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Galerie Rudolf Budja

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Nr. 9 | Oktober 2013

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Max Lercher programmiert eine „neue Volkspartei“.

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et Am 26. Oktober find das „Lernfest“ att. in St. Lambrecht st Murtal1 Dieser Ausgabe von heft bei. liegt das Programm


INDOOR-OUTDOOR-KOMBI-TRAINING Du willst rundum fit bleiben und dabei auch noch ein paar Kilos abspecken? Beim Kampf gegen überflüssige Pfunde gilt: Ohne Sport geht´s nicht – aber erst die richtige Mischung macht´s! Die Kombination von Ausdauertraining und Kräftigungsübungen bringt beim Abnehmen nachhaltigen Erfolg. Eine ausgewogene Mischung aus Indoor-Outdoor-Sport eignet sich perfekt, um dein persönliches Fitnessprogramm noch effektiver und abwechslungsreicher zu mareuen, n uns f UN e d r ü chen. Jeder Hobbysportler weiß: Wir w und F im FIT ürfen ! h c u e Krafttraining dient dem n zu d egrüße nd Chris b Muskelaufbau, Ausdauertraining Sonja u dem Fettabbau. Wenn du aber nicht nur deine Form verbessern, sondern auch gezielt ein paar Kilos verlieren willst, solltest du nicht nur auf eine der beiden Workout-Arten setzen. Wer sich nur auf den Aufbau von Muskelmasse konzentriert, vernachlässigt das Herz-Kreislauf System. Umgekehrt führt ausschließliches Ausdauertraining zur Vernachlässigung der Muskulatur, die jede Menge Energie- und damit auch Fett verbrennt. MEHR „MUSKELN – WENIGER“ FETT Gezielte Kräftigungsübungen bauen Muskelmasse auf und kurbeln damit die Fettverbrennung an. Für langfristige Abnehmerfolge ist regelmäßiges Ausdauertraining genauso wichtig wie kontinuierlicher Muskelaufbau. Das Cardio-Workout stabilisiert und verbessert die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und verbrennt jede Menge Energie. EINEN TAG AUSDAUER, EINEN TAG KRAFT Sofern es dein Terminkalender zulässt, solltest du Ausdauer- und Krafttraining immer auf unterschiedlche Tage legen. Durch diesen Wechsel kann sich der Körper zwischen den Trainingseinheiten besser erholen. Der Mix aus Kraft- und Ausdauer-Workout bringt nicht nur Abwechslung in dein Fitnessprogramm, sondern ist auch ein effektiver Fatburner. Das Kombitraining bringt dich schneller an dein persönliches Ziel – vorausgesetzt natürlich es wird regelmäßig wiederholt, und durch eine gesunde , ausgewogene Ernährung ergänzt!

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Inhalt

Da wird aus dem Hansl der Hans

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Herz am Land: Die Greisler füllen Körper, Geist und Seele. 10-13

Mitteregger

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HalloLeute

Magere Aussichten: 240 Kilogramm waren. Heute wiegt Arnold Feldbaumer 85 Kilogramm. 16

Injiziertes Wissen: Das Mini-Med-Studium macht es jedermann möglich, medizinische Themen zu erlernen. 17

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Griffiges Leben: Der Psychologe Georg Fraberger kommt ohne Arme und Beine zur Welt. Der zweifache Vater und Professor exklusiv in Murtal1. 18/19

Wunderschöne Bretter: Ein Fixstern am Firmament der Ikonenmalerinnen ist Anna Haas. 22 Natürliche Erfahrung: Der erste Natur-Lese-Kongress im Benediktinerstift St. Lambrecht war mäßig besucht, in jedem Fall jedoch zukunftsweisend. 23

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Frische Trends für die kalte Zeit.

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Was dem hoffnungsfrohen Nachwuchs für den Alltag wichtig ist.

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Die wichtigsten Termine des Murtales.

Erfolgsfaktor Prävention. Burnout-Symposium in St. Lambrecht. Impressum: Murtal1, Hauptplatz 22/11, 8750 Judenburg Tel.: 03572/42222-0 Fax: 03572/42222-4 E-Mail: office@murtal1-extra.at Homepage: www.murtal1-extra.at Geschäftsführer: Ernst Wachernig Chefredaktion: Ernst Wachernig Redaktionelle Mitarbeiter: Michael Cencic, Angelika Rosina Fritz MA, Bakk. phil. Isabella Planitzer, Mag. Marie-Christine Romirer, Sarah Ruckhofer, Esther Stering, Alfred Taucher PR-Redaktion/Anzeigen: Hannah Leitner, Harald Wachernig, Doris Zechner Assistentin der Geschäftsführung: Katharina Seebacher Grafik/Layout: Claudia Koschak Eigentümer/Verleger: Mag. Dieter Gall, Grünhüblgasse 25, 8750 Judenburg Vertrieb: Österreichische Post AG Hersteller: Niederösterreichisches Pressehaus Druck-Verlagsges.m.b.H Medium: Gratis-Monatsmagazin (außer August) für die Bezirke Murtal und Murau Auflage: 53.500 Coverfoto: Fotolia/Koschak

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Lernen? Ein Fest!

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Am 26. Oktober findet das siebte Lernfest im Stift St. Lambrecht statt

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assen Sie sich inspirieren, anstecken, ermutigen, holen Sie sich neue Ideen und Bereicherung – all das vereint an einem einzigen Tag. Der 26. Oktober ist schon traditionell der Tag des Lernfestes, das heuer zum siebten Mal im Benediktinerstift St. Lambrecht über die Bühne geht. An die 90 Organisationen, Unternehmen, Bildungs- und Beratungseinrichtungen, Handwerker und Künstler sind am Gelingen des Festes beteiligt. „Auf-über-unter-nehmen“ lautet das gemeinsame Motto aller Akteure. Am Programm: Workshops, Übungen, Schulungen, Vorführungen und Werkstätten. Mitmachen? Ein Muss!

, N i r a b h c a N u Fra h c u a s sitzeN’ t N N a p s t N e e N ger ? o l K m a

Backen, schmieden, forschen So bunt wie die Themen des Lernfestes sind nicht einmal die herbstlichen Bäume im Stiftsgarten. Feuerwehr und Rettung informieren über das richtige Verhalten im Notfall, das Planetarium Judenburg über den faszinierenden Nachthimmel, die Holzwelt zeigt ihr vielfältiges Programm, Goldschmied Heiss zeigt live sein Können, die Fachschule Großlobming kocht gesund, die Joballianz bewirbt die Lehre mit Begleitung, der Naturpark „liest Märchen“, Junge machen Radio, es wird gebacken, gekostet, probiert... Koordiniert wird das Fest des Lernens vom Bildungstreff Oberes Murtal, Irina Ehgartner freut sich auf zahlreiche Besucher. Denn eins ist klar: So lehrreich war ein Nationalfeiertags-Ausflug noch nie!

Klingt nebensächlich ... ... ist es aber nicht. Das stille Örtchen ist so ein besonderer „Winkel“. Man will angenehm sitzen, es soll die Entlüftung bestens funktionieren und auch das Bidet darf nicht fehlen.

Lernfest St. Lambrecht Gelände des Benediktinerstifts Samstag, 26. Oktober 2013 ab 10 Uhr, 16 Uhr gemeinsamer Abschluss Begrüßung: Abt Benedikt Plank, Landesrat Mag. Michael Schickhofer, Mag. Grete Dorner (Bildungsnetzwerk Steiermark) Umrahmung: „Accento-Jugendorchester“

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Ganz zu schweigen von einer guten Halterung für’s samtig weiche Papier.


Lassen Sie sich verführen Murtal1 ist das meist gelesene Printmedium der Region. Der Grund: Fundiert recherchierte Inhalte, flotter Schreibstil, klare Aussagen. Das wird vertieft. rlauben Sie ein kurzes Vorspiel: Seit Murtal1 mit dem Wirtschaftsmagazin extra gemeinsame Sache macht, arbeitet unser Team noch erfolgreicher. Wir danken unseren Lesern für die motivierenden Reaktionen und erlauben uns im Gegenzug, auch Ihnen ein Geschenk zu machen – frische und erfrischende Inhalte in Murtal1.

Was gibt es Neues? Ein wenig haben wir in den vergangenen Wochen an der Layout-Schraube gedreht. Sie werden’s ab der nächsten Ausgabe genießen. Zu diesem Wichtigen gesellt sich jedoch viel Wichtigeres! Es ist uns gelungen, zwei renommierte Kolumnisten zu gewinnen. Einer dieser beiden heißt Klaus Schrefl – eine „Nummer“ des österreichischen Szene-Journalismus. In Wien bekannt wie ein bunter Hund, in Berlin, Zürich und anderen wesentlichen Städten Europas geliebt wegen seiner ultracoolen „Reiseführer“. Und Klaus ist einer von uns – er kommt wie andere Top-Journalisten (Michael Fleischhacker, Eduard Steiner, die aufstrebende Marie-Christine Romirer) aus St. Lambrecht. Für Grübler: Das ist kein Komplott, gestützt auf benediktinischem Rückhalt, weil auch ich in St. Lambrecht wohne, bloß Zufall. Dieser Schrefl also wird sich monatlich melden, wo immer er sich aufhält zwischen British Columbia und der CÔte

Lesermeinungen „Liebe mit Hindernissen“ M1 8/2013 Zwischenmenschliche Beziehungen, wie FreundAuch ich will Liebe. schaft, .”Liebe, „AUCH ICH WILL LIEBE Partnerschaft und er Sexualität, sind wesentlich es ein en Leb im Bestandteil nMenschen – auch eines Me schen mit Behinderungen. Aber warum muss das im Jahr 2013 immer noch exWAHL? KAMPF! DIE NEUN REGIONALKANDIDATEN ZUR NATIONALRATSWAHL

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Über das Tabu Partnerschaft bei Menschen mit Beeinträchtigung. Seiten 28-31

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WIEDER

Vifes zur Region geschrieben von Mr. Anonym

d’Argent, um seine Erlebnisse dort mit Erinnerungen, Fakten, Unglaublichkeiten der Heimat zu verbinden. Es erwarten uns Essays erster Güte, mit wahnwitziger Tiefenschärfe. Ein weiterer Kolumnist will seinen Namen nicht nennen. Was Sinn gibt, beschäftigt er sich mit der Region und Details ihrer Entwicklung. Ein wenig intellektuell. Lassen wir den Guten – er ist ein Mann, soviel zur Eingrenzung – freien Lauf.

Adieu Leitartikel

Dem bisher gewohnten Leitartikel folgt ein schlichtes „Au s der Redaktion“. Schau ma mal.

IntegrationsKolumne

Michael Cencic kümm ert sich fortan um Soziales am Ra nde des Wahrgenommenen.

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Alles neu bei „Goldschmiede Moser“ Beim größten Trauring-Anbieter der Region erstrahlen nicht nur Gold- und Silberstücke in neuem Licht. Neu im Sortiment: Edelstahlschmuck. Lassen Sie sich inspirieren!

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Essays, die begeistern, von Klaus Schrefl, werden ab der nächsten Ausgabe publiziert.

Nr. 8 | September 2013

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STRONACH

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Wir würden uns freuen, euch im FIT und FUN begrüßen zu dürfen ! Sonja und Chris

neue kolumnen

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Reagieren Sie auf das alles mit Leserbriefen, denn auch diese sind ab der nächsten Ausgabe Bestandteil von Murtal1. Ihr Ernst Wachernig


salonmurtal

Impulse für Ihr Business Ein gepflegtes Netzwerk ist die beste Grundlage für Kooperationen – und somit die Basis für Erfolg. Die Skills dazu holt man sich bei den „Fit for Business Impulstagen“.

