top.tirol (Feber 2020)

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Ausgabe # 20/Feber 2020

TECHNIK VON M

ORGEN:

TOP

puter und Quantencom 5G , ff to rs se as Was W chaf t bedeuten bald für die Wir ts

IM INTERVIEW

Iris Ortner, Geschäftsführerin der IGO Industries

ZU DEN URNEN!

Die sechs größten Listen der Tiroler WK-Wahl stellen sich vor.

EINE BEILAGE DER

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AU CH O N

T O P.T I R O L

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P.T IR O L

I

n der Frühjahrsausgabe von top.tirol befassen wir uns wieder mit dem Fundament, auf das die Tiroler Wirtschaft seit Generationen baut: den Familienunternehmen. Ihnen und ihren Managern widmen wir unser Ranking (S. 16), in dem wir die 500 umsatzstärksten Familienbetriebe Tirols einander gegenüberstellen. Zudem präsentieren wir die 20 größten familiär geführten Unternehmensgruppen Tirols (S. 53).

Passend dazu haben wir uns mit der operativen Geschäftsführerin der IGO Industries Gruppe, Ines Ortner, unterhalten, die gerade in vierter Generation das Steuer des Konzerns übernimmt. Im Interview (S. 8) berichtet sie über Gender-Balance in einer männlich dominierten Branche, das Spannungsfeld von Tradition und Innovation und die großen Fußstapfen, in die sie tritt.

© FRANZ OSS, MONIKA CICHOŃ, WERK

Liebe Leserinnen und Leser!

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Außerdem werfen wir einen Blick in die Zukunft – politisch sowie technologisch. Wir haben mit drei Institutionen gesprochen, die in Tirol an Wasserstoff, 5G und Quantencomputing arbeiten – und mit Experten, die erklären, wie diese Technologien die Welt von morgen mitgestalten werden (S. 68). Zudem bittet die Wirtschaftskammer Tirol am 4. und 5. März zu den Wahlurnen. Dazu haben wir die sechs größten Listen gebeten, sich vorzustellen (S. 58). In unserem Autoteil (S. 77) geht es um Newcomer aus allen Segmenten – vom Kleinfahrzeug über die Mittel- bis zur Luxusklasse.

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Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre. Die Redaktion

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Kurz gefragt Elisabeth Mauracher

Ranking Tirols Top-20 familiengeführte Unternehmensgruppen

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Projekt: Auto Die Newcomer am Automarkt

Interview Iris Ortner

Wirtschaftskammer­wahlen 2020 Wordrap der Listensprecher

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Ranking Tirols Top-500 Familienunternehmen

Interview Christoph Walser

The Next Big Thing Wie Wasserstoff, 5G und Quantencomputer die Zukunft prägen

Klüger werden mit Claus Vogt und Roland Leuschel

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IMPRESSUM: top.tirol – Feber 2020 Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020, office@target-group.at, www.target-group.at • Mitarbeiter dieser Ausgabe: Daniel Feichtner, Daniel Schreier, BA, Mag. Klaus Erler, Jakob Häusle, Mag. Haris Kovacevic, Eva Schwienbacher, BA, Mag. Katharina Wildauer, Walter Mair • Grafik: Marco Lösch, BA, Thomas Bucher • Fotos sofern nicht anders gekennzeichnet: Axel Springer, Franz Oss • Illustrationen: Monika Cichoń • Gesamtverkaufsleitung: Wolfgang Mayr Hersteller: Intergraphik GmbH, Innsbruck • Die Rankings entstanden in Kooperation mit Creditreform Wirtschaftsauskunftei. Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.target-group.at/offenlegungen abgerufen werden.

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JAHRBUCH DER WIRTSCHAFT AM 28. JUNI 2020 ALS BEILAGE DER TIROLER TAGESZEITUNG

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Zur Person Elisabeth Mauracher ist die Hotellerie in die Wiege gelegt: Im elterlichen Betrieb aufgewachsen kennt sie die Branche von Kindheit an. Nach ihrer Matura sammelte sie Erfahrung in mehreren Hotels im Inund Ausland, bevor sie in den Familienbetrieb zurückkehrte.

KURZ GEFRAGT

2019 übernahm sie von ihrem Vater die Geschäftsführung des von ihren Eltern gegründeten Ayurveda Resorts Sonnhof in Hinterthiersee. Neben der operativen Leitung ist sie dort auch in der Gästebetreuung und als Yoga-Lehrerin und Coach tätig.

ELISABETH MAURACHER GESCHÄFTSFÜHRERIN, EUROPEAN AYURVEDA RESORT SONNHOF

Meinen Tag beginne ich mit: einer Dankbar­ keitsübung, zehn Minuten Yoga und einem guten ayurvedischen Frühstück.

Mit der Familie zusammenzuarbeiten bedeutet: Rückhalt & Vertrauen, aber auch klare Absprache, wer wofür zuständig ist.

Entspannung bedeutet für mich: Zeit für mich zu haben und das Leben zu genießen.

Um etwas Neues nach Tirol zu bringen, muss man: viel Mut haben.

Tirol und Indien verbindet: Ayurveda

Aus der Balance bringen mich: fehlende Mitarbeiter.

Ayurveda, in fünf Worten erklärt: Ayurveda heißt das Wissen vom Leben. Meine einprägsamste Reise war: in Indien.

© FRANZ OSS

Meine eigene Wellness ist mir: viel wert, weil wir ja als Vorbild für Mitarbeiter und auch für Gäste funktionieren. Yoga lernt man am besten: jeden Tag zu jeder Sekunde, da Yoga mehr ist als nur Sport auf der Matte. Es geht hier um die Achtsamkeit in allen Bereichen, da es eine Einstellung zum Leben ist.

Speckknödel oder Linsencurry? Linsencurry Mit Wintersport alleine: kann man nicht mehr die Zukunft bestreiten. Tourismus kann nur nachhaltig sein, wenn: wir Touristiker zusammenarbeiten und lernen, auf uns selbst zu achten. Denn auch wenn man unter permanentem Druck steht, darf man nicht vergessen, sein Leben zu leben. Sich auf eine Nische zu spezialisieren, bedeutet: mutig zu sein und für seine Vision einzustehen. 5


KURZNACHRICHTEN AUS DER TIROLER WIRTSCHAFT

MENSCHEN UND MÄRKTE Am 26. November 2019 gab es in Wien für den Gartengeräte-Hersteller STIHL Tirol Anlass zur Freude: Auch weiterhin darf der Titel „klimaaktiv“ geführt werden, den man erstmalig Ende 2016 einheimsen konnte. Als eines von 25 österreichischen Unternehmen wurde STIHL Tirol für sein außerordentliches Engagement in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz ausgezeichnet. Damit zählt der GartengeräteHersteller zu einem von 13 Unternehmen, die sich freiwillig dazu verpflichten, ihren Energieverbrauch kontinuierlich zu senken.

Vertreter von STIHL Tirol bei der Übergabe des „klimaaktiv“-Zertifikats in Wien

Erneuter Hörerrekord bei Life Radio Tirol Die Life Radio-Community wächst weiter, das bescheinigt der Ende Jänner 2020 veröffentlichte Radiotest. Den neuesten Zahlen zufolge schalten 72.000 Tirolerinnen und Tiroler unter der Woche täglich bei Life Radio ein, ein neuerlicher historischer Höchstwert und ein Zuwachs um 17.000 Hörer gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere bei den jüngeren Radiohörern ist Life Radio äußerst beliebt. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen hat der Sender seine Tagesreichweite gegenüber dem Vorjahr sogar um 40 Prozent gesteigert.

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TIROLER START-UP INNERSPACE ERHÄLT SIEBENSTELLIGE WACHSTUMSFINANZIERUNG

Das Management-Team von Innerspace: Bernhard Fercher, Walter Ischia, Andreas Berger und Sebastian Scheler (v. l.)

Als Vorreiter der Education Technology entwickelt Innerspace neuartige, psychologisch fundierte Trainingslösungen für hochkritische Anwendungen in der Life-Science-Industrie. Mittels des in Virtual Reality umgesetzten DeepTraining-Ansatzes werden Reinraum-Facharbeiter umfassend auf die Schlüsselmomente ihrer Tätigkeit vorbereitet. Der Tiroler Frühphasen-Investor MAD hat nun im Zuge einen Investment-Runde gemeinsam mit dem deutschen Hightech Gründerfonds HTGF über eine Million Euro in das Tiroler Unternehmen investiert. Die eingebrachten MIttel werden für die weitere Produktentwicklung und für die Expansion verwendet.

© FRANZ OSS, SCHEDL, INNERSPACE GMBH, SINGLE USE SUPPORT GMBH

„klimaaktiv“Auszeichnung für STIHL Tirol


KURZNACHRICHTEN AUS DER TIROLER WIRTSCHAFT

Single Use Support gewinnt JungunternehmerWettbewerb 2019

Christian Dollinger Das Team von Single Use Support feiert den Sieg beim Jungunternehmer-Wettbewerb 2019. Single Use Support holt sich den Sieg beim Jungunternehmer-Wettbewerb des Wirtschaftsmagazins Gewinn in der Kategorie Export. In der Gesamtwertung hat es Single Use Support auf Platz fünf von 100 geschafft. Das Tiroler Start-Up Single Use Support wurde 2016 in Kufstein gegründet. Seitdem entwickelt die SUS GmbH innovative Technologien für die Biopharma-Industrie. Dabei geht es vor allem darum, biopharmazeutische Flüssigkeiten sicher aufzubewahren und zu transportieren.

ist neuer Innungsmeister der Tiroler Metalltechniker Seit Kurzem haben die Tiroler Metalltechniker mit Christan Dollinger einen neuen Landesinnungmeister. In seiner neuen Funktion, in der er Johann Grissemann nachfolgt, will Dollinger einerseits gezielt Aufklärungsarbeit zur EN 1090, die aufgrund ihres Gesetzescharakters massive Auswirkungen auf die Branche hat, betreiben. Andererseits will er das Interesse am Beruf des Metalltechnikers stärken und unter anderem Schwerpunkte im Ausbildungsbereich setzen.

„ Unsere langjährigen Mitarbeiter sind für uns der beste Beweis, dass wir den richtigen Weg beschreiten. Wir fördern gezielt das Mitarbeiter-Engagement, damit sich unsere Gäste wohl und willkommen fühlen.“ Die Gastgeberfamilie Sabine und Joschi Sailer

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Zur Person

Iris Ortner leitet seit sieben Jahren die IGO Industries (früher IGO-OrtnerGruppe).

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Iris Ortner (45) ist in Innsbruck geboren und in Wien aufgewachsen. Sie studierte Maschinen­ ingenieurwesen an der ETH Zürich mit Vertiefung Energiesysteme und Betriebswirtschaft und machte ihren MBA an der privaten Wirtschaftshochschule Insead (Institut Européen d’Administration des Affaires) in Frankreich. 2013 übernahm sie die Ge­ schäftsführung der Unternehmensgruppe IGO Industries. Ortner sitzt in verschiedenen Aufsichtsräten (z. B. der PORR AG und der Staatsholding ÖBAG) und Beiräten. Mit 23 Jahren ging sie für drei Jahre nach Polen und hat eine Niederlassung in Warschau aufgebaut.


INTERVIEW

DIE THRONFOLGERIN Iris Ortner, Tochter des Tiroler Industriellen Klaus Ortner, verantwortet seit 2013 als Geschäftsführerin der IGO Industries das gesamte operative Geschäft der milliardenschweren Holding. Im Interview spricht die Maschinenbauingenieurin und Managerin über ihren Werdegang, Frauen in Führungspositionen, Vergleiche mit ihrem Vater und zukünftige Pläne. DA S INTERVIEW FÜHRTE E VA SCHWIENBACHER. FOTOS: FR ANZ OSS

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rau Ortner, Sie befinden sich gerade in Tirol, welche Projekte führen Sie hierher? IRIS ORTNER: Ich bin mittlerweile für Bereiche zuständig, die die ganze Holding betreffen, überwiegend weg von konkreten Projekten. Wir haben hier in Innsbruck das Glück mit Paul Unterluggauer einen sehr guten Geschäftsführer zu haben, der jetzt seit 25 Jahren bei uns ist und sich ausgezeichnet um die operative Führung kümmert. Mit ihm tausche ich mich aus. Wie oft sind Sie in Tirol? Zu selten für meinen Geschmack. Im Schnitt einmal im Monat. Dank moderner Kommunikationsmittel ist der Kontakt trotzdem intensiv. Sie haben an der ETH Zürich Maschineningenieurwesen studiert. Ein Fach, in dem in Österreich Frauen unterrepräsentiert sind. Wie haben Sie Ihr Studium erlebt? Wir waren vier Frauen unter 150 Männern. Dazu muss man sagen, dass alle Frauen das Studium geschafft haben. Bei den Männern war es nur die Hälfte. Ich glaube, jene Frauen, die sich für das Technische entscheiden, haben sich das meistens sehr genau überlegt. Im Freundeskreis meiner Eltern gab es mehr Söhne als Töchter und auch in meinem

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INTERVIEW

Quartier Belverdere Central (QBC)

Projektvolumen: rund 380 Mio. Euro

Gymnasium gab es mehr Burschen als Mädchen. Auf den männlichen Überhang im Studium war ich also vorbereitet. Und Naturwissenschaften und Mathe war immer schon meins. Wie aus Ihrem Lebenslauf hervorgeht, haben Sie eine Top-Ausbildung, sprechen mehrere SpraAls Sie nach Warschau sind, um für chen. Hat es Sie nie gereizt, außerhalb Ortner eine Niederlassung aufzubauen, des Familienunternehmens Karriere zu waren Sie Anfang 20. Wie war es auf den machen? Mein Plan war, die ersten SchritBaustellen in Polen für Sie? Der Sprung ins te zuerst außerhalb des Unternehmens zu kalte Wasser war gut. Mit Anfang zwanzig machen, es kam aber anders. Ich wollte geist man zwar noch eine Spur naiv, aber darade für mein Doktorat an der Uni bleiben, für auch gänzlich unbekümmert und volda kam ein großer Auftrag in Warschau ler Tatendrang. Es war eine sehr intensive herein. Das Projekt hat mich begeistert Mitarbeiter Zeit, meist mit Sieben-Tage-Wochen, ich und war ideal für den Einstieg. Es ging gruppenweit bin nur alle drei Monate nach Hause gedarum, außerhalb des unmittelbaren Einfahren und bis an die Grenze meiner Beflussbereichs meines Vaters etwas Neues aufzubauen und eine Großbaustelle zu managen. Das lastbarkeit gegangen. Was in Polen anders war als hier genoss ich sehr. Nach meinem MBA am INSEAD in in Österreich: Es gab bereits mehr Frauen im BauumFrankreich wollte ich dann aber unbedingt woanders feld. Das hat es leichter gemacht. hin. Ich ging für ein Jahr zu Siemens in Deutschland und New York. Das war für meine spätere Entschei- Woran liegt das? Es gibt dort einerseits etwas mehr dung sehr wichtig. Ich habe mich dann bewusst für Bauingenieurinnen. Speziell aber in unserem Tätigden eigenen Betrieb entschieden und bereue diesen keitsbereich der Haustechnik – Heizung, Lüftung, Sanitär –, arbeiten in der Technik fast 50 Prozent Schritt bis heute in keinster Weise.

23.500

Meilensteine IGO Industries 1928 Josef Ortner wird Geschäftsführer.

1903 Ignaz Ortner gründet das Unternehmen in Innsbruck.

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1969 Erstes HightechEngagement im Anlagenbau-Projekt Kläranlage Innsbruck

1968 Klaus Ortner tritt ins Unternehmen ein und wagt den Sprung nach Wien.

1980 Erste Auslandsprojekte in Osteuropa

1971 Übernahme der HTG in Wien

1994 Übernahme der Sanitär-Elementbau


© ORTNER, UBM (2)

INTERVIEW

Wie schaut Ihr Führungsstil aus? Ich versuche, viel im Team zu machen. Mir ist es wichtig, nicht nur gemeinsam zu einer Entscheidungsgrundlage zu kommen, sondern auch Entscheidungen gemeinsam tragen zu können. Ein Team sollte schlauer sein, als es einer alleine sein kann. Natürlich braucht es in gewissen Situationen auch schnelle, klare Entscheidungen. Dann muss ich alleine entscheiden. Grundsätzlich ist es wichtig Entscheidungen zu finden, an die alle glauben, hinter denen alle stehen können.

Frauen. Das liegt vielleicht auch daran, dass dieser technische Bereich als Umweltfach bezeichnet wird und nicht zum Maschinenbau gehört, obwohl die Inhalte die selben sind.

Sie leiten die Unternehmensgruppe nun in vierter Generation. Wo liegen die Vorteile, die Führung innerhalb der Familie weiterzugeben? Der Vorteil des Familienunternehmens ist für mich die Ausrichtung an viel langfristigeren Ergebnissen und Zielen. Das ist für das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Kunden ein enormer Mehrwert. Wir denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen und wir setzen bei der Besetzung von Führungspositionen auf Persönlichkeiten, die diesen Anspruch ebenso verfolgen. Mit Paul Unterluggauer rückt jetzt auch das erste Nichtfamilienmitglied in die Geschäftsführung der Holding auf. Ich glaube, dass es die Mischung ausmacht: Das beste Wissen und die beste Energie von außen reinzuholen und von der Familie aus zusätzlich Stabilität, Tradition, Sicherheit und Langfristigkeit ins Unternehmen zu bringen.

Seit 2013 sind Sie Geschäftsführerin der Holding IGO Industries und nun schrittweise dabei, das Zepter des gesamten Konzerns zu übernehmen. Vergleicht man Sie innerhalb des Unternehmens mit Ihrem Vater? Klar. Mein Vater ist 1968 eingestiegen und ist jetzt seit 52 Jahren in diesem Unternehmen und das sehr erfolgreich – da gibt es natürlich Vergleiche. Die Zeiten ändern sich aber, die Herausforderungen sind jetzt andere, das Unternehmen ist ein anderes – deshalb will und muss ich es auf meine Weise machen. Mein Vater ist nach wie vor aktiv – das wird er sich auch nicht nehmen lassen. Das Unternehmen ist zum Glück groß genug, die Aufgaben sind komplex und vielfältig und dieses Miteinander funktioniert gut.

Wie leicht oder wie schwer ist es für Sie als junge Chefin, Neues einzubringen, beispielsweise im Bereich Digitalisierung? Was die Digitalisierung betrifft, muss ich meinem Vater Rosen streuen. Er war diesbezüglich immer sehr fortschrittlich. Der Bau ist zwar ein sehr traditioneller Bereich, aber die Digitalisierung am Bau und in der Planung ist heute nicht mehr wegzudenken. Wie in allen Bereichen gibt es manche, die sich damit leichter tun, und manche, die sich schwerer tun. Wir haben es so gelöst, dass wir junge mit älteren Mitarbeitern zusammengebracht haben. Sie lernen voneinander – das hat sich bewährt. In der Baubranche braucht es nicht nur Ausdauer und Kraft, sondern auch Köpfchen!

Am Bau des neuen Stadtviertels QBC beim Wiener Hauptbahnhof ist die IGO Industries über die Firmen UBM (Projektentwicklung), PORR AG (Bau), Ortner und ELIN (Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik sowie Stark- und Schwachstrom) beteiligt.

1997 Iris Ortner steigt ins Unternehmen ein und baut den Betrieb Polen auf.

1998 Beginn des Engagements bei der PORR AG und UBM AG

1999 Übernahme der BACON Gebäudetechnik gemeinsam mit Siemens Österreich

2003 Gründung der Ortner Anlagentechnik in München

2004 Übernahme der TKT Engineering in Polen

2012 Mehrheitsbeteiligung an der PORR AG im Syndikat mit Strauss

2011 Übernahme der Firmen ELIN, EBG, BACON Gebäudetechnik, BABAK Gebäudetechnik

„Ein Team sollte schlauer sein, als es einer alleine sein kann.“ IRIS ORTNER

2015 Neustrukturierung der Holding unter der IGO Industries

2014 Gründung der Ortner AG in der Schweiz

2018 Weiterer Ausbau der Präsenz in Deutschland durch Beteiligung an der H+E Haustechnik und Elektro

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INTERVIEW

© APA / ROLAND SCHLAGER

Generalsanierung Parlament

Die zur IGO Industries zählenden Firmen ELIN, PORR und BACON sind am Umbau bzw. der Sanierung des Parlaments in unterschiedlichen Konstellationen (ARGE) beteiligt. Projektvolumen: Nur ELIN und BACON rund 33 Mio. Euro

„In der Baubranche gibt es definitiv Arbeit für jemanden, der kein Goliath ist.“ IRIS ORTNER, GESCHÄF TSFÜHRERIN DER IGO INDUSTRIES

Öffnet diese Entwicklung die Branche auch für Frauen? In der Baubranche gibt es definitiv Arbeit für jemanden, der kein Goliath ist. Auch wenn man nicht leugnen darf, dass es Teilbereiche gibt, die physisch extrem anspruchsvoll sind. Wir wissen, dass ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis und generell Vielfalt Teams besser macht. Dazu müssen wir aber bereits bei der Ausbildungs- und Berufswahl die gängigen Klischees aufbrechen und verändern.

Wo liegt der Mehrwert der Vielfalt für das Unternehmen? Haben Sie Beispiele erlebt, wo das Unternehmen davon profitiert hat? Ich konnte feststellen, dass in reinen Männerteams der Ton rauer ist. Sobald eine Frau dazukommt, wird der Ton milder. Auf Baustellen können Jung und Alt voneinander lernen. Das ist keine einseitige Geschichte. Wir haben nicht den direkten Vergleich, aber ich habe viel Positives erlebt, dort wo die Vielfalt groß war.

Was kann ein Unternehmen konkret tun, um mehr Was braucht eine Frau an der Spitze eines so großen Diversität zu erreichen? Welchen Stellenwert hat das Konzerns wie der IGO Industries, um erfolgreich zu Thema bei Ortner? Ich glaube an die Vielsein? Neben Eigenschaften wie Entscheifalt in Teams. Es ist weder damit getan, nur dungswille und Durchsetzungsvermögen Erfahrene, Ältere einzustellen, noch bringt braucht es grundsätzlich Freude an der der Jugendwahn uns weiter. Wir versuArbeit – das ist in allen Bereichen so, egal chen, Leute, die bei uns arbeiten, ein Stück auf welcher Ebene man sich befindet. Auweit durch ihr berufliches Leben zu begleißerdem bin ich überzeugt davon, dass es ten. Vor einigen Jahren habe ich darum ein Team braucht und – neben Fachwissen begonnen, Aus- und Weiterbildung als pra– die menschliche Komponente, um dieses Millionen Euro xisbezogene Ergänzung im Unternehmen Team zusammenhalten zu können und Nettoumsatz aufzubauen. In der IGO Academy begleidas Beste aus jedem Einzelnen herauszu(2018) ten wir Lehrlinge und Fachkräfte in den locken. der unmittelbar zur Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, IGO Industries GmbH Projektmanagement und fachliche WeiWie kriegt man ganz oben mit, was zählenden Tochterterbildung. Wir bilden in unseren Tochterein Mitarbeiter auf der unteren Ebene gesellschaften, die unternehmen immer um die 250 Lehrlinge braucht oder besonders gut kann? Um 3.560 Mitarbeiter zählen österreichweit aus. Die Angebote der IGO jeden einzelnen zu finden, muss man sich Academy gehen über die reine Ausbildung aufs Team verlassen. Ich kann nicht jeden hinaus und stärken die Bindung zwischen Auszubil- einzelnen der 3.500 Mitarbeiter kennen. Ich kann ein denden, Mitarbeitern und dem Arbeitgeber. Es bindet Vorbild sein und den anderen Führungskräften voruns, weil wir in den Menschen investieren, und es bin- leben, wie ich mir Leitung wünsche. Was für meinen det den Mitarbeiter an die Firma, weil er merkt, dass Weg wichtig war und nach wie vor ist, ist selbst auf er geschätzt wird. einer Baustelle anzufangen und zu erleben, was die

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Bereiche und Beteiligungen IGO Industries Die IGO Industries ist ein international agierender Verbund von Tech­ nologieunternehmen, führend in der technischen Gebäudeausstattung und im industriellen Anlagenbau. Neben unmittelbar zur IGO Industries zählenden Tochtergesellschaften, wie BABAK, BACON, Ortner, EBG, ELIN, TKT Engineering, hält die Gruppe auch wesentliche Anteile an assoziierten Unternehmen, wie der PORR AG (39 %) und der UBM Development AG (33 %).

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Seit Jänner 2018 müssen große Unternehmen in Österreich bekanntlich 30 Prozent der Aufsichtsratsmandate mit Frauen besetzen. Sie haben in Interviews gesagt, Sie sehen die Quote zwiespältig. Warum? Auf der einen Seite kann die Quote helfen, Türen und Köpfe zu öffnen. Sie kann dazu beitragen, dass plötzlich Menschen infrage kommen, die vorher niemand am Schirm hatte. Das finde ich gut. Was aber niemand sein möchte – egal in welcher Position –, ist ein Quotenmensch. Man möchte eine Position innehaben, weil man qualifiziert ist und die Sache weiterbringen kann. Die Quote hat also Positives, der Quotenbeigeschmack aber kann negativ wirken, darum sehe ich das zwiespältig. Was wir aber gerade erleben, ist ein Aufbrechen der Wirtschaft – man sieht auch immer mehr junge Menschen in Aufsichtsräten. Das ist gut. Sie sitzen selbst in mehreren Aufsichtsräten, etwa der PORR AG und seit einem Jahr auch der Staatsholding ÖBAG. Für Ihren Aufsichtsrat-Job bei der ÖBAG gab es im Herbst die Kritik, Sie hätten den Job nur aufgrund der großzügigen Spenden Ihres Vaters an die ÖVP erhalten. Wie ist es Ihnen mit dieser Kritik gegangen? Im ersten Moment macht mich Kritik immer nachdenklich – und das war auch in diesem Fall so. Aber ich bin wirklich überzeugt davon, dass ich etwas beitragen kann und deswegen in den Aufsichtsrat der ÖBAG gekommen bin. Natürlich hat es etwas damit zu

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INTERVIEW

© ORTNER

Landwirtschaftliche Landeslehranstalt im Schloss Rotholz

Das Projekt wurde als ARGE-Projekt in einer Generalplanung mit der PORR AG und Riederbau GmbH & Co KG umgesetzt. Die gesamte Ausführung der Heizungs-, Lüftungsund Klimatechnik wurde durch Ortner, die elektrotechnischen Anlagen durch ELIN umgesetzt. Projektvolumen: 55 Mio. Euro

Blicken wir abschließend in die Zukunft: In welche Richtung möchten Sie das Unternehmen weiterentwickeln? Wir haben einerseits den Bereich Haustechnik und andererseits unsere Beteiligungen im Baubereich. Im Bau gibt es noch reichlich zu tun etwa mit der Digitalisierung und Modularisierung. Meine wichtigsKonnten Sie die Kritik nachvollziehen? Natürlich te Aufgabe ist es, uns weiterhin so stabil aufzustellen, kann ich nachvollziehen, dass man sich fragt, wie es dass wir Kraft haben für zukünftige Entwicklungen. dazu kam. Aber ich bringe die erforderliche Qualifika- Das zeichnet auch ein Familienunternehmen aus: tion mit und möchte jetzt an meiSchon mein Vater hat nicht expanner Leistung gemessen werden. diert, um der Expansion willen. Er hat geschaut, dass das Unterneh„Ich möchte Was hat sich durch die Debatte men auf guten Beinen steht, um rund um Ortner und Parteispenschon in einer Welt dann die Kraft zu haben, Chancen den innerhalb der Firma geändert? zu ergreifen, wenn sie sich ergeben. leben, in der Abgesehen davon, dass das neue Außerdem habe ich in der Holding Spendengesetz jetzt vorsieht, dass Platz für Überzeu- vor einem Jahr einen Prozess gees keine Großspenden mehr geben startet, um gemeinsam mit den Begungen ist.“ darf, haben wir intern beschlossen, trieben, die uns zu hundert Prozent etwaige Spenden klar zu kommugehören, verbindende Werte zu erIRIS ORTNER nizieren. Im Unternehmen wissen arbeiten. Denn die Holding umfasst alle, dass mein Vater Überzeuguneinerseits die Firma Ortner, mit der gen hat, wie jeder Mensch frei ist, Überzeugungen zu alles begann, aber auch Firmen wie BABAK, BACON haben. Jedenfalls ist das kein Thema im unternehme- oder ELIN und EBG. Wir wollen die Individualität der rischen Alltag. Aber ich möchte schon in einer Welt Marken und die Eigenständigkeit der einzelnen Beleben, in der Platz für Überzeugungen ist. triebe bewahren, zugleich aber klar machen, was uns zusammenhält, wofür wir stehen und was uns ausKönnen Sie sich vorstellen, in Politik zu investieren? macht. Die Werte bilden die Basis für die Zukunft. Das Mit meiner Rolle in der ÖBAG will ich mich neutral war ein wichtiger Prozess und ist eine Arbeit, die nie verhalten, das ist daher keine Option. Was die Zukunft aufhört. bringt, werden wir sehen. Ich denke, dass es wichtig Vielen Dank für das Gespräch. ist, dass Menschen für ihre Überzeugungen einstehen. tun, ob man überhaupt sichtbar ist in der Wirtschaftsbranche. Wenn jemand nirgends in Erscheinung tritt, wenn es um Wirtschaft geht, wird er auch in keinem Aufsichtsrat landen. Ich bin sicher, dass ich die Qualifikationen mitbringe, die es braucht.

6,3

Milliarden Euro

Nettoumsatz (2018) der Unternehmens­ gruppe inklusive der assoziierten Unternehmen (z. B. PORR AG und UBM Development AG)

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2.

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David, Peter Paul und Sebastian Mölk leiten das Familienunternehmen in vierter Generation. Alle drei sind Urenkel des Gründerehepaars und waren zuvor bereits als Geschäfts­bereichsleiter im Unternehmen tätig.

3. 4.

MICHAEL EGGER, FRITZ EGGER Seit 1982 sind die Brüder Michael (li.) und Fritz Egger im Unternehmen aktiv. Unter ihrer Führung entwickelte sich das international agierenden Firmengruppe mit Standorten in neun Ländern. Als Eigentümer der Egger Gruppe bestimmen sie die strategischen Leitlinien des Unternehmens mit.

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FRITZ EGGER GMBH & CO. OG UMSATZ 2018

644 Mio. mitarbeiter 2018

1.284 (TIROL)

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Thomas Bodner stieg 1984 ins Unternehmen ein und ist seit 2000 geschäftsführender Gesellschafter.

5.

NATALIE BINDER, MATTEO BINDER, REINHARD BINDER

1950 von Franz Binder Senior gegründet, exportiert Binderholz heute Massivholzprodukte weltweit. Als GF leiten das Unternehmen heute Natalie, Matteo und Reinhard Binder.

© TT/THOMAS BOEHM (3), EGGER HOLZWERKSTOFFE, HORVATH, TYROLIT, EMANUEL KASER, GERHARD BERGER

1.


RANKING MITARBEITER

UNTERNEHMEN

1.

Markus LangesSwarovski, Nadja Swarovski, Daniel Cohen

D. SWAROVSKI KG Neben Markus Langes-Swarovski ist auch seine Cousine Nadja Swarovski Mitglied des Executive Boards. Beide leiten das Unternehmen in fünfter Generation.

2.

Sebastian Mölk, David Mölk, Peter Paul Mölk

3.

Michael Egger, Fritz Egger, Walter Schiegl, Ulrich Bühler, Thomas Leissing

4.

Helmut Bodner, Thomas Bodner, Hans Bodner

5.

Reinhard Binder, Natalie Binder, Matteo Binder, Franz Binder

6.

8.

10.

748.963.000

+

1.284

643.960.406

+

2.000

348.000.000

+

801

271.445.749

=

1.301

266.098.000

+

1.108

262.900.000

+

1.182

1.148

WEDL HANDELS-GMBH Im Jänner 2019 übernahm Lorenz Wedl die Geschäftsführung von seinem Vater Leopold Wedl und leitet das Unternehmen gemeinsam mit Klaus Mantl und Tobias Waidhofer.

2.700.000.000

729.034.000

604.192.542

293.770.100

271.445.749

264.141.000

250.092.000

232.560.000

+

652

221.520.450

+

570

202.612.000

+

564

THÖNI INDUSTRIEBETRIEBE GMBH Das Hauptgeschäftsfeld des Telfer Familien­­ unternehmens sind Aluminiumprodukte. Zudem ist es in der Energietechnik, im Anlagenbau und in der Schlauchproduktion tätig.

