top.tirol Jahrbuch 2016

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9

190001

018317

ENDE MIT SCHRECKEN:

2016

RANKING:

DIE 20 GRÖSSTEN ARBEITGEBER

DIE GRÖSSTEN PLEITEN DES LANDES

R E D H C JAHRBU T F A H C S T WIR RANKING:

TIROLS 50 UMSATZSTÄRKSTE UNTERNEHMEN ZAHLEN, DATEN, FAKTEN ZU: • Gewerbe und Handwerk • Industrie • Handel • Tourismus und Freizeitwirtschaft • Transport und Verkehr • Bank und Versicherung • Information und Consulting

INTERVIEW:

„DIE MODERNSTE KRISTALLFABRIK DER WELT“ Markus Langes-Swarovski hat Großes vor.


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Industrie

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top.tirol

EDITORIAL

Inhalt

22

Liebe Leserin, lieber Leser!

S

ie halten ein ganz besondere Ausgabe von top.tirol in den Händen: das erste Jahrbuch der Wirtschaft. In diesem Magazin präsentieren wir Ihnen die Spitzenreiter der Tiroler Wirtschaftsbetriebe: die TOP 10 Gruppen und die TOP 50 Unternehmen, gerankt nach ihrem Umsatz im letzten Jahr. Darüber hinaus die 20 größten Arbeitgeber im Land. Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag für die Tiroler Wirtschaft und damit auch für die Bevölkerung. Im großen Interview mit Markus Langes-Swarovski, Konzernchef des wohl bekanntesten Betriebes in Tirol. Erfahren Sie, welche Herausforderungen ein Familienunternehmen dieser Größe zu bewältigen hat, und warum sich Swarovski mehr und mehr öffnen will. Anlehnend an die Spartenstruktur der Tiroler Wirtschaftskammer zeigen wir Ihnen zudem, wie das Land wirtschaftlich dasteht. Vom Handel bis hin zur Industrie, von den Neugründern bis hin zu den Ein-Personen-Unternehmen präsentieren wir Ihnen spannende Zahlen und Fakten.

DIE TIROLER WIRTSCHAFT

16 MARKUS LANGES-SWAROVSKI IM INTERVIEW

59

82

TOP.AUTO

INFORMATION UND CONSULTING

104 INSOLVENZEN IN TIROL

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Impressum top.tirol – Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft, Beilage der Tiroler Tageszeitung, Juni 2016 Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020, office@target­group.at, www.target­group.at Mitarbeiter dieser Ausgabe: Kristina Fallenegger, BA, Eva Lobenwein, Marco Lösch, BA, Thomas Bucher, Eva­Maria Hotter, Eva Schwienbacher, BA, Mag. Klaus Erler, Matthias Krapf, BA, Walter Mair, Alois Vahrner, Mag. Stefan Eckerieder, Kathrin Fenkiw, Mag. Barbara Wohlsein, Rebecca Müller, BA, Daniel Feichtner Anzeigenverkauf: Wolfgang Mayr Hersteller: Alpina Druck GmbH, Innsbruck Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.target­group.at/ offenlegungen abgerufen werden.

4

Das große top.tirol­Ranking Markus Langes­Swarovski im Interview

16

Die Tirol Wirtschaft/Tirols Sparten

Information und Consulting

82

Frau in der Wirtschaft

94

Ein­Personen­Unternehmen

96

Junge Wirtschaft

98

Gewerbe und Handwerk

22

Industrie

28

Insolvenzen in Tirol

104

Handel

38

Bildungsstandort Tirol

106

Tourismus

48

Arbeitslosigkeit

112

Top.Auto

59

Transport und Verkehr

68

Tirol – damals und heute

114

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

3


top.tirol

4

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft


top.tirol

Tirols größte

Unternehmen • Die Top 10 Unternehmensgruppen • Die Top 50 Unternehmen • Die Top 20 Arbeitgeber

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

5


top.tirol

DIE 10

1.

UMSATZSTÄRKSTEN UNTERNEHMENSGRUPPEN TIROLS Von Eva-Maria Hotter & Eva Schwienbacher

u m s at z

m i ta r b e i t e r

s ta n d o r t

Swarovski Gruppe

branche

3,37 Mrd.

Egger Gruppe

31.000

2,27 Mrd.

Wattens

7.382

Glasindustrie, Optik, Schleifmittel

St. Johann Holzindustrie

2.

TIWAG Gruppe

1,28 Mrd. 1.429 Innsbruck Energieversorger

6

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

3.


top.tirol

4.

3 FRAGEN AN

Plansee Gruppe

1,26 Mrd.

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Daniel Nöbauer

6.239 Reutte Metallindustrie

MPREIS Gruppe

756 Mio. 5.635

5.

Völs Lebensmittel­ einzelhandel

BETRIEB

FIRMENSITZ

1. WAS VERSTEHT MAN UNTER EINER UNTERNEHMENSGRUPPE? So wird eine Konstellation von mindestens zwei Gesellschaften genannt. Dabei ist die Muttergesellschaft (Gruppenträger) an ein oder mehreren Tochtergesellschaften beteiligt bzw. hält Anteile an diesen. Vielfach werden die verschiedenen Unternehmensbereiche in Tochtergesellschaften ausgegliedert. Als Rechtsformen eignen sich Kapitalgesellschaften, wie AG und GmbH. 2. WELCHEN VORTEIL HABEN UNTERNEHMEN, DIE ALS GRUPPE STRUKTURIERT SIND? Eine Gruppe ermöglicht es, Steuerergebnisse von verschiedenen unternehmenseigenen Gesellschaften zusammenzurechnen. Die Gewinne der Tochtergesellschaften können steuerfrei an die Muttergesellschaft ausgeschüttet werden. Das Mutterunternehmen verwaltet dann das Geld. Das ist besonders bei Verlusten vorteilhaft, denn sie können mit Gewinnen anderer Töchter ausgeglichen werden – steuerrechtlich bezeichnet man das als Gruppenbesteuerung. 3. WELCHE VORAUSSETZUNGEN SIND DAFÜR NOTWENDIG? Um die Gruppenbesteuerung nützen zu können, ist grundsätzlich eine Beteiligung von mehr als 50 Prozent und eine Stimmrechtsmehrheit erforderlich. Zusätzlich muss die Gruppe für mindestens drei Jahre bestehen und der Antrag auf Gruppenbesteuerung muss bereits vor Ende des Wirtschaftsjahres der jeweiligen Gesellschaft vorliegen.

BRANCHE

UMSATZ

MITARBEITER

6.

TYROLIT GRUPPE

SCHWAZ

Herstellung von Schleif-, Trenn-, Säge und Bohrwerkzeuge

644 Mio

4.400

7.

SWARCO GRUPPE

WATTENS

Verkehrstechnik

582 Mio

2.934

8.

PFEIFER GRUPPE

IMST

Sägewerk und Holzverarbeitung

564 Mio1

1.400

9.

HANDELSHAUS WEDL GRUPPE

MILS

Lebensmittelgroßhandel

532 Mio

1.288

10.

IGO ORTNER GRUPPE

Gebäudetechnik, Anlagenbau

502 Mio

3.045

INNSBRUCK

vorläufiger Umsatz

1

Quelle Nettoumsätze und Mitarbeiter: CREDITREFORM und Eigenauskunft der Unternehmen. Die Umsatzangaben verstehen sich als Nettoumsätze und beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2015.

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

7


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DIE 5

1.

UMSATZSTÄRKSTEN UNTERNEHMEN TIROLS Von Eva-Maria Hotter & Eva Schwienbacher

u m s at z

m i ta r b e i t e r

D. Swarovski KG

s ta n d o r t branche

2,6 Mrd.

Sandoz GmbH

4.800

1,7 Mrd.

Wattens

4.000 Kundl Pharmazeutische Industrie

2. 8

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

948 Mio. 1.298 Innsbruck Energieversorger

Glasindustrie, Optik, Schleifmittel

3.


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GE Jenbacher GmbH & Co OG

733 Mio.* 1.500

5.

Jenbach Metallbereich

4.

MPREIS Warenvertriebs GmbH

643 Mio. 5.635 Völs Lebensmittel­ einzelhandel

Nettoumsatz 2014

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Die Top 50 im Überblick FIRMA

UMSATZ 2015

1.

D. SWAROVSKI KG

2.600.000.000

2.

SANDOZ GMBH

1.697.800.000

3.

TIWAG-TIROLER WASSERKRAFT AG

4.

GE JENBACHER GMBH & CO OG

5.

MPREIS WARENVERTRIEBS GMBH

643.320.204

6.

GOLDBET SPORTWETTEN GMBH

528.356.796*

7.

MONTANWERKE BRIXLEGG AKTIENGESELLSCHAFT

518.022.902*

8.

TIROL KLINIKEN GMBH

494.740.000

9.

FRITZ EGGER GMBH & CO. OG

456.457.050

10.

GUTMANN GESELLSCHAFT M.B.H.

299.041.474

11.

BINDERHOLZ GMBH

282.000.000

12.

KLAUSNER TRADING INTERNATIONAL GMBH

280.000.000

13.

LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH

270.600.000

14.

TINETZ-TIROLER NETZE GMBH

267.320.989

15.

EUROTOURS GESELLSCHAFT M.B.H.

258.942.414

16.

MED-EL ELEKTROMEDIZINISCHE GERÄTE GESELLSCHAFT M.B.H.

255.814.000

17.

ING. HANS BODNER BAUGESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG.

235.000.000

947.954.521 732.894.254*

* Nettoumsatz 2014 Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Rückfrage bei den Unternehmen; Wenn nicht anders gekennzeichnet, verstehen sich die Angaben als Nettoumsätze 2015.

10

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft


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FIRMA

UMSATZ 2015

18.

CERATIZIT AUSTRIA GESELLSCHAFT M.B.H.

231.596.989

19.

NEUE HEIMAT TIROL GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGSGMBH

230.000.000

20.

TYROLIT - SCHLEIFMITTELWERKE SWAROVSKI K.G.

226.364.000

21.

PAPIERFABRIK WATTENS GMBH & CO KG

212.371.886*

22.

TIGAS-ERDGAS TIROL GMBH

210.900.000

23.

WEDL HANDELS-GMBH

205.000.000

24.

KOCH MEDIA GMBH

197.924.894

25.

VIKING GMBH

193.934.000

26.

PFEIFER HOLZ GMBH & CO KG

189.790.000

27.

THÖNI INDUSTRIEBETRIEBE GMBH

172.865.398

28.

WÜRTH HOCHENBURGER GMBH

170.300.000

29.

NOTHEGGER TRANSPORT LOGISTIK GMBH

165.000.000

30.

LIEBHERR-WERK TELFS GMBH

163.600.000

31.

INNSBRUCKER KOMMUNALBETRIEBE AKTIENGESELLSCHAFT

159.177.000

32.

TRANSPED EUROPE GMBH

157.528.941

33.

EWT TRUCK & TRAILER HANDELS GMBH

155.130.290

34.

BERGER LOGISTIK GMBH

150.719.000

* Nettoumsatz 2014 Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Rückfrage bei den Unternehmen; Wenn nicht anders gekennzeichnet, verstehen sich die Angaben als Nettoumsätze 2015.

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

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FIRMA

UMSATZ 2015

35.

TIROLER VERSICHERUNG V.A.G.

142.500.000

36.

ORTNER GES.M.B.H.

140.582.166

37.

SWAROVSKI OPTIK

132.000.000

38.

FERRERO ÖSTERREICH HANDELSGES.M.B.H.

39.

HANDL TYROL GMBH

127.600.000

40.

ADOLF DARBO AKTIENGESELLSCHAFT

127.579.093

41.

COVERIS FLEXIBLES AUSTRIA GMBH

126.906.955

42.

ARZ ALLGEMEINES RECHENZENTRUM GMBH

123.700.000

43.

FRÖSCHL AG & CO. KG

112.768.526

44.

HUBER EINKAUF GMBH & CO. KG

112.500.000

45.

EMPL FAHRZEUGWERK GESELLSCHAFT M.B.H.

110.000.000

46.

TRAVEL EUROPE REISEVERANSTALTUNGS GMBH

109.154.422

47.

EGLO LEUCHTEN GMBH

48.

BEMO TUNNELLING GMBH

92.565.036

49.

DURST PHOTOTECHNIK DIGITAL TECHNOLOGY GMBH

92.000.000

50.

INTERFOOD- LEBENSMITTELGROSSHANDEL GMBH

131.717.927

100.400.000

91.348.722

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei und Rückfrage bei den Unternehmen; Wenn nicht anders gekennzeichnet, verstehen sich die Angaben als Nettoumsätze 2015.

12

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft


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top.tirol

FAKTOR MENSCH:

DIE TOP 20

ARBEITGEBER IN TIROL FIRMA

MITARBEITER

1.

TIROL KLINIKEN GMBH

8.139

2.

MPREIS WARENVERTRIEBS GMBH

5.635

3.

D. SWAROVSKI KG

4.800

4.

UNIVERSITÄT INNSBRUCK

4.631

5.

SANDOZ GMBH

4.000

6.

MEDIZINISCHE UNIVERSITÄT INNSBRUCK

2.000

7.

ING. HANS BODNER BAUGESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG.

1.800

8.

STADT INNSBRUCK

1.543

9.

GE JENBACHER GMBH & CO OG

1.500

10.

FRITZ EGGER GMBH & CO. OG

1.385

Quelle: Creditreform und Rückfrage bei den Unternehmen; Es sind jene Unternehmen angeführt, die ihre Mitarbeiterzahl 2015 bekanntgeben.

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Entgeltliche Einschaltung top.tirol

WIFI Kursbuch 2016/17 Die Zukunft liegt vor Ihnen!

Mit 8.139 Mitarbeitern sind die tirol kliniken der größte Arbeitgeber im Land.

FIRMA

MITARBEITER

11.

LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH

1.300

12.

TIWAG-TIROLER WASSERKRAFT AG

1.298

13.

INNSBRUCKER SOZIALE DIENSTE GMBH

1.237

13.

TYROLIT - SCHLEIFMITTEL- WERKE SWAROVSKI K.G.

1.237

15.

MED-EL ELEKTROMEDIZINISCHE GERÄTE GESELLSCHAFT M.B.H.

1.077

16.

LEBENSHILFE TIROL, GEMEINNÜTZIGE GESELLSCHAFT M.B.H.

1.050

17.

A.Ö. KRANKENHAUS ST. VINZENZ BETRIEBS GMBH

800

18.

BANK FÜR TIROL UND VORARLBERG AKTIENGESELLSCHAFT

771

19.

BINDERHOLZ GMBH

719

20.

BEZIRKSKRANKENHAUS ST. JOHANN IN TIROL

670

D

as neue WIFI-Kursbuch 2016/2017 ist da – satte 480 Seiten mit BildungsAngeboten – da ist für jeden Bedarf etwas dabei. Das neue Kursbuch ist nicht nur dicker – es setzt auch inhaltlich auf eine neue Qualität. Das aktuelle WIFI-Kursbuch ist intelligenter, näher an der Berufspraxis und individueller bei den Angeboten. Diese neue Ausrichtung des WIFI Tirol wird auch am WIFI Campus sichtbar, der das modernste Bildungsangebot für berufliche Anforderungen in ganz Tirol bietet. Wissensräume, Kommunikation, Gastronomie, Wohnen und Parken – mit dieser ganzheitlichen Sicht auf das Lernen wird der WIFI Campus zu einem offenen Begegnungsort für Ein-Personen-Unternehmen, Führungskräfte, Experten und Fachkräfte-Nachwuchs. Nehmen Sie uns wörtlich: Mit dem neuen Kursbuch liegt die Zukunft vor Ihnen. Blättern Sie durch und schlagen Sie ein neues Ka¬ pitel Ihrer beruflichen Karriere auf.

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„Wir bauen in Wattens die modernste Kristallfabrik der Welt“ Swarovski-Sprecher Markus Langes-Swarovski spricht im Interview über die Rolle des Kristall-Konzerns im unternehmerischen Ökosystem Tirol, wie die Digitalisierung hilft mit konjunkturellen Schwankungen umzugehen und was noch zu tun ist, damit das Familienunternehmen fit für die Enkel wird.

© DOMINIQUE HUTER

Das Interview führten Alois Vahrner und Stefan Eckerieder.

16

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft


top.tirol

H

err Markus Langes-Swarovski, Swarovski hat im vergangenen Jahr den Umsatz kräftig steigern können. Ist es heuer so weitergegangen? Markus Langes-Swarovski: Das Jahr 2016 ist wesentlich herausfordernder, speziell die ersten fünf Monate waren schwieriger als noch im vergangenen Jahr. Im Juni lief es wieder besser. Grundsätzlich befinden wir uns auf Kurs. Wie sieht dieser Kurs aus? Wir rechnen auch dieses Jahr mit einem moderaten Wachstum, wenn auch nur im Ausmaß von wenigen Prozenten. Wie bereits erwähnt: Die ersten Monate waren schwächer als erwartet. Dieser Rückstand ist auch bei starker Performance im zweiten Halbjahr schwer aufzuholen. Was macht es heuer schwieriger? Wir spüren, dass es im Retailbereich etwas ruhiger geworden ist. Worauf diese Kaufzurückhaltung zurückzuführen ist, wissen wir nicht genau. Was wir aber wissen ist, dass diese Volatilität etwas ist, mit dem wir umgehen müssen. Dass es keine linearen Entwicklungen mehr gibt, ist die neue Normalität. →


Swarovski Meilensteine Wie die Erfolgsgeschichte von Swarovski ihren Anfang nahm.

1862 Daniel Swarovski wird in Böhmen geboren.

© SWAORVSKI

1883 Er besucht die „Erste Elektrische Ausstellung“ in Wien.

Knapp 100 Millionen Euro investiert Swarovski in die Modernisierung und Weiterentwicklung der Produktion am Standort Wattens.

1891 Swarovski meldet in Prag ein Patent für eine „Maschine zum Schleifen von Kristall in Perfektion“ an.

1895 Unternehmensgründung in Wattens: Der Standort bietet geografische Distanz zu potenziellen Nachahmern, günstige Verkehrsanbindung nach Paris und die Möglichkeit, Energie durch Wasserkraft zu erzeugen.

1919 Tyrolit entsteht aus interner Schleifmittelherstellung.

Sie haben kürzlich ein Investitionspaket von 500 Millionen Euro angekündigt. Wie wird das Swarovski verändern? Die rund 500 Millionen Euro umfassen alle Investitionen der Swarovski Gruppe in Tirol. Der Löwenanteil entfällt aber auf den Kristallbereich in Wattens, die Wiege von Swarovski. Neben laufenden Investitionen in den Bestand wollen wir insgesamt knapp 100 Millionen Euro in die Modernisierung und Weiterentwicklung der Produktion am Standort Wattens investieren. 53 Millionen Euro werden alleine in ein neues Kristallschleifzentrum investiert. Wir wollen hier in Wattens die modernste Kristallfabrik der Welt bauen. Nicht auf der grünen Wiese, sondern intelligent in unsere bestehende Infrastruktur integriert. Dabei wird der gesamte Herstellungsprozess unter einem Dach gebündelt. Wir werden dadurch wesentlich flexibler und agiler, das wird ein Quantensprung für Swarovski. Wir können mit diesem neuen Set-up auch mit

Schwankungen am Markt viel besser umgehen und müssen nicht unmittelbar mit Personalabbau reagieren. Mit den neuen Anlagen können wir viel schneller reagieren und uns an die Nachfrage anpassen. Derzeit müssen wir aufwändig umrüsten. Das kostet Zeit und Geld. Gibt es weitere Neuerungen? Wir investieren gleichzeitig in einen Gegentrend der Digitalisierung. Das wird unsere Kristall-Manufaktur. In der Manufaktur beziehen wir unsere Kunden viel stärker in den Entwicklungsprozess ein als früher. Bisher war Swarovski immer sehr abgeschottet. In unserer neuen Manufaktur steht das Handwerk im Mittelpunkt, unterstützt von modernsten Produktionsmaschinen. Wir wollen ein Zentrum schaffen, wo wir gemeinsam mit unseren Kunden Produkte entwickeln und auch Kleinserien umsetzen. Dieses Co-working-Umfeld wird nicht zuletzt auch die Entwicklungsgeschwindigkeit positiv beeinflussen.


1937 Durch die Herstellung von Glasreflektoren zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird der Grundstein für die Marke Swareflex, die 1950 entsteht, gelegt.

1949

„Wenn Projekte durch die Gremien im Familienunternehmen gehen, ist es nicht immer der schnellste Weg, aber das Ergebnis ist oft besser.“

Entstehung von SWAROVSKI OPTIK, heute einer der Marktführer für Präzisionsoptik.

1965 Der Geschäftsbereich für echte und synthetische Edelsteine entsteht.

Welches Ziel verfolgen Sie damit? Das ist für mich Ausdruck der vorsichtigen Öffnung, die wir als Betrieb benötigen. Früher war es sicher sinnvoll, sich abzuschotten. In den vergangenen Jahren haben wir jedoch die unternehmenskulturelle Öffnung sehr stark vorangetrieben. Zuerst in Richtung unserer Kunden, dann aber auch unmittelbar in Wattens. Diese Öffnung zeigt sich auch mit aktuellen Initiativen in der Werkstätte Wattens, einer verstärkten Zusammenarbeit mit den Hochschulen oder der Ansiedlung des renommierten Fraunhofer Instituts. Diesen neuen Geist wird man auch spüren, wenn man die neue Manufaktur betritt. Ist es das, was Sie oft als unternehmerisches Ökosystem Tirols bezeichnen? Genau. Auch wenn es bei der Manufaktur weit über die Grenzen Tirols hinausgeht. Aber insgesamt wird es dem Tiroler Ökosystem kollateral nutzen. Wir profitieren, indem wir uns öffnen. Mit Investitionen und Projekten dieser Art

wollen wir Möglichkeitsräume innerhalb und um unser Unternehmen schaffen, die Innovationskraft und Gründungsrate in Tirol steigern. Auch viele weitere Tiroler Unternehmen und Mitspieler sollen durch diesen Schulterschluss am Wirtschaftsstandort Tirol einen Nutzen haben. Wenn man sich vernetzt und zusammenarbeitet, kommt am Ende ein Vielfaches dabei heraus. Ändert sich durch die neue Technologie die Personalstruktur im Konzern? Viele Prozesse bei Swarovski sind bereits hoch automatisiert. Daher gehe ich im Personalbereich am Standort Wattens in den nächsten Jahren von einer stabilen Entwicklung aus. Mit rund 6.600 Mitarbeitern an allen Standorten der Swarovski Gruppe in Tirol sind wir der größte, private Arbeitgeber. Das macht mich sehr stolz! Tatsache ist, dass die technologische Entwicklung nie mehr so langsam sein wird wie heute. Die Entwicklung ist exponentiell. Jedes Unternehmen muss sich darauf vorbereiten und darf diese Entwicklung nicht verschlafen. Es kann sich innerhalb von wenigen Monaten alles verändern. Wir beschäftigen uns damit schon lange und beobachten, wo es Bedrohungen und Möglichkeiten gibt. Man muss selbst gestalten, sonst kann es passieren, dass die Möglichkeiten von anderen genutzt und dadurch zur Bedrohung werden. Unter-

1976 Mit der „Ur-Maus“ – das erste Objekt von Sammler- und Geschenkartikeln – beginnt der Verkauf von fertigen Kristallprodukten.

