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da steht, was geht

nzeiger FÜR DAS NORDQUARTIER

Bern, 15. Januar 2020, Nr. 1

Quartierzeitung für Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Löchligut, Lorraine, Spitalacker, Wankdorf, Wyler und Wylergut | 94. Jahrgang, 16 100 Exemplare

Kontakt: Web: www.afdn.ch Mail: info@afdn.ch Phone: 031 351 35 13

25 JAHRE PALLIATIVE CARE 

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ZIELGERICHTETES COACHING

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ROCK ’N’ ROLL UND LIEBE

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Die Verbindung zeigt, wo die bisherige Hauptvariante geplant war. Die nun ins Spiel gebrachte neue Variante würde im Nordquartier weiter nordwärts enden. Bild: zVg

VELO- UND FUSSGÄNGERBRÜCKE

Das Langzeitprojekt schreibt ein neues Kapitel SINNVOLLE FRÜHFÖRDERUNG

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Die nächste AfdNAusgabe erscheint am 29. Januar 2020 ORTAL DAS QUARTIER-P www.afdn.ch

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In Bern sind sie keine Seltenheit: sogenannte Langzeitprojekte. Nicht wirklich überraschend ist dabei, dass diese oft im Nordquartier zu finden sind. Manchmal kommen sie doch zur Vollendung (Migros Breitenrain), werden zum Providurium (AFV) oder harren der Umsetzung (Umgestaltung Breitenrainplatz). Langzeitprojekte haben in Bern eine lange Tradition. Einige werden mit ziemlicher Verspätung realisiert, andere mutieren zu neuen Ausrichtungen und wieder andere werden stillschweigend ad acta ge-

legt. In welche Richtung es mit der angedachten Velo- und Fussgängerbrücke geht, ist noch offen. Dies, obwohl eine solche Verbindung zwischen Länggasse und Nordquartier schon 2004 als «Bestandteil des kan-

seit 1908 im Nordquartier Ihre Kontaktstelle für Kleininserate im Anzeiger für das Nordquartier Druckerei Läderach AG Beundenfeldstrasse 17 3013 Bern Telefon 031 331 61 26 Fax 031 333 00 05 druckerei@laedera.ch www.laedera.ch

tonalen Velorichtplanes» definiert wurde. Die Idee polarisiert und wird dies auch weiterhin tun. Auch wegen dem neuen Brückenkopf-Standort, den der Gemeinderat neu ins Spiel gebracht hat. SEITE 2

Ab dieser Ausgabe erscheint Ihre Quartierzeitung neu immer am Mittwoch!

da steht, was geht


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FOKUS

VELO- UND FUSSGÄNGERBRÜCKE

Neue Brückenkopf-Variante mit Potenzial Der Gemeinderat prüft für die Velo- und Fussgängerbrücke über die Aare zwischen der Länggasse und dem Wyler eine neue Variante. Sie würde auf der rechten Aareseite, im Wyler, weiter nördlich verlaufen. Diese neue Variante hätte aber zur Folge, dass Häuser abgebrochen werden müssten.  cae/mgt

Ursprünglich war angedacht, dass der Brückenkopf nordseits bei der Polygonbrücke stehen soll. Neu ist eine Variante im Spiel, wo dieser weiter nordwärts zu stehen käme.  Skizze: zVg

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ie Idee, das Berner Nordquartier mit dem Viererfeld durch eine Velo- und Fussgängerbrücke zu verbinden, polarisiert seit Jahren. Gemäss der ursprünglichen Planung hätte das Projekt bereits 2019 zur Abstimmung gelangen sollen. Sportlich getimt war der Baubeginn auf 2021 geplant. Diese Zielsetzung ist jedoch längst Makulatur. Eine zusätzliche Verzögerung kommt nun hinzu, weil bezüglich der ehemals favorisierten Verbindungslinie zwischen der Polygonbrücke im Wyler und der Inneren Enge nordseits eine neue Brückenkopf-Version geprüft wird. Neue Routen-Variante Anfang 2018 entschied der Gemeinderat, bezüglich des Projekts vertiefte Abklärungen durchzuführen, bevor ein Wettbewerb ausgeschrieben

werde. Dabei stand unter anderem auch die Linienführung im Fokus. Diese Abklärungen sind inzwischen abgeschlossen. Darauf gründend schlägt der Ge­ meinderat nun eine neue Routen-Variante vor: Statt auf die Polygonbrücke würde der Brückenkopf weiter nördlich verlaufen und in den geplanten Quartierplatz beim ehemaligen Wifag-Areal münden. Diese Variante hätte den Vorteil, dass eine direktere Zufahrtsroute zum Brückenkopf möglich sei. Man habe bewusst «nach einer besseren Lösung gesucht», sagte Stadtpräsident Alec von Graffenried gegenüber dem BUND. «Stadträumliches Potenzial» Der Gemeinderat sieht in der neuen Linienführung zudem ein «grosses stadträumliches Potenzial». Er

hat entschieden, die neue Variante in einer Vertiefungsstudie genauer zu prüfen. Dies erfolgt bis Ende 2020 im Rahmen des vom Stadtrat 2016 bewilligten Kredits (siehe Box). Diese neue Linienführung würde allerdings auch Nachteile mit sich bringen: Ohne Abbruch von Liegenschaften an der Polygon- und der Wylerstrasse ist sie nicht realisierbar. Doch zu Enteignungen soll es gemäss von Graffenried dennoch nicht kommen. Man erhoffe sich diesbezüglich von den betroffenen Grundeigentümern «kooperative Lösungsansätze». Jein, überdenkenswert und nein Thomas Ingold, Präsident des Leists Bern-Nord (LBN), begrüsst zwar grundsätzlich die neue Stossrichtung. Mit einem Enteignungspro-

Bern, 15. Januar 2020

EINE LÜCKE ­SCHLIESSEN Mit der Fuss- und Velobrücke über die Aare will der Gemeinderat eine Lücke im Netz der Velorouten schliessen. Sie würde zahlreiche neue direkte städtische und regionale Verbindungen ermöglichen. Der Stadtrat hatte im September 2014 zunächst einen Planungskredit von 560 000 Franken bewilligt. 2016 entschied sich der Gemeinderat unter den zahlreichen geprüften Varianten für den Bau einer Hochbrücke zwischen der Polygonstrasse und dem hinteren Teil der Inneren Enge. Gleichzeitig beantragte er dem Stadtrat eine Aufstockung des Kredits auf knapp zwei Millionen Franken für die Durchführung eines Projektwettbewerbs. Der Stadtrat genehmigte dies und beschloss, dass für den Wettbewerb weitere Varianten zugelassen werden sollen. Im Vergleich zur ursprünglichen Planung ist das Projekt mehrere Jahre im Rückstand. Im Jahr 2015 rechnete der Gemeinderat noch mit der Volksabstimmung im Jahr 2019 und einem frühestmöglichen Baubeginn im Jahr 2021. mgt zedere könnte er sich jedoch «keineswegs anfreunden». Urs Frieden von der Quartierkommission Dialog Nordquartier findet es richtig und zudem genau der richtige Zeitpunkt, um das Projekt nochmals zu überdenken. Dies auch darum, weil im Perimeter des neu angedachten Brückenkopf-Standorts diverse grös­sere Bauprojekte anstehen; so unter anderem die Überbauung des Wifag-Areals. Klar weniger erfreut über den neuen Varianten-Vorschlag gibt sich Pro Velo Bern. Einerseits sei die neue Variante bezüglich der Zufahrt zwar eine Optimierung, anderseits gehe wieder «viel Zeit verloren».  www.bern.ch > Velobrücke www.panoramabruecke.ch, www.dialognord.ch, www.provelobern.ch, www.leist-bern-nord.ch

WANKDORF CENTER

Vier neue Ladestationen im Parking Während dem Einkaufen die Batterie des Elektroautos aufladen: Energie Wasser Bern macht’s gemeinsam mit dem Einfaches Handling Wankdorf Center möglich. Die bereits bestehende Infrastruktur mit 38 Ladestationen wurde mit vier zusätzlichen Der Ladevorgang ist dabei denk­Ladepunkten im Parking des Einkaufscenters ergänzt.  mgt/cae bar einfach: Ladesäule mittels

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nergie Wasser Bern (ewb) setzt sich für einen nachhaltigen Umgang mit Energie ein. Insbesondere im städtischen Stop-andgo-Verkehr sind Elektroautos nachweislich effizienter als Fahrzeuge mit klassischem Verbrennungsmotor. Die Entwicklung der Elektromobilität wiederum setzt ein dichtes Netz von Ladestationen voraus. Deshalb investiert ewb in den Ausbau der eigenen Ladeinfrastruktur in der Stadt Bern.

Im halböffentlichen Raum Die meisten Ladestationen befinden sich im halböffentlichen Raum. Entsprechend setzt ewb bei der Standortwahl auf Kooperationen: In enger Zusammenarbeit mit den Betreibern und Eigentümern der jeweiligen Parkhäuser konnte ewb das Berner Ladestationen-Netz auf über 40 Ladepunkte an 17 Standorten ausbauen. Seit Anfang Jahr sind vier neue Ladestationen im Parking 1 des Wankdorf Centers im Sektor blau in Betrieb.

Auch Schnellladestationen An jedem Standort stehen Ladestationen mit Typ-2-Dosen und einer Ladeleistung von bis zu 22 kW AC zur Verfügung. Je nach Fahrzeugmodell werden so 100 km Reichweite in 60 bis 120 Minuten geladen. An ausgewählten Standorten werden zudem Schnellladestationen zur Verfügung gestellt. Mit den Schnellladern können 100 km Reichweite in 10–15 Minuten geladen werden.

RFID-Karte, Smartphone App oder Kreditkarte freischalten, mitgebrachtes Kabel einstecken und naturemade-star zertifizierten Ökostrom laden. Neben guten Standorten und praktischem Ladevorgang ist auch eine einfache Abrechnung wichtig. Deshalb ist die Ladeinfrastruktur von ewb an das nationale Zugangssystem MOVE angeschlossen.  www.ewb.ch/ladestationen, www.ekz-wankdorf-center.ch


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QUARTIER-BILD

Bern, 15. Januar 2020

Immer wieder Donnerstag: Abendmärit bei der AFV an einem Dezember-Abend. 

