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PPA 6002 Luzern – Nr. 13, Jahrgang 18

Mittwoch, 3. April 2013

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Seite 11

Liquiditätsprobleme

Kommentar

Der Stadt Zug geht das Geld aus tungen der laufenden Rechnung sonst nicht hätte zahlen können. «Ein bisher nicht dagewesener Vorgang», so Romers Nachfolger Karl Kobelt (ebenfalls FDP).

Die hohen Zahlungen in den Finanzausgleich und vier Steuersenkungen: Die Stadt hat Liquiditätsprobleme. Und jeder Zuger neu 4900 Franken Schulden.

Fast 100 Millionen Franken pro Jahr an Einbussen Dass eine Stadt zur Finanzierung laufender Ausgaben einmal einen Kredit aufnimmt, ist nicht ungewöhnlich. Doch in Zug hat sich in nur zwei Jahren ein regelrechter Schuldenberg angehäuft. Waren es im Januar 2011 noch 20 Millionen, schiebt das Finanzdepartement seit diesem Januar schon 130 Millionen Franken Schulden vor

Florian Hofer

Obwohl die Wirtschaft (im Vordergrund der Park-Tower) in Zug boomt, wachsen die Schulden der Stadt auf Rekordhöhe. Im Hintergrund das Foto Daniel Frischherz zukünftige Gebäude der Stadtverwaltung.

Polizei

Zahl der Unfälle ist gesunken

So mussten im November und Dezember des vergangenen Jahres, just als die Öffentlichkeit hauptsächlich Zeuge des spektakulären Rücktritts von Finanzchef Ivo Romer (FDP) wurde, 30 Millionen Franken an Krediten aufgenommen werden. Weil man Löhne und andere Verpflich-

sich her. Das hat auch Auswirkungen auf die Pro-Kopf-Verschuldung. Im Januar 2011 waren es noch 780 Franken. Inzwischen liegt die Last aktuell bei 4900 Franken – bei 1000 Zugern mehr. Ein Grund sind die Aufwendungen für den nationalen und kantonalen Finanzausgleich. 70 Millionen Franken fliessen jährlich ab. Dazu kommen momentan Steuerausfälle in Höhe von 25 Millionen Franken aufgrund der Steuersenkungen des Kantons. «Es ist fast ein Wunder, dass wir den Rucksack noch schultern können», so Stadtpräsident Dolfi Müller Kommentar, Seite 3 (SP).

Schiefe Gebäude für Hünenberger Jugend

Die Zahl der Unfälle im Strassenverkehr im Kanton Zug hat signifikant abgenommen. 895 Mal krachte es zwar noch auf Zuger Strassen. Aber immerhin 57-mal weniger als noch 2011. Vier Menschen starben. Zwei Autofahrerinnen, eine Velofahrerin und ein Fussgänger. Brisant ist nach wie vor die Zahl der auf Fussgängerstreifen angefahrenen und verletzten Fussgänger. 14 solche Opfer zählten die Polizisten. 15 weitere Fussgänger wurden ausserhalb von Fussgängerstreifen verletzt. Auch Velo- und Töfflifahrer leben zeitweise gefährlich. 103 wurSeite 11 den verletzt. fh

Stadt muss ihre Hausaufgaben machen

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ahrelang haben die Zuger Finanzchefs vor einer Schieflage gewarnt. Jahrelang hat der Grosse Gemeinderat trotzdem Steuersenkungen beschlossen. Irgendwie war man in Zug davon ausgegangen, dass es so schlimm schon nicht kommen werde. Ausserhalb von Zug glaubt ja sowieso kaum jemand, dass der Stadt einmal das Geld ausgehen könnte. Und nun ist sie da: eine bislang undenkbare Pro-KopfVerschuldung von fast 5000 Franken. Und das nur, um Löhne und laufende Rechnungen zu bezahlen. Jetzt könnte man versucht sein, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Doch die Abgaben an Zuger Gemeinden sowie in den Nationalen Finanzausgleich sind kaum zu ändern. Ebensowenig wie die für viele Zuger erfreulichen Steuererleichterungen. Diese Beschlüsse sind alle demokratisch legitimiert. Eine Abkehr von ihnen dürfte kaum mehrheitsfähig sein.

Industriedenkmäler

Forschungsprojekt mit Geldsorgen Dass alte Gebäude oft unter Denkmalschutz stehen, ist bekannt. Doch auch Industriebauten, die noch gar nicht alt sind, können ebenfalls das Interesse von Historikern wecken. Die Informationsplattform ISIS kümmert sich um die Inventarisierung und Katalogisierung solcher Bauten – wie zum Beispiel die alte Lorzentobelbrücke – auch im Kanton Zug. Doch jetzt ist den Initianten das Geld ausgegangen. 30 000 Franken fehlen mindestens. Nun haben alle Zuger Gemeinden einen Brief mit der Bitte um finanzielle Seite 5 Hilfe erhalten. fh

Florian Hofer, Chefredaktor «Zuger Presse»

Foto Laura Sibold

Die Jugendarbeit in Hünenberg ist um eine Attraktion reicher. Die neuen Räume lassen jede Menge Freiraum zum Gestal-

ten offen. Die Jugendlichen zeigten sich bei einem ersten Augenschein erfreut über das grosszügige Konzept. fh Seite 8

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Bleibt das, was andere Kommunen, Firmen und Private in solchen Fällen auch tun: Sparen. Erst sollte die Stadt selbst ihre Hausaufgaben machen. Zeigen, dass sie alle Sparmöglichkeiten ausschöpft. Dass sie bereit ist, Speck abzubauen. Dann wird auch das Verständnis für das Stöhnen der Politiker unter der Abgabenlast steigen. florian.hofer@zugerpresse.ch

Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20, redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Publicitas Zug, 041 725 44 44; Abodienst «Zuger Presse»: Telefon 041 429 53 77


2 Stimme meines Glaubens

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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

Mein Verein

Stolze Stromproduzenten in risch

Cordula Keller, Co-Präsidentin Mario Hübscher, Pfarrer St. Michael, Zug

Der Turnverein Hünenberg

Rückfragen sind erwünscht

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nter einem Vorwand und nicht ohne Risiko für sich selbst hatte sich der damalige Jesuit Jorge Mario Bergoglio Zugang zur Familie des Diktators verschafft, um sich bei ihm für gefangene Geistliche einzusetzen. Ein Journalist hatte ihm deswegen zu grosse Nähe zum Regime nachgesagt. Was zum Beruf eines solchen Journalisten gehört, ist auch ein Ausdruck unserer Kultur: Wir möchten und müssen alles hinterfragen und vermuten aufgrund negativer Erfahrungen oft ein egoistisches Motiv. Es ist hilfreich, sich bewusst zu werden, wovon unser Denken geprägt ist. Auch im Falle der Auferstehungsbotschaft ist es wichtig, Rückfragen zu stellen. Es ist evident, dass die Jüngerschaft von Jesus nicht in der Lage gewesen wäre, das zu verkünden, was niemals in ihrem Horizont gewesen ist. Weil sich aber diese unerwarteten Begegnungen mit dem Auferstandenen ereignet haben, weil somit der Horizont des Denkbaren aufgebrochen wurde, deshalb gibt es eine neue Perspektive. Für uns alle!

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Trotz Schnee wurden in den ersten drei Betriebsmonaten der rischer Energiegenossenschaft 14 000 Kilowattstunden Strom produziert. Das berichten stolz

Michel Ebinger (links), Karin Müller, roger Wiederkehr, Sandra Hauser (Präsidentin), Adrian Müller (Vizepräsident, finanzen) und robert renggli. pd

Unser Anliegen

Politischer Standpunkt

Leute mit Courage sind gesucht

Abfall auf den feldern tötet Tiere

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L

Rückfragen helfen aber, zu verstehen, dass Glaube und Denken zusammen gehören und dass es letztlich nichts Vernünftigeres gibt, als diesen weiten Horizont zu haben, der uns an Ostern geschenkt wurde. Das ist der Grund und das Motiv für den Einsatz für unsere Nächsten, wie ihn Papst Franziskus und viele andere ausgeübt haben.

uch dieses Jahr sucht der Kanton Zug mutige Menschen, die engagiert und uneigennützig handeln, um anderen Menschen zu helfen. Kurz gesagt: Persönlichkeiten mit Zivilcourage. Die Sicherheitsdirektion will dieses persönliche Engagement anerkennen und verleiht deshalb zum vierten Mal den «Zuger Preis für Zivilcourage». Nicht nur besondere Taten von Zugerinnen und Zugern sollen dabei belohnt werden. Auch Personen aus anderen Kantonen, die in Zug Mut bewiesen haben, kommen für den «Zuger Preis für Zivilcourage» in Frage. Dieser wird auf Antrag einer Jury vergeben und ist mit 1000 Franken dotiert. Nominationsvorschläge können nur von Drittpersonen eingereicht werden. Als Preisträgerin oder Preisträger

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Umfrage

Zuger Presse – Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug, 18. Jahrgang ZUGER PRESSE Baarerstrasse 27· Postfach 4862 · 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20; redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch. HERAUSGEBERIN Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern. Erwin Bachmann. REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Redaktion: Martina Andermatt (mar) Bild: Daniel Frischherz (df) Mitarbeit: Hansruedi Hürlimann (hh), Laura Sibold (ls), Stephanie Sigrist (ste), Benjamin Spycher (spy) VERLAG ZUG Daniel Troxler, Telefon 041 429 53 82 Abo-Dienst: Telefon 041 429 53 77 INSERATEANNAHME Publicitas AG, Markus Odermatt, Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 44, Fax 041 725 44 33, E-Mail: zug@publicitas. ch DRUCK Luzerner Druckzentrum/«Neue Luzerner Zeitung» Die «Zuger Presse» (inklusive «Zugerbieter») erscheint mittwochs in einer Auflage von 54 041 Exemplaren (Wemf-beglaubigt) und ist damit die auflagenstärkste Wochenzeitung im Kanton Zug. Alle publizierten Inserate und Berichte sind urheberrechtlich geschützt.

Sind die Löhne der Zuger Stadträte gerechtfertigt? Nino Fiannaca, Versicherungsberater, Luzern

Beat Villiger, Sicherheitsdirektor, Kanton Zug kommt nur in Frage, wer sich im Jahr 2012 mit seinem Handeln für die Sicherheit im Kanton Zug eingesetzt hat. Die Meldung muss schriftlich bis zum 26. April an die Zuger Sicherheitsdirektion erfolgen und ist mit den entsprechenden Beweismitteln, etwa Fotos und Berichte, zu dokumentieren. Meldungen an: Sicherheitsdirektion des Kantons Zug, «Zuger Preis für Zivilcourage», Postfach 157, 6301 Zug.

Annemarie Henggeler, Oberägeri

ängst wird nicht nur Hundekot auf den Wiesen liegen gelassen. Zunehmend sorgen auch Getränkedosen und anderer Abfall für Probleme. Entlang von Wegen ist die Landwirtschaft vom Littering besonders betroffen. Für sie ist das nicht nur ein ästhetisches Problem. Abfall auf Wiesen, Weiden und Feldern hat zunehmend ernsthafte gesundheitliche Folgen. Das Hauptproblem sind Aludosen. Beim Mähen mit der Maschine werden sie in Splitter gerissen und verursachen als Tierfutter innere Verletzungen. So sind bereits Kühe gestorben. In Grenchen verlor auf diese Weise ein Bauer innerhalb von zwei Jahren sechs Kühe. Im Kantonsrat wird zurzeit das Übertretungsstrafgesetz beraten, mit welchem es in Zukunft möglich sein wird, Littering an Ort und

it 650 Mitgliedern, davon 379 Kinder und Jugendliche, ist der TV Hünenberg der zweitgrösste Verein in der Gemeinde. Dabei ist seine Vereinsgeschichte noch gar nicht so lang. Seine Wurzeln sind im Dorf dafür umso tiefer verankert. Der TV Hünenberg entstand nämlich 2011 aus dem SVKT Frauensportverein und dem TSV Hünenberg. Der TV Hünenberg bietet ein breites Spektrum an Riegen an. Im Zentrum steht die sportliche Betätigung ohne Leistungszwang. Selbstverständlich nehmen einige Riegen auch an kantonalen und nationalen Wettkämpfen teil. So wurden auch im letzten Jahr mit dem nationalen Jugendnetzball-Spieltag oder der Schweizer Meisterschaft im Geräteturnen zwei grosse Sportanlässe bewältigt. Sehr wichtig im TV Hünenberg ist auch die Kameradschaft, darum finden über das ganze Jahr verteilt in allen Riegen gesellschaftliche Events statt. Allerdings stösst der Verein bisweilen auch an seine Grenzen. So etwa mit den 20 Kinderturngruppen, bei denen teilweise Leiter fehlen. Ausserdem verabschiedete sich an der letzten Generalversammlung Co-Präsident Hardy Betschart, der nach langjähriger Vorstandsarbeit beim TV und den vorangegangenen Vereinen zurückgetreten ist. Sein Amt konnte noch nicht neu besetzt werden. Der TV Hünenberg freut sich deshalb übers Engagement neuer Gesichter. Infos zu einzelnen Riegen findet man unter www.tvhue.ch. Dort finden Interessierte auch ein Kontaktformular, um sich bei Fragen an die Zuständigen zu wenden.

Lukas Sigrist, Ingenieur, Steinhausen

Daniel Stadlin, Kantonsrat GLP Zug Stelle zu büssen. Dies wird sich jedoch auf das Siedlungsgebiet beschränken. Gegen die Verunreinigung von landwirtschaftlichem Grünland durch Abfall wird es keine Wirkung haben. Mein Antrag, Verunreinigung von landwirtschaftlichem Weideland und Mähweiden durch Abfall als eigenen Tatbestand zu ahnden, fand im Kantonsrat leider keine Mehrheit. Eine Plakataktion der Bauern bringt es auf den Punkt: Abfall tötet Tiere.

Isabelle Lehner, Diätköchin, Hedigen ZH

René Martignier, Rentner, Cham

Mehr Herzblut, weniger Gier nach Geld

Wir leben hier im Kanton Zug

Viel mehr als ich selber verdiene

Zuger Stadträte kriegen zu viel Geld

Politiker sind auch nur Menschen

«Ich bin generell der Meinung, dass Schweizer Politiker viel zu viel verdienen. Hinter ihrer Arbeit sollte mehr Herzblut stecken und weniger die Gier nach dem grossen Geld. Bereits vor der Lohnerhöhung empfand ich die Gehälter der Zuger Stadträte als zu hoch. Jetzt wirds unermesslich.»

