top.tirol Jahrbuch 2019

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F LOT T E S FUHRPA RK­ M A N A G E M EN T:

2019

JAHRBUCH DER WIRTSCHAFT TOP

250

TIROLS UMSATZSTÄRKSTE UNTERNEHMEN UND FÜNF WEITERE RANKINGS

N U T Z FA H R Z EU G ­E X PER T EN IM IN T ER V IE W

MANAGEMENT-BUY-OUT

WENN DIE MITARBEITER DAS RUDER ÜBERNEHMEN

KONRAD BERGMEISTER

DER MANN HINTER DEM BRENNER BASISTUNNEL IM GESPRÄCH

EINE BEILAGE DER


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W W UCH O W. N LI N E TO U N T P.T ER I RO L A

T O P.T I R O L

Liebe Leserinnen und Leser!

RANKINGS 6

Top 250: Tirols umsatzstärkste Unternehmen

43 Top 25: Tirols umsatzstärkste Unternehmensgruppen 50 Top 10: Tirols umsatzstärkste Bauunternehmen 56 Top 10: Tirols umsatzstärkste Banken 62 Top 10: Tirols umsatzstärkste Hotels

INTE RVIEWS 32 Konrad Bergmeister: Über den Brenner Basistunnel, seine Herausforderungen und seine politische und wirtschaftliche Bedeutung

Dazu beigetragen hat der Brenner Basistunnel, der schon in der Bauphase eine Bruttowertschöpfung von rund 15 Milliarden Euro generiert. Über dieses Megaprojekt, seine technischen Herausforderungen und seine politische und wirtschaftliche Bedeutung hat top.tirol mit Konrad Bergmeister, dem Vorstand der BBT SE, gesprochen (S. 32). Einen breiten Fokus bietet das Hauptranking, das diesmal Tirols 250 Top-Unternehmen umfasst (S. 6). Zudem widmen wir uns Tirols umsatzstärksten Unternehmensgruppen (S. 43), Bauunternehmen (S. 50), Hotels (S. 62) und Autohändlern (S. 122). Erstmalig präsentieren wir ein Bankenranking (S. 56) mit dem Ergebnis nach gewöhnlicher Geschäftstätigkeit als Vergleichsgrundlage. Sommerlich wird es im Projekt: Auto (S. 113), das sich neben Nutzfahrzeugen auch mit den neuesten Cabrios befasst. Und passend zur Jahreszeit haben wir uns mit Ambros Gasser, Geschäftsführer der Alpinschule Innsbruck, über die Zukunft der Fernreisen unterhalten – ebenso wie über seine Übernahme des Familienunternehmens und das ASI-Nest, das in Natters entsteht (S. 88). Um eine andere Form der Übernahme geht es beim Management-Buy-out. Darüber haben wir mit drei Tiroler Unternehmen gesprochen, bei denen die Mitarbeiter das Ruder übernommen haben (S. 74). Wir wünschen Ihnen wieder eine spannende Lektüre. Die Redaktion

© FRANZ OSS, AXEL SPRINGER (2)

122 Top 15: Tirols umsatzstärkste Autohändler

88 Ambros Gasser: Über die Zukunft von Fernreisen, was es bedeutet, ein Familienunternehmen zu übernehmen, und die neue Firmen­zentrale 96 Johannes und Wolfgang Leitner: Über die Führung als Doppel­ spitze, ihr Unternehmen Fiegl und Spielberger und die Bau- und Elektrotechnikbranche

GESCHICHTEN 5 Kurz gefragt: Stephanie Neuner 66 Im Dialog: Wie wichtig es für Unternehmen ist, ihre Mitarbeiter zu erreichen 74 Wenn die Mitarbeiter das Ruder übernehmen: Drei Tiroler Unternehmen, die nach dem Management-Buy-out florieren 104 Maßgeschneiderte Maschinen: 3CON – Sonder­ anlagenbauer und Weltmarktführer aus Ebbs 111 Klüger werden mit: Kristin Scheerhorn © WERK

Mit Juni endet das zweite Quartal 2019. Damit wird es Zeit, sich mit einer top.tirol Sonderausgabe einen Überblick über die Tiroler Wirtschaft zu verschaffen. Auch in diesem Jahrbuch der Wirtschaft haben wir die umsatzstärksten Unternehmen Tirols erhoben. Dabei zeigt sich schnell, dass es bergauf geht. Kaum ein Unternehmen musste von 2017 auf 2018 Umsatzeinbußen verzeichnen.

PROJ E K T: AUTO 113 Platz an der Sonne: Die spannendsten Cabrios der Saison 118 Flottenmanagement: Eine Branche gibt Gas

IMPRESSUM: top.tirol – Juli 2019 Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020, office@target-group.at, www.target-group.at Mitarbeiter dieser Ausgabe: Philipp Buchacher, BA, Mag. Klaus Erler, Daniel Feichtner, Mag. Haris Kovacevic, Rebecca Müller, BA, Daniel Schreier, BA, Lisa Schwarzenauer, MA, Mag. Katharina Wildauer, Mag. Simon Leitner, Walter Mair; Grafik: Thomas Bucher, Marco Lösch, BA; Gesamtverkaufsleitung: Wolfgang Mayr Hersteller: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn • Die Rankings entstanden in Kooperation mit Creditreform Wirtschaftsauskunftei. Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.target-group.at/offenlegungen abgerufen werden.

3


International vernetzt - regional verankert Internationale Spitzenforschung, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hoch motivierte Studierende machen die Universität Innsbruck zu einem Motor für Wirtschaft und zum Impulsgeber für die Gesellschaft in der Region und weit darüber hinaus.

in der Employability der Absolventinnen und Absolventen aller österreichischen Hochschulen

Beste Hochschule Westösterreichs

Quelle: Global Employability Survey 2017 von Emerging und trendence

© BfÖ 2019, Foto: © TVB Innsbruck / Helga Andreatta

Top Performer

Top 10

unter 1700 Universitäten weltweit

3

Top-Ergebnisse im Bereich Internationale Ausrichtung

Top 3

Quelle: U-Multirank Top Performing Universities 2019

in Österreich im Bildungsbereich

Rang

International vernetzt:

75

2

unter den beliebtesten Arbeitgebern in Tirol

Prozent

der Publikationen entstehen gemeinsam mit internationalen Co-AutorInnen. Quelle: Universität Innsbruck in Zahlen 2019

dank spannender Arbeitsinhalte, familienfreundlicher Arbeitsbedingungen und einem internationalen Arbeitsumfeld Quelle: Ranking „Österreichs beste Arbeitgeber 2019“ der Zeitschrift trend

40 Millionen Euro

öffentlicher Forschungsmittel national und international eingeworben

E

20% Steigerung in 4 Jahren Quelle: Universität Innsbruck in Zahlen 2019

Wir bauen Brücken in die Zukunft.

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Beste Spin-off-Strategie: Österreichweit führend mit

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KURZ GEFR AGT

KURZ GEFRAGT

Mein Tag beginnt mit: Einem reichhaltigen Frühstück, der Tageszeitung und einer langen Umarmung mit meiner Tochter Wohlfühlen bedeutet für mich: Mit meiner Familie zusammen zu sein und im Moment zu leben

Zur Person Stephanie Neuner ist ausgebildete Drogistin. 2009 hat sie die Geschäftsführung der Neuner’s Gesundheit & Wellness GmbH von ihrer Mutter übernommen. Damit arbeitet sie bereits als fünfte Generation der Familie mit dem Thema „Gesundheit aus der Natur“, wofür ihr Ururgroßvater bereits 1884 den Grundstein legte. Von der Firmenzentrale in Kirchbichl aus koordiniert Neuner’s den Handel und Versand von Tees und Wellnessprodukten zu Vertriebspartnern in zehn Nationen und über den Webshop weltweit – inklusive großer Märkte wie China und Malaysia.

STEPHANIE NEUNER GESCHÄFTSFÜHRERIN NEUNER’S GESUNDHEIT & WELLNESS GMBH

Wenn ich krank bin: Trinke ich fleißig Neuner’s Tee und vertraue auf mein intensiv gepflegtes Immunsystem In der Natur finden wir: Alles, was wir für ein gutes Leben brauchen Mein Lieblingstee ist: Schwer einzugrenzen. Aktuell tatsächlich unsere neueste Sorte Ingwer-Kurkuma BIO, in die ich mich bei unseren zahlreichen Verkostungen schon verliebt habe Wirklich aus der Balance bringt mich: Unrecht Ruhe und Einklang verträgt sich mit dem Unternehmertum: Eher selten. Zwischen der Begeisterung für die eigenen Produkte ist die Achterbahn des Unternehmertums eine konstante Herausforderung. Übernimmt man die Leitung eines Unternehmens muss man: Ganz schön zäh sein und sehr viel Leidenschaft mitbringen Ein Familienname muss: Nicht überbewertet und doch geschätzt werden Von meinem Großvater habe ich gelernt: Auf meine Intuition zu vertrauen Der Standort Kirchbichl ist uns/mir wichtig, weil: Wir hier verwurzelt sind und man einen alten Baum nicht umpflanzt

5


TOP 250 RANKING

TIROLS UMSATZSTÄRKSTE UNTERNEHMEN top.tirol präsentiert die 250 Unternehmen mit dem höchsten Nettoumsatz 2018.

Tiwag-Tiroler Wasserkraft AG

Innsbruck

3.

931 Mio. 1.256

N E T TO U M S AT Z (in Euro, gerundeter Wert) M I TA R B E I T E R

6

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RANKING

TOP 3

Umsatzsteigerer

2.

Sandoz GmbH *

+74,32 % 2018: 34.062.592

Kundl

2017: 19.540.000

1,65 Mrd. 4.549

+47,91 % 2018: 38.000.000 2017: 25.691.991

WERK TELFS

+42,86 % 2018: 288.300.000

1.

2017: 201.800.000

2,7 Mrd. 4.800

D. Swarovski KG Wattens * Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 *** Abweichendes Geschäftsjahr

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

DIE 250 UMSATZSTÄRKSTEN UNTERNEHMEN TIROLS UNTERNEHMEN

1.

Montanwerke Brixlegg In den Montanwerken Brixlegg werden jedes Jahr

160.000 Tonnen

kupferhaltige Sekundärmaterialien recycelt und in

120.000 Tonnen Reinstkupfer umgewandelt.

2.

3.

Stihl investierte 22,8 Mio. Euro und schuf durch den Neubau 150 neue Arbeitsplätze.

4.800 4.800

2.700.000.000 2.700.000.000

=

4.549 4.385

1.651.362.161 1.651.362.161

=

1.256 1.313

931.402.887 808.533.390

+

1.600 1.534

869.260.048 869.260.048

=

5.446 5.226

748.960.000 729.033.883

+

291 302

705.407.124 776.973.872

-

1.148 1.182

643.960.406 604.192.542

+

8.508 8.410

588.430.000 570.037.543

+

480 414

385.700.000 381.871.398

+

2.000 1.800

348.000.000 293.770.100

+

1.375

336.931.870 386.996.165

-

317 317

318.138.168 302.195.009

+

2017

Umsatz 2017

Die Kundler Firma, die seit heuer unter dem Namen des Mutterkonzerns Novartis auftritt, entwickelt und produziert Generikaprodukte, v. a. Antibiotikawirkstoffe und -fertigformen. TIWAG-TIROLER WASSERKRAFT AG Tirols größtes Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Innsbruck gehört zu 100 Prozent dem Land und produziert und vertreibt Strom.

INNIO JENBACHER GMBH & CO OG *

4.

Seit November 2018 firmiert das Jenbacher Werk unter dem Namen Innio Jenbacher. Am Standort im Unterland werden Gasmotoren, Blockheizkraftwerke und Dieselgeneratoren hergestellt.

MPREIS WARENVERTRIEBS GMBH

5.

Der Völser Lebensmittelhändler ist in Tirol, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg und Südtirol tätig. Dazu gehören zwei Produktionsbetriebe: eine Bäckerei und eine Metzgerei.

6.

Das seit 2012 zur Umcor AG, einem Schweizer Rohstoffkonzern, gehörende Unternehmen in Brixlegg ist auf Kupferrecycling und -raffination spezialisiert.

7.

Das Familienunternehmen aus St. Johann in Tirol stellt in 20 Werken in acht Ländern eine umfassende Produktpalette aus Holzwerkstoffen sowie Schnittholz her.

8.

Die Betreibergesellschaft der Tiroler Landeskrankenhäuser aus Innsbruck ist für die Errichtung und den Betrieb der Landeskrankenhäuser zuständig und gehört dem Land.

20.000 m2

großer Erweiterungsbau in Langkampfen eingeweiht werden.

(IN EURO)

UMSATZ 2018

SANDOZ GMBH *

STIHL TIROL GMBH Im Feber 2019 konnte ein

D. SWAROVSKI KG Swarovski mit Sitz in Wattens entwickelt, produziert und vertreibt u. a. Kristall, echte Edelsteine, synthetische Diamanten sowie Schmuck, Accessoires und Beleuchtungslösungen.

(TIROL)

2018

MONTANWERKE BRIXLEGG AKTIENGESELLSCHAFT

FRITZ EGGER GMBH & CO. OG

TIROL KLINIKEN GMBH

STIHL TIROL GMBH

9.

10. 11. 12.

Seit Juli 2018 tritt die in Langkampfen ansässige Viking GmbH unter dem Namen Stihl Tirol GmbH auf. Die Firma entwickelt, produziert und vertreibt u. a. Rasenmäher, Mähroboter und Gartenhäcksler.

ING. HANS BODNER BAUGESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Kufstein ist u. a. Hochund Tiefbauspezialist, Projektentwickler, Bauträger, Transportbetonlieferant und Eisenbiegerbetrieb.

PLANSEE SE * Die Firma in Reutte stellt u. a. Hochleistungswerkstoffe aus den hochschmelzenden Metallen Molybdän und Wolfram her, z. B. für die Licht-, Elektronik- oder Automobilindustrie.

EUROTOURS GESELLSCHAFT M.B.H.

Eurotours aus Kitzbühel gehört zur österreichischen Verkehrsbüro Group, ist eine Incoming-Agentur und einer der größten Direkt-Reiseveranstalter Mitteleuropas.

1.317

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

13. 14. 15.

16.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

In Telfs entwickelt und fertigt Liebherr Baumaschinen mit hydrostatischem Antrieb, wie Laderaupen, Teleskopladetypen sowie Sondergeräte für die Öl- und Gasindustrie.

634 625

288.300.000 201.800.000

+

BINDERHOLZ GMBH * Das Unternehmen aus Fügen zählt zu Europas Marktführern für Massivholzprodukte und innovative Baulösungen.

801 801

271.445.749 271.445.749

=

1.319 1.301

266.584.000 262.503.645

+

UNTERNEHMEN LIEBHERR-WERK TELFS GMBH

LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH

Das Unternehmen in Lienz entwickelt und produziert energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte und wird von der Liebherr-Hausgeräte GmbH in Ochsenhausen (D) koordiniert.

MED-EL ELEKTROMEDIZINISCHE GERÄTE GESELLSCHAFT M.B.H. *

Das Medizintechnikunternehmen aus Innsbruck entwickelt, produziert und vertreibt u. a. implantierbare Hörsysteme, wie Cochleaimplantate.

2017

Umsatz 2017

1.300 1.182

264.000.000 264.000.000

=

778 734

263.694.262 237.724.375

+

1.108 1.148

262.900.000 250.092.000

+

147 149

258.052.375 185.317.629

+

685 560

237.875.228 205.097.253

+

677 677

232.560.000 230.963.755

+

616 564

222.000.000 209.140.056

+

498 498

218.006.157 218.006.157

=

420 443

216.171.713 216.171.713

=

76 71

207.960.589 192.579.036

+

CERATIZIT AUSTRIA GESELLSCHAFT M.B.H.

17.

Der zur internationalen Ceratizit-Gruppe gehörende Hartmetallspezialist aus Breitenwang entwickelt und fertigt u. a. hochspezialisierte Zerspanungswerkzeuge und Wendeschneidplatten aus Hartstoffen.

TYROLIT – SCHLEIFMITTELWERKE SWAROVSKI K.G.

18.

Tyrolit aus Schwaz gehört zur Swarovski Gruppe und ist Hersteller von Schleif-, Trenn-, Säge-, Bohr- und Abrichtwerkzeugen sowie Systemanbieter von Werkzeugen und Maschinen.

KOCH MEDIA GMBH ***

19.

Das Unternehmen aus dem Außerfern entwickelt, produziert und vertreibt u. a. Software aller Art und Datenträger mit Audio-, visuellen und interaktiven Elementen.

20.

Das Innsbrucker Baustoffhandelsunternehmen umfasst 30 Baustoffniederlassungen in Ö, CH und D sowie neun Baumärkte, einen Produktionsbetrieb und ein Zentrallager.

21.

Das Kerngeschäft von Wedl ist der Lebensmittelgroßhandel. Erfolgreiche Bereiche des Unternehmens sind die C+C Abholmärkte und der Gastronomiezustelldienst Interservice.

WÜRTH HOCHENBURGER GMBH

WEDL HANDELS-GMBH

PFEIFER HOLZ GMBH & CO KG

22.

Das holzverarbeitende Unternehmen aus Imst ist in den Bereichen Holzbau, Betonschalung, Palettenklötze und Verpackungsholz, Schnittholz und Hobelware sowie Energie tätig.

23.

Die 100-prozentige Tochter der Tiwag mit Sitz in Thaur ist Tirols größter Verteilernetzbetreiber und versorgt mit elektrischer Energie.

24.

Die Tochterfirma der delfortgroup AG (Hauptsitz: Traun) in Wattens stellt Zigaretten- und Filterpapier her, das weltweit vertrieben wird.

25.

Der Erdgasversorger aus Innsbruck beliefert Kunden in Österreich und Deutschland mit Erdgas und betreibt u. a. Fernwärmeversorgungssysteme und Erdgastankstellen.

TINETZ-TIROLER NETZE GMBH *

PAPIERFABRIK WATTENS GMBH & CO KG *

TIGAS-ERDGAS TIROL GMBH

MED-EL

investiert rund

15-20 % des Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Hörlösungen.

WürthHochenburger betreibt

30 Filialen

in Österreich, Bayern und der Schweiz.

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** Abweichendes Geschäftsjahr

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RANKING

UNTERNEHMEN TRANSPED EUROPE GMBH

26.

Die Kernkompetenzen des Wörgler Unternehmens liegen im Bereich der Gütertransporte in Europa mit unterschiedlichem Equipment auf der Straße und im Intermodalverkehr.

27.

Das Hauptgeschäftsfeld des Telfer Familienunternehmens sind Aluminiumprodukte. Zudem ist es in der Energietechnik, im Anlagenbau und in der Schlauchproduktion tätig.

28.

Westösterreichs größter privater Energielieferant aus Innsbruck liefert Energie für Wärme und Mobilität (Treibstoffe, Heizöl, Pellets, Erdgas, Festbrennstoffe, Ökostrom).

THÖNI INDUSTRIEBETRIEBE GMBH

GUTMANN GESELLSCHAFT M.B.H. *

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

165 173

201.330.000 188.760.068

+

517 494

193.845.169 184.042.808

+

272 272

191.997.820 182.196.707

+

14 14

182.753.265 172.583.830

+

692 675

166.446.733 161.073.433

+

629 543

160.235.000 142.436.000

+

68 62

160.228.548 131.961.100

+

237 299

160.000.000 154.979.765

+

930

156.300.000 146.300.000

+

465 328

155.259.705 155.259.705

=

289

150.000.000

145.700.000

+

225 225

147.055.548 147.055.548

=

40 40

146.509.785 146.509.785

=

2017

Umsatz 2017

EWT TRUCK & TRAILER HANDELS GMBH

29.

DIE WASSERKRAFTWERKE DER IKB erzeugen jährlich

302.343.862 kWh.

Die EWT Truck & Trailer Handels GmbH aus Kitzbühel ist Firmenzentrale der EWT-Gruppe. Hier finden die strategische Steuerung der Tochtergesellschaften und die zentrale Auftragsabwicklung statt.

INNSBRUCKER KOMMUNALBETRIEBE AKTIENGESELLSCHAFT

30.

Zu den Geschäftsfeldern des Innsbrucker Dienstleisters zählen Strom, Wasser, Abwasserreinigung, Abfallentsorgung, Telekommunikation, Bäder, Saunen sowie Energieservices.

31.

Zu den Geschäftsfeldern des Haller Bauunternehmens zählen u. a. Baudienstleistungen (Hoch- und Tiefbau), Schotter, Natursteine, Beton, Recycling, Deponie und Betonfertigteile.

32.

1963 in Wörgl als eine Ein-Mann-Transportfirma für Holzgüter gegründet, bietet das Unternehmen heute europaweit innovative Logistikkonzepte und Supply-Chain-Lösungen.

33.

Das 1961 in Wörgl gegründete Unternehmen ist auf Transport-, Speditions- und Logistikdienstleistungen spezialisiert und kombiniert alle Verkehrsträger.

FRÖSCHL AG & CO. KG

UNTERER GESELLSCHAFT M.B.H.

BERGER LOGISTIK GMBH

SWAROVSKI – OPTIK KG.

34.

Swarovski Optik

Swarovski Optik produziert am Sitz in Absam optische Präzisionsinstrumente wie Teleskope, Ferngläser, Zielfernrohre und optronische Geräte, die weltweit vertrieben werden.

957

weltweit weltweit

NOTHEGGER TRANSPORT LOGISTIK GMBH *

ist weltweit in 92 Ländern vertreten – in mehr als 47 davon durch Direktvertrieb.

35.

36.

Lebensmitteltransporte in Kühlfahrzeugen und Transporte mit Planenfahrzeugen sind das Kerngeschäft des 1992 gegründeten Speditionsunternehmens aus St. Ulrich am Pillersee. TIROLER VERSICHERUNG V.A.G. * Die Tiroler Versicherung mit Sitz in Innsbruck ist ein Universalversicherer und wurde 1821 als Privatverein gegründet. Kernmarkt ist Tirol sowie Trentino-Südtirol.

289

BESI AUSTRIA GMBH *

37.

38.

Besi Austria mit Sitz in Radfeld zählt zu den führenden Unternehmen in der Produktion von hochpräzisen Bestückungsmaschinen. Seit 2005 ist es Teil der niederländischen Besi-Gruppe.

FERRERO ÖSTERREICH HANDELSGES.M.B.H. *

Ferrero Österreich hat seinen Sitz in Innsbruck und gehört zur Ferrero-Gruppe, dem italienischen Süßwarenhersteller, zu dem über 90 Gesellschaften weltweit zählen.

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** Abweichendes Geschäftsjahr

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

UNTERNEHMEN

DAS ALLGEMEINE RECHENZENTRUM INNSBRUCK betreut 5,3 Millionen Nutzerkonten sowie 12.400 Workstations und wickelt täglich 7,8 Millionen Transaktionen ab.

ADOLF DARBO AKTIENGESELLSCHAFT

39.

Das Stanser Familienunternehmen produziert u. a. Konfitüren, Honig und Sirup für Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie und Hotellerie sowie zur Weiterverarbeitung.

40.

Das Familienunternehmen mit Sitz in Pians stellt Tiroler Speck-, Schinken-, Rohwurst- und Bratenprodukte her. Der Exportanteil beträgt mehr als 60 Prozent.

41.

Die Firma EMPL aus Kaltenbach fertigt Lkw-Sonderaufbauten, Anhänger und Sattelauflieger.

42.

Der Logistikdienstleister mit Sitz in Kirchbichl wickelt europaweite Logistikprojekte und Komplettladungen ab.

HANDL TYROL GMBH

EMPL FAHRZEUGWERK GESELLSCHAFT M.B.H.

VERTEX GMBH

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

358 339

140.300.000 138.014.000

+

544 490

137.700.000 127.600.000

+

380 360

135.000.000 123.713.193

+

70 62

130.000.000 98.174.802

+

457 479

129.062.000 154.361.000

-

569 569

127.167.116 127.167.116

=

1.570

123.800.000 114.100.000

+

331 330

122.057.124 131.477.791

-

600 560

120.000.000 109.000.000

+

70 65

114.724.000 102.480.213

+

67 160

110.000.000 84.900.000

+

241 224

109.100.400 102.865.185

+

19 21

107.000.000 104.158.026

+

2017

Umsatz 2017

BEMO TUNNELLING GMBH

43.

Das Innsbrucker Bauunternehmen wurde 1964 als Tunnelbaugesellschaft gegründet. Heute hat es seine Kernkompetenzen auf weitere Felder der Bauwirtschaft ausgeweitet.

ARZ ALLGEMEINES RECHENZENTRUM GMBH *

44.

Der EDV-Dienstleister mit den Standorten Innsbruck und Wien ist in den Bereichen Banken, Krankenhäuser und in der öffentlichen Verwaltung in Österreich tätig.

45.

Die nichtstaatliche und überkonfessionelle soziale Non-ProfitOrganisation unterstützt mit vielfältigen Programmen Kinder, Jugendliche und deren Familien in Not.

SOS-KINDERDORF

1.600

Österreich Österreich

COVERIS FLEXIBLES AUSTRIA GMBH

46.

47. INTERFOOD verfügt über insgesamt

3.250 m

2

gekühlte Lagerfläche für Frischwaren aller Art.

Das Unternehmen mit Sitz in Langkampfen zählt zur Coveris Gruppe und produziert jährlich rund 60.000 Tonnen Verpackungsfolien für die Bereiche Transport, Consumer sowie Agrar.

FELDER KG

Das Unternehmen mit Sitz in Hall entwickelt und produziert seit der Gründung im Jahr 1956 Maschinen für die Holzverarbeitung.

INTERFOOD-LEBENSMITTELGROSSHANDEL GMBH

48.

Die Interfood Lebensmittelgroßhandel GmbH wurde 1992 in Hall gegründet. Zu den Kunden zählen u. a. Einzel- und Großhandelsunternehmen.

49.

Die Binderholz Bausysteme GmbH, die zur Binderholz Gruppe gehört, ist in der Produktion und Vermarktung von Brettsperrholz tätig.

50.

Morandell ist seit der Gründung 1926 im Weinhandel tätig und mittlerweile Getränkegroßhändler, der unterschiedliche Getränke importiert und vertreibt.

51.

Der Einkaufsdienstleister aus Pflach ist u. a. auf die Beschaffung von Verpackungsmaterialien, Zusatzstoffen und die Entwicklung von Verpackungskonzepten spezialisiert.

BINDERHOLZ BAUSYSTEME GMBH

MORANDELL INTERNATIONAL GMBH

HUBER EINKAUF GMBH & CO. KG

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** Abweichendes Geschäftsjahr

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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T O P.T I R O L

Axians ICT Austria: IT-Power nach internationalen Standards direkt aus Tirol © SHUTTERSTOCK.COM, AXIANS ICT AUSTRIA

IT-Lösungen nach internationalen Standards von Spezialisten direkt vor Ort – das ist der Fokus von Axians ICT Austria in Innsbruck.

„Infrastruktur lokal beim Unternehmen, in der eigenen Axians Cloud, in einer Public Cloud oder eine Hybridlösung – bei uns sind alle Modelle möglich.“ A R M I N K A P P E L M AY R , A X I A N S I C T AU S T R I A

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

D

ie Tiroler Niederlassung des österreichweit vertretern IT-Dienstleisters bietet zu sämtlichen ITThemen Beratung, Services und Wartung an. Auch Cybersecurity-Services, komplexe Infrastruktur- und rechtssichere Outsourcinglösungen sind bei Axians ICT Austria in versierten Händen. Best-in-Class-Solutions für den Mittelstand Armin Kappelmayr, Tiroler Geschäftsstellenleiter von Axians ICT Austria, betont: „Wir haben gerade im Mittelstand einen sehr guten Namen. Viele Unternehmen zählen auf unsere Outsourcing- und Managed-Service-Angebote. Wir betreiben unter anderem IBM Power System i Systeme, nur wenige Unternehmen haben dazu das nötige Know-how.“ Axians ICT Austria stellt für den Ernstfall auch Desaster-RecoverySysteme bereit, dieses Ausfallkonzept ist ein einzigartiger Mehrwert in Österreich. Die eigenen, DSGVO-konformen, Rechenzentren von Axians ICT Austria in Österreich sind ein weiteres Asset. „Infrastruktur lokal beim Unternehmen, in der eigenen Axians Cloud, in einer Public Cloud oder eine Hybridlösung – bei uns sind alle Modelle möglich“, unterstreicht Kappelmayr. Für kleinere und mittlere Betriebe bietet Axians ICT Austria außerdem eine

äußerst spannende All-in-One-Lösung: Das vPack bedeutet eine Cloud ohne Regen, dank hoher Standardisierung kommen Mittelständler in den Genuss von High-End-IT zu äußerst attraktiven Konditionen. Enterprise-Mobility-Lösungen Aufbauend auf eine langjährige Partnerschaft mit dem Hersteller Zebra Technologies bietet Axians in Innsbruck ein Portfolio für Enterprise-Mobility. Die Lösungen für die mobile Datenerfassung und -verarbeitung sind gerade in Zeiten des Internet of Things wegweisend. Barcodescanner, Industriedrucker, mobile Devices – das breite Produktportfolio von Zebra wurde speziell für den betrieblichen Einsatz entwickelt und ist vielfach Industriestandard. Die branchenspezifischen Lösungen sind in 100 Ländern im Einsatz, die Drucker werden von mehr als 90 Prozent der Fortune-500Unternehmen verwendet. Axians ICT Austria Grabenweg 3, 6020 Innsbruck Tel.: 05 1715-10 E-Mail: office@axians.at www.axians.at

Axians ICT Austria auf einen Blick Lokale Verankerung: Seit mehr als 30 Jahren in Tirol aktiv – starke Position bei Outsourcing- und Managed-Service-­Angeboten für den Mittelstand Österreichweit und international präsent: Mit sechs Niederlassungen in Österreich und zwei Standorten in Deutschland und Frankreich nahe beim Kunden; Integration in das europäische Hightechunternehmen VINCI Energies Digitaler Komplettanbieter zur gesamten Bandbreite der Enterprise-IT: Strategieentwicklung, Beschaffung von Hardware, Cloud- und Rechenzentrum-Services, One-Stop-Shop für SAP, Advanced Analytics und AI, Cybersecurity, Collaboration und Logistik Next Generation Datacenter: Beratung zur IT-Architektur, Betriebsführung, Migration in die Cloud, eigene Datacenter in Österreich

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RANKING

UNTERNEHMEN

Hella

erzeugt schon seit 1986 einen großen Teil der in der Produktion benötigten Elektrizität in einem firmeneigenen Wasserkraftwerk.

EGLO LEUCHTEN GMBH

52.

Das Familienunternehmen aus Pill ist weltweit tätig und auf dekorative Wohnraum- und Außenbeleuchtung sowie Leuchtmittel mit Schwerpunkt auf LED spezialisiert.

53.

1939 gegründet, zählt die NHT zu den führenden Bauträgergesellschaften und Hausverwaltungen in Westösterreich. Sie gehört dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck.

54.

Das Holzindustrieunternehmen mit Sitz in Oberndorf stellt Nadelschnittholz her. In Tirol erfolgen Vertrieb und Logistik, produziert wird in Saalburg-Ebersdorf in Thüringen.

55.

Travel Europe aus Stans ist im Incomingtourismus tätig und bietet Bus- und Flugreisepakete für Gruppen in Mittel-, Ost-, und Südosteuropa sowie Jordanien und Israel.

56.

Das Autohaus Schweiger aus Reutte zählt zu den großen VW- und Audi-Händlern Österreichs und vertreibt Neu- und Gebrauchtwagen.

57.

NEUE HEIMAT TIROL GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGSGMBH

KLAUSNER TRADING INTERNATIONAL GMBH *

TRAVEL EUROPE REISEVERANSTALTUNGS GMBH

AUTOHAUS SCHWEIGER GMBH

ADLER-WERK LACKFABRIK JOHANN BERGHOFER GMBH & CO KG

Das Familienunternehmen aus Schwaz zählt zu den führenden Herstellern von Lacken, Farben und Holzschutzmitteln in Europa.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

323 311

105.502.648 113.420.641

-

146 141

101.969.854 116.571.800

-

62 62

101.352.402 101.352.402

=

140 127

100.676.970 102.848.152

-

78 63

100.649.584 100.377.959

+

355 398

99.306.000 94.153.195

+

676 662

98.223.631 97.269.645

+

445 406

97.017.576 78.329.507

+

500 454

96.950.934 84.404.485

+

651 1 642 1

94.501.000 95.338.000

-

14 17

94.200.000 75.946.559

+

175 163

93.817.126 130.224.458

-

197 206

93.761.725 93.761.725

=

210 183

93.000.000 90.020.200

+

2017

Umsatz 2017

HELLA SONNEN- UND WETTERSCHUTZTECHNIK GMBH

58.

DIE AUTOPARK GMBH verkauft jährlich rund

4.500

Neu- und Gebrauchtfahrzeuge an mittlerweile vier Standorten.

Seit 1959 entwickelt und produziert das Osttiroler Unternehmen Sonnen- und Wetterschutzsysteme. Produktionsstätte und Hauptverwaltungssitz ist Abfaltersbach.

FRIEDRICH DEUTSCH METALLWERK GESELLSCHAFT M.B.H.

59.

Das Innsbrucker Unternehmen erzeugt Druckgussteile und Systemkomponenten für die Autoindustrie und zählt weltweit zu den führenden Skistahlkantenherstellern.

60.

Die Firma HTB Baugesellschaft m.b.H. mit Sitz in Arzl im Pitztal ist u. a. in den Bereichen Hochgebirgsbau, Spezialtiefbau, Hängebrücken sowie Holz- und Trockenbau tätig.

61.

Die Ortner Ges.m.b.H. mit Sitz in Innsbruck gehört zu den führenden Anbietern in Österreich im Bereich Gebäudetechnik und Anlagenbau.

62.

Das Unternehmen aus Zams ist im Groß- und Einzelhandel mit Mineralöl und Mineralölprodukten tätig.

63.

Die Seilbahnsysteme von Leitner sind weltweit im Einsatz und befördern Menschen nicht nur auf Skipisten, sondern etwa auch zu Sehenswürdigkeiten in Städten. Der Firmensitz ist in Telfs.

64.

Servus Handels- und Verlags-Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Innsbruck ist ein Versandhändler, der auch im Großhandel tätig ist.

HTB BAUGESELLSCHAFT M.B.H.

ORTNER GES.M.B.H.

RISSBACHER WALTER GMBH

LEITNER GMBH

SERVUS HANDELS- UND VERLAGS-GESELLSCHAFT M.B.H. *

AUTOPARK GMBH

65. 1

Der Haupthändler für Ford, Suzuki, Volvo und Kia mit Standorten in Innsbruck, Vomp, Wörgl und Kirchdorf betreibt dort jeweils u. a. eine Werkstatt sowie einen Gebrauchtwagenverkauf.

Inklusive Leiharbeiter

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

UNTERNEHMEN TOP LOGISTIK GMBH

66.

Die Firma Top Logistik GmbH mit Sitz in Kufstein ist auf Organisation und Abwicklung von Lkw-Transporten innerhalb Europas spezialisiert.

67.

Das Unternehmen aus Assling in Osttirol ist ein Komplettanbieter in der Holzindustrie und produziert u. a. im Sägewerk, Hobelwerk und Brettschichtholzwerk.

68.

Das Kufsteiner Unternehmen bietet neben Tankmöglichkeiten für Lkw und Pkw auch einen Truck Checkpoint zur Kontrolle von Lkw an. Zudem vermietet es Büroräume.

69.

Fercam Austria ist ein international tätiges Logistikunternehmen und hat seinen Sitz in Kundl.

70.

Das Lienzer Technologieunternehmen, das zur Südtiroler Durst Phototechnik AG gehört, ist auf die Entwicklung und Herstellung von Kopier- und Druckmaschinen spezialisiert.

71.

Gebro Pharma aus Fieberbrunn entwickelt, produziert und vermarktet Pharmaprodukte und hat Schwesterunternehmen in der Schweiz, in Spanien und in Ungarn.

72.

Mitte der 1980er eröffnete das Outdoorunternehmen Burton seinen Europahauptsitz in Innsbruck. Es vertreibt Snowboardequipment und Artikel für einen aktiven Lifestyle.

BRÜDER THEURL GMBH

INNTALER LOGISTIK – PARK GMBH *

FERCAM AUSTRIA GMBH *

DURST PHOTOTECHNIK DIGITAL TECHNOLOGY GMBH *

GEBRO PHARMA GMBH *

BURTON SPORTARTIKEL GESELLSCHAFT M.B.H. *

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

90 80

92.600.000 86.250.000

+

141 126

90.407.992 86.083.975

+

5 5

89.231.881 89.231.881

=

90 100

86.492.841 86.492.841

=

184 184

83.739.665 83.739.665

=

240 240

83.452.610 83.452.610

=

97 97

82.087.075 81.267.479

+

2017

Umsatz 2017

Die Gebro Pharma erzeugt jährlich

24

Millionen Packungen an Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika.

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** Abweichendes Geschäftsjahr

Üb er

1.000 of fene Lehrste llen

Finden Sie ihre Lehrlinge und präsentieren Sie sich als Lehrbetrieb unter

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Nähere Infos unter Wolfgang Mayr Tel. 0512/58 6020-2191 verkauf@target-group.at

15

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RANKING

Das Kufsteiner Verpackungsunternehmen Pirlo, wurde 2018 für zwei seiner Produkte mit der internationalen Auszeichnung „CAN OF THE YEAR“ für außergewöhnliches Verpackungsdesign und Druckqualität prämiert.

Für den Bau des Brenner Basistunnels liefert die Innsbrucker

Arbeitsgemeinschaft Baustahl Eisen BlasyNeptun den gesamten Baustahl.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

566 546

80.102.669 77.301.352

+

68 68

80.000.000 80.000.000

=

Das Innsbrucker Unternehmen entwickelt vielfältige Produkte: von Elektrotechnik über Hotel-EDV und Sprach/ Daten-Kommunikation bis hin zu Brandmeldeanlagen und Photovoltaik.

440 421

78.787.000 65.209.000

+

A . LOACKER KONFEKT GES.M.B.H. * Das Südtiroler Unternehmen Loacker hat in Heinfels einen Produktionsstandort, wo die Loacker-Waffeln entstehen.

349

78.203.741 78.203.741

=

363 334

76.871.100 74.036.729

+

253 253

76.572.882 68.991.330

+

230 226

76.000.000 71.850.699

+

410 388

74.733.000 74.800.000

-

35 35

73.362.795 73.362.795

=

48 47

73.240.060 64.063.825

+

377 377

72.000.000 –

+

255 225

71.977.297 60.313.091

+

117 112

71.564.965 63.767.724

+

636 768

71.000.000 68.695.057

+

214 214

70.801.427 70.801.427

=

UNTERNEHMEN SILVRETTASEILBAHN AKTIENGESELLSCHAFT

73.

Die Silvrettaseilbahn AG baut und betreibt Bergbahnen und Restaurantbetriebe in der Silvretta Arena in Ischgl.

74.

Das Speditionsunternehmen aus Ebbs organisiert Transporte in Österreich und ganz Europa.

TIROLIA-SPEDITION GESELLSCHAFT M.B.H.

2017

Umsatz 2017

FIEGL & SPIELBERGER GMBH

75. 76.

GRISSEMANN GESELLSCHAFT M.B.H.

77.

Grissemann betreibt ein Einkaufszentrum in Zams, zudem stellt das Unternehmen auch Lebensmittel und Non-FoodProdukte für die Gastronomie und Hotellerie zu.

78.

Das Familienunternehmen mit Sitz in Erpfendorf (Bezirk Kitzbühel) wurde vor 56 Jahren gegründet und zählt heute zu den drei führenden Dämmstoffproduzenten Österreichs.

79.

Seit 1948 produziert das Unternehmen in Kundl Traktoren und Transporter. 2017 wurden 1.300 Geotrac-, Lintrac- und UnitracModelle gefertigt, die Exportquote liegt bei über 50 Prozent.

80.

Das Bauunternehmen mit Standorten in Terfens, Fritzens, Jenbach, Aschau und Oberndorf ist u. a. Baustoffproduzent, Baustoffhändler und Baumarktbetreiber.

81.

Die MWM Austria GmbH hat sich auf den Vertrieb, den Service und die Wartung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zur dezentralen Energieerzeugung spezialisiert.

82.

