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PPA 6002 Luzern – Nr. 18, Jahrgang 18

Mittwoch, 8. Mai 2013

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Freizeit Im Ägerital öffnen mehrere Museen ihre Tore.

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Seite 11

Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug

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Oberägeri

Kommentar

Erhält der Kanton ein zweites Lättich? Kein Schwimmbecken für Vereine und Schulen, sondern eine Oase für Badenixen soll her – für 36 Millionen Franken. Martina Andermatt

Auf dieser Wiese gleich neben dem Lido in Oberägeri soll ein neues Foto Stefan Kaiser / Neue ZZ Erlebnisbad realisiert werden.

Das sind 14 Millionen Franken mehr als noch vor fünf Jahren errechnet. «Damals hätten wir nur ein 25-Meter-Becken, ein Nichtschwimmerbecken und ein Bistro bekommen», betont Oberägeris Gemeindepräsident Pius Meier. Jetzt sollen mehr Extras her. Eine Rutsch-

bahn, ein Mehrzweckbecken mit Hubboden und ein Warmwasseraussenbecken. Ein Wellnessbereich im Obergeschoss soll den Betrieb zum Rentieren bringen. «Wir rechnen vorsichtig mit 2000 bis 2500 Badegästen pro Woche», so Meier.

Oberägerer Bevölkerung ist geteilter Meinung Grund für die Kostenexplosion ist indes auch der schwierige Untergrund am geplanten Standort direkt beim Oberägerer Lido. Das Projekt ruft denn auch bei den Anwohnern geteilte Meinungen hervor: «Viel

zu abgelegen», findet Susanne Tanner. Schullehrer Hans Walti hält das Projekt für eine Aufwertung der Gemeinde. Auch beim Wasserballverein SC Frosch Ägeri scheinen sich die Wogen inzwischen geglättet zu haben. Zwar sind die 25 Meter Beckenlänge nicht die Optimallösung. Denn die Frösche bräuchten 33 Meter. Aber: «Alle unsere Teams könnten dort trainieren, mit einer Sonderbewilligung wären Heimspiele in der Meisterschaft der Nationalliga A vielleicht möglich», so Sportchef Peter BraunreiKommentar, Seite 3 ter.

Hünenberg

Rotkreuz ist im Casting-Fieber Unterricht mit dem iPad Hausaufgaben auf dem iPad? Arbeitsblätter in der Dropbox? In Hünenberg ist die Schule interaktiv. Wenn Sek-Lehrer Reto Kurmann Arbeitsblätter verteilt, genügt ein Klick. Denn die

Aufgaben schickt er den Schülern direkt aufs iPad. Fast ein Jahr läuft nun ein Pilotprojekt der Schule Hünenberg, an dem drei Sekundarklassen teilnehmen. Die Schüler wurden mit einem Tablet ausgerüstet. Statt der guten alten Schiefertafel hängt ein LED-Touchscreen Seite 5 an der Wand. fh

Kiesinsel

Diese neue Insel im Zugersee ist ein Werk der Baudirektion. Nahe beim Delta der Alten Lorze in Zug wurde ein

Die Ägerer sollen baden gehen

D

er Kanton Zug braucht ein weiteres Hallenbad. Dieser Umstand ist wohl unbestritten. Die Ägerer Gemeinden legen nun entsprechende Pläne vor. Für ein Erlebnisbad mit dem vollen Programm. Ob Jung oder Alt, Familie mit Kindern oder arbeitstätige Singles. Schulen, Vereine und Private – alle sollen Platz haben. Doch ist diese Vorlage deshalb mehrheitsfähig? Das Bad kostet 14 Millionen Franken mehr als noch vor Jahren gedacht – die Rentabilität ist bei solchen Projekten gemeinhin als Herausforderung bekannt. Schliesslich sind auch die 25 Meter Beckenlänge für die Wasserballer vom SC Frosch nicht das volle Optimum. Die Projektgruppe ist gefordert, mit Blick auf die Urnenabstimmung 2014 eine Vorlage zu schaffen, die von der Bevölkerung getragen wird. Schliesslich ist das Projekt bereits einmal gescheitert, wegen der abgelehnten Seeufergestaltung. Aber nicht das Projekt, die Ägerer sollen baden gehen.

Heimat für seltene Vögel Die jüngsten Zuzüger im Kanton heissen Knäkente und Grünschenkel. Sie leben auf einer Kiesinsel.

Martina Andermatt, Redaktorin «Zuger Presse»

Refugium für Wat- und Wasservögel geschaffen, das von Menschen nicht betreten werden darf. Die 120 Meter lange und 25 breite Aufschüttung aus Baarer Kieselsteinen ist seitdem Heimat für zahlreiche Tiere geworden, die bislang eher selten im Zugerland gesehen Seite 6 wurden. fh

martina.andermatt@zugerpresse.ch Anzeige

Mostelberg

Kühne Pläne für Neubau Foto Laura Sibold

Das Gasthaus Mostelberg soll einem futuristischen Neubau weichen. Das alte Gebäude stammt aus dem Jahr 1951 und ist laut dem Geschäftsführer der Sattel-Hochstuckli AG, Mathias Ulrich, den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen.

Der Sieger aus einem Architekturwettbewerb hat nun ein urbanes Panoramarestaurant entworfen, das ein «einzigartiges Gastrokonzept» bieten soll. Weite Teile des flachen Kubus sind ganz verglast und lassen einen weiten, ungehinderten Panoramablick auf den Wildspitz und den Ägerisee Seite 12 zu. fh

Traumwohnungen für jeden Charakter <wm>10CAsNsjY0MDAw1TUwNzQ3MgUAgu1wCw8AAAA=</wm>

Die kreativen Knaben und Mädchen vom Rotkreuzer Jugendsender Radio Looping suchen das «Secret Talent». Am Samstag ist das grosse Finale. Im Bild vor dem Mikro: Andrea Hilfiker (links), Kevin Thiel, Manuel Egli, Stefy Noire, Daniel Küng und Sarah Schwyter. mar Seite 5

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Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20, redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Publicitas Zug, 041 725 44 44; Abodienst «Zuger Presse»: Telefon 041 429 53 77


2 Stimme meines Glaubens

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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 8. Mai 2013 ⋅ Nr. 18

Gebäudeversicherer feierten im Casino Zug

Mein Verein

Markus Jeker, für den Kirchenchor Rotkreuz Thomas Rey, Pfarrer, St. Jakob Cham

Kirchenchor Rotkreuz

Den Himmel erfahren

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ach ihrem Tod dürfen die Menschen Jesus Christus als dem Auferstandenen begegnen. Sie erleben, wie er mit ihnen unterwegs ist, mit ihnen spricht und mit ihnen isst. Aber es kommt der Zeitpunkt, an dem auch dies zu Ende ist: An dem Tag, den wir als Christi Himmelfahrt feiern, öffnet sich der Himmel und nimmt Christus auf. Christus ist nicht mehr sichtbar unter uns, aber er hat versprochen, dass sein Geist bei uns bleibt. Er kommt vom Himmel zu uns, damals und heute. Ich erlebe ihn, wenn ich in einer gastfreundlichen Familie zu Besuch sein darf. Morgen pilgern viele Zuger und Zugerinnen nach Maria Einsiedeln zur Landeswallfahrt. Ich bin sicher, dass auch dieser Weg, die Gespräche und Gebete, die dort stattfinden werden, ein Stück Himmel zeigen. Ich erlebe immer wieder Menschen, die mich beeindrucken durch ihr Handeln in einer bestimmten Situation oder durch ihre Haltung dem Leben gegenüber. Ich denke an einen ehemaligen Regierungsrat in unserer Pfarrei, der mich durch seine väterliche und fürsorgliche Art, die Dinge zu sehen, sehr beeindruckt. Ein weltbekanntes Beispiel ist Mutter Teresa in ihrem Einsatz für die Ärmsten. Und dann sind da auch die grossen Gefühle, die uns den Himmel öffnen: Liebe, Freundschaft, Geborgenheit von Menschen, zu Menschen. So lädt uns Christi Himmelfahrt ein, auf die Suche zu gehen nach Orten, Stätten, Menschen, Erfahrungen und Begegnungen, die uns und für uns den Himmel offen halten.

foto florian Hofer

Da kam freude auf: Zum 200-Jahr-Jubiläum cherung (IrV) und Ständerat urs Schwaller der Gebäudeversicherung gratulierte der aus freiburg, Max Übelhart (links), dem Präsident der Interkantonalen rückversiGeschäftsleiter der Zuger Versicherung. fh

Unser Anliegen

Politischer Standpunkt

Heute ist Weltrotkreuztag

für ein bewährtes Zuger Wahlsystem

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er Kantonalverband Zug nutzt den diesjährigen Weltrotkreuztag, um die Bevölkerung im Speziellen auf zwei Angebote aufmerksam zu machen: Entlastungsangebote für pflegende Angehörige und das Projekt Freiwillige im Besuchs- und Begleitdienst – «Gemeinsam gegen einsam». Die Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wir helfen den Angehörigen, auszuspannen und den eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Mitarbeiter des SRK Zug mit entsprechender Ausbildung in Pflege und Betreuung übernehmen Ihre Betreuungsaufgabe und unterstützen Sie in der Alltagsgestaltung. Die Bedarfsabklärung sowie die Einsatzplanung werden von einer Fachperson übernommen. Das Angebot richtet sich an Men-

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Corinna Münch, Leitung Freiwillige, SRK Zug schen, die sich manchmal allein fühlen, Kontakt zu anderen suchen oder etwas unternehmen möchten. Damit eine Beziehung zwischen Freiwilligem und Klienten aufgebaut werden kann, sollten die Einsätze regelmässig stattfinden. Wird der Besuch für beide Seiten als Bereicherung empfunden, ist ein grosses Ziel erreicht. Wir informieren heute Mittwoch im Metalli von 9 bis 15 Uhr an einem Stand und freuen uns auf Sie.

nsere traditionelle und bewährte Zuger Proporzwahl ist dafür verantwortlich, dass die Parteien gemäss ihrer Wählerstärke in der Exekutive vertreten sind. Wir haben eine vielfältige Gesellschaft, dies spiegelt sich auch in unseren Exekutiven wider. Wenn alle politischen Kräfte gemäss ihrem Wähleranteil in der Exekutive eingebunden sind, führt dies zu gemeinsam getragenen Lösungen. Der Slogan «Ja zu Persönlichkeitswahlen» der Befürworter suggeriert, dass nur mit Majorz Persönlichkeiten gewählt würden. Ist dies mit den jetzigen Gemeinde- und Regierungsräte nicht der Fall, wählten wir keine Persönlichkeiten mit dem Proporz? Es ist bei beiden Wahlarten die Verantwortung der einzelnen Parteien, kompetente Persönlichkeiten zur

Alois Gössi, SP-Kantonsrat, Baar Wahl vorzuschlagen. Im Majorz gibt es viele zweite Wahlgänge und Nachwahlen. Taktische Spielchen sind angesagt und kosten Steuergelder. Der Proporz garantiert sofort eindeutige und vier Jahre gültige Resultate. Der Majorz setzt zu sehr auf Personen, sodass Politiker mit «fettem Wahlkampfbudget» und grosser Medienkampagne das Rennen machen. Politische Inhalte und bodenständige Polit-Arbeit treten in den Hintergrund.

nno 1938 wurde in Rotkreuz die neu erbaute katholische Kirche eingeweiht, und die Pfarrei Rotkreuz wurde selbstständig. Im gleichen Jahr gründeten auch 34 Frauen und Männer den Cäcilienverein Rotkreuz. Der junge Verein hatte schon bald Schwierigkeiten, weil 1939 die Maul- und Klauenseuche grassierte und der 2. Weltkrieg ausbrach. Dadurch waren die meisten Männer oft im Militär. Der Cäcilienverein überwand aber alle diese Klippen und entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem stattlichen Verein. 1996 wurde der Name in «Kirchenchor Rotkreuz» geändert. Zum 75-Jahr-Jubiläum des Vereins unternahm der Chor deshalb eine fünftägige Vereinsreise nach Avignon, Frankreich. Obwohl Avignon nicht unbedingt die schönste der provenzalischen Städte ist, so ist sie doch als «Stadt der Päpste» historisch eine faszinierende. Die Päpste verliessen Rom, um sich dort von 1309 bis 1377 niederzulassen. Sieben Päpste residierten während dieser Zeit in Avignon. Der Kirchenchor probt jeden Donnerstag anderthalb Stunden und hat 10 bis 15 Auftritte pro Jahr. In der Kirchenmusik gibt es wunderbare Werke von grossen Meistern wie Mozart, Schubert, Haydn, Bach. Es macht Freude, diese Werke einzustudieren und vorzutragen. Dazu singen wir weltliche Lieder für besondere Anlässe. Wie in den meisten Vereinen pflegen wir aber auch die Freundschaft und Geselligkeit. Es tut gut als Ausgleich zu Familie und Beruf, den Gesang zu pflegen. Man sagt nicht umsonst: Wo man singt, da lass dich nieder!

