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PPA 6002 Luzern – Nr. 16, Jahrgang 18

Mittwoch, 24. April 2013

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Heute mit Gemeindenachrichten

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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug

Josef Ribary Der Gemeindepräsident von Unterägeri feiert Meilenstein. Seite 7

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Beizensterben

Kommentar

Rauchverbot: der Schreck der Wirte? blieben nun weg. «Zum morgendlichen Kaffee gehört eben die Zeitung und die Zigarette», so Kurt Iten vom «Kreuz». Nun muss sich die Zuger Regierung zu dem Thema äussern. Die SVP will in einer Interpellation wissen, ob die Regierung daran festhält, dass das Rauchverbot keine negativen Folgen auf das Gastgewerbe hätte?

Zwei Unterägerer Traditionslokale müssen schliessen. Mit Grund ist das Rauchverbot. Die Frage nach dessen Auswirkung stellt sich in Zug nun nochmals mit Nachdruck. Martina Andermatt

Seit drei Jahren gilt in Zuger Gasthäusern, sofern nicht anders signalisiert: «Zigi» knicken. Müssen Zuger Wirte deshalb auch ihr Geschäft knicken? Foto df

Preisgünstiges Wohnen

Erste Bebauungspläne Die Stadt Zug gibt bekannt wie die Überbauungen «Im Rank» und «Lüssi/Göbli» gestaltet werden sollen. Als die Stadt im Rahmen der letzten Ortsplanrevision vier Sonderzonen mit einem vordefinierten Anteil an preis-

Das «Kreuz» und der «Ägerihof», beides Beizen in Unterägeri, stehen vor der Schliessung. Die Wirte nennen das Rauchverbot als eine der Hauptgründe. Stammgäste

Gastroexperten wollen davon nichts wissen «Ich kenne keinen einzigen Betrieb in Zug, der aufgrund des Rauchverbots geschlossen

hat», meint hingegen Gastroexperte Michael Hostmann. Auch bei Gastro Zug klingt es ähnlich. Kurz nach der Einführung des Rauchverbots seien zwar teils Umsatzeinbussen bis zu 20 Prozent verzeichnet worden. Schon nach einem Jahr hätte man sich aber mit der neuen Vorschrift arrangiert. Das stellte Hostmann fest, als er dazu über 100 Zuger Wirte befragte. Der wahre Grund liegt für ihn in einem Kulturwandel: «Traditionelle Beizen sind schlicht weniger popuKommentar, Seite 3 lär.»

So verbringen Zuger Kids die Ferien

günstigem Wohnraum ausgeschieden hat, blickte die ganze Schweiz auf Zug.

Von Holzfäule befallen und wenig standhaft sind die vor rund 80 Jahren gesetzten Bäume. Der Zustand zweier Exem-

2 2, 4

Forum Thema der Woche

3

Gemeinden

5, 7

Marktplatz

6

Region

9

Ihre Zuger Autohändler

plare ist gar so schlecht, dass sie umgehend gefällt werden müssen. Weiteren 20 Bäumen droht dasselbe Schicksal binnen der nächsten beiden Jahre. Was stattdessen den historischen Verkehrsweg Richtung Gotthard zieren soll, liest man auf Seite 9. mar

Lorzensaal

Inhalt

10, 11

Freizeit

15

Letzte

16

Gratistickets für Edelmais Ab Donnerstag, 2. Mai, tritt das beliebte Komikerduo mit René Rindlisbacher und dem Wahlbaarer Sven Furrer an zwei Abenden in Cham auf. Wir verschenken dreimal zwei Seite 15 Tickets. mar

Wo Rauch ist, ist auch Feuer

D

ie Meinungen könnten kaum weiter auseinanderklaffen. Angeblich brechen die negativen wirtschaftlichen Folgen den Wirten das Genick. Traditionsreiche Gasthäuser schliessen. Gar solche, die 500 Jahre lang existiert haben. Gleichzeitig weisen Kenner der Zuger Gastroszene solche Klagelieder entschieden ab. Der Kulturwandel sei der wahre Grund, Beizen seien schlicht nicht mehr attraktiv.

Mag sein, dass es vermessen ist, das traurige Schicksal traditioneller Stammtischlokale auf eine Vorschrift allein zurückzuführen. Doch sind da noch Spielautomaten verschwunden, die Pflicht zum Wirtepatent wurde in Zug abgeschafft, und manche Brandschutzbestimmung schreibt vor, ob eine Tür nach innen oder nach aussen aufgehen soll.

Bäume müssen weg 22 der Pappeln entlang der Panoramastrasse von Zug nach Walchwil stellen ein Sicherheitsrisiko dar.

Martina Andermatt Redaktorin «Zuger Presse»

Doch heisst es nicht, wo Rauch ist, ist auch Feuer? Schliesslich hält sich der Eindruck, dass seit dem Rauchverbot die Gäste wegblieben, hartnäckig. Und zwar bei Wirten und bei Beizengängern.

130 günstigere Wohnungen Jetzt stehen die Bebaungspläne für zwei der Gebiete. Insgesamt sollen so 130 preisgünstige Wohnungen entsteSeite 5 hen. mar

Artherstrasse

Impressum

P

Foto Daniel Frischherz

Insgesamt 110 Zuger Kinder feilen diese Woche in Steinhausen an ihren Ballkünsten: So auch Valentin Nägeli (links), Dylan Bossard, Jeremy Pineau und Tim Nussbaumer (am Boden) aus Oberägeri. mar Seite 9

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Betrachtet man diese Veränderungen in ihrer Summe, so zeichnet sich doch das Bild einer Branche, die sich grossen gesetzgeberischen Herausforderungen zu stellen hat. Sie lassen sich meistern, doch lassen sie wohl auch den einen oder anderen über die Klinge springen. martina.andermatt@zugerpresse.ch

Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20, redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Publicitas Zug, 041 725 44 44; Abodienst «Zuger Presse»: Telefon 041 429 53 77


2 Stimme meines Glaubens

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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 24. April 2013 ⋅ Nr. 16

Mein Verein

Mit Englisch parat für das «Big Business»

Judith Matter, Präsidentin, Verein Ziegelei-Museum Jürg Rother, Pfarrer, Reformierte Kirche Ägeri

Identität

Verein ZiegeleiMuseum

W

A

illst du dich auch weiterhin an Jesus dem Christus orientieren und deinen Glaubensweg so weitergehen – so sage Ja». Eine Frage, die ich letzthin jungen Menschen – alle über 20 Jahre alt – gestellt habe. Warum das? Diese jungen Menschen waren zu mir als Pfarrer gekommen, hatten mich gefragt: «Ich möchte meine Taufe vergegenwärtigen, ich möchte meinen Glauben, meine spirituelle Situation in einem Ritual erfahrbar machen». Wau. Die sofortige Frage von mir – natürlich – warum, hier, warum jetzt?! Sie – wie auch ich, sind doch eher scheu, wenn es um ein Bekenntnis des persönlichen Glaubens geht. Wir plappern manchmal liturgisch ein Bekenntnis mit, aber ist das auch MEIN Bekennen, sind das auch meine Worte für das, was ich mit Glauben verbinde? Und ganz plötzlich hängen wir das Thema ganz hoch, allenfalls in den Himmel. In letzter Zeit denke ich vermehrt über Identität, über reformierte Identität nach. Es ist nicht einfach ein kopflastiges Nachdenken, sondern es ist ein Fragen im Alltag von Menschen im Hier und Jetzt. Reformiert ist für mich ganz stark mit dem Wort «selber» verbunden. Der persönlichen Antwort auf ein persönliches Betroffensein. Das tönt zwar recht abstrakt, aber ich meine, es gilt «Wahrheit ist Begegnung». Ich merke, wenn es mich wirklich angeht. Ich merke, wenn meine grundsätzlichsten Fragen Antworten finden. Das ist reformierte Identität, so meine ich. Wenn wir in Bewegung und Beziehung zu Gott treten und suchend bleiben.

pd

«KV Business English plus»: Sprach­ begabte Zuger KV­Lehrlinge feilten in oxford an ihren Englischkenntnissen.

Unser Anliegen

Damit gewappnet, können sie nun im Praxiseinsatz hinter die Kulissen hier ansässiger globaler Konzerne blicken.

pd

Politischer Standpunkt

Zecken haben jetzt Die Visitenkarte wieder Hochsaison unserer Stadt Zug

P

ro Jahr werden bei der Suva rund 9000 Fälle von Zeckenstichen registriert. Vor allem in den Monaten Mai und Juni haben die kleinen Blutsauger Hochkonjunktur. Durch Zeckenstiche werden Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragen, die Hirnhautentzündungen und in seltenen Fällen schwere Erkrankungen an Hirn und Rückenmark zur Folge haben. Häufiger erfolgen Entzündungen der Haut, Gelenken, des Herz- oder Nervensystems. Nach dem Aufenthalt im Wald, Unterholz und auf Wiesen sollte die Haut deshalb unbedingt nach Zecken abgesucht werden. Besonders gefährdet: die Kniekehlen, Leisten und Achselhöhlen. Empfohlen ist das Tragen von gut abschliessenden, hellen Kleidern. Auf hellem Hintergrund kann man die

D

Felix Ineichen, Arbeitsmediziner und Biologe, Suva Blutsauger rasch erkennen. Von Vorteil ist auch ein Zeckenschutzmittel für Haut und Kleider. Ein Zeckenschnelltest ist hingegen nicht zu empfehlen, da Bakterien, die krank machen, erst nachgewiesen werden können, wenn eine Zecke über 24 Stunden am Saugen war. Passiert etwas, so gilt ein Zeckenbiss als Unfall, anfallende Kosten werden von Unfallversicherern übernommen, sofern Ursache und Wirkung bewiesen ist.

er erste Satz der Charta von «freiraum-zug», einem Mitwirkungsprojekt der Bevölkerung unserer Stadt, lautet: «Der öffentliche Raum ist die Visitenkarte einer Stadt.» Einer der beliebtesten öffentlichen Räume ist der Spazierweg von Zug nach Oberwil. Die im Juni 1990 vom Volk angenommene Grünflächeninitiative der Linksparteien machte es möglich, dass wir auch heute noch über dem Zugersee durch blühende Wiesen und Kirschbäume flanieren können. Abgeschlossen wird dieses Idyll vom Bauernhof Bröchli. Neben dem Grossvieh laden Gänse und Zwergziegen Jung und Alt zum Innehalten und Beobachten ein. Der Hof gehört der Stadt und wird von einem Pächter bewirtschaftet. Das Wohnhaus ist sehr baufällig und kann laut Experten

Monika Mathers-Schregenberger Gemeinderätin CSP, Oberwil nicht mehr renoviert werden. Dem GGR liegt das Projekt eines Neubaus des Pächterhauses sowie weiteren Umbauten vor. Die Kosten für das Haus allein betragen 1,3 Millionen. Kann sich das die Stadt in schlechten Zeiten leisten? Ja, denn das Defizit, unter dem wir ächzen, ist strukturell und wird durch einzelne Einsparungen nicht kleiner. Das Bröchli aber ist Teil unserer Visitenkarte, Teil unserer lebenswerten Stadt.

m 8. Juni wird in Cham-Hagendorn das neue Ziegelei-Museum eröffnet. Auf dem Areal der ehemaligen Ziegelei Meienberg werden derzeit die Ausstellungsräume im Museumsneubau eingerichtet. Damit das Museum, welches gleichzeitig schweizerisches Kompetenzzentrum rund um das traditionelle Zieglerhandwerk ist, zum Leben erweckt wird, wurde am 5. September des vergangenen Jahres der Verein Ziegelei-Museum gegründet. Die Ziele des Vereines sind das Interesse für das Ziegelei-Museum zu fördern, die Aktivitäten des Ziegelei-Museums zu unterstützen und das Museum und seine einmalige Umgebung der Öffentlichkeit näher zu bringen. Dazu ist in vielerlei Hinsicht auch das Engagement von Freiwilligen gefragt. Mittels Aktivitäten sollen die Geschichten und Inhalte des Museums erzählt und dem Publikum - von Klein bis Gross - vermittelt werden. Angesprochen sind derzeit alle, die sich für das Museum interessieren und dieses unterstützen möchten. Wer Mitglied werden möchte, zahlt einen Jahresbeitrag von 20 Franken, profitiert von freiem Eintritt zum Museum und wird laufend über Aktivitäten informiert. Familienmitgliedschaften kosten 30 Franken pro Jahr. Interessierte können sich unter verein@ziegelei-museum.ch anmelden. Auch weitere Auskünfte gibt es unter dieser Adresse. Mehr Infos zum Ziegelei-Museum selbst findet man ebenfalls im Internet unter: www.ziegelei-museum.ch

IMPrESSuM

Umfrage

Zuger Presse – Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug, 18. Jahrgang ZUGER PRESSE Baarerstrasse 27· Postfach 4862 · 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20; redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch. HERAUSGEBERIN Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern. Erwin Bachmann. REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Redaktion: Martina Andermatt (mar) Bild: Daniel Frischherz (df) Mitarbeit: Hansruedi Hürlimann (hh), Laura Sibold (ls), Stephanie Sigrist (ste), Benjamin Spycher (spy) VERLAG ZUG Daniel Troxler, Telefon 041 429 53 82 Abo-Dienst: Telefon 041 429 53 77 INSERATEANNAHME Publicitas AG, Markus Odermatt, Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 44, Fax 041 725 44 33, E-Mail: zug@publicitas. ch DRUCK Luzerner Druckzentrum/«Neue Luzerner Zeitung» Die «Zuger Presse» (inklusive «Zugerbieter») erscheint mittwochs in einer Auflage von 54 041 Exemplaren (Wemf-beglaubigt) und ist damit die auflagenstärkste Wochenzeitung im Kanton Zug. Alle publizierten Inserate und Berichte sind urheberrechtlich geschützt.