«Im Kanton Zug sind solche hohen Löhne an der Tagesordnung. Daher finde ich sie gerechtfertigt. Unser Wirtschaftskanton bringt viel Leistung und darf seine Politiker auch dementsprechend «belohnen». Wenn ich Stadtrat wäre, dann wäre ich mehr als zufrieden.»

«Die Erhöhung der Gehälter für unsere Stadträte ist enorm. Im Vergleich mit dem Lohn von anderen Managern verdienen die Zuger Stadträte allerdings nicht so viel. Freilich, verglichen mit meinem bescheidenen Lohn ist ihr Einkommen aber definitiv hoch genug.»

«Ich finde, dass die Zuger Stadträte viel zu viel Geld verdienen. Nur weil sie mehr Lohn bekommen, heisst das nun einmal leider nicht, dass sie mehr arbeiten und besser qualifiziert sind. Bereits vor der Einkommenserhöhung waren die Gehälter der Stadträte zu hoch.»

«Auch Stadträte sind nur Menschen. Auch sie müssen leben können. Daher finde ich ihre Gehälter im Kanton Zug in Ordnung. Der Lohn für Stadträte ist trotz der Erhöhung nicht zu hoch. Schliesslich tun unsere Politiker auch etwas für ihr Geld. Das hoffe ich zumindest.» ls


Nachgefragt bei Peter Hegglin

Peter Hegglin, Finanzdirektor Kanton Zug

Wer soll dann bezahlen? Peter Hegglin, die Stadt will bei den Ausgleichzahlungen um 10 Millionen Franken entlastet werden. Wie ist die Haltung der Regierung dazu? Die Ausgleichsregelungen für den Zuger als auch den Nationalen Finanzausgleich wurden mit den Gemeinden zusammen erarbeitet und auf das Jahr 2008 eingeführt. Es war folgerichtig, mit den Gemeinden zusammen, in Form eines Wirksamkeitsberichtes, die Regelungen zu überprüfen. Die Resultate und die Empfehlung, den Normsteuerfuss zu senken, wurden letzten Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt. In dieser Frage wäre man sich einig. Offen ist noch, ob und wie viel der Kanton zur Entlastung der Gemeinden beisteuern soll. Diese Diskussion führen wir momentan. Es kann aber nicht sein, dass der Kanton die Hauptlast zu tragen hat. In der Stadt Zug ist man der Meinung, die Zitrone sei ausgequetscht, weil man 72 Millionen in die Ausgleichzahlungen buttert und über Kürzungen wie Musiklehrerstellen oder grössere Schulklassen nachdenken muss. Können Sie diese Haltung teilen? Es ist eine Daueraufgabe der öffentlichen Hand, für eine optimale Leistungserbringung zu sorgen. Dazu gehören auch Überprüfungen des Leistungsangebotes. Schliesslich haben wir die Steuergelder nach den Grundsätzen der Sparsamkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Wirksamkeit zu verwenden. Aus Sicht des Kantons kann ich nicht beurteilen, ob in der Stadt die «Zitrone ausgequetscht» ist. Aus Sicht der Stadt kann ich die Forderung nach einer Entlastung nachvollziehen. Die Frage ist nur, wer dann diese Summe bezahlen soll. Sind es die anderen Gemeinden indem sie weniger Finanzausgleich erhalten, oder soll es der Kanton sein, indem er noch mehr Aufgaben von den Gemeinden übernimmt, oder auf Leistungen der Gemeinden verzichtet? Dass wir bereit sind, einen Beitrag zu leisten, habe ich signalisiert. Doch das hat Grenzen. Die Stadt beklagt zudem 25 Millionen Franken Einnahmeverlust aufgrund der vier Steuergesetzrevisionen. Die Steuergesetzrevisionen wurden der Vernehmlassung unterstellt, Kantonsrat und Volk haben zugestimmt. Dem Kanton und den anderen Gemeinden sind im selben Zeitraum im Verhältnis etwa die gleichen Einnahmenverluste ergangen. Trotzdem sind die Rechnungen des Kantons stabil bis positiv geblieben. Ich habe keine Hinweise, dass man auf diese Revisionen zurückkommen möchte. fh

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TheMA der Woche

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

Finanzen

Bei der Stadt halten alle die hand auf Kaum im Amt, schlägt Finanzchef Karl Kobelt Alarm: «Die Situation ist Besorgnis erregend.» Es bestehe dringender Handlungsbedarf. Florian Hofer

Die Finanzverantwortlichen der Stadt Zug hatten schon seit Beginn der Diskussionen um den Nationalen Finanzausgleich vor mehr als zehn Jahren vor den Folgen gewarnt. Doch so richtig zuhören wollte ihnen wohl niemand.

Belastung verharrt auf hohem Niveau Auch nicht, als im Jahr 2008 das erste Mal ein NFA-Riesenloch auftauchte. Waren es 2007 noch 19 Millionen Franken gewesen, die aus Zuger Taschen in die der Nehmergemeinden und -kantone flossen, sprang die Belastung im Jahr 2008 auf

«Wenn es der Stadt Zug schlecht geht, dann geht es dem ganzen Kanton schlecht.» dolfi Müller (SP), Stadtpräsident von Zug 76 Millionen Franken. Und verharrt seitdem auf diesem Niveau. «2008 – diesen Sprung haben wir nicht verkraftet», sagt dazu heute Karl Kobelt. Mehr als ein Drittel – nämlich 35 Prozent – aller Steuereinnahmen, welche die Stadt überhaupt hat, wandern so in fremde Töpfe. «Praktisch der gesamte Umfang der Steuereinnahmen der juristischen Personen wird weggegeben», rechnet Finanzchef Kobelt, der gerade einmal vier Monate im Amt ist, vor.

Hans Christen hatte schon gewarnt Jetzt, fünf Jahre später, wird aus den warnenden Worten, die schon alt Stadtrat Hans Christen (FDP) formuliert hatte, ein ziemlich deutlicher Protest. Denn: So wichtig die vier Steuergesetzrevisionen, die unter der Federführung des

«Finanzielle Engpässe haben sich 2009 noch nicht so dramatisch gezeigt», sagt Stadtpräsident Dolfi Müller.

Musste erst einmal die Liquidität der Stadt sicherstellen: Finanzchef Karl Kobelt.

kantonalen Finanzdirektors Peter Hegglin (CVP) sukzessive wirksam wurden, für Wirtschaft und Bürger waren: In die Stadtfinanzen frassen sie wie ein nimmermüder Wurm ein gewaltiges Defizit. Auf 25 Millionen Franken beziffert Stadtpräsident Dolfi Müller (SP) den Schaden für die Stadt. «Das hat das Fass regelrecht zum Überlaufen gebracht.» So wird aus dem Blickwinkel des obersten Stadtmanagers ein fast 100 Millionen Franken grosses Loch sichtbar. Mehr als 70 Millionen für Ausgleichszahlungen sowie 25 Millionen weniger Einnahmen. Natürlich weiss auch Dolfi Müller, dass ausserhalb von Zug kaum jemand Mitleid hat mit der Hauptstadt des reichsten Kantons der Schweiz, und gibt unumwunden zu: «Wir sind nicht in der Situation einer armen Gemeinde.» Doch: «Die Abgaben bringen auch einmal den stärksten Mann ins Wanken», und er warnt zugleich: «Wenn es der Stadt Zug schlecht geht, dann geht es dem ganzen Kanton schlecht.»

Erstmals seit Jahren hatten sogar die Grossen Gemeinderäte ein Einsehen mit der Stadtverwaltung und kürzten den Steuerfuss nicht. Dafür verlangen sie ein Sparpaket von

Trostpflaster statt Radikalkur Das Rezept gegen die finanzielle Malaise liest sich eher wie die Anleitung zum Auftragen von Trostpflastern, weniger wie ein beherzter Kampf gegen das Grundübel. Dennoch will Kobelt zunächst die finanziellen Hausaufgaben in der Stadt erledigen, bevor er sich an eine Kritik am Ausgleichsystem wagt. «Es muss deutlich werden, dass die Stadt

alles tut, um gesunde Finanzen zu erreichen.» Zehn Millionen zum Beispiel will die Stadt sparen, indem die selbst für Fachleute kaum durchschaubaren Mechanismen zur Berechnung von Ausgleichszahlungen an die Gemeinden neu organisiert werden – hauptsächlich auf Kosten des Kantons und bislang ohne Zustimmung der Regierung geschweige denn des Kantonsrates (siehe «Nachgefragt» rechts). Für das laufende Jahr 2013 gibt es übrigens laut Josef Iten-Nussbaumer, Finanzchef von Unterägeri und Vorsteher der kantonalen Finanzchef-Konferenz, drei Gebergemeinden (Zug, Baar und Walchwil). Der Rest sind Nehmergemeinden (Unterägeri, Menzingen, Cham, Hünenberg, Steinhausen, Neuheim und Risch sowie heuer auch Oberägeri). Bleibt das Sparen. Schon vor der Budgetsitzung des Gros-

«Bei der Musikschule kann es jetzt zu längeren Wartezeiten kommen.» Vroni Straub-Müller, Vorsteherin Bildungsdepartement, Zug sen Gemeinderats im Dezember hatte es eine Reihe von Budgetkürzungen gegeben, bei denen beispielsweise im Baudepartement 1,5 Millionen Franken eingespart wurden.

«Der gesamte Umfang der Steuereinnahmen der juristischen Personen wird weggegeben.» Karl Kobelt, Finanzchef Zug

3,5 Millionen Franken. Den grössten Brocken bekam Vroni Straub (CSP), zuständig für die Bildung, aufgehalst. Die Folgen: Schulklassen mussten zusammengelegt werden (in Oberwil und Guthirt) um Lohnkosten zu sparen sowie die Streichung einer eigentlich dringend benötigten Stelle bei der Musikschule. «Das ist sehr bedauerlich, weil fast jedes Kind in Zug eine musikalische Ausbildung erhält. Da kann es jetzt zu längeren Wartezeiten kommen», so Vroni Straub. 300 000 Franken muss André Wicki (SVP) im Baudepartement zusammenkratzen. Diesmal traf es die Abteilung Tiefbau. Das Ergebnis: 190 000 Franken weniger für den Strassenunterhalt, 40 000 Franken weniger für den Unterhalt von Tiefbauten, und 70 000 Franken müssen beim Unterhalt der Kanalisation gespart werden. Doch damit

Foto Stefan Kaiser / Neue ZZ

nicht genug. Kobelt hat seinen Kollegen auch ohne Auftrag des Grossen Gemeinderats ein drittes Sparpaket verordnet. «Alle müssen noch einmal über die Bücher, und zwar ernsthaft», so der Marschbefehl. Ergebnisse werden im Sommer präsentiert. Tabu ist bald nichts mehr. Weder der Verkauf von ZVB-Aktien noch die Erhöhung von Mieten und Pachten. Was Kobelt derzeit noch ausschliesst, sind Steuererhöhungen. Das sei «ultima ratio» – die letzte Möglichkeit also. Was bei Politikern auch heissen kann, dass sie eben doch bald kommen können. Kobelt hat sich jetzt ein Motto überlegt: «Sparen und verzichten in zwei Geschwindigkeiten.» Zum einen in der laufenden Rechnung und damit sofort wirksam, zum anderen bei den längerfristigen Ausgaben. Doch besser wäre: «Wir brauchen dringend eine erhebliche Entlastung, insbesondere bei ZFA und NFA.»

Ihre Meinung Sind die Ausgleichzahlungen an andere Kantone zu hoch? Wird der Solidaritätsgedanke überstrapaziert? Sollen Zuger Politiker härter gegen den NFA kämpfen? Oder empfehlen sich vielmehr Gelassenheit und Grosszügigkeit? Schreiben Sie uns in einem Leserbrief Ihre Meinung an: redaktion@zugerpresse.ch

NFA und ZFA

Sind die Ausgleichszahlungen für Zug noch tragbar? Peter Bruppacher, Rentner, Zug

Georg Windlin, Manager, Zug

Verena Arloff, Hotelfachfrau, Zug

Robin Bircher, Kaufmann, Neuheim

Verena Sigrist, Pflegefachfrau, Steinhausen

Ich will keine willkürlichen Fixbeträge

Solidarisch mit anderen Kantonen zeigen

Der Kanton Zug hat genug Geld

Bern nicht fürs Nichtstun bezahlen

Keine Einsparungen bei Bildung

«Es sollte mindestens alle zwei Jahre geprüft werden, ob die Ausgleichszahlungen noch tragbar sind. Dann sollen sie entweder reduziert oder aufgestockt werden. Dass Zug sich am Finanzausgleich beteiligt, finde ich gut. Aber es sollen nicht irgendwelche Fixbeträge festgelegt werden.»

«Solange Zug international profitierende Firmen hat, kann auch mit den schwächeren Kantonen solidarisiert werden. Das ist der erfolgreiche Kanton Zug den anderen schuldig. Wir Zuger sollten über unseren Schatten springen und das Schweizer Solidaritätsrecht walten lassen.»

«Die Verteilung des Finanzausgleichs kommt mir nicht gerecht vor. Für Zug sind die Ausgleichszahlungen bisher noch tragbar. Denn Zug hat Geld. Sobald allerdings bei der Bildung gespart wird, finde ich es nicht mehr akzeptabel. Solche Einschränkungen müssen vermieden werden.»

«Ich bin der Meinung, dass die Ausgleichszahlungen viel zu hoch sind. Der Kanton Zug soll nicht Bern fürs Nichtstun finanziell unterstützen. Natürlich kann Zug weitere Kantone teilhaben lassen, unsere Grosszügigkeit darf von den anderen Kantonen jedoch nicht ausgenutzt werden.»

«Der Kanton Zug ist im Nachteil bezüglich des nationalen Finanzausgleichs. Zwar sind die Zahlungen noch tragbar. Aber ich denke trotzdem, dass sie zu hoch ausfallen. Ausserdem sollte keinesfalls bei der Bildung gespart werden. So wird die Zukunft der Zuger eingeschränkt.»


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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

«Willkommen in Zug» Zuger Babys

Mit der Aktion «Willkommen in Zug» begrüsst unsere Zeitung jede Woche Nachwuchs aus dem Kanton. Haben auch Sie Zuwachs in Ihrer Familie erhalten? Senden Sie uns ein Foto Ihres Lieblings an redaktion@zugerpresse.ch oder per Post an die Redaktion der Zuger Presse, Baarerstrasse 27, 6304 Zug. Das Foto sollte im JPG-Format sein und eine Grösse von mindestens 1 Megabyte haben. Schreiben Sie zum Bild Name und Wohnort sowie eine kurze Entstehungsgeschichte. zp

Yaron Meier aus Sins ist ein Jahr alt und auf dem Rummelplatz an der Chilbi in fotos Daniel frischherz Zug unterwegs.

