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JULI 2012 – 25. Jahrg. – E 3,30 AUSLAND: E 4.Verlagspostamt 6166 – P.b.b. ZL.Nr.02Z032209M

TIROLERIN PROmI-TREff mIT

Foto: Koch Universal Music

Coverstar Claudia Jung dER INN:

Vom Leben am fluss fRauEN IN saudI-aRabIEN:

faszinierende fremde KuLTuRsOmmER:

Erl, Innsbruck, Rattenberg & Co

special: cocktails aus Tirol

Best Friends

Freundinnen Fürs leben


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Impressum Das Original für Nord-, Ost- und Südtirol erscheint 11 x jährlich Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 3. August 2012 Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber: Tirolerin Verlags GmbH Anschrift der Genannten, der Redaktion sowie Herstellungs- und Verlagsort: Tiroler Verlagshaus Industriezone C 6, A-6166 Fulpmes/Tirol, Tel. 05225 / 63 9 21, Fax 05225 / 64 1 96 E-Mail: office@tirolerin.at, Internet: www.tirolerin.at Geschäftsführer: Peter Schattanek, Mobil 0664 / 3579733 Redaktion: Chef vom Dienst: Christoph Ebead, Mobil 0664 / 4347774 E-Mail: christoph.ebead@tirolerin.at Mag. Katharina Eigentler, E-Mail: redaktion@tirolerin.at Mag. Barbara Tinzl-Haueis, E-Mail: text@tirolerin.at Gertrud Schattanek, E-Mail: gertrud.schattanek@tirolerin.at Redaktion Osttirol: Martina Holzer E-Mail: presse.a.osttirol@aon.at Siegfried Weger Anzeigen: Daniela Mallaun - Mobil 0664 / 4009077 Ursula Meyer - Mobil 0664 / 8544194 Maria Korin - Mobil 0664 / 4216036 Gerti Christler - Mobil 0664 / 3168274 Marius Wolf, MBA - Mobil 0664 / 85 64 525 Medienverbund TIROLERIN - SALZBURGERIN - DIE OBERÖSTERREICHERIN Anzeigenrepräsentanz für alle drei Ausgaben: Tel. 0664 / 3579733 - Peter Schattanek Partner-Agentur: Mariacher & friends, Gerhard Mariacher Tel. 0664 / 3251710, info@mariacher.at Lektorat: Ingeborg Wagner, E-Mail: ingeborg.wagner@tirolerin.at Produktion: Barbara Schattanek, E-Mail: barbara.schattanek@tirolerin.at Grafik: Art Director: Verena Obrist, E-Mail: grafik@tirolerin.at Ines Meßnart, E-Mail: design@tirolerin.at Ines Weiland, E-Mail: info@tirolerin.at Bildbearbeitung: Markus Anderwald Controlling: Martha Strickner, E-Mail: controlling@tirolerin.at Abo-Verwaltung: Service-Hotline 05225/63921-30 Gastautoren: Brigitte von Imhof, Birgit Ertl-Gratzel, Anne Schöbinger-Fuchs, Patrick Centurioni, Christine Sonvilla Fotografen: A. Obernauer. A. Sarti, THG/Regensburger, Alpenbad, B. Ungerank, Bauer, Blickfang Photographie, Briem & Briem, C. Redik, Casino Ibk, Courtesy Con-Temporary Art gallery Paola Sosio, Die Fotografen, Dr. Parisi, Festival der Träume, Foto Hofer, Foto Sandra, Furla, G. Giacomo, Geox, Glossybox, Gmeiner Verlag, Gornik & Meise, Guess, Haiminger Hof, Hotel Rieser, inpublic, Intercoiffure Austria, Isle of View,Koch Universal Music, Küchen Dimensionen Mayr, Land Tirol/ Müller, Leipziger Hof, M. Gasser, M. Graf, M. Rabensteiner, M. Schreiner, Missoni, MountainStar, mtb-windhaag, P. Centurioni, P. Kitzbichler, P. Kodera, Photo Plohe, Play Station, Prada, privat, Procine, red bull photofiles/R. Pauw, Replay, RMS/Bellmmann, Rote Nasen, Sanatorium Kettenbrücke, Schlossbergspiele Rattenberg, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Schwarzkopf Professional, Shutterstock, Stadtmarketing Ibk, Sulzenbacher, T. Fleidl, T. Hilfiger, TLM, Toyota, Villa Blanka, Volksbank, Wegener Hüte, Weitz Wasserwelt, Y. Limburg LIEBE LESER! Diese TIROLERIN-Ausgabe ging am 27. Juni in den Versand. Sollten Sie das Heft nicht zeitgerecht im Briefkasten vorfinden, wenden Sie sich bitte an das zuständige Postamt.

4 | TIROLERIN Juli 2012

Vom Klagen und Glücklichsein Sommer! Hitze! Büroschluss! Und schnell noch auf ein paar Längen ins Schwimmbad. Menschen sitzen am Beckenrand. Ich höre Satzfetzen, während ich das kühle Wasser genieße. Eine junge Frau erzählt voller Freude ihren Freundinnen von ihrer ungeplanten Schwangerschaft und von dem Chaos, das diese Neuigkeit in ihrem Leben anrichtet. Doch dabei strahlt ihr Gesicht. Und nicht nur von der Abendsonne. Ich erreiche den gegenüberliegenden Beckenrand. Eine rüstige Pensionistin schimpft über die unmögliche Parkplatzsituation. Mit schmalen Lippen meint sie verbittert: „Den ganzen Tag muss man sich ärgern.“ Eine Zeitlang schwimme ich zwischen den Plus- und Minuspolen hin und her und irgendwie merke ich, dass mir das Schwimmen in Richtung der lachenden Frauen leichter fällt. Offenbar hängen Zufriedenheit und Glück nicht nur von äußeren Umständen ab. Wie sonst wäre es erklärbar, dass unser strahlendes Österreich, das in vieler Hinsicht noch immer als Land der Seligen gilt, das sich guter Wirtschaftsdaten, einer niederen Arbeitslosigkeit und eines stabilen sozialen Friedens erfreuen darf, so harten Schlagschatten wirft? Über 800.000 Menschen leiden an depressiven Erkrankungen. Über 10 Millionen Verordnungen von Psychopharmaka werden jährlich registriert – Tendenz stark steigend. Depressionen werden in den kommenden 20 Jahren zur häufigsten Erkrankung nach Krebs und Herz-Kreislauf-Problemen. Entwickeln wir uns zu einer Gesellschaft der Depressiven? Mit dieser „Immunschwäche der Seele“ einhergehend steigt die Zahl der BurnoutErkrankungen und die Zahl der krankheitsbedingten Berufsausstiege und Frühpensionierungen. Auch das erhoffte Glück in einer „Partnerschaft für immer“ erweist sich oft als trügerisch. 17 000 Ehen wurden im vergangenen Jahr geschieden. Immer aufwändiger werden die Hochzeiten gestaltet, in der Hoffnung, durch ein Mega-Fest der Beziehung ein solides Fundament zu geben. Bei 43 % bricht das Beziehungsgebäude aber schon nach wenigen Jahren in sich zusammen. Was also ist los mit unserem Österreich? Sind wir ein Land der Depressiven, Frühpensionisten und gescheiterten Beziehungen? Aber schwimmen wir doch zurück zum ersten Beckenrand. Immerhin haben die Österreicher von allen Europäern die höchste Lebenszufriedenheit. 83 Prozent der Österreicher sind mit ihrem Leben sehr oder eher zufrieden. Und auch bezüglich Zukunftsoptimismus liegen wir gar nicht schlecht. Es scheint also immer mehr am Einzelnen zu liegen, seinen positiven Lebensweg zu finden. Und das ist auch unter widrigen Umständen möglich! Wie das geht? Man kann das zum Beispiel von Samuel Koch lernen – dem jungen Mann, der seit dem Unfall bei „Wetten, dass …?“ im Rollstuhl sitzt: „Heulen ist nicht mein Ding. Man kann auf jedem Niveau klagen – aber auch glücklich sein.“ Ich bin wieder am positiven Beckenrand angekommen und höre noch, dass unsere junge Schwangere sogar Zwillinge erwartet. Und obwohl ich die zukünftige Mutter nicht kenne, freue ich mich plötzlich mit ihr. Herzlichst Peter Schattanek


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Inhalt

Juli 2012

Gesellschaft 16 22 32

74 Best Friends – Freundinnen fürs Leben

Foto: Julia Türtscher

36

Claudia Jung hautnah TIROLERIN Promi-Treff im Leipziger Hof Opening in 3 D Küchen Dimensionen eröffnet neues Küchenstudio Ritteransitz mit kulinarischer Vielfalt Wiedereröffnung des Mellauner Hofs Olympia-Favoriten am Tiroler Schindlhof Dressur-Prominenz bei Evelyn Haim-Swarovski

Reportage 54 60 64

Faszinierende Fremde TIROLERIN-Autorin reiste nach Saudi-Arabien Der Inn Vom Leben am Fluss Sicher in den Bergen unterwegs ... mit der Bergrettung Tirol

Mode & Schmuck 74

182 Griechenland – Costa Navarino

Foto: TIROLERIN/Schattanek

84

Best Friends Freundinnen fürs Leben Mission Kleiderschrank bei Fotografin Julia Türtscher

Schönheit & Gesundheit 88 92 98

Ein Pony muss her! Umstyling mit Martina Mellitzer Neue Bob-Art Der Bob kehrt in diesem Sommer zurück Beauty Check mit Stephanie Obermoser und Lisi Osl

ab Seite 112 finden Sie:

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6 | TIROLERIN Juli 2012

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Inhalt

Juli 2012

Kulinarik & Genuss 106 108

Nur Tirol Living hat seinen wahren Ursprung Mittlerweile gibt es viele Anbieter, die Waren im Landhausstil anbieten und Argumente wie Tradition, Heimatgefühle und ländliche Motive mit ins Spiel bringen.

Geschüttelt, nicht gerührt! Cocktailprofi Mate Kende mixte zwei leckere Cocktails Wahre Gaumenfreuden aus Tirol Ein lukullisches Menü im Hotel Penzinghof

Wohnen & Design 116

Kunstgenuss für alle Sinne Zu Hause bei Künstler Roderick Pischl in Telfs

Wirtschaft 130

Kraftquelle: Garten Asiatische Gärten gewinnen an Popularität Tirols starke Frauen Erfolgreiche Frauen im Porträt

Es gibt einen spürbaren Trend zum Ursprünglichen hin. Die Leute besinnen sich wieder auf die wahren Werte. Diese versuchen wir penibelst genau umzusetzen.

132

Die Philosophie von Tirol Living beinhaltet das Bewahren von alten Werten, Zusammenarbeit mit heimischen Partnern und Stoffproduktion im Alpenraum. Die Realisierung hat natürlich ihren Preis.

Kultur

Die Produkte sind allesamt sehr hochwertig, da die Produktion regional erfolgt. Wir schauen nicht über den Teich, um günstige Alternativen zu finden. Tirol Living ist unsere Heimat; und die Heimat ist dort, wo wir zuhause sind. Heimische Waren kostet natürlich mehr als Schnäppchen, welche importiert werden. Der Unterschied ist aber ein wesentlicher: Tirol Living hat seine Qualität und stammt aus der Heimat!

144 148 152

Ein Schreiner auf Arbeits-Urlaub Tenor Michael Baba über sein Debüt als „Tristan“ Die Tieftaucherin und ihre Herodeskinder Allroundkünstlerin Helga Simmerle In die Berg bin i gern ... 41. Muttertagskonzert in Kitzbühel

Freizeit & Reisen 168 176 182

Mehr über Tirol Living erfahren Sie in dieser Ausgabe auf den Seiten 10 und 11.

Indonesien Inselstaat der Vielfalt Verborgene Schätze Einzigartige Höhlen in Österreich Paradiesischer Luxus an der griechischen Costa Navarino

Sport 190 Dietmar Perle Geschäftsführender Gesellschafter

196

Sportmärchen unter dem Goldenen Dachl Golden Roof Challenge in der Innsbrucker Altstadt Verrückt auf Traktoren Parade der Leutascher „Traktorspinner“

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1 | TIROLERIN Juli 2012


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Foto: TIROLERIN/Mallaun

Gesellschaft

Musik liegt in der Luft Nicht nur bei den Jubiläumsveranstaltungen „10 Jahre Grubertaler” und „25 Jahre Zillertaler Haderlumpen” war die TIROLERIN live dabei. Das Nockalm Quintett (Bild oben), Andreas Gabalier, Nik P. und viele weitere Stars der Schlagerszene waren gekommen, um mit den Grubertalern ein musikalisches Geburtstagsfest in Fritzens zu feiern. Auch die Zillertaler Haderlumpen hatten anlässlich ihres runden Jubiläums

allen Grund zum Feiern und stellten ihre aktuelle CD vor. Zudem verzauberte mit ihrem Auftreten unsere Cover-Lady Claudia Jung beim TIROLERIN Promi-Treff alle anwesenden Fans. Weitere Highlights rund um und in Tirol können Sie im Folgenden genießen. Viel Vergnügen!

Tierlieb: Anfang Juni trafen sich im Alpenzoo zahlreiche Tierpaten, um bei einer zünftigen Jause Aktuelles von „ihren“ Tieren zu erfahren. Alpenzoo Direktor Michael Martys freute sich unter anderem über den Besuch von Steinrötel-Pate Roland Schwaiger (IKB) und Steinbock-Pate Josef Polak (McDonald‘s).


| gesellschaft

Claudia Jung mit den Gastgebern vom Leipziger Hof – Petra, Andreas und Hannelore Perger – und TIROLERIN Promi-Lady Daniela Mallaun

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Der Jung-Star hautnah Auf ihrem neuen Album „Alles nach Plan“ beantwortet Claudia Jung herzerfrischend, gefühlvoll und mit einem Augenzwinkern die philosophischen Fragen des Lebens. Beim Promi-Treff der TIROLERIN im traditionellen Leipziger Hof in Innsbruck plauderte die Echo-Gewinnerin locker mit ihren Fans.

Schweinefilet Kellner Peter servierte Spargel, Sauce gegrillt mit Marchfelder toffel Kar und se Hollandai

16 | TIROLERIN Juli 2012

it ihren unzähligen Auszeichnungen und ihren Millionen verkauften Tonträgern zählt Claudia Jung zu den erfolgreichsten und konstantesten Stars im Schlagerbusiness. Die äußerst aufgeschlossene und stets gutgelaunte Sängerin erzeugte beim Promi-Treff im Leipziger Hof genau so viel gute Laune wie das hervorragende Menü aus der Küche. Die Gastgeberfamilie Perger verwöhnte die Gäste mit LachsForellen Tartar, Schweinefilet und Spargel sowie einem fruchtigen Joghurt-Dessert. Somit verlief am PromiTreff-Abend für alle – getreu Claudia Jungs neuen Album – „Alles nach Plan“.

Fotos: TIROLERIN/Verena Obrist

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Geduldig erfüllte Claudia Jung die Autogrammwünsche ihrer Fans.


gesellschaft |

Andreas Pranger, Peter Jenewein (Immobilien Management) und Georg Herrmann (Tirol TV)

Sängerin Caroline Kofler freute sich über das Wiedersehen mit Claudia.

Alexandra Wachter und César Fuentealba (beide Tirol TV)

Anni Aigner und Berta Leimstädtner genossen den Aperitif.

Claudia Jung unterhielt sich lange mit Robert und Lilian Ledwinka (Frisör Ledwinka, Innsbruck)

Lilly Staudigl (Radio U1) nutzte die Gelegenheit zum Interview.

Promi Treff-Gewinner vom Weerberg: Maria und Franz Lieb

Info BEST WESTERN PLUS Hotel Leipziger Hof Familie Perger GmbH Defreggerstraße 13, 6020 Innsbruck Tel: 0512 / 34 35 25 E-mail: info@leipzigerhof.at www.leipzigerhof.at

Marion und Harald Obrist aus Wattens sind langjährige Claudia Jung-Fans und vom neuen Album der Sängerin begeistert.

Angelika Heiserer und Barbara Moser aus Volders waren auf Spurensuche im TIROLERIN-Gästebuch.

TIROLERIN Juli 2012 | 17


| gesellschaft

Foto: TIROLERIN/Obrist, Koch Universal Music

Beim TIROLERIN PromiTreff im Leipziger Hof in Innsbruck beantwortet die Echo-Gewinnerin die Fragen ihrer Fans.

Musik im Blut Sympathische Ausstrahlung, gefühlvolle Stimme und höchst erfolgreich – die Grande Dame des Schlagers Claudia Jung kann seit über zwei Jahrzehnten auf eine steile Karriere zurückblicken.

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laudia Jungs Dickköpfigkeit könnte für die am 12. April 1964 als Ute Krummenast Geborene eine Art Erfolgsrezept gewesen sein. Denn sie selbst sagt: „Wenn ich mir etwas zum Ziel gesetzt habe, dann marschiere ich unbeirrbar und auf geradem Wege darauf zu.“ Schon als Kind lernte die zweifache Echo-Gewinnerin Gitarre und sang im Amt-Angerland-Chor. In jungen Jahren versuchte sich dann das zielstrebige Gesangstalent als Fotolaborantin und Arzthelferin, doch beide Berufe konnten sie nicht wirklich begeistern.

18 | TIROLERIN Juli 2012

Um sich gewissermaßen selbst zu finden, ging die Schlagerikone für ein Jahr nach Italien und betreute dort deutsche Touristen. In Deutschland wieder angekommen, schlug sie sich als Bürokraft durch. Die Musik hat die heute 48-Jährige aber nie vergessen und war ihr ein ständiger Begleiter. Karriere-Startschuss Die schicksalsträchtige Begegnung mit Musikproduzent Adam Schairer im Jahr 1984 war wohl der Startschuss für ihre Gesangslaufbahn. Schairer lud die da-

mals 20-Jährige in ein Kölner Studio zu Probeaufnahmen ein. „Immer wieder eine Handvoll Zärtlichkeit“ und „Träume sterben nie“ waren ihre ersten Singles, die gemeinsam mit den Produzenten Adam Schairer und Jean Frankfurter sowie dem Texter Erich Offierowski entstanden sind. Nach ihrer dritten Single „Amore Amore“ und ihrem ersten Album „Halt mich fest“ verschaffte sich die Powerfrau langsam einen Namen in der Schlagerszene. Heute kann Claudia Jung auf mehrere mit Gold und Platin ausgezeichnete Alben zurückblicken. Ihr


gesellschaft | aktuelles Album „Alles nach Plan?“ beschreibt Claudia Jung so: „Die Frage, inwieweit das Leben planbar ist, beschäftigt mich schon eine ganze Weile. ‚Alles nach Plan?’ ist ein Plädoyer, den eigenen Perfektionismus über Bord zu werfen

und dem wahren Leben eine Chance zu geben. Denn niemand kann sein Leben von A bis Z planen und immer alles im Griff haben.“ Ob geplant oder nicht, Claudia Jungs Karriere muss man neidlos anerkennen.

Info Claudia Jung ... ... ist seit 1997 mit Hans Singer verheiratet und hat mit ihm zusammen eine Tochter ... ist seit 2005 Mentorin des Projekts LILALU (Zirkusfestival für Kinder) ... übernahm 2007 die Schirmherrschaft des Projektes „Paulihof“ für schwer Traumata-geschädigte Kinder ...ist seit 2008 Landtagsabgeordnete im Bayerischen Landtag ... feierte 2008 ihr Schauspieldebüt in der Musik-Komödie „Das Musikhotel am Wolfgangsee“ ... gewann zwei Echos, fünf Goldene Stimmgabeln, einen Amadeus Austrian Music Award und einen Fred-Jay-Textdichterpreis

Die TIROLERIN verlost zwei signierte CDs „Alles nach Plan“ von Claudia Jung. Einsendungen mit dem Betreff „Claudia“ an gewinnspiel@ tirolerin.at


| gesellschaft

Fotos: TIROLERIN/Mallaun

Mario & Christoph bedankten sich bei den Amigos für ihren Besuch beim 1. Bergkristall Festival in Seefeld

In Seefeld glänzten die Stars „Vielen, vielen Dank – ihr seid das Blatt, auf dem wir unsere Lieder schreiben!“, streuten Mario und Christoph ihren Fans beim 1. Bergkristall Festival Rosen.

D

as Phänomen, dass viele Bands sich trennen und einzelne Mitglieder ihren Weg dann solo weitergehen, hat sich auch bei Mario und Christoph bewährt. Nachdem die Ära „Alpentrio Tirol“ zu Ende ging, freuten sie sich, das 1. Bergkristall Festival in Seefeld ins Leben zu rufen. Als

Die Veranstaltungsprofis Bettina Moncher und Hubert Malleier (Starmaker) hatten in Seefeld Heimvorteil.

20 | TIROLERIN Juli 2012

dann zu Pfingsten tausende begeisterte Fans die Olympiastadt stürmten, wussten die beiden Vollblutmusiker, dass sie sich auf ihre Fans verlassen können. Umgekehrt gilt das natürlich auch – das 2. Seefelder Bergkristal Festival findet Pfingsten 2013 statt.

Musikmanager Josef Trojer, Claudia Jenewein und Schlagersänger Werner West waren von der tollen Stimmung begeistert.

Daniela Mallaun freute sich über das Wiedersehen mit Schlagerstar und Musikantenstadl Moderator Andy Borg.


gesellschaft |

Blockbuster im Küchenkino In den Küchen von morgen wird längst nicht mehr gekocht – hier wird gelebt. Dementsprechend wichtig ist die Gestaltung, Ausstattung und Planung der Wohnküche.

D

as Unternehmen Küchen-Dimensionen punktet mit einem umfassenden Leistungsspektrum, das neben individueller Beratung und einer exakten 3D-Planung auch eine innovative Visualisierung inkludiert. Als Highlight gibt es hier das erste KüchenKino Innsbrucks. Der Kunde stellt sich in einen abgedunkelten Raum und kann durch seine zukünftige Küche spazieren und diese bis ins Detail begutachten. Der

Philosophie des Geschäftsführers Robert Mayr entsprechend, besteht auch die Möglichkeit, Geräte in den drei vorhandenen Showküchen aktiv zu testen. Hier findet der Kunde nicht nur hochwertige Modelle der Marke Next 125, sondern auch die Eigenmarke Design by Mayr, die mit edlem Design, Funktionalität und Vielfalt überzeugt. Zu jedem Küchenmodell steht eine reichhaltige Palette an führenden Markengeräten von Gaggenau

über Miele, Neff und vielen mehr zur Auswahl. Innovative Küchenlösungen, die bereits mit dem reddot-Design-Award ausgezeichnet wurden, sowie Neuheiten von der Mailänder Möbelmesse findet man ebenfalls im neuen Studio in Innsbruck. Für zusätzliches Service sorgen nicht nur die fachmännische Montage, sondern auch die Koordination und Organisation diverser Zusatzleistungen, die durch den Einbau anfallen.

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TIROLERIN Juli 2012 | 21


| gesellschaft

RA Dr. Martin Wuelz, Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Inhaber der „Küchen Dimensionen“ Robert Mayr und Gattin Sabine freuten sich über die zahlreichen Gäste.

Opening in 3 D Robert Mayr bot seinen Kunden zur Eröffnung des neuen Küchenstudios in der Innsbrucker Rossau ganz besondere Eindrücke.

N

ach monatelangen Vorbereitungen, intensiver Planung, Innenausbau und Fassaden-Neugestaltung eröffnete Robert Mayr im Rahmen einer Feier sein neues Studio „Küchen-Dimension in 3D.“ Darin findet man auch das erste 3D Kino in Innsbruck, in dem sich der Kunde in seiner geplanten wirklichkeitsgetreuen

Zwei Powerfrauen schwangen die Kochlöffel: Barbara Matt und ihre Schwester Margarete Patscheider.

22 | TIROLERIN Juli 2012

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Florian Mihalits (Creative Bits) und Silvio Hohm (Prokurist Feistmantl) genossen ein steirisches Backhendl mit Kartoffelsalat.

Küche frei bewegen kann. Weitere Highlights waren die aktuellen Messe-Neuheiten aus Mailand, Robert Mayr lud zum Showkochen, erklärte und demonstrierte das 3D-Kino und erfreute bei der Weinverkostung mit edlen Tropfen. Die neuen Räumlichkeiten von Küchen Dimensionen laden zum Kochen ein!

FC Wacker Präsident Kaspar Plattner und seine Brigitte waren vom Küchenstudio total begeistert.

Didi und Romana Pfanzelter (Hin & Hair Hall) gratulierten mit einem prallgefüllten Geschenkskorb mit italienischen Spezialitäten.


gesellschaft |

Natascha Prilmüller ließ sich von Küchen Dimensionen in 3D inspirieren.

Helmut Lutz (Management Club) unterhielt sich angeregt mit Schenker-Prokurist Hannes Egger.

Fühlten sich sichtlich wohl: Dr. Eva Thelen, Angelika Geisler und Anni Mihalits.

Unternehmensberater Harald und Anja Denifle liebäugelten mit den stylischen Next Küchen.

Edelbert Neuner (Strasser Stein) und seine Gattin begeisterte die Vielfalt des Angebotes.

Herbert Edenhauser (Vinothek Sillpark) kredenzte erlesene Weine.

Natürlich gab es aus der Schauküche für die Gäste viele frisch zubereitete Köstlichkeiten.

Das flotte Team mit Brillen im 3D Studio: Natascha Hudey, Jasmin Kannenberg, Brigitte Tomaselli und Sarah Kannenberg.

Nina Hintringer und ihr Mann Phil fotografierten die Hochzeit von Robert und Sabine Mayr.

Krone Chefredakteur Walther Prüller und Wolfgang Montagnolli stießen mit einem Gläschen an.

TIROLERIN Juli 2012 | 23


| gesellschaft

Die besten Games für unterwegs

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layStation®Vita (PS Vita™), die neue tragbare Spielekonsole von Sony PlayStation, ist der perfekte Begleiter für Klein und Groß im Urlaub! Längere Auto-, Zug- oder Flugreisen werden mit der PS Vita zum Abenteuer und alles andere als langweilig! Zwei Analogsticks, Touchscreen, Rückseiten-Touchpad, Bewegungs- und Beschleunigungssensoren sowie eine Kamera sorgen auch unterwegs für großen SpielSpaß. Neben einem innovativen Bedienkonzept und zahlreichen tollen Features trumpft PS Vita vor allem mit einem auf: einem Spiele-Line-up, das es in sich hat! Ob Sport-Game, Jump’n‘Run oder Action-Adventure – es ist für jeden Geschmack das passende Spiel dabei.

Krimispannung im SchuhLabor: Gastgeber Marc Achmüller, Roswitha Andress (Tyrolia) und Stargast Georg Haderer

Der Schulfreund als Krimi-Liebhaber

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evor Marc Achmüller und Georg Haderer erwachsen wurden, drückten die beiden zusammen die Schulbank und erlebten dabei einiges miteinander. Damit er seinen alten Kameraden wieder einmal sieht, nahm der erfolgreiche Krimi-Autor Georg Haderer gerne die Einladung Achmüllers an, in seinem SchuhLabor in Steinach einige Passagen aus seinen Krimis vorzulesen. Den zahlreichen Zuschauern gefiel es sehr gut, beim Abschied wünschten sich die meisten, dass es solche Veranstaltungen in Steinach öfter geben sollte.

PlayStation Vita und vier Spiele zu gewinnen! Die TIROLERIN verlost unter allen Einsendungen mit dem Kennwort: „PlayStation Vita“ eine PS Vita 3G inklusive 16 GB Speicherkarte plus folgende Spiele: - ModNation Racers (ab 7 Jahre) - WipEout2048 (ab 7 Jahre) - Everybody’s Golf (ab 3 Jahre) - Little Deviants (ab 7 Jahre) Einsendungen bitte via E-Mail an gewinnspiel@tirolerin.at oder mit einer Postkarte an: TIROLERIN Kennwort: PlayStation Vita Industriezone C6 6166 Fulpmes Einsendeschluss ist der 15. Juli 2012, Barablöse nicht möglich!

24 | TIROLERIN Juli 2012

Simone Ruech, Sabine Tschenett sowie Christine, Karl und Philipp Achmüller

SchuhLabor

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gesellschaft |

Marianne und Gernot Scharfetter sind stolz darauf, ihren Kunden viel Neues in ihren attraktiven Fabriksräumlichkeiten präsentieren zu können.

Wie ein bunter Schmetterling Mitte Juni luden Marianne und Gernot Scharfetter in die alte Fabrik an der Haller Straße nach Innsbruck, um die große Verwandlung im Schauraum von mg interior gebührend zu feiern.

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ei stimmungsvoller Musik und vielen verschiedenen Gaumenfreuden präsentierten Marianne und Gernot Scharfetter ihren neuen „verwandelten“ Schauraum von mg interior. Dabei rückten vor allem das neue VarennaKüchen-Studio, der Kubus „Wohnen im Loft“ und der Eternit-Wintergarten in den Mittelpunkt. Die zahlreichen Gäste schlenderten durch die einladenden

Design-Welten und ließen sich gerne von den vielen kreativen Wohnideen inspirieren. Künstlerin Minu Ghedina dekorierte den Schauraum mit ihren großflächigen Bildern.

Fotos: TIROLERIN/Mallaun

Georg Loewit und Tochter Carmen führten ein angeregtes Gespräch mit Banker Luitwin Scharfetter

Marina Egger (Denkatelier) und Martin Hubmann (Kama, Weer) staunten über die exklusiven Einrichtungsgegenstände.

Die Künstlerin Mag. Minu Ghedina erklärte Hausherrin Marianne Scharfetter die Interpretation ihrer Bilder.

Jürgen Zankovitsch verwöhnte die Gäste mit köstlichen Schlutzkrapfen.

Mag. DDr. Wolfgang Markl mit Gattin Monika sowie Erika und Markus Kampfl gefielen die neuen Varenna-Küchen besonders gut.

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| gesellschaft

NR Franz Hörl, Spartenobfau Regina Stanger und Stargast Daniel Siegenthaler

Teamwork bei Tempo 1000 150 Teilnehmer beim Spartentag der Sparte Information & Consulting in Schwaz

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niel Siegenthaler einen Top-Referenten zum Thema Leadership begrüßen. Bei seinem Vortrag zum Thema „Teamwork bei Tempo 1000“ sprach der ehemalige Leader der bekannten Kunstflugstaffel Patrouille Suisse über Macht, Erfolg,

Teamfähigkeit und das Bewusstsein des Leaders für das gemeinsame Ziel. Nach seiner Zeit bei der Patrouille Suisse wurde er 2009 Teilprojektleiter. Zudem arbeitet er seit 2005 als Vortragender und Berater für Teambildung.

Silvia und Philip Haslwanter (GF Bergbahnen Kühtai, Hotel Sailer, Kühtai)

Roland Schwaiger (ElectroDrive Tirol) und Martin Rieder (Dir. SVA)

Meinhard Wilfling (GF Tyrolean Eagle) und Erwin Walch (Swarco)

Dr. Christian Karl (Remax Immobilien) im Gespräch mit Günter Unterleitner

Harald Höpperger, Barbara Zitterbart (Inhaberin Daka) und Martin Klingler (GF Daka)

Leopold Wedl und WK-Geschäftsführer Reinhard Helweg

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Fotos: inpublic, Schwezer Luftwaffe

nter dem Titel „Grenzenlos“ veranstaltete die Sparte Information & Consulting ihren Spartentag in Schwaz. Spartenobfrau KommR Regina Stanger und ihr Geschäftsführer Dr. Reinhard Helweg konnten mit Jet-Pilot Major Da-

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| gesellschaft

Mehr Sprint. Weniger Sprit: Der neue Hybrid

Fotos: Toyota

Der neue Yaris Hybrid, noch mehr Raumangebot, aber vor allem eine zukunftsweisende Antriebstechnologie – all das bietet Toyota nun auch im Kleinwagenformat.

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as neue Modell präsentiert sich nicht nur als einmaliger Hingucker, er überzeugt auch mit hervorragender Ausstattung, optimaler Bedienbarkeit und ansprechendem Fahrgefühl. Im Inneren wurde weder beim Platzangebot, noch beim Volumen im Kofferraum gespart – Platz genug für all die schönen Dinge, auf die man nicht verzichten möchte. Seine besondere Fähigkeit, sich weit von anderen Kleinwagen abzusetzen, liegt aber nicht nur in seinem exzellenten Look; vor allem beweist er Antriebskraft: Auch das Vollhybrid-Fahrzeug verfügt über die einzigartige Toyota-Technologie im Hybridbereich, eine besonders effiziente Kombination aus Benzin- und Elektromotor. Ohne aktives Eingreifen seitens des Fahrers wechselt der Hybrid bei Bedarf den Antrieb und schaltet etwa im City-Verkehr unbemerkt vom durch-

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schnittlichen 3,5 Liter Benzinverbrauch auf Elektroantrieb ohne Emissionsausstoß um. Mit dem Yaris ist man aber nicht nur spritsparend und damit ressourcenschonend unterwegs, ganz besonders überzeugt der Kleine auch bei der Anschaffung. Preislich sind die Hybridmodelle von Toyota den herkömmlichen Modellen angepasst und in der Erhaltung durchaus lukrativ. Nicht nur die absolut wartungsfreie Technologie des Hybridantriebs, sondern auch das kostenlose Parken für Hybridautos in Innsbruck erfreut dabei ganz extrem. Walter Falbesoner von Toyota Falbesoner in Birgitz: „Wieder zeigt sich Toyota richtungsweisend. Mit dem neuen kleinen Hybrid-Modell sprechen wir eine ganz besondere Kundenschicht an, die einen modernen, kompakten, spritsparenden und durchaus optimal ausgestatteten Kleinwagen möchte, der noch dazu ein-

fach lässig aussieht. Mit dem Yaris legt Toyota jetzt auch im Kleinwagenbereich die Latte wirklich hoch!“ Über 3,5 Millionen zufriedene ToyotaHybridfahrer weltweit haben inzwischen viele Kritiker überzeugt. Mit dem Yaris Hybrid geht Toyota jetzt einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung zukunftsorientierter, umweltfreundlicher und ressourcenschonender Entwicklung – und das bei optimalem Fahrvergnügen, stimmigem Preis-Leistungs-Verhältnis und absolut übererzeugendem Design!

Info Toyota Yaris Hybrid Hybrid (Benzin- und Elektromotor) (Hybrid Benzin) stufenloses Getriebe Verbrauch kombiniert: 3,5 l/100 km CO2-Emission, kombiniert: 79 g/km


| unterwegs

A Tribute to Luis Jordan Das Eröffnungskonzert des New Orleans Festival im Casino Innsbruck ist dem King of Rhythm’n’Blues gewidmet.

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Markus Linder erzählt dazu eine interessante und spannende Geschichte des 1908 in Arkansas geborenen afroamerikanischen Jazz- und Rhythm-and-Blues Musikers Luis Jordan, der 1983 in die Hall of Fame des Blues aufgenommen wurde. Konzerttickets zu 31 Euro inklusive einem Glas Sekt, kostenfreies Parken in der Casinogarage und Begrüßungsjetons im Wert von 10 Euro online auf www.innsbruck.casinos.at oder unter Telefon 0512-587040-110.

Freitag 13. Juli – Kein Datum für Schwarzmaler Schon zum dritten Mal macht das Casino Innsbruck im Jubiläumsjahr 2012 aus einem Unglücks- einen Glückstag. Am 13. Juli fällt der 13. wieder auf einen Freitag und bietet damit die Chance, 1.300 Euro und weitere 13 Preise zu gewinnen. Wer sich aus Angst vor zerbrochenen Spiegeln und schwarzen Katzen an diesem Tag sicherheitshalber lieber zuhause verkriecht, verpasst eine große Gewinnchance. Mit den Begrüßungsjetons erhält jeder Gast einen Glücksjeton. Setzt man diesen bei Roulette auf eine ganze Zahl, kann man eine Flasche Champagner gewinnen. Zudem gibt es 1.300 Euro und 13 Casinopreise bei der spannenden Tagesverlosung. Jährlich fallen nur ein bis drei Freitage auf einen 13. eines Monats. Insofern spricht es für das 20-Jahre-Casino Innsbruck-Jubiläumsjahr 2012, dass sich gleich drei Mal diese besondere Glückskonstellation bietet.

Foto: Stadtmarketing Innsbruck, Casino Innsbruck

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anz Innsbruck feiert im Juli 2012 wieder das traditionsreiche New Orleans Festival zu Ehren seiner gut 8.000 Kilometer entfernten Partnerstadt. Vom 19. bis zum 22. Juli 2012 ertönen hochkarätige Interpretationen der musikalischen Stilrichtungen Swing, Funk, Dixieland, Blues, Soul, Rhythm´n´Blues, Gospel und Jazz über den Innsbrucker Marktplatz. Das „beswingte“ Festival startet mit einem grandiosen Eröffnungskonzert zu Ehren von Luis Jordan, „The King of Rhythm´n´Blues“, im Casino Innsbruck. Am 14. Juli um 20.30 Uhr erleben alle New Orleans Festival Fans eine grandiose Live-Interpretation des Blues-Meisters Markus Linder mit seiner Markus Linder Blues Band und Special Guest Tom Müller am Saxofon. Neben Tom Müller und Markus Linder (Piano, Gesang) komplettieren Marc Pauli (Gitarre), Werner ‚Haifisch‘ Heidegger am Bass und Kurt Wackernell am Schlagzeug die Band.


Fotos: TIROLERIN/Eigentler

| gesellschaft

Verwöhnten die zahlreichen Gäste mit internationalen Spezialitäten: Die neuen Pächter des Mellauner Hofes Sabine (2.v.l.) und Gianni (2.v.r.) Benatti mit den italienischen Köchen Thomas (l.) und Marco (r.) sowie dem fleißigen Servicepersonal.

Ritteransitz mit kulinarischer Vielfalt Da, wo einst Albrecht Dürer einkehrte, versammelten sich Mitte Mai zahlreiche Freunde und Bekannte von Sabine und Gianni Benatti, um gemeinsam mit den neuen Pächtern auf die Wiedereröffnung des Mellauner Hofs anzustoßen.

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on der Andreas Hofer Stube in den Rittersaal und zum Abschluss noch auf einen Sprung in den Weinkeller oder an die Bar – ein Besuch im renovierten Mellauner Hof in Pettnau ist dank seiner Historie spannend und beeindruckend zugleich. Dementsprechend groß war auch der

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Info Wirtshaus Mellauner Hof Tiroler Straße 31 6408 Pettnau Tel.: 05238 / 87974 Mobil: 0699 / 17183234 E-Mail: Sabine.Benatti@aon.at

Ansturm anlässlich der Wiedereröffnung. Wobei die neuen Pächter und erfahrenen Gastronomen, Sabine und Gianni Benatti, an diesem Abend nicht nur mit einer geschichtsträchtigen Kulisse, sondern auch mit guter Laune sowie traditionellen und original italienischen Spezialitäten aufwarteten.


gesellschaft |

Familie Triendl erschien vollständig: Oma Maria, die Töchter Elisabeth und Monika und die Enkelinnen Verena und Eva.

„Die Renovierung ist absolut geglückt“, urteilte der Pettnauer Bürgermeister Hans Kleinhans mit Gattin Margit.

Magdalena Krug mit dem Vereinsobmann der Freiwilligen Feuerwehr Pettnau, Josef Riml, und seiner „besseren Hälfte“ Cora Gerstgrasser.

Veronika und Gerhard Hofer sowie Ulrike und Dietmar Monz aus Reith bei Seefeld bewunderten den Weinkeller.

Polit-Talk in ehrwürdigen Mauern: Die Vize-Bgm. von Zirl, Johanna Stieger und der Vize-Bgm. von Telfs, Christoph Stock mit Gattin Claudia.

Kurt Machoritsch (Firma Elektro Matey) und Manuela Stierschneider fanden ein gemütliches Plätzchen im Saal.

Stießen auf die geglückte Renovierung an: Hermann Klocker aus Telfs sowie Sonja und Pia Bachhuber.

Reinhard Stieger, Mag. Elisabeth StögererSchwarz und Andreas Stögerer lobten die ausgezeichnete Küche des Hauses.

Flora Petuzzi (r.) sowie Erwin und Monika Dangl unterhielten sich angeregt an der Bar.

Ebenfalls Gastronomen: Remy Pischl und Freundin Jasmin Burgstahler (Ropferstubm Telfs).

Rhythmus im Blut und Freude im Herzen hatte an diesem Abend auch das Trio Tafelspitz.

An diesem Abend saß beim Servicepersonal jeder Handgriff: Chiara, Martin, Sarah und Manuel.

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kurz & bündig Meldungen aus der Gesellschaftswelt

Martin Klausner, Charlotte Sengthaler (PR-Lady), Johanna Penz (ART-Chefin), Markus Gimbel, Laurin Durnholzer und Maya Schwitzer (v.r.)