Ist das rauchverbot schuld am Beizensterben? Stefan Hermann, Unterägeri

Franz Achermann, Rentner, Baar

Anna Nussbaumer, Rentnerin, Unterägeri

Robert Wyss, Rentner, Oberwil

Hans-Ruedi Aerni, Rentner, Zug

Zu Hause bleiben ist bequemer

Heute leider weniger nette Wirte

Rauchverbot führt zu weniger Kunden

Zu hohe Preise und zu viele Besitzer

Rauchverbot hat nichts damit zu tun

«Oftmals ist zu Hause bleiben bequemer als in eine Beiz zu gehen. Die Bequemlichkeit des Menschen hat zugenommen. Es gibt sehr viele andere Angebote. Ich finde, dass in den Restaurants einfach die Innovationen fehlen. Angebote wie Livemusik würden Kunden anlocken.»

«Es gibt zu viele Wirtschaften im Verhältnis zu den Stammtischgängern. Das ist schade. Klar geht ein Teil des Beizensterbens auf das Rauchverbot zurück. Aber ich bin auch der Meinung, dass die Freundlichkeit der Wirte stark abgenommen hat. So kommen halt auch weniger Kunden.»

«Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Rauchverbot für den Mangel an Leuten in den Restaurants verantwortlich ist. Natürlich können die Raucher auch draussen noch rauchen, aber das ist ungemütlich. Ich gehe regelmässig «go käfele». Die Kundschaft in den Beizen nimmt immer mehr ab.»

«In den Restaurants geht es zu und her wie in einem Taubenschlag. Die Besitzer wechseln zu schnell, sodass man sie nicht richtig kennen lernt. Zudem sind die Getränke heutzutage viel zu teuer. Ich sehe daher keinen Zusammenhang zwischen dem Rauchverbot und dem Beizensterben.»

«Das Beizensterben hat nicht viel mit dem Rauchverbot zu tun. Es ist eher eine Frage des Ambientes. Die Gemütlichkeit in den Beizen hat stetig abgenommen. Den typisch runden Stammtisch gibt es kaum noch. Und die Wirte sind weniger zuvorkommend. Das finde ich schade.» ls


theMA Der Woche

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 24. April 2013 ⋅ Nr. 16

Gastronomie

Ist das rauchverbot ein Beizenkiller? nern der Zuger Gastroszene nachgefragt. Michael Hostmann, vom Kompetenzzentrum auf das Zuger Gastgewerbe und die Hotellerie, hat sich bei der Einführung des Rauchverbots im Kanton Zug 2010 intensiv mit den Folgen auseinandergesetzt und ein Jahr danach die Zuger Gastbetriebe besucht. Er weist negative wirtschaftliche Folgen des Rauchverbots auf Zuger Gasthäuser jedoch entschieden von der Hand: «Ich kenne kein einziges

Jetzt muss sich die Zuger Regierung dieser Frage stellen. Nachdem jüngst bekannt wurde, dass zwei Unterägerer Traditionslokale schliessen, will es die SVP genauer wissen. Martina Andermatt

Erst vor kurzem berichteten wir in unserer Zeitung über die Sorgen, welche das Aussterben traditioneller Beizen der hiesigen Volksmusikszene bereiteten – ihnen gehen die Stammlokale abhanden (siehe «Zuger Presse» vom 13. Februar). Schon damals meinte Wirtin Frieda Arnold vom Restaurant Löwen in Allenwinden: «Die Leute gehen schlicht weniger in die Beiz. Vor allem seit dem Rauchverbot.» Nun tut sich in Sachen Rauchverbot und Beizensterben wieder ein Graben zwischen Befürwortern und Gegnern auf. Dies, nachdem vergangene Woche aus der Presse zu vernehmen war, dass in Unterägeri sowohl das «Kreuz» als auch der «Ägerihof» ihren Betrieb einstellen. Ersteres war übrigens ebenfalls langjähriges und geschätztes Konzertlokal des Zuger Verbands Schweizer Volksmusik.

«Nichtraucher kommen nicht häufiger zum Essen» Sowohl Kurt Iten, Wirt des Gasthaus Kreuz, als auch Klaus Iten vom «Ägerihof» zählen das Rauchverbot zu den Hauptgründen, weshalb sie schliessen. «Zur Hälfte ist es sicher das Rauchverbot», so Kurt Iten, dessen Wirtshaus immerhin auf eine 500-jährige Tradition zurückblicken kann. «Der Raucher war ein guter Gast», ist er überzeugt. Aus einem Getränk wurden beim Genuss einer Zigarette schneller mal zwei oder drei Getränke. «Nun geht er aber aber in die Raucherlokale. Und für Stammtischkollegen, egal ob Raucher oder nicht, ist es nicht stimmig, wenn die Hälfte der Kollegen stetig nach draussen gehen muss, um eine Zigarette anzuzünden», so Iten. Ob zum Essen oder nur zum Trinken: Nichtraucher kämen aufgrund der rauchfreien Luft nicht häufiger ins Restaurant. Glaubt die Regierung immer noch an keine negativen Folgen? SVP-Kantonsrat Manuel Brandenberg wurde das nun zuviel und reichte nach Bekanntwerden des Schicksals der beiden Unterägerer Beizen eine Interpellation ein. Darin stellt er dem Zuger Regierungsrat die Frage: «Hält die Regierung an ihrer Einschätzung fest, dass das Rauchverbot den Zuger Gastrobetrieben keine Umsatzeinbussen beschert hat?» Aus-

Ihre Meinung Ist das Rauchverbot schuld am Aussterben traditioneller Beizen? Oder liegt die Beiz einfach nicht mehr im Trend? Was könnten sonst mögliche Gründe sein? Bedauern Sie dies? Schreiben Sie uns: redaktion@zugerpresse.ch

«Der wahre Grund liegt in einem Kulturwandel.» Michael hostmann, Zuger Gastroexperte

Gehören solche Stammtischszenen aus der traditionellen Beiz bald ganz der Vergangenheit an? Im BIld: Jost Frank Foto Daniel Frischherz (links), Armin Zweifel und Ruedi Pedrett im Allenwinder «Löwen». serdem will er wissen, auf welcher Datengrundlage man dies beurteile. Und nur allzuschnell sind die grossen Themen der

Staatsaufblähung, deren Kostenfolgen und Eingriffe in die Wirtschaftsfreiheit, gar die Beschneidung der persönlichen Freiheit ebenfalls wieder

mit auf dem Tisch.

«Keine einzige Schliessung wegen dem Rauchverbot» Unsere Zeitung hat bei Ken-

Zuger Lokal, das aufgrund des Rauchverbots hätte schliessen müssen», so Hostmann. Die Betriebe und auch die Gäste hätten sich rasch mit den neuen gesetzlichen Regelungen arrangiert. Umsatzeinbussen aufgrund des Rauchverbots hätte man schon nach einem Jahr nicht mehr feststellen können. Dies, obwohl kurz nach der Einführung noch Umsatzeinbrüche von bis zu 20 Prozent verzeichnet wurden. «Der wahre Grund für das Beizensterben liegt aber in einem Kulturwandel», so Hostmann (siehe Nachgefragt). Ähnlich tönt es auch von Seiten des Verbands Gastro Zug. Der Präsident Peter Iten, ehemals Wirt des «Landhauses» in Baar, kennt ebenfalls keine Restaurants, die aufgrund der präventiven Massnahmen zur Förderung der öffentlichen Gesundheit hätten den Betrieb einstellen müssen. Peter Iten fügt aber an: «Es ist sicher so, dass in den ländlicheren Gemeinden im Kanton und noch stärker in angrenzenden Kantonen das Rauchverbot das Geschäft stärker beeinträchtigt. Denn dort ist die Beiz noch viel stärker der Dreh- und Angelpunkt des sozialen Lebens.» Beim gemütlichen Zusammenhocken und sich austauschen gehöre das Rauchen da halt einfach noch dazu.

StatiStik zu raucherbetrieben Gemeinde

Gastgewerbliche Betriebsbewilligungen

Betriebe, in denen geraucht werden kann

Lokale mit Fumoir Total Anteil

Stadt Zug

183

14

13

27

14,7

Baar

86

13

6

19

22,0

Cham

62

15

9

24

38,7

Hünenberg

33

4

5

9

27,2

Menzingen

22

1

1

2

9,1

Neuheim

8

1

3

3

37,5

Oberägeri

33

6

2

8

24,2

Risch

37

3

2

5

13,5

Steinhausen

21

0

1

1

4,7

Unterägeri

38

7

1

8

21,0

Walchwil

12

0

2

2

16,6

Kanton Zug total

535

64

44

108

20,2

Im Verhältnis zu sämtlichen gastgewerblichen Betriebsbewilligungen im Kanton – dazu zählen nebst den gewöhnlichen Restaurationsbetrieben auch Personalrestaurants, Vereinslokale oder etwa Badirestaurants – kann in gut 20 Prozent aller Lokale geraucht werden. Insgesamt gibt es im Kanton Zug heute 64 Raucherlokale und 44 Betriebe mit abgetrennten Fumoirs. Somit kann in total 108 Lokalen auf die eine oder andere Weise geraucht werden. Quellen: Kompetenz-Zentrum für das Gastgewerbe und die hotellerie AG

3

Nachgefragt Gastroexperte

Michael Hostmann, Gastroexperte aus Zug.

«Das Rauchverbot ist schnell zur Hand» Michael Hostmann, Sie verfolgen die Auswirkungen des Rauchverbots auf die Gastronomie im Kanton Zug seit dessen Einführung im März 2010. Wie viele Restaurants kennen Sie, die in den letzten Jahren deshalb schliessen mussten? Im Kanton Zug, kein einziges. Aber erst jüngst wurde dies von den Wirten zweier vor der Schliessung stehenden Traditionslokale in Unterägeri als Hauptgrund angegeben. Das Rauchverbot ist als Begründung schnell zur Hand. In Wahrheit hat sich vielmehr das Konsumverhalten der Leute verändert. Und genau das ist aus meiner Sicht der Grund, dass traditionelle Beizen schliessen müssen. Aber widersprechen Sie da nicht Ihren eigenen Prognosen vom Mai 2010. Ich zitiere: «Die Betriebe, in denen nicht mehr geraucht werden darf, haben zum Teil einen grossen Umsatzeinbruch.» Und: «Für die ältere Stammtischgeneration wird es sehr schwierig, noch einen Platz zu finden, wo geraucht werden kann. Ausnahme ist halt die Alpwirtschaft.» Das ist doch genau das, was wir nun erleben. Damals, kurz nach der Einführung des Rauchverbots, war es leider so, dass einige Betriebe bis zu 20 Prozent Umsatzeinbruch verzeichneten. Ich habe aber nach einem Jahr Rauchverbot über 100 Zuger Gastbetriebe besucht, mit Wirten, Servicepersonal und Gästen gesprochen. Mit dem Fazit: Man hat sich generell rasch mit dem Rauchverbot arrangiert. Raucher gewöhnen sich daran. Betriebe haben entsprechende Infrastrukturen installiert. Das Rauchverbot hat vielerorts positive Effekte. Wie äussert sich das? Auch traditionelle Beizen geben an, Gäste würden mehr konsumieren, weil der Aufenthalt in rauchfreier Luft angenehmer ist. Frauen gesellen sich eher am Stammtisch dazu, weil ihre Kleider nicht mehr nach Rauch stinken. Einige rauchende Gäste würden zwar nicht mehr kommen, aber der Verkauf der Speisen habe sich erhöht. Gerade im Kanton Zug, der eher städtisch ist, hat das Rauchverbot keine verheerenden Auswirkungen. In ländlicheren Gegenden, in denen sich das ganze soziale Leben noch stärker in der Beiz abspielt, ist das wohl etwas anders.

Michael hostmann lebt in Zug und ist Leiter des Kompetenz-Zentrums für das Gastgewerbe und die hotellerie . und hat mehrere Artikel zum rauchverbot im Kanton Zug publiziert


4

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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 24. April 2013 ⋅ Nr. 16

Willkommen in Zug Zuger Babys

Mit der Aktion «Willkommen in Zug» begrüsst unsere Zeitung jede Woche Nachwuchs aus dem Kanton. Haben auch Sie Zuwachs in Ihrer Familie erhalten?

Die 9 Monate alte Lucia Reding aus Rotkreuz hat zusammen mit ihrer Cousine Lina tagtäglich ein «Chäferfäscht» in ihren foto Susanne oswald reding Ferien in Frankreich.

Thomas Taarland aus Zug wird bald zwei Jahre alt.