Der 7-monatige Luka Radisvajevic aus Baar staunte ob der Kamera nicht schlecht.

Ihre Gratulation

Kanton

Möchten Sie jemandem zu einem Ereignis gratulieren? Dann senden Sie einen kurzen Text und 20 Franken per Post an «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6301 Zug.

Eigenverantwortung bei Integration

Wenn Sie dazu ein Foto veröffentlichen wollen, können Sie das Bild als JPG-Datei per E-Mail an redaktion@zugerpresse.ch schicken. In diesem Fall kostet die Veröffentlichung Ihrer Glückwunschanzeige 40 Franken.

Ihr Leserbrief Möchten Sie einen Artikel in der «Zuger Presse» mit einem Leserbrief kommentieren? Schicken Sie ihn mit Ihrem Namen und Wohnort an: redaktion@zugerpresse.ch

Das Integrationsgesetz ist umstritten. Damit beschäftigen sich diese beiden Leserbriefe. Die Eigenverantwortung bei der Integration darf nicht durch Staatsbürokratie abgelöst werden. Aus diesem Grund hat die SVP Kanton Zug das Referendum gegen das Integrationsgesetz ergriffen. So ist es keine Staatsaufgabe, Ausländern sowie ihren Angehörigen und Familien Sprachkurse zu empfehlen und aus Steuergeldern zu finanzieren. Des Weiteren bin ich mir bewusst, dass man niemanden

zur Integration zwingen kann. Die Integrationsempfehlungen, welche mit dem neuen Gesetz ausgesprochen werden können, fördern die Bürokratie und Ausweitung der staatlichen «Beratungs- und Betreuungsindustrie», kosten viel Geld und niemand kann garantieren, dass es in Zukunft weniger oder keine «Parallelgesellschaften» mehr geben wird. Bereits während der Kantonsratsdebatte hat die SVP-Fraktion insbesondere dagegen gekämpft, dass mit diesem neuen Gesetz dem Kanton eine Flut neuer Aufgaben und Verpflichtungen auferlegt werden soll, die am Schluss wir alle bezahlen müs-

sen, auch wenn sie kaum etwas bringen. Die SVP Kanton Zug ist der Meinung, dass das Volk über die wichtige Frage entscheiden soll, ob der Kanton Zug ein solches Gesetz braucht oder nicht. Deshalb sammeln wir Unterschriften für ein Referendum. Beni Riedi, Kantonsrat Baar, SVP

Keine Schikane für Expats Der Kanton Zug schätzt hoch qualifizierte Expatriats. Ohne diese hoch spezialisierten ausländischen Arbeitskräfte wäre der Dienstleistungsplatz Zug nicht das, was er heute ist. Aber wir müssen

Unterägeri

Wahlen

Ein Lob für die Chlösterli-Stubete

Beim Majorz gibt es weniger Tricks

Ich freue mich, dass die Chösterli-Stubete Unterägeri auf Begeisterung gestossen ist. Herzlichen Dank an Paul Müller und sein hervorragendes Team. Ohne diese hervorragende Leistung wäre keine Chlösterli-Stubete möglich. Anna Maria Stadelmann, Zug

In mehreren Zusendung wird Unterstützung für die Majorzwahlen gefordert.

Stadtrat

Ein konsequenter Entscheid Das Vollamt wird Tatsache. Mit Freude und Genugtuung haben die Alternativen – die Grünen der Stadt Zug den Entscheid des Stadtparlaments zur Kenntnis genommen, für Stadträte das Vollamt einzuführen. Damit wird eine über 20-jährige Forderung erfüllt, ein alternatives Anliegen, dass sich Zuger Stadträte voll und ganz ihrer Tätigkeit widmen können. Alles andere wäre nach den Ereignissen Ende letzten Jahres nicht glaubwürdig. Die Alternativen – die Grünen der Stadt Zug gratulieren dem Grossen Gemeinderat zum konsequenten Entscheid. Die von uns angekündigte Volksinitiative zur Einführung des Vollamts wird, sofern der Entscheid auch nach der 2. Lesung getragen wird, nun hinfällig. Jolanda Spiess-Hegglin, ALG Stadt Zug

Ob Majorz oder Proporz: Der Kanton Zug geht deswegen nicht unter. Tatsache aber bleibt, dass beim Majorz die Personen und beim Proporz die Parteien mehr gewichtet werden. Was Proporz bedeuten kann, zeigt der Kanton Tessin, der einzige Kanton neben Zug mit dem Proporz-Wahlsystem, in entwaffnender Deutlichkeit: Man belässt dort den verstorbenen Giuliano Bignasca, eine ehemals charismatische Persönlichkeit, auf der Wahlliste, hofft so auf viele Sympathiestimmen und hievt so eine Person ins Amt, der dazu die notwendigen Stimmen fehlen würden. Auch wenn dieser Fall im Kanton Zug aufgrund des geltenden Rechts nicht möglich wäre, zeigt das Beispiel die Schwächen des ProporzWahlsystems auf. «Luusbuebetrickli» wie im Tessin sind im Majorz in jedem Fall ausgeschlossen. Pirmin Frei, Kantonsrat CVP, Baar

Kantonsrat unterstützt Initiative mit grossem Mehr Das überparteiliche Abstimmungskomitee «Ja zu Personenwahlen» hat mit grosser Befriedigung davon Kenntnis genommen, dass der Zuger

Kantonsrat der Verfassungsinitiative zur Einführung des Majorzsystems für die kantonalen und gemeindlichen Exekutiven in zweiter Lesung zugestimmt hat. Die von CVP und FDP vor einem Jahr mit 2130 Unterschriften eingereichte Initiative wird am 9. Juni zur Abstimmung gelangen. Dem Komitee haben sich neben CVP und FDP auch die Grünliberalen Zug angeschlossen. Stimmt eine Mehrheit der Verfassungsänderung zu, werden die Erneuerungswahlen im Herbst 2014 bereits nach dem neuen Verfahren durchgeführt. In der von der Direktion des Inneren im letzten Jahr durchgeführten Vernehmlassung befürworteten die meisten Einwohnergemeinden diese Wahlsystemumstellung. Einzig der Stadtrat von Zug äusserte sich kritisch. Zustimmung fand die Idee auch bei den Bürger- und Kirchgemeinden, nicht zuletzt wohl deshalb, weil bei den im Rahmen von Gemeindeversammlungen vorgenommenen Wahlen das Majorzsystem ohnehin von alters her gilt. Auch der Regierungsrat des Kantons Zug befürwortet die Einführung von Personenwahlen. Er stellt in seiner Beurteilung unter anderem fest, dass einzig noch im Kanton Tessin die kantonale Exekutive nach dem Proporz gewählt wird. Martin Pfister, Präsident

CVP Kanton Zug: «Das Personenwahlrecht für die Exekutiven im Kanton Zug ist eine Modernisierung, die längst fällig ist. Majorzwahlen entsprechen dem Charakter von Exekutivwahlen weit besser als das bisherige Proporzsystem. Beim Regierungsrat und bei Stadt- und Gemeinderäten stehen Persönlichkeiten im Zentrum, bei Parlamenten die Parteien.» Jürg Strub, Präsident FDP Kanton Zug: «Bei Exekutivämtern sollte es eigentlich klar sein, dass diejenigen, welche die meisten Stimmen auf sich vereinigen, gewählt werden sollten. Bei Proporzwahlen kommt es aber immer wieder vor, dass Kandidierende mit wesentlich weniger Stimmen gewählt werden und andere trotz breiter Unterstützung als überzählig ausscheiden. Das ist keine gute Lösung.» Michèle Kottelat, Co-Präsidentin Grünliberale Zug: «Mit dem Majorzsystem erhalten auch kleinere Parteien die Möglichkeit, mit fähigen Kandidatinnen und Kandidaten Exekutivämter zu erringen. Dasselbe gilt für qualifizierte Parteilose, die sich wie viele Bürgerinnen und Bürger zwar für die Politik interessieren, jedoch von einer Parteimitgliedschaft absehen.» Martin Pfister, Präsident CVP Kanton Zug; Jürg Strub, Präsident FDP Kanton Zug; Michèle Kottelat, Co-Präsidentin Grünliberale Zug

diesen Leuten Sorge tragen. Es ist nicht selbstverständlich, dass sie Zug als Wohn- und Arbeitsort wählen. Sie sind und bleiben mobil. Die Gesetzgebung hat dieser Realität Rechnung zu tragen. Der Kanton Zug muss aufpassen, dass er seine Position nicht leichtfertig aufs Spiel setzt und im nationalen und internationalen Konkurrenzkampf zurückfällt. Genau diese Gefahr droht, sollte das vom Kantonsrat beratene Integrationsgesetz in Kraft treten: Es könnte zu einer Schikane für Expats werden. Die vorberatende kantonsrätliche Kommission wollte allen Ernstes auch Expats flä-

chendeckend zu einem Antrittsgespräch vor den Behörden verknurren. Der Kantonsrat nahm diese verquere Idee zwar nicht auf. Der Vorschlag zeigte jedoch, welcher Geist die Gesetzesarbeit durchdrang. Noch ist das Integrationsgesetz nicht in Kraft. Derzeit werden im ganzen Kanton Unterschriften für ein Referendum zu diesem unnötigen Gesetz gesammelt. Wem der Dienstleistungsplatz Zug am Herzen liegt, unterschreibt (www.svp-zug.ch). Kommt das Referendum zu Stande, findet die Abstimmung im September statt. Thomas Wyss, Kantonsrat SVP, Oberägeri

Kein Schutz vor Strafe Zum Artikel «Wie eine E-Mail den Verkehr bremsen kann» zum Aspekt «Überholen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen». Sie schreiben, 40Stundenkilometer-Fahrzeuge dürfen nicht überholt werden. Fahrzeuge, welche nur 30 Stundenkilometer fahren, dür-

fen überholt werden. Meine Frage: Wie kann ich erkennen dass ich ein 30er- oder 40erFahrzeug vor mir habe, wenn der Anhänger das Geschwindigkeitsschild verdeckt? Nicht-Wissen schützt nicht vor Strafe, was tun? Alma Wieser, Unterägeri

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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

Erich Wenger (SVP) hat genug vom Foto Neue ZZ Amt als Gemeinderat.

Hünenberg

Wer folgt auf erich Wenger? Der Hünenberger Bauchef Erich Wenger hat vor kurzem überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Nach über zehn Jahren wird er den Gemeinderat per Ende Mai verlassen. Seither sucht man nach dem Nachfolger. Bis dato ohne Ergebnis, wie der SVP-Präsident Thomas Villiger auf Anfrage bestätigte. Der Grund für Wengers Rücktritt: Er ist vom Gemeinderat enttäuscht. Offenbar gab es Unstimmigkeiten über eine Erhöhung der Pensen in der Bauabteilung. Daraufhin haben zwei Mitarbeiter die Abteilung verlassen. «Davon konnten wir uns nicht erholen», so Wenger. Nun stehen weitere Grossbauprojekte an, etwa die Zentrumsplanung. Dazu fehlt Wenger der Schnauf: «Es braucht jemanden, der unbelastet ist», so der 64-Jährige.

Wenn Beat Gertsch nicht will, kommt es zu Neuwahlen Letzte Woche hat sich der Hünenberger Gemeinderat besprochen. Eine interne Rochade wird laut Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann nicht erfolgen. Erster Ersatz der SVP für das Amt des Bauvorstehers ist Beat Gertsch. Dieser konnte sich bislang noch nicht entscheiden. Wegen des hohen Pensums. «Der Gemeinderat lässt uns bis Ende April Zeit», so Thomas Villiger. Eins ist aber schon klar: Sollte sich Gertsch gegen das Amt entscheiden, kommt es zu Neuwahlen. Der zweite Ersatz Martin Kammerer hat bereits abgesagt. mar

Verkehrsstatistik

Stadt Zug

deutlich weniger Unfälle

Alexandre von Rohr wird Stadtschreiber Per 1. September wird Alexandre von Rohr die Nachfolge von Arthur Cantieni antreten, welcher nach über zehn Jahren Tätigkeit per Ende September in Pension tritt. Von Rohr, seines Zeichens Jurist, ist seit 2008 Stadtschreiber in Adliswil. Zuvor war er als Mitarbeiter beim zentralen Rechtsdienst der Direktion des Kantons Uris und von 2001 bis 2007 als stellvertretender Generalsekretär und Leiter Rechtsdienst des Kantons Zug. 2008 war er zudem juristischer Mitarbeiter bei der Zuger Finanzdirektion. Ausserdem ist der 49-Jährige seit vier Jahren Dozent an der Hochschule für Wirtschaft in Luzern. Dort unterrichtet er Staats-, Verwaltungs- und Verwaltungsverfahrensrecht.

Insgesamt 895 Unfälle haben sich letztes Jahr auf den Zuger Strassen ereignet. Das sind 57 weniger als noch im Jahr zuvor. Martina Andermatt

Nachdem 2011 die Unfallzahlen explodiert sind – es ereigneten sich gut 100 Unfälle mehr als noch im Jahr davor –, scheint sich die Lage auf den Zuger Strassen 2012 wieder etwas beruhigt zu haben. Diesen Eindruck vermittelt die aktuelle Verkehrsstatistik, welche die Zuger Polizei noch just vor Ostern veröffentlicht hat. Insgesamt ereigneten sich 895 Verkehrsunfälle, das sind 57 weniger als noch 2011. Vier Personen verloren dabei ihr Leben, darunter zwei Automobilistinnen, eine Velofahrerin sowie ein Fussgänger.

Auch die Anzahl Verletzter ist zurückgegangen Insgesamt sind letztes Jahr 346 Personen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, 266 davon leicht und 80 schwer. Diese haben also mehr als einen Tag im Spital verbringen müssen. Damit liegen die Zahlen auch

Ein Todesopfer forderte vergangenes Jahr eine Frontalkollision auf der Kantonsstrasse zwischen Moosrank und Lorzentobelbrücke: Eine 49-Jährige Frau kam dabei am 21. Januar 2012 ums Leben. Sie war auf die Gegenfahrbahn geraten. Insgesamt sind letztes Jahr vier Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden. punkto Personenschäden unter dem langjährigen Mittel von 299 Leicht- und 100 Schwerverletzten. Insbesondere ist der Polizei dabei der Unfall beim

Autobahnende in Sihlbrugg Ende Oktober in Erinnerung geblieben. Ein abgelenkter Lastwagenlenker prallte in eine stehende Kolonne. Acht Personen, darunter zwei Kinder, wurden verletzt.

