top.tirol Jahrbuch 2017

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START-UPS AUS TIROL –

2017

JUNGE UNTER NEHMER STELLEN SIC H VOR

Tiroler Familienbetriebe – zwischen Tradition und Innovation

Plus:

Die Top 10 Hotels, Bauunternehmen, Seilbahnen und Fahrzeughändler in Tirol

JAHRBUCH DER WIRTSCHAFT IM GESPRÄCH:

RANKING:

Tirols

Alexander Gutmann

50 umsatzstärkste Unternehmen

Hermann Kapferer

vom Tiroler Energieunternehmen Gutmann

ehemaliger Burton-Chef in Europa

Balthasar Hauser

HIDDEN CHAMPIONS Das sind Tirols versteckte Erfolgsunternehmen.

Stanglwirt-Chef

EINE BEILAGE DER


Wir denken voraus.

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E D I T O R I A L /I N H A LT

64

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser!

D

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre dieser zweiten Ausgabe des Jahrbuchs der Wirtschaft. Die Redaktion

107

82

© AXEL SPRINGER (2), WERK

as Jahrbuch der Wirtschaft, die 132 Seiten starke Sonderausgabe von top.tirol, holt Tiroler Unternehmen – von erfolgreichen Traditionsbetrieben bis zu Start-ups mit vielversprechenden Ideen – vor den Vorhang. In unseren Rankings erfahren Sie, wer die Umsatzkaiser in Tirol sind (ab S. 4), wer die größten Arbeitgeber (ab S. 14) und welche Betriebe es in den einzelnen Branchen in die Top 10 schaffen. Wie sich Tradition mit Innovation vereinbaren lässt, lesen Sie im Beitrag ab S. 24, für den unsere Fotografen und Redakteure fünf Tiroler Familienbetriebe, die zwischen Innervillgraten und Zams beheimatet sind, aufgesucht haben. Im Interview spricht Alexander Gutmann, der die Erdgas- und Stromsparte bei Gutmann verantwortet, über die Herausforderungen in der Ökostrombranche und Zukunftspläne des Innsbrucker Energielieferanten (ab S. 16). Aus der Wirtschaft zurückgezogen hat sich hingegen Hermann Kapferer, bis Anfang des Jahres Chef von Burton Europa. Im Gespräch blickt er noch einmal auf seine langjährige Karriere im Snowboard-Business zurück und verrät, welche Hürden es beim Aufbau der Wintersportart zu überwinden galt und was er nun vorhat (ab S. 82). Von Rückschlägen und Erfolgsgeheimnissen erzählt auch Balthasar Hauser, der mit seinem Luxushotel Stanglwirt inzwischen zu Tirols erfolgreichsten Gastwirten zählt (ab S. 100). Dazu gibt es Geschichten unter anderem über Wahltiroler in der Wirtschaft (S. 54), Tiroler Jungunternehmer (ab S. 64) und versteckte Erfolgsbetriebe aus ganz Tirol (ab S. 120).

M AG A Z I N R AN K I N G S AU S TI RO L : 4 DIE UMSATZSTÄRKSTEN UNTERNEHMEN TOP 50

94  SEILBAHNEN

TOP 10

TOP 10

112  FAHRZEUGHÄNDLER

24 TIROLER FAMILIENBETRIEBE Zwischen Tradition und Innovation

TOP 10

99  HOTELBETRIEBE

Der Gastwirt spricht über den Wandel vom einfachen Gasthaus zum Luxushotel.

STORIES:

14  DIE GRÖSSTEN ARBEITGEBER TOP 30 52  BAUUNTERNEHMEN

100  BALTHASAR HAUSER

TOP 10

54  BETRIEBSANSIEDLUNGEN Wahltiroler in der Wirtschaft 64  START-UPS

INTE RVIEWS:

Junge Unternehmer stellen sich vor.

16 ALEXANDER GUTMANN Über den Eintritt in den Strom-

120  HIDDEN CHAMPIONS

markt und E-Mobilität

82  HERMANN KAPFERER Der Burton-Chef blickt auf seine

Versteckte Tiroler Erfolgsunternehmen

107 AUTO

langjährige Karriere zurück.

IMPRESSUM: top.tirol – Juli 2017 Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020, office@target-group.at, www.target-group.at Mitarbeiter dieser Ausgabe: Eva-Maria Hotter, Eva Schwienbacher, BA, Thomas Bucher, Marco Lösch, BA, Mag. Klaus Erler, Walter Mair, Daniel Feichtner, Rebecca Müller, BA, Kathrin Fenkiw, BA, Nicole Möller • Anzeigenverkauf: Wolfgang Mayr • Coverfoto: Axel Springer (3) • Hersteller: Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.target-group.at/offenlegungen abgerufen werden. Die Rankings entstanden in Kooperation mit CREDITREFORM Auskunftei.

3


Tirols größte

Unternehmen • Die Top 10 Unternehmensgruppen • Die Top 50 Unternehmen • Die Top 30 Arbeitgeber

4


5


RANKING

DIE 10

UMSATZSTÄRKSTEN UNTERNEHMENSGRUPPEN TIROLS

1.

VO N E VA S C H W IENB A C HER , K AT HR IN F ENK I W & E VA-M A R I A H OT T ER

u m s at z (in Euro) m i ta r b e i t e r sta n d o r t

Swarovski Gruppe

branche

3,37 Mrd.

Egger Gruppe

32.000

2,34 Mrd.

Wattens

7.785

Glasindustrie,

St. Johann

Optik,

Holzindustrie

2.

Schleifmittel

Plansee Gruppe

1,18 Mrd. 6.371 Reutte Metallindustrie

6

3.


RANKING

4.

TIWAG Gruppe

1,07 Mrd. 1.437 Innsbruck Energieversorger

MPREIS Gruppe

5.

748 Mio. 5.900 Völs Lebensmittel­ einzelhandel

UNTERNEHMEN

FIRMENSITZ

BRANCHE

UMSATZ

MITARBEITER

(IN EURO)

6.

Tyrolit Gruppe

Schwaz

Herstellung von Schleif-, Trenn-, Säge- und Bohrwerkzeugen

635 Mio.

4.263

7.

SWARCO Gruppe

Wattens

Verkehrstechnik

615 Mio.

3.500

8.

Pfeifer Gruppe

Imst

Sägewerk und Holzverarbeitung

610 Mio.

1.800

9.

Binderholz Gruppe

Fügen

Holzindustrie

570 Mio.

1.330

10.

Handelshaus Wedl Gruppe

Mils

Lebensmittelgroßhandel

536 Mio.

1.302

Quelle: CREDITREFORM Auskunftei und Rückfragen bei den Unternehmen. Es sind ausschließlich Unternehmen mit Unternehmenssitz in Tirol aufgelistet. Wenn nicht anders gekennzeichnet, handelt es sich um den aktuellsten, verfügbaren Nettoumsatz der Unternehmensgruppe (Stand Juni 2017). Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

7


RANKING

DIE 5

1.

UMSATZSTÄRKSTEN UNTERNEHMEN TIROLS VO N E VA S C H W IENB A C HER , K AT HR IN F ENK I W & E VA-M A R I A H OT T ER

u m s at z (in Euro) m i ta r b e i t e r sta n d o r t

D. Swarovski KG

branche

2,6 Mrd.

Sandoz GmbH

4.800

1,6 Mrd.

Wattens

4.300

Geschäftsbereich

Kundl Pharmazeutische

Kristall

Industrie

2.

Goldbet Sportwetten GmbH

971 Mio.* 111 Innsbruck Buchmacher

8

3.


RANKING

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

807 Mio. 1.299 Innsbruck

5.

Energieversorger

4.

GE Jenbacher GmbH & Co OG

692 Mio.* 1.500 Jenbach Metallbereich *Nettoumsatz 2015 Quelle: CREDITREFORM Auskunftei und Rückfragen bei den Unternehmen. Es sind ausschließlich Unternehmen mit Unternehmenssitz in Tirol aufgelistet. Wenn nicht anders gekennzeichnet, handelt es sich um den aktuellsten, verfügbaren Nettoumsatz der Einzelunternehmen (Stand Juni 2017). Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

DIE 50 UMSATZSTÄRKSTEN UNTERNEHMEN TIROLS UNTERNEHMEN

10

UMSATZ 2016 (IN EURO)

1.

D. Swarovski KG

2.

Sandoz GmbH

3.

Goldbet Sportwetten GmbH

4.

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

806.676.601

5.

GE Jenbacher GmbH & Co OG

691.922.535*

6.

MPREIS Warenvertriebs GmbH

666.970.110

7.

Montanwerke Brixlegg Aktiengesellschaft

559.183.775

8.

Tirol Kliniken GmbH

9.

Fritz Egger GmbH & Co. OG

486.193.277

10.

PLANSEE SE

386.996.165

11.

Binderholz GmbH

292.000.000

12.

Eurotours Gesellschaft m.b.H.

278.700.000

13.

VIKING GmbH

266.995.000

14.

Gutmann Gesellschaft m.b.H.

266.869.965

15.

Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG.

265.000.000

16.

MED-EL Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H.

255.814.179*

17.

LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH

249.539.000

2.600.000.000 1.582.391.307 971.263.681*

494.740.414*


RANKING

UNTERNEHMEN

UMSATZ 2016 (IN EURO)

18.

CERATIZIT Austria Gesellschaft m.b.H.

232.234.034

19.

TINETZ-Tiroler Netze GmbH

230.978.813

20.

Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski K.G.

222.101.600

21.

Papierfabrik Wattens GmbH & Co KG

220.057.000

22.

Klausner Trading International GmbH

215.118.694*

23.

Wedl Handels-GmbH

24.

LIEBHERR-WERK TELFS GMBH

185.973.000

25.

Pfeifer Holz GmbH & Co KG

184.995.000

26.

Würth Hochenburger GmbH

182.930.000

27.

Koch Media GmbH

182.089.935

28.

TIGAS-Erdgas Tirol GmbH

181.928.996

29.

EWT Truck & Trailer Handels GmbH

175.764.923

30.

Thöni Industriebetriebe GmbH

174.041.822

31.

Transped Europe GmbH

174.000.000

32.

Nothegger Transport Logistik GmbH

165.000.000

33.

Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft

157.735.653

34.

Berger Logistik GmbH

150.153.256

208.127.973

* Nettoumsatz 2015 Quelle: CREDITREFORM Auskunftei und Rückfragen bei den Unternehmen. Es sind ausschließlich Unternehmen mit Unternehmenssitz in Tirol aufgelistet. Wenn nicht anders gekennzeichnet, handelt es sich um den aktuellsten, verfügbaren Nettoumsatz der Einzelunternehmen (Stand Juni 2017). Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

UNTERNEHMEN

UMSATZ 2016 (IN EURO)

35.

TIROLER VERSICHERUNG V.a.G.

143.100.000

36.

SWAROVSKI OPTIK

140.000.000

36.

Fröschl AG & Co. KG

140.000.000

38.

Adolf Darbo Aktiengesellschaft

133.000.000

39.

Ferrero Österreich Handelsges.m.b.H.

131.717.927*

40.

Empl Fahrzeugwerk Gesellschaft m.b.H.

131.000.000

41.

Coveris Flexibles Austria GmbH

124.268.624

42.

ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH

122.000.000

43.

Unterer Gesellschaft m.b.H.

118.860.243

44.

SOS-Kinderdorf (Hauptverein)

112.818.000

45.

Handl Tyrol GmbH

110.600.000

46.

Eglo Leuchten GmbH

106.770.000

47.

Huber Einkauf GmbH & Co. KG

105.693.592

48.

Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH

102.826.000

49.

Autohaus Schweiger GmbH

101.928.679

50.

NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH

101.500.000

* Nettoumsatz 2015 Quelle: CREDITREFORM Auskunftei und Rückfragen bei den Unternehmen. Es sind ausschließlich Unternehmen mit Unternehmenssitz in Tirol aufgelistet. Wenn nicht anders gekennzeichnet, handelt es sich um den aktuellsten, verfügbaren Nettoumsatz der Einzelunternehmen (Stand Juni 2017). Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

Tirols größte Arbeitgeber Das sind die 30 Tiroler Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern.

UNTERNEHMEN 1.

Tirol Kliniken GmbH

8.254

2.

MPREIS Warenvertriebs GmbH

4.900

3.

D. Swarovski KG

4.800

4.

Universität Innsbruck

4.650

5.

Sandoz GmbH

4.300

6.

Medizinische Universität Innsbruck

2.007

7.

Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG.

1.850

8.

Stadt Innsbruck

1.583

9.

GE Jenbacher GmbH & Co OG

1.500

10.

Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige Gesellschaft m.b.H.

1.410

11.

Plansee SE

1.375

12.

Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft

1.350

13.

Liebherr-Hausgeräte Lienz GmbH

1.315

14.

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

1.299

15.

Innsbrucker Soziale Dienste GmbH

1.270

Quelle: CREDITREFORM Auskunftei und Rückfragen bei den Unternehmen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 2016 angegeben.

14

MITARBEITER


RANKING

323.259

unselbstständig Beschäftigte gibt es 2016 in Tirol, davon sind 47 Prozent Frauen und 53 Prozent Männer.

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Im Bundesländervergleich ist der Frauenanteil in Wien, Salzburg und Kärnten am höchsten. Tirol liegt mit dem Burgenland an vierter Stelle. Quelle: AMS

UNTERNEHMEN

MITARBEITER

16.

Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski K.G.

1.148

17.

Fritz Egger GmbH & Co. OG

1.106

18.

MED-EL Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H.

19.

Swarovski Optik

850

20.

Binderholz GmbH

774

21.

Tiroler Gebietskrankenkasse

772

22.

a. ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH

768

23.

CERATIZIT Austria Gesellschaft m.b.H.

696

24.

Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft

670

25.

Österreichisches Rotes Kreuz – Freiwillige Rettung Innsbruck

663

26.

Wedl Handels-GmbH

660

27.

HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH

651

28.

Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck

608

29.

Pfeifer Holz GmbH & Co KG

564

30.

Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol

540

1.077*

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*Stand: 2015

15


INTERVIEW

16


INTERVIEW

„Wir glauben an das Konzept Familienunternehmen“ Das Tiroler Familienunternehmen Gutmann ist der größte private Energielieferant Westösterreichs. Alexander Gutmann, Prokurist der Erdgas- und Stromsparte bei Gutmann, spricht im Interview über den Eintritt in den Strommarkt, E-Mobilität und Strategien für die Zukunft. DA S INTERVIEW FÜHRTE E VA-M ARIA HOT TER . FOTOS: A XEL SPRINGER

➔ 17


INTERVIEW

© GUTMANN

„ Im gesamten Energiebereich sind die Preise deutlich verfallen, vor allem natürlich am Erdölmarkt, aber ebenso am Gasmarkt.“

Zahlen über 80

Tankstellen in Tirol, Vorarlberg, Kärnten, Salzburg und Wien

247

Mitarbeiter

Umsatz

(Nettoumsatz 2016): 267 Mio. Euro

H

err Gutmann, wie sieht Ihr Resümée für das vergangene Wirtschaftsjahr aus? ALEXANDER GUTMANN: Für uns persönlich durchaus zufriedenstellend. Wir konnten ein paar gute Erfolge feiern, vor allem den Eintritt in den Strommarkt und die Übernahme von 13 Diskont-Tankstellen der OMV-Gruppe. Das war natürlich eine ziemliche Heraus­forderung, diese in unser Netz und unsere Prozesse einzubinden.

Mit 267 Millionen Euro fällt der Umsatz bei Gutmann dieses Jahr geringer aus als im Vorjahr. Inwiefern hängt das auch mit den niedrigen Preisen am Markt zusammen? Das liegt vor allem am Preis. Es gibt nun schon seit einigen Jahren sinkende Umsätze – zu unserem Glück muss man fast sagen. Das ist auch entspannend, denn es geht nicht rein um die Preise. Im gesamten Energiebereich sind die Preise deutlich verfallen, vor allem natürlich am Erdölmarkt, aber ebenso am Gasmarkt. Was den Preis betrifft, ist diese Entwicklung sehr gut für uns und natürlich auch für unsere Kunden. Man sieht es an den Preisen an den Tankstellen. Insofern ergibt sich der Umsatzrückgang rein über den Preisverfall. In Wahrheit sind wir gewachsen, auch wenn man es um die Neuanschaffungen beispielsweise für Neueröffnungen bereinigt. Unsere letzte Tankstelle wurde vor Kurzem in Mieders eröffnet. Der Umsatzrückgang ist somit mehr Segen als Fluch. Wie schätzen Sie generell die Entwicklung der Branche in den letzten Jahren ein? Sieht man sich die fossile Branche – ohne unsere Holzsparte – an, herrscht natürlich ein enormer Druck am gesamten Markt aufgrund der politischen Lage und globalen Veränderungen, die wir auch genau verfolgen.

18

Wie kann man sich als Unternehmen gegen eine derartige Dynamik am Markt wappnen? Wir glauben, dass eine breite Diversifizierung notwendig ist, um als Unternehmen stabil agieren zu können. Das ist auch der Grund, warum wir in vergangenen Jahren die Schritte mit Pellets, Gas und Strom gewagt haben. Wie verläuft das Tankstellen-Geschäft im bisherigen Jahr? Wir konnten in den ersten beiden Quartalen im Vergleich zum Vorjahr eine geringe Umsatzsteigerung verzeichnen, weil sich die Leute in ihrem Reiseverhalten verändert haben. Bestimmte internationale Reiseziele werden nicht mehr so frequentiert und stattdessen geht der Trend verstärkt zum Kurzurlaub mit dem Auto. Wir spüren durchaus die Reisesaisonen. Sie haben es eingangs bereits erwähnt: Gutmann ist 2016 in den Strommarkt eingestiegen. Wie sieht die Bilanz nach einem Jahr aus? Wir sind sehr zufrieden. Luft nach oben gibt es immer – das steht außer Frage. Aber das letzte Jahr war sehr erfreulich. Vor allem, wenn man zudem unsere Erfahrungen aus dem Gasmarkt sieht, dann wurden unsere Erwartungen sogar übertroffen. Gewiss hatten wir eher konservative Ziele, dennoch konnten wir gute Abschlüsse machen. Welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich, dass Gutmann in einem solch hart umkämpften Markt nach wie vor als Familienunternehmen geführt wird? Wir sehen mehr Vorteile als Nachteile, sonst würden wir unseren Namen auch nicht nach außen transportieren. Regionalität und die Nähe zum Kunden spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir können das jetzt relativ gut sagen, weil wir auf mehreren Märkten in Österreich tätig sind. Hier erkennt man eindeutig, dass wir in Tirol, wo man unser Unternehmen kennt, schon einen kleinen Vertrauensvorschuss genießen. Gerade im Gasbereich gibt es teilweise Lieferanten aus anderen Ländern, die – anders als Gutmann – nicht vor Ort und nicht immer


INTERVIEW

Meilensteine des Unternehmens Wie die Erfolgsgeschichte von Gutmann ihren Anfang nahm.

1960

Albert und Katharina Gutmann gründen das Unternehmen und beginnen, Heizöl zu handeln.

1962 Die erste eigene

Tankstelle wird in Innsbruck eröffnet. Daraufhin folgen weitere Tankstellen in Innsbruck, Maurach am Achensee und Kematen.

1989 Der heutige Ge-

schäftsführer Albert Gutmann steigt in das elterliche Unternehmen ein.

„Grundsätzlich ist es einfach unerlässlich, mit der Zeit zu gehen. Deshalb gab es auch ein neues Logo und eine neue Werbekampagne mit einer neuen Agentur.“ ALEX ANDER GUTMANN, PROKURIST DER ERDGA S- UND S TROMSPARTE BEIM ENERGIELIEFER ANTEN GUTM ANN

erreichbar sind. Wir glauben an das Konzept „Familienunternehmen“. Wir sind aktuell drei Generationen im Betrieb und das funktioniert tadellos, auch weil jeder seine eigenen Aufgabengebiete hat. Wie werden bei drei Generationen im Betrieb Entscheidungen getroffen? Wichtig ist, Berufliches klar von Privatem zu trennen. Wir kommen regelmäßig zu Meetings zusammen, bei denen dann strate­ gische und tagesgeschäftliche Themen besprochen werden. Ein Großteil aller Entscheidungen wird gemeinschaftlich getroffen – unabhängig für welche Sparte.

Wie geht man in einem Familienbetrieb mit neuen Ideen oder Innovationen um? Man muss es im Grunde argumentieren können und es muss Sinn machen. Aufgrund der Tatsache, dass wir uns, was die Aufgabengebiete betrifft, kaum überschneiden, funktioniert das. Ich mache beispielsweise Gas und Strom. Das ist einfach ein neues Geschäftsfeld, hier gibt es noch nichts Bestehendes. Grundsätzlich ist es unerlässlich, mit der Zeit zu gehen. Deshalb gab es auch ein neues Logo und eine neue Werbekampagne mit einer neuen Agentur. Grund dafür war schon allein die allgemeine Tatsache, dass man durch die digitalen Möglichkeiten ganz andere Anforderun-

1995 Mit der Eröffnung der

Gutmann-Tankstelle in Hall in Tirol betreibt das Unternehmen fünf eigene Tankstellen und expandiert in den Folgejahren weiter.

2000 Zu diesem Zeitpunkt unterhält Gutmann bereits ein Netz von 20 Tankstellen.

2003 Die erste Erdgas-

Tankstelle von Gutmann öffnet in Ötztal-Bahnhof ihre Pforten.

➔ 19


INTERVIEW

Meilensteine

2006 Das Unternehmen

steigt in den Holz- und Kohlehandel ein.

2007 Es werden Tankstellen

von BP gekauft. Zudem wird die GutmannMarke DISK weiter ausgebaut.

2008

Gutmann baut eine neue Tankstelle in Schwarzach-Dornbirn und expandiert damit nach Vorarlberg.

2009 Das Unternehmen

erwirbt ehemalige OMV-Tankstellen und tritt zeitgleich in den Pelletsmarkt ein. Im selben Jahr tritt Alexander Gutmann in das Unternehmen ein.

2012

Gutmann startet eine Partnerschaft mit dem italienischen Erdölund Energiekonzern ENI und eröffnet die ersten Gutmann-Tankstellen in Salzburg, Wien und Kärnten.

2013 Die Liberalisierung des österreichischen Erdgasmarkts im Oktober 2002 machte elf Jahre später den Eintritt in den Tiroler und Vorarlberger Erdgasmarkt möglich.

2016

Gutmann tritt auch in den heimischen Strommarkt ein.

20

gen an ein Logo bestehen – und eines, das vor 20 Jahren entworfen wurde, auch schlichtweg nicht mehr am Computerdisplay lesbar wäre.

„Wir beschäftigen uns aktuell viel mit E-Mobilität, aber auch anderen alternativen Antriebsformen. Außerdem soll künftig auch ein Netz aus Stromtankstellen gebaut werden.“

Gutmann ist heute der größte private Energielieferant Westösterreichs – wie sehen die Strategien aus, um auch künftig im Wettbewerb an der Spitze dabei zu sein? Um vorne dabei zu sein, machen wir alles, was wir täglich tun. (lacht) Natürlich spielt die Stromsparte eine nicht unwesentliche Rolle. Zudem beobachten wir auch die Entwicklungen im Hinblick auf Elektroautos genau. Zur Zeit werden Ladesäulen errichtet, um erste Tests zu fahren. Wie wird sich der Bereich E-Mobilität noch entwickeln? Das wird sicher ein großes Thema werden, jedoch nicht so schnell und nicht so heftig, wie oft berichtet. Das sehen wir gerade beim Errichten der Ladesäulen, welche technischen Herausforderungen das mit sich bringt. Deshalb sind in unseren Augen die Vorgaben und Ziele, die diesbezüglich immer propagiert werden, überzogen. Es gibt momentan noch nicht viele E-Autos und man weiß noch nicht genau, wie sich die Zahlen entwickeln werden. Jetzt große Investitionen in diesem Bereich zu tätigen, ist eine ziemliche Wette auf die Zukunft. Es sind nämlich noch viele Fragen offen. Aber wir beschäftigen uns intensiv mit dem Thema und sind in dem Feld auch schon operativ tätig. Ist für die Zukunft geplant, noch mehr Vollservice-Stationen zu bauen? Es ist definitiv geplant, bestehende wichtige Stationen voll auszubauen. In Mieders oder Kematen zum Beispiel ist das Konzept schon umgesetzt worden. Hier versuchen wir alles zu bieten – von konventionalen Treibstoffen über Erd- oder Flüssiggas bis hin zu Strom, Autowaschen, Bankomat und MPREIS-Shop. Auch Paket-Shops, Trafiken oder 24-Stunden-Service sind grundsätzlich Möglichkeiten. Daneben wird es auch Automatenstationen geben. Was steht künftig in puncto Automatenstationen noch bevor? Diese gibt es nur, wenn es unbedingt nötigt ist. Wir sind kein Fan von Automatenstationen, weil wir gerne Leute beschäftigen. Wichtig ist,

dass die Stationen profitabel sind, deshalb erweitern wir auch immer mehr unsere Kooperation mit MPREIS, was sehr personalintensiv ist. Automaten sind eher ein Thema in weiter entfernten Gebieten, ab Salzburg haben beispielsweise keine bemannten Tankstellen mehr – mit Ausnahme von Wien.

Welche neuen Märkte sind für Gutmann noch besonders interessant – auch andere Länder? Grenzüberschreitende Expansion haben wir zumindest momentan nicht im Sinn. Grundsätzlich schauen wir uns jedes Projekt an, das dem Unternehmen angeboten wird, und insofern verbreitern wir unsere Struktur ohnehin. Welche Rolle spielen dabei Kooperationen? Vor allem regionale Kooperationen, wie jene mit MPREIS, sind uns sehr wichtig – das ist gewiss in beide Richtungen sehr fruchtbar. Man kann sagen, es redet sich leichter von Nachbar zu Nachbar. Darüber hinaus machen Partnerschaften mit anderen TankstellenBetreibern oft strategisch Sinn, wie beim Tankkarten-Projekt „Austrocard“ für Firmenflotten. So ist es flächendeckend in ganz Österreich möglich, bargeldlos bei allen Kooperationspartnern zu tanken. Insofern ist es eine gewisse Komplettierung des Angebots. Grundsätzlich bieten wir natürlich verschiedenste Tankkarten an. Die jüngste Kooperation wurde vor wenigen Wochen mit der Firma Fiegl+Spielberger eingangen. Wir haben uns zusammengetan, um die jeweiligen Kompetenzen für einen Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Österreich zu bündeln. Auf das gemeinsame Unternehmen setzen wir sehr. Welche Neuerungen stehen in Zukunft bevor? Wir beschäftigen uns aktuell viel mit E-Mobilität, aber auch anderen alternativen Antriebsformen. Außerdem soll künftig auch ein Netz aus Stromtankstellen gebaut werden. Und im Grunde haben wir uns in den vergangenen Jahren strategisch gut positioniert und jetzt muss das Begonnene einfach noch weiter umgesetzt werden. Vielen Dank für das Gespräch.


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Starkes Land. Starke Bank. Tirol: ein wunderbares Land mit großartigen Stärken. Das immer wieder neu erlebbar zu machen, ist unsere Aufgabe. Konkret, verantwortungsvoll, tagtäglich.

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© ELITEC, SHUTTERSTOCK, ISTOCK, FOTOLIA

T O P.T I R O L

Ein Prost auf die Gemütlichkeit Ein heißer, drückender Sommertag. Doch abends auf der Terrasse kühlt es empfindlich ab und das gemütliche Beisammensein ist rasch beendet. Dann haben Sie die zündende Idee: Ein Wärmestrahler für Sie und Ihre Gäste muss her.

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

egeistert tippen Sie „Heizstrahler für die Terrasse“ ins Google-Suchfeld und sind – garantiert frustriert: über 400.000 Ergebnisse, Geräte von 70 bis über 1.000 Euro. Welches Gerät soll da passen? Infrarot-, Wärme-, Gas-, Keramik-, Hell- oder Dunkelstrahler? Infrarot A, B oder C? Ein scheinbar günstiges Angebot aus dem Internet – aber was tun, wenn etwas nicht funktioniert? Die Firma elitec ist seit über 14 Jahren Spezialist für Infrarot-Heiztechnik mit fünf Standorten in Österreich. „Wir bieten Mehrwert für unsere Kunden durch gute Beratung und hohe Produktqualität zu Toppreisen.“ – Geschäftsführerin Romana Begher beantwortet einige häufig gestellte Fragen. Ist Heizen mit Infrarot im Freien sinnvoll? Auf jeden Fall. Infrarot erwärmt nämlich nicht die Luft, sondern nur Körper und Gegenstände. Wärme kann also nicht verpuffen. Infrarotstrahlen sind energiesparend und haben zahlreiche Vorteile gegenüber Gasstrahlern oder anderen Heizungen, die primär die Umgebungsluft erwärmen. Zudem ist das Infrarot-Wärmegefühl angenehm und sehr behaglich.

Welche Strahlungsart ist für Wärme im Freien zu empfehlen? Nur die kurzwellige Infrarot-A-Strahlung erwärmt ohne Vorheizen sofort nach dem Einschalten. Der Wärmeverlust ist deutlich geringer als bei Langund Mittelwellen. Nicht zu verwechseln mit den orange-rot glühenden Heizdrähten billiger Quarzheizstrahler vom Discounter.

„Welcher Heizstrahler passt? Mit guter Beratung können Sie sich stundenlange Recherche im Internet sparen!“ Sind Infrarotstrahlen schädlich? Infrarotstrahlen sind völlig unschädlich für Mensch und Tier und haben sogar positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Was gibt es sonst noch zu beachten? Achten Sie unbedingt auf geprüfte Sicherheit. Auch die richtige Position und Montage ist entscheidend für optimale Wärme.

Und die Top-Neuheit von elitec? Der Supra Smooth Plus Heizstrahler mit 5-Stufen-Dimmer, Timer-/Sleepfunktion und praktischer Fernbedienung. Die sogenannte SmoothTechnologie garantiert 80 Prozent weniger Licht, ein spezieller Reflektor sorgt für bestmögliche Energienutzung. Wo werden Infrarot-Heizstrahler verwendet? Auf Terrassen, Balkonen oder in Wintergärten, in der Gastronomie und Hotellerie zur besseren Nutzung von Gastgärten, aber auch in Kirchen, Arbeitshallen, in der Tierhaltung oder Landwirtschaft. Besuchen Sie unsere Filiale in Innsbruck: Ein kompetentes Team berät Sie über Geräte, die zu Ihren Anforderungen passen, und beantwortet weitere Fragen zu Technik, Funktion und Montage! Mit elitec sind Sie immer gut beraten! elitec Elektrotechnik Handels-GmbH Griesauweg 35a, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/33 4 21 E-Mail: elitec.innsbruck@elitec.at www.elitec.at

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FA MILIENBETRIEBE

Zwischen Tradition & Innovation Familienbetriebe machen mehr als die Hälfte aller Tiroler Unternehmen aus und bilden eine wichtige Säule für die heimische Wirtschaft. Wie andere Unternehmen sind auch sie gefordert, ihre Betriebe ständig weiterzuentwickeln. Doch wie schaffen sie es, Bewährtes fortzuführen, ohne stehen zu bleiben? Das wollte top.tirol wissen und hat mit fünf familiengeführten Betrieben, die stellvertretend für die rund 17.400 Tiroler Familienunternehmen stehen, über Innovationen und Tradition gesprochen. T E X T: E V A S C H W I E N B A C H E R , E V A - M A R I A H O T T E R FOTOS: A XEL SPRINGER, FR ANZ OSS

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14. Generation

1.291 Jahre 1

Postgasthof Gemse, Zams Josef Haueis, Gastwirt und Küchenchef im Postgasthof Gemse in Zams, mit seiner Frau Margarete und seinen Kindern Josef und Viktoria Haueis. Der im Jahr 726 erstmals erwähnte Postgasthof Gemse gehörte zunächst der Familie Hammerl-Zobl, bis es 1726 zur Heirat zwischen der letzten Tochter der Familie und einem Sohn aus dem Hause Haueis und damit zum Besitzerwechsel kam.