Umsatz 2017

734 677

PFEIFER HOLZ GMBH & CO KG 1948 von Barbara Pfeifer gegründet, ist das Imster Familienunternehmen in dritter Generation heute in den Bereichen Holzbau, Verschalungen, Schnittholz, aber auch am Energiesektor tätig.

Helmut Thöni, Anton Mederle

5.446

801

TYROLIT – SCHLEIFMITTELWERKE SWAROVSKI K.G. Tyrolit aus Schwaz gehört zur Swarovski Gruppe und ist Hersteller von Schleif-, Trenn-, Säge-, Bohrund Abrichtwerkzeugen. Das Unternehmen wird eigenständig von Christoph Swarovski geleitet.

Michael Pfeifer, Clemens Pfeiffer

=

1.800

MED-EL ELEKTROMEDIZINISCHE GERÄTE GESELLSCHAFT M.B.H. Das Medizintechnikunternehmen aus Innsbruck entwickelt, produziert und vertreibt u. a. implantierbare Hörsysteme, wie Cochleaimplantate.

Leopold Wedl, Lorenz Wedl, Wilhelm Hofmann

2.700.000.000

1.269

BINDERHOLZ GMBH 1 Das Unternehmen aus Fügen zählt zu Europas Marktführern für Massivholzprodukte und innovative Baulösungen.

Christoph Swarovski, Andreas Buchbauer

4.800

5.226

ING. HANS BODNER BAUGESELLSCHAFT M.B.H & CO. KG. Neben Thomas Bodner, der das Bauunternehmen in dritter Generation führt, sind noch drei weitere Familienmitglieder im Unternehmen beschäftigt.

Ingeborg Hochmair-Desoyer

UMSATZ 2018

4.800

FRITZ EGGER GMBH & CO. OG Das Familienunternehmen aus St. Johann in Tirol stellt in 19 Werken in neun Ländern eine umfassende Produktpalette aus Holzwerkstoffen sowie Schnittholz her.

(IN EURO)

2018

2017

MPREIS WARENVERTRIEBS GMBH 1920 eröffnen Therese und Johann Mölk ihr erstes Lebensmittelgeschäft in Innsbruck. 99 Jahre später betreibt MPREIS 256 Supermarkt-Filialen.

7.

9.

1)

(TIROL)

UNTERNEHMER

530

230.963.755

209.140.056

193.845.169

Thöni Industriebetriebe GmbH

Im Geschäfts­ jahr 2018/19 wurden bei Thöni mehr als 80.000 Kilome­ ter an Schläu­ chen gefertigt. Das entspricht dem doppelten Umfang des Erdballs am Äquator.

Zahlen 2017

6.

7.

INGEBORG HOCHMAIR-DESOYER Hochmair-Desoyer entwickelte die heute verbreiteten Cochleaimplantate und gründete MED-EL, um diese zu vermarkten.

8.

CHRISTOPH SWAROVSKI

Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Tyrolit Schleifmittelwerke Swarovski KG. Seit dem Jahr 2016 ist er auch Präsident der IV Tirol.

9.

LORENZ WEDL

Nach seinem Studium steigt Lorenz Wedl 2016 als Assistent der Geschäftsführung ins Unternehmen ein. Seit Jänner 2019 ist er Geschäftsführer.

MICHAEL PFEIFER

Geschäftsführer Michael Pfeifer hat seine Ausbildung im Familien­ unternehmen absolviert, bevor er 2001 die Nach­ folge antrat.

10.

HELMUT THÖNI

Gemeinsam mit Anton Mederle leitet Geschäftsführer Helmut Thöni das von der Schlosserei zum Konzern gewachsene Unternehmen in zweiter Generation.

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

19


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN

11.

Gutmann Gesellschaft m.b.H. Die Gutmann Gesellschaft m.b.H. baut der­ zeit das größte Pelletlager Ös­ terreichs mit ei­ nem Fassungs­ vermögen von 10.000 Tonnen. Dafür investiert das Unter­ neh­­men zwölf Millionen Euro.

UNTERNEHMER

UNTERNEHMEN

Claudia Auer-Berger, Hans-Peter Hager, Reinhard Winkler

TRANSPED EUROPE GMBH Die Kernkompetenzen des Wörgler Unternehmens liegen im Bereich der Gütertransporte in Europa mit unterschiedlichem Equipment auf der Straße und im Intermodalverkehr.

12.

Albert Gutmann

13.

Dirk Hoffmann, Natacha CoorevitsHoffmann

14.

Eduard Fröschl, Franz Fröschl, Brunhilde Fröschl

15.

Josef Unterer, Rainer Linke

16.

Carina Schiestl-Swarovski

17.

Karl Nothegger

18.

Martin Darbo, Adolf Darbo

19.

Josef Christian Empl, Heinz Empl, Thomas Lanner

GUTMANN GESELLSCHAFT M.B.H. Westösterreichs größter privater Energielieferant aus Innsbruck liefert Energie für Wärme und Mobilität (Treibstoffe, Heizöl, Pellets, Erdgas, Festbrennstoffe, Ökostrom).

EWT TRUCK & TRAILER HANDELS GMBH Die EWT Truck & Trailer Handels GmbH aus Kitzbühel ist Firmenzentrale der EWT-Gruppe. Hier finden die strategische Steuerung der Tochtergesellschaften und die zentrale Auftragsabwicklung statt.

FRÖSCHL AG & CO. KG Zu den Geschäftsfeldern des Haller Bauunternehmens zählen u. a. Baudienstleistungen (Hoch- und Tiefbau), Schotter, Natursteine, Beton, Recycling, Deponie und Betonfertigteile. UNTERER GESELLSCHAFT M.B.H. 1963 in Wörgl als eine Ein-Mann-Transportfirma gegründet, bietet das Unternehmen heute europaweit innovative Logistikkonzepte und Supply-ChainLösungen. 1970 übernahm Josef Unterer die Geschäfte von seinem Vater Siegfried. SWAROVSKI OPTIK KG Vor ihrem Wechsel zur Swarovski Optik KG war Carina Schiestl-Swarovski in leitenden Positionen bei der D. Swarovski KG und den Tyrolit Schleifwerken tätig.

NOTHEGGER TRANSPORT LOGISTIK GMBH Lebensmitteltransporte in Kühlfahrzeugen und Transporte mit Planenfahrzeugen sind das Kerngeschäft des 1992 gegründeten Speditionsunternehmens aus St. Ulrich am Pillersee. ADOLF DARBO AG Die Familie Darbo stellt seit 1879 Fruchtsäfte, Sirup und Konfitüren her. 1918 übersiedelte das Unternehmen nach Tirol, wo es mittlerweile in fünfter Generation von Martin Darbo geleitet wird.

EMPL FAHRZEUGWERK GESELLSCHAFT M.B.H. Das in vierter Generation geführte Unternehmen ist einer der führenden europäischen Hersteller individuell gebauter Lkw-Sonderaufbauten und Anhänger.

20.

Karl Christian Handl

HANDL TYROL GMBH GF Karl Christian Handl verfügt neben einem Abschluss an der HTL für Lebensmitteltechnologie auch über Ausbildungen am MCI und der International Business School in Boston.

21.

Markus Rauscher, Matthias Wallmann

VERTEX GMBH Der Logistik-Dienstleister mit Sitz in Kirchbichl wickelt europaweite Transportprojekte und Komplettladungen ab.

22.

Johann Felder

23.

Christian Höllwarth

24.

Johannes und Georg Dettendorfer

FELDER KG Das Unternehmen mit Sitz in Hall entwickelt und produziert seit der Gründung im Jahr 1956 Maschinen für die Holzverarbeitung. INTERFOOD-LEBENSMITTELGROSSHANDEL GMBH Der Haller Lebensmittelgroßhändler wurde 1992 gegründet. Seither richtet sich sein Angebot vor allem an Einzel- und Großhandelsunternehmen.

INNTALER LOGISTIK – PARK GMBH Das Tochterunternehmen der deutschen Dettendorfer Gruppe betreibt in Kufstein eine moderne LKW-Tankstelle mit sieben Tankspuren, einem „Truck Checkpoint“ und Sanitär- und Einkausfbereichen für Fernfahrer.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

165

202.429.987

+

191.997.820

+

14

182.753.265

+

629

160.235.000

+

68

160.228.548

+

776

156.300.000

+

465

155.871.231

+

378

140.300.000

+

380

135.000.000

+

544

130.680.046

+

70

128.412.595

+

600

120.000.000

+

70

114.724.000

+

6

113.986.798

+

2017

173

272

14

543

62

743

328

375

360

490

62

560

65

6

Umsatz 2017

188.760.068

182.196.707

172.583.830

142.436.000

131.961.000

146.100.000

155.259.705

138.014.000

123.713.193

127.600.000

98.174.802

109.000.000

102.480.000

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

20

89.231.881


T O P.T I R O L

Mit dem besten Team der Welt im Einsatz für die Kunden: Freudenthaler © GÜNTER KRESSER, BIRGIT PICHLER

Als traditionsreiches und zugleich innovatives Familienunternehmen setzt der Inzinger Entsorgungsspezialist Freudenthaler auf ein starkes Team.

Exzellente Dienstleistungen – dafür steht Freudenthaler

E

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

xzellente Leistungen rund um das Thema Entsorgung – dafür steht das Inzinger Unternehmen Freudenthaler seit mehr als 45 Jahren. Das Leistungsspektrum reicht von der Beratung über optimale Entsorgungsabläufe bis hin zur Behandlung aller anfallenden Abfälle. Dass diese Abfälle so nachhaltig wie möglich verwertet werden, ist für Freudenthaler längst selbstverständlich: „Verantwortung für unsere Kunden, aber auch für nachfolgende Generationen zu übernehmen, steht quasi in unserer unternehmerischen DNA“, so Ingeborg Freudenthaler: „Wir sehen uns als Ressourcenmanager, die Wiederverwertung der Abfälle steht im Vordergrund. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir alle Abfallströme so analysieren und verwerten, dass der maximale Mehrwert aus den verschiedensten Abfällen gesichert wird.“ High-Tech Anlagen und entsprechende Kapazitäten Mit Eigenentwicklungen wie der ersten Vakuumverdampferanlage in Europa, der europaweit modernsten Verwertungsanlage für Gewerbemüll und Baustellenmischabfall oder ganz aktuell mit einem österreichweit einzigartigen Brandschutzsystem stellt Freudenthaler seine große Innovationskraft

immer wieder unter Beweis. Kunden profitieren zusätzlich von großen Lagerkapazitäten – so kann Übernahmeengpässen, mit denen sich die Branche derzeit in Europa konfrontiert sieht, gegengesteuert werden.

Stolz auf ihr engagiertes Team: Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler

Aber nicht nur im Anlagenbereich setzt Westösterreichs größter Entsorger auf Innovation: Mit der Finalisierung der neuen Homepage (www.freudenthaler.at) wird auch online auf den ersten Blick sichtbar, für welche Werte und Qualitäten der innovative Betrieb steht.

den zweiten Lehrling zum Entsorgungsund Recycling-Fachmann aus. Wenn man bedenkt, dass Entsorgern in Zukunft eine noch viel wichtigere Rolle als Ressourcenmanager zukommt, bin ich mir sicher, dass gerade junge Menschen, denen es wichtig ist, dass Rohstoffe aus Abfällen rückgewonnen werden, die Chancen bei uns erkennen“, so Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler. Wer sich einmal für die Mitarbeit im Freudenthaler-Team entschieden hat, bleibt dem verlässlichen Arbeitgeber treu: So wurden beispielsweise im vergangenen Jahr wiederum zahlreiche treue Mitarbeiter im Rahmen der Weihnachtsfeier geehrt. Alle Informationen und aktuell offene Stellen findet man auf der neuen Homepage: www.freudenthaler.at Freudenthaler GmbH & Co KG Schießstand 8, 6401 Inzing Tel.: 05238 / 53045 E-Mail: office@freudenthaler.at www.freudenthaler.at

Spannende und sichere Arbeitsplätze Dass die Branche ein spannender Arbeitgeber ist, steht fest: „Wir bilden aktuell bereits 21


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN

Hella Sonnenund Wetterschutztechnik GmbH Hella versorgt den Firmen­ standort in Abfaltersbach mit erneuer­ barer Energie aus einem eigenen Wasser­ kraftwerk, das jährlich zwölf Millionen kWh Energie erzeugt.

1)

UNTERNEHMER

UNTERNEHMEN

25.

Christoph Morandell, Mario Morandell

MORANDELL INTERNATIONAL GMBH Seit 1926 handelt Morandell mit Wein. Mittlerweile steht Morandell in Kontakt mit den bedeutendsten Weinproduzenten, mit Brauerein, Spirituosen- und Getränkeherstellern aus aller Welt.

26.

Reinhard Binder , Thomas Aigner, Helmut Spiehs

27.

Christian Oberwieser, René Tiefenbacher, Axel Böchzelt

28.

Knut Geiger, Stefan Kugelmann

HUBER EINKAUF GMBH & CO. KG Der Einkaufsdienstleister aus Pflach ist u. a. auf die Be­ schaffung von Verpackungsmaterialien, Zusatzstoffen und die Entwicklung von Verpackungskonzepten spezialisiert.

29.

Helmut Gschwentner, Anton Gschwentner

TRAVEL EUROPE REISEVERANSTALTUNGS GMBH Das 1989 gegründete Unternehmen hat sich zu einem der erfolgreichsten Reiseveranstalter in Österreich entwickelt.

30.

Johann Schweiger, Simon Schweiger

AUTOHAUS SCHWEIGER GMBH In Reutte sitzen Johann und Sohn Simon am Steuer, Sohn Helmut beim Autohaus in Nesselwang. Gemeinsam haben sie Europas größtes VW-Bus-Zentrum in Reutte gegründet.

31.

Andrea Berghofer

32.

Andreas Kraler, Franz Kraler, Georg Pranter, Christian Schaller

33.

Michael Deutsch

BINDERHOLZ BAUSYSTEME GMBH Die Binderholz Bausysteme GmbH, die zur Binderholz Gruppe gehört, ist in der Produktion und Vermarktung von Brettsperrholz tätig.

EGLO LEUCHTEN GMBH Das Familienunternehmen aus Pill ist weltweit tätig und auf dekorative Wohnraum- und Außenbeleuchtung sowie Leuchtmittel mit Schwerpunkt auf LED spezialisiert. Eigentümer ist Christian Obwieser.

ADLER-WERK LACKFABRIK JOHANN BERGHOFER GMBH & CO KG Adler produziert jährlich ca. 15.000 Tonnen Lacke, Farben und mehr. Neben Andrea Berghofer als GF leitet Claudia Berghofer die Unternehmenskommunikation.

HELLA SONNEN- UND WETTERSCHUTZTECHNIK GMBH Seit 1959 entwickelt und produziert das Osttiroler Unter­ nehmen Sonnen- und Wetterschutzsysteme. Produktionsstätte und Hauptverwaltungssitz ist Abfalters­bach. Andreas Kraler führt das Unternehmen in dritter Generation.

FRIEDRICH DEUTSCH METALLWERK GESELLSCHAFT M.B.H. Das Innsbrucker Unternehmen erzeugt Druck­guss­teile und Systemkomponenten für die Autoindustrie und zählt weltweit zu den führenden Skistahlkantenherstellern.

34.

Klaus Ortner, Paul Unterluggauer, Thomas Winischhofer

ORTNER GES.M.B.H. Die Ortner Ges.m.b.H. mit Sitz in Innsbruck gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Gebäudetechnik und Anlagenbau. Das Unternehmen gehört zur IGO Industries Gruppe, die von Klaus Ortner und seinen Töchtern Nina und Iris geleitet wird.

35.

Beate Rissbacher, Walter Rissbacher

RISSBACHER WALTER GMBH Das Unternehmen aus Zams ist im Groß- und Einzelhandel mit Mineralöl und Mineralölprodukten tätig.

36.

Anton Seeber, Michael Seeber, Lukas Emberger, Martin Leitner

LEITNER GMBH 1888 von Gabriel Leitner gegründet, hat sich das Unternehmen in 140 Jahren zu einem Komplettanbieter von Wintertechnologien entwickelt.

37.

Johannes Lamprecht, Helmut Gschliesser

38.

Michael Mayr

39.

Stefan Theurl, Johann Theurl

SERVUS HANDELS- UND VERLAGS-GESELLSCHAFT M.B.H. Servus Handels- und Verlags-Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Innsbruck ist ein Versandhändler, der auch im Großhandel tätig ist. AUTOPARK GMBH Der Haupthändler für Ford, Suzuki, Volvo und Kia mit fünf Standorten in ganz Tirol betreibt dort jeweils u. a. eine Werkstatt sowie einen Gebrauchtwagenverkauf.

BRÜDER THEURL GMBH Das Unternehmen aus Assling in Osttirol ist ein Komplettanbieter in der Holzindustrie und produziert u. a. im Sägewerk, Hobelwerk und Brettschichtholzwerk.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

241

110.756.000

+

67

110.000.000

+

323

105.502.648

-

19

104.686.016

+

130

100.677.000

-

78

100.649.584

+

428

99.305.573

+

663

98.223.631

+

453

97.291.251

+

402

94.501.000

-

14

94.200.000

+

175

93.817.126

-

197

93.148.000

-

187

92.783.493

+

141

90.407.992

+

2017

224

160

311

21

127

63

413

676

Umsatz 2017

104.477.000

84.900.000

113.420.641

104.158.026

102.848.000

98.251.000

94.153.195

97.269.645

406

412

17

78.481.632

95.338.000

75.946.559

163

206

183

126

130.224.458

93.762.000

89.899.627

Zahlen 2017

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

22

86.083.975


RANKING

Thomas Lanner, Heinz Empl, Josef Christian Empl © EMPL

EMPL FAHRZEUGWERK GESELLSCHAFT M.B.H. UMSATZ 2018: € 135.000.000

PLATZ:

19.

Die Geschäftsführung bei Empl (v. l.): Thomas Lanner (Geschäftsführer Produktion), Heinz Empl (Geschäftsführer Finanzwesen), Josef Christian Empl (Geschäftsführer Vertrieb/Marketing)

Im Jahr 1926 kaufte Josef Empl in Kaltenbach eine 200 Jahre alte Schmiede und legte damit den Grundstock für die heutige Empl Fahrzeugwerk Gesellschaft m.b.H. Die Firma Empl hat sich seither vom kleinen Anhängererzeuger für landwirt­ schaftliche Fahrzeuge zu einem der führenden europäischen Hersteller von LKW-Aufbauten und Sonderanhängern in den Bereichen Feuerwehr, Nutzfahrzeuge sowie Defence und Behörden entwickelt. Die Söhne des Firmengründers Josef und Herbert Empl sind noch in beratender

Funktion im Familienunternehmen tätig. Ihr Bruder Heinz Empl (Geschäftsführer Finanzwesen) teilt sich die Firmenleitung mit seinem Neffen Josef Christian Empl (Geschäftsführung Vertrieb/Marketing) und Thomas Lanner (Geschäftsführer Produktion). Die Hauptwerke des Familienunternehmens befinden sich in Kaltenbach bzw. in Elster in Deutschland. Daneben gibt es noch zwei Service-Werke in Hall bzw. Kalten­bach sowie eine TechnologieSchmiede in Uderns.

23


T O P.T I R O L

Nur wer innovativ ist, bleibt konkurrenzfähig © ILVY RODLER, CARISMA

Michael Kugler, Gründer und Geschäftsführer von Carisma Immobilien, spricht über das Erfolgsgeheimnis seiner Firma, aktuelle Herausforderungen und Zukunftspläne.

„Es geht darum, sich Zeit zu nehmen, am Unternehmen zu arbeiten, nicht nur im Unternehmen – das ist sicher ein Erfolgsgarant.“ MICHAEL KUGLER

H Carisma Immobilien ist ein Innsbrucker Bauträger- und Maklerbüro mit zwölf Mitarbeitern. Seit 2011 wurden elf Bauvorhaben umgesetzt, zirka 270 Wohnungen mit einem Verkaufsvolumen von 75 Millionen Euro. Aktuell befinden sich 16 Projekte in der Umsetzung.

err Kugler, 2011 haben Sie sich mit Carisma Immobilien selbstständig gemacht. Was hat Sie zur Firmengründung bewegt? MICHAEL KUGLER: Es war der Traum von der Selbstständigkeit. Ich war 17 Jahre lang bei einer Bank tätig und habe in den letzten sieben Jahren im Firmenkundenbereich Bauträger begleitet. Ich studierte Immobilienwirtschaft und verwirklichte mich vor neun Jahren mit Carisma Immobilien. Wie hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt? Wir sind sehr glücklich mit der Entwicklung. Vor allem in den letzten zwei Jahren konnten wir so viele Grundstücke akquirieren wie noch nie. Zudem haben wir die Region erweitert: Während wir anfangs vor allem im Innsbrucker Raum tätig waren, setzen wir mittlerweile Projekte von Lienz bis nach Reutte um. Unsere Stärke ist unsere sehr gute Eigenkapitalausstattung von über fünf Millionen Euro. Wir sind wirtschaftlich abgesichert – das ist ein großer Mehrwert für unsere Partner und Kunden. Was ist das Erfolgsrezept von Carisma? Zum einen ist es uns gelungen, die Marke Carisma sehr gut am Markt zu positionieren. Zum anderen zeichnet uns Handschlagqualität aus. Kunden, Geschäftspartner und Banken wissen es zu schätzen, in uns einen verlässlichen und kompetenten Partner gefunden zu haben. Darüber hinaus haben wir sehr kompetente Mitarbeiter, die Tag für Tag schauen, innovativ zu bleiben. Ich beschäftige

24

Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich als Bauträger konfrontiert? Zum einen die politischen Rahmenbedingungen: Wir Bauträger erleben in den Gemeinden nicht unbedingt eine Willkommenskultur, Wohnbau wird geblockt oder es gibt gar einen Baustopp. Und wenn wir bauen dürfen, haben wir mit sehr geringen Dichten zu kämpfen. Wir brauchen höhere Dichten und müssen in die Höhe bauen – so können wir Wohnraum schaffen und zugleich Natur erhalten. Zum anderen machen uns die langen Genehmigungszeiten zu schaffen. Schließlich beschäftigen uns auch die konjunkturbedingten hohen Baukosten. Welche Zukunftspläne haben Sie für Ihr Unternehmen? Wir möchten neben dem Wohnbau künftig verstärkt im touristischen Bereich tätig werden. Ein persönlicher Traum von mir ist außerdem, ein Studentenheim zu bauen, das modern und zeitgemäß ist. Ein Gebäude, das Studierenden mehr als nur ein Zuhause ist. Vielen Dank für das Gespräch. CARISMA Immobilien GmbH Olympiastraße 37, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 580790 20 E-Mail: office@carisma.cc www.carisma-immobilien.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Carisma Immobilien in Innsbruck bietet individuelle Lösungen, höchste Qualität und kompetente Beratung, wenn es um Wohnträume geht.

mich laufend damit, wie man Dinge verbessern kann. Es geht darum, sich Zeit zu nehmen, um am Unternehmen zu arbeiten, nicht nur im Unternehmen – das ist sicher ein Erfolgsgarant. Nur wer innovativ ist, bleibt konkurrenzfähig.


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN UNTERNEHMER

40.

Pascal Broschek, Christian Jürgen Kollenz

41.

Michael Lukasser

42.

Thomas Walser

43.

Ute Steinbacher, Eduard Steinbacher, Roland Hebbel

44.

Hermann Lindner, Stefan Lindner, Rudolf Lindner

45.

Hannes Kronthaler

46.

Felix Blasy, Clemens Schirmer

47.

1)

Ronald Hulsebosch, Michael Poot, Norbert Witting

UNTERNEHMEN GEBRO PHARMA GMBH 1 Gebro Pharma aus Fieberbrunn entwickelt, produ­ziert und vermarktet Pharmaprodukte und hat Schwesterunter­ nehmen in der Schweiz, in Spanien und in Ungarn. Pascal Broschek leitet das Unternehmen in dritter Generation. TIROLIA-SPEDITION GESELLSCHAFT M.B.H. Michael Lukasser sammelte ab 2007 Erfahrung in allen Bereichen des elterlichen Betriebs, bevor er 2011 das Speditionsunternehmen übernahm. GRISSEMANN GESELLSCHAFT M.B.H. Thomas Walser ist Geschäftsführer in vierter Generation, übernommen hat er 2011 mit 36 Jahren. Zuvor hatte er vom Regaleinräumer aufwärts alle Jobs im Haus gemacht. STEINBACHER DÄMMSTOFF GESELLSCHAFT M.B.H. Das Familienunternehmen mit Sitz in Erpfendorf (Bezirk Kitzbühel) wurde vor 56 Jahren gegründet und zählt heute zu den drei führenden Dämmstoffproduzenten Österreichs. TRAKTORENWERK LINDNER GESELLSCHAFT M.B.H. Seit 1948 produziert das Unternehmen in Kundl Traktoren und Transporter. 2017 wurden 1.300 Geotrac-, Lintrac- und Unitrac-Modelle gefertigt, die Exportquote liegt bei über 50 Prozent. ING. HANS LANG GESELLSCHAFT M.B.H. Hannes Kronthaler war seit 1993 im Familienunter­ nehmen unter anderem im Controlling und als Bereichs­ leiter tätig, bevor er 2007 die Geschäftsführung antrat. ARGE BAUSTAHL EISEN BLASY-NEPTUN GMBH Das Unternehmen hat sich auf Großhandel, Bearbeitung und Verlegung von Baustahl spezialisiert. Der Firmensitz ist in Innsbruck. TRAVEL PARTNER GMBH Eine der Kernkompetenzen der in Ellmau angesiedelten Firma ist die Entwicklung marktgerechter Reiseprodukte für deren Vertriebspartner.

48.

ANITA DR. HELBIG GMBH Georg Weber-Unger, Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in Kufstein und Johannes Weber-Unger fertigt Miederwaren und Brustprothesen an.

49.

Ernst Hartl

50.

Klaus Lässer

51.

Ute Steinbacher, Eduard Steinbacher, Roland Hebbel

52.

Max Kloger

53.

Katharina Schäfer, Paul Schäfer

54.

Werner Holluschek, Simon Meinschad

55.

Hannes Auer

56.

Josef Unterer, Alexander Penz

HARTL CONNECT TRANSPORT GMBH Der international tätige Transportdienstleister mit Sitz in Vomp ist auf die Organisation und Ausführung von Logistik- und Transportaufträgen spezialisiert. ILF CONSULTING ENGINEERS AUSTRIA GMBH Das Tiroler Ingenieurs- und Beratungsunternehmen wurde 1967 gegründet und realisiert weltweit komplexe Industrie- und Infrastrukturprojekte. Klaus Lässer führt das Unternehmen in zweiter Generation. STEINBACHER VERTRIEBS GMBH 1 Die Steinbacher Vertriebs GmbH hat ihren Sitz in Erpfendorf und ist im Einzelhandel mit Metallwaren, Anstreichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf tätig. TIROLER ROHRE GMBH Das Unternehmer aus Hall in Tirol entwickelt, produziert und vermarktet Rohrsysteme aus duktilem Guss für den Wassertransport sowie Pfahlsysteme für den Spezialtiefbau. DINKHAUSER KARTONAGEN GMBH Die Firma hat sich auf Verpackungslösungen und Produktpräsentationen aus Wellpappe und Karton spezialisiert. Der Sitz des Unternehmens ist in Hall. HOLLU SYSTEMHYGIENE GMBH Werner Holluschek teilt sich die Führung des von seinem Urgroßvater 1905 gegründeten Unternehmens mit dem Geschäftsführer Simon Meinschad. 3CON ANLAGENBAU GMBH Hier hat noch Vater und Gründer Hannes Auer die Zügel in der Hand. Ein Sohn ist aber bereits als Projektleiter und einer als Lehrling mit an Bord. UNTERER TANK & SERVICE GMBH Das Tochterunternehmen des Logistikunternehmens Unterer betreibt eine 6-spurige LKW-Großtankstelle mit Waschstraße gleich neben der Firmenzentrale in Kundl.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

240

83.452.610

=

68

80.000.000

=

363

76.871.000

+

253

76.572.882

230

76.000.000

+

410

74.733.000

-

48

73.240.060

+

117

71.564.965

+

214

70.848.671

+

97

70.000.000

-

359

67.830.796

+

71

67.827.000

=

207

65.438.402

-

255

60.691.000

+

260

60.000.000

+

338

59.441.214

+

6

58.401.608

+

2017

240

68

334

253

226

388

47

112

214

90

374

65

200

225

247

290

6

Umsatz 2017

83.452.610

80.000.000

74.036.729

68.991.330

71.850.699

74.800.000

64.063.825

63.767.724

70.801.427

75.169.942

55.661.270

67.827.000

65.551.215

60.313.091

53.150.000

48.426.132

51.800.000

+

Traktoren­ werke Lindner Gesellschaft m.b.H. Seit Mai 2019 betreibt Lindner ein eigenes E-SportsTeam, das bei internationalen Turnieren der Farming Simu­ lator League antritt.

Zahlen 2017 Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

25


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN

57.

Tiroler Glashütte GmbH Das erste Familien­mitglied, das mit Glas­ waren handelte – Johann Christoph Riedel –, wurde 1723 ermordet.

Christian Trapl

AQIPA GMBH Das 1990 von Christian Trapl und seiner Mutter gegründete Unternehmen hat sich in den letzten 30 Jahren zu den führenden Vertreibern von Zubehörprodukten in der Unterhaltungselektronik entwickelt.

58. 59.

Martina Lüfter, Wolfgang Lüftner

60.

Wilfried Gronbach, Alexander Thomas Weweck

61.

Armin Riedhart, Irene Riedhart

62.

Rainer Carqueville, Wolfgang Schauer

63.

Franz Achleitner, Helmut Achleitner

64.

Helmut Troger

66. 67. 68.

1)

UNTERNEHMEN

Maximilian Riedel, Georg Riedel

65.

26

UNTERNEHMER

Ernst Derfeser III.

Andreas Fluckinger

Anton Rieder

Franz Sinnesberger

69.

Burrhus Lang

70.

Engelbert Künig

71.

Christina-Maria Druta, Wolfgang Oberhofer

Zahlen 2017

TIROLER GLASHÜTTE GMBH 2013 hat Georg J. Riedel an Sohn Maximilian übergeben, der mit 18 ins Unternehmen einstieg und auch Erfahrung in Dubai und Paris sammelte.

DR. W. LÜFTNER REISEN GESELLSCHAFT MBH. 1 Martina Lüfter und Wolfgang Lüftner führen das im Jahr 1948 von Willi Lüftner gegründete Unternehmen in zweiter Generation weiter.

WILHELM GRONBACH GMBH & CO KG Die Gronbach GmbH ist ein internationaler Anbieter bzw. Systemlieferant von metallischen Formteilen und Oberflächenveredelungen mit Hauptsitz in Oberbayern. Am Tiroler Standort Niederndorf ist man u. a. auf Geräteentwicklung und Anwendungstechnik spezialisiert.

RIEDHART HANDELS GMBH 1888 von Thomas Riedhard sen. gegründet, wird das Unternehmen mittlerweile in vierter Generation von Armin und Irene Riedhart geführt. ÖSTERREICHISCHE BLECHWARENFABRIK PIRLO GESELLSCHAFT M.B.H. & CO KG Das in Kufstein ansässige Unternehmen Pirlo produziert seit über hundert Jahren Verpackungen aus Metall und Kunststoff für den nationalen und internationalen Markt.

FRANZ ACHLEITNER-FAHRZEUGBAU UND REIFENZENTRUM GMBH 1932 als Schmiede gegründet hat sich das von Franz und Helmut Achleitner geleitete Unternehmen zu einem Spezialisten in Fahrzeugbau, Reifen- und Felgenhandel entwickelt. TROGER- HOLZ GESELLSCHAFT M.B.H. Mit Helmut Troger als GF betreibt seine Familie in mittlerweile sechster Generation das Sägewerk Troger-Holz in Vomp.

ERNST DERFESER GMBH Das Unternehmen mit Sitz in Vomp ist u. a. auf Schottergewinnung, Betonproduktion und Erdarbeiten spezialisiert. Ernst Derfeser III. leitet das Unternehmen gemeinsam mit seiner Schwester Andrea.