Unfallstatistik vorheriger Jahre Gegenüber dem Mittel der letzten zehn Jahre hat die Unfallzahl 2012 um 3 Prozent abgenommen. Während dieser Zeit kam es zu grossen Veränderungen. Noch 2002 ereigneten sich total 1229 Unfälle. Schon zwei Jahre sank die Zahl unter 1000, nämlich auf 979 Unfälle. Ihren Tiefststand in besagter Zeitspanne erreichte die Anzahl Verkehrsunfälle im Jahr 2006. Damals kam es zu 790 Kollisionen auf den Zuger Strassen. Während die Lage noch im Jahr darauf konstant ge-

14 Fussgänger auf dem Zebrastreifen angefahren Kollisionen mit Verletzten waren auf der Autobahn aber eher die Ausnahme. 107 von 140 Unfällen auf der A4a, A4 und A14 endeten mit Sachschäden. Sowieso ereignete sich die Mehrheit aller Unfälle innerorts, nämlich 584. Das sind rund 65 Prozent aller Unfälle. Die Polizei schliesst daraus: Es sind die kurzen Fahrstrecken innerorts, die ein erhöhtes Gefahrenpotenzial aufweisen. Oft sässen Lenker in vertrauter Umgebung, im Zeichen der Routine, nämlich zu wenig konzentriert hinter

blieben war, nahmen die Unfälle ab 2008 wieder zu, bis deren Zahl schliesslich 2011 explosionsartig von 844 auf total 952 Unfälle anstieg. Die Zahl der Kollisionen mit Personenschäden belief sich dabei aber auch 2002 auf 313 Fälle. Im Jahr 2011 waren es 314. Hauptursache für die Unfälle sind laut Polizei überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung. Deshalb richtet sie auch 2013 ein spezielles Augenmerk auf Lenker mit Telefon oder Essen in der Hand. mar

Pd

dem Steuer. Und es sind die schwachen Verkehrsteilnehmer, die dabei das höchste Risiko tragen. Von 35 in einen Unfall verwickelten Fussgängern zogen sich 29 Verletzungen zu, und 14 von ihnen wurden auf Fussgängerstreifen angefahren. Ausserdem sind 45 Motorradfahrer verunfallt, 30 zogen sich dabei Blessuren zu. Bei den Velo- und Töfflifahrern sind 103 verunfallt, 84 haben sich verletzt. Demgegenüber blieben 85 Prozent aller involvierten Autofahrer unversehrt. Im laufenden Jahr wird die Zuger Polizei weiter den Fokus auf die Hauptunfallursachen – Geschwindigkeit und Ablenkung – richten. Ein Tipp für alle unterwegs: Speziell am Freitagabend ist Vorsicht geboten. Zu dieser Zeit haben sich letztes Jahr nämlich mit Abstand am meisten Unfälle ereignet.

In Steinhausen aufgewachsen, in Buonas wohnhaft Der 49-Jährige CVP-Mann ist in Steinhausen aufgewachsen und lebt heute mit seiner Frau und zwei Kindern in Buonas. Mit der Änderung des Wahlgesetzes wird der Stadtschreiber neu nicht mehr vom Volk gewählt, sondern vom Stadtrat. Da der Stadtschreiber zugleich auch als Ratssekretär amtet und das Ratssekretariat führt, wurde auch der Grosse Gemeinderat, respektive dessen Büro, in das Auswahlverfahren miteinbezogen. pd

Alexandre von Rohr ist Jurist und gehört der CVP an.

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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

Gewerbeausstellung

die Ägerer Betriebe stellen sich vor Das Gewerbe Ägerital präsentiert sich ab Freitag an der 22. Gema unter dem Motto «die Grösste aller Zeiten». Auf Gross und Klein wartet ein spannender Besuch. Es dürfte wohl noch längst nicht allen Zugerinnen und Zugern bewusst sein, dass in Unterägeri rund 400 Betriebe gut 2500 Leute beschäftigen und dass in Oberägeri rund 220 Betriebe nahezu 1100 Angestellte beschäftigen. Diese meist kleinen bis mittleren Produktions-, Handwerksund Dienstleistungsunternehmen bieten oftmals auch Ausbildungsplätze an. Neben ihrer Marktleistung bringen diese Betriebe also auch unschätzbare wirtschaftliche Dynamik, materiellen Wohlstand und die kulturelle Vielfalt in die beiden Gemeinden. Das Entstehen und die solide Verankerung dieser KMU ist gestandenen Unternehmerpersönlichkeiten zu verdanken. Doch auch einige junge Ägerer haben ebenso ihren Teil dazu beigetragen,

Frühlingsputz für das Auto

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Mit einem eindrücklichen Werbeschild machen die Organisatoren der Gema in Unterägeri auf ihre Ausstellung aufmerksam.

Andreas Gisiker, OK-Präsident der Foto daniel Frischherz Gema 2013.

FDP Cham

Walchwil

Die Freisinnigen in Cham haben einen neuen Präsidenten. Arno Grüter (Bild) übernimmt das Amt von Ralph Wipfli-Hotz. Der bald 37-Jährige hat an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaft studiert und ist bei der Zuger Kantonalbank als Bereichsleiter tätig. Grüter ist verheiratet und Vater von drei Söhnen. pd

Ausstellung Gema der Bevölkerung. Dabei werden innovative Produkte und Dienstleistungen von über 70 Ausstellern präsentiert.

Die Ägerihalle wurde zu klein für die über 70 Aussteller Die 22.Gema steht unter dem Motto «die grösste aller Zeiten». «Da die Ausstellerzahl von 50 auf 70 angestiegen ist und die Ausstellungsfläche von 2400 auf 3800 Quadratmeter vergrössert wurde, ist die Ägerihalle nun zu klein», berichtet Andreas Gisiger, OKPräsident der diesjährigen Ausstellung. Um über genügend Platz zu verfügen, habe man die Turnhalle Acher West

miteinbezogen. Für die Verbindung der beiden Ausstellungshallen wird der Rasenplatz mit Hüpfburgen und einem Streichelzoo bereichert. Auf diese Weise haben auch die kleinsten Gema-Besucherinnen und -Besucher ihren Spass. Diesen haben Modebewusste an der Modenschau vom Samstagabend von 18.30 bis 19.30 Uhr. Feierfreudige können am Freitagabend von 20 Uhr bis Mitternacht zu Oldies und Swing das Tanzbein schwingen und sich am Samstagabend ab 20 Uhr mit der «Vollgaskompanie» amüsieren. Am Sonntagmittag geht es von 11 bis 12 Uhr mit der musikalischen Unterhaltung

Foto Florian Hofer

durch den Jodelclub Ägerital weiter. Am Nachmittag macht die Ländlermusikformation Rogenmoser/Schuler von 13 bis 16 Uhr nochmals Stimmung, bevor die Gema ihre Pforten wieder schliesst – bis zum nächsten Mal. Für das leibliche Wohl betreibt die Muota Metzg während der drei Tage eine Festwirtschaft. Jeden Tag wartet sie mit neuen Köstlichkeiten auf, die speziell für die Ausstellung zubereitet werden. pd gewerbe-Ausstellung: Freitag, 5. April, bis Sonntag, 7. April. Öffnungszeiten: Freitag von 18 bis 22 Uhr, Samstag von 11 bis 20.30 Uhr, Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Ägerihalle und Turnhalle Acher West.

ein Bus dreht jetzt seine Runden durch das dorf Für Walchwiler wird das Pendeln jetzt angenehmer. Ab sofort bringt sie ein Innerortsbus morgens zum Bahnhof und abends wieder nach Hause.

Matthias Meyer ist neu im Vorstand

Walchwil existiert vor allem oberhalb der Bahnlinie. Etwa drei Viertel des Dorfes an der Zuger Riviera liegt oberhalb der SBB-Geleise. Bislang kamen die dort ansässigen Einwohner nicht darum herum, vom Bahnhof zu Fuss bergauf und nach Hause zu gehen. Das hat sich nun geändert. Seit gestern hat nämlich ein Innerortsbus den Betrieb aufgenommen.

Der Leiter des kantonalen Gesundheitsamts ist jetzt auch im Parteivorstand der FDP Menzingen. Der 47-jährige Matthias Meyer (Bild) wurde an der GV gewählt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Pia Göhring Birchler, Rolf Berweger, Marco Weiss, Gemeinderat, Peter Dittli und Michael Meyer, Präsident wurden bestätigt. pd

Aesch – Forchwaldstrasse – Oberdorf – Vorderberg – Bahnhof Damit bedienen die Zugerland Verkehrsbetriebe die Walchwiler Quartiere in den Morgenstunden und gewährleisten die SBB-Anschlüsse Richtung Zug zwischen 6 und 8 Uhr morgens sowie in den Abendstunden die SBB-Ankünfte ab Zug zwischen 17 und 19 Uhr. Der Rundkurs führt vom Bahnhof Walchwil über die Hinterbergstrasse bis zur Aesch, dann weiter durch die Forchwaldstrasse bis ins Ober-

FDP Menzingen

Ratgeber Auto

Gabriele Sergi, Leiter Reifen-Zentrum und Premium Carwash, Amag.

indem sie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben. Für die Gemeindepräsidenten der beiden Ägeri ist klar, dass die Bodenhaftung des Gewerbes nicht nur auf tiefen Steuern beruht. «Faktoren wie fachlich versierte und motivierte Arbeitskräfte, die Wohnund Lebensqualität in unserem schönen Tal und die Infrastruktur tragen ebenfalls zum Gedeihen der Betriebe bei», sind sich Josef Ribary, Gemeindepräsident Unterägeri, und Pius Meier, Gemeindepräsident Oberägeri, einig. Die lokalen Unternehmen präsentieren sich am kommenden Wochenende an der

Arno grüter folgt auf Ralph Wipfli

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enn das letzte Aufbäumen des Winters vorbei ist, wird es Zeit, dem Auto eine gründliche Frühlingsputzete zu gönnen. Die Spuren der kalten Jahreszeit wollen beseitigt sein: Winterdreck hat sich am Unterboden, in den Radkästen und in allen Ecken und Ritzen festgesetzt, und auch der Innenraum hat eine gründliche Reinigung nötig. Dies alles müssen Sie nicht mühsam selber machen – die Amag Retail Zug bietet eine ausführliche Frühlingsreinigung für Ihr Fahrzeug an. Damit wird es garantiert fit für den Sommer. Die Amag offeriert Kunden die Komplettreinigung für nur 76 Franken oder als «Wellness-Kur» in Kombination mit dem Frühlingscheck (für 49 Franken) zu 58 Franken. Eingeschlossen sind darin eine PremiumAussenwäsche in einer unserer modernen, schonend arbeitenden Waschanlagen sowie eine komplette Innenreinigung mit Staubsaugen und Scheibenreinigung. Wer es auch an den versteckten Flecken seines Fahrzeugs ganz gründlich haben will, lässt zusätzlich die manuelle Reinigung des Unterbodens machen. Dies empfiehlt sich, um auch diesen Teil des Autos von Salzund Schmutzresten gründlich zu befreien. Diese manuelle Hochdruck-Chassisreinigung kostet total 49 Franken. Damit in der warmen Jahreszeit im Innenraum gutes Klima herrscht, empfehlen wir für 85 Franken den Air Fresh Service, bei welchem die Funktion der Klimaanlage kontrolliert, diese desinfiziert und der Pollenfilter geprüft und wenn nötig ersetzt wird. Sollte ein umfassenderer Klimaservice notwendig sein, offerieren wir Ihnen diesen gerne. Last but not least: Sollte Ihr Fahrzeug noch immer die «Winterfinken» tragen, wird es jetzt Zeit, umzurüsten. Den persönlichen Termin dazu können Sie über unsere Homepage unter www.zug.amag.ch elektronisch buchen. Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt in den Frühling!

Baustelle Tobias Hürlimann, Gemeindepräsident, Cyrill Weber, Unternehmensleiter ZVB, und Stefan Hermann, Sozialvorsteher, freuen sich über den neuen Walchwiler Ortsbus mit 13 Plätzen. dorf und anschliessend über die Vorderbergstrasse wieder zurück zum Bahnhof. Der Fahrplan wurde allen Haushalten zugestellt.

Bis jetzt gibt es 13 Plätze Reisende können das neue ÖV-Angebot mit gültigen SBB-

und ZVB-Fahrausweisen benützen. Ausserdem können Tickets im Ortsbus beim Chauffeur gekauft werden. Der Bus verfügt gegenwärtig über 13 Sitzplätze. Dabei behält sich der Gemeinderat vor, bei Bedarf das Platzangebot auch auf eine Erweiterung zu prüfen, heisst

pd

es in einer Medienmitteilung. Der neue Walchwiler Innerortsbus wurde vom Gemeinderat an der Gemeindeversammlung im letzten Dezember der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt und wurde von den damals anwesenden Stimmberechtigten auch bewilligt. mar

einspurverkehr in Neuägeri Bis Mitte Mai ersetzt die Korporation Unterägeri die Wasserleitungen in der Zugerstrasse im Bereich Schmittli bis Spinnerei. Bis dahin wird der Verkehr mittels Lichtsignalanlage oder Verkehrsdienst geregelt. Die Zu- und Wegfahrten zu den Liegenschaften sind weitgehend gewährleistet. pd


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RegioN

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

Hünenberg

Jugendräume: «Juhui, es zweits Diheime!» aus drei Gruppenräumen, die den Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren bietet sich ein grosser Aufenthaltsraum samt Küche, Bühne und Soundanlage zur Nutzung an. «Der grosse Raum kann für Privatanlässe gemietet werden und steht somit der Öffentlichkeit zur Verfügung.», so Hürlimann. «Jetzt haben wir ein grosses, modernes Jugi und müssen uns nicht mehr mit dem 30-jährigen Container herumschlagen», ergänzt Yannick.

In Hünenberg haben die Jugendlichen jetzt eigene Räume für ihre Freizeit. Mit ungewöhnlicher Architektur. Laura Sibold

«Der lang ersehnte Wunsch eines neuen Jugis ist endlich in Erfüllung gegangen.» Mit diesen Worten eröffnete Regula Hürlimann, Gemeindepräsidentin von Hünenberg, die neuen Jugendräume. Die Jugend brauche einen schönen Ort, um sich die Zeit zu vertreiben.