Gelungene LACHMAHL-Premiere Mit Ansagen wie „Ihr könnt’s scho mit mir reden, i bin ja ka Fernseher!“ begeisterte Markus Gimbel die Premierengäste der neuen LACHMAHL-Serie in der Burgtaverne zu Hall. Mit von der Partie war auch sein „Bühnenpartner“ Laurin Durnholzer, ein Hase mit Südtiroler Akzent und unerhörtem Schandmaul. Gastronom Martin Klausner freute sich über ein volles Haus.

Semino Rossi gibt 2012 sein erstes Open-Air-Konzert Semino Rossi gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Stars der Schlagerszene, seine einfühlsamen Lieder laden zum Träumen ein. Jetzt erfüllt sich der sympathische Argentinier selbst einen Traum: In seiner Wahlheimat Tirol gibt Semino Rossi sein erstes Open-Air-Konzert. Am 1. September 2012 gastiert er mit Orchester in Wattens. Das große Open-Air-Konzert im September ist Semino Rossis Dankeschön an seine neue Heimat Tirol. Mit dem neuen Album „Augenblicke“ im Gepäck, wird der Argentinier nicht nur eingefleischte Fans begeistern. Tickets erhältlich auf www.seminorossi.com und beim TVB Hall/Wattens, www.oeticket.com, www.eventim.de

Weiße Fahne! Sabine Zoe Hiessberger zeigt noch bis zum 31. Juli im „LeManoir“ am Romedihof in Karrösten Bilder ihrer neuen Serie „Umwälzung“. Erlesene Einzelstücke von Le Manoir und großzügige Bildobjekte von Hiessberger entführen in eine zeitlose Welt.

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30 Damen und ein Herr der Ferrarischule in Innsbruck, Zweig Intern. Kommunikation in der Wirtschaft, konnten nach fünf Jahren intensiver Ausbildung die weiße Fahne hissen. Alle haben die Reife- und Diplomprüfung mit Bravour bestanden. Den Unternehmen stehen nicht nur perfekt ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung, sondern die Absolventen haben auch kulinarisch einiges zu bieten.


Erfolgsproduktion Sweet Dreams Mit Sweet Dreams schuf Enrique Gasa Valga (rechts) ein einzigartiges Stück Tanztheater, welches es in dieser Form noch nie gegeben hatte, und brillierte einmal mehr mit seinem Ideenreichtum und der Fähigkeit, die Grenzen des Balletts aufzusprengen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen – nicht zuletzt auch dank der tatkräftigen Unterstützung des stimmgewaltigen Gastsängers Gregor Glanz (links), der sich als Entertainer der Spitzenklasse zu präsentieren weiß! Auch Operettenstar Marika Lichter (Mitte), die extra aus Wien angereist war, zeigte sichtlich begeistert.

Die Fachmesse für Gastronomie, Genuss und Design

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Fotos: Max Schreiner und Alessandra Sarti

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Ein besonders prächtiges Bild bieten die festlich angespannten Kutschen; im Bild das Shire-Horse-Gespann mit Franz Gasteiger.

Olympia-Favoriten am Tiroler Schindlhof Wenn Evelyn und Klaus Haim-Swarovski zum Manfred Swarovski Gedächtnisturnier laden, versammelt sich bei ihnen die Dressur-Prominenz. Heuer trafen gleich mehrere Olympia-Favoriten in Fritzens aufeinander.

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opstars des Dressursports maßen sich kürzlich auf der wunderschönen Anlage der Familie HaimSwarovski beim Internationalen CDI****. Zum letzten Mal vor den Olympischen Spielen im Juli in London trafen hochkarätige Dressurreiter wie Carl Hester mit dem bereits legendären Hengst „Uthopia“ aus Großbritannien auf den spanischen Favoriten Juan Manuel Munoz Diaz mit „Fuego de Cardenas“ und seine Teamkollegin Beatriz Ferrer-Salat mit „Delgado“. Sogar die BBC berichtete drei Tage lang von der „Olympia-Generalprobe“ live aus Fritzens. Der Auftakt fiel für Hester grandios aus. Der Brite, der von der kleinen 600-Ein-

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Grand Prix Freestyle-Siegerin Dorothee Schneider

Die Tirolerin Amanda Hartung auf „Wolkenritter“


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Evelyn und Klaus Haim-Swarovski mit den Siegern des Hut-Wettbewerbes – v.l.: Marie Valerie von Habsburg-Lothringen (Ururenkelin von Kaiserin Sisi) mit Tochter, und Edith Albrecht, Witwe von General Albrecht/Spanische Hofreitschule.

Prominenz am Schindlhof – v.l.: Evelyn und Karl Schranz, Simone Rethel-Heesters, Künstlerin Christin Impala-Lechner, Elisabeth Gürtler mit ihrem Jack Russel-Terrier „Ella“ und Klaus HaimSwarovski.

Der Marktwert von Ausnahme-Hengst „Uthopia“ wird derzeit auf 8 Mio. Euro geschätzt, mit seinem Reiter Carl Hester zählt er zu den Top-Favoriten für die Olympischen Spiele in London.

wohner-Kanalinsel Sark stammt, setzte sich zuerst beim Grand Prix St. Georges auf „Dances with Wolves“, einem 10-jährigen Oldenburger Wallach, mit 74,632 % durch. Danach gewann er beim Grand Prix auf seinem 11-jährigen niederländischen Warmblut-Hengst „Uthopia“ mit grandiosen 77,340, vor Juan Manuel Munoz Diaz auf „Fuego de Cardenas“ und Beatriz Ferrer-Salat auf „Delgado“. Am nächsten Tag ging der Sieg beim Intermediaire an Michelle Hagman/ Schweden auf „Flo“; Carl Hester wurde mit „Dances with Wolves“ Zweiter, vor Henriette Andersen/GBR auf „Warlocks Charm“. Mit einer glanzvollen Vorstellung bei der Grand-Prix-Kür am letzten Tag verabschiedeten sich die Dressur-Reiter vom Schindlhof. Die Deutsche Dorothee Schneider auf „Forward Looking“ begeisterte mit einer Paradevorstellung. Den Sieg im Grand-Prix Special holte sich Beatriz Ferrer-Salat/Spanien auf „Faberge“. Große Zustimmung löste wie immer am Schindlhof auch das Rahmenprogramm aus. Einmal mehr ging es darum, wer den schönsten Hut präsentierte. Tiroler Gespanne in historischer bis sportlicher Anspannung boten ein prachtvolles Kutschenschaubild. Gertrud Schattanek

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Fotos: Stanger

| gesellschaft

Eine Ode an das Leben und die Literatur zelebrierten im Spanischen Saal von Schloss Ambras stimmgewaltig und mit großem Engagement Erfolgsschauspieler Nicholas Ofczarek und seine Gattin Tamara Metelka, musikalisch furios begleitet von den Gebrüdern Wladigeroff.

Liebe leben Eine Ode an das Leben und die Literatur zelebrierten im Spanischen Saal von Schloss Ambras stimmgewaltig und mit großem Engagement Erfolgsschauspieler Nicholas Ofczarek und seine Gattin Tamara Metelka. Der vielbeschäftigte Mime gastierte am 1. Juni zugunsten der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft in Innsbruck.

Im linken Bild Nicholas Ofczarek mit Barbara Achhammer, Tamara Metelka und der Geschäftsführerin der Festwochen der Alten Musik, Christa Redik; im rechten Bild mit den beiden Musikern, den

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Gebrüderns Wladigeroff, sowie mit der Vorsitzenden der HospizGemeinschaft Elisabeth Zanon, Tamara Metelka und Hermann Petz, Vorstand der Moser Holding.


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ürdig, in vertrauter Umgebung und geliebt von unseren Angehörigen möchten fast alle von uns aus dem Leben scheiden. Die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft betreibt einerseits eine stationäre Hospiz- und Palliativ-Station im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck und unterstützt andererseits vermehrt auch die Betreuung zu Hause. Durch das „mobile Bett“ können Sterbende – von Ärzten, Pflegern und Ehrenamtlichen betreut – ihre letzte Lebenszeit in Würde im vertrauten Umfeld verbringen. Eine Benefiz-Soiree im Schloss Ambras anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und dem Kunsthistorischen Museum Schloss Ambras setzte mit schauspielerischem, musikalischem und literarischem Hochgenuss nicht nur einen besonders festlichen Akzent, sondern brachte auch einiges an Spendengeldern für die Hospiz-Kasse. Gertrud Schattanek

Graf und Gräfin Ulrich und Katrin Goess-Enzenberg von Schloss Tratzberg

Maya Schwitzer und der Plastische Chirurg Carlo Hasenöhrl mit Elisabeth Benda

Innsbrucks Bürgermeisterin Christine OppitzPlörer mit dem Ehepaar Gunda und Hannes Hess

ORF-Intendant Helmut und Ilse Krieghofer

Weingenuss im Quellenhof Top-Winzer aus Österreich präsentierten eine Woche lang ihre Spitzenweine im Leutascher „Quellenhof“.

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Eine Woche lang standen Winzer und Weine aus dem Kamptal, der Wachau, Carnuntum und Tattendorf in Nieder-

österreich, aus Gamlitz in der Südsteiermark sowie Gols im Burgenland im Mittelpunkt.

Fotos: TIROLERIN/Schattanek

esonders genussreiche Tage versprach das Leutascher Top-Hotel „Quellenhof“ seinen Gästen im Juni.

Quellenhof-Chefin Magdalena Mitterhuber mit Axel Stiegelmar vom Weingut Juris in Gols

Freunde eines guten Weines – v.l.: Peter Hellweger/Wein Wolf, Manuel Tschol/Sommelier im Quellenhof, Johann und Monika Schmelz, Winzer aus der Wachau, Emmerich und Magdalena Mitterhuber, Marlies und Franz Neuner, Axel Stiegelmar/Weingut Juris


| gesellschaft

Die Grandprix-Sieger Belsy und Florian gratulierten mit vielen Stars aus der Musikszene den Zillertaler Haderlumpen Viktor, Peter und Reinhard zum 25-jährigen Jubiläum.

Lumpiger 25er „Gewaltig!“ – Gemäß dem Namen ihrer aktuellen Jubiläums-CD feierten die Zillertaler Haderlumpen ihr 25-jähriges Bestehen mit einer viertägigen Supersause im Zillertal.

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ie Fanwanderung am Donnerstag läutete ein unvergessliches Wochenende mit Vitus, Peter und Reinhard von den Zillertaler Haderlumpen ein. Dabei wurden die Massen nicht nur von den Haderlumpen, sondern auch von weiteren Stars begleitet. Einige dieser Stars trafen die Fans am Freitag und am

Samstag wieder, denn Marc Pircher, die Mayrhofner, Schwesterherz, Petra Frey, DJ Mox, Zillertal Sound, Bubi Lechner, Geri-der Klostertaler, Belsy & Florian sowie Markus Wolfahrt ließen es sich nicht nehmen, vor den Fans der Haderlumpen ihr Bestes zu geben. Die Gastgeber und Publikumslieblinge gaben jeweils zum

Stimmungskanone Bubi Lechner mit seiner Liebsten Nina und seinen Schwiegereltern in spe, Karin und Giovanni Riedmann

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Moderierte den Jubiläumsabend: DJ Mox aus dem Zillertal mit dem Ex-Klostertaler Geri

Abschluss des Abends ein umjubeltes Konzert, das an beiden Tagen insgesamt 14.000 Zuschauer besuchten. Der Sonntag begann dann traditionell mit einem Frühschoppen, bei dem den Besuchern mit den Isartaler Hexen aus Bayern und den Zillertaler Haderlumpen noch einmal ordentlich eingeheizt wurde.

Eva-Maria und Martin Lechner (Zillertal Bier) mit Filius Jakob ließen es sich nicht nehmen, den Haderlumpen zu gratulieren.


IST BESSER!

Die starken Frauen im Background der Haderlumpen: Bianca, Sabine und Dunja

mallaun

Rita & Andy (Zillertal Sound) und LA Klaus Gasteiger feierten im VIP-Bereich.

DetektivBüro

Autor und Texter Ernst J. Schmidlechner und Gattin Sabine freuten sich über das Wiedersehen mit Musikmanager Gerhard Hofbauer.

VERTRAUEN IST GUT

Fotos: TIROLEIRN/Mallaun

AK Präsident Erwin Zangerl und Tochter Lisa waren begeistert von der tollen Atmosphäre des Haderlumpen-Konzertes.

Detektivbüro mallaun Annemarie Schneeberger, Altbürgermeister Walter Amor, Daniela und Hansjörg Schneeberger vom Brück’n Stadl in Mayrhofen

Markus Wolfahrt gab seine neuen Hits als Solo-Interpret zum Besten.

Reut-Nicolussi-Straße 12 A-6020 Innsbruck Tel.: +43 676 56 22 77 8 office@detektiv-mallaun.at www.detektiv-mallaun.at


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Gold- und Platin-Regen für das 10-jährige Jubiläum der Grubertaler: MCP GF Karl Kraijc, Manager Hubert Knapp und Produzent Stefan Erler mit den glücklichen Jungs

Geburtstag mit Freunden Es war die erwartete Megaparty und wahrscheinlich auch das Fest des Jahres in der Region Wattens/Fritzens. Zu „10 Jahre Grubertaler“ gratulierten Fans und die Stars der Schlager- und Volksmusikszene.

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ie Grubertaler feierten ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum Anfang Juni in Fritzens und alle großen Stars der Branche kamen, um den bodenständigen Burschen zu gratulieren. Im Zelt, das an allen vier Tagen restlos ausverkauft war, begeisterten Stars wie Lachgas Franz, Dietlinde und Hans Wer-

nerle, Andreas Gabalier, Nik P., Marc Pircher, Uwe Busse, das Nockalm Quintett, Udo Wenders und viele mehr. Über 10.000 Fans ließen an den vier Festtagen die Grubertaler hochleben und feierten ihre Stars täglich bis in die frühen Morgenstunden. Als krönenden Abschluss des Jubiläumsabends gab es von der Plat-

U1 Moderator Raimund Heim plauderte angeregt mit Siegfried Dobrounig von den Jaunthalern, ORF Regisseurin Elvira Paulitsch und Veranstalter Patrick Tanner.

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Josef Piegger versorgte die VIPs mit einem erlesenen Büfett.

tenfirma MCP Gold und Platin als Auszeichnung für hunderttausende verkaufte Tonträger. Den Abschluss des Feierreigens bildete der beliebte U1Frühschoppen mit Moderator Ingo Rotter, der unter anderen die Ursprung Buam, die Fidelen Mölltaler und die Mooskirchner begrüßen konnte.

Stadl Post-Chefin Eva Mang schrieb zum Jubiläum ein Buch über die erfolgreichen Musikanten.


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Adrett und perfekt gestylt im zünftigen Dirndl erschien Diana Langes-Swarovski mit Freund Reinhard Langhofer.

Schlagerstar Uwe Busse, im Bild mit seiner Gattin Katharina, begeisterte seine Fans mit seinen großen Hits.

Walter Egle (Showfactory), Peter Lindner (Lindner Music) und U1 Moderator Ingo Rotter

Moderator Marc Pircher mit dem absoluten Überflieger, dem Volks Rock‘n‘Roller Andreas Gabalier

Nik P. heizte in der ausverkauften Festhalle so richtig ein und riss Alt und Jung zu Begeisterungsstürmen hin.

Man mag es kaum glauben, aber die sieben smarten Männer vom Nockalm Quintett feiern heuer ihr 30-jähriges Jubiläum!

Rot. Weisse. Rot. Der traditionelle Stiegl-Bieranstich durfte natürlich nicht fehlen: Bgm. Josef Gahr, Florian, Michael, ORF Moderator Alex Weber, Stiegl Repräsentant Gregor Lintner sowie Reinhard und Hubert Knapp.

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25.01.12 10:59 TIROLERIN Juli 2012 | 43


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Die Königin der Instrumente „Die Idee des ORGEL.FESTs ist, die besonders hohe Qualität der regionalen Organisten mit internationaler Bedeutung auch in ihrer Heimat zur Geltung zu bringen und dieses außergewöhnliche Musikinstrument in seiner Vielfalt einem größeren Publikum zugänglich zu machen“, meint Gerhard Crepaz, der gemeinsam mit dem Haller Altbürgermeister Johannes Tratter das Fest angeregt hat. Die neue Initiative soll jährlich drei bis fünf Tage rund um den Todestag von Johann Sebastian Bach († 22.07.1750) und das Fest des Heiligen Ignatius v. Loyola († 31.7.1556) stattfinden. Im Zentrum steht daher auch Bachs Musik und ihre Wirkung bis in die Gegenwart. Das 1. ORGEL.FEST findet vom 27.-29. Juli in den Gemeinden Hall, Absam, Mils und Thaur statt.

kurz & bündig Meldungen aus der Gesellschaftswelt

Life Award: Münze 2012 geprägt Die Erstprägung der Life Award Münze 2012 fand Ende Mai in der Burg Hasegg in Hall statt. In Anwesenheit von Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie Freunden, Sponsoren und Partnern des Life Award prägte die Künstlerin Jutta Weimer (rechts) unter Mithilfe der Münzpatin Maya Schwitzer (Mitte) und LT-Präsidentin Gabi Schiessling die erste Münze. Jutta Weimer, die den Entwurf gestaltete, ist vor 15 Jahren vollständig erblindet. Sie hatte das Motiv nur auf Drängen einer Freundin eingereicht. Unter den zahlreichen Einsendungen, die einer Ausschreibung des Tiroler Blinden- und Sehbehindertenverbandes folgten, wurde ihr Werk ausgewählt, die diesjährige Münze zu zieren. Die Life Award Gala findet am 6. Oktober statt.

Neue Freizeit-Ticketangebote Die neuen VVT-Tickets bieten den SchülerInnen und Lehrlingen mehr Mobilitäts-Möglichkeiten. Wahlweise kann in der Freizeit in einer Region für € 98,- oder in ganz Tirol (exkl. Kernzone Innsbruck) für € 178,- mit den Öffis gefahren werden. Zudem gibt es einen familienfreundlichen „GeschwisterBonus“: Je mehr Geschwister das Ticket kaufen, desto günstiger wird dieses.

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Beste regionale Versicherung kommt aus Tirol Zum sechsten Mal hat der FinanzMarketing Verband Österreich (FMVÖ) in Wien den Recommender-Award für die Kundenorientierung von Versicherungen, Banken und Bausparkassen verliehen. In der Kategorie „Regional- und Spezialversicherungen“ konnte diesmal die TIROLER VERSICHERUNG den ersten Platz für sich verbuchen. Demnach wird kein anderer Regional- oder Spezialversicherer in Österreich öfter weiterempfohlen als die TIROLER. Heuer konnte die selten vergebene Stufe „exzellente Kundenorientierung“ erreicht werden.

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Botschafter fieberten mit Agenturchef Jürgen Birlmair (links) konnte beim „inpublic“ Viewing zur Fußball-EM zahlreiche Freunde sowie den deutschen Botschafter Hans Henning Blomeyer-Bartenstein (Mitte) sowie den Honorarkonsul von Deutschland und Portugal Ernst Wunderbaldinger begrüßen.


| gesellschaft

Fotos: TIROLERIN/Meyer

Freuten sich über die gelungene Modenschau: Dagmar Melmer (Brautmoden Tirol) mit Friseurin Ilona Albrecht und ihren hübschen Models.

Ereignisreiches Mode-Spektakel Anfang Juni 2012 stellte D. Melmer Brautmoden Tirol am Mieminger Plateau die neuesten Trends in Sachen Fest- und Ballmode vor.

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as passende Kleid für einen besonderen Anlass zu entdecken, wird sich oft zu einer schwierigen Aufgabe. Ob für den Maturaball, eine Hochzeit oder sonstige Feierlichkeiten – bei D. Melmer Brautmoden Tirol lässt sich gewiss das richtige Outfit finden. Dank einer heißen Modenschau konnten sich alle Gäste bei strahlendem

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Sonnenschein davon überzeugen. Die Models wurden aber nicht nur mit extravaganten Kleidern von Brautmoden Tirol ausgestattet, sondern zudem vom Friseursalon Ilona Albrecht perfekt in Szene gesetzt. Als besonderes Zuckerl bekamen alle anwesenden Modefans ein Glas Sekt und 20 Prozent Rabatt auf den gesamten Einkauf.


Fotos: TIROLERIN/Peter Schattanek

| gesellschaft

Stolz präsentiert die Leutascher Feuerwehr ihre neue Drehleiter; in der 2. Reihe, 5. v.l. Kommandant der Feuerwehr Leutasch Lorenz Neuner und in der Bildmitte vorne Bürgermeister Thomas Mößmer

Wehrhafte Feuerwehr Leutasch Rund 50 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Leutasch sind Tag und Nacht einsatzbereit – verstärkt wurde ihr Equipment nun durch die Indienststellung einer Drehleiter.

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enn man ein wichtiges neues Fahrzeug einweihen kann, auch wenn es schon ein bisschen gebraucht ist, ist das natürlich ein Grund zum Feiern. So geschehen am 17. Juni bei der Feuerwehr Leutasch, die von der FF Neustift eine Drehleiter erworben und diese generalüberholt hat und sie bei herrlichem Sommerwetter feierlich einweihte. Nach dem Festgottesdienst und der Weihe nützten die Florianijünger, ihre Gäste und Gönner sowie zahlreiche Leutascher die Gelegenheit, beim Frühschoppen mit der Musikkapelle Leutasch und danach mit den „Gehrnbuam“ sowie „Hubert & Stefan“ ausgiebig zu feiern.

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Ehrengäste bei der feierlichen Einweihung der neuen Drehleiter – v.l.: Vzbg. Siegfried Klotz, Pfarrer Sepp Schmölzer, Landesleiter der Bergrettung Kurt Nairz, Gemeinderat Josef Neuner, Bgm. Thomas Mößmer, Bez. Stv. Reinhard Kircher, Patin Liesl Klotz und AK Lans Werner Strobl


gesellschaft |

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Foto: TIROLERIN/Schattanek

ausherr Direktor HR Mag. Alfred Müller konnte heuer zu den praktischen Prüfungen im April und Juni 380 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur begrüßen. Die Ausbildungsstätte in Zell zählt zu den renommiertesten ihrer Art des Landes. Derzeit werden in den Fachschultypen „Hotel“ und „Tourismus“ sowie in der Höheren Lehranstalt für Tourismus und im Aufbaulehrgang für Tourismus 592 Schüler von 74 Lehrern unterrichtet. Die Prüflinge der Klasse 2AL mit Starkoch Alexander Fankhauser und Dir. HR Mag. Alfred Müller sowie den prüfenden Lehrpersonen

Eine Schule für den First-Class-Tourismus Kochkunst und Service auf höchstem Niveau boten auch heuer wiederum die 167 Absolventen der Zillertaler Tourismusschulen. Hochkarätig wie immer waren die Gäste.

Maria Gasteiger, LAbg. Bürgermeister Klaus Gasteiger

Margret Schiestl (Tiroler Adlerin), Andreas Fankhauser (Estriche Fankhauser), Prof. Mag. Ursula Brugger

Dr. Wido Sieberer, Dr. Miriam Burger (Zahnarztpraxis in Sillian), Dir. Mag. Ellen Sieberer (Tourismusschulen am Wilden Kaiser), Univ. Prof. DDr. Siegfried Jank (Facharzt für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie in Hall), Dir. HR Mag. Alfred Müller (Zillertaler Tourismusschulen)

Paarweise v.l.: Gabi und Klaus Dengg (Hintertuxer Gletscherbahnen), Eva und Christian Lemmerhofer (Serviceleiter Hotel Lamark Hochfügen), Petra und Alexander Fankhauser (Starkoch), Waltraud und Prof. Mag. Peter Dornauer

Landesschulärztin Dr. Claudia Mark mit Gatten

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Krebs

22.06. – 27.07.

Es ist mal wieder so weit. Sie sitzen in Ihrem grauen Panzer und blasen Trübsal. Wenn Sie allerdings hoffen, dass jemand anklopft und Sie rettet, können Sie lange warten. Sie müssen schon selbst Ihren Allerwertesten hochkriegen und sich in Bewegung setzen. Kommen Sie heraus aus Ihrer Umhüllung – sie ist viel zu eng.

Liebe:

Gesundheit:

Job:

Ihre Sterne für den Juli Widder

21.03. – 20.04.

Stier

21.04. – 20.05.

Zwilling

21.05. – 21.06.

Löwe

23.07. – 23.08.

Sie sind in diesem Monat gesundheitlich leicht angeschlagen und kränkeln – Zeit für den Schongang. Gönnen Sie sich viel Ruhe und gehen Sie die Dinge langsam an. Delegieren Sie getrost Aufgaben an Ihre Kollegen und kümmern Sie sich um Ihr eigenes Wohl. Keine Sorge, Sie sind durchaus auch mal ein paar Tage entbehrlich.

Sie dürfen es in diesem Monat einmal ganz gemütlich angehen. Es ist nichts in Sicht, was anbrennen könnte. Entspannt können Sie das Leben genießen und Kraft aus der angenehmen Ruhe gewinnen, die Sie umgibt. Ein bequemer Sessel, ein gutes Buch und überall herrscht Harmonie – Sie sind rundum glücklich.

Wie ein Schmetterling flattern Sie momentan von Blüte zu Blüte, ohne wirklichen Halt zu finden. Sie sind auf der Suche nach einer festen Beziehung, wissen aber nicht, wie Sie sicher sein und erkennen können, ob es wirklich die große Liebe ist. Halten Sie einen Moment inne und hören Sie Ihrem Herzen zu – es weiß die Antwort.

Aufgepasst – da will Ihnen jemand Ihr Revier streitig machen und Sie sind so mit sich selbst beschäftigt, dass Sie es nicht merken. Spätestens in der Monatsmitte wird es allerhöchste Zeit, die Krallen auszufahren. Um den Widersacher zu vertreiben, braucht es ein markerschütterndes Löwengebrüll – zeigen Sie, was in Ihnen steckt!

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Jungfrau

24.08. – 23.09.

Waage

24.09. – 23.10.

Skorpion

24.10. – 22.11.

Schütze

23.11. – 21.12.

Sie sind körperlich fit und gut drauf. Deshalb sollten Sie nicht so streng mit sich sein und sich gelegentlich auch mal eine kleine Leckerei gönnen. Wer so diszipliniert mit seiner Ernährung und seiner Fitness umgeht wie Sie, darf durchaus auch mal zu einer Portion Eis mit Sahne oder einem Stückchen Torte greifen.

Ärger mit dem Vorgesetzten bringt Sie am Monatsanfang aus dem Gleichgewicht und belastet Ihr Privatleben. Es nützt allerdings nichts, wenn Sie zu Hause sitzen und sich das Hirn verdrehen. Suchen Sie das offene Gespräch und reden Sie Klartext. Sie sind eine gute Kraft und haben es nicht nötig, sich schlecht behandeln zu lassen.

Schwungvoll starten Sie in diesen Monat. Da bleibt neben Beruf und Familie noch genügend Energie für aufgeschobene Arbeiten. Schon lange wollten Sie sich in die Tiefen Ihres vollgestopften Kellers begeben. Und was ist mit den unerledigten Papierstapeln auf dem Schreibtisch? Packen Sie es an – es fällt Ihnen momentan leicht.

Sie haben jetzt ziemlich viel um die Ohren und kommen oft erschlagen und ausgepowert nach Hause. Achten Sie darauf, Kreislauf und Körper fit zu halten, und das geht nicht auf dem Sofa. Regenerative Entspannungsübungen und ein moderates Bewegungsprogramm bringen Sie wieder in Schwung für die privaten Aktivitäten.

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Steinbock

22.12. – 20.01.

Wassermann

21.01. – 19.02.

Fische

20.2. – 20.3.

Sie bewegen sich gerade auf einem ebenen Pfad ohne größere Herausforderungen. Das birgt die Gefahr, dass Sie träge werden und sich von Ihrem gleichmäßigen Schritt einlullen lassen. Darauf haben Ihre Mitstreiter nur gewartet und setzen zum Überholen an. Werden Sie wach und schalten Sie einen Gang nach oben!

Wer Sie in diesem Monat erobern will, wird es besonders schwer haben, denn Sie stehen sich andauernd selbst im Wege. Bevor Sie eine neue Beziehung eingehen, sollten Sie erst einmal mit sich selbst ins Reine kommen. Nur dann können Sie sich wirklich vollkommen auf einen anderen Menschen konzentrieren und einlassen.

Einige Menschen finden schnell heraus, dass unter Ihrer schuppigen Haut ein sensibler, butterweicher Kern steckt. Das birgt besonders in diesem Monat die Gefahr, dass man Sie schamlos ausnutzen möchte. Ihre Hilfsbereitschaft in allen Ehren, aber nicht jeder hat sie verdient. Seien Sie auf der Hut vor falschen Spielchen.

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

Liebe: Gesundheit: Job:

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„Vinzen Sonnensch z die Fässer ein, füllt mit Wein.“

19. Juli: Vin zenz von Pa ul (1581-16 war Priest 60 er und gilt als Begründ ) der neuzei er tlichen Car itas.


Foto: privat

Reportage

Das Leben lieben Die TIROLERIN hat für Sie wieder romantische, abenteuerliche, spannende Geschichten gesucht und gefunden. Der Tiroler Snowboardprofi Flo Orley und seine Nina (Bild oben) gaben sich Mitte Mai 2012 am wunderschönen Wolfgangsee das Jawort. Der TIROLERIN berichteten die beiden von ihrem schönsten Tag im Leben. Unsere Autorin Brigitte von Imhof reiste exklusiv für die

TIROLERIN in das faszinierende Land Saudi-Arabien und kam mit einzigartigen Bildern und Eindrücken zurück. Die vielen Gesichter des 517 Kilometer langen Inns, wichtige Tipps für alle Bergsportfans sowie weitere packende Berichte lesen Sie nachfolgend.

72 Stunden ohne Kompromiss 72 Stunden lang haben Jungendliche aus ganz Österreich Zeit eine gemeinnützige Aufgabe zu lösen. Österreichs größte Jugendsozialaktion geht im Oktober 2012 zum 6. Mal über die Bühne. Noch bis zum 02.09.2012 können sich Einzelpersonen und bis zum 28.09. 2012 Gruppen dafür anmelden.


| reportage

Saudi-arabien:

Faszinierende Fremde Die neue Lufthansa-Verbindung von München nach Jeddah hat‘s möglich gemacht: Als eine der ersten Reisejournalistinnen durfte TIROLERIN-Autorin Brigitte von Imhof nach Saudi-Arabien einreisen – in ein Land, das Besuchervisa nur in geringer Anzahl und unter strengen Auflagen ausstellt. Momentaufnahmen aus einem unbekannten Land.

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reportage | Fliegende Gebetsteppiche Bei der Zwischenlandung in Riad macht sich in der Kabine eine gewisse Unruhe breit. Es ist kurz vor Sonnenuntergang, Zeit für das Gebet. Der Chefsteward macht eine Durchsage in Englisch: Wegen der Betankung der Maschine sei es nicht erlaubt, den Sitzplatz zu verlassen und den Gebetsteppich auf dem Boden auszurollen, das Gebet müsse am Platz vollzogen werden, der Teppich könne auf den ausklappbaren Esstisch gelegt werden. Im Übrigen stehe die Maschine in Richtung Mekka. Die Flugbegleiterinnen beseitigen derweil in den Toiletten das Gepritschel, das die Gläubigen bei der vorschriftsmäßig rituellen Waschung angerichtet haben.

Verführerische Aromen in einem Gewürzladen – Thymian, Safran, Kreuzkümmel, Kardamom, Anis und vieles mehr erfreuen Auge und Nase.

Der Kanon der Muezzins Wir befinden uns auf der offenen Terrasse eines Windturms inmitten der Altstadt von Jeddah, einem ehemaligen Verwaltungsgebäude. Der Steinboden ist mit Teppichen und roten Sitzkissen gepflastert, es gibt Tee und Gebäck. Die Brise fühlt sich herrlich an, ein verführerisches Gewürzgemisch-Aroma liegt in der Luft. Plötzlich zerreißt der Ruf des Muezzin von der nebenstehenden Moschee die Stille. „Allahu akbar“, Gott ist größer, tönt es aus dem Lautsprecher. Es ist der Auftakt eines rund 20-minütigen Muezzin-Kanons, der hier beginnt und in den nach und nach alle 37 Moscheen, die sich auf einem einzigen Altstadt-Quadratkilometer drängen, einstimmen. Für uns ist es ein unglaubliches Muezzin Dolby Surround Erlebnis mit GanzkörperGanslhaut-Garantie.

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| reportage Shopping ohne 1001-Nacht-Zauber In der Altstadt gibt es schöne bunte Teppiche, Stoffe und Tücher und WeihrauchBrenner in allen Varianten. Überall Berge von undefinierbaren Gewürzen, Nüssen und Datteln – eine gute Nasch-Alternative zu den zuckertriefenden Süßigkeiten, die sich überall auftürmen. Auch Schuhe sind zu einem merkwürdigen Turm aufgestapelt. Dann wird urplötzlich alles weggeräumt und zugesperrt – Gebetszeit. Für die nächste halbe Stunde steht alles still, fünf Mal am Tag. Die „Prayer Times“ gibt es mittlerweile natürlich auch als App aufs iPhone. Auf der Rückfahrt haben wir dann doch ein 1001-Nacht-Erlebnis: Das Privathaus des Architekten Sami Angawi verschlägt uns den Atem. Hinter der 300 Jahre alten, kunstvoll geschnitzten Holztür aus Mekka betreten wir einen Innenhof mit Keramikpool, Wasserfall und Springbrunnen, geschmückt mit Palmen und Grünpflanzen. Wir taumeln zwischen marokkanischer Keramik, syrischen Torbögen, jemenitischen Fassaden … die Herrlichkeit der arabischen Architektur in perfekter Harmonie. Stadt der unbekannten Superlative Die Drei-Millionen-Hafenmetropole Jeddah hat durchaus Sightseeing-Potenzial. Da wären zum Beispiel die zum Teil meterhohen, spektakulären Skulpturen entlang der mehrspurigen Stadtautobahnen und Kreisverkehrsinseln, darunter sollen auch auch Original-Picassos sein. Da ist der mit 250 Metern höchste Fernsehturm des Landes: Er erinnert in seiner Form an eine Palme. Da ist die King Fahd‘s Fountain, der höchste Springbrunnen der Welt: Die Wasserfontäne schießt in die unglaubliche Höhe von 321 Meter. Entlang der Uferstraße, der Corniche, passieren wir unzählige Moscheen, futuristisch aussehende Wolkenkratzer und prunkvolle Paläste, hinter deren Mauern man nur zu gerne mal einen Blick werfen möchte. Leben im Stau Jeddahs Straßen sind Tag und Nacht verstopft. Das mag unter anderem daran liegen, dass die Saudis wie die Henker fahren, zu ständigem Spurwechsel, exzessiven Beschleunigungen, gefolgt von Vollbrem-

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Das Angawi-Haus: Die Herrlichkeit der arabischen Baukunst harmonisch vereint. Das Zuhause des Architekten Sami Angawi ist ein Traum aus Tausendundeinernacht.

Die Häuser in Jeddahs Altstadt sind dringend sanierungsbedürftig.


reportage | sungen, neigen. Das führt zu zahllosen Unfällen. Meist sind es Blechschäden, aber die teilweise Sperrung von ein oder zwei Spuren bringt den Verkehrsfluss gleich zum Erliegen. Außerdem halten viele Autofahrer, auch Taxifahrer, zu den Gebetszeiten einfach mal an, verlassen ihr Fahrzeug und richten ihren Gebetsteppich gen Mekka aus. Die Ausrede „typisch Frau am Steuer“ funktioniert nicht, denn für Frauen ist Autofahren gesetzlich verboten.

Bunte Teppiche zu Schnäppchenpreisen. Die Verkäufer sind sehr zurückhaltend und legen keine basar-üblichen Attitüden an den Tag.

Geschlechter streng getrennt Aus dem Bus erhaschen wir einen Blick auf das Strandleben der Einheimischen. Kinder toben im Wasser, Teenager spielen Fußball, die Männer sitzen diskutierend zusammen und die Frauen in ihren obligatorischen schwarzen Abayas mit Schleier haben auf riesigen Decken das Picknick ausgebreitet. Das ist ihr Zuständigkeitsbereich, denn öffentliches Baden ist ihnen untersagt. Man sieht aber auch Frauen ohne Kopfbedeckung – in Jeddah geht es eben doch deutlich weltoffener, multikultureller und lässiger zu als im strengen Riad. Diese relative Freizügigkeit repräsentiert Sammar, unsere 27-jährige Begleiterin, auf der Stadttour. Sie trägt kein Kopftuch, ihre Abaya ist bestickt, vorne offen und legt den Blick auf ihre Leggings-verhüllten Beine frei. Zu unserer

Was wir Frauen dürfen und nicht dürfen, bestimmt hauptsächlich die Familie, nicht der Staat. Sammar, 27-jährige Hotelangestellte in Jeddah

größten Verwunderung steckt sie sich in der Öffentlichkeit eine Zigarette an. Böse, empörte Blicke der Passanten, aber scheinbar kein strafbarer Verstoß. Autofahren darf auch sie nicht (sie teilt sich mit 3 Freundinnen einen Chauffeur), aber dafür hat sie den Pilotenschein. Sammar stammt aus einem toleranten Elternhaus, ihr Vater ist Flugkapitän bei Saudia. „Was wir Frauen dürfen und nicht dürfen, bestimmt hauptsächlich die Familie, nicht der Staat“, sagt sie.

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Alle Fotos: Brigitte von Imhof

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Ein Paar genießt am Ufer des Roten Meeres die angenehme Brise. Die schwarze Bekleidung ist für die meisten Frauen auch bei Sommertemperaturen von über 40 °C Pflicht.

Links: Sammar trägt keinen Schleier. Sie entstammt einer weltoffenen Familie. Oben: Der Guide zeigt den Gästen aus dem Westen die Attraktionen in Jeddahs Altstadt. Rechts: Autorin Brigitte von Imhof in der Abay.

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reportage | Girls just wanna have fun! Im 11. Stock des Sheraton Hotel sind zwei Säle für eine Verlobungsfeier festlich eingedeckt. Die ersten Frauen treffen in der Hotelhalle ein. Alle haben ihr Handy am Ohr. Aus den Augenschlitzen klimpern lange künstliche Wimpern, unter dem Saum der Abayas ragen edle, teilweise mit Edelsteinen verzierte High Heels. Die Abayas werden sie in wenigen Minuten ablegen und ihren Freundinnen ihre Designer-Outfits präsentieren. Gelegenheiten dazu sind selten genug. Die jungen Frauen nützen Verlobungs- und Hochzeitsfeiern gerne dazu, sich potenziellen Schwiegermüttern zu empfehlen. Sie werden tanzen, ein DJ wird für sie auflegen, doch ein Vorhang wird die Sicht auf ihn verhindern. Und was ist nebenan bei den Männern los? Sterbenslangweilig, versichern Eingeweihte. Der Verlobte wird auf ein Sofa gesetzt, ausgiebig begutachtet und beglückwünscht. Dann wird gegessen, und das war‘s dann. Die Männergesellschaft löst sich bald auf, während es die Mädels die halbe Nacht krachen lassen. Brigitte von Imhof

Info Saudi-Arabien Facts: • • • • •

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Das Land bedeckt den größten Teil der Arabischen Halbinsel. Die Fläche beträgt 2,15 Millionen km2 (ca. 25 mal so groß wie Österreich). 27 Mio. Einwohner leben in den Städten und Oasen. Die größten Städte (alle über 1 Mio. Einwohner) sind Riad (Hauptstadt), Jeddah, Mekka & Medina. Saudi-Arabien ist eine absolutistische Monarchie. Staatsoberhaupt ist König Abdullah. Der Islam ist Staatsreligion. Mit Mekka und Medina beherbergt das Land die heiligsten Stätten des Islam und zieht jährlich viele Millionen Pilger aus aller Welt an. Auf Besitz, Konsum und Schmuggel von Drogen steht die Todesstrafe. Besitz und Konsum von Alkohol ist strengstens verboten. Saudi-Arabien ist zweitgrößter Ölproduzent der Welt, pro Tag werden ca. 10 Millionen Barrel Rohöl gefördert. Lufthansa fliegt seit 40 Jahren nach Jeddah, bisher jedoch von Frankfurt aus. Seit kurzem ist SaudiArabien auch von München aus ohne Zwischenstopp erreichbar, ideal auch für österreichische Geschäftsreisende. Dreimal in der Woche startet ein Airbus A330-300 nach Riad und Jeddah.

„Die persönliche Beziehung zu unseren Firmenkunden steht für uns im Mittelpunkt. Partnerschaft, basierend auf Tradition, Vertrauen und Kontinuität, wird aktiv gelebt. Mit sehr guten Markt- und Branchenkenntnissen und hoher Fachkompetenz sind wir der kompetente Partner für Ihre Anliegen.“ Mag. Stefan Moser Vertriebsdirektor Firmenkunden Unterland

● Kontakt HYPO TIROL BANK AG Firmenkunden Unterland Speckbacherstraße 10 6300 Wörgl Tel 050700 7850 www.hypotirol.com


Der Inn: Vom Leben am Fluss 517 Kilometer ist der Inn lang, auf jedem Kilometer findet sich zumindest eine gute Geschichte.