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Senden Sie uns ein Foto Ihres Lieblings an: redaktion@zugerpresse.ch oder per Post an die Redaktion der Zuger Presse, Baarerstrasse 27, 6304 Zug. Das Foto sollte im JPG-Format sein und eine Grösse von mindestens 1 Megabyte haben. Schreiben Sie zum Bild Name und Wohnort sowie eine kurze Entstehungsgeschichte des Fotos. zp

Ihre Gratulation

Streckensperrung Zugersee-Ost

Möchten Sie jemandem zu einem Ereignis gratulieren? Zum Geburtstag, zum Lehroder Studienabschluss oder zum Gewinn einer tollen Auszeichnung. Dann senden Sie einen kurzen Text sowie 20 Franken per Post an:

«Volkswille wird massiv missachtet»

Zuger Presse Baarerstrasse 27 6304 Zug Wenn Sie dazu ein Foto veröffentlichen wollen, dann senden Sie dieses bitte als JPG-Datei (1 Megabyte) per E-Mail an folgende Adresse: redaktion@zugerpresse.ch In dem Fall kostet eine Gratulationsanzeige 40 Franken. zp

Ein Leser unserer Zeitung ärgert sich über die geplante Streckensperrung bei Walchwil und die Haltung der Zuger Regierung sowie des Walchwiler Gemeinderats. Als ehemaligem Gemeindepräsidenten der Gemeinde Hirzel geht mir Folgendes durch den Kopf: Exekutiven von der Gemeinde- über die Kantons- bis zur Bundesebene sind vom Stimmvolk gewählt und haben ihre Entscheidungen so zu treffen, dass sie dem

Volkswillen entsprechen. Der Gemeinderat Walchwil steht hinter dem Entscheid der SBB, ab 2016 die Strecke Zug–ArthGoldau zu sperren, um die Doppelspurinsel WalchwilNord zu bauen. Damit hat das Dorf während zweier Jahre den Baulärm im Siedlungsgebiet zu erdulden und verliert während dieser Zeit obendrein noch die Bahnverbindungen durch die S 2. Damit handelt der Gemeinderat klar gegen die Interessen der Dorfbevölkerung. Auf Kantonsebene vertritt Regierungsrat Matthias Michel die gleiche Linie, obwohl es im

Interesse der Zuger Bevölkerung liegt, dass die S 2 halbstündlich bis Arth-Goldau verkehren würde. Bei der Realisierung des SBB-Projektes Doppelspurinsel Walchwil Nord muss eine der beiden S-2-Kompositionen in Walchwil wenden, was punkto Vernetzung (Anschlüsse in ArthGoldau) einer verpassten Chance gleichkommt.

Gleis 1 Stumpen und Kreuzstelle im Murpfli Beim Bau der Kreuzungsstelle im Murpfli und eines «Gleis-1-Stumpens» im Bahnhof Zug könnte auf die

Leserbriefe

Erhält Zug so mehr Charakterköpfe, oder grenzt die Majorzinitiative eher an Zwängerei? Majorz oder Proporz? Die politische Debatte zur Abstimmung vom 9. Juni läuft bereits heiss. Wer aktiv an den Wahlen teilnimmt, gibt seine Stimme derjenigen Person, die er unterstützen will. So einfach das klingt, ist es allerdings nicht, weil beim Proporz die Parteizugehörigkeit die Wahl mitbestimmt. Die Majorzinitiative stellt Personen in den Mittelpunkt. In 24 Kantonen haben sich Majorzwahlen in die Exekutive deshalb bewährt, weil sie übersichtlicher sind. Der Parteistimmenfang fällt weg und verringert den Kandidatensalat. Franz Hürlimann, CVP-Kantonsrat, Walchwil Am 9. Juni wird das Zuger Stimmvolk zum dritten Mal innert rund 15 Jahren über die

Ihr Leserbrief Möchten Sie einen Artikel in der «Zuger Presse» mit einem kurzen Leserbrief kommentieren? Wir drucken ihn gerne an dieser Stelle ab. Schicken Sie ihn bitte mit Ihrem vollen Namen und Angabe des Wohnortes an: redaktion@zugerpresse.ch

Einführung des Majorzsystems abstimmen müssen. Bisher wurde dieses Wahlsystem zweimal vom Zuger Stimmvolk abgelehnt. Dass jetzt wieder ein Urnengang zum Thema Majorzsystem notwendig ist, grenzt schon fast an «Zwängerei» der involvierten MitteParteien FDP und CVP. Halten wir am bewährten Proporzsystem fest und sagen deshalb am 9. Juni Nein zur Majorzinitiative. Jürg Messmer, Präsident SVP, Stadt Zug «Das bewährte Proporzwahlsystem verhindert Filz in den Behörden. Wer gegen den Majorz stimmt, stimmt damit auch gegen Filz, Vetternwirtschaft, Klüngelei und Kumpanei» – jedenfalls ist es so zu lesen in der Argumentation der Majorzgegner. Wenn man das aber richtig interpretiert, heissen diese Schlagworte auch, dass ausser in den Zuger und Tessiner Exekutiven in allen restlichen 24 Kantonen nur Filz und Vetternwirtschaft herrschen. Von links und von rechts ist man solche Töne gewohnt, dass sich aber auch der junge SVP-Nationalrat Thomas Aeschi zu dieser populistischen und gar oberflächlichen Argumentation als Co-Präsident des gegnerischen Komitees hinreissen lässt und damit als Nationalrat 24 Kantone oberflächlich verurteilt, lässt doch viele Fragen offen. Dabei fordert die SVP im

Gegensatz wiederum den Majorz für Bundesratswahlen und den Majorz für Kantonsratswahlen in Schwyz. Will sie nun auch Filz und Vetternwirtschaft im Bundesrat und im Schwyzer Kantonsrat? Da ist ganz schön widersprüchlich und opportunistisch. Darum gehören bei Wahlen integre Personen und nicht Parteien in den Vordergrund: «Ja zu Personenwahlen». Die Majorzwahl ist ein wesentlich einfacheres System als die Proporzwahl. Es bekommt immer der Kandidierende das Amt, der das absolute Mehr und die meisten Stimmen erhält, im Gegensatz zur Proporzwahl, wo zuerst nach Parteien ausgezählt wird und darum die Parteitaktik eine wesentliche Rolle spielt. Deshalb engagieren sich für die Abstimmung vom 9. Juni 2013 bereits über 280 Komiteemitglieder für ein «Ja zum Majorz» auch im Kanton Zug. Carina Brüngger-Ebinger, FDP-Gemeinderätin, Steinhausen Wer kennt ihn nicht? Baschi – populärer Teilnehmer der ersten «Musicstar»-Staffel im Schweizer Fernsehen. Woche für Woche kämpfen an diversen Castingshows mehr oder weniger begabte Talente um die Gunst des Publikums und der Juroren und hoffen auf ein Weiterkommen. Solche Shows boomen und bringen den Veranstaltern Millionen in die

Kassen. Weshalb also ein solch erfolgreich praktiziertes Modell nicht auf die Politik übertragen? Mit einem beherzten Ja zum Majorzwahlsystem am 9. Juni tun Sie den richtigen Schritt, damit Sie zukünftig beim «Polit-Casting» (Wahlen) nicht mehr Parteien, sondern profilierte Persönlichkeiten in die Exekutive-Ämter wählen oder «voten» können – Freunde, Kollegen oder Personen, welche Sie selber kennen oder von denen Sie das Gefühl haben, dass sie die Fähigkeiten mitbringen, Ihre Steuergelder möglichst effektiv und im Sinne des Gemeinwohles einzusetzen. Um die Herausforderungen der Zukunft zu lösen, braucht es anpackende Politiker, welche die Probleme beim Namen nennen, Persönlichkeiten, die für ihre Ideen und Visionen einstehen und auch mal anecken, und Charakterköpfe, welche den Kanton Zug lieben und ihn weiterbringen möchten. Solche Persönlichkeiten gibt es in allen Parteien. Dank dem Majorzwahlsystem erhalten sie aber die besseren Chancen, in die Regierung oder in den Gemeinderat gewählt zu werden. Sagen Sie also Ja zu einer prosperierenden Zukunft unseres Kantons und zu Politikern, welche die Stimme des Volkes hören und Projekte in Ihrem Sinne umsetzen. Urs Raschle, CVP-Katonsrat, Zug

Baustelle im Siedlungsgebiet Walchwil Nord verzichtet werden. Das hätte, wenn überhaupt, eine erheblich kürzere Streckensperrung zur Folge. Zudem könnte die S 2 halbstündlich bis Arth-Goldau verkehren. Allerdings endet dann die S 2 im Bahnhof Zug statt in Baar Lindenpark. In Zug bestehen aber gute Anschlüsse. Auch RR Matthias Michel wird zugeben müssen, dass die Anbindung der S 2 in Arth-Goldau von der Vernetzung her wichtiger ist als deren Weiterführung von Zug bis Baar Lindenpark. Regierungsrat Mattias Michel lehnt

es vehement ab, den Vorschlag Murpfli/Gleis-1- Stumpen der Doppelspurinsel Walchwil Nord gegenüberzustellen. Seine Begründung: Zu dieser Alternative läge alles auf dem Tisch, und sie sei nicht kostengünstiger. Im Interesse der Zuger und aller betroffenen ÖV-Benützer müsste genau diese Aussage durch eine unabhängige Expertise überprüft werden. Ich bitte die Zuger Regierung, die nötigen Schritte einzuleiten! Die Bevölkerung wird es ihr mit Sicherheit danken. Hanswalter Schnyder, Zug

Leserbrief Kommunikation

Mehr Transparenz bringt resultate Kantonsrat Thomas Wyss ärgert sich darüber, dass die Kommunikation punkto Stadttunnel und Umfahrungstunnel Unterägeri angeprangert wird. Die zunehmende Transparenz in unserer Gesellschaft ist ein Metathema. Man mag das begrüssen oder nicht, es ist eine Tatsache und letztlich Folge der Globalisierung und der technologischen Revolution. Diese Veränderungen haben zwingend einen Einfluss auf die politischen Prozesse – auch auf lokaler und regionaler Ebene. Die Zeiten, als irgendetwas von irgendeiner Behörde in irgendeinem rauchigen Hinterzimmer entschieden wurde und nachher dem Volk als «fait accompli» verkauft wurde, sind endgültig vorbei. So funktioniert unsere politische Welt glücklicherweise nicht mehr – offenbar zum Bedauern gewisser Politiker. Einzelne Zuger Politiker echauffieren sich nun, sie hätten die neuesten Kostenschätzungen zum Stadttunnel aus den Medien erfahren. So what? Was soll das? Erstens hätten sie ja in den Begleitgremien und auch an der Informationsveranstaltung in Zug partizipieren können – und hätten damit die Informationen aus erster Hand gehabt. Zweitens können sie ihren Einfluss geltend machen, wenn die Vorlage dereinst in den Kantonsrat

kommt. Und drittens, und das ist entscheidend, ist es ja gerade charakterisierend für den Stil unseres erfolgreichen Baudirektors Heinz Tännler, dass er die Projekte mit dem Volk plant – in aller Offenheit und unter Berücksichtigung der verschiedenen Anliegen. Das bringt die erwünschten Resultate und verschafft dem Kanton Zug die Infrastruktur, die er braucht und die er sich im Übrigen auch leisten kann. Thomas Wyss, SVP-Kantonsrat, Oberägeri

Tag gegen Lärm Lärm stört die Kommunikation «Lärm macht stumm»: Unter dieses Motto setzen diverse Organisationen den heutigen Mittwoch. Der 24. April ist der internationale Tag gegen Lärm. Ob draussen, im Restaurant oder im Schulzimmer: Lärm hat einen negativen Einfluss auf unsere Kommunikation. Leidtragende seien insbesondere Kinder und Personen mit leichten und mittelgradigen Hörstörungen. Der öffentliche Raum ist die Lebensader einer Stadt oder eines Dorfes und wird durch die Interaktion von Menschen geprägt. Wird diese gestört, geht ein Stück Lebensqualität verloren: www.laerm.ch. pd


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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 24. April 2013 ⋅ Nr. 16

Preisgünstiger Wohnraum in der Stadt Zug

Menzingen

die ersten Bebauungspläne stehen

Fernwärmenetz wird neu gebaut

Im Rank

Der Stadtrat hat den Bebauungsplänen Im Rank und Lüssi/Göbli zugestimmt. Damit werden etwa 130 preisgünstige Wohnungen entstehen. Vor vier Jahren machte die Stadt Zug schweizweit auf sich aufmerksam, in dem sie im Rahmen der letzten Ortsplanrevision vier Gebiete als Sonderzonen für preisgünstigen Wohnungsbau ausgeschieden hat. Namentlich sind dies Im Rank, Lüssi/Göbli, Franziskusheim in Oberwil und in der Schleife Nord. Nun hat der Stadtrat die ersten Bebauungspläne Im Rank und Lüssi Göbli verabschiedet und dem GGR übergeben. Um die 130 preisgünstige Wohnungen sollen hier entstehen.

19 Gebäude sollen im Lüssi Göbli hochgezogen werden Im Gebiet Lüssi/Göbli werden um die 100 günstige Wohnungen gebaut. 180 Wohnungen entstehen insgesamt, und das in total 19 Gebäuden. Preisgünstig heisst, dass eine 2,5-Zimmer-Wohnung maximal 1475 Franken kostet, eine 3,5-Zimmer Wohnung maximal 1875 Franken und eine 4,5-Zimmer-Wohnung nicht

So soll die Überbauung im Rank bei der Chollermühle mit ihren drei Gebäude aussehen. über 2300 Franken. So lautet die Definition des Stadtrates von 2010. Zwar müssten die Mietobergrenzen noch angepasst werden, da seit dem Beschluss der Verordnung die Anlagekostenlimiten des Bundes und der Referenzzinssatz geändert haben: «Doch sie werden sich sicherlich in diesem Rahmen bewegen», betont Bauchef André Wicki. Der Bebauungsplan Lüssi/Göbli ist Teil einer Gesamtplanung, die an der Schnittstelle zwischen

Erste Reihe zum marktüblichen Preis Nochmals um die 30 bis 40 Wohnungen, die auch für weniger grosse Portemonnaies erschwinglich sind, entstehen im Gebiet Im Rank. An der Chamerstrasse sollen drei

den Siedlungsgebieten von Zug und Baar als Ergebnis eines Studienverfahrens hervorging. Die Bebauung soll sich am Bestand umliegender Bauten orientieren, aber auch neue Muster entwickeln. Der Freiraum soll qualitativ hoch gewertet werden, eingeplant ist eine Grünfläche von 1500 Quadratmetern (siehe Kasten unten). In diesem Rahmen wird auch die Göblistrasse umgestaltet.