Die Räume können umgestaltet werden «Wir treffen uns hier zum Quatschen, Gamen, Musik hören oder einfach zum Abhängen», erklärt der 15-jährige Yannick Widmer aus Hünenberg. Bereits im Dezember 2012 konnten die Jugendlichen die neuen Jugendräume in Beschlag nehmen. Seither sind sie daran, die Räumlichkeiten nach ihren Wünschen zu gestalten und gemütlich einzurichten. «Es ist toll, dass wir Jungen so vieles mitbestimmen können. Das Jugendheim ist so etwas wie ein zweites Zuhause für mich geworden», schwärmt Chantal Heinecke, aus Hünenberg. Jugendarbeiter Marcel Murer ergänzt begeistert: «Manchmal wünschte ich, ich wäre auch noch einmal jung, um all das mitzuerleben.» Das Jugi sei denn auch noch lange nicht fertig. «Die Jugendlichen können ständig etwas umgestalten: von der Inneneinrichtung über die Graffitis an den Wänden bis zum Aussenbereich», so Murer. Die Hünenberger Jugendräume bestehen

Ausgefallene Raumskulptur Doch die neuen Jugendräume überzeugen nicht nur aufgrund ihrer Grösse. Vielmehr beeindruckt die moderne Raumskulptur. Patrik Lesser, Architekt der Della Casa AG, betont, dass die neuen Jugendräume aufgrund von zwei Hauptzielen entstanden seien: Einerseits, um mit der ausgefallenen Raumskulptur Leute

«Es ist toll, dass wir Jungen so vieles mitbestimmen können.» Chantal Heinecke, Hünenberg

Freuen sich über die Jugendräume mit ihrer ausgefallen Architektur: Yannick Widmer (oben), Jan Aregger (von Hand leicht verdeckt), Luana Jamee Basler, Kelvin Strübi und Jessica Moser. Darunter: Tin Bazell (gelbe Kappe) und Patricia Stuber. Vorderste Reihe: Angela Schwerzmann, Andrin Tschan und Jolanda Ruckli. Foto ls

anzulocken und andererseits, um den Jugendlichen die Möglichkeit geben zu können, kreativ zu sein. Regula Hürlimann fasst zusammen: «Die Jugi ist einzigartig und besitzt eine ganz eigene Identität. Sie lebt und verändert sich. Und alle Jugendlichen können das miterleben.»

Wolhusen

in diesen tropischen gewächshäusern ist das ganze Jahr über Sommer Der Frühling lässt sich dieses Jahr sehr bitten. Wer nicht mehr länger warten mag und lieber Sommerluft schnuppern möchte, der muss gar nicht allzu weit reisen. Im luzernischen Wolhusen steht das Tropenhaus, und dort ist das ganze Jahr über Sommer. Beim Eintreten in die Halle beschlägt die Brille ob der feuchten und warmen Luft, ein schmaler Pfad führt durch das dichte Grün und entführt den Besucher in eine exotische Welt.

Abwärme clever nutzen Das Tropenhaus ist mittels zehnminütigen Fussmarsches durch die hügelige Landschaft des Luzerner Hinterlandes zu erreichen. Nichts deutet darauf hin, dass in der Nähe tropische Pflanzen gezüchtet werden. Und doch ist der Standort Wolhusen bewusst gewählt, das Tropenhaus befindet sich direkt neben der Verdichtungsstation der Transitgas AG. Diese pumpt in einer Pipeline Erdgas von der Nordsee nach Italien. Damit das

Gas durch die Alpen fliessen kann, muss mächtig Druck gemacht werden. Wie bei einer Velopumpe wird dabei Abwärme freigesetzt, welche zum Heizen der Gewächshäuser genutzt wird. Im tropischen Garten gedeihen dank der clever genutzten Abwärme 120 Nutzpflanzen. Eine Fischzucht versorgt die Pflanzen zudem mit den notwendigen Nährstoffen. Derzeit zeigt das Tropenhaus in einer Ausstellung in Zusammenarbeit mit Coop den Weg vom Ursprung der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade nach.

Nachhaltige Kakaoproduktion Unlängst machten amerikanische Archäologen in Honduras eine historische Entdeckung: An Tonscherben aus dem Jahre 1100 vor Christus fanden sie Rückstände von Kakao. Seither gilt das honduranische Ulúa-Tal als Wiege des Kakaos. «Im Jahre 1998 hat der Hurrikan «Mitch» einen Grossteil der Kakaoplantagen auf Honduras zerstört», erzählt Sylvia Meyer, Kommunikationsverantwortliche bei Chocolats Halba. Chocolats Halba begann dann im Jahre 2008, die Kakaoplantagen auf Honduras neu aufzubauen.

bäume. Hier können die exotischen Früchte aus Eigenproduktion auch gleich gekostet werden. pey

Info Das Tropenhaus Wolhusen

Liegt eingebettet im Luzerner Hinterland: das Tropenhaus Wolhusen. Ziel des Projektes war es, eine neue und vor allem nachhaltige Zuliefererkette aufzubauen. «Leider war das Know-how des Kakaoanbaus im Laufe der letzten Jahre in Honduras fast vollständig verloren gegangen», so Meyer. Deshalb schult Helvetas heute die Kleinbauern im Bio-Landbau und unterstützt sie darin, ihre Produktion zu verbessern und qualitativ hochwertigen Kakao anzubauen. Die Bauern lernen, ihre Felder nach dem Agroforstsystem zu bewirten. Das heisst, es werden nebst Kakao

auch wertvolle Edelhölzer angebaut, welche den sensiblen Kakaopflanzen als Sonnenschutz dienen. Dank dieser Nutzmischung verfügen die Bauern über eine legale Einkommensmöglichkeit. Der zertifizierte Bio-Kakao erzielt am Weltmarkt einen höheren Preis, und durch den Verkauf der Edelhölzer kann zusätzliches Einkommen generiert werden. Dies verringert den Anreiz, weiterhin Wald abzuholzen. «So leistet der Kakaoanbau in Honduras gleichzeitig einen

pd

Beitrag zum Schutz des Regenwaldes», erklärt Meyer weiter, «und dank der Anpflanzung von Edelhölzern können wir unsere Schokolade heute klimaneutral produzieren.» Eine Tafel Schokolade verursacht auf dem Weg vom Rohstoff bis zum Konsumenten rund 300 Gramm CO2. Ein einzelner Edelholzbaum kompensiert die Emissionen von 1000 Tafeln. Wer vom Spaziergang durch den Tropenwald hungrig geworden ist, setzt sich im Restaurant unter die Bananen-

Die Anfänge des Tropenhauses Wolhusen gehen zurück auf das Jahr 1989, seit dem das luzernische Energiegesetz eine bessere Nutzung industrieller Abwärme vorschreibt. Im Februar 2007 wurde die Tropenhaus Wolhusen AG gegründet, im März 2011 öffneten sich die Tore für die Öffentlichkeit. Das Tropenhaus Wolhusen besteht aus einem 5300 Quadratmeter grossen Produktionshaus und einem 2700 Quadratmeter grossen Erlebnishaus. Das Besucherhaus beherbergt einen Tropengarten mit rund 120 tropischen Nutzpflanzen. Die produzierten Früchte, Gemüse, Kräuter und Gewürze werden erfolgreich vermarktet. Im Restaurant Mahoi werden tropische Delikatessen aus eigener Produktion angeboten. pey


Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ nr. 13

Region

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Eishockey

Der eVZ ist raus – es bleibt die erinnerung Saisonabschluss für Stars und ihre Fans

Eine bewegende Saison für den EVZ fand am Montagabend ihr jähes Ende mit dem 1:4 gegen den SC Bern. Die Euphorie bleibt unvergessen.

Mit der Halbfinalniederlage gegen den SC Bern ist die Saison für den EVZ am Montagabend zu Ende gegangen. Die Enttäuschung ist gross, gleichwohl bleibt die Erinnerung an eine fantastische und bewegende Zuger Eishockeysaison. Und damit auch an begeisterte Fans, die ihre Stars auf dem Eis kräftig anfeuerten. Am morgigen Donnerstag will sich der EVZ dafür bedan-

Martina Andermatt

Ein zunächst schlechter Start – dann der Aufschwung mit den NHL-Lockout-Stars, allen voran der schwedische Topskorer Henrik Zetterberg – und schliesslich der rasante Aufstieg der Zuger Jungstars wie Lino Martschini oder Reto Suri. Der Blick zurück zeigt eine bewegende Saison für den EVZ und seine Fans. Umso härter traf die Zuger das Aus am vergangenen Montag gegen die Berner. Zwar scheidet der EVZ zum fünften Mal in Serie im Halbfinale aus, so knapp wie dieses Jahr war es aber noch nie. «Es herrscht eine tiefe Leere. Alle sind enttäuscht, dass wir das Finale um Haaresbreite verpasst haben. Nur Minuten trennten uns nach fantastischen 14 Spielen vom Traum des Finaleinzugs», meinte der EVZ-Präsident Roland Staerkle gestern gegenüber unserer Zeitung.

Schlüsselmoment: das vergebene 2:0 Das Schlüsselmoment für diesen Ausgang ist für Stärkle jedoch klar. Die vergebene Chance zum 2:0 in der 30. Minute: «Der Mannschaft fehlt es bei solchen Spielen noch an Erfahrung. Der letzte Zwick und eine grosse Portion Glück fehlten», so der EVZ-Präsident. Der Frust war den Spielern schliesslich auch anzusehen. Sie kassierten zuletzt mehrere Strafen. «Es stand soviel auf dem Spiel, da ist ein

Fotos Stefan Kaiser / neue ZZ

gewisser Ansatz von Frust doch etwas Natürliches», meint Roland Staerkle dazu. Von unsportlichem Verhalten

«Der Teamspirit ist da, und der kann nicht verloren gehen.» Roland Staerkle, eVZ-Präsident

will er aber nicht reden: «Schaute man sich das Handshake nach dem Spiel an, so war sicherlich nichts mehr von Unsportlichkeit festzustellen», erklärt er. Laut Staerkle wird

es zwei, drei Tage dauern bis dieser Schlag verdaut wird. Doch mischt sich dieses Gefühl bei ihm dennoch auch jetzt schon mit Freude über die gesamte Entwicklung in der letzten Saison: «Es war fantastisch – und das nicht nur im sportlichen Bereich», betont er. Denn der EVZ hatte auch diverse Wechsel bei der Geschäftsstelle zu verbuchen. Es war die erste Saison des neuen CEO Patrick Lengwiler und Jakub Horak als Sportchef. Auch wurde das Marketing komplett neu besetzt.

Positiv für die Zukunft Roland Staerkle blickt deshalb positiv in die Zukunft:

eine neue ÖV-Karte für die gäste Mit der Einführung der Ägerital-Sattel Card für Ferienund Hotelgäste wird den Beherbergungsunternehmungen ein lukratives Mobilitätsangebot zur Verfügung gestellt, das den Gästen direkt angeboten, oder in Packages integriert werden kann. Das bestehende Mobilitätsangebot für Beherbergungsgäste (Zug Card) wird damit in idealer Weise ergänzt. Die Marketinggruppe der Verkehrsvereine erarbeitete in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Transportunternehmungen ZVB, Ägerisee Schifffahrt und der Sattel

Donnerstag, 4. April, 19 Uhr, Legends Club, Bossard-Arena, Zug.

Szenen einer bewegenden Saison für das Zuger Eishockeyteam EVZ: Am morgigen Donnerstag erhalten Fans nochmals die Gelegenheit, ihre Stars so richtig zu feiern. An der grossen Party zum Saisonabschluss (siehe Box).

Ägerital-Sattel

Für 16 Franken können Gäste des Ägeritals jetzt die Umgebung entdecken.

ken. Am grossen Saisonabschluss-Event bietet sich die Gelegenheit, die letzte Saison nochmals Revue passieren zu lassen, und die Fans können ihre Helden nochmals kräftig feiern. Los gehts im Legends Club in der Bossard-Arena ab 19 Uhr. Auch werden jene Spieler verabschiedet, die die 1. Mannschaft verlassen. pd

Hochstuckli AG das vorliegende Produkt. Sie stellen dem Gast damit ein gut kommunizierbares und einfaches Mobilitätsangebot zur Verfügung, das es erlaubt, die gesamte Region Ägerital-Sattel mit dem sehr gut erschlossenen ÖVAngebot zu entdecken. Mit der Ägerital-Sattel Card steht dem Gast ein Tag lang das ganze Netz des Tarifverbundes Zug offen inklusive der Zugerberg-Bahn. Zusätzlich erhält er 20 Prozent Vergünstigung auf einer ÄgeriseeRundfahrt und auf einer Berg- und Talfahrt auf der Sattel-Hochstuckli-Gondelbahn. Das Angebot ist ausführlich auf der Website www.aegerital-sattel.ch beschrieben. Die Ägerital-Sattel Card kann bei den Gastgebern an

Hat ein neues Angebot für die Gäste des Ägeritals parat: Hansruedi Albisser, Foto Daniel Frischherz Präsident des Kur- und Verkehrsvereins Unterägeri.

der Réception direkt bezogen oder bestellt werden. Damit ist es für den Hotelgast auch ganz spontan möglich, sich für einen Ausflug in der Region zu entscheiden. Ferienwohnungsgäste können die Ägerital-Sattel Card bei ihrem Vermieter beziehen. Um im hart umkämpften Markt bestehen zu können, müssen die Beherbergungsbetriebe kurzfristiger handeln können. Deshalb wurde Zug Tourismus beauftragt, die Administration des Angebotes zu übernehmen. Somit wird Zug Tourismus das gesamte GästeMobilitätsangebot, aktuell Ägerital-Sattel Card und Zug Card, bewirtschaften. Damit wird sichergestellt, dass Bestellungen der Karten speditiv abgewickelt werden können. Die Lancierung der ÄgeritalSattel Card ist ein weiterer konsequenter Schritt in der Entwicklung der Tourismusdestination Ägerital-Sattel. Damit wird den Unternehmungen ein attraktives Mobilitätsangebot für ihre Gäste zur Verfügung gestellt, mit dem die Position der gesamten Region im Wettbewerb der Destinationen gesteigert werden soll. Hansruedi Albisser, Marketinggruppe Ägerital-Sattel

«Ich bin zwar nicht Madame Etoile, aber ich denke, die Sterne stehen gut für kommende Saison», meint er mit einem Augenzwinkern. Es werden neue Spieler nach Zug kommen, die jetzigen Jungen werden ein Jahr älter, aber vor al-

lem ist der Teamspirit vorhanden und kann nicht verloren gehen», ist sich Staerkle sicher. Diese Spirit teilten vor allem auch die treuen EVZ-Fans, die ihr Team und ihre Helden mit grandiosen Choreografien auf

den Zuschauerrängen anfeuerten. Morgen Abend erhalten sie nochmals die Gelegenheit, ihre Stars so richtig zu feiern – bei der legendären Saisonabschlussparty im Legends Club der Bossard-Arena (siehe Box).