1995 Zum 100-jährigen Firmenjubiläum wird Swarovski Kristallwelten eröffnet.

2013 Cadenzza entsteht und damit neue Shops rund um den Globus.

2015 Zum 120-jährigen Bestehen lässt man die Kristallwelten erweitern und neu gestalten.


Langjährige Kooperation: Seit 2002 zieren Swarovski-Kristalle Kostüme, Schuhe und Schmuckstücke der Victoria’s Secret Fashion Show.

„Früher war es sicher sinnvoll, sich abzuschotten. In den vergangenen Jahren haben wir jedoch die unternehmenskulturelle Öffnung sehr stark vorangetrieben.“ nehmen wie Uber und AirBnB sind die besten Beispiele dafür, wie innerhalb von wenigen Monaten ganze Branchen erschüttert wurden. Ich stelle mir oft die Frage, was muss ein Unternehmen tun, um uns weh zu tun. Diesen kommen wir lieber zuvor! Ist hier auch die kürzlich gestartete Onlineoffensive einzuordnen? Das gehört auch zur digitalen Transformation. Das Projekt steht noch ganz am Anfang, und es wird hier derzeit viel ausprobiert. Es geht dabei um eine Online-Plattform für Artikel unserer Kunden, die Swarovski Kristalle für ihre Pro20

dukte verwenden. Gleichzeitig können wir unsere eigenen Produkte dort vermarkten. Im Mai fiel der Startschuss und es läuft sehr erfreulich. Wir lernen täglich dazu und arbeiten hier ähnlich wie ein Start-up-Unternehmen, iterieren und verbessern rasch. Es ist sozusagen ein echter, lebender Pilot. Das macht Spaß und tut uns als etabliertes Unternehmen richtig gut. Ist in diesem Umfeld das Konzept des Familienkonzerns flexibel genug? Dazu ein klares Ja! Eben weil vieles im Umbruch ist. Am Kapitalmarkt finanzierte Gesellschaften sind sehr auf

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die kurzfristige Performance fokussiert. Familienunternehmen haben den Luxus, ohne den Ergebnisdruck der Investoren agieren zu können. Insofern können Familienunternehmen mehrjährige Transformationsprozesse auch besser umsetzen. Während wir generationenübergreifend denken, orientieren sich andere Unternehmen an Fünf-JahresPlänen. Wir stellen uns innerhalb der Gesellschafter aber natürlich die Frage: Ist das Unternehmen fit für unsere Enkel? Klar ist: Wenn wir ein Familienunternehmen bleiben wollen, und dafür gibt es einen breiten Konsens, muss unsere Veränderungsbereitschaft höher werden, auch was unsere Strukturen betrifft. Denn die Veränderungen um uns werden signifikant bleiben, das ist die neue Normalität. Werden wichtige Entscheidungen als Familie schnell genug gefällt? Wenn Projekte durch die Gremien im Familienunternehmen gehen, ist es nicht immer der schnellste Weg, aber das Ergebnis ist oft besser. Müssen wir


© DOMINIQUE HUTER

Zur Person

© SWAROVSKI (2)

Markus Langes-Swarovski, Swarovski-Sprecher

Bisher erhielten Interessierte vor allem in den Kristallwelten Einblicke in die Swarovski­Welt. Das will das Familienunternehmen nun ändern.

trotzdem unsere Geschwindigkeit und Entscheidungsfreude verbessern? Ja. Schlimm wäre es, wenn Kompromisse entstehen. Aber manche Dinge werden durch den Entscheidungsprozess besser und robuster. Und dennoch müssen wir Mittel und Wege finden, um uns zu verbessern. Bei 79 Gesellschaftern ist es normal, dass es mitunter unterschiedliche Meinungen gibt. Vieles wird ohnehin am Markt beim Kunden entschieden. Aber insbesondere wenn es um strukturelle Fragen geht, müssen auch wir uns besser organisieren. Wie sehen Sie die Entwicklung des Fußballclubs WSG Wattens, der heuer den Aufstieg in die Erste Liga geschaff t hat? Ich freue mich für Wattens, den ganzen Verein und natürlich meine Schwester. Sie haben seit Jahren das Ziel verfolgt und es mit einer soliden Leistung geschafft. Ich freue mich auch für den Tiroler Fußball, auf Tiroler Derbies. Auch wenn sie noch in der falschen Liga stattfinden (Markus Langes-Swa-

rovski schmunzelt dabei, Anm.). Als Unternehmen unterstützen wir den Verein aus Tradition. Unterm Strich leisten wir damit einen kleinen Beitrag zur Belebung des Tiroler Fußballs. Es geht nicht darum, Swarovski als Marke im Fußball zu profilieren. Dieses Bestreben gab es in den 80er und 90er Jahren und es hat uns damals sehr geholfen, uns generell als Marke zu positionieren. Heute ist es für uns mehr eine moralische Verpflichtung, weil wir dem Verein sehr verbunden sind. Ich selbst bin begeisterter Zuschauer. Wattens ist eine tolle Gemeinde, allerdings wird es anspruchsvoll sein, eine Fankultur aufzubauen wie sie etwa eine Stadt wie Innsbruck hat. Anders als bei anderen Vereinen, ist aber das Erlebnis im Stadion schön und familiär. Für das Zusammengehörigkeitsgefühl ist das was Schönes und es trägt zur Lebensqualität bei. Ähnlich wie die Kristallwelten und das Werk. Ich bin gerne und stolzer Wattener! ¬ Vielen Dank für das Gespräch.

... geboren 1974, ist ein Ururenkel von Daniel Swarovski, dem Gründer des internationalen Kristallunternehmens. Nach seinem Studium an der Ludwig­Maximilian­Universität und seinem Abschluss an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München arbeitet er ein Jahr für die Bank Austria. Im Jahr 2000 tritt Langes­Swarovski in das Familienunternehmen ein. Zunächst ist er in der Verkaufsgesellschaft Swarovski International Australia tätig. Inzwischen führt er als Mitglied und Sprecher des Swarovski Executive Board die Unternehmensgruppe gemeinsam mit vier weiteren Familienmitgliedern der fünften Generation. Seit 2010 ist er Teil des Beirates der Swarovski Gruppe. Er verantwortet den Kerngeschäftsbereich von Swarovski sowie die d. swarovski tourism services gmbh.


GEWERBE UND HANDWERK


„Wer sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, hat bestes Rüstzeug für das Leben.“ Richard von Weizsäcker (1920 – 2015), ehem. deutscher Bundespräsident


Wir tschaftskammer Tirol

Die Sparte Gewerbe und Handwerk im Überblick Hochqualifizierte Fachkräfte

7 Milliarden Euro UMSATZ PRO JAHR

© WKT

Die Tiroler Gewerbe- und Handwerksbetriebe weisen zu allermeist die besten Konjunktur- und Wirtschaftsergebnisse im Österreichvergleich auf.

Dr. Ludwig Kössler, Spartengeschäftsführer Gewerbe und Handwerk

M

400 Millionen Euro INVESTITIONEN IN BETRIEBE

itverantwortlich dafür ist die große Leistungsbereitschaft und Flexibilität vor allem der kleinen und mittelgroßen Betriebe. Günstig wirkt sich der gesunde Branchenmix im Lande mit einem starken Tourismus, Industrie- und Handelsbetrieben usw. aus. Unzählige Betriebe des Gewerbes und Handwerks arbeiten intensiv mit und für diese Sektoren und die Tiroler Bevölkerung. Die Gewerbe- und Handwerksbetriebe zeichnen sich durch eine enorme Ausbildungsleistung im dualen Ausbildungssystem und bestqualifizierte Mitarbeiterschaft aus. Die guten, motivierten Facharbeiterinnen und Facharbeiter sind für unsere Betriebe das beste Kapital. Sie sind ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor. Es ist auch bekannt, dass gerade in unseren Klein- und Mittelbetrieben die meisten Innovationen entstehen, wovon positive Weiterentwicklungen der Betriebe und Branchen ausgehen. Und diese Innovations- und Entwicklungskraft steckt vor allem in den qualifizierten Gewerbe- und Handwerksbetrieben unseres Landes. Auf ¬ diese können wir stolz sein. 24

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

Rund

20.300 Rund

aktive Gewerbe­ und Handwerksbetriebe

2.150 Ausbildungsbetriebe

Sparte Gewerbe und Handwerk Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)5 90 905-1273 E-Mail: gewerbe@wktirol.at wko.at/tirol/gewerbe Stand: 31. Dezember 2015


top.tirol

RUND

57,5 % ALLER AUSBILDER IN TIROL

Arbeitsplatzgarant

RUND

60.200 MITARBEITER DAVON

5.360 LEHRLINGE

Fachgruppen • Baugewerbe • Bauinstallation/Ausbaugewerbe • Holz- und Kunststoff • KFZ/Mechatronik • Kreativ/Design • Lebensmittel • Gesundheit/Wellness • verschiedene Dienstleistungsgewerbe

Beratung, Betreuung und diverse Dienstleistungen

N

eben den klassischen Handwerksbranchen gibt es eine sehr große Anzahl – rund 6.000 – von gewerblichen wie persönlichen Dienstleistungsberufen aber auch selbständige Berater und Betreuer, die zur Sparte Gewerbe und Handwerk gehören. 35 verschiedene Berufsgruppen sind dort zusammengefasst, wie z. B. Personalleasing, Werksanlagenbewachung, Übersetzer – Sprach-

© DIE FOTOGRAFEN

Die unterschiedlichsten Branchen in unserer Sparte spiegeln die Vielfalt unserer Wirtschaft wider.

dienstleister genannt – Bürodienste, Burnout-Prophylaxe und Ernährungsberater. Die Tierhalter haben dort Ansprechpartner für Pflege, Betreuung und Training ihrer Lieblinge. Immer bedeutender werden die Leistungen der Raum- und Humanenergetiker, wo beispielsweise Feng Shui, die Wirkung der Farbe auf die Psyche und ähnliche Aspekte eine zentrale Rolle spielen.

E

KommR Georg Steixner, Spartenobmann Gewerbe und Handwerk

s sind dies tausende Betriebe aus dem Bereich Bau, Bauinstallationen, Ausbau und Einrichtung, Holz, Kunststoff, Eisen, Metall und Mechatronik sowie KFZ, Kreativ/Design, aber auch Lebensmittelerzeuger, Gesundheits- und Wellnessbetriebe und zahlreiche, verschiedenste Dienstleistungsgewerbe. Die Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten für fast alle Lebensbereiche ihre Produkte sowie gewerblichen und persönlichen Dienstleistungen in allen Regionen und Tälern an. Gleichzeitig schaffen sie lokale Arbeitsplätze und haben sich trotz der Konjunkturschwankungen durch ihre Verlässlichkeit als „der Arbeitsplatzgarant“ erwiesen. Unsere Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind die unverzichtbaren Nahversorger mit allen gewerblichen Leistungen im ganzen Land, was für die Tiroler Bevölkerung Lebensqualität bedeutet. Sie tragen als größter und verlässlicher Arbeitgeber entscheidend zum Wohlstand bei und werden zu recht als das „Rückgrat der Tiroler ¬ Wirtschaft“ bezeichnet.

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

25


Die größte Nachwuchsschmiede Die Sparte Gewerbe und Handwerk bildet knapp die Hälfte aller Lehrlinge in Tirol aus. Information und Consulting Selbst. Ausbildungs­ einrichtungen**

222

Transport und Verkehr

209

Bank und Versicherung

100

217

1. Gewerbe und Handwerk

Nichtkammer*

609

5.364 Tourismus und Freizeitwirtschaft

1.215

10.947 Lehrlinge

Industrie

1.229 Handel

1.782

ANZAHL DER LEHRLINGE

*Nicht der Kammer der gewerblichen Wirtschaft zugehörige Betriebe (z. B.: Rechtsanwälte, Apotheken, Schulen, Universitäten) **Institutionen mit dem Hauptziel der Lehrlingsausbildung Quelle: Tiroler Lehrlingsstatistik 2015 der WK Tirol

26

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft


Entgeltliche Einschaltung top.tirol

Wo Tradition auf Innovation trifft Das Tiroler Traditionsunternehmen ZIMMER AUSTRIA ist Technologieführer im Digitaldruck für Textil- und Teppichdruck und investiert an seinem Standort Kufstein in Infrastruktur und Mitarbeiter.

D

ort, wo Tradition auf Innovationsgeist trifft, da ist ZIMMER AUSTRIA. Das seit 1950 in Kufstein ansässige Unternehmen wurde 1874 gegründet und gehört zu den führenden Herstellern von Maschinen zur Textilund Teppichveredelung mittels Digital-, Flach- und Rundschablonendruck. Am

Franz Osl (GL), Anton Naschberger (GF), Thomas Mentler (GL), Stuart Kugler (GL) und Josef Guggenberger (GL)

Standort in Kufstein ist man auf den Digitaldruck für Textil- und Teppichdruck spezialisiert. Das Unternehmen ist Marktführer in der Welt des Teppichs und hat jüngst mit einer 3,4 Millionen Euro schweren Investition in ein Technologiezentrum ein nachhaltiges Bekenntnis zum Standort Kufstein abgelegt. Die gesamte Forschung und Entwicklung findet direkt am Standort statt, alle Kernkomponenten der Druckmaschinen werden selbst gefertigt. Druckmaschinen von ZIMMER AUSTRIA werden in alle Welt exportiert. Die Exportquote liegt über 95 Prozent. ZIMMER AUSTRIA beschäftigt am Standort Kufstein derzeit 154 Mitarbeiter. 20 Lehrlinge werden derzeit im Unternehmen ausgebildet und bleiben großteils nach dem Lehrabschluss im Unternehmen. ¬

In Kufstein hat ZIMMER AUSTRIA € 3,4 Mio. in ein vom Land Tirol gefördertes Technologiezentrum investiert.

Zimmer Maschinenbau GmbH Digital PRINTING Systems Eibergstraße 2-8, 6330 Kufstein E-Mail: info@zimmer-austria.com www.zimmer-austria.com

SilberQuelle:

Eins mit dem Wasser.

Hermann Gruber

Eigentümer SilberQuelle

Günther Gruber

Eigentümer SilberQuelle

Tiroler Wasser. Ganz privat. Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

27


INDUSTRIE


„Die Industrie ist die Stärke der Menschheit.“ Ronaldo Schmitz, deutscher Manager und Banker


Wir tschaftskammer Tirol

Die Sparte Industrie im Überblick

42.524

Ein historischer Moment?

Beschäftigte

EIN-PERSONEN-UNTERNEHMEN

GROSSBETRIEBE

0

30.847

76

© DIE FOTOGRAFEN

M

100

39

Wenn Worten Taten folgen, unterstützt die Sparte Industrie den neuen Bundeskanzler.

MITTELBETRIEBE

8.618 Mag. Oswald Wolkenstein, Spartengeschäftsführer Industrie

an müsste wohl lange in den Geschichtsbüchern blättern, um ein Interview eines sozialdemokratischen Bundeskanzlers zu finden, der einen Vertreter der Industrie zitierte, der sich wiederum über die nicht optimalen Rahmenbedingungen in Österreich beschwerte. Der neuen Bundeskanzler Dr. Christian Kern hat genau das anlässlich seines Amtsantritts im ZIB-2-Studio getan. Kern meinte, es dürfe nicht sein, dass der fünfte Hochofen der VOEST nicht in Österreich gebaut werde, sondern in den USA. Sein Ziel sei es deshalb, die Rahmenbedingungen in Österreich wieder so zu gestalten, dass so etwas in Zukunft nicht mehr vorkommt. Wenn dieser Ankündigung nun auch die entsprechenden Taten folgen, kann sich der neue Bundeskanzler der Unterstüt¬ zung der Sparte Industrie sicher sein. 30

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

449 Betriebe

99

135

KLEINBETRIEBE

KLEINSTBETRIEBE

2.566

493

GRÖSSENSTRUKTUR NACH BESCHÄFTIGTEN: Ein-Personen-Unternehmen: 0 Kleinstbetriebe: 1 bis 9 Kleinbetriebe: 10 bis 49

Mittelbetriebe: 50 bis 249 Großbetriebe: ab 250

Daten 2015, Quellen: Beschäftigtenstatistik WKT, Mitgliederstatistik WKT


top.tirol

Direktexporte in die Eurozone 2015:

300 Mio. Euro MEHR ALS IM JAHR 2014

Treibende Kraft

© DOMINIQUE HUTER

Die Tiroler Industrie ist und bleibt eine der ganz starken Säulen der Tiroler Wirtschaft.

INVESTITIONEN IN UMWELTMASSNAHMEN

800 Mrd. Euro IN 10 JAHREN

5,9

Milliarden Euro

setzten Tirols Industriebetriebe im Jahr 2015 im Ausland ab. Davon fast die Hälfte, nämlich 2,6 Milliarden, in Drittstaaten – allen voran den USA, der Schweiz und Asien. Das liegt an den rund zehn Leitbetrieben in Tirol, deren Märkte außerhalb der EU liegen.

Sparte Industrie Wilhelm-Greil-Straße 7 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)5 90 905-1236 E-Mail: industrie@wktirol.at wko.at/tirol/industrie

M

Mag. Hermann Lindner, Spartenobmann Industrie

it knapp 42.000 Beschäftigen und einer Exportquote von fast 70 Prozent ist dieser Zweig einer der Stabilitätsfaktoren des Landes. Zusätzlich übernehmen die rund 450 Tiroler Industrieunternehmen große Verantwortung im sozialen und ökologischen Bereich. So wurden beispielsweise in den vergangenen Jahren insgesamt rund 800 Millionen Euro in diverse Umweltschutzmaßnahmen investiert, die am internationalen Markt weder eingepreist noch rückerstattet werden. Deshalb ist es durchwegs erfreulich, wenn unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiter von Regierungsmitgliedern unserer schwarz-grünen Regierung bei Reden zu diversen Anlässen immer wieder gelobt werden. Doch es würde uns noch mehr freuen, wenn all diese positiven Aspekte dazu führen würden, dass die Politik mit unseren Betrieben an einem Strang zieht, um gemeinsam gegen die Überregulierung in unserem ¬ Land vorzugehen.

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31


Tirols Top-Industriestandorte Ein Blick auf die Bezirke zeigt, dass die Industrie besonders in Kufstein und Innsbruck-Land eine große Rolle als Arbeitgeber spielt. In diesen Bezirken arbeiten mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter der gesamten Industrie.

9. Landeck

8. Imst

191

1.107

15

28

1. Kufstein

7. Kitzbühel

2.305

10.746

27

6. Reutte

70

3.405

22

Tirol gesamt

5. Lienz

3.476

42.524

31

349

4. Schwaz

5.263

37

2. Innsbruck-Land

10.684

3. Innsbruck-Stadt

5.347

72

47

DIENSTGEBERBETRIEBE

Quelle: Beschäftigtenstatistik 2015 WK Tirol

32

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ARBEITNEHMER


Entgeltliche Einschaltung top.tirol

Drucken in neuer Dimension

Die Innsbrucker Firma PIXEL Project bietet eine große Auswahl an individuellen Druck-Lösungen: Die Angebotspalette erstreckt sich dabei vom kleinen Shop-Schild bis hin zur 5.000 Quadratmeter großen Gebäude-Einhausung. eine beeindruckende Beständigkeit der auf fast allen Materialien aufzubringenden Drucke. Immer mehr im Kommen ist der umweltfreundliche „Green Print“, der nicht nur PVC-frei ist, sondern noch weitere Vorteile bietet: Er verzichtet durch die Verwendung von wasserbasierender Tinte auf Lösungsmittel im Druckverfahren.

© FRANZ OSS

Drucklösung über Nacht Um Aufträge zur vollsten Kundenzufriedenheit auch im Tagesgeschäft und über Nacht umsetzen zu können, bietet PIXEL Project Gesamtlösungen aus einer Hand. Diese beinhalten neben der Produktion in Innsbruck auch Beratungen vor Ort durch einen eigenen Kundendienstservice und ein österreichweites Lieferservice durch die Partnerfirma Morawa Berchtold Transporte GmbH. Ein eigenes Kreativ- und Grafikteam stellt sicher, dass sich jedes Druck-Ergebnis so gestaltet, wie es sich der Kunde von Anfang an vorgestellt hat. Ist der Druck fertiggestellt, sorgt auf Wunsch die hauseigene Schlosserei für das Anbringen auch großformatiger Hausfassaden-Drucke.

Geschäftsführer Andreas Span vor dem neuen Lack- und Weißdrucker, der Relief- und spezielle 3-D-Effekte auf verschiedensten Trägermaterialien ermöglicht.

W

er bei modernen Drucklösungen vorne mit dabei sein will, braucht neueste Maschinen. Daher investiert die PIXEL Project jährlich in aktuellste Drucker und den hauseigenen Maschinenpark. Der Vorteil für die Kunden: Sie können sich auf eine qualitativ hochwertige, termingenaue und kostengünstige Umsetzung ihrer Projekte verlassen. Die Druckprodukte sind zudem sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Sicht up to date. Vom UV-Digitaldruck über den Latex-Digitaldruck und Sublimationsdruck bis hin zum brandneuen Relief- und 3-D-Druck wird in

der PIXEL-­ Project-Druckzentrale eine breite Palette von Druckverfahren für unterschiedlichste Projekte angeboten: Dazu gehört z. B. die Wand- und Autogestaltung mittels bedruckter Folien oder die Anfertigung von Großprints etwa für Hausfassaden. Täglich bis zu 3.000 Quadratmeter Druckfläche Die Nachfrage nach nachhaltigen Drucklösungen steigt rasant, PIXEL-­ProjectDruckmaschinen bedrucken täglich rund 3.000 Quadratmeter in allen Klein- und Großauflagen. Herausragende Bild­ qualität ist dabei genauso wichtig wie

Einzigartige und neue Drucktechnik Auch eine spannende Neuheit im Druckbereich kann PIXEL Project anbieten: den Lack- und Weißdruck, der Reliefund spezielle 3-D-Effekte auf verschiedensten Trägermaterialien bis zu einer Größe von vier mal zwei Metern ermöglicht. Von den Vorzügen und Besonderheiten dieser einzigartigen Drucktechnik können sich Interessenten jederzeit vor Ort überzeugen. ¬

PIXEL PROJECT GmbH Valiergasse 15, 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)512/27 88 67-0 E-Mail: office@pixelproject.at www.pixelproject.at

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Unternehmen der chemischen Industrie zählen zu den größten Arbeitgebern.

Die Industrie-Branchen mit den meisten Mitarbeitern Maschinen, Pharmazeutika, Glas- und Holzprodukte ... Unterschiedlichste Erzeugnisse entstehen in Tirols Industriebetrieben. Welcher Bereich der mitarbeiterstärkste ist, zeigt diese Tabelle.