Das Unternehmen hat sich auf Großhandel, Bearbeitung und Verlegung von Baustahl spezialisiert. Der Firmensitz ist in Innsbruck.

83.

Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in Lechaschau und bietet Verpackungsmaschinen und Komplettlösungen für Verpackungsprozesse.

84.

Die Firma hat sich auf Verpackungslösungen und Produktpräsentationen aus Wellpappe und Karton spezialisiert. Der Sitz des Unternehmens ist in Hall.

85.

Eine der Kernkompetenzen der in Ellmau angesiedelten Firma ist die Entwicklung marktgerechter Reiseprodukte für deren Vertriebspartner.

86.

Das Krankenhaus St. Vinzenz in Zams stellt die medizinische Versorgung der Bevölkerung des Tiroler Oberlandes und seiner Gäste sicher.

87.

Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in Kufstein und fertigt Miederwaren und Brustprothesen an.

STEINBACHER DÄMMSTOFF GESELLSCHAFT M.B.H.

TRAKTORENWERK LINDNER GESELLSCHAFT M.B.H. ***

ING. HANS LANG GESELLSCHAFT M.B.H.

MWM AUSTRIA GMBH *

ARGE BAUSTAHL EISEN BLASY-NEPTUN GMBH

MULTIVAC MASCHINENBAU GESELLSCHAFT M.B.H. + CO. KG.

DINKHAUSER KARTONAGEN GMBH

TRAVEL PARTNER GMBH

A.Ö. KRANKENHAUS ST. VINZENZ BETRIEBS GMBH

ANITA DR. HELBIG GMBH *

294

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

UNTERNEHMEN FREUDENBERG SEALING TECHNOLOGIES AUSTRIA GMBH & CO. KG

88.

Das Kufsteiner Unternehmen ist Teil eines globalen Technologiekonzerns und ist u. a. auf Dichtungs- und Schwingungstechnologie spezialisiert.

89.

Der international tätige Transportdienstleister mit Sitz in Vomp ist auf die Organisation und Ausführung von Logistikund Transportaufträgen spezialisiert.

90.

Das in Oberhofen angesiedelte Unternehmen ist Teil der deutschen Freiberger-Gruppe und produziert Tiefkühlpizza für die Marken des Handels.

HARTL CONNECT TRANSPORT GMBH

PRIM AS TIEFKÜHLPRODUKTE GESELLSCHAFT M.B.H.

STEINBACHER VERTRIEBS GMBH *

91.

Die Steinbacher Vertriebs GmbH hat ihren Sitz in Erpfendorf und ist im Einzelhandel mit Metallwaren, Anstreichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf tätig.

92.

Das Unternehmer aus Hall in Tirol entwickelt, produziert und vermarktet Rohrsysteme aus duktilem Guss für den Wassertransport sowie Pfahlsysteme für den Spezialtiefbau.

TIROLER ROHRE GMBH

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

320 330

70.188.100 65.884.208

+

97 90

70.000.000 75.169.942

-

276 267

69.917.282 68.004.772

+

2017

Umsatz 2017

71 65

67.827.455 67.827.455

=

206 200

65.200.000 65.551.215

-

359 330

65.000.000 55.661.270

33 33

64.958.000 57.146.000

+

328 328

62.849.000 62.849.000

=

8 7

62.686.136 56.948.692

+

189 189

61.372.968 56.256.495

+

1.261 1.261

60.100.000 60.100.000

=

338 290

59.400.000 48.426.132

+

1.442 1.410

59.182.241 59.182.241

=

ILF CONSULTING ENGINEERS AUSTRIA GMBH **

93.

Die Firma aus Rum ist ein Ingenieurs- und Beratungsunternehmen, welches seine Kunden bei der Realisierung von komplexen Industrie- und Infrastrukturprojekten unterstützt.

BTV LEASING

94.

Die BTV Leasing mit Sitz in Innsbruck ist eine 100%ige Tochter der Bank für Tirol und Vorarlberg, wurde 1988 gegründet und beschäftigt rund 35 Mitarbeiter.

95.

Das Unternehmen mit Sitz in Innsbruck gehört seit Ende 2016 zur Aktiengesellschaft Groupe SEB.

96.

Austria-Bau West unterstützt und fördert Bauunternehmen und Genossenschaften in Tirol und Vorarlberg in Strategie und operativem Geschäft.

97.

Das Unternehmen entwickelt und produziert in Kufstein die berühmten Riedel-Gläser. Die Geschichte des Familienunternehmens geht bis ins 17. Jahrhundert zurück.

WMF IN ÖSTERREICH GESELLSCHAFT M.B.H. **

AUSTRIA BAU TIROL UND VORARLBERG HANDELS GMBH

TIROLER GLASHÜTTE GMBH

INNSBRUCKER SOZIALE DIENSTE GMBH *

98.

Die ISD bietet ein umfangreiches Betreuungsprogramm sozialer Dienstleistungen in Innsbruck. Mit acht Altenwohn- und Pflegeheimen ist sie der größte Heimträger Westösterreichs.

3CON ANLAGENBAU GMBH

99.

100.

Das Unternehmen aus Ebbs produziert Werkzeug- und Anlagentechnologien zur Fertigung von AutomobilInnenausstattungen, wie z. B. Türinnenverkleidungen, Instrumententafeln und Säulen.

LEBENSHILFE TIROL, GEMEINNÜTZIGE GESELLSCHAFT M.B.H. *

Die Lebenshilfe Tirol begleitet Menschen mit Behinderungen bei einem barrierefreien, selbstbestimmten und erfüllten Leben. Der Sitz der gemeinnützigen GesmbH ist in Innsbruck.

+

Sonnige Aussichten für Steinbacher: An seinem Standort in Erpfendorf produziert das Dämmunternehmen mit

3.420

Solarpanels rund 1 Million Kilowattstunden Ökostrom

pro Jahr.

Der Haller Betrieb Tiroler Rohre ist auch international gefragt. Derzeit errichtet das Unternehmen um 14 Millionen Euro eine Trinkwasserversorgung in der Mongolei.

➔ * Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** Abweichendes Geschäftsjahr

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RANKING

(TIROL)

UNTERNEHMEN

Bergbahn AG Kitzbühel Die Bergbahn AG Kitzbühel errichtete von 1926 bis 1928 die erste Gondelbahn Österreichs.

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

360 360

59.142.040 59.142.040

=

6 6

58.401.608 51.800.000

+

69 61

58.215.527 70.262.000

-

434 434

58.000.000 51.082.612

+

24 25

56.933.604 56.933.604

=

2017

Umsatz 2017

101.

TIROLER SOZIALE DIENSTE GMBH *

102.

UNTERER TANK & SERVICE GMBH

103.

AQIPA GMBH

104.

RIEDER GMBH & CO KG *

105.

DR. W. LÜFTNER REISEN GESELLSCHAFT MBH. *

106.

ELEKTRIZITÄTSWERKE REUTTE AG

154 242

55.869.956 56.294.682

-

107.

WILHELM GRONBACH GMBH & CO KG

148 101

55.200.000 48.388.244

+

108.

BERGBAHN AKTIENGESELLSCHAFT KITZBÜHEL

286 288

55.092.206 51.117.949

+

109.

BEZIRKSKRANKENHAUS SCHWAZ BETRIEBSGESELLSCHAFT M.B.H. *

679 –

54.268.665 54.268.665

=

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** Abweichendes Geschäftsjahr

Regionalität schafft Identität, die man schmeckt

Die Tiroler Firma Holly Kaffeesysteme, Standort Hall in Tirol

Hotellerie und Gastronomie ein wichtiger Partner“, weiß Peskoller. Lokale Wertschöpfung Neben höchsten Qualitätsansprüchen setzt Holly besonders auf Regionalität. „Uns ist der regionale Bezug unserer Waren sehr wichtig, das stärkt nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern ist auch ein sichtbares Bekenntnis zur heimischen Wirt-

schaft, so der Geschäftsführer. Von den Kaffeebohnen über das Jausenweckerl bis zum süßen Snack setzt Holly auf Regionalität, Bewusstsein und perfekten Service. Holly Kaffeesysteme Löfflerweg 20, 6060 Hall in Tirol Tel.: 05223/45530 E-Mail: kaffee@holly.at www.holly.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

romatisches Kaffeeerlebnis auf Knopf­druck: Dafür steht das Tiroler Unternehmen Holly. Seit mehr als 40 Jahren ist Holly der heimische Experte für Getränke- und Snackautomaten, das Fachwissen und die Erfahrung gehen dabei weit über den altbekannten Kaffeeautomaten hinaus. „Wir bedienen die Hotellerie und Gastronomie mit hochwertigen Getränkesystemen, außerdem bieten wir Kaffeevollautomaten für Büros. Zudem bereiten wir täglich mehr als 2.000 frische Jausenbrote für Unternehmen und Schulen zu“, erzählt Holly-Geschäftsführer Bernhard Peskoller. Das Angebot umschließt ein umfassendes 24/7-Service, das von Aufstellung, Dosierung und laufender Wartung auch die Becherrücknahme inkludiert. Modernste Technik mit verbauten CO2-Löschsystemen sind bei Holly garantiert. „Mit unserem Sorglos-Paket sind wir besonders für

© HOLLY

A

Die Tiroler Firma Holly setzt auf regionale Produkte, technisches Know-how und Rundum-Service.

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RANKING

UNTERNEHMEN

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

260 247

53.150.000 50.402.000

+

2017

Umsatz 2017

110.

HOLLU SYSTEMHYGIENE GMBH ***

111.

ALPENLÄNDISCHE HEIMSTÄTTE, GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGSBAU- UND SIEDLUNGSGESELLSCHAFT M.B.H. *

59 59

52.623.317 52.623.317

=

112.

VERKEHRSVERBUND TIROL GESMBH. *

50 50

52.475.977 52.475.977

=

113.

ÖSTERREICHISCHE BLECHWARENFABRIK PIRLO GESELLSCHAFT M.B.H. & CO KG

296 281

51.846.000 45.320.920

+

114.

FRANZ ACHLEITNER-FAHRZEUGBAU UND REIFENZENTRUM GMBH

271 256

51.806.054 47.132.079

+

115.

TROGER-HOLZ GESELLSCHAFT M.B.H.

88 83

51.500.000 43.573.148

+

155 160

51.315.550 51.315.550

=

4 4

51.200.000 51.200.000

=

87 87

50.762.000 48.312.700

+

369 369

50.463.186 50.463.186

=

92 92

50.295.261 50.295.261

=

116.

RIEDHART HANDELS GMBH *

117.

HAYA INTERNATIONAL TRADING OG *

118.

BITBAU DÖRR GMBH

119.

INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE UND STUBAITALBAHN GMBH *

120.

TIROLER GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGSBAU- UND SIEDLUNGSGESELLSCHAFT M.B.H. *

121.

ERNST DERFESER GMBH

247 246

49.944.000 –

+

122.

FLUCKINGER TRANSPORT GMBH *

215 215

49.600.000 49.600.000

=

123.

SINNESBERGER GMBH

179 169

49.443.363 47.723.002

+

124.

LEONHARD LANG GMBH

339 311

48.697.167 44.917.138

+

125.

INNSBRUCKER IMMOBILIEN GMBH & CO KG *

124 124

48.632.551 48.632.551

=

126.

ASFINAG ALPENSTRASSEN GMBH *

248 248

48.508.714 48.508.714

=

127.

ZILLERTALER GLETSCHERBAHN GMBH & CO. KG

323 313

48.109.159 52.628.268

-

128.

AT-THURNER BAU GMBH *

267 255

48.000.000 48.000.000

=

IVB Die IVB bringen jährlich

65 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel. Mit rund

200 Fahrzeugen

werden jährlich 10,4 Mio. Kilometer absolviert.

Damit könnte man 259 Mal um die Erde fahren.

Das Tiroler Transportunternehmen FLUCKINGER TRANSPORT wickelt jährlich rund 39.500 Sendungen ab.

➔ Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

UNTERNEHMEN

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

2017

Umsatz 2017

129.

MORAWA-BERCHTOLD TRANSPORTE GMBH *

236 230

46.572.592 46.572.592

=

SPORTALM

130.

ARLBERGER BERGBAHNEN AKTIENGESELLSCHAFT *

261 261

46.200.981 46.200.981

1.400

=

131.

VIVEA HOLDING GMBH *

1.030 1.010

45.800.000 45.800.000

=

132.

SPORTALM GESELLSCHAFT M.B.H. ***

177 174

45.616.959 44.270.671

+

133.

ING. BERGER & BRUNNER BAUGESELLSCHAFT M.B.H.

235 219

45.300.000 43.440.000

+

134.

AUTOBEDARF KARL KASTNER GESELLSCHAFT M.B.H.

218 195

45.000.000 38.360.273

+

134.

AUTOHAUS HANS DOSENBERGER GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT

85 60

45.000.000 42.500.000

+

136.

ALOIS MAYR BAUWAREN GMBH *

115 115

44.905.000 44.905.000

=

137.

CARGOWAYS LOGISTIK & TRANSPORT GMBH

40 22

44.700.000 34.200.000

+

138.

HOLZ – MARBERGER GMBH

76 73

44.400.000 39.908.731

+

139.

GERÄTEWERK MATREI E.GEN. *

129 129

44.381.479 44.381.479

=

140.

PETER TROPPACHER GMBH **

22 24

44.000.000 44.000.000

=

141.

MEDIA MARKT TV-HIFI-ELEKTRO GESELLSCHAFT M.B.H. *

73 73

43.747.076 43.747.076

=

142.

PRINOTH GESELLSCHAFT M.B.H.

85 70

43.700.000 38.500.000

+

143.

TRANSPORT LOGISTICA GMBH

48 31

43.000.000 39.500.000

+

144.

STS TRANSPORT GMBH *

62 62

42.641.152 42.641.152

=

145.

FALCH GMBH *

90 90

41.719.626 41.719.626

=

146.

AL-KO TECHNOLOGY AUSTRIA GMBH *

142 152

41.643.863 41.643.863

=

vetreibt seine Waren über

Händler Ländern.

in 40

Alois Mayr Bauwaren GmbH Firmengründer Josef Mayr war Uhrmacher, Maurer- und Hafnermeister und Landwirt, bevor er 1862 den ersten Baustoffhandel eröffnet hat.

PRINOTH GESELLSCHAFT GMBH Im Unternehmens-Fanshop des Pistenfahrzeugherstellers kann man eine Swarovski Kristallfigur der Pistenraupe Leitwolf um 298,80 € erwerben.

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** Abweichendes Geschäftsjahr

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

UNTERNEHMEN

Komperdell Gesellschaft m.b.H. 1966 gegründet, hat die Seilbahn Komperdell Gesellschaft m.b.H. im selben Jahr den ersten 1erSessellift auf den Alpkopf in Serfaus gebaut. Heute verfügt das Skigebiet über insgesamt 68 Liftanlagen und 162 km Skirouten.

Die Firma BARRACUDA NETWORKS, Anbieter für IT-Sicherheit, Netzwerk und Speicherlösung, mit Sitz in Innsbruck, verkauft ihre Produkte an rund 150.000 Kunden weltweit.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

180 156

40.849.315 36.182.662

+

2017

Umsatz 2017

147.

STUBAI KSHB GMBH

148.

STARK INTERNATIONALE TRANSPORTE GESELLSCHAFT M.B.H. *

41 –

40.650.000 40.650.000

=

148.

OBERHOFER JOSEF GMBH *

62 62

40.000.000 40.000.000

=

148.

TOM TAILOR RETAIL GMBH *

264 264

40.000.000 40.000.000

=

151.

SCHRETTER & CIE GMBH & CO KG

182 182

40.000.000 39.500.000

+

152.

SEILBAHN KOMPERDELL GESELLSCHAFT M.B.H. *

279 279

39.600.000 39.600.000

=

153.

HOCHSTAFFL NUTZFAHRZEUGE GMBH *

22 22

39.362.946 39.362.946

=

154.

BLACK DIAMOND EQUIPMENT EUROPE GMBH *

2 –

39.354.046 39.354.046

=

155.

RECON EUROPE GMBH

38 37

38.701.511 28.590.986

+

156.

BARRACUDA NETWORKS AG

177 177

38.194.242 28.306.842

+

157.

MS DESIGN GMBH

233 212

38.000.000 25.691.991

+

158.

TIROLER FLUGHAFENBETRIEBSGESELLSCHAFT M.B.H.

166 167

37.925.379 37.329.742

+

159.

RIEDER BAUGESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG.

140 135

37.827.383 38.500.000

-

160.

WINTERSPORT TIROL AKTIENGESELLSCHAFT & CO STUBAIER BERGBAHNEN KOMMANDITGESELLSCHAFT

288 285

37.307.300 42.062.114

-

161.

STANGLWIRT GMBH

292 277

36.741.090 33.210.116

+

162.

RGO LAGERHAUS GMBH

124 108

36.700.000 33.353.764

+

163.

MOGUNTIA FOOD GMBH

125 125

36.500.000 34.817.191

+

164.

OPBACHER INSTALLATIONEN GMBH

213 213

36.000.000 36.000.000

=

165.

MAYRHOFNER BERGBAHNEN AKTIENGESELLSCHAFT *

216 171

35.605.779 35.605.779

=

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

(TIROL)

UNTERNEHMEN

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

81 83

34.972.036 34.972.036

=

260 254

34.700.000 38.424.190

-

27 27

34.564.283 34.564.283

=

2017

Umsatz 2017

166.

„WOHNUNGSEIGENTUM“, TIROLER GEMEINNÜTZIGE WOHNBAUGESELLSCHAFT M.B.H. *

167.

JOHANN HUTER U. SÖHNE

168.

SPZ ZEMENTWERK EIBERG GMBH. & CO KG

169.

DANUBIA KREUZFAHRTEN GMBH **

1 1

34.438.000 34.438.000

=

170.

ATP INNSBRUCK PLANUNGS GMBH

177 155

34.062.592 19.540.000

+

171.

CURA-MARKETING GMBH

96 82

34.000.000 32.000.000

+

171.

„INTERCHIM AUSTRIA“ INTERNATIONALER CHEMIEHANDEL GMBH *

11 11

34.000.000 34.000.000

=

171.

ZUEGG GMBH & CO KG **

36 34

34.000.000 34.000.000

=

171.

REISEBÜRO IDEALTOURS GMBH

60 55

34.000.000 30.000.000

+

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** abweichendes Geschäftsjahr

Seit 42 Jahren schickt IDEALTOURS die Tiroler in den Urlaub – 2018 waren es 45.000, das beliebteste Ziel war Griechenland. Idealtours beschäftigt aktuell 60 Mitarbeiter an 11 Standorten in Tirol.

Experts in Man and Machine Heute arbeiten Roboter für und mit Menschen. Diese Zusammenarbeit macht die Produktion smarter und effizienter denn je – selbst in sensitiven Umgebungen. Menschen gestalten die Zukunft. Roboter beschleunigen diesen Prozess. www.staubli.com

Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics, Betriebsstätte Österreich, Tel. +43 7224 93081, sales.robot.at@staubli.com

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RANKING

(TIROL)

UNTERNEHMEN

MONTAVIT gilt weltweit als Pionier bei der Entwicklung steriler anästhetisierender Gleitmittel, die im medizinischen Bereich zum Einsatz kommen.

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

107 112

33.962.000 30.482.000

+

90 90

33.519.000 33.519.000

=

2017

Umsatz 2017

175.

ELECTRO TERMINAL GMBH & CO KG

176.

EUROCLIMA APPARATEBAU GESELLSCHAFT M.B.H. *

177.

ÖTZTALER GLETSCHERBAHN – GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG. SÖLDEN – TIROL **

142 138

33.500.000 33.500.000

=

178.

LUZIAN BOUVIER HAUSTECHNIK & FLIESEN GMBH

217 222

33.200.000 29.264.000

+

179.

WEBER BETON LOGISTIK GMBH *

166 166

32.500.000 32.500.000

=

180.

FISSER-BERGBAHNEN GESELLSCHAFT M.B.H. *

248 240

32.042.575 32.042.575

=

181.

PHARMAZEUTISCHE FABRIK MONTAVIT GESELLSCHAFT M.B.H.

173 173

32.000.000 29.534.035

+

182.

BERGER FAHRZEUGTECHNIK GES.M.B.H. *

80 68

31.565.745 31.565.745

=

183.

BERGBAHNEN SKIZENTRUM HOCHZILLERTAL GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT *

109 –

31.396.617 31.396.617

=

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** Abweichendes Geschäftsjahr

GrECo gibt Gas

Dr. Reinhold Resch, Mitglied der Geschäftsleitung von GrECo

D

er konsolidierte Konzernumsatz der GrECo Holding stieg um 17,7 Prozent auf 94,2 Millionen Euro, das Betriebsergebnis um 7 Prozent auf 12,8 Millionen Euro und das Prämienvolumen um 18,6 Prozent auf 760 Millionen Euro. 2018 war das beste Geschäftsjahr in der 94-jährigen Unternehmensgeschichte von GrECo. Zurückzuführen ist dieser Er-

folg vor allem auf ein starkes organisches Wachstum in Österreich. „Wir haben den Schwung ins Jahr 2019 mitgenommen und sind in Tirol in allen Bereichen auf Schiene“, so Dr. Reinhold Resch, Mitglied der Geschäftsleitung. 2019 legt GrECo den Focus verstärkt auf detailliertes Branchenwissen. „Spezialisierungen sind das Herzstück unserer Strategie. Dadurch können wir die Besonderheiten und Risiken bestimmter Branchen berücksichtigen und unseren Klienten mit speziellem Know-how auf Augen­höhe begegnen“, erläutert Dr. Reinhold Resch. Seit 2010 kümmert sich eine eigene Tochtergesellschaft um rund 70 Unternehmen aus dem Banken- und Finanzsektor. In den Bereichen Bauwirtschaft, Touris-

mus, Luftfahrt, Energiewirtschaft, Kommunen und Gesundheitseinrichtungen wurden eigene Practice Groups erfolgreich etabliert. Der zweite große Schwerpunkt ist die Internationalisierung. 1989 gründete das Unternehmen als erster ausländischer Versicherungsmakler eine Niederlassung in Ungarn. Heute bietet GrECo mit Niederlassungen in 17 Ländern eine flächendeckende Präsenz in CEE/SEE.

Weitere Informationen unter: www.greco.services

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© GRECO

GrECo, Österreichs marktführender Risiko- und Versicherungsmanager für Industrie, Handel, Gewerbe und den öffentlichen Sektor, verzeichnete 2018 ein Umsatz-, Ergebnis- und Prämienplus.

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RANKING

UNTERNEHMEN

184.

EXCEET CARD AUSTRIA GMBH

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

103 103

30.137.109 29.735.195

+

49 48

30.835.204 30.835.204

=

2017

Umsatz 2017

185.

BRÜDER UNTERWEGER GESELLSCHAFT M.B.H. *

186.

DAKA ENTSORGUNGSUNTERNEHMEN GMBH & CO. KG.

182 182

30.640.524 31.324.866

-

187.

SPGPRINTS AUSTRIA GMBH

120 120

30.200.000 30.000.000

+

188.

PROLICHT GMBH

194 135

30.082.481 28.497.601

+

189.

GA ACTUATION SYSTEMS GMBH *

110 113

30.006.889 30.006.889

=

190.

NANU-NANA HANDELSGESELLSCHAFT MBH *

167 167

30.003.802 30.003.802

=

191.

BE-TERNA GMBH

150 150

30.000.000 26.320.000

+

30.000.000 30.000.000

=

191.

RAGG GMBH **

74 74

193.

GEPPERT GMBH **

76 76

29.929.290 29.929.290

=

194.

VIZRT AUSTRIA GMBH

61 66

29.838.713 31.081.955

-

195.

SWARCO AG

63 63

29.735.950 28.686.025

+

196.

STADTWERKE KUFSTEIN GMBH *

131 132

29.680.000 29.680.000

=

197.

J. ZIMMER MASCHINENBAU GESELLSCHAFT M.B.H. *

152 152

29.639.000 29.639.000

=

198.

HEAVYTEAM-SPEZIALTRANSPORT GMBH *

51 51

29.461.831 29.461.831

=

199.

LOGISPIN AUSTRIA GMBH **

15 98

29.345.000 29.345.000

=

200.

AUTOHOF HUTER GMBH **

62 62

29.000.000 29.000.000

=

201.

INNBUS GMBH *

304 304

28.838.759 28.838.759

=

202.

ARLBERGER DORFBÄCKEREI GMBH **

134 134

28.452.000 28.452.000

=

EXCEED CARD AUSTRIA

350

stellt jährlich mehr als

Millionen Karten her.

Prolicht GmbH Bei Prolicht werden jedes Jahr 40.000 Laufmeter Aluminiumprofile verbaut. Das entspricht der gesamten Länge der Inntal Autobahn.

RAGG GmbH 1957 übernahm die damals gerade 17-jährige Loni Ragg die Unternehmensleitung des Schrotthändlers und Altstoffverwerters.

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

UNTERNEHMEN

203.

VERLAGSANSTALT TYROLIA GESELLSCHAFT M.B.H. Die TyroliaFiliale in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck ist die größte Buchhandlung Westösterreichs. Heuer feiert sie ihr 100-jähriges Jubiläum.

Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co KG Das Wasser für die Thermenanlage im Aqua Dome wird aus einer Tiefe von 1.865 Metern bezogen.

STAFFLER

STAFFLER GESELLSCHAFT M.B.H. **

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

25 25

28.350.000 28.350.000

=

2 –

28.300.000 28.300.000

=

2017

Umsatz 2017

204.

MOSER GMBH *

205.

TECHEM MESSTECHNIK GMBH *

139 134

28.280.000 28.280.000

=

206.

REFORM MARTIN GMBH

243 238

28.245.000 –

+

207.

SANATORIUM KETTENBRÜCKE DER BARMHERZIGEN SCHWESTERN GMBH

290 320

28.100.000 28.800.000

-

207.

PLANLICHT GMBH & CO. KG

171 160

28.100.000 26.530.000

+

209.

MR-SERVICE TIROL REGISTRIERTE GENOSSENSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG

401 410

28.017.021 28.620.952

-

210.

ALA FUHRPARKMANAGEMENT UND LEASING GMBH

4 4

28.000.000 35.000.000

-

210.

HAGER TRANSPORTGESELLSCHAFT M.B.H.

22 21

28.000.000 26.000.000

+

210.

NUTZFAHRZEUGE LEASING AG **

12 11

28.000.000 28.000.000

=

213.

BAUWAREN CANAL GMBH & CO.KG. **

40 40

27.825.000 27.825.000

=

214.

AUTOHAUS RUDOLF FUCHS GESELLSCHAFT M.B.H.

50 50

27.618.637 21.467.084

+

215.

VERLAGSANSTALT TYROLIA GESELLSCHAFT M.B.H.

194 200

27.500.000 27.597.517

-

215.

JOSEF RECHEIS EIERTEIGWARENFABRIK UND WALZMÜHLE GESELLSCHAFT M.B.H.

103 –

27.500.000 –

+

217.

ALPINA FOOD & DAIRY PRODUCTS GMBH *

10 10

27.460.824 27.460.824

=

218.

AQUA DOME TIROL THERME LÄNGENFELD GMBH & CO KG *

217 230

27.215.965 27.215.965

=

219.

BRAUNEGGER KG. *

110 110

27.000.000 27.000.000

=

219.

TYROLIT CONSTRUCTION PRODUCTS GMBH *

89 89

27.000.000 23.428.747

+

221.

STADTWERKE HALL IN TIROL GMBH *

48 49

26.769.712 26.769.712

=

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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RANKING

UNTERNEHMEN

222.

GSK-GEBRO CONSUMER HEALTHCARE GMBH *

223.

TYROL AIR AMBULANCE GMBH *

224.

KÖLLENSPERGER STAHLHANDEL GMBH & CO KG

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

14 14

26.716.000 26.716.000

=

113 113

26.500.000 –

+

50 49

26.313.898 23.865.307

+

– –

26.249.430 26.019.869

+

2017

Umsatz 2017

225.

EGGER HOLZWERKSTOFFE GMBH

226.

TOM TAILOR GESELLSCHAFT M.B.H. *

26 26

26.100.000 26.100.000

=

227.

ALOIS WILD GMBH *

73 76

26.085.000 26.085.000

=

228.

AUTOHAUS STRASSER GMBH

80 75

26.040.990 23.552.488

+

229.

WOMEN’S BEST GMBH

40 28

26.000.000 20.000.000

+

230.

PLATTNER U. CO. KALKWERK ZIRL IN TIROL GMBH & CO.KG. *

41 –

25.561.544 25.561.544

=

WOMEN'S BEST GMBH Den Social-MediaKanälen von Women's Best und den Athletinnen der Marke folgen mehr als 100 Millionen Menschen.

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** abweichendes Geschäftsjahr

SATELLITENHOLOGRAMM Kippen Sie die Banknote. Ganz oben im Folienstreifen bewegen sich €-Symbole um die Wertzahl. Unter direktem Licht sind die €-Symbole besser zu erkennen.

PORTRÄTWASSERZEICHEN Hält man die Banknote gegen das Licht, werden das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, ein Fenster und die Wertzahl sichtbar.

PORTRÄTFENSTER Betrachten Sie die Banknote gegen das Licht. Das im Hologramm enthaltene Fenster wird durchsichtig. In ihm erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist.

SMARAGDZAHL Kippen Sie die Banknote. Ein Lichtbalken bewegt sich auf der Zahl auf und ab. Außerdem verändert die Zahl ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau und es sind €-Symbole auf ihr zu erkennen. SICHERHEITSFADEN Hält man die Banknote gegen das Licht, wird ein dunkler Streifen mit €-Symbol und Wertzahl sichtbar.

PAPIER UND RELIEF Das Papier fühlt sich griffig und fest an. Auf der Vorderseite kann man am linken und rechten Rand erhabene Linien ertasten. Auch Hauptmotiv, Schrift und große Wertzahl haben ein fühlbares Relief.

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OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM

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RANKING

UNTERNEHMEN

InteralpenHotel Tyrol GmbH Mitglied von „The Leading Hotels of the World“ Portfolios, dem nur 450 Hotels weltweit angehören.

DIE TIROLER BACKHAUS GMBH feiert heute sein 120-jähriges Jubiläum.

NEUSCHMIED HOLZ Jährlich werden ca.

120.000 Festmeter

Fichtenrundholz zu Schnitt- und Hobelware verarbeitet.

(TIROL)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

182 174

25.500.000 24.600.000

+

27 25

25.166.678 20.817.119

+

2017

Umsatz 2017

231.

ANDRÄ HÖRTNAGL PRODUKTION UND HANDEL GMBH

232.

ALPHA LOGISTIK GMBH

233.

SOZIALE EINRICHTUNGEN DER BARMHERZIGEN SCHWESTERN ZAMS BETRIEBS GMBH *

396 381

25.000.453 25.000.453

=

234.

F. KALTSCHMID HOTEL GMBH *

264 264

24.933.000 24.507.161

+

235.

INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH

310 292

24.900.000 23.697.299

+

236.

HANS PICKER GESMBH *

63 68

24.800.000 24.800.000

=

237.

TÜV SÜD LANDESGESELLSCHAFT ÖSTERREICH GMBH *

199 199

24.773.037 24.773.037

=

238.

NEURAUTER * FRISCH GMBH

74 74

24.725.000 23.177.499

+

239.

NOTHEGGER SYSTEMLOGISTIK GMBH *

115 115

24.500.000 24.500.000

=

240.

DANNEMANN GLOBAL EXTRUSION GMBH **

49 49

24.155.000 24.155.000

=

241.

TIROLER BACKHAUS GMBH

225 207

24.000.000 –

+

242.

PIRKTL HOLIDAY GMBH & CO KG

263 267

23.900.000 23.600.000

+

243.

REIFEN TEAM WEST GMBH **

100 100

23.790.000 23.790.000

=

244.

HAUSBERGER ELEKTROTECHNIK GESELLSCHAFT M.B.H.

63 62

23.700.000 –

+

245.

ELEKTA GMBH

26 27

23.610.089 17.333.618

+

246.

AFS LOGISTIC SOLUTIONS GMBH

64 64

23.371.150 21.599.133

+

247.

NEUSCHMIED HOLZ GMBH

57 57

23.300.000 23.250.000

+

248.

VERITAS AUSTRIA GMBH *

173 173

23.146.270 23.146.270

=

249.

INNTALER TRANSPORTE GES.M.B.H.

20 24

23.000.000 22.200.000

+

249.

TRANSALPINE ÖLLEITUNG IN ÖSTERREICH GESELLSCHAFT M.B.H.

27 27

23.000.000 20.969.649

+

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 | ** Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2016 | *** Abweichendes Geschäftsjahr

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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So fieglseitig wie das Leben. Schließen Sie einmal die Augen und stellen Sie sich vor, was hier alles mit Strom läuft. Was Sie jetzt sehen, ist das Angebot von Fiegl+Spielberger. Unsere Lösungen rund um die elektrisierenden Dinge des Lebens bringen Licht, halten warm, sorgen für Unterhaltung, Kommunikation und Sicherheit. Und sogar Ihr Stammlokal hat mit großer Wahrscheinlichkeit ein Schank- und Kassensystem von Fiegl+Spielberger.

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T O P.T I R O L

Mit Dialekt zum Kultstatus Die Werbesprüche der TIROLER VERSICHERUNG bewegen seit 20 Jahren das Land.

Marketingleiter Martin Reiter, TIROLER Vorstandsvorsitzender Dr. Walter Schieferer, Leiterin Dialektarchiv der Universität Innsbruck Dr. Yvonne Kathrein und TIROLER Vorstandsdirektor Mag. Franz Mair (v. l.)

B „Menschen sprechen immer dann Mundart, wenn eine bestimmte Nähe zu jemandem gegeben ist.“ D R . P H I L . Y V O N N E K A T H R E I N , L EI T ER IN D I A L EK TA R C H I V

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eißt mi der Waschtl mit Gebell, is mei Berater glei zur Stell.“ Die TIROLER VERSICHERUNG blickt heuer auf 20 Jahre Dialekt-Werbesprüche und -sujets zurück. Mit den Mundartsprüchen hat sich der Versicherungsanbieter schon damals das große Thema Regionalität auf die Fahne geschrieben und hält bis heute daran fest. Anlässlich des Jubiläums werden die humor­ vollen Werbeslogans jetzt erstmals zum Leben erweckt – der mürrische Vierbeiner Waschtl ist dann zum Beißen nahe.

Eine Werbelinie, die bewegt Bereits vor der Jahrtausendwende galten die Sujets der TIROLER VERSICHERUNG als mutig und unkonventionell. „Wir wollten uns abheben. Die Versicherungswerbung in den 1990ern war wie die Waschmittelwerbung der 1970er – glückliche Menschen und heile Welt“, erinnert sich Vorstandsdirektor Mag. Franz Mair, der vor 20 Jahren die Werbelinie mit Dialektsprüchen, kantigen Grafiken und knalligen Farben mit ins Leben rief. Kreiert wurden sie von der damaligen Werbeagentur Klaus Prilmüller, und die bis heu-

te charakteristisch-kantigen Grafiken stammen aus der Hand von Roberto Baldissera. Franz Mair hat sich dafür stark gemacht, an den Sprüchen festzuhalten. „Kontinuität ist der Schlüssel zur Identität eines Unternehmens und zum Erfolg einer Imagewerbung. Man muss sich für eine Linie entscheiden und dann dabei bleiben“, resümiert Mair. Offensichtlich hat sich diese Strategie bewährt. Heute stehen die Mundartsprüche mit Kultstatus für die Marke TIROLER VERSICHERUNG. Über zwei Jahrzehnte hinweg haben sie die Tiroler*innen bewegt und zum Schmunzeln gebracht. Genau daran knüpft die Jubiläumskampagne heuer an. „Wir haben immer versucht, die Sprüche lebendig zu machen. Was vor 20 Jahren technisch noch nicht möglich war, ist uns jetzt mittels Animationen gelungen“, freut sich Marketingleiter Martin Reiter. Die bewegten Dialekt-Sprüche der TIROLER sind künftig überall in Tirol sowohl online als auch offline zu sehen. In allen Bezirken finden sich jeweils zumindest 20 verschiedene Sprüche auf riesigen Plakatwänden.


ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© TIROLER VERSICHERUNG/KOCH, ARCHIV TIROLER VERSICHERUNG (2)

T O P.T I R O L

Klaus Prilmüller, Franz Mair, Heinz Kemetmüller und Georg Hofherr (v. l.) kreierten vor 20 Jahren die TIROLER Werbelinie, die mit ihren Dialektsprüchen und kantigen Grafiken auf knalligen Farben für Aufsehen sorgt.

Mit Regionalität zum Erfolg der Nähe. „Menschen sprechen immer dann Die Tiroler Dialekte feiern ein Comeback, Mundart, wenn eine bestimmte Nähe zu jeund Regionalität spielt eine größere Rolle mandem gegeben ist: bei Freunden, Bekanndenn je. Das zeigen nicht nur die jüngsten ten und in vertrauter Umgebung. Wenn man Entwicklungen in der Popmusik, sondern das Gefühl hat, so sein zu können, wie man auch die zahlreichen Teilnahmen, die ist“, so Kathrein weiter. die TIROLER VERSICHERUNG letztes Das beeinflusst auch die moderne Jahr bei ihrer Aktion „SpruchBauKastl“ Kommunikation, insbesondere den digitaerhielt. Knapp 3.000 Einsendungen ver- len Bereich. Eine Nachricht an Vertraute ist zeichnete das Unternehmen, bei denen die eher im Dialekt verfasst als berufliche MitTiroler*innen ihren eigeteilungen. Zum einen, weil nen Dialekt-Werbespruch Hochdeutsch für die MenDie Tiroler einreichen konnten. Auch schen hier eine Sprache der Studien belegen: Dialekt Dialekte feiern ein Distanz ist, zum anderen, ist nach wie vor die Spraweil die Schreibweise im Comeback und che der Nähe. Dialekt manches Mal auch „Bei der TIROLER ist. Die VerschriftliRegionalität spielt kürzer sind Regionalität und gechung des Dialekts ist auch lebte Nachhaltigkeit kein eine größere Rolle im Tiroler Dialektarchiv Werbeslogan, sondern seit ein großes Thema. „Es gibt denn je. der Gründung 1821 Teil der inzwischen eine eigene Unternehmensidentität“, Schriftart für die Lauterklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Walter schrift der verschiedenen Dia­lekte namens Schieferer. Folglich spiegelt sich das Thema Antonia Phonetic“, erklärt Kathrein, die Leinicht nur in der TIROLER Werbestrategie terin des Archivs. wider, sondern im gesamten Agieren des Un- Die Schreibweise hat auch die ternehmens. „Unsere Kund*innen müssen TIROLER VERSICHERUNG beschäftigt: spüren, dass es bei der TIROLER mensch- Dass Mundart nicht gleich Mundart ist, licher zugeht und speziell Schadenfälle zeigte sich vor allem geschrieben auf ihren unbürokratischer und schneller abgewickelt Werbesujets. „Allein die Schreibweise hat werden“, ergänzt Schieferer. uns das direkt vor Augen geführt. Nicht zuletzt deshalb haben wir immer versucht, Dialekt ist die Sprache der Nähe die regionale Sprachvielfalt aufzuzeigen „In den 1960ern und 1970ern wurde Dialekt und bei besonderen Kampagnen noch noch weitestgehend als Sprachbarriere ge- mehr auf den Dialekt der jeweiligen Region sehen. Erst in den 1990ern wurde auch ein einzugehen“, erzählt Schieferer. Potenzial darin erkannt. Dialekte folgen – genauso wie die Standardsprache – eigenen Regeln. Ein Vergleich dieser beiden Varietäten TIROLER VERSICHERUNG kann sehr erhellend sein und dazu beitragen, Wilhelm-Greil-Straße 10 beide Systeme besser zu reflektieren und zu 6020 Innsbruck verstehen“, weiß Yvonne Kathrein, Leiterin Tel.: 0512/5313-0 des Tiroler Dialektarchivs der Universität E-Mail: mail@tiroler.at Innsbruck. Zudem ist Dialekt die Sprache www.tiroler.at

Jubiläumsgewinnspiel für alle Dialekt- und Sprüchefans Bisher kamen die Mundartsprüche der TIROLER lediglich geschrieben daher, jetzt sind die Stimmen der Tiroler*innen gefragt: Passend zur Jubiläumskampagne können sie mit ihrem Dialekt tolle Preise gewinnen. Teilnehmer*innen senden dafür über WhatsApp eine Nachricht mit dem Wort „TIROLER“ an die 0676/8282 2000 und nehmen anschließend ihren Lieblingsspruch der TIROLER VERSICHERUNG als Audio- oder Videodatei auf. Egal ob nur gesprochen, gesungen oder als kurzen Film – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Teilnehmen kann man sowohl als Einzelperson, mit der Familie, mit Freunden oder mit seinem Verein. Zu gewinnen gibt es u. a.: • ein E-Mountainbike • ein Gardaland-Wochenende für vier Personen • eine Grillparty für 50 Personen • 2 x Snowcard Tirol • ein Freundschaftsspiel mit dem FC Wacker Innsbruck Datenschutzinformationen und Teilnahmebedingungen unter www.tiroler.at/kampagne2019.

