Babys

Mit der Aktion «Willkommen in Zug» begrüsst unsere Zeitung jede Woche Nachwuchs aus dem Kanton. Haben auch Sie Zuwachs in Ihrer Familie erhalten?

Elia de Leonardis wohnt in Hagendorn und freut sich, endlich mit seinen vier Geschwistern spielen zu können.

pd

Kylee-Michèle Lensink aus Walchwil kam am 13. März zur Welt.

pd

Senden Sie uns ein Foto Ihres Lieblings an redaktion@zugerpresse.ch oder per Post an die Redaktion der Zuger Presse, Baarerstrasse 27, 6304 Zug. Das Foto sollte im JPG-Format sein und eine Grösse von mindestens 1 Megabyte haben. Schreiben Sie zum Bild Name und Wohnort sowie eine kurze Entstehungsgeschichte. zp

Ihr Leserbrief

Steinhausen

Möchten Sie einen Artikel in der «Zuger Presse» mit einem kurzen Leserbrief kommentieren?

Die Jungen gaben mächtig Gas

Wir drucken ihn gerne an dieser Stelle ab. Schicken Sie ihn bitte mit Ihrem vollen Namen und Angabe des Wohnortes an: redaktion@zugerpresse.ch

Ihre Gratulation Möchten Sie jemandem zu einem Ereignis gratulieren? Der Mutter zum Geburtstag, den Eltern zur goldenen Hochzeit oder dem Sohn zum bestandenen Examen. Dann senden Sie doch einfach einen kurzen Text und 20 Franken per Post an «Zuger Presse» in der Baarerstrasse 27, 6301 Zug. Wenn Sie dazu ein Foto veröffentlichen wollen, können Sie das Bild als JPG-Datei per E-Mail an redaktion@zugerpresse.ch schicken. In diesem Fall kostet die Veröffentlichung Ihrer Glückwunschanzeige 40 Franken.

Der Veloclub Steinhausen bot den Kindern ein unvergessliches Schüler-Velorennen. Schon am Sonntagmorgen lieferten sich die älteren Kinder auf dem Rundkurs in Steinhausen ein heisses Rennen. Nachmittags bewiesen die Jüngeren ihre Geschicklichkeit im traditionellen KidsGarden. Monika Weber, OKPräsidentin, darf auf einen erfolgreichen, unfallfreien Tag zurückblicken. 115 Kinder trafen ein, um Rennluft zu schnuppern oder gar Pokal, Medaille und Geld für die Klassenkasse zu gewinnen. Überreicht wurden die Preise neben Monika Weber und Peter Oehen, Präsident des Veloclubs Steinhausen, auch von Stephan Schleiss, Regierungsrat und Bildungsdirektor des Kantons Zug. Weiter durften Barbara Hofstetter sowie Carina Brüngger-Ebinger begrüsst werden. Ein herzliches Danke-

Die Schüler schnupperten Rennluft am Velorennen, das vom Veloclub Steinhausen organisiert wurde. schön an die Gemeinde Steinhausen und allen Sponsoren, Patronatsgebern und Freiwilligen für ihre Unterstützung. Zum ersten Mal wurde die Software von Race Result ver-

wendet. Damit wurden direkt vom Jurywagen aus die Zeiten elektronisch zum Rennbüro übermittelt und die Ranglisten erstellt. Die Ergebnisse konnten somit schnell an der Ver-

anstaltung wie auch im Internet veröffentlicht werden. Natürlich kam auch der Magen nicht zu kurz. Ein herrliches Buffet lud mit Getränken, Grilladen, Pommes,

pd

Chäs-Chüechli und Kuchen zum Verweilen ein. Am 30-Jahr-Jubiläum des Velorennens im nächsten Jahr warten tolle Überraschungen auf die Kinder. pd

Leserbrief

Integrationsgesetz

Schikanen des Chamer rektors?

Bedauern die knappe Ablehnung

Am Verhalten des Chamer Schulrektors wird massive Kritik geübt. Dazu wurde uns dieser Leserbrief zugestellt.

sen, der muss in der Chamer Schule offenbar damit rechnen, dass sein Arbeitszeugnis verschleppt wird, nicht wohlwollend ausfällt und sogar formal den Usanzen nicht entspricht.

Philip Fuchs, derzeitiger Rektor der Schule Cham, sorgt weiterhin für Ungemach und leidvolle Erfahrungen bei seinem Personal. Er beschränkt sich nicht nur auf eine systematische Vertreibungspolitik nicht genehmer Lehrpersonen. Auch Kündigungen bewährter Lehrerinnen und Lehrer führen bei ihm nicht zu einer besonnenen Personalführung. Leider müssen engagierte Mitarbeitende der Schule Cham inzwischen oft monate- bis jahrelang um den Erhalt korrekter Arbeitszeugnisse kämpfen. Sehr oft ist dabei sogar juristischer Beistand notwendig. Wer es im Laufe seiner Arbeitszeit wagte, Kritik an der Personalführung zu äussern, eigene Vorstellungen zu pädagogischen Konzepten einzubringen oder auf Rechte als Arbeitnehmer hinzuwei-

Einige Beispiele des fragwürdigen Verhaltens 1. Eine Mitarbeiterin in der Schulverwaltung (elf Jahre in Cham tätig) erhält erst nach zwei Jahren mit Hilfe einer Anwältin ein Zeugnis, das den allgemeinen Erfordernissen entspricht. 2. Ein Lehrer (21 Jahre an der Oberstufe in Cham tätig) wartet ein Jahr (mit juristischem Beistand), bis bezüglich Form und Inhalt ein zufriedenstellendes Zeugnis vorliegt. 3. Ein Oberstufenlehrer (sechs Jahre in Cham tätig) muss bis September auf ein akzeptables Arbeitszeugnis warten. Erst der Druck mittels Anwalt bringt Rektor Fuchs zur Raison. Diese zeitliche Verzögerung behinderte die Stellensuche andernorts so sehr, dass eine Unterrichtstätigkeit dieses Lehrers nicht möglich wurde. 4. Eine Sekundarlehrerin

(12 Jahre in Cham tätig) verlangt Ende Juni ein korrigiertes Arbeitszeugnis. Ihre Kündigung war seit März bekannt. Ein akzeptables Zeugnis liegt bis heute nicht vor. Auch in diesem Falle muss wahrscheinlich die Rechtsschutzversicherung bemüht werden. 5. Auch für einen absolut loyalen und hoch geschätzten Schulleiter (drei Jahre in Cham tätig) entwickelt sich das Bemühen um ein angemessenes Arbeitszeugnis zu einem Hürdenlauf. Weitere Lehrpersonen wollten sich diesen unwürdigen und mühsamen Parcours ersparen und verzichteten auf Interventionen. Das schikanöse Gebaren von Rektor Philip Fuchs ist nach den Erfahrungen in der Vergangenheit erschreckend, aber nicht mehr so überraschend. Umso erstaunlicher und fragwürdiger sind Untätigkeit und Ignoranz des Schulpräsidenten und Gemeinderates Beat Schilter. Die Frage stellt sich mit Vehemenz: Wie lange wollen die Behörden diesen Rektor noch stützen? Toni Kleimann, Cham

Ein Leserbrief vom Zuger Komitee, das sich zur Ablehnung des Integrationsgesetzes äussert und erneut auf die Vorteile eingeht. Das überparteiliche Zuger Komitee «Ja zum Integrationsgesetz» bedauert die knappe Ablehnung dieses wichtigen Gesetzes sehr. Die Chance auf eine kostensparende, effiziente Koordination diverser Integrationsbemühungen wurde vertan. Das Komitee geht jedoch davon aus, dass bestehende und bewährte Angebote dennoch weitergeführt werden. Und alle fremdsprachigen Kinder sollen im ganzen Kanton vor Eintritt in den Kindergarten die Chance erhalten, Deutsch zu lernen.

Ausländische Kinder sollen Deutsch schnellstmöglich lernen Heute gibt es diese gezielte Förderung nur in wenigen Gemeinden. Die Regierung wurde allerdings vom Kantonsrat (ausserhalb des Integrations-

gesetzes) aufgefordert, dieses Anliegen schnellstmöglich im Schulgesetz zu verankern.

Ein negatives Zeichen an die ausländische Bevölkerung Das Nein zum Integrationsgesetz ist ein negatives Zeichen an die ausländische Bevölkerung, ans friedliche Miteinander und auch an den Wirtschaftsstandort Zug. Die Menschen werden zwar zum Arbeiten geholt, aber Kanton und Gemeinden unternehmen wenig, dass sie gut Fuss fassen können. Nun ist die Wirtschaft gefordert, mehr für die Integration ihrer Mitarbeitenden und deren Familien zu tun. Irreführende Slogans der SVP verhindern sinnvolle Massnahmen Die SVP machte mit irreführenden Slogans auch zu diesem Integrationsgesetz Stimmung, um so ihre generelle Masseneinwanderungs- und Asylpolemik zu bewirtschaften. Sie verhindert damit aber erneut eine sinnvolle Massnahme, um deren negativen Folgen für die ansässige und zugewanderte Bevölkerung zu

mildern.

Gesetz hätte nicht mehr Menschen nach Zug gebracht Dieses Gesetz hätte nämlich nicht mehr Menschen nach Zug gebracht, sondern für Menschen gegolten, die auch rechtlich hier leben und arbeiten dürfen. Regierungsrat muss Bundesrecht im Bereich Integration umsetzen Das Komitee wird weiterhin die ausländische Bevölkerung willkommen heissen, wird weiterhin die Stärken der einzelnen Person schätzen und hofft, dass diese Leute in Zug auf viel Wohlwollen stossen, sich hier zu Hause fühlen und im Alltag integrieren. Wir erwarten, dass der Regierungsrat das Bundesrecht im Bereich der Integration umsetzt und die dafür zur Verfügung gestellten Bundesgelder auch vollständig beantragt werden. Alternative – die Grünen, Sozialdemokratische Partei, Juso Junge Alternative, GBZ Gewerkschaftsbund des Kantons Zug


geMeiNdeN

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. Oktober 2013 · Nr. 37

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Unterägeri

ein schmuckes Zuhause für die Kleinen Die neue Kinderkrippe im Schönenbüel in Unterägeri wurde am Samstag offiziell eröffnet. Neu gibt es 48 statt 24 Plätze. Hansruedi Hürlimann

Die bisherige Kinderkrippe Grossmatt und die neue im Schönenbüel heissen beide «Wichtelhuus». Denn die Philosophie und das Konzept der

Betreuung blieben gleich, sagt die verantwortliche Leiterin Andrea Nell. Die Betreuerinnen wurden bei der Gestaltung der Innenräume im Schoenbüel beigezogen, da sie auf eine zehnjährige Erfahrung in der Grossmatt zurückblicken können. Beide Gebäude beeindrucken durch einladende und dennoch funktionale Räume, die insgesamt vier Gruppen von je zwölf Kindern Platz bieten. «Da möchte ich auch wie-

der Gemeindepräsident. Und weiter: «Wir wollen den Familien in unserer Gemeinde gute Rahmenbedingungen bieten, und dazu gehören eben Kinderkrippen.» Die Suche nach einem geeigneten Objekt habe sich als sehr schwierig erwiesen, so Ribary weiter. Deshalb entschied sich die Gemeinde für den Neubau aus Holz auf ihrem eigenen Boden. Und zwar in der sehr kurzen Planungs- und Bauzeit von nur

der ein Kind sein», sagte eine Besucherin spontan.