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Bild: cem


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QUARTIER-MIX

Bern, 15. Januar 2020

DIACONIS PALLIATIVE CARE

25 Jahre palliative Pflege in Bern: Grosse und wichtige Aufgaben im kleinsten Spital der Schweiz

Grussworte von Stadtpräsident Alec von Graffenried.

Bilder: zVg

Aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer an der Feier zum 25-jährigen Bestehen.

«Diaconis» feiert in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen seines Palliativ-Pflegespitals. Gemeinsam mit dem neuen nen, ist, dass kein Tag auf der AbteiStiftungsdirektor Jannik Witmer sprachen wir anlässlich der Jubiläumsfeier am 8. Januar über die Bedeutung der Pal- lung dem anderen gleicht. Dies liegt liative Care für Diaconis und den Raum Bern im Allgemeinen. Bianka Balmer daran, dass sich der Gesundheits-

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enschen mit unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankungen finden im Palliative Care-Spital der Stiftung eine auf ihre speziellen Bedürfnisse ausgerichtete Pflege und Betreuung. Die Station entstand dank des Pioniergeists einer Gruppe von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegenden vor 25 Jahren im Salem-Spital, das damals noch zum Diakonissenhaus Bern gehörte. «Was können wir tun, wenn nichts mehr zu machen ist?»: Diese Frage stand im Zentrum des für die Gründung verantwortlichen Projektteams. Ziel war es, eine Station einzurichten, in der unheilbar kranke Menschen ausserhalb des hektischen Betriebs eines Akutspitals versorgt werden können. Eine solche spezialisierte Versorgung für Patientinnen und Patienten am Lebensende war damals in der Schweiz noch kaum verbreitet und ein Novum in Bern. Im Zentrum der palliativen Therapie stand und steht auch heute noch, die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten, indem ihre Symptome bestmöglich gelindert und sie und ihre Angehörigen im Sterbeprozess begleitet werden. Heute betreibt Diaconis damit das kleinste Spital und gleichzeitig die grösste spezialisierte Palliative Care-Station im Kanton Bern. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Station waren am 8. Januar Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen zu einer Feier geladen. Jannik Witmer, der neue Stiftungsdirektor, sprach mit uns im Rahmen

dieses Anlasses über die Bedeutung der Palliative Care für Diaconis und den Raum Bern sowie über seine Eindrücke. Herr Witmer, Sie sind seit 2018 bei Diaconis und seit kurzem als Stiftungsdirektor im Amt: Was fasziniert Sie an dieser Organisation? Es gibt kaum eine nichtstaatliche Organisation, die auf eine so lange Geschichte zurückblicken kann wie Diaconis. Der Betrieb ist mit seiner Tradition und den unterschiedlichen Geschäftsbereichen sehr vielfältig und bringt dementsprechende unternehmerische Herausforderungen mit sich. Da ist der Arbeitsalltag spannend. Hauptmotivation für meinen Wechsel aus der Privatwirtschaft zu einer Non-Profit-Organisation war die Nähe zum Menschen. Bei Diaconis ist der Erfolg unseres Handelns auf der Managementebene direkt bei den von uns betreuten Menschen sichtbar. Haben Sie hierfür ein Beispiel? Im November haben wir begonnen, das Erscheinungsbild in unseren Häusern zu verbessern. Verschiedene Bereiche wurden mit neuem Mobiliar ausgestattet, farblich neugestaltet und sind nun viel einladender als früher. Dass dies den gewünschten Effekt hat, zeigt sich bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern: Die neuen Aufenthaltsbereiche sind stets gut besucht. Welche Wünsche und Erwartungen haben Sie an Ihre noch neue Position? Was sind dort Ihre wichtigsten Ziele? Ich habe das Glück, dass ich als Stiftungsdirektor nicht wirklich ins kal-

te Wasser geworfen werde, da ich ja bereits seit 2018 bei Diaconis als Leiter Finanzen und Controlling tätig bin und als Mitglied der Geschäftsleitung bereits in die Unternehmenssteuerung involviert war. Für die Zukunft der Stiftung ist es mir und uns ein Anliegen, in allen Geschäftsbereichen Innovationen so einsetzen zu können, dass sie für Mitarbeitende und Kunden eine Verbesserung bedeuten. Ein Fokus unserer Anstrengungen liegt darin, durch den Einsatz neuer Technologien die Mitarbeitenden administrativ zu entlasten. Welche Bedeutung hat der Bereich Palliative Care für Diaconis, und wie viele Mitarbeitende umfasst er? Für Diaconis ist die Palliative Care sehr wichtig. Wir betreiben die grösste Palliativstation im Kanton Bern und sind für unsere Palliativarbeit schweizweit bekannt. Die Sorge um Menschen in der sehr fragilen Situation am Lebensende liegt sozusagen in der DNA unserer Organisation. Dies ist nur dank unseres gut eingespielten interdisziplinären Teams möglich, welches aktuell aus 40 Personen besteht. Wir sind gut vernetzt und verfolgen mit Partnerorganisationen verschiedene Projekte zur Weiterentwicklung der palliativen Versorgung im Raum Bern. Wie muss man sich den Alltag auf der Palliative Care-Station vorstellen, und wie viele Patientinnen und Patienten werden pro Jahr bei Ihnen betreut? Etwas, dass alle Mitarbeitenden der Palliative Care-Station stets beto-

zustand der Betroffenen oft sehr schnell ändert. Zudem geht unser Palliative Care-Team ganz individuell auf die Patientinnen und Patienten ein. Dafür arbeiten die Fachpersonen aus den unterschiedlichen Bereichen sehr eng zusammen. Es ist auch eine Besonderheit der spezialisierten Palliativversorgung, dass die Leitung von Ärzteschaft und Pflege geteilt wird. Seit dem Beginn unserer Tätigkeit vor 25 Jahren haben wir rund 4000 Menschen betreut. Was ist für dieses Jubiläumsjahr geplant? Wir möchten das Jubiläumsjahr nutzen, um das Thema Sterben zu enttabuisieren und auf die Bedeutung der Palliativversorgung aufmerksam zu machen. Hierfür werden wir eine Serie von Kurzvideos publizieren, die einen Einblick in den Alltag auf der Palliative Care-Station gewähren. Die Videos werden auf unseren Social-Media-Kanälen zu sehen sein. Was wünschen Sie sich für die Zukunft dieses Bereiches? Ich wünsche mir im Allgemeinen, dass das Thema Palliative Care in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit erhält. Schlussendlich sollte die palliative Versorgung in unserem Gesundheitssystem den gleichen Stellenwert einnehmen wie die kurative Versorgung. Zudem hoffe ich, dass Diaconis weiterhin die Palliativversorgung im Raum Bern mitgestalten und zu deren Verbesserung beitragen kann, sei es durch Weiterbildungen für das Fachpersonal oder durch die Entwicklung neuer Versorgungsformen.  www.diaconis.ch


Bern, 15. Januar 2020

SCB-Materialchef seit 17 Jahren: Fräne Kehrli. Bild: Corinna E. Marti

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rank (Fräne) Kehrli ist seit 17 Jahren Materialchef beim SCB. Per Zufall kam der gelernte Autolackierer zum SCB. Seither sorgt er sich um Stöcke, Tenues, Helme, um gewaschene Schienbeinschoner und «Hemmlis», um scharfe Kufen und Sandwiches bei Auswärtsspielen seines Teams. Fräne geht auf in seinem Beruf und denkt nicht daran, je etwas anderes zu machen. Er steht dem Team und der ganzen Equipe, die hinter den Kulissen für den SCB arbeitet, nahe. Eine grosse Familie sei es, sagt er. Da nimmt es wunder, was diese Leidenschaft ausmacht. Fräne Kehrli wurde in Ostermundigen geboren und durchlief dort alle Schulen. Nach der Lehre zum Autolackierer arbeitete er 20 Jahre in der Karosserie Zollgasse, bis er mit 40 Jahren zum SCB wechselte. Fräne lebte bis vor kurzem in Ostermundigen, zog im Herbst in die neu umgebaute Schönburg und ist glücklich da. Er liebt fast alle Sportarten, spielte während 25 Jahren Handball, besucht gerne Fussballspiele des BSC YB, fährt Ski und im Sommer ist er in den Bergen am Wandern oder am Biken. Fräne, nach einer kurzen Sommerpause (Mai, Juni und Juli) hat für den SCB die Qualifikation Mitte September wieder begonnen. Wie fühlt es sich jeweils an, im Spätsommer in einer kalten Eishalle zu stehen? Das ist sehr speziell. Du gehst in den kurzen Hosen mit Flip-Flops zur Arbeit und stehst dann mit Faserpelz, warmen Trainerhosen und Socken an der Bande. Da musst du schon gut aufpassen, dass du dich nicht erkältest. Das Eishockey nimmt viel deiner Zeit in Anspruch. Was tust du in der Saisonpause? Machst du dann wirklich Pause? Ja, ich zwinge mich dazu. Denn nehme ich einen Monat Ferien, ist das kein Problem, bin ich aber während

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QUARTIER-LÜT der Sommertrainings im Stadion, gibt es immer Arbeit. Seit drei Jahren sind wir zu zweit (Anm. mit Daniel Moser) für das Material zuständig und ich kann auch mal «Pause» machen, ohne dass alles liegen bleibt.

Du hast es in deiner Funktion als Materialchef 2016 auch in KurtAeschbacher-Sendung geschafft? Wie kam es dazu? Man suchte Menschen zum Thema «Eiszeiten».

Hast du Zeit für ein Privatleben? Nein, eigentlich nicht. Ich könnte mit meinen langen Arbeitszeiten einer «normalen Beziehung» nicht gerecht werden, es sei denn, ich hätte eine Partnerin, der es egal wäre, viel Zeit alleine zu verbringen.

Warst du nervös? Ja, schon. Es war recht speziell. Alles war viel enger, als man es im TV sieht. Die Gäste und der Moderator sassen sehr nahe bei einem. Aber Kurt hat mir, wenn ich etwas stockte, immer souverän aus der «Patsche» geholfen. Er sagte mir im Vorfeld, es sei wichtig, dass ich schnell antworten und nicht lange an einer Frage hängen bleiben solle. Das irritierte mich anfänglich. Hinzu kommt, dass ich nicht gerne im Mittelpunkt stehe. Es war aber eine super Erfahrung für mich.

