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August 2011 – 24. Jahrg. – E 2,90 AUSLAND: E 3.Verlagspostamt 6166 – P.b.b. ZL.Nr.02Z032209M

Coverstar:

Bar rEfaeli

Mur-Drau-Donau:

Europas Amazonas

Tiroler hilfe für Waisenkinder

Schönen Urlaub mit der

SommerTIROLERIN!

Bar Refaeli für Passionata. Fotograf: Greg Kadel

Exklusiv aus Uganda

Das Glück der Erde Abenteuer Pferd


Julius Hampl KG • Herzog-Friedrichstraße 40 • 6020 Innsbruck • Tel. +43 / (0)512 / 582086 • Öffnungszeiten: MO-FR: 09:00 - 18:00 • SA 09:00 - 17:00 CAPOLAVORO • TECHNOMARINE• PANdORA• THOMAs sAbO• NOMINATION • d&G• HuMPHREy • TIssOT• CERTINA• EsPRIT• FEsTINA• JOOP• uNION GLAsHÜTTE• WENdEsTEIN


www.missmargo.at • Foto: www.patricksaringer.com

Kollektion Hampl

Julius Hampl KG

Herzog-Friedrichstraße 40

6020 Innsbruck

Tel. +43 / (0)512 / 582086

Öffnungszeiten: MO-FR: 09:00 - 18:00

SA 09:00 - 17:00

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August 2011

Foto: Schneider / Keller

Inhalt

In einen farbenprächtigen Strudel der Lebendigkeit, einen Jahrmarkt der Sinne, wagten sich zwei Tiroler in Südindien. Ein faszinierendes Abenteuer in betörenden Bildern voll opulenter Pracht und berührenden Momenten – ab Seite 146.

Unterwegs

Schönheit & Gesundheit

Reportage

12

TIROLERIN Promi-Treff mit Schlagerstar Uwe Busse

48

Engelchen mit heißen Kurven Coverstar Bar Refaeli

76

Urlaubsfeeling leicht gemacht TIROLERN Umstyling

14

Harmonie zwischen Mensch und Tier Pferdeparadies Tschaperhof

50

Bildung und Geborgenheit TIROLERIN-Redakteur in Uganda

80

Beerige Leckereien Promi-Koch Alexander Fankhauser

18

Liebesglück im Eispalast Begegnung mit dem Tuxer Riesen

56

Ein Mann von Welt Hommage an Gunther Sachs

81

Nina Hartmann im Beautycheck Immer offen für Neues

22

Wellness – innovativ interpretiert Spa-Eröffnung Hotel Klosterbräu

82

Durchgestylt bis ins Detail Eröffnungsfeier bei Kosmetik Visage

26

Golfen für Bolivien Charity Golfturnier am Lärchenhof

83

Alles fürs Haar Das Friseurteam Hohenauer

30

Bühne der Geselligkeit Gartenfest Sanatorium Kettenbrücke

68

Mission Kleiderschrank Architektin Ute Albrecht

86

Alles an einem Ort Neue Unfallpraxis im Medicent

34

Prüfung mit Promi-Faktor Zillertaler Tourismusschulen

70

Tirols einziges Supermodel Lisa Wanner – Einblicke ins Jetset-Leben

88

Eine Tiroler Erfolgsstory GammaSwing expandiert

36

Berührendes Konzert-Highlight Hospiz-Konzert im Congress Innsbruck

72

Wolkenkratzer der tragbaren Art Die Geschichte der High Heels

90

Sehen wie ein Adler Das Aus für Brille und Co.

40

Gelungene Jägerwallfahrt Alljährliche Wallfahrt nach Maria Stein

74

Purer Modetraum in Weiß Strahlende Sommer-Trendlooks

91

Auf Anhieb begeistert Selbstständigkeit mit Mrs.Sporty

4 | TIROLERIN August 2011

Mode


Julius Hampl KG • Herzog-Friedrichstraße 40 • 6020 Innsbruck • Tel. +43 / (0)512 / 582086 • Öffnungszeiten: MO-FR: 09:00 - 18:00 • SA 09:00 - 17:00 CAPOLAVORO • TECHNOMARINE• PANdORA• THOMAs sAbO• NOMINATION • d&G• HuMPHREy • TIssOT• CERTINA• EsPRIT• FEsTINA• JOOP• uNION GLAsHÜTTE• WENdEsTEIN


Impressum Das Original für Nord-, Ost- und Südtirol erscheint 11 x jährlich Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 2. September 2011 Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber: Tirolerin Verlags GmbH Anschrift der Genannten, der Redaktion sowie Herstellungs- und Verlagsort: Tiroler Verlagshaus Industriezone C 6, A-6166 Fulpmes/Tirol Tel. 05225 / 63 9 21, Fax 05225 / 64 1 96 E-Mail: office@tirolerin.at Internet: www.tirolerin.at

Foto: Chopard

Geschäftsführer: Peter Schattanek, Mobil 0664 / 3579733

Als Supermodel mit ländlichen Wurzeln lebt Coverstar Bar Refaeli im Spannungsfeld zwischen Fashionwelt und Farmarbeit. Mehr über die schillernde Israelin erfahren Sie im Porträt ab Seite 48.

Rubriken

Wirtschaft 98

Wetscher Das Möbelhaus in Fügen i. Zillertal

45

Monatlicher Rätselspaß Gewinnen Sie eine wertvolle Uhr

107

Den Urlaub unbeschwert genießen Ferienzeit ohne Ärger

46

Horoskop Ihre Sterne für August

108

Funktionalität in vollendeter Form Zehn Jahre Ofenbau Praxmarer

94

Zu Hause bei ... Schiweltcupläuferin Eva-Maria Brem

130

Schön ist es, wo mein Liebster ist Erotische Alltagsgeschichte

122

Kinotipps Die neuesten Filme und DVD's

126

Leichtes Lesegepäck Buchtipps für die Reise

Kunst & Kultur 112

Galerienbummel Die interessantesten Ausstellungen

116

Eine frische Stimmvirtuosin Sopranistin Anna Gorbachyova

118

Leutascher Waldgeschichten Das urige Holzknechtfestl

124

Faszination Königshochzeiten Neuer faszinierender Bildband

Abenteuer & Reisen

First Class 158

Hotel St. Georg am See Regeneration am Nationalpark

166

Ear Tunes Feine Sounds zum Mieten

170

Strandhotel Entner Neue luxuriöse Infrastruktur

129

Festival der Träume Tickets für den TIROLERIN-Tag

176

Hotel Klosterbräu Seefeld Spiritueller Wellnessbereich

135

Europas größte Flussschutzgebiete Artenreichtum an Mur, Drau und Donau

183

Testerhof in Tux Innovative Ideen für die ganze Familie

146

Jahrmarkt der Sinne Abenteuer pur in Indien

188

Hotel Neuwirt im Zillertal Hochgefühl garaniert!

155

Sommerschluss? Noch lange nicht! Mit Idealtours durch den Spätsommer

190

Hotel Seespitz in Seefeld Idylle am Wildsee

6 | TIROLERIN August 2011

Redaktion: Chef vom Dienst: Christoph Ebead, Mobil 0664 / 4347774 E-Mail: christoph.ebead@tirolerin.at Eva-Maria Kienast, E-Mail: text@tirolerin.at Mag. Katharina Eigentler, E-Mail: redaktion@tirolerin.at Gertrud Schattanek E-Mail: gertrud.schattanek@tirolerin.at Redaktion Osttirol: Martina Holzer E-Mail: presse.a.osttirol@aon.at Siegfried Weger Anzeigen: Daniela Mallaun - Mobil 0664 / 4009077 Ursula Meyer - Mobil 0664 / 8544194 Maria Korin - Mobil 0664 / 4216036 Gerti Christler - Mobil 0664 / 3168274 Medienverbund TIROLERIN - SALZBURGERIN DIE OBERÖSTERREICHERIN - DIE VORARLBERGERIN Anzeigenrepräsentanz für alle drei Ausgaben: Tel. 0664 / 3579733 - Peter Schattanek Partner-Agentur: Mariacher & friends, Gerhard Mariacher Tel. 0664 / 3251710, info@mariacher.at Lektorat: Ingeborg Wagner, E-Mail: ingeborg.wagner@tirolerin.at Produktion: Barbara Schattanek, E-Mail: barbara.schattanek@tirolerin.at Grafik: Art Director: Verena Obrist, E-Mail: grafik@tirolerin.at Stephanie Stamm. E-Mail: stamm@tirolerin.at Ines Meßnart, E-Mail: design@tirolerin.at Martina Bacher, E-Mail: info@tirolerin.at Bildbearbeitung: Markus Anderwald Controlling: Martha Strickner, E-Mail: controlling@tirolerin.at Abo-Verwaltung: Service-Hotline 05225/63921-30 Gastautoren: Renata Traupe, Siegfried Weger, Jutta Keller Fotografen: A. Gorbachyova, A. Meth, Achhorner, Adidas, Alpenbad Leutasch, Atelier Hohlrieder, B. Ungerank, Beta Shoe Museum Toronto, BFI, Casino Innsbruck, Chopard, CMAS, Cutani, Die Fotografen, dpa, Dr. Philipp, Esprit, Fossil, Foto Lebesmühlbacher, GammaSwing, Geox, getty images, Greg Kadel, Gucci, Hofherr/Ried, Humanic, I. Steiner, Idealtours, Interspot Film GesmbH, J. Keller, Klosterbräu, L. Casanova Sorolla, L. Moser, L. Vuitton, LCN, L'Oréal, Luisa Cerano, M. Bela/ Theater Melone, M. Gasser, N. Malyna/fotolia. de, O. Mosbacher, Only, Palmers, Papsch, Passionata, Pferderegion Oberbayern-Tirol e.V., picture alliance, Praxmarer Ofenbau, privat, R. Schneider, Rado, S. Edinger, S. Oliver, Schneider/Keller, Schober, Shutterstock, Studienverlag, T. Sabo, Tamaris, Teoxane, Toyota Falbesoner, U. Regensburger, Unfallpraxis, Volksbank, Wanner, Wetscher, WWF Österreich. LIEBE LESER! Diese TIROLERIN-Ausgabe ging am 3. August in den Versand. Sollten Sie das Heft nicht zeitgerecht im Briefkasten vorfinden, wenden Sie sich bitte an das zuständige Postamt.


Dr.

66759, www.pregartner-fashion.at Ă–ffn Pfeiffenberger-StraSSe 3, 6460 Imst, Tel.: 05412

ungszeiten: Mo. - Fr. 9:00 - 12:00 | 14:00 - 18:00 /

Sa. 9:30 - 12:30 / 1. Sa. d. Monats 9:30 - 17:00


editorial

Mit Superlativen, Glückwünschen und Belobigungen überhäuft wurden wir zum neuen Outfit der TIROLERIN. Unter allen Einsendungen haben wir 20 glückliche Gewinner ermittelt; diese erhalten eine wertvolle Markenuhr. Wir gratulieren!

Ohne Geld keine Musik!

Folgende Personen haben gewonnen: Anton Wiedenhofer, Kolsass Maria Frotschnig, Völs Johanna Mittermair, Telfs Christa Gomig, Ainet Martin Tipotsch, Weerberg Agnes Rainer, Ainet Ingeborg Mayr, Rum Melanie Stecher, Tannheimer Tal Ulli Ambrosig, Rum Iris Krug, Leutasch Roswitha Lintner, Alpbach Astrid Lang, Terfens Margret Grubhofer, Thaur Daniela Meister, Mils Claudia Zuschmann, St. Johann Gaby Saurer, Telfs Manuela Joham, Innsbruck Silvia Sponring, Absam Paula Walter, Thaur Melitta Schwarz, Jenbach

Wir freuen uns schon darauf, Ihnen eine Markenuhr von Jacques Lemans im Rahmen eines Besuches in der TIROLERIN-Lounge auf der „fafga ‘11” überreichen zu dürfen!

Ladies

Lounge

M

it dieser Ausgabe feiern wir Premiere: Erstmals seit 24 Jahren erscheint auch im August eine TIROLERIN. Wir kommen damit dem Wunsch unserer Inserenten entgegen, welche auch im Hochsommer die Illustrierte als Werbebotschafterin einsetzen wollen. Eine Forderung, über die wir sehr glücklich sind. Dies ermöglicht es uns nämlich, unsere treuen Leser mit einer zusätzlichen Ausgabe zu erfreuen. Ich halte nichts vom Pharisäertum und spreche es daher offen aus: Das Wichtigste für ein Magazin mit einer Strukturierung wie die TIROLERIN sind die Inserate. Sie sind einerseits eine wertvolle Information für den Leser und andererseits bilden sie die existenzielle Grundlage für das Medium. Nachdem wir weder Presseförderung noch sonstige Subventionen erhalten, sind die Werbeeinschaltungen die einzige Finanzierungsquelle, mit der wir monatlich die Gehälter der Mitarbeiter, rund 30 Tonnen Papier, bis zu 20.000 Euro Porto sowie Zeilen- und Bildhonorare begleichen. „Ohne Geld keine Musik”, wie es so schön heißt. Für den Wohlklang der Kompositionen ist die Redaktion zuständig. Ihre Prioritäten liegen darin, dem Leser zu gefallen. Dass die TIROLERIN angenommen wird, bestätigen die Marktuntersuchungen. Mit ca. 213.000 Lesern monatlich ist die TIROLERIN hierzulande das meistbeachtete Magazin. Das kürzlich optimierte Layout dient dazu, redaktionelle Berichterstattungen und Inserate noch besser zur Geltung zu bringen. Auch dies scheint aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen gelungen zu sein. Die äußerst erfolgreiche „Halbjahresbilanz” ist für uns Ansporn und Verpflichtung. Im Namen des TIROLERIN-Teams wünsche ich Ihnen wunderschöne Sommertage und viel Vergnügen beim Lesen!

8 | TIROLERIN August 2011

Peter Schattanek


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Zillertal Bier. Quellfrisch!

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Frisch. Aus der Natur.

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rubriken

Schönen Sommer wünscht Ihre TIROLERIN!

10 | TIROLERIN August 2011


Fotos: TIROLERIN/Schattanek, Sarti

in bester Gesellschaft

Gefeiert wurde hoch zu Ross Die warmen Temperaturen treiben die Menchen immer häufiger nach draußen – die besten Events fanden unter freiem Himmel statt.

A

m Tschapperhof in der Leutasch trafen sich Anfang Juli viele Pferde-begeisterte Menschen, um bei einem großen Reitsportfest dabei zu sein. In Seefeld eröffnete die Familie Kaltschmid ihren neuen Spa-Bereich im Beisein von vielen Gästen, und in Kufstein golften die Mitglieder des Rotary Clubs für einen guten Zweck. Ein alljährliches Highlight der Innsbrucker Gesellschaft ist

auch das Gartenfest des Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern. Im 101. Jahr seines Bestehens kamen wieder hunderte Gäste in den Innsbrucker Saggen, um bis in die späte Nacht zu feiern. Aus Tux im Zillertal erreichten uns tolle Bilder des Natur Eis Palast, wo Marlies und Roman Erler für Urlauber, Tagesgäste und Kinder tolle Programme gestalten.

Lauter zufriedene Gesichter .... konnte man beim Prüfungsessen in den Zillertaler Tourismusschulen entdecken. Die Lehrer freuten sich über die gezeigten Leistungen, die Schüler über die bestandenen Prüfungen und die Gäste über ein hervorragendes Menü samt passender Weinbegleitung.


tirolerin promi-treff

Die Hausherren Bettina und Fred Grishaver-Oberhofer begrüßten TIROLERIN Promi-Lady Daniela Mallaun und Schlagerstar Uwe Busse.

„Schlaflos” in der Salzstadt Im wunderschönen Ambiente des Parkhotel Hall feierte die TIROLERIN einen sommerlichen Promi-Treff mit dem deutschen Schlagerstar Uwe Busse.

Claudia Jenewein und Karin Pschill plauderten angeregt mit Uwe Busse über sein Künstlerdasein.

12 | TIROLERIN August 2011

Claudia Sailer (Radio U1), Caro, Nici und Verena Krug sind große Uwe Busse Fans und freuten sich über das persönliche Kennenlernen und den netten Abend.


... schlagerstar uwe busse

Ursula Heiseler (Radio U1) und Promoterin Christine Feldhütter

Ein blondes „Duo“: Verena Obrist (TIROLERIN) und Uwe Busse

Wolfgang Kröll mit seiner Freundin Sonja

Anna Rainer und Irina Oberguggenberger (Radio U1) genossen den Prosecco.

Arch. DI Albrecht Prokop und seine Frau Caroline

Uwe Busse gab Autogramme und signierte die neue CD „Schlaflos“.

M

it seiner neuen CD „Schlaflos“ im Gepäck begrüßte Produzent, Texter und Interpret Uwe Busse die Gäste der TIROLERIN im Parkhotel Hall. Der mit 29 Goldenen und neun PlatinSchallplatten ausgezeichnete Superstar des Deutschen Schlagers suchte sofort den Kontakt zu seinen Fans und gestand, dass er zu Tirol und seinen Menschen ein besonders gutes Verhältnis hat. Der unterhaltsame Blondschopf genoss, wie alle Besucher des Promi-Treffs, das hervorragende Menü der Gastgeberfamilie. Uwe Busse zog viele Jahre im Hintergrund der Schlagerwelt die Fäden und schrieb unter anderem sehr erfolgreiche Titel für Mireille Mathieu, Tony Christie, Engelbert, Roger Whittaker, Roland Kaiser, Andy Borg und DJ Ötzi. Seine eigene neue CD ist wiederum ein Meisterwerk guter Musik und toller Texte. n

Angelika und Manfred Seebacher trugen sich ins Gästebuch ein.

Rita Oberhofer, Mag. DDr. Wolfgang Markl (Verwaltungsdirektor des BKH Hall) und seine charmante Gattin Monika

Kellner Andy kümmerte sich herzlich um das Wohl der Gäste und servierte hausgebeizten Lachs, Rinderfilet mit Letschogemüse, Zander­ filet an Erbsenrisotto und zum Abschluss ein Himbeerparfait.

Parkhotel Hall Thurnfeldgasse 1 6060 Hall in Tirol Tel.: 05223 / 53769, info@parkhotel-hall.com www.parkhotel-hall.com

Möchten Sie auch einmal beim Promi-Treff dabei sein? Wir verlosen 2 x 2 Plätze für die nächste Veranstaltung. Anmeldungen via E-Mail bitte an daniela.mallaun@tirolerin.at

Fotos: TIROLERIN/Verena Obrist 

TIROLERIN August 2011 | 13


unterwegs

Preisverleihung beim Pferdesporttag Anfang Juli am Tschaperhof – v.l.: Lisa Kirchebner auf „Daros“, Richter Peter Schorn, Leonie Ripfl, Seniorchef Paul Wackerle und Kathrin Wurm auf „Djungle Junior“.  Fotos: Alessandra Sarti und Peter Schattanek

Harmonie zwischen Mensch & Tier Der Tschaperhof bietet als Schul-, Einstell- und Turnierpferdestall nicht nur eine perfekte Reitanlage mit Turniermaßen sondern auch wunderschöne Ausreitmöglichkeiten im Leutasch- und Gaistal.

A

m 3. Juli veranstalteten die Pferdefreunde Tschaperhof einen Pferdesporttag mit Dressur-, Musikkürund Caprilliprüfungen. Und wie immer gestaltete sich dieser Tag für Teilnehmer und Zuschauer zu einem wundervollen Ereignis rund ums Pferd. Im Herbst ist ein großer organisierter Ausritt geplant und im nächsten Jahr möchte man beim alljährlichen Turnier auch wieder Springbewerbe präsentieren. Neben Ausritten in atemberaubender Kulisse bietet das Pferdeparadies inmitten blühender Wiesen
ein ganz spezielles Flair. Eine großzügige Reithalle, Holzaußenboxen
und weitläufige Koppeln lassen keine Wünsche offen. Diese Vorteile nützen auch die Ein14 | TIROLERIN August 2011

steller, die u.a. aus Telfs, Axams, Mösern oder Völs kommen. Auf den Schulpferden erteilt Juniorchef Robert Wackerle, staatlich geprüfter Reitinstruktor und OEPS-Bereiter, Unterricht in Dressur, Springen oder an der Longe und führt seine Schüler auf Wunsch zu Reiterpass, Reiternadel und Lizenz. Deutlich spürbar ist am Tschaperhof die Harmonie in den Stallungen, in der Halle und am Reitplatz; auffällig der große Anteil an Erwachsenen und ebenfalls außergewöhnlich die zahlreichen männlichen Reiter, die sich im üblicherweise von Mädchen und Frauen dominierten Stallgeschehen am Tschaperhof n offensichtlich sehr wohl fühlen.  Text: Gertrud Schattanek

Die auch international erfolgreiche Dressurstaatsmeisterin Stefanie Glötzer mit ihrem Pferd „Rubinetto“, das am Tschaperhof eingestellt ist, und Juniorchef Robert Wackerle.


tschaperhof

Patrizia Heinrich auf „Candyman“, einem Schulpferd vom Tschaperhof.

TIROLERIN August 2011 | 15


unterwegs

of Tschaperh ckerle Familie Wa

h 6105 Leutasc 66 63 / 4 Tel. 0521 of.at h er p a ch www.ts

Blick in die lichtdurchflutete Reithalle des Tschaperhof beim Abreiten am Turniertag. Mit 20 x 40 m Turniermaß bietet sie den Reitern natürlich ganzjährig und wetterunabhängig uneingeschränkte Trainiermöglichkeiten.

Mona Eller auf „Landsknecht“ beim von Perle Textil Innsbruck, KFZ Wetterstein Leutasch, Luckys Reiterladen Telfs, RAL Fahrzeugersatzteile, Lagerhaus Leutasch und der TIROLERIN gesponserten Pferdesporttag am Tschaperhof.

16 | TIROLERIN August 2011

Preisübergabe eines hübschen Polsters der Marke Tirol Living mit Pferdemotiv von Perle Textil Innsbruck an Nicole Prem auf „Cupido“.


tschaperhof

Die gesamte Familie Wackerle arbeitet mit viel Freude am Pferde- und Bauernhof bzw. für das reiterliche Angebot und die Vermietung liebevoll gestalteter Ferienwohnungen – v.l.: Hedwig, Barbara und Paul Wackerle sowie Anja und Robert mit Pferd Pakira.

Zum Angebot für Gäste zählt auch das vor allem bei Kindern beliebte Ponykutschenfahren mit Paul Wackerle.

Blick auf die Stallungen, in denen derzeit insgesamt 19 Warmblutpferde und ein Haflinger zuhause sind.

Machte beim Pferdesporttag eine gute Figur: Theresa Böhm auf „Elina“ auf dem 40 x 60 m großen Reitplatz.

TIROLERIN August 2011 | 17


unterwegs

Marlies Erler fand ihr große Liebe Roman am Hintertuxer Gletscher; zusammen haben sie drei Töchter – hier im Bild Anna (6) , die Jüngste.

Liebesglück im Eispalast Als die aus Hessen stammende Marlies Erler zur Jahrtausendwende zum ersten Mal den Hintertuxer Gletscher besuchte, konnte sie nicht ahnen, dass sie hier im ewigen Eis sowohl ihr privates als auch ihr berufliches Glück finden würde.

D

ie studierte Pharmazeutin Marlies Erler arbeitete viele Jahre bei Weltkonzernen der Pharmaindustrie in Deutschland und war unter anderem erfolgreich für Marketing und Team-Agenden zuständig. So organisierte sie auch für eine große deutsch-französische Pharmafirma ein Mitarbeiter-Event in Tux im Zillertal, als sie ihren künftigen Ehemann Roman Erler kennen lernte. Die beiden verliebten sich, Marlies gründete Firmenevent Tirol und begann sofort in der Firma ihres Mannes „Natur Sport Tirol“ mitzuarbeiten. Die beiden vergrößerten das Angebot des AdventureVeranstalters und bieten heute neben dem bewährten Schi-, Wander- und Bergurlaub auch Flying Fox, Canyoning, Rafting, Höhlentrekking, Schneeschuhwandern, Eisklettern, Paragliden, Gletschersafaris usw. an. Dieses aufregende Natur-Sport-Angebot ergänzte Marlies Erler durch maßgeschneiderte Firmen-Events, deren Schwerpunkte in Teambildung, Mitarbeiterführung und Kundenbindung liegen. Marlies Erler: Die 18 | TIROLERIN August 2011

häufigste Frage nach einem Training oder Coaching ist: Wie kommt eine erfolgreiche Pharmazeutin und Trainerin nach Tirol? Meine Antwort: Roman ist ein Pionier, wie es in Tirol nur wenige gibt. Er ist charismatisch und wahnsinnig begeisterungsfähig. Permanent ist er auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, Gäste nach Tirol zu holen. Dabei sind Tux und die Zillertaler Berge sein Leben. So baute er den ersten Klettersteig im Zillertal, die Spannagelhöhle trägt seine Handschrift und 1998 entdeckte er bei einer Erkundungstour für ein geplantes Teamtraining den Natureispalast – drei Gletscherspalten, die ineinander verwachsen und nach oben geschlossen sind. Ein Naturphänomen! Wir freuen uns über viele Gäste und über Fernsehanstalten (ZDF, Pro7, Plus4, ORF), welche berichten. Auch Wissenschaftler, wie Dr. Birgit Sattler/Uni Innsbruck und Prof. Dr. Ingo Sass/Uni Darmstadt sind im Natureispalast zwecks wissenschaftlichen Erhebungen immer wieder präsent.

Neue Teile im Natureispalast erschlossen Ab diesen Sommer stehen den Besuchern im Natureispalast völlig neue Teile zur Verfügung. Täglich werden in zwei fast zweistündigen Führungen neben dem älteren Teil auch die neuen Örtlichkeiten begangen. Für jene, die es ganz genau wissen wollen, veranstalten die Erlers auch akademische Führungen für Besucher mit naturwissenschaftlichen Vorkenntnissen. Die neuen Teile im Natureispalast heißen: Wunderkammer (mit plastisch verformten gebogenen Eiszapfen), Saal der Saligen (Salige sind mystische helfende Gestalten, die tief im Gletscher wohnen), Glitzerkeller (mit tausenden Kristallen), Kaiserjägerstollen (Reverenz an die Kaiserjäger des 1. Weltkrieges), Riesenspalte (mit Millionen Litern Wasser gefüllt) und Gletscherbrunnen (runder unerforschter Schacht). Dank der Zustimmung der Österreichischen Bundesforste konnten die Ausbauarbeiten zügig vorangetrieben werden, zur Segnung am 13. August steht alles bereit.


natursport tirol

Begegnung mit dem Tuxer Riesen Die neugierigsten Gletscherbesucher – die Kinder – können ab 8 Jahren den Eispalast in Tux erkunden und sich in speziell geführten Touren auf die Suche nach dem Tuxer Riesen machen.

V

or sehr, sehr langer Zeit, als in den Alpen noch wilde Tiere wie Wölfe oder Bären die Gegend unsicher machten, kam vom fernen Italien über Südtirol ein furchtbarer Riese ins Nordtiroler Tuxer Tal ... Wenn sich eine Gruppe auf den Weg durch den Natureispalast macht, dann sind keine bergsteigerischen Vorkenntnisse nötig. Das Team um Roman Erler wird seinen Schützlingen mit Rat und Tat zur Seite stehen und alles Wissenswerte zum Thema Gletscherkunde kindgerecht erklären. Die Temperatur im Natureispalast beträgt konstant null Grad. Führungen sind aus diesem Grund auch an Schlechtwettertagen problemlos möglich. Mehr Informationen unter www.tuxi.at.  TIROLERIN August 2011 | 19


unterwegs

Vernetzt denken, ganzheitlich planen, nachhaltig wirken! Sie wollen Ihr Team, Ihre Organisation weiterentwickeln? Sie stehen vor einer beruflichen Veränderung und brauchen unterstützendes Coaching? Sie wollen die eigene persönliche Entwicklung reflektieren, Ihr Potenzial entwickeln, Work-Life Balance erreichen? Sie wollen Ihre Organisation nachhaltig weiterentwickeln und benötigen ein neues PE-Konzept? Marlies Erler – Firmenevent Tirol berät Sie gerne bei diesen Fragestellungen und Projekten. Lösungsorientiert begleitet sie Sie auf Ihrem Weg und entwickelt mit Ihnen Ihre Organisation weiter. Schon jeder zweite Amerikaner hat als berufsbegleitende oder lebensbegleitende Maßnahme seinen eigenen Business- oder Life-Coach. Wie Marlies Erler im Gespräch mit der TIROLERIN erklärt, geht auch im deutschsprachigen Raum der Trend der Mittleren Führungsebene in diese Richtung: „Soft Kills Vorträge und Businesscoaching – dabei bil20 | TIROLERIN August 2011

den Coaching, Consulting und Teaching fast immer eine Einheit. Häufig werde ich nach meiner persönlichen Coaching-Definition gefragt. Um diese Frage zufriedenstellend beantworten zu können, habe ich ein Konzept entwickelt, welches die wichtigsten inhaltlichen, strukturellen und methodischen Elemente meiner Arbeit auf den Punkt bringt. Oft ist es auch nützlich, einen Vergleich heranzuziehen – dazu nehme ich gerne als Beispiel die oft zitierte Bergsteiger-Metapher: Coaching ist wie Bergsteigen. Der Coachee ist der Alpinist, der sich den zu besteigenden Berg aussucht. Der Coach ist sein Bergführer. Der Coachee muss natürlich selbst klettern, und prinzipiell könnte er dies auch alleine, aber der Bergführer kennt die günstigste Route, hat eine professionelle Ausrüstung und weiß, wie man mit Hindernissen unterwegs umzugehen hat. Außerdem kennt er erfrischende Quellen und tolle Aussichtspunkte, die ein Unkundiger sicherlich übersehen würde. Fotos: TIROLERIN/Schattanek, Natursport Tirol/Roman Erler


natursport tirol

... sehr gut fand ich, dass ich meine Kollegen auch einmal von einer anderen Seite kennen lernen durfte.“ Kursteilnehmerin

D

ie Outdoor Corporate-Programme setzen auf Spaß und Erlebnis – und machen aus dem Erlebten eine Erfahrung, die ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Anreize motiviert. Alle Ziele eines klassischen Incentives werden erreicht. Darüber hinaus ist Outdoor-Training auch ein Instrument der Personalentwicklung, ohne dass dies den Teilnehmern jeweils explizit angekündigt wird. Der sich so ergebende Synergieeffekt ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund begrenzter Budgets vielversprechend. Ziel ist es, die Kombination von Erlebnis und Erfahrung zur Steigerung der Identifikation mit dem Unternehmen, zur Stärkung des Selbstvertrauens der Teilnehmer und zu deren Motivierung zu höheren Leistungen einzusetzen. n

Natursport TIROL und Firmenevent TIROL Lanersbach 376, 6293 Tux im Zillertal, Tel.: 05287 / 87 2 87, Mobil Hotline: 0676 / 3070000, E-Mail: info@firmenevent.at, info@natursport.at, Web: www.natursport.at, www.firmenevent.at

Piano on Ice 13. August Hintertuxer Gletscher Am Samstag, 13. August 2011, 11 Uhr, werden die neuen spektakulären Teile des Natureispalastes von Dekan Edi Niederwieser im Rahmen eines großen Festaktes gesegnet. Im Festprogramm tritt unter anderen Gerda Seebacher mit ihrem „Piano on Ice“ auf. Sie wird viele Filmhits, Operettenlieder und internationale Tophits der Unterhaltungsmusik im Eingangsbereich des Natureispalastes spielen.

TIROLERIN August 2011 | 21


unterwegs

Die Bauzeit ist vorbei: Das neue „Spiritual Spa" im Hotel Klosterbräu in Seefeld lädt zum Wellnessvergnügen der Extraklasse ein.

Fotos: Klosterbräu, TIROLERIN

Wellness innovativ interpretiert Begeisterte Gäste, zufriedene Professionisten und eine strahlende Gastgeberfamilie: Bei der Eröffnung des neuen „Spiritual Spa“ im Hotel Klosterbräu in Seefeld war die gute Laune allseits spürbar. Ganz der Klostertradition der Augustinermönche verpflichtet, präsentierte sich der neue Wellnesstempel als besinnliches wie luxuriöses Refugium. Stolz führte die traditionsreiche Hoteliersfamilie Seyrling die Gäs-

Familie Jäger genoss neben dem Sonnenschein auch den informativen Rundgang durch den neuen „Spiritual Spa“-Bereich.

22 | TIROLERIN August 2011

teschar durch ihre realisierte Vision, welche die historische Kulisse des Hauses mit einem modernen Spa-Kraftort vereint. Die Reaktion der Gratulanten war einhellig: „So eine Oase der Ruhe hat es vorher nie gegeben.

Das Klosterbräu hat den Nerv der Zeit getroffen und wurde dafür mit dem begehrten Senses Award und dem Tirol Touristica Preis 2011 für die Angebotsentwicklung und das innovative Konzept ausgezeichnet. n

Gudrun und Helmut Isser, Michaela Weibl und Ursula Mattersberger gratulierten Cristina Seyrling (3.v.l.) zum gelungenen Konzept.

Alois Seyerling nahm die Gelegenheit wahr sich offiziell bei dem versammelten Klosterbräu-Team für dessen Einsatz zu bedanken.


... im klosterbräu

Mario Marcati und Freundin Eva überbrachten der innovativen Hoteliersfamilie die besten Glückwünsche.

Moni und Charles Seyrling verfolgten gespannt die Ansprache ihrer Familie und die ideenreiche Eröffnungzeremonie.

Vollen Einsatz im kühlen Nass forderte das Läuten der 1,5 Tonnen schweren Schwimmbadglocke von Alois Seyrling.

Die Familien Opbacher und Kaltschmidt nützten die Eröffnungsfeier für einen ausgedehnten Plausch.

Adi Werner und seine Gattin Gerda (r.) vom Arlberg Hotel Hospiz flanierten mit Maria und Rudi Wieder durch die Räumlichkeiten.

Dr. Winner ließ es sich nicht nehmen, Freunden aus Zell am See das einzigartige „Spiritual Spa“ zu präsentieren.

Maria Tauber und Annemarie Triendl/Triendlsäge lobten den Visionärsgeist des Hotels Klosterbräu in den höchsten Tönen.

Bürgermeister Werner und Gattin Rosi Frießer gratulierten an der Seite von Jürgen Armbruster zum erfolgreich abgeschlossenen Projekt.

Familie Walpert war äußerst angetan von dem gut durchdachten Konzept des neuen Luxus-SPAs.

Hotel Klosterbräu

Wie ein klarer Bergsee lädt der Außenpool sowohl zum Entspannen als auch auf eine Reise der Sinne ein.

Familie Seyrling Klosterstraße 30 • A-6100 Seefeld Tel.: +43.5212.2621-0 • Fax: +43.5212.3885 info@klosterbraeu.com • www.klosterbraeu.com

Im Ruheraum des neu gestalteten Wellnessbereichs hängt ebenfalls eine imposante und alte Kirchenglocke.

TIROLERIN August 2011 | 23


unterwegs

Der Mr. 24-Stunden-Mann und sein Raumwunder Franz Venier, einer der erfolgreichsten Extremradfahrer, Extremlangläufer und Gründer der RennRad Race Academy fand im neuen Toyota Verso einen Partner für Training und Familie.