FLUCKINGER TRANSPORT GMBH 1 Andreas Fluckinger leitet das Unternehmen in zweiter Generation. 1979 mit einem Lkw gegründet, zählt das Unternehmen heute zu den führenden Transporteuren Österreichs. RIEDER GMBH & CO KG 1999 stieg Anton Rieder als Prokurist ins Familiengeschäft ein, 2002 wurde er Geschäftsführer. Er leitet das Unternehmen in zweiter Generation.

SINNESBERGER GMBH 1910 gründete Franz Sinnesberger sen. ein Großhandelsunternehmen, das heute auf Gastronomie und Großverbraucher spezialisiert von seinem Enkel Franz Sinnesberger geleitet wird. LEONHARD LANG GMBH Das 1873 gegründete Familienunternehmen mit Sitz in Innsbruck entwickelt, produziert und vertreibt weltweit u. a. Elektrodensysteme und Zubehör für EKG, Elektrochirurgie, Defibrillation und Stimulation.

VIVEA HOLDING GMBH Das Familienunternehmen aus Kufstein zählt europa­weit zu führenden Anbietern von Gesundheitsurlauben. Engelbert Künig leitet das Unternehmen in zweiter Generation. TRANSPORT LOGISTICA GMBH Das 1972 gegründete, auf Schwertransporte sowie Transporte mit Überlänge spezialisierte Unternehmen wird seit 20 Jahren von Wolfgang Oberhofer geleitet.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

69

58.215.527

+

189

58.000.000

+

24

56.933.604

=

148

55.200.000

+

155

53.796.943

+

296

51.846.000

+

271

51.806.054

+

93

51.500.000

+

247

49.944.000

215

49.600.000

=

434

49.500.000

+

179

49.443.363

+

339

48.697.000

+

1.030

48.200.000

+

49

48.172.797

+

2017

61

189

25

101

160

281

256

83

246

215

434

169

311

1.010

46

Umsatz 2017

49.978.204

56.256.495

56.933.604

48.388.244

51.315.550

45.320.920

47.132.079

43.573.148

49.600.000

40.200.000

47.723.002

44.917.000

45.800.000

39.433.098


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN UNTERNEHMER

UNTERNEHMEN

72.

Klaus Dengg, Franz Dengg

ZILLERTALER GLETSCHERBAHN GMBH & CO. KG Die Familie Dengg aus dem Zillertal betreibt in dritter und vierter Generation zahlreiche Seilbahnbetriebe, Hotels und Feriendomizile.

73.

Josef Huber, Andrea Huber-Thurner

74. 75. 76. 77.

1)

Johann Berchtold

Ulrike Ehrlich , Wilhelm Ehrlich, Renate Loidl

Thomas Bodner

Emanuel Jahn, Wolfgang Rötzer

AT-THURNER BAU GMBH 1 Von Albrecht Thurner im Jahr 1982 gegründet, wird das Unternehmen heute von seinem Schwiegersohn Josef Huber und seiner Frau Andrea Huber-Thurner geleitet.

MORAWA-BERCHTOLD TRANSPORTE GMBH 1 Das 1995 in Innsbruck gegründete Logistikunternehmen betreibt ein flächendeckendes Transportnetz in ganz Österreich und gilt auch als Spezialist für Inlands- und Auslandstransporte.

SPORTALM GESELLSCHAFT M.B.H. 1953 als Strickerei gegründet, bietet der seit vielen Jahren als Familienbetrieb geführte internationale Modehersteller aus Kitzbühel eine Fashion-, Ski- und Trachtenkollektion.

ING. BERGER & BRUNNER BAUGESELLSCHAFT M.B.H. 2005 übernahm das Familienunternehmen Ing. Hans Bodner BaugesmbH & Co KG die Firma, Geschäftsführer ist Thomas Bodner.

AUTOHAUS HANS DOSENBERGER GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT 1960 von Hans und Anita Dosenberger gegründet, hat sich das Autohaus zu einem der größten Autohändler Tirols entwickelt. Die Unternehmensleitung hat Emanuel Jahn inne.

HOLZ - MARBERGER GMBH Der Holz- und Holzwerkstoffgroßhandel aus dem Ötztal wird in vierter Generation von den Brüdern Simon und Gregor Marberger geleitet.

78.

Hanspeter Prantl

79.

PETER TROPPACHER GMBH 2 Hermann Eigentler jun., Der Energieversorger mit Firmensitz in Volders betreibt elf Tankstellen in ganz Tirol. Neben Treibstoffen handelt Peter Eigentler das Unternehmen mit Heizöl, Pellets und Schmierstoffen.

80.

Ernst Kieslinger jun.

81.

Manuel Santer

82.

Stefan Falch, Renate Falch

83.

Reinhard Schretter

84.

Bernhard Oberhofer, Andreas Oberhofer

85.

Michael Hochstaffl

86.

Réne Wurzer, Velislava Wurzer

Zahlen 2017

2)

AUTOBEDARF KARL KASTNER GESELLSCHAFT M.B.H. In den 1940ern begann Karl Kastner von Innsbruck aus mit Autoersatzteilen zu handeln. Heute bietet Kastner öster­ reichweit Auto-Zubehör an und stattet Werkstätten aus.

MS DESIGN GMBH MS Design ist seit über 30 Jahren prämierter Hersteller von Kunststoffteilen und Zulieferer der Automobilindustrie mit Zentrale in Roppen.

FALCH GMBH 1 Das Autohaus aus dem Oberland wurde 1960 von Albert Falch gegründet und wird mittlerweile in der zweiten Generation von Stefan und Renate Falch geführt. SCHRETTER & CIE GMBH & CO KG Das bereits 1899 gegründete Unternehmen hat sich auf die Herstellung von mineralischen Grundbaustoffen, wie Gips und Zement, und die Produktion von Spezialbindemitteln und -Baustoffen spezialisiert.

OBERHOFER JOSEF GMBH 1 Der auf italienische Marken spezialisierte Autofachhändler aus Mils wird von Bernhard und Andreas Oberhofer in zweiter Generation geführt.

HOCHSTAFFL NUTZFAHRZEUGE GMBH 1 Das Unternehmen wurde 1973 in Kundl von Johann Hochstaffl gegründet. Der heutige Geschäftsführer Michael Hochstaffl trat 1989 in das Unternehmen ein. RECON EUROPE GMBH Das familiengeführte Modulbauunternehmen RECON beschäftigt neben GF Réne Wurzer noch vier weitere Familienmitglieder.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

323

48.109.159

-

267

48.000.000

=

221

46.572.592

=

2017

313

255

230

177 174

Umsatz 2017

52.628.268

48.000.000

46.572.592

45.616.959 44.270.671

+

235

45.300.000

+

85

45.000.000

+

76

44.400.000

+

22

44.000.000

=

218

43.441.433

+

233

43.348.725

+

90

41.719.626

=

182

40.911.320

+

62

40.000.000

=

22

39.362.946

=

38

38.701.511

+

219

60

73

24

195

212

90

182

62

22

37

43.440.000

42.500.000

39.908.731

44.000.000

38.360.273

13.777.757

41.719.626

39.500.000

40.000.000

39.362.946

28.590.986

Sportalm Gesellschaft M.B.H. Das Kitzbüheler Unternehmen darf seit 1986 das österreichische Staatswappen im geschäftlichen Verkehr führen.

Zahlen 2016 Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

27


T O P.T I R O L

Betriebsübergabe in der Familie erfolgreich meistern Die Übergabe eines Betriebes ist eine komplexe Angelegenheit. Bei einem Familienunternehmen kommen noch persönliche und familiäre Umstände dazu. Wie man sich am besten darauf vorbereitet und was man alles beachten sollte, erklären die Steuerexperten Astrid Graf und Daniel Nöbauer.

Mag. Astrid Graf,

Geschäftsführerin

Mag. (FH) Daniel Nöbauer, Geschäftsführer

• Fehlendes Übergabekonzept • Erzwungener Übergabezeitpunkt, Übergeber oder Übernehmer ist noch nicht bereit • Übergeber lässt nicht los • Übernehmer wurde „hineingedrängt“ • Vorstellungen/Wünsche entsprechen nicht der Realität …

Checkliste zur erfolgreichen Übergabe im Familienverband: • Wie und wann stellt sich der Übergeber die optimale Übergabe vor?

Individueller Weg Welche Art der Betriebsübergabe – Schenkung, Verpachtung, Verkauf – optimal ist, hängt nicht nur davon ab, wie das Unternehmen aufgebaut und strukturiert ist, sondern auch davon, was man selber möchte. „Damit eine Übergabe erfolgreich abgewickelt werden kann, ist vor allem die Vorlaufzeit entscheidend. Ein frühzeitiger Beginn der Planung und die Entwicklung eines geeigneten Übergabekonzeptes sind genauso von großer Relevanz wie ausrei28

chend Zeit für Gespräche in der Familie“, weiß Übergabeexperte Daniel Nöbauer. Bei der Übergabe in der Familie muss ausreichend Zeit für die Besprechung in der Familie eingeplant werden. Dabei müssen auch eventuell unangenehme Themen wie Regelungen mit erbberechtigten Kindern aber auch „ledige“ Kinder berücksichtigt werden.

• Erfüllt der Betriebsübernehmer die Voraussetzungen für den Übergeber? • Will der angedachte Übernehmer den Betrieb übernehmen? Wie und wann? • Kann der Betriebsübernehmer den Einsatz abschätzen? • Ist ein Übergabezeitplan erstellt? (Vereinbart die Vorstellungen sowohl vom Übergeber als auch vom Übernehmer/ Vorlaufzeit/Einarbeitungszeit) • Liegt ein betriebswirtschaftliches Konzept für den Übernehmer vor?

augustin+nöbauer+partner Steuerberatung GmbH & Co KG steuern – betriebswirtschaft – coaching Mitterweg 16/II Würth-Zentrum, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 294439 E-Mail: office@fidas-innsbruck.at www.fidas.at

• Sind etwaige Ansprüche an weichende Erben (aus dem Betriebs- oder aus dem Privatvermögen) abgeklärt und besprochen? • Ist das Thema Rechtsformgestaltung bzw. Rechtsformoptimierung be­sprochen? • Ist die Betriebsübergabe bzw. die Übergabe des nicht unternehmerischen Vermögens steuerlich bereits optimiert?

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

A

m Anfang steht der emotionale Aspekt, nämlich die Übergabe eines Lebenswerkes. Für die perfekte Übergabe braucht man einen gewillten Übergeber plus einen geeigneten Übernehmer und ausreichend Zeit“, erklärt Steuerberaterin Astrid Graf. Doch nicht immer liegen diese Voraussetzungen in der Realität vor.

• Wurde die Betriebsübergabe mit der gesamten Familie abgesprochen?

© AUGUSTIN+NÖBAUER+PARTNER STEUERBERATUNG GMBH & CO KG

Schwierigkeiten in der Praxis


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29


T O P.T I R O L

Urlaub machen. Jeden Tag! © TRAVEL EUROPE (2)

Travel Europe – der führende Spezialist für Gruppenreisen in ganz Europa.

Firmenzentrale Travel Europe, Stans

30

errichten. Entstanden ist ein damals fast schon futuristisch anmutendes Gebäude mit viel Glas – innen wie außen. Das sorgt für Transparenz, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Mit der Übersiedlung an den heutigen Standort erfolgte die Umbenennung in „Travel Europe“, um die Internationalität des Unternehmens zu unterstreichen. Authentisch und nahbar Dass die beiden Brüder ganz unterschiedliche Persönlichkeiten sind, ist ein Vorteil, balancieren sie sich damit doch wunderbar aus. Der eine der strukturierte Finanzer, der andere die Verbindung nach außen zum Kunden. Manche Familienunternehmen brauchen Generationen, um dort hinzukommen, wo Anton und Helmut Gschwentner heute sind. Gleichzeitig haben sie es bei all dem Erfolg geschafft, am Boden zu bleiben. Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH Unterdorf 37a, 6135 Stans Tel.: 05242 / 6900 E-Mail: office@traveleurope.cc karriere.traveleurope.cc

Trotz der wachsenden Größe und der steigenden Mitarbeiterzahlen ist und bleibt Travel Europe ein Familienbetrieb. Die Hierarchien sind flach, die Chefs jederzeit greifbar. Kurzum: der Spirit eines globalen Unternehmens und gleichzeitig eine familiäre Atmosphäre – das macht es aus.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

I

n der Tiroler Firmenzentrale macht das Team von Travel Europe seit mehr als 30 Jahren Urlaub. Die Betonung liegt allerdings auf dem Wörtchen „machen“. Jeden Tag werden Reisen geplant und organisiert – so hat sich das Unternehmen vom kleinen Tiroler Familienbetrieb zu einem international tätigen Reiseveranstalter entwickelt. Mit mehr als 200 Mitarbeitern, 16 Außenstellen in ganz Europa und einem modernen Firmensitz in Stans zählt Travel Europe mittlerweile zu den führenden Spezialisten im Sektor für Bus- und Fluggruppenreisen. Begonnen hatte alles im Jahr 1984 mit der Vermittlung von Busgruppen – ursprünglich mit dem Ansinnen, das im Familienbesitz befindliche Hotel Schwarzbrunn auszulasten. Aufgrund der regen Nachfrage gründeten Anton und Helmut Gschwentner fünf Jahre danach die „Tirol Hotels GmbH“. Das Unternehmen wächst unverkennbar. Die Brüder beweisen ein gutes Händchen und setzen ihre Expansionsschritte mit Bedacht. Was die Eltern mit dem Hotel begonnen haben, setzen die Kinder mit Weitblick fort. 2005 entschied man sich dafür, ein neues Bürogebäude zu


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN UNTERNEHMER

87.

1)

Ewald Stark jun.

88.

Anton Rieder

89.

Heinrich Klier, Reinhard Klier

90.

Balthasar Hauser

91.

Franz Opbacher

92.

Manuel Conci, Konrad Stolzlechner

93.

Thomas Huter, Peter Huter

94.

Josef Höger

94.

Saskia Valtiner-Zuegg, Axel Zuegg

96.

Erwin Bouvier

97.

Gertrud Schultz, Rudolf Hirschhuber, Heinrich Schultz

98.

Anton Weber

99.

Christian Suitner, Katharina Schmidt, Oswald Mayr

100.

Christof Neuhauser, Susanne Neuhauser

Zahlen 2017

2)

UNTERNEHMEN STARK INTERNATIONALE TRANSPORTE GESELLSCHAFT M.B.H. 1989 von Ewald Stark gegründet, konzentrierte sich Stark zu Beginn auf Fahrten zwischen Italien und Deutschland. Heute sind Lkws von Stark in ganz Europa unterwegs. RIEDER BAUGESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG. Der Kufsteiner Hoch- und Tiefbau-Spezialist Rieder Bau befindet sich seit 1975 unter der Geschäftsführung der Familie Rieder und beschäftigt mittlerweile 140 Mitarbeiter. WINTERSPORT TIROL AKTIENGESELLSCHAFT & CO STUBAIER BERGBAHNEN KOMMANDITGESELLSCHAFT 1968 gründete Heinrich Klier die Wintersport Tirol AG und ist immer noch im Vorstand, Vorstandsvorsitzender ist mittlerweile Sohn Reinhard. STANGLWIRT GMBH Seit zehn Generationen heißen die Wirtsleute im Stanglwirt Gäste willkommen – und seit 1945 befindet sich das Unternehmen unter der Führung der Familie Hauser. OPBACHER INSTALLATIONEN GMBH 1980 von Franz Opbacher gegründet, hat sich der Familienbetrieb aus dem Zillertal zu einem der größten Installateurunternehmen des Landes entwickelt. EUROCLIMA APPARATEBAU GESELLSCHAFT M.B.H. Das Unternehmen mit Sitz im Osttiroler Sillian ist Markt­ führer im Bereich Klima- und Lüftungsanlagen, die es in fünf internationalen Produktions­standorten herstellt. JOHANN HUTER U. SÖHNE Das Bauunternehmen kann auf eine 159-jährige Geschichte zurückblicken. Thomas und Peter Huter leiten das Unternehmen in sechster Generation. INTERCHIM AUSTRIA INTERNATIONALER CHEMIEHANDEL GMBH 1 Mit Feinchemikalien, chemischen Rohstoffen und Zwischen­ produkten versorgt Interchim in Wörgl seine Kunden europa­­weit – auch über eine deutsche Tochterfirma. ZUEGG GMBH & CO KG 2 1890 als Geißler und Bäckerei gegründet, ist Zuegg heute der größte Lieferant für Gastronomie und Groß­ verbraucher in Osttirol. Axel Zuegg uns Saskia ValtinerZuegg leiten das Unternehmen in dritter Generation. LUZIAN BOUVIER HAUSTECHNIK & FLIESEN GMBH Vom Zwei-Personen-Unternehmen ist der Landecker Familienbetrieb mittlerweile zur Unternehmensgruppe angewachsen. BERGBAHNEN SKIZENTRUM HOCHZILLERTAL GESELLSCHAFT M.B.H & CO KOMMANDITGESELLSCHAFT Die Bergbahnen Zillertal betreiben neben Gondelbahnen, Sesselliften, Schleppliften und Förder­bändern auch das Restaurant „Marendalm“ und ein Reisebüro. WEBER BETON LOGISTIK GMBH 1 In ganz Österreich im Einsatz, hat sich Weber Beton Logistik auf den Transport von Kies, Zement bis hin zum einsatzbereiten Frischbeton spezialisiert. PHARMAZEUTISCHE FABRIK MONTAVIT GESELLSCHAFT M.B.H. In dritter Generation in Familienbesitz, entstehen bei Montavit medizinische Produkte, die in mehr als 80 Länder weltweit exportiert werden. REISEBÜRO IDEALTOURS GMBH Der Reiseanbieter ist in zweiter Generation in Familien­ hand: 2004 übernahmen die Geschwister Susanne und Christof Neuhauser den elterlichen Betrieb.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

41

37.999.006

-

140

37.827.383

-

268

37.307.000

-

2017

135

288

Umsatz 2017

39.637.222

38.500.000

42.062.000

292

36.741.090

+

213

36.160.000

-

90

35.000.000

+

260

34.700.000

-

11

34.000.000

=

114

34.000.000

=

217

33.200.000

+

109

32.912.000

+

166

32.500.000

=

194

32.382.131

+

60

32.000.000

+

287

213

90

254

11

108

222

166

173

55

33.210.116

36.577.000

33.519.000

38.424.190

34.000.000

34.000.000

29.264.000

31.396.617

32.500.000

29.534.035

30.000.000

Stanglwirt GmbH Seit 1992 findet im Stanglwirt im Rahmen des HahnenkammWochenendes die inzwischen legendäre Weißwurstparty statt.

Zahlen 2016

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

31


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN UNTERNEHMER

101. 102. 103.

Umsatz 2017

12

32.000.000

49

31.644.528

188

31.324.866 30.218.400

11

48

182

30.000.000 30.835.204 30.640.524

PROLICHT GMBH

105.

Ulrich Reutner, Robert Wolny

EXCEET CARD AUSTRIA GMBH

106

30.137.109

106.

Petra Mussmann, Loni Mussmann

RAGG GMBH

74

30.000.000

51

30.000.000

150

30.000.000

63

29.735.950

152

29.638.990

BRAUNEGGER KG

112

28.800.000

PLANLICHT GMBH & CO. KG

170

28.800.000

28.452.000

110

74

Martin Gruber

106.

Christian Kranebitter, Werner BE-TERNA GMBH Platzgummer, Gerald Pichler Philipp Swarovski, Michael Schuch, SWARCO AG Daniel Sieberer J. ZIMMER MASCHINENBAU Anton Naschberger GESELLSCHAFT M.B.H. 1 Hermann Braunegger

135

2

106.

HEAVYTEAM-SPEZIALTRANSPORT GMBH

51

150 63

152 110

28.497.601

29.735.195

30.000.000 29.461.831

26.320.000

28.686.025

29.638.990

27.000.000

111.

Felicitas Kohler

113.

Markus Delorenzo, Norbert Fagschlunger, Christian Ruetz

ARLBERGER DORFBÄCKEREI GMBH 2

134

114.

Reinhard Klier, Heinrich Klier

WINTERSPORT TIROL HANDELS GMBH

145

28.429.000

115.

Mike Staffler

STAFFLER GESELLSCHAFT M.B.H.

25

28.350.000

115

28.318.214

2

28.300.000

243

28.245.000

4

28.000.000

22

28.000.000

50

27.618.637

102

27.576.900

194

27.500.000

50

26.314.000

26.249.430

AUTOHAUS STRASSER GMBH

80

26.040.990

WOMEN’S BEST GMBH

40

26.000.000

108

25.650.000

184

25.500.000

27

25.166.678

160

2

116.

Thomas Scheiring

NOTHEGGER SYSTEMLOGISTIK GMBH

117.

Otmar Rainer, Rudolf Redhammer

MOSER GMBH

118.

Florian Zulechner, Alexander Martin

1

REFORM MARTIN GMBH

119.

Franz Quiring

ALA FUHRPARKMANAGEMENT UND LEASING GMBH

119.

Sebastian Hager, David Hager

HAGER TRANSPORTGESELLSCHAFT M.B.H.

122.

Martin Terzer, Stefan Recheis

123.

Stephan Bair, Gottfried Kompatscher, Christoph Schiemer

AUTOHAUS RUDOLF FUCHS GESELLSCHAFT M.B.H. JOSEF RECHEIS EIERTEIGWARENFABRIK UND WALZMÜHLE GESELLSCHAFT M.B.H. VERLAGSANSTALT TYROLIA GESELLSCHAFT M.B.H.

124.

Rainer Köllensperger

KÖLLENSPERGER STAHLHANDEL GMBH & CO KG

121.

125.

Simon Rabl

Michael Egger, Fritz Egger

126.

Wolfgang Wurm, Martin Ungericht

127.

Lukas Kurzmann, David Kurzmann, Thomas Mark Kai Konstantin Stoffel, Roland Bachlechner Doris Daum-Hörtnagl, Hans Plattner

128. 129. 130. 1)

2017

Walter Norz

111.

Ihr ist auch die Er­ findung der „Haus­ machernudeln“ zu verdanken: 1889 das erste Produkt von Recheis und bis heute auf dem Markt.

Michael Hochstaffl, Herbert NUTZFAHRZEUGE LEASING AG Kendelbacher, Hanspeter Riedmann Stefan Unterweger, BRÜDER UNTERWEGER GESELLSCHAFT M.B.H. Michael Unterweger DAKA ENTSORGUNGSUNTERNEHMEN Barbara Zitterbart GMBH & CO. KG.

104.

110.

1889 gründete Josef Recheis die erste Teigwaren­ fabrik Österreichs. Zu verdanken ist das seiner Frau Marianne, die mit ihrer Idee zur weiteren Verede­ lung von Grieß die Unternehmens­ gründung ange­ stoßen hat.

(IN EURO)

203

109.

NUDEL­ PIONIER

(TIROL)

2018 UMSATZ 2018

UNTERNEHMEN

Harald Greiderer

Zahlen 2017

2)

EGGER HOLZWERKSTOFFE GMBH

TARIOS HOLDING GMBH ANDRÄ HÖRTNAGL PRODUKTION UND HANDEL GMBH ALPHA LOGISTIK GMBH

134 116

25

115

2

238 4

21

50 95

200 49

75

28

180 25

26.530.000

28.452.000

21.484.587

28.350.000 27.896.938

28.300.000 –

35.000.000

26.000.000

21.467.084 27.136.700 27.597.517

23.865.307 26.019.869

23.552.488

20.000.000 22.000.000

Zahlen 2016

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

32

24.600.000 20.817.119

+ + + + + = + + + = + + = + = + = + + + + + + + + + +


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN UNTERNEHMER

133.

Friedrich Kaltschmid, Christian Kaltschmid, Sieglinde Kaltschmid Lorenz Picker, Johann Picker, Günther Picker, Johann Köchl Norbert Fagschlunger, Christian Ruetz

133.

Guntram Geppert, Josef Lampl

GEPPERT GMBH

135.

Martha Pirktl, Franz Josef Pirktl, Franz Pirktl

PIRKTL HOLIDAY GMBH & CO KG

135.

Franz Haidacher

AUTOHAUS HAIDACHER ZILLERTAL

137.

Markus Hausberger, Hermann Hausberger

HAUSBERGER ELEKTROTECHNIK GESELLSCHAFT M.B.H.

Hermann Huber

HERMANN HUBER AUTOHAUS GES.M.B.H. 1

131. 132.

137. 139.

(IN EURO)

2017

Umsatz 2017

F. KALTSCHMID HOTEL GMBH

264

24.933.000

63

24.800.000

225

24.000.000

76

24.000.000

267

23.900.000

64

23.900.000

63

23.700.000

43

23.700.000

131

23.687.000 23.371.150

264

HANS PICKER GESMBH

1

68

TIROLER BACKHAUS GMBH

207 76

263 64 62

EINRICHTUNGSHAUS FÖGER GMBH

43

132

24.507.161

24.800.000 –

17.423.469

23.600.000 14.000.000 –

23.700.000 21.242.000

140.

Johann Stark, Martin Köcher

AFS LOGISTIC SOLUTIONS GMBH

64

141.

Hansjörg Neuschmied

NEUSCHMIED HOLZ GMBH

57

23.300.000

Andrea Kröll, Maria Kröll

CHRISTOPHORUS REISEVERANSTALTUNGS GMBH

31

23.253.000

NEURAUTER* FRISCH GMBH

74

23.231.719

AUTO MEISINGER GESELLSCHAFT M.B.H.

51

23.070.700 23.000.000

142. 143. 144.

Klara Neurauter, Peter Neurauter Markus Meisinger

64

57 31

74

54

21.599.133

23.250.000 21.526.000

23.177.499 21.839.111

145.

Markus Stegmayr

INNTALER TRANSPORTE GES.M.B.H.

20

145.

Gustav Ortler, Helmut Ortler

GEO – ALPINBAU GMBH

58

23.000.000

ANTHENTIC LOGISTIK GMBH

22

22.800.000

AUTOHAUS PONTILLER GESELLSCHAFT M.B.H.

91

22.400.000

32

22.300.000

147.

Markus Bellinger

148.

Johannes Robitsch , Thomas Robitsch, Luis Robitsch

149. 1)

Johannes Haffner, Stefan Föger

(TIROL)

2018 UMSATZ 2018

UNTERNEHMEN

Ambros Gasser

ALPINSCHULE INNSBRUCK GESELLSCHAFT M.B.H.

24

53 19

80 35

22.200.000 21.000.000 21.000.000 22.100.000

21.400.000

+ = + + + = + + + + + + + + + + +

ALPINSCHULE INNSBRUCK In einem Waldstück am Natte­ rer Boden befindet sich der neue Firmensitz der Alpinschule Innsbruck GmbH und ihrer 70 Mit­arbeiter – das „ASI-Nest“. Entworfen vom norwegischen Architektenbüro Snøhetta, ist es ganz der Nachhaltigkeit und modernen Arbeiten ge­ widmet.

Zahlen 2017

MY BEST PL ACE TO WORK www.adler-lacke.com

33


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN 150. 151. 151. 151. 154. 155.

22.100.000

22.000.000

160

22.000.000

7

22.000.000

21.804.094

SCHMID HOLZ GMBH

8

21.270.000

VENTOTRANS GMBH

20

21.196.199

208

20.756.560

7

20.741.261

73

20.725.000

110

20.500.000

GKI SANITÄR-VERTRIEBSGESMBH

21

20.500.000

62

20.460.000

162

20.167.404

HELI TIROL GMBH

31

20.000.000

PRIVATQUELLE GRUBER GMBH & CO KG

82

20.000.000

175

19.674.708

68

19.500.000

36

19.475.000

139

19.433.000

39

19.400.000

2

19.386.568

139

19.329.726

41

19.141.159

58

18.889.000

100

18.749.100

110

18.734.000

62

18.732.757

160

18.520.000

9

18.224.518

AUTOHOF HUTER GMBH

Thomas Thurner, Franz Thurner Michael Sebastian Jenewein Alexander Hopf Hans-Peter Schmid

158.

Monika Froschmayr

159.

Jürgen Bodenseer, Markus Pikkemaat Josef Ager Georg Kantor

167 9

VERITAS AUSTRIA GMBH

173

8

19

MODE VON FEUCHT GMBH

155

WEINBERG BAUTRÄGER & PROJEKTENTWICKLUNGS GMBH 1

8

ALOIS WILD GMBH

76

AGER GESELLSCHAFT M.B.H.

107 21

Friedrich Klausner

KLAUSNER TRADING INTERNATIONAL GMBH

163.

Anton Pletzer

PLETZER ANTON BETEILIGUNGS GMBH

167. 168.

Roy Knaus Günther Gruber, Herman Gruber Josef Stock Peter Speckbacher Karl Josef Ischia

169.

Michael Wallnöfer

170.

Philipp Plattner, Kaspar Plattner, Markus Plattner Philipp Plattner, Kaspar Plattner, Markus Plattner Alexander von der Thannen, Johann von der Thannen Stefan Hetzenauer, Raimund Sulzenbacher Klaus Mark, Marie Mark, Thomas Mark

171. 172. 173. 174. 175.

JOHANN ISCHIA & CO IM- UND EXPORTGESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG INGENIEURE MAURER WALLNÖFER GESELLSCHAFT M.B.H. KP PLATTNER GMBH

Markus Giesswein

177.

Dominic Kapferer, Benedikt Kapferer

178.

Johannes Müller, Markus Müller

179.

Rainer Lanzinger, Carsten Branscheid

1

101

49

1

KAPFERER UND KAPFERER GMBH & CO KG ELEKTRO MÜLLER GMBH & CO. KG LOGSYSTEMS GMBH

38

140

MK ILLUMINATION HANDELS GMBH

176.

68

2

HOTEL TROFANA ROYAL GMBH

GIESSWEIN WALKWAREN AKTIENGESELLSCHAFT

80

39

KP IMMO GMBH 1

MWS ALUGUSS GMBH

158

184

SPECKBACHER HANDELS GMBH 1

Josef Stiegler, Detlef Buchmann

62

STOCK GMBH

IDEALBAU GESELLSCHAFT M.B.H.

49 62

ING. FRANZ THURNER BAUMEISTER GESELLSCHAFT M.B.H. & CO KG HS HOLZEXPORT SCHUSTER GESELLSCHAFT M.B.H.

162.

166.

1)

48

Rudolf Huter

157.

164.

Die bekannten Walk-Haus­ schuhe der Marke Giesswein entstanden, als die Gründerin, Elisabeth Giess­ wein, nach einer Verwertungs­ möglichkeit für die WalkStoffreste aus der PulloverProduktion suchte.

Umsatz 2017

EISENDLE FRISCH- UND TIEFKÜHLWAREN KG

Wolfgang Feucht, Christoph Feucht, Leopold Feucht

164.

GIESSWEIN WALKWAREN AKTIENGESELLSCHAFT

2017

Katharina Eisendle, Cornelia Eisendle, Anton Eisendle

Paolo Gruber

160.

(IN EURO)

UNTERNEHMEN

156.

160.

(TIROL)

2018 UMSATZ 2018

UNTERNEHMER

38

112

104 54

156 6

19.600.000 –

24.000.000 16.395.000 23.146.270

16.900.000 16.334.499

19.766.479

20.741.261

26.085.000

20.300.000 19.700.000

101.352.000

19.504.963

20.000.000 19.000.000 20.343.236

19.500.000

19.400.000 22.780.000

18.900.000 19.386.568 18.677.267

19.141.159

18.889.000

18.081.547

15.478.000 17.746.811

Zahlen 2017

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

34

17.910.000

14.001.000

+ + + + + = + + + = + = + + = + = = + + + + +


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN 180. 181.

(IN EURO)

2017

Umsatz 2017

KAHLBACHER MACHINERY GMBH

116

18.220.000

ROWA – MOSER HANDELS-GMBH

32

18.117.390

VIVEA BAD HÄRING GMBH

265

17.650.000 17.441.000

UNTERNEHMEN

Horst Anton Kahlbacher, Peter Berger, Georg Schreder Stefan Moser

2018 UMSATZ 2018

96 32

16.620.000 15.254.975

182.

Engelbert Künig

183.

Simone Domenig, Bernadette Domenig

SCHLOSSHOTEL FISS GMBH

135

184.

Thomas Dims

PURZELBAUM HANDELS-GES.M.B.H.

123

17.261.000

185.

Markus Schröcksnadel, Ferdinand Hager Helmut Thöni, Anton Mederle, Thomas Bock

FERATEL MEDIA TECHNOLOGIES AG

102

17.129.848

16

16.900.000

16.670.000

186.