Hattest du nie Lust auf eine Familie? Doch schon, aber das hat sich bereits vor meiner SCB-Zeit anders ergeben. Ich war ja bereits 40, als ich zum SCB wechselte. Für mich stimmt es so, sonst würde ich es ändern. Freust du dich jeweils, wenn die Saison wieder startet? Ja, immer. Nach der Saison atme ich tief durch, bin entspannt, aber im Juli werde ich jeweils schon ganz hippelig. Seit 17 Jahren übst du den Job des Materialchefs aus. Was reizte dich daran? Anfänglich wollte ich den Job nicht. Sven Leuenberger kam, als er noch spielte, auf mich zu und sagte mir, dass der Materialchef in eineinhalb Jahren pensioniert würde und der Job etwas für mich sein könnte.

Welches war deine schönste Begegnung im Zusammenhang mit deinem Job? Durch meinen Job lernte ich viele Leute kennen, mit denen ich im Normalfall nie die Chance erhalten hätte, ein Wort zu wechseln. Ich sprach mit einem Stadtpräsidenten, einem Bundesrat, mit Roger Federer, mit vielen Hockeygrössen. Auch besuchte ich Orte und Städte, die ich sonst nie gesehen hätte. Und welches die schönste? Die mit Roger Federer.

Weshalb? Ich liebe HandWo bist du ihm «Du gehst in kurzen werkliches, finbegegnet? Hosen mit Flip-Flops de gerne LösunEr kam nach eigen, damit Dinge nem Spiel zu uns zur Arbeit und stehst wieder funktiin die Garderodann mit Faserpelz und be. Während der onieren. Als die Pension ier u ng Playoffs besucht warmen Trainerhosen des Materialchefs er ab und zu Spiean der Bande.» Benjamin Mülle in Bern. ler vor der Türe stand, entschied ich mich für den Job. Welche Arbeit als Materialchef machst du besonders gerne? Hattest du zuvor einen Bezug zum Ich repariere gerne etwas, das der Spieler bereits abgeschrieben hat, SCB? Nein, ich hatte mit Eishockey nicht obwohl er es behalten möchte. viel am Hut, spielte während 25 Saisons Handball bis in die 1. Liga und Verbinden dich mit den Spielern besuchte ab und zu SCB-Spiele. auch privat Freundschaften? Ja, aber erst nach deren KarriereenHat der Job nie an Reiz verloren? de. Ich möchte den gegenseitigen Nein, nie. Respekt wahren und nicht «der beste Kumpel» sein. Mittlerweile ist es Du bist in der Eishockeywelt kein sowieso kein Thema mehr – der Al«Unbekannter». Fühlst du dich ge- tersunterschied wird ja immer grös­ bauchpinselt, dass dich so viele Leu- ser (lacht). te beim Namen kennen? Es ist sicher etwas Schönes. Aber Mit wem bist du noch befreundet? es ist schön, weil wir seit 17 Jahren Zum Beispiel mit Martin Steinegger, mehr oder weniger erfolgreich sind. der heute Sportchef in Biel ist, und Da sind einem die Leute gut gesinnt mit Sven Leuenberger. (schmunzelt). Ich habe aber auch Zeiten erlebt, in denen es nicht «rosig» Der SCB wurde unter deiner Materilief und da waren die Kommentare – al-Ägide 6-mal Meister. Welche Meisauch wenn ich privat unterwegs war terfeier blieb dir in besonderer Erin– nicht immer nett … nerung?

CORINNAS QUARTIER TALK mit FRANK KEHRLI

PERSÖNLICH Fräne Kehrli wurde in Ostermundigen geboren und durchlief dort alle Schulen. Nach der Lehre zum Autolackierer arbeitete er 20 Jahre in der Karosserie Zollgasse, bis er mit 40 Jahren zum SCB wechselte. Fräne lebte bis vor kurzem in Ostermundigen, zog im Herbst in die neu umgebaute Schönburg und ist glücklich da. Er liebt fast alle Sportarten, spielte während 25 Jahren Handball, besucht gerne Fussballspiele des BSC YB, fährt Ski und im Sommer ist er in den Bergen am Wandern oder am Biken. 2010, als wir das erste Mal in Bern vor Heimpublikum Meister wurden. Wenn du selber im Team spielen könntest, welchen Part hättest du gerne inne? Ich wäre ziemlich sicher Verteidiger. Weshalb? Ich bade gerne aus. Vielleicht liegt das an meinem Helfersyndrom. Möchtest du, falls dir die Götter gut gesinnt sind, bis zu deiner Pensionierung beim SCB bleiben? Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Ich habe auch nach 17 Saisons Spass daran. Durch neue, junge Spieler gibt es immer wieder Veränderungen. Plötzlich hörst du Musik in der Garderobe, von der du denkst: Mein Gott, was hört ihr euch nur an!? Ich werde älter und die Spieler immer jünger. Das behält mich aber auch frisch und gibt mir neue Ideen. Wo gehst du gerne aus im Nordquartier? Ich kaufe gerne hier ein und habe durch meinen neuen Wohnort zukünftig noch mehr Bezug zum Quartier.  www.scbern.ch

Alle bisher erschienenen TALKS von Corinna E. Marti finden Sie auf unserem Web: www.afdn.ch > Nordquartier > Quartier-Talk


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QUARTIER-BUSINESS

Bern, 15. Januar 2020

-SCHAUFENSTER

QUARTIER

Läden&Gewerbe

SYLVIE BOUVERAT

Sybo Coaching. Wage es, du selbst zu sein Der Januar ist die Zeit, in der man sich gute Vorsätze macht und diese auch realisieren mÜchte. Durch die fachkundige Unterstßtzung von Sylvie Bouverat sind Sie Ihren Zielen einen Schritt näher. Seit dem Januar befindet sich nämlich ihre Praxis an der Elisabethenstrasse 3. Sylvie Bouverat begleitet Sie gerne auf dem Weg zu Ihren Zielen.  Corinna E. Marti

S

ylvie Bouverat ist zertifizierter IFC (International Federation Coaching)-Coach und begleitet Sie bei Phobien, Prßfungsstress, zur Stärkung des Selbstwertes, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, beim Wunsch, das Rauchen aufzugeben, Gewicht zu verlieren und bei vielen weiteren Themen. Gemeinsam zum Ziel Sie steht Ihnen mit ihrem Wissen zur Seite und geht mit Ihnen den Weg bis ans Ziel. Sie gewinnen an Selbstver-

Sylvie Bouverat nimmt sich Zeit fßr ein Gespräch.

trauen, verbessern Beziehungen und transformieren alte Denkmuster. Mit jeder Sitzung lernen Sie sich besser kennen und kommen dem Erfolg und dem Glßck einen Schritt näher. Deutsch und FranzÜsisch Sylvie Bouverat erzählt Ihnen gerne mehr ßber Ihr gemeinsames Coaching und freut sich ßber Ihren Besuch nach vorheriger Terminvereinbarung. Die Coachings werden in deutscher oder franzÜsischer Sprache gefßhrt.

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Sara ist eine zierliche Frau. Eine Künstlerin, die zusammen mit einer andern Zeichnerin an der Seitenwand des ­Lorrainekiosks falafingo eine Meeresunterwasserlandschaft schuf. Eine junge Frau, die einen eigenen Weg sucht. Und geht. rischen Vorkurs an der Hochschule Luzern. Taktisch war es eigentlich dumm, dass ich danach nicht dort blieb. Weil Luzern die Geburtsstätte und heutige Hochburg der Illustratoren und Illustratorinnen ist. Aber die beiden Herren, die mir die Lehre angeboten hatten, warteten auf mich. Deshalb warf ich die Studienmöglichkeiten in den Wind und ging zurück nach Basel. Und merkte damals schon, dass mich vor allem die Leute interessieren. Vielleicht sollte ich besser Sozialarbeiterin sein. Ich habe eine gut ausgeprägte soziale Ader. Im Juni werde ich dreiunddreissig Jahre alt. Ich habe einen zwei Jahre jüngeren Bruder, und vor ungefähr zwölf Jahren hat mein Papi einen zweite Familie gegründet. Dort gab es noch ein Brüderchen und zwei Schwesterchen. Selbstbild von Sara Moser: «Zeichnen war schon immer meine Leidenschaft».  Bild: zVg Ich bin im beschaulichen Lausen, einem Dorf im schönen Baselbiet ch bin quasi eine Migrantin, eine, bist so mutig!» So ein Blödsinn! Ins sehr behütet und sehr klassisch aufdie von Basel hergezogen ist. Nach Blaue zu kündigen hat mich immer gewachsen. Mit Garten und Meerlanger Arbeitssuche fand ich 2013 in sehr beruhigt. «Ah, ändlech dü- schweinchen. Meine Mama ist LehBern eine Stelle. Ich wohnte zuerst reschnufe, chli grümschele. Mehr rerin und mein Vater ist Steinmetz. in der Länggasse, zusammen mit für mich zeichnen, spazieren, keine Ich musste Blockflöte spielen, was meinem damaligen Freund. Als die Termine. Am Morgen ausschlafen ich hasste. Wir konnten zu Fuss in Beziehung in die Brüche ging, kam – für mich extrem wichtig, ich bin die Schule, unbegleitet. In Lausen ich in eine kleine Wohnung an der eine richtige Eule. Ein paar Monate in die Primar, in Liestal in die OberLorrainestrasse. war ich arbeitsstufe. Dann kam Luzern und darIch bin Grafikerin. An meiner ers- los, ich probierten Stelle blieb ich nur zwei Mona- te es auf dem auf für fünf Jah«Zeichnen war te, das Arbeitsklima war nicht gut. RAV, meldete re die Grossstadt schon immer Basel. Nachher arbeitete ich als Servierdü- mich aber wiese. Dafür bin ich total untalentiert. der ab, weil es Dort wohnte meine Leidenschaft.» Dem ersten Gast leerte ich das Mi- mir zu blöd war ich in einer WG neral in den Salat – aber er nahm es dort. Man wird mit zwei andern sportlich. nicht ernst genommen und sie wol- Frauen. Ich blühte schon auf, denn Dann fand ich in Münsingen ei- len einem ums Verrecken einen Job Lausen ist bünzlig, nicht SVP-vernen Job und blieb drei Jahre. Gra- andrehen. Aber ich hatte ja immer seucht, aber bieder. Basel war polifik und Fotografie, ein bisschen gekündigt, weil mir etwas nicht tisch und kulturell viel interessaneine Kitschbude. Sehr lieblich, chli gefallen hatte. Da wollte ich nicht ter, auch von den Leuten her. Ich «gschpürsch mi?», Blümchen und gleich wieder eine Arbeit, die ich fing an, Couchsurfing anzubieten. Schnörkelschrift. Dort ging ich, nicht mochte. Auf einer Internetplattform kannst weil die Chefin mir zu wenig Lohn Dann fiel mir der Job in den Schoss, du dein Sofa ausschreiben, alles babezahlen konnte und weil ich die den ich jetzt habe. Auch im Nord- siert auf Freiwilligkeit und auf einem dreijährige Weiterbildung zur «Ge- quartier. Jetzt komme ich wohl gar Bewertungssystem, damit du nicht stalterin Kommunikationsdesign» nicht mehr von dem Quartier los plötzlich einen gefährlichen Tubel in machen wollte. Nebenher arbeitete (lacht). Die Firma heisst !frappant, der Wohnung hast. Der beste Couchich in einer Werbeagentur im Stei- wir machen keine Werbung, son- surfer war ein dreissigjähriger Enggerhubel. Dort gefiel es mir tiptop, dern Broschüren und Publikatio- länder, James. Ich traf ihn wie alle das totale Chaos, sehr authentisch. nen. Ich bin als Illustratorin und vorab in der Stadt, um einen ersten Für die Werbung zu arbeiten mach- Grafikerin angestellt, was mir na- Eindruck zu erhalten. Er hatte keite mir aber nicht so Spass. Dann türlich gefällt. Keine Fliessband- ne Beine! Ich war total verwirrt, weil habe ich chli päuselet. Ich habe im- büez, schöne Arbeit. Und direkten wir im dritten Stock wohnten ohne mer ins Blaue hinaus gekündigt, was Kontakt mit der Kundschaft! Lift: «Das hättest du sagen sollen!» die meisten jeweils ganz dumm fan- Zeichnen war schon immer mei- Er: «Wieso?» Er sehe kein Hinderden, aber ich fand es ganz gut. Wir ne Leidenschaft. Den Lehrbe- nis, also brauche er nichts zu thekönnen selber dazu schauen, dass trieb kannte ich vom Schnuppern matisieren. Ich kam mir etwas blöd wir nicht einfach Milchkühe sind, und das war quasi eine gegenseiti- vor, denn was er sagte, war logisch. die im Stall stehen. Es geht auch mal ge Liebe auf den ersten Blick gewe- Er hatte einen Rollstuhl dabei, beohne Job. Alle sagten immer: «Du sen. Man empfahl mir den gestalte- wegte sich aber in der Wohnung auf