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INTERVIEW

Ein Lehrbeispiel der Europäisierung Die Alpen sind im Weg – zumindest, wenn es um die Vernetzung Europas geht. Der schwierigste Flaschenhals im Transportnetzwerk des Kontinents liegt direkt vor unserer Haustüre: der Brennerpass. Der Brenner Basistunnel soll das ändern. Wie das vonstattengeht, erklärt Konrad Bergmeister, Vorstand der BBT SE im Interview. DA S INTERVIEW FÜHRTE DANIEL FEICHTNER. FOTOS: A XEL SPRINGER

H

err Bergmeister, Sie sind in vielen Rollen tätig, vom Geschäftsführer über den Ingenieur bis hin zum Wissenschaftler. Worin fühlen Sie sich wohler? In Gummistiefeln oder in den Anzugs-Schuhen? KONRAD BERGMEISTER: Ganz ehrlich: Eher in den Gummistiefeln. Aber in meiner Position ist es wichtig, sich in beiden Rollen zumindest ein bisschen zuhause zu fühlen. Ich bin in sehr armen Verhältnissen aufgewachsen und habe schon während meiner Ausbildung und meinem Studium immer gearbeitet. Deswegen ist meine Wertschätzung für Baustellen und die Arbeit, die dort geleistet wird, schon immer sehr hoch gewesen. Und da fühle ich mich nach wie vor daheim. Die EU sieht sich vielen Herausforderungen und Umbrüchen gegenüber. Wie fühlt es sich an, einem „europaverbindenden“ Projekt wie dem Brenner Basistunnel vorzustehen? Ich betrachte unser Projekt immer als ein Lehrbeispiel, gewissermaßen eine Werkstätte der Europäisierung. Auf den ersten Blick betrifft der Brenner Basistunnel „nur“ zwei Länder. Er ist aber eine Schlüsselstelle des gesamten Scan-MedKorridors, der auf über 9.000 Kilometern mehr als 200 Millionen Menschen und damit fast 40 Prozent der EU-Bevölkerung verbindet. Diese europäische Gemeinschaft spiegelt sich auch jetzt schon wider:

32

Zur Person Neben seinem technischen DoktorTitel nennt Konrad Bergmeister auch einen Diplom-Ingenieur-, einen Dr. phil.- und einen MSc.-Titel sein eigen. Dazu kommen noch ein Ehrendoktorat der Universität der Bundeswehr München, ein Ehrensenatstitel an der Universität Innsbruck und ein PhD der Wirtschaftswissenschaften an der Paneuropäischen Hochschule. Der gebürtige Bozner war seit 1998 Chefingenieur und Technischer Direk­ tor der Brennerautobahn, bevor er 2006 zur BBT SE wechselte, als deren Vorstand er seither tätig ist.


„Der Brenner Basistunnel ist eines der wenigen wirklich grenzüberschreitenden Projekte, das einen echten Schritt zur Europäisierung darstellt.“ KO N R A D B E R G M E I S T E R , V O R S TA N D B B T S E

33


© BBT SE (3)

INTERVIEW

Die Idee den Brenner zu untertunneln gibt es bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die aktuelle Strecke über den Brennerpass geplant und errichtet wurde. Eine Reali­ sierung wäre damals technisch nahezu unmöglich und ver­ mutlich nicht finan­ zierbar gewesen.

Alleine auf der Baustelle Tulfes-Pfons waren zwölf verschiedene Kulturen, Sprachen und Nationalitäten vertreten, die sich auf engstem Raum begegnen und gemeinsam an dem großen Projekt arbeiten. Das ist angewandter Europäisierungsprozess. Im nächsten Schritt wird ein weiterer Meilenstein entstehen, wenn erstmalig in Europa ein Tunnel unterirdisch eine Grenze unterfahren wird, wo es keine Grenzen mehr gibt. Im Brenner Basistunnel findet sich so Europa im Kleinformat wieder – und es ist eines der wenigen wirklich grenzüberschreitenden Projekte, das einen echten Europäisierungsschritt darstellt. Gesprochen worden ist über den Brenner Basistunnel schon lange. Wäre er früher rein technisch betrachtet überhaupt schon umsetzbar gewesen? Die Technik des tiefliegenden Tunnelbaus gibt es eigentlich seit dem Bau der Gotthard-Röhre im Jahr 1872. Seither hat es natürlich sehr viele technologische Entwicklungen gegeben – bis hin zum Gotthard-Basistunnel, der 2016 den Betrieb aufgenommen hat. Dort mussten die

Bundesregierung betei­ ligt sich am Pilotstollen mit 53 Millionen Euro, Tiroler Landesregierung mit 54 Millionen. • TFB wird gegründet, die den italienischen Anteil der BBT SE hält. • Symbolischer Spatenstich

Erste Machbarkeitsstudien werden angestrengt.

34

Umweltverträglichkeits­ prüfung wird abgeschlossen, Baugenehmigung erteilt.

2004:

• Staatsvertrag zwischen Österreich und Italien wird unterzeichnet • BBT SE wird gegründet.

1989:

• Bundesregierung ver­ abschiedet Rahmenplan Infrastruktur, der 5,2 Mrd. für das Projekt vorsieht. • Hauptbauphase beginnt.

2008:

2006:

BBT wird Teil der TEN-Prioritätenliste.

2011:

Aktionsplan wird unterzeichnet.

Offizieller Baubeginn

1994:

Worin lagen und liegen die größten Herausforderungen? Der Brenner Basistunnel ist ja nicht zuletzt ein politisches Projekt. Die erste Hürde war also sicherlich der Staatsvertrag, der 2004 abgeschlossen worden ist

2009:

2007: 2005:

Schweizer viele Erfahrungen machen, die wir als Wissen übernehmen konnten. Technisch gesehen wäre der Brenner Basistunnel vor 50 Jahren machbar gewesen. Aber verbesserte Technologie, Maschinentechnik und Fortschritte bei der Gebirgserkundung haben enorm dazu beigetragen, den Bau heute risikoärmer, effizienter und ressourcen- sowie umweltschonender zu machen.

TIMELINE

Brenner­ Basistunnel

2015:

Offizieller Baubeginn der Hauptröhren auf österreichischer Seite

Mitte 2016:

50 von 230 Kilometern ausgebrochen

April 2019:

100 von 230 Kilometern ausgebrochen


INTERVIEW

Unweit des Südportals in Franzensfeste unterquert der BBT die Eisack. Für die Untertunnellungsarbeiten kam eine Verfestigungstechnik zum Einsatz, bei der das Erdreich mit Stickstoff vereist wird.

und das Fundament gelegt hat. Auf geologische Herausforderungen haben wir uns so weit vorbereitet, wie es möglich ist. Insgesamt 29 Kilometer Erkundungsbohrungen haben uns Einblicke ins Gebirge gegeben. Aber schlussendlich sind das Nadelstiche. Und wie das Bergmanns-Sprichwort sagt, ist es vor der Hacke immer dunkel. Technisch herausfordernd war sicher auch die Überwerfung der Tunnelröhren im Bereich des Innsbrucker Quarzphyllits, der Zone mit der schlechtesten Geologie. In Italien herrscht auf der Schiene Linksverkehr. Die Züge fahren von Süden nach Norden in der Weströhre. In Österreich und in Deutschland tun sie das in der Oströhre. Deswegen mussten wir die beiden Hauptröhren übereinander kreuzen, damit die Züge in den Bahnhöfen auf der richtigen Seite ankommen. Weil Sie das Thema Politik ansprechen: Der Scheitelpunkt des Brenner Basistunnels liegt auf der Staatsgrenze in einer Seehöhe von 794 Metern. Ist das

Der Staatsvertrag sieht vor, dass der Besitz von öffentlichen Gütern mit dem Tunnelbau nicht verändert werden darf. Das betrifft auch Gewässer. Der Tunnel durchquert auf italienischem Staatsgebiet Quellengebiete. Würde der Scheitelpunkt in Italien liegen, würde das im Tunnel austretende Wasser teilweise nach Öster­ reich fließen.

NEUES KURSPROGRAMM 2019/2020 AK Werkmeisterschule Elektrotechnik 1. Semester Start am 9. September 2019 Ausbildung zum/zur Datenanalyst/-in Start am 17. September 2019 Programmierakademie Start am 14. Oktober 2019 Case Management - Diplomlehrgang Start am 24. Oktober 2019 Berufsbegleitend und flexibel studieren Start ab 1. Juli und 1. Oktober 2019

technisch die optimale Lösung? Der Scheitelpunkt an dieser Stelle ist eine Interpretation des Staatsvertrags. Dabei geht es um den Schutz natürlicher Ressourcen, insbesondere da wir südlich des Brenners ein Mineralwassergebiet und nördlich davon ein Natura2000-Gebiet queren. Dadurch haben wir nach der aktuellen Planung in Italien eine Steigung von vier Promille, in Österreich dagegen 6,7. Rein technisch gesehen wäre ein Scheitelpunkt 2,5 Kilometer weiter südlich eine bessere Lösung gewesen. Aber hier hatte die Politik Vorrang. Wie viel Technik und wie viel Politik stecken effektiv in dem Projekt und wie beeinflussen sie sich? Das ist schwer zu sagen. Das Pendel schlägt oft in beide Richtungen unterschiedlich aus und das mitunter täglich. Das Projekt war von Anfang an technisch herausfordernd. Und in Phasen der Genehmigung und politischer Unsicherheit erhielt es auch immer wieder eine Dimension, die darüber hinausgegangen ist. Während der Planung und manchmal auch danach hat uns diese Unsicherheit begleitet. Deswegen haben wir immer großen Wert auf transparente Kommunikation auf allen Ebenen gelegt. Dazu gehört auch, Schwierigkeiten offen zu zeigen. Denn bei solchen langandauernden, komplexen Projekten verfügt

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INFOGR AFIK

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TUNNEL

DER BRENNERBASISTUNNEL (BBT) SOLL EUROPA VERBINDEN. DABEI SETZT DAS MEGAPROJEKT NEUE MASSSTÄBE – SOWOHL TECHNISCH ALS AUCH WIRTSCHAFTLICH – UND WIRD DEN EUROPÄISCHEN VERKEHR NACHHALTIG VERÄNDERN.

17

Mio. m3

Aushub

Maximale Gebirgsüberlagerung

1.800 m

Brennerpass: 1.378 m

entspricht ca.

6,5 Cheopspyramiden

8

Meter Innendurchmesser pro Hauptröhre

Umfahrung Innsbruck bis Portal Tulfes

36

64

Innsbruck: 582 m

Brennerbasistunnel

Brenner Basistunnel

GSTE DIE L Ä N ISCH E D UNTERIRBAHNN E E IS UNG VERBINDELT DER W

Franzensfeste/ Fortezza: 747 m

Bozen: 266 m


INFOGR AFIK

9,3 Kosten : *

→ Bruttowertschöpfung in Österreich und Italien: Rund 15 Mrd. Euro (bei Investitionsvolumen von rund 10 Mrd. Euro) → Sichert rund 200.000 Arbeitsplätze über die gesamte Bauphase → Alleine im lokalen Gastronomie-, Handels- und Dienstleistungsangebot entstehen durch den Bau Umsätze von rund 77 Mio. Euro.

Mrd. Euro 40 bis 50 % trägt die Europäische Union Österreich und Italien teilen sich den Rest zu jeweils 50 %.

Preisbasis 1. Jänner 2017

* laut Veranschlagung 1. Jänner 2018

Kürzer

Die Strecke Innsbruck – Franzensfeste schrumpft um 21 Kilometer.

Schneller

Güterzüge können den Tunnel mit 120 km/h passieren, Personenzüge mit 250 km/h. Für den Warenverkehr halbiert sich damit die Fahrzeit.

Mehr

Die Maximallänge von Güterzügen wird von 400 Metern auf 750 angehoben.

All das senkt die Kosten:

1 Tonne über 1 Kilometer zu transportieren soll im BBT halb so viel kosten, wie auf der Straße.

Kilometer

Franzensfeste

Gotthardbasistunnel:

57,1 Kilometer

U-Bahn-Linie 3 in Guangzhou, China:

60,4 Kilometer 37


© BBT SE (2)

INTERVIEW

Explosiv: Rund 50 Prozent des Brenner Basistunnels werden durch Sprengungen vorangetrieben.

man immer nur über einen gewissen Wissensstand und hat immer ein bleibendes Risiko. Nachdem wir jetzt bereits über 100 Kilometer ausgebrochen haben, gibt es einen „point of no return“. Der Tunnel wird also fertiggebaut und in Betrieb genommen werden.

„Ich bewerte es als sehr positiv, dass das Land Tirol sich in der Anfangsphase vorantreibend beteiligt hat.“

Das Land Tirol hat sich als Aktionär aus dem Projekt zurückgezogen. Wie sehen Sie diese Entscheidung? Süd- und Nordtirol finanzieren den Brenner Basistunnel mit einem für beide Länder deutlichen Betrag mit. Tirol ist als Aktionär nicht mehr beteiligt. Im Grunde genommen ist der Brenner Basistunnel ein Bahnprojekt, das schlussendlich Eigentum der europäischen Gesellschaft bleibt und das die EU ja zu 40 Prozent mitfinanziert hat. Ich bewerte es als sehr positiv, dass das Land Tirol sich gerade in der Anfangsphase vorantreibend beteiligt hat – auch wenn 2011 die Entscheidung gefallen ist, sich daraus zurückzuziehen. Bahnprojekte sind öffentliche Infrastrukturen, die der Gestaltung und Verbindung von Lebensräumen dienlich sind. Aus dem Grund sollten sie auch von der öffentlichen Hand, sprich in dem Fall von den Staaten als Eigentum entwickelt und vorangetrieben werden. 38

Der BBT ist eine Schlüsselstelle der Transportseite des TransEuropean-Networks. Wie viel fehlt nach seiner Fertigstellung noch, bis das Netzwerk seinen Betrieb aufnehmen kann? Im näheren Raum ist die Neubaustrecke Berlin – München seit 2018 fertig. Außerdem existiert die Neubaustrecke von Verona bis Salerno schon seit 2007. Den schwierigsten Teil – die Alpenunterquerung – haben wir uns sozusagen für den Schluss aufbehalten. Fertig wird das Netzwerk damit aber noch nicht sein. Vor allem fehlen noch sogenannte prioritäre Zulaufstrecken. Im Norden ist das die grenzüberschreitende Strecke mit Bayern, im Süden verschiedene Umfahrungen im Bereich Südtirol, Trentino und die Einfahrt nach Verona. Diese Streckenabschnitte sind jeweils national, und deswegen hinken sie hinterher. Hier hat die EU bereits klare – und absolut notwendige – Worte gesprochen und möchte diese Abschnitte zukünftig höher mitfinanzieren, um einen funktionierenden Logistikkorridor zu entwickeln. Die Entwicklung des Brenner Basistunnels setzt hier aber bereits wichtige Impulse, von denen ich hoffe, dass sie auch Wirkung auf den restlichen Korridor erzeugen wird.


INTERVIEW

Eine der Hauptaufgaben des Brenner Basistunnels soll die Verlagerung des Transits auf die Schiene sein. Die „Rollende Landstraße“ ist bislang ja eher Plan B für Frächter. Wird sich das mit dem Tunnel ändern? Die Rollende Landstraße ist bestenfalls eine Zwischenlösung. Finales Ziel muss eine Abwicklung eines Containerverkehrs sein, bei dem nicht Lkws, sondern effektiv nur Güter transportiert werden. Dazu braucht es eine geschlossene Logistikkette, die schon mit Schienenanschlüssen in Gewerbegebieten und Terminals beginnt, in denen Container schnell und effizient verladen werden können. Die Erfahrung in anderen Ländern wie in der Schweiz hat gezeigt: Ist die Transportkette vorhanden, dann wechseln die Spediteure und Frächter ganz automatisch, selbst ohne politische Maßnahmen. Und dazu reicht es aus, die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen? Die Kette muss natürlich erst auf allen Ebenen geschlossen werden – von der Ver- bis zur Entladung. Ein Korridor ohne Terminals kann nicht genutzt werden. Ebenso ist eine einheitliche Signal-Technologie notwendig, damit der Korridorbetrieb einheitlich ablaufen kann. Auch das ist bereits Realität: Das sogenannte ETCS, das European Train Control System, vereinheitlicht die Lenkung und betriebliche Abwicklung der Züge und ist bereits dabei, Schritt für Schritt nationale Systeme abzulösen. Auch im Brenner Basistunnel wird dieses System Anwendung finden. Wo die Politik gefragt ist, ist die Tarifgestaltung. Die muss alpenübergreifend vorangetrieben werden. Die Kosten der Transporte müssen gerade in ökolo-

Vertraulichkeit, Unparteilichkeit und Diskretion sind die Grundsäulen der beruf­ lichen Ethik von Mediatoren.

W ➔

Konrad Bergmeister ist seit 2006 als Vorstand Öster­ reichs der BBT SE für die Planung und Umsetzung des Brenner Basistunnels verantwortlich.

enn zwei Personen streiten, kann eine dritte Person sehr hilfreich sein. „Die Mediatoren sind ein immer wichtigerer Teil zur Konfliktlösung, da sie dank ihrer Ausbildung und Wahr­nehmungsgabe rasch den Kern des Konfliktes kennen und gemeinsam mit den Beteiligten eine faire und dauerhafte Lösung der Spannungen finden“, unterstreicht UBIT-Fachgruppenobfrau Mag. Sybille Regens­berger. Vermehrt erkennen in Tirol konfliktbelastete Menschen die Sinnhaftigkeit von Mediationen. Mediationen sind vertrauliche, faire und zeitsparende Verfahren zur Lösung schwieriger zwischenmenschlicher Situationen. „Die Streitsache wird nicht einem außenstehenden Dritten zur Entscheidung überlassen, sondern man klärt die Situation mit der Gegenseite in einem strukturierten und fachlich begleiteten Verfahren schneller, günstiger und eigenverantwortlich“, erklärt die Landessprecherin der Wirtschaftsmediatoren, Dr. Martina Foradori. ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Die Transeuropäischen Netze (kurz TEN) umfassen die Verkehrs-, Energieund Telekommunikationsnetze der europäischen Staa­ ten. Eine Vielzahl von EU-geförderten und -forcierten Projekten soll dazu beitragen, sie auf gemeinsame Standards zu bringen und miteinander zu verknüpfen, um den Austausch zu vereinfachen und den europäischen Binnenmarkt zu stärken.

© JULIAN RAGGL

Konfliktsituationen steigen an – Mediation hilft

Weitere Informationen unter: www.wirtschaftsmediation.cc

39


Derzeit graben sich vier Tunnelbohrmaschinen, jede ca. 200 Meter lang und rund 2.700 Tonnen schwer, für den Brenner Basistunnel durch den Fels.

gisch sehr sensiblen Gebieten absolut abgestimmt werden. Dann ist der Umstieg aber eine logische Konsequenz: Containertransport auf der Schiene ist nicht nur sicherer und zeitgenauer, sondern auch besser programmierbar. Das bedeutet, dass die Effekte mit der Inbetriebnahme des Brenner Basistunnels nicht sofort ersichtlich sein werden? Faktisch passiert der Umstieg ja nicht schlagartig. Es gibt im Vorfeld viele Maßnahmen, die vorangetrieben werden müssen, allen voran die Digitalisierung und die Vereinheitlichung des Betriebs. Und dann müssen sich Spediteure und Frächter umstellen, wenn der Betrieb einmal anläuft. Ich denke, dass der ganz spürbare Effekt ungefähr fünf Jahre nach dem Beginn des Normbetriebs eintreten wird – dann aber sehr deutlich. Aktuell erfolgen rund 28 Prozent der Transporte über den Brenner auf der Schiene und der

Sommerzeit ist „Schnupperzeit“

ie der angehende Mitarbeiter, will sich auch der zukünftige Arbeitgeber ein Bild von der kommenden Zusammenarbeit machen. Dies kann im Rahmen einer Ausbildungseinrichtung geschehen oder der Probearbeit: Während der Schulzeit bildet das „Schnuppern“ die Möglichkeit, einen Betrieb kurzfristig, entgeltfrei zu beobachten und freiwillige Tätigkeiten zu verrichten. Hierbei fallen keine Beiträge an, da die Tätigkeit von der gesetzlichen Schülerunfallversicherung abgedeckt wird. Für eine Erprobung spricht eine ausdrückliche Vereinbarung der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit über eine begrenzte 40

Dauer mit einem überwiegenden Beobachten. Auch kommt ein allfälliges Arbeitsergebnis (z. B. Werkstück) ausschließlich dem „Schnupperer“ zugute. In allen anderen Fällen liegt ein versicherungspflichtiges Dienstverhältnis vor.

© AUGUSTIN+NÖBAUER+PARTNER STEUERBERATUNG GMBH

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

W

Um eine Vereinheitlichung des Bahnbetriebs voranzutreiben, wurde 2007 die Brenner-Corridorplattform gegründet und ein Aktionspro­ gramm erstellt. Dieses wurde von allen fünf beteiligten Ländern, von Bayern bis Verona, von den zuständigen Mi­ nisterien in Berlin, Wien und Rom und den Ei­ senbahngesellschaften unterzeichnet und seit­ her noch einmal ergänzt und auf den neuesten Stand gebracht.

augustin+nöbauer+partner Steuerberatung GmbH Mitterweg 16/II Würth-Zentrum 6020 Innsbruck Tel.: 0512/29 44 39 www.fidas-innsbruck.at Mag. (FH) Daniel Nöbauer und Mag. Astrid Graf, Geschäftsführer


© BBT SE (2)

INTERVIEW

Betonelemente, sogenannte Tübbinge, bilden die Innenschale der Haupttunnelröhren.

Werden Sie Akademiker/in! Rest auf der Straße. Gelingt es uns, eine Logistikkette zur Verfügung zu stellen, wird dieser Split nach fünf Jahren Betrieb bei etwa 50:50 liegen. Der Transit nimmt jährlich zu. Wird auch der Brenner Basistunnel irgendwann sein Limit erreicht haben? Als Faustregel gilt: Mit jedem Prozent, um das das Bruttoinlandsprodukt wächst, steigt der Verkehr um 1,5 Prozent. Unser hoher Lebensstandard und die großen Wirtschaftsräume nördlich und südlich des Brenners provozieren diese Entwicklung entsprechend. Aktuell werden jährlich 52 Millionen Tonnen Güter über den Brenner transportiert. Der Brenner Basistunnel und seine Zulaufstrecken könnten dieses Volumen schlucken. Praktisch ist das natürlich nicht ganz so einfach, da ein Teil der Waren die Gebiete rund um den Brenner erreichen muss. Ein Teil des Transportverkehrs ist also hausgemacht. Dass der Bedarf noch steigen wird, steht außer Frage. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. In der Wirtschaft und der Industrie finden eine Technologisierung und eine Digitalisierung statt, die zur Reduktion der nötigen Transporte beitragen werden. Der Brenner Basistunnel hat aber noch durchaus Abwicklungskapazitäten, wenn der Verkehr weiter zunimmt. Dazu kommt noch ein weiterer Korridor im Rheintal, der ebenfalls zur Entlastung des Alpenbogens beitragen wird. Werden Sie dem Projekt bis zu seinem Abschluss erhalten bleiben? Die Zukunft ist sehr schwierig voraussehbar. Ich durfte diesem Projekt mittlerweile insgesamt 15 Jahre meines Berufslebens dienen. Ich werde versuchen, noch eine gewisse Zeit zu bleiben. Ich bin aber überzeugt, dass es sinnvoll ist, wenn in nächster Zeit eine Persönlichkeit kommt, die vor allem die bahntechnischen Agenden kennt und vorantreibt, damit nicht nur die Planung und der Bau des Tunnels funktionieren, sondern vor allem auch der grenzüberschreitende Bahnbetrieb, der Korridorbahnbetrieb auch entsprechend vorangetrieben werden kann.

Bereit für eine Karriere im Management? Dann nichts wie los – besuchen Sie einen der Masterlehrgänge und starten Sie durch! Sie können Ihr Studium berufsbegleitend und flexibel direkt in Innsbruck absolvieren. Management in Information and Business Technologies MSc Infoabende Innsbruck: 06.08.19 | 11.09.19 Lehrgangsstart: 04.10.19

„Ich denke, dass der ganz spürbare Effekt ungefähr fünf Jahre nach dem Beginn des Normbetriebs eintreten wird – dann aber sehr deutlich.“

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T O P.T I R O L

Von Wattens in die Welt Mit modernem Mobilitätsmanagement ist SWARCO von Oslo über Doha und Bogotá bis Sydney erfolgreich.

Automatisiert fahrende Autos brauchen qualitätvolle Straßenmarkierungen zur Orientierung.

Es begann mit Glasperlen „Die Zufallsbekanntschaft Manfred Swarovskis mit dem texanischen GlasperlenTechnologen Gene Autry in einer Bar in Mexiko steht am Ursprung der SWARCO42

MICHAEL SCHUCH, S WA R CO -V O R S TA N D S S P R EC H ER

Firmengeschichte“, weiß Unternehmenssprecher Richard Neumann. Mikroglasperlen machen Straßenmarkierungen nachtsichtbar und erhöhen so sehr wirtschaftlich die Verkehrssicherheit. Mehr als ein Drittel des Umsatzes generiert SWARCO heute mit Road Marking Systems. Die Jahresproduktion reicht aus, eine Million Kilometer Straßen zu markieren. Erfolgsfaktor Innovation Pionierleistungen und Innovationen sind der Schmierstoff für fünf Jahrzehnte erfolgreiches Wirtschaften am Weltmarkt. Österreichs erste Autobahnvignette 1997, die erste LED-Ampel mit zentraler Lichtquelle, die ersten LED-Wechselverkehrszeichen ohne störende Frontscheibe, die hellsten Glasperlen mit Retroreflexionswerten von mehr als 1.500 Millicandela sind nur

einige Beispiele. Gerade hat SWARCO in Colorado/USA eine nagelneue Farbfabrik eröffnet. Selbstfahrende Autos, die sich in einem Parkhaus einen Parkplatz suchen, Fahrbahnmarkierungen, die mit Fahrzeugen kommunizieren, neue Geschäftsmodelle mit Serviceleistungen wie Verkehrssteuerungssoftware aus der Cloud stehen auf dem Programm, und der Reisende wird direkter Kunde von SWARCO bei E-Mobility-Lösungen. Schade, dass es Manfred Swarovski nicht mehr geschafft hat, den 50. Geburtstag seines Lebenswerkes mitzufeiern. Aber die Reise von SWARCO geht weiter, inspiriert von seinem Unternehmergeist und seinem vorausschauenden Denken. SWARCO | The Better Way. Every Day. SWARCO AG Blattenwaldweg 8 6112 Wattens Tel.: 05224/5877-0 E-Mail: office.ag@swarco.com www.swarco.com

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

J

uli 1969: Die Saturn-5-Rakete zündet ihre Triebwerke und bringt die ersten Menschen zum Mond. Zwei Monate zuvor, im Mai, entfacht ein junger Tiroler Unternehmer namens Manfred Swarovski das Feuer im Ofen seiner ersten Glasperlenfabrik in Niederösterreich. Und sein Anspruch ist klar: Das kann nur der Anfang für viel mehr sein, nämlich die Straßen weltweit sicherer zu machen, Unfälle zu vermeiden und Menschenleben zu bewahren. Seitdem ist viel passiert im SWARCO-Universum. 2019 feiert die Unternehmensgruppe mit Sitz im Tiroler Wattens, knapp 700 Mio. Euro Umsatz und über 3.800 Beschäftigten ihr 50-jähriges Bestehen. Getreu dem Leitgedanken, die Lebensqualität aller Reisenden zu verbessern, bietet SWARCO heute eine der umfangreichsten Angebotspaletten in den Bereichen Verkehrssicherheit und intelligentes Verkehrsmanagement für Städte, Autobahnen und den ÖPNV.

„Die selbstfahrenden Autos werden kommen. Aber in den Städten gibt es dazu mit Fußgängern und Radfahrern noch zahlreiche Szenarien zu lösen.“


TOP 25 RANKING

UMSATZSTÄRKSTE UNTERNEHMENSGRUPPEN TIROLS top.tirol präsentiert die 25 Tiroler Unternehmensgruppen mit dem höchsten Nettoumsatz 2018.

Rund

23,7 Milliarden Euro setzten die 25 umsatzstärksten Firmengruppen Tirols gemeinsam um, davon mehr als die Hälfte allein die Top 3.

Fast alle Unternehmen verzeichneten ein Umsatzplus. Die größte Umsatzsteigerung konnte die Binderholz Gruppe mit 69,43 Prozent erreichen. Die Übernahme der deutschen Klenk Holz AG beflügelt weiterhin den Umsatz der Zillertaler Unternehmensgruppe.

➔ 43


RANKING

TIROLS 25 UMSATZSTÄRKSTE UNTERNEHMENSGRUPPEN UNTERNEHMENSGRUPPE

1.

IGO-ORTNER GRUPPE * Die Gruppe ist in verschiedene Holdinggesellschaften strukturiert: In der IGO Industries sind die Tochtergesellschaften IGO Technologies (für die Unternehmen der Gebäudetechnik) und IGO Construction (für die Beteiligungen im Bau und Developmentbereich sowie die betrieblich genutzten Immobilien) konzentriert. Geschäftsführende Gesellschafter sind Klaus Ortner und seine Töchter Iris und Nina.

2.

SWAROVSKI GRUPPE Zur Unternehmensgruppe zählen die drei Kommanditgesellschaften Swarovski Crystal Business (Kristallbereich; Nettoumsatz 2018: 2,7 Milliarden Euro), Swarovski Optik (optische Präzisionsinstrumente; Nettoumsatz 2018: 156 Millionen Euro) und Tyrolit (Schleifwerkzeuge; Nettoumsatz 2018: 676 Millionen Euro). Swarovski wird von einem Executive Board geführt, das aus fünf Familienmitgliedern aus der fünften Generation besteht. Konzernsprecher ist Markus Langes-Swarovski.

3.

EGGER GROUP Zum Holzwerkstoffhersteller gehören 18 Werke in acht Ländern, davon zwei in Tirol. Die Dachmarke Egger umfasst das Produktspektrum für den Möbel- und Innenausbau, den konstruktiven Holzbau sowie für Fußböden. Eigentümer sind die Brüder Michael und Fritz Egger, die operativen Geschäfte werden von einer Gruppenleitung geführt.

4.

BINDERHOLZ GRUPPE Die Unternehmensgruppe verfügt über zwölf Standorte (fünf in Österreich, fünf in Deutschland, zwei in Finnland) und zählt zu den führenden Unternehmen für Massivholzprodukte und Baulösungen. Die in der Produktion anfallenden Resthölzer werden zu Biobrennstoffen, Ökostrom, Vielzweckplatten, Pressspanklötzen und Pressspanpaletten verarbeitet.

5.

TIWAG GRUPPE Zur Tiwag zählen die Tochterunternehmen Tigas-Erdgas Tirol GmbH, Achenseeschiffahrt-GesmbH, Tinetz-Tiroler Netze GmbH, Gemeinschaftskraftwerk Inn GmbH, Tiwag Beteiligungs GmbH, Ökoenergie Tirol GmbH, Wasser Tirol – Wasserdienstleistungs-GmbH, Stadtwärme Lienz und Produktions- und Vertriebs-GmbH, Selgas GmbH. Zudem ist die Tiwag an diversen Firmen (z. B. Verbund und Energie AG) beteiligt.

6.

PLANSEE GROUP ** Zur Plansee Group gehören Plansee, Ceratizit und Global Tungsten & Powders sowie eine Beteiligung an der chilenischen Molymet. Alle Unternehmen der Gruppe sind auf die Herstellung von Metallpulvern sowie deren pulvermetallurgische Weiter verarbeitung spezialisiert. Die Gruppe wird von Bernhard Schretter und Karlheinz Wex geleitet. Aufsichtsratsvorsitzender ist Michael Schwarzkopf, Enkel des Firmengründers.

7.

MPREIS GRUPPE Der Tiroler Lebensmittelhändler betreibt 262 Märkte in Tirol, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg und Südtirol sowie 169 Baguette-Bistros. Auch zwei Produktionsbetriebe (die Bäckerei Therese Mölk und die Alpenmetzgerei) gehören dazu. Das Familienunternehmen wird in vierter Generation geführt.

(WELTWEIT)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

23.409

6.276.864.204

34.500

3.500.000.000

9.600

2.680.000.000

2.737

1.311.400.000

1.415

1.238.700.000

7.611

1.170.000.000

5.934

800.800.000

2017

24.000

32.000

8.533

2.586

1.433

6.371

5.578

Umsatz 2017

5.260.000.000

3.500.000.000

2.384.800.000

774.000.000

1.099.124.988

1.170.000.000

746.263.273

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Firmengruppen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

44


RANKING

(WELTWEIT)

UNTERNEHMENSGRUPPE

UMSATZ 2018

1.995

705.000.000

2017

8.

PFEIFER GRUPPE Der Holzindustriekonzern zählt acht Standorte in drei Ländern, davon zwei in Tirol. In dritter Generation bilden Michael Pfeifer, Clemens Pfeifer sowie Ewald Franzoi die Geschäftsführung der Holding. Das Tätigkeitsfeld von Pfeifer umfasst die Bereiche Verpackungsholz und Palettenklötze, Schnittholz und Hobelware, Energie und Biobrennstoffe, Schalung und Holzbau. Der Gruppenumsatz setzt sich aus den Standorten in Tirol (2), Deutschland (4) und Tschechien (2) zusammen.

9.

SWARCO GRUPPE Die Firmengruppe aus Wattens bietet Produkte, Systeme und Komplettlösungen für Straßenmarkierungen, inner- und außerstädtisches Verkehrsmanagement, Parken, Elektromobilität, öffentlichen Nahverkehr und Straßenbeleuchtung. Das Unternehmen ist laut eigenen Angaben weltgrößter Ampelhersteller. Firmengründer Manfred Swarovski ist am 13. Mai 2018 im Alter von 77 Jahren verstorben. Der Vorstand unter Philipp Swarovski, Michael Schuch und Daniel Sieberer soll wie in den vergangenen Jahren die operative und strategische Führung der Gruppe weiter innehaben.

(IN EURO)

2018

1.800

Umsatz 2017

660.000.000

punkt:genau

10.

TYROLIT GRUPPE Tyrolit Gruppe besteht seit 1919 und beschäftigt derzeit über 4.600 Mitarbeiter an 29 Produktionsstandorten in elf Ländern und auf fünf Kontinenten. Das Familienunternehmen ist Teil der Swarovski Gruppe, agiert aber unabhängig und mit eigenem Management.

11.

BODNER GRUPPE Das Bauunternehmen wurde 1913 in Sillian gegründet und 1938 nach Kufstein verlegt. 80 Prozent des Bauvolumens entfallen auf den Hoch-, Ingenieur- und den Generalunternehmerbau und 20 Prozent sind in den Bereichen Tiefbau und Baustoffproduktion angesiedelt. Die Gruppe besteht aus 31 Firmen. Die Zentrale der Unternehmensgruppe befindet sich in Kufstein. Die Geschäftsführung liegt bei Thomas, Hans und Helmut Bodner.

punkt:genau

* Inklusive der assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen ** Zahlen 2017

punkt:genau

FAHR FREUDE

FAHR FREUDE

3.746

689.241.000

1.175

676.000.000

2.750

580.000.000

3.681

1.108

2.650

FAHR FREUDE

675.148.000

670.000.000

515.000.000

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45


RANKING

UNTERNEHMENSGRUPPE

12.

EGLO GRUPPE Die EGLO Gruppe zählt zu den führenden Herstellern von dekorativen Wohnraumbeleuchtungen. Neben der Zentrale in Pill umfasst die Gruppe noch 68 Vertriebsgesellschaften weltweit. Zum Konzern zählen Werke in Ungarn, China und Indien sowie die Marken DECO Licht Projekt und EDI Light. Ludwig Obwieser ist Firmengründer und Gesellschafter, René Tiefenbacher ist CEO der EGLO Gruppe.

13.

HANDELSHAUS WEDL GRUPPE Die Wedl Gruppe umfasst vor allem die Bereiche Lebensmitteleinzel- und -großhandel, Produktion und Vertrieb von Kaffee sowie Gastronomie- und Tankstellenbelieferung. Zur Unternehmensgruppe zählen insgesamt ca. 20 Firmen. Firmenchef ist Leopold Wedl in dritter Generation.

14.

EWT GRUPPE Die EWT Gruppe in Kitzbühel ist Generalvertreter der Schmitz Cargobull AG – einem der größten Hersteller von Anhängern und Sattelaufliegern in Europa – für die Märkte Tschechien, Polen und die Slowakei sowie Vertragshändler von MercedesBenz in Tschechien und Polen.

15.

UNTERER LOGISTICS Zu den Kernkompetenzen von Unterer Logistics, das am Firmensitz Kundl im Jahr 1963 von Siegfried Unterer gegründet wurde, zählen Logistikkonzepte und SupplyChain-Lösungen. Die Unternehmensgruppe umfasst vier Standorte (München, Budweis, Breslau und Ploiești). Seit 1996 führt Josef Unterer das Unternehmen in zweiter Generation.

16.

UNTERBERGER GRUPPE 1976 eröffneten Fritz und Helga Unterberger in Kufstein ihr erstes Autohaus. 42 Jahre später zählt das Tiroler Familienunternehmen zu den größten Automobilhändlern in Österreich sowie im südbayerischen Raum, das in verschiedenen Geschäftsfeldern tätig ist, unter anderem im Immobiliengeschäft.

17.

WÜRTH-HOCHENBURGER GRUPPE Seit über 95 Jahren steht Würth-Hochenburger für Qualität und Beratung im Baustoff fachhandel. Das Familienunternehmen konnte in den vergangenen Jahren sein regionales Vertriebsnetz laufend erweitern. Die Geschäftsführung haben Alfred Bernhard (CEO) und Othmar Lutz (CFO) inne.

18.

MED-EL ** Das global tätige Medizintechnikunternehmen entwickelt, produziert und vertreibt implantierbare Hörsysteme (Cochleaimplantate, Hörsysteme zur elektro-akustischen Stimulation, Mittelohrimplantate, Knochenleitungsimplantate) sowie andere aktive Implantatsysteme.

19.

IKB GRUPPE Am kommunalen Infrastruktur-Dienstleistungsunternehmen sind die Stadt Innsbruck und die Tiwag-Tiroler Wasserkraft AG beteiligt. Die IKB verfügt über Beteiligungen in den Bereichen Verkehr (z. B. Innsbrucker Verkehrsbetriebe oder Flughafen), Abfall (z. B. Mussmann), Energie (z. B. Tigas) und (Ab-)Wasser (Dawi). Im IKB-Dreiervorstand sind Helmuth Müller, Thomas Pühringer und Thomas Gasser.

20.

THÖNI GRUPPE ** Das Unternehmen wurde 1964 von Arthur Thöni in Telfs als Schlossereibetrieb gegründet und sukzessive zu einem erfolgreichen Unternehmen ausgebaut, das in den Bereichen Aluminium, Maschinen- und Anlagenbau sowie Schlauchherstellung tätig ist. Die Thöni Gruppe umfasst neun Tochter- bzw. Schwesterunternehmen. 2016 zog sich Arthur Thöni aus der Geschäftsführung zurück. Im Vorstand der Holding sind Helmut Thöni, Anton Mederle und Thomas Bock.

(WELTWEIT)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

4.307

541.490.000

1.361

510.600.000

526

381.369.033

535

320.000.000

629

317.000.000

805

308.930.000

2.000

308.000.000

1.629

259.693.000

647

246.700.000

2017

3.088

1.361

526

505

610

734

1.900

1.632

647

Umsatz 2017

510.560.000

510.600.000

381.369.033

265.000.000

305.000.000

264.280.000

308.000.000

254.711.000

246.700.000

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Firmengruppen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

46


RANKING

UNTERNEHMENSGRUPPE

21.