BRANCHE

ANGESTELLTE

ARBEITER

LEHRLINGE

MITARBEITER GESAMT

1.

MASCHINEN- U. GIESSEREIINDUSTRIE (70)

2.857

5.093

317

8.267

2.

CHEMISCHE INDUSTRIE (29)

4.190

1.869

143

6.202

3.

GLASINDUSTRIE (2)

1.952

2.544

80

4.576

4.

ELEKTRO- U. ELEKTRONIK (17)

1.671

2.645

161

4.477

5.

LEBENSMITTELINDUSTRIE (32)

2.010

1.842

178

4.030

6.

HOLZINDUSTRIE (93)

892

2.549

89

3.530

7.

BAUINDUSTRIE (7)

667

2.090

90

2.847

8.

STEIN- U. KERAMISCHE INDUSTRIE (17)

1.089

1.435

92

2.616

9.

TEXTILINDUSTRIE (29)

601

1.012

15

1.628

10. GAS- U. WÄRMEVERSORGUNG (19)

738

676

80

1.494

11.

220

466

57

743

12. BERGWERKE UND STAHL (19)

169

435

9

613

13. NE-METALLINDUSTRIE (2)

240

282

26

548

14. PAPIER-/KARTONPRODUKTE-HERSTELLER (4)

130

336

10

476

15. PAPIERINDUSTRIE (1)

138

299

4

441

16. MINERALÖLINDUSTRIE (1)

35

1

36

FAHRZEUGINDUSTRIE (7)

INDUSTRIE GESAMT

17.599

23.574

1.351

42.524

()= Anzahl der Dienstgeber-Betriebe

Jeder fünfte Industriemitarbeiter ist in der Maschinen-, Metallwaren- und Gießereibranche tätig.

Quelle: Beschäftigtenstatistik 2015 WK Tirol


Entgeltliche Einschaltung top.tirol

SWARCO – Verkehrstechnik für den Weltmarkt

Der Wattener Verkehrstechnologiekonzern SWARCO bietet die breiteste Produkt- und Systempalette in Sachen Verkehrssicherheit und modernes Verkehrsmanagement.

W

ie hält man den Verkehr in Städten flüssig? Wie funktioniert das Management einer Busflotte des öffentlichen Nahverkehrs? Womit kann man eine Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge aufbauen? Wie tragen LEDs in Signal- und Beleuchtungstechnik dazu bei, die kommunalen Haushalte zu entlasten? Warum leuchten Straßenmarkierungen nachts im Scheinwerferlicht auf? Wie minimiert man Parkplatzsuchverkehr? Auf all diese und noch viele weitere Fragen hat die Tiroler SWARCO AG technologisch wie konzeptionell die richtigen Antworten. Mit fast fünf Jahrzehnten Erfahrung in der Branche gehört die Unternehmensgruppe von Manfred Swarovski als Global Player zu den Herstellern und Dienstleistern mit der breitesten Angebotspalette, wenn es darum geht, die Straßen sicherer und den Verkehr umweltschonend flüssiger zu gestalten. Damit leistet SWARCO einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität der mobilen Gesellschaft von heute.

Das Unternehmen ist weltgrößter Hersteller von Ampeln, die weltweite Nr. 2 bei Reflexglasperlen und hat sich bereits stark in zukunftsweisenden Geschäftsfeldern wie Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation, Elektromobilität und integrierte Softwarelösungen für die Smart City positioniert. Nirgendwo sonst kann man die Kompetenzen von SWARCO so anschaulich erleben wie in der SWARCO TRAFFIC WORLD am Konzernsitz in Wattens. Zahlreiche Besuchergruppen aus Industrie, Politik, Kommunen, Banken, Forschungseinrichtungen und dem Bildungswesen nutzten bereits die Gelegenheit, sich im Detail über das Produkt- und Systemspektrum der Unternehmensgruppe zu informieren. Interessierte müssen sich für einen Besuch der Verkehrswelten voranmelden. „Unser Buchungskalender ist bereits mehrere Wochen ins Voraus gefüllt“, freut sich SWARCO Konzernsprecher Richard Neumann. „Die Besucher schätzen den persönlichen Dialog mit uns und ver-

lassen unseren Schauraum mit einem deutlich erweiterten Verständnis zu den mannigfaltigen Aspekten des Straßenverkehrs, die uns tagtäglich mehr oder weniger bewusst begegnen.“ SWARCO will auch der emissionsfreien Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen. Ladesäulen für den öffentlichen Raum, u. a. mit Werbe- und Infotainment-Funktion, und Wallboxes für Zuhause gehören zum Produktspektrum. Automobilhersteller und -händler, Energieversorgungsunternehmen, Parkhausbetreiber, Flughäfen, Kommunalverwaltungen mit ihren Flotten, Tankstellen, Supermärkte, Hotellerie und Gastronomie sind wesentliche Zielgruppen. ¬

Zahlen, Daten, Fakten: Vorstand: Manfred Swarovski (CEO) Daniel Sieberer (CFO) Michael Schuch (COO-ITS) Philipp Swarovski (COO-RMS) Konzernumsatz 2015: 581,6 Mio. Euro (+14,2 % gegenüber dem Vorjahr) Mitarbeiter 2015: rund 3.000 Tochter­gesellschaften: 86 in 24 Ländern Globale Präsenz: in 70 Ländern

SWARCO AG

Die SWARCO TRAFFIC WORLD informiert unter anderem umfassend über Reflexglasperlen und Fahrbahnmarkierungssysteme.

Blattenwaldweg 8, 6112 Wattens Telefon: +43 (0)5224/5877-0 Fax: +43 (0)5224/56070 E-Mail: office.ag@swarco.com www.swarco.com

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

35


Entgeltliche Einschaltung top.tirol

Lindner baut auf Nischenstrategie, Innovationen und Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2015/2016 setzte das Tiroler Familienunternehmen 74 Millionen Euro um. Die Exportquote liegt bei 50 Prozent. Besonders wichtig sind Lindner die 221 Mitarbeiter, die maßgeblich dazu beitragen, technisch immer hochwertigere Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.

D

Mitarbeiter als wertvolles Kapital Besonders streicht Lindner hervor, dass der Mitarbeiterstand mit 221 Beschäftigten auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld stabil geblieben ist. „Wir brauchen gutes Personal, um technisch immer hochwertigere Produkte auf den Markt zu bringen.“ Großen Stellenwert hat bei Lindner seit jeher die Lehrlingsausbildung: Derzeit sind 13 männliche und zwei weibliche Lehrlinge in der Firma tätig. Kürzlich fand in Kundl ein Mitarbeitertag mit mehr als 400 Teilnehmern statt. „Dabei konnten die Mitarbeiter alle Abteilungen des Unternehmens aus erster Hand kennenlernen.“ Am Nachmittag ging ein spezieller Geotrac Supercup für die Mitarbeiter über die Bühne – jede Abteilung schickte einen Fahrer ins Rennen, der den schwierigen Parcours auf einem Traktor meistern musste. 36

© TRAKTORENWERK LINDNER GMBH

er Tiroler Landmaschinenhersteller Lindner, der in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert, setzte im Geschäftsjahr 2015/2016 (Stichtag 31. März) 74 Millionen Euro um – das ist ein leichter Rückgang von rund 3,9 Prozent im Vergleich zum bisher umsatzstärksten Jahr 2014. „Der österreichische Traktorenmarkt ist in den vergangenen zwei Jahren um 30 Prozent zurückgegangen. Mit einer konsequenten Nischenstrategie sowie dem Fokus auf Innovationen wie dem stufenlosen Lintrac konnten wir die Marktentwicklung fast kompensieren“, erläutert Geschäftsführer Hermann Lindner. 2015 verließen 1.400 Traktoren und Transporter das Kundler Werk.

In Kundl produziert Lindner Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac.

Erfolgreich im Export Die Exportquote des Familienunternehmens liegt bei 50 Prozent. Hermann Lindner: „Wir haben uns im abgelaufenen Geschäftsjahr verstärkt auf Auslandsmärkte mit hohem Potenzial konzentriert – unter anderem auf die Schweiz.“ 2015 hat Lindner bei den Eidgenossen die Verkaufszahlen auf 160 Traktoren und Transporter verdoppelt. Erstmals wurde darüber hinaus nach Skandinavien geliefert. Die nächste Produktinnovation steht bereits vor der Tür: Im September 2016 stellt Lindner den neuen Unitrac

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

112LDrive vor. Beim neuen Transporter kommt die bereits im Lintrac erprobte Stufenlostechnologie zum Einsatz. „Darüber hinaus wollen wir unsere Kompetenz als führender Hersteller für die alpine Berg- und Grünlandwirtschaft weiter ausbauen“, betont Lindner. ¬

Traktorenwerk Lindner GmbH Ing.-H.-Lindner-Straße 4, A 6250 Kundl/Tirol Telefon: +43 (0)5338/74 200 E-Mail: info@lindner-traktoren.at www.lindner-traktoren.at


Die Industrie im Aufbruch MI TA R BEI T ER

1968 gab es in der Tiroler Industrie 29.384 Beschäftigte. 60 Jahre später sind es 42.524 Mitarbeiter, das entspricht 121 Dienstnehmern pro Firma.

2015:

42.524

4 3.0 0 0 41.0 0 0 39.0 0 0 37.0 0 0 35.0 0 0 33.0 0 0 31.0 0 0 29.0 0 0 27.0 0 0 25.0 0 0

JA HR

1968

1973

1978

1983

1988

1993

1998

2003

2008

2013

Folgen Sie uns auf Facebook facebook.com/TYROLIT

TYROLIT – Produkte höchster Qualität TYROLIT ist weltweit einer der führenden Hersteller gebundener Schleif-, Trenn-, Bohr- und Abrichtwerkzeuge sowie Produzent von Maschinen für die Bauindustrie. Das Familienunternehmen der Swarovski Gruppe mit Stammsitz in Schwaz in Tirol besteht seit 1919 und beschäftigt derzeit mehr als 4.400 Mitarbeiter an 29 Produktionsstandorten in 12 Ländern und auf fünf Kontinenten. Mehr Informationen unter www.tyrolit.com

Ein Unternehmen der SWAROVSKI Gruppe www.tyrolit.com

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft Tyrolit_16_CC_AT_CC_Image_Anzeige_TopTirol_199x133.indd 1

37 02.06.16 11:04


HANDEL


„Nach einem guten Geschäft solltest du eine Pause machen.“ Giovanni Torriano (1500 – 1585), italienischer Großuhrmacher


Wir tschaftskammer Tirol

Die Sparte Handel im Überblick 1.780 LEHRLINGE

Großer Arbeitgeber

52.800 MITARBEITER

DAVON IM EINZELHANDEL © FRANZ OSS

32.500

A

Dr. Alois Schellhorn, Spartengeschäftsführer Handel

ktuelle Zahlen zeigen, dass die Tiroler Handelsunternehmen ihrem Ruf als verlässliche und stabile Arbeitgeber mehr als gerecht werden. Laut KMU Forschung Austria haben im Jahr 2015 rund 52.800 Personen im Handel in Tirol gearbeitet – um 400 mehr als 2014. Damit setzt sich ein längerfristiger positiver Trend fort: Seit 2008 ist die Zahl der Beschäftigten im Tiroler Handel um rund 7,1 Prozent bzw. 3.500 Personen angestiegen. Rückläufig ist hingegen die Zahl der Lehrlinge im Tiroler Handel. 2015 wurden rund 1.780 Jugendliche ausgebildet, das sind knapp sechs Prozent weniger als 2014. Dieses Minus ist alles andere als erfreulich, aber aufgrund der demografischen Entwicklung kein Spezifikum des Handels. Hier gilt es, gesellschafts- und bildungspolitisch möglichst rasch gegenzusteuern, weil wir im Handel – genau wie in den anderen Sektoren der Wirtschaft – dringend junge, engagierte Menschen brauchen, die ihr Ge¬ schäft verstehen. 40

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

6.600 Handelsunternehmen

DAVON

3.900 im Einzelhandel

Sparte Handel Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)5 90 90 5-1298 E-Mail: handel@wktirol.at wko.at/tirol/handel


top.tirol

ca. 18,7 Mrd. Euro NETTO-UMSATZERLÖSE GESAMT

DAVON

Handel im Wandel © ADPARTNERS

ca. 6,1 Mrd. Euro IM EINZELHANDEL

Onlinehandel: Mehr als ein Trend

I

n den nächsten Monaten und Jahren wird es immer wichtiger, dass es ein Nebeneinander von stationärem Handel und Onlinehandel gibt. Die Zeit bleibt nicht stehen und der digitale Fortschritt entwickelt sich rasend schnell. Darum ist es uns in der Wirtschaftskammer Tirol wichtig, dass wir unsere Mitglieder darauf vorbereiten und behilflich sind. Aus diesem Grund bieten wir neben den allgemeinen Informationen auch ein Rechtshilfepaket mit einem Innsbrucker Rechtsanwalt an. Es ist uns sehr wichtig, dass die Unternehmer Rechtssicherheit und kompetente Beratung erhalten. Zusätzlich gibt es auch eine monatliche Sprechstunde

(jeden letzten Freitag im Monat), die den potenziellen Neugründern und auch bestehenden Mitgliedern helfen soll. Für unsere Mitglieder bieten wir aktuell auch einen Zertifizierungsscheck im Wert von 500 Euro an. Gütezeichen für Qualität Mit dem „Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen“ zeigt man den Kunden, dass man weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende Vorteile bietet. Wenn Sie nähere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an Mag. Stefan Wanner, Gremialgeschäftsführer des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels, unter Tel. 0590905-1295.

D

Ing. Martin Wetscher, Spartenobmann Handel

er Handel befindet sich mitten in einem revolutionären Umbruch, der alle Facetten unseres Geschäfts betrifft. Nicht zuletzt deshalb, weil die meisten Tirolerinnen und Tiroler heute aktiv das Internet nutzen – auch zum Einkaufen. Um eine objektive Grundlage für strategische Entscheidungen in der Standort-, Wirtschafts- und Raumordnungspolitik zu erhalten, hat die Tiroler Landesregierung in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Tirol eine Studie zur absehbaren Entwicklung des Einzelhandels in Auftrag gegeben. Für den Tiroler Handel ist die Studie eine wichtige Inventur der Handelslandschaft und zeigt den Status Quo auf. Unsere Aufgabe wird es nun sein, dieses umfangreiche Grundlagenwissen entsprechend zu nutzten. Einerseits, um die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Tiroler Handels zu stellen. Andererseits, um unseren Kunden Einkaufserlebnisse auf höchstem Niveau bieten zu können, sowohl ¬ online als auch offline.

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

41


Arbeiten im Handel Tirols Handelsbetriebe belegen nicht nur umsatzmäßig Top-10-Plätze. Auch als Arbeitgeber mischen sie vorne mit. Welche Handelsbranchen die meisten Mitarbeiter beschäftigen.

DIE 5 MITARBEITERSTÄRKSTEN BEREICHE 1. 2. 3. 4. 5.

LEBENSMITTELHANDEL 12.347 MODE- UND FREIZEITARTIKELBRANCHE 8.761 ELEKTRO- UND EINRICHTUNGSFACHHANDEL 4.943 BAUSTOFF-, EISEN- UND HOLZHANDEL 3.830 FAHRZEUGHANDEL 3.480

Nach den Sparten Gewerbe und Handwerk sowie Tourismus gibt es im Handel (ganz knapp vor der Industrie) die drittmeisten Beschäftigten. Die meisten Arbeitsplätze gibt es in der Lebensmittelbranche, wo knapp 30 Prozent aller Mitarbeiter im Handel beschäftigt sind.

Beschäftigtenverteilung im Land Innsbruck-Land ist den Handel betreffend der größte Arbeitsmarkt. Hier arbeiten 28,7 Prozent aller im Handel Tätigen. Es folgen Innsbruck Stadt mit 23 Prozent und Imst mit 17,7 Prozent. Das Schlusslicht bildet Reutte mit 6,8 Prozent.

Quelle: Beschäftigtenstatistik 2015 WK Tirol, KMU Forschung Austria

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Metzgerei Huber erhält 11-mal Gold

Die Top 5 Einzelhandelsbranchen Welcher Bereich im ersten Quartal 2016 den höchsten Umsatz erzielte.

© METZGEREI HUBER

1. LEBENSMITTEL Beim größten internationalen Wettbewerb der Branche bereits zum dritten Mal mit Gold ausgezeichnet: Der Original Kitzbüheler Hahnenkammschinken.

M

it 11 Gold- und 2 Silbermedaillen stellte die Metzgerei Huber beim Int. Qualitätswettbewerb in Frankfurt, dem größten Bewerb der Branche, einmal mehr die Qualität und den ausgezeichneten Geschmack ihrer Spezialitäten unter Beweis. Nach der Auszeichnung mit dem Austrian Meat Award für Österreichs bestes Fachgeschäft wurde der Medaillenreigen somit erfolgreich weitergeführt. Seit dem Jahr 1812 werden in der Gamsstadt Schinken-, Speck- und Wurstspezialitäten hergestellt, mittlerweile in der 6. Generation. Begeistert werden damit nicht nur die Kunden in den eigenen vier Filialen. Auch ca. 200 Gastronomiebetriebe rund um Kitzbühel beziehen ihre Fleischwaren von der Metzgerei Huber. Etwa zehn Mio. Euro Umsatz konnten somit im Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftet werden. Dabei wird der Le44

bensmitteleinzelhandel (LEH) immer wichtiger. „In den letzten Jahren haben wir unseren Betrieb stark weiterentwickelt und erreichen bereits eine Exportquote von rund 20 %. Durch Listungen im deutschen LEH, wie etwa bei Edeka oder der Biokette Dennree, haben wir die notwendige Expertise aufgebaut, um im heimischen LEH Fuß zu fassen“, erläutert GF Josef Huber die Zukunftspläne. „Mit der IFS-Zertifizierung wurde 2016 eine weitere wichtige Voraussetzung erfüllt und dass die Qualität ausgezeichnet ist, haben wir in Frankfurt wieder bewiesen. Jetzt ist es an der Zeit, verstärkt auf den österreichischen Handel ¬ einzugehen.“

2. BEKLEIDUNG 3. SPORTARTIKEL 4. MÖBEL 5. BAU- UND

HEIMWERKER BEDARF

Metzgerei Josef Huber Bichlstraße 14, 6370 Kitzbühel Telefon: +43 (0)5356/62480 www.huber-metzger.at

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Quelle: WK Tirol, 1. Quartal 2016


Entgeltliche Einschaltung top.tirol

PEMA-Gruppe setzt auf Türme in Tirol und Wien

„Wer an markanten Orten in Innsbruck Türme baut, darf in Sachen Kritik kein allzu dünnes Fell haben“, sagt Markus Schafferer. Im top.tirol-Interview spricht der Eigentümer der PEMA-Gruppe auch über Neiddiskussionen und seine Pläne in Wien.

© PEMA-GRUPPE (2)

dünnes Fell haben. Kritikfähigkeit und eine gute Diskussionskultur gehören zum Geschäft. Genauso wie hartnäckig und zielstrebig seine Ziele zu verfolgen. Durch den Diskurs werden Projekte oft entscheidend weiterentwickelt. Ziel muss sein, ein optimales Produkt für den Standort, die Stadtentwicklung, aber natürlich auch für uns als PEMA zu kreieren. Ich denke unser Turm in der Bruneckerstraße ist ein gutes Beispiel dafür. Bei P2 ist dieser Entwicklungsprozess jetzt ebenfalls abgeschlossen. Öffentliche Nutzung als Begegnungsort in Form der modernen, neuen Stadtbibliothek, über 170 coole Studentenwohnungen und eine innovative Gastronomie.

S

eit zehn Jahren existiert die PEMA-Gruppe. Was waren für Sie bisher die Meilensteine in der Entwicklung? Markus Schafferer: Während meines Jura-Studiums war ich im hochpreisigen Kunsthandel tätig. Dabei habe ich einige Südtiroler Industriellenfamilien besser kennengelernt. Mit diesen Partnern investierten wir in Immobilien, in Tschechien, Ungarn, Ostdeutschland und auch in Nord- und Südtirol. Dann realisierten wir die Idee, am Brenner das erste Einkaufszentrum im Herzen der Europaregion Tirol zu bauen. Die öffentliche Wahrnehmung der PEMA selbst, welche mir alleine gehört, wurde natürlich intensiver, als wir das Projekt Headline in der Bruneckerstraße erfolgreich umsetzten. Dass es erstmals seit 1976 gelungen ist, ein Hochhaus in der Innenstadt genehmigt zu bekommen, darauf sind wir stolz. Mit P2 in der Amraserstraße folgt jetzt der zweite Turm, PEMA 03 beim Busbahnhof ist in Planung.

Sie haben 2014 den Porr-Tower gekauft und somit den Markteintritt in der Hauptstadt geschafft. Was sind die nächsten Schritte in Wien? Der Kauf vom Porr-Tower war unser erstes großes Investment in Wien. Da die PORR einer der größten Konzerne in Österreich ist, sorgte der Erwerb dieser Immobilie auch für mehr öffentliches Interesse als andere Investments. Wir sind derzeit in intensiven Verhandlungen, um gleich mehrere Großprojekte in Wien zu realisieren. Aber wie in Tirol bisher auch reden wir erst, wenn die Tinte trocken ist. Gehört es für einen Immobilienentwickler heute zum Alltag, dass Projekte in der Öffentlichkeit meist sehr kritisch diskutiert werden? Es hängt davon ab, ob es sich um konstruktive Kritik handelt oder um eine reine Neiddiskussion. Wer wie wir urbanistischen Mehrwert an markanten Orten in einer Stadt schaffen will, darf kein allzu

Aktuell wird bereits PEMA 03 beim Busbahnhof diskutiert. Ist danach der Markt Innsbruck für Sie ausgereizt? Das würde ich keinesfalls behaupten. Innsbruck entwickelt sich nicht nur durch seine Stellung als gefragte Studentenstadt sehr erfolgreich weiter. PEMA 03 soll wie unsere beiden anderen Türme ein Landmark werden, das einen Mehrwert für die Stadt und seine BürgerInnen bringt. Hier stehen wir aber ganz am Anfang des Prozesses. ¬ Vielen Dank für das Gespräch.

Markus Schafferer, Eigentümer PEMA-Gruppe

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top.tirol Entgeltliche Einschaltung

Außenhandel: Von Tirol in die Welt

Weiterbildung macht zukunftsfit BFI-Geschäftsführerin Karin Klocker zur Frage „Warum ist Weiterbildung für Unternehmen wichtig?“

© DIE LICHTBILDNEREI JULIA HAMMERLE

Über die Hälfte der exportierten Waren geht in drei Länder. Die wichtigsten Märkte sind:

EXPORTE IN EURO AN DIE JEWEILIGEN LÄNDER IM 1. HALBJAHR 2015:

€ 1.459.433.264

Dr. Karin Klocker, Geschäftsführung BFI

U

nternehmen brauchen Menschen, die motiviert sind und über aktuelle Kenntnisse und Fertigkeiten verfügen. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Daher ist die laufende Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ein ausschlaggebender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens und die Zufriedenheit der Belegschaft. Die aktuellen Veränderungen in allen wirtschaftlichen Bereichen und das geforderte Maß an Anpassungsfähigkeit und Innovation erfordern zudem ein Schritt halten können. Die Erwachsenenbildung kann hier mit Expertenwissen und Trainern aus der beruflichen Praxis hilfreich zur Seite stehen sowie umfassende Konzepte für Unternehmen entwickeln und umsetzen. Natürlich kosten Investitionen in die Qualifikationen der Mitarbeiter etwas. Einerseits bewirken diese Investitionen eine hohe Umweg-Rentabilität durch Effizienzsteigerungen und mehr Innovationskraft. Andererseits stehen den Unternehmen auch Förderungen für gezielte ¬ Weiterbildung zur Auswahl.