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anft und tosend, ursprünglich und geheimnisvoll, idyllisch und gefährlich, kraftvoll und nutzbringend – der Inn hat viele Gesichter. Und mindestens ebenso viele Ge-

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schichten haben die Menschen von „ihrem Inn“ zu erzählen. Markus Feichter hat sich auf eine Entdeckungsreise entlang des mächtigen Alpenflusses begeben und schildert in diesem Buch nun

seine wunderbaren Eindrücke und Begegnungen: vom Nationalpark-Wächter im Engadin und den leidenschaftlichen Holzfischern im Tiroler Oberland bis hin zu den waghalsigen Hobbyflößern


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Der Inn war der Haupthandelsweg für das Salz, für den welschen Wein, für Getreide. Die Eisenbahn machte dem grünen Inn als Transportweg den Garaus. Auch die Dampfschifffahrt am Inn war recht schnell tot, die Innschifffahrt bei Kufstein stellte 2011 den Betrieb ein.

Am Ursprung, am Malojerpass in der Schweiz, da bahnt sich ein Bächlein seinen Weg durch die Wiesen. Zweihundert Kilometer weiter ist der Inn zum Strom geworden, könnte oft auch ein See sein, so setzen ihm die Kraftwerke zu, stoppen seinen Fluss, graben ihm das Wasser ab.

Erbaut in den Jahren 1875 & 1876, steht die Trinkhalle von Tarasp heute einsam und vergessen am Inn. Das beeindruckende Ensemble samt Kurhotel, Badehaus und Quellfassungen hat schon bessere Zeiten erlebt – beeindruckend ist der Besuch dort aber auch heute noch. Tief unten in der Innschlucht, unterhalb der Burg von Tarasp, erzählen die alten Gebäude von der großen Zeit des Engadins als Kur- und Sommerfrischeziel.

Um viele Stellen im Inn ranken sich alte Sagen und die abenteurlichsten Geschichten. Oft genügte ein Stein im Wasser, um Geschichten von verwandelten Menschen, Zauberen, Hexen und Helden entstehen zu lassen.

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Rafter und Riversurfer gibt es weltweit, auch am Inn sind sie seit velen Jahren aktiv. Die Rafter kommen meist über die Ötztaler Ache auf den Inn und die Surfer fanden bis vor kurzem im Tiroler Oberland eine Naturwelle vor. Leider ist diese inzwischen verschwunden, und jetzt hoffen die Surfer auf die künstliche Welle beim Sillspitz in Innsbruck. Doch leider hat man beim Bau die unterschiedlichen Wasserstände von Inn und Sill nicht richtig eingeplant, weshalb die Welle eigentlich nicht zu gebrauchen ist.

Mehr als zwanzig Kraftwerke holen sich Strom aus dem ehemaligen Gebirgsbach, bis er bei Passau in Bayern in die Donau mündet.

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Alle Fotos aus Inn Geschichte, Markus Feichter

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Im Europareservat Unterer Inn sind mehr als eine Million Vögel zuhause! Dort hat sich durch das Aufstauen des Inns eine völlig neue, unglaublich schöne Landschaft entwickelt; ein Paradies für Vögel – vom rastenden Zugvogel bis zum seltenen, vom Aussterben bedrohten Exemplar.

aus Innsbruck; vom Kapitän des Innschiffes und dem Bauern, der um sein Land und gegen ein Kraftwerk kämpft, bis hin zu den findigen Bierbrauern im bayerischen Wasserburg. Der Autor entführt den Leser an ungewöhnliche Plätze vom Ursprung bis zur Mündung und lässt den Inn gestern und heute lebendig werden. Dabei sind es nicht nur die Menschen an seinen Ufern, auch jeder Flusskilometer inmitten der malerischen Landschaft birgt einmalige Anekdoten und spannende Geschichten. Markus Feichter im Gespräch mit der TIROLERIN: „Ich war mehr als ein Jahr am Inn unterwegs: mit dem Boot, zu Fuß, mit dem Rad – allein oder auch mit Freunden. Ich habe nicht nur viele neue Ortschaften und Gegenden kennengelernt, sondern mindestens ebensoviele Inngeschichten gehört und selbst bemerkenswerte Erlebnisse gehabt. Von einem abenteuerlichen Wochenende am Malojapass bis zur finalen Radtour zur Innmündung in Passau.“

Info Der Inn: Quelle: Am Malojapass, aus mehreren Quellen südwestlich des Lunghinsees Quellhöhe: 2484 m ü. M. Gewässerkennzahl: DE: 18 Lage: Schweiz, Österreich, Deutschland Abfluss über Donau, Schwarzes Meer Mündung: in Passau in die Donau Mündungshöhe: 291 m ü. M. Höhenunterschied: 2.193 m Länge: 517 km Einzugsgebiet: 25.700 km² Rechte Nebenflüsse: Ötztaler Ache, Melach, Sill, Ziller, Alz, Salzach; Linke Nebenflüsse: Sanna, Mangfall, Attel, Isen, Rott

Kaum ein anderer Tiroler Journalist beschäftigte sich so intensiv mit dem Inn wie Markus Feichter.

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Sicher in den Bergen unterwegs Sie sind da, wenn etwas passiert ist: die Männer der Bergrettung Tirol. Aber noch wichtiger wäre es für Bergfreunde, Kletterer und Freizeitsportler im alpinen Gelände, gut aufgeklärt und ausgerüstet, körperlich fit und im Notfall leicht auffindbar unterwegs zu sein.

Die Männer und Frauen der Bergrettung Tirol proben immer wieder den Ernstfall, denn dann muss jeder Griff sitzen, die Zusammenarbeit reibungslos funktionieren. Auch beim Übungseinsatz herrschen oft widrige äußere Bedingungen.

Fotos: Peter Veider + Tommy Thaler

Notfall-App zur automatischen Ortung Die Bergrettung Tirol hat gemeinsam mit der Leitstelle und der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol eine Software auf Tiroler Verhältnisse angepasst und bietet dieses als Notfall-App kostenlos allen Besitzern von Android- und Apple-Smartphones an. Damit ist es möglich, einen Notfall zu melden; der genaue Unfallort wird automatisch festgestellt, lange Suchaktionen gehören somit der Vergangenheit an, denn bei Drücken des Notfallknopfes scheinen sämtliche Daten in der Leitstelle Tirol auf.

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Fotos: Peter Veider + Tommy Thaler

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Der Klettersport erfreut sich in Tirol stetig zunehmender Beliebtheit. Es gibt ein reichhaltiges, sehr unterschiedliches Angebot. Jeder Freizeitsportler sollte sich einerseits seiner eigenen Leistungsfähigkeit bewusst sein, andererseits aber auch die an ihn gestellten Anforderungen im Vorfeld genau abschätzen, damit der Blick talwärts aus luftiger Höhe dann auch unbeschwert genossen werden kann.

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un locken sie wieder, die Berge, endlich scheint eine längere Schönwetter-Periode in Aussicht. Dann drängt es die Menschen hinaus in die Natur, zum Genuss, aber auch zur sportlichen Herausforderung, zur Auseinandersetzung mit dem Berg oder zum Familienabenteuer. Zu einer gut geplanten Tour gehören die Information über das zu erwartende Wetter, genaue Kenntnisse der gestellten Anforderungen, mögliche Stützpunkte auf Almen und Hütten zur Rast und Einkehr, weiters die passende Ausrüstung und für den Fall der Fälle auch die entsprechende Erste-Hilfe-Ausstattung sowie der Notfall-App für Android- und Smartphones, um bei einer nötigen Bergung eine genaue und rasche Ortung einleiten zu können. Die Männer der Bergrettung, die sich

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selbst immer wieder Schulungen im Ausbildungszentrum Jamtalhütte unterziehen, setzen sich verstärkt auch in der Verhütung von Unfällen im alpinen Raum ein. Zu diesem Zweck gibt es bereits – jeweils in Kombination mit dem Berge-

Ein Notfallset, wie es die Bergrettung Tirol anbietet, sollte in jedem Rucksack Platz finden.

kostenschutz – verschiedene Pakete. Im kommenden Jahr 2013 sollen weitere dazu kommen (siehe Info-Kästchen). Dem zunehmenden Interesse am Klettersport möchten die Tiroler Bergretter mit einem neuen Eisenweg in St. Jodok Rechnung tragen. Mit 650 m Länge und dem Schwierigkeitsgrad C sollte er für Kinder ab 12, die es gewöhnt sind, sich in der Natur zu bewegen, zu bewältigen sein. Es wird auch eine Kletterbroschüre geben, die umfassend und vor allem überwiegend aussagekräftig bebildert alle möglichen Fragen zum Klettern beantwortet. Ein wichtiger Faktor zur Sicherheit und raschen Hilfe am Berg zählen die Kenntnisse über Erste-Hilfe-Leistungen. Zeitgemäß und plakativ informiert eine weitere Broschüre mit ausführlichen Anleitungen zu diesem Thema.


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Im und um das Ausbildungszentrum der Tiroler Bergrettung, die Jamtalhütte in der Nähe von Galtür, ist ein vielfältiges Training möglich.

Die richtige Abgabe eines Notrufes, die Sicherung und Erstversorgung von Betroffenen im Gelände bis zur richtigen Einweisung eines Hubschraubers werden genau geschildert. Die Berge, heute teilweise Tummelplatz für Naturverbundene aus aller Herren Länder, sind und bleiben unberechenbar. Richtige Einschätzung der jeweiligen, täglich wechselnden Voraussetzungen und ausreichende Kenntnisse über das Begehen der Berge und die zu erwartenden Herausforderungen, aber auch Kameradschaft, Kommunikation und Hilfe, auch gegenüber Fremden, können sicher dazu beitragen, dass Bergtouren und Kletterabenteuer gefahrlos genossen werden können. Es ist gut zu wissen, dass die Bergretter – oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens – im Notfall zur Stelle sind, doch sollte man ihren Beistand nie herausfordern, sondern auf Selbstverantwortlichkeit und richtige Selbsteinschätzung und die richtige Ausrüstung bauen. Gertrud Schattanek

Info Wussten Sie, dass... ... 4.000 ehrenamtliche Tiroler Bergretter/innen jährlich zu 4.000 Einsätzen einrücken, ... dabei 5.000 Menschen in Bergnot helfen, ... mit der Hundestaffel bei Lawinen und Sucheinsätzen nach Vermissten suchen ... und mit Spezialtrupps für Canyoning-Unfälle und Spaltenbergungen auf Gletschern schnell dort sind, wo sie gebraucht werden? Mit einem Förderbeitrag von nur 22 Euro unterstützen Sie die Bergrettung bei der Beschaffung von Ausrüstung und versichern sich und Ihre Familienmitglieder für Bergunfälle. Weitere Informationen unter www.bergrettung-tirol.com Förderpakete der Bergrettung Tirol: Zu den bereits vorhandenen Förderpaketen, die die Bergrettung Tirol anbietet und die immer auch den Bergekostenschutz beinhalten, kommen in nächster Zeit ein paar aktuelle neue Angebote dazu, zum Beispiel das Buch „Faszination Klettersteig“ oder das Erste-Hilfe-Paket.

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Das frischvermählte Paar, Nina und Flo Orley, „wanderte“ nach dem Standesamt mit allen Gästen zum Dreikanthof.


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Angekommen Nach einer eineinhalbjährigen Überquerung des Südpazifiks mit einem Segelboot waren die Tiroler Nina und Flo Orley nicht nur zu Hause, sondern kurz darauf auch im Ehehafen angekommen.

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m 19. Mai 2012, um 11.00 Uhr war es soweit: Die 35-jährige Sport- und Englischlehrerin Nina (geb. Grießenböck) und der 37-jährige Snowboardprofi Flo Orley gaben sich am Standesamt in St. Wolfgang das Jawort. Die Geschichte der beiden begann allerdings schon zwölf Jahre zuvor ... Reise ins Glück Um die Jahrtausendwende haben sich Tirols Aushängeschild in Sachen Snowboarden und die 35-Jährige kennen und lieben gelernt und waren für vier Jahre ein Paar. Nach einer dreijährigen „Beziehungspause“ fanden die beiden 2008 schließlich wieder zueinander. „Aber nur unter der Bedingung, dass wir endlich Nägel mit Köpfen machen und den gemeinsamen Segeltörn, von dem wir immer träumten, realisieren“, erzählt die

nun Jungvermählte. Gesagt, getan: Nach einer ausgiebigen Planung startete eine Reise, die sie sichtlich zusammenschweißte und die sie beide wohl nie vergessen werden. Rund eineinhalb Jahre lang überquerten die Abenteurer mit einem Katamaran den Südpazifik. „Mit einem anderen Mann hätte ich mir so ein Abenteuer nicht vorstellen können. Diese Ruhe, die Flo auch in schwierigen Situationen ausstrahlte, beeindruckte mich sehr“, schwärmt Nina. „Diese kostbaren Momente mit Nina zu teilen, war für mich das Schönste. Alleine wäre der Trip nur halb so schön gewesen“, resümiert Flo. Das wundervollste „Urlaubsmitbringsel“ war wohl ihr erstes gemeinsames Baby. „Als bei Nina jeden Morgen ein Senfglas daran glauben musste, war uns klar, dass etwas anders ist. Auf der Insel Bora Bora haben wir dann einen

Im kleinen Familien- und Freundeskreis genießt das Brautpaar seinen schönsten Tag.

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Unvergessliche Erfahrung sammelten Nina und Flo Orley während ihrer SüdpazifikÜberquerung mit dem Segelboot. Bild unten: Glücklich vereint mit Sohn Keano.

Schwangerschaftstest gemacht, der unsere Vermutung bestätigte“, lachen die glücklichen Eltern des mittlerweile 13-Monate alten Keano. Vom Hochzeitsanzug in die Badesachen Im Herbst letzten Jahres machten die Orleys einen Kurzurlaub am Wolfgangsee. Bei einer romantischen See-Gondelfahrt samt ihrem kleinen Spross stellte Flo seiner Nina schließlich die Frage aller Fragen. Ein Jahr später, also im Herbst dieses Jahres, sollte der große Tag sein, doch dann kam ein erneutes Babyglück dazwischen. Die beiden erwarten im November bereits ihr zweites Kind. Eine große Hochzeit mit Familie und Freunden aus aller Welt, wie es das Paar geplant hatte, gestaltete sich für Nina aufgrund der Schwangerschaft daher etwas schwierig. Um trotzdem nicht länger warten zu müssen, beschlossen die beiden noch im Mai dieses Jahres im kleinen Kreis standesamtlich zu heiraten. „Nächstes Jahr möchten wir dann eine richtig große

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Hochzeitsparty mit all unseren Freunden feiern“, erklärt das Brautpaar. Nach der standesamtlichen Trauung „wanderte“ die gesammelte Hochzeitsgesellschaft auf einen Dreikanthof in St. Wolfgang, der in seit vielen Jahren in Familienbesitz ist. „Meine Mama ist Miteigentümerin des Weißen Rössls am Wolfgangsee und kocht für ihr Leben gern. Da bot sie sich an, für die rund 25 Hochzeitsgäste ein Menü zu zaubern, was wir natürlich gerne angenommen haben“, erzählt der Snowboardprofi. Nach dem liebevoll zubereiteten Mahl schlüpften alle Gäste in bequeme Badesachen und planschten mit ihren Kindern den ganzen Nachmittag lang bei strahlendem Sonnenschein im Garten. „Es war ein wunderschöner und vor allem gemütlicher Tag. Ich glaube nicht nur für uns, sondern auch für unsere Gäste“, ist Flo überzeugt. Die TIROLERIN gratuliert recht herzlich und wünscht weiterhin alles Gute für die Zukunft! Barbara Haueis-Tinzl


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Wir haben uns getraut! Die TIROLERIN gratuliert den Brautpaaren ganz herzlich und wünscht alles Gute für die Zukunft!

Noch mehr Hochzeitspaare ...

Maria & Georg Brindlinger aus Vomp, 17. September 2011 Foto: Foto Hofer

Lisa & Florian Zitt aus Mutters, 23. Juli 2011

... gibt es in der nächsten Ausgabe der TIROLERIN. Gerne veröffentlichen wir – selbstverständlich kostenlos – Ihre Privataufnahmen oder Schnappschüsse von Fotografen. Lassen Sie uns am schönsten Tag Ihres Lebens teilhaben! Zusendungen in Druckqualität an: text@ tirolerin.at oder TIROLERIN Verlags GmbH, Kennwort „Hochzeit“, Industriezone C6, 6166 Fulpmes. (Eingesandtes Fotomaterial wird nicht retourniert; digitale Daten benötigen mind. 1 MB Dateigröße)

Claudia & Jürgen Dunkl-Benedikt aus Mötz, 20. August 2011 Foto: Die Fotografen

Foto: Die Fotografen

Kathrin & Samuel Thurner aus Münster, Foto: Bernhard Ungerank 21. Mai 2011

Claudia & Alexander Höllwarth aus Fügen, Foto: Bernhard Ungerank 7. Mai 2011

Manuela Lechner-Birkl & Elmar Lechner aus Oberhofen, 5. Mai 2012 Foto: privat

Margret & Michael Gruber aus Schwaz, 10. September 2011 Foto: privat

Martina & Johannes Scheiber aus Imst, 5. Mai 2012 Foto: Foto Sandra

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Fotos: Shutterstock, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

Mode & Schmuck

Auf die leichte Tour Von der Strandpromenade bis hin zur Cocktailbar: Steigen die Temperaturen, gilt nur ein Dresscode: Bitte leicht und luftig! Seide und Leinen, Stroh und Bast – das sind die bevorzugten Stoffe, aus denen Urlaubsträume sind. Denn neben schwingenden Plisseeröcken, eleganten Cocktailkleidern und Kostümen hat der Sommer eben auch Leger-Unbeschwertes zu bieten. Farbenfrohe Paisley-Tunikas, ge-

knotete Tuchkleider, Seidenkaftans im Bohemian Look oder locker fallende Leinenhosen lassen uns jetzt nicht ins Schwitzen kommen und sind im Duett mit Bastbag, praktischem Strohhut und bunten Espandrilles die richtigen Begleiter an Strand, Pool und Bar.

Kurzweil für lange Strandtage: Zwanzig Weltenbummlerinnen erzählen in diesem Buch ihre aufregendsten und skurrilsten Reiseabenteuer. „In High Heels um die Welt“ herausgegeben von Katja Hentschel, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag 2012. ISBN 978-3-86265110-8.


| mode & schmuck

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selten!“ – kostbar und t n a m ia D in LERIN haft ist wie e uhr die TIRO sc rf d e n t, u k c re e F st e ig rt „Inn ei einem Sprichwo n Alters, die b eit in diesem e h rh c h li a d W ie l h c ie v rs Wie en unte r trafen. dinnen-Pärch n u re F s h c g aufeinande n se ti o o von sh e d o exklusiven M

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Foto: Blickfang Photographie, TIROLERIN/Verena Obrist

Jahre befreundet

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mode & schmuck |

Rosi 80, Pensionistin & Traudi 75, Pensionistin: Schick und farblich aufeinander abgestimmt im Marine Look. Beide Outfits von Gerry Weber. Schmuck: privat

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| mode & schmuck

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ie ist der Fels in der Brandung, die weiche Schulter zum Anlehnen, sie versteht ohne Worte. Mit ihr werden die Nächte zum Tag, bekommt der Kaffee erst sein Aroma und der Kuchen sein Sahnehäubchen. Sie ist der Stylingcoach bei jeder Shoppingtour, der Therapeut bei Liebeskummer und auf Reisen das begehrteste Fotomotiv – die beste

Freundin vertreibt jedes trübe Wölkchen. Die Freundschaft zu ihr überdauert selbst so manche Ehe und hält nicht selten ein Leben lang. Die TIROLERIN lud jahrelange Freundinnen zum sommerlichen Mode-Shooting ein und sprach mit den „Best Friends“ über Werte wie Vertrauen oder Ehrlichkeit sowie über Stärken und Schwächen. Katharina Eigentler

Zeit schenken

W

„Kimm, Rosi!“ „Kimm, Rosi, trinken wir ein Glasl“, heißt es mindestens einmal wöchentlich nach dem Kirchgang bei Traudi zu Hause. Mittlerweile hat der Spruch schon Tradition, denn immerhin sind die beiden Innsbruckerinnen schon seit über vierzig Jahren ein Herz und eine Seele. Kennen gelernt haben sich Oma und Urgroßoma beim Arbeiten und über ihre Kinder. „Unsere Kinder waren befreundet. Man sah sich einige Male. Bald sind wir nach Cesenatico auf Urlaub gefahren und da hat sich unsere Freundschaft schnell intensiviert.“ Mittlerweile teilen die beiden unternehmungslustigen Pensionistinnen Freud und Leid und wissen die Stärken des jeweils Anderen zu schätzen, wie die 80-jährige Rosi offen bekennt: „Traudi ist ein flotter Typ, bei ihr ist alles tiptop. Man kann jedes Problem mit ihr besprechen und ich kann mich auf sie verlassen.“

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ie kostbar Zeit in unserer heutigen Gesellschaft ist, wissen die beiden Pensionistinnen Christl und Rosmarie nur allzu gut. Beide engagieren sich seit ihrer Pensionierung ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen, bieten Nachbarschaftshilfe und ihre Dienste als Leihoma oder Altenpflegerin an. Da kommt es also nicht von ungefähr, dass bei den beiden Innsbruckerinnen gegenseitiges Zuhören und das Füreinander-Dasein in ihrer Freundschaft einen ganz besonderen Stellenwert haben. „Wir haben uns vor rund zehn Jahren noch vor der Pensionierung kennen gelernt. Die Chemie hat – wahrscheinlich wegen der gleichen Interessen – gleich gestimmt. Wir sind beide sozial eingestellt und haben darüber hinaus auch den gleichen Humor“, berichten die zwei Tierliebhaberinnen.


mode & schmuck |

10

Jahre befreundet

Christl 64, Pensionistin & Rosmarie 65, Pensionistin: Christl in einem kompletten Outfit von Bogner. Rosmarie: Kleid und Blazer von Barbara Schwarzer, Schmuck: privat, Outfits erh채ltlich bei Zelger.

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19

Jahre befreundet

Clarissa 24, Schmuckverkäuferin & Denise 19, bald GF eines eigenen Schmuckgeschäfts: „Jetzt wird Colour-geblockt, und zwar in bunten Outfits von Danillo!“

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Marisa (50), GF der Coachingfirma Future & Anita (49), Sekretariat bei Jenewein Exclusive: Elegant und stilvoll – die beiden Freundinnen in einem kompletten Outfit von Comma. Schuhe und Schmuck privat.

30

Jahre befreundet

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| mode & schmuck

Wie Ying und Yang „Wenn es darauf ankommt, ist sie da. Sie sagt nie, was ich hören will, sondern immer das, was sie denkt. Außerdem kann ich ihr 100-prozentig vertrauen“, gesteht Clarissa etwas schüchtern und die 19-jährige Denise nickt berührt. Die beiden Sandkastenfreundinnen sind zwar nicht in allen Lebenslagen immer einer Meinung, aber dafür, glauben die beiden, ergänzen sie sich ganz gut. „Clarissa ist mehr die Kreative, während ich eher die Sportliche bin“, stellt Denise fest. „ Ich schätze ihre Ehrlichkeit und Direktheit. In dieser Hinsicht kann ich noch viel von ihr lernen. Wir sind eben irgendwie wie Ying und Yang“, bringt es Clarissa auf den Punkt.

Wesensfreundschaft ohne Kompromisse „Es ist das tiefe Wissen, dass sie mich wertfrei unabhängig von Äußerlichkeiten behandelt. Es ist ein Bauchgefühl oder eine intuitive Sache, die sich schwer beschreiben lässt“, bringt Marisa ihre mittlerweile seit dreißig Jahren bestehende Freundschaft zu Anita zum Ausdruck. Die wiederum sieht das genauso und bewundert vor allem die sehr offene Art und Authentizität ihrer Freundin Marisa. „Was auch passiert, ich glaube, dass ich immer die gleich tiefe Beziehung zu Marisa haben werde“, gesteht die 49-Jährige aus Ampass.

Gegenseitiger Ruhepol „Sie holt mich runter auf den Boden der Realität und ist immer für mich da. Wir gehen wirklich durch dick und dünn“, beschreibt Elli ihre Freundschaft zu Julia. Bereits im Kindergartenalter schlossen die Prophylaxeassistentin Elli (im Bild mit Daniela Mallaun/ TIROLERIN) und die Radiologietechnologin Julia Freundschaft, die bis heute nichts trüben konnte und von vielen gemeinsamen teils lustigen Erlebnissen gekennzeichnet war. „Ellis 30er feierten wir in Berlin. Als wir dort ankamen, stellte ich fest, dass ich meine Geldtasche zu Hause vergessen hatte. Da musste dann eben Elli einspringen“, erinnert sich Julia amüsiert. Solche Ereignisse schweißen zusammen – und das gilt im Fall der beiden Zirlerinnen auch für gemeinsame Schwerstarbeiten an Julias Bau oder intensive Vorbereitungen auf einen Halbmarathon.

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mode & schmuck |

Elli (30), Prophylaxeassistentin & Julia (30), Radiologietechnologin: Gemeinsam abheben. Elli trägt eine Hose von Cambio, Top und Bluse von Marc O’Polo, Schmuck: privat, Julia in einem Kleid von Kali Orea und in einer Jeansjacke von Opus, Accessoires: privat, Outfits erhältlich bei Kleider Mair.

27

Jahre befreundet

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Jahre befreundet

Catharina (22), auszubildende Diplomkrankenschwester & Stefanie (20), auszubildende Masseurin: Gemütlich muss es sein! Catharina: Jeans von Replay, Shirt von Rich & Royal, Schuhe: privat. Stefanie: kurzärmelige Bluse von Esprit, Jeans von Maison & Scotch, Ballerinas von Francesco Milano, Gürtel von Blue Vintage, Tasche von Esprit. Outfits gesehen bei Catwalk in Telfs.

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mode & schmuck |

Gemeinsam zu neuen Ufern „Wenn mir was nicht passt, dann sag ich es direkt. Da ist das Problem gleich ausdiskutiert. So entstehen Konflikte erst gar nicht und wir gehen uns nicht auf die Nerven“, erklärt Stefanie das Erfolgsrezept ihrer Freundschaft zu Catharina, die ergänzt: „Auch wenn wir uns einmal nichts zu sagen haben, es entsteht kein Verlegenheitsgefühl.“ Dass sich die Oberhoferin und die Telferin aber nichts zu sagen haben, kommt eher selten vor, denn - da sind sich die beiden Studentinnen einig – dazu sind die beiden viel zu unternehmungslustig. „Egal ob Sport, ausgedehnte Shoppingtour oder erholsamer Thermenausflug – wir probieren gerne Neues aus. Es muss einfach Spaß machen. Und in vielem steckt mich Steffi mit ihrer Spontanität an“, schwärmt Catharina.

Die TIROLERIN bedankt sich recht herzlich bei allen ausstattenden Firmen: Catwalk by Monika Brückl, Comma, Danillo, Gerry Weber, Kleider Mair und Zelger

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Mission:

Fotos: TIROLERIN / Obrist

KleiderschranK

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Normalerweise steht sie hinter der Kamera, für die TIROLERIN machte Blickfang-Fotografin Julia Türtscher aber eine Ausnahme und schlüpfte kurzerhand in die Rolle des talentierten Models.

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er tagtäglich bei diversen Shootings mit Mode und Trends zu tun hat, der weiß eben, was „in“ ist. Auf Fotografin Julia Türtscher trifft das auf jeden Fall zu, vor allem auch deshalb, weil sie sich berufsbedingt, wie sie sagt, immer wieder in neuen facettenreichen Outfits zeigt, ohne dabei auf die ganz persönliche Note zu vergessen. „Von trachtig über elegant bis hin zu sportiv – ich finde es toll, dass ich mich bei der Vielzahl der Events immer wieder anders präsentieren kann.“ Dementsprechend bunt gestaltet sich auch der Inhalt ihres Kleiderschrankes. Günstige Basics wechseln sich mit erlesenen Designerstücken von Acne, Marlene von Birger, Liebeskind oder Burberry ab, ergänzt von einer randvoll gestopften Lade mit bunten Schals und hochwertigen Taschen von

Furla oder Luis Vuitton. Ihre Leidenschaft für Mode sei aber nicht erst im Zuge ihres Berufs entflammt, wie die 26-Jährige erzählt: „Meine Oma und meine Mama haben ein Faible für Mode und sie sind begnadete Shopperinnen. Ein teures Hobby, das die beiden mir da vererbt haben“, schmunzelt die seit einem Jahr selbstständige Fotografin (www.blickfang-photographie.com), bei der sich vor allem im Urlaub das Shopping-Gen bemerkbar macht. Neben seltenen Trendteilen, die man sonst nirgends findet, schlägt Julias Herz dann vor allem für Pumps, Stilettos, Ballerinas oder Boots. „An schönen, ausgefallenen Schuhen komme ich einfach nicht vorbei. Mittlerweile habe ich so viele, dass ich noch gar nicht die Gelegenheit hatte, alle anzuziehen“, bedauert die gebürtige Innsbruckerin.

120 Paar Schuhe, Shopper, Clutches, bunte Tücher und Schals – für Julia Türtscher sind passende Accessoires ein unbedingtes, tägliches Must-Have.


| mode & schmuck Henkeltasche von Furla

Massive Goldohrringe von Tommy Hilfiger

Süßer Glockenhut aus Leinen von Wegener Hüte

Flapperkleid von Missoni

JAZZ & SWING

Jackie O Brille von Prada

Modische Reminiszenzen an die 20er Jahre kommen nicht ohne legendäres Charlestonkeid aus. Zweifarbige Peep Toe T- Strap Heels von Geox

Charlestonkleid von Guess

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Taillierte Jeansjacke mit Stehkragen von Replay


Fotos: Shutterstock, Glossybox

Schönheit & Gesundheit

Abheben mit Fliegengewicht Droht der Kosmetikkoffer aus allen Nähten zu platzen, sind praktische Beautys im Miniformat die Lösung. Loser Puder oder doch lieber die kompakte Variante? Reichen Rundbürste und Kamm oder braucht es gleich ein ganzes Arsenal an Lockenwicklern? Was da in der Hitze des Urlaubsgefechtes alles in den Kosmetikkoffer wandert, ist meist zu viel des Guten. Wer sich da strapaziöses

Schleppen ersparen und Übergepäck vermeiden will, der kann sich entweder auf die erlesenen 20 VIPs aus dem Kosmetikschrank beschränken oder einfach auf ein paar praktische Tiegel im Miniformat umsteigen und sich bei der Gelegenheit gleich über ganz viel Platz im Koffer freuen.

Minis in der Box Mit der praktischen Glossybox kommen monatlich die neuesten Trends aus der Beautywelt im Kleinformat nach Hause. Nähere Infos unter www.glossybox.at. Die TIROLERIN verlost drei aktuelle Sets. Einsendungen unter dem KW „Glossybox“ an TIROLERIN, Industriezone C6, 6166 Fulpmes, oder an gewinnspiel@tirolerin.at.


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Martina in farbenfroher Mode von DanillO

VORHER


HAARDESIGN CHRISTINA TURRI

Ein Pony muss her! Wer durch private Einsätze wie etwa einen Hausbau auf vieles verzichten muss, der hat sich hin und wieder eine verwöhnende Auszeit verdient, dachte sich die TIROLERIN und lud Martina Mellitzer zum Umstyling.

D

ie vergangene Rohbauphase war nicht immer toll. Speziell am Wochenende war ich viel im Einsatz. Da sind dann so gut wie alle Hobbys zu kurz gekommen. Deshalb wäre ein Verwöhntag mal eine richtig tolle Abwechslung“, gab die 34-jährige Sekretärin als Bewerbungsgrund an. Die TIROLERIN zögerte nicht lange und lud die Voldererin zum Umstyling.

Anstrengung ist nicht das Problem, sie ist die Lösung!

Martina hat von natur aus sehr feines, gerades Haar, dem es an Elan fehlt. Unterschiedliche Farbakzente und ein typgerechter Schnitt sorgen jetzt für mehr Volumen und Bewegung im Haar.

Unser Motto

naCHHER

Fotos: TIROLERIN/Eigentler

Anna Christina Turri

DAMEN • HERREN • KINDER Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 8.30 bis 18.00 Uhr Samstag 8.00 bis 12.00 Uhr Andechsstraße 44 A-6020 Innsbruck Tel. 0512/39 39 55 Mail: ch.turri@chello.at


| schönheit & gesundheit

Hinter den Kulissen

U

m einen zu intensiven Nachwuchs bei Martina zu vermeiden, werde ich die Grundfarbe beibehalten und am Oberkopf helle Highlights in Form von hauchdünnen Strähnen in Goldund Kupfernuancen setzen. Dadurch ergibt sich ein fließend-har-

monischer Farbverlauf, der mehr Volumen erzeugen wird“, erklärt Friseurin Christina Turri. Dank einer genauen Gesichtsvermessung mittels Stäbchen im Vorfeld entscheidet sich die Haarexpertin für einen exakten, stumpfen Schnitt mit vollem Pony.

Die TiROlERin un d Umstyling-Kandida tin Martina bedanken sich recht herzlich bei Christina Turri un d lisa sowie bei Da nillo Moden!

Um für Martina den optimalen Schnitt zu finden, wendet Christina Turri die Geschichtsvermessung mit Stäbchen an. Eine sanfte Hellerfärbung soll gemeinsam mit Gold- und Kupfersträhnen für mehr Bewegung im Haar sorgen.

„Kurz im nacken, nach vorne hin etwas länger“, kommentiert Friseurin Christina Turri. nach dem Föhnen mittels Rundbürste wird abschließend noch „pointiert“.

Die Brauen sind das Um und auf. Deshalb werden sie erst einmal mit der Fadenmethode in Form gebracht. nach der Betonung des beweglichen, äußeren lidrandes setzt Kosmetikerin lisa helle Highlights unter den Brauenbogen.

Glänzende Silberpartikel, die im inneren lidwinkel platziert werden, öffnen das auge zusätzlich. nach dem Tuschen der Wimpern und dem Betonen der Wangen werden zum Schluss die lippen mit rotem Gloss akzentuiert.

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Sabine Hohenauer


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Verspielt: Leuchtendes Kupfer geht mit kleinen, kinnlangen Lockenpartien eine verführerische Symbiose ein.

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Mal als strenger präziser Kurzhaarschnitt, mal als stufig rebellische Langvariante – der Bob kehrt diesen Sommer mit unglaublichem Stylingpotenzial zurück.

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Fotos: Schwarzkopf, Intercoiffure Austria, Shutterstock, TIROLERIN/Eigentler

chnörkellose Bobs mit einheitlichem Farbverlauf konkurrieren mit lockeren Stufenschnitten im Hippielook. Sie holen sich Verstärkung bei verspielten Extras wie etwa dem Pony, Fransen und pointiert gesetztem Volumen. Keine Frage: Der Bob mischt diesen Sommer in vielen Variationen mit. Was ihn so beliebt macht? Kaum ein anderer Schnitt ist derart wandlungsfähig und vor allem auch passend. Will heißen: Der Bob ist dank der richtigen Volumenverteilung der ideale Begleiter für Frauen mit ovalen, eckigen bis runden Gesichtern und lässt sich auch bei feinem Haar gekonnt stylen.

Unverwechselbar: Ein kurzer Stufenschnitt mit effilierten Spitzen trifft auf eine hellblond gefärbte Vorderpartie.


| schönheit & gesundheit

Auf Erfolgskurs Mit Seitenscheitel, gelockt oder ganz glatt: Auch die Stars lieben den Bob!

Cameron Diaz, Charlize Theron und Newcomerin Emily Blunt

Und das sagen ehemalige TIROLERIN Umstyling-Kandidatinnen zum Bob:

Lisa Zwicknagl, 24: „Ich bin sehr froh, dass ich mich für den Bob entschieden habe. Da ich Naturlocken habe, arbeite ich viel mit dem Glätteisen. Dabei ist der Hitzeschutz bei mir ganz wichtig, weil meine Haare doch sehr trocken sind.“

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Sonja Mairhofer, 36: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Schnitt, der sich auch zuhause leicht mit Gel, Schaum und Wachs stylen lässt. Die zusätzlichen Stufen sorgen für einen guten Lockenfall und maximales Volumen am Hinterkopf.“


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kurz & bündig Meldungen aus der Gesundheitswelt

Drei Köche im Dienst der guten Sache Der Tiroler Tourismusnachwuchs hat nicht nur Sinn für Kulinarik, sondern auch für soziales Engagement. Dies bewies die Charity-Gala der Tourismusschule Villa Blanka. Die drei Jungköche Thomas Penz, Michael Ploner und Alexander Mahr (v. l. im Bild mit Netzwerkkoordinator Herbert Peer, 2. v. l.) kredenzten ein erlesenes 7-Gänge-Galadiner, dessen Reinerlös von 7.000.Euro dem Netzwerk „Tirol hilft“ zugute kam. Monatelange Vorbereitungen waren notwendig, um das Menü zu kreieren, zu probieren und zu tüfteln. Die Rekrutierung des Mitarbeiterstabes, die Besetzung der Schlüsselpositionen und viele Telefonate mit Sponsoren waren große Herausforderungen, die gemeistert werden mussten.

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Laufend helfen Laufen, walken, hüpfen, spazieren – auch beim ROTE NASEN Lauf 2012 ist so gut wie alles erlaubt, Hauptsache, es macht Spaß und hilft. Für jeden zurückgelegten Kilometer unterstützen SponsorInnen nämlich die Arbeit der ROTEN NASEN. Silzer Lauf: 21. September, Kufsteiner Lauf: 29.September, Auracher Lauf: 30. September. Infos und Termine unter www.rotenasenlauf.at.

Fit mit (Golf-)Schwung Welche positiven Effekte das Golfen hat und wie der richtige Golfschwung und Abschlag funktioniert, erklärte vor kurzem Dr. Golser, Unfallchirurg im Sanatorium Kettenbrücke, über den Dächern von Innsbruck. „Golfen ist eine Sportart, die für Jung und Alt geeignet ist. Sie fordert den Sportler mental und körperlich, denn was viele unterschätzen: Auf einer 18-Loch-Runde legt ein Golfer zwischen 6,5 und 8 km zurück und verbrennt rund 1.500 kcal“, fasste der Experte begeistert zusammen.


Besser sehen - besser aussehen Thema des Monats:

BOTOX – Faltenfrei durch den Sommer ®

Es war der deutsche Arzt Justinus Kerner, der 1817 die lähmende Wirkung von Botulinum-Toxin, kurz genannt BOTOX ® , erkannte. Haben Sie gewusst, dass BOTOX ® erstmals zur Behandlung von Krankheiten von einem Augenarzt eingesetzt wurde? 1977 hatte Alan Scott zur Behandlung von Schielen BOTOX ® verwendet und damit große Erfolge erzielt. Denn die Wirkung von Botulinum-Toxin geht auf die selektive Abschwächung der Muskelaktivität zurück. Daher wurde BOTOX ® in der Folge auch bei ästhetischen Problemen des Gesichtes verwendet. Die TIROlERIn hat den Augenarzt Univ. Prof. Dr. Mathias Zirm zur Anwendung von BOTOX ® befragt. Obwohl die Möglichkeit einer BOTOX ® Behandlung von der Verringerung störender Falten bis zur Behebung der Schweißbildung an Händen, Achseln und Füßen bekannt ist, haben vor allem Frauen Angst vor einer Verdickung durch Botulinum-Toxin. Weitere Sorge ist ein maskenhaft-starres Aussehen.

handlung mit hochwertigen Aloe Vera Produkten sein.

Univ. Prof. Dr. Mathias Zirm leitet die ZIRM Privatklinik in Innsbruck und betreibt ein Augenund Ästhetik-Zentrum in der Wiener Innenstadt.

TIROLERIN: Professor Zirm, wie ist Ihre Meinung zu dieser immer wieder geäußerten Sorge? Univ. Prof. Dr. Zirm: Diese Ängste sind unseren Patienten/Patientinnen leicht zu nehmen. Die eigentliche Kunst bei der Botulinum-Toxin Injektion ist die begrenzte Abschwächung der Muskelkraft unter Berücksichtigung des gesamten Gesichtsausdruckes. Daher wird BOTOX® ganz gezielt in möglichst geringer Dosierung verwendet und auf die gemeinsame Wirkung von Hyaluronsäure oder einerMesotherapie nicht verzichtet. Genauso wichtig kann eine begleitende Radiowellen-Behandlung (Radiage) und die Be-

TIROLERIN: Welches sind die häufigsten Ursachen, die zur verstärkten Faltenbildung führen? Univ. Prof. Dr. Zirm: Sicher spielt die Veranlagung zu verstärkter Faltenbildung, die wir häufig von unseren Eltern vererbt bekommen haben, eine große Rolle. Der unkontrollierteAufenthalt im Sonnenlicht führt durch die schädigende Wirkung des ultravioletten Anteils zur Belastung der Haut. Um eine Blendung durch die Sonne zu vermeiden, bedienen sich viele Menschen ihrer Gesichtsmuskulatur und bilden so Falten (siehe Foto). Eine andere sehr häufige Ursache ist die Fehlsichtigkeit, wobei die Stirnmuskulatur vor allem im Bereich der so genannten Zornesfalten ständig angespannt wird. Die Folge sind Faltenbildungen zwischen den Augenbrauen und an der Stirn sowie seitlich der Lider (Krähenfüße), die auch im entspannten Zustand deutlich zu sehen sind.