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16. Generation

517 Jahre 2

Zillertal Bier, Zell am Ziller An der Spitze der Zillertal Bier Brauerei stehen neben Waltraud Kolbitsch ihr Schwiegersohn Martin Lechner sowie ihre Tochter Eva-Maria Lechner (nicht im Bild). Der Grundstein für Zillertal Bier wurde im Jahr 1500 gelegt, als das Erzbistum Salzburg in Zell am Ziller das Recht erteilte, im Polsingerhaus, dem heutigen von den Brauereiinhabern geführten Hotel und Gasthof Bräu, Bier zu brauen und auszuschenken. 26


5. Generation

140 Jahre 3

Tischlerei Lanser, Innervillgraten Die Brüder Roland (links) und Arnold Lanser (rechts) haben den Osttiroler Tischlereibetrieb im Jahr 2010 von ihrem Vater Heinrich übernommen. Nach und nach haben die Nachfolgegenerationen die 1877 in Innervillgraten errichtete Werkstätte aus- und umgebaut, sodass die Tischlerei Lanser heute 6.000 Quadratmeter umfasst.

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4. Generation

90 Jahre 4

Gerberei Niederkofler, Brixen im Thale Johann Niederkofler (links) führt seit 29 Jahren den Betrieb mit seiner Frau Elisabeth. Er ist Gerber in vierter Generation. Auch die beiden Kinder Johann und Christine sind seit einigen Jahren im Unternehmen tätig. Die Gerberei wurde im Jahr 1927 gegründet.

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2. Generation

52 Jahre 5

Bäckerei Moschen, Innsbruck Die Geschwister Ursula und Klaus Moschen (rechts) mit ihrem Onkel Klaus Moschen senior und dem kleinen Keanu in der Backstube in Innsbruck. 2001 haben die beiden die Führung der 1965 gegründeten Bäckerei von ihrem Vater Heinz und seinem Zwillingsbruder Klaus Moschen senior übernommen.

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F A M I LRI EUNBBREI K TRIEBE

1

Wie entwickeln sich Familienbetriebe weiter? Was sind die Herausforderungen? Wie entstehen neue Ideen? Fünf Familienunternehmen aus Tirol berichten von ihren Erfahrungen.

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JOSEF HAUEIS LEITET S E I T 1 9 9 0 D E N P O S TGASTHOF GEMSE UND IST SEIT 55 JAHREN KOCH.

Herr Haueis, Sie leiten einen der ältesten Familienbetriebe Tirols. Wie gehen Sie mit Innovationen um? Meine Vorgänger lenkten mit Kreativität und Innovation die Geschicke des Betriebs. Was sie allesamt auszeichnete, war Bodenhaftung, Hausverstand, Natürlichkeit und ihr Weitblick. Letztere Eigenschaft ist in der heutigen schnelllebigen Zeit wichtiger denn je, um nicht kurzfristigen Trends zu verfallen. Und daran orientiere auch ich mich. Sehr oft ist die erste Idee die beste, doch vor der Umsetzung sollte man vorausschauen, um Entscheidungen zu treffen, die langfristig sinnvoll sind. Was sind die größten Herausforderungen bei der Umsetzung von Neuem? Für österreichische Klein- und Mittelbetriebe generell und Familienunternehmen im Speziellen ist eine der größten Herausforderungen sicherlich die Bürokratie. Es fehlt nicht an Ideen, doch die Umsetzung scheitert immer öfter an den zahllosen Verordnungen, die auch im Tourismus zunehmen. Die Herausforderung besteht darin, bei Berücksichtigung sämtlicher Auflagen überhaupt innovativ zu bleiben.

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MARTIN LECHNER FÜHRT DEN TR ADITIONSBET R IEB ZIL L ER TA L B IER IN D ER 16 . G ENER AT I O N .

Herr Lechner, was bedeutet Innovation im Traditions- und Familienunternehmen Zillertal Bier? Als Traditionsbrauerei ist Innovation ein natürlicher Begleiter. Um erfolgreich auf einem umkämpften Markt bestehen zu können, muss man sich weiterentwickeln. Wir haben z. B. in den letzten Jahren kräftig in den Ausbau unseres Standorts, der über modernste Technik und innovative Energierückgewinnungsmethoden verfügt, investiert. Wie gelingt es, innovativ zu sein und zugleich den Grundsätzen der Braukunst treu zu bleiben? Als Brauer haben wir das Glück, dass wir uns in einem breiten Rohstoffportfolio bedienen können. Die Natur schenkt uns eine Vielzahl an tollen Zutaten. Die Herausforderung liegt darin, diese spannend und genussvoll zu kombinieren. Dabei hilft uns zwar die Technik, aber auch sie kann die klassische kalte und lange Gärung sowie die langen Reifezeiten nicht ersetzen.

Wer trifft im Unternehmen die Entscheidungen? In erster Linie meine Familie. Ich habe jedoch neun Geschwister. Stehen größere Entscheidungen rund um das Haus an, hole ich mir auch deren Meinung ein.

Ist es in einem von Generation zu Generation weitergegebenen Unternehmen schwieriger, etwas zu verändern? Der wesentliche Unterschied zu Konzernen ist, dass unsere Entscheidungen nicht getrieben von kurzfristigem Erfolg, sondern mit Bedacht auf zukünftige Generationen getroffen werden. Wenn man sich darin einig ist, hat man eine gute Basis, um Entscheidungen gemeinsam zu treffen.

IM BESITZ DER FA MILIE HAUEIS: SEIT 17 26 M I TA R B E I T E R : 9 (S A I S O N S B ED I N G T ), 3 DAVON SIND FA MILIENANGEHÖRIGE NEBEN DEM GA STHOF FÜHRT DIE FA MILIE HAUEIS AUCH DIE PENSION HAUEIS.

GRÜNDUNGSJAHR: 1500 M I TA R B E I T E R : C A . 5 0 , 3 DAVON SIND FA MILIENANGEHÖRIGE JÄHRLICH PRODUZIERT DIE BR AUEREI 60.000 HEK TOLITER BIER.


F A M I LRI EUNBBREI K TRIEBE

3

4

ROLAND LANSER IST GESCHÄF TSFÜHRER DER TISCHLEREI L ANSER IN INNER V IL L G R AT EN .

Herr Lanser, was bedeutet Innovation für Sie? Innovation bedeutet für uns, die Traditionen zu bewahren und den Betrieb gleichzeitig mit zeitgemäßer Technik in die Zukunft zu führen. Dazu gehören eine morden eingerichtete Tischlerei, ein eigenes Planungsbüro, ein Verwaltungsprogramm, das sich mit Smartphone und Tablet synchronisieren lässt, sowie eine zeitgemäße Online-Präsenz, etwa durch die aktuelle Website und SocialMedia-Kanäle wie Facebook. Wer ist für neue Ideen zuständig? Konzepte und Ideen werden grundlegend gemeinsam entwickelt. Eine mehr als 140-jährige Geschichte bietet ein gutes Fundament, um Wohnkonzepte zu erstellen, die modernes Wohnen mit traditionellem Tischlerhandwerk verbinden. Die Anforderung, das Naturprodukt Holz unverfälscht und handwerklich zu präsentieren, steht dabei an oberster Stelle. Welche Rolle nimmt Ihr Vater, Heinrich Lanser, dabei ein? Unser Senjorchef hat sich 2010 aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Seitdem dürfen wir das Unternehmen selbstständig leiten. Lediglich bei richtungsweisenden Entscheidungen greifen wir gerne und dankbar auf seine 45-jährige Erfahrung zurück. GRÜNDUNGSJAHR: 1877 M I TA R B E I T E R : 2 8 , 4 DAVON SIND FA MILIENANGEHÖRIGE DIE TISCHLEREI VERFÜGT ÜBER SHOWROOMS I N S I L L I A N /A R N B A C H U N D L I E N Z U N D H A T I N T E R N A T I O N A L E K U N D E N ( D E U , I T, C H ) .

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JOHANN NIEDERKOFLER FÜHRT SEIT 29 JAHREN DIE GERBEREI NIEDERKOFLER IN BRIXEN IM THALE.

Herr Niederkofler, was bedeutet Innovation für Ihre Gerberei? Innovation bedeutet im Hinblick auf die Gerberei Erleichterung. Gerade im Gerberhandwerk ist vieles noch körperliche Arbeit. Zudem werden beispielsweise die alten Maschinen Schritt für Schritt erneuert. Auch die Hilfsmittel, wie z. B. Gerbstoffe, können heutzutage effizienter und sparsamer eingesetzt werden. Was unser Trachtengeschäft betrifft, haben sich im Vergleich zu früher die Möglichkeiten für den Verkauf und die Vermarktung geändert. Inwiefern haben sich die Herstellungsverfahren geändert? Die Herstellungsverfahren sind im Grunde gleichgeblieben. Man muss sich allerdings immer wieder der Nachfrage anpassen. Meine Vorfahren haben hauptsächlich Rindsleder für die Schuherzeugung hergestellt. Ich habe schließlich begonnen, ein altes Gerbverfahren, die sogenannte „Altsämischgerbung“, wieder in meiner Gerberei einzuführen, weil das Leder dadurch qualitativ besser wird.

URSULA MOSCHEN FÜHRT DIE INNSBRUCKER BÄCKEREI MOSCHEN MIT IHREM BRUDER IN ZWEITER G ENER AT I O N .

Frau Moschen, was bedeutet Innovation für ein Traditionshandwerk wie den Bäckerberuf? In der Backstube gibt es nur wenige Veränderungen im maschinellen Bereich, da wir Wert darauf legen, unser Sortiment in traditioneller Weise herzustellen. Wir produzieren nach wie vor täglich alle Brote frisch, obwohl wir ein sehr breites Sortiment haben. Um dem Kunden viel Abwechslung bieten zu können, wechseln wir unser Kuchen- und Brotsortiment ab. Wie entstehen neue Ideen? Neue Ideen entstehen auf Reisen, durch Lektüre oder aufgrund der Nachfrage bestimmter Produkte. Wir haben zum Beispiel unser Dinkelsortiment sowohl im Brot- als auch im Konditoreibereich stark ausgebaut, weil viele Menschen den Weizen nicht mehr vertragen oder aber auch bewusst darauf verzichten wollen.

Was hat sich im Vergleich zu früher geändert? Die größte Veränderung ist die Verkaufsfläche für das Trachtengeschäft. Die Gerberei selbst stammt ja noch aus der Zeit meiner Vorfahren. (lacht) Mir ist es ein großes Anliegen, das alte Handwerk hochzuhalten.

Wie gelingt der Spagat zwischen der Fortführung von Bewährtem und der Einführung von Neuem? Es gibt ein Grundsortiment, auf das man nicht verzichten kann und möchte. Dazu gehören Klassiker wie das normale Schwarzbrot oder Semmeln. Bewahrt werden grundsätzlich die traditionelle Herstellungsweise und die Verwendung von hochwertigen Rohstoffen. Alles andere muss sich verändern dürfen.

GRÜNDUNGSJAHR: 1927 M I TA R B E I T E R : 9, 3 DAVON SIND FA MILIENANGEHÖRIGE J Ä H R L I C H S T E L LT D I E G E R B E R E I Ü B E R 2.000 FELLE HER . INSGE SA MT UMFA SS T DA S ANGEBOT MEHR AL S 20 VERSCHIEDENE SORTEN.

GRÜNDUNGSJAHR: 1965 M I TA R B E I T E R : 1 8 M I TA R B EI T ER , 2 DAVON SIND FA MILIENANGEHÖRIGE TÄ G L I C H B Ä C K T D I E B Ä C K E R E I Ü B ER EI N E H A L B E TONNE BROT IN ÜBER 50 SORTEN.

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FA MILIENBETRIEBE

Zahlen, Daten, Fakten 156.400

Rund Familienunternehmen gibt es in Österreich. Das entspricht 54 Prozent aller österreichischen Unternehmen. Tirolweit sind es rund 17.400*. * Ein-Personen-Unternehmen nicht miteinbezogen

Frauen häufiger an der Spitze In der Geschäftsleitung von Familienbetrieben ist ein vergleichsweise hoher Frauenanteil zu beobachten. So sind in 32 Prozent der von der KMU Austria befragten Familienunternehmen Frauen in der Geschäftsführung – entweder allein oder im Team. Im Vergleich dazu liegt der Frauenanteil in den 200 umsatzstärksten Unternehmen Österreichs (Privatwirtschaft) laut Frauen.Management.Report 2017 der Arbeiterkammer nur bei 7,2 Prozent. Quelle: KMU Forschung Austria, Familienunternehmen in Österreich Status quo 2013

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Mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes der Tiroler Wirtschaft wird von Familienunternehmen erwirtschaftet. Quelle: Zentrum für Familienunternehmen

Betriebsübergabe Eine der größten Herausforderungen für Familienbetriebe stellt die Betriebsübergabe dar. Laut einer Umfrage unter 246 Unternehmen durch das im Jahr 2015 vom MCI und der WK Tirol gegründete Zentrum für Familienunternehmen plant ein Drittel der Befragten in den nächsten Jahren die Übergabe. 88 Prozent übergeben an Familienmitglieder, der Rest an Externe. Quelle: Zentrum für Familienunternehmen


FA MILIENBETRIEBE

Wer sind die Besitzer?1 Der Großteil der österrreichischen Familienbetriebe ist im Besitz einer einzigen Generation, in der Hälfte dieser Fälle ist es die Gründergeneration.

90 %

aller Familienbetriebe Österreichs sind im Besitz einer einzigen Generation.

Familiensache?

50 %

der 1. Generation

Davon gehören:

10 %

aller Familienbetriebe Österreichs sind im Besitz von mehreren Generationen.

77 Prozent aller österreichischen Familienunternehmen1 befinden sich im Besitz eines einzigen Besitzers. Bei den restlichen Betrieben wird der Besitz aufgeteilt. In erster Linie sind die Ehe- bzw. Lebenspartner am Eigentum beteiligt, gefolgt von Eltern, Kindern, Geschwistern oder anderen Familienmitgliedern. Quelle: KMU Forschung Austria, Familienunternehmen in Österreich Status quo 2013 1 Betrachtet wurden Familienunternehmen, die mehrheitlich (mehr als 50 Prozent) im Besitz von Familienmitgliedern sind und in denen mindestens ein Familienmitglied in der Geschäftsleitung tätig ist.

8 %

der 4. Generation

12 %

Quelle: KMU Forschung Austria, Familienunternehmen in Österreich Status quo 2013

der 3. Generation

20 %

der 2. Generation

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ILDUNGSBETRIEB

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T O P.T I R O L

Dritter PEMA-Turm im Herzen Innsbrucks

Die PEMA-Gruppe hat seit ihrer Gründung 2005 Immobilienprojekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 750 Millionen Euro in Österreich, Deutschland und Südtirol entwickelt. Darüber hinaus verwaltet und managt das Unternehmen ein Bestands- und Kundenportfolio in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro.

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Immo-Perle in Wien Die Bank-Austria-Zentrale in der Wiener Schottengasse gehört seit Sommer 2015 der Unternehmerfamilie von Kika-Leiner-Gründer Herbert Koch. Derzeit ist diese Immobilien-Perle am Ring noch Firmensitz der Bank, die aber demnächst übersiedeln wird. Für die Nachnutzung dieses traditionsreichen Hauses setzt die Familie Koch auf eine exklusive Partnerschaft mit der PEMA. „Wir arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich bei mehreren Projekten mit Immobilienentwickler Markus 34

Schafferer zusammen und sind davon überzeugt, dass wir eine sowohl wirtschaftlich sinnvolle als auch architektonisch wertvolle Lösung in Übereinstimmung mit der Stadt Wien finden werden“, erklärte Herbert Koch. In Marchtrenk in Oberösterreich (Bezirk Wels Land) kaufte die PEMA-Gruppe eine rund 130.000 Quadratmeter große Fläche für mehrere Betriebsansiedlungen. Aus der „grünen Wiese“ wurde ein perfekt geeignetes Areal für internationale Unternehmen entwickelt. In Marchtrenk schaffen diese neu akquirierten Firmen bis 2020 rund 1.000 neue Arbeitsplätze. PEMA-3-Sieger im Juli Ab 2018 soll in Innsbruck der dritte PEMATurm entstehen. „Wir freuen uns, dass nach intensiven politischen Diskussionen mit den politischen Vertretern der Stadt Innsbruck unser Projekt PEMA 3 auf Schiene ist. Am 14. Juli wird eine Fachjury das Siegerprojekt eines internationalen Architektenwettbe-

werbs aus 17 Einreichungen küren. Ziel ist, wie bei den beiden ersten PEMA-Türmen, ein Hochhaus zu bauen, das städtebaulich und von den Nutzungsvarianten einen Mehrwert für die Stadt Innsbruck, seine Bewohner und die PEMA bringt. Ab Ende 2017 soll der dritte PEMA-Turm entstehen. Fix ist bereits der größte Ankermieter an diesem Standort beim Innsbrucker Hauptbahnhof. Die MotelOne-Gruppe plant, dort 220 Hotelzimmer anzusiedeln. Die PEMA-Gruppe investiert über 50 Millionen Euro.

Markus Schafferer, Eigentümer PEMA-Gruppe

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

173 Wohnungen in PEMA 2 Am Areal Amraser Straße 2-4 in unmittelbarer Nachbarschaft errichtet die PEMA auf knapp 19.000 Quadratmetern Fläche ein ebenfalls 50 Meter hohes multifunktionales Geschäfts- und Wohngebäude, PEMA 2. Im Sockel findet auf über 4.000 Quadratmetern die neue, moderne Stadtbibliothek von Innsbruck eine neue Heimat. Die Stadt Innsbruck kaufte diese Fläche um über 16 Millionen Euro von der PEMA-Gruppe. Im Turm entstehen 173 speziell auf die Bedürfnisse von Studenten zugeschnittene Wohnungen. PEMA 2 wird im Herbst 2018 fertiggestellt. Abgerundet wird das Angebot durch das Stadtcafé neu.

© PEMA-GRUPPE (2)

ir dürfen in aller Bescheidenheit auf sehr erfolgreiche zwölf Jahre PEMA zurückblicken. Kurze Entscheidungswege halte ich für einen ganz wesentlichen Erfolgsfaktor in meinem Unternehmen“, bringt Markus Schafferer sein Credo auf den Punkt. Mit PEMA 1 wurde das erste Hochhaus in der Innsbrucker Innenstadt seit den Olympischen Spielen 1976 errichtet. Das 50 Meter hohe Gebäude vom Wiener Architekturbüro Henke-Schreieck beherbergt das Bezirksgericht Innsbruck, ist Sitz des größten Medienhauses von Westösterreich, der Moser Holding (u. a. Tiroler Tageszeitung), und Heimat des Design-Hotels Adlers mit Blick über die Dächer Innsbrucks.


T O P.T I R O L

Exzellente Abfallentsorgung für Westösterreichs Industrie

© FREUDENTHALER (3)

Freudenthaler, das Abfallentsorgungsunternehmen aus Inzing, ist führender Partner der heimischen Industrie im Bereich professionelles Abfallmanagement. Die angebotenen Leistungen gehen jedoch weit darüber hinaus.

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on den gefährlichsten Chemikalien bis hin zu Gewerbeabfällen in Containern, Freudenthaler bietet als Gesamtanbieter für nahezu jede Entsorgungsanforderung eine attraktive Lösung an. Freudenthaler hat mit seinen in Westösterreich führenden Kapazitäten eine wichtige infrastrukturelle Funktion als zentraler und leistungsfähiger Entsorger. Es werden am Standort in Inzing mittlerweile pro Jahr 60.000 Tonnen gefährliche und nicht gefährliche Abfälle übernommen, von welchen ein großer Anteil in den eigenen Anlagen zur umweltschonenden Behandlung gelangt. Freudenthaler verfügt dabei über 55 bestens ausgebildete Mitarbeiter, welche ein breites Know-how in den Bereichen Chemie, Gefahrguttransport, Projektabwicklung bzw. -behandlung aufweisen. Der Entsorger geht dabei konsequent den Weg der Behandlung der Abfälle am eigenen Standort. Für große Mengenströme aus der heimischen Industrie, wie z. B. für Bohremul-

Behandlungs­erfolg: Freudenthaler behandelt einen großen Anteil der übernommenen Abfälle am eigenen Standort. Die damit verbundene Ressourcenschonung bei gleichzeitiger Kostenoptimierung schaffen eine Win-win-Situation für Kunden und Öffentlichkeit.

sionen, Öl-/Wassergemische, Wasserlacke, Säuren/Laugen oder aber sortierfähige Baustellenmisch- und Gewerbeabfälle, stehen modernste Behandlungsanlagen zur umweltschonenden Verarbeitung der Abfälle in Inzing zur Verfügung. Kundenvorteil Freudenthaler bietet durch dieses Spektrum für seine Kunden die Möglichkeit, den gesamten Bedarf an Entsorgungsdienstleistungen mit einem einzigen Abnehmer zu realisieren, und damit verbunden den Benefit, die Verwaltungsarbeit im Bereich Entsorgung weitestmöglich zu reduzieren und die eigene Organisation schlank und effizient zu halten. Excellence im Management Die Schaffung eines solchen schlagkräftigen Gesamtmodells fordert an der Spitze des Unternehmens ein vorausblickendes und professionelles Management. Ingeborg Freudenthaler gelang es damit, eines der wirtschaftlich stabilsten und erfolgreichsten Unternehmen in Westösterreich

aufzubauen. Dies wurde innerhalb der letzten Jahre regelmäßig bestätigt, zum Beispiel in Form eines Preises im Rahmen des Wettbewerbs „Austrias Leading Companies“, welcher durch das Wirtschaftsblatt sowie KSV1870 und PwC Österreich vergeben wird. Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler und Prokurist Christian Sailer dazu: „Ein exzellentes Gesamtkonzept gepaart mit nachhaltigem Denken in jeder Hinsicht, das macht uns zum ersten Ansprechpartner im Bereich professionelle Abfallentsorgung in Westösterreich und zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in der Region.“

Freudenthaler GmbH & Co KG Schießstand 8, 6401 Inzing E-Mail: office@freudenthaler.at www.freudenthaler.at

Leistungen

• S ammlung und Behandlung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen • Gewerbeabfallsammlung und -behandlung • Tankreinigung • Tanksanierung • Tankhandel • Altlastensanierung • Fettabscheider­ reinigung • Ölabscheider­ reinigung • 24h-Notruf

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Ingeborg Freudenthaler und Prokurist Christian Sailer: „Management mit Begeisterung im Dienste der Kunden“

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T O P.T I R O L

Goldener Boden – damals wie heute Dietmar Hernegger, Obmann der Sparte Information & Consulting der Tiroler Wirtschaftskammer, sieht große Herausforderungen auf die Tiroler Wirtschaft zukommen.

W

as ist das aktuelle Hauptthema unter den Mitgliederbetrieben der Sparte Information & Consulting? DIETMAR HERNEGGER: Das Problem, das in aller Munde ist, ist der Mangel an Fachkräften, der sich durch die gesamte Tiroler Wirtschaft zieht. Und bislang ist kein Ende in Sicht, im Gegenteil. Es beginnen sich gerade die ersten von mehreren geburtenschwachen Jahrgängen bemerkbar zu machen. Das wird die Situation noch verschärfen.

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© WKO TIROL

Dietmar Hernegger, Obmann der Sparte Information & Consulting der Tiroler Wirtschaftskammer

Handwerk hat auch heute noch den sprichwörtlichen goldenen Boden. Und was bedeutet das für die Unternehmen? Fachkräfte werden immer nötig sein. Wenn es nicht gelingt, sie aus dem Nachwuchs zu rekrutieren, muss man sie von der Konkurrenz ab- oder aus dem Ausland anwerben. Das kostet viel Geld und man hat keine Garantie. Wer selbst einen Lehrling ausbildet, kann ihn oder sie dagegen langsam an den Betrieb und

Was wird passieren, wenn es uns nicht gelingt, die Handbremse anzuziehen? Dann wird der Wirtschaftsstandort Tirol schon bald zu leiden beginnen. Betriebe werden abwandern. Das wird den Arbeitsmarkt schwächen. Mittelfristig würde das unter anderem die Nahversorgung erschweren und langfristig zur Abwanderung aus den Tälern beitragen. Wie lässt sich dem entgegenwirken? Der Schlüssel ist intensive Kooperation mit allen Schultypen. Beispiel dafür ist der Tiroler NachwuchsIngenieur-Preis TINIP. Aber dieses Prinzip müssen wir deutlich vertiefen. Ich würde mir auch eine Stunde Zeit in den Schulen wünschen, in der Unternehmer, Schülerinnen und Schüler über die Berufswelt informieren können, um Bewusstsein für Zukunftschancen zu schaffen. Und nicht zuletzt sollten Anreize für die viel zu selten genutzten Angebote der Lehre mit Matura beziehungsweise der Matura mit Lehre geschaffen werden. Vielen Dank für das Gespräch.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Worauf ist diese Entwicklung abgesehen von demografischen Prozessen zurückzuführen? Das Hauptproblem ist, dass der Stand eines Lehrlings kein sehr hoher ist. Die Schulen haben extreme Werbung für ihre AHS und BHS betrieben. Das hat den Eindruck geprägt, dass jemand, der etwas werden will, eine Matura braucht. Dem ist aber bei Weitem nicht so. Natürlich brauchen wir Ärzte und Anwälte. Aber zugleich werden auch Handwerker immer gefragt sein – vermutlich sogar noch mehr. Denn Wissen steht in einer digitalisierten Welt bis zu einem gewissen Grad auf Knopfdruck zur Verfügung. Fähigkeiten wie Reparaturen oder Schweißen aber nicht.

die Materie heranführen. Dementsprechend weiß man auch, dass alles passt.


ARCHITEKTUR

3 B e s tPra c t i ce Be ispie le

Unternehmensarchitektur:

Herausforderung und Chance Gelungene Architektur hilft einem Unternehmen, nach innen hin an Klarheit, nach außen hin an Wahrnehmbarkeit zu gewinnen: drei herausragende Beispiele. T E X T: K L A U S E R L E R

© GÜNTER R. WETT

A

leranz. Denn nicht immer rno Ritter ist kann das ursprüngliche Leiter von aut. Konzept beibehalten werarchitektur und „Architektur ist von den. Das führt allerdings oft tirol – dem Tizum Ergebnis, dass der Bauroler Architekturzentrum ihrem Wesen her eine herr in der Architektur, die – und kennt die Grundlage er vielleicht nicht in genau geglückter UnternehmensVertrauenssache.“ dieser Form erwartet hat, architektur. „Architektur Arno Ritter, Leiter von aut. architektur und umso mehr aufgeht, wenn ist von ihrem Wesen her tirol – dem Tiroler Architekturzentrum sie in mehrfacher Hinsicht eine Vertrauenssache und perfekt funktioniert“, zeigt basiert zwischen Bauherr Arno Ritter gewinnbringenund Architekt auf gegende Spannungsfelder auf und seitigem Verständnis und einer guten Kommunikationskultur. Die vielleicht präzisiert: „Unternehmensarchitektur wird so zur wichtigste Voraussetzung für das Entstehen guter Herausfor­derung und zur Chance, denn ein guter Unternehmens­a rchitektur ist die Bereitschaft des Architekt ist kein Erfüllungsgehilfe und wird dem Bauherren, sich zunächst mit dem eigenen Unter- Bauherren während des Bauprozesses immer wieder nehmen auseinanderzusetzen und dann intensiv Fragen stellen, tradierte Konventionen genauso hinterfragen wie scheinbare Not­wendigkeiten.“ mit dem Architekten.“ Das Ergebnis geglückter Unternehmensarchi Eine derartige Auseinandersetzung passiert allerdings nicht in wenigen Wochen, sondern geht tektur ist schließlich vielfältig sicht- und erlebbar: Das oft über mehrere Monate und erfolgt auf verschie- Unternehmensprofil wird über die Auseinandersetdenen Ebenen. Auf der profansten Ebene werden zung geschärft, interne Arbeits- und Kommunikatiunter anderem Fragen nach dem Grundstück, dem onsprozesse werden präzisiert und verbessert, die ProNutzungs­konzept und natürlich den Kosten erör- duktivität steigt, während die Firma nach außen hin tert. Auf einer anderen Ebene ist der Bauherr ge- gleichzeitig transparenter und präsenter wird. In Folge fordert, sich zu überlegen, wofür das Unternehmen erwirbt das Unternehmen oft auch eine öffentliche steht, denn Inhalt und Form sollten korrespondie- Anziehungskraft und generiert mit geschärftem Proren. Das Ergebnis dieser Überlegungen wird zur Pla- fil Wettbewerbsvorteile. Dann etwa, wenn sich neue Mitarbeiter oder Kunden melden, die sich von der nungsgrundlage des Architekten. „Dabei braucht es nicht nur die Bereitschaft Arbeitsatmosphäre im neuen Unternehmensgebäude des Bauherren, sich im positiven Sinn überraschen angezogen fühlen, oder langjährige Mitarbeiter ihre zu lassen, sondern auch eine gewisse Frustrationsto- Firmenbindung erneuern und verstärken.