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BFI Tirol

DEUTSCHLAND

€ 782.208.335

SCHWEIZ

€ 612.052.728

ITALIEN

ENGE NACHBARSCHAFTSBEZIEHUNGEN: Tirol erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2015 ein Exportvolumen von rund 4,83 Milliarden Euro, davon allein in Deutschland 1,46 Milliarden. Der große Nachbar ist somit nach wie vor Tirols wichtigster Handelspartner. Zum zweitbedeutendsten Markt hat sich in den letzten fünf Jahren die Schweiz entwickelt. Die Exporte nach Italien (Rang drei) haben im vergangenen Jahr wieder etwas zugenommen. Die Märkte USA und Frankreich entwickelten sich sehr dynamisch und belegen Plätze vier und fünf.

Ing.-Etzel-Straße 7, 6010 Innsbruck Telefon: +43 (0)512/59 6 60 E-Mail: info@bfi-tirol.at www.bfi.tirol Quelle: STATISTIK AUSTRIA, vorläufige Ergebnisse, WK Tirol

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top.tirol

DIE GEFRAGTESTEN EXPORTWAREN

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Einen Gros der Exportwaren machen Pharmaka aus. Aber auch eine Fülle an Maschinen und Geräte – darunter Haushaltsgeräte und Baumaschinen – geht von Tirol ins Ausland.

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EXPORTE IN EURO DER JEWEILIGEN PRODUKTE IM 1. HALBJAHR 2015

WAS IMPORTIERT TIROL AM MEISTEN?

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ORGANISCHE CHEMISCHE ERZEUGNISSE ..................... € 786.195.919 MASCHINEN, GERÄTE .......................................... € 500.625.116 MINERAL. BRENNSTOFFE, MINERALÖLE ...................... € 342.661.883 ELEKTRISCHE MASCHINEN UND WAREN......................€ 274.653.068 ZUGMASCHINEN, KRAFTWAGEN.............................. € 223.411.235 Quelle: STATISTIK AUSTRIA, vorläufige Ergebnisse, WK Tirol

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40 Jahre Kompetenz rund ums Bauen und Wohnen

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Fertigstellung Sommer 2016

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TOURISMUS UND FREIZEITWIRTSCHAFT


„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.“ Alexander von Humboldt


Wir tschaftskammer Tirol

Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft im Überblick WOFÜR GEBEN GÄSTE IN TIROL GELD AUS?

1

© WKT

Eine laute Stimme für Unternehmen

Dr. Peter Trost, Spartengeschäftsführer Tourismus und Freizeitwirtschaft

D

ie Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Tirol steht auf gesunden Beinen – trotz Angriffen. Generationen von Wirtinnen und Wirten, von Cafétiers und Hoteliers haben in den letzten Jahrzehnten aus Tirol eine der führenden Tourismusregionen der ganzen Welt gemacht und damit aus ihrer Heimat eine der global lebenswertesten Regionen! Um es auch künftigen Generationen zu ermöglichen, das Geschäft der Eltern weiterzuführen, sind wir aufgerufen, unseren Mitgliedern eine laute Stimme zu verleihen. Dabei Einigkeit zu erzielen, ist eine der großen Herausforderungen. Die Touristiker haben hier im Zuge der Proteste gegen die überschießenden Regeln der Steuerreform ein klares Signal gesetzt. Darauf gilt es aufzubauen und unsere Stärken weiter zu festigen. Wir beobachten Gesetzwerdungen und Tendenzen in der Landes- und Bundespolitik, aber auch in Brüssel. Angriffe seitens der Regierung müssen der Vergangenheit angehören und eine verständnisvollere Politik muss eingeschlagen werden. Ohne Motivation gibt es auch keine Verbesserung – ohne Verbesserung keinen Fortschritt. Nicht wir brauchen die Politik, sondern die Politik braucht die Unternehmer, denn diese sorgen ¬ für Steuereinnahmen und Arbeitsplätze. 50

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5,4 % KULTUR, SPORT, UNTERHALTUNG

19 %

RESTAURANT UND GASTSTÄTTEN

33,9 %

BEHERBERGUNG

22,9 %

EINZELHANDEL UND DIENSTLEISTUNGEN

16,9 %

PERSONENTRANSPORT


top.tirol

SCHWAZ UND LANDECK SIND DIE

NÄCHTIGUNGSSTÄRKSTEN BEZIRKE TIROLS.2

517 1.359

Fordernde Zeiten

© WKT

BETRIEBE BILDEN LEHRLINGE AUS

W

URLAUBSERLEBNIS ALS EXPORTSCHLAGER

in 91,4 % der Fälle

nächtigen ausländische Gäste in Tirol, damit ist es die alpine Tourismusregion mit dem höchsten Anteil am internationalen Reisemarkt. 3

Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)5 90 90 5-1220 E-Mail: tourismus@wktirol.at wko.at/tirol/tourismus

Quellen: 1) TMONA – Tourismusmonitor Austria Winter 2013/14, Sommer 2) STATISTIK AUSTRIA, WK-Berechnungen d. Verf. 3) Eurostat 2015, 15, S. 28; WK-Berechnungen d. Verf.

Franz Hörl, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft

ir Touristiker stehen vor einer Vielzahl an Herausforderungen, da uns das wirtschaftliche Leben in den letzten Jahren beileibe nicht leichter gemacht wurde. Auch wenn es manche nicht gerne hören, aber wir haben immer noch mit den Effekten der Steuerreform zu kämpfen. Dazu kommen noch unsinnige Regelungen im neuen Sozial- und Lohndumping-Gesetz, die es Unternehmern und leistungsbereiten Mitarbeitern schwer machen, punktgenau zu arbeiten – und das in Zeiten, in denen das globale Marktumfeld ein durchaus herausforderndes ist. Ja, wir liefern ein sogenanntes Rekordjahr nach dem anderen, aber die Wertschöpfung sinkt von Jahr zu Jahr und damit schwindet auch die wirtschaftliche Basis unserer Betriebe. Ich bin stolz, Spartenobmann in Tirol zu sein, einem Land, in dem die Tourismuswirtschaft noch in Händen vieler fleißiger und mutiger Unternehmerfamilien ist und nicht Konzerne das Sagen haben. Wir bauen auf Nachhaltigkeit und nicht auf kurzfristige Renditen. Grundvoraussetzung ist aber ein Verständnis und Gespür für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, die ich leider bei manchen Politikern – je weiter im Osten desto mehr – vermisse. Ich will dafür sorgen, dass wir Touristiker endlich gehört und ernst¬ genommen werden. Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

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Beliebtes Urlaubsland Tirol 8 der 15 Top-Destinationen Österreichs liegen in Tirol.

GEMEINDE

ÜBERNACHTUNGEN

BUNDESLAND

14.328.261

WIEN

1.

WIEN INSGESAMT

2.

SALZBURG

2.710.471

SALZBURG

3.

SÖLDEN

2.440.398

TIROL

4.

SAALBACH-HINTERGLEMM

2.061.941

SALZBURG

5.

INNSBRUCK

1.574.973

TIROL

6.

MITTELBERG

1.560.841

VORARLBERG

7.

SCHLADMING

1.550.166

STEIERMARK

8.

ZELL AM SEE

1.460.686

SALZBURG

9.

ISCHGL

1.456.151

TIROL

10. MAYRHOFEN

1.439.693

TIROL

11. NEUSTIFT IM STUBAITAL

1.238.809

TIROL

12. SANKT ANTON AM ARLBERG

1.138.753

TIROL

13. SEEFELD IN TIROL

1.136.441

TIROL

14. SERFAUS

1.135.464

TIROL

15. FLACHAU

1.108.361

SALZBURG

Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Tourismus- und Beherbergungsstatistik 2015

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Entgeltliche Einschaltung top.tirol

Wo sich Bildung und Wissenschaft treffen

45.328.759

Mit einem Ausbau schafft das Congress Centrum Alpbach noch mehr Raum für nachhaltige, nationale und internationale Veranstaltungen auf höchstem Niveau.

NÄCHTIGUNGEN GAB ES 2015 IN TIROL.

DIE NÄCHTIGUNGEN STIEGEN in der Winter­saison 2015/16 in Tirol um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr.

RUND

340.000 BETTEN

GIBT ES IN TIROL.

JEDES ZWEITE... ... entfällt dabei auf die Hotellerie, ein Drittel auf Ferienwohnungen und 12 % auf Privatquartiere.

D

as Tiroler Tagungsdorf Alpbach wächst: Mit der Eröffnung eines Erweiterungsbaus im August 2016 stellt das Congress Centrum Alpbach bald noch mehr Raum für nachhaltige Tagungen und Kongresse zur Verfügung. Der Neubau ist, wie das bereits bestehende Gebäude, in einen Hang eingebettet und fügt sich in das einzigartige Ortsbild von Alpbach nahezu nahtlos ein. Zugleich sorgen große Fensterfronten für viel Tageslicht und bieten Gästen ein beeindruckendes Panorama. Das Flächenangebot des Congress Centrum Alpbach wird um 1.234 m2 modular nutzbare Veranstaltungsräume sowie 113 Tiefgaragenplätze vergrößert. Kernstück der Erweiterung ist ein neuer Saal, in dem bis zu 750 Gästen Platz finden. Dazu kommen großzügige Foyerflächen, die für fachbegleitete Ausstellungen genutzt werden können. So präsentiert sich das Congress Centrum Alpbach auch in Zukunft als hochwertig ausgestattete Tagungsdestination, die den Ansprüchen internationaler Kongress- und Ta¬ gungsveranstalter gerecht wird. Congress Centrum Alpbach

Quellen: STATISTIK AUSTRIA, Beherbergungsstatistik; Amt der Tiroler Landesregierung, Sg. Landesstatistik und tiris; Tirol Werbung

6236 Alpbach 246 Telefon: +43 (0)5336/600 100 E-Mail: info@alpbach.at www.congressalpbach.com

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Übernachtungen im Bundesländervergleich 1. Tirol

1. Platz für Tirol – mit einem Anteil von 33,5 %

45.328.759

2. Salzburg

9. Burgenland

26.152.331

2.914.138

8. Niederösterreich

135.200.606 ÜBERNACHTUNGEN IN ÖSTERREICH

6.803.964

7. Oberösterreich

3. Wien

7.183.257

14.328.261

6. Vorarlberg

4. Kärnten

8.554.852

12.175.642

5. Steiermark 11.759.402 Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Tourismus- und Beherbergungsstatistik 2015

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Perfekte Pisten

Seit mehr als 50 Jahren zählt PRINOTH zu den weltweit führenden Herstellern von Pistenfahrzeugen. Das Unternehmen mit Standorten in Telfs und Sterzing steht für innovative Technologien zur effizienten und ressourcenschonenden Pistenpräparierung.

D

ie Pistenfahrzeuge von PRINOTH versprechen höchste Leistungen bei niedrigsten Emissionswerten. Erst kürzlich präsentierte das Unternehmen mit den Modellen NEW HUSKY, NEW BISON X und LEITWOLF seine neue Generation an Pistenfahrzeugen. Es ist die weltweit erste und einzige Flotte, die der international gültigen, strengen Abgasnorm „Stage IV/Tier 4 final“ entspricht und mit 90 Prozent weniger Rußpartikel- und Stickoxid-Emissionen als bisher neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Effizienz setzt. Noch nie waren Pistenfahrzeuge so leistungsfähig und gleichzeitig so schadstoffarm. Zu den zahlreichen Kunden des Unternehmens zählen Paradeskigebiete wie Ischgl und Kitzbühel. „Unser Ziel ist es, perfekte Pisten zu schaffen“, erklärt PRINOTH-Präsident Werner Amort. „Oberste Prämisse ist dabei die Effizienz der Fahrzeuge und ein sorgsamer Umgang mit dem Schnee. Dank unserer innovativen Technologie können wir heute

mit weniger Schnee mehr Fläche präparieren als noch vor ein paar Jahren.“ Heute hat PRINOTH seine Tätigkeiten auf mehrere Geschäftsfelder ausgeweitet, verzeichnet 207 Millionen Euro Umsatz im Jahr und beschäftigt weltweit mehr als 600 Mitarbeiter. Vertriebs- und Servicezentrum Telfs PRINOTH ist überall dort aktiv, wo skigefahren wird – allein in Österreich und den angrenzenden Ländern sind 1.200 PRINOTH-Pistenfahrzeuge im Einsatz. Um möglichst nahe bei seinen Kunden in den Skigebieten zu sein, hat PRINOTH in Telfs eine Logistikzentrale geschaffen. Dort sind neben dem Vertrieb für Österreich und Europa auch das internationale Ersatzteillager und Revisionszentrum angesiedelt. Im Revisionszentrum werden jedes Jahr bis zu 150 Pistengeräte generalüberholt. Das Ersatzteillager steht den PRINOTHKunden sieben Tage die Woche zur Verfügung. Auf Grund der zentralen Lage können Komponenten schnell – mitun-

ter innerhalb eines Tages – ausgeliefert werden. Standort Telfs wird weiter ausgebaut PRINOTH ist Teil der LEITNER Gruppe, der auch LEITNER, DEMACLENKO und LEITWIND angehören. Insgesamt konnte die Gruppe in Tirol mit über 200 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von knapp 145 Mio. Euro verzeichnen. Im Sommer 2016 wird der Unternehmenssitz in Telfs bereits zum zweiten Mal erweitert, mit einer Investitionssumme von fünf Millionen Euro werden 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. „Tirol nimmt eine weltweite Führungsrolle im Wintertourismus ein. Was wäre also naheliegender, als hier in Tirol mit unseren Geschäftsbereichen weiter zu wachsen?“, hebt Anton Seeber, Präsident der Unternehmensgruppe, die Wichtigkeit des Standortes hervor. ¬ PRINOTH GmbH Michael-Seeber-Straße 1, 6410 Telfs www.prinoth.com

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ANTEIL DES TOURISMUS AM

€ 7,3 Mrd. UMSATZ

IM TOURISMUS

BIP 16 %

IN TIROL BETRÄGT CA.

ÜBER 53.000 MENSCHEN

SIND IM TIROLER TOURISMUS BESCHÄFTIGT. Erst seit den 90er-Jahren ist

DER WINTER

die stärkere Saison.

Quelle: Tirol Werbung

Entgeltliche Einschaltung

Sunkid als Vollanbieter für Freizeitanlagen feiert Jubiläum Die Sunkid GmbH, der in Imst ansässige Weltmarktführer bei Personenförderbändern installierte im 20. Jahr seines Bestehens die 3.000. Anlage und bereichert mit seiner Produktvielfalt auch den Bergsommer. Landschaft immer mit ein. Als Baustoff der als „Wood’n’Fun“ bezeichneten Produktpalette an Spielgeräten, Sitzgarnituren und Sonderkonstruktionen kommt heimisches Lärchenholz zum Einsatz. Selbstverständlich erfüllen alle von Sunkid vertriebenen Spielgeräte die Spielplatznorm EN 1176. ¬ Sunkid feiert im 20. Jahr seines Bestehens die Installation des 3.000sten Zauberteppichs.

Wood’n’Fun steht für viel Spaß mit Holz Bei der Gestaltung seiner Produkte bezieht Sunkid die das Projekt umgebende 56

Das von Sunkid umgesetzte Abenteuerland Widiversum in Hochötz (Ötztal) wird Anfang Juli feierlich eröffnet.

© SUNKID (2)

S

unkid zählt bereits seit seiner Gründung 1996 zu den führenden Anbietern, wenn es um Spaß im Winter für Kinder und Anfänger geht. Noch nicht so bekannt, aber nicht minder erfolgreich ist der Weg, den Sunkid bei seinen Aktivitäten zur Steigerung der Attraktivität von Tourismusdestinationen im Sommer beschreitet. So kann der Kunde bei Sunkid zum einen aus einem Portfolio bereits bestehender Produkte wählen oder seine Produkte nach kundenindividuellen Vorstellungen planen und anfertigen lassen.

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Sunkid GmbH Industriezone 39, 6460 Imst Telefon: +43 (0)5412/68 131 E-Mail: info@sunkidworld.com www.sunkidworld.com


© FRANZ OSS

top.tirol

5 Fragen an Hubert J. Siller,
 Leiter MCI Tourismus 1. Welche Rolle spielt der Tourismus für die Wirtschaft? Der Tourismus hat für die Wirtschaft eine sehr hohe Relevanz und ist ein zentraler Wohlstandsfaktor in unserem Land, speziell im ländlichen Raum. Zumindest jeder vierte erwirtschaftete Euro in Tirol kann dem Tourismus zugeordnet werden. 2. Wie hat sich Tirols Tourismus seit seinen Anfängen bis heute entwickelt? Tirol zählt zweifellos zu den Pioniergebieten der touristischen Entwicklung im Alpenraum. Bereits sehr früh wurde Tirol ein beliebte Reiseziel zur Sommerfrische. Was Ende des 19. Jahrhunderts durch die alpinen Vereine – insbesondere den Alpenverein – begann, ist heute ein lebensnotwendiger Wirtschaftszweig in Tirol geworden. Insbesondere mit dem großen Aufschwung

des Wintertourismus in den 1970erund 1980er-Jahren etablierte sich Tirol als eine führende Tourismusregion im alpinen Raum. 3. Lange Zeit war der Sommer die stärkere Saison. Wieso stagnierte der Sommertourismus seit den 1970erJahren? Man darf nicht vergessen, dass der alpine Sommertourismus in einer intensiven Wettbewerbssituation mit Meerund Städtedestinationen steht. Vielfach gilt der Sommerurlaub in den Bergen als Zweiturlaub. Hinzu kamen die immer günstigeren Flug- und Pauschalreisen großer Reiseveranstalter in den Süden. 4. In den letzten Jahren gewinnt die Sommersaison jedoch wieder an Bedeutung. Wie lässt sich dieser Trend erklären? Tirol hat in den letzten

15 Jahren sein Sommerprodukt stark verjüngt. Der klassische Wanderurlaub wurde durch bequeme Erlebnis- und Genusselemente angereichert. Es entstanden vielerorts sehr hochwertige und naturnahe Angebote. Stellvertretend für viele gelungene Angebote könnte man hier das Hexenwasser in Söll oder den neuen Wilde Wasser Weg im Stubaital anführen. 5. Wie hat sich das Urlaubsverhalten der Gäste in den letzten Jahren gewandelt? Die Reiseplanung wird immer spontaner und wetterabhängiger. Lediglich der Haupturlaub wird länger im Voraus geplant. Die flexible Gestaltung von Arbeit und Freizeit begünstigt besonders erlebnisorientierte Kurzurlaube. Attraktive Angebote für spontane Kurztrips untermauern diesen Trend.

+43 (0) 5242 63566 | A-6200 Jenbach | info@seminarhof-tratzberg.at Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

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top.tirol Entgeltliche Einschaltung

Eventcenter Villa Blanka

© VILLA BLANKA

Mit einer architektonisch gelungenen Aufstockung baut das Eventcenter Villa Blanka sein Angebot für Tagungen, Seminare, Feiern und Veranstaltungen aller Art weiter aus.

Mag. Oliver Schönitzer Wirtschaftsdirektor Tourismusschulen Villa Blanka

W

as ist neu am Eventcenter Villa Blanka? Oliver Schönitzer: Neu ist das gesamte zweite Stockwerk. Dadurch haben wir fünf neue Seminarräume dazubekommen, die von der Ausstattung und vom Ambiente her zu den Modernsten in Österreich zählen. Neu ist auch unser Restaurant N°8, das à la carte-Gästen ganzjährig abends zur Verfügung steht.

r!

isation,

Was macht für Sie eine gute Veranstaltungslocation aus? Sehr wichtig sind die Lage und die Ausstattung. Unsere Seminarräume bieten einen atemberaubenden Blick über die Landeshauptstadt und verfügen über eine exzellente Seminartechnik, die der Referent mit Touchscreen steuern kann. Entscheidend ist letztlich aber, alle Kundenwünsche in kürzester Zeit und möglichst zur vollsten Zufriedenheit zu erfüllen. Dabei können wir auf ein gutes Team vertrauen. Wie wichtig ist das kulinarische Angebot? Unsere Evaluierungsbögen zeigen, dass die Gäste das kulinarische Angebot sehr hoch bewerten. Eine perfekte Verpflegung gehört zu einer gelungenen Veranstaltung unbedingt dazu. Mit unserer Gastronomie können wir bis zu 500 Personen auf hohem Niveau inkl. Son¬ derwünsche verpflegen.

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LAND AM STROME Es werden stetig mehr: 401 E-PKW fahren derzeit auf Tirols Straßen, alleine im ersten Quartal 2016 kamen wohl auch dank Vorsteuer- und Sachbezugsbefreiung 80 Einheiten neu dazu. Ein Überblick über die aktuelle Situation. TEXT: KLAUS ERLER

DER BMW i3 ist mit 49 Neuzulassungen 2015/2016 der derzeit erfolgreichste E-PKW in Tirol.

DER VW GOLF holt stückzahlmäßig auf: In seiner E-Version wurde er 2016 in Tirol bereits neun Mal angemeldet.

© WERK (5)

RENAULT ZOE: Mit 87 insgesamt angemeldeten E-PKW ist Renault die erfolgreichste E-PKW-Marke in Tirol.

NISSAN LEAF: Derzeit fahren 32 E-Nissan mit Tiroler Kennzeichen, der Löwenanteil entfällt dabei auf den Nissan Leaf.

TESLA: 59 Tiroler Tesla Model S sind auf den heimischen Straßen unterwegs.