Abstand zwischen der 1. und der 2. Behandlung kürzer als 6 Wochen. Ansonsten verabreiche ich Botox® im Abstand von 12 Monaten. Eine sehr interessante und auch erfolgreiche Behandlungsmöglichkeit besteht bei der Ansammlung von Cholesterin im Bereich der Augenlider. Viele Menschen stellen in zunehmendem Alter und vor allem bei erhöhten Cholesterinwerten im Blut fest, dass sich größere oder kleinere gelbe Hautflecken in ihrer Lidhaut gebildet haben. Diese mussten bisher operativ entfernt werden. Eine vollkommen neue Anwendungsmöglichkeit von BOTOX® ist die Injektion in die betroffenen Stellen der Haut. Die Behandlung ist praktisch schmerzfrei. Nach wenigen Wochen ist bei vielen Patienten eine deutliche Verbesserung erkennbar.

TIROLERIN: Wie häufig muss BOTOX® zur Behandlung von Falten verabreicht werden? Gibt es neue Behandlungsmöglichkeiten? Univ. Prof. Dr. Zirm: Erfahrungsgemäß ist der

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Effekt von Botulinum-Toxin einen Monat nach der Behandlung von Stirnfalten (Copyright ZIRM Privatklinik)


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Stephanie Obermoser und Lisi Osl im Beauty Check Für die beiden Tiroler Olympia-Hoffnungen Stephanie Obermoser und Lisi Osl heißt es bald „London, wir kommen!“. Bevor die zwei Extremsportlerinnen aber endgültig die Koffer packen, bat die TIROLERIN die beiden zum Beauty Check.

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ich körperlich an die Grenzen zu wagen und Höchstleistungen zu erbringen, gehört für die Sportschützin und Heeresleistungssportlerin Stephanie Obermoser sowie das Biker-Ass Lisi Osl aus Kirchberg zum Trainingsalltag. Bei soviel Schweißarbeit immer frisch und strahlend auszuschauen ist nicht ganz leicht, aber die beiden Tiroler Aushängeschilder haben da sicherlich ein paar Beautytipps parat. Drei Fragen an Mountainbike-Rennfahrerin Lisi Osl, 26: Wie schützen/pflegen Sie Ihre Haut

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im Sommer? Ich bin viel in der Sonne, deshalb ist ein hoher Sonnenschutzfaktor ein Muss. Wonach duften Sie derzeit und welchen Duftklassiker können Sie weiterempfehlen? Ich mag alle frischen, sportlichen Düfte. Bei besonderen Anlässen trage ich „Light Blue“ von Dolce & Gabbana. Wie sieht Ihr ganz persönliches Glamour Make-up für besondere Anlässe aus? Ich mag eigentlich keine auffälligen Make-ups. Wenn ich einen TVAuftritt habe, werde ich in der Maske geschminkt. Dann ist mir Natürlichkeit am wichtigsten! Ein bisschen Wimpern-

tusche und Puder sowie etwas Lipgloss reichen.


• Stilvolles Ambiente mit ausgezeichnetem Service Drei Fragen an Sportschützin Stephanie Obermoser, 23: Welche Kosmetika bevorzugen Sie im Sommer? Ich verwende gerne Mineralpuder. Der verstopft die Poren nicht, lässt die Haut atmen und sorgt für einen frischen Teint. Meine Haut schütze ich im Sommer mit einer Tagescreme und zusätzlicher Sonnencreme! Ich bin ein heller Hauttyp, deshalb ist das bei mir ganz wichtig! Was darf auf keiner Reise fehlen? Die alltäglichen Hygieneartikel, daneben

eine Wimperntusche, eine Pinzette und Ohrenstöpsel. Wie sieht Ihr ganz persönliches Glamour Make-up für besondere Anlässe aus? Da ich blaue Augen habe, verwende ich beim Augen-Make-up meistens dunklere Töne! Am liebsten mag ich Smokey Eyes, ein bisschen Rouge und dezent geschminkte Lippen. Fotos: red bull photofiles/Rutger Pauw, mtb-windhaag, privat

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Burnout und Depression: Wenn die Hormone verrückt spielen Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Nicht der Verstand ist Herr in unserem Oberstübchen. Es sind immer die Hormone, die unsere Gefühle und damit unsere Gedanken beeinflussen.

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enken Sie positiv – bitte jetzt! Jeder Depressive würde nichts lieber tun, es geht aber nicht. Denn Gedanken kommen, wenn die Gedanken es wollen, nicht wenn der Verstand es will. Wenn das Konzert der Hormone verstimmt ist, legt sich ein unüberwindlicher Grauschleier über unser Denken. Die normale Medizin reagiert darauf mit Tabletten, die das Hauptstimmungshormon Serotonin beeinflussen sollen. Deren Verbrauch ist in den letzten 2 Jahren – man lese und staune – um 30 % gestiegen. Die Pharmaindustrie freut sich. Doch die Pillen lösen das Problem nicht, denn sie behandeln nur das Symptom. Regelmäßig frage ich meine neuen Patienten, die oft schon jahrelang Antidepressiva geschluckt haben, ob denn auch schon einmal Blut abgenommen oder ein Speicheltest gemacht wurde, um nach der ursächlichen Störung im Gehirnstoffwechsel zu suchen. Die erschreckende Antwort: Das wird nie gemacht. Standardbehandlung bei den neuen Volkskrankheiten Depression und Burnout (Belastungsdepression) ist die Kombination von Gesprächstherapie und Medikamenten. Dabei haben

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Neurowissenschaftler längst entschlüsselt, wie diese Massenleiden das menschliche Gehirn verwüsten. Das Langzeitstresshormon Cortisol beispielsweise zerstört wichtige Synapsen im Gehirn. Die Folge: Konzentration und Gedächtnisleistung sinken, die gefühlte Arbeitsbelastung steigt. Was man früher noch „mit links“ erledigt hat, wird plötzlich zur fast unüberwindlichen Hürde. Mehr noch: Hohes Stresshormon unterdrückt die Bildung der wichtigen Stimmungshormone Serotonin und Noradrenalin. Das erste sorgt für gute Laune, das zweite für inneren Antrieb. Wenn diese Hormone unterdrückt werden, sinkt die Belastbarkeit. – Und nun beginnt der fatale Kreislauf. Denn jetzt werden erst recht Stresshormone ausgeschüttet. Der Körper zieht alle Register und sucht in seiner Not nach neuen Energiequellen. Dazu verwandelt er Eiweiß in Zucker. Das ist der Notstoffwechsel der Natur, um das empfindliche Gehirn bei Belastung immer ausreichend mit Zucker zu versorgen. Aber ab jetzt lebt man nicht mehr von den Zinsen, sondern vom Kapital. Denn die wertvollste

Substanz des menschlichen Körpers – das Eiweiß – wird in Energie umgewandelt und ist dann weg. Glukoneogenese heißt dieser Prozess im Fachjargon. Die Folge: Wichtige gehirnaktive Aminosäuren verpuffen als Glukose und stehen dann nicht mehr zur Hormonproduktion zur Verfügung. Selbst wenn der Stress wieder nachlässt, leben die Stimmungshormone nicht wieder auf. Man baut ab, sowohl psychisch als auch körperlich. Depression und Burnout sind also kein persönliches Versagen! Oft steckt ein gestörter Hormonstoffwechsel dahinter. Wenn man das Blut nicht untersucht, kann man die Ursache für das Problem nie finden, geschweige denn lösen. Genau darauf haben wir uns spezialisiert! Der richtige Bluttest bringt Klarheit, die Substitution fehlender gehirnaktiver Aminosäuren schnelle Besserung.

Info Praxis Dr. Spitzbart Lagerhausstraße 1, D-83043 Bad Aibling +49 (0) 8061/93 90 060 www.spitzbart.com


schönheit & gesundheit |

Erfolgreiche Therapie für Wirbelsäulenbeschwerden

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Das „Alpine Lifestyle Hotel Jungbrunn“ präsentierte kürzlich das erste SwingMED-Gerät Österreichs. Dieses neue Extensionsgerät des renommierten Außerferner Unternehmens TKH-Medical ist das neue Highlight des Medical-Spa-Bereiches und bietet eine erfolgversprechende Möglichkeit, verschiedenste Rücken- und WirbelsäulenProbleme effizient und gut verträglich zu behandeln. SwingMED basiert auf dem Prinzip der Streckbehandlung der Wirbelsäule. Dabei wird eine Extensionswirkung auf die Wirbelsäule, wie bereits beim erfolgreichen Vorgängermodell „GammaSwing“, in optimaler und individuell adaptierbarer Weise mit einer schwingenden Bewegung kombiniert.

SwingMED wird neben der Behandlung von Muskelverspannungen hauptsächlich bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule, insbesondere der Lendenwirbelsäule, eingesetzt und kann somit bei Bandscheibenvorwölbungen oder auch -vorfällen sowie bei Schmerzen durch arthrotische Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke mit sehr guten Erfolgsaussichten angewendet werden. Die Behandlung führt so zu einer effektiven Schmerzlinderung bzw. Schmerzfreiheit, Muskelentspannung und Verbesserung der Beweglichkeit. Weitere Informationen unter www.swingmed.at

Mario Tumler (Spa-Leiter), Univ.- Prof. Dr. Erich Mur (Universitätsklinik Innsbruck), Thomas Kohler (GF TKH-Medical), Ulrika und Markus Gutheinz (Chefleute Hotel Jungbrunn)

Info TKH-Medical GmbH Haupstraße 141, 6651 Häselgehr Tel.: 05634 / 6185, Fax: 05634 / 6186 E-Mail: info@tkh-medical.com

SWINGMED Neue Akzente in der physikalischen Therapie im Tannheimer Tal! Auf dem Prinzip der Streckbehandlung der Wirbelsäule wurde dieses neuartige Extensionsgerät SwingMED entwickelt. Genießen Sie einen Wellnesstag der Extraklasse mit 30 Minuten im SwingMED, 45 Minuten im Open Float und einen ganzen Tag im Jungbrunn SPA Wellness(t) zum Sommer-Vorzugspreis von € 199,00 pro Person inklusive Jungbrunn Frühstücksbüffet und Jungbrunn Vitaler Brotzeit. (Gültig bis 31. August 2012) Gesundheitsvorsorge im Jungbrunn Stil! Ideal als Jungbrunn Geschenkgutschein, diese kommen immer gut an. Hotel Jungbrunn - Das Alpine Lifestyle Hotel Familie Ulrika und Markus Gutheinz Oberhöfen 25 · 6675 Tannheim Tel.: 05675-6248 Durchwahl SPA - 445 hotel@jungbrunn.at, www.jungbrunn.at


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Die Revolution am Auge!

Fotos: Stock.x.chng, Dr. Parisi

Neue Laserbehandlungen ermöglichen nun auch die Korrektur von Alterssichtigkeit. Wir beraten Sie umfassend und kompetent bei einem Infogespräch in unserer Ordination.

Dr. Albino Parisi

C-Ten: die weltweit schnellste und sicherste Augenlaserbehandlung E

s handelt sich hier um die modernste und sicherste Behandlung, die heute angeboten wird. C = Customized (individuell und maßgeschneidert): Die Behandlung wird der Form der Hornhaut und deren Oberfläche individuell angepasst. TEN = Trans-Epitheliale Non contact (Ablation = Abtragung): die einzige Methode, bei welcher man das Auge mit keinem Instrument berührt! Der extrem schnelle Laser trägt das Epithel (die regenerierbare Oberfläche) innerhalb Sekunden ab und sorgt dadurch für eine äußerst glatte und regelmäßige Oberfläche. Vorteile des neuen Laser-Gerätes - Das Auge wird nicht berührt. - Die Behandlung dauert je nach Stärke der Korrektur 15 bis 60 Sekunden. - Es wird nur so viel Epithel abgetragen wie nötig, dies verkürzt die Heilungsperiode deutlich. - Es entstehen viel weniger Schmerzen als z.B. bei der Lasik-Methode. - Die Hornhaut wird nicht geschnitten, weshalb diese Methode extrem sicher ist. - Behandlungsfrequenz von 1000 Hz (1000 Laserherde/Sek.), um ein Vielfaches 104 | TIROLERIN Juli 2012

schneller als herkömmliche Laser. - Die hohe Behandlungsfrequenz ermöglicht die schnelle und exakte transepitheliale Behandlung. - Kleinste Blende pro Laserherd von 0.65 mm sorgt für eine äußerst glatte Oberfläche. - Konstante Behandlungsfrequenz für jede behandelte Hornhautstelle verhindert Erhitzung des Gewebes und sorgt für äußerste Präzision. Vor der Behandlung wird jedes Auge mit zwei speziell für die Laserbehandlung konstruierten Geräten vermessen: 1. Precisio: misst zwei Mal die HornhautTopografie (Oberflächenform und Dicke): Das Resultat wird nur akzeptiert, wenn die Differenz zwischen den beiden Messungen kleiner als 3 Mikrometer (3 Tausendstel Millimeter) ist. Es werden 4 Fixpunkte der Pupille für die automatische Orientierung ausgemessen, so dass der Laser diese wieder in ihrer gleichen Form und Größe erkennt. Die Behandlung mit dem Laser wird bei jedem Patient individuell der Hornhaut-Topografie angepasst. 2. Pupillometer: Das Gerät misst die Größe der Pupille unter verschiedenen Lichtverhältnissen. Die zu behandelnde Fläche

der Hornhaut wird entsprechend der individuellen Pupillenbeweglichkeit berechnet. Damit wird gewährleistet, dass die Behandlungsfläche nicht zu klein wird (Blendungsgefahr), aber auch nicht zu groß (Gefahr von vermehrter Gewebsabtragung). Selbstverständlich verfügt der Laser über alle modernen Techniken wie sie bei herkömmlichen Laser-Geräten zu finden sind, wie Eye Tracker und Rotationskontrolle.

Info Dr. med. Albino Parisi FA für Augenheilkunde und Optometrie Laserchirurgie 6460 IMST, Pfarrgasse 7 Tel.: 05412/ 61861, Fax: DW 10 6112 WATTENS Josef- Speckbacher-Straße 16 Tel.: 05224/ 55122, Fax: DW 10 a.parisi@dr-parisi.at, www.dr-parisi.at


Foto: Roland Unger für A la Carte / Shutterstock

Kulinarik & Genuss

Ausgezeichnete Koch-Kunst Der Tiroler Simon Taxacher ist strahlender Gewinner der „Trophée Gourmet A la Carte Kreative Küche“. Ende Mai wurde dem 36-jährigen Ausnahmekoch Simon Taxacher (Relais & Châteaux Rosengarten, Kirchberg) von der prominenten Preisträgerin, Modedesignerin Lena Hoschek (im Bild) die „Trophée Gourmet A la Carte“ überreicht. Der so genannte Gastronomie-Oscar Österreichs

würdigt außergewöhnliche Leistungen in der Gastronomie und im Weinbau. Simon Taxacher erhielt bereits unter anderem 98 Punkte vom österreichischen „A la Carte“Guide, drei Hauben und 18 Punkte von Gault Millau. Viele weitere kulinarische Gustostückerl finden Sie im Folgenden.

Runde Sache. Beim Haller Knödelfest können wieder alle Knödelfans vom 20. bis zum 21. Juli 2012 über 30 verschiedenen Knödelspezialitäten von den Haller Gastronomiebetrieben genießen. Neben den klassischen Knödeln kommen auch exotische Sorten, wie gegrillte Ananasknödel, auf den Tisch.


| kulinarik & genuss

Fotos: TIROLERIN/Weiland

So schmeckt der Sommer: Für die TIROLERIN mixte Mate Kende die fruchtigen Cocktails „Ewiges Eis“ (unten) und „Ötzis Liebesrausch“.

Geschüttelt, nicht gerührt! Was darf an einem heißen Sommertag auf keinen Fall fehlen? Richtig, ein cooler Drink. Cocktailprofi Mate Kende mixte exklusiv für die TIROLERIN zwei leckere Cocktails, die nach purer Sommerlaune schmecken.

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ach jahrelanger Erfahrung im Gastgewerbe entschloss sich der gebürtige Ungar Mate Kende dazu, seine eigene Firma zu gründen. Seither kann man den diplomierten Barkeeper mit seiner mobilen Bar für Events jeglicher Art buchen. „Ich habe heiße Teller gegen kalte Getränke ausgetauscht und mache jetzt das, was mir sehr großen Spaß bereitet“, schwärmt der 30-Jährige über seinen Beruf. Egal ob Firmenfeier, Geburtstagsfest oder Hochzeit etc. – Mate Kende verschafft mit seinen leckeren Durstlöschern

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jedem Partygast ein „kühles Vergnügen“. Exklusiv für die TIROLERIN mixte der sympathische Barkeeper im Parkhotel Hall seine Eigenkreationen: den fruchtiglieblichen „Ötzi´s Liebesrausch“ und das fruchtig-spritzige „Ewige Eis“. Erstgenanntes besticht durch den feinen Geschmack von Gewürznelken gepaart mit der fruchtigen Frische des Marillensaftes. Eine wahre Geschmacksexplosion ist der alkoholfreie Cocktail „Ewiges Eis“ mit der eher ungewöhnlichen Zugabe von einem Schuss Apfelessig. Wenn Sie nun

Lust bekommen haben, selbst Cocktails zu mixen, dann sind die Cocktailkurse von Mate Kende ein guter Anfang. Barbara Haueis-Tinzl

Info Mate Kende Tel.: 0650 / 7373 533 E-Mail: office@mate.co.at www.mate.co.at Mehr Rezepte unter: barcheck.at


kulinarik & genuss |

Cocktailrezept

Ötzi´s Liebesrausch fruchtig-lieblich

Zutaten: 4.0 cl Ötzi Eis & Feuerlikör 1.0 cl Grenadinesirup 2.0 cl Zitronensaft 8.0 cl Marillensaft 8.0 Stück Gewürznelken Eiswürfel

Zubereitung:

Das Fancy-Glas zum Vorkühlen mit Eiswürfeln füllen. Die Gewürznelken (das spezielle LiebesExtra) in den Shaker füllen und mit dem Stößel gut zerdrücken. Das Eis und die restlichen Zutaten in den Shaker füllen: Ötzi Eis & Feuerlikör, Grenadine Sirup, schließlich den Zitronen- und Marillensaft. Alles kräftig durchschütteln, bis sich die Zutaten zu einem schaumigen Cocktail verbinden. Das Schmelzwasser aus dem Fancyglas abgießen und den frischen Cocktail mit Hilfe eines Teesiebs (um keine beim Mörsern abgebrochenen Nelken-Stückchen mit einzufüllen) in das Glas seihen. Servieren Sie Ötzi’s Liebesrausch mit einem Trinkhalm und genießen Sie den wunderbaren Cocktail, der Ötzi zu seinem Liebesrausch verholfen hat.

Glasempfehlung:

Fancy oder Hurricane Glas – ist das richtige Glas, um die nötige Aufmerksamkeit auf einen Cocktail zu lenken. Ob Coladas oder sonstige Fancy Drinks – mit Eiswürfeln serviert bietet dieses Glas genügend Platz für tropische, fantasievolle Cocktails. Das Glas gibt es für verschiedene Füllmengen.

Dekorationstipp (Garnitur): Ananaskopf und Orangenzeste

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Fotos: TIROLERIN/Haueis-Tinzl

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Ohne Fleiß kein Preis: Nach dem aufschlussreichen „Bewusst Tirol“ Kochworkshop, bei dem die Teilnehmer selbst kochen durften, konnten alle das hervorragende Drei-Gänge-Menü im Hotel Penzinghof in Oberndorf genießen.

Wahre Gaumenfreuden aus Tirol Der „Bewusst Tirol“ Kochworkshop, initiiert von der Agrarmarketing Tirol und der TIROLERIN, ging in die zweite Runde. Dieses Mal zauberte der „Bewusst Tirol“ Bezirkssieger „Hotel Penzinghof“ in Oberndorf ein lukullisches Menü mit regionalen Qualitätsprodukten.

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amilie Lindner vom Hotel Penzinghof führte im Rahmen des „Bewusst Tirol“ Kochworkshops durch die hauseigene Käserei sowie die Schnapsbrennerei und zeigte allen Teilnehmern, wie man das im Anschluss zu verzehrende Drei-GängeMenü zubereitet. Selbst den Kochlöffel schwangen Gernot Riedel (TVB-Geschäftsführer Kitzbüheler Alpen), Melanie Kinscher (Schlachthof Huber), DI Wendelin Juen (Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol) sowie die Gewinnerinnen der TIROLERIN-Verlosung. Dabei wurden sie von Christine Lindner jun. angeleitet. Anschließend kamen alle in den Genuss des hervorragenden Drei-Gänge-Menüs, das mit einem Ziegenfrischkäsemousse mit Tomatenmarmelade und der „kleinen Muh“ (Produkt aus der hauseigenen Käse-

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rei) im Speckmantel startete. Danach folgte ein Kalbsrücken mit Schmorpaprika und der „kleinen Muh“ überbacken, dazu eine feine Erdäpfelterrine sowie frischer Spargel auf Portweinsauce. Abgerundet wurde das deliziöse Mahl mit Buttermilchblinis, Frumo-Eis (aus eigener Fruchtmolke) und Erdbeer-Minze Salat. Alle verwendeten Milch- und Fleisch-Produkte stammen aus der hauseigenen Landwirtschaft, welche die Brüder Stefan und Andreas Lindner betreiben. Neben der Produktion von hervorragenden Käsespezialitäten brennt Andreas zudem erlesene Schnäpse. Die Zielstrebungen der Agrarmarketing Tirol im Rahmen der „Bewusst Tirol“ Initiative – die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, Bewusstseinbildung für regionale Produkte, Steigerung der

Wertschöpfung regionaler Lebensmittel, verstärkter Absatz von Tiroler Produkten in der Gastronomie – werden von der Familie Lindner im Penzinghof vorbildhaft gelebt.

Info Hotel Penzinghof

Familie Lindner Penzingweg 14, 6372 Oberndorf/Tirol Telefon: 05352 / 62905 E-Mail: info@penzinghof.at www.penzinghof.at


kulinarik & genuss |

Die Gastgeber: Christine Lindner sen., Andreas Lindner und Christine Lindner jun. freuten sich Ihre Gäste kulinarisch zu verwöhnen

Sichtlich erfreut über den Gewinn des „Bewusst Tirol“ Workshops: Die Schwestern Barbara und Gertraud Fuchs

Gemütliches Beisammensein: Die TIROLERIN-Gewinnerinnen Désirée und Karoline Rabl mit dem Käsespezialisten Andreas Lindner

Küchenchefin Christine Lindner jun. ließ sich gerne über die Schulter schauen.

Gernot Riedel (TVB Kitzbüheler Alpen) und Agrarmarketing Tirol GF DI Wendelin Juen testen die Tomatenmarmelade.

Ziegenfrischkäsemousse mit Tomatenmarmelade und der „kleinen Muh“ im Speckmantel

Hausherrin Christine Lindner sen. (Mitte) teilte mit dem GF des TVB Kitzbüheler Alpen, Gernot Riedel und Melanie Kinscher (Schlachthof Huber) ihre Erfahrungen.

Gewachsen und veredelt in Tirol Wollen auch Sie einmal Tiroler Qualitätsprodukte und ihre Verarbeitung im Zuge eines Kochworkshops mit anschließender Degustation kennen lernen? Dann machen Sie mit! Die TIROLERIN verlost je 3 x 2 Karten für den kommenden Termin:

25. Juli 2012 um 16.30 Uhr im Hotel Astoria Seefeld Einsendungen an gewinnspiel@tirolerin.at.

Bewusst Tirol

Jahrling genussvoll speisen.

www.AMTirol.at

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| kulinarik & genuss

Der König der Salate

Caesar Salad mit Hühnerstreifen Zutaten: ca. für 3 Portionen 1 Kopf Römersalat • ca. 500 g Hühnerbrust • 2 Toastscheiben • 1/2 Knoblauchzehe 50 g Parmesan • 20 g Butter • Meersalz, Pfeffer • Olivenöl

Dressing 1 Ei • 5 EL Olivenöl • 1/2 EL Zitronensaft • 1 Spritzer Worcestershiresauce • 1 TL Sardellenpaste oder 1 Sardellenfilet • 1/2 Knoblauchzehe • 1 EL Rotweinessig • 1/2 EL Senf • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer

Parmesan, das ie Olivenöl sowzählen zu Gelbe vom Eiten vom vielta den Grundzu amerikanischen leicht besten Caesar Salad. Der m Cardini Import – deik aner Cesare Italo-Amer te Anfang des kreier r erts aus eine 20. Jahrhundraus diese he ot N eise. köstliche Sp

Zubereitung Toastscheiben würfeln, mit etwas Olivenöl und der zerdrückten Knoblauchzehe in einer Pfanne goldbraun rösten. Beiseitestellen. Das Ei 1 Minute im Wasser kochen, dann trennen und das Eidotter in eine Schüssel geben. Das Eiweiß wird nicht verwendet. Senf, Worcestershiresauce, restlichen gepressten Knoblauch, Sardellenpaste oder -filet und Zitronensaft mit dem Eigelb verrühren. Dann unter kräftigem Rühren das Olivenöl langsam beigeben bis eine sämige Sauce entsteht. Jetzt mit Essig, Pfeffer und Salz abschmecken. Hühnerbrust mit Pfeffer und Salz würzen und in wenig Olivenöl von beiden Seiten scharf anbraten, dann bei mittlerer Temperatur gar braten. Anschließend das Fleisch in Streifen schneiden. Gewaschenen Salat in mundgerechte Stücke zerteilen, mit dem Dressing in einer Schüssel vermischen und auf den Tellern anrichten. Die Hühnerbruststreifen und Croûtons dekorativ auf den Salat legen. Zum Ende den Parmesan sehr großzügig über den gesamten Salat hobeln.

Bon Appétit!

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Wohnen & Design

Foto: TIROLERIN/Ebead

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Herrschaftliche Residenzen Wenn Sie sich für Chalets, Villen oder Landhäuser interessieren, sind Sie in dieser Rubrik genau richtig! Die TIROLERIN-Redakteure Katharina Eigentler und Christoph Ebead besuchten den Instrumentenbauer Roderick Pischl und seine Eltern in ihrer wunderschönen Villa in Telfs (Bild oben). Neben einer herzlichen Begrüßung und den von Roderick Pischl selbstangefertigten Musik-

Die Nummer

1 in Tirol fürs Eigenheim ... www.tiroler.at

instrumenten erwarteten die beiden antike Kunstgegenstände sowie prachtvolle Räumlichkeiten. Wenn Sie selbst ein traditionelles Chalet oder ein edles Landhaus zukünftig ihr Eigen nennen wollen, dann finden Sie auf den kommenden Seiten vielleicht die richtige Immobilie.


Fotos: Briem & Briem

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Traditionelles Chalet nahe Kitzbühel Sonniger Panoramablick in unvergleichlicher Lage

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itten in der Natur der Kitzbüheler Alpen auf einem Hang und direkt an der Skiwiese gelegen, thront dieses traditionell errichtete Chalet mit fulminantem Blick auf das Kaisergebirge und das Kitzbüheler Horn. Das Haus (2000 m 2 Bauland und 2500 m 2 Waldfläche) überzeugt nicht nur mit

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Info Ort: Kirchdorf Kaufpreis: auf Anfrage Wohnfläche: ca. 300 m2 Grundfläche: ca. 2000 m2 Kontakt: Mag.MSc.K.Briem-Kucharsky, Tel.: 0664 / 239 2039 www.briem-briem.com

einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung, sondern auch mit einem Maximum an Komfort im Inneren. So stehen dem neuen Besitzer neben vier geräumigen Schlafzimmern zwei Badezimmer sowie zwei voll ausgestattete Wohnküchen und eine großzügige Garage zur Verfügung.


Fotos: Bonne Apart KG

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Herrschaftliche Villa am „Seerosenweiher“ ... umgeben von einem 4.200 m² großen Naturjuwel

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ie gut erhaltene Villa liegt 8 km südlich von Innsbruck in einem einzigartigen Naturrefugium. Am Naturdenkmal „Seerosenweiher“ nahe dem Lansersee befindet sich dieses besondere Objekt. Die prächtige Gartenanlage verfügt über alte Baumbestände und eine vielfältige Flora. Der sonnig und südlich ausgerichtete An-

Info Ort: 6072 Lans Kaufpreis: 1,95 Mio Wohnfläche: ca. 300 qm Grundstücksfläche: 4200 qm Kontakt: Immobilien Bonne Apart KG Maria-Theresien-Straße 29 / 3, www.bonne-apart.at, Tel.: 0512 / 90 90 60

sitz liegt anonym und dennoch offen. Über eine private Zufahrtsallee gelangt man zu diesem romantischen, 3-geschossigen Anwesen. Die Gesamtwohnfläche von ca. 300 m² verteilt sich auf 3 Ebenen mit 10 Räumen und einen Mansardenbereich unter dem Dach. Eine ganz besondere Liegenschaft mit sehr viel Flair!

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Fotos: Gornik & Meise Immobilien

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Elegantes Landhaus in der Kochau Ruhelage mit TOP-Aussicht

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ieses rustikal-elegante Landhaus liegt in einer ruhigen Villengegend von Aurach und verfügt über sensationelle Ausblicke auf Kitzbühel, den Wilden Kaiser und die umliegende Bergwelt. Das dreistöckige Objekt mit Hauslift besitzt einen großzügigen Wohnbereich mit offenem Kamin, einem eigenen Fernseh-

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Info Ort: Aurach bei Kitzbühel Kaufpreis: auf Anfrage Wohn- / Grundfläche: 315 m2 / 800 m2 Kontakt: Gornik & Meise Immobilien Aschbachfeld 5, 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 72160 www.immobilien-kitz.com

raum sowie mehreren vorgelagerten Terrassen. Im Obergeschoss findet man drei große Schlafräume mit Balkon, zwei Bäder und ein Ankleidezimmer. Ein drittes Bad befindet sich im Erdgeschoss. Zusätzlich gibt es ein BUS System für Licht und Markisen und ein B&O Soundsystem in allen Räumen.


wohnen & design |

Wir gratulieren!

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uf dem Weishäupl-Gartenstuhl der Sonderedition „100 Jahre Wetscher“ lässt es sich so richtig gut entspannen, meint Familie Krassnitzer. Da würde selbst der treue Schäferhund gerne mal sein Lieblingsplatzerl wechseln. Dem haben auch wir nichts hinzuzufügen und gratulieren Familie Krassnitzer aus Silz herzlich zu diesem praktischen Outdoormöbel aus dem Wetscher Facebook-Gewinnspiel. Frohes Relaxen und einen schönen Sommer!

Wohnen in Innsbruck

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eit 2006 informiert der Marktbericht „Wohnen und Wirtschaften“ Branchenkenner und Interessierte detailliert über die Immobiliensituation der Tiroler Landeshauptstadt. Der Bericht betrachtet dabei Innsbrucks Immobilienmarkt sowohl in seiner Ganzheit als auch hinsichtlich der heterogenen Entwicklung der einzelnen Stadtteile. Im Bild: Johann Kollreider (Hypo Tirol Bank AG), KR Regina Stanger, Michael Kugler und Peter Berger für den Herausgeber – das Team Prochecked,

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Kunstgenuss für alle Sinne Wo einst herrschaftlich residiert wurde, erklingen seit einiger Zeit höchst exotische Klänge: Die prachtvolle Villa Pischl in Telfs ist das Zuhause und die Werkstatt eines talentierten Tiroler Instrumentenbauers.

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Architektonisches Zeugnis vergangener Tage und Herberge der schönen Künste: Die Villa Pischl in Telfs ist ein Ort mit viel authentischer Geschichte und Kunstoffenheit.

Das künstlerische Talent gab mir meine Mutter, das organisatorische habe ich von meinem Vater. Roderick Pischl Künstler

A

ls mondänes Architekturzeugnis vergangener Tage hat sich die Villa Pischl viel von ihrem einstigen Charme bewahrt. Stets offen für Künste jeglicher Art, war es schon dem Erbauer, Rudolf Pischl sen., Gründer des gleichnamigen aufstrebenden Textilbetriebes, und dessen Frau in den 20er und 30er Jahren ein besonderes Anliegen, zeitgenössische Werke zusammenzutragen und mit ihnen ein außergewöhn-

liches Wohnambiente zu schaffen. Diese Lust am Sammeln, dieses ausgeprägte Interesse an Ästhetik und Geschichte sowie das Engagement für diese hat sich die Familie Pischl bis heute bewahrt. So ist es kaum verwunderlich, dass die vielen nostalgischen Kunstobjekte, wie etwa die umfangreiche museal wirkende Waffen- und Trophäensammlung und die zahlreichen Gemälde namhafter Tiroler Künstler, stets schöpferische Inspirati-

Innsbruckerstr. 42, A-6230 Brixlegg Tel. & Fax: +43 (0)5337 20866 info@wohnphilosophie.at www.wohnphilosophie.at


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Im ersten Stock, mit direktem Blick auf den Garten, hat sich Isolde Pischl ein helles Atelier eingerichtet.

onsquelle für dessen Bewohner sind. „Ich bin Genießer der Kunst, weil sie zum Teil die Wahrheit viel plastischer darstellen kann. Sie regt an und manchmal auf“, fasst Hausherr Rupert Pischl, stolzer Besitzer der Tiroler Verdienstmedaille für Kunst und Kultur, zusammen. Und wahrscheinlich weiß der 75-jährige Nachfahre der Pischl-Dynastie am besten, wovon er spricht, denn schließlich ist seine Frau Isolde Malerin, während sich Sohn Roderick einer ganz außergewöhn-

Tagsüber ist Roderick Pischl in seiner Werkstatt, die er sich im Keller eingerichtet hat, anzutreffen.

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lichen Kunst verschrieben hat: Als bisher tirolweit Einziger lässt er seit 2000 in mühevoller, detailverliebter Kleinarbeit erlesene, fast in Vergessenheit geratene Instrumente (wie etwa das Monocord, oder das wiederentdeckte KoTaMo – eine Mischung aus Zitherharfe und indischer Sitar – oder die Cora) entstehen, wobei er dabei hauptsächlich auf die Verwendung von Naturmaterialien setzt. „Meine Modelle werden nur mit Hölzern bester Qualität und mit einer speziellen Rezeptur aus

einer hergestellten Öl- und Hartwachsmischung veredelt, die den Klang der Hölzer noch mehr hervorhebt“, erklärt Roderick Pischl. Neben seiner Vorliebe für Saiteninstrumente lässt der 41-Jährige auch beim Bespannen und Verzieren von Trommeln seiner Kreativität und Fantasie freien Lauf. Willkommene Inspirationen holt sich der Ausnahme-Telfer nicht nur in der Natur, sondern wohl auch in den eigenen geschichtsträchtigen vier Katharina Eigentler Wänden.


Foto: TIROLEIRN/Ebead

Kunstvolle Deckenstuckaturen, Marmorsäulen, antike Waffen, die von den Wänden prahlen, Rüstungen und unzählige Jagdtrophäen zeugen vom einstigen großbürgerlichen Lebensstil, der hier in den 30er und 40er Jahren seine Blütezeit erlebte.

Rupert, Isolde (l.) sowie Laura und Roderick Pischl im Gespräch mit TIROLERIN-Redakteurin Katharina Eigentler (Mitte).

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Rolf Benz RIVA 1920 Wetscher Woman Rolf Benz RIVA 1920

Die neuen Wohnwelten bei Wetscher


0 Wetscher Woman Rolf Benz RIVA 1920 Wetscher Woman

Zum 100. Geburtstag glänzen die Wetscher Wohngalerien mit einer neuen Ausstellung. Vier neue Wohndesign-Studios lüften unter dem Motto „Wetscher Woman loves Man“ die Wohngeheimnisse von Frau und Mann. Gekonnt inszeniert Wetscher ein unverwechselbares Wohnerlebnis.


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Vielfältig und originell präsentiert sich die neue Markenauswahl von Rolf Benz und Riva 1920 in den Wetscher Wohngalerien.

Rolf Benz Wetscher Woman loves Man

Wetscher lüftet die Wohngeheimnisse der Frauen und Männer. Wie wohnt eigentlich Frau und Mann? Diese Frage stellten sich die Wohnspezialisten von Wetscher und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Inspiriert vom italienischen Vollholzmöbelspezialisten Riva 1920 und der deutschen Spitzenmarke Rolf Benz lassen die Wetscher Innenarchitekten keine Wünsche offen. Mit der Musterwohnung „Wetscher Woman“ setzt Tirols erste Adresse für feines Wohnen noch einen drauf und zeigt dem Mann, wie stilvoll die Frau am liebsten wohnt.

Durch gekonnten Farb- und Materialeinsatz setzten die Wetscher Wohngalerien einen neuen Maßstab für moderne Tiroler Wohnkultur.

Dezente Kontraste und feine Verarbeitung spiegeln sich auch in den Details wider.

Wetscher Wohngalerien – Tirols erste Adresse für feines Wohnen

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IVA 1920 Licht- und Farbspiele schaffen ein unverwechselbares Raumklima.

Modernes Wohnen besticht auch durch handgefertigte Keramikund Porzellandekors.

Rückzugsorte zum Entspannen und sich fallen Lassen.

Frauenwohnkultur par excellence: „Wetscher Woman“ verzaubert mit eleganten und frechen Wohnideen für die Frau.

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Impulse für Kitzbühels Peripherie im Norden Die Revitalisierung vom „Hotel Tyrol” soll künftig das Gebiet zwischen Josef-Pirchl-Straße, Gänsbachgasse und Wegscheidgasse beleben.

Das „Hotel Tyrol” (hier auf einem Gemälde von Alfons Walde dargestellt) soll laut den Tiroler Architekten Köberl/Burtscher saniert und modernisiert werden.

I

n der Chronik zur touristischen Entwicklung von Kitzbühel wird das Hotel Tyrol immer wieder als Anziehungspunkt für anspruchsvolle Gäste hervorgehoben. Der über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Maler Alfons Walde hat die einstige Nobelherberge in einem Gemälde verewigt. In einem alten Werbeprospekt des aufblühenden Ortes wird das Hotel Tyrol als „modernst ausgebautes, erstklassiges Haus mit allen Errungenschaften neuzeitlicher Hotelkultur“ bezeichnet. Heute ist für die Gemeinde das Hotel Tyrol ein Ortsbild-

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prägendes, charakteristisches Gebäude. Sepp Oberhauser, der schon mit vielen urbanen Innovationen für Aufsehen sorgte, hat zur Revitalisierung des legendären Hauses einen Architektenwettbewerb für ein baukünstlerisches Vorentwurfskonzept ausgeschrieben. Die renommierten Tiroler Architekten Köberl/Burtscher sind als Sieger hervorgegangen. Diese haben erkannt, dass der im alten Haus steckende Charakter herauszuschälen und der Standort als Chance für einen neuen Anziehungspunkt zu sehen sei, welcher die Innenstadt bis hierher ausdehnen soll.


Info OS Verwaltung GmbH Franz-Erler-Straße 11 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 93222 Mobil: 0664 / 1313222 E-Mail: OSgmbh@gmx.at

Foto: TIROLERIN/Schattanek

wohnen & design |

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| wohnen & design

Das Credo der Architekten zum Entwurf Jede Kritik an einer Arbeit, die mit Herz gemacht wird, muss vorerst zu einem gewissen Widerstand – manchmal auch zum Unmut des Schöpfers – führen. Jedoch hernach ist die Kritik wie anderes Wetter, zu dem man sich anders anzieht. Man nimmt die Gelegenheit wahr, neu zu denken, eventuell komplexere – weil aus vielschichtigeren Ansätzen entstandene – Lösungen zu finden. Wir haben die Kritik an dem stark in die Höhe ragenden, vertikal strukturierten Turm verstanden. Wo wir uns jedoch sicher sind, ist der städtebauliche Ansatz, der diesen Teil des Ortes als „abbröckelndes“ Zentrum attraktiv belebt. Es geht nicht um die Frage, ob man in Kitzbühel oder anderswo ein höheres Gebäude platzieren soll, welches dann zum vieldiskutierten Gegenstand wird, son-

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dern darum, welche Rolle das Gebäude im städtischen Gefüge spielt. Im Fall des geplanten Turmes sieht das etwa so aus: Man geht aus dem Zentrum, am Fuße des Kirchhügels, diese Straße leicht abwärts – den Blick zwischen Kolpinghaus und Hotel Tyrol auf das Kitzbüheler Horn gerichtet. Dann macht die Straße einen Knick. Was markiert dieser Knick? Eine dieser räumlichen Situation nicht entsprechende, gar nicht dazu passende geschlossene Fassade des Kolpinghauses. Diese Stelle braucht dieses höhere, auch tendenziell schmale Gebäude, welches das räumliche Gefüge der Straße optisch harmonisch weiterführt. Wir haben den Turm um ganze vier Meter reduziert, ihm etwas mehr Breite gegeben, ihn horizontal strukturiert und ihm damit seine hermetische Autonomie genommen.