➔ 37


ARCHITEKTUR

PROJEK T 1

© MED-EL (3)

MED-EL, Innsbruck

DAS SAGT DER BAUHERR Die wichtigste und nützlichste Erfahrung war, dass es in der Tat im großen Ausmaß möglich ist, jene Themen, für die ein Unternehmen in der HightechMedizintechnichbrance wie das unsere steht, nach außen und nach innen architektonisch perfekt umzusetzen. Ingeborg Hochmair, CTO und CEO MED-EL

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usgangssituation: MED-EL hat sich zum technologischen Weltmarktführer bei Hörim­ plantaten entwickelt. Die Firmenge­ bäude des Unternehmens mit Sitz in Innsbruck sollten diesem Umstand Rechnung tragen, sowohl größen­ mäßig als auch, was den architekto­ nischen Auftritt betrifft. Es wurde notwendig, ein neues, urbanes Headquarter zu errichten. Dieses sollte nicht nur als zentraler Arbeitsort für die bis dato in verschie­ denen Gebäuden untergebrachte For­ schungs- und Entwicklungsabteilung dienen, sondern auch Raum für die Geschäftsleitung bereitstellen. Am

Fürstenweg Innsbruck lag am Unter­ nehmensstandort freier Baugrund, der für diesen Erweiterungsbau ge­ nutzt werden konnte. Idee: Nach innen sollte Kommuni­ kation als zentraler Teil des MEDEL-Arbeitsalltags in den Vorder­ grund gestellt werden. Dabei galt es, möglichst kurze Kommunikations­ wege zu ermöglichen. Wichtig war es auch, den gelebten Firmenalltag mit einer erreichbaren und in den täglichen Arbeitsablauf integrierten Firmenleitung in den Mittelpunkt zu stellen. Nach außen sollten sich die Themen Innovation und zu­


ARCHITEKTUR

kunftsweisende Technologie mani­ festieren. Das Gebäude sollte dabei „smart“, dennoch zurückgenommen und keinesfalls „marktschreierisch“ wirken. Projektleitung: DIN A4 Architektur/ DI Conrad Messner

Umsetzung: Der Stellenwert von MED-EL als Weltmarktführer wird durch große offene Räume betont. Mobile Trennwände ermöglichen eine flexible Aufteilung der Räume. Die Büros befinden sich in den obe­ ren Etagen und sind durch Glaswän­ de voneinander getrennt, mit dem Er­ gebnis, dass gleichzeitig Transparenz und Privatsphäre möglich werden. Ein Atrium reicht über alle Ge­ schoße und verbindet so die Abtei­ lungen. Das führt zu Luftigkeit und Sichtbarkeit vom Eingangsbereich bis in die Chefetage im vierten Stock. Die Fassade will in ihrer dynamischen Linienführung das Vorwärtsstreben der Firma symbolisieren und nutzt dazu eine abstrahierte Schallwellen­ amplitude, die sich in der Fassaden­ verkleidung erkennen lässt.

Projekt: Neuerrichtung Büro und Geschäftshäuser, Erweiterungsbau West, Innsbruck Bauzeit: 2009 bis 2013 Nutzfläche: 13.272 Quadratmeter Bauart: Niedrigenergiehaus, Betonskelettbau

Smarte Lösungen, offene Räume: das MED-EL Headquarter in Innsbruck

Wo Tradition auf Innovation trifft

Das Tiroler Traditionsunternehmen ZIMMER AUSTRIA ist Technologieführer für Digitaldruckmaschinen für den Textil- und Teppichdruck und investiert laufend in seinem Standort in Kufstein in Infrastruktur und Mitarbeiter.

D

© ZIMMER AUSTRIA

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Franz Osl (GL), Anton Naschberger (GF), Thomas Mentler (GL), Stuart Kugler (GL) und Josef Guggen­ berger (GL)

ort, wo Tradition auf Innova­ tionsgeist trifft, da ist auch ZIMMER AUSTRIA. Das seit 1950 in Kufstein ansässige Unter­ nehmen wurde 1874 gegründet und gehört zu den führenden Herstel­ lern von Maschinen zur Textil- und Teppichveredelung mittels Digital-, Flach- und Rundschablonendruck. Am Standort in Kufstein ist man auf den Digitaldruck und digitale Funk­ tionalisierung spezialisiert.

Die gesamte Forschung und Entwick­ lung findet direkt am Standort statt, alle Kernkomponenten der Druck­ maschinen werden selbst gefertigt. Die digitalen Druckmaschinen von ZIMMER AUSTRIA werden in alle Welt exportiert und installiert. Die Exportquote liegt über 95 Prozent. ZIMMER AUSTRIA beschäftigt am Standort Kufstein derzeit 157 Mit­ arbeiter. Bis zu 20 Lehrlinge werden im Unternehmen ausgebildet und bleiben grossteils nach dem Lehrab­ schluss im Unternehmen. Um den Wachstumskurs fort­ zusetzen, ist ZIMMER AUSTRIA im­ mer auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Informationen zu Einstiegsmöglich­ keiten und Perspektiven sowie alle aktuellen Stellenangebote gibt es auf www.zimmer-kufstein.com/jobs.

MASCHINENBAU

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www.zimmer-kufstein.com/jobs

39


ARCHITEKTUR

PROJEK T 2

EGGER Holzwerkstoffe St. Johann i. T.

DAS SAGT DER BAUHERR Modulares Bauen erlaubt trotz des fixen Grundrasters großen Spielraum in der Ausgestaltung. Im EGGER Stammhaus wechseln sich offene und geschlossene Bereiche ab, die Raumeinheiten sind flexibel gestalt- und nutzbar. Dies und weitere Erkenntnisse um die Vorzüge der Modulbauweise im Holzbau sind nun in das gemeinsam mit Bruno Moser entwickelte EGGER Konzepthaus, ein nachhaltiges, ökonomisches und ökologisches Konzept für schnell verfügbaren Wohnraum, eingeflossen.

© CHRISTIAN FLATSCHER

Carsten Ritterbach, Leiter Marketing & Produktmanagement EGGER Building Products

BILDUNG. FREUDE INKLUSIVE.

AKTUELLE SEMINARE Ausbildung zum/zur diplomierten Gesundheitsund Fitnesstrainer/-in Start am 6. Oktober 2017 Fachlehrgang betrieblicher Datenschutzbeauftragter Start am 1. September und 3. November 2017 Aus- und Fortbildung für Trainer Zertifikatslehrgang Intercultural Trainer Start im September 2017 Lehre mit Matura Start im Herbst 2017 in ganz Tirol

Lehrgang Büro-/Einzelhandelskaufmann Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung Start ab September 2017 Werkmeister Elektrotechnik 1. Semester in Innsbruck und Kufstein Start am 11. September 2017

Jetzt n! anmelde

BFI Tirol, Ing.-Etzel-Straße 7, 6010 Innsbruck, Tel. 0512/59 6 60, info@bfi-tirol.at, www.bfi.tirol 40


ARCHITEKTUR

Zeigt die Eigenkompetenz im konstruktiven Holzbau: das EGGER-Verwaltungsgebäude in St. Johann i. T.

Umsetzung: Da dem Bau des Verwal­ tungsgebäudes Vorprojekte vorausgin­ gen, konnte das EGGER-Verwaltungs­ gebäude mit deutlich reduziertem Planungsaufwand als serielle Archi­ tektur umgesetzt werden. Schon wäh­ rend der Errichtung des Betonfun­ daments wurden die Holzmodule vorgefertigt. Der notwendige Wechsel zwischen geschlossenen und offenen Innenräumen ist in den Ausschnitten der Fassade abgebildet. Ein großes At­ rium im Gebäudeinneren entstand, um eine offene Raumatmosphäre zu garantieren und den Gestaltungsspiel­

raum der Architektur aufzuzeigen. Glastrennwände ermöglichen eine schnelle Anwesenheitswahrnehmung und offene Kommunikation. Zentrali­ sierte Nebenräume dienen ebenso als Mitarbeiterbegegnungs­orte wie das Restaurant. Als Werkstoff im konst­ ruktiven Innenausbau kamen EGGER OSB 4 Top Platten zum Einsatz, die aus langen Holzspänen hergestellt werden. Für die Fassade des Holz­ rahmenbaus wurden diffusionsoffene und feuchtebeständige Holzfaser­ platten – ebenfalls aus der EGGERProduk­tion – verwendet.

Breitbandoffensive TIROL Schnelles Internet für das ganze Land

Projekt: Neubau Verwaltungsgebäude „Stammhaus“ mit Mitarbeiterrestaurant St. Johann i. T. Bauzeit: März 2014 bis März 2015 Nutzfläche: 8.920 Quadratmeter Bauart: Sockel: Massivbau, Erdgeschoß plus drei Stockwerke: Holzbau in Modulbauweise, Niedrigstenergiehaus

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© istock

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Projektleitung: architekturWERKSTATT/DI Bruno Moser

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Idee: Eine vermeintlich einfache Architektur aus vorgefertigten Mo­ dulen, die nur rechteckige Grund­ risse zulassen, wird in der gesamten Bandbreite der seriell wiederholba­ ren Gestaltungs-Möglichkeiten prä­ sentiert.

© CHRISTIAN FLATSCHER, CHRISTIAN VORHOFER/EGGER

A

usgangssituation: Das in St. Johann in Tirol beheimatete, europaweit tätige Familien­ unternehmen EGGER Holzwerkstof­ fe ist Hersteller von Produkten für den Möbel- und Innenausbau, den konstruktiven Holzbau sowie für Fußböden. 2013 sollte ein neues Ver­ waltungsgebäude errichtet werden. Der Hintergedanke: Werden Verwal­ tungs- und Produktionsflächen von­ einander getrennt, wird zum einen wichtiger Produktionsraum frei, zum anderen lassen sich Besucherströme besser steuern. Zudem war es wichtig, durch die Verwendung von EGGERProdukten die Eigenkompetenz beim konstruktiven Holzbau sowie im In­ nenraumausbau zu zeigen. Ein frei­ er, dezentraler Wiesenplatz stand als Bauplatz zur Verfügung.

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ARCHITEKTUR

PROJEK T 3

EMPL Fahrzeugwerk

© AXEL SPRINGER (3)

Kaltenbach

Ein Pflanztrog umfängt das gesamte Gebäude, Efeu und Geisblatt werden schon bald in regelmäßigen Abständen über die Fassade zum Dach wachsen.

Projektleitung: Giner + Wucherer Architekten/ DI Thomas Giner, DI Erich Wucherer mit ÖBA Martin Juffinger Projekt: Büroflächenerweiterung/Aufstockung einer Produktions­ halle, Kaltenbach Bauzeit: Mai 2016 bis Dezember 2016 Nutzfläche: 670 Quadratmeter Bauart: energieeffizienter, aufgeständerter Betonskelettbau

42

A

usgangssituation: EMPL ist der führende europäische Hersteller individuell ge­ bauter LKW-Sonderaufbauten mit Firmensitz in Kaltenbach. Die Bü­ roflächen und die Flächen für tech­ nische Zeichenplätze des Unterneh­ mens mussten dringend vergrößert werden. Neue Einzelbüros sollten

entstehen. Aufgrund der Firmenlage an der Bundesstraße ließ sich dafür im nahen Umfeld der bestehenden Verwaltung kein neuer Baugrund erschließen. Alternativen mussten gefunden werden. Idee: Eine bestehende, statisch ge­ eignete Produktionshalle wird unter

Atmosphä­ risch frei und offen: die neuen EMPL-Büros in Kaltenbach

Beibehaltung ihrer vollen Funktio­ nalität überbaut. Umsetzung: Eine geeignete Produk­ tionshalle angrenzend an die Verwal­ tung wurde als Standort bestimmt. Ihre Stützenstruktur wurde derart verstärkt, dass die Säulen der Halle den freien Stand des neuen Aufbaus auch im Brandfall garantieren. Zwischen dem Hallendach und dem Boden des neuen Verwaltungs­ gebäudes befindet sich mehr als ein Meter Luft. So wird sichergestellt, dass der Neubau vom Altbestand thermisch und akustisch entkoppelt ist. Im neuen Gebäude selbst ist man vom ursprünglich gewünschten Kon­ zept der Einzelbüros abgerückt. Dem ging ein Besuch des Firmenstandorts von Vitra in Weil am Rhein voraus. Dort konnten sich Mitarbeiter und


ARCHITEKTUR

DAS SAGT DER BAUHERR

Firmenleitung von der Funktiona­ lität einer modernen Bürostruktur überzeugen, die innenarchitekto­ nisch zwischen geschlossenen und offenen Räumen abwechselt. In den atmosphärisch freien, offenen neuen EMPL-Büros wurde großes Augen­ merk auf den Schallschutz gelegt. Zum Einsatz kamen Akustikplatten aus gelochter Seekiefer. Eine schall­ gedämpfte Besprechungskoje für zwei Personen stellt Privat- und Be­ sprechungsraum inmitten der frei­ en Bürofläche zur Verfügung. Zwei speziell designte Bürokojen ermögli­

Die Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro Giner + Wucherer ist äußerst konstruktiv und beruht auf einer mittlerweile langjährigen Vertrauensbasis. Die Erfahrung, die wir speziell aus diesem Bauprojekt mitnehmen, ist folgende: Mit viel Einsatz und intensiver Auseinandersetzung mit dem Projekt kann es auch bei schwieriger Ausgangsituation und beengten Platzverhältnissen gelingen, ein Bauwerk sowohl architektonisch als auch funktionell optimal und zugleich kostenoptimiert zu realisieren.

chen ein Arbeiten in schalloptimier­ ter Umgebung. Eine temporäre Ab­ grenzung von offenen Flächen lässt sich über Vorhänge realisieren. Um den Ausblick auf die um­ gebenden Produktionshallen in sei­ ner Nüchternheit zu entschärfen und eine angenehme Lichtsituation im Gebäudeinneren zu ermöglichen, wurde ein eigenes, zusätzliches Be­ schattungssystem über Rankgewächse entwickelt. Ein Pflanztrog umfängt das gesamte Gebäude, Efeu und Geisblatt wachsen in regelmäßigen Abständen über die Fassade zum Dach.

Weitere Infos unter:

www.aut.cc (Tiroler Baudatenbank seit 2003) www.din-a4.at www.giwu.at www.archimos.at

Heinz Empl, Geschäftsführer

VIKING: Innovativ, familiär, international Die VIKING GmbH zählt nicht nur zu den umsatzstärksten Unternehmen im Bezirk Kufstein, sondern gilt auch als attraktiver Arbeitgeber in der Region. ist Europa. In Langkampfen arbei­ ten insgesamt 414 MitarbeiterInnen (2016) gemeinsam daran, neue und innovative Produkte zu entwickeln und erfolgreich auf den Markt zu bringen.

© VIKING (2)

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

D

er Grundstein für den Erfolg des Gartengeräte-Herstellers VIKING wurde 1981 in Kuf­ stein gelegt. Das erste Produkt war damals der Garten-Häcksler. Heute produziert VIKING in Langkampfen Rasenmäher, Robotermäher, Aufsitz­ mäher, Vertikutierer, Garten-Häcks­ ler und Motorhacken. 2016 wurde ein Umsatz von 266,9 Millionen Euro er­ zielt. Seit 1992 gehört das Unterneh­ men zur deutschen STIHL Gruppe. Für die Marke STIHL werden in Langkampfen auch zahlreiche Akku- und Elektrogeräte gefertigt. Innerhalb der STIHL Gruppe ist VI­ KING das Unternehmen mit RasenKompetenz, setzt auf Premium-Qua­ lität sowie auf Beratung und Service der ca. 11.000 Fachhändler. Von der Produktqualität zeugen zahlreiche

Auszeichnungen, die alljährlich von unabhängigen Testern und Fachju­ ries an das Unternehmen verliehen werden. Kernmarkt von VIKING

Testsieg für Akku-Rasenmäher In der Mai-Ausgabe der österrei­ chischen Zeitschrift Konsument wurden elf verschiedene Akku-Ra­ senmäher verschiedenster Marken getestet. Dabei konnte der Tiroler Rasenmäher-Spezialist mit dem Modell MA 339 C (links im Bild) den Testsieg einfahren. Für VIKING eine schöne Bestätigung – und besonders erfreulich, dass der Mäher auch in den Punkten Gesundheit und Um­ welt im wahrsten Sinne des Wortes gut abschneiden konnte.

VIKING GmbH Hans-Peter-Stihl-Str. 5, 6336 Langkampfen E-Mail: information@viking.at www.viking.at

43



Hier entstehen unter anderem 173 STUDENTENWOHNUNGEN im Turm und im Sockel die neue, moderne STADTBIBLIOTHEK.

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www.pema.at

Architektur: LAAC | Visualisierung: Renderwerk

Fertigstellung 2018


IMMOBILIEN

Wohnort Tirol

Wo sind die Mieten am höchsten? Wie groß ist der Unterschied zwischen neu und gebraucht? Wo bekommt man die günstigsten Häuser? Auf all diese Fragen gibt es Antworten – denn der Tiroler Wohnungsmarkt ist reich an Zahlen und Fakten. T E X T: K A T H R I N F E N K I W

Gleiches Geld, gleich viel Wohnung? So viel Wohnung bekommt man in den Bezirken Tirols. Die Tiroler Durchschnittswohnung (gebraucht) ist 86 Quadratmeter groß und um 279.570 Euro erhältlich. Wieviel Wohnung man in den einzelnen Bezirken für den selben Preis bekommt, zeigt die folgende Darstellung.

Kufstein

1,3

Reutte

214.759

2,07

Innsbruck-Stadt

134.519 Imst Landeck

1,51

184.900

1,63

171.140

0,9

309.815

Schwaz

1,4

199.600

Kitzbühel

0,71

389.399

Innsbruck-Land

1,07

260.382

Lienz

1,54

180.896 Wohnung Absolutpreis* *Die Absolutpreise beziehen sich auf eine Wohnung von 86 Quadratmetern Fläche.

Durchschnitt in Tirol

1 Wohnung 279.570

46


IMMOBILIEN

Wohnungspreise

Durchschnittlich sind die Kaufpreise für neue Wohnungen in Tirol um 2,7 Prozent gestiegen, für gebrauchte sogar um 3,4 Prozent. Eine neu gebaute Wohnung in Tirol ist im Durchschnitt 84 Quadratmeter groß und um rund 357.600 Euro zu haben (4.257 Euro pro Quadratmeter).

Hauskauf Die größten Preisveränderungen pro Quadratmeter

Wohnungspreise im Vergleich zum Vorjahr Die Prozentsätze beziehen sich auf die Quadratmeterpreise.

NEU Landeck

+4,2 %

Kitzbühel

+7,6 % (6.927 €/m2)

(3.559 €/m2)

Imst

+4,0 % (3.327 €/m2)

GEBRAUCHT Kufstein

Landeck

+4,8%

+6,3% (2.497 €/m2)

(2.150 €/m2)

Innsbruck

+4,0% (3.603 €/m ) 2

Stark gesunken sind die Wohnungspreise lediglich in Schwaz um 4,6 Prozent (neu, 3.041 Euro pro Quadratmeter) und in Reutte um 4,1 Prozent (gebraucht, 1.564 Euro pro Quadratmeter).

NEU

GEBRAUCHT

Schwaz

Landeck

+5,8 %

+4,6 %

Lienz

Lienz

(2.990 €/m2)

-3,9 % (2.445 €/m2)

(2.434 €/m2)

-8,2 % (2.191 €/m2)

Was kostet eigentlich ein Haus? Quadratmeterpreise

Teuer wohnen (neu)

Günstig wohnen (neu)

1. Kitzbühel:

7.402 €

1. Lienz:

2.445 €

2. Innsbruck Land:

4.080 €

2. Imst:

2.601 €

3. Landeck:

2.804 €

3. Kufstein:

3.511 €

Teuer wohnen (gebraucht)

Günstig wohnen (gebraucht)

1. Innsbruck:

5.605 €

1. Reutte:

2.145 €

2. Kitzbühel:

5.209 €

2. Lienz:

2.191 €

3. Kufstein:

3.290 €

3. Imst:

2.405 €

Aktuell ist das Tiroler Durchschnittshaus (neu gebaut) 128 Quadratmeter groß und kostet rund 454.400 Euro (3.350 Euro pro Quadratmeter). Im Vergleich dazu bekommt man in Lienz ca. eineinhalbmal so viel Haus fürs gleiche Geld (313.000 Euro), in Imst etwa ein Drittel mehr (333.000 Euro), und im Hotspot Kitzbühel nur etwa die Hälfte (947.500 Euro). Das gebrauchte Durchschnittshaus ist mit 200 Quadratmetern um einiges größer und um 758.400 Euro zu haben. In Innsbruck erhält man dafür um ein Drittel weniger (1.121.000 Euro).

47


IMMOBILIEN

Baugrund in Tirol Kitzbühel

Innsbruck-Stadt

> 400 €/m

2

> 400 €/m2

Durchschnitt: 821 €/m2

Durchschnitt: 535 €/m2

Kufstein

Innsbruck-Land

> 350 – 400 €/m2

> 300 – 350 €/m2 Schwaz

> 200 – 300 €/m2 Reutte

Imst

> 150 – 200 €/m2

> 50 – 150 €/m2

Landeck

Lienz

> 50 – 150 €/m2

> 50 – 150 €/m2

Kaufpreis, 2. Halbjahr 2016

Die höchsten Wohnungsmietpreise Tirols (Preis pro Quadratmeter)

NEU 1. Kitzbühel

13,80 €

2. Innsbruck

13,45 €

3. Innsbruck-Land

12,30 €

GEBRAUCHT 1. Innsbruck

12,74 €

2. Kitzbühel

12,20 €

3. Innsbruck-Land

10,43 €

Landeck im Trend Bemerkenswert ist die Entwicklung der Wohnpreise in Landeck. Grundstückspreise stiegen um rund

8 Prozent Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen und Häuser um ca.

5 Prozent

und Preise für neue Häuser und Eigentumswohnungen um ungefähr

4 Prozent.

48

,


IMMOBILIEN

Kitzbühel teuerster Bezirk nach Wien, Innere Stadt

Reinhard Friedl, ImmobilienScout24-Mitarbeiter, über den Tiroler Immobilienmarkt im Österreichvergleich und bestimmte Lagen mit Preisausreißern. DA S IN T ER V IE W F Ü HR T E K AT HR IN F ENK I W.

W

ie könnte man den Tiroler Immobilienmarkt charakterisieren? REINHARD FRIEDL: Betrachtet man den Tiroler Immobilienmarkt, fällt vor allem das für Österreich sehr hohe Preisniveau auf. Einzig in Salzburg und teilweise Wien muss für Eigentum oder Miete ähnlich viel bezahlt werden. Neben dem grundsätzlich sehr hohen Preisniveau stechen in Tirol zusätzlich die Tourismuszentren, allen voran natürlich Kitzbühel, heraus. Kitzbühel ist nach der Inneren Stadt in Wien der teuerste Bezirk in ganz Österreich und nirgendwo sonst gibt es so viele Immobilien, die zu einem Preis von über einer Million Euro angeboten werden. Eine Sonderstellung nimmt auch Innsbruck ein. Die Landeshauptstadt bietet aufgrund

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

B

Gibt es aktuelle Wohntrends? Insbesondere in den letzten zehn Jahren haben wir österreichweit, aber vor allem in Tirol, sehr starke Preisanstiege erlebt. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Nachfrageseite auf solch stark steigende Preise reagieren kann. Entweder durch Abstriche bei der Lage oder durch Reduzierung der Ansprüche an das Wohnobjekt. Was wir in Tirol sehr stark beobachten konnten, ist, dass bei der Wohnungsgröße Abstriche gemacht werden. Welche Besonderheiten weist der Immobilienmarkt Tirol im Österreichvergleich auf? Im Vergleich zu den meisten anderen Bundesländern ist die Angebotsseite auf dem Tiroler Immobilienmarkt sehr stark von Wohnungen geprägt. Lediglich jede fünfte angebotene Immobilie war landesweit ein Haus. Das widerspricht dem generellen Österreichtrend. Außerdem gibt es neben Tirol kein anderes Bundesland in Österreich, in welchem es so viele unterschiedliche Mikrolagen mit Preis-

ausreißern nach oben zu beobachten gibt. Das gilt insbesondere für die Skigebiete, aber auch für Innsbruck und Kufstein. Nicht nur diese Spitzenpreise, sondern auch das generell hohe Preisniveau haben zur Folge, dass Tirol jenes Bundesland ist, in welchem der größte Anteil des Haushaltsnettoeinkommens für Wohnen aufgebracht werden muss. Wie wird sich der Immobilienmarkt Tirol ihrer Einschätzung nach in Zukunft entwickeln? Der Immobilienmarkt in Tirol weist zwar eines der höchsten Preisniveaus in Österreich auf, zeigt aber keine wirklichen Anzeichen einer Immobilienpreisblase. Zum einen haben sich die Preissteigerungen in den letzten Jahren deutlich gemäßigt bzw. haben wir im letzten Jahr auch erstmals leichte Preisrückgänge gesehen. Zum anderen sehen wir aber vor allem weiterhin eine konstant hohe Nachfrage, die nicht stark vom Angebot im Markt abweicht. Unsere Erwartung ist daher, dass die Zeit der großen Preisanstiege vorbei ist und wir in den kommenden Jahren nur kleinere Preisanstiege, jedoch keinen größeren Preisrückgang sehen werden. Vielen Dank für das Gespräch.

Immobilienverkauf – Steuern sparen

ei Immobilienverkäufen spielt der Kaufpreis (Wert) der Wohnung sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer eine wesentliche Rolle. Oft unbeachtet bleibt eine vorhandene Instandhaltungsrücklage. Ist eine Instandhaltungsrücklage mit hohem Wert vorhanden, so hat der Käufer für zukünftige Instandhaltungen eine Rücklage miterworben. Meistens ist damit auch ein höherer Kaufpreis für die Wohnung verbunden. Umgekehrt ist bei einer vermeintlich günstigen Wohnung mit möglichen Belastungen für zukünftige Instandhaltungen zu rechnen, wenn die Instandhaltungsrücklage niedrig ist. Die Instandhaltungsrücklage spielt auch bei der Berechnung der Steuern

eine Rolle. Wird nachgewiesen, dass ein konkreter Teil des gesamten Kaufpreises der Eigentumswohnung auf bereits als Instandhaltungsrücklagen eingezahlte Beträge entfällt, so hat der Veräußerer hinsichtlich dieses Betrags keine Einkünfte und zahlt dafür auch keine Steuern. Der Erwerber hat spiegelbildlich insoweit keine Anschaffungskosten. Wichtig: Für den Nachweis bedarf es der ausdrücklichen Erwähnung und Anführung des konkreten Betrags im Kaufvertrag. Sollten Sie deshalb in naher Zukunft andenken, eine Eigentumswohnung zu erwerben oder zu veräußern, so empfehlen wir Ihnen, die Instandhaltungsrücklage zu hinterfragen und die Möglichkeit der Miteinbeziehung in den Kaufvertrag in Betracht zu ziehen.

© FRANZ OSS

© IMMOBILIENSCOUT-24

Reinhard Friedl, Immobilien­ Scout24Mitarbeiter

ihrer Lage kaum die Möglichkeit, in die Breite zu wachsen. Die Konsequenz aus dem überschaubaren Neubaupotenzial ist der stärkere Preisanstieg bei Bestandsimmobilien.

Mag. Astrid Graf und Mag. (FH) Daniel Nöbauer Geschäftsführer

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49


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ie Materie Immobilie wird immer komplexer, sei es in rechtlicher, bautechnischer oder wirtschaftlicher Hinsicht. Daher ist es wichtig, dass der Kunde auf einen seriösen Profi wie s REAL Tirol zurückgreifen kann.

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Der Erwerb einer Immobilie ist eine der wichtigsten Lebensentscheidungen.


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RANKING

Tirols Bauriesen Das sind Tirols zehn umsatzstärkste Bauunternehmen.

UNTERNEHMEN

ORT

UMSATZ 2016 (IN EURO)

1.

Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG.

Kufstein

265.000.000

2.

Fröschl AG & Co. KG

Hall

140.000.000

3.

Neue Heimat Tirol Gemeinnützige WohnungsGmbH

Innsbruck

101.500.000

4.

BeMo Tunnelling GmbH

Innsbruck

92.565.036*

5.

„Wohnungseigentum“, Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H.

Innsbruck

89.574.412*

6.

HTB Baugesellschaft m.b.H.

Arzl im Pitztal

77.774.139

7.

ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH

Innsbruck

62.579.172

8.

Ing. Hans Lang Gesellschaft m.b.H.

Terfens

58.568.319

9.

Rieder GmbH & Co KG

Ried im Zillertal

56.000.000

Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H.

Innsbruck

49.510.000

10.

1.1.850 Bodner Baugesellschaft

2.

526

Fröschl

Mitarbeiter

Mitarbeiter

3.

Neue Heimat Tirol

131

Mitarbeiter

* Nettoumsatz 2015 Quelle: CREDITREFORM Auskunftei und Rückfragen bei den Unternehmen. Für das Ranking wurden die Klasse Hoch- und Tiefbau der ÖNACE-Klassifikation herangezogen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, handelt es sich um den aktuellsten, verfügbaren Nettoumsatz der Einzelunternehmen (Stand Juni 2017). Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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© BIRGIT KÖLL, FRÖSCHL

T O P.T I R O L

Froeschl-Haus, die Firmenzentrale in Hall in Tirol

Geschäftsführung, v. l.: Ing. Thomas Mayr, Mag. Bruni Fröschl, Ing. Franz Fröschl, Ing. Eduard Fröschl

Acht Jahrzehnte solides Handwerk im Zeichen höchster Qualität Unternehmerischer Anstand, harte Arbeit und solides Handwerk – dafür steht die Firma Fröschl seit 1937. Gute Planung, flexible und effiziente Strukturen sowie voller Einsatz im Interesse der Kundschaft sind gelebte Grundsätze von Fröschl.

D ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

as Familienunternehmen wird mittlerweile in dritter Generation von Eduard, Franz und Bruni Fröschl sowie Thomas Mayr geführt. Bei Fröschl ist man sich bewusst, dass solides Handwerk die wichtigste Basis für gute Ergebnisse ist. Vielfältige Lehrlingsausbildung Hausverstand und handwerkliches Geschick sind durch keinen Computer und keine Maschine zu ersetzen. Daher setzt man auf eine profunde Ausbildung, freut sich über jeden neuen Fröschl-Lehrling, der seine Ausbildung im Unternehmen beginnt. Man schaut auf seine Mitar-

beiter und bietet nahezu unbegrenzte interne Aufstiegschancen. Einige Mitarbeiter sind – so wie die Firmenchefs – schon in dritter Generation bei Fröschl aktiv. Die profunde Erfahrung und das handwerkliche Können des Fröschl-Teams kommen der Kundschaft zugute, die auch von der Regionalität, den vielen Standorten und dem breiten Angebotsspektrum von Fröschl profitiert. Vom Aushub und Erdarbeiten, über die Errichtung von Gebäuden aller Größen und Nutzungen, bis zur Entsorgung allfällig anfallender Abfälle, bei Fröschl wird alles aus einer Hand angeboten – und wenn nötig, baut und asphaltiert

Fröschl sogar die Straße zum neuen Gebäude … Transparente Führungs-Strukturen, wenige Schnittstellen und eine effiziente interne Organisation ermöglichen es, flexibel und variabel agieren zu können – sodass, dass nahezu jeder Kundenwunsch rasch und ohne unnötige Umwege realisiert werden kann. Es geht darum, die Kundschaft zufriedenzustellen. Fröschl AG & Co KG Brockenweg 2, 6060 Hall in Tirol Tel.: 05223/57156 E-Mail: office@froeschl.at www.froeschl.at

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BETRIEBSANSIEDLUNGEN

Wahltiroler in der Wirtschaft Was bewegt ausländische Betriebe dazu, Tirol als neuen oder weiteren Firmenstandort zu wählen? top.tirol präsentiert drei Beispiele für solche Unternehmen und drei Antworten. T E X T: E V A S C H W I E N B A C H E R FOTOS: A XEL SPRINGER, FR ANZ OSS

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n den letzten drei Jahren betreute die Standortagentur Tirol 73 Betriebe, die sich in Tirol angesiedelt haben und insgesamt Erstinvestitionen von 51 Millionen Euro tätigten. Die meisten davon kamen aus dem Digitalisierungsbereich, der Energietechnik und der Sport- bzw. Alpintechnikbranche.