Ein Angebot für die Familien in der Gemeinde Gemeindepräsident Josef Ribary übergab an einer schlichten Feier das neue Gebäude den jungen Benutzern und ihren Betreuerinnen. Die Skepsis, wie sie bei der Eröffnung der Kinderkrippe Grossmatt vor zehn Jahren zu spüren war, sei heute verflogen, so

zehn Monaten zum Preis von 1,2 Millionen Franken. 50 Kubikmeter Holz wurden von der Firma Iten und Henggeler aus Morgarten verarbeitet, weshalb ihr Chef, Armin Iten, der Bauherrschaft zur Eröffnung einen riesigen Holzschlüssel überreichte.

Party zum zehnjährigen Geburtstag Bei angenehm warmem Herbstwetter begaben sich die

zahlreichen Besucher in die Grossmatt, wo das zehnjährige Bestehen des ersten Wichtelhuuses gefeiert wurde. Dabei gab es Spannendes zu hören, zu sehen und zu erleben. Besonders gefragt waren die Attraktionen für die Kinder. Diese brachten ihnen viel Spass und Freude. Für das leibliche Wohl sorgte die Festbeiz im Freien mit Grilladen, Getränken und einem Kuchenbuffet.

Das Angebot

Gemeindepräsident Josef Ribary (links) übergibt den symbolischen Schlüssel aus Holz an den Sozialvorsteher Roland Fotos Hansruedi Hürlimann Müller. Der Schlüssel steht für den Neubau aus Holz.

Für die Kinder gab es zur Unterhaltung an der Geburtstagsparty unter anderem einen bunten Maltisch.

Trägerschaft der beiden Kinderkrippen ist die Einwohnergemeinde Unterägeri. Sie ist nicht nur für die Gebäude zuständig, sondern auch für die Tarife. Diese sind sozial abgestuft und betragen je nach den finanziellen Verhältnissen der Familie zwischen 30 und 143 Franken. Zwischen den Eltern oder den Erziehungsberechtigten und der Kinderkrippe wird ein Vertrag abgeschlossen. Aufgenommen werden Kinder ab drei Monaten bis und mit dem Kindergartenalter aus den Gemeinden Unterund Oberägeri. Insgesamt 16 qualifizierte Betreuerinnen kümmern sich um das Wohl ihrer Schützlinge. HH

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INtervIew der wOche

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. Oktober 2013 · Nr. 37

«Neue Heimat Zug»

«Ausländer werden hier in der Schweiz zu wenig geschätzt» «Neue Heimat Zug» heisst ein Verein, der am Freitag gegründet wird. Trotz der Begrüssungsrede eines SP-Kantonsrats wird ihm SVP-Nähe vorgeworfen. Charly Keiser

Am Freitag wird im Gotischen Saal des Zuger Ratshauses der Verein «Neue Heimat Zug» gegründet. Dies nach dem Vorbild der Arbeitsgruppe «Neue Heimat», die von der Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann vor drei Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Die Begrüssungsrede hält SP-Kantonsrat und Ratspräsident Hubert Schuler. Zugs Initiant und Gründungspräsident ist Niko Trlin (siehe Box), der als schweizerisch-kroatischer Doppelbürger die konservativen Grundsätze der Schweiz hochhält. Er will mit dem Verein die Wertschätzung, Akzeptanz und Anerkennung der grossen Mehrheit der in der Schweiz lebenden Leute mit Migrationshintergrund fördern, die die Gesetze und Werte des Landes respektieren, wie er sagt.

Niko Trlin, liest man die Ziele Ihres Vereins, geht es offenbar darum, den zum Teil ramponierten Ruf der Ausländer zu korrigieren. Oder ist das nur ein Vorwand? Nein, absolut nicht. Es ist tatsächlich so, dass der Ruf von uns Migranten wiederhergestellt werden muss. Warum denn das? Weil oftmals alle Ausländer oder Schweizer mit Migra-

Zur Person Niko Trlin kam 1978 im kroatischen Split zur Welt. Er übersiedelte als Siebenjähriger in die Schweiz und wurde 2012 eingebürgert. Damit ist er schweizerischkroatischer Doppelbürger. Trlin ist bei einer Promotionsfirma im Bereich Marketing und Verkaufsförderung tätig. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und liest viele Fachbücher. kk

tionshintergrund in den gleichen Topf geworfen werden. Und das ist einfach nicht richtig. Denn nur wenige fallen negativ auf. Der Erfolg der Schweiz baut massgebend auf fleissigen Migranten auf, die zum Teil absolute Höchstleistungen erbringen. Deren Einsatz wird zu wenig wertgeschätzt und anerkannt. Das kann dazu führen, dass ihre Motivation sinkt.

Haben denn Schweizer tatsächlich eine negative Einstellung zu Ausländern? Nur wenige – aber ja, die gibts. In jedem Land, in dem deren Einwohner zusehen müssen, wie ihre Werte mit Füssen getreten werden, wird irgendwann nach Schuldigen gesucht. Verursacher und Schuldige sind oft Ausländer, die die Werte der Schweiz nicht respektieren. Dabei leidet auch der ganz grosse Teil derer, die hier bestens integriert sind. Weil man keine Zeit hat, jeden zu analysieren, wird pauschalisiert. Die Medien und auch Parteien unterstützen dies. Die Gesetze müssen den neuen Herausforderungen angepasst werden und die Ausländer vermehrt als Bestandteil der Zukunft betrachtet werden. Viele Ausländer fühlen sich also in der Schweiz nicht zu Hause? Genau. Jeder Mensch ist stolz auf seine Herkunft und wird es auch immer bleiben. Auch wenn er unter einem Olivenbaum geboren wurde. Es geht nicht darum, die eigene Herkunft zu verleugnen. Wer es versteht, den Menschen zu loben, wird mehr zurückbekommen als der, der nur seine negativen Aspekte hervorhebt. Menschen sind bereit, für Anerkennung, Ideale und Wertschätzung zu sterben. Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass Angestellte bereit sind, auf einen Teil ihres Lohnes zu verzichten, wenn sie dafür mehr Anerkennung für ihre Arbeit und ihre Person bekommen. Der Mensch ist hungrig nach Anerkennung. Aber Ausländer werden öfter straffällig. Warum? Die Gesetze in der Schweiz sind teilweise zu lasch oder werden nicht durchgesetzt.

Für Ausländer, die in die Schweiz kommen, ist das schwierig. Die bräuchten eine härtere Hand, man müsste sie konsequenter anpacken. Denn Kuscheljustiz und Wohlfühlstrafen sind Gift für sie. Und das ist ganz klar ein politisches Problem. Denn Letztere muss dafür sorgen, dass die Migranten für ihr Verhalten verantwortlich gemacht werden und sich integrieren. Dabei geht es im Übrigen immer nur um einen kleinen Anteil, denn die meisten Ausländer verhalten sich tadellos.

Das hört sich stark nach SVP an. Sind Sie SVP-Mitglied? Ja. Ihr Verein soll aber politisch neutral sein. Nun sind Estermann und Sie SVP-Mitglieder. Macht das die «Neue Heimat Zug» nicht unglaubwürdig? Nein, absolut nicht. Die SVP-Mitglieder stehen zusammen mit den anderen bürgerlichen Mitgliedern der FDP, CVP und der BDP für die Werte der Schweiz ein. Und davon profitieren wir Schweizer, aber auch die Ausländer und Expats, die hier für unser aller Wohlstand arbeiten. Sie sind schweizerisch-kroatischer Doppelbürger. Warum geben Sie den kroatischen Pass nicht ab? Darüber habe ich ehrlicherweise noch nie nachgedacht. Klar ist aber, dass es keine Rolle spielt, was für einen Pass man besitzt. Vielmehr ist es wichtig, die Gesetze des Staates zu kennen und zu respektieren, in dem man lebt. Können auch SP-Mitglieder oder Grüne bei «Neue Heimat Zug» Mitglied werden? Selbstverständlich – wir sind tolerant. Unsere Türen sind für alle offen, die sich mehr oder weniger mit unserem Leitbild identifizieren. Das Leitbild ähnelt aber doch sehr der Blocherpartei. Zufall? Wer die Entwicklung der Welt und speziell die von Europa beobachtet, sieht: Unsere Anliegen haben nur wenig mit Parteipolitik zu tun. Wir stehen für Werte ein, die andere Länder nie hatten oder nicht mehr haben.

Niko Trlin hat – wie viele Zugewanderte – einen Schatten der Vergangenheit, der ihn begleitet.

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geMeiNdeN

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. Oktober 2013 · Nr. 37

Abschied

«die Bergbahn sah aus wie ein geissstall» das lustigste Ereignis seiner Karriere. Er habe das Trio mit Bus und Bergbahn heimgefahren, erzählt der 65-Jährige. «Die Bahn stank danach fürchterlich, denn die Geissen hatten sich genüsslich erleichtert. Die Bergbahn sah aus wie ein Geissenstall.»

Grossaufmarsch für Pierre Hirt, der am Montag zum allerletzten Mal als Busfahrer der Zugerland Verkehrsbetriebe Gäste beförderte. Und dies nach fast 34 Jahren Dienst.

Pierre Hirt zelebrierte am Montag seinen letzten Arbeitstag. Doch sein Ruhestand ist noch in weiter Ferne. Charly Keiser

Das Wort «ehemalig» hatte Pierre Hirt am Montagabend

auf der «Yellow» bei seiner kurzen Rede ganz und gar nicht intus. Denn der NeuPensionär hatte Freunde und Ex-Arbeitskollegen zu einer Schifffahrt eingeladen, um seine letzten beiden Busfahrten als Chauffeur der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) gebührend zu feiern, die er an diesem letzten Tag im Septem-

steuerte er Schiffe der Zugersee Schifffahrt, im Winter fuhr er mit der Zugerberg Bahn oder lenkte Busse mit Passagieren auf den Zuger Strassen. Hirt ist in Oberuzwil aufgewachsen und machte in Fribourg eine Lehre als Lebensmittelverkäufer. Mit 18 kam er zurück in die Ostschweiz, wo er nach der Auto-, die Car- und die

ber absolvierte. Er dankte den geladenen Gästen für den unvergleichlichen Tag, «den ich in meinem ganzen Leben nie mehr vergessen werde».

Mit Schiff, Bergbahn und Bussen unterwegs 33 – genauer fast 34 Jahre lang fuhr Pierre Hirt mit Fahrzeugen der ZVB. Im Sommer

Foto daniel Frischherz

Lastwagenprüfung machte. Im Sinser Meienberg lernte er 1972 an einem Bockabend seine künftige Frau Marlis kennen. Nach zehn Jahren als Chauffeur bei Risi bewarb sich der damals 32-Jährige 1980 bei der ZVB. «Einmal wollte ein Bauer vom Stierenmarkt mit seinen zwei Ziegen heim auf den Zugerberg», erinnert sich Hirt an

«Werde weiterhin mit der Yellow den Zugersee befahren» Er sei den ZVB sehr dankbar, sie seien ein toller Arbeitgeber, schaut Hirt zurück und ergänzt: «Ich bin aber froh, dass ich nun in Pension gehen kann. Denn seit ich 19 Jahre alt bin, bin ich als Chauffeur auf den Strassen unterwegs.» Doch genau dort wird Hirt auch weiterhin anzutreffen sein, wie er erklärt. Denn für Murer Reisen absolviert er künftig gelegentliche Carfahrten. Und auch auf dem See steuert Hirt in Zukunft hie und da ein Schiff: «Ich werde weiterhin für die Gemeinnützige Gesellschaft Zug mit der Yellow den Zugersee befahren.» Reisen, wandern, gärtnern und die Fasnacht geniessen. Das will der Vollblut-Chauffeur fortan öfter und noch intensiver. Und ein grosses Ziel – nebst ein paar Viertausendern, die er noch besteigen will – hat der ausgebildete Tourenleiter zudem: «Marlis und ich wollen unbedingt einmal nach Vietnam. Das ist eines unserer absoluten Traumziele.»