Respekt vor Freiflächen Das zunehmende Verschwinden von Bäumen aufgrund diverser Baumaßnahmen ist eine negative Entwicklung. Durch gezielte, ausreichend dimensionierte Erdkörper in der Tiefgarage und durch die Bepflanzung mittels großer Bäume an der Südseite des Hotels wird dem alten, recht dörflich wirkenden Gebäude sein entsprechendes natürliches, weiches Umfeld wiedergegeben. Dieses soll auf der Südseite auch den gewünschten attraktiven Verbindungsweg zwischen der Unteren Gänsbachgasse und der Josef-Pirchl-Straße bestimmen.

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Das neue Hotel Tyrol Nach den Wünschen der Besitzer soll das „Tyrol“ zu einem zeitgemäßen Wohn- und Geschäftshaus mit Suiten inkl. Concierge, Frühstück und Reinigung im Sinne eines Boarding-Hauses samt Wohnungen im 3. und 4. Stock, einem Schwimmbad mit Sauna, den dazu notwendigen Betriebs- und Nutzräumen ausgebaut werden. Im Untergeschoss ist Platz für eine Tiefgarage, Geschäftsräume und Lokale. Im Erdgeschoss soll die bestehende Bar um Frühstücksräume, ein Cafe, einen Wintergarten, eine große Terrasse und Geschäfte ergänzt werden. Im Zuge der Modernisierung wird die Hülle des Gebäudes von diversen Zubauten und Holzelementen befreit. Gemäß der Ausschreibung gilt es, das wissenschaftlich anerkannte architektonische Kernelement zu schützen und dieses in eine zeitgemäße Formensprache zu integrieren. Eine neue Funktion, die den baulichen Aufwand rechtfertigt und das Haus für die Zukunft neu aufstellt, soll unter Berücksichtigung der strukturellen Entwicklung Kitzbühels ebenfalls verfolgt werden. Zugleich soll die Modernisierung auch dazu dienen, die ausfransende Peripherie mit einer neuen Promenade als Bindeglied näher an die Innenstadt zu holen. Um dem alten, recht dörflich wirkenden Gebäude sein entsprechendes „weiches“ Umfeld zu lassen, ist eine gezielte Bepflanzung an der Südseite des Hotels geplant, die den gewünschten Verbindungsweg zwischen der Unteren Gänsbachgasse und der JosefPirchl-Straße säumen wird.

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Wir gratulieren: „Das gibt es ja gar nicht! Vor genau einem Monat habe ich meine alte Uhr verloren!“ Brigitte Marth aus Schönberg konnte ihr Glück kaum fassen, als sie von der TIROLERIN mit ihrem Gewinn überrascht wurde. Die hilfsbereite Pensionistin vermisst seit einer Wanderung auf den St. Georgenberg bei Schwaz ihre Armbanduhr. „Das habe ich zum Anlass genommen, um als alte Stammleserin auch einmal beim Rätselspiel mitzumachen ...“

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Foto: Foto Silveri

Wirtschaft

Staatspreis-Nominierung Das Innsbrucker Nachhilfeinstitut „genial! wir helfen lernen“ wurde zum „Familienfreundlichsten Unternehmen“ Österreichs nominiert. In der Kategorie bis zehn Mitarbeiter wurde das Innsbrucker Nachhilfeinstitut (im Bild GF Doris und Wolfgang Knapp mit ihren Kindern) mit zwei weiteren Unternehmen vorgeschlagen. Damit wurde erstmalig österreichweit ein Tiroler Unternehmen sowie ein privates Nachhil-

feinstitut ernannt. Mitte Mai wurden in Wien von BM Reinhold Mitterlehner (l.) diese Staatspreise vergeben. Im Fokus standen Betriebe, die herausragende Leistungen für eine familienbewusste Personalpolitik umsetzen und Familienfreundlichkeit gezielt fördern.

Lehrreich: Mit 430 Mitarbeitern zählt Unterberger zu den größten Arbeitgebern in Westösterreichs Automobilbranche. Für die rund 70 Lehrlinge wurde in Innsbruck erstmals ein Lehrlingstag veranstaltet. Dabei referierten Führungskräfte über ihre beispielhaften Karrieren bei Unterberger.


| wohnen & design

Kraftquelle: Garten Mit dem Trend hin zu mehr Geradlinigkeit, Ruhe und Erholung gewinnen auch asiatische oder Feng-Shui Gärten als lebendige Kraftorte zum Entspannen und Regenerieren im Westen an Popularität.

Im chinesischen Garten werden Landschaft, Pflanzen und Steine sowie ihre einzigartigen Merkmale beibehalten, um damit Harmonie und sanfte Energiebewegungen zu fördern.

Info Zum Weiterlesen: Feng Shui Gartendesign. Hrsg. v. Dr. Jes T.Y. Lim. Schirner Verlag 2012 ISBN 978-3-84341047-2.

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uristische Gartenkonzepte im Einklang mit der Natur befriedigen das menschliche Bedürfnis nach einem ursprünglichen Naturerlebnis und dienen zugleich als inspirierende Orte für geheimnisvolle Ruhe und meditative Stille. Die chinesische Lehre des Feng Shui zielt darauf ab, dem Garten als

Kraftquelle jene harmonische und energetisierte Ausstrahlung zu verleihen, die der Mensch sucht. Um dies zu erreichen, bedient sich Feng Shui der traditionellen Elemente des Taoismus und Zen, wie etwa der Lehre vom Qi, von Yin und Yang oder von den fünf Elementen.


Fotos: Sulzenbacher

Gut für Sie – gut für die Umwelt…

Die Vereinigung der Gegensätze Ganz im Sinne des Taoismus kommt im fernöstlichen Garten der Polarität von Yin und Yang ein besonderer Stellenwert zu. So steht etwa ein einzelner Fels (Yin) „bewegungslos“ in einem offenen Raum, daneben wachsen Lotosblüten aus dem (belebten) Wasser empor (Yang).

Mehr kosmisches Qi Wenn der Garten nach Feng-Shui-Prinzipien gestaltet ist, fließt die Qi-Energie noch kraftvoller. Sie kann verstärkt und gelenkt werden. Wege, Mauern und Hügel, Wasser oder Pflanzen ziehen mehr Qi an.

Die fünf Elemente Treffen nach alter chinesischer Lehre die Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall aufeinander, können sie sich gegenseitig positiv beeinflussen, stärken oder schwächen. Besonders bei der Auswahl von Steinen und Felsformationen spielt das Wissen von den fünf Elementen eine Rolle.

Wir schaffen Sicherheit, erhalten Werte und senken Kosten Schutz des Unternehmens (Versicherungsschutz durch Gutachten) Arbeitssicherheit (Belastung, Gesundheitsschutz AStV) Umweltschutz (Emissionen) Energieeinsparungen durch Anlagenoptimierung Anlagenausfälle minimieren (hohe Kosten vermeiden) Werterhaltung Ihrer Immobilien Betriebskostensenkung Wirkunsgraderhöhung der Anlagen

Nachgefragt bei Expertin Andrea Sulzenbacher von der Firma Der Gartengestalter Sulzenbacher:

Was ist das Besondere an einem Feng Shui Garten? Harmonie und Entspannung. Und das ist gerade in der heutigen stressigen Zeit sehr wichtig.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um einen Feng Shui Garten zu realisieren? Kraftplätze aufzuspüren, tote Ecken zu „impfen“ oder spitze Ecken zu entschärfen ist im Grunde überall möglich.

Welche vorherrschenden Gestaltungselemente kommen zum Einsatz? Kiesflächen, Teiche oder Wasserläufe und natürlich authentische Pflanzen wie Japanischer Ahorn, Zierkirschen, Magnolien, Formgehölze, Bonsais, Gräser und Accessoires wie Skulpturen oder Trittsteine.

Auch Hr. Mag. Engelbert Künig (Künig Kurzentren) entschied sich für TDD – Technischer Dienst Dietrich um alle Kurzentren Österreichs zu betreuen. Kostenlose Beratung für Ihr Unternehmen: Hotline 0699/10200448

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Ist ein Feng Shui/Asia Garten pflegeintensiver als ein konventioneller Garten?

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Die Pflege eines asiatischen Gartens ist weniger aufwändig als die eines konventionellen Gartens, weil weniger Pflanzen betreut werden müssen und üppige Rasenflächen dank großer Steinflächen entfallen.

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| wirtschaft

Tirols starke Frauen Ob Medizin, Justiz oder Wirtschaft: Tirols Frauen haben alle Bastionen erobert – und dabei doch nicht ihre Ideale und Menschlichkeit verloren, wie unsere Porträts von Dr. Alexandra Kofler, Dr. Andrea Haniger-Limburg und Natacha Hoffmann beweisen.

Fotos: privat

Ärztliche Direktorin Dr. Alexandra Kofler

Eigentlich wollte Dr. Alexandra Kofler Tierärztin werden; zumindest in ihrer Freizeit wird die Neurochirurgin immer von ihrem Hund begleitet.

Ärztin und Managerin B

ei ihrem ersten Vortrag über Neurochirurgie in Wien wurde sie noch als „Herr Dr. Kofler“ aufgerufen und als einzige Frau im Auditorium mit interessierten Blicken gemustert. Inzwischen ist die Ärztliche Direktorin des Tiroler Landeskrankenhauses Alexandra Kofler einer breiten Öffentlichkeit bekannt, denn es gehört zu ihrem Aufgabengebiet, über die Erfolgsgeschichten der Klinik (wie die Genesung des Skifahrers Hans Grugger nach seinem dramatischen Sturz in Kitz-

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bühel) zu berichten, aber auch Rede und Antwort zu stehen, wenn Fehler passieren. Dass diese möglichst vermieden werden und die medizinische Versorgung der Patienten in Innsbruck bestmöglich funktioniert, sieht sie als ihre Kernaufgaben. Gemeinsam mit den Direktoren für Pflege und Verwaltung bildet sie ein Kollegialorgan, das die wesentlichen Entscheidungen für das Tiroler Landeskrankenhaus trifft. Und das Probleme lösen muss – wie die Raumnot der Notauf-

nahme, die aus allen Nähten platzt, oder die medial oft einseitige Darstellung von Geschehnissen an der Klinik. Eigentlich war ja alles ganz anders geplant gewesen: Alexandra Kofler wuchs in Bayern auf, umgeben von Hunden und Pferden. Tiere waren und sind noch immer ihre Leidenschaft, daher wollte sie Tierärztin werden. „In Deutschland bekam ich als Österreicherin keinen Studienplatz, für Wien reichte das Geld nicht und in Innsbruck konnte man nur


wirtschaft | Humanmedizin studieren“, erklärt Alexandra Kofler die damalige Situation. Sie entschied sich für Innsbruck und für die Humanmedizin, weil sie hier bei ihren Großeltern leben konnte. Zufall war es auch, dass Dr. Kofler in der Neurochirurgie landete. Zunächst auf einer Assistenzstelle, die nur als Überbrückung bis zum Antritt des Fachturnus gedacht war. Doch als sie ein Jahr nach der Geburt ihres heute 24-jährigen Sohnes aus der Karenz zurückkehrte, wurde ihr eine Ausbildungsstelle angeboten. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Österreich nur eine Neurochirurgin. Alexandra Koflers Wechsel von der Assistentin zur aktiven Chirurgin war in dieser Männerdomäne für viele auch nicht einfach zu akzeptieren. Doch die Ärztin überzeugte mit ihrer Offenheit, ihrer Kompetenz und ihrem handwerklichen Geschick. Sie spezialisierte sich auf Schmerz- und Kinderchirurgie, Gebiete, in denen sie ihre Patienten über den Operationstisch hinaus über längere Zeit begleiten und betreuen konnte. Dies entspricht ihrem Bild des Arztberufs, für den aus ihrer Sicht die Liebe zu den Menschen und das HelfenWollen die Grundlage sind. Daher geht es ihr auch ab, dass sie heute kaum mehr als Ärztin tätig sein kann. „Aber es gibt Chancen im Leben, die

muss man nützen“, erklärt Alexandra Kofler, wie sie zur Ärztlichen Direktorin wurde. Die frühere Klassensprecherin hatte auch in der Neurochirurgie immer mehr organisatorische Aufgaben übernommen und sich im Bereich Krankenhausmanagement weitergebildet. Nach kurzem Zögern bewarb sie sich 2003 für die ausgeschriebene Stelle als Ärztliche Direktorin. Zunächst musste sie sich mit der Position als Stellvertreterin zufriedengeben, ehe sie 2009 zur Ärztlichen Direktorin bestellt wurde. In dieser Funktion kann sie an ihrem Ziel arbeiten, nämlich einer medizinischen Versorgung hoher Qualität, unterschiedslos für alle. Alexandra Kofler glaubt an die kleinen Schritte, die zum Ziel führen. Die sympathische Ärztin freut sich, wenn es ihr in diesen ökonomisch schwierigen Zeiten gelingt, durch Tricks und Winkelzüge eine weitere Stelle zu schaffen oder für die Patienten oder die Ärzteschaft eine Verbesserung zu erreichen. Zufrieden ist sie auch mit der Stimmung in ihrem Team: In der wöchentlichen Besprechung nimmt sich keiner ein Blatt vor den Mund: „Ich bin ein offener Mensch und vertrage Kritik, wenn sie sachlich ist.“ Alexandra Kofler legt keinen Wert auf Hierarchie und Status; wenn eine neue

Stelle zu besetzen ist, sitzt der Bewerber dem ganzen Team gegenüber. Die Ärztliche Direktorin versucht heute, eine gesunde Work-Life-Balance zu leben und sich regelmäßig in der Natur zu entspannen. Doch gerade die Ausbildungsjahre waren von langen Arbeitszeiten geprägt. Ihr Gehalt ging direkt an die Haushälterin, die ihren Sohn betreute. Und trotzdem, das schlechte Gewissen begleitete sie durch die vielen Nachtschichten. Die langen Ausbildungszeiten machen es auch heute noch schwer für Frauen, eine ärztliche Karriere und Familie zu vereinbaren. Und natürlich gibt es gerade in den chirurgischen Fächern noch immer engmaschig geknüpfte Männernetzwerke, die Frauen den Zugang nicht unbedingt erleichtern. Aber die Rahmenbedingungen werden sich verändern müssen, denn Frauen stellen die Mehrheit an der Medizin-Universität und bei der Facharztausbildung. Die Medizin wird weiblich, und angesichts des Beispiels von Alexandra Kofler kann man diese Entwicklung nur begrüßen. Birgit Ertl-Gratzel

Steckbrief 5 Fragen an Dr. Alexandra Kofler 1. Was ist Ihr Lieblingsplatz in Tirol? Die Kaisersäule. Dort habe ich oft während des Studiums zum Lernen gesessen und stattdessen auf das Inntal geschaut.

2. Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachtkästchen?

Ganz viele, ich lese immer parallel. Derzeit sind das zum Beispiel „Der Hundertjährige“, der aus dem Fenster stieg und verschwand (von Jonas Jonasson), „Weißer Oleander“ (von Janet Fitch) und nordische Krimis.

3. Welche Persönlichkeit bewundern Sie?

Hugo Portisch; er fasziniert mich durch sein Engagement, sein ungebrochenes Interesse an den Menschen und der Welt.

4. Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Ärztin wären? Tierärztin oder Försterin.

5. Was ist das Schönste an Ihrem Job?

Dr. Alexandra Kofler verbringt ihre Freizeit gerne in der Natur – und ihre Arbeitstage damit, die Rahmenbedingungen für Ärzte und Patienten am Tiroler Landeskrankenhaus zu verbessern.

Die Herausforderung, in den sehr starren Strukturen und engen Rahmenbedingungen doch noch etwas für Mitarbeiter und Patienten zu erreichen.

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| wirtschaft

Steckbrief 5 Fragen an Natacha Hoffmann 1. Was ist Ihr Lieblingsplatz in Tirol? Das Kitzbüheler Bichlach: Hier kann man hervorragend biken, walken, abschalten und die Landschaft genießen.

2. Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachtkästchen? „Keine Ausreden“ von Wayne Dyer.

3. Welche historische oder lebende Persönlichkeit bewundern Sie? Meinen Großvater; er war von Belgien nach Südamerika ausgewandert und baute dort eine Fabrik auf. Er war ein sehr bescheidener und ruhiger Mensch, der immer das Positive gesehen hat. Ich habe viel Zeit mit ihm verbracht, und wenn es mir mal nicht so gut geht, denke ich an ihn.

Unternehmerin Natacha Hoffmann Foto: privat

4. Was wären Sie, wenn Sie nicht Unternehmerin wären?

Natacha Hoffmann kommt ebenso wie ihr Ehemann aus einer Unternehmerfamilie und hat mit ihm gemeinsam EWT Truck & Trailer aufgebaut.

Ich hätte mir vorstellen können, Dolmetscherin zu werden.

5. Was ist das Schönste an Ihrem Job?

Ich liebe es, neuen Herausforderungen zu begegnen und mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten.

Unternehmerin in Ost und West D

ie ersten Monate ihrer Selbstständigkeit erlebte Natacha Hoffmann vor 16 Jahren als Doppelbelastung im wörtlichen Sinne: Auf einem Arm der neugeborene Sohn, auf dem anderen Berge an Unterlagen und Verträgen, welche die Gründung des neuen Autohauses in Prag mit sich brachte. Der Einsatz hat sich jedenfalls gelohnt: EWT Truck & Trailer ist eines der umsatzstärksten Unternehmen Tirols. Natacha Hoffmann und ihr Ehemann, die EWT Truck & Trailer gemeinsam gegründet haben und leiten, haben die Generalvertretung für Schmitz Cargobull, den Marktführer in Sachen Nutzfahrzeuge, in den Ländern Tschechien, Slowakei und Polen inne und betreiben in diesen Ländern auch Mercedes Benz Autohäuser. Aber wie hat es die Belgierin und ihren deutschen Ehemann nach Kitzbühel verschlagen? Beide waren zunächst bei Schmitz Cargobull in Deutschland und der Schweiz angestellt gewesen, ehe sie sich entschlossen, im öst-

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lichen Mitteleuropa selbst unternehmerisch tätig zu werden. Österreich war damals, Mitte der 90er Jahre, offener gegenüber diesen neuen Märkten – und Kitzbühel versprach die gesuchte Lebensqualität, nicht zuletzt dank seiner Skigebiete. 1997 wurde daher die Holding mit ihren sieben Mitarbeitern in Kitzbühel angesiedelt; die ersten Jahre verbrachte die Familie aber größtenteils im Ausland. Doch seit der Geburt des zweiten Kindes, einer Tochter, vor 12 Jahren wurde Kitzbühel endgültig zum Lebensmittelpunkt der Familie: „Wir wollten immer, dass die Kinder normal aufwachsen und eine gewisse Kontinuität erfahren.“ Kontinuierlich wuchs auch das Unternehmen – bis zum Beginn der Finanzkrise. Doch EWT Truck & Trailer ging stabil aus der Krise hervor und erzielte 2011 bei einem Stand von rund 400 Mitarbeitern 231 Millionen Euro Umsatz. Gerade entsteht ein weiterer Tochterbetrieb in Polen, denn „stagnieren darf man

nicht, sonst hat man schon verloren.“ Für den Erfolg verantwortlich sind Natacha Hoffmann und ihr Ehemann, mit dem sie seit über 22 Jahren ein eingespieltes Team bildet. Das Ehepaar frühstückt oft außer Haus und genießt bewusst die gemeinsame Zeit. „Insgesamt“, meint Natacha Hoffmann, „schaffe ich es in den letzten Jahren besser, auch einen gewissen Abstand zur Arbeit zu finden. Ich gönne mir bewusst Zeit mit meinen Kindern oder auch einmal einen Ausflug auf den Berg.“ Natacha Hoffmann hat das geschafft, was vielen unmöglich erscheint: Sie ist erfolgreiche Unternehmerin, aber zugleich funktioniert auch das Privat- und Familienleben. Vielleicht ist es das Geheimnis ihres Erfolges, dass sie eben nicht von Doppelbelastung, sondern von „Doppelfreude“ spricht. Aber für diese Sicht der Dinge braucht es wohl jemanden, der bereit ist, hart zu arbeiten: für das Unternehmen, aber auch an Beziehung und Familie. Birgit Ertl-Gratzel


wirtschaft |

Hermann Petz weiter APA-Vorstand M

ag. Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding (links, hier im Bild mit MoHo Magazin-Bereichsleiter Andreas Eisendle) mit den Flaggschiffen TT und TIROLERIN, wurde bei der Generalversammlung für drei weitere Jahre als Vorstandsvorsitzender der Austria Presse Agentur (APA) bestätigt. Petz tritt im APA-Vorstand bereits seine vierte Funktionsperiode als Vorsitzender an und ist damit der am längsten durchgehend im Einsatz befindliche Vorstandschef der APA-Geschichte. Aufsichtsratschef bleibt Hans Gasser (WirtschaftsBlatt). Die APA mit den Geschäftsfeldern Nachrichtenagentur, Bildagentur, Informationsmanagement und Informationstechnologie erzielte im Vorjahr einen Umsatz von 65,37 Mio. Euro. Der Gewinn lag bei 4 Millionen Euro.

Benefiz-Radtour „Tour de Tirol“ Bereits zum 10. Mal wird für den guten Zweck geradelt und gelaufen. Die von Ingeborg Freudenthaler initiierte „Tour de Tirol“ steht ganz im Zeichen der unbürokratischen Soforthilfe für Benachteiligte in unserer Gesellschaft.

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Extremradlerin Karin Gruber aus Salzburg, Silvio Wildauer, Harald Spadinger (Direktor der Merkur Versicherung Tirol), Karl Freudenthaler jun., Veranstalterin Ingeborg Freudenthaler und Extremradler Franz Venier

ie 10. Jubiläumstour, die heuer am 28. Juli gestartet wird, steht ganz im Zeichen des Vinzibusses, der wieder mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen hat. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Es geht einerseits darum, Menschen ohne Obdach eine warme Mahlzeit, Brot und Tee zu bringen. Und andererseits mit den Betroffenen im Gespräch zu bleiben und in Härtefällen sofort helfen zu können. Unterstützung finden die vorwiegend ehrenamtlichen Helfer auch in den Mitarbeitern des Bahnhofsozialdienstes. Finanziert wird der Bus durch viele freiwillige Spenden und Sponsoren aus der Wirtschaft. Zu den Förderern der ersten Stunde gehört auch das Inzinger Entsorgungsunternehmen Freudenthaler. Moderiert wird die Jubiläums-Benefiztour von Ingo Rotter. Zahlreiche Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Sport stellt sich dabei in den Dienst der guten Sache.

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| wirtschaft

Steckbrief 5 Fragen an Dr. Andrea Haniger-Limburg 1. Was ist Ihr Lieblingsplatz in Tirol? Meine Couch – sie wird am Wochenende auch von meinem Mann Ype Limburg sehr geschätzt.

2. Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachtkästchen?

Rechtsanwältin Dr. Andrea Haniger

„Schauma mal“ von Daniel Glattauer.

3. Welche Persönlichkeit bewundern Sie? Jede, die aufrecht im Leben steht und etwas Positives beiträgt.

4. Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Rechtsanwältin wären? Das hätte vieles sein können, es hätte immer mit Menschen zu tun gehabt und mich stets herausgefordert.

Foto: Ype Limburg

5. Was ist das Schönste an Ihrem Beruf? Dass er so vielseitig ist. In einem Fall kann ich streitbar auftreten, in einem anderen Fall durch Mediation die Lösungsfindung unterstützen, des Weiteren als Strafverteidigerin tätig sein, Verträge ausarbeiten etc., und immer sehr interessante Menschen kennen lernen.

Dr. Andrea Haniger an ihrem Schreibtisch, der selten so aufgeräumt ist wie hier. Denn Arbeit gibt es genug für die umtriebige Rechtsanwältin.

Kämpferin für das Recht I

hren Traumberuf hat Andrea HanigerLimburg über Umwege gefunden: Bevor sie Jus studierte und Rechtsanwältin wurde, absolvierte sie die Akademie für Sozialarbeit. Ihr soziales Engagement hat sie behalten: zum Beispiel für Opferbegleitungen bei Gericht. Sie spezialisierte sich auf Familienrecht und machte Mediation in Österreich salonfähig. Als sie 1990 Rechtsanwältin wurde, waren erst 4 Prozent der Anwälte weiblich – die beste Voraussetzung, um in einigen Bereichen Vorreiterin zu sein. Sehr rasch wurde sie in den Disziplinarrat der Rechtsanwaltskammer gewählt, einige Jahre darauf dann in den Ausschuss, das Leitungsgremium der Kammer – immerhin als die erste Frau innerhalb des fast 150-jährigen Bestehens der Rechtsanwaltskammer. Dort setzte sie sich gleich für Verbesserungen für Anwältinnen mit Kindern ein.

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Denn auch heute ist die Rechtsanwaltschaft kein leichtes Terrain für Frauen: Gewisse Gebiete, wie Baurecht oder Strafrecht, sind noch immer männerdominiert, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kaum möglich. Auch Andrea Haniger-Limburg verlässt die Kanzlei oft erst spätabends: „Ich beneide Leute sehr, die um halb fünf hinauskommen und noch einen richtigen Abend für sich haben“. Die hohe Arbeitsbelastung und der oftmalige Blick in menschliche Schicksale haben es jedoch nicht geschafft, ihr den Idealismus zu nehmen: Sie sieht sich gerne ein bisschen als „Robina Hood“ und nimmt sich auch kein Blatt vor den Mund. Denn „frech kann ich schon sein, manchmal wohl auch ein bisschen furchterregend“. Aber zynisch ist sie nicht geworden: Sie liebt ihre Arbeit mit Menschen. Und noch immer

sieht sie die Anwaltschaft als spannenden und vielfältigen Beruf, auch wenn man dafür eine dicke Haut und viel Humor mitbringen sollte. 2011 wurde Andrea Haniger-Limburg mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich geehrt. Ihr Engagement geht über ihren Beruf hinaus; und auch in Zukunft werden Andrea Haniger-Limburg die Projekte nicht ausgehen. Die Worte „Verantwortung“ und „Vertrauen“ sind zentral für ihr Denken und für ihre Arbeit: „Ohne gegenseitiges Vertrauen – das jedoch nur bei verantwortlichem Handeln wachsen kann – sind menschliche Beziehungen und geschäftliche Verbindungen brüchig. Ich bin daher sehr froh über meine Zusatzqualifikationen als Mediatorin und Anwältin in kooperativer Praxis.“ Birgit Ertl-Gratzel


wirtschaft |

Das Führungsquartett von MountainStar: Bernhard Zingerle, Clemens Riccabona, Geneviève Dobler und Thomas Pakfeifer

Wenn’s mehr als ein Bett sein soll! MountainStar: Abseits der beiden Marktführer drängt eine Tiroler Hotel-Buchungsplattform ins Netz. Der Web-Auftritt: einfach zu handhaben, professionell und im Baukasten-System buchbar. 22 Themenbereiche stellen in einer Welt der Pauschalangebote eine neue Option dar – zu marktgerechten 12 Prozent Kommission. Prozent Kommission. Ausgeschlossen: nicht kommissionierbare Leistungen wie Skipässe oder Eintrittskarten. Pauschal heißt nicht ausschließlich pauschal. Pauschal darf durchaus individuell sein.

Info MountainStar Thomas Pakfeifer GmbH Tel: 0512-214-191-0 Fax: 0512-214-191-20 Mail: thomas.pakfeifer@mountainstar.info Web: www.mountainstar.info

Foto: MountainStar

Professionell: Ein hohes Maß an Sichtbarkeit in der Suchmaschine zählt ebenso dazu wie eine Fülle an Rahmeninformationen und hochwertiges Bildmaterial von Fotografen. Beratend stand uns ein Medienexperte zur Seite. Baukasten-System: Das herkömmliche Pauschalangebot kann durch zusätzliche Leistungen den persönlichen Wünschen angepasst werden. Durch dieses Feature lässt sich z.B. der Familienurlaub den unterschiedlichen Vorstellungen entsprechend gestalten. (Paragleiten, Hundeservice, Massagen, Mountainbike-Guide, etc.). 12-Prozent-Grenze: Mehr Angebote, mehr Leistungen, weniger Aufwand – und das alles zu marktgerechten zwölf

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er mit der Buchung auf Hotelplattformen vertraut ist, dem ist die jüngste medial entfachte Diskussion bekannt: Als Alternativen bieten sich lediglich zwei große Unternehmen an, der Aufschlag von bis zu 20 Prozent und mangelnde Individualität standen dabei im Mittelpunkt. MountainStar kommt direkt aus dem touristischen Kernmarkt Tirol und soll Hoteliers eine neue Form des individuellen Buchens ermöglichen. Einfach: Mit Hoteliers für Hoteliers entwickelt – um auf die Wünsche der Gastgeber einzugehen, wurden in zahlreichen Interviews Rahmenbedingungen erörtert. Dem wurde man bei der Konzeption der Seite gerecht.

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| wirtschaft

Immobilienfonds – die attraktive Beimischung für ein krisenfestes Wertpapierdepot

Foto: Volksbank, shutterstock

Sabine Remmele, Vermögens- und Finanzplanerin der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG

Immobilienerwerb Sicherheit um jeden Preis? Beim Kauf einer Anlagewohnung spielt vor dem Hintergrund der aktuellen Marktentwicklungen die Renditeüberlegung der Investoren derzeit eine untergeordnete Rolle. Trotz aller Sicherheitsbedenken gilt es die Entscheidung für ein Objekt gut zu überlegen und die Rahmenbedingungen (steuerliche, rechtliche etc.) genau abzustecken. Beim Immobilienkauf sind Risiken wie zahlungsunwillige Mieter, Schäden am Gebäude oder Änderungen der Nachfrage nicht zu unterschätzen. Sicherheit der Immobilie auch für kleine Anlagesummen? Wenn diese Risiken zu minimieren sind, dann sollte in die Entscheidung auch das „indirekte Immobilieninvestment“ ins Kalkül miteinbezogen werden, wie z.B. mit einem Immobilienfonds. Dieser „sammelt“ die Gelder von Investoren ein und Profis investieren das Kapital in strategisch ausgewählte Immobilien. Die Teilnahme am Immobilienmarkt ist somit auch mit kleineren Anlagesummen möglich. Man erreicht mit seinem Anteil indirekt eine optimierte Standort-, Objekt- und Mieterstreuung. Auf jeden Fall wird eine Beimischung von Immobilien zum Vermögen empfohlen, um inflationäre Risiken anderer Anlageformen auszugleichen. Hinweis: Investmentfonds unterliegen Wertschwankungen. Die veröffentlichten Prospekte der von der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG aktuell angebotenen Immobilienfonds stehen in allen Filialen zur Verfügung. Nähere Informationen über ein indirektes Immobilieninvestment mittels Fondsvariante erhalten Sie auch unter der kostenfreien Volksbank-Hotline: 0800 / 82 81 23.

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Warum direkt investieren, wenn es einfachere & effizientere Lösungen gibt:

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n Sorgen & Probleme mit der Objekt-Vermietung oder Instandhaltung entfallen. n Die ideale Beimischung für ein krisenfestes Wertpapier-Depot. Anlegerinformation: Die veröffentlichten Prospekte der aktuell angebotenen Immobilienfonds stehen in unseren Filialen zur Verfügung. Depotgebühr (jährlich) und Ausgabeaufschlag (einmalig bei Fondskauf) gem. aktueller VBKonditionen. Risikohinweise: Der Wert von Immobilienfonds kann konjunktur- und marktbedingt schwanken. Die Rücknahme der Fondsanteile durch die Kapitalgesellschaft kann zum Schutz der Anleger bis zu 24 Monate ausgesetzt werden. Diese Information stellt weder ein Anbot, noch eine Einladung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Stand: April 2012

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Die Anlage-Bank für Tirol.

17.04.12 16:33


Foto: Land Tirol/Müller

Kultur

Preisgekrönte Anerkennung Anfang Juni erhielt Architekt Horst Parson aus Hall für seine herausragende Arbeit den Tiroler Landespreis für Kunst 2012. liegen. Der Tiroler Architekt ist seit den 1950er Jahren maßgeblich für das architektonische Erscheinungsbild in Tirol verantwortlich. Unter anderem plante Parson im Jahre 1963/64 die Bergkapelle in der Axamer Lizum. Weitere Kunstund Kulturschätze finden Sie im Anhang.

„Mordslust“. Das wunderschöne Zillertal ist wohl eine der bekanntesten Tourismusregionen in Österreich. 14 Autorinnen und Autoren zeigen in spannenden Kurzkrimis, gesammelt im Buch „Mords-Zillertal“, herausgegeben von Jeff Maxian und Erich Weidinger, eine ganz andere Seite der beliebten Urlaubsregion.

Foto: Gmeiner Verlag GmbH

Landesrätin Beate Palfrader und LH Günther Platter überreichten Architekt Horst Parson (Mitte) den mit 14.000 Euro dotieren Tiroler Landespreis für Kunst 2012. Die Auszeichnung geht ausschließlich an lebende Persönlichkeiten, deren Leistungen im Interesse des Landes Tirol


| kultur

Links: Marzena Slusarczyk – „Ohne Titel“, Acryl auf Leinwand. Rechts: Tomasz Kolodziejczyk – „Aussicht I“, Öl-Acryl auf Leinwand 2011

Der Galerienbummel Sommerentscheidung: Hinauf in den Berge oder ab ans Meer? Der aktuelle Ausstellungsbetrieb ermöglicht beides. Hubert Zöhrer zeigt im Kunstraum Pettneu seine Berglandschaften und Galeristin Kasia Sandhofer lädt ein zu einem „Tag am Meer“.

Ein Tag am Meer Polnische Künstler entführen ans Meer Ausstellungsort: Galerie Sandhofer, Claudiastraße 10, Innsbruck Ausstellungsdauer: bis 12. September

K

asia Sandhofer stammt aus Polen, lebt aber schon seit vielen Jahren in Tirol. In ihrer feinen Galerie im Saggen zeigt sie passend zur Jahreszeit eine Som-

merausstellung zum Thema „Meer“. Vier junge Künstler und Künstlerinnen aus ihrer Heimat nehmen uns für einen Tag mit an den Strand. Robert Motelskis Bilder verdichten Stimmungen und schaffen eine melancholische Atmosphäre der Einsamkeit – polnische Wildnis in einem technisierten Europa. Marzena Slusarczyk lässt ihre Modelle sich entspannt im heißen Sand räkeln. Tomasz Kolodziejczyk malt Schiffe auf glattpolierter Meeresoberfläche. Auf den großformatigen

Bis 12. Juli

Bis 22. Juli

Malen mit der Schere

Franz Pöhacker

Armin Klien Alpinarium Galtür

Plastische und grafische Arbeiten 1955 – 2012 Rabalderhaus Winterstellergasse 9, Schwaz

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Ölbildern von Jan Konieczny schwimmen, schweben und springen athletische Gestalten durch blau-grüne Räume. Die dominierenden Farben wecken Assoziationen zu Tiefseewelten.Kasia Sandhofer über die Ausstellung: „Das Meer ist das Lieblingsmotiv vieler Maler, beinhaltet es doch alles, was seit jeher die Menschen und Künstler faszinierte: die grenzenlose Weite, die unermessliche Tiefe, das Geheimnisvolle und das Gefährliche, die Einsamkeit und die Sehnsucht.“

Bis 29. Juli Franco Kappl Galerie Schmidt in Reith i.A. Neudorf 40


kultur |

Berglandschaft Hubert Zöhrer zeigt neue Arbeiten Ausstellungsort: Kunstraum Pettneu, Pettneu am Arlberg Ausstellungsdauer: 20. Juli bis 23. August

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assend zum bergumrahmten Pettneu stehen „Berglandschaften“ im Zentrum der aktuellen Ausstellung des Landschaftsmalers Hubert Zöhrer. Hauptsächlich zeigt Zöhrer Motive aus unseren Alpen. Aber natürlich richtet der als „Europamaler“ bekannt gewordene Künstler auch seinen Blick in andere Bergregionen unseres Kontinents. Zöhrer gibt in seinen Acrylbildern bewusst die Distanz auf, wählt einen Ausschnitt, zoomt sich näher und gibt den Details eine neue Dimension – einem Grat, einem Kar, einem Gletscherbruch etwa. Allgemeingültige An- und Einsichten zerklüfteter Gipfelregionen, die mehr sind als Abbildungen der Natur und zwischen Fotorealismus und abstrahierten Naturstrukturen pendeln. Hubert Zöhrer ist Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst. Er arbeitet im Alleingang und geht unbeirrt seinen eigenen Weg, abseits von Modeströmungen und Zeitgeistdiktatur.

Oben: „Im Montafon“ - Zöhrers neue Acrylbilder zeichnen sich durch mutige Farbgebung und explosive Dynamik aus. Unten: „In den Stubaier Alpen“ – Hubert Zöhrer holt sich seine Anregungen auf Wanderungen und Reisen und verarbeitet die Eindrücke dann im heimischen Atelier in Mils.

Bis 4. August

Bis 4. August

Bis 26. August

Alpenrepublik (Teil 1)

Alpenrepublik (Teil 2)

Bilder und Drucke regionaler Künstler

Kunstraum Maria-Theresien-Straße 34 Innsbruck

in Kooperation mit dem Kunstraum artdepot Maximilianstraße 3 Innsbruck

Eröffnung der Sommer-Ausstellung: 23.07. Museum Galerie Schloss Landeck Schlossweg 2

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| kultur Italien von oben Giacomo Giannini und seine „Isle of View”

Fotos: Giacomo Giannini. Isle of View, Courtesy Con-Temporary Art Gallery Paola Sosio, Milano

Ausstellungsort: FO.KU.S, BTV Stadtforum Ausstellungsdauer: bis 28. Juli 2012 Öffnungszeiten: Mo bis Fr 11.00 – 18.00 Uhr Sa 11.00 – 15.00 Uhr

Die Fotografie hat Ränder, die Welt nicht. Stephen Shore

Fotos von Giacomo Giannini: dokumentarische und künstlerisch poetische Blicke von oben auf Italien. Links: „Tennis“; rechts: „Ricerca Personale” aus der Serie “Isle of View”

D

ie Erde von oben gesehen erscheint anders: Den Augen bieten sich verwirrende Ansichten ohne die stabilisierende Orientierungslinie des Horizonts: befremdliche, verblüffende, berührende Bilder. Die Welt zeigt sich neu, die Einzelheiten bekommen andere Bedeutungen. Die Zeichen der Natur und die

Spuren des Menschen erscheinen nicht mehr im Gegensatz zueinander, sie vereinen sich und lassen neue Formen entstehen. FO.KU.S zeigt zum ersten Mal die beeindruckende Werkserie des italienischen Architekten und Fotografen Giacomo Giannini. Seine spektakulären Flugaufnahmen entstanden bei Recher-

chearbeiten in Norditalien in den 90er Jahren. In Zusammenarbeit mit großen italienischen Magazinen entstanden Reportagen, in denen Giannini vom Verfall bedrohte historische Architektur, aber auch Landschaften aus touristischer und ökologischer Perspektive ins Bild nimmt.

Bis 26. August

Bis 7. Oktober 2012

Bis 28. Oktober

Lebensmittel

Ton um Ton

Blickwechsel

Michael Schmidt Galerie im Taxispalais Maria-Theresien-Straße 45 Innsbruck

Tiroler Volkskunstmuseum Innsbruck

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Von der Neuen Sachlichkeit bis heute Tiroler Landesmuseum Innsbruck


S C H N E I D E R - R A P P E L G O L D S C H M I E D E 6130 SCHWAZ-TIROL, WOPFNERSTRASSE 9, TEL. 05242/62405

Links: Franco Kappl entwickelte eine unverwechselbare, individuelle Handschrift wie bei dem Bild „Pale Rider“. Rechts: Franco Kappl – „Red Planes“, 2012, Acryl und Öl auf Leinwand

Franco Kappl Ausstellungsort: Galerie Schmidt, Neudorf 40, Reith im Alpbachtal Ausstellungsdauer: bis 29. Juli Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10.00 – 12.00 und 15.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 12.00Uhr

F

ranco Kappl (geb. 1962 in Klagenfurt, lebt in Wien) studierte bei Arnulf Rainer an der Wiener Akademie der bildenden Künste Malerei. Seine Wurzeln sind im europäischen abstrakten Expressionismus zu suchen. Die Farbgebung ist kräftig und beschränkte sich in den früheren Jahren auf die klassischen Erdfarben Schwarz, Braun und ein tiefes Rot. Seine aktuellen Bilder zeugen von einem Richtungswandel. Der Künstler vergleicht ihn mit „rockigen Tönen, die auf eine sanfte, lyrische Grundstimmung treffen“. Expressive Wucht trifft auf malerische Sensibilität. „Ein Zelebrieren

der Geste – ein Hymnus auf die Malerpranke“, schreibt Kunstexperte Florian Steininger über die neuen Arbeiten. In den Bildern finden sich immer wieder grafische Elemente, die sowohl durch Pinselstriche als auch durch das Hinzufügen konkreter Schriftsymbole erzeugt werden. Franco Kappl lebt und Siegfried Weger arbeitet in Wien.