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Zu den „Neuen“ in Tirol zählen zum Beispiel der US-amerikanische Bergsportartikelhersteller Black Diamond, das Softwareunternehmen Serenissima aus Italien Serenissima Informatica sowie der Südtiroler Hersteller von Beschneiungsanlagen TechnoAlpin, der in Tirol eine neue Firmenzentrale eröffnete.


BETRIEBSANSIEDLUNGEN

Black Diamond

Europäischer Hauptsitz seit Mai 2016: Innsbruck Mitarbeiter in Innsbruck: 30 Globaler Hauptsitz: Salt Lake City/Utah Mitarbeiter weltweit: ca. 300 Gründungsjahr: 1989 Umsatzerlöse Black Diamond Group: 101,4 Mio. Euro, ein Drittel davon wird in Europa generiert

Stephan Hagenbusch, Vice-President of International Sales von Black Diamond, im neuen Kletterzentrum Innsbruck. Der 2016 angesiedelte Bergsportartikelhersteller profitiert u. a. von den Sportevents in Tirol und hat etwa einen Kooperationsvertrag mit der Innsbrucker Kletterhalle abgeschlossen.

Black Diamond: Repositionierung der Marke Black Diamond verlegte im Frühjahr 2016 seinen europäischen Hauptsitz von Basel nach Innsbruck. Als Motivation für den Standortwechsel von der Schweiz nach Tirol wurden vergangenes Jahr die Währung, die Infrastruktur, die Ausbildung der Arbeitskräfte, das alpine Umfeld und die Nähe zu den deutsch- und italienischsprachigen Märkten angegeben. Ein Jahr nach dem Umzug zeigt sich das Unternehmen zufrieden mit der Entscheidung. Die Erwartungen an den Standort haben sich in allen Punkten erfüllt, sagt Stephan Hagenbusch, Vice-President of International Sales bei Black Diamond. „Black Diamond konnte viele gute neue Mitarbeiter gewinnen und auch positive betriebswirtschaftliche Ergebnisse erzielen“, so Hagenbusch.

„In den zentraleuropäischen Märkten spüren wir, dass die Händler den Standortwechsel als Commitment zum Bergsport wahrnehmen. Der Umzug kommt quasi einer Repositionierung der Marke gleich.“ Auch seien die strukturellen Kosten niedriger als in der Schweiz, was sich ebenso positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens auswirke. Sportgroßevents Ein weiterer Grund, der Black Diamond nach Tirol führte, sind die zahlreichen Sportgroßveranstaltungen im Land. So tritt Black Diamond als Hauptsponsor bei der heuer stattfindenden Jugend- und Junioren-Kletter-WM und der Kletter-WM 2018 jeweils in Innsbruck auf. Des Weiteren wurden seit dem Umzug der Firma Sponsoring-Verträge mit dem Kletterverband Österreich (KVÖ) sowie

Von Tirol aus werden die Bereiche Sales, Marketing, Kundenservice, IT sowie Finanzen gesteuert. Zur Black Diamond Group zählt u. a. die steirische Firma PIEPS.

„ Die Investitionen in Sport­events in Tirol ermöglichen neue Kooperationen, die wiederum die Publizität von Black Diamond verstärken.“ STEPHAN HAGENBUSCH, BL ACK DIAMOND

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BETRIEBSANSIEDLUNGEN

„Tirol ist mitten in den Alpen, befindet sich verkehrstechnisch auf der Nord-SüdAchse, ist gut angebunden und liegt außerdem genau dort, wo es die höchste Dichte an Skigebieten gibt.“ M ARTIN EPPACHER , TECHNOALPIN

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Der TechnoAlpinAustria-Geschäftsführer Martin Eppacher in der neuen Firmenzentrale in Volders. Von hier aus steuert der Schneekanonenhersteller das weltweite Ersatzteilmanagement. Grund dafür ist u. a. die Lage Tirols.


BETRIEBSANSIEDLUNGEN

Der Spezialist für Transporte in Europa! Seit 1983.

dem neu gebauten Kletterzentrum Innsbruck abgeschlossen. „Die Investitionen in Sport­ events in Tirol ermöglichen neue Kooperationen, die wiederum die Publizität von Black Diamond verstärken“, so Hagenbusch. Langfristig will Black Diamond weiter in den Standort investieren, um von Tirol aus neben Europa auch den restlichen EMEAWirtschaftsraum (Europa, Naher Osten, Afrika) zu erschließen. TechnoAlpin: Unbürokratisch und schnell Im Frühjahr 2016 hat der Erzeuger von Beschneiungsanlagen TechnoAlpin eine 900 Quadratmeter große Firmenzentrale in Volders eröffnet, deren Baukosten sich auf mehr als fünf Millionen Euro beliefen. Von hier aus wird das weltweite Ersatzteilmanagement der Firma gesteuert

sowie die Defektanalyse vorgenommen, die die Basis für die Weiterentwicklung der Produkte bildet. Tirol biete gegenüber anderen Regionen viele Vorteile, sagt Martin Eppacher, Geschäftsführer der TechnoAlpin Austria: „Tirol ist mitten in den Alpen, befindet sich verkehrstechnisch auf der Nord-Süd-Achse, ist gut angebunden und liegt außerdem genau dort, wo es die höchste Dichte an Skigebieten gibt. Uns ist es wichtig, so nahe wie möglich am Kunden zu sein.“ Für Österreich generell spreche laut Eppacher zudem die vergleichsweise schnelle und unbürokratische Abwicklung, was Bauvorhaben in dieser Größe erleichtern würde. Bereits seit rund 20 Jahren ist TechnoAlpin in Tirol angesiedelt. Der frühere Standort in Innsbruck konnte aus Platzgründen nicht erweitert

Europatransporte

Absolute

Kundenorientierung

verbunden mit Kompetenz, Qualität, Flexbilität und Verlässlichkeit gelten seit 1983 als Erfolgs-

TechnoAlpin

Getätigte Investitionen im Zuge des Umzugs nach Volders: 5 bis 6 Mio. Euro Geplante Investitionen für die aktuelle Erweiterung: 2 bis 3 Mio. Euro Neue Arbeitsplätze mit Eröffnung des Firmensitzes in Volders: 15 Arbeitsplätze heute: 35 Umsatz der Unternehmensgruppe im Jahr 2016/17: ca. 180 Mio. Euro Umsatz von TechnoAlpin Austria 2016/17: ca. 50 Mio. Euro Niederlassungen weltweit: 12 Niederlassungen und 25 Handelspartner Mitarbeiter weltweit: über 500 Mitarbeiter Die Firma TechnoAlpin, mit Hauptsitz in Bozen, zählt zu den führenden Anbietern von Beschneiungsanlagen und beliefert über 2.500 Kunden in 53 Ländern von Tirol aus. Der Firmensitz in Volders wurde 2015 eröffnet. Dort entstand auf 900 Quadratmetern ein Kompetenzzentrum für schlüsselfertige Beschneiungsanlagen, wo neben dem Ersatzteil-Management auch die Defektanalyse angesiedelt ist. Aktuell wird der Firmensitz in Volders um weitere 900 Quadrat­meter erweitert.

motor der Transped Gruppe. Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus 27 Ländern bieten unseren Kunden eine ausgezeichnete Servicequalität. Das macht uns zu einem der erfolgreichsten Transportunternehmen in Österreich. Du willst Teil unseres internationalen Teams werden? Hier findest du unsere aktuellen Jobangebote: www.transped.at/jobs Transped Europe GmbH

Gewerbepark 1 | 6300 Wörgl | Austria tel +43 5332 210-0 | fax +43 5332 210-67 europe@transped.at | www.transped.at/europe 57


BETRIEBSANSIEDLUNGEN

Das italienische Unternehmen Serenissima Informatica hat heuer unter der Leitung von Uwe Sima eine Außenstelle in Tirol eröffnet. Das neue Büro befindet sich im SOHO Innsbruck.

werden, weshalb ein neuer innerhalb von Tirol gesucht wurde. Aktuell wird die Zentrale in Volders um weitere zwei bis drei Millionen Euro bzw. 900 Quadratmeter ausgebaut. Serenissima Informatica: IT & Tourismus Die meisten Betriebsansiedlungen der letzten drei Jahre in Tirol entfielen auf den Bereich Informationstechnologie. „Zentrale Argumente, als IT-Unternehmen nach Tirol zu kommen, sind die Informatik an unseren Hochschulen als Pool für Technologievorsprung, das Marktpotenzial vor Ort – zum Beispiel beim weiter zu digitalisierenden Tourismus – und der Cluster IT Tirol, der schnell in relevante Netzwerke einbindet. Ansiedler mit etablierten Unternehmen im Hin58

tergrund überzeugt das ebenso wie Start-ups“, erklärt Marcus Hofer, Leiter der Betriebsansiedlung in der Standortagentur Tirol. Beispielhaft dafür steht die italienische Firma Serenissima Informatica, die im Jänner dieses Jahres eine Niederlassung in Tirol gegründet hat. Das italienische Unternehmen bietet Softwaretechnologien und -services für Beherbergungsund Gastrobetriebe im höheren Standard. Innsbruck ist nach dem Hauptstandort in Padua und der Außenstelle in Barcelona der dritte Standort des Unternehmens. Tirol im Zentrum Unter anderem die Lage veranlasste die Firma dazu, in Tirol zu gründen, erklärt Uwe Sima, General Manager von Serenissima Informatica Aust-

ria. „Wir waren auf der Suche nach einer Niederlassung im deutschsprachigen Raum, um im ersten Schritt neue Kunden in Südtirol und in weiterer Folge auch in Nordtirol und Restösterreich sowie Bayern zu gewinnen. Von Innsbruck aus kann man all diese Zielmärkte bedienen.“ In den ersten Monaten erfolgte die Ansiedlung der Firma in Innsbruck. Von hier aus sollen Sales-Mitarbeiter einen neuen Kundenstamm auf- und ausbauen. Vorbild für die Tirol-Niederlassung ist der 2008 eröffnete Zweitsitz der Firma in Barcelona, an dem man innerhalb von sieben Jahren zehn neue Mitarbeiter anstellen konnte, so Sima. In Italien betreut Serenissima Informatica über 3.000 Kunden, davon 800 Hotels und andere gastronomische Betriebe.


BETRIEBSANSIEDLUNGEN

Neuansiedlungen 2014 bis 2016 betreut von der Standortagentur Tirol

Serenissima Informatica

Hauptsitz: Padua/Italien Niederlassungen: Barce­ lona/Spanien seit 2008 und Innsbruck seit 2017 Mitarbeiter insgesamt: 150 Umsatz 2015: 15 Mio. Euro Gründungsjahr: 1980 Das Unternehmen ist Anbieter für Softwaretechnologien und -services für Beherbergungsbetriebe und Gastronomie im gehobenen Segment. Von Tirol aus möchte man Neukunden aus dem deutschsprachigen Raum gewinnen und betreuen.

„Wir waren auf der Suche nach einer Niederlassung im deutschsprachigen Raum, um im ersten Schritt neue Kunden in Südtirol und in weiterer Folge auch in Nordtirol und Restösterreich sowie Bayern zu gewinnen. Von Innsbruck aus kann man all diese Zielmärkte bedienen.“ U W E S I M A , S ER ENI S S I M A INF O R M AT I C A

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Betriebsansiedlungen

571

Neue Arbeitsplätze:

TOP 3

51

Getätigte Erstinvestitionen:

Millionen Euro

Herkunftsländer:

Deutschland (25 Betriebe)

Italien

Branchenschwerpunkte: • Informationstechnologie (Digitalisierung) • Energietechnik •S port- bzw. Alpintechnikbereich

(22 Betriebe)

andere österreichische Bundesländer (9 Betriebe)

Quelle: Standortagentur Tirol

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T O P.T I R O L

Tirols Wirtschaft auf Erfolgskurs Höchstes Wachstum – niedrigste Arbeitslosigkeit

© LAND TIROL

F ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Patrizia ZollerFrischauf, Tiroler Landesrätin

rau LR in Zoller-Frischauf, wie hat sich Tirols Wirtschaft im vergangenen Jahr entwickelt? PATRIZIA ZOLLER-FRISCHAUF: Tirols Wirtschaftsmotor läuft auf vollen Touren. Die neuesten Prognosen über das Wirtschaftswachstum in heurigen Jahr weisen für Tirol eine Steigerung um 2,4 Prozent aus. Die Sachgüterproduktion entwickelt sich überdurchschnittlich. Beim Einzelhandel erreichen wir das größte reale Wachstum. Die Bauproduktion ist mit 6,7 Prozent kräftig gewachsen. Und die Exporte überschreiten den Wert von zwölf Milliarden Euro.

Tirol ist sowohl Tourismus- als auch Technologiestandort. Wie kann der Standort noch attraktiver gemacht werden? Die steuerlichen Rahmenbedingungen gibt der Bund vor. Deshalb unterstützen wir die Pläne zur Senkung der Abgabenquote auf eine mit Deutschland vergleichbare Höhe. Als Land Tirol investieren wir in die Infrastruktur und fördern schnelles Internet in allen Regionen. Schon jetzt errichten 150 Gemeinden ihr eigenes Glasfasernetz. Was wird benötigt, um dieses Potenzial auszuschöpfen und international wettbewerbsfähig zu bleiben? Tirol setzt stark auf Forschung

und Entwicklung. Dafür fördern wir die Kooperation heimischer Unternehmen mit den Universitäten und Forschungseinrichtungen. Es ist uns gelungen, die regionale Forschungsquote über den Bundesschnitt zu steigern, auch dank vieler innovativer Unternehmerinnen und Unternehmer. Ein zweiter wichtiger Bereich ist die Fachkräfteoffensive des Landes. Gemeinsam mit allen Systempartnern werden Maßnahmen zur Attraktivierung der Lehre erarbeitet, um genügend Fachkräfte zur Verfügung zu haben. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „Lehre für MaturantInnen“. Vielen Dank für das Gespräch.

Generation 50plus: AMS Tirol unterstützt Ältere Beschäftigte der Generation 50plus werden zwar seltener gekündigt, die Jobsuche Älterer dauert aber länger. Das AMS Tirol unterstützt die Beschäftigung Älterer u. a. durch Eingliederungsbeihilfen, Altersteilzeit und Qualifizierungsförderung.

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Beschäftigungsinitiative 50+: „Mit der Beschäftigungsinitiative 50+ fördert das AMS Tirol die Integration Älterer in den Arbeitsmarkt. Mit der Eingliederungsbeihilfe bieten wir Betrieben finanzielle Unterstützung bei deren Einstellung“, wirbt Schaur für die Nutzung dieses Programms. Die Eingliederungs60

beihilfe erfolgt in Form eines Zuschusses zu den Lohn- und Lohnnebenkosten. Für Frauen werden die Lohn- und Lohnnebenkosten für die ersten zwei Monate zur Gänze und zusätzlich maximal vier Monate mit 60 Prozent des Bruttolohns inkl. 50 Prozent der Lohnnebenkosten übernommen. Männer werden maximal vier Monate mit 50 Prozent des Bruttolohns inkl. 50 Prozent Lohnnebenkosten gefördert. Geförderte ArbeitnehmerInnen müssen älter als 50 Jahre und länger als sechs Monate beim AMS arbeitslos vorgemerkt sein. WiedereinsteigerInnen über 50 und Menschen über 50 mit gesundheitlichen Einschränkungen können sofort gefördert werden. © BILDERBOX

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

n den nächsten 20 Jahren wird die Alterspyramide eine andere Form bekommen. Ältere ArbeitnehmerInnen werden immer mehr, weniger junge DienstnehmerInnen drängen auf den Arbeitsmarkt. „Das wertvolle Wissen der ,Älteren‘ gilt es zu nutzen und zu bewahren. Daher wollen wir die Beschäftigungsfähigkeit der Älteren halten und fördern“, erklärt Mag. Christian Schaur vom AMS Tirol.

Infos erteilen alle Geschäftsstellen des AMS Tirol oder die AMS-ServiceLine unter 0512/58 19 99.


T O P.T I R O L

15 Jahre UMIT Seit 2002 gibt es die private Universität UMIT in Hall in Tirol. Rektorin Sabine Schindler im Gespräch über die bisherige Entwicklung der Hochschule und künftige Ausbildungsmöglichkeiten.

© UMIT

sichtbar in der Forschung arbeiten. Durch die enge Zusammenarbeit der Hochschulen im Rahmen der Tiroler Hochschulkonferenz werden Synergien genutzt und damit ein Mehrwert für das Land Tirol geschaffen.

Univ.-Prof. Dr. Sabine Schindler, Rektorin der UMIT

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rau Rektorin Schindler, mit welchem Ziel wurde die UMIT vor 15 Jahren gegründet? SABINE SCHINDLER: Mit der Gründung der UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik vor 15 Jahren wollten die Gründungsgesellschafter TILAK (heute tirol kliniken) und Tiroler Zukunftsstiftung (heute Standortagentur Tirol) in universitärer Forschung und Lehre ein Missing Link in der Tiroler Hochschullandschaft schließen. Mit der Spezialisierung der Universität auf Themen rund um die Medizinische Informatik – im Übrigen das Gründungsfach der UMIT – und die Health and Life Sciences wollte man in Tirol universitäre Kompetenz und Wissen in der Gesundheitswirtschaft und im Gesundheitswesen – in Bereichen, die sich rasant entwickelten und immer noch entwickeln – aufbauen. Wie bewerten Sie die bisherige Entwicklung der Hochschule? Die Universität hat in den vergangenen 15 Jahren eine sehr gute Entwicklung genommen. Vor 15 Jahren haben 19 Pioniere erstmals ein Studium an der UMIT in Angriff genommen. Inzwischen haben bei uns 2.973 Absolven-

ten ein Studium abgeschlossen. In den aktuell 27 Studiengängen sind derzeit 1.700 Studierende inskribiert. Die vier Departments Pflegewissenschaft und Gerontologie, Biomedizinische Informatik und Mechatronik, Psychologie und Medizinische Wissenschaften und Public Health Versorgungsforschung und HTA haben seit 2002 insgesamt 325 Forschungsprojekte abgeschlossen, aktuell arbeiten unsere Wissenschaftler an 106 Projekten mit einem Forschungsvolumen von sechs Millionen Euro. Wie schätzen Sie Tirol generell als Hochschulstandort ein? Mit der Leopold-Franzens-Universität, der Medizinischen Universität Innsbruck, der UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, dem Management Center Innsbruck (MCI), den Fachhochschulen Kufstein und FH Gesundheit und den zwei pädagogischen Hochschulen Pädagogische Hochschule Tirol und Kirchliche Pädagogische Hochschule – Edith Stein verfügt das Land Tirol über ausgezeichnete Hochschuleinrichtungen, die für die Jugend ein breitgefächertes Ausbildungsangebot bieten und gleichzeitig national und international

Welche neuen Studienprogramme starten demnächst an der UMIT? Wir sind stets bemüht, im Rahmen unserer fachlichen Ausrichtung unser Studienangebot zu erweitern. So wurde vor Kurzem von der für Hochschulen zuständigen Qualitätssicherungsagentur AQ Austria der Universitätslehrgang für „Konfliktmanagement und Mediation“ genehmigt. Der soll genauso wie der Universitätslehrgang für „Health Information Management“ – das erste reine Online-Studium an der UMIT –, der sich derzeit in der Genehmigungsphase befindet, im Wintersemester 2017 starten. Weiters starten wir im Herbst die Ausbildung zum akademischen Begleitexperten für Menschen mit Autismus-Spektrum-Lebensbedingungen. Gemeinsam mit der Medizinischen Univer­sität Innsbruck konzipieren wir derzeit ein MasterStudium in Public Health. Mit einem Elektrotechnik-Studium, das wir gemeinsam mit der Leo­pold-FranzensUniversität Innsbruck planen, wollen wir die technische Kompetenz an der UMIT weiter ausbauen. Vielen Dank für das Gespräch. Fachbereiche: • Medizintechnik • Medizinische und Biomedizinische Informatik • Mechatronik • Gerontologie • Gesundheitswissenschaften • Gesundheitsinformatik • Public Health • Health Technology Assessment • P sychologie • P flegewissenschaft • Physiotherapie • Gesundheits- und Pflegeinformatik

Infos Gründungsjahr: 2002 Mitarbeiter: 182 (Lehre, Forschung, Projekte, Verwaltung) Studierende: ca. 1.700 – davon jährlich ca. 500 Erstsemestrige Budget: ca. 13,4 Millionen Euro, davon Basisfinanzierung durch das Land Tirol 3,7 Millionen Forschungsprojekte: Insgesamt werden von UMIT-Wissenschaftlern derzeit 109 nationale und internationale Forschungsprojekte mit einem Gesamtprojektvolumen ca. sechs Millionen Euro durchgeführt. Studiengänge: Derzeit bietet die UMIT 27 Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien an.

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T O P.T I R O L

Mehr Lebensqualität für uns alle Der Wattener Verkehrstechnologiekonzern SWARCO sorgt für sicherere, schnellere, bequemere und umweltschonendere Mobilität.

Vorstand: Manfred Swarovski (CEO), Daniel Sieberer (CFO), Michael Schuch (COO-ITS), Philipp Swarovski (COO-RMS) Konzernumsatz 2016: 615,4 Mio. Euro (+5,8 % gegenüber dem Vorjahr) Mitarbeiter weltweit 2016: 3.500 Tochtergesellschaften: 80 in 26 Ländern Globale Präsenz: in 70 Ländern

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ie fahren nachts auf einer Straße mit einer gestochen scharfen Fahrbahnmarkierung, die sechsmal heller rückstrahlt als herkömmliche Markierungen. Mit größeren Sichtweiten und mehr Vorausschau werden Sie so bestens in der Spur gehalten und gelangen sicher an Ihr Ziel. Die hellen Striche sind zudem bestens erkennbar für die Fahrerassistenzsysteme moderner Fahrzeuge und bilden einen wichtigen Orientierungsbaustein für das bevorstehende (teil-)autonome Fahren. Sie fahren mit Ihrem Elektroauto in das Parkhaus Ihres LieblingsShopping-Centers, wo Sie übers Internet schon einen Parkplatz mit Ladestation vorreserviert haben. Bei der Einfahrt ins Parkhaus öffnet die automatische NummernschildErkennung die Schranke. Das LEDLeitsystem führt Sie schnellstens zu diesem Parkplatz. Im ganzen

Parkhaus erkennt man dank LEDEinzelplatzüberwachung auf Anhieb, wo sich der nächste freie Stellplatz befindet. So können sich alle Shopper schneller und stresslos dem Einkaufserlebnis widmen. Aktuelle Information in Echtzeit Sie rufen auf Ihrem Handy den Fahrplan der Busse in einer Stadt auf. In Echtzeit erhalten Sie die Information, wie pünktlich heute der Bus Ihrer gewünschten Linie ist. Sie steigen ein, erhalten an Kreuzungen Vorrang gegenüber dem Individualverkehr. An Bord bekommen Sie über Bildschirme aktuelle Nachrichten und nützliche Informationen zu Veranstaltungen oder Sehenswürdigkeiten. Sie stehen mit Ihrem Auto vor einer roten Ampel. Im Armaturenbrett wird angezeigt, dass diese Ampel in acht Sekunden auf Grün schaltet. Der Motor mit StartStopp-Funktion springt automatisch

Komplettlösungen für modernes Verkehrsmanagement Straßen verbinden Menschen und machen die Welt zu einem globalen Dorf. Und manchmal ist ein Dorf der Ursprung eines Global Players. Der in Wattens ansässige SWARCO Konzern verfügt über die breiteste Palette an Produkten, Systemen, Services und Komplettlösungen für Straßenmarkierungen und intelligentes Verkehrsmanagement. Man ist weltgrößter Hersteller von Ampeln, die weltweite Nr. 2 bei Reflexglasperlen und hat sich bereits stark in zukunftsweisenden Geschäfts­feldern wie Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kom­ muni­ kation, Elektromobilität und integrierte Softwarelösungen für die Smart City positioniert. Nach Voranmeldung können interessierte Gruppen die vielfältigen verkehrstech­ nischen Aspekte in der SWARCO TRAFFIC WORLD am Konzernsitz in Wattens anschaulich erleben. SWARCO AG Blattenwaldweg 8, 6112 Wattens Tel.: 05224/5877-0 E-Mail: office.ag@swarco.com www.swarco.com

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© SWARCO

an. Bei Grün erhalten Sie eine Geschwindigkeitsempfehlung, um auch die nachfolgenden Kreuzungen bei Grün passieren zu können. Dies sind nur vier Beispiele für die umfangreichen Lösungen aus dem Hause SWARCO, die unser tägliches Mobilitätsverhalten mitgestalten. „Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in 70 Ländern orientieren sich tagtäglich, meist ohne es zu wissen, an unseren Produkten und Systemen und kommen so sicherer, schneller und bequemer ans Ziel“, erklärt Konzernsprecher Richard Neumann. „So leisten wir einen wichtigen Beitrag zu mehr Lebensqualität für uns alle.“


T O P.T I R O L

Tirols Gründerszene im Blick Jedes Jahr wagen Frauen und Männer den Schritt in die Selbstständigkeit und gründen ein Unternehmen.

2.691

Wie alt sind Gründer in Tirol?

Am öftesten gründen Tiroler im Bereich

Im Durchschnitt sind …

Handwerk und Gewerbe.

Unternehmen wurden vergangenes Jahr in Tirol gegründet.

Männer

37 und

davon

1.061 Männer

2.288

Jungunternehmer in Tirol

Frauen

davon

1.227 Frauen

41,1 … Jahre alt.

Quelle: vorläufige Zahlen 2016; Stand Jänner 2017; WKO Gründungsstatisitk

„Industriestandort Tirol weiterentwickeln“

Die Industriellenvereinigung Tirol hat dem Land Tirol die gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelte Standortstrategie präsentiert. Jetzt geht es an die Umsetzung.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© INDUSTRIELLENVEREINIGUNG TIROL

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n laufenden Gesprächen zwischen IV Tirol und Landesregierung werden die zentralen Anliegen der Tiroler Industrie behandelt. Insgesamt wurden dem Land fünf Verhandlungspakete vorgeschlagen: Grundsätzliche Standortfragen, Digitalisierung, Verwaltung, Gesetzgebung sowie ein Investitionsprogramm. 1.) Unter den allgemeinen Standortthemen werden die nicht ausreichende Kinderbetreuung, das allgemeine Bildungsniveau von Schulabgängern sowie die Notwendigkeit, den Stellenwert der Industrie in allen Bereichen zu verbessern, hervorgehoben. 2.) Unter Punkt zwei fallen die Digitalisierung und die damit verbundenen Herausforderungen. 3.) Ebenso umfassend ist das Paket Verwaltung. Die Industrie wünscht sich eine raschere Abwicklung, Konzentration und

Dr. Christoph Swarovski Präsident der Industriellenvereinigung Tirol

Vereinfachung von Verfahren und die Nachvollziehung der Digitalisierung auch in der Verwaltung.

4.) Bei Gesetzen muss auch die Standortverträglichkeit überprüft werden, damit die Wirtschaft nicht anderen Interessen, wie etwa Natur- und Umweltschutz, völlig untergeordnet wird. 5.) Punkt fünf behandelt die Investitionen in Zukunftsfelder und wichtige Infrastruktur, wie Breitbandinternet. HTLs und Berufs­schulen müssen nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet werden, um die zukünftigen Fachkräfte zeitgemäß ausbilden zu können. Industriellenvereinigung Tirol Haus der Industrie Salurner Straße 15/IV, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 41 34-0 E-Mail: tirol@iv.at www.tirol.iv.at

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S TA R URBTRU I KP S

Nachwuchs für die Wirtschaft Die heimische Gründerszene wächst. Jedes Jahr wagen hierzulande über 2.000 Personen den Sprung in die Selbstständigkeit. Doch wie kommt man auf eine zündende Idee? Und wie geht es dann weiter? Drei Fragen an fünf junge Start-ups aus Tirol. T E X T: E V A - M A R I A H O T T E R FOTOS: A XEL SPRINGER

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S TA R T- U P S

PowUnity GRÜNDUNGSJAHR: JULI 2015 S T A N D O R T: I N N S B R U C K M I TA R B E I T E R : 3 G R Ü N D U N G S M I T G L I ED ER U N D Z W I S C H EN 5 U N D 10 W EI T ER E M I TA R B EI T ER M A R K T E I N T R I T T: W I N T E R 2 0 1 5 / 1 6 P R O D U K T: D I E B S T A H L S I C H E R U N G F Ü R SKI ODER FAHRR AD

1

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Gründertrio Stefan Sinnegger, Christian Strassl und Maximilian Loy

3

Geschäftsführer Ambros Gasser (34)

WeDesignTrips GRÜNDUNGSJAHR: 2016 S T A N D O R T: W A T T E N S M I TA R B E I T E R : 1 G E S C H Ä F T S F Ü H R ER , 6 M I TA R B EI T ER BR ANCHE: REISEBR ANCHE

Geschäftsführer David Oberbichler und Gründer David Ortner (34)

eyecre.at

Die Start-ups im Überblick

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GRÜNDUNGSJAHR: MIT TE 2014 S T A N D O R T: Ö T Z T A L- B A H N H O F GRÜNDUNGSJAHR: MIT TE 2014 M I TA R B E I T E R : 3 G E S EL L S C H A F T ER U N D 1 CHEMIKER (TEIL ZEIT) P R O D U K T: K Ü N S T L I C H E A U G E N

4

Gründer Christian Hafner (43)

FAB ATELIER GRÜNDUNGSJAHR: APRIL 2015 S T A N D O R T: W A T T E N S M A R K T E I N T R I T T: D E Z E M B E R 2 0 1 6 M I T A R B E I T E R : 2 V O L L Z E I T- U N D 3 T E I L Z E I T K R Ä F T E BR ANCHE: SCHMUCK & ACCESSOIRES

Gründerduo Thomas Wurm (32) und Johannes Kirchmair (34)

Single Use Support GRÜNDUNGSJAHR: ENDE 2016 S T A N D O R T: K I R C H B I C H L M I TA R B E I T E R : 3 W EI T ER E M I TA R B EI T ER (N EB EN D EN 2 G R Ü N D ER N) U N D F R EEL A N C ER P R O D U K T: S P E Z I E L L E T R A N S P O R T B E H Ä L T E R U N D D I C H T HEI T S P R Ü F G ER ÄT E BR ANCHE: PHARMAINDUSTRIE

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S TA R T- U P S

1.

Wie würdet Ihr eure Idee pitchen? 2

1

WeDesignTrips „WeDesignTrips ist eine OnlinePlattform, wo Reisende direkt mit deutschsprachigen Reiseveranstaltern und lokalen Reiseexperten in über 30 Ländern verbunden werden. Der große Vorteil ist, dass man so maßgeschneiderte Reisen bekommt – ohne sich selbst lange im Internet zu plagen.“ W E D E S I G N T R I P S B I E T E T E I N E M Ö G L I C H K E I T, URL AUBE INDIVIDUELL PL ANEN ZU L A SSEN.