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. oktober 2013 · nr. 37

region

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Ratgeber Gesundheit

Elvira Metzen, Suchtberatung, Gesundheitsamt des Kantons Zug

Reden wir von Mann zu Mann?

r

und zwei Drittel der alkoholabhängigen Personen in der Schweiz sind Männer. Die meisten Männer haben ihren Alkoholkonsum im Griff und können jederzeit frei entscheiden, wann und wie viel Alkohol sie konsumieren wollen. Für andere jedoch ist der Konsum zu einem Problem geworden mit vielen negativen Folgen: Ärger in der Familie und am Arbeitsplatz, Verlust des Führerausweises, gewalttätiges oder rücksichtsloses Verhalten.

Auf auffallendes Verhalten ist eine Reaktion gefragt Vielleicht haben auch Sie schon einmal bei einem Freund, Kollegen oder Bekannten gedacht: «Hoppla, der muss jetzt aber langsam aufpassen», oder «Der trinkt einfach zu viel und zu oft.» Allenfalls sind Ihnen folgende Verhaltensweisen aufgefallen: Dieser Mann trinkt bei jedem Zusammentreffen und zu jeder Tageszeit Alkohol. Er kippt die ersten Gläser schnell, scheint nach grossen Mengen Alkohol wenig beeinträchtigt zu sein und fährt dann noch Auto. Vielleicht haben Sie auch festgestellt, dass er sich in seiner Persönlichkeit verändert hat. Seien Sie mutig und sprechen Sie denjenigen auf seinen Alkoholkonsum an. Vielleicht ist ihm ihre Meinung wichtig. Hier ein paar Tipps, wie Sie vorgehen können: Sprechen Sie die Person im nüchternen Zustand an, denn jemand, der alkoholisiert ist, kann nicht gut zuhören. Kündigen Sie an, dass Sie etwas Wichtiges besprechen möchten. Das schafft Aufmerksamkeit. Teilen Sie im Gespräch Ihre Gefühle, Beobachtungen und Sorgen mit. Machen Sie keine Vorwürfe oder Anschuldigungen! Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, wie er selbst die Situation sieht und einschätzt. Machen Sie, wenn erforderlich auf professionelle Hilfsangebote wie die Suchtberatung oder die Hausärztin oder den Hausarzt aufmerksam. Betroffenen möglichst zum Nachdenken anregen Auch wenn Sie sich bemüht haben, nicht verletzend zu sein, kann es durchaus vorkommen, dass der Angesprochene abwehrend reagiert. Bestehen Sie nicht darauf, das Thema zu vertiefen. Sie haben es versucht und das ist sehr anerkennenswert. Das was Sie gesagt haben, wurde gehört und wirkt nach. Denn von einem Freund oder Kollegen auf den eigenen Alkoholkonsum angesprochen zu werden, macht nachdenklich.

Links: Josef Müller (links) freute sich über die Gratulation zum 100. Geburtstag des Baarer Gemeindepräsidenten Andreas Hotz. Rechts: Dieser Gedenkstein in der Wilbrunnenstrasse in Unterägeri erinnert an die drei Knaben, die damals bei dem tragischen Flugzeugabsturz ums Leben kamen.

pd /fh

Flugzeugabsturz

nur einer von vier Josefs hat überlebt Josef Müller ist seit vergangenem Freitag 100 Jahre alt. Er war 1926 Zeuge eines schrecklichen Flugzeugunglücks in Unterägeri. Drei Knaben starben damals. Josef Müller kam davon. Monica Pfändler Maggi

Was hat ein Hundertjähriger für ein Ziel? Josef Müller weiss die Antwort: «Natürlich älter zu werden und das bei guter Gesundheit, Gott sei Dank hatte ich da immer Glück.» Wie Hundert fühle er sich jedenfalls nicht. Immer noch nimmt er regen Anteil am politischen Geschehen, auch die Wahlen

in Deutschland hat er mit Interesse verfolgt. «Tagsüber lese ich viel Zeitung und schneide die interessanten Artikel aus, damit sie auch meine Kinder lesen können, ich versehe sie mit Randnotizen, damit sie wissen, warum sie lesenswert sind.» Sein Wissensdrang und Ehrgeiz haben ihn schon in frühen Jahren zu Erfolg angetrieben. «Den Schulthek tauschte ich mit 15 gegen die Arbeitskleidung in der Landis & Gyr. Mein Stundenlohn betrug damals 17 Rappen. 1934 machte Josef Müller die Autoprüfung mit deutlich weniger Verkehr auf den Strassen als heute. Während seiner Zeit im Aussendienst bei Nordmann fuhr er einen Hanomag, einen Lieferwagen aus der Hanno-

verschen Maschinenbau AG. Solche Nordmann-Lieferwagen gebe es kaum noch. Das Verkehrshaus Luzern besitze im Lager noch eines dieser Dreiradautos.

Josef Müller erinnert sich gerne an die Sechzigerjahre «Ich war ein Vorreiter des heutigen Discounters, als ich 1965 das Rabatthaus Müller in der Oberaltstadt in Zug eröffnete», meint er augenzwinkernd. Die Kundschaft kam von überall her, um technische Geräte mit 20 Prozent Rabatt zu kaufen. Ein wohl einschneidendes Erlebnis hatte er in der Jugend Denkt Josef Müller zurück an sein langes Leben, beschäf-

tigt ihn immer mal wieder ein Ereignis, das eintraf, als er 13 Jahre alt war. Auf dem Heimweg von der Schule in Unterägeri machte er Halt bei einem Schulkameraden. Sie lagen in der Wiese und beobachteten den Himmel, als ein Flugzeug über ihnen erschien und auf der Wilbrunnenstrasse zur Ladung ansetzte. «Natürlich liefen wir und das halbe Dorf hin, um zu schauen. Mein Kollege wollte näher rangehen, ich sagte aber zu ihm, bleib genug weit weg vom Flugzeug, denn sonst kann das gefährlich werden», berichtet der Jubilar. Doch sein Kamerad war zu übermütig und lief den Abhang runter. Als das Flugzeug zum Wiederaufstieg ansetzte, geriet es ins

Trudeln. Sein Freund wie auch zwei weitere Kinder gerieten in die Flugschneise und wurden getötet, alle drei Kinder hiessen Josef. «Wenn ich auf ihn gehört hätte und mitgelaufen wäre, wären es vier Josefs gewesen, die am 29. September 1926 ihr Leben liessen.» Josef Müller schätzt sein Leben. Er wohnt heute im Baarer Himmelrich. Was ihn traurig mache, seien Jugendarbeitslosigkeit, die steigende Weltbevölkerung und die Flüchtlingsströme. Sein Gehör hat mit dem Alter gelitten. «Ich wünschte, ich könnte noch hören wie früher, dann könnte ich mich noch besser mit Ihnen unterhalten.» Doch auch so ist es eine Freude, sich mit Josef Müller zu unterhalten.

Freilicht Museen

ein verschwundenes Boot kehrt zurück auf den Ägerisee Die Einwasserung des Einbaumes in Oberägeri versetzte die Besucher 40 Jahre zurück in die Vergangenheit. Heidi Niederberger

«Itha», auf diesen Namen wurde der sogenannte Einbaum am letzten Samstag in Oberägeri getauft. Der Einbaum ist das älteste Fahrzeug auf den schweizerischen und europäischen Binnenseen. Es handelt sich dabei um einen Bootstyp, der vor rund 40 Jahren von unseren Gewässern verschwand. Diese wurden in erster Linie für den Fischfang verwendet. Der Rumpf des Bootes besteht aus einem Baum. Am besten eignet sich das Holz der Nadelbäume, vor allem der Weisstannen. Das Fischerboot ist ungefähr sieben Meter lang und 50 bis 60 Zentimeter breit. Vorne ist ein Fischkasten für die gefangenen Fische angebracht.

Die Besucher selbst halfen beim Bootsbau mit Seit dem 11. Mai diente ein solcher Einbaum als roter Faden für die Serie Freilichtmuseen quer durchs Ägerital. An jedem Anlass konnten die Besucher an dem Boot selber

Hand anlegen und so beim Bau mithelfen. Zum Abschluss wurde am letzten Samstag der fertiggestellte Einbaum getauft und eingewassert. «Wir wollten mit dem Projekt unserer Jugend zeigen wie ein solcher Einbaum entsteht und ihnen einen kleinen Eindruck aus der Zeit vor 40 Jahren geben», sagt Hannes Zehnder, der Initiant des Projektes. Im Jahr 1978 verschwand der letzte Einbaum vom Ägerisee. Zehnder selber erlebte die letzten Modelle in Unterägeri: «Ich ruderte in meiner Schulzeit selber mit dem Einbaum.»

Der Einbaum «Itha» stammt aus dem hiesigen Wald Das Boot wurde auf den Namen «Itha» getauft. Der Name ist auf das grösste und stärkste Geschlecht im Ägerital zurückzuführen: Iten. Herta Hess von der Ortskundlichen Fachgruppe von Unterägeri bekam die Ehre, Taufpatin zu werden. So durfte sie als Erste eine Fahrt mit dem Einbaum machen. «Es war ein schönes Gefühl. Im Einbaum ist es sehr gemütlich. Ich wäre gerne länger sitzen geblieben», sagt sie. «Itha» wurde aus einer hiesigen Weisstanne gebaut. Diese wurde am 13. April gefällt. Die Weisstanne war 123 Jahre

Taufpatin Herta Hess von der Ortskundlichen Fachgruppe auf der Jungfernfahrt des Einbaums Itha. Gesteuert wird das Foto Heidi niederberger Boot von Peter Henggeler, dessen Vorfahren Berufsfischer waren. alt und hatte einen Durchmesser von 95 Zentimeter. Die Idee des Einbaumes kam bei den Bewohnern von Unterägeri gut an. Viele wollten die Taufe auf keinen Fall verpassen. Als das Boot ins Wasser gelassen wurde, jubelten die Einwohner, von denen mehrere auch beim Bau mitgeholfen hatten. «Es ist sehr erfreulich, wie viele Leute gekommen sind. Ich denke, der Einbaum begeister-

te die Leute, weil sie sich aktiv an dem Bau beteiligen konnten. Es war nicht wie sonst, wenn man ins Museum geht und die Gegenstände nur betrachten darf», meint Beat Iten-Müller, der Bürgerpräsident von Unterägeri. Am Nachmittag wurde «Itha» für 1150 Franken von Agathe Letter aus Oberägeri ersteigert: «Die ganze Familie ist sehr stolz, dass ‹Itha› nun

uns gehört. Wir freuen uns sehr.» Sie wuchs im Tal auf und fühlt tiefe Verbundenheit zum Ägerital. Es sei ihr wichtig, die Traditionen und Kultur aus dem Ort zu unterstützen. Was nun mit dem Einbaum geschieht, weiss sie noch nicht genau. Sie wünscht sich, dass er in Zukunft oft auf dem See gesehen wird. Denn diese Einzigartigkeit zu besitzen erfüllt sie mit viel Stolz.