ARNO SCHNEIDER HERZANHÄNGER SPEKTROLITH / K E T T E 18 KT. G O L D Franco Kappl und Galerist Gottfried Schmidt bei der Ausstellungseröffnung in Reith i. A.

Bis 31. Oktober

Bis 27. Jänner 2013

Über das Land

Musik aus der Dose

Drei Maler, drei Gegenden – Egger-Lienz, Walde und Berg: Schloss Bruck, Museum Kitzbühel, Werner Berg Museum Bleiburg

Die Sammlung Louis Holzer Museum im Zeughaus Innsbruck

S C H N E I D E R - R A P P E L


| kultur

Ein Schreiner auf Arbeits-Urlaub Der herausragende Tenor Michael Baba zählt bereits zum Inventar der Tiroler Festspiele Erl. Heuer wird der gebürtige Potsdamer gleich dreimal zu bewundern sein. Der TIROLERIN erzählte er unter anderem, wie er über sein Debüt als „Tristan“ denkt.

TIROLERIN: Wenn Sie keine Karriere als Sänger gemacht hätten, welchen Beruf würden Sie stattdessen ausüben? Michael Baba: Das ist leicht zu beantworten. Ich bin gelernter Schreiner von Beruf. Somit würde ich wieder versuchen, zu diesem schönen Handwerk zu wechseln. Wobei ich natürlich hoffe, dass dieser Fall nie eintritt. Denn wer kann schon sein Hobby zum Beruf machen?

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Sie sind ein sehr erfolgreicher Sänger. Was bedeutet Erfolg für Sie? Ich denke, am Abend auf der Bühne zu stehen und eine schwierige Partie zu singen, z.B. die von „Tristan“, ist eine große Herausforderung. Diesen Auftritt gut zu gestalten, das Publikum und natürlich einen selbst zu erfreuen, bedeutet für mich Erfolg. Was fasziniert Sie, wenn Sie auf der

Bühne stehen? Immer wieder begeistert mich das Zusammenspiel auf, unter und hinter der Bühne. Es macht riesigen Spaß, wenn alles zusammen passt und man dem Publikum einen schönen und niveauvollen Abend bieten kann. Hatten Sie schon einmal ein „Hoppala“ während einer Aufführung? Ja natürlich bin ich schon einmal auf der


kultur | Bühne ausgerutscht! (lacht) Welche Rolle, die Sie noch nicht gespielt haben, würden Sie gerne verkörpern? Lohengrin und beide Siegfriede. Sie werden auch ganz sicher zur Aufführung mit Maestro Kuhn kommen. 2006 Debüt als Parsifal, 2007 Debüt als Siegmund, 2009 Debüt als Stolzing und seit sechs Jahren bei den Tiroler Festspielen in Erl: Was zieht Sie immer wieder nach Tirol? Die Tiroler Festspiele sind zu meiner künstlerischen und menschlichen Heimat geworden. Hier wird alles auf höchstem Niveau erarbeitet. Man sieht es auch an der hervorragenden Auslastung durch das Publikum, welche Qualität hier geboten wird. Sie feiern in diesem Jahr bei den Tiroler Festspielen Erl Ihr Debüt als Tristan. Wie würden Sie diese Rolle beschreiben, im Gegensatz zu der des Parsifal? Tristan ist für mich die bisher größte Herausforderung. Die enorme Quantität, aber auch die Gestaltung der Partie ist sehr anstrengend. Gerade im dritten Akt wird einiges abverlangt. Die Rolle des Parsifal liegt in seiner Anforderung ganz anders als die des Tristan. Er ist definitiv leichter zu singen. Die psychologischen Profile der beiden Partien sind doch sehr unterschiedlich: Parsifal kommt als unwissender Knabe daher und entwickelt sich zum „König“ einer Gemeinschaft, selbstverständlich mit allem Problemen und Verlockungen einer Odysee. Tristan ist zwar auf der einen Seite auch ein „Getriebener“, aber die Oper „Tristan und Isolde“ findet doch mehr auf einer psychologischen Ebene statt. Besonders deutlich wird dies im „Fieberwahn“ des dritten Aktes. Was schätzen Sie an Gustav Kuhn? Für mich ist Maestro Kuhn der wichtigste Berater in meiner Laufbahn als Sänger. 2006 sagte er mir schon ganz genau, wie mein Weg bei den Tiroler Festspielen ablaufen wird. Es kam alles so, wie er es vorausgesagt hatte. Mit seinem großen Erfahrungsschatz und als einer der besten Dirigenten der Welt ist es für mich immer wieder toll, wie er einem mit Rat und Tat zur Seite steht.

Seine fachlichen Hinweise in Bezug auf das Singen sind auf den Punkt genau. Welcher Dirigent setzt sich noch in der Art mit den Sängern auseinander! Mehr muss man wohl nicht sagen. Er ist für mich einer der letzten großen TheaterIntendanten, die es noch gibt. Was verbinden Sie mit Tirol? Ich als alte „Berliner Pflanze“ bin immer wieder begeistert von diesem wunderschönen Land. Man darf hier arbeiten und doch ist es immer wie ein bisschen Urlaub. Die Menschen sind sehr offen, hilfsbereit, super nett – und nicht zu vergessen die Tiroler Küche. Man muss beim „Essen“ schon sehr aufpassen, sonst schimpft unsere Kostümchefin Lenka Radecky: „Kinder, denkt an die

Kostüme ...!“ (lacht) Wo sehen Sie sich in 20 Jahren? Leider, (hoffentlich) schon in Rente. Barbara Haueis-Tinzl

Info Michael Baba bei den Tiroler Festspielen Erl: Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 9 Sa. 07.Juli, 20.00 Uhr Richard Wagner, Tristan und Isolde Sa. 14.Juli, 17.00 Uhr Richard Wagner, Parsifal So. 29. Juli, 11.00 Uhr

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| kultur

„Ich sehe mich als eine Art Mediator.“

Foto: Christa Redik

Heuer konnten die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik den gefeierten Regisseur François De Carpentries für die Inszenierung der Oper „La Stellidaura Vendicante“ am 8./10./12. August 2012 gewinnen. Im TIROLERIN-Interview mit Barbara Haueis-Tinzl erzählte das Allroundtalent unter anderem, was seine Arbeit als Regisseur ausmacht.

Steckbrief: François De Carpentries ... • ist gebürtiger Franzose • absolvierte die Instrumentalstudien Oboe sowie Klavier • war u.a. Theater-Autor und Songwriter in der freien Theater- und Filmszene von Belgien • wurde zweimal mit dem TheaterOscar in Deutschland ausgezeichnet • inszenierte u.a. „Die Zauberflöte“, „Aida“, „Madame Butterfly“, „Così fan tutte“, „La Bohème“

TIROLERIN: Sie sind ausgebildeter Pianist. Haben Sie diesen Beruf jemals ausgeübt? François De Carpentries: Nein. Als ich Klavier gelernt habe, war die Ausbildung auf ausschließlich klassische Musik ausgelegt und eher altmodisch. Mit 19 Jahren habe ich dann andere Facetten der Musik-Welt entdeckt – die Popmusik. Wollten Sie deshalb eine Zeit lang ohne Klassik leben?

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Ja, das könnte man sagen. Als ich die Popmusik entdeckt habe, war das für mich wie eine Art Rebellion. Mich beeindruckte vor allem die psychedelische Musik, wie die von Pink Floyd, The Who etc. Heute bin ich an allen Musikrichtungen interessiert und kann natürlich auch ohne Klassik nicht mehr leben. Autor, Schauspieler, Regisseur ... was ist Ihre wahre Passion? Früher war ich sehr schüchtern, da war die Schauspielerei eine Art Therapie für mich. Doch ansonsten stresste sie mich zu sehr und brachte mir nicht genug Vergnügen, um diese Belastung zu kompensieren. Ich bin lieber ein echter Zuschauer, was ich als Regisseur auch ausleben kann. Wie würden Sie Ihre Arbeit als Regisseur beschreiben? Ich sehe mich als eine Art Mediator. Ich versuche die Energie der Künstler in eine Richtung zu kanalisieren, damit alle miteinander kooperieren und ein Gesamtkunstwerk entsteht. Wenn die Zusammenarbeit aller Individuen funktioniert, dann entsteht ein kleiner Moment der Glückseligkeit. In einem Interview sagten Sie einmal, dass Sie von Beziehungen zwischen Menschen geradezu besessen sind, warum? Beziehungen zwischen Menschen sind das Wichtigste im Leben. Ökonomie, Industrie etc. sind nur Produkte menschlichen Handelns. Vom Dialog zwischen den Menschen hängt alles ab, erst dann kann sich etwas entwickeln. Ohne diesen Dialog gäbe es nichts.

Auch der Ursprung vom Theater ist die Beziehung zwischen den Menschen. Was halten Sie vom musikalischen Leiter der Innsbrucker Festwochen Alessandro De Marchi? Ich habe bereits dreimal mit Alessandro De Marchi gearbeitet. Ich bin von ihm als Musiker total begeistert. Ich kenne bis jetzt nur drei Personen, die fantastische Musikanten sind und zudem ein Gefühl für das Theater und die Menschen haben. Alessandro zählt zu ihnen. Was schätzen Sie an den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik? Sie sind keine Opern-Industrie und haben eine besondere Mentalität. Die Gruppe arbeitet mit dem Ziel, das Beste zu kriegen, und zwar sehr ernsthaft und fokussiert. Es ist alles gut vorbereitet und konzipiert – und das alles ohne Stress. Das erlebt man selten. Welche Herausforderung sehen Sie bei La Stellidaura Vendicante? Es ist eine besondere Oper aus der Barockzeit mit einer sehr modernen Hauptrolle – der Stellidaura. Sie ist ein Beispiel von einer unabhängigen, modernen Frau. Diese Substanz ins Heute zu übersetzen, ohne die Intentionen des Komponisten und Librettisten zu betrügen, kann einen herausfordern. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Ich wünsche mir, so lange wie möglich Regie zu führen. Ich will bis ans Ende meines Lebens nichts anderes machen, nicht in Pension gehen, denn das interessiert mich nicht (lacht). Danke für das Gespräch!


Fotos: Schlossbergspiele Rattenberg

kultur |

Fantastische Kostüme, die authentische Kulisse, schauspielerisch tolle Leistungen und Felix Mitterers behutsame Auseinandersetzung mit der Figur des hl. Franziskus von Assisi unter der professionellen Spielleitung von Pepi Pittl machen die Schlossbergspiele in Rattenberg auch heuer wieder zu einem hinreißenden Theaterereignis. Franziskus als Festkönig – Clara mit einer Aussätzigen – Der Papst mit seinen Kardinälen.

Der Narr Gottes Felix Mitteres Stück über das Leben des Franz von Assisi auf dem Schlossberg in Rattenberg feierte Premiere – die TIROLERIN berichtet darüber in ihrer August-Ausgabe. Info Franziskus – Der Narr Gottes von Felix Mitterer Regie: Pepi Pittl Die feierliche Premiere fand nach Redaktionsschluss am 29. Juni statt. Wir berichten ausführlich in unserer nächsten Ausgabe.

Franziskus spricht am Brunnen zu den Bettlern.

Weitere Aufführungstermine: 2.– 4., 7.– 10., 17.– 20., 24.– 26., 30. und 31. Juli, 1. – 4. August. Beginn jeweils um 21 Uhr Kartenvorbestellung: Telefon: 05337 / 93570 oder 93571 www.schlossbergspiele-rattenberg.at

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| kultur

Kultur im Ganghofermuseum: Unter den zahlreichen Gästen (hintere Reihe v.l.): Felix Mitterer, Thomas Mößmer (Leutascher Bürgermeister), Kurt Nairz (Landesleiter der Tiroler Bergrettung), Martin Lauber, Ludwig Dornauer (Schauspieler), Maria Zeisler (Urklang), Martina Neuner (Kühtaierhof), Gertrud Schattanek (Tirolerin), Andreas Neuner (Kühtaierhof), Agnes Beier (Künstlerin). Vordere Reihe: Helga Simmerle (Künstlerin), Gottfried Jaufenthaler (Urklang) und Iris Krug (Museumsleiterin und Kuratorin)

Die Tieftaucherin und ihre Herodeskinder Das Leutascher Ganghofermuseum überrascht immer mit Kulturveranstaltungen der besonderen Art. Eine neue Ausstellung zeigt Arbeiten der Allroundkünstlerin Helga Simmerle.

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as idyllische Hochtal Leutasch war schon zu Ganghofers Zeiten ein Treffpunkt für Kulturschaffende. Iris Krug, die Leiterin des Ganghofermuseums, fühlt sich dieser Tradition verpflichtet und organisiert regelmäßig spannende Kulturevents und Ausstellungen. Bis zum 29. Juli sind Arbeiten der Leutascher Künstlerin Helga

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Simmerle unter dem Titel „Herodeskinder“ zu sehen. Sie zeigt Skulpturen, Bilder und Installationen. Zusätzlich gibt es Gelegenheit ihre berührenden Texte zu lesen und ihre Musik zu hören. Simmerle besuchte die Schnitzschule in Elbigenalp und lebt zur Zeit in Telfs. Die archaischen Figuren mit den überdimensionalen Händen und Füßen wurzeln im


ErlebnisWelt

Alpenbad Leutasch Saunawelt und Erlebnisbad

Helga Simmerle: Die Skulpturen führen von der dunklen Schwere in eine „Leichtigkeit“.

Der Wind flüstert mir alles zu. Er lehrt mich mehr als alle Bücher der Welt. Er durchweht meine Seele und meinen Geist. Helga Simmerle

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Unterbewusstsein. Simmerle: „Ich bin eine Tieftaucherin. Überall, wo es tief und dunkel ist, gibt es etwas zum Auflösen. Dort erhalte ich intensive Aufladungen.“ Die Ausstellung wurde mit einem hochkarätigen Rahmenprogramm eröffnet. Ludwig Dornauer, die „Stimme Tirols“, las aus den Texten der Künstlerin. Dazu passend gab es „Urklang“Musik von Maria Zeisler und Gottfried Jaufenthaler. „Volksmusik aus dem

Bauch“ bezeichnet Maria Zeisler ihre Kompositionen und Improvisationen – uralte Klänge aufgewirbelt vom Wind der Moderne. Auch das Künstlerpaar Fitz zeigte sich begeistert. Es wird im Herbst das Kulturhaus in der Leutasch bespielen: „Wenn i schaug …“, so der Titel des Programms, mit einem Konzert von Michael Fitz und einer Ausstellung von Karin Fitz, startet am 16. September. Siegfried Weger


Foto: Tirolerin/Haueis-Tinzl

| kultur

Projektmanager Michael Flörl, Ski-Olympiasieger und Neo-Illustrator Stephan Eberharter, Schauspieler und Intendant Roland Silbernagl, Musikalischer Leiter Martin Flörl sowie Herausgeber Jeff Maxian haben Ende Mai das hochkarätige Programm des „Stummer Schrei“ vorgestellt.

Dorfplatz wird zur Bühne von Welt Einen Mix aus Theater und Musik gepaart mit grenzenlosem Kulturaustausch und noch vieles mehr verspricht das internationale Kulturfestival „Stummer Schrei“ vom 7. Juli bis zum 19. August 2012. ach dem Motto „Welttheater am Dorfplatz“ werden ganze sechs Wochen lang beachtliche 42 Veranstaltungen, davon sieben Eigenproduktionen, an über 18 verschiedenen Spielstätten ein hochkarätiges Kulturevent in Stumm im Zillertal darstellen. Eröffnet wird das Festival auch in diesem Jahr mit dem „Aufschrei-Fest“, das den Stummer Dorfplatz in eine große Bühne für Musik- und Künstlergruppen aller Genres verwandelt und die Besucher mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Zillertal verwöhnt. Verheißungsvolle Darbietungen Einen Höhepunkt stellt wohl die Aufführung von „Cyrano – eine heroisch komödiantische Romanze“ unter der Regie von Intendant Roland Silbernagl dar und sorgt für ein romantisches Flair im Dorf. Das Stück „Böses Mädchen“ vom erfolgreichen deutschen Autor Lothar Kittstein wird in Kooperation mit dem Theater Bonn am 11. Juli 2012 seine Uraufführung in Stumm feiern. Ein Psycho-Thriller nach einer wahren Begebenheit, der sich in einen

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Foto: Stummer Schrei

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Das Stück „Böses Mädchen“ feiert beim Kulturfestival „Stummer Schrei“ seine Uraufführung.

Grenzbereich des Lebens vorwagt. Ein Novum in der Geschichte des Kulturfestivals wird heuer das von der EU geförderte internationale Jugendprojekt „stummer schrei – the next generation“ unter der Federführung von Michael Flörl sein. Mehr als 50 Jugendliche aus sieben europäischen Ländern werden ins Zillertal eingeladen, um an einem gemeinsamen Theaterstück zu arbeiten. In der theatralischen Wande-

rung „Open Embassies“ sowie in der „Offenen Tafel – Ein Dorf kocht für Europa“ kann sich jeder Besucher auf einen grenzenlosen Kulturaustausch freuen. Dank der Überzeugungsarbeit von Roland Silbernagl zählt neben Alfred Kröll Olympiasieger Stephan Eberharter zu den Illustratoren des Kinderbuches „Der Riese von Hamberg“ von Christina Kühnreich, das im Rahmen des Kulturfestivals präsentiert wird. Die Wirtshausreihe „Hausmannskost und Heimatlieder“, die Band „Moznil Brass“ mit Martin Flörl sowie die Gruppe „Weihrauch“ sorgen für einen musikalischen Hochgenuss im Rahmen des Kulturspektakels. Mörderisches Zillertal Erstmals kommen in diesem Jahr alle Festival-Besucher dank der von Jeff Maxian organisierten Literatur-Krimitage vom 18. bis zum 19. Juli 2012 in den Genuss von „Mords-Geschichten“. Dabei wird unter anderem „Bergdoktor“ Hans Sigl aus dem Buch „Mords-Zillertal“ vorlesen. Barbara Haueis-Tinzl


kultur |

Blick in die Ausstellung (vlnr): Peter Doig / Okahumkee (Some other People´s Blues), Ingmar Alge / Ohne Titel (New Orleans), Aris Kalaizis / Bahren

Gebrochene Idyllen Noch bis zum 28. Oktober zeigt das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum die epochen- und länderübergreifende Schau „Blickwechsel. Landschaft zwischen Bedrohung & Idylle“.

D

ie Ausstellung zeigt Landschaftsbilder und Stadtansichten von der Neuen Sachlichkeit sowie dem Magischen Realismus bis heute und stellt die Frage nach der Veränderung ihrer Wahrnehmung. Verbindendes der ausgestellten Werke ist die kritische Hinterfragung

der Realität. Die Bilder thematisieren eine aus den Fugen geratene Welt, zeigen Irreales, Bedrohliches, Zerfall und apokalyptische Szenarien. Zu sehen sind 90 Arbeiten von 18 KünstlerInnen aus Österreich und Deutschland, u. a. von Alge, Lehmden, Nepo, Peintner und Radziwill.

BLICKWECHSEL Landschaft zwischen Bedrohung & Idylle Von der Neuen Sachlichkeit bis heute 1. Juni – 28. Oktober 2012, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Di-So 9-17 Uhr

TIROLERIN-Gewinnspiel

Künstler Ingmar Alge, Künstler Bernhard Buhmann, PD Dr. Wolfgang Meighörner (Direktor der Tiroler Landesmuseen), Konsul Dipl.-Ing. Andreas Trentini (Vorstand des Vereins Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum) und Dr. Günther Dankl (Kurator der Ausstellung)

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Museumstraße 15, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 594 89-180, Di-So 9-17 Uhr, www.tiroler-landesmuseen.at

Fotos: TLM

Zusammen mit den Tiroler Landesmuseen verlost die TIROLERIN 5 x 2 Eintrittskarten für die Ausstellung „BLICKWECHSEL“ im Ferdinandeum in Innsbruck. Einsendungen mit dem Kennwort „Blickwechsel“ bitte direkt an gewinnspiel@tirolerin.at.

TIROLERIN Juli 2012 | 151


| kultur

Auch die zum Muttertag besonders schön mit Blumen ausgeschmückte Bühne wurde dem prächtigen Abend mit alpenländischer Volksmusik gerecht, den Sänger und Musikanten aus Bayern, Salzburg und Tirol einmal mehr auf die Bühne zauberten …

In die Berg bin i gern … So das Thema des heurigen 41. Muttertagskonzerts, das sich geradezu vor der Haustür der berühmten Gamsstadt anbot. Ja, was lag näher, als über kurz oder lang dieses ansprechende, zugkräftige Thema aufzugreifen?

S

chon gar für den Feller Andre, dem populären „Mitterhögler“, der sich zu seinem Muttertags-Vorabend noch jedes Mal „was G’rechts“ hat einfallen lassen. Seit 41 Jahren wird dieser bereits traditionelle Volksmusikabend nun schon von der Mitterhögl-Hausmusik zusammen mit dem Kulturreferat der Stadt Kitzbühel ausgerichtet. So konnte ein bis auf den letzten Platz gefüllter Saal der Wirtschaftskammer einmal mehr einen prächtigen Abend mit hochkarätigen Sängern und Musikanten aus Bayern, Salzburg und Tirol erleben, der die Vielfalt der alpenländischen Volksmusik eindrucksvoll aufzeigte. So der im ganzen Alpenraum bekannte, gefragte Familiendreigsang Rehm aus der berühmten

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„Rehm-Dynastie“ in Partenkirchen, Waggi Rehm mit seiner Frau Hildegard und Tochter Elisabeth. In ihrem prägnanten Werdenfelser Dialekt steuerte Elisabeth Rehm, auch bekannt als Volksmusikmoderatorin beim Bayerischen Rundfunk, manch lustiges G’schichtl rund um den Muttertag bei. Aus dem Salzburger Pongau ließ sich der markante, kernige Innergebirg Viergesang hören. Was könnt’ man sich Schneidigeres wünschen als so verwegene Wildererliader, wie die Vier sie vorbrachten. Ja, so ein gstandner Manderleut-Viergsang gibt schon was her! Seit eh und je besonders ans Herz gewachsen ist vielen von uns die Zillertaler Geigenmusig. Und hat mancher auch noch „das Singen der

Geigen“ der Altvorderen im Ohr, so hält seit gut 20 Jahren Michl Kirchler mit seiner Schwendberger Geignmusig diese einzigartige Zillertaler Geigentradition vorbildhaft hoch. Viel Begeisterung ernteten auch die beiden Zwillingsbrüder Christian und Thomas Oberleitner aus Going, die mit ihren 14 Jahren bereits vielfach ausgezeichnete junge Meister auf dem Flügelhorn sind. Doch mit einer „Blasn“ am dafür wichtigsten Instrument, dem „Schnabel“, geht’s Blasen net … So war just der Feller Andre als Leiter seiner Mitterhögl-Hausmusik diesbezüglich außer Gefecht gesetzt und musste sich nach einem „Aushelfer“ umsehen, der seine Sach’ allerdings bravourös meisterte. So erklang die Mitterhögl-


kultur |

Eine langjährige Freundschaft verbindet die „Mitterhögler“ mit der Familie Rehm aus dem Werdenfelser Land in Bayern. Im Bild Andre Feller mit Hildegard Rehm.

Kitzbühels Bürgermeister Dr. Klaus Winkler heißt Sänger, Musikanten und Zualoser herzlich willkommen.

„In die Berg bin i gern“ spielen diesmal ganz junge Bläser ein – das bereits vielfach ausgezeichnete Flügelhornduo Oberleitner aus Going.

Vorbildlich hält die Schwendberger Geignmusig unter Michl Kirchler (r.) die einzigartige Zillertaler Geigentradition hoch. Links Roland Brandner/2. Geige.

„Da Jaga der kimmt spata …“ – Verwegene Wildererliader bringt der schneidige, gstandne Innergebirg Viergesang aus dem Salzburger Land vor …

Viel zum Schmunzeln steuert Elisabeth Rehm bei mit ihren lustigen G’schichtln rund um den Muttertag.

„Aufi auf d‘ Hech …“ mit der Mitterhögl Hausmusik, diesem „personifizierten Klang der Kitzbüheler Alpen“

Hausmusik doch auf altvertraute Weise – als „personifizierter Klang der Kitzbühler Alpen“ … Und für seine gefinkelte Ansage, seinen sprichwörtlichen „trockenen Humor“, da reichte es beim Andre allemal … Bis zum Weisenblasen drobn auf der Höh’ des Kitzbühler Horns um Mitte August – dem Sonntag nach dem Hohen Frauentag – da wird der Andre mit seinen Mitterhögler Weisenbläsern, auf die wir diesmal verzichten mussten, sicher wieder gehörig „einiblasn“ in sein geliebtes Flügelhorn. Die Liederweis’ „In die Berg bin i gern“ wird dabei wohl den Anfang machen … Anne Schöbinger-Fuchs

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| kultur

Es war einmal ... Die Kunst des Erzählens am Innsbrucker Kreativtag ber 200 Schülerinnen und Schüler der Innsbrucker Pflichtschulen nahmen am diesjährigen Kreativtag im Rahmen der Bildungsoffensive JUBI (Jugend Bildung Innsbruck) teil. Das Motto lautete „200 Jahre Grimm und die Kunst des Erzählens“. Anlässlich des Jubiläumsjahres der Erscheinung des ersten Bandes der Grimm’schen „Kinder- und Hausmärchen“ wurde die Kunst des Erzählens in den Mittelpunkt der heurigen Veranstaltung des Amtes für Familie, Bildung und Gesellschaft gestellt. „Viele tun sich in einer Zeit der verkürzten SMS- und Facebook-Sprache mit dem spannenden Erzählen schwer. Erzählen und Zuhören können ist aber wichtig im täglichen Miteinander“, betonte Amtsvorständin Dr. Karin Zangerl. Die Schulen hatten im Vorfeld eine Schatzkiste mit verschiedenen Märchenbüchern erhalten. Im Unterricht wurden ausgewählte Märchen umgeschrieben und auf der Bühne des Landesjugendtheaters vorgetragen. Star-Märchenerzähler Helmut Wittmann aus dem Salzkammergut erzählte dann die dazu passende Variante oder Urfassung. Franz Bernegger sorgte mit seinem böhmischen Bock (Dudelsack) für die musikalische Begleitung auf der Reise ins Märchenland. Durch das Programm führte Siegfried Weger, Lehrer und Bibliothekar an der NMS Müllerstraße.

Foto: RMS/Bellmann, Thomas Fleidl

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Im blauen Licht der Landesjugendtheaterbühne, v.l.: Karin Zangerl (Amtsvorständin des Amtes für Familie, Bildung und Gesellschaft), Helmut Wittmann (Märchenerzähler), Franz Bernegger (Musiker) und Siegfried Weger (Lehrer und Moderator) mit den Märchenerzählern der NMS Müllerstraße.

Dichten in Mundart as 16. Mundartdichtertreffen am 1. Juni beim Stanglwirt in Going war ein wahrer Ohrenschmaus. Autoren aus Nord - und Südtirol trugen ihre vorwiegend heiteren Gedichte vor. Die Vielfalt und Qualität der Texte begeisterte die Zuhörer. Das Duo Heidi und Wast aus Going und die erfrischende Musikgruppe SASA mit feinen Musik- und Gesangseinlagen rundeten den gelungenen Mundartdichterabend ab. Sebastian Haselsberger, der Initiator und Gründer dieses alljährlichen und äußerst beliebten Dichtertreffens, begrüßte die Zuhörer und Mitwirkenden mit einer herzlichen Willkommensrede. Eine vollkommen gelungene Veranstaltung, die eine Fortsetzung verdient.

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Foto: Peter Kitzbichler

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Kathi Kitzbichler, Rosa Stocker, Anna Steinacher, Klothilde OberarzbacherEgger, Sebastian Haselsberger, Fini Gruber, Gertrud Siedler, Franz Schwaiger, Rosi Lochmann und Walter Plattner


kultur |

Jetzt Karten sichern! 16.02.2013 Innsbruck, Congress: THE BEST OF MUSICALS – Die ganze Welt des Musicals an einem einzigen Abend.

Gänsehaut inklusive Große Gefühle und ein musikalisches Hit-Feuerwerk! Mit Rainhard Fendrich & Band, EAV und Die SEER stehen jene Künstler an einem Abend auf der Bühne, die der heimischen AustroPop-Szene ihre Identität geben.

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ainhard Fendrich & Band: Im Jahr 1981 gelang Rainhard Fendrich mit „Strada del sole“ der Sommerhit des Jahres und zugleich der große Durchbruch im deutschen Sprachraum. Wie Perlen an einer Kette reihen sich seitdem unzählige Songs aus seiner Feder aneinander, die allesamt zu Evergreens wurden und längst schon zum allgemeinen Kulturgut gehören. EAV: Die EAV wurde 1977 in der österreichischen Steiermark gegründet. Comic Rock, eine Art Mix aus Rock’n’Roll, gesellschaftspolitischem Kabarett und wildem Aktionismus auf der Bühne. Die SEER: Neun Musiker, zum Ensemble zusammengeschweißt, geben ihr Bestes auf der Bühne. Sie suchen und finden den direkten Draht zum Publikum, es entsteht eine stimmungsvolle, ganz außergewöhnliche Show.

3 x 2 Karten für Best of Austria 29.11.2012, Innsbruck Olympiaworld, zu gewinnen! Die TIROLERIN verlost unter allen Einsendungen mit dem Kennwort: „Best of Austria“ 3 x 2 Eintrittskarten. Einsendungen bitte via E-Mail an gewinnspiel@tirolerin.at oder mit einer Postkarte an: TIROLERIN Kennwort: Best of Austria Industriezone C6 6166 Fulpmes

Kartenvorverkauf für beide Veranstaltungen bei allen oeticketVerkaufsstellen, Innsbruck Info 0043/512/5356, Tiroler Sparkassen und Raiffeisenbanken, Libro, Media Markt, Verkehrsbüros.

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| kultur

Technisch perfekte Bild-Kompositionen Das Ambiente eines Wohnzimmers oder eines Hotelzimmers entscheidet maßgeblich darüber, wie sich die Menschen darin fühlen. Bei Procine bekommen sie alles aus einer Hand.

Fotos: Procine/Die Fotografen / Mario Rabensteiner

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it ansprechenden Wandbildern im extravaganten Keilrahmen oder einem Kalender mit ausgesuchten Motiven vermittelt man beispielsweise Hotelgästen eine sehr angenehme Atmosphäre mit dem gewissen Extra“, erklärt Gerhard Allgäuer, Geschäftsführer von Procine. Der innovative Bildtechnik-Anbieter aus Dornbirn unterstützt Hoteliers, Innenausstatter sowie Privatpersonen mit einem umfassenden und professionellen Angebot. Individuell und hochwertig Hotelzimmer dekorieren Im Bereich Bildausarbeitung sowie Bildpräsentation genießt Procine bei Profiund Amateurfotografen einen ausgezeichneten Ruf. Das vielfältige Produkt-Portfolio reicht von der einfachen Bildausarbeitung, über Fotodruck und Ausarbeitung im Keilrah-

men oder Kalendererstellung bis hin zum Textildruck. „Mit unserem hochwertigen Textildruckverfahren lassen sich unter anderem Vorhänge im außergewöhnlichen Design gestalten. Egal ob extravagant, modern oder klassisch – mit der richtigen Bildauswahl können Sie das Ambiente Ihrer Zimmer grundlegend verändern oder zusätzlich betonen“, freut sich Allgäuer. Mit der Ausarbeitungsvariante Acryl hinter Glas, bei der das Bild direkt auf die Acryl-Glasscheibe aufgebracht wird, oder mittels Direktdruck von Motiven auf verschiedenste Materialien, wie Alu, Holz oder Glas, realisiert Procine die unterschiedlichsten Kundenwünsche. Allgäuer: „Gerne unterstützen wir Unternehmen bei der Ausarbeitung ihrer Werbemittel mit unserem Know-how im Plakatdruck und bei der Herstellung von Fahnen bis hin zum T-Shirt-Druck.“


| kultur

RLB Vorstandssprecher Hannes Schmid, Kuratorin Sylvia Höller und Jurymitglied Prof. Markus Neuwirth vor dem Siegerprojekt „Heimatinsel“ von Christoph Raitmayr

Gestaltete Erinnerungsräume Der 35-jährige Tiroler Künstler Christoph Raitmayr erhält den RLB Kunstpreis 2012. Bis einschließlich 7. September sind von der Jury ausgewählte Positionen auf der RLB Kunstbrücke in Innsbruck zu sehen.

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stalten, die sowohl persönliche als auch kollektive Inhalte thematisieren. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Auseinandersetzung mit dem Modellhaften ein. Auf bühnenartigen Architekturlandschaften inszeniert er kunsthistorische Bezüge, die er jedoch auf höchst intelli-

gente Weise ironisch bricht und in Verbindung zu bürgerlichen Alltagswelten setzt.“ Dem Hauptpreisträger widmet das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum mit Unterstützung der RLB Tirol AG im Jahr 2013 eine Einzelausstellung.

Fotos: TIROLERIN/Haues-Tinzl

ie Jury hat sich einstimmig für Christoph Raitmayr als Hauptpreisträger entschieden. In der Begründung hält sie fest: „Überzeugt hat uns vor allem seine stringente Werkentwicklung. Mithilfe unterschiedlicher Versatzstücke gelingt es ihm, Erinnerungsräume zu ge-

Künstlerin Rosmarie Lukasser und Förderpreisträger Bernd Oppl

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Kulturamtsleiter Horst Burmann und Gemeinderätin Patrizia Moser

Benjamin Skardarasy (La Loupe) und Freundin Julia Polak


kultur |

Star-Clown Barry „Grandma“ Lubin aus den USA, lebende Legende und Aushängeschild des Big Apple Circus in New York, entführt die Zuschauer in Großmutters Welt – herzlich, originell, mit köstlichen Späßen und einfach zum Schlapplachen.

Als Nervensäge geißelt Jigalov (links) seinen kongenialen Partner Csaba und ruiniert – kraft seiner Gestik und Mimik – verschroben konsequent, was ohne ihn zu Harmonie erblühen könnte. Am Ende gewinnt Jigalov immer irgendwie und Csaba verzweifelt.

Zimmer frei im Clownifornia! Das 22. Festival der Träume vom 7. bis 26. August verwandelt den Stadtsaal in Innsbruck zu einer besonderen Unterkunft mit außergewöhnlichen Gästen, Rezeption, Speisesaal und Hotelzimmer. Für den TIROLERIN-Tag am 14. August gibt es erstmals neben der 1+1 Kartenaktion auch ein komplettes „Familienzimmer“ für sechs Personen.

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uf der Bühne des Hotel Clownifornia erwartet Festival der Träume-Organisator Herbert Waltl die Könige der Spaßmacher. „Die vielfältigen Facetten des Genres werden sichtbar sein. Innsbruck erlebt somit auch 2012 ein tolles Festival der Träume. Es sind die Artisten, die das Hotel Clownifornia zu einem ganz besonderen Treffpunkt machen. Und selbst hartgesottene Festival-Kenner werden mit der Zunge schnalzen und das Hotel-Flair lieben.“ Die Vorfreude bei Waltl, aber auch bei den vielen Fans ist durchaus berechtigt, denn die klingenden Namen im Programm lassen das heurige Festival zu einer europäischen Leistungsschau der

besten Clowns werden. Neben guten alten Bekannten des Festivals, wie Peter Shub und „Grandma“ Barry Lubin, kommen unter anderen auch Christian Lindemann, David Shiner, Housch-maHousch, Joel Jeske, Zahir Circo und Paolo Nani. Ein großes Extra erwartet die Besucher des TIROLERIN-Tages, denn zusätzlich zu einigen der oben genannten Stars tritt auch der Oscar-gekrönte Altmeister Pierre Etaix auf. Infos: www.festival-der-traeume.at

TIROLERIN-Tag am 14. August: Wie in den vergangenen Jahren haben die LeserInnen der TIROLERIN die exklusive Möglichkeit, zwei Karten für den 14. August zum Preis von einer Karte zu erwerben.

TIROLERIN-Familienzimmer:

Inspiriert durch das Hotel Clownifornia, vergeben wir heuer erstmals auch ein TIROLERIN Familienzimmer für Dienstag, den 14. August. Das Package enthält einen kompletten Tisch für sechs Personen samt einer Flasche Wein und Wasser. Bitte reservieren Sie das 1+1 Angebot und das TIROLERIN-Familienzimmer ausschließlich unter office@tirolerin.at, Kennwort: Hotel Clownifornia!

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| musik

Maximilian Hecker: Mirage Of Bliss

Tanita Tikaram: Can‘t go back!

Madsen: Lass die Musik an

Heckers Thema auf seinem siebten Album ist der ewige Widerstreit zwischen seiner Sehnsucht nach Liebe und Nähe und dem gleichzeitigen Wunsch nach Isolation. Denn Liebe heißt, einen Anderen in seine Nähe rufen.

Tanita Tikaram ließ sich von ihrer neuen Liebe zu „Americana“ inspirieren, von der Vereinigung von Country und Soul auf Motown und Chess – und von Sängern wie Sister Rosetta Tharpe, Dusty Springfield, Don Williams, Paul Simon und Marie Knight.

Madsen sind eine Rockband. Vom Lande, wenn man so will. Dahin, ins Wendland, ging es zurück, um Songs für das neue Album zu schreiben und dieses Mal wieder alles so zu machen wie auf den ersten beiden Alben.

Sommer, Sonne, Sonnenschein Was gibt es Schöneres, als im Urlaub am Strand oder im Freibad zu liegen, sich die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen und gute Musik zu hören? Vermutlich nichts.

Rock of Ages

Bruce Springsteen: Underground

Alanis Morissette: Guardian

Das megaerfolgreiche Musical kommt als Film in die Kinos. In den Hauptrollen singen (!) und rocken Tom Cruise, Catherine ZetaJones, Mary J. Blige, Alec Baldwin u.a.m. Zu hören sind legendäre 80er Rockhits von Def Leppard, Joan Jett, Foreigner & Bon Jovi.

Die sparsam instrumentierte Ballade enthält nicht nur einen von Sängerin Michelle Moore gesungenen Refrain, sondern auch erstmals in Springsteens Karriere einen Rap. Darüber hinaus wirkte ein Gospelchor an den Aufnahmen mit.

Seit ihrem Debüt 1995 hat sich Alanis Morissette als herausragende Interpretin der alternativen Rockmusik erwiesen. Expressiver Stil und Performance haben der siebenfachen Grammy-Gewinnerin eine weltweite Fanbasis geschaffen.

Veranstaltungen Stubaier Bezirkstrachtenfest 2012

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Katie Melua

Marien-Pilgerfahrt nach San Damiano

14. & 15. Juli 2011, Pavillon Fulpmes

17. Juli im Saal Tirol des Congress Innsbruck

Samstag Jugendtag mit Festabend: Freitagsmusig. Sonntag: Gottesdienst, Frühschoppen

Infos zum Kartenvorverkauf: Art Entertainment, www. art-entertainment.at

Jeden ersten Samstag im Monat organisiert der Verein „Pilgerreisen -Maria“ (Obsteig) eine Tages-Pilgerfahrt. Infos und Anmeldung: Tel: 0650 / 6160147


Überraschungskonzert mit „Cro“ im Weekender Club Als sich Ende Mai eines Abend die Menschenschlangen schon am späten Nachmittag vor dem Weekender Club in Innsbruck bis um die Ecke ausweiteten, war die Bombe schon geplatzt. „Cro“ wurde als Gast des FM4 Überraschungskonzert sehnlichst erwartet und er erfüllte, als er am Abend die Bühne betrat, diese Erwartungen auch! Seine – laut eigener Definition – „Sommermucke“ begeisterte die Massen, die Besucher tanzten bis weit nach Mitternacht. Infos zu den FM4 Überraschungskonzerten auf http://fm4.orf.at

Kaffeegenuss in Perfektion

Live-Leben in Concert

Wie schmeckt Ihnen der Kaffee in der Arbeit? Dallmayr bringt mit modernen

Live – das steht für Leben auf der Bühne, für den genauen Gegensatz zur „Konserve“. Die Musik der SEER lebt. Neun Musiker agieren auf der Bühne. Neun Individualisten, zum Ensemble zusammengeschweißt. „Künstler“, die auf der Bühne ihr Bestes geben, die den direkten Draht zum Publikum suchen und finden. Eine stimmungsvoll „seerische“ Show, die einen emotionalen Bogen entstehen

lässt. Musik und Musiker werden spürbar. Die Seer: Rastland Open Air, 28. Juli, Rastland Nassereith. Die TIROLERIN verlost 3 x 2 Eintrittskarten unter allen Einsendungen mit dem Kennwort: „Rastland“. Einsendungen bitte an gewinnspiel@tirolerin. at oder an TIROLERIN, Industriezone C6, 6166 Fulpmes.