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Umfrage

Zuger Presse – Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug, 18. Jahrgang ZUGER PRESSE Baarerstrasse 27· Postfach 4862 · 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20; redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch. HERAUSGEBERIN Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern. Erwin Bachmann. REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Redaktion: Martina Andermatt (mar) Bild: Daniel Frischherz (df) Mitarbeit: Hansruedi Hürlimann (hh), Laura Sibold (ls), Stephanie Sigrist (ste), Benjamin Spycher (spy) VERLAG ZUG Daniel Troxler, Telefon 041 429 53 82 Abo-Dienst: Telefon 041 429 53 77 INSERATEANNAHME Publicitas AG, Markus Odermatt, Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 44, Fax 041 725 44 33, E-Mail: zug@publicitas. ch DRUCK Luzerner Druckzentrum/«Neue Luzerner Zeitung» Die «Zuger Presse» (inklusive «Zugerbieter») erscheint mittwochs in einer Auflage von 54 041 Exemplaren (Wemf-beglaubigt) und ist damit die auflagenstärkste Wochenzeitung im Kanton Zug. Alle publizierten Inserate und Berichte sind urheberrechtlich geschützt.

Welche Bedeutung hat der Muttertag für Sie? Nadja Greter, Studentin, Neuheim

Thomas Baumgartner, Student

Esther Sidler, Rentnerin, Baar

Kevin Wülser, Student, Kriens

Andrea Steffen, Baar

Ich schätze meine Mutter jeden Tag

Blumen bringen und Mama verwöhnen

Ein Tag wie jeder andere es auch ist

Weiss nicht, was ich ihr schenken soll

Muttertag sollte jeden Tag stattfinden

«Ich finde, dass man seiner Mutter jeden Tag Wertschätzung schenken sollte. Der Muttertag ist schön, aber ich bringe auch unter dem Jahr einmal etwas mit nach Hause. Was ich ihr dieses Jahr zum Muttertag schenken werde, weiss ich bereits. Einen schönen Blumenstrauss.»

«Der Muttertag hat für mich Tradition. Er gehört zum Jahr wie Weihnachten und Ostern. Es ist wichtig, seinen Eltern Respekt zu zollen. Ich weiss noch nicht, was ich meiner Mutter zum Muttertag schenken werde. Vielleicht Blumen, einen Gutschein, oder ich werde etwas Leckeres kochen.»

«Für mich persönlich hat der Muttertag keine grosse Bedeutung. Ich muss nicht beschenkt werden, da ich schon alles habe, was ich zum Leben brauche. Aber selbstverständlich freue ich mich, wenn meine Kinder mir Blumen bringen. Am Muttertag trifft sich oft die ganze Familie. Das ist schön.»

«Ich finde es wichtig, der Mutter für all die Dinge zu danken, die sie unter dem Jahr für mich macht. Denn das ist nicht selbstverständlich. Ich denke noch immer darüber nach, was ich ihr schenken soll. Wie jedes Jahr kommt der engere Kreis der Familie am Muttertag zusammen.»

«Man sollte seine Mama immer schätzen und nicht nur einmal im Jahr. Ich halte den Muttertag für reine Geldmacherei. Natürlich ist es schön, beschenkt zu werden. Aber genauso toll ist es, wenn dies irgendwann im Jahr unerwartet geschieht. Oftmals ist dann die Freude noch grösser.» ls


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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 8. Mai 2013 ⋅ Nr. 18

Bäderprojekt

«Wir wollen auch in Ägeri ein Bad für alle» bandes. Denn Meisterschaftsspiele in der Nationalliga A müssen in einem 33-MeterBecken ausgetragen werden. «Dies betrifft jedoch lediglich das NLA-Team der Herren, und damit nur eine unserer sieben Mannschaften. Ausnahmslos alle Teams könnten jedoch im 25-Meter-Becken trainieren», so Sportchef Peter Braunreiter. «Das wäre für uns ein grosser Fortschritt. Deshalb stehen wir als Verein ab-

Rund 36 Millionen Franken wollen Ober- und Unterägeri für ein eigenes Bad in die Hand nehmen. Das sind 14 Millionen mehr als noch vor fünf Jahren. Martina Andermatt

Am Samstag beginnt in allen Strandbädern die offizielle Badesaison. Doch abgesehen von ein paar Unerschrockenen wird sich wohl auch dann noch kaum jemand in die Zuger Seen trauen. Mitte Mai hat das Hallenbad noch immer Hochsaison. Dass diese teilweise am Rande ihrer Kapazitäten stehen, machte in der Öffentlichkeit schon öfters die Runde. Die gegenwärtigen Pläne auf dem Berg kommen da wie gerufen. Auf der Wiese direkt neben dem Lido Oberägeri soll für 36 Millionen Franken ein neues Bad her – mit allem Drum und Dran. Noch vor fünf Jahren sprach man von geschätzten 22 Millionen Franken. «Dafür hätten wir nur ein 25-MeterBecken mit sechs Bahnen, ein Nichtschwimmerbecken und ein Bistro bekommen», erläutert der Oberägerer Gemeinde-

Ihre Meinung Was halten Sie von den aktuellen Plänen in Sachen Bäderprojekt in Oberägeri? Sind die Mehrinvestitionen sinnvoll eingeplant? Oder ist ein Hallen- und Freibad dieser Art überdimensioniert? Schreiben Sie uns: redaktion@zugerpresse.ch

«Investitions- und Betriebskosten für ein 33-MeterBecken sprengten den Rahmen.» Pius Meier, Gemeindepräsident Solche Bilder wie hier im Baarer Lättich könnten auch in Oberägeri Realität werden: Unterägeri müsste 15 Millionen und Oberägeri 21 Millionen für das gemeinsaFoto Daniel Frischherz me Bäderprojekt springen lassen. präsident Pius Meier. «Wir wollen aber kein reines Sport- und Schwimmbad für Vereine, Schulen und Schwimmbegeisterte, sondern auch eines für Familien mit Kindern, ältere Leute und Wellness-Anhänger», betont Meier.

Waren die vorangegangenen Pläne ein Verlustgeschäft? Also soll jetzt nebst einem 25-Meter-Schwimmbecken mit acht Bahnen auch ein Mehrzweckbecken mit variablem Hubboden her, ein Kinderplanschbecken und eine Rutschbahn. Mit einem Warmwasseraussenbecken sollen Badenixen selbst im Winter auf

nichts verzichten müssen. Den Gaumen lässt man sich im Restaurant verwöhnen, die Sinne in den Saunen, Dampfbädern, Massage- und Ruheräumen des geplanten Wellnessbereich im Obergeschoss. Dadurch soll das Bad besser rentieren: «Die grössten Betriebskosten generieren die Wasserflächen, durch die Einnahmen mit dem Wellnessbereich kann ein Teil der Kosten wieder aufgefangen werden», erklärt der Oberägerer Gemeindepräsident. Aber heisst das, dass das Bad, so wie es zuvor vorgesehen war, ein Verlustgeschäft gewesen wäre? Laut Pius Meier waren die finanziellen Perspektiven schon

damals ungefähr dieselben. «Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie bezüglich Betriebskosten war ähnlich wie beim heutigen Projekt; ein leichtes Defizit oder im Optimalfall ausgeglichen. Im heutigen Projekt steht aber mehr Wasserfläche mit kombinierter Nutzung zur Verfügung, um die Bedürfnisse abzudecken.» Geteilter Meinung scheint die Oberägerer Bevölkerung (siehe Umfrage unten). «Die Attraktivität von Oberägeri steigt durch ein Hallenbad», findet der Lehrer Hans Walti. Susanne Tanner, ebenfalls Anwohnerin des Dorfes, zweifelt hingegen am Standort: «Es ist

zu abgelegen.» Auch der Kostenpunkt schlägt manchen auf den Magen. «Die Kosten sind viel zu hoch», so Andreas Neeracher.

SC Frosch Ägeri ist für das Bäderprojekt Dagegen scheinen sich die Wogen, die das Projekt beim SC Frosch Ägeri geschlagen hat, etwas geglättet zu haben. Trotz eigenem und feudalem Hallenbad ist es nämlich fraglich, ob eine der schweizweit besten Wasserballmannschaften ihre Heimspiele dann künftig in Oberägeri austragen könnte. Allenfalls mit einer Sonderbewilligung des Ver-

solut hinter dem Projekt», betont Braunreiter. Indes betont man von Seiten der Gemeinde: «Die Investitions- und Betriebskosten für ein 33-MeterBecken sprengten den Rahmen», so Pius Meier.

Gemeinden wollen eine halbe Million Zusatzkredit In einem nächsten Schritt sollen die nun erarbeiteten Grundlagen präziser ausgearbeitet werden. Speziell auch die Kosten müssten noch genauer berechnet werden. Dafür sollen die Gemeindeversammlungen von Unter- und Oberägeri im Dezember je maximal 250 000 Franken zusätzlichen Projektkredit gewähren. Die Abstimmung über den Baukredit ist für November 2014 vorgesehen.

Umfrage

Was halten Sie vom geplanten erlebnisbad im Ägerital? Hans Walti, Lehrer, Oberägeri

Susanne Tanner, Oberägeri

Marc Labud, Software-Ingenieur, Oberägeri

Stefanie Zopfi, Schülerin, Oberägeri

Andreas Neeracher, Oberägeri

Ines Hohenbrink, Oberägeri

Die Zuger Bäder sind überlastet

Es braucht kein Hallenbad in Oberägeri

Ich möchte eine 50-MeterSchwimmbahn

Alle können vom Hallenbad profitieren

Die Kosten dafür sind viel zu hoch

Die Region Ägerital wird aufgewertet

«Der Kanton Zug hat meiner Meinung nach zu wenig Hallenbäder. Das Lättich in Baar ist überlastet. Deshalb unterstütze ich das Bäderprojekt. Die Attraktivität von Oberägeri steigt durch ein Hallenbad. Ich fände es allerdings gut, wenn das Wasserballteam dort ebenfalls trainieren könnte.»