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«Nicht einfach Milchkühe im Stall sein»

-CHÖPF R E

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SARA MOSER

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QUARTIER-MAGAZIN

QUART I

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den Händen, flink und natürlich. Er wohnte zwei Monate bei uns, kochte auch regelmässig. Er hatte die Beine mit achtzehn durch einen schlimmen Unfall verloren. Das Beste war, dass er nach Basel gekommen war, um eine Tanzshow zu geben! – Ich wollte immer reisen. Weil ich keinen Schtutz hatte während der Lehre, lud ich die Welt zu mir heim ein. Auch heute noch möchte ich reisen, finde aber immer eine Ausrede, warum es grad nicht passt. Nach vier Jahren Lehrzeit konnte ich leider nicht im Betrieb bleiben. Es kam der Umzug von Basel nach Bern, im Fall ein kleiner Kulturschock: In Basel ist man sich gewohnt, dass ständig Fremde kommen und gehen. Am Dreiländereck treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander, das ist normal. In Bern hatte ich den Eindruck, dass alle einander schon kennen, seit sie auf der Welt sind. Bern war wie ein Kuchen, der keine zusätzlichen Zutaten braucht. Ich fand es relativ schwierig, Anschluss zu finden. Obwohl ich mich selber als offene Person einschätze. Ich suchte den Anschluss überall, im Ausgang, bei den Nachbarn – wo ich ihn dann auch fand. In Basel wirst du von aus­ sen angesprochen, in Bern musst du den ersten Schritt machen. Vielleicht ein Klischee, aber es war mein erster Eindruck. Wenn man jedoch mal Kontakt geknüpft hat, ist es fantastisch. Ich habe inzwischen viele gute Leute kennengelernt. Traum – eher eine Wunschvorstellung: Dass man einander positiver und toleranter begegnet, egal, wer vor dir steht. Die Mitmenschen nicht als potentielle Feinde einstuft, wie es hier oft geschieht. Mehr der afrikanische Stil. Mein Vater – seine Frau ist aus Guinea Conakry – erzählt manchmal. Man rede dort miteinander auf der Strasse und begegne einander mit weniger Misstrauen als hier. Aufgezeichnet von Katrin Bärtschi

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QUARTIER-MIX

QUARTIER-HIGHLIGHTS

«Tango des Überlebens» Die Geschichte spielt 1935 – eine junge Frau aus armen Verhältnissen emigriert von einem Schweizer Bergdorf nach Buenos Aires, überlebt dort knapp das höllische System der Zwangsprostitution, steigt zum Tango-Star auf und kehrt schliesslich ins kriegsgeplagte Europa zurück. Das neue Tango-Musiktheater von Alexandra Prusa fesselte bereits Hunderte Zuschauer von der ersten Minute an. Am 23. Januar macht sie damit halt im La Cappella in Bern. Die Schweizer Schauspielerin und Medien-Künstlerin Alexandra Prusa, die 1983 mit ihrem ersten Theaterprojekt Tango Palace den Tango im nördlichen Europa zurück auf die Bühne und damit ins Bewusstsein brachte, fand in bündnerischen Archiven Tagebuchaufzeichnungen einer jungen Frau aus Rueras bei Sedrun, die 1935 nach Argentinien emigrierte.

KLIMA & MEHR Tour de Lorraine mit Klima-Fokus Die 20. Ausgabe der Tour de Lorraine steht ganz im Zeichen der Klimagerechtigkeit. Die grosse TdL-Party ist zwar bereits Vergangenheit, aber die nächsten Tage gibt’s noch einiges zu hören und zu sehen. Inkl. Workshops, die Austausch und Diskussion ermöglichen. Tour de Lorraine. Diverses noch bis zum Samstag, 25. Januar 2020. www.tourdelorraine.ch

SPORT Gegen Entzugserscheinungen Wer nicht bis Ende Februar warten will, bis er «seinen» FC Breitenrain wieder im Ernstkampf erleben kann, dem seien die diversen Testspiele ans Herz gelegt. So etwa gegen den FC Solothurn, eine Mannschaft, die in den letzten Jahren meist um den Aufstieg von der 1. Liga Classic in die Promotion League mitgekämpft hat. Sportplatz SPITZ Spitalacker, Freitag, 24. Januar 2020, 20.00 Uhr. www.fcbreitenrain.ch www.breitschfans

www.afdn.ch

Die harten Schilderungen eines noch nicht 100 Jahre zurückliegenden Emigrantinnen-Schicksals inspirierte sie dazu, einen Facts+FictionText zu schreiben. Mit «Abrazo» stellt Alexandra Prusa für die Dauer eines Theater-Abends die aktuelle Migrations-Diskussion auf den Kopf, denn die so schockierenden wie sinnreichen Erfahrungen der Melenita de Oro, zu welcher die mutige Frau aus der Schweiz in der Fremde wird, führen klar und drastisch vor, dass das, was heute Frauen aus Afrika, Rumänien oder Moldavien bei uns widerfahren kann, vor nicht einmal 100 Jahren auch einer Schweizerin passierte. Bern-Première. La Cappella, Allmendstrasse 24. Donnerstag, 23. Januar 2020, 20.00 Uhr. www.la-cappella.ch, www.alexandra-prusa.ch

DIES & DAS Denkmalpflege, Kultur & Museen Rund 130 nationale und internationale Ausstellerinnen und Aussteller machen die Schweizer Fachmesse für Museen, Denkmalpflege und Kulturgüter CULTURA SUISSE zum grössten Anlass der Schweizer Denkmalpflege und Museumswelt. BERNEXPO: Mittwoch, 22. bis Freitag, 24. Januar 2020. www.cultura-suisse.ch Monatstreff 60plus «Freudvolles Singen und Bewegen» mit Verena Oberholzer ist das Motto des Monatstreffs 60plus im Januar. Anschliessend feines Januar-Zvieri. Kirchgemeindehaus St. Marien, Mittwoch, 22. Januar 2020, 14.30 Uhr. www.kathbern.ch/marienbern

BARSTREET-FESTIVAL Lebensfreude Das Barstreet-Festival hat sich in den letzten gut 20 Jahren zur grössten Party im Raum Bern entwickelt. Jährlich besuchen um die 50 000 Menschen den Event. Lebensfreude heisst das Motto der 23. Ausgabe. Barstreet-Festival; Festhalle auf dem BERNEXPO-Gelände. Noch bis Samstag, 8. Februar 2020. Details siehe www.barstreet.ch

Alterszentrum Viktoria - Mehr als Wohnen Freie Pflege- und Ferienzimmer

Ihr Wohlbefinden ist unser wichtigstes Anliegen. Wir begleiten Sie liebevoll und einfühlsam durch den Alltag, damit Sie sich bei uns wie zu Hause fühlen. Sei es als Gast in einem unserer schönen Ferienzimmer oder als Bewohner/in eines sonnigen Pflegezimmers.

Freie Wohnungen mit Dienstleistungen

In unseren hindernisfreien Wohnungen leben Sie eigenständig ganz nach Ihren Wünschen. Dabei nutzen Sie unsere verschiedenen Dienstleistungen und können am bunten Aktivitätenprogramm teilnehmen. Unsere Notrufbereitschaft garantiert Ihnen Sicherheit rund um die Uhr.