THÖNI HOLDING GMBH

255 126 117 98

1

17

16.600.000

15.651.479 –

16.893.726

16.900.000

187.

Angela Falkner

FLEISCHHOF OBERLAND GMBH & CO. KG 1

50

188.

Karl Schafferer

SCHAFFERER HOLZBAU GMBH

60

16.417.000

Eduard Fröschl

KATZENBERGER BETON- UND FERTIGTEILWERK GMBH

26

16.280.000

71

16.200.000

166

16.019.222 16.000.000

189. 190. 191.

Markus Spielmann, Walter Harm

HELBLING VERLAGSGESELLSCHAFT M.B.H.

Otto Bernard, Martin Seidner

BERNARD INGENIEURE ZT-GESELLSCHAFT M.B.H.

50 57

27

65

165

16.670.000

13.500.000 15.096.000

16.000.000

16.568.923

192.

Martin Wetscher

WETSCHER GMBH

84

192.

Wilhelm Bacher

AUTO BACHER GMBH 1

46

16.000.000

194.

Theresia Frauenschuh, Kaspar Frauenschuh

FRAUENSCHUH BEKLEIDUNGS GMBH

52

15.800.000

169

15.712.673

GEBRÜDER SCHWAIGER GESELLSCHAFT M.B.H. 1

45

15.681.572

38

15.600.000

69

15.500.000

195. 196.

1)

(TIROL)

UNTERNEHMER

Wolfgang Kostenzer Roland Schwaiger

91

46 46

SPORTHOTEL ALPENROSE RESIDENZ WOLFGANG KOSTENZER GMBH

197.

Hannes Buchsteiner

EXIM TRANSPORTE GMBH

198.

Helmut Oberndorfer, Hannes Kronthaler

VS-HOHLDIELEN-WEST-GESELLSCHAFT M.B.H.

154 30 33

1

69

17.100.000

16.000.000

15.660.000

14.063.858

15.681.572

13.400.000 15.500.000

+ + + + + = = + + + = + + = + =

Vivea Bad Häring GmbH Neben dem Vivea Bad Häring betreibt das Unternehmen noch neun weitere Gesundheitshotels in ganz Österreich.

Zahlen 2017

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

I

m September 2019 haben wir an dieser Stelle über die Vorsteuerabzugsfähigkeit von Elektrofahrzeugen für Unternehmer berichtet. Bei einer privaten Nutzung durch Mitarbeiter fällt auch kein Sachbezug an. Da Elektrofahrzeuge an Reichweite zulegen, ist hier eine große Einsparung gegenüber einem anderen PKW möglich. Mit 1. Jänner 2020 wurde diese Möglichkeit vom Gesetzgeber auf Elektrofahrräder, Motorfahrräder, Motorräder mit Beiwagen, Quads und Selbstbalance-Roller (Segway) mit ausschließlich elektrischem Antrieb ausgeweitet. Für mit Muskelkraft angetriebene betriebliche Fahrräder hat dies ja schon bisher gegolten!

E-Bikes werden immer beliebter und können gerade im innerstädtischen Bereich eine sehr interessante Alternative (die auch noch die Gesundheit und die Umwelt fördert) sein. Sollten Sie nähere Informationen benötigen, kontaktieren Sie bitte Ihre/n Steuerberater/in!

Mag. (FH) Daniel Nöbauer und Mag. Astrid Graf, Geschäftsführer

augustin+nöbauer+partner Steuerberatung GmbH & Co KG steuern – betriebswirtschaft – coaching Mitterweg 16/II Würth-Zentrum, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 294439 E-Mail: office@fidas-innsbruck.at www.fidas.at

35

© AUGUSTIN+NÖBAUER+PARTNER STEUERBERATUNG GMBH

Ab 2020 sind E-Bikes vorsteuerabzugsfähig:


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN 199.

Rieder’s Quellen Betriebe Gesellschaft m.b.H.

200. 201.

In den Wasser­ quellen der Rieder’s Quellen Betriebe Gesell­ schaft m.b.H. können jährlich 600 Millionen Liter Mineral­ wasser geför­ dert werden.

Alois Rieder

RIEDER’S QUELLEN BETRIEBE GESELLSCHAFT M.B.H.

Günther Stensitzki

GUSTAV KLEIN GMBH & CO KG

Maximilian Riedel, Georg Riedel

TYROL CRYSTAL HANDELSGESELLSCHAFT M.B.H.

Michael Hosp

KDG HOLDING GMBH

203.

Rosi Achhorner, Christian Achhorner

CHRISTIAN MÜHLBERGER HOTELBETRIEBS-GMBH

Gerold Mattersberger

MATTERSBERGER HOTELBETRIEBS GMBH

(IN EURO)

2017

Umsatz 2017

31

15.384.205

48

15.213.272

1

15.000.000

123

14.947.708

14.670.000

165

14.652.259

52

14.650.431

7

14.600.000

31

48 1

121

152

156

15.396.000

16.903.353

15.000.000

12.778.726

14.370.937

13.663.401

205.

Anton Kofler, Martin Kofler

206.

Ursula Fischer-Grießenböck, Matthias Fischer

ZUGVOGEL SPEDITIONS GMBH

207.

Ingeborg Freudenthaler

FREUDENTHALER GMBH & CO KG

52

14.500.000

AUTOHAUS LUXNER GMBH

36

14.489.473

101

14.300.000

236

14.259.741 14.000.000

GEBRÜDER KOFLER GESELLSCHAFT M.B.H.

51

7

50

19.000.000

10.000.000 13.300.000

208.

Peter Luxner

209.

Kai Konstantin Stoffel, Roland Bachlechner

RATHGEBER GMBH

210.

Klaus Stiebleichinger

STIEBLEICHINGER GMBH

211.

Markus Brugger, Anton Christian Riml, Helmut Falkner

FALKNER & RIML GMBH

109

211.

Hans Peter Brunner

HANS BRUNNER GMBH 1

45

14.000.000

211.

Josef Chiodo, Luca Marinelli, Luca Bongini

TRIAS HANDELS GMBH

3

14.000.000

214.

Martin Melmer

ZORN – WOLF GMBH

27

13.900.000

215.

Gotthard Neurauter, Anton Claus Schwarz

OLYMP WERK GMBH

111

13.662.000

Christian Pfitscher

PFITSCHER STAPLERTECHNIK GMBH

18

13.500.000

Albert Obernauer

UNIVERSAL-GEBÄUDEREINIGUNG GESELLSCHAFT M.B.H.

349

13.500.000

CHRISTOPHORUS REISEN – FRANZ KRÖLL (E.U.)

50

13.440.000

Minerva Eberharter, Peter Gruber

EBERHARTER-GRUBER GESMBH

73

13.327.961

Martin Unterrainer

DER LÄRCHENHOF – MARTIN UNTERRAINER GMBH 1

142

13.289.685

FARTHOFER GMBH

78

13.233.347

HANDL TYROL GASTROMONIESERVICE GMBH

25

13.100.000

HAUSCHILD INSTALLATIONEN GMBH & CO KG

70

13.000.000

210

13.000.000

40

13.000.000

65

13.000.000

UNTERWEGER FRÜCHTEKÜCHE GMBH

44

12.900.000

METASYS MEDIZINTECHNIK GMBH

57

12.800.000

216. 216. 218. 219. 220. 221. 222.

Maria Kröll

Karl Farthofer, Helmut Farthofer Markus Handl

1

Peter Hauschild, Rudolf Hauschild

223.

Henning Hilmer, Hans-Peter Praxmarer

CLEANAWAY ÖSTERREICH

Patrick Tanner, Mario Klumaier

KLUMAIER X TANNER GMBH

223.

Andreas Bangheri

227.

Michaela Hysek-Unterweger, Paul Unterweger

HELIOTHERM WÄRMEPUMPENTECHNIK GES.M.B.H.

228.

Alfred Konzett, Bruno Pregenzer

36

101

1

223.

223.

1)

UNTERNEHMEN

202.

204.

(TIROL)

2018 UMSATZ 2018

UNTERNEHMER

174

120 45

2

27

113

18

381

74

142 73

24

49

168 34

65

40

13.510.843

17.000.000

14.259.741

17.473.000

14.000.000 12.348.396

13.900.000

13.559.221

10.080.379

11.500.000

13.200.000 11.956.822

13.289.685 9.690.000

12.500.000

13.000.000 12.000.000 11.000.000

10.500.000

Zahlen 2017

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

36

12.400.000

12.000.000

= + + + + + + = = + = + + + + + = + + = + + + + +


RANKING

Barbara Zitterbart PLATZ:

102.

© AXEL SPRINGER

DAKA ENTSORGUNGSUNTERNEHMEN GMBH & CO. KG UMSATZ 2018: € 31.324.866

1972 gründete Josef Danler gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Herbert Kandler DAKA in Schwaz – ursprünglich als Nebenverdienst zur Landwirtschaft. Mit ihrem Kanalreinigungs- und Grubenentleerungs-Dienst trafen die beiden einen Nerv: DAKA wurde schnell zu einem florierenden, lokalen Entsorgungsunternehmen, das in den folgenden Jahren ordentliches Wachstum verbuchen konnte – sowohl bei der Unternehmensgröße als auch im Angebots-Portfolio. 1984 übernahm Danlers Tochter Barbara Zitterbart die Geschäftsführung des mittlerweile 17 Mitarbeiter großen Betriebs und wurde mit nur 21 Jahren zur Unternehmerin. Der Erfolg von DAKA hatte aber erst begonnen. Heute beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 240 Mitarbeiter an sieben Standorten in ganz Tirol und wickelt neben der Müllabfuhr für Gemeinden auch Problemstoffsammlungen, Schadenssanierungen, Sonder- und Tankreinigungen und vieles mehr ab. Barbara Zitterbart leitet bis heute das Familienunternehmen in zweiter Generation und auch ihr Sohn Matthias ist mittlerweile für DAKA tätig. Diesen Februar erhielt der Unternehmerin den Titel Kommerzialrätin – nachdem ihr bereits im vergangenen Jahr das Ehrenzeichen des Landes Tirol für ihr Engagement im sozialen Bereich verliehen worden ist. 37


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN (TIROL)

(IN EURO)

2017

Umsatz 2017

FIAI HANDELS GMBH

39

12.800.000

SPONTEX LOGISTICS GMBH

13

12.602.435

Klaus Glanzer, David Glanzer

SPORT GLANZER GMBH & CO KG

68

12.587.210

232.

Johann Aufschnaiter

50

12.543.120

233.

Johannes Otto Klausner, Herbert Ebner, Michael Holzer

AUFSCHNAITER-EINRICHTUNGSHAUS TISCHLEREI GMBH & CO KG 1

13

12.500.000

40

12.500.000

162

12.486.050

51

12.453.006

31

12.400.000

8

12.300.000

LANER SCHUH GMBH

96

12.107.000

KS KNEISSL & SENN TECHNOLOGIE GMBH

35

12.060.000

71

12.012.705

228. 230. 231.

233.

Christoph Gruber

Karl-Peter Huber

39 13

SPEDIMAX TRANSPORTSERVICE GMBH

68

50

1

13

HUBER TIROL GMBH

34

KARL REITER POSTHOTEL ACHENKIRCH GMBH

236.

Martin Wegscheider, Waltraud Wegscheider

SPECHTENHAUSER HOLZ- UND GLASBAU GMBH 1

237.

Klaus Wolf, Martin Melmer

HELMUTH WOLF GMBH 1

240.

Helmut Achleitner Bert Laner Franz Senn

162

47 31

TYROL PNEU RÄDER UND TUNING GMBH

8

96 36

10.600.000 9.647.213

12.205.716 12.543.120

12.500.000 11.000.000 13.443.262

12.453.006

12.400.000 12.300.000

12.000.000 9.788.668

241.

Martina Pletzenauer

BIOLOGON GESELLSCHAFT M.B.H.

242.

Andreas Zaglacher

KOLLER GESELLSCHAFT M.B.H.

46

12.000.000

ERC-LOGISTIK GMBH

14

12.000.000

119

12.000.000

28

11.985.000

KÄLTEPOL KÜHLANLAGEN G.M.B.H.

45

11.927.000 11.900.000

242.

Werner Sitzmann

244.

Klaus Buchauer

245.

Johann Georg Stöckl, Johann Stöckl Patrick Martha, Thomas Bertalan, Nadja Martha

246.

68

46

BAUUNTERNEHMUNG BUCHAUER & STRASSER GESELLSCHAFT M.B.H. STÖCKL JOHANN LANDMASCHINEN GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG

13

119

31

40

12.141.893

12.200.000 11.000.000

12.000.000 13.269.000 –

247.

Michael Egger

DMH HANDELS GMBH

11

248.

Klaus Höpperger, Harald Höpperger

HÖPPERGER GMBH & CO KG

95

11.843.256

Michael Ess, Patrick Pangratz

SPORT PANGRATZ & ESS GMBH

48

11.800.000

KINO BETRIEBSGESELLSCHAFT M.B.H. 1

84

11.778.975 11.698.472

249. 250.

Ingrid Hueber, Heinz Hueber

10

90

48 76

11.900.000

11.104.000 9.800.000 11.778.975

251.

Michael Kofler

METALL KOFLER GESELLSCHAFT M.B.H.

61

252.

Heinrich Kröll, Christian Kröll

ERLEBNISSENNEREI ZILLERTAL KG

80

11.663.000

253.

Ernst Mayer, Andrea Mayer

ERNST UND ANDREA MAYER HOTELBETRIEBS-GMBH

143

11.597.000

254.

Peter Wörgartner

WP-WÖRGARTNER PRODUKTIONS-GMBH

52

11.500.000

JOSEF HUBER, MARTLINGMETZGER E.U.

65

11.500.000

AUTO-FALBESONER GMBH

25

11.500.000

SPORTHOTEL SILVRETTA GMBH

90

11.471.000

HOLLY KAFFEESYSTEME GMBH

70

11.400.000

254. 254. 257. 258. 1)

Stefan Wurnig, Hacadur Otyan

2018 UMSATZ 2018

Karl Christian Reiter

239.

Die ERC Logistik GmbH hat insgesamt rund 120 Lkw im Einsatz, die pro Jahr eine Strecke von 14 Millionen Kilometer zurücklegen.

UNTERNEHMEN

235.

238.

ERCLOGISTIK GMBH

UNTERNEHMER

Josef Huber Senior Walter Falbesoner Peter Zangerl Bernhard Peskoller

60

1

80

143

1

52

65

28

88 48

10.820.322

11.663.000

15.000.000 11.500.000

11.000.000 11.000.000

Zahlen 2017

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

38

11.238.000

10.800.000

+ + + = = + = = = + + + = = + + = + = = + + + +


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN (TIROL)

(IN EURO)

2017

Umsatz 2017

TIROLER HOLZHAUS GMBH

41

11.300.000

Richard Hirschhuber, Philipp Zimmermann

GREENSTORM MOBILITY GMBH

35

11.225.875

261.

Gerhard Kienpointner

KIENPOINTNER GMBH

37

11.000.000

261.

Petra Entner, Roland Rinnergschwentner Franz Josef Tollinger, Franz Tollinger Walter Koppensteiner, Hannes Tusch

REKU PRODUKTION & ENTWICKLUNG GMBH

56

11.000.000

24

11.000.000

85

11.000.000

7

11.000.000

46

11.000.000

49

10.949.478

103

10.874.000

33

10.822.000

88

10.700.000

10.522.000

UNTERNEHMER

UNTERNEHMEN

259.

Stefan Pixner, Erich Geisler

260.

261. 261. 261.

KOPPENSTEINER GMBH 1 TRANSALPINA INTERNATIONALER FRACHTVERKEHR GMBH EGON WILLE GETRÄNKEGROSSHANDEL UND TRANSPORTE GMBH

261.

Dietmar Wille

267.

Kathrin Schlechter

KITZSPORT GMBH

268.

Ulrich Miller, Markus Miller

MILLER OPTIK GESELLSCHAFT MBH

269. 270.

Heinrich Schultz

WOHNBAU SCHULTZ GES.M.B.H. & CO KG

Andreas Stöckl, Roland Fleißner

EAE STÖCKL ELEKTROANLAGENELEKTRIFIZIERUNGSGESELLSCHAFT M.B.H.

45

21

82 56 24

65 7

49

99

35

88

12.100.000

736.012

12.276.252

11.300.000

11.000.000 11.000.000 –

6.864.000

10.740.000

11.478.000 10.734.991

271.

Johann Volgger, Bernhard Eder

ENERGIETECHNIK GESELLSCHAFT M.B.H.

74

272.

Werner Troppmair

TROP MÖBELABHOLMARKT GMBH

41

10.500.000

272.

Andreas Exenberger, Regina Exenberger

EXENBERGER ELEKTRO-TECHNIK GMBH

67

10.500.000

Franz-Josef Schwarzenauer

SCHWARZENAUER GESELLSCHAFT M.B.H.

15

10.430.000

OTTO PLATTER GMBH

53

10.419.000

10.388.000

10.352.857

274. 275. 276. 277. 1)

Günter Berger

FRANZ TOLLINGER, ERSTES TIROLER BUTTERUND KÄSEHAUS INNSBRUCK GMBH & CO KG

2018 UMSATZ 2018

Karoline Platter, Josef Platter Alois Rieder

TIROLER LAMELLIERHOLZ GMBH

Ludwig Schäffer, Arnd Krogmann

SCHATZBERGBAHN GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG.

Zahlen 2017

71

41

61

14

53

46 –

8.300.000

10.000.000 9.500.000 9.180.000

10.200.000 –

9.283.510

+ = = + + + + + + +

Miller Optik Gesellschaft mbH Der Familien­ betrieb Miller Optik wurde vor über 145 Jahren gegründet und wird mittler­ weile bereits in fünfter Genera­ tion geführt.

+

Innovatives Familienunternehmen mit Weitblick und Tradition Seit dem Jahr 1956 verbindet RIEDERBAU Fortschritt mit Erfahrung. Von maßgeschneiderten Häusern über moderne Wohnanlagen bis zu Gewerbe- und Industriegebäuden errichtet das Familienunternehmen mit Sitz in Schwoich innovative Projekte in den unterschiedlichsten Dimensionen. Jeder einzelne Mitarbeiter des erfahrenen Teams trägt zum Erfolg bei. Die Möglichkeiten der Digitalisierung spiegeln sich in allen Arbeitsprozessen wider und machen RIEDERBAU zu einem zukunftsorientierten Unternehmen mit Weitblick.

RIEDERBAU GmbH & Co KG I Egerbach 12 I A - 6334 Schwoich I T +43 (0)5372 62688

www.riederbau.at 39


T O P.T I R O L

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN 278. 279. 280. 281. 282. 283. 284. 285.

Umsatz 2017

18

10.272.000

105

10.243.955

42

10.226.000

8

10.200.000

50

10.150.000

46

10.120.000

KOCH TÜREN GMBH

73

10.012.881

EISEN PUSCHNER GMBH 1

35

10.000.000

82

10.000.000

10.000.000

86

9.932.480

50

9.908.000

150

9.900.000

14

9.881.872

9.850.453

NOTHEGGER MASSIV GMBH

31

9.800.000

70

9.615.000

31

9.600.000

70

9.500.000

HWBAU GMBH

56

9.480.000

MASCHINENBAU GRISSEMANN GMBH

49

9.454.000

FENSTERVISIONEN HANDELS GMBH 1

18

9.450.000

BARTENBACH GMBH

90

9.449.000

BELLUTTI GMBH

57

9.400.000

9.286.000

65

9.242.000

PEPPAS GMBH

68

9.181.000

FITSTORE24 ZANIER GMBH

30

9.100.000

SF SCHWEIGER GMBH

47

9.068.000

ALPINA DRUCK GMBH

60

9.000.000

Gerald Walter, Johann Weiskopf

AUTOHAUS MASCHLER GMBH

Rosa Schalber, Alois Schalber Raimund Brandauer Thomas Prugger

SCHALBER ALOIS GMBH ING. RAIMUND BRANDAUER GMBH HOLZHOF ARNBACH G.M.B.H. 2

Roland Farka

FARKALUX FENSTER- & ELEMENTBAU GMBH

Georg Windisch, Johann Hauser

GALLZEINER LUFT-, STAUB- UND ABGASTECHNIK GMBH

Johann Koch Thomas Bodner

SAILER WERNER UND GÜNTHER GMBH

285.

Manuela Maria Handl, Alexander van der Thannen

TROFANA ERLEBNIS-DORF & GASTRONOMIE GMBH

Stefan Theurl, Johann Theurl

THEURL HOLZINDUSTRIE GMBH

Rainer Lamprechter

FOTO LAMPRECHTER GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG 1

290.

Thomas Profunser

THOMAS PROFUNSER GMBH

291.

Thomas Mayr, Eduard Fröschl

FRÖSCHL BETON GMBH & CO KG

292. 293.

Markus Bock Anton Nothegger

MARKUS BOCK GMBH

294.

Thomas Nocker, Christian Löffler

NOCKER-METALLBAU GMBH

295.

Sigrid Canal, Silvia Pardeller-Canal

296.

Heinrich Mauracher

297.

Helmut Plankensteiner, Wilfried Leitner

LUDWIG CANAL’S KINDER. BAUSTOFFWERKE, IMST, GESELLSCHAFT M.B.H. & CO KG MAURACHER ERDBAU UND TRANSPORT GESELLSCHAFT M.B.H.

298. 299. 300. 301. 302. 303. 304. 305. 306. 307. 1)

2017

Florian Sailer, Günther Sailer

289.

Mitarbeiter von Nocker Metall­ bau haben im Jahr 2019 650 Tonnen Stahl und 350 Tonnen Glas verarbeitet sowie 15.500 Laufmeter Geländer und Handläufe ge­ fertigt.

(IN EURO)

UNTERNEHMEN

285.

288.

NOCKER METALLBAU GMBH

(TIROL)

UNTERNEHMER

Johann Grissemann Helmut Bair, Jürgen Kapferer Christian Horst Bartenbach Arthur Bellutti Lukas Scheiber

HOTEL EDELWEISS & GURGL SCHEIBER GMBH

Stefan Eberhart, Werner Bouvier

FRANZ BOUVIER INSTALLATIONEN GMBH & CO KG

Elmar Kuprian Werner Zanier Markus Schweiger Andreas Lechleitner, Martin Fiegl

Zahlen 2017

2)

2018 UMSATZ 2018

105 42

6

49

43

49

35

68

80

6.500.000

8.000.000 8.103.000

10.200.000 9.000.000 7.048.000 7.700.000

10.000.000

83 50

152

13 –

31

59

34

60 56

44 1

85

57

74

65 62

24

47

65

Zahlen 2016

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

40

+ + + = + + + =

– –

9.366.392

9.908.000 9.544.528

11.188.277 9.178.385

7.800.000 7.429.000

5.200.000

9.000.000 9.478.000

8.489.000 9.450.000

8.419.000

8.100.000

8.430.000 9.242.000 8.371.000

7.200.000

9.068.000

10.200.000

+ = + + + + + + + + = + + + = + + = -


MY BEST PL ACE TO WORK In unserer neuen Fabrik kann ich die modernsten Geräte und Anlagen bedienen.

Bei ADLER wird Nachhaltigkeit gelebt – das ist ein gutes Gefühl. Patrick K. | Betriebstechnik

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Meine Arbeit gibt mir viel Freiraum für Kreativität und Innovation.

Thomas H. | Fuhrpark

Barbara P. | Entwicklungslabor

41


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN 307.

Bio-­ Metzgerei Juffinger

307.

Martina Hochfilzer-Hrnecek, Ronald Thomas Hrnecek Maximilian Wetscher, Martin Wetscher

PAUL STÖCKL GMBH

48

9.000.000

SCHWEIGER FULPMES GMBH

47

9.000.000

HOCHFILZER GMBH & CO KG

30

9.000.000

WETSCHER MÖBEL MITNAHME GMBH

40

9.000.000

9.000.000

Klaus Platter, Roswitha Matzler

AEOON TECHNOLOGIES GMBH

24

9.000.000 9.000.000

GEIGER & PLATTER GESELLSCHAFT M.B.H. UND CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT

9.700.000

48

9.068.000

47

9.000.000

35

9.000.000

40

20

Jun Yool Choi, Angelo Schiestl

307.

Reinhard Hechenbichler, Georg Hechenbichler

HECHENBICHLER GMBH

18

315.

Thomas Jäger

ALPEX TECHNOLOGIES GMBH 1

58

8.700.000

316.

Gerhard Freund, Herbert Freund

FREUND HEIZUNG SANITÄRE GMBH

61

8.673.000

9

8.661.202

AUTO ASCHER GMBH

16

8.650.000

BIO METZGEREI JUFFINGER

35

8.600.000 8.590.000

318. 319.

Zdravko Beslic Andreas Ascher, Mario Kartnaller Anton Andreas Juffinger

ROCK’N’LOG GMBH

7.500.000

25

18

8.700.000

58

8.600.000

61

6.107.000

9

14

25

7.569.000

7.400.000

320.

Harald Santer, Dieter Santer

SANTER SOLARPROFI GMBH

17

321.

Anton Hager

WEINBAUR GMBH

15

8.526.000

EISENKIES SPENGLERBEDARF TIROL GMBH

13

8.525.000

TRANSPORT SERVICE GMBH

29

8.524.691

HOLZBAU HETZENAUER GMBH & CO KG 1

65

8.500.000

19

8.500.000

BLASY GMBH

53

8.500.000

Sven Ruhland

VOERE PRÄZISIONSTECHNIK GMBH

74

8.500.000

326.

Günter Höpperger

18

8.400.000

326.

Robert Heitzmann, Birgit Heitzmann-Mitchell, Bernhard Heitzmann

A LA CARTE FLEISCHSPEZIALITÄTEN GMBH & CO KG

8.400.000

326.

Johann Gasser

HANS GASSER GMBH

46

8.400.000

331.

Edeltraud Höllwarth, Jörg Höllwarth

STERN-DRUCK GESELLSCHAFT M.B.H.

45

8.366.000

Klaus Lässer

ILF GROUP HOLDING GMBH

20

8.360.000

Franz Fröschl

HANS HAUSER, BAUUNTERNEHMEN, GESELLSCHAFT M.B.H & CO KG 1

37

8.317.000

HÖRFARTER-BAU GESELLSCHAFT M.B.H.

43

8.300.000

EISENKIES GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG.

30

8.279.000

FANKHAUSER ESTRICHE GMBH

50

8.253.737

322.

Barbara Minatti, Josef Mair

323.

Andreas Graßmair

324.

Stefan Hetzenauer, Michael Hetzenauer

324. 324. 324.

332. 333. 334.

1)

Umsatz 2017

2018 UMSATZ 2018

307.

317.

Der Bio-Metzger aus dem Tiroler Unterland beliefert unter anderem die Fußballstars vom FC Bayern München mit Steaks aus biologischer Landwirtschaft.

2017

Erwin Otterbein Markus Schweiger

307.

(IN EURO)

UNTERNEHMEN

307.

307.

(TIROL)

UNTERNEHMER

Markus Hauser Sebastian Blasy, Christoph Breuer

Wolfgang Hörfarter

335.

Barbara Minatti, Josef Mair

336.

Andreas Fankhauser, Michael Frankhauser

MHMS MECHATRONIC SOLUTIONS GMBH & CO KG 1

HOTEL QUELLENHOF GMBH

6.000.000

13

7.105.000

15

8.119.000

13

30 45 19

49

66

23

103 44

8.116.713

8.500.000 8.500.000

8.000.000 8.000.000 7.900.000 –

45

16

35

43

30

46

Zahlen 2017

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

42

7.300.000

8.300.000 7.950.000 8.317.000

8.373.000 9.373.000

7.500.000

= = + = + + + + + + + + = = + + + + + + = +


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN 337. 338. 339.

(IN EURO)

2017

Umsatz 2017

107

8.248.000

PATSCHEIDER SPORT GMBH

72

8.227.704

RAFFL STAHLBAU GMBH

46

8.200.000

5

8.190.000

78

8.163.000

15

8.110.000

24

8.100.000 8.000.000

UNTERNEHMEN

Alois Seyrling, Christina Frieda Seyrling

HOTEL KLOSTERBRÄU-SEYRLING GMBH

Franz Patscheider Erich Raffl

340.

Johann Klocker

KLOCKER KG

341.

Johannes Salzburger

TISCHLEREI SALZBURGER GMBH

342. 343.

103 72

49

4

1

Anton Heiß

AUTOHAUS TONI HEISS GMBH

Michael Arnold

BETONWERK ARNOLD GESELLSCHAFT M.B.H. & CO KG

77

– –

8.187.000

10.087.000 9.500.000 7.285.000

8.163.000

5.500.000 7.000.000

344.

Bernhard Wurm

LEUCHTWURM GMBH 1

23

344.

Robert Kapferer, Peter Huber

OTTO KAPFERER GESELLSCHAFT M.B.H. 1

32

8.000.000

90

8.000.000

38

8.000.000

8.000.000 7.823.250

344.

Gerhard Forcher

344.

Horst Pfurtscheller

344.

Matthias Stadler

GABRIEL FORCHER TISCHLEREIGESELLSCHAFT M.B.H. ALOIS PFURTSCHELLER, HOCH- UND TIEFBAU GESESLLSCHAFT M.B.H. E-WERK STADLER GMBH

21

26

90 50 –

8.000.000 8.000.000 7.500.000

4.800.000 –

349.

Walter Barbist

HOTEL TYROL AM HALDENSEE GESMBH

76

350.

Leopold Wedl

WEDL & HOFMANN GESELLSCHAFT M.B.H.

29

7.819.000

Philipp Lantos, Florian Lantos

VIKTOR MORIGGL GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG

7.800.000

67

7.753.503

7.748.000 7.719.000

351.

83 29 27

7.486.229

6.300.000

352.

Andreas Sporer

353.

Hannes Holzer, Hans Peter Hollaus

E-TERM HANDELS GMBH

354.

Michael Neuner

VITAL SCHUHE GMBH 1

62

355.

Bernhard Kluckner

EDELTECHNIK KLUCKNER GMBH

40

7.718.000

356.

Christian Hauser, Harald Libiseller Verena Ojster, Adele Zangerle, Hermann Huber

HAUSER GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG

18

7.705.000

7.700.000

38

7.700.000

7.700.000

7.650.116

357. 357. 357.

Anton Thum Leo Span, Johann Span

ELEKTROTECHNIK – SPORER GES.M.B.H.

HUBER HOTELS GMBH AUTO JOSEF THUM GESELLSCHAFT M.B.H. SPAN METALLWAREN GESELLSCHAFT M.B.H.

66

27

63

40

18

106 –

46

8.307.453

6.872.000

7.719.000

7.700.000 7.700.000 –

5.600.000 –

360.

Thomas Bader

PHOENIX-LOGISTIK-GMBH

361.

Andreas Fluckinger

FLUCKINGER HOLDING GMBH

7.623.000

54

7.600.000

48

7.500.000

104

7.500.000

56

7.500.000

42

7.500.000

20

7.500.000

362.

Gerhard Gottstein

GOTTSTEIN GMBH & CO KG

363.

Manfred Wimpissinger, Alois Wimpissinger

WIMPISSINGER BETON UMWELTSCHUTZ GMBH UND CO KG LIEBES ROT-FLÜH HOTELBETRIEBS GMBH & CO KG

363.

Alexander Huber

363.

Petra Rauch-Troppmair, Christian Kröll

363. 363. 1)

(TIROL)

2018 UMSATZ 2018

UNTERNEHMER

Richard Cervinka Christian Pichler, Markus Stoll

CMP GMBH HARTSTEINWERK KITZBÜHEL GESELLSCHAFT M.B.H. 1 KARL PICHLER EDELHÖLZER GMBH

6 1

54 49

104 64

48 21

5.893.684

5.566.000

8.235.000

8.000.000 7.538.000

7.500.000 7.500.000

+ + = + + = = + + + + + = + +

Otto Kapferer Gesellschaft m.b.H. In Fulpmes im Stubaital produzieren die 30 Mitarbei­ ter der Otto Kapferer Gesellschaft m.b.H. jährlich mehr als zehn Milli­ onen gedrehte Werkstücke, die in Motorrädern, Traktoren und landwirtschaftlichen Maschinen ebenso zum Einsatz kommen wie im Elektronik-Bereich.

+ + + = =

Zahlen 2017

43


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN 363. 369. 369. 369. 372. 373.