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Schon mehr als 6.000 Teilnehmer

aus Geschäft zu generieren: Das ist das Motto der Impulstage 2013. Wie komme ich am besten von einem Netzwerk zu Kooperationen? Diese Frage ist intern genauso wichtig wie bei externen Beziehungen der Firma“, so Ceh weiter. „Was vielleicht akademisch klingt, läuft in der Praxis viel einfacher ab. Das Rüstzeug geben hochkarätige Experten, unter anderem Air Race Weltmeister Hannes Arch.“ Mehr zum Programm finden Sie unter www.volksbank.at/impulstage, wo Sie sich gleich anmelden können.

Über 6.000 UnternehmerInnen haben in den letzten Jahren „Fit for Business“- Veranstaltungen besucht. Mit den Impulstagen wird ein neues Format angeboten, das es ermöglicht, in 1,5 Tagen komprimierte Informationen gepaart mit „Beschleunigungs- oder Entschleunigungskomponenten“ zu erfahren. Heuer finden die Impulstage am 23. und 24. Oktober am Red Bull Ring statt.

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etworking wird fast schon inflationär verwendet. Doch eines bleibt gültig: Ein gut gepflegtes Netzwerk ist unumgänglich, wenn man „im Geschäft bleiben“ will. „Es war eine der Grundideen der ,Fit for Business‘-Initiative, dass die Volksbank dafür sorgt, dass sich ihre über 80.000 Firmenkunden untereinander vernetzen. 99 % der TeilnehmerInnen haben diese Networking-Sessions als ‚sehr hilfreich‘ bewertet“, so Dietmar Ceh, Vorstand der Volksbank Obersteiermark.

Kooperationen fördern „Kooperationen zu fördern und dar-

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© 2013 Bombardier Recreational Products Inc. (BRP). Alle Rechte vorbehalten. Mit ® oder TM gekennzeichnete Marken und das BRP Logo sind Marken von BRP oder seiner Tochtergesellschaften. BRP behält sich das Recht vor, zu jedem Zeitpunkt Leistungsmerkmale, Preise, Designs, Modelle oder Ausstattungen ohne jegliche Verpflichtung einzustellen oder zu ändern. Einige Modelle und bestimmtes Zubehör sind in Ihrem Land möglicherweise nicht erhältlich (oder zugelassen). Die in der EU zugelassenen Spezifikationen können leicht von der Darstellung abweichen. Fotos und Texte sind unverbindlich. Alle Bilder wurden auf Privatgrundstücken aufgenommen. * Teilnahmebedingungen unter www.can-am-offroaddays.com/de | Nur bei teilnehmenden BRP-Vertragshändlern. Die Händler-Öffnungszeiten können variieren.

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salonMurtal politik und Wirtschaft in der Region

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Knittelfeld 1: Fusion mit Apfelberg unter Dach und Fach Knittelfeld 2: FPÖ-Zanger ist der Wahlsieger im Murtal

Gemeinderat Norbert Steinwidder.

„Zentrum“ unter Beschuss Massive Kritik an der Vergabepraktik des Veranstaltungszentrums Judenburg durch die Kulturabteilung der Stadt übt VP-Gemeinderat Norbert Steinwidder. Nicht nur, dass eine öffentliche Ausschreibung unterlaufen wurde, Steinwidder rechnet zudem mit einem Abgang von 130.000 Euro pro Jahr.

LKH Stolzalpe

Gefecht um Musikschulen

Primarius Christian Tschauner, KAGes-Vorstände Karlheinz Tscheliessnigg und Ernst Fartek, Primaria Barbara Maafe-Rudpichi, Landerätin Kristina Edlinger Ploder.

Haus-OP bringt Weltklasse Ein Häufchen Sand hat man aufgeschüttet, um darin den symbolischen Spatenstich für eine 9-Millionen-Investition in die Operationsräumlichkeiten des Landeskrankenhauses auf der Stolzalpe durchzuführen. Noch in diesen Tagen beginnen die Arbeiten, mit Ende des Jah-

res 2015 werden 2.200 Quadratmeter im Haus umgebaut sein. Karlheinz Tscheliessnigg, Vorstandsvorsitzender der steirischen Krankenanstaltengesellschaft und Barbara Maafe-Rudpichi, ärztliche Direktorin der Stolzalpe, freuen sich über den Qualitätsschub.

Schulen sperren zu

In Predlitz-Turrach werden 3,5 Millionen Euro in den Hochwasserschutz des Geißeckbaches investiert. Entstehen wird eine Geschiebesortiersperre mit einem Rückhaltebecken von 22.000 m3 Volumen, dazu kommt die Ortsregulierung entlang des Wohngebietes. Die Fertigstellung des Projektes unter der Leitung von Hofrat Max Pöllinger ist für 2015 geplant.

In den beiden Murauer Dörfern Lachtal und St. Ruprecht-Falkendorf werden die Volksschulen nun definitiv gesperrt. Ab dem Schuljahr 2015/2016 werden die Taferlklassler erstmals in Oberwölz und Stadl/ Mur eingeschult. Bereits geschlossen sind die Schulen in Bretstein, Hohentauern, St. Anna am Lavantegg, Kulm am Zirbitz und Krakauschatten.

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Max Pöllinger, Bgm. Horst Prodinger, Robert Feuchter, Amtsleiter Gerhard Dröscher.

Fotolia

Sicherheit bei Wasser

Seit langem kämpfen die wichtigen steirischen Musikschulen um den hart erarbeiteten Status, nun moniert Grünen-Klubobfrau Sabine Jungwirth die Streichung von Kooperationsprojekten mit Bildungseinrichtungen. Die Landesregierung ist einmal mehr gefordert.

Halbes Jahr für Motorrad Nach fünf Jahren ist es nun soweit. Gerald Schmid, SP-Abgeordneter zum Landtag und ab Frühjahr 2014 auch Bürgermeister von Knittelfeld, bekommt „seine“ Halbjahresvignette für Motorräder. Verkehrsministerin Doris Bures hat dem Begehren zugestimmt.

Murtal-personalia SJ neu geführt Der Murauer Abgeordnete Max Lercher hat den Vorsitz der Sozialistischen Jugend Steiermark an den Lienzer David Rautner abgegeben. ÖAAB gemeinsam Bgm. Bruno Aschenbrenner ist der erste ÖAAB-Obmann des im Vorjahr gegründeten Bezirkes Murtal. Eselsberg unter Strom Leader-Geschäftsführer Harald Kraxner hat am Eselsberg in der Holzwelt Murau das Strom- und Kanalprojekt offiziell abgeschlossen.


salonmurtal

Max Lercher erklärt die Zeitreise der SPÖ-Steiermark im Zuge eines Interviews im Murauer „Rosenhof“.

Zum dahebn? Max Lercher, 27, liiert, papafähig. Der Jungsozialist aus St. Peter am Kammersberg in der Holzwelt Murau soll die steirische SPÖ neu erfinden.

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an sei, so Lercher, nach den letzten Wahlen zum Steiermärkischen Landtag zur Erneuerungs-Erkenntnis gekommen. Spitz betrachtet: zur Besinnung. Im Oktober 2010 also ist es gewesen, Steiermarks Rote haben sich eine Therapie verordnet. Im Grunde eine doppelte – denn die „Reformpartnerschaft“ mit der Volkspartei scheint Teil dieser Selbstinitiierung. Freilich auch Ablenkungsmanöver. Seit sich Franz Voves und sein „Freund“ Hermann Schützenhöfer reformlüstern im politischen Paarlauf üben, meckert niemand über den inneren Zustand der Partei(en).

Vermutung? Nun, die SPÖ wird noch im November des Jahres wesentliche Neuerungen beschließen.

Was ist in Vorbereitung?

Technisch-strukturell Gestrafftes und ideologisch Gewagtes. Die steirische SPÖ wird einen „großregionalen Aufbau“ bekommen. Was in den Bezirken Murtal und Murau diskutiert und in Vorbereitung ist, soll sich über die Steiermark ergießen. Mit Regionsbüros für die vier Himmelsrichtungen und Servicestellen in den Bezirken. Heißt: Die Strategie in den Regionalbüros, das Ohr fürs Volk in den Servicezellen. Soweit das Rote Offensive eine. ORF, Pressestunde, 6. Oktober 2013. Franz Ideologisch freut sich der ReformverVoves beantwortet Fragen von Julia Ortantwortliche Lercher auf eine sportliche ner und Hubert Patterer und verkündet, Übung, den Spagat. Die SPÖ soll auf diese dass die Polit-Harmonie in der Steiermark Weise zum Ideenstaubsauger werden. Wer ihr Ende finden werde, spätestens mit den was vor hat im Land, tritt ein – nicht in Wahlen 2015. Mit den Wahlen heißt vor die Partei, bloß ins Büro – und erzählt. In den Wahlen. Dieses Ende der „Liebelei“ der Folge wird kurz evaluiert, etwa, ob der wird der Landeshauptmann spätestens im Ansatz dem Werteverständnis der (steiriFrühjahr 2014 verkünden. Warum diese schen) Sozialdemokratie entspricht. Tut er das, geht’s schon los. Lerchers „neue Bewegung“ soll eine Bekenntnis zu Jugend und Erneuerung sein, die dem Namen bedeutet auch, ihnen Platz zu geben, sich zu gerecht wird – flink, verwirklichen. Das schaffen wir derzeit nicht. flott, den Bürgern die Hand schüttelnd. ParLAbg. Max Lercher ärgert sich über die „Geschlossenheit“ teipolitische Gegenseiner Partei. 8

leistungen erwarte man sich nicht, nimmt der junge Politiker jeglichen Druck von den Innovatoren. Die neue steirische SPÖ, ein wenig (linke) Neos, nur mit dem zusätzlichen Anspruch, Regierungsverantwortung tragen zu müssen.Was dabei überrascht? Dass auffällig Wenige von den hartgesottenen Sozis darüber im Vorfeld der November-Abstimmung meckern. Man wittert keinen Komplott gegen den Vorstoß, viel mehr heißt es Kompliment. Doch noch ist Zeit für Rumoren, wenngleich nur wenige Wochen. Soll aber nicht stattfinden, da der Parteivorstand hinter der Aktion stehe. Motto: Bonzen für Veränderung. Die steirische Sozialdemokratie schwenkt also ein in den Weg von der Wählerpartei zurück zur Volkspartei. Also gar keine Bewahrer? „Wohl“, schmunzelt Lercher. Deswegen nochmals – der Landesparteivorstand steuert Richtung Erneuerung. Und er, Lercher, sei auf dem Weg von der Moderation zur Formulierung. Ein Weg, der begleitet wird von Zukunftswerkstätten und einer breiten Steiermark-Befragung. Jede Steirerin, jeder Steirer werde um Meinung gefragt, unbesehen bisheriger politischer Gefühlsregungen der Befragten.