Tageszentrum Viktoria

Das Tageszentrum bietet für den Gast eine willkommene Abwechslung vom Alltag und den Angehörigen eine hilfreiche Entlastung bei der Betreuung zu Hause. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Alterszentrum Viktoria Schänzlistrasse 63, 3000 Bern 22, Telefon 031 337 21 11, www.az-viktoria.ch

Eröffnung Wald-Kita im Schermenwald Den Wald im Wechsel der Jahreszeiten erleben und mit allen Sinnen entdecken. Forschen, werken, konstruieren. Tiere und Pflanzen kennenlernen. Wunderbare Gruppenerlebnisse inmitten der Natur. Das alles bietet die neue Wald-Kita der Kita Sterntaler in Ostermundigen ab Mai 2020. Wichtige Infos: • Ab 2 Jahren • Mindestpensum: 40% (2 Tage pro Woche) • Öffnungszeiten der Kita 6.15 bis 18.15 Uhr, im Wald von ca. 9.00 bis 16.30 Uhr • Eintritte sind ab dem 4. Mai 2020 laufend möglich. • Wir lösen Betreuungsgutscheine aus dem ganzen Kanton Bern ein. • Offene Informationsveranstaltungen am Do. 23.1.2020 und Di. 11.2.2020, jeweils 19.30-20.30 Uhr

Weitere Infos: www.kita-sterntaler.ch


Bern, 15. Januar 2020

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QUARTIER-MAGAZIN

Auch ohne Mainstream eine weltweite Fangemeinde: Reverend Beat-Man. 

Bilder: nt

An der Wankdorffeldstrasse lagert die Musik, die Beat-Man unter seinem Label weltweit vertreibt.

REVEREND BEAT-MAN

Spiritualität und Satan, dreckiger Rock ’n’ Roll und die Botschaft der Liebe Die aufgesetzte Attitüde als böser Bube des Rock ’n’ Roll brauchte sich Beat Zeller alias Beat-Man nie anzueignen. Die Provokation hat er in sich, er lebt sein Ding seit mehr als 30 Jahren. Mal als maskierter Superheld, mal als bösartige Parodie eines Wanderpredigers aber auch als Gründer eines Plattenlabels. Laut, brachial, unvollendet. Und mit Botschaften an seine weltweite Fangemeinde.  nt

habe.» Das macht er rund um den Globus, innerhalb der Szene hat er sich eine weltweite Fangemeinde erschaffen.

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Zufrieden als Querdenker Die globalen Kontakte wurden gefördert durch sein Plattenlabel «Voodoo Rhythm Records», das er 1992 gründete und bei dem zahlreiche Bands aus dem In- und Ausland unter Vertrag stehen. Internationale Tourneen, sagt der Querdenker, seien schwierig mit seiner Rolle als alleinerziehender Vater zu vereinbaren. «In der Siedlung in der Lorraine sind wir jedoch sehr gut aufgehoben. Neben Künstlern leben dort auch Randständige, also vorwiegend Leute mit wenig Geld. Man hilft sich untereinander, eben auch bei der Kinderbetreuung.» Man kann sich nicht vorstellen, dass Beat-Man sich ein anderes Leben wünscht. Was er tut, ist das, was er tun will. Was er hat, hat er gesucht und gefunden. Auch die Spiritualität, die ihm sehr wichtig ist. «Ich habe meine eigene Religion entwickelt. Und habe dabei herausgefunden: wir alle sind Gott, weil Gott in uns allen steckt. In jedem Lebewesen.» Der Voodoo-Rhythm treibt ihn immer noch an, den Reverend BeatMan aus dem Nordquartier, das wird auch so bleiben. Gesättigt von seinem Schaffen ist er noch längst nicht, zufrieden hingegen ist er schon. «Ich habe ein Riesenglück», sagt er, «jeden Morgen bin ich dankbar für das, was ich habe.»

abei begann alles so harmlos im musikalischen Leben von BeatMan. Sogar die Bay City Rollers spielten eine Rolle, wenn auch nur eine kurze. Dann wurde es härter und die Nachricht vom Tod des AC/DC-Sängers Bon Scott erreichte auch Hinterkappelen, wo die Familie des damals 13-jährigen Beat Zeller nach ihrem Wegzug aus der Länggasse lebte. Es war ein Trauertag für ihn. «Zu dieser Zeit hörte ich am Radio erstmals Punk. Und ich wurde sehr berührt vom Blues, ganz besonders die Begegnung mit der Musik von Lightnin‘ Hopkins hat mich stark geprägt.» Es war die Kombination verschiedener Stilrichtungen, die Beat-Man faszinierte und es auch noch heute tut: «Rock ’n’ Roll mit allem Drum und Dran», nennt er es und meint damit die Kombination von schwarzer Musik mit ihrem Reichtum an Geschichten, dazu die Hillbilly-Musik der Weissen. «Daraus entstand eine Jugendbewegung, die um die ganze Welt ging. Diese Energie wollte ich unbedingt in meiner Musik.» Er lernte Gitarre spielen. Der Unterricht jedoch war nur ein Versuch, der bald

Kompetent: Beat Zeller alias Beat-Man.

abgebrochen wurde, denn: «Die Art, wie ich spielen wollte, wurde nicht unterrichtet. Von da an wusste ich, dass ich nie ein guter Musiker sein werde. Für mich stimmt das so.»

hängen, obschon sie im Innersten böse Menschen seien. Seine Replik darauf: «Ich mache es umgekehrt. Das Böse ist Teil unserer Geschichte und die Menschen brauchen immer Schuldige. Ich erzähle vom Krieg, damit ihr es nicht macht.»

Das Gute und das Böse Das passte zu seiner fortschreitenden Vorliebe für brachiale, unme- Der Kampf gegen sich selbst lodiöse Musik. Das passt aber auch Seinen Kampf bei Auftritten lebte er zu Auflehnung, zu Abgrenzung vom mit der Kunstfigur Ligthning BeatMainstream und damit zu den pro- Man aus, als maskierter Wrestlingvokativen Kunstfiguren, die er später Held, der gegen sich selbst und seine kreierte. Also ein Rückblick im Zorn Gitarre ankämpfte. Und dabei imin zornige Zeiten? Die Rückblende mer gewann. So wenigstens fand es von Beat-Man in seine jungen Jahre auf der Bühne statt, in der Persönist eine sanfte, eine ohne Ansatz, sich lichkeit von Beat-Man hinterliessen mit Dingen von früher versöhnen zu diese Kämpfe jedoch wüste Spumüssen. «Ich hatte eine unglaublich ren, körperliche und seelische. «Ich gute Jugend mit tollen Eltern und ich musste diese Phase abbrechen. Ich wurde am neuwar kaputt und ausgelaugt.» en Wohnort sehr gut aufgenomDann erblickte er «Wäre die Welt nur men. Die Liedas Licht, erklärt gut oder böse, wäre be um mich heer den Wechsel zur Kunstfigur rum berührte dies das Schlimmste.» Reverend Beatmich sehr.» DaMan, «von da raus entstand sein Bedürfnis, an etwas zu glauben, an hatte ich eine Botschaft. Vorher sich mitzuteilen; die Musik wurde habe ich die Leute nur vor den Kopf zu seiner Plattform. Beat-Man er- gestos­sen.» Was er natürlich immer wähnt einen Austauschlehrer aus noch tut, dieses Mal jedoch anders. Neuseeland, damals in Hinterkap- Was darf eigentlich Kunst, ist die pelen. Dieser habe gesagt es sei gut, Provokation grenzenlos erlaubt? «Im an den Teufel zu glauben. Hauptsa- Affekt», findet er, «sollte alles mögche, man glaube an etwas. Dieser lich sein. Die Abgrenzung zwischen Grundsatz zieht sich wie ein roter Fa- Gut und Böse muss nicht so streng den durch das künstlerische Schaf- sein. Schlimm wird es, wenn Kunst fen von Beat-Man. «Wäre die Welt nur kommerzialisiert wird.» Affekt passt gut oder böse», sagt er, «wäre dies das zu einem Künstler, der auf der BühSchlimmste. Wenn man gegen et- ne oft improvisiert, auch Kunst ohne was ist, muss man sich auch damit Kommerz passt zu Beat-Man. «Meianfreunden können, es muss ein Teil ne Musik wird nicht im Radio gevon Dir werden.» Allzu viele würden spielt. Dafür spiele ich meine eigesich den Mantel des Glaubens um- ne Musik, die Musik, die ich kreiert

INFO Reverend Beat-Man Voodoo Rhythm Records Wankdorffeldstrasse 92 3014 Bern  www.voodoorhythm.com


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SOZIOKULTUR IM QUARTIER

Bern, 15. Januar 2020

SCHRITT:WEISE

Früh gefördert, gut gestartet – Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft Ein Montagvormittag im Wylerquartier. Eine Gruppe Mütter und wenige Väter sitzen mit ihren Kindern am grossen Kenntnisse über das BildungssysTisch und geniessen das gemeinsame Znüni. Lautes Stimmengewirr und Kinderlachen tönt durch die Räume. tem erweitert.  Laila Akra, Standortleiterin Hausbesuchsprogramm schritt:weise Nord/Ost die Bibliothek, Quartier- und Familienzentren, die Mütter- und Väterberatung oder machen Ausflüge ins Naturhistorische Museum und den Tierpark.

schritt:weise: In kleinen Schritten zu einem guten Start.