Lüssi/Göbli Einige Kennzahlen zum Bebauungsplan «Lüssi/Göbli»: # Insgesamt entstehen 19 Gebäude, davon 6 Ein- oder Zweifamilienhäuser, 13 Mehrfamilienhäuser. Davon entsprechen 6 Mehrfamilienhäuser den Bestimmungen des preisgünstigen Wohnungsbaus. # Rund 180 Wohnungen werden insgesamt gebaut, davon knapp 100 preisgünstige Wohnungen.

# Geschossfläche von rund 25 500 Quadratmeter. # Landfläche: Sie beträgt gut 32 880 Quadratmeter. # Die Ausnützungsziffer liegt bei 0,78. # Parkplätze gibt es total 259, davon 12 oberirdische Besucherplätze. Der Rest in einer Tiefgarage. # Es entstehen 600 Veloabstellplätze. # Der neue öffentliche Quartierfreiraum beträgt knapp 1450 Quadratmeter. pd

Visualisierung pd

Ein Modell der Überbauung Lüssi Göbli: Von 13 Mehrfamilienhäusern entstehen sechs mit preisgünstigem Wohnungsbau. pd

Einige Kennzahlen aus dem Bebauungsplan «Im Rank» an der Chamerstrasse: # 3 Gebäude: entlang der Chamerstrasse ein Längsbau mit konventionellem Wohnungsbau, dahinter zwei Gebäude mit preisgünstigem Wohnungsbau # 66 bis 78 Wohnungen, die Hälfte der Fläche wird preisgünstiger Wohnraum # 7920 Quadratmeter Geschossfläche # 10 564 Quadratmeter Landfläche # die Ausnützungsziffer liegt bei 0,75 # Parkplätze: 70 Parkplätze in Tiefgarage, 8 oberirdische Besucherparkplätze # 220 Veloabstellplätze, das entspricht einem Platz pro Zimmer. pd

Gebäude erstellt werden. Zwei davon mit günstigem Wohnraum. Das erste direkt entlang der Strasse und mit Seesicht ist dabei für marktübliche Wohnungen reserviert (siehe Kasten oben). Und so sieht der weitere Fahrplan im nun folgenden politischen Prozedere aus: Der Grosse Gemeinderat wird die Bebauungspläne voraussichtlich erstmals Anfang Juni diskutieren. Läuft alles nach Wunsch der Stadtzuger Exekutive, so können sie Anfang 2014 bewilligt werden. «Danach ist es den Grundeigentümern überlassen, wann der Baustart erfolgen soll. Man kann davon ausgehen, dass dieser nicht allzu lange auf sich warten lässt», so André Wicki. pd/mar

In Menzingen ist auf der Hauptstrasse demnächst mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Denn die WWZ wird das Fernwärmenetz im Holzwärmeverbund Menzingen neu erstellen. Und zwar auf dem Abschnitt zwischen der Einmündung Eustrasse bis zum Förenweg. Dort werden die Leitungen verlegt.

Arbeiten dauern vom 6. Mai bis Ende Juli Los geht es am Samstag, 6. Mai. Die Arbeiten dauern bis Ende Juli. In dieser Zeit ist die einseitige Sperrung der Neudorfstrasse in den jeweiligen Bauabschnitten von etwa 60 Metern erforderlich. Die Werkleitungsarbeiten erfolgen etappenweise. Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage oder Verkehrsdienst an der Baustelle vorbeigeführt. Die Zufahrten zu den Liegenschaften im Baustellenbereich sind, abgesehen von kurzen Unterbrüchen, gewährleistet. pd

Oberägeri

Bald zügelt die Postfiliale Die Oberägerer Postfiliale steht vor dem Umzug. Am Freitag, 3. Mai, werden Einwohnerinnen und Einwohner letztmals an der Poststrasse 6 bedient. Am Samstag, 4. Mai, bleiben die Postschalter infolge des Umzugs geschlossen. Pakete und Briefe, die zur Abholung gemeldet sind, werden aber zwischen 8.30 und 11 Uhr beim Personaleingang auf der Seite der Bushaltestelle ausgehändigt. Ab Montag öffnet dann die neuere, kleinere Filiale an der Poststrasse 3. Die Öffnungszeiten wurden aufgrund der rückläufigen Nachfrage wie folgt angepasst: Von Montag bis Freitag, von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, am Samstag von 9 bis 11 Uhr. Die Postfachanlage bleibt vorerst am alten Standort. pd

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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 24. April 2013 ⋅ Nr. 16

«Zugerland»

Das Einkaufscenter hat einen neuen leiter Markus Waldmeyer folgt auf Roland Duss. Der 49-Jährige ist neuer Chef von 200 Mitarbeitern.

Esther Küng-Unternährer (links) und Christine Thaddey vereinen ihr Know-how bei Centerwerbung.ch.

pd

Centerwerbung.ch

Erste Agentur spezialisiert auf Einkaufszentren Christine Thaddey von Snap! Event und Esther Küng-Unternährer, lange Jahre Centermanagerin bei Migros Luzern, vereinen ihr Know-how.

passagen und Einkaufsregionen spezialisiert hat. Christine Thaddey und Esther KüngUnternährer bieten von klassischer Werbung über DialogMarketing bis hin zu Social Media alle Kommunikationsmassnahmen an.

Sie gründen mit Centerwerbung.ch die erste Agentur, die sich auf die Vermarktung von Einkaufszentren, Bahnhofs-

Marketingbetreuung von A bis Z «Unsere Stärke ist der rote Faden, der sich durch

alle Kommunikationsstränge zieht», erklärt Geschäftsführerin Thaddey. «Aus diesem Grund freuen wir uns immer, wenn wir ein Center von A bis Z betreuen dürfen.» Und Esther Küng-Unternährer ergänzt: «Genauso gerne bieten wir jedoch interessierten Centern und Agenturen punktuelle Unterstützung an. Zum Beispiel im Bereich Kindermarketing, wo wir neuartige

Events für Kinder entwickeln und von A bis Z betreuen.»

Kunden der ersten Stunde Kunden der ersten Stunde sind übrigen sdas Einkaufscenter Rigi Märt in Küssnacht und das Einkaufscenter Sonnenhof in Rapperswil, die beide für die Eröffnung oder Wiedereröffnung auf centerwerbung.ch setzen. pd

Am 1. April hat Markus Waldmeyer die Leitung des MMM Zugerland Steinhausen übernommen. Er folgt damit auf Roland Duss, der neuer Leiter Verkaufsregion am Hauptsitz der Migros Luzern in Dierikon wurde.

Zuvor Filialleiter in Emmenbrücke Markus Waldmeyer (49) war vier Jahre Leiter der MM-Filiale Sonnenplatz Emmenbrücke, davor 4 Jahre Leiter des MM Schönbühl Luzern. Der gelernte Koch und Kaufmann ist seit 26 Jahren bei der Migros Luzern. «Ich freue mich auf die vielen Kundenkontakte im Zugerland und eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit meinem über 200-köpfigen Team. Gemeinsam wollen wir an der Erfolgsgeschichte des Zugerlands weiterschreiben», sagt Markus Waldmeyer zu seiner neuen

Markus Waldmeyer.

pd

Aufgabe. Die Migros Luzern betreibt in der Zentralschweiz 45 Filialen (Super-/Verbrauchermärkte) sowie Fachmärkte, Restaurants, Take Aways, drei Klubschulen und im Freizeitbereich Fitness-, Sportund Golfparks. Als grösste private Arbeitgeberin in der Zentralschweiz beschäftigt die Migros Luzern rund 5800 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 1,35 Milliarden Franken. pd

Mobiliar Versicherung

Fast 2 Millionen für Zuger kunden Das Prämienvolumen der Generalagentur Zug des Versicherers wuchs letztes Jahr um 2 Prozent. Deshalb werden die Prämien nun reduziert.

Freuen sich, dass ihre Kundinnen und Kunden wiederum am Erfolg beteiligt werden: Generalagent Patrick Göcking (mitte) mit Rahel Valentin und Morris Hotz, zwei der drei Lernenden der Generalagentur Zug.

pd

Im Geschäftsjahr 2012 hat die Generalagentur Zug der Mobiliar – Versicherung und Vorsorge ihr Prämienvolumen um 6 Prozent auf fast 38,9 Millionen Franken erhöht. Das freut Generalagent Patrick Göcking: «Die Kundinnen und Kunden sind qualitätsbewusst und schätzen unser Preis-Leistungs-Verhältnis – besonders gut sind die Motorfahrzeug- und Betriebsversicherungen angekommen.» Auch im Lebensversicherungsgeschäft hat die Gene-

ralagentur ihren Bestand ausgebaut. Dank gutem Ergebnis und genossenschaftlicher Verankerung der Mobiliar kommen die Kundinnen und Kunden in den Genuss von Auszahlungen aus dem Überschussfonds – heuer sind es für die ganze Schweiz rund 140 Millionen Franken. Davon erhalten die rund 24 000 Zuger Kunden 1,9 Millionen Franken in Form einer Prämienreduktion: Wer eine MobiCasaHaushalt- und Gebäudeversicherung hat, bezahlt ab Mitte 2013 für die Dauer eines Jahres 20 Prozent weniger Prämie.

7443 Schäden vor Ort erledigt Im letzten Jahr kümmerte sich die Generalagentur Zug um 7443 Schäden – rund 500 mehr als noch im Vorjahr.

Dank ihrer dezentralen Struktur mit 80 Unternehmer-Generalagenturen in der ganzen Schweiz kann die Mobiliar aussergewöhnlich schnell reagieren. Patrick Göcking meint dazu: «Besonders im Schadenfall merkt man, was eine Versicherung wirklich wert ist. Unser lokaler Schadenservice ohne Umwege über eine Zentrale ist in der Schweizer Versicherungsbranche einzigartig.» Die Generalagentur Zug bietet 36 Arbeitsplätze, davon drei Lehrstellen. «Wir sind mit der Region verbunden und wollen auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen; deshalb ermöglichen wir Jahr für Jahr einem jungen Menschen die Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann», sagt Patrick Göcking. pd

Cham

Saisonstart

Arcon Informatik hat erweitert

Auch auf dem Hochstuckli ist jetzt Sommer

Um die Kundenerwartungen rund um ICT, Cloud und ERPSysteme bezüglich Servicequalität, Ausbaufähigkeit und Ressourcen erfüllen zu können, baut die Arcon Informatik weiter aus und verdoppelt die Büroflächen am Standort Cham. Damit werden auch weitere Arbeitsplätze geschaffen. Die Stellenschaffung erfolgt aufgrund der erweiterten Geschäftsfelder in den Bereichen mobiles Arbeiten, Softwarenutzung über das Internet sowie spezialisierte Branchenlösungen. Arcon realisiert übrigens seit über 20 Jahren anspruchsvolle Informatikprojekte in den Bereichen Dienstleistung, Handel und Industrie. Am Freitag, 3. Mai, ab 15.30 Uhr lädt die Firma zur Besichtigung an der Hinterbergstrasse 24. pd

Jetzt sind Drehgondelbahn und der Skywalk wieder täglich in Betrieb. Sofern sich die Sonne blicken lässt auch die Rodelbahn.