21

7.500.000

5

7.460.000

FAMILIE RIML GMBH & CO. SPORTHANDEL KG

54

7.400.000

Walter Strasser

OBERHAMMER MASCHINENFABRIK GMBH 1

51

7.400.000

Jakob Unterladstätter

TRANSPORTE JAKOB UNTERLADSTÄTTER GMBH

54

7.291.000

ASKO ASSEKURANZMAKLER GMBH

27

7.200.697

HERMANN DAGN GESELLSCHAFT M.B.H.

48

7.200.000

LINER GMBH

43

7.194.000

VIEIDER GMBH

24

7.166.338

H. PLOBERGER GMBH

33

7.100.000

21

7.100.000

ARISTOS – DRUCKZENTRUM GMBH

31

7.100.000 7.000.000

Christian Obwexer

ESPO ELECTRONIC HANDLESGMBH & CO KG

Willi Napolitano Gerold Paul Riml

Robert Kögl

375.

377.

Siegfried Valentin Gaber Katharina Schäfer, Paul Schäfer

ALPIN FLEISCHHANDEL WN GMBH

5.000.000

2.200.000

1

7.400.000

54

7.400.000

51

7.291.000

6.661.920

27

6.500.000

47

6.600.000

40

7.169.100

7.100.000

33

GABER BACKWARENERZEUGUNG GMBH & CO. KG

7.000.000

21

6.500.000

31

380.

Alois Albrecht

ALBRECHT HOTEL GES.M.B.H. 1

99

380.

Mirjam Elisabeth Aloys

ELIZABETH ARTHOTEL GMBH 1

39

7.000.000

25

7.000.000

15

7.000.000

SCHWAB DRUCK – KARTONAGEN GMBH

50

7.000.000

SITOUR MARKETING GMBH

22

7.000.000

51

7.000.000

7.000.000

380. 380.

Andreas Grüner Robert Wittauer

380.

Helmut Neumaerker

380.

Markus Schröcksnadel, Michael Mattesich

7.000.000

FERDINAND GRÜNER & CO., KOMMANDITGESELLSCHAFT PITAGORA INFORMATIONSMANAGEMENT GMBH

7.000.000

39

7.000.000

25

7.000.000

7.000.000

53

6.700.000

28

380.

Birgit Goidinger, Michael Goidinger AUTOHAUS GOIDINGER GMBH

380.

Christian Scheiber, Otto Scheiber

GEBRÜDER SCHEIBER GMBH

35

Georg Hofherr

P8 GMBH

42

7.000.000

BELLA SPEDITIONSGMBH

9

7.000.000

7.000.000

96

6.958.000

380. 380.

Gabriele Hager

6.458.000

44

6.066.000

32

4.703.000

30

Jakob Schmid

ÖTZTAL BÄCK GMBH

391.

Hubert Unterlechner, Elisabeth Unterlechner

UNTERLECHNER HOTELBETRIEBE GMBH

392.

Markus Bair

CREATION BAIR GMBH

49

6.954.000

KÄSEREI PLANGGER GES.M.B.H.

32

6.950.000

6.900.000

6

6.849.000

17

6.800.000

6

6.800.000

Anita Jäger, Martina Brunner

394.

Franz Heinrich

AUTOHAUS HEINRICH GMBH

395.

Christof Mallaun

ELEKTRIZITÄTSWERK PRANTL GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG

396.

Peter Huber

HUBER KG 1

396.

Renate Eberhart

INNTALTRANS EBERHART GMBH

67

1

6.958.000

96

6.085.000

49

6.950.000

32

12

7

6.849.000

Zahlen 2017

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

44

+ + = = = + + + = + + = = = = = + + + +

380.

393.

1)

Umsatz 2017

Simon Wolf, Michael Liner, Harald Neuner Manfred Khüny, Markus Pikkemaat Stephan Michalek, Gerhard Michalek

377.

Heute versorgt das Unterneh­ men rund 2.800 Kunden mit Elektrizität.

2017

Hermann Dagn

377.

1897 errichtete Franz Prantl am Kasbach in Jenbach eine Wasserkraftanlage. Damit wur­ de die Gemeinde zu einer der ersten in Tirol, die über eine Stromversorgung verfügte.

(IN EURO)

UNTERNEHMEN

374.

376.

ELEKTRIZITÄTSWERK PRANTL GESELLSCHAFT

(TIROL)

2018 UMSATZ 2018

UNTERNEHMER

6.800.000 6.000.000

= + = = = +


T O P.T I R O L

Generali: Lifetime Partner für Kunden

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Mehr als nur Versicherung Generali Regionaldirektor Markus Winkler: „Die Generali Österreich präsentiert sich als führender Versicherungsanbieter mit hoher Kundentreue. Unsere Ambition ist es, ein Lifetime Partner für unsere Kunden und die führende Versicherung für Privatpersonen und KMUs zu sein.“ Die Generali bietet nicht nur die passenden Produktlösungen, sie unterstützt mit Assistance-Leistungen, reagiert mit individuellen Angeboten auf veränderte Lebensbedingungen und motiviert mit Generali Vitality, gesünder zu leben. Neue Generali-App Der regelmäßige Kundenkontakt spielt bei der Lifetime Partnerschaft eine entscheidende Rolle. „Als lebenslanger Partner für unsere Kunden müssen wir in der Welt un-

serer Kunden präsent sein. Wenn mobile Geräte Teil des Alltags sind, dann ist auch die Generali Teil dieser mobilen Welt“, erklärt Winkler. So können die Kunden durch die neuen Generali-App auch auf viele Funktionalitäten rund um die Versicherung sowie auf komplett neue Features etwa im Gesundheitsbereich zurückgreifen.

Überzeugen Sie sich selbst und seien Sie dabei! Nähere Informationen erhalten Sie beim Kundendienst der Generali Tirol (Tel. 0512/5926-0, office.tirol.at@generali.com) oder unter www.generali.at.

© DIE FOTOGRAFEN

Die Generali ist Österreichs drittgrößtes Versicherungsunternehmen. Mit Nachhaltigkeit konnten wesentliche Zielsetzungen erfolgreich umgesetzt werden. Mit der Strategie „Generali 2021“ bleiben die Kunden im Fokus.

Generali-Chef Markus Winkler: „Mit unseren neuen digitalen Lösungen ermöglichen wir unseren Kunden, noch einfacher mit der Generali in Kontakt zu treten. Das ist eine essenzielle Basis für eine funktionierende Lifetime Partnerschaft.“

Experts in Man and Machine Heute arbeiten Roboter für und mit Menschen. Diese Zusammenarbeit macht die Produktion smarter und effizienter denn je – selbst in sensitiven Umgebungen. Menschen gestalten die Zukunft. Roboter beschleunigen diesen Prozess. www.staubli.com

Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics, Betriebsstätte Österreich, Tel. +43 7224 93081, sales.robot.at@staubli.com

45


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN 396. 396. 400. 401.

6.800.000

JOHANN GRASSMAYR METALLHANDEL GMBH

11

6.800.000

CONFORM BADMÖBEL GESELLSCHAFT M.B.H.

64

6.785.000

TELEKRANE ENGL GMBH

40

6.770.000

6.767.000

GRUBER MARTIN TRANSPORT U. ERDBAU GMBH

Thomas Fitz Herbert Schwingenschuh Wolfgang Engl

53 11

64

40

– –

6.785.000

403.

Andreas Hörtnagl, Bruno Hörtnagl

ABA HÖRTNAGL GMBH 1

67

6.708.243

404.

Kurt Zoller

ZOLLER-PRANTL, GESELLSCHAFT M.B.H.

40

6.692.000

405.

Sebastian Eberharter, Franz Eberharter

EBERHARTER INSTALLATIONS-GMBH

47

6.683.000

406.

Josef Hauser

HS-BAU JOSEF HAUSER GMBH

37

6.626.000

407.

Markus Kollmaier, Udo Lechner, Klaus Gschnaller

LECHNER’S ELEKTRO TEAM GESELLSCHAFT M.B.H.

50

6.600.000

Günther Hlebaina

G.H. BETRIEBS GMBH

91

6.596.000

Florian Alber

ALBER SPORT GMBH

49

6.584.000

410.

Martin Kogler, Carmen Bernsteiner

GESELLSCHAFT FÜR MEDIZIN- UND LABORTECHNIK, FISCHERLEHNER & KUCERA, HANDELSGES. M.B.H.

9

6.541.000

411.

Alois Schlögl

ALOIS SCHLÖGL JUN. – METZGEREI SCHLÖGL

30

6.516.000 6.500.000

80 67

39

48 37

53 91

49

9

30

7.000.000

6.708.243

6.692.000

6.825.000

6.262.000

6.600.000 6.600.000

6.800.000

6.541.000

412.

Kurt Hörburger

JULIUS HÖRBURGER GESELLSCHAFT M.B.H.

48

412.

Harald Hörtnagl

ERNST HÖRTNAGL U. SÖHNE GMBH 1

46

6.500.000

412.

Marijo Stijepic, Niko Stijepic, Stjepan Stijepic

FIS HOLDING GMBH 1

28

6.500.000

Wolfgang Müller, Andreas Müller

ING. ANDREAS MÜLLER BAU GMBH

61

6.500.000

Josef Gertl

JOSEF GERTL GESELLSCHAFT M.B.H.

50

6.500.000

Alois Kröll

KRÖLL GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG 1

46

6.500.000

48

6.500.000

6.500.000

6.500.000

6.461.000

412. 412.

Thomas Felder

FELDER SYSTEM STALL GMBH. & CO.KG

44

43

28 61

50

55

40

7.000.000

6.500.000 6.500.000 6.500.000 6.500.000 6.500.000 4.700.000

412.

Helmut Hauser

412.

Monika Harrasser, David Harrasser

AUTOHAUS SCHICK GMBH

421.

Markus Worgötter

QUO TRANSPORT GMBH

16

422.

Roman Markowski, Peter Trefalt, Engelbert Siegele

VERMESSUNG AVT-ZT GMBH

82

6.450.000

Johann Weiss

WEISS MAWEK GMBH

6.421.000

Franz Fröschl

AXAMER LIZUM AUFSCHLIESSUNGSAKTIENGESELLSCHAFT

46

6.391.279

61

6.389.000

46

6.350.000 6.300.000 6.200.000

423. 424.

46

Martin Johannes Gruber

NIKOLAUS AUER

412.

1)

Umsatz 2017

Klaus Auer

412.

In Innsbruck betreibt sie das „Frankys Restaurant“ und die mordernste Auto-WaschStraße Tirols.

2017

2018 UMSATZ 2018

402.

409.

ist gleich in vier verschiedenen Branchen tätig: Sie produziert E-Zigaretten und Verdampfer und entwickelt die dazugehörigen Liquids.

(IN EURO)

UNTERNEHMEN

80

408.

Die FIS Holding GmbH

(TIROL)

UNTERNEHMER

HAUSER TRANSPORTE GESELLSCHAFT M.B.H.

36 –

16

79 15

40

425.

Alois Schmid, Harald Kneißl

KPS-ÖTZTAL PUTZGESELLSCHAFT M.B.H.

426.

Heinrich Schultz, Martha Schultz, Rudolf Hirschhuber

HOCHPUSTERTALER BERGBAHNEN NFG. GESELLSCHAFT M.B.H. & CO KG 1

427.

Michael Pichler

PICHLER WERKZEUG GMBH

21

428.

Anton Kleinlercher, Erika Baumann

BAUMANN TRANSPORTE GMBH

36

Zahlen 2017

61

47

25 33

6.500.000 –

6.869.000

6.200.000

6.029.861

6.700.000

6.350.000 6.100.000

6.200.000

= = = + = = = = = = = + = + + = + =


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN 428. 428. 428.

(IN EURO)

2017

Umsatz 2017

Marko Überegger

BREMETALL SONNENSCHUTZ GESELLSCHAFT M.B.H.

41

6.200.000

6.200.000

KFZ TILG GMBH

72

6.200.000

26

6.182.000

36

6.175.000 6.143.000

41

20

– –

Gerold Paul Riml

FAMILIE RIML GMBH & CO. KG.

432.

Melanie Unterwurzacher, Denise Unterwurzacher

433.

Elisabeth Kostner, Christoph Angerer

MOLTOPLAST GESELLSCHAFT M.B.H. ZUR VERARBEITUNG VON KUNSTSTOFFEN UND GUMMI ZZ-AGENTUR STOLL GESELLSCHAFT M.B.H. TRANSPORTE KG.

Alfred Pale

PALE BAU GMBH

24

44

6.123.000

49

6.100.000

43

6.090.359

28

6.000.000

7

6.000.000

23

6.000.000

38

6.000.000

8

6.000.000

SÄGEWERK AUKENTHALER GMBH

15

6.000.000

CARL ALOIS WALDE KG.

45

6.000.000 6.000.000

434.

70

29 33

21

435.

Johannes Fritz, Anton Fritz

STAHLBAU FRITZ GMBH

436.

Stefan Widmann, Christoph Widmann

437.

Jakob Zimmermann

438.

Carolina Brugger, Johannes Brugger

TRANSPORTE WIDMANN GESELLSCHAFT M.B.H. BAUUNTERNEHMUNG ZIMMERMANN & CO. GESELLSCHAFT M.B.H.

42

43

JOSEF BRUGGER GESELLSCHAFT M.B.H.

28

438.

Maria Hörmann-Troppmair

HÖRMANN GMBH

438.

Bernhard Atzl, Herbert Ritzer, Ursula Seilinger

MECHATRONIK MASCHINENBAU GESELLSCHAFT M.B.H. GUSTAV SCHMIEDL ARMATURENFABRIK GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG 1 LES SPORTS-TEXTILHANDELSGESELLSCHAFT M.B.H. 1

438.

Oliver Anker

438.

Evelyn Taxer, Klaus Taxer

438.

Stefan Aukenthaler, Reinhard Aukenthaler

438.

Peter Walde

23

43 8

17

44

6.200.000

6.182.000

5.483.000 –

5.329.000 6.041.001

5.720.023

6.600.000 6.096.000 6.096.000

6.000.000 6.000.000 5.747.000

5.700.000

438.

Werner Koch

KOCH ALPIN GMBH

20

438.

Werner Schwienbacher, Monika Kruselburger

FINE TEXTILVERLAG GMBH

20

6.000.000

22

6.000.000

34

5.981.000

5.945.303

438.

Martin Hirner

BERG BAUER – LEBENSMITTEL VERTRIEBSGESELLSCHAFT M.B.H.

448.

Manfred Seiwald

SEIWALD BLECHFORM GES.M.B.H.

20

18

22

1

31

5.500.000

5.000.000 5.700.000 5.981.000

449.

Christian Münsterer

MÜNSTERER HOTEL GMBH

450.

Josef Hautz

DIPL. ING. JOSEF HAUTZ E.U. 1

35

5.924.000

451.

Raimund Schmidt, Franz Berghuber

GALVANIK SCHMIDT GESELLSCHAFT M.B.H. 1

31

5.900.000

Josef Steinlechner

ELEKTROTECHNIK STEINLECHNER

56

5.897.335

HOTEL ADLER'S GMBH

52

5.886.363

Friedrich Stöckl

STÖCKL GMBH

22

5.831.000

Simon Melmer, Rupert Melmer

AUTOFRÄCHTEREI GEBRÜDER MELMER GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG

43

5.806.000

55

5.800.000

80

5.800.000

452. 453. 454. 455.

1)

UNTERNEHMEN

Erich Tilg

(TIROL)

2018 UMSATZ 2018

UNTERNEHMER

Sonja Ultsch, Harald Ultsch

456.

Alois Ladner jun.

ALOIS LADNER MÖBELWERKSTÄTTEN EU

456.

Annemarie Roscher

SPORT & SPA HOTEL STRASS ROSCHER KG

72

35 31

49

2

22

43 55

1

6.320.000

5.924.000

5.900.000 5.034.822

5.779.704

5.800.000 5.806.000

5.830.000

5.800.000

= = + + + + = = + + + + + = = = + + + = =

Carl Alois Walde KG Seit über 240 Jahren produ­ ziert das Unter­ nehmen Seifen am Produkti­ onsstandort in Innsbruck. Damit ist Walde der älteste Seifenhersteller Österreichs.

Zahlen 2017

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

47


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN UNTERNEHMER

456. 456. 456. 461.

47

5.800.000

5.800.000

5.800.000

FITNESSCENTER BETRIEBS GMBH

80

5.760.000

INDUSTRIEBODEN GMBH

38

5.728.000

EINWALLER GMBH

50

5.712.000

16

5.700.000

7

5.690.000

TROST GMBH

47

SCHWAIGER GMBH

8

ERWIN GANNER GESELLSCHAFT M.B.H. U. CO. KG.

22

80

2.500.000 –

5.760.000

464. 465.

Manfred Kimmel

TRANSPORTEX GMBH

466.

Josef Freisinger

FREISINGER HOLZBAU GMBH 1

39

5.646.000

467.

Pajo Skaljac

SP-BAU GE.M.B.H.

43

5.600.000

467.

Gerhard Gründhammer

GRÜNDHAMMER BAU GMBH

5.600.000

5.600.000

5.600.000

5.595.000

43 –

HANS GASTEIGER GESELLSCHAFT M.B.H.

1

16 7

37

43 29

5.015.000 –

5.700.000

3.636.000

5.646.000

5.600.000

Walter Garber

ABLINGER & GARBER GESELLSCHAFT M.B.H.

467.

Roland Unterlercher, Günther Unterlercher

JOSEF UNTERLERCHER KOMMANDITGESELLSCHAFT

Marco Pfeifer, Christian Dollinger

METALLBAU DOLLINGER & PFEIFER GMBH

26

Adolf Leitner

LEITNER BAU GMBH

33

5.585.000

Albert Braun

IMMOBILIEN & HAUSVERWALTUNG BRAUN GMBH

5.575.000

5.566.000

30 40 26 32

5.000.000

Josef Martin Hetzenauer

HETWIN AUTOMATION SYSTEMS GMBH

474.

Herbert Holzknecht

HOLZKNECHT LANDTECHNIK GMBH

21

5.566.000

37

5.500.000

41

5.500.000

17

5.500.000

25

5.500.000

GEBRÜDER EDER GMBH

36

5.500.000

ING. JOHANN HÖRTNAGL – WERKZEGE GMBH

36

5.500.000

KONRAD TRAXL ANTRIEBSTECHNIK GMBH

41

5.500.000

Johannes Heim

JOHANNES HEINRICH HEIM

24

5.500.000

Walter Jungblut, Andrea Stigger

PROFITOOL – PRODUKTIONSGESELLSCHAFT M.B.H.

29

5.500.000 5.475.080

21

476.

Thomas Waltle

STRENG BAU GMBH

476.

Friedrich Hollaus

HOLLAUS-BAUGESELLSCHAFT M.B.H.

476.

Gerald Erich Johannes Lugger

IBL-IMMOBILIENBÜRO ING. LUGGER GMBH

476.

Philipp Häusler, Siegfried Egger

IT-TEAM GMBH

476. 476. 476. 476.

Johann Eder Johann Hörtnagl Konrad Traxl

37

1

41

1

1

17

39

30

38 21

26

5.800.000 5.566.000

5.800.000 5.500.000 5.500.000 5.500.000 5.500.000 5.100.000

5.000.000

4.500.000 –

485.

Harald Hornbacher

LAURER BAUMASCHINEN GMBH & CO KG

22

486.

Jürgen Horngacher, Stefan Horngacher

HORNGACHER GMBH

30

5.430.000

Christian Jenewein

ING. HERMANN JENEWEIN BAU-GMBH

32

5.416.000

RBG BERGLIFTE GMBH

40

5.401.000

488.

Erich Raffl

20 27

38 41

Zahlen 2017

Quellen: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Sämtliche abgebildeten Unternehmen wurden kontaktiert und haben die Möglichkeit erhalten, Angaben zu korrigieren. Angeführt sind ausschließlich Familienunternehmen, ausgenommen EPUs, mit Firmensitz in Tirol, die der Definition entsprechen. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

= + = =

+

474.

23

= +

22

1

+ +

467.

487.

48

4.557.000

463.

476.

1)

Umsatz 2017

Josef Einwaller, Ambros Einwaller, Barbara Wolf-Einwaller Margit Gasteiger, Johann Gasteiger (Hans)

473.

Im Familienbetrieb sind mittlerweile 40 Mitarbeiter beschäftigt, 2018 machte das Unternehmen rund fünf Millionen Umsatz.

Romed Kleissl

2017

Michael Fankhauser

472.

hat mit der Fertigung von Antriebselementen, wie z. B. Zahn- und Kettenrädern, erfolgreich eine Nische besetzt.

Erwin Ganner

(IN EURO)

462.

471.

KONRAD TRAXL

Günther Niederegger, Markus Trost Carlos Alexander Da Silva-Schwaiger

(TIROL)

2018 UMSATZ 2018

UNTERNEHMEN

5.721.826

4.748.000 6.431.000

5.536.000

= = = = = + + + + -


RANKING

TOP 500 FAMILIENUNTERNEHMEN (TIROL)

(IN EURO)

2017

Umsatz 2017

5.330.344

PETER MERANER GESELLSCHAFT M.B.H.

19

5.300.000

Peter Supanz

SUPANZ GMBH

14

5.300.000

490.

Erwin Ganner

GANNER MASCHINENPRODUKTIONS­ GESELLSCHAFT M.B.H.

40

5.300.000

493.

Ulrike Riedle, Gerhard Riedle

RIEDLE INSTALLATIONEN GMBH

36

5.261.000

Michael Stigger, Wolfgang Stigger

STIGGER HERLINDE, GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT

42

5.216.000

H-SIEBEN MASCHINENTECHNIK GMBH

27

5.209.000

Helmut Haid, Judith Aulitzky

LICHTHAUS HAID GESELLSCHAFT M.B.H.

45

5.200.000

496.

Herbert Pitsch

5.200.000

496.

Gerald Wurzinger, Günther Wurzinger Reinhard Oberhofer, Jürgen Kapferer, Bruno Pramstaller

HANS WEITHAS DRAHTZÄUNE UND METALLBAU GESELLSCHAFT MBH & CO KG BERNHARD WEITHAS DRAHTZÄUNE GMBH 1

11

5.200.000

FREIRAUM4 HANDELS GMBH

11

5.200.000

GERHARD PLIESSNIG GMBH

22

5.200.000

489. 490. 490.

494. 495. 496.

496. 496. 1)

UNTERNEHMER

UNTERNEHMEN

Gretl Patscheider

FLIESEN CENTER TIROL GMBH

Dietmar Meraner

Stefan Rückl

Gerhard Pließnig

2018 UMSATZ 2018

27

19

14

33

36

40 –

46 27 11

20

6.045.775

5.300.000 5.282.000 4.374.000

5.120.000

4.967.000

5.209.000

5.338.000 –

5.200.000 4.700.000

4.264.000

= + + + + = = + +

Lichthaus Haid Gesellschaft m.b.H. Bereits seit 1949 entwickelt und baut das Lichthaus Hais Leuchtschilder und Lichtwer­ beanlagen aller Art und Größe für nationale, aber auch internationale Kunden.

Zahlen 2017

tirolerin_die_illustrierte tirolerindieillustrierte www.tirolerin.at

Ihre StorYS. Zum GreIfen nahe. 49


INTERVIEW

„DAS SCHIMPFEN BRINGT UNS NICHT WEITER“ Im März stellt sich Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Walser seiner ersten Wirtschaftskammerwahl. Im Interview spricht er über sein erstes Jahr an der Spitze der WK, seine Erwartungen an die Kammerwahl und erklärt, warum Umweltschutz eine Riesenchance für die Tiroler Wirtschaft ist. DA S INTERVIEW FÜHRTE: DANIEL SCHREIER FOTO: FR ANZ OSS

S

ie sind seit etwas mehr als einem Jahr Wirtschaftskammer-Präsident. Was konnten Sie bisher erreichen? CHRISTOPH WALSER: Mir war von Anfang an wichtig, bei mehreren Themen Akzente zu setzten. Das wichtigste Anliegen war für mich, die Lehre wieder ins Zentrum der Wirtschaft zu rücken. Hier haben wir viel bewegt: Wir konnten in der Gesellschaft einiges an der Wahrnehmung verändern und haben es auch geschafft, die Weiterentwicklung der Lehre im neuen Regierungsprogramm unterzubringen. Uns ist es auch gelungen, einen direkten Draht zu den Unternehmen in Tirol aufzubauen. Ich habe seit meiner Wahl über 250 Betriebe besucht. Wir werden hier weitermachen, unabhängig vom Ausgang der Wirtschaftskammerwahl. Ich bin der Meinung, dass man, wenn man ein Gefühl dafür entwickelt will, wie es den Unternehmen geht, vor Ort sein muss. Nur dann kann man mit eigenen Augen sehen, wie die Betriebe laufen, mit welchen Problemen sie konfrontiert sind und welche Chancen sie für die Zukunft sehen. Bei der letzten Wirtschaftskammerwahl gingen knapp 35 Prozent der Tiroler Unternehmer zu den Urnen. Welche Erwartungen haben Sie an die Wahlbeteiligung in diesem Jahr? Mein größter Wunsch

50

ist, dass wir die Wahlbeteiligung nach oben bringen. Wir müssen den Unternehmern klarmachen, dass sie ihre eigenen Interessenvertretung wählen. Wir haben Glück in Österreich, es gibt selten ein so gut funktionierendes System der Sozialpartnerschaft. Wir können uns als Unternehmer selbst in einem tollen System vertreten. Deshalb bringt uns das Schimpfen nicht weiter. Ich wünsche mir deshalb, dass die Tiroler Unternehmer erkennen, wie wichtig die Sozialpartnerschaft ist. Deswegen wünsche ich mir, dass die Wahlbeteiligung deutlich nach oben geht und wir damit noch zusätzliche Legitimität und Rückenwind erhalten, wenn wir in Verhandlungen mit der Landesregierung oder dem Bund treten. Mein Ziel ist eine Wahlbeteiligung von 40 Prozent. Das Wirtschaftswachstum in Tirol wird sich im Jahr 2020 merklich verlangsamen. Mit welchen Maßnahmen kann dieser sich abzeichnenden Rezession begegnet werden? Es ist spürbar, dass es am Weltmarkt und auch in Europa einen Konjunkturabschwung gibt, von einer Rezession sind wir aber meilenweit entfernt. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Tirol im Jahr 2020 liegen zwischen 1 und 1,5 Prozent. Wir hatten Jahre, in denen die Wirtschaft 3 Prozent gewachsen ist. Ich glaube, dass wir auch mit den 1 bis 1,5


INTERVIEW

„Wir brauchen politische Entscheidungen, die das Wirtschaften in Österreich langfristig ermöglichen.“ CHRISTOPH WALSER, PR Ä SIDENT DER WIRTSCHAF TSK AMMER TIROL

verkehr eingedämmt werden kann? Beim Thema Eindämmung des Transitverkehrs verstehen wir viele Verordnungen und Verbote, die von Seiten der Landesregierung und des Landeshauptmanns gemacht wurden, um Druck auf die Nachbarländer aufzubauen. Langfristig können aber Verbote nicht die Lösung sein. Wir müssen schauen, dass wir über den Bund und die Europäische Union den Ausbau des Schienennetzes massiv vorantreiben und Infrastruktur, wie Verladeterminals, in ganz Europa schaffen. Auch die Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel müssen gebaut werden. Das Problem für uns als Tiroler Wirtschaft ist, dass all diese Verbote und Einschränkungen, die die Landesregierung in Bezug auf den Transitverkehr beschlossen hat, uns selbst auch massiv treffen. Wir tragen diese Entscheidungen zwar einen Weg weit mit, brauchen aber langfristig eine Lösung auf europäischer Ebene. Alles andere sind aus meiner Sicht populistische Maßnahmen. Sie plädieren dafür, dass Klima- und Umweltschutz Prozent sehr gut leben können. Es bleibt wichtig, dass eine Chance für die Wirtschaft sein können. Welche wir grundlegende Standortfragen im Auge behalten. Möglichkeiten ergeben sich für die Tiroler WirtUnternehmen müssen die Möglichkeit haben, sich schaft? Klima- und Umweltschutz stehen absolut nicht weiterzuentwickeln. Man muss vor allem im Rahmen im Widerspruch zur Wirtschaft. Wenn man sich die der Raumordnung vorsorgen, damit es Baugründe für Projekte ansieht, die in den letzten Monaten in Bezug wachsende Unternehmen gibt. auf den Umweltschutz auf den Weg Wir brauchen politische Entgebracht wurden, dann waren es „Wir können uns als scheidungen, die das Wirtschaften immer die Unternehmen, die Geld in Österreich langfristig ermögliUnternehmer selbst in in die Hand genommen und viel vochen. Wir haben nach wie vor zu rangetrieben haben. Das beste Beieinem tollen System hohe Lohnnebenkosten, das ist spiel ist die Wasserstoff-Strategie vertreten. Deshalb ein Riesenthema. Die Senkung der Tirol und damit verbundene ProKörperschaftssteuer von 25 auf 21 bringt uns das Schimp- jekte, wie die Umstellung der ZilProzent ist notwendig, damit Unlertalbahn auf Wasserstoff. Wenn fen nicht weiter.“ ternehmen die Möglichkeit haben wir hier als Wirtschaft innovativ CHRISTOPH WALSER zu investieren. Es ist schwierig geweiterarbeiten, neue Dienstleistunnug, wenn Nachbarländer, was die gen und Produkte entwickeln, dann Steuerbelastung vor allem auf den Faktor Arbeit an- können wir einen wirtschaftlichen Erfolg aus dem Kligeht, günstiger sind. Hier müssen wir aufpassen, dass ma- und Umweltschutz machen. Die Wirtschaft muss uns das nicht irgendwann auf den Kopf fällt und Un- sich auf diese wichtigen Bereiche umstellen, dann ternehmen sagen: „Ich gehe 200 Kilometer weiter ins können wir mit neuen Produkten, Dienstleistungen Ausland und produziere dort billiger.“ und Know-how auf der ganzen Welt erfolgreich sein. Ich sehe den Klima- und Umweltschutz als RiesenSie wollen in der Transitdebatte nicht „nur schimp- chance und überhaupt nicht als Gefahr. fen, sondern mitgestalten“. Gibt es schon konkrete Vielen Dank für das Gespräch. Pläne von Seiten der Wirtschaft, wie der Transit51


T O P.T I R O L

PLANLICHT: Licht auf höchstem Niveau © PLANLICHT (3)

Das Element Licht steht für Leben

Felicitas, Ilvy und Gerald Kohler

„Licht auf höchstem Niveau ist unsere Passion, hierfür verpflichten sich die Menschen bei PLANLICHT.“ F E L I C I TA S KO H L E R , CEO PL ANLICHT

52

groß: Vom Ingenieur bis zum Planer, vom Elektriker bis zum Verkäufer, vom IT-Nerd bis zur Marketingeule finden sich alle Pro­ fessionen in der PLANLICHT Familie. Ja, sogar Bilanzbuchhalter brauchen wir (ak­ tuell suchen wir sogar eine(n)). Mit Freude am Tun gestaltet dieses einzigartige Biotop an Charakteren außer­ gewöhnliche Lösungen in Licht. Für alle, die sich jetzt nicht mehr zurückhalten wol­ len oder können: jobs@planlicht.com!

Über die PLANLICHT Familie #weareplanlicht Wir wollen ehrlich sein: auf unseren Gän­ gen tummeln sich keine Superhelden oder Nobelpreisträger, sondern ganz normale Menschen mit ganz normalen Leben und ganz normalen Interessen (zugegeben: ein paar Exoten haben wir schon). Was uns alle eint, ist die Leidenschaft für Licht, das Brennen für Qualität und ein kompromiss­ loser Zusammenhalt. Die Artenvielfalt ist

Standorte: Vomp, Murau, Wien, Wels, Graz, Eppan, Dortmund, Strasbourg, London, Helsinki, Stockholm

PLANLICHT GmbH & Co. KG 6134 Vomp Tel.: 05242/71608 E-Mail: jobs@planlicht.com www.planlicht.com

#weareplanlicht

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

W

ir brennen für Licht – und das seit über 30 Jahren. Wir pro­ duzieren unsere hochqualita­ tiven Leuchten ausschließlich in Öster­reich und vertreiben diese auf der ganzen Welt. Wir sind die Experten, wenn es um das beste Licht für den Men­ schen geht. Aktuell beschäftigen wir rund 160 Mitarbeiter an elf europaweiten Un­ ternehmensstandorten. Von der Entwick­ lung der Produktidee bis hin zur Produkt­ fertigung findet alles im eigenen Haus statt. Mit einer eigenen Entwicklungsab­ teilung sowie einem hausinternen Lichtla­ bor ist PLANLICHT Technologie-Experte, vor allem im Bereich der biodynamischen Beleuchtung.