2016

2015

E-PKW Neuzulassungen

E-PKW Neuzulassungen

E-PKW Gesamtbestand

Jänner bis März 2016

Jahr 2015

mit Ende 2015

80

neue E-PKW in Tirol

121

321

(1.677 E-PKW österreichweit)

(5.032 E-PKW österreichweit)

neue E-PKW in Tirol

(992 E-PKW österreichweit)

Die Top 4

GESAMT

Die Top 4

E-PKW in Tirol

Die Top 4

BMW

19 E-PKW

davon 19 Stück i3

BMW

30 E-PKW

davon 30 i3

Renault

69 E-PKW

davon 10 Fluence Z.E., 1 Kangoo, 58 Zoe

Renault

18 E-PKW

davon 18 Stück Zoe

Tesla

29 E-PKW

davon 29 Model S

BMW

56 E-PKW

davon 56 i3

VW

14 E-PKW

davon 5 E-UP! und 9 E-Golf

Renault

22 E-PKW

davon 22 Zoe

Tesla

49 E-PKW

davon 49 Model S

Tesla

10 E-PKW

davon 10 Stück Model S

Nissan

16 E-PKW

davon 4 NV 200, 12 Leaf

VW

31 E-PKW

davon 23 E-UP! und 8 E-Golf

QUELLE: STATISTIK AUSTRIA

60

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top.tirol

GELÄNDE-KOMBI

Mehr Bodenfreiheit, Anpassungen am Fahrwerk, Stoßfänger mit Unterfahrschutz: Der VW Passat Alltrack ist der perfekte Gelände-Kombi für alle, die gerne ein attraktives Auto über Stock und Stein bewegen. TEST: KLAUS ERLER

­TurboMotor: 4-ZylinderDieselmotor -DSG Getriebe: 6-Gang Antrieb: Allrad

TEST

© DOMINIQUE HUTER (3)

INTERIEUR: In aller Gediegenheit ganz nahe am Normal-Passat

LADERAUM: Mehr Platz wird man selten brauchen, weniger kaum wollen.

S

chweller-Verbreiterungen, LED-Rückleuchten, ein „Alltrack“-Badge am Heck: Unauffällig gibt sich der neue VW Passat Alltrack nicht. Trotzdem hat es wohl noch nie einen PassatJahrgang gegeben, der eleganter und dynamischer gewirkt hätte. Steigt man ein, ist die große Show erst einmal vorbei. Alles erinnert stark an die Normalversionen des VW Passat. Armaturenbrett und Interieur präsentieren sich qualitativ auf hohem Niveau, aber oberflächlich gesehen unspektakulär. Auto lenkt Anhänger Im Detail zeigen sich dann aber die Besonderheiten: Auf dem Touchscreen lassen sich vier verschiedene Fahrprofile anpassen. Auch ein „Offroad-Modus“ mit einem für das leichte Gelände optimierten ABS und einer angepassten Fahrpedal-Charakteristik ist dabei. Mit der aufpreispflichtigen „Area View“ lässt sich das Bild von vier Außenkameras als gekoppeltes Sammelbild aus Vogelperspektive ins Fahrzeuginnere übertragen: So behält man auch im unwegsamen Gelände den Überblick oder kann die Deichsel eines Anhängers punktgenau ansteuern.

Der ebenfalls optionale Anhängerrangierassistent „Trailer Assist“ übernimmt auf Wunsch das Lenken beim Reversieren mit Anhänger. Rennen nur mit „Sport“-Modus Auch bezüglich Platzangebot und Fahrkomfort lässt der Alltrack keine Schwächen erkennen. Die Federung trifft die goldene Mitte zwischen gemütlich und sportiv, mehr Platz im Inneren wird man kaum brauchen, weniger wird man kaum wollen. Alle PassatMotoren erfüllen die Euro 6 Norm. Der von uns getestete 190 PS starke TDI ist in Verbindung mit dem DSG-Getriebe die optimale Basis für das dieselsparende Gleiten auf hohem Niveau. Er fühlt sich aber keinesfalls so übermotorisiert an, wie die reine PS-Zahl vermuten ließe: Wer entsprechend dynamisches Vorwärtskommen schätzt, muss den „Sport“-Fahrmodus wählen und wird dafür mit gutem Durchzug, aber nervöserem DSG belohnt. Alle anderen Modi halten den Motor entspannt in einem treibstoffsparenden niedrigen Drehzahlbereich. Dann gilt es allerdings, zuerst das Turboloch zu überwinden, bevor man über Stock und Stein jagen kann. ¬

Passat Alltrack TDI SCR BMT 4MOTION DSG Hubraum: 1.968 ccm Leistung: 140 KW / 190 PS Beschleunigung 0 – 100 km/h: 8 sec. Testverbrauch: 7,8 Liter CO2-Emissionen: 137 g/km Preis ab: 49.640 Euro Preis Testwagen: 59.040 Euro

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61


top.tirol

TESLA FÜR TIROL Die Elektro-Limousine „Model S“ des US-Automobilherstellers Tesla ist derzeit die automobile Benchmark, an der sich weltweit viele E-PKW-Hersteller orientieren. Wie das Tesla-System funktioniert, wie man als Tiroler zu einem Tesla kommt und was das Fahrzeug ausmacht, erklärt folgende Grafik. TEXT: KLAUS ERLER

7.

1.

Leistung und Reichweite

Kauf und Service in Tirol

6.

von 388 PS bis 772 PS, realistische Reichweite der stärkeren Modelle: rund 400 Kilometer

Preise

ab

KAUF

77.540 Euro (Model S 60 Hinterrad)

• Persönlich im Tesla-Store • Über das Internet (alles was man braucht ist eine Kreditkarte) • Eine Probefahrt vor Ort lässt sich über: www.teslamotors.com/de_AT organisieren.

ab

125.740 Euro (Model S P90 D Allrad)

5.

SERVICE

in allen Servicestellen (Standardservice rund 1 – 4 Stunden) oder optional zu Hause: Tesla kommt dann im Rahmen des Tesla-Ranger-Service direkt zum Kunden.

Derzeit in Österreich angemeldete Tesla:

REPARATUREN KAROSSERIE bei jedem Karosseriespezialisten

TECHNIK

In den Service-Stellen, Hol- und Bringservice durch Tesla im Rahmen der Garantie

TESLA MODEL X

880 Stück davon 59 in Tirol

2.

4.

Das Tesla-Ladesystem

Heimische Tesla-Infrastruktur:

3.

Tesla-Supercharger: In Europa befinden sich derzeit 641 Supercharger-Lade-Stationen, 3 davon in Tirol, eine am Brenner auf italienischer Seite. Hier können Tesla-Besitzer gratis Strom tanken. Supercharging ermöglichen eine Reichweite von etwa 270 km Reichweite nach 30 Minuten Ladezeit. Eine kostenlose Europa-Durchquerung mit dem Auto von Oslo bis Rom ist derzeit theoretisch möglich.

Andere Tesla-Modelle:

Vier Tesla-Stores (Wien, Wals bei Salzburg, Graz, Traun bei Linz)

Tesla-Destination-Charger: 4 stehen in Tirol, Vollladung in 4 Stunden.

ab sofort bestellbar, Auslieferung Ende 2016

Drei Service-Center in Österreich (alle Stores außer Wals)

Model 3

Neun Supercharger-Stationen in Österreich, drei davon in Tirol, eine am Brenner auf Südtiroler Seite

Laden über StandardTyp 2-Stecker: rund 4.000 Ladestationen in Österreich, Volladung in 3 bis 8 Stunden Laden über CHAdeMO-Stecker: rund 80 Ladestationen in Österreich, Volladung in 1,5 Stunden Zuhause über Starkstrom: Volladung in 6 bis 7 Stunden © WERK

Über Haushaltsstrom: Volladung in 32 Stunden

62

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SUV-Model X

ab sofort bestellbar, Auslieferung voraussichtlich 2018

Ein Tesla-Store in München

Vier Destination-Charger in Tirol


top.tirol

MAXIMALE PERFORMANCE Auf allen vieren unterwegs: Jaguar bietet die elegante Sportlimousine XE und die noble Business-Limousine XF ab sofort auch mit Allradantrieb an.

OPTIMALE TRAKTION: Jaguar XE und XF mit AWD.

F

ür einen Flachländer stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit eines Allradantriebs nicht so sehr wie für einen Autofahrer, der vorwiegend in den Alpen unterwegs ist. Denn die Vorteile eines 4x4-Antriebs liegen im Gegensatz zu front- oder heckgetriebenen Fahrzeugen klar auf der Hand: Zum einen bieten Allradfahrzeuge mehr Grip und Sicherheit bei Regen, Matsch, Schnee oder Eis, zum anderen offerieren Modelle mit 4WD-Technik dynamischere Fahreigenschaften auf Überlandstrecken und höhere Fahrstabilität in Bergregionen und im schnellen Kurvengeläuf. Dem stetig wachsenden Allradanteil in Österreich hat nun auch der britische Automobilhersteller Rechnung getragen und seine Mo-

ALLRAD-FACTS Sowohl bei der Sport­ limousine Jaguar XE 20d AWD, als auch bei der Business-Limousine Jaguar XF 20d AWD werden unter normalen Fahrbahnbedingungen 100 Prozent des Drehmoments auf die Hinterachse geleitet. Nur, wenn es die Verhältnisse erfordern, leitet die Acht-StufenAutomatik von ZF in blitzschnellen 165 Millisekunden auch Kraft Richtung Vorderachse.

delle XE und XF in Verbindung mit dem 132 kW/180 PS starken 2,0-Liter-Turbodiesel der neuen Ingenium-Motorenbaureihe optional mit Allradantrieb bestückt. Damit sind nun alle fünf Modellreihen des britischen Herstellers mit 4x4Technik erhältlich. Souveräne Dynamik Bei der Präsentation in den Kitzbüheler Alpen zeigten die beiden Raubkatzen, wie sie es verstehen, sich sanft im freien Gelände zu bewegen und wie spritzig-routiniert sie mit geschärften Krallen entlang steiler Felswände kurven. Die ultimative Allwetter-Sportlimousine XE AWD ist ab 43.950 Euro erhältlich, für das Business-Modell XF AWD sind 50.550 Euro zu hinterlegen. ¬

ausdruck eines neuen denkens. DER NEUE VOLVO S90 UND VOLVO V90. AB HERBST 2016 VOLVOCARS.AT

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63

© WERK

TEXT: WALTER MAIR


top.tirol

DER ELEKTRISCHE FUHRPARK Für Firmen kann es sinnvoll sein, teilweise oder ganz auf Elektromobilität umzusteigen. Entscheidungshilfe bei der Rentabilitätsfrage bietet das Unternehmen „Energie Ingenieure“. TEXT: KLAUS ERLER

tungsarm, sondern auch typen­ unabhängig vorsteuerabzugsberechtigt und seit 2016 vom Sachbezug befreit. Auch die aktuelle Fördersituation ist günstig.

KÖNNTE PASSEN: Der BMW i3 als Alternative zum Diesel-Firmenwagen.

Aufbruchsstimmung Doch welcher Fuhrpark ist überhaupt für die E-Mobilität geeignet? Um diese Frage zu beantworten hat der Tiroler Lorenz Köll die Energie Ingenieure GmbH gegründet und eröffnet in Kürze eine Österreich-Niederlassung in Innsbruck. Dieses unabhängig agierende Unternehmen hat sich

© EMANUEL KASER (2)

G

ewerbliche Elektromobilität hat derzeit nur einen entscheidenden Nachteil: das Fehlen von Reichweite. Pro Akkuladung fährt ein E-Auto etwa 120 – 180 Kilometer: auf den ersten Blick zu wenig für viele Unternehmen. Intelligent eingesetzt und mit der optimalen Ladeinfrastruktur kombiniert können Elektroautos dennoch schon jetzt entscheidende Kosten- und Image-Vorteile erzielen. Das hat mehrere Gründe: E-Fahrzeuge sind nicht nur war-

Kontrolle ist gut. 4CONTROL ist besser. Renault TALISMAN Grandtour

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Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

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MACHT ON- UND OFFROAD EINE GUTE FIGUR: der neue VW-SUV Tiguan.

Tiguan auf Almentour

Weitere Informationen unter: energie-ingenieure.net

Mitte Mai luden die VW-Händler Vowa und Porsche Innsbruck rund 300 Kunden auf die Mutterer Alm, um erstmals mit der zweiten Generation des VW Tiguan im schweren Gelände auf Tuchfühlung zu gehen. Neu im Tiguan ist der Dreh- und Drückschalter in der Mittelkonsole, mit dem die vier Modi des Allradantriebs (Onroad, Offroad, Offroad Individual und Snow) gewählt werden können.

Knalleffekt im Nordlicht © ALEXANDRA NAGILLER

zum Ziel gesetzt, Fuhrparks auf ihre Eignung für Elektromobilität zu untersuchen. Dabei werden Daten wie Fahrstrecken, Fahrweise, Standdauer in eine komplexe Rechensimulation eingegeben, die schließlich eine klare Empfehlungen für oder gegen Elektromobilität im jeweiligen Unternehmen gibt. In Tirol analysieren die Energie Ingenieure seit Anfang Mai 2016 im Auftrag der Einkaufsgemeinschaft der Tiroler Gemeinden GemNova Fahrzeuge der Gemeinden und derer öffentlicher Institutionen (z. B. Sozialsprengel). In den Sozialsprengeln Telfs und Landeck wurden bereits 24 Fahrzeuge vermessen – mit dem Ergebnis, dass sich 20 uneingeschränkt durch EFahrzeuge ersetzen ließen. ¬

© WALTER MAIR

top.tirol

UNTERNEHMER-FAMILIE MAYR im Nordlicht mit Ford-Knaller Focus RS.

Nach der Eröffnung des Ford-Store im Autopark im September 2015 hat der Innsbrucker Fahrzeughändler einen weiteren Meilenstein in seiner Entwicklung gesetzt: Mitte Mai wurde der neue Veranstaltungsraum „Nordlicht“ offiziell in Betrieb genommen, der den Kunden künftig als adäquater Fahrzeug-Auslieferungsbereich zur Verfügung steht. Der multimediale Veranstaltungssaal am Dach des Autoparks mit Blickrichtung Nordkette kann aber auch für Seminare gemietet werden. Als Knalleffekt des Premierenabends wurde den geladenen Gästen eine motorische Soundprobe des 350 PS starken Ford Focus RS serviert.

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65

02.06.16 11:39


top.tirol Entgeltliche Einschaltung

Weltneuheit Gestiksteuerung: 3D-Sensoren erkennen Fingerbewegungen.

TEST

punkt:genau

© GEBHARD WINKLER, WERK (2)

Die hochwertigen Kfz-Produkte der HDI Versicherung versprechen ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Und halten es auch.

© DANIEL KLJMA

Motor: ReihenSechszylinder Turbodiesel

WELLNESS-CRUISER Mit exklusivem Design, neu gestaltetem Interieur und technischen Welt­premieren hat BMW den Generationswechsel der 7er-Reihe vollzogen.

Daniel Kljma, Landesdirektor der HDI Versicherung in Tirol

W

ann weiß man, ob man die ‚richtige‘ Versicherung hat? Eigentlich erst dann, wenn etwas passiert ist“, so Daniel Kljma, Landesdirektor der HDI Versicherung in Tirol. Bei HDI ist das anders. Gerade als Spezialist für KfzVersicherungen hat man sich Gedanken darüber gemacht, welche Zusatzservices einen tatsächlichen Nutzen für Kunden stiften könnten und entwickelte als Konsequenz das HDI-Werkstattnetz. In den 24 Tiroler Partnerwerkstätten erhalten HDI-Kunden 11 % Rabatt auf Leistungen, für die es eigentlich keine Versicherung gibt. Auch bei einem Kaskoschaden spart man sich in diesen Fachbetrieben den halben Selbstbehalt und erhält ein kostenloses Leihauto. So sparen HDI-Kunden bares Geld. Unternehmen bietet HDI als einziger Versicherer in Österreich bereits ab fünf Fahrzeugen eine Sammelpolizze an. „In Zeiten der Kostenoptimierung ist es schon eine rechnerische Überlegung wert, denn das HDI-Werkstattnetz bringt im Kfz-Flottenbereich spürbare Ersparnisse“, so Kljma. Er weiß, dass prompte Polizzierung, Kundenfreundlichkeit und rasche Hilfe im Schadenfall bei seinen ¬ Mitarbeitern keine leeren Worte sind.

HDI Versicherung AG Landesdirektion Tirol Eduard-Bodem-Gasse 9, 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)50/90 55 31 E-Mail: tirol@hdi.at www.hdi.at

66

TEST: WALTER MAIR

O

bwohl beim neuen 7er-BMW Exklusivität an erster Stelle steht, wirkt die bayrische Limousine auf den ersten Blick deutlich knackiger und agiler als die meisten Mitbewerber im oberen Premium-Segment. Ein Novum ist, dass der Zugang zur WellnessOase mittels Display-Key erfolgt, der unter anderem das vollautomatische Einparken ermöglicht. Fahrzeugdaten wie Reichweite, Status der Alarmanlage oder die Bedienung der Standheizung sind ebenso ablesbar. Der Finger macht den Ton Der BMW 7er ist das erste Fahrzeug in seinem Segment, bei dem industriell hergestelltes CFK im Verbund mit Stahl und Aluminium verwendet wurde. Dieses intelligente Karosseriekonzept basiert auf einem Technologietransfer aus der Entwicklung der „i“-Modelle, wodurch das Gewicht der Baureihe um bis zu 130 Kilogramm gesenkt werden konnte. Die 1.900 Kilogramm schwere und 5,1 Meter lange Luxuslimousine verfügt serienmäßig über einen Fahrerlebnisschalter mit Adaptiv-Modus. In dieser Einstellung passt sich das Setup an den aktuellen Fahrstil und Streckenverlauf ganz automatisch an. Erstmals kommt im neuen BMW 7er das Fahrwerkregelsystem „Executive Drive Pro“ zum Einsatz, welches Wankbewegungen bei dynamischer Kurvenfahrt mittels elektromechanisch angetriebenen Stabilisatoren austariert.

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Der 265 PS starke Turbodiesel arbeitet äußerst leise, nur wenn man seine volle Leistung und das verfügbare Drehmoment von 620 Newtonmetern abruft, nimmt der Selbstzünder eine überzeugende Tonart an. Apropos Ton: Innen wird der Luxusliner von einem Surround System von Bowers & Wilkins beschallt, das für eine unvergleichliche Konzertatmosphäre sorgt. Die Radiolautstärke (und das Telefon) lassen sich dabei als Weltneuheit mittels Gestiksteuerung regulieren: 3D-Sensoren erkennen den kreisenden Zeigefinger und stellen die gewünschte Lautstärke ein. Außerdem sind die neueste Generation des Systems Surround View und 3D-Ansicht im Control Display und eine Panorama-Ansicht rund um das Fahrzeug nur einige weitere Beispiele der umfangreichen Mitgift des neuen 7er BMW. ¬

BMW 730d xDrive

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TRANSPORT UND VERKEHR


„Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“ Henry Ford


Wir tschaftskammer Tirol

Die Sparte Transport und Verkehr im Überblick Mobilität bedeutet Chancengleichheit © DOMINIQUE HUTER

30

J

ederzeit überall hinfahren zu können, ist heute zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die individuelle Mobilität wird von vielen sogar als Grundrecht des Menschen gesehen und will von niemandem vermisst werden. Diese Errungenschaft bedeutet aber viel mehr als „nur“ individuelle Freiheit. Sie ist auch die Grundvoraussetzung für die Chancengleicht der gesamten Bevölkerung. So können alle jene Ausbildung machen, die ihren Fähigkeiten bzw. Interessen entspricht. Dank Mobilität muss man sich dafür nicht zwingend nach den Bildungseinrichtungen im Wohnort richten – selbiges gilt für die Berufswahl. Individuelle Mobilität bedeutet aber auch, dass wir in unserer Freizeit unseren Vorlieben nachgehen können, oder dass unsere Pensionisten heute so mobil sein können wie nie zuvor – dafür sorgen tagtäglich unsere Personenbeförderungsunternehmen. Auch die heimischen Bahnen befördern pro Jahr mehr als 18 Millionen Fahrgäste. Zudem befördern die Tiroler Busunternehmen über 80 Millionen Menschen, damit Schulen und Arbeitsplätze jeden Tag rechtzeitig erreicht werden. Und unsere Seilbahnunternehmen sind Weltspitze: Mit über 280 Millionen Beförderungen zählen sie zu den Weltmarktführern und sind die Lokomotiven des heimischen ¬ Tourismus. 70

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

MINUTEN ... WÜRDE ES DAUERN,

780.000

ALLE TIROLER MIT DEN HEIMISCHEN SEILBAHNEN AUF DEN BERG ZU BRINGEN.

1 Mio.

PASSAGIERE NUTZTEN

2015

DEN FLUGHAFEN INNSBRUCK. © TIROL WERBUNG, PUPETER ROBERT

Mag. Josef Ölhafen, Spartengeschäftsführer Transport und Verkehr


top.tirol

41 Mio. TONNEN ROHÖL

80 %

CA. ALLER NACH TIROL GELIEFERTEN WAREN WERDEN VON DEN 138 TIROLER SPEDITIONEN UMGESCHLAGEN.

werden über die Transalpine Ölleitung (TAL) von Triest nach Wien und Burghausen (Bayern) größtenteils durch Tirol transportiert.

© WKT

Wirtschaft braucht Verkehr

284 TANKSTELLEN IN TIROL SICHERN DIE FLÄCHENDECKENDE MOBILITÄT.

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Gottfried Strobl, Spartengeschäftsführer Transport und Verkehr

W

irtschaft ohne Verkehr ist eine Illusion. Jede wirtschaftliche Tätigkeit ist mit Verkehr verbunden und damit Voraussetzung unserer arbeitsteiligen Wirtschaft und Grundlage unseres Wohlstandes. Güterverkehr hat also nicht nur nachteilige Auswirkungen, sondern stiftet Nutzen, der allen zugute kommt. Natürlich müssen die schädlichen Wirkungen minimiert werden. Die über 3.500 Tiroler Verkehrsunternehmen bringen, was wir alle täglich brauchen. Rein statistisch benötigt jede Tirolerin und jeder Tiroler – vom Kleinkind bis zum Pensionisten – jeden Tag Waren mit einem Gewicht von 200 Kilogramm. Mit einer der modernsten und umweltfreundlichsten Fahrzeugflotten Europas erledigen das unsere gut geschulten ¬ Berufskraftfahrer Tag und Nacht. Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

71


Mobil in Tirol Egal ob in der Luft oder am Boden Tirol ist in Bewegung, dazu einige Zahlen:

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1.095 Freizeit-, Sportunfälle oder Bergnot

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125

Verkehrsunfälle

Österreich. Du willst Teil unseres internationalen Teams werden? Hier findest du unsere aktuellen Jobangebote: www.transped.at/jobs

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ZUGELASSENE LKW IM JAHR 2015

SEILBAHNEN IN BETRIEB

Transped Europe GmbH Gewerbepark 1 | 6300 Wörgl | Austria tel +43 5332 210-0 | fax +43 5332 210-67 www.transped.at/europe | europe@transped.at Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Statistik der Kraftfahrzeuge; Tiroler Verkehrswirtschaft in Zahlen 2015

72

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft


AT/05/166

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BANK UND VERSICHERUNG


„ Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche, dir welches zu leihen.“ Benjamin Franklin


Wir tschaftskammer Tirol

Die Sparte Bank und Versicherung im Überblick Nein zur Bankensteuer

8.070

Die Einführung der Bankensteuer bringt Österreichs Bankinstitute in Bedrängnis.