PowUnity „PowUnity entwickelt Sicherheitslösungen für Sportler, um wertvolle Sportgeräte, wie Ski oder Fahrrad, vor Diebstahl zu schützen. Unsere Technologie basiert auf GPS, dem Mobilfunksystem GSM und einer Handy-App. Ist der Tracker am Sportgerät aktiviert und es wird bewegt, bekommt der Sportler via App eine Benachrichtigung mit dem neuen Standort auf sein Handy.“ POWUNIT Y ARBEITET UNTER ANDEREM MIT VERSICHERUNGEN ZUSAMMEN, UM SPEZIELLE PRODUK TE ZU ENT WICKELN.

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S TA R T- U P S 3

Single Use Support „Wird ein Wirkstoff, zum Beispiel ein Krebsmedikament, produziert, muss das flüssige Zwischenprodukt steril in Einwegbeuteln (Single-Use-Bags) von der Produktionsstätte zur Abfüllanlage transportiert werden. Diese Flüssigkeiten haben bereits einen Wert von mehreren hunderttausend Euro. Mit unserem Produkt können wir diesen Transportprozess einfacher und sicherer machen. Bisher gab es immer wieder Produktverluste, wenn diese Beutel Leckagen aufwiesen.“ S I N G L E U S E S U P P O R T B I E T E T S P E Z I E L L E T R A S P O R T B E H Ä LT E R FÜR DIE PHARMABR ANCHE.

eyecre.at

4

„Bei der Schulung von Augenärzten kommen bisher Schweineaugen zum Einsatz. Es ist dem menschlichen Auge sehr ähnlich, aber es hat keine altersbedingten Defekte, wie Grüner oder Grauer Star, weil die Schweine bereits früh geschlachtet werden. Der Arzt kann am Schweineauge somit nicht Defekte operieren, die er aber am menschlichen Auge operieren muss. Wir simulieren mit unseren Kunstaugen diese altersbedingten Veränderungen.“ D I E K U N S TA U G E N V O N E Y E C R E . AT S O L L E N I N P U N C T O A LT E R S B E D I N G T E DEFEK TE KÜNF TIG EINE KONKURRENZ FÜR SCHWEINE AUGEN WERDEN.

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FAB ATELIER „Im Wesentlichen vernetzen wir die Design-Community mit dem Konsumenten, um einzigartige Schmuckideen zu realisieren. Unser Geschäftsmodell ist eine Mischung aus Crowdfunding, Produktionsmanagement und einem Online-Marktplatz.“ DAS NEUE GESCHÄFTSMODELL SOLL JUNGDESIGNERN HELFEN, EINE LIMITIERTE KOLLEK TION AUF DEN M ARK T ZU BRINGEN. KUNDEN KÖNNEN DIE SE ONLINE K AUFEN.

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S TA R T- U P S

2.

Wie kam es zur Gründung? 1

2

PowUnity

WeDesignTrips „Bei uns steht ASI Reisen als etabliertes Mutterunternehmen im Hintergrund. Wir haben dort gemerkt, dass der Wunsch nach individuellen Reisen stetig wächst. Kunden sehen ein Angebot und wollen vieles speziell angepasst, was bei einer langen Distributionskette aber schwieriger ist. Deshalb sagen wir bei WeDesignTrips: Lassen wir den Kunden doch möglichst direkt mit dem lokalen Reiseexperten in Kontakt treten.“ A M B ROS G A S S E R (33) IS T S O W O HL B EI A S I R EISEN A L S AUCH BEI WEDESIGNTRIPS GESCHÄF TSFÜHRER. DURCH SEINE BISHERIGEN ER FA H R U N G EN EN T S TA N D D IE ID EE F Ü R W ED E S I G N T R IP S .

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„Vor fünf Wochen haben wir unser dreijähriges Kennenlern-Jubiläum gefeiert. Wir haben uns damals bei einem Skitag kennengelernt. Durch Zufall diskutierten wir darüber, wie man Ski gegen Diebstahl sichern kann. Da wir sport- und technikaffin waren, ist es aber nicht beim Philosophieren geblieben und es sind auf Worte Taten gefolgt.“ D I E I D E E F Ü R D O E S I C H E R U N G S -T O O L S V O N P O W U N I T Y EN T S TA N D B EI EIN E M S K I AU S F L U G .


S TA R T- U P S 3

eyecre.at „Mein Stiefvater ist seit Jahren in der Branche tätig und macht Schulungen mit Augenärzten – das ist bereits eine Nische. Es war immer schon klar, dass Schweineaugen, was die Defekte betrifft, unzureichend sind. Aber man hatte nicht die Möglichkeit und Motivation, Kunstaugen zu produzieren, da es die Nische der Nische ist. Vor ein paar Jahren haben wir uns dann gesagt, jetzt ist die Zeit reif.“ M I T D E R PR O D U K T I O N VO N K Ü N S T L I C H E N AU G E N B E W EG T S I C H E Y EC R E . AT L A U T G R Ü N D ER D AV I D O R T N ER (3 4) I N D ER N I S C H E EI N ER M A R K T N I S C H E .

Single Use Support

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Kirchmair (rechts):

„Ich bin seit zehn Jahren in der biopharmazeutischen Industrie im Verkauf tätig. Dort ist mir bewusst geworden, dass es hier eine große Marktlücke gibt. Kunden kämpfen unter anderem mit hohen Produktverlusten. Thomas ist Ingenieur und Maschinenbauer und wir haben uns beim berufsbegleitenden Wirtschaftsstudium kennengelernt und so hat sich das symbiotisch ergeben.“ T H O M A S W U R M (3 2) U N D J O H A N N E S K I R C H M A I R (3 4) H A B E N S I C H Ü B E R I H R S T U D I U M K E N N E N G E L E R N T.

5

FAB ATELIER

„Ich habe früher mit vielen Designschulen zusammengearbeitet. Es gab immer jede Menge guter Ideen und Entwürfe für Schmuck, die aber zu oft in der Schublade verschwunden sind. Bei jungen Designern scheitert der Traum, eine eigene Kollektion auf den Markt zu bringen, oft an den finanziellen Herausforderungen oder fehlendem wirtschaftlichem Wissen. Hier setzen wir an.“ D I E I D E E F Ü R D A S S T A R T- U P E N T S T A N D , A L S C H R I S T I A N H A F N E R ( 4 3 ) AL S M ARKE TING-VER ANT WORTLICHER IN DER SCHMUCKBR ANCHE SAH, WIE VIELE ENT WÜRFE NICHT UMGESETZ T WURDEN.

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S TA R T- U P S

1

WeDesignTrips „Lernen, lernen, lernen … Wir sind ständig am Optimieren unserer Website. Die UserExperience soll ständig weiter verbessert werden, das ist unsere momentane Hauptaufgabe. Wir haben Kunden bereits in zehn verschiedenen Länder geschickt.“ A U F D E R O N L I N E - R E I S P L AT T F O R M W E D E S I G N T R I P S W ER D EN Ü B E R 3 0 D E S T I N AT I O N E N I N A L L E R W E LT A N G E B O T E N .

3.

Was ist als nächster Schritt geplant? 2

PowUnity

„Wir sind im Wintersportbereich gestartet und gerade dabei, am Fahrradmarkt Fuß zu fassen. Darüber hinaus wollen wir die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, insbesondere Versicherungen, weiter verstärken, um beispielsweise an gemeinsamen Versicherungsprodukten zu feilen.“ NACH DEM WINTERSPORTBEREICH WILL DA S TRIO VON POWUNIT Y NUN AUCH DEN FAHRR ADM ARK T EROBERN.

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S TA R T- U P S

eyecre.at „Je mehr wir verkaufen, desto besser wird unser Produkt, weil wir das Geld in Innovationen reinvestieren. Ich sage immer, unsere Kunstaugen sind nicht älter als drei Monate. Spätestens dann haben wir wieder etwas Neues eingearbeitet – das ist ein stetiger Prozess. Neue Ideen haben wir genug. Unser großes Ziel wäre ein 3D-Druckverfahren, dazu sind wir aktuell gerade in Gesprächen.“

3

D E R 3 D - D R U C K KÖ NN T E F Ü R E Y EC R E . AT K Ü NF T I G NOCH GROSSES POTENZIAL BIETEN.

Single Use Support

5

FAB ATELIER „Mit dem Weihnachtsgeschäft haben wir die Pilotphase abgeschlossen. Auf der Angebotsseite sind wir dabei, weitere Designer mit an Bord zu holen und das Produktsortiment zu erweitern. Zudem bauen wir unsere Zusammenarbeit mit Designschulen aus.“

„Aktuell sind wir auf der Suche nach weiteren Kunden, die diese Innovationen mit uns zu Ende entwickeln. Eine Technologie ist bereits am Markt, zwei weitere sind in Entwicklung. Unser Ziel ist ein Portfolio mit verschiedenen Produkten, um den Transportprozess noch weiter zu vereinfachen und dem Kunden eine Komplettlösung zu bieten.“ BEI SINGLE USE SUPPORT SOLL DIE PRODUK TPALE T TE RUND UM DA S SICHERE TR ANSPORTIEREN, L AGERN UND EINFRIEREN DER SPEZIELLEN EINWEGBEUTEL NOCH WEITERWACHSEN.

4

B E I FA B AT E L I E R S T EH EN D IE W EI C H EN AU F WACHSTUM, IM SEPTEMBER IST DIE MARK TEINF Ü H R U N G ( D - A - C H - L Ä N D E R U N D G B ) G E P L A N T.

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T O P.T I R O L

BTV – dank überzeugter Kunden und nachhaltigem Wirtschaften wachsen

© BTV, THOMAS SCHROTT

Die Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) blickt auf ein erfreuliches erstes Quartal 2017 zurück und wurde erneut mit dem FMVÖ-Recommender-Award sowie den firstfive-Gütesiegeln ausgezeichnet.

D

ie BTV wurde vom unabhängigen Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) als einzige Tiroler Bank ausgezeichnet. „Als Gütesiegel für die Kundenzufriedenheit ist der Recommender Award einzigartig. Es gibt kaum einen höheren Vertrauensbeweis für eine Bank als eine

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gute Weiterempfehlungsrate“, ist BTV Vorstandsvorsitzender Gerhard Burtscher überzeugt. Die Weiterempfehlungsbereitschaft wird auch vom FMVÖ als äußerst aussagekräftige Kenngröße gesehen. Durch den nachgewiesenen Zusammenhang mit dem Unternehmenswachstum sei die Bereitschaft zur Weiteremp-

fehlung auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht sehr relevant. Für die BTV ist der Recommender Award Bestätigung und Auftrag zugleich. Gerhard Burtscher betont: „Wir haben nur eine geschäftliche Zukunft: begeisterte Kunden! Das Vertrauen unserer Kunden nicht nur zu erhalten, sondern weiter auszubauen, ist


„Die BTV finanziert als Hausbank zahlreiche Unternehmen. Als Partner auf Augenhöhe begleiten wir sie auf ihrem Wachstumskurs. Wenn es unseren Kunden gut geht, dann geht es auch der BTV gut.“ Gerhard Burtscher, BTV Vorstandsvorsitzender

unser wichtigstes Anliegen!“ Wichtige Bilanzzahlen wie Kredite an Kunden (erstmals über sieben Milliarden Euro), betreute Kundengelder, Eigenkapital oder Bilanzsumme erreichten im 1. Quartal 2017 die höchsten Stände in der 113-jährigen Geschichte der Bank für Tirol und Vorarlberg und sind damit ein weiteres Indiz für das hohe Ansehen der BTV bei ihren Kunden. Starker, sicherer Bankpartner Das anhaltende Wachstum der BTV zeigt deutlich das große Vertrauen der Kunden. Für die Sicherheit der Kundeneinlagen sorgt unter anderem die hervorragende Eigenkapitalausstattung der Bank. Diese ermöglicht dem Unternehmen ein gesundes Kreditwachstum und sichert der BTV langfristig ihre Eigen-

ständigkeit. Die im Mai abgeschlossene Kapitalerhöhung lässt die harte Kernkapitalquote – die wichtigste Kennzahl einer Bank – auf mittlerweile rund 15 Prozent ansteigen. Gerhard Burtscher: „Das seit Jahrzehnten nachhaltige Wirtschaften trägt Früchte. Die BTV gehört weiterhin zu den sichersten Banken Österreichs. Die Kapitalstärke in Kombination mit dem erfrischend konservativen Geschäftsmodell bildet die Basis für den Erfolg der BTV. Danke an alle unsere Kundinnen und Kunden für das große Vertrauen!“ Ausgezeichnetes Vermögensmanagement Besonders erfreulich ist der starke Zuwachs bei den betreuten Kundengeldern, die mit 13,4 Milliarden Euro einen Höchststand erreichten. Die

positive Entwicklung ist insbesondere auf das erfolgreiche BTV Vermögensmanagement zurückzuführen, das 2017 erneut mit den firstfiveGütesiegeln ausgezeichnet wurde. Burtscher weiß die Bank damit auf dem richtigen Weg und verspricht, den Werten der BTV weiterhin treu zu bleiben: „Unsere in vielen Jahrzehnten aufgebaute Kompetenz und Erfahrung, unsere Bodenhaftung sowie unser Geschäftsmodell ‚Investieren statt spekulieren‘ werden auch künftig die Leitlinien unseres Handelns bleiben.“ BTV Leasing Die BTV Leasing GmbH, 100-Prozent-Tochter der Bank für Tirol und Vorarlberg AG, vervollständigt das Angebot für die Kunden. Das 1988 gegründete Unternehmen ist mittlerweile im Mobilien-Neugeschäft sowie im Bestandsgeschäft österreichweit jeweils die fünftgrößte Gesellschaft und führend in Westösterreich.

BANK FÜR TIROL UND VORARLBERG AKTIENGESELLSCHAFT Stadtforum 1, 6020 Innsbruck Tel.: 05 05 333 E-Mail: btv@btv.at www.btv.at

firstfive und Recommender Award* – die Auszeichnungen bestätigen die positive Entwicklung der BTV.

* Aus Auszeichnungen und Er­ folgen in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erfolge oder Wertentwicklungen geschlossen werden. Mehr Infos zu den Auszeichnungen erhalten Sie unter: www.btv.at/auszeichnungen. Diese Marketingmitteilung/ Werbemitteilung ist keine individuelle Anlageempfehlung, kein Angebot zur Zeichnung bzw. zum Kauf oder Verkauf von Finanz­ instrumenten.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© SIMON RAINER

T O P.T I R O L

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T O P.T I R O L

FH Kufstein Tirol: Studium und Kooperationen mit der Wirtschaft BEN

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In 22 Studiengängen* bildet die Kufsteiner FH sowohl hochqualifizierte Fachkräfte als auch ManagerInnen aus. Außerdem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, wie Unternehmen von weiteren Angeboten der FH profitieren können. © FH KUFSTEIN TIROL

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>> Europäische Energiewirtschaft (vz) >> Facility Management & Immobilienwirtschaft (vz,bb) >> Internationale Wirtschaft & Management (vz, bb) >> Marketing & Kommunikationsmanagement (vz, bb) >> Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement (vz, bb) >> Unternehmensführung (vz) >> Web Business & Technology (vz) >> Wirtschaftsingenieurwesen (vz)


T O P.T I R O L

Neues von der Kitzbüheler Metzgerei Huber Josef Huber von der Metzgerei Huber zieht für 2016 eine positive Bilanz: „Unser Fokus lag auf dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Hier setzten wir wichtige Schritte für eine positive Entwicklung.“

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© STEFANIE LEO

G

esamt wurde ein Umsatz von ca. elf Millionen Euro erwirtschaftet, der Anteil des LEH ist auf 20 Prozent gewachsen. Auschlaggebend war vor allem der Export, der sich gut entwickelt hat. Josef Huber: „In Deutschland beliefern wir mittlerweile mehrere große Lebensmittelhändler, wie etwa Edeka Südwest oder die Bio Kette Dennree sowie diverse große Gastrobetriebe. Die Resonanz ist positiv und wir konnten die Listungen ausbauen. Für die Zukunft wollen wir noch mehr nach Deutschland liefern.“ Die Marke Kitzbühel spielt eine wichtige Rolle. „Unsere Kitzbüheler Spezialitäten stehen für Qualität, Regionalität und natürlichen Geschmack. Es besteht also jede Menge Potenzial für unsere Produkte auf dem deutschen Markt.“ Um als Lieferant noch effektiver handeln zu können, wurde in die

Josef Huber jun. und Josef Huber sen. bauen in Zukunft auf den Ausbau im LEH.

Verpackung investiert. „SB-Verpackungen gewinnen an Bedeutung und mit unseren neuen Maschinen können wir noch schneller verpacken. Hier hatten wir noch Handlungsbedarf, im Gegensatz zu unserer Produktion. Dort verfolgen wir klar den Ansatz, dass

unsere Produkte die nötige Zeit bekommen, um zu reifen und somit die hohe Qualität zu erreichen“, erläutert Huber. Dass die Qualität der Produkte ausgezeichnet ist, wurde beim DLG-Wettbewerb im Frühjahr 2017 zum wiederholten Mal unter Beweis gestellt. Alle eingereichten Produkte wurden ausgezeichnet, sieben mit Gold- und drei mit Silbermedaillen. Josef Huber jun. freut sich: „Dass unsere Produkte ausgezeichnet sind, zeigen wir jährlich bei Wettbewerben. Jetzt gilt es, den österreichischen LEH genauso von unseren Schmankerln zu überzeugen.“ Metzgerei Josef Huber Pass-Thurn-Straße 3b, 6372 Oberndorf Tel.: 05356/665 50 www.huber-metzger.at facebook.com/huber.metzger

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Sandra Frötscher

Elisabeth Kral

*Quelle: Radiotest 2016 (Gfk-Austria). Tagesreichweiten in Prozent für Tirol, 14-49 Jahre, Mo– Fr, max. Schwankungsbreite +/- 1,6%

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I N S O LV E N Z E N

Die größten Pleiten Wer hat 2016 den höchsten Schuldenberg angehäuft? Bei welcher Insolvenz haben die meisten Mitarbeiter ihren Job verloren und in welchen Branchen und Bezirken müssen die meisten Konkurse verbucht werden? top.tirol gibt Antworten. T E X T: R E B E C C A M Ü L L E R

Welche Insolvenzen kosteten die meisten Jobs?

Wer trägt die größte Schuldenlast?

A.F.T. Handelsund Transport GmbH:

96

1.

betroffene Mitarbeiter Transportunternehmen, Völs

zero Retail GmbH:

50

betroffene Mitarbeiter Modefirma, Innsbruck

10,8

2.

10

Millionen Euro

Projekt Alpha, Peter Singer e. U., Planungsbüro, Projektmanagement, Bauträger Pflach, Reutte

34

76

Millionen Euro

Fridolin Schipflinger, Catering, Kitzbühel

RHS Systemgastronomie: betroffene Mitarbeiter Betreiber der vier Tiroler Burger-King-Filialen in Innsbruck (2x), Kufstein und Wörgl

Bereits 2010 schlitterte Schipflinger mit seinem PromiCatering-Unternehmen, mit dem er unter anderem Events wie das Red Bull Air Race, Formel-1-Rennen oder das Hahnenkammrennen bediente, in die Pleite. Schon damals betrug der Schuldenberg 10 Millionen Euro, 2016 stellte er schließlich einen Antrag auf ein Schuldenregulierungs­ verfahren.

Peter Singer leitete das Projekt Alpha als selbstständiger Baumeister. Gegründet wurde das Unternehmen 1998, im Oktober 2016 meldete die Firma den Konkurs an.

3.

6,7 Millionen

Innerebner Immobilien GmbH, Dipl.-Ing. Ekkehard Hussl Innerebner Bau- und Immobilien, Innsbruck

Mit dem Innsbrucker Bau- und Immobilienunternehmen Innerebner ging 2010 ein Tiroler Traditionsunternehmen pleite. 140 Jahre gab es die Firma zu diesem Zeitpunkt. Mit 25 Millionen Euro Schulden war der Konkurs einer der größten der letzten 20 Jahre in Tirol und wirkt sich bis heute auf die Insolvenzstatistik aus.


I N S O LV E N Z E N

Wie steht Tirol im Österreich-Vergleich da? In Tirol waren es 315 Unternehmens­­ insolvenzen und 32 mehr als im Vorjahr.

2016 gab es in

Welche Branchen sind am häufigsten betroffen?

Österreich

5.534

Unternehmens­­ insolvenzen und damit 112 mehr als 2015.

Unternehmensbezogene Dienstleistungen:

68 Pleiten 2016 = 22 mehr als 2015

In welchen 83 Pleiten 2016 Bezirken gibt es die 70 Pleiten 2016 meisten 36 Pleiten 2016 Pleiten? Innsbruck-Stadt:

= 9 weniger als 2015 Innsbruck-Land:

= 15 mehr als 2015 Kufstein:

Bauwesen:

Den höchsten Zuwachs an Insolvenzen gegenüber 2015 hat es mit 15 im Bezirk Innsbruck-Land gegeben, gefolgt von Schwaz mit 14 und Reutte mit 6.

63 Pleiten 2016 = 10 mehr als 2015

Beherbergungsbetriebe und Gaststätten:

49 Pleiten 2016 = 7 mehr als 2015

= 5 weniger als 2015

Quelle: Creditreform/Insolvenzstatistik 2016

PORTRÄTWASSERZEICHEN Hält man die Banknote gegen das Licht, werden das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, ein Fenster und die Wertzahl sichtbar. SMARAGDZAHL Beim Kippen bewegt sich ein Lichtbalken auf und ab. Die Farbe der Zahl verändert sich von Smaragdgrün zu Tiefblau. SICHERHEITSFADEN Hält man die Banknote gegen das Licht, wird ein dunkler Streifen mit €-Symbol und Wertzahl sichtbar.

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T O P.T I R O L

Gut informiert, international erfolgreich Werner Frischmann, Verkaufsleiter Tirol und Vorarlberg von CREDITREFORM, über das Risiko von Auslandsgeschäften und Möglichkeiten, sich davor zu schützen.

Auch nach über 130 Jahren ist die Wirt­ schaftsauskunftei und Gläubigerschutzorga­ nisation Unternehmen ein verlässlicher Partner, wenn es darum geht, Verluste zu vermeiden und unternehmerisches Risiko zu mindern. Neben Österreich ist CREDITREFORM in weiteren 22 Ländern direkt vor Ort und verfügt über ein welt­weites Experten­ netzwerk.

Und welche Probleme treten bei Tiroler Unternehmer bei Auslandsgeschäften Ihrer Erfahrung nach am häufigsten auf? Die unterschiedlichen Forderungslaufzeiten in Europa. Im Durchschnitt betragen die Forderungslaufzeiten (Zahlungsziel plus eventueller Verzug) in Westeuropa gut 55 Tage. In Österreich und Deutschland als „Klassenprimus“ liegen sie nur halb so hoch (31,8 bzw. 27,5 Tage). Ganz anders sieht das in Spanien oder Italien aus: In Italien dauert es sogar mehr als drei Monate (99,4 Tage), bis die Forderung getilgt ist. Welche Möglichkeiten gibt es für Unternehmer, sich über die Bonität

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Werner Frischmann, Verkaufsleiter Tirol und Vorarlberg von CREDITREFORM

von Geschäftspartnern im Ausland zu informieren? Creditreform bietet seinen Kunden einen direkten Zugriff auf eine der größten Wirtschaftsdatenbanken Europas an, die Creditreform-Europa-Datenbank mit weit über 30 Millionen online abrufbaren Auskünften aus 29 Ländern. Diese Wirtschaftsauskünfte werden laufend aktualisiert und bieten Angaben über Bonität, Rechtsform, Gesellschafter, Tätigkeit, Umsätze, Finanzkennziffern, Zahlungsweise und vieles mehr. Welche Einsatzgebiete bietet der Service Creditreform Monitoring International? Mit dem Creditre-

form Monitoring International ist es ein Leichtes, alle wichtigen Bestandskunden und Lieferanten (29 Länder) zu überwachen. Zeitnah erhalten unsere Kunden alle relevanten Informationen zu Veränderungen. Der Monitoring-Service von Creditreform überwacht insgesamt 23 Parameter. Da die Monitoring-Services voll automatisch im Hintergrund laufen, haben die Mitarbeiter mehr Zeit für das Wesentliche. Wann würden Sie Unternehmern empfehlen, sich regelmäßig über ihre Geschäftspartner im Ausland zu informieren? Das sollte jeder Unternehmer selbst entscheiden. Creditreform bietet hier verschiedene Produkte und Lösungen an. Für kleinere Forderungen bis 25.000 Euro eine kostengünstige „Online-Kurz­ auskunft International“ für mittlere Forderungen bis ca. 250.000 Euro die „Online-Kompaktauskunft International“ und für große Forderungen die „Online-Wirtschaftsauskunft International“. Vielen Dank für das Gespräch. ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Im Jahr 1879 wurde CREDITREFORM als Unternehmen ge­ gründet mit dem Ziel, seine Mitglieder vor Forderungsausfällen zu schützen.

© AXEL SPRINGER

H

err Frischmann, welche Risiken können Auslandsgeschäfte für Tiroler Unternehmen bergen? WERNER FRISCHMANN: Auslandsgeschäfte bergen zahlreiche Chancen, sie sind aber auch deutlich komplexer und damit eben risikoreicher als Inlandsgeschäfte. Erfolg ist das Ziel jeder unternehmerischen Handlung. Doch schon eine fehlgeleitete Kreditentscheidung kann deutliche finanzielle Verluste verursachen. Eine Wirtschaftsauskunft mit detaillierten Bonitätsinformationen bietet Sicherheit und stellt den Erfolg von Anfang an auf ein sicheres Fundament.


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T O P.T I R O L

Industrie startet Initiative gegen überzogene Verwaltungsstrafen

© WKO TIROL

© SHUTTERSTOCK.COM

Die Industrie hat genug! Unpräzise und immer komplexer werdende Regelungen gehen zulasten der Wirtschaft. Dadurch entsteht Rechtsunsicherheit, die Übertretungsgefahr steigt und die damit verbundenen oft exorbitanten Verwaltungsstrafen können für Betriebe existenzbedrohende Ausmaße annehmen.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

H

KommR Mag. Hermann Lindner Spartenobmann Industrie

ermann Lindner, Obmann der Sparte Industrie der WK Tirol: „Wir halten die derzeitige Praxis überbordender Strafen für weit überzogen. Wir schlagen daher die Einführung von Ermahnungen, bedingten Strafen und eines Strafrahmens anstelle der kumulativen Bestrafung nach der Anzahl der Übertretungen vor. Denn derzeit kann eine unverschuldete andere Auslegung einer Bestimmung exorbitante Folgen nach sich ziehen: Überschreiten mehrere Mitarbeiter – und wenn auch nur um Minuten – die zulässige Arbeitszeit, so löst jede einzelne Arbeitszeitüberschreitung eine Strafe aus,

80

unabhängig davon, ob der Geschäftsführer davon Kenntnis hatte oder nicht. Ein Beispiel könnte die Arbeitszeitüberschreitung von Flughafenmitarbeitern aufgrund einer Flugverspätung sein. Lindner: „Da kommen schnell zehntausende Euro und mehr zusammen.“ Verschärfend kommt hinzu, dass Regelungen oft unpräzise sind und

„Wir müssen hier im Interesse des Standorts auch auf eine gewisse Ausgewogenheit und den Vergleich mit den Nach­ barländern achten.“ verschieden interpretiert werden können. Das gilt etwa für die Frage, ob im Einzelfall ein Werkvertrag oder ein Dienstvertrag vorliegt. Dazu Lindner: „Hier ist der Gesetzgeber in die Pflicht zu nehmen, um eindeutige Regelungen zu treffen, damit nicht aus dem Interpretationsspielraum teils enorme Ver-

waltungsstrafen zum Tragen kommen. Diese und andere überbordende Strafen haben Österreichs Industrievertreter schon vor einem Jahr veranlasst, eine Expertenmeinung zur Gestaltung eines modernen Unternehmensstrafrechts einzuholen. Die Vorschläge liegen seit einiger Zeit am Tisch. Lindner: „Wir werden uns nach Kräften dafür einsetzen, die Umsetzung bei der Rechtsgestaltung voranzutreiben.“ Zusammengefasst bringt Lindner die Forderungen auf den Punkt: • Ein Vergehen – eine (angemessene) Strafe • Ermahnen vor Bestrafen bei geringfügiger Übertretung • Keine Mindeststrafe – aufgrund derzeitiger Kumulierung sonst exorbitante Strafen • Keine Verschuldensvermutung • Einführung der Unternehmensstrafbarkeit Wirtschaftskammer Tirol Sparte Industrie Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck Tel.: 05 90 905-1236 E-Mail: industrie@wktirol.at www.wko.at/tirol/industrie


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INTERVIEW

„Wie eine kulturelle Revolution“ Hermann Kapferer zieht sich nach 32 Jahren aus dem Geschäft von Burton Europa zurück. Ein Gespräch über die Entwicklung einer Marke und zunächst verbotenen Sportart und seiner Bewunderung für den Snowboard-Vater Jake Burton.

DA S INTERVIEW FÜHRTE E VA SCHWIENBACHER. FOTOS: A XEL SPRINGER

H

err Kapferer, Sie sind nun Pensionist. Haben Sie sich schon an die Bezeichnung gewöhnt? HERMANN KAPFERER: Mit dem Wort „Pensionist“ habe ich gewisse Probleme, weil ich mich nicht unbedingt als solcher fühle. (lacht) Das Wort Ruhestand finde ich passender, obwohl ich ein rastloser Mensch bin.

Dann haben Sie bestimmt auch schon Pläne für Ihren Ruhestand. Ich möchte auch in Zukunft mein Wissen und meine Erfahrung bei Burton einbringen. Darüber hinaus betreibe ich seit einigen Jahren eine kleine Landwirtschaft, unter anderem züchte ich Ziegen. Ich freue mich auf eine gewisse Entschleunigung. Dazu gehört auch, mehr Zeit für Reisen und für die Familie zu haben. Fällt es Ihnen schwer zu gehen? Für mich war es wichtig, vor meinem Ruhestand die Nachfolge zu klären. Über die letzten sechs bis acht Monate haben meine beiden Nachfolger in Zusammenarbeit mit dem Management-Team bereits einen sehr guten Job gemacht. Daher fällt es mir nun leichter, an dieses Team zu übergeben. Lassen Sie uns noch einmal auf das Jahr 1985 zurückblicken, als alles begann. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre erste Begegnung mit Jake Burton? Was mich damals besonders beeindruckte, war seine Leidenschaft für Snowboarding, sein Cha-

risma und sein unbändiger Wille, seine Vision umzusetzen. Zu erleben, mit welchem Enthusiasmus er den Sport vorantreiben wollte, war für mich ein Schlüsselerlebnis. Zwischen uns gab es sofort etwas Verbindendes. Welchen Bezug hatten Sie damals zum Snowboardsport? Überhaupt keinen, da Snowboarding noch sehr unbekannt war. Ich war damals Speditionskaufmann und wir bekamen den Auftrag eines österreichischen Produzenten, die ersten Snowboard-Muster, die auf Ski-Technologie basierten, auf die amerikanische Sportartikel-Messe zu Jake nach Las Vegas zu schicken. Um die Produkte rechtzeitig abzuliefern, habe ich die Muster schließlich persönlich geliefert. So habe ich Jake kennengelernt und die Geschichte nahm ihren Lauf. Zwei Wochen später kam die Anfrage, Burton in Europa aufzubauen. Jake hat mich bereits in Las Vegas gefragt, ob ich Interesse daran hätte, ihn beim Aufbau von Burton in Europa zu unterstützen. Am amerikanischen Markt war er bereits tätig und sah darüber hinaus sehr viel Potenzial für Snowboarding in Europa. Er brauchte ein kleines Büro, ein Lager und einen Shop. Ich dachte mir, das mache ich. Ich verspürte immer schon den Drang, etwas Neues zu schaffen. Deswegen habe ich beschlossen, diese Herausforderung mit Burton anzunehmen und die Firma hier aufzubauen.