TOP 20 RANKING

FAMILIENGEFÜHRTE UNTERNEHMENSGRUPPEN TIROLS top.tirol präsentiert die 20 Tiroler Unternehmensgruppen mit dem höchsten Nettoumsatz 2018.

UNTERNEHMER

UNTERNEHMENSGRUPPE

Klaus Ortner, Iris Ortner, Nina Ortner

IGO INDUSTRIES GRUPPE Die Gruppe ist in verschiedene Holdinggesellschaften strukturiert: In der IGO Technologies sind die Unternehmen der Gebäude- und Elektrotechnik sowie des Anlagenbaus zusammengefasst. In der IGO Construction und IGO Development werden maßgebliche Anteile an der PORR AG bzw. UBM Development AG gehalten. Die Geschäftsführung der IGO Industries Gruppe wird von Klaus Ortner und seinen Töchtern Iris und Nina ausgeübt.

Markus LangesSwarovski, Nadja Swarovski

SWAROVSKI GRUPPE Zur Unternehmensgruppe zählen die drei Kommandit­ gesellschaften Swarovski Crystal Business (Kristallbereich), Swarovski Optik (optische Präzisionsinstrumente) und Tyrolit (Schleifwerkzeuge). Swarovski wird von einem Executive Board geführt, das aus Familienmitgliedern aus der fünften Generation besteht. Konzernsprecher ist Markus Langes-Swarovski.

3.

Michael Egger, Fritz Egger

EGGER GROUP Zum Holzwerkstoffhersteller gehören 19 Werke in neun Ländern, davon zwei in Tirol. Die Dachmarke Egger umfasst das Produktspektrum für den Möbel- und Innenausbau, den konstruktiven Holzbau sowie für Fußböden. Eigentümer sind die Brüder Michael und Fritz Egger, die operativen Geschäfte werden von einer Gruppenleitung geführt.

4.

Reinhard Binder, Matteo Binder, Natalie Binder, Franz Binder

BINDERHOLZ GRUPPE Die Unternehmensgruppe verfügt über 13 Standorte (fünf in Österreich, fünf in Deutschland, drei in Finnland) und zählt zu den führenden Unternehmen für Massiv­holzprodukte und Baulösungen. Die in der Produktion anfallenden Rest­hölzer werden zu Biobrennstoffen, Ökostrom, Vielzweckplatten, Pressspanklötzen und Pressspanpaletten verarbeitet.

Michael Schwarzkopf

PLANSEE GROUP Zur Plansee Group gehören Plansee, Ceratizit und Global Tungsten & Powders sowie eine Beteiligung an der chilenischen Molymet. Alle Unternehmen der Gruppe sind auf die Herstellung von Metallpulvern sowie deren pulvermetallurgische Weiter­ verarbeitung spezialisiert. Die Gruppe wird von Bernhard Schretter und Karlheinz Wex geleitet. Aufsichtsratsvorsitzender ist Michael Schwarzkopf, Enkel des Firmengründers.

1.

2.

5.

(WELTWEIT)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

23.500

6.276.864.204

34.500

3.500.000.000

9.600

2.680.000.000

2.737

1.311.400.000

6.619

1.300.000.000

2017

21.680

32.000

8.533

2.586

6.371

Umsatz 2017

5.182.000.000

3.500.000.000

2.384.800.000

774.000.000

1.170.000.000

53


RANKING

TOP 20 FAMILIENGEFÜHRTE UNTERNEHMENSGRUPPEN UNTERNEHMER

UNTERNEHMENSGRUPPE

David Mölk, Peter Paul Mölk, Sebastian Mölk

MPREIS GRUPPE Der Tiroler Lebensmittelhändler betreibt mehr als 250 Märkte in Tirol, Salzburg, Kärnten, Oberösterreich, Vorarlberg und Südtirol sowie mehr als 170 Baguette-Bistros. Auch zwei Produktionsbetriebe (die Bäckerei Therese Mölk und die Alpenmetzgerei) gehören dazu. Das Familien­unternehmen wird in vierter Generation geführt.

Michael Pfeifer, Clemens Pfeifer

PFEIFER GRUPPE Der Holzindustriekonzern zählt acht Standorte in drei Ländern, davon zwei in Tirol. In dritter Generation bilden Michael Pfeifer, Clemens Pfeifer sowie Ewald Franzoi die Geschäftsführung der Holding. Das Tätigkeitsfeld von Pfeifer umfasst die Bereiche Verpackungsholz und Palettenklötze, Schnittholz und Hobelware, Energie und Biobrennstoffe, Schalung und Holzbau. Der Gruppenumsatz setzt sich aus den Standorten in Tirol (2), Deutschland (4) und Tschechien (2) zusammen.

Philipp Swarovski, Elisabeth Swarovski

SWARCO GRUPPE Die Firmengruppe aus Wattens bietet Produkte, Systeme und Komplettlösungen für Straßenmarkierungen, inner- und außer­ städtisches Verkehrsmanagement, Parken, Elektromobilität, öffentlichen Nahverkehr und Straßenbeleuchtung an. Das Unter­nehmen ist laut eigenen Angaben weltgrößter Ampel­hersteller.

Christoph Swarovski

TYROLIT GRUPPE Die Tyrolit Gruppe besteht seit 1919 und beschäftigt derzeit über 4.600 Mitarbeiter an 29 Produktions- und Vertriebsstandorten in zwölf Ländern und auf fünf Kontinenten. Das Familien­ unternehmen ist Teil der Swarovski Gruppe, agiert aber unabhängig und mit eigenem Management.

Helmut Bodner, Thomas Bodner, Hans Bodner

BODNER GRUPPE Das Bauunternehmen wurde 1913 in Sillian gegründet und 1938 nach Kufstein verlegt. 80 Prozent des Bauvolumens entfallen auf den Hoch-, Ingenieur- und den Generalunternehmerbau und 20 Prozent sind in den Bereichen Tiefbau und Baustoff­ produktion angesiedelt. Die Gruppe besteht aus 31 Firmen. Die Zentrale der Unternehmensgruppe befindet sich in Kufstein. Die Geschäftsführung liegt bei Thomas, Hans und Helmut Bodner.

11.

Christian Obwieser, Ludwig Obwieser

EGLO GRUPPE Die EGLO Gruppe zählt zu den führenden Herstellern von dekorativen Wohnraumbeleuchtungen. Neben der Zentrale in Pill umfasst die Gruppe noch weitere Vertriebsgesellschaften weltweit. Zum Konzern zählen Werke in Ungarn, China und Indien sowie die Marken DECO Licht Projekt und EDI Light. Ludwig Obwieser ist Firmengründer und Gesellschafter, René Tiefenbacher ist CEO der EGLO Gruppe.

12.

Leopold Wedl, Lorenz Wedl, Wilhelm Hofmann

HANDELSHAUS WEDL GRUPPE Die Wedl Gruppe umfasst vor allem die Bereiche Lebens­mitteleinzel- und -groß­handel, Produktion und Vertrieb von Kaffee sowie Gastronomie- und Tankstellenbelieferung. Zur Unternehmensgruppe zählen insgesamt ca. 20 Firmen.

13.

Dirk Hoffmann, Natacha CoorevitsHoffmann

EWT GRUPPE Die EWT Gruppe in Kitzbühel ist Generalvertreter der Schmitz Cargobull AG – einem der größten Hersteller von Anhängern und Sattelaufliegern in Europa – für die Märkte Tschechien, Polen und die Slowakei sowie Vertragshändler von Mercedes-Benz in Tschechien und Polen.

6.

7.

8.

9.

10.

54

(WELTWEIT)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

5.934

800.800.000

1.995

705.000.000

3.746

689.241.000

4.678

676.000.000

2.750

580.000.000

4.307

541.490.000

1.399

517.500.000

527

379.838.242

2017

5.578

1.800

3.681

4.331

2.650

3.088

1.361

502

Umsatz 2017

746.263.273

660.000.000

675.148.000

670.000.000

515.000.000

510.560.000

499.000.000

381.369.033


RANKING

TOP 20 FAMILIENGEFÜHRTE UNTERNEHMENSGRUPPEN UNTERNEHMER

Josef Sigfried Unterer

UNTERER LOGISTICS Zu den Kernkompetenzen von Unterer Logistics, das am Firmensitz Kundl im Jahr 1963 von Siegfried Unterer gegründet wurde, zählen Logistikkonzepte und Supply-Chain-Lösungen. Die Unternehmensgruppe umfasst vier Standorte (München, Budweis, Breslau und Ploiești). Seit 1996 führt Josef Unterer das Unternehmen in zweiter Generation.

Fritz Unterberger

UNTERBERGER GRUPPE 1976 eröffneten Fritz und Helga Unterberger in Kufstein ihr erstes Autohaus. 42 Jahre später zählt das Tiroler Familienunternehmen zu den größten Automobilhändlern in Österreich sowie im südbayerischen Raum, das in verschiedenen Geschäfts­feldern tätig ist, unter anderem im Immobiliengeschäft.

Ingeborg Hochmair-Desoyer

MED-EL 1 Das global tätige Medizintechnikunternehmen entwickelt, produziert und vertreibt implantierbare Hörsysteme (Cochleaimplantate, Hörsysteme zur elektro-akustischen Stimulation, Mittelohrimplantate, Knochenleitungsimplantate) sowie andere aktive Implantatsysteme.

Helmut Thöni

THÖNI GRUPPE Das Unternehmen wurde 1964 von Arthur Thöni in Telfs als Schlossereibetrieb gegründet und sukzessive zu einem erfolgreichen Unternehmen ausgebaut, das in den Bereichen Aluminium, Maschinen- und Anlagenbau sowie Schlauchherstellung tätig ist. Die Thöni Gruppe umfasst neun Tochter- bzw. Schwesterunternehmen. 2016 zog sich Arthur Thöni aus der Geschäftsführung zurück. Im Vorstand der Holding sind Helmut Thöni, Anton Mederle und Thomas Bock.

Claudia Auer-Berger

TRANSPED GRUPPE 1 Gegründet als Familienbetrieb 1983, gehören aktuell acht Gesellschaften zur Transped Gruppe. Die Kernkompetenz der Gruppe ist der Transport in ganz Europa, im Besonderen auch der kombinierte Verkehr. Zudem bietet die Unternehmens­gruppe Finanz- und Immobilienleistungen.

19.

Thomas Mark, Marie Mark, Klaus Mark

MK ILLUMINATION GRUPPE MK Illumination ist Weltmarktführer im Bereich festlich dekorativer Beleuchtung und beleuchtet Städte, Freizeitparks und Shoppingcenter auf der ganzen Welt. Das 1996 gegründete Familienunternehmen beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter in 39 Niederlassungen.

20.

Christian Trapl, Klaus Trapl

AQIPA GRUPPE Die Aqipa Gruppe mit Sitz in Kundl verfügt über Niederlassungen in Europa und Australien und befasst sich mit der Distribution und Vermarktung von Premium-Zubehörprodukten im Consumer-Electronic-Bereich.

14.

15.

16.

17.

18.

1)

UNTERNEHMENSGRUPPE

(WELTWEIT)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

535

320.000.000

629

317.000.000

2.000

308.000.000

688

274.000.000

299

243.162.118

1.250

130.000.000

185

126.000.000

2017

505

610

1.900

647

299

1.050

179

Umsatz 2017

265.000.000

305.000.000

308.000.000

261.500.000

243.162.118

110.000.000

99.000.000

Zahlen 2017

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Firmengruppen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2019 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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T O P.T I R O L

Die Tiroler Touristiker gehen in die Offensive © WK TOURISMUS (2)

Die Touristiker der WK Tirol begegnen mit ihrer neuen Offensive „besser als du denkst“ Vorureilen und dem Fachkräftemangel. Im Interview erläutern die beiden Tourismus-Obmänner Mario Gerber (Hotellerie) und Alois Rainer (Gastronomie) die Hintergründe.

Die Fachgruppenobleute Mario Gerber und Alois Rainer bei der Vorstellung der neuen TourismusOffensive „besser als du denkst“.

W

as steckt hinter der Offensive? MARIO GERBER: Top-Qualität im Tourismus lässt sich nur mit engagierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern erreichen. Die Sparte Tourismus der Wirtschaftskammer Tirol setzt mit „besser als du denkst“ auf Authentizität und Glaubwürdigkeit. Ein ehrliches Bild der Branche verleugnet keine Schwächen, zeigt aber auch auf, welche Chancen und Aufstiegsmöglichkeiten ein Job in der Hotellerie oder Gastronomie bietet. Geht es bei der Offensive vorwiegend um die Außenwirkung? GERBER: Natürlich wollen wir beim Image Dinge geraderücken, die zu Unrecht in der öffentlichen Wahrnehmung eine Schieflage haben. Aber es geht

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uns auch um handfeste Verbesserungen. Wir machen beispielsweise Druck auf eine bessere Entlohnung für Lehrlinge. ALOIS RAINER: Der Tourismus hat wie jede Branche auch seine Schattenseiten. Ich bin jedoch felsenfest überzeugt, dass unter dem Strich ein großes Pro für das Arbeiten im Tourismus übrig bleibt. In Betrieben mit guten und fairen Arbeitsbedingungen herrscht hohe Arbeitszufriedenheit und auch die erbrachten Leistungen sind top. Stichwort Arbeitszeiten – hier hat der Tourismus mit großen Vorbehalten zu kämpfen. GERBER: Es lässt sich nicht ändern, dass im Tourismus gearbeitet


T O P.T I R O L

„Wir haben schon viele Betriebe, die auf die Work-Life-Balance achten und attraktive Arbeitszeitmodelle anbieten.“ MARIO GERBER

Die Website www.besseralsdudenkst.at zeichnet ein realistisches Bild vom Arbeiten im Tourismus und bietet jede Menge Hintergrundinformationen.

werden muss, wenn die Gäste da sind. Das betrifft natürlich auch das Wochenende. Was sich aber ändern lässt, ist die individuelle Zeiteinteilung für die Mitarbeiter. Wir haben schon viele Betriebe, die auf die Work-­Life-Balance achten und attraktive Arbeitszeitmodelle anbieten. Auch die Bezahlung im Tourismus ist immer wieder ein Thema, das öffentlich angesprochen wird. RAINER: Dass im Tourismus grundsätzlich schlecht bezahlt wird, stimmt einfach nicht. Natürlich gibt es auch in unserer Branche schwarze Schafe, wie überall. Und ebenso muss sich ein Betrieb rechnen. Doch die Touristiker wissen längst, dass man eine solide Leistung nur mit einer soliden Bezahlung bekommt. Viele Tiroler Tourismusbetriebe haben ein gesundes Mittelmaß gefunden, mit dem Unternehmer und Mitarbeiter gut leben können.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Die Touristiker setzen massiv auf die Lehre. Ist die duale Ausbildung zukunftsfit? RAINER: Im Ausland genießt die österreichische Lehre hohes Ansehen, aber im eigenen Land gibt es noch Luft nach oben. Daran wollen und müssen wir arbeiten, denn viele Tiroler Betriebe überzeugen mit einer top Ausbildungsqualität. Um genau diese Unternehmen sichtbar zu machen, verleihen Land, Wirtschafts- und Arbeiterkammer jährlich das Qualitätssiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“. GERBER: Wir wollen den hohen Level der Lehre besser nach außen kommunizieren. Einen wichtigen Mosaikstein stellt das brandneue Bildungsangebot „Talents for Tourism“ dar. Über diese Schiene können Mitarbeiter bei voller Bezahlung in 18 Monaten zu einem Lehrabschluss kommen.

Wie lauten Ihre Ziele für die Offensive? RAINER: Unsere Website www.besseralsdudenkst.at bietet speziell jungen Menschen viele Informationen über das Arbeiten im Tourismus und räumt mit Halbwahrheiten auf. Wenn wir damit bei potenziellen Lehrlingen und Mitarbeitern Interesse wecken, haben wir unser Ziel erreicht. GERBER: Die Branche ist nicht in den achtziger oder neunziger Jahren stecken geblieben, sondern hat sich massiv verändert. Es gibt sowohl eine neue Qualität an Touristikern als auch eine neue Generation an Mitarbeitern. Dieser neue Zugang spiegelt sich auch bei unseren Funktionären in der Wirtschaftskammer wider. Ich bin überzeugt, dass unsere Mitgliedsbetriebe diesen Zug zum Tor erkennen und das auch mit der Teilnahme an der WK-Wahl im März unterstreichen. Wir können als Interessenvertretung umso mehr erreichen, je stärker unsere Legitimation ist. www.besseralsdudenkst.at

TIROLER Wirtschaftskammer Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft Fachgruppen Gastronomie & Hotellerie Tel.: 05 90 90 5-1220 E-Mail: tourismus@wktirol.at

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WIRTSCHAF TSK A MMERWAHLEN 2020

WIRTSCHAFTSKAMMERWAHLEN 2020 Am 4. und 5. März wählt die Tiroler Wirtschaft ihre Interessenvertretung. top.tirol hat die Sprecher der Listen, die in mehr als einem Fachverband, einer Fachgruppe oder Innung antreten, zum Wordrap gebeten. T E X T: D A N I E L S C H R E I E R

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WIRTSCHAF TSK A MMERWAHLEN 2020

Anfang März ruft die Tiroler Wirtschaftskammer all ihre aktiven Mitglieder zu den Urnen, um die Repräsentanten der Fachorganisationen zu wählen. Im letzten Wahlgang 2015 folgten diesem Aufruf 34,95 Prozent der Unternehmer in Tirol. Damals konnte sich der Tiroler Wirtschafts­bund mit 77,24 Prozent der abgegebenen Stimmen als eindeutiger Sieger durchsetzen – gefolgt von den wirtschaftlichen Interessenvertretern des klassischen österreichischen Parteienspektrums, der Freiheitlichen Wirtschaft, der Grünen Wirtschaft und dem SWV-Wirtschaftsverband Tirol. Für eine Überraschung könnten die beiden realtiven Newcomer sorgen: die Liste WIAR Wirtschaftsvielfalt für Tirol, die sich erstmalig in 26 Fachorganisationen zur Wahl stellt, und die Liste NEOS – unternehmerisches Tirol (UNOS), die zum ersten Mal bei der Kammerwahl antritt.

➔ 59


© DANIEL ZANGERL

WIRTSCHAF TSK A MMERWAHLEN 2020

WAHLBETEILIGUNG WKT-WAHL 2015:

34,95 %

LISTENSPRECHER:

CHRISTOPH WALSER

FACHGRUPPEN UND INNUNGEN:

71

ERGEBNIS BEI DER LETZTEN WAHL:

TIROLER WIRTSCHAFTSBUND

77,24 %

60

Unternehmer sollten wählen gehen, weil nur eine Vertretung mit Rückhalt eine starke Vertretung ist – für die gesamte Wirtschaft und für jeden Einzelnen. Gute Interessenvertretung bedeutet für mich die Probleme zu kennen, gemeinsame Lösungen zu finden und diese klug in die Politik einzubringen und umzusetzen. Die verpflichtende WK-Mitgliedschaft sehe ich als Vorteil. Die Erfolge bei Gesetzesänderungen, KV-Verhandlungen & Co. überwiegen den finanziellen Beitrag des Einzelnen. Der Tiroler Wirtschaft fehlt es noch an weiteren Entlastungsmaßnahmen, die ihr das Leben leichter machen. Aber die Richtung stimmt! Die größte Ungerechtigkeit der letzten fünf Jahre war

mancher politische Angriff auf Unternehmer. Ich kenne viele Chefs und weiß, dass sie immer das Wohl ihrer Leute im Auge haben.

Der Wirtschaftsstandort Tirol braucht Entlastung, Fachkräfte und gleiche Chancen in allen Regionen. Nur so bleibt „Made in Tirol“ ein Zeichen für Qualität. Das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft sind die vielen kleinen und mittleren Unternehmen und Familienbetriebe, die gemeinsam mit den großen für Wohlstand sorgen. Wirtschaft und Umweltschutz können und müssen sich

gegenseitig ergänzen, ohne dass das eine auf Kosten des anderen geht. Diese Aufgabe steht jetzt an!

Den Fachkräftemangel bekämpft man am effektivsten mit Aufwertung der Lehre, attraktiven Arbeitgebern im Land und klugen Lösungen für den Zuzug qualifizierter Menschen.

Geht’s der Wirtschaft gut , steht einer erfolgreichen Zukunft Tirols nichts im Wege. Als Wirtschaftsstandort und vor allem als lebenswerte Heimat.

„Wirtschaft und Umweltschutz können und müssen sich gegenseitig ergänzen, ohne dass das eine auf Kosten des anderen geht.“ CHRISTOPH WALSER


© DIEFOTOGRAFEN.AT

WIRTSCHAF TSK A MMERWAHLEN 2020

LISTENSPRECHER:

WINFRIED VESCOLI

FACHGRUPPEN UND INNUNGEN:

65

ERGEBNIS BEI DER LETZTEN WAHL:

Unternehmer sollten wählen gehen, weil sie die

10,46 %

Chance auf Veränderung wahrnehmen sollen! Die Zukunft bringt mehr „Neues“, als wir wahrhaben wollen!

der WK Tirol als Dienstleister für die Unternehmen, sie muss sich neuen Herausforderungen stellen. Die WK Tirol muss ihr Angebot näher und innovativer an ihre „Kunden“ bringen!

Die verpflichtende WK-Mitgliedschaft sehe ich als Zwang an, ist aber derzeitiges Gesetz! (Zwang ist nie gut und verhindert neues Denken.) Diese Mitgliedschaft muss aber einer Veränderung unterzogen werden! Der Tiroler Wirtschaft fehlt eine parteiübergreifende Zusammenarbeit aller Fraktionen. Weder der „grüne Zeigefinger“ noch die „Schwarze Allmacht“ sind zukunftsorientiert. Die größte Ungerechtigkeit der letzten fünf Jahre war

die Unternehmen mit vielen sinnlosen Gesetzen wiederholt zur Kasse zu bitten (Allergenverordnung, Registrierkassenpflicht, Rauchergesetz etc.).

Der Wirtschaftsstandort Tirol braucht zukunftsorientierte Ideen, die neben dem Tourismus auch die kleinen Familienbetriebe unterstützen, z. B. die Kinderbetreuung muss auf neue Beine gestellt werden. Das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft sind WIR alle! Wirtschaft und Umweltschutz sind eine positive Symbiose, sie dürfen aber nicht das Wirtschaften verhindern. Der „sogenannte Umweltschutz“ darf nicht dazu führen, dass Investitionen für Unternehmen durch Auflagen verteuert oder unterbunden werden.

Den Fachkräftemangel bekämpft man am effektivsten mit steuerlichen Maßnahmen, welche sowohl den Unternehmen als auch den Mitarbeitern einen spürbaren Mehrwert bringen.

Geht’s der Wirtschaft gut , ist der angestrebte soziale Frieden in unserer Gesellschaft gewährleistet.

„Der Wirtschaftsstandort Tirol braucht zukunftsorientierte Ideen, die neben dem Tourismus auch die kleinen Familienbetriebe unterstützen.“ WINFRIED VESCOLI

FREIHEITLICHE WIRTSCHAFT – FW UND UNABHÄNGIGE

Gute Interessenvertretung bedeutet für mich die Positionierung

61


© FRANZ OSS

WIRTSCHAF TSK A MMERWAHLEN 2020

LISTENSPRECHER:

MICHAEL CARLI

FACHGRUPPEN UND INNUNGEN:

37

Unternehmer sollten wählen gehen, weil sonst ohne sie entschieden wird.

Gute Interessenvertretung bedeutet für mich zukunftsorientiert für alle zu arbeiten.

Die verpflichtende WK-Mitgliedschaft sehe ich als Auslaufmodell.

ERGEBNIS BEI DER LETZTEN WAHL:

GRÜNE WIRTSCHAFT

8,46 %

62

Der Tiroler Wirtschaft fehlt eine umfassende ökologische Orientierung.

Die größte Ungerechtigkeit der letzten fünf Jahre war die steuerliche Schonung großer Vermögen.

Der Wirtschaftsstandort Tirol braucht eine umfassende ökologische Orientierung.

Das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft sind die kleinen und kleinsten UnternehmerInnen.

Wirtschaft und Umweltschutz passen perfekt zusammen.

Den Fachkräftemangel bekämpft man am effektivsten mit fairer Bezahlung.

Geht’s der Wirtschaft gut , geht’s der Wirtschaft gut. Ziel ist, dass es allen gut geht.

„Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s der Wirtschaft gut. Ziel ist, dass es allen gut geht.“ MICHAEL CARLI


T O P.T I R O L

50 Jahre Qualität, Innovationen und Service © KE OUTDOORDESIGN, ENNEMOSER (3)

Jubiläum Firma Ennemoser Sonnen- und Wetterschutzanlagen

I

m Jahre 1970 wurde das Einzelunternehmen Ennemoser Sonnen- und Wetterschutzanlagen von Herrn Ferdinand Ennemoser als Zweimannbetrieb gegründet. Herr Remo Ennemoser stieg als Lehrling in den Betrieb ein und übernahm die Firma nach dem Tode seines Vaters. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich das Unternehmen zu einem der größten Sonnenund Wetterschutzanbietern in Tirol mit mittlerweile über 25 Angestellten. Nicht nur hunderte Privatkunden, sondern auch

Markisen erzeugen nicht nur den perfekten Schatten, sondern geben Terrassen ein elegantes, mediterranes Flair.

zahlreiche öffentliche Auftraggeber vertrauen auf die Firma Ennemoser bei der Umsetzung von Projekten. Moderne Sonnen- und Wetterschutzanlagen wie Markisen, Rollläden, Raffstore und Co ermöglichen die individuelle Regulierung von Licht und Schatten. Zugleich schützen diese Produkte aber auch vor neugierigen Blicken, sie verfügen zum Teil über sehr gute Dämmeigenschaften und setzen durch die Vielfalt an Modellen und Farben als architektonisches Gestaltungselement markante Akzente im Innen- und Außenbereich. Unser Produktprogramm hat für jede Anforderung die optimale Lösung. Innovative Lösungen mit Mehrwert Große Erwartungen setzt man bei Ennemoser in die Smart Home Technologie und deren Vorteile wie Klimaschutz, Komfort, Sicherheit und Raumklima. Auch der neue Produktbereich Outdoor Living erfreut sich bei Kunden immer größerer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um spezielle windstabile Terrassenüberdachungen oder eigenständige einem Wohnraum ähnelte Konstruktionen. Die Firma Ennemoser bedankt sich bei allen ihren Kunden und Lieferanten für die ausgezeichnete langjährige Zusammenarbeit.

„ Zuverlässigkeit und hohes fachliches sowie handwerkliches Können gepaart mit Innovationsbereitschaft sind für uns die Grundlagen unseres Erfolgs.“ REMO ENNEMOSER, FIRMENEIGENTÜMER

Ennemoser Sonnen- und Wetterschutzanlagen Hallerstrasse 125a, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 58 88 28 E-Mail: firma@ennemoser-sonnenschutz.at www.ennemoser-sonnenschutz.at ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Raffstore haben Lamellen, die sich durch eine hohe Stabilität auszeichnen. Führungsschienen fixieren die Lamellen und gewährleisten eine sehr gute Windstabilität.

1970 - 2020

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© DIETMAR WALPOTH

WIRTSCHAF TSK A MMERWAHLEN 2020

LISTENSPRECHER:

MICHAEL KIRCHMAIR

FACHGRUPPEN UND INNUNGEN:

24 ERGEBNIS BEI DER LETZTEN WAHL:

SWV-WIRTSCHAFTSVERBAND TIROL

2,59 %

64

Unternehmer sollten wählen gehen, weil sie damit Verantwortung übernehmen und mit jeder Stimme entscheiden, wer ihre Interessen in der WKO stärker vertritt. Gute Interessenvertretung bedeutet für mich

Unternehmern und Unternehmerinnen zuzuhören, sich für sie einzusetzen und ihre Anliegen durchzusetzen.

Die verpflichtende WK-Mitgliedschaft sehe ich als reformierbedürftig: den Mitgliedsbeitrag senken – dafür Möglichkeiten bieten, für zusätzliche Leistungen mehr zu zahlen (Grundumlage plus Schutzbrief).

Der Tiroler Wirtschaft fehlt ein gemeinsames Handeln über alle Grenzen hinweg.

Die größte Ungerechtigkeit der letzten fünf Jahre war der Wildwuchs an Reglementierungen und Normen und die überbordende Bürokratie.

Der Wirtschaftsstandort Tirol braucht einen Schulterschluss quer durch die Gesellschaft. Nur gemeinsam können wir Tirols Zukunft gestalten. Das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft sind die unzähligen Einzelpersonen-, Klein- und Mittelunternehmen, in welchen Tiroler Familien Tag für Tag arbeiten.

Wirtschaft und Umweltschutz gehen Hand in Hand. Ein notwendiger Umweltschutz mit Augenmaß bietet auch viele Möglichkeiten für die Wirtschaft. Den Fachkräftemangel bekämpft man am effektivsten mit einer guten, attraktiven Ausbildung unserer Jugend. Eine Lehre muss als Chance gesehen werden.

Geht’s der Wirtschaft gut , brauchen wir uns um die Zukunft unserer Kinder keine Sorgen machen!

„Der Tiroler Wirtschaft fehlt ein gemeinsames Handeln über alle Grenzen hinweg.“ MICHAEL KIRCHMAIR


© PRIVAT

WIRTSCHAF TSK A MMERWAHLEN 2020

LISTENSPRECHER:

OSMAN SALTAN

ERGEBNIS BEI DER LETZTEN WAHL:

FACHGRUPPEN UND INNUNGEN:

Unternehmer sollten wählen gehen, weil eine moderne und serviceorientierte Interessenvertretung unabdinglich ist.

Gute Interessenvertretung bedeutet für mich

vor Ort präsent zu sein und mit den Unternehmen einen Schritt mitgehen – nicht nur während der Gründung.

Die verpflichtende WK-Mitgliedschaft sehe ich als wichtig, allerdings stark reformbedürftig.

Der Tiroler Wirtschaft fehlen Fachkräfte. Die größte Ungerechtigkeit der letzten fünf Jahre war

(Diese Frage wurde bis zum Redaktionsschluss nicht beantwortet.)

Der Wirtschaftsstandort Tirol braucht Digitalisierung, Fachkräfte und Gewerbegrundstücke.

Das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft sind unsere Lehrlinge! Wirtschaft und Umweltschutz sind zwei Begriffe, die heute mehr zusammengehören denn je.

Den Fachkräftemangel bekämpft man am effektivsten mit attraktiven und modernen Arbeitsplätzen und der Stärkung des dualen Ausbildungssystems.

Geht’s der Wirtschaft gut , geht’s uns allen gut. Dieser Slogan der Wirtschaftskammer zeigt auf, wie wichtig die Wirtschaft für unser aller Wohl ist. Aus diesem Grund wollen wir mit unserer Liste WIAR auch aktiv einen Beitrag für die Wirtschaft in Tirol leisten – für unser aller Wohl!

„Die verpflichtende WKMitgliedschaft sehe ich als wichtig, allerdings stark reformbe­ dürftig.“ O S M A N S A LT A N

WIAR WIRTSCHAFTSVIELFALT IN TIROL

1,6 %

26

65


© ANGELO LAIR

WIRTSCHAF TSK A MMERWAHLEN 2020

BEI DER LETZTEN WAHL:

LISTENSPRECHER:

NEOS – UNTERNEHMERISCHES TIROL (UNOS)

NICHT ANGETRETEN

66

STEFAN GLEINSER

FACHGRUPPEN UND INNUNGEN:

12

Unternehmer sollten wählen gehen, weil

wir die Zwangsmitgliedschaft und überbordende Kammerbürokratie abschaffen wollen.

Gute Interessensvertretung bedeutet für mich, die UnternehmerInnen und nicht Postenschacherei und Freunderlwirtschaft in den Mittelpunkt zu stellen.

Die verpflichtenden WK-Mitgliedschaft sehe ich als

längst überholt und eine Bevormundung der UnternehmerInnen.

Der Tiroler Wirtschaft fehlt eine Kammer, die nach privatwirtschaftlichen Regeln organisiert ist und nicht wie ein Staatsapparat funktioniert. Die größte Ungerechtigkeit der letzten fünf Jahre war, dass die Regierenden andauernd Entlastung und Bürokratieabbau versprochen, aber nicht geliefert haben. Der Wirtschaftsstandort Tirol braucht eine vereinfachte Gewerbeordnung und weniger Schikanen durch Behörden.