«Ich finde, dass sich Oberägeri als Standort für ein neues Hallenbad nicht eignet. Es ist zu abgelegen. Natürlich wäre ein Hallenbad mit Wellnessbereich gleich vor meiner Haustür schön. Aber ich glaube nicht, dass das in Oberägeri in dieser Dimension braucht. Eine Badi genügt.»

«Grundsätzlich stehe ich hinter der Idee eines Hallenbades für Oberägeri. Bei den Kosten sollte jedoch aufgepasst werden. Ich gehe zwei Mal pro Woche schwimmen. Wenn Oberägeri also schon ein Hallenbad bekommt, dann soll es ein Becken mit einer 50-Meter-Bahn geben.»

«Als Schülerin, die in Oberägeri wohnt, kann ich von einem grossen Hallenbad mit Rutsche und Wellnessbereich nur profitieren. Darum unterstütze ich das Projekt. Ich bin der Meinung, dass ein neues Hallenbad das viele Geld wert ist. Komfort hat nun einmal seinen Preis.»

«Ich bin gegen das Bäderprojekt. Die Kosten dafür sind viel zu hoch. Zudem werden die Folgekosten eines Hallenbades oftmals unterschätzt. Die Kosten für die Wasseraufbereitung sind enorm. Ein Hallenbad schadet der Gemeinde Oberägeri mehr als dass es nützt.»

«Ein Hallenbad in Oberägeri wertet die Region auf. Ich persönlich finde den geplanten Wellnessbereich super. Aber wenn schon ein Bad gebaut wird, dann sollen es auch alle nutzen können. Der SC Frosch, die Wasserballmannschaft von Ägeri, soll auch vom Hallenbad profitieren.» ls

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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 8. Mai 2013 ⋅ Nr. 18

Willkommen in Zug Zuger Babys

Mit der Aktion «Willkommen in Zug» begrüsst unsere Zeitung jede Woche Nachwuchs aus dem Kanton. Haben auch Sie Zuwachs in Ihrer Familie erhalten?

Diese Süssen gibt es immer im Doppelpack: die 17-monatigen Zwillinge Natalia und Jeremia Fehlmann aus Baar.

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«Unsere bald 15-monatige Cassandra ist unser Sonnenschein, auch wenn sie müde ist und ins Bett sollte», schreibt Elisabeth Meier aus Baar.

Senden Sie uns ein Foto Ihres Lieblings an: redaktion@zugerpresse.ch oder per Post an die Redaktion der Zuger Presse, Baarerstrasse 27, 6304 Zug. Das Foto sollte im JPG-Format sein und eine Grösse von mindestens 1 Megabyte haben. Schreiben Sie zum Bild Name und Wohnort sowie eine kurze Entstehungsgeschichte des Fotos. zp

Leserbrief zum Thema Verkehr

Leserbrief zum Integrationsgesetz

Abgestimmte Preise

es braucht eine urnenabstimmung

Philipp Kissling, Vorstandsmitglied des VCS Zug, stösst sich an der kontinuierlichen Erhöhung der Billettpreise für den ÖV. Immer wieder wird versucht, den einen Verkehrsträger gegen den andern auszuspielen. Die Strassenlobby fordert mehr Geld für die Strasse und weniger Abgaben an die Bahn. Die Bahnlobby will die Schiene stark ausbauen und ist daher teilweise auf die Gelder von Strassenabgaben angewiesen. Mit Grabenkämpfen werden wir das Verkehrsproblem nicht lösen können. Wir müssen den Verkehr als Ganzes betrachten. Dies zeigt auch die aktuelle Diskussion um die Erhöhung der Billettpreise der Bahn. Die Schweizer Verkehrssysteme sind punktuell überlastet. Dies ist aus unserer Sicht zu einem grossen Teil

darauf zurückzuführen, dass die Verkehrsleistungen zu billig sind. Sie werden sogar durch den Bund und die Kantone stark subventioniert. So beträgt der Kostendeckungsgrad der Strasse 67 Prozent, der Schiene sogar nur 55 Prozent. Doch die Kosten einfach zu erhöhen, greift zu kurz. Die Preise müssen abgestimmt werden, damit wir ein ökonomisches und ökologisches Verkehrssystem aufbauen, das wir uns leisten können. Seit Jahren steigen die Preise der Bahn an. Im selben Zeitraum wird das Autofahren immer günstiger. Geht dieser Trend weiter, werden ÖV-Benutzer von der Schiene aufs Auto umsteigen, was in den städtischen Agglomerationen kontraproduktiv ist. Wenn das Autofahren nicht teurer wird, kann der ÖV nicht verteuert werden, um unnütze Fahrten zu verhindern. Deshalb müssen Schienennetz und Kapazität an die

Verkehrsmengen angepasst werden. Aus Finanz-, Energieund Platzgründen können wir uns dies auf die Länge nicht leisten. Am Anfang einer Lösung der aktuellen Verkehrsproblematik steht immer die Vermeidung von Verkehr. Dies ist möglich, wenn Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit wieder näher zusammenrücken und die Wege wenn möglich zu Fuss oder mit dem Velo zurückgelegt werden. Danach kommt die Verkehrsmittelwahl. Ein Auto braucht in einer Stadt zirka 150 Quadratmeter Platz, ein Bus braucht pro Person etwa 10 Quadratmeter. Daher macht es auch keinen Sinn, in der Stadt das Auto zu gebrauchen. Durch die bewusste Wahl von Wohnort und Verkehrsmittel werden wir die Kosten im Verkehrswesen wieder in den Griff bekommen. Philipp Kissling, Vorstandsmitglied, VCS Sektion Zug

Ein Leser unserer Zeitung äussert sich zum Referendum zum Integrationsgesetz. Wer ist schuld, wenn ich eine Prüfung nicht bestehe, ich einen Auftrag nicht erhalte oder ich einen Wettkampf nicht gewinne? Ist es der Lehrer, der Kunde oder sind es die Gegner im Wettkampf? Vermutlich liegt es eher an der persönlichen Einsatzbereitschaft und an den dafür eingesetzten Mitteln. Bei negativem Einbürgerungsentscheid könnte schon bald der Kanton für die Nichteinbürgerung verantwortlich sein, ginge es denn nach dem Kantonsrat. So möchte er ein Integrationsgesetz einführen, mit welchem er den Kanton dazu verpflichtet, unsere Zuzüger zu integrieren. Und sollten die Bemühungen des Kantons zur Integration der Zugezogenen nicht ausreichen, um die Inte-

gration durch eine Einbürgerung abzuschliessen, ist der Schuldige schnell gefunden: der Kanton. Denn wer ein Integrationsgesetz hat, verpflichtet sich dazu, die Zugezogenen zu integrieren. Er wird sein Angebot ausbauen müssen, bis er jedem die Integration aufgezwungen hat. Unabhängig davon, ob die betroffenen Personen dies wünschen, oder ob sich diese nur vorübergehend hier aufhalten möchten. Die Kostenfolgen eines solchen Gesetzes sind nur schwer abschätzbar und das Gesetz wird mit Sicherheit auch künftig immer wieder für die Legitimation von neuen Begehrlichkeiten herhalten müssen. Wie die Vorbereitung auf eine Prüfung oder auf einen Wettkampf sollte auch eine bestmögliche Integration im Sinne und in der Verantwortung der jeweiligen Person sein und ich bin mir nicht sicher, ob der Entscheid des Kantonsrats auch in der Ge-

samtbevölkerung mehrheitsfähig ist. Ich bitte deshalb die Bevölkerung das Referendum der SVP Kanton Zug gegen das Integrationsgesetz zu unterstützen, um die Debatte über ein Gesetz mit dieser Tragweite in der gesamten Bevölkerung führen zu können und den Entscheid darüber mit einer Urnenabstimmung breiter abzustützen. Andreas Bächtold, Neuheim

Ihr Leserbrief Möchten Sie einen Artikel in der «Zuger Presse» mit einem kurzen Leserbrief kommentieren? Wir drucken ihn gerne an dieser Stelle ab. Schicken Sie ihn bitte mit Ihrem vollen Namen und Angabe des Wohnortes an: redaktion@zugerpresse.ch

Zum Gedenken

Lass deiner Trauer Zeit … dann wandelt sich dieses Festhaltenwollen in Loslassenkönnen, das vergangene Schöne in glückliches Erinnern, der Abschiedsschmerz in Wiedersehenshoffnung und aus allem Leid des Herzens wird eine tiefe Dankbarkeit. Irmgard Erath Traurig, aber dankbar, dass die unheilbare Krankheit sie so friedlich hat einschlafen lassen, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Grossmami und Schwiegermami

RUTH BEERLI-WILDHABER 24. April 1934 – 3. Mai 2013 Sie durfte, von ihrer Familie begleitet, von ihrem geliebten Zuhause am Aberenrain aus heimgehen. Wir danken ihr für all die Liebe, die sie uns geschenkt hat. <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwszQxtQAA5mJWwQ8AAAA=</wm>

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Esther und Reto Steinmann-Beerli mit Siona und Ladina Rolf und Sonja Beerli-Schwegler mit Alexandra und Elena Irène und Adrian Kalt-Beerli mit Lisa, Paula und Gloria Renata und Ulrich Straub-Beerli mit Georg, Rahel und Caroline Trauergottesdienst Freitag, 10. Mai 2013, 15.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Martin, Baar anschliessend Bestattung auf dem Friedhof Kirchmatt, Baar Traueradresse Beerli, Aberenrain 29, 6340 Baar Anstelle von Blumen möchten wir gerne die Schule Sonnenberg in Baar berücksichtigen, PC-Konto Nr. 50-800000-9, oder eine gemeinnützige Institution Ihrer Wahl.


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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 8. Mai 2013 ⋅ Nr. 18

Hünenberg

ein Schulzimmer für die Zukunft? mann: «Ich verteile keine Arbeitsblätter mehr, sondern sende den Schülern die Aufgaben auf das iPad.» Dokumente werden in einer Dropbox abgelegt. Zur Organisation des Lernstoffes gibt es spezielle

iPad statt Notizheft, LED-Touchscreen statt einer Schiefertafel – was als futuristisches Schulzimmer anmutet, ist in Hünenberg Gegenwart.

«Dank dem Tablet widme ich mich länger einem Thema.»

Stephanie Peyer

Das Projekt schafft offenbar, was selten gelingt: Für einmal sind Schüler, Lehrer und auch Eltern gleichermassen angetan. Letzten Sommer wurden sämtliche Schüler dreier Sekundarklassen mit einem Tablet ausgerüstet, um die Jugendlichen früh im Umgang mit den neuen Medien zu schulen. Vergangenen Donnerstag waren Behördenvertreter eingeladen, das interaktive Klassenzimmer zu testen.