Hermann Kapferer …

… war von 1985 bis Jänner 2017 General Manager von Burton Europa und hat die Europazentrale des US-amerikanischen Snowboardherstellers und -ausrüsters maßgeblich mitaufgebaut. Auslöser für seine Karriere im SnowboardBusiness war eine zufällige Begegnung mit Burton-Gründer Jake Burton Mitte der 1980er Jahre.

➔ 83


INTERVIEW

Kapferers Meilensteine bei Burton Europa 1985 Eröffnung von Burton Europa in Innsbruck 1995 Aufbau eines Netzwerks zur europaweiten Verbreitung der BurtonProdukte 1996 Eröffnung des neuen Standorts in der Haller Straße 111 1999 Initiierung des Snowboard-Events Burton European Open 2000 Eröffnung des europaweit ersten Flagship Store in Innsbruck 2002 Eröffnung der Logistikzentrale in Aurach in Deutschland

Zu dieser Zeit gab es so gut wie keine Snowboarder in Europa. Was hat Sie an den Erfolg der Sportart glauben lassen? Es war einfach cool und unkonventionell. Jake und seine Frau Donna brannten für den Sport. Und die beiden entfachten das Feuer auch in mir. Ich bin jahrelang auf Skiern gestanden. Snowboarden war einfach völlig neu. Ich habe es selbst probiert und hatte dabei den besten Lehrer, Jake persönlich. Auch wenn die Technik vor 30 Jahren noch nicht so entwickelt war, haben sich nach und nach Communities gebildet, in Österreich, Italien, in der Schweiz, in Deutschland, in Skandinavien. Es war wie eine kulturelle Revolution im Wintersport. Das hat mich begeistert. Welche Reaktionen gab es in einer vom Skisport geprägten Region wie Tirol? Wir wurden belächelt. Vieles, was neu ist – und das ist nicht nur in Tirol so – wird, oftmals belächelt. Es gab Kritik für die Technik, für die Bindung, für die Fixierung beider Beine an nur einem Brett. Auch von den Liftbetreibern kam Gegenwind. Sie wollten uns zunächst nicht befördern. Es hieß: Das geht nicht, das ist zu riskant. Es gab gewaltige Widerstände. Womit versuchten Sie, Ihre Gegner zu überzeugen? Mit unserer Leidenschaft für den Sport: Snowboarding war etwas Neues, Revolutionäres, Cooles. Es 84

war wichtig für uns, nicht zu sehr an der Marke Burton zu arbeiten, sondern vordergründig am Sport selbst. Wir wollten die „Stubenhocker“ zum Wintersport bewegen. Das haben wir permanent gepredigt. Und das hat zum Erfolg geführt. Das war zu einer Zeit, in der das Skifahren für junge Leute langweilig geworden war. Und genau diese Leute wollten wir ansprechen. Parallel dazu haben wir mit den Liftbetreibern diskutiert, Vorträge gehalten, uns ans Ministerium gewandt, das wiederum mit der Landesregierung verhandelt hat und dieses wiederum mit den Liftbetreibern. Das war Knochenarbeit. Aber der Glaube an unsere Vision hat uns recht gegeben. Wann sind die Bergbahnen schließlich auf den Snowboardzug aufgesprungen? Das war zwischen 1985 und 1990 – manche brauchten auch etwas länger, um die Beförderungsgenehmigungen zu erteilen. Federführend waren die Gletscherregionen in Tirol. Sie haben erkannt, dass speziell das Sommergeschäft mit Snowboardern belebt werden kann und uns zu allererst unterstützt. Wann ist der Snowboard-Boom endgültig ausgebrochen? Die erste Welle war 1994/1995. Die zweite dann 1998 bei Olympia in Nagano in Japan, als Snowboarding olympische Disziplin wurde. Sportveranstaltungen waren sehr wichtig für die Ent-


INTERVIEW

© BURTON SNOWBOARDS

(4)

Beginn einer über 30-jährigen Karriere: Mitte der 1980er Jahre kommt Hermann Kapferer erstmals mit dem Snowboard bzw. Jake Burton in Kontakt, macht erste Versuche auf dem Brett und beschließt, den damals neuen Wintersport gemeinsam mit J. Burton nach Europa zu bringen.

wicklung des Sports. So haben wir 1998 zudem die Burton European Open ins Leben gerufen. Parallel dazu fanden in ganz Europa Events statt – von nationalen bis internationalen Meisterschaften. Essenziell waren auch die Aktivitäten der nationalen und internationalen Snowboardverbände, allen voran die der ISF (International Snowboarding Federation, Anm.). Mitte der 90er Jahre ist es steil nach oben gegangen.

betreuen wir von Innsbruck aus über 40 Länder. 1995/1996 haben wir erstmals den Break-even-Punkt erreicht. Auch das motivierte natürlich ungemein. Welche Rückschläge haben Sie neben diesen Meilensteinen erlebt? Es gibt ein paar Ereignisse, die mich besonders getroffen haben. Die Finanzierung am Anfang war beispielsweise eine große Herausforderung. Aufgrund des schnellen Wachstums unseres Unternehmens wollte unsere seinerzeitige Hausbank die Finanzierung nicht mehr übernehmen, da sie dem Snowboarding nicht mehr Erfolg zuschrieben als dem Hula-Hoop-Reifen. Wir standen plötzlich ohne Finanzierung da und mussten schnellstmöglich Alternativen finden. Das war 1991. In dieser Hochphase, mit dem Auf- und Ausbau der Distribution, entstanden weltweit neue Partnerschaften. Dabei wurde mein Vertrauen leider auch missbraucht. Ein Erlebnis traf mich ganz besonders: Mit dem Wechsel des Importeurs in Russland wurde ich erpresst. Man hat meine Familie und mich verfolgt und bespitzelt. Ich erhielt einen Brief samt Fotos meiner Familie aus Moskau mit der Botschaft: „Du musst vorsichtig sein, wenn

„Wir haben eine Kultur und eine Sportart geschaffen, die es nicht gegeben hat.“

War das der Zeitpunkt, an dem Sie sich dachten: Jetzt läuft's? Ja, das war genau der Zeitpunkt, da wir jedes Jahr 20 bis 30 Prozent mehr Snowboarder generieren konnten und sich der Sport global etablierte. Wir hatten also eine Sportart und eine Kultur geschaffen, die es bisher nicht gab. Gleichzeitig ist es uns gelungen, das Unternehmen weiterzuentwickeln. Es war in dieser Wachstums­ phase, als wir die Strukturen von Burton Europa veränderten: Wir übersiedelten in Innsbruck, von der Höttinger Au in neue Räumlichkeiten in die Haller Straße, eröffneten ein neues Logistikzentrum in Deutschland sowie den Burton Store in Innsbruck. Wir bauten die Marktführerschaft aus und trieben die Distribution in Europa voran. Mittlerweile

➔ 85


INTERVIEW

du solche Entscheidungen triffst.“ Wir konnten das Gott sei Dank unter Kontrolle bringen. Sehr getroffen hat mich auch die Krankheit von Jake (Jake Burton erkrankte 2015 an der seltenen Krankheit Miller Fisher Syndrome, Anm.). Da wurde mir bewusst, dass das Leben oft sehr kurz ist und sehr schnell zu Ende gehen kann. Er hat sich zum Glück erholt, dank seiner Leidensfähigkeit und Kämpfernatur.

„Man hat meine Familie und mich verfolgt und bespitzelt.“

Was, glauben Sie, hat Tirol Burton gebracht und umgekehrt? Burton hat eine Ankerfunktion geschaffen. Als wir kamen, gab es den Snowboardsport nicht. Wir haben den Wintersport revolutioniert und gleichzeitig etwas Nachhaltiges geschaffen. Wir haben uns auch in Events und Aktivitäten eingebracht, zum Beispiel beim Air & Style. Darüber hinaus hat sich der CEO von Black Diamond bei der Standortsuche an mich gewandt,

woraufhin ich ihm Innsbruck empfohlen habe. Innsbruck, mit seiner ausgeprägten alpinen Sportkultur, ist ein sehr guter Standort für uns. Tirol bietet aufgrund seiner Gletscherregionen alle Möglichkeiten, Snowboarden sowohl im Winter als auch im Sommer auszuüben, was uns sehr genützt hat. Zudem gibt es in Tirol viele Befürworter, die mit uns den Sport vorangetrieben haben. Burton hat es geschafft, eine Marke und eine Community aufzubauen. Inzwischen hat auch die Skiindustrie aufgeholt. Wo sehen Sie die Zukunft des Snowboardens? Ich behaupte, dass der Snowboardsport mittlerweile erwachsen geworden ist und ein fester Bestandteil des Wintersports ist. Denn Snowboarding ist alles andere als tot, wie teilweise behauptet wird. Sogenannte Grassroots-Events, also kleine, lokale Snowboard-Veranstaltungen, beleben den Spirit des Sports. So gibt es beispielsweise ein Revival des Banked Slalom, einer Ur-Disziplin des Snowboardens, die sich aktuell sehr großer Beliebtheit erfreut. Darüber hinaus ist auch das Carving wieder voll im Trend – ganz konträr zum Schneller/

Burton Burton wurde 1977 von Jake Burton Carpenter in Vermont, USA, gegründet. Das Unternehmen designt und produziert marktführende Produkte für den Snowboardsport und den dazugehörigen Lifestyle. Zudem hat Burton eine eigene Camping-Linie ins Leben gerufen. Burton befindet sich im Privatbesitz von Jake Burton und seiner Frau Donna Carpenter. Hauptsitz: Burlington, Vermont, USA Leitung: Donna Carpenter, CEO Neue Geschäftsführung Burton Europa: Oliver Zaletel und Franck Waterlot Mitarbeiter weltweit: 950 Mitarbeiter bei Burton Innsbruck: 86 Anzahl der weltweiten Niederlassungen: 6 (Australien, Kanada, Kalifornien, China, Japan und Österreich) Anzahl Stores weltweit: 10 Flagship Stores (direkt von Burton geführt), 6 Partner Stores sowie 8 Outlets Geplante Stores: u. a. in Zürich (September 2017) und München

86


INTERVIEW

TIROLS STÄRKSTE LEHRLINGS-KOMBI! höher/weiter-Gedanken, den Snowboarding eine Zeit lang zu verfolgen schien. Durch die Etablierung des Splitboardings werden außerdem auch wieder Snowboarder angesprochen, die – meist mit zunehmendem Alter – das Board gegen Skier tauschten, um mit Ski-Touring neue Herausforderungen zu suchen. Diese Gruppe ist auch für den Handel sehr interessant, da es vielfältige Cross-Selling-Chancen gibt, zum Beispiel durch den zusätzlichen Verkauf hochwertiger Bekleidung oder Sicherheitsausrüstung. Aber auch klassische Snowboards werden stetig weiterentwickelt. Die Snowboardindustrie ist bereits gut gewappnet für die Zukunft, da die Wichtigkeit nachhaltig produzierter Produkte sehr früh erkannt wurde. Und ich kann mit Stolz sagen, dass Burton hierbei eine Vorreiterrolle übernommen hat. In dieser Richtung wird auch künftig viel passieren.

„Snowboarding ist alles andere als tot, wie teilweise behauptet wird.“ Glauben Sie prinzipiell, dass eine Karriere wie die Ihre heute noch möglich ist? Ja, wenn man eine Vision hat und diese mit Leidenschaft verfolgt, Ideen umsetzt und nicht davonläuft, wenn einmal Gegenwind weht. Dazu gehört auch, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen und den Blick nach außen zu richten. Dann bin ich überzeugt, dass Erfolge möglich sind. Es ist kein Geheimnis, dass sich viele Mitarbeiter fragen, was mit Burton nach Ihrem Ruhestand wird. Wo glauben Sie, dass die Reise hingeht? Ich bin überzeugt davon, dass die nächste Generation Burton in Europa auch weiterhin erfolgreich führen wird. Ich habe mich intensiv mit meiner Nachfolge beschäftigt und ein sehr gutes Team zusammengestellt, dem ich volles Vertrauen schenke. Nachdem Burton Snowboards heuer 40-jähriges Bestehen feiert, blicke ich gespannt auf die nächsten vier Dekaden, in der die Snowboardmarke Burton zu einer „Premium Alternative Mountain Lifestyle“ Brand weiterentwickelt werden wird. Neben SnowboardProdukten im Winter werden somit auch im Frühjahr, Sommer und Herbst Produkte für den wachsenden Trend „Alternative Outdoor“ angeboten.

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Von Tirol in die Welt Wohin gehen Tirols Exportwaren und welche sind die wichtigsten Märkte? top.tirol gibt einen Überblick. Exporte 2015 in Euro

Die wichtigsten Märkte 183 Mio. Niederlande

300,1 Mio. Vereinigtes Königreich

3,09 Mrd.

180,7 Mio. Polen

Deutschland

675,1 Mio.

Mehr als die Hälfte der TIroler Exporte geht an die drei Nachbarländer Deutschland, Schweiz und Italien. Wichtig darüber hinaus sind Amerika, Großbritannien, China, Niederlande, Polen und Spanien.

Vereinigte Staaten

676,4 Mio. Frankreich

1,7 Mrd. Schweiz

1,2 Mrd. Italien 204,3 Mio.

168,2 Mio.

China

Spanien

3 Mrd. sonstige Länder

Tirol im Bundesländervergleich in Mrd. Euro

6. Vorarlberg

9,5

2. Niederösterreich

20,4

7. Salzburg

9,1

3. Steiermark

19,7

8. Kärnten

7,1

4. Wien

18,6

9. Burgenland

2,1

5. Tirol

90

in Mrd. Euro

1. Oberösterreich 33,5

11,5

Quelle: Statistik Austria; WK Tirol


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T O P.T I R O L

Exportieren in Tirol VITAL Schuhe GmbH, Kitzbühel Für Michael Neuner, Geschäftsführer der Vital Schuhe GmbH, ist ein qualitativ hochwertiges Produkt, das sich von der Konkurrenz abhebt, von Vorteil, um am internationalen Markt „überleben“ zu können. Die Kunden schätzen die österreichische Genauigkeit und Mentalität und verbinden das Label „made in Austria“ mit einem Premium-Produkt. „Zudem halten wir zu unseren bestehenden Kunden gerne engen Kontakt. Für den Aufbau eines Kundenstocks nutzen wir verschiedene Kanäle. Zum einen besuchen wir themenspezifische Messen im In- und Ausland und zum anderen gibt es die Anlaufstellen der Wirtschaftskammer im jeweiligen Land. Diese Servicepoints helfen uns beim Kontakteknüpfen“, sagt Neuner. Stark Services GmbH, Landeck Siegfried Stark von der Stark Services GmbH sieht die Herangehenswei-

se, neue internationale Märkte zu erobern, ähnlich. Die Konkurrenz abseits der österreichischen Grenzen ist mächtig. Damit die Geschäfte auch dort stabil bleiben, braucht es eine Abgrenzung zu den Mitanbietern. Vielseitigkeit und Flexibilität sind das A und O. Für Stark liegt der Fokus immer beim jeweiligen Projekt, denn die Kunden vor Ort haben eine hohe Erwartungshaltung, was den Service, das Know-how und die Verlässlichkeit angeht. Ist das nicht gegeben, ist man sofort verloren. Diese Umstände muss man im Vorfeld kennen und sich dessen bewusst sein.

behalten – das sind die Grundbausteine einer Markteroberung für den Geschäftsführer der Chillaz International GmbH, Ulf Kattnig. Dabei nicht auf die Konkurrenz vergessen. Gibt es sie? Wenn ja, wer sind sie, welche Produkte bieten sie an und wo befinden sie sich? Diese Fragen erleichtern es, die Übersicht nicht zu verlieren. Zusätzlich zählen die Logistik, die Zollbestimmungen, die Steuern, die Einfuhr von Waren und Markenrechte zu den Bereichen, die beachtet werden sollen. Die passende Beratung dazu hat er sich bei den einzelnen Servicestellen geholt.

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RANKING

Die Top 10 Seilbahnen Gemeinsam haben die zehn erfolgreichsten Tiroler Seilbahnunternehmen 2016 über 415 Millionen Euro umgesetzt.

UNTERNEHMEN

SKIGEBIET

UMSATZ 2016 (IN EURO)

1.

Silvrettaseilbahn Aktiengesellschaft

Silvretta Arena Ischgl

2.

Bergbahn Aktiengesellschaft Kitzbühel

Bergbahn Kitzbühel

47.416.673

3.

Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

Hintertuxer Gletscher

47.059.605

4.

Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft

St. Anton am Arlberg

44.617.000

5.

Seilbahn Komperdell Gesellschaft m.b.H.

Serfaus-Fiss-Ladis

38.900.000

6.

Wintersport Tirol Aktiengesellschaft & Co. Stubaier Bergbahnen Kommanditgesellschaft

Stubaier Gletscher

37.923.386

7.

Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft

Mayrhofner Bergbahnen

33.835.504

8.

Ötztaler Gletscherbahn – Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. Sölden, Tirol

Sölden

33.500.000

9.

Fisser-Bergbahnen-Gesellschaft m.b.H.

Fisser Bergbahnen

32.641.000

Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal Gesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft

Hochzillertal

10.

74.300.000

27.664.393*

* Nettoumsatz 2015 Quelle: CREDITREFORM Auskunftei und Rückfragen bei den Unternehmen. Für das Ranking wurde die ÖNACE-Klassifikation herangezogen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, handelt es sich um den aktuellsten, verfügbaren Nettoumsatz der Einzelunternehmen (Stand Juni 2017). Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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Mehrere Standbeine

TOP

2.

1.

Silvretta Arena Ischgl Tageskarte: 52 Euro*

Liftanlagen: 32 (+ 13 Schlepplifte) Gemessene Pistenkilometer und Skirouten: 172 km

Bergbahn Kitzbühel

Tageskarte: 53 Euro* Liftanlagen: 39 (+ 7 Schlepplifte + 8 Förderbänder) Gemessene Pistenkilometer und Skirouten: 215 km

Hintertuxer Gletscher Tageskarte: 51 Euro*

3.

Liftanlagen: 12 (+ 7 Schlepplifte + 2 Förderbänder)

* Preise beziehen sich auf die Wintersaison 2016/17

Gemessene Pistenkilometer und Skirouten: 60 km

Seilbahnunternehmen besitzen nicht nur Liftanlagen, sie sind auch Betreiber von Single Trails, Bikeparks und anderen Attraktionen am Berg und schaffen so Neues – auch für den Sommertourismus.

D

T E X T: R E B E C C A M Ü L L E R

er Betrieb von Liftanlagen ist das Kerngeschäft von Seilbahnunternehmen, längst aber haben sich ihre Geschäftsfelder erweitert. In den meisten Tiroler Skigebieten sind sie zum Beispiel auch Betreiber von Snowparks oder zumindest Teilen der Gastronomie, die am Berg geboten wird. Nachdem dem Sommertourismus in Tirol bzw. der Ausbau desselbigen in den letzten Jahren wieder verstärkt forciert wird, gehören auch Single Trails, Bikeparks und andere Attraktionen zu ihrem Portfolio. Und dieses Prinzip gilt für große wie kleine Skigebiete. Der erfolgreiche NaturerlebnisPark Hexenwasser Söll, der heuer 15-jähriges Bestehen feiert und mittlerweile 200.000 Besucher pro Jahr zählt, wird zum Beispiel von den Bergbahnen Söll betrieben. Zusätzliche Attraktionen Umtriebig sind aber auch die Großen. Die Silvretta Seilbahn AG ist mit Abstand das umsatzstärkste Seilbahnunternehmen in Tirol. 1969 nahm die erste Bergbahn ihren Betrieb auf, heute stehen in der Silvretta Arena Ischgl 45 Liftanlagen zur Verfügung. Zum Skigebiet gehören unter anderem auch zwei Funparks. Eine der jüngsten Attraktionen ist der Ischgl Skyfly – eine Drahtseilrutsche, mit der es mit über 80 km/h talwärts geht. Der Hintertuxer Gletscher ist das einzige Tiroler Skigebiet mit Ganzjahresbetrieb. Neben Sommerskilauf setzt man auch hier auf ein vielfältiges und vor allem familienfreundliches Freizeitangebot – zu dem zum Beispiel eine begehbare Eishöhle samt Themenführungen gehört. Die Bergbahnen Kitzbühel setzen im Sommer neben dem Wandern auf das Thema Biken und haben in den letzten Jahren drei Single Trails, mit dem 7,5 Kilometer langen Fleckalm-Trail sogar den längsten Trail Tirols, gebaut. 95


T O P.T I R O L

Bedeutung der Uni Innsbruck für den Wirtschaftsstandort Tirol Tilman Märk, Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, im Gespräch

H

err Rektor Märk, welche Bedeutung kommt der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck hinsichtlich des Wirtschaftsstandorts Tirol zu? TILMAN MÄRK: Neben unseren Kernaufgaben Lehre und Forschung kommt dem Wissenstransfer in die Gesellschaft und die Wirtschaft eine besondere Rolle zu. Der Wirtschaftsstandort profitiert in hohem Maße von den sehr gut ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen und einer Vielzahl an erfolgreichen Kooperationen zwischen Unternehmen und universitären Einrichtungen. Welche Rolle spielt dabei die Kooperation von Universität, Politik und Wirtschaft? Für die Entwicklung der Region, aber auch der Universität, ist die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Politik und Wirtschaft ein wichtiger Faktor. Hier hat sich in

© GERHARD BERGER

logieinitiative oder aktuell die Projekte im Rahmen von Lebensraum Tirol 4.0.

Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Tilmann Märk, Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

den vergangenen Jahren sehr viel getan. Gerade mit dem Land Tirol konnten wir viele gemeinsame Initiativen setzen, wie etwa die Einführung des Informatikstudiums in Innsbruck und von dislozierten Studien in Lienz, Landeck und Feldkirch, sowie die Techno-

Wie kann Tirol als Wirtschaftsstandort noch attraktiver werden? Es wird weiterhin wichtig sein, offen für Innovationen und neue Entwicklungen zu bleiben. Wir müssen ein Klima schaffen, in dem junge Menschen neue Ideen ausprobieren, weiterentwickeln und am Markt erproben können. Mit MEDEL haben wir hier ein Paradebeispiel, das sich aus einem kleinen Uni-Spin-off zu einem weltweit führenden Medizintechnikunternehmen entwickelt hat. Als Universität unterstützen wir solche Initiativen zum Beispiel über die Uniholding Beteiligungsgesellschaft, die sich an vielversprechenden Spinoffs direkt beteiligt und so Starthilfe beim Markteintritt bietet. Vielen Dank für das Gespräch.

Universität Innsbruck

Wir bauen Brücken in die Zukunft 28.000 Studierende 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 300 Internationale Partnerschaften 170 Studien und Weiterbildungsmöglichkeiten 16 Fakultäten eine Universität

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T O P.T I R O L

So nah – so fern Tirol als begehrtester Kraftplatz für Ihre Tagung

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ls neutrale Service- und Beratungsstelle steht das Convention Bureau Tirol allen nationalen und internationalen Tagungsplanern, auch den regionalen Tiroler Konferenz- und Seminarorganisatoren, kostenfrei zur Seite und unterstützt mit Informationen, Ideen und den richtigen Kontakten. Kongresse, Incentives und Events sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit bis zu doppelt so hoher Wertschöpfung im Vergleich zum Individualgast. Mit Spitzen im Frühling und Herbst deckt der Tagungstourismus auslastungsschwache Saisonen ab. Den starken Wissenschafts- und Forschungsstandort Tirol ganzjährig auch international als den begehrtesten Kraftplatz der alpinen Welt für Kongresse und Ta­g ungen aller Art zu etablieren, sieht das CBT gemeinsam mit seinem qualitätsge-

Veronika Handl, Leiterin des Convention Bureau Tirol

prüften Netzwerk von über 60 Tiroler Partnern als seine Kernaufgabe. „Mit unseren Locations, der Kombination aus Tradition und Moderne, mit der Einzigartigkeit, die Natur in die Meetings direkt zu integrieren, mit unseren unzähligen Möglichkeiten für Akti­v i­t äten aller Art, mit modernster Technik, kreativen Formaten, hochqualitativem Personal und den kurzen Wegen besteht Tirol als außer­gewöhnliche Tagungsdestination auch im internationalen Vergleich“, so Veronika Handl, Leiterin des Convention Bureau Tirol. Convention Bureau Tirol Maria-Theresien-Straße 55 6020 Innsbruck Tel.: 0512/5320 675 E-Mail: convention@tirol.at www.convention.tirol.at

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RANKING

Die Top 10 Hotels Welche zehn Hotelbetriebe erzielten den höchsten Umsatz?

UNTERNEHMEN

ORT

UMSATZ 2016 (IN EURO)

1.

Stanglwirt GmbH

Going

33.253.000

2.

Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GMBH & CO KG

Längenfeld

26.830.000

3.

F. Kaltschmid Hotel GmbH

Seefeld

26.130.000

4.

Pirktl Holiday GmbH & Co KG

Mieming

22.800.000

5.

Interalpen-Hotel Tyrol GmbH

Telfs-Buchen/ Seefeld

22.500.000

6.

Stock GmbH

Finkenberg

20.287.995

7.

Liftgesellschaft Obergurgl, Gesellschaft m.b.H. (u. a. Hotel The Crystal)

Obergurgl

19.405.701

8.

Hotel Trofana Royal GmbH

Ischgl

9.

Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH

Lermoos

15.700.000

Schlosshotel Fiss GmbH

Fiss

15.497.569

2.

Aqua Dome

Zum AQUA DOME im Ötztal gehört ein Vier-Sterne-SuperiorHotel inklusive Therme- und Wellnessbereich für Hotel- und Tagesgäste.

1.

Stanglwirt

Das Fünf-Sterne-Bio- und Wellnesshotel Stanglwirt lockt regelmäßig Promis aus aller Welt an.

3.

Kaltschmid Hotels

© AQUA DOME TIROL THERME LÄNGENFELD, KALTSCHMID, STANGLWIRT/ALEXANDER HEIL

10.

16.861.005*

Zu den Kaltschmid Hotels zählt u. a. das Vier-Sterne-Superior-Hotel Alpenpark Resort Seefeld.

* Nettoumsatz 2015 Quelle: CREDITREFORM Auskunftei und Rückfragen bei den Unternehmen. Es sind ausschließlich Unternehmen mit Unternehmenssitz in Tirol aufgelistet. Wenn nicht anders gekennzeichnet, handelt es sich um den aktuellsten, verfügbaren Nettoumsatz der Einzelunternehmen (Stand Juni 2017). Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

99


INTERVIEW

„Wirtschaften nach gesundem Menschenverstand“ Balthasar Hauser zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Gastwirten Tirols. Der Stanglwirt-Chef über die Anfänge und das Erfolgsgeheimnis der Nobelherberge und Regionalität im Tourismus. DA S INTERVIEW FÜHRTE E VA SCHWIENBACHER. FOTO: A XEL SPRINGER

„Die Zukunft liegt im Jetzt! Wenn wir jetzt gut sind, haben wir eine gute Zukunft.“

100


INTERVIEW

H

err Hauser, vom einfachen Wirtshaus zum luxuriösen Fünf-Sterne-Biohotel, in dem sich die Prominenz die Klinke in die Hand gibt – wie ist diese Entwicklung gelungen? BALTHASAR HAUSER: Bereits bei meiner Mutter ging die Weltprominenz beim Stanglwirt ein und aus. Als ich nach dem Tod meiner Mutter 1964 mit 17 Jahren den Stanglwirt als Gasthof mit Landwirtschaft übernahm, hatten wir für Übernachtungen ein Gästehaus mit sieben Zimmern. Durch die Bundesstraße kehrten viele Tagesgäste in den Gasthof ein, aber an einen Hotelbetrieb wagte ich aufgrund der Lage zu dieser Zeit noch nicht zu denken. Es gab keine touristischen Angebote wie etwa Skipisten in unmittelbarer Nähe. Während in den 1960er Jahren, Anfang der 70er Jahren in Kitzbühel schon der Bär los war, waren wir touristisch im Winter noch Stiefkinder des Glücks. Ich richtete zunächst einfache Zimmer mit Blick auf den Wilden Kaiser ein, die für durchreisende Vertreter gedacht waren. Ich startete einige Aktionen, um bleibende Gäste anzulocken, wovon manches schieflief.