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Igora

recyclingkunst von jungen und alten künstlern Zum 16. Mal ist der Alu-Kreativ-Wettbewerb durchgeführt worden. Zu den 35 Gewinnern zählt auch eine Zugerin. Kunst aus Gebrauchtem ist im Zeitalter der Wegwerfmentalität trendiger denn je. Aus gebrauchten Aluverpackungen kann durch Recycling immer wieder neues Alu entstehen; aber auch Recyclingkunst. Bereits zum 16. Mal messen sich gestalterisch begabte Alufans beim jährlichen AluKreativ-Wettbewerb. Dieses Jahr konnte Jurypräsident und Künstler Rolf Knie an der Preisverleihung vom 14. September in Knies Kinderzoo in Rapperswil insgesamt 35 Gewinnerinnen und Gewinner beglückwünschen: sieben Erwachsene sowie 28 Jugendliche und Kinder. Zehn Kunstwerke gingen in die Versteigerung zu Gunsten von Pro Infirmis mit einem Erlös von 12 000 Franken. Der Betrag wird für die Integration behinderter Menschen investiert. «Essen und Trinken» war das Thema des Wettbewerbs.

Ein Spässchen beim Schuhkauf

Beim neuen Thema dreht sich alles rund um die Schweiz Der Kreativ-Contest geht im November in eine neue Runde. Das Thema heisst «Schweizer Traditionen». Dazu passt auch das schweizerische Sammelfieber von gebrauchten Metallverpackungen und das nächstjährige 25-Jahr-Jubiläum der Igora-Genossenschaft für Aluminium-Recycling. Jetzt können neue Ideen sprudeln zu typisch Schweizerischem und zu unserem Trendsport, dem Sammeln von Metallverpackungen.

Sami-Jo Pretali aus Menzingen posiert mit ihrem Kunstwerk «Pizza Hawaii mit Cupcake und Cola» am Alu-Kreativ-Wettpd bewerb zum Thema Essen und Trinken der Igora-Genossenschaft für Aluminium-Recycling in Rapperswil. len sowie rund 60 Prozent der Tuben aus Aluminium. Pro Jahr ergibt dies eine Sammelmenge von über 10 000 Tonnen Haushalt-Aluminium. Mit dem Recycling werden gegenüber der Neuherstellung von Aluminium 95 Prozent Energie und Treibhausgase eingespart.

Igora – verantwortlich für das Sammeln von Aluverpackungen Seit 1989 ist Igora für das Sammeln von leeren Aluverpackungen verantwortlich. Ins Recycling kommen bereits 91 Prozent der Aludosen, 80 Prozent der Tierfutterscha-

10 000 Franken für traummöbel

Ein Spitalclown der Stiftung Theodora hat kürzlich in einem Schuhhaus in Zug für Stimmung gesorgt. Der Event kam zu Stande, weil der Kinderschuh-Hersteller Superfit sich bei der Stiftung Theodora als Sponsor engagiert und das Schuhhaus Gretener die Stiftung unterstützen möchte. Diese verfolgt das Ziel, das Leiden von Kindern in Spitälern durch Lachen zu lindern, sodass sie für eine Zeit vergessen, dass sie krank sind. Diese Fähigkeiten demonstrierte Doktor «Kiko» beim Gretener, dem es gelang, die Kinder in seinen Bann zu ziehen. Er wurde unterstützt durch die ehrenamtlichen Helferinnen, Winnie Gasser und Marimar Leuchtmann, die an einem Info-Stand über die Stiftung orientierten. Bis auf weiteres liegen beim Schuhhaus Informationsflyer auf, die Auskunft über die Stiftung geben. pd

Der «Marktplatz» ist für Firmen und Personen aus dem Kanton und Umgebung. Beiträge bitte per E-Mail oder per Post an: Zuger Presse, «Marktplatz», Postfach 4862, 6304 Zug, redaktion@zugerpresse.ch. Länge nicht mehr als 1000 Zeichen.

Geld und Gold nehmen die Gewinner nach Hause Insgesamt gingen aus der ganzen Schweiz 156 Kunstwerke, kreiert von Jung und Alt, ein. 122 Kunstwerke von Jugendlichen und Kindern und 34 Werke von Erwachsenen konnte die Jury nach den Kriterien Fantasie, Aussagekraft und Aufwand prämieren. Markus Tavernier, Geschäftsführer der Igora-Genossenschaft, freut sich über die star-

ke Beteiligung der Nachwuchskünstler und über das neue Leben von Aluverpackungen in den vielfältigsten Arten von Kunstwerken. Als Preisgeld trugen alle Geld und Gold mit nach Hause. Ein 36. Objekt erhielt einen Sonderpreis von Nespresso SA.

Wohncenter Emmen

Schuhhaus Gretener

Marktplatz

Das motivierte die Künstler zu bunten Kunstwerken wie der Lebensmittelpyramide, dem Winzer-Zvieri, dem Dinner for one, oder zu einem Teller Pommes & Steak. An Ideen fehlte es den Teilnehmenden nicht. Auch der Jurypräsident und Künstler Rolf Knie war voll des Lobes: «Die gestalterische Betätigung mit gebrauchten Aluverpackungen ist ein sinnvoller Ausgleich zur Hektik des Alltages sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene. Zudem schätze ich das kreative Zusammenspiel zwischen den Generationen, das bei jedem Alu-Kreativ-Wettbewerb zum Ausdruck kommt.»

Eine Emmenbrückerin gewinnt bei einem Gewinnspiel eine Traumeinrichtung im Wert von 10 000 Franken. Exakt um 16.16 Uhr übergab die Glücksgöttin Interio-Geschäftsführerin Nadja Meier den Wunschzettel an die Moderatorin Fabienne Louves, die alsbald verkündete: «Und die Gewinnerin des Hauptpreises ist Johanna Hossmann aus Emmenbrücke.» Die überglückliche Siegerin wurde anschliessend zum Siegerinterview eingeladen, wo sie erklären musste, wie es zur Teilnahme am Wettbewerb gekommen war, was ihre grössten Herzenswünsche sind und ob sie jetzt ihre alte Einrichtung entsorgen muss. Im Laufe der nächsten Wochen werden alle Wünsche Stück für Stück geliefert. Hossmann kann ihr Glück kaum fassen, aber auch die 50 Gewinner eines Gutscheins über 100 Franken zogen beglückt nach Hause.

Mehr als 1200 haben am Wettbewerb mitgemacht Nach Auskunft des Wohncenters Emmen war der Wettbewerb ein grosser Erfolg: Über 1 200 Wohnbegeisterte haben in den vergangenen zwei Wochen in den acht Geschäften des Wohncenters

Dies ergibt pro Kilogramm recyceltem Aluminium eine CO2-Reduktion von neun Kilogramm. Seit 2012 hat Igora zusätzlich das Mandat der Geschäftsstelle von Ferro Recycling übernommen. Ferro Recycling ist für das Sammeln und Recycling von Weiss-

blechdosen (Konservendosen aus Stahlblech) verantwortlich. Die Recyclingquote liegt hier bei 86 Prozent. Damit hat Igora ihre Kompetenzen im Sammeln und Recycling auf die gesamte Familie von Metallverpackungen ausgeweitet. pd

Cadam Solutions AG

kundentagung am See Mitte September fand die Kundentagung eines Software-Vertriebes statt. Die Tagung fand im Hotel Waldheim in Risch statt. Begrüsst werden durften Kunden von mehr als 20 Firmen und Sparten der Fertigungstechnik und eine Delegation des Softwareherstellers Missler Software aus Frankreich. Nach einem Rückblick auf fünf Jahre Cadam Solutions AG in Rot-

kreuz wurde der Fokus auf TopSolid Version 6 gelegt und Neuheiten der Version 2013 vorgestellt. Der Nachmittag stand im Zeichen von TopSolid 7 – die Generation von Missler Software überzeugt mit Benutzerfreundlichkeit und neuen Nutzungsmöglichkeiten. Der Erfahrungsaustausch wurde denn auch nicht auf Eis, sondern aufs Wasser gelegt – Abschluss der Tagung war eine Fahrt mit dem MS Rigi auf dem Zugersee. pd

«L’Angolino della Scarpa»

Ein kleiner laden schliesst Die Gewinnerin Johanna Hossmann nimmt die Glückwünsche von Moderatorin Fabienne Louves und den Siegercheck von der Vertreterin des Wohncenters pd Emmen und Interio-Geschäftsführerin Nadja Meier entgegen. men der grösste Einrichtungsfachmarkt der Schweiz. Mit Pfister, Interio, Conforama, Fly und Toptip sind fünf der grössten Schweizer Möbelhändler auf dem Platz. Hinzu kommen der Haushaltgeräte- und Elektronikdiscounter Fust, der Migros Supermarkt sowie das Bistro Angolo. In Anbetracht der guten Resonanz erwägt das Wohncenter die Wiederholung des Wettbewerbs im nächsten Sommer. pd

Emmen ihre Wohn- und Genusswünsche zusammengestellt und auf einem Wunschzettel notiert. Über 200 Gewinner mit Angehörigen, Gästen sowie Mitarbeitern schufen einen würdigen Rahmen für die Ziehung des Hauptpreises.

Der Wettbewerb wird nächsten Sommer vielleicht wiederholt Mit 50 000 Quadratmeter Ausstellungs- und Verkaufsfläche ist das Wohncenter Em-

Ein Schuhgeschäft beim Laubehof schliesst. Ab sofort gibt es bis Rabatt. «L’Angolino della Scarpa» wird per 31. Oktober schliessen. Der Laubehof wird umgebaut und der Filiale wurde daher gekündigt. Das kleine italienische Schuhgeschäft wird seit 1994 als Familienunternehmen mit viel Leidenschaft geführt. In der kleinen Ecke im Laubehof fühlte man sich wohl. Seine Grösse, seine Lage, sein Innenleben sind den Mitarbeitern vertraut und sie können sich kein anderes

«Ecklein» für ihr Geschäft vorstellen. Das Engagement wurde stets durch die Treue und Begeisterung der Kunden belohnt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durften viele schöne Begegnungen im «L’Angolino della Scarpa» erleben. Für die Treue der Kunden und ihr Wohlwollen während dieser fast 20 Jahren dankt die Geschäftsführung von ganzem Herzen. Ab sofort erhalten Kunden 50 Prozent auf alle Winter- und 70 Prozent auf alle Sommerschuhe. Vorbeikommen lohnt sich. Es hat schöne Modelle für Damen und Herren. pd

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TRADITIONELLER

CHILBIMARKT

W A R E N - M A R K T : Vorstadtquai und auf dem Landsgemeindeplatz <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwN7AwMwQA3xbV2g8AAAA=</wm>

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Sonntag, 6. Oktober 2013, ab 09.00 - 18.00 Uhr

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Allenwinden

Welt wilder ritter und schauerlicher Sagen Zur geheimnisumwitterten Wildenburg liessen sich zahlreiche Mitglieder der Vereinigung für Zuger Ur- und Frühgeschichte führen. Marcus Weiss

Quasi einen Steinwurf entfernt von der viel befahrenen Lorzentobelbrücke an der Verbindung ins Ägerital liegt ein verwunschener Ort, einer, der geradezu einlädt zu Zeitreisen ins legendenumwobene Mittelalter.