Leben und Lernen im digitalen Zeitalter «Was will die Wirtschaft, welche Fähigkeiten sind heute gefragt? Diese Fragen müssen wir uns stellen, wollen wir unsere Schüler optimal auf das Berufsleben vorbereiten», sagt Reto Kurmann, Sekundarlehrer und ICT-Verantwortlicher der Schulen Hünenberg. «Die Jugendlichen wachsen in einer digitalen Welt auf, da ist es nicht mehr als recht, wenn die Schule nachzieht.» Das auf drei Jahre angelegte Projekt wurde lanciert, um erste Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, welche der neuen Techniken fürs Schulzimmer tauglich sind. Die interaktive Vernetzung im Klassenraum kann die Arbeit

Kilian Schärli, Schüler

Lernen in Hünenberg mit einem iPad: Tanisha Giger und Nadine Seiler. des Lehrers enorm bereichern. Die Klasse besitzt einen eigenen virtuellen Lernraum, ähn-

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lich wie auf Facebook. Dort können die Schüler Gedankenaustausch betreiben. Kur-

kleine Programme, sogenannte Apps. Das Wissen im Unterricht beschränkt sich so nicht mehr auf die Lehrbücher und die Informationen des Lehrers. Wie selbstverständlich zapfen die Schüler das unerschöpfliche Wissen des Internets an, Google und Wikipedia als Quellenangaben. Dazu meint der Schüler Kilian Schärli (12): «Dank dem iPad verbringe ich mehr Zeit an einem Thema. Es gibt viele verschiedene und spannende Arten, Information zusammenzutragen und ich entdecke jeden Tag etwas Neues.» Die Schüler sind unisono begeistert und würden ihre iPads nicht mehr hergeben. «Das Lernen macht so einfach mehr Spass, es ist viel spielerischer geworden», schwärmt Aisha Bachmann, 13 Jahre.

Rascher Fortschritt fordert Schulentwicklung heraus Ein Erfolg auf ganzer Linie

also? Nicht nur. Nebst den positiven Aspekten birgt die Ausrüstung der Schüler mit iPads auch Risiken. Wie steht es um den Medienkonsum der Jugendlichen? Nutzen sie das Tablet wirklich nur für die Schule, oder benützen sie es hauptsächlich zum Gamen, Surfen und Chatten? Die Jugendlichen verneinen vehement. Auch Lehrer Reto Kurmann winkt ab und versichert, dass seine Schüler das iPad mehrheitlich für schulische Zwecke benützen würden und erwähnt noch einen weiteren Vorteil: «Die Arbeit mit den modernen Medien in der Schule gibt uns auch die Chance, mit den Kindern ihr eigenes Medienverhalten zu reflektieren.» Die Erfahrungen aus diesem Pilotprojekt sollen direkt in die Schulraumplanung einfliessen. Denn das Schulhaus Ehret B, das mittlerweile seit 40 Jahren im Hünenberger Dorfzentrum steht, muss einem Neubau weichen. Die technische Infrastruktur soll dort auf dem höchsten Stand sein. Doch sind nicht alle Lehrer technisch gleichermassen versiert und interessiert, so wird auch in Zukunft in jedem Klassenzimmer neben dem Touchscreen ein klassisches Whiteboard hängen. Bleibt die Frage: Was wird in ein paar Jahren sein? «Vor fünf Jahren waren Tablets noch kein Thema. Es ist schwierig, für eine Schule ein langfristiges IT-Konzept aufzustellen», gibt Reto Kurmann zu bedenken.

Rotkreuz

der Jugendsender Radio Looping sucht das «Secret Talent» Daniel Küng und Manuel Egli haben ihre eigene Casting-Show auf die Beine gestellt. Am Samstag laden sie zum grossen Finale. Laura Sibold

Wir befinden uns im Dachstock eines unscheinbaren Hauses an der Buonaserstrasse in Rotkreuz. Zahlreiche Jugendliche wuseln geschäftig umher, es scheint sich etwas zusammenzubrauen. Der Moderator testet ein letztes Mal die Tonqualität, während eine junge Frau halblaut ein Lied vor sich hin summt. «Noch 30 Sekunden, dann sind wir auf Sendung», mahnt Daniel Küng. Und nach und nach wird alles still im Studio von Radio Looping. Es handelt sich um ein Webradio, das von sieben Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren geleitet wird. Was sich da zusammenbraut, ist das neueste Projekt des JugendWebradios: die Castingshow «Secret Talent». Hauptorganisatoren sind die beiden 17-jährigen KV-Lehrlinge Daniel Küng aus Rotkreuz und Manuel Egli aus Bad Zurzach. «Es ist bereits das zweite Mal, dass wir eine solche Show organisieren. Nach unserem Erstling «Sing Talent» nehmen wir nun unter neuem Namen und mit frecherem Konzept einen zweiten Anlauf», erklärt Egli. Secret Talent ist seit dem 13. April je-

weils am Samstagabend auf Sendung. Junge Talente aus der ganzen Schweiz singen gegeneinander an. In der Jury sitzen der Jungschauspieler Sandro Stocker, Vocal-Coach Nora Bürkli und Musik-Produzent Thomas Wicki. Von ursprünglich 13 Teilnehmenden sind nun noch die drei Finalisten übrig. Und am kommenden Samstag findet im Jugendhaus Red-X in Rotkreuz das grosse Finale statt – mit dabei: einige der Kandidaten von «The Voice of Switzerland» (links). Dem Gewinner winkt eine Aufnahme im Studio des Jurors Thomas Wicki.

Alles in Eigeninitiative auf die Beine gestellt «Der Anlass wird trimedial durchgeführt; Auf Radio Looping wird das Finale live übertragen, der Partnersender Swiss Youth TV wird eine Aufzeichnung machen und diese später auf ihrem Sendeplatz von ALF-TV ausstrahlen», freut sich Raphael Küng. Es ist beeindruckend, wie die beiden Jungs das Ganze allein unter ihre Fittiche nehmen: Das Geld für den Non-Profit-Anlass

«Unser Casting-Event zieht mehr Hörer an», sind sich die Initianten und Moderatoren von Radio Looping einig. Stefy Noire (links), Manuel Egli aus Bad Zurzach und Daniel Küng aus Rotkreuz. Foto ls

kommt aus der

Radio-Kasse, Technik und Studio wurden von verschiedenen Gönnerfirmen gesponsert. «Kandidaten und Jurymitglieder habe ich durch Connections, Flyer, E-Mail und über Facebook angeheuert. Sie waren direkt begeistert», betont Küng. Ins Finale gesungen haben sich Sarah Schwyter aus Lachen, Andrea Hilfiker aus Suhr und Kevin Thiel aus Bichelsee. Er sei durch einen guten Kollegen auf «Secret Talent» aufmerksam geworden, so Kevin. «Ich finde die Show toll. Im Radio geht es nur um die Stimme», meint er. Auf das Finale am Samstag freue er sich besonders. Indes schmieden Daniel Küng und Manuel Egli fleissig an ihrer Karriere – ebenfalls hinter dem Mikro, aber nicht singend, sondern sprechend.

Grosses Finale mit den Kandidaten von «The Voice of Switzerland» Am Samstag startet der Rotkreuzer Jugendsender Radio Looping bereits zum grossen Finale seiner Casting-Show «Secret Talent», die jeden Samstagabend live übertragen wurde und bei der talentierte Kandidaten aus der ganzen Schweiz partizipiert haben.

Jetzt Gratisticket reservieren für das grosse Castingfinale Übrig geblieben sind nun drei Finalisten. Für den grossen Showdown, der übrigens im

Red-X an der Buonaserstrasse 31 in Rotkreuz stattfindet, haben sich die Gastgeber etwas Speziel- Iandara les einfallen Brobecker. lassen. Kurzerhand luden sie die Kandidaten aus der SRF-Casting-Show «The Voice of Switzerland» für einen Auftritt ein. Mit dabei sind Iandara Brobecker sowie die Halbfinalisten Leslie Philbert und

Leslie Philbert.

Ricardo Sanz.

Ricardo Sanz. Los gehts um 20 Uhr, Türöffnung ist eine Stunde vorher. Es gibt etwa 100 freie Plätze für das Publikum. Jetzt Gratistickets reservieren: www.secrettalent.ch mar

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Ratgeber Versicherung

Mark Grüring, Versicherungsbroker, Unterägeri

Wer haftet bei StockwerkEigentümern?

W

ie versichert man Stockwerkeigentum? Es hat sich in der Praxis bewährt, dass die Stockwerkeigentümergemeinschaft eine gemeinsame Versicherungslösung abschliesst. Das gilt sowohl für die Haftpflicht- als auch für die Sachversicherung. Bei Stockwerkeigentum ist die Haftpflichtsituation etwas komplizierter als bei Alleineigentum einer Person an einem Grundstück oder Gebäude. Kommt in einem gemeinschaftlich benutzten Gebäudeteil jemand zu Schaden und ist dieser Schaden zum Beispiel auf einen Werkmangel zurückzuführen, dann sind grundsätzlich alle Stockwerkeigentümer solidarisch haftpflichtig. Die individuellen Privathaftpflichtversicherungen der Stockwerkeigentümer schliessen in der Regel derartige Schäden aus. Man sollte daher sicherstellen, dass die Eigentümergemeinschaft oder die Verwaltung der Stockwerkeigentümergemeinschaft eine Gebäudehaftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Versicherungsschutz besteht hier nicht bloss für die Haftpflicht gegenüber Aussenstehenden, sondern auch dann, wenn ein Stockwerkeigentümer für den Schaden bei einem anderen Stockwerkeigentümer haftpflichtig ist. Neben den üblichen Gefahren wie Brand und Elementarschäden (im Kanton Zug ist die kantonale Gebäudeversicherung dafür zuständig), Wasser, inklusive der sehr wichtigen Freilegungskosten bei Leitungsschäden oder Glasbruch, kann die Eigentümergemeinschaft das Gebäude auch gegen Beschädigungen anlässlich von Einbruchdiebstahlschäden oder beim Versuch dazu absichern. Auch eine Versicherung gegen Vandalenschäden kann sinnvoll sein. Oft werden die Umgebung des Gebäudes und die Waren und Einrichtungen vergessen, die der Pflege und der Benutzung der Anlage dienen. Müssen Geräte wie Rasenmäher oder Materialien wie das Heizöl nach einem Schaden ersetzt werden, geht das ins Geld. Aber auch Spielplätze, Briefkastenanlagen und die Gartenanlage können vor allem bei einem Elementarereignis Schaden nehmen. Zur Absicherung dieser Risiken bieten Ihnen die privaten Versicherungen – selbstverständlich auch in den Kantonen, wo die Gebäude obligatorisch bei einer kantonalen Gebäudeversicherung gegen Feuer versichert werden müssen – ergänzende Deckungen an.


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geMeiNdeN

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 8. Mai 2013 ⋅ Nr. 18

Kiesinsel im Lorzendelta

Morgarten/Schornen

Hier nisten sich auch seltene Vögel ein

Ältestes Holzhaus wird gerettet

Badenixen haben auf den Kiesinseln nichts verloren: Sie sind allein der Tierwelt vorbehalten. So getrauen sich auch Kiebitz und Säbelschnäbler hin. Martina Andermatt

Einst führte die Lorze viel Geschiebe. Kiesbänke und Kiesinseln waren im Bereich, in dem der Fluss in den Zuger­ see mündet, auf natürliche Weise vorhanden. Es bildete sich ein Delta, das bis heute noch sichtbar ist. Doch seit ihrer Verlegung im Zuge des Autobahnbaus anno 1976 ist das nicht mehr so. Die Bau­ direktion musste nachhelfen.