24 | TIROLERIN August 2011

In dieser Funktion benötigt Franz Venier ein komfortables Nutzfahrzeug, in dem die gesamte Ausrüstung verstaut werden kann.

die habe ich mit dem Verso und Toyota Falbesoner gefunden!“

Toyota Verso – Spitzensportler in der Disziplin Preis/Leistung

Der multifunktionale Toyota Verso 1,6 mit 97 KW oder 132 PS begeistert als Familienund als Nutzfahrzeug durch seinen hohen Fahrkomfort. Der ausgereifte 132-PS-Motor (97 KW) sorgt für Fahrspaß und erfüllt dank gutem Motormanagement die Euro-4Abgasnorm. Fünf Türen, sieben Sitzplätze und moderne Ausstattung machen den Toyota Verso zu einem Multitalent und treuen Begleiter.  n

Der Toyota Verso beweist: Ein großes Auto kann durch spritzige Fahreigenschaften und Wendigkeit überzeugen und gleichzeitig sparsam im Verbrauch sein. Die moderne und hochwertige Ausstattung am neuesten Stand der Technik macht ihn auch für längere Fahrten zu einem perfekten Begleiter. Venier: „Als Spitzensportler vertraue ich nur auf die stärksten und besten Partner;

Toyota Verso – Zahlen, Daten, Fakten

Fotos: Toyota Falbesoner

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it dem Verso hat Toyota ein Raumwunder geschaffen. Auf den ersten Blick wirkt der Toyota wie ein großer Kombi. Ein Blick in das Innere des Verso offenbart die wahren Qualitäten wie einen riesigen Kofferraum oder sieben Sitze. „Im Verso bringe ich locker meine Rennräder, Laufgarnituren und die Zeitfahrmaschine unter. Zudem kann auch mein Trainer mit seinem Equipment problemlos mitfahren“, schwärmt der mehrmalige Gewinner aller nationalen und internationalen 24-Stunden-Radklassiker Franz Venier. Seit 8 Jahren bereitet er Sportler aus dem In- und Ausland auf den Ötztaler Radmarathon vor.


unterwegs

V.l.: Die glücklichen Sieger des Turniers mit LärchenhofClubmanager Gerhard Pühringer und RCK-Präsident Ulf Lorenz. Platz 1: Herbert Exenberger und Helmut Ramsauer, Platz 3: Rosalinde und Albert Edinger, Platz 2: Edith Dax und Andreas Brandtner, mit Organisator Erwin Obermaier (2. v.r).

Golfen für Bolivien Bereits zum dritten Mal konnte der Rotary Club Kufstein das beliebte Charity Golfturnier am Lärchenhof in Erpfendorf austragen.

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as alle zwei Jahre stattfindende Turnier konnte sich auch heuer wieder über sehr viele Teilnehmer freuen. Helmut Ramsauer und Erwin Obermaier vom Organisationsteam bekamen durch zahlreiche namhafte Sponsoren eine starke Unterstützung, sodass neben einem wunderschönen Turniertag auch der gesellschaftliche Teil in entsprechendem Rahmen umgesetzt werden konnte. Turniersieger wurden Helmut Ramsauer und Herbert Exenberger. Der Reinerlös kommt Prim. Dr. Spechtenhauser für das Projekt „Ausbildung für Jugendliche in Bolivien" zugute. n

Dir. Franz Mair und Verkaufsleiter Werner Schmölzl (beide Tiroler Verischerung) stärkten sich am Turnier-Büffet.

26 | TIROLERIN August 2011

Hauptsponsor Wolfgang Schauer von der Volksbank Kufstein mit Helmut Ramsauer, Martin Unterrainer, Ulf Lorenz, Bernhard Spechtenhauser und Erwin Obermaier Fotos: Sarah Edinger

Bestens versorgt wurden alle von Bernhard Spechtenhauser und Maria Ramsauer sowie der Crew vom Lärchenhof.

Georg Kantor präsentierte den Ehrengast & ÖSV-Skistar Stefan Görgl, der sich bis in den Abend in der großen Golffamilie sehr wohl fühlte.

Fritz Unterberger, als Sponsor und Teilnehmer, mit Paul Bachmann nach der erfolgreichen Golfrunde.




unterwegs

Sternstunden der Mobilität Auch diese Saison wird das Team der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik in einer Wagenflotte von Peugeot Moriggl unterwegs sein.

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ir freuen uns, die erfolgreiche Kooperation fortsetzen zu dürfen und den Komfort der Autos zu genießen, wenn wir von einem Konzerthighlight zum nächsten düsen“, erklärte Festwochen-Geschäftsführerin Christa Redik bei der Fahrzeugübergabe. In dieselbe Kerbe schlagen auch Florian und Philipp Lantos vom Autohaus Moriggl: „Das Festivalmotto „Sternstunden“ werden nicht nur die Zuschauer und Zuhörer bei den verschiedenen Veranstaltungen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik erleben, sondern auch die Mitarbeiter und Künstler, wenn sie während der Spielsaison Juli und August 2011 mit den neuesten PKW- und LKW-Modellen aus dem Autohaus Moriggl unterwegs sind.“ n 

Foto: TIROLERIN/Meyer

Peter Ewald, Gundula Darlap-Madersbacher/Marketing & Sponsoren Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Florian Lantos/Autohaus Moriggl, Festwochen-Geschäftsführerin Christa Redik, Philipp Lantos/Autohaus Moriggl, Florian Rabl, Raphael Keuschnigg und Mag. Philip Brunnader/Kommunikation, Neue Medien & Akademieprojekte der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zeigten sich bei der Übergabe der Autoflotte in bester Laune.

Wiederverschließbare Packungen? Haben die Leut’ keinen Hunger? Jetzt

Neu Müllerhof, Marc Müller – Niederthai im Ötztal


unterwegs

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Die Initiatorin der Veranstaltung Manuela Bliem (l.) mit Clemens und seinen Eltern Karin und Alessandro Marti.

Ein bunter Abend für Clemens „Hinschauen und handeln” lautet die Devise von Manuela Bliem, deren private Initiative unlängst zu einer ausgesprochen erfolgreichen Charity-Veranstaltung führte.

n die zweihundertfünfzig Gäste waren ins Veranstaltungszentrum Jenbach gekommen, um einer von Christoph Sailer/ORF moderierten Bilderversteigerung beizuwohnen, die sicherlich keine alltägliche war. Vier Künstler (IWA, Gerold Pircher, Kurt Wagner und Reinhard Walder) präsentierten ihre Werke nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Rahmen einer sehenswerten Ausstellung – begleitet von Darbietungen des Südtiroler Kabarettisten Manfred „Luis” Zöschg, des Querflötenensembles der Jenbacher Musikschule, des Duos Lydia & Toni mit seinen Trommelund Didgeridoo-Rhythmen sowie der ausdrucksstarken Mezzosopranistin Margit Hackspiel. Im Vordergrund stand aber der 9-jährige Clemens, der vom Erlös der Veranstaltung neue Ober- und Unterschenkel-Orthesen, welche nur in einer deutschen Klinik hergestellt werden und von der heimischen Krankenkasse nur zu einem sehr geringen Teil finanziert werden, bekommen wird. Clemens kam mit einem offenen Rücken auf die Welt, wurde operiert und ist von den Knien abwärts gelähmt. Mit den Orthesen, die alle paar Jahre wegen des Wachstums erneuert werden müssen, kann sich Clemens selbstständig ohne Rollstuhl fortbewegen. Durch die Veranstaltung konnten einige tausend Euro gesammelt werden, die Firma „Pfister + Partner SteuerberatungsGmbH & Co KG“ sponserte in großzügiger Weise nicht nur eines der Exponate, sondern übernahm auch für fünf Jahre die Patenschaft für Clemens. Organisatorin Manuela Bliem zeigte sich nach dem Abend zufrieden und erleichtert: „Ich hab' einfach versucht zu helfen ...“ – Dies ist ihr durchaus gelungen. Info: m.bliem@chello.at n Fotos: Thomas Steinlechner /DEVCON5

Jenbachs Bürgermeister Wolfgang Holub und Gemeinderätin Inge Meixner-Hammer waren von den Aktionen der Künstler begeistert.

28 | TIROLERIN August 2011

Für Mag. Klaus und Eva-Rosa Pfister war es eine Herzensangelegenheit, zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen.

Das richtige Bild für Hans „Giovanni“ Riedmann: „Kampf der Geschlechter“ der ausstellenden Künstlerin IWA




... in münster

Eröffneten das Reha Zentrum Münster – v.l.: Mag. Johannes Karner (GF, PORR Solutions), Dr. Peter Weber (Mitglied d. Vorstandes, PORR-Gruppe), DI Dr. Rudolf Grossmayer (GF, hospitals Projektentwicklungsges.m.b.H), GD-Stv.in Gabriele Eichhorn, MBA (PVA), DI Berndt Martetschläger (GF, hospitals Projektentwicklungsges.m.b.H), GD Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA (CEO, PORR-Gruppe), KR Mag. Julian M. Hadschieff (CEO, Humanocare GmbH), DI Klaus Ortner (GF, Ortner Ges.m.b.H.), Univ.-Doz. Dr. Christian Brenneis (Ärztlicher Direktor, Reha Zentrum Münster), LR Bernhard Tilg, Skistar Günther Mader, Bgm. Werner Entner (Bürgermeister Gemeinde Münster) Fotos: Humanocare/B. Morrigl

Ein Meilenstein der Rehabilitation Jetzt hat auch Tirol sein eigenes Reha-Zentrum für Neurologie, Herz-Kreislaufund Atemwegserkrankungen!

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Dr. Bernhard Wanner, KR Mag. Julian M. Hadschieff und Ing. Oswald Jenewein

it einem traditionellen Tiroler Festakt und zahlreichen Ehrengästen wurde Ende Juni das neue 250-Betten-Haus mit 220 qualifizierten Mitarbeitern in Münster eröffnet. „Die optimale Gesundheitsversorgung im Land Tirol wird mit dem Reha Zentrum Münster nachhaltig gestärkt. In Zukunft können die Tiroler Reha-Leistungen im eigenen Land in Anspruch nehmen“, freut sich Landeshauptmann Günther Platter.  n

Verwaltungsdirektor RZM Christian Elzinger, Marianne Fehringer (Geschäftsführerin Humanocare), Mark Krause (Humanocare), Mag. Hannelore Röck (Prokuristin Humanocare, Projektleiterin RZM)

Dr. Arno Melitopulos, Landtagsvizepräsidentin Gabriele Schießling und LA Hannes Bodner

Priv. Doz. Dr. Hannes Alber (Kardiologie RZM), Dr. Michaela Stampfer-Kountchev (Neurologie RZM, Prof. Dr. Otmar Pachinger, Univ.-Doz. Dr. Christian Brenneis (Ärztlicher Direktor RZM), Dr. Christoph Puelacher (Pulmologe RZM)

TIROLERIN August 2011 | 29


unterwegs Der Ärztliche Direktor MR Dr. Adalbert Liener und die Geschäftsführerin des Sanatorium Kettenbrücke Mag. Annette Leja begrüßten Innsbrucks Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber.

Bühne der Geselligkeit Beim alljährlichen Gartenfest vom Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern trafen sich Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Ärzte, Mitarbeiter, Partner und Freunde des Hauses zu einem unterhaltsamen Abend.

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ie Parkanlage, die normalerweise eine Oase der Erholung ist, verwandelte sich Ende Juni zu einer „Bühne der Geselligkeit“. Der Wettergott war milde gestimmt, sodass die illustre Gästeschar einen entspannten Abend im Freien genießen konnte. Das Fest war sehr gut besucht, und so hatte Geschäftsführerin

TGKK-Obmann Michael Huber und TGKKDirektor HR Dipl.-Kfm. Heinz Öhler stießen auf eine positive Bilanz an.

30 | TIROLERIN August 2011

Mag. Annette Leja allen Grund zur Freude. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen oder ein Wiedersehen zu feiern. Das Buffet überzeugte durch einen köstlichen Mix aus heimischen Spezialitäten und mediterranen Köstlichkeiten. Perfekt umrahmt wurde dieser Abend unter Freunden von der Band „Bourbon Street". Das Sanato-

RLB-Vorstand Dr. Hannes Schmid plauderte lange mit der Pflegedirektorin des Sanatorium Kettenbrücke DGKS Monika Reiter.

rium Kettenbrücke wurde 1910 am heutigen Standort von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul gegründet. 150 Ärzte aus 24 Fachrichtungen und rund 250 Mitarbeiter sind dort tätig. Das private Krankenhaus verfügt über 150 Betten auf sieben Stationen. n Fotos: TIROLERIN/Ebead, hofherr/Riedl(1)

Der Landesgeschäftsführer der Tiroler Volkspartei Dr. Martin Malaun mit UNIQA-Direktor Helmut Krieghofer


sanatorium kettenbrücke

Die Ärzte vom Wirbelsäulenzentrum Innsbruck Sanatorium Kettenbrücke (WIK): Dr. Michael Koller, Prof. Dr. Klaus Galiano und Dr. Michael Gabl

Bestens gelaunt genossen Sr. Itha, Sr. Dolorosa, Generaloberin Sr. Pia Regina, Sr. Adelinde, Kaplan Siby Joseph, Doris Homolka und Provinzleiterin Sr. Johanna Maria das alljährliche Gartenfest des Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern.

Rechtsanwalt Dr. Stefan Geiler mit Ehefrau Michaela Geiler und Unfallchirurg Prof. Dr. Gernot Sperner

Dipl.-Architekt Peter Huter, Dr. Claudia Vogel, Mag. Maria Huter und Orthopäde Dr. Bernhard Huter

Monika Pohl mit Amtsvorstand Mag. Ferdinand Neu und dessen Gattin Abteilungsleiterin Mag. Birgit Neu

Die Geschäftsführerin des Sanatorium Kettenbrücke Mag. Annette Leja und DDr. Wolfgang Leja

Tiroler Hospiz: Vorstand Prof. Dipl.-Vw. Dr. Herbert Weissenböck und Vorständin Marina Baldauf

Gynäkologe Dr. Peter Hintermüller, Dr. Helmut Jünger mit Ehefrau Dr. Helga Jünger und Augenarzt Dr. Klaus Miller

Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern Sennstraße 1, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 2112-0 Fax: 0512 / 2112 - 8142 www.sanatorium-kettenbruecke.at

Die AnästhesistInnen Dr. Petra Bauer, Dr. Rudolf Häussler, Dr. Elvira Eder-Scharf, Dr. Claudia Vogel und Dr. Barbara Robin

Mag. Franz Mair (Tiroler Versicherung) und seine Gattin Anna verbrachten einen wunderbaren Abend im Garten des Sanatoriums.

TIROLERIN August 2011 | 31


unterwegs

Kulinarische Sommergrüße Die Wetscher Kochakademie erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

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ulinarische Sommergrüße gab es in Wetschers beliebter Kochakademie: Haubenkoch Thomas Dorfer stellte sich als prominenter Lehrmeister in Wetschers bulthaup-Küchenstudio. Der Küchenchef vom berühmten Landhaus Bacher in der Wachau und Schwiegersohn von Starköchin Lisl Wagner-Bacher verriet himmlisch-leichte Rezepte, die auch bei Tirols KochakademikerInnen großen Anklang fanden. Getestet werden durfte dabei nicht nur Thomas Dorfers sommerliches Menü, sondern auch das eine oder andere Garten-

Gastgeber Ing. Martin Wetscher mit Haubenkoch Thomas Dorfer

32 | TIROLERIN August 2011

möbel gleich nebenan. In der April-Ausgabe verloste die TIROLERIN einen LiegestuhlKlassiker von Wetscher der Spitzenmarke Weishäupl. Die glückliche Gewinnerin Susanna Steiner aus Innsbruck freute sich über ihren Möbel-Neuzugang und nahm in den Wetscher Wohngalerien schon einmal begeistert darauf Platz: „Danke dem Hause Wetscher für den schönen Gewinn!“ Wer sich für Wetschers Kochakademie interessiert, findet Infos unter www.wetscher.com, Tel.: 05288-600-11, oder per E-Mail: m.gredler@wetscher.com  n

Michael Conrad, Dr. Dagmar Deixelberger-Fritz und Ing. Alex Maier

Gewinnerin Susann a Steiner aus Innsb ruck und Paul Wetscher

Mag. Gabriele Steinlechner und Andrea Fotos: Wetscher Schneider


unterwegs

Die frischgebackenen Weinjungsommeliers mit Dir. HR Mag. Alfred Müller, Fachvorstand Dipl.-Päd.- FOL Kurt Tausch, Dipl.-Päd. Prof. Mag. Peter Dornauer und Dipl.-Päd FOL Erwin Kästner.

Fotos: TIROLERIN/Schattanek

Prüfung mit Promi-Faktor Mitte Juni luden die Zillertaler Tourismusschulen Persönlichkeiten aus ganz Tirol ein, um als Gast bei den wichtigen Abschlussprüfungen der Schüler dabei zu sein.

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a die Schüler der Zillertaler Tourismusschulen in Zell am Ziller nach ihrer Ausbildung meist in den besten Häusern Österreichs arbeiten, scheute Direktor Hofrat Alfred Müller anlässlich der alljährlichen Abschlussprüfungen keine Mühen und lud viele honorige Gäste zum Prüfungsessen ins Zillertal ein. So konnten die Schüler an Tischen, die mit den höchsten Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Sport,

Dr. Claudia Riccabona-Zecha und Mag. Ronny Zecha (Dir. VHS Tirol) mit Annemarie Salzburger

34 | TIROLERIN August 2011

Kultur und Gesellschaft besetzt waren, zeigen, dass sie sowohl in der Küche, als auch beim Servieren und bei der Weinempfehlung den gehobensten Ansprüchen der Gastronomie entsprechen. Landeshauptmann Günther Platter lobte die Leistungen und die Beherztheit der SchülerInnen und wünschte ihnen auf ihrem weiteren Berufsweg nur das Beste. n Fotos: TIROLERIN/Schattanek

Elisabeth und Hannes Kerschdorfer (Gartenbaucenter Kerschdorfer, Stumm i. Z.)

Dir. HR Mag. Alfred Müller, LR Dr. Beate Palfrader, LA Josef Geisler und Walter Strasser (Obmann TVB Zell-Gerlos)

Kaspar Plattner, Präsident des FC Wacker Innsbruck


unterwegs

Dipl.-Päd. Fach oberlehrer Er w in Kastner und Karl Pettner m Fachlehrer it den Prüfungs kandidatInnen Service. im Bereich

Schiedsrichterreferent Reinhard Kaserer, Fritz Kaltschmid (Hotelier und Obmann des TVB Olympiaregion Seefeld ), Dr. Josef Geisler (Präsident des Tiroler Fußballverbandes), Nationalteamtrainer Didi Constantini und TIROLERIN Geschäftsführer Peter Schattanek

Markus Tipotsch (Obmann TVB Tux-Finkenberg), Werner Kostenzer (Obmann Ferienregion Zillertal) und Mag. Gernot Paesold (Zillertal Info)

Direktor HR Mag. Alois Müller mit Sabina Geisler und Frau Erler

Martha Schulz (Vizepräsidentin WK Österreich übergab den Schülern einen Gutschein für den Workshop „Top Fit in den Berufsalltag“.

Martin und Barbara Wetscher (Möbelhaus Wetscher), Sabina Geisler und Landeshauptmann Günther Platter

Unterhielt sich prächtig: Landesrat für Gesundheit und Verkehr, Bernhard Tilg

Künstlerin Caroline Steiner stellte 38 Werke aus.

TIROLERIN August 2011 | 35


unterwegs

Sponsor Hansjörg Mölk (M-Preis), Elisabeth Medicus (Tiroler Hozpiz Gemeinschaft), Caritas-Direktor Georg Schärmer, Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Marina Baldauf (THG-Vorsitzende), die den Sponsoren für ihre Unterstützung dankte.

Berührendes Konzert-Highlight Mit Standing Ovations bejubelten die Besucher des Hospiz Konzertes im ausverkauften Saal Tirol des Congress Innsbruck die Rhapsodie „Espagnole“ von Maurice Ravel.

S

tardirigent Dennis R. Davies ließ es sich nicht nehmen, das Benefizkonzert zu Gunsten der Tiroler Hospizgemeinschaft (THG) mit sehr persönlichen Worten einzuleiten, da er die Hospiz-Bewegung in den USA kennen und schätzen gelernt hat. Hospiz-Vorsitzende Marina Baldauf dankte der BTV als Hauptsponsor sowie den Sponsoren und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und betonte, wie sehr der per-

Schönheitschirurgin und ehemalige Landesrätin Elisabeth Zanon und Innsbrucks Bischof Manfred Scheuer.

36 | TIROLERIN August 2011

sönliche Einsatz vieler zum Erfolg der Hospiz-Idee beiträgt. Der Reinerlös aus dem Kartenverkauf kommt dem mobilen Hospizteam zugute, das aus Spenden finanziert werden muss. Darüber freuten sich unter anderen die Organisatoren Helmut Weißenböck, Barbara Achammer, Andreas Trentini und Helmut Fröhlich (alle ehrenamtlich THG), die Mitarbeiter Marina Baldauf (Vorsitzende THG) und Werner Mühlböck (Ge-

Barbara Psenner (BTV, FO.KU.S), Univ. Prof. Roland Psenner und Barbara Achammer (Tiroler Hozpiz Gemeinschaft)

schäftsführer THG), Elisabeth Medicus (leitende Ärztin THG), die Sponsoren Hansjörg Mölk (M-Preis), Rainer Köllensperger (Köllensperger), Robert Kelca (ATP), Gerald Hulka (ATP), Barbara Psenner (BTV, FO.KU.S), Brigitte Trampusch (Objektdesign) sowie die PolitikerInnen Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. n Fotos: Urban Regensburger

Teresa Andreae, Brigitte Trampusch und Sponsor Rainer Köllensperger waren vom fulminanten Konzert des Bruckner Orchesters Linz im Congress Innsbruck beeindruckt.




unterwegs Touristiker und Hoteliers mit Leib und Seele (stehend): Bettina, Gisela und Gotthard Scheiber mit Christian Koll; sitzend: Oliver Scheiber mit Tochter Eva und Sohn Martin sowie Irina Köll mit Tochter Elena.

Die Leichtigkeit des Seins genießen

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ach den Plänen und unter der Oberaufsicht der Ötztaler Architekten Haid & Falkner wurde das 4-Sterne-Hotel See-

spitz in Seefeld um eine 600 Quadratmeter große Erlebnislandschaft zum Entspannen, Relaxen und Saunieren bereichert. Zur Er-

öffnung Anfang Juli lud die Inhaberfamilie Scheiber hochkarätige Gäste. n

Architekt Thomas Falkner mit Gattin Helene und Tochter Amelie

Direktor Hubert Wimmer, Küchenchef Hans-Peter Braunhofer und „Bienenkönigin“ Lisa Grieser

Architekt Lukas Haid erhob sein Glas zum Wohle der Bauherren – Familie Scheiber.

Barbara und Dietmar Hosp (Galerie Hosp, Nasserreith)

Fritz und Sieglinde Kaltschmid (TVB-Obmann Olympiaregion Seefeld) mit Bgm. Werner Frießer

Daniela und Charly Fender (Hotel Hochfirst, Obergurgl)

Fotos: TIROLERIN/Schattanek

TIROLERIN August 2011 | 37


unterwegs

Weinliebhaber setzen auf den härtesten Wettbewerb des Landes: Der SALON Österreich Wein 2011 gastiert im September in Innsbruck.

Traumschiff Supancic: Kabarettvorstellung am 16. September 2011 im Casino Innsbruck Fotos: Casino Innsbruck

Weintraum und Traumschiff Der härteste Wein-Wettbewerb des Landes und das Kabarett Traumschiff Supanic sind die Highligts des Casino Innsbruck im September 2011.

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in gutes Glas Wein, prickelnder Sekt gepaart mit einem außergewöhnlichen Casinobesuch – das gibt es alles am 20. und 21. September 2011 im Casino Innsbruck. Denn dann gastiert der „SALON Österreich Wein 2011“ wieder in Innsbruck und lädt zur Degustation der besten heimischen Weinbauern. 260 Winzer freuen sich über die Auszeichnung beim härtesten Weinwettbewerb Österreichs, dem SALON Österreich Wein. 25 unter ihnen stehen als SALON Sieger und SALON Auserwählte ganz an der Spitze und wurden besonders geehrt. Weinliebhabern ist der SALON Österreich Wein seit vielen Jahren ein Begriff. Er ist ein Garant für ausgezeichnete Weinqualität und präsentiert stets einen spannenden Mix aus Winzer-Newcomern 38 | TIROLERIN August 2011

und etablierten Betrieben. Die Karten um 30 Euro beinhalten neben dem Spielkapital im Wert von 25 Euro die Verkostung aller 260 SALON Weine und Sekte sowie das SALON Buch, die Pflichtlektüre für jeden Weinliebhaber. Traumschiff Supancic Mike Supancic ist unter die Reeder gegangen: Käpt'n Mike hält es nicht länger zu Hause und so sticht er im Auftrag einer BilligSchifffahrtslinie mit der „MS Titanitsch“ in See. Mit an Bord sind zahlreiche Stars, die ihre Gäste betreuen: Die Schisprungzwillinge Ahonen und Bhonen, das isländische Schlagerduo Einar Eisberg & Zweiar Eisbergen („Wo meine Winde wehen“) und das finnische Busenwunder Titty Melonen.

Doch während man am Oberdeck die Börsenpolonaise tanzt („DAX, das war sein letztes Wort!“), muss man sich unten mit Zimmer-Küche-Minarett begnügen. Die Vorstellung am Freitag, den 16. September 2011 beginnt um 20.00 Uhr (Saaleinlass 19.30 Uhr). Zwischen Haifischzahn und Krakenarm steuert Käpt'n Mike zielsicher immer hart am Wind. Und wenn seine aus feinstem Seemannsgarn gewobenen Shantys erklingen, bleibt kein Rettungsboot trocken. Das Ticket zu 25 Euro inkludiert ein prickelndes Glas Sekt zum Empfang, das Kabarett, Spielkapital im Wert von 10 Euro und kostenfreies Parken in der Casinogarage. Reservierung online auf www.innsbruck.casinos.at, oder telefonisch unter 0512-587040110. n




unterwegs am achensee

Sommer am See Ihr eilt schon jetzt der Ruf eines wahren Hotspots in der Achensee-Region voraus: Die neue Strandbar und Strandlounge direkt vor dem Strandhotel Entner ist der Geheimtipp des Sommers!

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irekt am Ufer des wunderschönen Achensees gelegen, lädt nicht nur die ausgezeichnete Lage der Strandbar und Strandlounge mit ungehindertem Blick auf den See, sondern auch das stilvolle Design und das kulinarische Angebot zum Relaxen, Plaudern und Genießen ein. Hier kann man sich bequem in trendigen Loungemöbeln und nostalgischen Strandkörben niederlassen, die atemberaubende Berg- und Seekulisse genießen oder sich mit einem spritzigen Cocktail erfrischen. Zu empfehlen ist übrigens auch das kulinarische Angebot: egal ob fruchtige Eisbecher oder verführerische selbstgemachte Kuchenspezialitäten – hier warten auf alle Genussmenschen leckere Verführungen.

Auch für den kleinen Hunger ist bestens vorgesorgt. Asiatische Gerichte, Wraps, leichte Snacks oder herzhafte Burger aus der angrenzenden Bistroküche ergänzen das gastronomische Repertoire. Dank der kulinarischen Vielseitigkeit und dem einladenden Ambiente kommt in der Strandlounge garantiert zu jeder Tageszeit sommerliches Strandfeeling auf – und das lässt sich übrigens auch für private Feiern und Veranstaltungen jeglicher Art nutzen. Als Location für einen stilvollen HochzeitsAperitif, als Ort für gesellige Partys oder Firmenevents mit eigenem Fingerfood- und Barbecue-Buffet – die Strandbar und Strandlounge ist für jedes Event bestens gerüstet. n

Strandhotel Entner Familie Entner 6213 Pertisau am Achensee Tel.: 05243 / 55590 Fax: 05243 / 5985113 E-Mail: info@strandhotel.at www.strandhotel.at Strandbar Cafe · Bistro Strandlounge Relaxen am See Öffnungszeiten: bei Schönwetter täglich von 10.00 bis 23.00 Uhr

TIROLERIN August 2011 | 39


unterwegs

Die Wildschönauer Jagdhornbläser begrüßten die Jägerschaft in Maria Stein.

Ilse Steiner, Organisatorin der Jägerwallfahrt

Gelungene Jägerwallfahrt Ilse Steiner, Bezirkssprecherin der Jägerinnen Bezirk Kufstein, lud zur alljährlichen Jägerwallfahrt nach Maria Stein

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it dem Einklang des Alphorns, geblasen von Helga Rieder, lud Ilse Steiner, Bezirkssprecherin der Jägerinnen Bezirk Kufstein, Ende Mai zur 5. Tiroler Jägerwallfahrt nach Maria

Stein. 200 Wallfahrer folgten diesem Aufruf, um im verträumten Ambiente des Schlosshofes den Weidmannssegen zu erbitten. Der Pfarrer von Maria Stein erteilte den Segen im Rahmen der Heiligen Messe, welche von

Rosi Schipflinger und Leo von der „Sonnberg Stub’n“ in Kitzbühel sangen in Maria Stein den Erzherzog-Johann-Jodler.

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Harfe, Zither und Gesang untermalt wurde (Steffi Bramböck, Sabine Leimböck). Zum Abschluss erklang das ergreifende Ave-Maria-Glöcklein vom Turm des Schlosses.  n Fotos: Ilse Steiner

Ljgm. Karl Berchtold und Bürgermeister Dieter Martins (Maria Stein) würdigten Ilse Steiner als Initiatorin der jährlichen Jägerwallfahrt.




... in innsbruck Durften sich an diesem Abend über zahlreiche Gratulanten freuen: Mag. Horst Grassegger (GF Sportclinic Zillertal), Dr. Ingo Soraruf, Dr. Robert Mair. Fotos: TIROLERIN/Eigentler

Fachärzte mit zweitem Standbein Es waren intensive Wochen, aber sie haben sich bezahlt gemacht: Pünktlich zu den Sommerferien präsentierten die beiden Sportclinic-Ärzte Dr. Robert Mair und Dr. Ingo Soraruf ihre neuen Praxisräumlichkeiten im Innsbrucker Medicent.

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Mag. Horst Grassegger kam mit Dr. Christoph Harpf, Facharzt für Plastische Chirurgie und Gefäßchirurgie, ins Gespräch.

Christine Wutscher, Christian Falbesoner, Christian Burtscher (beide Physiotherapie inncura im Medicent) und Barbara Pahle werden zukünftig mit den Ärzten zusammenarbeiten.

en optimalen Standort des Medicent und dessen ausgezeichnete Infrastruktur zu nutzen, waren die ausschlaggebenden Gründe für uns, hier einen weiteren Standort zu eröffnen“, erklärte Mag. Horst Grassegger, Geschäftsführer der Sportclinic Zillertal, anlässlich der Eröffnung der Praxisräumlichkeiten. Ende Juni waren zahlreiche Freunde, Arztkollegen und Weggefährten der beiden Unfallchirurgen Dr. Robert Mair und Dr. Ingo Soraruf gekommen, um bei Prosecco, Fingerfood und DJ-Klängen auf die gelungene Fertigstellung anzustoßen.  n

Arbeitskollegen: Romana Hörhager, Dr. Robert Schachinger (Plast. Chirurg) und Valentina Wallnöfer (alle Sportclinic Zillertal)

Thomas Pittl (Verwaltung medalp Imst), Dr. Alois Schranz (Gründer der Medalp Group), Matthias Berger und Alexander Sunitsch (Architektenteam der medalp neu)

Dr. Robert Mair, Mag. Grassegger und Dr. Ingo Soraruf durften an diesem Abend auch Dr. Alois Schranz, GF und ärztlicher Leiter der medalp Imst (2.v.l.), begrüßen.

TIROLERIN August 2011 | 41


unterwegs

Echte TirolerInnen gesucht! TIROLERIN und Tirol Living suchen den echten Tiroler und die echte Tirolerin von heute.

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r ist ein geselliger Naturbursch mit strammen Wadln und sitzt jodelnd in seiner Lederhose vor der Skihütte. Sie liebt Speckknödel mit Kraut und ist stolz, bodenständig, gesellig. – Schaut so die echte Tirolerin, der echte Tiroler aus? Oder sind das überholte Klischees? Die TIROLERIN und TIROL LIVING suchen nicht nach Klischees – keine Heidi und keinen Geißenpeter. Wir suchen den echten Tiroler und die echte Tirolerin von heute. Und dabei zählen der Charakter, das Traditionsbewusstsein und die Heimatverbundenheit weit mehr als Aussehen und Kleidung. Fühlen Sie sich angesprochen? Sind Sie vielleicht der echte Tiroler, die echte Tirolerin zwischen 18 und 99 Jahren, die wir suchen?

Dann bewerben Sie sich bei der TIROLERIN. Für die interessantesten Einsendungen werden in einer der nächsten Ausgaben der TIROLERIN wertvolle Uhren von Jacques Lemans, Outfits von Heu & Stroh und Schurwolldecken der Marke Tirol Living von Perle vergeben; sie nehmen an der großen Prämierung im Sommer 2011 teil. Als Hauptpreis winkt jeweils ein Tirol Living Doppelbett. Zusätzlich wird die originellste Kandidatur (männlich/ weiblich) in der TIROLERIN veröffentlicht und mit einem Foto-Shooting von Tirol Living belohnt. Zusätzlich erhalten Sie die Chance, als Werbeträger für Tirol n Living aufzutreten.

Machen Sie mit und vervollständigen Sie folgenden Satz: „Ich bin ein echter Tiroler/ eine echte Tirolerin, weil ... ”

Einsendungen unter dem Kennwort: „TirolerIn gesucht“ an TIROLERIN,  Industriezone C 6, 6166 Fulpmes,  oder via E-Mail an: office@tirolerin.at .

Fotos: Privat

Ich bin eine echte Tirolerin, weil ich nirgendwo anders auf der ganzen Welt leben möchte und deshalb NIE in den Urlaub fahre. Und weil das Land und die Tiere mein Leben sind.“ Verena Gredler, Innsbruck

Ich bin eine echte Tirolerin, weil ich im Sommer auf unserer Hütte arbeite und mich im Stallgewand genauso wohl fühle wie im Dirndl. Und weil ich besonders froh und dankbar bin, in so einem schönen Land wie Tirol leben zu dürfen.“ Jasmin Grießer, Sölden

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Für mich gibt es nur meine Heimat, da – egal wo ich gewesen bin – mein Herz nur hier in den Bergen glücklich war!“ Caroline Ehrenstrasser, Innsbruck


ungen

lt Veransta

Radio U1 Tirol präsentiert am 19. August 2011 die Münchener Freiheit in der „Multifunktionalen Konzertarena“ der Blumenwelt Hödnerhof in Ebbs. Einlass ab 18.00 Uhr, im Vorprogramm spielt James Cottrial. Karten gibt es bei allen Ö-Ticket Vorverkaufsstellen und unter www.hoednerhof.at

Promi-Magazin High Society Mittwoch, 31. August 2011, 14 bis 15 Uhr, Radio U1 Tirol

J

eden Monat, kurz vor Erscheinen der TIROLERIN präsentieren Lilly Staudigl und TIROLERIN Promi-Lady Daniela Mallaun eine lebendige Wiedergabe der bunten Event-Seiten live im Radio U1. Spektakuläre Spots, spannende Reportagen,

Die Tiroler Privatradios die sich

interessante Interviews, aktuelle Berichte, Mode- und Beauty-Tipps sowie viele Anekdoten der gesellschaftlichen Highlights im Alpenraum ergänzen die Sendung und machen Lust auf zahlreiche Seiten purer Lebensfreude. n

suchen Pärchen

TRAUEN!