Einige Säulen der Überlegungen 1. Man wird die „Hauptamtlichen“, also die Parteiangestellten, auf Lockerheit mas-


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Die SP als Unternehmerpartei

Ein Witz? Was bewegt die Sozialdemokratie, das zu tun? LAbg. Max Lercher zur Parteien-Realität Laut Lercher dieses: „Ein Kleinunternehmer ist kein Unsieren und ihnen Kompetenz injizieren. ternehmer im herkömmlichen In den laufenden Vorbereitungen würden Sinne. Der hat Problemlagen, wie jede Argroße Fortschritte gemacht. 2. Es soll die beiterin, wie jeder Arbeiter. KleinunternehDialogfähigkeit gestärkt und die SP insgemer sind bei der Steuerlast in Österreich die samt kampagnenfähig werden. Heißt: Open Nettozahler. Wenn wir also von GerechtigHouse, direkte Demokratie, Party statt Parkeit reden, dann auch von einer für diese tei. Ob das Wien freuen wird – dort, wo Gruppe.“ „Herkömmliche Unternehmer“, Josef Cap das letzte Mal 1983 (und in eigewer immer diese sind, sollen also fortan zur ner Sache) ungeschützt basisdemokratisch Kassa gebeten werden, etwa Industrielle? agierte? Max Lercher sagt dazu, man denke Nein, betont Lercher, jeder zahlt das, was steirisch und verfolge einen entsprechengerecht erscheint. Nur nicht weniger. den Weg. Da wird der Max zum MaximiliWeiter zur Wirtschaft: Neue Beschäftian. 3. Jugendkompetenz belegen. Ohne die gungsformen wären nicht etwas, bei denen ergrauten Stammwähler zu vergraulen. 4. die SPÖ Expertise bewiesen hätte. Man Die SPÖ als Partei der Allein- und Kleinunhabe diesbezüglich kein ernstgemeintes ternehmer. Was aufs erste klingt wie ein keipolitisches Programm. Grundsätzlich dramender Hörsturz, soll seriöse Fundamente matisch für die (bisherige) Arbeiterpartei bekommen. und deren regionale Abgeordnete, vielleicht Insgesamt: der Todesstoß für „Parteibuch, noch mehr für die Parteigranden in Graz Job und Wohnung“. Die SPÖ will damit of(und Wien). Man scheint Verschiebungen fensichtlich zurück zu jenen Wurzeln, die des Arbeitsmarktes und am Arbeitsplatz Parteien ursprünglich Halt gegeben haben. nicht entsprechend erkannt und gedeutet Lercher sieht eine Partei als Bildungsinstizu haben. Eine jener Aufgaben, die eine tution. Allgemein, philosophisch – nicht die „SPÖ Steiermark neu“ mit einer SteierAusbildung von Parteisoldaten ist gemeint. mark-Akademie lösen will. Was er noch will? „Politik mit Tiefgang, Netzwerk Zukunft auch wenn’s gefährlich ist!“ Verständlich, Mit (etwa) 100 taffen Jugendlichen soll ein wenn man verständlich bleiben will. Öffnungsprozess eingeleitet werden, der Steirische Themen teasern „Future“ für die Sozialdemokratie bringt. Basis dafür werden „steirische Thesen“ sein, Youngsters, die bis zum Parteitag 2014 den vielleicht fünf, womöglich sieben, die über Fokus Jugend verkörpern werden. Was beHerrn Landeshauptmann Voves zur Disdeutet „Netzwerk Zukunft“ inhaltlich? Ist kussion freigegeben werden. Heißt: Es wird jemand an Kultur interessiert, bietet man steirisch g’redt über des, wos uns dahoam ihm oder ihr eine rote Plattform, ein Label, interessiert und weidabringt… Etwa: Redas bei Planung und Umsetzung hilfreich gionsentwicklung und Förderung, Kulist. Die Jungen können so politisch kamturpolitik, Verteilungsgerechtigkeit. Und pagnisieren, sich aber schlicht nur bilden. erwähnte Allein- und KleinunternehmerKeiner wird dabei „parteilich gefesselt“, politik. jene, die Lust auf mehr verspüren, sollen in Lercher und seine Mitdenker wollen daParteifunktionen aufrücken können. bei nicht das Bild vermitteln, dass in Graz Da hat eine politische Gruppierung, die eine Steuerreform beschlossen werden derzeit größte im Land Erzherzog Johanns, könnte. Darum gehe es nicht, vielmehr steiPeter Roseggers und der Polz-Brüder, viel rische Positionen in Wien klar zu kommuvor. Machbar in einem Unternehmen. Auch nizieren und zum Durchbruch zu verhelzu schaffen in und mit einer Bewegung, defen. Dazu jene Punkte umsetzen, die in der ren Krusten so starr sind wie Harnische im eigenen Landesverantwortung liegen. Zeughaus? Der Landtagsabgeordnete Max Lercher meint ja. Begründung: „Jene Kräfte, die das wollen, seien aus dem richtigen Holz geschnitzt.“ Was auch für ihn gelten Das Reporting aus den Regisollte, schließlich kommt er aus einem steionen hat funktioniert, nicht rischen Winkel, der sich Holzwelt nennt. jedoch die Aktion danach. Einerlei. Wenn er scheitert? Werde er ab 2015 nicht mehr sein. Als Mandatar. LAbg. Max Lercher zu politischen Abläufen in Graz

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Sicher in den Winter

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Wir werden als Systemerhalter wahrgenommen. Und einen Systemerhalter wähle ich nicht für die Zukunft.

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So nah, so frisch, so wichtig In den Gemeinden ist der „Greissler“ ein wichtiger sozialer Faktor. Doch der kleine Nahversorger bangt um seine Existenz.

Das Penz-Team: Der Job ist hart, macht jedoch Spaß. Und Geschäfte wie dieses florieren auch.

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Der König der Kochrezepte ist die Phantasie!

Die Nachfrage nach einem Versorger direkt im Ort war groß. Sonja Hubmann, Bürgermeisterin von St. Johann am Tauern

Kleines Geschäft, große Bedeutung Seit 2009 fungiert „Biss & Trunk“ nunmehr als Lebensmittel-Nahversorger, der zwar ein kleines, aber doch breites Sortiment im Angebot hat. „Wir haben von allem etwas“, erklärt die dort beschäftigte Victoria Fritz, die sowohl den Kaufladen als auch den gastronomischen Treffpunkt betreut. Dort schenkt man den schnellen Kaffee aus, Getränke oder ein Bier aus der Flasche. Im Kaufgeschäft, das durch den Eingangsbereich mit dem Lokal verbunden ist, offeriert man frisches Brot und Gebäck, Kaffee, Wurst- und Fleischwaren aller Art oder Reinigungsmittel – genauso, wie man es von einem Kaufmannsladen eben gewohnt ist. Ins Leben gerufen wurde die

Idee von der amtierenden Bürgermeisterin, Sonja Hubmann. „Aufgrund der großen Nachfrage nach einem Lebensmittelgeschäft direkt im Ort haben wir einen Verein gegründet, der diese Einrichtung betreibt.“ Der Verein ist ideeller Natur, denn der Laden wirft keinen Gewinn ab. „Es geht sich eben gerade so aus“, erzählt die Bürgermeisterin.

Ende für „Tante Emma Laden“ Dass das Vorhandensein von Nahversorgern keineswegs eine Selbstverständlichkeit mehr ist, beweist ein Blick auf eine aktuelle Statistik der Wirtschaftskammer. Demnach sind derzeit 172 Gemeinden in der Steiermark ohne Nahversorger, vor zehn Jahren waren es „nur“ 140. „Ein Lebensmittelgeschäft in einer kleinen Ortschaft rentiert sich einfach nicht mehr“, schildert Hans Jaklitsch, Leiter des Instituts für Wirtschaftsund Standortentwicklung in der Wirtschaftskammer, die Situation. Zu wenig Menschen, zu wenig Kunden, zu wenig Umsatz. Abwanderung und Geburtenmangel machen diesbezüglich sichtbar und spürbar zu schaffen. Der oben angeführten Statistik liegt eine jüngst durchgeführte Erhebung zugrunde, bei der alle Gemeinden mit weniger als 1.500 Einwohnern zur Nahversorgungssituation befragt wurden. Im Schnitt ist in diesen 172 Kommunen das nächste Lebensmittelgeschäft rund 4,7 km Seite 12 entfernt.

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uf den ersten Blick könnte man meinen, man befände sich in einem kleinen Café, irgendwo am Rande der Stadt. Aber das kleine „Tschecherl“ mit dem klangvollen Namen „Biss & Trunk“ findet sich im Gebäude des Gemeindeamtes von St. Johann am Tauern, einer kleinen Ortschaft im oberen Murtal. Das Besondere an diesem Lokal ist das angeschlossene „Nah & Frisch“Kaufgeschäft. Rund zehn Jahre lang verfügte die 481 SeelenGemeinde über keinen Nahversorger. Wer kein Auto besaß, war auf die Hilfe von Bekannten oder Freunden angewiesen, musste mit ihnen in die nächstgelegene Ortschaft fahren oder in die nächst größere Stadt.

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Und diese Geschäfte sind nur noch für jenen Teil der Bevölkerung von Bedeutung, die nicht mobil sind. „In den meisten Ortschaften gibt es mittlerweile genügend Alternativlösungen und man ist gar nicht mehr auf das Vorhandensein eines klassischen Nahversorgers angewiesen“, unterstreicht Jaklitsch.

Nahversorgertaxi In etlichen kleinen Kommunen ohne eigenes Lebensmittelgeschäft weiß man sich mittlerweile zu helfen und ist auf EinkaufsFahrgemeinschaften umgestiegen. So gibt es beispielsweise in Bretstein, Pusterwald und Oberzeiring einen „EinkaufsShuttledienst“, der Personen ohne eigene Fahrmöglichkeit (hauptsächliche ältere Menschen) regelmäßig zu den nächstgelegenen Einkaufsmärkten fährt. „Wir fahren die Kunden zu den Einkaufsmärkten in Pöls und Möderbrugg und holen sie nach einer Stunde wieder ab“, erklärt Busunternehmer Hans Scherkl. Das Besondere daran: Das Modell wird von den Gemeinden sowie den Einkaufsmärkten finanziell unterstützt. „Die Fahrt ist kostenfrei für die Einkaufenden“, ergänzt Scherkl. Entstanden ist diese Initiative schon vor längerer Zeit, da es in Bretstein schon seit Jahren keinen Nahversorger mehr gibt. „Schon mein Vorgänger ist die Strecke Bretstein-Möderbrugg gefahren, später kamen dann noch Pusterwald und Oberzeiring dazu, die ebenfalls ihren Nahversorger verloren haben“, erzählt der Unternehmer. Oberzeiring wird aber demnächst wieder einen eigenen Lebensmittelmarkt bekommen, wie man aus der Gemeinde verlautet. Eine ehemalige Schlecker-Filiale wird derzeit umgebaut, dort siedelt sich spätestens im November dieses Jahres ein Spar-Markt an.

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Alteingesessene Kaufmannsläden Währenddessen gibt es in manchen Ortschaften Händler, die schon seit Jahrzehnten als wichtige Nahversorger fungieren und ein Dienstleistungsspektrum anbieten, das jenes klassischer Lebensmittel-Nahversorger übertrifft. In Krakaudorf findet man das „Nah & Frisch“ Kaufhaus Petzl mit angeschlossener „Imbissstube“. Dieses erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit in und um Krakaudorf. „Wir haben vorher einen Laden in Baierdorf betrieben, dieses geschlossen und seit 2005 das alteingesessene Kaufhaus gepachtet“, erzählt die Chefin, Elisabeth Petzl. In der Imbissstube serviert man Getränke, die frisch zubereitete „Brettljause” oder hausgemachte Mehlspeisen. Das Klientel der Greislerei repräsentiert einen Quer-

schnitt durch die Bevölkerung, ob Jung und Alt, ob eigenes Fahrzeug oder nicht.