TRANSPED GRUPPE ** Gegründet als Familienbetrieb 1983, gehören aktuell acht Gesellschaften zur Transped Gruppe. Die Kernkompetenz der Gruppe ist der Transport in ganz Europa, im Besonderen auch der kombinierte Verkehr. Zudem bietet die Unternehmensgruppe Finanz- und Immobilienleistungen.

22.

MOSER HOLDING *** Die Moser Holding aus Innsbruck ist eines der führenden Verlagshäuser in Österreich. Ihre Geschichte geht auf Joseph S. Moser zurück, der 1946 mit weiteren Gesellschaftern den Schlüsselverlag, die Verlagsgesellschaft der Tiroler Tageszeitung, errichtete. Das Portfolio umfasst u. a. die TT, regionale Magazin-, Radio- und Digitalangebote, Serviceleistungen im Bereich Corporate Media, Druck und Logistik. Im Vorstand sind Hermann Petz und Silvia Lieb.

23.

AQIPA GRUPPE ** Die Aqipa Gruppe mit Sitz in Kundl verfügt über Niederlassungen in Europa und Australien und befasst sich mit der Distribution und Vermarktung von PremiumZubehörprodukten im Consumer-Electronic-Bereich.

24.

MK ILLUMINATION GRUPPE MK Illumination ist Weltmarktführer im Bereich festlich dekorativer Beleuchtung und beleuchtet Städte, Freizeitparks und Shoppingcenter auf der ganzen Welt. Das 1996 gegründete Familienunternehmen beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter in 39 Niederlassungen.

25.

RIEDER UNTERNEHMENSGRUPPE Als Tischlerei und Zimmerei 1941 gegründet, ist die Unternehmensgruppe in der Vergangenheit auf über 500 Mitarbeiter angewachsen. Zu den Spezialgebieten der Firma zählen Hoch- und Tiefbau, Zimmerei und Holzbau, Fenster- und Türenbau sowie Tischlerei und Blockhausbau. Weitere Unternehmen der Gruppe sind im Wohnbau tätig bzw. produzieren und verkaufen Mineralwasser (Alpquell Tirol).

(WELTWEIT)

(IN EURO)

2018

UMSATZ 2018

299

243.162.118

1.416

240.000.000

317

146.342.000

1.250

130.000.000

550

110.000.000

2017

299

1.427

317

1.050

550

Umsatz 2017

243.162.118

240.000.000

146.342.000

110.000.000

110.000.000

* Inklusive der assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen ** Zahlen 2017 *** Abweichendes Geschäftsjahr

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T O P.T I R O L

VAHLE Automation: Innovation aus Tirol in aller Welt © VAHLE AUTOMATION (2)

Mit der Demofabrik als Herzstück des neuen Firmensitzes in Schwoich/Kufstein setzte VAHLE Automation einen Meilenstein in der Firmenentwicklung.

Überzeugt vom neuen Standort: (v. l.) Achim Dries (GF VAHLE-Group), Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Alfred della Torre (GF VAHLE Automation)

Etabliert sich als Ausbildungs- und Schulungszentrum: Die Demofabrik der VAHLE Automation in Schwoich.

VAHLE Academy VAHLE bietet seinen Kunden höchste Qualität. Mitverantwortlich dafür sind weltweit mehr als 750 Mitarbeiter. Für sie werden seit kurzem spezielle Ausbildungsprogramme angeboten – ein Großteil der Ausbildung findet in der Demofabrik in Schwoich statt. Mehr als 30 Mitarbeiter aus den Tochtergesellschaften in den USA, China, Frankreich und Italien nahmen bereits am Programm teil. Von diesem Engagement profitiert der Standort Tirol: „Wir freuen uns, dass wir den Mitarbeitern Schulungen auf höchstem Niveau ermöglichen können und so unsere Innovationsführerschaft eindrucksvoll unter Beweis stellen. Gleichzeitig präsentieren wir „nebenbei“ auch eine der schönsten Urlaubsregionen der Alpen. Schon die Nächtigungen der Teilnehmer generieren eine hohe Wertschöpfung, und viele kommen mit ihren Familien wieder“, hebt Geschäftsführer Alfred della Torre den regionalwirtschaftlichen Aspekt hervor. Bildungskooperation Aber auch die regionale Bildungslandschaft profitiert von den Initiativen des HighTech-Unternehmens: Master-Studenten der FH Kufstein beschäftigten sich beispielsweise ein Semester lang mit einem

konkreten Praxisprojekt – die Erweiterung der Demofabrik um eine Vertikalförderanlage. Für Studierende gibt es weiters die Möglichkeit, die Demofabrik für Fragestellungen aus Bachelor- und Masterarbeiten zu nutzen, und auch HTL-Schüler sind in diesem Sommer zu Gast. Über VAHLE Automation Als Systemlieferant für Energie- und Kommunikationssysteme liegt der Kernbereich der VAHLE Automation in schienengeführten und frei navigierenden Transportfahrzeugen, die in der Kran-, Förder-, Hafen- und Lagertechnik berührungslos mit Energie sowie mit Daten zur Steuerung und Positionierung versorgt werden. Weitere Geschäftsfelder sind kundenspezifische Bedienterminals und kamerabasierte Sensorik. Im Jahr 1912 brachte Paul Vahle die erste Kupfer-Stromschiene auf den Markt und legte damit den Grundstein für ein Unternehmen, das seine Produkte und Dienstleistungen in 52 Ländern weltweit anbietet. VAHLE Automation Egerbach 12a, 6334 Schwoich E-Mail: office@vahle.at www.vahle.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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eit rund anderthalb Jahren ist das weltweite Automationszentrum der VAHLE-Group mit rund 40 Mitarbeitern am neuen Standort in Schwoich angesiedelt. Das „Herzstück“ – die Demofabrik – ermöglicht es, den Einsatz unterschiedlicher VAHLE-Produkte zu simulieren. Die beispielgebende Innovation wird nicht nur von zahlreichen internationalen Kunden wie unlängst Panasonic besucht und vom hausinternen Entwicklungsteam genutzt: Für Studierende der FH Kufstein genauso wie für Mitarbeiter internationaler VAHLE-Standorte hat sich die Demofabrik als Schulungs- und Weiterbildungszentrum etabliert.

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Tiroler Qualität für grenzenloses Licht Wir sind ein Tiroler Familienunternehmen und dürfen mit Stolz auf eine mittlerweile mehr als 30-jährige Firmengeschichte zurückblicken. In diesen 30 Jahren konnten wir uns als Technologieexperte mit dem größten Portfolio an dynamisch weißen Leuchten am Markt etablieren. Unsere Produktpalette zeichnet sich durch Standard und Variantenbau in einer umfangreichen Farbvielfalt im Bezug auf Leuchten-Oberflächen sowie die der Reflektoren aus. Ein weiteres Highlight aus unserem Hause sind Leuchten mit inkludierten Akustiklösungen sowie Dienstleistungen rund um Planung und Montage bis hin zur Finanzierung Ihres Leuchtensystems. #weareplanlicht und wir sind Experten in jeglicher Licht- & Steuerungsplanung und haben uns auch für die Zukunft noch viel vorgenommen. Produkte Made in Austria Unsere hochwertigen Leuchten im architektonischen Design kommen weltweit in Hotels, Shops, Büros und öffentlichen Gebäuden sowie privaten Wohnräumen zur Anwendung. Gekrönt wurden unsere Produkte mit Preisen wie dem Tiroler Innovationspreis oder auch dem German Design Award.

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RANKING

Tirols Bauriesen Das sind die zehn größten Bauunternehmen in Tirol, gereiht nach dem Umsatz im vergangenen Jahr.

1.

2. Fröschl AG & Co. KG

Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG.

348.000.000 293.770.100

160.234.814 142.435.856

629 543

4.

3. BeMo Tunnelling GmbH

HTB Baugesellschaft m.b.H.

Ing. Hans Lang Gesellschaft m.b.H.

96.950.934

74.733.000

129.062.000** 154.361.000**

457 479

84.404.485

74.800.000

466

410

500

6.

5.

Rieder GmbH & Co KG

58.000.000 51.083.000

434 434

388

2.000 1.800

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(EURO)

Nettoumsatz 2018

Mitarbeiter 2018

Nettoumsatz 2017

7. Rieder Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG.

49.500.000 38.500.000

140 135

AT-Thurner Bau GmbH

48.000.000

255* 255

10.

9.

8.

48.000.000

Mitarbeiter 2017

*

Ing. Berger & Brunner Baugesellschaft m.b.H.

45.300.000

Johann Huter u. Söhne

34.700.000 38.424.190

43.440.000

269 254

235 219

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 ** Bauleistung und nicht Umsatz

& UNAB HÄ ENT ET

IG NG

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Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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T O P.T I R O L

Bei Fröschl legen die Mitarbeiter den Grundstein des Erfolgs Beim „Ausgezeichneten Tiroler Lehrbetrieb“ kommt der Aus- und Weiterbildung ein hoher Stellenwert zu. © FRÖSCHL

S

Fröschl AG & Co KG Brockenweg 2 6060 Hall in Tirol Tel.: 05223/57156 E-Mail: office@froeschl.at www.froeschl.at

Fröschl schaut auf seine Mitarbeiter, bietet umfangreiche Aus- und Weiterbildungen an und fördert interne Aufstiegschancen. So wundert es nicht, dass es viele Karrieren vom Lehrling zum Polier bei Fröschl gibt. Dies wird geschätzt: So sind einige Mitarbeiter – wie die Firmen­ chefs – schon in dritter Generation bei Fröschl aktiv.

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olides Handwerk, Termintreue und voller Einsatz im Interesse der Kundschaft – dafür steht die Firma Fröschl seit 1937. Was vor über 80 Jahren mit 20 Mitarbeitern begonnen hat, ist längst zu einer Tiroler Erfolgsgeschichte geworden. Nicht zuletzt deshalb, weil Fröschl auf Qualität, Nachhaltigkeit über Generationen und langfristige Partnerschaften setzt. Lehrlinge (Maurer, Tiefbauer, Schalungsbauer) erlernen das traditionelle Handwerk in Kombination modernster Techniken. Besondere Leistungen der Auszubildenden werden gewürdigt und die Teilnahme an Wettbewerben gefördert. Die Lehrlinge haben die Möglichkeit jährlich an einer internen Lehrlingsakademie teilzunehmen. Ziel dieser Akademie ist es, die fachlichen und sozialen Kompetenzen der jungen Menschen weiter auszubauen, um für die Anforderungen des Berufsalltages gut gerüstet zu sein. Lehrlinge, die besondere Leistungen erbringen, kommen zusätzlich in den Genuss des „Fröschl-Talent-Programms“.

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Kann ich mein Auto mit dieser Karte nur an da Ladestationen laden? „Nein. Die Karte funktioniert nicht nur im Eigennetz, Sie können damit auch bei allen has.to.be-Roamingpartnern laden. Abgerechnet wird trotzdem über die da Karte.“ Was mache ich, wenn ich schon eine GUTMANN-Karte habe, aber eine da Ladekarte will? „Bestehende GUTMANN-Tankkarten können ganz einfach zur gemeinsamen Karte umgetauscht werden. Geben Sie nur Ihre Kundennummer bekannt, schon können Sie den kompletten Service nutzen.“

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T O P.T I R O L

Steuerberater als Berater der Unternehmen gut verankert © SHUTTERSTOCK.COM, DIE FOTOGRAFEN

Ob klein, mittel oder Industrie – es gibt kaum ein Unternehmen in Österreich, das nicht mit einem Steuerberater zusammenarbeitet.

Univ.-Lekt. StB MMag. Dr. Klaus Hilber, Präsident der KSW Landesstelle Tirol

Bewährte Partner der Unternehmen Die Unternehmen sind mit den Leistungen ihrer Steuerberater sehr zufrieden, wie eine vom Linzer Spectra-Institut jährlich

durchgeführte Umfrage zeigt. Bei der aktuellen Umfrage attestieren 88 Prozent der Steuerberaterklienten ihrem Steuerberater einen guten Ruf. „Unser Image ist über Jahre konstant hoch und geprägt durch einen hohen Grad an Vertrauenswürdigkeit“, betont Hilber. 550 Steuerberater in Tirol Derzeit gib es in Tirol knapp 550 Steuerberaterinnen und Steuerberater sowie fast 100 WirtschaftsprüferInnen. Über 240 BerufsanwärterInnen lassen sich derzeit in unserem Bundesland zum Steuerberater und/oder Wirtschaftsprüfer ausbilden. „Steuerberaterinnen und Steuerberater sind zu unverzichtbaren und verlässlichen Partnern für die österreichische Wirtschaft geworden“, sagt Hilber. ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

D

er Steuerberater ist heute als „Hausarzt der Wirtschaft“ zum ersten Berater vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmer geworden. 95 Prozent der österreichischen Betriebe arbeiten regelmäßig mit einem Steuerberater zusammen. Steuerberater beraten Klienten nicht nur in Fragen rund um das Rechnungswesen. Sie sind auch Partner für Unternehmensgründungen, bei Investitions- und Finanzierungsfragen, bei gesellschaftsrechtlichen Fragen sowie erster Ansprechpartner im Arbeitsund Sozialversicherungsrecht. „Wir Steuerberater sind als Berater der Unternehmen gut verankert. Es besteht traditionell eine gute Zusammenarbeit zwischen uns Tiroler Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern mit den Tiroler Wirtschaftstreibenden“, meint Dr. Klaus Hilber, Landespräsident der Tiroler Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

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Geld tr채gt Verantwortung Eine Bank mit Haltung: geradlinig, offen, direkt. F체r uns hat das Bankgesch채ft einen klaren Sinn: Einlagen von Kunden investieren wir in innovative Vorhaben von Unternehmen. So gesehen verstehen wir uns als interaktiver Impulsgeber f체r die Region.

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RANKING

Tirols Top-Banken Die zehn Banken mit der besten Performance im Überblick

1. 2.

Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft

HYPO TIROL BANK AG

Raiffeisen-Landesbank Tirol AG

EGT 2018: 139.787.000 €

EGT 2018: 41.458.000 €

EGT 2018: 26.600.000 €

EGT 2017: 91.215.000 €

4.

EGT 2017: 22.015.000 €

5.

EGT 2017: 20.200.000 €

6.

Tiroler Sparkasse

Sparkasse Kufstein – Tiroler Sparkasse von 1877

Volksbank Tirol AG

EGT 2018: 23.131.666 €

EGT 2018: 18.153.438 €

EGT 2018: 17.200.000 €

EGT 2017: 24.044.000 €

Quelle: Angaben der Unternehmen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

56

3.

EGT 2017: 14.610.147 €

EGT 2017: 12.628.222 €

7.

Raiffeisenbank Kitzbühel – St. Johann eGen

EGT 2018: 9.369.194 € EGT 2017: 13.257.242 €


RANKING

Tirols Bankbranche 2018*

5.873 Beschäftigte

41.032,78 Mio. €

Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) stellt die Gesamtleistungen den betrieblichen Aufwendungen gegenüber.

8.

9.

beträgt die durchschnittliche Bilanzsumme der Tiroler Banken.

445

Kreditinstitute tirolweit davon 79 Hauptanstalten und 366 Zweiganstalten

10.

Raiffeisen Bezirksbank Kufstein eGen

Sparkasse Schwaz AG

EGT 2018: 8.497.000 €

Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch-ReithScharnitz reg. Gen.m.b.H

EGT 2018: 7.737.653 €

EGT 2018: 2.953.189 €

EGT 2017: 8.554.000 €

EGT 2017: 9.997.000 €

EGT 2017: 2.455.826 €

(Aktienbanken und Bankiers, Sparkassensektor, Landeshypothekenbanken, Raiffeisensektor, Volksbankensektor, Bausparkassensektor sowie Sonderbanken)

23.413,95 Mio. €

hypothekarisch besicherte Kredite verwalten Tirols Banken. *Quelle: Regionaltabelle der Oesterreichischen Nationalbank Die Daten erfassen jeweils das Sitzbundesland des Bank instituts. Mitarbeiter einer Tiroler Bank mit österreichweiten Dependancen werden daher ebenfalls in der Statistik erfasst.

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T O P.T I R O L

Volksbank Tirol – der starke Partner für die Tiroler Wirtschaft

© VOLKSBANK

Die Hausbank für Unternehmer Wie in den Vorjahren erwarten die Volksbanken eine breite Streuung bei der Kreditvergabe. Volksbank-Vorstand Mag. Martin Holzer: „Unsere Kundengespräche in den letzten Jahren haben uns in der Annahme gestärkt, die dieses Projekt erst ins Rollen gebracht hat: Gerade auch kleinere Unternehmen können von einer anziehenden Konjunktur profitieren. Dazu brauchen sie einen vertrauensvollen Finanzpartner, der ihnen bei ihren Investitionen zur Seite steht, ihre Bedürfnisse und Anliegen kennt und sie auf Augenhöhe berät. Sie benötigen eine Hausbank.“ „Wir übernehmen diese Funktion für mehr und mehr heimische Unternehmer in allen Branchen. Die Unternehmer-­Milliarde demonstriert unsere Finanzierungsbereitschaft und unsere Wachstumsziele“, ergänzt Volksbank-Regional­direktor Stefan Posch.

„ Die Volksbank Tirol ist als UnternehmerBank ein verlässlicher Partner für Klein- und Mittelbetriebe. Unser Anspruch ist es, die Hausbank der Tiroler Unternehmer zu sein.“ M A G . M A R T I N H O L Z E R , V O R S TA N D S V O R S I T ZEN D ER-S T EL LV ER T R E T ER DER VOLKSBANK TIROL AG

Gutes Kreditwachstum Dass die Volksbanken einen zentralen Platz in der österreichischen Bankenlandschaft einnehmen, beweist auch das generelle Wachstum des Kreditvolumens. Im Volksbanken-Verbund ist das gesamte Kreditvolumen im Vorjahr um 1,39 Mrd. Euro bzw. +7,2 Prozent von 19,42 Mrd. Euro auf 20,81 Mrd. Euro gestiegen. Allein in der Volksbank Tirol wurden 2018 rund 700 Neukredite an Tiroler Unternehmen mit einem Finanzierungsvolumen von insgesamt knapp 340 Mio. Euro vergeben. Persönliche Betreuung Der Fokus auf persönliche und langfristige Kundenbeziehungen schlägt sich auch in der Kundenzufriedenheit nieder. So zeigte eine von den Volksbanken durchgeführte Kommerzkundenbefragung aus dem Sommer 2018, dass 90 Prozent der Unternehmenskunden mit den Leistungen der Volksbank Tirol zufrieden oder sehr zufrieden

„ Die Volksbank Tirol kennt die Betriebe vor Ort und kann daher Kredite rasch und bedarfsorientiert an die Tiroler Wirtschaft vergeben.“ STEFAN POSCH, REGIONALDIREK TOR DER VOLK SBANK TIROL AG

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sind. Insbesondere wird von Unternehmern die persönliche Beratung wertgeschätzt: Für 68 Prozent der Kommerzkunden ist diese wichtig oder sehr wichtig, für weitere 26 Prozent sogar entscheidend. „So ein positives Feedback bestätigt uns natürlich in unserer Ausrichtung als Hausbank“, freut sich Mag. Martin Holzer. Die Unternehmer-Bank für Tirol Nützen auch Sie die Unternehmer-Milliarde der Volksbank, profitieren Sie von den derzeit günstigen Konditionen und sichern Sie sich die passende Förderung für Ihr Finanzierungsvorhaben. Nützen Sie das Knowhow unserer Berater im Finanzierungs- und Förderbereich. In gezielten Beratungsgesprächen wird der Finanzierungsbedarf Ihres Unternehmens analysiert und – maßgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse – ein Angebot zur Finanzierung gelegt. Ein Gespräch mit Ihrem Firmen­kundenberater in der Volksbank Tirol lohnt sich. Unsere Business-Konten Hier finden Sie nähere Informationen zu unseren attraktiven Kontopaketen für Firmenkunden. Der Kredit für Ihr Unternehmen Überlegen Sie bereits von Anfang an, welchen Kredit Sie für Ihr Vorhaben brauchen, und vergleichen Sie die verschiedenen Angebote.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

N

ach den Erfolgen der beiden Vorjahre sollen auch 2019 wieder österreichische Unternehmen mit über einer Milliarde Euro an Kreditvolumen gestärkt werden. Die Unternehmer-Milliarde ist eine Initiative, auf die die Volksbanken besonders stolz sind. Mit über 328.000 Betrieben, 68 Prozent aller Beschäftigten und 63 Prozent aller getätigten Umsätze stellen KMU das Fundament der österreichischen Wirtschaft dar.

© PHOTOGRAPHY RABENSTEINER

Als Unternehmer-Bank konzentriert sich die Volksbank Tirol auf die Finanzierung der Tiroler Wirtschaft. Die Unternehmer-Milliarde der Volksbanken geht 2019 in die dritte Runde.


T O P.T I R O L

So wird der Immobilienverkauf zum Erfolg © DIE FOTOGRAFEN/S REAL

Fünf Tipps vom Profi, wie Sie Ihre Immobilie bestmöglich verkaufen können

#

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Verkaufen? Der Immobilienmarkt hat sich in Tirol auf hohem Preisniveau konsolidiert. Derzeit ist somit sicher ein idealer Zeitpunkt, um Immobilien zu Bestpreisen zu veräußern.

umfassende Recherche sowie viel Erfahrung – den optimalen Marktpreis.

# Wie findet s REAL den passenden Käufer? Wir bieten ein überaus professionelles und effektives Vermarktungspaket. Das geht von der Bewerbung auf sämtlichen großen Portalen im Internet sowie auf sreal.at, in den Auslagen der Sparkassen und der s REAL Betriebsstätten bis hin zu unserer Zeitschrift s REAL aktuell sowie diversen Printmedien. 40 Prozent der Immobilien werden direkt über unsere eigenen Vermarktungswege vermittelt. Unsere vorgemerkten Kunden profitieren hierbei von einem wertvollen Informationsvorsprung mittels s REAL Premiumservice.

# Welche Rolle spielt der Preis bei der Vermarktung? Im Zuge einer Beratung werden Bedürfnisse und Erwartungen eruiert. Ist der Preis zu hoch, wird die Immobilie zum Ladenhüter. Ist er dagegen zu niedrig, wird Geld verschenkt. Deshalb ermitteln wir vor der Bewerbung – durch

# Was ist die spezielle Stärke von s REAL? Wir sind in Tirol Marktführer und an insgesamt acht Standorten flächendeckend vertreten. Als Immobiliendienstleister der Erste Bank und Sparkassengruppe stehen wir für Seriosität, Kompetenz und Sicherheit.

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

#

Vetrauen Sie dem größten Immobilienmakler Tirols s REAL Service für Immobilien-Verkäufer Die Chance, Immobilien zu Höchstpreisen zu veräußern, war noch nie so groß wie jetzt. Der Verkauf einer Immobilie ist eine der wichtigsten Lebensentscheidungen. Rechtliche, bautechnische und auch wirtschaftliche Hürden gilt es dabei zu berücksichtigen. Legen Sie deshalb Ihren Haus-, Wohnungs- oder Grundstücksverkauf in die erfahrenen Hände von s REAL.

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T O P.T I R O L

Teamplay statt Egotrips WK-Präsident Christoph Walser erklärt, wie sich eine gute Gesprächsbasis mit harter Argumentation vereinen lässt, welche Grundsätze in der Transitfrage zu beachten sind, warum Familienbetriebe auch in einer globalisierten Welt Zukunft haben und was die WK gegen den Fachkräftemangel unternimmt.

„Wir müssen die Scheuklappen abnehmen und uns ehrlich mit der Transitfrage beschäftigen.“ CHRISTOPH WALSER, W K- P R Ä S I D E N T

H

err Präsident, Sie betonen immer wieder die Notwendigkeit, gemeinsam Probleme zu lösen. Gehen dabei nicht Ecken und Kanten verloren? CHRISTOPH WALSER: Mir geht es um eine grundsätzlich intakte Gesprächskultur zwischen den Parteien und Interessenvertretungen. Die Wirtschaftskammer hat auch mit dem Land eine ausgezeichnete Gesprächsbasis – und trotzdem zeigen wir in Sachfragen unsere roten Linien klar und deutlich auf. Wir führen harte Diskussionen – aber wir streiten nicht und richten uns keine Unfreundlichkeiten über die Medien aus. Die Wirtschaftskammer hat zudem den direkten Kontakt zu den Betrieben und bringt unmissverständlich ein, wo in der Praxis der Schuh drückt. Tirol liegt im Zentrum Europas und ist von starken Wirtschaftsräumen umgeben. Sind wir, als verhältnismäßig kleine Region, gegen diese Konkurrenz gewappnet?

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Definitiv. Schauen wir uns nur drei Indikatoren dafür an: Zum einen befinden wir uns in den Top 30 der wirtschaftsstärksten EU-Regionen. Insgesamt finden sich in diesem Ranking nur vier Bundesländer: Salzburg, Wien, Vorarlberg und Tirol. Zum anderen erwarten wir heuer einen neuen Exportrekord in der Höhe von 13,5 Milliarden Euro. Das zeigt, dass Tiroler Qualitätsprodukte einen ausgezeichneten Ruf weit über die Grenzen genießen. Und drittens ist Tirol die unangefochtene Nummer eins im alpinen Tourismus. Diese Erfolge kommen nicht von alleine – sie setzen innovatives Denken und mutige Investitionen seitens der heimischen Betriebe voraus. Die Transitproblematik bleibt ein wunder Punkt. Es werden noch rund zehn Jahre vergehen, bis der Brenner Basistunnel den Betrieb aufnimmt. Wie kann es gelingen, diese Zeitspanne zu überbrücken? Wir müssen die Scheuklappen abnehmen und


© DANIEL ZANGERL

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

uns ehrlich mit der Transitfrage beschäftigen. Der Blick auf die Lkw alleine ist zu wenig. Über den Brenner fahren 2,5 Millionen Lkw, aber 11,4 Millionen Pkw. Das kann die Politik nicht länger ignorieren. Auch zeigt eine ganz aktuelle Studie der TU Graz, dass die geplanten Verschärfungen bei den Lkw-Fahrverboten kaum mehr zur Luftverbesserung beitragen. Wir haben ein Mengenproblem bei der Gesamtheit der Fahrzeuge und brauchen völlig neue Ansätze. Die Wirtschaftskammer bringt sich hier mit ihrer Expertise laufend ein. Rechnen Sie damit, dass der Basistunnel das Verkehrsproblem ein für allemal lösen wird? Der Brenner Basistunnel ist einer der nötigen Mosaiksteine für die Zukunft – aber nur, wenn die Verlagerung von der Straße auf die Schiene gelingt. Wir müssen zukünftig viel stärker auf den unbegleiteten Containerverkehr setzen, anstatt ganze Lkw-Züge auf die Bahn zu verfrachten. Was bis zur Inbetriebnahme

„Die 19.300 Familienunternehmen in Tirol erwirtschaften die Hälfte des gesamten Jahresumsatzes der Tiroler Wirtschaft.“ CHRISTOPH WALSER

des Brenner Basistunnels zu tun ist, hat die Wirtschaftskammer wiederholt aufgezeigt: Kein funktionierender Tunnel ohne Zulaufstrecken; keine Verlagerung ohne gesetzliche Rahmenbedingungen seitens der EU; und kein Containerverkehr ohne leistungsfähige Verladeterminals. Wir haben nur mehr knapp zehn Jahre Zeit, diese Lücken zu schließen. In die EU eingebettet, ist Tirol ein Teil deutlich größerer Märkte. Hat eine kleinteilige, auf Familienunternehmen auf-

gebaute Wirtschaft wie die unsere hier überhaupt Platz? Die 19.300 Familienunternehmen in Tirol erwirtschaften die Hälfte des gesamten Jahresumsatzes der Tiroler Wirtschaft. Viele Familienbetriebe bestehen seit Generationen und schaffen es überzeugend, Tradition und Innovation unter einen Hut zu bringen. Sie stehen gerade in turbulenten Zeiten wie heute für Stabilität und sichere Arbeitsplätze. Zudem orte ich einen zunehmenden Trend zur Regionalität sowie zu authentischen und qualitativ hochwertigen Produkten – da sind wir genau bei den Kernkompetenzen von Tiroler Familienunternehmen. Was können wir tun, um auch in Zukunft auf europäischem Level konkurrenzfähig zu bleiben und – Stichwort Fachkräftemangel – nicht ins Hintertreffen zu geraten? Es gibt zahlreiche Stellschrauben bei diesem Thema – von der professionellen Personalsuche über die Nutzung von Zuwanderungspotenzialen bis hin zur Qualifizierung. Die Wirtschaftskammer unterstützt ihre Mitglieder in all diesen Fragen. Für mich ist der wichtigste Punkt eindeutig die Aus- und Weiterbildung. Deswegen forciert die WK Bildung auf mehreren Ebenen: Wir bauen das Angebot des WIFI laufend aus, wir investieren aber auch baulich in Bildung, etwa mit dem Ausbau der Villa Blanka oder dem neuen Parkhaus am WIFI Campus. Und wir sind die Treiber für die „Neue Duale Berufsbildung“, mit dem Ziel, die Gleichwertigkeit von berufsbildenden und schulischen Ausbildungswegen zu erreichen. 61


RANKING

Die größten Hotels Die zehn umsatzstärksten Tiroler Hotels auf einen Blick

1.

2.

3.

36.741.090

27.215.965

24.900.000

292

217

310

Stanglwirt GmbH

Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GMBH & CO KG*

INTERALPEN-HOTEL TYROL GmbH

33.210.116

277

27.215.965

230

23.697.299

302

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017

(EURO)

Nettoumsatz 2018

Nettoumsatz 2017

Mitarbeiter 2018 Mitarbeiter 2017

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.

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TROAP.T N KIIRNOGL

4. 23.900.000 23.600.000

5.

6.

19.674.708

19.329.726

194

139

Stock GmbH

Hotel Trofana Royal GmbH

267 263

140

184

Pirktl Holiday GmbH & Co KG

7.

18.677.267

20.343.236

8.

9.

10.

17.650.000

17.018.104

15.900.000

15.712.673

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Vivea Bad Häring GmbH

Schlosshotel Fiss GmbH

Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH*

Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH

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TAGEN IN EINMALIGER ALTSTADTLOCATION Mitten in der Altstadt gelegen, bietet das Hotel Innsbruck mit seinem Seminarbereich Boutique Convention ein exklusives Ambiente und modernste Tagungstechnik für Veranstaltungen, Festlichkeiten und Meetings von 2 bis zu 80 Personen. BOARDROOM | INDIVIDUELLE RAUMMIETEN & PAUSCHALEN | GEHOBENES GESAMTANGEBOT

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T O P.T I R O L

40 Jahre Koch Türen © KOCH TÜREN GMBH/CHRISTOF LACKNER

Eine Erfolgsstory aus Mut, Beharrlichkeit, Ideenreichtum und klugen Entscheidungen. Ein Arbeitgeber, der auf Nachhaltigkeit und seine Mitarbeiter setzt

15.000 Quadratmeter, 70 Mitarbeiter, 18.500 Türen pro Jahr

• 1983/1984: Übersiedelung nach Lans Nachdem der Betrieb in Igls zu klein wur­ de, schritt man 1983 in Lans zum Bau der ersten eigenen Produktionswerkstätte. Natürlich wuchsen dadurch auch Umsatz und Mitarbeiterzahl. • 1993: Spezialisierung auf die Produkti­ on von massiven Rahmentüren 1993 wurde die Idee geboren, eine eigene Linie von massiven Rahmentüren zu ent­ wickeln, und kurz darauf wurde die Pro­ duktion ausschließlich auf diese Produkte umgestellt. Diese Maßnahme fand speziell im nahen Bayern großen Zuspruch und damit einhergehend auch Absatz. Montage und Vertrieb stellte man auf das bis heute bewährte B2B-Partnersystem um. 64

• 1998: Start der Produktion von furnierten Türen in Plattenbauweise Da das Produktspektrum von massiven Rahmentüren nicht mehr ausreichte, wur­ de die Produktion auf furnierte Innentü­ ren in Plattenbauweise ausgeweitet. • 2006: Entwicklung von Feuerschutz­ türen, Entwicklung der K-Türtypen Die erste Konstruktion und Prüfung einer eigenen Brandschutztüre komplettierte das Angebot. • 2007: Erweiterung der Produktions­flächen Um die neuen Türkonstruktionen effizient herstellen zu können, erfolgte 2007 die Er­ weiterung in Lans, bei der gleichzeitig auch in neue Anlagen und Maschinen investiert wurde. Dies ermöglichte erstmals, Tür­ blätter im Durchlauf und auf Maßanferti­ gung herzustellen und somit die Türenpro­ duktion auf über 6.000 Türen zu steigern. Anschließend wurden umweltfreundli­ che Wasserlacke, die Türenserie Klassik, Naturöloberflächen, das Natura Massiv Programm, der „kochtypische“ Gehrungs­ stock und vieles mehr entwickelt.

• 2014: Umsiedelung des gesamten Standortes nach Steinach am Brenner Als die Produktionsfläche auch in Lans zu eng wurde, erfolgte 2014 die Umsiedelung des gesamten Standortes nach Steinach am Brenner. Die Produktionsfläche wurde da­ mit auf 15.000 Quadratmeter erhöht. Da­ bei ist es gelungen, alle Mitarbeiter für die Umsiedelung zu begeistern und zu halten sowie weiter zu verstärken. • 2019: Die Zukunft kann kommen In dem seit 40 Jahren stetig wachsenden Betrieb fertigen heute 70 Mitarbeiter auf modernsten Anlagen und mit viel hand­ werklichem Know-how ca. 18.500 Türen im Jahr – motiviert von Attributen wie Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit, Effizienz, Innovation und Lifestyle. Koch Türen GmbH Erlach 165, 6150 Steinach am Brenner Tel.: 05272/21021 E-Mail: info@kochtueren.at www.kochtueren.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

• 1979: Gründung als Tischlerei 1979 wurde die Firma von Johann Koch als Tischlerei in Igls gegründet. In den Anfängen wurden noch Küchen, Stuben, Hoteleinrichtungen, aber auch bereits Tü­ ren gefertigt. Auch die komplette Montage war zu dieser Zeit noch Teil des Leistungs­ spektrums.


T O P.T I R O L

Digitale Lösungen mit Style © STYLEFLASHER_

Die Wörgler Agentur styleflasher_ entwickelt Onlinelösungen am Puls der Zeit.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

O

nline zu sein ist Pflicht für Unternehmen. Die Kür übernimmt die Internet-, App- und Online­ shop-Agentur styleflasher_ aus Wörgl, indem sie für ihre Kunden individuelle Websites, Apps und On­ lineshops realisiert. Seit dem Jahr 2000 sind Andreas Adelsberger und Markus Gwiggner in der digitalen Welt der Webpro­ grammierung beheimatet. Die styleflasher_ mit ihrem insgesamt achtköpfigen Team programmieren und betreuen mehrsprachige Websites für internationale Konzerne und regionale Unternehmen und begleiten Unternehmen bei der Digitalisierung von Geschäfts­

prozessen. Darüber hinaus entwickeln die styleflasher_ Apps für Unternehmen und Gemeinden. Die Tiroler Onlineagentur entwirft auch individualisierte Weban­ wendungen für Kunden aus verschiedensten Branchen, um Onlineshop-Lösungen, Print@Home-Gutscheine oder Warenwirtschaftssysteme via Schnittstelle mit de­ ren Website verknüpfen zu können. Unternehmen wie die Tiroler Versicherung, Ideal­ tours, Eglo, Morandell und die FH Kufstein zählen zu ih­ ren langjährigen Kunden. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, unseren Kunden qualitativ hochwertige Onlinelösungen mit kompetenter Betreuung zu liefern“, beschreibt Ge­ schäftsführer Markus Gwiggner die styleflasher_ mit ei­ nem Satz. Das Wörgler Unternehmen wurde bereits mehr­ fach mit einem Tirolissimo, dem Preis der Tiroler Wer­ bewirtschaft, ausgezeichnet. styleflasher_ KR-Martin-Pichler-Straße 1, 6300 Wörgl Tel.: 5332/90 801 E-Mail: markus.gwiggner@styleflasher.at www.styleflasher.at

D Dig ie Age italntu Tiro r in l.

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U N T E R N E H M E N S KO M M U N I K AT I O N

IM DIALOG Nur wer es versteht, richtig mit seinen Angestellten zu kommunizieren, kann auch Höchstleistungen von diesen erwarten. Was man dabei beachten und welche Fehler man vermeiden sollte, erläutert Expertin Silke Kurtz. T E X T: S I M O N L E I T N E R

© IVENTA

D

ie Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern stellt ein wesentliches Element für den Erfolg jedwedes Unternehmens dar – ungeachtet dessen Größe, Struktur oder Ausrichtung. Entsprechende Maßnahmen dienen, richtig ein- und umgesetzt, nicht nur zur Vermittlung von Wissen und unternehmensrelevanten Informationen an die Belegschaft, sondern können in weiterer Folge ebenso zu erhöhter Motivation bei selbiger führen. „Von einer gelungenen Mitarbeiterkommunikation kann tatsächlich jeder Betrieb profitieren“, ist auch Silke Kurtz, Director für Employer Branding bei Iventa, überzeugt. Schließlich gäbe es in jedem Unternehmen immer wieder Entwicklungen und Ereignisse, über die Angestellte informiert werden müssten – und dabei sei es letztlich unerheblich, ob deren Anzahl sich nun auf fünf oder 5.000 beläuft. „Mitarbeiter wollen und sollen wissen, wie es um den Betrieb steht, welche Rolle sie haben und was von ihnen erwartet wird“,

so Kurtz. „Und das erfahren sie nur, wenn man auch mit ihnen kommuniziert.“ Platz für Austausch In der Regel fällt die interne Kommunikation, die verschiedenste Kanäle von E-Mails über Mitarbeiterzeitungen bis hin zum Intranet umfasst, ins Aufgabengebiet der jeweiligen Führungskräfte. Diese seien, so Kurtz, die ersten und wichtigsten Kommunikatoren in jedem Unternehmen, weshalb ihnen eine entscheidende Rolle in der Mitarbeiterkommunikation zukomme. Selbst dann, wenn die konkrete Abwicklung, wie vor allem bei größeren Betrieben mit komplexen Hierarchieebenen üblich, von einer eigenen Marketingabteilung mitgestaltet oder übernommen wird. „Für Mitarbeiter muss einfach ersichtlich sein, dass die Kommunikation grundsätzlich von den Führungskräften ausgeht, dass diese direkt kommunizieren – auch wenn sie dabei vielleicht Unterstützung in Anspruch nehmen“, erklärt Kurtz. Das gelte nicht nur, aber insbeson-

„Von einer gelun­ genen Mitarbeiter­ kommunikation kann tatsächlich jeder Betrieb profitieren.“ SILKE KURTZ , DIREC TOR FÜR E M P L OY ER B R A N D IN G B EI I V EN TA

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U N T E R N E H M E N S KO M M U N I K AT I O N

Planung

Auswahl

Inhalte

Interne Kommunikation lässt sich langfristig planen. Wichtig ist, keine Leerläufe aufkommen zu lassen und die Mitarbeiter nicht mit zu umfangreichen Aussendungen zu überfordern.

Das Medium sollte je nach Informationstyp gewählt werden, zudem empfiehlt es sich, für ähnliche Aussendungen immer dieselbe Methode zu verwenden. Wichtige Informationen können über mehrere Kanäle ausgeschickt werden.

Grundsätzlich gilt, zielgerichtet, ehrlich und auch offensiv zu kommunizieren (etwa im Hinblick auf anstehende betriebliche Veränderungen). Auch externe Inhalte können intern genutzt werden.

Wie gelingt interne Kommunikation?

MITTEL UND WEGE

Heutzutage gibt es viele verschiedene Mittel zur Kommunikation mit den Angestellten – die Bandbreite reicht von persönlichen Gesprächen und Mitarbeiterbefragungen über Pinnwände und elektronische Newsletter bis hin zu umfangreichen Wissensdatenbanken, eigens entwickelten Apps oder Intranet-Lösungen. Im Grunde stehen Unternehmen all jene Methoden zur Verfügung, die auch in der externen Kommunikation Verwendung finden.