Das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft sind Top-UnternehmerInnen mit hervorragenden MitarbeiterInnen.

Wirtschaft und Umweltschutz verbinden! Den Fachkräftemangel bekämpft man am nachhaltigsten mit Bildung.

Geht’s der Wirtschaft gut? Wir NEOS glauben diesen Werbespruch der WKO nicht, der Belastungsrucksack der UnternehmerInnen wird immer schwerer.

„Unternehmer sollten wählen gehen, weil wir die Zwangsmitgliedschaft und überbordende Kammerbürokratie abschaffen wollen.“ STEFAN GLEINSER


T O P.T I R O L

Digitalisierung aktiv anpacken © ISTOCK/TOLGART

Seit mehr als zwei Jahren unterstützt digital.tirol heimische Unternehmer in allen Angelegenheiten rund um das Thema Digitalisierung.

Digitaler Weitblick bei Tirols Unternehmen

S

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

marte Technologien, Big Data und künstliche Intelligenz bieten Tiroler Unternehmen neue Möglichkeiten. Mit dem Ziel, Tirols Wirt­ schaft nachhaltig zu stärken und das Poten­ zial digitalisierter Prozesse, Produkte und Geschäfts­ felder bewusst zu machen, zeigt digital.tirol die Chance Digitalisierung auf. Und eines zeigt sich deut­ lich, Tiroler Unternehmen packen die Digitalisierung bereits aktiv an. Chancen erkennen und Förderungen nutzen „Es ist wichtig, dass unsere Betriebe das wirtschaft­ liche Potenzial erkennen“, betont Michael Jäger, Pro­ jektleiter von digital.tirol. Gleichzeitig ist die digitale Transformation mit Investitionen verbunden. Sei es nun der Ankauf von Hard- & Software, Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter oder ex­ terne Berater, die bei der Implementierung des neuen ERP-Systems unterstützen – Tiroler Unternehmen erhalten verschiedene Förderungen für ihre digita­ len Projekte. Dabei informiert die Plattform über die verschiedenen Möglichkeiten, Träger und Anforde­ rungen. Und die Nachfrage ist groß: „Bisher wurden bereits 110 Förderungen bewilligt, 18 Leuchtturmpro­ jekte unterstützt und 12,4 Millionen Euro Fördervolu­ men zur Verfügung gestellt“, bestätigt Jäger.

Schritt für Schritt Besonders für klein- und mittelständische Betriebe stellt sich oft die Frage, wie sie den digitalen Weg an­ gehen sollen. Dabei gilt es, nicht sofort das gesamte Unternehmen zu digitalisieren. „Die Betriebe sind alle unterschiedlich struktu­ riert, Abläufe sind anders. Daher muss jedes Unter­ nehmen selber seine Prozesse analysieren und daraus ableiten, welcher Bereich sinnvoll und vor allem wirt­ schaftlich digitalisierbar ist“, rät Jäger. Für aufkom­ mende Fragen steht das digital.tirol-Team zur Seite. „Durch unsere Partner bieten wir nicht Beratungen an, sondern können auf ein starkes Netzwerk zurück­ greifen, aus dem wir dann die Unternehmen mit je­ weiligen Experten vernetzen“, erklärt Jäger.

Eine Information der Plattform digital.tirol (Lebensraum Tirol Holding GmbH, WK Tirol, IV Tirol, UBIT und Standort­ agentur Tirol) im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Landes Tirol. www.digital.tirol

67


XXXXXXX

THE NEXT

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XXXXX

BIG THING Viele technische Neuerungen gehen verhältnismäßig langsam vonstatten. Doch immer wieder gibt es Technologien, die die Welt von Grund auf verändern. Auch heute stehen mehrere Innovationen in den Startlöchern, die das Potenzial haben, die Zukunft tiefgreifend zu prägen – auch in und von Tirol aus. top.tirol hat mit drei Technologieführern gesprochen, die neue Technik nach Tirol bringen oder sie hier entwickeln – und mit drei Insidern, die uns verraten haben, wie diese Technologien die Welt bald verändern könnten. T E X T: K A T H A R I N A W I L D A U E R , D A N I E L F E I C H T N E R , H A R I S K O V A C E V I C IL LU S T R AT I O N : M O NIK A C I C H O Ń

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THE NEXT BIG THING

GUTER STOFF Wasserstoff wird – nicht zuletzt im politischen Umfeld – vielfach als Zukunftstechnologie genannt. Dessen Anwendungsgebiete sind hingegen vielen unklar. Für Veränderung sorgen wird die Technologie vor allem in der Mobilität. T E X T: K A T H A R I N A W I L D A U E R

B

ei der Tiwag beschäftigt man sich seit rund zehn Jahren mit der Wasserstofftechnologie, ab 2023 soll das erste Wasserstoffzentrum nahe Kufstein den Probebetrieb aufnehmen. „Aus Wasserkraft wird mittels Elektrolyse „sauberer“ Wasserstoff produziert und für Mobilität sowie Wärme-und Kältebedarf genutzt“, weiß Andreas Burger von der Abteilung Leittechnik und Neue Technologien. Derzeit wird Wasserstoff eher in industriellen Prozessen eingesetzt, hat aber großes Potenzial für Mobilität und Transport sowie den Energiesektor. Die Herstellung an sich ist einfach: Gereinigtes Wasser wird durch elektrische Energie gespalten. Der freigewordene Sauerstoff

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gelangt als Abfallprodukt in die Luft, übrig bleibt gasförmiger Wasserstoff. Geschieht dies mittels Wasserkraft, Wind, Photovoltaik oder Solarstrom entsteht emissionsfrei Gas. Als solches kann Wasserstoff genutzt werden, um überschüssige Energie zu speichern und dann zu verstromen, wenn diese wieder gebraucht wird. So können Schwachlastzeiten wie etwa Nachtstrom besser verwertet werden. Zwar hat dieser Vorgang einen verhältnismäßig niedrigen Effizienzgrad, ist jedoch aktuell die praktikabelste Lösung. Dazu kommt die aufwändige Speicherung und Lagerung, da der gasförmige Wasserstoff in Kombination mit Sauerstoff entzündlich ist. Diese Umstände verlangsamen die breite Anwendung von Wasserstoff.

© TIWAG

Das geplante Wasserstoffwerk der Tiwag nahe Kufstein umfasst eine Tankstelle sowie die Produktion von Wärme und Kälte.


THE NEXT BIG THING

HELMUT SCHREINER, V O R S TA N D B E T R IEB & T EC H N IK , ZIL L ER TA L ER V ER K EH R S B E T R IEB E

AUF SCHIENE Wie der Einsatz von Wasserstoff Mobilität und Energiebranche in Tirol verändern kann, zeigt die Zillertalbahn, die die weltweit erste Schmalspurbahn mit Wasserstoffantrieb wird. Heute fahren im Tal 15 bis 30 Jahre alte Dieselzüge, die im Jahr 900.000 Liter Treibstoff verbrennen und einen Co2Ausstoß von 2,4 Millionen Tonnen verursachen. In Zukunft ist die Regionalbahn emissionsfrei: „Voraussichtlich Ende 2023 werden die neuen Wasserstoff-Züge den Betrieb aufnehmen“, weiß Helmut Schreiner, Vorstand Betrieb und Technik der Zillertaler Verkehrsbetriebe. Jeder Zug ist dann mit 320 kg Wasserstoff beladen und mit Brennstoffzellen am Dach ausgestattet. Einmal täglich werden die Tanks mit dem gekühlten und verdichteten Gas befüllt. Sie befinden sich im hinteren und mittleren Zugteil und sind nach oben offen, sodass der Wasserstoff im Notfall nach oben entweicht und sich nicht entzünden kann.

IMAGEWECHSEL

Die Entscheidung für eine umweltfreundliche Zillertalbahn wurde 2015 gefällt. Auch Schreiner hatte anfangs Bedenken: „Wasserstoff hat ein Imageproblem. Beschäftigt man sich damit, erkennt man aber: Sicherheit und Effizienzgrad sind keine unüberwindbaren Hürden.“ Auch werde es noch große Entwicklungsschritte geben, ist der Techniker überzeugt. Eine externe Investitionsanalyse zeigte zudem: Wasserstoff ist über einen Zeitraum von 25 Jahren der günstigste Antrieb für die Schmalspurbahn. Es entfallen etwa Kosten für schadenanfällige Oberleitungen bei Elektrozügen. „Ökologisch sinnvoll ist die Umstellung insbesondere dann, wenn Wasserstoff in einem geschlossenen Energiekreislauf aus erneuerbarem Strom produziert wird“, sagt Schrei-

ner. Diesen Part übernimmt die Verbund AG, die im Tal Wasserkraftwerke betreibt und in Mayrhofen die nötige Infrastruktur mit Elektrolysator und Speicheranlage schafft.

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www.karrieremitlehre.tirol

ZUKUNFTSMUSIK

Von der Umstellung auf Wasserstoffantrieb profitieren nicht zuletzt gerade die Fahrgäste: die Züge sind leistungsstärker und beschleunigen schneller, die Fahrtzeit verkürzt sich auf 45 Minuten. Zusätzlich wird der Halbstundentakt ausgeweitet auf 5.30 bis 23 Uhr und die Fahrgastkapazität mit 450 Steh- und Sitzplätze verdoppelt. Nach dem erfolgreichen Wechsel der Bahn soll künftig auch der Busverkehr im Zillertal auf emissionsfreien Wasserstoff umgestellt werden. In wei-

„Wasserstoff hat gut Chancen im Schwerlastbereich – bei Bus, Bahn und Transitverkehr.“ HELMUT SCHREINER

Über

1ff.en0e0Leh0ro

terer Folge sieht man aber auch Chancen, die Antriebsform im Bereich der Seilbahnwirtschaft einzusetzen, zum Beispiel bei Pistenbearbeitungsgeräten. „Wasserstoff hat gut Chancen im Schwerlastbereich – bei Bus, Bahn und Transitverkehr“, so der Experte. Man müsse aber jedes Projekt einzeln auf Effizienz und Sinnhaftigkeit beurteilen – pauschal sei Technik nie einsetzbar, so auch nicht Wasserstoff.

stellen

Nähere Infos unter Wolfgang Mayr Tel. 0512/58 6020-2191 verkauf@target-group.at

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THE NEXT BIG THING

EIN FÜNFTES G FÜR WÖRGL „Drahtlos“ ist Trumpf, zumindest, bei Datenübertragung. Bislang hinken Funknetzwerke aber in vielen Belangen hinter ihren verkabelten Pendants her. Doch die Technologie entwickelt sich rasant weiter. T E X T: D A N I E L F E I C H T N E R

I

„Die meisten unserer Kunden nutzen den neuen Standard aktuell primär für Highspeed-Internet.“ TOM TESCH, PRESSESPRECHER DREI

© DREI, EMATRIC GMBH

n Wörgl hat die Zukunft bereits begonnen: Seit August 2019 betreibt Drei dort ein Mobilfunknetz der fünften Generation – kurz 5G –, das die Stadt als erste Österreichs flächendeckend mit dem Standard versorgt. „Im Stadtgebiet stellen wir damit High-Speed-Internet mit Übertragungsraten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung“, erklärt Tom Tesch, Pressesprecher des Mobilfunkanbieters. Damit übertrifft die Technologie ihren Vorgänger 4G bereits jetzt um das Zehnfache. Doch 5G kann deutlich mehr: Verwaltet eine 4G-Zelle maximal 200 Geräte parallel, gelingt 5G das mit rund einer Million pro Netzbereich. Dabei soll bis zu 90 Prozent weniger Strom verbraucht werden, während Verzögerungen auf unter eine Millisekunde schrumpfen, was Signalübertragung nahezu in Echtzeit ermöglicht. Wörgl ist Pilotregion, in der Drei gemeinsam mit der Stadtverwaltung und Unternehmen Anwendungsbereiche für 5G entwickelt. Denn: „Auch wenn die meisten unserer Kunden den Standard aktuell primär für Highspeed-Internet nutzen, wird er noch weit mehr ermöglichen“, ist Tesch überzeugt. „Die Echtzeit-Übertragung von großen Datenmengen wird für VirtualReality ebenso essenziell sein wie für autonomen Verkehr oder Telechirurgie, bei der Mediziner mit ferngesteuerten Instrumenten operieren.“


THE NEXT BIG THING

DIE SCHLEUSEN ÖFFNEN SICH Der 5G-Standard bringt neue technische Möglichkeiten, aber auch neue Herausforderungen. Rainer Haag vom Automatisierungsanbieter ematric erklärt, was uns erwartet. „5G ist eine Schlüsseltechnologie“, ist Rainer Haag, Geschäftsführer von ematric, überzeugt. Das Landecker Unternehmen bietet maßgeschneiderte Automatisierungslösungen von der Konzeption bis zur Installation und darüber hinaus– und ist damit an vorderster Front der Digitalisierung. 5G „tut“ dabei selbst nichts, wie Haag erklärt: „Vielmehr bildet es das Fundament, auf dem neue Technologien und Anwendungen aufbauen können.“

DATEN ÜBERALL

Ematric ist in der Automobil- und Aeronautik-Industrie groß geworden – den Wiegen der Industrie 4.0. Heute zählen Unternehmen

„5G bildet das Fundament, auf dem neue Technologien aufbauen können.“ R AINER HA AG

aller Sparten und Größen zu ihren Kunden: „Digitalisierung ist allgegenwärtig“, sagt Haag. So fallen überall Daten an: von der Produk-

JETZT INFORMIEREN

„Verkabelte Netzwerke sind teuer und unflexibel.“ R AINER HA AG, G E S C H Ä F T S F Ü HR ER E M AT R I C

tionsstraße beim Chiphersteller bis zur Supermarktkühltruhe. Diese Datenflut dämmt nicht zuletzt die IT-Infrastruktur ein. „Verkabelte Netzwerke sind teuer und unflexibel. Funk hat geringere Übertragungsraten und höhere Verzögerungen, die sogenannte Latenz, und benötigt viel Energie.“

NEUE MÖGLICHKEITEN

Mit 5G dürfte sich vieles ändern: Die neue Generation sieht bis zu hundertfach höhere Übertragungsraten als 4G vor. Das überträfe auch den aktuellen Gigabit-Standard in Kabelnetzwerken um den Faktor zehn. Dem Abschöpfen gewaltiger

Datenmengen steht damit nichts mehr im Wege – und das dank geringer Latenz nahzu augenblicklich. „Gebündelt mit Machine Learning oder gar Quantencomputing könnte das Optimierung und Abstimmung von Produktionsprozessen in Echtzeit ermöglichen“, vermutet Haag. „Und dank der WLAN überlegenen Reichweite sind mit 5G vernetzte Anlagen auch weniger abhängig von ihrem Standort.“

HERAUSFORDERUNGEN

Bis das eintrifft, wird Zeit vergehen. Nicht nur die 5G-Infrastruktur muss wachsen, auch kompatible Geräte fehlen – noch. Doch das sei kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen: „Die neuen Möglichkeiten bringen Herausforderungen.“ Zum einen gelte es, Technologien zu entwickeln, die 5G nutzen. „Zum anderen werden die Ansprüche an alle, die Netzwerke entwickeln, einrichten und warten drastisch steigen, ebenso wie der Bedarf an solchen Fachkräften. Wir wären gut beraten, heute dafür zu sorgen, dass wir so bald wie möglich die Spezialisten von morgen zur Verfügung haben.“

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THE NEXT BIG THING

JENSEITS VON EINS UND NULL Große Player arbeiten an der Entwicklung eines funktionstüchtigen Quantencomputers. Der neuartige Rechner wird Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft und den Alltag der Menschen verändern. Wie groß sein Einfluss wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. T E X T: H A R I S K O V A C E V I C

Die Büroräume von AQT im Gebäude der Mensa am Campus Technik der Uni Innsbruck haben eindeutig Garagen-Flair.

„Unsere Technologien finden schon heute Einsatz in Forschung und Industrie.“ THOMAS MONZ, GESCHÄF TSFÜHRER AQT

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lpine Quantum Technologies (AQT) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2022 einen zuverlässigen, kommerziell nutzbaren Quantencomputer zu bauen. Das Ziel des Spin-offs der Universität Innsbruck lässt sich damit gelinde gesagt als ambitioniert bezeichnen. Denn große Player wie IBM oder Google sind mit im Rennen und wollen im Laufe der nächsten zehn Jahre eine neuartige Rechenmaschine entwickeln, die sich die Gesetze der Quantenphysik zunutze macht und die Leistung von Supercomputern in spezifischen Bereichen bei Weitem übertrifft. „Damit würden sich komplexe Berechnungen in kürzerer Zeit anstellen lassen“, erklärt Juris Ulmanis, Quantenphysiker und Mitarbeiter von AQT. Dafür muss das Unternehmen aber einige Hürden nehmen: Der Quantum-Prozessor muss beispielsweise von unerwünschten äußeren Einflüssen so gut es geht isoliert bleiben: „In der Quantenwelt hängen alle Teilchen miteinander und ihrer Umgebung zusammen. Verändert man eines davon, ändern sich gleich viele“, erklärt Ulmanis. Dies sei die Stärke des Quantencomputers, aber auch seine größte Schwäche. Außer­dem benötigt die neuartige Rechenmaschine andere Algorithmen und Kontrolle, die von AQT und seinen Partnern entwickelt werden. Erste Schritte in diese Richtung passieren bereits: „Unsere Technologien finden schon heute Einsatz in Forschung und Industrie“, sagt Geschäftsführer Thomas Monz.

„Damit würden sich komplexe Berechnungen in kürzerer Zeit anstellen lassen.“ JURIS ULMANIS, QUANTENPHYSIKER U N D M I TA R B EI T ER VON AQT


THE NEXT BIG THING

SAG’ MIR QUANTO, SAG’ MIR WANN! Eine Revolution zeichne sich nicht ab, meint Catherine Laflamme von Fraunhofer Austria. Wohl aber einiges an Veränderung, vor allem in spezifischen Bereichen. Catherine Laflamme ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fraunhofer Austria Innovationszentrum „Digitale Transformation der Industrie“ in Wattens. Die Quantenphysikerin meint, dass „kurzfristige Erwartungen an die Quantentechnologie möglicherweise nicht erfüllt werden können.“ Durch einen Quantenrechner werde es zwar in Zukunft gelingen, genauere Voraussagen auf vielen Gebieten zu machen. „Damit sind aber nicht alle Probleme gelöst“, prophezeit sie. „Reicht die Infrastruktur einer „Auf einen frei proStadt nicht aus, werden Staus unvermeidbar sein, auch wenn der grammierbaren QuanQuantencomputer ideale Routen ten-PC werden wir berechnet.“ Laflamme und andere Wisnoch eine ganze Weile senschaftler gehen dennoch davon warten müssen.“ aus, dass es im Laufe der nächsten Jahre zur sogenannten „Quantum C AT H E R I N E L A F L A M M E supremacy“ kommen wird. „Das bezeichnet den Moment, in dem der Quantencomputer einem herkömmlichen überlegen sein wird“, erläutert Laflamme. „Es gab letztes Jahr von Google eine erste Demonstration – allerdings für eine sehr spezifische Problemstellung.“ Weitere werden Schritt für Schritt kommen. „Auf einen frei programmierbaren Quanten-PC werden wir aber noch eine ganze Weile warten“, sagt sie.

© ARMIN KUPRIAN

EINE MASCHINE MIT ERFAHRUNG

Ihrer Einschätzung nach wird sich zunächst in einzelnen Bereichen viel tun: „Für die Pharmazie können die Computer besonders praktisch sein, da sie Moleküle simulieren und Experimente ermöglichen werden, die derzeit viel Rechenleistung brauchen.“ Ebenso werde sich der Logistikbereich revolutionieren, da die Technologie viele Berechnungen erleichtert. „Bestimmte Optimierungsprobleme, die für einen klassischen Computer sehr aufwendig wären, sind mit Quantentechnologie effizient berechenbar“ erklärt Laflamme. Beim Thema Machine Learning tue sich ebenfalls viel. Die Quantenmaschinen werden im Laufe der nächsten Jahre imstande sein, Erfahrungen zu machen, daraus zu lernen und das Wissen zu verallgemeinern und zwar deutlich schneller als reguläre Systeme. „Für Industrie und Wirtschaft ergeben sich daraus Veränderungen, die weitreichende Folgen haben werden und zurzeit schwer abzuschätzen sind“, ist sich Catherine Laflamme sicher.

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T O P.T I R O L

K LÜ G E R W ER DEN M IT …

Claus Vogt und Roland Leuschel

Die nächste Wirtschaftskrise meistern

© ATELIER ANKE JACOB (2)

D A S I N T E R V I E W F Ü H R T E J A KO B H Ä U S L E .

„ Es würde mich aber nicht überraschen, wenn die Krise im laufenden Jahr beginnt.“ Roland Leuschel

Roland Leuschel und Claus Vogt sind erfahrene Finanzanalysten und Investmentprofis. Ihr neues Buch „Die Wohlstandsvernichter“, das im Finanz­ Buch Verlag erschien, kursiert aktuell auf den Bestsellerlisten. Leuschel und Vogt sind außerdem die Chefredakteure des kritischen, unabhängigen und konträren Börsen­ briefs „Krisensicher Investieren“.

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Claus Vogt

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ann können wir mit der nächsten Weltwirtschaftskrise rechnen und wie schlimm wird diese ausfallen? CLAUS VOGT: Wann es losgehen wird, vermag ich leider nicht zu sagen. Es würde mich aber nicht überraschen, wenn die Krise im laufenden Jahr beginnt. Denn an den Aktienmärkten sind wirklich alle Zeichen vorhanden, die für die Endphase einer Spekulationsblase charakteristisch sind. Außerdem ist die Überbewertung der US-Börse inzwischen sogar höher als im bisherigen Rekordjahr 1929. Damals folgte kurz darauf ein spektakulärer Börsencrash, der letztlich nur der Auftakt zur Weltwirtschaftskrise war. Was muss die globale (geld-)politische Gemeinschaft in den Nachwehen der nächsten Krise anders machen, um nicht wieder in den gleichen Zyklus wie 2009 hineinzukommen? ROLAND LEUSCHEL: Ganz einfach: Schafft die Zentralbanken ab und mit ihnen das staatliche Geldmonopol, denn beide sind mit in einer Marktwirtschaft nicht vereinbar, sondern planwirtschaftliche Fremdkörper. Lasst marode

Buchtipp

Roland Leuschel und Claus Vogt, Die Wohlstands­ vernichter, 261 Seiten, 19,99 Euro

Banken, Großunternehmen und Staaten pleitegehen und führt das marktwirtschaftliche Grundprinzip wieder ein, dass jeder für seine Fehlentscheidungen und Verluste geradestehen muss. Was macht das Handeln der Zentralbanken aus Ihrer Sicht so ruinös für unsere Wirtschaft und so gefährlich für jedermanns Geldanlagen? VOGT: Der Zins als Preis von Geld und Kapital ist der mit Abstand wichtigste Preis in einer Marktwirtschaft. Dieser Steuerungsmechanismus wird durch die Zinsmanipulation der Zentralbanken außer Kraft gesetzt. Die schöpferische Zerstörung findet nicht mehr statt und der Weg für Neues wird blockiert. Was ist Ihr wichtigster Ratschlag, den man beherzigen sollte, damit man unbeschadet und vielleicht sogar als Gewinner aus der nächsten Krise hervorgeht? LEUSCHEL: Aufgrund der hohen Überbewertung wäre es völlig normal, wenn sich der Kurs des S&P 500 Index dritteln würde, das heißt von derzeit rund 3.300 Punkten auf etwa 1.000 Zähler fallen würde. Gemessen an der fundamentalen Bewertung wäre das bei Weitem kein Worst-Case-Szenario, sondern eine Bereinigung, die bisher in jeder Aktienbaisse stattgefunden hat. Unbeschadet kann man einen solchen Kursrückgang natürlich nur überstehen, wenn man an den allgemeinen Aktienmärkten kaum investiert ist und auch an den Anleihenmärkten extrem konservativ agiert. Darüber hinaus empfehlen wir unseren Lesern einen hohen Goldanteil von 25 Prozent bis 35 Prozent und darüber hinaus noch ausgewählte Gold- und Silberminenaktien. Vielen Dank für das Gespräch.


AUTO FRÜHLING 2020

P R O J E K T:

© WERK, AXEL SPRINGER

Das Magazin für die mobile Wirtschaft

Auf geht’s:

Die automobilen Neuheiten des Jahres

Audi e-tron Sportback

Was tut sich im Autoland Tirol?

BMW M8 Cabrio

Mitsubishi L200 und Outlander, BMW M8 Cabrio und 320d Touring, Hyundai Kona Hybrid, Škoda Kamiq, Range Rover Evoque, Kia XCeed

AL O LE N T W LI E S W N W E TS .T U O N A P. TI T UC RO E H L R:

Im Test

BranchenNews:


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°) i10 Räderaktion gilt nur bei Kauf bis 29.02.2020. *) Repräsentatives Beispiel für eine Leasingfinanzierung der Denzel Leasing GmbH gem. § 5 VKrG: € 13.490,– Barzahlungspreis (Kaufpreis inkl. NoVA und MwSt), € 99,– monatliche Rate, 60 Monate Laufzeit, € 2.500,– Anzahlung, € 5.995,73 Restwert, 10.000 km p.a., Rechtsgeschäftsgebühr € 92,84, Bearbeitungsgebühr € 0,–, Bonitätsprüfungsgebühr € 0,–, effektiver Jahreszins 2,49% p.a., Sollzinsen variabel 2,23% p.a., Gesamtleasingbetrag € 10.990,–, Gesamtbetrag € 14.528,56. Alle Beträge inkl. NoVA und MwSt. Preise/Aktion gültig solange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf bei allen teilnehmenden Hyundai-Partnern, inkl. Hersteller- und Händlerbeteiligung. Symbolabbildungen. Satz- und Druckfehler vorbehalten. CO : 110 - 138 g/km, Verbrauch: 4,8 - 6,1 l Benzin/100 km 2

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Im Test: Škoda Kamiq Style TSI DSG

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© AXEL SPRINGER, FRANZ OSS, UNTERBERGER

P R O J E K T: A U T O

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Im Test: Mitsubishi Outlander 2,4 PHEV „Diamond“ 4WD

Auto-News Tirol

INHALT 80 Die spannendsten Auto-Neuheiten des Jahres

86 Klassiker runderneuert: Mitsubishi L200 im Test

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Herzensbrecher: Wir fuhren im Range Rover Evoque. Unter Strom: Der Hyundai Kona Hybrid zeigt, was er kann.

94 Neues vom heimischen Automarkt

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13.02.20 13:13 79


NEUHEITEN 2020

DURCHSTARTEN MIT STROM Für 2020 haben die Autohersteller so viele E-Mobile angekündigt wie noch nie zuvor. Dass der Verbrennungsmotor trotzdem noch lange nicht zum alten Eisen gehört, beweisen spannende Neuvorstellungen: top.tirol präsentiert die automobilen Highlights des kommenden Autojahrs. TE X TE: KL AUS ERLER

AB APRI L

Škoda Oktavia Combi Der neue Škoda Octavia Combi ist ab sofort und ab 29.730 Euro als „First Edition” bestellbar. Die Markteinführung erfolgt im April 2020, das Modell­ angebot wird bis Jahresende vervollständigt.

VW Golf 8

AB M ÄR Z 80

Der neue Golf 8 ist digitalisiert, vernetzt und (hoffentlich) intuitiv bedienbar. Erhältlich in vier neuen Ausstattungslinien wird der Golf zur Markteinführung im März mit zwei Motoren angeboten, weitere folgen: Der Golf 1.5 TSI mit 130 PS starkem Benziner ist in der Ausstattungslinie „Life“ ab 26.990 Euro erhältlich. Die Grundversion startet voraussichtlich unter 22.000 Euro.


NEUHEITEN 2020

VW T-Roc Cabrio

AB APRI L

Das neue (und derzeit einzige) VW Cabriolet T-Roc Cabrio öffnet sein elektrisches Stoffverdeck in nur neun Sekunden. Mit 1.0 TSI-Motor und 115 PS ausgestattet startet der offene T-Roc als „Style“ bei 30.190 Euro.

AB SO FO RT

Škoda Scala G-Tec Vom VW-Golf-Bruder Škoda Scala ist ab sofort auch die umweltfreundliche Erdgas-Turbo-­Variante G-Tec bestellbar. Der 1,0 G-TEC leistet 90 PS, seine drei CNG-Tanks ermöglichen im Erdgasmodus eine Reichweite von rund 400 Kilometer.

E A B E N DE R M M SO

© WERK (5)

VW ID.3 Der VW ID.3 soll für Volks­ wagen endgültig die Ära der E-Mobilität einleiten und damit schlussendlich zum Golf des frühen 21. Jahrhundert werden. Erhältlich in zwei Leistungsstufen (150 und 204 PS) und drei Reichweiten (bis zu rund 500 Kilometer) ist der ID.3 ab sofort bestellbar. 81


NEUHEITEN 2020

BMW 4er Coupé 2. Modellgeneration

AB VIE RT EM QU AR TA L 2020

Für 2020 plant BMW eine Neuauflage des 4erCoupés und Cabrios. Dank modularem Baukasten wird Gewicht gespart, Platz im Innenraum geschaffen und die Stabilität verbessert. Motorisch wird BMW vor allem Vierzylinder anbieten, nur Topmodelle werden noch mit Reihensechszylindern ausgeliefert.

Honda e Der Honda e ist das erste Fahrzeug von Honda, das auf einer eigenen Plattform für Elektrofahrzeuge aufbaut. Diese ist bezüglich Handling- und Komforteigenschaften ganz auf das städtische Umfeld ausgelegt. Das 50:50-Gewichtsverhältnis samt Heckantrieb sollen den Honda e aber auch überland zum Spaßmobil machen. Prognostizierte Reichweite: 222 Kilometer IN D E R ERSTEN ­ JA H R E S H Ä LF TE

Kia Sorento

PUB LIK UM S­ PRE MIE RE IM MÄ RZ

Der neue Sorento – Kias größter SUV – feiert am 3. März auf dem Genfer Automobilsalon seine Publikumspremiere. Die vierte Modellgeneration des Sorento baut auf einer neuen Plattform auf und wird erstmals mit den neuen „Smartstream“-Hybridantrieben angeboten werden.

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NEUHEITEN 2020

IM ER ST EN QU AR TA L 2020

Jaguar F-Type Jaguar spendiert dem F-Type ein großes Facelift und verabschiedet sich dabei vom V6-Motor. Neu ist ein V8-Kompressor mit 450 PS. Den gibt es wahlweise als Allrad-Version oder mit Hinterradantrieb. Die Leistungsdaten: 580 Newtonmeter, in 4,6 Sekunden auf 100 km/h.

IM E R S T E NL Q U A R TA 2020

DS 7 Crossback E-Tense 4x4 Mit einer elektrischen Reichweite von 58 Kilometern sowie eigenständiger Optik will der neue DS 7 Crossback E-Tense 4x4 Maßstäbe im SUV-Segment setzen. Seine Systemleistung von 300 PS wird dabei helfen, genauso wie der Allradantrieb. Der preis­ liche Einstieg beginnt bei 52.400 Euro.

AB SO FO RT

Jeep Gladiator Der Gladiator ist zwar ein direkter Verwandter des Jeep Wrangler, optisch kommt er dank Ladefläche aber ganz eigenständig von Amerika nach Österreich. Als verschärfte Gravity-Version wird es ihn auch in orange und mit Bügeltüren geben.

AB MITT E 2020

© WERK (8)

Peugeot 508 Plug-in-Hybrid Der Peugeot 508 Hybrid (Limousine und Kombi) ist mit zwei Motoren ausgestattet: einem 1.6 l Benzinmotor mit 180 PS und einem Elektromotor mit bis zu 110 PS. Dadurch entwickelt der eigenständig gezeichnete Franzose ein maximales Drehmoment von 360 Nm, seine rein elektrische Reichweite beträgt rund 50 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h. Preislich startet der Kombi bei 47.450 Euro. 83


NEUHEITEN 2020

Land Rover Defender

AB APRI L

Wohlhabende Hüttenbesitzer, Wirte, Jäger und Abenteurer werden ihn lieben: Der erste wirklich neue Land Rover Defender seit mehr als 70 Jahren schaut nicht nur richtig gut aus, er bringt auch die entsprechende Allradtechnik inklusive individuell konfigurierbarem Antriebsstrang, Lenkung, Differenzial und Traktionskontrolle mit. Den Defender 110 gibt es von 66.580 Euro bis 122.626 Euro und von 200 PS bis 400 PS. Dreitürige Versionen folgen.