Können Sie Beispiele nennen? Ich baute einen kleinen Skilift, der jedoch für die Skischule zu steil war. Ich baute eine Kegelbahn, die allerdings zu kurz war. Und ich baute Waldtennisplätze neben einem Bach, die zu schattig waren und schließlich durch ein Hochwasser vollkommen zerstört wurden. Ich wollte bereits die Idee von einem Hotel aufgeben! Schließlich stellte ich mir die Frage, und diese war der Schlüssel zum Erfolg: Was braucht der Markt? Dazu hatte ich die zündende Idee, ein großes Tenniscamp in Zusammenarbeit mit der Industrie zu errichten. Es kam mit der Kufsteiner Firma Kneissl (Ski und Tennis) zu einer grandiosen Partnerschaft. Schon bald war unser Bettenhaus zu klein und wir mussten es nach und nach erweitern, bis daraus ein Hotel entstand. Was unterscheidet den Stanglwirt von anderen Luxushotels? Der Misthaufen! Der beste Platz für eine Bettenerweiterung war direkt neben dem Misthaufen und dem Kuhstall. Genau dort errichteten wir schließlich das erste baubiologische Hotel Europas. Und das ist es, was den Stanglwirt von anderen Fünf-Sterne-Häusern unterscheidet. Es riecht bei uns nach Heu, Zirbenholz, Baumrinde, Kühen und Pferden. Bevor es Trend war, setzte der Stanglwirt auf Bio und Regionalität – Begriffe, die im Tourismus derzeit in aller Munde sind. Was verstehen Sie darunter? Wirtschaften nach gesundem Menschenverstand. Es war für mich als Bauer naheliegend, Materialien aus der Natur und Produkte aus der eigenen Landwirtschaft zu verwenden. Ich wollte vor allem unseren Gästen das bieten, was ich selbst kannte

und schätzte. Und genau diese Ursprünglichkeit ist unser Erfolg. Der Stanglwirt spricht mit seinem Angebot eine breite Zielgruppe an. Welche ist die wichtigste? Und welche die gewinnbringendste? Wir sind auf viele Zielgruppen spezialisiert, sind also ein Generalist. Oder: Ein Spezialist in den verschiedensten Bereichen. Es kann passieren, dass ein Mann in Anzug und mit Aktentasche, der aufgrund einer Tagung hier zu Gast ist, über ein krabbelndes Kind steigt. Das erinnert ihn an seine eigenen Kinder. Und das nächste Mal kommt er mit der ganzen Familie. Die Zielgruppen vermischen sich. Ein Modell, das laut vieler Tourismusexperten nicht funktioniert, ist Teil unseres Erfolgskonzepts. Personal zu finden, stellt für viele Hotelbetriebe eine große Herausforderung dar. Spürt auch der Stanglwirt den Fachkräftemangel? Wir waren und sind immer schon ein Ganzjahresbetrieb. Seit weit mehr als über 250 Jahren gibt es bei uns keinen Ruhetag. Und das wirkt sich auch auf die Personalfrage aus. Wir arbeiten vorwiegend mit unserem Stammpersonal. Unsere Mitarbeiter wissen die Zahlen und Fakten: Ganzjahresstellen zu schätzen und wir schätzen unsere Der Stanglwirt ist seit 1722 innerhalb der Familie weitervererbt worden. Balthasar Hauser langjährigen Mitarbeiter. Der III hat seinen Landgasthof um ein Luxushotel Stanglwirt ist eine echte Talenmit 171 Zimmern erweitert. Heute hat der teschmiede. Wir bilden zur Zeit Stanglwirt eine zwölf Hektar große Hotelan27 Lehrlinge aus, welche die lage mit Wellnessanlage, Kinderwasserwelt, Philosophie des Hauses kenFitnessgarten, Lipizzaner-Gestüt mit 22 nenlernen. Nicht wenige davon Pferden, Reit- und Tennishallen, jeweils einer bleiben nach der Lehrzeit dem eigenen Golf-, Reit- und Skischule, DrivingRange und Fischerei-Gewässer. Legendär Betrieb treu. sind zahlreiche Events im Stanglwirt wie die

Weißwurstparty anlässlich des HahnenkammDer Stanglwirt erreichte im Rennens sowie die traditionellen Sängertrefletzten Jahr einen Rekordumfen seit 1949. Im vergangenen Jahr zählte das satz von über 33 Millionen Hotel 117.023 Nächtigungen, davon 70 bis 80 Euro und ist somit das umProzent von Stammgästen. satzstärkste Hotel von Tirol. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg? Ich staune selbst darüber, dass wir als Familienbetrieb mit den großen Hotelketten mithalten können, aber Umsatz ist nicht gleich Gewinn. Möglich ist dies alles nur durch die Beständigkeit und den Einsatz unserer hervorragenden Mitarbeiter, die gemeinsam mit unserer Familie jahrein, jahraus im Einsatz sind. Deshalb heißt mein Leitspruch: Das Glück des Lebens ist das Glück des Gebens! „Gast-Geber“ sein.

Welche Zukunftspläne hat der Stanglwirt? Ich sage immer: Die Zukunft liegt im Jetzt! Wenn wir jetzt gut sind, haben wir eine gute Zukunft. Vielen Dank für das Gespräch. 101


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Geschäftsführer Andreas Span vor dem neuen Lack- und Weißdrucker, der Relief- und spezielle 3D-Effekte auf verschiedensten Trägermaterialien ermöglicht.

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er bei modernen Drucklösungen vorne mit dabei sein will, braucht neueste Maschinen. Daher investiert die PIXEL Project jährlich in aktuellste Drucker und den hauseigenen Maschinenpark. Der Vorteil für die Kunden: Sie können sich auf eine qualitativ hochwertige, termingenaue und kostengünstige Umsetzung ihrer Projekte verlassen. Die Druckprodukte sind zudem sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Sicht up to date. Vom UV-Digitaldruck über den Latex-Digitaldruck und Sublimationsdruck bis hin zum brandneuen Relief- und 3D-Druck wird in der PIXEL-­ Project-Druckzentrale eine breite Palette von Druckverfahren für unterschiedlichste Projekte angeboten: Dazu gehört z. B. die Wand- und Autogestaltung 102

mittels bedruckter Folien oder die Anfertigung von Großprints etwa für Hausfassaden. Täglich bis zu 3.000 Quadratmeter Druckfläche Die Nachfrage nach nachhaltigen Drucklösungen steigt rasant, PIXEL-­ ProjectDruckmaschinen bedrucken täglich rund 3.000 Quadratmeter in allen Klein- und Großauflagen. Herausragende Bild­ qualität ist dabei genauso wichtig wie eine beeindruckende Beständigkeit der auf fast allen Materialien aufzubringenden Drucke. Green Print Immer mehr im Kommen ist der umweltfreundliche „Green Print“, der nicht nur PVCfrei ist, sondern noch weitere Vorteile bietet:

Einzigartige und neue Drucktechnik Auch eine spannende Neuheit im Druckbereich kann PIXEL Project anbieten: den Lackund Weißdruck, der Relief- und spezielle 3D-Effekte auf verschiedensten Trägermaterialien bis zu einer Größe von vier mal zwei Metern ermöglicht. Von den Vorzügen und Besonderheiten dieser einzigartigen Drucktechnik können sich Interessenten jederzeit vor Ort überzeugen. PIXEL PROJECT GmbH Valiergasse 15, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/27 88 67-0 E-Mail: office@pixelproject.at www.pixelproject.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© FRANZ OSS

Drucklösung über Nacht Um Aufträge zur vollsten Kundenzufriedenheit auch im Tagesgeschäft und über Nacht umsetzen zu können, bietet PIXEL Project Gesamtlösungen aus einer Hand. Diese beinhalten neben der Produktion in Innsbruck auch Beratungen vor Ort durch einen eigenen Kundendienstservice und ein österreichweites Lieferservice durch die Partnerfirma Morawa Berchtold Transporte GmbH. Ein eigenes Kreativ- und Grafikteam stellt sicher, dass sich jedes Druck-Ergebnis so gestaltet, wie es sich der Kunde von Anfang an vorgestellt hat. Ist der Druck fertiggestellt, sorgt auf Wunsch die hauseigene Schlosserei für das Anbringen auch großformatiger Hausfassaden-Drucke.


T O P.T I R O L

„Jeder darf und soll seine Ideen einbringen“ Helmut Gschwentner, Geschäftsführer von Travel Europe, über die Suche nach geeigneten Fachkräften in der Reisebranche und den Tiroler Reiseveranstalter als attraktiven Arbeitgeber.

Welche Fachkräfte sind von Tiroler Reiseveranstaltern derzeit beson­ ders gefragt? Das hängt stark vom Einsatzgebiet ab. Ganz allgemein kann man sagen, dass wir Bewerber

Was muss man mitbringen, wenn man bei Travel Europe arbei­ ten möchte? Voraussetzung sind selbstverständlich Fremd­sprachen­ kenntnisse: Spanisch, Franzö­ sisch und Englisch sind bei uns am wichtigsten. Je mehr Sprachen wir abdecken können, desto besser. Berufs­erfahrung ist natürlich wün­ schenswert, wir geben aber auch

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regelmäßig Berufseinsteigern die Chance, erste Erfahrungen bei uns zu sammeln. Was bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern? Travel Europe ist ein Familienbetrieb, in dem sich Füh­ rungskräfte und Mitarbeiter auf Au­ genhöhe begegnen und in dem jeder seine Ideen einbringen darf und soll. Zudem bieten wir eine angenehme Arbeitsatmosphäre, eine interessan­ te Tätigkeit in einem international tätigen Betrieb, gute Bezahlung, zahlreiche Benefits, regelmäßige Stu­ dienreisen und vieles mehr.

© TRAVEL EUROPE

suchen, die sich für die Reisebranche interessieren und motiviert sind, für andere Menschen einen tollen Ur­ laub zu gestalten. Wichtig sind auch die Bereitschaft und Flexibilität, sai­ sonbedingte Arbeitszeiten zu akzep­ tieren.

„Die Teilnahme an verschiedenen Studienreisen ist sowohl beruflich als auch privat eine große Bereicherung für mich.”

© Central IT Alliance / iStock.com

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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err Gschwentner, was sind für Sie aktuell die größten Herausforderungen bei der Suche nach kompetenten Mitarbei­ tern? HELMUT GSCHWENTNER: Am Standort Tirol geht es für uns hauptsächlich darum, Leute mit touristischen Ambitionen und guten Fremdsprachenkenntnissen dazu zu motivieren, sich bei uns zu bewerben, und sie danach an der richtigen Posi­ tion im Haus einzusetzen.

Helmut Gschwentner, Geschäftsführer von Travel Europe

Vielen Dank für das Gespräch.

WERDE TEIL VON UNS WIR SIND DER SPEZIALIST FÜR GRUPPENREISEN. BEWIRB DICH JETZT UNTER: jobs@traveleurope.cc TRAVEL EUROPE Reiseveranstaltungs GmbH 6135 Stans | Unterdorf 37a | Tel: 05242 6900 | www.traveleurope.cc

06.06.2017 15:23:12103


T O P.T I R O L

„Wir haben im Bereich der Fortbildung eine Vorreiterrolle“ Klaus Hilber, Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, im Interview über aktuelle Herausforderungen und wie Fortbildungen und neue Projekte, die den Nachwuchs auch in Zukunft sichern sollen.

In den neuen Räumlichkeiten in der Museumstraße gibt es nun auch zwei Semi­ narräume.

Am 10. Mai feierte die Kammer ihr 70-­jähriges Bestehen. Österreichweit zählt die Kammer der Wirtschaftstreuhän­ der mehr als 7.000 physische Mitglieder – in Tirol ca. 550. Davon sind rund 100 Wirtschaftsprüfer und 450 Steuerberater. Zudem gibt es rund 250 Berufsanwärter.

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Warum kommt diese Änderung? Wirtschaftstreuhänder war immer ein Sammelbegriff für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, doch damit konn­ ten die wenigsten etwas anfangen. Mit der Neuerung weiß man gleich, um was bzw. wen es sich handelt. Was unterscheidet die beiden Berufsbilder? Bei den Steuerberatern steht, wie der Name schon vermuten lässt, die Beratung im Mittelpunkt, sprich unter anderem die Lohnver­ rechnung, die Bilanzerstellung oder die Steuererklärung und die Ver­ tretung vor den Behörden und Fi­ nanzgerichten. Das Aufgabengebiet des Wirtschaftsprüfers ergibt sich eigentlich aus dem Unternehmens­ gesetzbuch. Denn es gibt für Kapi­ talgesellschaften die Verpflichtung, den Jahresabschluss durch einen un­ abhängigen Dritten prüfen zu lassen. Der Wirtschaftsprüfer ist der Exper­ te in puncto Bilanzierung. Er prüft auch Bilanzen, die er aus Gründen des Gläubigerschutzes nicht selbst erstellt hat. Er ist der Bilanzexperte

© AXEL SPRINGER (3)

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err MMag. Dr. Hilber, was ist momentan das Thema, das Sie am meisten beschäftigt? KLAUS HILBER: Wir sitzen momentan auf Nadeln, weil wir uns seit Jahren eine Novelle zum Wirtschaftstreuhandberufs­ gesetz wünschen. Und seit Februar, März sieht es danach aus, als wäre es nun soweit. So wie es momentan aussieht, wird unsere Novelle jetzt doch beschlossen und mit 1. Juli 2017 in Kraft treten. Eine der Änderungen, die für die Öffentlichkeit bald wahr­ nehmbar sein wird, ist die Namens­ änderung. Momentan nennen wir uns noch Kammer der Wirtschafts­ treuhänder. Ab 1. Juli lautet unser neuer Name Kammer der Steuerbera­ ter und Wirtschaftsprüfer.

mit umfassendem rechtlichem Wis­ sen, weil er sich beispielsweise mit Gesellschaftsrecht, Aktienrecht oder Privatstiftungen auskennen muss. Die zwei Berufe driften, was die fachlichen Bereiche betrifft, immer mehr auseinander. Welche weiteren Themen sind momentan aktuell? Natürlich ist auch weiterhin die Registrierkassa ein rele­ vantes Thema. Mit Stichtag 30. April 2017 brauchten alle Unternehmen die zusätzliche Sicherheitseinrichtung

auch jedes Jahresende die Prüf-App des Ministeriums verwenden und stets die Monatsbelege ausdrucken. Oder was passiert, wenn die Regis­ trierkassa nicht mehr funktioniert? Dann muss man über Finanz­Online den Ausfall melden, sofern er länger als 48 Stunden dauert. Und die Steuerreform? Auch die Steuerreform, die 2016 in Kraft ge­ treten ist, beschäftigt uns nach wie vor. Zum einen erstellen wir seit eini­ gen Wochen die Steuererklärungen

„Mit dem Stichtag 30. April 2017 brauchten alle Unternehmen die zusätz­ liche Sicherheitseinrichtung mit QR-Code, aber jetzt beginnt für uns erst die Kundenbetreuung und -beratung.“ mit QR-Code, aber jetzt beginnt für uns erst die Kundenbetreuung und -beratung. Was muss der Klient nun mit der Sicherheitseinrichtung und dem Startbeleg machen? Man muss

für 2016. Zum anderen haben sich auch der Steuertarif und die Korrek­ turmaßnahmen geändert. Auch bei den Betriebsgebäuden gab es umfas­ sende Änderungen. Zusätzlich wird


T O P.T I R O L

auch jetzt bei der Bilanzierung das Rechnungslegungsänderungsgesetz schlagend. Es ist ein großer zusätzli­ cher Zeit- und Verwaltungsaufwand, diese ganzen Umstellungen zu be­ wältigen. Die Kammer der Wirtschaftstreuhänder ist vor Kurzem umgezogen … Sowohl der Beruf des Wirt­ schaftsprüfers als auch der des Steuerberaters haben Zukunft und wir suchen qualifizierte Fachkräfte und Nachfolger für die Kanzleien. Das ist einer der Gründe, warum die Kammer seit Ende März in der Mu­ seumstraße/Europahaus ist. Denn es gibt hier nun zwei Seminarräume. Unsere kammereigene Akademie führt jetzt hier vor Ort die Semina­ re durch. Jährlich haben wir allein in Innsbruck ca. 200 Aus- und Fort­ bildungsveranstaltungen, von Buch­ haltung über Lohnverrechnung bis hin zu spezifischen Steuerthemen. Die Vortragenden sind dabei Steu­ erberater und Wirtschaftsprüfer, die

in den Kanzleien federführend mit­ arbeiten. Was sind die aktuellen Projekte der Landesstelle Tirol? Wir haben im Be­ reich der Fortbildung österreichweit eine gewisse Vorreiterrolle, das hat schon unter meinem Vorgänger be­ gonnen. Die Landestelle Tirol ist als sehr aktive Landesgruppe bekannt, weil die vielfältigsten Ausbildungs­ möglichkeiten für Mitglieder ange­ boten werden. Aber nicht nur das. Um den Nachwuchs in Zukunft zu sichern, war der erste Schritt, vergan­ genen Herbst den berufsbegleitenden Universitätslehrgang Steuerrecht ins Leben zu rufen. Dieser eignet sich vor allem für Einsteiger. Es ist österreich­ weit der einzige Lehrgang dieser Art, den unsere Kammer mit einer Uni­ versität hat, und schließt mit LLM (Master of Laws) ab.

verrechnungscamp“ im heurigen Sommer – ebenfalls in Kooperation mit der Universität. Dabei gibt es Theorie, Praxis und Prüfung – alles auf akademischem Niveau. Als dritte Maßnahme ist nächstes Jahr ein Uni­ versitätskurs im Bereich Buchhaltung und Bilanzierung geplant. Alle Aus­ bildungen ergänzen sich im Grun­ de. Wir beschreiten hier neue Wege. Ganz Österreich schaut auf Tirol. Und wenn das von Erfolg gekrönt ist, soll dieses Know-how auch an andere Landesstellen transferiert werden. Vielen Dank für das Gespräch.

MMag. Dr. Klaus Hilber, Präsident Kammer der Wirtschaftstreuhänder

Kammer der Wirtschaftstreuhänder Tirol Museumstraße 34/6. Stock, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 90 12 E-Mail: tirol@kwt.or.at

Erster Schritt … Wie sehen die weiteren geplanten Schritte aus? Der zweite Schritt ist das Projekt „Lohn­

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T O P.T I R O L

KARRIERE GIPFEL 14. – 16. 11. 2017

KarriereGipfel: Die neue Netzwerkplattform für Unternehmen, Studierende und AbsolventInnen Die Universität Innsbruck öffnet sich noch stärker hin zur Wirtschaft und lädt im November 2017 Unternehmen wieder ein, sich direkt an der Universität als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

CHEMIE & LIFE SCIENCES

Mittwoch, 15. November 2017 10 – 15 Uhr, Campus CCB

WIRTSCHAFT

Donnerstag, 16. November 2017 10 – 15 Uhr, Campus SOWI

DIE KARRIEREGIPFEL DER UNIVERSITÄT INNSBRUCK – SEIEN SIE EINEN SCHRITT VORAUS! Ihre Möglichkeit zur persönlichen Kontaktaufnahme mit den Nachwuchskräften von morgen. Informationen finden Sie unter: www.karrieregipfel.at Melden Sie sich jetzt an! Je kleiner das Unternehmen, desto kleiner der Preis.

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•K arriereGipfel IT & TECHNIK am Dienstag, 14. November 2017, am Campus Technik • KarriereGipfel CHEMIE & LIFE SCIENCES am Mittwoch, 15. November 2017, am Campus CCB • K arriereGipfel WIRTSCHAFT am Donnerstag, 16. November 2017, am Campus SOWI Unternehmen bekommen dadurch die Gelegenheit, sich, ihre Branche und die möglichen Berufsfelder zielgruppenorientiert vorzustellen. Dabei richtet die Universität Innsbruck den Blick auch auf die Anforderungen von Klein(st)- und mittelständischen Unternehmen. Die besonderen Konditionen hinsichtlich Unternehmensgröße bieten auch für diese Gruppe attraktive Teilnahmebedingungen. Betriebe und Studierende zusammenführen Dieses fachspezifische Recruiting-Event ist eine der vielen Initiativen des Career-

Service der Transferstelle Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft der Universität Innsbruck. Das Career-Service agiert als Schnittstelle zwischen Universität und Berufswelt und stellt Arbeitgebern, Studierenden, Absolventen eine Plattform mit einem breiten Angebot zur Verfügung. Studierende erhalten Unterstützung in ihrer Berufseinstiegs- und Karriereplanung, zum Beispiel mit einem Online-Jobportal (www.careerservice.at), Bewerbungsworkshops und vielem mehr. Mit diesen Angeboten möchte die Universität Innsbruck dazu beitragen, dass ihre Studierenden den persönlichen Karriereweg möglichst frühzeitig planen können und die mit der Universität in Verbindung stehenden Unternehmen im Recruiting-Prozess schneller passende Kandidaten finden. Platz sichern Interessierte Unternehmen können sich jetzt noch für kurze Zeit einen der limitierten Ausstellerplätze von 14. bis 16. November 2017 sichern und sich für einen oder mehrere KarriereGipfel anmelden. Details finden Sie unter www.karrieregipfel.at oder kontaktieren Sie uns unter karrieregipfel@uibk.ac.at.

Universität Innsbruck Mag. Annemarie Larl-Wolf Transferstelle Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft Career-Service Technikerstraße 21a (ICT-Gebäude), 6020 Innsbruck Tel.: 0512/507-32207 E-Mail: karrieregipfel@uibk.ac.at www.careerservice.at www.karrieregipfel.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

IT & TECHNIK

Dienstag, 14. November 2017 10 – 15 Uhr, Campus Technik

S

eien Sie einen Schritt voraus!“ Unter diesem Motto setzt die Universität Innsbruck heuer die 2016 begonnenen KarriereGipfel fort. Dieses Format einer hausinternen Karrieremesse bietet eine ideale Plattform zur persönlichen Kontaktaufnahme, Personalgewinnung und Stellensuche mit hohem Zielgruppenbezug. Durch die bewusste Beschränkung der Ausstellerplätze heben sich die KarriereGipfel deutlich von großen Massenevents ab. Die drei aufeinanderfolgenden Termine der KarriereGipfel werden am jeweiligen Campus ausgerichtet. Hochqualifizierte Nachwuchskräfte der einzelnen Fachbereiche treffen so mit Unternehmen verschiedener Branchenschwerpunkte vor Ort zusammen.


AUTO

Ein heißer Sommer Die coolen neuen Business- und Sportwagen

der umsatzstärksten Fahrzeughändler Tirols

Im Test:

BMW 520d, die Benchmark aller Business-Limousinen © WERK

Die Top 10


AUTO

Heiße Wahl Hinreißende Formen, modernste Technik: Die ab Sommer 2017 erhältlichen Business- und Sportwagen machen Lust auf einen baldigen Fahrzeug-Wechsel im Fuhrpark. T E X T: K L A U S E R L E R FOTOS: WERK

Jaguar XF Sportbrake Gestensteuerung für die elektrische Heckklappe, Ionisierung der Innenraumluft, Stabilitätskontrolle für den Anhänger, ein 565 Liter großer Kofferraum und eine maximale Anhängelast von 2.000 Kilo: Der neue XF Sportbrake ist ein echtes RaumTalent, das zudem hinreißend gut aussieht. Angetrieben wird er von Vierzylinder-Benzin- und Dieselmotoren mit Leistungen zwischen 163 und 300 PS. Markteinführung ist im Oktober 2017 zu Preisen ab 46.310 Euro.

Porsche 911 Turbo S Exclusive Series Mit der neuen 911 Turbo S Exclusive Series stellt Porsche den stärksten und seltensten 911 Turbo S vor: Das Coupé leistet 607 PS und ermöglicht damit einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 2,9 Sekunden. Neben 27 PS mehr Leistung unterscheidet sich der 911 Turbo S Exclusive Series vom serienmäßigen 911 Turbo S unter anderem durch ein eigenständiges Design und noch edlere Materialien. Dieser Porsche kostet in Österreich ab 316.535 Euro und ist weltweit auf 500 Exemplare limitiert. Der Verkauf startete bereits im Juni 2017.

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AUTO

Range Rover Velar Der neue Range Rover Velar ist als „MidsizeSUV“ zwischen dem Range Rover Evoque und dem Range Rover Sport positioniert. Er ist das erste Modell im Segment mit Designelementen wie superflachen MatrixLaser-LED-Scheinwerfern und bündig versenkbaren Türgriffen. Sechs Motoren stehen zur Wahl: vom 2,0-l-Diesel mit 180 PS bis zum 3,0-Liter-V6-Kompressorbenziner mit 380 PS. Alle Sechszylinder-Versionen verfügen serienmäßig über Luftfederung – sämtliche Modelle sind mit einer intelligenten adaptiven Fahrwerkssteuerung ausgerüstet. Erhältlich ab Sommer zu Preisen ab 61.300 Euro.

Opel Insignia Country Tourer Den brandneuen Opel Insignia wird es in der Kombivariante mit Allrad und Offroad-Look ab Herbst auch als Insignia Country Tourer geben. Deutlich leichter als sein Vorgänger, zeichnet sich der Country Tourer unter anderem durch 20 Millimeter mehr Bodenfreiheit samt innovativem Allradantrieb und eine neue Achtstufen-Automatik aus. Ebenfalls mit an Bord: die zweite Generation des adaptiven LED-Matrix-Lichts, das mit 32 LED-Segmenten diverse Fernlichtfunktionen übernimmt und über eine aktive Kurvenlichtfunktion sowie einen integrierten LED-Fernlicht-Strahl mit bis zu 400 Metern Lichtweite verfügt.

VW Arteon Der neue VW Arteon ist als fünfsitziger Gran Turismo oberhalb des Passat angesiedelt. Sein variabler Kofferraum besitzt ein Volumen von 563 bis 1.557 Litern und erreicht damit das Zuladungsniveau eines SUV. Der lange Radstand des Arteon sorgt im Verhältnis zur Gesamtlänge für ausgezeichnete Platzverhältnisse, seine Assistenzsysteme reagieren auf Geschwindigkeitsbegrenzungen, Kurven und Kreisverkehre. Die Benzin- und Diesel-Turbomotoren des Arteon leisten von 150 bis zu 280 PS. Die Topmotorisierungen werden serienmäßig mit Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb ausgeliefert. Die Preise beginnen unterhalb von 40.000 Euro.

Facelift MercedesBenz S-Klasse Mit umfassenden Neuerungen steht die Mercedes S-Klasse ab Juli bei den Händlern. Die Front des Flaggschiffs wurde leicht überarbeitet, zu den Highlights zählt eine von Grund auf neue, hocheffiziente Motorenpalette. Das Intelligent Drive macht einen weiteren Schritt in Richtung autonomes Fahren: Bis 210 km/h hält die S-Klasse die Spur und den Abstand zum Vorausfahrenden. Um das Auto selbstständig die Spur wechseln zu lassen, reicht künftig das Antippen des Blinkerhebels. Potenzielle Kunden sollten mindestens mit 100.000 Euro Einstiegspreis rechnen.

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AUTO

Großes Familientreffen

13

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Glückszahl

nur noch der Abschleppdienst helfen, dann steht unseren Mitgliedern diese Mobilitätsflotte zu Verfügung“, betonte Mathias Margreiter (li.), ARBÖBetriebsleiter für Tirol und Vorarlberg bei der Flottenübergabe. Zur Fahrzeugauswahl beglückwünschte auch Giovanni Di Valentino (re.), Betriebsleiter vom BMW Kompetenzzentrum Unterberger-Denzel in Innsbruck.

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Zeigten sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: Autowelt-Innsbruck-Betriebsleiter Andreas Resch mit den Jaguar-Experten Matteo Loreck und Hans-Joachim Auer (v. l.).

© UNTERBERGER

© SCHLOSSMARKETING

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ährend so mancher bei der Zahl 13 an Pech denkt, dürfen sich die rund 35.000 ARBÖMitglieder in Tirol und Vorarlberg ab sofort als Glückspilze fühlen: Der Auto-, Motor- und Radfahrerbund hat seine Flotte an Kundenmobilen mit 13 nagelneuen BMW X1 modernisiert. „Sollte unser Pannendienst ein Problem einmal nicht beheben können und

enn die Autowelten Denzel-Unterberger Innsbruck, Unterberger Telfs, Strass und Kufstein in das ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Zenzenhof laden, dann lassen sich Kunden und Interessierte nicht zweimal bitten: Nicht weniger als 60 Fahrzeuge standen Anfang Juni bei Unterbergers Jaguar Land Rover Experience bereit. Sie alle konnten von rund 200 anwesenden Kunden auf Herz und Nieren getestet werden.

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175.764.923

2.

Autohaus Schweiger GmbH

101.928.679

3.

Autopark GmbH

80.431.355

4.

Denzel & Unterberger GmbH & Co KG*

43.336.000

5.

Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GMBH

39.450.376

6.

Falch GmbH

37.000.000

7.

Fritz Unterberger – Wolfgang Denzel GmbH & Co. KG*

36.820.000

8.

Autohaus Hans Dosenberger Gesellschaft m.b.H. & Co. KG

34.400.000

9.

Berger Fahrzeugtechnik Ges.m.b.H.

31.000.000

Unterberger Automobile GmbH u. Co. KG*

24.424.000

10.

1.

EWT Truck & Trailer

13

Mitarbeiter

2.

Autohaus Schweiger

61

Mitarbeiter * Der gesamte Automobilumsatz der Unterberger Gruppe im Jahr 2016 betrug 161.670.000 Euro. Quelle: CREDITREFORM Auskunftei und Rückfragen bei den Unternehmen. Für das Ranking wurde die ÖNACE-Klassifikation herangezogen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, handelt es sich um den aktuellsten, verfügbaren Nettoumsatz der Einzelunternehmen (Stand Juni 2017). Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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3.

183 Autopark

Mitarbeiter


AUTO

Neuzulassungen

Exoten

Tirol Jänner bis Mai 2017:

Neuzulassungen PKW Tirol

13.616 Jänner bis Mai 2017:

1.

Fahrzeuge

100 %

3.002 VW:

Fahrzeuge

Fiat:

2. 1.106

22,05 %

Ferrari:

1 Fahrzeug

Lamborghini:

1 Fahrzeug

Bentley:

1 Fahrzeug

3. Skoda:

934

Fahrzeuge 6,86 %

Fahrzeuge 8,12 %

Quelle: WK Tirol/Eurotax Österreich/STATISTIK AUSTRIA

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AUTO

Smarter Lieferant Die vierte Generation des KIA Carens fährt frisch gestylt und mit neuester Technik vor. T E S T: W A L T E R M A I R • F O T O : G E B H A R D W I N K L E R

KIA Carens: Das facegeliftete Allroundtalent präsentiert sich als perfekter Weg­begleiter für Großfamilien, Freizeitaktivisten und Kleinunternehmer.

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er frisch gestylte Carens-Van ist ein echter Lademeister: Bei fünfsitziger Belegung offeriert der Koreaner ein Fassungsvermögen von 492 Litern, bei umgeklappter zweiter und dritter Sitzreihe entstehen sogar speditionsreife 1.650

Liter Stauraum. Als Option sind sieben Sitze erhältlich. Für den Komfort und die Sicherheit der Passagiere wurde in der Variante „Platin“ nahezu alles aufgeboten, wie ein riesiges Panorama-Schiebedach, 8-Zoll-Navi, Vollledersitze oder Lenkradheizung.

Ausgewogener Cruiser. Das Vierzylinder-Diesel-Aggregat mit 141 PS überzeugt mit soliden Leistungen. Der Carens ist aber nicht geschaffen, um wie ein Wilder um die Kurven zu räubern, sondern stellt seine Qualitäten eher als ausgewogener Cruiser unter Beweis. Neben einem attraktiven Einstiegspreis gibt sich der Korea-Van auch in puncto Verbrauch moderat: Bei einer Rundreise durch die Toskana mussten im Schnitt nur 6,6 Liter Treibstoff nachgetankt werden.

KIA CARENS 1,7 CRDi ISG HP Platin

Motor: VierzylinderTurbodiesel Kraftübertragung: 7-Gang-DSG Hubraum: 1.685 ccm Leistung: 104 kW/141 PS Testverbrauch: 6,6 l/100 km Preis: ab 22.890 Euro Für Unternehmer: Preis Testfahrzeug: KIA Business32.890 Euro Lösungen

Modell Carens • Eintauschbonus € 1.000,• Leasingbonus € 1.000,• Attraktiver Firmenkundenbonus • KIA Firmenserviceprogramm • Start-up-Paket für Jungunternehmer

Frischer Wind in der Kompaktklasse Mit der dritten Generation des i30 präsentiert Hyundai einen überzeugenden Konkurrenten des Golf.