Multifunktionsläden Daneben hat sich so mancher Kaufmann als vielschichtiger Partner für Kunden weiter entwickelt, wie beispielsweise den Einkaufsladen Penz in St. Margarethen. Es fungiert nicht nur als Kaufhaus, sondern bietet zudem

Wir liefern den Einkauf für nicht mobile Menschen nach Hause. Liane Pöchtrager, Kaufhaus Penz, über ihr besonderes Service

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eine Bankdarlehen sind wegen des niedrigen variablen Euribors derzeit wahrscheinlich nicht zu schlagen. Dazu kommt noch der Risikoaufschlag. Und genau diesen Aufschlag haben die Banken in der jüngsten Vergangenheit sukzessive angehoben, wodurch sich der Zinsvorteil zur Fixzinsvariante der Bausparkassen verliert, das Risiko aber bleibt.

Kleines Kaufhaus, große Wirkung: Greislerei Penz.

Ortszentren verwaist Das Sterben regionaler Lebensmittelmärkte in kleineren Gemeinden ist nur eine Facette der Veränderungen, die um sich greifen. Auch Nahversorger in größeren Orten oder Städten siedeln sich immer mehr „auf der grünen Wiese“ oder im Kreuzungspunkt von Städten und Gemeinden an, wie man in der Wirtschaftskammer vermerkt. „Irgendwann verabschieden sich die meisten Geschäfte aus den Innenstädten und es ist schwer, diese zu beleben“, bemerkt Jaklitsch. Um dieser Ent-

wicklung entgegen zu steuern, müsse man sich einiges einfallen lassen. Der Experte verweist in diesem Zusammenhang auf Pläne zur Innenstadtentwicklung, wie man sie aktuell in Hartberg und Bad Radkersburg ausarbeitet. Die Kernpunkte: Schaffung von Wohnraum, ein ausgewogener Branchenmix in der Innenstadt sowie die regelmäßige Durchführung von kulturellen und touristischen Veranstaltungen zur Einbindung der Bevölkerung. Dadurch erst werde ein vielfältiges Leben in der Innenstadt möglich.

Analysten befragt, so kann niemand vorhersagen, wie sich das Zinsniveau entwickelt. Wohnung und Haus sind nun einmal langfristig angelegte Investitionen, die bis zu 25 – 30 Jahre dauern. Und hier bieten die BAUSPARKASSEN eine Vielzahl an Finanzierungsvarianten an mit Verhandlungsspielraum in alle Richtungen. Aber Vorsicht, den unter den 4 Bausparkassen in Österreich gibt es gravierende Unterschiede, die sich monetär in vielen tausend Euro auswirken können. Die Kriterien sind unter anderem niedrige Fixzinssätze, Bandbreite in der variablen Zinsphase, der unterschiedliche fixe Risikoaufschlag, vorzeitige Rückzahlung oder die Zinsobergrenze bei 6%.

Statistische Bereinigung Fest steht, dass während der letzten Jahrzehnte immer mehr Ortschaften ohne Nahversorger dastehen – die Gemeindestrukturreform könnte diesen Sachverhalt, zumindest rein statistisch, etwas entschärfen. Denn dann gäbe es in manchen neuen Gemeinden plötzlich doch wieder einen Nahversorger – wie etwa in Feistritz, das durch die Fusion mit der Nachbargemeinde St. Marein bei Knittelfeld über einen seit 30 Jahren firmierendes Kaufhaus verfügt. Freilich bleibt dieses fürderhin auch für Einwohner von Feistritz gleich weit entfernt... Michael Cencic

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einen Catering- und Partyservice, dient als Postpartnerstelle und als Vermieter für Schankanlagen, Stehtische und Feststände. Für Kunden, die einen Einkauf über 50 Euro tätigen, gibt es zudem ein Gratis-Lieferservice. „Und für nicht mobile Menschen wird jeden Mittwoch der Einkauf im Ortsgebiet gratis nach Hause geliefert“, unterstreicht „Chefin“ Liane Pöchtrager die Rolle des Kaufhauses als wichtiger Nahversorger. Bei Penz begrüßt man nicht nur Kunden aus St. Margarethen, sondern auch aus den umliegenden Ortschaften, bis hinunter nach Preg.


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s soll sich ein „Klassenzimmer“ etablieren, ein grünes, wohlgemerkt. Und das größte nach Möglichkeit noch dazu. In diesem Raum, dessen Boden eine Wiese, ein Moor, ein Bachufer und dessen Decke der Himmel ist, wird studiert, beobachtet, enträtselt, eventuell meditiert, getanzt und geheilt. Als Lehrende stellen sich Bäume, Wind und scheues Reh bereitwillig zur Verfügung. So oder zumindest so ähnlich stellt man sich im Naturpark ZirbitzkogelGrebenzen das jüngst geborene Konzept – „Natur lesen lernen“ von Dr. Günther Karner vor. Stets interessiert an der heimatlichen Umge bu n g und den hier verborgenen Wissensschätzen, fühle ich mich angesprochen und sehe mich als eine potenzielle Studentin der neu gegründeten „Naturlese-Schule“. Nebenbei – es gilt zu überlegen, welche Unterrichtsegenstände beziehungsweise Disziplinen am aller meisten fesseln würden. „Alles eins“ steht auf der Liste ganz oben. Irgendwie fühlt man, selbst ein Teil des Gesamten zu sein, in ständiger Wechselbeziehung zur Natur und der umgebenden Schöpfung. Aber so richtig bewusst ist es einem nicht mehr. Daran würde ich gerne wieder verstärkt arbeiten wollen. Die Lektionen „De-

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mut und Dankbarkeit“ wären mindestens genauso wichtig. Als eine der kompetentesten Lehrerin dafür würde sich eine Biene gut machen. „Liebe Biene, lass dich einen Tag lang begleiten und deinen Dienst an uns Menschen erkennen“, sollte im Briefing an dieses kleine wunderbare Insekt zu lesen sein. In der nächsten Schulstunde steht „Heilung“ am Programm. Und weil der Mensch als erstes an sich denkt, gilt es zu hinterfragen, welche regionalen Pflänzchen sich eignen, um einen wohltuenden Tee, ein heilsames Säf t chen, eine wirkungsvolle Salbe zu erzeugen. Do ch wer nimmt, soll auch zurückgeben. „Was brauchst eigentlich du, geschätzte Erde, um wieder genesen zu können, von den Wunden, die wir Menschen dir zufügen?“ Nicht zu lösen in Form eines Multiplechoice-Tests. Vielmehr eine Prozessarbeit, diskussionsund forschungsintensiv. Die Möglichkeiten, die sich mit dieser Karner’schen Idee auftun, sind enorm, der Aufholbedarf unserer alles wegwerfenden, von der Natur entfremdeten Gesellschaft ebenso. Sollte es dem Naturpark wirklich ernst sein mit dieser Idee, steht ihm Großes bevor.

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Spitze: Walter Reikert und Schäfer bei Hunde-WM Siegreich: Johannes Forstner bei Preber-Lauf

Thomas Kalcher, Max Lercher, Wolfgang Thierrichter, Manuela Khom, Karl Schmidhofer.

Muraus erster mann geht Nach 19 Jahren als Bezirkshauptmann von Murau verabschiedete sich Wolfgang Thierrichter in den Ruhestand. Bürgermeister Thomas Kalcher, die Landtagsabgeordneten Max Lercher und Manuela Khom sowie Tourismus-Chef Karl Schmidhofer bedankten sich für die langjährige Zusammenarbeit.

Theaterrunde Murau

Leute des Monats

Bunt, schrill, fröhlich: Die „Frühjahrsparade“ in Murau.

Murauer Sommernachtstraum Zu einem umjubelten Erfolg wurde die Aufführung der „Frühjahrsparade“ von Robert Stolz bei den 16. Murauer Operettenspielen. Wolfgang Atzenhofer inszenierte den Melodiereigen auf gewohnt frische und unkonventionelle Art im Stil

der 60er-Jahre. Das Orchester wurde von Dirigent Thomas Platzgrummer geleitet, aus dem Solistenensemble stachen Barbara Pöltl, der von der Grazer Oper bekannte Janus Mischuretz, Christine Maria Fasser und Jutta Panzenböck hervor.

Herbstliche Genüsse

Sozialer Markt

Mobile „Rennhenn“

Zu einem Herbstfest für alle Genießer lud Lebensarten-Inhaberin Silke Wastian nach Zeltweg. Gärtnerin und Köchin Andrea Sagmeister aus Tobisberg verwöhnte die zahlreich erschienenen Gäste mit selbst gekochtem Kürbis-Chutney, Florisitin Gabi Kolland sorgte für herbstliche Deko.

Gemeinsam für soziale Themen sensibilisieren – das ist das Ziel des „Marktes der sozialen Dienste“, der vor kurzem erstmals in Judenburg stattfand. Sieben Einrichtungen präsentierten ihr Angebot. Organisiert wurde der Markt von Karlheinz Hirn und Christina Pirker von der Lebenshilfe.

Ein „Schneehaserl“ für Ramona Siebenhofer? Autohaus-Geschäftsführer Rainer Schuhberger hat ein „All-Inclusive“-Sponsoring für das Schi-Talent parat: einen neuen schneeweißen VW Golf 7 Variant mit Allrad. Damit fährt die „Rennhenn’“ nun auch abseits der Schipiste auf Nummer sicher. Rainer Schuhberger spendiert Ramona Siebenhofer einen VW.

Ikarus

Hannes Simoner wirbt für „seine” Simultania am Sozial-Markt.

Stadtamt Judenburg

Silke Wastian, Eva Lerchbacher, Andrea Sagmeister, Gabi Kolland und Josy Urbans.

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Helmuth Ploschitznigg präsentierte in der Judenburger Künstlermeile seine neue Ausstellung, Gabi Kolar eröffnete. Der Regionalbus wird kreativ, das Projekt „Literaturbus“ ist auf Schiene. Gitarrist Markus Pammer begleitete die fahrenden Lesungen. Zum „Hinschauen“ lud Künstlerin Maria Schnöll ins Schloss Gabelhofen. Die Laudatio hielt Salzwelten-Geschäftsführer Kurt Thomanek. Ist Demokratie erlernbar? Dieser Frage gingen HAK-Schüler in einem Workshop nach, die Bürgermeister Eva Leitold und Hannes Dolleschall referierten.


HalloLeute

Scham. Hass. Freude. Wohnzimmer, Toilette, Bad, Schlafzimmer. 240 Kilogramm schieben sich auf wenigen Quadratmetern Richtung Tod. Mit einem Mal kriegt der Sensenmann sein Fett ab.

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rnold Feldbaumer ist Scheiflinger, Vater, Ehemann. In seiner Jugend zählt er zu den Spitzensportlern der Region. Nicht dem Fußball jagt er nach, nicht dem Tennisball, so mustergültig ist er nicht gewesen. Der Teenager schneidet den Tischtennisball übers Netz, in der Staatsliga. Die etwas späte Pubertät vertreibt in ihm jeglichen Elan, weiterhin Spitzensport zu treiben. Feldbaumer widmet sich menschlichen Gelüsten, bald wird er das erste Mal Vater. Und er heuert bei den Österreichischen Bundesbahnen an. Guter Job, klare Arbeitszeit, akzeptable Bezahlung. Ein junger Mann als feiner, wenngleich kleiner Maxi.

wie der Feldbaumers bislang fremd. Da hat er also g’schaut, der Herr Doktor. Vor ihm Ähnliches wie ein Patient. Dem Tode geweiht, einer, der sich an den Rand des Lebens gefressen hat. Organe überlastet, Psyche überdehnt – was machst du mit einem Typen wie diesem? Also – „Schau ma mal, ob es sich mit dir auszahlt…“ Keine kommerzielle Frage, vielmehr die Provokation des Allgemeinmediziners und Therapeuten.