Kies von der Spinni an die Ufer des Zugersees gebracht Im Winter vor einem Jahr liess das Tiefbauamt im Winter 2011/12 Kiesmaterial an das Ufer des Zugersees transpor­ tieren – Material, das zuvor im Bereich der ehemaligen Spin­ ni Baar lag. Im Rahmen der dortigen Renaturierungs­ und Hochwasserschutzarbeiten wurde es überflüssig. Entstan­ den sind somit beim Delta der Alten Lorze 120 Meter lange und bis zu 25 Meter breite Kiesinseln. Davon profitieren nicht nur die gefiederten Freunde, wie Wat­ und Was­ servögel, sondern auch die Fi­ sche. Freie Kiesflächen dieser

Im Rahmen des Renaturierungsprojekts an der Lorze in Baar wurde Kies abtransportiert, um die natürlichen Kiesinseln, die seit der Verlegung der Lorze nicht mehr gebildet werden, baulich zu erstellen. Mit ersten Resultaten – im letzten Jahr wurden hier einige seltene Vogelarten gesichtet. Art sind im offenen Wasser der regulierten und oftmals ver­ bauten Seen und Flüsse des Mittellandes und der Voralpen selten und aus ornithologi­ scher Sicht umso wertvoller. Als Brutplatz, für die Nah­ rungssuche oder als Rastplatz für durchziehende Arten. Mit­ arbeiter der Vogelwarte Sem­ pach haben mit ihrem Know­ how bei der Planung des

Projekts mitgeholfen. Dieser Effort zeigt nun Resultate. Im vergangenen Jahr liessen sich seltene Vogelarten blicken, schon wenige Wochen nach der Fertigstellung im Frühling 2012. Darunter waren der Singschwan, Seiden­ und Sil­ berreiher, der Kiebitz, der grosse Brachvogel, die Knäk­ ente, sowie Schwarzkopf­ und Heringsmöve, Grünschenkel

und sogar Säbelschnäbler. Letzterer wird hierzulande jährlich nur so selten gesich­ tet, dass man die Meldungen an einer Hand abzählen kann. Im Kanton Zug ist es insge­ samt der dritte Nachweis, nach 1976 und 1984.

Kiesinseln unter Naturschutz – Baden verboten Die Schweizerische Vogel­

pd

warte ist zuversichtlich, dass sich in den nächsten Jahren noch weitere Vogelarten hin­ zugesellen. Aber nur wenn sie nicht gestört werden. Deshalb ist das Betreten der Kiesbänke strikt verboten. Sie stehen unter Naturschutz. Badetücher können in den Badebuchten nebenan hingelegt werden. Dort lässt es sich auch gemüt­ lich bräteln.

Das älteste bekannte Holz­ gebäude Europas (Kernbau datiert um 1176) soll bei Mor­ garten in der Schornen im Kanton Schwyz wieder aufge­ baut werden. Beim mittelalter­ lichen Schwyzerhaus handelt es sich um ein wertvolles und einzigartiges Kulturgut. Als profanes Wohnhaus aus der Zeit von 1176 bis 1315 vermit­ telt es die mittelalterliche Wohnweise sowie die damali­ gen sozialen und ökonomi­ schen Verhältnisse im alten Land Schwyz. Aufgrund seiner Grösse passt es sehr gut in die klein­ räumige Landschaft und er­ gänzt bestehende historische Bauten (Letziturm von 1322). Der Aufbau am neuen Stand­ ort in der Schornen am Mor­ garten ermöglicht es Besuche­ rinnen und Besuchern, ganz real und unmittelbar in die Welt des Mittelalters einzutau­ chen. Gemeinsam planen die Re­ gierungen der Kantone Schwyz und Zug unter dem Ti­ tel «Morgarten 2015 – 700 Jah­ re Abenteuer Geschichte» ver­ schiedene Aktivitäten und Feierlichkeiten zur 700­Jahr­ Feier der Schlacht am Morgar­ ten. Unter starkem Einbezug der Region, der unmittelbar betroffenen Gemeinden Un­ terägeri, Oberägeri und Sattel, der Morgartenstiftung sowie der IG Morgarten und ver­ schiedener Interessierter soll im Gedenkjahr 2015 Geschich­ te erlebt werden können. pd

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regioN

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100 Jahre Zuger Springkonkurrenz

Pferdefreunde können jubilieren Das grosse Highlight steht vor der Tür: Am Pfingstwochenende feiert der Kavallerieverein Zug das 100-Jahr-Jubiläum seiner Springkonkurrenz. Maja Rosenkranz-Verwilghen

Auf dieses Jubiläum haben die Organisatoren der Zuger Springkonkurrenz um OKPräsident Ulrich Straub und Vizepräsidentin Diana Duss Birrer seit langem hingearbeitet. Es soll für alle Beteiligten und Zuschauer zu einem unvergesslichen Ereignis werden. Das Programm des diesjährigen Turniers, welches am Donnerstag beginnt und am Pfingstmontag mit dem traditionellen Grossen Preis von Zug endet, ist gespickt mit zahlreichen Höhepunkten. Einer davon ist sicherlich der Jubiläums-Festakt am Sonntagnachmittag, der mit Freiheitsdressuren, Barockreiten, Ungarischer Post, Reitermusik und einer Springquadrille für tolle Unterhaltung sorgen wird. Der Abend verspricht Party pur und rockige Musik mit den beiden Zuger Bands Tension und 7tcover. Am Samstag steht unter anderem das beliebte Jump & Drive auf dem Programm, ein packendes Sport-

An der letztjährigen Zuger Springkonkurrenz gewann Werner Muff auf Donna den Grossen Preis von Zug. spektakel, das jedes Jahr für viel Aufregung und einen erhöhten Puls bei Zuschauern und Teilnehmern sorgt. Bei dieser Prüfung zählt nicht nur reiterliches Geschick, sondern auch fahrerisches Können. Etwa wenn es darum geht, ein Auto samt Anhänger durch den

Parcours zu steuern. Rund 1000 Franken Siegprämie darf der Gewinner mit nach Hause nehmen. Ein Grund mehr, kräftig auf das Gaspedal zu treten. Der Samstagabend geht unterhaltsam weiter mit Livemusik der Bands The Hobos, Fire Cast und Special Drinks in der Jet-

pd

Lag’s Bar & Lounge. Auch die Kleinen sollen auf ihre Kosten kommen und können an drei Tagen gratis Ponyreiten oder im Kinderzelt spielen.

Schweizer Springreitelite kommt nach Zug In sportlicher Hinsicht dür-

fen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer ebenfalls auf einige Höhepunkte und den einen oder anderen ReitsportPromi freuen. Denn der Zuger Traditionsanlass hat sich in den vergangenen Jahren, seitdem die Prüfungen auf einem extra für den Concours verlegten Sandboden ausgetragen werden, einen Namen unter den nationalen Springsportgrössen gemacht. Werner Muff, der die Schweiz bei den Olympischen Spielen in London 2012 vertrat und dort mit der Mannschaft den hervorragenden 4. Platz belegte, wird in diesem Jahr wieder nach Zug reisen und als Titelverteidiger im Grossen Preis an den Start gehen. Mit Alain Jufer, Arthur Gustavo Da Silva und Roland Grimm werden drei weitere Mitglieder des Schweizer Elitekaders 2013 das Konkurrenzfeld beleben. Auch Martin Fuchs, einer der erfolgreichsten Schweizer Nachwuchsreiter, wird zwei seiner Pferde im Grossen Preis von Zug satteln. Der Eintritt ist wie immer gratis. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich auch das Wetter von seiner besten Seite zeigt. Alles zum Thema lesen Sie nächste Woche auf vier Seiten in unserer Zeitung. Weitere infos gibt es bei www. zugerspringkonkurrenz.ch

Dirk Hoffmann wird im September CEO bei V-Zug.

pd

V-Zug

Neuer Chef für das industrieflaggschiff Per 1. September wird Dirk Hoffmann die Herstellerin von Haushaltsapparaten, die VZug, operativ führen. Damit wird er die Nachfolge von Jürg Werner übernehmen, welcher sich ab Eintritt Hoffmanns auf seine Funktion als CEO der Metall Zug AG konzentrieren wird. Bei der V-Zug wird Werner künftig als Verwaltungsratspräsident fungieren. Der designierte CEO verfügt über langjährige internationale Erfahrung und einen umfassenden Leistungsausweis in der produzierenden Industrie. 20 Jahre wirkte er bei BSH Bosch und Siemens Hausgeräte in verschiedenen leitenden Positionen in Produkt- und Vertriebsbereichen. pd

Zug

Bocciodromo sorgt seit 5 Jahren für geselligkeit in der urbanen Siedlung Der Boccia-Treff mit Restaurant feiert heuer sein kleines Jubiläum. Stephanie Peyer

Umrahmt von Sportplätzen, Familiengärten und Hochhäusern, liegt das Bocciodromo eingebettet im urbanen Siedlungsgebiet von Zug. Ziemlich genau fünf Jahre sind seit der Eröffnung vergangen. Der Neubau bedeutete für die beteiligten Vereine einen Meilenstein, und auch heute noch zeigen sich die Benützer der Anlage begeistert von ihrem Clublokal.

Steven Heusser, Präsident (links), und Jules Schlosser, Ehrenpräsident, vom Bocciaclub Zug freuen sich, dass sie seit dem Bau des Bocciodromos auch im Foto pey Winter ihrer Leidenschaft frönen können.

Bocciaspass bei jedem Wetter Das Lokal wird von den drei Bocciaclubs BC Bellevue Zug, BC Piave und BC Feldhof betrieben. Zwar wird in den Sommermonaten meist draussen

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100 Jahre

Zuger Springkonkurrenz 16. bis 20. Mai 2013 Stierenmarktareal Zug Grosser Jubiläums-Festakt Sonntag, 19. Mai 2013, ab 16 Uhr Konzerte: Tension & 7tcover, ab 22 Uhr

www.zugerspringkonkurrenz.ch Eintritt frei

gespielt, doch gerade bei unsicherer Witterung erweist sich das Bocciodromo als wahrer Segen. Jules Schlosser, Ehrenpräsident des Bocciaclubs Bellevue Zug, spielt selber seit 30 Jahren leidenschaftlich Boccia: «Dank dem Bocciodromo bereitet uns schlechtes Wetter keine Sorgen mehr, unsere Turniere können wir fix durchführen. Bei Regen weichen wir einfach auf die Indoorbahnen aus.» Die Bocciaanlage erfreut sich aber nicht nur bei den beteiligten Vereinen grosser Beliebtheit. Das Bocciodromo steht der breiten Bevölkerung ebenfalls zur Verfügung und wird von dieser auch rege benutzt. Dazu Steven Heusser, Präsident des Bocciaclubs Bellevue Zug: «Gerade Vereine und Geschäfte führen in der Anlage gerne gesellige Anlässe durch, bei denen gemütliches Beisammensein mit etwas

sportlicher Betätigung verbunden wird.» Die Ausrichtung nach Westen Richtung Familiengärten erweist sich hier als eigentlicher Geniestreich, allfällige Lärmemissionen verhallen in der Weite der angrenzenden Gemüsebeete.

Die Jugend spielt gratis Besonders am Herzen liegen dem Bocciaclub Bellevue die Jugendlichen, weshalb diese im Bocciodromo unentgeltlich spielen dürfen. Schlosser erzählt: «Jugendarbeit nimmt einen wichtigen Platz ein in unserem Verein. Wir beteiligen uns immer wieder gerne an Anlässen, bei denen wir Kinder und Jugendliche mit dem Bocciaspiel vertraut machen können.» Boccialuft schnuppern kann man unter anderem beim Ferienpass und beim Freiwilligen Schulsport der Stadt Zug.