Eine Rodungsburg in gefährlicher Landschaft Versteckt im dichten Wald, auf einem steilen Moränenhügel, befindet sich die Ruine der Wildenburg. Dass diese Anlage aus dem 13. Jahrhundert ihren Namen zu Recht trägt, erfuhren die Mitglieder der Vereinigung für Zuger Ur- und Frühgeschichte (VZUF) am Mittwochabend vergangener Woche. Eine kurze, aber intensive Exkursion mit Ausgangspunkt Parkplatz Lorzentobelbrücke stand auf dem Programm. Unter der Leitung von Adriano Boschetti, Abteilungsleiter im Amt für Denkmalpflege und Archäologie der Direktion des Innern Kanton

Zug, und Peter Raimann, Präsident VZUF, wurde der in unzugänglichem Gelände liegende Burgplatz aufgesucht.

Rezitierte Sagen am Lagerfeuer als Krönung Über 40 Mitglieder der Vereinigung freuten sich bei der Ankunft am Treffpunkt sichtlich darauf, neue Einblicke in die Geheimnisse der Burgruine zu erhalten. Nachdem in flottem Tempo der steile Wiesenanstieg zum Waldrand gemeistert war, gab Boschetti beim Aussichtspunkt mit Blick über das halbe Zugerland eine kurze Einführung in die Geschichte. «Man würde meinen, dass Burgen früher nicht im Niemandsland gebaut wurden, sondern etwa, um Verkehrswege zu überwachen», führte der Experte aus. An dieser Stelle könne man jedoch problemlos ins Ägerital gelangen, ohne die Wildenburg zu sehen. Was also könnte ihr Zweck gewesen sein? Der Archäologe verwies auf das Phänomen der Rodungsburgen, die im Mittelalter ebenfalls in grosser Zahl entstanden. Dem Besitzer war es so möglich, von seinem Sitz aus das neu nutzbar gemachte Land zu bewirtschaften. Sicher sei, dass die Burg erstmals 1309 erwähnt wurde, als Besitz der Ritteradligen von Hünen-

sungsmauern und der Rundturm besonders eindrücklich. Die mächtigen Mauern sind in den Jahren nach 1938, als ein Komitee zur Erhaltung der

«Schon so manches übermütige Schulkind ist hier abgestürzt.» Peter raimann, Präsident Vereinigung für Zuger Ur- und Frühgeschichte.

Adriano Boschetti erklärt den Teilnehmenden die Umgebung der Wildenburg. berg, die sich nach der dortigen Burg benannt hatten. Den Abstieg in die steile, dicht bewaldete Schlucht säumen Tafeln, die vor dem Verlassen des Weges warnen. «Schon so manches übermütige Schulkind ist hier abgestürzt, die meisten Verunglückten haben dies mit ihrem Leben bezahlt», bestätigte Peter Raimann, als die Gruppe bei einem lauschig

gelegenen Wasserfall zum Stillstand kam. «Es ist ein gefährlicher Ort hier.» Man habe es bei dem Gelände mit einem eigentlichen Schutthaufen zu tun, einer ziemlich instabilen Mischung aus Moränen und Schwemmmaterial. Dieser Umstand mache es auch so schwierig, die Wildenburg zu erhalten. Obwohl sie inzwischen von einer Betonplatte

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gestützt wird, sei ihr längerfristiger Bestand keineswegs gesichert. Nach dem Erklimmen des Sporns mit dem eigentlichen Burgplatz präsentierte sich der Teilnehmerschaft die Ruine in ihrer ganzen Romantik. Ein Lagerfeuer liess die Zeit der Ritter und der wilden Kerle auferstehen. Im Schein der Flammen wirkten die Umfas-

Wildenburg ins Leben gerufen worden war, sowie 1985 dank dem Engagement des Vereins Pro Wildenburg restauriert worden. Sozusagen als Krönung der Führung gab Peter Raimann nach einem weiteren Exkurs in die Geschichte ein paar Kostproben aus der reichen Sagenwelt rund um die Burg zum Besten. Schliesslich befand man sich hier an dem Ort im Kanton Zug, um den sich die meisten Erzählungen dieser Art ranken. Beseelt von den Geschichten, die teils dem Sagenbuch von Maria Greco und Brigitt Andermatt entnommen waren, wanderte die Gruppe in einem stimmungsvollen Fackelzug zurück zum Ausgangspunkt.

AMAg NeWS Cham

ist der Wagen schon bereit für den Start in den nahenden Winter? Schon bald beginnt der Winter. Zeit, um sich als Autofahrer um wichtige Dinge zu kümmern. Markus Meienberg

Der Herbst hat Einzug gehalten, die Bäume leuchten in bunten Farben und die Temperaturen lassen keinen Zweifel, dass der Winter bald schon beginnt. Es wird Zeit, sich auf die kalte Jahreszeit einzustellen. Warten Sie damit nicht, bis Sie vom ersten Schnee überrascht werden. Wer frühzeitig einen Winter-Check machen lässt

und auf Winterreifen umstellt, kann dem ersten Schneetreiben gelassen entgegensehen. Die Amag hat für jede ihrer Marken den passenden Winter-Check bereit. Dieser unter-

AMAG NEWS Die PR-Seite Amag News wird in Zusammenarbeit mit der Amag Retail in Cham produziert. Die Amag News erscheinen in unregelmässigen Abständen, immer dann, wenn es interessante Neuigkeiten rund um Amag Retail gibt. zp

oder zumindest schon jetzt Winterreifen auf separate Felgen aufziehen zu lassen; Kompletträder wechseln geht bei Bedarf schneller, als demontieren und neu aufziehen von Reifen.

scheidet sich nur in markenspezifischen Details – die Hauptkomponenten sind bei allen Marken weitgehend identisch. Dazu gehören verschiedene Kontrollen im Innenbereich, wie zum Beispiel der Kontrollleuchten, der Heizung, des Gebläses sowie der Klimaanlage. Im Motorraum werden unter anderem die Batterie sowie der Motorölstand geprüft. Auf dem Lift findet die Inspektion des Unterbodenbereichs statt: Der Auspuff, die Bremsen und das Fahrwerk. Überprüft wird auch das Äussere des Fahrzeuges, zum Beispiel auf Steinschlagschäden oder Beschädigungen derWindschutzscheibe.

Überwintern im grossen Reifenlager Das Angebot an Kompletträdern ist bei der Amag gross und sportliche Felgen verleihen dem Auto zudem auch im Winter ein fesches Outfit! Ihre Sommerreifen können Sie bei Amag übrigens für wenig Geld bequem «überwintern» lassen – im grossen Reifenlager werden diese von den Spezialisten auf ihren Zustand geprüft, sauber gereinigt und für die Einlagerung fachgerecht behandelt. Ihren persönlichen Termin für den Reifenwechsel können Sie übrigens auch online buchen unter dem Link «Angebote» auf der Homepage www.zug.amag.ch.

Licht- und Sichttest Im Herbst und Winter wirds nicht nur kälter, sondern auch die Lichtverhältnisse ändern sich. Die langen Tage der Sommerzeit sind vorbei und es dunkelt früh ein. Zudem kommt in diesen Jahreszeiten auch oftmals Nebel auf – nicht selten wird man auf der Fahrt unvermutet von einer Nebelbank überrascht. Zudem ist auch Feuchtigkeit und Schneefall zu erwarten, was es zusätzlich wichtig macht, dass die Lichtanlage perfekt funktioniert und auch die Scheibenwischer in einwandfreiem Zustand sind. Der Licht- und Sichttest gibt Ihnen die Gewähr, dass dies so ist.

Ihre Sommerreifen sind während der kalten Saison im modernen Reifen- und Räderlager bei Amag in Cham bestens Foto mm aufgehoben.

Winterreifen griffbereit Wer mit dem Kauf oder der Montage der Winterreifen zuwartet bis der erste Schnee

fällt, erlebt eine unliebsame Überraschung; dann nämlich findet bei den Reifenspezialis-

ten der grosse Ansturm statt und es ist viel Geduld gefordert, bis man an die Reihe

kommt. Deshalb ist es zweifellos besser, den Reifenwechsel frühzeitig machen zu lassen,

Skiträger und mehr ... Das Angebot an Sportgeräteträger-Systemen ist gross, und Markensysteme geben Gewähr für den sicheren Transport. Aber auch alles andere, was an Winterzubehör noch fehlt, findet man in unseren Zubehörshops – vom Schneebesen bis hin zu Schnellmontage-Schneeketten. Decken Sie sich auch damit rechtzeitig ein – die AmagZubehörspezialisten beraten Sie gerne. Wir wünschen Ihnen gute Fahrt durch den Herbst und den Winter.


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Die Siegeretikette von Raoul Schweizer strahlt golden (links), während die zweitplatzierte von Milan Hofstetter aus Luzern weihnachtlich daherkommt. Die drittplatzierte ist die «Teufelsetikette» von Walter Haettenschweiler aus Zug.

Fotos pd

Brauerei Baar

Baarer Festbier mit neuer goldiger Etikette Figurativ und sinnlich. So wird sich die Etikette des Baarer Festbiers präsentieren, das Mitte Oktober in den Verkauf kommt. Die Brauerei Baar ist über­ wältigt vom Echo, welches der Wettbewerb ausgelöst hat, vom Ideenreichtum der Gestalter und von der Professionalität bei den Umsetzungsvorschlä­ gen. Entsprechend schwer ist es der Jury gefallen, aus den vielen tollen, mitunter recht schrägen Vorschlägen eine Wahl zu treffen. Am Wettbe­ werb teilgenommen haben 88 Gestalter aus mehreren Kan­ tonen. Da es diverse Grafiker gab, die mehrere Vorschläge eingereicht haben, lagen am Ende über 200 Vorschläge in Form von Papierskizzen auf dem Tisch. Diese wurden am 29. August von der siebenköp­ figen Jury begutachtet und be­

Schild

Nightshopping mit der Miss Schweiz Was in Grossstädten schon lange zelebriert wird, kommt nun nach Zug: Schild lädt sei­ ne Member am Donnerstag, 3. Oktober, von 19 bis 22 Uhr zum exklusiven Nightshop­ ping ein. Als Highlight wird Dominique Rinderknecht, am­ tierende Miss Schweiz, vor Ort sein und für Autogramme und Erinnerungsfotos zur Verfü­ gung stehen. Zudem sind die aktuellen Herbst­/Winterkol­ lektionen von Hallhuber, Man­ go, Comma und vielen anderen Brands vorhanden. pd

Marktplatz Die Seite «Marktplatz» ist die PR-Seite der «Zuger Presse». Sie ist eine Plattform für Firmen und Personen aus dem Kanton Zug und Umgebung. Die Seite stellt eine Ergänzung zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Berichterstattung der «Zuger Presse» dar. Der «Marktplatz» erscheint in unregelmässigen Zeitabständen. Falls auch Sie einen Beitrag beisteuern wollen, so tun Sie dies bitte per E-Mail oder per Post an: Zuger Presse, «Marktplatz», Postfach 4862, 6304 Zug, redaktion@zugerpresse.ch Die Beiträge sollten die Länge von 1000 Zeichen nicht überschreiten. zp

Die Gewinner des Gestaltungswettbewerbs im Braui-Markt. Hinten links nach vorne rechts: Martin Uster, Kurt Uster, Raoul Schweizer, Walter Haettenschweipd ler und Milan Hofstetter. wertet. Die Siegeretikette wird in einer Auflage von 50 000 Stück das Festbier zieren, wel­ ches Ende Oktober in den Ver­ kauf gelangt. Es handelt sich

um eine Bierspezialität mit fünf Prozent Alkoholgehalt und intensiver Stammwürze. Der erstplatzierte Wettbe­ werbsbeitrag vom Züricher