Alle Info‘s unter www.u1-radio.at www.antennetirol.at

Sonntag 07. August 2011 Musikantennachmittag, Drei Seen Hütte oder Dorfstadl Kühtai (12.00 – 15.00 Uhr) Schönwetter: Drei Seen Hütte Schlechtwetter: Dorfstadl Mit dabei: Orig. Tiroler Alpenbummler, Graziano, Alpentrio Tirol, Tirolkrayner Mit U1 Moderator Ingo Rotter

Sonntag 14. August 2011 Frühschoppen, Open Air Gelände Strass im Zillertal (11.00 – 14.00 Uhr) Open Air „Die jungen Zillertaler“ Mit dabei: Die jungen Zillertaler, Die Mayrhofner, Bergfeuer Mit U1 Moderator Kurt Mayr

Montag 15. August 2011 Frühschoppen, Blumencorso Kirchberg (11.00 – 14.00 Uhr) Mit dabei: Tauernecho, Da Zillertaler & die Geigerin, Sigrid und Marina, Die Klobnstoana Musikanten, Hoch Tirol Mit U1 Moderator Roland Fankhauser

Sonntag 21. August 2011 Musikantennachmittag, Hödnerhof Ebbs (12.00 . 15.00 Uhr) Blumencorso Mit dabei: Atlantis, Die Pfundskerle, Kreuzjoch Duo, Trio Alpin, Jazz Gitti Mit U1 Moderator Roland Fankhauser

Innsbruck u.ANZEIGE Innsbruck Land 97,0 und 100,5/ Gerlos 103,7 / Kabelnetze: Elektro Wierer (Mayrhofen) 95,0 / Elektro Volland (Kramsach, Brixlegg, Rattenberg) 96,8 / Telesystem Tirol (von Zirl bis Wörgl) 103,1; Wildschönau 93,8 / Achensee 104,1 / Kufstein u. Umgebung 102,6 / Wörgl u. Umgebung 101,0 / Jenbach 89,2 / Schwaz 100,2 / Mayrhofen Zillertal 102,6 / Wattens 100,5 / St- Johann 87,7 / Scheffau 88,9 / Kitzbühel 106,0 / Inzing 94,2 / Telfs - Imst 106,8 MHz

www.u1-radio.at


unterwegs

. Als echte Fans der Schlossbergspiele Rattenberg ließen sich Michaela Stiefmüller, Monika Widauer, Christine Friedle und Karin Schwarz (Parfumerie Mood) auch durch Regenschauer nicht vom Premierenbesuch abschrecken.

Regisseur Pepi Pittl und Obfrau Claudia Lugger lobten das Engagement der Schauspieler, die das neue Erfolgsstück erst möglich machten.

Kulturgenuss im Regen Stehende Ovationen und begeisterte Kommentare krönten die Premiere der „Siebtelbauern“ bei den Schlossbergspielen Rattenberg.

T

rotz nasskalten Wetters ließen es sich die Theaterfans nicht nehmen, den Alpenwestern von Stefan Hellbert unter der Regie von Pepi Pittl in der österreichischen Erstaufführung zu sehen. Die kantige Geschichte um patriarcha-

„Siebtelbauern“-Stückautor Stefan Hellbert und seine Gattin Sabine teilten das Lampenfieber mit dem restlichen Team.

44 | TIROLERIN August 2011

le Strukturen, soziale Gegensätze und die Hoffnung auf Glück in einem Bauerndorf der 30er Jahre berührte und beeindruckte das Publikum gleichermaßen. Vor allem die herausragende Leistung der Laiendarsteller wurde gewürdigt. „Die Charaktere

der Mädge und Knechte so lebensecht darzustellen zeugt von einem hohen schauspielerischen Niveau und harter Probenarbeit“, so der einhellige Tenor der begeisterten Besucher.  n

Kulturlandesrätin Dr. Beate Palfrader (Mitte) kam mit ihrer Mutter Inge Landmann und LA Heiner Ginther bestens vorbereitet zur Open-Air-Premiere.

Kritiker vom Fach: Alexander Zart, UniversumRegisseur Manfred Corrine und Andreas Ablinger lobten die Qualität der Produktion.

Text/Fotos: TIROLERIN/Kienast


enze

rätsel

Monatlicher Rätselspaß afrikanischer ‚Dickhäuter‘

spanischer Ausruf

6

10 Temperatur erhöhen, wärmen

Entwicklungsabschnitt Teil des hess. Berglands

Winzer

je (latein.)

argent. Schleuderwaffe

tropische Baumeidechse

kleine Fruchtart

hundertäugiger Riese

Fremdwortteil: lang, mächtig

Ziegenlaut

italienisch: drei

4

Frauenkurzname

3

6

7

2

spanischer Artikel

ales eld

10

11 sprachbegabter Singvogel

Abgabe an den Staat

Ziersaum an Uniformen

11

franz. Schriftsteller, † 1857

weiches Schwermetall

Frauenname

asiatischer Tagelöhner

Zu gewinnen gibt es für Sie: eine Uhr von Jacques Lemans geschlosKurzmitsener teilung Haus(Kw.) vorbau

6

Abk.: von Tausend

1

ein DEIKE-PRESS-1512-9 Börsenspekulant

10

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Hühnerprodukt

4

5

6

7

8

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„Mit persönlicher Beratung, freundlichem Service und attraktiven Produkten sind wir als Tiroler 3 Landesbank für unsere Kunden da. Überzeugen Sie sich selbst!“ engl. Vorläufer Fürwort: der EU er

in hohem Grade

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begeistert bemühen

Hansjörg Fuchs Leiter Geschäftsstelle Reutte DEIKE-PRESS-1512-8

3

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KALKULIEREN

Anstoß geben

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englisch: falls

trocken, brüchig

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Scheren der Schafe

Fakultätsvorsteher

zeitlos

9

5

schweiz. Softwarepionier (‚Pascal‘)

zu dem Zweck

mi-

gepflegt, ordentlich

18

Schleppanker

9

Fußballbundesligist (Abk.)

Einsendeschluss: E T N B A U E R2011 E I August W 16. B E E I L E N E

STREICHHOLZ

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Besitz, Hab und ...

N A S H O R N

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Berber-

bestimmter Artikel

Berufung, Nominierung

Wäschebehälter

putzen, reinigen

5

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zusätzlich, plus

Autor der ‚Musketiere‘

schiedenes

Pferdesportler

Rachsüchtig2keit 3

1

: en m

private Art der Anrede

ZeugnisVernote

Pfefferschote

4

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männlich

Kreiszahl

englisch: auf Düngemittel

8

süddt. Universitätsstadt

gezuckert

2

Kiefernart

europ. Großraumflugzeug

4

Trockenheit

poet.: Tod (Freund ...)

dt. Kurienkardinal † 1968

5

schnell, rasch machen

Teil des Arms

7

etwas wahrnehmen

römischer Kaiser, † 68

altrömischer Kaiser

Fragewort

Schande

ner ers, 43

rze

bezauberndes Wesen

abgestanden

11

● Kontakt HYPO TIROL BANK AG Geschäftsstelle Reutte Mühler Straße 12 6600 Reutte Tel 050700 1900 www.hypotirol.com


horoskop

Löwe

23.07.–23.08.

Mit der Sonne an Ihrer Seite fühlen Sie sich in Ihrer Löwenhaut so richtig wohl. Vor allem im Freien, beim Spaziergehen und beim Wandern sind Sie kaum zu stoppen. Seien Sie in der nächsten Zeit aber trotzdem auf der Hut: Einige Sterne möchten Sie zu gesundheitlichem Leichtsinn verführen. Übertreiben Sie also nicht bei Ihrem Fitnessprogramm und kontrollieren Sie bei Festivitäten Ihren Alkoholkonsum. Es wäre schade, wenn Sie die gewonnenen Energien gleich wieder verlieren.

Liebe:

Gesundheit:

Job:

Ihre Sterne für den August Widder 

21.03. – 20.04.

Stier 

21.04. – 20.05.

Zwilling 

21.05.–21.06.

Krebs 

22.06.–22.07.

Sie dürfen sich freuen: Die Sterne haben Sie in diesem Monat auf die Überholspur gesetzt. Sie sind auf Erfolg programmiert und glänzen mit außergewöhnlichen Leistungen. Das bleibt der Chefetage nicht verborgen. Klopfen Sie ruhig an! Man wird Ihnen die Gehaltserhöhung nicht verweigern, weil man weiß, was man an Ihnen hat.

Die Sterne sind in diesem Monat im Harmonierausch. Deshalb sollten Sie die Zeit für familiäre Aussprachen nutzen. Auch heikle Themen dürfen auf den Tisch kommen, Sie werden sich wundern, wie friedlich sich für alle Konflikte Lösungen finden lassen. Auch in Ihrer Beziehung herrscht pure Harmonie – genießen Sie Ihr Glück!

In Sachen Liebe können Sie sich jetzt hundertprozentig auf die Sterne verlassen, in Sachen Finanzen weniger. Vermeiden Sie leichtfertige Ausgaben und lassen Sie sich nicht zu unüberlegten Finanzaktionen hinreißen. Am besten, Sie lassen in diesem Monat die Finger von Geldgeschäften, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Für den Krebs herrscht in diesem Monat auf allen Ebenen absolute Flaute. Nichts will wirklich gelingen, Sie treten auf der Stelle und sind genervt. Es hilft Ihnen nichts, sich in den Panzer zurückzuziehen und zu schmollen. Um voranzukommen, dürfen Sie nicht auf den Wind warten: Nehmen Sie die Ruder in die Hand!

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Jungfrau 

24.08. – 23.09.

Waage 

24.09.–23.10.

Skorpion 

24.10.–22.11.

Schütze 

23.11.–21.12.

Die Sterne machen mobil. Sie sind energiegeladen und voller Tatendrang. Sie haben genug Power, um Ihren Vorgesetzten endlich mal zu zeigen, was wirklich in Ihnen steckt. Selbstbewusst nehmen Sie gleich mehrere Stufen der Karriereleiter auf einmal – da klappt so einigen Kollegen vor Staunen die Kinnlade runter.

Sie haben in letzter Zeit viel und erfolgreich gearbeitet. Gönnen Sie sich jetzt eine Auszeit und widmen Sie sich mehr Ihren privaten Interessen. Vielleicht kümmern Sie sich um vernachlässigte Freundschaften und Hobbys. Oder Sie lassen einfach mal die Seele baumeln und entspannen sich beim gemütlichen Nichtstun.

Auch wenn sich Amor momentan ziemlich passiv verhält, muss Ihr Beziehungsleben nicht zwingend langweilig sein. Ein romantischer Spaziergang in der Abenddämmerung oder ein Candlelight-Dinner haben noch immer eine erstaunliche Wirkung auf die Gefühlswelt. Vergessen Sie den Schongang und geben Sie Vollgas!

Sie lassen die Mitmenschen Ihre Verärgerung deutlich spüren. Da kann es schnell passieren, dass Ihr Zorn jemanden trifft, der unschuldig und unbeteiligt ist. Denken Sie lieber zweimal nach, bevor Sie jemanden zu schnell beschuldigen. Eine Ungerechtigkeit ist schnell passiert, lässt sich aber nur schwer wieder aus der Welt schaffen.

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Liebe:  Gesundheit:  Job:

22.12. – 20.01.

Wassermann  21.01. – 19.02.

Fische 

Sie haben den Eindruck, dass Ihnen beruflich momentan alles über den Kopf wächst. An allen Ecken und Enden stapelt sich die Arbeit, und Sie können nichts in Ruhe zu Ende bringen. Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihre Kollegen um Hilfe zu bitten, anstatt unbedingt alles im Alleingang stemmen zu wollen?

Bereits zu Monatsanfang sorgt der Kosmos für aufregende Stunden zu zweit. Amor schießt einen ganzen Köcher voller Liebespfeile auf Sie ab, und das bedeutet pure Leidenschaft. Von kuscheligen Schmusereien auf dem Sofa bis hin zum Tanz auf dem Vulkan – da bleiben weder emotionale noch erotische Wünsche offen!

Etwas mehr Begeisterung für Ihre eigenen Ideen und Pläne könnte Ihnen helfen, die Skepsis bei Ihrem Chef zu beseitigen. Warum zaudern Sie also? Ihre Argumente sind hiebund stichfest! Nur Mut – zeigen Sie Selbstbewusstsein und Rückgrat und räumen Sie die Zweifel beiseite. Sie wissen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind!

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Liebe:  Gesundheit:  Job:

Steinbock 

46 | TIROLERIN August 2011

20.2. – 20.3.

„Wenn St. Rochus trübe schaut, ve rsteckt sich die Raupe in dem Kra ut!“

16. August : Rochus vo (*1295; † 16 n . August 13 Montpellier 27 bei Vogh half der Le era) gen Pilger fahrt de nach auf der nach Rom vielen Pestkranke n.


Fotos: TIROLERIN, shutterstock

Visionen einer besseren Welt Die TIROLERIN besuchte Tiroler Volontäre, die sich in Uganda für nachhaltige Entwicklung engagieren.

S

o hat Stefan Pleger in Uganda eine Schule für Waisen ins Leben gerufen, die „Kindern eine Chance“ auf ein selbstbestimmtes Leben geben möchte. TIROLERIN-Redakteur Christoph Ebead hat das Projekt in Zigoti besucht – und dort auch Tiroler Volontäre getroffen. Den kürzlich verstorbenen Lebemann Gunter Sachs können Sie in dieser Ausgabe von einer unbekannten Seite

kennen lernen. Eine seiner engsten Vertrauten, das Model Renata Traupe, zeigt den Kosmopoliten mit privaten Bildern aus einem anderen Blickwinkel. Die monatliche Hochzeitsgeschichte hingegen dreht sich um ein Zillertaler Brautpaar, das mit Wetterglück vor dem Traualtar landete. Und das Porträt von Coverlady Bar Refaeli enthüllt neben rasanten Kurven auch provokante Kommentare des israelischen Supermodels. 

Die TIROLERIN sucht Brautpaare die vor kurzem in den Hafen der Ehe eingelaufen sind und ihre Liebesgeschichte mit unseren Lesern teilen möchten. Egal ob im außergewöhnlichen Rahmen, mit einem Hochzeitsmotto oder mit speziellen Fotoideen – lassen Sie uns davon wissen und krönen Sie Ihre Traumhochzeit mit einem Bericht in der TIROLERIN. Einsendungen an: text@tirolerin.at

TIROLERIN August 2011 | 47


coverstory

Engelchen mit teuflisch heißen Kurven Sie jettet rund um den Globus, posiert an den schönsten Stränden und verschlägt mit ihrem Traumbody der Männerwelt den Atem – das international gefeierte Starmodel Bar Refaeli.

D

as Flirten mit der Kamera wurde der bildhübschen Israelin quasi in die Wiege gelegt. Bereits als acht Monate altes Baby war Bar Refaeli der Star von Werbespots, unterstützt von ihrer Mutter, dem Ex-Model Tzipi Levine. Dennoch erlebte sie eine behütete Kindheit auf der Pferderanch in Hod HaSharon, wo sie mit drei Brüdern aufwuchs. Ihre weltweite Karriere als Profimodel startete die 174 Zentimeter große Israelin mit 15 Jahren. Damals gewann sie den „Model of the year“-Contest zwei Jahre in Folge, was internationale Talentscouts auf die wandelbare Blondine aufmerksam machte. Fortan wurde sie für große Modelabels, Accessoires und Kosmetikkonzerne abgelichtet; am öftesten posiert sie, auch dank ihrer Gardemaße von 89-6089, allerdings für Lingerie und Bademode.

48 | TIROLERIN August 2011

Manche dieser Kampagnen wurden heiß diskutiert und die Plakate wegen ihrer Freizügigkeiten in einigen Ländern wieder abmontiert, während sie in anderen für Unfälle im Straßenverkehr sorgten. Privat zeichnete Bar Refaeli ebenfalls für einen Skandal verantwortlich, als sie einen flüchtigen Bekannten heiratete und sich kurz darauf wieder von ihm scheiden ließ, um dem Präsenzdienst in der israelischen Armee zu entgehen. Ihre Abscheu vor dem Krieg hielt sie jedoch nicht davon ab, als sexy Soldatin für die Mai-Ausgabe 2011 des GQ-Magazins zu posieren – was wiederum für empörte Schlagzeilen sorgte. Auch sonst ist das mit 26 Jahren bestbezahlte Fotomodel der Welt öfter auf den Titelseiten der Boulevardblätter zu finden. Vor allem während ihrer Beziehung zu Hollywood-Star Leonardo di Ca-

prio, von dem sie sich im Mai dieses Jahres trennte, musste sie die Kritik konservativer Juden einstecken, die sie nur mit einem Israeli liiert sehen wollen. Abseits des Glamourlebens engagiert sich Bar Refaeli im „Project Sunshine“, einer Non-Profit-Organisation, die unheilbar kranke Kinder unterstützt, und setzt sich für Umweltthemen ein. So ist sie die Ideengeberin einer Kampagne, die das öffentliche Bewusstsein für die Vermeidung von Plastikmüll, insbesondere Einkaufssäcke, schärfen soll. Ihrem Ruf als Augenweide wird die Traumfrau mit den strahlend blauen Augen und neckischen Sommersprossen in der aktuellen Kampagne des Dessouslabels „Passionata“ gerecht, wo sie ihre Kurven in sinnlicher Spitze vern packt präsentiert.  

Text: Eva-Maria Kienast, Fotos: Passionata, Chopard


bar refaeli

In meinem Job dreht sich alles um Äußerlichkeiten. Aber wenn ich nicht arbeite, pflege ich meine innere Schönheit: ich lese viel und versuche, ständig etwas Neues zu lernen.“ Bar Refaeli, Supermodel

„Exquise” für en unsere Leserinn

ser und frecher Immer glamourö ion von die neue Kollekt präsentiert sich Ti e rolerin usiv verlosen di Passionata. Exkl s vom fünf Dessous-Set und Passionata E-Mail mit en Sie uns eine nd Se : ild r-B ve Co wie dem öschengröße so Ihrer BH- und H w nata“: ge innKennwort „Passio t. spiel@tirolerin.a

TIROLERIN August 2011 | 49


reportage

Bildung und Geborgenheit Die beiden Tiroler Nina Prantl und Thomas Knapp arbeiten seit einigen Wochen als Volontäre im St. Mary’s Kinderheim in Zigoti/Uganda für den vom Innsbrucker Stefan Pleger gegründeten Verein „Kindern eine Chance“. Ziel ist es, ugandischen Waisen eine gute Bildung zukommen zu lassen, damit sie später ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können. 50 | TIROLERIN August 2011


bildung und geborgenheit Pausenspaß in Bongole: Etwa 20 Kilometer von Zigoti entfernt betreibt „Kindern eine Chance“ eine von drei Schulen, die mit Hilfe der Spenden aus Tirol aufgebaut wurden.

E

twa 65 Kilometer westlich der ugandischen Hauptstadt Kampala in Ostafrika liegt das kleine Dorf Zigoti, in der sich die St. Mary´s Schule befindet. Diese Schule und das zu ihr gehörende Waisenhaus wurde 2008 vom Innsbrucker Stefan Pleger ins Leben gerufen und wird durch seinen Verein „Kindern eine Chance“ betreut. Pleger, selbst jahrelang Mitglied der Vereinigung „Ärzte ohne Grenzen“, sam-

melt seitdem jeden freien Augenblick Spenden für sein Projekt, weil dieses vor Ort immer größer wird, nachdem der Bedarf täglich steigt. Die Kinder in Zigoti stammen meist aus zerrütteten Verhältnissen, die Eltern starben an AIDS oder verstießen ihre Kinder, da sie nicht alle Familienmitglieder ernähren konnten. Einige der Kinder wurden auch direkt vor dem Waisenhaus ausgesetzt oder von der Polizei gebracht.

Mit diesen Kindern arbeiten derzeit zwei Tiroler Freiwillige, die sich um unterschiedliche Aufgaben in Zigoti kümmern. Thomas Knapp aus Jenbach, Mathematikstudent und Pfadfinder-Gruppenleiter, sammelte seine pädagogische Erfahrung während des Zivildienstes im Elisabethinum in Axams und in einem Kinderheim in Nepal. Nach einem Vortrag von Stefan Pleger schrieb er ihn spontan an und meldete sich, um TIROLERIN August 2011 | 51


reportage

Die beiden Tiroler Volontäre Nina Prantl aus Karrösten und Thomas Knapp aus Jenbach sind für mehrere Monate in Zigoti. Thomas beschäftigt sich hauptsächlich mit den Kindern im Heim, während die erfahrene Managerin Nina sich mehr um administrative Aufgaben kümmert.

Heimleben in Zigoti: Im Gegensatz zu vielen privaten Haushalten erhalten die Kinder dreimal am Tag regelmäßig zu essen; Thomas Prantl erhält von den Kindern Unterricht im Trommeln; Samstag wird Wäsche gewaschen; in der Bibliothek stehen das neue Bike und Bücher zur Entnahme bereit.

52 | TIROLERIN August 2011


Dieses neue Gebäude am Schulgelände birgt einen Klassenraum, ein Laboratorium und einen zusätzlichen Schlafraum für die älteren Buben des Heimes.

unentgeltlich nach Zigoti zu gehen. Dort ist er für die Freizeitbetreuung der Kinder zuständig, macht kreative Dinge und bildet sie motorisch aus. Daneben hat er noch zusätzlich einen Computerkurs mit den älteren Kindern gestartet. „Bei allem, was ich hier für die Kinder tun kann, ist die Erfahrung, die ich hier sammle, unersetzbar für mich. Die Kinder geben mir mindestens genauso viel zurück wie ich ihnen bieten kann. Außerdem verschieben sich hier auch die Prioritäten und ich habe gelernt, dass ich Selbstverständlichkeiten ganz neu definieren muss.“ Eine der traurigsten Gegebenheiten, die Thomas beschäftigen, ist, dass die medizinische Versorgung in Zigoti und in der Umgebung sehr mangelhaft ist. „Bei schweren Verletzungen sind wir, obwohl wir hier in St. Mary´s eine eigene Krankenschwester haben, immer sehr hilflos. Der Transport in das nächste Krankenhaus ist lang und schwierig für uns. Die meisten Einheimischen haben kaum eine Chance, das Spital rechtzeitig zu erreichen.“ Ebenfalls sehr beliebt bei den Kindern in Zigoti ist auch Nina Prantl aus Karrösten bei Imst. Obwohl sich ihr Aufgabenbereich eigentlich im administrativen Sektor befindet, beschäftigt sie sich ebenfalls sehr viel mit den Kindern. „Meine vorrangige Aufgabe hier ist es, dem örtlichen Leiter César Lukango unter die Arme zu greifen und die vielen zusätzlichen Aufgaben von

Gewerbepark Zillertal | 6263 Fügen/Tirol Tel. ++43-(0)5288/62215 | wohndesign@freudling.at

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Stolz präsentiert Habib sein erstes selbstgebautes Haus. Der ehemalige Schüler erlernte den Maurerberuf und kann sich jetzt schon seinen Lebensunterhalt selbst finanzieren.

TIROLERIN August 2011 | 53


reportage

Unweit von Zigoto lebt auch die schwerbehinderte Maria mit ihrer Großmutter. Erst durch „Kindern eine Chance“ konnte bei der Familie die Fürsorge für das Mädchen geweckt werden; die Volontäre besuchen Maria einmal in der Woche und erkennen immer wieder große Fortschritte.

Unterricht in Zigoti: Neben den allgemeinen Unterrichtsfächern erhalten die Kinder auch noch zusätzlich eine Ausbildung am Computer und lernen auf der Schulfarm alles über Ackerbau. Die Mädchen erlernen das Arbeiten mit Textilen und die Buben erhalten eine Tischlerlehre.

54 | TIROLERIN August 2011


Sport verbindet: Nach einem Fußballspiel im Schulhof wurde TIROLERIN-Redakteur Christoph Ebead von den Kindern in ihre Gemeinschaft aufgenommen.

„Kindern eine Chance“ zu koordinieren: „Ich sorge für die Einhaltung der Auflagen, organisiere das Frühstücksprojekt und das Projekt ‚Water for School’ für sämtliche Schulen im Umkreis und erstelle ein Guidebook für alle künftigen Arbeiten hier in Zigoti. Damit kann sichergestellt werden, dass alle Erweiterungen kalkulierbar und einheitlich überprüfbar sind. Außerdem berichte ich direkt an Stefan.“ Nina arbeitete viele Jahre im Eventmanagement, unter anderem für die Tirol Werbung, und nützte die Gelegenheit nach Uganda zu kommen, um Abstand zu Tirol zu gewinnen. „Ich bin eigentlich nicht so der Entwicklungshelfer-Typ, aber die Bewältigung der täglichen Herausforderungen hier trägt auch zur Selbstfindung bei. Der Mehrwert einer Arbeit wie dieser ist unbezahlbar!“ Damit das Projekt „Kindern eine Chance“ weiter bestehen kann, werden noch viele Spenden und Freiwillige n��tig sein. Im Herbst wird in Zigoti auch mit einer Behinderten-Aktion begonnen, denn meist sind Kinder mit geistigen und/oder körperlichen Einschränkungen in Uganda nur eine familiäre Belastung und dementsprechen schlecht werden sie auch behandelt. n Alle Infos unter: www.kinderneinechance.at Fotos & Text: TIROLERIN/Christoph Ebead

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Die „St. Mary's Brass Band“ übt schon seit einigen Jahren und nützt jede Gelegenheit um vorzuspielen. Zu ihrem Repertoire zählen die Landeshymne, die Schulhymne und vieles andere.

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reportage

Renata Traupe und Gunter Sachs bei der letzten gemeinsamen Begegnung im Februar 2011 auf St. Maarten. 

Fotos: Laurin Moser, privat

Hommage an einen Mann von Welt Stets zuvorkommend, schlagfertig, eloquent und witzig – Deutschlands bekanntester Kunstsammler, Fotograf, Dokumentarfilmer und millionenschwerer Kosmopolit Gunter Sachs sorgte mit seinem facettenreichen Leben stets für Aufsehen. Wie er als Mensch wirklich war, wissen nur die wenigsten.

R

enata Traupe ist eine von diesen. Als enge Vertraute und Weggefährtin verfasste sie eigens für die TIROLERIN einen bewegenden Nachruf auf den Menschen Gunter Sachs: „Ich habe Gunter als impulsiven wie auch warmherzigen, oft in seinen Gedanken versunkenen Menschen mit unglaublicher Zielstrebigkeit und Schaffenskraft kennen ge56 | TIROLERIN August 2011

lernt. Müsste ich einen Begriff verwenden, der ihm gerecht wird, so würde ich sagen: „Er war ein Mann von Welt.” Kennen gelernt habe ich Gunter vor Jahren während eines Castings in seinem Studio. Ohne auch nur einmal in mein Modelbuch zu blicken, fragte er mich nach meinem Sternzeichen. Meinem polnischen Temperament entsprechend reagierte ich etwas

empört. Gunter gefiel dies offensichtlich, auf jeden Fall war ich engagiert. Es folgten gemeinsame Fotos für seine Kunstbücher und Ausstellungen – von der Produktion her ganz anders als etwa in Mailand oder Paris. Denn Gunter war als Fotograf stets perfekt organisiert, höflich, sehr respektvoll, liebevoll und bestimmend zugleich.


gunter sachs

Als Lebemann wollte er sich nie verstanden wissen, vielmehr führte er ein Leben geprägt von Kunst und Kultur." Renata Traupe, eine Weggefährtin von Gunter Sachs

Gunter Sachs und Renata Traupe bei einer Ausstellung im Tsaritsino Palast in Moskau.

Ein Perfektionist mit romantischer Seele Unsere Arbeit intensivierte sich und bald wurde Freundschaft daraus. Auf den Reisen führte mich Gunter an einige der schönsten Plätze der Welt. Ich war überglücklich, diese Reisen mitmachen zu dürfen. Wir entdeckten dabei sehr viele Gemeinsamkeiten – etwa die Liebe zur Ästhetik. Schönheit war für Gunter etwas Faszinierendes – egal, ob die Schönheit eines Menschen, die Schönheit eines Ortes, der Architektur oder Kultur. Später lernte ich Gunters Frau Mirja kennen, mit der ich im Rahmen ihrer Stiftung Projekte in Afrika und Polen durchführte. Ebenso die Großfamilie Sachs: Samir,

„Gunter hat uns die schönsten Plätze der Welt gezeigt.“ Sein Lieblingsstrand „Anse a Colombier“ auf der Insel St. Barth.

TIROLERIN August 2011 | 57


reportage

„Zielstrebigkeit und Kraft im Schaffen, freier Geist im Denken“ – so charakterisiert Renata Traupe die schillernde Persönlichkeit Gunter Sachs.

Gunters langjährigen Sekretär, und viele andere, mit denen ich schöne Stunden verbringen durfte; darunter Nobelpreisträger, Schriftsteller, Stars, Prinzen, Prinzessinnen, Fürstinnen, Künstler, Schauspieler oder Millionäre und Leute wie ich. Wir hatten viel Spaß, mussten oft Tränen lachen. Ich durfte

Die gebürtige Polin Renata Traupe lebt als erfolgreiches Fotomodel in München, wobei sie auch immer wieder für diverse Hotelpräsentationen in Tirol gebucht wird. Heute noch aktiv vor der Kamera, arbeitet sie mittlerweile auch als Make-up-Artist und Grafikerin und leitet immer wieder Mode- und Werbeproduktionen. In ihrer Freizeit malt und fotografiert sie. Im Zuge ihrer abwechslungsreichen Tätigkeit lernte die Deutsche Gunter Sachs kennen, den sie auf seiner letzten Reise nach St. Maarten im Februar 2011 begleiten durfte.

„Ich danke Gunter für seine Freundschaft. Dass er mit mir gesprochen, gelacht und auch geschimpft hat. Ich bin für seine Ratschläge, Ideen und Trost spendenden Worte dankbar.“

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zuhören, wenn Geschichten, Anekdoten und Lebensweisheiten an gemütlichen Abenden am Kamin erzählt wurden und wenn quer durch Generationen, Nationen, Religionen und politische Ansichten diskutiert wurde. Wir spielten Bingo, Schach, fuhren Ski, schauten gemeinsam Fußball, feierten

Geburtstage und schrieben uns Oster- und Weihnachtskarten. Gunter war in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Mensch mit einem ebenso außergewöhnlichen Leben – geprägt von Kunst und Kultur, Schönheit, Neugier und Wagemut.“  n 

Text: Katharina Eigentler, Renata Traupe


innsbruck.casinos.at Hotline +43 (0) 50 777 50 facebook.com/casinosat

Funkelnde

Gewinne!

Damentag mit Swarovski von 6. Juli bis 28. September 2011

Es glitzert und es funkelt! Noch nie haben Gewinnerinnen glamouröser ausgesehen! Gewinnen Sie jeden Mittwoch in Ihrem Casino eines der bezaubernden Sets von Swarovski im Wert von ca. € 300,– oder als Hauptpreis am 28.9.2011 das Gala-Set im Wert von ca. € 3.000,–.


reportage

186 750 Höhenmeter für Alois Charity-Veranstaltung brachte 5.641 Euro für einen neuen Rollstuhl

Damen-Lions Präsidentin Renate Fankhauser, Ing. Michael Bichler (Teerag-Asdag), Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Dir. Gerhard Meierhofer (Porsche Mitterweg/Innsbruck) sowie die Schirmherren Elisabeth Baldauf-Bracke und Stefan Moser (Rowa-Moser) mit den ersteigerten Bildern.

Erfüllte Herzenswünsche Dankbar nahm die Familie Egger (Mitte) den Scheck aus den Händen des Projektteams Stefan Wolf, Marion Kogler, Verena Angerer und Dominic Weger (v.l.) entgegen.

A

Der Damen Lions Club Innsbruck Victoria erfüllt Herzenswünsche kranker Kinder.

S

m 12. Juni fand das Charity-Radevent „Radeln für Alois“ statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, gemeinsam 200 Runden für Alois Egger, ein Schmetterlingskind, zu erstrampeln. Das Event lockte knapp 200 Teilnehmer, was die Erwartungen der Veranstalter um 100 Prozent übertraf. Insgesamt wurden 415 Runden erreicht, die umgerechnet 186 750 Höhenmeter entsprechen. Man könnte also sagen, dass im Rahmen der Veranstaltung der Mt. Everest 21 Mal bestiegen wurde. Am Ende des Tages konnte der gesamte Betrag der Sponsoren zusammen mit den freiwilligen Spenden an Alois Egger überreicht werden. Mit den exakt 5.641 Euro kann nun der so dringend benötigte Rollstuhl finanziert werden. Alle Radfahrer konnten bei Sonnenschein auf der Terrasse der Rinner Alm noch ein Nudelgericht genießen.  n

eit neun Jahren treffen sich die Damen des Lions Club Innsbruck Victoria jährlich einmal über den Dächern von Innsbruck, um unter dem Motto „Ein Sommernachtstraum geht in Erfüllung“ Geld für die Erfüllung von Herzenswünschen kranker Kinder zu sammeln. Heuer wurde auf der Mutterer Alm unter anderem auch ein Bild von Altbischof Reinhold Stecher versteigert. Diesmal erfüllen die Lions-Damen den Wunsch des krebskranken Dominik (10), der ein FC Barcelona-Spiel besuchen wird, besorgen der 13-jährigen Herztransplantierten Ilga einen Laptop und richten das Kinderzimn mer des schwer herzkranken 2-jährigen Frederik ein.

Erich Schafferer radelte neun Runden!

Für gute Unterhaltung sorgten Waterloo und Alexandra Caró.

60 | TIROLERIN August 2011




reportage

V.l. Pavo-Händler Willi Lechthaler, Haflingerzüchterin Luisa Schenk, Norbert Rier, Haflingerzüchter und Tiroler Transport-Unternehmer Hans Berchtold, Rodel-Weltmeister und Haflingerzüchter Armin Zöggeler und Verbandsobmann der Südtiroler Züchter Walter Obkircher.

Hannes Fink, Verkaufsleiter Pavo, und Norbert Rier füttern dessen Deckhengst Amsterdam mit seinem Lieblingsfutter von Pavo.

Eine Herde stolzer Pferde Alle kennen Norbert Rier als Sänger der beliebten „Kastelruther Spatzen“. In Pferdekreisen, vor allem unter den Haflingerfreunden, kennt man den stattlichen Mann aus den Südtiroler Bergen aber auch als erfolgreichen Pferdezüchter.

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it Leib und Seele hat er sich vor mehr als 20 Jahren der Pferdezucht verschrieben. Wenn er nicht gerade musikalisch auf Tournee oder im Studio ist, trifft man den Norbert schon frühmorgens bei der Stallarbeit, da kann er so richtig entspannen, abschalten, den Kopf frei bekommen. Rund 25 der langmähnigen Pferde stehen derzeit bei Norbert Rier, der so viel wie möglich bei seinen Pferden selbst macht. Ihm zur Seite steht aber auch ein pferdekundiger Helfer, der sich nicht nur in Riers Abwesenheit um die Tiere kümmert, sondern auch mit ihnen arbeitet und sie ausbildet. Denn die Pferdeschar rund um den preisgekrönten Zuchthengst „Amsterdam“ konnte viele Auszeichnungen und Gewinne bei züchterischen und sportlichen Ereignissen erzielen – bei der Weltausstellung, beim Europachampionat, bei der Hengstkörung, bei der Stutbuchaufnahme und Stutenleistungsprüfung ebenso wie beim Galopprennen auf dem Geläuf von Meran oder beim Winterskijöring in St. Johann in Tirol. Den Haflingern hat sich Norbert Rier des-

halb verschrieben, weil sie eine ideale Rasse fürs Gebirge sind, gängig, familienfreundlich, unkompliziert, hübsch und einfach liebenswert. Aber natürlich gesteht er auch allen anderen Pferderassen zu, den Menschen das zu vermitteln, was für ihn Musik und Pferde eint: Sowohl mit Pferden als auch mit Musik kann man Kraft tanken, anderen Menschen und sich selbst Freude machen und sich bei alledem auch noch entspannen. Damit sich die Pferde bei ihm wohl fühlen, gibt es von der Einstreu bis zum Pavo-Kraftfutter nur das Beste. Und weil der engagierte Züchter auch auf die Umwelt und seine Wiesen schaut, ist er nach Torf und Sägemehl umgestiegen auf Hippo Gold, das aus reinem sonnengetrockneten, entstaubten Stroh hergestellt wird und sich auch als Mist sehr gut wieder verwenden lässt. Dank seiner besonderen Oberflächenstruktur ist das Stroh besonders saugfähig und wird andererseits von den Pferden nicht gefressen. Verlässlicher Lieferant für Einstreu und Pavo ist für Norbert Rier der Tiroler Fahrsport Lechthaler aus Innsbruck. Und jetzt kriegt er’s eilig, der Norbert, denn

endlich lässt das Wetter es zu, dass er mähen kann, vor allem auch das wertvolle Bergheu seiner Südtiroler Heimat. Ein Wiedersehen mit Norbert Rier und den Kastelruther Spatzen gibt es am 1. September 2011 auf Einladung von Radio U1 in der n Blumenwelt Hödnerhof in Ebbs.  Text: Gertrud Schattanek

Fahrsport Lechthaler Lechthaler Wilhelm Luigenstraße 39 6020 Innsbruck Tel. 0676 / 4909012 fahrsport_lechthaler@hotmail.com

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reportage

Rot wie die Liebe bildete der Ahornbaum den farbenprächtigen Hintergrund für die Hochzeitsfotos von Alexandra und Stefan Buchhäusl aus Schwendau im Zillertal. Fotos: Roman Potykanowicz/eventfotografie.cc

Mit Sonnenschein ins Eheglück Auch die Blätter glühten vor Leidenschaft, als sich Stefan und Alexandra Buchhäusl aus Schwendau im Zillertal das Jawort gaben.