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| kultur

Musizieren aus Leidenschaft: Sibylle Giner (Gesang), Thomas Köll (Viola), Reinhard Blum (Klavier), Susanne Fritz (Cello), Birgit Ebenbichler (Flöte), Julia Blum (Violine), Karlheinz Blum (Klavier) und Christian Köll (Klarinette)

Aus der Welt der Filmmusik Das Ensemble Kallisto lädt am 3. Juli 2012 um 20.00 Uhr zum Konzert „Musik im Film“ ins Metropol Kino Innsbruck ein.

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erschiedenste Opern-Live-Übertragungen, Kinderkonzerte etc. haben gezeigt, dass es neben dem alltäglichen Kinobetrieb im Metropol Kino Innsbruck auch Platz für andere kulturelle Veranstaltungen gibt. Das Konzert „Musik im Film“ vom Ensemble Kallisto, bestehend aus acht Tiroler, Vorarlberger und Südtiroler Musikern, zählt zu diesen besonderen Gustostückerln. Die Filmmusik blieb bisher meist im Schatten der Bilder, wurde eher als „Gebrauchsmusik“ bezeichnet und kaum ernst genommen. Daher möch-

te das Ensemble Kallisto mit einer Auswahl von bekannten und weniger bekannten Stücken seinem Publikum einen Einblick in die unglaubliche ideenreiche Vielfalt der Filmmusik der letzten 100 Jahre geben. Live dargebotene, kreative Arrangements sowie Anekdotisches und Aufschlussreiches rund um das Thema wird den Besucher erwarten. „Filmmusik hat eine ungemein lebendige Tonsprache. Sie ist für mich einfach jene Musik, die unserem heutigen Leben am nächsten ist. Da sie unsere Bedürfnisse am deutlichsten

widerspiegelt, ist sie auch einem ständigen Wandel unterworfen“, so Julia Blum, Violistin des Ensemble Kallisto. Den Zuhörer erwarten Titelmelodien von alten Klassikern wie „Vom Winde verweht“, „Miss Marple“, „The Pink Panther“ sowie von Kino-Kassenschlagern der letzten Jahre, wie „Harry Potter“ und „Fluch der Karibik“. Bei dieser einzigartigen Darbietung im Saal 2 des Metropol Kinos Innsbruck kommen garantiert alle Film- und Musikfans auf ihre Kosten. Barbara Haueis-Tinzl

Kino-Starts

Ice Age 4 - Voll verschoben

Kinostart: 02.07.2012 Manny, Diego und Sid machen sich für ihr größtes Abenteuer bereit, nachdem eine Katastrophe einen ganzen Kontinent in Bewegung setzt.

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2 Tage New York

Kinostart: 06.07.2012 Die Französin Marion verliebt sich in den Amerikaner Mingus. Ihre Familie besucht sie im Big Apple und ein Kulturschock ist vorprogrammiert.

Dein Weg

Kinostart: 13.07.2012 Tom’s Sohn stirbt beim Wandern am Jakobsweg. Als er ihn nach L.A. zurückholen will, beschließt er den Pilgerweg für ihn zu Ende zu gehen.


kultur |

Mondsüchtig Am 26. Juli 2012 öffnet das Kino Lunaplexx in Oberndorf bereits zum 9. Mal seine Türen und garantiert ein wahres Kinoerlebnis. An insgesamt acht Abenden werden packende sowie ausgezeichnete Kinofilme der letzten Jahre im Kino Lunaplexx in Oberndorf gezeigt. Eröffnet wird das vielversprechende Open-Air-Event mit einem Fest, Live-Musik und Buffet sowie mit dem Film „Mama Afrika“ über die Sängerin Miriam Makeba. Der Kassenschlager „Ziemlich beste Freunde“,

der Publikumsfilm „Anfang 80“ mit Karl Merkatz, der deutsch-argentinische Film mit Jessica Schwarz „Das Lied in mir“ und viele weitere Kinohits versprechen bewegende Filmmomente. Weitere Informationen finden Sie unter www.muku.at. Die TIROLERIN verlost 2 x 2 Eintrittskarten. Einsendungen mit Ihrem Wunschtermin an gewinnspiel@tirolerin.at.

Kinoerlebnis unterm Sternenhimmel Auch in diesem Jahr kann der „Lange Sommer am Sparkassenplatz“ in Innsbruck mit einem spektakulären Programm auf sich aufmerksam machen. Neben Konzerten, Fußball-Live-Übertragungen, Tanz-Performances u.v.m. werden zudem sehenswerte Kinofilme gezeigt. Am 2. Juli 2012 um 21.00 Uhr können alle Filmfans am Sparkassenplatz in Innsbruck den neuen Pixar-Animationsfilm „Cars 2“ unter freiem Himmel genießen. Die actiongeladene Komödie verspricht echten Kinospaß für die ganze Familie.

DVD Verlosung

Eine Reise wert

Zwischen zwei Welten

Sportsgeist

Englische Rentner reisen nach Indien und landen alle im Best Exotic Marigold Hotel. Bald überträgt sich die magische Wirkung Indiens auf die Gruppe. Ab 13. Juli 2012 im Handel erhältlich. Informationen unter www.best-exotic-marigold-hotel.de. Die TIROLERIN verlost drei DVDs unter dem KW „The Best Exotic Marigold Hotel“.

Der ehemalige Offizier John Carter glaubt, alles schon erlebt zu haben. Auf unerklärliche Weise findet er sich auf dem Planeten Barsoom wieder und gerät dort in einen Konflikt epischen Ausmaßes. Ein Abenteuer eines Mannes, der in einer fremden Welt seine Bestimmung findet. Die TIROLERIN verlost drei DVDs unter dem KW „John Carter“.

Der ehemals erfolglose Baseballspieler Billy Beane findet eine neue Herausforderung als Manager der Oakland A´s. Er beginnt die Strukturen des Baseballs in Frage zu stellen und verändert ihn dadurch von Grund auf. Oscar-nominiertes Meisterwerk nach einer wahren Begebenheit. Die TIROLERIN verlost drei DVDs unter dem KW „Moneyball“.

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Foto: Shutterstock

| buchtipps

Liebe, Lust und Leidenschaft Das sind die Themen, aus denen Sommerlektüre vor allem für Frauen gestrickt ist. Leicht soll sie sein, unterhaltsam und unbeschwerlich – ein paar Tipps dazu:

Eine wahre Geschichte

Die Kraft der Liebe

Pass auf dich auf!

Wer den Film versäumt hat, sollte die Geschichte von Colin Clark über seine Begegnung mit Marilyn Monroe unbedingt nachlesen. Gerade mal 23 Jahre alt und frisch von der Universität, arbeitete der Sohn des renommierten britischen Kunsthistorikers Sir Kenneth Clark als dritter Assistent, sozusagen als Laufbursche, am Set von „Der Prinz und das Showgirl“ und ging dabei auf Tuchfühlung mit der berühmtesten Frau der damaligen Filmwelt! Gemeinsam klinken sich die beiden aus dem hektischen Dreharbeiten aus und tun eine Woche lang nur, was ihnen Spaß macht.

Yumikos Vergangenheit birgt ein Geheimnis und gemeinsam mit ihrem Cousin Shôichi möchte sie den Schlüssel dazu finden. Während Shôichi ein schönes Zuhause und festen Boden unter den Füßen hat, lebt Yumiko in Tokio ein prekäres SingleLeben, wird von Angstattacken geplagt und fürchtet, dass ihr Leben von etwas Dunklem belagert wird. Gemeinsam mit ihrem Cousin macht sie sich auf zu einer Zeitreise zu den Orten ihrer Kindheit, an denen einst Schlimmes geschah. Neben Haruki Murakami zählt Banana Yoshimoto zu Japans Erfolgsautoren.

In ein Leben ohne Vergangenheit, ohne Muttersprache wird Maja von einem Tag auf den anderen versetzt, zu ihrer Tante in ein schattiges Dorf, irgendwo, weit weg von Zuhause. Das Gefühl von Heimatlosigkeit begleitet sie durch ihre Kindheit und Jugend. Auch der Wechsel in die Stadt kann sie nicht von ihrer Sprachlosigkeit befreien, ihr ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Und so macht sie sich auf, Spuren aus ihrem früheren Leben zu finden. Mit großem Einfühlungsvermögen versetzte sich Carolina Schutti in die Gefühlswelt einer unfreiwillig Heimatlosen.

Colin Clark Meine Woche mit Marilyn 224 Seiten, Schirmer-Mosel-Verlag

Banana Yoshimoto Ihre Nacht 208 Seiten, Diogenes-Verlag

Carolina Schutti – Einmal muss ich über weiches Gras gelaufen sein 144 Seiten, Otto Müller Verlag

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buchtipps |

Kleine Flirts und großes Chaos

Eine Liebe im Sog der Gezeiten

Stürmische Liebe im Mittelalter

Ein richtiges Urlaubsbuch ist das von Anne Hertz (eigentlich das Schwestern-Duo Wiebke Lorentz und Frauke Scheunemann) herausgegebene Buch, in dem viele Autorinnen und Autoren in kurzen Geschichten von kleine Flirts, großem Chaos, Frauen und Freundinnen, Mister Right und dem Glück, das immer dann zuschlägt, wenn man es am wenigsten erwartet, erzählen. 16 unterhaltsame Geschichten über Frauen jeden Alters, die auf der Suche nach einem neuen Mann an ihrer Seite sind oder auf der Suche nach einem Weg, das alte Modell loszuwerden.

Kira Lengrien, Illustratorin für Kinderbücher, liebt die zauberhafte Ostseeinsel Sameland, das raue Meer, den Strand und den Duft der wilden Rosen. In ihrem Ferienhaus sucht sie Erholung. Da begegnet ihr der gutaussehende Ex-Polizist Finn Andersen. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen, eine heiße Leidenschaft entflammt. Doch Finn trägt ein dunkles Geheimnis in sich, das Kira in Gefahr bringt. Finn muss alles daransetzen, um seine Geliebte zu retten. Ein Buch voll großer Gefühle, knisternder Spannung, sinnlicher Leidenschaft und der ganz großen Liebe.

Burg Falkenberg in der Oberpfalz am Ende des 12. Jahrhunderts. Obwohl ihr Herz dem Ritter Floris gehört, heiratet Gerlin von Falkenberg auf Wunsch ihres Vaters den erst 14 Jahre alten Erben der Grafschaft Lauenstein. Schon bald schenkt sie ihm einen Sohn. Doch als der junge Graf unerwartet stirbt, wendet sich das Schicksal gegen Gerlin: Ein entfernter Verwandter ihres Mannes macht ihr Lauenstein streitig und trachtet ihr und ihrem Sohn nach dem Leben. Eine waghalsige, abenteuerliche Flucht beginnt.

Anne Hertz Junger Mann zum Mitreisen gesucht 352 Seiten, Kanur-Verlag

Susanne Schomann Bernsteinsommer 300 Seiten, Mira Star-Verlag

Ricarda Jordan Das Geheimnis der Pilgerin 560 Seiten, Lübbe-Verlag

Spaghetti, Gastarbeiter, Mafiosi

Weißwurscht trifft Kölsch

Liebe + schwarzer Humor

Witzig und typisch italienisch geht es zu im neuesten Buch von Angelo Colagrossi. Für eine Kochshow und einen Sprachkurs reist Andrea aus Sizilien nach Krefeld und erlebt hier so einiges: Egal ob es bei seiner Gastfamilie immer nur kaltes Abendessen mit Gürkchen gibt oder er eine „außerirdische“ Taxifahrt zu den Fernsehstudios in Ossendorf durchmacht ... Andrea kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zur lustigen Geschichte bekommt man gleich noch ein paar Italienisch-Vokabeln sowie ein paar Rezepte mitserviert und Einblicke in die unterschiedliche Mentalität.

Die Kölnerin Gina soll in einem Nest im tiefsten Oberbayern im Auftrag ihrer Chefin ein Testament suchen. Der erste Kontakt mit den Einheimischen ist nicht gerade ermutigend. Mit „Grüß Gott!“ allein kommt Gina da nicht weit. Und schon bald bringt der urbayerisch fluchende Papagei der Verstorbenen sie fast um den Verstand, die Eingeborenen rauben ihr den letzten Nerv. Gina ahnt nicht, dass sie bald im Dirndl über den Laufsteg eiern und den attraktiven Surflehrer aus dem See retten wird ... ein amüsanter Zusammenprall der bajuwarischen und rheinischen Kulturen.

Wenn Gaby Hauptmann ein neues Buch auf den Markt bringt, ist es zu 99 Prozent ein Bestseller. Liebe, Eifersucht und eine gesalzene Portion schwarzer Humor dominieren ihre Geschichte von Ella, die geradezu vom Blitz getroffen wird, als sie auf einem Porträt Moritz’ Augen zu erkennen glaubt. Auf die war ihre Zwillingsschwester Inka damals hereingefallen und hatte es mit ihrem Leben bezahlt. Seitdem ist Moritz wie vom Erdboden verschwunden. Doch wenn er einer schwedischen Malerin Modell gesessen hat, dann muss er noch leben. Neugier und Abenteuerlust führen Ella nach Stockholm.

Angelo Colagrossi Kartoffeln al dente 176 Seiten, Langenscheidt-Verlag

Claudia Brendler Eiertanz 332 Seiten, Knaur-Verlag

Gaby Hauptmann Liebesnöter 318 Seiten, Piper-Verlag

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Foto: TIROLERIN/Schattanek

| buchtipps

Sex macht glücklich Darf die Sommerlektüre auch ein bisschen prickelnd bis scharf, romantisch bis poetisch sein? Drei ganz spezielle Tipps:

Intimer Erfahrungsbericht

Wie Thelma und Louise

Liebe kennt kein Alter

Sie sind seit Jahren liiert, lieben Ihren Partner, können sich aber kaum noch erinnern, wann Sie das letzte Mal Sex hatten? Dann versuchen Sie dies: Schenken Sie Ihrem Partner ein Jahr lang Sex. Jeden Tag. Genau damit beglückte die Amerikanerin Charla Muller ihren Mann zum 40. Geburtstag. Sex in allen Launen und Lebenslagen, trotz ihrer zwei Kinder und acht Jahren Ehe. Ihr Erfahrungsbericht zeigt, dass man dem Glück manchmal auf die Sprünge helfen muss. Sie ist sicher: „Wer es nur oft genug macht, findet auch wieder Spaß daran!“

Josie ist 40 Jahre alt, Therapeutin in Manhattan, verheiratet und Mutter einer 13-jährigen Tochter. Josie hat es geschafft. Doch dann fragt sie sich, ob das alles gewesen ist. Wie sehr muss man das Fühlen verlernt haben, dass man sich selbst nicht mehr spürt? Sie beschließt, ihrem bisherigen, strukturierten Leben ein Ende zu machen und etwas Neues zu beginnen. In Mexiko-City stürzt sie sich gemeinsam mit ihrer besten Freundin mitten ins Geschehen, um das Leben von seiner pulsierenden, bunten, chaotischen und spontanen Seite neu zu entdecken.

Mit neunzig trifft ihn die Liebe noch einmal mit voller Wucht. Denn nach knapp siebzig innigen Ehejahren ist Marcel Mathiot wieder Junggeselle und bereit für erotische Abenteuer im hohen Alter. Der Reigen der Frauen, die ihn teilweise schon lange Jahre begleiten, beginnt sich noch einmal mit ungeahntem Schwung zu drehen. Und dabei entdeckt der Witwer, dass die Liebe am Ende des Lebens so intensiv sein kann wie nie zuvor ... Marcel Mathiot widerlegt charmant, wunderbar selbstironisch und humorvoll, dass es im so genannten vierten Lebensalter vorbei sei mit der Erotik.

Charla Muller 365 Nächte 268 Seiten, Piper-Verlag

Kate Christensen Big Trouble 350 Seiten, Droemer-Verlag

Marcel Mathiot – Die erotischen Abenteuer des Monsieur Mathiot 352 Seiten, Piper-Verlag

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Foto: Gertrud Schattanek

Freizeit & Reisen

Verborgene Schätze Überall auf der Welt findet man scheinbar Verborgenes, Besonderes - man muss dazu oft nur die Augen aufmachen. Wir waren dieses Mal in Indonesien, dem Inselstaat der Vielfalt, mit aktiven Vulkanen und ausgedehnten Regenwäldern – zauberhaft, mystisch. Verborgene Schätze kann man in den tausenden österreichischen Höhlen finden. 29 davon sind als Schauhöhlen zugänglich und bieten an

heißen Sommertagen eine kühle faszinierende Abwechslung. Griechenland kämpft um seinen Stellenwert in Europa. Die Costa Navarino im Südwesten des Peloponnes gelegen, hat schon gewonnen. Hier punktet man mit naturnahen Luxus-Destinationen – ein Urlaubstraum.

Schloss Schönbrunn, eines der beliebtesten Wahrzeichen Österreichs, präsentiert Martin Mutschlechner und entführt uns mit seinem Buch nicht nur in das schönste und bedeutendste Schloss Österreichs, sondern bringt dem Leser die Prachtanlage auch als „Kraftort“ des „Hauses Österreich“ nahe. „Die geheime Geschichte von Österreichs Kulturdenkmälern“ – erschienen im Pichler-Verlag.


Ein Urwaldriese im Gunung Leuser Nationalpark (Sumatra)


freizeit & reisen |

IndonesIen

Inselstaat der

VIelfalt Indonesien ist mit mehr als 17.000 Inseln, davon ca. 6.000 bewohnt, der größte Inselstaat der Erde. Geprägt von aktiven Vulkanen und ausgedehnten tropischen Regenwäldern, stellt das Archipel wohl auch das Land der Naturgewalten und der Vielfalt dar.

Der Java Langur, eine endemische Affenart Javas

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nzählige Kulturen und Sprachen sowie eine beeindruckende faunistische Vielfalt an endemischen Arten sind zwischen Sumatra und Irian Jaya verbreitet. Auch zählt die Unterwasserwelt zu den schönsten Tauchrevieren der Welt. Be-

kannte Arten wie Orang Utans, Inseln bewohnende Nashörner und Tiger, die größten Echsen der Welt, die Komodowarane und vieles mehr machen den Inselstaat besonders auch für Naturliebhaber zu einem beliebten Reiseziel. Heute sind viele dieser Arten gefährdet

oder sogar vom Aussterben bedroht. Hauptgrund hierfür ist die ständig andauernde Zerstörung der Regenwälder. In keinem anderen Land der Erde schwindet der Regenwald in solch einem rasanten Tempo wie in Indonesien. Papierfabriken und besonders die Palm-

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Großes Bild: Unweit des Vulkanes Merapi steht der Borobudur, der größte buddhistische Tempel Südostasiens. Kleines Bild: Primärregenwald auf einem Vulkan der Insel Java – letzte Zufluchtsorte für seltene Gibbons, Leoparden und Vögel. Rechte Seite: Mit Hilfe der Brandung werden Fische aus dem Sand gesiebt.

ölindusdrie sind an den kostbaren Waldflächen interessiert. Die wohl bekanntesten Inseln Indonesiens sind die drei großen SundaInseln Java, Sumatra und Borneo, wobei der nördliche Teil Borneos zu Malaysien und Brunei gehört. Weiter östlich befindet sich Sulawesi, früher bekannt als Celebes. Hier beginnt die Wallace-Linie, eine bio-geografische Grenzlinie, die das Ende der Verbreitung der asiatischen Fauna einleitet. So kommen ab Sulawesi oder östlich der Insel Bali fast keine großen Säugetiere mehr vor. Ab nun dominiert eine Fauna, die eher an Geschöpfe Australiens

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Steine, Wälder und Wasser sind die Symbole unserer Würde. Aleta, Indigener Stamm von East Nusa Tenggara

erinnert. So zum Beispiel die Beuteltiere. Östlich der so genannten Gewürzinseln und den noch weiter östlich gelegenen Molukken befindet sich Papua Neuguinea, wovon der westliche Teil zu Indonesien gehört und heute mehr unter dem Namen Irian Jaya oder West-Papua bekannt ist. Hier trifft man auf die noch zum Teil urtümlich lebenden „Papuas“, bekannt von Bildern und Dokumentationen als bunt gefärbte, mit Vogelfedern geschmückte Eingeborene. Hier findet man außerdem den höchsten und einzigen Berg Indonesiens, auf dem (noch) Schnee liegt.

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Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins. Seneca, röm. Philosoph


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Wasserbüffel schlendern entlang eines Strandes zur Tränke.

Oben: Ein frei lebendes Orang Utan Weibchen im G. Leuser Nationalpark, dem letzten großen Refugium für den Menschenaffen von Sumatra Links: Montane Wasserfälle und Flüsse stellen nicht selten durch die vulkanische Aktivität eine Gefahr durch kochend heißes Wasser dar. So manch ein Unwissender landete mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus.

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Alle Fotos: Patrick Centurioni

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Als „Buleh gila“, lieblich gemeint „Verrücktes Weißbrot“, würde wohl mancher Indonesier diesen Touristen nennen, der sich mit Hilfe einer Schwingvorrichtung in den Lake Toba (Sumatra) stürzt. Der für diese Region bekannte und prägende Häuserstil heißt Batak.

Oben: Die kleine Wolkenerhebung kommt vom aktiven Vulkan Bromo, der in der Früh wegen des Nebels noch nicht zu sehen ist. Im Hintergrund der Vulkan Semeru. Rechts: Azurblaues Wasser auf Karimaujava, einem marinen Nationalpark nördlich von Java gelegen.

Die beste Reisezeit ist der Sommer während der Trockenzeit. Die klassische Route beginnt in Jakarta und verläuft über mehrere sehenswerte Stops Richtung Osten bis nach Bali. Dort angekommen, kann man sich ausgiebig von der

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doch recht hektischen Insel Java erholen. Zudem kommt man mittels dem breiten Angebot an Inlandsflügen schnell auf weitere umliegende Inseln. Patrick Centurioni


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Verborgene Schätze

Fotos: Marc Graf

Ob Österreich „innere Werte“ hat? Absolut! Und zwar in Form Tausender Höhlen, die unsere Kalkalpen regelrecht punktieren. Allesamt einzigartig, doch manche von ihnen faszinieren ganz besonders, denn sie haben in eine funkelnde Inneneinrichtung investiert.

Großes Bild: Die bläulich schimmernde Pracht der Eisriesenwelt versetzt jeden Betrachter in ehrfürchtiges Staunen. Kleines Bild: Er hat sich die richtige Höhle ausgesucht. Das ist eindeutig ein zotteliger Eisbär.


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er immer nur an der Oberfläche verweilt, wird so mancher Schätze niemals gewahr werden. Dieses Credo trifft auch auf Österreich zu, denn im Inneren der Alpenrepublik verbergen sich, gut behütet, märchenhafte Wunderwelten; gemeinhin bezeichnet als Höhlen. Rund 15.000 von ihnen haben Höhlenforscher speziell im Bereich der österreichischen Kalkalpen bereits entdeckt. Das Ende der Fahnenstange scheint damit aber noch nicht erreicht zu sein. Erst vor einigen Jahren konnte ein fehlendes Verbindungsstück zwischen zwei Höhlensystemen erforscht werden. Nun ist das neu benannte Schönberg-Höhlensystem im Toten Gebirge nicht nur die längste Höhle Österreichs, sondern gleich des ganzen EU-Raumes. 130 unterirdische Kilometer, mal flott in etwa die Strecke Innsbruck – Bludenz. Doch nur wenn drei Faktoren zusammentreffen – lösliches Gestein, Wasser und Gesteinsspalten – ereignet sich über Jahrtausende eine ganz besondere Magie und lässt exquisit glitzerndes „Interieur“ entstehen.

Im Salzburger Tennengebirge auf 1.641 Metern Seehöhe thront der Eingang zur größten Eishöhle der Welt.

Ein regelrechter Tropfsteinurwald wächst im steirischen Katerloch vom Boden und von der Decke.

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Wandelbarer Eispalast Praktischerweise muss nicht jeder, der sich diese unterirdischen Juwelen aus der Nähe ansehen möchte, ein erfahrener Höhlenforscher sein. In den 29 Schauhöhlen Österreichs reicht es, festes Schuhwerk, Stirnlampe, dicke Jacke und eine Portion Abenteuerlust mitzubringen. Und schon kann es losgehen! Auf über 1.600 Metern Seehöhe thront der Eingang. Dahinter herrscht Dunkelheit und zähneklappernde Kälte. Im schwachen Licht der Karbidlampen lässt sich die Pracht zunächst nur erahnen. Sobald aber das hell-gleißende Magnesiumlicht des Höhlenführers aufflackert, ertönen Salven ehrfürchtiger Ahs und Ohs. Eine riesige steil ansteigende Eisfläche und mächtige Eissäulen erfüllen die ausladende Eingangshalle der größten Eishöhle der Welt, der Eisriesenwelt. Im Salzburger Tennengebirge liegt dieser Eispalast, der seine Existenz den konstant niedrigen Temperaturen im Höhleneingangsbereich (0°C im Sommer, Minusgrade im Winter) und dem im Frühjahr über Gesteinsspalten eindringenden Schmelzwasser verdankt. Dieses gefriert auf dem schon bestehenden Eis zu neuen durchschimmernd bläulichen Schichten und beflügelt damit die Fantasie. Erstarrte Riesen-Ohrmuscheln, Elefanten und – wie passend – auch Eisbären säumen den Weg,


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Österreichs tropfsteinreichste Schauhöhle verzaubert auch mit einem grün schimmernden Höhlensee.


| freizeit & reisen zumindest für den Moment. „Was hat sich wohl diesmal verändert?“, fragt sich Höhlenführer Alois Rettenbacher jedes Frühjahr gespannt. Vielleicht ein neuer Stoßzahn oder ein abgeschmolzenes Ohrläppchen? Attraktive Umlagerung In den steirischen Sattelbergen, ein gutes Stück nördlich von Graz, geht der Wandel allerdings ein wenig langsamer vor sich. Fritz Geissler wickelt behutsam einen kleinen Schatz aus, 40 Zentimeter lang und sieben im Durchmesser: „Dieser Tropfstein wurde auf ca. 2.500 Jahre datiert“, erklärt er. Und wo dieser Tropfstein herkommt, da gibt es noch mehr, denn das Katerloch gilt als Österreichs tropfsteinreichste Schauhöhle. Zu verdanken ist dies vor allem dem unerschütterlichen Entdeckergeist des Ehepaares Hofer, das in den 1950er Jahren sein Leben kurzerhand in die Höhle verlegte. Bei gerade mal 5°C und über 90 Prozent Luftfeuchtigkeit meißelten sie sich monatelang durch Tonnen von Gestein und stießen so erst auf die wahren Juwelen des Katerlochs: Die Fantasiehalle, so groß wie zwei Fußballfelder, ist ein wahrer Tropfsteinurwald und das Seeparadies ein glasklarer, grün funkelnder Höhlensee mit stocktortenähnlichen Tropfsteinsäulen. Wer wagt, gewinnt … Und wer war der Baumeister? Kohlensäure im Wasser löst während des langsamen Fließens durch Ritzen des Kalkgesteins selbiges auf und baut es – angelangt im Höhlenraum – sozusagen als Tropfstein-Stalaktiten und -Stalagmiten wieder auf. Eine attraktive Gesteinsumlagerung! Einmal anders, bitte! Tropfsteine hat die im obersteirischen Gams bei Hieflau gelegene Kraushöhle zwar auch zu bieten, aber das ist noch längst nicht alles. Schon der erste kleine Raum nach dem schmalen Eingang verblüfft: „Im Gegensatz zu den meisten anderen Höhlen ist diese nicht durch von oben herabfließendes Wasser entstanden, sondern durch von unten aufsteigendes“, klärt Kurt Mitterbäck auf.

Oben: Wie ein kunstvoll geformtes Schneckenhaus mutet die Decke der durch aufsteigendes Wasser und Schwefelsäure gebildeten Kraushöhle an. Unten: Zarter Gipskristall erscheint in Kombination mit rotem Eisenoxid wie ein üppiges Zimt-Milchreisbuffet. Die Kraushöhle ist zum Anbeißen.

Info Allgemeine Höhleninfos:

Schwefelhaltiges Wasser stieg hier empor und ätzte, wie ein innovativer Architekt, halbmondförmige Rundungen in die Höhlendecke. Bei der Gelegenheit nistete sich das Salz der Schwefelsäure auch gleich ins Kalkgerüst ein und – voilà – fertig ist Österreichs einzige Gipskristallhöhle! Mal als Höhlengeist, mal als üppiges Milchreisbuffet – so erscheinen die zarten, transparent glitzernden Gipskristalle in dieser an Details so reichen „Unterwelt“. Und so wundert es nicht, dass uns inmitten von Tropfsteinen, Gipsund Eiskristallen jegliches Gefühl für Zeit abhanden kommt. Erst das Zähneklappern treibt uns wieder an die Oberfläche … Christine Sonvilla

Insgesamt 29 Schauhöhlen sind in Österreich für interessierte Besucher zugänglich. Die meisten dieser Höhlen haben nur im Sommer geöffnet, denn von etwa November bis April übernehmen die in den Höhlen überwinternden Fledermäuse das Kommando. Ganzjährig geöffnet haben hingegen die Spannagelhöhle in Tirol (www.spannagelhaus.at) und die Lurgrotte in der Steiermark (www.lurgrotte.at). Infos zu sämtlichen Schauhöhlen finden sich unter: www.hoehle.org/schauhoehlen.php

Spezielle Höhlentipps: Eisriesenwelt, Werfen Größte Eishöhle der Welt, geöffnet täglich von 1. Mai – 26. Oktober. www.eisriesenwelt.at Katerloch, bei Weiz Tropfsteinreichste Schauhöhle Österreichs, Führungen nach Voranmeldung von 1. April – Ende Oktober. www.katerloch.at Kraushöhle, Gams bei Hieflau Einzigartige Gipskristallhöhle, Führungen nach Voranmeldung vom 1. Mai – 31. Okt. www.kraushoehle.at


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Ein Mythos erwacht Die kommende Ferienzeit wird wohl auch viele Besucher aus Österreich in den Europa-Park in Rust bei Freiburg locken. Dort erwartet sie ein reichhaltiges Programm für jedes Alter und jeden Geschmack.

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gal ob Shows, Fahrgeschäfte oder einfach nur Relaxen in einem der Wellness-Bereiche der ResortHotels: Auf dem 90 Hektar großen Gelände des Freizeitparks findet jedermann das Richtige für sich. Der Europa-Park sieht sich in erster Linie als Familienpark. Obwohl inzwischen bereits elf Achterbahnen imposant die Skyline Rusts prägen, soll es nach den Wünschen von Geschäftsführer und Park-Gründer Roland Mack in erster Linie eines: Spaß machen. „Unsere Achterbahnen sollen keine Mutproben sein“, sagt er. „Jeder soll immer wieder gerne damit fahren, ohne dass es Überwindung kostet.“ Wodan – die neue Holzachterbahn Dieses Vorhaben konnte nun bereits zum wiederholten Male auch bei der neuen Fahrgeschäfts-Attraktion 2012 erfolgreich umgesetzt werden: Der WODAN Timburcoaster, die erste gigantische Holzachterbahn des Europa-Parks, prägt neuerdings das Bild des Ortes. 1050 Meter lang, 40 Meter hoch, über 100 km/h schnell und eine maximal Vertikalbeschleunigung von bis zu 3,5 G! Plus eine weitere spektakuläre Besonderheit: Die neue Achterbahn kreuzt die Schienen zweier anderer Attraktionen.

Bell Rock – neuengland erleben! Neben dem neuen Coaster steht auch eine weitere millionenschwere Investition in den Startlöchern: Im Juli eröffnet das fünfte Erlebnishotel des parkeigenen Resorts. Das „Bell Rock“ wurde mit typischer Holzbauweise und Dachformen im neuenglischen Stil thematisiert. Der 35 Meter hohe Leuchtturm, in dem sechs der insgesamt 35 Suiten untergebracht sein werden, ist bereits jetzt ein neues Wahrzeichen des Parks. Insgesamt bietet das Bell Rock Platz für rund 1000 Übernachtungsgäste, die sich, neben den Tagesgästen, auch von dem breiten Angebot kulinarischer Genüsse verwöhnen lassen können: Ein hochwertiges Buffet-Restaurant mit integriertem Show-Cookingbereich und offenen Grills, ein Fine-Dining-Restaurant im Leuchtturm mit einsehbarem Küchenbereich und ein À-la-carte-Restaurant lassen keine Wünsche offen. Der VIP-Keller unter dem Restaurantbereich, die Havanna-Lounge und die Café-Bar sowie die dazugehörigen Außenterrassen runden die vielfältige Gastronomie des Bell Rock ab. Immer eine Reise wert Doch egal, ob man sich nun das Bell Rock oder eines der anderen Resorthotels

gönnt: Der Europa-Park ist auf jeden Fall immer wieder eine Reise wert: Insgesamt warten mehr als 100 Attraktionen und Shows in 13 europäischen Themenbereichen sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen auf die Gäste. Ein reichhaltiges Angebot, das offenbar überzeugt: Von den weit mehr als vier Millionen Besuchern im letzten Jahr sind 80 Prozent Wiederholungsbesucher, die immer wieder gerne ereignisreiche Stunden und Tage in Deutschlands größtem Freizeitpark verbringen ... Sabine Simmetsberger

Die TIROLERIN verlost einen Familieneintritt in den Europa-Park für 4 Personen sowie einen Erlebnisaufenthalt im Europa-Park für 2 Erwachsene und 2 Kinder inkl. 1 Übernachtung mit Frühstück in einer der urigen Blockhütten des Europa-Park-Camp-Resorts und 2-Tages-Eintritten in den Europa-Park mit seinen über 100 Shows und Attraktionen. Einsendungen mit dem Betreff „Europa Park“ an gewinnspiel@tirolerin.at, Teilnahmeschluss ist der 3. Juli 2012.

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Paradiesischer Luxus An der griechischen Costa Navarino, eingebettet in unberührte Natur, verschmelzen Luxus und Tradition zu einer Traumdestination.

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n der griechischen Provinz Messenien am südwestlichen Peloponnes ist die Welt noch in Ordnung: Nur Wohlbefinden statt Krisengesprächen, großzügige Wohnkultur statt kleinkariertem Denken, stilvolles Genießen in rund 20 Restaurants, Cafés oder Bars voll Charme und Lebensfreude, dazu ein vorbildliches Angebot an Freizeiteinrichtungen, die keine Wünsche offen lassen – das ist die zur Realität gewordene Vision von Captain Vassilis Constantakopoulos. Der erfolgreiche griechische Reeder, auf allen Meeren der Welt zu Hause, wollte der Region, aus der er abstammte, etwas zurückgeben und gleichzeitig etwas ganz Besonderes schaffen. Im Gleichklang mit

der einmalig schönen Landschaft an der Costa Navarino träumte er von einer luxuriösen Hotelanlage für Gäste aus aller Welt, gleichzeitig aber auch von einer wirtschaftlich gesicherten Zukunft für die Menschen der Region in Form von Arbeitsplätzen und Kooperationen mit den Landwirten und Weinbauern. Mit Stolz und Freude präsentiert der Sohn des Visionärs, Achilles V. Constantakopulos, die kürzlich eröffneten Anlagen „Navarino Dunes“ und „The Romanos“ am kilometerlangen Sandstrand mit Blick über das Ionische Meer, umgeben von üppigen Olivenhainen. Umgeben von Pool- und Gartenlandschaften, wurden in der Architektur der für Griechenland typischen Steinhäuser luxuriöse

Luxuriös, stilvoll und einladend mit mediterranem Flair präsentiert sich die Lobby zum „The Romanos“-Resort.

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und bis ins kleinste Detail liebevoll ausgestattete Zimmer, Suiten und Villen errichtet. Die im Erdgeschoss liegenden Unterkünfte verfügen zumeist über einen privaten Pool. Gäste haben die Auswahl zwischen mehreren Restaurants mit traditionell griechischer, asiatischer und internationaler Küche. Die frischen Zutaten stammen vorwiegend aus regionalem biologischen Anbau. Für Entspannung und körperliches Wohlbefinden sorgt man im Anazoe Spa in einer einzigartigen Kombination aus Behandlungsmethoden der antiken griechischen Medizin und der Oleotherapie, deren Anwendungen aus dem Palast des Königs Nestor überliefert sind.

The Bay Course ist ein 18-Loch Golfplatz, der strategisches Spiel erfordert, dafür aber von überall mit einem traumhaften Blick aufs Ionische Meer lohnt.


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Exquisit und edel sind die Pool-Landschaften der Costa-NavarinoResorts gestaltet. Wasser sprudelt aus ästhetisch geformten Schalen, rauscht über Felsen als Wasserfall ins nächste Becken oder versprüht sich als Fontänen in den blauen Himmel.


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Das Hinterland bietet eine Menge an Kultur, so zum Beispiel einen Ausflug ins nahe gelegene Hafenstädtchen Pilos mit der Burg Niokastro und einem atemberaubenden Blick auf die Insel Sfakteria. Navarino Sea Yachting offeriert Ausflüge zur Felsinsel und zu anderen Zielen – wahlweise mit dem Segelschiff oder der Motoryacht.

TIROLERIN-Reiseredak teurin Gertrud Schattanek an der Costa Navarino

Info Costa Navarino Westin Resort + The Romanos Die beiden von Starwood Hotels & Resorts betriebenen Anlagen verfügen über 445 luxuriöse Zimmer und Suiten von 40 bis 80 m2, über die 625 m2 große Royal Villa Methoni bzw. 321 Zimmer und Suiten von 43 bis 192 m2 Größe sowie über die 660 m2 große Royal Villa Koroni, eine Vielzahl an gastronomischen Einrichtungen, 4.000 m2 Spa-Bereich, einen kilometerlangen Sandstrand, ein Konferenzzentrum, Ballsaal, Shops, zwei Golfplätze, Kinderbetreuungseinrichtungen, Unterhaltungs- und Aktiv-Angebote u.v.m.

Bei der Ausgrabungsstätte des Palastes von König Nestor aus dem 13. Jahrhunder v. Chr. kann man u.a. auch eine der ersten Badewaden der abendländischen Geschichte bewundern.

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Nähere Informationen: www.costanavarino.com Flüge nach Kalamata von München mit Aegean Airlines, von Wien mit LaudaAir.


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Die Navarino Natura Hall informiert Besucher über die Einzigartigkeit und die Schönheit des Naturraums Messenien.

Schutzprojekt Carretta-Carretta – für die kleinen Schildkröten werden während der Schlüpfperiode Strandabschnitte abgegrenzt.

Auch für Kinder eine ultimative Destination – dank großzügiger Kindereinrichtungen und liebevoller Kinderbetreuung.

Info Peloponnes Abwechslungsreiche Küsten mit kilometerlangen Bändern aus Sand oder Kies, hohen Dünen oder glatten Felsplatten, eine grandiose Bergwelt mit kargen Felswänden oder grünen Steineichen-, Tannen- oder Kastanienwäldern, rauschenden Bächen und tiefen Schluchten, stille Dörfer und lebendige Städte, in denen man durchaus mit Deutsch sprechenden ehemaligen „Gastarbeitern“ aus Österreich oder Deutschland ins Gespräch kommen kann – das alles ist der Peloponnes. Hier ist auch das Kernland der griechischen Frühgeschichte, zahlreiche Stätten erzählen von Kulturgeschichte über mehrere Jahrtausende bis hin zum griechischen Freiheitskampf im 19. Jahrhundert.

Das 4.000 Quadratmeter große Anazoe Spa verfügt über mehrere Saunen, Pools, Eisgrotten, Licht- und Kinisiotherapie-Räume.

Golfer haben die Wahl zwischen „The Dunes Course“ direkt bei der Anlage oder dem wenige Autominuten entfernten „Bay Course“, von dem aus man malerische Ausblicke auf das Ionische Meer und die Bucht von Navarino genießen kann. Kinder finden ihr eigenes Paradies im Wasserpark, im Cocoon und im SandCastle, Griechenlands erstem Kinderhotel.Sportlich gesehen gibt es fast nichts, was es nicht gibt: Wandern, Mountainbiken, Trekking, Bowling, Basketball, Surfen, Tauchen, lediglich der Einsatz von Motor-

booten wird bewusst vermieden. Im Mittelpunkt des Infrastrukturprojektes steht der Schutz und Erhalt der Landschaft. So ist man um die Betreuung der am Strand schlüpfenden Carretta-Carretta-Schildkröte sehr bemüht, betreibt mit der Navarino Natura Hall ein interaktives Besucherzentrum, das über die Schönheit des Naturraum Messenien informiert, sorgt für eine Ressourcen schonende Bewässerung der Golfplätze und vieles mehr. Weitere Hotelanlagen und Golfplätze sind in Planung. Gertrud Schattanek

Das Dumont Reise-Taschenbuch „Peloponnes“ vermittelt auf 288 Seiten Reiseinfos, Hintergründe und gibt viele Tipps für unterwegs, inkl. einer großzügigen, herausnehmbaren Karte. Fotos, Karten und Pläne ergänzen die Informationsvielfalt.