Ebenso stolz ist Schlosser auf die Tatsache, dass das Bocciodromo voll behindertenzugängig ist: «Gruppen mit Menschen mit Behinderungen sind bei uns herzlich willkommen, wir haben in der Vergangenheit schon entsprechende Anlässe durchgeführt.» Lust bekommen, selber mal mit der Kugel nach dem Pallino zu werfen? Kein Problem, einfach anrufen und vorbeischauen. Das Bocciodromo steht für alle offen. Am Montagabend ist zudem Clubabend, wer will, darf gerne mitmachen. Steven Heusser meint: «Das Spiel ist uns zwar wichtig, der gesellige Aspekt steht bei uns aber im Vordergrund.» Und wer vom vielen Kugelnwerfen hungrig geworden ist, setzt sich auf die Terrasse des dazugehörigen Restaurants. Dort sorgen Elke und Nino Simunovic für das leibliche Wohl der Gäste.


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MarktPlatZ

CU-Restaurant

Brunchen zum Muttertag Am kommenden Sonntag ist Muttertag. Wie wäre es mit einem ausgiebigen Frühstück zu diesem Anlass? Im CU-Restaurant an der Metallstrasse 20 in Zug steht schon ab 7.30 Uhr in der Früh und bis 14 Uhr ein grosszügiges und schmackhaftes Buffet bereit. Mit Müesli, Fruchtsalat, diverse Brote sowie Kaffee, Tees und frischen Säften. Oder doch lieber ein deftiges English Breakfast? Kein Problem. Das alles gibts für 29 Franken. Reservationen werden unter 041 727 44 54 oder info@cu-restaurant.ch entgegengenommen. Das Glas Moscato ist zu diesem feierlichen Anlass natürlich inklusive. pd

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Holzhäusern

Zuger Bahnhöfe

Eintauchen in die Onlinewelt der SBB

Neues Pro- und Fitting-Center beim Golfpark Auf die neue Golfsaison hin hat der Golfpark Holzhäusern jetzt Hightech-Geräte, womit Profis und Anfänger schneller zum optimalen Spiel finden. Je besser der Schläger zum Golfer und zum Schwung passt, desto erfolgreicher dessen Spiel. Deshalb bietet der Golfpark Holzhäusern neu ein Pro- und Fitting-Center an. Das Center verfügt über modernste Analyse-Techniken, mit denen der Golfunterricht für geübte Sportler, aber auch Amateure einfacher und effizienter wird. Gerade Golf-An-

fänger profitieren von einem massgeschneiderten Schlägersatz, der sie von Anfang an unterstützt, die richtige Technik zu lernen und umzusetzen. Nebst dem «Schläger-Fitting», das in Zusammenarbeit mit Taylormade angeboten wird, bietet das neue Center auch ein Golfschwung-Analysesystem. Mit dem Radar-Messgerät «Track-Man» wird der Ballflug bezüglich Startwinkel oder Schlägerkopfgeschwindigkeit untersucht. «Das neue Pro- und Fitting-Center unterstützt uns dabei, möglichst vielen Interessierten den Einstieg in den Golfsport zu ermöglichen», so Pit Kälin, Leiter des Golfparks Holzhäusern. pd

Martin Rominger testete das neue Pro- und Fitting-Center in Holzhäusern.

pd

Ulrich – Erlebnis Wohnen

Grosse Polstermöbelschau in Sursee Bis zum 15. Juni präsentiert Ulrich in Sursee die grosse Polstermöbelschau. Ausserdem warten viele Jubiläumsgeschenke. Wer viel unterwegs ist, braucht einen Ort, um anzukommen. Man sehnt sich nach Werten, die bleiben: Vertrauen, Wärme, Zuverlässigkeit ... Wo sonst liessen sich die Träume besser verwirklichen als im eigenen Zuhause? Der Wohnexperte Ulrich will für den Kunden eine Atmosphäre gestalten, die zum Entspannen und Träumen einlädt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ulrich präsentieren und liefern Möbel für Menschen, die sich Zeit nehmen, die es bequem haben möchten. Die Polstermöbel von Ulrich verbinden Form, Farbe und Funktion zum echten Wohlfühl-Erlebnis. Seit 50 Jahren setzt Ulrich in Sursee als dynamisches Einrichtungshaus Akzente und überrascht in der Jubiläumsausstellung mit neuen, bequemen Polstermöbeln.

Durch die aufklappbare Fussstütze und die in der Sitztiefe verstellbaren Rückenteile lässt es sich auf der Polstergarnitur pd «miles» von Ulrich Erlebnis Wohnen so richtig bequem sitzen und entspannen.

Wohnauktion Ausstellungsmöbel Nebst den Schnäppchen auf der Homepage bietet Ulrich als

Jubiläumsgeschenk mit Jubiläumswettbewerb 50 Jahre Möbel Ulrich sind ausserdem ein Kundengeschenk wert. Das Möbelhaus gewährt allen Kunden nebst den üblichen 15 Prozent Abholrabatt 5 Prozent als zusätzliches Kundengeschenk. Selbstverständlich liefert Ulrich gegen Aufpreis die Polstermöbel auch ins Kundenhaus. Als weitere Dienstleistung bietet Ulrich eine fachlich kompetente Beratung und eine Gratis-Entsorgung der alten Polstergarnitur an. Beim grossen Jubiläumswettbewerb warten als Hauptreis ein Toyota Aygo im Wert von 16 990 Franken, ein WheelerElektro-Bike im Wert von 5000 Franken und ein WheelerMountainbike im Wert von 3500 Franken auf die Gewinner. pd

Emmen-Center

Coop hat alles für den Grillmeister

Zeitgenössische kunst aus dem Fernen Osten

Wer nach den ersten warmen Tagen auch während des gegenwärtig wechselhaften Wetters nicht aufs Grillieren verzichten möchte, kann schon mal den Tischgrill hervorholen. Bei Coop findet man auf jeden Fall jetzt schon feine Fleischprodukte. Für auf den Grill gibts: # Naturafarm-Poulet-Westernsteak, 2.95 Franken pro 100 Gramm # Naturafarm-Grillspiess, 4.60 Franken pro 100 Gramm # Bell-BBQ-Mini-Rindssteaks, zum Tagespreis # Bell-Crevettenspiess, 4.70 Franken pro 100 Gramm # Vegi-Cervelat von Coop Délicorn, 4.95 Franken # Grillgemüse von Betty Bossi, 6.95 Franken

Noch bis am Samstag kann im Emmen-Center unabhängiges Kunstschaffen aus China betrachtet werden.

Mehr unter: www.coop.ch pd

«Art from China»: Das ist eine Organisation unabhängiger chinesischer Künstler, die derzeit ihre Werke im Emmer Einkaufscenter zeigt. In der Mall trifft der Besucher auf intensive Farben und das gewagte Spiel mit verschiedenen Materialien, die mit diversen Strukturen Spannung erzeugen. Alle Skulpturen und Bilder sind handgemacht und einzigartig. Die Skulpturen, meist aus Metall, Polyresin und Holz wurden mit Farbe, Glas und Meeresmuscheln veredelt und bestechen durch ihre grenzen-

Testfahrten

Neuheit auf dem Möbelmarkt eine profitable Wohnauktion an. Internet-Benutzer können auf der Homepage von www. ulrichwohnen.ch unter «Ulrich-Wohn-Auktion» jeden Montag ab einem Franken mitbieten und AusstellungsSchnäppchen (Möbel sowie Dekorationsgegenstände) zu profitablem Preis ersteigern.

Grillsaison

Bikes testen auf dem raten Während des ganzen Monats Mai lädt Stöckli Outdoor Sports zum kostenlosen Test der mehrfach prämierten Bike-Kollektion ein. Auch auf dem Raten. Jeden Freitag stehen beim Restaurant auf dem Ratenpass von 17 bis 20 Uhr Bikes für Testfahrten zur Verfügung. Die Top-Geräte stehen auch jederzeit in der StöckliFiliale in Cham, Brunnmatt 4, parat. Sportbegeisterte finden dort nicht nur ein vielfältiges Bike-Sortiment, sondern geniessen auch in den Bereichen Trecking, Walking, Running und Fitness ein breites Angebot. pd

Wildnispark

Christian Stauffer verlässt das Sihltal Per Ende Oktober verlässt der langjährige Geschäftsführer Christian Stauffer den Wildnispark Zürich. Denn der Zoologe übernimmt ab 1. Januar 2014 die Leitung der Geschäftsstelle des Netzwerks Schweizer Pärke. Es handelt sich dabei um den nationalen Dachverband, dem alle Schweizer Pärke angeschlossen sind. Der Stiftungsrat wird in den nächsten Monaten die Nachfolge von Christian Stauffer regeln. Noch ist nicht klar, wer die Stelle übernimmt. pd

Marktplatz

lose Kreativität sowie abstraktes Design. Die bis anhin weniger bekannte Form der dekorativen Kunst, die skulpturalen Bilder, erinnern durch ihre schlichten Formen und den komplexen Aufbau an die orientalische Kunst.

Die Seite «Marktplatz» ist die PR-Seite der «Zuger Presse». Sie ist eine Plattform für Firmen und Personen aus dem Kanton Zug und Umgebung. Die Seite stellt eine Ergänzung zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Berichterstattung der «Zuger Presse» dar. Falls auch Sie einen Beitrag beisteuern wollen, so tun Sie dies bitte per E-Mail oder per Post an:

Inspiriert durch internationale Trends Einen hohen Detailgrad und präzise Ausführung zeichnen diese Bilder aus. Sie werden von Designer Michael Young, der sich jeweils von aktuellen, internationalen Trends inspirieren lässt, entworfen. Zu sehen sind die Werke im ersten Stock vor der Manor-Filiale. pd Mehr Informationen findet man im Internet unter: www.emmencenter.ch

Welche Möglichkeiten gibt es für ÖV-Fahrende, ihre Tickets zu kaufen? Das Angebot beschränkt sich bei weitem nicht bloss auf den Bahnschalter oder die Automaten. Deshalb informieren die SBB in den nächsten Tagen vor Ort an den Zuger Bahnhöfen über Online- und Mobile-Einkaufsmöglichkeiten für Bahnreisende. Zudem gibts für Interessierte vor Ort einen 5-Franken-Gutschein für den nächsten Online-Einkauf. Deshalb folgende Termine vormerken: am Chamer Bahnhof am kommenden Montag von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, in Rotkreuz am Dienstag und am Mittwoch, 14. und 15. Mai, jeweils den ganzen Tag. Ende Monat, am Mittwoch, 29. Mai, und Freitag, 31. Mai, schliesslich am Bahnhof Zug, von 10 bis 19 Uhr. pd

Zuger Presse, «Marktplatz», Postfach 4862, 6304 Zug, redaktion@zugerpresse.ch

Skulpturen, skulpturale Bilder und Gemälde: Zeitgenössische Künstler aus China stellen derzeit im Emmen-Center aus.

Die Beiträge sollten die Länge von 1000 Zeichen nicht überschreiten. zp pd


INtervIew der woche

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Migros-Manager Roman Ziegler

Kulturprozent: «Jeder kann davon profitieren» Im Detailhandel geht es aufgrund des Konkurrenzkampfs um jeden Rappen. In den letzten Jahren sind sogar die Preise gesunken. Doch ein Prozent des Umsatzes ist unantastbar. Dieses Geld geht in das Migros-Kulturprozent. Florian Hofer

Er hat ein Büro mit Blick auf den Vierwaldstättersee, die Berge und das KKL. Das kommt nicht von ungefähr. Wer sich bei der Migros um Kultur kümmert, hat das Privileg, in der obersten Etage der Migros-Klubschule am Schweizerhofquai in Luzern ins Büro gehen zu können. Roman Ziegler ist bei der Migros der Mann, der quasi mit der Giesskanne rund sechs Millionen Franken aus dem Detailhandelsumsatz wieder zurück in die Region schickt. Der Grossteil geht in die Bildung. Doch auch Kulturelles, Soziales sowie Freizeit und Sport werden unterstützt. Grund genug, ihn einmal zu fragen, warum und wie man das macht.