Talfahrt des Blutzuckers Gefragt, geantwortet. Der Verschub-Experte, frei von jeglichem Druck normalen Lebens, will in ein solches zurück. Ein Gespräch als Impuls, als Weichenstellung für vier Jahre Leben in höchster Konzentration, mit unbeugsamer Konsequenz. Der Weg von 240 auf 85 Kilogramm, medizinisch begleitet, exadipintrunken, abgeschlossen durch Operationen zur Hautreduktion.

Einer bekommt sein Fett ab

Nachzulesen. Kilo um Kilo

Mitteregger

Mit dem Job bei den ÖBB verschieben sich für den Dienstgeber bloß Waggons, für Feldbaumer Gewichtigeres. Er lebt sich hinein in etwas, das man Trott nennt. Routine greift Platz in seinem Alltag und mit dieser die Lust nach Ablenkung. Nicht andere Frauen sind es, keineswegs Alkohol. Er wählt Erfüllenderes – Lebensmittel ohne hohen Nährwert, Fressenswertes, das man in sich unreflektiert hinein schiebt. Kilo um Kilo, Fettschicht um Fettschicht. Von 80 auf 90 Kilogramm, später vorbei an 140, irgendwann Richtung 200. Bis die Waage kollabiert, sich biegende Balken in der Wohnung mehr als 240 Kilogramm anzeigen. Arnold, so kann’s nicht weitergehen! Möglicherweise jener Satz, den Feldbaumers geduldige Partnerin Sonja irgendwann geäußert hat. Wie auch immer sie es zum Ausdruck gebracht hat – es ist in der Tat nichts mehr gegangen. Das Verlassen der

Minus 145 kg verlor Arnold Feldbaumer, auch dank Wolfgang Auer.

Wohnung – ein Tagesausflug. Die Fahrt ins Einkaufszentrum – eine Odyssee. Der Weg im Geschäft durch das Drehkreuz – stopp. Es ist sind die Kubikdezimeter seines Körpers, die dem Fetten die Möglichkeiten eines normalen Lebens nehmen.

Genug ist genug Außerhalb der Wohnung begafft wie ein „Star“, in der Wohnung nach wie vor als normal akzeptiert. Von Tochter und Sohn, vor allem von seiner Ehefrau. Dazu ein Detail des Zusammenlebens 16

zwischen dreißig und vierzig – Sexualität. Wie läuft es mit einem, dem die Fettpolster wie ein Kittel bis zu den Knien hängen. „Pfadfindersex“? Zu ernst, um darüber zu spaßen. Gefühlt auch zu ernst, um es in einer normalen Ehe zu ignorieren. Der Ausweg, die Hoffnung. Ein Anruf in Neumarkt, beim praktischen Arzt, Sportmediziner, Psychotherapeuten und Pharma-Unternehmer Wolfgang Auer. Dieser kommt nach Scheifling, sieht sich den Koloss an. Selbst Auer ist ein Anblick

„Minus 145“ heißt der Titel jenes Buches, das diesen Weg der Ausschlankung beschreibt. Die Zeitreise vom bladen Außenseiter zum Vortragenden in eigener Sache. Eine Beschreibung, schlicht, in der Art eines gesprochenen Textes. Von Klogängen und Duschnöten, von Sexualakrobatik und Autofahrten. Und dem Wunsch nach einer Jeans. Ernst Wachernig

info-box Das Buch „Minus 145“ von Andreas Feldbaumer ist im Dr. Auer Verlag erschienen. Erhältlich in allen Buchhandlungen. www.minus145.com


HalloLeute

Cencic

‚Minimed‘ informiert Laien über Medizin.

Minimed

Initiator Heimo Korber

250 Besucher pro Veranstaltung verzeichnet das Minimed-Studium in Knittelfeld.

Alles fließt Ein Knittelfelder Arzt propagiert Bewegung in neuem Stil und macht medizinische Sprache leichter verständlich.

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st Krebs vererbbar? Was ist Rheuma? Welche Wege gibt es aus dem „Teufelskreis“ Depression? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich das „MinimedStudium“, das im Oktober und November in Knittelfeld bereits zum zweiten Mal über die Bühne geht. Fachärzte fungieren dabei als Vortragende und bringen die Thematik dem (Laien-)Publikum in einfacher Form näher. Moderiert wird die Veranstaltung in Knittelfeld von einem Mann, der in seiner medizinischen Arbeit sehr engagiert vorgeht. Auf seine Initiative, unterstützt von Gemeinde und Kulturreferat, hat man vor einem Jahr das „Minimed-Studium“ nach Knittelfeld gebracht. „Die Veranstaltung dient in erster Linie dazu, die Bevölkerung in leicht verständlicher Weise über medizinische Themen zu informieren“, erklärt Heimo Korber, SP-Politiker, Gesundheitsreferent und vor allem praktischer Arzt aus St. Margarethen den Zweck der Initiative.

Nur in Graz und Knittelfeld Die Vortragsreihe als solche gibt es seit rund 13 Jahren in ganz Österreich. Die dazugehörigen Veranstaltungen werden in einem geografischen Umkreis von rund 50 km nur an je einem Standort durchgeführt. Deshalb gibt es in der Steiermark diese Vortragsreihe nur in Graz und Knittelfeld. „Minimed ist ein Verein, der österreichweit an die 300 Veranstaltungen pro Jahr durchführt. Mehr ist uns aus organisatorischen Gründen nicht möglich“, erklärt Gabriel Hess, Sprecher der Initiative. Seit Beginn der Aktion haben rund 400.000 Interessierte die Reihe besucht – in Knittelfeld waren

es im vergangenen Frühjahr rund 250 Besucher pro Vortrag. „Die Veranstaltungen in Knittelfeld sind exklusiv für Menschen im Murtal gedacht und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit“, weiß Korber, der als regionaler Studienleiter bestrebt ist, medizinische Informationen auf breiter Basis anzubieten. Der so genannte niederschwellige Zugang zu medizinischen Themen ist auch der Grund, warum sich der Knittelfelder Gemeindearzt für eine Reihe gesundheitsfördernder Aktionen einsetzt.

Sinn für Bewegung „Bewegungsland Steiermark“, so nennt sich Korbers jüngstes Projekt. Initiiert und unterstützt vom Land Steiermark verfolgt man dabei das Ziel, möglichst breite Bevölkerungskreise zu aktiver Bewegung anzuregen. „Bewegung ist quasi ein ‚Medikament’ und wir wollen dieses Arzneimittel den Menschen in entsprechender Form schmackhaft machen.“ Gemeinsam mit Sportvereinen fördert man alle möglichen Bewegungsformen und offeriert gleichzeitig einen sympathischen und möglichst kostenfreien Zugang zu diesen Aktivitäten. „Wir haben beispielsweise ein Generationen-Schwimmen ins Leben gerufen, wo Eltern und Großeltern ihre Kinder zu den Schwimmkursen begleiten, selbst aktiv mitmachen“, schwärmt der multipel tätige Mediziner. „Sie brauchen dafür nur den Eintritt in das Bad bezahlen, die Kosten für den Verein übernimmt das Land Steiermark.“

Gemeinsam am Ergometer Eine ähnliche Aktion gibt es parallel dazu 17

in der Landschacher Volksschule, wo es gelungen ist, 15 Ergometer bereitzustellen, die zweimal wöchentlich von jedermann benutzt werden können. Auch hier sind Jung und Alt aufgerufen, an diesem Programm teilzunehmen. „Diese Aktion ist ein Pilotprojekt, das wir gemeinsam mit dem ASKÖ Österreich anbieten – vorerst eben für ein Jahr und das nur in Knittelfeld, Wien und Himberg“, erzählt Korber stolz.

Der Arzt im Fernsehen Daneben informiert man auch im Regionalfernsehen über aktuelle medizinischen Themen. Als „Teledoc“ tourt Korber durch die Region, von Murau bis Leoben, besucht medizinische Einrichtungen, Spitäler, Seniorenheime und spricht mit Fachkollegen über die neuesten Behandlungsmethoden von Rheuma, Arthritis, Herz-Kreislauferkrankungen und weiteres. Michael Cencic

minimed-vorträge 5. November Wege aus dem Teufelskreis: Angst, Depression, Sucht Hans-Peter Kapfhammer, Vorstand Uniklinik für Psychiatrie, Graz 26. November Alles rund um Rheuma Prim. Franz Rainer, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Graz


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HalloLeute

Georg Fraberger, ohne Hände und Beine geboren, lebt glücklich mit Ehefrau Susanne und vier gesunden Kindern.

Nicht vollständig, aber ganz Was sind die Werte, die uns ausmachen und wie viel Körper braucht der Mensch? Fragen, mit denen sich Georg Fraberger intensiv auseinandersetzt.

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eorg Fraberger hat das, was man gemeinhin ein wünschenswertes Leben nennt: Er ist Psychologe in Wien, lehrt an der Medizinischen Fakultät, hat eine hübsche Frau und vier gesunde Kinder. Und doch möchte wohl niemand mit ihm tauschen. Denn Georg Fraberger ist ohne Hände und Beine auf die Welt gekommen. Obwohl ihm von Anfang seines Lebens an kein leichter Weg beschert war, hat er sich durchgekämpft. Warum? Weil aufgeben keine Lösung ist.

Der Anfang einer tollen Karriere Der gebürtige Wiener mit Wurzeln in St. Lambrecht weiß, was er will. Er besuchte die Han-

delsakademie und beschloss, Psychologie zu studieren. Nach einem Jahr Assistenz in England folgte die Dissertation, eine Anstellung am AKH und schließlich 2007 die eigene Praxis. Wie er das alles bewältigt? Mit Liebe zum Beruf und vielen Helfern, die ihm das tägliche Leben erleichterten. Zu der Zeit, als er Psychologie studiert, kann von einem barrierefreien Zugang zu allen Hörsälen noch keine Rede sein. Wie also die Stufen bewältigen? Der findige Student schließt einen Deal mit einem Kommilitonen ab, der schwer einen Platz in den Vorlesungen und Seminaren bekommt. Die Abmachung: „Du trägst mich zum Hörsaal, dafür sage ich, dass du mein Beglei18

ter bist und ich auf deine Hilfe angewiesen bin“, erinnert sich Fraberger mit Schmunzeln.

„Mit jenen, die mich meiden, habe ich keinen Kontakt“ Auf die Frage, ob seine Kindheit schwierig war, ob er sich „anders“ fühlte, sagt der 39-Jährige ganz klar nein. „Die Leute, die nichts mit mir oder Behinderung allgemein zu tun haben wollten, gehen mir ohnehin aus dem Weg“, erläutert der Psychologe den Umgang mit Fremden. Und alle anderen, vor allem seine Eltern und Brüder standen immer hinter ihm und unterstützten ihn, wo es ging. Er war aber nicht das verhätschelte Kind, Fraberger wurde nicht nur gefördert, son-

dern auch gefordert. Die Ausrede „das kann ich nicht“ galt nicht – er musste es zumindest versuchen.