Die richtige Wahl

Nicht jeder Kanal ist auch für jede Angelegenheit geeignet. Ebenso wie bei der externen, so gilt es auch im Fall interner Kommunikation, seine Strategie an die jeweils zu übermit­ telnden Informationen anzupassen: Manche bedürfen einer schnellen Umsetzung, andere hingegen sind nicht an Zeitvorgaben gebunden, manche dürfen nach draußen ge­ langen, andere wiederum sind nur für einen speziellen Kreis von Perso­ nen bestimmt. Diese und ähnliche Aspekte müssen abgewogen werden, bevor man sich für ein Instrument entscheidet.

Die Mischung macht’s

Die meisten Unternehmen setzen auf einen Mix an Methoden, wobei im Idealfall nur so viele genutzt werden wie auch tatsächlich nötig sind. In Produktionsbetrieben kommt das Schwarze Brett gemeinhin am häu­ figsten zum Einsatz, während im Mit­ telstand vornehmlich auf klassische E-Mails zurückgegriffen wird. In großen Unternehmen werden da­ gegen Intranet und Mitarbeiterapps immer attraktiver, nicht zuletzt, weil sich damit auch zusätzliche Bereiche abdecken lassen (Benefits, Feedback, Motivationsprogramme etc.).

Alt, aber bewährt

Trotz der zunehmenden, durch technische Fortschritte bedingten Verlagerung auf digitale Lösungen erfreuen sich auch altgediente Methoden weiterhin großer Beliebtheit. Neben dem persönlichen Gespräch und der Pinnwand ist hierbei vor allem die Mitarbei­ terzeitung zu nennen. Ein maßgeblicher Fak­ tor für deren ungebrochene Popularität ist der simple Umstand, dass man sie gegebe­ nenfalls auch mit nach Hause nehmen und so mit seiner Familie und Freunden teilen kann. Darüber hinaus lässt sich darin ein großes Spektrum an unterschiedlichen Themen abhandeln, wobei vor allem persönliche, emotionale Geschichten den Reiz solcher Publikationen ausmachen.

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U N T E R N E H M E N S KO M M U N I K AT I O N

Gestaltung

Feedback

Damit sie von möglichst vielen Angestellten gelesen werden, sollten Aussendungen ansprechend gestaltet werden, sowohl inhaltlich als auch grafisch. Eine reine Auflistung von Fakten ist nur wenig attraktiv.

Bei bestimmten Informatio­ nen müssen Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Rückmeldung zu geben. Darauf ist auch bei der Wahl des Mediums zu achten.

dere im Fall von Mittelstands- und Familienunternehmen, in denen der Chef gleichzeitig auch noch Eigentümer und Aushängeschild des Betriebs ist. Nur so können die Voraussetzungen für einen Austausch geschaffen werden, der letztendlich eine der wichtigsten Grundlagen für das Gelingen interner Kommunikation bildet. Angestellten muss nämlich die Möglichkeit eingeräumt werden, auf bestimmte Aussendungen zu reagieren, Feedback zu geben oder auch etwaige Unklarheiten aus dem Weg zu räumen – und als Ansprechpartner dafür fungieren gewöhnlicherweise die jeweiligen Vorgesetzen bzw. die Führungsriege. Die Option, mit diesen in einen Dialog treten und ihre Interessen vorbringen zu können, zeuge von Empathie auf Seiten des Arbeitgebers und sorge so für eine höhere Zufriedenheit bei den Mitarbeitern, erläutert Kurtz.

Information und Identifikation Mit durchdachter Mitarbeiterkommunikation verfolgen Unternehmen insbesondere zwei Ziele. Zum einen sollen die Angestellten über Vorgänge und Veränderungen, die sie selbst oder das Unternehmen im Allgemeinen betreffen, informiert werden; zum anderen sollen aber auch die Identität und die Werte des Arbeitgebers vorgestellt, erlebbar gemacht und dadurch intern in den Köpfen der Belegschaft verankert werden. Was die vermittelten Inhalte anbelangt, können – und sollen Kurtz zufolge auch – alle Ebenen der Unternehmensplanung abgedeckt werden. Das Teilen strategischer Informationen, beispielsweise zur Unternehmensausrichtung, hilft etwa bei der Arbeitgeberpositionierung, während mit Auskünften taktischer Natur (Pläne für die nächsten Monate) oftmals eine höhere

„Nur wenn Mit­ arbeiter rechtzeitig über Änderungen informiert werden, sind sie in der Lage, angemessen darauf zu reagieren.“ SILKE KURTZ

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U N T E R N E H M E N S KO M M U N I K AT I O N

Methoden interner Kommunikation digital vs. analog E-Mail, Newsletter, App, Intranet, Wiki vs. Mitarbeiter­ zeitschrift, Schwarzes Brett, Rundschreiben, Brief

schriftlich vs. mündlich E-Mail, Brief, Newsletter, Mitarbeiterzeitschrift, Rund­ schreiben vs. Gespräch, Befra­ gung, Telefon

persönlich vs. allgemein Gespräch, Befragung, Brief, Mail, Telefon vs. Rund­ schreiben, Newsletter, Massen­mail, Mitarbeiter­ zeitschrift, Wiki

Akzeptanz bei den Angestellten im Hinblick auf anstehende Neuerungen erreicht werden kann. „Nur wenn Mitarbeiter rechtzeitig über Änderungen in Kenntnis gesetzt werden, sind sie in der Lage, angemessen darauf zu reagieren“, meint Kurtz. „Das macht es auch leichter für sie, diese Änderungen anzunehmen.“ Sensible Informationen, die bestimmte Arbeitnehmer direkt berühren, sollten allerdings in jedem Fall einzeln kommuniziert werden, so die Expertin.

jedem Unternehmen finden sich zahlreiche Geschichten von Mitarbeitern, die es zu erzählen lohnt“, erklärt Kurtz. „Denn die Angestellten sind letzten Endes ja die ehrlichsten, authentischsten Stimmen in einem Unternehmen und machen die Arbeitgebermarke erst richtig erlebbar.“ Diese emotionale Komponente ist tatsächlich essentiell, denn sie steigert die Attraktivität von Aussendungen und ermöglicht es Arbeitnehmern, sich stärker mit dem Arbeitgeber identifizieren und damit eine Verbindung zum Unternehmen aufbauen zu können. „Nur Fakten abzuarbeiten, ist auf jeden Fall der falsche Weg“, meint Kurtz. Damit die interne Kommunikation Früchte trägt, müsse man die Mitarbeiter nämlich begeistern. „Und das gelingt nur, wenn ich nicht nur mit Hirn, sondern auch mit Herz agiere.“

Motivation statt Frustration Zusammengenommen können all diese Maßnahmen zu einem positiven Arbeitsklima und gesteigerter Zufriedenheit bei der Belegschaft beitragen – vor allem dann, wenn man diese, wo möglich, auch selbst immer mal wieder in den Mittelpunkt der internen Kommunikation stellt. „In

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erade für kleine und mittlere Unternehmen ist es oft schwierig eine eigene Logistikabteilung aufzubauen. Die Suche nach einem qualifizierten Mitarbeiter ist nicht nur zeitaufwendig und kostenintensiv, sondern in vielen Fällen einfach unmöglich. Das Tiroler Logistikprofi W7 Solution unterstützt Unternehmen dabei, die für ihr Geschäftsmodell passende Logistiklösung zu entwickeln – ohne Risiko, zu 100 Prozent transparent, zu fairen Preisen und immer für Sie erreichbar. Zusätzlich bietet W7 Solution Firmen die Möglichkeit, ihren kompletten Logistikbereich auszulagern.

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man auch schwierigste Logistikaufgaben schnell und kostengünstig meistert. „Ich lege großen Wert auf Transparenz und Effizienz, um meinen Kunden die beste Lösung zu bieten“, bringt es Walz auf den Punkt. W7 Solution e.U. Purnerstraße 15, 6060 Hall in Tirol Tel.: 0512/34 24 32 Fax: 0512/34 24 32-4 E-Mail: office@w7-solution.com www.w7-solution.com

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Freudenthaler: Exzellenz in allen Belangen

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Wenn es um das Thema Abfallentsorgung geht, ist das in Inzing ansässige Unternehmen der Spezialist in Westösterreich. Große Innovationskraft und höchste Qualitätsstandards zeichnen Freudenthaler aus.

Ingeborg Freudenthaler ist stolz auf ihr 50-köpfiges Team, zu dem DI (FH) Christian Falch seit mehr als zehn Jahren zählt.

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

ewerbe, Hotellerie, Kommunen und vor allem die Industrie schätzen den Service der traditionsreichen Firma, die seit mehr als 45 Jahren erfolgreich tätig ist. Die Firmenphilosophie – Exzellenz in jeglichem Tun – gibt die Leitlinie für das 50-köpfige Team vor. Das Leistungsspektrum reicht von der kompetenten Beratung über die Sammlung und Behandlung von Abfällen aller Art – rund 60.000 Tonnen werden jährlich in Inzing übernommen. Vor allem für die Industrie, die ganz spezielle EntsorgungsAnforderungen hat, ist Freudenthaler ein wichtiger Partner. „So wie sich die Welt um uns herum immer schneller verändert, verändern sich auch die Anforderungen der Kunden – der

Teil des beispielgebenden Brandschutz­ systems ist der automatische, zielgerichtete Wasserwerfer.

Grad der Komplexität steigt kontinuierlich. Unsere Kunden können sich auf modernste Anlagen und höchste Kompetenz verlassen – wir sind auch für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet“, so Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler. Beispielgebende Brandschutzkonzepte und neue Anlagen Die neuen Hallen, die im Vorjahr errichtet wurden, stellen dies eindrucksvoll unter Beweis: Sie wurden mit einem beispielgebenden Brandschutzsystem ausgerüstet: Eine Sprühflutanlage und ein Löschvorhang sorgen für Brandschutz. In der GewerbemüllSortierung überwacht eine hochsensible, vollautomatische Infrarotkamera rund um die Uhr die Halle, an die ein präziser, zielgerichteter Wasserwerfer angeschlossen ist. In Kombination mit einer Sprinkleranlage, die weitere Bereiche abdeckt, ist so ein höchstes Maß an Sicherheit gewährleistet. Notwendig macht dies nicht zuletzt das Brandrisiko, das von modernen Hochleistungsakkus, ausgeht: Studien bestätigen, dass 45 Prozent vorschriftsmäßig getrennt gesammelt werden – gefährlich sind die restlichen 55 Prozent. Falsch entsorgte Lithiumbatterien finden sich im Restmüll, in den Sammelcontainern für Leichtverpackungen, im Metallcontainer, in Elektrokleingeräten, die zum Sperrmüll wandern,

oder auch im Gewerbemüll. „Egal wie sorgfältig unsere Sortieranlagen arbeiten, die Gefahr besteht, dass eine potenzielle Zündquelle unentdeckt bleibt“, beschreibt Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler. Ganz aktuell wurden die Verdampferanlagen mit einem neuen Hochleistungsgerät ausgestattet – diese Technologie ist vor allem für die Industrie wichtig: „Bohr-/ Schneidemulsionen, die beispielsweise bei der Werkzeugherstellung und in anderen Industriezweigen in großen Mengen anfallen, müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. Die Verdampfertechnologie ist hierfür ideal geeignet. Mehr und mehr Unternehmen, die derartige vereinfachte Anlagen bislang selbst im Einsatz hatten, geben aufgrund der stetig steigenden regulatorischen Anforderungen ihre gesamte Prozesswasserbehandlung an uns als Spezialunternehmen außer Haus“, beschreibt Karl Freudenthaler jun. abschließend dieses wichtige Geschäftsfeld. Freudenthaler GmbH & Co KG Schießstand 8, 6401 Inzing Tel.: 05238/53045 E-Mail: office@freudenthaler.at www.freudenthaler.at

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Ein besonderes Naheverhältnis zur Digitalisierung Die Sparte Information und Consulting vertritt die Interessen von rund 10.000 Tiroler Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen, wie Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie, Druckereien, Immobilien und Versicherungen, aber auch dem Abfall- und Ressourcenmanagement. Die Sparte Information und Consulting beschäftigt 14.637 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 2.178 Dienstgeberbetrieben. Dazu kommen noch 4.858 Ein-Personen-Unternehmen. Das sind 6 % aller Beschäftigten der gewerblichen Wirtschaft Tirols (= 248.622). Fast 2/3 der ArbeitnehmerInnen (65 %) sind in Kleinst- und Kleinbetrieben beschäftigt. LEHRLINGE

NEUGRÜNDUNGEN

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205 Lehrlinge in 136 Lehrbetrieben. Das entspricht einer Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Von den 205 Lehrlingen sind 138 Burschen und 67 Mädchen.

Von den 2.847 Neugründungen in Tirol entfallen 432 auf die Sparte Information und Consulting. Das sind 15 Prozent aller Neugründungen.

Drei Fragen an Dietmar Hernegger,

Spartenobmann Information und Consulting

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ie Sparte Information und Consulting umfasst zehn Fachgruppen und über 10.000 Mitglieder. Wie schaffen Sie es, die Interessen dieser doch sehr unterschiedlichen Fachgruppen unter einen Hut zu bekommen? DIETMAR HERNEGGER: Das ist relativ einfach: Jede Fachgruppe ist autonom, hat ihre eigene Obfrau bzw. ihren Obmann sowie einen Geschäftsführer. Diese entscheiden unter Einbindung des jeweiligen Ausschusses selbstständig über ihr Budget und ihre Aktivitäten. Dadurch ist sichergestellt, dass den der Fachgruppen zugehörigen Betrieben die beste Betreuung zuteil wird. 72

Mir obliegt die Koordination dieser unterschiedlichen Berufsgruppen und ich trage die gemeinsamen Anliegen nach außen. Was sind die größten Herausforderungen, die in den nächsten Jahren auf die Betriebe Ihrer Sparte zukommen? Wie vermutlich in allen Berufsgruppen gibt es, die Zukunft unserer leistungsstarken Betriebe sicher zu stellen. In erster Linie durch intensivere Ausbildung unseres Nachwuchses sowie vermehrt Tirol als attraktiven Standort zu festigen. Damit verbunden ist u. a. eine Senkung der Lohnnebenkosten gewünscht; alleine schon um die interna-

tionale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Was die fachliche Kompetenz und Leistungsfähigkeit unserer Betriebe angeht, spielen wir sicher in der obersten Liga mit. 15 Prozent der Neugründungen im letzten Jahr fanden innerhalb der Sparte Information und Consulting statt. Ist sie damit einer der Gewinner der Digitalisierung? Auch die anderen Sparten sind mit 85 % genauso als Gewinner zu sehen. Jedoch ist vor allem durch die Berufsgruppe IT in unserer Sparte ein besonderes Naheverhältnis zur Digitalisierung vorhanden. Aber auch alle anderen Fachgruppen befassen sich intensiv damit. Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7 6020 Innsbruck Tel.: 0590/905 1241 E-Mail: ic@wktirol.at www.wko.at/tirol/ic

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Berufliche Bildung im Zeitalter der Digitalisierung Wie das Ausbildungsangebot der Fachhochschule Kufstein Tirol dazu beiträgt, die Kompetenzlücke der Unternehmen zu schließen, erklärt der FH-Geschäftsführer Thomas Madritsch.

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© FH KUFSTEIN TIROL

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ir haben den Masterstudiengang Smart Products & Solutions auf der Website der FH Kufstein Tirol gefunden. Worum geht es in diesem Studiengang? MADRITSCH: Das Studium fokussiert zum einen auf die Digitalisierung und Vernetzung bei der Produktentstehung: „Smart Products“. Zum anderen wird die Wertgenerierung aus Daten thema­tisiert: „Smart Solutions“. Seine Besonderheit generiert das Studium aus der Kombination von traditionellen Technikdisziplinen, IT und Wirtschaft. Wichtigste Kernkompetenzen werden im Bereich autonomes Fahren, Industrie 4.0 und Automatisierungstechnologien vermittelt. Die ersten AbsolventInnen dieses Studiengangs werden im Herbst abschließen und dann der Wirtschaft voll und ganz zur Verfügung stehen.

Die Vermittlung von digitaler Kompetenz gehört an der FH Kufstein Tirol zur Grundlagenausbildung.

Die Digitalisierung umfasst jedoch weit mehr als nur diesen Teilbereich. Bilden Sie an der FH Kufstein Tirol auch in anderen Digitalisierungsschwerpunkten aus? Unser Ausbildungsangebot ist vielschichtig

und deckt alle Teilbereiche der Digitalisierung ab. Unserer Ansicht nach sind webbasierte Anwendungen und Softwaresysteme ein weiterer wichtiger Aspekt, die mit dem Masterstudiengang Web Communication & Information Systems vermittelt werden. Das Studium ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement beschäftigt sich mit betrieblichen Prozessen, die schrittweise digitalisiert werden. Wie zukünftig mit Daten umgegangen werden muss, vermittelt unser Studiengang Data Science & Intelligent Analytics. Im Bereich Onlinemarketing und crossmediale Kommunikation setzen wir mit dem Masterstudiengang Digital Marketing die notwendigen Voraussetzungen. Informationen zur Anmeldung: www.fh-kufstein.ac.at

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IENSE R D TE R N E H M

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BEISPIELE

WENN DIE MITARBEITER DAS RUDER ÜBERNEHMEN Niemand kennt ein Unternehmen besser als die Mitarbeiter. Manchmal ist der Management. Buyout die logische Konsequenz daraus. Ob und wie das funktionieren kann, erzählen drei, die es gewagt haben.

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Management-Buy-out, der, Wortart: Substantiv, maskulin Worttrennung: Ma|nage|ment-Buy-|out Definition: Übernahme eines Unternehmens durch das in dem Unternehmen tätige Management. Vor allem anzutreffen im Rahmen von Unternehmensumstrukturierungen oder zur Lösung einer Nachfolgesituation.* * nach Gabler Wirtschaftslexikon

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Aber wie sieht ein solcher Buyout in der Praxis aus? top.tirol stellt drei Unternehmen vor, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben.

© SHUTTERSTOCK.COM

er Management-Buy-out (MBO) ist mehr als nur eine klassische Unternehmensübernahme. In den 1980er-Jahren in Amerika etabliert, fasste das Prinzip auch kurze Zeit später in Westeuropa Fuß. Er gilt gemeinhin als eine der besten Möglichkeiten für leitende Angestellte, sich selbstständig zu machen. Das Unternehmen kann dabei trotz Wechsels an der Spitze auf eine Geschäftsführung setzen, die bereits bestens mit der Firma vertraut ist. Doch der Eigentümerwechsel bringt auch zahlreiche Herausforderungen mit sich. Egal ob das gesamte Unternehmen übernommen wird oder sich ein Zweig abspaltet und als eigenständige Firma etablieren will. Vom Beginn der Übernahme bis zu seinem Abschluss gibt es einiges zu beachten, damit das Unternehmen auch nach dem Buyout weiterhin auf festem Boden steht.

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GEOTEC

Die Quadratur des Dreiecks Durch das Geodreieck wurde die Tiroler Firma Geotec auf der ganzen Welt bekannt. Mit dem Wunsch, eigene Wege einzuschlagen, wagte Geschäftsführer Michael Schwaiger vor 16 Jahren ein Management-Buy-out. T E X T: P H I L I P P B U C H A C H E R

© GEOTEC (X)

1.

BEISPIEL

M A N A G E M E N T- B U Y - O U T

Seit 55 Jahren wird am Firmenstandort in Wörgl eine breite Palette an Produkten produziert.

Geotec gilt als einer der größten österreichischen Dienstleister im Bereich des Schul-, Büro- und Schreibwarenhandels. Das Unternehmen produziert seit 1961 an seinem Firmen­ standort in Wörgl. Seit 1964 wird dort unter anderem das Aristo Geodreieck – eine patentierte Marke – produziert. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 35 Mitarbeiter.

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ährend der Schulzeit war es für viele ein treuer Begleiter – das Geodreieck ist seit Jahrzehnten aus dem Mathematikunterricht nicht mehr wegzudenken. Dass es ein Tiroler Original ist, wissen aber wenige. Produziert wird das Aristo Geodreieck seit 1964 von der Wörgler Firma Geotec. Geschäftsführer Michael Schwaiger übernahm die Firma nach einem ManagementBuy-out. Der ausgebildete Controller, der 1988 seinen Einstand im Unternehmen feierte, übernahm die Firma 2003 vom amerikanischen Schreibwarenkonzern Sanford International, der fünf Jahre zuvor den damaligen deutschen Gesellschafter Rotring übernahm. Als ein gewinnorientiertes multinationales Unternehmen mit Shareholdern ging es Sanford International vor allem

um eines – einen möglichst hohen Umsatz einzufahren, erinnert sich Schwaiger: „Die Bezahlung während dieser Zeit war gut, aber es zählten nur Gewinnergebnisse. Ich habe mir dann die Frage gestellt, ob ich das mein ganzes Leben lang machen möchte, und die Antwort war nein.“

LANGWIERIGE VERTRAGSVERHANDLUNG

Aus diesem Grund beschloss Schwaiger vor 16 Jahren, das Heft selbst in die Hand zu nehmen, und wagte den Management-Buyout. Dem gingen zähe Verhandlungen voraus. Ein halbes Jahr lang dauerten die Gespräche an, ehe sie zu einem für beide Seiten befriedigenden Abschluss führten. Aus dem anfänglichen 20-seitigen Dokument wurde am Ende ein über 1.000 Seiten langer Ver-

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M A N A G E M E N T- B U Y - O U T

s Da U s A r d a n te H e is s p rn r z to a eh s t G e te m üc od n t i en k re er t s : ie e ck

In der Fertigungshalle werden jährlich rund 700.000 Lineale und Dreiecke produziert.

EIN STARKES TEAM

Letztendlich sei Geotec auch so schnell auf eigenen Beinen gestanden, da zügig auf ein Vollsortiment erweitert wurde. Das Geodreieck bekam Gesellschaft und es reihten sich Lineale, Stifte, Zeichenplatten und Zirkel in die Produktpalette mit ein. Dadurch schaffte das Unternehmen, von Beginn an schwarze Zahlen zu schreiben. Auch dank dem österreichischen Handel, der die regionale Fertigung und einen österreichischen Ansprechpartner schätzte und auf den Verkauf von Aristo-Produkten setzte, konnte Geotec die Übergangsphase gut meistern. Dass alles so reibungslos über die Bühne ging, verdankt Schwaiger auch seinen Angestellten: „Ich habe meine Mitarbeiter damals versammelt und ihnen erklärt, was mein Plan ist. Es gab nie den geringsten Punkt der Sorge. Die standen alle hinter mir.“ Generell sei es ein sehr familiäres Verhältnis mit seinen Mitarbeitern. Für sie, seine „Mannschaft“, wie Schwaiger sie nennt, findet er nur lobende Worte: „Die Mitarbeiter, die ich habe, sind einfach unvorstellbar.“

EINEN EIGENEN PFAD EINSCHLAGEN

Die Übernahme habe er nie wegen des Geldes getätigt, erklärt Schwaiger. Der Schritt gab ihm aber Freiheiten, die vorher nicht da gewesen seien. Eine Philosophie zu ver-

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de

trag. Ein langer Rattenschwanz an Forderungen und Verbindlichkeiten zog die Übernahme mit sich. Eine Notwendigkeit aber, da es sich um eine Übernahme der Firma und keine Neugründung handelte.

„Ich kann jetzt Dinge tun, die ich vorher nicht konnte, und mit einer super Truppe eine super Sache machen.“ MICHAEL SCHWAIGER, GESCHÄF TSFÜHRER

treten und sein eigenes Ding zu machen, wie Schwaiger es nennt. Personen aus der Lebenshilfe als vollwertige Mitarbeiter zu integrieren und bei den Verpackungen nur auf Karton zu setzen, sei erst durch den Management-Buy-out möglich gewesen, erklärt Schwaiger. Wer selbst den Schritt zum Management-Buy-out wagen möchte, dem rät Schwaiger zu vorausschauendem Denken. Ein Alleinstellungsmerkmal und eine etablierte Marke bieten keinen Freifahrtschein, aber bessere Chancen sich auf einem immer härteren Markt zu etablieren. Bereut hat Schwaiger die Entscheidung nie: „Ich kann jetzt Dinge tun, die ich vorher nicht konnte. Ich kann mit einer super Truppe eine super Sache machen, das macht schon Spaß“, so Schwaiger.

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ELECTRO TERMINAL

Fliegender Wechsel Electro Terminal ist einer der Hidden Champions des Landes. In Tirol eher unbekannt, wird das Unternehmen weltweit für seine elektrotechnischen Verbindungselemente und Systemkomponenten geschätzt. Seit 2014 ist Electro Terminal ganz in Tiroler Hand. T E X T: D A N I E L S C H R E I E R

© ELECTRO TERMINAL (2), DOMINIQUE HUTER (3)

2.

BEISPIEL

M A N A G E M E N T- B U Y - O U T

Vom Standort Innsbruck aus exportiert Electro Terminal seine Produkte in die ganze Welt.

Produziert elektromechanische Verbindungselemente und Systemkomponenten. Das Unternehmen beschäftigt 105 Mitarbeiter und produziert täglich 480.000 Fertigteile, die dafür genutzt werden, Elektrizität von Stromanschlüssen zu den gewünschten Endgeräten zu transportieren.

A

m Anfang stand der Glaube, dass Electro Terminal als unabhängiges Unternehmen noch erfolgreicher sein könnte als eingebettet in einen Konzern“, erklärt Walter Mittermüller, Geschäftsführender Gesellschafter von Electro Terminal. Mittermüller, der bereits seit 1989 im Unternehmen arbeitet und seit 2002 als Geschäftsführer tätig ist, war mit seiner Einschätzung nicht alleine. Zwei weitere Manager der Firma und die Geschäfts-

führer des Logistikunternehmens AFS unterstützten seinen Plan.

ÜBERZEUGUNGSARBEIT

Nachdem der Entschluss gefasst war, einen Management-Buy-out zu wagen, musste der damalige Eigentümer von Electro Terminal, die Vorarlberger Zumtobel Gruppe, davon überzeugt werden, das seit der Gründung im Jahr 1964 stets erfolgreiche Unternehmen an das Tiroler Managementteam zu verkaufen. Mittermüller und seine Mitstrei-

ter verhandelten mit viel Geschick und einem langen Atem: „Die Verantwortlichen bei Zumtobel gaben schließlich unserem Wunsch nach, obwohl das Innsbrucker Unternehmen in Zeiten der Konzernzugehörigkeit stets ein erfolgreiches Profit-Center darstellte“, erinnert sich Mittermüller. Beide Seiten vereinbarten Stillschweigen über den Verkaufspreis. Auch nach der Übernahme bleibt Electro Terminal ein wichtiger Lieferant für die Zum­ tobel Gruppe.

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M A N A G E M E N T- B U Y - O U T

Die Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Electro Terminal

GELUNGENE PARTNERSCHAFT

Ein großer Vorteil eines Management-Buy-outs ist, dass das Führungsteam keine Eingewöhnungsphase benötigt, um fest im Sattel zu sitzen. Auch bei Electro Terminal gab es nach dem Wechsel der Eigentumsverhältnisse einen nahtlosen Übergang. Vor allem die Zusammenarbeit mit dem Transportunternehmen AFS erwies sich als absoluter Glücksgriff für den Klemmenhersteller: „Die beiden Unternehmen sind nicht nur finanziell miteinander verbunden, sondern nutzen den Synergieeffekt auch in der strategischen und operativen Zusammenarbeit“, erläutert Mittermüller. Der Hauptabsatzmarkt von Electro Terminal liegt in Mitteleuropa, genau jenem Gebiet, auf das sich AFS Logistics spezialisiert hat und in dem es bestens vernetzt ist. Doch die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen endet nicht hier: „Auch in Hinblick auf die Digitalisierung werden Systeme integriert, um sich prozesstechnisch besser aufzustellen und so den Kunden ein optimales Service bieten zu können“, führt Mittermüller weiter aus.

DER PLAN GEHT AUF

Bereits nach einem Jahr der Eigenständigkeit geht die Strategie des Führungsteams auf. Electro Ter-

minal ist nach dem ManagementBuy-out erfolgreicher denn je. Mit einem Umsatz von 24,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014/2015 stieg der Umsatz um 12 Prozent. Dieser Aufwärtstrend setzt sich auch in den nächsten Jahren fort. „Als eigenständiges Unternehmen können wir flexibel und unabhängig am Markt agieren und den Anforderungen unserer Kunden noch besser gerecht werden“, resümiert Mittermüller. Auch von der Belegschaft von Electro Terminal wurde der Führungswechsel positiv aufgenommen, wie Walter Mittermüller berichtet: „Bereits am Tag des Ma-

nagement-Buy-outs war eine positive Aufbruchstimmung deutlich spürbar. Und dieser Optimismus setzt sich bis heute fort, auch wenn die Wirtschaftsbranche, in der wir tätig sind, schon seit einiger Zeit äußerst volatil ist.“ Wie gut das Verhältnis zwischen Management und Mitarbeitern ist, zeigt die Geschichte von Rosa-Maria Penz. Sie stieg innerhalb von nur acht Jahren zur Vertriebsleiterin auf und hält seit 2018 Anteile am Unternehmen. Im selben Jahr beteiligte sich auch Gerhard Rieser von der Exeedation Sales GmbH an Electro Terminal.

„ Bereits am Tag des ManagementBuy-outs war eine positive Auf­ bruchstimmung deutlich spürbar. Und dieser Optimismus setzt sich bis heute fort.“ W A LT E R M I T T E R M Ü L L E R , G E S C H Ä F T S F Ü H R E N D E R GESELL SCHAF TER ELEC TRO TERMINAL

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HOLLY

Tirol auf Knopfdruck Der Markt für Getränke- und Snackautomaten ist heiß umkämpft. Das Tiroler Unternehmen Holly setzt trotzdem – oder gerade deswegen – auf Regionalität. 2013 wurde der schrittweise Management-Buy-out abgeschlossen. T E X T: K A T H A R I N A W I L D A U E R

© HOLLY, FRANZ OSS (2)

3.

BEISPIEL

M A N A G E M E N T- B U Y - O U T

Die Firmenzentrale von Holly ist seit 2003 in Hall i. T. Zwei zusätzliche Logistiklager befinden sich in Fügen und Reutte, um das Service tirolweit gut abwickeln zu können.

Holly ist Kaffeedienstleister für Hotellerie, Gastronomie, Wirtschaft und öffentliche Hand in ganz Tirol. Das Unternehmen mit Sitz in Hall i. T. bietet verschiedenste Getränke – und Snacksysteme für Heiß- und Kaltgetränke, Wasser und Limonaden aus regionalem Einkauf. Mit 70 Mitarbeitern werden rund 7.000 Holly-Geräte in ganz Tirol betrieben.

H

olly kennt man vor allem für seine Kaffeeund Snackautomaten in Büros, Schulen oder öffentlichen Gebäuden. Dass der Betrieb weit mehr Geschäftsfelder hat, ist weitgehend unbekannt – ein Hidden Champion aus und für Tirol. Holly ist Partner für Gastronomie und Hotellerie, vertreibt Siebträgermaschinen, Limonaden und Wasserspender und stellt Kaffeevollautomaten für Büros. Und natürlich werden unzählige Automaten für Snacks, Heiß- und Kaltgetränke betrieben. Zudem beliefert Holly Unternehmen und Schulen in ganz Tirol mit frischen Jausenbroten. „Wir übernehmen die gesamte Logistik und Betreuung der Geräte. Unser Geschäftsmodell basiert

auf fachlich bestem Service, rund um die Uhr“, sagt Geschäftsführer Bernhard Peskoller.

STAFFELLAUF

Der Grundstein zur Unternehmensgeschichte wurde 1976 gelegt. Da am Standort der Swarovski Optik keine Mitarbeiterkantine verfügbar war, gründeten Anni und August Hollnbucher die Firma Holly. Seither hat sich der Kundenstamm vergrößert, das Geschäftsfeld hat sich erweitert und Holly ist kräftig gewachsen. Bernhard Peskoller ist 1991 in das Unternehmen eingetreten. Ursprünglich gelernter Maurer, fing er als Servicemitarbeiter bei Holly an. „Ich habe über die Jahre alle Sparten des Betriebes durchlaufen: von der

Automatenbefüllung vor Ort über den Außendienst bis zur Technik, die ich später auch leitete“, erzählt Peskoller. Die Entscheidung, Holly einmal zu übernehmen, stand bald im Raum. „Einen Nachfolger aus der Familie gab es nicht. Anstatt extern zu verkaufen, entschieden sich die Gründer für die Weitergabe an einen Mitarbeiter“, blickt der heutige Geschäftsführer zurück. Schrittweise übernimmt er Firmenanteile, 2013 wird Holly vollends an Peskoller überschrieben.

AUF AUGENHÖHE

Dass der Management-Buy-out eine gute Entscheidung war, zeigen letztlich auch die Zahlen: steigende Umsätze und eine weiterhin ge-

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M A N A G E M E N T- B U Y - O U T

„ Natürlich könnten wir billigere Produkte aus dem Ausland einkaufen – das möchte ich aber aus Überzeugung nicht.“

Die Digitalisierung verspricht uns allumfassende Veränderung. Auch die Geschwindigkeit erhöht sich drastisch. Wie kriegen wird das nur hin? © DIE FOTOGRAFEN

B E R N H A R D P E S K O L L E R , H O L LY - G E S C H Ä F T S F Ü H R E R

Nach der Digitalisierung!

ter, in der Mitte sind die Kunden symbolisiert, erst dann folgt die Geschäftsführung.

REGIONALE WERTSCHÖPFUNG

„Der Markt für Automatenverpflegung ist an sich gesättigt. Holly hebt sich durch technisches Knowhow und qualitätsvolle Produkte aus der Region ab“, weiß Bernhard Peskoller. Statt internationaler Marken kauft Holly bei einheimischen Produzenten ein – von Getränken über Snacks bis zum Kaffee, der unter anderem von der Tiroler Traditionsrösterei Nosko stammt. „Natürlich könnten wir billigere Produkte aus dem Ausland einkaufen – das möchte ich aber aus Überzeugung nicht“, so Peskoller. Dass das Konzept aufgeht, zeigen die mehr als 50 Prozent Marktanteil in Tirol.

Servicemitarbeiter stehen bei Holly ganz oben im Organigramm: Sie sind es, die für den reibungslosen Betrieb der Geräte bei den Kunden sorgen.

KAFFEE

Tom Jank, Fachgruppenobmann Werbung und Marktkommunikation WK Tirol

W

ir spüren es bereits: In Zukunft werden andere Fähigkeiten überlebensnotwendig sein ... Empathie, Agilität ... und vor allem Kreativität. Aber es tut sich zu wenig. Noch immer haben wir das Dilemma, dass unsere Kinder im industriellen Schulkonzept stecken, dessen Leuchtturm die Naturwissenschaften sind und wo künstlerische Fächer als zweitklassig betrachtet werden. Mit einer Wirtschaft, die noch immer stark effizienzgetrieben ist und die Originalität demgemäß als eher störend empfindet, kommen wir aber in die Bredouille. Wir brauchen immer schneller, immer öfter neue Lösungswege. Und daher nicht nur ein paar kreative Supergenies, sondern Menschen querbeet, die mit kreativen Prozessen professionell umgehen können: in den Schulen, Amtsstuben und der breiten Wirtschaft. Auch wenn die Digitalisierung jetzt in aller Munde ist. Sie bedeutet primär technologischen Wandel. Die Kulturfähigkeit, diesen zu meistern, heißt Kreativität. Nach der Digitalisierung wird die Kreativierung daher ... the next big thing – wetten!

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

ringe Fluktuation der Belegschaft. Die Übergabe innerhalb des Unternehmens sieht Bernhard Peskoller daher grundsätzlich positiv: „Man kennt den Betrieb von allen Seiten, das trägt natürlich zu den Erfolgschancen einer Übernahme bei.“ Von den damaligen Kollegen, heute seine Mitarbeiter, erfuhr der Geschäftsführer breite Unterstützung für den Schritt zum ManagementBuy-out. Geändert habe sich seit der Übergabe nicht viel, nur müsse Peskoller als Geschäftsführer nun mehr Schreibtischarbeit erledigen: „Ich bin am liebsten bei den Mitarbeitern und Kunden vor Ort. Mir ist ein kollegialer Umgang auf Augenhöhe wichtig“, so Bernhard Peskoller. Diesem Ansatz trägt Holly sogar mit einem ungewöhnlichen Organigramm Rechnung: An der Spitze stehen die Servicemitarbei-

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T O P.T I R O L

Ein (ausgezeichneter) Arbeitgeber, viele Möglichkeiten Freude an der Betreuung hilfsbedürftiger Mitmenschen – diesem Motto verpflichtet, stehen bei der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD) mehr als 1.200 MitarbeiterInnen im täglichen Einsatz. Die ISD bietet neben tollen Karrierechancen auch umfassende Leistungen.

Ausgezeichneter Arbeitgeber Die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen hat für die ISD oberste Priorität. Dafür wurde dem Unternehmen das BGF-Gütesiegel verliehen – eine Auszeichnung des Österreichischen Netzwerkes für Betrieb-

THE ART OF P R I N T & C O M M U N I C AT I O N Höchste Kompetenz in allen Belangen der Kommunikation, gepaart mit herausragender Kreation und der Produktion von hochwertigsten Druckwerken. Das verstehen wir unter „The art of print“. Dafür stehen wir. Dafür steht RWF.

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liche Gesundheitsförderung. Überdies ist die ISD Träger des Gütesiegels „Wir sind inklusiv“, welches vom Sozialministeriumservice an Betriebe verliehen wird, die eine Vorreiterrolle in Sachen Mut und soziales Engagement am Arbeitsmarkt beweisen, in dem sie Menschen mit Beeinträchtigungen einen Arbeitsplatz und somit Chancen und Perspektiven bieten. Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Innrain 24, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/5331-7130 E-Mail: personal@isd.or.at www.isd.or.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

D

ie ISD ist eine der größten Sozialorganisationen Westösterreichs und wächst ständig. Ob direkte Betreuung in der Pflege oder indirekte Leistungen in Küche, Wäscherei, Verwaltung oder Technik – in all diesen Bereichen baut die ISD auf ihr Netz aus MitarbeiterInnen. Die Wertschätzung ihnen gegenüber ist Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit.


© STADTWERKE KIEL AG/LUFTBILDSERVICE BERNOT

T O P.T I R O L

Baufortschritt auf dem Kraftwerksgelände Kiel im Oktober 2018

Flexible Gasmotoren ebnen den Weg zur Energiewende Die Lösung des globalen Energieproblems gilt als zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

E

rneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne werden stark ausgebaut. In Verbindung damit spielen flexibel einsetzbare Gasmotoren wie die in Jenbach hergestellten von INNIO eine zentrale Rolle: Sie liefern dann Strom, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Und das denkbar umweltfreundlich. Die Energieversorgung der Zukunft steht vor großen Herausforderungen: Immer mehr Menschen und immer mehr elektrische Geräte und Maschinen verlangen nach immer mehr Strom. Gleichzeitig sollen die CO2-Emissionen sinken und die energetische Nutzung von Wind und Sonne, aber auch anderer erneuerbarer Ressourcen wie Wasser und Geothermie steigen. Doch Wind und Sonne sind nicht immer verfügbar und schon gar nicht planbar. Wie lassen sich in diesem Szenario Versorgungssicherheit und Netzstabilität gewährleisten? Eines der besten Rezepte dafür ist der Bau von Gasmotorenkraftwerken, denn sie bieten höchste Effizienz bei niedrigen CO2-Emissionen. Zudem erlauben ihre kurzen Startzeiten einen sehr flexiblen Einsatz, sodass sie Schwankungen im Angebot von Wind- und Solarstrom gut ausgleichen können. In besonderem Maß gilt dies für modular aufgebaute Gasmotorenkraftwerke auf Basis von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).