B

ei Kaffee und Tee unterhalten sich die Teilnehmenden auf Arabisch, Französisch, Albanisch, Tamilisch und Deutsch. Die Eltern hatten vorher einen Input und Austausch zum Thema Zahnhygiene bei kleinen Kindern. Alexandra Gutbub von der Schulzahnklinik hat mit vielen Bildern anschaulich erklärt, wie wichtig das Zähneputzen ist. Die Kinder sind stolz auf ihre gebastelten Dosen, die nun bereit sind für den ersten ausgefallenen Zahn. Das Hausbesuchsprogramm schritt:weise ist Teil der Frühförderung primano Diese Aktivität findet nicht in einer Spiel- oder Bastelgruppe statt. Das Gruppentreffen ist ein Bestandteil des Hausbesuchsprogramms schritt:weise, welches in der Stadt Bern im Rahmen der Frühförderung primano durchgeführt wird. Primano fördert Kinder im Vorschulalter, dies ermöglicht ihnen einen guten Start in ihre Bildungslaufbahn. Ab 2020 wird primano mit dem Förderprogramm «Deutsch lernen vor dem Kindergarten» erweitert. Das Programm sieht vor, dass Kinder, die wenig oder kein Deutsch sprechen, die Möglichkeit haben, vor dem Kindergarten in einer Kita oder in einer Spielgruppe Deutsch zu lernen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen für alle Kinder. Nähere Informationen zu primano erhalten Sie über unsere Website:  www.primano.ch

Bild: zVg

Wie funktioniert das Hausbesuchsprogramm schritt:weise? Das präventive Frühförderprogramm schritt:weise unterstützt sozio-ökonomisch benachteiligte Familien mit Kindern zwischen 1 und 4 Jahren. Das Programm dauert 18 Monate und findet primär bei den Familien zuhause statt. Das Herzstück von schritt:weise sind die Hausbesuche. Geschulte Laienhelferinnen besuchen Familien und Kleinkinder zwischen 1 und 4 Jahren. Die Hausbesucherinnen sind Mütter, die einen ähnlichen Erfahrungshintergrund haben wie die Zielgruppe. Kernziel des Programms ist die Verbesserung und Intensivierung der Eltern-Kind-Interaktion. Die Eltern sollen mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern erhalten. Die Hausbesuche werden wenn möglich in der Familiensprache durchgeführt. Bei jedem Besuch nimmt die Hausbesucherin eine Spielidee, ein Bilderbuch oder ein Spiel mit. Gespräche und gemeinsames Spiel sollen an Bedeutung gewinnen und zu einem positiven Familienklima führen. Was macht man an den Gruppentreffen? Alle 14 Tage finden Gruppentreffen statt. Während diesen Treffen wird gesungen, gebastelt, es werden Informationen zur Entwicklung und Erziehung der Kinder ausgetauscht und soziale Kontakte geknüpft. Wir besuchen die Kinderkleiderbörse,

Was bringt das Programm schritt:weise den Familien? schritt:weise verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Neben der frühen Förderung des Kindes und der Elternbildung erstreckt sich das Angebot auch auf die Bereiche der sozialen Integration der Familien, des Kindsschutzes und der Gesundheitsförderung. Das Ziel von schritt:weise ist, dass Kinder einen guten Start haben im Kindergarten und später in der Schule. Schritt:weise leistet somit einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Die ganze Familie ist nach Absolvierung des Programms besser vernetzt und die Eltern haben ihre

Wo erhalte ich mehr Informationen über das Programm? Wenn Sie mehr über das Hausbesuchsprogramm schritt:weise wissen möchten, nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Bei einem Hausbesuch informiere ich Sie gerne unverbindlich über das Programm. Anschliessend können Sie entscheiden, ob Sie mit ihrem Kind teilnehmen möchten. Sie können mich telefonisch unter der Nummer 031 321 69 52 erreichen oder per Mail, laila.akra@ bern.ch. Gerne komme ich für ein Informationsgespräch zu Ihnen nach Hause. «Rot und grün und gelb und blau, wir sagen alle ciao, ciao ciao …» so tönt es am Schluss des Gruppentreffens. In zwei Wochen werden wir uns wieder sehen, ich freue mich darauf!  www.primano.ch > Aktuelles

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Spitzenmedikamente aus Bern CSL Behring – der globale Anbieter von Biotherapeutika, der sich seinem Versprechen, Leben zu retten, verpflichtet. In Bern entwickeln und vertreiben wir mit mehr als 1‘600 Mitarbeitenden lebensrettende Therapien für Menschen mit schweren und seltenen Krankheiten. CSL Behring ist eine Tochtergesellschaft von CSL Limited mit Sitz in Melbourne, Australien.

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DIES&DAS

Bern, 15. Januar 2020

SCHUTZ UND RETTUNG DIE GELBE SPALTE IM

Blaulicht-Organisationen unter einem Dach Im Sommer 2018 entschied der Berner Gemeinderat, die Abteilungen Feuerwehr, Zivilschutz und Quartieramt und die Sanitätspolizei Bern zu fusionieren. Mit der Zusammenlegung zur Abteilung Schutz und Rettung Bern hat die Stadt Bern ihre Blaulichtkräfte gebündelt und ist so für alle aktuellen und künftigen Herausforderungen im Rettungswesen bestens gewappnet. mgt/cae

S

chutz und Rettung Bern stellt als neue Abteilung der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie (SUE) das Kompetenzzentrum für alle Fragen rund um das Rettungswesen dar. Die Präventions- und Interventionsbereiche der neuen Abteilung bieten rund um die Uhr bestmöglich Sicherheit und Schutz – in der Bundesstadt, deren Agglomeration und im Kanton Bern. Hilfe und Unterstützung Die Sanitätspolizei ist dabei zuständig für die medizinische Notfallversorgung sowie für Unfall- und Krankentransporte. Die Feuerwehr rettet Menschen und Tiere und schützt Umwelt und Sachwerte. Der Zivilschutz leistet Hilfe und Unterstützung bei natur- und zivilisationsbedingten Katastrophen und Notlagen. Synergieeffekte nutzen Die städtischen Abteilungen Feuerwehr, Zivilschutz und Quartieramt Stadt Bern (FZQ) und Sanitätspolizei Bern arbeiten bereits jahrzehntelang sehr eng zusammen. «Mit dem Zusammenschluss optimieren wir Arbeitsprozesse, Strukturen und Systeme, die ohnehin bereits sehr stark verknüpft waren und ab jetzt auch wirklich ‹aus einer Hand› kommen», sagt der zuständige Sicherheitsdirektor, Gemeinderat Reto Nause. Synergieeffekte, beispiels-

Vereint unter einem Dach: die Berner Blaulicht-Organisationen. 

weise im Bereich der Beschaffung, Wartung, Führung und Administration, werden künftig genutzt. Neue Organisationsstruktur Der Gemeinderat ernannte Simon Zumstein im Sommer 2019 zum Leiter und Kommandanten von Schutz und Rettung Bern. Der Betriebsökonom führte seit August 2015 die Abteilung FZQ. Zusammen mit einem schlanken Stab und den Bereichsleitenden ist Zumstein für den reibungslosen und effizienten Betrieb besorgt. Zumstein ist überzeugt, dass die Zusammenlegung einen «Gewinn an Kompetenz und Qualität im Bereich Schutz und Rettung» darstellt. In der neuen Struktur haben alle bisherigen Mitarbeitenden

Bild: zVg

beider Abteilungen – knapp 300 Angestellte – einen Platz gefunden. Neues Erscheinungsbild Schutz und Rettung Bern tritt mit einem neuen Logo auf. Dieses lehnt sich an frühere visuelle Auftritte der fusionierten Abteilungen an. Es demonstriert damit den Bezug zu den bestehenden Werten und Traditionen und dass auf vielfältiges Knowhow aufgebaut werden kann. Die Geschichte der Berufs- und Milizfeuerwehr, der Sanitätspolizei und des Zivilschutzes wird unter dem neuen, gemeinsamen Dach von Schutz und Rettung Bern nicht neu, sondern weitergeschrieben.  www.bern.ch > Schutz und Rettung

LAIENORCHESTER

Ausschreibung zur Förderung Für die Jahre 2020 und 2021 wird die pauschale Programmförderung für Musikgesellschaften und Orchester neu ausgeschrieben.  mgt/cae

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ie Stadt Bern fördert den Beizug professioneller Kulturschaffender im Rahmen von Konzerten von Berner Laienorchestern und Chören mit insgesamt 200 000 Franken pro Jahr. Ein Teil dieses Kredits soll wie in den vergangenen Jahren für pauschale Programmförderungen von Musikgesellschaften und Orchestern ausgeschrieben werden. Gewisse Vorgaben vorgegeben Bewerben können sich Orchester, bei denen mindestens die Hälfte der aktiven Mitglieder in der Gemeinde Bern wohnhaft ist, die in den Jahren 2020 und 2021 mindestens zwei öffentliche Konzerte/Programme in der Gemein-

de Bern pro Jahr spielen werden und professionell geleitet werden. Noch bis Ende Januar Die Eingabefrist läuft bis zum 31. Januar 2020. Alle Eingaben müssen die folgenden Informationen enthalten: Name des Orchesters/Musikvereins, Anzahl Aktiv-Mitglieder per 31. Dezember 2019 inklusive Namen und Adressen, Anzahl öffentliche Auftritte in der Gemeinde Bern im Jahr 2019, geplante Auftritte und Programme in den Jahren 2020 und 2021 sowie Angaben zur professionellen musikalischen Leitung. Es sind nur Online-Einreichungen möglich.  www.bern.ch > Laienorchester

Erinnerungen Sie möchten sich selber oder andern Erinnerungen schenken? Sie oder die Beschenkten erzählen, die Briefkrähe hört zu und bringt das Erzählte zu Papier. So, wie sie es auch mit den Quartier-Chöpf im Nordquartieranzeiger tut. www.briefkraehe.ch oder Telefon 031 333 42 37

da steht, was geht

Polizei117 Feuerwehr / Ölwehr 118 Sanität144 Dargebotene Hand 143 Pro Juventute, Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche 147 Vergiftungsnotfälle145 ACS/TCS Strassenhilfe 140 REGA1414 Air Glacier 1415 aha! Allergiezentrum 031 359 90 00 Aids Hilfe Bern 031 390 36 36 Alzheimervereinigung Bern 031 312 04 10 Anonyme Alkoholiker 031 311 05 01 Apothekennotruf 0900 98 99 00 AugenCentrum Zytglogge 031 311 58 33 Berner Frauenhaus 031 332 55 33 Berner Gesundheit, Fachstelle für Suchtprobleme 031 370 70 70 Beratungsstelle Ehe, Partnerschaft, Familie der ref. Kirchen 031 311 19 72 Betax/Tixi 031 990 30 90 Blaues Kreuz 031 311 11 56 Blutspendedienst SRK Bern 031 384 22 22 City-Notfall 031 326 20 00 Contact Bern 031 378 22 22 Einsatzzentrale Kapo 031 634 41 11 EWB Pikettdienst 031 321 31 11 Familientreff 031 351 51 41 Gesundheitsdienst Stadt Bern 031 321 68 27 Hirslanden Salem-Spital 031 337 60 00 – 24h-Notfallzentrum 031 335 35 35 – Psychiatrischer Dienst031 337 80 60 Inselspital 031 632 21 11 – Notfallzentrum Erwachsene 031 632 24 02 – Notfallzentrum Kinderkliniken 031 632 92 77 INFRA 031 311 17 95 Kindernotaufnahme KINOSCH 031 381 77 81 Klinik Beau-Site 031 335 33 33 – 24h-Notfallzentrum 031 335 30 30 MedPhone/Nofallarzt 0900 57 67 47 Mieter/-innenverband Bern 0848 844 844 Praxiszentrum am Bahnhof 031 335 50 00 Pro Senectute 031 359 03 03 RailService SBB 0900 300 300 Schulzahnklinik Breitenrain 031 321 59 59 Selbsthilfe BE 0848 33 99 00 Spitex 031 388 50 50 Spitex Region Bern Nord 031 300 31 00 Tierarzt Notfall Stadt Bern 0900 58 70 20 Tierklinik Bern 031 631 23 15 – Nacht, Sonn- und Feiertage 0900 900 960 VCS Pannenhilfe 0800 845 945