S

ogar Petrus hatte ein Einsehen, stoppte den strömenden Regen und ließ rechtzeitig zur Trauungsfeier am 14. Mai 2011 die Sonne hervorblinzeln. Damit stand der Traumhochzeit des Paares nichts mehr im Wege. „Wir hatten uns die romantische Kapelle Burgschrofen ausgesucht, wo Pfarrer Christoph Frischmann aus Hippach eine unvergessliche Hochzeitsmesse für uns gestaltete“, erzählt das Brautpaar. „Besonders die Gedichte und 62 | TIROLERIN August 2011

Glückwünsche, die uns unsere Freunde mit auf den Weg gaben, werden uns immer in Erinnerung bleiben.“ Für die musikalische Umrahmung zeichnete der Hochzeitsbarde Markus Gander aus Kundl verantwortlich, der mit gefühlvollen Balladen wie „The Rose“ und einem italienischen Song für feuchte Augen sowohl beim Brautpaar als auch bei Dutzenden Gästen sorgte. Doch auch die Heiterkeit kam beim Eheversprechen nicht zu kurz. „In meiner

Nervosität habe ich nach dem Gelübde die Segnung im „Namen des Heiligen Geistes“ angefangen – was für Schmunzler und schallendes Gelächter sorgte“, verrät Bräutigam Stefan. „Im Nachhinein sind wir allerdings froh darüber, da das kleine Hoppala ein persönliches Highlight unseres schönsten Tages geworden ist“, resümieren die beiden, die sich vor neun Jahren auf den ersten Blick ineinander verliebten.


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reportage

Für das Bild blickten sie in unterschiedliche Richtungen, privat allerdings sehen die beiden Schwendauer einer gemeinsamen glücklichen Zukunft entgegen.

Liebesglut und Winterfrost „Beim winterlichen Perchtenlauf Anfang Jänner, einer jahrhundertealten Tradition im Zillertal, kamen wir ins Gespräch und waren uns sofort sympathisch“, erzählen die Jungvermählten. So fackelten sie auch nicht lange und waren wenige Wochen darauf ein Paar. Seitdem teilen sie Tisch und Bett und seit fünf Jahren auch eine eigene Wohnung. „Hier sorgen unsere beiden Malteserhunde für Action“, verrät der 28-jährige Koch, der in seiner Freizeit in einer Mayrhofener Pokerrunde aktiv ist. Wenn sie nicht gerade die Berglandschaft des Zillertals genießen, entdecken Stefan und Alexandra Buchhäusl die schönsten Winkel der Welt: „Wir reisen und tauchen gerne in spannende Kulturen ein – doch die Hochzeitsreise auf die Malediven und die Tauchgänge im glasklaren Wasser bleiben unser unbestrittenes Highlight.“ Bis es allerdings zum Happy End am strahlend weißen Sandstrand kommen konnte, gab es noch eine Hürde zu überwinden: den Hochzeitsantrag. „Bei einem Kurzurlaub in Südtirol ließ sich Stefan auf die Knie nieder und 64 | TIROLERIN August 2011

hielt ganz klassisch um meine Hand an“, lächelt die 26-jährige Hotelrezeptionistin. Danach planten die zwei beinahe ein Jahr lang ihre Traumhochzeit. „Zum Glück ist sie sogar noch besser geworden, als wir sie uns vorgestellt hatten“, verrät das junge Ehepaar glücklich. Tanzend durch die Hochzeitsnacht

Traditionell und doch modern liefen Alexandra und Stefan Buchhäusl am 14. Mai 2011 in den Hafen der Ehe ein.

Im Hotel Rose in Mayrhofen hatte Inhaberin Bettina Hinteregger, die Schwester der Braut, einen liebevoll dekorierten Saal und ein erstklassiges Hochzeitsmenü arrangiert. Nach dem Mahl wurde, ganz der Zillertaler Tradition verpflichtet, ausgiebig getanzt. Die „Zillertaler Mander“ lockten die Gäste auf das Podium und auch das Brautpaar kam kaum zum Rasten. „Ich glaube, ich habe mit jedem unserer Freunde einmal das Tanzbein geschwungen – es fühlte sich jedenfalls so an“, schmunzelt Alexandra Buchhäusl, die mit ihrem frisch angetrauten Gatten Stefan und DJ-Sound bis in die Morgenstunden durchhielt. Die TIROLERIN gratuliert herzlich und wünscht alles Gute für die Zukunft! n




hochzeitsmesse

Hochzeitspaare aufgepasst! Vorfreude ist die schönste Freude, heißt es ja bekanntlich. So finden Brautpaare und solche, die es noch werden wollen, Ideen und Anregungen für den schönsten Tag ihres Lebens auf der Hochzeitsmesse Tirol.

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m K3 KitzKongress begeistern am 23. Oktober 2011 über 40 Aussteller mit den neuesten Trends rund um das perfekte Jawort. Ob Mode für Braut und Bräutigam, Eheringe, Hochzeitslocations und –fahrzeuge, Blumendekoration, Braut-Makeup und Frisur-Ideen, Musiker, Pryotechnik, Geschenksideen, Fotografen und Videofilmer sowie exklusive Hochzeitsreisen für das Glück zu zweit – die Themenbereiche lassen keine Wünsche offen. Ab sofort können sich auf www.hochzeitsmesse-tirol.at auch Paare bewerben, die ihre Traumhochzeit – vom Brautkleid über die Hochzeitskutsche bis zu den Ringen – gewinnen möchten. Nach einer Vorausscheidung werden zwei Paare am Messe-Tag gegeneinander antreten. Welche Aufgaben sie zu lösen haben, bleibt noch ein Geheimnis. Die glücklichen Gewinner dürfen sich live auf der Messe das standesamtliche Jawort geben. Auch den Zweitplatzierten winkt ein Trostpreis. Anmeldungen sind auf der Messe-Webseite sowie direkt vor Ort möglich. n 

Fotos: Shutterstock

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im K3 KitzKongress in Kitzbühel

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reportage

Wir haben uns getraut! Die TIROLERIN gratuliert den Brautpaaren ganz herzlich und wünscht alles Gute für die Zukunft!

Noch mehr Hochzeitspaare ...

Fabienne & Walter Press aus Achenkirch, 20. November 2010  Foto: Atelier Hohlrieder

... gibt es in der nächsten Ausgabe der TIROLERIN. Gerne veröffentlichen wir auch Ihre Privataufnahmen oder Schnappschüsse von Tiroler Fotografen. Lassen Sie uns teilhaben am schönsten Tag Ihres Lebens! Zusendungen in Druckqualität an: text@tirolerin.at oder TIROLERIN Verlags GmbH, Kennwort: Hochzeit, Industriezone C 6, 6166 Fulpmes. (Bitte beachten Sie, dass eingesandtes Fotomaterial nicht retourniert werden kann und wir die Bilddaten in einer Mindestauflösung von 300 dpi benötigen)

Bernadette & Dominik Sterzinger aus Sistrans, 4. September 2010 Foto: Adrian Meth

Anja & Lukas Umach aus Innsbruck, 17. Juli 2010 Foto: Die Fotografen

Christina Schwienbacher & Alexander Spielmann aus Fulpmes, 17. Juli 2010  Foto: Otmar Mosbacher

Rosa & Markus Rampl aus Brixlegg 16. Oktober 2010  Foto: Atelier Hohlrieder

Monique & Klaus Schwarz aus Arzl im Pitztal, 25. Mai 2010  Foto: Foto Lebesmühlbacher

Claudia & Florian Zeiringer aus Pfons, 4. September 2010  Foto: Schober

Daniela & Michael Stock aus Zell am Ziller, 16. Oktober 2010  Foto: Bernhard Ungerank

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Fotos: S.Oliver, Esprit

Entspannt ins Modeglück Ein laues Sommerlüftchen weht durch die Trendmetropole – und die Modefans genießen ihr Glück mit luftig-leichten Outfits und einer großen Portion Hippie-Feeling.

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och wer modisch hoch hinaus will, kann auf High Heels nicht verzichten. Sie sind der Inbegriff von Sinnlichkeit und sorgen für begehrliche Blicke und Bewunderung. Wie sich die hochhackigen Pumps entwickelt haben, wofür sie standen und welche neuen Formen derzeit angesagt sind, hat die TIROLERIN für Sie in eine trendige Modestory verpackt. Auch coole Stylingtipps für heiße Sommertage, ausge-

suchte Accessoires-Ideen und sommerliche Outfits in unschuldigem Weiß liefern Inspirationen für einen glanzvollen Auftritt – sei es bei der Gartenparty, dem exklusiven Kunstevent oder dem Cocktailempfang in prominenter Runde. Schließlich gibt noch Tirols einziges Supermodel, Lisa Wanner aus Inzing, einen Einblick in das JetsetLeben zwischen internationalen Fashion-Shows und privatem Familienleben. 

Ozeanischer Schmuckgruß Lust auf Sonne, Strand und eine frische Meeresbrise machen die mediterranen Charms von Esprit. Die kleinen Anhänger aus Sterlingsilber sind nicht nur für Wasserratten ein Eye-Catcher, sondern auch in der City eine schöne Erinnerung an besondere Momente. Die TIROLERIN und esprit-jewel.com verlosen 3 Stück des Charms „Pearl Shell“ unter dem Kennwort „Esprit“ an gewinnspiel@tirolerin.at


mode

Das roséfarbene Ensemble mit dutzenden kleinen Röschen auf dem Top und einem filigranen Bolero führte Ute Albrecht zur Taufe ihrer 10 Monate alten Tochter Andra aus.

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en Spagat zwischen Beruf und Familie meistert die Aldranserin mit Bravour. „Ich arbeite von zu Hause aus und genieße die Möglichkeit, so meinen drei Kindern nahe zu sein und wertvolle Zeit mit ihnen verbringen zu können“, erklärt sie. Da steht meist praktische Kleidung unter dem Motto „Relaxed Elegance“ im Vordergrund – sportliche Blusen, Shirts und Jeans sind die erste Wahl. Doch auch atemberaubend weibliche Ensembles finden sich in ihrem begehbaren Kleiderschrank. „Ich liebe Kleider und Kostüme, damit ist man immer angezogen“, erklärt Ute Albrecht ihre Sammlung sommerlicher Outfits in zarten Mustern, Nudetönen und kräftigen Meeresfarben. Auch dutzende Blazer sind farblich geordnet aufgereiht. Einer davor begleitet Ute Albrecht seit 25 Jahren. „Er ist ein Eyecatcher aus weißem Bauernleinen und mit vielen unterschiedlichen Knöpfen bestückt“, erklärt sie ihr modisches Unikat, das schon oft für bewundernde Kommentare sorgte. Auch Accessoires sind ein Faible der smarten Architektin. „Ich nenne eine kleine Sonnenbrillensammlung mein Eigen und kann mich auch für Designertaschen begeistern“, gesteht die Unternehmerin. Ihre jüngste Erwerbung ist ein schwarzer, nietenbesetzer Bag von Prada. Ein besonderes Stück ist auch die Cartier-Uhr „Tank Francaise“, die sie sich als Belohnung für ihren ersten erfolgreichen Architekturauftrag gegönnt hatte und die seitdem ihr funkelnder Begleiter ist. n 

Fotos: TIROLERIN/Verena Obrist

Hart trifft Zart: Die derben Boots (links) begleiten Ute Albrecht bei ihren Baustellenbesuchen, die sommerliche Seidenrobe sorgte beim Wirtschaftsball für Aufsehen.

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Beruflich steht die Architektin und Ziviltechnikerin Ute Albrecht ihren Mann am Bau. Privat allerdings ist sie durchaus in femininen Outfits anzutreffen.

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70 | TIROLERIN August 2011


lisa wanner

Tirols einziges Supermodel Lisa Wanner (20) aus Inzing kennt in ihrer Heimat eigentlich niemand, doch auf den bedeutendsten Laufstegen und in den besten Fotostudios der Welt ist sie längst keine Unbekannte mehr.

L

isa Wanner wusste es immer schon: „Ich will Model werden!“ Doch leider, so ihr Vater Luis Wanner, ist Mode in Österreich wie Skifahren in Ghana. Und das nicht, weil uns Österreichern die Fantasie fehlt, um Schönes zu designen oder unsere Mädchen zu hässlich zum Modeln wären – es mangelt einfach an den Voraussetzungen. So versuchte die leidenschaftliche Tennisspielerin erst gar nicht in Tirol oder Österreich Fuß zu fassen, sondern startete gleich international durch. „Für mich war das sicher der richtige Weg. Erstens habe ich derzeit großen Erfolg und zweitens habe ich in all den Jahren in Paris, Barcelona, London, Seoul, Mailand usw. noch nie eine andere Österreicherin getroffen. Das kann doch kein Zufall sein!“ Wenn man Lisa nach dem Besten und Schlechtesten an ihrem Job fragt, muss die sympathische Oberländerin nicht lange nachdenken: „Das Beste ist sicher, dass ich immer die schönsten und neuesten Trends tragen darf. Außerdem finde ich es schön, dass ich mich mit den anderen Models gut verstehe. Einen heftigen Zickenkrieg habe ich noch nie erlebt. Das Schlechte am Job ist, dass man manchmal selbst wie

eine Ware behandelt wird. Aber da muss man professionell sein und einfach weitermachen.“ Angesprochen auf die diversen „Top- oder Super-Model“-TV-Formate, kann Lisa nur grinsen, denn für sie stellte sich zu keiner Zeit die Frage, ob sie da mitmacht: „Ich hatte nie Lust und wollte mich auch nicht in eine Schiene drängen lassen. Es gibt in diesen Sendungen immer eine Wilde, eine Böse, eine Diva, eine Zicke usw. Außerdem wollte ich es selber schaffen. Der Sieg bei so einer Sendung ist auch leider kein Garant, dass man wirklich Erfolg hat. Einige der Mädchen, die ich von diversen Fashion Shows kenne, haben auch schon vor ihrem TV-Auftritt gemodelt und manche Siegerinnen habe ich danach nie wieder gesehen.“ Lisas Jobs sind entweder bei den größten Fashion Shows der Welt, wie in Paris oder Mailand, oder sie steht für große Firmen vor der Kamera: „Am liebsten präsentiere ich heiße Unterwäsche. Da durfte ich schon mal für Jean Paul Gaultier in Mailand laufen. Mein lukrativster Job war eine große Plakatkampagne für Axe und das Beste für meine Karriere war mit Sicherheit meine Buchung für die Paris Fashion Week.“ Auf die Frage,

welcher Mensch sie in ihrem Berufsleben bisher am meisten beeindruckt habe, überrascht Lisa mit einer sehr persönlichen Antwort: „Meine Zimmerkollegin in Südkorea, das russische Supermodel Lina Michailova. Als ich eine Lebensmittelvergiftung erlitt, half sie mir. Sie war selbstlos und allerliebst – eine Erfahrung, die ich mir in diesem Business gar nicht vorstellen konnte. Mit ihr stehe ich noch immer in Kontakt, sie ist eine wahre Freundin.“ Lisa weiß, dass sie als Model auch Schauspielerin sein muss, aber „man muss nicht alles mögen, womit man fotografiert wird. Wichtig ist, dass es so aussieht. Allerdings, wenn es einem zu sehr gegen den Strich geht, muss man es auch sagen, weil man es sonst auf den Bildern merkt. Ich könnte zum Beispiel nicht mit toten Tieren posieren.“ Privat trägt die 178 cm große Blondine gerne Blazer und Hotpants. Als derzeitigen Trend sieht sie knallige Farben im Kommen, immer passend zum AugenMakeup. Plateauschuhe sind ebenfalls nie falsch. „Wichtig ist aber, dass man schaut, was einem wirklich steht, denn nur den Trends zu folgen, kann ins Auge gehen!“ n Fotos: Wanner privat

TIROLERIN August 2011 | 71


mode

Wolkenkratzer der tragbaren Art In Italien sind sie als „scarpino“ bekannt, in Frankreich nennt man sie „escarpin“ und bei uns lieben Fashionistas einfach „High Heels“. In jedem Fall können die Schuhe mit dem hohen Absatz auf eine aufregende Geschichte zurückblicken.

High Heels sorgen für eine elegante Haltung und runden als Eye-Catcher die zarten Sommeroutfits ab. Dass sie dabei auch noch ein Trendteil mit Geschichte sind, macht sie umso verführerischer.

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ereits die Ägypter kannten um 1000 v. Chr. Fußbekleidung mit einem Vorläufer des Pfennigabsatzes, die als Grabbeigabe den Verstorbenen im Jenseits über den gewöhnlichen Sterblichen schweben lassen sollte. Auch die japanischen Kaiser wurden traditionellerweise in Schuhen mit extremer Plateausohle gekrönt, um ihre Souveränität zu unterstreichen. Stets untrennbar mit hohen Absätzen verbunden war ebenfalls eine erotische Komponente. Chinesische Kurtisanen, türkische Odalisken und Liebesdienerinnen im alten Rom 72 | TIROLERIN August 2011

unterschieden sich von ehrbaren Frauen durch ihre hohen Schuhe. In der europäischen Mode tauchen die Plateauschuhe als „Chopines“ erstmals im späten Mittelalter auf – und erreichen vor allem in Venedig und Spanien mit 50 Zentimetern schwindelerregende Höhen. Die Erfindung des Absatzes, wie wir ihn heute kennen, wird Caterina de' Medici Anfang des 16. Jahrhunderts zugeschrieben, die damit einen Trend startete und Giovanni Casanova zum Schwärmen brachte. Als Fußbekleidung des Adels waren Absatz-

schuhe schon bald nicht mehr von den Höfen wegzudenken. Von modebewussten Männern und Frauen gleichermaßen getragen, wurden sie vor allem in Versailles zum Kunst- und Kultobjekt – mit Edelsteinen verziert und auf die Garderobe abgestimmt.

High Heels wurden von einer Frau erfunden, die zu oft auf die Stirn geküsst wurde.“ Christopher Morley, Schriftsteller


die geschichte der high heels

Ich wurde in

Starkes Schlangenleder und zarte Formen führt dieseHigh Heels geboren Gucci-Sandale im Sommer aus.und habe sie seither

immer getragen.“

Umwerfend sexy in feurigem Rot zeigt sich dieser Peep-Toe von Tamaris.

Helena Christensen,

Dieser extravagante KeilabsatzPumps ist Teil der aktuellen Prefall-Kollektion von Louis Vuitton.

Hölzerne „Qabaqib“ mit 25 cm Höhe inspirierten die venetianischen ChopineMacher zu ausgefallenen Kreationen.

Solche seidenbezogene Schuhe mit Louis XIV.-Absatz wurden von Aristokraten beider Geschlechter um 1730 getragen.

Die Französische Revolution verbannte sie schließlich aus der Mode, erst im 19. Jahrhundert feierten die Pumps mit dem Aufstieg der Haute Couture ihr Comeback. Nach dem Ersten Weltkrieg hielt der spitze Schnürschuh mit hohem Absatz Einzug in die Charleston-Kultur. Damals inspirierte die Lederknappheit den italienischen Schuhdesigner Salvatore Ferragamo zu einer keilförmigen Sohle aus Kork, die bis heute aktuell ist. High Heels als Ausdruck von Weiblichkeit, Stil und Eleganz inszenierten schließlich die Filmstars der goldenen Hollywood-Ära.

Ich wurde in High Heels geboren und habe sie seither immer getragen.“ Helena Christensen, Topmodell

Allein Marilyn Monroe besaß über 40 Paar Ferragamo-High-Heels, Jane Mansfield mehr als 200; Brigitte Bardot und Ava Gardner stöckelten auf Roger Viviers Kreationen durchs Glamourleben. Er gilt übrigens als Erfinder des Pfennigabsatzes. Die 60er und 70er Jahre sahen die Rückkehr der Pla-

teausohlen – vor allem extravagante Stiefel waren en vogue. In den 80ern standen Pumps mit Pfennigabsätzen für die selbstbewusste Karrierefrau – und spätestens seit den 90er Jahren und „Sex and the City“ gibt es für Fahionistas keine Alternativen mehr. Die tragbaren Kunstwerke von Stardesignern wie Manolo Blahnik, Jimmy Choo, Christian Louboutin und Beth und Herbert Levine ließen die High Heels zum Mythos aufsteigen und machen sie zum femininen n Must-Have gelungener Outfits. 

Text: Eva-Maria Kienast; Fotos: Louis Vuitton,



Gucci, Bata Shoe Museum Toronto, Tamaris, Humanic

High Heels  ... sind Schuhe mit mindestens 10 - 12 cm Absatzhöhe. ... präsentieren sich mit Block-, Keil-, Louis XIV- und Pfennigabsätzen sehr vielfältig. ... werden bei extremen Absätzen eine halbe Nummer größer gewählt. ... sollten beim ersten Mal mit nassen Socken getragen werden, so passt sich der Schuh perfekt dem Fuß an. Pin-up Girls wie Bettie Page setzen gezielt auf die erotische Wirkung der High Heels.

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mode

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Elegante Damenuhr in Weiß von Rado

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Ein purer Modetraum in Weiß

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ie sagen zwar nicht „Ja, ich will“, in der Farbe der Unschuld beweisen Sie diesen Sommer aber auch ohne Traualtar Ihr Trendgespür. Strahlende Weißheit prägt die Trendlooks des Sommers. Ob Outfits oder Accessoires – die reinste aller Farben verkörpert den Geist des Sommers, den Duft des Urlaubs und die Leichtigkeit des Seins in Perfektion. Ein „Muss ich einfach lieben“Look für heiße Tage.  n

Blusen-ShortsEnsemble von Luisa Cerano


Schönheit & Gesundheit

Fotos: L’Oréal

Beauty – Wellness – Medizin

Basisnote für den Sommer Lider getaucht in Azurblau, Pazifikgrün und Dottergelb, Lippen in zartem Nude, veredelt von einem Hauch Rouge – da fehlt nur noch die Basis: ein verführerischer Sommerteint.

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ussten Sie, dass Hautalterung zu rund 80 Prozent auf den Einfluss der Sonne zurückzuführen ist? Bei jedem Aufenthalt im Freien dringen UVA-Strahlen, die chemische Reaktionen auslösen und freie Radikale freisetzen, in die Haut ein. Das Gerüst aus Kollagen und Elastin wird angegriffen. Die Haut wird dünner, erschlafft und verliert an Festigkeit. Sich im dunklen Kämmerchen verkriechen muss aber deshalb niemand.

Schließlich gibt es ja für jeden Hauttyp den richtigen Sonnenschutz und ergänzend dazu die passende Tagespflegen mit Lichtschutzfaktor und ausreichendem Anti-Aging-Potential. Wie etwa die neue Revitalift Perfect Repair 10 Creme von L’Oréal. Sie schützt nicht nur vor UV-Strahlen, sondern bekämpft auch die zehn Anzeichen der Hautalterung. Weitere sommerliche Beauty-Tipps finden Sie auf den folgenden Seiten.

Gesunde Bräune und bester Anti-Aging-Schutz für Ihren Sommer: Die TIROLERIN verlost drei Mal die neue Revitalift Perfect Repair 10 Creme 10. Mit dem Wirkstoffkomplex aus Pro-Retinol A und Stimulift, der die Produktion von acht eigenen „Lifting“-Substanzen anregt. Einsendungen unter dem Kennwort „Revitalift“ an gewinnspiel@tirolerin.at.


schönheit & gesundheit

Urlaubsfeeling leicht gemacht Auf ungetrübte Ferienstimmung muss man im Sommer normalerweise nie lange warten. Auf ein typgerechtes Outfit, einen luftigen Haarschnitt und passendes Make-up übrigens auch nicht. Zumindest im Fall von Gaby (33), der August-Kandidatin des TIROLERIN- Umstylings.

Eine klassisch- sportive Schwarz-Weiß- Kombination ist genau das Richtige für die junge Mutter. Hose: Minx, T-Shirt: Margittes, Jacke: Annette Görtz

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Für das Umstyling habe ich mich beworben, weil ich nicht nur Mama, sondern auch Frau sein will.“ Gaby, 33 Jahre

Nachher

Vorher

„Seit meiner Hauptschulzeit trage ich meine Haare lang. Jetzt ist die Zeit reif für eine Veränderung.“

Sportiv, bequem und luftig – so stellt sich Gaby sommerliche Mode vor, und die fand sie bei HannaH in Innsbruck ganz schnell. Hose: Cambio, Jacke, T-Shirt: Repeat, Schuhe: Mania.

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umindest die Kandidatin des TIROLERIN August-Umstylings hatte in dieser Hinsicht Glück. Die Telferin und Mutter eines 6 Monate alten Sohnes durfte sich einen halben Tag lang verwöhnen und modisch beraten lassen. Bei HannaH am Innrain fand die 33Jährige schnell passende, luftig-leichte Zwei-

teiler in ihren Lieblingsfarben, die sich immer wieder neu kombinieren lassen. Bestens beraten wurde Gaby auch im Friseursalon Studio 13, wo die karenzierte Lehrerin schnell über ihren Schatten sprang und sich ganz mutig von ihrer langen Mähne verabschiedete. n 

Text und Fotos: Katharina Eigentler


schönheit & gesundheit

Gaby im Gespräch mit Caroline Jäckel, Inhaberin des Friseursalons Studio 13 in Innsbruck.

Hinter den Kulissen

G

aby nahm das Umstyling und die eingehende Typberatung zum Anlass, endlich etwas Neues auszuprobieren. Chefin Caroline Jäckel schlug der karenzierten Lehrerin einen stufigen Bob mit asymmetrischem Schnitt vor, der sich auch mit geglättetem Haar ganz gut macht und überaus pflegeleicht ist. Goldige dicke Strähnen sollen die Frisur zusätzlich auflockern.  n

Viel kürzer, aber noch zum Zusammenbinden – das war Gaby besonders wichtig. Gesagt, getan, doch nur mit einer neuen Farbe! Ein warmer Braunton mit einem leichten Rot-Touch und einzelnen goldenen Strähnen soll es werden.

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Nach dem Waschen und Antrocknen werden Gabys Haare mit einem Diffuser in Form gebracht. Er sorgt für schön fallende, gepflegte Locken. Zum Abschluss knetet Friseurin Caroline Jäckel Gabys Haar kräftig durch.

Um das Fassionieren der Augenbrauen kommt Gaby nicht herum. Zur stärkeren Betonung der Augen wählt die Visagistin Lidschatten in einem intensiven Aubergineton. Weißer Kajal am unteren inneren Lid setzt weitere Highlights.




schönheit

Dr. S. Almasbegy Fachärztin für Chirurgie Andreas-Hofer-Straße 4 · 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 586304 · s@almasbegy.at www.almasbegy.at

Gesichtsmodellierung

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rau Dr. Almasbegy führt seit zwölf Jahren eine Praxis und ist auf dem Gebiet der Schönheitschirurgie tätig. Fast ebenso lange gibt es den Einsatz von Hyaluronsäure und Botox zur Faltenunterspritzung. In den letzten Jahren hat sich – sowohl was Materialen als auch Technik betrifft – viel Neues getan. Trotzdem macht dies ein klassisches Facelift nicht überflüssig. Ganz allgemein geht der Trend weg von allzu gespannten Gesichtern mit papierdünner Haut. Ein junges Gesicht kennzeichnet, dass sich Fettgewebe auf den Wangenknochen (im so genannten Midface) befindet. Beim alternden Gesicht „rutscht“ dieses nun ins untere Drittel. Hier setzt die neue Technik der Gesichtsmodellierung mithilfe neuer Materialien und spezieller flexibler Kanülen an. Durch den Wangenaufbau kann eine optische Verjüngung um ca. zehn Jahre erreicht werden. Wenn notwendig, können Botox für Augen und Stirnfältchen sowie etwas Füllmaterial in die Nasolabialfalte das Bild abrunden. Fülle signalisiert also Jugendlichkeit. Eher abschreckend ist dies aber bei in den Gesellschaftsspalten auftauchenden „Schlauchbootlippen“. Hier sind die Kunstfertigkeit und das ästhetische Empfinden des Arztes / der Ärztin, sowie das Einfühlen in die Wünsche und Vorstellungen des Patienten mit der entsprechenden Sensibilität gefragt.  n Fotos: shutterstock, Teoxane

TIROLERIN August 2011 | 79


schönheit & gesundheit

Trinken – das Lebenselixier! Nun kommt bald wieder die warme Jahreszeit und umso mehr ist es wichtig, dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Idealerweise sollte man täglich 1/3 Leitungswasser, 1/3 kohlesäurearmes Mineralwasser und 1/3 Tee (Kräutertee) – insgesamt ca. 2 bis 3 Liter zu sich nehmen. Damit können die ganzen Schlacken und Schadstoffe, welche sich im Körper ansetzen, leichter ausgeschieden werden. Das Gehirn benötigt ebenfalls ausreichend Flüssigkeit, um konzentrations- und lernfähig zu bleiben. Trinken kann man lernen, trotz Stress im Beruf, Hektik zu Hause und in der Freizeit. Stellen Sie sich z.B. alle 30 Minuten einen Wecker (Handy Vibracall oder Küchenuhr) und trinken Sie jeweils 1/8 Liter Wasser. So kommen Sie in 10 Stunden auf insgesamt 2,5 Liter Flüssigkeit. Es geht meistens nicht darum, nicht trinken zu können, sondern man vergisst es einfach! Nähere Auskunft erhalten Sie bei Bioresonanz Irene – Völs bei Innsbruck, Birkfeld, Unterwart, Graz, Feldbach, Wels, Klagenfurt, Oberaich bei Bruck/Mur – Tel.: 03174/43100 oder 0664/ 4107410. Tun auch Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes – trinken Sie ausreichend! Nähere Auskunft erhalten Sie bei Bioresonanz Irene – Völs bei Innsbruck, Birkfeld, Unterwart, Graz, Feldbach, Wels, Klagenfurt, Oberaich bei Bruck/Mur – Tel: 03174/43100 oder 0664 / 4107410. n 80 | TIROLERIN August 2011

Beerige Leckerei Kugelrund und topgesund – das ist die Heidelbeere oder Blaubeere, die von Juli bis September Saison hat und mit zahlreichen positiven Inhaltsstoffen auftrumpft.

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angan, Vitamin E, C oder Magnesium – die Heidelbeere ist voll von Vitalstoffen, die auch therapeutisch eingesetzt werden können. So soll die dunkelblaue Beere bei Verdauungsstörungen helfen, Infektionen vorbeugen, fiebersenkend wirken und die Hautzellen vor dem Angriff freier Radikaler schützen. Das Beste an der Heidelbeere ist und bleibt aber ihr Geschmack und ihre Verarbeitungsvielfalt, wie etwa in einer köstlichen Zimtcreme nach einem Rezept von Promi-Koch Alexander Fankhauser.

Zimtcreme mit Heidelbeeren & Schokostreusel 100 ml fettarme Milch, 100 ml Obers, 1 Zimtstange, 3 Eigelb, 2 TL Speisestärke, 75 g Zucker, 300 g Heidelbeeren, Zimtpulver zum Garnieren. Für die Schokostreusel: 150 g glattes Mehl, 100 g weiche Butter, 75 g Zucker, Salz, 15 g ungesüßtes Kakaopulver, Fett für das Backblech.

Zubereitung: Milch, Obers und Zimtstange aufkochen lassen, vom Herd nehmen und ziehen lassen. Eigelb mit der Speisestärke und dem Zucker verrühren, zur Zimtmischung geben und unter Rühren über Wasserdampf so lange erhitzen, bis die Creme andickt. Heidelbeeren auf vier Gläser verteilen. Die Zimtstange aus der Mischung entfernen und die Creme auf die Blaubeeren geben. Für die Schokostreusel: Alle Zutaten mit der Hand verkneten, bis sich Streusel bilden. Diese auf einem befetteten Backblech bei 180 Grad ca. 8 Minuten backen. Die abgekühlten Streusel auf die Zimtcreme streuen und servieren.  n Text: Katharina Eigentler Fotos: Interspot Film GesmbH, Shutterstock




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• Allergien • Neurodermitis, Hautausschläge • Asthma, Heuschnupfen • Entzündungen, wie z. B. Magenschleimhaut, Dünn- oder Dickdarm • Probleme mit inneren Organen • Rheumatische Probleme • Migräne oder andere Schmerzzustände

• Austesten, welche Lebensmittel Fettdepots erzeugen • Diese ersetzen durch andere • Umstellung auf gesunde Ernährung, mittels Bioresonanz den Heißhunger nehmen • 1/2 bis 1 kg Gewichtsverlust pro Woche • Ohne Medikamente und Zusatzstoffe • Auch für Kinder bestens geeignet!

Klassisch

Gewichtsreduktion

Sara Rainer aus Bozen, 21 Monate alt - Ausschlag, Verdauungsprobleme, unruhiger Schlaf: „Schon viele Monate plagte meine Tochter ein lästig juckender Ausschlag an den Oberarmen und am Rücken. Sie kratzte sich auch in der Nacht und schlief sehr unruhig. Sie hatte auch oft Verstopfungen. Energetisch wurden eine Kuhmilchunverträglichkeit und zwei verschiedene Darmpilze festgestellt. Diese wurden ausgeleitet und der Darm sowie die Leber gestärkt. Bereits nach der zweiten Sitzung war das Kratzen und Jucken vorbei und Sara ging es allgemein besser. Stuhlgang und Schlaf normalisierten sich und so konnte auch ich wieder regelmäßig durchschlafen. Der Ausschlag ist jetzt ganz vorbei und ich bin froh, dass ich meiner Tochter Sara mit Bioresonanz Irene helfen konnte.“

Nina Hartmann im Beautycheck Als Schauspielerin und Kabarettistin beweist das Tiroler Aushängeschild Nina Hartmann Vielseitigkeit. Auch in Beautyfragen probiert sie gerne Neues aus.

Ü

ber Filmangebote unterschiedlichster Genres kann sie sich derzeit nicht beklagen: Die Tiroler Schauspielerin und Kabarettistin Nina Hartmann ist erfolgreicher denn je. Derzeit dreht die Freundin von Michael Niavaranis gerade für eine ARD Produktion in Bayern – „Sturm am Ehehimmel“. Mit ihrem erfolgreichen Kabarettprogramm „Gib dem Model Zucker“ tourt sie nach der Sommerpause wieder durch Österreich. Welche Kosmetikprodukte befinden sich momentan in Ihrer Handtasche? Ein Lippenbalsam. Wonach duften Sie derzeit und welchen Duftklassiker können Sie weiterempfehlen? Das wechselt ständig nach Lust und

Laune. Im Moment mag ich Ange ou démon von Givenchy sehr. Ihre schlimmste Beautysünde? Nicht abgeschminkt schlafen zu gehen. Welche Kosmetika verschenken Sie gerne? Körpercréme. Haben Sie ein Anti-Stress-Programm? Ich mache Capoeira. Was ist in puncto Make-up für Sie total inakzeptabel? So zugekleistert zu sein, dass man das Gefühl hat, dass mit einem Schlag auf den Kopf gleich die ganze Maske runterfällt. Ihr persönlicher Beautytipp für den Sommer: Sonnencreme, Meerwasser und Wind zaubern einfach den schönsten Look.  n Text: Katharina Eigentler Foto: Luis Casanova Sorolla

TIROLERIN August 2011 | 81


schönheit & gesundheit

Das kompetente Visage-Team hatte allen Grund zum Feiern: Stefanie, Maria Luise, Lisa Maria, Gerlinde, Melanie und Maria 

Fotos: TIROLERIN/Mallaun

Durchgestylt bis ins Detail Modern, geradlinig und auf dem neuesten Stand der Technik – das Team von Kosmetik Visage ist endlich umgezogen und präsentiert stolz seine neuen Räumlichkeiten.