CO2-Emissionen um 70 Prozent reduzieren Denn KWK-Anlagen erzeugen elektrischen Strom und thermische Energie gleichzeitig und nutzen die eingesetzte Energie damit besonders gut aus. Im Vergleich zur getrennten Erzeugung kann der Brennstoffnutzungsgrad damit annähernd verdoppelt werden. Dadurch punkten sie – neben ihrer hohen Flexibilität und Betriebssicherheit – auch mit entsprechend geringen Emissionen: Gasmotorenkraftwerke können die CO2Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Kohlekraftwerken um rund 70 Prozent reduzieren, wie zum Beispiel das in Bau befindliche Gasmotorenkraftwerk an der Kieler Förde mit 20 Jenbacher Motoren des Typs J920 FleXtra in Deutschland zeigt. Der erzeugte Strom geht entweder direkt in das lokale Stromnetz oder an einen großen Einzelabnehmer, etwa einen Industriebetrieb oder ein Krankenhaus. Gleichzeitig können umliegende Haushalte und Betriebe mit klimaverträglicher Fernwärme versorgt werden. INNIO JENBACHER GMBH & CO OG Achenseestraße 1–3 6200 Jenbach Tel.: 05244/600-0 E-Mail: jenbacher.info@ge.com www.innio.com

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T O P.T I R O L

Bereit für die digitale Zukunft © ISTOCK.COM, THOMAS STEINLECHNER

Tirols Bildungssektor setzt auf digitales Know-how.

Eine Information der Plattform digital.tirol (Lebensraum Tirol 4.0, WK Tirol, IV Tirol, UBIT und Standortagentur Tirol) im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Landes Tirol Mehr Informationen unter: www.digital.tirol

G

anz unbewusst und selbstverständlich ist sie immer dabei: die Digitalisierung. Als Teil unseres Lebens erleichtert sie nicht nur den Alltag, sondern beeinflusst unseren sozialen Umgang miteinander, unsere Interessen und auch unsere Berufsentscheidungen. „Umso wichtiger ist es daher, das Thema Digitalisierung in der Ausbildung zu verankern und Jugendlichen wie Erwachsenen in diesem Bereich die

nötigen Skills zu vermitteln“, bestätigt Paul Schwaiger, Projektleiter digital.tirol. Das digitale Klassenzimmer Im schulischen Bereich hat sich bereits viel getan. Neben Leinwand und Beamer setzen Tirols Schulen auf Tablets und Notebooks im Unterricht, um jungen Menschen die neuen Technologien näherzubringen. Einen differenzierten, kritischen und selbstbestimmten

Umgang sowie eine sichere Verwendung von Programmen und Geräten erlernen die Jugendlichen im neuen Unterrichtsfach Medienbildung. Lebenslanges Lernen Tirols Hochschulen reagieren, indem sie sowohl Angebot als auch Lehrmethoden an die neuen Anforderungen adaptieren. Neue Studienprogramme rund um Big Data, IT oder Onlinemarketing bereiten die Studierenden auf ihre künftigen Berufe vor. Zudem ermöglichen Onlinestudiengänge eine flexible Ausbildung, die sich leichter mit dem Job vereinbaren lässt, oder unkompliziert Fernstudien. Auch im Bereich der Erwachsenenbildung bieten WIFI, BFI und private Institutionen ein breit gefächertes Angebot, das den Arbeitsalltag erleichtert und die persönliche Weiterentwicklung fördert.

Bereits zum dritten Mal heißt es: „Früh übt sich, wer ein Programmierer werden will.“ Die ehrenamtliche Initiative Coding4Kids, entwickelt von der Agentur FACTOR, führt zehn- bis 4-jährige Schüler auf spielerische Weise an das Programmieren heran. Erstmals tourt Coding4Kids im Sommer durch ganz Tirol. Zusätzlich finden im Rahmen des Innsbrucker Ferienzuges vier weitere Kurse statt. Im eigens für junge Mädchen organisierten Girls Camp in Innsbruck erhalten die WebDeveloperinnen von morgen einen Einblick in neue Berufsbilder. Mehr Informationen, Termine und Anmeldung unter: www.Coding4Kids.at oder www.junges-innsbruck.at

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Spiel, Spaß und Programmieren


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Lebenswerk und Jobs schützen

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

I

n den nächsten Jahren werden 45.000 KMUs, an denen über 450.000 Arbeitsplätze hängen, übergeben. „Leider gelingt nur bei rund einem Drittel aller Betriebe eine erfolgreiche, für beide Teile befriedigende Übergabe“, weiß Markus Sappl, Landesdirektor für Firmenkunden der UniCredit Bank Austria in Tirol. Streitigkeiten und Ungewissheiten können die Existenz des Unternehmens und damit aller Arbeitsplätze bedrohen. Eine erfolgreiche Übergabe und Weiterführung des Unternehmens ist aber im Interesse aller. Einerseits wird der Fortbestand eines Lebenswerks sichergestellt und anderseits kann ein bestehendes Unternehmen, dessen zukünftige Geschäftsentwicklung gut einschätzbar ist, meist ohne Zeitverzögerung weiter betrieben werden. Zwei Drittel der Betriebsübergaben erfolgen innerhalb der Familie. Ein Drittel der Unternehmen wird an Mitarbeiter oder Dritte weitergegeben.

www.liferadio.tirol

Doch egal ob ein Unternehmen in der eigenen Familie, an ein Managementteam aus verdienten MitarbeiterInnen, Dritte oder einen Mix aus diesen drei Gruppen weitergegeben wird, es sollte eine drei- bis fünfjährige Vorlaufzeit unter Hinzuziehung der Expertinnen und Experten der Unternehmerbank der UniCredit Bank Austria eingeplant werden. Diese haben maßgeschneiderte Produkte für Übernahme-, Erneuerungs- bzw. ExpansionsFinanzierung und die Abwicklung des Zahlungsverkehrs und bieten Beratung in sämtlichen Fachfragen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.bankaustria.at/betriebsuebernahmebetriebsuebergabe.jsp oder bei Markus Sappl, Tel.: 05 05 05-31863

© BANK AUSTRIA

Die Experten der UniCredit Bank Austria helfen bei erfolgreicher Unternehmensnachfolge.

Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden Tirol • 7 von 10 Großunternehmen in Österreich sind Kunden der UniCredit Bank Austria. • Die Unternehmerbank in der UniCredit Bank Austria betreut nahezu jedes 3. mittel­ ständische Unternehmen Österreichs.

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Elisabeth Kral 85


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STIHL Tirol wächst weiter und sucht Personal © STIHL TIROL (3)

Die STIHL Tirol GmbH zählt nicht nur zu den umsatzstärksten Unternehmen im Bezirk Kufstein, sondern gilt auch als attraktiver Arbeitgeber in der Region.

Bei STIHL Tirol in Langkampfen wurde kürzlich erneut stark ausgebaut. 150 neue Arbeitsplätze sind entstanden.

Hohe Investition Mit einer Investition von fast 23 Millionen Euro in einen großen Erweiterungsbau, der am 1. Feber 2019 feierlich eingeweiht

STIHL Tirol sucht derzeit auch stark nach Kolleginnen und Kollegen für die Montage.

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wurde, führt STIHL Tirol die positive Entwicklung fort. Clemens Schaller, STIHL Tirol Geschäftsführer, erläutert: „Mit dem neuen Erweiterungsbau haben wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung gesetzt. Der Standort in Langkampfen zeichnet sich als Kompetenzzentrum und Fertigungsstandort mit hohem Erfahrungsschatz aus. Diese Position wollen wir in Zukunft noch weiter stärken.“ Attraktiver Standort Auf insgesamt 20.000 Quadratmetern Nutzfläche entstanden auch rund 150 neue Arbeitsplätze. Davon konnten bereits 65 zum Jahreswechsel besetzt werden, wodurch sich der Mitarbeiterstand kürzlich auf über 600 erhöhte. Dabei wurde auch

STIHL Tirol, Langkampfen: Spannende Jobmöglichkeiten in einem attraktiven Umfeld

die Produktion der Rasenmäher sowie anderer bodengeführter STIHL-Gartengeräte kräftig ausgebaut. Es entstanden ein modernes Elektrolabor für die STIHLMähroboter iMow sowie Dauerprüfräume. Ein Highlight ist das begrünte Dach, das als Testfläche für die Mähroboter dient. Die Logistik wurde um ein hochmodernes, vollautomatisiertes Kleinteilelager erweitert. Zudem wurde eine eigene Lehrwerkstatt für die zielgerichtete Ausbildung von Nachwuchsfachkräften errichtet. Personal gesucht Mit der erweiterten Gebäudefläche hat man am Gelände in Langkampfen nun noch mehr Raum für die Herstellung und Entwicklung der innovativen STIHL-Garten­geräte. Was auch dringend nötig ist. Gesucht werden derzeit ca. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – vorrangig für die Bereiche Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement, Technisch­er Einkauf und Produktentwicklung. Die aktuellen Job­angebote finden sich hier: jobs.stihl.at STIHL Tirol Hans-Peter-Stihl-Straße 5 6336 Langkampfen E-Mail: information@stihl.at stihl-tirol.at jobs.stihl.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

D

er Tiroler Standort der STIHL Gruppe mit Sitz in Langkampfen führte seine positive wirtschaftliche Entwicklung auch 2018 weiter: Der Umsatz von 385,7 Millionen Euro erreichte den besten Wert in der Unternehmensgeschichte – trotz extremer und langanhaltender Trockenperioden im Frühjahr 2018, die sich spürbar auf das Wachstum auswirkten. 558 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren 2018 am Standort in Langkampfen angestellt. Damit erreichte STIHL Tirol den bisher höchsten Stand bei der Zahl der Beschäftigten.


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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© DAVID SCHREYER (2)

Tagen mit Weitblick – Tirol als begehrtester Kraftplatz für Ihr Meeting

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er kennt das nicht? Die Kollegen wünschen sich für das nächste Seminar einen außergewöhnlichen und neuen Rahmen, der Chef denkt an ein konstruktives Meeting in einer inspirierenden Umgebung gepaart mit Teambuildingaktivitäten, die Kunden freuen sich auf eine coole Abendveranstaltung in einer brandneuen Location mit überraschen-

dem Unterhaltungsprogramm? Sie müssen auch noch die passenden Zimmer dazu organisieren? Gleichzeitig sind Sie nicht sicher, was die aktuellen Compliance- und Datenschutz-Richtlinien im Einladungsmanagement zulassen? OrganisatorInnen von Seminaren, Incentives, Konferenzen und Klausuren sehen sich immer wieder mit vielerlei Herausforderungen konfrontiert.

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INTERVIEW

Zur Person Ambros Gasser, geboren 1984, übernahm 2011 die Geschäftsleitung der Alpinschule Innsbruck, die im Jahr 1963 von seinem Vater Hannes Gasser gegründet und ab 1996 von seiner Mutter geführt wurde. Nach der Matura zog es ihn nach München, wo er an der EBC Hochschule Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Tourismus studierte. Nach seinem Studium und verschiedenen Auslandsaufenthalten arbeitete er bei einer Münchner Unternehmensberatung, bevor er 2007 wieder nach Tirol zurückkehrte, um die Abteilung Marketing & Sales bei der ASI zu übernehmen.

„Meine Idee wäre, nicht mehr, sondern weniger und bessere Fernreisen zu machen.“ AMBROS GASSER, GESCHÄF TSFÜHRER A SI REISEN UND WEDESIGNTRIPS

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INTERVIEW

„Hirn und Herz für Natur und Kultur öffnen“ Mit 27 Jahren übernahm Ambros Gasser die Alpinschule Innsbruck (ASI), einen der renommiertesten Reiseveranstalter für Wander-, Trekking- und Bergreisen. Mit top.tirol sprach der innovative Unternehmer über Flight-Shaming, die neue Firmenzentrale der ASI und seine eigenen Lieblingsreiseziele. DA S INTERVIEW FÜHRTE DANIEL SCHREIER. FOTOS: A XEL SPRINGER

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erzeit protestieren hunderttausende junge Menschen bei den Fridays for Future für eine Wende in der Klimapolitik. Raten Sie Menschen noch dazu, das Flugzeug zu benutzen? AMBROS GASSER: Grundsätzlich finde ich diese Bewegung gut und es steht außer Frage, dass wir hier etwas tun müssen. Das daraus resultierende Flight-Shaming, also zu sagen, dass man nicht mehr fliegen darf, muss man aber reflektierter betrachten. Der Anteil der Flugindustrie am weltweiten CO2-Ausstoß ist zwei Prozent. Die Digitalisierung hat mittlerweile einen ,5-prozentigen Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen. Es gibt viele andere Bereiche, die hier einen wesentlich höheren Anteil haben. Nichtsdestotrotz muss man sich das Ganze überlegen. Freiwillige Kompensation wird von Reisenden nicht wirklich angenommen. Eine CO2-Steuer auf Reisen ist im Gespräch. Ein Vorschlag, demgegenüber ich offen bin, wobei die Ausgestaltung dabei eine Rolle spielt.

Meine Idee wäre, nicht mehr, sondern weniger und bessere Fernreisen zu machen. Wenn man in die Ferne will, soll man nicht zu Weihnachten zwei Tage nach New York zum Shoppen fliegen, sondern möglichst lange vor Ort bleiben und den Aufenthalt so nachhaltig wie möglich gestalten.

Kann man also noch ohne schlechtes Gewissen in die Ferne fliegen? Wenn wir aus ökologischen Gründen nicht mehr in bestimmte Länder fliegen, die auf wirtschaftliches Wachstum aus dem Tourismus angewiesen sind, helfen wir Entwicklungsländern nicht mehr, und das trägt auch nicht zu einer nachhaltigen Entwicklung des Planeten bei.

Das Ziel Ihres Vaters war, Gästen sanften, nachhaltigen und authentischen Urlaub näherzubringen. Wie haben Sie diese Vision weiterentwickelt und ins 21. Jahrhundert übersetzt? Mein Vater hat immer gesagt, dass er den Menschen Hirn und Herz für Natur und Kultur öffnen will. Das ist immer noch der Kern der Alpinschule Innsbruck (ASI). Die Vision meines Va-

Wie fühlt es sich an, mit Mitte dreißig drei Unternehmen zu führen und für knapp 0 Mitarbeiter und die vielen Guides in der ganzen Welt verantwortlich zu sein? Ich fühle mich gar nicht mehr so jung, zumindest im meiner Tätigkeit als Geschäftsführer, die ich mittlerweile auch schon wieder seit acht Jahren ausübe. Für mich spielt dabei das Alter keine Rolle. Man muss schauen, dass man in manchen Dingen eine gewisse Ernsthaftigkeit hat, aber es ist einfacher, die zu finden als die Leichtigkeit, die muss man sich bewahren. Man darf nicht abstumpfen und muss eine gewisse Neugier behalten. Man braucht etwas Lausbubenhaftes. Ich denke, dass mir das ganz gut gelingt.

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INTERVIEW

ASI-Nest Mit der neuen Firmenzentrale der Alpinschule Innsbruck, dem ASI-Nest, in einem Waldstück am Natterer Boden gebaut wird, will Ambros Gasser neue Maßstäbe in den Bereichen modernes, ganzheitliches und nachhaltiges Arbeiten setzen. Auf 1.560 Quadratmeter Fläche entstehen 70 neue Arbeitsplätze für die Mitarbeiter der ASI. Das Gebäude wurde vom norwegischen Architektenbüro Snøhetta geplant und wird im August 2019 eröffnet werden.

ters war sehr stark auf unsere Gäste ausgerichtet. Das ist immer noch wichtig. Wir versuchen einen Schritt weiter zu gehen und alle, die an diesem Prozess beteiligt sind, einzubinden. Wir wollen für unsere Gäste, unsere Mitarbeiter, unsere Guides, unsere Partner in allen Ländern und den Menschen, denen wir unterwegs begegnen, einen Kreislauf etablieren, der für alle Sinn macht und wertschätzend Wertschöpfung schafft.

→ V ier Etagen in Holzbauweise → Natürliche und nachhaltige Baumaterialien → Begegnungs- und Rückzugszonen → Silentroom für Yoga, Meditation, Massagen und Power Naps → Garten mit Gemüsebeet, hauseigenen Bienen­s töcken und einem Tischtennisplatz → Grüne Fassade aus 105 Kletterpflanzen → Automatische Regulation des Gebäudeklimas → Energieautark

Ist die ASI heute noch dasselbe Unternehmen, das Sie vor gut acht Jahren von Ihrer Mutter übernommen haben? Nein. Ich bin seit 2007 im Unternehmen. Seit diesem Zeitpunkt kommen gewisse Einflüsse von mir hinein. In erster Linie muss ich meine Mutter loben, dass sie das Unternehmen phänomenal geführt und mir die Möglichkeit gegeben hat, das Unternehmen so zu übernehmen, wie ich es mir vorgestellt habe. Auch wenn bestimme Entscheidungen nicht auf ihrer Linie waren. Sie hat sehr früh erkannt, dass ich Verantwortung für das Unternehmen übernehmen möchte. Manchmal trifft man die richtigen Entscheidungen, manchmal nicht. Natürlich hat jemand mit Ende zwanzig einen anderen Blickwinkel auf die Welt und Unternehmenskultur als jemand, der Mitte sechzig ist. Hat sich das Team seit Ihrer Übernahme verjüngt? Das Team hat sich in den letzten elf Jahren stark verjüngt, weil wir uns in dieser Zeit auch als Unternehmen stark gewandelt haben. Da gab es manche Mitarbeiter, die diesen Weg nicht mehr mitgehen wollten, was aber vollkommen legitim ist. Man muss eine bestimmte Deckung haben. Die Ziele des Unternehmens und des Mitarbeiters müssen eine gewisse Deckung haben. Dadurch hatten wir aber die Möglichkeit, begeisterte Menschen zu finden, die genau so arbeiten wollen, wie wir es heute tun und Teil des Unternehmens sein wollen. Die ASI leistet sich eine neue Firmenzentrale im Wert von fünf Millionen Euro. Warum haben Sie sich für 90

„Wir haben noch einige Flausen im Kopf.“ AMBROS GASSER

den Neubau entschieden? Grundsätzlich haben wir mehr Platz gebraucht. Der Wunsch hinter dem Bau in dieser Form war aber, eine Firmenzentrale zu bauen, die unsere Unternehmen und unsere Firmenkultur widerspiegelt. Momentan sind wir auf einem ganz guten Weg dazu. In der Reisebranche kann man nicht das große Geld verdienen. Unsere Margen sind sehr gering, deshalb muss man seinen Mitarbeitern andere Vorteile bieten. Das ASI-Nest und die besondere Lage des Arbeitsplatzes hier in der Stille sind solche Vorteile. Manche unserer Mitarbeiter gehen in der Mittagspause am Natterer See schwimmen, andere legen sich aufs Ohr und machen ein Mittagsschläfchen. Das Gebäude ist auch dafür da, Menschen anzuziehen, die sich mit unserer Unternehmenskultur und den Aufgaben im Unternehmen identifizieren können.


INTERVIEW

„In der Reisebranche kann man nicht das große Geld verdienen, deshalb muss man seinen Mitarbeitern andere Vorteile bieten.“ AMBROS GASSER

Die Bauarbeiten am ASI-Nest gehen in die finale Phase.

Viele Unternehmen im Tourismusbereich klagen darüber, keine Mitarbeiter zu finden. Wie gestaltet sich bei Ihnen die Suche? Es ist bei uns auch schwierig. Es kommt immer darauf an, welche Position wir offen haben. Obwohl es uns schon seit 56 Jahren gibt, sind wir in Tirol relativ unbekannt. Die ASI wird aber immer bekannter und deswegen melden sich auch mehr Bewerber, insbesondere die, die von unserer Unternehmenskultur angezogen werden und sich mit einem Arbeitsplatz wie dem ASI-Nest identifizieren können.

Sie haben im Jahr 2016 Ihr drittes Unternehmen WeDesignTrips gegründet, mit dem Sie maßgeschneiderte Reisen mit lokalen, deutschsprachigen Guides auf der ganzen Welt anbieten. Was war Ihre Motivation dazu? Bei uns entstehen sehr viele Ideen, die wir in Zukunft umsetzen wollen. WeDesignTrips wird auch nicht die letzte Idee sein, die bei uns entstehen wird, denn wir haben noch einige Flausen im Kopf. Wir verstehen das Thema Reise relativ gut und wir verstehen, welche Probleme Menschen bei der Reiseplanung haben. Eines davon ist, dass die Individualisierung von organisierten Reisen, wie man sie kennt, sehr schwierig ist. Das Konzept von WeDesignTrips habe ich eigentlich an der Universität, im Alter von 19 oder 20, entwickelt. Es lag bis dato in der Schublade. Ich habe innerhalb der ASI immer wieder gemerkt, dass dieses Bedürfnis der Individualisierung massiv steigt, wir es aber innerhalb unserer klassischen Distributionskette nicht befriedigen können. Deshalb habe ich WeDesignTrips gegründet, wo man maßgeschneiderte Reisen buchen kann. Warum haben Sie diese Pläne nicht innerhalb der ASI verwirklicht? Wenn man ein Konzept schafft, das sich fundamental vom Kerngeschäft unterscheidet, und man diese Idee bei Null, ohne Sicherheitsnetz, aufbauen will, dann muss man in meinen Augen dieses Unternehmen an einem anderen Ort aufbauen, wo es seine eigene Unternehmenskultur entwickeln kann.

Stufenlos zum Umsatzplus

Den stufenlosen Lintrac 110 stellt Lindner seit Sommer 2018 her.

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er Kundler Landmaschinenspezialist Lindner steigerte den Umsatz im Geschäftsjahr 2018/2019 (Stichtag 31. März) um fast vier Prozent auf 79 Millionen Euro. „Maßgeblichen Anteil hatten unsere stufenlosen Fahrzeuge wie der Lintrac 110, den wir seit Sommer 2018 in Serie produzieren“, sagt Geschäftsführer Hermann Lindner. Die Exportquote liegt bei 55 Prozent. „Unsere wichtigsten Auslandsmärkte sind Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Slowenien.“ 2018 wurden in Kundl 1.200 Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac

hergestellt. Die Traktoren und Transporter kommen in der Berg- und Grünlandwirtschaft, der Kulturlandwirtschaft und im Kommunalbereich zum Einsatz. Lindner beschäftigt 232 Mitarbeiter. Traktorenwerk Lindner GmbH Ing.-H.-Lindner-Straße 4, 6250 Kundl/Tirol Tel.: 05338/74 200 E-Mail: info@lindner-traktoren.at www.lindner-traktoren.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© LINDNER

Das Tiroler Familienunternehmen baute im Vorjahr sein Stufenlosprogramm mit dem Lintrac 110 aus. Der Umsatz stieg auf 79 Millionen Euro, die Exportquote auf 55 Prozent.

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INTERVIEW

SEMINARE IN TIROL

Gasser will eine Symbiose zwischen Arbeitsraum und Natur schaffen.

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„Ein freies Wochenende in Innsbruck gibt extrem viel Kraft. Man geht ins Karwendel oder macht eine Hochtour. Wir leben einfach im Paradies.“ AMBROS GASSER

ASI ist ein Reiseunternehmen. Wir haben Expertise in 80 Ländern auf dieser Welt. Wir kennen uns in diesen Ländern aus und designen die Reisen selbst. Also sind wir ein touristisches Unternehmen. WeDesignTrips ist „nur“ ein Technologieunternehmen. Wir haben kein Know-how in den Zielländern. Wir brauchen es aber auch nicht. Wir müssen nur das richtige Netzwerk an lokalen Experten für unsere Kunden aufbauen. Wie reisen Sie persönlich am liebsten? Ganz unterschiedlich. Heuer fahre ich mit meiner Freundin im VW Bus zwei Wochen nach Albanien, in den Kosovo und nach Nordmazedonien. Wir fliegen aber auch gern nach Tel Aviv und Jerusalem. Letztes Jahr waren wir in den Brenta-Dolomiten im Trentino und sind von Hütte zu Hütte gewandert. Wir waren dann noch drei Tage am Strand und haben da in Ruhe gelesen. Ich lege auf einen guten Mix aus verschiedenen Reiseformaten wert. Wo man mich nicht finden wird, ist auf einem Kreuzfahrtschiff. Ich verachte dieses Reisekonzept zutiefst. Ich bin aber auch ein klassischer Innsbrucker „Weekendwarrior“. Ein freies Wochenende in Innsbruck gibt extrem viel Kraft. Man nimmt seinen Rucksack oder sein Bike und geht ins Karwendel oder macht eine Hochtour. Wir leben einfach im Paradies.


T O P.T I R O L

Digitalisierung mit BE-terna © THOMAS STEINLECHNER

BE-terna, führender Anbieter von ERP-, BI-, CRM-Lösungen in der Cloud, unterstützt Unternehmen bei der Transformation in eine digitale Welt.

Gemeinsam zum Kundenerfolg

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lexibilität, Schnelligkeit, Skalierbar­ keit – Herausforderungen für Unternehmen unserer Zeit. Digitale Prozesslösungen sind nicht mehr wegzudenken, die digitale Transformation unabdingbar. Die strategische Neuausrichtung in diesem Bereich spielt eine maßgebliche Rolle für Unternehmen, um ihre Zukunft zu sichern sowie den neuen Wettbewerbssituationen gewachsen zu sein. Durch den Einsatz modernster Technologien, kombiniert mit Branchen- und Integrationskompetenz, arbeitet BE-terna gemeinsam mit Kunden an diesen entscheidenden Wettbewerbsvorteilen. Digitalisierung von Prozessen bedeutet meist auch, etablierte Denkmuster in Frage zu stellen sowie neue Lösungen zu schaffen: Wertschöpfungsketten in Unternehmen werden automatisiert und in Echtzeit auf globaler Ebene miteinander vernetzt. Künstliche Intelligenz, Machine Learning sowie speziell kreierte Apps als Informationshubs sind neue Ansätze. Mit jahrelanger Projekterfahrung stellt BE-terna den Erfolg solcher BusinessSoftware-Projekte sicher. Neben der Expertise in der jeweiligen Branche, Technologie

und im Projektmanagement zählt bei einer digitalen Transformation in Unternehmen vor allem der verantwortungsvolle Umgang mit den oft radikalen Veränderungen für Menschen. Spezielle Schulungen befähigen BE-terna Consultants auch diese Anforderungen zu erfüllen. Aktuell profitieren bereits 1.000 zufriedene Kunden aus unterschiedlichsten Branchen, darunter global tätige Konzerne sowie innovative mittelständische Unter-

„Lösungen von BE-terna sind das Rückgrat für erfolgreiche Unternehmen in einer digitalen Zukunft.“ GER ALD PICHLER , M ANAGING DIREC TOR

nehmen, von strategischen Wettbewerbsvorteilen. Ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz – ein hochmotiviertes und kompetentes Team von über 500 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an insgesamt zwölf Standorten ermöglicht es,

lokale Betreuung und globale Umsetzung perfekt miteinander zu kombinieren. Besondere Auszeichnungen, wie die exklusive Mitgliedschaft im „Inner Circle für Microsoft Dynamics“, sowie „Infor Gold Channel Partner“ bestätigen die hervorragende Kompetenz des BE-terna-Teams und sichern nachhaltigen Geschäftserfolg. Darüber hinaus wurde BE-terna vor Kurzem für seine Business-Intelligence-Lösungen zum „Qlik Partner of the Year 2018“ ernannt. Berufserfahrene, Quereinsteiger und Studierende, die selbst Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung begleiten wollen, finden unter www.be-terna.com/ karriere die nächste Herausforderung.

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T O P.T I R O L

Ein Luxus-Gartenhaus zum Entspannen

© GARTENDORF (5)

Sie wollen dem Alltagsstress und der Hektik der Stadt entfliehen? Dann ist das „Gartendorf in Tirol“, errichtet von der Hura Verwertungs GmbH, der optimale Rückzugsort, um Ruhe und Entspannung zu finden und neue Energie zu tanken.

Besichtigungen Sie sind an einem Gartenhaus interessiert? Dann vereinbaren Sie noch heute einen Besichtigungstermin und finden Sie Ihr optimales Haus in unserem charmanten Gartendorf. Sie können unsere Musterhäuser auch vor Ort besichtigen. Besichtigungstermine nach telefonischer Vereinbarung.

Mit allem Komfort Zusätzlich sind sämtliche Gartenhäuser mit allen Annehmlichkeiten wie Badezimmer mit Dusche und WC, moderner ewe-Küche inklusive Geräten, einer gemütlichen Sedda-Wohnlandschaft, einem

Schösswender-Essplatz und komfortablem Schlafbereich ausgestattet. Selbstverständlich verfügt jedes Haus über einen Strom- und Internetanschluss, ein TV-Gerät sowie über eine moderne Infrarotheizung. Verschiedene Häusertypen Die unterschiedlichen Häusermodelle können ganzjährig gemietet und bewohnt und die Gärten der verschieden großen Grundstücke (120 Quadratmeter bis 261 Quadratmeter) nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestaltet werden. Die Häuser haben eine Größe von 24 Quadratmetern und verfügen zusätzlich über eine schöne Terrasse. Außerdem gehört zu jedem Anwesen ein privater Parkplatz.

Last, but not least befindet sich in der Anlage das gemütliche Café Bärig mit überdachter Terrasse, wo Sie Getränke und kleine Imbisse genießen können.

Gartendorf in Tirol Andrea Siegrist-Huck Dirschenbach 10, 6170 Zirl Tel.: 0650/99 49 509 E-Mail: office@gartendorf-tirol.at www.gartendorf-tirol.at ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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ie exklusive Gartenanlage mit 71 Kleingartenhäusern befindet sich nur rund 15 Kilometer westlich von Innsbruck entfernt im Weiler Dirschenbach inmitten der idyllischen Innauen in der Nähe von Zirl. Mit der massiven Holzbauweise, den Lärchenfenstern und der Dachverblechung aus Kupfer wurde besonders auf die Langlebigkeit der Häuser geachtet.

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INTERVIEW

Zur Person Wolfgang Leitner ist seit 1980 bei Fiegl und Spielberger beschäftigt. Vom CAD-Zeichner arbeitete er sich zum Abteilungsleiter für Elektrotechnik hoch, um 1993 in die Geschäftsführung einzusteigen. Johann Leitner begann 1982 seine Karriere als Sicherheitsexperte bei Fiegl und Spielberger. Nachdem er zum Abteilungsleiter für Sicherheitstechnik avancierte, wurde er 1995 Teil der Geschäftsführung.

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INTERVIEW

Am gleichen Strang Bereits seit dreißig Jahren führen Johannes und Wolfgang Leitner das Elektrotechnikunternehmen Fiegl und Spielberger. Welche Vor- und Nachteile eine Doppelspitze hat und wie sie mit Herausforderungen umgeht. DA S INTERVIEW FÜHRTE HARIS KOVACE VIC . FOTOS: FR ANZ OSS

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ie führen das Unternehmen seit Jahrzehnten zu zweit. Wer entscheidet aber? WOLFGANG LEITNER: Wir haben eine klare Geschäftsordnung. Johannes entscheidet in seinem Bereich, ich in meinem.

ein Hotel wird gebaut. Wir errichten die gesamte Elektroinstallation sowie sämtliche Schwachstromgewerke, Automatiktüren, die Telefonanlagen, die Brandmeldeanlagen, das EDV-System, die Schankanlage ebenso wie das Key-Card-System oder die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität.

JOHANNES LEITNER: Früher hätte ich gesagt: Wolfgang ist Außen- und ich bin Innenminister. Grob gesagt, hat Wolfgang seine Schwerpunkte im Projektgeschäft, also in der gesamten Auftragsabwicklung. Er ist für den Vertrieb von Starkstrom zuständig ebenso wie für den Einkauf und die Materialwirtschaft. Mein Teil ist eher im kaufmännischen Bereich angesiedelt: im Finanzund Rechnungswesen und auch im Vertrieb von Schwachstrom sowie im Qualitätsmanagement.

WOLFGANG LEITNER: Der Vorteil für einen Investor oder einen Kunden ist, dass bei uns alles aus einem Guss kommt. Er hat einen einzigen Ansprechpartner und es kommt zu keinen Problemen an verschiedenen Schnittstellen.

Welche Vorteile hat eine Doppelspitze? WOLFGANG LEITNER: Fiegl und Spielberger ist ja kein kleines Unternehmen. Wir haben viele Aufgaben zu bewältigen, tragen viel Verantwortung. Es ist sehr fein, wenn man etwaige Probleme mit einem ebenbürtigen Geschäftspartner besprechen und gemeinsam zu einer Lösung kommen kann. JOHANNES LEITNER: Auch ich sehe es als Vorteil. Wir sind ganz unterschiedliche Typen mit verschiedenen Interessen und Blickwinkeln. Das schlägt sich auch in unserem Unternehmen nieder. Gerade diese Unterschiedlichkeit macht uns stark. Dadurch gelingt es uns auch, aus vielen Situationen das Beste herauszuholen. In welchen Bereichen ist das Unternehmen Fiegl und Spielberger tätig? JOHANNES LEITNER: Wir machen alles, was mit Strom zu tun hat, was heutzutage natürlich enorm viel ist. Stellen Sie sich vor,

„Es gibt nur wenige Betriebe, die bei dieser Dynamik mithalten können.“ JOHANNES LEITNER

Erinnern Sie sich an die Zeit, als sie das Unternehmen übernommen haben? WOLFGANG LEITNER: Wir waren damals ein relativ kleines Unternehmen mit 150 Mitarbeitern und einem Bruchteil des Umsatzes von heute. Es wurde auch ein anderer Führungsstil gepflegt. Wir haben es dann übernommen und einen neuen Weg eingeschlagen. Und das auch mit Erfolg. Welche drei Entscheidungen waren maßgebend für ihren heutigen Erfolg? WOLFGANG LEITNER: Ich könnte keine Entscheidung besonders hervorheben. Man muss in mehr als 50 Prozent der Fälle die richtige Wahl treffen. Dann hat man einen guten Schnitt. JOHANNES LEITNER: Ich würde sagen, dass unser Führungsstil an sich gut ist. Wir pflegen einen kollegialen Umgang mit unseren Mitarbeitern, geben ihnen viel Freiheit, aber dementsprechend auch viel Verantwortung. Das zahlt sich aus. Wir haben das Glück, das wir uns im Laufe der Jahre mit einer Menge guter Mitarbeiter umgeben haben, und nur so sind das Wachstum und der Erfolg möglich.

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INTERVIEW

Blick in die Geschichte

1931

Ernst Spielberger kommt zum Unternehmen, macht daraus eine offene Handelsgesellschaft und vervollständigt den Namen der Firma.

1960erJahre

Horst Androschin übernimmt das Unternehmen und baut es auf. Es zählt fortan 150 Mitarbeiter.

1990erJahre

Wolfgang Leitner und Johannes Leitner erwerben Fiegl und Spielberger. Das Elektrotechnikunternehmen zählt heute 400 Mitarbeiter mit über 60 Lehrlingen.

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© FIEGL+SPIELBERGER (4)

1927

Dipl.-Ing. Walter Fiegl gründet das Unternehmen in der Innsbrucker Erlerstraße. Es ist von Anfang an auf den Bau von Stark- und Schwachstromanlagen ausgerichtet.

Der Firmensitz von Fiegl und Spielberger in Innsbruck zeugt vom Know-how des Unternehmens.

Hat es falsche Entscheidungen gegeben? WOLFGANG LEITNER: Wir haben einmal ein Unternehmen in Vorarlberg gekauft, und das ist in die Hose gegangen. Aber das ist verdaut, abgehakt und erledigt. JOHANNES LEITNER: Sowas wird es natürlich immer wieder geben, weil es den Menschen mit einer hundertprozentigen Trefferquote einfach nicht gibt. Wir sind aber verschont geblieben, Entscheidungen zu treffen oder treffen zu müssen, die für das Unternehmen existenzbedrohend wären. Wie viel planen Sie und wie spontan müssen Sie sein? WOLFGANG LEITNER: Man kann heutzutage sehr weit vorausplanen, muss gleichzeitig aber auch sehr spontan sein. Je nachdem, wie sich der Tag gestaltet, muss man verschiedene Fähigkeiten ins Feld führen. Ist das nur in Ihrer Branche so? WOLFGANG LEITNER: Ich weiß nicht, wie es in anderen Branchen ist. Unsere ist aber sehr schnell. Und zwar aus zwei Gründen: Wenn jemand ein Hotel baut, möchte er es natürlich so schnell wie möglich eröffnen. Projekte, die wir früher in drei Jahren gemacht hätten, müssen wir heute in der Hälfte der Zeit erledigen. Hinzu kommt auch noch der technologische Fortschritt.

JOHANNES LEITNER: Kürzlich war ich beim Vortrag eines deutschen Professors, der aufgezeigt hat, dass der Fortschritt zwischen 2000 und 2014 ebenso groß war wie jener zwischen 1900 und 2000. Das wird nicht abnehmen, sondern sogar noch zunehmen. In einigen Jahren wird jemand, der zwei Monate im Urlaub oder im Krankenstand verbringt, fast 100 Jahre an technologischer Entwicklung verpassen. Sagt Ihnen das zu oder geht Ihnen das zu schnell? WOLFGANG LEITNER: Das sagt uns zu. Wir haben uns darauf vorbereitet und können den Bedarf decken. Aber Sie führen ein Unternehmen, in dem über 60 Lehrlinge ausgebildet werden. Ist die Zeit auf einer Baustelle für einen Auszubildenden nicht zu knapp bemessen? WOLFGANG LEITNER: Lehrlinge zu finden ist natürlich ein großes Thema unserer Zeit. Wir haben aber auch in diesem Bereich frühzeitig Maßnahmen gesetzt. Eine Stabstelle in unserer Firma beispielsweise hat nur die Aufgabe, Personal zu rekrutieren. Wir bekommen jedes Jahr etwa 16 Lehrlinge, bilden zurzeit 64 aus. JOHANNES LEITNER: Sie haben natürlich recht. Die schnellen Baustellen bergen auch Herausforderungen. Unser Wettbewerbsvorteil ist aber, dass wir uns darauf eingestellt haben. Es gibt nur wenige Betriebe, die bei dieser Dynamik mithalten können, wir gehören definitiv dazu, unter anderem weil wir mit unserem Ausbildungssystem darauf reagiert haben – einem Ausbildungssystem, bei dem die Lehrlinge nicht nur auf der Baustelle und in der Berufsschule, sondern auch in einem speziell dafür ausgestatteten Lehrlingsübungsraum geschult und auf die beruflichen Herausforderungen vorbereitet werden.


INTERVIEW

In einem Lehrlingsübungsraum bildet Fiegl und Spielberger seine Fachkräfte aus.

Es gibt also keinen Fachkräftemangel? WOLFGANG LEITNER: Doch, einen Fachkräftemangel gibt es natürlich. Die Frage, die wir uns als Unternehmen stellen, ist aber: Wir kommen wir zu unseren Fachkräften? Wir haben entschieden, sie selbst auszubilden. JOHANNES LEITNER: Tatsächlich ist ein Großteil unserer Mitarbeiter in unserem Unternehmen auch ausgebildet worden, und einige davon haben sich vom Lehrling bis zum Abteilungsleiter hochgearbeitet.

Ihr Unternehmen ist an vielen Projekten weltweit beteiligt. Auf welches aus jüngster Zeit sind Sie besonders stolz? WOLFGANG LEITNER: Der Flughafen Wien bekommt ein Update der Sicherheitssysteme. Eine unserer Tochterfirmen hat den Wettbewerb für das wichtigste Teilgewerk gewonnen. JOHANNES LEITNER: Darauf sind wir natürlich sehr stolz: Ein Tiroler Unternehmen gewinnt den Wettbewerb für den Wiener Flughafen.

„Wir haben entschieden, die Fachkräfte selbst auszubilden.“ WOLFGANG LEITNER

Akzente setzen im Bad Seit nunmehr 45 Jahren punktet Geiger + Platter mit einem überaus gut sortierten Warenangebot samt umfangreichen Ersatzteillager und einem hochqualifizierten Mitarbeiterteam, das immer wieder neue Akzente in Sachen Bad setzt. Die Firma Geiger + Platter ist ein seit 1972 bestehendes Familienunternehmen, das seinen Kunden in allen Belangen der Sanitär- und Heizungstechnik zur Seite steht. Wir verstehen uns als Fachhändler für Markenware und differenzieren uns damit von den No-NameProdukten, die von großen Handelsketten und im Internet angeboten werden.

© Axel Springer

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INTERVIEW

Tochterunternehmen an Sicherheitssystemen für Geldtransporterfirmen, an Smarthomes, an Projekten für nachhaltiges Bauen und vielem mehr.