Grafiker Raoul Schweizer kommt figurativ und sinnlich daher und wirkt mit den Far­ ben dunkelgrün, gelb und gold auch farblich festlich. «Als Fan von unabhängigen Klein­ brauereien, die sich gegenüber internationalen Konzernen behaupten, freue ich mich rie­ sig über den ersten Platz», so Raoul Schweizer. Der Gestalter mit eigener Firma in Zürich ist in Baar aufgewachsen und verbindet mit dem Baarer Bier auch viele Kindheitserinne­ rungen.

schweiler aus Zug. Bei Jurymitglied und Ge­ meindepräsident Andreas Hotz hat die Siegeretikette «grosse Lust nach dem Fest­ bier ausgelöst». Die rege Teil­ nahme am Wettbewerb habe deutlich gezeigt, welche Wert­ schätzung die Brauerei mit ihrem Kultgetränk selbst unter Grafikern geniesst. Kuno Tre­

Gebürtiger Baarer gewinnt den Gestaltungswettbewerb «Schon mein Vater kaufte sich in der Weihnachtszeit das Festbier. Ich selber habe in meiner Jugendzeit zahlreiche Feste mit dem spritzigen Lo­ kalbier gefeiert. Ich kannte schlicht nichts anderes.» Der zweite Platz ging an Mi­ lan Hofstetter aus Luzern, der dritte Platz an Walter Haetten­

kuno trevisan, Vorstand Gastro Zug und Jurymitglied

mit.» Für Jurymitglied und Volkswirtschaftsdirektor Mat­ thias Michel ist die Idee der Ausschreibung «typisch Braui», weil der Gestaltungs­ wettbewerb an ein Traditions­ produkt wie das Festbier ge­ koppelt wurde, das in Baar seit über 100 Jahren gebraut wird. Brauichef Martin Uster ist er­ freut über die glückliche Hand, welche die Jury bei der Wahl bewiesen hat, allerdings fände er es schade, wenn die ande­ ren Vorschläge in der Schub­ lade verschwinden würden. Uster überlegt deshalb, das Festbier alljährlich mit einer neuen Etikette auszustatten.

visan, Vorstand von Gastro Zug und Jurymitglied, betont, welchen Stellenwert Produkt­ design heutzutage in der Gas­ tronomie geniesst. «Es heisst immer, das Auge isst mit. Bezo­ gen auf das Flaschenbier muss man ergänzen: Das Auge trinkt

Alle Etikettenentwürfe können angeschaut werden Die Öffentlichkeit ist einge­ laden, alle 200 Etikettenent­ würfe im Brauimarkt an der Langgasse 41 in Baar anzu­ schauen. Die Vorschläge kön­ nen bis Ende Januar begutach­ tet werden. pd

«Das Auge trinkt mit beim Flaschenbier.»

Kalender

Divino

Selektionierte Weine degustieren

Skulpturen übers Jahr

Wer Weine zu attraktiven Preisen degustieren möchte, ist am ersten Oktoberwochenende in Landi-Filialen willkommen.

Ein Allenwindner hat die «Skulpturen in Baar» fotografiert. Es gibt einen Kalender.

Zur Degustation angeboten werden zertifizierte, spanische Bio­Weine sowie ein Bündner Pinot Noir, der beim diesjähri­ gen «Grand Prix du Vin Suis­ se» mit Gold ausgezeichnet wurde. Die Trauben stammen ausschliesslich von den Fami­ lien von Salis in Malans, deren Traubengut auf dreieinhalb Hektaren rund um das Schloss Bothmar angebaut wird. Eine Ertragsreduzierung im Wein­ berg, der feine Bündner Schie­ fer und das Föhnklima im Rheintal verleihen dem Trau­ bengut beste Voraussetzungen für einen feinen Pinot Noir, der traditionell im grossen Holzfass ausgebaut wird.

La Tonada – «die Melodie» aus dem Rioja Das nordspanische Weinan­ baugebiet La Rioja gehört zu den bedeutendsten Europas. Die 1970 gegründete Bodega La Tonada verarbeitet im Gegensatz zu anderen regio­ nalen Weinproduzenten aus­ schliesslich Traubengut, das aus den eigenen Rebbergen im Rioja Alta und Alavesa stammt. «La Tonada» Crianza wird aus­ schliesslich aus Tempranillo­ Trauben gekeltert und in ame­ rikanischen Eichenfässern ausgebaut. Nach 36 Monaten Lagerung im Eichenfass und

Edle Tropfen für jeden Geschmack. Bei Divino wird es möglich. in der Flasche harmoniert das aromatische Bukett dieses dicht­roten Weines besonders zu Grilladen und rotem Fleisch. Ein ehrwürdiger Ver­ treter aus dem Rioja­Gebiet.

La Mancha, Don Quijote und weitere erlesene Weine Noch heute findet man um La Mancha jene charakteristi­ schen Windmühlen, mit denen Don Quijote den Kampf auf­ nahm. Genauso berühmt wie einst Cervantes ist auch der Wein, der im Herzen des La Mancha auf 800 Metern über dem Meeresspiegel vom Wein­ gut Domino de Punctum ange­ baut wird. Die Weine werden nach biodynamischen Richtli­ nien – «demeter» – produziert, ohne Verwendung von Pestizi­ den, Herbiziden oder Kunst­ dünger. Sie sind allesamt als Landweine «Vino De La Tierra De Castilla» eingestuft und nach den verwendeten Reb­ sorten benannt. Es werden

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spanische Rebsorten wie Tem­ pranillo und Graciano sowie internationale Sorten wie Sau­ vignon Blanc, Chardonnay oder Petit Verdot angebaut und vinifiziert. Robert Parker, seit 30 Jahren Weinjournalist und Weinjuror, hat beiden zur De­ gustation angebotenen Weinen «La Mancha Do Viento Aliseo Viognier 2012» und «La Man­ cha Do Aliseo Graciano – Ca­ bernet Sauvignon 2011» je­ weils 90 + 89 Punkte verliehen. Eine Auszeichnung, die inter­ national Anerkennung findet und dokumentiert, dass auf der Dominio de Punctum Menschen mit Herzblut ihrem Handwerk nachgehen. Alle vier Spitzenweine gibt es am Freitag, 4. Oktober, und am Samstag, 5. Oktober, bei al­ len Divino­Partnern in den Landi­Filialen gratis zu De­ gustieren und zu einem attrak­ tiven Preis (solange Vorrat) oder auf Bestellung unter www.divino.ch zu kaufen. pd

Christian Herbert Hilde­ brand aus Allenwinden hat die Werke von «Skulpturen in Baar» fotografisch festgehal­ ten und zu einem Kalender für das Jahr 2014 zusammenge­ stellt. Der Kalender kostet 29.90 Franken. Man kann ihn bei Radler Raum & Design an der Dorfstrasse kaufen oder bei Fotozug (041 711 77 00) und per E­Mail studio@fotozug.ch bestellen. pd

Der Kalender «Skulpturen in Baar» ist pd ab sofort erhältlich.

Oswald

kunden kreieren selber Kunden machen eine eigene Würzmischung. Die beste Kreation ist ab April erhältlich. Eine besondere Art der Kun­ dennähe fördert Oswald mit der Aktion «Kreiere die neue Oswald­Würzmischung». Das Konzept hatte bereits 2012 Er­ folg. Über 5 900 Gewürzkrea­ tionen wurden eingereicht. An diesen Erfolg möchte Oswald mit der neuen Aktion anknüp­ fen. «Es hat sich gezeigt, dass unsere Kunden am besten wis­ sen, welche Zutaten es für eine Würzmischung braucht. Aus diesem Grund geben wir ihnen erneut die Gelegenheit, die

Oswald­Würzmischung zu kreieren. Dieses Mal suchen wir eine Sommermischung, die kulinarische Ferienerinnerun­ gen weckt», erklärt Nadja Nab­ holz, Bereichsleiterin Marke­ ting. Der Kunde hat die Möglichkeit, aus über 50 Zuta­ ten seine Favoriten zu wählen. Diese gibt er in einen digitalen Mörser. Eine Animation zeigt die Entstehung der Würzmi­ schung. Unter www.oswald.ch/ wettbewerb stellen die Kun­ den ihre Würzmischung zu­ sammen. Nach Ablauf der achtwöchigen Frist wählt die Jury die Gewinnermischung aus, welche ab April bei Os­ wald erhältlich sein wird. pd


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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. Oktober 2013 · Nr. 37

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Charmante Zugerin 2013

Fünf Frauen fiebern dem Final entgegen ergänzt: «Ich konnte darum auch schon eine Ausfahrt mit einem Hummer geniessen.»

Am Freitag wird die charmanteste Zugerin erkoren. Ein Fall für fünf Cabrio-Fans.

Ich musste vorsingen und war sehr nervös. Vor ihrer 2.-Sekundar-Klasse ist Fabienne Rust gestanden, als ihr die Neuigkeit ihres Vorstosses in den Final mitgeteilt wurde. «Meine Schüler haben es sofort gecheckt und mich dann so richtig gelöchert und ausgefragt.» Auch die 25-jährige Rotkreuzerin würde gerne gewinnen, wie sie sagt, relativiert aber: «Wenns passt – dann passts. Und sonst hat es halt nicht sollen sein.» Schon enorm gefreut habe sie sich, erzählt Florentina Quni. Sie habe es lange gar nicht richtig fassen können. Gehofft – aber nicht daran geglaubt, habe sie die News und betont: «Umso grösser war

Charly Keiser

Die Freude bei den jungen Frauen war riesig, als sie letzten Freitag über ihren Vorstoss in den Final erfuhren. Und am Freitag ist es so weit: Die fünf durch Leservotings gewählten charmanten Damen werden beim Finalanlass durch eine Jury und das dort anwesende Publikum bewertet. In der Endauswertung für die charmanteste Zugerin zählen die Platzierungen aus dem Leservoting sowie das Stimmen der Jury und des Publikums.

Mitmachen ist schön – gewinnen aber noch viel schöner «Ich habe mich mega gefreut», sagt Nikolina Sapina. Besonders auch darum, weil sie es gar nicht erwartet habe, unter die letzten Fünf zu kommen. «Man hofft, aber das ist ja eher ein Wunschgedanke, denn ein Glaube.» Doch jetzt wo sie im Final sei, wolle sie schon unbedingt gewinnen, zeigt sich die Allenwindnerin kämpferisch und ergänzt: «Ich habe als Kind bei einer MiniPlayback-Show mitgemacht und gewonnen. Warum nicht auch diesmal.» Das Finale als Ziel habe sie schon gehabt, erklärt Sabrina Nussbaumer, doch so richtig daran geglaubt habe sie aber nicht, gibt die Chamerin unumwunden zu. «Natürlich würde ich nun gerne den ersten Platz ergattern, aber das Mitmachen ist auch schon sehr schön.» Am ersten Preis – einem Cabrio für ein Jahr – hätte sie viel Freude, sagt die 25-Jährige. «Obwohl ich schon eines besitze.» Dieses habe ihr Stiefvater für sie besorgt, als sie ein Fahrzeug brauchte, um zur Arbeit zu gelangen. «Er ist der Autofreak», fügt sie an und

«Wenns passt – dann passts.» Fabienne rust

Freuen sich, im Final der letzen Fünf zu sein. Oben: Fabienne Rust, Florentina Quni und Nikolina Sapina. Unten: Isabelle Rogenmosser und Sabrina Nussbaumer Foto kk (jeweils von links nach rechts).

dann schlussendlich die Freude.» Das VW Beetle Cabrio würde ihr enorm Spass machen, sagt die 30-Jährige: «Denn ich hatte bislang noch nie ein eigenes Auto.» Und die Allenwindnerin fügt an: «Die Farbe wäre mir übrigens egal.» Bereits an einer Miss-Teenie-Wahl hat Isabelle Rogenmoser teilgenommen. «Das war in Schwyz und damals war ich etwa 13 bis 14 Jahre alt. Ich musste vorsingen und war sehr nervös. Letztlich bin ich Vierte oder Fünfte geworden», erläutert die 26-Jährige. Die Velofahrerin und ÖV-Benutzerin könnte ein Auto gut gebrauchen, wie sie erklärt. Hat sie doch ihr Auto ihrem Bruder gegeben, als sie von Luzern nach Zug gezügelt ist. Rogenmoser arbeitet am Flughafen und freut sich mächtig auf den Finalanlass.