D

Arbeiteten in den letzten Monaten eng zusammen: Maria Luise, Architekt Hans Peter, Dr. Elisabeth Freisinger und Dr. Anton Klingler

Bauherr und Entwickler des Eco-Centers Reinhard Gritsch mit Gattin Elisabeth und Bernd Kirchmair/ Mentalcoach

82 | TIROLERIN August 2011

a waren nicht nur Geschmack und der Sinn für Qualität, sondern auch die Liebe zum Detail am Werk – so lautete das Urteil der Gäste, die anlässlich der Eröffnung des neuen Kosmetik Visage Salons zum Innsbrucker Stadlweg pilgerten. Langjährige Kunden, Freunde und Weggefährten gratulierten der Inhaberinnen Gerlinde und Maria-Luise zur gelungenen Fertigstellung und nützten bei musikalischen Gustostücken, erlesenem Fingerfood und dem einen oder anderen Gläschen die Gelegenheit, den neuen Salon genauer unter die Lupe zu nehmen.  n

Constantine Hundsbichler/Amraserhof informierte sich über die exklusive Produktauswahl von Kosmetik Visage.

Gerlinde Jirka mit Dr. Christoph Strobl / SGS Management und Gattin Petra, einer langjährigen Stammkundin von Kosmetik Visage

„Neosino" Spezialist Gerhard Möser beschenkte Beatrix Hacksteiner/GF Projekt Wohnbau und Petra Ablinger/Medienturm Hall mit Give-aways.


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Meldungen aus der Beauty-Welt

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Als die Romanheldin Elli Heldenstein ihren zweiwöchigen Fastenurlaub im Parkhotel Igls antritt, hat sie nur eines im Sinn: Endlich wieder in ihre alte Jeans zu passen. Welche Erlebnisse sie während des Kuraufenthaltes macht und welche Wirkung die Moderne Mayr-Medizin zeigt, schildert das authentische Fastentagebuch „Glück im Bauch“ von Franziska Lipp. Die TIROLERIN verlost zehn Exemplare. Einsendungen unter „Glück im Bauch“ an TIROLERIN, Industriezone C 6, 6166 Fulpmes, oder via E-Mail an gewinnspiel@tirolerin.at.

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Haariger Tauchgang Meerjungfraugleich wirkte die lange Mähne des Models aus dem Team des Tirolers Werner Thiele bei den 13. CMAS- Weltmeisterschaften für Unterwasserfotografie. Kein Wunder, stammte die Kreation doch von Frisör Robert Ledwinka, der beim Styling der Natur etwas auf die Sprünge half: Mit Echthaar-Extensions von Great Lengths sorgte er für wogendes Haar unter den Wellen. „Durch die präzise Platzierung der Strähnen konnte ich schnell das benötigte Volumen erzeugen“, erklärte Ledwinka.


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schönheit & gesundheit

Dr. Soraruf zeigt einem Kollegen die moderne arthroskopische Methode der vorderen Kreuzbandplastik.

Alles unter einem Dach Neu im Medicent: Gemeinschaftspraxis für Unfallchirurgie Im Juni 2011 eröffneten die beiden Unfallchirurgen Dr. Ingo Soraruf und Dr. Robert Mair gemeinsam mit dem Management der Sportclinic Zillertal im Medicent Innsbruck eine neue Praxis.

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ir finden im Medicent Innsbruck eine ideale Infrastruktur vor, die es uns ermöglicht, gemeinsam mit unserem Pflegepersonal ein durchgehendes Behandlungsmanagement auf dem Gebiet der Sportunfallchirurgie anzubieten: Die fachärztliche Untersuchung bei uns in der Praxis, die radiologische Abklärung im Haus bei Dr. Lungenschmid sowie die Möglichkeit, Patienten chirurgisch zu versorgen, erlauben eine direkte und persönliche Betreuung in allen Phasen der Behandlung“, sagt Dr. Ingo Soraruf, leitender Unfallchirurg der Sportclinic Zillertal und Mitglied der Gemeinschaftspraxis. Neben der Versorgung von Sportunfallverlet86 | TIROLERIN August 2011

Dr. Ingo Soraruf, leitender Unfallchirurg der Sportclinic Zillertal, wird zukünftig auch für optimale Versorgung im Medicent Innsbruck sorgen.

zungen bieten die beiden erfahrenen Chirurgen aber auch kompetente Behandlung von Arthrosebeschwerden, Gelenksersatzoperationen bei Hüfte und Knie sowie minimal invasive Schmerztherapie bei Wirbelgelenksarthrose an. „Für die stationäre Versorgung unserer Patienten stehen uns Belegbetten in der Privatklinik Hochrum zur Verfügung, wodurch wir unser Leistungsspektrum erweitern“, so Dr. Soraruf. Mag. Horst Grassegger, Geschäftsführer der Sportclinic im Zillertal, übernimmt mit seinem Team das Management auch für die Gemeinschaftspraxis in Innsbruck. „Die Intensivierung ambulanter Versorgungseinrichtungen sowie fachübergreifende Koope-


schönheit & gesundheit

Leistungsspektrum in der Ordination: - fachärztliche Untersuchungen - Abklärung und Behandlung von akuten Verletzungen - Diagnose von chronischen Beschwerden an Knochen, Bändern, Sehnen und Gelenken der oberen und unteren Extremitäten - Behandlung von chronischen Beschwerden an der Wirbelsäule - Radiologische Abklärung (Röntgen, MRT und CT vor Ort)

Chirurgisches Leistungsspektrum: - Knochenbruchbehandlungen - Verletzungen der oberen Extremitäten (Hand, Unterarm, Oberarm, Schultergürtel) - Verletzungen der unteren Extremitäten (Frakturversorgung am Mittelfuß, Knöchel, Unterschenkel, Schienbeinkopf) - Endoskopische gelenkschirurgische Eingriffe - Kreuzband-, Meniskusoperationen - Vorfußoperationen - Knie- und Hüftgelenksersatzoperationen

Dr. Ingo Soraruf und Dr. Robert Mair Praxisgemeinschaft für Unfallchirurgie im Medicent Innsbruck

Mag. Horst Grassegger, Geschäftsführer der Sportclinic Zillertal, ist für das Management zuständig.

rationen werden in den nächsten Jahren eine zunehmende Rolle in der Gesundheitsversorgung spielen. Die Medalp Group arbeitet seit zehn Jahren an einem effizienten und Patienten-orientierten Behandlungsmanagement, welches durch die umfassende ISO Qualitätszertifizierung in allen Betrieben zum Ausdruck kommt. Dabei ist es notwendig, rasch zu reagieren, hohe Standards einzuführen sowie international konkurrenzfähig zu sein. All dies können wir auch im Medicent in Innsbruck umsetzen und dadurch partnerschaftlich Spitzenmedizin anbieten“, sagt Grassegger nicht ohne Stolz.  n 

Innrain 143 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 9010-9010 E-Mail: office@unfallpraxis.at

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Fotos: Sportclinic Zillertal

TIROLERIN August 2011 | 87


schönheit & gesundheit

Bereits 15 GammaSwing-Standorte in Nord-, Ost- und Südtirol Universitätsklinik Innsbruck Univ.-Doz. Dr. Erich Mur Anichstraße 28 A-6020 Innsbruck Tel.:43 (0) 512 50 42 33 70

Gammaswing-Zentrum Innsbruck Hubert Schneeberger Zeughausgasse 3, 6020 Innsbruck Tel. +43 (0) 676 904 22 16 Therapie Hubert Gritsch Neuhauserstraße 5 A-6020 Innsbruck Tel.: +43 (0) 512 530 29 13

GammaSwing-Zentrum Ehrwald Breuss-Dorn-Massage Wolfgang Hass Hauptstraße 16, 6632 Ehrwald Tel.: +43 (0)676 724 53 41

GammaSwing-Zentrum Pitztal Thomas Walch Hauptstraße 25 A-6471 Arzl im Pitztal Tel.: 43 (0) 5412 68 840

Kurzentrum Umhausen Dorf 30 A-6441 Umhausen Tel.: 43 (0) 5255 50 160

Ehrwald

Innsbruck Arzl i. Pitztal Umhausen i. Ötztal Sölden

GammaSwing-Zentrum Ötztal PHYSIORADL Hotel Bergland Sölden Farchapuit 6, A-6441 Umhausen Wolfgang Radl Tel.: 0650 34 561 23 Dominik Linser Tel.: 05254 224 00

Kurzentrum Bad Häring GmbH Dorf 106 A-6323 Bad Häring Tel.:43 (0) 5332 905 00

GammaSwing-Zentrum Kufstein Primar Dr. Ferdinand Gundolf Alois-Kemter-Straße 1 A-6330 Kufstein Tel.: +43 (0) 5372 634 72

Kufstein GammaSwing & Therapie Center Hall Dr. Stephan Kroesen Bad Häring Behaimstraße 2/1 A-6060 Hall in Tirol Swarovski Arbeitsmedizin ab Herbst 2011 Dr. Gabriele Fluckinger Swarovskistraße 30 A-6112 Wattens Wattens nur für Mitarbeiter Hall i. Tirol

Steinach a. Brenner GammaSwing-Zentrum Wipptal Rathausplatz A-6150 Steinach am Brenner ab Jänner 2012

Fügen i. Zillertal GammaSwing-Zentrum Zillertal Therapiepraxis Harm & Kleinhaarhuis Hauptstraße 53, 6263 Fügen i. Z. Tel.43 (0) 650 752 47 21 Tel.43 (0) 650 524 3319

Lienz Bruneck (I)

GammaSwing Center Bruneck ORTHOPHYSIO Dr. Maurizio Garoscio Marconistraße 2, I - 39031 Bruneck (BZ) Tel.: +39 0 474 55 08 27

Grandhotel Lienz Medicalcenter Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Lechleitner Fanny-Wibner-Peditstraße 2 A-9900 Lienz Tel.: +43 (0) 4852 640 70 415

Internationales Interesse: Nach der Eröffnung des östlichsten und westlichsten Standortes Österreichs (Wien, Prim. Dr. Wlk, und Frastanz, Vbg, Medisport Marcel Fischer) konzentriert sich das Tiroler Unternehmen auf den Export. Zahlreiche Anfragen gibt es bereits aus Deutschland, der Schweiz, aus Holland, Bulgarien und Israel. Weitere Standorte und Details von ganz Österreich unter www.thk-medical.com

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gammaswing

Thomas Kohler (GammaSwing-Vertrieb weltweit) und Doz. Dr. Erich Mur, der die Studien über dieses Gerät an der Universitätsklinik Innsbruck leitet  Foto: TIROLERIN/Meyer

Eine Tiroler Erfolgs-Story Rückengeplagte TirolerInnen können sich freuen: Die Behandlung mit dem GammaSwing zur Linderung von Rückenschmerzen ist nun an 15 Standorten in Nord- und Südtirol möglich. Studien der Univ.-Klinik Innsbruck dokumentieren die Erfolge des dynamischen Extensionsgerätes.

PR

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or knapp zwei Jahren übernahm das Tiroler Unternehmen TKHMedical unter der Leitung von Thomas Kohler die Exklusivrechte für den Vertrieb von GammaSwing. Inzwischen gibt es österreichweit und in Südtirol bereits 27 GS-Standorte. Nun setzt das Gerät seinen erfolgreichen Weg über die Landesgrenzen hinweg fort. Zur Optimierung der bewährten Streckbehandlung der Wirbelsäule wurde das Gerät „GammaSwing“ zur dynamischen Extensionstherapie entwickelt (Erfinder Primar Dr. Gundolf, in Zusammenarbeit mit Doz. Dr. Mur, Univ.-Klinik Innsbruck). Durch

Reduktion der Muskelverspannung, Mobilisation der kleinen Wirbelgelenke sowie durch die Ausbildung eines Unterdruckes an den Bandscheiben kann das Gerät viel zur Besserung von Beschwerden durch degenerative Veränderungen der Wirbelsäule („Low Back Pain“) beitragen. Bei zahlreichen Patienten (Erfolgsquote: über 80%) zeigten sich erstaunliche Erfolge, die auch Wochen nach Therapie-Ende anhielten: Schmerzlinderung, Beseitigung von Schlafstörungen, Muskelentspannung, Verbesserung der Beweglichkeit. In mehreren Fällen konnte ein operatives Vorgehen hinausgezögert oder n gänzlich vermieden werden. 

TKH-Medical GmbH Thomas Kohler Hauptstraße 141 A-6651 Häselgehr Tel.: 05634 / 6185 FAX.: 05634 / 6186 E-Mail: info@tkh-medical.com www.thk-medical.com

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schönheit

Sehen wie ein „Adler“! Neue Lasertechnik – das „Aus für Brille und Co.“! Interview mit Prof. Philipp über Fortschritte und Sicherheit in der Refraktiven Chirurgie (Behandlung der Fehlsichtigkeit)

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Laser haben zu einer Steigerung der Sehschärfe und der Sehqualität (besonders wichtig z.B. für Autofahrten bei Nacht) wesentlich beigetragen. Mit dem Allegretto Wave Eye-Q Laser steht Prof. Philipp wie der Harvard Medical School in Boston (beste Universität der Welt) der derzeit schnellste high-end Excimer-Laser in Österreich und einer der schnellsten weltweit zur Verfügung. Zusammenfassend kann man sagen, dass die refraktive Chirurgie durch diese neuen Techniken extrem sicher und höchst präzise geworden ist, sodass wir nun in der Lage sind, fast jede Fehlsichtigkeit erfolgreich und vor allem sicher korrigieren zu können. n Fotos: Dr. Philipp

Zentrum für refraktive Chirurgie Univ.Prof. Dr.Wolfgang Philipp Facharzt für Augenheilkunde & Optometrie Chirurgische Behandlungen bei Augenerkrankungen, Laserchirurgie, Epi-LASIK, Implantierbare Kontaktlinsen Ärztehaus beim DEZ Dr. Ferdinand-Kogler-Straße 30 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 395002, Fax: 0512 / 566530 augenlaser@chello.at www.augenspezialist.at

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as den Patienten am meisten interessiert: Wodurch können Komplikationen vermieden werden? Bei Lasik wird mit einem so genannten Mikrokeratom ein Schnitt in das obere Hornhautgewebe durchgeführt. Dadurch kann es naturgemäß zu Komplikationen kommen. Durch die neue Technik EpiLasik können solche Schnittkomplikationen vermieden werden, da bei dieser Methode keine Schnitte in tiefere Hornhautschichten entstehen. Weiters können durch Epi-Lasik unvorhersehbare biomechanische Veränderungen und dadurch eine Schwächung der Hornhaut praktisch ausgeschlossen werden. Mit Epi-Lasik haben wir so quasi das Sicherheitsnetz in der Laserchirurgie, das wir uns so lange gewünscht haben. Zusätzlich haben neueste Untersuchungen gezeigt, dass die Ergebnisse bezüglich Sehschärfe und vor allem hinsichtlich der Qualität des Sehens nach Epi-Lasik besser sind als die besten Lasik-Ergebnisse. Welche Fortschritte sind noch bedeutsam für eine Verbesserung der Ergebnisse und vor allem der Sicherheit bei der Laserbehandlung der Fehlsichtigkeit? Vor allem stark verbesserte und schnellere hightech


schönheit & gesundheit

Selbstständigkeit mit Mrs.Sporty Mrs.Sporty bietet Frauen die Möglichkeit, sich mit geringem Startkapital selbstständig zu machen und finaziell unabhängig zu sein. Die Franchisenehmer profitieren von einem gefestigten unternehmerischen Netzwerk und den Vorteilen der führenden Marken auf diesem Gebiet. Mrs.Sporty ist der richtige Partner, um als eigener Chef durchzustarten. Weitere Infos zum Franchise-Konzept gibt es unter www.mrssporty.at

Auf Anhieb begeistert Seit einem Jahr ist Andrea Achhorner ihr eigener Chef – und die Begeisterung der 32-Jährigen ist ungebremst! Im August 2010 eröffnete sie in Kufstein einen Mrs.Sporty Club.

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auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung fand die 32-Jährige zu Mrs.Sporty. Ihre Ansprüche waren hoch: Sie wollte Verantwortung und Unabhängigkeit – „und eine Veränderung zu meiner bisherigen Tätigkeit in der Finanz- und Reisebranche“, berichtet Andrea Achhorner. Bei einem Karriereportal im Internet wurde sie fündig und stieß dort auf Mrs.Sporty. „Das Angebot hat mich

Andrea Achhorner (32), Mrs. Sporty Franchisepartnerin

auf Anhieb begeistert.“ Vorher war eine Selbstständigkeit eigentlich kein Thema für die 32-Jährige. „Aber mit einem Franchisepartner im Rücken und einem Konzept, das funktioniert, konnte ich mir vorstellen, es auch ohne Erfahrung als Unternehmer zu schaffen.“ Ohne Hilfe würde sie diesen Schritt nach wie vor nicht wagen. „Es hat viele Vorteile, einen Franchisepartner zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, alleine alle Bereiche wie Marketing, Ernährung, Trainingsentwicklung und wissenschaftliche Studien abzudecken und parallel den Club zu leiten.“ Doch das Franchise-System mache es möglich. „Bei Mrs.Sporty arbeiten absolute Spitzenteams in den einzelnen Bereichen“, berichtet Andrea Achhorner. „Ein professionelleres Team als Rückgrat kann ich mir nicht vorstellen.“ Auch bei inzwischen fast 500 Clubs sei die Betreuung jederzeit sehr gut. „Die Menschen zählen – die Franchisepartner und unsere Mitglieder stehen im Vordergrund. Bei Mrs.Sporty werden Fairness, Ethik und Gleichberechtigung groß geschrieben.“ Durch die Unterstützung aus der Zentrale bleibe ihr viel mehr Zeit für ihre

Mitglieder. „Wir versuchen, ein familiäres Umfeld zu schaffen. Unsere Mitglieder erfahren eine intensive und kompetente Betreuung. Wir stehen ihnen zur Seite, wenn sich der innere Schweinehund meldet oder Stress aufkommt“, erzählt die Club-Chefin über den Alltag im Club. Der größte Lohn für ihre Arbeit seien die Erfolgsgeschichten der Frauen. Seit der Eröffnung im August vergangenen Jahres folge ein Highlight auf das andere. „Ich habe sehr viele tolle und unterschiedliche Damen kennen lernen dürfen und auch viele Lebensgeschichten, die zum Teil sehr unter die Haut gehen.“ Wenn die Frauen ihre Ziele erreichen, sei das immer eine große Belohnung für ihre Arbeit. „Es ist wunderschön, an den Erfolgsgeschichten teilhaben zu dürfen!“ Nach einem Jahre als ihr eigener Chef kann sie den Schritt in eine Selbstständigkeit mit Mrs.Sporty nur weiterempfehlen. „Wichtig ist es nur, Selbstvertrauen zu haben und an das Produkt und den Partner im Hintern grund zu glauben.“ Fotos: Achhorner

TIROLERIN Juli 2011 | 91


Fotos: TIROLERIN/Obrist

Immobilien – Karriere – Persönlichkeiten

Begegnung mit einer Legende Im Frühjahr 2003 empfing der Anfang Juli verstorbene Otto von Habsburg in seiner Villa in Pöcking TIROLERIN-Redakteur Christoph Ebead zu einem ausführlichen Interview.

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it dem Sohn des letzten Kaisers verstarb eine der wichtigsten Persönlichkeiten der letzten einhundert Jahre. Der Thronfolger, der zum begeisterten Demokraten wurde, lud die TIROLERIN in sein Privathaus in Pöcking am Starnberger See, wo er kürzlich im Kreise seiner Familie verschied. Im Interview betonte er damals, dass er sich als Österreich-Ungar und als Berufseuropäer sehe: „Während meines Exils in den USA

bin ich zum Europäer geworden.“ Schon während des Zweiten Weltkrieges versuchte er die Rolle Österreichs nach dem Krieg zu definieren. Gleichzeitig unterstützte er tausende Österreicher während ihrer Emigration. Zu seinen wichtigsten Aufgaben als Abgeordneter des Europäischen Parlamentes zählte die EU-Erweiterung – seine Visionen von möglichen Beitrittsländern haben sich inzwischen zum Großteil realisiert. 

FAFGA 2011: Willkommen in der TIROLERIN-Lounge! Während der bedeutendsten Fachmesse Westösterreichs für Gastronomie und Tourismus (12. bis 15. September) lädt die TIROLERIN wieder alle BesucherInnen in die TIROLERIN-Lounge ein. Entspannen Sie bei hervorragender Bewirtung und nützen Sie die Gelegenheit sich mit vielen Persönlichkeiten auszutauschen!


zu hause bei ...

Heuer will ich wieder ganz nach oben! Die Schisaison 2010/11 endete für Weltcup-Läuferin Eva-Maria Brem mit einer kleinen Katastrophe. Beim Sonnenschilauf mit ihren Eltern brach sich die charmante Blondine aus Münster in Tirol das Schien- und Wadenbein. Heuer will sie zurück an die Weltspitze.

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ie TIROLERIN besuchte Eva-Maria Brem (22) in ihrem Elternhaus in Münster, wo sich die Spitzensportlerin im ersten Stock ihr eigenes Reich geschaffen hat. „Ich habe hier meine Wohnung, aber durch meinen Sport bin ich ohnehin nicht sehr viel zu Hause. Deshalb schätze ich es auch sehr, wenn ich meine Eltern in der Nähe habe. Sie haben mich immer unterstützt, und so kann ich das weiter genießen.“ Eva-Maria hatte schon im Kindergarten den Wunsch Rennläuferin zu werden. Da die Tochter ihre Sache gerne und gut machte, stimmten ihre Eltern auch dem Besuch des Gymnasiums in Stams zu. Dort kristallisierte sich das große Potenzial der Münsterin heraus. „Meinen ersten Top-5-Platz im Weltcup hatte ich kurz vor meiner Matura, und ich bin die Einzige aus meiner Klasse, die es in den Weltcup schaffte. Im ÖSV ist die Dichte der guten Fahrerinnen sehr groß, es stimmt sicher, dass es in anderen Nationen leichter ist, zu den allerbesten Schifahrerinnen zu gehören.“ Große Unterstützung erfuhr Eva-Maria nach ihrem Unfall im April: Beim Sonnenschilauf mit Mama und Papa – ein seltenes Ereignis für eine Spitzensportlerin – stürzte sie so unglücklich, dass sie sich das Schienund Wadenbein brach. Nach einer Operation und vielen Wochen in Rehabilitation ist Eva Maria derzeit schon wieder auf Schnee

Obwohl Eva-Maria Brem in ihrer eigenen Küche eher selten kocht, ist sie sehr froh, diese zu haben, wenn Freunde zu Besuch kommen.

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eva-maria brem

Eva-Maria Brem und ihre Mutter sind ein eingespieltes Team. Im Sommer unterstützt Maria Brem ihre Tochter beim Konditionstraining und im Winter sind die Eltern bei fast jedem Rennen mit dabei, um sie vom Pistenrand aus anzufeuern.

„So ordentlich ist es bei mir immer!“ Eva Maria Brem mag erdige Töne im Wohnzimmer und gemütliche Plätze, wo man sich im Freundeskreis in Ruhe unterhalten kann.

Bei einer Tasse Kaffee erzählt Eva-Maria Brem TIROLERIN-Redakteur Christoph Ebead von ihrem Schiunfall und dem Weg zurück an die Spitze des ÖSV Damen-Teams.

TIROLERIN August 2011 | 95


zu hause bei ... unterwegs, und wenn die Vorbereitung optimal klappt, kann sie im August ins Trainingslager des ÖSV auf Neuseeland. „Mein Ziel ist es, mich im Weltcup-Ranking weiter nach vorne zu kämpfen, um immer bessere Startnummern zu bekommen. Heuer fahren wir eine Saison ohne Großereignisse, deshalb habe ich mir vorgenommen, im Slalom, Riesentorlauf, Super G und in der Super Kombi viele Rennen zu bestreiten. Mein Hauptaugenmerk ist weiterhin der Riesentorlauf, aber nur zehn Rennen in dieser Disziplin sind zu wenig, um im Rhythmus zu bleiben."  n 

Fotos: TIROLERIN/Verena Obrist Text: Christoph Ebead

Um ihre Kondition wieder auf Vordermann zu bringen und auch das lädierte Bein zu stabilisieren, verbringt Eva-Maria momentan viel Zeit auf ihrem Mountainbike.

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eva-maria brem

Egal ob auf der Terrasse neben der Haustür, im Garten oder am Balkon im ersten Stock – dem Zuhause von Eva-Maria Brem in Münster mangelt es nicht an gemütlichen Sitzecken, wo die Schirennläuferin in der Sonne lesen oder mit Freundinnen plaudern kann.


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Wetschers modernes Wohnen im Penthouse


Martin Wetscher

In formaler Schlichtheit inszenierte Wetscher ein wohnfertiges Penthouse. Wo sich die Architektur aufs Wesentliche beschr채nkt, r체cken andere Dinge in den Vordergrund: pr채zises Handwerk und vor allem eine durchdachte Raumkonzeption der Wetscher Innenarchitektur.


Der offene Essbereich überzeugt durch moderne Formen und büßt nichts an „Tiroler Gemütlichkeit“ ein. Klassiker wie der Eames Plastic Chair von Vitra (vorne) passen stilsicher zu den Tischlerunikaten.

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Allein die Penthouse-Küche ist etwas Besonderes: Die Küchenarbeitsplatte aus Beton wiegt stolze 700 Kilogramm. Eyecatcher wie die blauen Designerhocker geben dem zeitlos schlichten Design Spannung.

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Das Erstgespräch

Die Wohnstilanalyse

Die Wohnatmosphäre

Einrichten beginnt nicht mit der Möbelauswahl, sondern mit der Frage nach Ihren Wohnwünschen und der zukünftigen Wohn-Raum-Stimmung.

Das Penthouse spiegelt den Wohntyp Aura mit Tendenz zu Minimum wider. Auf www.wohnstilberatung.at können Sie Ihren Wohntyp entschlüsseln.

Moderne Räume verlangen nach einer reduzierten Formensprache: Weniger ist mehr, auch bei Textilien. Das Textilstudio berät aus erster Hand.

Wetscher Wohngalerien – Tirols erste Adresse für feines Wohnen


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Die Detailplanung

Der Feinschliff

Das Ergebnis

Wetschers Innenarchitekten verwirklichen maßgeschneiderte Wohnträume. Durch das Schiebeelement verschwinden Teller & Co mit einem Handgriff.

Die Wetscher Werkstätten ergänzen, was internationale Spitzenmarken alleine nicht leisten können.

Großzügig, modern und wohnlich gibt sich das Penthouse. Dahinter steht eine clevere Planung bis ins Detail.

Wetscher Wohngalerien, Zillertalstraße 30, 6263 Fügen Geöffnet von Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, jeden Samstag von 9 bis 17 Uhr Tel.: +43 (0 )5288-6000, mail@wetscher.com, www.wetscher.com

Abbildungsnachweis: Wetscher, iStockphoto

Schlafluxus vom Feinsten garantieren die edlen Bettenkreationen der französischen HauteCouture-Marke Treca Interiors Paris – wie zum Beispiel das Premiummodell „Platinum“ (Bild: Designerbett rechts).


Meldungen aus der Wirtschafts-Welt

Naturapotheke wird zum Vorzeigeprojekt

Eine festliche Zeitreise Zur 500-Jahr-Feier und dem 100-jährigen Jubiläum der Familie Ultsch lud das Romantikhotel Schwarzer Adler in Innsbruck ein. Der Abend bezauberte durch eine kulinarische Zeitreise vom Mittelalter in die Gegenwart, auch die Gäste passten sich mit mittelalterlicher Gewandung an das Motto an. Julia Polai, Gastgeberin Sonja Ultsch und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer hatten jedenfalls sichtlich gute Laune.

In Reith im Alpbachtal wurde der erste Schau- und Erholungs-Kräutergarten nach Hildergard von Bingen in Tirol eröffnet. „Unser Ziel ist, altes Wissen nach dem ganzheitlichen Ansatz von Hildegard von Bingen zu bewahren und der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, so die Frauen des Hildegardvereins Reith – Maresi Margreiter, Obfrau Katharina Hechenberger, Hanni Vorhofer und Maria Naschberger. Der Garten soll neben der Kräuterkunde auch ein Erholungsraum mit einem Barfußweg, Massagepfad und einem Flachwasserbereich für Kinder sein.

Auszeit für den Dancing-Star Auf Einladung von Josef und Regina Habersatter verbrachte Dancing-Star Mike Galeli mit seiner Familie wunderschöne und erholsame Tage im 4-Sterne-Superior Hotel Gut Weissenhof in Radstadt. Am Programm stand eine Reitstunde in der hoteleigenen Reithalle, eine Runde Golf und natürlich Badespaß mit den Kids. „Nach den anstrengenden Monaten bei Dancing Stars genieße ich es, mit meiner Familie zu relaxen. Das Hotel Gut Weissenhof ist dafür perfekt", so Mike Galeli.

102 | TIROLERIN August 2011

Neuer Hotspot für Konzertfans Bei der Eröffnung der neuen, multifunktionalen Konzertarena der Blumenerlebniswelt Hödnerhof in Ebbs zeigten sich Landwirtschaftskammerpräsident Ing. Josef Hechenberger, Bernhard Thanner / Projektmanagement, Showstar Andreas Gabalier, Katharina Hechenberger und U1-RadioModerator Raimund Heim überwältigt vom Zuspruch des Publikums. Die nächsten Konzert-Highlights sind am 18.08. die „Seer“, am 19.08. die „Münchner Freiheit“ und James Cottrial im Rahmen des großen Ebbser Blumencorsos; am 01.09. werden die „Kastelruther Spatzen" für einen unvergesslichen Abend sorgen.

TIROLERIN on Air Beim Promi-Magazin „High Society“ auf dem beliebten Radiosender U1 hatte TIROLERIN Promi-Lady Daniela Mallaun einen begehrten Gast vor dem Mikro: Semino Rossi schaute im Studio vorbei, um seine neue CD „Augenblicke“ zu promoten, die neben gefühlvollen Balladen auch spanische Gustostückerln bereithält. Die kniffligen Fragen von Moderatorin Lilly Staudigl beantwortete der Sänger mit Humor.


Ein stimmgewaltiger Abend Beim Preisträgerkonzert der Academia Vocalis in Kundl begeisterte die Mezzosopranistin Martina Langenbucher mit einem abwechslungsreichen Programm..

Neue Wohndimension in Innsbruck

Lehrling des Jahres gekürt Im Rahmen der „Galanacht der Lehrlinge“ im Landhaus Innsbruck wurde Isabella Kuntner (3.v.l.) zum Lehrling des Jahres 2010 ausgezeichnet. Lehrherrin und Reca-Chefin Gretl Patscheider (2.v.l.) schloss sich den Glückwünschen der Mutter und Großmutter der Siegerin, Beate Kuntner und Gertrud Seiringer, sowie LH Günther Platter an.

Losgelöst auf Erfolgskurs

al wissen. will’s noch einm Willi Dussmann ainstreet traf Hit-Ensembles M s de er nd rü G Der neues Soloiontour für sein ot om Pr er in se dy Borg, im Zuge auf Entertainer An ch au “ st lö ge ng Album „Los her Unterstützu pps und moralisc Ti n te gu its H it m en r de t. Neb neuen Album ha seinen Anteil am smann auch us D i it hat Will ze nd ge Ju er in aus se schrieben, rafische Titel ge eigene autobiog hen d von der täglic die sich wohltuen heben. Schlagermusik ab

Pedalritter im Dienst der guten Sache Auch bei der diesjährigen „Tour de Tirol“ zugunsten des Vereins lichtblicke – demenz.hilfe.tirol schwangen sich Prominente aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur auf ihre Drahtesel, um in Einzelund Teamwertung auf das tabuisierte Thema aufmerksam zu machen. Anschließend ließen Sportler wie Fans auf dem Firmengelände von Initiatorin Ingeborg Freudenthaler das Charityevent im gemütlichen Rahmen ausklingen.

Direkt am Sillufer wird die P & R Verwaltungs GmbH ein Wohnprojekt der ganz besonderen Art realisieren. Die Anlage „Sill-Insel“ soll qualitativ hochwertigen Wohnraum für die gehobene Mittelschicht in Innsbruck bieten. „Der Entwurf von DI Johann Obermoser besticht durch eine ideale Lösung zwischen Wohnraumschaffung und öffentlicher Nutzung der Sillinsel. Somit wird die Sillinsel zum natürlichen Bindeglied zwischen dem Stadtzentrum, Pradl und Dreiheiligen“, so die Begründung der Fachjury.

Mitarbeiter vor den Vorhang! Die Firma Morandell zeichnete 16 Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit aus. Hintere Reihe: GF KR Peter Morandell, Hansjörg Schalber, Reinhard Bertlmann, die Tochter von Petrovic Mirko nahm die Auszeichnung für ihn entgegen, Franz Wagner, Josef Brandner, Richard Huber, GF KR Mag. Rudolf Morandell Vordere Reihe: Reinhard Schipflinger, Helmut Larcher, Brigitte Rieser, Prokurist Wolfgang Moser, Rudolf Dindl , Erwin Vuncec.

TIROLERIN August 2011 | 103


wirtschaft

Das Sägewerk Aukenthaler und die Firma Marstein sind bereits im Industriegelände Leutasch angesiedelt, die KFZ-Werkstätte Heel (Bildmitte) steht kurz vor der Fertigstellung. Links im Hintergrund der Rohbau der Firma Parkett-Agentur – die Pläne dazu stammen von Architekt Dipl.-Ing. Alfons Witting (l.); neben ihm der Geschäftsführer der Firma Marstein, Maric Slaven. Bürgermeister Thomas Mößmer (r.) hat allen Gewerbegrund-Interessenten seine volle Unterstützung zugesagt.

Gewerbegrund zum Schnäppchenpreis Zum sensationellen Preis von 30 Euro pro Quadratmeter wird derzeit der Industriegrund in Leutasch angeboten.