Im Sattel-Hochstuckli ist ab sofort wieder Hochsaison.

pd

Jetzt herrscht im SattelHochstuckli wieder Hochsaison. Drehgondelbahn, die Hängebrücke, Hüpfburganlage und das Bungy-Trampolin sind startklar. Die Rodelbahn startet heuer übrigens in die 20. Saison. Zeit also, wieder einmal die kurvige Strecke hinunterzusausen. Montags ist übrigens auch im Sommer Stuckli-Tag: Als Special gibts dann eine Berg- und Talfahrt mit feinem Mittagsteller im Berggasthaus Mostelberg für 25 Franken (Halbtax/GA) oder 29 Franken (Normaltarif). Infos: www.sattel-hochstuckli.ch. pd

Am Samstag: Tomaten-Festival bei der Gärtnerei Schwitter.

pd

Gärtnerei Schwitter

Fruchtige tomaten degustieren Die Gärtnerei Schwitter im luzernischen Inwil überrascht derzeit mit einer prächtigen Tomatenvielfalt. Kommenden Samstag sowie auch am Samstag, 4. Mai, lädt der Spezialist mit dem grünen Daumen zur Degustation verschiedenster Tomatensorten. Im Palmencafé der Gärtnerei gibt es speziell zum Festival feine Köstlichkeiten passend zum Thema. Weitere Produkte wie beispielsweise erlesene Fachliteratur und als Neuheit ein geeignetes Tomatenhochbeet runden die Spezial-Tomatentage ab. Infos: www.schwitter.ch. pd

Marktplatz Die Seite «Marktplatz» ist die PR-Seite der «Zuger Presse». Sie ist eine Plattform für Firmen und Personen aus dem Kanton Zug und Umgebung. Die Seite stellt eine Ergänzung zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Berichterstattung der «Zuger Presse» dar. Falls auch Sie einen Beitrag beisteuern wollen, so tun Sie dies bitte per E-Mail oder per Post an: Zuger Presse, «Marktplatz», Postfach 4862, 6304 Zug, redaktion@zugerpresse.ch Die Beiträge sollten die Länge von 1000 Zeichen nicht überschreiten. zp


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Unterägeri

Spatenstich für das 21-Millionen-Projekt neuen Werkhofs kann das aktuelle Magazin parallel in Betrieb bleiben, auch der Ökihof bleibt vorläufig der Bevölkerung wie gewohnt zugänglich. Sobald aber, nach Bezug des neuen Werkhofs, die Arbeiten am erweiterten Feuerwehrgebäude und dem Ökihof in Angriff genommen werden, muss die Entsorgungsstelle für ein Jahr an einen provisorischen Standort verlegt werden. Wo, ist laut Josef Ribary derzeit jedoch noch nicht klar: «Wir haben aber schon ein paar Standorte ins Auge gefasst.» In ein Provisorium umziehen muss ausserdem der Kindergarten

Mit dem Aushub ist man bereits gestartet: Jetzt hat der Bau des neuen Werkund Ökihofs in Unterägeri auch offiziell begonnen. Martina Andermatt

Multifunktional muss es sein: Im 21,5-Millionen-Bauprojekt an der Buchholzstrasse 15 sollen künftig sowohl die Feuerwehr, der Werkhof als auch der Ökihof an einem Standort unterkommen. Samariter, Senioren und die Jugend sollen ebenfalls darin ihren Platz finden. «Ich mache gerne schöne Dinge», lächelt Gemeindepräsident Josef Ribary zufrieden. Schliesslich habe sich das Dorf in den vergangenen Jahren stark entwickelt: «Unterägeri hat sich zum Zentrum der Berggemeinden gewandelt und benötigt diese neue Infrastruktur», betont der Gemeindepräsident. Am Dienstag vergangener Woche lud er Beteiligte und Anwohner zum offiziellen Spatenstich für den Gebäudekomplex aus der Feder der Architekten Eggenspieler Röösli. Dabei ist der Baukredit schon vor rund zwei Jahren vom Stimmvolk an der Urne bewilligt worden. «Wir waren nicht unter Zeitdruck», meint Ribary dazu.

4300 Kubikmeter Beton und 4 Kilometer Pfähle Losgelegt wurde mit den Bauarbeiten Anfang April. Hinter dem bestehenden Ökihof kommt man mit dem

Mühlegasse. Wegen der Emissionen während einiger Bauphasen und aus Sicherheitsgründen.

So sieht der Fahrplan für das Bauprojekt aus Ziel ist es, im Juli bereits mit den Hochbauarbeiten für das neue Werkhofgebäude zu beginnen. Mitte nächstes Jahr, nachdem diese Arbeiten abgeschlossen sind, packt man das zweite Gebäude an, den Neubau längs der Buchholzstrasse für Ökihof und Feuerwehr. Im Herbst 2015 sollen auch die Mitarbeiter dort einziehen können.

So soll der Gebäudeteil längs der Buchholzstrasse mit Feuerwehr und Ökihof dereinst ausschauen. Dahinter (im Bild nicht zu sehen) folgt der Gebäudeteil für den neuen Werkhof. Visualisierung pd

Aushub für das neue Werkhofsgebäude und die darunterliegende Tiefgarage bereits voran. Wie viel Arbeit aber noch bevorsteht, verdeutlichte Patrick Zwyssig, vom zuständigen Baumanagement anhand einiger Zahlen. «Der Gebäudekomplex wird gesamthaft 36 000 Kubikmeter umfassen. Zur Veranschaulichung: Das entspricht 65 Einfamilienhäusern», so Zwyssig, und führt aus: «4300 Kubikmeter Beton werden verbaut. Und 200 Pfähle, mit der Gesamtlänge von 4 Kilometern, werden eingesetzt.» Bis zur Fertigstellung des

Spatenstich für das 21-Millionen-FrankenProjekt in Unterägeri: Gemeindepräsident Josef Ribary (links), Architekt Patrick Röösli, Patrick Zwyssig vom Baumanagement, Projektleiter René Ulrich und Werkhofleiter Urs Muff. Foto mar

Industriepfad Lorze

Stadt Zug

Bei Anruf «glöggli-Pegel»: Neue Schautafel zu Rittmeyer

Jürg Messmer ist der Kopf der SVP

An seiner Generalversammlung besuchte der Verein Industriepfad Lorze die Rittmeyer AG in Baar und informierte über anstehende Projekte.

Das Gründungsmitglied der Stadtzuger SVP Manfred Pircher ist als Präsident zurückgetreten. Jürg Messmer (Bild) löst ihn an der Spitze der Partei ab. Messmer war 2011 und 2012 höchster Stadtzuger als Präsident des GGR und sitzt momentan der PUK zum Fall Ivo Romer vor. Ebenfalls demissionierten per Generalversammlung Manuel Brandenberg, Beat Bühlmann und Armin Zweifel. Gregor Bruhin und Bruno Zimmermann rücken in den Vorstand nach. pd

Markt brachte, der via Telefon durch Glockensignale Meter, Dezimeter und Zentimeter meldete und im Volksmund deshalb «Glöggli-Pegel» genannt wurde. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Tafel vor dem Eingang zum Rittmeyer-Areal aufgestellt werden.

Matthias Wiesmann

Kurz vor Beginn der Generalversammlung des Vereins Industriepfad Lorze (IPL) öffnete der Himmel seine Schleusen. Obwohl die gastgebende Rittmeyer AG auf Mess- und Leittechnik für die Wasserund Energiewirtschaft spezialisiert ist, konnte sie natürlich gegen den Platzregen auch nichts ausrichten.

Geschichte von Rittmeyer auf einen Blick Der CEO Andreas Borer begrüsste die rund 50 Vereinsmitglieder und stellte seine zur Gruppe Brugg gehörende Firma vor. Mit 300 Mitarbeitenden, davon 190 in Baar, erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 67 Millionen Franken. Weltweit sind über 16 000 RittmeyerAnlagen in Betrieb, unter anderem beim Assuan-Staudamm in Ägypten und bei der Drei-Schluchten-Talsperre in China. Vor allem aber in der Wasserversorgung und -entsorgung kommen RittmeyerSysteme zum Einsatz. Als Beispiel nannte er das neue Prozessleitsystem in der ARA

Ulrich Straub, Präsident des Vereins Industriepfad Lorze, enthüllte feierlich die neue Rittmeyer-Schautafel. pd Werdhölzli in Zürich, der grössten Kläranlage der Schweiz. In der Produktionshalle wurde anschliessend die Funktionalität einer Steuerung für die Wasserversorgung erklärt. Und in der Forschungsabteilung erfuhren die Gäste, wie der Durchfluss durch rie-

sige Röhren mit Ultraschall gemessen werden kann. Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Enthüllung der neuen Schautafel für den Industriepfad Lorze. Darauf konnte man etwa lesen, dass Gründer Franz Rittmeyer 1932 einen Pegelmesser auf den

Plattform im Theilerhaus: «Der Ball liegt beim Regierungsrat» Der formelle Teil der Generalversammlung wurde bei Shell Schweiz in der Baarermatte abgehalten. Präsident Ulrich Straub hielt Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr. So besuchte der IPL das Historische Museum in Luzern und das Zuger Depot für Technikgeschichte. Ferner war die Vernissage der Biografie über Karl Heinrich Gyr sowie die diesjährige Frühlingsexkursion zur Kohlenbodenquelle ein Thema. Für die Realisierung der vom IPL initiierten Plattform für Industrie- und Technikgeschichte im Theilerhaus liegt gemäss Straub der Ball im Moment beim Regierungsrat. Es zeichne sich ab, dass die Investitionskosten von rund 1 Million Franken wohl zur Hälfte privat getragen werden müssten und sich auch der IPL daran beteiligen werde. Im laufenden Jahr legt der Vorstand den Fokus vor allem auf der generellen Auffrischung der Website. Neu sollen auch Tipps zur Begehung einzelner Abschnitte des Industriepfads

sowie pädagogisch aufbereitetes Material für Schulklassen aufgeschaltet werden. Verabschiedet wurden die zwei langgedienten Vorstandsmitglieder Rudy Wieser und Urs Hornecker. Ersetzt werden sie durch René Dändliker und Willi Götz. Zum Schluss meldete sich Sylvia Binzegger, Gemeinderätin von Baar, zu Wort und dankte im Namen der Gemeinde, über deren Gebiet ein grosser Teil des Industriepfads verläuft, für das grosse Engagement des IPL bei der Vermittlung der Zuger Industriegeschichte.

Industriepfad Lorze Der 1995 gegründete Verein Industriepfad Lorze (IPL) besorgt die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung des Industriepfads Lorze und des Industriepfads Stadt Zug. Für seine Mitglieder führt er regelmässig Führungen und Exkursionen durch. Ferner ist der IPL Ansprechpartner für Anliegen im Bereich Industrie- und Wirtschaftsgeschichte im Kanton Zug. Neumitglieder sind herzlich willkommen. Informationen und Anmeldung: www.industriepfad-lorze.ch. Geschäftsstelle: Stephanie Aubert, Lüssiweg 37, Postfach, 6301 Zug. Tel. 041 726 75 75. pd

Cham

Rickenbacher ist neuer Präsident Margrit Landtwing ist anlässlich der Generalversammlung der CVP Cham als Präsidentin zurückgetreten. Thomas Rickenbacher (Bild) wird sie ersetzen. Er ist seit 2006 Kantonsrat und war zuvor bereits im Vorstand. Der Meisterlandwirt ist verheiratet und Vater von vier Kindern. pd


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Region

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Steinhausen

110 Kids stürmen den Fussballplatz Nur herumsitzen und mit dem Computer spielen? Von wegen. In Steinhausen nutzen über 110 Buben und Mädchen ihre Frühlingsferien, um an ihren Ballkünsten zu feilen Martina Andermatt

Die Kapazitäten der Sportanlage Eschfeld in Steinhausen werden derzeit wohl so ausgereizt wie sonst kaum: Um die 110 Jungs und Mädels – wobei erstere klar in der Überzahl waren – besammelten sich auf der Tribüne. Das Steinhausener Fussballcamp ist angesagt. «Ich war schon im letzten Jahr mit dabei und wollte unbedingt wieder kommen», freut sich Fabian Peyer, 9 Jahre, aus Hünenberg. «Letztes Jahr ist er nach dem Camp

nach Hause gekommen und meinte, das sei das Schönste, was er je erlebt habe», lacht seine Mutter Stephanie Peyer. Nicht anders geht es seinen Freunden: «Ich bin schon das dritte Mal dabei. Und freue

«Ich war schon im letzten Jahr mit dabei und wollte unbedingt wieder kommen.» Fabian Peyer, Teilnehmer mich jetzt schon auf die MiniOlympiade am Freitag», meint der ebenfalls neunjährige Lou Schriber aus Steinhausen. Nachdem um 9.30 Uhr die letzten fussballbegeisterten Kinder ihre Stulpen, Schuhe

und Trikots ergattert hatten, begann sich das Gelände des Fussballplatzes in null Komma nichts zu füllen. «Schauen wir zu, dass wir pünktlich anfangen», betonte Michael Huber, zuständiger Leiter vom Veranstalter MS Sports. Und es macht einem durchaus Eindruck, wie die Kinderschar brav auf der Tribüne Platz nimmt und den insgesamt zehn Leitpersonen während den Instruktionen regelrecht an den Lippen hängt. «Sie haben die Kinder im Griff. Letztes Jahr half ich im Clubhaus am Mittag beim Essenschöpfen. Das lief alles total unproblematisch ab», kommentiert Esther Schriber, die Mutter von Lou. Doch danach gibt es für die 6- bis 16-Jährigen kein Halten mehr. In Gruppen à 12 oder 14 Mitspielern nehmen sie den Rasen in Beschlag. Es wird jongliert, getrippelt und einander den Ball abgejagt.

Kapazität ausgereizt: Jetzt gibt es noch ein Camp in Ägeri «Toll ist, dass wir Kinder jeglichen Spielniveaus mit dabei haben», freut sich Michael Huber. Ob Mitglied beim Fussballclub oder nicht, alle wollen sie mitspielen. Und vielen Eltern spielt dies in die Hände. «Für mich ist das super, denn ich arbeite Teilzeit, und ich weiss, dass meine Kinder sinnvoll beschäftigt sind», findet Stephanie Peyer. Während einer Woche, von zehn bis vier Uhr nachmittags, werden die Kleinen rundum betreut. Der durchschlagende Erfolg macht sich denn auch beim Veranstalter bemerkbar. Das Camp ist regelmässig ausgebucht. «Normalerweise richten wir die einwöchigen Lager für 60 bis ma-

Michael Huber, organisatorischer Leiter, erklärt vor versammelter Mannschaft die Spielregeln für die gesamte Fussballcamp-Woche.