AB S O FO R T

Opel Grandland X Plug-in-Hybrid Das neue 4x4-Opel SUV Grandland X ist nicht nur ein Plug-inHybrid, es besitzt auch einen elektrischen Allradantrieb. Damit gelingt ihm das Kunststück, trotz 300 PS Systemleistung flüsterleise im Allrad-Modus durch Feld und Flur zu pirschen. Die Preise starten bei 47.489 Euro.

AB SE PT EM ­ BE R

Mazda MX 30

Audi e-tron Sportback Audi präsentiert das zweite Modell seiner e-tronBaureihe: Der Audi e-tron Sportback ist ein dynamisches SUV-Coupé mit bis zu 407 PS Leistung und bis zu 446 Kilometer Reichweite. Seine digitalen Matrix-LED-Scheinwerfer sind eine Neuheit: Ihr Licht ist in winzige Pixel zerlegt und lässt sich hochpräzise steuern. Bestellbar ab sofort, die Markteinführung ist für das Frühjahr 2020 geplant. AB FR Ü H JA H R

© WERK (4)

Das Midsize-SUV MX30 ist Mazdas erstes rein elektrisch betriebenes Fahrzeug. Die Eckdaten: FreestyleTüren wie im RX-8, eine Reichweite von rund 200 Kilometer und eine gelungene Optik wie zuletzt bei allen Mazdas. In der Edition One umfangreich ausgestattet startet der MX 30 in Österreich um 34.990 Euro und ist ab sofort bestellbar.

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P R O J E K T: A U T O

Mit Erdgas und Biogas auf der Überholspur Wer umweltschonend und preisgünstig fahren will, tankt Erdgas oder am besten gleich Biogas.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Kein Feinstaub, kein Ruß Die Feinstaub- und Rußpartikel sind bei Erdgasfahrzeugen kein Thema und der CO2-Ausstoß ist deutlich geringer als bei Fahrzeugen mit herkömmlichen Antriebsmotoren. Erdgasautos zeichnen sich durch Motoren mit hoher Leistungsfä-

© TIGAS

E

rdgas und Biogas sind sehr preisgünstige und umweltfreundliche Treibstoffe. Tirol verfügt bereits über 26 Erdgastankstellen und eine Biogastankstelle in Schlitters. Die Treibstoffkosten reduzieren sich bei Erdgasfahrzeugen gegenüber Diesel- und Benzinautos um bis zu 50 Prozent. Aber nicht nur bei den Verbrauchskosten überzeugen Erdgasautos, auch in der Anschaffung kostet ein Erdgasfahrzeug in etwa so viel wie ein vergleichbares Dieselfahrzeug. Überdies fördert die TIGAS im Jahr 2020 die Anschaffung von Erdgasfahrzeugen mit einer Umwelt­ prämie in Höhe von 500 Euro.

Erdgasfahrer tanken günstiger und schonen die Umwelt.

higkeit, ausgereifter Technik und hohem Fahrkomfort aus. Biogas aus dem Zillertal Heimisch, CO2-neutral und feinstaubfrei tanken – das ist bereits seit Jahren an der Biogastankstelle in Schlitters möglich. Aus

biogenen Wertstoffen der Region wird Biogas gewonnen, auf Erdgasqualität aufbereitet und über eine unterirdische Direktleitung zur Biogastankstelle Schlitters an der B169 transportiert. Erdgasfahrzeuge können somit in Tirol auch mit klimaneutralem Biogas betankt werden. CNG – die beste Alternative Eine aktuelle vom ADAC veröffentlichte Studie der Forschungsgesellschaft Joanneum Research belegt, dass Erdgasfahrzeuge die beste Klimabilanz aller gängigen Antriebsmotoren aufweisen. Namhafte Autohersteller haben die Vorteile von Erdgas und Biogas erkannt und bieten zahlreiche serienmäßige CNG-Modelle an. Diese reichen von kleinen Cityflitzern über Mittelklasseautos bis hin zu Nutzfahrzeugen.

Nähere Infos unter der kostenfreien Service­ line 0800/828 829 und auf www.tigas.at

Schon gehört? Die Zeit ist reif für Erdgas!

Erdgas – und Sie fahren unbeschwert und problemlos in die Zukunft. Sie glauben, Ökologie und Fahrspaß passen nicht zusammen? Dann haben Sie noch nie in einem der neuen, leistungsstarken Erdgas-Autos so richtig Gas gegeben. Drohende Fahrverbote lassen Sie kalt, denn Erdgas-Autos verursachen keinen Feinstaub und Ruß. Noch mehr Freude kommt auf, wenn Sie Erdgas- und Benzinpreise miteinander vergleichen: An den vielen TIGAS Erdgastankstellen zahlen Sie nämlich deutlich weniger. Und im Übrigen erhalten Sie bis 31.12.2020 Förderungen der TIGAS bei Anschaffung eines Erdgasfahrzeugs. TIGAS-Erdgas Tirol GmbH Ein Unternehmen der TIWAG-Gruppe

Weiter denken. Besser bleiben. TIGAS. www.tigas.at

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IM TEST

DIESEL

Mitsubishi L200 2,2 DI-D Diamond Doppelkabine

Motor: 4-Zylinder-­ Turbodiesel Hubraum: 2.199 ccm Getriebe: 6-Gang-­ Automatik, Allrad Leistung: 110 KW/150 PS Drehmoment: 400 Nm Höchstgeschwindigkeit: 171 km/h Länge: 5,225 Meter (Doppelkabine) Breite: 1,815 Meter Verbrauch (WLTP) gesamt: 8,6 l Testverbrauch: 9,7 Liter/100 km Garantie: 5 Jahre Preis ab: 22.908 Euro (netto) Preis Testwagen: 36.242 Euro (netto) Diese Front kann sich sehen lassen: der Mitsubishi L200 nach dem Facelift

SCHÖNER ARBEITEN Mitsubishi präsentiert mit dem neuen L200 ein Facelift der seit 2015 angebotenen 5. Generation seiner Pick-up-Ikone.

M

itsubishi gelingen mit dem „neuen“ L200 gleich zwei Kunststücke: Zunächst lässt sich der Pick-up als gründlich überarbeitetes Facelift erstmals komfortabel auf der Straße bewegen. Das zweite Kunststück ist dann eher verbaler Natur: Man feiert mit dem aktuellen L200 das „über 40 Jahr Jubiläum des Pick-up-Modells“. Eine interessante Formulierung, die in ihrem Kern aber Wesentliches enthält: Hier kommt kein Mode-Neuling aus der SUV-Welt, hier kommt ein seit Jahrzehn-

Der L200 ist innen ein PKW, außen nach wie vor ein robuster Geländewagen.

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T E S T: K L A U S E R L E R • F O T O S : A X E L S P R I N G E R

ten weltweit geschätzter und bewährter Allradler in seiner aktuellsten Version. Hergestellt in Thailand wird der L200 auch deshalb in 150 Länder exportiert.

SCHWACHER MOTOR, STARKER ALLRAD

Neu sind das Design, der 2,2-Liter-Turbodieselmotor mit 150 PS, die verbesserte Off-Road-Performance und Komfort- und Sicherheits-Features aus dem PKW-Bereich. Geblieben ist die hohe Anhängelast. Weggefallen ist die Einzelkabine. Kingcab

oder Doppelkabine stehen auf Leiterrahmen und Blattfedern. Damit wird der L200 zwar noch immer nicht zum Komfortwunder, schmerzhafte Holpereien am Asphalt bleiben jetzt aber weitgehend aus. Der in Österreich verfügbare 150-PS-Motor ist gerade noch ausreichend, angesichts der hohen Zuladung und des hohen Eigengewichts des L200 aber keineswegs übertrieben leistungsorientiert.

WER HÄNGEN BLEIBT, IST SELBER SCHULD

Das bessere von zwei angebotenen Allradsystemen – „Super Select 4WD“ – bietet vier Antriebsmodi: Heckantrieb, Allradantrieb, Allradantrieb mit gesperrtem Mitteldifferential und Allradantrieb mit kurzer Übersetzung und gesperrtem Mitteldifferential. Wenn der L200 derart ausgestattet noch hängen bleibt, ist die Schuld wohl eher beim Fahrer als beim Fahrzeug zu suchen. Ersterer kann sich allerdings trösten: Dank sehr gefälliger neuer Frontpartie macht der L200 auch vor der Eisdiele eine gute Figur.


IM TEST

BAYRISCHES STATEMENT

Mit dem neuen Hochleistungs-Sportwagen BMW M8 kommt der stärkste und Listenpreis-teuerste BMW aller Zeiten auf die Straße. T E S T: W A L T E R M A I R • F O T O : A X E L S P R I N G E R

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o stark war noch kein BMW: Während der reguläre 8er bereits 340 PS leistet, liefert die Variante M850i sogar 530 PS. Damit nicht genug: Das neue M8 Cabrio wartet bereits mit 600 PS auf, in der sogenannten Competition-Variante sind es beeindruckende 625 PS, unterstützt von 750 Newton­metern Drehmoment. Während der Edel-Viersitzer für das Öffnen des Verdecks rund 15 Sekunden benötigt, braucht das 4,4-Liter-V8-BiturboAggregat nur 3,3 Sekunden von Null auf Hundert. Da ist es schon empfehlenswert, das dick gefütterte Stoffverdeck im Stand zu öffnen, da das empfohlene Öffnungslimit von 50 km/h schon beim geringsten Druck auf das Gaspedal überschritten wird. Keine Frage, der BMW 8er „wütet“ regelrecht beim Druck aufs Gaspedal.

BENZIN BMW M8 Cabrio Luxus und Dynamik perfekt kombiniert: BMW M8 Cabrio

LUXURIÖSES AMBIENTE

Feine Sportsitze, die auf Knopfdruck eine laue Brise Warmluft in den Nacken strömen lassen, oder das Carbon-Dekor sind nur ein kleiner Auszug des internen Verwöhnprogramms. Das hat natürlich seinen Preis: Stolze 241.436 Euro kostet das M8 Cabrio, dann aber schon mit Keramik-Bremsen.

DER NEUE

OPEL CORSA JETZT ALS BENZINER, DIESEL ODER 100 % ELEKTRISCH.

Motor: V8, Bi-Turbo Benziner Leistung: 441 kW/ 600 PS, 750 Nm Antrieb: xDrive Allradantrieb Getriebe: 8-Gang-­ M-Steptronic Hubraum: 4.395 ccm L/B/H: 4.867/1.907/1.353 mm Laderaum: 350 l Verbrauch: 10,8 l/100 km Preis: 208.450 Euro Preis inkl. M Competition Paket: 241.436 Euro

AB

€ 11.990,–* € 72,–** ODER AB

PRO MONAT

Corsa Edition 1,2, 75 Ps, Preis 14.639,00 * Preis beinhaltet Innovations-Bonus, Eintausch-Bonus und Leasing-Bonus inklusive Händler- und Importeursbeteiligung. **Corsa Berechnungsbeispiel: Corsa Edition 1.2 75 PS MT5; Barzahlungspreis: € 12.740,–; Kalkulierter Restwert € 6.880,33; Leasingvorauszahlung € 3.597,–; Gesamtbetrag Leasing € 13.135,58; Monatsrate € 72,12; Laufzeit 36 Monate; Sollzinssatz p.a. 4,75 %; Effektiver Jahreszins 5,16 %; Laufleistung: 10.000 km/Jahr; Rechtsgeschäftsgebühr (einmalig) € 61,93. Ein unverbindliches Privatkunden Leasingangebot (Bonität vorausgesetzt) der Opel Leasing GmbH – Niederlassung Österreich. Sämtliche Abbildungen und Angaben ohne Gewähr, Satz- und Druckfehler sowie Preisänderungen vorbehalten. Detailinformationen und genaue Konditionen auf opel.at oder beim teilnehmenden Opel Händler. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Verbrauch Corsa: gesamt in l/100 km: 3,2 – 4,6; CO2-Emission in g/km: 85 – 105. Verbrauch Corsa-e: 17 kWh/100km.

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IM TEST

SPORTLER MIT SUV-AMBITIONEN Kia hat die Ceed-Familie um den sportlichen Crossover XCeed ergänzt und schließt damit die Lücke zwischen Stonic und Sportage. T E S T U N D F O T O S : W A LT E R M A I R

KIA XCEED

Motor: 1,6-Liter T-GDI Turbo-Benziner Leistung: 150 kW/ 204 PS, 265 Nm Antrieb: Frontantrieb Getriebe: 7-Gang-Getriebe Hubraum: 1.591 ccm L/B/H: 4.395/ 1.826/1.495 mm Laderaum: 426–1.378 l Verbrauch: 6,4 l/100 km, Test: 9,1 l/100 km Preis: 36.890 Euro (Platin) Einstiegspreis: ab 22.490 Euro

BENZIN

KIA XCeed: Sportlicher Kompaktwagen mit SUVQualitäten

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n der vierten Generation der erfolgreichen CeedFamilie gesellt sich zum Hatchback, dem Kombi Ceed Sportwagon und dem fünftürigen Shooting Brake ProCeed jetzt die neue Crossover-Variante XCeed. Der fesch gestylte Koreaner besitzt im Interieur und im Gepäckraum ein Platzangebot, das sich auf SUV-Niveau befindet. Darüber hinaus ist das Gestühl im XCeed um rund vier Zentimeter höher positioniert als beim Hatchback. Zugegeben, der XCeed kann natürlich nicht alle Voraussetzungen eines echten SUV erfüllen, dennoch spürt man die Gene einer Geländelimousine bei dieser sportlichen Hochbau-Variante.

VIEL PLATZ, NOCH MEHR AUSSTATTUNG

Der Aufenthalt an Bord gestaltet sich für sämtliche Insassen äußerst angenehm, die Sitze sind bequem und langstreckentauglich. Im Cockpit des XCeed feiert das erste volldigitale Kombiinstrument von Kia Premiere. Der 12,3-Zoll hochauflösende Bildschirm reagiert schnell und hat eine gestochen scharfe Grafik. Die überkomplette Ausstattungslinie „Platin“ lässt keine Komfortwünsche offen: Neben Sitzlüftung und Sitzheizung ist auch das Lenkrad beheizbar. Eine wunderbare Sache an frostigen Wintertagen, die insbesondere „Laterndlparker“ schätzen. Allerdings wird der mit Leder umhüllte Lenkradkranz derart schnell heiß, dass es für die Finger beinahe unangenehm wird.

SPORTLICHES HANDLING

XCeed Cockpit: sportliches Design, fahrerfreundliche Bedienbarkeit, sehr gute Sitzposition

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Das Fahrwerk ist komfortabel abgestimmt und gewährleistet bei allen Straßenverhältnissen ein stabiles Fahrverhalten und agiles Handling. In schnellen Kurven bleibt der 204 PS starke XCeed punktgenau in seiner vorgegebenen Spur und bietet auch am Berg ausreichenden Fahrspaß. Dafür ist allerdings der Druck auf die Sporttaste notwendig, wodurch der kultivierte Vierzylinder seine Zurückhaltung quittiert und mit Unterstützung der schnell schaltenden SiebengangDoppelkupplungsgetriebe satten Punch liefert.


IM TEST

Škoda Kamiq Style TSI DSG

Möglicher­ weise von allen Škoda-SUV der optisch gelungenste: der Kamiq

Motor: Dreizylinder-­ Benzinmotor Hubraum: 999 ccm Getriebe: DSG, Frontantrieb Leistung: 85 kW/115 PS Höchstgeschwindigkeit: 194 km/h Länge: 4,241 m (vgl. VW Golf 8 4,284 m) Kofferraumvolumen: 400–1.395 l Testverbrauch gesamt: 6,9 l Preis ab: Ab 19.640 Euro Preis Testwagen: 26.870 Euro

BENZIN

NEUE BESCHEIDENHEIT Škodas erster City-SUV ist ein derart gelungenes Fahrzeug, dass auch strenge Nörgler Probleme haben werden, ihrer Neigung nachzugehen. Einziger echter Schwachpunkt: die mickrige 2-Jahresgarantie.

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er Kamiq basiert wie auch der Seat Arona und der VW T-Cross auf der MQB-A Plattform des Volkswagenkonzerns. Größenmäßig spielt er allerdings in der nächst höheren Liga und nimmt dabei unter anderem auch den VW T-Cross ins Visier. Anders als dieser ist der Kamiq aber nicht gefällig, sondern dynamisch designt und möglicherweise von allen Škoda-SUV der optisch gelungenste. Das Einzige, das an diesem Auto mager aussieht, ist die Größe des Hubraums: 999 ccm aus drei Zylindern tun in ihrer Pa-

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pierform weh. Kaum hat man jedoch Startknopf und Gaspedal betätigt, glaubt man, mit einem größeren Motor unterwegs zu sein.

GLEITEN MIT RESERVEN

Die optionalen Sportsitze sind dennoch verzichtbar und 115 PS bleiben schlussendlich doch 115 PS. Umso mehr, wenn man mit dem von uns getesteten, in Kombination mit diesem Motor insgesamt sehr zu empfehlenden DSG-Getriebe unterwegs ist. Das richtet den Kamiq deutlich in Richtung „Gleiten mit Reserven“ aus, so sehr, dass es bergauf bei 60 km/h durchaus gerne

auch in den sechsten Gang schaltet. Dass motorisch mehr geht, merkt man, wenn man die Automatik verlässt und selbst zu schalten beginnt. Auch der Rest des Kamiq liefert weder Grund zum Rätseln noch zum Zweifeln: Preislich in Ordnung, verarbeitungstechnisch tadellos, größenmäßig außergewöhnlich und was die Ausstattungsoptionen betrifft, längst in der Mittelklasse angekommen, fehlt es an nichts außer: einem wirklichen Grund, statt des Kamiq ein größeres und teureres SUV zu kaufen.

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IM TEST

DIESEL RANGE ROVER EVOQUE, D 180 AWD First Edition

Motor: 4-Zylinder Turbodiesel Leistung: 132 kW/180 PS, 430 Nm (1.750–2.500 U/min) Antrieb: Allrad (Torque on Demand) Getriebe: 9-Gang-Automatik Hubraum: 1.999 ccm L/B/H: 4.371/2.681/1.649 mm Laderaum: 591–1.383 l Verbrauch: 5,8 l/100 km, Test: 9,4 l/100 km Einstiegspreis: ab 41.400 Euro Preis Testwagen: 75.146 Euro

Schickes Premium-SUV für Stadt, Land und Flur: Range Rover Evoque II mit versenkbaren Türgriffen

EVERYBODY’S DARLING Der Range Rover Evoque hat bereits bei seinem Debüt im Jahr 2011 für Furore gesorgt. top.tirol nahm die im Sommer 2019 eingeführte zweite Generation des britischen Trendsetters genauer unter die Lupe. T E S T: W A L T E R M A I R • F O T O S : F R A N Z O S S

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an erwartet sich ja von einem Range Rover von Anfang an viel. Deshalb muss ein Evoque nicht nur optisch etwas Besonderes sein, sondern auch etwas können. Und ja, er kann, zunächst innen: feinstes „Cloud-Ebony“-Interieur und Sitze in genarbtem Leder, zwei Touchscreens im 10-Zoll-Format, ein bis in Reihe zwei reichendes Panoramaschiebedach und eine konfigurierbare Ambiente-Beleuchtung. Anfangs ist es ungewohnt, die Sitzheizung mittels Fingerdruck auf dem riesigen (unteren) Touchscreen zu aktivieren. Es empfiehlt sich ein Mikrofasertuch mitzuführen, da Fingerabdrücke auf den schwarzen Displays unvermeidbar sind. Als weiteres Feature und als erstes Modell in seiner Klasse verfügt der Range Rover Evoque über einen „ClearSight Smart View“-Innenrückspiegel, der sich auf 90

Luxuriöses Interieur: Wahlweise projiziert eine auf dem Dach montierte Kamera ein Panoramabild auf den Innenrückspiegel.

Wunsch in einen hochauflösenden VideoBildschirm verwandelt.

REICHLICH PUNCH

Obwohl der Evoque über kein höhenverstellbares Fahrwerk verfügt, lässt sich der „kleine“ Range Rover dank Terrain-Response System souverän durch Wald und Flur, Schnee und Matsch und sogar durch 60 Zentimeter

tiefes Wasser bewegen. Der Zweiliter-Diesel mit 180 PS stemmt 430 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbelwelle und verleiht dem Zweitonner ausreichenden Punch in sämtlichen Fahrsituationen. Vorwiegend im urbanen Bereich und auf kurzen Bergstrecken bewegt, gönnt sich der Nobelbrite mit 9-Gang-Automatik und Schaltpaddles zwischen acht und neun Liter Diesel.


IM TEST

RAUM FÜR SPORTLICHKEIT

Der im Herbst 2019 eingeführte neue BMW 3er überzeugt mit ästhetischem Design und innovativer Technik. Für top.tirol fuhr kürzlich die 320d Touring-Variante M-Sport vor. T E S T: W A L T E R M A I R • F O T O : A X E L S P R I N G E R

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ie Sportlergene sind auch bei der sechsten Generation des BMW 3er Touring auf den ersten Blick erkennbar. In der Länge ist der Mittelklasse-Kombi auf 4,71 Meter gewachsen, neben einem vergrößerten Radstand wurde auch der Serienumfang um Voll-LED-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten erweitert. Die uns zur Verfügung gestellte Variante „M Sport“ inkludiert ein überkomplettes Wohlfühlpaket, das auch eine LED-Ambientebeleuchtung beinhaltet. Innovativ: Im 500 Liter fassenden Laderaum sind Anti-Rutsch-Schienen angebracht.

ENTSPANNTES GESCHÄFTSREISEN

Das BMW typische Fahrvergnügen wird im 3er Touring auf ein neues Niveau gebracht, das durchzugsstarke Aggregat

DIESEL BMW 3er Touring M Sport

Sportlich, vielseitig und komfortabel: der neue BMW 3er Touring

mit 190 PS und zwei Turboladern erlaubt entspanntes und ruhiges Cruisen auf Geschäftsreisen.

Motor: 2,0 l Twin­Power Turbodiesel Leistung: 140 kW/ 190 PS, 400 Nm Antrieb: Hinterrad Getriebe: 8-Gang-­ Steptronic Hubraum: 1.995 ccm L/B/H: 4.709/1.827/ 1.440 mm Laderaum: 500–1.500 l Verbrauch: 4,5 l/100 km, Test: 6,8 l/100 km Preis: 75.211 Euro Einstiegspreis: ab 48.600 Euro

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H Y B R ID

Hyundai Kona Hybrid Level 6 GDi 2WD DCT Motor: 1.6 l Benzinmotor/ E-Motor, Vorderradantrieb Getriebe: 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe Leistung: 104 kW/141 PS Systemleistung Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Beschleunigung 0-100 km/h: 11,2 sec. Drehmoment: 265 Nm Länge: 4,16 m (vgl. VW T-Cross 4,10 m) Verbrauch (WLTP): 5,0–5,4 l Testverbrauch gesamt: 6,3 l/100 km Garantie: Fahrzeug: 5 Jahre ohne Kilometerbegrenzung, Batterie: 8 Jahre (200.000 Kilometer) Preis ab: 27.990 Euro Preis Testwagen: 36.340 Euro

Auto wohlgestalt: So sehen gut gezeichnete SUV im Jahr 2020 aus.

SPASSSPARER Der Kona Hybrid bietet mit zwei Motoren gleichzeitig Fahrspaß und Sparvergnügen. Ein entspannter Umgang mit dem Gaspedal ist aber Voraussetzung für Verbrauche, die den Technikeinsatz rechtfertigen.

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T E S T: K L A U S E R L E R • F O T O S : A X E L S P R I N G E R

lles da: Benzinmotor samt Elektromotor, verbunden mit einem 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe. Ein komfortables Fahrwerk und viel Sitzkomfort. Gute Verarbeitung, eingebettet in ein junges Design und abgefedert mit ausreichenden Garantien. Dazu ein Preis, der fair ist. Ein SUV, wie von Hyundai behauptet, wird aus dem Kona Hybrid dennoch nicht, eher ein etwas höhergestellter PKW.

WER SPAREN WILL, MUSS GLEITEN

Das Fahren mit dem als Vollhybrid ausgelegten Kona Hybrid gelingt bestens. Die zwei Motoren arbeiten

nahtlos zusammen. Kombiniert liefert der Kona Hybrid dabei 141 PS und ein Drehmoment von 265 Nm. Ist die kleine Batterie voll, gehen sich rund acht Kilometer rein elektrische Fahrt aus, so man innerstädtisch einen sanften Gasfuß pflegt. Wird mehr Leistung abgerufen, wacht der Benziner deutlich vernehmbar auf und arbeitet brav mit, nur leider ist es dann auch mit der Ruhe im Auto vorbei. Will man noch mehr Power, hilft der S-Modus der Automatik: Dann ist man mit Sicherheit unter den Ersten beim Ampelstart, bezahlt diesen Vorteil allerdings mit einem etwas unsanften Zusammenspiel der beiden nun entdrosselten Motoren.

FREUDE AM SPAREN

Glaubwürdig robust gibt sich der Kona Hybrid sowohl außen als auch Innen.

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Da der Komfort-Modus aber sowieso besser zum Kona Hybrid passt, ist das kein echtes Problem. Und wirklich sparsam bewegen lässt sich der Kona auch nur mit sanfter Fahrweise. Bereits die Basisausstattung des Kona Hybrid ist gut, Spurhalteassistent, Einparkhilfe hinten, beheizbares Lederlenkrad mit Schaltwippen, Sitzheizung und Tempomat sind immer mit an Bord. Genauso wie der Spaß, wenn es wieder einmal gelungen ist, die halbe Innenstadt ohne nennenswerten Benzinverbrauch zu durchqueren.


IM TEST

STROM AUF ALLEN VIEREN

Der Mitsubishi Outlander ist ein Vertreter der seltenen Gattung „Plug In Hybrid mit Allrad“. Technisch ausgereift macht er umso mehr Sinn, je öfter rein elektrisch gefahren wird. T E S T: K L A U S E R L E R • F O T O S : A X E L S P R I N G E R

Mitshubishi Outlander 2,4 PHEV „Diamond“ 4WD

H Y B R ID Selten sahen 4,7 Meter länger aus: Der Mitsubishi Outlander geizt nicht mit optischer Präsenz.

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er Mitsubishi Outlander EV war 2013 der erste Plug-in-Hybrid mit 4 WD. Mit seitdem mehr als 200.000 verkauften Exemplaren zählt der SUV zu den erfolgreichsten Hybridmodellen weltweit, in Europa war er vier Jahre in Serie überhaupt das bestverkaufte Plug-in-Hybridmodell.

MEHR POWER UND REICHWEITE

Der neue Antriebsstrang des aktuellen Outlander Plug-in-Hybrid besitzt zwei leistungsgesteigerte E-Motoren zusätzlich zum Benzinmotor, dazu mehr Batteriekapazität. Die Zusammenarbeit der Antriebsaggregate mit der Automatik funktioniert reibungslos und ohne dass der Fahrer viel davon mitbekommen würde, es sei denn, er wollte selbst in das Geschehen eingreifen. Dann stehen ihm drei Betriebsmodi zur Verfügung:

Motoren: Benzinmotor, zusätzlich zwei E-Motoren Hubraum: 2.360 ccm Getriebe: Automatik, Allrad Leistung: Benzin: 135 PS, E-Frontmotor: 82 PS, E-Heckmotor: 95 PS Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h (135 km/h elektrisch) Länge: 4,69 m (vgl. MBW X3 4,73 m) Testverbrauch gesamt: 6 l–9 l/100 km, abhängig vom E-Anteil der Fahrten Garantie: 5 Jahre (Batterie 8 Jahre) Preis ab: 39.995 Euro Preis Testwagen: 53.995 Euro

E-Antrieb bis 135 km/h und rund 40 Kilometer weit. Ist die Batterie leer, lässt sich der Outlander PHEV in vier Stunden wieder voll aufladen. E-Antrieb plus Benzinmotor: Die Elektromotoren treiben das Fahrzeug an, während Strom vom Benzinmotor über einen Generator produziert und in die Batterie gespeist wird. Dieser Fahrmodus setzt automatisch dann ein, wenn der BatterieLadezustand niedrig ist oder wenn Kraft benötigt wird. Benzinmotor plus E-Antrieb: Der Benzinmotor übernimmt den Antrieb, wenn viel Leistung abgerufen wird, z. B. beim Überholen. Die Elektromotoren unterstützen mit Zusatzpower. In allen Fahrsituationen arbeitet das Allrad-System automatisch mit.

Honda? Kia? Mitsubishi! Als solcher ist der Outlander vor allem am Logo erkennbar.

Im Alltag wirkt der Outlander größer als er ist. Platz- und Geltungsprobleme wird man angesichts des Gebotenen also nicht haben, Probleme mit der Technik und dem Fahrwerk auch nicht: Die hat Mitsubishi sehr gut im Griff. Wo es noch etwas hapert, ist die Material- und Verarbeitungsqualität des Outlander PHEV. Hier ist noch Luft nach oben in Richtung deutscher Konkurrenz. Beim Preis dann allerdings auch. 93


AUTO-NEWS

NEUES VOM

AUTOMARKT T E X T E : W A LT E R M A I R

nterberger Automobile nutzte Mitte Jänner die Vienna Auto Show für eine Exkursion mit sieben Lehrlingen, die vor dem Abschluss stehen. Begrüßt wurden die Lehrlinge aus den BMW-Betrieben in Innsbruck, Kufstein und Nenzing unter anderem von BMW-Öster­ reich-GF Christian Morawa. Anschließend ging es zur exklusiven Sonderführung durch die Autoshow.

© WALTER MAIR © UNTERBERGER

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Vienna Autoshow begeisterte Lehrlinge

Motivationsausflug zur Vienna Autoshow

Elektrisierende Premiere: Das Team vom Porschezentrum Innsbruck rund um GF Gerhard Mairhofer (2. v. l.)

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Porsche unter Strom

und 400 Porsche-Fans strömten Mitte Jänner zum Congress Igls, um auf Einladung des Porschezentrums Innsbruck bei der Enthüllung des ersten vollelektrischen Porsche – des Taycans – mit dabei zu sein.

© WALTER MAIR

Stolz auf seinen neuen Motorrad-Schauraum: Moriggl-GF Philipp Lantos

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eit 2020 ist das Innsbrucker Autohaus Moriggl neuer Honda-Motorrad-Händler, am 12. März findet die offizielle Eröffnung des neuen Schauraums an der Haller Straße statt. Der in historischen Gemäuern renovierte Ausstellungsraum, in dem ursprünglich die Werkstätte des 1932 gegründeten Unternehmens untergebracht war, umfasst rund 200 Quadratmeter und bietet Platz für 60 Zweiräder der Marke Honda.

© KIA AUSTRIA

Moriggl neuer Honda-­ Motorrad-Partner Betriebsleiter Hannes Brandacher und Werner Konrad sowie die Auto-Linser GF Dorothea und Edi Linser (v. l.).

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Kia bei Auto-Linser

eit Anfang Jänner ist Auto-Linser neuer Kia Partner in Innsbruck und in Buch bei Jenbach. Möglich wurde der Deal, da der heimische Importeur bereits vor mehr als zwei Jahren den Händlervertrag mit Autoland gekündigt hatte.


Symbolfoto

Freude am Fahren

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BMW X5 xDrive45e: 290 kW (394 PS), Kraftstoffverbrauch gesamt 1,2 l/100 km, CO2-Emissionen 28 g CO2 /km, Stromverbrauch von 27,6 bis 35,5 kWh/100 km. Angegebene Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte ermittelt nach WLTP. * Diese Aktion ist gültig für BMW X5 xDrive45e und BMW Plug-in-Hybrid Neuwagen und Vorführwagen mit Kaufvertragsabschluss von 09.12.2019 bis 31.03.2020 und Auslieferung bis 31.03.2020. € 1.800,– Bonus inkl. Ust. für Plug-in Hybrid Modelle.

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Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer, am 4. und 5. März ist das Finale der Kammerwahl 2020. Im ganzen Land stehen mehr als 100 Wahllokale zur Verfügung, damit du ein Zeichen setzen kannst. Ein Zeichen der Stärke. Für unsere Tiroler Wirtschaft. Deshalb bitte ich dich: Nutze dein Wahlrecht – in deinem Interesse.

Dein Christoph Walser Präsident der Wirtschaftskammer Tirol

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