D

ie Gemeinde Leutasch hat kürzlich im Ortsteil Niederlög an der Grenze zu Scharnitz ein neues Gewerbegebiet eröffnet. 40.000 m² Grundfläche stehen für Betriebsansiedlungen bereit. Einheimische Betriebe, aber auch Betriebe von auswärts und Neugründer sind in der Gemeinde Leutasch herzlich willkommen. Unmittelbar an der Bundesstraße Garmisch – Innsbruck gelegen, ist auch die Verkehrsanbindung optimal. Zusätzlich befindet sich in einer Entfernung von ca. 1 km der Bahnhof Gießenbach, sodass bei Bedarf auch ein Bahnanschluss genutzt werden kann. Auf 104 | TIROLERIN August 2011

den Grundstücken sind alle Anschlüsse wie Wasser, Abwasserentsorgung und Strom vorhanden, ebenfalls großzügig angelegte Erschließungsstraßen runden das ganze Angebot ab. Interessant ist vor allem der Preis. Die Gemeinde Leutasch verkauft diese Grundstücke um € 30,-- pro m², ganz egal ob es sich um Ortsansässige handelt oder Neugründer, die sich hier niederlassen möchten. Die ersten Objekte sind bereits in Betrieb gegangen und sehr zufrieden mit diesem Standort sowie der günstigen Verkehrsann bindung.  Foto: TIROLERIN/Schattanek

Gemeinde Leutasch Bgm. Thomas Mößmer Kirchplatzl 128a 6105 Leutasch Tel: 05214 / 6205 Fax: 05214 / 6006 E-Mail: gemeinde@leutasch.tirol.gv.at Web: www.leutasch.at


G.m.b.H

DEN SOMMER GENIESSEN! Urlaubszeit ist die schönste Zeit im Jahr – aber man muss nicht immer in die Ferne reisen, um dem Alltag zu entkommen; der eigene Garten bietet jeden Tag die Möglichkeit zur Entspannung! Gerade im Sommer entfaltet der Garten seine schönsten Seiten. Das frische Grün von Sträuchern und Rasen wird durch die bunten Tupfen der Sommerstauden aufgelockert und das malerische Bild lässt alle

Mühen der Gartenarbeit vergessen. Von verstreuten Sitzgelegenheiten aus lässt sich der Garten aus verschiedenen Blickwinkeln genießen. Wer auch noch einen Schwimmteich sein Eigen nennen kann, hat den Urlaub im Garten daheim! Garten- und Teichbau Eder unterstützt Sie gerne bei der Planung und Verwandlung Ihres Gartens in ein Urlaubsparadies!

G.m.b.H


wirtschaft

Umfassendes Service für Tiroler Bauherren

MMag. Dr. Andrea Egger-Riedmüller (Leiterin der Sparte Sprachen am BFI Tirol), Dott.ssa Carla Falchi Meusburger (Obfrau des Vereins Cultura Italiana) und Mag. Dagmar Wresnik (Geschäftsführerin des BFI Tirol) Foto: BFI Tirol

Dietmar Obojes, Wohnbauberater der Volksbank Innsbruck

D

ie Wohn-Kompetenz-Center in den Geschäftsstellen der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG bieten allen Tiroler Bauherren, Sanierern oder Wohnungskäufern ein umfassendes Service. Damit zählt die Volksbank zu den führenden Wohnbau-Banken des Landes. Geboten werden u.a.: • Top-Konditionen, bestmögliche Kreditzinsen und ein kostengünstiges Baukonto • Eine bis zu 20 Jahren garantierte Zinsobergrenze (besser als bei Bauspardarlehen) bei Wohntraum-Krediten • Persönliche Beratung durch jährlich zertifizierte WohnbauExperten in allen 21 Tiroler Geschäftsstellen • Ein individueller Finanzierungsplan mit maßgeschneiderten Finanzierungsvarianten und einem kostenlosen WohnbauCheck • Unverbindliche Umschuldungsangebote und ein GratisFinanzierungs-Check speziell für Inhaber von Fremdwährungskrediten • Hilfestellung bei der Einreichung von Wohnbauförderungsanträgen • Ein umfassendes Wohnbau-Sicherheits-Paket mit bis zu 800 Euro Prämien-Bonus • Nutzung des Volksbank-Netzwerkes (Notare, Architekten, Immobilienmakler, Energieberatung, Wohnbauförderung u.v.a.m.) – speziell für Häuslbauer und Wohnungskäufer • www.wohntraumcheck.at – praktische Informationen online Übrigens: Zu jedem Finanzierungsangebot gibt’s jetzt gratis einen USB-Stick mit interaktiven Bauherren-Infos. Näheres dazu findet man auch im Internet unter www.wohn-bank.at, und wer gleich einen Beratungstermin möchte, wählt am besten die kostenfreie Volksbank-Hotline 0800 / 82 81 23.  n Foto: Volksbank

106 | TIROLERIN August 2011

V

Viva l’Italia

iele Jahre lang war das Italienische Kulturinstitut zusammen mit dem Verein Cultura Italiana einer der renommiertesten Anbieter von Sprach- und Kulturkursen und Kulturreisen nach Italien. Nun übernimmt Cultura Italiana die Kurse und Veranstaltungen und hat das BFI Tirol als starken Partner für die Zukunft gewählt und einstimmig als neues Mitglied in den Verein aufgenommen.  n


unterwegs

Erholung pur. Das erwarten sich die Urlauber von ihrem Reiseziel. Hoffentlich klappt’s!

Foto: Nina Malyna/fotolia.de

Den Urlaub unbeschwert genießen Endlich Urlaub! Es soll ja die schönste Zeit im Jahr werden. Doch immer wieder gibt es Ärger. Von Kleinigkeiten sollte man sich nicht die Stimmung verderben lassen. Aber alles muss man sich auch nicht gefallen lassen.

U

ngeziefer im Zimmer? Lärm in der Nacht? Kein Pool? Nicht alle Mängel im Urlaub muss man hinnehmen. Wenn es krass wird: Geld zurück verlangen! Stimmen die Bedingungen am Urlaubsort nicht mit den Angaben im Katalog bzw. den Vereinbarungen auf der Buchungsbestätigung überein, sofort vor Ort eine Verbesserung der Mängel fordern. Der Reisende hat Anspruch auf die im Katalog beschriebenen Leistungen. Also immer den Prospekt oder den Ausdruck der entsprechenden Internetseite auf die Reise mitnehmen.

Teilen Sie jeden festgestellten Mangel sofort dem Veranstalter mit und verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung. In vielen Fällen wird sich der Veranstalter um eine Lösung bemühen. Ist der Vertreter des Reiseveranstalters nicht leicht erreichbar oder sind die Mängel nicht behebbar, ist es für eine nachträgliche Beschwerde wichtig, andere Beweise zu sammeln – wie etwa eine schriftliche Bestätigung des Reiseleiters oder Hoteliers, Fotos, Videos oder Adressen von Zeugen. Oft lassen sich die Probleme am Urlaubsort nicht beheben. Diese Mängel sollten Sie nach der Rückkehr beim Veranstalter unverzüg-

lich schriftlich mit detaillierter Angabe der Kritikpunkte geltend machen. Als Preisminderung kann Bargeld verlangt werden. Einen Reisegutschein muss man nicht akzeptieren. Hilfreich bei der Bewertung der Probleme ist die Frankfurter Tabelle. Sie enthält die häufigsten Mängel und als Richtwerte die dazugehörigen Preisminderungssätze in Prozent, (z.B. Ungeziefer 10 - 50%, Lärm in der Nacht 10 - 40%, trotz Zusage kein Pool 10 - 20 %). Details dazu, einen Musterbrief für die Reisereklamation und die Frankfurter Tabelle n gibt’s unter www.ak-tirol.com.  TIROLERIN August 2011 | 107


Fotos: Praxmarer Ofenbau

wirtschaft

Funktionalität in vollendeter Form Egal ob offener Kamin, traditionsbewusster Küchenherd, durchgestylter Kachelofen oder Heizsystem für das ganze Haus – Hafnermeister Bernhard Praxmarer schafft seit zehn Jahren außergewöhnliche Unikate für jeden Geschmack.

S

eit mittlerweile einem Jahrzehnt lässt der Rietzer Hafnermeister Bernhard Praxmarer Öfen entstehen, aus denen langjährige Erfahrung, Kreativität und die Liebe zum Detail spricht. Stets den Kundenwünschen angepasst, ist jeder Ofen von der 3D-Planung bis hin zur Umsetzung ein Einzelstück, das überall willkommene Akzente setzt. Vor 10 Jahren hat Bernhard Praxmarer nach mit Auszeichnung bestandener Hafnermeisterprüfung das Unternehmen gegründet, und der Erfolg gibt ihm Recht: Mittlerweile beschäftigt er fünf Mitarbeiter, die quer durch Tirol dafür sorgen, dass es den KundInnen nicht kalt wird. Pünktlich zum Jubiläum präsentiert 108 | TIROLERIN August 2011

das Ofenbau-Team nun am bisherigen Standort in Rietz einen neuen Schauraum und ein neues Büro, die auf 50 Quadratmetern modernisiert sowie offen und freundlich gestaltet wurden. Hier lassen sich die Kundenwünsche bestmöglich besprechen, hier erfahren Interessierte alles über verschiedenste Materialien, Techniken und die Verarbeitung sowie über die neuesten Trends auf dem Gebiet der Innenarchitektur. Vom 11. bis 13. August feiert Praxmarer Ofenbau + Design in Rietz das 10-jährige Firmenjubiläum mit zahlreichen Produktneuheiten, einer Vernissage und einem Gewinnspiel. Vorbeikommen lohnt sich n also. 

Höhenweg 26 6421 Rietz Mobil: 0676 / 9582755 E-Mail: praxmarer-ofenbau@flt.at www.praxmarer-ofenbau.at


10 jahre praxmarer ofenbau + design, rietz

TIROLERIN August 2011 | 109


wirtschaft

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg!

Kaplanstraße 6 · A-6063 Neu-Rum / Innsbruck · Tel.: 0512 / 26 41 05 E-Mail: oliver@abc-fliesen.at

110 | TIROLERIN August 2011


Fotos: Mezey Béla, Theater Melone

Wegweiser durch die kreative Szene

Ein Sommer im Kulturreigen Highlights am laufenden Band begeistern im August Kulturfans in allen Ecken des Landes.

D

a verzaubert eine frische Stimmvirtuosin, die russische Sopranistin Anna Gorbachyova (siehe Bild), als antike Nymphe mit Charme und Koloratur das Publikum der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, entführt das Festival der Träume Liebhaber humorvoller wie anspruchsvoller Varietékunst in das Land des „Musikuss“ und lockt der Galerienbummel mit einem Potpourie zeitgenössischer Kunst und sehenswerter

Ausstellungen. Als literarische Begleiter für den Strandurlaub erweisen sich die Buchtipps mit romantischen historischen Romanen, spannenden Krimis und witziger Lektüre sowie einem Bildband, der hinter die Kulissen königlicher Märchenhochzeiten blickt. Tiroler Filmschaffende präsentieren zudem ihre Arbeit und die „Erotische Alltagsgeschichte“ verführt mit sinnlichen Bildern. 

Bedrohungszenario der skurrilen Art Spitzfindiges Theatervergnügen zeigt das Theater Melone (ab 18. August/Westbahntheater) mit “Die Angstbeißer”. Vier panische Menschen, eine nächtliche U-Bahn-Station und die Frage, wer sich nun vor wem fürchten muss, machen das Stück zum Highlight. Die TIROLERIN verlost 3 x 2 Karten für eine Vorstellung nach Wahl (Anmeldung erforderlich): gewinnspiel@tirolerin.at/Kennwort: “Angstbeißer”


kunst & kultur

„Den Kini hätts gfreit!“: Ludwig II.  liebte den Komfort moderner Technik. Die Landesaustellung im Schloss Herrenchiemsee trägt dem durch den innovativen Einsatz modernster Medien Rechnung.

Alles was ist, endet. Ein düstrer Tag dämmert den Göttern.“ Aus der Oper Rheingold

Der Galerienbummel Während in Tirol die meisten Sommer-Ausstellungen nur hartgesottene Kulturbegeisterte anlocken, stürmen im bayerischen Nachbarland Hunderttausende die Mega-Ausstellungen über Ludwig II im Schloss Herrenchiemsee und die über Indianer im Rosenheimer Lokschuppen.

r gehört zu den berühmtesten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte. Und die ganze Welt bewundert seine Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee. Der König ließ sie sich für sich allein als romantische Gegenwelten errichten. 125 Jahre nach seinem Tod präsentiert die Bayerische Landesausstellung die Geschich-

te eines „Unzeitgemäßen“, der zur Ikone der Moderne wurde. Die multimedial aufbereitete Schau inszeniert die Lebensstationen des glücklosen Monarchen, der vor 125 Jahren auf mysteriöse Weise starb, in Bühnenbildern. Die Besucher erleben das Drama des Landes und seines Königs, erzählt nach dem Muster der klassischen Tragödie. Die Akte: Wie Ludwig König wurde, Krieg führen musste, dem Deutschen Kaiser unterstellt wurde, als „Märchenkönig“ im industriellen Zeitalter herrschte und nach dem Fallen des Vorhangs zum Mythos wurde. Die spektakuläre Bühne: Das Schloss Herrenchiemsee, das Ludwig II. als Denkmal einer absoluten Herrschaftsidee entstehen ließ.

Bis 8. August ANDREAS MAXIMILIAN

Bis 8. August Alfred Haberpointner

Bis 21. August 3. Triennale

Raiffeisenbank Brixlegg, Mittleres Unterinntal, Herrnhausplatz 14, 8 – 12, 14 – 16.30 Uhr

Ulrike Lienbacher Galerie Schmidt, Reith i. A. www.galerie-schmidt.com

Internationales Keramik Symposium Kuratorin Nepo Gabi Eröffnung 10. August, Foyer Hofburg Innsbruck

„Götterdämmerung“ König Ludwig II. und seine Zeit Ausstellungsort: Bayerische Landesausstellung im Schloss Herrenchiemsee Ausstellungsdauer: bis 16. Oktober Öffnungszeiten: täglich 9 bis 18 Uhr

E

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König Ludwig II. wollte mit einem Pfauenauge über den Alpsee fliegen. Sein Traum scheiterte an der technischen Umsetzung. Mit Hilfe von 3D-Technik wird nun Ludwigs Traum wahr.


der galerienbummel „Ladinia“

Götter & Helden

Ausstellungsort: Tiroler Volkskunstmuseum, Universitätsstraße 2 Ausstellungsdauer: bis 6. November Führungen: Sonntag, 11 Uhr 21. August, 4. September, 9. und 30. Oktober

Ausstellungsort: Schloss Ambras Ausstellungsdauer: bis 25. September

D

ie antike Welt der Römer wurde im 15. Jahrhundert in Italien wiedergeboren. Alles Römisch-Griechische wurde zum Ideal gemacht und nachgeahmt. Das Antikisierende, dieses All’Antica wurde auch zum Bestandteil des großen Spiels fürstlicher Selbstdarstellung. Diesem Phänomen der Wiederaufnahme von Formengut aus der griechisch-römischen Antike trägt die heurige Ausstellung auf Schloss Ambras Rechnung. Im Mittelpunkt stehen die vom Tiroler Landesfürsten Erzherzog Ferdinand II. im 16. Jahrhundert begründeten Sammlungen mit Objekten aus der Antike und antikisierenden Werken der Malerei, Skulptur, der Literatur und Buchkunst sowie kunstvoll geschmiedete Harnische und Waffen. Zusätzlich bezeugen ganze Bildgeschichten die Schwärmerei des Renaissance-Fürsten für die Antike: der gemalte Herkules-Zyklus im Spanischen Saal, die Sternbilder der Decke des ehemaligen Speisesaales oder der Triumphzug des Bacchus im Innenhof des Hochschlosses.

Ladinia dem Museumsbesucher näher zu bringen und die Vielfalt dieser Region zu zeigen, war für mich Herzensangelegenheit.“ Dr. Herlinde Menardi, Leiterin des Tiroler Volkskunstmuseums

B

ei der Sonderausstellung „Ladinia“ werden Exponate aus diesem historischen Teil Tirols gezeigt und wird die Frage gestellt, in welche Richtung sich diese Region entwickelt. Ladinien besteht aus den fünf Tälern Anpezo/Ampezzo, Fodom/Buchenstein, Val Badia/Gadertal, Gherdëina/Gröden sowie Fascia/Fassatal. Ladinisch ist eine neolateinische Sprache, die in den Dolomitentälern in fünf Varianten von etwa 30.000 Bewohnern gesprochen wird. Von den Italienern wurde sie zu Unrecht als italienischer Dialekt eingestuft. Ein anschließender Gang durch das Volkskunstmuseum ist als Ergänzung zu der trocken ausgefallenen Präsentation zu empfehlen, denn verteilt auf die Schauräume sind Werke zeitgenössischer ladinischer Künstler zu sehen. Oben: Dieses Bild von Gotthard Bonell zeigt den ladinischen Heiligen Josef Freinademetz. Das Leben des ChinaMissionars war geprägt von dem Bemühen, ein Chinese unter Chinesen zu werden. Unten: Spezialität des Fassatales ist dessen Karneval.

Löwenhelm aus Mailand, um 1535 © Wien, Kunsthistorisches Museum, Hofjagd- und Rüstkammer

Bis 21. August L'Italia alla finestra

Bis 31. August Arbeiten von Herbert Prast

Bis 4. September Peter Sandbichler

Außen- und Innenansichten Barockkeller Hofburg Innsbruck

in der Ordination Dr. Reinhard Striegel Hypo-Haus Telfs

Galerie im Taxispalais Maria-Theresien-Straße 45 www.galerieimtaxispalais.at

TIROLERIN August 2011 | 113


kunst & kultur Die Einsamkeit des Cyberspace Aga Migdalek präsentiert den Zyklus „Wireless“ Ausstellungsort: Galerie Sandhofer, Claudiastraße 10, Innsbruck Ausstellungsdauer: bis 13. September

A

usgangspunkt für die Acrylgemälde der polnischen Künstlerin Aga Migdalek sind Stock-Fotos. Also Fotos, die für Werbezwecke auf Vorrat produziert werden und die sich meist durch ein klares Motiv und ruhige Hintergründe auszeichnen. Von den Leinwänden Migdaleks lächeln uns Kinder und Jugendliche entgegen, die selig in ihre Computerspiele oder Video-Games vertieft sind, die am Laptop arbeiten oder iPod lauschen. Losgelöst, frei von lästigen Kabeln, „wireless“ treiben die Menschen durch das Cyberspace eines unwirklichen Paradieses. Statt „kabellos“ könnte man

Aga Migdalek: „yellow line“ – das Acrylgemälde zeigt die Diskrepanz zwischen der Fülle des Lebens im Netz und der realen Einsamkeit.

Wir leben in einer Welt der Simulation, in welcher es das Höchste ist, die Realität auszulöschen und gleichzeitig ihr Verschwinden zu verstecken.” Jean Baudrillard, französischer Soziologe und Philosoph

auch Adjektive wie „losgelöst“, „entwurzelt“ und „isoliert“ verwenden. Es sind Bilder über die Einsamkeit von Menschen, die versunken im Netz der virtuellen Realität unfähig sind, „echte“ Beziehungen zu „wirklichen“ Menschen zu pflegen. Damit diese unseren virtuellen Lebensraum nicht überschreiten, grenzen wir uns mit Kopfhörern ab, blicken lieber auf den Bildschirm statt in das Gesicht eines Gegenübers.

Bis 10. September Paul Flora – Zeichnungen Eröffnung: 21. Juni Galerie Thomas Flora Herzog-Friedrich-Straße 5

114 | TIROLERIN August 2011

Die Freunde aus dem Internet und den sozialen Netzwerken sind greifbarer als ein an uns vorbeigehender Mensch auf der Straße.

Bis September Manfred Kielnhofer DIE WÄCHTER DER ZEIT Kunsthaus „Port Pasa Christo“ Isabella Christo und Pablo Sascha Allerheiligenhofweg 50

Bis 16. September Begegnungen .Dialoge .Einblicke Sammlung Raiffeisen-Landesbank Tirol Eine Auswahl RLB Kunstbrücke, Adamgasse 1–7


kunst & kultur Die Einsamkeit des Cyberspace Aga Migdalek präsentiert den Zyklus „Wireless“ Ausstellungsort: Galerie Sandhofer, Claudiastraße 10, Innsbruck Ausstellungsdauer: bis 13. September

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usgangspunkt für die Acrylgemälde der polnischen Künstlerin Aga Migdalek sind Stock-Fotos. Also Fotos, die für Werbezwecke auf Vorrat produziert werden und die sich meist durch ein klares Motiv und ruhige Hintergründe auszeichnen. Von den Leinwänden Migdaleks lächeln uns Kinder und Jugendliche entgegen, die selig in ihre Computerspiele oder Video-Games vertieft sind, die am Laptop arbeiten oder iPod lauschen. Losgelöst, frei von lästigen Kabeln, „wireless“ treiben die Menschen durch das Cyberspace eines unwirklichen Paradieses. Statt „kabellos“ könnte man

Aga Migdalek: „yellow line“ – das Acrylgemälde zeigt die Diskrepanz zwischen der Fülle des Lebens im Netz und der realen Einsamkeit.

Wir leben in einer Welt der Simulation, in welcher es das Höchste ist, die Realität auszulöschen und gleichzeitig ihr Verschwinden zu verstecken.” Jean Baudrillard, französischer Soziologe und Philosoph

auch Adjektive wie „losgelöst“, „entwurzelt“ und „isoliert“ verwenden. Es sind Bilder über die Einsamkeit von Menschen, die versunken im Netz der virtuellen Realität unfähig sind, „echte“ Beziehungen zu „wirklichen“ Menschen zu pflegen. Damit diese unseren virtuellen Lebensraum nicht überschreiten, grenzen wir uns mit Kopfhörern ab, blicken lieber auf den Bildschirm statt in das Gesicht eines Gegenübers.

Bis 10. September Paul Flora – Zeichnungen Eröffnung: 21. Juni Galerie Thomas Flora Herzog-Friedrich-Straße 5

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Die Freunde aus dem Internet und den sozialen Netzwerken sind greifbarer als ein an uns vorbeigehender Mensch auf der Straße.

Bis September Manfred Kielnhofer DIE WÄCHTER DER ZEIT Kunsthaus „Port Pasa Christo“ Isabella Christo und Pablo Sascha Allerheiligenhofweg 50

Bis 16. September Begegnungen .Dialoge .Einblicke Sammlung Raiffeisen-Landesbank Tirol Eine Auswahl RLB Kunstbrücke, Adamgasse 1–7


kunst & kultur

Mit 26 Jahren ist die russische Sopranistin Anna Gorbachyova auf dem besten Weg, ein Fixstern am Opernhimmel zu werden. 

Fotos: Anna Gorbachyova

Eine frische Stimmvirtuosin Mit vielschichtiger Stimme, fantastischer Ausstrahlung und einer lebendigen Interpretation überraschte Sopranistin Anna Gorbachyova die Jury des Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“ in Innsbruck.

D

ie junge Russin gewann vergangenes Jahr nicht nur den Gesangs-Wettstreit der Nachwuchstalente, sondern sicherte sich damit auch die Titelpartie des Barockoper:Jung-Projektes 2011 der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Beim etablierten Opernwerk „La Ca116 | TIROLERIN August 2011

listo“ von Francesco Cavalli können die jungen SängerInnen Erfahrungen sammeln und die ersten Schritte auf der internationalen Karriereleiter setzen. Die 26-jährige Sibirierin wird in der Inszenierung die Rolle der Nymphe Calisto übernehmen, die – von Jupiter verführt und dessen eifersüchtiger

Gattin Juno in einen Bären verwandelt – für alle Zeit als Sternbild über den Himmel schwebt. Die TIROLERIN hat die sympathische Sängerin zum Interview getroffen. Wann haben Sie gewusst, dass Sie Opernsängerin werden möchten? Gab es einen Schlüsselmoment?


innsbrucker festwochen der alten musik Mit 13 Jahren wurde ich in den Kinderchor der Oper in Ekaterinburg aufgenommen, wo wir in Produktionen wie „Carmen“, „Die Schöpfung“ und „Der Nussknacker“ auf der Bühne standen. Ich mochte die spezielle Atmosphäre und habe mich damals in das Genre „Oper“ verliebt. Was war Ihr bisher schönstes Bühnenerlebnis? Da fallen mir gleich zwei ein. Ein Konzert mit Christophe Rousset im Kreml im Oktober 2010, wo wir Werke von Jean-Philippe Rameau intonierten. Das zweite war „Les Noces“ von Igor Stravinsky beim Bath Festival. Dieses Stück hat mein Blut zum Kochen gebracht, weil es absolute Konzentration erforderte und dennoch so viel Spaß machte, dass wir Interpreten am Ende Tränen in den Augen hatten. Welcher Aspekt einer Opernproduktion sagt Ihnen am meisten zu? Ich glaube daran, dass sich in jedem Opernplot ein tieferer Sinn verbirgt, auch wenn die Geschichten oft naiv und unrealistisch erscheinen. Schließlich übertreiben Komponist und Librettist gerne die Story und zeigen sie wie unter dem Vergrößerungsglas. Ich denke, Oper kann eine wundervolle Beziehungsschule sein: Die Charaktere demonstrieren, was man in Liebesdingen niemals tun sollte. Welchen Opernkomponisten bzw. welches Werk schätzen Sie besonders? Rachmaninow, Tschaikowski, Mozart und

Händel. Aber wenn ich mich auf eine Komposition festlegen müsste, wäre das Rachmaninows „Zweites Konzert“. Ein Song, von dem Sie nie genug bekommen? Ich habe mehrere Lieblingslieder: Das Duett „Dunque è proprio finita...” aus „La Bohème”, „Shape of my heart” von Sting und „Let’s call the whole thing off ” von Gershwin, gesungen von Ella Fitzgerald und Louis Armstrong. Welche Herausforderung bietet die Titelrolle in „La Calisto“, die Sie im Sommer in Innsbruck verkörpern werden? Die größte Herausforderung wird die italienische Sprache sein, die vor allem in Rezitativen zum Einsatz kommt. Sie sollen schließlich natürlich, flexibel und so interessant wie möglich klingen – nicht ganz einfach für mich als Russin. Worauf darf sich das Publikum im „Tyrann des Herzens“-Konzert auf Schloss Ambras freuen? Wir werden ein aufregendes Programm mit zwei italienischen Kantaten präsentieren. „Ero e Leandro“ von Händel und „Bella madre de’ fiori“ von Scarlatti. Beide sind sowohl musikalisch als auch dramatisch anspruchsvoll. Ich genieße die Vorbereitungsarbeit und freue mich schon darauf, gemeinsam mit dem Orchester moderntimes_1800 an den Stücken zu arbeiten. Was verbinden Sie mit Tirol? Eine außergewöhnliche und friedliche Natur. Auf der Nordkette zu stehen und den

atemberaubenden Ausblick zu genießen. Auch den Nightliner durch die schlafende Stadt zu nehmen, kommt mir dabei in den Sinn. Was bedeutet das Festival-Motto „Sternstunden“ für Sie? Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen, ein gutes Buch zu genießen – ich bin eine leidenschaftliche Leserin – die Natur zu bewundern, neue Partituren zu lernen, im Park zu joggen ... diese Momente sind magisch für mich und ich schätze sie sehr. Welches Talent würden Sie gerne einmal einsetzen? Als 8-Jährige begann ich Gesellschaftstanz zu lernen. Ich liebte vor allem die natürlichen Bewegungen und entdeckte meine Leidenschaft für lateinamerikanische Tänze. Vor kurzem nahm ich mein Steckenpferd, den lyrischen Jazztanz, wieder auf. Hier sind die Bewegungen ganz langsam und graziös – eine echte Herausforderung. Auch als Tennisspielerin möchte ich mich gerne verbessern. Mit welcher Persönlichkeit – lebendig oder verstorben – würden Sie gerne zu Abend essen? W.A. Mozart! Ich würde für ihn kochen und zwischen den Gängen „Padre, germani...“ singen – natürlich mit seiner Begleitung. Wenn Zeitreisen möglich wären, in welcher Ära würde man Sie antreffen? Ich würde ins Alte Ägypten reisen, um mehr über die Pyramiden zu erfahren. n

Barockoper:Jung „La Calisto" Dramma per musica von Francesco Cavalli Libretto von Giovanni Faustini 18. und 20. August 2011 Beginn: 20.00 Uhr Innenhof der Theologischen Fakultät, Innsbruck Bei Schlechtwetter in den Kammerspielen des Tiroler Landestheaters Kartenpreise: 20 – 75 Euro

Tyrann des Herzens Kantaten von Händel & Scarlatti 24. August 2011 Beginn: 20.00 Uhr Spanischer Saal, Schloss Ambras Kartenpreise: 20 – 70 Euro

Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wird die begabte Opernsängerin ihre Vielschichtigkeit nicht nur in „La Calisto“, sondern auch bei einem Kammerkonzert unter Beweis stellen.

Beginn Einführungsgespräche: 19.00 Uhr Mehr Info unter www.altemusik.at

TIROLERIN August 2011 | 117


kunst & kultur

Links: Robert Neuner, Albuin Neuner, Matthias Putz und Peter Schneider vor ihrem ohne technische Hilfsmittel nachgebauten Rindenkobel.

Unten: Die „Möserer Zaunbauer“ bauten einen Zaun nach historischem Vorbild – vorne Angelika Neuner, dahinter Thomas Putz und Wendelin Neuner.

Leutascher Waldgeschichten Zu einer Begegnung von Gegenwart und Geschichte wurde das abwechslungsreich gestaltete Holzknechtfestl in der Leutasch Anfang Juli.

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nlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung „Leutasch – das Tal der Holzknechte“ lud Museumsleiterin Iris Krug im Namen des Leutascher Ganghofer-Museums zum „Holzknechtfescht’l“ und trotz unsicherer Wetterverhältnisse feierten hunderte Gäste mit ihr und ihren zahlreichen Helfern. In der Sonderausstellung hat man bis 11. September die Möglichkeit, den Spuren der Leutascher Holzknechte folgen. Leutasch war lange Zeit die „Holzkammer“ von Innsbruck und Hall, Waldrechte der Haller Saline gehen auf das Jahr 1250 zurück. Zahlreiche Ausstellungsstücke zeichnen die Geschichte nach. Beim Festl konnte man u.a. dabei zusehen, 118 | TIROLERIN August 2011

wie Zäune nach jahrhundertealtem Vorbild hergestellt werden oder ein Schindelmacher in alter Tradition das Lärchenholz bearbeitet, welche Bedeutung Holz im Geigen- und Gitarrenbau hat oder wie aus einem Stück Holz zierliche Figuren geschnitzt werden. Der ohne Nägel oder technische Hilfsmittel nachgebaute Rindenkobel vermittelt ein authentisches Bild der früheren Unterkünfte der Holzknechte während ihrer Arbeit im Wald. Für Speis und Trank sorgten Leutascher Bäuerinnen, der Kühtaier-Hof Wirt Andreas Neuner und der Ars Cultus. Und so wurde bis in die späten Abendstunden traditionelle Geschichte mit Leben erfüllt.  n Text: Gertrud Schattanek, Fotos: TIROLERIN/Schattanek

Museumsleiterin Iris Krug mit ihrem Mann und stets getreuem Helfer Lois sowie Wald-Insider Förster Albuin Neuner.


holzknechtfestl in leutasch

Links: Besuch im gemütlichen Rindenkobel – v.l.: Bürgermeister Thomas Mößmer, Alois Neuner mit Enkel Sammy, Vizebürgermeister Siegfried Klotz mit Tochter Hannah, Oberförster Hans Kiesling vom Lebensministerium und Erwin Öfner, der viel vom früheren Leben im Wald zu erzählen weiß. Rechts: Auf einem alten Holzwagen haben es sich Martina Klotz und Anke Reck gemütlich gemacht.

Holz-Handwerker: Die Schindlmacher aus Rietz – der 84-jährige Roman Schöfftaler und sein Sohn Alois (l.), der Leutascher „Schnitzer mit Herz“ Hermann Klocker (Mi.) und Geigenbauer Bernhard Costa aus Innsbruck (r.)

Die „Messkluppe“ wurde zum Messen der Holzmenge verwendet.

Revolution bei der Wald- und Holzbearbeitung: Die Motorsäge.

In der Ausstellung sind Wiegensägen mit unterschiedlichen Zahnungen zu sehen.

TIROLERIN August 2011 | 119


musik & veranstaltungen

Gilbert: Zeitsprung

Sommerhits zum Frühstück

Loblied an die Damen

Nicht immer müssen Hits im neuen deutschen Popschlager mit Stampf-Bässen und Ballermann-Phrasen ausgestattet sein. Gilberts Transportmittel ist seine ausdrucksstarke, charismatische Stimme, die man an den ersten Silben wiedererkennt. Außergewöhnliche Texte legen sich bei ihm über ehrliche Musik. Das neue Album „Zeitsprung“ ist ab 03.06. erhältlich.

Mit „Café Puls Sommerhits '11" erscheint bereits die vierte Compilation zu Österreichs einziger Frühstücksfernsehshow, die wochentags auf Pro Sieben, Sat.1 und PULS 4 ausgestrahlt wird. Die vom Café Puls-Musikexperten Armin Doppelbauer ausgesuchten Tracks der SommerAusgabe bestechen durch eine ganz besondere Mischung aus Mainstream und Alternative.

Auf seinem jüngsten Album „F.A.M.E.“ präsentierte sich US-Superstar Chris Brown vielseitig wie nie zuvor. Single-technisch geht es aus den Clubs nun in die großen Hallen: „Next To You” ist ein Duett mit Superstar-Kollege Justin Bieber, ein Loblied der beiden Sänger an die „Special Ladies“ in ihrem Leben. www.sonymusic.at

Mit Musik in den Sommer Hören Sie Musik am Strand? Wenn ja, dann empfehlen wir Ihnen die CDs auf dieser Seite. Da ist für jeden etwas dabei – wir garantieren unterhaltsamen Musikgenuss!

Glamouröser Superstar der Oper Die gebürtige Rumänin Angela Gheorghiu ist auf allen großen Opernbühnen der Welt zu Hause. Bejubelt als eine der größten Opernstars wird sie vor allem als Kameliendame in „La Traviata“ von Verdi oder der „Tosca“ von Puccini. Auf ihrer aktuellen CD „Addio del passato“ bezaubert sie u.a. mit „Solveigs Lied“ oder „Man nennt mich jetzt Mimi“. Erschienen bei Decca.

Einem Genie zu Ehren Im Oktober feiert die Musikwelt den 200. Geburtstag von Franz Liszt. Er war einer der gefeiertsten Komponisten und Virtuosen seiner Zeit. Die CD „Liebestraum“ vereint die bekanntesten Pianokompositionen mit herausragenden Interpreten wie Martha Agerich, Vladimir Ashkenazy und Daniel Barenboim. Erschienen bei Deutsche Grammophon.

Willi Dussmann kehrt zurück! Sein Name war fast drei Jahrzehnte untrennbar mit MAINSTREET verbunden. Nun will er es noch einmal wissen. Fast zweieinhalb Jahre hat es gedauert, bis der „alte Hase“ also nun wieder musikalisch auf sich aufmerksam macht. Sein erstes Soloalbum mit dem bedeutungsvollen Namen „LOSGELÖST“ präsentierte er in Tirol mit Andy Borg.

Veranstaltungen Die Söhne Mannheims

120 | TIROLERIN August 2011

Hurts

„Der Hölle kein Atem“ Tour 2011

12. September 2011, VAZ Hafen, Innsbruck, www.showfactory.at

27. Oktober 2011, Dogana, Congress Ibk. www.art-entertainment.at

10. Oktober 2011, VAZ Hafen, Innsbruck, www.five-stars.at

Die 14 Musiker umfassende Kultband mit Xavier Naidoo feiert in Innsbruck ein opulentes Bühnenfest.

Mit HURTS kommt die Newcomerband des Jahres und wird Hits wie Wonderful Life, Stay usw. präsentieren.

Für alle Metaler wieder ein besonderes Schmankerl: Betontod, 9MM und Kärbholz werden gastieren.