Roman Ziegler, was ist eigentlich der Grund, warum die Migros dieses Kulturprozent hat? Darüber steht ein grosses Wort des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler. Er hat einmal gesagt: «Es gibt höhere Ziele, als nur den Gewinn zu maximieren.» Was sind diese höheren Ziele? Zum Beispiel kann man einen Beitrag leisten für die ganze Gesellschaft. Schweizweit geben wir so 120 Millio-

Zur Person Roman Ziegler ( Jahrgang 1968) ist seit November 2005 bei der Migros Luzern als Leiter Geschäftsbereich Klubschulen/Freizeit/Kulturelles tätig. Er wohnt in Schattdorf UR mit seiner Frau und drei Kindern. Der Betriebswirt hat an der Universität Zürich studiert und ist in seiner Freizeit ein begeisterter Fussballer sowie Golf- und Hockeyspieler. fh

nen Fragen aus. Bei uns in der Migros Zentralschweiz sind das 6 Millionen Franken. Übrigens ist es weltweit einmalig, dass ein Unternehmen einen

«Es gibt höhere Ziele, als nur den Gewinn zu maximieren.» Gottlieb duttweiler, Migros-Gründer

Prozent-Betrag vom Umsatz abzweigt. Andere nehmen einen Teil des Gewinns. Doch der kann sich ändern. Der Umsatz bleibt bei uns immer in etwa gleich. So können wir kontinuierlich planen und sind ein verlässlicher Partner. Das Kulturprozent ist ein eigenständiger Unternehmenszweck und fest verankert in den Migros-Statuten.

Wo kommt das Geld denn an? Wer kann davon profitieren? Das ist sehr vielfältig. In diesem Jahr unterstützen wir im Kanton Zug beispielsweise das Eidgenössische Jugendmusikfest im Juni, das «Rock the Docks» im August oder auch Abraxas – das Zentralschweizer Kinder- und Jugendliteraturfestival. Im letzten Jahr waren dies unter anderem das Zuger Musikfestival, das Tüftellabor Einstein oder die Radioindustrie. Ausserdem geht laufend Geld an die EVZNachwuchsförderung, den Ägeriseelauf, wo wir Hauptsponsor sind, und an zahlreiche Jugendlager. Unterstützungsbeiträge erhalten auch das Stadtorchester Zug, das Ägeritalorchester, das Orchester Cham-Hünenberg oder die Bläserphilharmonie Zug. Da decken Sie eine rechte Bandbreite ab. Das sind die bekanntesten. Wir erhalten laufend Gesuche auch für kleine Anlässe, von denen wir viele unterstützen. Wie läuft das denn ab? Zunächst muss ein Interessent ein Unterstützungsgesuch erstellen, darin den Anlass kurz erklären, die Art und den Umfang der benötigten Unterstützung erläutern und ein Budget auflisten. Wir ha-

ben eine eigene Person, die das begutachtet, und schliesslich fünf bis zehn Gesuche aus der ganzen Zentralschweiz bewilligt. Genauso viele Gesuche werden allerdings auch abgelehnt. Am 22. Mai verleihen wir dann noch zum ersten Mal den Zentralschweizer Förderpreis. Er geht in die professionelle Kulturszene, wo man mit hohen Kosten rechnen muss. Da sprechen wir schon mal 10 000 bis 15 000 Franken, damit die eine kontinuierliche Arbeit machen können. Dann geht auch ein Betrag in den Nachwuchsbereich und soll denen zugutekommen, die nicht schon automatisch gefördert werden.

Das Kulturprozent hat aber nicht nur mit Kultur zu tun. Ja, das ist mir sogar ganz wichtig, das zu betonen. Jeder kann davon profitieren. Zum Beispiel wird auch der gesamte Bildungsbereich mit all den Kursen in der Migros-Klubschule mit finanziert. In Zug gibt es in der Metalli ja eine grosse Klubschule. . Übrigens werden auch im Fitness- und

«Wir erhalten laufend Gesuche auch für kleine Anlässe.» roman Ziegler, Migros Luzern

Gymnastikbereich die Kurse im offenen Kurswesen im Fitnesspark Eichstätte angeboten, wo wir die gute Infrastruktur nutzen können. Dann gibt es übrigens noch in Baar eine kleine Dependance. Dort finden in einem Entspannungszimmer in der YunSong Akademie in der Bachweid Yoga-Kurse statt.

Wie sieht es mit dem Sport aus? Wir legen einen Schwerpunkt vor allem bei der Förderung des Breitsports. Da unterstützen wir ja den Luzerner Stadtlauf sehr speziell. Wir haben dabei ganz bewusst nicht das Ziel, den Spitzensport zu fördern. Wir schütten das Geld lieber an Randsportarten, den Behindertensport sowie an unsere Nachwuchssportler aus.

Roman Ziegler ist bei der Migros Luzern fürs Kulturprozent verantwortlich.

EVENTS Veranstaltungskalender der Zuger Presse

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Gegen einen Unkostenbeitrag von 20 Franken können Sie im wöchentlichen Veranstaltungskalender der «Zuger Presse» auf Ihre Veranstaltung hinweisen. Es stehen dafür bis zu fünf Zeilen zur Verfügung. Schicken Sie uns Ihren Text auf dem nebenstehenden Talon und den Unkostenbeitrag bitte bis am Freitag vor dem Erscheinungstag. Auf der Seite «Freizeit» der «Zuger Presse» werden zudem in jeder Ausgabe einige von der Redaktion ausgewählte Veranstaltungstipps veröffentlicht. Schicken Sie uns dazu bitte Ihre Unterlagen, gerne auch mit Bild, per Post an Baarerstrasse 27, Postfach 4862, 6304 Zug oder per E-Mail an redaktion@zugerpresse.ch


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EVENTS

Freilichtmuseen im Ägerital

Veranstaltungskalender

ZUGER TROPHy 2. ETAPPE IN BAAR

Permanente Zeitmessstrecke in sieben Etappen, für fünf Sportarten, Laufcup und Bergcup. Für Nordic Walking, Walking oder Running. Noch bis 17. Mai in Baar.

KONZERT I HEUTE ABEND: STADTMUSIK ZUG

Mittwoch, 8. Mai, 20 Uhr, Kirche St. Oswald, Zug. Gespielt werden Werke von Gabrieli, Bach und Händel. Solist: Jonas Inglin (Posaune). Leitung: Felix Hauswirth. Eintritt frei, Kollekte.

KONZERT II SEVEN – THE ART IS KING

Samstag, 11. Mai, 21 Uhr, Galvanik. Der Soulsänger Seven macht auf seiner Clubtour 2013 auch Halt in Zug. Eintritt: 35 Franken, Tickets gibt es unter: www.starticket.ch

MOTORRAD 24. TöFFSEGNUNG IM CHAMER HIRSGARTEN

Samstag, 11. Mai, 14.30 Uhr, Hirsgarten, Cham. Die Töffbeiz ist ab 13 Uhr geöffnet. Auch dieses Jahr werden wieder 300 Töfffahrer mit einem kurzen Moment der Besinnung in die Saison starten. Eintritt frei.

TANZEN CLUB 66 – TANZKURS MIT TANZTEE

Jeden Dienstag und Donnerstag, 16 bis 18.30 Uhr, Tanzschule Baar/Zug, Mühlegasse 18, Baar. Details unter: www.tanzschulebaar.ch

Podium

Kinder: Umgang mit dem internet Jugendliche haben oft unkontrollierten Zugang zum Internet. Auswüchse wie Cyber-Mobbing sind heute keine Ausnahme mehr. Der Zuger Kantonale Frauenbund setzt sich für Prävention ein und organisiert am kommenden Dienstag, 14. Mai, um 19.30 Uhr eine Podiumsdiskussion mit Experten im Pfarreisaal St. Michael in Zug. pd

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Ein Einbaum, der im Laufe des Sommers entstehen soll, symbolisiert die reiche Museumslandschaft des Ägeritals.

Kleintierschau

Florian Hofer

Ein Projekt der Bürgergemeinde Unterägeri macht es möglich: Bereits in der vierten Auflage öffnen die «Freilichtmuseen quer durchs Ägerital» ihre Tore. Bürgerpräsident Beat Iten-Müller zeigt sich erfreut: «Die ortskundliche Fachgruppe der Bürgergemeinde Unterägeri hat wieder ein attraktives Programm zusammengestellt.» So kann man noch bis Ende September viel Interessantes über die beiden Gemeinden Ober- und Unterägeri erfahren.

Feuerwehrdepot mit alten Fahrzeugen Den Auftakt macht am Samstag, 11. Mai, die «Sebelis Sage». Ab 10 Uhr kann man auf dem verwunschenen Areal, das sich an der Strasse von Oberägeri nach Alosen befindet, Wasserräder basteln, Skulpturen schnitzen oder der Mühle bei der Arbeit zusehen. Gleichzeitig startet die Korporation Oberägeri mit dem Bau eines neuen Einbaumes. Vor-

Herzige tierchen in Oberägeri Ziegen, Tauben, Kaninchen, Hühner, schlüpfende Kücken – zu sehen gibts das alles an der Kleintierschau in der Hofmatt Oberägeri, von 9 bis 17 Uhr. pd Öffnet am Samstag, 11. Mai, wieder einmal ihre Türen: «Sebelis Sage» zwischen Oberägeri und Alosen. Im Bild: Sägenmühlen-Chef Klaus Bilang aus Oberägeri. aussichtlich Ende September wird das Boot dann gewassert. Doch die Bürgergemeinde Unterägeri hat noch mehr auf die Beine gestellt. So kann man beispielsweise am Samstag, 29. Juni, ab 13 Uhr bei einem Tag der offenen Türe im Depot Oberbühl (Morgarten) eine Ausstellung mit alten Feuerwehrfahrzeugen begutachten. Dort kümmert sich ein eigener Verein um die Erhaltung alter Feuerwehrfahrzeuge. Beliebt sind auch die Dorfführungen, bei denen man im Vorübergehen interessante

Geschichten aus Ober- und Unterägeri erfährt. Am Donnerstag, 4. und 11. Juli, in Oberägeri. Am Samstag, 14. und 21. September, im Nachbardorf. Kleine und grosse Trouvaillen

foto Daniel frischherz

(Velos, Uniformen, Telefone) aus dem Leben der Dorfbewohner schliesslich gibt es im Mini-Museum Chlösterli/ Mühlischwendi am Samstag, 24. August, zu sehen.

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Montag bis Freitag 10.30–15.00 und 17.00–24.00; Samstag 17.00–24.00, auf dem AMAG Areal in Cham mit grossem Parkplatz. Sonn- und Feiertage öffnen wir gerne für kleinere und grössere Gesellschaften.

Stadtmusik Zug

Heute Abend ist Konzert Die Stadtmusik Zug spielt heute Abend in der St.-Oswalds-Kirche. Als Solist steht der Posaunist Jonas Inglin im Mittelpunkt. Die Leitung hat Felix Hauswirth. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel oder Giovanni Gabrieli. Los geht es um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte. pd

Zuger Museen

Grosses Programm zum tag des Museums Auch Amateure sind dabei: Jetzt oder am Renntag selber anmelden.