Dea Defuns (links) und Mario von Ah, beide aus Cham, im Zweikampf. ximal 100 Kinder aus. Letztes Jahr waren es in Steinhausen 130, und auch heuer liegen wir wieder über dem eigentlichen Limit», erklärt er. In den Herbstferien wird ausserdem in Cham «tschuutet», und nun ist erstmals ein weiteres Fussballcamp im Sommer geplant, und zwar im Ägerital. «Wir haben bereits 40 Anmeldungen», so Michael Huber. Mit diesem Angebot entlaste man nicht zuletzt auch die Vereine, ist er überzeugt: «Diese haben nicht die Kapazität, so viele Kinder eine ganze Woche lang zu betreuen.» Insgesamt handle es sich um eine tolle Zusammenarbeit. «Wir sind froh, ihre Infrastruktur nutzen zu können.» Für jene, die sich für die Camps, die auch in anderen Sportarten angeboten werden, interessiert: www.mssports.ch

Loic Loosli aus Zug ist mit vollem Elan am Ball. Fotos Daniel Frischherz

Zug /Walchwil

22 Bäume entlang der Artherstrasse sind ein Sicherheitsrisiko Zwei der gut 80-jährigen Exemplare müssen deshalb umgehend gefällt werden. Weitere zwanzig folgen in den nächsten beiden Jahren. Die Artherstrasse zwischen Zug und Arth führt in kurvenreichem Verlauf entlang des Ostufers des Zugersees. Es handelt sich um einen historischen Verkehrsweg in Richtung Gotthard von nationaler Bedeutung. 1828 als einfache Kiesstrasse erstellt, wurde sie 1930 den Bedürfnissen des Automobils als neues Verkehrsmittel angepasst, zu einer

Panoramastrasse ausgebaut und in die sie umgebende Landschaft eingebettet. So liessen die Planer die Strecke nicht nur mit Aussichtskanzeln bestücken, sondern auch einen Saum von Einzelbäumen und Baumgruppen anlegen. Mittlerweile sind die Säulenpappel und die anderen Arten zu stattlichen Exemplaren herangewachsen. Doch ihr Gesundheitszustand gibt Grund zur Sorge und erfordert Massnahmen.

Innen faul und nicht mehr standfest Die bereits über 80-jährigen Pappeln haben ihren Zenit überschritten. Ihre Standfes-

tigkeit ist nicht mehr das, was sie mal war. Und die Gefahr, dass Äste herabfallen, ist gross. Deshalb müssen in den nächsten zwei Jahren rund 22 Bäume gefällt und ersetzt, weitere acht müssen dringend gepflegt werden. Bei zwei der einstigen Prachtexemplaren wird das Sicherheitsrisiko gar so hoch eingeschätzt, dass sie umgehend weichen müssen. Eine davon: die markante Pappel auf der Aussichtskanzel Trubikon. Die Pappel soll im Herbst durch eine Eiche ersetzt werden. Diese erhält noch mehr Platz, und die Aussichtskanzel wird etwas aufgefrischt. Ausserdem wurde im Rahmen der Sanierung von Strasse und

Auf der Aussichtskanzel Trubikon soll die neue Eiche, die im Herbst gepflanzt wird, mehr Platz erhalten.

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Gehweg im Gebiet Bella Vista in Oberwil bei einer Begutachtung festgestellt, dass der dortige Baum im Innern Holzfäule entwickelt hatte. Neu gepflanzt wird nun stattdessen eine Säuleneiche.

250 Bäume wurden durch das Konzept erfasst Grundlage für diese Sicherheits- und gestalterischen Massnahmen ist ein Baumkonzept, das die Zuger Baudirektion Ende 2012 in Auftrag gegeben hat. «Damit wollten wir zwei Ziele erreichen», so Heinz Tännler an der Medienkonferenz in Trubikon bei Oberwil. «Vorrangig wollten wir wissen, bei welchen Bäumen aus Sicherheitsgründen interveniert werden muss. Gleichzeitig wollten wir aber auch die Gelegenheit nutzen, um den Baumbestand dieser besonderen Strasse zu dokumentieren.» Im Gegensatz zu den wissenschaftlich erfassten Bauwerken fehlte hier bislang nämlich eine entsprechende Gesamtschau. Erstellt haben dieses Baumkonzept das Landschaftsarchitekturbüro Appert & Zwahlen aus Cham und Erni Baumpflege aus Neuheim. Die Bestandesaufnahme umfasst 250 Bäume, mehrheitlich auf öffentlichem Grund. 25 grössere Gehölz- und Waldpartien

Diesen beiden Exemplaren geht es noch diesen Frühling an den Kragen: der Säulenpappel bei Bella Vista (linkes Bild) und der Kanadischen Pappel bei Trubikon. Sie werden durch Eichen ersetzt. wurden als Ganzes aufgenommen. Auf der Basis sorgfältiger Begutachtung schlägt das Konzept für jeden Baum Massnahmen samt Priorität vor. Die Analyse des Baumbestandes hinsichtlich seiner gestalterischen Bedeutung ergibt ein wertvolles, abwechslungsreiches Gesamtbild. Wichtiger Teil des Baumkonzeptes sind daher Empfehlungen, was zu tun ist, wenn Bäume ersetzt werden müssen. Langlebiger und robuster sollen vor allem neue Bäume im Strassenbe-

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reich sein, ohne dabei ihr charakteristisches Erscheinungsbild einzubüssen. So empfiehlt es sich zum Beispiel, anstelle von Säulenpappeln neu Säuleneichen zu pflanzen. Ans Ufer hingegen gehören auch künftig die typischen einheimischen Pappeln, Erlen und Weiden. «Mit diesem Konzept kann der Baumbestand der Artherstrasse nachhaltig gesichert und weiterentwickelt werden», ist der Landschaftarchitekt Erich Zwahlen überzeugt. pd


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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 24. April 2013 ⋅ Nr. 16

Conrad Keiser AG

diese zwei Mazda erobern den Kanton Zug Die Conrad Keiser AG in Cham präsentiert den Mazda 6, das Schweizer Auto des Jahres, und den Mazda CX-5 mit erhöhter Fahrsicherheit. Stolz präsentiert die Conrad Keiser AG das Schweizer Auto des Jahres 2013, den neuen Mazda 6. Er stellt für den grössten Mazda-Vertreter im Kanton Zug den Höhepunkt der bisherigen Entwicklung bei Mazda dar. «Wir sind jetzt seit 25 Jahren Partner für Mazda im Kanton Zug», erläutert Geschäftsführer Beat Grepper. «In dieser Zeit hat der Hersteller eine enorme Entwicklung sowohl punkto Design als auch

«Wir sind heuer seit 25 Jahren Partner für Mazda im Kanton Zug.» Beat grepper, geschäftsleiter

Funktionalität an den Tag gelegt», betont Grepper. Bei der Entwicklung des neuen Mazda 6 wurden Konventionen hinter sich gelassen und dort gesucht, wo sonst niemand hinschaut. Inspiriert durch die dynamischen Bewegungsformen in der Natur drückt das Schweizer Auto des Jahres vor allem eines aus: Dynamik. Das Design «Kodo – Soul of Motion» fängt Bewegung ein und bringt in jeder Linie Geschwindigkeit zum Ausdruck. Das Kodo-Design ist der gleichmässigen Kraftentfaltung und der bewundernswerten Agilität eines Gepards nachempfunden.

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Mario Galati, Verkaufsberater der Conrad Keiser AG in Cham, präsentiert das Schweizer Auto des Jahres: den Mazda 6. trägt dazu bei, Kollisionen zu vermeiden, während die passive Sicherheit den Fahrer im Falle eines Zusammenstosses schützt.» Nebst dem Fahrzeuglenker wird mit dem CX-5 auch noch die Umwelt geschützt: Das I-Stop-System macht jedes Mazda-Fahrzeug zu einem sparsameren Auto, denn der Motor wird bei Leerlaufphasen im Verkehr ausgeschaltet. Die Verschmelzung von Mensch und Maschine wird durch die kommunikative Lenkung und die präzise geführten Schaltgetriebe gewährleistet. Doch der Mazda CX-5 überzeugt nicht nur

dank seines Sicherheitsstandards. Vielmehr stehen Komfort und grosszügiges Platzangebot im Fokus. Gelobt wird immer wieder der Motor. Der Skyactiv-Motor sorgt für ein kraftvolles Fahrerlebnis. Sowohl Benzin- als auch Dieselmotoren sind mit Automatikund Schaltgetriebe erhältlich. Benzinmotoren gewährleisten eine flüssige Schaltung, Dieselmotoren hingegen ein sportliches Handling.

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Conrad Keiser AG, Cham

Die Garage Conrad Keiser AG ist an der Alten Steinhauser strasse 19 im Industriegebiet zwischen Cham und Steinhausen zu finden. Die Garage ist im Erdgeschoss des Bürogebäudes, welches direkt an die Gewerbestrasse anschliesst, untergebracht. Unter dem gedeckten Vorplatz stehen die Neuwagen der Marken Mazda und Honda. Neben diesem Vorplatz befindet sich der Eingang zum Showroom, in welchem weitere Neuheiten der beiden Marken Mazda und Honda präsentiert werden. Die Firma beschäftigt 18 Mitarbeitende, davon drei Lernende. Und so hat die Garage Conrad Keiser AG jeweils geöffnet: Im Verkauf Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr; Werkstatt und Ersatzteillager Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 12 und von 13 bis 17.30 Uhr, Freitag von 7.30 bis 12 und von 13 bis 16.30 Uhr, samstags geschlossen. Tel. 041 741 88 22. ls

Jahren offizieller Markenvertreter von Honda. Im grossen Ausstellungsraum und auf dem überdachten Neuwagenplatz präsentiert die Conrad Keiser AG stets die Neuheiten der beiden Topmarken Honda und Mazda. Im Occasionspark gibt es für jeden Geschmack das richtige Auto. Die Conrad Keiser AG stellt eine breite Palette von Modellen mit qualitativ hochstehender Technologie zur Verfügung. Alle Informationen zum Dienstleistungsangebot und zu den Öffnungszeiten der Conrad Keiser AG finden Sie in den beiden Boxen.

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Mit unserem ganzheitlichen, leistungsorientierten Schulkonzept zielen wir darauf ab, dass sich Ihr Kind zu einer urteilsfähigen Persönlichkeit entwickelt und auf dem Fundament christlich-humanistischer Werte Verantwortung für sich und andere übernehmen kann. Bei uns finden Sie: – Internat und Tagesschule – Primarschule 5. und 6. Klasse – Realschule – Sekundarschule – Klassenlehrersystem mit klarer Zeit- und Ordnungsstruktur – Betreute Hausaufgabenstunden – Moderne Schul- und Wohnräume – Attraktive Sport- und Freizeitangebote – Ausgezeichnete Lage in der Stadt Zug

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13 · Zugerbieter Mittwoch 24. April 2013 · Nr. 16

Zuger Presse

Erfolgreiche Unterägerer Musikschülerinnen und -schüler Rund 1000 musikalisch begabte Jugendliche nahmen am diesjährigen Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb teil. Die Entradaveranstaltungen wurden vom 15. bis 17. März in verschiedenen Orten wie Genf, Basel, Winterthur, Lugano und erstmals auch in Unterägeri durchgeführt. Die Wettbewerbsleitung und die Jury waren ob der hier gebotenen Infrastruktur positiv überrascht. Für die perfekte Durchführung war unter der Leitung von Richard Hafner ein Team aus dem Lehrerkollegium, der Musikschulkommission und der Gemeindeverwaltung besorgt. Einen eindrücklichen Querschnitt durch die drei Tage erhielten die vielen Besucher am abschliessenden Preisträgerkonzert.

Die Anforderungen an die jungen Musikerinnen und Musiker sind überdurchschnittlich hoch und setzen nebst der musikalischen Begabung einen guten Musikunterricht, eine grosse Portion Motivation sowie höchste Leistungsbereitschaft voraus. Rund 160 Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben sich während dreier Tage in Unterägeri einer kompetenten Fachjury gestellt, und manche der Erstpreisträger werden wohl auch noch beim Finale zu überzeugen wissen. Auch die Unterägerer Musikschüler überzeugten. Mit ihrem technisch wie musikalisch auf sehr hohem Niveau gespielten Bach- und Schubertprogramm erreichte Viviane Gloor in der Kategorie Klavier solo

Ägeri-Award 2013

den 2. Preis. Einen einzigen Punkt trennte sie vom obersten Podestplatz. Jeweils den 3. Preis erspielten sich Nathalie Schwartz, Tamara Henggeler und Lara Bader (Klavier III) sowie das Klarinettenquintett der Musikschule mit Lena Beiersdörfer, Katharina Burren, Fabian Gubser, Adrian Kläy und Jonathan Müller. Schlussendlich gab es noch Anerkennungszertifikate für Elina Bischof (Klavier) und für das Duo Black mit Fabian Gubser und Adrian Kläy. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Musikschule von der Grösse von Unterägeri so viele Preisträger an einem Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb stellen darf. Wir gratulieren herzlich.

Feuerwehr Unterägeri Die Feuerwehr präsentiert sich seit kurzem mit einem neuen und informativen Internetauftritt. Unter www.feuerwehrunteraegeri.ch finden Sie nützliche Tipps zur Prävention, Mitteilungen über getätigte Einsätze und allerlei Informationen rund um die Organisation. Die Feuerwehr Unterägeri freut sich auf jede Teamverstärkung. Mit Martin Merz konnte ein neues Mitglied gefunden werden. Er besuchte im Februar den 2-tägigen Grundkurs für Neueingeteilte. Der Soldat Martin Pfändler absolvierte im April erfolgreich den Unterof-

Abwechslungsreich und berührend wars bis zum Schluss der Sportlerehrung und Ägeri-AwardVerleihung vom 11. April 2013 im Foyer Hofmatt in Oberägeri. Das Organisationskomitee, unter der Leitung von Claudia Häusler, verstand es bestens, den anwesenden Gästen ein Rahmenprogramm erster Güte zu bieten. TV-Moderatorin Fabienne Bamert leitete auf charmante und witzige Weise durch den Abend. Bei den Sportlerinnen und Sportlern durften die Pistolenschützen aus Oberägeri, die Inline-Skaterinnen und Geschwister Güntert und zu guter Letzt der mehr als siebzig Jahre «junge» Iron-Man-WM-Teilnehmer Wolfgang von Känel den begehrten Award in Empfang nehmen.