Die großen Themen des Lebens In seinem Buch „Ohne Leib mit Seele“ werden alle Themen, die die Menschen immer schon beschäftigt haben, angeschnitten. Was ist die Seele? Und wie definiert sie sich? Die Idee zu seinem Buch kam durch Frabergers Beruf als Psychologe. Immer wieder müssen Gutachten geschrieben werden, in denen er sich die Frage stellt, was da eigentlich gemessen wird. Mit der Zeit stellte er fest, dass das, was er als Psychologe erfasst, total konträr zu dem ist,


HalloLeute

Das Wichtigste ist die Seele Sie ist für Fraberger der Kern des Menschen, ist das, was ihn ausmacht. Dieses Innerste gibt sich irgendwie zu erkennen, meint der Psychologe. Wenn nicht in guten Taten, dann in bösen. Für beides aber ist die Seele verantwortlich. Wenn der Seele keine Möglichkeit gegeben wird, sich auszudrücken, glaubt Fraberger, dass man entweder krank oder vielleicht sogar böse wird. Die Kernfrage im Buch dreht sich rund um das, was noch nicht messbar ist, aber messbar gemacht werden muss. „Wenn man seelische Bedürfnisse berücksichtigt, macht man sich relativ unabhängig von seinem Körper, man baut sich eine Identität auf, die auch dann noch vorhanden ist, wenn man alt ist. Denn spätestens dann hat man die Eigenschaften nicht mehr, über die man sich definiert.“ So kombiniert der Familienvater im Buch das Thema Seele mit seiner Behinderung. Denn er weiß, wovon er spricht, weshalb er für eine dritte Instanz plädiert: Nicht nur Körper und Geist, sondern auch Seele.

Gewundert hat sie sich nicht Georg Frabergers Privatleben scheint perfekt: Eine tolle Frau und vier gesunde, aufgeweckte Kinder. Wie Ehefrau Susanne mit der Behinderung umging?

Kennengelernt haben sich die beiden im Internet. „Es war irgendeine Online-Platform, den Namen weiß ich gar nicht mehr“, erzählt der Autor. Wie viele andere in Internet-Foren schönte auch er die Wahrheit ein bisschen. „Auf meinem Profil war ich 1,84 cm groß, schlank, muskulös, sportlich. Ist ja nicht gelogen. Ich bin ein nicht Sport betreibender sportlicher Mann“, scherzt er. Erfahren hat die jetzige Ehefrau Susanne von seiner Behinderung beim ersten Skype-Telefonat, gewundert hat sie sich jedoch nie. „Irgendwann bin ich mit meinem Rollstuhl ein Stückchen nach hinten gefahren, sodass sie mich ganz sehen konnte. Alles, was sie sagte war ‚Aha’ und dann haben wir weiter geredet.“ Und hier kommt wieder die Seele ins Spiel – wenns passt, dann passt´s. Auch die vier Kinder gehen ganz natürlich mit Frabergers Behinderung um und wundern sich sogar oft über andere Schulkollegen, die fragen, warum ihr Papa denn so ist. „Der Papa ist der Papa – der ist so und das ist ganz normal für sie“, meint Fraberger mit funkelnden Augen. Man merkt, sie sind sein ganzer Stolz. Die Frage „Warum gerade ich?“ stellte er sich des Öfteren, kam aber zu dem Schluss, dass er sie genau so wenig beantworten kann wie „Warum nicht ich“. „Ich kann nur hoffen, dass es einen Grund gibt, auch wenn ich ihn in diesem Leben nicht kennen lerne.“ Eine bewundernswerte Einstellung, bei der einmal mehr deutlich wird, wie wenig Körper es für ganz viel Seele braucht.

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Galerie Rudolf Budja (4)

HalloLeute

Geballtes „Kris Kind“ in der Grazer Galerie Rudolf Budja. Schrill, schräg, zukunftsträchtig.

Kommt ein Kris Kind geflogen Die Kunst ist ein One Way-Ticket, sagt Kris Kind. Sobald man einmal abgehoben ist, gibt es kein Zurück mehr.

E

s sind die Pausen. Zwischen der letzten Ausgedämpften und der nächsten frisch Angezündeten, in denen Kris Kind ganz da ist. Und diese Sequenzen packt er randvoll. Schule als Talentschafott. Aufmüpfigkeit bis zum Kontrollverlust. Das erste Bild. Gefängnis als unverzichtbare Erfahrung. Kunst als Lebensmotor. „Bei dem Gedanken an die Schulzeit in Murau krieg’ ich noch heute keine Luft“, legt Christian Schnedl los. Es sei schlichtweg der absolute Horror gewesen. Volksschule, Hauptschule, Berufsschule. Nirgends wusste man mit dem

Christian Schnedl mit einer Besucherin seine Ausstellung.

aufmüpfigen Schüler umzugehen. Selbst im Freigegenstand für kreative Gestaltung ist er durchgefallen. „Der Lehrer hat gemeint, ich könne keinen geraden Strich zusammenbringen und sei demzufolge talentfrei“, schildert der 37-Jährige.

Freund“, listet der Künstler ohne übertriebenen Stolz, aber doch mit Behagen auf. Mit diesem Gefühl im Bauch fällt es ihm auch leichter, das Blättern in seinem Lebensbuch fortzusetzen.

Punkte in Rot

„Schnegg“, wie er von seinen Freunden seit jeher gerufen wird, schließt seine Lehre, es ist eine Pflichtübung, zum Einzelhandelskaufmann in einem Murauer Elektrohandel erfolgreich ab. Am ersten Arbeitstag als frischgebackener Geselle kündigt er und kehrt der Provinz den Rücken zu. „Was genau ich machen soll, wusste ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht“, beschreibt der Unangepasste. Dass dann alles so gekommen ist wie es nun einmal ist, wundert ihn deshalb keineswegs. Gemeinsam mit anderen wittert der kindlich wirkende Mann das schnelle Geld im Drogengeschäft. „Wir haben in größeren Mengen Marihu-

Heute sitzt Kris Kind in der Galerie Rudolf Budja in Graz, umgeben von seinen Bildern und Objekten. Links von den Gemälden befindet sich jeweils ein kleines weißes Schild, versehen mit Titel, Jahreszahl und einer ansehnlichen Preisvorstellung. Viele der kleinen Plaketten ziert bereits ein Punkt in Signalrot. „Verkauft an den Sammler soundso, verkauft an die D ame XY, verkauft an einen 20

Kontrollverlust

ana angebaut und verkauft“, gibt er ohne Schnörkel zu. Die Sache fliegt auf, der richterliche Urteilsspruch lautet eineinhalb Jahre Freiheitsentzug. Trotz unübersehbarer Folterspuren an den Unterarmen, zugefügt vom psychopatischen Zellenkollegen, beschreibt „Schnegg“ diese Erfahrung als natürlich prägend, aber mindestens genauso wertvoll. Die Zeit im Knast verkürzt sich, er willigt in eine Drogentherapie ein und kommt nach acht Monaten heraus.

Der Start Und weil „Schnegg“ noch vor der Zeit im Gefängnis sein erstes Bild gemalt hat, seine Familie animiert ihn dazu, weiß er nun, wohin die Reise gehen soll. „Vielleicht wollten sie mich ablenken und auf andere Gedanken bringen. Jedenfalls war es eine Initialzündung, die man nur begrenzt beschreiben kann, aber ich wusste mit diesem Moment, hier bin ich richtig“,


HalloLeute

Verkörperung Zu diesem Zeitpunkt ist der Spross der Obermurtaler Provinz bereits so tief in seine schöpferische Energie eingedrungen, dass die Geburt seiner Kunstfigur ein logischer Schritt ist. Ab jetzt tritt er in offiziellen Situationen mit blauer Perücke, Polizeikappe, Sonnenbrille und roten Fingernägeln auf. Vorgestellt wird er dabei als Kris Kind. „Kris leitet sich von meinem Namen ab, Kind ist ein Verweis auf meine Freude am

Beobachten, meine Unschuld und innere Verletzbarkeit“, erklärt der Autodidakt. Sein Galerist und Manager Nikolaos Korisis gibt ihm Recht. „Ob mit oder ohne Verkleidung, er ist immer er selbst, zeigt nur andere Facetten seiner Persönlichkeit“, beschreibt der smarte Kunsthändler die Authentizität seiner Entdeckung. Nebenbei bewertet er das Schaffen seines Schützlings als abs olut z e it gemäß. „Ob hier in Graz, in Salzburg während der Festspielzeit oder auf der Art Miami, einer der größten Kunstmessen überhaupt, Kris Kind zieht international mit“, hegt der Geschäftsmann große Hoffnungen. Der Künstler selbst zeigt sich davon nur mäßig beeindruckt. Viel wichtiger ist es für ihn, dass das tägliche Überleben nun leichter fällt und die Selbstzweifel langsam an Gewicht verlieren. „Es hat Jahre gedauert, diverse Abqualifizierungen wieder zu löschen“, schließt er den Kreis zu besagtem Lehrer von damals. Und obwohl er nun bereits von der Kunst lebt und nicht nur für sie, wird Christian Schnedl in den nächsten Wochen daheim in Murau sein. Er hilft in einer Autowerkstätte aus und wechselt Reifen. „Das erdet und lässt mich meinen Körper spüren“, sagt Kris Kind. Dabei wird „Schnegg“ vermutlich auch seine Freunde von damals wieder treffen. Denn Christian Schnedl ist Schnegg ist Kris Kind. Er nimmt eine weitere Zigarette aus der Packung und zündet sie an.

kultur corner

kk

spürt man die Kraft der Begeisterung. Er beginnt zu lernen. Wie entsteht ein Porträt. Wie eine Landschaft. Welche Künstler gibt es. Worauf lässt sich wie malen. Ein Tag an der Akademie für Bildende Künste in Wien reicht, um zu erkennen, dass ein Studium keine Voraussetzung ist, um als Kreativer in der Welt bestehen zu können. Der Professor, der bekannte österreichische Maler Gunter Damisch, gibt ihm Recht. Tatsächlich beginnt es mit einem Haufen Müll, den er auf den Straßen Wiens aufspürt, denn nun bewohnt er ein Souterrain irgendwo in der Hauptstadt. Den Abfall arrangiert er auf Leinwänden, versetzt das Ganze mit prägnanten Schriftzügen, malt mit Öl, Blut, Sperma oder Acryl dazu und versiegelt es schlussendlich mit einer dichten Lackierung. Andere Bilder sind simpler. Sie ähneln einfachen Kinderzeichnungen und bleiben in schwarz-weiß gehalten. Da wie dort geht es um Kritik und Provokation. Adressaten sind die Gesellschaft, der Kapitalismus und seine Auswüchse.

So frisch kann Musical sein

J

unge, außergewöhnliche Stimmen vereint zu einem ebensolchen Musikprojekt: „Musical and Piano“ nennen sich die Sängerinnen Isabella Ring (20) aus Rachau, Andrea Rainer (25) aus St. Marein bei Knittelfeld und die 18-jährige Christina Sommer aus St. Stefan ob Leoben, die gemeinsam mit dem Knittelfelder Pianisten und Organisten Christoph Walter Pirker (24) seit 2009 auf der Bühne stehen. „Musik begleitet uns schon unser ganzes Leben lang“, erzählt Andrea, die auch eine klassische Gesangsausbildung besitzt. Kennen gelernt haben sich die drei jungen Damen in der Fohnsdorfer Musicalakademie von Gernot Kranner, der sie mehrere Jahre lang angehören. An ein gemeinsames Projekt denken sie trotzdem nie. Auf diese Idee bringt sie erst Barbara Pirker, welche die talentierten Sängerinnen in ihrer Künstleragentur unter Vertrag nimmt. Gebucht werden sie je nach Wunsch einzeln oder als Gruppe, vorrangig für Hochzeiten, Taufen, Firmen- und Weihnachtsfeiern. Wie klingt nun ein typischer Auftritt der Musical-Gruppe? „Wir mischen gerne verschiedene Stilrichtungen, singen Deutsch und Englisch“, so Isabella. Ob Jazz, Pop, Modernes oder – natürlich – Musical, wichtig sei es, das Gefühl des jeweiligen Songs von der Bühne auf das Publikum zu transportieren. Gesungen wird ohne Halbplayback, alleine die zarten Klavierklänge von Pirker begleiten die ausdrucksstarken Stimmen. Die Darbietungen dauern je nach Wunsch des Auftraggebers von drei Liedern bis mehrere Stunden. Langweilig? Wird den Vier dabei nie. „Jeder Auftritt ist einzigartig, wir sind immer ein bisschen nervös vorher“, schmunzeln die Sängerinnen, die die Musik vor allem als Hobby betrachten. Berufliche Gesangsambitionen hat nur Christina, die in Kürze ein Projekt mit selbst geschriebenen Songs startet. Mit professionellen Videos will sie sich bei Plattenfirmen bewerben, allein „der Markt ist überfüllt, man muss aus der Masse herausstechen.“ Zumindest „Musical and Piano“ gelingt dies mit drei außergewöhnlichen Stimmen bestens. Musical and Piano www.facebook.com/ Musical-and-Piano Tel.: 0660/3844321 office@ontop.co.at

Angelika Fritz

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Koch (2)

HalloLeute

Ikonen, Darstellungen der christlichen Heilsgeschichte, ausgestellt in einem alten Bergkirchlein in St. Benedikten.