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Märchenhafte Vielfalt Im sonnenverwöhnten Ridnauntal in Südtirol zu Füßen der Stubaier Alpen bietet das Hotel Schneeberg Resort & Spa der Familie Kruselburger alles, was die schönsten Tage des Jahres in einen Traumurlaub der Extraklasse verwandelt.

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in einzigartiges Hotel-Ambiente, rustikale Gemütlichkeit, eine wunderschöne Sonnenterrasse mit herrlichem Blick auf den hauseigenen Badesee, fürstliche Köstlichkeiten, Wellness auf unglaublichen 6000 m2 sowie Spaß und Spannung für die ganze Familie sind nur einige der Gründe, warum viele Gäste des Hauses bereits zu Stammgästen geworden sind. Dank dem unermüdlichen Einsatz, Engagement und Einfallsreichtum der Gastgeberfamilie Kruselburger ist das Wellnesshotel Schneeberg als eines der drei Schneeberg Hotels in Südtirol ein Urlaubsziel, das keine Wünsche offen lässt. Ob Groß oder Klein – ein Urlaub im Hotel Schneeberg ist ein Erlebnis für die ganze Familie. In den großzügigen Familienzimmern und Appartements ist

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reichlich Platz, sodass sich jeder frei entfalten kann. Das hervorragende PreisLeistungsverhältnis ermöglicht vor allem auch für junge Großfamilien mit mehreren Kindern einen kostengünstigen Urlaub. Während die großen Gäste in der Wellness-Anlage die ersehnte Entspannung finden, können sich die Kleinen in der abenteuerlichen Kids-WasserWellness-Welt nach Lust und Laune austoben. Ein Hit ist die lustige Elefantenrutsche. Für die Junioren unter den angehenden Skiweltmeistern und Superbergsteigern ist das Kinderdampfbad nach einem langen Tag auf der Piste oder in der Natur genau das Richtige. Der riesige Kinderspielraum mit Piratenschiff und jeder Menge Spielzeug mit reichlich Platz zum Rumtollen bringt Spaß ohne Ende.

Info

Hotel Schneeberg Familie Kruselburger Maiern 22 39040 Ridnaun / Italien Tel.: 0039 / 0472 / 656 232 Fax: 0039 / 0472 / 656 383 E-Mail: info@schneeberg.it Web: www.schneeberg.it


Fotos: Alpenbad, TIROLERIN, Shutterstock

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Sommer, Sonne, Freizeitspaß Im Alpenbad Leutasch ist auch im Sommer für viel Abwechslung gesorgt; dazu gibt es günstige Angebote, wie die Feierabend-Karte oder die 4+2 Stunden gratis Karte.

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eutasch ist Sommer-fit. Das Alpenbad bietet als neue Attraktion einen Beach-Volleyplatz, schon am Vormittag Zutritt ins FKK-Gelände zum nahtfreien Sonnenbaden, vom 1. Juni bis 30. September eine 4 Stunden zahlen + 2 Stunden genießen-Karte und im Juli und August eine günstige Feierabend-Karte ab 18.30 Uhr an. Dem uneingeschränkten Badevergnügen und Entspannen auf der herrlichen Liegewiese steht also nichts mehr im Wege. Alle Tarife, Angebote wie Massage, Restaurant usw. und Öffnungszeiten finden Sie unter www.alpenbadleutasch.com

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kurz & bündig Meldungen aus der Freizeit-Welt

Exklusive Präsentation Voller Erfolg bei Toyota Falbesoner: Die österreichweit exklusive Präsentation von drei neuen Toyota Modellen, wenige Wochen vor deren Verkaufsstart, lockte zahlreiche Besucher nach Birgitz zu Walter und Birgit Falbesoner. Als Publikumsliebling kristallisierte sich der neue GT 86 heraus.

Tages-Pilgerfahrten nach San Damiano In der Ortschaft San Damiano, 50 km südlich von Mailand, zeigen sich seit mehreren Jahren außerordentliche Marienerscheinungen, die viele ausländische und italienische Pilger bezeugen können. Mama Rosa, eine einfache, ungebildete Frau aus San Damiano, war die erste Zeugin. Seitdem kommen tausende Pilger zu diesem Ort, um den Rosenkranz zu beten. Das wundertätige Wasser aus dem dortigen Brunnen hat schon vielen Menschen Heilung gebracht. Der Verein „Pilgerreisen-Maria“ (Obsteig) organisiert jeden ersten Samstag im Monat (SühneSamstag) eine Tages-Pilgerfahrt nach San Damiano. Informationen und Anmeldungen unter der Tel.: 0650 / 6160147.

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Gewinnspiel: Theater Melone

Musikalische Reise „Wiuds höi“ ist eine Unterhaltungsband aus dem Berner Seeland mit 14 Frauen und Männern, die vor über zehn Jahren begonnen haben, ihre Freizeit sinnvoll miteinander zu verbringen. Die Mischung von Rhythmen Section, Bläsern, Gesang und Showeinlagen, zusammen mit einer Kombination von Spaß und Ehrgeiz, führt zu einem unterhaltsamen und einzigartigen Showprogramm auf der Bühne. Musikalische Reise, am 5. August mit „Wiuds höi“ ab 17.00 Uhr im Parkhotel Hall.

Im Hochsommer öffnet Theater Melone nun schon zum neunten Mal seine Tore in Innsbruck und bringt aktuelles zeitgenössisches Theater zur Uraufführung: Das Lächeln der Weltmeere! (Regie: Florian Hackspiel, Bild) Premiere: 07. August, 20.30 Uhr, weiters: 08.,09.,10.,11. August, 13.,14.,15.,16. September, Westbahntheater Innsbruck. Infos und Karten: www.theatermelone.at. Die TIROLERIN verlost 3 x 2 Karten unter gewinnspiel@tirolerin.at.


Foto: TIROLERIN/Schattanek, Shutterstock

Auto & Sport

Wettspiele im Kilt Vom 13. bis 15. Juli 2012 finden beim Blumenpark Seidemann zwischen Völs und Kematen bereits zum 6. Mal die Tiroler Highland Games statt. Bei den diesjährigen Highland Games erwarten die Zuseher spektakuläre Aktionen. Drei Tage lang werden sich Damenund Herrenmannschaften im traditionellen schottischen Kilt in der Highland Area am Fuße der Martinswand in fünf Bewerben messen. Am

Sonntagnachmittag werden außerdem eigene Highland Games für Kinder veranstaltet. Das Showprogramm mit RatzFatz, den Blechberg Musikanten und vielen mehr sorgt für zusätzliche Unterhaltung. Weitere Informationen finden Sie unter www.tiroler-highland-games.at.

„Turnen vereint“: Unter diesem Motto treffen sich vom 10. bis zum 14. Juli 2012 Turnbegeisterte aus ganz Österreich und dem Ausland in der Olympiaworld Innsbruck, um die Turnfesttage zu feiern. Beim Schauturnen, Tanzen, Schwimmen etc. können alle, die Freude an der Bewegung haben, ihr Können beweisen.


| sport

Fotos: Photo PLOHE

Spektakul채rer Angriff des slowenischen Jugend-Weltmeisters Robert Renner auf die Lufthoheit vor dem Goldenen Dachl

Sportm채rchen unter dem Goldenen Dachl Allj채hrlich lockt die Int. Golden Roof Challenge unter der Patronanz der TIROLERIN mit absolutem Weltklasse-Sport in der historischen Innsbrucker Altstadt tausende begeisterte Zuschauer sowie die versammelte Leichtathletik-Weltelite. 190 | TIROLERIN Juli 2012


sport |

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ie 8. Int. Golden Roof Challenge am Freitag, dem 1. Juni in Innsbruck war der bisherige Höhepunkt der seit 2005 bestehenden Veranstaltung und brach alle Rekorde. Die neu konstruierte, größte mobile Leichtathletikanlage der Welt „The FlySwat“ (engl. für Fliegenklatsche) bestand die Feuertaufe mit Bravour. Maßgeblich unterstützt wurde diese beispielgebende mobile Sportinitiative von der Tiroler Landesregierung, der Stadt Innsbruck sowie Alu Thöni in Telfs. Gleich mit einem Paukenschlag wurde die neue Anlage eingeweiht. Der allererste Weitsprung der Konkurrenz, der russischen Weltranglisten-Zweiten Elena Sokolova bedeutete bereits Meetingrekord (bislang 6,61 m). Sokolova brach ihn im Verlauf noch zwei Mal und fixierte ihn schließlich mit 6,83 m - einer absoluten Weltklasse-Marke! Die Silbermedaille ging an die Weltranglisten-Dritte Sosthene Moguenara (GER) mit 6,53 m. Der Weitsprung der Männer wurde zum Duell zwischen dem regierenden Weltmeister Mauro Vinicius da Silva und dem dreifachen Vize-Weltmeister James Beckford aus Jamaika. Da Silva konnte das Prestige-Duell in sehr guten 7,98 m für sich entscheiden. Der Stabhochsprung der Männer ging in einer packenden

Konkurrenz mit 5,60 m an den polnischen EM-Bronzemedaillengewinner Przemyslaw Czerwinski, der den griechischen Rekordmann Kostas Phillipidis mit gleicher Höhe auf Platz zwei verwies. Sehr gut der regierende Jugend-Weltmeister Robert Renner (SLO), der in 5,50 m Rang 3, eine persönliche Bestmarke sowie slowenischen Juniorenrekord fixierte! 5000 begeisterte Zuschauer ließen während des knapp dreistündigen Spektakels die LaoLa Welle um die Anlage laufen. Ganze acht Fernsehbeiträge werden weltweit vom Sprungspektakel in Innsbruck berichten und Millionen Fernsehzuschauer begeistern. Die von Meeting Direktor Dipl. Trainer Armin Margreiter und seiner Frau Mag. Birgit Margreiter hervorragend organisierte Veranstaltung vor dem Goldenen Dachl ist wieder einmal ihrem Kultstatus gerecht geworden. Das erfolgreiche Golden Roof-Konzept macht sich nun im Rahmen der „Golden Roof Top Europe“ Serie auf, Europa zu erobern. Am 5. Juni wurde die trendige Sportveranstaltung vor 10.000 Zuschauern mit „Jump & Fly Munich“ am Odeoansplatz präsentiert. Das heurige Finale bildet das 1. BUDERUS RheinSpringen am Rheinauhafen in Köln. Alle Infos zu den Meetings finden Sie auf www.goldenroofchallenge.at

Gold Sponsoren:

Silber Sponsoren:

Partner des Sports:

Der regierende Weitsprung-Weltmeister Mauro Vinicius da Silva (BRA) genoss das Bad in der Menge und streifte hauchdünn die magische 8-Meter Marke! (7,98 m)


| sport Das Siegespodest der Männer mit Weitsprung-Weltmeister Mauro da Silva (BRA) und dem dreifachen Vize-Weltmeister James Beckford (JAM) an der Spitze

Das attraktive Siegespodest der Damen: Sosthene Moguenara (GER), Elena Sokolova (RUS) und Ksenia Achkinadze (GER)

Der erste Sprung auf der neuen Anlage war dem „Junior-Chef“ der Veranstaltung Felix Margreiter (4) versprochen. „Der 1. Ritter“: Stabhochsprung -Sieger Przemyslaw Czerwinski aus Polen

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sport |

Der Kanadier Jason Wurster kam mit 5,50 m nahe an seine persรถnliche Bestmarke heran.

Hypo Tirol Bank Vorstandsdir. und Sponsor Mag. Johann Kollreider, Armin Margreiter und Romuald Niescher/Sportamt Innsbruck

Armin Margreiter mit Innsbrucks Vzbgm. Christoph Kaufmann und dem Leiter der Landes-Sportabteilung Mag. Reinhard Eberl


| auto & sport

Die Siegerehrung der Altersklasse 1 wurde u.a. vorgenommen von dem Leiter der Landes-Sportabteilung Mag. Reinhard Eberl, ASVÖ-Präsident Dr. Hansjörg Mader, Bereichsleiter Mario Zangerl von der Hypo Tirol Bank und Carlo Pomaro (Amtsdirektor im ital. Schulamt)

Talentierte Tiroler Springer Im Rahmen der 8. Int. Golden Roof Challenge wurde auch die 3. EUREGIO Schulmeisterschaft powered by Hypo Tirol Bank im Weitsprung als großes Finale unter dem Goldenen Dachl durchgeführt.

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orbildlich koordiniert wird dieses länderübergreifende Vorzeigeprojekt vom neuen Europabüro der Landesregierungen in Bozen. Über 7000 Schülerinnen und Schüler aus über 200 Schulen Nord-, Ost- und Südtirols sowie des Trentino beteiligten sich an den Qualifikationen hierfür. Die besten 48 der Vorkämpfe standen im großen Finale in Innsbruck. Unter allen Qualifikanten wurden 180 wertvolle Sachpreise im Gesamtwert von über 4.000,- Euro verlost. Sehr erfreulich die Tatsache, dass Nordtirol drei der sechs Klassensieger stellen konnte.

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Die Klassensieger des großen Finales: AK 1 weiblich: Alexandra Lanz (VS Radfeld), 4,00 m AK 2 weiblich: Helene Pommer (Reithmannstr.), 4,41 m AK 3 weiblich: Sophie Mayr (Bruneck, Ursulinen), 5,13 m AK 1 männlich: Thomas Schwarz (VS Vomp), 3,98 m AK 2 männlich: Mirko Lepir (SSP Prad), 4,84 m AK 3 männlich: Johannes Messner (MS Brixen), 5,73 m. Alle Weiten, Ergebnisse und mehr Infos: www.goldenroofchallenge.at


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| auto & sport

Vor 10 Jahren wurden die Traktorspinner nach einem Stammtischgespräch von vier Leutaschern und zwei Möserern gegründet, heute zählt der Verein rund 50 aktive Mitglieder.

Verrückt auf Traktoren Die Leutascher „Traktorspinner“ feierten ihr 10-jähriges Jubiläum mit einer bunten Traktor-Parade durch ihren Heimatort.

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eder braucht ein Hobby. Rund 50 Leutascher und Leutascherinnen machen gerne ein Ausfahrt mit ihrem alten Traktor , basteln daran herum und haben sich insgesamt einfach dem Erhalt alter Traditionen im landwirtschaftlichen Bereich

Georg Ripfl/Holder AG 35

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verschrieben. Dazu sind sie sehr gesellige Menschen, treffen sich gerne mit Gleichgesinnten aus nah und fern und freuen sich natürlich auch, wenn ihre Gefährte gebührend bewundert werden. Ihr 10-jähriges Bestandsjubiläum nahmen

Agnes Pircher/Steyr T 80

sie zum willkommenen Anlass für eine gemeinsame Ausfahrt, sozusagen im kleinen Kreis. Ein großes Treffen ist dann für 2013 vorgesehen, zu dem etwa 150 Traktoren aus ganz Tirol, Bayern und Südtirol erwartet werden.

Hermann Seelos/Fendt Dieselross

Hansi Ripfl/Steyr 180a


auto & sport |

Lanz Seitenglühkopf 550

6, Baujahr 1951

Fotos: TIROLERIN/Schattanek

Obmannstellvertreter Kurt Kluckner auf seinem Prachtstück, einem Lanz 15/30, Baujahr 1929

Gründungsmitglied Peppi Schweizer

Christoph Nairz /Steyr 280

Schriftführer Markus Mößmer und Obmann Alois Ripfl vor einem Ursus C 45

Gerhard Markhart/Lindner Traktor LW 20

Auch die Jugend ist mit Eifer bei der Sache – im Bild die Drillinge Andreas, Regina und Georg Ripfl

Tommy „Kessler“/Steyr 860

Florian Ripfl/Stock C, 1936

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| architektur

Fotos: Weitz Wasserwelt

“Wir helfen dem Wasser sich selbst zu helfen!“

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Foto: Hotel Rieser, Achensee

First Class

Garten Eden Tirol Als würde sich die Schöpfungsgeschichte wiederholen – so werden von versierten Landschaftsgärtnern im Umfeld der First-Class-Hotels paradiesische Parkanlagen mit glasklaren Seen, blühender Bepflanzung, mannigfaltigen Bäumen

und Sträuchern eingebettet in saftiges Grün in kürzester Zeit buchstäblich aus dem Boden gezaubert. Im Bild: Die Parklandschaft vom Hotel Rieser am Achensee von Gartenbau Kerschdorfer


| architektur

Pure Erholung in familiärem Ambiente Nach einem Umbau präsentiert sich das Hotel Rieser in Pertisau am Achensee mit einer gelungenen Mischung aus gemütlichem Tiroler Stil und modernen Akzenten.

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ie intensiven Umbauarbeiten von Herbst 2011 bis zum Frühjahr 2012 verwandelten das Hotel Rieser am wunderschönen Achensee von einem VierStern-Hotel in ein ****superior-Hotel. Zur vollsten Zufriedenheit seitens der Bauherren Ernst und Gabi Rieser hat der langjährige „Hausarchitekt“ Herbert Embacher aus St. Johann in Zusammenarbeit mit dem IB HANEL, ebenfalls aus St. Johann, die Umsetzung termingerecht realisiert. Das neu erbaute Sauna Refugium bietet neben verschiedensten Saunen diverse Ruheräume und Rückzugsoasen mit angenehmen Liegen und wohltemperierten Wasserbetten. Ein Highlight des neuen Sauna Refugiums ist sicherlich die Zirbenblocksauna, die mit

200 | TIROLERIN Juli 2012

Info Hotel Rieser ****superior Aktiv & Spa Resort Familie Ernst und Gabi Rieser Pertisau 52 A-6213 Pertisau am Achensee Tel: +43 (0) 5243/5251 Fax: +43 (0) 5243/5251-611 info@hotel-rieser.com www.hotel-rieser.com Bauherr/Inhaber: Ernst und Gabi Rieser Architekt: Herbert Embacher, St. Johann Bauleitung: IB HANEL, St. Johann Bauzeit: Herbst 2011 bis April 2012 Infrastruktur Neu: Saunarefugium, Restaurant, Buffet

ihren gut 20 m² ein Glanzstück für jeden Saunaliebhaber darstellt. Ergänzt wird dieser Bereich noch durch das Soledampfbad und gemütliche Kuschelnischen zum Entspannen. Über den Außenbereich gelangt der Gast direkt zur Rieser Wasserwelt mit ihrem einzigartigen 1.000m² BioBadeteich. Im Zuge der Umbauarbeiten im Frühjahr wurde auch der Restaurant- und Buffetbereich großzügig erweitert. Warme Erd- und Naturtöne sowie der vielseitige Einsatz von Holz dominieren die Räumlichkeiten. Die Harmonie von traditionellen und modernen Elementen, auf welche die Inhaber besonderen Wert legten, lassen das Hotel zu einer heimeligen Wohlfühloase werden.


Fotos: Hotel Rieser ****superior Aktiv & Spa Resort

architektur |

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| architektur

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architektur |

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| architektur

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architektur |

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| architektur

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Fein wohnen, fein essen, fein fühlen

Fotos: TIROLERIN/Gasser

Seit Jahren als ausgewiesenes Haubenhotel bekannt, startet das modernisierte Hotel Alpin in Achenkirch seit kurzem mit einem neuen leidenschaftlichen Designkonzept durch.

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as den Gaumen verwöhnt, kann auch in den Zimmern und Suiten nur von Nutzen sein – aus dieser Überlegung heraus entschlossen sich die Besitzer des Hotels Alpin, Familie Gründler, zu einer aufwändigen Sanierung ihrer bestehenden Zimmer. Dabei unterstellten sie das Projekt, das in 4 Suiten und 20 Doppelzimmer umgesetzt wurde, einem ganz eigenen Thema: Kirsch-, Chili- oder Rosensuite setzen das fort, was im Restau-

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rant auf dem Teller sein Ende findet, nämlich: Wahrer Genuss in allen Facetten gepaart mit ganz viel Herzlichkeit.

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| architektur

Erleben und genießen Sie Wellness von der schönsten Seite im Hotel Alpin.

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| architektur

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Fotos: Andreas L. Obernauer

| architektur

Wohlfühlen wie zu Hause Nach einer kurzen Umbauphase von Anfang März bis Ende Mai 2012 erstrahlt das Hotel Gut Hanneshof in Erpfendorf in neuem Glanz.

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wanzig neue Zimmer, davon vier Suiten, eine neue Küche, zwei neue Speiseräume sowie ein neues Restaurant und zusätzliche 1000 m2 sind bei diesem intensiven Umbau des Hotels Gut Hanneshof entstanden. Dabei legten die Besitzer Sylvia, Fredy und Hansi Unterrainer besonderen Wert auf moderne Akzente sowie Geradlinigkeit im traditionellen Tiroler Stil. Zur vollsten Zufriedenheit der Bauherren konnten die Umbauarbeiten von der Firma Baumeister Ing. Alfred Neuner aus St. Johann und Architekt

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Markus Fuchs termingerecht umgesetzt werden. Für ein besonders angenehmes Wohnvergnügen sorgen frische Farben sowie die vielfach eingesetzten Holzma-

Info Hotel Gut Hanneshof Geschwister Unterrainer OG Salzburgerstraße 71 6383 Erpfendorf Telefon: 05352 / 8186 Fax: 05352 / 8186-22 E-Mail: office@gut-hanneshof.at

terialen, welche einen zeitgemäßen Alpen-Lifestyle versprühen. Die wunderschöne Berglandschaft, die man von den geräumigen Zimmern aus genießen kann, verspricht erholsame Urlaubstage. Zudem lockt das Hotel Gut Hanneshof mit einem solarbeheizten Freischwimmbad. Die dazugehörige Reitanlage, in der unter anderem professioneller Reitunterricht angeboten wird, lässt Pferdefans ins Schwärmen geraten. Außerdem liegt das Hotel direkt an einem der schönsten Golfplätze der Kitzbüheler Alpen.


architektur |

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| architektur

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architektur |

Ausf端hrung der Brandschutz- und Innent端ren. Wir bedanken uns bei der Familie Unterrainer f端r die gute Zusammenarbeit und w端nschen weiterhin viel Erfolg!

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| architektur

Ausführung aller Spengler-, Dachdecker- und Schwarzdeckerarbeiten

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Lieferung der Gastronomieküche. Wir bedanken uns für das Vertrauen!

Wir bedanken uns bei Familie Unterrainer für den Auftrag: Lieferung der Sauna.

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architektur |

Woman loves Man W

enn Wetscher heuer seinen hundertsten Geburtstag feiert, darf’s auch in puncto neuer Ausstellungen etwas mehr sein: Gleich vier WohndesignStudios erlebten bei Wetscher ihre prominente Feuertaufe im Rahmen eines sommerlichen Events, der ganz unter dem Motto „Wetscher Woman loves Man“ stand. Wetscher begab sich auf die Spuren der Wohngeheimnisse von Frauen und Männern. So mancher weibliche Gast kam auch gleich auf den Geschmack und entdeckte vor allem in Wetschers neuer Musterwohnung „Wetscher Woman“ jede Menge Ideen für weiblich inspiriertes Wohnen und die

Barbara Wetscher und Markus Kilga

Maurizio Riva feierte seinen Geburtstag bei Martin Wetscher.

Christian Wegscheider, Manfred Jelemensky, Brigitte Jaufenthaler und Lisa Jelemensky

Gelegenheit zum praktischen Möbeltest par excellence. Vollholzmöbelspezialist Maurizio Riva gab Einblicke in seine persönlichen – männlichen – Wohnvorlieben und freute sich einmal mehr zu sehen, wie gekonnt Wetscher seine lombardischen Möbelunikate immer wieder inszeniert. Wetscher überraschte Maurizio Riva auch gleich mit einem Geburtstagsständchen. Außerdem hatten Wetschers Innenarchitekten auch die Studios der deutschen PolstermöbelSpitzenmarken Walter Knoll und Rolf Benz neu gestaltet. Haubenkoch Thomas Grander verwöhnte „Mann“ und „Frau“ kulinarisch.

Familie Binder (Binder Holz) ließ sich das Wetscher-Event nicht entgehen.

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| architektur

Doppelt hält besser Funktional, geradlinig und optisch beispiellos – das neue Cafe Doppio im Mühleholzmarkt in Liechtenstein vereint Genuss und Ästhetik gleich doppelt.

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oppio – das klingt nach italienischem Espresso, ist aber bei weitem mehr. Denn in Bezug auf die optische Gestaltung ließen sich die Planer etwas ganz Besonderes einfallen. Italienisches Flair verbindet sich hier nämlich mit innovativen Gestaltungsideen, für deren Umsetzung Architekt DI Dr. Egon Hosp und das Unternehmen Kältepol verantwortlich zeichneten. Eine

A-6161 Natters

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Tel. +43(0)512/546960

LED- hinterleuchtete Theke samt hochwertiger Espressomaschine dominiert etwa das ansprechende Erscheinungsbild, unterstützt von einem einheitlichen Farbsystem. Schwarz dominiert sowohl die Bar, die Fronten als auch die gesamte Küche. Highlight des neuen, über neunzig Quadratmeter umfassenden Cafes ist jedoch die schwarze Spanndecke. Sie spiegelt Gegen-

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stände nach oben, sodass der Raum doppelt so hoch wirkt – Doppio eben. Als Farbtupfen fungieren eine orange Loungegruppe im Obergeschoss, orange Kissen auf den Lederbänken und ein Eichenboden. Sie tragen zu einem gemütlichen Ambiente bei, das sich sowohl für einen schnellen Espresso, ein ausgiebiges Frühstück als auch für einen After Work Drink anbietet.

design - planning - manufacture


restaurant doppio |

Martin Bertalan, Geschäftführer der Fa. Kältepol:

Architekt DI. Dr. Egon Hosp über das Projekt: Die Entwurfsidee bestand darin, auf einer Grundrissfläche von nur 7 x 7 m ein doppelstöckiges Cafe zu entwickeln, das sich in der Architektur durch eine schwarze hochglänzende Spanndecke und die daraus resultierenden Spiegelung nach oben differenzieren möchte. Aus der Entwurfsidee wurde auch der Name Doppio entwickelt.

A-6161 Natters

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Die Idee, ein Lokal mit einem funktionalen, zeitlosen Ambiente, welches sich auf Grund der verwendeten Materialien und Farben sicherlich zum Klassiker entwickeln wird, umzusetzen, konnte vom Kältepol-Team zur vollsten Zufriedenheit der Bauherren im zur Verfügung stehenden Zeitrahmen realisiert werden.

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Info Cafe Doppio A-6600 Pflach | Kappl 10 Mobil +43 (676) 5400575 office@architekt-hosp.at

Im Mühleholzmarkt, Landstraße 117 9490 Vaduz / Liechtenstein Tel.: 0042/ 32 332828 Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 8.00 bis 19.00 Uhr; So.: ab 10.00 Uhr

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| architektur

Ein herrlich neuer Glanz In einer kurzen Umbauphase von Dezember 2011 bis April 2012 wurde dem Hotel Haiminger Hof ein neues Ambiente verschafft.

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ank ihrer langen Erfahrung und Routine in der Hotellerie setzten die neuen Besitzer, Christian und Margherita Rainer mit GF Kai Oliver Hähnel, formvollendete Akzente im Haiminger Hof (ehemals Föhrenhof). Mit viel Engagement wurde das gesamte Hotel zu einem mit höchstem Komfort ausgestatteten Urlaubseldorado. Neue Beleuchtung, Minibar, komfortable Ledersitzgruppe sowie Flachbildfernseher haben den Standard al-

ler Zimmer immens erhöht und erfüllen wahre Urlaubsträume. Stilecht dominieren

Info Hotel Haiminger Hof Fam. Ch. und M. Rainer Siedlungsstraße 6, 6425 Haiming Tel.: 05266 / 885 880 Fax: 05266 / 885 885 0 Email: office@haimingerhof.com www.haimingerhof.com

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Weil man

Vertrauen nicht kaufen kann.

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Naturfarbtöne in den bis zu 30 m2 großen Zimmern, die zum größten Teil zu Dreiund Vier-Bett-Zimmern umfunktioniert werden können. Damit steht einem ausgiebigen Familienurlaub nichts mehr im Wege. Nach einem anstrengenden Wander- oder Skitag können die Gäste im himmlischen Ambiente der hauseigenen Engelbar oder in der mit 200 Jahre altem Holz ausgestatteten Tiroler Stube den Abend gemütlich ausklingen lassen.


Foto: Haiminger Hof

hotel haiminger hof |

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| architektur

Garant für höchsten Wohlfühlfaktor Familie Perger vom Best Western Plus Hotel Leipziger Hof ist stets bemüht, sich an den Wünschen ihrer Gäste zu orientieren. Aus diesem Grund hat sie sich für einen Umbau entschieden.

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ualitätsverbesserung sowie neueste Sicherheitsstandards sind im Best Western Plus Hotel Leipziger Hof in Innsbruck ein immerwährendes Prinzip. Um diesem Folge zu leisten, wurden in einer kurzen Bauzeit von Ende März bis Anfang Mai 2012 zwei Etagen komplett umgebaut. Zehn Gästezimmer erstrahlen seither im neuen Glanz. Tiroler Holzböden, ZebranoHolzmöbel sowie angenehme Erdtöne

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verleihen den Räumlichkeiten ein gemütliches Flair. Zudem wurden alle Zimmer mit Flat-TVs ausgestattet, die dank des neuen Leitungssystems 45 Kanäle in digitaler HD-Qualität ausstrahlen. Hauptverantwortlich für ein höchst angenehmes Raumklima bei hitzigen Temperaturen sind die neu installierten Deckenventilatoren, die vom Bett aus bequem zu bedienen sind. Von dort aus kann man auch dank der ausgebauten

WLAN-Verbindung gemütlich im Internet surfen. Im Zuge des Umbaues wurden überdies alle Zimmer mit einem Brandmelder sowie Glasfaser-Internetzugang ausgestattet. Dank der fachkompetenten Planung und Umsetzung der Firma Kältepol konnte der Umbau während dem laufenden Betrieb durchgeführt werden, ohne dabei die Ruhe der Gäste zu stören. Die Familie Perger freut sich, ihre Gäste im neuen Ambiente begrüßen zu dürfen.


Foto: Best Western Plus Hotel Leipziger Hof

architektur |

Info Best Western Plus Hotel Leipziger Hof Familie Perger GmbH Defreggerstraße 13 6020 Innsbruck Tel.: 0512/343525 Fax: 0512/394357 info@leipzigerhof.at www.leipzigerhof.at

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TIROLERIN Juli 2012 | 227


| architektur

Tradition und Moderne stilvoll vereint 150-jähriges Bestehen, in der vierten Generation als Familienbetrieb geführt – der Gasthof Säge in Wattens steht für Tradition, die seit kurzem mit modernen Facetten aufwartet.

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uf 1000 Metern Seehöhe am Fuße des Wattentales gelegen, hat der Gasthof Säge als beliebtes Ausflugsziel eine lange Geschichte. Um den Gästen zukünftig mehr Platz und ein schöneres Ambiente anbieten zu können, entschlossen sich die Besitzer, Familie Pittl, zu einer Kompletterneuerung des 150 Quadratmeter umfassenden Saales, der durch einen neuen Vorbau vervollständigt wurde. Wesentliche Zielsetzung war dabei, den zur Verfügung stehenden Platz bestmöglich auszunutzen, um in Zukunft eine flexiblere Platzgestaltung für diverse Veranstaltungen zu garantieren. Durch große

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Glasflächen im Eingangsbereich wurde ein lichtdurchfluteter, zentraler Vorbau geschaffen, der zugleich als Garderobe dient. Bei der in nur elf Wochen erfolgten Modernisierung sollte natürlich auch der grundlegende traditionelle Charakter des Hauses beibehalten und

Info Gasthof Säge Hnr. 77, 6113 Wattenberg Tel.: 05224 / 53173 Fax: 05224 / 53173 E-Mail: wattens@regionhall.at

mit modernen Elementen verbunden werden. Gelungen ist dies durch helle Holz- und Sägeelemente, warme Farben sowie moderne Gestaltungselemente, welche etwa die neu designte Bar stilvoll aufwerten. Durch die vierzigjährige Erfahrung des Planungsbüros Thennemayer aus Niederösterreich konnten alle Wünsche seitens der Bauherren termingerecht realisiert werden. Die Firma Thennemayer ist bei zahlreichen Messen (wie der Fafga Innsbruck, der Gast Salzburg sowie der Klagenfurter Messe) anzutreffen und freut sich auf Kunden aus ganz Österreich, Deutschland und Südtirol.


Foto: TIROLEIRN/Obrist

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| architektur

Charmante Erscheinung Das Hotel Montana in Telfes im Stubaital wurde Ende letzten Jahres umgebaut und sorgt seither für noch mehr Komfort und Gemütlichkeit.

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ie Juniorchefs Christopher Brosch und Johanna Rastbichler haben sich mit tatkräftiger Unterstützung der Seniorchefs Traudi und Helmut Brosch zu einem Umbau des beliebten Familienhotels entschlossen. Dank ihrer eigenen Ideen schufen die Besitzer mit viel Liebe zum Detail ein wahres Urlaubsidyll. „Wir haben uns bemüht, verschiedene Geschmäcker zu treffen“, erklärt Johanna Rastbichler. In einer kurzen Bauzeit, von September bis Dezember 2011, wurden alle Zimmer

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komplett neu gestaltet. In warmen Naturfarben gehalten, versprechen die Räumlichkeiten erholsame Urlaubstage.

Info Hotel Montana Familie Brosch Hausnummer 146 6165 Telfes im Stubai Tel.: 05225 / 62426 Email: montana.stubai@gmail.com www.montana-stubai.com

Zudem wurde ein neuer Wintergarten erbaut, der mit seinen 85 m2 nun weitere 40 Sitzplätze schafft. Die moderne und zugleich gemütliche, in Lilatönen gehaltene Einrichtung lädt zum Verweilen ein; außerdem besticht dort das köstliche À la carte-Angebot. Überdies wurde die Küche gänzlich umgebaut und auf den neuesten Standard gebracht. Die Hausherren des Hotel Montana im wunderschönen Stubaital freuen sich darauf, ihre Gäste im neuen Ambiente noch mehr verwöhnen zu können.


Fotos: TIROLERIN

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Fotos: TIROLERIN/Gasser, Bauer

| architektur

Das perfekte Urlaubseldorado für Groß und Klein In kurzer Bauzeit verwandelte sich das Vier-Sterne-Superior Hotel Alpenpark in Seefeld in ein wahres Kinderparadies.

A

ls rundum gelungen kann man die Erweiterung des Hotels Alpenpark am wunderschönen Seefeld Plateau, die in zwei Abschnitten (Nov./Dez. 2011 und April/Mai 2012) durchgeführt wurde, bezeichnen. Die Bedürfnisse der Kleinsten und deren Sicherheit standen im Vordergrund: Neuer Kinder-Speisesaal, neues Babyund Kinderbuffet, eine neue SplashWorld mit Riesen-Wasserrutsche und Water-Fun-Park, neues Planschbecken mit Babyrutsche, großer neuer Baby-

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und Kinderclub für Kinder von 4 Wochen bis 12 Jahren. Somit stehen im neuen Kinderhotel 1.000 m² Kinderbereich zur Verfügung – für Spiel und Spaß von früh bis spät sorgt die ganztägige Kinderbetreuung. Zudem garantieren die verschiedenen Wellnessbereiche (Family-Spa und getr. Erwachsenen-Spa) erholsame Stunden für die ganze Familie. Zur vollsten Zufriedenheit umgesetzt wurden die Vorstellungen des Bauherrn – Familie Kaltschmid – von Architekt Franz Wodnar (Wodnar PlanungsGmbH). Dem vollkommenen Familien-

urlaub für Groß und Klein steht somit nichts mehr im Wege.

Info

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TIROLERIN Juli 2012 | 233


| architektur

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Zum Gesamtkonzept - Gesamtbild eines erstklassigen Hotels gehört ein erstklassiger Garten in dem sich die Philosophie und Stilrichtung des Hotels fortsetzt. Der Hotelgarten wird gestaltet als Aufenthalts-, Erlebnis-, Wellness- oder Entspannungsraum im Freien. Gefühlvolle Planung und Gestaltung durch die Firma Gartenbau Kerschdorfer sowie kompetente Ausführung erlauben nicht nur ein Schau-Erlebnis im Garten sondern bieten dem Gast ein „Wohnzimmer im Freien“. Gerne berät Sie Gartenbau Kerschdorfer individuell vor Ort. Wir bedanken uns bei Familie Kaltschmid ganz herzlich für das jahrelange Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit!

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| architektur

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| architektur

Unbeschwerter Urlaubsgenuss Als Haus mit besonderer Geschichte hat sich das Hotel Bräuwirt in Kirchberg im Lauf der Zeit modernen Strömungen angepasst und sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap spezialisiert.

I

m 4-Sterne-Hotel Bräuwirt in Kirchberg in Tirol gibt es Entspannung, Genuss und ein familiäres Ambiente ohne Barrieren: Wendekreis in den Zimmern, im Restaurant, unterfahrbare Waschbecken, Haltegriffe im Bad/WC und vieles mehr … Als erstes barrierefreies 4-Sterne-Hotel in den Kitzbüheler Alpen haben sich die Besitzer, Familie Koidl, bereits vor sechs Jahren auf Gäste mit Behinderungen spezialisiert. Bei der Gestaltung ihres Vorhabens stellte die Umsetzung von barrierefreier und rollstuhlgerechter Bauweise in

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dem 360 Jahre alten Gebäude sowie der nahtlose Übergang von Altem und Neuem die Bauherren vor besondere Herausforderungen. Egal ob in der Bar, im Restaurant, in den Zimmern oder im Wellnessbereich. Mit viel Engagement und Durchsetzungsvermögen gelang es ihnen, innerhalb weniger Monate rund 1500 Quadratmeter gänzlich barrierefrei und rollstuhlgerecht, nach allen modernen Qualitätsstandards zu gestalten. Das Hotel Bräuwirt in Kirchberg in Tirol empfängt alle Gäste mit Tiroler Herzlichkeit und einem ganz besonderen Service.

Info Hotel Bräuwirt – Fam. Koidl Neugasse 9, 6365 Kirchberg Telefon: 05357 / 22 29, Fax: 05357 / 38 79 E-Mail: info@hotel-braeuwirt.at www.hotel-braeuwirt.at


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Foto: Gervasoni

| architektur

Außen hui, innen hui! Damit der Sommer richtig fein wird, mussten im Juni noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden. Dann gibt‘s für die Schüler ein gutes Zeugnis – und für home INTERIOR eine neue Ausstellung.

Lässigkeit aus dem Süden Es ist ganz einfach so: Der Espresso schmeckt anders, sobald wir über den Brenner gefahren sind. Die Natur ist immer schon ein bisschen weiter, die Luft ist milder, der Himmel schon sehr blau. Gar nicht weit ist es – und schon mischen sich da und dort Palmen unter die gewohnten Lärchen, Fichten, Tannen. Man ist im Süden angekommen, das Lebensgefühl ist anders.

Gervasoni – Liebe auf den 1. Blick Auf der Suche nach etwas Neuem, nach etwas, das zeitgenössisches Wohngefühl treffend repräsentiert, sind die Trendscouts von home INTERIOR immer wieder auf einen Namen gestoßen: Gervasoni. Seit 1882 ist das Unternehmen aus Pavia di Udine im Geschäft, ein absoluter Experte und renommiert in der ganzen Welt. Im Haus freut man sich besonders, dass es zu einer Zusammenarbeit gekommen ist. Sechs neue Zimmer Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer – und das in zwei komplett unterschiedlichen Stilen. So werden die Gervasoni-Möbel in der Ausstellung im ersten Stock des Flagshipstores in Szene gesetzt. Selbstverständlich immer in Kombination mit Möbeln anderer Lieferanten, mit Lampen, Kissen und Textilien, mit Tapeten und Accessoires aus aller Welt. Charakteristisch für den Stil ist eine mühelose Lässigkeit: wenn Leinensofas mit üppig dicken Polstern niemals ganz steif und aufgeräumt wirken, wenn zum lan-

gen Holztisch mit den gedrechselten Füßen unterschiedliche Stühle kombiniert werden, wenn mit einem Augenzwinkern fünfzehn Kerzenleuchter aus Glas auf dem Couchtisch im Stil des Shabby Chic positioniert sind. Augenweiden, Fantasiereisen Die Räume sind kompakt geplant und detailreich ausgestaltet und wirken als geschlossene Einheit. Sie nehmen die Besucher mit auf eine Reise, die jeden woandershin führt. Raum für Fantasie bleibt offen. home INTERIOR zeigt, wie man die Möbel des Italieners als Projektionsfläche nutzen kann. Um einen höchst individuellen Stil zu kreieren.

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enauso läuft es im Flagshipstore des Einrichtungsspezialisten in Mils: Seit Monaten plant man und trägt Ideen zusammen. Webseiten, Kataloge, Showrooms von neuen Lieferanten werden durchstöbert, Kilometer um Kilometer auf den internationalen Messen auf der Suche nach einem ganz bestimmten Farbton zurückgelegt. Kompromisse gibt es bei der Ausstellungsgestaltung auf keinen Fall.


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Tirolerin (Juli 2012)  

Die Illustrierte

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