Nebst den erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern aus dem Ägerital ehrten die beiden Einwohnergemeinden Unterägeri und Oberägeri auch Personen, welche sich auf aussergewöhnliche Art und Weise engagiert hatten. Eugen Häusler wurde ausgezeichnet für sein langjähriges Engagement als Musiker und Sänger, Guido Iten und Martin Lohr für ihr Projekt «Ägeri on Ice» und Toni Iten, Inhaber der Firma Imech AG, für seinen innovativen, mechanischen Familienbetrieb. Der Preisträger des «Ägeri-Specials» grüsste von ferne, er war seinem Beruf als Fotograf entsprechend auf Reise: Bergführer und Fotograf Robert Bösch aus Oberägeri.

Wirtschaftsapéro 2013 Die Gemeinde Unterägeri lädt die Unterägerer Unternehmer und Gewerbetreibenden zum diesjährigen Wirtschaftsapéro ein. Dieser findet am 2. Mai um 18.45 Uhr im Seminar-Hotel Unterägeri statt. Es erwarten Sie nebst Chancen zum Networking und Gedankenaustausch zwei interessante Referate – «Die Schweiz und Deutschland –

fizierskurs. Besser ausgebildetes Personal heisst mehr Kompetenzen innerhalb der Feuerwehr und damit eine noch professionellere Arbeit im Notfall. Bereits seit 20 Jahren im Dienst sind Oblt. Beni Schnüriger, Gefr. Ruth Zehnder, Gefr. Koni Bossart und Sdt. Lukas Iten. Die Feuerwehr Unterägeri gratuliert allen zu den bestandenen Kursen und bedankt sich bei den Jubilaren für ihre Treue. In absehbarer Zeit darf nochmals gefeiert werden. Das neue Leiternfahrzeug wurde bestellt und trifft in Bälde ein.

Schule Unterägeri – Mathematik einmal anders Zum zweiten Mal nahmen am 21. März 2013 Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Acher Süd am «Känguru-Mathematikwettbewerb» teil, der einmal jährlich in verschiedenen Ländern ausgetragen wird. 37 Mädchen und Jungen der 3. bis 6. Klasse versammelten sich um 9 Uhr vor der AEGERIHALLE, wo sie sich in 75 Minuten 24 kniffligen mathematischen Fragen stellten. Ausgerüstet mit Notizpapier und Schreibzeug arbeiteten sich die Teilnehmer/innen hochkonzentriert durch die Fülle von Zeichnungen, Textaufgaben und Lösungsmöglichkeiten. Nach Beginn des Wettbewerbs hätte man in der Weite der AEGERIHALLE eine Steckna-

del fallen hören können. Nach und nach hoben sich dann die ersten Köpfe, und die Aufgabenblätter wurden eins nach dem anderen abgegeben. Mit roten Wangen und sicher einer ganz gehörigen Portion Stolz gingen alle in die wohlverdiente Pause. Das gespannte Warten auf die Ergebnisse des diesjährigen Mathematikwettbewerbs, die in vier bis sechs Wochen eintreffen werden, hat begonnen. Wer jetzt neugierig auf mehr geworden ist und Lust bekommen hat, selbst ein wenig zu knobeln, kann die Aufgaben vergangener «Känguru-Wettbewerbe» im Internet einsehen (www.mathe-kaenguru.ch). Viel Spass!

Wirtschaftspartner in Europa und der Welt» von Herrn Michael Cantzler, Wirtschaftsreferent und Botschaftsrat, Deutsche Botschaft, Bern, und «Aktuelles aus der Kontaktstelle Wirtschaft» von Herrn Beat Bachmann, Leiter Kontaktstelle Wirtschaft, Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zug.

AEGERIHALLE an der GEMA 2013 Der kleinste Stand der GEMA 2013 vom 5. bis 7. April war zugleich auch der grösste – die AEGERIHALLE. Der Kontakt mit der Ägerer Bevölkerung erwies sich als sehr wertvoll. In vielen Gesprächen wurden über vergangene und zukünftige Kulturangebote und über das weitreichende Angebot der AEGERIHALLE gesprochen. Die Standortbestimmung verbreitete gute Laune beim AEGERIHALLE-Personal und beim

Viviane Gloor aus Unterägeri erreichte den hervorragenden 2. Preis

Kulturbeauftragten Patric Ricklin. «Wir bekamen viele lobende Worte für unser Programm. Aber auch die rund 100 Tipps für künftige Programmpunkte sind sehr wertvoll.» Rund 400 Besucherinnen und Besucher beteiligten sich zudem am Wettbewerb. Zu gewinnen gab es einen «Ausgangsabend». 4 Gewinnerinnen und deren Begleitpersonen dürfen sich über Tickets eines Kulturanlasses freuen.

Foto: Viviane Gloor

Sanierung Seeufer und Bogenbrüggli Das heute bestehende Ufer zwischen dem Schiffssteg und dem Bogenbrüggli ist sanierungsbedürftig. Die Mauer beim Seeufer Seefeld ist stark unterspült und zerfällt zusehends. Das Bogenbrüggli als Ganzes gesehen ist ebenfalls in einem schlechten Zustand und muss komplett überholt werden. An der Einwohnergemeindeversammlung vom 18. Juni 2012 wurde der Baukredit für die Sanierung verabschiedet. Ab dem 15. April werden der Bereich des Seeufers Seefeld und das Bogenbrüggli für acht Monate für den Fussgängerverkehr komplett gesperrt sein. Der Zugang zum Seeufer entlang der Lorze (Seite Seminarhotel) und der Fussweg bei der Schiffsstation sind in dieser Zeit ebenfalls nicht pas-

sierbar. Nebst der notwendigen Erneuerung des Seeuferbereiches und der damit verbundenen Umgestaltung soll die Seepromenade auch dezente funktionale Veränderungen erhalten, welche den Ansprüchen eines Naherholungsgebietes besser gerecht werden (Fussgängersteg, Flachwasseruferzone, Aufwertung durch ökologische Gestaltungs- und Bauweise). Das Birkenwäldi ist von der Lidostrasse, dem Strandweg und der Seehofstrasse her jederzeit ohne Einschränkungen erreichbar. Gute Wetterverhältnisse und ein günstiger Wasserpegel vorausgesetzt, sollten die Sanierungsarbeiten bis Ende Dezember 2013 abgeschlossen sein. Bis dahin erstrahlt auch das Bogenbrüggli in neuem Glanz.

Samstag, 4. Mai 2013, 20 Uhr Frühlingskonzert zum Muttertag mit «Ensemble Chamäleon» Musik- und Theatersaal Hofmatt, 6315 Oberägeri Das «Ensemble Chamäleon» bietet wertvolle kammermusikalische Literatur von der Klassik bis zur Moderne. Weitere Informationen unter: www.ensemblechamaeleon.ch. Samstag, 4. Mai 2013, tagsüber «Pfadiflohmarkt» AEGERIHALLE, Alte Landstrasse 113, 6314 Unterägeri Sammeltag am Samstag, 27. April 2013, Verkauf am Samstag, 04. Mai 2013. Weitere Informationen unter: www.pmas.ch.

im Saal der Musikschule Samstag, 27. April, 20 Uhr

Klavierrezital Michiko Tsuda

Bach: Toccata G Chopin: 24 Préludes Debussy: Children's Corner Granados: Valses poéticos www.musikschule-unteraegeri.ch

Donnerstag, 16. Mai 2013, 18 Uhr Jubiläums-GV Zuger Kantonaler Frauenbund AEGERIHALLE, Alte Landstrasse 113, 6314 Unterägeri Organisator: Frauengemeinschaft Unterägeri Weitere Informationen unter: www.zkf.ch und www.frauengemeinschaft-unteraegeri.ch. Freitag/Samstag, 24./25. Mai 2013 Lottomatch Männerchor Unterägeri AEGERIHALLE, Alte Landstrasse 113, 6314 Unterägeri Weitere Informationen unter: www.maennerchorunteraegeri.ch. Samstag, 25. Mai 2013, vormittags KulturAktiv – «Fotografie-Workshop» Schulhaus Schönenbüel, 6315 Oberägeri Erfahren Sie mehr über «Licht, Brennweite und Zoom». Die Mitglieder des Fotoclubs Ägeri helfen gerne weiter. Weitere Informationen unter: www.fotoclub-aegeri.ch.


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freiZeit

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 24. April 2013 ⋅ Nr. 16

evenTS

edelmais mit neuer Show

KonZerT I uraufführung von «heIlung»

Für zwei Vorstellungen kommt das erfolgreiche Komikerduo Edelmais nächste Woche nach Cham.

Permanente Zeitmessstrecke in sieben Etappen, für fünf Sportarten, Laufcup und Bergcup. Noch bis 17. Mai in Baar. Für Running, Walking, Nordic Walking.

Sonntag, 28. April, 17 Uhr, Kirche St. Oswald, Zug. Jeder Mensch erfährt im Laufe seines Lebens Krankheit und Genesung. Die Komposition erzählt Heilungsgeschichten aus der Bibel, zitiert grosse abendländische Ärzte wie Hippokrates, Paracelsus und Hahnemann. Kollekte.

TanZ I SenIorenTanZ In Zug

Sonntag, 28. April, Burgbachsaal. Mit dem Duo Gabriela und Jack von 14 bis 17 Uhr. Männer sind besonders willkommen. Der Seniorentanz Zug steht unter dem Patronat der Stadt Zug.

vorTrag I Zum Thema TrIalog

Donnerstag, 2. Mai, 20 Uhr, Kaufmännisches Bildungszentrum, Zug. Referat zum Thema «Trialog» – der gemeinsame Weg von Erfahrenen, Angehörigen und Fachpersonen. Referenten: Franca Weibel und Jan Curschellas. Apéro ab 19.15 Uhr. Veranstalter: Stiftung Phönix Zug.

vorTrag II SchamanISmuS heuTe

Donnerstag, 25. April, 20 Uhr, Ref. Kirchenzentrum, Bundesstrasse 15, Zug. Eintritt frei. Vortrag von Psychologe und Schamane Carlo Zumstein in der Reihe «Wer glaubt, lebt gesünder» des Gesundheitsamts. Zur Förderung psychischer Gesundheit.

TanZ II JaZZmInIS SchnupperleKTIon

Montag, 29. April, 16.15 Uhr, Mühlegasse 18, Zug. Tanzschule Baar/Zug. Für Kinder von 7 bis 9 Jahren, die die ersten Erfahrungen mit Tanzen machen möchten. www.tanzschulebaar.ch

KonZerT II vernISSage – «SehT, da IST der menSch!»

Sonntag, 28. April, 15.30 Uhr, Kloster Kappel am Albis. Ausstellung: Symbolträchtige Strichmännchen-Malerei von Oliver Henggeler. Bis 11. Juni. Täglich, 8 bis 22 Uhr.

1. maI KundgeBung In Zug

Mittwoch, 1. Mai, 17 Uhr, Landsgemeindeplatz. Hauptredner: David Roth, Präsident Juso Schweiz, Andreas Lustenberger, Co-Präsident Junge Grüne Schweiz. Mit Zuger Musiker Trubadueli, Info- und Verpflegungsständen.

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Samstag, 27. April, 8 bis 14 Uhr, Ägeristrasse 50, Zug. Schlaf-, Ess-, Wohn- und Büromöbel. Haushaltsgegenstände, wunderschöne Glas-, Zinn- und Silber-Gegenstände. Nur Barzahlung.

verKauf II KInderKleIder und SpIelZeugBörSe

Samstag, 4. Mai, 13 bis 16 Uhr, Christlicher Treffpunkt, Zugerstrasse 64 A, Baar. Kinderkleider und Spielzeug in sehr gutem Zustand. Mehr Infos unter: nearlynewsalezug@gmail.com

Mittwoch bis Sonntag, 24. bis 28. April, Altstadthalle, Unter Altstadt 14, Zug. Die Künstlerin Tatiana Shitikova stellt ihre Bilder aus. Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 19 Uhr. Eintritt frei.

Montag, 29. April, 19.30 Uhr: Der Gospelchor Zug sucht Männerstimmen. Bei Anmeldung unter newsletter@ gospelchor.ch. erfährt man die genaue Wegbeschreibung zum Probelokal.