Fiegl und Spielberger Solution

Lösungen im Sicherheitsbereich hauptsächlich in Ostösterreich tätig

da emobil

gemeinsam mit der Firma Gutmann – Innovationen im Bereich E-Mobilität

„Unseren Mitarbeitern geben wir viel Freiheit, aber dementsprechend auch viel Verantwortung.“ JOHANNES LEITNER

Diversifizierung ist ein großes Thema in Ihrem Unternehmen. WOLFGANG LEITNER: Wenn wir ein neues Geschäftsfeld erkennen, das sich wirtschaftlich rechnet und unsere anderen Felder unterstützt, dann bauen wir die Kapazitäten auf und mischen uns gleich ein. Wir arbeiten auch

Ihr Baugrund ist ein guter Grund für Lausbubenstreiche.

Arbeiten Sie auch selber an Innovationen? Haben Sie ein Forschungs- und Entwicklungscenter? WOLFGANG LEITNER: Wir produzieren nicht selbst, sondern verbauen fertige Produkte. JOHANNES LEITNER: Unsere Innovation besteht darin, dass wir unsere Augen und Ohren weltweit offenhalten und immer auf dem neusten Stand bleiben. So bemerken wir, dass Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit immer spannender werden. Wir tragen das nicht nur nach außen, sondern leben es auch unternehmensintern. Wir haben daher beispielsweise ein Tochterunternehmen gegründet, das sich ausschließlich mit EMobilitätslösungen beschäftigt. Vielen Dank für das Gespräch.

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Fachkräfte in Mangelberufen

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Regionale Mangelberufe Tirol • Maurer/innen • Elektromechaniker/innen • Sonstige Techniker/innen für Datenverarbeitung • Maler/innen, Anstreicher/innen • Nicht diplomierte Krankenpfleger/innen und verwandte Berufe

• Wirtschafter/innen, andere Hotel­fachleute, Gastronomiefachleute, Heimverwalter/innen • Kellner/innen Die aufgelisteten Berufe beziehen sich immer auf den Berufsüberbegriff z. B. „Koch/ Köchin“ (AMS-4-Steller). Die jeweils dazugehörigen Berufe (6-Steller), in diesem Fall u. a. auch „Gaststättenkoch/köchin“, finden Sie im AMS-Berufsinformationssystem unter www.ams.at/bis Weitere Informationen erhalten Sie im Ausländerfachzentrum Tirol: Tel.: 0512/581999-0 E-Mail: afz.tirol@ams.at

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

it der Novelle des Ausländerbeschäftigungsgesetzes (AuslBG) Ende 2018 und der darauf beruhenden Fachkräfteverordnung 2019 wurde die gesetzliche Grundlage für regionale Mangelberufslisten geschaffen. Zusätzlich zu den 45 explizit aufgezählten Berufen (www.migration.gv.at), für die österreichweit eine Rot-Weiß-RotKarte beantragt werden kann, gelten für das Jahr 2019 folgende Berufe als zusätz­ liche Mangelberufe in Tirol:

© KADMY/STOCK.ADOBE.COM

Fachkräfte aus Nicht-EU/EWR/CH-Ländern dürfen in Österreich mit Rot-Weiß-Rot-Karte in Mangelberufen beschäftigt werden. Seit 2019 neu: regionale Mangelberufslisten.

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© AMTIROL, SPAR (4)

T O P.T I R O L

Eine typische Tiroler Spezialität: Die neuen TANNKaiserwurzen werden im modernsten FrischfleischProduktionsbetrieb Mitteleuropas von SPAR in Wörgl produziert.

Das Fleisch vom „Qualität Tirol“ Almrind garantiert neben der Tiroler Herkunft auch hervorragende Qualität. Die viele Bewegung auf der Alm sorgt dafür, dass das Fleisch besonders grobfaserig, zart und saftig ist.

Mit TANN-Fleischspezialitäten in die Grillsaison Der Sommer kann kommen: Rechtzeitig zum Start der Grillsaison produziert der neue TANN-Frischfleisch-Produktionsbetrieb in Wörgl täglich frisch eine große Auswahl an Fleisch- und Wurstspezialitäten für die SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Geschäfte in ganz Tirol und Österreich. Das verarbeitete Fleisch stammt zu 100 Prozent aus regionaler Herkunft und trägt das AMA-Gütesiegel.

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or rund einem Jahr hat SPAR in Wörgl den modernsten Frischfleisch-Produktionsbetrieb in Mitteleuropa eröffnet. Rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verarbeiten dort bis zu 9.000 Tonnen Fleisch jährlich. Innovation wird in Wörgl groß geschrieben. TANN setzt auf Produktinnovationen Neu sind beispielsweise die Käsewürstl mit Chili, die rechtzeitig zur Grillsaison in den SPAR-Regalen in ganz Österreich erhältlich sind. Zu den Klassikern der TANN für den Grill zählen die fertig ma-

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rinierten Steaks, Spieße und Spare-Ribs in der Selbstbedienung. „Wir erweitern laufend unser Angebot, in dem wir für unsere Kundinnen und Kunden auch besondere Grillspezialitäten vom Tiroler Berglamm und Almrind aus Tirol anbieten“, berichtet SPAR-Geschäftsführer Dr. Christof Rissbacher. „Zusätzlich gibt es an den Feinkosttheken in unseren Supermärkten eine große Auswahl an frischen Fleischstücken, die von unseren Feinkost-Fachkräften und Fleischermeistern in den Märkten grillfertig zugeschnitten werden. Auch bei der


T O P.T I R O L

SPAR-Vorstandsdirektor Hans K. Reisch (rechts) und SPAR-Geschäftsführer Dr. Christof Rissbacher (links) freuen sich gemeinsam mit Landeshauptmann-Stv. ÖR Josef Geisler über den 1. Geburtstag im neuen TANN-FrischfleischProduktionsbetrieb in Wörgl.

Auswahl des richtigen Stücks für den Grill oder mit Tipps für die Zubereitung helfen unsere Mitarbeitenden gerne.“ Zum heurigen Gedenkjahr von Kaiser Maximilian wurden die TANN Tiroler Kaiserwurzen aufgelegt. Zukünftig sollen auch Kantwurst, Haussalami und Kaminwurzerl am Standort produziert werden. „Mit unserem neuen Produktionsstandort in Wörgl können wir unsere Kundinnen und Kunden mit einem noch größeren Fleisch- und Wurstangebot bedienen. Dabei entwickeln wir laufend neue Produkte, wie etwa die TANN Tirol Kaiser-

wurzen oder die TANN Tirol Landjäger, die von Wörgl aus in ganz Österreich vertrieben werden“, ergänzt TANN-Betriebsleiter Martin Niederkofler. Gemeinsam mit der Agrarmarketing Tirol, der Rinderzucht Tirol und den Tiroler Bauern wurde das neue Rindfleischprogramm „Tiroler Almrind“ entwickelt. In Wörgl wird das Qualitätsfleisch der ausschließlich in Tirol geborenen Ochsen und Kalbinnen verarbeitet und ist vorerst noch an ausgewählten Standorten erhältlich. Aktuell ist eine flächendeckende Belieferung aller Verkaufsstellen in Tirol geplant.

Lehrlinge in Fleischverarbeitung gesucht TANN ist laufend auf der Suche nach neuen Lehrlingen in der Fleischverarbeitung.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

isch­­ TANN-Fr duk­ ro fleisch-P trieb tions­­be rt ie Wörgl fe tag. s t r 1 . G e bu

Aktuell werden am Standort Wörgl zwei Lehrlinge ausgebildet. Bewerbungen unter: office.woergl@spar.at

Innovation wird im neuen TANN-Frischfleisch-Produktionsbetrieb in Wörgl groß geschrieben: TANN-Betriebsleiter Martin Niederkofler.

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© AXEL SPRINGER, 3CON (4)

U N T E R N E H M E N S P O R T R ÄT

MASSGESCHNEIDERTE

MASCHINEN

Das Ebbser Familienunternehmen 3CON gehört zu den größten Tiroler Arbeitgebern im Bereich Automatisierung. Vor einigen Jahren war das aufstrebende Unternehmen nur Insidern ein Begriff, dabei begegnet uns der Hidden Champion indirekt täglich. T E X T: D A N I E L F E I C H T N E R

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ndividuell gefertigt und am neuesten Stand der Technik: Das sind die Schlagworte, mit denen die Firma 3CON sich als Zulieferer der Automobilindustrie etabliert und die Weltspitze ihrer Branche erobert hat. Das Familienunternehmen entwickelt und fertigt Sonderanlagen zur automatisierten Produktion von hochwertigen Automobilinnenausstattungen. „Dabei sind die Kundenwünsche stets der Antrieb für zahlreiche Neuentwicklungen und Patente“, sagt Prokurist Daniel Schöpf. Denn die steigende Modellvielfalt im Automobilsektor hält weltweit ungebrochen an und die Nachfrage nach Premiumfahrzeugen wird immer größer. „Zunehmend wird entsprechend auch immer mehr Wert auf eine hochwertige Innenausstattung gelegt, die auf dem neuesten Stand der Technik ist und optimalen Komfort bietet.“ All diesen Anforderungen

und hohen Ansprüchen ihrer Kunden wird 3CON seit jeher gerecht.

3CON beliefert Automobilkonzerne in Deutschland, USA, Mexiko, China, Rumänien, Tschechien, Un­ garn, Polen, Süd­ afrika und Japan. Die Exportquote liegt damit bei 100 Prozent.

An vorderster Front Folien, Textilien oder Leder auf komplexe Kunden-Bauteilgeometrien aufzubringen, erfordert ein extrem hohes Maß an Präzision – insbesondere in einer Geschwindigkeit, die die Produktion wirtschaftlich macht. Hier hat sich 3CON mit seinen Anlagenkonzepten etabliert und ist mittlerweile Weltmarktführer im Sonderanlagenbau für den Automobilinterieurbereich: Sondermaschinen, maßgeschneidert und vorgangsoptimiert auf jeweils ein spezielles Fahrzeugmodell. Denn ander als die Teile, die in Masse gefertigt und im Automobilinnenbereich verbaut werden, sind die 3CONAnlagen, die sie produzieren, speziell für den jeweiligen Kundenauftrag designt und

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NEUBAU PROJEKTE IN TIROL Sonderanlagen von 3CON werden für ihre Aufgaben maßgeschneidert. Dabei kommt ein modulares System zum Einsatz. Ändert sich das Produkt, das mit ihnen hergestellt wird, können sie angepasst werden.

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entwickelt. Dabei sind nicht nur das neue Interiordesign jedes Automodells und die immer komplexeren Formen eine Herausforderung. Auch die gewünschten Rohmaterialien wie Leder, Kunstleder oder Folie müssen individuell verarbeitet – genäht, geklebt, erhitzt, gepresst und mehr – werden, um ein optimales Resultat zu gewährleisten. Zugleich gilt es, alle Arbeitsschritte bei gleichbleibend hoher Qualität so schnell wie möglich ablaufen zu lassen, sodass die Bauteile in Spitzengeschwindigkeit gefertigt werden können. Weltweit Mittlerweile gibt es kaum einen Automobilhersteller, der nicht auf das Knowhow des Tiroler Familienunternehmens zurückgreift. BMW, Daimler-Benz und VW setzen auf Sonderanlagen von 3CON ebenso wie Toyota, Tesla und General Motors. Das hat dem Unternehmen stetiges Wachstum beschert. Mittlerweile hat 3CON einen Jahresumsatz von 85 Millionen Euro und beschäftigt in Ebbs rund 350 Mitarbeiter. Dazu kommen noch drei Standorte in Detroit/USA, in Chengdu/China und in Querétaro/Mexiko mit circa 100 Mitarbeitern. „Dabei handelt es sich aber nicht um Servicestützpunkte, sondern um eigenständige Produktionsstandorte“, erklärt Schöpf. Die Exportquote von 3CON-Anlagen aus Ebbs liegt seit jeher bei 100 Prozent. Der Son-

BAD HÄRING* KITZBÜHEL KIRCHDORF IGLS ALDRANS BRIXEN IM THALE „Bei unseren Nieder­ lassungen handelt es sich nicht um Service­stützpunkte, sondern um eigen­ ständige Produktions­ standorte.“ D A N I E L S C H Ö P F, PROKURIST 3CON

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© AXEL SPRINGER

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Beim Innenraumdesign von Fahrzeugen kommen viele komplexe Formen zum Einsatz. Sie mit Textilien oder Leder zu beziehen, erfordert ein hohes Maß an Präzision.

„Weil wir als Markt­ führer ganz vorne dabei sind, bedeutet jede Weiterent­ wicklung, dass wir unseren Vorsprung ausbauen.“ DANIEL SCHÖPF

deranlagenbauer hat auch in Übersee eine so hohe Nachfrage, dass es dem Kundenwunsch entspricht, die Maschinen vor Ort zu fertigen und zu servicieren. Dazu findet ein reger Austausch mit dem Hauptsitz in Ebbs statt: Neue Mitarbeiter von anderen Standorten kommen jeweils für drei Monate zur Schulung nach Ebbs, bevor sie eingesetzt werden. „Zugleich werden die Niederlassungen von langjährigen Tiroler Mitarbeitern geleitet“, meint Schöpf. „Damit stellen wir sicher, dass ein möglichst reibungsloser Wissenstransfer stattfindet und jedes Werk autonom arbeiten kann, ohne dass der ‚3CON-Spirit‘ unseres Unternehmens verloren geht.“ Platz für Innovation Gerade auf diesen ist man stolz in Ebbs. Im Kern der Unternehmensphilosophie steht es, vor keiner Aufgabe zurückzuscheuen. Das birgt zwar ein gewisses Risiko in sich, lohnt sich aber schlussendlich immer, meint Schöpf: „Weil wir als Marktführer ganz vorne dabei sind, bedeutet

jede Weiterentwicklung, dass wir unseren Vorsprung ausbauen – auch selbst wenn ein Entwicklungsprojekt nicht in der Serie umgesetzt wird.“ Aktuell, so schätzt der Prokurist, ist 3CON der Konkurrenz um Jahre voraus. Weil das Unternehmen von Jahr zu Jahr wächst, wird im Herbst 2019 der Hauptsitz in Ebbs von 8.000 auf 18.000 Quadratmeter erweitert. Damit sollen alle Abteilungen – von der Lehrlingswerkstätte über die CNC-Fertigungshalle, Montagehalle und das F&E Labor bis hin zur hauseigenen Logistikabteilung – wachsen. Selfmade-Profis aus Tirol Am Ausbau der Infrastruktur im Headquarter wird im Hintergrund bereits eifrig gearbeitet, nun gilt es aber auch entsprechende Fachkräfte für diese Erweiterung zu finden. Die gewünschten „MacGyvers“ und „Einsteine“ sind aber nur sehr schwer zu finden. Zum einen ist der Talentpool in Tirol und Bayern bereits weitgehend ausgeschöpft. Zum anderen sucht 3CON ei-

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top.tirol präsentiert: gentlich ganz besondere Spezialisten. Aber auch darin sieht man primär eine Herausforderung: „Die Fachkraft, die wir eigentlich suchen, gibt es so am Arbeitsmarkt nicht“, bestätigt Schöpf. „Stattdessen haben wir uns schon früh darauf verlagert, Mitarbeiter mit einem guten technischen Basiswissen zu suchen und diese dann entsprechend auszubilden.“ Über interne und externe Schulungen können sie sich in Bereichen wie Robotik, CNC und Programmierung aber auch zum Beispiel als Schweißer fort- und weiterbilden. „Außerdem sind wir auch als Lehrbetrieb tätig“, ergänzt er. Aktuell bildet 3CON in Ebbs 20 Lehrlinge zu Elektrotechnikern, Mechatronikern und Metalltechnikern aus. „Mit der bevorstehenden Erweiterung des Betriebsgebäudes wird auch die Lehrlingsausbildung weiter forciert und ausgebaut, und somit sind wir für die Zukunft gewappnet.

Tirols beste Arbeitgeber Insgesamt be­ schäftigt 3CON 417 Mitarbeiter. Neben dem Fir­ mensitz in Ebbs sind sie auch in Oberaudorf in Deutschland, in Wixom in den USA, in Chengdu in China und in Santiago de Querétaro in Mexiko tätig.

Digitalisierung voraus Während andere Branchen die Umbrüche, die Digitalisierung und Automatisierung mit sich bringen, fürchten, ist 3CON an vorderster Front mit dabei. Unsere Sonder-

„Die Fachkraft, die wir suchen, gibt es so am Arbeitsmarkt nicht.“

→ Top-Arbeitgeber → Weiterbildung → Teambuilding → Personalmanagement

DANIEL SCHÖPF

anlagen sind hochautomatisiert, und inzwischen greift die Automatisierung auch in Billiglohnländern um sich, in denen bislang Handarbeit und einfachste Vorrichtungen Standard waren. „Auch dort kommen immer häufiger technisch komplexe Anlagen zum Einsatz, die mehrere Prozesse verknüpft abwickeln können. Und das ist natürlich genau unsere Kompetenz.“ Das beschränkt sich inzwischen nicht mehr nur auf die Automobilindustrie. Auch Auftraggeber aus anderen Bereichen wenden sich immer wieder an 3CON. Denn das Know-how aus Ebbs ist mittlerweile für eine Vielzahl von Branchen interessant.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Wolfgang Mayr unter 0512/58 6020-2191 oder w.mayr@target-group.at

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T O P.T I R O L

Faszination Logistik Hochkomplex, lebendig, spannend – das ist Logistik.

Dachser ist die Nummer eins im europäischen Stückgutmarkt.

WER SAGT, DASS IHR MARATHON NICHT AUCH 4,2 KM HABEN KANN? Mit unserem Gesundheitsprogramm Generali Vitality motivieren und begleiten wir Sie auf Ihrem Weg in ein gesünderes Leben. Dabei belohnen wir Sie für jeden Schritt: mit tollen Vergünstigungen bei attraktiven Marken. Und mit der schönsten Belohnung überhaupt: einem besseren Lebensgefühl – das Sie mit nur 9,98 Euro pro Monat gerade mal so viel kostet wie die Schnürsenkel eines guten Laufschuhs. Jetzt anmelden und aktiv werden: generali.at/vitality Kundendienst Tirol, T +43 51259260, office.tirol.at@generali.com

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Wer da „nur“ an den Transport denkt, der liegt nicht ganz richtig. Von Verkauf, Disposition, Kundenservice bis hin zur Lagerwirtschaft– die Auswahl an Berufsbildern ist groß. Besonders engagiert sich das Familienunternehmen in der Lehre und bildet etwa Berufskraftfahrer, Speditionskaufleute oder Betriebslogistiker aus.

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© DACHSER

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aum vorstellbar wäre die Welt mehr ohne eine hocheffiziente Logistik. Vom Autobauer über den Supermarkt bis hin zum Onlineshop, jeder möchte die richtige Ware zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort wissen. Egal ob die Güter per Lkw, Flugzeug, Schiff oder Bahn transportiert werden. Das weltweite Dachser Netzwerk umfasst knapp 400 eigene Niederlassungen, die sowohl IT-seitig als auch mit Stückgutverkehren direkt verbunden sind. Das Logistikzentrum Tirol bietet seinen Kunden alles aus einer Hand: Kundenindividuelle Services im Rahmen der Kontraktlogistik sowie direkten Anschluss an das flächendeckende europäische Transportnetzwerk und die weltweiten Luft- und Seefrachtdienstleistungen von Dachser Air & Sea Logistics. Große Auswahl an Jobs und Lehrberufen.


T O P.T I R O L

© SHUTTERSTOCK.COM

Tiroler Industrie – Wachstum durch internationale Erfolge

Die Tiroler Industrie strahlt in nahezu alle Branchen und Bereiche der Wirtschaft aus. Bei der Forschungsfinanzierung ist Tirol besonders „industrielastig“. Im internationalen Maßstab gesehen bringen hochspezialisierte Unternehmen absolut technische Spitzenleistungen. Die Digitalisierung gehört längst zum betrieblichen Alltag.

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ie Erfolge innovativer und zukunftsorientierter Tiroler Unternehmen am Weltmarkt sichern Wachstum, Investitionen in den Standort und Beschäftigung. Beim Umsatz, bei den Exporten und auch bei der Zunahme des Mitarbeiterstandes erzielte die Tiroler Industrie 0 wieder neue Höchstwerte* und setzt damit ihre erfolgreiche Entwicklung fort. Die Exporte der Tiroler Industrie stiegen im Vergleich zu 0 um 00 Millionen Euro auf insgesamt , Milliarden Euro an. Das ist ein neuer Spitzenwert. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war die starke Nachfrage in Europa. Während die Ausfuhren in Drittstaaten rückläufig waren, stiegen die Exporte in die EU-Länder um etwa 400 Millionen Euro von , auf insgesamt 4, Milliarden Euro an.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Stabilität und Kontinuität Die kontinentalen und internationalen Erfolge heimischer Betriebe sorgen für Stabilität und Wertschöpfung. So stieg auch

die Industrie-Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um etwa .000 auf insgesamt 4.000 Menschen, die durch ihre Qualifikation und ihren Einsatz die Erfolge der Betriebe wesentlich mittragen. Weiterhin stark bleibt in Tirol der Bezirk Reutte: , Prozent der 0.4 unselbstständig Beschäftigten in der gewerblichen Wirtschaft im Bezirk sind im industriellen Sektor tätig. An zweiter Stelle folgen Lienz mit , Prozent und Kufstein mit , Prozent. In allen drei Bezirken nahm der Anteil der Industriebeschäftigten an der Gesamtbeschäftigung gegenüber dem Vorjahr deutlich zu. Mit Blick in die Zukunft Die abgesetzte Produktion der Tiroler Industrie stieg um , Prozent – also um 4 Millionen Euro – auf , Milliarden Euro. Dieses Plus bei den Umsätzen ist der Innovationskraft der Unternehmen und der Tüchtigkeit qualifizierter MitarbeiterInnen zuzuschreiben. * Statistik, Zahlen: WK-Tirol

Ausbildung & Nachwuchs in der Tiroler Industrie • 440 Industrieunternehmen • 100 Lehrbetriebe • 1.300 Lehrlinge im Jahresschnitt • 60 verschiedene Lehrberufe Das durchschnittliche Gehalt von Industriebeschäftigten liegt bei 41.070 € und damit weitaus höher als in fast allen anderen Branchen der Tiroler Wirtschaft.

Industriellenvereinigung Tirol Haus der Industrie Salurner Straße 15/IV 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 41 34-0 E-Mail: tirol@iv.at www.tirol.iv.at

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T O P.T I R O L

Die Jugend für Technik begeistern

© ANDREAS FILZWIESER

Der weltweit größte Forschungs- und Roboterwettbewerb für Jugendliche startet in die neue Saison. Am 28. November 2019 führt das BFI Tirol den diesjährigen Regionalwettbewerb der First Lego League (FLL) für Tirol durch.

Das BFI Tirol organisiert den Regionalwett­ bewerb der First Lego League, eines weltweiten Roboterwettbewerbs für Jugendliche.

Größter Forschungs- und Roboterwettbewerb Dieser Wettbewerb wird weltweit durchgeführt und fördert das Interesse an MINTFächern. Dies gelingt durch die Kombination von Spaß an Technik und Wissenschaft mit der spannenden Atmosphäre eines Sportevents. Das BFI Tirol engagiert sich für die Förderung von Jugendlichen und deren Begeisterung für Technik. Daher wurde die Ausrichtung dieses Wettbewerbs als offizieller Regionalpartner für Tirol übernommen. „Es ist spannend zu sehen, mit welchem Feuereifer sich Lehrer und Schüler den Herausforderungen der First Lego League stellen“, unterstreichen die Projektleiter Anton Dippel und Othmar Tamerl vom BFI Tirol. Projektpartner sind auch dieses Jahr die Bildungsdirektion Tirol, die Standortagentur Tirol, digital.tirol und die Industriellenvereinigung Tirol. 110

Firmen und Teams vernetzen Das Interesse der Schulen steigt Jahr für Jahr. Ab 2019 wird erstmalig auch die FLL Junior für Volksschulen durchgeführt. Firmen, die die Teams oder den Wettbewerb unterstützen und sich damit als moderner Lehrbetrieb bzw. Arbeitgeber präsentieren wollen, sind herzlich willkommen. Die Jugendlichen arbeiten im Rahmen der FLL gemeinsam im Team mit einem Coach wie echte Ingenieure an gemeinsamen Themen. Bewertet werden die Teilnehmer in den Kategorien Roboterdesign, Forschung, Robot-Game und Teamwork. Die besten Teams der Gesamtwertung qualifizieren sich für das FLL Österreichfinale. Heuer werden bis zu 16 Teams aus ganz Tirol am Wettbewerb teilnehmen. Am 28. November 2019 kann man die selbst konstruierten und programmierten Roboter am BFI in Innsbruck bei den RobotGames beobachten und die Teams anfeuern. Weitere Infos unter www.fll.tirol. BFI Tirol Bildungs GmbH Mag. Anton Dippel und Othmar Tamerl, MBA Ing.-Etzel-Straße 7, 6020 Innsbruck Tel.: 0664/8555 494 E-Mail: anton.dippel@bfi-tirol.at www.bfi.tirol

Lego-Roboter in den Ferien bauen Technikinteressierte Schülerinnen und Schüler können sich in den Ferien mit der spannenden Konstruktion und Programmierung von Lego-Robotern beschäftigen. So wird spielerisch und mit viel Spaß der Umgang mit Motoren, Sensoren und einer altersgerechten Programmier-App erlernt. Lego WeDo 2.0 Für Volksschulkinder ab der 3. Schulstufe • 2 3., 24. oder 25. Juli 2019, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr Lego Mindstorms Woche für Kids Für Schüler ab der 5. Schulstufe • 1 . Termin: 8. bis 12. Juli 2019, von 8.30 bis 12.30 Uhr • 2 . Termin: 19. bis 23. August 2019, von 8.30 bis 12.30 Uhr • 3 . Termin: 26. bis 30. August 2019, von 8.30 bis 12.30 Uhr Informationen unter: Tel.: 0512/59660 813 oder E-Mail: othmar.tamerl@bfi-tirol.at

MEDIENPARTNER

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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amit die heimische Wirtschaft mit dem digitalen Fortschritt mithalten und die daraus entstehenden Marktchancen nutzen kann, sind IT-Fachkräfte und Techniker zunehmend gefragt. Um Jugendliche schon in der Schule für diese Themen begeistern zu können, wurde die First Lego League ins Leben gerufen.


T O P.T I R O L

K LÜ G E R W ER DEN M IT …

KRISTIN SCHEERHORN Erfolgreich durch die digitale Transformation DA S INTERVIEW FÜHRTE PHILIPP BUCHACHER .

D Die Autorin

Kristin Scheerhorn ist eine der führenden Digital Catalysts für große und kleine Firmen.

© JULIA SCHWAGER

Sie ist Beraterin, Transformationsbe­ schleunigerin, Spea­ ker, Herausgeberin und Autorin mehrerer Bücher zum Thema Digitalisierung wie „Digital Winner“, „Der Millennial Schock“, „Der Gott des Digitalen“ und „Die Brückenbauerinnen – Digitalisierung und Arbeit 4.0“.

as Thema der digitaWas entgegnen Sie Kritikern, len Transformation die behaupten, dass man an betriff t zurzeit sehr der digitalen Transformation viele Firmen. Wagar nicht teilnehmen müsse, rum wird sie von vielen Unda auch ohne Veränderung die ternehmen eher als Gefahr Auftragslage brummt? Erst einund nicht als Chance wahrgemal: Herzlichen Glückwunsch „Die Digitalisierung ist nommen? KRISTIN SCHEERzur brummenden Auftragslage! HORN: Weil viele Menschen Sie machen offensichtlich alles heute keine Kann-Option neue Dinge zunächst instinkrichtig – im Präsens. Und jetzt mehr, sondern vielmehr tiv als Bedrohung betrachten. die Frage: Werden Sie auch in der Garant für eine Deshalb sind viele Start-ups Zukunft alles richtig machen? auch so erfolgreich: Sie sehen Vor zehn Jahren noch hätte die gesicherte Zukunft.“ in allem Neuen mehr Chancen Digitalisierung auch ein vorals Gefahren. Tatsächlich ist übergehender Trend sein könOffenheit für Neues der entscheidende nen – seit fünf Jahren ist sie es nicht mehr. Erfolgsfaktor für die digitale TransforIch kenne auch keinen Unternehmer, der mation – und nicht die Technologie, die das anzweifeln würde. Dafür ist der DigiFachkräfte oder die Finanzierung. talisierungsgrad in Wirtschaft und Gesellschaft zu weit fortgeschritten. Sie schreiben, dass weit mehr als nur die Produkte digitalisiert werden müssen. Welche Erfahrungen haben Sie mit UnWas wären die anderen Punkte? Arbeitsternehmen gemacht, die sich gerade in der prozesse, die Organisationsentwicklung, Transformation befinden? Viele UnternehBuchtipp aber auch Strukturen und Geschäftsmomen erzählen mir: „Unsere Auftragslage ist delle von Unternehmen. Amazon ist eben gerade so gut – wir digitalisieren mit vollem Kristin Scheerhorn, Digital Winner: nicht der digitalisierte alte Buchhandel – Einsatz. Denn wenn die Zeiten sich ändern, Transformation für sondern ein komplett neues Geschäftsmohaben wir weder das Geld noch die Zeit Sieger-Typen, 220 dell. In der neuen Zeit leben und arbeiten dafür.“ Deshalb fragen die zukunftskompeSeiten, 19,80 Euro jene leichter, die sich mit den digitalen tenten Führungskräfte nicht, ob die DigitaInstrumenten auskennen und Sie nutzen. lisierung bleibt. Sie fragen: „Wie digitalisieUnd wer sie nutzt, stellt schnell fest, dass ren wir möglichst schnell und so, dass alle das eigene Unternehmen über die Jahre oft im Betrieb mitmachen?“ Es geht nicht mehr überkomplex geworden ist, dass analoge um das Ob, sondern das Wie. Als UnternehProzesse ineffizient und Strukturen starr mer hat man auch keine Wahl. Denn wenn wurden. Bei der nötigen Agilisierung hilft ich jetzt nicht digitalisiere, macht es ein die Digitalisierung enorm, weil sie mit ihanderer. Die Digitalisierung ist heute keine ren Datenmengen exakt sichtbar machen Kann-Option mehr, sondern vielmehr der kann, wo etwas unrund läuft. Damit werGarant für eine gesicherte Zukunft. den Arbeitsabläufe nicht nur digital, sonVielen Dank für das Gespräch. dern auch effizienter. 111


T O P.T I R O L

Laborleiterin in spe Nach der Matura an der Handelsakademie entscheidet sich Laura für die Lehre zur Labortechnikerin. Eine Ausbildung, die ihre Wissbegierde fördert und den Grundstein für Lauras berufliche Ziele legt.

www.meimadl.at

Zukunftsvision Als angehende Labortechnikerin untersucht sie verschiedenste Chemikalien und 112

führt dazu chemische, physikalische und biochemische Versuche durch. Zunächst wird die Theorie besprochen, dann geht es zur Praxis ins Labor. Neben Teamarbeit wird von Laura auch konzentriertes, eigenständiges Arbeiten verlangt. „Es ist immer eine Herausforderung, kein Tag ist wie der andere und man lernt täglich etwas Neues. Ich war zu Beginn der Lehre nicht sicher, was mich erwarten würde, aber heute weiß ich: Es war die richtige Entscheidung“, resümiert Laura. Auch für ihre Eltern ist klar, dass Laura den richtigen Beruf gefunden hat: „Die Begeisterung spürte man von Anfang an. Laura ist ehrgeizig und talentiert und wird ihren Weg gehen“, ist Lauras Vater Hans überzeugt. Die 20-Jährige hat neben dem Abschluss der Lehre noch ein langfristiges Ziel: „In zehn Jahren wäre ich gerne Laborleiterin“, erzählt Laura selbstbewusst. Von der Sandkiste ins Labor „Laura war schon immer experimentierfreudig und neugierig, von klein auf. Ob in der Sandkiste oder beim Puppenspielen – das Entdecken und Probieren war einfach

ihre Welt“, blickt Hans zurück. Welche Richtung seine Tochter einmal einschlagen würde, sei daher grob absehbar gewesen. „Man sieht, wo die Talente der eigenen Kinder liegen, wenn man genau hinschaut“, ist Hans überzeugt. Die Rolle der Eltern sei, zu beraten und unterstützen, sich aber keinesfalls aufzudrängen. „Es ist wichtig, als Elternteil Interesse zu zeigen – die Kinder legen Wert auf die Meinung und Erfahrung der Eltern. Aber letztlich bleibt die Entscheidung den Kindern selbst überlassen, denn es sind ja immerhin junge Erwachsene“, so Hans.

Bildungsconsulting der TIROLER Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 116, WIFI Campus A 6020 Innsbruck Tel.: 05 90 90 5-7244 E-Mail: bildungsconsulting@wktirol.at www.bildungsconsulting.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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eil es Laura mit 14 Jahren wie den meisten Jugendlichen schwerfällt, sich für einen Ausbildungsweg zu entscheiden, absolviert die junge Zillertalerin zunächst die Handelsakademie. „Mit 15 Jahren ist man viel zu jung, um wirklich eine Entscheidung fürs Leben treffen zu können. Es ist gut, zunächst die Schule zu machen. Danach ist man viel reifer und weiß, welchen Weg man gehen will“, sagt Lauras Vater Hans. Nach der Matura steht wieder die Frage im Raum: Was nun? Lauras Überlegungen tendieren zur Lehre. Ein Ausbildungskonzept, von dem Hans überzeugt ist: Er selbst ist gelernter Bäcker und absolvierte vor einigen Jahren die Ausbildung zum Gebäudetechniker. „Mir war es wichtig, dass meine Töchter einen Beruf lernen, der ihnen taugt. Die Lehre ist natürlich immer ein guter Grundstein“, meint Hans. Laura entdeckt in Gesprächen mit Freunden und ihren Eltern schließlich den Lehrberuf Labortechnik und beginnt wenig später ihre Ausbildung bei Novartis.


AUTO SOMMER 2019

P R O J E K T:

Das Magazin für die mobile Wirtschaft

© WERK, AXEL SPRINGER (2)

PLATZ AN DER SONNE: DIE SPANNENDSTEN CABRIOS DER SAISON

Porsche 911 Cabrio

WLTP und E-Mobilität:

Nutzfahrzeugexperten im Interview

Im Test:

Erste Ausfahrten mit dem BMW X7, dem Range Rover Evoque 2 (Foto) und dem VW T-Cross 113


JAGUAR E-PACE

ENTSPRICHT DER NORM. NICHT DER NORMALITÄT.

JETZT AB 38.900,— € Der Jaguar E-PACE. Eine wahre Größe unter den Kompakt-SUV – nicht zuletzt dank seiner bis zu 1.234 Liter Ladevolumen. Mit seinem fahrerorientierten Cockpit sowie dem optionalen intelligenten Allradantrieb mit Active Driveline ist er voll auf Performance ausgelegt. Und dennoch einer der Effizientesten seiner Klasse. Eben unverkennbar ein Jaguar. Überzeugen Sie sich selbst im Rahmen einer Probefahrt.

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©AXEL SPRINGER (4)

P R O J E K T: A U T O

124 BMW Z4

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NFZ-Experten im Interview

Kia e-Niro

INHALT

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RANKING: Die umsatzstärksten

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GETESTET: BMW Z4, BMW X7,

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DIE SPANNENDSTEN CABRIOS DES SOMMERS NUTZFAHRZEUGE UND FLOTTEN Experten von Ford, Renault und VW im Gespräch

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Autohändler Tirols

Range Rover Evoque 2, BMW i3s, Kia e-Niro, VW T-Roc

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Neuer Autopark Telfs-Pfaffenhofen

NEUES VOM HEIMISCHEN AUTOMARKT

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C ABRIOS 2019

SAISON-OPENING

Cabrios entwickeln sich langsam zur aussterbenden Fahrzeuggattung – vor allem in Preisregionen diesseits der 100.000 Euro. Dass es dennoch sehr gute Gründe gibt, sich gerade heuer eines zuzulegen, zeigt ein Blick auf die Cabrio-Highlights der gerade beginnenden Saison. T E X T: K L A U S E R L E R • F O T O S : W E R K

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Audi TT RS Roadster

86.000 EURO

Der Audi TT RS Roadster ist nichts für Schüchterne: Optisch Richtung „Power“ gebürstet, wird die Kraft über den ReihenFünfzylinder 2.5 TFSI auch geliefert: 294 kW (400 PS) verhelfen dem offenen Ingolstädter in 3,9 Sekunden auf hundert. Damit das problemlos funktioniert, schaltet er serienmäßig und automatisch mit einer 7-Gang S-tronic. Der permanente Allradantrieb macht bei diesem Kraftüberschuss durchaus Sinn, die Möglichkeit, beim Roadster den Topspeed optional auf 280 km/h anzuheben, vielleicht weniger.

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121.250 EURO

smart EQ fortwo cabrio

Schon bald wird smart nur noch E-Mobile bauen. Vorbote ist das smart EQ fortwo cabrio, das gerade mal 2,69 m lang ist, aber dennoch einen großen Titel trägt: weltweit einziges vollelektrisches Cabrio. Die Eckdaten dazu: 160 Kilometer Reichweite, minimal 40 Minuten Ladezeit auf 80 Prozent Batterieleistung, 82 PS.

BMW 8er Cabrio

Wer einen der schönsten BMW der letzten Jahre fahren will, der suche nicht weiter: Für 121.250 Euro (840d) bzw. 156.900 Euro (850i) bekommt man mit dem BMW 8er Cabrio geballte Eleganz auf fast fünf Meter Außenlänge. Motorisiert wahlweise mit einem Reihensechser-Diesel oder einem AchtzylinderBenziner mit bis zu 462 PS werden beim 8er Cabrio auch die 125 Kilogramm Mehrgewicht gegenüber dem Coupé kaum ins Gewicht fallen. 116

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26.380 EURO


C ABRIOS 2019

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37.990

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20.450

EURO

EURO

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Mazda MX 5 „30th Anniversary“

30 Jahre nach der Weltpremiere des MX-5 präsentiert Mazda ein limitiertes Jubiläumsmodell seines Kultroadster: Den MX-5 „30th Anniversary“, der an seiner Farbgebung „Racing Orange“ leicht zu erkennen ist. Auch die Recaro-Sportsitze und die Brembo-Bremssättel nehmen diese Farbe auf, Alufelgen mit Jubiläumsschriftzug runden das Geburtstagsoutfit ab. Unter der Motorhaube arbeitet ein 2-Liter-Benziner mit 184 PS. Die Serie ist weltweit auf 3.000 Stück limitiert, nach Österreich kommen ab Sommer 50 Stück des MX-5 „Anniversary“.

Mercedes SLC „Final Edition“

45.000 EURO

Das SLC-Sondermodell „Final Edition“ ist in sechs Lackierungen (unter anderem in Sonnengelb) erhältlich. Dazu gibt es jede Menge verchromten Zierrat, AMG Sportsitze, Airscarf-Kopfraumheizung, bestickte Fußmatten und viele weitere Liebesgaben. Fangirls und -boys können sich damit das bald bevorstehende Auslaufen der Modellreihe etwas erträglicher gestalten.

Fiat 500 Cabrio „Star“

Schon in der Standardversion ist der Fiat 500 Cabrio ein echter Augenschmeichler. Als Sondermodell „Star“ wird er endgültig zum Herzensbrecher. 61 Jahre nach der Einführung des Ur-„Cinquecento“ punktet der „Star“ unter anderem mit seiner Farbe „Stella weiß“, seinen Doppelspeichen-Felgen, seinen Chrom-Applikationen, seiner vollwertigen Ausstattung und schließlich seinem Preis.

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164.000

Porsche 911 Cabrio

EURO

Die achte Generation des 911ers ist auch als Cabrio zeitlos gezeichnet, dabei stark und schnell wie nie zuvor. Ausgestattet mit einem 450 PS starken Bi-Turbomotor (S-Modell) erreicht der 911er eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h und ist in weniger als vier Sekunden auf hundert. Unter anderem mit dabei: ein neues Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe und der Porsche „Wet Mode“ für sicheres Fahrverhalten bei Nässe.