Beschäftigte

3

© DIE FOTOGRAFEN

9

EIN-PERSONEN-UNTERNEHMEN

0

GROSSBETRIEBE

3.607

KLEINSTBETRIEBE

132

Mag. Oswald Wolkenstein, Spartengeschäftsführer Bank und Versicherung

S

tellen Sie sich Folgendes vor: Sie betreiben ein Hotel, halten alle Gesetze und Verordnungen ein, fördern die heimische Gesellschaft durch Sponsoringaktivitäten und Ihr Hotel steht wirtschaftlich sehr gut da. Im selben Ort aber steht ein Konkurrenzunternehmen, das Bilanzen gefälscht, Kunden getäuscht und letztlich unheimlich viel Geld buchstäblich „beim „Fenster hinausgeworfen hat“. Dieser Betrieb steht knapp vor der Insolvenz. Aber dann passiert Folgendes: Es wird eilends eine neue Steuer eingerichtet, die alle anderen, gut gehenden Hotels zu bezahlen haben, damit das marode Konkurrenzhotel saniert werden kann. Klingt unglaublich, ist es aber nicht. Denn mit der Einführung der Bankensteuer hat der Gesetzgeber in Österreich genau diese Vorgehensweise in der Bankenbranche umgesetzt. Kein Wunder, dass diese – in Europa in dieser Höhe einmalige – Steuer Folgen hat. Nun ist der Gesetzgeber gefordert, dieses Unrecht so schnell wie möglich zu beseitigen, damit niemand durch die Folgen dieser unausge¬ wogenen Steuer zu Schaden kommt. 76

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

19

120

Unternehmen davon

31

MITTELBETRIEBE

117

Dienstgeberbetriebe

3.180

58

KLEINBETRIEBE

1.152 GRÖSSENSTRUKTUR NACH BESCHÄFTIGTEN: Ein-Personen-Unternehmen: 0 Kleinstbetriebe: 1 bis 9 Kleinbetriebe: 10 bis 49

Mittelbetriebe: 50 bis 249 Großbetriebe: ab 250

Daten 2015, Quellen: Beschäftigtenstatistik WKT, Mitgliederstatistik WKT


top.tirol

Rund

27 Mrd. Euro

betrug das Kreditvolumen der Tiroler Banken mit Ende 2015 an inländische Nichtbanken*.

Für eine „gesunde“ Wirtschaft Anders als die negativen Berichte glauben lassen, ist die Zufriedenheit der Tiroler Bankkunden gestiegen.

MITGLIEDER

RAIFFEISENBANKEN

75

VERSICHERUNGSUNTERNEHMEN

16

BANKEN UND BANKIERS

11 9

SPARKASSEN VOLKSBANKEN

6

LANDES-HYPOTHEKENBANKEN

1 118

GESAMT

JEDES GELDINSTITUT MIT STANDORT IN TIROL WIRD AUTOMATISCH EINEM FACHVERBAND ZUGEORDNET.

Sparte Bank und Versicherung Wilhelm-Greil-Straße 7 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)5 90 905 1236 E-Mail: bank@wktirol.at wko.at/tirol/bank *Quelle: OeNB

© ZANELLA-KUX FOTOGRAFIE

FACHVERBÄNDE

Mag. Harald Wanke, Spartenobmann Bank und Versicherung

V

iel war in den letzten Jahren von den Banken zu hören. Meist waren es negative Berichte, ausgelöst von lediglich vier (!) der insgesamt 764 Banken in Österreich. Dennoch wissen die Bankkunden, dass sie in ihren Tiroler Regionalbanken stabile Partner haben: 88 Prozent geben an, mit der eigenen Bank sehr zufrieden zu sein – ein Höchstwert seit der Finanzkrise 2008. Dieses Vertrauen nehmen wir als neuerlichen Auftrag, alles zu tun, um die Tirolerinnen und Tiroler, die Unternehmen aber auch die Gemeinden und Kommunen mit Kapital zu versorgen. „Der Kredit ist das Blut der Wirtschaft“, meinte einst Schriftsteller Upton Sinclair. Demnach sind die Banken das „Gefäßsystem“, das bei einem gesunden Lebenswandel lediglich durch äußere Einflüsse geschädigt werden kann. Somit sind wir alle gefordert, dieses an sich gut funktionierende System nicht kollabie¬ ren zu lassen. Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

77


top.tirol Entgeltliche Einschaltung

Regionalität schafft Mehrwert

Welche Scheine haben die Tiroler in der Tasche? Welche Auswirkungen hat der Tourismus darauf, wie viel Geld im Umlauf ist und wie oft wird hierzulande die Bankomatkarte gezückt?

© MASCHINENRING

I

Die Tiroler und das Geld

2,85

2015 waren in Tirol

Mag. Hannes Ziegler, Geschäftsführer Maschinenring

m Lebensmittelbereich und der Gastronomie ist Regionalität schon längst in aller Munde. Dass jedoch auch mit Dienstleistungen, die von Dienstleistern aus der unmittelbaren Region erbracht werden, regionale Kreisläufe gefördert und damit ein großer Beitrag zur Steigerung der heimischen Wertschöpfung geleistet wird, findet noch zu wenig Beachtung. Der Maschinenring, als das Unternehmen der Tiroler Bauern, schafft einerseits Einkommensmöglichkeiten für seine bäuerlichen Mitglieder, andererseits aber auch Mehrwerte für die vielen Unternehmen und Gemeinden, die auf den Maschinenring als regionalen Dienstleister vertrauen. Die Vorteile von lokalen Arbeitskräften liegen auf der Hand: Sie haben kurze Wegzeiten, wissen im Falle des Maschinenrings aufgrund ihres bäuerlichen Hintergrunds, was Arbeiten bedeutet, sind ortskundig und verlässlich. Der Maschinenring übernimmt nicht nur landwirtschaftliche Tätigkeiten, sondern setzt seine bäuerlichen Mitglieder auch im Winterdienst oder der Grünraumpflege ein. Darüber hinaus finden in der Zeitarbeitssparte des Maschinenrings in Tirol mehr als 1.100 Menschen regionale Arbeitsplätze. Mit seinen sechs lokalen Standorten sichert der Maschinenring den Tiroler Bauern Möglichkeiten für Zusatzeinkommen und bringt den Unternehmen und Gemeinden Freiraum für Wesentliches. Eine starke Partnerschaft zwischen Tiroler Bauern und Unternehmen sowie Gemeinden sichert Arbeitsplätze, stärkt die Landwirtschaft und steigert zudem die regionale Wertschöpfung: ¬ ein Mehrwert für uns alle. Maschinenring Tirol Wilhelm-Greil-Straße 9, 6020 Innsbruck www.maschinenring.tirol

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Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

Nostalgie in bar 2015 wurden bei der OeNB alleine in Tirol 14 Millionen Schilling umgetauscht. Für alle, die die alte Währung noch daheim haben – umgetauscht werden kann sie nur bei der OeNB. Nur zwei Scheine (Otto-Wagner-Fünfhunderter und Erwin-Schrödinger-Tausender) haben mit 20. April 2018 ein Ablaufdatum.

2015 wurden in Tirol

1.502 FÄLLE VON FALSCHGELD gemeldet.

37 % 50-er 31 % 100-er 26 % 20-er-Scheine.

Mrd. Euro im Umlauf

diese Summe entspricht 85 % DES LANDESBUDGETS

aus demselben Jahr.

BLÜTENSCHAU Tirol liegt hier entgegen dem EUweiten Trend – hier wird mit rund 50 % der 20-er am häufigsten gefälscht, der 50-Euro-Schein folgt mit 34 % auf Platz zwei.


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Regional verankert, digital vernetzt – der Mix macht’s

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aiffeisen ist mit 74 selbstständigen lokalen Raiffeisenbanken und 246 Bankstellen der finanzielle Nahversorger in Tirol und direkter Ansprechpartner für mehr als 25.000 heimische Firmen- und Geschäftskunden. Persönliche Kundenbeziehungen und regionale Verankerung ergänzt Raiffeisen mit den modernsten Funktionen des Online-Bankings. So bekommt jeder Kunde, was er gerade braucht. Regional. Digital. Überall. Regionale Präsenz ist seit mehr als 125 Jahren das zentrale Element von Raiffeisen in Tirol. Außerdem sind auch die lokalen Raiffeisenbanken selbstständige Unternehmen. Deshalb wissen die

Raiffeisen-Firmenkundenberater auch punktgenau, was für einen reibungslosen Geschäftsablauf nötig ist, egal ob es um den klassischen Konto- und Zahlungsverkehr, Förderungen, betriebliche Vorsorge oder internationale Geschäfte geht. Und wer einen Betrieb nicht nur auf dem Papier, sondern vor Ort kennt, kann auch individuelle Finanzierungslösungen erarbeiten und dabei unterstützen, Visionen umzusetzen. Zusätzlich sorgen modernste Online-Banking-Instrumente für einen flexiblen, reibungslosen Ablauf der Bankgeschäfte im Internet. Wie viel ein Unternehmer online erledigen möchte und mit welchen Dingen er seinen Raiffeisenberater persönlich befasst, entscheidet allein der Kunde. ¬

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BANKOMATISCH Die Tiroler selbst haben im In- und Ausland

8,8 Mio. Mal

2015 wurden in Tirol – von Einheimischen und Besuchern – 11,3 Millionen Transaktionen mit der Bankomatkarte durchgeführt und dabei 1,3 Milliarden Euro umgesetzt.

Geld mit ihrer Bankomatkarte behoben und

29 Mio. Mal mit ihr bezahlt.

IN TIROL GIBT ES 943 BANKOMATEN.

Auf einen Automaten kommen somit 770 Einwohner.

Quelle: Oesterreichische Nationalbank Innsbruck, Payment Service Austria Wien

Schoellerbank AG Museumstraße 5, 6021 Innsbruck, Tel.: +43/512/582 817-0

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Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

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PORTRÄTWASSERZEICHEN Hält man die Banknote gegen das Licht, werden das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, ein Fenster und die Wertzahl sichtbar.

PORTRÄT-FENSTER Betrachten Sie die Banknote gegen das Licht. Das im Hologramm enthaltene Fenster wird durchsichtig. In ihm erscheint ein Porträt der Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist.

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Sparte Information und Consulting im Überblick Vielseitige Sparte Der Weg in die Information- und Kommunikationsgesellschaft ist vollzogen und der hochqualifizierte Dienstleistungsbereich immer wichtiger.

• Dr. Reinhard Helweg Spartengeschäftsführer und Fachgruppengeschäftsführer · Unternehmensberatung · Buchhaltung · Informationstechnologie

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Sparten- und Fachgruppengeschäftsführer:

Dr. Reinhard Helweg, Spartengeschäftsführer Information und Consulting

eder nimmt mit Sicherheit – sei es mittelbar oder unmittelbar – die Dienste eines unserer Mitgliedsunternehmen in Anspruch, zum Beispiel sorgen sie für die fachgerechte Entsorgung von Abfall und Abwasser. Als kreative Unternehmen sind sie für die Werbung verantwortlich, die uns täglich umgibt. Spezialisten für Finanzierung, Versicherungen, Immobilien oder technische Gutachten sind auch in der Sparte IC zu finden. Andere Mitglieder sorgen mit spannenden Büchern, Fernseh- oder Radioprogrammen für Unterhaltung, während andere bei komplexen Fragen im IT-Bereich die richtige Antwort finden. Auch an diversen Printprodukten sind die in der Sparte IC angesiedelten Druckereien beteiligt. Bei den Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Elektromobilität und Smart City nimmt die Sparte Information und Consulting eine Vorreiterrolle ein und sieht sich auch als ¬ Vertreterin der Kreativwirtschaft. 84

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• Mag. Kurt Lorbek Fachgruppengeschäftsführer · Werbung und Marktkommunikation · Buch- und Medienwirtschaft · Versicherungsmakler · Ingenieurbüros • Michael Huber Fachgruppengeschäftsführer · Immobilien- und Vermögenstreuhänder · Entsorgungs- und Ressourcenmanagement · Druck · Finanzdienstleister · Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen

2015 Rund 150 Mio. Euro

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Stand: 31. 12. 2015


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9.946

11.903 UNSELBSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

Mitglieder

Ja zu Tirol

DAVON

2.009

Beim täglichen Einkauf ist die Regionalität schon sehr gut im Bewusstsein der Tiroler Bevölkerung verankert.

© DIE FOTOGRAFEN

Dienstgeberbetriebe

DIE FACHGRUPPEN MIT DEN MEISTEN MITGLIEDSBETRIEBEN Unternehmensberatung, Buchhaltung, Informationstechnologie

3.049

1.811 Werbung, Marktkommunikation

856 Immobilien- und Vermögenstreuhänder

556 Entsorgungs- und Ressourcenmanagement

515 Ingenieurbüros

Die restlichen Mitglieder teilen sich auf folgende Fachgruppen auf: • Finanzdienstleister • Versicherungsangelegenheiten/-makler • Buch- und Medienwirtschaft • Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen • Druck

J

Dietmar Hernegger, Spartenobmann Information und Consulting

etzt geht es aber darum, dass sich Konsumenten auch bei Dienstleistungen für den lokalen Anbieter entscheiden. Vor allem durch das Internet hat sich für viele Tiroler Unternehmen der Wettbewerb massiv verschärft. Diese Entwicklung haben zum Beispiel besonders die heimischen Druckereien stark zu spüren bekommen und Arbeitsplätze abgebaut, so manche Firma musste sogar schließen. Durch die Inanspruchnahme von heimischen Dienstleistungen werden Arbeitsplätze und auch die Lehrlingsausbildung abgesichert und die Wertschöpfung bleibt im Land. Generell muss hier am Markt gerade bei den Dienstleistungen ein Umdenken stattfinden. Die Sparte Information und Consulting (IC) hat hier eine großflächige Informationskampagne unter dem Titel „Ja zu Tirol“ gestartet, um das Bewusstsein für heimische Dienstleistungsbetreibe zu stär¬ ken. Nahere Infos www.jazutirol.at.

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Ihr verlässlicher Partner in Wohnungsfragen!

Dach überm Kopf Wie hoch ist der Gebäudebestand im Land? Was bezahlt man wo für ein Grundstück und was für ein Einfamilienhaus? Wie hoch sind die Durchschnittsmietpreise im Land? top.tirol hat sich am Wohnungsmarkt umgeschaut.

Siedlungsraum Seit 1961 nahm die Tiroler Bevölkerung um fast 60 Prozent zu. Der Gebäudebestand hat sich im selben Zeitraum fast verdreifacht: 193.295 Gebäude wurden im Jahr 2015 gezählt, 71.019 waren es 1961.

Haus und Baugrund Der Quadratmeter eines neuen Einfamilienhauses kostet in Tirol im Durchschnitt 3.430 Euro. Hotspot ist Kitzbühel, wo 6.400 Euro verlangt wird.

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Wer selbst bauen will, kriegt im Schnitt einen Quadratmeter für 319 Euro. In Kitzbühel allerdings bekommt man dafür nicht einmal die Hälfte dieser Fläche: Hier muss man im Schnitt 750 Euro pro Quadratmeter hinblättern. In Landeck und Lienz hingegen, wo der Durchschnittspreis bei 100 bzw. 111 Euro liegt, erhält man fast drei Quadratmeter für den Tiroler Durchschnittspreis.

Mietpreise • Wer in Tirol in einer gebrauchten Mietwohnung lebt, zahlt im Schnitt 10,6 Euro Miete pro Quadratmeter ohne Betriebskosten. • Am teuersten ist es in der Tiroler Landeshauptstadt mit 12,4 Euro, gefolgt von Kitzbühel mit 11,5 Euro.

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• Etwas teurer ist die Miete für neue Wohnungen: 12,7 Euro wird durchschnittlich in Tirol verlangt.


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ie RWF Frömelt Hechenleitner Werbegesellschaft bietet alles aus einer Hand: persönliche Beratung, exakte Mediaplanung, Konzeption, Umsetzung in Vermarktung und Druck und sogar die Übernahme des Versands – und das in höchster Qualität. „So können wir jedes Nischen- und Spezialgebiet stilsicher und mit höchster Effizienz betreuen“, betont Diplom-Kommunikationswirt Daniel Frömelt, zuständig für Beratung und Planung. Das Team von RWF erstellt für Kunden ein individuell angepasstes Media-

und Marketingkonzept und setzt Kundenideen mit jahrzehntelanger Erfahrung, internationalem Know-how und Freude an Kreativität um. Den exklusiven Kunden von RWF kommen dabei vor allem auch die Kenntnis des globalen Markts sowie das ausgezeichnete internationale Netzwerk zugute.

Maßgeschneidertes Konzept, beste Umsetzung

Auch in der Umsetzung setzt RWF neue Maßstäbe. „Mit unserer neuen Druckmaschine haben wir in eine zukunftsweisende

Ausstattung investiert, die dem Kunden höchste Qualität der Druckergebnisse garantiert, die in unseren Breiten bislang einzigartig ist“, erklärt Verkaufsleiter Walter Mair. Die 6 Farben + Lack KBA „limited edition“ bietet zukunftsweisende Technologie, Qualitäts- und Sicherheitsstandards, elektronisches Farbmanagement u. v. m. Neben brillanten Ergebnissen hat RWF auch die Umwelt im Auge. „Die KBA ermöglicht eine nachhaltige, klimaneutrale und ressourcenschonende Produkti¬ on“, so Daniel Frömelt.

© RWF FRÖMELT

Mit der neuen Offset-Druckmaschine KBA „limited edition“ setzen die Werbeprofis der Druckerei und Werbeagentur RWF Frömelt Hechenleitner in Volders bislang unerreichte Maßstäbe in Druckqualität und Umweltfreundlichkeit.

Dipl. Kw. BAW Daniel Frömelt RWf Frömelt-Hechenleitner Werbegesellschaft m.b.H. Alpenstraße 2, 6111 Volders Telefon: +43 (0)5224/52785 www.rwf-media.com

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Städtevergleich Wie Mieten das Geldbörserl belastet.

In Innsbruck müssen die Bewohner für eine Miet­wohnung rund

In Wien verschlingt die Miete rund

53 %

ihres Jahreseinkommens ausgeben – damit ist die Landeshauptstadt Spitzen­reiter im Städtevergleich.

47 %

des Einkommens und in Salzburg

46 %

Neue Wohnung Die in Tirol angebotene neue Eigentums­­ wohnung (nicht älter als drei Jahre) war im Jahr 2015 im Schnitt 90 Quadratmeter groß und kostete 362.000 Euro, 65.000 Euro mehr als vor fünf Jahren. Weniger bezahlte, wer eine gebrauchte Wohnung in derselben Größenordnung suchte. Diese kostete durchschnittlich 274.000 Euro.

Quelle: ImmoScout24, Tiroler Wirtschaft im Rückblick Daten und Langzeitreihen zur Wirtschaftsentwicklung des Landes – WK Tirol

Alt, aber teuer: Wo eine gebrauchte Wohnung am teuersten ist Den höchsten Preis für ein gebrauchtes Apartment bezahlt man in Kitzbühel. Im Schnitt muss man laut einer Erhebung der Immobilienplattform ImmoScout24 1.500 Euro pro Quadrat­meter mehr hinblättern als in Innsbruck bzw. fast dreimal mehr als in Reutte.

Durchschnittlicher Quadratmeterpreis im Jahr 2015 für gebrauchte Eigentumswohnungen

TOP 3

PREIS

1. KITZBÜHEL

€ 4.890

2. INNSBRUCK

€ 3.388

3. INNSBRUCK-LAND

€ 2.847

TIROL IM DURCHSCHNITT:

€ 3.113

Quelle: ImmobilienScout24, Durchschnittspreise pro Quadratmeter; die Objekte sind mindestens 3 Jahre alt.

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Bauen, wohnen, investieren Warum sollte man gerade jetzt in Immobilien investieren? Worauf sollte man beim Hauskauf achten? Was bringen Vorsorgewohnungen? Antworten auf diese und andere Fragen haben fünf Branchenexperten.

„So günstig wie noch nie“ „Die Generation 50+ musste noch teilweise über zehn Prozent Zinsen für Ihre Darlehen bezahlen, die heutigen Wohnungskäufer deutlich weniger. Zudem sind Wohnbauförderungsdarlehen die ersten fünf Jahre zinsenfrei. Spezialisten gehen zwar seit einigen Jahren von einem Zinsanstieg aus, doch geschehen ist bis dato nichts. Im Gegenteil: Die Zinsen sind weiter gesunken. So günstig und sicher wie noch nie kann man attraktive Fixzinssätze mit langen Laufzeiten vereinbaren und dadurch ein Zinsrisiko minimieren. Mit bestimmten vorhandenen Ersparnissen ist die Anschaffung einer Immobilie mittels Kredit, umgerechnet auf die Laufzeit, so günstig wie noch nie.“

Wohnen im Alter Veränderung erfordert Mut. „Eine Veränderung des gewohnten, liebgewonnenen Wohndomizils erfordert sehr viel Mut. Doch der Mut macht sich bezahlt. Vor allem, wenn man die Entscheidung für einen altersgerechten Wohnsitz selbst trifft. Daher rate ich, sich rechtzeitig ein langes selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden zu sichern, mit Betreuung nach Bedarf und Gemeinsamkeit statt Einsamkeit. Nach unserem Motto: Soviel Freiheit wie möglich, soviel Hilfe wie nötig.“

Nikolaus Resl, Prokurist WAT Bauträger GmbH

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Firmenstandort: Zeit ist Lebensqualität. „Bei Gewerbeimmobilien gilt der Grundsatz: Die Lage ist das Um und Auf. Erstens: Die Zeit, die Dienstgeber und ihre Mitarbeiter zum Arbeitsplatz brauchen, fehlt für die Freizeit und Familie. Zweitens sollte man bei der Wahl des Firmenstandorts klären, wo sich die eigenen Kunden befinden und wo die Lieferanten. Drittens sollte man auch die Infrastruktur, wie Parkplätze, öffentliche Verkehrsmittel, Autobahnanbindung, Restaurants, usw. berücksichtigen. Effiziente Abläufe tragen nicht nur zum Erfolg des Unternehmens bei, sondern auch zur Lebensqualität.“

Hat einer eine Idee? Heute zählt nicht mehr Nachfrage, sondern Angebote. Das geht nur mit Kreativität und Innovation.

© WIMMER

Andreas Gstrein, Technologie- und Wirtschaftspark Innsbruck

Checkliste Hauskauf „Wer sich seinen Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen möchte, sollte für sich klären: Wo möchte ich in Zukunft leben? Entsprechen die Infrastruktur und Anbindungsmöglichkeiten des Standorts meinen Bedürfnissen? Wie groß sollte das Haus sein – ist Nachwuchs geplant? Wird ein Keller oder ein Garten benötigt? Wie ist das Haus aufgeteilt? Ist der Zustand des Hauses auch wirklich so gut, wie angepriesen? Sind alle rechtlichen Fragen geklärt? Kompetente Beratung von qualifizierten Fachexperten ist bei einer so wichtigen finanziellen Entscheidung Gold wert. Diese bieten Begleitung für den kompletten Kaufprozess – von der marktbezogenen Einschätzung über die Klärung von Rechts- und Finanzierungsangelegenheiten bis hin zur Schlüsselübergabe.“ Ingmar Schwabl, Geschäftsführer S Real Immobilien Tirol

Vorausdenken, Zukunft sichern „Sowohl Privatpersonen, die ihr hart Erspartes anlegen möchten, als auch klassische Investoren setzen vermehrt auf eine Vorsorgewohnung. Gerade in Ballungszentren können diese neben der klassischen Kapitalanlage oder Deckung von Pensionslücken auch als Startwohnung für Kinder oder Enkel genutzt werden. Eine Vorsorgewohnung, die barrierefrei ist, kann zudem in späteren Jahren als Alterswohnsitz dienen. Diese vielseitigen Möglichkeiten machen die Vorsorgewohnung zu einer wertbestän­ digen Absicherung Ihrer Zukunft.“ Nicole Knödl, ZIMA Wohn- und Projektmanagement GmbH

Tom Jank, Fachgruppenobmann Werbung

H

aben Sie sich schon einmal gefragt, was eine Idee ist, bevor sie Ihnen einfällt. Genau! Wir nehmen Ideen als Energie wahr und beschreiben sie auch mit ebensolchen Symbolen wie Glühbirne oder Blitz. Kreative Menschen und Unternehmen hören deshalb niemals auf, Dinge in Frage zu stellen, um den nächst höheren Energiezustand zu erreichen.