Zillertaler mobilTheater

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as Zillertaler mobilTheater verbindet eines der ältesten Kommunikationsmedien, nämlich das Theater, mit einem der berühmtesten Täler der Welt. Ein Stadl mit Grundmauern aus dem 13. Jahrhundert, der über die Grenzen hinaus bekannte Name Zillertal und die touristisch sehr aktive Gegend im Herzen Europas legen die Basis für eine internationale, in allen Bereichen professionelle Truppe unter Tiroler Leitung. Programminformationen: www.steudltenn.com. 16. August, Steudltenn: AIDS Charity Gala mit Alfons Haider: Freuen Sie sich auf eine Melange aus weltberühmten Songs und eigenen Kompositionen. Der Reinerlös dieser Veranstaltung kommt der Aids Hilfe Tirol zugute. n

Marc Pircher räumte ab

A

m Wochenende vom 17. bis 19. Juni 2011 war Mayrhofen im Zillertal die Hochburg der Marc Pircher Fans. An den drei Tagen waren gesamt über 6.000 begeisterte Fans in der Berghof-Halle in Mayrhofen. Neben Marc Pircher begeisterten Stars wie z.B. die Kastelruther Spatzen, die Paldauer, Trenkwalder, Petra Frey und die Zellberg Buam das Publikum. Am Samstag spielte Marc Pircher & Band ein tolles Live-Konzert und als Höhepunkt überreichte Ralf Schedler von Koch

Universal Music zweimal IFPI-Gold für die beiden CDs „Lady unbekannt“ sowie „Mehr als 7 Sünden“. Das Marc Pircher Fest wird auch in den nächsten Jahren in Mayrhofen seine Fortsetzung finden und vom 15. bis 17. Juni 2012 feiert die Fangemeinde das große Jubiläumsfest „20 Jahre Marc Pircher“. Es werden bei einer großen Starparade 20 Interpreten an einem Abend auf der Bühne stehen und die Fans können sich schon jetzt auf ein Mega-Fest im Zillertal freuen. Mehr Infos: www.marcpircher.at n TIROLERIN August 2011 | 121


kultur In einem erbitterten Stellungskrieg standen sich von 1915-1918 österreichische und italienische Truppen im Ortlergebiet gegenüber. Am Monte Cevedale zeugen zurückgelassene Kanonen und halbverfallene Bollwerke vom Hass, der auf über 300 Metern Seehöhe tobte.  Fotos: Studienverlag

Kriege, die Geschichte machen „Global Warning“ ist eine eindrucksvolle Dokumentation über den Tiroler Gebirgskrieg und die Frage, warum die Welt noch immer brennt.

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abei spannt der Dokumentarfilm den Bogen von der Antike bis zum Alpenkrieg im 20. Jahrhundert. Besonders die Frage, warum Kriege die Menschheit so hartnäckig begleiten und dabei stets nach denselben Mustern ablaufen, beleuchtet der Tiroler Regisseur Ernst Gossner mit einem Mix von Archivaufnahmen und Dokumentarszenen. Die Rekonstruktion des blutigen Konfliktes, der hunderte Opfer nicht nur in den Schützengräben, sondern auch durch Erfrieren und Lawinenabgänge verzeichnete, geht unter die Haut und zeigt schonungslos die Sinnlosigkeit des

Krieges auf. Auch die globale Erderwärmung spielt eine Rolle – so geben die schwindenden Alpengletscher nicht nur scharfe Munition und Feuerwaffen, sondern auch die durch das Eis konservierten Körper gefallener Soldaten frei. „Global Warning“ folgt den Relikten des Krieges im Grenzgebiet zwischen Tirol und Norditalien und spürt in Zeitzeugeninterviews und Expertenstatements so der Verbindung zwischen Klimawandel und der industriell-kommerziellen Ausrichtung des Kriegshandwerks nach. Die Dokumentation „Global Warning“ ist auf DVD im Handel erhältlich. n

Bei der Weltpremiere in Innsbruck zeigten sich der international ausgezeichnete Regisseur Ernst Gossner sowie Prof. Dr. Klaus Eisterer/ Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck erfreut über das rege Publikumsinteresse.

Kino-Starts Resturlaub

Crazy, Stupid, Love Starttermin: 11.08.2011   Statt Männerurlaub zu machen, jettet Pitschi  Greulich nach Buenos Aires und findet nicht nur ero- tische Abenteuer, sondern auch jede Menge Probleme.

122 | TIROLERIN August 2011

Am Ende des Tages Starttermin: 19.08.2011   Nach ihrer gescheiterten  Ehe stürzen die unfreiwilligen Singles Cal und Emily in mehr Verwirrungen und Gefühlschaos, als beiden lieb ist.

Starttermin: 26.08.2011  Den Politiker Robert holt seine Vergangenheit in  der Wiener Vorstadt ein –  die Geschichte mit der „kleinen Manuela“ und einem alten Jugendfreund.


film & tv

Backstage am Filmset „Hands on“ heißt es beim Filmworkshop vom 20. bis 26. August 2011 für Jugendliche in Osttirol.

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m Rahmen der Sommerakademie Lienz für Kunst und Handwerk zeigen zwei Medienprofis, das Regisseur-Duo Alexander Vittorio Papsch und Doris Musikar, wie eine Filmproduktion von der Idee bis zum fertigen Streifen entsteht. Gemeinsam mit den Teilnehmern wird in der Aktionswoche ein Kurzfilm, Filmspot oder doku-

mentarischer Film produziert und KeyPunkten wie Script, Bildgestaltung, Licht & Ton, Kameraführung sowie dem Schnitt in der Praxis besonderes Augenmerk gewidmet. Anmeldungen sind bis zwei Wochen vor Kursbeginn unter www. kunstwerklienz.at möglich.  n Fotos: Papsch

Ein mörderisches Geschäft

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er 25. Tirol-Tatort aus der Feder von Felix Mitterer (2.v.l.), der in der Region Hall-Wattens mit Unterstützung von Johannes Köck/Cine Tirol (r.) gedreht wurde, feierte vor kurzem seine exklusive Premiere. „Lohn der Arbeit“ verwickelt Kommissar Moritz Eisner, alias Harald Krassnitzer (3.v.l.), und Alexander Mitterer (l.) in die Ermittlungen um den Mord an einem Bauunternehmer, der in das lukrative Geschäft mit Schwarzarbeitern verwickelt war, und wird am 28. August 2011 im ORF2 ausgestrahlt werden. n Fotos: TIROLERIN / Kienast

DVD Verlosung

Der weiße Löwe Die südafrikanische Legende erzählt von der Freundschaft zwischen dem weißen Löwenbaby Letsatsi und dem Jungen Gisani, der das heilige Tier vor Jägern zu schützen versucht.  Ab 11.08.2011 auf DVD, BLU-RAY und BLU-RAY 3D im Handel erhältlich. Einsendungen unter dem Kennwort „Der weiße Löwe” an gewinnspiel@tirolerin.at

Das Ende ist mein Anfang In der Bestsellerverfilmung blickt ein krebs- kranker Autor auf sein Leben zurück und lässt seinen Sohn an seinen ereignisreichen Jahren  und den Etappen auf seinem Weg zu sich  selbst teilhaben. Seit 25.07. 2011 auf Blu-Ray Discs erhältlich! Einsendungen unter dem Kennwort „Das Ende ist mein Anfang” an gewinnspiel@tirolerin.at

Ich bin Nummer Vier Vier Jugendliche außerirdischen Ursprungs sehen sich mit alten intergalaktischen Feinden konfrontiert. Einer von ihnen, John, will seine Liebe und sein neues Leben nicht verlieren  und stellt sich seinem Schicksal. Ab 04.08.2011 auf DVD und Blu-Ray im Handel erhältlich! Einsendungen unter dem Kennwort „Ich bin Nummer Vier” an gewinnspiel@tirolerin.at

TIROLERIN August 2011 | 123


buch-tipps

Gespannt warten Mary von Dänemark, Maxima der Niederlande und Mette-Marit von Norwegen auf dem Palastbalkon auf die Ankunft von Victoria und Daniel. Alle drei Prinzessinnen sind beispielgebend, dass auch bürgerliche Mädchen zu wahren Märchenprinzessinnen werden können, die mit ihren Aufgaben wachsen und sich bei ihrem Volk höchster Beliebtheit erfreuen. Auch bei diesem Trio hat die Liebe über alte Traditionen in den Königshäusern gesiegt.  Photo © picture alliance / Dutch Photo Press / Patrick van Katwijk.

Faszination Königshochzeiten Ein top-aktueller Fotoband zeigt in zauberhaften Bildern die schönsten Augenblicke moderner Märchenprinzessinnen vor dem Traualtar und rund um ihre Hochzeitsfeste.

N

ur wenige Ereignisse ziehen uns so sehr in ihren Bann wie königliche Hochzeiten. Das Buch „Royal Weddings – Königliche Hochzeiten“ zeigt die zauberhaften Bräute als wahre Märchenwesen und ihre stattlichen königlichen Bräutigame mitunter auch als legendäre Ritter in prächtiger Uniform ... ein Bilderbuch für Erwachsene sozusagen, zum Blättern, Träumen, zum Schwärmen, denn was gibt es Schöneres als Liebesgeschichten mit Happy End? 124 | TIROLERIN August 2011

ROYAL WEDDINGS, herausgegeben von Friederike Haedecke und Julia Melchior, Format 22,3 x 28,7 cm, 168 Seiten, 180 Farbund s/w-Fotos, Text in Deutsch und Englisch, erschienen bei teNeues.  n

© Royal Weddings Königliche Hochzeiten,

Second Revised Edition, herausgegeben von Friederike Haedecke & Julia Melchior, erschienen bei teNeues, € 35,-, www.teneues.com


royal weddings

Oben: Die jüngste Ehefrau im Kreis der Märchenprinzessinnen von heute ist zweifellos Catherine, seit 29. April 2011 Herzogin von Cambridge, die dem verstaubten britischen Königshaus wieder Glanz und Glamour verleiht; im Bild beim Verlassen der Hochzeitskutsche, galant unterstützt von ihrem Mann Prinz William.  Photo © getty images

Links: Ein Mittsommernachtsmärchen ging für Kronprinzessin Victoria von Schweden und ihren Auserwählten Daniel am 19. Juni 2010 in Erfüllung. Strahlend und total verliebt gaben die beiden einander das Jawort und setzten ihrer in den Augen des Brautvaters nicht standesgemäßen Liebe damit die Krone auf.  Photo © picture alliance / dpa/Carsten Rehder

„Wenn es ums Bauen, Wohnen und Sanieren geht ist es wichtig, einen verlässlichen Finanzpartner an der Seite zu haben. Wir begleiten Sie gerne bei der Verwirklichung Ihres Wohntraums.“ Markus Steirer Wohnbauspezialist

● Kontakt WOHNVISION CENTER Universitätsklinik Innrain 47a 6020 Innsbruck Tel 050700 7100 kontakt.wohnvision@hypotirol.com www.hypotirol.com


Text: Gertrud Schattanek, Foto: Shutterstock

buch-tipps

Leichtes Lesegepäck Nicht nur um Flug- und Wartezeiten zu verkürzen, sollte im Reisegepäck stets ein Buch mit dabei sein; am besten ein Taschenbuch, denn das nimmt kaum Platz noch Gewicht weg und die Auswahl ist riesengroß. Nachstehend finden Sie gefühlvolle historische Romane, sommerlich leichte Kost, drei meiner Lieblingsbücher und schließlich spannende Krimis.

Ein Ostseetraum auf Hiddensee

Die exotische Welt Gibraltars

Piratenabenteuer in der Ostsee

Stralsund Ende des 19. Jahrhunderts. Wenn es nach dem Willen ihrer Eltern ginge, müsste die junge Ida sich einen Mann suchen, dem sie eine brave Ehefrau ist. Doch Ida hat ganz andere Träume: sie will Künstlerin werden und erkämpft sich Zeichenstunden bei einem anerkannten Lehrer. Ihr Weg führt sie auf die kleine Insel Hiddensee, die auf dem besten Weg ist, zur Künstlerkolonie zu werden. Auch Ida kann sich dem Zauber der wildromantischen Landschaft und den Trompetenrufen der Kraniche nicht entziehen, ebenso wenig wie der Anziehungskraft des berühmten Malers Klausen. Doch der ist verheiratet ...

Hass, Liebe und Verrat in einer fremden und exotischen Welt erfährt die Offizierstochter Olivia Kilbourne, als ihr Vater im Jahr 1778 von London in die britische Kolonie Gibraltar versetzt wird. Ihre Eltern entzweien sich, ihre todkranke Schwester Ruby und ihr Bruder Stanley scheinen etwas vor ihr zu verbergen. Als der Offizier Sir John Retallick um sie wirbt, heiratet Olivia ihn in der Absicht, mit ihm nach England zurückzukehren. Doch bei der großen Belagerung Gibraltars muss John in den Krieg ziehen und die zurückgelassene Olivia wird hineingezogen in ein Spiel um Vergeltung, Intrigen und  Verrat.

Die Ostsee als Schauplatz einer Geschichte aus dem Jahr 1430: Dem Lübecker Kaufmann von Ranteln geht es vor allem um zwei Dinge: erstens in Riga seine Waren gewinnbringend gegen Pelze einzutauschen und zweitens seine Tochter Bilke erfolgreich zu verheiraten. Der Pelzhändler Hartwych scheint ihm der ideale Schwiegersohn zu sein. Und so schickt er seine Tochter mit einem Handelsschiff nach Riga. Doch Bilke kommt nie an, denn ihr Schiff wird vom legendären Piraten Svendsson überfallen. Obwohl er in die arme Sängerin Ria verliebt ist, macht sich Hartwych auf die Suche nach seiner Zukünftigen ...

Judith Kern „Der Tanz der Kraniche“ 571 Seiten, erschienen bei Knaur

Laila El Omari „Der Purpurhimmel“ 718 Seiten, erschienen bei Knaur

Lena Johannson „Die Braut des Pelzhändlers" 512 Seiten, erschienen bei Knaur

126 | TIROLERIN August 2011


Knaur.

romane

Ro m an

Kleinstadtidylle auf Zeit

Comedy mit Tiefgang

Wechselbad der Gefühle

Nora Banks hat alles: einen gut aussehenden Ehemann, drei entzückende Kinder, Reisen und Shopping ohne Limit sowie ein großes Haus im amerikanischen Luxusstädtchen Bedford, nahe New York. In ihrer Sommerküche kann sich Nora nach Herzenslust austoben und neue Rezepte probieren. Doch plötzlich bricht Noras heile Welt zusammen – ihr Mann wird wegen Veruntreuung verhaftet und die erfolgsverwöhnte Ehefrau fortan von den Nachbarn wie eine Aussätzige gemieden. Die Idylle scheint klirrend zu zerbrechen und Nora müsste verzweifeln, wären da nicht ihre Kochkünste und das patente Kindermädchen Beatriz.

Warum muss das ausgerechnet mir passieren, fragt sich PR-Lady Nina, die für den amerikanischen Playboy und Ladykiller Dwaine Bosworth eine Lesereise organisieren soll, bei der sein Buch „Ich kann sie alle haben!“ den deutschen LeserInnen vorgestellt werden soll. Der attraktive Mann, dem die Frauen scharenweise zu Füßen liegen, ist sich sicher, auch Nina, das „süße, kleine Sahnehäubchen“, mit seinen Tricks verführen zu können. Doch der schöne Dwaine ist absolut nicht Ninas Typ; ganz im Gegenteil, sie findet den Egomanen einfach schrecklich. So fliegen schon bald die Fetzen und der Mega-Macho erlebt eine böse Überraschung.

David hat alles, was sich Carmen von einem Mann wünscht: er ist humorvoll, klug, attraktiv. Allerdings scheint David gar nicht mehr auf Sex scharf zu sein. Der will nur spielen, und zwar in erster Linie auf seinem Computer. Doch Carmen spürt noch immer das Prickeln im Bauch. Vielleicht müsste ich ihn einfach wieder scharf machen, denkt sich Carmen und macht sich rar. Spontan geht sie auf das großzügige Angebot einer Bekannten ein, an deren Stelle nach New York zu fliegen, und zwar mit dem charmanten Steffen, der allerdings seine ganz eigenen Gründe für diesen Trip hat. Am Ende gibt’s ein paar Überraschungen ...

Karen Weinreb „Der Duft des Sommers“ 414 Seiten, erschienen bei Knaur

Anne Hertz „Sahnehäubchen“ 366 Seiten, erschienen bei Knaur

Gaby Hauptmann „Hängepartie“ 311 Seiten, erschienen bei Piper

Wenn die Vergangenheit einen einholt

Von Verrat und Tapferkeit

Märchenerzähler

Warum musste Lucy Coulter auf so mysteriöse Weise sterben, ausgerechnet am 5. August 1962, dem Tag, als Marilyn Monroe starb? Wie soll das Leben für ihre Kinder Ethie, Frankie und den geistig behinderten Kipper weitergehen?  Was hat ihr Vater Howard all die Jahre seit  dem 2. Weltkrieg verschwiegen? Gibt es einen Zusammenhang mit dem fremdländischen Mädchen, das plötzlich vor ihrem Haus gestanden ist? Donna Milner schreibt mit großem Feingefühl eine bewegende Familiengeschichte, die von Liebe, Schuld und der einenden Kraft der Wahrheit erzählt, eine mitreißende Story, die zu Herzen geht.

Die indianische Erzählung von den zwei alten Frauen, die – von ihrem Stamm als unnütze Esser zurückgelassen – auf sich alleine gestellt einen strengen Winter in Alaskas Norden überleben, ist geprägt vom Überlebenswillen gegen eine unbeugsame Natur und die Besinnung auf alte Erfahrungen und altes Wissen, von verzweifeltem Verrat und großzügigem Verzeihen, ein Muss für alle Freunde indianischer Literatur. Die Autorin Velma Wallis wurde nach den traditionellen Werten ihres athabaskischen Volkes erzogen und lernte nach dem Besuch der Highschool vom Fischen, Jagen und Fallenstellen zu leben.

Der Grazer Folke Tegetthoff gilt als einer der größten deutschsprachigen Märchenerzähler unserer Zeit. In einer einzigartigen Mischung aus klassischen und modernen Märchenelementen durchdringt der Zauber seiner erstmals in einem Band vereinten 45 Liebesmärchen unseren Alltag und versetzt Leserinnen und Leser für wunderbare Augenblicke in eine Schwerelosigkeit, der man noch lange nachspürt. Denn er erzählt von Liebe, von ihren Nöten, von ihrem Zauber, der die Welt verwandelt, von Feen, von Prinzen und vielen anderen märchenhaften Wesen – genau die richtige Lektüre für die Leichtigkeit eines wunderbaren Sommers.

Donna Milner „Der Tag, an dem Marilyn starb“ 200 Seiten, erschienen bei Piper

Velma Wallis „Zwei alte Frauen" 160 Seiten, erschienen bei Piper

Folke Tegetthoff – „Alles Liebe!" 268 Seiten erschienen im Haymon-Verlag

TIROLERIN August 2011 | 127


Foto: Shutterstock

buch-tipps

Schöner Schein

Tiefgründige Wasserleichen

Seelische Abgründe

In einer Höhle im Siebengebirge, unterhalb des Drachenfelsens, wo Siegfried einst den Drachen tötete, hat man eine Frauenleiche entdeckt, die Kriminalkommissar Jan Seidel großes Kopfzerbrechen bereitet. Und dann wird auch noch die Frau des Notars vermisst. Hat etwa die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig ermordet? Der Kommissar und seine eigenwillige Großmutter Edith, die ihre ganz eigenen Ermittlungsmethoden hat, müssen erkennen, dass die Lösung des Verbrechens äußerst kompliziert sein dürfte. Die ausgefeilte Psychologie der einzelnen Charaktere prägt diesen Debütkrimi.

Er ist ein guter Zuhörer, der norwegische Polizeikommissar Sejer, und er hört auch Zwischentöne, die ihm bei der Aufklärung seiner Fälle oft zugute kommen. Autorin Karin Fossum kommt ihm entgegen, wenn sie ihm in ihren Krimis anhand des Schicksals von Einzelgängern und deren Umgebung ein Spielfeld für Feinfühligkeit öffnet. Und so entkommen auch Axel und Philip ihrer Strafe nicht, obwohl der Tod ihres labilen Freundes Jon durchaus als Selbstmord durchgehen könnte.  Doch als auch ein toter junger Vietnamese auftaucht, der ganz sicher nicht freiwillige aus dem Leben geschieden ist, ist es mit dem Geflecht aus Lügen bald vorbei.

So mancher würde seine Vergangenheit am liebsten vergessen. Neuropsychiaterin Cyrille Blake täte alles dafür, sich erinnern zu können. Wer ist der traumatisierte junge Mann, der intime Details aus ihrem Leben kennt und behauptet, vor Jahren ihr Patient gewesen zu sein? Weiß er etwas von dem, was aus Cyrilles Gedächtnis wie ausradiert scheint? Sie stellt Nachforschungen an und was sie entdeckt, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren. Aber jemand will um jeden Preis verhindern, dass die Vergangenheit wieder lebendig wird. Autorin Elena Sender ist Wissenschafts- journalistin und Expertin für Gehirn- und Emotionsforschung.

Judith Merchant „Nibelungen Mord“ 384 Seiten, erschienen bei Knaur

Karin Fossum „Böser Wille“ 224 Seiten, erschienen bei Piper

Elena Sender „Begraben“ 480 Seiten, erschienen bei Piper

128 | TIROLERIN August 2011


kunst & kultur

Sängerin und Comedienne Andrea Bongers zeigt im Rahmen des Festivals der Träume am TIROLERIN-Tag ein neues mitreißendes Programm: „Schuh Mädchen Report“ über die Beziehung von Frauen, Männern und Schuhen. In der ultimativen Schuh-Show rund um das heißeste Objekt weiblicher Begierde schlüpft Andrea Bongers in 13 Paar Schuhe und 13 Charaktere.

Bei Michael Altinger wird es höchst energetisch und intellektbestätigend zur Sache gehen. Mit anderen Worten: wild, saukomisch und blöd nur dann, wenn es auch wirklich sein muss.

TIROLERIN-Tag: Letzte Chance auf 1+1 Tickets! Nur noch wenige Tage bleiben, um die begehrten Tickets für den TIROLERIN-Tag am 19. August beim diesjährigen „Festival der Träume“ (10. bis 28. August in Innsbruck) zu ergattern. Bei Bestellung über unsere Redaktion bekommen Sie zwei Karten zum Preis von einer.

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as Programm des Festivals der Träume 2011 „Musikuss“ bringt ein Wiedersehen mit den Publikumslieblingen Peter Shub, Karl-Heinz Helmschrot und Andrea Bongers. Mit „Meow Meow“, „Galsblassingquintett“ und den „Red Hot Chilli Pipers“ kommen auch neue und richtige Kracher nach Innsbruck! „Balagan“ bilden den opulenten FestivalAbschluss und zeigen noch einmal internationale Varietékünstler, die mit ihren außergewöhnlichen artistischen Darbietungen

129 | TIROLERIN August 2011

(Seiltanz, Equilibristik, Singlewheel, Jonglage und Kontorsion) das musikalische Feuerwerk zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Im Kinderprogramm wird als kleines „Revival“ eine Kooperation mit Haki (Vogelscheuchenbauen 1995 & 1996) angestrebt. Und natürlich werden die Ursulinensäle wieder den Kindern gehören: „RatzFatz“ mit „Neues aus der Klapperkiste“, Geraldino & die Bubble Boys mit „Letz Fetz“, Cepollino mit „Die Piraten sind los“ n sind einige Höhepunkte.

TIROLERIN-Tag beim Festival der Träume: Der diesjährige TIROLERIN-Tag beim Festival der Träume findet am Freitag den 19. August statt. Wer für diesen Tag über die Illustrierte TIROLERIN eine Eintrittskarte kauft, erhält eine zweite gratis dazu. Programm: Andrea Bongers mit „Schuh Mädchen Report“ und Michael Altinger mit „Das Ende vom Ich“. Reservierungen: office@tirolerin.at


fotografie

Schön ist es dort, wo mein Liebster ist! Die 20-jährige Patrizia aus Axams ist schwer verliebt. Derzeit dreht sich alles um ihren Freund, dessen Gesellschaft sie zu keiner Zeit missen möchte. Dieser kann sich wirklich glücklich schätzen, denn die Frisörin kennt keine Langeweile und liebt sinnliche Abende zu zweit.

130 | TIROLERIN August 2011


kunst & kultur

TIROLERIN August 2011 | 131


fotografie

Warum haben Sie die Bilder machen lassen? Die Bilder sind ein Geburtstagsgeschenk für meinen Freund, doch ich habe schon lange darüber nachgedacht, mich professionell fotografieren zu lassen. Wie würden Sie Ihren Lebensstil bezeichnen? Unkompliziert. Ich bin offen für jede Situa132 | TIROLERIN August 2011

tion, die mir das Leben bietet. Was ist Ihr Lieblingsort? Überall, wo ich mit meinem Liebsten zusammen bin. Was bereitet Ihnen Genuss? Gutes Essen, eine Massage und mit meinem Freund den Abend sinnlich ausklingen zu lassen. Was ist für Sie Luxus?

Nicht überlegen zu müssen, wie viel Geld ich bei meiner nächsten Shoppingtour ausgeben kann. Was macht Sie fassungslos? Dass es auf der Welt immer noch so viel Armut und Gewalt gibt, aber man selbst nichts daran ändern kann. Wie empfinden Sie Ihren eigenen Körper? Nicht perfekt, aber sexy. Unterscheiden Sie zwischen Sex und Erotik? Nein, beides zusammen ist am schönsten. Was turnt Sie bei einem Mann an? Selbstbewusstsein, ein durchtrainierter Körper, gute Ausstrahlung und wenn er mit beiden Beinen fest am Boden steht. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Ihren Mitmenschen? Vertrauen, Hilfsbereitschaft, Akzeptanz und ein umkompliziertes Miteinander. Was bedeutet Freundschaft für Sie? Freunde sollten einander das größte Geschenk machen, das es gibt: Zeit. Wen würden Sie nicht von der Bettkante stoßen? Jason Statham. Wie sieht Ihr Traummann aus? So wie mein Freund! Was würden Sie gerne in Ihrem Leben rückgängig machen? Gar nichts! Erfahrung ist das einzige Wissen, das man nicht erlernen, sondern erleben muss. Was ist Ihr Lieblingsoutfit? Boyfriend-Hose mit einem engen Top und High Heels. Was ist für Sie unverzichtbar? Leckeres Essen und die Zigarette danach. Was könnten Sie jeden Tag essen? Nudeln und Fleisch. Wo treffen wir Sie in 20 Jahren? Wer weiß schon, was in 20 Jahren ist? Wie ist Ihre Einstellung zu Geld? Es wäre schön, viel davon zu haben, aber Geld allein hat auch noch niemanden glücklich gemacht. Was ich noch gerne sagen möchte … Ich bedanke mich bei meiner Familie und bei meinen Freunden, die immer für mich da sind und zu mir halten. Ein Danke auch an meinen Freund, der mich so liebt wie ich bin. Und natürlich ein großes Lob an Angelo, meinen Fotografen. Das Shooting hat mich selbstbewusster gemacht. Ich bin sehr stolz auf mich und kann ihn nur weiterempfehlen! n Fotos: Angelo Lair, Die Fotografen, 6020 Innsbruck


Foto: Schneider/Keller

Tourismus abseits des Üblichen ... im malerischen Süden Indiens oder im Mündungsgebiet von Donau und Drau in Kroatien

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inen Jahrmarkt der Sinne, eingefangen in malerischen Bildern, findet der Reisende in Südindien – und dazu mit der unter der Schirmherrschaft der UNESCO stehenden Stadt Auroville das gelebte Projekt menschlicher Einheit, unabhängig von politischen, religiösen und ethnischen Einflüssen. Jutta Keller spürt in ihrem Bericht aber auch der 5.000 Jahre alten Tempelkultur der Region nach.

Mitten in Europa öffnen sich neue Möglichkeiten für einen sanften Tourismus, wenn das auf fünf Länder ausgedehnte Projekt Biosphärenreservat Donau – Drau – Mur ohne gravierende Eingriffe in die unendliche Naturlandschaft von der österreichischen Grenze bis nach Kroatien und Serbien realisiert werden kann. Ein Vogel-, Naturund Tierparadies und seine aufgeschlossenen Anwohner sind bereit für Gäste aus aller Welt.

Touristisch für Anfänger Wissen Sie, was in der Tourismus-Sprache „wildromantische Lage“ und „landestypisch“ wirklich heißt? Beherrschen Sie die klassische Fotohocke? Können Sie hochtrabende Versprechungen richtig interpretieren? Nein? Dann sollten Sie „Touristisch“ lernen! Clemens Dreyer hat die wichtigste Sprache der Hauptsaison originell zusammengefasst. Erschienen bei Langenscheidt.


abenteuer & reisen

134 | TIROLERIN August 2011


drau-delta

Europas größtes Flussschutzgebiet Das artenreiche Wildflusssystem von Mur, Drau und Donau im Bereich der Länder Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien und Serbien soll als Biosphärenreservat dauerhaft geschützt werden.

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abenteuer & reisen

Der Vogelreichtum ist enorm im Schutzgebiet Kopačke Rit: Besonders stolz ist man hier auf die große Seeadler-Kolonie. Doch wie immer lassen sich die Könige der Lüfte nur selten erblicken, dafür sieht man sicher Reiher, Löffelreiher, Kormorane, Störche, Eisvögel ...

Diese gemeinsame Initiative alter, neuer und zukünftiger EU-Mitgliedsstaaten ist ein schönes Beispiel, wie Naturschutz Grenzen überwinden und Brücken schlagen kann.“ Hildegard Aichberger, WWF-Geschäftsführerin

Arno Mohl, Projektleiter des WWF Austria, und Tibor Mikuska von der „Coratian society for the Protection of Birds and Nature“ demonstrieren anhand der Karte das Schutzgebiet Kopački Rit.

Die Überflutungslandschaft im Bereich des Zusammenflusses von Drau und Donau in Kroatien, nahe Osijek.

136 | TIROLERIN August 2011

Im Kopački Rit findet man mit mehr als hundert Brutpaaren die größte Seeadlerdichte in Europa.


biosphären-reservat drau-donau

Vielfältig wie die Vogelwelt oder der Reichtum an Fischen und Kleintieren ist auch die Vegetation, die mitunter an Mangrovenwälder erinnert. Die umliegenden Wälder und Weiden ermöglichen zudem ideale Lebensbedingungen für viele Säugetiere.

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Eine Seeschwalbe mit ihrem Jungen in der unberührten Drau-Flusslandschaft.

Ursprüngliche Flusslandschaft der Mur zwischen der kroatischen und ungarischen Grenze.

m März 2011 unterzeichneten die Minister von Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien und Serbien ein Abkommen für die Gründung des weltweit ersten Fünf-Länder-Schutzgebietes im Bereich der Flüsse Mur, Drau und Donau. Nach mehr als zehnjähriger Vorbereitung durch den WWF und seine Partner wurde eine Initiative umgesetzt, die mit rund 800.000 Hektar das größte Flussschutzgebiet im Herzen Europas realisieren soll. „Die Mur-Drau-Donau-Flusslandschaft braucht den Vergleich mit dem Amazonas nicht zu scheuen“, erklärt Projektleiter Arno Mohl vom WWF. Das Gebiet beherbergt mit über hundert Brutpaaren die größte Seeadlerdichte in Europa und ist Rastplatz für mehr als eine Viertelmillion Wasservögel auf ihrem Zug. Die Auen entlang der Flüsse sind wichtige Trinkwasserreservoirs für die Region, gewähren effizienten Hochwasserschutz und haben eine große Bedeutung für die Menschen als Erlebnis- und Erholungsraum bzw. für die Entwicklung eines sanften, naturnahen Tourismus. Die Auenlandschaft der Flüsse Mur, Drau und Donau soll künftig ein Netzwerk aus etwa 20 bestehenden lokalen Schutzgebieten unter einem Dach vereinen. Das 700 Kilometer lange Auenband soll an der steirischen Grenzmur bei Spielfeld beginnen. Nach der Einmündung der Mur in die Drau erstreckt sich deren Flusslandschaft bis zum Zusammenfluss mit der Donau nahe Osijek im Dreiländereck Kroatien-Serbien-Ungarn. Das Herzstück dieses Parks, die streng geschützten Auenlandschaften entlang der Flüsse, ist rund 260.000 Hektar groß. Die Kernzone ist von einer Übergangszone im Ausmaß von rund 540.000 Hektar umgeben. Entlang der steirischen Grenzmur zwischen Spielfeld TIROLERIN August 2011 | 137


abenteuer & reisen

Zum touristischen Angebot der Region zählt auch die Verkostung heimischer Produkte; in Zmajevac wurden den Gästen Weine aus der Region und heimische Spezialitäten offeriert.

Links: Impression aus Karanac. Mitte: Die traditionelle Fischsuppe wird in Zmajevac über dem offenen Feuer zubereitet. Rechts: In Karanac ist man auf sanften Tourismus vorbereitet, wie auch dieser Bauer, der sich seinen Gästen gerne in der traditionellen Tracht präsentiert.

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biosphären-reservat drau-donau

Das Visitor Center in Kopački Rit, dem Eingang zum Naturpark und Vogelparadies in der unendlichen Aulandschaft zwischen Drau und Donau.

Die Verbauungspläne sind die größte Bedrohung der Donau, Drau und Mur in Kroatien während der letzten 30 Jahre – die illegalen Aktivitäten entlang der Flüsse müssen unverzüglich gestoppt werden!“ Arno Mohl, Projekt-Koordinator, WWF

Überall trifft man auf „Heimatmuseen“, Ausstellungen aus alten Zeiten, wie hier die authentische Darstellung eines alten Barbiersalons.

und Bad Radkersburg hat sich ein knapp 2.000 Hektar großes und für ganz Europa ökologisch bedeutendes Gebiet erhalten. Mit der Revitalisierung von Mur-Abschnitten wurde ein neuer Lebensraum für Eisvogel, Schwarzstorch und Fischotter geschaffen. Im Mündungsbereich der Drau in die Donau liegt auf einer Fläche von rund 23.000 Hektar der Naturpark „Kopački Rit“, 7.220 ha stehen unter besonderem Schutz. Im ausgedehnten Schwemmland findet man zwei große Seen, die durch ein Netz von Naturkanälen mit der Donau und der Drau verbunden sind. Im Kopački Rit kann man mehr als 2000 biologische Spezies finden, die meisten davon sind selten und gefährdet. Es ist das größte Laichgebiet von Fischen, 44 verschiedene Arten wurden gezählt. 141 Vogelarten nisten regelmäßig oder zeitweilig im Ried, zum Beispiel Reiher, Lachmöwen, Weißbart-Seeschwalben, Kormorane, Schreiadler, Schwarzstörche, Wildgänse oder Moorenten. Auch Hirsche, Rehe, Wildschweine, Wildkatzen, Dachse, Füchse oder Biber haben die Aulandschaft zu ihrer Heimat gemacht. Das attraktivste Angebot für die Besucher des Kopacki Rit ist eine Schifffahrt durch das Reservat. (www.kopački-rit.hr). Verbauungsprojekte gefährden das Schutzgebiet 111 Kilometer Flussufer sollen verbaut werden. Damit würde das größte Flussschutzgebiet Europas zum Teil unwiederbringlich zerstört werden, ohne der Region wirtschaftliche Vorteile zu bringen. Die Naturschützer wehren sich heftig gegen unsinniges Ausbaggern des Flussbettes. „Diese Projekte sind eine ungeheuerliche Geldverschwendung, nur zum Nutzen einer kleinen Gruppe von Profitmachern, aber zum Schaden der Einwohner, die mit einer zerstörten Umwelt zurückbleiben“, meint Martin Schneider-Jacoby von EuroNatur. WWF, Euro Natur und lokale kroatische Naturschutzorganisationen mit Tibor Mikuska an ihrer Spitze appellieren an die EU, der Kroatien 2013 beitreten möchte, einerseits willkürliche Akte von Korruption, unsinnige Verbauungsspläne und die Zerstörung dieses Naturparadieses dringend und unverzüglich zu überprüfen. Gerade die Kroatische Wasserwirtschaft versucht vehement, ihre Pläne noch vor dem Beitritt durchzusetzen, da deren Realisierung nach den strengeren EU-Richtlinien nach 2013 wohl nicht mehr möglich wäre. Während es nun an den Behörden liegt, das Abkommen der fünf Länder für die Schaffung TIROLERIN August 2011 | 139


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Kl. Bild: In einem illegal geführten Kieswerk am Ufer der Drau deponierten die Naturschützer aus Österreich und Kroatien ihren Protest gegen Verbauung und Zerstörung. V.l.: Franko Petri, WWF, Tibor Mikuska, Kroatien, Arno Pohl und Tanja Nikowitz, beide WWF. Gr. Bild: Aus der Luft deutlich sichtbar die nicht immer legalen Sandextraktionen entlang der Drau, hier bei Petrijevci

Brisante Pressekonferenz in Osijek mit mehr als 30 internationalen Journalisten. Zentrales Thema: Die Gefährdung der Aulandschaften entlang von Drau und Donau durch wirtschaftliche Interessen seitens der Wasserwirtschaft, Schifffahrt und privater Unternehmen. Pläne für eine Uferverbauung bzw. Uferbegradigung würden dazu führen, dass die bisher natürlich fließenden Gewässer zu Kanälen werden, die ein Leben am Fluss sowohl für die Natur als auch die Bewohner extrem gefährden würden. Am Podium v.l.: WWF-Österreich Pressesprecher Franko Petri, Jasmin Sadikovic von Green Osijek, Martin Schneider-Jacoby von Euro Natur, Tibor Mikuska von der Croatian Society for the Protection of Birds and Nature und Arno Mohl, Projektleiter und Koordinator des Mur-Drau-Donau-Biosphären-Reservats, WWF Österreich.