Nach ihrem Bühnenerstling «2proMüll» kramen René Rindlisbacher und Sven Furrer mit ihrem aktuellen Programm «Gymi5 – Klassezämekunft» im seelischen Trümmerfeld ihrer schulischen Vergangenheit. Beim Treffen der Ehemaligen aus der fünften Gymnasiumsklasse lassen sie die guten alten Zeiten hochleben. Allerdings geht das nicht ohne die bei solchen Anlässen wohlbekannten Peinlichkeiten ab. Denn wie das Leben so spielt, haben es nicht alle Maturanden im späteren Leben zu grossem Ruhm und Ehre gebracht. Deshalb ist für reichlich Zündstoff gesorgt. pd

Steinhausen

Kindermusical: «De Stei isch wäg» Zum vierten Mal führt die Evangelische Freikirche Zug in den Frühlingsferien ein Kindermusical durch. Kids von der 1. bis zur 9. Klasse bereiten in einem einwöchigen Tageslager das Musical «De Stei isch wäg» vor. Am Freitag und Samstag stehen bei der Inszenierung 50 Kinder aus dem Zugerland zusammen auf der Bühne. pd Spielzeiten: freitag, 19 Uhr. Samstag, 17 Uhr.

Donnerstag und freitag, 2. und 3. Mai, jeweils 20 Uhr, Lorzensaal, Cham.tickets: ab 39 franken, www.starticket.ch.

Sven Furrer, übrigens ein Wahlbaarer, und René Rindlisbacher treten am 2. und 3. Mai im Lorzensaal auf.

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Das flexible Lokal für Gäste, Business und Feste. <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwszQwsgAA_VweiQ8AAAA=</wm>

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Montag bis Freitag 10.30–15.00 und 17.00–24.00; Samstag 17.00–24.00, auf dem AMAG Areal in Cham mit grossem Parkplatz. Sonn- und Feiertage öffnen wir gerne für kleinere und grössere Gesellschaften.

Plattentaufe

fratelli-B sind Macher Seit Anfang April ist das aktuelle Album der Baarer Rapperbrüder raus. Jetzt wird die Platte in der Chollerhalle getauft. «Die Idee ist alles, was du für ein gutes Lied brauchst», meint Nicolas Bisig, der Ältere der Baarer Fratellis. In der Summe sollte dies dann auch eine gute Platte ergeben. «Mier macheds» besteht aus persönlichen, gesellschaftskritischen und philosophisch anmutenden Texten mit fetzigen Beats. Am kommenden Samstag wird die Platte von Nicolas und Beni Bisig, die seit Anfang April in den Läden steht, getauft. Mit dabei: HTC und Gäste. pd

Veranstaltungskalender der Zuger Presse

Anzeige erscheint 1 x (Mittwoch) für 20 Franken

pd

noTfall

Wir verschenken Tickets Wer am Donnerstag, 2. Mai, das neue Programm von Edelmais im Lorzensaal erleben will, schreibt eine E-Mail mit dem Stichwort «Gymi 5» an redaktion@zugerpresse.ch. Wir verschenken 3x 2 Gratis-

Notfallnummern

tickets. Bitte nicht vergessen, Namen und Adresse anzugeben. Einsendeschluss ist, Montag, 29. April, 20 Uhr. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.

apoTheKerdIenST 041 720 10 00

Zug Apotheke, Bahnhof Zug. Öffnungszeiten: Montag–Freitag, 7–21 Uhr, Samstag, 8–20 Uhr, Sonntag, 8–20 Uhr

Die Redaktion

vergIfTungSfÄlle 145 Unentgeltliche medizinische Beratung. 24-Stunden-Betrieb.

Konzert

Shakra mit Powerplay

pannendIenST 041 760 59 88

Am Freitag spielen die Hardrocker in der Chollerhalle.

elTern-noTruf 041 710 22 05

«Powerplay»: Der Name ist Programm. Das neue Album der Emmentaler Hardrocker schoss von null auf Platz eins der Charts und heimste rundum viel Lob ein. Klar, das Fundament ist noch immer guter,

Dienstnummer ganzer Kanton: 0848 140 140

ehrlicher und handgemachter harter Rock ’n’ Roll. Straighte Kracher gehören zu Shakra wie die Löcher in den Emmentaler Käse. Doch garnieren die Mannen ihren Powerrock jetzt da und dort mit einem Schuss Opulenz. pd freitag, 26. April, 20.30 Uhr, Chollerhalle, Zug.

24-Stunden-Betrieb

SanITÄTSdIenST 144 feuerWehr 118 polIZeI 117 KInder-noTruf 147 24-Stunden-Betrieb, pro juventute. SuchTBeraTung Zug 041 728 39 39

Montag: 8.30–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. Dienstag bis Freitag: 8.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr.

«Mier macheds» heisst die aktuelle pd Platte von Fratelli-B.

Samstag, 27. April, 22 Uhr, Chollerhalle. türöffnung: 20.30 Uhr. tickets unter: www.starticket.ch

ÄrZTlIche noTfallnummer 0900 008 008

Shakra: Die Emmentaler Hardrocker spielen am Freitag in der Chollerhalle.

pd

24-Stunden-Betrieb. Kostenpflichtig: 3.23 Franken/Minute

Ihr Eintrag im Veranstaltungskalender

Bestellung Veranstaltungsanzeigen Bitte diesen Talon vollständig ausgefüllt mit 20 Franken in Noten senden an: Zuger Presse, Baarerstrasse 27, Postfach 4862, 6304 Zug oder an unserem Schalter abgeben. Textzeile fett, 30 Zeichen

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Preise (inkl. 7,6% MWST)

Einsendeschluss: Freitag, 12 Uhr, für die nächstfolgende Mittwoch-Ausgabe.

Gegen einen Unkostenbeitrag von 20 Franken können Sie im wöchentlichen Veranstaltungskalender der «Zuger Presse» auf Ihre Veranstaltung hinweisen. Es stehen dafür bis zu fünf Zeilen zur Verfügung. Schicken Sie uns Ihren Text auf dem nebenstehenden Talon und den Unkostenbeitrag bitte bis am Freitag vor dem Erscheinungstag. Auf der Seite «Freizeit» der «Zuger Presse» werden zudem in jeder Ausgabe einige von der Redaktion ausgewählte Veranstaltungstipps veröffentlicht. Schicken Sie uns dazu bitte Ihre Unterlagen, gerne auch mit Bild, per Post an Baarerstrasse 27, Postfach 4862, 6304 Zug oder per E-Mail an redaktion@zugerpresse.ch


16

LetZte

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 24. April 2013 ⋅ Nr. 16

Oberägeri

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Olivia Ostergaard tot aufgefunden – es war Suizid

Heute finden Sie als Beilage in dieser Ausgabe die Aktionsangebote von

Am Dienstagabend vergangener Woche teilte die Polizei die traurige Nachricht mit: Olivia Ostergaard wurde in einer Scheune oberhalb Oberägeri gefunden. Die Polizei geht von Suizid aus. Es deute bislang nichts auf Dritteinwirkung hin. Die genaue Todesursache werde am Institut für Rechtsmedizin in Zürich abgeklärt. Aus Respekt vor den Angehörigen und aus Persönlichkeitsschutzgründen verzichtet die Polizei auf weitere Informationen.

Die Fährte führte die Polizei an den Zugersee Die 20-jährige Olivia Ostergaard wurde seit dem 26. März vermisst. Nach ihr gesucht wurde mit Helikoptern, Tauchern und Unterwasserkameras. Die Fährte führte die Polizei schliesslich an den Zugersee. Ab dem 3. April ging

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Kantonalschwingen

Vom Wintereinbruch überrascht

Olivia Ostergaard. man davon aus, dass sich die junge Frau dort umgebracht hatte. Dies aufgrund eines Zeugenhinweises, dass die junge Frau mit dänischen Wurzeln am Tage ihres Verschwindens dort gesehen wurde. Gefunden hat die Leiche dann aber offenbar ein Bauer am Dienstagnachmittag letzte Woche. Die Anteilnahme der Öffentlichkeit seit dem Verschwinden von Olivia ist immens. Zahlreiche Private organisierten sich, um bei der Suche mitzuhelfen. Nun, da die schlimmen Vermutungen zur

In dieser Scheune nahe der Schneitstrasse, hoch ob Oberägeri, wurde Olivia gefunden. Gewissheit geworden sind, ist die Bestürzung und Trauer über das Schicksal von Olivia

Ostergaard gross. Hunderte drücken der Familie ihr Beileid aus – auch auf der Facebook-

Foto Stefan Kaiser / Neue ZZ

seite, welche die Brüder der Verstorbenen im Zuge der Suche unterhalten hatten. mar

Baar

Hungerstreik: Häftling stirbt im Spital Ein Schweizer wollte seine Freilassung aus dem Massnahmenvollzug erpressen und hungerte sich dabei zu Tode. Martina Andermatt

Am Dienstag vergangener Woche ist ein Häftling im Kantonsspital Baar verhungert. Dies teilte die Sicherheitsdirektion am darauffolgenden Mittwochmorgen mit. Der Verstorbene verweigerte seit Ende Januar dieses Jahres jegliche Nahrungsaufnahme.

Damit habe er seine Freilassung aus dem Massnahmenvollzug erreichen wollen. Mittels einer Patientenverfügung wies der Mann die Behörden und die Ärzteschaft an, keine lebenserhaltenden Massnahmen zu treffen. Auch nicht im Falle seiner Bewusstlosigkeit.

Im Kanton Zug darf nicht zwangsernährt werden Die rechtliche Sachlage in solch einem Fall ist im Kanton Zug klar – und zwar seit 1. Januar 2011. Die Strafvollzugsbehörden dürfen hier keine Zwangsernährung gegen den

Willen einer Person anordnen. Laut der Sicherheitsdirektion habe man wiederholt versucht, den jungen Schweizer zum Essen zu bewegen. Und man habe ihn über die möglichen gesundheitlichen Folgen seines Hungerstreiks mehrmals aufgeklärt. Ohne Erfolg. Da rechtskräftige Urteile vollzogen werden müssten und der Mann als Gefahr für Dritte eingestuft worden war, habe es keinen Spielraum gegeben, auf die Forderungen des Häftlings einzugehen. Ferner wird betont, dass der Betroffene bei

voller Urteilsfähigkeit war, als er die besagte Patientenverfügung unterschrieben hat. «Der Verstorbene war sich bewusst, dass er damit seinen Tod in Kauf nimmt», heisst es in der Mitteilung. Die Behörden hätten in Übereinstimmung mit dem Zuger Gesundheitsgesetz sowie medizinisch-ethischen Richtlinien den klar geäusserten Willen des Patienten respektiert.

Er war seit 2009 inhaftiert Der Mann befand sich seit 2009 im Massnahmenvollzug

des Kantons Zug. Er wurde vom zuständigen Gericht – neben einer Freiheitsstrafe wegen strafbarer Handlungen gegen Leib und Leben – zu einer stationären therapeutischen Massnahme in einer geschlossenen Anstalt verurteilt. Nachdem er seit Ende Januar nichts mehr zu sich nahm, musste er Ende Februar aufgrund seiner geschwächten Gesundheit hospitalisiert werden. Eine Obduktion wurde dennoch angeordnet, das sei bei Todesfällen im Strafvollzug üblich. pd

Brand

Bootshäuser zerstört Berufsfischer Emil Specks Existenzgrundlage wurde in der Nacht auf Freitag ein Raub der Flammen.

Dieses Szenario bot sich den Feuerwehrleuten als sie bei den Bootshäusern eintrafen.

Um 00.25 Uhr ging bei der Stadtzuger Feuerwehr das Aufgebot ein. Gemeldet wurde der Brand zweier Bootshäuser bei der Männerbadi Siehbach. Sie gehörten dem stadtbekannten Berufsfischer Emil Speck. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen die Bauten bereits in Vollbrand. Vom Zugersee her erfolgte der Löschangriff ab dem Ölwehr-

Foto FFZ

boot. An Land wurden Atemschutztrupps mit Druckleitungen, ein Wasserwerfer sowie das Hubrettungsfahrzeug zur Brandbekämpfung eingesetzt. Das Feuer konnte dann schnell gelöscht werden. Was allerdings nicht mehr viel nützte. Die Bootshäuser brannten vollkommen aus. Mit der Wärmebildkamera wurden anschliessend diverse Glutnester noch entdeckt und auch gelöscht. Drei Boote, welche sich in unmittelbarer Nähe der Bootshäuser befanden, konnten jedoch noch gerettet werden. Die Brandursache ist nach wie vor unklar. pd

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Den Baarer Organisatoren blieb vergangenen Samstag nichts anderes übrig, als das 94. Kantonalschwingen zu verschieben. Sie wurden komplett vom Wintereinbruch überrascht. Über dem Festplatz auf der Dorfmattwiese lag Schnee; die Sägemehlringe waren nur noch konturenhaft auszumachen. Nun hofft das OK auf Petrus Wohlwollen und die Rückkehr des Frühlings im Hinblick auf den kommendem Sonntag, 28. April. Eine zweite Verschiebung wird es nicht geben. Das Fest wird stattfinden müssen. Auskunft gibt wiederum am Samstag, ab 13 Uhr Tel. 1600/2 oder noch aktueller unter www.zksf.ch, der Website des Anlasses. bh

Der Festplatz auf der Baarer Dorfmattwiese versank im Schnee.

PD

Eishockey

Doug Shedden coacht Kanada Grosse Ehre für den EVZug-Trainer Doug Shedden (Bild). Der 52-Jährige fährt mit dem Team seines Heimatlands an die WM nach Stockholm – als Assistent von Lindy Ruff. Für Shedden ist dies der fünfte und prestigeträchtigste Auftritt im Trainerstab der Kanadier. Bereits viermal coachte er sie am SpenglerCup in Davos. Im Dezember 2012 war er erstmals als Headcoach nominiert und führte die mit Lockout-Stars gespickten Kanadier zum Turniersieg. Sheddens WM-Erfahrung: 2008 führte er Finnland als Headcoach zu Bronze. pd


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