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Freie Missionsgemeinde

die kirchgemeinden im nordquartier

Talweg 2, 3013 Bern Tel. 031 331 23 43, www.fmg-bern.ch

Quartierzentrum und Bistro Wylerhuus Wylerringstrasse 60, 3014 Bern www.wylerhuus.ch | wylerhuus@bluewin.ch

Bistro Wylerhuus | 079 910 73 81 M. Willfratt|Leitung MO, DI, MI, FR 9–18 h | DO 9–23 Uhr Am Donnerstag kocht fßr Sie das Team der Integration Bern Nord zwischen 12 und 13 Uhr ein gßnstiges Mittagsmenß inkl. Kaffee. Verdienende CHF 11.–, nicht Verdienende CHF 7.–

QZ Sekretariat | 031 331 59 55

Mittwoch, 15. Januar, 14.30 Uhr Senioren 60+ Donnerstag, 16. Januar, 19.30 Uhr Bibeltraining Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr Jugendgruppe Sonntag, 19. Januar, 10.00 Uhr Gottesdienst (R. Gautschi), Abendmahl Donnerstag, 23. Januar, 19.30 Uhr Glaubenskurs ÂŤSchritte mit JesusÂť Freitag, 24. Januar, 19.30 Uhr Jugendgruppe

B. Sterk| Hausverwaltung, Raumvermietung MI–FR 14–18 Uhr

Sonntag, 26. Januar, 10.00 Uhr Gottesdienst (R. Merian)

Tageskarten Bern | 031 331 54 56

Freitag, 31. Januar, 19.30 Uhr Jugendgruppe

V. Rosero|Reservation, MO–FR 14–18 Uhr Die Karten (51.–/Stßck) kÜnnen persÜnlich im Sekretariat, telefonisch oder online unter www.wylerhuus.ch reserviert und beim Abholen bar bezahlt werden.

Sonntag, 2. Februar, 10.00 Uhr Gottesdienst (R. Gautschi) Das vollständige Programm gibts auf www.fmg-bern.ch > Agenda

A. Rohrbach|Leitung Wylerhuus andreas.rohrbach@vbgbern.ch S. Preisig|primano|079 900 59 87 sonja.preisig@vbgbern.ch

Nähatelier ZusammenNähen | 078 964 57 40 Z. BÜlßkbasi|Leitung FR 9–12 und 14–17 Uhr

mitten im Leben

Gottesdienste feiern Januar 2020

Quartierarbeit | 031 331 59 57 Die Online-Zeitung Journal B sagt, was Bern bewegt!

Samstag, 18. Januar Marienkirche Ă&#x2013;kumenischer Gottesdienst anlässlich des Berner  +5> &<?@2>5A6? )6;4@>22;? '2@2> 2>;1 !@.9< 52>A/6;6

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Bern, 15. Januar 2020

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Samstag, 25. Januar %.>62;86>052 %.;3>21 (A05 >.;<6? <::2;@ &>429 18.00 Uhr Sonntag, 26. Januar "<5.;;2?86>052 #6>052;?<;;@.4 /2> :26;2; 9.A/2; ?=>2052;  +5> ">4 $6205@6 %>6 )0592>6;;2; A;1 )0592> 12>  #9.??2 %.41.92;. &9632>8< &>429  =>< %.>62;86>052  +5>

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Bern, 15. Januar 2020

Hotel Jardin, Bern Militärstrasse 38, 3014 Bern Telefon 031 333 01 17, www.hotel-jardin.ch

Jeden Sonntag um 14 Uhr SUPER MEGA LOTTO Durchführungsort: im grossen Saal im Jardin. Türöffnung: eine Stunde vor Spielbeginn.Preise: Migros-Gutscheine im Wert von bis zu CHF 7000.– Dauer: Total 20 Gänge Organisator: Lottoverein Bern, mit Jackpot Spielkarte. Aktueller Jackpot unter: www.lottoverein.ch

BoGa Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21, 3013 Bern, Telefon 031 631 49 45, www.botanischergarten.ch

Öffentliche Führung, kostenlos Sonntag, 19. Januar 2020, 14–15 Uhr Tot oder lebendig Wissenschaftliche Pflanzensammlungen Treffpunkt vor dem Palmenhaus Botanischer Garten der Universität Bern Öffentliche Führung, kostenlos Mittwoch, 29. Januar, 18–19 Uhr Das grüne Wohnzimmer Beliebte Zimmerpflanzen und ihre wilden ­Verwandten Treffpunkt vor dem Palmenhaus Botanischer Garten der Universität Bern Öffentliche Führung, kostenlos Mittwoch, 12. Februar, 18–19 Uhr Zeigt her eure Knospen! Woran man Bäume auch im Winter erkennen kann Treffpunkt vor dem Palmenhaus Botanischer Garten der Universität Bern

Hirslanden Bern Hirslanden Bern AG, Salem-Spital Schänzlistrasse 39, 3013 Bern Telefon 031 337 60 00, salem-spital@hirslanden.ch

Samstag, 18. Januar 2020, 9–15 Uhr SÄUGLINGSPFLEGEKURS Vorbereitungskurs für werdende Eltern, die im Umgang mit ihrem Baby an Sicherheit gewinnen möchten. Paare: CHF 150.– / Einzelperson: CHF 80.– (inklusive Kursunterlagen) Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter T 031 335 73 66 zur Verfügung. Donnerstag, 30. Januar 2020, 9–15 Uhr GEBURTSVORBEREITUNGSKURS Unsere Geburtsvorbereitungskurse sind sehr beliebt und tragen dazu bei, Sie auf die Ge-

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VERANSTALTUNGEN burt vorzubereiten sowie allfällige Unsicherheiten und Ängste abzubauen. Die kursleitende Hebamme informiert Sie aber auch über die Schwangerschaft und die Zeit danach. Wir empfehlen Ihnen den Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses ab der 26. Schwangerschaftswoche.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte melden Sie sich bis zwei Tage vor der jeweiligen Führung an, Telefon 031 337 21 11 oder empfang@az-viktoria.ch.

Allmendstrasse 24, 3014 Bern Telefon 031 332 80 22 www.la-cappella.ch

Wartsaal Kaffee Lorrainestrasse 15, 3013 Bern www.wartsaal-kaffee.ch

Donnerstag, 30. Januar 2020, 21 Uhr Musigrate Der Winter kann uns Mal: Das Januar Musig­ Rate im wartsaal! Auch im neuen Jahr fordern wir euer Musikwissen wieder heraus. Die Jungs vom Radio die80er.ch übernehmen die Moderation. Wir freuen uns sehr! Dienstag, 18. Februar 2020, 18 Uhr Living Library im Wartsaal Sich mit «lebenden Büchern» unterhalten Die Living Library im wartsaal zusammen mit dem SCI Switzerland (Schweiz, Suisse, Svizzera). Die menschliche Bibliothek schafft einen Raum für Gespräche und Austausch. Die menschlichen Bücher bringen ihre eigene Geschichte mit, sind unterschiedlich alt und haben verschiedene soziale und kulturelle Hintergründe. An der Living Library hast du die Chance dich im direkten Gespräch mit Menschen zu Themen wie Immigration, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Gewalt oder Toleranz auseinanderzusetzen. Die «Bücher» erzählen dir in ca. 20 Minuten aus ihrem Leben und von Ihren Erfahrungen. Komm und bilde dir deine eigene Meinung.

Samstag, 18. Janaur 2020, 20 Uhr sowie Sonntag, 19. Januar 2020, 17 Uhr Première! SIXTIES – Ursula Füri-Bernhard, Tom Küffer, Regula Küffer, Wieslaw Pipczynski und Richard Scholer Lieder, die die Welt nicht braucht … Um sich einen Traum zu erfüllen, schart die bekannte Berner Flötistin Regula Küffer mit SIXTIES eine illustre Band um sich. Gemeinsam lassen sie die schönsten Schlager der 60er-Jahre wieder aufleben. Montag, 20. Januar 2020, 20.00 Uhr Neu: Bewegte Hauskonzerte in der Cappella Klassik-Ohrarmung: Trio 4 Bach: Goldberg-Variationen BWV 988 Die neue Klassik-Reihe in Berns Kleinkunstbühne La Cappella lässt Musik von der ganz grossen Sorte aufleben: Diejenige, die alles durchschreitet, was das menschliche Leben an Höhen und Tiefen zu bieten hat, die Grenzen sprengt und gleichzeitig unfassbar intim ist. Jedes Ensemble hat für sein Konzert ein persönliches Herzensstück ausgewählt, um es mit Musikhungrigen und Neugierigen in einer Ohrarmung zu teilen.

Alterszentrum Viktoria AG Schänzlistrasse 63, 3000 Bern 25 Telefon 031 337 21 11, Fax 031 337 28 88 www.az-viktoria.ch, info@az-viktoria.ch

Mittwoch, 5. Februar 2020, 14–16.30 Uhr Besichtigen Sie das Alterszentrum ­Viktoria! Nutzen Sie die Gelegenheit, das Alterszentrum näher kennenzulernen und sich über die breite Vielfalt an Wohnangeboten und Dienstleistungen zu informieren. Die Präsentation und der Rundgang dauern ca. eine Stunde. In dieser Zeit erfahren Sie mehr über das Viktoria, über das Leben und Wohnen im Viktoria und erhalten einen Einblick in ein Pflege-/Ferienzimmer, in eine Wohnung und in das Tageszentrum. Anschliessend laden wir Sie herzlich zu Kaffee und Kuchen in unserem Restaurant ein und beantworten gerne Ihre Fragen.