Heiliges Blattgold SEIT 20 JAHREN WIDMET SICH DIE KNITTELFELDERIN ANNA HAAS MIT ANERKENNUNG UND ERFOLG DER IKONENMALEREI.

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erzenlicht erhellt den Raum, schimmert in warmen Schein über blattgoldenem Hintergrund. 30 Ikonen – Darstellungen aus der Heilsgeschichte – sind in dem kleinen, 1.000 Jahre alten Bergkirchlein in Sankt Benedikten ausgestellt. Rund 120 solcher Bilder hat Anna Haas geschaffen, seit sie 1993 zu diesem Kunsthandwerk fand. Ein Ikonenmalkurs im Benediktinerstift St. Lambrecht hat dafür einst den Ausschlag gegeben. Sie vervollkommnete ihr Können bei Seminaren, lernt bei dem berühmten Ikonenmaler Vasili Baranov von der Elitemalschule Minsk. Im ehemaligen St. Lambrechter Abt Otto Strohmaier findet sie einen Anna Haas, weithin bekannt für ihre Ikonenkunst.

Mentor, der ihr tiefe Einblicke in dieser Materie ermöglicht.

Juwelen der Ostkirche Die Ikonenmalerei hat ihren Ursprung in Osteuropa, in der orthodox-christlichen Tradition. Hier entstanden die ersten Ikonen, um den des Lesens und Schreibens unkundigen Menschen den Glauben näher zu bringen. Geschaffen wurden diese Artefakte ursprünglich von Mönchen. Laien fehlt nach überlieferter Vorstellung der Zugang zu Gott, die Eingebung, um eine „echte“ Ikone erschaffen zu können. Seither entwickelte sich der Brauch, die Ikonen immer wieder nachzumalen. Entsprechend den seit alters her tradierten Methoden, mit den bereits damals verwendeten Materialien.

Aus der Vergangenheit Die Wiedergabe des Alten ist es auch, was Anna Haas an dieser Kunstform fasziniert. Das Einfangen der Essenz dieser frühen Meisterwerke, Handhabung mit den ursprünglichen, natürlichen Farben. Für moderne Heiligendarstellungen ist sie nicht zu haben. „Es ist wie in der Musik, es gibt die Hochbegabten als Komponisten und es gibt Interpreten“, legt die Knittelfelderin dar. „Zu einer selbst entworfenen Ikone hätte ich keinen Bezug.“ 22

Reine Hingabe Zu Beginn steht die Wahl der Vorlage und ein gründliches Vertrautmachen mit der (Entstehungs-) Geschichte des Abbildes. Erst danach geht die Künstlerin ans akribische Werk. Angefangen die Holztafel mit der aufgeleimten Leinwand, mit Alabastergips und Bologneserkreide überzogen, die völlig plan und spiegelglatt sein muss, da unter einer Vergoldung jede Unebenheit sichtbar würde. Auf diesen Untergrund paust Haas die Vorlagen. Dann wird gemalt, Schicht für Schicht. Verwendung finden Pflanzen- und Erdpigmentfarben mit Eitemperagrundlage (eine Basis von Eigelb, Leinöl und Wasser). Am Ende werden die Gesichter fertiggestellt und Blattgold oder Platinfolie aufgebracht. Etwa ein Monat vergeht vom ersten Pinselstrich zur Vollendung.

Von Schätzen muss man sich trennen Nachdem sie im Laufe der Zeit viele Heiligenbilder gefertigt hatte, entschied sich Haas, ihre Werke zu verkaufen. Am Anfang mit schwerem Herzen, wie die Malerin gesteht, doch die Freude der neuen Besitzer macht es ihr leichter. Zwischen 800 und 2.000 Euro rangieren die meisten Ikonen preislich – wegen der Arbeit und den wertvollen Materialien. Esther Stering


HalloLeute

Grünes Klassenzimmer Die Natur ist ein groSSes Buch, sagt Goethe. Wie man wieder lernt, darin zu lesen, lehrt der erste Naturlese-Kongress in St. Lambrecht.

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Sammelsurium Wie genau das vonstatten gehen kann, wird im Rahmen des ersten Naturlese-Kongresses Anfang Oktober eruiert. Experten mit unterschiedlichsten Wissensschätzen sind nach St. Lambrecht in den Stiftspavillon eingeladen, in der Hoffnung, dem Enträtseln der Schöpfung langsam auf die Spur zu kommen. Den Vortragsreigen eröffnet Galsan Tschinag, mongolischer Schamane und Literat. Sein Ansatz, wie man der Natur näher kommen kann, ist ein ausschließlich spiritueller. „Wir sind die Natur, wir sind Steine, Bäume und Gräser. Schaue ich auf all das, erkenne ich mich selbst“, glaubt der Stammesführer an ein Wesen, das alles durchdringt. Ist man sich dessen bewusst, öffnet sich die Mutter Erde und gibt ihre Geheimnisse preis.

Wissenschaft und Natur Um einiges rationeller tritt Georg Grabherr der Sache entgegen. Für den Ökologen und Wissenschaftler des Jahres 2012 lässt sich der Begriff der Natur durchaus in messbare Kategorien einteilen. „Was sagt uns

Kreis der Weisheit

Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen (2)

ie tragenden Säulen eines jeden Naturparkes lauten in Kurzform Landschaftsschutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung. Auch der Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen verfolgt ebengenannte Ziele, die nun durch eine ambitionierte Vision erweitert werden. „Wir möchten unsere Berge und Täler als großes grünes Klassenzimmer etablieren, in dem man lernt, im unendlich reichhaltigen Buch der Natur zu lesen“, erläutert Günther Karner, Landschaftsheiler und Unternehmensberater, enthusiastisch.

Galsan Tschinag, mongolischer Schamane und Literat.

das Maiglöckchen?“, fragt er die interessierte Zuhörerschaft. Nichts anderes, als dass es sich um einen trockenen und sonnigen Standort handelt, den diese Pflanze so sehr liebt, dass sie schon seit hunderten Jahren dort wächst und blüht, beantwortet die Koryphäe die Frage umgehend selbst. „Wir befinden uns in einer Krise und wissen es gar nicht“, diagnostiziert der nächste Redner. Für den Arzt und Anthroposophen Mario Mayrhoffer ist das Fehlen des Natürlichen das große Problem einer mittlerweile kranken Gesellschaft. „Nie zuvor war ich in meiner täglichen Arbeit mit so

vielen Nahrungsunverträglichen konfrontiert“, klärt der Mediziner auf. Genetisch veränderte Hybridpflanzen, die mit der eigentlichen Urpflanze nichts mehr zu tun haben, macht er dafür verantwortlich. Der Nachmittag, durchzogen mit Impulsen von Künstler und Pädagoge Johannes Matthiessen, Demeterbauer Johann Obermayer, den Ökologen Peter Hochleitner, Michael Jungmeier und Hanns Kirchmeir sowie Pater Gerwig Romirer, mündet in eine gemeinsame Diskussion aller Teilnehmer.

Walter Reichl, Mario Mayrhoffer, Galsan Tschinag, Willi Erian, Peter Hochleitner, Peter Donabauer, Georg Grabherr, Reinhard Ferner und Günter Karner. 23

Mit rund 50 Besuchern schwächer als der Auftakt, aber noch immer gut besucht startet Tag zwei mit Demeter-Landwirt und Ausbildner Willi Erian. „Wir befinden uns in einer ökologischen Krise“, attestiert der Vollblut-Bauer gleich zu Beginn. Am Beispiel eines traditionell bewirtschafteten Hofes zeigt er, wie bäuerliche Techniken über Jahrhunderte hinweg tradiert wurden, ehe sie mit Beginn der Indestrualisierung verloren gingen. Die Folgen: verminderte Saatgutqualität, veränderter Geschmack, kürzere Haltbarkeit. „Es gibt kein Rezept für die Zukunft. Jeder muss seinen individuellen Weg wählen. Überlegen Sie sich: Was hat 1.000 Jahre lang gehalten? Orientieren Sie sich an der Antwort“, so Erian, der die Kongressteilnehmer aufruft, sich gegen das Diktat der Massenproduktion zu wehren. Abschließend lädt Moderator Karner zu einem „Wisdom Circle“, dem „Kreis der Weisheit“, in dem jeder seine persönlichen Impulse einbringen kann. Mit dem „World Café“, einem Forum für Ideen und Ausblicke, und einem gemeinsamen Suppentopf fand der erste Naturlesekongress der Welt seinen gelungenen Abschluss. Angelika Fritz & Sarah Ruckhofer


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Zum 15. Mal geht in Judenburg „El mundo“, das große Abenteuer- und Reise-Vortragsfestival über die Bühne. Hochkarätige Juroren prämieren die besten Vorträge im deutschen Sprachraum. Heuer warten unter anderem Reiseberichte aus Brasilien, Norwegen, Australien, Sierra Leone und Alaska auf die Besucher, zudem Abenteuer-Erzählungen über Radtouren rund um die Welt, Winterreisen, fünf Jahre auf fünf Meeren und Leben in der Wildnis. Freitag, 25. Oktober und Samstag, 26. Oktober, Judenburg, Zentrum, 14.30 Uhr

Samstag, 19. Oktober uu „Ein Leben ohne Geld. Ist das überhaupt möglich?“, Vortrag von Thomas Herzig, Stubenberg, Schloss Stubenberg, 14 Uhr uu Volksmusikabend, Großlobming, Festsaal, 19 Uhr uu Herbstkonzert des Kammerchores, Lachtal, Gasthaus Moar im Dorf, 19.30 Uhr uu „Juthe-Blues-Konzert“, Judenburg, Theater in der Mauer, 20 Uhr uu Stadlfest der Landjugend, Kleinlobming, Dorfstadl Hubmann, 20 Uhr

Dienstag, 22. Oktober uu Behindertenberatung von A-Z, Knittelfeld, BH Murtal, 12-14 Uhr uu „Mein Testament“, Kabarett mit Ermi Oma, Knittelfeld, Kulturhaus, 19.30 Uhr

Sonntag, 27. Oktober uu Panflötenkonzert mit Daniela dé Santos, Knittelfeld, Stadtpfarrkirche, 20 Uhr

Mittwoch, 23. Oktober uu Eröffnung der Q-Lounge, Fohnsdorf, Lorenzistraße 51, 10-17 Uhr

Donnerstag, 31. Oktober uu Kirchenkonzert, Neumarkt, Pfarrkirche, 19.30 Uhr uu Konzert mit The Last Warning, Judenburg, Gewölbekeller, 20 Uhr