Ideen treiben die Welt voran

Ideen platzen jedoch nicht in den Raum. Man muss lernen, sie zu erkennen. Ideen haben Leute, die Ideen sehen, während andere sie übersehen. Übrigens: Nicht „Money makes the world go round“, sondern Ideen. Denn auch Geld ist nicht einfach vom Himmel gefallen. Geld begann als Konzept und Idee. Auch für Tirol – kein typischer Produktionsstandort – werden Ideen immer wichtiger werden. Daher plädieren wir an dieser Stelle für mehr Wertschätzung für die Ideenkultur und Kreativitätsleistung im Lande. Wertschätzung für eine Arbeit, die nicht nur die unsere ist, sondern die jede andere Branche ¬ zu einer besseren machen kann.

Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)5 90 90 5-1263 E-Mail: werbung@wktirol.at www.wko.at/tirol/werbung

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Wir tschaftskammer Tirol

Frau in der Wirtschaft im Überblick AUFSICHTSRÄTINNEN

15,9 %

GRÜNDUNGEN

51,5 %

© WKT

Passender Rahmen für Familien

Mag. (FH) Martina Entner, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft

D

ie Zahlen sprechen eine klare Sprache: 57 % der Studienabschlüsse sind weiblich. Somit liegt es nur nahe, dieses Potenzial für die Wirtschaft und unsere Betriebe zu nutzen – Frauen leisten viel und wir brauchen sie am Arbeitsmarkt! Es ist nicht nur unsere Aufgabe als Gesellschaft, sondern die Aufgabe einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik – die Österreich auch in Zukunft für Unternehmen attraktiv halten will – Familien die passenden Rahmenbedingungen zu bieten, um arbeiten zu können. Wir haben einiges erreicht, sind aber noch lange nicht am Ziel – unsere Politik muss Kinderbetreuung als Infrastrukturmaßnahme stärker anerkennen und endlich die lang geforderte flexible Kinderbetreuung flächendeckend umsetzen! Wir brauchen eine Betreuung, die an die Alltags- und Arbeitsrealitäten angepasst ist. Tirol bekleidet österreichweit den vorletzten Platz bezüglich der Schließtage, das ist ein klares Zeichen, die Politik muss sich diesem Thema weiterhin noch stärker annehmen. ¬

GESCHÄFTSFÜHRERINNEN

15,8 %

ANTEIL AN UNTERNEHMERINNEN IN TIROL

38,1 %

STUDIENABSCHLÜSSE 1 57 % WEIBLICH 43 % MÄNNLICH ERWERBSTÄTIGE FRAUEN IN ÖSTERREICH 2

SPARTE

FRAUENANTEIL

GEWERBE UND HANDWERK

42,7 %

TOURISMUS UND FREIZEITWIRTSCHAFT

38,4 %

HANDEL

32,4 %

INFORMATION UND CONSULTING

24,1 %

Frau in der Wirtschaft

TRANSPORT UND VERKEHR

14,3 %

Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)5 90 90 5-1459 E-Mail: fiw@wktirol.at wko.at/tirol/fiw

INDUSTRIE

5 %

BANKEN UND VERSICHERUNGEN

0 %

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1994: 1,55 MIO. 2014: 1,91 MIO. STEIGERUNG UM

23 % Stand: 30. 5. 2016 Quellen: Folder Frauen-Fakten/ Frau in der Wirtschaft 1 Universitäten, FH, Pädagogische Hochschulen, Privatuniversitäten; Studienjahr 2013/14 2 STATISTIK AUSTRIA


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Exklusive Gartenanlage am Inn in Zirl

I

m westlich vom Zirler Ortskern gelegenen Weiler Dirschenbach errichtet die HURA Verwertungs GmbH eine exklusive Gartenanlage mit 71 Kleingartenhäusern. Die Anlage befindet sich direkt am Inn in Mitten der idyllischen Innauen und bildet durch die ruhige Lage den optimalen Rückzugsort um der Hektik des Alltags zu entfliehen und neue Energie zu tanken. Die Ortschaft liegt etwa 9 km von Innsbruck entfernt und ist leicht zu erreichen. Mit der massiven Holzbauweise, den Lärchenfenstern und der Dachverblechung aus Kupfer wurde besonders auf die Langlebigkeit der Häuser geachtet. Die Häuser der exklusiven Gartenanlage am Inn sind jeweils mit einem hauseigenen Badezimmer mit Dusche, WC welches mit Stein ausgekleidet ist ausgestattet. Sie sind komplett möbliert und es steht Ihnen sowohl Strom als auch Internet zur Verfügung. Die Häuser sind mit einer Ewe Küche inkl. Geräten, Sedda Wohnlandschaft, Schösswender Essplatz, Tisch und Bank auf der Terras-

© CHRISTIAN STEINER (2)

Ihr privates Anwesen in den Alpen

se, Lampen, Infrarotheizkörpern sowie einem TV-Gerät ausgestattet und somit sofort bezugsfertig. Zu jedem Anwesen gehört sogar ein privater Parkplatz. Das Regenwasser wird in unterirdischen Sammelbehältern gespeichert und kann zur Gartenbewässerung verwendet werden. Das macht die Anlage ganz besonders und hebt sie von anderen ab. Hochwertig und langlebig Es gibt zwei verschiedene Häusertypen. Die Häuser haben eine Größe von 24 m2 und verfügen zusätzlich über eine schöne Terrasse. Die Fläche der Grundstücke unterscheidet sich individuell und beträgt zwischen 120 m2 und 261 m2. Bei der Realisierung der exklusiven Gartenanlage wurde besonderes Augenmerk auf die hochwertige und langlebige Ausführung gelegt und bietet sich dadurch als optimales Anlageobjekt mit einer sicheren Werterhaltung an. Es steht Ihnen frei, Ihr gewünschtes Objekt zu kaufen oder zu mieten. ¬

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie uns doch in unserem Büro besuchen und sehen Sie sich das Modell der Gartenanlage am Inn genauer an. Unser Büro befindet sich in Völs im Erdgeschoss des Schulergebäudes am Cytagelände bei der Autobahnausfahrt Kranebitten. Sie können unsere Musterhäuser auch vor Ort besichtigen. Besichtigung­ stermine immer Mittwoch 13.30 bis 18.30 Uhr und Samstag 9 bis 13 Uhr. Ansprechperson vor Ort: Bernhard Kainz 0664/4374036

VD Projekt GmbH Gießenweg 1, 6176 Völs Telefon: +43 (0)664/1311838 E-Mail: office@vd-projekt.at www.vd-projekt.at

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Wir tschaftskammer Tirol

Ein-Personen-Unternehmen im Überblick Volle Fahrt voraus!

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TIROLER UNTERNEHMEN IST EIN EIN-PERSONEN-UNTERNEHMEN

44 %

DER TIROLER EPU SIND WEIBLICH

54 %

EPU HABEN DURCHSCHNITTLICH

Mag. Mark Schuchter, Sprecher der Tiroler Ein-Personen-Unternehmen

30

E

in-Personen-Unternehmen sind klein in der Unternehmensstruktur, aber groß, wenn es um ihre Leistung geht. Der Begriff Ein-Personen-Unternehmen gibt nur Auskunft über die Betriebsgröße und sagt nichts über die unternehmerische Leistung aus. EPU wollen wachsen. Hier bietet die Digitalisierung eine riesen Chance, denn sie bringt die Welt in jedes Unternehmen hinein. Zudem bietet sie die Möglichkeit, global zu arbeiten und mit Kunden zu kommunizieren – schließlich ist das Handy heutzutage ein Büro im Hosentaschenformat. Die Tiroler Wirtschaft ist stolz auf ihre EPU, die sich wie wendige, schnelle Segelschiffe auf dem Meer der Märkte bewegen und somit oftmals den großen Frachtschiffen einen Schritt voraus sind. Sie sind ein unverzichtbarer Teil der Wirtschaft, um nicht zu sagen, aus dieser gar nicht wegzudenken! ¬

Ein-Personen-Unternehmen Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)5 90 90 5-1459 E-Mail: epu@wktirol.at epu.wko.at/tirol

VERSCHIEDENE KUNDEN

Sein eigener Chef sein: • EPU entscheiden sich fürs Unternehmertum, weil ... · sie sich selbstverwirklichen wollen. · sie unabhängig sein wollen. · sie ihre Zeit flexibler einteilen wollen. · sie Familie und Beruf besser vereinen können. · weil sie eine Chance am Markt erkennen und ihre Produktidee umsetzen wollen. • EPU wollen wachsen: · 39 % wollen Mitarbeiter anstellen. · 93 % wollen neue Kundengruppen erschließen. · 88 % planen die Ausweitung ihrer Produkte und Dienstleistungen. • EPU leisten trotz ihrer Kleinheit sehr viel: · 6,7 Mrd. Bruttowertschöpfung · 23,8 Mrd. Umsatzerlöse · Sie stellen 6 % der Erwerbstätigen dar.

Stand: 30. 5. 2016

96

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Die Innovationsschmiede am Berg Am Fuß des Patscherkofels entwickelt und betreibt World-Direct Business-Software für Unternehmen aus den unterschied­ lichsten Bereichen. Für ihre individuellen Anforderungen bietet der IT-Dienstleister maßgeschneiderte Lösungen made in Tirol.

R

Individualität „Unser Portfolio ist breit gestaltet, um dem individuellen Bedarf von Kunden gerecht zu werden“, erklärt Mario Raunig, Marketingleiter von World-Direct, die Strategie. „Via Cloud-Technologie unterstützen wir Unternehmen, effizient und erfolgreich am Markt zu agieren.“ Dabei vertrauen namhafte Unternehmen auf das Know-how der Sistranser. Die IKB nutzt ihre Tools zum effizienten

© THOMAS EBNER

und 80 Mitarbeiter machen World-Direct zu einem der größten Unternehmen seiner Art in Westösterreich. Ihre Expertise ist dabei ebenso vielfältig, wie die Aufgaben der Sistranser Innovationsschmiede. Denn World-Direct hat sich auf die Entwicklung und den Betrieb von maßgeschneiderter Business-Software spezialisiert.

Kundenmanagement, Swarovski Optik hostet ihre Webprojekte bei WorldDirect und GE aus Jenbach vertraut auf ihre smarten und innovativen Energielösungen. Sicherheit & Kompetenz Auch bei der IT-Security spielt WorldDirect in der Oberliga. Das Unternehmen

entwickelt und betreibt unter anderem die Website des Außenministeriums. Und jeden Monat werden Millionen von Bankomatbehebungen in Österreich über ihre Systeme abgewickelt. Außerdem arbeitet World-Direct als hundertprozentige Tochter der A1 Telekom Austria AG eng mit dem Mutterkonzern zusammen. „Dadurch können wir unsere Angebote mit denen von A1 koppeln“, meint Raunig. „Für unsere Kunden bedeutet das, dass wir ihnen maßgeschneiderte Lösungen in der österreichweit am besten ausgebauten Infrastruktur bieten.“ ¬

World-Direct eBusiness solutions GmbH Unternehmerzentrum 10, 6073 Sistrans Telefon: +43 (0)512/564 464 300 www.world-direct.at

WE DEVELOP SUCCESS 80

MitarbeiterInnen

862 100 % 4x

Tochter der A1 Telekom Austria AG

Microsoft, Cisco und TYPO3 Gold Partner

1.400.000 820

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Quadratmeter Bürogebäude in Sistrans/Tirol

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erfolgreich umgesetzte Kundenprojekte

2

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Wir tschaftskammer Tirol

Junge Wirtschaft im Überblick GRÜNDUNGEN IN TIROL 2015:

2.694

200

MEHR ALS NEUE UNTERNEHMEN PRO MONAT

© WKT

Attraktive Zukunft

Top-Gründungsmotive: • Ich will mein eigener Chef sein.

L

Clemens Plank, Landesvorsitzender Junge Wirtschaft Tirol

and der Berge, Land am Strome, Land der Äcker, Land der Dome, Land der Gründer, zukunftsreich.“ Das wäre wohl eine interessante Adaption unserer Bundeshymne und trifft den Nagel auf den Kopf. Wollen wir Österreich auch für die Zukunft attraktiv halten und unseren Jungen eine Perspektive geben, muss Österreich wettbewerbsfähig bleiben. Junges Unternehmertum braucht einen Partner-Staat und keinen Vater-Staat, denn zukunftsreich ist nur ein Österreich, dass UnternehmerInnen mit Mut, Ideen und Innovationskraft eine Heimat gibt. Die Uhr tickt – es gibt Ideen und mutige JungunternehmerInnen. Nun gilt es, sie für den Standort Österreich zu begeistern. Wir Jungen brauchen eine Politik, die Unternehmertum forciert, das heißt die Lohnnebenkosten spürbar senkt und einen Beteiligungsfreibetrag zulässt. Die vielen jungen Unternehmen müssen gedüngt werden, damit sie ihre Ideen und somit auch Ös¬ terreich groß machen können.

• Ich möchte in meiner Zeit- und Lebensgestaltung flexibler sein. • Ich wollte schon immer selbstständig sein. • Ich möchte die Verantwortung, die ich als Angestellter getragen habe, im eigenen Unternehmen einbringen. • Die Selbstständigkeit bietet eine neue Berufsperspektive für mich.

Start-up-Szene Tirol 70 % der Start-up-Gründer sind zw. 20 und 39 Jahren alt. Die Start-up-Szene konzentriert sich auf den Bereich Innsbruck,

66 % der Start-ups sind in Innsbruck angesiedelt und 19 % in Innsbruck Land. GUT AUSGEBILDET: 82 % haben das höchste Ausbildungsniveau (PhD/Dr., Master/Magister, Bacchelor). Tiroler Start-ups planen in den kommenden 3 Jahren im Durchschnitt 14 Mitarbeiter zu beschäftigen.

39,1 JAHRE

DURCHSCHNITTSALTER DER TIROLER GRÜNDER

VORTEILE EINER GRÜNDUNG IN TIROL:

Junge Wirtschaft Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7 6020 Innsbruck Telefon: +43(0)5 90 90 5-1459 E-Mail: jw@wktirol.at jungewirtschaft.at/tirol

28 % HOHE LEBENSQUALITÄT

27 %

GRÜNDUNGSUNTERSTÜTZUNG

16 %

LAGE MIT NÄHE ZU GROSSEN MÄRKTEN Stand: 30. 5. 2016 Quelle: Tiroler Start-Up Szenemonitor 2015

98

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„Kreativ macht Spaß“

Drucken, falzen, stanzen, perforieren – bei NP DRUCK trifft Produktivität auf Kreativität. Das Ergebnis: keine „Stangenware“, sondern Folder, Prospekte und Magazine, die Raum für beeindruckende Produktpräsentationen mit hohem Wiedererkennungswert bieten. Dank Erfahrung und modernster Technik bringt NP DRUCK Vielfalt und Kreativität zurück in die Welt der Druckprodukte. Damit Print Spaß macht!

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Nachwuchs für die Wirtschaft Die Neugründungen haben sich tirolweit seit 1995 mehr als verdoppelt.

2.694

2.548 2.103 1.816 1.138

2000

2005

2010

2015

© STANDORTAGENTUR TIROL

1995

Marcus Hofer, Geschäftsführer CAST

5 Tipps, damit das Gründen gelingt

1 Intensiv überlegen, welches Kundenproblem man löst bzw. ob am Markt Bedarf besteht. Eine innovative Idee (Technologie, Produkt oder Dienstleistung) wird nur Erfolg haben, wenn Kunden dafür zahlen.

2

3

Jede Gelegenheit nutzen, über die eigene Idee zu sprechen. Feedback von außen ist enorm wichtig für die Entwicklung von einer Idee zu einem erfolgreichen Unternehmen. Das führt zu Mentoren, Kooperationspartnern, Finanziers, Kunden und Mitarbeitern.

Team und Teamspirit müssen stimmen, deshalb sollte man sich nicht nur Zeit für die Geschäftsidee nehmen. Ein gutes Team muss sich in seinen fachlichen und sozialen Kompetenzen gut ergänzen und offen miteinander kommunizieren können.

4 Ideen nicht nur am Papier entwickeln. Ein Konzept muss sein, aber ebenso wichtig ist ein Prototyp. Man sollte sich Feedback von Kunden holen und herausfinden, ob sie das Produkt bzw. die Dienstleistung auch annehmen.

Quelle: WKO Gründungsstatistik, vorläufige Daten 2015

100

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5 Das vielfältige Unterstützungsangebot für Gründer am Standort nutzen. Es gibt ein Netzwerk an Beratung, Förderung, Coaching, Weiterbildung, Inkubationsprogrammen – und das Angebot wächst.


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IN WELCHEN BEZIRKEN WIRD AM HÄUFIGSTEN GEGRÜNDET?

136 REUTTE

495 INNSBRUCK-STADT

2.694

365 KUFSTEIN

NEUGRÜNDUNGEN GAB ES 2015 IN TIROL.

284 KITZBÜHEL

259 SCHWAZ

122 LANDECK

649

201 IMST

INNSBRUCK-LAND

183 LIENZ JEDER ZWEITE

gründet im Bereich GEWERBE & HANDWERK. Quelle: WKO Gründungsstatistik

Entgeltliche Einschaltung

Wichtiger Punkt bei der Pensionsplanung!

Hierbei ist Folgendes zu beachten:

Geht jemand vor dem Regelpensionsalter in Pension, so muss man mit Abschlägen rechnen. Diese Abschläge bleiben bis zum Wegfall der Pension (Tod) konstant.

Hierzu ein Beispiel:

Mann/Frau mit Regelpension ab 1. Jänner 2018 in Höhe von 2.300 €, könnte mit 1. Juli 2016 in Korridorpension (Hacklerregelung) mit 2.250 € gehen. Geht er jetzt, dann bekommt er 50 € im gesamten Pensionszeitraum weniger. Allerdings bekommt er die Pension von 2.250 € jetzt, somit 1,5 Jahre früher, was rund 47.250 € ausmacht. Setzt man dies jetzt im Verhältnis zu dem Betrag von 50 €, welcher weniger ausbezahlt wird, so müsste die Korridorpension rund 79 Jahre bezogen werden, damit sich dieser Vorteil

dreht. Dies spricht aus unserer Sicht klar für die Pension ab 1. Juli 2016.

Unser Tipp:

Wenn sich die Pension planen lässt, so sollte man sich diese beiden Varianten berechnen lassen und jenen Zeitraum bestimmen, ab welchem sich die höhere Regelpension erst rentiert. Nicht selten teilen uns Klienten mit, dass die Versicherungsanstalten von einem früheren Pensionsantritt mit Abschlag abraten. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich diese Varianten ausrechnen zu lassen und sich die Zeitspanne selber hinsichtlich Wirtschaft¬ lichkeit zu überlegen.

Mag. (FH) Daniel Nöbauer, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Gerichtssachverständiger

© DOMINIQUE HUTER (2)

W

ir werden immer wieder mit der Frage konfrontiert: Soll ich vor Erreichen des Regelpensionsalters in Pension gehen oder den Stichtag der Regelpension abwarten?

augustin+nöbauer+partner Steuerberatung GmbH Mitterweg 16/II Würth-Zentrum, 6020 Innsbruck Tel.: +43 (0)512/29 44 39 www.fidas-innsbruck.at

Mag. Andreas Loidl, Unternehmens- und Wirtschaftsberater

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Wie alt sind Tirols Gründer? Jedes Jahr wagen Frauen und Männer jeglichen Alters den Schritt in die Selbstständigkeit und gründen ihr eigenes Unternehmen.

32

533

UNTER 20 JAHRE

20 – 29 JAHRE

95

ÜBER 60 JAHRE

417

679

2.316

30 – 39 JAHRE

JUNGUNTERNEHMER

50 – 59 JAHRE

560

40 – 49 JAHRE 2015 vorläufig – Tirol, natürliche Personen (EinzelunternehmerInnen) Quelle: WKO Gründungsstatistik

EOS Austria GmbH Eduard-Bodem-Gasse 8 6020 Innsbruck Tel. +43 (0)512 279 150 info@eos-austria.at www.eos-austria.at

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37,0

Frauen gründen mehr – Männer dafür früher

Jahre

41,1

ALTERSSCHNITT BEI DER GRÜNDUNG

1.113 MÄNNER

Jahre

DAVON

JUNGUNTERNEHMER IN TIROL

Mit 51,9 Prozent der Neugründungen hatten die Gründerinnen 2015 in Tirol die Nase ein wenig vor den Gründern. Allerdings wagen sie den Schritt ins Unternehmertum im Schnitt erst mit 41,1 Jahren – und damit etwa vier Jahre später als ihre männlichen Kollegen.

DAVON

1.203 FRAUEN

Quelle: WKO Gründungsstatistik

BILDUNG. FREUDE INKLUSIVE.

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DIE GRÖSSTEN PLEITEN Wo gehobelt wird, fallen Späne: Jedes Jahr entstehen in Tirol neue, auch erfolgreiche Unternehmen. Doch nicht immer ist das wirtschaftliche Handeln mit Gewinnen verbunden. Im schlimmsten Fall bedeutet das Insolvenz.

30

WER TRÄGT DIE SCHWERSTE SCHULDENLAST?

Mio.

Einen 30 Millionen schweren Schuldenberg müssen die Betreiber des Fünfsternehauses For Friends Hotel in Mösern stemmen, gefolgt von den Innsbrucker Firmen Central Bau und Giuseppe Marchese.

11

7,2

Mio.

Mio.