PREIS:

NOCH NICHT BEKANNT

VW ID. Buggy E-Studie

Der VW ID. BUGGY will das Konzept der kalifornischen Dune-Buggys der 1960er-Jahre wieder aufleben lassen. Als Fahrzeug für den Sommer, den Strand und die City zeigt die Studie optisch und technisch eine neue Facette der elektrischen Zukunft von VW. Der Buggy geht hoffentlich so wie die auf dem Genfer Automobilsalon gezeigte Studie in Serie. 117


EXPERTEN IM INTERVIEW

EINE BRANCHE GIBT GAS

Geht es um leichte Nutzfahrzeuge und Flottenmanagement, brauchen Unternehmer heuer mehr denn je echte Profis als Ansprechpartner in den Autohäusern. top.tirol sprach mit den Experten von Ford, Renault und VW über die wichtigsten Entwicklungen 2019. INTERVIEWS: KL AUS ERLER • FOTOS: A XEL SPRINGER

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rüher gab es am Automarkt eine klassische Trennung: Pkw waren komfortabel, stark und gut gezeichnet. Wollte man ein Auto kaufen, tat man das mit bemühten Verkäufern in elegant gefliesten Schauräumen. Anders zeigte sich das Thema „Autokauf“ bei Nutzfahrzeugkunden. Kaufverträge wurden gerne im hintersten Büro unterzeichnet, Nutzfahrzeuge hatten den Charme einer motorisierten Schubkarre. Und auch wenn der Unternehmer gerne mit mehr Klasse unterwegs gewesen wäre: Es gab sie nicht. First-Class-Kundenschicht Inzwischen sind leichte Nutzfahrzeuge ähnlich gut designt und ausgestattet wie ihre Pkw-Verwandten und auch fähig, größere Begehrlichkeiten auszulösen, Stichwort VW T6, Renault Alaskan oder Ford Tourneo Custom. Auch das Einkaufserlebnis hat sich gewandelt und Nutzfahrzeug- und Flottenkunden sind keine Kunden zweiter Klasse mehr: Sie werden als essentiell wichtige Kundenschicht wahrgenommen.

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1. SETZT VERSTÄRKT AUF E-MOBILITÄT:

VOWA INNSBRUCK/ PORSCHE BANK AG I N T E R V I E W PA R T N E R :

MARIO KUEN

Key Account Manager für Tirol und Vorarlberg der Porsche Bank AG

MARKUS SCHWEMBERGER

Großkundenbetreuer VOWA/ Porsche Mitterweg Innsbruck

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err Kuen, Sie sind zertifizierter Fuhrparkmanager, was bedeutet das? MARIO KUEN: In Österreich gibt es die Berufsbezeichnung „Fuhrparkmanager“ nicht, in Deutschland sehr wohl. Deshalb wurden wir im Flottenmanagement der Porsche Bank von der Volkswagen AG Deutschland über alle spezifischen Belange in diesem Bereich geschult und am Schluss nach strengen Qualitätskriterien zertifiziert. Dieses Wissen kommt jetzt unseren Kunden zugute. Was war Ihre wichtigste Erkenntnis aus dieser Ausbildung? MARIO KUEN: Dass es keinen Fuhrpark gibt, den man nicht noch optimieren könnte, auch wenn er sehr


EXPERTEN IM INTERVIEW

Stolz auf Kundennähe: Die VW-Nfz-Profis Markus Schwemberger (li.) und Mario Kuen

gut betreut ist, Stichwort Schadensmanagement, Stichwort Tankmanagement, Stichwort Nebenkosten.

dazu gerade eine europaweite LadestationsInfrastruktur auf. Ungeachtet aller Vorteile der E-Mobilität kommen wir derzeit im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge und Flottenfahrzeuge auf Langstrecke um das Thema „Diesel“ noch nicht herum, wenn es um bezahlbare Reichweite geht.

befinden sich Erdgasfahrzeuge auf dem gleichen Niveau wie Benzin- und Dieselfahrzeuge, werden im Unterschied dazu aber staatlich gefördert.

Welche Finanzierungsmodelle liegen derzeit im Trend? MARIO KUEN: Der Trend Die Porsche Holding besitzt mit „Moon“ geht auch bei kleinen Firmen dahin, sich eine österreichische Tochterfirma, die um das jeweilige Kerngeschäft zu kümsich auf Ladelösungen und Energiemamern und Nebenaufgaben wie das Fuhr- Der Volkswagen-Konzern bietet Erdgas nagement spezialisiert hat. Was bringt parkmanagement auszulagern. Allein die betriebene Nutzfahrzeuge und Flot- das dem Kunden? MARIO KUEN: „Moon“ Belegsverbuchung für einen Fuhrpark ist tenfahrzeuge an und hat damit – so wie kann als Spezialist nicht nur ganzheitliche schon ein relevanter KostenfakLadelösungen anbieten, sondern tor: Pro Fahrzeug hat man jährauch Spezialthemen wie zum lich rund 60 Belegsverbuchungen. Beispiel eine Photovoltaikanlage „Eine einzige gewerbliche KfzEine Buchung kostet mit allen am Firmendach zum Tanken der dazu notwendigen Infrastruktur- Belegsverbuchung kostet den Unter- E-Flotte. Zudem hat „Moon“ seit maßnahmen rund 18 Euro netto. September 2018 in Österreich 300 nehmer derzeit rund 18 Euro. Hier zeigt sich, dass ein Auslagern neue Ladestationen errichtet, die Ein Auslagern an eine Flottenmana- von allen E-Mobilen des Volksan eine Flottenmanagement-Gesellschaft, die dem Unternehmer wagen-Konzerns genutzt werden gement-Gesellschaft kann sehr alle Fuhrparkaufgaben inklusive können. wohl Sinn machen.“ Buchung, Service und Tankabrechnung abnimmt, sehr wohl Stichwort Verschärfung des MARIO KUEN Sinn machen kann. Messzyklus WLTP: Was empfehlen Sie Ihren Kunden? MARKUS Welche Bedeutung hat das Thema E- auch Fiat – ein Alleinstellungsmerkmal SCHWEMBERGER: Bei manchen MoMobilität für Ihre gewerblichen Kunden? am Nfz-Markt. Warum macht diese An- dellen kann es durch die Einführung des MARKUS SCHWEMBERGER: Wir bieten triebsart für Unternehmer Sinn? MAR- praxisnäheren Messzyklus ab 1. September bereits jetzt vom e-Crafter bis hinunter zum KUS SCHWEMBERGER: Der Erdgasan- zu Lieferschwierigkeiten und Kostenerhöe-up! in vielen Fahrzeugklassen E-Modelle trieb führt zu Unrecht ein Nischendasein: hung kommen. Kunden, die noch heuer an. Ende des Jahres startet der rein elekt- Bei Emissionen und Kostenersparnis ist den Kauf eines oder mehrerer Fahrzeuge rische ID.3 als Golf-Alternative. Der Volks- dieser Antrieb derzeit unschlagbar. Bei planen, sollten sich rechtzeitig bei uns inwagen-Konzern und seine Partner bauen Haltbarkeit, Einstandspreis und Sicherheit formieren. 119


EXPERTEN IM INTERVIEW

2. SPRICHT NFZ-KUNDEN MIT NEUEN EVENTS AN:

RENAULT DOSENBERGER, INNSBRUCK „In der Qualität der Betreuung unserer Nfz-Kunden gibt es keinen Unterschied mehr zu der Betreuung von Privatkunden.“ EMANUEL JAHN

Mit viel Elan ins Nfz-Geschäft: Dosenberger-GF Emanuel Jahn (li.) und Renault-Nfz-Experte Werner Fink

I N T E R V I E W PA R T N E R :

EMANUEL JAHN

Geschäftsführer Kfz Dosenberger Gruppe

WERNER FINK

Verkaufsberater Firmen und Flotten

K

önnen Sie uns kurz etwas zu dem von der Renault-Bank neu entwickelten „Glide“-System sagen? EMANUEL JAHN: Wir sind Pilothändler für dieses Projekt. Es handelt sich dabei um ein im Fahrzeug verbautes Steuergerät, welches die Verwaltung und die Vergabe des Fahrzeugs mittels eigens entwickelter App ermöglicht. Das macht die Ausgabe von Ersatzfahrzeugen an Businesskunden auch außerhalb der Geschäftszeiten möglich, zumal der Kunde das Fahrzeug mittels App buchen, entsperren und ausleihen kann. Damit ist gewährleistet, dass der gewerbliche Nutzer im Schadensoder Bedarfsfall jederzeit selbstständig auf die in der App angebotenen Ersatzfahrzeuge zugreifen kann. Welche Neuerungen gibt es 2019 bei Renault Dosenberger Nutzfahrzeuge? EMANUEL

120

JAHN: Wir sind dabei, vor allem unseren Standort in Innsbruck in Hinblick auf das Nutzfahrzeuggeschäft zu stärken. Dazu gehen wir aktiv auf Unternehmen zu und planen auch spezielle Kundenevents mit ausgedehnten Testmöglichkeiten, unter anderem mit dem Renault Master 4 x 4 und dem Facelift des Renault Trafic. Welche Bedeutung hat das Thema E-Mobilität derzeit für Ihre gewerblichen Kunden? WERNER FINK: Dieses Thema nimmt immer mehr Fahrt auf: Für Flottenkunden haben wir vor allem mit dem Renault Zoe – Europas meistverkauftem E-Pkw – und dem Nissan Leaf zwei auch preislich attraktive Angebote mit alltagstauglichen Reichweiten jenseits der 300 Kilometer im Angebot. Der Zoe hat zudem eine für EMobile sehr kurze Lieferzeit von zehn bis zwölf Wochen. Der Kangoo Z.E. steht kurz vor seiner Ablösung, hier erwarten wir für 2020 die nächste Generation des elektrischen Firmen- und Familienvans. Und der Nissan e-NV 200 ist bei den elektrifizierten Kleintransportern unterhalb des Renault Trafic nach wie vor konkurrenzlos. Der Verkauf von Pick-ups verzeichnet im Nfz-Bereich deutliche Zuwachsraten. Spüren Sie diesen Trend hier in Tirol?

EMANUEL JAHN: Wir haben mit dem Renault Alaskan erst seit kurzem ein entsprechendes Fahrzeug im Angebot. Das Auto nutzt das Know-how unserer Schwestermarke Nissan, besitzt als Re­ nault jedoch eine Optik, die im Alltag als etwas Besonderes auffällt. Das merken wir anhand der vielen positiven Reaktionen auf unseren Vorführwagen. Ab 1. September 2019 wird der neue Verbrauchs-Testzyklus WLTP noch weiter verschärft. Was bedeutet das für Ihre Flottenkunden? WERNER FINK: Es wird der Verbrauch neu zugelassener Fahrzeuge samt verbautem Zubehör dann nicht nur am Prüfstand, sondern auch in realen Straßensituationen getestet. Dadurch wird sich mit ziemlicher Sicherheit der angegebene CO2-Ausstoß der Fahrzeuge erhöhen. Da sowohl die NoVA als auch der Sachbezug anhand des CO2-Wertes eruiert werden, ist eine Erhöhung des Endkaufpreises von Fahrzeugen zu befürchten. Sollte 2019 noch ein Flottenkauf anstehen, raten wir unseren Kunden, diesen vor diesen Stichtag vorzuziehen. Bei leichten Nutzfahrzeugen ist die Erhöhung der NoVA zwar kein Thema, eine Verteuerung durch die notwendigen Motorverbesserungen dennoch zu befürchten.


EXPERTEN IM INTERVIEW

3. BIETET PLUG-IN-HYBRID ALS NFZ-SCHWERPUNKT:

AUTOPARK INNSBRUCK

I N T E R V I E W PA R T N E R :

WALTER BERNABE

Markenleiter Nutzfahrzeuge und Flotten Autopark Innsbruck

V

or kurzem wurde die neue Autopark-Filiale Telfs-Pfaffenhofen eröffnet. Wird es in dieser Filiale auch eine eigene Nutzfahrzeug- und Flottenbetreuung geben? WALTER BERNABE: Selbstverständlich! Wir vertreiben in unserem neuen Autohaus Ford Pkw, Ford Nutzfahrzeuge und Suzuki. Für das bergige Oberland besonders interessant ist dabei der neue Ford Transit, der als Kastenwagen, Fahrgestell und Pritschenwagen auch als Allradversion bestellt werden kann. Auch der neue Ford Ranger (Nr. 1 in seinem Segment in Österreich) passt ideal in die Region. Welche Bedeutung hat das Thema EMobilität derzeit für Ihre gewerblichen Kunden? Ford startet gerade eine große EMobilitätsoffensive. Erste Vorboten sind der im Herbst erhältliche Ford Transit Custom als Plug-In-Hybrid, der neue Ford Kuga in verschiedenen Plug-In-Varianten ab 2020 und der Ford Transit, den es jetzt als MildHybrid und ab 2021 als electric-Version gibt. Aber E-Mobilität ist nur eine Ergänzung – sie wird den modernen Diesel in absehbarer Zeit nicht voll ersetzen können. Mit dem Ford Transit Custom als PlugIn-Hybrid sind Sie derzeit am Nutzfahrzeugmarkt konkurrenzlos. Was zeichnet ihn aus? Der Transit Custom ist ein Hybrid mit Dreizylinder-Benzinmotor mit 126 PS und E-Motor. Der Vorteil zeigt sich vor allem im urbanen Bereich, wo er als Fahrzeug in Busgröße rund 50 Kilometer rein elektrisches und damit emissionsfreies Fahren ermöglicht.

Hat mit neuer Technologie gut lachen: Walter Bernabe, Markenleiter Nfz Autopark Innsbruck

„Das Verhältnis zwischen klassischem Restwertleasing und modernem Operating­ leasing liegt zurzeit noch bei 3:1.“ W A LT E R B E R N A B E

Stichwort Verschärfung des Messzyklus WLTP: Sehen Sie hier aktuell Handlungsbedarf? Derzeit gibt es dazu noch ein Informationsdefizit, deshalb traue ich mich keine Empfehlungen zu Vorziehkäufen abzugeben. Aus Erfahrung weiß ich allerdings, dass Fahrzeuge nach Gesetzesänderungen selten billiger werden.

Was leistet der Autopark Innsbruck für seine Nfz- und Flottenkunden? Herzstück unserer Beratungsleistung ist eine in die Tiefe gehende Bedarfsanalyse. So lassen sich Konfigurationen, die zwar teuer sind, im Alltag für den geplanten Einsatzbereich aber wenig oder nichts bringen, schon im Vorfeld vermeiden. Unsere Kunden schätzen an uns auch die schnelle Verfügbarkeit aufgrund des großen Lagers – das ist extrem wichtig für Unternehmen! Wie finanzieren Ihre Kunden Flotten und Nutzfahrzeuge? Eine Finanzierung erfolgt nach wie vor zu 75 Prozent über Leasing. Dabei liegt das Verhältnis zwischen klassischem Restwertleasing und modernem Operatingleasing zurzeit noch bei 3:1. 121


RANKING

DIE BESTEN DER BESTEN Diese 15 Unternehmer im Tiroler Fahrzeughandel erzielten 2018 den höchsten Umsatz.

1.

2.

3.

4.

5.

Porsche Inter Auto GmbH & Co KG, Betriebe Tirol: VOWA Innsbruck, Porsche Innsbruck-Mitterweg, Porsche Wörgl, Porsche Kufstein und Porsche St. Johann**

Unterberger Gruppe (Standorte: Kufstein, Kufstein-Endach, St. Johann, Strass i. Zillertal, 2-mal Innsbruck, Telfs)

Pappas Tirol GmbH (Standorte: Hall i. T., Kirchbichl, Imst)**

Autohaus Schweiger GmbH, Reutte

Autopark GmbH (Innsbruck, Vomp, Wörgl, Kirchdorf)

201.700.000 205.100.000

421

145.971.000

420

143.400.000

291 279

128.400.000* 193 128.400.000

193

100.649.584 70 98.250.871

63

93.000.000 187 90.200.000

183

6.

7.

8.

9.

10.

Dosenberger Gruppe (Standorte: Innsbruck-Rum, Innsbruck, Landeck, Zams)

Falch GmbH, Zams

Oberhofer Josef GmbH, Hall i. T.

Autohaus Rudolf Fuchs Gesellschaft m.b.H., Itter

Hans Picker GesmbH, Schwaz

40.000.000* 62*

27.618.637 50

24.800.000* 63

45.000.000 85 42.500.000

41.719.626* 90

60

41.719.626

90

40.000.000

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21.467.084

50

24.800.000

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13.

14.

15.

Autohaus Haidacher Zillertal, Zell am Ziller

Autohaus Strasser GmbH, Reith im Alpbachtal

Hermann Huber Autohaus Ges.m.b.H., Zell am Ziller

Auto Meisinger Gesellschaft m.b.H., Völs

Autohaus Pontiller Gesellschaft m.b.H., Lienz

22.840.000 51

22.100.000 91

23.900.000 64 14.000.000

27

23.552.488* 74 23.552.488

74

23.000.000* 43 23.000.000

43

21.535.144

54

22.100.000

80

* Keine aktuellen Zahlen, Angaben 2017 ** Diese Firmen haben ihren Hauptsitz außerhalb von Tirol. (EURO)

Nettoumsatz 2018

Nettoumsatz 2017

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Mitarbeiter 2018 Mitarbeiter 2017

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Angaben der Unternehmen. Angeführt sind ausschließlich Unternehmen mit Firmensitz in Tirol. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um den aktuellen Nettoumsatz. Aufgrund von nachgereichten Zahlen kann es zu Abweichungen im Vergleich zu den Nettoumsätzen im Jahrbuch der Wirtschaft 2018 kommen. Trotz sorgfältiger Recherche sind alle Angaben ohne Gewähr.


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IM TEST

GRENZENLOSE FREIHEIT Die dritte Generation des BMW Roadsters Z4 trägt wieder ein Stoffverdeck und rollt im Magna-Werk in Graz vom Band. T E S T: W A L T E R M A I R • F O T O S : A X E L S P R I N G E R

Flach, schön, sauschnell: der neue BMW Z4 M40i

I

m März 2019 startete der neue BMW Z4 in Österreich. Er ist gegenüber dem Vorgänger um acht Zentimeter in der Länge und sieben Zentimeter in der Breite gewachsen und verfügt über sämtliche Attribute eines klassisch-sport-

lichen Zweisitzers: eine flache Silhouette, einen niedrigen Schwerpunkt, eine tiefe Sitzposition und kurze Überhänge. Rassiger Roadster Das Leistungszentrum unter der langen Fronthaube sorgt mit

340 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment für temperamentvolle Kraftentfaltung. Das Fahrwerk punktet im Vergleich zum Vorgänger mit breiterer Spur und kürzerem Radstand. Power und Punch des Motors sind gewaltig: Der Hunderter ist in nur 4,6 Sekunden erreicht! Klanglich jubelt der Bayer aus Graz ganz besonders im Sport-Modus, beim Gaswegnehmen blubbert er frech aus den trapezförmigen Doppelendrohren. Wunderbar, wie der sportliche Roadster auf jede Lenkvorgabe punktgenau reagiert und dank kräftig zupackender Bremsen auch zielgenau wieder steht. Der neue Z4 bietet sich aber nicht nur zum

BENZIN BMW Z4 M40i

Motor: Reihen-Sechszylinder-­ Turbobenziner Leistung: 250 kW/340 PS Drehmoment: 500 Nm Antrieb: Heckantrieb Getriebe: 8-Gang-SteptronicGetriebe Hubraum: 2.998 ccm Laderaum: 281 l Testverbrauch: 7,4 l/100 km Preis: ab 43.300 Euro Testmodell: 84.807 Euro

„Fegen“ über die Landstraße oder für eine gemütliche Kaffeefahrt am Sonntagnachmittag an: Mit einem Kofferraumvolumen von 281 Litern ist ein Wochenendausflug zum Gardasee mit ausreichend Gepäck jederzeit möglich.

Alle Fahrberichte finden Sie unter : ww w.top.tirol/the men/projekt-au to

SCHÖNER WOHNEN AUF BAYERN-ART

Der neue BMW X7 ist Luxus pur: top.tirol kam in den Genuss, mit dem Anfang Mai gestarteten Maxi-SUV erste Ausfahrten zu unternehmen.

S

T E S T: W A L T E R M A I R • F O T O S : A X E L S P R I N G E R

chon beim ersten Anblick wird klar, dass der neue BMW X7 der Größte unter den Großen sein will: Vor allem der mächtige Frontbereich, welcher von der größten je verbauten BMW-Doppelniere beherrscht wird, macht deutlich, dass hier ein Luxus-Offroader mit 5,15 Meter Länge und zwei Meter Breite auf seinen Einsatz wartet. Schwebend über den Asphalt Bis zu sieben Personen finden im BMW X7 Platz. Neben der einzigartigen und beeindruckenden Geräuschdämmung – das Fahrzeug bleibt dank Akustikverglasung auch jenseits von Tempo 200 leise – fasziniert der X7 auch sonst. Der uns zur Verfügung gestellte X7 xDrive 40i mit 340 PS lässt in puncto Fahrfreude keine Wünsche offen. Dank Integral-Aktiv-Lenkung und serienmäßiger adaptiver Luftfederung versteht es der SUV-Kaiser aus Bayern, wie schwebend über den Asphalt zu gleiten. 124

BMW X7 xDrive 40i

Motor: Reihen-­ Sechszylinder TwinPower Turbo Leistung: 250 kW/ 340 PS, 450 Nm Antrieb: Allrad Getriebe: 8-GangSteptronic Hubraum: 2.998 ccm L/B/H: 5.151/2.000/1.805 mm Testverbrauch: 13,7 l/100 km Preis: ab 97.550 Euro Testmodell: 139.132 Euro

BENZIN

Cockpit mit Tirol-Bezug: Perfekte Anordnung, ein mittig platzierter Touchscreen mit 12,3-Zoll; die Glasapplikation des Automatik-Wählhebels kommt von Swarovski.


IM TEST

DIESEL

Tankstelle Wiesing

Sex sells: Der Range Rover Evoque 2 ist außen unwiderstehlich, innen funktional und elegant.

HERZEN IM STURM Der neue Range Rover Evoque 2 hat das Zeug zum Klassenliebling. Bei tadelloser Fahrzeugqualität ist er ein Beau, der keine Konkurrenz zu fürchten braucht.

M

T E S T: K L A U S E R L E R • F O T O S : A X E L S P R I N G E R

an braucht beim neuen Range dienung über Touchscreen und der erstmals Rover Evoque eigentlich nicht in dieser Form zu sehende Rückspiegel in über die technischen Quali- Form eines hochauflösenden Displays. täten zu sprechen. Die bringt er als upgedatete Version 2 des seit 2011 Grandiose Außenwirkung verkauften britischen Midsize-SUV selbst- Was allerdings dringend besprochen gehört, verständlich mit und zwar in ist die Außenwirkung des neuen ähnlichem Ausmaß wie die Evoque, da sie außergewöhnRange Rover lich ist, umso mehr, wenn das Mitbewerber. Evoque 2, 2,0 D Fahrzeug in tiefem Schwarz auf Man muss also nicht beAWD SE sonders hervorheben, dass der schwarzen Felgen steht, so wie Motor: 4-ZylinderDieselmotor mit 180 PS genüunser Testwagen. Dann wird es Turbodiesel gend Leistungsreserven besitzt, wenige Frauen geben, die diesen Antrieb: Allrad dass Verarbeitungsqualität und Wagen nicht aus tiefstem HerHubraum: 2,0 l zen heraus „cool“ finden, und Federungskomfort der für den Getriebe: Automatik Leistung: 180 PS wenige Männer, die deshalb so Evoque 2 geforderten hohen Drehmoment: tun, als würde ihnen der Evoque Summe entsprechen und dass 430 Nm 2 nicht gefallen. sein Platzangebot für vier PersoHöchstgeschwindignen ausreichend ist. Und weil er so frisch und keit: 205 km/h Auch dass Lenkung und gut gezeichnet ist, kann es auch Testverbrauch: 9,2 l Automatikgetriebe zwar gut kaum einen Zweifel geben: Der Länge: 4,371 m sind, hier aber durchaus noch Range Rover Evoque 2 wird die (vgl. BMW X3 4,360 m) Kofferraum: 472 l Luft nach oben in Richtung feiErfolgsgeschichte seines VorPreis ab: 41.400 Euro gängers weiterschreiben, auch neres Ansprechverhalten und (Evoque D 150 wenn er im einen oder anderen sanftere Schaltvorgänge exisFrontantrieb) tiert, bedarf eigentlich keiner Bereich nicht ganz so glänzt Preis Testwagen: Raum füllenden Erwähnung; wie sein wunderbar tiefschwar73.948 Euro genauso wenig wie die tolle Bezer Lack.

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eni Shop Eni Tankstelle Wiesing Dorf 23d | 6210 Wiesing T 05244 / 61 546 E tankstelle@eni-wiesing.at Sommer Öffnungszeiten Juli bis September: 6 bis 24 Uhr 125


E SATU T O P R OIJM E KTT:

BMW i3s eDrive Motor: E-Motor Antrieb: Hinterrad Leistung: 135 KW/184 PS Energiespeicher: 42,2 kWh 0–100 km/h: 6,9 sec Testverbrauch: 17,7 kWh (tw. winter­ liche Bedingungen) Realistische Reichweite: rund 250 km Länge: 4 m Gewicht: 1.365 kg Kofferraum: 260 l – 1100 l Preis ab: 43.950 Euro (ab 40.300 Euro für den BMW i3) Preis Testwagen: 57.744 Euro

E-MOBIL

BAYERISCHES STROMKRAFTWERK

Seit November gibt es BMWs E-Mobil i3 in zwei Leistungsvarianten mit gesteigerter Reichweite. Der Preis des neuen i3s ist hoch, die gebotene Qualität ist es allerdings auch.

D

ass der seit 2013 angebotene BMW i3 bisher unter Leistungsarmut litt, wird wohl kaum wer behaupten können. Ungeachtet seiner kompakten Ausmaße geht BMWs derzeit einziges reines E-Mobil mit 170 PS nach wie vor wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Sein einziges Problem ist die eingeschränkte Reichweite. Schneller, stärker, weiter Mit der dritten Modellgeneration des i3 soll nun nicht nur dieses Problem entschärft werden: Das neue, zusätzliche Modell BMW i3s liefert auch gleich ein Leistungsupdate mit. Gegenüber dem weiter erhältlichen Standardmodell i3 ist er um 14 PS stärker und damit um 0,4 Sekunden schneller auf hundert. Wesentlich wichtiger ist die für beide Modelle gegenüber der Vorgängergeneration um fast 30 Prozent erhöhte Reichweite. Auch im winterlichen Tirol sollten sich damit jetzt um die 200 Kilometer ausgehen. Im Sommer können es gerne nochmals rund 60 Kilometer mehr sein.

126

T E S T: K L A U S E R L E R • F O T O S : K L A U S E R L E R

Parallel zur Einführung der neuen Batterie werden für den BMW i3 und den BMW i3s eine neue Außenlackierung, ein neues Interieurdesign und adaptive LED-Scheinwerfer angeboten. Auch die Ladeelektronik wurde weiterentwickelt. Satter Spaß Beim Fahren macht der BMW i3s nun derart viel Spaß, dass auch der letzte Benzinbruder zur E-Mobilität bekehrt werden dürfte. Dabei lässt er sich aber auch ganz entspannt fahren, vor allem, weil die rasch einsetzen-

de Rekuperation ein zusätzliches Bremsen in vielen Fahrsituationen unnötig macht. Vorne bietet der BMW angenehm viel Platz, hinten folgt dann die Überraschung: Auch große Menschen finden sehr gut Platz. Dass der Kofferraum schließlich bescheiden ist, wird man dem i3s angesichts seiner Ausmaße leicht verzeihen. Ob man einem Kleinwagen auch den Preis weit jenseits der 44.000 Euro verzeihen mag, muss jeder für sich selbst entscheiden, Freude macht der i3s allerdings nicht selten für 100.000 Euro.

Kraftpaket in RotSchwarz: Der BMW i3s geht wie die Feuerwehr und bietet eine sehr gute Raumausnutzung. Wenn nur der Preis nicht wäre ...


IM TEST

E-MOBIL

Mehr als 400 Kilometer realistische Reichweite, eine gute Federung und ein großer Kofferraum machen den Kia e-Niro voll alltagstauglich.

DER NEUE MODERNE

Mit dem Kompakt- SUV e-Niro zeigt Kia, was im gerade noch bezahlbaren E-Mobil-Segment derzeit möglich ist: Power, Kraft und große Reichweite. T E S T: K L A U S E R L E R • F O T O S : A X E L S P R I N G E R

D

er Kia e-Niro könnte mit 4,37 Meter Länge als Alternative zum VW T-Roc gelten, gäbe es den als Elektrofahrzeug. Gibt es aber nicht und so preschen die Koreaner in diesem Segment deutlich voran und das gleich auf mehreren Ebenen: Zunächst dehnt der

Steuererleichterungen

Elektrofahrzeuge sind sowohl von der NoVA als auch von der motorbezogenen Versicherungssteuer ausgenommen. Für die Privatnutzung fällt der Sachbezug auf null. Elektrofahrzeuge sind vorsteuer­ abzugsfähig, wenn sie als Firmenfahrzeug angeschafft werden.

Förderungen Unternehmer werden beim Kauf eines Elektro-Pkw mit 3.000 Euro gefördert. Der Bau von öffentlich zugänglichen Schnellladestationen kann mit bis zu 20.000 Euro pro Ladestation gefördert werden. Die Onlineeinreichung von Förderungsanträgen ist ab dem 1. März 2019 möglich: www.umweltfoerderung.at

e-Niro mit rund 400 Kilometer realistischer Reichweite seinen Aktionsradius bis tief in alltagstaugliche Gefilde aus. Dann stellt er in seiner stärkeren Version mit 204 PS und knapp 400 Nm Drehmoment derart viel Power zur Verfügung, dass sein Fahrer getrost auf jeden GTi oder GTD verzichten kann. Und schließlich punktet er mit konkurrenzlosen sieben Jahren Garantie auf Karosserie und Batterie. Rundum gelungen Das alles wäre dennoch nichts wert, würde der e-Niro im Alltag zwicken. Das Gegenteil ist der Fall. Kia bietet mit seinem neuesten e-Modell ein Rundum-Wohlfühlpaket, das seinesgleichen sucht: Die Federung ist zwar auf der weicheren Seite, verlangt dafür aber auch keine Leidensfähigkeit. Die Bedienung ist selbsterklärend, die gebotene Innenraumqualität tadellos, bei 48.000 Euro Kaufpreis würde sich aber mit etwas gutem Willen noch mehr ausgehen

(siehe BMW i3). Das Platzangebot ist in der ersten Reihe gut, in der zweiten Reihe ausreichend, der Kofferraum ist deutlich größer als zum Beispiel in einem VW Golf. Spaß am Bremsen Besonders viel Spaß bringt neben dem lautlosen Gleiten schließlich das regenerative Bremssystem des e-Niro: Es wird intuitiv per Schaltwippen am Lenkrad bedient. Am Zirler Berg lassen sich so – ohne dass ein einziges Mal gebremst werden müsste – rund sieben Kilometer Reichweite zurückgewinnen. Wer auf 400 Kilometer Reichweite samt PS-Power verzichten kann, findet schließlich im ebenfalls erhältlichen e-Niro mit 136 PS, 39,2 kWhAkku und rund 290 Kilometer Reichweite unter 35.000 Euro (inkl. Förderung) ein attraktives und preislich deutlich realistischeres Angebot, mit dem die E-Mobilität endgültig in der Mitte der automobilen Gesellschaft angekommen ist.

Kia e-Niro Platin Long Range Motor: E-Motor Leistung: 150 KW/204 PS Energiespeicher: 64 kWh 0–100 km/h: 7,8 sec

Testverbrauch: 14,4 kWh Realistische Reichweite: rund 400 km Länge: 4,375 m

Gewicht: 1.791 kg Kofferraum: 451 l Preis ab: 37.490 Euro (e-Niro Titan 136 PS, 39,2 kWh)

Preis Testwagen: 48.090 Euro Garantie (auch auf Batterie): 7 Jahre oder 150.000 km

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IM TEST

BENZIN

Der Große unter den Kleinen: In der Summe seiner positiven Eigenschaften hat der VW T-Cross das Zeug zum Klassenprimus.

POLO HOCH HINAUS Mit dem neuen VW T-Cross stellen sich vor allem zwei Fragen: Warum hat das so lange gedauert und wer kauft jetzt noch Golf?

VW T-Cross Life TSI DSG

Motor: 3-ZylinderTurbobenziner Antrieb: Vorderrad Hubraum: 999 ccm Getriebe: 7-Gang-DSG Leistung: 85 KW/115 PS Drehmoment: 200 Nm 0–100 km/h: 10,2 sec Höchstgeschwindigkeit: 193 km/h Testverbrauch: 7,5 l Maße: (L/B/H): 4,11 m (vgl. Golf 4,26 m) Kofferraum: 385 Liter Preis ab: 18.690 Euro Preis Testwagen: 26.780 Euro

Hochsitz: Der T-Cross als optisch gelungene Übersetzung des Golf-Themas

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S

T E S T: K L A U S E R L E R • F O T O S : A X E L S P R I N G E R

pät kommt er, der VW T-Cross, und ist als Kleinster im VWSUV-Team ein echter Nachzügler unter den MiniSUV. Derartige Verspätungen haben bei VW Tradition, die Strategie, den Markt als Letzter zu betreten, um ihn dann trotzdem zu dominieren, hat aber bisher immer sehr gut funktioniert. Dazu braucht es natürlich nicht nur Nerven, sondern vor allem auch eine zugrundeliegende Qualität, die Kunden überzeugt. Harmonie Die bringt der T-Cross mit, auch wenn sie nicht gleich auf den

ersten Blick erkennbar ist. Was der Fahrer zunächst bemerkt, ist die für den gewünschten Preis leicht unterdimensionierte Qualität der T-Cross-Innenraum-Materialien. Wie so was besser geht, sieht man zum Beispiel bei einem ähnlich ausgepreisten Mazda CX 3. Das war es dann aber mit der Kritik: Wenn es um das Fahren geht, ist der VW T-Cross ungeschlagen. Er baut auf der Polo-Plattform auf, ist größenmäßig und fahrdynamisch aber auf Golf-Niveau und wohl auch dessen zukünftig härtester Konkurrent. Der DreizylinderTurbobenziner mit 115 PS und das 7-Gang-DSG-Getriebe harmonieren bestens, umso mehr, wenn der Fahrer eine Tendenz zum Gleiten mitbringt. Voll reisetauglich Das soll allerdings nicht bedeuten, dass der T-Cross nicht genug Kraft hätte: Steigt man ins Gas, rennt er wie ein Diesel, verbraucht aber mehr: 7,5

Liter sind dabei gerade noch verschmerzbar. Voll reisetauglich ist der T-Cross auch, vor allem, weil er in der zweiten Sitzreihe dank verschiebbarer Sitzbank erstaunlich viel Platz bietet. Der Kofferraum bewegt sich dann auf Golf-Niveau. Die Sitze sind komfortabel und auf der weichen Seite, die Federung zeigt in ihrer gelassenen Ausgewogenheit, dass man hier im Klassenprimus unterwegs ist und diesbezüglich an VW derzeit kein Weg vorbeiführt. Die serienmäßigen Ausstattungsdetails sind vernünftig gewählt, eine verschiebbare Rückbank und ein Spurhalteassistent kommen bei allen Modellen ab Werk. Allrad hingegen gibt es weder gegen Geld noch gegen gute Worte. Der T-Cross ist schließlich mit 4,11 Meter Länge gerade mal 5,4 Zentimeter länger als ein Polo, überragt ihn allerdings um satte elf Zentimeter und schließlich vor allem beim alltäglichen Fahrspaß.


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Entspanntes Reisen, bequem und günstig ab der Haustüre © WOLFGANG LACKNER

T E X T E : W A LT E R M A I R

Auf der Suche nach den letzten Schlaglöchern Europas starten drei „Tiroler Buam“ im Sommer eine spannende Abenteuerrallye.

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© WALTER MAIR

artin Reiter, Kurt und Jakob Scheidnagl aus St. Gertraudi im Tiroler Unterland sind jederzeit für kuriose Ideen und Aktionen zu begeistern. Deshalb machen sich die drei „Tiroler Buam“ – so der Teamname – im Juli auf den Weg zum Schwarzen Meer. Unter knapp 1.000 Anwärtern konnte das Trio mit der Startnummer 186 einen der begehrten 250 Startplätze beim Pothole (Schlagloch-Rodeo) ergattern. Voraussetzung für die Teilnahme: Das „Junk-Car“ darf in der Anschaffung maximal 500 Euro kosten und muss mindestens 20 Jahre alt sein. Unterstützt werden die drei Tiroler Schlaglochartisten vom Autohaus Strasser in St. Gertraudi, wo im Rahmen ei-

nes Lehrlingsprojekts ein Audi Quattro Avant aus dem Jahr 1998 fit fürs Rodeo gemacht wurde. Start für das Pothole Rodeo ist am 13. Juli in Graz.

NEUER AUTOPARK-STANDORT

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Mit einem großen Fest wurde am 6. Juni 2019 der fünfte Autopark-Standort in Telfs-Pfaffenhofen eröffnet.

© WALTER MAIR

ach einer Rekordbauzeit von nur zwölf Monaten verbunden mit einem Investitionsvolumen von rund sieben Millionen Euro hat die Unterneh-

Die Unternehmerfamilie Sonja, Michael, Maximilian, Valentina und Victoria Mayr begrüßten ihre Gäste.

merfamilie Mayr Anfang Juni ihren fünften Autopark-Standort in Tirol offiziell in Betrieb genommen. Der Einladung der Geschäftsleitung rund um Firmeninhaber Michael Mayr folgten mehr als 600 Gäste, die sich vom neuen Autosalon im Gewerbegebiet von Pfaffenhofen einen ersten Überblick verschaffen konnten. Auf einer Fläche von rund 7.500 Quadratmetern werden neben Neufahrzeugen der Marken Ford und Suzuki auch Nutzfahrzeuge und Gebrauchtwagen angeboten. Herzstück des rund 2.000 Quadratmeter großen Gebäudes ist der lichtdurchflutete Schauraum, der mittels riesiger Bildlandschaften mit Motiven aus der Umgebung von Telfs in drei Bereiche unterteilt wurde.

Oliver Dold, Geschäftsführer

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ährlich bringt Four Seasons Travel mehr als 130.000 TirolerInnen und Reisende aus aller Welt schnell und zuverlässig ans Ziel. Four Seasons Travel ist das Transferunternehmen mit unschlagbarem logistischem Know-how und der längsten Shuttle-Erfahrung, seit über 35 Jahren, in Tirol. Erfolgreiche Unternehmen haben Innovationskraft und eine starke Führung! Geschäftsführer Oliver Dold passt seine Leistungen stets dem Markt und den Ansprüchen unserer Zeit für seine Kunden an.

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Auf der Suche nach den letzten Schlaglöchern Europas: Kurt Scheidnagl, Jakob Scheidnagl und Martin Reiter (v. l.)

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AUTOMARKT TIROL

SsangYong ganz neu in Tirol

Positive Entwicklung Über den Markenzuwachs freut sich auch Autoland-GF Peter Raunicher: „Die trendigen SUV von SsangYong sind ein Hingucker und erregen Aufsehen. Vom Einstei-

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Die Autoland-Bosse Patrick Pfurtscheller (li.) und Peter Raunicher blicken mit der Marke SsangYong positiv in die Zukunft.

germodell Tivoli bis zum Flaggschiff, dem Rexton oder den Pick-ups Rexton Sports und XL heben sich die mit Allrad, Untersetzungsgetriebe und mit einer Anhängerlast von bis zu 3,5 Tonnen bestens für den Tiroler Markt gerüsteten Fahrzeuge deutlich vom Mainstream ab. Zudem ist der Rexton Sports XL auch vorsteuer­abzugsfähig.“

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

er viertgrößte koreanische Automobilproduzent SsangYong startet in Tirol neu durch: Ende Mai haben die Geschäftsführer der Autoland PPAT GmbH, Patrick Pfurtscheller und Peter Raunicher, sowie der Geschäftsführer von SsangYong Österreich, Alessandro Chieppi, ihre Partnerschaft zur Zusammenarbeit bekannt gegeben. Gemeinsam wird als Ziel ein Marktanteil von zwei Prozent (550 Einheiten bis Ende 2020) angestrebt. „Für dieses Ziel benötigen wir weitere Tiroler Vertriebspartner. Einige Autohäuser, die am Vertrieb der Marke interessiert sind, haben sich bereits aktiv bei uns gemeldet“, so Pfurtscheller.

© AUTOLAND PPAT

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Ab sofort wird die koreanische Marke SsangYong an den Autoland-Standorten Innsbruck und Schwaz angeboten.


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Euer Christoph Walser Pr채sident der Wirtschaftskammer Tirol