Freitag, 25. Oktober uu Herbstkonzert der Holzstraßenmusikanten, Frojach, Mehrzwecksaal, 17 Uhr uu CD-Präsentation des Prestl Viergsangs, Oberwölz, Festsaal der Musikmittelschule, 19.30 Uhr uu „Bezahlt wird nicht“, Theater, Judenburg, Theater in der Mauer, 20 Uhr uu Fire & Ice, Rothenthurm, AWI-Gründe, 20 Uhr

Samstag, 2. November uu „Vital & Gesund“, Gesundheitsmesse, St. Peter am Kammersberg, Greimhalle, 9 Uhr

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Dienstag, 29. Oktober uu „Ein natürlicher Weg zur Gesundheit durch die geistige Heilkraft“, Vortrag von Doris Lindschinger, Knittelfeld, Neue Mittelschule Lindenallee, 19 Uhr uu „Viva l’opera“, Operngala, Knittelfeld, Kulturhaus, 19.30 Uhr Mittwoch, 30. Oktober uu Sprechtag des Volksanwalts Günther Kräuter, Judenburg, BH Murtal, 14-16 Uhr uu Kirchenkonzert, St. Veit in der Gegend, Pfarrkirche, 20 Uhr

Donnerstag, 24. Oktober uu Benefiz-Galaabend zu Gunsten regionaler Hilfsprojekte, Knittelfeld, Kulturhaus, 19.30 Uhr

Sonntag, 20. Oktober uu Kinder- und Babysachenflohmarkt, St. Stefan ob Leoben, Sport- und Kulturheim, 9-12 Uhr

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Montag, 21. Oktober uu Krämermarkt, Judenburg, Hauptplatz, 8-18 Uhr uu Blutspenden, Knittelfeld, LandforstLagerhaus, 10-13 Uhr & 14-18 Uhr

ermi-oma.at

Freitag, 18. Oktober uu „Fernsehen zum Gernsehen – Sie versäumen nichts, wenn Sie einmal am Abend lesen“, Lesung von Doris und Hans Putzer, Hohentauern, Volksschule, 19 Uhr uu „Europas Landwirtschaft – wohin? Was gebietet das zukunftsfähige Management der natürlichen Ressourcen?“, Vortrag von Heinz Wohlmeyer, Stubenberg, Schloss Stubenberg, 17 Uhr uu „String Consort Styria“, Kammerkonzert der Ulrich von Liechtenstein Musik- und Kunstschule, Judenburg, Zentrum, 19.30 Uhr uu „Servas beim Wiener Blue(s)“, Konzert, Spielberg, Grüner Saal, 20 Uhr uu Liederabend mit Holger Linn, Seckau, Kaisersaal der Abtei, 20 Uhr

Samstag, 26. Oktober uu Konzert der Musikkapelle Marsch, Musi & G’wand, Spielberg, Roter Saal, 19.30 Uhr uu „Die letzte Szene – Wir drehen ab!“, Maturaball des Abteigymnasiums Seckau, Fohnsdorf, Arbeiterheim, 19.30 Uhr

uu Herbstfest, Kulm am Zirbitz, Sportplatz Doblhof, 11 Uhr

Dienstag, 5. November uu „Das Judentum“, Vortrag von Heinz Anderwald, St. Lambrecht, Kaisersaal des Benediktinerstifts, 19.30 Uhr

metalodyssey

Donnerstag, 17. Oktober – Freitag, 18. Oktober uu Symposium zum Thema Burnout, St. Lambrecht, Benediktinerstift

holger-linn.com

Österreichischer Alpenverein

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St. Lambrecht: Kärntner Liederabend des Lions Club Grebenzen am 18. 10. Murau: Stadtlauf am 26. Oktober für Einsteiger und Profis

Fotolia

Sonntag, 10. November uu Herbstkonzert der Werkskapelle, Zeltweg, Zeltweghalle, 17 Uhr uu Offenes Volkstanzen, Mariahof, Gasthof Kirchenwirt, 19-22 Uhr Dienstag, 12. November uu „Schneewittchen“, Kindermusical, Knittelfeld, Kulturhaus, 15 Uhr

kk

Richter

Samstag, 9. November uu Singtag der Chöre der Sängerbezirke Murtal und Murau, St. Lambrecht, Refektorium des Benediktinerstifts, 9 Uhr uu Music & Dance Night des Eisenbahner Musikvereins, Knittelfeld, Kulturhaus, 19 Uhr uu Junkerverkostung, Gasthaus Beren, Bretstein, 20 Uhr uu „Triest“, Kabarett mit Thomas Stipsits und Manuel Rubey, Spielberg, Roter Saal, 20 Uhr uu Herbstkonzert des Musikvereins, St. Georgen ob Judenburg, Kulturheim, 20 Uhr

Eisenbahner Musikverein / Preisler

Mittwoch, 6. November uu Lehrerkonzert der Musikschule Murau, St. Lambrecht, Refektorium des Benediktinerstifts, 19 Uhr

Hans Söllner

Lernfest

Nach langer Abstinenz kehrt Hans Söllner mit seinem neuen Programm „SoSoSo“ endlich wieder ins Spielberger Kulturzentrum zurück. Die frischen Songs des bekannten deutschsprachigen Liedermachers erklingen erstmals ohne Band, den Kampf gegen Politik, Polizei und Staatsanwälte trägt der Bayer aber nach wie vor auf humorvolle und schräge Weise aus.

Zum siebten Mal findet am 26. Oktober (Nationalfeiertag) das Lernfest im Benediktinerstift St. Lambrecht statt. Rund 90 Organisationen, Unternehmen, Bildungs- und Beratungseinrichtungen, Handwerker und Künstler präsentieren ihr vielfältiges Angebot. Workshops und Vorträge stehen am Programm, das Motto lautet „Aufüber-unter-nehmen“.

Mittwoch, 23. Oktober

Samstag, 26. Oktober

Spielberg, Roter Saal, 20 Uhr

St. Lambrecht, Stiftsgelände, 10 Uhr

Auflösung auf Seite 3

Holzwelt Murau / Lamm

Mittwoch, 13. November uu „Alles Party“, Musikkabarett mit Gloggi und Schicho, Knittelfeld, Kulturhaus, 19.30 Uhr uu „Der Buddhismus“, Vortrag von Gerhard Weißgrab, St. Lambrecht, Kaisersaal des Benediktinerstifts, 19.30 Uhr

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Ausgebrannt? Hingehört! Das zweite Symposium der Kompetenzregion für Stress- und BurnoutPrävention findet im Oktober in St. Lambrecht statt.

freitag, 18.10.2013

KAISERSAAL 09.15 Begrüßung, Eröffnung und Einführung 09.45 Dr. Franz Schellhorn 10.15 Mag. Alfred Düsing, VD Voest-Alpine Stahl 10.45 Vitalpause 11.00 Gerhard Plank, AK Steiermark 11.30 Mag. Anna Keclik, Fit 2 Work 12.00 Dir. Kurt Aust, Pensionsversicherungsanstalt 12.30 Mittagspause 14.00 Arch. DI Didi Lenz, Bene AG 14.30 Markus Hirtler 15.00 Mag. Peter Mc Donald, SVA 15.30 Vitalpause 16.00 Podiumsdiskussion zum Thema „Wertschätzung in den Arbeitswelten“
 Rudolf Hundsdorfer, Sozialminister Karl Blecha, Präsident Pensionistenverband
 Gerhard Plank, AK Steiermark
 Mag. Anna Keclik, Fit 2 work
 Mag. Burkhard Neuper, Junge Wirtschaft 16.45 Dr. Paul Jimenez, Universität Graz 17.45 Vitalpause 18.00 Podiumsdiskussion „Erfolgsfaktor Prävention“
 Dr. Alois Stöger, Gesundheitsminister
 Dir. Kurt Aust, PVA Prim. Dr. Werner Friedl, Barmherzige Brüder
 Wolfgang Katzian/Erich Foglar, ÖGB 19.00 Abendessen 20.00 Abendprogramm

INFO

„Erfolgsfaktor Prävention – Von der Wertschätzung zur Wertschöpfung. Das Forum für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten.“ Information und Anmeldung: Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
 Tel.: 03584/2005 www.symposium-stlambrecht.at

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donnerstag, 17.10.2013

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tress, Ängste, Depressionen, Burnout – die moderne Leistungsgesellschaft bringt den Mensch an seine Grenzen. 81 Millionen psychisch Erkrankte belasteten die europäischen Volkswirtschafteten schon im Jahr 2011 mit knapp 800 Milliarden Euro, in Politik und Wirtschaft wird händeringend nach Lösungen gesucht. Der Zusammenhang zwischen Wertschätzung und Wertschöpfung ist dabei ein bisher unerkanntes Potenzial, dem im Rahmen des zweiten Symposiums der Kompetenzregion für Stress- und Burnoutprävention nachgegangen wird. Das „Forum für generationsgerechte und gesunde Arbeitswelten“ findet im Oktober im Benediktinerstift St. Lambrecht statt. Mit dabei: hochkarätige Referenten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Sozialverbänden, darunter die Ministier Rudolf Hundstorfer und Alois Stöger. Willkommen ist jeder, der sich über die Notwendigkeit inner- und außerbetrieblicher Präventionsmaßnahmen informieren will.

1-Tages-Karte: Normalpreis: Einheimische und Funktionäre: Studenten und Pensionisten:

l 250,-
 l 170,-
 l 80,-

Inkludierte Leistungen: Eintritt, Kaffeepausen, Mittagessen und Tagungsunterlagen

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KAISERSAAL 09.00 Begrüßung 09.15 Katrin Heindl und Ing. Hannes Jurkovitsch 09.45 Mag. Bernd Edler, Ökopharm 10.15 Mag. Roland Kaiser, Stgkk 10.45 Vitalpause 11.00 Workshops 12.30 Vitalpause 12.45 Präsentation der Ergebnisse Workshop I + Interview
 13.00 Präsentation der Ergebnisse Workshop II + Interview
 13.15 Präsentation der Ergebnisse Workshop III + Interview 13.30 Univ.-Prof. Dr. Manfred Spitzer 14.30 Mittagessen + get together VEDUTENZIMMER 09.15 Prof. Dieter Scholz, Mitglied von ASEP

 09.45 Mag. Bernd Bruckmann, Qiquadrat

 10.15 Dr. Franz Mayer, Lions Quest

 10.45 Vitalpause GELBES ZIMMER 09.15 Stefan Illes
 10.15 Mag. Martin Peschaut 10.45 Vitalpause WORKSHOPS – JEWEILS 11:00 BIS 12:30 Workshop I
 Rudi, Merlin, Monet und die Macht der Gedanken
 DI Thomas Pötsch, Alpakaland

 Workshop II

 Vom reinen Nutzen zur Kultur und Arbeit Die Rekultivierung der Arbeit
 Arch. DI Didi Lenz, Bene AG Workshop III

 Reife Leistung für Mann und Frau – 
 Veränderung als Herausforderung
 Mag. Dr. Irene Leonhard, 
 Dr. Viktor Weinrauch, DI Dominik Berger Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten.

2-Tages-Karte: Normalpreis: l 490,-
 Einheimische und Funktionäre: l 320,-
 Mitglieder des Präventionsclusters: l 270,-
 Studenten und Pensionisten: l 150,Inkludierte Leistungen: Eintritt, Kaffeepausen, zwei Mittagessen, ein Abendessen und Tagungsunterlagen. Nicht inkludiert sind die Kosten für Übernachtung und Frühstück.


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Murtal 1 - Oktober 2013  

Ausgabe Nr. 72 von „Murtal 1“