Konzessionsverlängerung

Stoosbahn kann weiterfahren Gespannt haben die Betreiber der Stoosbahn auf die Konzessionsverlängerung gewartet. Jetzt ist sie da. Weil der Bau der neuen Bahn vom Schlattli bis ins fast autofreie Dorf Stoos vermutlich bis Sommer oder Herbst 2015 dauert, hatte die Stoosbahnen AG eine Verlängerung der Betriebsgenehmigung der deutlich in die Jahre gekommenen roten Bahn vorsorglich

bis Ende 2016 beantragt. Kurz vor Ostern kam dann die Nachricht des Bundesamtes für Verkehr. «Wir sind erleichtert, dass der Antrag so durchgegangen ist, wie wir ihn gestellt haben. Es ist ein positives Signal und zeigt, dass wir unsere Sorgfaltspflicht wahrgenommen haben», so Bruno Lifart, Delegierter des Verwaltungsrates. Nun will man sich ganz auf den Neubau (die ersten Bäume sind schon gefällt) einer ziemlich futuristischen Bahn konzentrieren, die sowohl dem Tourismus als auch

Kann noch ein paar Jahre weiterfahren: die Bahn vom Schlattli auf den Stoos.

der öffentlichen Erschliessung des 150-Seelen-Dorfes dienen soll. Aufgrund von Preissteigerungen bei der Ausschreibung belaufen sich die Gesamtkosten inzwischen auf 50 Millionen Franken. Für fünf Millionen muss noch eine Finanzierung gefunden werden. «Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen da mehr Klarheit haben», so Lifart. Möglich ist auch eine Aktienzeichnung. Mehr als 10 Millionen Franken sind so bereits zusammengekommen. fh www.stoos.ch

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Donnerstag, 25. April 2013, 16.00 Uhr im Theater Casino in Zug

Traktanden und Anträge des Verwaltungsrates 1. Protokoll der 120. ordentlichen Generalversammlung vom 26. April 2012 Antrag des Verwaltungsrates: Genehmigung des Protokolls 2. Geschäftsbericht mit Jahresbericht, Jahresrechnung und Konzernrechnung 2012 Berichte der Revisionsstelle zur Jahresrechnung und Konzernrechnung 2012 Antrag des Verwaltungsrates: Genehmigung des Geschäftsberichts mit Jahresbericht, Jahresrechnung und Konzernrechnung 2012 3. Entlastung des Verwaltungsrates Antrag des Verwaltungsrates: Erteilung der Entlastung 4. Verwendung des Bilanzgewinns Antrag des Verwaltungsrates: Verwendung des Bilanzgewinns von CHF 29 980 424.– wie folgt: Dividende von CHF 270.– je Aktie auf das dividendenberechtigte Aktienkapital von nominal CHF 4 741 000.– Zuweisung freie Reserven Vortrag auf neue Rechnung Bilanzgewinn

CHF 12 800 700.– CHF 17 000 000.– CHF 179 724.– CHF 29 980 424.–

5. Wahlen a) Wiederwahl in den Verwaltungsrat Antrag des Verwaltungsrates: Wiederwahl von Barbara Hofstetter, Steinhausen, als Vertreterin der Ennetseegemeinden, in den Verwaltungsrat für die Amtsdauer von drei Jahren b) Wahl in den Verwaltungsrat Antrag des Verwaltungsrates: Wahl von Andreas Umbach, Zug, in den Verwaltungsrat für die Amtsdauer von drei Jahren c) Wahl der Revisionsstelle Antrag des Verwaltungsrates: Wahl der PricewaterhouseCoopers AG, Zug, als Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2013 <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUws7A0MwYAmxzNzQ8AAAA=</wm> <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUws7A0MwYAmxzNzQ8AAAA=</wm>

Mehr Heimat.

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Zum Wohlfühlen.

6. Verschiedenes Referat von Daniela Decurtins, Direktorin des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie (VSG), zum Thema «Erdgas – Energie mit Zukunft!». Unterlagen Der Geschäftsbericht mit Jahresbericht, Jahresrechnung und Konzernrechnung 2012, die Berichte der Revisionsstelle sowie der Antrag des Verwaltungsrates über die Verwendung des Bilanzgewinns liegen ab dem 2. April 2013 am Sitz der Gesellschaft, Chollerstrasse 24, Zug, zur Einsichtnahme auf. Der Geschäftsbericht wird am 2. April 2013 im Internet auf www.wwz.ch unter der Rubrik «Investor Relations» publiziert. Die Aktionärinnen und Aktionäre können mit der Anmeldung ein gedrucktes Exemplar anfordern. Der Versand erfolgt rund eine Woche vor der Generalversammlung. Immer dabei.

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Zutrittskarten Zutrittskarten und Stimmmaterial werden vom 16. bis 22. April 2013 auf Anmeldung hin zugestellt.

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Teilnahme an der Generalversammlung An der Generalversammlung dürfen nur die am 15. April 2013 (Stichtag) im Aktienregister eingetragenen Aktionärinnen und Aktionäre teilnehmen und das Stimmrecht ausüben. Vom 16. April bis 2. Mai 2013 werden keine Übertragungen von Namenaktien im Aktienregister vorgenommen. Für die Stellvertretung gelten OR-Artikel 689b–689d sowie Artikel 11 der Statuten.

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Als unabhängigen Stimmrechtsvertreter hat die Gesellschaft Erwin Andermatt, Treuhandexperte, Baar, bezeichnet. Vollmachten zugunsten des unabhängigen Stimmrechtsvertreters mit allfälligen Weisungen sind an Erwin Andermatt, Grundstrasse 29, 6340 Baar, zu senden.

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Depotvertreter werden gebeten, der Gesellschaft die Art und Anzahl der von ihnen vertretenen Aktien möglichst frühzeitig bekannt zu geben, spätestens bis zum 22. April 2013.

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regioN

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

150 Jahre Reformierte Kirche

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Auch Petrus war bestens gelaunt «Es wird viel angeboten zur Förderung der Gesundheit. Wers nutzt, dem nützt's.» Franz Keiser Vorsitzender der SOVOKO

Pfarrerin Vroni Stähli und Landammann Beat Villiger prosteten einander mit einem Spezialbier der Brauerei Baar zu. Gottfried Wilhelm Locher, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, genoss einen feinen Happen, den die Confiserie Strickler zubereitet hatte.

Monika Hirt-Behler, Kirchenratspräsidentin des Kantons Zug, hiess Markus Sahli, den Theologischen Leiter des Klosters Kappel, zur Feier willkommen.

Referat

Der Baarer alt Gemeindepräsident Urs Perner (links) freute sich mit alt Regierungsrat Hanspeter Uster über die trockene Witterung beim Apéro.

Zum 150-Jahr-Jubiläum der Reformierten Kirche Kanton Zug findet am Donnerstag, 11. April, um 19.30 Uhr ein Referat mit Hans-Peter Bart und Irène Schwyn in der reformierten Kirche in Baar statt. Im Referat wird auf die Rahmenbedingungen zur Gründung der Reformierten Kirche in Baar eingegangen. Die zunehmende konfessionelle Durchmischung des traditionell katholischen Kantons Zug war eng mit der Entwicklung der Industrie und dem Aufkommen der Fabriken im 18. Jahrhundert verbunden. Immer mehr Menschen kamen von auswärts, etwa aus dem reformierten Kanton Zürich, um in den Spinnereien in Baar und Ägeri, den Webereien in Zug und Neuheim oder in der Papierfabrik und der Milchsiederei in Cham zu arbeiten.

Am vergangenen Montag durfte sich die Reformierte Kirche des Kantons Zug über einen gelungenen Jubiläumsanlass freuen. Claudia Schneider Cissé

Die reformierte Kirche in Baar, die älteste im Kanton Zug, wird zwar immer mal wieder gut besucht. Aber so viele Honorationen aus Nah und Fern wie anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums waren doch ein spezieller Höhepunkt. Beim Apéro riche zeigten sich die Gäste auch glücklich über die trockene Witterung. Und die anschliessende Festrede stiess auf reges Interesse.

Gemeindepräsident Andreas Hotz begrüsste Michel Müller, den Präsidenten des Kirchenrats des Kantons Zürich, zur Feier in Baar.

Anlässlich der 150-Jahr-Feier der Reformierten Kirche im Kanton Zug gratulierte die Feldmusik Baar nach der Messe mit Fotos Daniel Frischherz einem musikalischen Potpourri.

Kantonsratspräsident Hubert Schuler (links) stiess mit den Gästen Brigitta Filliger (links), Beat Filliger und Kathrin Reusser an.

«Alles begann in Baar»

Der Abend wird musikalisch umrahmt von Silvia Georgieva. Anschliessend findet die Vernissage der Jubiläumsbroschüre statt. pd

Kultur

Forschungsprojekt zu industriedenkmälern steckt in finanziellen Nöten Industriekulturgüter sollen der Nachwelt erhalten bleiben; ein teures Projekt, das in Zug vorerst gestoppt wurde. Andreas Blaser

Der Leiter der Finanzierung der ISIS (Informationsplattform für schützenswerte Industriekulturgüter der Schweiz), Pascal Troller aus Egerkingen, steht einer schwierigen Aufgabe gegenüber. Um Nachforschungen über Industriekulturgüter im Kanton Zug betreiben zu können, fehlen der Projektleitung rund 30 000 Franken. Troller hat die Gemeinden des Kantons nun angeschrieben, dem Team der ISIS die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. Bleibt dieses Hilfepaket aus, steht das Projekt im Kanton Zug vorerst auf dem Abstellgleis. Die Sammlung und Bereitstellung von Wissen steht im Zentrum der ISIS, die aus der Zusammenarbeit der Schweizerischen Gesellschaft für

Objekte gemacht wurden, stellte Zug auch Informationen über Bauten zur Verfügung, die bereits abgebrochen worden sind. Auch existieren in Zug Betriebe, die noch immer in den älteren Gebäuden wirtschaften, wie die Brauerei in Baar.

Technikgeschichte und Industriekultur (SGTI) und der Stiftung Industriekultur besteht. Leiter dieses Projekts ist Hans-Peter Bärtschi aus Winterthur, der zusammen mit seiner Frau Silvia die Stiftung Industriekultur gegründet hat. Im Fokus der ISIS stehen Industriekulturgüter der ganzen Schweiz wie Bauten, Maschinen und Archivalien. Mit der Erstellung eines Internetinventars, dem Druck von Büchern und Karten und der Organisation von Ausstellungen macht die Informationsplattform ihr Gedankengut der Öffentlichkeit zugänglich.

Der Kanton Zug als Pionier im ISIS-Projekt Die Informationsplattform will die kulturelle Wichtigkeit dieser Güter deutlich machen und diese bewahren. Von Denkmalschutz kann jedoch nur indirekt die Rede sein. In der ISIS werden lediglich Informationen zusammengetragen und der Öffentlichkeit erschlossen. Rechtlich geschützt werden die Bauten dadurch nicht. Nachdem die ersten

Im Kanton Zug stehen Industriekulturgüter von grossem Wert: Zum Beispiel die alte Lorzentobelbrücke in Baar. Etappen der ISIS sich mit Zürich, Bern, dem Fürstentum Liechtenstein und der Ostschweiz beschäftigt haben, steht nun die Zentralschweiz im Vordergrund. Die Recher-

che im Kanton Zug war ein Spezialauftrag des Regierungsrats. «Wir haben Funde gemacht, die wir so in Zug nicht erwartet hätten», äussert sich Silvia Bärtschi, «wir sind

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positiv überrascht.» Ausserdem hat der Kanton Zug eine Pionierleistung für das Projekt erbracht. Während in den anderen Regionen Bestandesaufnahmen noch bestehender

Über 100 Karten des Kanton Zug wurden erstellt Über 100 Karten des Kantons Zug wurden dem Internetinventar kürzlich hinzugefügt. Hierbei handelt es sich um Wanderkarten, in denen Industriekulturgüter markiert und ihre Geschichte und kulturelle Bedeutung erläutert sind. Jedoch mussten die Recherchen im Zuger Gebiet aus finanziellen Gründen vorerst eingestellt werden. Die Initianten der ISIS hoffen nun auf die finanzielle Unterstützung der Gemeinden des Kanton Zug, um ihre Arbeit in dieser Region fortsetzen und fertigstellen zu können. Weitere Informationen zur ISIS findet man unter www.industriekultur.ch und www.pascaltroller.ch.


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SC Cham – FC Kreuzlingen <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUws7A0NwIATB3Row8AAAA=</wm>

Auf einen zahlreichen Besuch freut sich der SC Cham.

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Der Verein hof-theater.ch wurde Ende Oktober 2005 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, auf den von Natur aus kulturell eher «abgelegenen» Bauernhöfen, moderne und attraktive Theater- und Kulturproduktionen aufzuführen.

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Wir nehmen uns Zeit und hören gut zu, in unserer Ausstellung und bei Ihnen zu Hause. Vertrauen Sie Ihren Küchenumbau einem Spezialisten an.

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Der Schluechthof hat seit 2010 eine Zusammenarbeit gewagt und den Stall mit Erfolg als Kulisse umgestaltet. Lassen Sie sich auch dieses Jahr am 16. und 17. Mai 2013 verwöhnen und besuchen Sie uns. Wir werden wieder ein bodenständiges Abendessen servieren.

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Ihr Ansprechpartner: Peter Zürcher Telefon: 041 725 44 39 peter.zuercher@publicitas.com

Der Verein strebt dabei eine nachhaltige und intensive Zusammenarbeit mit den beteiligten Bauernfamilien an. In diesem Sinne soll das hof-theater eine Plattform im Zeichen der Auseinandersetzung zwischen Produzent und Verbraucher, zwischen Bauernkulturgut und Kulturinteressierten, zwischen Menschen aus ländlichen und urbanisierten Räumen sein.

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«Rosa grast am Pannenstreifen» die Geschichte eines Weltverbesserers ist die 8. Produktion vom hof-theater. Weitere Informationen finden Sie unter www.hoftheater.ch.


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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

Fors Flagship Store

Baar wird jetzt zur wichtigen Adresse für Premium-Haushaltsgeräte Mit einer der grössten Ausstellungen von Haushaltgeräten in der Schweiz eröffnet Fors den neuen 600 Quadratmeter grossen Flagship Store in Baar am Samstag, 6. April. An diesem Tag der offenen Tür stellen sich der Generalimporteur Fors und der Kühlgerätespezialist Liebherr der Bevölkerung der Region Zug vor. Das Eröffnungsfest bietet Unterhaltung für Gross und Klein: eine Kochshow mit Gourmet-Koch Beat Caduff, Livemusik von der 12-köpfigen Band Ed Elastic und ein tolles Programm für Kinder mit Bauen von Luftballon-Figuren und verblüffenden Ta-

schentrickkünstlern. Für das leibliche Wohl sorgt ein Stand mit Bratwürsten und Getränken. Seit über 30 Jahren vertreibt das Schweizer Familienunternehmen Fors Premium-Haushaltgeräte. Über 4000 Fachgeschäfte verkaufen die ForsGeräte in der ganzen Schweiz. Der Flagship Store befindet sich an der Oberneuhofstrasse 12 in Baar. Die Türen stehen den Besuchern am Samstag, 6. April, von 10 bis 16 Uhr offen.