Kommenden Samstag ist bei der Satz-&-Pfeffer-Lesebühne Frauenrunde angesagt. Dazu gesellt sich als Hahn im Korb Michael van Orsouw. Eine erfrischende Vorleseshow erwartet das Publikum ab 20 Uhr im Oswalds Eleven. pd

Heute finden Sie als Beilage in dieser Ausgabe die Aktionsangebote von

Klappernde räder am Bach

Lesebühne

Unter frauen – aber nur fast

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freiZeit

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 8. Mai 2013 ⋅ Nr. 18

pd

GP Ägerisee

Via Gulm auf den raten Am Samstag nehmen die Rennfahrermassen wieder den GP Ägerisee in Angriff. Profis und Amateure starten am kommenden Samstag in Unterägeri zum 9. GP Ägerisee. Das Bergrennen führt wie gewohnt über die attraktive und anspruchsvolle Strecke nach Oberägeri über den Gulm

auf den Ratenpass. Tolles Spektakel für die Zuschauer am Strassenrand ist der Massenstart um 17 Uhr beim Sportcenter Ägeri. In der Maienmatt in Oberägeri wartet ausserdem eine Festwirtschaft mit kühler Erfrischung für die Zuschauer. Anmeldungen sind über www.gp-aegerisee.ch oder am Renntag bis eine Stunde vor Start möglich. pd

Zuger Museen begehen am kommenden Sonntag den internationalen Tag des Museums mit speziellen Events. Am Sonntag ist nicht nur Muttertag, sondern auch der internationale Tag des Museums. Dafür haben sich auch Zuger Museen ein spezielles Programm überlegt.

Sattes Programm zur aktuellen Ausstellung im Kunsthaus Im Kunsthaus steht der Tag unter dem Motto «Erinnerung und Kreativität führen zu sozialem Wandel». Den ganzen Tag über finden diverse Veranstaltungen auch im Rahmen der aktuellen Ausstellung «Shades of Time» statt. Um

10.30 Uhr führt Matthias Haldemann durch die Ausstellung der Zugerin Annelies Štrba. Um 11 Uhr startet ein Familienworkshop, geeignet für Kinder ab 5 Jahren. Um 14 Uhr findet ein Künstlergespräch mit den derzeit im Kunsthaus ausstellenden jungen Kreativen aus der Region statt. Und um 16 Uhr wird in einer Gesprächsrunde das aktuelle Motto stattfinden.

Ein Tag für Märchen und Sagen aus der Region Auch im Museum für Urgeschichte(n) ist was los. Der Tag steht ganz im Zeichen hiesiger Mythen und Sagen, Legenden und fantastischer Märchen. Die Baarer Autorin Maria Greco wird diese dem Publikum ab 14 Uhr und bis 17 Uhr näher bringen. pd

Heute Abend spielt die Stadtmusik Zug in der St.-Oswalds-Kirche.

NOTFALL Notfallnummern

APOTHEKERDIENST 041 720 10 00

Zug Apotheke, Bahnhof Zug. Öffnungszeiten: Montag–Freitag, 7–21 Uhr, Samstag, 8–20 Uhr, Sonntag, 8–20 Uhr

VERGIFTUNGSFÄLLE 145 Unentgeltliche medizinische Beratung. 24-Stunden-Betrieb. PANNENDIENST 041 760 59 88

Dienstnummer ganzer Kanton: 0848 140 140

ELTERN-NOTRUF 041 710 22 05 24-Stunden-Betrieb

SANITÄTSDIENST 144 FEUERWEHR 118

Martin und Eva Kovarik spielen an einer Musik-Soiree in der Chamer Villette.

pd

Cham

Heute: Soirée in der Villette Den Feierabend musikalisch begehen – dazu bietet sich am kommenden Mittwoch die Gelegenheit in der Chamer Villette. Eva und Martin Kovarik, an Violine und Klavier, laden zur Soirée in der Galerie der Villa Villette. Auf dem Programm: Beethovens Frühlingssonate, Guillous Walzer und Schumanns Grosse Sonate in DMoll. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt frei. pd

POLIZEI 117

Galvanik

KINDER-NOTRUF 147 24-Stunden-Betrieb, pro juventute.

Der Hip-Hop-Star Xzibit kommt nach Zug Gratistickets Für das Konzert von Xzibit am Freitag, 17. Mai, in der Galvanik verlosen wir dreimal zwei Tickets. Einfach eine Email schicken an redaktion@zugerpresse. ch. Mit Stichwort: «Xzibit» und Namen sowie Adresse nicht vergessen. Einsendeschluss: Freitag, 10. Mai, 23 Uhr. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Viel Glück bei der Teilnahme. red

Am Freitag, 17. Mai, tritt der Rapper in der Galvanik auf. Was die Galvanik angeht, ist der Star-Rapper aus Kalifornien ein Wiederholungstäter. Bereits Mitte der 90er-Jahre besuchter Xzibit die Kolinstadt für einen Auftritt in dem Club. Jetzt kommt er zurück mit seinem neuen Album im Gepäck «Napalm». Ob er während seines Aufenthalts auch die ZVBBusse tunen wird, wie er dies in

SUCHTBERATUNG ZUG 041 728 39 39

seiner Fernseh-Show «Pimp my Ride» getan hat, bleibt dahingestellt. Das Label «Young Kings», das sich zum Ziel gesetzt hat, internationale Stars nach Zug zu holen und gleichzeitig die hiesige Jugend in diversen Funktionen mitwirken lässt, garantiert jedenfalls für ein Top-Konzert in der Kulturstätte bei der Chollermühle. pd

Montag: 8.30–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. Dienstag bis Freitag: 8.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr.

freitag, 17. Mai, 23.30 Uhr, Galvanik, Zug. türöffnung: 21 Uhr. Ab 16 Jahren. tickets: 30 franken (Vorverkauf)/35 franken. www.starticket.ch

Montag bis Donnerstag 16–21 Uhr. Freitag 12 bis Montag 8 Uhr. An Feiertagen von 16 Uhr des Vortages bis 8 Uhr des nachfolgenden Tages.

ÄRZTLICHE NOTFALLNUMMER 0900 008 008

24-Stunden-Betrieb. Kostenpflichtig: 3.23 Franken/Minute

ZAHNÄRZTLICHE NOTFALLNUMMER 0844 22 40 44

Xzibit: Der US-Star kommt zum zweiten Mal nach Zug.

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LetZte

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 8. Mai 2013 ⋅ Nr. 18

Sattel-Hochstuckli

Das urchige Landgasthaus Mostelberg weicht einem urbanen Neubau Das kühne Projekt österreichischer Archi­ tekten geht als Sieger von fünf Vorschlägen aus einem Studienwettbewerb hervor. Martina Andermatt

Dieses Projekt wird das Ambiente auf dem Mostelberg sichtlich verändern. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll das bestehende Berggasthaus Mostelberg, gleich bei der Gondelbahn, erneuert werden, so die Pläne der SattelHochstuckli AG. Dazu hat sie ein Studienverfahren ausgeschrieben, fünf Architekturbüros haben ihre Vorschläge eingereicht. Jetzt steht das Siegerprojekt fest: Es ist die Idee der Arge Innauer & Frick Architekten aus dem österreichischen Brezau. Sie über-

zeugten die Jury mit einem gewagten Vorschlag, der mehr an ein urbanes Panoramarestaurant erinnert denn an einen Berggasthof. Es sind die einfache und kompakte Bauweise, die kühne und selbstbewusste Platzierung des Objekts und die klare innere Organisation, die viel Zuspruch von Seiten der beurteilenden Fachleute und Vertretern der Auftraggeberin ernteten.

2015 soll gebaut werden «Es ist ein Generationenrestaurant, welches eine hohe Flexibilität in der Raumnutzung bietet und Bedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen entsprechend betrieben werden kann. Der Bau soll ein zeitgenössisches Wohlgefühl bieten mit einem einzigartigen Gastrokonzept in der

Blick von der Gondelbahn: So soll das neue Berggasthaus Mostelberg ausschauen, hat die Jury entschieden. Bergwelt», heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung des Unternehmens.

Das ausgewählte Projekt wird dem Verwaltungsrat zur Weiterbearbeitung empfoh-

Visualisierung pd

len. Dieser entscheidet dann über die weitere Planung, Finanzierung und Realisierung.

Laut Masterplan soll das neue Restaurant im Jahr 2015 gebaut werden.

Unfall

Unterägeri

Uuuii, das war aber knapp ...

Baustelle mitten im Dorf

Fast hätte dieser Lieferwa­ genfahrer letzten Samstag ein unfreiwilliges Bad im Zugersee genommen. Martina Andermatt

Einem Wildtier war der 35-jährige Lenker ausgewi-

chen, als er kurz vor 6.30 Uhr für einen spektakulären Selbstunfall sorgte. Der Mann war mit seinem Lieferwagen auf der Artherstrasse in Richtung Zug unterwegs, als im Bereich der Insel Eielen das Tier unverhofft die Fahrbahn querte. Der Fahrzeuglenker verlor

und stoppte schliesslich just noch auf der Stützmauer des Zugerseeufers. Der Lieferwagenfahrer sowie auch das Wildtier blieben unverletzt. Am Fahrzeug entstand hingegen aber ein Totalschaden in der Höhe von 15 000 Franken.

bei dem Ausweichmanöver die Kontrolle über seinen Lieferwagen.

Mensch und Tier blieben unverletzt Dieser durchbrach einen Zaun, überschlug sich, schlitterte an Obstbäumen vorbei

Fahrlässig Alkohol am Steuer: Mehrere Checks weg Vergangenes Wochenende musste die Zuger Polizei wieder durchgreifen. Bei gezielten Personen- und Fahrzeugkontrollen von Freitag bis Sonntag stoppten die Patrouillen im ganzen Kanton insgesamt fünf Männer, die unter Alkoholeinfluss am Steuer sassen. Ihre Werte betrugen zwischen 0,95 und über 1,8 Promille. Die Führerausweise waren auf der Stelle weg. Die angetrunkenen Lenker im Alter von 23 bis 48 Jahren müssen sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten. pd Ein 35-Jähriger wich einem Wildtier aus und landete dabei bei der Insel Eielen bei Oberwil fast im See.

chen umgestaltet und die Zugerberg-/Höfnerstrasse an die neuen Gegebenheiten angepasst. Die Arbeiten erfolgen etappenweise, die Zugerstrasse wird teilgesperrt. Die Umleitung in Fahrtrichtung Oberägeri/Sattel erfolgt über die Strecke Kreisel Zugerstrasse– Binzenmatt–Mühlegasse–Höfnerstrasse–Lindenhofweg–Lidostrasse. Die Umleitung wird im Einbahnsystem signalisiert. Die Haltestelle Unterägeri Zentrum in Fahrtrichtung Oberägeri/Sattel wird vor den Kreisel verschoben. Der Verkehr Richtung Zug ist davon nicht betroffen. Zufahrt zu Läden und Liegenschaften bleibt gewährleistet. pd

Ab Montag wird die Zuger­ strasse in Unterägeri ausgebaut. Der Verkehr Richtung Oberägeri wird umgeleitet. Im Abschnitt Aufgang Pfarrkirche bis Lidostrasse wird die Zugerstrasse ab Montag und bis zum 12. Juli saniert und ausgebaut. Sowohl Baudirektion, die Gemeinde als auch die WWZ sind dabei involviert. Nebst der Sanierung der Strasse werden eine neue Siedlungsentwässerung sowie eine Rohranlage für die Elektrizität erstellt. Zusätzlich werden der Dorfplatz sowie die angrenzenden Platz- und Trottoirflä-

Plan zur Umfahrung der Zugerstrasse in Richtung Oberägeri.

Foto Zuger Polizei

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