DAS QUARTIERRESTAURANT FÜR ALLE FRISCH-REGIONAL-SOZIAL

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Unser Restaurant ist der ideale Ort für Anlässe von kleinen bis grösseren Gruppen, bis maximal 100 Personen. Gerne organisieren wir Geburtstage, Weihnachtsessen, Jubiläen, Firmenessen, Abdankungsessen oder verwirklichen mit SCHEIBENSTRASSE 44 3014 BERN Ihnen zusammen weitere Ideen. WWW.ZENTRUM44/RESTAURANT44 MONTAG BIS DONNESRSTAG 09.00-23.00 FREITAG UND SAMSTAG 09.00-23.30

Breitenrainplatz 27 · 3014 Bern www.breitsch-traeff.ch · info@breitsch-traeff.ch Sekretariat: Telefon 031 331 36 46

La Cappella

cinedolcevita Seniorenkino Bern, CINEABC, Moserstrasse 24, Tram 9, Haltestelle Spitalacker, Eintritt Fr. 13.–. BEKB|BCBE-Kunden erhalten eine Vergünstigung von Fr. 5.– gegen Vorweisung des Kinogutscheines. Gutscheine erhältlich bei den BEKB|BCBE-Nieder­ lassungen Bundesplatz und Breitenrain

Dienstag, 11. Februar, 2020, 14.15 Uhr palace hotel Leonard Steckel, Schweiz 1952, D+CH-D/f, 103 Min. Im «Luxushotel» Palace zu St. Moritz kreuzen sich die Schicksale von Gästen und Angestellten: Ein Gast wird bestohlen. Ein Dieb wird gefasst. Ein Hilfskoch steigt zum Etagenkellner auf. Und auch die Liebe kommt in der kleinen Welt des grossen Hotel Palace nicht zu kurz. Über allem wacht ordnend die hübsche Patronin – mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Veranstaltungsort: CINEABC

Auflösung Sudoku aus Nr. 22

6 5 7 1 8 3 2 9 4

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Mittwoch, 15. Januar, ab 19 Uhr Thailändisches Mittwuch-Znacht 077 440 15 98 Freitag, 17. Januar, ab 19 Uhr Fiesta Mexicana, Mexikanisches Essen mit Judith Rivera Samstag, 11. Januar, 10–12 Uhr Märitkafi Sonntag, 19. Januar, ab 12.30 Uhr Kutüsch Mittwoch, 22. Januar, ab 19 Uhr Mittwuch-Znacht Donnerstag, 23. Januar, 19 Uhr Vortrag Hambacher Forst Freitag, 24. Januar, 19–23 Uhr Aethiopisches Essen, Anmeldung 076 457 72 43 Samstag, 25. Januar, 10–12 Uhr Märitkafi Samstag, 25. Januar, ab 20.30 Uhr Noche Caliente mit DJ Alex, siehe Flyer Sonntag, 26. Januar, ab 12.30 Uhr Kutüsch Montag, 27. Januar, 19–21 Uhr Stricken für alle Mittwoch, 29. Januar, ab 19 Uhr Indisches Mittwuch-Znacht, siehe Flyer Infos auf den Flyern im Aushang oder  www.breitsch-traeff.ch

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UNTERHALTUNG/IMPRESSUM

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4 8

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Bern, 15. Januar 2020

7 Horoskop

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Widder 21.3. – 20.4.

Waage 24.9. – 23.10.

Ihr Programm verlangt zu viel von Ihnen. Langsam sollten Sie sich nach einem Menschen umsehen, der Sie entlasten könnte. Wer sich so viel auf seine Schultern lädt, kann krank werden!

Stier 21.4. – 20.5.

9 5 4 7 8 2 5 7 6 9 3 6 3 1 5 3 4 6

Geben Sie bei einer Verhandlung mit einer Behörde nicht gleich nach. Es kann sein, dass man Ihnen irgendetwas vormachen möchte. Das Recht und die Sterne stehen aber auf Ihrer Seite.

Zwilling 21.5. – 21.6.

Krebs 22.6. – 22.7.

Anfang der Woche erreicht Sie eine Mitteilung, die Sie nachdenklich stimmen sollte. Vermutlich sind Sie nämlich im Begriff, einem nahe stehenden Menschen Unrecht zu tun. Vorsicht!

SUDOKU Spielanleitung

Ein Sudoku besteht aus 81 Feldern, 9 Zeilen und 9 Spalten. Das so gebildete Quadrat wird nochmals in 9 einzelne 3×3 Quadrate unterteilt. Zum Start sind bereits einige Zahlen vorgegeben. Ziel ist es, die verbliebenen freien Felder so zu füllen, dass jeweils pro Zeile, pro Spalte und pro 3×3-Zelle die Ziffern 1–9 nur einmal vorkommen. Auflösung im nächsten AfdN.

da steht, was geht

nzeiger FÜR DAS NORDQUARTIER

Quartierzeitung für Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Löchligut, Lorraine, Spitalacker, Wankdorf, Wyler und Wylergut | 94. Jahrgang, 16 100 Exemplare

IMPRESSUM Herausgeber: blickpunktNord GmbH Postfach 2306, 3001 Bern Auflage: 16’100 Kontaktkoordinaten: Anzeiger für das Nordquartier, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 351 35 13, www.a-fdn.ch / info@afdn.ch Verlagsleitung: Claudio A. Engeloch Redaktion: Katrin Bärtschi (katrin.baertschi@bluewin.ch) Claudio A. Engeloch (engeloch@a-fdn.ch) Corinna Elena Marti (cem1@bluewin.ch) Freelance-Mitarbeit: Bianka Balmer (bianka.balmer@gmx.ch) nt (redaktion@a-fdn.ch) Urs Frieden, Journal B (frieden@halbzeit.ch) Jean-Claude Galli (jean-claude.galli@fluestertuete.ch) Foto: Roland Koella (koella@koellafoto.ch) Redaktionsschluss: Montag, 17.00 Uhr Anzeigen: anzeigen@afdn.ch Anzeigeschluss: Montag, 17.00 Uhr Layout, Produktion: ZT Medien AG, Medien- und Printunternehmen Druck: DZB, Druckzentrum Bern AG, Telefon 031 349 49 49 Vertrieb: Anzeiger Region Bern, Telefon 031 529 39 39 Anlaufstelle Quartier Druckerei Läderach AG, Beundenfeld strasse 17, 3013 Bern, Tel. 031 331 61 26, druckerei@laedera.ch Copyright: © für alle Inhalte: Verlag blickpunktNord GmbH

Sie fühlen sich wunschlos glücklich, und das ist ja auch verständlich. Doch die Wünsche Ihrer Mitmenschen sind berechtigt und sollten rasch erfüllt werden. Tun Sie das Ihrige dazu!

Löwe 23.7. – 23.8.

Wenn Sie befürchten, dass Ihre Äusserungen missverstanden werden könnten, liegen Sie richtig: Daher sollten Sie sie für sich behalten. Manchmal bringt Schweigen mehr ein als Reden!

Jungfrau 24.8. – 23.9. Spielen Sie bitte nicht mit dem Feuer! Damit könnten Sie einem Menschen, der das nicht verdient hätte, sehr weh tun. Besser, Sie konzentrieren sich ganz auf den Beruf und die Arbeit.

Man braucht nicht unbedingt immer ein Fachmann zu sein, um sich in ein unbekanntes Thema einzuarbeiten. Das wissen Sie, und demzufolge darf es jetzt keine Ausreden mehr geben!

Skorpion 24.10. – 22.11.

Schütze 23.11. – 21.12.

Steinbock 22.12. – 20.1.

Wassermann 21.1. – 19.2.

Dass Sie Handlungsfreiheit haben, ist leider bloss eine Illusion, mit der Sie sich den Stolz bewahren. An den gegebenen Tatsachen jedoch ändert das nichts; zumindest nicht im Moment.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Kommen Sie heraus aus Ihrem Schneckenhaus, und schauen Sie, was in der Welt so alles passiert. Finden Sie nicht, dass Sie da mitmischen sollten?

Die Auswahl unter all den vielen Möglichkeiten ist gross, doch keine sagt Ihnen so richtig zu. Vielleicht bleiben Sie doch lieber bei dem Bewährten? Zu überlegen wäre es gewiss einmal.

Sie fühlen sich diese Woche pudelwohl und möchten die ganze Welt umarmen. Am besten wäre es wohl, wenn Sie damit bei Ihrem Partner anfangen würden: Er wartet durchaus schon darauf!

Fische 20.2. – 20.3. Ein Zwischenfall war so, wie er sich jetzt ereignet hat, absolut unvorhersehbar. Noch ist es aber möglich, dass Sie darauf reagieren. Sie werden die Lage zweifellos in den Griff kriegen.

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Korrektion Bolligenstrasse Nord Von 2020 bis 2022 wird die Bolligenstrasse Nord zur Baustelle. Die Einfallsachse aus dem Worblental in die Stadt Bern wird zwischen Kreisel Rothus und SBB-Brücke moderat ausgebaut und mit Lichtsignalanlagen ausgestattet. Die Strassenbauarbeiten starten im August 2020. Bereits ab März startet der WVRB mit der Erneuerung der Trinkwassertransportleitung. Um Anwohnende und Interessierte über den vorgesehenen Bauablauf und die Verkehrsführung zu orientieren, laden die Bauherrschaften ein zu einem

Informationsanlass Donnerstag, 23. Januar 2020, 18.00 Uhr Universitäre Psychiatrische Dienste, Festsaal (Wirtschaftsgebäude), Bolligenstrasse 119, 3006 Bern Tiefbauamt des Kantons Bern, Oberingenieurkreis II Wasserverbund Region Bern WVRB

Besichtigen Sie Domicil Spitalackerpark Donnerstag, 30. Januar 2020, 14.00h Wir stellen Ihnen unser Angebot vor und zeigen unsere Zimmer und Wohnungen. Nehmen Sie sich etwas Zeit für Ihren Besuch im Domicil Spitalackerpark. Anfahrt: Tram Nr. 9 Richtung Wankdorf Bahnhof, Haltestelle Spitalacker Wir freuen uns auf Sie! Domicil Spitalackerpark Beudenfeldstrasse 26 3013 Bern

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