Die Fors AG ist ein Familienunternehmen Die Kerntätigkeit des 1979 gegründeten Familienunternehmens liegt im Handel mit qualitativ hochstehenden Haushaltgeräten. Nebst einem eigenen Sortiment verkauft Fors als Generalimporteur

Produkte der renommierten Marken Liebherr, Brema und Blomberg. Mit den PremiumGeräten von Liebherr ist Fors der Spezialist im Bereich Kühlen und Gefrieren. Schweizweit vertrauen über 4000 Fachhandelspartner dem Angebot und den Serviceleistungen der Fors AG. Diese hat ihren Hauptsitz im bernischen Studen und führt in Manno nördlich von Lugano ihren Tessiner Standort und in Baar den Flaghip Store.

Die Produkte von Liebherr Im Einbaubereich bietet Liebherr ein umfassendes Programm an Kühl- und Gefriergeräten in SMS und EuroNorm auf dem Schweizer Markt an. Ob frei stehende, Einbau-, Unterbauoder integrierbare Versionen, ob

Am Samstag, 6. April, eröffnet Fors in Baar den neuen Flagship Store mit einem grossen Fest. Duo-Cooling-Kältetechnologie, Bio-Fresh-Langzeitfrische, No-Frost-Gefriertechnik oder Weintemperierung – Liebherr

bietet für nahezu jeden Kundenwunsch die perfekte Frischelösung. Durch den Einsatz modernster Elektronik kombi-

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niert mit hocheffizientem Kältesystem werden die besten Energieklassen A++ und A+++ erreicht. pd

Tai Chi

Inwil LU

Cham begrüsst einen Grossmeister

Frühlingsfest bei Gärtnerei Schwitter

Das Frühlingsseminar des Tai-Chi-Institut Bai Yun Wu Guan in Cham wird vom chinesischen Grossmeister Yang Zhenhe geleitet. Bereits zum 11. Mal beehrt Grossmeister Yang Zhenhe das Tai-Chi-Institut Bai Yun Wu Guan in Cham, um das Frühlingsseminar zu leiten. Vom 14. bis 21. April wird der Grossmeister in Cham trainieren und sein Wissen an europäische Schüler weitergeben.

Eine alte chinesische Kampfund Bewegungskunst. Das Tai Chi Chuan, häufig lediglich Tai Chi genannt, ist eine alte chinesische Kampfund Bewegungskunst. In ihrem Ursprung war die Kampfkunst als eine Art der Selbstverteidigung entwickelt worden, hat sich im Laufe der Jahre gewandelt und wird heute vorwiegend als Bewegungsmeditation praktiziert. Korrekt

Diesen Frühling kommt der Grossmeister Yang Zhenhe (vorne) nach Cham. ausgeübt, verspricht das Tai Chi Chuan äusserst positive Effekte auf die Gesundheit. Der Yang-Stil ist der weltweit am meisten verbreitete TaiChi-Stil überhaupt und ist eine Form des Qi Gong, was ins

Deutsche übersetzt etwa Arbeit mit der inneren Energie bedeutet, worauf in der Ausübung grosser Wert gelegt wird. Das Tai Chi Chuan zählt zu den grössten kulturellen

pd

Schätzen Chinas. Der traditionelle Yang-Stil hat seinen Ursprung in Yongnian, einem kleinen Ort in der nordchinesischen Provinz Hebei, und lässt sich von dort aus lückenlos über fünf Generationen von

seinem heutigen Vertreter, Grossmeister Yang Zhenhe, bis hin zu seinem Begründer, dem Altmeister Yang Luchan, zurückverfolgen. In seiner Unterrichtsweise greift Grossmeister Yang Zhenhe auf die ursprüngliche Form des Tai Chi zurück und lehrt es als Kampfkunst. Jedoch wird die Arbeit mit der inneren Energie, dem Qi Gong, dabei keineswegs vernachlässigt. Im Gegenteil: Das Qi Ging bildet einen wesentlichen Bestandteil der Bewegungskunst und ist bei ihrer Ausübung unerlässlich. Der Grossmeister Yang Zhenhe entschied mehrere nationale und internationale Tai-ChiChuan- und Tuishou-Wettkämpfe für sich und leitet als Cheftrainer des Yang-Stils das Tai-Chi-Trainingscenter im chinesischen Yongnian. Der Grossmeister unterrichtet nicht nur in China, sondern auch in Singapur, Japan, Polen, Deutschland und der Schweiz. Weitere Informationen findet man unter www.tjq.ch pd

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Der ARP Wi-Fi-Router beugt leeren Akkus vor und bietet nonstop Internet.

Das Aparthotel Rotkreuz ist vielseitig und damit erfolgreich.

Leere Akkus und fehlender Internetzugang sind gerade auf Geschäftsreisen Probleme, die leider immer noch viel zu häufig auftreten. Es gibt zwar Geräte, mit denen sich diese lösen lassen. Will man jedoch für alle Fälle vorbereitet sein, hat man schnell mehrere Gadgets und unzählige Kabel im Koffer. Mit dem ARP Wi-Fi-Router kann man auf schweren Ballast und Kabelsalat verzichten und hat trotzdem die Lösung für beide Probleme immer dabei. Der Wi-Fi-Hotspot lässt sich dank zweier unterschiedlicher Anschlüsse aufbauen. Zum ei-

Der ARP Wi-Fi-Router mit integriertem Zusatz-Akku ist ab sofort zum Preis von 79 Franken erhältlich. pd nen kann ein 3G/4G-USB-Modem-Stick angeschlossen werden. Optional lässt sich ein Kabelnetzwerk über den RJ45Anschluss zu einem WLAN ausbauen, sodass die Verbindung von mehreren Geräten gleichzeitig genutzt werden kann. Der Leistungsumfang wird abgerundet durch den in-

tegrierten Powerbank-Akku. Dieser reicht für mindestens eine komplette Ladung eines iPhone 5. Dank der hohen Ausgabespannung lassen sich auch Tablets laden. Der ARP Wi-Fi-Router mit integriertem Zusatzakku ist ab sofort zum Preis von 79 Franken erhältlich. pd

Dies zeigen die neusten Klassifikationen der Hotelleriesuisse, mit welchen das Hotel ausgezeichnet wurde. Neu trägt das 3-Sterne-SuperiorHaus die Labels für die Spezialisierungskategorien «Businesshotel», «Velo/Bike-Hotel» sowie «Design & Lifestyle Hotel». Ein Businessgast hat im Normalfall wenig Zeit und schätzt ein urbanes Ambiente. Im Aparthotel sind die Abläufe vom Check-in bis zum Checkout auf den Businessgast abgestimmt. Die Zimmer (25–35 Quadratmeter) sind mit einem grosszügigen Arbeitsplatz mit kostenlosem Highspeed-Internetzugang, TV-Flatscreen und einer Nespresso-Maschi-

ne ausgestattet. Für den besten Start in den Tag sorgt das reichhaltige Frühstücksbuffet. Am Mittag und am Abend können sich die Gäste im Restaurant Apart von einem Businesslunch oder dem hochstehenden A-la-carteAngebot verwöhnen lassen. Das Rotkreuzer Hotel hat jedoch auch für Velo-Freunde einiges zu bieten: Die Gäste können kostenlos ein Bike ausleihen und die Umgebung rund um die Reuss und den Zugersee erkunden. Das Hotel verfügt über Garmin-Navigationssysteme mit ausgewählten Bike- und Velorouten, welches auch den lokal unerfahrenen Gast an die schönsten Plätze der Region führen. Für die Reinigung steht den Gästen in der Tiefgarage ein Bike-Wasch- und -Abstellplatz zur Verfügung. pd

Auch wenn es manchmal nicht danach aussieht: Der Frühling kommt trotzdem. Zumindest bei der Gärtnerei Schwitter. «Holz – Schatz der Natur» ist das Motto des diesjährigen Frühlingsfestes, das am Samstag und Sonntag, 6. und 7. April, stattfindet. Neben dem reichhaltigen Angebot an Stauden, Gehölzen, Rhododendren, Balkonpflanzen und Gefässen zeigen externe Aussteller ihre Ideen rund ums Thema Holz. So zum Beispiel Holzspielsachen, Geschenkartikel aus Holz oder Modelle von Auszubildenden der Berufsfachschule Zimmerleute Luzern. Ausserdem gibt es bei der Gärtnerei Schwitter in Inwil eine Kinderecke und einen Verpflegungsstand. fh

Weiterbildung

Diplome für Zuger Studenten An der Hochschule Luzern – Wirtschaft haben 29 Absolvierende das eidgenössisch anerkannte Diplom «EMBA Hochschule Luzern/FHZ» erhalten. Die berufsbegleitende zweijährige Weiterbildung bereitete sie auf höhere Managementaufgaben vor. Aus dem Kanton Zug stammen folgende Diplomierte: Robert Bringolf, Hagendorn; Daniel Hurni, Hünenberg; Werner Leuthard, Hünenberg; Olivier Minger, Cham, und Jürg Nötzli, Hünenberg See. pd

Marktplatz Die Seite «Marktplatz» ist die PR-Seite der «Zuger Presse». Der «Marktplatz» erscheint in unregelmässigen Zeitabständen. Falls auch Sie einen Beitrag beisteuern wollen, so tun Sie dies bitte per E-Mail oder per Post an: Zuger Presse, «Marktplatz», Postfach 4862, 6304 Zug, redaktion@zugerpresse.ch Die Beiträge sollten die Länge von 1000 Zeichen nicht überschreiten. zp


events

Veranstaltungskalender

Frühlingsmarkt mühlau

Am Samstag, 6. April, von 10 bis 17 Uhr, findet beim Schulhaus Mühlau vor und in der Turnhalle der 3. Frühlingsmarkt für Hobby und Kunsthandwerk statt. Mehr Informationen unter www.creaplus.ch

stadttunnel zug verkehrsForum

Mittwoch, 3. April, 19 Uhr, im Theater Casino Zug. Fünftes öffentliches Verkehrsforum. Kanton und Stadt Zug orientieren über das Generelle Projekt zum Stadttunnel Zug. www.zug.ch/stadttunnel

industriepFad lorze öFFentliche Führung in cham

Am Freitag, 5. April, führt der Verein Industriepfad Lorze eine öffentliche Führung durch. Treffpunkt ist vor dem Bahnhof Cham um 17.50 Uhr bei jeder Witterung. Die Führung kostet 5 Franken.

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Permanente Zeitmessstrecken in sieben Etappen, für fünf Sportarten, Laufcup und Bergcup. Noch bis Freitag, 19. April, in Steinhausen. Running, Walking, Nordic Walking. www.zuger-trophy.ch

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Heute finden Sie als Beilage in dieser Ausgabe die aktuellsten Angebote von

Die rückkehr der Göttinnen

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Gut 20 römische Statuen, gefunden in Hagendorn, sind während dreier Jahre durch die Schweiz getourt. Jetzt kehren sie zurück. Seit Sommer 2010 sind sie mit der Wanderausstellung «Merkur & Co.» durch die Schweiz und das angrenzende Ausland gereist. Nun sind sie wieder in Zug und erhalten ihren endgültigen Platz in der permanenten Ausstellung des Museums für Urgeschichte(n). Die Rede ist von den über 20 römischen Tonstatuetten, die 2004 in Cham-Hagendorn zum Vorschein kamen. Ab

Samstag, 6. April, sind sie im Museum zu bewundern.

Ende Jahr folgt Publikation zur Fundstelle in Hagendorn Die Statuetten stellen mehrheitlich Frauenfiguren dar, darunter die Göttin Venus und sitzende Mütter mit einem Kind. Sie werden in der Ausstellung so präsentiert, wie sie ursprünglich im Heiligtum in Hagendorn standen, denn ihre Aufstellung liess sich anhand des archäologischen Spurenbildes rekonstruieren. Die wissenschaftliche Bearbeitung

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Montag bis Freitag 10.30–15.00 und 17.00–24.00; Samstag 17.00–24.00, auf dem AMAG Areal in Cham mit grossem Parkplatz. Sonn- und Feiertage öffnen wir gerne für kleinere und grössere Gesellschaften.

der Ausgrabungen von ChamHagendorn sowohl der 1940erJahre als auch der Jahre 2003/04 steht aktuell kurz vor dem Abschluss. Ende 2013 geben das Museum für Urgeschichte(n) und die Kantons-

archäologie Zug eine Publikation zu dieser spannenden Fundstelle heraus. pd im Museum für Urgeschichte(n) ab Samstag, 6. April, zu sehen. Hofstrasse 15, Zug. Sonntag, 7. April, 15.30 Uhr: führung durch die Sonderausstellung «geschmückt & bewaffnet».

velobörse pro velo zug

Die Pro Velo Zug organisiert am Samstag, 6. April, in der Halle 7 des Stierenmarktareals eine Velobörse. Veloannahmen sind von 8 bis 10 Uhr. Der Verkauf findet von 11 bis 14 Uhr statt.

Pedro Lenz liest Liebesgeschichten Mit Hollywoodschnulzen haben Pedro Lenz’ Liebesgeschichten wenig am Hut. Seine Geschichten spielen im Leben. In der Grottebar in Rütschelen. Im Intercity Bern–Zürich. Auf Facebook oder an der Mustermesse Basel. Einen Eindruck erhalten Besucher am kommenden Mittwoch, 10. April, in der Bibliothek in Hünenberg. Ab 20 Uhr liest dort nämlich der Schriftsteller aus seinem Werk. Der Eintritt ist frei. pd

experimentelles auf dem Alphorn

Heute Abend: Mittwoch, 3. April, 20 Uhr, Sonnenhof, Unterägeri. Kollekte. Margrit und Fredy Frommenwiler haben sich einen 40-jährigen Traum erfüllt. Als sie 1974 Australien nach drei Jahren Aufenthalt den Rücken kehrten, wussten sie: Eines Tages kehren wir zurück. 2011 tourten die beiden passionierten Fotografen rund 37 000 Kilometer der Küste entlang.