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biosphären-reservat drau-donau

Auf Einladung des WWF Österreich machte sich eine 15-köpfige österreichisch-ungarisch-deutsche Journalistengruppe im Laufe einer dreitägigen Reise ein Bild vom länderübergreifenden Biosphärenpark Donau-Drau-Mur; v.l.: Rüdiger Schacht/Süddeutsche Zeitung, Martin Schneider-Jacoby von EuroNatur, Arno Pohl/WWF Austria, Christoph Bacher/News und Josef Kirchengast/Standard bei der Begutachtung einer Bienenfresser-Kolonie in der Nähe von Barcs/Ungarn.

Internationale Pressekonferenz in Osijek mit ca. 30 Journalisten aus Österreich, Deutschland Kroatien, Ungarn und Serbien – im Bild TIROLERIN-Redakteurin Gertrud Schattanek mit einem Kollegen aus Ungarn und Rüdiger Schacht von der Süddeutschen Zeitung.

Man muss die Schiffe dem Strom anpassen – und nicht den Fluss der Schifffahrt.“ Martin Schneider-Jacoby, Euro Natur

des größten Biosphärenreservates im Bereich von Donau-Drau und Mur auch durchzusetzen, bereiten sich die Menschen in der Region auf einen sanften, naturnahen, ethnischen Tourismus vor. Gästebetten nach modernen Standards, englisch- oder mitunter auch deutschsprachige Gastwirte, Muse-

umsbetreiber, Vermieter usw. strahlen eine herzliche Freude über Besucher aus, denen nicht nur das besondere Naturerlebnis, sondern auch zahlreiche andere Freizeitmöglichkeiten wie Radtouren oder Weinverkostungen geboten werden. n Text: Gertrud Schattanek, Fotos: G. Schattanek + WWF Österreich

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Freizeitreiter aufgepasst: Oberbayern-Tirol ruft! Die Pferderegion Oberbayern-Tirol e.V. steht für grenzüberschreitende Pferdewanderungen und vieles mehr rund ums Pferd – wie Familienurlaube, Kinderreiterferien, Ausbildungen im Reiten und Fahren.

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ie herrliche Voralpenlandschaft, die Seen und Gebirgsbäche, die Blumenwiesen und bunten Laubwälder verzauberten schon immer Urlauber von nah und fern. Warum soll es Reitern und Pferdeliebhabern anders ergehen? Pferdewanderungen über Almen und durch das Leitzachtal im bayerischen Oberland hinüber in die wilden Täler Tirols – die Touren in der Pferderegion Oberbayern-Tirol begeistern und brauchen keinen Vergleich zu scheuen! Entweder man reist mit dem eigenen Pferd an oder man verlässt sich auf die zuverlässigen Leihpferde – die Berittführer zeigen den Gästen die schönsten Routen und die gemütlichen Landgasthöfe bis hin zum Luxushotel, wo man sich nach einem erlebnisreichen Reitausflug verwöhnen lassen kann. Die Pferderegion OberbayernTirol (www.pferdegenuss-grenzenlos.com) verspricht einen unvergesslichen Urlaub. 142 | TIROLERIN August 2011


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Das Leben ist ein Ponyhof! Die Ponyhöfe der Pferderegion OberbayernTirol e.V. bieten alles was das „rossnarrische“ Kinderherz begehrt.

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gal ob die Eltern selber aufsitzen möchten und auf einen Wanderritt gehen, während ihre Sprösslinge auf, unter oder neben dem Pferd ihre Ferien verbringen, oder ob sie lieber im Liegestuhl entspannen – auf den Pferdebauernhöfen und Kinderhotels ist man bestimmt richtig. Die Kinder können den Pferdealltag mit allen Freuden und Mühen erleben und danach ihre Erlebnisse mit den Eltern teilen. Sie können aber auch alleine unter fachkundiger Betreuung bei den Kinderreittagen oder -ferien alles rund ums Pferd erfahren und erlernen. Kutschenausflüge bieten ein unvergessliches Naturerlebnis mit dem Pferd auch für die weniger sattelfesten Urlauber – Großeltern können ihren Enkeln bei einer Kutschfahrt in der historischen Postkutsche zum Bauernhausmuseum von Markus Wasmeier zeigen, wie früher mit dem Pferd gereist und gearbeitet wurde. Oder man wandert mit Eseln – die sind alles andere als störrisch und verzaubern alle Gäste! Fotos: Pferderegion Oberbayern-Tirol e.V

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Grenzüberschreitendes Angebot rund ums Pferd

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ie Pferderegion Oberbayern – Tirol erstreckt sich vom bayerischen Oberland über das Chiemgau und Inntal bis an den Achensee in Tirol und bietet ein grenzüberschreitendes, vielfältiges Angebot rund ums Pferd: Ein Tagesausflug oder mehrtägiger Wanderritt mit dem eigenen oder vor Ort geliehenen Pferd steht ebenso auf dem Programm wie ganzjährige Veranstaltungen, verschiedene Kurse und Ausbildungen. Zudem arbeiten qualifizierte Dienstleister (Tierarzt, Hufschmied, Pferdeheilpraktiker oder Sattler) eng mit dem Verein zusammen und kümmern sich um die wiehernden Gefährten von Gästen und Einheimischen. Urlaube hoch zu Ross, das sind Erlebnisse, welche bewegen, und Eindrücke, die unvergesslich sind. Die Pferderegion Oberbayern – Tirol bietet Reiterferien auf insgesamt 300 grenzüberschreitenden Reitkilometern an. Und das für jedes Alter und jede Könnensstufe. Ausgebildete Berittführer begleiten die Gäste auf den 30 verschiedenen, bestens ausgearbeiteten Routen, die von einem Tag bis zu einer Woche dauern 144 | TIROLERIN August 2011

können – Lagerfeuerromantik und CowboyCharme inklusive. Nur ihre Ausrüstung transportieren die Reiter bei einem mehrtägigen Ausflug anders als im Wilden Westen nicht selbst. Dieses wird ihnen per Gepäck-

service von Unterkunft zu Unterkunft gebracht. Auf der Suche nach der besonderen Idee? Die Pferderegion Oberbayern – Tirol e.V. organisiert auf Anfrage auch Kinderreitertage, Cowboy- und Indianerfeste sowie Geburtstagsfeiern im Sattel. Ideal für den Familienurlaub ohne einstimmige ReitEuphorie: Einige der insgesamt rund 70 Unterkünfte in der Pferderegion Oberbayern – Tirol bieten beispielsweise ein abwechslungsreiches Erholungsprogramm für Erwachsene, während die Kleinen Fury & Co striegeln, satteln und reiten bis zum Abwiehern. Wer schon immer einmal wie die Indianer reiten oder wissen wollte, was sich hinter einem Berittführer versteckt, der bucht einen der vielen unterschiedlichen Kurse, die von der Pferderegion Oberbayern – Tirol e.V. angeboten werden. Auch therapeutisches Reiten oder Kutschfahrkurse stehen auf dem Programm. Die Pferderegion Oberbayern-Tirol www.pferdegenuss-grenzenlos. com bietet vielfältige Möglichkeiten, um einen unvergesslichen Pferdeurlaub mit der n ganzen Familie zu erleben!


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23.05.2011

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www.pferdegenuss-grenzenlos.com Pferderegion Oberbayern - Tirol e.V.

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Die Pferderegion Oberbayern – Tirol bietet allen Reitfreunden grenzenlose Möglichkeiten: Spaß & Abwechslung f��r Kinder und Familien, traumhafte Pferdewanderungen, Ausbildungen für Ross & Reiter und Service & Pflege fürs Pferd.

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Jahrmarkt der Sinne Im April, der heiĂ&#x;esten Jahreszeit, reisten Jutta Keller und Reinhold Schneider durch SĂźdindien: von Auroville in Tamil Nadu bis nach Kovalam in Kerala. Abenteuer pur statt Bade- oder Wellnessurlaub. 146 | TIROLERIN August 2011


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Die geistig-spirituellen Idole Aurovilles: Mirra Alfassa, genannt „Die Mutter“ (links), und Sri Aurobindo (rechts). Ihre Fotos sind fast überall in der „Stadt der Morgenröte“ zu finden, so wie hier beim tamilischen Neujahrsfest am 14. April.

Indien ist ein anderer Planet, es gibt kein Land, das man mit Indien vergleichen kann.“ Andreas Altmann, Reiseschriftsteller In Mamallapuram an der Koromandelküste balanciert auf einem Felsrücken diese riesige Kugel: „Krishnas Butter Ball“. Bei Kindern ist der glatte Fels darunter als Rutschbahn beliebt.

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südindien

Das Matrimandir, der „Tempel der Mutter“, ist die Seele Aurovilles. Der französische Architekt Roger Anger hat ihn in rund 40 Jahren erbaut. Das Gebäude hat einen Durchmesser von 36 Metern und beherbergt im Inneren einen großen Meditationsraum.  

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amasté, grüße ich die Bettlerin lächelnd und lege meine Handflächen wie zum Gebet vor dem Herzen aneinander. Obwohl sie kein Geld von mir bekommt, lächelt sie zurück, schüttelt dabei Indien-typisch zustimmend ihren Kopf und erwidert meine Geste. Diesen hinduistischen Gruß nutze ich oft, etwa dann, wenn mir jemand wieder einmal etwas verkaufen will und meine Nerven schon arg strapaziert sind. Meist erweist sich dieses Namasté als ein Zauberwort, das dem Ande-

ren Respekt und Ehrerbietung entgegenbringt, so dass er seine Absicht fallen lässt. Wir haben Indien erlebt wie einen anderen Planeten: laut, bunt, schrill, chaotisch, duftend und stinkend, meditativ und reizüberflutend, offen und prüde, arm und reich, materiell und spirituell – ein Jahrmarkt der Sinne, eine göttliche Komödie. „Man kann über Indien schreiben, was man will – das Gegenteil ist immer auch richtig", soll die 1984 ermordete Indira Gandhi gesagt haben. Glauben Sie also nur, was Sie selbst er-

lebt haben. Um diesen Planeten annähernd begreifen zu können, muss man sich ihm mit allen Sinnen aussetzen, am besten hautnah und ohne Aircondition. Auroville – ein interkulturelles Experiment auf indischem Boden Zehn Kilometer nördlich von Puducherry und 150 Kilometer südlich von Chennai liegt Auroville. Auf rund 20 Quadratkilometern leben hier ca. 2200 Menschen aus TIROLERIN August 2011 | 149


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Tempel sind nicht nur Stätten der Andacht, sondern auch Orte zum Essen und sogar Schlafen – so wie hier im Sri Ranganathaswamy-Tempel, dem größten Vishnu-Heiligtum auf dem Subkontinent. Er befindet sich ca. sechs Kilometer nördlich von Tiruchirappalli (Trichy) auf einer großen Insel im Fluss Kaveri und ist Ranganatha, einer Inkarnation Vishnus, geweiht.

45 Nationen in vielen Communities. Seit Einweihung der Stadt im Jahr 1968 experimentieren sie an einer Gesellschaftsform, deren oberste Prämisse die menschliche Einheit – unabhängig von politischen, religiösen und ethnischen Einflüssen – ist. Der Grundriss der Stadt hat die Form einer spiralförmigen Galaxie. Wie ein Raumschiff erhebt sich in ihrem Zentrum eine rund 30 Meter hohe, mit Gold überzogene Kugel: das Matrimandir, der Tempel der Mutter. Für Touristen aus aller Welt ist sie die Hauptattraktion, für die Bewohner die Seele ihrer Stadt. 
Auroville wird von der indischen Regierung anerkannt und steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO, sogar die EU unterstützt einzelne Projekte. Aus den umliegenden Dörfern arbeiten hier bis zu 5000 Tamilen, dazu noch Volontäre aus der ganzen Welt. Privateigentum gibt es nicht. In der Charta von 1968 heißt es: „Auroville gehört niemandem im besonderen. Auroville gehört der gesamten Menschheit. (...) Auroville wird ein Ort spiritueller und materieller Forschung sein, damit eine wirkliche menschliche Einheit lebendige Gestalt annehmen kann.“ Das Konzept einer universellen internationalen Stadt basiert auf den Schriften des indischen Philosophen Sri Aurobindo. Seine in Frankreich geborene Gefährtin Mirra Alfassa, bekannt als Die Mutter, gab dem Projekt konkretere Formen und den Namen. Kireet, ein Holländer mit bürgerlichem Namen Gerard Jak, erzählt uns von den schwierigen Anfängen in Auroville. Er lebt hier seit 15 Jahren und verwaltet das von ihm erbaute Gästehaus Gaia’s Garden, eine tropische Oase. In über 150 | TIROLERIN August 2011


südindien

Alles andere als prüde ist diese erotische Darstellung im Sri Ranganathaswamy-Tempel.

Einer der vielen Tortürme (Gopurams) des Sri Minakshi-Sundareshvara-Tempels in Madurai, die mit Hunderten bunt bemalter Götterfiguren übersät sind. Außergewöhnlich bei diesem Doppeltempel ist, dass hier die Göttin Minakshi und nicht ihr Gemahl Sundareshvara, eine Inkarnation Shivas, im Mittelpunkt der Verehrung steht. Ihr zu Ehren findet in Madurai jedes Jahr im April das zwei Wochen dauernde Chitrai-Fest statt.

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In den Backwaters von Kerala ersetzt das Taxiboot die Busse. Touristen können auch zu Hausbooten umgebaute Kettuvallams, traditionelle Lastenkähne, mieten und sich durch das weit verzweigte Wasserstraßennetz im Hinterland der Malabarküste fahren lassen. Vollverpflegung inbegriffen.

40 Jahren pflanzten die Aurovillianer rund zwei Millionen Bäume. Dadurch verwandelte sich die einst von Wüstenbildung bedrohte Landschaft in einen grünen Dschungel, in dem viele Tiere, vor allem Vögel, zuhause sind. Kireet zeigt uns einen der roten Canyons. 13 Jahre lang baute er in ihnen mit tamilischen Helfern und einfachen Werkzeugen 60 Dämme, um das Regenwasser zu speichern und die Erosion aufzuhalten. Im Visitor’s Center schauen wir uns das Video über die Entstehungsgeschichte Aurovilles und des Matrimandirs an. Das gehört zu den Formalitäten, um Zutritt zu dem nach 37 Jahren Bauzeit im Jahr 2010 fertiggestellten Tempel zu erhalten. Jeder Besucher kann unentgeltlich in das Innere der Goldkugel, muss aber erst dieses Procedere absolvieren. 
Tags darauf dürfen wir in einem Pulk anderer Besucher hinein. Zuerst müssen wir weiße Socken anziehen, dann dürfen wir vorbei an weißem Marmor, über den Wasser sanft herunterplätschert, einen Wendelgang hochschreiten, bis wir im großen Meditationsraum angelangt sind. Gefühlte 20 Grad weniger hat es hier. In der Mitte steht eine 70 cm große Kristallglaskugel, auf die von oben das Sonnenlicht projiziert wird. Die Atmosphäre und andächtige Stille im Raum machen mich ruhig, nach etwa 20 Minuten ist unsere Meditation schon vorbei. Am 14. April ist in Tamil Nadu Neujahr. Abends findet im Kulturzentrum Bharat Nivas die Neujahrsfeier statt. Vor vollem Haus präsentieren Kinder und Jugendliche jeder Hautfarbe ihre traditio152 | TIROLERIN August 2011

nellen und modernen Tänze und Gesänge. Am Bühnenrand stehen die mit Blumengirlanden geschmückten allgegenwärtigen Fotos der kultisch verehrten Idole, Sri Aurobindo und Die Mutter. Betend und hupend mit Murugan von Tempel zu Tempel Nach zwei Wochen verlassen wir Auroville. Welche Idylle dort herrschte, wird uns sehr bald bewusst. In einem Tata ohne Klimaanlage, dafür mit einem Mini-Ganesha, dem elefantenköpfigen Gott des Anfangs und Gelingens, auf dem Armaturenbrett und Murugan am Steuer reisen wir von der Ostzur Westküste: in zehn Tagen rund 1000 anstrengende Kilometer. Auf unserem Plan steht fast jeden Tag ein anderer Ort und der Besuch mindestens eines hinduistischen Tempels. Vor jedem Start betet unser tamilischer Fahrer, hupt dann fast ununterbrochen wie alle anderen auch, flucht gelegentlich leise und befördert oft und lautstark den durchs offene Fenster inhalierten Straßenschmutz dorthin zurück, wo er herkam. Wahrscheinlich gehört all das ebenso zu „Incredible India“ wie die 5000 Jahre alte Kultur und Tradition. Auf jeden Fall bringt Murugan „Mama und Papa“, wie er uns nennt, sicher durch sein unglaubliches Indien und den wohl chaotischsten Verkehr der Welt. „Mama und Papa“, beide kaum älter als Murugan, danken es ihm und natürlich auch Ganesha. Namasté.  n Text: Jutta Keller, Fotos: Reinhold Schneider, Jutta Keller

Indien ist noch immer einer der Orte, die man unretuschiert und authentisch erleben kann.“ Meera Shankar, Indische Botschafterin


sĂźdindien

Wer Indien erleben will, sollte auch mit Bus und Zug fahren.

Yoga mit Venugopalan auf einer Dachterrasse in Kovalam.

Indische Toiletten: Man weiĂ&#x; nie, was einen erwartet.

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Reise-Tipp von Susanne Neuhauser Herbstzeit ist Wanderzeit. Idealtours bietet seit Jahren ein umfangreiches Programm an Wanderreisen – vom Klassiker Cinque Terre, über die Insel Cres bis zu Wanderungen in Griechenland und Kappadokien. Ideal, wenn sich ein Wanderurlaub mit anschließender Entspannung verbinden lässt, wie in Montegrotto Terme. Mehr Infos zu den herbstlichen Reisehits unter: Tel.: 0810 / 208030 oder auf www.idealtours.at

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m August, wenn der erste Kälteeinbruch in die Tiroler Täler einströmt, kann es schon ziemlich kühl werden und macht sich eine eigene Stimmung breit, die das Ende des Sommers erahnen lässt. „Herbst’ln tuats!“ Gerade die letzten Wochen im August und der bevorstehende September bieten zahlreiche Möglichkeiten, um das wohlig warme Sommergefühl noch ein wenig länger auszukosten. Reisen ans Meer können somit bei angenehmer Temperatur angetreten werden

Ich schenk mIr

– milder als im Gebirge, aber doch nicht mehr so brütend heiß wie im Hochsommer. Damit sind die letzten Wochen und Tage der Sommersaison auch ideal geeignet, um bei einer Reise nach Italien, Griechenland oder Kroatien nicht nur die Annehmlichkeiten eines Urlaubs am Meer zu genießen. Vielmehr bieten all diese Urlaubsdestinationen zahlreiche historische Schönheiten und Naturschätze, die man sich ebenso nicht entgehen lassen sollte. So mancher wollte immer schon einmal einen Ausflug zu den

berühmten Meteora Klöstern im Norden Griechenlands machen. Auf den höchsten Berg der Lieblingsinsel wollte man schließlich schon längst. Dieser einmalige Stadtplatz in der nahen mittelalterlichen Küstenstadt steht ebenfalls ganz oben auf der Liste jener Orte, die man unbedingt gesehen haben muss. Im September bietet sich die Gelegenheit, genau diese Orte aufzusuchen. Neben den angenehmen Temperaturen wartet im Herbst noch ein großer Vorteil auf Reisende: der Preis! Wer seine Urlaubszeit nicht auf die Schulferien abstimmen muss, sollte die Nachsaison-Tarife nutzen. Zusätzlich warten günstige Bus-Flug-Kombireisen wie in die Kvarner-Bucht nach Krk, Losinj, Cres und Rab.  n Fotos: Idealtours

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uch bei der heimischen Hotellerie stehen alle Zeichen auf Sommer. In den letzen Monaten wurde vielerorts aufw채ndig modernisiert und neu hinzugebaut, um die bestehende Infrastruktur p체nktlich zur Sommersaison zu verbessern und/oder zu erweitern. Dabei bewei-

sen Tirols Touristiker nicht nur Geschmack, Organisationstalent und oftmals auch gute Nerven, sondern auch viel Innovationsbewusstsein. Wie etwa im Fall des Sporthotels Entner. Hier entstand eine Strandlounge, in der das Urlaubsfeeling nicht lange auf sich warten l채sst.  n


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rasse mit atemberaubendem Blick auf die Bergwelt und den Achensee lädt dazu ein, die Sinne auf eine Reise zu schicken und dem Alltag zu entfliehen. Die Gartenanlage wird durch eine neue Schallschutzmauer vom Lärm der Bundesstraße abgeschirmt. Ein umfangreiches Massageangebot lässt Stress und Sorgen hinwegschmelzen, während das einzigartige Tiroler Steinöl-Fossilbad Körper und Seele regeneriert. Besonders hervorzuheben ist die Transparenz der einzelnen Räume, sodass ein entsprechend großzügiges Raumgefühl entsteht. Raffinierte Details, alpenländische Materialien und wunderschöne Kontraste tragen dazu bei, einen Aufenthalt bei Familie Hundsbichler im Hotel St. Georg zum See zum nachhaltigen n Urlaubserlebnis zu machen.  

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Urige Tiroler Gemütlichkeit auf der einen, modern interpretierter Lifestyle auf der anderen Seite – mit der Errichtung der Strandbar vor den Toren des Strandhotels Entner und der Modernisierung des Restaurants „Wirtshaus am See“ ist am Achensee eine neue Ära angebrochen.

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as gastronomische Angebot in Verbindung mit einer erstklassigen Infrastruktur in der Achenseeregion zu erweitern, war der Wunsch der Bauherren, Familie Entner, im Fall der Errichtung einer Strandlounge und der Erneuerung von vier Stuben im À-la-carteRestaurant „Wirtshaus am See“. Ganz ihren Vorstellungen entsprechend, gelang dem Architekten Karl Landauer bei der Realisierung der Strandlounge samt Bistro und Bar die Vereinigung von alpinem Lifestyle mit sommerlichem Urlaubsflair. Auf unterschiedlichen Ebenen laden hier nostalgische Strandkörbe, bequeme Liegeflächen, Chillout-Zonen, eine Strandbar mit Café sowie ein Bistro und die Lounge ein, Berg und See am Wasser zu erleben. Besonderes Augenmerk wurde dabei nicht nur auf das Design, sondern auch auf die verwendeten Materialien gelegt. So kamen nur heimische Hölzer wie Lärche und Esche in Kombination mit Stahl, Beton und Glas zum Einsatz. Der Fokus auf natürliche Materialien gab auch bei der Modernisierung des Restaurants „Wirtshaus am See“ den Ton an, in dem vier Stuben behutsam erneuert und im Tiroler Stil eingerichtet wurden.  n

Strandhotel Entner

Fotos: TIROLERIN / Gasser

Familie Entner 6213 Pertisau am Achensee Tel.: 05243 / 55590 E-Mail: info@strandhotel.at www.strandhotel.at Bauherr / Inhaber: Familie Entner, Strandhotel Entner Architekt / Planer: Karl Landauer Infrastruktur NEU: Strandbar, Cafe - Bistro, Strandlounge, Wirtshaus am See

TIROLERIN August 2011 | 171


architektur

Holzbau

auf

Hoher See

172 | TIROLERIN August 2011


strandhotel entner, pertisau am achensee

Dass die Holzbauprofis aus Bramberg bei außergewöhnlichen Projekten und Herausforderungen nicht gleich baden gehen, zeigt der Blick auf das neu errichtete Seebistro bzw. die Seeterrasse des Strandhotels Entner am Achensee: So geben die 370 m2 edelstes Lärchenholz, das handwerkliche Geschick der Erbauer und der fließende Übergang von Natur und Baumaterialien den perfekten Boden zum Wohlfühlen und Entspannen und das direkt auf Hoher See ...

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TIROLERIN August 2011 | 173


architektur

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174 | TIROLERIN August 2011


strandhotel entner, pertisau am achensee

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TIROLERIN August 2011 | 175


Fotos: Klosterbräu, TIROLERIN

architektur

Außenpool und Garten Eden

Spiritueller Wellnessbereich mehrfach ausgezeichnet Inspiriert von der Geschichte des Klosters und den Ritualen der alten Mönche, realisierte die Wirtefamilie Seyrling  des Hotels Klosterbräu in Seefeld das innovative Konzept eines „Spiritual Spa“.

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elohnt wurde die Idee mit der internationalen „Senses“-Auszeichnung auf der ITB Berlin sowie einem Ehrenpreis des begehrten Touristica Tirol 2011. Tradition zu wahren und durch zeitgemäßen Luxus zu ergänzen, das ist seit jeher die wesentliche Zielsetzung der Familie Seyrling, die das renommierte Seefelder Hotel bereits in der sechsten Generation führt. Der spirituelle Geist von einst lebt heute gepaart mit modernem Komfort und Design in allen Ecken des Hauses weiter. Um die Seele des ehemaligen Klosters auch im Sauna- und Spa-Bereich authentisch wiederzugeben, ließ Familie Seyerling einen ganz besonderen Wellnessbereich entstehen, der soeben fertiggestellt wurde. Der über 4000 Quadratmeter umfassende Spiritual Spa in historischer Klosterkulisse lebt von einer luxuriösen und spirituellen Atmosphäre. Den Gästen stehen unter anderem zur Verfü176 | TIROLERIN August 2011

gung: eine Brotback-Sauna, der Besinnungsund Meditationsgang, ein Sündenkeller mit Bierwunder sowie diverse Bäder, Whirlpools und Saunen, eine Infrarotkabine, Kräuterund Außensauna. In der zweiten Bauphase kamen eine Steinbad- und Dampfbadsauna, ein Ruhe- und Leseraum und vieles mehr hinzu. Sicher auch ein Highlight für Tiroler Day-Spa-Gäste sind die Privat-Spa mit privater Sauna, Romantikbadewanne, PartnerMassageliegen und ein Wasserbett. In den Sommermonaten steht Ihnen zudem ein Sonnenbistro und das neue Wolke 7-Restaurant inmitten der neuen Parkanlage zur Verfügung, in dem Sie genüsslich ein Gourmetfrühstück zu sich nehmen können. Mit der Generalmodernisierung entstand so ein wahrer Kraftort, der erstklassigen Service mit luxuriöser Architektur verbindet und in dem sich ausgezeichnet Kraft und Energie n tanken lassen. 

Hotel Klosterbräu*****
 Familie Seyrling –  Gastgeber aus Leidenschaft seit 200 Jahren A-6100 Seefeld
 Tel.: 05212 / 2621-0
 Fax: 05212 / 3885
 E-Mail: info@klosterbraeu.com  www.klosterbraeu.com



hotel klosterbr채u, seefeld in tirol

Bild oben: Wellnessrezeption; Bild unten: Stimmige Dekoration in allen Bereichen

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architektur

Bild oben: Der Klostergang; links unten: Privat-Spa; rechts unten: Klösterlicher Massageraum

Hotel Klosterbräu, Seefeld

Stoffe | Möbel | Böden | Leuchten | Wohnaccessoires | Beratung | Planung | Einrichtung

Wir gratulieren herzlich zum Senses Spa Award 2011 und zum Umbau des Wellness- und Spa-Bereiches. Gleichzeitig bedanken wir uns für die Zusammenarbeit und wünschen weiterhin viel Erfolg!

178 | TIROLERIN August 2011

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Lebensraum „SPA & Wellness“ Gönnen Sie sich den Luxus, für Ihren „Lebensraum SPA & WELLNESS“ ein Ambiente zu schaffen, mit dem Sie Ihre Gäste nachhaltig beeindrucken. Freude und Herausforderung ist es für unser Team, Sie mit individuellen Lösungen zu begeistern und mit außergewöhnlichem Service zu unterstützen. Unsere langjährige Erfahrung ist der Garant für höchste Professionalität und Zuverlässigkeit.

Hübner – feel the spa Unser Leitbild „feel the spa“ verpflichtet uns, mit Freude ein harmonisches Gesamtkonzept für Sie umzusetzen, mit maßgeschneiderten Produkten, individuellen Programmen und nachhaltiger Service- und Schulungsbetreuung. Foto: TIROLERIN – Die Illustrierte

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TIROLERIN August 2011 | 179


architektur

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architektur

Innovative Ideen für die ganze Familie Spiel und Spaß für die Kleinen, Erholung und Entspannung für die Großen – das Hotel Testerhof im Naturpark Zillertal versteht sich als innovatives Familienhotel der Sonderklasse.

W

er gut ist, will gut bleiben oder sogar besser werden. So wie etwa das Familotel Testerhof in Tux, das als Kinder- und Familienhotel par excellence stets um innovative Lösungen für die ganze Familie bemüht ist. Das bestehende Angebot, insbesondere die hauseigene Playarena – ein Spielparadies auf 1000 m2 mit Rutsche, Gokartbahn, Hupfburg oder einem Hochseilgarten – wäre da das beste Beispiel. Mehr Freiraum und Kinderfreundlichkeit waren auch der Grund für die erst kürzlich erfolgte Adaption von bestehenden Suiten und Appartements. Nach den Plänen von Architekt 182 | TIROLERIN August 2011

Wilhelm Färbinger wurden sie den Erfordernissen der Zeit angepasst und überzeugen nun mit einem Höchstmaß an Technik und Komfort. Kinderkinobetten, abgesetzte Kinderwaschbecken oder integrierte Babyphone versüßen der ganzen Familie den Aufenthalt in den großzügig und variabel gestalteten Zimmern, in denen natürliche Materialien wie Lärchenholz oder Loden vorherrschen. Modernisiert wurde im Zuge des Umbaues auch der Restaurantbereich, der mit einem niedrigeren Kinderbuffet absolute Barrierefreiheit und Komfort für alle bietet.  n Fotos: TIROLERIN / Gasser

Familienhotel Testerhof Familie Pleier Vorderlanersbach 286 6293 Tux Tel.: 05287 / 87297 E-Mail: info@testerhof.at www.testerhof.at Bauherr / Inhaber: Sepp und Petra Pleier Architekt / Planer / Bauleiter: Baumeister Ing. Wilhelm Färbinger, Zell am See Bauzeit: 2. Mai bis 30. Juni 2011 Bebaute Fläche: 650 m² (EG + 1.OG + 2.OG) Infrastruktur NEU: Umbau von Suiten und Appartements, Adaption des Gastronomiebereiches


hotel testerhof, tux

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architektur

184 | TIROLERIN August 2011


hotel testerhof, tux

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architektur

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architektur

Hochgefühle garantiert Mit seiner 170-jährigen Geschichte gilt das eingesessene Hotel Neuwirt als eines der ältesten in Finkenberg, in dem Tradition noch gepflegt und auf den Erhalt der ursprünglichen Werte geachtet wird.

S

eit seinem Bestehen im Besitz der Familie Troppmair, ist das Hotel Neuwirt in Finkenberg ein familiäres Haus, in dem Tradition und Authentizität groß geschrieben wird. Sein fortgeschrittenes Alter und der Wunsch der Bauherren, den Gästen stets ein angenehmes Ambiente bieten zu können, machten in den letzten Jahrzehnten Modernisierungen unumgänglich. Im vergangenen Frühjahr wurde der Eingangsbereich samt Bar und Stüberl neu gestaltet. Unter der baulichen Führung von Dipl.188 | TIROLERIN August 2011

Ing. Helmut Berger wurde den Räumlichkeiten auf rund 70 m2 ein neues, attraktiveres Erscheinungsbild verliehen. Als Basis der ein-einhalbmonatigen Neugestaltung diente sowohl der Stube als auch dem Barbereich helles Holz in Kombination mit warmen Farben und Fliesen. Sie unterstreichen gemeinsam mit den geschichtsträchtigen Räumlichkeiten einmal mehr das Konzept des 25 Zimmer umfassenden Hauses: gemütlich, gutbürgerlich und familiär.  n Fotos: TIROLERIN / Gasser

Hotel Neuwirt Dorf 136 6292 Finkenberg Tel.: 05285 / 62665 Fax: 05285 / 63606 E-Mail: ferien@hotel-neuwirt.eu www.hotel-neuwirt.eu


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architektur

Wellness in einer neuen Dimension In traumhafter Lage auf 1200 Metern direkt am Wildsee von Seefeld gelegen, definiert das Vier-Sterne-Hotel Seespitz mit einem neuen Spa-Bereich die Dimension von Zeit und die Leichtigkeit des Seins gänzlich neu.

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ier ist der Name Programm geworden: Das Hotel BEST OF Seefeld – Seespitz.Zeit strebte in den letzten Monaten danach, die Voraussetzungen für wahre Entschleunigung und Entspannung zu perfektionieren. Entstanden ist so – unter den genauen Vorgaben der engagierten Bauherren, Familie Scheiber – ein exklusiver Panorama-Spa „BEST OF Seefeld Genuss.Zeit“, der auf 600 m2 dank seiner Ausstattung und seines Designs Erholung und grenzenlose Entspannung garantiert. Neben einer Textilsauna und einem Textildampfbad wurde auch 190 | TIROLERIN August 2011

eine textilfreie Zone mit einem Sole- und Aroma-Dampfbad, einer Biosauna und einer Finnischen Sauna errichtet. Völlige Entspanntheit für Körper und Geist findet der Gast auch im Seehäusel mit Ruheraum und Infrarotnischen und natürlich in der Badelandschaft mit der großzügigen Grünanlage und der idyllischen Liegewiese direkt am See. Hier kann man tief durchatmen, Zeit finden, um bei sich selbst anzukommen und die Entschleunigung inmitten einer ganz besonderen Gebirgsn landschaft genießen. Fotos: Haid & Falkner / Daniel Zangerl

Hotel Seespitz Innsbrucker Straße 1 6100 Seefeld Tel.: 05212 / 2217 E-Mail: info@seespitz.at www.seespitz.at   Planung: Haid & Falkner, Längenfeld Bauzeit: 27. März bis 27. Mai 2011 Infrastruktur neu: Textilsauna, Textildampfbad, Sole-, Aroma-Dampfbad, Bio-Sauna, Finnische Sauna, Sauna-Lounge mit offenem Kamin, Ruheraum, Infrarot-Nischen


hotel seespitz, seefeld

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architektur

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Die Gebirgslandschaft Tirols und die alpine Lebensweise standen Pate für die neue Marke „Tirol Living“. Neben den Möbelstoffen begeistert die Kollektion auch mit den passenden Dekor-Textilien wie Vorhängen, Tischdecken und Polstern bis hin zu Kompletteinrichtungen. „Ich hole mir Inspirationen und Ideen in den Bergen, hoch über der Waldgrenze“, erklärt GF Dietmar Perle. „Dort ist mein Kopf frei für neue Wege und Konzepte.“ Aus Motiven in der Natur entstehen so neue Muster für die hauseigene Stoffkollektion „Tirol Living“. „Mit ADA als Vertriebspartner für die Tirol Living Möbel ist ein harmonisches Gesamtbild mit alpinem Flair im Interieurbereich garantiert“, ist sich Dietmar Perle sicher.

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Tirolerin (August 2011)