CENTRALBAU GMBH

FOR FRIENDS HOTEL GMBH

MARCHESE GIUSEPPE

–92 –60 –55

ACO BAUSTAHL KG FOR FRIENDS HOTEL GMBH MERANER CATERING GMBH

© CREDITREFORM

Die meisten Jobverluste verursachte die Insolvenz dieser Betriebe: Gerhard M. Weinhofer, Geschäftsführer des Österreichischen Verbands CREDITREFORM

„ Tirol hat im letzten Jahr österreichweit mit –27 % den stärksten Insolvenzrückgang verzeichnet.“ Quelle: Creditreform

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3 FRAGEN AN

TIROL IM DETAIL

Bezirksvergleich 2014/2015

Gerhard M. Weinhofer Geschäftsführer des Österreichischen Verbands Creditreform

1. HERR WEINHOFER, 2015 HAT ES TIROLWEIT 283 INSOLVENZFÄLLE GEGEBEN. WIE SCHÄTZEN SIE DIE ENTWICKLUNG IM VERGANGENEN JAHR EIN? Mit minus 27 Prozent hat Tirol den stärksten Insolvenzrückgang verzeichnet. Während bundesweit mehr als elf von 1.000 Unternehmen pleitegingen, waren dies in Tirol nicht einmal sieben von 1.000. Das heißt, die Insolvenzgefährdung eines Tiroler Betriebes ist nur halb so groß wie im Bundesdurchschnitt.

weniger Insolvenzen als im Jahr 2014 mehr Insolvenzen als im Jahr 2014

41

10 KUFSTEIN

9

92

1 REUTTE

9

5 LANDECK

20

IMST

29 INNSBRUCKSTADT

8

55

26 INNSBRUCKLAND

17

13 SCHWAZ

26

15 KITZBÜHEL

14

LIENZ

2

2. WELCHE SIND IN TIROL DIE DREI HÄUFIGSTEN GRÜNDE FÜR DIE ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT EINES UNTERNEHMENS? Mehr als zwei Drittel aller Insolvenzen ereignen sich aufgrund von Managementfehlern, z. B. mangelhafter Buchhaltung oder schlechter Kalkulation, gefolgt von Kapitalmangel und der allgemeinen Wirtschaftslage. 3. GIBT ES FIRMEN, DIE BESONDERS GEFÄHRDET SIND, IN KONKURS ZU GEHEN? Jungunternehmen in den ersten drei bis fünf Jahren nach der Gründung, der Bau, das Transportwesen und die Gastronomie. In Tirol sind auch unternehmensbezogene Dienstleistungen stark gefährdet.

Entgeltliche Einschaltung

Qualifizierung nach Maß: Fachkräfte fördern. Wirtschaftsstandort stärken. Unternehmen klagen heute bereits über einen Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften. Eine Antwort darauf ist die „Qualifizierung nach Maß“.

Aus- und Weiterbildungskosten (betriebsexterne Qualifizierung) werden durch das Land Tirol in der Höhe von 50 % für den Betrag, der 1.000 € übersteigt, jedoch max. 1.000 € pro StiftungsteilnehmerIn übernommen. Die Auszubildenden erhalten vom AMS Arbeitslosengeld, sie bekommen zusätzlich die ausbildungsbedingte Zuschussleistung von 300 €. ¬

Geringe Kosten Unternehmen bezahlen eine ausbildungsbedingte Zuschussleistung von 300 € (+ 4,5 % Dienstgeberbeitrag) pro Monat und StiftungsteilnehmerIn. Individuelle

AMS Tirol Das Service für Unternehmen (SfU) des AMS Tirol berät Sie gern. Infos gibt es auch bei der-ServiceLine unter +43 (0)512/58 19 99 oder auf www.ams.at/tirol

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© WODICKA

Fachkräfte nach Maß Gemeinsam mit der amg-tirol und dem Land entwickelte das AMS die Implacementstiftung „Qualifizierung nach Maß“. Zielgruppen sind Unternehmen, die Fachkräfte benötigen, und beim AMS als arbeitsuchend vorgemerkte Personen. Kann das AMS keine adäquat ausgebildete Arbeitskraft vermitteln, können Arbeitsuchende mit Basisausbildung passgenau auf den Arbeitsplatz hin ausgebildet werden. „Ein anerkannter Berufsabschluss ist wichtig für dauerhaften Erfolg im Arbeitsleben. Qualifizierte Arbeitskräfte sind zugleich wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.“ betont Dr. Bernhard Pichler vom AMS Tirol.


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Bildungsstandort Tirol

8 HOCHSCHULEN MEHR ALS ... ... 40.000 Studierende ... 7.500 Mitarbeiter ... 3.000 Lehrende ... 560 Mio. Euro jährliches Budget

Universität Innsbruck STUDIERENDE 28.560 MITARBEITER 4.631, davon • 3.206 wissenschaftliche • 1.444 nicht-wissenschaftliche BUDGET € 274,1 Mio. • Drittmittelerlöse und eigene Einnahmen: € 50,9 Mio.

Medizinische Universität Innsbruck Studierende 2.973, davon • 1.694 aus dem Inland, • 1.146 aus der EU und • 133 aus Drittstaaten

Budget € 226,7 Mio. (gesamte Betriebsleistung) • Eingeworbene Drittmittel: ca. € 40,4 Mio.

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© FRANZ OSS

Mitarbeiter 2.003, davon • 1.136 wissenschaftliches Personal • 867 allgemeines Personal

© UNIVERSITÄT INNSBRUCK

Know-how ist einer der wichtigsten Faktoren, um sich im Wettbewerb hervorzutun. Die acht Hochschulen bilden in unterschiedlichsten Bereichen aus und leisten damit einen wesentlichen Beitrag für die wirtschaftliche Zukunft Tirols.


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MCI – Management Center Innsbruck

© MCI

STUDIERENDE 3.122 davon • 47 % aus Tirol • 21 % aus anderen Bundesländern • 32 % aus dem Ausland • ca. 680 Exchange-Studierende MITARBEITER 263 davon • 80 % Forschung, Lehre & Weiterbildung • 20 % Administration BUDGET € 31 Mio. davon • Studienbeiträge: € 3,3 Mio. • Aktueller Stand Drittmittelprojekte: € 5,9 Mio.

37,4 Mio. Euro GAB DAS LAND TIROL 2015 FÜR WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG AUS.

fh gesundheit

© FH GESUNDHEIT / GÜNTHER WETT

STUDIERENDE 798, davon 185 Studierende mit nichtösterreichischer Staatsbürgerschaft MITARBEITER 54 Mitarbeiter, davon • 37 Mitarbeiter in Lehre und Forschung sowie • 17 Mitarbeiter in Leitung und Verwaltung • 464 nebenberuflich Lehrende BUDGET € 4,5 Mio. • Eigene Einnahmen € 1,1 Mio., davon Drittmittelerlöse: € 40.000

Quelle: Land Tirol; Die Daten zu den Hochschulen beruhen auf eigenen Angaben.

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SEMINARE Der offizielle Location-Guide der Wirtschaftskammer Tirol.

Fachhochschule Kufstein Tirol STUDIERENDE 2.000 inklusive etwa 200 internationaler Studierender

2016/17

© FH KUFSTEIN TIROL

IN TIROL

MITARBEITER 111 Mitarbeiter, davon • 56 Lehrende und wissenschaftliche Mitarbeiter sowie • 55 Verwaltungsmitarbeiter

SEMINARE IN TIROL

Der offizielle Location-Guide der

BUDGET € 12,7 Mio. (Umsatz), davon • ca.15 % Drittmittel • Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT): € 140.524

Mit sieben Tipps zur erfolgreichen Veranstaltung

Am 30. Juni als Beilage der Tiroler Wirtschaft erhältlich oder ab sofort kostenlos bestellbar unter: top.tirol@target-group.at

Pädagogische Hochschule Tirol STUDIERENDE 900, über 10.000 Studierende in der Fort- und Weiterbildung, 7 internationale Studierende MITARBEITER 200 Planstellen inklusive 34 im Bereich Verwaltung BUDGET GESAMT € 1 Mio. für Fort- und Weiterbildung von über 10.000 Tiroler Lehrern Quelle: Land Tirol; Die Daten zu den Hochschulen beruhen auf eigenen Angaben.

© PH TIROL

Gute Planung ist der erste Schritt zum Erfolg eines Events. Dabei gilt: Egal ob bei Tagungen im kleinen Rahmen oder internationalen Kongressen – wer sich früh genug die richtigen Fragen stellt, hat bei der Organisation die Nase vorn.


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© KPH – EDITH STEIN, HOCHSCHULSTANDORT STAMS

Kirchliche Pädagogische Hochschule – Edith Stein STUDIERENDE • 400 Studierende in der Ausbildung • 3.160 Studierende in der Fort- und Weiterbildung MITARBEITER 111, davon • 100 wissenschaftliche • 11 nichtwissenschaftliche

UMIT STUDIERENDE 1.500, davon • 27,4 % aus dem Ausland MITARBEITER 170, davon • 44 im Bereich Verwaltung

160

VON LAND UND BUND GEFÖRDERTE BILDUNGSPROJEKTE IM JAHR 2015

© UMIT

BUDGET € 13 Mio., davon • 39 % Landesförderung • 61 % Einnahmen aus Studiengebühren/ Drittmitteln/sonstige

KarriereGipfel

die Recruitingmessen der Universität Innsbruck Ort: Universität Innsbruck, in unmittelbarer Nähe zu den jeweiligen Zielfakultäten der einzelnen Events

17.10.2016

Partner

Kontakt

20.10.2016

18.10.2016 Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg

Mag. Annemarie Larl-Wolf (Career-Service), Universität Innsbruck Tel.: +43 512 507-32207, E-Mail: Career-Service@uibk.ac.at

www.karrieregipfel.at Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

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Entgeltliche Einschaltung top.tirol

Universität UMIT: Forschung und Lehre auf höchstem Niveau

© UMIT

D

ie Tiroler Landesuniversität UMIT hat sich als akkreditierte Privatuniversität den innovativen und zukunftsorientierten Themen Mechatronik, Medizin- und Bioinformatik, Gesundheitswissenschaften/Public Health, Psychologie, Physiotherapie, Pflegewissenschaft, Gerontologie und verwandten Fächern verschrieben. Die UMIT bietet in diesen Bereichen universitäre Forschung und Lehre auf höchstem Niveau. Im Bereich der Forschung kooperieren die Institute der UMIT mit Forschungseinrichtungen aus aller Welt. Die Studien an der UMIT werden mit den international anerkannten akademischen Titeln Bachelor, Master/ Diplomingenieur und mit dem Doktorat abgeschlossen. Die internationale Einbindung der Studiengänge im Rahmen von Abkommen mit Partner-Universitäten ist ein wesentliches Merkmal der

Ausbildung an der UMIT. Dabei legt die Universität UMIT großen Wert auf eine intensive Ausbildung und auf engen persönlichen Kontakt mit den Studierenden und Lehrenden. Trotz ihres im Verhältnis kurzen Bestehens verfügt die UMIT bereits heute über eine hervorragende Forschungskompetenz. Die Forschung an der UMIT

wird in regelmäßigen Abständen durch unabhängige Expertengremien im Zuge von Evaluierungsmaßnahmen überprüft. Pro Jahr resultieren aus den Forschungsprojekten zahlreiche Publikationen. Derzeit sind an der UMIT 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung, Lehre und Verwaltung tätig. Ca. 1.500 Studierende sind an der Universität inskribiert. Das Gesamtbudget der UMIT, beträgt ca. 13 Millionen Euro. ¬ UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1, 6060 Hall in Tirol Telefon: +43 (0)50 8648-3000 E-Mail: lehre@umit.at www.umit.at

Entgeltliche Einschaltung

© FRANZ OSS

Medizin-Uni am Standort Tirol

F

ür eine zukünftige Entwicklung des Standortes trägt die Medizin-Uni Innsbruck abseits vom Krankenbett einen wesentlichen Teil bei. „Dynamik, Wirtschaftsleistung und auch das Einkommen eines Standortes hängen von Innovationen ab. Ausbildung, neues Wissen und Technologien sind gewinnbringende und arbeitsplatzsichernde Ressourcen“, meint Rektorin Helga Fritsch. Mit der Generierung von Ideen, Technologien, Spitzenmedizin und Wissen – was nicht 110

selten auch zu Unternehmensgründungen führt – bildet die Medizin-Uni Innsbruck nicht nur die Grundlage einer bestmöglichen Krankenversorgung, sondern ist auch für den Wirtschaftsstandort in Tirol unverzichtbar. „Wir stehen vor der Herausforderung, Fortschritte in der medizinischen Forschung direkt ans Krankenbett zu bringen und die Wertschöpfung am Standort zu erhöhen“, so Fritsch. Das Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft wird anhand der

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Tatsache besonders gut sichtbar, als sich die Medizin-Uni am Gründerzentrum CAST und an Forschungszentren wie dem Center for Persoanlized Cancer Medicine, Oncotyrol und VASCage beteiligt. Auch die erfolgreiche Einwerbung von Forschungsgeldern sowie die gemeinsame Forschungsarbeit mit Unternehmen verstärken die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft. Mit ihren etwa 2.000 MitarbeiterInnen ist die Medizin-Uni Innsbruck einer der größten Arbeitgeber in Innsbruck und trägt mit rund 3.000 Studierenden direkt zur Wertschöpfung am Standort bei. ¬

MEDIZINISCHE UNIVERSITÄT INNSBRUCK Christoph-Probst-Platz, Innrain 52 Telefon: +43 (0)512/9003-0 www.i-med.ac.at


Entgeltliche Einschaltung top.tirol

Uni Innsbruck forciert Wissenstransfer

D

ie Universität Innsbruck bietet alle Vorteile einer Volluniversität: 16 Fakultäten mit vielen unterschiedlichen Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten aus den Geistes-, Natur- und Rechtswissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Theologie, Architektur und Technik sowie – sehr interdisziplinär – fünf Forschungsschwerpunkte, vier Forschungsplattformen und 38 Forschungszentren. Aufgrund der über 4.500 MitarbeiterInnen und mehr als 28.000 Studierenden ist der daraus resultierende Transfer von Wissen und Technologie in Gesellschaft und Wirtschaft immens. Starke Partnerin und großer Wissenspool Jetzt öffnet sich die Universität Innsbruck noch stärker hin zur Wirtschaft zu ihrem Umfeld. „Mit der neuen Transferstelle verstärken wir die Zusammenarbeit mit Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft und bauen die Bedeutung der Universität Innsbruck als Impulsgeberin für die Region, als Partnerin für die Wirtschaft und als Wissenspool für die

© ANDREAS FRIEDLE (2)

Die Universität Innsbruck ist die größte und produktivste Forschungs- und Bildungseinrichtung Westösterreichs. Eine Transferstelle bündelt nun den Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und unterstützt die unmittelbare Verwertung universitärer Forschung.

Gesellschaft weiter aus“, umreißt Rektor Tilmann Märk die Ziele für die neue Einrichtung. Die Transferstelle Wissenschaft-Wirtschaft-Gesellschaft wurde durch die Zusammenlegung der bisherigen Stabsstellen für Wirtschaftskooperationen und Beteiligungen sowie für Alumni, Career-Service und Fundraising mit der Transfereinrichtung transidee GmbH geschaffen. Als zentrale Koordinationsstelle bündelt sie die Aktivitäten im Bereich Wissenstransfer und dient als Ansprechpartnerin für die Wirtschaft. So können Unternehmen mit konkreten Forschungsanfragen an die Universität herantreten, auf der Suche nach Mitarbeitern das neue Career Service der Universität nutzen und auch Entwicklungen für breitere Fragestellungen anstoßen. Gleichzeitig bietet sie zusätzliche Services für die AbsolventInnen. „Wir wollen zufriedene Partner und auf dieser Basis langfristige und nachhaltige Kooperationen entwickeln“, betont Sara Matt-Leubner, die Leiterin der Transferstelle Wissenschaft-WirtschaftGesellschaft. „Dazu haben wir unsere internen Strukturen optimal aufeinan-

der abgestimmt. So können wir aus dem gesamten Wissenspool der Universität Innsbruck die jeweils optimale Lösung für eine Fragestellung finden und an unsere Partner vermitteln.“ ¬

Priv. Doz. Dr. Sara Matt-Leubner Leitung Transferstelle Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft

Transferstelle Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft Technikerstraße 21a (ICT-Gebäude) 6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)512/50⁷ 32200 Fax: +43 (0)512/50⁷ 3229⁷ E-Mail: transferstelle@uibk.ac.at www.uibk.ac.at/transferstelle

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Digital und direkt

Tirol sucht Arbeit

Unternehmen setzen verstärkt auf Dialog.

© MONIKA SAULICH

Jeder einzelne Arbeitslose ist zwar einer zu viel, im Bundesländervergleich schneidet Tirol aber recht gut ab und befindet sich auch auf gutem Weg.

6,1 %

5,9 % 7%

2

Ulrich Müller, Geschäftsführer wikopreventk

OBERÖSTERREICH UND VORARLBERG

S

ocial-Media-Kanäle, Newsletter und Blogs werden für heimische Unternehmen immer wichtiger. Das geht aus der Umfrage des österreichischen Kommunikationsberatungsunternehmens wikopreventk zur Zukunft der Unternehmenskommunikation hervor. 81 Prozent der befragten Unternehmer sagen, dass Social Media in den kommenden fünf Jahren für sie weiter an Bedeutung gewinnen wird, auf Platz zwei folgen Online-Newsletter und Blogs. „Der direkte, individuelle Dialog mit den Kunden und Stakeholdern wird in Zukunft weiter zunehmen. Das deckt sich auch mit unserer Erfahrung, dass die Nachfrage nach Beteiligungsformaten und Anrainerkommunikation stetig steigt“, erklärt Ulrich Müller, Geschäftsführer wikopreventk. Die Beratungsfirma wikopreventk beschäftigt an ihren Standorten in Wien, Innsbruck und Bregenz 20 MitarbeiterInnen und ist auf die Geschäftsfelder Unternehmens-, Projekt- und Krisenkommunikation, Kommunikationsprozesse sowie Litigation Communications spezialisiert. Kunden sind u. a. die ARGE Heumilch, Lindner Traktoren, die Transalpine Ölleitung, das Bundeskanzler¬ amt und das Land Tirol.

1

3

SALZBURG

TIROL

Arbeitslosenrate 2015 Tirol hat im Bundesländervergleich die drittniedrigste Arbeitslosenrate. Am höchsten ist die Arbeitslosenrate in Wien: 13,5 %.

Niedrige Bildung, schlechtere Job-Chancen Die Arbeitslosenrate von Menschen, die nur die Pflichtschule abgeschlossen haben, ist in Tirol 8 Mal höher als von Akademikern und liegt bei 17,5 Prozent. Seit den 1990er-Jahren steigt die Arbeitslosenrate in Österreich von Menschen mit nur Pflichtschulabschluss deutlich stärker an als jene von höher Gebildeten. Zwar ist der Anteil der Akademiker an der Bevölkerung um fast das 5-Fache gewachsen, die Arbeitslosenquote der Akademiker jedoch lediglich um 0,6 Prozentpunkte.

In Tirol hat sich die Zahl der Menschen, die länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, in den letzten fünf Jahren verdreifacht:

2010: 588 2015: 1.816

23.845

MENSCHEN IN TIROL SIND ALS ARBEITSLOS REGISTRIERT.

wikopreventk Innsbruck Zur Erhebung:

Franz-Fischer-Straße ⁷ A-6020 Innsbruck Telefon: +43 (0)512/563840-0 E-Mail: innsbruck@wikopreventk.com www.wikopreventk.com

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Anders als bei der für den internationalen Vergleich verwendeten Methode ermittelt das AMS die Arbeitslosen in Österreich nicht durch Umfragen. Stattdessen werden die registrierten Arbeitslosen gezählt. Von den offiziellen Zahlen nicht erfasst, bleibt eine Dunkelziffer von Personen, die sich nicht am Arbeitsmarkt beteiligen, da sie entweder an einer Bildungsmaßnahme teilnehmen, keinen Bedarf oder die Jobsuche aufgegeben haben. Zur Berechnung der Arbeitslosenrate werden die Arbeitslosen ins Verhältnis zum gesamten Arbeitskräftepotenzial gesetzt.

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top.tirol

„Bildung ist der Schlüssel“ Johannes Schranz vom AMS hat für top.tirol die aktuelle Beschäftigungslage in Tirol analysiert.

H

in der Arbeitslosenquote wider, err Schranz, wie ist die zwar gestiegen ist, aber nicht es um die aktuelle so drastisch, wie es die absoluArbeitsmarktsituten Zahlen vermuten lassen. ation in Tirol bestellt? Johannes Franz: Wir Johannes Schranz, Experte für Welche Maßnahmen sind beobachten seit dem vierten Arbeitsmarktbeobachtung und Statistik des nötig, damit LangzeitarQuartal 2015 sinkende ArbeitsArbeitsmarktservice (AMS) beitslose, junge und ältere losenzahlen. Zugleich steigt die Menschen leichter Arbeit Anzahl der Beschäftigten kontinuierlich seit 2009. Das lässt uns im bundesweiten finden? Bildung ist der Schlüssel. Gut ausgebildet, Vergleich gut dastehen. Prognosen sind schwierig fällt Jungen der Einstieg ins Berufsleben leichter. zu treffen, aber es sieht so aus, als würde sich dieser Ältere, die am Ball bleiben, sind weniger vom Jobverlust bedroht. Wer dazu mobil und flexibel ist, Trend fortsetzen. hat am Arbeitsmarkt gute Chancen. Der Anteil der 2009 ist die Arbeitslosenzahl sprunghaft ge- Langzeitarbeitslosen ist allerdings in den verganstiegen. War die Wirtschaftskrise der Auslö- genen Jahren zusehends gestiegen. Das liegt unter ser? Die Krise hat dazu beigetragen. Aber die abso- anderem daran, dass viele Jobs für Niedrig-Qualifilute Zahl erzählt nur die halbe Wahrheit. Denn auch zierte ins Ausland verlagert worden sind. Deswegen die Anzahl der Beschäftigten ist gestiegen. Ereignis- gilt es, Bildungsangebote zu forcieren und den zweise wie die EU-Ostöffnung oder die Pensionsreform ten Arbeitsmarkt, der Unterstützung beim Wiederhaben dazu beigetragen, dass mehr Menschen am einstieg ins Berufsleben bietet, zu stärken. ¬ Arbeitsmarkt teilnehmen. Entsprechend erhöht sich die Arbeitslosenzahl proportional. Das spiegelt sich Vielen Dank für das Gespräch.

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top.tirol

Im Jahr 1951 waren 26.016 Personen in den Branchen Handel, Tourismus und Verkehr tätig.

1.948 % Steigerung der Nächtigungen 1950 gegenüber dem Jahr 2015.

60 Jahre später

VIERMAL SO VIEL:

108.065

WAS WAR, WAS IST Vergleicht man Wirtschaftsdaten von früher und heute, lassen sich die ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Land nachvollziehen.

1955 WAREN AUF TIROLS STRASSEN

8.990

AUTOS UNTERWEGS Vor 20 Jahren exportierte das Land Waren in Wert von

3,09 Mrd. EURO 2015 betrugen die Ausfuhren

IM JAHR 2015

384.776

11,53 Mrd. EURO

Beschäftigte, davon rund ein Drittel Frauen. 2015 waren mehr als dreimal so viel Personen beschäftigt, sprich 317.498.

Der Frauenanteil an der Gesamtbeschäftigung stieg auf 47,2 % an.

Quelle: Tiroler Wirtschaft im Rückblick Daten und Langzeitreihen zur Wirtschaftsentwicklung des Landes – WK Tirol

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