Stadtführungen

Mit dem Frühling starten auch wieder die beliebten Führungen durch die Zuger Altstadt. Am kommenden Samstag ist erstmals wieder Besammlung um 9.50 Uhr beim Zytturm. Auf der Tour erfährt man das Wichtigste über die Geschichte der Stadt Zug, über ihre Höhepunkte und über ihre Katastrophen. Erkundet werden nebst dem Zytturm das Rathaus mit dem Gotischen Saal, der Pulverturm, die spätgotische St.-OswaldsKirche und das alte Beinhaus. Bis 18 Jahre ist die Teilnahme gratis, Erwachsene zahlen 5 Franken. Die Touren finden wöchentlich statt. Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter: www.zug-tourismus.ch. pd

Hünenberg

Volksmusik

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rundgang durch Zuger Altstadt

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Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

Die Statuetten aus Cham-Hagendorn stehen im Museum für Urgeschichte(n) in ihrer ursprünglichen Anordnung.

foto res eichenberger

notFall

Kantitheater

romeo und Julia – frei nach Schnauze Am kommenden Freitag feiert das Kantitheater Premiere. Mit einer eige­ nen Version des Shake­ speare’schen Klassikers. Der Plot ist bekannt. In Verona tobt der Bürgerkrieg – die beiden Familien der Montagues und der Capulets liegen sich seit Urzeiten in den Haaren – ein Ende ist nicht in Sicht. Mittendrin die frisch Verliebten Romeo Montague und Julia Capulet. Ehe sie es

sich versehen, befinden sie sich mitten im Sturm der Ereignisse, der ihr junges Leben schliesslich zerstört. Doch wie lautet da die Version «frei nach Schnauze»? Dieses Wagnis getraut sich das diesjährige Kantitheater.

Neue Szenen und neue Figuren Die 18 theaterbegeisterten Jugendlichen haben sich dem Urgestein der Weltliteratur angenommen und zeigen eine eigene Fassung mit Versatzstücken aus dem Originaltext und

Das Quartett Hornroh entlockt dem Schweizer Kultinstrument energiegeladene Archaik. Im aktuellen Programm «Hautmusik» lassen Balthasar Streiff, Hélène Berglund, Rudolf Lindner und Michael Bütler das Alphorn heulen, die Luft erzittern und geben dem Raum eine Stimme. Zu sehen und zu hören am kommenden Freitag um 20 Uhr im Foyer der Dreifachhalle Hofmatt in Oberägeri. pd

Notfallnummern

eigenen Passagen mit ganz neuen Figuren. Entstanden ist ein wilder Abend, der die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia neu erzählt und dabei ganz alte Sehnsüchte rührt. In die Schublade «Typisch Schultheater» dürfte das Stück damit jedoch nicht zu stecken sein.

Musikerinnen der Big Band lassen als The Moustache Gypsies mit einem melancholisch-heiteren Balkansound nämlich das Herz hüpfen. Insgesamt wirkten rund 50 Personen beim diesjährigen Projekt mit. Regie führen Eva Rottman und Alireza Bayram. Für die Musik ist Tobias Rütti zuständig. pd

Balkansound mit The Moustache Gypsies Überraschend wirkt auch die musikalische Umrahmung des Stücks: Die Musiker und

Premiere: freitag, 5. April, 20 Uhr, Aula der Kantonsschule Zug. Weitere Aufführungen: Samstag, 6. April, 20 Uhr. Sonntag, 7. April, 17 Uhr. Montag, 8. April, 20 Uhr. eintritt frei. Kollekte.

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vergiFtungsFälle 145 Unentgeltliche medizinische Beratung. 24-Stunden-Betrieb. pannendienst 041 760 59 88

Dienstnummer ganzer Kanton: 0848 140 140

eltern-notruF 041 710 22 05 24-Stunden-Betrieb

sanitätsdienst 144 Feuerwehr 118

Lorzensaal

polizei 117

Über die Anden zum Amazonas

Humor an Abgründen

kinder-notruF 147 24-Stunden-Betrieb, pro juventute.

Heute Abend lädt Walter Meli zur Expedition durch Südamerika.

Simon Enzler bringt scharfzüngiges Politkabarett nach Cham.

Montag: 8.30–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. Dienstag bis Freitag: 8.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr.

Über Jahre hat der Schweizer Fotograf und Extrembergsteiger Walter Meli Südamerika bereist. In seiner neuen Tonbildschau nimmt er das Publikum im Chamer Lorzensaal heute Abend ab 20 Uhr mit auf eine Reise, die in Bolivien, dem sogenannten Mosaik der Erde, beginnt und Meli bis in die Tiefen des Amazonas zu den Yanomami führte. pd

Stillschweigend, hinter vorgehaltener Hand und undercover: Da ist fast alles möglich. Im aktuellen Programm «Vestolis» nimmt der Politkabarettist Simon Enzler kuriose Geschäfte in den Fokus und lotet die Grenzbereiche zwischen Humor und Abgrund aus. Am Freitag um 20 Uhr im Lorzensaal in Cham. Vorverkauf: ticketcorner.ch. pd

Lorzensaal

Das Abenteuer führte Walter Meli auch über den Salar de Uyuni in Bolivien – mit über 10 000 Quadratmetern der grösste Salzsee der Welt.

pd

suchtberatung zug 041 728 39 39

ärztliche notFallnummer 0900 008 008

24-Stunden-Betrieb. Kostenpflichtig: 3.23 Franken/Minute

zahnärztliche notFallnummer 0844 22 40 44

Simon Enzler (vorne) wird in «Vestolis» durch Musiker Daniel Ziegler unterstützt.

pd

Montag bis Donnerstag 16–21 Uhr. Freitag 12 bis Montag 8 Uhr. An Feiertagen von 16 Uhr des Vortages bis 8 Uhr des nachfolgenden Tages.


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LetZte

Stadtrat

Zuger Presse ⋅ Zugerbieter ⋅ Mittwoch, 3. April 2013 ⋅ Nr. 13

Zug

Menzingen

Bossard nimmt Auszeit Im Curling sind diese Jungs Spitze

engpass auf den Strassen

Der Sozial- und Sicherheitsvorsteher erlitt vor Ostern einen epileptischen Anfall.

Ab Montag ist sowohl die Cholrainstrasse im Abschnitt Bleick bis Dürrbach als auch die Dittlikurve zwischen Nidfurren und Edlibach nur einspurig befahrbar. An beiden Orten führt der Kanton Strassenbauarbeiten durch. Der Verkehr wird jeweils mittels Lichtsignalanlage oder Verkehrsdienst an den Baustellen vorbeigeführt. Auf der Cholrainstrasse werden bis Mitte Juli Belagschäden und teilweise defekte Entwässerungsleitungen in Stand gestellt. Im Dittlirank muss ebenfalls das Entwässerungssystem neu erstellt werden. Weil die aktuellen Leitungen teilweise durch eine Grundwasserschutzzone führen. Die Arbeiten werden dort zwei Monate andauern. pd

Freunde des CurlingSports freuen sich über den jüngsten Zuger Erfolg.

Der Arzt hat dem Stadtrat und Vorsteher des Departements Sicherheit, Umwelt und Soziales eine Auszeit verordnet. Bossard erlitt offenbar vor Ostern einen epileptischen Anfall und ist gestürzt. Vier bis sechs Wochen ist er deshalb arbeitsunfähig.

Andreas Bossard ist für die nächsten sechs Wochen krank geschrieben. pd

Rückfall kam nach Jahrzehnten ohne Beschwerden Die Epilepsie ist bei Andreas Bossard bereits in jungen Jahren aufgetreten. Während Jahrzehnten war er jedoch beschwerdefrei. Und hat nun einen Rückfall erlitten. Derzeit wird der Stadtrat medikamen-

tös behandelt, um weitere Rückfälle zu verhindern. In der Zwischenzeit übernimmt Vroni Straub-Müller als Stellvertreterin sein Departement. Der Gesamtstadtrat wünscht Andreas Bossard baldige Genesung. pd

Noch vor Ostern hat in der Curling-Halle Zug die 9. Cherry-Rockers-Schweizer-Meisterschaft ( Curling für 7- bis 13-Jährige) stattgefunden. Dabei haben die Zuger Boys die Bronzemedaille gewonnen. Teilgenommen hatten 14 Teams aus der ganze Schweiz, inklusive Lausanne Olympique. Auch Marcia Kummer vom Curling Club Zug freut sich: «Der Gewinn ist einfach super. Wir sind alle glücklich.» Freude herrscht auch bei Familie Hürlimann. Patrick Hürlimann hatte 1998 die Goldmedaille in Nagano gewonnen, Nachfolger Dean Hürlimann ist neun Jahre alt. pd

Diese Jungs sind unschlagbar: Geri Kummer, Sebastian Keiser, Andrin Brandenberg, Remo Conti und Dean Hürlimann. pd

Infos: www.zug.ch/baustellen

Vermisst

Von Olivia Ostergaard fehlt weiter jede Spur Auch nach über einer Woche tappt die Polizei im Dunkeln. Journalisten sind sogar aus dem Heimatland der jungen Frau angereist. Martina Andermatt

Seit über einer Woche fehlt von der Zugerin Olivia Ostergaard jede Spur. Die 20-Jährige hat am Dienstag, 26. März, um 5.30 Uhr die Wohnung ihres Freundes in Zug verlassen, offenbar in Richtung Universität Zürich. Ob sie dort jemals angekommen ist, weiss man jedoch nicht. Olivia wurde danach nicht mehr gesehen. Und auch nach 8 Tagen tappt die Polizei weiter im Dunkeln. «Der Grund des Verschwindens ist völlig unklar», so Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Polizei.

Polizei ist besorgt und zieht alle Möglichkeiten in Betracht Deshalb zieht die Polizei alle Möglichkeiten für den Verbleib von Olivia Ostergaard in Betracht. «Wir können nichts ausschliessen», betont Schlatter. Zwar gäbe es zurzeit keine Hin-

weise, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuteten. Aber auch diese Möglichkeit würde in Betracht gezogen.

wurde mittlerweile auch eine Sonderkommission gegründet, der Beamte der Sicherheitspolizei, der Kriminalpolizei und des kriminaltechnischen Diensts angehören. Diese koordiniert das Vorgehen und tauscht sich laufend aus. Zwar verschwinden in der Schweiz – und auch in Zug – immer wieder Menschen, weiss Schlatter. «Die meisten werden

Auch in Dänemark sorgt der Fall für grosses Echo in den Medien Die junge Frau ist europaweit ausgeschrieben. Das Medienecho ist enorm, der Fall hat international Aufsehen er-

Am Samstag hat die Zuger Polizei weitere Bilder, unter anderem dieses, von der verschwundenen Olivia Ostergaard pd veröffentlicht.

Am Ostermontag suchte die Seepolizei Teile des Ägerisees ab. Zuvor wurde Foto Zuger Polizei auch der Zugersee abgesucht. Ohne Ergebnis.

regt. Offenbar sind sogar Journalisten aus Dänemark nach Zug angereist – und das, obwohl die Familie schon seit Jahren in der Schweiz lebt. Am Ostermontag haben Mitglieder der Seepolizei Teile des Ägerisees abgesucht und zuvor auch schon eine Suchaktion auf dem Zugersee durchgeführt. Ohne Ergebnis. «Tauchgänge wurden bisher aber keine durchgeführt. Weitere Suchfahrten sind wahrscheinlich. Wir möchten nichts auslassen», betont Schlatter. So

«Der Grund des Verschwindens ist völlig unklar. Wir ziehen alle Möglichkeiten in Betracht.» Marcel Schlatter, Mediensprecher Zuger Polizei

jedoch nach wenigen Stunden bis Tagen gefunden oder kommen zurück. Dass eine junge Frau über solch lange Zeit nicht erreichbar ist, ist sehr Besorgnis erregend», betont Schlatter.

Zur Person So sieht die Vermisste aus: Olivia Ostergaard verliess am Dienstag, 26. März, um zirka 5.30 Uhr ihre Wohnung in Zug, offenbar um zur Universität Zürich zu gelangen. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug die junge Frau einen schwarzen Filzmantel mit Kapuze, ein schwarzes Kleid sowie dunkle, halbhohe Gesundheitsschuhe. Die 20-Jährige ist etwa 1,78 Meter gross, schlank und hat lange blonde Haare. Olivia Ostergaard spricht Schweizerdeutsch, Englisch und Dänisch. Ausserdem hat sie je eine Tätowierung an beiden Unterarmen sowie am rechten Daumen. Olivia Ostergaard fährt nicht Auto. Die Polizei nimmt Hinweise über den Verbleib der Vermissten unter 041 728 41 41 sowie an jeder Polizeistelle entgegen. mar

Baar

Bahnunfall mit Pöstler: Staatsanwaltschaft schliesst Drittverschulden aus Nach dem Zugunglück, bei dem ein Pöstler drei Kilometer mitgeschleift wurde: Die Strafuntersuchung gegen unbekannt ist eingestellt. Anfang 2012 wurde in Baar ein Pöstler beim Beladen eines SBB-Gepäckwagens von der Türe eingeklemmt und drei Kilometer mitgeschleift. Nun hat die Zuger Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung eingestellt und kommt zum Schluss: Der Unfall ist auf einen technischen Defekt am Gepäcktor und auf ein Fehlverhalten des Geschädigten selbst zurückzuführen. Es lägen keine Hinweise auf ein

Drittverschulden vor, heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung. Abgeklärt wurde, ob ein technischer Defekt an der Türe vorlag oder ob eine Wartung nicht sachgemäss durchgeführt worden war und allenfalls Mängel bei der Konstruktion vorlagen. Dies wird nun ausgeschlossen.

Pöstler bekundete Desinteresse an Untersuchung Der verhängnisvolle Zwischenfall ereignete sich am Mittag des 24. Januar 2012 beim Bahnhof Baar. Nach Einfahrt des Interregios Zürich– Luzern öffnete ein damals 47-jähriger Postangestellter die Tür des Gepäckwagens, um Pakete ein- und auszuladen. Dabei schloss sich die automa-

tische Türe des Gepäckwagens. Der Mann wurde eingeklemmt und drei Kilometer bis zum Bahnhof Zug mitgeschleift. Mit schweren Verletzungen wurde er damals in Spitalpflege gebracht. Laut den Zuger Strafverfolgungsbehörden hätte der Postbeamte den Warnton bei der Türschliessung nicht beachtet. Ausserdem wurde das Gepäcktor von der dem Perron abgewandten Seite aus bedient. Die Strafuntersuchung gegen unbekannt wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung ist somit eingestellt. Der Geschädigte, der heute wieder wohlauf ist, erklärte bereits vorgängig sein Desinteresse an der strafrechtlichen Untersuchung des Falls. pd

Fachleute beim Untersuchen des Unglückszugs am 24. Januar 2012.

Foto Stefan Kaiser / Neue ZZ

Zuger_Presse-20130403.pdf  

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