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EVENTS

Veranstaltungskalender

ZUGER TROPHy 7. ETAPPE IM ÄGERITAL Permanente Zeitmessstrecken, 7. Etappe, 5 Sportarten; Laufcup und Bergcup. Noch bis Freitag, 4. Oktober, im Ägerital. Running, Walking, Nordic Walking.

ART GROUP 10 AUSSTELLUNG Vom Samstag, 28. September, bis Sonntag, 6. Oktober, in der Altstadthalle Zug, von 11 bis 19 Uhr. Bilder, Quilts und Skulpturen zum Thema «Inspirationen» von zehn regionalen Künstlerinnen.

IGUANA MUSTERVERKAUF HERBST- UND WINTERKOLLEKTION

Schöne Iguana-Muster, Grösse 38&L, Muster ab 5 Franken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Iguana Outlet Store, Haldenstrasse 5, Fabrik zur Lorze in Baar. Freitag, 4. Oktober, 10–18.30 Uhr und Samstag, 5. Oktober, 10–16 Uhr.

MEDPRAXIS HUMMEL GESCHWOLLENE BEINE UND FüSSE

Informationsabend zum Thema Lymphund Venensystem inklusive Beratung. Am Freitag, 18. Oktober, um 18 Uhr, Ort: Medpraxis, Baarerstrasse 59, 6300 Zug. Informationen unter: www.medpraxis.ch

Ausstellung

Kultur: 550 Abfallkalender Der Kabarettist Thomas Lötscher, der auch als «Veri» bekannt ist, sammelte für sein letztes Programm «Ab- und Zufälle» Informationen über die Abfallentsorgung in den Gemeinden der Schweiz. Sein besonderes Interesse galt dabei den Abfallkalendern. Dabei entdeckte er die Vielfalt dieser Kalender: Grau oder farbig, geheftet oder gebunden, einseitig oder mehrseitig, auf Hochglanzpapier oder auf Recyclingpapier. Einfach alles bekam er zu sehen. Die Vielfalt dieser Kalender ist durch Gemeindefusionen und Kalenderstandards bedroht. Aus diesem Grund hat Thomas Lötscher sich entschieden, ein Archiv anzulegen. Die Sammlung besteht bereits aus 550 Abfallkalendern. Von Samstag, 5. Oktober, bis Samstag, 2. November, wird diese erstmals im Kunstkiosk in Baar gezeigt. Die Ausstellung hat jeweils am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. hei Weitere informationen: www.veri.ch/abfallkalender, www.kunstkiosk-baar.ch

Zuger Messe

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Im Zugerland ist es Herbst. Mit dem Herbst kommt die Vorbereitung auf die Zuger Messe. Nicht mehr lange und die Tore öffnen sich.

www.moebelegger.ch

Menzingen

Heidi Niederberger

Grosse weisse Zelte, Heerscharen von Bauarbeitern und Baulärm bestimmen zurzeit die Atmosphäre auf dem Messeareal in Zug. Das Areal verwandelt sich jeden Tag ein Stück mehr in ein Flanier-, Einkaufs- und Ausgangsgelände. Denn am Samstag, 19. Oktober, ist es wieder so weit: Die Zuger Messe öffnet zum 42. Mal ihre Tore. Der Bauleiter Kurt Wyss ist verantwortlich, dass das Areal für die grösste Dienstleistungs- und Warenausstellung der Zentralschweiz rechtzeitig bereit ist. Über 80 000 Besucher werden in den neun Tagen erwartet. Angezogen werden diese vom Ruf der Messe als Ort der Begegnung, der Information und der Unterhaltung.

Was die Zuger Messe dieses Jahr zu bieten hat Das «Land der Wälder», also das Waadtland ist in diesem Jahr der Gastkanton. Diesen Kanton können die Besucher am «Hell-Dunkel»-Stand näher kennen lernen. Die Reformierte Kirche Kanton Zug tritt als Ehrengemeinde an der Messe auf. Zu den Höhepunk-

Die «immer grüne» Projektwoche

Zurzeit wird auf dem Messegelände in Zug am Aufbau der Zuger Messe gearbeitet. Bald schon verwandelt sich die Baustelle in ein Flanier-, Einkaufs- und Ausgangsgelände. ten zählen die vielen Sonderschauen, wie «Üse Kanton», «Littering und Landwirtschaft» des Zuger Bauernver-

bandes und eine Modenschau. So ist auch die Ausstellungsfläche vor dem Bühnenbereich der Showhalle TopLive der

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Montag bis Freitag 10.30–15.00 und 17.00–24.00; Samstag 17.00–24.00, auf dem AMAG Areal in Cham mit grossem Parkplatz. Sonn- und Feiertage öffnen wir gerne für kleinere und grössere Gesellschaften.

pd

Modebranche vorbehalten. Dort werden die aktuellen Modetrends präsentiert. Auf der Bühne der Showhalle werden musikalische, künstlerische und unterhaltsame Darbietungen statt finden. Damit sich die Zuger optimal auf ihre Messe vorbereiten können, erscheint am Mittwoch, 16. Oktober, eine Spezialausgabe unserer Zeitung. Details gibt es unter: www.zugermesse.ch

Zug

Pistenrand-feeling an der Zuger Alpli-Metzgete Mit der Metzgete naht auf dem Alpli auch der Winter. In doppelter Hinsicht. Am Freitag, 4.Oktober, beginnt im Restaurant Zuger Alpli die traditionelle Metzgete. Doch zum bekannten weissen Zelt, das Wirt Ueli Baumann jeweils rechtzeitig auf Ende September hin aufstellt, gesellt sich in diesem Jahr ein besonderer Unterstand. Denn da oben steht jetzt, was sonst üblicherweise neben Pistenrestaurants zu sehen ist: Das durchsichtige Oval – das wie ein halbes Eis aussieht – wird

die diesjährige Bar der AlpliMetzgete sein. Möglich macht dies Ägeri-on-Ice, das damit Werbung in eigener Sache macht. Diese «Ice-Iglu-Bar» ist Freitag und Samstag offen.

Musikanten sorgen am Freitag und Samstag für Stimmung Die Metzgete beginnt am Freitag ab Mittag; um 19 Uhr konzertiert das Echo vom Heubodä. Am Samstag wird ganztags geschlemmt; ab 19 Uhr sorgen Lt. Hansueli und Köbi mit Regula am Bass für Stimmung. Der Schlusstag am Sonntag beginnt am Mittag. Infos: www.zugeralpli.ch. kk

ein rockiges Abendessen Im Restaurant Zugerberg organisiert die Rockgruppe ALTöL ein «Rock Znacht». Für 60 Franken gibt es Apéro, Salat und Fondue. Dazu kommt ein zweistündiges MundartKonzert von ALTöL. Der Anlass findet am Samstag, 23. November, um 18.30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich bis am 15. Oktober. Reservation ab sofort per Mail an: stephan@alto.ch hei

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Wanderer wundern sich über das «ungewöhnliche Ei» beim Zuger Alpli.

Von der Lorzentobelbrücke bis zur Einmündung in den Zugersee: Eine Exkursion, die die Veränderungen des Flusslaufes zeigt. Naturbegeisterte haben die Gelegenheit, an einer Exkursion teilzunehmen. Diese lässt die Grünader Lorze erleben. Die Gruppe wird geleitet von Peter F. X. Hegglin. Er ist der ehemalige Leiter der Abteilung Natur und Landschaft im Amt für Raumplanung im Kanton Zug. Die Exkursion startet bei der Lorzentobelbrücke. Zusammen wandert die Gruppe zur Einmündung

kk

Dienstnummer ganzer Kanton: 0848 140 140

ELTERN-NOTRUF 041 710 22 05

Die Grünader Lorze

Jazzgitarrist Roberto Bossard aus Zug pd spielt im Mark Soskin Quartet.

«ALTöL»

Notfallnummern

ein Zuger im internationalen Jazz und Europa. Mark Soskin ist ein amerikanischer Pianist, der durch sein Engagement in der Band Sonny Rollins zu internationaler Bekanntheit gelang. Das Quartett vervollständigen der französische Bassist Gildas Boclé und der Schweizer Elmar Frey am Schlagzeug. Sie alle gehören zu den Besten ihres Faches. Diesen Herbst sind diese Musiker zum vierten Mal gemeinsam auf Tournee. Ebenfalls dieses Jahr entsteht die zweite CD der Gruppe. Ab 20.15 Uhr wird der Burgbachkeller am Samstag, 5. Oktober, mit energiegeladenem und zupackendem Jazz auf höchstem internationalem Niveau erfüllt. hei

Zum Abschluss der Musikprojektwoche des Kantonalen Gymnasium Menzingen findet ein öffentliches Konzert statt. Das Thema der Projektwoche ist «immer grün». Über 80 Schülerinnen und Schüler treten unter der Leitung von Susanne Theiler und Marcus Tremmel auf. Der Chor- und Orchester-Event beginnt am Freitag, 4. Oktober, um 19.45 Uhr im Theatersaal des Kantonalen Gymnasiums Menzingen. hei

NOTFALL

WWF-Exkursion

Roberto Bossard wurde 1959 in Zug geboren. Er studierte Musik. Im Zentrum steht die Gitarre. Heute ist er Professor an der Musikhochschule Luzern. Im Jahr 1998 wurde er vom Magazin «Jazz und Culture» zum besten Schweizer Jazzgitarristen gewählt. Am Samstag, 5. Oktober, spielt er im Burgbachkeller in Zug als Teil des Mark Soskin Quartets. Dieses setzt sich zusammen aus Musikern aus Amerika

Heute finden Sie als Beilage in dieser Ausgabe die aktuellsten Angebote von

erste Zelte stehen schon

Konzert

Das Mark Soskin Quartet spielt melodiösen, swingenden Modern Jazz. Ein Zuger ist Teil davon.