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T E S T: W A L T E R M A I R • F O T O : A X E L S P R I N G E R

ie Neuauflage des in Rüsselsheim konzipierten und in Tschechien produzierten Hyundai i30 ist ein ausgesprochen fesch designtes Kompaktfahrzeug, das sich durch höchste Praxistauglichkeit auszeichnet. Freundliches Ambiente. Beim Einsteigen fällt sofort das modern gestaltete Interieur auf, das sich elegant und geräumig präsentiert. Den Startknopf gedrückt, nimmt das 1,6-Liter-Dieselaggregat mit 110 PS nach einer kurzen Gedenksekunde seine Arbeit auf. Der mehr als ausreichend motorisierte i30 arbeitet dann angenehm leise und offeriert im Alltag und auch am Berg solide Fahrleistungen. Beim Fahrwerk haben die Korea-Techniker die Balance zwischen Sportlichkeit

HYUNDAI i30 1,6 CRDI Launch Style Plus

Hyundai i30: Die koreanische Schräghecklimousine wirkt selbstbewusst und fährt sich komfortabel.

und Komfort optimal getroffen. Und mit einem Einstiegspreis von 17.990 Euro sowie fünf Jahren Werksgarantie ohne Kilometerbegrenzung ist der Golf-Schreck sowohl für Private als auch für Firmenkunden eine verlockende Alternative.

Für Unternehmer: Hyundai BusinessLösungen

Modell i30 Fünftürer & Kombi • Null-Prozent-Leasing • Vorteilsbonus € 2.000,• Finanzierungsbonus € 1.000,• Flottenbonus

Motor: Vierzylinder-­ Turbodiesel Kraftübertragung: 6-Gang-Schaltgetriebe Hubraum: 1.582 ccm Leistung: 81 kW/110 PS Testverbrauch: 5,7 l/100 km Preis: ab 17.990 Euro Preis Testfahrzeug: 29.290 Euro

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AUTO

BMW 520d xDrive: Bei dem leicht gewachsenen und um 100 Kilogramm abgespeckten 5er scheint die Grenze zwischen Ober- und Luxusklasse zu verschwimmen.

Perfekte Symbiose aus Technik und Eleganz

Mit der Einführung der neuen 5er-Reihe hat BMW die nächste Runde im Match um das beste Fahrzeug im Premium-Segment eröffnet: Die elegante Oberklassen-Limousine 520d xDrive, die ein wenig automatisch fährt, im Test.

BMW 520d xDrive Luxury Line

Motor: VierzylinderTurbodiesel Kraftübertragung: 8-Gang-Steptronic Hubraum: 1.995 ccm Leistung: 140 kW/190 PS Drehmoment: 400 Nm 0-100 km/h: 7,6 Sek. Verbrauch: 4,7 l/100 km Test: 7,5 l/100 km Preis: 55.530 Euro Preis Testfahrzeug: 83.246 Euro

BMW intern: Eleganz und Luxus herrschen im Innenraum vor.

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Z

T E S T: W A L T E R M A I R • F O T O S : A X E L S P R I N G E R

war hat sich an den Proportionen – kurzer Frontüberhang, langer Radstand und eine zurückversetze Fahrgastzelle – nicht viel geändert, dennoch wurde das sportlich-elegante Erscheinungsbild des siebenten 5ers stilsicher weiterentwickelt und nochmals deutlich geschärft. Drei Modellvarianten (Sport Line, Luxury Line, M Sportpaket) stehen beim neuen 5er zur Wahl, wobei wir in die hochdekorierte Welt der Luxury Line eintauchen durften. Im Fahralltag gibt sich der neue 5er keine Blößen. Die Einstiegsmotorisierung

mit 190 PS reicht für den Langstreckeneinsatz und zum Cruisen völlig aus. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über ein 8-Gang-Steptronic-Automatikgetriebe, die den allradgetriebenen Zweiliter-Turbodiesel in nur 7,6 Sekunden auf Tempo hundert bringen. Neu in der BMW 5er-Reihe sind neben einem Ausweichassistenten und der Querverkehrswarnung auch der Spurwechsel-Assistent mit aktivem Seitenkollisionsschutz. Letzterer überwacht die Fahrspuren und den Verkehr neben dem Fahrzeug und unterstützt den Fahrer bei

drohenden Kollisionen aktiv mit einem korrigierenden Lenkeingriff. It’s Showtime Darüber hinaus steht ein optionaler Speed Limit Assistant zur Verfügung, der den Fahrer beim Abstandhalten, Beschleunigen, Bremsen und der Spurhaltung bis 210 km/h unterstützt und damit einen weiteren Schritt in Richtung automatisiertes Fahren darstellt. Die Business-Limousine sorgt auch für überraschende Momente: In sehr engen Kopfparklücken, z. B. in einer Garage, kann der 5er mittels BMW-Display-Schlüssel ferngesteuert vorwärts eingeparkt und rückwärts ausgeparkt werden. Fazit: Die in der Oberliga beheimatete Business-Limousine hat eine Vielzahl an technischen Features aus der BMW 7erReihe übernommen und klopft in puncto Ausstattung in der Luxusklasse an.


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gesamt in l/100 km: 4,5 – 7,2. CO2-Emission in g/km: 117 – 164. Symbolfoto. Unbenannt-11 1gesamt 02.06.17 08:48 Unbenannt-11 1

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T O P.T I R O L

Ein Luxus-Gartenhaus zum Entspannen Im Weiler Dirschenbach, westlich von Zirl, errichtet die Hura Verwertungs-GmbH eine exklusive Gartenanlage mit 71 Kleingartenhäusern. Sie bieten den optimalen Rückzugsort, um der Hektik des Alltags zu entfliehen und neue Energie zu tanken.

Ansprechperson vor Ort: Bernhard Kainz 0664/437 40 36 Demnächst wird auch das Café in der Kleingartenanlage eröffnet. Ansprechperson: Marion Singer 0664/525 36 54

D

ie Anlage befindet sich direkt am Inn inmitten der idyllischen Innauen, nur neun Kilometer von Innsbruck entfernt. Mit der massiven Holzbauweise, den Lärchenfenstern und der Dachverblechung aus Kupfer wurde besonders auf die Langlebigkeit der Häuser geachtet, weshalb sie sich auch als optimales Anlageobjekt anbieten.

Mit allem Komfort Die Häuser der Gartenanlage sind jeweils mit einem Badezimmer mit Dusche und WC ausgestattet. Sie sind 118

komplett möbliert und haben Strom und Internet. Zudem verfügen sie über eine ewe-Küche inklusive Geräten, eine Sedda-Wohnlandschaft, einen Schösswender-Essplatz, Tisch und Bank auf der Terrasse, Lampen, Infrarotheizkörpern sowie einem TV-Gerät.

pen. Die Häuser haben eine Größe von 24 Quadratmetern und verfügen zusätzlich über eine schöne Terrasse. Die Fläche der Grundstücke unterscheidet sich individuell und beträgt zwischen 120 und 261 Quadratmetern. Die Objekte können gekauft oder gemietet werden.

Verschiedene Häusertypen Zu jedem Anwesen gehört ein privater Parkplatz. Das Regenwasser wird in unterirdischen Sammelbehältern gespeichert und kann zur Gartenbewässerung verwendet werden. Es gibt zwei verschiedene Häuserty-

Kainz Immobilien Bernhard Kainz 6414 Mieming Tel.: 0664/43 74 036 E-Mail: info@kainz.immo www.kainz.immo

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Sie können unsere Musterhäuser auch vor Ort besichtigen. Besichtigungstermine immer Dienstag und Donnerstag, von 16 bis 19 Uhr, sowie Samstag, von 9 bis 13 Uhr.

© CHRISTIAN STEINER (5)

Besichtigungen Sie sind an einem Gartenhaus interessiert? Dann besuchen Sie uns in unserem Büro und sehen Sie sich das Modell der Gartenanlage genauer an. Unser Büro befindet sich in Völs im Erdgeschoß des Schulergebäudes am Cytagelände bei der Autobahnausfahrt Kranebitten.


T O P.T I R O L

Regional verankert, digital vernetzt – der Mix macht’s

R ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

aiffeisen ist mit 72 selbstständigen lokalen Raiffeisenbanken und 244 Bankstellen der finanzielle Nahversorger in Tirol und direkter Ansprechpartner für mehr als 44.000 heimische Firmen- und Geschäftskunden. Persönliche Kundenbeziehungen und regionale Verankerung ergänzt Raiffeisen mit den modernsten Funktionen des Online-Bankings. So bekommt jeder Kunde, was er gerade braucht. Regional. Digital. Überall. Regionale Präsenz ist seit mehr als 125 Jahren das zentrale Element von Raiffeisen in Tirol. Außerdem sind auch die lokalen Raiffeisenbanken eigenständige Unternehmen. Deshalb wissen die Raiffeisen-Firmen-

kundenberater auch genau, was für einen reibungslosen Geschäftsablauf nötig ist, egal ob es um den klassischen Konto- und Zahlungsverkehr, Förderungen, betriebliche Vorsorge oder internationale Geschäfte geht. Und wer einen Betrieb nicht nur auf dem Papier, sondern vor Ort kennt, kann auch individuelle Finanzierungslösungen erarbeiten und dabei unterstützen, Visionen umzusetzen. Zusätzlich sorgen modernste OnlineBanking-Instrumente für einen flexiblen, reibungslosen Ablauf der Bankgeschäfte im Internet. Wie viel ein Unternehmer online erledigen möchte und mit welchen Dingen er seinen Raiffeisenberater persönlich befasst, entscheidet allein der Kunde.

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Digitale Kompetenz, kombiniert mit regionaler Nähe: Raiffeisen vereint alle Vorteile modernster Online-Banking-Funktionen mit der Qualität und den Vorteilen der persönlichen Beratung vor Ort.

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HIDDEN CHAMPIONS

Tirols heimliche Profis

Hidden Champions leisten Großes. In ihrem Segment eilt ihnen ihr hervorragender Ruf voraus – meist auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Doch außerhalb ihrer angestammten Branche sind sie oft weithin unbekannt. Auch in Tirol gibt es eine ganze Reihe solcher „geheimen Spezialisten“. Eine kleine Auswahl holt top.tirol vor den Vorhang. T E X T: D A N I E L F E I C H T N E R

AST Icerink © RED BULL FC GLOBAL NEWSROOM, PROFITOOL FC PROFITOOL, GUMMIWERK, DOMINIQUE HUTER, KOLLER FORSTTECHNIK, SEDA FC SEDA UMWELTTECHNIK GMBH, VIZRT FC VIZRT, FRANZ OSS

Reutte

Absorber System Technology aus Reutte sorgt weltweit mit Solarabsorberanlagen für wohlige Wärme in Hallen- und Freibädern und mit permanenten und mobilen Eisbahnen für klirrende Kälte.

Profitool Landeck

In Landeck plant, entwickelt und fertigt Profitool Präzisionswerkzeuge, die weltweit in verschiedensten Bereichen zum Einsatz kommen.

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Gummiwerk Czermak & Feger Imst

Naturlatexprodukte aus dem Gummiwerk Czermak & Feger in Imst sind in den Handschuhen von Astronauten ebenso zu finden wie auf Geburtstags­ feiern von saudi-arabischen Prinzen.


HIDDEN CHAMPIONS

SEDA Kössen

Die SEDA Umwelttechnik GmbH entwickelt in Kössen Werkzeuge und Systeme, die weltweit dabei helfen, Altfahrzeuge schnell, effizient und umweltschonend zu recyceln.

Koller Forsttechnik Schwoich

Die Koller Forsttechnik GmbH aus Schwoich exportiert Holzerntegeräte, die im steilen Gelände zum Einsatz kommen, in alle Welt.

Vizrt Vomp

Mit Soft- und Hardware von Vizrt aus Vomp verschmelzen Fernsehsender auf der ganzen Welt Live-Übertragungen mit digitalen Inhalten – vom Senderlogo bis zum virtuellen Studio.

Aberjung Electro Terminal Innsbruck

Die elektrischen Verbindungskomponenten von Electro Terminal aus Innsbruck werden in über 60 Ländern vertrieben.

Lienz

In Lienz designt Aberjung nicht nur Produkte, sondern bei Bedarf auch gleich die dazugehörige Werbekampagne, und unterstützt Kunden bei der Entwicklung ihrer Idee.

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HIDDEN CHAMPIONS

Tiefgründiges Design

I

n seinem Kern versteht sich Aberjung als Designbüro. Das Fünf-Personen-Unternehmen, rund um die Industrial-Designer Christoph Aschaber und Lukas Jungmann, kann aber mehr. „Wir sind überzeugt, dass Design weit mehr ist als Form“, erklärt Aschaber. „Produkt und Marketing sind eng miteinander verknüpft.“ Denn das beste Design ist nutzlos, wenn die Qualität nicht kommuniziert wird. Deswegen ist man dazu übergegangen, mehr als nur Erzeugnisse zu gestalten und unterstützt Auftraggeber auch bei anderen DesignEntscheidungen, vom Logo-Placement bis hin zur kompletten Marketingkampagne. Und man steht mit einem großen Netzwerk 122

© FRANZ OSS (3), ABERJUNG

Aberjung, Lienz

beratend zur Seite, wenn es darum geht, Lieferanten, Entwickler oder Hersteller zu finden. Die Kunden kommen aus ganz Europa, ebenso wie aus Asien. In einem aktuellen Projekt entwickelt Aberjung zum Beispiel das Design eines Ultraleicht-Helikopters für ein chinesisches Unternehmen. Inzwischen beschäftigen sich die Designer auch mit Produkten im weitesten Sinne: Sie gestalten Ausstellungen und veröffentlichen gemeinsam mit Partnern ein eigenes Magazin. „Wir behaupten nicht, alles zu können“, bringt Aschaber die Philosophie auf den Punkt. „Aber wir können alles lernen – oder kennen jemanden, der es bereits gelernt hat.“

Christoph Aschaber, Geschäftsführer


© VIZRT (4)

HIDDEN CHAMPIONS

Digitale Zauberei Vizrt, Vomp

D

ie Zeiten, in denen die Kulissen in Fernsehstudios nur aus Sperrholz und Requisiten bestanden, sind lange vorbei. Nachrichten, Sportübertragungen, Wetter- und viele andere Sendungen präsentieren sich mittlerweile im interaktiven, computergenerierten Design. Die Systeme, die das ermöglichen, stammen in vielen Fällen aus Vomp, dem technologischen Hauptstandort von Vizrt. Dort entwickeln 70 Mitarbeiter des österreichisch-skandinavischen Konglomerats die Software, mit der Fernsehsender aus aller Welt digitale Inhalte in ihre Übertragungen einbinden und so nahtlos Live-Bilder

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und Computergrafiken verschmelzen. „Das beginnt beim einfachen Senderlogo“, erklärt Vizrt-Geschäftsführer Christian Huber, „und geht über die Wahlergebnistabelle und die zusätzlich eingeblendeten Spielfeldlinien bei Sportübertragungen bis hin zum kompletten virtuellen Studio, das mit dem Moderator interagiert.“ Vizrt stellt sowohl die dafür nötige Soft- als auch die Hardware zur Verfügung, die auf der ganzen Welt genutzt werden. Die Kunden, zu denen neben dem ORF und ZDF auch Sky, Al Jazeera, die BBC und CNN gehören, entwickeln dann die jeweiligen Einblendungen und Studio-Designs selbst.

Christian Huber, Geschäftsführer

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Gut verbunden

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uch heuer hat das Industriemagazin das WIFI unter 100 heimischen Bildungsanbietern auf Platz 1 gewählt. Warum das so ist, sehen Sie auch an unserem Kursbuch: 500 Seiten geben auf die Anforderungen jedes einzelnen Kursbesuchers eine persönliche Antwort. Das WIFI vermittelt nicht nur neues Lernen, sondern ist selbst ein lernendes System. Das spiegelt sich am neuen Campus wider. Hier ist nichts mehr, wie es gestern war. Am WIFI Campus ist alles, wie es morgen sein wird. Inspirierendes Lernen braucht eine inspirierende Umgebung, die alle Facetten des Lernens abdeckt. Neben Fachausbildungen in über 150 Berufen bietet das Bildungsinstitut der Wirtschaft Allgemeinbildung, Bildungsberatung und Berufsorientierung, das Startup-Center InnCubator und demnächst auch einen CoLearning-Space. Wer in Aus- und Weiterbildung investiert, braucht dafür nicht irgendeinen Partner, sondern den besten. Vertrauen Sie auf sich selbst und die Kompetenz der Nummer 1!

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uf hohe Sicherheit und einfache Handhabung kommt es bei den Produkten von Electro Terminal an. Die ehemalige Zumtobel-Tochter stellt elektrotechnische Verbindungskomponenten her – von Lüsterklemmen, wie sie an jeder Deckenlampe in Haushalten zu finden sind, bis hin zu Leiterplattenklemmen. Seit einem Management-Buy-out 2014 gemeinsam mit dem Logistikpartner AFS steht das Unternehmen auf eigenen Beinen, zählt den ehemaligen Mutterkonzern aber noch immer zu seinen besten Kunden. Allerdings beliefert Electro Terminal auch viele andere Unternehmen aus der Leuchten- und Haushaltsgeräteindustrie und dem Elektrogroßhandel in mehr als 60 Ländern auf allen Kontinenten. So hat der Betrieb mit 113 Mitarbeitern und Lehrlingen allein im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 30,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Aktuell forciert das Unternehmen vor allem die Vernetzung der Produktion und die Aus- und Weiterbildung des Teams. „Denn gerade in einer Nischen-Branche wie der unseren ist es enorm wichtig, am Ball zu bleiben“, sagt Geschäftsführer Walter Mittermüller. „Nur so können wir unserem Ziel treu bleiben, uns als weltweit anerkannter Spezialist in unserem Segment zu etablieren.“

Walter Mittermüller, Geschäftsführer


HIDDEN CHAMPIONS

Die schnellste Wertsteigerung!

Einfach umweltschonend SEDA Umwelttechnik GmbH, Kössen

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ei der Entsorgung von Altfahrzeugen können Schadstoffe in die Umwelt gelangen, besonders dann, wenn unsachgemäß vorgegangen wird. Auf Möglichkeiten zur umweltfreundlichen, schnellen und fachgerechten Zerlegung hat sich die SEDA Umwelttechnik GmbH in Kössen spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt Systeme und Werkzeuge, um Fahrzeuge umweltschonend zu entsorgen. „Unsere Produkte kommen weltweit bei mehr als 4.000 Kunden zum Einsatz“, erzählt Sebastian Raubinger von SEDA. „Dabei deckt SEDA alle Schritte des Recycling-Prozesses ab. Ein spezieller Kipplift erlaubt es beispielsweise, Fahrzeuge anzuheben, um dann mit verschiedenen Anbohrgeräten Tanks und Reservoirs von unten zu öffnen. Dabei werden Flüssigkeiten wie Treibstoff, Brems- und Kühlflüssigkeit, Getriebeöl und Scheibenwaschwasser abgesaugt, ohne dass sie in die Umwelt gelangen. Dann wird das Auto zur effizienten und schnellen Zerlegung seitwärts gekippt. So können Altfahrzeuge Schritt für Schritt zerlegt, recycelt und wertvolle Rohstoffe rückgewonnen werden – von einer Person und in nur drei bis vier Arbeitsstunden. „Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für jeden“, erzählt Raubinger, „vom kleinen Tiroler Schrottplatz bis hin zum Konzern wie BMW, Mercedes oder VW – wahlweise auch als mobile Containerlösungen.“

Sebastian Raubinger, SEDA Umwelttechnik GmbH

© DIE FOTOGRAFEN

Tom Jank, Fachgruppenobmann Werbung und Marktkommunikation WK Tirol

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reativität entsteht nicht in homogenen Systemen, sondern immer in instabilen. Das zeigt Mutter Erde, die in 150 Millionen Jahren und in einem unvergleichlichen kreativen Prozess die Kriterien dafür vorgelegt hat: Mutation, Variabilität und Selektion. Vor allem die Variabilität ist dabei besonders wichtig, denn wenn viel Verschiedenes zusammenkommt, kann leichter etwas Neues entstehen. Umgelegt auf die Überlebensparameter der Wirtschaft heißt das: Die Fähigkeit einer Organisation, kreative Prozesse zu initiieren und das kreative Potenzial ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter auszuschöpfen, entscheidet über deren Position im globalen Wettbewerb. Kein ernsthafter Ökonom zweifelt heute daran, dass Ideen und Kreativität das wichtigste Wirtschaftsgut des 21. Jahrhunderts sind. So gesehen können wir es uns auch nicht mehr leisten, zwischen den rationalen Entscheidungsträgern und den kreativen Verrückten zu unterscheiden, sondern müssen diese Gewaltentrennung überbrücken und auflösen. Kreativprozesse müssen zu einer echten Managementfunktion werden! Denn eine gute Idee schafft die schnellste Wertsteigerung.

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© SEDA UMWELTTECHNIK GMBH (3)

Die treibenden Kräfte werden Leute und Systeme aus der Kreativwirtschaft sein, die Ideen entwickeln und verstehen, wie man sie wertbeständig macht.


HIDDEN CHAMPIONS

Luftballons und Astronautenhandschuhe © GLOBAL NEWSROOM, ROYAL CARIBBEAN CRUISES LTD., MORITZ BRILLO, AST

Gummiwerk Czermak & Feger, Imst

Absorber System Technology, Reutte

S

eit seiner Gründung 1986 befasst sich AST mit Solarabsorberanlagen. Den Solar-Heizsystemen für Frei- und Hallenbädern, ist das Unternehmen bis heute treu – mittlerweile europaweit. Ab Anfang der 1990er hat AST sein Portfolio erweitert: Seither bietet es auch Planung, Bau, Ausstattung und Vermietung permanenter und mobiler Eisbahnen an. „In beiden Bereichen Peter Hirvell, Geschäftsführung geht es um die Übertragung thermischer Energie“, sagt Peter Hirvell, Teil der ASTGeschäftsführung. „Damit sind sie enger verknüpft, als man meinen würde.“ Jährlich errichtet AST weltweit bis zu 300 Eisbahnen, vom kleinen, gemieteten Eislaufplatz im Ortzentrum bis hin zur 400-Meter-Laufbahn für den olympischen Eisschnelllauf, auf der perfekte Bedingungen herrschen müssen. Und auch exotischere Herausforderungen werden nicht gescheut. Schanzenkühlungen, wie die am Bergisel, wurden ebenso von AST entwickelt wie ein Eislaufplatz am Kreuzfahrtschiff Harmony of the Seas. „Eisbahnen und nicht zuletzt mit Erlebniselementen wie Parcours ausgestattete Eisparks sind zunehmend im Trend“, meint Hirvell. Und was diese neue Form des Wintersports im urbanen Raum angeht, ist das Reuttener Unternehmen eines der weltweit aktivsten. 126

© GUMMIWERK (4)

Heiß und kalt

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n Imst wird seit 1945 eine Vielzahl von Naturlatexprodukten erzeugt. „Angefangen hat das mit Luftballons“, erzählt Geschäftsführer Dominik Czermak. „Aber inzwischen sind unsere Erzeugnisse in allen möglichen Bereichen zu finden.“ Mit ihrem Know-how, sehr dünnwandige Produkte und besondere Formen herzustellen, hat sich das Gummiwerk international etabliert. Technische Betriebe Dominik Czermak, Geschäftsführer in aller Welt greifen auf Latex-Formen aus Imst zurück, in denen unter mehreren 1.000 Bar Druck Sintermetallteile gepresst werden. Und auch zur Herstellung von Bauelementen aus Karbonfasern werden die Formen eingesetzt, um Werkstücke in die endgültige Form zu bringen. Zu den Kunden von Czermak & Feger gehört auch die USRaumfahrtbehörde NASA, die bei den Imstern Sensorik-Elemente für die Handschuhe von Raumanzügen fertigen lässt. Zugleich ist das Gummiwerk seinen Ursprüngen aber treu geblieben: „Luftballons stellen wir heute noch her“, erzählt Czermak. „Aber wie alle Produkte nach Maß und in Kleinserien.“ Einer ihrer Auftraggeber dafür war das saudi-arabische Königshaus, das Ballons für den Geburtstag eines Prinzen in Imst bestellt hat. „Und dafür wollten sie natürlich die schönsten Luftballons der Welt“, meint Czermak.


HIDDEN CHAMPIONS

Präzision aus einer Hand

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Walter Jungblut, Geschäftsführer

© PROFITOOL (4)

Profitool, Landeck

us Werkstoffen, die teilweise so hart sind, dass sie nur noch mit Diamant bearbeitet werden können, entstehen bei Profitool in Landeck Präzisionswerkzeuge, die in ganz Europa und den USA Einsatz finden. Mit 25 Mitarbeitern gehört das Familienunternehmen zu den kleineren Betrieben in der Branche. Dennoch erfreut sich der Werkzeughersteller weltweit eines sehr guten Rufs. „Unsere Produkte findet man in der Dentaltechnik genauso wie in der Automobilund Flugzeugproduktion“, erzählt Geschäftsführer Walter Jungblut. „Und auch in der Kunststoffindustrie haben wir einen guten

Stand.“ Die meisten Werkzeuge gehen dabei nicht direkt an die Endkunden, sondern werden im Auftrag von größeren Konzernen gefertigt und dann unter anderem Namen vertrieben. Profitool kann seinen Kunden nicht nur viel Flexibilität, sondern auch Kleinserien bieten. Deswegen greifen oft auch gerade große Werkzeughersteller auf die Dienste der Landecker zurück. „Wir kaufen nichts zu, sondern nehmen alle Fertigungsschritte vor Ort vor“, erklärt Jungblut. „In vielen Fällen geht das soweit, dass uns der Kunde die Zeichnung eines Werkstücks vorlegt und wir anhand dessen das dafür nötige Werkzeug entwickeln, planen und herstellen.“

Mitarbeiterschulung als Schlüssel zum Erfolg

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© BFI TIROL

Der Wettbewerb um gute Mitarbeiter nimmt stetig zu. Unternehmen müssen Strategien für die Personalentwicklung kreieren, um sich vom Mitbewerb abzuheben.

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Dr. Karin Klocker Geschäftsführerin BFI Tirol

um einen gilt es gute und engagierte Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen und zu binden. Zum anderen ist es ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg, das Wissen laufend am aktuellen technischen oder rechtlichen Stand zu halten.

Für beide Ziele ist eine gezielte Personalentwicklung eine wesentliche Voraussetzung. Ein professioneller Partner begleitet und unterstützt Sie bei Ihren Vorhaben mit viel Know-how, damit Sie Ihre Schulungsziele erreichen. Das BFI Tirol mit seiner über 50-jährigen Erfahrung steht Unternehmen gerne bei der maßgeschneiderten Entwicklung und Umsetzung von Firmentrainings zur Seite. Das neue Seminarangebot am BFI Tirol wurde deutlich erweitert und aktualisiert. Die Auswahl an e-Learning-Kursen, vor allem im EDV-Bereich, wurde ausgebaut und bietet zusätzlich eine Durchführungsgarantie. In vielen

Bereichen finden Sie neue Bildungsangebote, wie den Lehrgang zum Intercultural Trainer, der mit dem Bildungsinnovationspreis 2017 des Landes Tirol ausgezeichnet wurde, den Fachlehrgang für betriebliche Datenschutzbeauftragte oder die Ausbildung zum diplomierten Gesundheits- und Fitnesstrainer. Wir freuen uns auf Ihr Interesse. BFI Tirol Ing.-Etzel-Straße 7, 6010 Innsbruck Tel.: 0512/59 6 60 E-Mail: info@bfi-tirol.at www.bfi.tirol

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HIDDEN CHAMPIONS

Ökologisch und effizient

U Manfred Hofer, Geschäftsführer

nsere Produkte findet man überall, wo es Bäume und Berge gibt“, meint Manfred Hofer, Geschäftsführer von Koller Forsttechnik. Der 50-Mitarbeiter starke Betrieb ist weltweit tätig. Von Neuseeland und Australien über Bhutan und Mitteleuropa bis in die USA und mit einem Tochterunternehmen in Chile. Überall dort sind die sogenannten Kippmastgeräte und Laufwagen von Koller im Einsatz. Diese mobilen Seilbahnen dienen zur Holzernte in steilem Gelände. Das Kippmastgerät ist Basis für eine bis zu 1.000 Meter lange Seilbahn, von der ein Stahlseil ins Gelände gespannt wird. Über dieses Seil

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Koller Forsttechnik GmbH, Schwoich

werden Baumstämme mithilfe von Laufwagen – gewissermaßen der Seilbahn-Gondel – zurück zum Kippmast transportiert, wo sie dann verladen werden können. „Das ist nicht nur sehr effizient, sondern oft auch die einzig wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit, das Holz aus dem Wald zu bekommen“, sagt Hofer. „Und zugleich schonen wir damit den umstehenden Wald und das Gelände.“ Aktuell arbeitet Koller an einer zusätzlichen Innovation: Für einen komplett elektrischen Laufwagen wurde vor Kurzem die Serienproduktion gestartet. Und ein elektrisches Kippmastgerät befindet sich gerade in der Entwicklungsendphase.

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

er beste KanalserviceAnbieter ist der, den man nur einmal rufen muss“, so DI (FH) Alexander Schatz, Geschäftsführer von DAWI Kanalservice. Dieser Gedanke bringt die Philosophie des Unternehmens und den neuen Claim „Sauber bleiben.“ auf den Punkt. Nicht umsonst ist die Tochterfirma der IKB seit Jahren bekannt für ihr nachhaltiges, hoch­ qualitatives Schaffen.

Lupenreine Profis Der Komplett-Kanalservice-Anbie­ ter bietet Wartung, Pflege, TV-Inspektion oder Dichtheitsprüfung von Kanalanlagen sowie Vermietung von mobilen WCs uvm. Zuverlässige Arbeit, faire Preisgestaltung und technisches Know-how inklusive.

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Sauber bleiben. Mit DAWI Kanalservice.

Für DI (FH) Alexander Schatz ist der Nachhaltigkeitsgedanke im Kanalwesen heute besonders wichtig.

Letzteres ist heute vor allem bei der Sanierung alter Leitungen uner­ lässlich. Denn modernste Verfahren können viel Zeit, Geld und Nerven sparen und größtenteils eingesetzt werden, ohne dass Mauern oder Wege aufgerissen werden müssen.

Und gibt es dennoch mal einen Notfall, ist DAWI glücklicherweise 24/7 erreichbar. Schließlich sollen auch Sie und Ihr Heim sauber bleiben.

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AUS DEM MAGAZIN

Aus dem Jahrbuch der Wirtschaft:

415 Mehr als

Snowboardern

Mio. Euro haben die Top 10 der Tiroler Seilbahnen im vergangenen Jahr umgesetzt (Ranking der Seilbahnen ab Seite 94).

war es Mitte der 1980er in Tirol verboten, Liftanlagen zu benutzen. Wie sich das geändert hat, berichtet Ex-Burton-Europa-Chef Hermann Kapferer (ab Seite 82).

WAHLTIROLER:

Nicht zuletzt die Lage, geringe Bürokratie und Sportevents locken ausländische Firmen nach Tirol (mehr zu den Betriebsansiedlungen der letzten drei Jahre ab Seite 54).

Der Umsatzrückgang beim

Energielieferanten

Gutmann ist mehr Segen als Fluch. Warum das so ist, erzählt Alexander Gutmann im Interview (ab Seite 16).

Start-ups:

gab es 2016 in Tirol (ab Seite 64).

Quelle: WKO Gründungsstatistik, KMU Austria

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FAMILIENUNTERNEHMEN: Sie machen mehr als die Hälfte aller Betriebe in Tirol aus (ab Seite 24).

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