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freiZeit

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. Oktober 2013 · Nr. 37

24-Stunden-Betrieb

in den Zugersee. Unterwegs erfahren die Naturfreunde die Veränderungen des Flusslaufes. Das Lorzentobel bietet mit seiner Natürlichkeit Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Der Flusslauf gewinnt in der Lorzenebene eine grosse Bedeutung als Grünader. Der Treffpunkt ist am Samstag, 5. Oktober, um 9.45 Uhr an der Bushaltestelle Tobelbrücke. Nach Hause können die Teilnehmenden mit der Stadtbahn fahren. Gutes Schuhwerk, angepasste Kleider und Verpflegung für unterwegs sollten die Teilnehmer mitbringen. Anmeldung und weitere Informationen unter: www.wwf-zg.ch hei

SANITÄTSDIENST 144 FEUERWEHR 118 POLIZEI 117 KINDER-NOTRUF 147 24-Stunden-Betrieb, pro juventute. SUCHTBERATUNG ZUG 041 728 39 39

Montag: 8.30–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. Dienstag bis Freitag: 8.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr.

ÄRZTLICHE NOTFALLNUMMER 0900 008 008

24-Stunden-Betrieb. Kostenpflichtig: 3.23 Franken/Minute

ZAHNÄRZTLICHE NOTFALLNUMMER 0844 22 40 44

Montag bis Donnerstag 16–21 Uhr. Freitag 12 bis Montag 8 Uhr.


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LetZte

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 2. Oktober 2013 · Nr. 37

Zuger Köpfe

Weitere Frau in der Geschäftsleitung Der Bankrat der Zuger Kantonalbank hat anlässlich seiner letzten Sitzung Petra Kalt (Bild) per 1. November dieses Jahres in die Geschäftsleitung gewählt. Mit der Ernennung einher geht eine Aktualisierung der Organisation. Als Geschäftsleitungsmitglied übernimmt Kalt die Verantwortung für die Bereiche Marketing, Partnermanagement & Informatik, Verarbeitung und Strategische Projekte, die neu im Departement Services und Partnermanagement zusammengeführt werden. Mit dieser Massnahme wird ein weiterer Meilenstein der 2009 angestossenen strategischen Weiterentwicklung der Zuger Kantonalbank gesetzt. Einstimmig und mit grossem Applaus ist am vergangenen Donnerstagabend FDP-Mitglied Peter Schleiss-Abächerli (Bild) neu in den Bürgerrat Hünenberg gewählt worden. Der Drogist und Naturheilpraktiker ersetzt André Baumgartner, der nach 20 Jahren im Bürgerrat nicht mehr zur Wahl angetreten ist. Wiedergewählt wurden die bisherigen Bruno Werder (CVP), Beat Luthiger (FDP), Rainer Suter (CVP) und Andreas Huwyler (CVP), der auch als Präsident bestätigt wurde. Keine Veränderung gab es auch bei den Rechnungsrevisoren: So wählten die 69 Stimmberechtigten im «Saal Heinrich von Hünenberg» Guido Huwyler (CVP) zum Präsidenten sowie Röbi Suter (CVP) und Antoinette Luthiger als Mitglieder. Er war nur recht kurz im Einsatz für den EVZ: Brian Boucher (36) wird als Goalie nicht mehr gebraucht. Sportchef Jakub Horak: «Boucher hat unsere hohen Erwartungen an einen ausländischen Torhüter nicht erfüllt.» Für ihn wurde Eero Kilpeläinen (28) von Jokerit Helsinki verpflichtet. Horat: «Ich erwarte, dass Kilpeläinen unsere Abwehr stabiler machen wird und die Mannschaft in entscheidenden Momenten im Spiel halten kann.» In Hünenberg feierte Rosa Geissbühler. Die rüstige Seniorin konnte am 4. September ihren 104. Geburtstag begehen. Und noch eine Meldung aus Hünenberg: Auf Ende Jahr haben Valentin Moser und Nadine Bruno-Ebner ihren Rücktritt aus der gemeindlichen Kulturgruppe erklärt. fh

Chefkonditor Urs Loppacher hat schon 1 Million Kirschtorten gemacht.

Kuchenparade: Die feine Zuger Kirschtorte gibt es seit 100 Jahren.

Daniela Lazic (links) und Fredy Weber, Kirschtortenhersteller mit der blauen Fotos pey Konditormaschine.

Neueröffnung Treichler

Museum für die Zuger Kirschtorte Die Zuger Kirschtorte wird bald hundertjährig. Die Konditorei Treichler gilt als Erfinderhaus des süssen Exportschlagers. Stephanie Peyer

Als typische Spezialität aus der Region wird die Zuger Kirschtorte in die ganze Welt verschickt, eine Viertelmillion Torten werden jährlich alleine im Kanton Zug hergestellt. Den Verkaufsrenner erfunden hat Konditormeister Heinrich Höhn. Hundert Jahre sind vergangen, seit der junge Berufs-

in Luzern, führen seither das Kaffeehaus unter der «Treichler Zuger Kirschtorten AG». Nach zweimonatiger Umbauzeit haben sie das Geschäft am vergangenen Freitag neu eröffnet. Das Kaffeehaus Treichler blickt mit Stolz zurück auf eine traditionsreiche Firmengeschichte, schaut aber zugleich weitsichtig in die Zukunft. In ihrem renovierten Lokal schlagen die Gebrüder Heini einen gelungenen Bogen von der Tradition hinüber zur Moderne. Das Café mit Konditorei erstrahlt nach der Rundumerneuerung in jugendlicher Frische und überrascht die Gäste mit zeitgemässer Innenarchitektur. Dazu meint Eigentümer Bruno Heini: «Mit dem neuen Lokal möchten wir die Jungen auf junge Art ansprechen. Gleichzeitig wollen wir mit dem Museum das Traditionsprodukt Zuger Kirschtorte in die Zukunft führen.»

mann sein Geschäft in Zug im Haus «Zur Spindel» an der Alpenstrasse in Zug eröffnete. Im Jahre 1915 reichte Höhn die erste Kirschtorte über den Ladentisch. Vier Jahre später zog die florierende Konditorei um an den Bundesplatz. Chefkonditor und heutiger Namensgeber, Jacques Treichler, übernahm den Betrieb 1943.

Zuger Traditionshaus fest in Luzerner Hand Seit 2004 gehört das Café Treichler zwei Luzernern. Die umtriebigen Brüder Bruno und Hans Heini, Eigentümer der gleichnamigen Konditorei

Ein Museum für die hundertjährige Kirschtorte Das «Zuger KirschtortenMuseum» als eigentliche Attraktion des Lokals befindet sich direkt neben dem Tresen. Dort können in einer liebevoll gestalteten Ausstellung über

Dolfi Müller (von links), Bruno Heini, Hans Heini und Beat Villiger bei der Eröffnung.

200 Exponate bewundert werden, die von der traditionsreichen Geschichte der Zuger Kirschtorte zeugen. Die Recherchearbeiten für die Erstellung des Museums nahmen rund fünf Jahre in Anspruch. Massgeblich an der Gestaltung beteiligt war Historiker Ueli Kleeb: «Wir machten unter anderem einen Aufruf an die Kundschaft, Gegenstände aus ihrem eigenen Fundus vorbeizubringen. Einige dieser privaten Fundstücke sind nun im Museum ausgestellt.» Die Sammlung umfasst nebst wertvollem Kleinmaterial rund um die Kirschtorte auch

historische Confiseur-Werkzeuge wie etwa eine blaue Konditormaschine. Mit ihr hatte bereits Heinrich Höhn in seinem Betrieb an der Alpenstrasse die Japonaisböden für seine Torten zusammengerührt. Als kleine Sensation wird zudem die als verschollen geglaubte Abschrift des Originalrezeptes der Kirschtorte gehandelt. Weiter ist ein offizielles Dankesschreiben aus dem Vatikan von Papst Franziskus zu bewundern. Im vorderen Teil der Ausstellung wird an zehn Stationen die hundertjährige Geschichte der Zuger Kirschtorte erzählt.

Die Kirschenspezialisten Louis Suter (links), Kantonale Fachstelle für Obstbau, und Hermann Röllin, Kirschproduzent aus Baar, am Fachsimpeln.

Polizei

Wegen Schock aus Versehen aufs Gaspedal gestiegen Durch einen kleinen Touchier-Unfall erschrak ein Mann und verwechselte Bremsen und Gas. Dabei erfasste er eine Frau. Durch eine Verwechslung wurde in Steinhausen eine Fussgängerin verletzt. Am Montag, 30. September, war ein 88 Jahre alter Autofahrer auf die Parkplätze vor der Coop-Filiale gefahren. Dabei touchierte er eine Laterne. Darüber erschrak er derart, dass er anstelle der Bremsen das Gas betätigte. Er erfasste die Fussgängerin, die sich auf dem Trottoir aufhielt. Die 73 Jahre alte Frau erlitt mittelschwere Verletzungen. Die Polizei nahm dem Autofahrer den Führerausweis ab. Er wird sich

eines Unfalles. Am frühen Donnerstagmorgen, 26. September, hatte ein 40-jähriger Mann in Rotkreuz einen Fussgängerstreifen überquert und wurde dabei angefahren. Der Unfall ereignete sich auf der Chamerstrasse unmittelbar nach einem Kreisel. Der Mann wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.

vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

Velofahrerin prallt in einen Lastwagen In Zug prallte eine Velofahrerin mit einem Lastwagen zusammen. Am Montagmorgen, 30. September, war die 71 Jahre alte Frau mit ihrem Velo auf dem Zanggenrütiweg in Richtung Steinhauserstrasse unterwegs. Als sie einen Fussgängerstreifen fahrend überqueren wollte, prallte sie mit einem Lastwagen zusammen. Dieser fuhr in Richtung Steinhausen. Dank dem Fahrradhelm, den sie trug, blieb es bei mittelschweren Verletzungen.

Polizei warnt vor falschem Polizist Die Polizei warnt vor Unbekannten, die sich unter einem Vorwand Zutritt zu Wohnungen verschaffen wollen. Grund dafür ist ein Fall, der sich am Dienstag, 24. September, in den Kantonen Schwyz und Uri abspielte. Ein unbekannter Mann klingelte bei älteren alleinstehenden Frauen und gab sich als Polizist aus. Er trug

Einmal mehr der Fussgängerstreifen Noch einmal war ein Fussgängerstreifen Schauplatz

eine Jacke mit der Aufschrift «Polizei» und wies sich mit einem angeblichen Polizeiausweis aus. Er gab an, dass er die Frauen zum Thema Einbruchsschutz beraten wolle. Zu diesem Zweck fragte er sie nach der Menge und dem Aufbewahrungsort von Wertsachen. Es wurde in beiden Fällen nichts gestohlen. Ob es sich in beiden Fällen um den selben Täter handelte wird noch abgeklärt. Die Polizeikorps der Zentralschweiz weisen darauf hin, dass persönliche Beratungen zum Einbruchsschutz in der Wohnung nur auf Anfrage der betroffenen Person durchgeführt werden. Ohne Voranmeldung gehe die Polizei nicht zu Leuten nach Hause für eine Beratung. hei

Zum Schutz Um sich vor solchen Vorfällen zu schützen, sollten nie unbekannte Personen in die Wohnung gelassen werden. Spion und Zusatzschlösser können dabei helfen. Bei Amtspersonen muss ein Ausweis verlangt und bei der Hausverwaltung nachgefragt werden. Handelt es sich um einen Polizisten, hilft der Polizeinotruf 117 weiter. Angaben über Wertsachen und deren Aufenthaltsort sollten nie gemacht werden. Bei einem Verdacht sollte sofort die Polizei kontaktiert werden. Dazu ist es wichtig, sich etwas Auffälliges an der Person sowie das Fahrzeug und die Autonummer zu merken. hei

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Zuger presse 20131002  

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